Tag Archives: Nordrhein-Westfalen

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Flüchtender Ladendieb wird von Diensthund gestoppt

Einen Einkaufswagen voll Ware hatte ein 44-Jähriger gestern (13.03.) in Bensberg gestohlen. Als er beim Umladen der Ware in einen Pkw erwischt worden war, flüchtete er.

Ein Mitarbeiter eines Discounters an der Kölner Straße hatte am Mittwoch gegen 17.45 Uhr kurz einen Mann im Geschäft beobachtet, der mit einem vollen Einkaufswagen durch den Markt lief. Wenig später sah er diesen Mann samt Einkaufswagen auf dem Parkplatz vor dem Geschäft. Auf Nachfrage bestätigten alle Kassierer, dass der Kunde bei niemandem bezahlt hatte. Daraufhin ging ein anderer Mitarbeiter nach draußen und sprach den Ladendieb an, der bereits die Waren in einen VW Fox lud. Nach einem kurzen Gespräch schien der Dieb Einsicht zu zeigen. Er packte die Ware wieder zurück in den Einkaufswagen und fuhr damit zum Eingang. Doch auf dem Weg dorthin ergriff der Täter zu Fuß die Flucht. In dem Einkaufswagen, den er vor Ort zurückließ, befand sich Ware im Wert von mehreren 100 Euro.

Die Polizei wurde alarmiert. Während der anschließenden Fahndung konnte der Mann in Tatortnähe gestellt werden. Eine Beamtin verfolgte den Täter mit ihrem Diensthund über die Kastanienallee bis in den Sigbertweg, dann in den Sigurtweg. Der Flüchtige klettere unter anderem über einen Zaun und versuchte sich im Gebüsch zu verstecken. Dort wurde er von dem Diensthund „Pepe“ gestellt und gebissen. Eine ärztliche Versorgung lehnte der 44-Jährige ab. Bei der Nacheile verletzte sich die Polizeibeamtin ebenfalls leicht.

Der Mann aus Krefeld wurde vorläufig festgenommen. Er war geständig. Nach der Sachverhaltsklärung und einer Identitätsfeststellung wurde er wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen besonders schwerem Ladendiebstahl.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 14.03.2019

Allgemein Blog Bravo Prävention

Bonn und Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen): RESPEKT Bonn/Rhein-Sieg!Gemeinsame Kampagne der Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsdienste und Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis

Für mehr Respekt gegenüber Rettern, Helfern und Beschützern schließen sich Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsbehörden, Technisches Hilfswerk und Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen. Ob hauptberuflich oder im Ehrenamt: Wehrleute, Rettungskräfte, Polizisten oder Mitarbeiter der Ordnungsämter retten, helfen, schützen und gewährleisten die notwendige Ordnung. Dabei riskieren sie mitunter auch ihre Gesundheit oder ihr Leben. Nun fordern sie gemeinsam den notwendigen Respekt für ihre tägliche Arbeit zum Wohle aller Menschen in der Gesellschaft ein. Was viele dieser Männer und Frauen aber tagtäglich erleben ist schlicht Respektlosigkeit. Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter werden bespuckt, angegriffen und beleidigt. Anordnungen oder Weisungen werden häufig nicht akzeptiert oder einfach nicht beachtet. Immer wieder sind davon auch Feuerwehrleute, Rettungsdienstmitarbeiter und Notärzte betroffen. Der große Teil der Gesellschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg sieht in Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und den Ordnungsämtern die helfende Hand, den Lebensretter und den Helfer in der Not. Teile der Gesellschaft fühlen sich allerdings durch die tägliche, wichtige Arbeit in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, und sei es nur, weil ein Umweg wegen einer Unfallsperrung, als eine staatliche Unverschämtheit oder behördliche Willkür empfunden wird, gegen die man sich wehren muss. Dabei geht es in unserem Job für die Gesellschaft nicht selten um die Rettung von Menschenleben, die Hilfeleistung für Verletzte, Strafverfolgung und die Abwehr von Gefahren, von denen jeder Mensch einmal betroffen sein könnte und selbst auf Hilfe angewiesen wäre. Wer schon das Martinshorn eines Notarztwagens oder den Lärm eines Rettungshubschraubers als Ruhestörung empfindet, der sollte sich überlegen, worum es in so einem Einsatz geht. Es ist dringend notwendig, den Respekt einzufordern, den Retter und Helfer, die sich tagtäglich zum Wohle aller Menschen in dieser Gesellschaft engagieren, verdient haben. Auf Initiative der Polizei Rhein-Sieg-Kreis haben sich der Landrat und Polizeichef des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, die kreisangehörigen 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, die Bonner Polizeipräsidentin, Ursula Brohl-Sowa, sowie die Verantwortlichen von Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und dem technischen Hilfswerk zu einer gemeinsamen Kampagne für mehr Respekt gegenüber Polizei und Rettungskräften zusammengeschlossen. All diese Menschen leiten und vertreten die beteiligten Organisationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Gemeinsam wollen sie das Thema in die öffentliche Diskussion bringen. Sie setzen sich dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Region wieder respektvoller miteinander und besonders mit Ihnen, den Frauen und Männern „unter Blaulicht“, umgehen. Daher steht schon in dem gemeinsamen Logo das Motto „Respekt
– Bonn/Rhein-Sieg“. Dazu Statements der Behördenleiter und -vertreter am heutigen Pressetermin: Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Die Einsatzkräfte des Stadtordnungsdienstes sowie der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes in Bonn leisten wertvolle Arbeit für die Menschen und einen unverzichtbaren Beitrag für Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt. Ihre Einsätze sind oft schwierig, bisweilen kommt es auch zu Konflikten. Aber egal, ob sie Strafen verhängen oder Hilfe leisten – sie handeln immer auf der Basis von Recht und Gesetz, also nach Maximen, die allgemein anerkannt sein sollten. Dabei haben sie – wie wir alle – einen Anspruch darauf, dass ihnen mit Respekt und Anstand gegenübergetreten wird. Deshalb ist es mir als Oberbürgermeister ein persönliches Anliegen, Teil dieser Kampagne zu sein.“

Landrat Sebastian Schuster: „Die Arbeit und Leistung der Menschen, die retten, helfen und beschützen ist für das Wohl der Gesellschaft unverzichtbar. Respektloser Umgang mit ihnen ist nicht hinnehmbar.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind auf die Frauen und Männer unter Blaulicht angewiesen. Nicht selten retten sie Leben und sie werden auch denen Hilfe leisten, die sie respektlos behandelt haben, wenn es nötig ist. Ich habe diese Kampagne ins Leben gerufen, um in der gesamten Region mit starken Partnern das Verständnis für den notwendigen Respekt und die erforderliche Anerkennung einzufordern.“

Bürgermeister Klaus Pipke (als Sprecher der 19 Kommunen im RSK) „In den 19 Kommunen bestehen die Feuerwehren und die Rettungsdienste überwiegend aus Freiwilligen. Frauen und Männern opfern einen großen Teil ihrer Zeit und ihrer Energie. Sie sind stets bereit, bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, sofort in den Einsatz zu gehen. Dass sie dann teils respektlos behandelt werden, macht mich oft fassungslos.
Viele kommunale Ordnungsämter haben ihren Außendienst in der letzten Zeit deutlich verstärkt. Auch diese Einsatzkräfte stehen an vorderster Front und sehen sich Angriffen, Beleidigungen und Ablehnung ausgesetzt. Daher werden auch wir 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister uns an dieser wichtigen Kampagne beteiligen.“

Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa: „Wir wollen unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bestmöglich schützen. Es geht nicht nur um Tätlichkeiten. Gewalttätiges Verhalten hat immer eine Vorgeschichte und zeigt sich schon in provozierenden und respektlosen Verhaltensweisen, abfälligen Bemerkungen oder Beleidigungen. Es ist gut, dass wir das Thema Respekt gegenüber Uniformträgern breit angelegt in die öffentliche Diskussion bringen. Deshalb unterstütze ich diese gemeinsame Kampagne ausdrücklich.“

PM der POL Bonn sowie KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 03.11.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Köln (Nordrhein-Westfalen): Raub auf Geldtransporter am Flughafen – Wachmann angeschossen – Zeugensuche

Am Mittwochmorgen (6. März) gegen 9.10 Uhr haben drei bislang unbekannte Raubtäter einen Geldtransport am Flughafen Köln/Bonn überfallen. Einer der Wachmänner erlitt nach derzeitigem Kenntnisstand mindestens eine Schussverletzung. Er wurde ins Krankenhaus gefahren, Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Angreifer ließen ihr Fluchtfahrzeug, einen schwarzen Pkw Audi, an der nahen Jägerstraße im Ortsteil Porz-Eil brennend stehen. Die Fahndung nach den weiterhin Flüchtigen läuft auf Hochtouren.

Zeugen werden vom Kriminalkommissariat 14 dringend um Hinweise zum Tatgeschehen und/oder dem flüchtigen Trio gebeten unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de .

Der Flugbetrieb ist nach Auskunft der Pressestelle Flughafen Köln/Bonn aktuell nicht beeinträchtigt.

PM des PP Köln vom 06.03.2019

Allgemein Widerliches

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Aus der Rubrik Polizeihasser – 24-Jähriger uriniert an Einsatzfahrzeug der Bundespolizei

Mal wieder etwas aus der Rubrik Polizeihasser gibt es vom Dortmunder Hauptbahnhof zu vermelden. Dort urinierte ein Mann an das Einsatzfahrzeug der Bundespolizei. Weil er dabei von Zeugen beobachtet wurde, konnte der Tatverdächtige später ermittelt werden.

Gegen 03:30 Uhr (02. März) informierte ein Zeuge die Bundespolizei über einen Mann, der gegen die Fahrertür, Türgriffe und die Motorhaube eines vor dem Revier abgestellten Einsatzfahrzeugs der Bundespolizei uriniert haben soll. Die Begleiterin des Mannes habe diesen noch durch lautstarkes Zurufen von seinem Handeln abhalten wollen.

Da von dem Vorfall ein Video gefertigt und zudem das Nummernschild des Fahrzeugs notiert wurde, in das der Tatverdächtige einstieg, konnte der mutmaßliche Verursacher jetzt ermittelt werden.

Bei diesem soll es sich um einen 24-jährigen Mann aus Lünen handeln, der bereits wegen zahlreicher Eigentums-, Gewalt- und Drogendelikte polizeibekannt ist.

Gegen ihn richtet sich nun das Strafverfahren wegen Sachbeschädigung bzw. das Bußgeldverfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit. Zudem wird er die Reinigungskosten des Fahrzeugs übernehmen müssen.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 06.03.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Aufgebrachter Mann fährt fast einen Feuerwehrmann an

Am Mittwoch, den 27.02.2019, verhielt sich ein Autofahrer aggressiv und fuhr fast einen Feuerwehrmann an, der eine Straßensperrung im Rahmen der Bombenräumung betreute.

Gegen 15.30 Uhr sperrte die Feuerwehr die Grafenheider Straße im Rahmen der Bombenräumung. Ein Transporter mit laufendem Blaulicht war quer auf der Straße abgestellt und zwei Feuerwehrmänner betreuten die Absperrung. Ein 42-jähriger Braker fuhr mit seinem Auto bis kurz vor die Absperrung und schrie die Feuerwehrleute an, dass sie Platz machen sollten. Er beschwerte sich lautstark und diskutierte mit den Feuerwehrmännern, die ihn nicht mehr in das evakuierte und gesperrte Gebiet einfahren lassen wollten.

Daraufhin setzte der Braker mit seiner Mercedes C-Klasse zurück, ließ den Motor laut aufheulen und fuhr stark beschleunigt direkt auf einen der Feuerwehrmänner zu. Dieser sprang zur Seite, um einen Zusammenprall zu verhindern. Der 42-Jährige legte eine Vollbremsung ein, kam aber erst hinter dem Punkt zum Stehen, wo zuvor noch der Feuerwehrmann gestanden hatte. Ein vorbeifahrender Polizeibeamter registrierte das Geschehen und trat an den Mercedes Fahrer heran. Die beiden Feuerwehrleute erstatteten daraufhin Anzeige gegen den Autofahrer. Der Polizeibeamte nahm die Personalien des Autofahrers auf, die dieser nur wiederwillig herausgab. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet.

PM der POL Bielefeld vom 60.03.2019

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Unfall mit Funkstreifenwagen – zwei verletzte Polizeibeamte

Ein 18jähriger Opel Astra-Fahrer aus Gütersloh fuhr auf der Feuerbornstraße aus Richtung Neuenkirchener Straße kommend in Richtung der Straße „Unter den Ulmen“.

An der Kreuzung Dammstraße/Feuerbornstraße missachtete er das Stoppzeichen und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Hier prallte er mit einem Funkstreifenwagen der Polizei zusammen, der die vorfahrtsberechtigte Dammstraße aus Richtung Wiedenbrücker Straße in Richtung Neuenkirchener Straße befuhr.

Der 36jähriger Fahrzeugführer des Funkstreifenwagens versuchte noch vergeblich durch ein Ausweichmanöver und eine Vollbremsung einen Zusammenstoß zu verhindern, konnte den Zusammenprall letztendlich jedoch nicht mehr verhindern.

Durch den Verkehrsunfall wurden eine 46jährige Polizeibeamtin leicht und der 36jähriger Fahrzeugführer des Streifenwagens schwerverletzt. Beide Polizeibeamte wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die 46jährige Polizeibeamtin konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung zwischenzeitlich wieder verlassen. Der 18jährige Gütersloher wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Zur Unfallzeit war die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung ausgeschaltet. An der untergeordneten Feuerbornstraße blinkte jedoch das Gelblicht der Ampelanlage.

Der Gesamtsachschaden wurde auf ungefähr 25000 Euro geschätzt.

PM der POL Gütersloh vom 04.03.2019

Der Unfall ereignete sich am frühen Montagmorgen (04.03.) gegen 00.45 Uhr.

PM (Nachtrag) der KPB Gütersloh vom 04.03.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Rettungswagenbesatzung angespuckt

Ein 32-Jähriger ist von drei unbekannten männlichen Tätern geschlagen worden, dabei wurde er leicht verletzt. Die Täter flüchteten anschließend fußläufig von der Styrumer Straße in Richtung Hermann-Albertz-Straße. Eine Rettungswagenbesatzung behandelte den 32-Jährigen. Während der Behandlung spuckte dieser einem Sanitäter blutigen Speichel ins Gesicht. Anzeige gegen den 32-Jährigen wurde erstattet.

Die Täter sollen türkischen Migrationshintergrund haben und werden wie folgt beschrieben: 1. 25-30 Jahre alt, circa 1,80 m, groß, schwarze Haare, Dreitagebart, schwarze Kleidung 2. 25-30 Jahre alt, circa 1,70 m groß, schwarze Kappe, schwarze Jacke mit roten Ärmeln, graue Jeans, graue Sneaker 3. circa 50 Jahre alt, 1,65 m groß, graue Mütze, graues Oberteil (Wollpullover) blauen Jeans. Hinweise an die Polizei Oberhausen unter 0208 826-0 oder poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de.

PM des PP Oberhausen vom 03.03.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Düsseldorf, Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Geschlagen und gebissen – Mitarbeiter DB Sicherheit verletzt – Bundespolizei bittet um Hinweise

Während einer Fahrkartenkontrolle auf der S 1 von Düsseldorf nach Duisburg wurde ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit (26) am Mittwochabend (27. Februar) um 18.45 Uhr von einem bislang noch unbekannten Pärchen geschlagen, beleidigt und gebissen.

Ganz unvermittelt schlug ein unbekannter Reisender auf einen Fahrkartenkontrolleur ein und beleidigte diesen. Anschließend wurde der DB Mitarbeiter seitens einer mitreisenden Frau in die Hand gebissen. Bei einem Halt in Duisburg-Buchholz verließen die Täter die S-Bahn und flüchteten durch den Gleisbereich.

Die Tatverdächtigen blieben unerkannt. Der Geschädigte trug eine blutende Wunde an der Hand davon. Ein Rettungswagen brachte den DB Mitarbeiter in ein örtliches Krankenhaus.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Ermittelt wird nun wegen der gefährlichen Körperverletzung.

Die Bundespolizei bittet um sachdienliche Hinweise. Wer kann Angaben zum Vorfall und/ oder den Tatverdächtigen in der S1 von Düsseldorf nach Duisburg gegen 18.45 Uhr machen? Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr Hinweise entgegen.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 28.02.2019

Allgemein

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Duisburg: Tatverdächtiger bei Festnahme verletzt

Die Polizei ist am Mittwoch (27. Februar) vormittags mit einem Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Wohnung eines Tatverdächtigen im Duisburger Süden ausgerückt. Da der Mann (27) bereits wegen Widerstands polizeibekannt ist, ging ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zuerst in die Wohnung. Bei der Festnahme gab ein Beamter des SEK einen Schuss ab, welcher den Tatverdächtigen verletzte. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Ermittlungen des KK11 anlässlich der Schussabgabe dauern an. Bei dem Verletzten konnte die Polizei unter anderem mehrere Kilogramm Marihuana sicherstellen.

PM der POL Duisburg vom 28.02.2019

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Das war die falsche Diebesbeute: Fahrräder von Polizeibeamtinnen gestohlen – eine Festnahme

Da hatten sich ein mutmaßlicher Fahrraddieb und seine Komplizin die falschen Fahrräder als Beute ausgesucht. Denn nachdem das Duo am Dienstag (26. Februar) die Fahrräder von zwei Beamtinnen der Fahrradstaffel gestohlen hatten, führten die Aussagen von aufmerksamen Zeugen sowie die polizeilichen Ermittlungen zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Und zum Auffinden weiterer mutmaßlicher Diebesbeute.

Es war gegen 12.50 Uhr, als die Beamtinnen ihre Fahrräder im Rahmen eines Einsatzes in der Thier-Galerie an der Silberstraße an einen Fahrradständer anschlossen. Als sie das Einkaufszentrum ca. 15 Minuten später verließen, fanden sie nur noch ein aufgebrochenes Schloss vor. Allerdings auch aufmerksame Zeugen, die ihnen direkt konkrete Hinweise auf einen unbekannten Mann und seine Begleiterin gaben, die sie an den Fahrrädern bemerkt hatten.

Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten zu einem 34-jährigen Mann, der den Polizisten bestens aus anderen Einsätzen bekannt ist. In einer Wohnung an der Schleswiger Straße konnten sie den Mann kurze Zeit später nach weiteren Ermittlungen auch festnehmen. Nicht nur das: In der Wohnung entdeckten sie quasi als Zufallsfund noch weitere Fahrräder, deren Herkunft sich nicht erklären ließ. Diese stellten die Polizisten sicher. In seinen ersten Aussagen gab der 34-Jährige nicht nur Hinweise zu der zweiten Tatverdächtigen, einer 21-jährigen Frau, sondern auch darauf, wo die gestohlenen Fahrräder zu finden sind.

Den 34-Jährigen brachten sie ins Polizeigewahrsam. Er wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen – auch zu der mutmaßlichen Komplizin des Mannes und zur Herkunft der gefundenen Räder – dauern an.

PM des PP Dortmund vom 27.02.2019

Allgemein

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Schwarzer Pkw nach Unfallflucht gesucht – Streifenwagen beteiligt

Nach einer Unfallflucht am Montag, 25. Februar, auf der Heessener Straße sucht die Polizei nach dem Fahrer eines schwarzen Pkw. Gegen 21.45 Uhr fuhren zwei Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn über die Hesseener Straße stadtauswärts. Kurz hinter der Einmündung zur Straße An der Mattenbecke fuhr der Fahrer eines schwarzen Autos rechts ran, um die Streifenwagen passieren zu lassen. Nachdem der erste Streifenwagen vorbei gefahren war, fuhr das schwarze Auto jedoch wieder auf die Straße, sodass der Fahrer des zweiten Streifenwagens nach links ausweichen musste. Der 25-jährige Polizeibeamte am Steuer des Streifenwagens musste um eine Verkehrsinsel und in den Gegenverkehr fahren. Dabei touchierte er einen entgegenkommenden Lkw. Der schwarze Pkw setzte seine Fahrt fort. Es entstand ein Sachschaden von etwa 9000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.

PM des PP Hamm vom 26.02.2019

Allgemein Kritik

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld zu schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern – Weitere Maßnahmen vor Ort

Zur Aufklärung des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schöpft die Polizei Bielefeld alle Möglichkeiten aus. Daher führte die Ermittlungskommission „Eichwald“ in der vergangenen Woche weitere Maßnahmen im Bereich der Tatorte auf dem Campingplatz in Lügde durch.

Die Tatorte auf dem Campingplatz waren bereits durch die Polizei Lippe gegen unbefugten Zutritt gesichert und versiegelt worden. Beamte der Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Bielefeld setzten am 19. und 20.02.2019 dort die Tatortarbeit fort. Dabei wurden Gegenstände aufgefunden, die nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ebenfalls als Beweismittel in Betracht kommen. Um weitere Spurensuche und Spurensicherung im Bereich der teils vermüllten und chaotischen Tatorte betreiben zu können, wurden die Bereiche mit Gittern abgesperrt und eine Bestreifung eingerichtet. Dies ermöglicht den Ermittlern eine intensive, sehr kleinteilige Untersuchung der Tatorte, um Beweismittelverluste zu verhindern. Um Gegenstände zwischenlagern zu können, werden im abgesperrten Bereich Container aufgestellt.

Ein bereits durch die Polizei Lippe sichergestellter PKW eines Beschuldigten wurde abgeschleppt, um diesen ebenfalls einer weiteren intensiven Spurensuche und Spurensicherung beim Polizeipräsidium Bielefeld zu unterziehen.

Sämtliche IT-Asservate, die der Ermittlungskommission „Eichwald“ vorliegen, befinden sich im Original beim PP Bielefeld. Zur Auswertung – auch dezentral in den übrigen Polizeipräsidien – werden Sicherungskopien genutzt.

Mittlerweile wird gegen sieben Beschuldigte ermittelt.

Gegen drei Beschuldigte wird bekanntermaßen wegen des dringenden Tatverdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.

Gegen einen weiteren Beschuldigten wird aufgrund eines Hinweises auf mögliche Datenmanipulationen wegen des Tatverdachts der Strafvereitelung ermittelt.

Gegen zwei weitere Beschuldigte wird aufgrund möglicher Unterstützungsleistungen wegen des Tatverdachts der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern ermittelt.

Durch die IT-Auswertungen hat sich gegen einen siebten minderjährigen Beschuldigten der Verdacht des Besitzes kinderpornografischer Schriften ergeben. Die Beschuldigten vier bis sieben befinden sich auf freiem Fuß. Die zugrunde liegenden Sachverhalte werden weiter aufgehellt und die Ermittlungen dazu fortgeführt.

Die Ermittlungen gegen Polizeibeamte und gegen Mitarbeiter von Jugendämtern werden nicht innerhalb der Ermittlungskommission „Eichwald“ bearbeitet, sondern in einer gesonderten, fünfköpfigen Ermittlungskommission „Rad“ unter Leitung von EKHK Karsten Lagmöller. Bekanntlich wird derzeit gegen zwei Polizeibeamte wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt.

Weiteren Hinweisen auf Verbindungen zwischen Beschuldigten und Polizeibeamten wurde akribisch nachgegangen, Polizeibeamte wurden dazu vernommen und es fanden Befragungen auf dem Campingplatz statt. Die Ermittlungskommission „Rad“ hat nach den bisherigen Erkenntnissen keine Belege dafür, dass Polizeibeamte in die Taten involviert waren oder diese geduldet haben. Auch Mutmaßungen rund um gemeinsame Vereinsaktivitäten von Beschuldigten und Polizeibeamten haben sich bislang nicht bestätigt.

Die Zahl der identifizierten Opfer hat sich nicht verändert. Bislang sind 31 minderjährige Opfer identifiziert, darunter 27 Mädchen und vier Jungen.

Die Ermittlungskommission „Eichwald“ besteht mittlerweile aus 60 Ermittlern. Eine weitere personelle Aufstockung wird nicht ausgeschlossen.

Die Ermittlungskommission „Eichwald“ hat weiterhin hohes Interesse daran, dass sich Zeugen melden. Das Hinweistelefon ist weiterhin unter Tel. 0521/545-4215 zu erreichen.

Gemeinsame PM der StA Detmold und des PP Bielefeld vom 26.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 34-Jährige behindert Sanitäter und will mit Rettungswagen wegfahren – Bundespolizei ermittelt gegen Dortmunderin

Während sich Mitarbeiter des Rettungsdienstes gestern Abend (25. Februar) um einen Notfall kümmerten, soll eine 34-jährige Frau aus Dortmund versucht haben, mit dem Rettungswagen davonzufahren.

Gegen 22:00 Uhr meldete sich ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes in der Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hautbahnhof. Dort bat er die Einsatzkräfte um Hilfe. Nach Angaben des Mannes würde eine Frau die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindern. Diese kümmerten sich gerade um einen Gast eines Burger Restaurants, welcher medizinische Hilfe benötigte.

Nach Zeugenaussagen soll die Dortmunderin sich auf den Fahrersitz des Rettungswagens gesetzt haben, während die beiden Sanitäter sich mit dem Patienten im hinteren Bereich des Fahrzeugs befanden. Weiter soll die 34-Jährige versucht haben den Motor des Fahrzeugs zu starten, was ihr jedoch auf Grund von technischen Sicherungen nicht gelang. Daraufhin hätte die Frau versucht in den hinteren Bereich des Fahrzeugs zu gelangen, was jedoch verhindert werden konnte.

Offensichtlich von ihrer Erfolglosigkeit enttäuscht, soll die Frau dann lautstark erklärt haben, die Reifen des Fahrzeugs zerstechen zu wollen. Daraufhin wurde die Bundespolizei informiert. Diese nahm die Frau mit zur Wache. Dort weigerte sie sich vehement, ihre Personalien preis zu geben.

Da die Frau jedoch einem Bundespolizisten aus einem vergangenen Einsatz am Hauptbahnhof bekannt war, konnten dieIdentität und Adresse der koreanischen Staatsangehörigen festgestellt werden.

Gegen die Frau, die bereits wegen Beförderungserschleichung und Hausfriedensbruch polizeibekannt ist, wurde ein Strafverfahren wegen Behinderung von hilfeleistenden Personen, unbefugten Gebrauch eines Fahrzeugs sowie ein Bußgeldverfahren wegen falscher Namensgabe und Belästigung der Allgemeinheit eingeleitet. Später wurde sie aus der Wache entlassen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 26.02.2019

 

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Lennestadt (Nordrhein-Westfalen): Pkw-Führer fährt Feuerwehrmann an Einsatzstelle über den Fuß

Die Feuerwehr Grevenbrück rückte am Freitagabend um 19 Uhr aufgrund eines Kaminbrandes in der Beethovenstraße aus. Während der Löscharbeiten wurde die Fahrbahn für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Gegen 20:15 Uhr näherte sich ein 36-jähriger Lennestädter mit seinem Pkw der Einsatzörtlichkeit. Er wurde durch die eingesetzten Feuerwehrleute auf die Sperrung der Beethovenstraße hingewiesen, wollte dies jedoch nicht akzeptieren und setzte nach einem Wortgefecht seine Fahrt fort, wobei er einem Feuerwehrmann über den Fuß fuhr. Dieser trug dadurch leichte Verletzungen davon, welche ambulant im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die ebenfalls bei dem Brand eingesetzten Polizeibeamten ermittelten den Fahrzeugführer, suchten diesen zu Hause auf und beschlagnahmten noch vor Ort auf Anweisung der Staatsanwaltschaft dessen Führerschein. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte eingeleitet.

PM der LPB Olpe vom 23.02.2019

Allgemein Kritik

Statement des Behördenleiters der Polizei Lippe, Dr. Axel Lehmann, zu den abhandengekommenen Beweismitteln im Fall des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Lügde

Nach dem gemeinsamen Statement mit Innenminister Reul gestern in Düsseldorf, möchte ich Ihnen heute zu neusten Entwicklungen berichten. Damit komme ich wiederum dem öffentlichen Interesse zur transparenten Darstellung der Vorkommnisse nach.

Auch gestern bin ich im Anschluss an den Minister vor die Mikrofone getreten und habe nicht geschwiegen, sondern eine Stellungnahme für die Kreispolizeibehörde abgegeben.

Ich lege Wert auf die Weitergabe von gesicherten Informationen. Da das Ermittlungsverfahren in Bielefeld geführt wird, kann ich keine gesicherten Informationen zu diesem Verfahren geben. Dafür bitte ich um Verständnis.

Dass gravierende Fehler gemacht worden sind, ist unstreitig. Welche Fehler das im Einzelnen sind, werden wir in Zusammenarbeit mit den Vertretern des LKA rückhaltlos und komplett aufklären. Daran ist mir und allen Angehörigen der Kreispolizeibehörde Lippe sehr gelegen. Bis dahin verbieten sich Schnellschüsse.

Die eklatanten Fehlleistungen, die es bei der Polizei in Lippe gegeben hat, machen auch mich fassungslos und sie durften auf keinen Fall geschehen. Hierfür entschuldige ich mich ausdrücklich bei allen Betroffenen des Verbrechens von Lügde. Die Aufklärungsarbeit sind wir gerade auch diesen Betroffenen schuldig.

Die Gefahr, dass es durch den Verlust der CDs nicht zu einer Verurteilung der Täter kommt, sehe ich nicht. Insgesamt liegen rund 15 Terabyte Daten vor. Davon sind maximal 0,7 Terabyte nicht mehr verfügbar. Diese Information ist mir für die öffentliche Debatte wichtig. Sie soll aber ausdrücklich nicht den Verlust der Datenträger beschönigen. Dieser ist und bleibt unverzeihlich.

Am Donnerstagabend der vergangenen Woche habe ich von den abhandengekommenen Beweismitteln erfahren. Nach einer letzten Recherche- und Durchsuchungsaktion der Behörde selbst, habe ich am Montagmorgen einen unabhängigen, bislang nicht mit der Angelegenheit betrauten Kommissariatsleiter mit einer internen Untersuchung beauftragt. Außerdem habe ich gleichzeitig angeordnet, unsere Regelungen für den Umgang mit Asservaten zu überprüfen, um derartige Vorkommnisse zukünftig zu unterbinden.

Interne Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe, insbesondere in Bezug auf die Asservatenverwaltung, wurden bereits beleuchtet und erste Ergebnisse umgesetzt. So ist der Kreis der Zugangsberechtigten zu den Asservaten- und Sichtungsräumen deutlich reduziert worden.

Die Notwendigkeit, die Direktion Kriminalität neu und schlagkräftiger aufzustellen, war schon unabhängig vom Fall Lügde von der Behördenleitung gesehen worden. Seit November vergangenen Jahres ist dazu eine Arbeitsgruppe aktiv, um hier Prozesse und Strukturen in der Direktion K zu optimieren.

Ich bedanke mich ausdrücklich für die Unterstützung durch das LKA. Dadurch haben wir die Möglichkeit, dass Fachleute von außen auf vorhandene Prozesse blicken, um dadurch Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und umzusetzen.

Ich hatte gestern in Düsseldorf auch gesagt, dass über notwendige Konsequenzen nach Vorliegen interner Berichte bzw. der LKA-Berichte zu entscheiden sei.

Seit heute Morgen liegt mir ein erster Bericht des von mir am Montagmorgen beauftragten Kommissariatsleiters vor. Auf der Basis dieses Berichtes und aufgrund des nicht akzeptablen Informationsflusses von der Direktion K zur Behördenleitung, habe ich eine personelle Konsequenz heute gezogen: Der Leiter der Direktion Kriminalität wurde von mir heute von der weiteren Wahrnehmung seiner Aufgabe entbunden. Sollten weitere organisatorische oder personelle Maßnahmen nötig sein, werde ich nicht zögern, diese ebenfalls zu ergreifen.

Ich verspreche Ihnen, dass wir mit aller Kraft die Aufklärungsarbeit fortsetzen.

PM der KPB Lippe vom 22.02.2019

Allgemein Blog Bravo Schmunzeln

Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen): Kurios: Pfiffiger Elfjähriger mit Fahrrad auf Irrtour; der Junge weiß sich zu helfen; Geschichte vom mustergültigen Notruf

Absolut pfiffig der Junge. So lautet das Urteil der Polizei über einen 11-jährigen Jungen aus Herzogenrath.
Der Bursche hatte sich mit seinem Fahrrad verfahren, wusste nicht mehr weiter, sein Handy hatte kein Guthaben mehr, also wählte er die „110“, die geht ja immer. Der Freund und Helfer machten ihrem Titel alle Ehre.

Bei schönstem Sonnenschein war der unternehmungslustige 11-Jährige mit seinem Rädchen am Herzogenrather Weiher aufgebrochen. Es lief so gut beim ersten Radelausflug, dass sich der Junge auf einmal an einer Stelle wiederfand, die er nicht kannte. Er müsse sich wohl verfahren haben. Mist war, dass sein Handy kein Guthaben mehr auf der Karte hatte. Mama anrufen, die sowieso gesagt hatte, bleib in der Nähe, ging also nicht. Anstatt in Panik zu verfallen, wählte der kleine Mann den Notruf „110“. Der geht ja immer, wusste er. Der Beamtin in der Polizeileitstelle in Aachen erklärte er seine missliche Situation. Ruhig, aber leicht verzweifelt seine Stimme.

Nach aufmunternder Ansprache durch die Polizistin am anderen Ende der Leitung ging man nun ge-meinsam vor. Er solle versuchen, einen Straßennamen zu erkennen. Das gelang dem kleinen Mann dann auch.
Demnach stand er mit seinem Rädchen in Alsdorf auf der Ottenfelder Allee. Knapp 4 Kilometer von seinem Startplatz in Herzogenrath entfernt. Die Polizistin sagte, er solle an dem Schild warten, eine Streife komme vorbei. Während des Telefonats war offenbar ein Passant auf den orientierungslosen Jungen aufmerksam geworden. Der 11-Jährige verhielt sich gegenüber dem Mann sehr zurückhaltend. Das konnte die Beamtin, die noch immer in der Leitung war, hören. Durch weiteres Zureden und einem Gespräch mit dem Mann, fasste der Junge dann auch Vertrauen. Während das Telefon eingeschaltet blieb und immer Kontakt mit der Polizistin bestand, warteten der Mann und der Junge gemeinsam auf den Strei-fenwagen.

Der war auch schnell da. Die Beamten bedankten sich bei dem Mann und entschlossen sich, den Jungen nebst Rad nach Hause zu fahren. Was aufgeregt, aber auch sichtlich erleichtert, setzte sich der kleine Mann auf den Rücksitz und genoss die Fahrt im Streifenwagen. Auf dem Weg nach Hause kam der Streifenwagen noch an einem kleineren Verkehrsunfall vorbei. Nur Blechschaden. Den nahmen die Beamten noch gleich mit auf. Unter den begeisterten Augen des 11-Jährigen.

Zuhause angekommen waren alle glücklich. Junge, Mama, Polizisten, aber vor allem die Kollegin in der Leitstelle. Die war sichtlich angetan von dem Telefonat mit dem Jungen. Sie war begeistert von seiner freundlichen, höflichen Ansprache und der fein formulierten Bitte um Hilfe.

Für sie war dies ein „mustergültiger“ Notruf.

PM der POL Aachen vom 18.02.2019

Allgemein Bravo

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Einbruchstaten in Gelsenkirchen und Marl aufgeklärt

Nach umfangreichen Ermittlungen kann die Polizei nahezu 40 Einbrüche in den Gelsenkirchener Stadtteilen Scholven, Hassel und Buer sowie in den Städten Haltern und Marl einer sechsköpfigen Tätergruppe zuordnen. Den Männern im Alter zwischen 18 und 50 Jahren mit Wohnsitz in Gelsenkirchen werden diverse Wohnungs-und Hoteleinbrüche zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 sowie Betrugsdelikte durch die bei den Diebstählen erbeuteten EC-Karten zur Last gelegt. Die Ermittlungsbeamten der Gelsenkirchener Polizei haben zunächst einen 22-jährigen Gelsenkirchener als Beschuldigten für zwölf Taten identifiziert. Die Vernehmungen ergaben Hinweise auf weitere Beschuldigte, denen zum Teil gleich mehrere Taten zugeordnet werden können. Einen der Beschuldigten, einen 24-jährigen Gelsenkirchener nahm die Polizei nach einem Spielhallenbesuch fest. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl, weil er nach einem Hafturlaub nicht in die Justizvollzugsanstalt zurückgekehrt war. Er verbüßt dort nun seine Reststrafe. Gegen einen weiteren Beschuldigten, einen 25-jährigen Gelsenkirchener, stellte die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen fünf Einbruchsdiebstählen. Der Amtsrichter entsprach diesem Antrag, so dass der 25-Jährige nun in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt sitzt. Die vier weiteren Beschuldigten sind bis zum Beginn des Gerichtsverfahrens in Absprache mit den Justizbehörden wieder entlassen worden. Die Ermittlungen in diesem Verfahren dauern an.

PM des PP Gelsenkirchen vom 14.02.2019

Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Brand eines Mehrfamilienhauses – unglaublicher Umgang mit einem Feuerwehrmann

Am Freitagabend gegen 21:50 Uhr kam es in Duisburg-Hochheide auf der Dunkerstraße zu einem Brand. Im Erdgeschoss des Hauses brannten im Hausdurchgang abgestellte Möbel und Sperrmüll. Die Bewohner des Dreifamilienhauses wurden durch die Feuerwehr evakuiert. Ein Mieter wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt, konnte nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 11 unter der Tel.-Nr. 0203-2800 in Verbindung zu setzen. Im Verlauf der Löscharbeiten fuhr ein Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug an der eingerichteten Verkehrssperre vorbei. Als er von einem Feuerwehrmann auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde, beleidigte er diesen zunächst lautstark. Im Anschluss setzte er mit seinem Fahrzeug mit durchdrehenden Rädern rückwärts und entfernte sich. Hierbei fuhr er so dicht am Mitarbeiter der Feuerwehr vorbei, dass er diesem über die Füße gefahren wäre, wenn nicht ein weiterer Feuerwehrmann diesen an der Einsatzkleidung zurückgezogen hätte. Eine entsprechende Strafanzeige wurde vorgelegt.

PM des PP Duisburg vom 09.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

St. Augustin (Nordrhein-Westfalen): Zwei Ordnungshüter verletzt

Zwei Mitarbeiter der Stadt Sankt Augustin haben auf ihrer abendlichen Streife (06.02.2019) gegen 19.30 Uhr ein junges Pärchen (17 und 20 Jahre alt) auf dem Gelände des Albert-Einstein-Gymnasiums angetroffen. Augenscheinlich hatte der 20-jährige Siegburger im Eingangsbereich der Schule Drogen konsumiert. Als die 48 und 50 Jahre alten Ordnungsamtsmitarbeiter die Personalien des jungen Mannes feststellen wollten, ging dieser mit Fäusten auf die Stadtbediensteten los. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, bei der die beiden Ordnungshüter verletzt wurden. Beide konnten ihren Dienst im Anschluss nicht mehr fortsetzen und sind zunächst krankgeschrieben. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei traf auf dem Schulgelände ein und nahm den 20-Jährigen mit zur Wache. Seine 17 Jahre alte Begleiterin wurde nach Hause zu ihren Eltern gebracht. Der junge Siegburger konnte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten gleichstehende Personen ermittelt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 07.02.2019

Allgemein Unfall verletzt

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Am Mittwochabend ereignete sich gegen 20.30 h an der Kreuzung Lüpertzender Str. / Rathenaustr. ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Gruppenfahrzeuges der Polizei.
Zur Unfallzeit befuhren mehrere Gruppenkraftwagen im Verband nach Beendigung eines Einsatzes in Mönchengladbach die Lüpertzender Straßeund bogen nach links in Richtung Bismarckplatz ab.
Zwischenzeitliich schaltete die Lichtzeichenanlage von Grünlicht auf Rotlicht. Dann stieß ein von links kommender 42-jähriger Mönchengladbacher beim Anfahren gegen das links Heck eines der Fahrzeuge, das von einem 23-jährigen Polizeibeamten geführt wurde.
Dabei wurde eine 25-jährige Beamtin in dem Fahrzeug leicht verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden, das Polizeifahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.02.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Seniorin in Pkw erfasst Fahrradpolizisten – Leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag wurde ein Polizist der Radstaffel leicht verletzt. Eine Seniorin hatte den Mann augenscheinlich beim Abbiegen übersehen und mit ihrem Pkw angefahren.

Zur Unfallzeit befuhr der 43-jährige Beamte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen mit seinem Dienstfahrrad den Radweg der Steinstraße in Richtung Königsallee. Zur gleichen Zeit war die Seniorin in ihrem VW Golf auf der Steinstraße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof unterwegs.
Sie beabsichtigte nach links in die Oststraße abzubiegen und kollidierte im Kreuzungsbereich mit dem Polizisten, der bei Grün die Kreuzung in Richtung Königsallee überquerte. In der Folge zog sich der Beamte leichte Verletzungen zu.

PM der POL Düsseldorf vom 06.02.2019

Allgemein Blog Urteil

Linnich (Nordrhein-Westfalen): Respektlosigkeit zieht satte Geldstrafe nach sich

Im Mai vergangenen Jahres handelte sich ein 23-jähriger Linnicher eine Strafanzeige ein, nachdem er ein Glas und eine Zigarette nach einer Polizeibeamtin geworfen und diese zudem beleidigt hatte (siehe auch Pressemeldung Polizei Düren vom 01.06.2018 „Respektlosigkeit zur Anzeige gebracht“).

Die Beamten waren am Place de Lesquin im Einsatz, da von dort eine Schlägerei gemeldet worden war. Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung fiel der 23-Jährige durch sein aggressives Verhalten gegenüber einer Polizeibeamtin auf. Die Fertigung einer Strafanzeige war die logische Konsequenz. Das Amtsgericht Jülich verurteilte nun den jungen Mann wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung sowie Beleidigung zu einer Geldstrafe von 6000 Euro.
Das Urteil ist rechtskräftig.

PM der POL Düren vom 04.02.2019

Allgemein Unfall verletzt

D-Düsseltal (Nordrhein-Westfalen): Schwerer Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich – Streifenwagen beteiligt – Zwei Beamte leicht verletzt

Auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz kollidierte heute Nachmittag ein Streifenwagen mit einem anderen Pkw.
Die beiden Beamten erlitten leichte Verletzungen; die Unfallgegnerin kam mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit.

Den aktuellen Ermittlungen des Unfallaufnahmeteams zufolge befuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Simrockstraße in Fahrtrichtung Vautierstraße. Der 36-jährige Polizeioberkommissar tastete sich mit dem BMW bei Rotlicht vorsichtig in den Kreuzungsbereich hinein. Trotzdem kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit dem kreuzenden Opel einer 77-jährigen Düsseldorferin. Bei dem Unfall erlitten die beiden Polizisten leichte Verletzungen. Die Seniorin blieb unversehrt. Die Autos sind nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch das VU-Team der Polizei Düsseldorf. Während der Arbeiten kam es zu Verkehrsstörungen.

PM der POL Düsseldorf vom 31.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Unfall

Köln (Nordrhein-Westfalen): Aufwendige Pferderettung auf der A4 nach Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4 in Höhe der Anschlussstelle Kerpen hat am Mittwochmittag (30. Januar) zu einer mehrstündigen Sperrung der Autobahn geführt. Bilanz des Unfalls: Ein schwer verletztes Pferd, ein kaputtes Auto, kilometerlange Staus und eine aufwändige Bergungsaktion.

Um kurz vor 12 Uhr war ein Transporter-Fahrer mit seiner Frau und dem gemeinsamen Säugling (drei Wochen alt) in Richtung Köln unterwegs. In einem an den Wagen angekoppelten Anhänger transportierte der Fahrer ein Pferd.

Aus bislang noch nicht geklärter Ursache, kam es zu einer Kollision mit einem in gleicher Richtung fahrenden Audi A6. Der Transporter geriet daraufhin ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und touchierte die rechte Leitplanke. Der Pferdeanhänger riss sich dabei los und kam am Fahrbahnrand zum Stehen.

Das transportierte Tier erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Da sich der Anhänger nicht mehr öffnen ließ, forderten die Polizeibeamten neben einem Veterinär die Feuerwehr an.

Während die Familie und der Fahrer des Audis unverletzt blieben, musste das Pferd aus dem Anhänger befreit, tiermedizinisch versorgt und in einen angeforderten Ersatzanhänger verladen werden. Hierzu sperrten Polizisten die Autobahn zeitweise in beide Fahrtrichtungen komplett für den Verkehr. Die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme zogen sich bis in den Nachmittag. Um kurz vor 15 Uhr gaben die Beamten alle Fahrstreifen wieder frei.

PM des PP Köln com 30.01.2019

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Münster (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Rettungskräfte – 19-Jähriger schlägt um sich

Ein 19-jähriger Münsteraner griff am Sonntagabend (27.01., 23:49 Uhr) Rettungskräfte an der Bahnhofstraße an.

Der Münsteraner klagte über Atemprobleme als ein Zeuge die Rettungskräfte alarmierte. Nachdem die Sanitäter ihm ein Medikament verabreichten, das seine Beschwerden minderte, ging der 19-Jährige freiwillig mit zum Rettungswagen. Dort wurde er plötzlich aggressiv, schlug um sich, trat nach den Rettungssanitätern, bespuckte sie und versuchte sie zu beißen. Daraufhin fixierten die Sanitäter den Mann und brachten ihn in Begleitung der alarmierten Polizisten in ein Krankenhaus. Verletzt wurde niemand.

Den Münsteraner erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehenden Personen.

PM der POL Münster vom 28.01.2019

Allgemein Unfall

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen in Eller – Dacia und BMW stark beschädigt

Mittwoch, 23. Januar 2019, 17.55 Uhr

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 25-jähriger Polizeibeamter mit seinem 24-jährigen Beifahrer die Heidelberger Straße in Richtung Bernburger Straße in einem BMW-Streifenwagen. Ein 35-jähriger Mann befuhr zeitgleich mit seinem Dacia die Bernburger Straße entgegenkommend in Richtung Heidelberger Straße. An der Kreuzung Heidelberger Straße / Karlsruher Straße beabsichtigte der Beamte bei Grünlicht zeigender Ampel nach links in die Karlsruher Straße abzubiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Dacia. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt; die beiden Polizisten blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 24.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Unbekannter verursacht Unfall mit Streifenwagen, Seat und parkendem Kleintransporter – dann flüchtet er unerkannt

Die Dortmunder Polizei fahndet nach dem bislang unbekannten Fahrer eines Transporters, der heute Mittag (23. Januar) einen Unfall mit einem Streifenwagen, einem Seat und einem parkenden Kleintransporter verursacht hat und anschließend vom Unfallort flüchtete.

Zwei Polizeibeamte (24, 31) fuhren um 11:52 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz auf dem linken Fahrstreifen der Hohen Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Zur Unfallzeit hatten sie das Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. In Höhe der Hausnummer 48 zog plötzlich ein entgegenkommender Kastenwagen (vermutlich ein Daimler Sprinter) in die Spur der Polizeibeamten und bog links ab oder wendete sein Fahrzeug.

Nach ersten Erkenntnissen lenkte der Fahrer des Streifenwagens den BMW nach links, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Allerdings stieß der BMW mit dem hinter dem Kastenwagen fahrenden Seat einer 63-jährigen Dortmunderin zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der Seat gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen geparkten Kleintransporter, dessen Fahrer sich für eine Lieferung gerade außerhalb des Fahrzeugs befand.

Bei dem Unfall erlitten die 63-jährige Dortmunderin und der 31-jährige Polizeibeamte leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten. Der Seat und der Streifenwagen wurden abgeschleppt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle wurde die Hohe Straße zeitweise ganz, ansonsten jeweils ein Fahrstreifen in jede Richtung gesperrt.

Der Fahrer des Kleintransporters flüchtete unerkannt. Daher sucht die Polizei nun Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug und / oder dem Fahrer machen können. Hinweisgeber melden sich bitte in der Polizeiwache-Mitte, unter 0231 – 132 1121.

PM des PP Dortmund vom 23.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Rettungswagen verletzt Sanitäter

Ein 25-jähriger betrunkener Hammer schlug am Samstag, 19. Januar, gegen 23.05 Uhr während einer Fahrt im Krankenwagen einen 25-jährigen Rettungssanitäter. Der Sanitäter wurde durch den Schlag leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Im Bockum-Höveler Krankenhaus randalierte der Betrunkene weiter. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde der 25-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Hamm vom 20.01.2019

verletzt k

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Unfall schwer verletzt

Auf dem Weg zu einem Einsatzort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto.

Am Samstagabend (19. Januar) um 20:50 Uhr fuhren zwei Streifenwagen auf der Kerpener Straße zu einem Einbruch in Sindorf. Sie fuhren in Richtung Heppendorfer Straße mit Blaulicht und Martinshorn, da Zeugen die Täter noch im Haus vermuteten. Ein entgegenkommendes, in Richtung Erfttalstraße fahrendes, Auto wollte in Höhe der Hausnummer 83 nach links in eine Einfahrt abbiegen. Der 22-jährige Fahrer ließ den ersten Streifenwagen passieren, übersah jedoch den dahinter fahrenden zweiten Streifenwagen. Durch den Zusammenstoß wurde der Polizeiwagen abgedrängt und prallte frontal gegen eine Hauswand. Der Wagen des 22-Jährigen schleuderte zurück auf seine Fahrbahn und stieß dort mit einem hinter ihm fahrenden Fahrzeug eines 19-Jährigen zusammen. Der 50-jährige schwer verletzte Polizeibeamte musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und ein Rettungswagen brachte ihn in eine Universitätsklinik. Der 22-Jährige Fahrer, seine Beifahrerin und eine weitere Mitfahrerin verletzten sich leicht. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fassade des Hauses wurde durch den Unfall beschädigt. Ein Unfallteam der Polizei Köln unterstützte die Unfallaufnahme vor Ort. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 20.01.2019

Allgemein verletzt k

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen im Einsatz in Unfall verwickelt

Auf dem Weg zu einem anderen Verkehrsunfall ist am Freitagmorgen ein Streifenwagen verunglückt. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der Wagen war kurz nach 6 Uhr mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Horn) unterwegs zu einem Unfall mit Personenschaden auf der Herscheider Landstraße, der sich zunächst schlimmer angehört hatte. Auf der Bräucken-Kreuzung (B 229 und L 561) fuhr ein von links kommender VW Golf in den Streifenwagen. Die Polizeibeamtin und ihr Kollege wurden im Krankenhaus untersucht. Sie konnten ihren Dienst nicht weiter versehen. Beide Wagen mussten abgeschleppt werden und sind voraussichtlich Totalschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 18.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k

Dorsten (Nordrhein-Westfalen): Polizistin bei Laser-Kontrolle angefahren

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ist heute, gegen 10.45 Uhr, eine 52-jährige Polizisten von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Beamtin wollte ein Fahrzeug anhalten, dass auf der Hauptstraße in Richtung Schermbecker Straße unterwegs war. Dafür ging sie mit der Anhaltekelle – im Bereich der Kreuzung – auf die Fahrbahn, woraufhin der Fahrer auch bremste. Ein anderer Autofahrer, ein 75-Jähriger aus Dorsten, der gerade von der Schermbecker Straße nach links auf die Straße „An der Vogelstange“ abbiegen wollte, bemerkte die Polizistin offensichtlich zu spät und erfasste sie. Die 52-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

PM des PP Recklinghausen vom 14.01.2019

Nachtrag:

Wie sich jetzt herausstellte, war der Autofahrer nicht 75 Jahre, sondern 81 Jahre alt. Er hatte am Unfallort falsche Personalien angegeben und den Führerschein eines Verwandten gezeigt. Der 81-Jährige aus Dorsten hat keine gültige Fahrerlaubnis. Die Ermittlung zum Unfall dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 19.01.2019

Allgemein Bravo

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizei klärt Raubserie – Zwei Männer in Haft

Im Dezember 2018 ist es zu mehreren Raubstraftaten gekommen, bei denen die Täter ihre Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe bestohlen hatten. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach sitzen zwei der ermittelten Tatverdächtigen nun in Untersuchungshaft.

Insgesamt fünf gemeinsame Raubstraftaten konnte die Polizei dem 16jährigen Mönchengladbacher und dem 18jährigen Viersener am Ende der Ermittlungen zur Last legen. Zu einer sechsten Tat suchen die Ermittler derzeit noch den Geschädigten.

Am 7. Dezember hatten die beiden Tatverdächtigen gegen 15 Uhr im Bereich Altenbroicher Straße / Dohrer Straße zwei jungen Männern (16 / 19) unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Schlagstockes ein Handy abgenötigt. Zwei an der Tat beteiligte 14-Jährige wurden ebenfalls ermittelt. Auch sie erwartet ein Strafverfahren.

Später am Tag, gegen 21.20 Uhr, forderten die beiden Männer auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof Rheydt einen 16-Jährigen auf, ihnen seine Geldbörse und sein Handy zu zeigen. Zur Einschüchterung zogen sie hier ebenfalls eine Schusswaffe, einer der beiden Tatverdächtigen schoss auf den Boden. Sie stahlen Jacke, Kopfhörer und Portemonnaie und flüchteten anschließend. Zwei weitere Jugendliche (16/17) stehen derzeit in dem Verdacht, ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen zu sein.

Weiterhin sollen die beiden Festgenommenen am 10. Dezember versucht haben, einem 14jährigen Schüler auf der Toilette einer Schule an der Espenstraße das Handy abzuziehen. Auch ihn schüchterten sie mit einer Schusswaffe ein. Allerdings wurden sie hier von Zeugen gestört und flüchteten ohne Beute.

Davon offensichtlich wenig beeindruckt, sprachen sie am selben Abend einen 18-Jährigen im Fußgängertunnel am Schmölderpark an und forderten sein Handy. Diese unterstrichen sie, indem einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe zog, sie auf ihr Opfer richtete und ihm „eine Kugel“ androhte. Der 18-Jährige sprach einen Passanten an – die beiden Räuber flüchteten.

Am 18. Dezember sprachen die beiden in einem Bus einen 16-Jährigen an. Nachdem dieser im Bereich Sperberstraße aus dem Bus ausgestiegen war verfolgten sie ihn, zogen ihn in ein Waldstück und drohten ihm an, „ihn abzustechen“, wenn er sein Handy nicht herausgebe. Aus Angst überließ er ihnen seinen Rucksack.

Zu einer weiteren Raubstraftat am Sonntag, 02. Dezember im Bereich des Schmölderparks sucht die Polizei Mönchengladbach derzeit den Geschädigten. Es muss zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr gewesen sein, als ein bislang unbekannter Mann dort den Verbindungsweg zwischen Urftstraße und Hubertusstraße passierte. Die beiden Tatverdächtigen müssten dem Mann entgegen gekommen sein und ihre weißen Halstücher bis unter die Augen gezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand hielt einer der beiden die Schusswaffe in der Hand während der andere das Geld forderte. Der Unbekannte nahm wohl Geldscheine aus seinem Portemonnaie, warf sie auf den Boden und rief dabei um Hilfe. Die beiden Räuber nahmen daraufhin das Geld und flüchteten.

Bei dem noch unbekannten Opfer müsste es sich um einen ca. 30jährigen und etwa 1.75m bis 1.80m großen Mann von normaler Statur gehandelt haben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke, einer schwarzen Hose und Arbeitsschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille und auf dem Kopf eine Kapuze oder eine Mütze. Weiter soll er einen Rucksack dabei gehabt haben.

Die Polizei bittet den jungen Mann und / oder Personen, die Angaben zu dessen Identität machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.

Die beiden Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl der 16jährige Mönchengladbacher als auch der 18jährige Viersener waren der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Der Richter erließ Haftbefehl, die beiden traten die Untersuchungshaft unverzüglich an.

PM der POL Mönchengladbach  vom 16.01.2019

Allgemein Angriff KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Deschlag (Nordrhein-Westfalen): Aktuelle Lageentwicklung: Bedrohung in Derschlag

Die Polizei hat das Wohnhaus betreten und eine männliche Person leblos angetroffen. Nach bisherigem Kenntnisstand hat sich der Bedroher mit einer Schusswaffe selbst das Leben genommen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 10.01.2019

Folgemeldung:
Die Durchsetzung einer Zwangsräumung endete am Donnerstagmorgen (10. Januar) mit dem Tod des 56-jährigen Wohnungsinhabers. Eine Gerichtsvollzieherin war mit der Räumung eines Hauses an der Kölner Straße beauftragt und hatte die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Nachdem das Haus gegen 08.45 Uhr gemeinsam betreten worden war, traf man in einem Zimmer auf den 56-jährigen Bewohner. Dieser erhob drohend eine Faustfeuerwaffe, woraufhin sich Polizei und die Gerichtsvollzieherin aus dem Haus zurückzogen. Kurz darauf fiel in dem Haus ein Schuss, wobei der Geschehensablauf zu diesem Zeitpunkt völlig unklar war. Um eine Gefährdung für Unbeteiligte auszuschließen, zog die Polizei eine Vielzahl von Kräften aus dem Oberbergischen Kreis zusammen und sperrte das Umfeld des Hauses ab. Davon betroffen war auch die Bundesstraße 55, so dass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Ein hinzugezogenes Spezialeinsatzkommando drang gegen 11.00 Uhr in die Wohnung ein und fand den 56-Jährigen tot auf. Nach ersten Ermittlungen hat sich der Mann mit einer manipulierten Gaspistole das Leben genommen. Eine Gaspistole kann nach Erreichen des Mindestalters von 18 Jahren erlaubnisfrei erworben werden. Der Mann war polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 10.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hilden (Nordrhein-Westfalen): Hoher Sachschaden und ein verletzter Polizeibeamter nach Unfall mit Dienstfahrzeug

Am Donnerstag (3. Januar 2019) ist bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Nordring / Westring / Gerresheimer Straße in Hilden ein 26-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt worden. Neben einem Funkstreifenwagen der Kreispolizeibehörde Mettmann wurden bei dem Unfall auch noch zwei weitere Autos beschädigt – dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro.

Gegen 13:50 Uhr waren drei Polizeibeamte in einem Streifenwagen (VW Bully) unter dem Einsatz von Sonderwegerechten über den Nordring in Richtung Westring unterwegs, um einen eskalierenden Streit zu schlichten. An der Kreuzung mit der Gerresheimer Straße verlangsamten die Beamten ihr Fahrzeug, um mit gebotener Vorsicht ihren Weg zum Einsatzort fortzusetzen.

Während alle anderen Autofahrer an der Kreuzung stoppten, fuhr ein 81 Jahre alter Audi-Fahrer aus Düsseldorf, der neben einem Lkw auf die Weiterfahrt wartete, los, als seine Ampel auf Grün umschaltete. Den Funkstreifenwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung hineinfuhr, bemerkte der 81-Jährige nicht, woraufhin es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Aufgrund der Heftigkeit der Kollision wurde der Polizei-Bully eineinhalbmal um die eigene Achse geschleudert. Der Audi des Düsseldorfers rutschte nach dem Zusammenstoß noch in die Front eines Ford C-Max eines 44-jährigen Düsseldorfers, der an der Kreuzung auf die Vorbeifahrt des Streifenwagens gewartet hatte.

Ein 26 Jahre alter Polizeibeamter wurde bei dem Unfall an der Schulter verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, welches er nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen konnte. Er verblieb jedoch nicht dienstfähig. Die anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Sowohl der Audi des 81-jährigen Düsseldorfers als auch der Streifenwagen mussten abgeschleppt werden. Die örtliche Feuerwehr musste auslaufende Betriebsmittel abstreuen und durch eine Spezialkehrmaschine aufnehmen. Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt.

PM der KPB Mettmann vom 04.01.2018

Allgemein

Rees (Nordrhein-Westfalen): Brand einer Halle Zwei Feuerwehrleute nach Stromschlag zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht

Am Donnerstag (3. Dezember 2018) gegen 21.00 Uhr geriet auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei an der Straße An der Friedburg der mittlere Teil einer dreigeteilten etwa 30×10 Meter großen Halle in Brand. Dieser Teil der Halle wird zur Restaurierung von Fahrzeugen genutzt. Zeugen berichteten von einem lauten Knall. Anschließend stand der mittlere Teil der Halle in Flammen. Zwei Feuerwehrleute bekamen zu Beginn ihres Einsatzes einen Stromschlag. Sie wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr zog einen Traktor, einen Gabelstapler und ein altes Feuerwehrauto aus der Halle. Sie konnte verhindern, dass sich das Feuer auf die gesamte Halle ausbreitete. Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden gegen 22.30 Uhr eingestellt. Gegen 4.00 Uhr brach das Feuer wieder aus und wurde erneut durch die Feuerwehr gelöscht. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der KPB Kleve vom 04.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Wie blöd kann man sein?

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Illegales Rennen vor den Augen der Polizei

Vor den Augen einer Zivilstreife ist am Samstag (29.12.) ein illegales Autorennen veranstaltet worden.

Die Polizeibeamten waren in der Nacht um 02.30 Uhr in Refrath unterwegs. An der Kreuzung Dolmanstraße/Vürfelser Kaule sahen sie einen BMW und einen Kölner Daimler vor der roten Ampel stehen. Als die Ampel auf Grün umschlug, wurden beide Autos stark beschleunigt. An der Kreuzung Lustheide bogen beide Fahrzeuge nach rechts in Richtung Autobahn ab und wurden immer schneller. Mit abgelesenen knapp 150 km/h rasten die Autos durch die Nacht. Nur durch Zufall waren keine Fußgänger unterwegs, so kam es zu keinen konkreten Gefährdungen.

Kurz vor der Autobahn konnte der Daimler mittels Anhaltezeichen gestoppt werden. Der BMW konnte auf die Autobahn flüchten. Der 27-jähriger Kölner am Steuer des Daimlers räumte zwar ein „etwas schneller gewesen zu sein“, ein Rennen stritt er aber ab. Seinen Heimweg musste er trotzdem zu Fuß antreten, denn sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein

Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen): Polizei im Rhein-Kreis Neuss zieht Bilanz zum Jahreswechsel

Die Polizeibeamtinnen und -beamten, die zum Jahreswechsel Dienst im Rhein-Kreis Neuss versahen, nahmen am Silvesterabend und Neujahrsmorgen insgesamt 64 und damit etwas weniger Einsätze als im vergangenen Jahr wahr, die in direktem Bezug mit den Feierlichkeiten standen.

Vereinzelt gerieten Feiernde in Streit und die Polizei musste schlichtend eingreifen.

Im Krankenhaus behandelt werden musste ein 21-jähriger Dormagener, der nach bisherigen Erkenntnissen, bei einer Auseinandersetzung auf der Hindenburgstraße in Nievenheim (Dormagen), durch einen bislang unbekannten Täter gegen den Kopf getreten wurde. Über den Angreifer ist bislang nur bekannt, dass er zuvor, gemeinsam mit einer Frau, die Hindenburgstraße mit einer dunklen Mercedes A-Klasse befahren hatte. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Auch in Grevenbroich eskalierte ein Streit, in Folge dessen ein 48-Jähriger, vermutlich durch den Schlag mit einer Flasche, Verletzungen im Gesicht erlitt. Der Angreifer, dessen Identität bislang unbekannt ist, soll groß und kräftig sowie in Begleitung zweier Kinder gewesen sein. Der Tatort befand sich auf der Brückenstraße. Die Ermittlungen dauern auch in diesem Fall an.

In den genannten Fällen bittet die Polizei, mögliche Zeugen, unter der Telefonnummer 02131 300-0 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

Insgesamt dokumentierte die Polizei in der Silvesternacht 14 angezeigte Körperverletzungsdelikte (Vorjahr 16).

Auch Straftaten nach dem Waffengesetz verfolgten die Beamten. In Neuss mussten sich beispielsweise zwei Männer (26 und 36 Jahre alt) sowie eine 50-jährige Frau verantworten, weil sie mit Schreckschusswaffen in die Luft schossen.

Neunmal (Vorjahr 10) rückte die Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr zu Bränden aus. In den meisten Fällen waren Abfallcontainer betroffen.

13 Ruhestörungen (Vorjahr 8) wurden durch Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss der Polizei gemeldet.

Zehn Anzeigen nahmen die Ordnungshüter wegen Sachbeschädigungen auf (Vorjahr 5).

Insgesamt zieht die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss ein positives Resümee der Silvesterfeierlichkeiten und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Jahr 2019.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 02.01.2019

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Werne (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Mann randaliert – Hausbewohner droht mit Machete

Am Freitag, den 28.12.2018 ist die Polizei gegen 14.00 Uhr in die Uhlandstraße gerufen worden. Ein 42-jähriger, alkoholisierter Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte Silvesterböller aus dem Fenster seiner Wohnung in Richtung der draußen stehenden Menschen geworfen. Als einige Personen den Mann darauf ansprachen und ihn baten dieses zu unterlassen, zog er sich zunächst in seine Wohnung zurück, um anschließend mit einer Machete am Fenster zu erscheinen. Damit bedrohte er die Leute und kündigte an, mit der Waffe nach draußen zu kommen. Die Passanten flüchteten zunächst und verständigten die Polizei. Als die Beamten eintrafen und die Passanten befragten, öffnete sich die Haustür und der 42-jährige kam ohne die Machete, aber mit einer stark blutenden Handverletzung aus dem Haus. Bevor er in ein von ihm angefordertes Taxi steigen konnte, wurde er durch die Polizei überwältigt und nach einer ersten Versorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten die Machete, sowie eine nicht funktionsfähige Schusswaffe gefunden und sichergesellt werden. Weiter wurden durch die Beamten Betäubungsmittel und andere Gegenstände aufgefunden. Zwei Fahrräder stellten sich als Diebesgut heraus. Ob auch die anderen Gegenstände gestohlen wurden, wird zur Zeit noch ermittelt. Eine Strafanzeige wurde gefertigt, die Ermittlungen dauern an.

PM der PP Unna vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Siegen-Niederschelden (Nordrhein-Westfalen): Toilette gesprengt – Keramik-Schrapnelle beschädigten Fahrzeuge

Feine Porzellansplitter einer Klo-Schüssel, das sind die kläglichen Überreste einer Toilette, die Polizisten der Polizeiwache Siegen am Neujahrstag auf der Maccostraße in Niederschelden vorfanden. Dort hatten zunächst Unbekannte mit derzeit noch nicht bekannten Mitteln eine Toilettenschüssel in die Luft gejagt. Was sich auf den ersten Blick als lustig offenbarte, endete dann für zwei Autobesitzer traurig. Ein parkendes Fahrzeug und eines, das gerade über die Maccostraße fuhr, wurden von umherfliegenden Splittern getroffen. Die Explosion zerstörte eine Autoscheibe und hinterließ mehrere Macken im Lack und besagte Splitter auf der Fahrbahn. Die Tatverdächtigen entkamen zunächst unerkannt, meldeten sich jedoch später bei der Polizei. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 ermittelt nun gegen drei Verdächtige wegen Sachbeschädigung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Werdohl (Nordrhein-Westfalen): Unbekannte beschießen Wohnhaus

Ein lauter Knall schreckte am Silvesterabend ein Ehepaar am Klosterweg auf. Als sie gegen 22.45 Uhr dem Geräusch nachgingen, stellten sie einen Einschuss in einem ihrer Fenster fest (Foto). Bewohner einer weiteren Wohnung des Hauses machten eine ähnliche Entdeckung bei ihrer Rückkehr gegen 3.30 Uhr. Auch hier wies ein Fenster einen Einschuss auf. Die vorgefundenen Projektile lassen den Rückschluss zu, dass eine scharfe Schusswaffe verwendet wurde. Hinweise, dass es sich um einen gezielten Beschuss gehandelt hat, haben sich bislang nicht ergeben. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Die Polizei sucht dringend Zeugen. Wer hat am Tatabend Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei Werdohl unter 02392/9399-0 entgegen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Wie blöd kann man sein?

Altena (Nordrhein-Westfalen): Schüsse mit Schreckschusswaffe/ Schreckschusswaffe und Cannabis-Anbau Tankdiebe in Evingsen

Ein 18-jähriger Altenaer begrüßte das neue Jahr an der Nordstraße mit Schüssen aus einer Schreckschusspistole und wunderte sich, dass plötzlich Polizeibeamte vor ihm standen. Gegen 0.30 Uhr am Neujahrsmorgen war die Ballerei beendet. Die Polizei stellte Waffe und Munition sicher. Der 18-Jährige räumte die Schüsse ein. Er war davon ausgegangen, die im Internet erworbene Pistole benutzen zu dürfen. Der Besitz solcher Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signal-Waffen ist in der Tat nicht verboten. Wer sie allerdings außerhalb des eigenen Hauses mitführen will, der braucht den sogenannten „Kleinen Waffenschein“. Ohne diesen Waffenschein begeht der Besitzer eine Straftat. Aber selbst mit einem „Kleinen Waffenschein“ dürfen Besitzer ihre Waffen nur verdeckt tragen und nicht einsetzen. Das gilt auch in der Silvester-Nacht.

Ein 33-jähriger Altenaer ist heute (Mittwoch) Morgen kurz nach 7 Uhr mit einer Schreckschusswaffe über die Drescheider Straße gelaufen. So sorgte er für einen Polizeieinsatz. Anrufer meldeten einen Streit zwischen zwei Personen vor einem Haus. Ein Mann habe eine Pistole in der Hand. Acht Minuten später war die Gefahr gebannt: Der offenkundig sehr verwirrte Mann lag fixiert auf dem Boden. Er ließ sich festnehmen und die Waffe abnehmen. Ein Drogenvortest lieferte verlief positiv. Ein Arzt nahm dem 33-Jährigen Blut ab für eine genauere Untersuchung. Anschließend wurde der Mann zwangseingewiesen. In der Wohnung fanden die Polizeibeamten eine Einrichtung zum Anbau von Cannabis samt Luftabzug und dem nötigen Zubehör. Auch in diesem Fall handelte es sich um Schreckschusswaffe mit PTB-Prüfsymbol. Der Besitzer muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Weil er zuvor ein Fahrzeug bewegt hatte, kommt außerdem der Vorwurf des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln hinzu.

In der Woche „zwischen den Jahren“ hebelten Unbekannte an der Ihmerter Straße den Tankdeckel eines Lkw auf und pumpten rund 450 Liter Diesel ab. Der Lkw parkte auf einem unbeleuchteten Schotterplatz an der Landstraße in Richtung Ihmert. Die Altenaer Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Streit in Wohnung eskaliert – Frau wird schwer verletzt

In der Silvesternacht ist eine Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann in einer Wohnung an der Grenzstraße in Schalke eskaliert. Aus bislang unbekannten Gründen verletzte der 42-jährige Mann die 37-Jährige Frau mit dem abgeschlagenen Hals einer Flasche schwer. Als die Beamten eintrafen, die von dem Beschuldigten selbst erst am späten 1. Januar gerufen wurden, verständigten sie umgehend einen Rettungswagen. Die Geschädigte blieb zunächst stationär im Krankenhaus. Der Beschuldigte wurde vorübergehend festgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert. Die entnommenen Blutproben wiesen für den Beschuldigten einen Alkoholwert von 2,4 Promille und für die Geschädigte einen Wert von 3,0 Promille auf.

PM des PP Gelsenkirchen vom 02.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Erwartetes Einsatzaufkommen für Feuerwehr und Rettungsdienst an Silvester – eine Anzeige wegen Beleidigung gegen Rettungskräfte

Es war laut Pressesprecher der Feuerwehr ein „normales“ Silvester für die Rettungskräfte in Plettenberg. Wie erwartet stieg die Anzahl der Einsätze für den Rettungsdienst am frühen Neujahrsmorgen an. So musste dieser beispielsweise zu gestürzten Personen mit Hand- und Kopfverletzungen, aber auch zu sonstigen rettungsdienstlichen Notfalleinsätzen ausrücken. In einem Teil der Einsätze sorgte die Verbindung mit Alkoholkonsum eine Rolle. Größere Verletzungen durch Feuerwerkskörper waren zum Glück nicht zu verbuchen. Die Brandschützer rückten insgesamt 4-mal aus. Am Silvesternachmittag gegen 17.15 Uhr wurde den Einsatzkräften zunächst eine verdächtige Rauchentwicklung im Bereich Mühlhoff gemeldet. Zwei Grillfeuer in unmittelbarer Nähe zueinander sowie Nebel ließen für den Meldenden offensichtlich den Eindruck erwecken, es würde brennen. Bereits nach kurzer Zeit konnten Feuerwehr und Polizei wieder einrücken. In Amtshilfe für die Polizei rückte die Feuerwehr kurz vor 23.00 Uhr zur Sicherstellung eines Zigarettenautomaten im Ortsteil Ohle aus. In der Lennestraße in Höhe einer dortigen Bäckerei hatten Unbekannte versucht einen Automaten zu sprengen. Mit einem Trennschleifgerät wurde der Zigarettenautomat kurzerhand abgetrennt. Am frühen Neujahrsmorgen gegen 01.15 Uhr war ein Müllcontainer in der Dürerstraße in Brand geraten. Dieser wurde durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Ein ausgedehnter Wasserschaden in einem Mehrfamilienwohnhaus -auf dem Loh- sorgte dann gegen 02.40 Uhr für einen Einsatz der Feuerwehr sowie im weiteren Verlauf auch für Polizei und Rettungsdienst. Über vier Geschosse verteilte sich das Wasser aus einer verschlossenen Dachgeschosswohnung und dürfte damit einen nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet haben. Selbst über die Außen Fassade und im Treppenraum rinn das Wasser. Mitbewohner des Hauses hatten kurz nach Mitternacht den Schaden bemerkt, umgehend im Keller den Hauptwasserhahn abgeschiebert und den Notruf abgesetzt. Zunächst war nicht klar, ob sich jemand in der verschlossenen Wohnung befand. Da ein Dachfenster geöffnet war, konnte ein Trupp der Feuerwehr über die nachalarmierte Drehleiter in die Wohnung eindringen und fand den Wohnungsinhaber bewusstlos im Wohnzimmer auf. Ein Rettungswagen inklusive Notarzt wurde angefordert. Während der Versorgung des Wohnungsinhabers wurde von der Feuerwehr in zwei darunterliegenden Wohnungen der Strom abgestellt, da das Wasser in großen Mengen aus den Decken- und Wandbereichen austrat. Um die Unterbringung der betroffenen Wohnungsinhaber kümmerte sich eine ebenfalls nachalarmierte Mitarbeiterin des Plettenberger Ordnungsamtes. Plötzlich kam es zu einer unvorhergesehenen Situation. Just in dem Moment, als die Rettungskräfte den 31-jährigen zum bereitstehenden Rettungswagen bringen wollten, erwachte dieser plötzlich und erwies sich als renitent und aggressiv gegenüber seinen Rettern, weshalb die ebenfalls vor Ort befindlichen Polizeibeamten umgehend Verstärkung anforderten. Nur durch den Einsatz mehrerer Polizisten konnte der aggressive Mann überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Erst gegen 04.00 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Auch in einem weiteren Fall kam es zu einem verbalen Angriff gegen die Rettungskräfte. Hier wurde durch die Rettungswagenbesatzung eine Anzeige erstattet. Zur Höhe der bei den Einsätzen entstandenen Sachschäden kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

PM der Feuerwehr Plettenberg vom 01.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Auto kollidiert mit Streifenwagen – zwei Polizeibeamte verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (29.12.) gegen 17.35 Uhr in Eichlinghofen sind zwei Polizeibeamte verletzt worden. Ein Auto war mit ihrem Streifenwagen kollidiert.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der Stockumer Straße in Richtung Westen. Gleichzeitig war eine 58-Jährige aus Dortmund mit ihrem VW auf der Straße Zum Nubbental in Richtung Süden unterwegs. Als sie im Kreuzungsbereich ihre Fahrt in Richtung Süden fortsetzten wollte, übersah sie den Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Die beiden Polizeibeamten (23, 32) verletzten sich bei dem Unfall. Rettungswagen brachten sie in ein umliegendes Krankenhaus. Dort verblieben sie zur Beobachtung stationär. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Stockumer Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

PM des PP Dortmund vom 30.12.2018

Allgemein Unfall

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen-Einsatzfahrt führt zu Auffahrunfall

Am Dienstagmittag befand sich eine Siegener Streifenwagenbesatzung auf einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn. Im Kreuzungsbereich Siegstraße / Ecke AS Ostrampe bremste ein Kia-Fahrer deshalb sein Fahrzeug frühzeitig ab, um dem sich nähernden Streifenwagen das Überqueren der Kreuzung zu ermöglichen. Eine noch hinter dem Kia fahrende BMW-Fahrerin übersah jedoch das Bremsmanöver des Kia und fuhr dann auf diesen auf. Der Kia-Fahrer und seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die BMW-Fahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 20.000 Euro.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Jülich – aber eigentlich überall (Nordrhein-Westfalen): Drogen machen dich zum Zombie

Als am Abend des 1. Weihnachtstages ein Unbekannter Einlass in ein Wohnhaus verlangte, stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen weihnachtlichen Besuch handelte.

Um 20:20 Uhr wurden Beamte der Jülicher Polizeiwache zu einem Hilfeersuchen in den Jülicher Stadtteil Kirchberg entsandt. Dort wollte ein 30 Jahre alter Belgier vehement in ein Haus eingelassen werden, deren Bewohner den Mann überhaupt nicht kannten. Sehr schnell stellte sich heraus, dass der 30-Jährige, der mit einem Klein-Lkw aus dem Grenzland angereist war, offenbar die innere und äußere Orientierung verloren hatte. Allerdings war ihm dieses nicht bewusst, denn er selbst hielt sich für den „König von Belgien“. Der Mann kündigte gegenüber den Beamten an, dass er seinen Einfluss und seinen Wohlstand gelten machen wolle, um in Kürze alle Polizisten zu entlassen.

Im Zusammenhang mit weiteren drastischen Ausfallerscheinungen und aggressiv eingefärbten Stimmungsschwankungen wurde deutlich: der Mann steht akut unter dem Einfluss von Drogen.

Was für Außenstehende möglicherweise zunächst zu einem Lächeln führt, trägt dennoch dramatische Züge. Zum einen war der 30-Jährige in diesem Zustand mit einem Transporter auf öffentlichen Straßen unterwegs gewesen. Zum anderen musste die Polizei deshalb Maßnahmen gegen den Beschuldigten treffen, der aufgrund seines unberechenbaren und gefährlichen Zustands temporär gefesselt werden musste. Nach der Anordnung von Blutentnahmen und der Einleitung eines Ermittlungsverfahren musste der Mann bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam verbringen. Denn seine engsten Angehörigen, denen er am Abend bereits einen wenig weihnachtlichen Besuch abgestattet hatte, waren entsprechend betroffen und enttäuscht und außerstande, mit ihm zurecht zu kommen.

Die Polizei weiß, dass dieses kein Einzelfall ist. Immer wieder treffen Polizisten auf Menschen, denen Drogen das Bewusstsein geraubt und Sinnestäuschungen aufgezwungen haben.

Der nächste Fall sorgte bereits am Morgen des 2. Weihnachtstages für einen Polizeieinsatz der besonderen Art. In der Nähe von Jülich war ein junger Mann gegen 09:30 Uhr einem Reisebus entstiegen, der nach dem Besuch eines Musikfestivals eigentlich bereits auf der Heimfahrt war. Als der 20-Jährige, der nach Angaben seiner Mitreisenden zuvor einen Cocktail diverser Substanzen zu sich genommen haben soll, bei einem kurzen Stopp auf einem Autobahnrastplatz bei Jülich an der A44 verschwand, wurde die Polizei hinzu gezogen.

Letztlich konnte der in Rheinland-Pfalz wohnhafte Heranwachsende im Stadtteil Koslar angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Offenbar wurde er von Wahnvorstellungen getrieben, die aus seinen Freunden bedrohliche Gestalten werden ließen, so dass er sogar die Rückfahrt im Bus verweigerte. Er wurde so lange auf einer Polizeiwache „beschützt“, bis dass er durch Angehörige, die extra mehr als 200 Kilometer Fahrt zu absolvieren hatten, abgeholt wurde.

PM vom 26.12.2018

Allgemein Urteil

WAZ. de: Berliner nach Hetzjagd auf Polizisten in Duisburg verurteilt

„Zwei Union Berlin-Fans sind vom Amtsgericht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Nach einem Auswärtsspiel hatten sie Polizisten attackiert.“

Online-Artikel, 04.12.2018
https://www.waz.de/staedte/duisburg/berliner-nach-hetzjagd-auf-polizisten-in-duisburg-verurteilt-id215938465.html?fbclid=IwAR16xC2KM7-4CR72ha_PA-f-wQShrZMRE3VeTjfFsjW5HTD5g-djTvadq8c

Allgemein

Netphen (Nordrhein-Westfalen): Psychischer Ausnahmezustand: 50-Jähriger bedroht Eltern

Am Freitagabend (21.12.2018) kurz nach 20:00 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Weyertshainstraße. Dort hatte ein Mann offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation seine Eltern mit einer Axt bedroht und mehrere Schüsse aus einer Handfeuerwaffe abgegeben. Die Eltern konnten sich nahezu unverletzt ins Freie retten und wurden durch Rettungskräfte betreut. Der 50-Jährige wurde durch angeforderte Spezialeinsatzkräfte widerstandslos festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Vor Ort konnnte eine sogenannte PTB-Waffe sichergestellt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern noch an.

PM der KPN Siegen-Wittgenstein vom 22.12.2018

Allgemein Tragisch Trauriges

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Bewegender Abschied von Polizeikommissar Julian Rolf

Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Bonn-Endenich

Unter großer Anteilnahme ist Polizeikommissar Julian Rolf am Freitag, 21.12.2018, in seiner Heimatstadt Bonn beigesetzt worden.

An der Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Stadtteil Endenich nahmen mehrere Hundert Menschen teil. Unter ihnen waren die Familie, Verwandte, Freunde und viele Kolleginnen und Kollegen. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul, Staatssekretär Jürgen Mathies, der Inspekteur der Polizei NRW Bernd Heinen und Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa nahmen Abschied von dem 23-Jährigen.

Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Kolleginnen und Kollegen der Bonner Einsatzhundertschaft, seine Freundin und Sportkameraden gedachten dem Verstorbenen mit bewegenden Nachrufen. Das Blechbläserquintett des Landespolizeiorchesters NRW begleitete die würdevolle Trauerfeier musikalisch. Diese endete mit dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Nach der Messe bewegte sich ein langer Trauerzug zum Friedhof. Rund 500 Personen, darunter viele Polizeibeamtinnen und -beamte aus ganz Nordrhein-Westfalen, beteiligten sich und bekundeten so ihre Anteilnahme. Auch am Straßenrand blieben viele Menschen stehen und erwiesen dem Verstorbenen Respekt.

PM des PP Bonn vom 21.12.2018

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Lüdinghausen (Nordrhein-Westfalen): Cool sein kann teuer werden – Fotoposing auf Streifenwagen war Sachbeschädigung

Lüdinghausen, Tüllinghofer Straße
Das Posing auf dem Dach eines Streifenwagens für eine Veröffentlichung im Internet hat für einen 16-Jährigen Schüler aus Lüdinghausen teure Folgen. Am Mittwoch, 19.12.2018 hatte er sich in der Mittagszeit auf das Dach eines an der Sekundarschule in Lüdinghausen geparkten Streifenwagens gesetzt und das Bild in den sozialen Medien veröffentlicht. Dort fanden es die Polizistinnen und hatten somit auch den Verursacher für die Lackkratzer im Dach des Streifenwagens. Der „Selbstdarsteller“ war dann am Donnerstagmorgen schnell ermittelt. Neben einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erwartet ihn eine Schadensersatzforderung der Kreispolizeibehörde.

PM der POL Coesfeld vom 20.12.2018

Allgemein Ausrüstung

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Bezirksdienst der Polizei Hagen mit vier Pedelecs unterwegs

Polizeipräsident Wolfgang Sprogies übergab am heutigen Donnerstag das letzte von vier Pedelecs an seine Mitarbeiter. Bereits am 14.12.2018 waren zwei der neuen Gefährte ausgeliefert worden. Die mit 24 kg relativ leichten Fahrräder mit Batterieunterstützung wurden nach einer Ausschreibung beschafft, bei der sich vier Händler mit zehn verschiedenen Modellen beworben hatten. Eingesetzt werden sie nun vom Bezirksdienst der PW Hoheleye im Amtshaus Boele sowie in der Polizeiwache Innenstadt in der Bahnhofsstraße, wo sich Bezirks- und Schwerpunktdienst die Pedelecs teilen. Die Modelle des Typs „e-Trekking 8.9“ des Herstellers Viktoria haben einen Bosch-Antrieb mit einer Leistung von 75 Nm und greifen auf einen Akku von 500 W/h zurück. Sie verfügen über einen Unisex-Rahmen in zwei verschiedenen Rahmengrößen. Mit den neuen Fortbewegungsmitteln gelangen die Bezirksbeamten einfacher und schneller in ihre Bezirke und können die Funkstreifenwagen öfter mal stehen lassen. Polizeipräsident Sprogies freut sich über die Anschaffung noch vor den Feiertagen: „Gerade bei der Topographie in unserer Stadt bieten sich Pedelecs besonders an. Wenn der Bezirksbeamte häufig mit dem Pedelec unterwegs ist, ist er für den Bürger auch viel besser ansprechbar, als hinter einer dicken Autoglasscheibe im Streifenwagen.“
Pic: Polizei Hagen

PM der POL Hagen vom 20.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Köln (Nordrhein-Westfalen): Frau tot in Wohnung gefunden – Mordkommission ermittelt

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Am Mittwochabend (19. Dezember) haben Polizeibeamte eine Frau (44) tot in ihrer Wohnung in Köln-Höhenberg gefunden. Ihr Exfreund (58) steht derzeit im Verdacht, die 44-Jährige getötet zu haben. Die Polizei fahndet nach dem Verdächtigen, der mit der Kölnerin nach ihrer Trennung weiter in der gemeinsamen Wohnung gelebt hatte. Der Mann ist möglicherweise im Besitz einer Schusswaffe.

Nachdem Verwandte die Kölnerin nicht erreicht hatten, brachen Feuerwehr und Polizei gegen 20 Uhr die Wohnungstür in dem Mehrfamilienhaus in der Bochumer Straße auf. Eine Mordkommission der Polizei Köln hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen.

PM des PP Köln vom 20.12.2018

Allgemein Schmunzeln Wie blöd kann man sein?

Soest (Nordrhein-Westfalen): Mit der Bierdose an der Polizei vorbei

Eine offensichtlich nicht so gute Idee ist es mit dem Auto und einer Bierdose am Mund an drei Polizeibeamten in Zivil vorbeizufahren. Dies passierte aber einem 49-jährigen Soester am Dienstagmittag gegen 13:00 Uhr in Soest. Er verließ das Gelände eines Supermarktes am Senator-Schwarz-Ring in Soest und fuhr mit seinem Wagen weiter bis zur Schüngelgasse. Beim Verlassen des Geschäftsgeländes sahen ihn, biertrinkenderweise, drei Soester Polizeibeamte am Steuer seines Fahrzeuges sitzen. Nach dem ihn diese in der Schüngelgasse kontrollierten sahen sie, neben der zurzeit benutzten Bierdose zwischen seinen Beinen, noch zwei weitere leere Bierdosen im Beifahrerfußraum liegen. Aufgrund seiner verwaschenen Aussprache und der Angabe, dass er an diesem Morgen bereits zwei Dosen Bier getrunken habe, wurde ihm ein Atemalkoholtest angeboten. Das Ergebnis von fast 1,2 Promille veranlasste die Polizeibeamten dann dazu eine Blutprobe anzuordnen, den Führerschein zu beschlagnahmen und eine Weiterfahrt mit seinem Auto zu untersagen.

PM der KPB Soest vom 19.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Pkw rutscht auf Streifenwagen: drei Verletzte

Heute Morgen saßen zwei Polizisten auf der Straße „In der Duis“ im Zuge einer Unfallaufnahme in ihrem Streifenwagen, als ein Pkw auffuhr. Alle drei Beteiligten wurden leicht verletzt.

Der Streifenwagen stand um 7.40 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht und der Warnschrift „Glätte“ auf dem Dach auf Höhe der Brücke über die Waldnieler Straße. Die Beamten bearbeiteten darin die Unterlagen für die Aufnahme eines bereits geschehenen Unfalls. Gleichzeitig befuhr eine 21jährige Mönchengladbacherin die Straße. Vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn kam ihr Pkw ins Schleudern, als sie auf die Brücke auffuhr. Der schlitternde Wagen reagierte nicht mehr und sie fuhr gegen den Streifenwagen.

Ebenso wie beide Polizisten wurde die 21-Jährige bei dem Unfall leicht verletzt. Die Beamten waren nicht mehr dienstfähig.

PM des PP Mönchengladbach vom 18.12.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Dießem Lehmheide (Nordrhein-Westfalen): Feuerwehrmann bespuckt

Heute (14. Dezember 2018) hat ein Mann einem Feuerwehrmann ins Gesicht gespuckt.

Um 9:45 Uhr betrat er die Hauptfeuerwache. Als ihn ein Mitarbeiter bat, das Gebäude zu verlassen, spuckte ihn der Mann unvermittelt ins Gesicht und flüchtete. Das Motiv für sein Handeln ist unklar.

Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen in der Nähe stellen. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Um eine Ansteckungsgefahr auszuschließen, kam der Feuerwehrmann vorsorglich in ein Krankenhaus.

PM des PP Krefeld vom 14.12.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Nach Schussverletzung bei Einsatztraining – Polizeibeamter (23) gestorben

Am Montagabend (10. Dezember) ist der bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn durch einen Schuss verletzte Polizeibeamte (23) gestorben.

Der junge Beamte war nach den bisherigen Ermittlungen am Nachmittag des 26. November durch einen Schuss in den Hals seitens eines weiteren Polizeibeamten (22) schwer verletzt worden. (Wir berichteten hier.)

Die genauen Umstände und Hintergründe sind weiterhin Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe.

PM des PP Bonn vom 11.12.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Rettungskräfte angegriffen

Samstag, gegen 21.45 Uhr, wurde ein Rettungswagen der Feuerwehr Hemer nach Stephanopel gerufen. Im Rahmen einer Privatfeier am Dorfgemeinschaftshaus sollten die Rettungskräfte eine weibliche Person behandeln. Noch bevor sie aussteigen konnten, ging ein hochaggressiver 24-jähriger Iserlohner auf sie los und pöbelte sie aus bislang unbekannten Gründen an. Er schlug gegen die Scheiben des Fahrzeugs, trat gegen den Rettungswagen und hinterließ dort mehrere Beulen. Die Rettungskräfte mussten unmittelbar die Flucht ergreifen und die Polizei verständigen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Polizeibeamte stellten die Personalien des Mannes fest, erteilten einen Platzverweis und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 10.12.2018

Allgemein Ausrüstung

Spuckschutzhaube, was ist das eigentlich? – Bundespolizei informiert über Einsatzmittel

Auf Grund einer Pressemitteilung der Bundespolizei kam es in den sozialen Netzwerken zu einer Diskussion über eine dort erwähnte Spukschutzhaube.

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Auszug aus: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4133022

Um das Spucken des Mannes zu verhindern, wurde er später mit einer Spuckschutzhaube in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den Asylbewerber leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

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Da Übergriffe auf Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in Form des Anspuckens in der Vergangenheit zugenommen haben, wurden sogenannte Spukschutzhauben beschafft. Diese können im Bedarfsfall Personen übergestülpt werden, welche Polizeibeamtinnen und Beamte bespucken. Die Schutzhauben gewährleistet sowohl die Atemfreiheit als auch den Schutz der Einsatzkräfte.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 07.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Drei Verletzte bei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen – Polizeifahrzeug beteiligt

Zu zwei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen kam es in der Nacht zu Freitag (07.12.2018) auf der B56 zwischen Siegburg und Neukirchen-Seelscheid. Dort war zunächst ein 34-Jähriger, der sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte, in die Leitplanke gefahren. In der Folge kollidierte ein 42-Jähriger mit dem die Unfallstelle absichernden Streifenwagen und dem Opel Corsa des 34-Jährigen. Der Fahrer sowie ein Polizeibeamter wurden verletzt.

Zur Unfallzeit gegen 02:30 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises einen grünen Opel Corsa auf der Fahrt von Neunkirchen-Seelscheid in Richtung Siegburg anzuhalten. Nach ersten Erkenntnissen missachtete der 34-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Beamten. Auf einem geraden Teilstück kam der Corsa dann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte die Leitplanke und rollte zurück auf die Fahrbahn. Etwa 100 Meter weiter geriet der Wagen dann auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit der Leitplanke am Fahrbahnrand und blieb stehen. Hierbei verletzte der 34-Jährige sich leicht. Die Beamten sicherten die Unfallstelle daraufhin mit ihrem Streifenwagen ab. Während der Maßnahmen ergaben sich bei dem Fahrer Hinweise auf Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum, weshalb vor Ort ein Atemalkoholvortest durchgeführt wurde.

Während der Maßnahmen fuhr dann ein aus Richtung Siegburg kommender BMW aus bislang ungeklärter Ursache zunächst gegen den sichernden Streifenwagen und schob dann den verunfallten Opel Corsa etwa 15 Meter vor sich her. Der 42-jährige BMW-Fahrer sowie ein Beamter, der zu diesem Zeitpunkt im Streifenwagen saß, wurden hierbei verletzt und mussten von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme weiträumig gesperrt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen führte und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihm wurden Blutproben entnommen.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden vom Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei übernommen.

PM des PP Bonn vom 07.12.2018

Allgemein Bravo

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Wer ist der Mann, der am Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht wurde?

Die Bundespolizei sucht nach einem Geschädigten, welcher am Mittwochabend (5. Dezember) um 20.45 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof durch einen Deutschen (27) mit einem Messer bedroht wurde. Der Geschädigte verließ unbemerkt den Einsatzort und konnte bislang nicht ermittelt werden.
Zuerst hatte der 27-jährige Tatverdächtige nur eine verbale Auseinandersetzung mit einem unbekannten Reisenden. Danach zog er ein Einhandmesser und streckte es dem Unbekannten in bedrohlicher Art und Weise entgegen. Ein Polizeibeamter, der sich auf der Heimreise befand, griff ein und stellte den Mann zusammen mit Mitarbeitern der DB Sicherheit.
Während der Tatverdächtige festgenommen wurde, verließ der Geschädigte den Einsatzort und konnte nicht mehr ermittelt werden.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Tatverdächtigen einen Wert von 2,5 Promille. Er berichtete, dass er das Messer zum Selbstschutz mit sich führe. Weil das Führen eines Einhandmessers verboten ist, wurde es sichergestellt. Die Ordnungswidrigkeit wegen des Führens des Messers wurde eingeleitet. Zudem wird gegen den Tatverdächtigen wegen der Bedrohung ermittelt. In Begleitung seines Vaters, welcher sich zuvor ebenfalls im Bahnhof befand, konnte er die Dienststelle verlassen.
Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 sowie jede Polizeidienststelle entgegen.

PM der BPOLI Sankt Augustin vom 06.12.2018

 

Allgemein Bravo

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt endete am Präsidium

Eine Verfolgungsfahrt am gestrigen Abend (5. Dezember) von Dortmund-Hörde ausgehend, endete nach kurzer Zeit direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße in Dortmund.

Bei einer Streifenfahrt war den Polizeibeamten gegen 23 Uhr ein Pkw BMW auf dem Phönix-West Gelände aufgefallen. Da dies zu dieser Uhrzeit ohne ein berechtigtes Anliegen nicht erlaubt ist, entschlossen sie sich, die Insassen zu kontrollieren.

Auf die Anhaltesignale reagierte der Fahrer des Autos umgehend und hielt den BMW auf dem Gehweg des Hochofenplatzes an. Als die Polizeibeamten dahinter anhielten und ausstiegen, um ihn zu kontrollieren, trat der Unbekannte plötzlich aufs Gas und flüchtete. Der Streifenwagen nahm die Verfolgung, die quer durch Hörde führen sollte, auf.

Nach der Flucht über die Felicitas,-, Nortkirchen-, Wellinghofer- und Ermlinghofer straße, ging es über den Heedbrink, die Hochofenstraße, erneut Felicitas- und Nortkirchenstraße, Am Rombergpark, Stockumer Straße, Beilstück und den Krückenweg / Wittekindstraße. In Höhe des Vinckeplatzes verloren die Polizeibeamten den BMW aus den Augen.

Aber ein anderes Streifenteam wurde auf das Auto aufmerksam: Der Fahrer hatte es auf einem Parkstreifen direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße geparkt und war aus dem Auto ausgestiegen.

Obwohl er sich noch ducken konnte, um nicht sofort erblickt zu werden, hatten ihn die Polizeibeamten längst im Visier. Sie nahmen den Mann, einen 32-jährigen Schwerter vorläufig fest.

Seine ersten Angaben, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein (wäre er auch noch nie gewesen), stellte sich nach der Überprüfung als wahr heraus. Der Eindruck, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und / oder Betäubungsmitteln gefahren war, stellte sich ebenso als wahr heraus: Nach einem positiv verlaufenen Speichel- und Urintest gab er an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Der Atemalkoholtest verlief negativ.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, das Auto wurde abgeschleppt. Die Kennzeichen waren mit gefälschten Siegeln versehen, das Auto nicht angemeldet, nicht versichert und Steuern wurden ebenfalls nicht entrichtet.

Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtloses Fahren, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung, die Straßenverkehrsordnung und wegen Kennzeichenmissbrauchs dauern an.

PM der POL Dortmund vom 06.12.2018

Allgemein Trauriges Unfall verletzt

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Heute ist ein Polizeibeamter, der mit einem Polizeikrad auf Streifefahrt war, bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Der 48-jährige Polizist kam aus Odenkirchen, als er um 12.10 Uhr den Stapper Weg in Richtung Geistenbeck befuhr. An der Einmündung Stapper Weg/ Im Flachsfeld übersah ihn eine 79-jährige Autofahrerin, die nach links auf den Stapper Weg einbog. Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung und eines Ausweichmanövers konnte der Motorradpolizist einen Zusammenstoß nicht vermeiden und stürzte auf die Fahrbahn. Er wurde leicht verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.12.2018

Allgemein Bravo

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsame Presseerklärung der Hagener Staatsanwaltschaft und Polizei

Am Donnerstag, 06.12.2018, kam es zu einem Einsatz gegen Mitglieder einer in Hagen ansässigen Rockergruppierung. Die Hagener Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei führten in den frühen Morgenstunden einen lange geplanten und groß angelegten Sondereinsatz im Rockermilieu durch. Hintergrund ist u.a. ein versuchtes Tötungsdelikt vom 05.10.2018 in Hagen, bei dem ein Angehöriger einer rivalisierenden Rockergruppierung durch eine Schussabgabe lebensgefährlich verletzt wurde. In diesem Zusammenhang wurden durch das Amtsgericht Hagen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen vier Personen erlassen. Die heutigen Maßnahmen dienten unter anderem der Vollstreckung dieser Beschlüsse. Dabei durchsuchten Polizistinnen und Polizisten gemeinsam mit Spezialeinsatzkräften zeitgleich mehrere Objekte in Hagen, Dortmund, Unna, Witten und im Märkischen Kreis. Es wurden 13 Männer im Alter zwischen 21 – 56 Jahren festgenommen und scharfe Schusswaffen, sowie Betäubungsmittel und verbotene Gegenstände, sichergestellt. Die Ergebnisse des Einsatzes werden zurzeit noch durch die Kriminalpolizei ausgewertet.

PM der POL Hagen vom 06.12.2018

Allgemein Bravo

Korschenbroich (Nordrhein-Westfalen): Überfall auf Gasthaus – Polizei stellt tatverdächtiges Trio

In der Nacht zum Donnerstag (29.11.) gelang Polizeibeamten die Festnahme von drei Männern (27 und 28 Jahre alt). Das Trio steht im Verdacht, kurz zuvor in Korschenbroich-Liedberg einen Raubüberfall begangen zu haben. Gegen 01:25 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem Überfall auf die Mitarbeiter eines Gasthauses an der Landstraße. Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte ein bis dato unbekannter Mann die Angestellten nach Geschäftsschluss vor dem Lokal abgepasst und die Herausgabe der Tageseinnahmen erzwungen. Seine Forderung unterstrich der mit einer Sturmhaube maskierte Täter, indem er seinen Opfern eine Schusswaffe vorhielt. Anschließend flüchtete der Unbekannte zu Fuß. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und konnte beobachten, wie der Räuber in einen wartenden VW mit Viersener Städtekennung stieg. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und entdeckte nur wenige Minuten später in der Ortslage Korschenbroich den verdächtigen Caddy. Im Auto befanden sich drei Männer aus Mönchengladbach. Bei der Kontrolle des VW und der Insassen stellten die Beamten neben einer Sturmhaube auch das geraubte Geld sicher. Das Trio wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum Raubüberfall übernahmen Beamte des Neusser Kriminalkommissariats 12.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 29.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Betrunken vor Polizei geflüchtet

Auf der Friedrich-Ebert-Straße fiel Polizeibeamten in der Nacht auf Mittwoch, gegen 2.50 Uhr, ein Fahrzeug mit fremden Kennzeichen auf, was sie kontrollierten wollten. Doch anstatt auf die Anhaltezeichen zu reagieren, gab der Fahrer Gas und fuhr dabei noch über die rote Ampel „Am Leiterchen“. In Höhe der „Querstraße“ kollidierte der Fahrer dann noch mit einem geparkten Auto – woraufhin die Fahrt stoppte. Als die Polizeibeamten die Insassen überprüften, war der Fahrersitz leer. Ein Mann saß auf dem Beifahrersitz, der andere lag auf der Rückbank. Wer das Auto gefahren ist, konnte noch nicht geklärt werden. Bei den Insassen handelt es sich um einen 31-jährigen Mann und einen 41-jährigen Mann, beide aus Litauen. Weil sie offensichtlich betrunken und/oder Drogen genommen hatten, wurden ihnen auf der Wache Blutproben entnommen. Einen Führerschein haben beide Männer nicht, außerdem war das Auto nicht zugelassen. Der Schaden am geparkten Auto wird auf 500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 28.11.2018

Allgemein Bravo

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungen führen zu umfangreichem Waffenfund

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Wuppertal

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens konnte das zuständige Kriminalkommissariat (KK 35) am heutigen Tag (28.11.2018) auf der Mondstraße in Wuppertal-Vohwinkel diverse Waffen sicherstellen. Hintergrund des Verfahrens war die Schussabgabe auf eine Fensterscheibe (siehe Pressemeldung vom 19.09.2018, „Unbekannte schossen mit Luftgewehr – Zeugen gesucht“). Wegen des Anfangsverdachts einer Sachbeschädigung erging nach intensiven Ermittlungen ein gerichtlicher Durchsuchungsbeschluss gegen einen 35 Jahre alten Beschuldigten. Bei der heutigen Durchsuchung gelang es der Polizei, neben diversen erlaubnisfreien Gegenständen (circa 100 Messer und zwei Bögen), auch verbotene Waffen sicherzustellen. Hierunter befanden sich neben mehreren Armbrüsten mit Laservisierung auch Schlagringe und „Butterflymesser“. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal dauern an.

PM der POL Wuppertal vom 28.11.2018

Bild: POL Wuppertal

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Witten (Nordrhein-Westfalen): Wittenerin ersticht Ehemann und lässt sich festnehmen

Gemeinsame Presseerklärung der Bochumer Staatsanwaltschaft und der Polizei

In den späten Nachmittag-/Abendstunden des gestrigen 27. Novembers kam es an der Winkelstraße in Witten zu einem Tötungsdelikt.

Eine Wittenerin (43) ist verdächtig, in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer auf ihren Ehemann (45) eingestochen zu haben, der dort wenig später verstarb.

Nach der Tat informierte die deutlich alkoholisierte Frau gegen 20 Uhr den Rettungsdienst und ließ sich widerstandslos von den nachfolgend hinzugerufenen Polizeibeamten festnehmen.

Die von Kriminalhauptkommissar Andreas Jeschke geleitete Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bochum, Staatsanwalt Maibaum, haben die Ermittlungen aufgenommen.

Noch am heutigen Mittwoch wird die 43-Jährige bei Gericht vorgeführt.

Die Ermittlungen, auch zu einem möglichen Tatmotiv, dauern an.

PM der POL Bochum vom 28.11.2018

Allgemein KS verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter (23) bei Einsatztraining schwer verletzt

Staatsanwaltschaft Bonn und Polizei Köln geben bekannt:

Am Montagnachmittag (26. November) ist bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn ein Beamter (23) durch einen Schuss schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Polizisten zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestand für den 23-Jährigen am Abend keine Lebensgefahr mehr. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch unklar. Die Polizei Köln hat den Einsatz übernommen. Die Ermittlungen der eingesetzten Ermittlungsgruppe dauern an.

Gemeinsame PM der StA Bonn und des PP Köln vom 26.11.2018

 

Am Montagnachmittag (26. November) ist bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn ein Beamter (23) durch einen Schuss in den Hals schwer verletzt worden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht die Kriminalpolizei Köln von einem Fehlverhalten durch einen weiteren Polizeibeamten (22) aus.

Die beiden Polizisten waren gegen 16.50 Uhr im Rahmen eines Einsatztrainings im Polizeipräsidium Bonn auf dem Weg von einem Umkleideraum zum Schießstand. Dabei trugen sie sowohl ihre Dienstwaffen, als auch die sogenannten ‚Rot-Waffen‘ bei sich. ‚Rot-Waffen‘ sind funktionsunfähige, zu den Dienstwaffen baugleiche Pistolen, die von den Beamten im Einsatztraining genutzt werden.

Die Umstände und Hintergründe sind noch unklar. Die Beamten der 9-köpfigen Ermittlungsgruppe befragen aktuell Zeugen und ermitteln vor Ort sowie im Krankenhaus.

Der zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansprechbare, schwer verletzte 23-Jährige wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt.

Gemeinsame PM der StA Bonn und des PP Köln vom 27.11.2018

Allgemein Blog Bravo Urteil

Düren (Nordrhein-Westfalen): Teure Respektlosigkeit

Dass respektloses Verhalten empfindliche Strafen nach sich ziehen kann, musste im Oktober ein Autofahrer erfahren. Ein Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstraße von 1200 Euro.

Ende Mai führten Beamte des Dürener Verkehrsdienstes eine Geschwindigkeitsmessung auf der Panoramastraße durch. Ein 45-jähriger Autofahrer aus der Gemeinde Hürtgenwald war mit dieser Maßnahme offenbar nicht einverstanden. Er passierte die Messstelle und hielt dabei seinen linken Arm mit ausgestrecktem Mittelfinger aus dem Fenster in Richtung der Beamten. Der Mann konnte im Verlauf der Landstraße angehalten und kontrolliert werden. Dabei äußerte er spontan, dass er erbost über die Messung war und glaubte, auch gemessen worden zu sein. Dass dem gar nicht so war, sei hier nur am Rande erwähnt. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Das Amtsgericht Düren verurteilte den Mann zu besagter Geldstrafe. Die Dürener Polizei wird auch künftig jegliches respektloses Verhalten konsequent zur Anzeige bringen. Die schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe staatlicher und kommunaler Amtsträger kann nur dann gut wahrgenommen werden, wenn deren Menschenwürde und Amtsautorität von allen akzeptiert wird. Bei dem weitaus größten Teil der Menschen im Kreis Düren ist das der Fall. Alle anderen werden weiterhin in den Fokus genommen.

PM der POL Düren vom 26.11.2018

Allgemein Ausrüstung

Neue Helme und Westen für die Dortmunder Polizei

Eine große Materiallieferung hat in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium Dortmund erreicht: Es handelt sich um die neuen ballistischen Schutzhelme und Westen, die die Landesregierung NRW zum Schutz der Polizeibeamtinnen und -beamten angeschafft hat.

Auf insgesamt 37 Paletten erreichten die mehr als 2000 Westen und 337 Helme in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium. Derzeit werden die neuen Ausrüstungsgegenstände vorrangig an Mitarbeiter/-innen des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizei sowie auf die Streifenwagen verteilt.

Bei den Westen handelt es sich um taktische Überziehwesten, sogenannte Außentragehüllen (ATH), die neben der neuen Funktionalität – mit viel Stauraum versehen – zusätzlichen Schutz durch Polycarbonateinlagen bieten. Jeder einzelne Polizeibeamte erhält seine eigene Weste, die zukünftig im Dienst über der Uniform getragen wird. Vor der Anschaffung waren extra Bekleidungsingenieurinnen und -ingenieure mit dem Entwurf der ATH befasst. Die Bedürfnisse von Polizeibeamtinnen und -beamten sind in den Prototyp und in die anschließenden Verbesserungen direkt eingeflossen.

Die zurückliegenden Terroranschläge in Europa haben gezeigt, dass eine intensive und frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist. Hierzu zählt auch die lageangepasste Ausrüstung von Polizeibeamtinnen und -beamten. Unerlässlich: ballistische Schutzhelme. Die Helme wurden bereits Anfang Oktober 2018 vom Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, vorgestellt und seitdem die zügige Verteilung im Land vorangetrieben.

„Die Sicherheit der Menschen in Dortmund hat höchste Priorität für die Dortmunder Polizei. Die Polizeibeamtinnen /- beamte des Wachdienstes und der Bereitschaftspolizei sind die ersten vor Ort. Sie gilt es zu schützen, damit sie andere schützen können“, so Polizeipräsident Gregor Lange der sich erfreut über das schnelle und konsequente Handeln des Innenministers zeigte. „Dass der Schutz der Polizei in NRW einen so hohen Stellenwert in der Landesregierung einnimmt und die Zusagen des Innenministers direkt umgesetzt werden, ist ein starkes Signal für die Wertschätzung gegenüber unseren Polizeibeamtinnen und -beamten.

Vergleiche auch hierzu die Pressemitteilungen des IM NRW

https://www.im.nrw/5000-ballistische-schutzhelme-fuer-die-nordrhein-westfaelische-polizei

und der LZPD

Weste: https://polizei.nrw/artikel/neue-weste-fuer-die-polizistinnen-und-polizisten-in-nrw

ballistischer Schutzhelm: https://polizei.nrw/artikel/ballistischer-schutzhelm-mehr-sicherheit-bei-gefaehrlichen-einsaetzen

PM des PP Dortmund vom 23.11.2018

Allgemein Bravo

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Brände auf der Ulrichstraße und der Ferdinandstraße

Mittwoch, gegen 21.25 Uhr, brannte auf der Ulrichstraße ein Altglas- und ein Altkleidercontainer. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der entstandene Sachschaden dürfte bei etwa 1.000 Euro liegen. Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass es einen weiteren Brand auf der Ferdinandstraße gebe. Dieser Brandort liegt etwa 100 Meter entfernt vom Brandort der Container. Hier brannte ein Zeitungsstapel vor einem Müllcontainer. Polizeibeamte konnten den Brand mit eigenen Mitteln löschen. Es entstand lediglich geringer Sachschaden. Das Fachkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Zusammenhang der Brände kann derzeit nicht ausgeschlossen werden und wird geprüft. Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800/2361 111.

PM des PP Recklinghausen vom 22.11.2018

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Wesseling (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Ein 25-Jähriger hat Mittwochmorgen (21. November) eine rote Ampel missachtet. Hinter ihm fuhr ein Streifenwagen.

Die Polizisten fuhren gegen 01:30 Uhr auf der Urfelder Straße in Richtung Eichholzer Straße. Aus dieser bog mit hoher Geschwindigkeit ein Transporter in den Kreisverkehr ein und fuhr weiter in Richtung Urfeld. An der Kreuzung Siebengebirgsstraße missachtete er eine rote Ampel und bog nach links ab. Die Beamten gaben dem Fahrer Anhaltezeichen und stoppten das Fahrzeug. Ein 25-jähriger Wesselinger stieg aus dem Wagen. Es fiel ihm schwer, gerade zu stehen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Die Polizisten stellten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Kennzeichen auf dem Wagen gehörten zu einem anderen Wagen, der vor über einem Monat abgemeldet worden war. Sie nahmen den 25-Jährigen mit auf eine Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Der Wagen wurde von einem Abschleppunternehmen von der Siebengebirgsstraße auf eine Parkfläche versetzt. Die Beamten stellten die Kennzeichen des Wagens sicher.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 21.11.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Bochum (Nordrhein-Westfalen): (Nachtrag Polizeieinsatz) Bewaffneter Mann bedroht Tankstellenangstellte

Wie bereits berichtet, kam es am 19. November zu einer Bedrohungssituation in Bochum-Langendreer. Ein 46-jähriger Bochumer betrat den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Hauptstraße.
Hier bedrohte er am Montagmorgen, gegen 7.45 Uhr, eine 54-jährige Tankstellenangestellte aus Bochum. Er gab an, dass er eine „Wasserstoffbombe“ zünden würde. Er forderte die Angestellte auf, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Eine Vorbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und der Angestellten bestand nicht. Mit starken Polizeikräften wurde die Tatörtlichkeit an der Hauptstraße aufgesucht und weiträumig abgesperrt. Da nach ersten Erkenntnissen nicht auszuschließen war, dass er eventuell eine Sprengvorrichtung im Bereich der Witte-Wie Straße platziert hatte, wurde auch diese Örtlichkeit abgesperrt. Es war auch nicht auszuschließen, dass der Mann eine Schusswaffe bei sich führte. Im weiteren Verlauf konnte seitens der Polizei Kontakt mit dem Tatverdächtigen aufgenommen werden. Nach intensiven Verhandlungsgesprächen konnte die Tankstellenangestellte unverletzt den Verkaufsraum verlassen und wurde von Einsatzkräften in Empfang genommen. Der Tatverdächtige gab einige Minuten später nach weiteren Verhandlungen auf und ließ sich von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos widerstandslos festnehmen.
Die Durchsuchungsmaßnahmen an den Örtlichkeiten dauern derzeit noch an. Bisher konnte weder Sprengmaterial noch eine Schusswaffe aufgefunden werden. Der 46-jährige Tatverdächtige ist Polizeibeamter in Bochum und befindet sich aus gesundheitlichen Gründen in einem Laufbahnwechsel zum Verwaltungsdienst. Einen Zugriff auf Dienstwaffen hatte er deswegen nicht. Nach bisherigen Ermittlungen sind neben der Erkrankung familiäre Probleme das Motiv der Tat. Aus Neutralitätsgründen übernimmt das Polizeipräsidium Essen die weiteren Ermittlungen.

PM der POL Bochum vom 19.11.2018

Allgemein Blog Bravo

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Vier Polizeibeamte mit Rettungsmedaille des Landes NRW ausgezeichnet

Am Freitag (16. November 2018) zeichnete der Ministerpräsident des Landes Nordrhein Westfalen Armin Laschet im Weltkulturerbe Zollverein in Essen insgesamt 21 Bürgerinnen und Bürger mit der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein Westfalen aus.
Unter den Geehrten waren vier Beamte der Polizeiwache Kleve: Die Polizeioberkommissare Patrick Schäfer, Mike Raadts und Volker Schmidt sowie Polizeikommissar Lutz Klösters. Sie hatten in der Nacht des 8.
Januar 2017 mehrere Bewohner aus einem brennenden Mehrfamilienhaus in Kellen an der Mühlenstraße gerettet. Eine Bewohnerin des Hauses hatte zunächst die Polizei wegen eines lauten Streits in der Nachbarwohnung gerufen, doch kurze Zeit später nahm sie Brandgeruch wahr. Als die Polizeibeamten Patrick Schäfer und Lutz Klösters an der Adresse eintrafen, quoll bereits starker Rauch aus dem Hausflur. Die Polizisten riefen den Bewohnern des Erdgeschosses zu, dass sie ihre Wohnungen verlassen sollen. Sie forderten zudem einen bereits vom dichten Qualm eingeschlossenen Bewohner im Dachgeschoss auf, am Fenster zu bleiben, bis die Feuerwehr eintrifft. Als zweite Streifenwagenbesetzung waren kurz darauf auch die Beamten Mike Raadts und Volker Schmidt vor Ort. Die beiden beschlossen gemeinsam mit Lutz Klösters in das Haus zu gehen, um eventuell schlafende Bewohner zu wecken. Tatsächlich brachten sie mehrere Menschen – darunter ein Kleinkind – aus den Wohnungen im ersten Obergeschoss ins Freie.
Patrick Schäfer redete derweil den Mietern gut zu, die sich auf ihre Balkone geflüchtet hatten. Die eintreffende Feuerwehr rettete anschließend die noch im Haus befindlichen Personen. Für einen 41-Jährigen Bewohner, der sich in der Wohnung mit der Brandquelle befand, kam die Hilfe jedoch zu spät.

Für ihr mutiges Handeln erhielten Patrick Schäfer, Mike Raadts, Volker Schmidt und Lutz Klösters nun die Rettungsmedaille. In Nordrhein-Westfalen trat am 16. Oktober 1951 das Gesetz über staatliche Anerkennung für Rettungstaten in Kraft, seitdem wurden insgesamt 1265 der Ehrungen verliehen. Die heutige Verleihungspraxis und Ausgestaltung der Rettungsmedaille folgen der Tradition der preußischen Rettungsmedaille von 1833. Wie damals wird sie „ohne Standesunterschied an Personen verliehen, die unter eigener Lebensgefahr einen anderen Menschen aus einer dessen Leben bedrohenden Gefahr gerettet haben“.

PM der KPB Kleve vom 19.11.2018

Allgemein Unfall

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Ritterstraße: Unfall mit Streifenwagen

Gestern Abend (14. November 2018) ist es an der Kreuzung Ritterstraße/Siemensstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen, an dem ein Streifenwagen beteiligt war. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Gegen 21:30 Uhr war ein Streifenwagen auf dem Weg zu einem Einsatz. Die Polizeibeamtin fuhr auf der Ritterstraße in Richtung Bahnhof. Als sie mit Sonderrechten in den Kreuzungsbereich einfuhr, zeigte die Ampel für sie rot.

Dort kollidierte sie mit dem Fiat einer 20-Jährigen, die bei Grünlicht von der Siemensstraße kommend, nach links auf die Ritterstraße abbiegen wollte.

Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Ihr 26-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Die Polizeibeamtin blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

PM des PP Krefeld vom 15.11.2018

Allgemein Schmunzeln

Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen): Ladendiebin flüchtete auf einem Pferd

Am Dienstag gegen 16.00 Uhr betrat eine junge Frau einen Textildiscounter an der Bahnhofstraße in Mehrhoog. Dort entwendete sie ein paar schnurlose Kopfhörer und verließ das Geschäft, ohne die Kopfhörer zu bezahlen.

Der Signalton der Diebstahlsicherung machte die Mitarbeiterinnen auf die junge Frau aufmerksam, die vor dem Geschäft auf ein Pferd stieg und in Richtung Bahnübergang wegritt.

Die Mitarbeiterinnen nahmen die Verfolgung auf, konnten das Gespann im Bereich der Hoogefeldstraße einholen und informierten eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung.

Von Einsicht fehlte jedoch jede Spur: Die 22-Jährige händigte die Kopfhörer zwar aus, erklärte den Sachverhalt damit jedoch für sich als beendet. Dass die Beamten eine Strafanzeige fertigen müssten, hielt sie für überflüssig. Sie konnte sich nicht ausweisen und weigerte sich zunächst, ihren Namen und ihre Adresse anzugeben. Schließlich gab sie, wie sich später herausstellte, die Personalien einer anderen Frau aus Rees an.

Die Beamten sahen nur eine Möglichkeit den Ausweis der Reiterin einzusehen, ohne das Pferd auf der Bahnhofstraße zurücklassen zu müssen: Sie vereinbarten mit der Frau, ihr bis zu ihrem Stall hinterher zu fahren und sich dort den Ausweis zeigen zu lassen.

Auf dem Weg zum Reitstall erhöhte die Reiterin an einem freien Feld plötzlich das Tempo und flüchtete mit ihrem Pferd querfeldein.

Die Polizeibeamten fuhren zu dem angegebenen Reitstall. Dort war die Reiterin nicht bekannt, Ermittlungen an einem weiteren Reitstall führten jedoch schließlich zum Erfolg. Ein Stallbetreiber erkannte die junge Frau aufgrund ihrer auffälligen Piercings wieder. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

PM der KPB Wesel vom 14.11.2018

Allgemein Bravo

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Lichtenbroich und Stadtmitte: Mutmaßlicher „Dreifachräuber“ festgenommen

Dienstag/Mittwoch, 13./14. November 2018, 17 Uhr und 0.10 Uhr

Ein 28 Jahre alter Düsseldorfer steht im Verdacht innerhalb von wenigen Stunden gleich drei Raubdelikte in Lichtenbroich und Stadtmitte begangen zu haben. Nach seiner letzten Tat konnte er nach einem Hinweis eines Taxifahrers von Beamten der Polizeiinspektion Mitte festgenommen werden.

Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei zu einem Raub in einem Kiosk an der Graf-Adolf-Straße gerufen. Wie sich herausstellte, hatte der Täter dem 23-jährigen Kioskbesitzer mit einer Waffe, die in seinem Hosenbund steckte, gedroht und ihn aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Nachdem er sich das Geld aus der Kasse genommen hatte, verließ er den Kiosk. Er stieg in ein Taxi ein und verließ damit den Tatort. Ein weiterer Taxifahrer hatte die Situation erkannt und nahm die Verfolgung mit seiner Droschke auf. Die alarmierten Beamten konnten so den Mann nur wenig später auf der Mintropstraße festnehmen.

Auch für eine räuberische Erpressung, wenige Minuten vor dem Kiosküberfall, könnte der Festgenommene verantwortlich sein. Hier hatte der Täter auf der Graf-Adolf-Straße einen 38-jährigen Passanten aufgefordert, ihm die Geldbörse auszuhändigen. Er hatte gedroht, eine Schusswaffe dabei zu haben. Der 38-Jährige setzte sich jedoch heftig zur Wehr, so dass der Täter ohne Beute flüchtete.

Der Festgenommene ist Drogenkonsument und bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Er lebt seit einiger Zeit auf der Straße. Bei der sichergestellten Waffe handelt es sich um eine Spielzeugpistole. Aufgrund der bisherigen ersten Angaben der Zeugen, der sichergestellten Gegenstände, der Vorgehensweise sowie dem Hinweis eines Polizeibeamten hat der 28-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen weiteren Raub am Dienstagnachmittag am Flughafen begangen.

Gegen 17 Uhr hielt sich der mutmaßliche Tatverdächtige im Flughafenterminal auf und hatte offensichtlich dort in der Ankunftsebene vor einem Restaurant/Café zunächst geschlafen. Wenig später ging er auf den 19-jährigen Mitarbeiter des Restaurants zu und schaute sich zunächst mehrfach um. Sodann forderte er mit den Worten:“ Kasse öffnen, ich habe eine Waffe!“ Zeitgleich zog er sein T-Shirt hoch und deutete auf eine Waffe, die in seinem Hosenbund steckte. Der Angestellte öffnete daraufhin die Kassenlade und der Täter griff sich mehrere hundert Euro. Danach lief er aus dem Gebäude. Eine Fahndung nach dem Räuber war zunächst ohne Erfolg verlaufen.

Die Spezialisten des Raubdezernates haben die weiteren Ermittlungen übernommen und vernehmen den Mann zurzeit. Er soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 14.11.2018

Allgemein Bravo

Essen (Nordrhein-Westfalen): Während des „Gassi“gehens mit Diensthund Schimi – Bundespolizei stellt Waffe und Drogen sicher

Nebel im Fahrzeuginneren. „Es hatte fast etwas von einem Kinofilm“, so der Diensthundeführer der Bundespolizei, welcher gestern Abend (13. November) Drogen und eine Schusswaffe in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs sicherstellen konnte.

Der Diensthundeführer der Bundespolizei war mit seinem Hund Schimi im Bereich der Grünanlagen an der Rauterstraße unterwegs. Nachdem der Diensthund genug Auslauf bekommen hatte, ging es zurück zum Dienstwagen. Dabei fiel dem Bundespolizisten ein Fahrzeug mit verrauchtem Innenraum und beschlagenen Scheiben auf, in dem ein Hund bellte.

Daraufhin wurde höflich an die Autoscheibe geklopft. Im selben Moment wurde aus dem Beifahrerfenster ein Gegenstand herausgeworfen. Wie sich herausstellte, hatte der Fahrzeughalter, ein 36-jähriger Mann aus Essen, zusammen mit seiner 25-jährigen Begleiterin in dem Fahrzeug Marihuana konsumiert. Reste der Drogen hatte die 25-Jährige dann aus dem Fahrzeug geworfen, diese wurden in einem Gebüsch sichergestellt.

Nachdem die Essener Polizei vor Ort eintraf, wurde zusammen mit den Einsatzkräften das Fahrzeug und die Insassen durchsucht. Dabei konnten vermutliche 4,8 Gramm Crystal-Meth sichergestellt werden. Zudem hatte der 36-Jährige griffbereit unter seinem Lenkrad einen Schreckschussrevolver versteckt. Auch die Waffe wurde sichergestellt.

Die beiden polnischen Staatsangehörigen wurden anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung verbracht. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 14.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Beziehungsstreit eskalierte – 45-Jährige in Untersuchungshaft

In den frühen Morgenstunden des 13.11.2018 kam es in einer Wohnung in Bonn-Auerberg zu einem Beziehungsstreit, in dessen Verlauf ein 31-Jähriger von seiner 45-jährigen Lebensgefährtin mit einem Messer attackiert wurde und Stichverletzungen Oberkörperbereich erlitt.

Dem Geschädigten gelang es gegen 04:10 Uhr, selbstständig den Notruf zu wählen. Rettungskräfte und Polizei eilten zum Tatort. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurde der 31-Jährige mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert – nach ärztlicher Auskunft bestand kein lebensbedrohender Zustand. Die 45-jährige Frau wurde von Beamten der City-Wache in der Tatortwohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Stockholmer Straße angetroffen und widerstandslos festgenommen. Vorangegangen war der Auseinandersetzung ein Beziehungsstreit zwischen den beiden nach ersten Erkenntnissen erheblich alkoholisierten Beteiligten.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergab sich der Tatvorwurf des versuchten Totschlags, weshalb eine Mordkommission unter Leitung von KHK Michael Brück in enger Abstimmung mit Staatsanwalt Philipp Nagel den Fall übernahm. Die 45-Jährige wurde am Dienstnachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Sie befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Bonn vom 14.11.2018

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Herford (Nordrhein-Westfalen): Brand in einem Mehrfamilienhaus

Am frühen Samstagmorgen gegen 01.50 Uhr bemerkte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Donopweg einen Alarm eines Rauchmelders in einer Nachbarwohnung. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Herford musste ein Brand in der betreffenden Wohnung gelöscht werden. Die Bewohner waren nicht anwesend. Durch den Brand entstand erheblicher Gebäude- und Mobiliarschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden durch Rauchgas leicht verletzt.

PM der KPB Herford vom 10.11.2018

Allgemein

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz in Fischlaken – 37-Jähriger festgenommen

Am Donnerstagabend, 8. November, wurde ein 37-Jähriger auf der Straße Hespertal im Rahmen eines großen Polizeieinsatzes festgenommen.

Am späten Nachmittag erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass sich der 37-Jährige selbst gefährden könnte. Durch weitere Ermittlungen konnten die Beamten den Mann im Bereich der Straße Hespertal lokalisieren. Da es zudem Hinweise gab, dass sich der Mann bewaffnet haben könnte, wurde der Bereich großräumig abgesperrt. Für den Einsatz wurden zudem SEK-Kräfte, Hubschrauber und Diensthunde hinzugezogen. Durch die Kräfte des SEK wurde der Mann gegen 20:45 Uhr überwältigt. Dabei kam es zu einem Schusswaffengebrauch der Beamten. Durch diesen wurde der Mann verletzt – Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Der 37-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Essen / Mülheim an der Ruhr vom 09.11.2018

Allgemein

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Polizeipräsident Frank Richter eröffnet Ausstellung in Mülheimer Polizeiinspektion

Heute, 9. November um 14 Uhr, eröffnete Polizeipräsident Frank Richter in der Polizeiinspektion Mülheim an der Ruhr eine Ausstellung zum Thema „Widerstand und Verfolgung in Mülheim an der Ruhr – 1933 bis 1945“.

„Unsere Geschichte macht immer auch einen Teil unserer Gegenwart aus. Gerne bieten wir der Ausstellung hier Raum. So haben Beamte und Bürger die Möglichkeit, sich zu dem Thema zu informieren“, sagte Polizeipräsident Frank Richter.

Verantwortlich für die Ausstellung ist der Verein VVN-BdA, Kreisvereinigung Mülheim an der Ruhr e.V. Er gehört zur bundesweiten Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dieser wurde durch die stellvertretende Vorsitzende Inge Ketzer vertreten. Sie freut sich, dass die Ausstellung im ehemaligen Polizeipräsidium an der Von-Bock-Straße Platz gefunden hat. Anlass der Eröffnung ist das historische Ereignis der Reichspogromnacht. In diesem Rahmen möchte der Verein über die Zeit des Nationalsozialismus in Mülheim informieren. Seit 1947 engagieren sich Bürger in Mülheim bereits zu diesem Thema.

Auch die Leiterin der Polizeiinspektion Mülheim an der Ruhr, Polizeioberrätin Claudia Kretschmann-Schepanski, nahm an der Eröffnung teil und hofft, dass die Kollegen die Chance nutzen, einen Blick auf die Ausstellung zu werfen.

Für die Öffentlichkeit wird die Ausstellung am 14. und 28. November zwischen 13 Uhr und 15 Uhr zugänglich sein. Die Ausstellung ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten. Bitte wenden Sie sich hierfür an folgenden Ansprechpartner:

VVN-BdA Kreisvereinigung Mülheim an der Ruhr e.V. Inge Ketzer Handy: 0172/2611038 E-Mail: i.ketzer@vvn-bda-mh.de http://www.vvn-bda-mh.de

PM der Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr vom 09.11.2018

Allgemein Unfall

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Drogenkontrollen im Straßenverkehr

Am Mittwoch führte die Polizei auf der Theodor-Heuss-Straße wieder Drogenkontrollen im Straßenverkehr durch. Mit dabei waren Mitarbeiter der Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes und der MAGS.

Unter den 45 kontrollierten Verkehrsteilnehmern waren zwei, bei denen der Verdacht besteht, dass sie im Straßenverkehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln teilnahmen. Nach Drogenvortests wurden ihnen Blutproben entnommen und, da beide Cannabis mit sich führten, entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Bei einem dritten Fahrer, der ganz offensichtlich berauscht war und Ausfallerscheinungen zeigte, wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen und der Führerschein an Ort und Stelle sichergestellt. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen zwei weitere Fahrer wurden Strafanzeigen eingeleitet, weil sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind.

Ein 15-jähriger Mofafahrer mit Sozius flüchtete beim Anblick der Kontrollstelle in die Brucknerallee.

Auf der Flucht kam es zu einem Zusammenstoß mit einem verfolgenden Streifenwagen, wobei leichter Sachschaden entstand.

Letztlich wurden Fahrer und Sozius, die ihre Flucht zu Fuß fortsetzten, im Rahmen einer Fahndung durch Kräfte des Verkehrsdienstes auf der Richard-Wagner-Straße gestellt und vorläufig festgenommen.

Es stellte sich heraus, dass der 15-Jährige mit seinem Mofa geflüchtet war, weil er es frisiert hatte und nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt, zudem war ein falsches Kennzeichen angebracht.

Der 15-Jährige wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

PM der POL Mönchengladbach vom 08.11.2018

Allgemein verletzt

Aachen / Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz in Kerpen/ Manheim – Folgemeldung – Räumung besetzter Häuser abgeschlossen

Heute Morgen war die Polizei Aachen in der Ortschaft Manheim (alt) im Einsatz, um erneut mehrere widerrechtlich besetzte Häuser zu räumen. In einer besetzten Doppelhaushälfte in der Forsthausstraße stellte die Polizei mehrere Personen fest. Zwei Besetzer waren zu Beginn der Maßnahme kurzzeitig auf das Dach des Hauses geklettert. Zur Bergung der Personen gelangten Spezialkräfte der Polizei mit Hilfe eines Hubwagens auf das betreffende Dach. Die Beamten brachten einen Mann mit dem Hubwagen zurück auf den Boden. Die zweite weibliche Person hatte sich zwischenzeitlich zurück ins Haus begeben.

Im Gebäude trafen die Beamten fünf weitere Besetzer an. Diese verließen nach persönlicher Ansprache freiwillig in Begleitung der Polizei das Haus. Hierbei handelt es sich um drei weibliche und zwei männliche Besetzer. Bei drei Personen konnte die Identität vor Ort festgestellt werden; diese Personen wurden vor Ort entlassen. Da eine Identitätsfeststellung bei den anderen Personen vor Ort nicht möglich war, wurden sie in das Polizeigewahrsam gebracht. Alle sechs Personen erhielten ein Bereichsbetretungsverbot; sie erwartet ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs.

Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte beim Öffnen einer Luke durch herabfallende Ziegel leicht verletzt; beide blieben dienstfähig.
Die weiteren besetzten Häuser stellten sich bei der Kontrolle der Polizei als zwischenzeitig verlassen heraus. Gegen Mittag war der Polizeieinsatz beendet.

Um die weitere Sicherung der betroffenen Häuser kümmert sich der Eigentümer, die RWE Power AG, mit eigenen Mitteln.

PM der POL Aachen  vom 08.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Nachbarschaftsstreit eskaliert; Polizei nahm einen Hausbewohner in Gewahrsam; Schusswaffe sichergestellt

Dienstagabend ist im Alsdorfer Stadtteil Hoengen ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Bei dem 69-jährigen Mann stellten die Beamten eine scharfe Schusswaffe sicher.

Zum wiederholten Male hatte es in dem Mehrfamilienhaus offenbar Streitigkeiten gegeben. Nach mehreren Zeugenaussagen drangsaliere der 69-Jährige alle Mieter in dem Haus. Am Abend spitzte sich dies gewaltig zu. Erst soll er einer Mieterin die Sicherung herausgedreht haben. Wenig später habe er die Frau mit kaltem und dann mit heißem Wasser übergossen. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei.

Der 69-Jährige sagte den Beamten, er sei das Opfer. Er sei schließlich mit Wasser übergossen worden. Wie die Beamten an Ort und Stelle allerdings feststellten, war die Kleidung des Mannes trocken, die der Frau hingegen klatschnass.

Nach einem Schlichtungsversuch ging der 69-Jährige wieder in seine Wohnung. Kurze Zeit später hörten die Bewohner und Polizisten aus dessen Wohnung lautes Klopfen. Die Bewohner sagten, dies sei jeden Abend der Fall. Stundenlang würde der 69-Jährige auf den Boden klopfen. Sie würden verrückt.

Da der 69-Jährige auch jetzt nicht damit aufhörte, nahmen die Beamten den Mann in Gewahrsam. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten in seiner Jackentasche eine Schusswaffe. Geladen. Die Polizei stellte die Waffe sicher. Die brauche er nur zur Verteidigung, so der Mann.

Da er angab, weitere Schusswaffen zu besitzen, wurde nach einem richterlichen Beschluss seine Wohnung durchsucht. Weitere Waffen fand die Polizei zwar nicht, dafür aber einen mit Wasser gefüllten Eimer.

Gegen den polizeilich bekannten 69-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

PM der POL Aachen vom 07.11.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Viel Arbeit für die Polizei in NRW – Mehr als 1000 Einsätze wegen Halloween-Feiern

Für viel Arbeit hat die Halloween-Nacht bei der Polizei in NRW gesorgt. Die Polizistinnen und Polizisten rückten zu 1155 Einsätzen im Zusammenhang mit den Halloween-Feierlichkeiten aus. Dabei standen Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Ruhestörungen bei Partys im Vordergrund. 192 Körperverletzungen und 135 Sachbeschädigungen registrierten die Beamtinnen und Beamten. Im Rahmen der Einsätze wurden 66 Personen in Gewahrsam genommen, weil sie beispielsweise betrunken waren oder polizeilichen Anweisungen nicht folgten. Sechs Personen wurden nach Straftaten festgenommen. Es kam außerdem zu zehn Raub- und 13 Sexualdelikten. Fünf Polizeibeamte verletzten sich bei den Einsätzen leicht, insgesamt registrierte die Polizei 89 verletzte Personen.
Der Ursprung von Halloween ist eng mit dem katholischen Feiertag Allerheiligen verbunden. Irische Auswanderer hatten das Fest in die USA und nach Kanada gebracht. In den letzten Jahren haben die Bräuche aus Nordamerika und die damit verbundene Feiern und Partys auch in NRW weiter an Beliebtheit gewonnen, aber auch für eine Vielzahl polizeilicher Einsätze gesorgt.

PM des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste vom 01.11.2018

Allgemein Unfall

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 16jähriger Gütersloher verunfallte mit einem Opel

Am frühen Donnerstagmorgen (01.11.) gegen 06.00 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Gütersloher Innenstadt ein Opel Tigra auf Grund seiner unsicheren Fahrweise auf. Bevor die Polizeibeamten den Pkw-Führer anhalten konnten, beschleunigte der Opel-Fahrer und entkam kurzfristig der Polizeikontrolle.

Im Rahmen der Fahndung konnte eine Polizeistreife den Opel Tigra im Bereich der Straße „Auf der Benkert“ feststellen und versuchte ihn erneut anzuhalten. Auch vor dieser Kontrolle versuchte der Fahrzeugführer zu flüchten und prallte hierbei gegen einen Baum. Nach dem Unfall versuchte der Fahrer noch zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch von den Polizeibeamten eingeholt werden. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 16jährigen Gütersloher. Dieser wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Da der Fahrzeugführer augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach derzeitigen polizeilichen Ermittlungen hatte der 16jährige Fahrzeugführer sich den Fahrzeugschlüssel von dem Besitzer, ohne dessen Wissen genommen und war mit dem Pkw unterwegs.

PM der PI Gütersloh vom 01.11.2018

Allgemein Unfall

Windhagen/Bad Honnef (Nordrhein-Westfalen): Zwei Unfälle in Höhe Windhagen – Kleinbus fährt auf A3 ungebremst in Streifenwagen

Nach der Kollision von zwei Lastwagen auf der A3 vor Bad Honnef ist ein Kleinbus ungebremst in zwei Streifenwagen gefahren. Neun Personen wurden teils schwer verletzt.

Ein Kleinbus ist in der Nacht zu Mittwoch auf der Autobahn 3 in Höhe Windhagen ungebremst in zwei Streifenwagen der Polizei gefahren, die eine Unfallstelle abgesichert hatten. Zuvor waren zwei Lastwagen kollidiert. Neun Personen sind bei den beiden Unfällen insgesamt verletzt worden, wie die Polizei am Mittwochmorgen auf GA-Anfrage mitteilte. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gefahren.

Zunächst kollidierten gegen 2.50 Uhr in Fahrtrichtung Köln zwei Lastwagen. In Höhe des Parkplatzes Hambitz stieß ein Lkw mit einem weiteren 40-Tonner zusammen. Ein Lkw-Fahrer wurde leicht, der andere schwer verletzt. Die mittlere sowie die rechte Spur waren daraufhin blockiert. Die Polizei sicherte den Unfall mit Streifenwagen, Pylonen und Leuchtmitteln ab. 300 Meter vor der Unfallstelle platzierten die Beamten zudem einen großen VW-Bus mit einem Warner, der angezeigt hatte, dass zwei Spuren gesperrt sind und die Autofahrer nach links fahren sollen, Torsten Schuth, Polizeioberkommissar der Polizei Montabaur.

Trotz der Maßnahmen prallte der Kleinbus aus noch ungeklärter Ursache mit den Streifenwagen zusammen. Diese standen auf der Fahrbahn, um die Unfallstelle abzusichern. In dem Kleinbus saßen sieben Personen, von denen der Fahrer schwer verletzt wurde. In den Streifenwagen saßen zum Unfallzeitpunkt keine Beamten. „Die Kollegen hatten großes Glück“, so Torsten Schuth, Polizeioberkommissar der Polizei Montabaur. Deren Aussage zufolge wollten sie kurze Zeit später einsteigen.

Zu dem Unfall mit den Polizeiwagen wurde auch die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach alarmiert. Diese stellte an der Unfallstelle den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Der Rettungsdienst kümmerte sich bereits um die Verletzten. Auch Rettungswagen aus dem Rhein-Sieg-Kreis waren im Einsatz.

Probleme gab es nach Angaben des Wehrleiters der VG Asbach bei der Anfahrt. „Alle drei Spuren waren durch Lkw blockiert“, so Arnold Schücke. Ein Durchkommen sei fast nicht möglich gewesen. Vorausfahrende Polizeiwagen hätte die Feuerwehr schließlich zur Unfallstelle geführt. Die fehlende Rettungsgasse hätte die Anfahrt um sechs bis sieben Minuten verzögert, meint der Wehrleiter.

Die Autobahn musste nach dem Folgeunfall komplett gesperrt werden. Erst am frühen Morgen wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben. Es kam zu langen Staus. Warum der Kleinbus in die Polizeiwagen fuhr, ist nach Angaben eines Polizeisprechers von Mittwochvormittag noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Online Artikel des General Anzeiger Bonn vom 01.11.2018

Bildnachweis: WhatsApp Photo von Ulrich Felsmann, General Anzeiger Bonn

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter verletzt

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Einsatzlage im Zusammenhang mit den Halloween Feiern der vergangenen Nacht

Im Verlauf der Halloween-Nacht kam es kreisweit zu insgesamt 61 polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit Halloween Feiern. Zur Anzeige gebracht wurden 6 Körperverletzungsdelikte, 9 Sachbeschädigungen, 1 Taschendiebstahl sowie 3 Beleidigungen. 45 Platzverweise mussten erteilt werden und 5 Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. Es wurden 7 Personen leicht verletzt. In einem Sachverhalt in Moers kam es zu einem tätlichen Angriff gegen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. Dabei wurden 3 Angehörige des Rettungsdienstes leicht verletzt.

PM  der KPB Wesel vom 01.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Olpe (Nordrhein-Westfalen): 14 – Jähriger gesteht Tötung des Schulfreundes

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Siegen, der Mordkommission aus Hagen sowie der Kreispolizeibehörde Olpe.

Der zunächst vermisste und am Mittwoch aufgefundene 16-Jährige Schüler aus Wenden wurde Opfer eines Tötungsdeliktes. Nach umfangreichen Ermittlungen gestand, bei der richterlichen Vernehmung, ein 14-jähriger Freund die Tat. Dieser hatte sich bei einer polizeilichen Vernehmung in Widersprüche verwickelt, so dass er in den Focus der Ermittler geriet. Gleichzeitig wurden die Durchsuchungsmaßnahmen in den Bereich des Schulzentrums in Wenden verlagert. Dort wurde der Leichnam schließlich am Mittwochabend aufgefunden. Den 14-Jährigen nahmen die Beamten vorläufig fest. Bei der Obduktion des Opfers stellte die Gerichtsmedizin Gewalteinwirkung auf dem Hals fest. Bei der Vorführung vor dem Amtsgericht in Lennestadt gab der Schüler zu, seinen Freund erwürgt zu haben. Nach seinen Angaben habe er eine Beziehung zu dem Opfer gewünscht, was dieses jedoch nicht erwiderte.

Der 16-Jährige wurde in eine JVA verbracht. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen erwartet ihn ein Verfahren wegen Totschlags.

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Am Mittwochabend wurde nach dem Auffinden des Leichnams des Vermissten eine Person festgenommen. Diese befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen, u.a. zur Todesursache laufen auf Hochtouren. Aus ermittlungstaktischen Gründen können zu Zeit keine weiteren Informationen mitgeteilt werden. Weitere Ergebnisse sind nach der Obduktion, die um 11 Uhr in Dortmund stattfindet, am frühen Nachmittag zu erwarten. Frühestens am späten Nachmittag wird eine weitere Presserklärung abgegeben.

PM der KPB Olpe vom 01.11.2018

Allgemein Bravo

Herford (Nordrhein-Westfalen): Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus Automaten Spielhalleneinbrecher auf frischer Tat festgenommen

In der Nacht zum Montag (29.10) überwachten Polizeibeamte und Zivilkräfte eine Spielhalle mehrere Stunden in der Innenstadt. Zuvor hatten Beschäftigte in dem Unternehmen eine Veränderung an der Sicherheitsanlage des Gebäudes bemerkt. Gegen 05:00 Uhr morgens wurde das Durchhaltevermögen der Beamten der Wache Herford belohnt. Ein dunkel gekleideter Einbrecher konnte beim Verlassen des Gebäudes an der Hintertür widerstandslos festgenommen werden. Er hatte eine Beute von mehreren tausend Euro in einer Tasche dabei und verschiedene Einbruchswerkzeuge. Der Mann ist kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei im Bundesgebiet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass er im Landkreis Aurich wohnt und bereits Vorstrafen wegen Einbruches verzeichnet hatte. Am gestrigen Tage erließ ein Haftrichter im Amtsgericht Herford einen Untersuchungshaftbefehl. Der 35-jährige Einbrecher hatte zudem eine Bewährungsstrafe von vier Jahren offen. Der Bezug zum Kreis Herford bestand, weil er in der Vergangenheit hier gewohnt hat.

PM der KPB Herford vom 31.10.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Pulheim (Nordrhein-Westfalen): 24-Jährige in Pulheimer Wohnung getötet – Mordkommission ermittelt

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Am Mittwochvormittag (31. Oktober) haben Anwohner der Albanstraße in Pulheim-Geyen, Rhein-Erft-Kreis die Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Gegen 10.30 Uhr hatten die Zeugen aus einem Mehrfamilienhaus mehrere Schussgeräusche vernommen.

Eintreffende Polizeikräfte fanden in dem Wohngebäude eine lebensgefährlich Verletzte (24) auf. Trotz umgehend seitens der Rettungskräfte eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag die 24-Jährige vor Ort ihren Verletzungen. In der Nähe des Tatorts nahmen die Beamten einen Tatverdächtigen (27) widerstandslos fest. Die Ermittler stellten vor Ort eine Schusswaffe sicher. Der Erkennungsdienst wurde zur Spurensicherung hinzugezogen. Anwesende Angehörige des Opfers wurden von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut.

Eine Beziehungstat kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Festgenommenen. Die Ermittlungen zu Tathintergründen und Tatablauf dauern an.

PM des PP Köln vom 31.10.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Köln (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierte BMW-Fahrerin rammt Streifenwagen – sieben Verletzte

In der Nacht zu Samstag (26./27. Oktober) hat eine mutmaßlich alkoholisierte BMW-Fahrerin (23) in der Kölner Innenstadt bei einem Auffahrunfall einen Streifenwagen gerammt. Alle sieben Insassen des silbernen VW T5 erlitten leichte Verletzungen.

Die 23-Jährige war mit ihrem BMW 1er gegen 3.30 Uhr auf dem Hohenzollernring in Richtung Süden unterwegs, als sie in Höhe des Rudolfplatzes auf den stehenden Polizeiwagen auffuhr. Der 23-jährige Polizist hatte nach jetzigem Ermittlungsstand auf dem linken von zwei Fahrstreifen angehalten und den Blinker gesetzt, um auf die Platzfläche abzubiegen. In dem Streifenwagen saßen zudem vier weitere Polizisten (24m, 24w, 25m, 39m), ein Mitarbeiter (26) des Ordnungsamtes der Stadt Köln und ein Rechtsreferendar (29) der Staatsanwaltschaft Köln. Die Beamten waren im Rahmen der Ordnungspartnerschaft auf den Ringen eingesetzt.

Ein Atemalkoholtest bei der Unfallverursacherin ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Auf einer Wache entnahm ihr ein Arzt eine Blutprobe. Zudem beschlagnahmten Polizisten den Führerschein der Bonnerin.

PM des PP Köln vom

Allgemein

Verwaltungsgericht Aachen: „Ende Gelände“: Kontrollstellen am Bahnhof Düren zulässig

Mit soeben bekanntgegebenem Beschluss hat die 6. Kammer den heute gestellten Eilantrag von zwei Antragstellern, den Bahnhof Düren ohne polizeiliche Kontrollen verlassen zu können, abgelehnt.

Zur Begründung heißt es in der Entscheidung:

Die Einrichtung einer Kontrollstelle am Bahnhof Düren am heutigen Tag sei auf der Grundlage des Polizeigesetzes zu Recht erfolgt. Insbesondere habe die Polizei in ihrem Bericht vom 24. Oktober 2018 nachvollziehbar dargelegt, dass anlässlich der von dem Aktionsbündnis „Ende Gelände“ bis zum 29. Oktober 2018 geplanten Protestaktionen auch wieder – wie in den vergangenen Jahren – mit Blockadeaktionen (Kraftwerke, Kohlebahn o.ä.) bzw. einem Eindringen auf das Gelände der Tagebaue und mit Widerstandshandlungen gegenüber Polizeibeamten zu rechnen sein werde. Vor diesem Hintergrund bestehen aus Sicht der Kammer hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass bei diesen Aktionen auch Straftaten nach dem Versammlungsgesetz begangen werden. Da die Einrichtung einer Kontrollstelle rechtmäßig sei, müssten sich auch die Antragsteller einer Kontrolle durch die Polizei unterziehen, und zwar unabhängig davon, ob gegen sie ein konkreter Straftatverdacht bestehe. Unerheblich sei dabei, dass einer der beiden Antragsteller angeblich nicht mit dem „Sonderzug aus Prag“ angereist sei und der andere ihn als „parlamentarischer Beobachter“ begleitet habe. Dass die Antragsteller durch die Kontrollen in ihrem Recht auf Versammlungsfreiheit verletzt sein könnten, sei nicht erkennbar. Die Maßnahme sei auch nicht unverhältnismäßig, weil sich die Kontrollen über einen längeren Zeitraum hinzögen. Die betroffenen „Aktivisten“ hätten es selbst in der Hand, durch Mitwirkung an den Kontrollen dafür zu sorgen, dass sie den Kontrollbereich schnellstmöglich verlassen können.

Gegen den Beschluss können die Antragsteller jeweils Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheidet.

Aktenzeichen: 6 L 1608/18

Hinweis:

§ 27 VersG

(1) 1Wer bei öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen Waffen oder sonstige Gegenstände, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen oder Beschädigung von Sachen geeignet und bestimmt sind, mit sich führt, ohne dazu behördlich ermächtigt zu sein, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. 2Ebenso wird bestraft, wer ohne behördliche Ermächtigung Waffen oder sonstige Gegenstände im Sinne des Satzes 1 auf dem Weg zu öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen mit sich führt, zu derartigen Veranstaltungen hinschafft oder sie zur Verwendung bei derartigen Veranstaltungen bereithält oder verteilt.

(2) Wer

1. entgegen § 17a Abs. 1 bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel, Aufzügen oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel oder auf dem Weg dorthin Schutzwaffen oder Gegenstände, die als Schutzwaffen geeignet und den Umständen nach dazu bestimmt sind, Vollstreckungsmaßnahmen eines Trägers von Hoheitsbefugnissen abzuwehren, mit sich führt,

2. entgegen § 17a Abs. 2 Nr. 1 an derartigen Veranstaltungen in einer Aufmachung, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern, teilnimmt oder den Weg zu derartigen Veranstaltungen in einer solchen Aufmachung zurücklegt oder

3. sich im Anschluß an oder sonst im Zusammenhang mit derartigen Veranstaltungen mit anderen zusammenrottet und dabei

a) Waffen oder sonstige Gegenstände, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen oder Beschädigung von Sachen geeignet und bestimmt sind, mit sich führt,

b) Schutzwaffen oder sonstige in Nummer 1 bezeichnete Gegenstände mit sich führt oder

c) in der in Nummer 2 bezeichneten Weise aufgemacht ist,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

PM des VG Aachen vom 26.10.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Aachen/Kerpen/Düren (Nordrhein-Westfalen): Polizei zieht positive Einsatzbilanz zum Aktionswochenende „Ende Gelände“

„Wir haben mit einem klugen Einsatz schlimme Szenarien verhindern können“, so Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach am Montag nach dem Aktionswochenende „Ende Gelände“.
„Dass wir Straftaten nicht immer verhindern konnten, lag an dem großen Einsatzraum mit drei Tagebaubetrieben mit 90 Kilometern Abrisskante und 130 Kilometer Betriebsbahngleise“, so Weinspach weiter.

Auch der Einsatzleiter, Polizeidirektor Willi Sauer, zeigte sich sehr zufrieden. Für ihren engagierten und professionellen Einsatz dankte er den eingesetzten Kräften. Aus NRW und aus dem Bundesgebiet hatte die Aachener Polizei Unterstützung bekommen.

An den drei Einsatztagen von Freitag bis Sonntagabend gab es 187 Festnahmen ( 97 Männer, 87 Frauen und drei Personen dritten Geschlechts). Die Tatvorwürfe sind meist Hausfriedensbruch, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Bei 503 Personen wurden die Identitätsfeststellungsverfahren durch das Vorlegen von Ausweispapieren, Fotografieren oder durch das Abnehmen von Fingerabdrücken durchgeführt. Zur Identitätsfeststellung mitgenommen wurden 324 Personen. Zwischenzeitlich sind alle Personen entlassen.

Bei dem Einsatz wurden 14 Polizisten verletzt. Ein Beamter konnte seinen Dienst nicht weiter versehen.

Heute endet das Aktionswochenende offiziell. Der Polizeipräsident schloss die Bilanz mit: „Ich glaube, wir alle wünschen uns, dass die Menschen hier in der Region nun zur Ruhe kommen.“

PM der POL Aachen vom 29.10.2018

Allgemein Urteil

Verwaltungsgericht Aachen: Eilantrag erfolglos: „Ende Gelände“ aus Gründen des Umweltschutzes nur auf dem Grundstück „Merscher Höhe“ bei Jülich

Die Polizei hat dem Antragsteller für die Versammlung „Camp für Energietransformation“ vom 25. bis 29. Oktober 2018 statt der angemeldeten Fläche im Bereich der Gemeinde Niederzier („Rurwiesen“) einen Ersatzstandort an der Merscher Höhe bei Jülich (im Folgenden: „Merscher Höhe“) zugewiesen. Das ist aus der Sicht der 6. Kammer rechtlich nicht zu beanstanden.

Zur Begründung heißt es in dem soeben ergangenen Eilbeschluss vom 23. Oktober 2018:

Nach dem Versammlungsgesetz könne die Behörde eine Versammlung verbieten oder von bestimmten Auflagen abhängig machen, wenn die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet sei. Dies beinhalte auch die Möglichkeit, der Versammlung einen Alternativstandort zuzuweisen. Das Recht der Versammlungsteilnehmer, über Ort, Zeitpunkt sowie Art und Inhalt der Veranstaltung selbst zu bestimmen, sei durch den Schutz der Rechtsgüter Dritter und der Allgemeinheit begrenzt. Die Polizei habe zu Recht den Standort „Rurwiesen“ als Ort für die Versammlung abgelehnt. Die Fläche liege im Landschaftsschutzgebiet. Das Umweltamt des Kreises Düren habe hierzu erklärt, das Biotop würde im Falle einer Durchführung der Dauerversammlung mit einer Vielzahl von Zelten und weiteren stationären Einrichtungen konkret geschädigt. Daraus folge unmittelbar auch eine Gefährdung von Rechten der Allgemeinheit. Da die Versammlung „Camp für Energietransformation“ offensichtlich keinen unmittelbaren Bezug zu den Rurwiesen habe, es vielmehr erkennbar in erster Linie um eine räumliche Nähe zu den Tagebauen Hambach und Inden bzw. zum Hambacher Forst gehe, sei dem konkreten Umweltbelang – Schutz des Biotops Rurwiesen – Vorrang einzuräumen. Mit dem Standort „Merscher Höhe“ habe die Polizei zudem einen zumutbaren Ersatzstandort angeboten. Zu Unrecht bemängele der Antragsteller die größere Entfernung zum Hambacher Forst und den hierdurch größeren organisatorischen Aufwand (Einsatz von Shuttlebussen u.Ä.). Gegenstand der Dauerversammlung seien allein die vor Ort (im Camp) stattfindenden Veranstaltungen und nicht das, was die Teilnehmer evtl. noch anlässlich der Teilnahme am Camp an „Besichtigungen“ (des Hambacher Forstes) etc. planten. Im Übrigen betrage auch die Entfernung zwischen den Rurwiesen und der Auftaktkundgebung in Buir am 27. Oktober 2018 etwa 13 km und sei für die Campteilnehmer daher ebenso wenig fußläufig erreichbar wie von dem Alternativstandort „Merscher Höhe“ aus. Das Gleiche gelte für die Entfernung der Campfläche zum Hambacher Forst. Auch eine Teilnahme an den am selben Tag geplanten Demonstrationen von Buir nach Morschenich und zur „Kante“ werde nicht vereitelt. Der Standort „Merscher Höhe“ liege nur ca. 2 km vom Bahnhof Jülich-Nord entfernt, so dass eine Anreise mit ÖPNV zum S-Bahnhof Buir möglich sei. Angesichts dessen sei es auch nicht zu beanstanden, dass die Polizei dem Antragsteller nicht den nunmehr von ihm sogar präferierten Standort am Ellebach zwischen den Ortslagen Ellen und Oberzier („Ellewiesen“) zugewiesen habe. Es handele sich um eine förmlich festgesetzte Überschwemmungsfläche. Hier seien die Errichtung baulicher bzw. sonstiger Anlagen und das Lagern von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern können, untersagt, also auch die Aufstellung von 2 großflächigen Zirkuszelten, 3 Feldküchen, 50 Schlaf-, Versorgungs- und Veranstaltungszelten, einer Bühne, von 50 mobilen Toiletten sowie 4-5 Wohnwagen/Wohnmobilen.

Gegen den Beschluss kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheidet.

Aktenzeichen: 6 L 1586/18

PM des VG Aachen vom 23.10.2018

Allgemein Urteil

Verwaltungsgericht Aachen: „Ende Gelände“: Räumung eines besetzten Hauses in Manheim durch die Polizei zulässig

Mit soeben bekanntgegebenem Beschluss hat die 6. Kammer den am gestrigen Nachmittag gestellten Eilantrag eines Antragstellers gegen die ebenfalls gestern erlassene mündliche Räumungsverfügung des Polizeipräsidiums Aachens abgelehnt. Der Antragsteller besetzt derzeit zusammen mit weiteren Personen eines der leerstehenden, im Eigentum der Firma RWE Power AG stehenden Häuser in Kerpen-Manheim. Ein zuvor durch RWE beim Amtsgericht Köln gestellter Antrag auf Räumung der besetzten Häuser war abgelehnt worden.

Zur Begründung heißt es in der Entscheidung:

Das öffentliche Interesse an der Räumung des besetzten Hauses überwiege das Privatinteresse des Antragstellers. Die Räumung sei auf der Grundlage des Polizeigesetzes NRW zulässig. Hier sei nicht auf das Versammlungsgesetz zurückzugreifen, da das Grundrecht des Antragstellers auf Versammlungsfreiheit nicht tangiert sei. Es liege keine Versammlung im Sinne des Art. 8 Grundgesetz vor. Die pauschale Behauptung des Antragstellers, „bei den 40 – 50 Personen“ handele es sich um eine Versammlung, sei durch nichts belegt. Es sei nichts dafür erkennbar, dass die Besetzung der Häuser – auch wenn sie im Zusammenhang mit den derzeitigen Geschehnissen rund um den Braunkohletagebau Hambach stehe – eine gemeinschaftliche Erörterung und Kundgebung mit dem Ziel der Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung zum Gegenstand habe.

Die Polizei sei im Zeitpunkt ihres Einschreitens zu Recht davon ausgegangen, dass eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden habe und nach wie vor bestehe. Denn es gebe eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für einen Verstoß gegen die Rechtsordnung. Im Zeitpunkt ihres Einschreitens habe sich die Lage für die Polizeibeamten so dargestellt, dass sich der Antragsteller gemeinsam mit einigen anderen Personen ohne Erlaubnis des Eigentümers und Hausrechtsinhabers RWE Zutritt zu einem der Häuser verschafft habe. Trotz mehrfacher Aufforderungen habe er sich nicht entfernt. Es habe daher viel für die Verwirklichung des Straftatbestandes des Hausfriedensbruchs gesprochen. Ob sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass im Einzelfall kein Hausfriedensbruch vorgelegen habe, spiele keine Rolle.

Es habe auch nicht vorrangig der Zivilrechtsweg beschritten werden müssen. Zum einen gehe es nicht um die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche, sondern es stehe vielmehr ein Straftatverdacht im Raum. Zum anderen habe RWE beim Landgericht Köln den Erlass einer einstweiligen Verfügung, gerichtet auf Räumung des Grundstücks, beantragt. Mit Beschluss des Landgerichts Köln vom 22. Oktober 2018 (Az. 5 O 410/18) sei der Antrag aber abgelehnt worden, weil RWE die Hausbesetzer (damit auch den Antragsteller) nicht namentlich habe benennen können. RWE habe lediglich die Angabe „(derzeit ca. 40-50) Besetzer“ gemacht und habe damit die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Antragsschrift nicht erfüllt. Auch jetzt sei nur einer der Hausbesetzer, der Antragsteller im vorliegenden Eilverfahren, namentlich bekannt.

Gegen den Beschluss kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheidet.

Aktenzeichen: 6 L 1601/18

PM des VG Aachen vom 28.10.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): 16-Jähriger fällt erneut auf

Symbolfoto

Am Freitag wurde ein 16-jähriger Jugendlicher aus Bocholt in einer Drogerie in der Innenstadt beim Diebstahl eine Parfumflasche samt Karton beobachtet. Beide wurden durch eine Mitarbeiterin angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 16-Jährige warf den Karton auf die Straße, sodass die Flasche zerbrach.

Der polizeibekannte Jugendliche war in Begleitung von weiteren Jugendlichen aus Bocholt (15 und 17 Jahre alt; ebenfalls polizeibekannt). Die drei Jugendlichen waren vor der Tat bereits bei einem versuchten Fahrraddiebstahl beobachtet worden.

Der 16-Jährige taucht allein in diesem Jahr in 35 Anzeigen der Polizei als Beschuldigter von Straftaten auf (z.B. Körperverletzung, Fahrraddiebstahl, Ladendiebstahl, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte, Hehlerei, Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, Beförderungserschleichung). Zudem galt er mehr als zehnmal als vermisst, weil er jeweils nicht zum vereinbarten Termin in seiner Wohngruppe erschienen war.

Er wurde in Absprache mit einem Richter für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen. Ein weiteres Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 26.10.2018

Allgemein

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): „Ende Gelände“ errichtet rechtswidriges Camp auf einem Sportplatz in der Nähe zum Hambacher Forst – Polizei räumt das Camp – Zelte wurden abgebaut

Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ hat gestern Nachmittag (24.10.18) angefangen ein Camp mit diversen Zelten auf dem ehemaligen Sportplatz in Manheim aufzubauen. Die Errichtung dieses Camps ist rechtswidrig. Die RWE Power AG ist Eigentümer dieses Geländes, ein Strafantrag bzgl. Hausfriedensbruch wurde gestellt. Den mehrfachen Aufforderungen der Polizei, das Camp freiwillig zu verlassen, kamen die Besetzer des Sportplatzes nach intensiven Gesprächen und anschließenden Lautsprecherdurchsagen nur zum Teil nach. Die Polizei räumte daraufhin das Gelände. Mehrere Dutzend Personen leisteten hierbei passiven Widerstand, als sie von den Beamten mit einfacher körperlichen Gewalt aus den Sitzblockaden herausgelöst und anschließend aus dem Bereich herausgetragen werden mussten. Bei 109 Personen führte die Polizei Maßnahmen zur Identitätsfeststellung durch, im Laufe der Nacht wurden diese wieder entlassen. Alle Personen erhielten einen Platzverweis, sie erwartet zudem ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. Polizeibeamte sowie RWE- Mitarbeiter im Auftrag der Polizei bauten die vorhandenen Zelte ab; die Zelte und zurückgelassene Gegenstände wurden von der Polizei zur Gefahrenabwehr und zur Eigentumssicherung sichergestellt. Die weitere Sicherung des geräumten Geländes übernimmt der Eigentümer (RWE Power AG).

PM der POL Aachen vom 25.10.2018

Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Warstein (Nordrhein-Westfalen): Zusammenstoß mit einem Streifenwagen, Polizeibeamtin leicht verletzt

Am Dienstag, den 23.10.2018, gegen 19.30 Uhr, bog ein Streifenwagen der Polizei in Warstein im Rahmen einer Einsatzfahrt vom Domring kommend nach links auf die Hauptstraße ab. Die eingesetzten Einsatzkräfte waren mit eingeschalteten Blaulicht unterwegs. Im Einmündungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 55 jährigen Mann, der mit seinem Range Rover die Hauptstraße in Richtung Meschede befuhr. Bei diesem Zusammenstoß wurde die Fahrerin des Streifenwagens, eine 25-jährige Polizeibeamtin und die 60-jährige Beifahrerin im Range Rover, leicht verletzt. Die Polizeibeamtin wurde durch den alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die 60-jährige Beifahrerin im Range Rover wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine benachbarte Polizeidienststelle.

PM der KPB Soest vom 24.10.2018