Tag Archives: Mecklenburg-Vorpommern

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizist aus Hessen im Dienst tödlich verunglückt/ Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert

ie Fahrzeuge und Boote der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns tragen ab sofort Trauerflor und Trauerbeflaggung.

Mecklenburg-Vorpommerns Polizistinnen und Polizisten bekunden damit als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer um einen Polizeibeamten des Landes Hessen, der in Ausübung des Dienstes bei einem Verkehrsunfall getötet wurde.

Innenminister Lorenz Caffier. „Wenn die Streifenwagen und Boote der Polizei Trauer tragen und von ihren Funkantennen Trauerbänder wehen, zeigt dies unseren befreundeten Kolleginnen und Kollegen in Hessen, dass unsere Polizistinnen und Polizisten ihnen und den Angehörigen des verstorbenen Kollegen in der schweren Zeit der Trauer beistehen.“

Die Trauerflore können ab sofort an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

Infolge eines Verkehrsunfalles ohne Fremdeinwirkung im Rahmen einer Alarmfahrt am 09.02.2019 verunfallte ein Streifenwagen der Polizeiautobahnstation Südhessen. Beide Fahrzeuginsassen (Polizeibeamte des PP Südhessen) wurden schwer verletzt. Am 26.02.2019 erlag der lebensgefährlich verletzte 33-jährige Kollege seinen schweren Unfallverletzungen.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Südhessen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4204235

PM des Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern vom 27.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener wollte Rettungssanitäter mit Schraubendreher angreifen

In Hagenow hat ein betrunkener 55-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag versucht, einen Rettungssanitäter mit einem Schraubendreher anzugreifen. Der Vorfall ereignete sich in einem Rettungswagen, mit dem der 55-Jährige ins Krankenhaus gebracht werden sollte. Der Betrunkene hatte plötzlich einen Schraubendreher hervorgeholt und versucht, auf den Rettungssanitäter einzustechen. Das Opfer konnte den Angriff abwehren und dem 55-Jährigen den Schraubendreher abnehmen. Verletzt wurde niemand. Wie sich herausstellte, hatte der stark betrunkene Mann zuvor schwer atmend im Flur eines Mehrfamilienhauses gelegen. Ein besorgter Bewohner rief daraufhin die Rettungskräfte, die den Mann zur weiteren Behandlung in Krankenhaus bringen wollten. Der 55-Jährige ist nach einem Zwischenaufenthalt im Krankenhaus ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Gegen ihn wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstandes ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 01.02.2019

Allgemein Bravo

Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern): Bundespolizei verhaftet seit 2013 per internationalem Haftbefehl gesuchten Mann

Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges auf der BAB 11 am gestrigen Nachmittag (9. Januar 2019) stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk fest, dass gegen den Fahrzeugführer ein internationaler Haftbefehl besteht. Der polnische Staatsangehörige wurde wegen begangener Betrugsdelikte durch die Republik Polen per Haftbefehl aus dem Jahr 2013 gesucht. Der 55-Jährige soll im Rahmen der Internationalen Rechtshilfe nach Polen ausgeliefert werden. Er wurde durch die Bundespolizisten vor Ort verhaftet. Die Eröffnung des Haftbefehls am zuständigen Amtsgericht soll noch am heutigen Tag erfolgen.

PM der BPOLI Pasewalk vom 10.01.2019

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Feuerzeugpistole löst Polizeieinsatz aus

Ein Anwohner der Joseph-Haydn-Straße informierte am gestrigen Abend die Polizei. Er war durch laute Musik eines Autoradios aufmerksame geworden und schaute aus dem Fenster. Was er sah, hinterließ einen zweifelhaften Eindruck.

Eine junge Frau tanzte nach der Musik, die aus ihrem Fahrzeug drang. Dann legte sie eine silberfarbene Pistole auf eine Mauer, später dann in ihre Handtasche. Der Anwohner konnte nicht erkennen, ob es sich hierbei um eine echte Schusswaffe handelte.

Folgerichtig informierte er die Polizei. Die junge Frau wurde in ihrer Wohnung angetroffen und nach dem pistolenähnlichen Gegenstand befragt. Bereitwillig zeigte die 33-jährige Schwerinerin die Waffe, die sich als Feuerzeug entpuppte. Auf den ersten Blick war das Feuerzeug nicht sofort von einer echten Schusswaffe zu unterscheiden gewesen.

Gegenstände, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen, werden neben anderen dem Begriff »Anscheinswaffe« zugeordnet und sind vom Waffengesetz erfasst.

Problematisch ist nicht der Besitz, sondern das Führen im öffentlichen Raum. Um keine kritischen Situationen zu provozieren, sollte beachtet werden, dass täuschend echte Waffennachbildungen in der Öffentlichkeit nichts verloren haben.

»Wer z.B. Polizisten mit einer Anscheinswaffe gegenübertritt, bringt sich und andere damit unwillkürlich in Lebensgefahr«

Auch wenn die Auswirkung ihres Handelns so nicht beabsichtigt war, wurde durch die Polizei eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen die Schwerinerin gefertigt. Die Anscheinswaffe wurde eingezogen.

PM der PI Schwerin vom 09.01.2019

Allgemein

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Sturmtief „Zeetje“: Streifenfahrt endete im Wasser

Wie bekannt, blieb gestern Vormittag ein Streifenwagen im Überschwemmungsbereich des Wismarer Hafens liegen. Die Streifenbeamten des Polizeihauptreviers Wismar befanden sich am Schiffbauerdamm und überwachten unter anderem die Einhaltung der dortigen Straßensperre, die die Stadt Wismar aufgrund des gestiegenen Wasserpegels veranlasst hatte. Als dann ein Fahrzeug die Sperrung missachtete, versuchten die Beamten dem Kleintransporter zu folgen und fuhren in den vom Wasser bedeckten Teil der Straße ein. Bereits nach kurzer Zeit bemerkten die Kollegen, dass sie den Wasserpegel unterschätzt hatten und wendeten. Bevor sie jedoch wieder festen Boden unter den Rädern hatten, versagte der Streifenwagen seinen Dienst. Der Wagen wurde in der Folge durch die Feuerwehr geborgen und mit einem Abschleppfahrzeug zur Dienstelle verbracht.

Nachdem der Motor gestern noch ansprang, versagte er heute seinen Dienst. Vor dem Hintergrund der Schadensermittlung und einer Reparatur wurde das Fahrzeug in eine Werkstatt gebracht. Der Umfang bzw. die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.

Ob die Beamten für den entstandenen Schaden aufkommen müssen, wird derzeit durch die Polizeiinspektion Wismar geprüft.

PM der PI Wismar vom 03.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Woldegkt (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens der Polizei

Am 13.12.2018 gegen 18:15 Uhr kam es auf der B104 in der Ortschaft Woldegkt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Friedland und einem PKW. Hierbei befuhr der 58-jährige Fahrer eines PKW Opel die Straße „Wiesengrund“ in Richtung der B104. Zur gleichen Zeit befuhr eines Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Friedland die B104 aus Richtung Stadtzentrum kommend in Richtung der ortschaft Petersdorf. Dabei nutzten sie Blaulicht und Sirene, da sie auf dem Weg zu einem polizeilichen Einsatz waren. An der Einmündung Wiesengrund / B104 fuhr der 58-jährige auf die B104 ohne die Vorfahrt und das Blaulicht mit Sirene des Funkstreifenwagens zu beachten. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Hierbei wurden die beiden Fahrzeugführer und die Beifahrerin im Funkstreifenwagen verletzt. Alle wurden mit Rettungsfahrzeugen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die beiden Polizeibeamten konnten dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der 58-jährige Unfallverursacher wurde stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000,-EUR. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Während der Unfallaufnahme musste die B104 für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 14.12.2018

Allgemein Bravo

„Tröste-Teddys“ jetzt auch in der Polizeiinspektion Anklam (Mecklenburg-Vorpommern)

Seit Oktober 2018 beteiligt sich die Polizeiinspektion Anklam an einem Projekt der Deutschen Teddy-Stiftung. Das Ziel: Kindern in schwierigen Situationen helfen. Erfahrungen zeigen, dass die kleinen Mädchen und Jungen oftmals überfordert sind, wenn sie sich selbst in Notlagen befanden oder Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls oder einer Straftat wurden. Viele Erwachsende können sich sicher noch an die eigene Kindheit erinnern. Das Kuscheltier war nicht nur ein Wegbegleiter, den man mit ins Bett oder in den Urlaub genommen hat, sondern auch eine Trostspender. Darüber hinaus kann ein Teddybär Einsamkeit lindern, Liebe schenken und Zuwendung geben. Mit genau diesen positiven Eigenschaften soll ein solches negatives Erlebnis überlagert werden und dazu beitragen, eine Traumatisierung der Kinder zu vermeiden. Darüber hinaus können Teddybären den Polizeibeamtinnen und -beamten helfen, Zugang zu verängstigten oder verletzten Kindern zu bekommen.

Die Deutsche Teddy-Stiftung wurde bereits 1998 gegründet und hat bereits mehr als 100.000 Teddybären an Kinder in Not verteilt. Dabei werden zahlreiche Rettungsfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei, Feuerwehrfahrzeuge und die Ambulanzen von Krankenhäusern mit Teddybären ausgestattet. Das Projekt wird u. a. durch Spenden von Unternehmen finanziert, wie es auch die Notus Energy Wind GmbH & Co. KG aus Anklam getan hat. Dank dieser Spende konnte die Teddy-Stiftung der Polizeiinspektion Anklam eine Anzahl an Teddys zur Verfügung stellen, sodass wenigstens an allen Dienststellenstandorten in Anklam, Greifswald, Pasewalk, Heringsdorf, Ueckermünde und Wolgast eine kleine Anzahl an Teddys zur Verfügung steht. Die Polizeibeamtinnen und -beamten können somit sehr schnell und relativ unbürokratisch den kleinen Mädchen und Jungen einen „Tröste-Teddy“ überreichen, wenn es die Situation erfordert.

In den vergangenen zwei Monaten konnten bereits einige „Tröste-Teddys“ an Kinder übergeben werden. Hier ein Beispiel: Im Rahmen eines Polizeieinsatzes im Oktober 2018 in der Nähe von Anklam wurde der 43-jährige Vater gewalttätig und griff die eingesetzten Beamten an. Während einer Widerstandshandlung wurde der Vater zu Boden gebracht und gefesselt. Die 6-jährige Tochter war ebenfalls anwesend und hatte den Vorfall beobachtet. Um eine Traumatisierung zu vermeiden, wurde dem Mädchen ein „Tröste-Teddy“ überreicht.

Die Polizeiinspektion Anklam hofft auch in Zukunft auf zahlreiche Unterstützer aus den verschiedensten Bereichen, um dieses Projekt in der Region Vorpommern-Greifswald aufrechtzuerhalten und möglichst vielen Kindern helfen zu können.

PM der PI Anklam vom 07.12.2018

Allgemein

Müritzkreis (Mecklenburg-Vorpommern): Fund eines menschlichen Schädels

Am 29.11.2018 wurde der Polizei mitgeteilt, dass auf dem Komposthaufen eines Friedhofes in einer Gemeinde im Müritzkreis ein menschlicher Schädel gefunden wurde. Demnach waren zwei Mitarbeiter bei den alljährlichen Umschichtungen des besagten Komposthaufens im Einsatz, als der vermeintliche Schädel sichtbar wurde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Komposthaufens und des angrenzenden Bereiches konnten durch die Beamten weitere Knochenfragmente festgestellt werden.

Daraufhin kamen die Beamten des Kriminaldauerdienstes zu Einsatz. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass die Polizei nach jetzigem Kenntnisstand davon ausgeht, dass es sich um einen menschlichen Schädel handelt. Auf Grund der starken Verwesung des Schädels wird derzeit von einer Liegezeit von mehreren Jahrzehnten ausgegangen. Somit schließt die Polizei einen Zusammenhang zu den Vermisstenfällen der vergangenen Jahre derzeit aus. Der Schädel sowie alle Knochenfragmente wurden sichergestellt und werden durch die Rechtsmedizin untersucht.

PM der PI Neubrandenburg vom 30.11.2018

Allgemein Bravo

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Reise eines Polen endete in der JVA Bützow

Für einen am 21. November 2018 aus Norwegen über Dänemark am Rostocker Überseehafen eingereisten polnischen Staatsbürger endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt Bützow.
Aufgefallen war der Mann den Bundespolizisten im Seehafen bei einer Kontrolle kurz nach der Fähreinreise aus Dänemark. Bei der Überprüfung seiner Personalien konnte festgestellt werden, dass er zur Festnahme zum Zwecke der Auslieferung international ausgeschrieben war. Hintergrund dieses Auslieferungsersuchens ist ein polnischer Haftbefehl wegen Eigentumsdelikten mit dem der Gesuchte zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe von über einem Jahr verurteilt wurde. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Rostock wurde er dann in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.
Die Person führte außerdem vier Mobiltelefone mit sich, für die keine Eigentumsnachweise vorgelegt werden konnten. Um die Eigentümer vor dem Verlust der Sachen zu schützen, wurden die Telefone durch die Beamten der Bundespolizei sichergestellt. Die Ermittlungen zur Herkunft der Geräte dauern an.

PM der BPOLI Rostock vom 22.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern): Männliche, leblose Person auf einem Parkplatz

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion West und der Staatsanwaltschaft Potsdam

Heute Vormittag gegen 09:25 Uhr wurde eine männliche, leblose Person auf einem Parkplatz in der Nähe von Sassnitz aufgefunden. Bei den sich anschließenden Ermittlungen zur Todesursache und Identität der Leiche wurde festgestellt, dass es sich hierbei um einen flüchtigen Tatverdächtigen handelt. Dieser soll am Abend des 06.11.2018 mit einer Schusswaffe auf Personen vor einem Schnellimbiss in Blankenfelde-Mahlow, Ortsteil Glasow geschossen und dabei einen 49-jährigen Mann schwer verletzt haben. Die hiesige Mordkommission hatte die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der 63-Jährige durch ein Fremdverschulden starb.

Ursprungsmeldung:

Landkreis Teltow-Fläming, Blankenfelde-Mahlow, OT Glasow, Alt Glasow, Außenbereich Imbiss
Mordkommission ermittelt zu versuchtem Tötungsdelikt
Tatzeit: Dienstag, 06.11.2018, 19:50 Uhr

Nach derzeitigem Kenntnisstand  kam es gestern Abend in Blankenfelde-Mahlow im Ortsteil Glasow  gegen 19:50 Uhr vor einem Imbiss zu einer Schussabgabe, bei der ein 49-jähriger Mann verletzt worden ist.

Inwieweit eine vorangegangene verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor dem Imbiss hier im Zusammenhang steht, wird derzeit überprüft.

Der 49-jährige Geschädigte wurde zur Behandlung seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Mordkommission und Spezialisten der Kriminaltechnik wurden bereits gestern Abend informiert und haben die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt übernommen.

PM der PD West vom 08.11.2018

 

Allgemein Bravo

Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern): Bundespolizei nimmt Diebesbande mit Minibagger im Werte von 20.000 Euro fest

Am 31.10.2018 gegen 01:45 Uhr nahmen Bundespolizisten in der Ortschaft Langsdorf drei Männer (19,20,24 Jahre), die mit einem polnischen Transporter unterwegs waren, fest. Der mitgeführte Anhänger mit deutschen Kennzeichen und mit einem Minibagger im Wert von 20.000 Euro beladen wurde anschließend sichergestellt.

Die Überprüfung der drei polnischen Staatsangehörigen ergab, dass der 19-jährige Fahrer durch das Amtsgericht Neubrandenburg zur Festnahme aufgrund eines Haftbefehls wegen unentschuldigtem Nichterscheinens zur Hauptverhandlung wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls ausgeschrieben und gesucht wurde. Darüber hinaus konnte er bei der Kontrolle keinen Führerschein vorweisen. Die Überprüfung beim Gemeinsamen Zentrum der Deutsch-Polnischen Polizei in Swiecko ergab, dass er keinen Führerschein besitzt.

Ein weiterer Insasse, 24 Jahre, händigte den Beamten eine polnische ID-Karte (Personalausweis) aus. Hier stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten beim Identitätsabgleich fest. Die Überprüfung ergab, dass der Mann die ID-Karte eines anderen Inhabers nutzte, da er bereits polizeilich wegen schweren Bandendiebstahls polizeibekannt ist.

Weitere Ermittlungen zum mitgeführten Anhänger in den Morgenstunden ergaben, dass der Anhänger inklusive Minibagger der Marke Atlas in der Nacht von einem im Umkreis liegenden Firmengelände entwendet wurde. Der Eigentümer, der gegen 06:45 Uhr durch Beamte des Polizeireviers Sanitz befragt wurde, hatte den Diebstahl seines Eigentums noch nicht bemerkt und stellte nun Strafanzeige.

Das Trio muss nun sich nun wegen Bandendiebstahl, Ausweismissbrauch sowie Führen eines KFZ ohne erforderliche Erlaubnis verantworten. Der 19-jährige ist aufgrund eines bestehenden Haftbefehls auf direktem Weg in die Justizvollzugsanstalt Stralsund eingeliefert worden.

PM der BPOLI Stralsund vom 01.11.2018

Bildquelle: BPOLI Stralsund

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz mit Seniorin in Rostock

Am Dienstabend gegen 20:00 Uhr kam es in der Rostocker Straße „An der Jägerbäk“ zum Einsatz von Rettungskräften und der Polizei. Eine Rostockerin hatte beim Schieben ihres Fahrrades das Gleichgewicht verloren und war gestürzt.

Allerdings lehnte die durch den Sturz unverletzte 74-Jährige jede Hilfe ab und schlug und trat pöbelnd um sich. Aufgrund ihrer Alkoholisierung, ein vorläufiger Wert ergab über 1,8 Promille, konnte sich die Dame nicht orientieren und war durch die Polizeikräfte zunächst in Gewahrsam genommen worden. Im Polizeihauptrevier Reutershagen versuchte die Frau dann, sich nun selbst Verletzungen beizubringen. Die schnelle Reaktion der Polizeibeamten verhinderte dieses. Die Rostockerin wurde zur medizinischen Betreuung in eine Klinik verbracht.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

Allgemein Fußball

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Ausschreitung vor dem Spiel FC Hansa Rostock gegen 1. FC Nürnberg

Am 31.10.2018, gegen 11:00 Uhr kam es in der Maßmannstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Fans des 1. FC Nürnberg und den Fans des FC Hansa Rostock. Die Polizei konnte die Gruppierung trennen. Bei den polizeilichen Maßnahmen kam es zur Abgabe eines Warnschusses. Es wurden keine Personen verletzt. Die konkreten Abläufe und Hintergründe werden nun zu ermitteln sein.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

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Ergänzungsmeldung zur Pressemeldung – Ausschreitung vor dem Spiel F.C. Hansa Rostock gegen 1. FC Nürnberg

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen kann zusätzlich zur Pressemeldungvom 31.10.2018 – 12:44 Uhr folgendes ergänzt werden: Am Mittwochvormittag gegen 11:00 Uhr kam es in der Maßmannstraße durch Fans des F. C. Hansa Rostock zu einem körperlichen Übergriff auf Fans des 1.FC Nürnberg. Zeitgleich trafen zivil eingesetzte Polizeibeamte am Tatort ein und unterbanden weitere körperliche Übergriffe. Dabei kam es zur Abgabe eines Warnschusses, bei dem niemand verletzt wurde. Während mehrere Tatverdächtige flüchten konnten, wurde ein Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen. Gegen den polizeilich bekannten 20-jährigen Rostocker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern derzeit noch an.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bergen (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen

Am 26.10.2018 kam es gegen 14:30 Uhr in Bergen auf der Stralsunder Chaussee zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Ein Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Bergen fuhr mit Sondersignal ,zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, auf der Stralsunder Chaussee in Richtung der B96. Die 57-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta stand mit ihrem PKW an der Total-Tankstelle und wollte an der Kreuzung die Fahrbahn in Richtung Ruschwitzstraße befahren. Beim Befahren der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Funkstreifenwagen und dem Ford Fiesta. Durch den Aufprall drehte sich der Ford Fiesta auf der Fahrbahn und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stehen. Die 27-jährige Polizeivollzugsbeamtin und die 57-jährige Fahrerin des PKW Ford wurden leichtverletzt und mittels RTW ins Krankenhaus Bergen gebracht. Beide verletzten Personen wurden nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 6000,-EUR. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Kreuzung zeitweise halbseitig gesperrt werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.10.2018

Widerliches

Stellungnahme: F.C.Hansa verurteilt geschmackloses Fan-Banner

Liebe Mitglieder, liebe Fans, Sponsoren und Unterstützer unserer Kogge,

bedauerlicherweise wurde unser heutiges Heimspiel von einer mehr als geschmacklosen Aktion überschattet.

Während der Partie gegen den SC Fortuna Köln wurde auf der Südtribüne des Ostseestadions ein Spruchband mit der Aufschrift „Kennzeichnungspflicht für Silvio Bamberg“ gezeigt.

Wie der F.C. Hansa Rostock am Abend erfahren hat, ist Silvio Bamberg vor einigen Wochen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der F.C. Hansa Rostock möchte sich in aller Form bei den Angehörigen des Verstorbenen und der gesamten Polizei für diese Pietätlosigkeit entschuldigen. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie zutiefst beschämend und unangenehm diese Aktion ist.

Wir sind fassungslos und schockiert über dieses Transparent, das an Niveaulosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Wie takt- und skrupellos muss man sein, einen Verstorbenen zu verunglimpfen und seiner trauernden Familie zusätzlichen Schmerz zuzufügen? Das ist nicht der F.C. Hansa Rostock! Der FCH steht für eine lebendige Fankultur und ist auf diese auch sehr stolz. Konstruktiv kritische Spruchbänder auf den Tribünen sind ohne Frage ein Teil der Fankultur, allerdings hat niemand das Recht unseren Verein und unser geliebtes Wohnzimmer für Anstandslosigkeiten wie das heute gezeigte Banner zu missbrauchen.

Heute ist ein Tag, an dem sich einige, die Hansa ihren Herzensverein nennen, ein wahres Armutszeugnis ausgestellt haben und die Werte, für die unser F.C. Hansa steht, massiv untergraben und mit Füßen getreten haben.

Keine Niederlage auf dem Feld, keine Geldstrafe vom Verband, keine negative Schlagzeile ist ein so harter Schuss gegen unsere Kogge wie dieses Transparent! Es ist einfach nicht nachzuvollziehen und macht unglaublich wütend! Wie kann man den Hinterbliebenen, wie kann man unserem Verein nur so etwas antun?!

Der trauernden Familie, der Polizei und allen, die unseren Verein leben und lieben und mit der heutigen Aktion genauso beschämt wurden, sei versichert, dass der F.C. Hansa es nicht bei diesem Statement belassen und nun einfach zur Tagesordnung übergehen wird. Dieser Vorfall muss und wird aufgearbeitet und auch auf der anstehenden Mitgliederversammlung – dem höchsten Gremium unseres Vereins – thematisiert.

Voller Beschämung!
Robert Marien
Vorstandsvorsitzender F.C. Hansa Rostock e.V.

Pressemitteilung des FC Hansa Rostock vom 27.10.2018

Allgemein Widerliches

Statement des Leiters der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert, zu den Vorkommnissen am 27.10.2018 im Rostocker Ostseestadion

Der Leiter der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert, bedankt sich nach dem geschmacklosen und verunglimpfenden Verhalten einiger sogenannter Fans auf der Südtribüne im Rahmen des letzten Spiels gegen den SC Fortuna Köln beim Clubchef des F.C. Hansa Rostock Robert Marien und beim Aufsichtsrat Dr. Chris Müller von Wrycz Rekowski für das klare Bekenntnis zu den Werten des Fußballs und die eindeutige Positionierung zur Polizei.

„Wir lassen uns unsere Trauer um unseren Kollegen nicht nehmen und sind in Gedanken bei seiner Frau und den beiden kleinen Mädchen. Das Verhalten dieser Straftäter fordert uns umso mehr, unsere Menschen, unseren Rechtsstaat und den Verein F.C. Hansa Rostock wirkungsvoll zu schützen, ganz wie es unser bei einem tragischen Unglück verstorbener Kollege, Freund und Mitarbeiter in der Vergangenheit getan hat. Das öffentliche Präsentieren und das anschließende öffentliche Zerreißen eines Spruchbandes mit seinem Namen, in Kenntnis des kürzlich Todes unseres Kollegen, ist ein Akt, der Erziehung und Anstand deutlich vermissen lässt.“ sagte Michael Ebert.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gem. §189 StGB eingeleitet.

„Wir werden am Montag gemeinsam mit dem F.C. Hansa Rostock beraten, wie wir die Familie des verunglückten Mitarbeiters unterstützen können.“

PM des PP Rostock vom 28.10.2018

Allgemein Blog Bravo

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Dank für couragiertes Handeln von Stralsunder Bürgern

Die Polizei in Stralsund bedankt sich recht herzlich bei den Stralsunder Bürgerinnen und Bürgern für die Hinweise, die sie am vergangenen Freitag im Rahmen einer polizeilichen Verfolgung gaben, um den mutmaßlichen Tätern auf der Spur zu bleiben.

Während einer Verkehrskontrolle am 21.09.2018 in der Stralsunder Sackgasse hörten die kontrollierenden Beamten gegen 17:35 Uhr Hilferufe aus einer Wohnung der dortigen Straße. Sie entschlossen sich den Rufen nachzugehen, da hier eine Straftat nicht ausgeschlossen werden konnte. In der Folge wurde der Beamtin und ihrem Kollegen mitgeteilt, dass zwei maskierte Männer nach einem sichtbaren Gerangel über den Balkon flüchteten. Der Beamte folgte ihnen und sprang ebenso über den Balkon. Die Polizistin schnitt den Fluchtweg über das Treppenhaus ab, sodass es beiden gelang, einen der Tatverdächtigen zu fesseln und in Gewahrsam zu nehmen. Dem zweiten Tatverdächtigen folgte die Beamtin zu Fuß über den Frankendamm in Richtung Hühnerberg und erhielt dabei viele Hinweise von Bürgern, die den Flüchtenden wahrnahmen und somit den Fluchtweg aufzeigen konnten.
Der Tatverdächtige sprang in einen Pkw VW, um als Beifahrer seine Flucht fortzusetzen. Obwohl die Polizistin bereits an der Fahrzeugtür war und die unbekannten Männer aufforderte, auszusteigen, fuhren sie los und flüchteten weiter. Ein weiteres Mal bekam die Beamtin Hilfe von einem Pkw-Fahrer, der das Ganze beobachtete und die Beamtin für ein kurzes Stück mitnahm. Die Verfolgung musste allerdings durch einen Verkehrsunfall in anderer Sache abgebrochen werden. Trotzdem konnten die Täter namhaft gemacht werden, denn Kennzeichen und Beschreibung der Täter wurden gemerkt beziehungsweise notiert.

Die Ermittlungen in dem Fall, auch zu den Hintergründen und Motiven der Tat, dauern weiterhin an. Jedoch kann bereits jetzt mitgeteilt werden, dass es sich bei einem der Täter um einen 39-Jährigen aus Stralsund handelt, der sich nun wegen des Verdachts des Raubes und Hausfriedensbruchs verantworten muss.

Die Polizei bedankt sich – insbesondere im Namen der beiden Beamten – bei den Bürgerinnen und Bürgern für deren Mithilfe und couragierten Einsatz zur Identifizierung der Täter.

PM der PI Starlsund vom 24.09.2018

Allgemein

B.Z.: Prozess in Neubrandenburg Nach tödlichem Schuss auf Einbrecher – Polizist wird „verdeckt angehört“

„Im Prozess um einen Einbruch in ein Döner-Bistro, bei dem ein mutmaßlicher Täter in Neubrandenburg getötet wurde, soll der Polizeischütze nun doch als Zeuge gehört werden.“

Online-Artikel, 19.09.2018
https://www.bz-berlin.de/deutschland/nach-toedlichem-schuss-auf-einbrecher-polizist-wird-verdeckt-angehoert

Allgemein

svz. de: Versetzung und Disziplinarverfahren – Polizist vor Hitlerbild

„Bei einer Durchsuchung werden Fotos gefunden, auf denen ein Polizeibeamter vor Utensilien aus dem Dritten Reich zu sehen ist. Ihm droht die Entlassung aus dem Dienst.“

Online-Artikel, 07.09.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern): Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus

Am 08.09.2018 gegen 21:30 Uhr kam es in Grevesmühlen zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus, der durch die Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Durch eine starke Rußentwicklung wurden jedoch sowohl das im Haus befindliche Bekleidungsgeschäft als auch zwei darüber liegende Wohnungen beschädigt. Ein 65-jähriger Wohnungsinhaber musste vorsorglich mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus verbracht werden. Ein zweiter 22-jähriger Wohnungsinhaber kam vorübergehend unverletzt bei Bekannten unter. Ein Polizeibeamter erlitt am Einsatzort ebenfalls eine leichte Rauchgasintoxikation und befindet sich vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Der Brandort wurde umgehend durch die Kriminalpolizei untersucht. Da die Brandursache bisher nicht eindeutig geklärt werden konnte, wurde ein spezieller Brandursachenermittler angefordert. Die Polizei geht derzeit von einer Brandstiftung aus und führt nun intensiv die weiteren Ermittlungen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich im Polizeirevier Grevesmühlen unter der 03881 7200 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

PM des PP Rostock vom 09.09.2018

Allgemein

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): 37-jähriger Tatverdächtiger nach Schüssen in einer Stralsunder Wohnung jetzt in Haft

Der 37-Jährige, welcher am 24.08.2018 in den Vormittagsstunden in Stralsund für einen Polizeieinsatz gesorgt hatte, befindet sich nun in Haft. Er wurde am 25.08.2018 im Amtsgericht Stralsund einem Richter vorgeführt. Dieser erließ im Anschluss einen Haftbefehl. Der 37-jährige Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Im Auftrag Peter Wojciak, Polizeihauptkommissar, Polizeipräsidium Neubrandenburg, Einsatzleitstelle, Polizeiführer vom Dienst

PM des PP Neubrandenburg vom 26.08.2018

Allgemein

Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern): Diebstahl eines Verkehrsleitkegels während eines Polizeieinsatzes

Am Sonntag, den 19.08.2018 gegen 13:00 Uhr begaben sich die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz zu einem Einsatz in den Bürgerseeweg in Neustrelitz, zum ehemaligen Truppenübungsplatz, nachdem ein Bürger dort Munition aufgefunden hatte.

Die Polizeibeamten stellten vor Ort drei Panzerminen vom Typ TM 57 fest. Der Fundort wurde durch die Beamten abgesperrt und bis zum Eintreffen des Munitionsbergungsdienstes Rügen gesichert. Die Zuwegung zu dem unwegsamen Fundort wurde für den ortsunkundigen Munitionsbergungsdienst kenntlich gemacht. Hierzu wurde im Bürgerseeweg ein Verkehrsleitkegel auf den Gehweg zur Einfahrt des Truppenübungsplatzes aufgestellt. Gegen 16:15 Uhr traf der Munitionsbergungsdienst vor Ort ein und konnte die Panzerminen bergen. Nach dem Einsatz stellten die Beamten gegen 16:30 Uhr fest, dass der aufgestellte Verkehrsleitkegel entwendet wurde. Eine Nachsuche vor Ort führte nicht zum Auffinden des Einsatzmittels. Der Schaden beträgt ca. 20,-EUR.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz ermitteln nun wegen Diebstahl.

Hinweise zum Verbleib des Verkehrsleitkegels oder zum Täter nimmt die Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981- 258 224 entgegen.

PM der PI Neubrandenburg vom 21.08.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben Widerliches

Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern): Bürger greift Kameraden bei Löscheinsatz tätlich an

Symbolfoto

Ein so genannter „Reichsbürger“ hat am Samstagabend (04.08.2010, ca. 21:30 Uhr) in Groß Teetzleben (LK MSE)Kameraden der Feuerwehr bei einem Löscheinsatz tätlich angegriffen. Der Tatverdächtige hatte auf einem Gelände im Ort ein Lagerfeuer entzündet. Ein Hinweisgeber bemerkte dies und benachrichtigte die Rettungsleitstelle. Wegen des trockenen Bodens wollten etwa 15 Kameraden das Feuer sofort löschen. Der Tatverdächtige versuchte, die Kameraden körperlich bei ihrer Arbeit zu behindern. Da beim Löschen Eile geboten war, haben die Kameraden entschieden, den Tatverdächtigen für die Dauer des Löscheinsatzes festzusetzen. Ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden. Die Kameraden blieben bei dem Übergriff unverletzt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Neubrandenburg vom 05.08.2018

Allgemein Unfall

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit einem Funkstreifenwagen

Am 03.07.2018 gegen 09:50 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen. Der 55-jährige Fahrzeugführer des Funkstreifenwagens befuhr die den Schweriner Damm (B192) aus Richtung Neubrandenburg kommend in Richtung Stadt Waren. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete der 55-jährige Polizeibeamte das Rotlicht der Lichtzeichenanlage an der Kreuzung Schweriner Damm/Mecklenburger Straße, so dass es zum Zusammenstoß mit einem 59-jährigen Fahrradfahrer gekommen ist, welcher bei „grün“ den Schweriner Damm überqueren wollte. Der Fahrradfahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Am Fahrrad entstand ein Schaden von ca. 300 Euro und am Funkstreifenwagen ein Schaden von ca. 100 Euro. Die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren waren vor Ort und haben den Verkehrsunfall aufgenommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 03.07.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Mann wirft sich vor Streifenwagen

Am 19.06.2018 um ca. 16:20 Uhr warf sich ein 46-jähriger Mann in der Straße Langenort in Rostock vor ein fahrendes Polizeifahrzeug.

Dieser Handlung ging ein polizeilicher Unterstützungseinsatz an der genannten Örtlichkeit voraus. Durch Mitarbeiter des Jugendamts wurde dort der 12-jährige Sohn des Mannes in staatliche Obhut genommen. Zudem musste ein bestehendes Hausverbot gegen den Mann durchgesetzt werden.

Als die eingesetzten Polizeikräfte anschließend den Ort verließen, warf sich der 46-Jährige plötzlich vor den fahrenden Streifenwagen. Nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung blieb er unverletzt. Aufgrund seines Verhaltens und geäußerter körperlicher Beschwerden wurde er im weiteren Verlauf in medizinische Betreuung übergeben. Zudem wurde ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet.

PM des PP Rostock vom 19.06.2018

Allgemein

Innenminister Lorenz Caffier zu den Angriffen auf das private Umfeld eines Polizeibeamten in Hitzacker: Linke Gewalt darf nicht verharmlost werden

Am vergangenen Freitag haben ca. 60 teilweise vermummte Personen, die dem linken Spektrum zugehörig sein sollen, im niedersächsischen Hitzacker das Grundstück des privaten Wohnhauses eines Polizeibeamten gezielt aufgesucht, gestürmt und dessen Familie eingeschüchtert.

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der Innenminister der Union, Lorenz Caffier, appellierte mit Bezug auf diesen Angriff an Politik und Gesellschaft: „Linke Gewalt darf nicht mehr verharmlost und von Teilen des politischen Spektrums in Deutschland insgeheim noch entschuldigt werden, sonst werden solche Auswüchse eines Tages zur Gefahr für das staatliche Gewaltmonopol.“ Gleichzeitig forderte Minister Caffier gleichermaßen ein konsequentes Einschreiten des Rechtsstaates gegen linke und rechtsextreme Gewalt. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Ausschreitungen, Verwüstungen und Plünderungen von Linksextremisten beim G20 Gipfel in Hamburg.

PM des Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern vom 20.05.2018

 

An diesem Statement könnten sich viele ein Beispiel nehmen. Ich warte nämlich irgendwie immer noch auf den gesamtgesellschaftlichen Aufschrei…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Nordkurier: Obszöne Geste bleibt teuer

Wegen einer beleidigenden Geste gegenüber einem Polizisten verurteilte das Landgericht Neubrandenburg einen Mann zu Zahlungen von insgesamt 1.500 Euro an gemeinnützige Einrichtungen.

Online-Artikel, 09.05.2018
https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/obszoene-geste-bleibt-teuer-0931989105.html

 

Mir gefällt der Unterton in diesem Artikel nicht. Eine Beleidigung ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn viele Leute das zu glauben scheinen… Aus meiner Sicht zeugt beides, das Beleidigen und der Glaube an das Kavaliersdeliktdasein einer Beleidigung, in erster Linie von schlechten Manieren.

Allgemein

Loitz (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener PKW-Fahrer übersieht Polizeibeamten

Am 27.04.2018 führten Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Greifswald in Loitz eine stationäre Verkehrskontrolle durch. Gegen 22:00 Uhr wollten sie einen weißen Audi kontrollieren, der die Kontrollstelle passierte. Der Fahrzeugführer reagierte jedoch nicht auf den Polizeibeamten, der trotz reflektierender Warnweste mit der Aufschrift „POLIZEI“, rot leuchtender Anhaltekelle und einer Taschenlampe auf sich und die Kontrolle aufmerksam machte. Der PKW hielt jedoch nicht an und der kontrollierende Beamte konnte lediglich durch einen Sprung zur Seite verhindern, vom Fahrzeug erfasst zu werden. Umgehend wurde der Audi verfolgt und der Fahrzeugführer kontrolliert. Hier stellten die Beamten starken Atemalkoholgeruch fest. Es konnte ein Atemalkoholwert von 2,35 Promille gemessen werden. Auf dem Beifahrersitz befand sich seine 5-jährige Tochter. Gegen den 36-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet und der Führerschein sichergestellt.

PM der PI Anklam vom 30.04.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nordkurier. de: Einbruch in Neubrandenburg – Tödlicher Schuss von Polizist war Notwehr

„Unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben war daher der Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt, so dass die Ermittlungen einzustellen waren” – so der Oberstaatsanwalt Zeisler zu dem Fall in Neubrandenburg, in dem ein Polizist einen auf frischer Tat ertappten Einbrecher erschoss.

Online-Artikel, 26.04.2018
https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/toedlicher-schuss-von-polizist-war-notwehr-2631869304.html#comment-9655

Leider sind alle dazu verfügbaren Artikel sehr kurz. Für einige sicherlich willkommener Anlass in Zweifel zu ziehen, ob eine Ladung Pfefferspray im Gesicht tatsächlich ausreichender Anlass für einen Schusswaffengebrauch ist. Diesen Kritikern wünsche ich genug Vorstellungsvermögen, sich vorzustellen nachts im Dunkeln drei Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen, über deren Bewaffnungszustand man nichts weiß. Wir wissen auch nichts über Drohungen, die von den Einbrechern möglicherweise ausgestoßen wurden.
Im Zweifel hätte der Polizist die Absichten des Einbrechers, was NACH dem Pfefferspray kommen sollte, daran bemerkt, dass er selbst tot gewesen wäre.

Wir wünschen allen betroffenen Beamten weiterhin eine gute Verarbeitung des Einsatzes und dem Schützen, dass die unsäglichen Drohungen nun aufhören.

Weitere Artikel dazu:

NDR:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Toedlicher-Schuss-Ermittlungen-eingestellt,neubrandenburg280.html

Ostsee-Zeitung:
http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Polizei-Report/Aktuelle-Beitraege/Todesschuss-eines-Polizisten-Ermittlungen-eingestellt

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit einem leichtverletzten Polizeibeamten und hohem Sachschaden

Am 09.04.2018 gegen 17:30 Uhr kam es auf der Kreuzung Platz der Freiheit (Europakreuzung) in Greifswald zu einem Verkehrsunfall mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Der 31-jährige Fahrer des Funkstreifenwagens Mercedes-Benz Vito befuhr die Europakreuzung aus Richtung Hansering kommend in Richtung Anklamer Straße. Der Fahrer nutzte dabei Sonder- und Wegerechte (Blaulicht und Martinshorn). Er befuhr die Kreuzung, obwohl die Lichtzeichenanlage für seine Fahrtrichtung das Farbzeichen „ROT“ zeigte. Aus Richtung Innenstadt befuhr der 74-jährige Fahrer eines PKW Nissan die Kreuzung in der Absicht, diese in Richtung Wolgaster Straße zu überqueren. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dabei erlitt der 26-jährige Beamte auf dem Beifahrersitz des Einsatzfahrzeuges leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden von ca. 28.000,-Euro. Der Fahrer des PKW blieb unverletzt. Die Unfallursache bleibt zu ermitteln.

PM des PP Neubrandenburg vom 09.04.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen – Funkstreifenwagen kollidiert auf Einsatzfahrt mit anderen PKW

Symbolfoto

Am Samstagabend gegen 18:45 Uhr befand sich ein Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Rostock auf einer Einsatzfahrt auf der Rövershäger Chaussee in Richtung Rostock-Dierkow. Er nutzte hierbei Blaulicht und Martinshorn. An der Kreuzung zur Alt Bartelsdorfer Straße kam von rechts aus der Seitenstraße ein blauer PKW Ford. Beide Fahrzeuge kollidierten. In der weiteren Folge kam der Funkstreifenwagen nach links von der Fahrbahn ab, stieß auf der Mittelinsel gegen einen Ampelmast und anschließend gegen einen stehenden Hyundai PKW, welcher an der Ampel in der Gegenrichtung stand. Der PKW Ford wurde gedreht und kam auf der Kreuzung zum Stehen.

Ein Polizeibeamter wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die 30-jährige Fahrzeugführerin des PKW Ford sowie ein anderer Polizeibeamter wurden durch die Kollision leicht verletzt. Nach umgehender ärztlicher Versorgung durch mehrere Rettungswagen vor Ort wurden die drei Verletzten in die Klinik eingeliefert. Die dortige ärztliche Versorgung dauert noch an. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Schaden an den Fahrzeugen sowie dem Ampelmast wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

PM des PP Rostock vom 08.04.2018

Allgemein Ausrüstung

Heringsdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Verlust einer Magazintasche mit 3 Magazinen á 30 Schuss, LK VG

Am 06.04.2018 kam es im Zeitraum von 12:36 Uhr bis 19:35 Uhr zu einem Verlust einer Magazintasche mit dem Inhalt von drei Magazinen á 30 Schuss, Kaliber 9mm. Noch während der Funkstreifenwagen einsatzbereit gemacht wurde und die polizeiliche Bewaffnung sowie Magazine in das Fahrzeug verladen wurden, kam es zu einem eilbedürftigen Einsatz. Dabei wurde wohl die Magazintasche auf das Dach gelegt und anschließend die Fahrt begonnen. Folgende Wegstrecke wurde hierbei zurückgelegt: PR Heringsdorf, Waldbühnenweg 2 – Ückeritz Ortslage – Seebad Bansin, Seestr. – PR Heringsdorf. Es ist nicht bekannt, an welchem Punkt die Magazintasche vom Dach gefallen sein könnte.

Die Magazintasche wird wie folgt beschrieben: Grüne Tasche aus Leder und drei Kammern Silberne Druckknöpfe Inhalt: 3 Magazine aus Stahl mit jeweils 30 Patronen, Kaliber 9mm

Eine intensive Absuche seitens der Polizei führte nicht zum Auffinden der Magazintasche. Aus diesem Grund wird der ehrliche Finder gebeten, den Fund sofort der Polizei zu melden oder die Magazintasche direkt bei einem Polizeirevier abzugeben.

PM des PP Neubrandenburg vom 07.04.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS

Nordkurier: Polizist wird nach Todes-Drohungen beschützt

Der Polizist, der in Neubrandenburg einen Einbrecher erschossen hat, ist massiven Drohungen aus dem Umfeld des Erschossenen ausgesetzt und steht aktuell unter Polizeischutz.

Online-Artikel, 06.03.2018
https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/polizist-wird-nach-todes-drohungen-beschuetzt-0631419103.html

 

Sowas geht echt gar nicht. Wer Justiz nicht den dafür vorgesehenen Behörden überlassen kann und will, sondern für Selbstjustiz ist, hat mit dem Rechtsstaat offensichtlich nichts am Hut. Rechtsfreie Räume dieser Art dürfen in keinem Fall geduldet werden.

Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Polizeibeamten. Der Mann hat derzeit mehr als genug zu verarbeiten.

Allgemein

Auskunftsersuchen mehrerer Personen mit Migrationshintergrund am 02.03.2018 im Polizeihauptrevier Neubrandenburg

Bezüglich des oben genannten Sachverhaltes nimmt das Polizeipräsidium Neubrandenburg wie folgt Stellung: In der Nacht vom 01. bis zum 02. März 2018 suchten mehrere Personen mit Migrationshintergrund das Polizeihauptrevier Neubrandenburg auf und begehrten mit der Begründung einer familiären Verbundenheit um Auskunft zu den nach einem Einbruchsdiebstahl in NB in Gewahrsam befindlichen Tatverdächtigen beziehungsweise zu dem Verstorbenen. Den Personen wurde daraufhin erklärt, dass dem Auskunftsersuchen zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachgekommen werden kann und verwiesen an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg.

Nachdem sich die Personengruppe zunächst entfernte, erfolgte kurze Zeit später ein erneuter Versuch, Auskunft von den Beamten des Polizeihauptrevieres zu erhalten. Nachdem wiederholt an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg verwiesen wurde, führte die Unzufriedenheit der Personen schließlich zu einer zuweilen aggressiv geführten verbalen Auseinandersetzung mit den Polizeibeamten. Um zu einer Beruhigung der Situation beizutragen, sprachen die Beamten den Personen nach erfolgten Personalienfeststellungen Platzverweise für den Bereich des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg und deren Umgebung aus. Alle Personen kamen den Platzverweisen nach.

Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Neubrandenburg, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten durch Einzelpersonen vorgelegen haben könnte.

PM des PP Neubrandenburg vom 07.03.2018

Allgemein Trauriges

NDR.de: Staatsanwaltschaft: Polizist wurde attackiert

Nach Erkenntnissen der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Polizist, der einen Einbrecher erschossen hat, von diesem angegriffen.

Weitere Ermittlungen laufen, der Beamte ist bisland nicht vernehmungsfähig (was, wenn man auch nur eine Spur an zwischenmenschlichem Einfühlungsvermögen besitzt, auch nicht weiter verwundert).

Online-Artikel, 05.03.2018
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Toedlicher-Schuss-Polizist-wurde-attackiert,neubrandenburg274.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen allen eingesetzten Beamten weiterhin eine gute Verarbeitung des Einsatzes und jede nur erdenkliche Unterstützung durch Familie, Freunde und Kollegen.

Allgemein

Innenminister Lorenz Caffier: Der polizeiliche Schusswaffengebrauch ist immer Ultima Ratio

Symbolfoto

Zum Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten nach dem Verdacht eines Einbruchdiebstahls durch drei Tatverdächtige in Neubrandenburg erklärt Innenminister Lorenz Caffier: „Der Schusswaffengebrauch stellt für Polizeibeamte immer die Ultima Ratio in für Polizeibeamte denkbar schwierigsten Situationen dar. Die genauen Umstände des Einsatzes der Schusswaffe in Neubrandenburg im Rahmen des polizeilichen Einsatzes bei der Festnahme der Einbrecher werden intensiv ermittelt und restlos aufgeklärt. Solange gilt selbstverständlich auch für Polizeibeamte die Unschuldsvermutung.“

Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, werden die Polizistinnen und Polizisten auf solche Stresssituationen in der Aus- und Fortbildung vorbereitet. „Unsere Polizistinnen und Polizisten müssen in Sekundenbruchteilen die schwerwiegende Entscheidung treffen, ob sie die Schusswaffe einsetzen“, sagte Innenminister Lorenz Caffier und ergänzt. „Dabei ist der Einsatz der Schusswaffe für die Polizistinnen und Polizisten mental äußerst belastend, wird aber immer wieder trainiert.“

Die Statistik über den polizeilichen Schusswaffengebrauch zeigt ganz eindeutig, dass unsere Polizeibeamtinnen und -beamte des Landes verantwortungsbewusst und nur in besonderen Ausnahmefällen die Schusswaffe gebrauchen.

Im Jahr 2017 wurde von der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern die Schusswaffe 1.227-mal im Einsatz zum Töten gefährlicher, kranker oder verletzter Tiere eingesetzt. In nur einem Fall musste im vergangen Jahr der polizeiliche Schusswaffengebrauch gegen Sachen zur Verhinderung der Flucht nach einem Verbrechen oder gleichgelagerten Vergehens registriert werden, infolge dessen aber keine Personen verletzt wurden. In einem Fall wurde die Schusswaffe im Jahr 2017 aus sonstigen Gründen eingesetzt. Sonstige Gründe können unter anderem die ungewollte Selbstauslösung bspw. beim Laden/Entladen der Dienstwaffe oder die Nutzung der dienstlichen Waffe als Signalwaffe sein.

PM des IM Mecklenburg-Vorpommern vom 01.03.2018

Allgemein KS

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten nach dem Verdacht eines Einbruchsdiebstahls durch drei Tatverdächtige in Neubrandenburg

Symbolfoto

Am 01.03.2018 um 00:23 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen gegenwärtigen Einbruch in der Neubrandenburger Oststadt informiert. Die Hinweisgeberin gab an, dass sich drei männliche Personen Zutritt zu einem Kiosk im Juri-Gagarin-Ring verschaffen. Mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg kamen aufgrund dessen zum Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen forderten die Beamten die drei Tatverdächtigen auf, das Objekt zu verlassen. In weiterer Folge kam es zu einem Schusswaffengebrauch eines Polizeibeamten gegen einen 27-Jährigen Tatverdächtigen. Die genauen Umstände des Schusswaffengebrauchs sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 27-Jährige erlitt eine Schussverletzung im Oberkörper und verstarb zu einem späteren Zeitpunkt im Klinikum. Die zwei anderen Tatverdächtigen im Alter von 40 und 27 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig an.

PM des PP Neubrandenburg vom 01.03.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Waren / Müritz (Mecklenburg-Vorpommern): Straßenverkehrsgefährdung durch flüchtendes Fahrzeug

Wie bereits hier beschrieben kam es am 21.02.2018 gegen 17:15 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt im Stadtgebiet von Waren. Nachdem die Anhaltesignale der Polizeibeamten bereits in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße missachtet wurden, fuhr das Fahrzeug des Flüchtenden über die Springer Straße in die Ernst-Alban-Straße ein. In der Straße Zu den Stadtwerken kam es seitens des Flüchtenden zur Missachtung der Vorfahrtsregelung. Nachdem das Fahrzeug nach rechts in die Warendorfer Straße eingebogen war, erhöhte dieses die Fahrgeschwindigkeit und überschritt die zugelassene Höchstgeschwindigkeit deutlich. Auf Höhe der Team-Tankstelle in der Warendorfer Straße fuhr das flüchtende Fahrzeug erstmals auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Um eine Kollision zu vermeiden, mussten mindestens zwei Fahrzeuge auf den Gehweg ausweichen. Nachdem das flüchtende Fahrzeug das Stadtgebiet Waren verlassen hatte, fuhr dieses auf der L205 zwischen Waren und der Ortslage Schwenzin weitere drei Male in den Gegenverkehr. Auch hierbei mussten entgegenkommende Fahrzeugführer Gefahrenbremsungen einleiten und auf die Bankette ausweichen.

Die Polizei bittet die Geschädigten, welche dem flüchtenden Fahrzeug ausweichen mussten oder durch dieses gefährdet wurden, sich telefonisch oder persönlich im Polizeihauptrevier Waren unter 03991/176-0, der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg unter 0395/5582-2224 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Weiterhin werden Zeugen, welche Angaben zum Sachverhalt oder zu Fahrzeugen der Geschädigten machen können, gebeten, sich ebenfalls an oben genannten Dienststellen zu wenden.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.02.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit Streifenwagen

Symbolfoto

Beim Zusammenstoß eines Pkw Hyundai mit einem Streifenwagen wurden heute Mittag zwei Polizisten leicht verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 13:15 Uhr im Rostocker Stadtteil Groß Klein. Die Beamten waren im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Sondersignal unterwegs. In Höhe der Kreuzung Kleiner Warnowdamm/ Ecke Groß Kleiner Damm übersah die 20-Jährige den Streifenwagen und es kam zum Zusammenstoß.

Die Fahrerin des Hyundai blieb unverletzt. Die beiden Polizeibeamten (23/59) kamen zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang sowie zur genauen Unfallursache dauern zurzeit noch an.

PM der PI Rostock vom 20.02.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mallin (Mecklenburg-Vorpommern): Vorfall zwischen Diensthündin und Mischlingshündin

Am 23.12.2017 gegen 17:00 Uhr war eine Diensthundeführerin des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg privat mit ihrer angeleinten Diensthündin in der Dorfstraße in 17217 Mallin unterwegs. Zur gleichen Zeit ging eine andere Hundeführerin mit zwei Hunden spazieren. Plötzlich lief der nichtangeleinter Mischlingshund dieser Hundeführerin von links kommend direkt auf die Diensthündin der Diensthundeführerin zu, so dass es zu einer kurzen Auseinandersetzung der beiden Hunde kam. In der Folge dessen verendete die kleine Mischlingshündin leider. Die Diensthündin wurde bei der Auseinandersetzung nicht verletzt.

PM der PI Neubrandenburg vom 27.12.2017

Allgemein

Nordkurier: MV führt Kennzeichnungspflicht für Polizisten ein

„Auf Demos oder bei Fußballspielen tragen Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern künftig eine Nummer auf der Brust. Zu mehr Identifikation war der Innenminister nicht bereit.“

Online-Artikel, 19.12.2017
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/mv-fuehrt-kennzeichnungspflicht-fuer-polizisten-ein-1930740212.html

Allgemein

Polizistin aus Hessen im Dienst tödlich verunglückt Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert

– Die Fahrzeuge und Boote der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns tragen ab sofort Trauerflor und Trauerbeflaggung. Mecklenburg-Vorpommerns Polizistinnen und Polizisten bekunden damit als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer um eine Polizeibeamtin des Landes Hessen, die in Ausübung des Dienstes bei einem Verkehrsunfall getötet wurde.

„Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren bewusst sind, ist es dennoch furchtbar, solchen Unfällen relativ hilflos gegenüber zu stehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Wenn die Streifenwagen und Boote der Polizei Trauer tragen und von ihren Funkantennen Trauerbänder wehen, zeigt dies unseren befreundeten Kolleginnen und Kollegen in Hessen, dass unsere Polizistinnen und Polizisten ihnen und den Angehörigen der verstorbenen Kollegin in der schweren Zeit der Trauer beistehen.“

Die Trauerflore können ab sofort an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

Im Rahmen einer Verkehrsunfallaufnahme am 18.12.2017 wurde eine 25-jährige Polizeibeamtin der Landespolizei Hessen von einem PKW angefahren und erlag später ihren schweren Verletzungen.

PM des Ministeriums des Innern und für Europa von Mecklenburg-Vorpommern vom 19.12.2017

Allgemein Widerliches

BAB 20 Höhe Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall

Am 06.12.2017 gegen 17:05 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 20, Höhe Anschlussstelle Greifswald, ein Verkehrsunfall an dem insgesamt zwei LKW und sechs PKW beteiligt waren. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein polnischer LKW, der in Fahrtrichtung Stettin unterwegs war, durch einen geplatzten Reifen nach links auf die Mittelleitplanke und kippte dort um. Der 57-jährige Fahrzeugführer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt. Der LKW war mit mehreren Tonnen Dünger beladen, der samt der abgerissenen Heckklappe des LKW auf die andere Fahrbahnseite geriet.

Sechs PKW, die in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs waren, verunfallten durch die auf der Fahrbahn liegende Ladung des verunfallten LKW. Ein weiterer LKW, ebenfalls in Fahrtrichtung Lübeck, fuhr auf die verunfallten PKW auf.

Nach jetzigen Erkenntnissen wurden bei dem Verkehrsunfall der Fahrer des polnischen LKW und ein 46-jähriger PKW Fahrer eines VW schwer verletzt. Des weiteren wurden zwei 49-jährige Frauen sowie ein 54-jähriger und ein 38-jähriger Mann in ihren PKW leicht verletzt. Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden zwischenzeitlich durch Schaulustige beeinträchtigt, so dass zusätzlich Polizeibeamte vor Ort eingesetzt werden mussten, um dies zu unterbinden. Es waren mehrere Funkstreifenwagen, sieben Feuerwehren der umliegenden Orte eingesetzt. Darüber hinaus waren Vertreter der unteren Wasserbehörde des Landkreises sowie Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei am Unfallort tätig. Die Bergung des ausgekippten Düngers , der beiden LKW und fünf beteiligter PKW wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Beide Fahrtrichtungen der BAB 20 wurden dafür voll gesperrt, Umleitungen sind eingerichtet. Es kam nach dem Unfall in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Rückstau, der erst nach und nach abgebaut werden konnte.
Es entstand sehr hoher Sachschaden, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden kann.Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

PM des PP Neubrandenburg vom 06.12.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz im Nordwesten endet mit einer verstorbenen Person

Symbolfoto

Am Donnerstag, den 09.11.2017, gegen 15:30 Uhr, kamen im Rostocker Blockmacherring Beamte der Polizeiinspektion Rostock zur Unterstützung einer notärztlichen Maßnahme bei einem 30-jährigen Mann zum Einsatz.

Nach Eintreffen der Polizeibeamten randalierte der Mann in der Wohnung und warf Möbelstücke aus dem Fenster. Da nach ersten Erkenntnissen auch eine Gefahr für Leib und Leben des Mannes bestand, verschafften sich die Einsatzkräfte nach mehreren erfolglosen Gesprächsversuchen Zutritt zum Schlafzimmer. Dort versuchten sie die Situation zu beruhigen und den Mann unter Kontrolle zu bringen. Dabei traten plötzlich gesundheitliche Probleme auf, die so schwerwiegend  waren, dass der 30-Jährige daran verstarb.

Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Rostock eine Obduktion angeordnet. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP Rostock vom 10.11.2017

Allgemein Unfall

Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern): Motorradfahrer flüchtet vor Streifenwagen/Fahrzeug in Lübeck entwendet

Am Donnerstagnachmittag stellten Polizeibeamte aus Grevesmühlen einen Motorradfahrer fest, der mit einer gestohlenen Maschine versuchte zu flüchten. Den Beamten sahen im Rahmen der Streifentätigkeit ein Motorrad BMW im Straßenverkehr, an dem das Kennzeichen auffällig hoch gebogen war. Als der Fahrer schließlich noch eine rote Ampel überfuhr, nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Im Bereich der Klützer Straße gelang es dem 18-Jährigen jedoch nicht, seine Flucht fortzusetzen, da er stürzte. Der Heranwachsende kam aufgrund leichter Verletzungen vom Unfall ins Krankenhaus. Um einen Zusammenstoß mit dem Gestürzten zu verhindern, wich der Streifenwagen aus und verunfallte ebenfalls. Ein Beamter verletzte sich hierbei leicht. Eine Überprüfung des Motorrades ergab, dass dieses wenige Tage vorher im Lübecker Raum gestohlen wurde. Darüber hinaus ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das Motorrad stellten die Beamten sicher. Gegen den Mann aus der Umgebung, der für die Polizei kein Unbekannter ist, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PI Wismar vom 27.10.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

NNN.de: Jeder sechste Polizist Opfer von Gewalt

Angriffe gegen Polizeibeamte in MV im vergangenen Jahr auf Rekordniveau“

Online-Artikel, 22.04.2017
http://www.nnn.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/jeder-sechste-polizist-opfer-von-gewalt-id16642716.html

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Rettungskräfte im Einsatz bedroht

Am 15.03.2017 gegen 21:00 Uhr wurden in Wismar bei einem Einsatz aufgrund eines medizinischen Notfalls die eingesetzten Rettungskräfte bedroht. Die Mutter eines 35-jährigen Mannes rief die Retter, da ihr Sohn über Schmerzen im Brustbereich klagte. Als der Rettungsdienst die Wohnung betrat wurde der Tatverdächtige plötzlich sehr aggressiv, zog eine Pistole hervor, lud diese durch und fuchtelte mit der Pistole hin und her. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die Mutter verließen aufgrund dieser Bedrohung die Wohnung und warteten vor dem Wohnhaus auf das Eintreffen der Polizei. Hier war für die Wartenden ein Schuss wahrnehmbar. Die eintreffenden Kräfte der Polizei fanden den Tatverdächtigen in Bauchlage mit einer selbst beigebrachten Schussverletzung im Gesicht im Hausflur auf. Die Schreckschusswaffe wurde später im Schlafzimmer des Verdächtigen aufgefunden und sichergestellt. Die Rettungskräfte übernahmen schließlich die medizinische Versorgung.

PM des PP Rostock vom 16.03.2017

Allgemein

Ostsee-Zeitung: Grevesmühlen – Eine Frage des Respekts

„Unfälle, Einbrüche, Gewalt – der Alltag von Polizisten holt die Schattenseiten der Gesellschaft hervor. Wer Beamte bei der Arbeit begleitet, kann feststellen, dass sie mehr als Gesetzeshüter sind.“

Online-Artikel, 03.03.2017
http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Grevesmuehlen/Eine-Frage-des-Respekts

Den zweiten zitierten Satz kann ich bestätigen!

Allgemein

Nordkurier: „Keine Haftgründe“ – Polizisten-Schläger wieder auf freiem Fuß

„Brutalität gegen Beamte forderte bei zwei Einsätzen verletzte Polizisten. Die Angreifer wurden verhaftet und durften wenige Stunden später wieder gehen.“

Online-Artikel, 12.02.2017
http://www.nordkurier.de/anklam/polizisten-schlaeger-wieder-auf-freiem-fuss-1227051202.html

 

Ich sag es ja ungern, aber nach §112 StPO war das auch richtig so. Anstatt sich also hier an den entscheidenden Juristen abzuarbeiten, sollte da lieber eine Anpassung des Paragrafen gefordert werden.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Bergen (Mecklenburg-Vorpommern): Drei Personen nach Diebstahl gestellt – Dank an Zeugin

Am 05.12.2016, gegen 12:50 Uhr, wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen Diebstahl in einer Drogeriekette in einem Einkaufsmarkt in der Nonnenseestraße in Bergen informiert. Die Tatverdächtigen waren flüchtig.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen suchten auf Grund der Hinweise der Mitarbeiter der Drogerie u.a. die Parkplätze der umliegenden Einkaufsmärkte ab. Mit Unterstützung einer weiteren Zeugin konnte ein Tatverdächtiger auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes festgestellt werden. Ein weiterer Tatverdächtiger hatte sich in einem Gebüsch versteckt. Trotz des Versuchs, vor den Beamten zu Fuß zu flüchten, konnte der Mann gestellt werden. Ein dritter Tatverdächtiger wurde in der Nonnenseestraße festgestellt. Die Tatverdächtigen wurden zum Hauptrevier Bergen gebracht.

Die drei Männer im Alter von 19, 20 und 27 Jahren hatten in der Drogerie Waren im Wert von ca. 300 Euro entwendet. Die Kosmetikprodukte konnten durch die Beamten sichergestellt werden. Zwei der professionell agierenden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus der Dienststelle entlassen. Der 19-Jährige wurde auf Grund eines bereits bestehenden Haftbefehls in eine JVA gebracht.

Die Kriminalpolizei in Bergen ermittelt gegen die drei Männer wegen Bandendiebstahls. Gegen den 20-Jährigen wurden außerdem Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen. Er hatte in der Bergener Dienststelle einen Beamten verletzt und einen weiteren angespuckt. Außerdem wurde durch den 20-Jährigen der Gewahrsamsraum beschädigt.

Die Polizei möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei der Zeugin bedanken, die die Fahndungsmaßnahmen der Polizei durch ihre Hinweise aktiv unterstützt hat.

PM der PI Stralsund vom 06.12.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Anklam / Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Polizisten führten bekennenden Reichsbürger dem Gericht zu

Die Anklamer Polizei hat am 30. November 2016 einen bei Anklam wohnhaften 54-jährigen bekennenden Reichsbürger dem Amtsgericht Greifswald vorgeführt. Gegen den Mann lagen zwei Haftbefehle wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen und ein jüngst ausgestellter Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vor. Zuvor war er zu einer angesetzten Hauptverhandlung nicht erschienen. Auch während der Vorführung zur Verkündung des Haftbefehls machte der Mann deutlich, dass er die deutsche Gerichtsbarkeit nicht anerkennt. So machte er keine Angaben zu seiner Person und zerriss das ihm übergebene Exemplar des Haftbefehls. Genutzt hat es ihm nicht,er wurde in die JVA Stralsund überstellt. Die Kriminalpolizei ermittelt derweil weiter gegen den Mann wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er setzte am 14. Oktober 2016 wegen einer bevorstehenden Zwangsräumung die Haustürklinke unter Strom und drohte den Polizisten, die im Zuge der Amtshilfe zum Einsatz kamen, mit einem Messer.

PM der PI Anklam vom 01.12.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Sonthofen (Bayern) / Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): „Reichsbürger“ stellte sich in Bayern

Wie hier berichtet kam es am 01. November 2016 in Greifswald zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Polizei wollte eine Verkehrskontrolle durchführen, als sich die Insassen den polizeilichen Maßnahmen wiedersetzten und Reizstoffe versprühten. Einem 29-jährigen jungen Mann, gegen den ein Haftbefehl wegen Betrugsdelikte und später wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vorlag, gelang die Flucht. Das er gesucht wurde, dürfte beim 29Jährigen nun angekommen sein. Er fand sich in Begleitung eines Rechtsanwaltes bei der Polizei in Sonthofen in Bayern ein. Mittlerweile wurden die Haftbefehle mit Verbringung in die JVA Kempten in Bayern vollstreckt.

PM der PI Anklam vom 28.11.2016

 

Allgemein Bravo

Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern ruft zur Schweigeminute zu Ehren des getöteten bayrischen Polizisten auf

Symbolfoto
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Um dem 32 Jahre alten Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) zu gedenken, der am 19.10.2016 von einem sogenannten Reichsbürger im Dienst angeschossen und infolge dessen seinen Verletzungen erlegen ist, ruft Innenminister Lorenz Caffier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei auf, sich an dem bundesweiten Aufruf einer geplanten Schweigeminute der bayrischen Polizei zu beteiligen.

„Alle Polizistinnen und Polizisten, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes sind herzlich eingeladen, der Schweigeminute beizuwohnen, um gemeinsam Innezuhalten, ein Zeichen der Trauer um denjenigen zu setzen, der in der Erfüllung seine Dienstes zu Tode kam, und ihr Mitgefühl mit den Hinterbliebenen zu bekunden“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Am 29.10.2016 um 15 Uhr können alle nicht im Einsatz befindlichen Polizistinnen und Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern pausieren und im Zuge der Schweigeminute zu Ehren ihres bayrischen Kollegen für eine Minute das Blaulicht ihrer stehenden Dienstfahrzeuge ohne Signalhorn anschalten.

PM des Innenministeriums von Mecklenburg-Vorpommern vom 25.10.2016

Allgemein Kritik

LN Online: Sexueller Missbrauch: Polizist zeigt sich an

„Weil er eine 13-Jährige sexuell missbraucht haben soll, hat sich ein Rostocker Polizist selbst angezeigt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln.“

Online-Artikel, 12.10.2016
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Sexueller-Missbrauch-Polizist-zeigt-sich-selbst-an

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Einsatz wegen unzulässigen Lärms mit Folgen

Symbolfoto
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In den späten Abendstunden des 12.08.2016 kam eine Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevier Wismar in Wendorf aufgrund unzulässigen Lärms, verursacht durch überlautes Abspielen von Musik, zum Einsatz. Als die Polizisten an der Tür des „Musikliebhabers“ klingelten, blieb ihnen die Wohnungstür zunächst verschlossen. Kurze Zeit später öffnete der 54-jährige männliche Bewohner seine Tür. In seiner Hand hielt er eine Pistole im Anschlag und drückte sofort ab. Die Polizisten reagierten unmittelbar, überwältigten den Mann und nahmen ihm die „Pistole“ ab. Wie sich folgend herausstellte, handelte es sich bei der von einer echten Waffe spontan nicht zu unterscheidenden Pistole, um ein Feuerzeug.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das „Feuerzeug“ stellten die Polizisten als Beweismittel sicher.

PM der PI Wismar vom 15.08.2016

Allgemein Bravo

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Nach Angriff auf Polizist in Haft

Symbolfoto
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Nach der rücksichtslosen Fahrerflucht eines 47-jährigen Mannes befindet sich der in Wolgast wohnhafte Beschuldigte nunmehr in Untersuchungshaft. Der Mann hatte sich am Donnerstag in Greifswald eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert, fuhr ungebremst auf einen Polizeibeamten zu, querte mit Vollgas mehrere Kreuzungen bei roter Ampel und rammte zudem einen Polizeiwagen. Die Staatsanwaltschaft Stralsund beantragte am Freitag beim Amtsgericht Greifswald Haftbefehl, der erlassen wurde. Die Polizei überstellt den Beschuldigten in die JVA Stralsund.

PM der PI Anklam vom 05.08.2016

Allgemein Angriff Möchte_man_nicht_erleben

Friedland (Mecklenburg-Vorpommern): Zwei Rottweiler greifen Mann an

Heute Morgen kurz vor 06:00 Uhr erreicht die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg ein Notruf. Ein Mann aus Lindow wird auf seinem eigenen Grundstück von zwei fremdem Rottweilern angegriffen. Nur mit Glück kann er sich in sein Hauf flüchten, muss von dort aus jedoch zusehen, wie die beiden Hunde seine Kaninchen töten.

Ein Beamter aus dem Polizeirevier Friedland eilt hinzu, wird ebenfalls von den Hunden angegriffen und muss einen der Hunde mit der Dienstwaffe erschießen. Der zweite läuft in Richtung Golm davon.

Hinzugerufene Kollegen können ihn wenig später finden. Der Hund ist aggressiv und muss mittels Waffe ebenfalls getötet werden, um die Gefahr unmittelbar abzuwenden.

Das Ordnungsamt Woldegk wurde anschließend informiert. Hier werden jetzt eventuelle Verstöße gegen Halterpflichten geprüft und die Tiere fachgerecht entsorgt.

PM der PI Neubrandenburg vom 03.08.2016

Allgemein Tragisch Trauriges

Spendenkonto für die Hinterbliebenen von Daniel Witte, dem bei einem Unfall bei Wismar getöteten Polizisten

Bildquelle: Polizei Westmecklenburg

Bildquelle: Polizei Westmecklenburg

 

Quellen:
Facebookseite der Polizei Westmecklenburg:
https://www.facebook.com/PolizeiWestmecklenburg/photos/a.156149904730109.1073741828.156122558066177/287113051633793/?type=3&theater

Facebookseite der GdP Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.facebook.com/gdp.mv/photos/a.224862717654972.1073741826.216782695129641/714306762043896/?type=3&theater

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit Polizeibeteiligung

Infolge eines Überholmanövers kam es heute Nachmittag, gegen 14:23 Uhr, auf der L35 Höhe Podewall zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Der flüchtige Unfallverursacher, ein dunkles Fahrzeug, überholte mehrere PKW, schnitt diese und verursachte so den Auffahrunfall. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro. Die drei am Unfallort verbliebenen Wagen waren alle nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Eines dieser Fahrzeuge war ein Polizeiwagen.

Zwei Polizeibeamte und ein Kind wurden hierbei leicht verletzt und zum Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang übernimmt die Kriminalpolizei in Neubrandenburg. Der flüchtige Unfallverursacher wird sich zumindest für die Unfallflucht und die fahrlässige Körperverletzung verantworten müssen.

PM der PI Neubrandenburg vom 09.06.2016

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert um verunglückten Kollegen

Mit tiefer Betroffenheit hat der Minister für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, auf die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod eines Polizeibeamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern reagiert, der vergangene Nacht im Rahmen seiner Dienstausübung tödlich verunglückt ist. Die Fahrzeuge der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns können ab sofort mit Trauerflor fahren.

„Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren des Berufes bewusst sind, ist es dennoch furchtbar, solchen Unfällen relativ hilflos gegenüberzustehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Mein tiefes Mitgefühl gilt in dieser Stunde seinen Angehörigen, Freunden und allen Kollegen und ich wünsche viel Kraft in den Zeiten der Trauer.“

„Mit dem Tragen des Trauerflors bekunden Mecklenburg-Vorpommerns Polizisten als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer und nehmen Abschied von einem geliebten Lebensgefährten, Vater, Freund und Kollegen, der in Ausübung seines Dienstes auf tragische Weise sein Leben verlor, und sie zeigen seinen Angehörigen, dass die Landespolizei ihnen in der schweren Zeit der Trauer beisteht“, erklärt Minister Caffier.

Die Trauerflore können ab sofort bis zum Tag der Beisetzung an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

PM des IM MVP vom 05.06.2016

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

L 12 zwischen Barnekow und Woltersdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit getötetem Polizeibeamten

polizeistern_mvpAm 04.06.2016 ereignete sich gegen 23:30 Uhr auf der L 12 zwischen Barnekow und Woltersdorf (LK NWM) ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein Polizeibeamter des Polizeihauptreviers Wismar führte zum o.g. Zeitpunkt eine Personenkontrolle durch. Dazu stellte er den Funkstreifenwagen an den rechten Fahrbahnrand ab. Hierbei befand sich der handelnde Beamte hinter seinem Einsatzfahrzeug. Während der Maßnahmen fuhr eine 67-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Seat auf den Streifenwagen auf. Der Polizeibeamte wurde von dem auffahrenden PKW erfasst, gegen sein Einsatzfahrzeug geschleudert und eingeklemmt. Der Streifenwagen wurde durch den Aufprall nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Der 40-jährige Beamte verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kraftfahrerin des Seat wurde leichtverletzt. Die L12 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt.

PM des PP Rostock vom 04.06.2016

Allgemein Unfall

Barth (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit Polizeibeteiligung

 

Am 31.05.2016 gegen 15:20 Uhr kam es im Stadtkern von Barth zu einen Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen und einem Fahrradfahrer.

Der 60-Jährige Fahrer des Funkstreifenwagens (Polizeibeamter des Polizeirevieres Barth) befuhr in Barth dieKleinträgerstrasse aus Richtung Lange Strasse kommend in Richtung Schwanenstrasse. Zur gleichen Zeit befuhr ein 74-jähriger Fahrradfahrer in Barth die Baustrasse aus Richtung Bleichestrasse kommend in Richtung Dammstraße. An der Kreuzung Trägerstrasse / Baustrasse beachtete der Radfahrer nicht die Vorfahrt des von rechts kommenden Funkstreifenwagens und es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Hierbei stürze der Radfahrer und verletzte sich leicht an der Hüfte und am rechten Knie. Durch einen hinzugerufenen Notarzt wurde der Fahrradfahrer vor Ort medizinisch versorgt. Eine Aufnahme in dem Krankenhaus von Barth lehnte er aber ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 70,-EUR.

PM des PP Neubrandenburg vom 31.05.2016

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern): Feuerwehrmann angefahren – Verursacherin flüchtete unerlaubt

Am Sonntag dem 22.05.2016 kamen aufgrund eines Wasserschadens in einer Wohnung in der Thünenstraße in Bad Doberan sowohl die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Doberan als auch Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Bad Doberan zum Einsatz. Als ein Feuerwehrmann im Begriff war Werkzeug in das Einsatzfahrzeug zu verladen, fuhr ein dunkler PKW Nissan Qashqai mit augenscheinlich hoher Geschwindigkeit dicht an ihm vorbei. Dabei streifte der PKW den Feuerwehrmann mit dem Außenspiegel. Die Fahrzeugführerin flüchtete daraufhin ohne anzuhalten vom Unfallort. Der Kamerad der Feuerwehr erlitt leichte Verletzungen am rechten Arm.

Die Fahrzeughalteranschrift wurde im Anschluss aufgesucht, die PKW-Halterin jedoch nicht angetroffen.Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Bad Doberan.

PM des PP Rostock vom 23.05.2016

Allgemein Kritik

ndr.de: Gewalt bei Hansa: Ermittlungen gegen Polizei

„Den juristischen Auseinandersetzungen rund um das Skandalspiel zwischen Hansa Rostock und RB Leipzig vom 26. April 2014 wird ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Die Staatsanwaltschaft Rostock hat nach Informationen des NDR am Mittwoch Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet.“

Online-Artikel, 19.05.2016
http://www.ndr.de/sport/fussball/Dritte-Liga-Rostock-Staatsanwaltsschaft-ermittelt-gegen-Polizei,hansa7368.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Güstrow 2015

„Der Bereich der sonstigen Straftaten mit insgesamt 2170 Straftaten wird von der Sachbeschädigung dominiert. Deren Gesamtzahl ist zwar gesunken, macht aber immer noch 1287 Fälle aus (1448 in 2014). In diesem Bereich der Straftaten ist auch der Tatbestand des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte enthalten. Deren Gesamtzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 16 Fälle auf 51 gestiegen. Dabei wurden 13 (2014: 12) Beamte verletzt.“

PM der PI Güstrow vom 30.04.2016

Allgemein Kritik potentielles Fehlverhalten

Rampe (Mecklenburg-Vorpommern): Exekutivmaßnahmen gegen LKA-Beamten

In einem durch die Staatsanwaltschaft Schwerin geführten Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung ist am 20.04.2016 ein Haftbefehl gegen einen Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern vollstreckt worden. Ebenso sind dessen Wohnung und sein Arbeitsplatz im LKA durchsucht worden. Die Ermittlungen richten sich darüber hinaus u.a. gegen einen weiteren Beschuldigten, einen ehemaligen Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, der zeitweise im LKA beschäftigt war.

Die Ermittlungen wurden durch das LKA M-V initiiert und hier intensiv geführt. Dies schließt ein, dass Vorkehrungen und Überprüfungen bezüglich der Gefahr der Weitergabe von internen Informationen getroffen wurden.

Im Zuge der Konkretisierung der Verdachtslage hat das LKA im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Schwerin das Bundeskriminalamt gebeten, die Ermittlungen zu übernehmen, da ein LKA-Mitarbeiter betroffen ist. Dem ist das BKA nachgekommen.

PM des LKA Mecklenburg-Vorpommern vom 22.04.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Auszug aus der PKS 2015 der PI Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern)

Angriffe gegen Polizeibeamte

Im vergangenen Jahr kam es im Landkreis zu 45 Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte, die als Straftaten bearbeitet wurden (2014= 35). Örtliche Schwerpunkte waren dabei die Stadt Parchim mit 9 Delikten (2014= 10 Delikte), die Stadt Hagenow mit 5 (2014= 2) und die Region Boizenburg mit 5 Delikten (2014= 3).

PM der PI Ludwigslust vom 22.04.2016

Allgemein Unfall

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Zwei Verletzte nach Säureunfall

Nach einem Säureunfall in Parchim sind zwei Personen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Fahrer des Unglückslasters wurde vorsorglich mit Atemwegsproblemen in eine Klinik gebracht. Auch ein Feuerwehrmann wurde offenbar beim Einsatz leicht verletzt. Der Ostring in Parchim konnte zwischenzeitlich für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr wieder freigegeben werden. Dort besteht keine Gefahr mehr. Die Wallallee bleibt derzeit noch voll gesperrt. Feuerwehrleute pumpen dort den beschädigten Säurebehälter um, der sich auf der Ladefläche des Unglückslasters befindet und aus noch ungeklärter Ursache leckgeschlagen war. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zum Hergang des Unglücks aufgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen soll es sich bei der ausgetretenen Flüssigkeit nicht um Salz- sondern um Schwefelsäure gehandelt haben. Die Feuerwehr neutralisierte am Vormittag die ausgelaufene Säure. Dennoch wurde der Straßenbelag in der Wallallee durch die ätzende Flüssigkeit beschädigt. Die Polizei schließt zudem nicht aus, dass Kraftfahrer oder Fußgänger, die den betroffenen Bereich zum Zeitpunkt des Unglücks passiert haben, ätzende Dämpfe inhaliert haben könnten. Betroffene sollten bei Anzeichen von Atemwegsproblemen oder Schmerzen sofort den nächsten Arzt oder das nächste Krankenhaus aufsuchen!

Nach Säureunfall in Parchim- Fenster und Türen weiterhin geschlossen halten!!

Nach dem Säureunfall in Parchim am Dienstagvormittag (wir informierten) werden Anwohner der Wallallee weiterhin dringend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Grund hierfür ist das Umpumpen von mehreren Hundert Liter Schwefelsäure in Transportbehälter. Dabei kann es zum Entweichen von ätzenden Dämpfen kommen. Nach Angaben der Feuerwehr kann dieser Vorgang noch etwa zwei Stunden andauern. Unterdessen konnten der leicht verletzte LKW- Fahrer sowie der Feuerwehrmann nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Dafür musste sich ein Polizeibeamter am späten Vormittag mit Reizungen der Atemwege in medizinische Behandlung begeben.

PM der PI Ludwigslust vom 0.03.2016

 

 

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Männliche Person flüchtet vor der Polizei und stützt dabei vom Balkon eines Wohnhauses

Am 17.02.2016, gegen 20:55 Uhr, wurde die Polizei in Greifswald in die Maxim-Gorki-Straße zur Klärung eines zivilrechtlichen Streits gerufen. Der 16-jährige Anrufer gab an, dass ihm durch einen Bekannten sein Radio nicht wieder zurückgegeben wird. Durch die Polizei wurde die Wohnung des 17-jährigen Störes in der 4. Etage des Wohnhauses aufgesucht. Dort konnte der Sachverhalt geklärt werden und dem Anrufer sein Radio wieder ausgehändigt werden. Als die Polizeibeamten das Wohnhaus wieder verlassen wollten, kam ihnen der Störer hinterhergelaufen und teilte mit, dass sein 16-jähriger Bruder vom Balkon gestürzt ist. Vor dem Wohnhaus bestätigte sich der Sachverhalt. Bei dem Sturz zog sich der 16-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungswagen ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht werden musste. Dort wurde er stationär aufgenommen. Die Verletzungen sind aber nicht lebensbedrohlich.

Zu den Hintergründen für den Sturz befragt, gab die Mutter des 16-Jährigen an, dass ihr Sohn sich in den nächsten Tagen in der Justizarrestanstalt in Neustrelitz melden muss. Als die Polizei zur Klärung des oben genannten Sachverhaltes die Wohnung betrat, dachte er die Polizei sei seinetwegen gekommem und versuchte über den Balkon zu flüchten. Hierbei verlor er den Halt und stürzte in die Tiefe.

PM des PP Neubrandenburg vom 18.02.2016

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kuhs (Mecklenburg-Vorpommern): Schwerer Verkehrsunfall auf der B 103

Am Freitagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr kam es auf der B 103 zwischen der Einmündung nach Zehlendorf und Kuhs zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 61-jähriger Hyundai-Fahrer, welcher von Kritzkow in Richtung Güstrow fuhr, scherte plötzlich aus einer Fahrzeugkolonne aus und kollidierte mit einem entgegenkommenden Polizeitransporter. Der Aufprall war so stark, dass der Hyundai-Fahrer eingeklemmt und durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geschnitten werden musste. Nach seiner Stabilisierung vor Ort wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Rostock geflogen. Auch der 57-jährige Polizeibeamte wurde wegen des Verdachts einer Wirbelsäulenprellung mit einem zweiten Hubschrauber ins Südstadtklinikum Rostock abtransportiert. Die 51- und 61-jährigen Mitfahrerinnen des Unfallverursachers wurden mit Beinverletzungen und Schmerzen im Hüftbereich mit Rettungswagen in das KMG Klinikum Güstrow gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei und die DEKRA über zwei Stunden voll gesperrt.

PM des PP Rostock vom 13.02.2016

Allgemein

svz.de: MEK-EINSATZ IN LUTHERAN : Schüsse mitten im Dorf

In Lutheran ist es am frühen Abend zu einem MEK-Einsatz gekommen. Bei der vom Landeskriminalamt (LKA) Hamburg geführten Aktion  wurde eine Person angeschossen und lebensbedrohlich verletzt.“

Online-Artikel, 12.02.2016
http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-goldberg-luebz-plau/schuesse-mitten-im-dorf-id12724491.html

Da es nicht Vereinszweck von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. ist, sich an sinnbefreiten Spekulationen zu beteiligen, warten wir hier einfach auf die Ermittlungsergebnisse.

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizisten von Schäferhund attackiert

Am Sonntag kamen gegen 22:00 Uhr zwei Beamte der Rostocker Polizei wegen eines alkoholisierten Mannes im Stadtteil Evershagen zum Einsatz.

Die Mutter des 44-jährigen Rostockers wandte sich hilfesuchend an die Polizei, weil ihr Sohn betrunken in der Wohnung randalierte. Sie erwartete die beiden eingesetzten Polizeibeamten bereits vor der Wohnungstür. Als sie die Tür öffnete, griff der Schäferhund des Sohnes die Beamten an und biss zu. Beide Polizisten erlitten bei der Beißattacke leichte Verletzungen und sind gegenwärtig nicht mehr dienstfähig.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat sofort die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 08.02.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

svz.de: NACH SPUCKATTACKE AUF POLIZISTEN – Fußballfan muss 1600 Euro zahlen

Das Amtsgericht in Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) verurteilte einen Fußballfan aus Magdeburg zu 1600 Euro (40 Tagessätze zu je 40 Euro) Strafe, weil er insgesamt drei Polizeibeamte bespuckt und beleidigt hatte.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten begrüßen dieses Urteil grundsätzlich, auch wenn man sich wie immer über das Strafmaß trefflich streiten kann.

Online-Artikel, 15.10.2015
http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-panorama/fussballfan-muss-1600-euro-zahlen-id10967086.html

Gewalt_gg_Polizisten

svz.de: Staatsbedienstete sollen besser geschützt werden

Justizministerin Kuder will den Schutz auf Mitarbeiter in den Jobcentern, Sozial- und Ordungsämtern ausweiten und die Strafen für Gewalttäter verschärfen.“

Online-Artikel, 8.11.2015
http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-politik/staatsbedienstete-sollen-besser-geschuetzt-werden-id11152391.html

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit verletzten Polizeibeamten

Am 24.11.2015 gegen 01 Uhr kam es auf der Chausseestraße in Wolgast, Höhe Robert Koch Straße, zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen. Ein Funkstreifenwagen der Polizei kam aus bisher ungeklärter Ursache auf den Gegenfahrstreifen, kollidierte dort frontal mit einem entgegen kommenden Pkw Opel und anschließend mit einem Baum am Straßenrand. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, welcher insgesamt auf etwa 25000 Euro geschätzt wird. Sowohl der 56-jährige Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs als auch der 42-jährige Beifahrer, wurden leicht verletzt und ins KKH Wolgast verbracht. Der Fahrer des Unfallbeteiligten Fahrzeugs Opel blieb unverletzt. Die B111 war für etwa eine Stunde voll gesperrt.

PM des PP Neubrandenburg vom 24.11.2015

Allgemein Bravo

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Diebesbande in Rostock gestellt

Den Sicherheitsmitarbeitern zweier namhafter Bekleidungsgeschäfte fielen in der Rostocker Innenstadt am Samstag gegen 16:00 Uhr mehrere junge Männer beim Verlassen der Verkaufsräume auf. Nach einer Verfolgung durch die Fußgängerzone konnten die Mitarbeiter drei Täter im Alter von 23 und 24 Jahren stellen. Sie hatten zuvor Bekleidungsgegenstände im Wert vor mehreren hundert Euro aus den Geschäften entwendet, die durch die eingesetzten Beamten bei den tatverdächtigen Männern aufgefunden wurden.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen wegen Bandendiebstahl aufgenommen. Die drei Tatverdächtigen haben keine Wohnanschrift in Deutschland und sind vorläufig festgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen der Rostocker Kriminalpolizei dauern weiterhin an.

PM des PP Rostock vom 18.10.2015

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Zeuge nach Körperverletzung gegen Polizeibeamtin gesucht

Zeugenaufruf_MVPWie durch uns hier berichtet wurde am 07.09.2015 eine Polizeibeamtin durch einen 36-jährigen Mann verletzt. Die Beamtin und ihr Kollege nahmen in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg, gegen 18:30 Uhr, eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf, als ihr der Mann mit der Faust in das Gesicht schlug. Beschuldigter der zuvor begangenen gefährlichen Körperverletzung ist ebenfalls der 36-Jährige.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hofft bei ihren Ermittlungen in beiden Fällen auf die Hinweise eines Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Zeuge zur Ereigniszeit mit einem silberfarbenen VW Golf III das Tankstellengelände (Shell) in der Sponholzer Straße. Dort sei es zu einer Begegnung mit dem Beschuldigten gekommen, deren genaue Umstände noch ermittelt werden müssen. Der gesuchte Zeuge habe unmittelbar nach dem Zusammentreffen mit dem Beschuldigten das Tankstellengelände mit seinem Pkw verlassen. Der Fahrer des Pkw VW Golf III wird gebeten, sich im Kriminalkommissariat Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395-55825322 zu melden und mit seiner Aussage die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen.

PM des PP Neubrandenburg vom 09.09.2015

Allgemein Fahndung Fußball Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Fahndung nach unbekanntem Fußballgewalttäter – Polizei Rostock bittet um Mithilfe

Am 26.04.2014 kam es während des Fußballspiels des F.C. Hansa Rostock gegen RB Leipzig zu gewalttätigen Ausschreitungen im Stadion. Dabei zerstörten Anhänger von Hansa Rostock Sanitäranlagen im Bereich der Südtribüne und nutzten sowohl die zerschlagenen Sanitäreinrichtungen, wie z. B. aus Metall bestehende Toilettenpapierspender, Toilettendeckel sowie herausgerissene Sitzschalen und Glasflaschen als Wurfgeschosse.

In Zusammenarbeit mit der Landesbereitschaftspolizei nahm die Polizeiinspektion Rostock unmittelbar nach dem Spiel Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung auf. Im Verlauf der bisherigen Ermittlungen konnte bereits eine Vielzahl der Tatbeteiligten identifiziert werden.

Auf Beschluss des Amtsgerichtes Rostock fahndet die Rostocker Polizei jetzt nach einem weiteren noch unbekannten Tatverdächtigen mit Bildern der Videoaufzeichnung. Der Unbekannte warf mehrfach Gegenstände in Richtung der Sicherheitskräfte.

Zur Identifizierung des Tatverdächtigen bittet die Polizei dringend um Mithilfe der Bevölkerung. Wer kennt die abgebildete Personen oder weiß, wo diese sich aufhält?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Rostock, Blücherstr. 1-3 unter der Telefonnummer 0381/652-6224, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

PM der PI Rostock vom 26.08.2015

Allgemein Blog

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Streifenpolizisten stoppen Verfassungsschutz-Aktion in MV

Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz aus Köln wollten einen Besitzer von Jagdwaffen ausspähen. Der aber wählte 110.

Beim Versuch in eine Wohnung in Ribnitz-Damgarten zu gelangen, sind zwei Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) von der Landespolizei gestoppt worden. Das geht aus einem internen Protokoll des Polizeipräsidiums Neubrandenburg hervor. Demnach haben die Verfassungsschützer die Wohnung eines Jägers aufgesucht und laut dessen Aussage mitgeteilt, dass seine Waffen kontrolliert werden sollen. Doch der Verfassungsschutz hat keinerlei polizeiliche Befugnisse, darf also keine Wohnungen durchsuchen oder Kontrollen durchführen. Seine Aufgabe besteht allein im Sammeln von frühzeitigen Informationen über Gefahren für Demokratie und Sicherheit.

In dem Polizei-Protokoll heißt es, dass die Polizei zur „Gefahrenabwehr“ zum Einsatz kam. Weiter: „Durch die Beamten vor Ort wurden die zwei männlichen Personen angetroffen und kontrolliert. Es wurden zwei Dienstausweise des Bundesamtes für Verfassungsschutz Köln vorgelegt, wobei ein Dienstausweis abgelaufen war. Ein Kontrollauftrag oder ein anderes Dokument für eine Kontrolle konnte durch die Personen nicht vorgelegt werden.“ Nachdem das Landesinnenministerium informiert wurde, hätten die Geheimdienstmitarbeiter ihren Einsatz nicht fortgesetzt.

Das BfV bestätigte lediglich, dass Beamte „im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages“ tätig geworden sind. Alle anderen Informationen seien unzutreffend, heißt es in einer kargen fünfzeiligen Antwort.

Artikel des Nordkurier vom 21.08.2015

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/streifenpolizisten-stoppen-verfassungsschutz-aktion-in-mv-2116928908.html

Stellungnahme des MV-Innenministeriums vom 21.08.2015:

Zur heutigen Berichterstattung des Nordkurier „Streifenpolizisten stoppen Geheimdienst-Aktion in MV“ und „007 wäre das nie passiert“ stellt das Innenministerium folgendes klar.

Die heutige Berichterstattung des Nordkurier ist fehlerhaft. Dass ein hoher Beamter des Ressorts die Aufhebung aller polizeilichen Maßnahmen angeordnet habe, ist falsch.

Bei der durchgeführten Maßnahme selbst handelte es sich um ein ordnungsgemäßes Vorgehen zur Bekämpfung des Extremismus, nachdem entsprechende Hinweise dies auch erforderlich machten. Die Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages und ihrer Zuständigkeit tätig geworden und haben sich allen Beteiligten vor Ort ordnungsgemäß mit gültigen, also nicht abgelaufenen, Papieren ausgewiesen. Für die Art und Weise der Durchführung vor Ort war das Bundesamt für Verfassungsschutz verantwortlich. Weitergehende polizeiliche Maßnahmen durch die Landespolizei waren aus diesem Grund auch nicht erforderlich.

Wie in Mecklenburg-Vorpommern üblich wird das Innenministerium in der Parlamentarischen Kontrollkommission des Landtages (PKK) umfassend über den Sachverhalt berichten. Die einzelnen Mitglieder sind allerdings schon aufgrund der teilweise falschen Berichterstattung mündlich unterrichtet worden.

 

Allgemein Blog

Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern): Durchsetzung einer Festhalte-Verfügung durch die Wasserschutzpolizei

Symbolfoto
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Am 21.08.2015 setzte das Küstenstreifenboot „Granitz“ eine Festhalteverfügung der Ordnungbehörde (Berufsgenossenschaft Verkehr; Dienststelle Schiffssicherheit),gegen ein Fischereifahrzeug mit Heimathafen auf Rügen durch. Das Fahrzeug konnte, trotz bestehender Festhalteverfügung, im deutschen Küstenmeer, auf dem Weg zu Fanggründen in der Tromper Wiek, aufgebracht werden. Nach Sachvortrag dem Schiffsführer gegenüber, erging die Anordnung der Ordnungsbehörde, den nächsten Hafen anzulaufen und die Festhaltung durchzusetzen. Daraufhin wurde das Fischreifahrzeug in den Hafen Glowe geleitet und eine Weiterfahrt untersagt. Dieser Forderung kam der Schiffsführer nach. Grund der Verfügung sind nicht erfolgte Zwischen- und Erneuerungsbesichtigungen und in der Folge der Verfall des zwingend erforderlichen Schiffssicherheitszeugnisses. Nach Rücksprache mit der Ordnungsbehörde liegt bis zum heutigen Tag kein Antrag auf Besichtigungen vor. Anzeige wird gefertigt.

PM der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Sassnitz vom 21.08.2015

Allgemein Bravo

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Zeugen aus Wismar helfen bei Feststellung einer Trunkenheitsfahrt

Zwei 31 und 41 Jahre alte Männer haben der Wismarer Polizei am späten Donnerstagabend geholfen einen betrunkenen Seat-Fahrer festzustellen. Gegen 23:20 Uhr wurde die Polizei zunächst zu einer Unfallflucht in die Scheuerstraße in Wismar gerufen. Vor Ort konnte durch die Beamten zunächst der stark beschädigte Seat und ein 25-jähriger Mann in einem roten T-Shirt auf einem der hinteren Sitze festgestellt werden. Jedoch bemerkten die Beamten auch, dass der Mann barfuß saß und sich die Schuhe des Mannes direkt im Fahrerbereich befanden. Der 31-jährige Zeuge konnte dann den Geschehensablauf genau schildern. Zunächst bemerkte er, dass eine männliche Person mit einem roten T-Shirt bekleidet mit dem Seat über die Brücke an der Runden Grube fuhr. Anschließend geriet der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Bordstein und prallte gegen einen Granitpfeiler. Der Fahrer setzte seine Fahrt weiter durch die Kleine Hohe Straße in die Scheuerstraße fort. Der 31-Jährige folgte dabei dem Seat und konnte zweifelsfrei bestätigen, dass der 25-Jährige, der durch die Beamten auf dem Rücksitz festgestellt wurde, zuvor der Fahrer des Fahrzeuges war. Der 41-jährige Zeuge wurde durch die lauten Geräusche des Unfalls aufmerksam und konnte den Sachverhalt bestätigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,25 Promille. Im Sana-Hanse-Klinikum erfolgte anschließend die Blutprobenentnahme. Durch die Beamten wurde die Weiterfahrt untersagt und Strafanzeigen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Trunkenheit im Straßenverkehr gefertigt. Der Schaden am Seat wird auf 4.000 Euro geschätzt. Für die Unterstützung möchte sich die Polizei bei den Zeugen bedanken.

PM der PI Wismar vom 21.08.2015

Allgemein Blog Bravo

Rostock/Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern): Einsatz des Spezialeinsatzkommandos in Kothendorf nach Häuslicher Gewalt in Groß Weltzin

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Am Freitagvormittag gegen 10:45 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Groß Welzin (Gemeinde Gottesgabe/Landkreis Nordwestmecklenburg) zu einer Häuslichen Gewalt zwischen einem bereits in Trennung lebenden Ehepaar. Dabei kam es zu körperlichen und verbalen Übergriffen des Mannes auf die Frau. In der weiteren Folge verließ die Frau das Haus. Der Mann folgte kurze Zeit später, setzte sich in sein Fahrzeug und verließ die Örtlichkeit.

Da der 26-jährige Mann, nach Aussagen der Frau, im Besitz einer Schusswaffe sei und bei den Streitigkeiten den Gebrauch der Waffe gegenüber anderen Personen angedroht hatte, wurde das Spezialeinsatzkommando angefordert. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass sich der bereits polizeibekannte 26-Jährige bei Familienangehörigen in Kothendorf im Landkreis Ludwigslust/Parchim aufhielt. Am Freitagnachmittag erfolgte dann gegen 16:20 Uhr in Kothendorf der Zugriff durch das Spezialeinsatzkommando und der 26-jährige Tatverdächtige konnte vorläufig festgenommen werden. Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes der Polizeiinspektion Wismar konnten zuvor eine Schreckschusspistole an der Wohnanschrift in Groß Welzin finden und sicherstellen.

Die Kriminalpolizei Gadebusch ermittelt gegen den 26-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, der Nötigung und der Körperverletzung.

PM des PP Rostock vom 21.08.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bansin (Mecklenburg-Vorpommern): Jetzt reicht’s! Badender ärgert sich und kündigt aus Scherz Suizid an

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Langsam nehmen die Verhaltensweisen und Aussagen einiger unbelehrbarer Urlauber, die sich trotz angezeigter Gefahren in das Wasser begeben, nicht mehr nachvollziehbare Züge an. So am Mittwochnachmittag, 15:06 Uhr, als ein 51-jähriger Urlauber aus Neubrandenburg trotz des Warnhinweises einer Rettungsschwimmerin meinte, sich Bäuchlings am Ufer in die auslaufenden schäumenden kniehohen Wellen legen zu müssen und dafür eine nicht mehr lustige Begründung parat hatte. Seine nicht oder gar bewusst durchdachte? Antwort „Weil ich mich umbringen will“ rief nun nicht nur die Rettungsschwimmerin auf den Plan, sondern die übliche Rettungskette zur Gefahrenabwehr mit Rettungswagen und Polizei wurde auf den Weg gebracht. Nicht von ungefähr, denn leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen, aus welchen Gründen auch immer, den Freitod in der Ostsee wählen und ihre Ankündigung darauf durchaus als letzten Hilferuf verstehen. Da versteht keiner mehr einen Spaß und der Urlauber aus Neubrandenburg wird sich hoffentlich darüber freuen können, dass er sich noch niemals mit solchen negativen Gedanken auseinandersetzen musste. Insofern wäre es für den Herrn angebracht, sich zukünftig vorher zu überlegen, was er sagt, denn Rettung, Ärzte und Polizei haben im Interesse der Usedomer und der Urlauber anderes zu tun. Das Alter dafür dürfte der Mann haben. Die Rettungsschwimmer machen einen super Job, wir alle sollten froh sein, sie zu haben!

PM der PI Anklam vom 20.08.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Prävention

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Weitere Anrufe von vermeintlichen Polizisten in Stralsund

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Am gestrigen Tage wurde über zwei Fälle berichtet, bei denen sich Anrufer in Stralsund als Polizeibeamte ausgaben und nach Geld fragten bzw. ein Präventionsgespräch führen wollten (Pressemitteilung der Polizeiinspektion Stralsund vom 19.08.2015, 16:00 Uhr, Anrufer geben sich als Polizisten aus).

Am 19.08.2015 gab es mindestens zwei weitere derartige Anrufe in Stralsund. Am Vormittag rief ein Oberwachtmeister bei einem Ehepaar (76 und 86 Jahre) an und teilte mit, dass die Eheleute auf einer Liste potentieller Einbruchsopfer stehen würden. Der offenbar männliche Anrufer fragte nach Schmuck, Bargeld und Wertgegenständen. Da die Stralsunderin trotz mehrfacher energischer Nachfragen keine Angaben zu Geld und geldwerten Gegenständen machte, wurde das Telefonat mit der Ankündigung einer Vorladung beendet.

Ebenfalls am gestrigen Vormittag erhielt eine 79-jährige Stralsunderin einen Anruf eines angeblichen Polizeimeisters, der einer Bande auf der Spur sei. Aus diesem Grund wollte er in Erfahrung bringen, wieviel Geld die Stralsunderin auf dem Konto habe. Außerdem forderte der Anrufer die Frau auf, das Geld von der Bank abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Er vereinbarte einen erneuten Anruf, ohne seine Telefonnummer anzugeben.

In beiden Fällen ist kein Schaden entstanden, da die Angerufenen misstrauisch wurden und bei der Stralsunder Polizei anriefen.

Derzeit rufen vermehrt angebliche Polizeibeamte bei älteren Mitbürgern in Stralsund an und erkundigen sich unter verschiedenen Vorwänden nach Bargeldbeständen und anderen Wertsachen. Zielrichtung ist es offenbar, das Geld oder andere Wertsachen – unter dem Vorwand es in Sicherheit zu bringen – ausgehändigt zu bekommen. An dieser Stelle wird nochmals darauf hingewiesen, dass Polizeibeamte nicht am Telefon nach Bargeld oder geldwerten Dingen fragen, um dies sicherzustellen. Werden die Angerufenen also am Telefon dazu aufgefordert, Geld von der Bank abzuholen oder bereitzuhalten, ist dieser Forderung auf keinen Fall nachzukommen. Das Telefonat sollte umgehend beendet werden und die Polizeidienststelle informiert werden.

PM der PI Stralsund vom 20.08.2015

Allgemein Blog

Lützow (Mecklenburg-Vorpommern): 12- und 14-Jähriger ohne Fahrerlaubnis auf Moped unterwegs

200px-Polizei-MVP-Logo.svgAuf ihrer Streifenfahrt kamen einer Funkwagenbesatzung des Gadebuscher Polizeirevieres am Mittwochabend gegen 18:10 Uhr zwei Mopedfahrer in der Lützower Speicherstraße aus Richtung der Verbindungsstraße nach Rosenow entgegen. Beide Fahrer wurden kurz darauf gestoppt und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Hierbei stellte sich heraus, dass der 12-Jährige ohne Fahrerlaubnis und ohne bestehenden Versicherungsschutz für das Moped und der 14-Jährige ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Gegen Beide wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und gegen den 12-Jährigen zusätzlich wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.

PM der PI Wismar vom 20.08.2015

Allgemein Fahndung

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Verdacht des Zigarettenschmuggels

66451_10203478755560133_81551635_nAm 16.08.2015 wollten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Stadtgebiet, gegen 20:45 Uhr zwei auffällige Fahrzeuge einer Kontrolle unterziehen. Hierbei flüchtete der Fahrer eines PKW Hyundai. Das zweite Fahrzeug, ein VW T4, konnte angehalten und kontrolliert werden. Im Wagen fanden die Beamten Tatwerkzeuge für Diebstahlshandlungen. Der Fahrer wurde in Gewahrsam genommen.

Das flüchtige Fahrzeug konnte später erneut festgestellt werden. Sein Fahrer flüchtete jedoch sofort bei Polizeikontakt. Die anschließende Absuche blieb erfolglos. Gesucht wird im Zusammenhang mit dem Tatverdacht des Zigarettenschmuggels:

- eine männliche Person
   - 25-30 Jahre alt
   - kräftige Statur
   - kurze dunkle Haare
   - ca. 185 cm groß
   - bekleidet mit einer braunen Jacke

Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Im Fond konnten mehrere hundert Stangen Zigaretten gefunden werden. Kriminalpolizei und Zoll ermitteln nun wegen Verdachts des Zigarettenschmuggels.

Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Neubrandenburg, Karen Lütge,
Telefon: 0395/5582-5003

PM der PI Neubrandenburg vom 17.08.2015
Allgemein Bravo Schmunzeln

Seebad Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern): Erwischter Fahrraddieb beklagt sich über eingebüßtes Tagesgeschäft

200px-Polizei-MVP-Logo.svgEin im polnischen Swinemünde wohnhafter 18-jähriger junger Mann wurde am 13. August 2015, 14:45 Uhr, bei einem versuchten Diebstahl eines Elektrofahrrades gesehen. Der Zeuge, ein ebenfalls polnischer 39-jähriger Staatsbürger, beobachtete die Aktion, als der Täter gerade dabei war, das Schloss des an der Strandpromenade abgestellten Fahrrades zu knacken. Der Zeuge sprach den Tatverdächtigen nicht nur auf sein Tun an, er ließ sich vom verdutzten Dieb auch die Personalien geben, um ihn dann der Polizei mit allen wichtigen Informationen zu übergeben. Während der zum Glück nicht geschädigte Urlauber aus Nordrhein-Westfalen sein Rad ohne Schäden wieder in Besitz nehmen konnte, ging es für den Dieb zur Anzeigenaufnahme in das Polizeirevier. Das konnte er zwar später wieder verlassen, nur traf er kurz danach auf seinen Landsmann, dem er nun den in Verlust gegangenen Fahrraddiebstahl mit 500 Zloty in Rechnungen stellen wollte. Immerhin sei „das Tagesgeschäft vers… „, so die Worte des erwischten Täters.

PM der PI Anklam vom 17.08.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Nordkurier: NPD-Gegendemo – Geldstrafe für Demminer Polizisten-Beißer

Das Amtsgericht Demmin verurteilte nun einen 24-jährigen Franzosen, welcher bei einer Demonstration am 8.Mai 2014 zwei Polizisten biss. Er wurde zu 90 Tagessätzen verurteilt.
Hier nochmal die Meldung aus unserem Blog „Galerie der Gewalt“ vom Mai 2014.

Online-Artikel, 28.07.2015
http://www.nordkurier.de/demmin/geldstrafe-fuer-demminer-polizisten-beisser-2816447707.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Kind durch Stromschlag schwer verletzt

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Heute gegen 14:50 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Rostock durch die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin darüber informiert, dass eine Mitarbeiterin der DB AG in der Nähe des ehemaligen S-Bahnhaltepunktes Rostock-Toitenwinkel drei Kinder beobachten konnte, die sich zwischen den abgestellten Eisenbahnwaggons aufhalten. Nachdem eines der Kinder einen Waggon bestiegen hat, soll es einen lauten Knall gegeben haben. Eine Streife der Bundespolizei begab sich daraufhin unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort. Nach Eintreffen der Streife befanden sich schon Rettungskräfte vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen, handelte es sich um drei Jugendliche im Alter von 12, 14 und 15 Jahren. Der 12-jährige soll auf einen der abgestellten Waggons geklettert sein und erhielt hier offensichtlich einen Stromschlag. Der Junge befand zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte noch auf dem Waggondach und konnte erst durch Feuerwehrkräfte nach Abschaltung des Stromes sowie Erdung der Oberleitung geborgen werden. Eine Erstversorgung des Schwerverletzten erfolgt vor Ort, bis ein Abtransport mit Rettungshubschrauber erfolgen kann. Der 14-jährige wurde ebenfalls aufgrund seines Schockzustandes ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Betreuung des dritten Jugendlichen sowie der zwischenzeitlich am Unglücksort eingetroffenen Angehörigen erfolgt durch Seelsorger der Johanniter Unfallhilfe.

PM der BPOLI Rostock vom 23.07.2015

Allgemein

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Bombendrohung am Krankenhaus

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Am heutigen Montag gegen 14:00 Uhr teilte ein hörbar alkoholisierter Anrufer beim Notruf des Polizeipräsidiums Rostock mit, dass er drei Bomben im Krankenhaus Güstrow deponiert hätte. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen führten innerhalb kurzer Zeit zum Ausgangspunkt des Telefonats in der Güstrower Innenstadt. Der in seiner Wohnung angetroffene 54jährige Mann räumte dann auch ein, dass besagte Telefonat geführt zu haben. Er wollte sich bei der Polizei bewerben, der Rest wäre Spaß gewesen, äußerte der mit 1,8 Promille erheblich alkoholisierte Mann. Ein vermeintlicher Spaß der nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten mit bis zu drei Jahren Gefängnisstrafe oder mit Geldstrafe geahndet wird. Im Falle des 54jährigen übrigens nicht zum ersten Mal. Er ist bereits wegen eines gleichen Deliktes bekannt. Etwa eine Stunde nach dem Anruf konnte im Krankenhaus Entwarnung gegeben werden.

PM der PI Güstrow vom 22.06.2015

Allgemein Kritik Urteil

Süddeutsche Zeitung: Betrunkener Polizist rast Kollegen mit Tempo 200 davon

„Der Mann zeigte nach Auffassung des Amtsgerichts aufrichtige Reue – er wurde zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus muss er 2000 Euro Strafe zahlen.“

Online-Artikel, 08.06.2015
http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-in-rostock-betrunkener-polizist-rast-kollegen-mit-tempo-davon-1.2511258

Schon irgendwie spannend – wenn ein Polizist Fehlverhalten an den Tag legt, dann gehört Rostock zum Einzugsbereich der Süddeutschen. Wenn in Rostock Polizisten verprügelt werden, dann wohl nicht… tja…

Allgemein Kritik

SVZ.de: PROZESS IN ROSTOCK: Verfolgungsjagd: Betrunkener Polizist vor Gericht

„Erinnern Sie sich noch an den betrunkenen Polizisten, der sich mit seiner 14-jährigen Tochter im Auto eine Verfolgungsjagd mit seinen Kollegen auf der A19 lieferte? Jetzt wird ihm der Prozess gemacht.“

Online-Artikel, 27.05.2015
http://www.svz.de/mv-uebersicht/verfolgungsjagd-betrunkener-polizist-vor-gericht-id9811021.html

Allgemein

Nordkurier: Zeuge wollte ihn stoppen – Prozess um Polizist unter Adrenalin

„Außerhalb der Dienstzeit wollte ein Polizist eine Frau festnehmen. Als sie sich wehrte, riss er sie zu Boden. Vor Gericht stand jetzt ein junger Mann, der dazwischenging.“

Online-Artikel, Nordkurier, 08.05.2015
http://www.nordkurier.de/pasewalk/prozess-um-polizist-unter-adrenalin-0814745605.html

Allgemein

Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2014 in Mecklenburg-Vorpommern

Innenminister Caffier: Das Ausmaß der Politisch motivierten Kriminalität in unserem Land ist stark abhängig von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen

Die Politisch motivierte Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern war im Jahr 2014 durch folgende wesentliche Eckwerte gekennzeichnet:

– Rückgang der Politisch motivierten Kriminalität von 1.108 auf 1.001 Delikte (-9,6 %)

– Deutlicher Anstieg der Straftaten im Phänomenbereich „Links“ um über 100 %

– Zunahme der Gewaltdelikte im Phänomenbereich „Links“ um 78,9 %

– Mehr als zwei Drittel aller registrierten Straftaten im Phänomenbereich „Rechts“

– Aufklärungsquote deutlich gesteigert

„Der nach wie vor hohe Anteil der Politisch motivierten Kriminalität „Rechts“ an allen Straftaten macht deutlich, dass in Mecklenburg-Vorpommern nicht von einem Rückgang der polizeilich relevanten Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene ausgegangen werden kann“, betont Innenminister Lorenz Caffier. „Vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen aus den Krisengebieten nach Europa und der damit verbundenen Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen in Asylbewerberunterkünften ist eine politische Instrumentalisierung dieses Themas, wie sie von Rechtsextremisten durchgeführt wird, absolut widerwärtig. Mir ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass man nicht zwischen gutem und schlechtem Extremismus unterscheiden kann. Es ist nicht so, dass Rechtsextremismus ganz furchtbar und Linksextremismus ein Kavaliersdelikt ist. Der Schutz von Demokratie und Verfassung ist eine zentrale Aufgabe unseres Rechtsstaats. Wo Freiheitsrechte missbraucht werden, um die freiheitliche demokratische Grundordnung und damit das Fundament dieser Freiheitsrechte zu untergraben, muss der Staat entschlossen einschreiten. Das gilt für alle Formen der politisch motivierten Kriminalität.“

1 Die Eckdaten im Überblick

Fallentwicklung

Im Jahre 2014 wurden insgesamt 1.001 Straftaten im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1.108 Fällen ist damit ein Rückgang um 107 Delikte oder um 9,6 Prozent zu verzeichnen. Diesen 1.001 Fällen der PMK stehen die 116.609 Straftaten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) gegenüber. Der Anteil der politisch motivierten Straftaten liegt damit unter einem Prozent (0,86 %).

Dabei ist das Fallzahlenaufkommen im Zusammenhang mit Übergriffen auf Wahlkreis- und Parteibüros rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr mit 20 Übergriffen wurde in 2014 sieben Fälle weniger, also insgesamt 13 Fälle registriert.

Aufklärungsquote

Die polizeiliche Aufklärungsleistung gilt als wichtiger Maßstab für die Bewertung und letztlich den Erfolg der Polizeiarbeit. Im Hinblick auf die vergleichsweise niedrige Aufklärungsquote von 30,8 Prozent im Jahr 2012 war es daher ein wichtiges Ziel, die Aufklärungsquote schrittweise deutlich zu erhöhen. Daher wurden im Rahmen eines landesweit abgestimmten Ansatzes durch ein zielgerichtetes Vorgehen konzeptionelle Maßnahmen zur besseren Aufklärung politisch motivierter Straftaten umgesetzt. Bereits im Jahr 2013 konnte die Aufklärungsquote so auf 38,9 Prozent gesteigert werden. Die entsprechenden Maßnahmen haben also gegriffen. Für das Jahr 2014 konnte nunmehr eine Aufklärungsquote von 48,0 Prozent erreicht werden. Dieses Ergebnis kann sich auch im Bundesmaßstab sehen lassen. Hier liegt die Aufklärungsquote für das Jahr 2014 bei 42,6 Prozent.

Gewaltdelikte

Der Anteil der Gewaltdelikte an allen PMK-Delikten beträgt 7,6 %. Bei diesen Delikten handelt es sich überwiegend um Körperverletzungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mit 76 Gewaltdelikten insgesamt 24 Straftaten mehr als im Vorjahr registriert. 35 dieser Gewalttaten sind der PMK „Rechts“ zuzuordnen (2013: 31). Auf ähnlichem Niveau liegen in diesem Berichtsjahr mit 34 registrierten Gewalttaten die Delikte im Phänomenbereich der PMK „Links“ (2013: 19). Zwei Gewaltdelikte sind der PMK „Ausländer“ zuzuordnen. In fünf Fällen war eine Zuordnung zu einem Phänomenbereich nicht möglich. Insgesamt konnten 56 aller erfassten Gewaltdelikte aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt bei diesen sehr bedeutenden Fällen mit 73,7 Prozent damit deutlich über der Aufklärungsquote aller PMK-Straftaten. Auch gegenüber dem Vorjahr mit 71 Prozent aufgeklärter Fälle konnte 2014 nochmals eine Steigerung erzielt werden.

„Für das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger ist gerade die Aufklärung von Gewaltstraftaten von hoher Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass wir auch hier erneut deutlich besser geworden sind“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier. „Ich appelliere in diesem Zusammenhang aber auch an alle Bürgerinnen und Bürger vor allem in ihrem unmittelbaren Umfeld allen gewaltbereiten Aktionen energisch entgegenzutreten und Gewalt grundsätzlich nicht als Mittel zur Lösung von Konflikten zu akzeptieren, sondern die Polizei zu rufen. Nur so kann dieses Problem langfristig gelöst werden.“

Propagandadelikte

Bei rund 55 %, also der überwiegenden Mehrheit aller registrierten Fälle, handelt es sich um Propagandadelikte, die insbesondere durch das Schmieren von Naziparolen oder Hakenkreuzen begangen werden. Mit 547 Propagandadelikten wurden insgesamt 82 Propagandadelikte weniger als im Jahr 2013 (629) registriert. Das ist ein Rückgang von 13 Prozent.

Tatverdächtige

Insgesamt konnten 792 Tatverdächtige (2013: 737) ermittelt werden, darunter 81 Gewalttäter und 19 nichtdeutsche Tatverdächtige. Zu 463 dieser Personen lagen bereits polizeiliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Politisch motivierten Kriminalität und/oder der Allgemeinkriminalität vor. Damit sind über die Hälfte (58,5%) aller Tatverdächtigen bereits polizeilich bekannt gewesen.

262 Tatverdächtige, das sind 37,4 %, zählen zur Altersgruppe der unter 21-Jährigen. Wie schon in den Vorjahren liegt der Anteil dieser Altersgruppe im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität damit deutlich höher als im Bereich der Allgemeinkriminalität. Dort betrug er im vergangenen Jahr 18,4 %.

2 Entwicklung in den Phänomenbereichen

PMK – Rechts

Mit einem Anteil von rund 70 % an allen PMK- Straftaten dominieren, wie in den Vorjahren auch, die Fälle im Phänomenbereich „Rechts“, auch wenn 2014 mit 689 Straftaten 82 Fälle weniger als im Jahr 2013 registriert wurden. Von den 689 Straftaten konnten im Phänomenbereich „Rechts“ 339 Straftaten aufgeklärt und 486 Tatverdächtige, darunter 49 Gewalttäter, ermittelt werden. Die Aufklärungsquote liegt damit insgesamt bei 49,2 %. Im Jahr 2013 lag diese noch bei 43,7 %.

Im Bereich der PMK „Rechts“ muss ein besonderes Augenmerk dem Themenfeld „Hasskriminalität“ gewidmet werden, da hierzu insbesondere die fremdenfeindlichen und antisemitischen Straftaten gezählt werden. Die Zahl der fremdenfeindlich motivierten Straftaten stieg dabei von 55 auf 62 Fälle. Bei den Sachverhalten mit antisemitischer Motivation ist ein leichter Rückgang von 30 auf 28 Fälle gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Für das Themenfeld „Hasskriminalität“ insgesamt ist ein Anstieg um 15 auf 104 Fälle im Jahr 2014 zu verzeichnen.

Bei den Gewaltdelikten wurden mit 35 Fällen vier Straftaten mehr als im Vorjahr registriert. Den Schwerpunkt bildeten mit 31 Straftaten die Körperverletzungen. Dabei richteten sich die Gewaltdelikte in 6 Fällen gegen den politischen Gegner und in fünf Fällen gegen die Polizei. Bei weiteren 16 Fällen handelte es sich um Übergriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund. 30 dieser Gewaltdelikte konnten aufgeklärt werden. Damit konnte die Aufklärungsquote von 74,2 % im Jahr 2013 auf 85,7 % verbessert werden.

Mehr als zwei Drittel, rund 75,5 Prozent, aller Straftaten im Phänomenbereich „Rechts“ sind Propagandastraftaten. Die Anzahl ist gegenüber dem Vorjahr von 603 auf 520 Fälle gesunken. Auch hier konnte die Aufklärungsleistung gesteigert werden und zwar von 41,5 Prozent auf nunmehr 44,2 Prozent.

Bei den übrigen 134 Straftaten handelte es sich unter anderem um Volksverhetzung, Sachbeschädigung, Beleidigung sowie um Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Bei den rechtsextremistischen Musikveranstaltungen ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 26 auf 20 Veranstaltungen festgestellt worden, gleichzeitig gingen auch die Teilnehmerzahlen von über 2.600 in 2013 auf rund 1.700 Personen im vergangenen Jahr zurück. Musikveranstaltungen sollen nicht nur dem Zusammenhalt, sondern auch der Gewinnung neuer Gesinnungsgenossen dienen und von daher insbesondere junge Leute ansprechen. Insgesamt wurden im Jahr 2014 drei Veranstaltungen durch entsprechende Verfügungen im Vorfeld verboten und weitere drei Veranstaltungen während der Durchführung aufgelöst.

PMK – Links

Während im Phänomenbereich „PMK Links“ im Jahr 2013 noch ein Rückgang zu verzeichnen war, musste im vergangenen Berichtsjahr ein signifikanter Anstieg der Straftaten um 104,3 Prozent festgestellt werden. Gegenüber dem Vorjahr mit 93 Fällen wurden im Jahr 2014 insgesamt 190 Straftaten erfasst. Dieser Anstieg ergibt sich insbesondere aus Straftaten im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen und den Europa- und Kommunalwahlen, hier insbesondere gegen die Alternative für Deutschland gerichtete Delikte.

Insgesamt wurden im Phänomenbereich „Links“ 78 Straftaten aufgeklärt. Das entspricht 41,1 % der Fälle, dabei wurden 197 Tatverdächtige, davon 22 Gewalttäter, ermittelt. Ein deutlicher Anstieg ist in diesem Bereich leider auch bei den Gewaltdelikten zu verzeichnen. Mit 34 solcher Straftaten wurden insgesamt 15 Gewaltdelikte mehr als im Vorjahr (+78,9 Prozent) registriert. Mit 23 Fällen bildeten dabei Körperverletzungen auch hier den Schwerpunkt dieser Straftaten. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf Gewaltstraftaten anlässlich der Gegendemonstrationen bei Veranstaltungen der rechten Szene am 1. Mai 2014 in Rostock und am 8. Mai 2014 in Demmin zurückzuführen. Aber auch bei diversen Wahlkampfveranstaltungen für die Europawahl kam es zu mehreren Übergriffen durch Angehörige der linken Szene. 20 der 34 Gewaltdelikte konnten aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktbereich beträgt damit 58,8 Prozent. Bei den verbleibenden 156 Delikten der PMK „Links“ handelt es sich vor allem um Sachbeschädigungen, Diebstähle sowie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Innenminister Caffier: „Indem die gewaltbereite linke Szene ihre Aktionen oftmals mit Themen in einen Zusammenhang stellt, die auch Teile der friedliebenden Bevölkerung bewegen, wird die von ihr ausgehende Gefahr sowohl von Teilen der Bevölkerung wie auch der Medien unterschätzt. Übersehen wird zudem regelmäßig, wie sehr solche gewalttätigen Aktionen geeignet sein können, vorhandene bürgerliche Proteste zu diskreditieren.“

PMK – Ausländer

Für das Jahr 2014 wurden 11 Fälle im Bereich der Politisch motivierten Ausländerkriminalität erfasst (2013: kein Fall). Darunter waren zwei Gewaltstraftaten in Form von Körperverletzungen, die beide aufgeklärt werden konnten. Insgesamt wurden 8 der 11 Straftaten in diesem Phänomenbereich aufgeklärt, dabei wurden 13 Tatverdächtige ermittelt, unter ihnen 3 Gewalttäter.

Staatsschutzkriminalität – nicht zuzuordnen

Die Anzahl der Fälle, die keinem der vorgenannten Phänomenbereiche zugeordnet werden konnten, sank von 224 Fällen in 2013 auf nunmehr 111 Fälle deutlich. Ein Begründungsansatz für den deutlichen Rückgang liegt hier in der geringeren Anzahl von Wahlstraftaten. Anders als bei der Bundestagswahl 2013 mit 191 Fällen wurden im Zusammenhang mit den Europa- und Kommunalwahlen 2014 nur 139 Fälle erfasst. Darüber hinaus konnten aufgrund der Aufrufe der linken Szene gegen die Alternative für Deutschland Wahlstraftaten auch der PMK „Links“ zugeordnet werden.

„Das Ausmaß der Politisch motivierten Kriminalität in unserem Land ist stark abhängig von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen – regional, bundesweit aber auch international“, fasst Innenminister Caffier zusammen. „Die Art und Weise des Umgangs unserer Bevölkerung damit und die Reaktionen darauf spiegeln sich in der Statistik der politisch motivierten Kriminalität wider. Es zeigt sich dabei, wie fähig unsere Gesellschaft ist, politische Streitthemen und Probleme friedlich auszutragen. Jegliche Formen von Straftaten gegen politisch Andersdenkende gefährden das demokratische Funktionieren unserer Gesellschaft. Politische Bildung und Toleranz sind dabei gerade für unsere Jugend die besten Mittel zur Prävention solcher Straftaten.“

PM des Ministeriums für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern vom 13.05.2015

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Nordkurier: Gerichtsurteil – Bewährung für Neonazi nach Angriff auf Polizisten

Vor dem Amtsgericht Pasewalk wurde ein 26-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von vier Monate auf Bewährung sowie 100 Arbeitsstunden verurteilt. In Viereck sollte ein rechtes Konzert veranstaltet werden, das verboten worden war. Die Polizei sicherte das Gelände ab. Der Neonazi wiegelte erfolgreich andere, die das Konzert ebenfalls besuchen wollten, gegen die einsetzten Polizeibeamten auf mit dem Ziel, die Polizeikette zu durchbrechen. Die Beamten wurden attackiert und mit Flaschen und Steinen beworfen, mehrere Polizisten wurden verletzt.

Online-Artikel, Nordkurier, 11.05.2015
http://www.nordkurier.de/pasewalk/bewaehrung-fuer-neonazi-nach-angriff-auf-polizisten-1114806705.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nordkurier: Bissiger Demonstrant muss Strafe zahlen

Die Staatsanwaltschaft Demmin hat einen Strafbefehl in Höhe von 2.400 Euro gegen einen 23-Jährigen erlassen, der am 08. Mai 2014 bei den Gegendemonstrationen gegen einen NPD-Aufmarsch Polizisten gebissen und getreten hatte.

Online-Artikel, Nordkurier, 10.04.2015
http://www.nordkurier.de/demmin/strafbefehl-nach-bissen-gegen-linken-demonstranten-1014159404.html

Hier ein Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der PI Neubrandenburg:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2014/05/09/demmin-mecklenburg-vorpommern-pressemitteilung-zum-polizeieinsatz-am-08-mai-2014-in-demmin/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kriminalitätsentwicklung 2014 für den Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg

Die PKS-Statistik wurde veröffentlicht und beinhaltet für den Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg folgende Zahlen und Fakten:

- Wieder sehr hohe Aufklärungsquote 
- Rückgang bei den Rohheitsdelikten 
- Gewaltkriminalität geht weiter zurück 
- Rückgang im Bereich der Diebstahlskriminalität 
- Kfz-Diebstahl  deutlich zurückgegangen 
- Aufklärung der Rauschgiftkriminalität weiter auf sehr hohem  Niveau 
- Fallzahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl gleichbleibend 
- Rückgang der Vermögens- und Fälschungsdelikte 
- Enorme Steigerung der Aufklärungsquote im Bereich Cybercrime 
- Anstieg der Widerstandshandlungen gegen Polizeivollzugsbeamte

Aufklärungsquote über dem Landesdurchschnitt

Die Aufklärungsquote (AQ) der Polizeiinspektion Neubrandenburg liegt mit 63,54 Prozent (2013: 63,67 Prozent) über dem Landesdurchschnitt von 60,39 Prozent (PP NB: 60,14 Prozent).

Nachfolgend werden die Zahlen der Nordkurier-Zustellbereiche „Neubrandenburg“ = NB, „Müritz“ = MÜR, „Demmin/Malchin“ = DM, „Neustrelitz/Friedland“ = MST für 2014 und 2013 angegeben.

(2014 / 2013: NB = 61,39 % / 60,48 % , MÜR = 67,12 % / 66,39 %, DM = 62,41 % / 67,31 %, MST = 64,70 % / 61,5 %)

Die hervorragende polizeiliche Arbeit ist auch deutlich an der so genannten Häufigkeitszahl erkennbar. Sie stellt die Anzahl der Straftaten bezogen auf 100 000 Einwohner dar.

Die Polizeiinspektion Neubrandenburg liegt mit 6.424 Straftaten (2013: 6.479) pro 100.000 Einwohner im Jahr 2014 wieder deutlich unter dem Landesdurchschnitt (M-V: 7.304).

Mit 16.859 Straftaten im Jahr 2014 ist die Zahl im Gegensatz zum Vorjahr (2013: 17.538) im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg um 679 gesunken.

(2014 / 2013: NB = 6.105 / 5.516 , MÜR = 3.574 / 3.823, DM = 3.904 / 3.466, MST = 3.714 / 3.904)

Leichter Anstieg bei den ermittelten Tatverdächtigen

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 7.397 Tatverdächtige (TV) ermittelt. Somit ist ein leichter Anstieg von 63 TV zu verzeichnen (2013: 7334 TV). Davon waren 1.405 Tatverdächtige unter 21 Jahre. (2013: 1481 Tatverdächtige). Das bedeutet einen erneuten Rückgang der ermittelten unter 21-jährigen Tatverdächtigen.

(TV gesamt 2014 / 2013: NB = 2.480 / 2.249, MÜR = 1.928 / 1.933, DM = 1.404 / 1.663, MST = 1.848 / 1.759)

Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist von 518 (2013) auf 641 (2014) angestiegen.

(TV nichtdeutsch 2014 / 2013: NB = 295 / 249, MÜR = 155 / 125, DM = 65 / 84, MST = 149 / 99)

KRIMINALITÄTSBEREICHE

Rückgang bei den Rohheitsdelikten bei nahezu gleichbleibend guter Aufklärung

Im Bereich der Rohheitsdelikte (Raub, räuberische Erpressung, Raubüberfälle, Körperverletzungen und Straftaten gegen die persönliche Freiheit) wurden 2.056 Fälle erfasst (2013: 2.133 Fälle). Die Aufklärungsquote ist mit 93,48 Prozent weiter auf sehr hohem Niveau (2013: 94,19 Prozent, 2012: 93,07 Prozent). Hier liegt die Inspektion Neubrandenburg über dem Landesschnitt von 90,74 Prozent.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 602 / 570, MÜR = 489 / 434, DM = 479 / 634, MST = 486 / 495) (AQ 2014 / 2013: NB = 91,03 % / 89,3 %, MÜR = 94,48 % / 95,85 %, DM = 93,74 % / 96,06 %, MST = 95,27 % / 95,96 %)

Weiterer Rückgang der Gewaltkriminalität bei weiter steigender Aufklärungsquote

Gewaltkriminalität umfasst alle mit Gewalt verbundenen Straftaten. Im Jahr 2014 wurden in diesem Bereich insgesamt 376 Fälle erfasst. 2013 waren es 403 Fälle. Die Aufklärungsquote ist mit 89,36 Prozent (2013: 88,34 Prozent) erneut gestiegen und liegt weit über dem Landesdurchschnitt von 82,89 Prozent (PP NB: 86,84 Prozent).

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 137 / 143, MÜR = 74 / 65, DM = 89 / 97, MST = 76 / 98) (AQ 2014 / 2013: NB = 85,40 % / 76,92 %, MÜR = 89,19 % / 90,77 % , DM = 95,51 % / 96,51 %, MST = 89,47 % / 94,9 %)

Straßenkriminalität: Die Zahl der Straftaten, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen begangen wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr um erneute 250 Fälle zurückgegangen. 2014 registrierten die Dienststellen der Polizeiinspektion 2.875 Fälle. 2013 waren es noch 3.125 (2012: 3.825) Fälle. Die Aufklärungsquote hier leicht gesunken und liegt in diesem Bereich mit 24,6 Prozent ebenfalls über dem Landesdurchschnitt von 22,2 Prozent.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 1.089 / 1.125, MÜR = 571 / 603, DM = 583 / 712, MST = 632 / 685) (AQ 2013 / 2012: NB = 20,9 % / 21,6 %, MÜR = 24,0 %/ 25,5 %, DM = 28,3 % / 33,29 %, MST = 28,2 % / 30,1 %)

Aufklärungsquote im Bereich Rauschgiftkriminalität gleichbleibend sehr hoch

Rauschgiftdelikte sind in der Regel Kontrolldelikte. Die Beamten erfassten im Jahr 2014 aufgrund der erhöhten Kontrolltätigkeit insgesamt 1.141 Delikte in diesem Bereich. 2013 waren es mit 1.032 festgestellten Delikten 109 registrierte Fälle weniger. Die Aufklärungsquote ist in diesem Bereich weiterhin auf sehr hohem Niveau und liegt bei 97,2 Prozent (2013: 97,19 Prozent) und im Bereich des Vorjahres.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 374 / 248, MÜR = 470 / 525, DM = 98 / 94, MST = 199 / 165) (AQ 2014 / 2013: NB = 97,9 % / 94,8 %, MÜR = 98,1 % / 98,3 %, DM = 98,0 % / 96,8 %, MST = 93,5 % / 97,6 %)

Rückgang der Diebstahlskriminalität bei Anstieg der Aufklärungsquote

Der Anteil der Diebstahlskriminalität am Gesamtstraftatenaufkommen im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg beträgt 37,37 Prozent. Bei den Diebstahlshandlungen ist ein Rückgang von 384 Fällen festzustellen. So wurden 2014 im gesamten PI-Bereich 6.301 Diebstähle erfasst wobei die Aufklärungsquote auf 36,47 Prozent gestiegen ist. Im Jahr 2013 waren es 6.685 Fälle bei 34,44 Prozent Aufklärung.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 2.374 / 2.346, MÜR = 1.197 /1.370, DM = 1.294 / 1.338, MST = 1.436 / 1.631) (AQ 2013 / 2012: NB = 40,06 % / 33,29 %, MÜR = 31,16 % / 30,95%, DM = 31,38 % / 36,02 %, MST = 39,55 % / 37,71 %)

Diebstahl von Kraftfahrzeugen deutlich zurückgegangen

Die Fallzahl beim Diebstahl von Kraftfahrzeugen ist deutlich zurückgegangen. 2014 wurden 238 Fälle registriert – 2013 waren es noch 303. Die Aufklärungsquote sank im Jahr 2014 leicht auf 34,87 Prozent (2013: 35,64 Prozent), liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Landesdurchschnitt von 27,45 Prozent.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 80 / 107, MÜR = 39 / 60, DM = 70 / 58, MST = 61 / 66) (AQ 2013 / 2012: NB = 42,50 % / 27,50 %, MÜR = 43,59 % / 30,00 %, DM = 17,24 % / 47,14 %, MST = 36,07 % / 42,42 %)

Aufklärungsquote beim Diebstahl von Kraftwagen gleichbleibend gut

Die Aufklärungsquote bei Diebstählen von Kraftwagen ist auch im Jahr 2014 gleichbleibend gut. 2013 wurden in diesem Bereich 179 Fälle erfasst, wovon 44,69 Prozent aufgeklärt werden konnten. Im Jahr 2014 konnten 44,53 Prozent der insgesamt erfassten 137 Fälle aufgeklärt werden.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 58 / 53, MÜR = 26 / 44, DM = 19 / 39, MST = 34 / 43) (AQ 2014 / 2013: NB = 44,83 % / 35,85 %, MÜR = 50,0 % / 34,09 %, DM = 29,32 % / 51,28 %, MST = 50,0 % / 60,47 %)

Gleichbleibende Fallzahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl

Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen ist entgegen dem Landestrend kein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. 2014 waren es im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg insgesamt 169 Fällen genauso viele wie im Vorjahr. Die Aufklärungsquote ist hier mit 33,79 Prozent gesunken (2013: 40,6 Prozent) liegt jedoch noch deutlich über dem Landesdurchschnitt mit 23,96 Prozent (PP NB = 24,87 Prozent).

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 52 / 45, MÜR = 28 / 34, DM = 58 / 70, MST = 41 / 36) (AQ 2013 / 2012: NB = 30,42 % / 34,26 %, MÜR = 31,54 % / 35,42 %, DM = 17,43 % / 33,1 %, MST = 58,78 % / 55,73 %)

Bei zahlreichen Veranstaltungen waren die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg Gesprächspartner. Das Interesse der Bürger am Einbruch- und Diebstahlschutz ist im Laufe der vergangenen Jahre enorm gestiegen. Das Kripo-Infomobil ermöglicht außerhalb von Präventionsveranstaltungen eine verbesserte und qualitativ hochwertige Vor-Ort-Beratung bei den Bürgern. Dieses Angebot wird immer wieder gern angenommen.

Gleichbleibende Anzahl von Tageswohnungseinbrüchen

Insgesamt wurden im Inspektionsbereich im Vergleich der Jahre 2013 und 2014 annähernd gleich viele Tageswohnungseinbrüche, als Untergruppe der Wohnungseinbruchsdiebstähle, registriert (2014: 73 / 2013: 72). Die Aufklärungsquote ist 2014 gesunken (2014: 34,25 % / 2013: 43,06 %), liegt jedoch trotzdem deutlich über dem Landesdurchschnitt von 27,79 Prozent.

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 21 / 18, MÜR = 15 / 18, DM = 26 / 29, MST = 17 / 17) (AQ 2014 / 2013: NB = 28,57 % / 38,89 %, MÜR = 40,0 % / 33,33 %, DM = 19,23 % / 34,48 %, MST = 58,82 % / 58,82 %)

Vermögens- und Fälschungsdelikte Fallzahl gesunken, weiter mit hoher Aufklärungsquote

Die Fallzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte ist erneut gesunken. 2013 wurden noch 3.106 Fälle erfasst, während es 2014 nur noch 2.816 waren. Die Aufklärungsquote ist mit 85,97 Prozent (2013: 86,25 %) weiterhin auf sehr hohem Niveau und liegt ebenfalls über dem Landesdurchschnitt von 81,8 Prozent

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 1.227 / 1.054, MÜR = 509 / 517, DM = 564 / 1.044, MST = 516 / 491) (AQ 2014 / 2013: NB = 90,55 % / 87,29 %, MÜR = 84,09 % / 87,04 %, DM = 81,91 % / 87,45 %, MST = 81,4 / 80,65 %)

Enorm gestiegene Aufklärungsquote im Bereich Cybercrime bei deutlichem Rückgang der Fallzahlen

Cybercrime (Internetkriminalität) betrifft alle Straftaten, bei denen das Internet eine Rolle spielt (alle Straftaten mit Tatmittel „Internet“ – im PI-Bereich hauptsächlich Internetbetrug). In der Polizeiinspektion Neubrandenburg wurden im Jahr 2014 mit 765 Delikten (2013: 1469) deutlich weniger Fälle erfasst, als noch im Vorjahr. Die in diesem Deliktbereich erzielte Aufklärungsquote ist mit 96,6 Prozent (2013: 78,15 %) deutlich gestiegen und liegt über dem Landesdurchschnitt von 80,42 Prozent.

Der Anteil der im Internet begangenen Betrugsdelikte beträgt im PI-Bereich 89,8 Prozent (2013: 78,76 Prozent).

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 380 / 387, MÜR = 98 / 251, DM = 177 / 665, MST = 110 / 202) (AQ 2014 / 2012: NB = 97,37 % / 74,94 %, MÜR = 97,96 % / 71,63 %, DM = 96,05 % / 88,27 %, MST = 93,64 % / 57,92 %)

Anstieg der Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Die Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte haben sich im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg von 68 (2013) auf 79 (2014) erhöht. Die Aufklärungsquote liegt bei 98,73 Prozent (2013: 100 %).

(erfasste Fälle 2014 / 2013: NB = 20 / 16, MÜR = 22 / 19, DM = 10 / 17, MST = 27 / 16)

Der Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg, Kriminaldirektor Siegfried Stang zeigte sich erfreut hinsichtlich der erneut sehr hohen Aufklärungsquote und sprach allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen besonderen Dank für die geleistete Arbeit aus. Die Bürger können sich sicher fühlen. Im Bereich der Verbrechensbekämpfung steht die Polizeiinspektion Neubrandenburg im landesweiten Vergleich sehr gut da. Kriminaldirektor Siegfried Stang hofft, dass sich das positiv auf das Sicherheitsempfinden der Bürger des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte auswirkt.

PM der PI Neubrandenburg vom 10.04.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nordkurier: Fan-Gewalt gegen Polizei – Minister kritisiert Richter

„Steinwürfe und Hassattacken: Ausschreitungen gewaltbereiter Fans bringen dem Fußball immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Die Politik fordert harte Strafen zur Abschreckung.“

Online-Artikel, Nordkurier, 06.04.2015
http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/fan-gewalt-gegen-polizei-minister-kritisiert-richter-0614084104.html

Allgemein

OZ: Steinwurf gegen Polizisten: Haftrichter sieht Körperverletzung

„Laut Anklage hatte der Mann am Rande eines Spiels zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden einen Pflasterstein gegen einen Polizisten geworfen und diesen damit schwer verletzt.“

Online-Artikel, Ostsee-Zeitung, 30.03.2015
http://www.ostsee-zeitung.de/Extra/Polizei-Report/Aktuelle-Beitraege/Steinwurf-gegen-Polizisten-Haftrichter-sieht-Koerperverletzung

Allgemein

SVZ.de: Hundestaffel M-V – Grüne werfen Polizei Tierquälerei vor

Der Einsatz von Hunden bei Demonstrationen soll verboten werden. Nun herrscht Empörung über den Antrag auf dem Parteitag“

Online-Artikel, SVZ.de, 20.03.2015
http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-politik/gruene-werfen-polizei-tierquaelerei-vor-id9257791.html