Tag Archives: Österreich

Allgemein Bravo

Tirol (Österreich): Zerschlagung einer pakistanisch-rumänischen Schlepperorganisation – 6 Beschuldigte in Haft

Die Landeskriminalämter Tirol und Salzburg führen seit 2017 umfangreiche Ermittlungen gegen einen 51-jährigen pakistanischen und einen 33-jährigen rumänischen Staatsbürger wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung. Die Ermittlungen, die schließlich zur Festnahme der 6 Beschuldigten führten, haben im Oktober 2017 mit der Festnahme eines ungarischen Staatsbürgers in Tirol begonnen, der bei einer Schleppung von 3 Pakistani in Schönberg im Stubaital angehalten worden ist.

Die beiden Haupttäter werden beschuldigt, sogenannte PKW- und Nachtzug-Schleppungen von Fremden gegen Entgelt aus Deutschland über Österreich nach Italien sowie auch in umgekehrter Richtung (Italien-Österreich-Deutschland) organisiert und gemeinsam mit weiteren Beschuldigten durchgeführt zu haben. Den Beschuldigten können bislang mindestens 30 derartige Schleppungen, bei welchen mindestens 80 Fremde (vorwiegend Pakistani, Afghanen und Inder) geschleppt wurden, nachgewiesen werden.

Am 18.07.2018 wurde der 51-jährige pakistanische Hauptbeschuldigte, der als Kopf der kriminellen Vereinigung anzusehen ist, von Beamten der Landeskriminalämter Tirol und Salzburg über gerichtlich bewilligte Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck in Salzburg festgenommen. Im Anschluss wurde an seiner Salzburger Wohnadresse eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Zeitgleich wurde im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens in Bischofswiesen/Deutschland der Beschuldigte 33-jährige Rumäne von deutschen Polizeibeamten festgenommen. In seiner Wohnung wurde ebenfalls eine Hausdurchsuchung (in Anwesenheit von Beamten des LKA Salzburg) durchgeführt.  An beiden durchsuchten Örtlichkeiten wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Bei den nachfolgenden Ermittlungen wurden weitere Beschuldigte ausgeforscht. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen weitere vier vermutliche Tatbeteiligte EU-Haftbefehle erlassen, die schließlich zur Festnahme der involvierten Beschuldigten in Rumänien und Deutschland  geführt haben. Sämtliche festgenommenen Personen wurden inzwischen nach Österreich ausgeliefert und befinden sich zurzeit in der JA Innsbruck.

PM der LPD Tirol vom 19.12.2018

Allgemein Bravo

Klagenfurt (Kärnten): Suchtgifthandel

Das SPK Klagenfurt ermittelt seit Mai 2018 gegen eine ausländische Tätergruppe (alle Asylwerber), die im Stadtgebiet von Klagenfurt illegale Drogen, hauptsächlich Cannabiskraut, an eine Vielzahl von Abnehmern gewinnbringend verkauft hat. Am 19.10.2018 um 05:15 Uhr führten Beamte des SPK Klagenfurt gemeinsam mit Beamten der EKO Cobra, des LKA Kärnten, der PI Annabichl, des BPK Klagenfurt, der PDHI Klagenfurt mit 3 Suchtgiftspürhunden, der PI Fremdenpolizei, des BFA, der Einsatzeinheit Kärnten, die von der StA Klagenfurt angeordnete Durchsuchung in 8 Wohnungen durch. Insgesamt standen mehr als 90 Polizeibeamte bei diesem Einsatz im Dienst.

Dabei vollzogen die Beamten insgesamt 5 Festnahmen von afghanischen, iranischen, syrischen und gambischen StAng (alle Mitte 20) wegen Verdacht der Verbrechens und Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz. Die restlichen vier Täter werden auf freiem Fuß angezeigt. In den Wohnungen wurden Suchtmittel (Cannabiskraut) in verschiedensten Verstecken, SG-Verpackungsmaterial, Bargeld aus Suchtgiftgeschäften sowie Mobiltelefone vorgefunden und sichergestellt. Den Suchtmittelspürhunden ist es gelungen, aus einem speziell von einem UT ausgewählten Versteck im Gemeinschaftsbadezimmer bereits verkaufsbereites und szenetypisch verpacktes Cannabiskraut zu lokalisieren. Dieser Tätergruppe können zum aktuellen Ermittlungsstand der Verkauf von mindestens 5 Kilogramm Cannabiskraut zu einem Straßenverkaufswert von mindestens € 60.000,- nachgewiesen werden.

Die Festgenommenen wurden in die JA Klagenfurt eingeliefert.

Es konnten insgesamt bislang mindestens 40 SG-Abnehmer aus den Bezirken Klagenfurt, Völkermarkt und Sankt Veit festgestellt werden, die zum Teil bereits vernommen wurden. Dabei handelt es sich vorwiegend um Minderjährige (14- bis 18-jährige) bzw um einen Unmündigen (ein 13jähriger Bursche).

PM der LPD Kärnten vom 24.10.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

krone. at: Polizist erschoss Betrunkenen: Es war Notwehr

„Nach den tödlichen Schüssen eines jungen Polizisten auf einen stark alkoholisierten und mit einem Messer bewaffneten 51-Jährigen in Vorarlberg steht nun fest, dass den Beamten keine Anklage in dem Fall erwartet. „Der Waffengebrauch war gerechtfertigt“, hieß es dazu am Dienstagvormittag seitens der Staatsanwaltschaft. Es habe sich um Notwehr gehandelt.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://www.krone.at/1765770

 

Hier der Text der damaligen Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg dazu:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2017/11/06/lauterach-vorarlberg-toedlicher-schusswaffengebrauch-der-polizei/

Allgemein Fahndung Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Linz (Oberösterreich): Rabiater Ladendieb festgenommen – Identität geklärt

Der, wie bereits am 2. August 2018 berichtet, vorerst unbekannte, wegen räuberischen Diebstahls festgenommene „Schwarzafrikaner“ wehrte sich äußerst massiv gegen alle gegen ihn durchgeführten Amtshandlungen, wie Identitätsfeststellung, Festnahme, körperliche Durchsuchung, erkennungsdienstliche Behandlungen sowie ärztl. Untersuchung und gab auch seine Identität nicht bekannt. Bei diesen Amtshandlungen wurden mehrere Polizeibeamte verletzt und gefährlich bedroht. Im Zuge der Ermittlungen konnte schließlich die Identität des Verdächtigen geklärt werden. Es handelt sich um einen mehrfach vorbestraften 27-jährigen österreichischen Staatsbürger, der aus der psychiatrischen Anhaltung in Klagenfurt geflüchtet ist. Er wurde in die Justizanstalt nach Klagenfurt überstellt.
Presseaussendung vom 2./3. August 2018:
Rabiater Ladendieb festgenommen
Stadt Linz
Ein bis dato unbekannter Schwarzafrikaner versuchte am 2. August 2018 gegen 7:30 Uhr in einem Geschäft auf der Linzer Landstraße Lebensmittel zu stehlen. Er wurde von einem Mitarbeiter angehalten. Da versetzte er diesem einen Faustschlag ins Gesicht. Dann flüchtete er und konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife am Bahnsteig 21 gesichtet werden. Er flüchtete aber weiter über die Gleise in Richtung Unionkreuzung. Der Schwarzafrikaner wurde um 8 Uhr von weiteren Polizeistreifen am Bahnsteig 21 angetroffen. Bei der Amtshandlung setzte er massiven Widerstand und schlug um sich. Aufgrund seiner extremen Aggressivität und seines renitenten Verhaltens wurde er festgenommen. Bei der Festnahme verletzte er zwei Polizistinnen. Auch im Polizeianhaltezentrum stellte er sein Verhalten nicht ein. Er hatte keinerlei Dokumente bei sich und machte bezüglich seiner Identität unklare Angaben. Während der Befragung verletzte er zwei weitere Polizisten. Seine Identität konnte bislang nicht geklärt werden. Der Festgenommene bedrohte die Polizisten mehrfach mit dem Umbringen. Die Amtsärztin bestätigte die Haft- und Deliktfähigkeit, wobei eine vollständige Untersuchung aufgrund des andauernd renitenten Verhaltens des Festgenommenen nicht durchgeführt werden konnte.

PA der LPD Oberösterreich vom 06.08.2018

Allgemein Kritik

standard. at: Polizist mit Wehrmachts-Posting wird Parlament beschäftigen

„SPÖ-Abgeordnete Sabine Schatz bringt Anfrage an FPÖ-Innenminister Kickl ein. Der Beamte lässt indes seine einschlägigen Bilder weiter öffentlich stehen“

Online-Artikel, 05.06.2018
https://derstandard.at/2000081017013/Polizist-mit-Wehrmachts-Posting-wird-Parlament-beschaeftigen?ref=rss

 

Aus meiner persönlichen Sicht hat derartiges Gedankengut in einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei nichts verloren. Österreich ist eine solche. Ich hoffe im Sinne der Polizisten, die Demokraten sind, dass dieser Polizist ordentlich auf die Finger bekommt. In welcher Form das genau stattfinden sollte, kann ich nicht sagen, da ich das österreichische Recht dafür zu wenig kenne.

Allgemein KS Österreich

standard.at: Rassismusvorwurf gegen Wiener Polizei nach Verkehrskontrolle

„Fahrzeuglenkerin und Beifahrerin kritisieren Amtshandlung, die sie per Facebook-Livestream dokumentierten, als „rassistisch motiviert“ “

Online-Artikel, 20.05.2018
https://derstandard.at/2000080089268/Rassismusvorwurf-gegen-Wiener-Polizei-nach-Verkehrskontrolle?ref=rss

Ohne die Erfahrungen der Dame abwerten zu wollen – vielleicht haben die Polizisten ja auch nur gemeint, dass in den USA, wenn man nicht auf Anhaltezeichen reagiert, die Reifen durchsiebt werden und zwar unabhängig von der Hautfarbe. Ich finde das keineswegs eindeutig.

Allgemein Kritik Österreich

Kronen-Zeitung: Schubs-Affäre in Leoben: Polizisten angeklagt!

„Die Staatsanwaltschaft hat sie jetzt angeklagt, unter anderem wegen Körperverletzung. Der Anwalt der Exekutivbeamten ist verwundert.“

Online-Artikel, 20.05.2018
http://www.krone.at/1710772

Hier übrigens das Video dazu. Auch, wenn die Geschichte, die das „Opfer“ erzählt, druntergelegt ist, sind die Fragen des Anwalts der Polizisten schon berechtigt:

  1. Wie kann es sein, dass sie sich noch umdreht, wenn sie doch angeblich bewusstlos war?
  2. Wie kann es sein, dass Augenzeugen sagen, sie habe ununterbrochen weitergemosert, wenn sie doch bewusstlos war?

 

Ja, ja, ich weiß. Es ist die Kronenzeitung. Ist aber halt auch die Einzige, die ich finden konnte, die sich der Sache angenommen hat.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

B-100 / Lendorf – Lienz (Kärnten): Schwerer Verkehrsunfall

Am 09.05.2018 um 16:48 Uhr lenkte ein 58 jähriger Polizeibeamter aus dem Bezirk Spittal an der Drau ein Dienstkraftfahrzeug auf der B-100, Drautalstraße, von Lendorf kommend in Richtung Lienz. Zum selben Zeitpunkt fuhr eine 77 jährige Pensionistin aus dem Bezirk Spittal/Drau mit ihrem PKW in Richtung Spittal Drau. Aus bisher unbekannter Ursache geriet die Pensionistin mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Dienstkraftfahrzeug zusammen. Der Polizeibeamte wurde bei der Kollision schwer verletzt und nach der Erstversorgung auf der Unfallstelle in das Krankenhaus Spittal an der Drau eingeliefert. Der 77 jährige Ehemann und Beifahrer der 77 jährigen wurde unbestimmten Grades verletzt und ebenfalls in das Krankenhaus Spitta/Drau gebracht. Die Schwerverletzte Unfallslenkerin wurde vom Notarzt an Ort und Stelle erstversorgt und mit dem Rettungshubschrauber RK1 in das LKH Villach geflogen. Die beiden Fahrzeuge erlitten Totalschaden, die Drautalbundesstraße war ca. 1 Stunde für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehren Lendorf, Möllbrücke, Pusarnitz und Göriach mit insgesamt 32 Mann, drei Rettungsfahrzeuge mit Notarztteam sowie ein Rettungshubschrauber.

PA der LPD Kärnten vom 09.05.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Österreich

Linz (Oberösterreich): Brand im Polizeianhaltezentrum

Symbolfoto

Zu einem Brand in einer Zelle im Polizeianhaltezentrum Linz (PAZ) kam es am 23. März 2018 gegen Mitternacht. Ein 28-jähriger Insasse erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung und wurde mit der Rettung in das Med Campus III eingeliefert.
Der Brand, der offensichtlich bei der Matratze ausbrach, wurde von den Beamten bemerkt. Sofort retteten sie den Insassen aus der Zelle, begannen mit den Löscharbeiten und verständigten die Feuerwehr. Auch die weitern zwölf Insassen wurden evakuiert und in Sicherheit gebracht. Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr übernahm die weitere Brandbekämpfung. Der 28-Jährige konnte zum Vorfall keine Angaben machen. Warum es zum dem Brand kam ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Es wurden keine weiteren Insassen oder Polizeibeamte verletzt.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.03.2018

Allgemein Bravo Fahndung Österreich

Riezlern (Vorarlberg): Aufklärung einer schweren Körperverletzung in Riezlern

Symbolfoto

Ein Paar aus Belgien (beide 46 Jahre alt) hielt sich am 16.02.2018, am Nachmittag in einer Après-Ski-Bar in Riezlern auf und dürfte dort reichlich alkoholische Getränke konsumiert haben. Zum selben Zeitpunkt war eine Gruppe Urlauber aus Luxemburg in der Ski-Bar. Im Laufe des Nachmittags bemerkte ein 27-jähriger Urlaubsgast aus Luxemburg das Fehlen seines Mobiltelefons. Über eine spezielle App gelang es dem Geschädigten, sein Handy zu orten. Von einem Freund ließ er sich mit dem Pkw in Richtung des Standortsignales chauffieren. Dort angekommen, traf er das kurz zuvor ebenfalls in der Bar gewesene Paar aus Belgien. In der Folge rief der Kollege des Geschädigte das Handy an, welches in der Jackentasche des 46-jährigen Belgiers läutete. Da die beiden die Herausgabe des Handys verweigerten, kam es zu einer verbalen und schließlich tätlichen Auseinandersetzung mit dem 27-Jährigen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen erlitt die Frau einen Oberarmbruch und der 46-jährige Belgier einen Nasenbeinbruch. Anschließend verließen der unverletzte 27-Jährige und sein Begleiter den Tatort. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen gelang es der Polizeiinspektion Kleinwalsertal den 27-Jährigen noch am selben Abend auszuforschen und den Sachverhalt zu klären. Die Beteiligten werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.

PA der LPD Vorarlberg vom 20.02.2018

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A2 bei Ligist (Steiermark): Polizisten bei Erhebungen verletzt

Während der Erhebungen nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 prallte ein Pkw Montagnachmittag, 12. Feber 2018, gegen das stehende Dienstfahrzeug der Polizisten. Zwei Beamte wurden unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 16:20 Uhr wurde eine Streife der Autobahnpolizei Unterwald zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden auf Höhe des Straßenkilometers 212,0 in Fahrtrichtung Wien gerufen. Die beiden Beamten stellten den Dienstwagen auf dem Pannenstreifen hinter dem Unfallfahrzeug ab und schalteten das Blaulicht und eine aufklappbare Verkehrsleiteinrichtung („Early Warner“) ein. Ein 60-jähriger Polizeibeamter begab sich zum Unfallfahrzeug, um mit dem Lenker Kontakt aufzunehmen, der zweite 44-jährige Polizist blieb im Dienst-Kfz. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 29-Jähriger aus Klagenfurt mit einem Reisebus auf der schneebedeckten zweiten Fahrspur in Richtung Wien. Als er das Blaulicht des Dienstwagens wahrnahm, wollte er seinen Reisebus abbremsen. Nach seinen Angaben reagierte der Bus jedoch nicht. In der Folge kam er auf die erste Fahrspur und touchierte dort einen Pkw, gelenkt von einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirchen. Der Pkw wurde daraufhin in Richtung Pannenstreifen geschleudert und prallte dort gegen den abgestellten Streifenwagen, der nach vorne katapultiert wurde. Der 60-jährige Polizist versuchte sich durch einen Sprung zur Seite zu retten, konnte jedoch einen Anprall mit dem Polizeifahrzeug nicht verhindern. Er wurde im Bereich des rechten Knies unbestimmten Grades verletzt. Der im Wagen sitzende Kollege wurde durch den Anprall im Bereich des Rückens verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in das UKH Graz eingeliefert. Auch der 26-jährige Pkw-Lenker, der vom Bus abgedrängt worden war, verspürte Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich und wurde in das UKH Graz eingeliefert. Der Buslenker sowie im Bus mitfahrende Fahrgäste blieben unverletzt.

PA der LPD Steiermark vom 15.02.2018

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ligist (Steiermark): Polizisten bei Erhebungen verletzt

Während der Erhebungen nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 prallte ein Pkw Montagnachmittag, 12. Feber 2018, gegen das stehende Dienstfahrzeug der Polizisten. Zwei Beamte wurden unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 16:20 Uhr wurde eine Streife der Autobahnpolizei Unterwald zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden auf Höhe des Straßenkilometers 212,0 in Fahrtrichtung Wien gerufen. Die beiden Beamten stellten den Dienstwagen auf dem Pannenstreifen hinter dem Unfallfahrzeug ab und schalteten das Blaulicht und eine aufklappbare Verkehrsleiteinrichtung („Early Warner“) ein. Ein 60-jähriger Polizeibeamter begab sich zum Unfallfahrzeug, um mit dem Lenker Kontakt aufzunehmen, der zweite 44-jährige Polizist blieb im Dienst-Kfz. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 29-Jähriger aus Klagenfurt mit einem Reisebus auf der schneebedeckten zweiten Fahrspur in Richtung Wien. Als er das Blaulicht des Dienstwagens wahrnahm, wollte er seinen Reisebus abbremsen. Nach seinen Angaben reagierte der Bus jedoch nicht. In der Folge kam er auf die erste Fahrspur und touchierte dort einen Pkw, gelenkt von einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirchen. Der Pkw wurde daraufhin in Richtung Pannenstreifen geschleudert und prallte dort gegen den abgestellten Streifenwagen, der nach vorne katapultiert wurde. Der 60-jährige Polizist versuchte sich durch einen Sprung zur Seite zu retten, konnte jedoch einen Anprall mit dem Polizeifahrzeug nicht verhindern. Er wurde im Bereich des rechten Knies unbestimmten Grades verletzt. Der im Wagen sitzende Kollege wurde durch den Anprall im Bereich des Rückens verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in das UKH Graz eingeliefert. Auch der 26-jährige Pkw-Lenker, der vom Bus abgedrängt worden war, verspürte Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich und wurde in das UKH Graz eingeliefert. Der Buslenker sowie im Bus mitfahrende Fahrgäste blieben unverletzt.

PA der LPD Steiermark vom 13.02.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Salzburg: Verdacht der schweren Nötigung von Rettungskräften

Am 6. Jänner 2018, gegen 21.30 Uhr, wurden mehrere Polizeistreifen zur Wohnung eines amtsbekannten Salzburgers in Salzburg Lehen beordert, da dieser laut Auskunft von anwesenden Rettungskräften durchdrehen solle. Erhebungen der ersteinschreitenden Beamten ergaben, dass der 26-jährige Salzburger drei Mitarbeiter des Roten Kreuzes mit dem Umbringen bedroht hatte und er seinen Drohungen durch Schläge gegen die Türe, sowie durch Vorhalten eines Pfeffersprays Nachdruck verliehen hatte. Zudem hatte er die Sanitäter in seiner Wohnung eingesperrt. Durch die Polizeikräfte wurde der Mann vorläufig festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung wurden ein Pfefferspray, sowie etwa 80 Gramm suchtmittelverdächtige Substanz sichergestellt. Gegen den Beschuldigten besteht ein behördliches Waffenverbot. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 26-Jährige in die Justizanstalt überstellt.

PA der LPD Salzburg vom 07.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bregenz (Vorarlberg): Küchenbrand

Am 23.12.2017 um 03.30 Uhr brach in der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gotenstraße ein Brand aus. Grund dürfte eine nicht ausgeschaltete Herdplatte gewesen sein, auf welcher sich ein Kochtopf befand. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife war bereits eine starke Rauchentwicklung im Stiegenhaus gegeben, weshalb eine Evakuierung aller Hausbewohner durchgeführt wurde. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Bregenz Rieden gelöscht werden. In der Wohnung entstand schwerer Sachschaden. Vier Hausbewohner zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und mussten im LKH Bregenz ambulant behandelt werden. Zwei Polizeibeamte zogen sich bei der Evakuierung ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung zu und begangen sich zur ambulanten Behandlung ins LKH Bregenz. Die betroffene Wohnung wurde unbewohnbar, die übrigen Hausbewohner konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurück. Einsatzkräfte: Feuerwehr Bregenz Rieden mit vier Fahrzeugen und 35 Mann, Rettung Bregenz mit zwei Fahrzeugen und vier Helfern sowie einem Notarztteam. Bundespolizei und Stadtpolizei Bregenz mit insgesamt sieben Beamten.

PA der LPD Vorarlberg, PI Bregenz, vom 23.12.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Linz (Oberösterreich): Einbruch in Trafik – Streifenwagen rammte Täterfahrzeug

Eine Polizeistreife wurde am 15. Dezember 2017 um 4:11 Uhr in Linz in die Wienerstraße auf Grund einer Alarmauslösung bei der dortigen Tankstelle beordert.
Beim Zufahren kam den Beamten ein Pkw mit dem maskierten Täter als Lenker entgegen. Der Täter versuchte mit seinem Fahrzeug zu flüchten, weshalb das Täterfahrzeug mit dem Streifenwagen gerammt wurde.
Dem Täter gelang die Flucht und dieser setzte seine Fahrt in Richtung Ebelsberg fort. Eine Intensivfahndung durch mehrere Polizeistreifen verlief vorerst negativ. Das Fluchtfahrzeug wurde später von Polizeibeamten aufgefunden und sichergestellt.
Bei der Kollision wurden zwei Polizisten verletzt. Der Täter schlug die Eingangstür der Tankstelle ein und stahl 40 Stangen Zigaretten.
Die Ermittlungen werden vom Stadtpolizeikommando Linz geführt.

PA der LPD Oberösterreich vom 15.12.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Unfall

Graz (Steiermark): Fußgängerin kollidierte mit Streifenwagen

Sonntagfrüh, 26. November 2017, kam es in der Elisabethstraße zu einer Kollision zwischen Fußgängerin und einem Streifenwagen. Die 23-jährige Fußgängerin wurde dabei leicht verletzt.

Gegen 01:00 Uhr war ein 37-jähriger Polizeibeamter mit seinem Dienst-Kfz in der Elisabethstraße stadtauswärts unterwegs. Der Polizist fuhr aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse und dem starken Personenverkehr an der dortigen Örtlichkeit mit reduzierter Geschwindigkeit. Aus derzeit unbekannter Ursache betrat eine 23-jährige Fußgängerin unerwartet die Fahrbahn, als das Streifenfahrzeug vorbeifuhr.

Als der Beamte die 23-Jährige wahrnahm, leitete er sofort die Notbremsung ein. Die Studentin wurde jedoch vom Fahrzeug erfasst und kam anschließend auf der Fahrbahn zu liegen. Die 23-Jährige wurde mit leichten Verletzungen vom Roten Kreuz ins LKH Graz gebracht und dort ambulant behandelt. Ein Alkoholtest bei dem 37-jährigen Polizisten verlief negativ.

PA der LPD Steiermark vom 26.11.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bad Ischl (Oberösterreich): Einsatzfahrzeug der Bergrettung gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter stahl in Bad Ischl im Zeitraum von 9. November 2017, 16:45 Uhr bis 17. November 2017, 12:45 Uhr aus der Garage der Bergrettung Bad Ischl ein graues Einsatzfahrzeug Toyota Hi Lux. Im Fahrzeug befanden sich der Zündschlüssel, der Zulassungsschein sowie mehrere Bergrettungsgegenstände (Motorsäge, Gebirgstrage, Kletterseil….). Das gestohlene Einsatzfahrzeug ist auf beiden Seiten mit dem Logo und Schriftzug der Bergrettung, auf der Motorhaube links vorne mit dem Logo der Bergrettung und auf der linken Seite hinten mit einem weiteren Logo beklebt. Auf der rechten Seite hat das Fahrzeug eine Beschädigung in Form einer Schleifspur. Die Ladefläche ist mit einem Aufbau ausgestattet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.

PA der LPD Oberösterreich vom 18.11.2017

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Österreich Widerliches

Graz (Steiermark): Streit eskalierte – Sechs Personen verletzt

Symbolfoto

Sonntagabend, 9. Oktober 2017, eskalierte eine Streitigkeit zwischen einem 49-jährigen Pkw-Lenker aus dem Kosovo und einem ebenso aus dem Kosovo stammenden Brüdertrio im Alter von 28, 26 und 38 Jahren. Dabei steht der 49-Jährige im Verdacht, mehrmals mit seinem Pkw auf das Fahrzeug des Brüdertrios losgefahren zu sein. Bei dem Vorfall wurden insgesamt sechs Personen verletzt. Die Ermittlungen laufen.

Bisherigen Erhebungen zufolge wollte der 49-jährige Pkw-Lenker den Innenhof einer großen Wohnsiedlung gegen 19:40 Uhr durch ein schmales Einfahrtstor in Richtung Weißenhofgasse verlassen. Zur selben Zeit wollte der 28-jährige Pkw-Lenker, gemeinsam mit seinem 26-jährigen Bruder als Beifahrer, die Hofeinfahrt in entgegengesetzte Richtung passieren. Sie beabsichtigten ihren 38 Jahre alten Bruder im Innenhof der Wohnsiedlung abzuholen.

Beim Aufeinandertreffen der beiden Fahrzeuge im Bereich der schmalen Hofeinfahrt dürften die beiden Pkw-Lenker verbal aneinander geraten und sich gegenseitig massiv beschimpft haben. Der 49-Jährige dürfte den Innenhof in Folge mit seinem Pkw verlassen haben und nach dem Umdrehen neuerlich mit überhöhter Geschwindigkeit in diesen zurück gefahren sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 49-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit direkt auf den Pkw und den daneben stehenden 26-Jährigen zu. Dieser versuchte sich noch mit einem Sprung zu retten, wurde jedoch zum Teil vom Fahrzeug des 49-Jährigen erfasst und leicht verletzt. Seine beiden Brüder erlitten ebenso leichte Verletzungen.

Der 49-Jährige lenkte seinen Pkw anschließend mit hoher Geschwindigkeit eine Runde im Innenhof des Objekts, bevor er ein weiteres Mal ungebremst in die Seite des gegnerischen Pkw fuhr. Dabei prallte der Pkw des 28-Jährigen gegen ein zu diesem Zeitpunkt vorbei fahrendes unbeteiligtes Fahrzeug. Die Fahrzeuginsassen im Alter von 30 und 31 Jahren, beide aus der russischen Föderation, wurden durch den Aufprall leicht verletzt.

Bei einer anschließenden Konfrontation des Brüdertrios mit dem 49-Jährigen, attackierte dieser die Brüder mit einem Elektroschocker. Der 49-Jährige selbst erlitt dabei leichte Verletzungen am Hinterkopf. Polizisten nahmen den 49-jährigen Verdächtigen noch an Ort und Stelle widerstandlos fest. Er wurde nach medizinischer Erstversorgung ins Polizeianhaltezentrum Graz verbracht. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark, Ermittlungsbereich Leib/Leben, übernommen. Derzeit finden weitere niederschriftliche Vernehmungen sowie Zeugenbefragungen statt.

Wie mittlerweile bekannt ist, wurden alle sechs Personen leicht verletzt. An den drei Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden.

PA der LPD Steiermark vom 09.10.2017

Allgemein Kritik Österreich

Leoben (Steiermark): Misshandlungsvorwurf

Aufgrund der zahlreichen Medienanfragen bestätigt die Landespolizeidirektion Steiermark,  dass es am 6. Mai 2017, kurz nach Mitternacht, einen Vorfall im Innenstadtbereich von Leoben gegeben hat. Dabei wurde eine Frau leicht am Kopf verletzt.

Eine Polizeistreife musste gegen 01:15 Uhr zu einer Körperverletzung zu einem Lokal am Hauptplatz ausrücken. Eine unbeteiligte, nach eigenen Angaben alkoholisierte, 47 Jahre alte Pensionistin aus Leoben dürfte sich in die Amtshandlung laufend eingemischt und die Polizisten angestänkert haben. Plötzlich ging die 47-Jährige neben den Polizisten vor dem Lokal zu Boden und wurde dabei verletzt.

Das Erhebungsergebnis der Polizei wurde der Staatsanwaltschaft Leoben übermittelt. Die Staatsanwaltschaft Leoben ging gemäß den damals vorliegenden Fakten von keinem Fehlverhalten der Polizisten aus und stellte das Verfahren ein.

Mittlerweile ging ein Video bei der Polizei ein, das im Widerspruch zu den damaligen Erhebungsergebnissen steht. Auf dem Video ist zu sehen, dass ein Polizist die Frau zu Boden stößt.

Wenngleich auch für Polizisten die Unschuldsvermutung gilt muss gesagt werden, dass das im Video zu sehende Verhalten der Polizisten mit keiner internen Vorschrift übereinstimmt. Auch wird kein solches Vorgehen im Einsatztraining geschult.

Die nun vorliegenden neuen Erkenntnisse sowie das Video wurden der Staatsanwaltschaft Leoben übermittelt, woraufhin die Ermittlung von der Staatsanwaltschaft neu aufgenommen wurden. Dieses Ergebnis gilt es abzuwarten. Die Ermittlungen erstrecken sich nun gegen die zwei einschreitenden Polizisten.

Derzeit wird das im Video gezeigte Verhalten der beiden Beamten im Hinblick auf eine vorläufige Suspendierung geprüft.

PA der LPD Steiermark vom 22.08.2017

Allgemein Kritik

krone.at: Video: Junger Polizist stößt Frau (47) zu Boden

„Ein Video sorgt derzeit im steirischen Leoben für große Aufregung und hat für einen jungen Polizisten wohl ein gerichtliches Nachspiel. Es zeigt den Uniformierten am Leobener Hauptplatz, wie er einer 47 Jahre alten Frau einen heftigen Stoß versetzt. Das Opfer stürzt daraufhin rücklings zu Boden und schlägt mit dem Hinterkopf auf der Straße auf, bleibt danach reglos liegen. Der Beamte und seine beiden Kollegen kommen der Verletzten jedoch nicht zu Hilfe, vielmehr verlassen sie den Ort des Geschehens. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.“

Online-Artikel, 22.8.2017
http://www.krone.at/nachrichten/video-junger-polizist-stoesst-frau-47-zu-boden-justiz-ermittelt-story-584685?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Bravo Fahndung Österreich

St. Pölten (Niederösterreich): Klärung zahlreicher Eigentumsdelikte in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Tirol und Wien

Das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, konnte zwei internationale Tätergruppierungen ausforschen, denen zahlreiche Eigentumsdelikte mit einer Gesamtschadenssumme von 680.000,-Euro zur Last gelegt werden.

Der Bundesminister für Inneres Mag. Wolfgang Sobotka bedankte sich für die hervorragende Ermittlungstätigkeit. Dieser Erfolg ist ein Zeichen der akribischen Arbeit der Ermittler in Niederösterreich und zeigt die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, so Bundesminister Wolfgang Sobotka.

Der stellvertretende Landespolizeidirektor Generalmajor Franz Popp B.A. M.A. betonte die gute Zusammenarbeit mit den Justizbehörden die notwendig ist um Kriminalfälle zu klären. Popp bedankte sich bei den Ermittlern: „Durch die engagierte und motivierte Arbeit der Ermittler konnten diese beiden aufsehenerregenden Kriminalfälle geklärt werden.“

Landeskriminalamt Niederösterreich forscht kolumbianische Tätergruppe aus Einbrüche in Wohnobjekte in NÖ und Wien geklärt. In Kooperation mit Europol, deutschen und belgischen Polizeibehörden, dem Bundeskriminalamt und dem Landeskriminalamt Wien wurde eine international agierende Tätergruppe ausgeforscht. Vier Beschuldigte befinden sich bereits in Haft. Eine beträchtliche Schadenssumme in der Höhe von rund einer halben Million Euro geht auf das Konto der Kolumbianer.

Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, ermitteln seit Oktober 2016 gegen eine Tätergruppe, die im Bundesgebiet Einbrüche in Wohnobjekte verübt. Die Täter wählten ihre Opfer, bei denen es sich immer um aus Asien kommende Personen und zumeist Geschäftsleute handelt, gezielt aus. Sie gingen äußerst professionell und arbeitsteilig vor, indem sie ihre Opfer und deren Lebensgewohnheiten genau ausspionierten.

Aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse ordnete die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt die Observation dieser mutmaßlichen Tätergruppe an. Im Zuge der Observationsmaßnahmen konnten weitere Hinweise auf die professionelle Arbeitsweise der Kolumbianer gewonnen werden, wobei die Mitglieder in verschiedener personeller Zusammensetzung, mehrmals in diversen Siedlungsgebieten im südlichen Niederösterreich Wohnhäuser sowie Personen auf den Zufahrtsstraßen beobachteten.
In den frühen Nachmittagsstunden des 18. November 2016 wollten die Verdächtigen offensichtlich aus dem Bundesgebiet ausreisen. Die 34-Jährige sowie der 32-Jährige, der 36-Jährige und der 44-Jährige wurden daraufhin am Flughafen Wien-Schwechat angehalten.
Bei der Durchsuchung der Personen und Gepäckstücke fanden die einschreitenden Polizistinnen und Polizisten unter anderem Silbermünzen, ein Silberbarren mit chinesischen Schriftzeichen, Rollen mit Euromünzen, Uhren, Laptops sowie diverse asiatische Schmuckstücke vor. Die angehaltenen Personen gaben zur Herkunft der Gegenstände keine zielführenden Angaben.
Ein Großteil der Gegenstände konnte Wohnhaus- und Wohnungseinbrüchen bei asiatischen Opfern zugeordnet werden.
Die vier Beschuldigten waren bei ihrer Vernehmung teilgeständig.
Die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt ordnete die Festnahme an. Am 19. November 2016 wurden alle vier in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert.

Bei den weiteren Ermittlungsmaßnahmen, kriminaltechnischen Auswertungen und Spurenuntersuchungen konnte ein weiteres, noch flüchtiges Mitglied dieser Tätergruppe identifiziert werden. Gegen den ausgeforschten kolumbianischen Staatsbürger erließ die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt einen EU-Haftbefehl.

Der Wert der Beute – hauptsächlich hochwertige Uhren, Designertaschen, Schmuck und Bargeld – beläuft sich auf ca. 450.000 Euro. Die Sachschadenssumme wird mit etwa 10.000 Euro beziffert.
Vom gesamten Diebesgut wurde nur noch ein Teil sichergestellt. Die Beschuldigten dürften die Beute per Überweisungen und Pakettransfers ins Ausland verbracht haben.

Zwei männliche Täter sind bislang noch unbekannt und flüchtig. Sie waren an dem Wohnhauseinbruch am 11. November 2016 in Wr. Neudorf beteiligt.

45 Diebstähle und Einbruchsdiebstähle in Tirol, Burgenland, Steiermark und Niederösterreich geklärt – 7 Beschuldigte in Haft

Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, konnten eine 11-köpfige bulgarische Tätergruppe, die in unterschiedlicher Zusammensetzung, in der Zeit von Juli 2016 bis Jänner 2017, 44 Diebstähle und Einbruchsdiebstähle in Firmen in Tirol, Burgenland, Steiermark und Niederösterreich begangen haben sollen ausforschen. Der Tätergruppe konnte auch noch ein Einbruchsdiebstahl in eine Firma im Bezirk Kitzbühel aus dem Jahr 2013 zugeordnet werden.

Nach bereits intensiven, bundesländerübergreifenden Ermittlungen konnten drei Beschuldigte, 3 Männer im Alter von 30, 39 und 46 Jahren, alle drei bulgarische Staatsbürger, am 26. Jänner 2017 nach einem Einbruchsdiebstahl in Liezen von Polizistinnen und Polizisten auf frischer Tat betreten und festgenommen werden. Die Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck in die do Justizanstalt eingeliefert.
Bei den folgenden Ermittlungen konnten weitere acht Mittäter ausgeforscht werden. Von der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde gegen die acht Beschuldigten ein Europäischer Haftbefehl bzw. Aufenthaltsermittlung erlassen.
Vier bulgarische Beschuldigte, im Alter von 26 bis 44 Jahren, wurden aufgrund des EU-Haftbefehles in Bulgarien festgenommen und nach Österreich aus- und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Nach den weiteren vier bulgarischen Beschuldigten im Alter von 25 bis 47 Jahren wird noch gefahndet.

Der bulgarischen Tätergruppe konnten insgesamt 45 gewerbsmäßige Diebstähle bzw. Einbruchsdiebstähle mit einer Gesamtschadenssumme von 220.000,- Euro zugeordnet werden. Das erbeutete Diebesgut im Wert von 143.000,- Euro dürften die Beschuldigten an diverse Händler in Bulgarien verkauft haben.

PA (auszugsweise) der LPD Niederösterreich vom 10.08.2017

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Linz (Oberösterreich): Polizistin bei Unfall verletzt

Am 4. Juli 2017 um 4:25 Uhr fuhr ein Streifenwagen in Linz auf der B 127 stadtauswärts. Auf Höhe Urfahrwänd bekam diese Besatzung einen Einsatz. Die Lenkerin, eine 28-jährige Polizistin, schaltete das Blaulicht ein und wollte umkehren.
Der hinter dem Funkwagen fahrende Lenker, ein 19-Jähriger aus Walding, der jedoch nicht im Besitz eines Führerscheines ist, sah das Blaulicht und wollte dem bremsenden Einsatzfahrzeug links ausweichen. Dabei stieß er gegen die linke Seite des Einsatzfahrzeuges. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt.
Die Polizistin wurde unbestimmten Grades verletzt und durch die Besatzung des NAW aus dem Fahrzeug geholt. Sie wurde anschließend mit der Rettung in das UKH Linz eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 04.07.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Salzburg: Einsatzfahrzeug in Unfall verwickelt

Zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Streifenfahrzeug der Polizei kam es am 27. Juni 2017 in den Morgenstunden. Der 34-jährige Lenker des Streifenwagens und sein Beifahrer befanden sich im Stadtteil Maxglan auf einer Einsatzfahrt. Der zweite Unfalllenker, ein 32-jähriger Salzburger, verließ gerade eine Tankstellenausfahrt. Bei dem Unfall verletzten sich die drei Fahrzeuginsassen unbestimmten Grades. Die Fahrzeuge waren stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Der durchgeführte Alkotest bei dem Salzburger ergab einen Wert von 0,82 Promille. Er musste seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben. Die Beteiligten wurden in das Unfallkrankenhaus gebracht.

PA der LPD Salzburg vom 27.06.2017

Allgemein Österreich Tragisch Trauriges Unfall

nachrichten.at: Rettungsflug in den Tod: Windböe brachte Helikopter in Turbulenzen

„Zwei Tage nach dem tödlichen Helikopter-Unglück am Eisenerzer Reichenstein nahe Trofaiach in der Steiermark gibt es erste Erkenntnisse zur Unfallursache: „Beim Abflug dürfte eine Windböe den Helikopter unvermittelt in die Tiefe gerissen haben“, sagt Fritz Grundnig, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. Dadurch kollidierten die drei Personen, die an dem Bergeseil hingen, mit dem waldigen und felsigen Gelände. Dabei dürfte das Seil gerissen sein. Es könnte an einer Felskante beschädigt worden sein, so die Vermutung.“

Online-Artikel, 07.06.2017
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Rettungsflug-in-den-Tod-Windboee-brachte-Helikopter-in-Turbulenzen;art4,2588541

Allgemein KS Österreich

Eisenerzer Reichenstein bei Trofaiach (Steiermark): Zwei Tote bei Alpinunfall, darunter ein Alpinpolizist

Am Nachmittag ereignete sich in der Nähe des Eisenerzer Reichensteins (Raum Trofaiach / Obersteiermark) ein Alpinunfall. Ein Mann und eine Frau (Identität noch nicht geklärt) sollten mittels Hubschrauber von einem Beamten der Alpinpolizei per Seil gerettet werden.

Aus derzeit noch unbekannter Ursache löste sich das Seil vom Hubschrauber und die drei Personen stürzten in die dort befindliche Schlucht.

Der 28-jährige Flugretter und die Frau sind mittlerweile am Berg verstorben. Der Mann erlitt bei dem Absturz schwere Verletzungen.

Presseaussendung der LPD Steiermark vom 04.06.2017

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

orf.at: Schuldsprüche wegen Gewalt gegen Polizisten

Am Landesgericht Klagenfurt sind am Montag zwei Prozesse wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt geführt worden. In beiden Fällen gab es Schuldsprüche für die Angeklagten. Ein 73-Jähriger verletzte einen Polizisten schwer.“

Online-Artikel, 15.05.2017
http://kaernten.orf.at/news/stories/2843251/

Allgemein Österreich

Die Presse: Polizist als Staatsverweigerer: Entlassung ausgesprochen

„Ein Kärntner Polizist, der sich nach eigenen Angaben nicht mehr mit der österreichischen Rechtsordnung identifizieren kann, soll entlassen werden. Er kann die Entscheidung der Disziplinarkommission allerdings noch beeinspruchen.“

Online-Artikel, 13.03.2017
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5182685/Polizist-als-Staatsverweigerer_Entlassung-ausgesprochen

Allgemein

standard.at: Oida Hawara

„Der Polizist ist dein Freund und Helfer, aber niemals dein Kumpel“

Online-Artikel, 12.02.2017
http://derstandard.at/2000052506295/Oida-Hawara?ref=rss

 

Allgemein Kritik verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kronenzeitung: Grazerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei

„Schwere Vorwürfe erhebt eine 26-Jährige gegen die Grazer Polizei: Die Frau war Mitte Jänner im Beisein der Exekutive die sie zu ihrem eigenen Schutz alarmiert hatte in ihrer Wohnung von ihrem Ex-Freund niedergestochen worden. Laut der Grazerin seien die Beamten nicht eingeschritten. Deshalb wirft sie den Polizisten nun unterlassene Hilfeleistung vor. Seitens der Polizei hieß es, dass die Erhebungen noch nicht abgeschlossen sind.“

Online-Artikel, 08.02.2017
http://www.krone.at/nachrichten/grazerin-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-polizei-keine-hilfeleistung-story-553027?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten
Entschuldigung, aber wobei sind nochmal Polizisten verletzt worden? Wie konnte das passieren, wenn sie doch nichts gemacht haben?
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2017/01/17/graz-steiermark-mordversuch/

Allgemein Urteil

standard.at: Polizisten mit „Oida“ anzusprechen, verletzt den Anstand

„Landesverwaltungsgericht stellte fest, dass „Lassen Sie los, Oida“ als abschätzige Bemerkung strafbar ist – Fußballfan kam aber noch mit Verwarnung davon“

Online-Artikel, 10.02.2017
derstandard.at/2000052456912/Polizisten-mit-Oida-anzusprechen-verletzt-den-anstand

 

Ein Schritt in die richtige Richtung. Was diese Abschätzigkeit anderen gegenüber soll…

Allgemein Kritik Urteil

standard.at: Amtsmissbrauchsprozess: Milde Strafe für verliebten Polizisten

„Ein Polizist soll in einem Scheidungsverfahren zugunsten seiner späteren Geliebten eingegriffen haben. Ihn retten unglaubwürdige Zeugen“

Online-Artikel, 03.02.2017
derstandard.at/2000052064422/Amtsmissbrauchsprozess-Milde-Strafe-fuer-verliebten-Polizisten

Allgemein

Krone.at: „Einblick in Alltag“ – Bundeskanzler Kern mit Wiener Polizei auf Streife

„Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich vor Ort ein Bild der Polizeiarbeit in Wien-Favoriten gemacht. Es sei „ein spannender Einblick in den oft schweren Alltag unserer Polizei“ gewesen, postete der Kanzler am Sonntag auf Facebook.“

Online-Artikel, 08.01.2017
http://www.krone.at/nachrichten/bundeskanzler-kern-mit-wiener-polizei-auf-streife-einblick-in-alltag-story-547641?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Hoffentlich war es eine ganze Nachtschicht und auch eine Nacht, wo richtig was los war. ;-)

In jedem Fall sollte sich hierzulande der eine oder andere ein Beispiel an dem Mann nehmen. In jedem Fall nachts, eine ganze Schicht und hoffentlich ist das dann eine der knackigen Nächte.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

vol.at: Acht Monate Haft für fünften Widerstand

„Der gebürtige Bregenzer hat sich schon wieder gegen eine Amtshandlung der Polizei gewehrt. Dafür wurde der 33-Jährige jetzt bereits zum fünften Mal wegen des Vergehens des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt schuldig gesprochen. Der mit vier einschlägigen Vorstrafen belastete Angeklagte wurde am Landesgericht Feldkirch zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.“

Online-Artikel, 06.12.2016
http://www.vol.at/acht-monate-haft-fuer-fuenften-widerstand/5046602

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Österreich.at: Weihnachtswunder: Polizist wieder wohlauf

„Für Anteilnahme sorgte der Fall des Polizisten, der im September beim Versuch, einen Motorradfahrer auf der Flucht zu stoppen, schwer verletzt wurde. Der 52-Jährige kann das Spital bald wieder verlassen.“

Online-Artikel, 22.11.2016
http://www.xn--sterreich-z7a.at/wien/wien-chronik/Weihnachtswunder-Polizist-wieder-wohlauf/259518465

Vorgeschichte:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2016/09/26/wien-polizist-niedergefahren-und-schwer-verletzt/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Österreich

Kronenzeitung: Schusswechsel mit Polizist: Lebenslang für Steirer

„Ein 52-jähriger Steirer ist nach einem Schusswechsel bei einem Hoteleinbruch im heurigen Jänner in Kirchdorf in Tirol am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen worden. Der Angeklagte wurde zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, absichtlich und gezielt auf einen Polizisten geschossen zu haben.“

Online-Artikel, 19.11.2016
http://www.krone.at/nachrichten/schusswechsel-mit-polizist-lebenslang-fuer-steirer-wegen-mordversuchs-story-539789?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein Unfall

Klagenfurt (Kärnten): Einbruchsdiebstahl und Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am 12. Oktober 2016, gegen 10:45 Uhr, wurden in Klagenfurt/WS vier unbekannte Täter dabei beobachtet, wie sie versuchten, in einen versperrt abgestellten Reisebus einzubrechen. Sie wurde dabei vom Buslenker aus der Ferne beobachtet, welcher die Polizei alarmierte.

Als die Täter das Einsatzfahrzeug erblickten, ergriffen sie sofort im Sprint zu Fuß die Flucht über eine angrenzende Parkanlage in Richtung des Heiligengeistplatzes. Die Täter wurden von den Beamten zu Fuß, wie auch mittels Einsatzfahrzeug verfolgt.

Schließlich konnten zwei von ihnen in einem Geschäft am Heiligengeistplatz, wo sie sich offensichtlich versuchten zu verstecken, angehalten und vorläufig festgenommen werden.

Während der einsatzmäßigen Verfolgung (eingeschaltetes Blaulicht) der bis dahin unbekannten Täter mittels Einsatzfahrzeug, wurde ein unbeteiligter Fußgänger – ein 49-jähriger Mann aus Klagenfurt/WS – vom Einsatzfahrzeug erfasst und leicht verletzt.

Der Klagenfurter wurde nach Erstversorgung durch Polizeibeamte von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt/WS gebracht.

PA der LPD Kärnten vom 12.10.2016

 

Der verletzte 49-jährige Klagenfurter überquerte zur ua. Zeit die Ursulinengasse trotz Grünlicht des querenden Fahrzeugverkehrs. Er lief zwischen den teils anhaltenden Fahrzeugen hindurch und trug dabei Kopfhörer.

Dadurch abgelenkt hat er das auf dem 1. Fahrstreifen (Busspur) fahrende Einsatzfahrzeug übersehen. Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung wurde der Klagenfurter vom Einsatzfahrzeug erfasst und dabei leicht verletzt.

Er wurde nach Erstversorgung durch Polizeibeamte von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt/WS gebracht.

Bei den beiden vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um in Klagenfurt/WS wohnhafte Burschen im Alter von 14 Jahren.

Nachtrag zur PA der LPD Kärnten vom 12.10.2016

Allgemein Kritik

krone.at: Bei Automatenrazzia – Polizei verletzte Menschenwürde einer Rumänin

„Die Polizei ist wegen ihres besonders brutalen Vorgehens bei einer Automatenrazzia in Oberösterreich im Juni gerügt worden. Laut Landesverwaltungsgericht haben die Beamten die Menschenwürde der anwesenden Angestellten verletzt. Die Frau wurde lange in einem Raum festgehalten, durchsucht, musste sich ausziehen und nackt nach vorne beugen. Zu trinken bekam die Rumänin trotz Übelkeit nichts.“

Online-Artikel, 05.10.2016
http://www.krone.at/nachrichten/polizei-verletzte-menschenwuerde-einer-rumaenin-bei-automatenrazzia-story-532956?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bregenz (Vorarlberg): Verkehrsunfall mit Verletzung eines Polizeibeamten

Am 13.07.2016, gegen 23:15 Uhr kam es in Bregenz, Rheinstraße zu einem Verkehrsunfall mit Verletzung. Beamte der Polizeiinspektion Bregenz waren mit Aufbauarbeiten eines Kontrollpunktes beschäftigt. Dabei übersah ein 38-jähriger Linienbusfahrer beim Ausfahren aus einer Bushaltestelle (Fahrtrichtung Hard) einen 52-jährigen Polizisten und erfasste diesen frontal. Der Beamte wurde zu Boden geschleudert und bei diesem Unfall leicht verletzt. Er wurde ins Landeskrankenhaus Bregenz eingeliefert, Totalsperre der Rheinstraße für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde.

PA der LPD Vorarlberg vom 14.07.2016

Allgemein

NÖN.at: St. Pölten – Polizist tot: „Geht mir persönlich sehr nahe“

Räuber erschoss jungen Exekutivbeamten aus Kärnten. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler und Kollegen sind erschüttert.“

Online-Artikel, 12.07.2016
http://www.noen.at/st-poelten/st-poelten-polizist-tot-geht-mir-persoenlich-sehr-nahe/17.942.421

Ein österreichischer Dienststellenleiter spricht über seine Gefühle nach dem Tod des 23-Jährigen Polizisten, auf den bei einem Supermarktüberfall in Wien geschossen worden war.

Ich persönlich kann seine Gefühle ganz gut nachvollziehen, mich überkommen auch oft Muttergefühle, wenn so junge Menschen betroffen sind.

Seine Aussagen über das Risiko, das Streifenpolizisten tragen, deckt sich übrigens mit einigen Aussagen, die sich in den Infomaterialen des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden.

Allgemein Österreich Tragisch

heute.at: „Sehr aufwändig und würdevoll“ Ehrenbegräbnis für erschossenen Polizisten

„Jener 23-jährige Polizist, der nach einer Schießerei in einem Supermarkt seinen schweren Verletzungen erlegen ist, wurde am Samstagvormittag mit polizeilichen Ehren in seiner Heimatgemeinde St. Kanzian zu Grabe getragen. Alle österreichischen Polizeiinspektionen wurden deshalb schwarz beflaggt.“

Online-Artikel, 09.03.2016
http://www.heute.at/news/oesterreich/Ehrenbegraebnis-fuer-erschossenen-Polizisten;art23655,1311397

Tragisch Trauriges Unfall

kurier.at: Polizist verunglückte am Weg zur Dienststelle mit dem Motorrad

„Drei Biker kamen in Niederösterreich bei Kollisionen mit zwei Autos und einem Traktor ums Leben.“

Online-Artikel, 02.07.2016
http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/polizist-verunglueckte-am-weg-zur-dienststelle-mit-dem-motorrad/207.586.066

Allgemein

krone.at: Nach Tod von Hund – Polizist vom Vorwurf der Tierquälerei entlastet

„Ausgestanden sind die Misshandlungsvorwürfe für einen Linzer Diensthundeführer. Dem Beamten war vorgeworfen worden, seinen drei Jahre alten Schäferhund geschlagen und zu Tode gequält zu haben.  Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, der Polizist wurde vorläufig suspendiert. Doch nun entlastete ein Gutachten den Beschuldigten.“

27.06.2016
http://www.krone.at/Oesterreich/Polizist_vom_Vorwurf_der_Tierquaelerei_entlastet-Nach_Tod_von_Hund-Story-517100

 

Allgemein

heute.at: Tierquälerei? Vorwürfe gegen Polizisten haltlos

„Der Fall empörte Oberösterreich: Ein Polizist (Foto; mit einem anderen Hund) soll seinen Diensthund zu Tode gequält haben. Doch: Inzwischen stellt sich die Geschichte ganz anders dar. Die Vorwürfe stellten sich als haltlos heraus.“

Online-Artikel,26.06.2016
http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Vorwuerfe-gegen-Polizisten-haltlos;art23653,1305693

Allgemein

krone.at: Mordversuch an Polizist: Täter in Serbien gefasst

„Nach dem Schuss auf einen Polizisten in der Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf bei Wien Anfang April ist der Verdächtige nun im Zuge einer Interpol-Fahndung in Serbien verhaftet worden. Der Mann soll bei dem damaligen Vorfall mit der Dienstwaffe des Polizisten gefeuert haben, die er zuvor in einem Handgemenge an sich gerissen hatte.“

Online-Artikel, 20.06.2016
http://www.krone.at/Nachrichten/Mordversuch_an_Polizist_Taeter_in_Serbien_gefasst-Vorfall_bei_SCS-Story-516085?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Österreich Urteil

NÖN.at: Polizist mitten ins Gesicht geschlagen

„37-Jähriger rastete im Disput mit Schwiegervater aus. Urteil: sechs Monate bedingt.“

Online-Artikel, 09.05.2016
http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/haag/Polizist-mitten-ins-Gesicht-geschlagen;art2538,736457#sthash.80PJnVmc.dpuf

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wien: Vier verletzte Polizisten bei Wohnungsbrand

Am 28. April 2016 um 13:10 Uhr verständigten mehrere Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Kunzgasse die Feuerwehr, nachdem sie einen Wohnungsbrand bemerkt hatten. Da vorerst nicht feststand ob sich noch jemand in der Wohnung aufhält, wurde die Tür durch Beamte der WEGA mittels Ramme geöffnet. Aus dem Inneren konnte eine Katze unverletzt geborgen werden. Im Anschluss wurde der Brand durch die Kräfte der Feuerwehr rasch gelöscht. Vier Polizisten erlitten während der Evakuierung der Hausbewohner Rauchgasvergiftungen. Zwei von ihnen konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen. Nach ersten Erhebungen durch die Brandermittler des Landeskriminalamts Wien, dürfte der 55-jährige Wohnungsbesitzer den Herd eingeschalten lassen haben und verließ daraufhin die Wohnung. Dadurch erhitzten sich die Abdeckplatte des Elektroherds und die darauf befindlichen Gegenstände, bis diese zu brennen begannen.

PA der LPD Wien vom 28.04.2016

Allgemein Österreich

presse.com: Bedingte Haft für Schnellfahrer, der Polizist bestechen wollte

Der 26-jährige Angeklagte beteuert vor Gericht, dem Beamten kein Geld angeboten zu haben, als er 182 statt 100 km/h erwischt wurde. Deshalb wurde das Urteil auf Verleumdung ausgedehnt.“

Online-Artikel, 27.04.2016
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4976802/Bedingte-Haft-fur-Schnellfahrer-der-Polizist-bestechen-wollte

Allgemein Kritik Urteil

nachrichten.at: „Geh rein, sonst dreh ich dich heim!“ – Polizist freigesprochen

„Wegen Körperverletzung und versuchter Nötigung musste sich am Donnerstag ein Polizist aus dem Bezirk Ried verantworten. Der Mann wurde im Zweifel freigesprochen.“

Online-Artikel, 28.04.2016
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Geh-rein-sonst-dreh-ich-dich-heim-Polizist-freigesprochen;art4,2219161

Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Linz (Oberösterreich): Zwei verletzte Lenker nach Unfall mit Polizeiauto

Auf der Humboldtstraße in Linz fuhren zwei Polizeibeamte am 23. April 2016 mit dem Polizeidienstauto stadtauswärts. Es handelte sich um eine Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht. Der Lenker, ein 36-jähriger Polizist von der Verkehrsinspektion Linz, wollte dabei die Kreuzung mit der Goethestraße bei Grünlicht queren. Ein 21-Jähriger aus Waidhofen an der Ybbs lenkte um 21:39 Uhr seinen Pkw auf der Goethestraße stadteinwärts und dürfte bei Rotlicht richtungsbeibehaltend in die Kreuzung eingefahren sein. Es kam zu einem heftigen rechtwinkeligen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Lenker wurden leicht verletzt und beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.

PM der Polizei Oberösterreich vom 24.04.2016

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Graz (Steiermark): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Symbolfoto
Symbolfoto

Samstagnachmittag, 23. April 2016, kollidierte eine Pkw-Lenkerin mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei.

Gegen 17.15 Uhr fuhr ein 40-jähriger Polizeibeamter mit dem Streifenwagen unter Verwendung des Blaulichtes auf der Grasbergerstraße Richtung Westen. Der Polizeibeamte beabsichtige die Kreuzung mit der Herbersteinstraße geradlinig zu überqueren. Der 40-Jährige bremste den Streifenwagen vor der Kreuzung ab und beschleunigte sein Fahrzeug wieder, nachdem er kein Auto näher kommen sah. Zur selben Zeit fuhr eine 24-jährige Grazerin mit ihrem Pkw auf der Herbersteinstraße in Richtung Norden und wollte die Kreuzung mit der Grasbergerstraße geradlinig überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkws.

Bei dem Unfall wurde der Lenker des Streifenwagens schwer, die Lenkerin des anderen Fahrzeuges sowie die Beifahrerin des Streifenwagens leicht verletzt. Die drei Verletzten wurden in das Unfallkrankenhaus Graz eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 24.05.2016

Allgemein Ausrüstung Österreich

Krone.at: Body-Cams: Polizei zieht positive Zwischenbilanz

„Seit knapp sechs Wochen darf die Polizei mit Kameras auf Streife gehen. Während des einjährigen Testbetriebes kommen insgesamt 20 Body-Cams zum Einsatz. Eine erste Zwischenbilanz fällt durchaus positiv aus, denn eines zeigt sich schon jetzt: Läuft die Kamera mit, verhalten sich Personen weniger aggressiv.“

Online-Artikel, 19.04.2016

http://www.krone.at/Nachrichten/Body-Cams_Polizei_zieht_positive_Zwischenbilanz-Viel_ruhiger-Story-506282?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Inntalautobahn / Telfs (Tirol): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Am 19.04.2016 gegen 21.20 Uhr stellten eine Beamtin und ein Beamter der Autobahnpolizeiinspektion Schönberg im Zuge von Geschwindigkeitsmessungen auf der Inntalautobahn im Bereich Zirl West einen Pkw fest, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Westen fuhr. Die Beamten versuchten daraufhin den Lenker im Bereich Zirl West anzuhalten. Dieser beschleunigte jedoch und fuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit  in Richtung Westen weiter. Bei der Ausfahrt Telfs Ost wechselte der Pkw-Lenker, ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Innsbruck-Land, auf den Verzögerungsstreifen und bremste sein Auto plötzlich stark ab, so dass der Polizeibeamte, der unmittelbar dahinter fuhr, gezwungen war, ebenfalls abzubremsen und nach links auszuweichen. In diesem Moment scherte der Mann auf die Überholspur aus und es kam zur Kollision mit dem Streifenfahrzeug.

Alle am Unfall Beteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt und die Klinik Innsbruck bzw. in das BKH Hall eingeliefert. Beim Unfalllenker aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde eine Alkoholisierung von  beinahe 1,6 Promille festgestellt.

Nach Abschluss aller Erhebungen ergeht Anzeige an die Staatsanwaltschaft sowie die Verwaltungsbehörde.

PA der LPD Tirol, API Imst, vom 20.04.2016

Bravo Österreich

Tulln (Niederösterreich): 2 Verdächtige nach Verfolgung festgenommen

Am 7. April 2016, gegen 09.25 wurde auf der Polizeiinspektion Sieghartskirchen die Anzeige erstattet, dass im Bereich des Sportplatzes in Sieghartskirchen, Bezirk Tulln, eine männliche Person in einem Pkw liege.
Deshalb erfolgte eine Überprüfung durch eine Polizeistreife. Beim Ansichtigwerden der Polizeistreife startete der Lenker das Fahrzeug und flüchtete damit durch den halben Bezirk Tulln. Eine Fahndungsanfrage ergab, dass die Kennzeichen in der Nacht zum 7. April 2016 in Purkersdorf gestohlen worden waren.
Die Verfolgung erstreckte sich über die Bundesstraße 1/Einsiedl – Bundesstraße 19/Langenrohr – Landesstraße 112/Zwentendorf, in deren Verlauf der Lenker des flüchtenden Fahrzeuges mit weit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Vorrangverletzungen, Überfahren des Rotlichts einer Ampel und zwei Verkehrsunfälle mit Sachschaden verursachte. Schließlich fuhr der Flüchtende in einem Kreisverkehr im Bereich Asparn gegen die Randsteine eines Kreisverkehrs und beschädigte sich dabei den linken Vorderreifen des Fluchtfahrzeuges. Dadurch löste sich der Reifen von der Felge.
Mittlerweile waren an der Fahndung sieben Streifenwagen aus den Bezirken Tulln und St.Pölten beteiligt.
Im Ortsgebiet von Atzenbrugg, bei der Fahrt in Richtung Landesstraße 2090 / Bundesstraße 1 überholte der flüchtende Lenker einen vor ihm fahrenden PKW. Aufgrund eines entgegenkommenden LKWs drängte der Flüchtende diesen PKW-Lenker ab, streifte den PKW und setzte die Flucht fort. Eine unmittelbar hinter dem Fluchtfahrzeug fahrende Polizeistreife wollte am abgedrängten PKW vorbeifahren. Dies ging sich aufgrund des entgegen kommenden LKWs nicht mehr aus, weshalb der Lenker des Streifenwagens eine Notbremsung einleitete. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß mit dem LKW. Das Dienst-KFZ stieß mit der linken Seite gegen die linke Seite des LKWs und berührte rechts auch noch den vom Fluchtfahrzeug abgedrängten PKW. Dabei wurde das Dienst-KFZ massiv, der LKW und der abgedrängte PKW erheblich beschädigt.
Schließlich fuhr das flüchtige Fahrzeug auf einer geschotterten Begleitstraße der Landesstraße 2090 in Fahrtrichtung Michelhausen. Vermutlich aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und des Fahrens auf der Felge des rechten Vorderreifens kam das Fahrzeug links von der Fahrbahn ab und in einem daneben verlaufenden Bachbett zum Stillstand. Dabei wurde der offenbar in Wien gestohlene Pkw erheblich beschädigt.
Der Lenker und sein Beifahrer sprangen aus dem Fahrzeug, überquerten die Landesstraße 2090 und liefen in Richtung Bahnstrecke. Die Polizisten nahmen zu Fuß die Verfolgung der Flüchtenden auf. Dabei liefen sie durch das Bachbett und überquerten ebenfalls die L 2090. Nach Abgabe von mehreren Schreckschüssen wurden die beiden Verdächtigen festgenommen.
Die Festgenommenen sind offenbar für mehrere Gewaltsdelikte in Wien und NÖ verantwortlich. Die erforderlichen Erhebungen sind im Gange.
Aufgrund der hervorragenden Fahndungstätigkeiten der Bediensteten des Bezirkspolizeikommandos Tulln konnten offenbar zwei große Fische aus dem Verkehr gezogen werden.

PM der Polizei Niederösterreich vom 07.05.2016

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bad Mitterndorf (Steiermark): Polizist bei Unfall schwer verletzt

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Symbolfoto

Ein 40-jähriger Polizist wurde Sonntagabend, 10. April 2016, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und musste in das UKH Salzburg geflogen werden.

Der 40-Jährige befand sich gegen 17:30 Uhr auf der B145 mit einem Dienstkraftfahrzeug auf Streife, als er aus bisher ungeklärter Ursache auf einen Abstellstreifen parallel zur Bundesstraße geriet. Dort prallte der Polizist gegen ein abgestelltes Sattelkraftfahrzeug. Der 40-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Freiwilligen Feuerwehren Bad Mitterndorf und Klachau (sechs Fahrzeuge und 35 Kräfte) mittels hydraulischem Bergegerät gerettet werden. Der Verunfallte wurde nach ärztlicher  Erstversorgung mittels Hubschrauber C14 in das UKH Salzburg geflogen.

PA der LPD Steiermark vom 11.04.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

standard.at: 992 Polizisten wurden im Vorjahr bei Angriffen verletzt

Online-Artikel, 22.02.2016
http://derstandard.at/2000031561019/992-Polizisten-wurden-im-Vorjahr-bei-Angriffen-verletzt

Kommt mir bekannt vor…

Allgemein Österreich

Freistadt (Oberösterreich): Alkoholisierter Mopedlenker prallte gegen Polizeiauto

Bei routinemäßigen Verkehrskontrollen am 28. Jänner 2016 wollten Polizisten einen Mopedlenker anhalten. Der alkoholisierte Lenker flüchtete vorerst vor der Kontrolle, konnte von den Polizisten schließlich gestoppt werden. Um 21:30 Uhr kurz nach dem Ortsgebiet Königswiesen lenkte der 15-Jährige aus Königswiesen sein Kleinkraftrad auf der B 124 in Richtung Mönchdorf. Ein Polizeibeamter wollte den herannahenden Mopedlenker mit dem Anhaltestab zum Anhalten auffordern. Der 15-Jährige missachtete das Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt fort. Eine Polizeistreife, die sich in unmittelbarer Nähe befand wurde per Funk ersucht, den Mopedlenker anzuhalten. Mit eingeschaltetem Blaulicht stellte der Polizist das Dienstfahrzeug quer zur Fahrbahn ab. Als die Polizisten aus dem Fahrzeug steigen wollten, stieß der Mopedlenker gegen das rechte hintere Fahrzeugeck des Polizeiautos. Der Lenker und sein 14-jähriger Mitfahrer aus Königswiesen wurden über das Dienstauto geschleudert und kamen am linken Fahrbahnrand zu Sturz. Beide wurden unbestimmten Grades verletzt mit der Rettung ins UKH Linz gebracht. Auch ein Polizist wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und ebenfalls ins UKH Linz eingeliefert. Ein beim Mopedlenker durchgeführter Alkomattest ergab einen positiven Messwert von 1,08 Promille.

PA der LPD Oberösterreich vom 29.01.2016

Allgemein KS Österreich Trauriges Unfall

A2, Höhe Pörtschach (Kärnten): Tödlicher Verkehrsunfall

AT_klein_SchriftHeute gegen 04.30 Uhr stieß ein Klein-LKW aus Eigenverschulden gegen die rechte Leitschiene auf der A2, Fahrtrichtung Klagenfurt, Höhe Pörtschach. In Folge wurde die Unfallstelle von der Polizei und der Asfinag abgesichert, Blaulicht und Early-Warner am Funkstreifenwagen waren in Betrieb.

Etwa eine Stunde später überfuhr ein 60-jähriger Klagenfurter mit seinem Pkw aus bisher noch unbekannter Ursache eine vor der Unfallstelle aufgestellte Warnleuchte, streifte einen Absicherungswagen der Autobahnmeisterei und kollidierte danach seitlich mit einem die Unfallstelle passierenden Lkw-Zug aus Slowenien (Überholspur). Bei dieser Kollision wurde der Tank des Lkw aufgerissen. Durch die Kollision mit dem Lkw-Zug dürfte der Pkw des Klagenfurters auf die erste Fahrspur zurückgeschleudert worden sein und stieß dann frontal gegen einen 54-jährigen Polizeibeamten, der mit Absicherungstätigkeiten befasst war. Der Polizeibeamte wurde gegen den im Bereich der Unfallstelle stehenden Abschleppwagen geschleudert. Schlussendlich prallte der Pkw noch gegen einen im Bereich der Unfallstelle abgestellten Abschlepp-Lkw. Der Lenker des Abschleppfahrzeuges konnte sich durch einen Sprung zur Seite vor einer Kollision mit dem Pkw retten, erlitt dabei aber leichte Verletzungen.

Der Beamte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er wenig später verstarb.

Der Unfalllenker (Alkotest 0,0 Promille) wurde unbestimmten Grades verletzt und ebenfalls wie seine 59-jährige Beifahrerin ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt gebracht.

Zur Klärung der Unfallumstände wurde von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein Sachverständiger bestellt. Die diesbezüglichen Erhebungen werden jedenfalls einige Tage in Anspruch nehmen.

Quelle: Presseaussendungen des Landespolizeidirektion Kärnten vom 26.01.2016

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A8 bei Wels (Oberösterreich): Auto prallte gegen Polizeidienstfahrzeug – Sieben Verletzte

Sieben verletzte Personen, drei total beschädigte Autos und ein demolierter Streifenwagen war die Bilanz nach einem Unfall auf der A 8 im Stadtgebiet Wels. Am 23. Jänner 2016 gegen 12:58 Uhr lenkte ein 22-jähriger bosnischer Staatsbürger seinen Pkw auf der A8 Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Graz. Kurz nach dem Knoten Wels verlor der Lenker in einer Rechtskurve aus unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte mit seinem Auto gegen die rechte Leitschiene. Das Auto kam quer zur Richtungsfahrbahn am rechten Fahrstreifen zum Stehen. Die Polizei traf nach kurzer Zeit am Unfallort ein und sicherte die Unfallstelle ordnungsgemäß ab. Während dem Aufbau der Absicherung kam gegen 13:14 Uhr eine 28-jährige Autolenkerin aus Selzthal ins Schleudern. Diese prallte ca. 50 Meter hinter dem am Pannenstreifen stehenden Polizeifahrzeug gegen die rechte Leitschiene. Ein Polizist der Autobahnpolizei Wels konnte sich gerade noch durch einen Sprung hinter die Leitschiene in Sicherheit bringen. Die Frau konnte mit der Hilfe des unverletzt gebliebenen Polizisten das Auto verlassen und begab sich zum Polizeidienstfahrzeug. Plötzlich kam auch ein 43-jähriger niederländischer Staatsbürger mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Dieser touchierte zuerst den quer am Pannenstreifen stehenden Pkw der 28-Jährigen. Danach schleuderte dieser mit voller Wucht gegen den Streifenwagen der Autobahnpolizeiinspektion Wels. Durch den Aufprall wurden die beiden Polizisten sowie die Fahrzeuglenkerin zum Teil schwer verletzt. Diese wurden an der Unfallstelle erstversorgt und in weiterer Folge ins Klinikum Wels verbracht. Der 43-Jährige war mit seinen beiden Söhnen im Alter von 2 und 4 Jahren und seiner 37-jährigen Ehefrau unterwegs. Insgesamt wurden sieben Personen vom Roten Kreuz ins Klinikum Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.01.2016

Allgemein Flüchtlingssituation Österreich Personalsituation

Kronenzeitung: Asyl-Einsätze: Burn-out-Fälle bei Polizei steigen“

„Konflikte mit drängelnden Asylwerbern, aber auch herzzerreißende Szenen an der Grenze: Viele Polizisten sind nach der Belastung im Asyl-Einsatz psychisch am Ende. Kaum im Krankenstand, erhalten sie weniger Gehalt als nach einem Dienstunfall. „Das soll sich jetzt ändern“, sagt Staatssekretärin Sonja Steßl.“

Online-Artikel, 23.12.2015
http://www.krone.at/Nachrichten/Asyl-Einsaetze_Burn-out-Faelle_bei_Polizei_steigen-Ende_fuer_Lohnkuerzung-Story-488175?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Österreich Urteil

nachrichten.at: Rabiater Innviertler warf mit Sessel auf Polizist

„Die „Handy-Abhängigkeit“ seines Sohnes war mit dafür verantwortlich, dass sich ein 68-jähriger Mann aus dem Bezirk Ried wegen Nötigung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung im Landesgericht Ried verantworten musste.

Richterin Claudia Hubauer verurteilt den 68-jährigen Innviertler zu vier Monaten bedingter Haft. Außerdem muss der Angeklagte dem Opfer, das angab, zwei Wochen Schmerzen verspürt zu haben, 1800 Euro Schmerzensgeld bezahlen.“

Online-Artikel, 30.11.2015
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Rabiater-Innviertler-warf-mit-Sessel-auf-Polizist;art70,2045027

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wien: Verkehrsunfall mit zwei verletzten Polizisten in Favoriten

Am 02.02.2015 um 15:30 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Friesenplatz/ Fernkorngasse ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Beamten. Die Polizisten fuhren im Zuge eines Einsatzes mit ihrem Dienstfahrzeug den Friesenplatz mit aktiviertem Blaulicht und Folgetonhorn entlang in Richtung Triester Straße. Ein 71-jähriger Fahrzeuglenker wollte die Kreuzung Friesenplatz/ Fernkorngasse geradeaus überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Die beiden Beamten (23, 28) wurden leicht verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 71-Jährige sowie dessen Beifahrer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

PA der LPD Wien vom 03.12.2015

Allgemein Österreich Personalsituation

Diepresse.com: Asylkrise: Polizei droht mit Kampfmaßnahmen

„Presse“-exklusiv: Sollte sich bis Anfang Dezember nichts an der Ist-Situation ändern, will die Polizeigewerkschaft Taten setzen.“

Online-Artikel, 05.11.2015
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4860010/Asylkrise_Polizei-droht-mit-Kampfmassnahmen

Allgemein Kritik

Welt: Deutsche Polizisten bitten per Lautsprecher um Hilfe

„Dramatische Szenen im Grenzgebiet: Hunderte wollen nach Deutschland einreisen, dicht gedrängt stehen Migranten am Übergang. Verzweifelt bittet ein deutscher Polizist Kollegen aus Österreich um Hilfe.“

Online-Artikel, 26.10.2015
http://www.welt.de/politik/deutschland/article148064427/Deutsche-Polizisten-bitten-per-Lautsprecher-um-Hilfe.html

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A14 bei Hohenems (Vorarlberg): Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten auf der A14

Am 29.10.2015, gegen 17:45 Uhr, fuhr ein 37jähriger PKW-Lenker aus Bludenz, auf der A14 inRichtung Bregenz. Laut derzeitigem Ermittlungsstand betätigte er auf Höhe der Ausfahrt Hohenems den rechten Blinker um dort auszufahren,  dürfte aber zu spät bemerkt haben, dass sich auf der Verzögerungsspur ein Stau gebildet hatte.

Der PKW-Lenker riss daher sein Fahrzeug stark nach links, konnte jedoch eine Kollision mit dem letzten sich im Stau befindenden Fahrzeug eines 39jährigen Mannes aus Zirl nicht mehr verhindern.

Durch den Aufprall und den Lenkeinschlag nach links kollidierte das Fahrzeug des Bludenzers mit dem, auf der rechten Fahrspur befindlichen Polizeifahrzeug, in welchem sich zwei Beamte befanden.

Durch diesen Aufprall dürfte das Polizeifahrzeug nach links gedrängt und der PKW des Bludenzers weiter nach links auf die Überholspur geschleudert worden sein. Auf der Überholspur befand sich zu diesem Zeitpunkt ein 53jähriger PKW-Lenker aus Klaus. Während der PKW des Bludenzers weiter in Fahrtrichtung Bregenz geschleudert wurde, touchierte das Polizeifahrzeug den PKW des Fahrzeuglenkers aus Klaus.

Das Fahrzeug des 37jährigen Bludenzers stieß noch gegen die Mittelleitschiene und kam nach ca. zehn Metern zum Stillstand.

Durch den Unfall wurden der Fahrzeuglenker aus Bludenz sowie ein Polizeibeamter unbestimmten Grades verletzt.

Die freiwillige Feuerwehr Götzis befand sich mit vier Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften am Einsatzort. Die Fahrzeuge wurden durch einen Abschleppdienst abtransportiert.

Die Rheintalautobahn musste in der Zeit von 17:45 Uhr bis 19:20 Uhr in Fahrtrichtung Deutschland komplett gesperrt werden.

PA der LPD Vorarlberg, PI Hohenems, vom 29.10.2015

Allgemein Österreich

Presse.com: Angebliches Polizei-Prügelopfer verstrickt sich in Widersprüche

Ein Polizist wurde in Wien von Prügel-Vorwürfen freigesprochen. Das angebliche Opfer sagte vor Gericht: „Ich hab die Polizei noch nie leiden können.““

Online-Artikel, 21.09.2015
http://diepresse.com/home/panorama/wien/4826073/Angebliches-PolizeiPrugelopfer-verstrickt-sich-in-Widerspruche?_vl_backlink=%2Fhome%2Findex.do

Allgemein Bravo Österreich

Wien: Mutmaßliche Schlepper nach Abgabe von Schreckschuss festgenommen

Symbolfoto
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Beamte wurden auf der S1 Richtung Vösendorf auf einen Kleintransporter aufmerksam und versuchten das Fahrzeug bis zur nächsten Ausfahrt zu lotsen und dort anzuhalten. Der Lenker legte allerdings noch auf der Autobahn eine Vollbremsung hin und er und sein Beifahrer flüchteten sofort aus dem Fahrzeug. Trotz mehrfacher Aufforderung stehenzubleiben, liefen die mutmaßlichen Schlepper weiter und versuchten sich der Amtshandlung zu entziehen. Aus diesem Grund gab ein Beamter der die Verfolgung aufgenommen hatte, einen Schreckschuss in loses Erdreich ab. Durch den Schreckschuss wurden keine Personen verletzt oder gefährdet. Da sich im Bus 22 geschleppte Personen befanden und der Kastenwagen inmitten des restlichen Verkehrs auf der Autobahn zu stehen kam, beendeten die Beamten die Verfolgung und sicherten die geschleppten, gefährdeten Personen unter denen sich auch mehrere Kinder befanden. Auf Grund der genauen Personsbeschreibung gelang es Beamten der Landespolizeidirektionen Wien und Niederösterreich die beiden flüchtigen Schlepper im Zuge einer Fahndung kurze Zeit später festzunehmen.

PA der LPD Wien vom 23.08.2015

Allgemein Bravo Österreich

Wien: 21-Jähriger versucht Polizisten außer Dienst Suchtmittel zu verkaufen

Symbolfoto
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Ein 24-jähriger Mann wurde am 21. August 2015 um 23.10 Uhr am Praterstern von einem offensichtlichen Dealer angesprochen, der ihm Suchtmittel verkaufen wollte. Als er ablehnte, beschimpfte ihn der Verkäufer und spuckte in seine Richtung. Da es sich bei dem 24-Jährigen um einen Polizisten außer Dienst handelte und Beamte der Bereitschaftseinheit sich in unmittelbarer Nähe befanden, wurde der 21-jährige Mann einer Personenkontrolle unterzogen. Es konnten fünf, für den Straßenverkauf typisch abgepackte Baggies mit Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der mutmaßliche Dealer wurde festgenommen.

PA der LPD Wien vom 22.08.2015

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Salzburg: Polizeiauto bei Einsatzfahrt in Verkehrsunfall verwickelt

Am 04.08.2015 um ca. 00:05 Uhr, war eine Polizeistreife besetzt mit zwei Polizistinnen mit dem Dienstkraftfahrzeug in der Gabelsbergerstraße stadtauswärts unterwegs. Die 22-jährige Lenkerin wollte in weiterer Folge durch die Sterneckstraße stadtauswärts weiterfahren. Das Blaulicht am Dienstauto war wegen einer Einsatzfahrt eingeschaltet.
Ein 25-jähriger Salzburger fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem PKW in einer 30 Km/h Geschwindigkeitsbegrenzungszone die Bayerhamerstraße stadteinwärts, ein 22-jähriger Salzburger war als Beifahrer im Fahrzeug.
Im Kreuzungsbereich mit der Sterneckstraße kam es zu einer Kollision der Fahrzeuge wobei alle 4 Insassen unbestimmten Grades verletzt wurden.
Die beiden Polizeibeamtinnen wurden zur ärztlichen Versorgung mit dem Krankenwagen in das UKH Salzburg gebracht. Beide Insassen des zweiten Unfallfahrzeuges wurden in das LKH Salzburg eingeliefert.
Ein bei beiden Fahrzeuglenkern durchgeführter Alkotest verlief negativ. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Erhebungen zum Unfallhergang sind im Gange.

PA der LPD Salzburg vom 04.08.2015

Allgemein Kritik

Standard.at: Körperverletzungsprozess: Majoran und Polizeiprügelvorwurf

„Ein Polizist soll auf einer Wiener Polizeiinspektion einem Jugendlichen Faustschläge versetzt haben. Der Fall ist dubios“

Online-Artikel, 16.07.2015
http://derstandard.at/2000019243598/Koerperverletzungsprozess-Majoran-und-Polizeipruegelvorwurf?ref=rss

Dubios ist aber auch das regelmäßige Schweigen des Standards, wenn Polizisten mit Gewalt überzogen werden.

Allgemein

Krone.at: Terrordrohung gegen Polizei in St. Pölten

In Niederösterreich ist eine Terrordrohung gegen öffentliche Gebäude und Polizeidienststellen in St. Pölten eingegangen. Die Sicherungsmaßnahmen in diesen Bereich wurden verstärkt. Auch ein Zusammenhang mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) kann nicht ausgeschlossen werden. Hintergründe sind hierzu noch nicht bekannt.

Online-Artikel, 15.07.2015
http://www.krone.at/Nachrichten/terrordrohung_gegen_Polizei_in_St._Poelten-Schreiben_erhalten-Story-462575?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein KS Österreich verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Sankt Oswald bei Plankenwarth (Steiermark): Polizist im Einsatz verletzt

Eine 37-jährige Pkw-Lenkerin dürfte Dienstagnachmittag, 7. Juli 2015, einen 54-jährigen Polizisten übersehen haben, der zur Verkehrsregelung bei einem Radrennen eingesetzt war. Der Beamte  wurde vom Fahrzeug der 37-Jährigen erfasst und zu Boden gestoßen. Dabei erlitt der 54-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 15:15 Uhr passierte das Hauptfeld der „Österreich-Radrundfahrt“ das Ortsgebiet von Sankt Oswald. Daraufhin wurde zur Sicherheit der Teilnehmer eine polizeiliche Sperre der L332 veranlasst. Die 37-Jährige war kurz darauf mit ihrem Pkw von der Panoramasiedlung in Richtung L332 unterwegs und verringerte vor der Kreuzung ihre Geschwindigkeit. Trotzdem dürfte sie den im Kreuzungsbereich stehenden 54 Jahre alten Polizisten übersehen haben und erfasste ihn mit ihrem Fahrzeug. Der Polizist begab sich zur Untersuchung in das UKH Graz, der Verletzungsgrad steht noch nicht fest.

PA der LPD Steiermark, PI Hitzendorf, vom 08.07.2015

 

Allgemein Österreich Urteil

Salzburger Nachrichten: 20 Monate Haft wegen tödlichen Unfalls bei Krampusumzug

„Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen ist am Donnerstag ein 31-Jähriger am Landesgericht Korneuburg zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte Ende November 2014 mit dem Auto einen Polizisten niedergestoßen, der einen Krampusumzug in Fischamend gesichert hatte.“  Der 50-jährige Polizist verstarb im März 2015. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Online-Artikel, 25.06.2015
http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/chronik/sn/artikel/20-monate-haft-wegen-toedlichen-unfalls-bei-krampusumzug-155433/

Wir berichteten sowohl über den Vorfall an sich:
http://kggp.de/Blogosphere/blog/2014/11/30/fischamend-niederoesterreich-polizist-bei-unfall-schwer-verletzt/

als auch über den Tod des Polizeibeamten.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. möchten an dieser Stelle noch einmal den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen unsere herzlichste Anteilnahme aussprechen.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kleine Zeitung: Polizisten werden immer öfter brutal attackiert

„Die Gewaltbereitschaft nimmt zu. Übergriffe gegen Polizisten stehen auf der Tagesordnung, vor allem im Ballungsraum Graz.“

04.06.2015
http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/4746895/Polizisten-werden-immer-ofter-brutal-attackiert?direct=4747578&_vl_backlink=/s/steiermark/graz/4747578/index.do&selChannel=

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A 13 / Schönberg iSt (Tirol): Schwerer Verkehrsunfall auf der Brennerautobahn

Symbolfoto
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Am 02.06.2015 gegen 13:00 Uhr lenkte ein 43-jähriger Rumäne ein Sattelkraftfahrzeug  auf der Brennerautobahn A13 in Fahrtrichtung Süden. Bei Kilometer 8,3 im Gemeindegebiet 6141 Schönberg iSt dürfte das Sattelkraftfahrzeug aufgrund eines Defektes an der Luftleitung beim Sattelanhänger auf der ersten von insgesamt drei Fahrspuren zum Stillstand gekommen sein. Eine 28-jährige Polizeibeamtin, welche ebenfalls in südlicher Fahrtrichtung unterwegs war, nahm das offensichtlich defekte Sattelkraftfahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage wahr, hielt deshalb mit dem Dienstkraftfahrzeug und mit eingeschaltetem Blaulicht zur entsprechenden Absicherung dahinter an und setzte einen Funkspruch ab. In diesem Augenblick rollte das Sattelkraftfahrzeug zurück, prallte mit voller Wucht gegen das Polizeifahrzeug, wodurch dieses nach hinten geschoben wurde. Durch den Aufprall knickte das Sattelkraftfahrzeug zwischen Anhänger und Zugfahrzeug ab und rollte in der Folge über alle drei Fahrstreifen. Dadurch war die gesamte Autobahn in Fahrtrichtung Süden blockiert.

Beim Aussteigen hörte die Polizeibeamtin Schreie auf der linken Seite des Sattelfahrzeuges, wo der am rechten Arm schwerverletzte 43-jährige Rumäne vor dem Zugfahrzeug lag. Der Lenker ist aus bisher unbekannter Ursache mit dem rechten Arm unter den linken Reifen der zweiten Achse gekommen und dabei am Arm überrollt worden. Er wurde nach der Erstversorgung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Die 28-jährige Polizeibeamtin, welche beim Aufprall noch im Dienstkraftfahrzeug saß, wurde beim Vorfall unbestimmten Grades verletzt.

Am Polizeifahrzeug entstand schwerer und am Sattelkraftfahrzeug leichter Sachschaden. Der Verkehr in Richtung Süden musste in der Zeit von 13:15 bis gegen 14:30 Uhr umgeleitet werden.

PA der LPD Tirol vom 02.06.2015

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ried im Innkreis (Oberösterreich): Kraftfahrer übersah beim Ausparken Polizeibeamten und Lkw

Ein 39-jähriger tschechischer Kraftfahrer wurde am 21. Mai 2015 am Autobahngrenzübergang Suben, Kontrollparkplatz, mit seinem Sattelkraftfahrzeug zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Nach Beendigung der Kontrolle setzte der Mann um 9:40 Uhr mit dem Sattelkraftfahrzeug etwas zurück, um offensichtlich besser ausparken zu können. Dabei übersah er den unmittelbar hinter ihm ebenfalls zu einer Kontrolle angehaltenen Lkw, gelenkt von einem 41-jährigen polnischen Kraftfahrer. Er stieß mit dem Heck des Sattelanhängers gegen die Front des Lkw und dabei wurde auch der kontrollierende Polizeibeamte, welcher in unmittelbarer Nähe der Fahrerkabine des Lkw stand, am linken Arm leicht verletzt. Am Lkw entstand erheblicher, am Sattelkraftfahrzeug kein Schaden.

PA der LPD Oberösterreich vom 22.05.2015

Allgemein Kritik

Wien: Vorfall in Wohnung des JASSEY Bakary geklärt

Symbolfoto
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Aufgrund einer Mitteilung eines Rechtsanwaltes, wonach vier Personen die sich als Polizisten ausgegeben haben, die Wohnung des Obgenannten durchsucht hätten, wurden Erhebungen durchgeführt. Letztlich konnte festgestellt werden, dass Beamte der Abteilung Fremdenpolizei und Anhaltevollzug (AFA) am 21.04.2015 an der Adresse in Wien 11., eine Amtshandlung nach einem Hinweis der Meldebehörde geführt haben.
Dem Hinweis zu folge bestand der Verdacht, dass an der Örtlichkeit Personen mit vermutlich gefälschten Dokumenten wohnhaft sind. Da keine Durchsuchung der Wohnung stattgefunden hat und auch kein Bezug zu JASSEY Bakary bestand, war auch keine diesbezügliche Aufzeichnung im Polizeicomputer vorhanden.
Die Beamten haben sich ordnungsgemäß ausgewiesen und eine Identitätsfeststellung bezüglich eines anwesenden Bekannten des JASSEY im Streifenbericht vermerkt.
Seitens der LPD Wien wird der beim Vorfall anwesende Bekannte in den nächsten Tagen einvernommen. JASSEY Bakary steht mit dieser Überprüfung in keinem Zusammenhang.

PA der LPD Wien vom 19.05.2015

 

Hier eine Kostprobe der Berichterstattung zu der Thematik.

Allgemein Urteil

nachrichten.at: Prügelprozess: Polizist und „Opfer“ freigesprochen

„Ein 46-jähriger Polizist, der bei einer Festnahme angeblich einen 19-Jährigen verprügelt und Aufnahmen aus einem Mobiltelefon, die das zeigen würden, gelöscht haben soll, ist in einem Prozess am Mittwoch im Landesgericht Steyr freigesprochen worden.“

Online-Artikel, nachrichten.at, 08.04.2015
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Pruegelprozess-Polizist-und-Opfer-freigesprochen;art4,1735777

Allgemein Österreich

Gablitz (Niederösterreich): Familiendrama

Ein 62-jähriger Mann aus Gablitz, Bezirk Wien Umgebung, teilte am 8. April 2015, um 13.05 Uhr, einer Bekannten per SMS-Nachricht mit, dass er seine pflegebedürftige Mutter töten und selbst Suizid verüben werde.
Aus diesem Grunde führten Polizisten der Polizeiinspektion Gablitz sofort an der Wohnadresse des 62-Jährigen Nachschau, wobei sie die 88-jährige Mutter sowie den 62-jährigen Sohn tod auffanden. Der 62-Jährige dürfte seine Mutter erdrosselt und anschließend Suizid durch Erhängen verübt haben.
Die Erhebungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib Leben sowie von Bediensteten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich übernommen.
Die bis dato geführten Ermittlungen ergaben, dass der 62-Jährige offensichtlich mit der alters- und gesundheitsbedingten Pflegebedürftigkeit seiner Mutter überfordert war. Diese Annahme wird auch durch einen vorgefundenen Abschiedsbrief erhärtet.

PA der LPD Niederösterreich vom 09.04.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

meinbezirk.at: Betrunkene attackierte Polizeibeamte

Im niederösterreichischen Tulln randalierte im Juni 2014 eine 35-Jährige in betrunkenem Zustand auf einem Feuerwehrfest. Die einschreitenden Polizisten wurden mit Widerstand in Form von Kratzen, Beißen usw. bis hin zu einem Tritt in die Genitalien beglückt.

Der Richter verurteilte „die Frau zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten. Drei verletzte Polizisten erhalten Schmerzensgeld von insgesamt 400 Euro, dem Staat wird die Fortzahlung des Gehalts eines Beamten, der sich bei der Auseinandersetzung das Kreuz verrissen habe, mit 820 Euro ersetzt.“

Online-Artikel, meinbezirk.at, 07.04.2015
http://www.meinbezirk.at/tulln-an-der-donau/chronik/betrunkene-attackierte-polizeibeamte-d1300731.html

Allgemein Kritik Österreich

standard.at: Vorwürfe gegen Polizei beschäftigen Parlament

„Grazer Polizisten, denen rechtswidrige Observationen vorgeworfen werden, sowie Beamte, die Frau in Wien misshandelt haben sollen, waren Thema im Innenausschuss. Grüne wollen Gesetzesänderungen“

standard.at, 19.03.2015
http://derstandard.at/2000013194851/Vorwuerfe-gegen-Polizei-beschaeftigen-Parlament?ref=rss

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lochau (Vorarlberg): Polizist bei Verkehrskontrolle angefahren

Am 18.03.2015 gegen 09.00 Uhr führten Polizisten der PI Lochau Verkehrskontrollen durch. Ein 79 jähriger Mann fuhr dabei in die Kontrolle in Lochau, Höhe Bäumle 2b. Er fuhr aber anstatt auf den Parkplatz geradeaus auf den Polizisten zu. Dieser konnte sich noch kurz mit den Händen auf der Motorhaube abstützen, stürzte dann aber in die Wiese und verletzte sich dabei leicht. Danach fuhr der PKW Lenker in eine Hecke, wobei sein PKW zum Stillstand kam. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ.

PA der LPD Vorarlberg vom 18.03.2015

Allgemein Kritik Österreich

standard.at: Amnesty-Chef: „Polizisten werden im Bereitschaftsdienst versaut“

„Mit der Einheit werde Gegenteil von dem erreicht, was Polizei will – Kreissl: Ungebildete Beamte auf Leute loszulassen, schafft Problem“

Online-Artikel, Standard, 13.03.2015
http://derstandard.at/2000012907972/Amnesty-Chef-Polizisten-werden-in-Bereitschaftsdienst-versaut?ref=rss

 

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wien: Polizistin bei Auffahrunfall verletzt

In der Quellenstraße ist es gestern um 19.55 Uhr zu einem Auffahrunfall mit einer verletzten Polizistin gekommen. Ein 21-jähriger Lenker konnte hinter einem Polizei-Streifenwagen fahrend nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zu einem Zusammenstoß der beiden
Autos. Die 26-jährige Polizistin (Beifahrerin) wurde durch den Auffahrunfall im Bereich der Halswirbelsäule verletzt, musste vom Dienst abtreten und wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

PA der LPD Wien (Favoriten) vom 14.03.2015

Allgemein Kritik Österreich

standard.at: Gewaltvorwurf gegen Wiener Polizei: Eisenstadt ermittelt

„OStA Wien hat Fall der Staatsanwaltschaft Wien entzogen – Behördensprecher Klackl: „Um jeden Anschein von Befangenheit zu vermeiden““

Quelle und mehr:
Online-Artikel, Standard, 13.03.2015
http://derstandard.at/2000012906926/Gewaltvorwurf-gegen-Wiener-Polizei-Eisenstadt-ermittelt?ref=rss

Allgemein KS Österreich

Fischamend (Niederösterreich): Von Pkw angefahrener Polizist gestorben

„in vor dreieinhalb Monaten bei einem Krampusumzug in Fischamend von einem Pkw niedergestoßener Polizist (wir berichteten hier) ist seinen Verletzungen erlegen. Der Krampusverein der Gemeinde im Bezirk Wien-Umgebung gab das Ableben am Freitag via Facebook bekannt. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion NÖ bestätigte auf Anfrage den Tod des Kollegen.“

Online-Artikel, Kurier, 13.03.2015
http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/fischamend-von-pkw-angefahrener-polizist-gestorben/119.262.298

Allgemein Kritik Österreich

Standard.at: Vorwurf der Polizeigewalt in Wien: Sektionschef kritisiert Exekutive

„Strafrechtssektionschef Pilnacek kritisiert nach Misshandlungsvorwürfen auch Staatsanwaltschaft: Einsatz „zu massiv“, Anklage „vorschnell““

Online-Artikel, Standard, 11.03.2015

http://derstandard.at/2000012792486/Vorwurf-der-Polizeigewalt-in-WienSektionschef-kritisiert-Polizei?ref=rss

Ich erinnere in dem Zusammenhang an einen Vorfall in Bremen, wo auch ein angeblich sonnenklares Video vorlag. Unabhängige Zeugenaussagen rückten dann aber das Video in einen völlig anderes Licht.

Insofern kann ich jedem nur raten, abzuwarten, anstatt die Staatsanwaltschaften anzupinkeln. Fakt ist, dass diese die einzigen sind, die ALLE Informationen sammeln und haben, die erhältlich sind.

Aber schon klar, abwarten ist arg unspannend und verspricht wenig Auflage…

Gewalt_gg_Polizisten Österreich

Kurier.at: Polizist verhinderte Blutbad

„Der Doppelmörder ist außer Lebensgefahr und am Mittwoch aus dem künstlichen Koma erwacht“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Kuriers vom 25.02.2015
http://kurier.at/chronik/wien/polizist-verhinderte-blutbad/116.087.863

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Lambach: Pärchen bedrohte Polizisten mit Waffe – Beide Verdächtige ausgeforscht

Symbolfoto
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Wie am 22. Jänner 2015 hier berichtet, wurden zwei Beamte der EGS (Einsatzgruppe Schwerpunktkriminalität) des Landeskriminalamtes OÖ im Zuge der landesweiten Schwerpunktaktion am 21. Jänner 2015 bei einer routinemäßigen Kontrolle von einem Autolenker mit einer Faustfeuerwaffe bedroht. Trotz  sofortiger Alarmfahndung schaffte es der Lenker, auf der A25 Richtung Wels zu flüchten.

Die Ermittler des LKA OÖ forschten nach umfangreichen Ermittlungen den Lenker und dessen Beifahrerin aus: es handelt sich dabei um einen 39-jährigen Tatverdächtigen aus Villach und eine 35-Jährige aus Lambach, die am 21. Jänner 2015 die Beifahrerin des 39-Jährigen war. Es stellte sich heraus, dass mittels europäischen Haftbefehls nach dem 39-Jährigen seit Oktober 2014 gefahndet wurde. Der Mann steht im Verdacht mehrere Eigentumsdelikte begangen zu haben. Der von dem 39-Jährigen verwendete Pkw wurde im September 2014 in Graz und die Kennzeichen des Pkw wurden im Oktober 2014 in Innsbruck gestohlen.

Am 23. Jänner 2015 gegen 14 Uhr konnte der 39-Jährige in Lambach lokalisiert werden. Er flüchtete vor dem Eintreffen der Polizeibeamten und hielt sich unterhalb einer Eisenbahnbrücke versteckt. Er drohte dabei, sich das Leben zu nehmen, sollte die Festnahme vollzogen werden.

Das Einsatzkommando (EKO) Cobra/DSE und die Verhandlungsgruppe wurden daraufhin alarmiert. Mitglieder der Verhandlungsgruppe-Mitte konnten Kontakt mit dem 39-Jährigen herstellen. Nach einem mehrstündigen Verhandlungsgespräch wurde der Tatverdächtige zur Aufgabe bewegt und um 19:44 Uhr von Beamten des EKO Cobra/DSE festgenommen. Die mitgeführten Waffen stellten sich als unbrauchbar heraus. Bei der Einvernahme zeigte sich der Verdächtige geständig. Der gestohlene Pkw konnte im Zuge der Ermittlungen in einer Tiefgarage in Wels gefunden und sichergestellt werden. Nach den abgeschlossenen Erhebungen wurde der Verdächtige, der unverletzt blieb, in das WJKH Linz eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.01.2015

Hier sind Fotos und ein Video hinterlegt.

Allgemein Unfall

Krems (Niederösterreich): Geisterfahrer auf der Stockerauer

Ein 67-jähriger Mann aus dem Bezirk Krems lenkte am 22. Jänner 2015, gegen 00.10 Uhr, einen Pkw auf der Richtungsfahrbahn Krems der S 5, in Fahrtrichtung Stockerau und somit entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Stockerau, die bereits über den Geisterfahrer in Kenntnis gesetzt waren, nahmen diesen auf der S 5, im Gemeindegebiet Tulln an der Donau wahr. Sie hielten den Streifenwagen etwa in der Mitte der Fahrbahn an und aktivierten den am Fahrzeugdach befindlichen Early-Warner sowie das Blaulicht. Der Lenker des Streifenwagens gab mittels Lichthupe Warnsignale ab, während der zweite Polizist versuchte, den Geisterfahrer mittels Winkerkelle anzuhalten.
Der entgegenkommende Pkw-Lenker reagierte jedoch nicht auf die Anhalteversuche und prallte ungebremst und frontal gegen den Streifenwagen.

Der 67-Jährige erlitt Verletzungen schweren Grades und der 40-jährige Lenker des Streifenwagens Verletzungen leichten Grades. Beide wurden vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Tulln gebracht.
Der außerhalb des Streifenwagens befindliche, 41-jährige Beamte blieb unverletzt.

Die Richtungsfahrbahn Krems der S 5 war von 00.10 Uhr bis 02.10 Uhr ab der Ausfahrt Tulln für den gesamten Fahrzeugverkehr total gesperrt.

Von der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde eine Blutabnahme von dem 67-Jährigen angeordnet. Die Erhebungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

PM der LPD Niederösterreich vom 22.01.2015

Allgemein

Kronenzeitung: „Wir Polizisten sind uns der Gefahr bewusst“

„Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – eigentlich ist die heimische Exekutive dafür verantwortlich, die Bevölkerung in Österreich zu schützen. Doch was, wenn die Uniformierten selbst ins Visier möglicher Terroranschläge geraten? Einhelliger Tenor seitens der Exekutive: „Wir Polizisten sind uns der Gefahr bewusst.“ Spätestens nach den Bluttaten in London, Kanada und jetzt in Paris ist aber klar: Medien und Polizisten stehen auf den Abschusslisten islamistischer Terroristen ganz oben. Wir dürften uns aber keinesfalls „mundtot machen lassen“, warnt Terror-Experte Amer Albayati.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 09.01.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Wir_Polizisten_sind_uns_der_Gefahr_bewusst-Erhoehte_Wachsamkeit-Story-434212?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein

Kronenzeitung: Verstärkte Polizeipatrouillen in ganz Österreich

Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Frankreich stehen ab Samstag in Österreich an stark frequentierten Plätzen verstärkt Polizeipatrouillen im Einsatz. Damit soll für die Menschen die „bestmögliche Sicherheit gewährleistet werden“, so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am Freitag.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 10.01.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Verstaerkte_Polizeipatrouillen_in_ganz_Oesterreich-Alarmbereitschaft-Story-434274?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Österreich

Hollabrunn (Österreich): Alkoholisierter drohte mit Mord

Ein 36-jähriger stark alkoholisierter Arbeitsloser aus dem Bezirk Hollabrunn kündigte am 7. Jänner 2015, um 23.02 Uhr, über Notruf auf der Bezirksleitstelle Hollabrunn einen Mord an seiner Mutter an.
Das Wohnobjekt wurde in der Folge von zahlreichen Streifen aus dem Bezirk Hollabrunn umstellt und letztendlich von Polizisten mit Schutzausrüstung durchsucht. Dabei konnte die Mutter unversehrt angetroffen werden. Der schwer Betrunkene wurde anschließend im Nachbarhaus festgenommen. Er hatte eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole bei sich. Die Festnahme erfolgte widerstandslos.
Als Motiv für seine Tat gab er an, dass er arbeitslos sei, persönliche Probleme habe und sich durch die anrückenden Polizeibeamten erschießen lassen wollte (Suicide by cop). Er war zur Tatzeit schwer alkoholisiert (2,24 Promille).
Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg einem Arzt vorgeführt und anschließend in das LKH Hollabrunn eingeliefert.

PA der LPD Niederösterreich vom 08.01.2015

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mödling (Niederösterreich): Polizist bei Unfall schwer verletzt

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein 42-jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion Mödling führte am 06. Dezember, gegen 22.45 Uhr, eine Fahrzeug- und Lenkerkontrolle in der Gabrieler Straße in 2340 Mödling durch. Aufgrund der Fahrzeuganhaltung betrat der Polizist die Fahrbahn der Gabrieler Straße. Im Zuge dieser Anhaltung wurde der Beamte von einem Fahrzeug erfasst, welches ihm aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung, in Richtung Maria Enzersdorf fahrend, entgegenkam.
Der Beamte wurde von diesem Fahrzeug auf die Fahrbahn geschleudert, wo er letztendlich schwer verletzt zu liegen kam. Der vorerst unbekannte Lenker, welcher den Unfall verursacht hatte, setzte seine Fahrt unbeirrt und ohne anzuhalten fort.
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das beschädigte Fluchtfahrzeug einige Kilometer entfernt rasch aufgefunden werden. Nach einigen Stunden konnte auch jener Mann, welcher das Fahrzeug gelenkt hatte, ausgeforscht werden.
Es handelt sich bei dem Lenker um einen 25-jährigen rumänischen Staatsbürger, welcher mit dem Kraftfahrzeug einer Bekannten unterwegs war und den Unfall verursachte.
Ein mit dem Unfallverursacher durchgeführter Alkomattest verlief positiv und ergab 0,44 mg/l.
Der schwer verletzte Polizist wurde mittels Notarztwagen in das Landesklinikum Thermenregion Mödling gebracht. Aufgrund der schweren Verletzungen befindet sich der Mann derzeit in künstlichem Tiefschlaf.

Genaue Erhebungen zum Unfallhergang sind derzeit noch im Gange.
Der Unfallverursacher wird nach Abschluss der Erhebungen aufgrund mehrerer Straf- sowie Verwaltungsrechtsdelikte zur Anzeige gebracht.

PA der LPD  Niederösterreich vom 07.12.2014

Allgemein Österreich verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

krone.at: Polizist verletzt: „Sind vorsichtig optimistisch“

„Wir sind vorsichtig optimistisch“ diese Feststellung traf Polizeisprecher Johann Baumschlager am Dienstagnachmittag im Zusammenhang mit jenem schwerst verletzten Polizisten, der am Samstagabend bei einem Krampusumzug im niederösterreichischen Fischamend von einem Pkw niedergestoßen worden war. Die kommenden Tage seien entscheidend.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 02.12.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizist_verletzt_Sind_vorsichtig_optimistisch-Unglueck_bei_Umzug-Story-429823?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kronenzeitung: Schwer verletzte Wiener Polizistin nun „stabil“

Jene junge Polizistin, die in der Nacht auf Freitag bei einem schweren Verkehrsunfall in Wien-Neubau lebensgefährlich verletzt worden ist, befindet sich in „stabilem“ Zustand. „Es geht ihr mittlerweile besser“, berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Montag. Die Lebensgefahr sei bei der Beamtin aber noch nicht endgültig gebannt: „Sie wird sicher noch einige Wochen im Spital bleiben müssen.““

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 01.12.2014

 

Allgemein KS Österreich

Fischamend (Niederösterreich): Polizist bei Unfall schwer verletzt

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein 29-jähriger Mann aus dem Bezirk Wien-Umgebung lenkte am 29. November 2014, gegen 18.40 Uhr, einen Pkw auf der Enzersdorfer Straße in Fischamend, in Fahrtrichtung Pressburger Straße.

Ein 50-jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion Fischamend führte zu dieser Zeit aufgrund eines Weihnachtsmarktes bzw. Krampuslaufes die Verkehrsregelung auf der Enzersdorfer Straße durch. Er war mit reflektierender Kleidung – Einsatzuniform, gelber Polizeiwarnweste/Überwurf und weißer Tellerkappe – bekleidet.

Der Polizeibeamte wurde von der Fahrzeugfront des Pkws erfasst und kam mit Verletzungen schweren Grades auf der Straße zu liegen. Er wurde mittels Notarztwagen in das Unfallkrankenhaus Wien Meidling gebracht.

Der Pkw-Fahrer gab zum Sachverhalt befragt an, dass er den Beamten übersehen habe.

Ein mit ihm durchgeführter Alko-Test verlief negativ. Von der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde eine Blut- und Harnprobe angeordnet, wobei das Ergebnis noch ausständig ist.

Der 29-Jährige konnte keine gültige Lenkberechtigung vorweisen. Diesbezügliche Erhebungen sind derzeit noch im Gange.

Die Zeugeneinvernahmen sind ebenfalls noch nicht abgeschlossen.

PA der LPD Niederösterreich vom 30.11.2014

„Der Schwerverletzte wurde mit dem Notarztwagen ins Unfallkrankenhaus Wien-Meidling gebracht. Er hatte ein schweresSchädel-Hirn-Trauma und innere Verletzungen erlitten, wurde notoperiert und schwebt in akuter Lebensgefahr. Die Kollegen des Beamten werden psychologisch betreut. Der 50-Jährige wurde von ihnen als „ein sehr engagierter, sehr kollegialer Mann“ beschrieben, der seit 25 Jahren Dienst versah.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 30.11.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizist_in_NOe_von_Auto_erfasst_-_Zustand_kritisch-Waehrend_Krampuslauf-Story-429510

 

Allgemein

Kronenzeitung: Wiener Polizei kämpft mit massiven Geldproblemen

Die Wiener Polizei hat ein Geldproblem und zwar ein massives. Fehlende Ausrüstung, heruntergekommene Posten, und jetzt mussten wegen des teuren Septembers sogar wertvolle Rücklagen aufgelöst werden. Fragt man nach den schwarzen Löchern im Budget, findet man die schnell: Jux-Demos, Großaktionen, Staatsbesuche und Co.“

Quelle und mehr:
Artikel in er Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 21.11.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Wiener_Polizei_kaempft_mit_massiven_Geldproblemen-Jux-Demos_und_Co.-Story-428366?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein KS Österreich Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wien: Drei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall zwischen PKW und Polizeifahrzeug

Symbolfoto
Symbolfoto

In Wien-Neubau ereignete sich heute Nacht um 02.30 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Polizeifahrzeug, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Ein 22-jähriger Lenker fuhr mit vier weiteren Insassen (20- bis 28 Jahre) in der Neustiftgasse Richtung Gürtel und wollte die Kreuzung mit der Kaiserstraße geradeaus übersetzen. Das Polizeifahrzeug war mit einem 29-jährigen Lenker und einer 24-jährigen Beifahrerin besetzt und fuhr in die Kreuzung Kaiserstraße Richtung Mariahilfer Straße. Dort kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch das Polizeiauto gegen einen Ampelmasten, gegen ein Verkehrszeichen und in weiterer Folge gegen zwei parkende Autos geschleudert wurde und auf der rechten Seite zu liegen kam. Beide Polizisten mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Durch den Unfall wurden der Lenker und ein weiterer Insasse des Privat-PKW, sowie die 24-jährige Beamtin schwer verletzt. Für die Polizistin besteht Lebensgefahr. Ein beim 22-jährigen Lenker durchgeführter Alkovortest verlief positiv, eine Atemalkoholuntersuchung verweigerte der Mann. Ein weiterer Beifahrer des Privat-PKW und der 29-jährige Lenker des Dienstfahrzeuges wurden leicht verletzt. Es entstand schwerer Sachschaden.

PA der LPD Wien vom 28.11.2014

Hier ein Link zu einem Artikel in der Kronenzeitung dazu.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Salzburg: Verkehrsunfall mit Einsatzwagen

Am 01.11.2014, um 18:15 Uhr fuhr ein 57-jähriger Mann aus Salzburg seinen PKW vom Komunalfriedhof kommend, die Dr. Adolf-Altmann-Straße in Fahrtrichtung Berchtesgadnerstraße. Er fuhr in den Kreuzungsbereich ein und wollte die genannte Kreuzung in weiterer Folge geradeaus fahrend in Fahrtrichtung Georg-Nikolaus v. Nissen Straße überqueren. Dabei kam von rechts ein mit Folgetonhorn und Blaulicht fahrende Einsatzfahrzeug der Polizei. Es kam im Kreuzungsmittelpunkt zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde das Einsatzfahrzeug auf zwei weitere PKW die bereits an der dortigen Kreuzung standen geschleudert. Die Beifahrerin des Zivil-Pkw wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Berufsfeuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 16 Mann vor Ort war, mittels Bergeschere aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der Erstversorgung durch den anwesenden Notarzt und der Rettungskräfte wurden auch die anderen vier beteiligten und verletzten Personen in das Unfallkrankenhaus gebracht. Das Einsatzfahrzeug und der PKW wurden bei dem Unfall so sehr beschädigt das sie nicht mehr fahrbereit waren. Die beiden anderen beteiligten Fahrzeuge, wurden beschädigt, waren aber noch fahrbereit.

PA der LPD Salzburg vom 01.11.2014

„Eine Polizistin erlitt bei dem Unfall Prellungen, ihr Kollege brach sich beide Daumen.“

Quelle: Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 02.11.2014

http://www.krone.at/Nachrichten/Polizeiauto_rammt_Pkw_Vier_Menschen_verletzt-Auf_Einsatzfahrt-Story-425818?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Österreich

standard.at: Fall Bakary: Amnesty empört über Wiederaufnahmeantrag

http://derstandard.at/2000007020622/Fall-Bakary-J-Ex-Polizisten-wollen-Verfahren-neu-aufrollen?ref=rss