Tag Archives: Kurioses

Allgemein

Bremen: Ganz dumm gelaufen…

Vor den Augen der Polizei Joint geraucht

Vor den Augen der Polizei steckten sich am Samstagabend zwei 19 und 22 Jahre alte Bremer in der Altstadt einen Joint an.

Wäre es Absicht gewesen, müsste man von dickfälliger Dreistigkeit sprechen. Die jungen Männer hatten aber offensichtlich nicht bemerkt, dass sie ihren Joint ausgerechnet in der videoüberwachten Garageneinfahrt des Innenstadtreviers rauchten. Als Polizeibeamte aus der Wache zur Garage eilten, stieg ihnen sofort der intensive Marihuana-Geruch in die Nase. Nachdem die Beamten die überrumpelten Übeltäter über den „Tatort“ aufklärten, räumte das Duo sofort ein, dass dies „wohl nicht die klügste Aktion“ war. Die Männer gaben an, sich extra eine dunkle Ecke für ihre Gelüste ausgesucht zu haben. Dass es sich dabei um die Rückseite einer Polizeiwache handelte, war ihnen nicht klar.

Die Marihuana-Zigarette wurde als Beweismittel sichergestellt, die beiden Tatverdächtigen mit ans Polizeirevier genommen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der Polizei Bremen vom 15.01.2018

Allgemein

Coburg (Bayern): Mysteriöser Gebissfund – Vergisst Einbrecher seine Prothese?

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatten am Donnerstag Coburger Ordnungshüter im Stadtgebiet. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses fand ein Gebiss auf ihrer Küchenzeile, das vermutlich einem Eindringling gehört.

Kurz nach dem Aufstehen fand bereits am Mittwochmorgen eine 83-jährige Coburgerin ein feinsäuberlich in ein weißes Tuch eingewickeltes fremdes Gebiss in ihrer Küche neben ihrer Kaffeemaschine auf der Arbeitsplatte. Da ein Einbruch nicht auszuschließen war und sich offensichtlich ein Unbekannter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unerlaubt Zugang zu dem Einfamilienhaus verschafft hatte und das Gebiss dort abgelegte, trat die Coburger Polizei auf den Plan.

Die Polizisten ermitteln aktuell wegen eines möglichen Einschleichdiebstahls, zumindest dessen Versuch. Am Gebäude selbst wurde weder etwas durchwühlt, noch fehlen Geld oder Wertgegenstände. Auch konnten die Einbruchsermittler der Coburger Polizei keine Aufbruchspuren feststellen. Nachdem die Haustür, die jeden Abend von der 83-Jährigen ordnungsgemäß versperrt wird, am Mittwoch unverschlossen ins Schloss gezogen war, stand für die Bewohnerin und die Polizei fest, dass jemand in das Einfamilienhaus eingedrungen sein muss. Der Unbekannte, samt Gebiss, hat wohl über ein offenstehendes Fenster im Windfang die Haustüre entriegelt und ist darüber ins Haus gelangt. In der Küche legte er schließlich das Gebiss ab. Nach einer umfangreichen Spurensicherung stellten die Beamten das Gebiss als Beweismittel und Spurenträger sicher. Anhand der Spuren am Gebiss erhofft sich die Polizei weitere Hinweise zu dem jetzt vermutlich gebisslosen Eindringling.

PM des PP Oberfranken vom 20.10.2017

Allgemein Schmunzeln

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizisten gibt man kein Küsschen – zumindest nicht, wenn die eigene Weste nicht ganz sauber ist

Guten Freunden gibt man ein Küsschen, heißt es doch. Polizisten besser nicht. Zumindest nicht, wenn die eigene Weste nicht ganz sauber ist…

Zur Erklärung: Zwei Beamte der Polizei Dortmund wunderten sich am heutigen Mittwoch (19. Juli) über die freundliche Geste eines Mannes.
Mit dem Streifenwagen waren sie in der Nähe des Borsigplatzes unterwegs und fuhren an ihm vorbei. Lächelnd warf der Unbekannte ihnen Kussmünder entgegen. Weil ihnen das Lächeln recht ironisch und die Geste ziemlich übertrieben vorkam, fuhren sie zurück und kontrollierten den Mann. Gesagt, getan. Dieser zeigte sich zunächst auch weiterhin süffisant lächelnd.

Bis ihm eben dieses Lächeln verging. Denn es stellte sich heraus, dass gegen den 31-jährigen Dortmunder ein offener Haftbefehl vorlag.
Ende des Einsatzes: die Festnahme des zuvor noch allzu fröhlich gestimmten Mannes und der Transport zur nächstgelegenen Wache.

Von Freundlichkeit war währenddessen nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil. Ein Schimpfwort verließ nun statt eines Kusses seinen Mund. Und so liegt nun auch noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Mann vor.

Vielleicht hat er in der Justizvollzugsanstalt nun etwas Zeit darüber nachzudenken, wem er in Zukunft Küsschen schenkt und wem nicht…

PM der POL Dortmund vom 19.07.2017

Allgemein Blog potentielles Fehlverhalten

Niederstotzingen (Baden-Württemberg): Hilflose Person gesucht, Schusswaffen gefunden

Nachdem röchelnde Geräusche aus der Nachbarschaft gemeldet worden waren, fuhr am Samstag, gegen 00.15 Uhr, eine Streife in die Staufenstraße. Bei der Überprüfung der Nachbarschaft öffnete ein 90-jähriger Mann die Haustüre. Der Mann hielt eine Schusswaffe in der Hand und schloss beim Erkennen der Beamten sofort die Tür. Die Beamten ließen die Sache nicht auf sich beruhen, sondern klingelten erneut. Der Mann öffnete die Tür und verneinte jeglichen Besitz von Feuerwaffen. Nachdem die Bereitschaftsrichterin wegen einer anstehenden Wohnungsdurchsuchung informiert worden war, stimmte der Mann einer Nachschau in der Wohnung zu. Dort fanden die Beamten eine Faustfeuerwaffe und ein Gewehr, für welche der Besitzer keine Erlaubnis vorweisen konnte. Bei beiden Waffen handelt es sich um scharfe Schusswaffen. Sie wurden sichergestellt. Eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz wird gefertigt.

PM des PP Ulm vom 23.07.2016

Allgemein

Kreis Germersheim (Rheinland-Pfalz): Balzverhalten im fortgeschrittenen Alter

Weil sie seine Gefühle nicht erwiderte und dem 70-jährigen zudem von ihren Gefühlen für einen anderen Mann berichtete, kam es gestern Mittag zu einer Körperverletzung zwischen zwei Bewohnern eines Seniorenheimes im Kreis Germersheim. Der 70-jährige stieß seiner 89-jährigen Herzdame nach ihrem Geständnis mehrfach den Rollator an ihr Bein, so dass diese leicht verletzt wurde. Die Polizei musste zwischen den beiden Parteien vermitteln und wird gegen den 70-jährigen ein Ermittlungsverfahren einleiten.

PM der PI Germersheim vom 16.06.2016

Allgemein

München (Bayern): Einhandmesser sichergestellt

Bildquelle: Bundespolizei München
Bildquelle: Bundespolizei München

Wegen des Führens einer Anscheinswaffe muss sich ein 49-jähriger Münchner verantworten. Dabei war sein Vorhaben am Mittwochmorgen (15. Juni) durchaus löblich.

Um 7 Uhr erschien ein 49-Jähriger aus der Au auf der Wache des Reviers der Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof. Er wollte nach eigenen Angaben, Kronkorken aus dem Teer im Bodenbereich des Bahnhofes entfernen. Er hat es gerne sauber und es mache ja sonst keiner, gab er weiter an. Da er beabsichtigte, dies mit einem Messer zu  tun, wollte er bei der Bundespolizei Bescheid geben. Man wisse ja, dass es in der heutigen Zeit Probleme mit der Polizei bringen kann, wenn man auf offener Straße mit einem Messer hantiere.

Die Beamten hinterfragten, mit welchem Messer er dies tun wolle? Daraufhin zog er ein Einhandmesser aus der Tasche. Den Kollegen fiel sofort auf, dass es sich dabei um eine verbotene Anscheinswaffe nach dem Waffengesetz handelt, dass in der Öffentlichkeit nicht geführt werden darf.

Der 49-Jährige war sofort einsichtig und ließ das Messer bei den Beamten, die es sicherstellten. Auf die Frage, wie er denn nun die Kronkorken aus dem Teer bekommen könne, empfahlen ihm die Beamten, den von ihm mitgeführten Phasenprüfer zu benutzen. Die Bundespolizisten baten ihn aber, diesen sanft und nur dort einzusetzen, wo die Kronkorken auch leicht zu entfernen wäre.

PM der BPOLI München vom 15.06.2016

Allgemein

Enkenbach-Alsenborn (Rheinland-Pfalz): Ladendieb drängelt sich an Polizei vorbei

Festnahme_Handschellen„So etwas ist mir in meiner ganzen Dienstzeit noch nicht passiert!“ – Die Dreistigkeit eines Ladendiebs hat am Donnerstag Polizeibeamte zum Kopfschütteln gebracht. Die Beamten wollten sich in ihrer Mittagspause in einem Supermarkt in der Rosenhofstraße etwas zu essen besorgen. Während sie – in Uniform – an der Kasse standen, drängelte sich ein Mann an ihnen vorbei. Er zeigte der Kassiererin seinen leeren Einkaufskorb vor und wollte die Kasse passieren. Dann allerdings löste das Diebstahl-Alarmsignal aus. Der Mann wurde daraufhin von der Kassiererin und den Polizeibeamten aufgefordert stehen zu bleiben. Ohne Umschweife gab der Mann zu, eine Flasche Alkohol (Schnaps) gestohlen zu haben, und holte sie aus seiner Jacke heraus.

Bei der anschließenden Durchsuchung des 69-Jährigen konnte auch noch eine Flasche Likör gefunden werden. Die Waren im Wert von knapp 33 Euro wurden zusammen mit einem Taschenmesser, das der Mann mit sich führte, sichergestellt. Auf den 69-Jährigen kommt ein Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 22.04.2016

Allgemein Schmunzeln

München (Bayern): Dumm gelaufen – Nothelfer brauchte selbst Hilfe

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Er war gekommen um zu helfen – brauchte dann aber selbst Unterstützung. Ein Rohrreiniger einer Sanitärfirma, der in der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof am Dienstagnachmittag (29. Dezember) einen Notfall beheben sollte, wäre beinahe in Haft gegangen.

Die Toilette der Bundespolizei war verstopft. Deswegen war ein Sanitär-Notdienst verständigt worden. Als der externe Rohrreiniger sich gegen 16:25 Uhr in die Dienststelle begab, wurde er Sicherheitsüberprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 30-Jährige von der Staatsanwaltschaft München I im September 2015 zur Festnahme ausgeschrieben worden war. Er hatte eine Geldbuße wegen einer Ordnungswidrigkeit (Verstoß gegen Pflegeversicherung) über 300 Euro bislang nicht beglichen.

Da er selbst den Betrag nicht aufbringen konnte ließen ihn die Bundespolizisten telefonieren. Erst nach mehreren Versuchen hatte er die geforderte Summe auftreiben können. Als das Geld hinterlegt war, konnte der Rohrreiniger die Wache freien Fußes wieder verlassen.

Trotz der Unannehmlichkeit hatte er zuvor allerdings den Beamten noch geholfen und die verstopfte WC-Anlage wieder in Gang gebracht. Bei dem- oder denjenigen, die ihm finanziell aus der Patsche geholfen haben, kann sich der 30-Jährige nun bedanken, dass ihm über Silvester eine 6-tägige Erzwingungshaft erspart geblieben ist.

„Gutes neues Jahr …“ kann man da nur wünschen.

PM der BPOLI München vom 30.12.2015

Allgemein Blog

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Streifenpolizisten stoppen Verfassungsschutz-Aktion in MV

Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz aus Köln wollten einen Besitzer von Jagdwaffen ausspähen. Der aber wählte 110.

Beim Versuch in eine Wohnung in Ribnitz-Damgarten zu gelangen, sind zwei Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) von der Landespolizei gestoppt worden. Das geht aus einem internen Protokoll des Polizeipräsidiums Neubrandenburg hervor. Demnach haben die Verfassungsschützer die Wohnung eines Jägers aufgesucht und laut dessen Aussage mitgeteilt, dass seine Waffen kontrolliert werden sollen. Doch der Verfassungsschutz hat keinerlei polizeiliche Befugnisse, darf also keine Wohnungen durchsuchen oder Kontrollen durchführen. Seine Aufgabe besteht allein im Sammeln von frühzeitigen Informationen über Gefahren für Demokratie und Sicherheit.

In dem Polizei-Protokoll heißt es, dass die Polizei zur „Gefahrenabwehr“ zum Einsatz kam. Weiter: „Durch die Beamten vor Ort wurden die zwei männlichen Personen angetroffen und kontrolliert. Es wurden zwei Dienstausweise des Bundesamtes für Verfassungsschutz Köln vorgelegt, wobei ein Dienstausweis abgelaufen war. Ein Kontrollauftrag oder ein anderes Dokument für eine Kontrolle konnte durch die Personen nicht vorgelegt werden.“ Nachdem das Landesinnenministerium informiert wurde, hätten die Geheimdienstmitarbeiter ihren Einsatz nicht fortgesetzt.

Das BfV bestätigte lediglich, dass Beamte „im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages“ tätig geworden sind. Alle anderen Informationen seien unzutreffend, heißt es in einer kargen fünfzeiligen Antwort.

Artikel des Nordkurier vom 21.08.2015

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/streifenpolizisten-stoppen-verfassungsschutz-aktion-in-mv-2116928908.html

Stellungnahme des MV-Innenministeriums vom 21.08.2015:

Zur heutigen Berichterstattung des Nordkurier „Streifenpolizisten stoppen Geheimdienst-Aktion in MV“ und „007 wäre das nie passiert“ stellt das Innenministerium folgendes klar.

Die heutige Berichterstattung des Nordkurier ist fehlerhaft. Dass ein hoher Beamter des Ressorts die Aufhebung aller polizeilichen Maßnahmen angeordnet habe, ist falsch.

Bei der durchgeführten Maßnahme selbst handelte es sich um ein ordnungsgemäßes Vorgehen zur Bekämpfung des Extremismus, nachdem entsprechende Hinweise dies auch erforderlich machten. Die Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages und ihrer Zuständigkeit tätig geworden und haben sich allen Beteiligten vor Ort ordnungsgemäß mit gültigen, also nicht abgelaufenen, Papieren ausgewiesen. Für die Art und Weise der Durchführung vor Ort war das Bundesamt für Verfassungsschutz verantwortlich. Weitergehende polizeiliche Maßnahmen durch die Landespolizei waren aus diesem Grund auch nicht erforderlich.

Wie in Mecklenburg-Vorpommern üblich wird das Innenministerium in der Parlamentarischen Kontrollkommission des Landtages (PKK) umfassend über den Sachverhalt berichten. Die einzelnen Mitglieder sind allerdings schon aufgrund der teilweise falschen Berichterstattung mündlich unterrichtet worden.

 

Allgemein

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Scheibe an Streifenwagen eingeschlagen: „Ich möchte in die JVA“

Symbolfoto
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Ungewöhnliches Erlebnis für die Polizisten der Wache Mitte auf der Hohen Straße: Am Freitagmittag (3.7.15, 12.55 Uhr) war ein 24-jähriger Ordnungshüter gerade am Kofferraum seines Streifenwagens beschäftigt, als er hinter sich das Klirren einer Scheibe hörte. Er drehte sich um und erblickte er einen 30-jährigen Hammer neben einem weiteren Einsatzfahrzeug. Der Mann kniete vor dem Uniformierten nieder und bat darum, in eine JVA gebracht zu werden. Während dessen schob er sein Tatwerkzeug, einen Hammer, unter den Wagen. Da gegen den offenbar verwirrten Mann kein Haftbefehl vorlag, konnten die Polizisten seinem Wunsch nicht nachkommen. Er wurde zu einer psychiatrischen Klinik gebracht.

PM des PP Hamm vom 03.07.2015

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Andernach (Rheinland-Pfalz): Tierisch…

Symbolfoto
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Am Sonntagvormittag meldete eine Dame der Polizei, sie habe soeben in Andernach einen menschlichen Finger gefunden.

Die Beamten rückten sofort aus, um das gute Stück zu sichern und gegebenenfalls den Eigentümer feststellen zu können.

Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass dort lediglich eine tote Nacktschnecke lag.

PM der PI Andernach vom 28.06.2015

Allgemein

Kammlach (Bayern): Tierischer Einsatz

Symbolbild
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Mit sturen Ziegen im wahrsten Sinne des Wortes hatte es die Polizei am Montagmorgen in Wideregg zu tun. Ein Verkehrsteilnehmer, der auf der Ortsverbindungsstraße von Kammlach nach Wideregg unterwegs war, berichtete der Polizei von freilaufenden Ziegen auf der Fahrbahn. Bei Eintreffen der Streife wurde das Streifenfahrzeug erst einmal durch die Tiere umzingelt und die Beamten am Aussteigen gehindert. Eine ganze Stunde dauerte es anschließend, bis der Halter der Tiere, ein Landwirt aus Wideregg, ermittelt und die Tiere wieder eingefangen waren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.06.2015

Allgemein

Bückeburg (Niedersachsen): Mordinszenierung

Symbolfoto
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Manch ein Polizeibeamter fragt sich hin und wieder, ob er gerade Bestandteil der „Versteckten Kamera“ ist oder zufällig in den Drehort eines drittklassigen Kriminalfilms geraten ist. So auch am vergangenen Donnerstag in einem Bückeburger Ortsteil.

Der „Kriminalfall“ beginnt damit, dass einer Ehefrau die Zweisamkeit mit ihrem Ehemann nicht mehr als ausreichend erscheint und sie einen gleichgesinnten Mann aus Bonn, ebenfalls verheiratet, in einem Internetforum kennenlernt. Die „Zweckgemeinschaft“ trifft sich, lernt sich kennen und vertieft die Zuneigung über einen längeren Zeitraum.

Schließlich kommt der „gehörnte“ Ehemann hinter die außerehelichen Eskapaden der Ehefrau.

Das Ehepaar kann in einem reinigenden Gespräch die ehelichen Defizite aufarbeiten und man beschließt einen Neuanfang, der auch dem Bonner Freund mit der Beendigung der Liaison mitgeteilt wird.

Dieser kann jedoch schlecht loslassen und sendet dem neu vereinten Ehepaar,insbesondere dem Ehemann, per E-Mail schlüpfrige Details und Fotos, die aus den gemeinsamen zurückliegenden Treffen hervorgegangen sind.

Das Bückeburger Ehepaar schmiedet deshalb einen perfiden Plan um den Bonner Störenfried loszuwerden.

Der Bonner erhält aus Bückeburg eine E-Mail mit einem Foto im Anhang, die seine ehemalige Geliebte bäuchlings auf dem Boden liegend mit dem Kopf in einer offensichtlich großflächigen Blutlache zeigt.

Diese E-Mail leitet der Bonner sofort dem Polizeikommissariat Bückeburg zu.

In diesem Wissen mussten die Beamten des Polizeikommissariates Bückeburg am vergangenen Donnerstag gg. 10.20 Uhr davon ausgehen, dass sich ein Tötungsdelikt zugetragen hat. Die Beamten suchten umgehend den „Tatort“ auf und kamen wieder zu der Erkenntnis, dass es den perfekten Mord nicht gibt.

Die „Tote“ lebte, der „Mörder“ war friedlich und die Blutlache war herkömmliches „Ketchup“ aus der Flasche, die der Ehemann über die bereitwillig auf dem Boden liegenden Ehefrau ausgekippt hatte.

Der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, erklärte, dass die polizeilichen Ermittlungen in Kürze der Staatsanwaltschaft Bückeburg für eine strafrechtliche Bewertung vorgelegt werden.

Darüber hinaus wird zu klären sein, wer für die entstandenen Kosten des Polizeieinsatzes aufzukommen hat.

PM des PK Bückeburg vom 24.06.2015

Allgemein Schmunzeln

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Einarmiger Bandit rettet Bochumer vor Knast

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Symbolfoto

Nein, diese Geschichte spielt nicht in Las Vegas, sondern in Bochum – genauer gesagt in einer Spielhalle an der Dorstener Straße im Stadtteil Hamme.

Dort überprüften zwei Polizeibeamte des zivilen Einsatztrupps im Rahmen eines Routineeinsatzes einen Mann. Bei dem Abgleich der Personalien stellten die Polizisten fest, dass der Bochumer (37) mit einem Vollstreckungshaftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Warum? Wegen einer Widerstandshandlung hatte der 37-Jährige noch eine Strafe von 710 EUR zu zahlen bzw. eine Ersatzfreiheitsstrafe von 71 Tagen anzutreten.

Und dann kam alles anders, ganz anders! Noch während die Beamten dem Mann den Sachstand der Überprüfung mitteilten, begann die „Slot Machine“ nicht nur heftig zu blinken, auch die Gesichtszüge des Bochumers waren plötzlich von einem totalen Strahlen überzogen. Was war passiert? Kaum zu glauben, aber wirklich wahr – der 37-Jährige hatte gerade 1.000 EUR gewonnen!

Mit dem Gewinn bezahlte der Mann sofort seine Strafe in bar und ersparte sich dadurch den Gefängnisaufenthalt.

Gleichzeitig schrieb er damit aber auch ein kleines Stückchen Bochumer Polizeigeschichte und wird in der Kategorie „Buntes aus dem Polizeialltag“ ganz weit vorne landen.

PM des PP Bochum vom 25.09.2014

Allgemein

Landau (Rheinland-Pfalz): Aus Langeweile Polizei gerufen

Ein 53 jähriger Mann aus Landau-Dammheim meldete sich telefonisch bei der Polizei mit dem Hinweis, dass in seiner Wohnung eine Person in einer Blutlache liegen würde. Er könne nicht sagen, ob er die Person umgebracht habe. Aufgrund der Brisanz der Nachricht wurde die Örtlichkeit durch zwei Streifenbesatzungen angefahren. In der Wohnung konnte die Polizei aber keine tote Person finden. Erst jetzt offenbarte sich der Anrufer der Polizei. Da er sich einsam fühlte, wollte er mit einem Polizeibeamten sprechen. Da die Polizei sonst nicht kommen würde, habe er das Verbrechen vorgeschwindelt. Das Gespräch mit der Polizei war daraufhin schnell beendet.

PM der PD Landau vom 25.07.2014

Allgemein

Bingen (Rheinland-Pfalz): Polizei-Schlagstock in Verlust geraten

Bei dem Brand in der Gerbhausstraße, 20.07.2014, geriet während der Einsatzmaßnahmen der Schlagstock eines Beamten der Binger Polizei in Verlust. Nach bisherigen Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass eine circa 40 bis 60 Jahre alte Frau den Schlagstock aufnahm. Wahrscheinlich kann die Finderin den Schlagstock nicht zuordnen und wird auf diesem Weg gebeten, ihn bei der Polizei abzugeben.

Personen, die Angaben zu Finderin tätigen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Bingen, Telefon 06721/9050, in Verbindung zu setzen.

PM der PD Bad Kreuznach vom 25.07.2014

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Pizza ohne Fahrerlaubnis

bremen sternOrt: Bremen-Vahr, Zeit: 05.07.2014, 20:15 Uhr

Am Samstagabend fuhr ein Pizza-Bote am Polizeipräsidium in der Vahr vor, um Pizza-Bestellungen anzuliefern. Bei einer Sicherheitsüberprüfung zum Betreten des Geländes stellte sich heraus, dass der 45 Jahre alte Bote keine gültige Fahrerlaubnis hat.

Pizza hin, Pizza her – der Lieferant musste seine Kfz-Schlüssel an der Wache deponieren und sein Fahrzeug stehen lassen. Zum Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wollte er sich nicht äußern. Die Pizzen gelangten trotz des Intermezzos noch warm an ihre Esser.

PM der Polizei Bremen vom 07.07.2014

Allgemein Schmunzeln

Bad Laasphe (Nordrhein-Westfalen): Bissiger Waschbär entschuldigt sich bei Polizei

Undank ist der Welten Lohn.

Diese alte Weisheit musste in der Nacht zu Mittwoch ein edelmütiger Bad Berleburger Polizist am eigenen Leib qualvoll erfahren, nachdem er zuvor einem unschuldig in Gefangenschaft geratenem Waschbären wieder zu seiner wehmütig erflehten Freiheit verholfen hatte.

Bei der Befreiungsaktion versetzte der Waschbär dem Beamten nämlich einen gezielten Biss in den Finger…Anschließend zeigte sich das Tier jedoch reumütig und wandte sich mit dem nachfolgend abgedruckten Brief an die Polizei:

„Offener Brief an die Polizei Bad Berleburg

Hallo Polizist, ich möchte mich entschuldigen!

Mein Name ist Schupp und ich bin der Waschbär. Heute Nacht war ich mal wieder unterwegs. Die Nacht war klar und lau. Der Mond und die Sterne warfen ein wundersames feenhaftes Licht und in Gedanken streifte ich durch die Gärten von Bad Laasphe. Nichts wirklich Böses hatte ich im Sinn. Wollte nur ein paar Raupen, Würmer oder Insekten für mein mitternächliches Mahl sammeln. Berauscht von der Freiheit der Nacht und dem Duft von Abenteuer tappte ich aus Übermut in eine Falle. Wo die plötzlich herkam, ich weiß es nicht. Panik und Angst waren meine Begleiter für die nächsten Stunden. Völlig außer mir schrie ich in höchster Not um Hilfe. In Gestalt eines 24-jährigen Polizisten wurde meine Hilferufe erhört und die Falle geöffnet. Warum, und ich schäme mich auch sehr, ich dann die Hand, die mich befreite, biss, kann ich selbst nicht verstehen.

Ich möchte mich bei dem lieben Polizisten entschuldigen. Sorry! Ich danke Dir, dass Du ein Herz für Tiere hast und mich befreien konntest.

Dein dankbarer

Schupp“

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 02.07.2014

Allgemein Schmunzeln

Türkheim (Bayern): Türkheim expandiert

Wie erst jetzt bekannt wurde hat die Marktgemeinde Türkheim während der Freinacht eine Expansion erfahren. Zwei Ortsschilder wurden durch die unbekannten Täter in Türkheim abmontiert und im Raum Kempten bei der kleinen Ortschaft Pfaffenried wieder angebracht. Wo sich nun Pfaffenried auf der Landkarte wiederfindet, konnte bislang nicht geklärt werden. Diese Schilder konnten bislang nicht aufgefunden werden. Da diese Aktion nicht mehr unter das Brauchtum zum Maifeiertag fällt wurde eine Anzeige wegen Diebstahls aufgenommen. Die Polizei Bad Wörishofen bittet um sachdienliche Hinweise unter der 08247/9680-0.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.05.2014

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Nach Sachbeschädigung vor Polizei versteckt

Täterfoto (Bildquelle: Polizeipräsidium Koblenz)
Täterfoto (Bildquelle: Polizeipräsidium Koblenz)

Sachbeschädigung und Diebstahl eines Stallhasen… ist die Überschrift eines Einsatzberichtes der Koblenzer Polizei vom gestrigen Donnerstag, 10.04.2014.

Ein Anrufer teilte den Beamten mit, dass in der vergangenen Nacht sein Balkon verwüstet und der Hase aus dem aufgestellten Stall gestohlen wurde.

Dies zeigte sich vor Ort bestätigt. Einige Blumen waren beschädigt, der Hase fehlte.

Eine entsprechende Anzeige gegen Unbekannt wurde gefertigt.

Noch während der Hasenfahndung im Nahbereich nahm dieser Vorfall eine glückliche Wende.

Der Anrufer meldete sich erneut und bat die eingesetzten Beamten zur Rückkehr zum Tatort.

Dieser teilte den Einsatzkräften mit, dass er seinen Hasen wohlbehalten auf dem Balkon aufgefunden hat. Der Hase hatte sich offensichtlich in der Nacht unerlaubt aus dem Staub gemacht und sich an den frischen Trieben der Balkonpflanzen erfreut.

Als er offensichtlich den Streifenwagen vor dem Haus seines Besitzers vorfahren sah, überkam ihm sein schlechtes Hasengewissen und er versteckte sich. Erst als die Beamten abgerückt waren, traute sich der reumütige Hase aus seinem Versteck.

PM des PP Koblenz vom 11.04.2014

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Wiesbaden (Hessen): Täterfestnahme im Bademantel; der etwas andere Polizeieinsatz

BayernEinsatzkräfte der Polizei konnten am vergangenen Freitag einen 42-jährigen Mann festnehmen welcher dringend verdächtigt wird, in mehreren Fällen Spinde in der Umkleide eines Wiesbadener Schwimmbades aufgebrochen zu haben. Um die Festnahme überhaupt erfolgreich durchführen zu können, mussten die eingesetzten Kräfte jedoch kurzfristig einen Rollentausch vornehmen: vom Polizeibeamten zum Badegast. Nachdem es in der Vergangenheit mehrfach zu Spindaufbrüchen gekommen war, meldete eine aufmerksame Bedienstete eine verdächtige Person im Schwimmbad. Zivilbeamte des 4. Polizeireviers und weitere Beamte der Polizeidirektion Wiesbaden suchten daraufhin sofort die Örtlichkeit auf. Hier stellte sich den Beamten jedoch die alles entscheidende Frage: Wie kann man den Täter observieren, ohne sofort aufzufallen? Hier wussten die Mitarbeiter des Schwimmbades sofort Rat. Schnell stellten diese den Beamten Badehose und Handtuch zur Verfügung und nach einem kurzen Kleidertausch konnte der Einsatz starten. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass es sich bei der verdächtigen Person tatsächlich um den gesuchten Spindaufbrecher handeln könnte. Immer wieder schlich er durch den Umkleidebereich und beobachtete andere Gäste beim Verschließen ihrer persönlichen Gegenstände. Nachdem der Schwimmbadbesuch beendet war, wurde der Mann kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Weiterhin gab er unumwunden zu, dass er am heutigen Tage schon einen Spind aufgebrochen hatte. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass dieser Spind zufällig einem Polizeibeamten gehörte, welcher in seiner Freizeit im Schwimmbad zu Gast war. Die Freude des Kollegen, seine persönlichen Gegenstände wieder ausgehändigt zu bekommen, war natürlich groß. In seiner Vernehmung auf dem 4. Polizeirevier räumte der mutmaßliche Beschuldigte weitere Spindaufbrüche in den Wochen zuvor ein, bevor er dann zu seinem Haftantritt in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. Natürlich hatten die Beamten zuvor wieder die Badehose mit der Uniform getauscht.

PM des PP Westhessen vom 04.04.2014

Allgemein

Saarlouis (Saarland): UFO gemeldet

Am Montag, dem 31.03.2014, um 22:40 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Saarlouis telefonisch der Niedergang eines unbekannten Flugobjektes in der Nähe der Abfahrt Fraulautern der Autobahn A 8 mitgeteilt. Das UFO habe aus einem rot glühenden Körper bestanden, der einen grün schimmernden Schweif hinter sich her gezogen habe. Das Objekt sei, hoch vom Himmel kommend, schnell und mit einem lautstarken Zischen fast senkrecht zur Erde gerast und dort eingeschlagen. Dass es sich bei der Mitteilung nicht um einen verfrühten Aprilscherz handelte steht fest, denn die gleiche Beobachtung machten zwei sich in Saarlouis-Roden auf Streife befindliche Polizeibeamte. Diese begaben sich zu dem Mitteiler, der den Ort der Landung des UFOs näher bezeichnete. Es konnten jedoch keine weiteren Feststellungen getroffen werden. Es wird vom Niedergang eines Meteoriten ausgegangen.

PM der PI Saarlouis vom 01.04.2014

Allgemein

Ahnsbeck (Niedersachsen): Unfall nach Geschwindigkeitsmessung

Am vergangenen Freitag, gegen 14.25 Uhr, führten Beamte der Polizeistation Lachendorf eine Geschwindigkeitsüberwachung auf der L 284 zwischen Ahnsbeck und Helmerkamp, in der 70er Zone durch. In diesem Zusammenhang wurde eine 20-jährige mit ihrem Opel Corsa angehalten. Die Fahrerin kam auch rechtzeitig vor der anhaltenden Polizeibeamtin zum Stehen. Was dann aber passierte war schier unglaublich, denn der 77 Jahre alte Fahrer eines Skoda Fabia hatte das Anhaltemanöver offensichtlich nicht erkannt und fuhr auf den Corsa auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Corsa nun in Richtung der anhaltenden Beamtin geschoben, so dass diese sich nur noch mit einem Sprung an die Seite in Sicherheit bringen konnte. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sachschaden dürfte bei etwa 6.000 Euro liegen.

Quelle: PM der PI Celle vom 10.03.2014

Allgemein Schmunzeln

Poppenricht (Bayern): „Herr Schulz“ sorgte für Unruhe

Bildquelle: Polizei Sulzbach-Rosenberg
Bildquelle: Polizei Sulzbach-Rosenberg

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am Freitag Vormittag (21.02.2014) gegen 11.45 Uhr nach Poppenricht gerufen. Eine Bewohnerin der Straße „Neue Heimat“ hatte der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass sich in ihrer Garage gegenwärtig ein störrischer Esel aufhalte.

Bei Eintreffen der Streifenbesatzung am Einsatzort hatte der Tier, das auf den Namen „Herr Schulz“ hört, sein Obdach bereits wieder aufgegeben und trottete die Straße entlang. Vorher hatte der Eselhengst durch Austreten mit der Hinterhand schon einen 30jährigen Mann, der sich ihm genähert hatte, am Knie verletzt. Schließlich konnte das durchaus aggressive Grautier durch einen beherzt eingreifenden Polizeibeamten „an die Kandare genommen“ und bis zur Abholung durch den Besitzer an einen Gartenzaun gebunden werden. Warum der Esel aus seinem Quartier in einem Ortsteil von Poppenricht entweichen konnte, das gilt es noch zu klären.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 21.02.2014

Allgemein

Frankfurt / Main (Hessen): Freundlicher Bankräuber festgenommen – Statt Geld gab es einen Kaffee

Ein ungewöhnlich friedlicher Banküberfall mit dem Wunsch des Bankräubers seiner Festnahme und dem Platz in einer Haftanstalt konnte einem 44-jährigen Türken am Montagvormittag nicht erfüllt werden.

Der Mann betrat gegen 11.30 Uhr die Bank an der Konstablerwache und stellte sich zunächst ordentlich hinten in der Kundenschlange an. Als er dran war, legte er der überraschten Angestellten einen Zettel mit dem Text „Überfall, brauche Geld“ vor. Zudem verlangte er 1.000 Euro.

Völlig verblüffte er die 23-jährige Mitarbeiterin, als er bat den Alarmknopf zu drücken. Um sicher zu gehen fragte diese noch mal nach und erfüllte eilends den Wunsch des „Bankräubers“. In der Folge kamen beide ins Gespräch und man bot dem, offenbar zu seiner Festnahme entschlossene Täter, einen Sitzplatz und einen Kaffee an. Dankbar erzählte er seine Geschichte und wartete gemeinsam auf die alarmierte Polizei, die wenig später eintraf. Waffen oder gefährliche Gegenstände hatte er nicht bei sich.

Andere Bankkunden haben den „Überfall“ nicht bemerkt.

Von der Polizei widerstandslos festgenommen ging es dann ins Präsidium zum zuständigen Raubkommissariat. Hier legte der Mann ein umfassendes Geständnis ab. Zu seiner Motivation gab er an, dass er im Knast von seiner Drogensucht wegkommen möchte.

Dieser konkrete Wunsch blieb nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft unerfüllt. Mit entsprechenden Informationen zu passenden Hilfsangeboten kam er am Nachmittag wieder auf freien Fuß.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.02.2014

Allgemein Schmunzeln

Witten (Nordrhein-Westfalen): Echt tierisch! – Einbrecher bringen einem Hund das Bellen bei

In den Nachmittagsstunden des 31. Januar wurden Kriminalbeamte aus dem Bochumer Polizeipräsidium zu einem Mehrfamilienhaus in der Wittener Innenstadt gerufen. Dort hatten Einbrecher versucht, gegen 15.00 Uhr, in eine Wohnung einzudringen. Und das sei an dieser Stelle schon erwähnt – zum Glück erfolglos!

Eine kleine Hündin hatte durch ihr lautes Bellen nicht nur den Mittagsschlaf von Frauchen und Herrchen abrupt beendet, sondern auch die Kriminellen aus dem Gebäude vertrieben. O.K., dass Hunde bellen, das kommt vor. Diese aufmerksame Terrierin (3) soll nach Auskunft ihrer Besitzer aber bislang noch nie ihre Stimme zu einem lauten „Wau“ erhoben haben“. Nun gut, im entscheidenden Moment war sie da!

Beim Verlassen des Gebäudes fiel der Blick der Polizisten noch auf eine Fußmatte, die vor einer Wohnung im Erdgeschoss lag. Deren Aufschrift: „Einbrechen lohnt sich hier nicht!“ Daran hielten sich die Täter auch und versuchten es bei den Nachbarn in der zweiten Etage. Und hier brachten sie dem Vierbeiner das Bellen bei – echt tierisch, aber schön!

Quelle: PM des PP Bochum vom 03.02.2014

Allgemein Schmunzeln

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Dreister Ladendieb vergisst eigenen Tablet-PC

Einen Diebstahl der besonderen Art konnte eine Ladendetektivin eines Geschäfts in der Lange Straße am Dienstagabend beobachten. Sie bemerkte einen 69-Jährigen, wie er eine Flasche Rotwein und eine Flasche Whisky in einer Papiertüte des Kaufhauses verstaute. Danach begab er sich samt Tüte und Inhalt an eine im Geschäft befindliche Schanktheke. Dort orderte, trank und bezahlte der auffällige Kunde dann zwei Gläser Rotwein, um danach gestärkt das Geschäft mit Rotweinflasche und Whisky zu verlassen. Bezahlt hatte er den verschlossenen Alkohol indes nicht. Hierauf von der Ladendetektivin angesprochen, gab der Herr reumütig zu verstehen, dass er lediglich seinen Gelbeutel vergessen habe. Unter Zurücklassung der Papiertasche und den „Einkäufen“ verließ der 69-Jährige das Geschäft. Was ihm zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht klar war – in der Papiertüte befanden sich nicht nur die beiden Flaschen, sondern auch sein hochwertiger Tablet-PC. Dessen Verlust schmerzte den mutmaßlichen Ladendieb jedoch so sehr, dass er noch am selben Tag ins Geschäft zurückkehrte und vorgab seinen Tablet-PC verloren zu haben. Entlarvt und erneut auf den Vorfall angesprochen ergriff der 69-Jährige ein zweites Mal die Flucht. Der dritte Akt der bis zu diesem Zeitpunkt ohnehin kuriosen Geschichte lässt aber auch erfahrene Polizeibeamte den Kopf schütteln. Am Mittwochvormittag erschien eine „Touristin“ im Geschäft. Sie erklärte, sie habe am Vortag ihren Tablet-PC im Geschäft verloren. Dieser verdächtige Zufall rief nun die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden auf den Plan. Die Polizisten stellten schnell fest, dass es sich bei der Touristin um die Gattin des 69-Jährigen handelt. Den Tablet-PC konnte sie trotz ihrer Mühe nicht mit nach Hause nehmen – für das Gerät konnte kein Besitznachweis erbracht werden.

Quelle: PM des PP Offenburg vom 23.01.2014

Allgemein Personalsituation Schmunzeln

B.Z.: Irre Bewerbungen – Sitze im Knast, möchte aber Polizist werden

Zum Einstieg in diese Woche hier ein bisschen was zum Schmunzeln aus der Welt der Einstellungsberater der Berliner Polizei.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der B.Z. vom 17.01.2014
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/sitze-im-knast-moechte-aber-polizist-werden-article1790563.html

Allgemein

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Dumm und dreist

Als durchaus dumm und dreist kann man das Verhalten eines 50-jährigen Mannes gegenüber der Polizei betrachten.

Selbiger und ein Polizist waren als Zeugen vor dem Kadi geladen. Gemeinsam wartete man auf den Aufruf des Gerichtes. Der 50-Jährige nutzte indes die Zeit, um dem Hüter des Gesetzes reumütig kundzutun, dass er der Polizei in der Vergangenheit sehr viel Ärger bereitet habe. Ohne Führerschein sei er immer gefahren. Dabei sei er manches Mal erwischt worden. Einen Führerschein habe er immer noch nicht. Er sei aber geläutert.

Das freute den Polizisten sehr. Fast freundschaftlich ging man später auseinander. Allerdings ist die noch junge Freundschaft bereits auf eine harte Probe gestellt und erhielt schon einen ersten Knacks.

Just in dem Moment, als der Polizist das Amtsgericht verließ, rauschte jener 50-Jährige vorbei. Auf einem Moped. Ohne Führerschein…

Die Anzeige läuft….gegen den Ex-Freund.

Quelle: PM des PP Aachen vom 16.01.2014

Allgemein Schmunzeln

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Gesuchter hing „nur im Schlüpper“ außen an Fensterbank

Im Laufe eines Polizistenlebens kommt es neben den vielen ernsten Situationen natürlich auch schon mal zu kuriosen. Und seien es die Verstecke, die sich Gesuchte in ihrer Not aussuchen, um einer Festnahme zu entgehen. Nicht sehr originell, aber gerne genommen werden beispielsweise Schränke oder Bettkästen, in die man(n) sich dann quetscht.

Etwas Anderes war es, als gestern Fahnder auf der Suche nach einem 25jährigen Mönchengladbacher die Wohnung seiner Mutter in Rheydt aufsuchten.

Der Mann war unter anderem wegen Diebstahlsdelikten und Körperverletzungen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, die er bereits absaß. Sein Fehler war, dass er nach einem genehmigten Ausgang Mitte Dezember 2013 nicht in seine JVA zurückkehrte, woraufhin ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.

Die Überprüfung der Wohnung verlief, so schien es, zunächst negativ, der Gesuchte war offensichtlich nicht anwesend. Bis ihn einer der Fahnder durch ein Fenster von außen an einer Fensterbank zwei Hände mit weißen Knöcheln bemerkte. Der gesuchte 25-Jährige hielt sich dort krampfhaft fest und hing tatsächlich, nur mit einem Schlüpper bekleidet, an einer Fensterbank in der ersten Etage.

Von den Fahndern entdeckt, ließ er sich dann in den Garten fallen. Einer der Fahnder sprang sicherheitshalber sofort hinterher und nahm ihn fest, um eine eventuelle weitere Flucht in Unterhosen zu unterbinden.

Der 25-Jährige wurde nach seiner Festnahme, selbstverständlich vollständig bekleidet, in eine JVA eingeliefert.

Quelle: PM des PP Mönchengladbach vom 10.01.2014

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Anzeigen gibt es…

Polizeistern_RLPEine Frau zeigte die missbräuchliche Benutzung einer Unterhose ihres Sohnes bei der Polizei an. Der Nachbarsjunge hätte die Unterhose des Sohnes von der Wäscheleine genommen, diese zwei Tage getragen und anschließend einfach wieder auf die Leine zurückgehangen.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 06.01.2014

Allgemein Schmunzeln

Görlitz (Sachsen):Ich glaube, mich tritt ein Kamel…

…dachte am Freitagnachmittag in Görlitz nicht nur der 57-jährige Fahrer eines Skoda Fabia. Um 14:28 Uhr ging ein kurioser Anruf im Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz ein. Der Leiter des Görlitzer Tierparks meldete, korrekterweise, einen Verkehrsunfall. Ein Kamel habe in der Blockhausstraße gegen ein Auto getreten.

Nach einem kurzen Moment des Erstaunens griffen die eingespielten Routinen. Eine Streife des Polizeireviers Görlitz nahm sich des Sachverhaltes an. Vor Ort bestätigte sich das kuriose Ereignis, das aus polizeilicher Sicht ein Verkehrsunfall ist. Mitarbeiter des Tierparks waren mit einer kleinen Karawane auf dem Weg zur Stadthalle, um dort für das anstehende Drei-Königs-Singen zu proben. Mit dabei waren Trampeltier Alia (w/15), ihre Tochter Chemali (etwa 1 Jahr), die Hauskuh Gretel und Eselhengst Herbert.

Als der Tross die Eisenbahnbrücke passieren wollte, fuhr ein Skoda vorbei. Das verschreckte Trampeltierdame Alia. Mit dem Hinterlauf trat sie gegen den Wagen. Dort blieb eine kleine Delle als bleibendes Andenken zurück. Verletzt wurde bei dem Unfall weder Mensch noch Tier. An dem Skoda entstand ein Sachschaden von wenigen hundert Euro, den sicherlich eine Versicherung begleichen wird.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 04.01.2014

Allgemein Schmunzeln

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Skuriler Polizeieinsatz

Symbolfoto
Symbolfoto

Der Polizei wurde am 29.12.12 von einer Mitbewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Ziolkowskistrasse telefonisch mitgeteilt, dass sie seit mehreren Tagen im Haus Verwesungsgeruch wahrnimmt und dieser immer stärker wird. Die eingesetzten Beamten folgten ihrer Nase bis zu einer Wohnung aus der der Geruch kam. Kein Unglück, kein Verbrechen – der Mieter der Wohnung präsentierte den Polizisten ein ungewöhnliches Bild. Er war angeln und hatte ca. 100 Fische zum „Dörren“ aufgespießt und dann in der Wohnung platziert. Die Innereien der Fische befanden sich ebenfalls noch dort. Ob eine Wohnung im Plattenbau zur Haltbarmachung von Fischen zweckmäßig ist, dürfte der zuständige Vermieter bezweifeln.

Quelle: PM der PI Schwerin vom 30.12.2013

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Puppenmord

sternEine offensichtlich leblose Person in einem Einkaufswagen, der von einem Mann geschoben wurde, ließ nichts Gutes befürchten.

„Bewusstloser Mann mit Plastiktüte über dem Kopf wurde von einem Mann in einem Einkaufswagen liegend in ein Haus geschoben!“ Diesen Einsatz erhielten zwei Streifenwagen des Einsatzdienstes Mitte der Bremer Polizei in der Nacht zum ersten Weihnachtstag. War da ein weihnachtlicher Familienstreit grausam zu Ende gegangen? So mussten es die drei Männer empfunden haben, die diese Szene in der Nacht beobachtet hatten. Sie sahen, dass ein Mann eine andere Person in einem Einkaufswagen schob. Die Person in dem Einkaufswagen bewegte sich nicht mehr und hatte noch eine Plastiktüte über den Kopf gezogen bekommen! Der vermeintliche Täter schob seine prekäre Ladung in ein ehemaliges Schulgebäude und kam kurz darauf mit einem leeren Einkaufswagen wieder heraus. Schlimmstes befürchtend, riefen die Zeugen die Polizei. Mehrere Polizisten beschlossen, diesen Tatort so schnell wie möglich zu betreten, um den Mann eventuell noch retten zu können. Sie stießen tatsächlich auf das vermeintliche Opfer. Es handelte sich um eine Schaufensterpuppe! Auch die Kripo, die an der Fahndung beteiligt war, konnte einen Erfolg vermelden: Sie stießen auf den „Täter“. Es handelte sich um den Sohn eines Schaustellers des Weihnachtsmarktes. Er hatte diese Figur in einem Einkaufswagen in das ehemalige Schulgebäude transportiert, doch nicht aus Mordgelüsten, sondern um die Puppe dort bis zum nächsten Markt einzulagern.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 26.12.2013

Allgemein Schmunzeln

Thüringer Allgemeine: Gothaer Jahresrückblick: Die lustigsten Polizeimeldungen 2013

„Auch Polizisten sind „nur“ Menschen – das beweist der amüsante Rückblick der Landespolizeiinspektion Gotha. Polizeipressesprecherin Karin Köhler gibt uns einen kleinen Einblick in den Polizeialltag – der wie jeder Alltag, auch lustig sein kann.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom 18.12.2013
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/175079630

Allgemein

Nürnberg (Bayern): „Ich habe einen großen Bekanntenkreis“

Die Augsburger Bundespolizei hat am Montagvormittag (9. Dezember) eine 35-Jährige festgenommen, die kurze Zeit vorher 53 Weihnachtskarten gestohlen hatte.

Gegen 10.30 Uhr war den Bundespolizisten im Augsburger Hauptbahnhof eine junge Frau aufgefallen, die mit außergewöhnlich vielen Weihnachtsglückwunschkarten in der Hand unterwegs war. Als die Beamten die Frau daraufhin kontrollierten, bestätigte sich ihr Verdacht.

Wie sich herausstellte, hatte die 35-jährige Frau kurz vorher 53 Glückwunschkarten im Wert von 172,25 Euro aus einem Schreibwarengeschäft im Bahnhof entwendet.

Die Beamten nahmen die mutmaßliche Diebin fest. Bei der ersten Befragung im Revier Augsburg erklärte sie den Bundespolizisten, dass sie einen großen Bekanntenkreis habe, jedoch nicht das nötige Geld für Weihnachtskarten. Aus diesem Grund habe sie die Glückwunschkarten kurzerhand entwendet.

Die Bundespolizei hat gegen die im Landkreis Augsburg wohnende Frau ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die 35-Jährige die Dienststelle wieder verlassen – ohne die Weihnachtskarten für ihren Bekanntenkreis, aber mit einer Strafanzeige für sich selbst.

Quelle: PM der BPOLI Nürnberg vom 10.12.2013

Mich würde noch interessieren, wie der Plan war, an das nötige Porto zu kommen. wp-monalisa icon

Allgemein Schmunzeln

Nürnberg (Bayern): Oh du fröhliche, oh du selige …Nikolausfamilie streitet lauthals im Hauptbahnhof

„Auf Bahnsteig 18 ist eine Schlägerei zwischen Nikoläusen im Gange“. Diese Meldung eines unbekannten Anrufers ging am Samstagnachmittag (7. Dezember) um 17.30 Uhr bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof Nürnberg ein.

 

Als die so alarmierten Bundespolizisten auf dem Bahnsteig eintrafen, fanden sie zwar keine Schlägerei vor, aber es bot sich ihnen doch ein ungewöhnliches Bild. Da stritten zwei Erwachsene und drei Jugendliche, allesamt mit Nikolausmütze auf dem Kopf, lautstark und hoch erregt am Bahnsteig. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Nürnberger Familie, die an dieser Stelle ihre Meinungsverschiedenheiten austrug. Die 38-jährige NikoIausmutter und der 35-jährige Nikolausvater mit ihren drei Nikolauskindern waren immerhin durch eine kurze friedensstiftende „Predigt“ der Beamten zu beruhigen und beendeten ihren lautstarken Auftritt auf dem Bahnsteig, indem sie zusammen deutlich friedlicher mit dem Zug abfuhren.

 

Den Grund für die verbalen Auseinandersetzungen haben die streitenden Nikoläuse den Bundespolizisten nicht verraten. Immerhin scheinen sie sich aber in der Familie einig gewesen zu sein, dass Nikolausmützen nicht automatisch fröhlich und selig machen.

Quelle: PM der BPOLI Nürnberg vom 09.12.2013 wp-monalisa icon

Allgemein Schmunzeln

Celle (Niedersachsen): Besonderen Einbrecher in die Flucht geschlagen

Gestern Abend um kurz nach 21.00 Uhr erschien eine junge Frau in der Wache der Polizei in Celle und berichtete, dass sie ihre Wohnung verwüstet vorgefunden hätte. Da sie einen Einbruch vermutete, habe sie die Wohnung sofort wieder verlassen und sei zur Polizei gefahren.

Eine Streifenbesatzung machte sich umgehend auf den Weg zu der Wohnung in der Speicherstraße. An der Anschrift fanden die Polizisten keine Einbruchspuren, allerdings stellten sie eine Verschmutzung mit Kot und eine gehörige Unordnung fest. Bei einer anschließenden Spurensuche ließ ein gellender Schrei der Geschädigten die Beamten aufschrecken und im selben Augenblick huschte der Täter an ihnen vorbei. Der Versuch eines Polizisten, den Eindringling zu ergreifen, scheiterte. Er öffnete kurzer Hand die Balkontür und der Einbrecher nutzte die Gunst und verschwand in der dunklen Nacht.

Die Identität des ungebetenen Gastes blieb ebenso ungeklärt, wie die Art und Weise, die das Eichhörnchen gewählt hatte, um in die Wohnung zu gelangen.

Quelle: PM der PI Celle vom 15.11.2013wp-monalisa icon

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

General-Anzeiger: Sportplatz Ließem – Mysteriöser Geruch setzt Polizisten zu – Ursache unklar

„In Ließem mussten gegen 11.30 Uhr drei Polizeibeamte ins Krankenhaus fahren, nachdem sie auf Streife am Sportplatz an der Siebengebirgsstraße waren. „Die Beamten hatten schlagartig Beschwerden bekommen“, berichtete Wachtbergs Feuerchef Markus Zettelmeyer.
Den Polizisten ging es am Nachmittag bereits besser. „Alle konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen“, sagte Christoph Schnur von der Pressestelle der Bonner Polizei.“
Allgemein

A27 Parkplatz „Binnermoor“ (Niedersachsen): Nackter Mann gerät in Verkehrskontrolle der Polizei

Montagfrüh zwischen 1 Uhr und 6:30 Uhr führten acht Beamte des Polizeikommissariates Langen eine Sonderkontrolle auf dem Parkplatz „Binnermoor“ auf der A 27 durch. Schwerpunkt war die Kontrolle von Lkw- und Sprinterfahrern hinsichtlich Alkohol- und Drogenverstößen. Die Beamten kontrollierten insgesamt 300 Pkw/Sprinter und 50 Lkw. Dabei stellten sie fünf Verstöße nach dem Fahrpersonalrecht fest. Alkohol- und Drogenverstöße ergaben sich bei den Lkw- und Sprinterfahrern erfreulicherweise nicht. Allerdings wurden bei zwei Autofahrern Blutprobenentnahmen wegen des Verdachts auf Drogenbeeinflusssung am Steuer veranlasst. Zudem staunten die Beamten nicht schlecht, als sie einen Autofahrer kontrollierten, der unbekleidet am Steuer saß. Er gab an, dass ihn die Nacktfahrt „stimulieren“ würde. Strafbar war sein Verhalten nicht. In der Nacht auf Sonntag stellten Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle in Bad Bederkesa fest, dass ein 45-jähriger Fahrzeugführer mit über 1,5 Promille deutlich alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen hatte. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und veranlassten eine Blutprobe.

Zusatz für Medien: Ein Kontakt zu dem nackten Mann am Steuer kann seitens der Polizei nicht hergestellt werden.

Quelle: PM der PI Cuxhaven/Wesermarsch vom 11.11.2013

Ich frage mich ganz ehrlich, ob in einer Gesellschaft, in der es eine Presseabteilung als notwendig ansieht, einen derartigen Zusatz unter ihre Pressemitteilungen zu setzen, noch sinnvoll ist, auf so etwas wie neutrale, ausgewogene und faire Berichterstattung zu hoffen.

Allgemein Schmunzeln

Adenau (Rheinland-Pfalz): „Ich lebe wieder“

… war der freudige Ausspruch einer 16-jährigen Jugendlichen, die am Samstag ihr „überlebensnotwendiges“ Handy (Smartphone) verloren hatte.

Eine ehrliche Finderin hatte es sofort zur Polizei gebracht. Die Ermittlungen führten dann zur Verliererin, die bei der Polizei in Adenau zur Abholung erschien.

Obiger Ausspruch, gepaart mit mittlerer Hyperventilation und kurzzeitigem Vergessen des eigenen Namens für das Finderformular waren die ersten Reaktionen beim Anblick des treuen Begleiters auf der Wache.

Mit „hier ist mein Leben drin“ verabschiedete sich die glückliche Jugendliche „sprechend“ vom schmunzelnden Beamten, ohne dabei einen Blick vom Display zu lassen und gleichzeitiger Daumenakrobatik.

PS: Der Zeitraum vom Verlust bis zur Entgegennahme bei der Polizei betrug nicht ganz eine Stunde!!!

Quelle: PM der PI Adenau vom 27.10.2013

Allgemein Schmunzeln

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): …böse Menschen haben keine Lieder…

Ausgerechnet das Auto des 2. Tenors des Polizeichores Hamaland Ahaus suchte sich am Freitagabend gegen 20.00 Uhr ein 47-jähriger Mann aus Ahaus als Tatziel aus – und dies zur falschen Zeit und am falschen Ort (zumindest aus Sicht des Täters). Der 47-Jährige entwendete von dem Pkw den Außenspiegel und machte dabei so einen Lärm, dass sowohl einer der Sänger (1. Bass und zugleich Polizeibeamter) als auch ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer (Polizeibeamter in seiner Freizeit – kein Sänger) auf ihn aufmerksam wurden. Der Täter rannte zu seinem Fahrrad und fuhr durch den Schlosspark davon. Er wurde durch die Polizeibeamten verfolgt, kurz darauf gestellt und an Beamte einer alarmierten Funkstreife übergeben.

Zur Tatzeit begrüßte gerade der Polizeichor in der Aula der Schule seinen Gastchor aus Fulda zur Einstimmung auf das Herbstkonzert. Vermutlich hatte der Täter die Veranstaltungshinweise nicht gelesen…

Quelle: PM der KPB Borken vom 21.10.2013

Allgemein Bravo Schmunzeln

„Affentheater“ – Pavian blockiert Autobahnparkplatz

Bildquelle: Polizei Braunschweig
Bildquelle: Polizei Braunschweig

Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte am Vormittag (24.09.13, 10.37 Uhr LK Helmstedt, BAB2, Parkplatz Essehof-Süd) eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig. Ein anderthalb Jahre altes Pavianmännchen war aus dem Tierpark Essehof bei Braunschweig ausgebüchst und hatte sich bis zu einem fünf Kilometer entfernten Autobahnparkplatz durchgeschlagen. Dort entdeckte ihn ein Autofahrer und rief die Polizei. Daraufhin sperrten die Beamten zunächst den hinteren Teil des Parkplatzes. Versuche von Tierparkmitarbeitern, das Tier einzufangen, schlugen zunächst fehl. Beim Anblick der Tierpfleger flüchtete der Affe ins nahe Unterholz, blieb aber zum Glück auf dem Parkplatzgelände. Erst als die Autobahnpolizisten gegen 12.25 Uhr das Vertrauen des Pavians gewonnen hatten, konnte der Affe mit einem Blasrohr betäubt werden. In das Polizeigewahrsam musste der Affe allerdings nicht. Er schläft seine Narkose im Tierpark aus.

Quelle: PM der PI Braunschweig vom 24.09.2013

Auch der NDR hat dazu eine kurze Reportage gebracht, die wirklich nett ist:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds17865.html

Allgemein

Aachen (NRW): Kurios: Autofahrerin bezeichnete Polizisten als gefälscht und unecht

Zwei Polizisten staunten nicht schlecht: Soviel Ignoranz und Dreistigkeit hatten sie im Verkehrssektor selten erlebt. Die tollsten Ausreden kommen ihnen fast tagtäglich zu Ohren. Aber auf völlige Ignoranz, das kannten sie bislang nicht.

Eine solche ihnen gegenüber legte aber jetzt eine 56-jährige Autofahrerin aus Würselen an den Tag. Sie hatte in der Aachener Innenstadt eine rote Ampel missachtet und dabei fast eine Fußgängerin angefahren. Die hatte gewagt zur Seite springen müssen, um nicht ein Unfallopfer zu werden. Die Polizisten, beide Augenzeugen, hefteten sich mit dem Streifenwagen an die Fersen der Autofahrerin.

Die, ihren Blick streng geradeaus, ignorierte zunächst die blinkenden Anhaltesignale „Bitte folgen“, dann „Stopp Polizei“ und schließlich beim Überholen, den Wink mit der Polizeikelle. Erst an einer weiteren roten Ampel blieb sie stehen. Und offenbar nur, weil der Weg durch wartende Autos versperrt war.

Als die Polizisten sie ansprachen, dachte sie nicht im Entferntesten daran, mit den Beamten zu sprechen und kurbelte schließlich sogar das Fenster hoch. Der Kollege öffnete jedoch die Fahrertür und versuchte, ein Gespräch aufzubauen. Das scheiterte jedoch kläglich.

Eine Fahrspur blockierend, folgte nun eine gewaltige Schimpfkanonade: „Sie sind alle Clowns! Sie sind keine Polizisten! Dann sind sie grün, dann mal blau, dann beige. Sie kriegen gar nichts von mir! Sie sind nicht echt! Sie sind gefälscht!“

Selbst als die Beamten – getreu der polizeilichen Leitlinie des Deeskalationsprinzips – beruhigend auf die Frau eingingen und ihr den Dienstausweis rundherum zeigten, bezeichnete sie diesen als „lächerlich plump gefälscht“.

Die Ordnungshüter riefen darauf hin in Schule und Praxis erlernte Kommunikationsfähigkeiten ab und so gelang es ihnen nach ca. fünf Minuten, den Führerschein der Dame zu bekommen. Von einer roten Ampel habe sie nichts gesehen. Ebenso wenig von einer Fußgängerin, die da herumgelaufen sei, so die Autofahrerin.

Die Polizisten erstatteten eine Anzeige gegen die 56-Jährige wegen einer Straßenverkehrsgefährdung. Einen Bericht schickten sie an die Führerscheinstelle mit dem Bemerken, vielleicht überprüfen zu lassen, ob das starrsinnige Verhalten der Dame vielleicht eine innere Ursache habe.

Quelle: PM des PP Aachen vom 17.09.2013 und PM des PP Aachen vom 17.09.2013

Allgemein Schmunzeln

Schwäbisch Gmünd (BW): Die Anrufe waren seltsam – aber pünktlich

Als äußerst nervtötend empfand ein Ehepaar das nächtliche Läuten ihres Telefons, weshalb die beiden auch am Montag auf dem Polizeirevier erschienen und Anzeige gegen Unbekannt erstatteten. Den Beamten gegenüber gaben sie an, seit über einer Woche regelmäßig um Mitternacht durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen zu werden. Nach dem Abheben melde sich niemand, aber es wäre danach die Nacht über auch Ruhe – bis pünktlich um Mitternacht des folgenden Tages ein erneuter Störanruf erfolge. Ein technischer Defekt konnte durch die beiden Anzeigeerstatter ausgeschlossen werden, da das Telefon bereits durch einen Fachhändler überprüft wurde.
Die technisch offensichtlich noch versierteren Ordnungshüter konnten den „Bösewicht“ allerdings rasch ermitteln: Der Freund und Helfer vor Ort deaktivierte den Weckruf am schnurlosen Telefon, der genau auf 00.00 Uhr eingestellt war und dem störungsfreien Schlaf des Ehepaares stand nichts mehr entgegen.

Quelle: PM der PD Aalen vom 20.08.2013

Allgemein

Bingen-Gaulsheim (RLP): Pferd beschädigt Streifenwagen

Spaziergänger meldeten der Polizeiinspektion Bingen ein freilaufendes Pferd in den Rheinauen in Bingen-Gaulsheim.
Nach intensiver Suche, konnte das Pferd gesichtet werden.

Offensichtlich kannte das Pferd das seitens der Polizei von ihm erwartete Verhalten und lief auf den Streifenwagen zu. Kurz vor dem Funkstreifenwagen blieb es stehen, um die Weisungen der Beamten abzuwarten. Alsdann setzte es den Vorderhuf auf die Motorhaube, die dadurch beschädigt wurde.
Die Ermittlungen nach dem Pferdehalter wurden eingeleitet.

Quelle: PM der PD Bad Kreuznach vom 15.08.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Hoyerswerda (Sachsen): Dreist! Krad vom Polizeirevier-Hof geklaut – zwei Tatverdächtige

Ermittlungserfolg in eigener Sache! Nicht einmal die Polizei ist vor Langfingern sicher. Verschwand doch zwischen Montag und Dienstag dieser Woche ein sichergestelltes „Yamaha“-Krad (XJK 600), das auf dem Gelände des Hoyerswerdaer Polizeireviers abgestellt war. Die offenbar dreisten Diebe hatten an mehreren Stellen eines Nachbargrundstücks den Zaun durchgeschnitten, sich dann das Krad geholt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Ermittler in eigener Sache eine heiße Spur hatten. Nach umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten die Ordnungshüter zwei Tatverdächtige (Männer im Alter von 38 und 40) schnappen – und zwar mitsamt dem gestohlenen Krad. Die beiden mutmaßlichen Diebe wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen in der Sache dauern allerdings noch an.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 10.07.2013

Allgemein

Lübeck (S-H): Possehlstraße 4 / Feueralarm im Behördenhochhaus

Am heutigen Donnerstag (04.07.) wurde um 13.56 Uhr die Brandmeldeanlage im Bereich des Finanzamtes ausgelöst. Dieses führte zu einer Alarmierung der Berufsfeuerwehr mit zwei Zügen und weiteren Freiwilligen Wehren aus Lübeck. Der Gebäudebereich des Finanzamtes wurde geräumt.

Vorsorglich wurde nach Absprache mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr auch für den Teil der Polizei Alarm ausgelöst und diese Gebäudeteile geräumt.

Eine Feuerstelle war nicht festzustellen. Allerdings werden im rückwärtigen Gebäudeteil Dachdeckerarbeiten durchgeführt. Es wird nach eingehender Suche davon ausgegangen, dass die Rauchgase bei den dortigen Dachpappschweißarbeiten für das Auslösen der sensiblen Rauchmelder geführt haben.

Zu der Anzahl der Polizeibeamten, welche ihre Büros verlassen mussten macht die Polizei keine Angaben. Der Betrieb der Regionalleitstelle war nicht betroffen. Diese befindet sich in einem separaten Gebäude, welches autark ist.

Die Gebäudebereiche konnten um 14.54 Uhr wieder betreten werden.

Quelle: PM der PD Lübeck vom 04.07.2013

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Genthin (Sachsen-Anhalt): Nächtliche Ruhestörung entpuppte sich als Heiratsantrag

Am gestrigen späten Abend, gegen 22:30 Uhr wurde die Polizei über eine Ruhestörung in Form eines Feuerwerks in der Parkstraße informiert. Vor Ort stellten dann Polizeibeamte fest, dass im Volkspark (Radrennbahn) ein Feuerwerk abgebrannt wurde. Für dieses Feuerwerk lag jedoch eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Genthin vor. Hintergrund des Feuerwerks war ein Heiratsantrag. Somit bestand für die Polizeibeamten kein weiterer Handlungsbedarf. Das Ergebnis des Antrages ist der Polizei nicht bekannt.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Jerichower Land vom 02.07.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Würzburg (Bayern): Ungewöhnlicher Geruch in Polizeieinsatzzentrale – Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Ein stechender Geruch, der sich über Lüftungsöffnungen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken verbreitet hatte, hat am späten Sonntagabend zu einem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Die elf Bediensteten der Einsatzzentrale klagten in der Folge u.a. über leichte Reizungen der Atemwege. Allerdings konnten alle Beamtinnen und Beamten ihren Dienst fortsetzen.

Zu dem Vorfall war es kurz vor 22:00 Uhr gekommen, als sich in der Einsatzzentrale plötzlich ein stechender Geruch ausbreitete. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, wurde die Berufsfeuerwehr Würzburg verständigt. Die gängigen Messmethoden der Feuerwehr brachten jedoch keine neuen Erkenntnisse. Auch bei einer Begehung der Örtlichkeit ergab sich keine Erklärung dafür, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.

Die elf Beschäftigten der Einsatzzentrale wurden von einem Arzt untersucht, wobei in erster Linie leichte Augenreizungen und Reizungen der Atemwege festgestellt wurden. Trotz der Beeinträchtigungen wurde der Dienstbetrieb in der Einsatzzentrale aufrecht erhalten. Die Beamtinnen und Beamten leisteten ihren Dienst bis zur planmäßigen Ablösung durch die Nachfolgeschicht am frühen Montagmorgen.

In Gesprächen, die von Verantwortlichen der Polizei am Montag mit Vertretern des Bauamtes und der Feuerwehr geführt werden, geht es jetzt darum, die Ursache für den Vorfall herauszufinden.

Im übrigen legt das Polizeipräsidium Unterfranken Wert auf die Feststellung, dass selbst für den Fall, dass eine Einsatzzentrale geräumt werden müsste, Konzepte vorliegen, die eine Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes gewährleisten.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 01.07.2013

Allgemein Schmunzeln

Hamburg: 5-Jähriger mit Papas Auto unterwegs …

Ein 5-Jähriger verursachte Schäden an zwei Krädern und einem Auto, als er versuchte, Papas Auto zu starten. Die Polizeibeamten des Peter 47/2 erklärten ihm eindringlich, dass er damit noch mindesten 12 Jahre warten muss.

Der kleine Junge stibitze die BMW-Schlüssel seiner Eltern und setzte sich in das Auto. Er steckte den Schlüssel ins Zündschloss, drehte ihn und der BMW machte einen Satz nach vorn, denn die Kupplung konnte er aufgrund fehlender Körperlänge natürlich noch nicht durchtreten. Der BMW prallte gegen zwei Kräder, die dadurch umfielen und gegen einen Pkw fielen.

Der Vater erzählte den Polizisten, dass er selbst leidenschaftlicher Autofahrer und begeisterter Motorsportfan sei. Er vermute, dieses Gen habe sein Sohn wohl geerbt. Der Kleine hatte einen gewaltigen Schreck bekommen und wurde von den Polizisten weinend in seinem Bett angetroffen. Er hatte sich unter seiner Bettdecke mit den Motiven der Kinderserie „Cars“ versteckt.

Ob die im Polizeibericht niedergeschrieben Maßnahmen der Eltern, nämlich Taschengeldentzug bis ins Jahr 2026, Fernsehverbot für mindestens ein Formel 1-Rennen und der Rückbau des frisierten Bobby-Cars umgesetzt werden, ist hier nicht bekannt.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 23.06.2013

Allgemein Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Bad Säckigen (BW): Streifenwagen in den Rhein gerollt

In der Nacht zum Samstag ist ein Streifenfahrzeug der Polizei bei Bad Säckingen in den Rhein gerollt. Die beiden Polizisten haben gegen 01.30 Uhr eine Personenkontrolle an einem Weg entlang des Rheines durchgeführt und hierzu ihr Fahrzeug verlassen. Auf dem leicht abschüssigen Rheinuferweg auf Höhe der neuen Rheinbrücke rollte das führerlose Fahrzeug los und konnte von den Beamten nicht mehr aufgehalten werden. Der VW Passat rollte in den immer noch Hochwasser führenden Rhein, trieb ab und versank schließlich völlig im Wasser. Trotz des Einsatzes von Booten und eines Hubschraubers noch in der Nacht konnte das Fahrzeug bisher nicht lokalisiert werden.

Quelle: PM der PD Waldshut-Tiengen vom 22.06.2013

Hier werfe den ersten Stein, wer noch nie einen Automatismus vergessen hat, wer also noch nie ohne Haustürschlüssel vor der Tür stand, noch nie ohne Portemonnaie aus dem Haus gegangen ist, noch nie…

Ich persönlich bin jedenfalls froh, dass ich keine Schicht arbeite. In der Nachtschicht würde ich den Wagen nicht mal finden…

Allgemein Schmunzeln

Hamburg: Geschichten, die das Leben schreibt…

Am 16.06.2013 gegen 18.50 Uhr sorgte ein nur mit einer Unterhose bekleideter Mann in einer stehenden S-Bahn im Bahnhof Altona für kurze Aufregung bei den Fahrgästen. Eine aufgebrachte Frau informierte eine Präsenzstreife der Bundespolizei über einen fast nackten Mann in einer S-Bahn im Gleis 1.

Umgehend erreichten die Bundespolizisten die S-Bahn und stießen zunächst auf mehrere aufgebrachte Fahrgäste. Schnell war der leicht bekleidete Fahrgast ausfindig gemacht. Nur mit einer Unterhose bekleidet konnte der 42-Jährige sich natürlich vor Ort nicht ausweisen. Der leicht alkoholisierte Mann wurde mit einer Polizeijacke bekleidet dem Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona zugeführt.

Schnell stellte sich heraus, dass die eingesetzten Bundespolizisten keinen Exhibitionisten vor sich hatten. Der Unglücksrabe erläuterte den Polizeibeamten, dass er mit seiner Ehefrau in der Elbe (Bereich Teufelsbrück) schwimmen war. Dort hatte man sich aber aus den Augen verloren. Als der Mann sein Schwimmvergnügen in der Elbe beendet hatte, war seine am Ufer deponierte Bekleidung verschwunden. Der Mann ging von einem Diebstahl aus…

Jetzt war guter Rat teuer; nur mit einer Unterhose bekleidet erreichte der 42-Jährige den Bahnhof Altona um mit einer S-Bahn nach Hause zu fahren. Aber aufgebrachte Fahrgäste hatten für dieses Vorhaben wohl nur wenig Verständnis…

Die Ehefrau konnte nach Sachverhaltsklärung telefonisch erreicht werden. Sie erschien im Bundespolizeirevier und bestätigte die Aussagen ihres Ehemannes.

Die angeblich gestohlene Bekleidung hatte die Ehefrau dann auch noch dabei; diese hatte sie nach vergeblicher Suche ihres Partners einfach mitgenommen.

Wieder vollständig bekleidet konnte der Mann mit seiner Ehefrau gegen 20.50 Uhr das Bundespolizeirevier wieder verlassen.

Hinweis: Weitere Angaben können von der Hamburger Bundespolizei nicht erteilt werden.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 17.06.2013

Allgemein Schmunzeln

München (Bayern): Streifenwagen wirkt offenbar anregend

Am 15.06.2013, um 09:20 Uhr, beobachteten Beamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing), wie zwei Personen auf der Motorhaube eines vor der Polizeiinspektion geparkten Streifenwagens lagen. Dies kam ihnen verdächtig vor und sie gingen zu dem Fahrzeug.
Vor Ort lag eine 23-jährige Münchnerin auf der Motorhaube des Fahrzeuges. Sie hatte bereits ihr T-Shirt nach oben gezogen und ihr BH war sichtbar. Auf ihr lag ihr 25-jähriger Bekannter aus Fürstenfeldbruck. Die Beamten unterbrachen diese Zärtlichkeiten und beide Personen mussten mit in die Polizeiinspektion kommen.
Auf dem Streifenwagen waren auf der Motorhaube frische Kratzer zu erkennen. Beide wurden wegen der Erregung eines öffentlichen Ärgernisses und der Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug angezeigt und danach wieder entlassen.

Quelle: PM des PP München vom 16.06.2013

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Boppard (RLP): Samba auf der L210

Die Polizeibeamten aus Boppard staunten nicht schlecht, als sie am Montag, den 10.06.2013 gegen 13.40 Uhr zu einem routinemäßigen Verkehrsunfall gerufen wurden.
Ein Reisebus befuhr die L 210 von Boppard in Richtung Emmelshausen.
Aufgrund von Streckensicherungsarbeiten der Straßenmeisterei Kastellaun war die Fahrbahn verengt. Der Fahrer des Reisebusses fuhr weit rechts, und kam in einer Rechtskurve auf den durch den Regen stark aufgeweichten Randstreifen. Die Räder des Busses sackten regelrecht ein, so dass der Bus in eine gefährliche Schräglage kam. Aufgrund der Schutzplanke konnten die Türen des Busses nicht mehr geöffnet werden. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 € geschätzt.

Im Bus befanden sich 34 brasilianische Staatsangehörige. Mit vereinten Kräften konnten die Insassen mit einer Stehleiter der Polizei aus dem Seitenfenster des Fahrers gerettet werden. Die Rettungsaktion löste eine förmliche Euphorie der Brasilianer aus.
Jeder, der aus dem Fenster kletterte wurde frenetisch gefeiert.
Es wurden spontan zahlreiche Video- und Bildaufzeichnungen gefertigt.
Abschließend kann man sagen, dass die Aktion bei den meisten Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird.

Quelle: PM der PD Koblenz vom 11.06.2013

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Allgemein Schmunzeln

Dortmund (NRW): Dumm gelaufen

Dumm gelaufen ist gestern Mittag (27. Mai) für einen 21-jährigen Dortmunder der Versuch eine Marihuana Zigarette zu konsumieren. Hierzu hatte sich der junge Mann hinter einen gläsernen Aufzug am Haltepunkt Dortmund-Dorstfeld positioniert.

Eine Streife der Bundespolizei, welche routinemäßig den Haltepunkt bestreifte, konnte den Mann mühelos durch den gläsernen Aufzug beobachten. Als der Dortmunder die Beamten bemerkte, versuchte er noch schnell ein Verschlusstütchen mit Marihuana in seiner Socke zu verstecken.

Die Bundespolizisten nahmen ihn mit zum Streifenwagen wo der 21-Jährige bereitwillig das Betäubungsmittel aushändigte. Die Beamten stellten die Droge sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Vermutlich wird sich der Dortmunder das nächste Mal eine weniger transparente Örtlichkeit aussuchen.

Quelle: PM der BPOLD Sankt Augustin vom 28.05.2013

Allgemein Unfall

Lübeck (S-H): Fahrzeug durchschlägt eine Brüstungsmauer einer Brücke und landet kopfüber auf den Bahngleisen

Um 02:44 Uhr erreichte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck eine Meldung, dass ein PKW eine Mauer und ein Geländer der Bahnhofsbrücke im Laufe der Fackenburger Allee in Lübeck durchbrochen hat. Das Fahrzeug liegt auf dem Dach auf dem Bahngleis des Lübecker Hauptbahnhofes. Über Insassen oder gar Verletzte ist nichts bekannt. Aufgrund dieser spektakulären Meldung werden sofort die Einsatzkräfte der zuständigen Wache 1 mit Sonderfahrzeugen, drei Rettungswagen sowie einem Notarztteam der Uniklinik Lübeck zur Einsatzstelle beordert. Parallel nehmen die Beamten der Leitstelle mit der Leitstelle der Bahn AG in Hannover Kontakt auf und lassen vorsichtshalber die gesamten Bahngleise des Bahnhofes sperren. Auch die elektrische Oberleitung wird von dort aus stromlos geschaltet. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigen die Meldung. Ein PKW liegt auf dem Dach genau auf dem Bahngleis 9. In Zusammenarbeit mit dem eintreffenden Notfallmanager der Bahn, der Bundes- und Landespolizei, wird die Einsatzstelle abgesichert. Zwischenzeitlich hatte sich eine Person aus dem Fahrzeug selbst befreit und wurde durch Polizeibeamte dem Rettungsdienst zugeführt. Wie durch ein Wunder wurden keine lebensbedrohlichen Verletzungen festgestellt. Zur weiteren Untersuchung wurde die Person in ein Krankenhaus transportiert. Da bei dem Unfall auch eine Oberleitung der Bahn stark beschädigt wurde, bestand bis zum Tätigwerden der Einsatzkräfte Gefahr durch elektrische Spannungsfelder am Boden.

Nach der durchgeführten Erdung der Leitungen konnte dann die Einsatzstelle zur weiteren Untersuchung freigegeben werden. Die durch den Aufprall am Brückenbereich vorhandene Öffnung, wurde durch Hilfe des Technischen Hilfswerks Lübeck provisorisch geschlossen. Wie der Fahrer mit seinem Fahrzeug in diese Situation kommen konnte und von aus das Fahrzeug kam, muss ermittelt werden. Die frühe Uhrzeit hat hier mit Sicherheit Schlimmeres verhindert. Nicht auszudenken währe es, solch ein Unfall passiert zu einer Tageszeit mit viel Personen und Fahrzeugverkehr. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

Quelle: PM der PD Lübeck vom 19.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Mindelheim (Bayern): Auf Flucht vor Polizei in die Mindel gesprungen

Einen ideenreichen Fluchtversuch unternahm ein Fahrradfahrer, der wegen eines defekten Vorderlichtes kontrolliert werden sollte. Geschnappt wurde er trotzdem.
Am vergangenen Samstag gegen 23.00 Uhr sollte der 30 Jährige in der Bleichstraße von einer Polizeistreife des Einsatzzuges Kempten kontrolliert werden, weil er ohne Licht unterwegs war. Der junge Mann flüchtete aber vor der Streife, warf im Verlauf der Flucht sein Fahrrad weg und sprang in die Mindel. Im Wasser tauchte er dann unter und versuchte auf diese Art sich vor den Beamten zu verstecken. Was er dabei aber nicht bedachte: Sein Rucksack ragte noch aus dem Wasser und verriet dadurch den flüchtigen Unterallgäuer.
So war es für die Polizeibeamten ein Leichtes ihn zu finden. Die Beamten warteten einfach eine kurze Zeit, bis dem Mann die Atemluft ausging und er deswegen auftauchen musste. Diesen Moment nutzten die Beamten dann, denn unverletzten Unterallgäuer anzusprechen und aufzufordern aus dem Fluß heraus zu kommen.
Bei den anschließenden Überprüfungen und Befragungen konnte der völlig durchnässte Mann keine Erklärung geben, warum er vor den Polizeibeamten flüchtete und in die Mindel sprang.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd / West vom 14.05.2013

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Allgemein Schmunzeln

Oberstdorf (Bayern): Angetrunkener versucht Polizeifahrzeug zu stehlen

Die „Gunst des Augenblicks“ wollte ein Mann aus Bremen offenbar nutzen um widerrechtlich in ein ziviles Polizeifahrzeug einzusteigen.
Die Polizeibeamten hatten das zivile Dienstfahrzeug in der Nacht zum 1. Mai gegen 2 Uhr im Ortskern der Marktgemeinde abgestellt, um nur wenige Meter entfernt einen Sachverhalt mit einem Angestellten einer Sicherheitsfirma zu klären.
Der zufällig vorbeilaufende 22 Jährige versuchte zunächst den abgestellten Wagen von außen über die Türgrifföffnung zu öffnen. Als er bemerkte dass das Fahrzeug verschlossen war, griff er durch das Fenster der Fahrerseite, welches noch etwa zehn Zenitmeter geöffnet war, und versuchte so an den inneren Türöffner zu gelangen. Als dies jedoch misslang, wechselte der betrunkene Mann zur Beifahrertüre des Wagens und versuchte von dort erneut über die leicht geöffnete Scheibe in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Dies bemerkte der Polizeibeamte nun und hinderte den Bremer an weiteren Versuchen. Die Oberstdorfer Polizei ermittelt nun wegen Diebstahlsverdacht.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (RLP): Diebstahl / „Entführung“ einer Werbeikone

Am Samstag, 27.04.2013, um 15:48 Uhr, meldete der Geschäftsführer eines bekannten Einrichtungshauses im Gewerbegebiet Koblenz, An der Römervilla, bei der Leitstelle der Polizei den Diebstahl eines „Werbeaufstellers“.
Die Tat wurde von zwei Personen begangen.
Während die 24-jährige Beifahrerin eines PKW die Werbeikone stahl, wartete der 21-jährige Fahrer im PKW geduldig auf die sich nähernde Beute.
Bei der Werbeikone handelte es sich um das Abbild einer bekannten TV- Blondine, die gesteigerten Wert auf ihre Pfälzer Mundart legt.
Die (Papp-)Dame hielt sich zur Ausstrahlung ihrer Werbewirksamkeit auf dem obersten Treppenabsatz zum Obergeschoss auf, als sie von einer angetrunkenen jungen Frau überwältigt und unter den Augen zahlreicher Kunden zum Ausgang geschleppt wurde. Dort wartete der bereitgestellte Fluchtwagen mit dem männlichen Fahrer der, nachdem das Opfer hineingezerrt worden war, den Ort des Geschehens sofort in unbekannte Richtung verließ.
Nach erfolgter Funkfahndung nach dem PKW mit dem bekannten Kennzeichen konnte die mittlerweile geknickte Schönheit in der Nähe der Halteranschrift in Namedy aus ihrer misslichen Lage befreit werden.
Es folgten der sichere Rücktransport der Ikone in einem Streifenwagen und das Aufstellen auf ihren Stammplatz am Treppenabsatz.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 29.04.2013

Allgemein Schmunzeln

Michael Schliekaus Blog: Mehr Schein als Sein

Selber lesen! ;-)

Blogbeitrag von Michael Schliekau vom 29.04.2013
http://mschliekau.wordpress.com/2013/04/29/mehr-schein-als-sein/

Allgemein Schmunzeln

Römerberg, Tierischer Polizeieinsatz: Gewalt in engen sozialen Beziehungen – Herr Emu ergreift die Flucht

Auch in der Tierwelt kann es zu heftigen Attacken zwischen Männlein und Weiblein kommen, wenn die Chemie nicht stimmt.

So geschehen am Samstag, 22.04.2013, gegen 7.45 Uhr, in Römerberg bei Speyer. Der 50-jährige stolze Besitzer zweier Emus meldete sich bei der Polizei in Speyer und bat dringend um Unterstützung beim Einfangen seines entlaufenen Emu-Männchens namens „Ero“.

Schnell machten sich die Beamten auf den Weg zu ihrem tierischen Einsatz.

Die Anfangsermittlungen brachten zu Tage, dass das Emu-Weibchen den armen Ero vom Hof gejagt hatte.

Vorangegangen war der Wunsch des Tierhalters nach Emu-Eiern. Dies veranlasste den 50-Jährigen einen stattlichen Gefährten, namens „Ero“ (kräftig und groß) für sein Weibchen zu kaufen.

Doch kaum war Ero auf dem Hof ging der Zirkus los. Die Emu-Dame hatte von Anfang an eine Abneigung gegen den Neuzugang. Sympathie gleich Null. Sie attackierte Ero derart, dass dieser schon bei vorsichtigen Annäherungsversuchen eine Vielzahl von Federn lassen musste. Dem Tierhalter blieb nur noch eins, die Trennung der beiden Riesenvögel.

Doch auch hierdurch ließ sich die Emu-Frau nicht beruhigen; schon allein durch den Anblick von Ero geriet sie derart in Rage, dass sie den zur Trennung aufgestellten Bauzaun aushebelte und den ungeliebten Freier über einen 1,20 m hohen Wildzaun davon jagte.

Ero flüchtete ins freie Feld zwischen Römerberg und Speyer. Nur weg von dieser Furie, wird er sich gedacht haben. An eine freiwillige Rückkehr nicht zu denken.

Sein Besitzer verfolgte ihn und verständigte schließlich die Polizei. Ihm war schnell klar, dass er beim Einfangen Unterstützung brauchen würde. Schließlich sind Emus große Vögel, die zwischen 1,6 und 1,9 Meter hoch werden und zwischen 30 und 45 Kilogramm wiegen.

Vor Ort fanden die Beamten den Tierhalter, mit einem Bein winkend und Ero mit allerletzter Kraft festhaltend auf dem Boden. Unter Aufbietung gemeinsamer Kräfte gelang es den drei Männern schließlich Ero zu fesseln. Dieser wehrte sich mit seiner ganzen Kraft gegen die geplante Rückführung zu seiner Emu-Frau. Schließlich konnte er doch in einen Anhänger verladen und zurücktransportiert werden.

Nun ist Ero wieder zu Hause. Aber keine Angst, der Tierhalter versprach seine Unterbringung weit weg von der Emu-Frau.

Sympathie kann man schließlich nicht erzwingen – und mit den Eiern wird’s erst mal nichts!

Quelle: PM des PP Rheinpfalz vom 22.04.2013

Allgemein Schmunzeln

Kreis Dithmarschen (S-H): Lama-Alarm

Gestern Nachmittag wollten zwei Lamas von ihrer Weide weg und in die große weite Welt hinaus. Das klappte nur bedingt, auch wenn die Tiere zunächst erfolgreich den Weg von Schalkholz aus in Richtung Tellingstedt nahmen.

Doch Lamas auf der Fahrbahn: Dagegen hatten Polizeibeamte aus Lunden etwas und eilte den Tieren hinterher. Weil das reiselustige Duo den mündlichen Anordnungen der beiden Polizisten nicht folgen wollten, trieben sie sie hinter einen Knick. Abseits der Fahrbahn gelang es dann mit Hilfe einer Anwohnerin, den Eigentümer der Tiere zu erreichen.

Und der kam dann auch zusammen mit einem Helfer und brachte Futter und Tampen mit. „Gefesselt“ verließen die ausgebüxten Lamas dann den „Festnahmeort“ und kehrten wohlbehalten auf ihre Weide zurück.

Dankbar dafür, dass ihre Reise so abrupt endete, waren die Lamas aber nicht. In dem Polizeibereicht heißt es: „Dabei kam es dann zu einer Spuckattacke durch die Tiere“. „Opfer“ waren der Eigentümer und sein Helfer. An den Maßnahmen der Polizei hatten die Stromer wohl nichts auszusetzen – ein gutes Lehrbeispiel für so manchen Menschen.

Quelle: PM der PD Itzehoe vom 04.04.2013

Tja, schon spannend, dass manche Menschen dümmer sind als Lamas… wp-monalisa icon

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Wie blöd kann man sein?

Hochspeyer / Kaiserslautern (RLP): Rettungskräfte unnötig auf Trab gehalten

Ein nach eigenen Angaben „Bekloppter“ hat in der Nacht von Freitag auf Samstag Polizei und Rettungskräfte beschäftigt.
Nachdem der 38-jährige Mann aus Kaiserslautern zunächst kurz nach 22 Uhr bei der Feuerwehr einen Brand im Wald bei Hochspeyer gemeldet hatte, gab er eine Stunde später über Notruf an, dass ein Bekannter in der Mannheimer Straße vom Balkon springen wolle. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei raste daraufhin zur angeblichen Einsatzstelle.
Vor Ort stellten die Beamten dann allerdings fest, dass der angebliche Suizidant sich wohlauf in seinem Zimmer aufhielt und niemals vom Balkon springen wollte. Allerdings konnte der Mann den entscheidenden Hinweis auf seinen Nachbarn geben, der ihn schon den ganzen Abend belästigen würde.
Durch die Streife wurde Dieser umgehend in seiner Wohnung aufgesucht und befragt. Den verdutzten Polizisten erklärteder Mann daraufhin, dass er die Notrufe getätigt habe, weil er „bekloppt sei, und wenn man bekloppt sei, mache man eben solche Sachen“.
Diese Aussage fand dann auch die Zustimmung aller Beteiligten, bewahrte den Mann aber nicht vor einer entsprechenden Strafanzeige und einer Meldung an die Stadtverwaltung.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 23.03.2013

Eine Selbsteinschätzung, der ich mich ganz unbedingt anschließen möchte….

Schön, dass es nicht woanders gebrannt hat als die Feuerwehr sinnlos in den Wald gefahren ist. Hoffentlich wird das schön teuer, eine Geldstrafe hat schon manche Beklopptheit geheilt…

Allgemein Schmunzeln

Aachen (NRW): Kurios: Schneeknöllchen

Ihren Augen trauten zwei Polizisten am Dienstag in Aachen-Richterich nicht. Am Fahrbahnrand stand ein völlig zugeschneites Auto. Von den Umrissen her, ein VW Beetle. Die zwei schauten sich den Wagen näher an und staunten….das Auto war komplett aus Schnee geformt.

Bildquelle: Polizei Aachen
Bildquelle: Polizei Aachen

Spaßeshalber mit anerkennenden Worten hängten die Polizisten „eine Knolle“ an den Wagen.

SAMSUNG

Das rief den Künstler auf den Plan, der sich nicht weit entfernt von seinem Kunstwerk aufhielt. Der freute sich über die Aktion und die eilig geschossenen Fotos.

Die Fotos sind der Meldung angehängt und können rechtefrei herunter geladen werden.

Quelle: PM des PP Aachen vom 13.03.2013

Allgemein Bravo

Koblenz (RLP): Handy-Diebe plagte das schlechte Gewissen

Von einer nicht alltäglichen Selbstanzeige wurden zwei Polizisten überrascht, als sie am Freitag, 16.10 Uhr, nach einer Anzeigenaufnahme im Löhr-Center das Gebäude verließen. Sie wurden von mehreren Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahre angesprochen. Während einer von ihnen berichtete, dass er am vergangenen Montag am Zentralplatz ein Handy geklaut habe, räumte der zweite sofort ein, dass er dieses in einem Geschäft in der Altstadt weiter verkauft habe. Gemeinsam wurde daraufhin das Geschäft aufgesucht und der Käufer des Handy bestätigte den Beamten den Kauf. Er sagte zu, das Handy bis Samstag zu besorgen und es der Polizei vorbei zu bringen, was am Samstag dann auch geschah.
Vorausgegangen war am vergangenen Montag, 17.30 Uhr, am Zentralplatz die Bitte einer Passantin an die Jugendlichen, mit ihrem Handy ein Bild von ihr vor dem Forum zu machen. Dem Wunsch waren die Jugendlichen auch nachgekommen, dann aber mit dem Handy der Frau davon gerannt.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 10.03.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Recklinghausen (NRW): „Keilerei“ auf dem Fußballplatz

Am Sonntag um 16:40 h wurde der Polizei Recklinghausen zunächst ein wilder Keiler in Oer-Erkenschwick gemeldet, der an der Karlstraße Fußgänger angegriffen habe und dann wieder in den Wald geflüchtet sei. Gegen 17:00 h wurde der Keiler wieder gesichtet – dieses Mal in Recklinghausen-Suderwich auf einem Schulgelände an der Friesenstraße. Die Polizisten trafen neben aufgeregten Bürgern auch auf das aufgeregte Wildschwein. Anstatt die Schule zu besuchen, zog das Tier voller Bewegungsdrang zum Fußballplatz. Die Polizisten schlossen das Tor hinter dem Schwein zum Schulgelände hin. Um auch das gegenüberliegende Tor zu schließen und so Spielwiese des Schweins auf den Fußballplatz zu beschränken, fuhren die Beamten mit dem Streifenwagen über den Platz und schlossen dann bei einer günstigen Gelegenheit auch das zweite, nach Osten weisende Tor. Damit schien der Keiler nicht einverstanden. Er stürmte auf das östliche Tor zu und rammte es, bis es aus der Verankerung riss. Dann erfolgte ein Angriff auf das westliche Tor. Dieses hielt dem Angriff stand, da es sowohl durch Passanten als auch durch weitere Polizisten gemeinsam zugehalten wurde. Anschließend stürmte das Schwein auf den Streifenwagen zu, der noch auf dem Fußballplatz stand. Trotz einiger Ausweichmanöver durch den Fahrer gelang es dem Schwein mehrfach, den Streifenwagen zu attackieren. Der Keiler verließ sein Spielfeld über den östlichen Ausgang und verschwand. Auch der hinzu gerufene Jäger konnte die Flucht nicht verhindern. Kurze Zeit später wurde er noch einmal am Langobardenring gesichtet, bevor er gänzlich das Weite suchte. Der Streifenwagen wurde leicht beschädigt – Schweinerei!

Quelle: PM des PP Recklinghausen vom 18.02.2013

Allgemein

Lüdenscheid (NRW): …. gibt es doch gar nicht …

Am gestrigen Tag , 31.01.2013, gegen 13:40 Uhr, beobachtete ein – nicht im Dienst befindlicher – Polizist aus Lüdenscheid, ein verdächtiges Fahrzeug und wusste, dass dieses am Tage zuvor als Unfallverursacher in einer Unfallflucht beteiligt gewesen war.

Da das Fahrzeug sich in Bewegung setzte, nahm dieser Polizist dann die Verfolgung des Fahrzeugs bis zur Straße Am Grünewald auf.

Zu diesem Zeitpunkt war auch die Einsatzleitstelle der Polizei von dem Kollegen telefonisch in Kenntnis gesetzt worden, die daraufhin einen Funkstreifenwagen zur Unterstützung entsandte.

Mit den zeitgleich eingetroffenen Funkstreifenwagen wurde nun das Fahrzeug und der Fahrer von drei Polizisten kontrolliert.

Im Rahmen der Überprüfung wurde typischer Marihuanageruch aus dem Innenraum des Pkw festgestellt.

Bei der anschließenden Pkw Durchsuchung staunten die Beamten nicht schlecht, als sie 300 gr Marihuana und 5 kg Amphetamine auffanden und sicherstellten.

Der 35 – jährige Beschuldigte, der zur Zeit ohne festen Wohnsitz ist, wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Lüdenscheid zugeführt.

Hier wartet er heute auf die Vorführung beim Amtsgericht

Fazit: Dumm gelaufen

Noch dümmer gelaufen ist dann die Aktion eines 31-jährigen Mannes, der auf der Polizeiwache in Lüdenscheid nachfragte, wie denn die Sache mit dem kontrollierten Fahrzeug ausgegangen sei. Bei seiner Personalienüberprüfung stellte der diensthabende Beamte fest, dass gegen den 31- jährigen Lüdenscheider ein Haftbefehl (2 Jahre ! ) vorliegt. Nun wird der … „habe die Aktion beobachtet…“ mit dem Drogenbesitzer zusammen einen Termin beim Amtsgericht wahrnehmen.

Fazit: Noch dümmer gelaufen

Quelle: PM der KPB Lüdenscheid vom 01.02.2013

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Kaugummidieb scheitert an Bundespolizisten

„Na, Mundgeruch?“ Mit der Frage tippten Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Bremen einem Dieb auf die Schulter. Gerade hatte er 89 Kaugummipäckchen unter seiner Jacke verschwinden lassen. Drei große Pakete mit Pfefferminzgeschmack trug er aus einem Geschäft des Bremer Hauptbahnhofes.

Für frischen Atem sei die Menge übertrieben, fanden die Fahnder. Sie stellte die „heiße Ware“ sicher und verzichteten auf seine „Atemprobe“.

Der 35-jährige Bremer erhielt eine Strafanzeige. Warum er 89 Päckchen stahl, verriet er nicht.

Quelle: PM der BPOLI Bremen vom 21.01.2013

Allgemein Schmunzeln

Ibbenbüren-Laggenbeck (NRW): Gesprächige Blaustirnamazone hält Feuerwehr und Polizei in Atem

Am Dienstagvormittag (08.01.2013), gegen 09.00 Uhr, meldete sich eine besorgte Laggenbeckerin bei der Polizei in Ibbenbüren. Die Frau schilderte den Beamten, dass sie seit zwei Tagen vergeblich versucht, ihre Nachbarn zu erreichen. Sie habe diese wegen anstehender Umbauarbeiten bitten wollen, ihr Fahrzeug umzusetzen. Trotz Klingeln und Klopfen an der Wohnungstür sei ihr nicht geöffnet worden. Da sie aber deutliche Kinderstimmen aus der Wohnung gehört habe, mache sie sich Sorgen.

Umgehend wurde ein Streifenwagen der Polizei Ibbenbüren zur Wohnung entsandt. Auch den Polizeibeamten wurde nicht geöffnet. Durch die geschlossene Tür hörten auch sie eine „kindliche“ Stimme, die die Worte „Mama“ „Papa“ und „Mama komm“ rief. Der Polizei war mittlerweile bekannt, dass zur Familie des Nachbarn auch zwei Kinder gehören. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass hier möglicherweise ein Unglücksfall vorliegt, liefen nun die polizeilichen Maßnahmen an. Der Vermieter wurde befragt, die Feuerwehr und auch ein Rettungswagen gerufen. Letztendlich wurde die Wohnungstür durch die Feuerwehr geöffnet. Zu ihrer Überraschung trafen die Einsatzkräfte in der Wohnung nur einen Papagei an, eine gesprächige Blaustirnamazone. Der Papagei saß vergnügt in seinem Käfig und begrüßte die Beamten mit den Worten „Mama“ „Papa“ und „Mama komm“. Kurz danach wurde der Nachbar an seinem Urlaubsort telefonisch erreicht, was bis dahin noch nicht gelungen war. Wie er gegenüber den Beamten versicherte, wird der Papagei während des Urlaubs der Familie regelmäßig von einer Bekannten mit Futter und Wasser versorgt. Die Wohnungstür wurde anschließend wieder verschlossen. Mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht beendeten die Polizisten den Einsatz und begaben sich wieder auf Streife.

Quelle: PM der KPB Steinfurt vom 08.01.2013

Allgemein Schmunzeln

Mellrichstadt (Bayern): Von Wildschweinen umzingelt – tierischer Polizeieinsatz

Ein eher ungewöhnlicher Notruf erreichte die Mellrichstadter Polizei in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Neugierde und eine gewisse Portion Übermut hatten einen 21-Jährigen und seinen 16-jährigen Begleiter in eine etwas missliche Situation gebracht: Ihr Auto hatte sich festgefahren und sie waren von Wildschweinen umzingelt.

Gegen 01.45 Uhr war der Ältere der beiden mit seinem Wagen zwischen Mellrichstadt und Sondheim unterwegs, als er vor der Mellrichstädter Höhe auf eine Rotte Wildschweine mit Frischlingen aufmerksam wurde. Von den Tieren offenbar derart fasziniert, holte er einen 16-jährigen Freund, um die Schwarzkittelgroßfamilie wohl etwas genauer zu studieren.

Die Rotte hatte sich zwischenzeitlich allerdings rund 150 Meter von der geteerten Straße entfernt und so versuchten die beiden sich über einen Feldweg heranzupirschen. Dieses Manöver misslang jedoch und ihr Pkw blieb auf dem matschigen Untergrund stecken. Jetzt wendete sich das Blatt und die beiden Tierfreunde wurden zu Objekten der Schwarzkittelneugierde. Etwa 30 Tiere versammelten sich friedlich, aber furchteinflössend rund um das Auto. Nachdem sich die Rotte auch durch Hupen nicht vertreiben ließ, riefen die jungen Männer per Handy die Polizei zur Hilfe.

Die Ordnungshüter waren in der Folge rasch zur Stelle und die durchaus nicht zu unterschätzenden Wildschweine ließen die beiden Tierfreunde schließlich unversehrt in den Streifenwagen umsteigen. Um die Tiere nicht weiter zu behelligen, erfolgte die Bergung des Pkw dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 26.12.2012

Allgemein Schmunzeln

Blick.ch: Die Polizei, dein Freund und Samichlaus

Einen wunderschönen guten Morgen allen Lesern. Wir wünschen Euch allen einen tollen und vor allen Dingen friedlichen, dritten Advent.
Die Globalisierung hat nicht nur schlechte Seiten. Eine ihrer guten Seiten ist zweifellos, wenn im Blog eines deutschen Vereins mit deutschen, schweizer und östereichischen Mitgliedern ein Link zu einem Artikel aus einer schweizer Zeitung über eine Aktion der englischen Polizei gepostet wird.

Online-Artikel aus Blick.ch vom 14.12.2012
http://www.blick.ch/life/die-polizei-dein-freund-und-samichlaus-id2139437.html

Allgemein

Weiterstadt (Hessen): Frierender Mann vor dem Gefängnistor – Polizei konnte helfen

Ungewöhnliche Hilfsaktion der Polizei: Beamte des 3.Polizeireviers haben am Freitagvormittag (14.12.2012) einem 55-jährigen Mann zu seinem berechtigten Gefängnisaufenthalt verholfen. Der Mann hatte am Vormittag am Gefängnistor Einlass erbeten, aber keinerlei Dokumente bei sich, die belegen konnten, dass er ein berechtigtes Interesse hat, dort aufgenommen zu werden. Offenbar hatte der Mann sich das einfacher vorgestellt, da er nicht einmal eine Jacke bei sich hatte. Zur Freude des fröstelnden 55-Jährigen konnte aber die Polizei behilflich sein und den Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln herbeischaffen. Ende gut, alles gut. Auch im Winter 2013/2014 muss der Mann jetzt nicht frieren, da er noch einen sechzehn Monate langen Aufenthalt vor sich hat.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 14.12.2012

Wobei es ja auch irgendwie für den Mann spricht, dass er nicht wusste, was man alles braucht, um einzufahren…

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten Schmunzeln

Bergisch-Gladbach (NRW): SEK nimmt Einbrecher im Hühnerstall fest

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat gestern (29. November) einen mit Haftbefehl gesuchten 29-Jährigen in Bergisch Gladbach festgenommen. Der Vorwurf: Menschenhandel, Trunkenheit im Straßenverkehr und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Einem 27 Jahre alten Bekannten des Festgenommenen wurde der Einsatz ebenfalls zum Verhängnis. Er wurde wegen Wohnungseinbruchs bereits von der Polizei gesucht. Die Polizisten fanden ihn im Hühnerstall des Anwesens. Die Marihuanaausdünstungen seiner Kleidung waren stärker als der Stallgeruch – Festnahme!

Als die Polizisten die Wohnung in der zweiten Etage stürmten, platzten sie in eine „Computer-Party“ von insgesamt elf jungen Männern. Vor den Augen des SEK sprangen zwei Männer aus dem Fenster. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei einem der beiden um den Gesuchten. Er brach sich den Fuß und blieb verletzt liegen. Der zweite Mann (20) landete unverletzt, musste sich aber einem Polizeihund geschlagen geben, der genau zu diesem Zweck in Fensternähe gewartet hatte. Bereits mehrfach hatten Fahnder versucht, die drei Haftbefehle gegen den 29-Jahre alten Mann iranischer Abstammung zu vollstrecken. Durch extreme Gewalttätigkeiten gegen die Polizisten war es ihm aber immer wieder gelungen, zu entkommen. Während der 20-Jährige nach ärztlicher Versorgung wieder entlassen wurde, blieben seine beiden Bekannten in Haft.

Quelle: PM des PP Köln vom 30.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Kaiserslautern (RLP): Ja, is denn schon Weihnachten?

…haben sich vermutlich Polizeibeamte in der Nacht zu Freitag gefragt, als sie nach einer Kontrolle des Weihnachtsmarkt-Geländes bei einer Streifenfahrt in der Eisenbahnstraße gegen 2.30 Uhr eine Gruppe mit etwa zehn Jugendlichen entdeckten, die einen Weihnachtsbaum trugen.
Darauf angesprochen, gaben die jungen Männer an, den Weihnachtsbaum „auf der Straße gefunden“ zu haben, und beteuerten, ihn nur an einer geeigneten Stelle abstellen zu wollen.
Die „geeignete Stelle“ suchten die Polizeibeamten aus und baten die Gruppe darum, den Baum zum Weihnachtsmarkt zurück zu bringen – was die jungen Männer auch umgehend in die Tat umsetzten.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 23.11.2012

Mir gefällt der Satz mit der geeigneten Stelle, die die Polizeibeamten aussuchten…
Ich mag trockenen Humor…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Nordhorn (NDS): 28-Jähriger im Amtsgericht festgenommen

Fahndungskräften der Polizei Nordhorn gelang es am Dienstagmorgen einen 28-jährigen Nordhorner festzunehmen, gegen den ein Haftbefehl wegen Sachbeschädigung vorlag. In diesem Fall hat er noch eine Freiheitsstrafe von 45 Tagen zu verbüßen. Er wurde bereits seit Anfang Oktober gesucht, hielt sich aber verborgen. Durch umfangreiche Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Gesuchte am heutigen Dienstag einen Gerichtstermin beim Amtsgericht Nordhorn hatte. Zur Verwunderung der Beamten erschien er auch pünktlich zu dem Termin und konnte nach seiner Verhandlung festgenommen werden. Anschließend wurde er zur Justizvollzugsanstalt Lingen gebracht. Bei der Verhandlung wurde er im Übrigen zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verurteilt. Diese Strafe wurde allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit wurde vom Gericht auf vier Jahre festgelegt.

Quelle: PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 20.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Kurios: Terminabsprache mit einem Rheinländer….

Klare Terminabsprachen bestimmen häufig den Rhythmus des polizeilichen Alltags.

Allerdings sind diese Absprachen gelegentlich, vor allem mit dem „Spezi“ Rheinländer, in diesem Fall dem Opfer einer Sachbeschädigung, mitunter wenig verbindlich.

Auf die freundliche Anmerkung des Polizisten im Telefonat mit dem älteren Geschädigten, er könne doch nach Mittag zur Anzeigenaufnahme bei der Polizei vorbeikommen, dessen klare Antwort: „Nee, wir essen abends immer Mittag.“

So kam der Herr auch nicht nach Mittag – aber auch nicht abends.

Schönes Wochenende!

Quelle: PM des PP Aachen vom 09.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Ettlingen (BW): Ältere Frau sperrt Polizeibeamte ein

Eine unfreiwillige „Gewahrsamnahme“ erlebten am Dienstagnachmittag zwei Polizisten im nördlichen Ettlinger Stadtgebiet.

Eine Beamtin suchte gemeinsam mit ihrem Kollegen gegen 15.30 Uhr eine 90-jährige Dame auf, da diese ihren Hausschlüssel vermisste und sie somit ihre abgeschlossene Wohnung nicht mehr verlassen konnte. Nachdem die Polizisten über hohe Gartentüren geklettert waren, ließ die betagte Frau sie erst nach einigem Zureden über die Verandatür ins Haus. Dort fanden die Ordnungshüter nach einer gewissenhaften Suche rund 25 Schlüsselbunde mit geschätzten 150 Schlüsseln. Allerdings war keiner davon der Richtige. Als sich die Beamten dann von der 90-Jährigen wieder verabschieden wollten, waren sie kurzerhand von der Dame in Gewahrsam genommen worden. Sie hatte wohl zwischenzeitlich doch einen passenden Schlüssel gefunden – nämlich den für die Verandatür, die nun zum Erstaunen der beiden Polizeibeamten verschlossen war. Als letzter Fluchtweg blieb ihnen schließlich nur noch der Sprung aus einem Fenster.

Im Polizeibericht hieß es dann: „Ob die Gewahrsamnahme gewollt oder ungewollt war, ließ sich nicht ermitteln.“ Letztendlich konnte der Sohn der etwas „vergesslich“ wirkenden Frau erreicht werden, der sich nun um das weitere Schlüsselproblem kümmern wird.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 07.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Euskirchen (NRW): Etwas zum Schmunzeln zum Blitzmarathon III

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle (Blitzmarathon auf der Bundesstraße 51 in Nähe der Ortschaft Blankenheim wurde ein Fahrzeugführer angehalten. Ihm wurde eine Geschwindigkeitsübertretung im Bereich eines Verwarngeldes vorgeworfen. Dies als solches ein normaler Vorgang. Als die Polizeibeamten jedoch in den Fahrzeuginnenraum schauten, entdeckten sie einen Memozettel am Lenkrad des angehaltenen Fahrzeuges. Hier hatte sich der Nutzer eine Gedankenstütze notiert. Sie lautete „Blitzer“!!. Hätte er sich an seine Notiz nur gehalten.

Bildquelle: KPB Euskirchen

Quelle: PM der KPB Euskirchen vom 24.10.2012

Schön zu sehen, dass es Leute gibt, bei denen das mit den Memos auch nicht klappt…

Allgemein Schmunzeln

Fulda (Hessen): Der einsame Esel in der Rhön

Poppenhausen – Es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag (20./21.10.), kurz nach Mitternacht. Plötzlich schrillt das Notruftelefon bei der Polizeistation Hilders und der Wachhabende greift zum Hörer.

Zunächst glaubt er an einen Scherz, denn der Anrufer teilt ihm aufgeregt mit, dass er mit seinem Auto in der Rhön unterwegs sei und plötzlich habe im Scheinwerferlicht ein weißer Esel mitten auf der Straße gestanden.

Zugegeben: der erfahrene Polizist war einem Moment sprachlos – ein weißer Esel in der Rhön? oder: war es vielleicht nicht doch ein rosa Elefant oder eine lila Kuh? – oder: wollte ihm der Anrufer einen Bären aufbinden, weil er in Wirklichkeit weiße Mäuse gesehen hatte?

Fragen über Fragen, doch auch dieser mysteriöse Fall hatte Anspruch auf professionelle Aufklärung durch die Polizei.

Also: zunächst die üblichen Fragen nach Personalien, genauem Standort und anderen Details. Schnell war klar, dass der Anrufer aus dem oberfränkischen Rödental nicht genau wusste wo er sich befand, die Geschichte an sich jedoch tatsächlich glaubhaft war.

Doch wo kommt der weiße Esel her und wie kommt er wieder zurück in seinen Stall?

Die genaue Örtlichkeit war schnell geklärt, nachdem der Anrufer ein vorbeifahrendes Auto mit ortskundigem Fahrer angehalten hatte: eine Straße zwischen Poppenhausen und Gackenhof; der Ortslandwirt – von der Polizei aus dem Schlaf geklingelt – gab den entscheidenden Hinweis auf den möglichen Besitzer, doch dieser ging nicht ans Telefon – ok, es war ja auch schon fast halb eins und in der Rhön gehen viele früh zu Bett.

Doch auch hier fand sich eine Lösung. Ein Mitfahrer aus dem Wagen der Oberfranken blieb bei dem gutmütigen Esel zurück, die anderen fuhren mit dem Auto direkt zu dem Besitzer des Grautieres nach Gackenhof und klingelten ihn aus der wohlverdienten Nachtruhe.

Schnell überzeugte man sich, dass der Esel, der gewöhnlich auf einer Wiese graste, tatsächlich durch seine eigene Abwesenheit glänzte. Kurzerhand packte man den Eigentümer des Tieres in das Auto und führte das Grautier und seinen Besitzer wieder zusammen.

Kopfschüttelnd stellte der Eigentümer fest: „In 40 (!) Jahren ist der Esel noch nicht einmal ausgebrochen. Vielleicht wird er ja jetzt auf seine alten Tage noch mal umtriebig.“

Schmunzelnd und in Erwartung weiterer Ereignisse, setzten die Polizisten auf dem Rhönrevier in Hilders ihren Nachtdienst fort.

Quelle: PM des PP Osthessen vom 23.10.2012

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Polizeidienststelle besetzt (Die Rückkehr der Pfauen)

Nachdem bereits im Sommer vereinzelt Pfauen versuchten, das Polizeirevier Schwachhausen zu besetzen, kehrten sie gestern Morgen mit Verstärkung wieder zurück und eroberten das Gebäude.

Die Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers Schwachhausen in der Parkallee staunten sonnabendmorgens nicht schlecht: Vier Pfauen nutzten die Dunkelheit der vergangenen Nacht und besetzten kurzerhand das so genannte Eichhörnchenrevier. Scheinbar planmäßig positionierten sie sich auf einem Streifenwagen, vor dem Eingang und auf dem Dach des Gebäudes.

Bildquelle: Polizei Bremen

Forderungen stellten sie nicht, so dass auf die Alarmierung einer Verhandlungsgruppe verzichtet wurde.

Bildquelle: Polizei Bremen

Auch das Spezialeinsatzkommando der Polizei war nicht erforderlich, um die scheinbar abgebrühten und eitlen Fasanen festzunehmen. Beim Eintreffen der Revierkolleginnen und Kollegen zogen sie nämlich in aller Ruhe in Richtung ihres Hauptquartiers, dem Tiergehege im Bürgerpark, wieder davon.

Ein Forderungsschreiben wurde nicht hinterlassen.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 21.10.2012

Danke an MWB für den Link!

Allgemein Österreich

krone.at: Wien: Einbruch in Polizeistation – 19-Jähriger gefasst

Die wohl dümmste Wahl eines Einbruchsobjekts: Michael H. (19) stieg in der Nacht auf Montag in den Stützpunkt der Polizeihundestaffel in Wien-Leopoldstadt (Bild) ein. Wenig überraschend: Für den Einbrecher klickten noch vor Ort die Handschellen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 18.09.2012
http://www.krone.at/Nachrichten/Wien_Einbruch_in_Polizeistation_-_19-Jaehriger_gefasst-Dreister_gehts_kaum-Story-334588?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Blog Schmunzeln

Michael Schliekau: Der Autofahrer und die Verkehrsregelung

Mal was aus dem Bereich des täglichen Wahnsinns und trotzdem zum Lachen:

http://mschliekau.wordpress.com/2012/09/03/der-autofahrer-und-die-verkehrsregelung/

 

Allgemein Schmunzeln

Raser | Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.

Ein Super-Radiospot, den ich auf einer der Seiten der Christlichen Polizeivereinigung gefunden habe:

Allgemein Österreich

Vol.at: 21-jähriger entkam auf spektakuläre Weise aus Gefängnis

„Ein 21-Jähriger ist in Lustenau auf spektakuläre Weise aus einer Gefängniszelle entkommen. Er zwängte sich durch die Gitterstäbe und sprang dann aus viereinhalb Metern Höhe aus dem Fenster.“

Quelle und mehr:
Artikel in Vorarlberg-Online vom 16.08.2012

http://www.vol.at/21-jaehriger-entkam-auf-spektakulaere-weise-aus-gefaengnis/3332988

Danke an T. für den Link!

 

Allgemein

Braunschweig (NDS): Polizei hilft in jeder Lage

Zu einer speziellen Hilfeleistung wurde die Polizei am Montagabend in die Weststadt gerufen.

Ein 76-Jähriger war auf seinem Balkon auf den Boden gestürzt und konnte allein nicht mehr aufstehen.

Als Ursache für die Funktionsstörung der Beinmuskulatur diagnostizierten die Beamten die Verbindung zwischen Sangria und deutschem Korn.

Da die Angehörigen aufgrund des nicht unerheblichen Eigengewichts des Betroffenen nicht in der Lage waren, ihm hoch zu helfen, trugen ihn die Polizisten ins eigene Bett.

Quelle: PM der PI Braunschweig vom 14.08.2012

Allgemein Österreich Schmunzeln

Krone.at: Polizeihunde trennen zwei raufende Katzen

Immer im Dienst:

Krone.at vom 11.08.2012:

http://www.krone.at/Videos/Steil/Polizeihunde_trennen_zwei_raufende_Katzen-Machen_ihren_Job-Video-330645?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Schmunzeln

Bundespolizisten auch in den Niederlanden „voll“ akzeptiert

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim staunte nicht schlecht, als unmittelbar neben ihnen ein Auto hielt. Eigentlich ist dies kein ungewöhnlicher Vorgang, aber er spielte sich in den frühen Morgenstunden des 09.08.12 auf der Autobahn A 1 in der Nähe von Oldenzaal (NL) ab. Die deutsche Streifenwagenbesatzung hatte einsatzbedingt kurz vor der Grenze auf dem Randstreifen gehalten, als unmittelbar neben ihnen ein niederländisches Fahrzeug hielt. Der Grund für dieses Haltemanöver war nicht erkennbar und so trat ein Bundespolizist an das Fahrzeug heran. Der 58 jährige niederländische Fahrer gab ungefragt an, dass er eine Flasche Wodka getrunken habe, nicht mehr weiter fahren könne und sich seiner Verantwortung stellen wolle. Diesem Wunsch kamen die deutschen Beamten unverzüglich nach und informierten die niederländische Kollegen, die den Vorgang unverzüglich übernahmen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 10.08.2012

Allgemein

Waidhaus (Bayern): Nobelkarosse ohne reguäre Zulassung sichergestellt

Mehrere Tage musste ein israelischer Banker auf sein Luxusgefährt, einen Bentley Continental GT, im Wert von 170.000 Euro, verzichten. Eine Streife der PIF Waidhaus kontrollierte den Bentley am 03.08.12, um 11.00 Uhr, auf der A 6 in Fahrtrichtung Grenze, weil ihr die am Wagen angebrachten Kennzeichen nicht bekannt waren. Kein Wunder, denn es handelte sich um Kennzeichen der völkerrechtlich nicht anerkannten autonomen Republik Transnistrien. Die vorgelegten transnistrischen Fahrzeugdokumente besaßen somit keinerlei Gültigkeit.

 

Am Steuer saß ein 27-jähriger Schweizer, der für die Fahnder eine ungewöhnliche Geschichte parat hatte. Im Auftrag eines 21-jährigen Syrers sollte er den Bentley nach Prag bringen, um ihn an einen namentlich nicht bekannten Kasachen zu übergeben. Die Instruktionen bezüglich der Übergabe erhielt er übers Mobiltelefon. Den Eigentümer des Bentley kannte er nicht. Für seine Kuriertätigkeit erhielt er 1000 € und den bereits gebuchten Rückflug in die Schweiz.
Da die Eigentumsverhältnisse bezüglich des Bentley völlig unklar waren und ein Diebstahl nicht ausgeschlossen werden konnte, erfolgte die Sicherstellung des Bentley.

Die weiteren Ermittlungen der PIF Waidhaus ergaben, dass der Luxuswagen ursprünglich in Deutschland zugelassen war. Seit August 2011 fand ein reger Eigentümerwechsel statt. Acht verschiedene Personen, überwiegend in Osteuropa, waren für jeweils kurze Zeit stolzer Besitzer des Bentley. Beim derzeitigen Besitzer handelt es sich um einen 42-jährigen Israeli. Der Banker ließ es sich nicht nehmen am 07.08.12 persönlich, mit einem Begleiter, per Flugzeug von der Ukraine nach Karlsbad zu reisen, um seinen Bentley in Waidhaus abzuholen. Im Gepäck hatte er als Eigentumsnachweis den deutschen Fahrzeugbrief und Kaufverträge. Er bestätigte, dass er aus Zeitmangel den Bentley nicht selbst von der Schweiz in die Ukraine fahren konnte. Deshalb gab er die Kurierfahrt in Auftrag.

Dennoch zeigte er sich erfreut darüber, dass die Polizei ein wachsames Auge auf seine Nobelkarosse geworfen hatte und konnte, nachdem er Kurzzeitkennzeichen für den Bentley beschafft hatte, standesgemäß weiterreisen.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 08.08.2012

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Landshut (Bayern): Rosenkrieg endet vor Polizeidienststelle

Eine 26-Jährige aus Landshut konnte sich offensichtlich nicht entscheiden, mit welchem der beiden vorhandenen Bewerbern sie eine Beziehung eingehen bzw. fortsetzen will. Der daraus entstandene Streit rief am Donnerstag gegen 23.00 Uhr die Polizei auf den Plan.

 

Vorausgegangen war eine massive Auseinandersetzung in der Wittelsbacherstraße zwischen der 26-Jährigen und ihrem momentanen 33-jährigen Freund aus Moosburg. Diesem gefielen die Telefonate bzw. Kurzmitteilungen nicht, die die 26-Jährige mit ihrem Ex-Freund, einem 27-Jährigen aus Mainburg, austauschte. Im Verlauf des Streits zerlegte der 33-Jährige aus Verärgerung das Handy seiner Freundin in seine Bestandteile.

Aus Angst vor weiteren Übergriffen flüchtete die 26-Jährige halbnackt aus der Wohnung und verständigte ihren 27-jährigen Ex-Freund. Dieser fuhr umgehend nach Landshut, um zu helfen. Nachdem er in Landshut angekommen war, stieg die 26-Jährige zu ihm ins Fahrzeug. Der Vorfall blieb jedoch nicht unbeobachtet, dem 33-jährigen Noch-Freund missfiel die Situation derart, dass er sich in äußerst aggressiver Weise seinem Nebenbuhler näherte und die beiden zur Rede stellen wollte. Nachdem diese Angst vor dem 33-Jährigen hatten, fuhren sie davon. Kurz entschlossen stieg der 33-Jährige ebenfalls in sein Fahrzeug, es entwickelte sich eine wilde Verfolgungsjagd durch Landshut.

Der 27-Jährige wusste sich nicht mehr anders zu helfen und steuerte geradewegs die Polizeiinspektion in Landshut an. Dort trafen beide Fahrzeuge fast zeitgleich ein. Unbeeindruckt von der Örtlichkeit bzw. die Nähe zu den Ordnungshütern stieg der 33-jährige sofort aus, trat gegen die Fahrertür des 27-Jährigen und bedrohte die beiden Insassen. Bewaffnet war er mit einem Pfefferspray und einem Teleskopschlagstock. Zu weiteren Übergriffen kam es jedoch nicht mehr, da die Beamten der Inspektion auf den Vorfall aufmerksam wurden und regelnd eingriffen. Der Streit war somit beendet.

Die Angelegenheit selbst jedoch nicht, die Verfolgungsjagd im Stadtgebiet sowie andere Delikte werden nicht ohne juristische Folgen bleiben. Die Polizei hat verschiedene Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 22.06.2012

Allgemein Ausrüstung Wie blöd kann man sein?

Darmstadt (Hessen): Dreiste Ladendiebe beklauen Polizei

Das ist schon mehr als dreist. Zwei als Ladendiebe festgenommene Männer haben im Anschluss auch die Polizei bestohlen. Die beiden polizeibekannten vierundzwanzig und fünfundzwanzig Jahre alten Männer waren am Donnerstagvormittag (31.5.2012) in einem Kaufhaus in der Innenstadt von einem Ladendetektiv beim Diebstahl zweier Sonnenbrillen im Verkaufswert von neunzig Euro beobachtet und beim Verlassen des Ladens festgehalten worden. Beide bestritten die Tat. Das Bildmaterial von der Tat sprach jedoch eine eindeutige Sprache. Der Jüngere hatte die Preisschilder abgebissen, dann eine Brille seinem Begleiter übergeben, die andere selbst behalten. Aber damit nicht genug. Auf ihrem Weg zur Identitätsfeststellung ließen sie kurzerhand und zunächst unbemerkt eine Digitalkamera aus dem Streifenwagen mitgehen. Die Freude dauerte aber nicht lange. Bei einem sich anschließenden Besuch der Polizei mussten sie die Kamera dann wieder herausrücken. Jetzt sehen sich die beiden Männer mit zwei Strafanzeigen wegen Diebstahl konfrontiert.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 01.06.2012

Allgemein

General-Anzeiger: Unfall-Notruf-System verwirrt Polizisten

Aus der Abteilung „Kurioses“:

„Harte Bodenwellen haben in einem nagelneuen Fahrzeug auf dem Ring immer wieder einen Unfall-Notruf bei der Polizei ausgelöst.“
Quelle und mehr:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Unfall-Notruf-System-verwirrt-Polizisten-article737388.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Braunschweig (Niedersachsen): Aus dem ICE direkt in die Justizvollzugsanstalt

Gestern Nachmittag holten Beamte der Bundespolizei in Braunschweig einen 24-Jährigen aus dem ICE. Er kam aus Berlin und wollte nach Reutlingen zu seiner Mutter reisen. Einen gültigen Fahrschein hatte der in Marokko geborene Deutsche nicht.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der junge Mann zur Fahndung ausgeschrieben war. Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle wegen Widerstandshandlungen vor. Insgesamt muss er zwölf Monate Freiheitsstrafe absitzen und hatte sich nicht zum Haftantritt gemeldet.

Nach seiner Verhaftung nutzte der 24-Jährige die Möglichkeit, seine Mutter anzurufen. Er tröstete sie mit dem Hinweis, dass das Gefängnis hier, anders als in Marokko, eher einem Landschulheim gleicht.

 

Quelle: PM der BPOLI Hannover vom 23.02.2012

Allgemein

Abensberg (Bayern): Polizeiuniform „taugt nicht“ für Fasching

Mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen Missbrauchs von Abzeichen sieht sich ein 26-jähriger Siegenburger konfrontiert, der beim Faschingstreiben am Donnerstagabend (16.02.2012) am Abensberger Stadtplatz in einer Uniform der Bayerischen Polizei erschienen war.
Der 26-jährige Siegenburger war am Donnerstagabend gegen 22.25 Uhr von Polizeibeamten beim Tragen einer Uniform der Bayerischen Polizei mit Abzeichen festgestellt worden. Da der „Anscheinskollege“ den eingesetzten echten Polizisten nicht bekannt war, wurde er einer entsprechenden Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass er die Uniform der Bayerischen Polizei mit dem entsprechenden Hoheitsabzeichen unberechtigt getragen hatte. Gegen den Mann wird eine Strafanzeige wegen des Missbrauchs von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen bei der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 20.02.2012

Entgegen anderslautender Unterstellungen habe ich niemals behauptet, man solle jedem Uniformierten alles glauben… Fasching z.B. ist u.U. ein guter Grund…

Allgemein Schmunzeln

Senden (Bayern): Knapp daneben

Einen Unfall wollte der Mann melden und, dass eine Streife zur Aufnahme vorbeikommt.

In die Beethovenstraße sollte die Streife kommen – tat sie auch. Mehrfach sogar. Personen wurden befragt, auch dies vergebens. Der Umgangston blieb freundlich – wurde aber bestimmter. Der Unfall konnte in der doch recht übersichtlichen Beethovenstraße nicht gefunden werden. Erst als die Streife der Polizei Senden direkt über Handy den Kontakt herstellte, klärte sich die ärgerliche Sucherei auf. Der Unfall ereignete sich tatsächlich in der Beethovenstraße, jedoch nicht in 89250 Senden, sondern in 48308 Senden (Nordrhein-Westfalen). Die Anfahrtstrecke von ca. 560 Kilometern und die dafür notwendige Anfahrtszeit von ca. 5 1/2 Stunden konnte indes vermieden werden. Auch die Westfalen haben eine eigene Polizeiwache vor Ort, die den Unfall dann nach Vermittlung sofort fanden und aufnahmen. Der Mitteiler hatte die Rufnummer der Polizei wohl über das Internet recherchiert und nicht auf die Postleitzahl geachtet. Solche Mitteilungen sind die Ausnahme. Deutlich öfter trudeln fehlgeleitete Briefsendungen auf der Dienststelle ein.

(Polizei Senden – in Bayern!)

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.02.2012

 

Allgemein Wie blöd kann man sein?

München (Bayern): 40-Jähriger begeht nach Gerichtsverhandlung einen Diebstahl

Am Donnerstag, 20.10.2011, 11.00 Uhr, fand vor dem Amtsgericht München eine Hauptverhandlung gegen einen 40-jährigen Deutschen statt. Vorher hatte er bereits eine sechswöchige Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim abgesessen.Nach der Verhandlung wurde er direkt vom Amtsgericht München aus entlassen. Daraufhin begab er sich zu einem Verbrauchermarkt in Neuhausen.

Dort wollte er zwei Flaschen Wodka im Gesamtwert von 4,78 Euro entwenden und damit den für ihn glücklichen Ausgang des Verfahrens begießen.

Allerdings wurde er von einem Ladendetekitv bei dem Diebstahl beobachtet und festgehalten. Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) nahmen den 40-Jährigen vorläufig fest und überstellten ihn in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München.

 

 

Allgemein

Willich (NRW): 15jähriger spielt Polizist – kontrolliert aber die Falschen

Der 15jährige aus Willich hatte sich den elterlichen Wagen `ausgeliehen´, mit einem aus dem Internet besorgten Blaulicht versehen und spielte in Willich-Münchheide gegen 02:30 Uhr Polizei. Er hatte jedoch kein wirklich glückliches Händchen bei den von ihm kontrollierten Personen. Zuerst geriet er an eine Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft und anschließend an einen Polizeibeamten aus Mönchengladbach. Dieser setzte dem Treiben des jungen `Kollegen´ ein Ende. Jetzt wird der junge Mann näheren Einblick in die polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Arbeit erhalten—gegen ihn wurde eine Anzeige vorgelegt.

Quelle: PM der KPB Viersen vom 09.10.2011

Allgemein Schmunzeln Wie blöd kann man sein?

Hagen (NRW): Fröhliche Bastelstunde…

Klingt lustig, ist aber strafbar: Ein 43-jähriger Hagener geriet am Montagmorgen in eine Geschwindigkeitskontrolle und wies sich mit einem tschechischem Führerschein aus. Dabei erklärte er, dort für eine Weile seinen Wohnsitz gehabt zu haben. Bei genauerem Betrachten stellte der Polizeibeamte allerdings fest, dass der „Kartenführerschein“ eine Komplettfälschung war, Vorder- und Rückseite wurden miteinander verklebt und im unteren Bereich standen die Einzelteile etwas über. Nun räumte der Mann ein, dass der „tschechische Originalführerschein“ in der Tschechei bei einer Freundin liege und er sich ein Duplikat zugelegt habe. Ihm wurde eindringlich erläutert, dass er nur dann ein Fahrzeug führen darf, wenn er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dass es auf jeden Fall strafbar ist, einen amtlichen Führerschein nachzumachen.

Die Polizisten stellten die Fälschung sicher und die Ermittlungen in der Dienststelle ergaben, dass dem 43-Jährigen 1987 nach einem Verkehrsdelikt die Fahrerlaubnis entzogen und nach negativer MPU im Jahr 1989 eine Wiedererteilung abgelehnt wurde. Zehn Jahre später kam noch mal eine Trunkenheitsfahrt hinzu. Anzeige und Ende Teil 1.

Am Donnerstagmorgen rieben sich die Polizisten zunächst die Augen, als sie bei ihrer Streifenfahrt den 43-Jährigen erneut am Steuer sahen. Sollte er den eindringlichen Hinweis nicht verstanden haben oder hatte er nun das möglicherweise zu Recht erstandene Original dabei? Bei der Überprüfung legte er einen tschechischen Kartenführerschein vor, diesmal allerdings keinen sorgfältig gefälschten, sondern eine folierte scheckkartengroße Karte, schief ausgeschnitten mit spitzen Ecken und der Text auf der Rückseite mit den Fahrerlaubnisklassen stand auf dem Kopf. Dazu gab er an, eine PDF-Datei vom Original aus Tschechien per E-Mail erhalten zu haben. Die hatte er sich nun ausgedruckt, weil die Polizei ja den alten einbehalten hatte und er sich daher einen neuen erstellen musste.

Auch dieses Exemplar stellten die Beamten sicher und legten eine erneute Anzeige vor. Weitere Ermittlungen dauern an, Ende Teil 2. Ob aus dem Zweiteiler eine Serie wird, ist noch nicht bekannt.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 29.09.2011

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Die Leiden des jungen Döner

Die Bremer Polizei verhinderte am Freitagabend eine genüssliche Zusammenkunft zwischen 80 Kilogramm Döner und dem Verbraucher. Grund waren diverse Verkehrsverstöße und die lieblose Haltung des Fleisches.

Im Stadtteil Walle kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines Kleintransporters, da dieser völlig poesielos während der Fahrt telefonierte. Die Beamten stellten außerdem mit geschultem Auge schnell eine Überladung des Wagens fest. Im Laderaum fanden sie Dönerspieße und Innereien, die teilweise lose in Frischhaltefolie und in Plastiksäcken platziert waren.

Mit Polizeieskorte wurde der Kontrollort zum Großmarkt verlegt. Eine geeichte Fahrzeugwaage bestätigte dann den Verdacht: Der Transporter war überladen. Da die Temperaturen des Fleisches außerhalb der Grenzwerte waren, ordnete ein hinzugerufener Lebensmittelkontrolleur das Ableben der Ware an. Unter seiner Aufsicht fanden die Dönerspieße in der Müllverbrennungsanlage Findorff ein jähes Ende. Gegen Halter und Fahrer des Kleintransporters wurden unromantische Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 29.08.2011

Lieber Pressesprecher der Polizei Bremen,

super! Wirklich! Das rettete meinen Tag! Danke!

Allgemein Bravo

Berlin: Nerven behalten – 70-Jährige schlug Räuber durch Ignoranz in die Flucht

Mit der Entscheidung die Forderung nach Geld einfach zu ignorieren, brachte eine Seniorin in Marzahn heute Vormittag zwei Räuber völlig aus dem Konzept. Die 70-Jährige war gegen 10 Uhr 30 auf dem Gehweg der Köthener Straße unterwegs, als ihr zwei Männer entgegenkamen, ihr eine Schusswaffe an den Kopf hielten und Geld forderten. Die Frau schenkte den beiden keine Beachtung und setzte ihren Weg fort. Offenbar irritiert folgten ihr die Täter und wiederholten das Szenario samt Forderung, wurden jedoch abermals von der älteren Dame wie Luft behandelt. Das brachte die Kriminellen offenbar so sehr aus dem Konzept, dass sie sich entschlossen, ihr Vorhaben abzubrechen und sich ohne Beute in Richtung S-Bahnhof Ahrensfelde entfernten. Die Seniorin ging nach Hause und berichtete ihrer Tochter von dem Vorfall, die daraufhin die Polizei verständigte. Die 70-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 28.08.2011

Mal ganz abgesehen davon, was ich von halte, die sich an alten Damen vergreifen (), finde ich die Reaktion der Dame selbst einfach nur .