Tag Archives: Hessen

Allgemein

Schwalbach (Hessen): Videoschutzanlage ist in Betrieb

Am 20. Dezember 2018 hat die Videoschutzanlage auf dem Schwalbacher Marktplatz ihren Betrieb aufgenommen und stellt nun einen wesentlichen Faktor für noch mehr Sicherheit in Schwalbach am Taunus dar.

Die neue, aus 17 Kameras bestehende, Videoanlage deckt den gesamten Marktplatz, den Busbahnhof und den Parkplatz des Einkaufszentrums Limes ab und erweitert die gemeinsame Sicherheitsstrategie der Stadt Schwalbach am Taunus und des Polizeipräsidiums Westhessen. „Die Videoschutzanlage ist ein Meilenstein in der Verbesserung der Sicherheit rund um den Schwalbacher Marktplatz und das Ergebnis der guten Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Polizei. Dafür danke ich allen Beteiligten, insbesondere aber dem Polizeipräsidium Westhessen, das mit seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet maßgeblich zur Umsetzung beigetragen hat,“ so Bürgermeisterin Christiane Augsburger bei der Vorstellung der neuen Anlage.

„Neben der für Straftäter abschreckenden Wirkung von Videokameras, besteht auch die Möglichkeit, unmittelbar beim Erkennen von Gefährdungen oder Straftaten darauf zu reagieren und entsprechende polizeiliche Maßnahmen zu treffen!“, zeigt sich Polizeipräsident Stefan Müller vom Nutzen der Videoschutzanlage überzeugt. Sie hilft der Polizei zudem, dank der hochauflösenden Kamerabilder, Straftäter zu überführen, damit zur Straftatenaufklärung beizutragen und letztendlich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.

Um die Privatsphäre von Anwohnern zu gewährleisten, ermöglicht die Technik durch Verpixeln von Fenstern, Balkonen und Schaufensterscheiben, dass weder Polizei noch Ordnungspolizisten einen Einblick in die privaten Bereiche oder die Ladengeschäfte rund um den Marktplatz haben. Mit dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, der bereits in der Vorbereitungsphase intensiv in die Planungen eingebunden war, ist eine Speicherung der erhobenen Daten für zehn Tage vereinbart. Danach werden die Aufnahmen automatisch gelöscht. Neben der bereits funktionierenden Ausleitung der Bilder der Videoschutzkameras zu der Ordnungspolizei im Schwalbacher Rathaus, ist auch eine Übertragung zur Polizeistation nach Eschborn vorgesehen. Die für den Datentransfer notwendigen, erhöhten Leitungskapazitäten nach Eschborn werden in den kommenden Monaten geschaffen.

Die Kosten für die gesamte Videoschutzanlage beliefen sich auf ca. 430.000 Euro, wovon im Rahmen der Co-Finanzierung ein 2/3-Anteil vom Land Hessen übernommen wurde. Die Installation der neuen Anlage ist wesentlicher Eckpfeiler der Umsetzung des Programmes „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“ (KOMPASS) in Schwalbach. Bei KOMPASS handelt es sich um ein Angebot des Hessischen Innenministeriums zur Weiterentwicklung der Sicherheit in den Kommunen.

Bereits ab Sommer 2017 hatte das Polizeipräsidium Westhessen als Sofortmaßnahme vier Video-Kameras installiert. Damals war es wiederholt zu gravierenden Sachbeschädigungen und Übergriffen gegenüber Polizeibeamten in diesem Bereich gekommen. Als Reaktion auf die Situation rund um den Marktplatz fand im Juli 2017 eine Gesprächsrunde mit den Köpfen der Stadt Schwalbach und des Polizeipräsidiums Westhessen statt, bei der die Probleme in enger Zusammenarbeit analysiert und Lösungen entwickelt wurden. Das Ergebnis war ein aus sieben Punkten bestehendes Sicherheitspaket. Als unmittelbare Reaktion auf dieses Treffen wurde die Polizeipräsenz in der Schwalbacher Mitte deutlich erhöht und zahlreiche Kontrollen durch Beamte des Polizeipräsidiums Westhessen, aber auch gemeinsame Kontrollen mit der Schwalbacher Ordnungspolizei durchgeführt. Außerdem stellte die Polizei einen Schutzmann vor Ort zur Verfügung, der im Januar 2018 sein Büro im Rathaus am Marktplatz bezog und seither zum Schwalbacher Stadtbild gehört. Dank der konsequenten, gemeinsamen Anstrengungen von Stadt und Polizei hat sich die Situation in Schwalbach am Taunus bereits deutlich verbessert.

Durch die Inbetriebnahme der Videoschutzanlage ist nun ein weiterer Punkt dieses Paketes verwirklicht worden, um die punktuelle Kriminalität in Schwalbach zu reduzieren, die Aufenthaltsqualität am Marktplatz zu erhöhen und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu steigern.

„Durch mehr gefühlte Sicherheit werden alle – egal ob Anwohner, Geschäftsinhaber oder Kundschaft – von der neuen Videoschutzanlage profitieren,“ sind sich Bürgermeisterin Augsburger und Polizeipräsident Müller einig.

Gemeinsame PM der Stadt Schwalbach und des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 10.01.2019

Allgemein Bravo

Roßdorf (Hessen): Spielhalle überfallen Schneller Fahndungserfolg / Fünf Tatverdächtige in U-Haft

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen:

Nach dem Überfall auf eine Spielhalle in Roßdorf am Dienstag,den 8.1.2019 (wir haben berichtet), können Staatsanwaltschaft und Polizei einen schnellen Ermittlungserfolg verzeichnen. Wenige Minuten nach der Tat konnten Polizeibeamte im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung fünf Tatverdächtige festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden die Beschuldigten am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ fünf Haftbefehle und schickte alle Festgenommenen in eine Justizvollzugsanstalt.

Die fünf Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren stehen in dem dringenden Verdacht, gemeinsam den Überfall geplant und ausgeführt zu haben. Nach ersten Ermittlungen sollen die zwei 22 und 29 Jahre alten Beschuldigten im Fluchtauto gewartet haben, während ihre Komplizen im Alter von 18, 20 und 29 Jahren die Spielhalle betraten und unter Vorhalt einer Schusswaffe den Angestellten der Gaststätte bedrohten. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, soll der Angestellte von einem der Beschuldigten mit einem Brecheisen zudem geschlagen und dabei leicht verletzt worden sein. Nach Herausgabe des Geldes traten die Tatverdächtigen die Flucht in einem von Zeugen beschriebenen schwarzen Auto an.

Die sofort nach der Tat eingeleitete Suche nach den Tätern führte zu einem schnellen Fahndungserfolg. Bereits wenige Minuten später konnten Polizeibeamte das Fluchtauto im Bereich des Darmstädter Ostbahnhofes lokalisieren und stoppen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges und der von den Zeugen beschriebenen tatverdächtigen Personen, stellten die Beamten eine Schreckschusspistole unter dem Fahrersitz sowie weitere Beweismittel sicher. Drei der Beschuldigten zeigten sich geständig. Die weiteren Hintergründe und ob die Täter für ähnlich gelagerte Straftaten in Betracht kommen, werden die weiteren Ermittlungen des Kommissariats 10 der Darmstädter Kriminalpolizei zeigen.

Unsere Bezugsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4159940 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4159939

PM des PP Südhessen vom 10.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 3 bei Dortelweil (Hessen): Autofahrer kracht in Unfallstelle – drei Verletzte – hoher Sachschaden

Kurz vor Mitternacht am Montagabend steht eine Streife der Polizeistation Bad Vilbel mit ihrem Streifenwagen auf der Bundesstraße 3 bei Dortelweil, um eine Unfallstelle abzusichern, als ein vermutlich betrunkener Fahrzeugführer das Blaulicht übersieht und in die Unfallstelle kracht. Drei Personen, darunter ein Polizist, verletzen sich dabei leicht. Es entsteht erheblicher Sachschaden.

Kurz vor der Anschlussstelle Dortelweil auf der Bundesstraße 3 stand gegen 23.45 Uhr am Montagabend ein Streifenwagen (Opel Zafira) eines Streifenteams der Polizeistation Bad Vilbel, um eine Unfallstelle abzusichern. Der Abschleppdienst war gerade vor Ort, um einen beschädigten PKW aufzuladen, der nach einem Unfall im Begegnungsverkehr noch auf der Fahrbahn stand.

Ein 78-jähriger Bad Vilbeler hielt von Frankfurt kommend mit seinem VW Passat bereits in einigem Abstand vor dem Streifenwagen, da er aufgrund der Abschleppung die Unfallstelle nicht passieren konnte. Ein 42-jähriger Bad Vilbeler erkannte die Situation vor sich offenbar zu spät. Mit seinem BMW fuhr er vermutlich ungebremst auf den Passat auf, der durch die Wucht des Aufpralls gegen den Streifenwagen geschoben wurde. Beide Vilbeler Fahrzeugführer und ein auf dem Beifahrersitz des Streifenwagens sitzender Polizeibeamter verletzten sich dabei leicht. Rettungswagen brachten sie zur Behandlung ins Krankenhaus. Ein weiterer Polizist erlitt einen Schock. Beide Beamte konnten nach dem Unfall ihren Dienst nicht fortsetzen.

An allen drei PKW entstand mit rund 80.000 Euro Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden. Die Bundesstraße 3 bei Dortelweil blieb bis 02.30 Uhr für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Da bei dem 42-jährigen Vilbel Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer aufgrund eines vorausgegangenen Alkoholkonsums nicht fahrtüchtig war. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PM des PP Mittelhessen, PD Wetterau, vom 08.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Eppstein (Hessen): Verständnisloser Bürger parkt eigenständig Rettungsfahrzeug um

Tatort: 65817 Eppstein, OT: Vockenhausen, Hauptstraße 130 Tatzeit: Freitag, 04.01.2019, 18:38 Uhr

Medizinische Notfälle erfordern ein sofortiges Handeln. Hierzu können die Regeln der StVO durch Einsatzfahrzeuge außer Kraft gesetzt werden. In diesem Fall wurde ein Fahrzeug durch ein Notarzteinsatzfahrzeug kurzer Hand eingeparkt, um schnellstmöglich das Leben eines Bürgers, der sich in einer medizinischen Notlage befand, zu retten. Dafür hatte jedoch der Fahrzeughalter anscheinend wenig Verständnis. Während der lebenserhaltenden Maßnahmen stieg ein 45-Jähriger in das offenstehende Einsatzfahrzeug und parkte dieses eigenständig um, um selbst ausparken zu können. Daraufhin angesprochen trat der Umparker in einer derart aggressiven Art und Weise dem Rettungssanitäter gegenüber, dass dieser sich im Einsatzfahrzeug verschließen musste. Das Verhalten des uneinsichtigen Bürgers stellt eine Straftat dar. Denn ein Zugreifen auf weitere medizinische Hilfsmittel wurde durch das Umparken deutlich erschwert, so dass eine Beeinträchtigung bei der Ausführung der rettungsdienstlichen Maßnahmen vorliegt. Augenzeugen werden gebeten sich bei der Polizeistation Kelkheim zu melden (06195/67490).

PM des PP Westhessen, PD Main-Taunus, vom 05.01.2019

Allgemein

Wiesbaden (Hessen): Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Löscharbeiten beleidigt

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 02:00 h in Wiesbaden-Dotzheim, im Bereich Wiesengrund, zu einem Einsatz der Feuerwehr Wiesbaden. Dort hatte, vermutlich in Folge eines technischen Defekts, eine Gartenhütte gebrannt. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurde gemeldet, dass sich im Bereich des Wendehammers Im Wiesengrund zwei junge Männer befinden würden, die die Einsatzkräfte bespucken und beleidigen würden. Von den Polizeibeamten konnten in dem Bereich zwei 25-jährige Wiesbadener angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass lediglich einer der beiden die Feuerwehrmänner in der oben beschriebenen Weise angegangen hatte. Beide Personen erhielten von den Polizeikräften nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Während der eine der jungen Männner diesem nachkam, verhielt sich der bereits zuvor aggressive Mann weiterhin völlig unkooperativ und entfernte sich nicht vom Einsatzort. Daraufhin wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises in polizeiliches Gewahrsam genommen. Bei ihm wurden außerdem Betäubungsmittel festgestellt, weiterhin wurde mittels Atemalkoholtest eine starke Alkoholisierung registriert. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein Grund für das aggressive Verhalten des Mannes konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.

PM des PP Westhessen,  PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wiesbaden (Hessen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen, drei Verletzte

Am späten Freitagabend (28.12.2018, 22:00 Uhr) kam es in Wiesbaden an der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen bei dem drei Personen verletzt wurden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Streifenwagen im Rahmen einer Einsatzfahrt die Dotzheimer Straße in Richtung Innenstadt. Auf der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, der die Klarenthaler Straße in Richtung Elsässer Platz befuhr. Der 64-jährige Fahrer und einziger Insasse des VW Golf sowie die 26-jährige Polizeibeamtin und ihr 35 Jahre alter Kollege wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus verbracht. Die beiden Polizeibeamten wurden nach ambulanter Behandlung entlassen, der Fahrer des VW blieb zur Beobachtung in stationärer Behandlung. Da die drei unfallbeteiligten Personen noch keine Angaben zum Unfallhergang machten, dauern die Ermittlungen der Polizei diesbezüglich an. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 EUR Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Während der Dauer der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich gesperrt.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Pforzheimer Zeitung: Mehr Respekt, bitte – Polizistin Agnes Schroth: „Es ist erniedrigend, bespuckt zu werden!“

„Agnes Schroth ist Polizeioberkommissarin in Pforzheim. Im Dienst trifft sie täglich auf respektlose Menschen – und die beleidigen sie nicht nur.“

Online-Artikel, 05.10.2018
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mehr-Respekt-bitte-Polizistin-Agnes-Schroth-Es-ist-erniedrigend-bespuckt-zu-werden-_arid,1255130.html?fbclid=IwAR3nrfBLep365HDlDqk9Bb2NORAzcSEUgJH5zwFtS6qxd71dFBhQ1wxdQzY

Allgemein Blog Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Friedberg – Bad Vilbel (Hessen): Zwei dunkle Gestalten in Massenheim begehen Anfang Dezember 45 Straftaten – Wer waren sie?

Mittlerweile sind es 45 Anzeigen und eine Schadenssumme von mehreren 10.000 Euro. Die Polizei bittet um Unterstützung bei den Ermittlungen zu einer Serie von Sachbeschädigungen Anfang Dezember in Massenheim.

In den Nächten zwischen Dienstag (04. Dezember) und Freitag (07. Dezember) trieben Unbekannte in den Straßen Massenheims ihr Unwesen.
In der Hauptsache hatten sie es auf Autos abgesehen, deren Lack sie verkratzten. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht mit einem Kratzer im Vorbeigehen getan. Ganz gezielt und vermutlich etwas länger dauernd müssen die Sachbeschädigungen begangen worden sein.
Tiefe Kratzer auf den Motorhauben der Autos, die am Fahrbahnrand und auf Firmengeländen abgestellt waren, fanden die Polizisten beispielsweise vor. Nach den ersten Pressemeldungen meldeten sich immer mehr Geschädigte. Inzwischen sind es 45 Strafanzeigen aus den drei Nächten, die der Polizei vorliegen. 45 Fälle, bei denen die Polizei davon ausgeht, dass sie von ein und denselben Tätern begangen wurden.

Von einem dummen Jungenstreich kann bei Weitem keine Rede sein.
Die Täter richteten Schäden von mehreren 10.000 Euro an. Ganz genau lassen sie sich noch gar nicht beziffern.

Die Befragungen der Anwohner und Vernehmungen potentieller Zeugen der Taten brachten die Ermittler der Polizeistation Bad Vilbel bislang nicht weiter. Die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, bittet daher noch einmal die Bevölkerung um Mithilfe, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.

Jeder Hinweis in dieser Sache kann wichtig sein, ein Puzzleteil im Ganzen und damit zur Klärung des Sachverhaltes beitragen. Es werden nicht nur Zeugen der Tat gesucht, die bislang allesamt zwei dunkle Gestalten als Täter beschreiben. Möglicherweise prahlten die Täter auch mit ihren Taten, fertigen vielleicht sogar Bilder von den verkratzten Autos und verbreiteten sie. Vieles ist denkbar. Wer in diesem Zusammenhang Angaben machen kann, wird gebeten dies zeitnah zu tun.

PM des PP Mittelhessen vom 17.12.2018

Allgemein

Bischof Kohlgraf besuchte Polizeipräsidium Südosthessen

Einen Tag vor dem Ökumenischen Gottesdienst, der am Samstag (8.12.2018, um 15.30 Uhr) in der Einhardbasilika in Seligenstadt abgehalten wird, konnte Polizeipräsident Roland Ullmann im Polizeipräsidium hohen Besuch begrüßen. Passend zum Motto des Gottesdienstes „gemeinsam unterwegs“ kam Bischof Peter Kohlgraf aus dem Bistum Mainz mit einer Delegation zu einer Visitation ins Präsidium an der Offenbacher Geleitsstraße, um sich aus erster Hand über praktische Zusammenarbeit mit den Polizeiseelsorgern zu informieren. Die Anregung zu dem Treffen gab Pastoralreferent Joachim Michalik, der für die Präsidien Südhessen, Mittelhessen und Südosthessen als Polizeiseelsorger tätig ist.

Nach einem Rundgang durch die Einsatzzentrale und einer Vorstellung der Organisationsstruktur der Behörde gab Polizeipräsident Ullmann einen Überblick über die Schwerpunkte der polizeilichen Aufgabengebiete. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs stand der Austausch von Erfahrungen aus der gemeinsamen Arbeit der Polizei und den Seelsorgern. Dabei wurde im Ergebnis festgehalten, dass die sehr gute Zusammenarbeit gerade in Situationen, die für Polizeibeamte besonders belastend sein können, wie etwa dem Überbringen einer Todesnachricht, die Begleitung durch einen Polizeiseelsorger eine dankeswerte Hilfe darstellt. Dank sagte Ullmann auch für Hilfestellungen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ereignissen, bei denen Polizisten schwer verletzt oder gar getötet worden sind. Gerade bei der psychischen Verarbeitung von extremen Erlebnissen, die zum polizeilichen Alltag gehören, ist die enge Verbindung zur Polizeiseelsorge von unschätzbarem Wert. Der Polizeipräsident hob zudem heraus, dass die von der Polizeiseelsorge angebotenen Seminare sich großer Beliebtheit erfreuen und das fachspezifische Angebot gut ergänzen.

Bischof Peter Kohlgraf zeigte sich erfreut über die positiven Berichte und hob heraus, dass er neben der Wahrnehmung der Schwerpunktaufgaben in den Pfarrgemeinden auch eine hohe Relevanz in der Notfall- und der Polizeiseelsorge sieht.

PM des PP Südosthessen vom 07.12.2018

Allgemein Bravo

Bad Wildungen (Hessen): Autodieb ermittelt

Die Polizei Bad Wildungen hat den Täter eines Autodiebstahls ermittelt.

Am Mittwoch gegen 18.30 entwendete ein zunächst unbekannter Täter einen Seat aus der Brunnenstraße. Im Auto steckten die Fahrzeugschlüssel. Der Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizei Bad Wildungen. Im Rahmen der Fahndung konnten Polizeibeamte der Polizeistation Bad Wildungen das gestohlene Auto am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet von Bad Wildungen auffinden. Anschließend überprüften die Polizeibeamten einen 40-jährigen aus Bad Wildungen, gegen den sich ein Tatverdacht ergeben hatte. Bei der Überprüfung fanden die Beamten Beweismittel bezüglich des entwendeten Seats. Es erfolgte die Festnahme des Mannes. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der 40-Jährige in Absprache mit der StA Kassel wieder entlassen. Er wird sich aber wegen des Verdachts des Pkw-Diebstahls verantworten müssen. Die Polizeistation Bad Wildungen prüft weiterhin, ob der Mann auch weitere Straftaten in Bad Wildungen begangen haben könnte.

PM der POL Korbach vom 29.11.2018

Allgemein Trauriges Unfall

Wiesbaden (Hessen): Verletzte Einsatzkräfte durch Explosion nach Fahrzeugbrand

Wiesbaden – Rambach, Am Ringwall, Donnerstag, 29.11.2018, zwischen 15:25 Uhr und 16:05 Uhr

Zu einer Explosion von Benzindämpfen kam es am Donnerstagnachmittag im Bereich von Wiesbaden-Rambach. Gegen 15:25 Uhr befuhr der Fahrer eines Mercedes Benz mit seinem Fahrzeug die Straße „Am Ringwall“, als dieses während der Fahrt in Brand geriet. Der Mercedes-Fahrer fuhr direkt folgend an den Fahrbahnrand und konnte unverletzt aus seinem Pkw aussteigen. Noch bevor die verständigten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei am Einsatzort eingetroffen waren, hatte das Feuer bereits auf einen in unmittelbarer Nähe des brennenden Mercedes Benz abgestellten weiteren Mercedes Benz übergegriffen. Während der Löscharbeiten lief Benzin aus den brennenden Fahrzeugen und geriet dabei auch teilweise in die Kanalisation. Gegen 16:00 Uhr kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung von Benzindämpfen, infolge derer insgesamt sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr und auch ein Polizeibeamter verletzt wurden und aufgrund dessen sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Infolge der Explosion gerieten die beiden Fahrzeuge erneut in Brand. Zum Ausmaß etwaiger Beschädigungen infolge der Explosion, insbesondere im Bereich der Kanalisation oder angrenzender Wohnhäuser, sind derzeit noch keine Angaben möglich. Gleiches gilt im Hinblick der vermutlichen Schadenshöhe. Die Ortsdurchfahrt von Wiesbaden-Rambach ist aufgrund der Einsatzlage derzeit gesperrt.

PM des PP Westhessen vom 29.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mühlheim / Steinheim (Hessen): Flucht endete im Wald

In der Nacht zum Donnerstag verfolgte die Polizei einen Autofahrer von Steinheim nach Mühlheim, nachdem er sich zuvor einer Kontrolle entzogen hatte; die Verfolgung, bei der auch ein Helikopter zum Einsatz kam, endete schließlich im Lämmerspieler Wald mit einer vorläufigen Festnahme. Gegen 22.45 Uhr wollten Polizeibeamte auf der Darmstädter Straße in Hanau einen Ford Transit kontrollieren und gaben entsprechende Anhaltesignale. Der Fahrer hielt jedoch nicht an, sondern gab stattdessen Gas und versuchte, vor der Polizei davonzufahren. Mit mehreren Streifenwagen verfolgten die Beamten den Flüchtigen in Richtung Mühlheim/Lämmerspiel, wo er schließlich im Offenbacher Weg eine Schranke durchbrach und in den angrenzenden Wald flüchtete. Da das Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit war, flüchtete der mutmaßliche Fahrer zu Fuß und entkam zunächst ins Unterholz. Die Polizeibeamten erhielten daraufhin Unterstützung durch einen Helikopter und auch ein Polizeihund wurde bei der Suche eingesetzt. Dieser spürte schließlich den Verdächtigen im Wald auf, woraufhin ihn seine zweibeinigen Kollegen festnahmen. Der 32-jährige mutmaßliche Fahrer stand offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zusätzlich stellte sich heraus, dass er wohl nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Mann musste mit auf die Wache kommen und eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.

PM des PP Südosthessen vom 22.11.2018

Allgemein

Gießen (Hessen): Mittelhessens Polizei jetzt auch auf Instagram

Am Donnerstag, 22.11.2018, startet die Polizei Mittelhessen unter „polizei_mh“ auf Instagram, um den Bürgerinnen und Bürgern einen authentischen Einblick in die Polizeiarbeit zu ermöglichen. Die heimische Polizei will auf der Video- und Foto-Sharing-App insbesondere die jüngere Generation informieren aber auch Werbung in eigener Sache betreiben.

Egal ob über den Streifendienst, die Kriminalpolizei, bei Trainings oder bei der Arbeit in der Leitstelle: „Mit starken oder ungewöhnlichen Bildern und Videos wollen wir die Facetten der polizeilichen Arbeit widerspiegeln und unseren Abonnenten einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, der sonst so nicht möglich ist“, so Polizeipräsident Bernd Paul beim Auftakt.

Nachwuchsgewinnung, Imagebildung, aber auch die Vermittlung von Präventionsthemen wie beispielsweise die Aktion BOB stehen im Vordergrund. Polizeipräsident Bernd Paul sagte am Donnerstag in Gießen „Wir sind in Mittelhessen für alle Generationen eine bürgernahe Polizei und wollen auf Instagram auch den jungen Menschen zeigen, wie spannend und wertvoll unsere Arbeit ist.“

Auf Facebook und Twitter ist die Polizei Mittelhessen als eines der ersten Präsidien in Hessen seit dem 18. April 2016 mit eigenen Accounts vertreten, um die Menschen in der Region mit einer Vielfalt an polizeilichen Informationen zu versorgen. Inzwischen folgen über 44.000 Menschen den beiden Polizeikanälen. Die Ordnungshüter vom Social Media Team der Polizei um den Hauptkommissar Thorsten Mohr haben seither mehrere tausend Tweets und Facebook-Post abgesetzt und noch mehr Fragen und Kommentare beantwortet. Mit Instagram folgt nun der nächste Schritt beim Ausbau der digitalen Aktivitäten der mittelhessischen Polizei.

PM des PP Mittelhessen vom 22.11.2018

Bildquelle: PP Mittelhessen / Einführung Instagram

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Frankfrut a.M. (Hessen); Rücksichtslose Flucht vor Polizei – Zeugen gesucht!

Gestern Morgen versuchte ein 36-Jähriger auf der Adickesallee auf sehr riskante Weise in seinem Toyota vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Letztendlich gelang es den Beamten den Mann festzunehmen.

Gegen 10.00 Uhr fuhr der 36-Jährige telefonierend in seinem Toyota auf der Adickesallee stadtauswärts. Zu seinem Pech sah das eine Polizeistreife und entschied sich dazu, den Fahrer zu kontrollieren. Zunächst machte der Toyota-Fahrer den Anschein, als würde er dem Streifenwagen folgen. Bei der ersten Gelegenheit gab er jedoch Gas und raste durch den Berufsverkehr über die Miquelallee in Richtung Zeppelinallee davon. Bei seiner Flucht gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer, indem er streckenweise durch den Gegenverkehr fuhr und rote Ampeln ignorierte. In der Zeppelinallee stellte der 36-Jährige letztendlich sein Auto ab und flüchtete zu Fuß. Den Polizisten gelang es jedoch den Mann einzuholen und festzunehmen.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er seinen Führerschein Ende Oktober wegen einer Drogenfahrt abgeben musste. Außerdem fanden die Beamten knapp zwei Gramm Amphetamin in dem Toyota.

Der 36-Jährige machte auf die Polizisten den Eindruck, dass er auch dieses Mal unter dem Einfluss von Drogen stand, weshalb eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, die das rücksichtslose Fahrverhalten des Toyota-Fahreres (blauer Toyota Yaris) auf der Adickesallee, Miquelallee und Zeppelinallee beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 069/755-46110 zu melden.

PM des PP Frankfurt am Main vom 21.11.2018

Allgemein Blog Unfall

Frankfurt-Westend (Hessen): Unfall mit Dienstfahrzeug

Heute Nachmittag, gegen 13.45 Uhr, kam es im Kreuzungsbereich der Miquelallee, Ecke Hansaallee zu einem Unfall zwischen einem Polizeiauto und einem Mercedes.

Die Polizeibeamten fuhren mit Sondersignalen auf der Miquelallee stadtauswärts und wollten nach links in die Hansaallee fahren. In dem Kreuzungsbereich kam es jedoch zu einem Zusammenstoß mit einem Mercedes, der auf der Hansaallee in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Glücklicherweise trugen weder die Polizeibeamten, noch der 78-jährige Mercedesfahrer Verletzungen davon.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, sodass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kam. Gegen 15.15 Uhr war die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 19.11.2018

Allgemein Bravo

Edermünde (Hessen): Bande professioneller Autodiebe geht Polizei bei Fahndung ins Netz

Fünf Festnahmen, drei gestohlene VW T6 gestoppt

Ein großer Fahndungserfolg gelang der Polizei in der Nacht zum heutigen Donnerstag mit der Festnahme einer mutmaßlichen Bande von professionellen polnischen Autodieben. Nach Hinweisen auf das nächtliche Treiben verdächtiger Personen, möglicherweise Autodiebe, in Edermünde im Schwalm-Eder-Kreis und der sofort eingeleiteten Großfahndung gingen die Tatverdächtigen der Polizei an verschiedenen Stellen ins Netz. Zwei kurz zuvor in dem Ort gestohlenen hochwertigen VW T6 wurden, vermutlich auf dem Weg ins Ausland, auf Autobahnen in Nordhessen und Südniedersachsen gestoppt und die Fahrer festgenommen. Zwei weitere mutmaßlich der Bande angehörende Täter, die mit einem polnischen Pkw unterwegs waren, nahmen Polizeibeamte noch in Edermünde fest. Nach einem dritten, in dem Ort gestohlenen VW T6 wurde intensiv bundesweit gefahndet. Auch dieses Fahrzeug konnte nach jüngsten Informationen heute Mittag an der deutsch-polnischen Grenze von Fahndern gestoppt und ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

PM des PP Nordhessen vom 15.11.2018

Allgemein

Kassel (Hessen): Frau und Mann tot in Wohnung aufgefunden: Hintergründe noch unklar

Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

Am heutigen Donnerstagnachmittag wurden im Ostring, Ecke Ihringshäuser Straße, im Kasseler Stadtteil Wesertor eine Frau und ein Mann tot in der Wohnung eines dortigen Studentenwohnheims aufgefunden. Die genauen Todesumstände sind derzeit noch völlig unklar. Ein Gewaltdelikt kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden. Die für Kapitaldelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Tatort ist derzeit zur Spurensicherung abgesperrt.

Der Pressesprecher des Polizeipräsidium Nordhessen, Matthias Mänz, ist am Ereignisort für Medienvertreter unter der Tel. 0173 – 6597091 erreichbar.

PM des PP Nordhessen vom 08.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Dillenburg (Hessen): Aggressiver Schwarzfahrer festgenommen

Weil ein junger Mann (23) keinen Fahrausweis hatte, geriet er mit der Zugbegleiterin (51) einer Hessischen Landesbahn in Streit.

Der Mann benutzte gestern Nachmittag, gegen 16.20 Uhr, eine Hessische Landesbahn von Haiger in Richtung Gießen. Um sich der Kontrolle durch die Zugbegleiterin zu entziehen, schloss er sich in der Zugtoilette ein.

Bei Halt am Bahnhof in Dillenburg, wollte der Mann den Zug verlassen. Hieran wollte ihn die Zugbegleiterin hindern, wodurch ein Streit entfachte.

Ein weiterer Reisender (35) eilte der Frau zur Hilfe. Der Schwarzfahrer wurde zunehmend aggressiver. Er schlug den Helfer nieder und flüchtete.

Während der Flucht verlor er sein Smartphone und kehrte deshalb zum Bahnhof zurück. Dort wurde er von Polizeibeamten der Polizeistation Dillenburg vorläufig festgenommen.

Der verletzte Helfer wurde von einem Rettungswagen zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugenhinweise erbeten

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise zu dem Sachverhalt geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

PM der BPOLI Kassel vom 08.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bad Vilbel (Hessen): Mit Schreckschusswaffe geschossen

Für einen Polizeieinsatz sorgte heute Morgen ein 34-jähriger Vilbeler in der Danziger Straße. Eine Anwohnerin hörte gegen 09 Uhr Schüsse und sah den Mann mit einer Waffe aus dem Dachfenster in die Luft schießen. Die Polizei sperrte nach der Mitteilung über die Beobachtung die Straße rund um das Mehrfamilienhaus ab und brachte die übrigen Bewohner des Hauses und eines Nachbarhauses in Sicherheit. Gegen 11 Uhr konnte der Mann in seiner Wohnung widerstandslos festgenommen werden. Bei der Durchsuchung fand sich dort eine Schreckschusswaffe und eine Softair-Waffe, die sichergestellt wurden. Verletzt wurde niemand. Der 34-Jährige wird im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Mittelhessen vom 01.11.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Darmstadt (Hessen): Öffentlichkeitsfahndung nach Ausschreitungen am Rande des Schlossgrabenfestes

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Südhessen

Nach den massiven Ausschreitungen im Herrngarten in den frühen Morgenstunden des 03. Juni 2018 am Rande des Schlossgrabenfestes (wir haben berichtet) wenden sich Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung.

Die im Zuge der Ermittlungen ausgewerteten Film- und Handyaufnahmen zeigen, dass sich die fünf abgebildeten Männer aktiv an den Ausschreitungen beteiligt und mit Flaschen auf Polizeibeamte geworfen haben. Die fünf Personen werden verdächtigt, sich wegen schweren Landfriedensbruchs und Angriffs auf Vollzugsbeamte strafbar gemacht zu haben. Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt haben, bitten die Beamten der „AG Garten“ jetzt um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969-0 beim Polizeipräsidium Südhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zudem ist es möglich, Hinweise an die e-Mailadresse AG-Garten-Ermittlungen.ppsh@polizei.hessen.de zu senden.

Weitere Bilder zu den Personen sind auf der Homepage der Hessischen Polizei unter www.polizei.hessen.de abgebildet.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen haben die Ermittler bisher 50 Tatverdächtige identifizieren können, die an den Ausschreitungen beteiligt gewesen und diese zum Teil noch angeheizt haben sollen. Bei 12 Tatverdächtigen und zwei Zeugen erfolgten Wohnungsdurchsuchungen, bei denen zum Teil weitere Beweismittel gefunden wurden, die den Tatverdacht gegen die ermittelten Personen erhärteten. Bisher wurden 157 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern weiter an.

PM des PP Südhessen vom 01.10.2018

Allgemein

Frankfurt / Main (Hessen): Unbeabsichtigte Schussabgabe durch einen Beamten der Bundespolizei

Am Flughafen Frankfurt am Main kam es am 27. September um 12:33 Uhr zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe durch einen Bundespolizisten. Der Beamte war gemeinsam mit seiner Kollegin an der Luftsicherheitskontrollstelle C West im Terminal 1 postiert, als sich der Schuss aus seiner Maschinenpistole löste. Das Projektil schlug unmittelbar vor ihm im Boden ein. Die umstehenden Reisenden reagierten besonnen und kamen mit einem Schrecken davon. Eine Frau klagte über Ohrenschmerzen, konnte ihre Reise aber fortsetzen. Der Flugbetrieb wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Wie es zu der unbeabsichtigten Schussabgabe kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt/Main vom 27.09.2018

Allgemein Unfall

Homberg/E. (Hessen): Betrunkener 24-Jähriger kollidiert mit Streifenwagen

Betrunkener fährt gegen Streifenwagen; Unfallzeit: 23.09.2018, 00:35 Uhr Ein unter Alkoholeinfluss stehender 24-jähriger Homberger stieß auf der Hersfelder Straße mit seinem Pkw gegen einen entgegenkommenden Streifenwagen der Homberger Polizei.
Der 24-Jährige erlitt dabei Verletzungen im Gesicht, er wurde durch einen Rettungswagen in eine Kasseler Klinik gebracht. Der 24-Jährige fuhr mit seinem Honda-Pkw die Hersfelder Straße in Richtung Innenstadt. In einer Rechtskurve kam er mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Streifenwagen der Polizei, welcher von einem 43-Jährigen Polizisten gefahren wurde. Durch den Zusammenstoß zog sich der 24-Jährige Gesichtsverletzungen zu, da er mit seinem Kopf gegen die Frontscheibe stieß. Er wurde durch einen Rettungswagen in das Kasseler Rot-Kreuz-Krankenhaus verbracht. Da die Atemluft des 24-Jährigen nach Alkohol roch, wurden ein Atemalkoholtest und eine Blutentnahme durchgeführt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 5.500,- Euro.

PM der POL Homberg /E. vom 24.09.2018

Allgemein

Oberhessische Presse: Polizisten leisten zahllose Überstunden

„Demos, Konzerte, Kundgebungen und Sportevents: Kaum eine Großveranstaltung im öffentlichen Raum, die ohne ­Polizeischutz auskommt. Für die Polizisten bedeutet das viel Mehrarbeit.“

Online-Artikel, 07.09.2018
http://www.op-marburg.de/Marburg/Polizisten-leisten-zahllose-Ueberstunden

 

Nicht nur in Hessen …

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Frankfurter Neue Presse: Jugendlicher fährt auf Polizist los, der dann schießt

Zu einer Verwarnung und einer Geldauflage von 500 Euro sowie 50 Arbeitsstunden und acht Monate Führerscheinsperre verurteilte eine Jugendrichterin am Amtsgericht Frankfurt einen 18-Jährigen, der unter Alkohol und Drogen auf einen Polizeibeamten zugefahren war.

Online-Artikel, 06.09.2018
http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Jugendlicher-faehrt-auf-Polizist-los-der-dann-schiesst;art676,3097516?GEPC=s5

 

Ich bin ja keine Freundin vom reflexhaften Justiz-Bashing, das mittlerweile in den Sozialen Netzwerken üblich ist, aber wenn ich den Artikel lese, erscheint mir das Urteil auch zu milde. Wer sein Auto als Waffe benutzt, sollte mehr als acht Monate öffentliche Verkehrsmittel nutzen Aber vielleicht lernt er ja trotzdem was draus …

Allgemein

Frankfurter Rundschau: Alt-Sachsenhausen – Frankfurter Polizisten im Partyviertel

„Platzverweise und Randale: Unser Autor hat eine Nacht mit Polizisten und ihrer Body Cam im Frankfurter Partyviertel Alt-Sachsenhausen verbracht.“

Online-Artikel, 27.08.2018
http://www.fr.de/frankfurt/alt-sachsenhausen-frankfurter-polizisten-im-partyviertel-a-1570710

Allgemein Trauriges

Wiesbaden (Hessen): 53-Jähriger verstirbt in Polizeigewahrsam

Ein 53-jähriger Mann aus Hofheim ist in der vergangenen Nacht in einer Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums Westhessen verstorben. Er war zuvor durch Beamte der Hofheimer Polizei dort eingeliefert worden.

Der Mann wurde am gestrigen Abend, gegen 20.15 Uhr, im Bereich eines Freizeitgeländes in Kriftel (Main-Taunus-Kreis) durch die Polizeibeamten in einer hilflosen Lage aufgefunden. Aufgrund eines augenscheinlichen Drogenkonsums war der Mann nicht in der Lage sich zu orientieren. Daher entschlossen sich die Polizisten den Mann bis zum nächsten Tag in Gewahrsam zu nehmen. Durch einen hinzugezogenen Arzt wurde gegen 21.20 Uhr zunächst die Gewahrsamsfähigkeit des Betroffenen festgestellt und der Mann anschließend von der Polizeistation Hofheim aus nach Wiesbaden ins dortige Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurde er regelmäßig kontrolliert. Bei einer der Kontrollen wurde er schließlich gegen 01.30 Uhr leblos in seiner Zelle aufgefunden. Ein sofort verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Hinweise für die Ursache des plötzlichen Todes des 53-Jährigen liegen derzeit noch nicht vor. Dazu sind weitere Untersuchungen notwendig. Die Kriminalpolizei Frankfurt hat die Todesermittlungen übernommen.

PM des PP Westhessen vom 01.09.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kirchhain (Hessen): Großeinsatz nach Chlorgasaustritt

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Dienstagabend (28. August) wegen eines Chlorgasaustritts fast drei Stunden in Kirchhain am Freibad im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen mussten zwei Polizeibeamte und zwei Feuerwehrleute zur Behandlung einer möglichen Chlorgasvergiftung die Nacht im Krankenhaus verbringen.

Um 20.48 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf den optischen und akustischen Alarm beim Schwimmbad. Zunächst ausgehend von einem möglichen Einbruch überprüfte die Polizei den Ort, fand jedoch keine Spuren eines Einbruchs. Allerdings lief die Alarmanalage des Kessel- bzw. Technikraums und es roch deutlich nach Chlorgas. In Absprache mit der sofort benachrichtigten Feuerwehr erfolgte unter ständiger Messung der Chlorgaskonzentration eine weiträumige Absperrung. Darüber hinaus gab es Rundfunkwarnmeldungen mit der Aufforderung, Türen und Fenster geschlossen zu halten und im Haus zu bleiben. Ein Wohnhaus befand sich im unmittelbaren Gefahrenbereich. Die Räumung war entbehrlich, da niemand zu Hause war. Die Feuerwehr betrat unter Atemschutz den Raum und konnte den Gasaustritt stoppen. Die Ursachenforschung erfolgt durch entsprechende Fachleute. Nach Belüftung des Gebäudes und dem Ergebnis der weiteren Messungen gab es um 23.30 Uhr die Entwarnung.

PM des PP Mittelhessen, PD Marburg-Biedenkopf, vom 29.08.2018

Allgemein

mittelhessen. de: Caldern: Polizist schoss in Notwehr

„Die Staatsanwaltschaft stellte das Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten ein, der am 11.06. auf einen Mann schoss, der erst mit einem Messer auf eine Frau losgehen wollte, dann aber die Polizisten damit anging.“

Online-Artikel, 23.08.2018
https://www.mittelhessen.de/lokales/region-marburg-biedenkopf_artikel,-Caldern-Polizist-schoss-in-Notwehr-_arid,1358653.html

Allgemein

rtl-hessen. de: Zwei Angriffe im Dienst: Polizist kämpf um wichtige Therapie

„Sie sind im Einsatz, um Menschen zu helfen und oft retten sie sogar Leben. Trotzdem werden Rettungskräfte immer häufiger im Dienst angegriffen. So auch Christian Rinker-Stenger: Der 40-jährige Polizist aus Dillenburg ist sogar mehrfach im Dienst schwer verletzt worden. Davon ist er traumatisiert und kann nicht mehr arbeiten. Doch die Unfallkasse Hessen verweigert ihm die nötige Therapie.“

Online-Artikel, 27.08.2018
https://www.rtl-hessen.de/beitrag/polizist-dienst-angriff-posttraumatische-belastungsst%C3%B6rung-therapie

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Korbach (Hessen): Rettungskräfte bei Einsatz massiv behindert

Tumultartige Szenen vor einer Eisdiele in der Fußgängerzone. Rettungssanitäter und Notarzt wurden am Donnerstagabend gegen 20.10 Uhr zu einem Notfall in der Fußgängerzone gerufen. Ein 29-jähriger Mann aus Korbach musste nach einem medizinischen Notfall notärztlich behandelt werden. Obwohl der Rettungswagen ausweislich des Einsatzprotokolls nach 11 Minuten am Einsatzort war, dauerte dies Angehörigen offenbar zu lange. Verbal und handgreiflich behinderten sie die Rettungskräfte. Einer der Rettungssanitäter verletzte sich dadurch am Arm und meldete sich nach dem Einsatz krank. Die Polizei rückte mit drei Streifen zur Unterstützung an, so dass der Verletzte schlussendlich versorgt werden konnte. Die Angehörigen haben mit ihren Attacken ein schnelleres Verbringen des Patienten in das Krankenhaus verhindert. Mit Polizeibegleitung wurde der Patient um 20.50 Uhr in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Damit aber noch nicht genug. Um 21.06 Uhr erschienen 20 Mitglieder der Familie am Krankenhaus und verlangten Einlass. Erst nach einer Ansprache durch die Polizei beruhigten sich die Gemüter langsam, so dass letztendlich zwei Angehörige das Krankenhaus betreten durften.

Der Vorfall wird nun ein juristisches Nachspiel nach sich ziehen. Die Polizei hat Strafanzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen oder Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen (§ 115 StGB) erstattet.

PM des PP Nordhessen vom 17.08.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

BAB A4 bei Chemnitz (Sachsen): Vermutlicher Täter nach Verfolgungsfahrt durch Polizei verunfallt und schwer verletzt

Ein 26-jähriger polnischer Staatsbürger verunfallte am Montagmorgen (06.08.),gegen 05:10 Uhr, auf der Bundesautobahn A4 bei Hainichen in Sachsen, mit einem 320 GT BMW. Der Firmenwagen war in der Nacht zum Montag im Bad Hersfelder Stadtteil Heenes gestohlen worden.

Polizeibeamten fiel der Wagen dann am frühen Morgen auf der BAB 4 auf und sollte kontrolliert werden. Dabei versuchte sich der Fahrer der Verfolgung zu entziehen und gab Vollgas. Schließlich verunfallte der Tatverdächtige mit dem gestohlenen Pkw im Bereich der Autobahnabfahrt Hainichen (auf die nachfolgende PM der Polizeidirektion Chemnitz wird verwiesen.

Ergänzend kann mitgeteilt werden, dass der Tatverdächtige am gestrigen Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Fulda beim Haftrichter in Chemnitz vorgeführt wurde. Nach Prüfung wurde ein Haftbefehl allerdings nicht erlassen.

Nachfolgend Pressemitteilung der Polizeidirektion Chemnitz (Sachsen) vom Montag, 06.08.18:

Landkreis Mittelsachsen Revierbereich Mittweida Hainichen (Bundesautobahn 4) – Auf Flucht nach Pkw-Diebstahl verunglückt (3179) Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundespolizei und Landespolizei (GFG) verfolgten in der Nacht zum Montag einen Pkw BMW, der die A 4 in Richtung Dresden befuhr. Das Auto sollte an der Anschlussstelle Frankenberg kontrolliert werden, was dem Fahrer mittels Zeichen zu verstehen gegeben wurde. Dieser setzte seine Fahrt jedoch in Richtung Dresden fort und die Beamten fuhren hinterher. Kurz vor der Anschlussstelle Hainichen überholte der BMW ein im rechten Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug rechts auf dem Seitenstreifen. Offenbar wollte der BMW-Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Hainichen verlassen, wobei der BMW in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und mit zwei Leitpfosten sowie dem Mast eines Verkehrszeichens kollidierte. Danach fuhr der BMW frontal gegen einen Erdwall, überschlug sich und blieb in Höhe der Zufahrt zu einem Regenrückhaltebecken auf dem Dach liegen. Der BMW-Fahrer (26) wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 27.000 Euro. Andere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt. Der BMW fing im Seite 3 von 3 Motorraum Feuer, was die hinzugerufene Feuerwehr löschte. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der BMW in Hessen gestohlen war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Besitzer des BMW hatte die Diebstahlsanzeige fast zeitgleich mit der Feststellung bei der Unfallaufnahme erstattet. Der 26-jährige Fahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Drogentest reagierte auf Amphetamine positiv. Dem 26-Jährigen wurde die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Er befindet sich noch in medizinischer Behandlung in einem Krankenhaus. Den BMW stellten die Beamten sicher. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Soko „Kfz“ der Polizeidirektion Chemnitz.

PM des PP Osthessen vom 08.08.2018

Allgemein

Darmstadt (Hessen): Stellungnahme zu Vorwürfen in der Abschiebungshafteinrichtung

Dem Polizeipräsidium Südhessen liegt die Pressemitteilung vom „Bündnis Community for all“ vor. Erste Überprüfungen haben ergeben, dass die dort geschilderten Einzelfälle stark verkürzt oder verfälscht dargestellt wurden.

Einziger Zweck der Abschiebungshaft ist die Sicherung der Ausreise. Sie kann bei Personen vollzogen werden, die ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Ausreise nicht freiwillig nachkommen und sich ihrer Abschiebung entziehen wollen. Eine Straffälligkeit ist keine Voraussetzung für die Abschiebungshaft, jedoch ist die Mehrzahl der Untergebrachten im Vorfeld als Straftäter in Erscheinung getreten. Diese gesetzlich geregelten Tatsachen wurden zu keinem Zeitpunkt infrage gestellt.

Auch wenn die Einrichtung gesichert wird, um ein Untertauchen zu verhindern, werden den betroffenen Personen andere Freiheiten gewährt als Straf- oder Untersuchungsgefangenen. Den Betroffenen wird Bewegungsfreiheit innerhalb der Einrichtung gewährleistet. Sie erhalten grundsätzlich mehrmals täglich die Möglichkeit, sich im Hof oder Sportraum bzw. Freizeitbereich aufzuhalten. Ob dieses Angebot auch angenommen wird, liegt nicht im Einflussbereich der AHE.

Auch bei der Versorgung mit Lebensmitteln wird auf die Bedürfnisse eingegangen, allerdings kann nicht jedem Wunsch nachgegangen werden (wie in dem konkret geschilderten Fall Döner für alle in Frankfurt zu bestellen). Untergebrachte werden durch eine Sozialarbeiterin (Vollzeitstelle) betreut und darüber hinaus medizinisch versorgt. Eine Medikamentenausgabe erfolgt nur nach entsprechender ärztlicher Verordnung oder Empfehlung. Zudem ist eine unabhängige Haftberatung durch anerkannte Organisationen, die Möglichkeit Kontakt zu Anwälten aufzunehmen sowie eine seelsorgerische Betreuung sichergestellt.

Zu den Einzelfällen:

Der Einsatz des Reizstoffsprühgeräts gegen einen algerischen Untergebrachten ist aus Sicht der Polizei nicht zu beanstanden. Der Untergebrachte hatte die Verordnung eines bestimmten Medikamentes verlangt. Dies wurde durch eine untersuchende Ärztin verweigert und ein Ersatz/-Alternativpräparat verordnet. Darauf schrie der Untergebrachte „Ich will mein Gift“ und kündigte „Stress“ an. Bei der Zurückverlegung in seinen Haftraum griff er das begleitende Wachpersonal an. Nur durch Einsatz des Teleskopschlagstocks gegen die Beine und eines Stoßes Pfeffersprays konnte er fixiert und zur Vermeidung der Gefährdung anderer Personen in den besonders gesicherten Haftraum verlegt werden. Dort wurde er sofort ärztlich versorgt. Nach 24 Stunden wurde er zurückverlegt. Dies war bislang der einzige Fall des Einsatzes des Teleskopschlagstocks und des Pfeffersprays in der AHE.

Im Hinblick auf die Schilderung des äthiopischen Staatsbürgers Berhe K. kann mitgeteilt werden, dass der Untergebrachte unter einem Exanthem leidet. Es liegen Hinweise vor, dass die Person selbst gezielt mittels Orangensaft das Krankheitsbild verschlechtert hat, um eine Abschiebung zu verhindern. Es wurde Kontakt zwischen der ärztlichen Versorgung der Einrichtung und dem ehemals behandelnden Hautarzt hergestellt, um eine bestmögliche Therapie festzulegen. Eine Behandlung wurde eingeleitet. Das tägliche Wechseln der Bettwäsche wurde im Sinne des Untergebrachten angeordnet.

Im Falle von Murat Ü. wurde die Haftfähigkeit vor seiner Unterbringung ärztlich bescheinigt. Er wurde zwischenzeitlich mehrfach ins Klinikum verbracht, um die vorgetragenen Beschwerden zu behandeln. Eine Rückverlegung in die AHE erfolgt nur, soweit dies aus ärztlicher Sicht möglich ist. Fußfesseln werden nur dann angelegt, wenn aufgrund des Verhaltens eines Untergebrachten ein Fluchtversuch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Selbstverständlich werden die erhobenen Vorwürfe noch einer weitergehenden Prüfung unterzogen.

PM des PP Südhessen vom 19.06.2018

Allgemein Kritik

swr. de: Ausschüsse zum Fall Susanna – Behörden sehen keine Fehler bei Polizei

„Die politische Aufarbeitung im Fall Susanna hat begonnen: In rheinland-pfälzischen und hessischen Landtagssauschüssen waren die Ermittlungen der Polizei Thema. Auf beiden Seiten sehen die Behörden keine Versäumnisse.“

Online-Artikel, 14.06.2018
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/Ausschuesse-in-Mainz-und-Wiesbaden-Landtage-beleuchten-Ermittlungen-im-Fall-Susanna,landtagsauschuesse-zu-mordfall-susanna-100.html

 

Ich kann grundsätzlich verstehen, dass viele Menschen gerne hätten, dass die Polizei Fehler gemacht hätte. Damit könnte man sich solche furchtbaren Dinge vom Leib halten, denn die Polizei kann ihre Fehler korrigieren und dann passieren solche schrecklichen Verbrechen auch nicht mehr. Leider ist das alles nicht so einfach. Es wird leider immer Menschen geben, die sich außerhalb unserer Normen verhalten und Morde begehen. Das war schon immer so und wird auch leider immer so sein. Darüber sollten wir uns alle im Klaren sein.

Das heißt nicht, dass ich das schön finde, oder dass ich keine Angst vor so etwas habe. Ich habe sogar große Angst davor, mit solch einem Typen zu tun zu bekommen. Aber man muss die Sachlage realistisch sehen. Es hilft doch auch nicht, sich vorzumachen, wenn man nur der Polizei genug Feuer macht, dass es dann totale Sicherheit gäbe. Das führt nur zu Frust auf allen Seiten und ändert gar nichts.

Und jetzt schreibe ich noch dazu, dass es hier ja sogar Politiker gibt, die sich hinter ihre Polizei stellen – und bringe damit jene gegen mich auf, die ich damit in ihrem absoluten Willen zur Empörung störe, die angeblich hinter der Polizei stehen …

Allgemein Kritik

zdf. de: Staatsanwältin zu Fall Susanna – Keine Versäumnisse bei Polizei

„Hätte die Leiche der 14-jährigen Susanna früher gefunden werden können? Wegen solcher und anderer Fragen in diesem Fall steht die Polizei nun in der Kritik.“

Online-Artikel, 12.06.2018
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/staatsanwaeltin-zu-fall-susanna-keine-versaeumnisse-bei-polizei-100.html

 

Die Debatte über diesen Fall und das, was „die Polizei“ da alles falsch gemacht haben soll, ist derart emotionalisiert, dass ich derzeit keinen großen Sinn mehr darin sehe, mich da einzubringen. Da geht auch wild durcheinander, was nun der Mainzer Polizei, der Wiesbadener und der Bundespolizei vorgeworfen wird. Wo Polizei draufsteht, ist auch Polizei drin …

Entsprechend poste ich das hier einfach mal zur Kenntnisnahme …

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

hessenschau. de: Kritik an Polizeieinsatz in Darmstadt – „Ich kam mir vor wie ein Schwerverbrecher“

„100 Angreifer, 15 verletzte Beamte: Bei den Krawallen am Darmstädter Schlossgrabenfest hat die Polizei heftig einstecken müssen. Jetzt wird Kritik an ihrem Vorgehen gegen Unbeteiligte laut.“

Online-Artikel, 07.06.2018
https://www.hessenschau.de/panorama/kritik-an-polizeieinsatz-in-darmstadt-ich-kam-mir-vor-wie-ein-schwerverbrecher,schlossgrabenfest-vorwuerfe-gegen-polizei-100.html

 

Wir hatten hier auch darüber berichtet, dass es in Darmstadt bei Angriffen auf die Polizei insgesamt 15 verletzte Polizeibeamten gegeben hat.

Nun erfahren wir aber aus berufener Quelle, dass dennoch die erschreckende Gewalt eigentlich von der Polizei ausging.

Da hat jemand punktuell etwas mitbekommen, was ihm persönlich nicht so gut in den Kram gepasst hat – und daran sind jetzt nicht zufällig die schuld, die den ganzen Ärger ursprünglich angezettelt haben, sondern jene, die die Sachlage bereinigt haben.

Ja, nee, ist klar.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die meinen, sie müssten sich Geistlichen überlegen fühlen. Dafür kenne ich viel zu viele, die sehr vernünftig und geerdet sind – und echt tolle Arbeit leisten. Auch, aber nicht nur, im Bereich der Polizeiseelsorge. Wir hatten über lange Jahre eine Pastorin im Vorstand von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. Aber bei diesem Herren stelle ich mir echt Fragen – zum Beispiel, wie er mit diesem Mangel an Einfühlungsvermögen und dem Unwillen zum Perspektivwechsel seinen Job ordentlich machen will. Ich bin jedenfalls froh, dass ich relativ wenig Gefahr laufe, in Darmstadt mal einen Pastor zu brauchen. Mir erscheint da doch der Drang, sich via Presse in den Mittelpunkt zu stellen (was ja mit Polizeikritik auch immer sehr gut klappt, wie wir alle wissen) ein wenig zu groß …

Allgemein KS

Großkrotzenburg (Hessen): Person durch Polizeikugel verletzt

In der Samstagnacht (26.05.2018) kam es auf einem Betriebsgelände in der Hanauer Landstraße in Großkrotzenburg zu einem Vorfall, bei dem ein bislang unbekannter Mann durch den Gebrauch der Schusswaffe durch eingesetzte Polizeibeamte verletzt wurde. Der Unbekannte, der sich widerrechtlich auf dem Gelände aufgehalten und um 22.10 Uhr vom Sicherheitsdienst bemerkt wurde, verhielt sich äußerst aggressiv und war bewaffnet, weshalb die Polizei alarmiert wurde. Die näheren Umstände zur Schussabgabe beim Aufeinandertreffen der Beamten mit der Person sind noch unklar. Der Verletzte, ein dem Anschein nach ca. 35-jähriger Deutscher, kam in eine Klinik und wurde operiert. Ersten Erkenntnissen zufolge ist die Verletzung nicht lebensbedrohlich. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und behält sich eine Stellungnahme vor.

PM des PP Südosthessen vom 27.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

HNA. de: Angeklagter blieb Verhandlung fern – Facebook-Hetzer aus Bebra per Haftbefehl gesucht

„Ein 36-Jähriger aus Bebra soll den Mord an einem Polizisten durch einen Reichsbürger mit den Worten kommentiert haben: „Sauber, ein Verbrecherbulle weniger.“ Nun fahndet die Polizei nach ihm.“

Online-Artikel, 23.05.2018
https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/bad-hersfeld-ort56532/facebook-hetzer-aus-bebra-per-haftbefehl-gesucht-9892171.html

Allgemein

Alsfelder Allgemeine: Warum Andreas Grün trotzdem gern Polizist ist

„Andreas Grün ist Hessen-Chef der weltweit größten Polizeigewerkschaft GdP. Im Gespräch erzählt der Nieder-Ohmener über Polizisten im Dauerstress, zunehmende Aggressivität und warum der Elektroschocker nicht die Schusswaffe ersetzen kann.“

Online-Artikel, 18.05.2018
https://www.alsfelder-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,433581

 

Mir gefällt dieser Artikel deshalb so gut, weil er deutlich macht, dass man durchaus über Gewalt gegen Polizisten sprechen darf, ohne sie gleich zu Opfern zu machen.

Etwas, was uns übrigens zu Beginn unserer Tätigkeit ebenso häufig wie fälschlicherweise vorgeworfen wurde.

Wir halten Polizistinnen und Polizisten für sehr kompetente Menschen in einem sehr besonderen Beruf. Wir sind ihnen dankbar für ihre gute Arbeit, die sie an uns als Gesellschaft leisten. Deshalb finden wir es allerunterste Schublade, mit welch zunehmender Respektlosigkeit ihnen – von wem auch immer – begegnet wird. Das thematisieren und kritisieren wird. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn ich Polizeibeamte auf Streife begleiten darf, kommt man zwangsläufig irgendwann ins Gespräch über den Beruf. Nur ganz selten habe ich gehört, dass jemand diesen Beruf nicht mehr gerne ausgeübt hat. Deswegen freue ich mich, über dieses Interview gestolpert zu sein, wo das auch mal ein Polizist so sagt.

Allgemein

Merkur. de: Hessen schiebt islamistischen Gefährder ab – Er stach auf Polizisten ein

„Das Bundesland Hessen hat am Freitag einen islamistischen Gefährder in die Türkei angeschoben. Er wurde bereits straffällig.“

Online-Artikel, 04.05.2018
https://www.merkur.de/politik/hessen-schiebt-islamistischen-gefaehrder-ab-er-stach-auf-polizisten-ein-zr-9840881.html

 

Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich bei dieser Meldung an die Rubrik „Was wurde eigentlich aus…“ denken.

Wir sind hier schon dermaßen lange am Start (wir waren ja auch 2009 die erste polizeifreundliche Seite der Bundesrepublik in diesem Netzwerk, jetzt gibt es ja dankenswerterweise mehrere), dass wir über den Vorfall, bei dem 2012 bei einer Demonstration in Bonn-Lannesdorf zwei Polizisten von einem Islamisten mit einem Messer verletzt wurden, schon damals berichteten.

Offenbar wohnte der Täter nach Verbüßung seiner Haftstrafe in Hessen, von wo er nun abgeschoben wurde – was nicht wirklich dafür spricht, dass er durch diese Haftstrafe geläutert wurde.

Allgemein Kritik

Main-Spitze. de: Schläge gegen Verdächtigen? Schwere Vorwürfe gegen Rüsselsheimer Polizisten

“ „Es geht mir hier ums Prinzip“, sagt Baeher Tatari. „Dieser Vorfall betrifft uns alle. Die Gesetze gelten für alle Bürger. Auch für Polizisten. Mit welchem Recht schlagen Polizisten dann einen alten Mann, egal was er getan hat, auf brutale Art und Weise mehrfach ins Gesicht?“ Der Vorfall, der den 33 Jahre alten Raunheimer so in Rage bringt, ereignete sich nach seinen Angaben am Mittwochabend in der Rüsselsheimer Fußgängerzone.“

Online-Artikel, 04.05.2018
http://www.main-spitze.de/lokales/kreis-gross-gerau/ruesselsheim/schlaege-gegen-verdaechtigen-schwere-vorwuerfe-gegen-ruesselsheimer-polizisten_18734016.htm

 

Wenn das so gewesen sein sollte, ist das natürlich inakzeptabel.

Die Vokabel „wenn“ enthält im Übrigen eine Unschuldsvermutung. Beim letzten hier geposteten Fall dachte ich ja, wir wären jetzt wirklich lange genug am Start, dass alle verstanden hätten, wo wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e. V. stehen. Wer, wenn nicht wir, sollte die Unschuldsvermutung für Polizistinnen und Polizisten ganz hoch halten?

Es gibt aber einen Unterschied zwischen „Unschuldsvermutung“ und „Schönreden, weil die Polizei sowieso alles richtig macht“.

Wir stehen nach wir vor hinter unserer Polizei, weil man sie kritisieren DARF. Ob das hier notwendig ist, wissen wir noch nicht. Das wird sich herausstellen.

Persönlich möchte ich anfügen, dass ich, da die Polizei eine aus Menschen gemachte Organisation und somit nicht unfehlbar ist, ich polizeiliches Fehlverhalten nicht für ausgeschlossen halte. Der Teil mit der verweigerten Anzeigenaufnahme kommt mir hingegen reichlich komisch vor. Dazu sagt ja auch weiter unten im Artikel ein Polizeisprecher etwas.

Allgemein

rtl .de: Rechte und linke Demos nach tödlichen Polizei-Schüssen

„Rund zwei Wochen nach den tödlichenPolizeischüssen auf einen gewalttätigen Flüchtling in Fulda ruft das Geschehene Demonstranten auf den Plan.“

Online-Artikel, 27.04.2018
https://www.rtl.de/cms/rechte-und-linke-demos-nach-toedlichen-polizei-schuessen-4154534.html

 

Offensichtlich ist jetzt Fulda das neue Kandel. Sicherlich gibt es bald wieder eine Stadt, die man politisch missbrauchen kann – und damit meine ich rechts- und linksaußen gleichermaßen.

Allgemein Kritik

HNA: Video von Abschiebung in Witzenhausen aufgetaucht: Polizisten schlagen auf Demonstranten ein

Zum Abschiebungseinsatz in Witzenhausen, bei dem Polizeibeamte verletzt wurden, gibt es Vorwürfe gegen die Polizei.

Natürlich wird jetzt mit Videos operiert.

Online-Artikel, 27.04.2018

 

Die HNA schreibt in den Untertiteln zu den Videos, dass sie keine Stellung beziehen möchte – tut es aber in Kombination mit der Artikelüberschrift dann doch.

Im Übrigens ist es kein Video der Abschiebung, sondern eines Ausschnitts des Polizeieinsatzes.

Und wenn ich nicht komplett blind bin, erkennt man darauf gar nichts. Schon gar keine Vorgeschichte. Aber damit war ja zu rechnen.

Allgemein

Frankfurter Neue Presse: Mysteriöser Todesfall – Wer erschoss den Polizisten Sippel?

„Zwei Wochen nach dem tödlichen Schuss auf den Polizisten Fritz Sippel im Sprendlinger Norden wird der Student Detlev Schulz festgenommen, einen Tag später ein zweiter Verdächtiger, Johannes Roos. Beide rechnete der damalige Oberstaatsanwalt Helmut Waldschmidt der Terroristenszene zu. Ihnen konnte die Tat jedoch nicht nachgewiesen werden.“

Online-Artikel, 20.04.2018*
http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Wer-erschoss-den-Polizisten-Sippel;art688,2966075

Allgemein

Frankfurter Allgemeine: Debatte in Fulda Zwölf Schüsse, ein Toter – alles richtig gemacht?

„Seit ein Polizist in Fulda einen randalierenden Flüchtling erschossen hat, tobt die Debatte über die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes – die AfD versucht zu profitieren.“

Online-Artikel, 24.04.2018
http://www.fr.de/rhein-main/debatte-in-fulda-zwoelf-schuesse-ein-toter-alles-richtig-gemacht-a-1492740?GEPC=s5

 

Ich weiß immer nicht, wen ich schlimmer finden soll. Jene, die reflexartig ganz genau wissen, dass ein Polizist, der schießen musste, unrechtmäßig gehandelt hat, oder jene, die jeden Schusswaffengebrauch in der Manier eines Fußballtores bejubeln. Aus meiner Sicht missbrauchen beide eine hochdramatische Situation gleichermaßen und beuten sie für ihre eigene Agenda aus.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass polizeiliche Schusswaffengebräuche ein Thema sind, das mich besonders umtreibt – insbesondere der öffentliche Umgang damit, womit ich nicht nur die Medien meine, sondern auch die mehr oder minder geneigten Kommentatoren in Zeiten des Mitmachinternet. Was da teilweise ohne jeden vorhergehenden Denk- oder Informationsprozess geschweige denn Einfühlungsvermögen in die Kommentarspalten gehauen wird, ist einer der Hauptgründe dafür, warum wir zunehmend unsere Postings in diese Gruppe verlagern.

Die eine Seite überbietet sich gegenseitig darin, den betroffenen Polizeibeamten erstmal ihren Job zu erklären und zu erklären, dass man das auch hätte anders lösen können. Im Regelfall machen diese Erklärungen nur eines klar – der Erklärende hat keine Ahnung davon, dass Polizistinnen und Polizisten nicht von Geburt an unverletzbar sind (oder es ist ihnen egal), er hat keine Ahnung davon, wie es ist, auf ein bewegliches Ziel zu schießen und am wenigsten Ahnung hat er davon, wie wahnsinnig schnell eine dynamische Lage sich entwickeln kann und wie es ist, innerhalb von Sekundenbruchteilen Entscheidungen auf Leben und Tod treffen zu müssen, die er selbst dann später stundenlang während er warm und trocken sitzt, lustvoll kommentiert.

Die andere Seite haut mittlerweile nicht mehr nur rein reflexartiges „Richtig!“ oder „Gut so!“ in die Spalten, sondern bricht teilweise in regelrechtes Gejubel aus. Auf Twitter kommentierte kürzlich jemand einen tödlichen polizeilichen Schusswaffengebrauch mit „Endlich Polizisten mit Eiern.“ Ich lass das mal so stehen – neben der Information, dass wir den User geblockt haben. Wer so drauf ist, soll sich seine Infos selbst suchen und sich nicht bei uns bedienen.

Fakt ist, dass die Polizeibeamten, mit denen ich mich darüber unterhalten habe, keinen Zweifel daran lassen, dass sie ihren Beruf gewählt haben, um anderen zu helfen, und entsprechend keinerlei Interesse daran zeigen, ihre Schusswaffe gegen Lebewesen einzusetzen. Mir steht noch lebhaft das unbegeisterte Gesicht von zwei Polizisten vor Augen, die, während ich etwas in ihrer Dienststelle vorbeibrachte, mitgeteilt wurde, dass sie ein angefahrenes Reh erschießen müssen. Da sie sonst extrem motiviert in den Einsatz fahren, muss sich die Unwilligkeit wohl auf den anstehenden Schuss bezogen haben. Oder eine Polizistin, die mir mal beschrieb, wie sie mit Kollegen das Gebäude eines Bewaffneten, der offensichtlich austickte umstellten und sie innerlich nur immer wieder dachte: „Bitte komm nicht raus. Bitte komm nicht raus.“ An die Fraktion, die diese Eiersprüche raushaut: Es braucht wesentlich mehr Eier, Gefühle zuzulassen und zuzugeben, als vermeintlich harte Sprüche im Internet zu klopfen.

Vor dem Hintergrund wird es vielleicht klar, dass wir auch nicht gewillt sind, die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu verteufeln, womit auch viele Kommentatoren schnell bei der Hand sind. Abgesehen davon, dass wir Fans einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei sind und es schlicht Bestandteil eines jeden Rechtsstaats ist, unnatürliche Todesfälle näher zu untersuchen, kann es auch hilfreich sein, wenn eine unabhängige Instanz wie die Staatsanwaltschaft draufsieht und dann schriftlich gibt, dass der Schusswaffengebrauch juristisch gerechtfertigt ist.

Einmal schrieb uns ein User, er fände es nicht gut, dass wir Polizeibeamten mit derartigen Aussagen psychische Probleme unterstellen würde. Dazu sage ich nur, dass meiner Ansicht nach ein Mensch mehr psychische Probleme hat, der keine Sekunde darüber nachdenkt, einem anderen Menschen das Leben genommen zu haben, als ein Mensch, dem das eben nicht in den Kleidern hängen bleibt.

Und ja, es mag tatsächlich sein, dass mal ein Beamter eine Situation falsch einschätzt und es eine andere Lösung gegeben hätte – aus meiner Sicht ist solch ein Irrtum unter Hochstress deutlich verzeihbarer als wenn sich einer besoffen oder maximal übermüdet wider besseres Wissen ans Steuer setzt und dann einen Menschen von der Straße schaufelt und tötet. Oder die 1,50 Meter Abstand zu einem Radfahrer nicht einhält (da kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das die wenigsten hierzulande tun) mit den gleichen Folgen. Da würde ich mir mal die Shitstorms wünschen, die zu solchen Gelegenheiten über manche Polizisten hereinbrechen…

 

Allgemein Kritik verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

hessenschau. de: Verletzte in Witzenhausen – Demonstranten klagen nach Anti-Abschiebe-Demo gegen Polizei

„Mit Schlagstöcken und Pfefferspray ging die Polizei in Witzenhausen gegen Demonstranten vor, die gegen die Abschiebung eines Syrers protestierten. Jetzt reichten zwei Aktivisten Klage dagegen ein. Auch das Regierungspräsidium nahm Stellung.“

Online-Artikel, 25.04.2018
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/demonstranten-klagen-nach-anti-abschiebe-demo-gegen-polizei,witzenhausen-demo-klage-100.html

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. waren nicht dabei – Fakt ist jedenfalls, dass unsere Genesungskarten an die in Witzenhausen verletzten Polizeibeamten heute in die Post gehen.

In diesem auf Youtube zu findenden Video sieht man zwar nur einen Ausschnitt, der zeigt allerdings ausgesprochen besonnene Beamten in absoluter Unterzahl und Demonstranten, die verbal nicht wirklich friedlich rüberkommen (insbesondere der Herr, der ständig „Deeskalieren, Mann!“ schreit – da hätte er bei sich selbst prima damit anfangen können).
https://www.youtube.com/watch?v=Poe5thyxqf4

Wünschenswert wäre, wenn es Bodycamaufzeichnungen gäbe. Allerdings weiß ich nicht, wie weit die Polizei in Witzenhausen mit Bodycams ausgestattet ist.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Focus.de: Er griff Beamte an – Zwölf Schüsse: Polizei tötet afghanischen Flüchtling – jetzt ist Fulda in Aufruhr

„Fulda in Aufruhr: Am vergangenen Freitag erschoss dort ein Polizist einen randalierenden 19-jährigen Flüchtling aus Afghanistan, nachdem der Afghane auch auf die Beamten losgegangen war.“

Online-Artikel, 18.04.2018
https://www.focus.de/politik/deutschland/fulda-polizist-toetet-fluechtling-bei-einsatz-ermittlungen-gegen-beamten_id_8786551.html

Der Artikel gefällt mir besser als die bisherigen des Focus zu dem Thema. Ausgewogener und auch die Überschrift ist ausgewogener.

Allgemein

Fuldaer Zeitung: Nach Tod des 19-Jährigen: Landrat Bernd Woide äußert sich zu Polizeieinsatz und Reaktionen

„Angesichts der extremen Reaktionen auf den Polizeieinsatz, bei dem ein 19-jähriger Flüchtling getötet wurde, der in einer Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises Fulda untergebracht war, äußert sich Landrat Bernd Woide.“

Online-Artikel, 16.04.2018
http://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/nach-tod-des-19-jahrigen-landrat-bernd-woide-auert-sich-zu-polizeieinsatz-und-reaktionen-BX7707461

 

Auch der für Fulda zuständige Landrat äußert sich in einer Weise, die der Polizei vor Ort Rückhalt verschafft und das Handeln einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei wieder in die richtigen Dimensionen schiebt.

Auch dafür danken wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

BAB 66 bei Langenselbold (Hessen): Dränglerin auf der Autobahn nötigte und beleidigte Rettungswagenteam

Der Mitfahrer eines Rettungswagens erstattete gestern Anzeige bei der Polizei in Mainz. Er und der Fahrer waren bei einem Krankentransport auf der Autobahn A66 bei Langenselbold von einer jungen Fahrerin genötigt und beleidigt worden. Die junge Frau hätte aufgrund der Geschwindigkeit des Rettungswagens (circa 60 km/h) ständig gehupt und diesen dann mit einem Handy gefilmt. Der Rettungswagen konnte aufgrund eines Krankentransportes nicht schneller fahren. Als die drängelnde Dame dann endlich überholen konnte, schnitt sie beim Wiedereinscheren den Rettungswagen und bremste danach ohne Grund stark ab, sodass der Krankenwagen mitsamt seines Patienten ebenfalls stark abbremsen musste. Anschließend beleidigte die Dame (als Halterin wurde eine Frau Mitte 30 aus dem Raum Offenbach ermittelt) das Team im Rettungswagen mit dem Zeigen des Mittelfingers.

Unter dem Motto „Helfer sind tabu“ wirbt auch die Polizei für mehr Verständnis und Fairness gegenüber allen Rettungskräften, die für unser aller Wohl im Einsatz sind.

PM des PP Mainz vom 18.04.2018

Allgemein Blog

Fulda (Hessen): Polizeieinsatz am Freitag, 13.4.2018, in Fulda – Stellungnahme des Polizeipräsidenten

Der Einsatz am vergangenen Freitagmorgen, bei dem ein 19 Jahre alter gewalttätiger Mann afghanischer Herkunft erschossen wurde, beschäftigt mich sehr. Was wegen eines gemeldeten Randalierers wie ein Routineauftrag begann, endete mit einem schwerverletzten Bäckereiangestellten, mehreren verletzten Kolleginnen und Kollegen sowie dem Tod des Angreifers. Dies bedauere ich sehr.

Wir Polizistinnen und Polizisten haben im beruflichen Alltag mehr und mehr mit eskalierenden Konflikten zu tun. Respektlosigkeit und Gewalt nehmen zu. Trotz verbesserter Ausstattung, gezieltem Einsatztraining und psychologischer Ausbildungsinhalte sind wir immer öfter gezwungen, körperliche Gewalt bis hin zum Einsatz von Waffen zur Bewältigung solcher Situationen einzusetzen.

Nach einem Einsatz wie am Freitagmorgen befassen sich die Justizbehörden und das Hessische Landeskriminalamt als neutrale Ermittlungsbehörde in einem rechtstaatlichen Verfahren mit der Aufarbeitung der Geschehnisse. Dabei gelten auch für Polizeibedienstete – wie für alle Bürgerinnen und Bürger – die Unschuldsvermutung und das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit ihrer Handlungen. Als Polizeipräsident und Behördenleiter stehe ich zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Ich habe bisher keinen Zweifel an dem rechtmäßigen Handeln der eingesetzten Kräfte.

In der öffentlichen Diskussion und in den sozialen Netzwerken verschaffen sich auch Stimmen Gehör, die der Polizei schwerwiegende Vorwürfe machen. Ich sehe dies nicht so und verurteile die Art und Weise von vorschnellen und undifferenzierten Urteilen über das Handeln der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen. Dagegen bin ich dankbar für die Aussagen vieler Vertreterinnen und Vertreter unserer Region, verbunden mit dem Vertrauen zur Polizei in Osthessen.

Günther Voß Polizeipräsident

PM des PP Osthessen vom 17.04.2018

Allgemein Blog Bravo Fahndung

Frankfurt / Saarbrücken: Ermittlungen gegen Mitglieder der Rockergruppe „Road Gang“ – Festnahme von 8 Personen – Sicherstellung von 1 Handgranate, 7 Schusswaffen, mehr als 100 Schuss Munition und 10 kg Betäu-bungsmittel

Symbolfoto

Gemeinsame Pressemitteilung des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und LPP Saarland

Mehr als 300 Beamte von Zoll und Polizei haben am Dienstag, 17.04.2018, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken
22 Objekte im Saarland sowie zwei in Frankreich durchsucht. Es wurden 8 Personen festgenommen und 1 Handgranate, 7 Waffen, 3 selbst gebaute Abschussvorrichtungen für Schrotmunition, mehr als 100 Schuss Munition sowie 10 kg Betäubungsmittel sichergestellt. Die Ermittlungen richten sich gegen zwölf Angehörige der Rockergruppierung „Road Gang“ mit Sitz in Saarbrücken, darunter die gesamte Führungsriege, zu der auch der 53-jährige Hauptbeschuldigte zählt. Den Beschuldigten wird der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und illegaler Besitz von Schusswaffen vorgeworfen.

Um 5:00 Uhr startete die umfangreiche Aktion der Ermittler, unterstützt durch Spezialeinheiten von Polizei und Zoll, sechs Rauschgiftspürhunde und einem Waffen-/Sprengstoffspürhund sowie Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW). Das Rocker Clubhaus „Road House“ in Saarbrücken stand dabei im Zentrum der Maßnahmen.
Hier wurden am späten Mittag in besonders hergerichteten Verstecken 1 Handgranate, 1 Maschinenpistole mit 50 Schuss Munition, 1 Schrotflinte, 2 kg Amphetamin und selbst gebaute Abschussvorrichtungen für Schrotmunition entdeckt.

Gegen sechs Männer im Alter von 53, 51, 50, 46, 32 und 30 Jahren (gesamte Führungsriege der „Road Gang“) lagen Haftbefehle vor, die vollstreckt wurden. Zwei weitere Personen – ein Mann (37) und eine Frau (50) – wurden vorläufig festgenommen, kamen allerdings später wieder auf freien Fuß.

Das Ermittlungsverfahren wurde im Sommer 2016, nach Eingang einer anonymen Anzeige, eingeleitet. Die bisher durch kriminaltaktische Maßnahmen erlangten Erkenntnisse untermauern den Verdacht des Handeltreibens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und auch den Besitz von illegalen Schusswaffen. Ein Großteil der Beschuldigten ist in der Vergangenheit bereits einschlägig in Erscheinung ge-treten. Neben Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz u.a. auch wegen Gewaltdelikten.

Der Polizeiführer, RD Tönsgerlemann vom Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, konstatiert am Ende eines langen Einsatztages: „Dieser Einsatz war ein voller Erfolg und mein Dank und Respekt gilt den vielen Einsatzkräften, die teils seit Mitternacht im Einsatz gewesen sind bzw. aktuell sich noch immer in Einsatz befinden“.

Weitere Informationen: Durchsuchungen fanden in Saarbrücken (18) und Völklingen (4) sowie Forbach und Putte-lange (Frankreich) statt. Die Festnahmen erfolgten in Saarbrücken und Völklingen.

Sichergestellt wurden insgesamt:

1 funktionsfähige tschechische Handgranate, 1 Schrotflinte, 1 Maschinenpistole mit 20 Schuss Munition; 1 Pistole Walther Kal. 7,65;
1 Pistole Mod. 58, 9 mm; 1 Pistole Kal. 7,65 mit 50 Schuss Munition;
1 Pistole mit 3 Magazinen, 1 Karabiner, 3 selbst gebaute Abschussvorrichtungen für Schrotmunition, diverse weitere und unterschiedliche Mengen und Kaliber an Munition, 1 Samurai-Schwert.

8 kg Amphetamin, 1,2 kg Kokain, 1 kg Marihuana sowie größere Mengen an Verpackungsmaterialen für Amphetamin, die auf einen größeren Besitz und Handel hindeuten.

Beteiligte Spezialeinsatzkräfte waren: SEK Saarland, SEK Rheinland-Pfalz, MEK Saarland, BFE Saarland, Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll, Observationseinheit Zoll

PM des Zollfahndungsamtes Frankfurt a.M. vom 17.04.2018

Allgemein Kritik

hessenschau.de: Polizei-Schüler sollen minderjährigen Kollegen vergewaltigt haben

In einer Polizeischule der Bundespolizei in Eschwege soll es zu einem unglaublichen Vorfall gekommen sein.

„Zwei Polizei-Anwärter sollen in Eschwege einen minderjährigen Kollegen vergewaltigt haben – angeblich mit einer Colaflasche. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.“

Online-Artikel, 11.04.2018
https://www.hessenschau.de/panorama/polizei-schueler-sollen-minderjaehrigen-kollegen-vergewaltigt-haben,vergewaltigung-polizeischule-100.html

 

Sollte sich das bewahrheiten, kann man nur hoffen, dass die Täter und Mittäter umgehend aus dem Dienst entfernt werden. Solche Leute haben bei einer Polizei, wie wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sie uns wünschen, nichts verloren.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Unfall mit Polizeifahrzeug

Am frühen Nachmittag kam es an der Kreuzung Liederbacher Straße/Peter-Bied-Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen des 17. Polizeireviers (Opel Zafira) und einem anderen Auto. Bei dem Unfall wurden die Fahrzeuginsassen leicht verletzt.

Die Beamten waren gegen 13.40 Uhr mit Martinshorn und Blaulicht auf der Liederbacher Straße unterwegs, als es an besagter Kreuzung zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw kam, der sich von der Peter-Bied-Straße her der Kreuzung näherte.

Die Vorfahrt ist an dieser Stelle durch Ampeln geregelt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Die Unfallbeteiligten trugen glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen davon. Die Fahrerin des Polizeifahrzeugs, ihr Beifahrer und zwei Insassen des anderen Wagens wurden vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Der Unfallbereich musste für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Absperrung dauert an.

Wie genau es zu dem Unfall kam muss nun ermittelt werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069/755-11700 zu melden.

PM des PP Frankfurt / Main vom 20.03.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Polizeipräsidium Südhessen: Auszug aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017

Besorgt ist der Polizeipräsident nach wie vor über die Anzahl der Angriffe auf Polizeibeamte.

2017 stieg die Zahl von Angriffen auf Polizeibeamte auf den höchsten Stand seit 2012. Im Bereich des Polizeipräsidiums wurden 147 Fälle in Zusammenhang mit Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte verzeichnet. Im Vergleich zu 2016 ist damit eine Fallsteigerung von 15,7 % (20 Fällen) feststellbar. Insgesamt waren 219 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Südhessen Opfer eines Angriffs.

Drei Beamtinnen und zehn Beamte wurden während ihres Dienstes verletzt. Vier Männer und eine Frau sogar schwer. In 14 Fällen wurden die Polizeikräfte bedroht, in einem Fall genötigt. Weiterhin wurden 191 der südhessischen Beamtinnen und Beamten Opfer einer Widerstandshandlung bei der Ausführung der polizeilichen Maßnahmen.

77 % der Tatverdächtigen waren bereits zuvor als Tatverdächtige in Erscheinung getreten, 23,1 % standen bei der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss.

Bernhard Lammel bezieht hier, wie bereits im Vorjahr, klar Stellung: „Jeder Angriff ist einer zu viel. Keiner muss sich aufgrund seines Berufes bespucken, schlagen, treten oder bedrohen lassen. Leider ist eine gestiegene Respektlosigkeit bei gesteigerter Konfrontationsbereitschaft feststellbar. Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Dem gilt es, klar entgegenzuwirken, die Beamtinnen und Beamten müssen geschützt werden“.

So begrüßt der Polizeipräsident ganz besonders die Einführung des sogenannten Schutzparagraphen auf Initiative der Hessischen Landesregierung für Vollzugs- und Rettungskräfte sowie die von Hessens Innenminister Peter Beuth geforderte Strafverschärfung von drei auf sechs Monate Mindeststrafe bei tätlichen Angriffen und die Einführung der Body-Cam, die ein zusätzlicher Schutz für die Beamtinnen und Beamten darstellt.

Die vom Hessischen Innenministerium geschaffene Schutzschleife, als Symbol der „Verbundenheit“ mit den Einsatzkräften, trägt Lammel gerne.

Zum Abschluss resümiert der Polizeipräsident: „Das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 zeigt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Südhessen auf ihre Polizei verlassen können. Nachzubessern und sich zu verbessern gilt es immer, doch zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir für die vielfältigen Herausforderungen, die täglich an die Polizei herangetragen werden, gut und zukunftsfähig aufgestellt sind“.

PM des PP Südhessen vom 16.03.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Echo.de: Der Darmstädter Polizist Florian Tilsner wurde im Dienst zum Opfer von Gewalt und hatte lange mit den Folgen zu kämpfen

„Florian Tilsner (35) liebt seinen Beruf: Der großgewachsene Norddeutsche, Sohn eines Flugrettungspiloten und einer Krankenschwester, ist aus Überzeugung Polizist geworden. Tilsner arbeitet seit acht Jahren im Darmstädter Polizeirevier an der Bismarckstraße. „Du stehst als Polizist für das Recht und die Gerechtigkeit, leistest deinen Dienst für ein möglichst konfliktfreies Miteinander in unserer Gesellschaft – und erfährst plötzlich selbst Gewalt. Damit musst du erst mal klar kommen“, sagt Tilsner.“

Online-Artikel, 10.03.2018
http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/der-darmstaedter-polizist-florian-tilsner-wurde-im-dienst-zum-opfer-von-gewalt-und-hatte-lange-mit-den-folgen-zu-kaempfen_18580840.htm

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen Florian Tilsner eweiterhin eine gute Verarbeitung des Vorfalls. Danke für Ihren täglichen EInsatz für uns alle.

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bad Homburg (Hessen): Auf Rettungskräfte eingeschlagen

Dass Helfer in der Not nicht davor gefeit sind, dass ihnen Gewalt angetan wird, mussten zwei Rettungssanitäter am Donnerstagabend in der Bad Homburger Obergasse feststellen. Gegen

23:15 Uhr wurde der Rettungsleitstelle des Hochtaunuskreises eine hilflose Person in der Obergasse gemeldet. Hierauf suchte eine Rettungswagenbesatzung den angegeben Ort auf und traf dort auf einen stark angetrunkenen 58-jährigen Bad Homburger. Statt sich von den beiden Sanitätern helfen zu lassen, schlug der betrunkene Mann unvermittelt auf diese ein und äußerte zusätzlich noch beleidigende Worte in deren Richtung. Durch die Aggression des Mannes wurde einer der Sanitäter leicht an der Hand verletzt. Durch eine hinzugerufene Streife der Polizeistation Bad Homburg wurde der Bad Homburger, ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert oberhalb von

1,5 Promille, zur Polizeistation gebracht, wo es zur Durchführung einer angeordneten Blutentnahme kam. Im Rahmen der ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich bereits heraus, dass sich der 58-Jährige illegal im Besitz von Betäubungsmitteln befand, woraufhin es durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main zur Anordnung einer Wohnungsdurchsuchung kam. Diese führte aber letztlich nicht zur Auffindung von weiteren Drogen. Den Bad Homburger erwarten jetzt Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM des PP Westhessen, PD Hochtaunus, vom 09.03.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Maintal (Hessen): Polizistin von Hund gebissen

Eine Beamtin der Polizeistation Maintal ist am Mittwochabend bei einem Einsatz von einem Rottweiler in die Hand gebissen und glücklicherweise nur leicht verletzt worden.  Die Streife war gegen 21.15 Uhr zu Ermittlungen bei einer 52 Jahre alten Frau aus Maintal-Bischofsheim in deren Wohnung in der Niedergasse. Obwohl die Hundehalterin mehrfach versichert haben soll, dass das Tier nicht aggressiv sei, sprang der Vierbeiner plötzlich hoch und biss der Beamtin in die Hand. Dabei erlitt sie Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen die Hundehalterin wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Südosthessen vom 01.03.2018

Allgemein Ausrüstung

Drohnen im Testbetrieb bei der Polizei Mittelhessen – Wenn aus dem Aprilscherz Wirklichkeit wird

Bildquelle: Polizei Mittelhessen

Für den Aprilscherz im Jahr 2016 hatte die Mittelhessische Polizei eine ganz besondere Idee. Wir berichteten von Drohnen, die nun bei der Polizeiautobahnstation zum Einsatz kommen. Was wir nicht ahnten: Die Idee ist nun zur Realität geworden. Seit dem 05. Februar nimmt die Polizei in Mittelhessen an einem bis Ende Juli andauernden Pilotprojekt zur Erprobung von Drohnen im Polizeieinsatz teil und ist damit mit modernster Technik ausgestattet.

Ende Januar gab Staatssekretär Werner Koch bei der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach, die das Drohen-Pilotprojekt fachlich leitet und begleitet, den Startschuss für das Projekt. Beamte aus drei hessischen Polizeipräsidien (Nord-, Mittel- und Südhessen) wurden bei der Fliegerstaffel ausgebildet, um die Drohnen in ihren Zuständigkeitsbereichen einsetzen und erproben zu dürfen. Die Erfahrungen aus dem Projekt werden zeigen, ob und wie Drohnen in Zukunft die Polizeiarbeit unterstützen können.

Heute fand im Polizeizentrum in Butzbach die Vorstellung der Drohne, der derzeitigen Piloten und der Einsatzmöglichkeiten statt. Polizeipräsident Paul begrüßte dazu und die anwesenden Pressevertreter.

„Gegenüber technischem Fortschritt und Neuerungen sind wir immer aufgeschlossen, er steigert nicht nur unsere Einsatzmöglichkeiten, sondern auch die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Polizeipräsident Bernd Paul bei der Vorstellung der Drohne in Mittelhessen. „Drohnen können von der Polizei vielfältig eingesetzt werden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie schon bald zum Standard der polizeilichen Einsatzmittel zählen werden. Umso mehr freut es mich, dass unser Präsidium bereits jetzt die neue Technik im Rahmen des Probebetriebes zum Einsatz bringen kann.“

Die dem Polizeipräsidium Mittelhessen zur Verfügung stehende Drohne wird zunächst von zwei Kollegen der Autobahnpolizei Mittelhessens geflogen werden. Polizeihauptkommissar Dirk Bepler und Polizeioberkommissar Jörg Kurzkurt wurden hierzu zum Luftfahrzeugfernführer ausgebildet.

Alle Organisationbereiche der Polizei in Mittelhessen werden die Drohnenpiloten mit der modernen Technik unterstützen. Deutlich günstiger als Hubschrauber können die Drohnen vor allem zur Fertigung von Übersichtsaufnahmen eingesetzt werden. Nach schweren Unfällen, bei Kapitaldelikten und zur Gefahrenabwehr, etwa bei austretenden Gefahrstoffen, ist dies beispielsweise denkbar.

Dabei gibt es verschiedenste Vorschriften und rechtliche Regelungen zu beachten. Flüge über Menschenansammlungen sind beispielsweise nicht erlaubt. Auch die Flughöhe ist zunächst auf 50 Meter beschränkt und das Fliegen nur auf Sicht bei Tag erlaubt.

In der Erprobung kommt als Drohne die Yuneec Typhoon H520 zum Einsatz. Das Abfluggewicht des Hexacopter liegt bei etwas unter zwei Kilogramm.

PM des PP Mittelhessen vom 28.02.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Braunfels (Hessen): Rettungswagen beschädigt

Rettungswagen und Notarzt wurden am Mittwoch gegen 2.50 Uhr von Angehörigen zu einem Patienten in die Straße Roßberg in Bonbaden gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte reagierte der 27-Jährige aggressiv, schrie und pöbelte. Als er nach einem Messer griff, verließen Sanitäter und Arzt die Wohnung und flüchteten in ihre Fahrzeuge. Der offenbar angetrunkene Patient verfolgte sie und schlug und trat gegen die Einsatzfahrzeuge, wobei eine Windschutzscheibe zu Bruch ging. Die zwischenzeitlich herbeigeeilte Streife der Polizei Wetzlar überwältigte den Mann, dieser verletzte sich leicht. Er wurde in ein Gießener Krankenhaus verbracht und dort, aufgrund seines weiter aggressiven Gemütszustandes unter Bewachung gestellt. Eine Einweisung in die Psychiatrie wird derzeit geprüft.

PM des PP Mittelhessen, PD Lahn-Dill, vom 21.02.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Fürth (Hessen): Unfall mit Streifenwagen / eine Person schwer verletzt / fünf Leichtverletzte

Schwer verletzt wurde der 22 Jahre alte Insasse eines Mercedes am Samstagabend bei einem Verkehrsunfall in Fürth (Landkreis Bergstraße). Der junge Mann befand sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs und wurde bei dem Zusammenprall mit dem Streifenwagen der Polizeistation Heppenheim aus dem Fahrzeug geschleudert. Die Verletzungen sind schwer, aber nach derzeitigem Stand nicht lebensbedrohlich. Die Polizeistreife war mit einer Alarmfahrt auf der
B38 in Richtung Lindenfels zu einem Einsatz in Fürth unterwegs. Auf der ampelgeregelten Kreuzung der B38 – Heppenheimer/Erbacher Straße und der Bahnhofstraße kam es gegen 17.50 Uhr zu dem schweren Unfall.
Auch die beiden weiteren Insassen des Mercedes, der 20 Jahre alte Fahrer und sein 22 Jahre alter Beifahrer aus Lindenfels wurden verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser. In dem Streifenwagen befanden sich drei (28/29 und 35 Jahre alte) Polizeibeamte, die ebenfalls Verletzungen erlitten und im Krankenhaus untersucht wurden.
Es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 50.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Ein Hubschrauber fertigte Übersichtsaufnahmen der Unfallstelle. Die Ortsdurchfahrt in Fürth ist in diesem Bereich seit 18.00 Uhr gesperrt. Die Sperrung wird bis zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge noch bis circa 22.00 Uhr andauern.

PM des PP Südhessen vom 10.02.2018

Allgemein

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Bad Homburg

Falsche Polizeibeamte in Glashütten, Schüsse auf Polizeibeamte, Zeugen und Hinweisgeber gesucht! 04.02.2018, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

In dem Betrugsfall mit der Masche der falschen Polizeibeamten in Glashütten, bei dem es am Sonntagabend zu einer Schussabgabe des Opfers kam (das Polizeipräsidium Westhessen berichtete), hat die Kriminalpolizei Bad Homburg die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um ihre Unterstützung. Konkret ist für die Ermittler von Interesse:

Wer hat am Sonntag, in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr im Bereich Glashütten Fahrzeuge wahrgenommen, die offenbar nicht in den Bereich gehörten, eventuell am Fahrbandrand abgestellt waren und die Fahrzeuginsassen vielleicht telefonierten? Wer hat in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr Fahrzeuge wahrgenommen, die in ungewöhnlicher Weise nach Glashütten hinein- oder hinausfuhren? Wer hat in der Zeit zwischen 19.00 und 20.30 Uhr Personen im Bereich „Im Hirschgarten“ wahrgenommen, die offenbar ortsfremd waren?

Zwischenzeitlich wurden erste Vernehmungen durchgeführt und Spuren ausgewertet. Demnach wurden drei Schüsse abgegeben. Zwei im Bereich der Haustür und einer im ersten Stock aus dem Fenster als gedachter „Warnschuss“ in die Luft. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass der 90-jährige Hausbesitzer von den Tätern am Telefon aufgefordert wurde die Schüsse abzugeben. Nach dem Anruf des Opfers bei der „richtigen Polizei“, meldeten sich nochmals die falschen Polizeibeamten. Diese bekamen dann mit, dass der 90-Jährige zwischenzeitlich die echte Polizei erreicht hatte und es an der Haustür klingelte. Die falschen Polizeibeamten redeten jetzt massiv auf ihr Opfer ein und erklärten, dass es nun soweit sei und wie angekündigt in der Dunkelheit eine Einbrecherbande vor der Tür stehen würde. Da er und seine Ehefrau massiv in Gefahr seien und eine Streife so schnell nicht vor Ort sein könne, müsse er nun unbedingt schießen und sich in seinem Haus verschanzen. Die „Polizei und die Staatsanwaltschaft“ hätten die Erlaubnis erteilt und er müsse zwingend die Polizei unterstützen. Mehrmals riefen verschiedenen Personen als „Polizist“ oder „Staatsanwalt“ an und forderten immer wieder zur Schussabgabe auf. Der 90-Jährige lehnte dies mehrfach ab, wurde jedoch massiv unter Druck gesetzt. Abschließend der Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft oder die Polizei Bürgerinnen und Bürger niemals zur Anwendung von Gewalt auffordern und dies auch niemals autorisieren würde.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bad Homburg unter der Rufnummer (06172)120-0 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 07.02.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Frankfurt / Main (Hessen): Tödlicher Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am Freitag, den 19. Januar 2018, gegen 23.00 Uhr, auf der Hanauer Landstraße (Fechenheim) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Zu dem genannten Zeitpunkt war ein mit zwei Personen besetztes Zivilfahrzeug der Polizei, ein Pkw der Marke Mercedes C-Klasse, auf der Hanauer Landstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Der Wagen befand sich in keinem Einsatz und fuhr ohne Sondersignale. Etwa in Höhe der Straße Am roten Graben kam es zu einer Kollision mit dem Fahrer eines Motorrollers. Dieser, ein 53-jähriger Frankfurter, wurde bei dem Zusammenprall schwer verletzt und verstarb wenige Minuten später an der Unfallstelle. Reanimationsversuche durch die beiden Polizeibeamten bzw. später durch die Rettungskräfte verliefen erfolglos. Der Roller wurde erheblich beschädigt, der Mercedes weist an der linken Fahrzeugseite Beschädigungen durch den Unfall auf.

Die Ermittlungen zum Hergang des Verkehrsunfalles dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 7. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Frankfurt / Main vom 20.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Elz (Hessen): Feuerwehrmann bei Absperrmaßnahmen beleidigt

Am Donnerstagnachmittag missachtete ein Autofahrer auf Bundessstraße 8 zwischen Elz und Malmeneich eine Straßensperrung und beleidigte einen Feuerwehrmann. Die Bundesstraße war aufgrund von Sturmschäden gesperrt, was augenscheinlich dem Daimler-Fahrer missfiel. Der Mann näherte sich mit seinem Fahrzeug der Absperrung im Bereich der Straße „Hinter den Eichen“, beleidigte den Feuerwehrmann und setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Bei der Limburger Polizei wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet und die Ermittlungen zum Fahrer aufgenommen, welcher zudem mit einem Bußgeld wegen des Missachtens der Sperrung rechnen muss.

PM des PP Mittelhessen, PD Limburg-Weilburg, vom 19.01.2018

Allgemein KS Unfall

BAB 45/Gemarkung Neuberg (Hessen): Polizist wurde bei Unfallabsicherung verletzt

Ein Polizeibeamter der Autobahnpolizei Langenselbold ist am Mittwochvormittag bei der Absicherung einer Unfallstelle auf der Bundesautobahn 45 verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt werden. Seinen Dienst konnte der 54-Jährige nicht mehr fortsetzen. Der Beamte hatte gegen 11.45 Uhr aufgrund der Bergung eines zuvor verunglückten Personenwagens die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Aschaffenburg zwischen den Anschlussstellen Altenstadt und Hammersbach absichern wollen. Als er dabei war mit einer brennenden Signalfackel den Fahrstreifen in Höhe des Parkplatzes Pfingstweide zu sperren, kam ihm ein schwarzer Mercedes entgegen. Der Fahrer der C-Klasse geriet  offensichtlich aufgrund der nassen Fahrbahn und einer nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Auto rutschte auf den Beamten zu, so dass dieser sich nur mit einem Sprung über die Leitplanken einem Zusammenprall entziehen konnte. Der Polizeibeamte erlitt Prellungen und Hautabschürfungen. Der 80-jährige Autofahrer blieb unverletzt.

Die Autobahnpolizei Langenselbold bittet nun Zeugen, die etwas von dem Vorfall mitbekommen haben, sich auf der Rufnummer 0618391155-0 zu melden.

PM des PP Südosthessen vom 18.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Wiesbaden (Hessen): Angriffe durch freilaufenden Hund

Heute Abend wurde in Oberursel eine 84-jährige Frau von einem freilaufenden Hund angegriffen und hierbei so verletzt, dass sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Dame war gegen 17:00 Uhr mit ihrem eigenen, angeleinten Hund im Bereich einer Kleingartenanlage in der Karl-Herrmann-Flach-Straße unterwegs, als der fremde Hund plötzlich sie und auch ihren Hund angegriffen habe. Hierbei habe der ihr unbekannte Hund immer wieder ihren kleinen Hund gebissen und als die 84-Jährige dies verhindern wollte, auch sie verletzt. Den eintreffenden Polizeibeamten gegenüber verhielt sich das Tier ebenfalls sofort aggressiv. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst den Angriff mit einem Schlagstock abzuwehren. Das Tier setzte seine Angriffe jedoch weiter fort und musste schlussendlich erschossen werden. Der Hund der verletzten Dame befindet sich schwerverletzt in einer Tierklinik. Bei dem angreifenden Hund handelt es sich um einen schwarz / weißen Hütehund mit einer Schulterhöhe von circa 70 cm. Ermittlungen bezüglich des Hundehalters verliefen bis dato ergebnislos. Wer Hinweise auf den unbekannten Hundebesitzer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 62400 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 10.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Frankfurt (Hessen): Schusswaffengebrauch gegen Tier

An Heiligabend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb einer Familie in der Wallauer Straße. Bei der Anzeigenaufnahme müssen die Beamten sich vor dem Angriff eines Hundes durch einen Schuss auf das Tier schützen. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.

Als eine Streife gegen 19:50 Uhr vor dem Haus den Sachverhalt zur Anzeige aufnahm, wurden die Beamten durch den Hund eines der Familienmitglieder angegriffen. Um sich vor Verletzungen zu schützen, sahen sich die Polizisten gezwungen, gegen das aggressive Tier von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Das getroffene Tier flüchtete daraufhin, wodurch die Polizeibeamten unverletzt blieben.

Im Rahmen der anschließenden Absuche wurde der verletzte Mischling in der Anspacher Straße aufgefunden. Da das Tier im Sterben lag, wurde es durch einen weiteren Schuss von seinem Leiden erlöst.

Durch den Schusswaffengebrauch kam es zu keiner Zeit zu einer Gefährdung Unbeteiligter.

PM des PP Frankfurt / Main vom 26.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 7 bei Knüllwald/Hasselberg (Hessen): Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Am Samstag, 23.12.2017, 18:46 Uhr, ereignete sich auf der BAB 7, Gemarkung Knüllwald, Höhe Hasselberg, ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Ein Streifenwagen der Polizei stand auf dem Seitenstreifen der BAB 7, um einen zuvor stattgefundenen Verkehrsunfall aufzunehmen. Plötzlich kamen von hinten zwei weitere PKW angefahren, wobei der eine PKW dem anderen aufgefahren war. Durch das Auffahren wurde der auffahrende PKW abgewiesen und traf seitlich den Streifenwagen. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde ein 54-jähriger Polizeibeamter der Polizeiautobahnstation Baunatal, der zum Unfallzeitpunkt neben dem Streifenwagen stand, leicht verletzt. Der 30-jährige Fahrer des auffahrenden PKW wurde ebenfalls leicht verletzt, während die andere unfallbeteiligte 31-jährige Fahrerin zunächst in ihrem PKW eingeklemmt worden war. Sie konnte aus ihrem PKW befreit werden und wurde stationär in einem Kasseler Krankenhaus aufgenommen. Der 30-jährige Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 45.000,- Euro. Zur Klärung des genauen Unfallgeschehens wurde ein Unfallsachverständiger beauftragt. Die BAB 7 blieb im Bereich der Unfallstelle bis um 23:45 Uhr voll gesperrt.

PM des PP Nordhessen, Kassel, vom 24.12.2017

Allgemein Trauriges

B 44 bei Groß-Gerau (Hessen): Bei Unfallaufnahme verletzte Polizistin verstorben

Die bei einem Unfall auf der B 44 zwischen Groß-Gerau und Mörfelden verletzte Polizeibeamtin ist noch in den späten Abendstunden (18.12.17) ihren schweren Verletzungen erlegen und im Krankenhaus verstorben. Wir haben über den Unfall berichtet.

PM des PP Südhessen vom 19.12.2017

Bei einer Unfallaufnahme zu einem Wildunfall auf der B44 zwischen Mörfelden und Groß-Gerau wurde eine Polizeibeamtin am Montagabend (18.12.17) schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Polizeibeamtin gegen 18.45 Uhr von einem in Richtung Mörfelden fahrenden Pkw erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Die Streife von der Polizeistation Groß-Gerau war um 18.15 Uhr zu dem Unfall entsandt worden. Zur Klärung der Unfallursache ist derzeit ein Sachverständiger vor Ort. Die B 44 ist zwischen der Anschlussstelle Groß-Gerau Nord und dem Abzweig Worfelden voll gesperrt. Der 62 Jahre alte Pkw Fahrer aus Mörfelden wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock.

PM des PP Südhessen vom 18.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

B44 bei Groß-Gerau (Hessen): Schwerer Verkehrsunfall – Polizistin von Pkw erfasst

Symbolfoto

Bei einer Unfallaufnahme zu einem Wildunfall auf der B44 zwischen Mörfelden und Groß-Gerau wurde eine Polizeibeamtin am Montagabend (18.12.17) schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Polizeibeamtin gegen 18.45 Uhr von einem in Richtung Mörfelden fahrenden Pkw erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Die Streife von der Polizeistation Groß-Gerau war um 18.15 Uhr zu dem Unfall entsandt worden. Zur Klärung der Unfallursache ist derzeit ein Sachverständiger vor Ort. Die B 44 ist zwischen der Anschlussstelle Groß-Gerau Nord und dem Abzweig Worfelden voll gesperrt. Der 62 Jahre alte Pkw Fahrer aus Mörfelden wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock.

PM des PP Südhessen vom 18.12.2017

Allgemein KS Tragisch

Burgwald (Hessen): Mann verstirbt bei Festnahme

Am 08.12.2017 gegen 16:00 Uhr wurden über Notruf Streitigkeiten im sozialen Nahbereich in Ernsthausen (Gemeinde Burgwald) gemeldet. Aufgrund der durch die entsandte Streife vor Ort getätigten Wahrnehmungen wurde ein sofortiges Einschreiten erforderlich. Da die Situation weiter zu eskalieren drohte, musste eine männliche Person aufgrund massiver Widerstandshandlungen festgenommen werden. Diese verstarb aus bisher noch ungeklärten Gründen. Sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Die Staatsanwaltschaft Marburg sowie das Hessische Landeskriminalamt haben die Ermittlungen übernommen.

Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Gemeinsame PM der StA Marburg und des LKA Hessen vom 10.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Offenbach (Hessen): Unfall bei Blaulichtfahrt

Am Sonntagmorgen kollidierte ein Streifenwagen im Kaiserleikreisel mit einem Mercedes A-Klasse. Um 03.35 Uhr waren die Ordnungshüter mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatzort unterwegs. Von der Berliner Straße kommend fuhr der Einsatzwagen (Opel Zafira) im Baustellenbereich in den Kreisverkehr. Der Mercedes, der im Kreisel an einer Ampel bei Grünlicht anfuhr, krachte im Kreuzungsbereich mit dem Funkwagen zusammen. Sowohl die beiden Beamten als auch die 37-jährige Benzfahrerin und ihre 25- und 40-jährigen Mitfahrer wurden leicht verletzt. Die Polizei bittet Unfallzeugen, sich unter 069/8098-1234 zu melden.

PM  des PP Südosthessen vom 10.12.2017

Allgemein Ausrüstung

Polizei in Offenbach führt den Taser ein

Bildquelle: Polizei

Im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt die Polizei in Offenbach eine neuartige Waffe – das sogenannte „Distanz-Elektroimpulsgerät“ der Firma TASER, kurz DEIG genannt.

Mit dem Gerät soll die aktuell vorhandene Lücke zwischen dem Schlagstock und der Schusswaffe geschlossen werden; man spricht von einer „weniger letalen Waffe“, welche die Beamten des 1. Polizeireviers nun testen werden. Dort soll das Gerät zunächst zum Einsatz kommen.

Die Wirkungsweise von Elektroimpulsgeräten auf den Menschen und die möglicherweise auftretenden Risiken werden zwar geringer als die eines Schusswaffeneinsatzes eingeschätzt, bergen aber für die Einsatzkräfte ein erhöhtes Risiko. Daher sind spezielle taktische Konzepte erforderlich. Die hessische Polizei testet das Gerät bereits seit Mai 2017 beim Überfallkommando des Polizeipräsidiums Frankfurt, wo es erfolgreich eingesetzt wurde.

Seit Anfang November werden nun die ersten Beamtinnen und Beamten des 1. Polizeireviers an der Waffe ausgebildet.

Zur Funktionsweise lässt sich sagen, dass auf den Körper des Betreffenden ein Stromimpuls abgegeben wird, der diesen für eine kurze Zeit bewegungsunfähig macht. Dies ermöglicht den Polizeibeamten, den Angreifer schnell zu überwältigen, bevor der Einsatz einer Schusswaffe in Betracht käme.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass alleine die Androhung des Elektroimpuls-Gerätes so machen Angreifer zur Aufgabe bewogen hat, bevor sich eine Situation mehr und mehr zuspitzte. Alleine dadurch sollen die Beamten, die mit dem Gerät ausgerüstet werden, einen entscheidenden Vorteil erhalten.

PM des PP Südosthessen vom 13.11.2017

Allgemein KS

Fulda (Hessen): Unbekanntes Pulver auf Ladefläche/Kaffeemaschinen entwendet

Unbekanntes Pulver auf Ladefläche, Kaffeemaschinen entwendet Kalbach/Uttrichshausen – Ein bis jetzt unbekanntes gelb-weißes Pulver war auf der Ladefläche eines Lkw am heutigen frühen Vormittag auf dem Parkplatz der Rastanlage Uttrlichshausen in Fahrtrichtung Norden ausgetreten. Der Fahrer des Lastwagens meldete zunächst der Polizei, dass ihm von der Ladefläche etliche Kaffeemaschinen im Wert von mehreren Tausend Euro entwendendet wurden. Eine Streife der Polizei, die den Ladungsdiebstahl aufnehmen wollte, entdeckte den ausgelaufenen Stoff. Bei den Polizeibeamten löste die Substanz Reizungen auf der Haut aus. Die Beamten sind vorsorglich ins Krankhaus eingeliefert worden. Die Polizei sperrte die Stelle weiträumig ab und Fachkräfte der Feuerwehr wurden hinzugerufen. In Schutzanzügen reinigten die Einsatzkräfte die Stelle. Um welche Substanz es sich genau handelt, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr dürfte es sich vermutlich um keinen gefährlich Stoff handeln. Die Untersuchungen dazu dauern noch an.

PM des PP Osthessen vom 08.11.2017

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Zwei Tote nach Wohnungsbrand

Heute Nacht um 0:30 Uhr kam es in der Martin-Böff-Gasse zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem insgesamt sechs Personen leichtverletzt wurden und zwei Männer im Laufe der Nacht verstorben sind.

Sowohl bei der Polizei auch als auch in der Rettungsleitstelle gingen zahlreiche Anrufe ein, dass es in einer Wohnung im 1. Obergeschoss des 6-Familienhauses brennt. Als die erste Funkstreife am Haus eintraf, hatten sich bereits mehrere Hausbewohner in Freie gerettet.

Eine Frau mit ihren drei Kindern war durch die starke Rauchentwicklung in ihrer Wohnung im 2. Obergeschoss eingeschlossen. Kurzentschlossen gingen die beiden Beamten in das Haus und brachten die vier Personen sicher ins Freie. Sowohl die Familie, als auch die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten ambulant behandelt werden.

In der Brandwohnung konnte die Feuerwehr zwei bewusstlose Personen retten, den 64 Jahre alten Wohnungsinhaber und einen 36-jährigen Bekannten des Mannes. Beide kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser, wo sie im Laufe der Nacht verstarben.

Aufgrund der durch das Feuer und der damit einhergehenden starken Rauchentwicklung entstandenen Schäden können die Hausbewohner vorerst nicht zurück in ihre Wohnungen. Die Polizei hat das Haus versiegelt.

Vorbehaltlich weiterer Ermittlungen ist die betroffene Wohnung durch Ausbringen von Benzin vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Am Montag werden die Brandermittler der Kriminalpolizei genaue Untersuchungen zur Brandursache durchführen. Die Ermittlungen zur Todesursache der beiden verstorbenen Männer hat das Kommissariat 11 übernommen.

Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf rund 300.000 Euro.

PM des Frankfurt am Main vom 04.11.2017

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt-Gallus (Hessen): Schwerer Verkehrsunfall

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, gegen 01.25 Uhr, befuhr ein 43-jähriger Taxifahrer mit seinem Mercedes die Mainzer Landstraße in stadtauswärtiger Richtung. Zum gleichen Zeitpunkt war ein Mercedes Sprinter der Frankfurter Polizei mit eingeschalteten Sondersignalen auf der Mainzer Landstraße ebenfalls in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Der Sprinter fuhr dabei auf den Gleisen in der Fahrbahnmitte.

An der Kreuzung zur Schwalbacher Straße wollte der Taxifahrer verbotswidrig nach links abbiegen, wodurch es zum Zusammenstoß mit dem Polizeifahrzeug kam. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 45.000 EUR, an der Lichtzeichenanlage, mit der der Sprinter kollidierte, in Höhe von etwa 6.000 EUR.

PM des PP  Frankfurt am Main vom 29.10.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS

hessenschau.de: Suizidabsichten geäußert – Wollte Alsfelder von Polizei erschossen werden?

Es scheint Hinweise darauf zu geben, dass der 54-Jährige in Alsfeld eventuell einen Suicide by cop begehen wollte. Wir berichteten hier.

Online-Artikel, 25.10.2017
http://www.hessenschau.de/panorama/wollte-alsfelder-von-polizei-erschossen-werden,alsfeld-schuetze-100.html

 
Aus Sicht von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. eine schlimme Form von Gewalt gegen Polizisten.
 
Wir wünschen den eingesetzten Beamten weiterhin alles Gute, eine gute Verarbeitung des Einsatzes, jeden nur erdenklichen Rückhalt und auch eine faire Berichterstattung und Kommentierung in den Sozialen Netzwerken.
Allgemein

Frankfurt-Westend (Hessen): Tumult auf der Frankfurter Buchmesse

Symbolfoto

Am Samstagnachmittag, gegen 17 Uhr, kam es zu einem Tumult bei einer Podiumsdiskussion in der Halle 4.2 an dem Stand C96 der Frankfurter Buchmesse, dies war jedoch nicht das erste Vorkommnis. In den Tagen zuvor kam es bereits zu vereinzelten Provokationen zwischen „politisch links“ und „politisch rechts“ gerichteten Besucherinnen und Besuchern und Standbetreibern. In einem Fall endete die Provokation in einer tätlichen Auseinandersetzung.

Diese Störaktionen wiederholten sich schließlich im Rahmen der gestrigen Podiumsdiskussion. Die Diskussion wurde zunächst durch laute Zwischenrufe und das Hochhalten von Plakaten immer wieder gestört. Es wurde auch von vereinzelten Handgreiflichkeiten berichtet.

Kurz nach Beginn der Podiumsdiskussion war die Stimmung bereits derart aufgeheizt, dass eine Vertreterin der Buchmesse bereits überlegte, die Veranstaltung zu beenden. In der Zwischenzeit hatte sich eine Menschentraube von etwa 400 Personen aus beiden Lagern gebildet. Der Lärmpegel war derart hoch, dass keine Möglichkeit bestand, die beiden Lager mit Durchsagen zu beruhigen. Stattdessen heizte sich die Stimmung immer weiter auf, eine Eskalation drohte. In diesem Zusammenhang kam es dann zunächst zu einer vorläufigen Festnahme von zwei Personen durch die Polizei. Ein 34-jähriger, der sich zuvor an Protesten beteiligte, beobachtete die Festnahme und versuchte, zu intervenieren. Dies wiederrum sah ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens der Messe und schritt ein. Der 34-Jährige wurde ebenfalls vorläufig festgenommen, angezeigt und erhielt ein Hausverbot. Eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Sicherheitsmitarbeiter wurde zwischenzeitlich durch den 34-Jährigen bei dem 17. Polizeirevier erstattet.

Die Situation beruhigte sich zunächst. Gegen 18.30 Uhr kam es an dem Stand C96 zu einer zweiten lautstarken Konfrontation. Dieses Mal zwischen etwa 200 Personen. Die Auseinandersetzungen waren ausschließlich verbaler Art; es wurde niemand verletzt. Die Veranstaltung endete letztendlich um 19 Uhr. In der Nacht kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen.

Die Polizei hat die Eskalationen mit Videoaufzeichnungen umfangreich dokumentiert, um eine unmittelbare Strafverfolgung zu gewährleisten. Die Auswertung hat bereits begonnen, die Ermittlungen, insbesondere im Hinblick auf mögliche strafbare Propagandarufe, laufen auf Hochtouren: „Wir werden alle Straftaten, die uns bekannt geworden sind und in der Zukunft noch bekannt werden oder durch uns selbst ermittelt werden, konsequent verfolgen.“, sagte Carina Lerch, die Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Frankfurt.

Die Polizei bittet Messebesucher, die eine Anzeige erstatten möchten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

PM des PP Frankfurt / Main vom 16.10.2017

Allgemein Bravo Fahndung

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Konzertierte Durchsuchungsmaßnahmen und Festnahmen

Symbolfoto

In einer heute durchgeführten konzertierten Aktion haben italienische und deutsche Ermittler eine kriminelle Gruppierung zerschlagen, deren Ziel es unter anderem war, ein Werttransportfahrzeug im südwestdeutschen Raum zu überfallen und zu berauben. Mitglieder der Gruppierung hatten sich bereits mit der Planung der Tat in Deutschland befasst und mit konkreten Vorbereitungen begonnen.

Hintergrund der Ermittlungen sind Erkenntnisse der süditalienischen Polizeidienststellen in Salerno und Foggia. Die italienische Polizei hatte unter Leitung der Staatsanwaltschaft in Nocera Inferiore Informationen über die tatverdächtige Gruppierung zusammengefasst und die deutschen Behörden im Rahmen des internationalen polizeilichen Nachrichtenaustauschs informiert. Aus diesem Grund organisierte das Bundeskriminalamt Anfang Juni eine Besprechung, an der Kriminalbeamte aus beiden Ländern teilnahmen.

Demzufolge ermittelt die Polizei in Salerno und Foggia seit Anfang des Jahres gegen die Tätergruppierung, der die professionelle Begehung von Raubüberfällen zur Last gelegt wird. Dabei sei es in Italien auch zu Schusswechseln mit Sicherheitskräften gekommen, bei denen offenbar vollautomatische Waffen eingesetzt wurden. Die italienischen Stellen hatten ihre Ermittlungen ausgeweitet und schließlich um den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung ergänzt.

Die beim Bundeskriminalamt ausgetauschten Informationen führten zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bei der Staatsanwaltschaft Koblenz. Die Ermittlungen sind sodann der Kriminaldirektion Koblenz übertragen worden. Die sehr aufwändigen und komplexen Untersuchungen und Maßnahmen führten schließlich zu der heutigen von einer Koordinierungsstelle in Rom sowie durch Eurojust und Europol in Den Haag betreuten gemeinsamen Durchsuchungs- und Festnahmeaktion.

Hierbei sind in Italien 22 Durchsuchungen durchgeführt worden und 15 Festnahmen erfolgt.

Die Kriminaldirektion Koblenz hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft die Maßnahmen gegen die in Deutschland ansässigen Tatverdächtigen durchgeführt. Dabei sind unter Beteiligung von Spezialeinheiten und in Zusammenarbeit mit hessischen Kriminaldienststellen mehrere Wohnungen und die Arbeitsstellen von 2 Tatverdächtigen im Großraum Koblenz, Frankfurt und in der Region Mittelhessen durchsucht worden. 1 Person wurde festgenommen.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sowie zum Schutz der noch ausstehenden weiteren Ermittlungen gegen die als äußerst gefährlich eingestuften Mitglieder der kriminellen Gruppe können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen erfolgen.

PM des PP Koblenz vom 09.10.2017

Allgemein

Niestetal (Hessen): LKW-Panne lässt per Haftbefehl Gesuchten auffliegen

Ein geplatzter Kühlerschlauch wurde am gestrigen Dienstagmittag im Niestetaler Ortsteil Heiligenrode einem 33-Jährigen aus Burkina Faso zum Verhängnis. Anwohner der Straße „In den Müllerwiesen“ brachten die Beamten des Polizeireviers Kassel-Ost auf die Spur des per Haftbefehl Gesuchten. Sie meldeten einen Sattelzug, der verbotenerweise in den dortigen Feldweg gefahren war, daraufhin stehenblieb und dort für Verkehrsbehinderungen sorgte. Die Beamten schauten sich den gemeldeten Sattelzug mit tschechischen Kennzeichen näher an und befragten die drei anwesenden Männer, die mit dem Lastzug unterwegs waren. Die Männer gaben an, dass sie ein defekter Kühlerschlauch zum Anhalten zwang. Sie waren ursprünglich auf der A 7 unterwegs und verließen die Autobahn an der Anschlussstelle Kassel – Nord und landeten auf der Suche nach einem geeigneten Standort auf dem Feldweg. Bei der Überprüfung der drei Männer stellte sich heraus, dass einer per Haftbefehl gesucht wurde. Aus dem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg aus dem Jahr 2014 ging hervor, dass der 33-Jährige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt wurde. Nun musste sich der 33-Jährige entscheiden, ob er für 65 Tage in Haft geht oder eine Strafe in Höhe von 1.300,- Euro bezahlt. Der Gesuchte entschied sich für Letzteres und konnte später, nachdem Angehörige den Betrag auf das Konto der Justizbehörde überwiesen hatten und dies auch nachwiesen, wieder die Dienststelle des Polizeireviers Ost verlassen. Da der Sattelzug nahezu zeitgleich wieder repariert war, konnten die Männer ihre Fahrt zurück auf die Autobahn und anschließend in Richtung ihres Zielortes in Belgien fortsetzen.

PM des PP Nordhessen vom 30.08.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Frankfurt / Main (Hessen): Banner „Für jedes Stadionverbot…Bulle Tod!“; Abschluss der Ermittlungen

Während der Bundesligabegegnung Eintracht Frankfurt gegen den FC Augsburg am 22.04.2017 wurde in Block 40 ein Banner mit der Aufschrift:

„Für jedes Stadionverbot…Bulle Tod!“

öffentlichkeitswirksam präsentiert. Hierzu vermummten sich, unter dem Schutz einer großen Fahne, mehre Personen, die schließlich das Banner hervorholten und ausbreiteten.

Bereits unmittelbar nach dem Vorfall erreichten die Polizei E-Mails sowie mehrere Postings über die sozialen Netzwerke, in denen Fans ihre Missachtung über die Geschehnisse zum Ausdruck brachten. Zudem sorgte die Botschaft des Banners in Polizeikreisen für große Betroffenheit.

Durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde seinerzeit ein Ermittlungs-verfahren gem. § 126 StGB (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten) eingeleitet.

Im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen konnte eine tatverdächtige Person ermittelt werden. Mittlerweile ist das polizeiliche Ermittlungsverfahren abgeschlossen und der Vorgang an die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main übersandt worden. Darüber hinaus wurden die Personalien des identifizierten Täters auf Bitten von Eintracht Frankfurt an den Verein weitergeleitet.

PM des PP Frankfurt / Main vom 30.08.2017

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Urteil wegen Polizistenmordes in Haiger rechtskräftig

Symbolfoto

Beschluss vom 15. August 2017 – 2 StR 222/17

Das Landgericht Limburg an der Lahn hat den Angeklagten u.a. wegen Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord sowie gefährlicher Körperverletzung zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts fuhr der Angeklagte am 24. Dezember 2015 in einem Regionalzug ohne Fahrschein. Nachdem der Zugbegleiter eine Polizeistreife hinzugerufen hatte, tötete der Angeklagte einen Polizeibeamten mit mehreren Messerstichen und verletzte dessen Kollegen schwer; er handelte dabei aus Hass auf Polizeibeamte.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die gegen dieses Urteil gerichtete Revision des Angeklagten durch Beschluss vom 15. August 2017 als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

LG Limburg (Lahn) 2 Js 59526/15 – 2 Ks

PM des BGH vom 28.08.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Waldems (Hessen): Feuerwehrmann beleidigt und verletzt

Am Dienstagmorgen war die Bundesstraße 275, im Bereich Waldems, aufgrund einer Ölspur voll gesperrt. Nachdem die Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch in der Nacht bereits eine Vielzahl von Einsätzen, aufgrund des vorangegangen Unwetters, zu bewältigen hatten, regelte ein Feuerwehrmann den aus Waldems-Reichenbach kommenden Verkehr. Dabei forderte der 48 – jährige Feuerwehrmann unter anderem einen VW-Fahrer zum Halten auf.
Dieser Aufforderung kam der Fahrer, nach Auskunft des Feuerwehrmannes, zwar wiederwillig nach, fuhr ihm jedoch über den Fuß. Damit nicht genug beleidigte der Fahrer, der mit der Sperrung offensichtlich nicht einverstanden war, den Feuerwehrmann mehrmals.
Im Anschluss fuhr er zweimal gegen das Schienbein des Geschädigten, als dieser sich das Kennzeichen des Autos notierte. Der Feuerwehrmann wurde dabei glücklicherweise nicht verletzt erstattete aber Anzeige bei der Polizei gegen den VW-Fahrer.

PM des PP Westhessen vom 02.08.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Kassel (Hessen): Sachbeschädigung an Notarztwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes

Am heutigen Montag, 24.07.2017, gegen 17:50 Uhr, wurde ein im Einsatz befindlicher Notarztwagen, welcher im Bereich Neue Fahrt 11 in Kassel abgestellt war, beschädigt. Die Besatzung des Notarztwagens befand sich in unmittelbarer Nähe bei einem medizinischen Notfall, als ein 26-jähriger Mann einen Gullydeckel aus einem Regenablauf am Fahrbahnrand entnahm und diesen durch die geschlossene Scheibe der Fahrertür ins Innere des Fahrzeuges warf. Am Fahrzeug entstand hierbei ein Sachschaden in Höhe von ca. 600 Euro (Scheibe der Fahrertür sowie Bedienelemente im Bereich der Mittelkonsole). Der Täter wartete anschließend die Rückkehr der Besatzung des Notarztwagens sowie das Eintreffen der Polizei ab und ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Mann war nicht alkoholisiert und wurde nach erfolgter Personalienfeststellung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß entlassen. Er muss sich nun wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel verantworten.

PM des PP Nordhessen vom 24.07.2017

Allgemein Bravo

Offenbach (Hessen): Falsche Polizisten festgenommen

Gekennzeichnet als Polizisten marschierten am Freitagnachmittag zwei junge Männer in der Brandenburger Straße von Haus zu Haus und klingelten bei Anwohnern. Die sich den Bürgern als vermeintliche „Kriminalbeamte“ vorstellenden Herren trugen T-Shirts und Armbinden mit Aufdruck „Polizei“ sowie am Hosengürtel echtaussehende Pistolen.
Misstrauische Bewohner alarmierten daraufhin die Polizeileitstelle, die sofort echte Ordnungshüter zur Beendigung des Treibens entsandte.
Derweil wurde einer der beiden falschen „Kollegen“ von einem Anwohner in der Brandenburger Straße festgehalten und den eintreffenden Streifen übergeben. Der Komplize, der zunächst das Weite gesucht hatte, wurde nach kurzer Fahndung eingefangen. Was die beiden 17- und 20-jährigen Offenbacher, die Soft Air Pistolen bei sich trugen, mit ihrem Auftreten im Schilde führten, war zur Berichtszeit noch unklar und bedarf eingehender Ermittlungen. Eine Anzeige wegen Amtsanmaßung wurde erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten entlassen. Die Polizei bittet Bürger, die mit den „falschen Polizisten“ in Kontakt kamen, sich unter 069/8098-1234 zu melden.

PM des PP Südosthessen vom 22.07.2017

Allgemein Bravo Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Eschwege (Hessen): Betrug – falscher Polizeibeamter

Der Polizeidirektion Werra-Meißner gelang es am vergangenen Freitag, 14.07.17 einen 30-jährigen aus Bremen festzunehmen, der im Zuge einer Geldübergabe durch Beamte des MEK Kassel festgenommen werden konnte.

Vorausgegangen war ein Anruf eines angeblichen Polizeihauptkommissars Schulz am Nachmittag des 12.07.17, der ein älteres Ehepaar (74 und 78 Jahre alt) in Eschwege telefonisch kontaktierte. Nach üblicher Masche erwähnte der Anrufer die Festnahme eines Pärchens, bei dem neben Diebesgut auch eine Liste mit Namen – so auch die Namen des Ehepaares – aufgefunden wurde. Da man offensichtlich Ziel von Einbrechern sei, erkundigte sich der falsche Polizeibeamte nach Wertsachen, wie Bargeld und Schmuck. Unter anderem erschien dabei im Display die Telefonnummer „01110“. Dem Anrufer gelang es zunächst glaubhaft zu vermitteln, dass es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt. Im Zuge weiterer Telefonate forderte er zunehmend, dass verfügbares Geld von einem Kreditinstitut abgeholt und übergeben werden sollte. In dieser Phase verhielt sich das Ehepaar vollkommen richtig, indem sie die „echte“ Polizei informierte. Die Beamten des zuständigen Kommissariats 20 der Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen und führten „Regie“ bei den weiteren Anrufen des angeblichen Kommissars. So wurde am vergangenen Freitagvormittag eine Geldübergabe im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße/Moritz-Werner-Straße in Eschwege vereinbart, die zur erwähnten Festnahme führte. In diesem Zusammenhang wurden auch Verkehrskontrollen zwischen 12:40 Uhr und 14:15 Uhr im Bereich „Weidenhäuser Kreuz“ und „Hoheneicher Rondell“ durchgeführt.

Der 30-jährige macht bei der Polizei keine Angaben, gegen ihn wurde Untersuchungshaftbefehl beantragt, der in der Folge auch erlassen wurde.

Ausdrücklich gelobt werden soll nochmals das vorbildliche Verhalten des betroffenen Ehepaares, das rechtzeitig den Betrug erkannte und auch die Polizei informierte.

Die Polizeidirektion Werra-Meißner möchte daher nochmals auf folgende Präventionstipps hingewiesen:

– keine persönlichen Daten oder Angaben zu Lebensverhältnissen preisgeben
– niemals Angaben zu Wertsachen (in der Wohnung)/ Vermögenswerten machen
– Polizeibeamte fragen nicht nach persönlichen Geldverstecken
– Ebenso stellen Polizeibeamte kein Bargeld oder andere Wertsachen vorsorglich sicher
– Sofern man sich beim Telefonat unter Druck gesetzt fühlt, das  Gespräch beenden und die örtliche Polizei informieren/ nachfragen
– Keinen fremden Personen Wertsachen übergeben
– Die Polizei ruft niemals unter der 110 oder ähnliche Nummern – wie in vorstehendem Fall – an.

PM der POL Eschwege vom 18.07.2017

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Idstein/Dasbach (Hessen): Polizist von freilaufenden Ochsen verletzt

Am Donnerstagvormittag wurde ein Polizist von einem freilaufenden Ochsen verletzt. Der Idsteiner Polizei wurde gegen 11.00 Uhr ein freilaufender Ochse im Bereich der L 3026 zwischen Idstein und Dasbach gemeldet. Als eine Polizeistreife fast unmittelbar nach der Mitteilung vor Ort eintraf, wurde einer der beiden Beamten von dem Tier angegriffen und verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Glücklicherweise erlitt der Beamte keine schwerwiegenden Verletzungen. Um eine weitere vom Ochsen ausgehende Gefahr abzuwenden, musste das Tier mit mehreren Schüssen erschossen werden.
Der Tierhalter wurde verständigt. Wie das Tier von seiner Weide ausbrechen konnte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Es wurden Spuren am Tatort gesichert und ein Polizeihubschrauber angefordert, um Luftaufnahmen zu fertigen. Die Landesstraße war für die Zeit der polizeilichen Maßnahmen bis ca. 12.35 Uhr gesperrt.

PM des PP Westhessen vom 13.07.2017

Allgemein

Echzell (Hessen): Ehepaar tot in Wohnhaus aufgefunden

Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es am späten Mittwochabend in einem Wohnhaus in Echzell zu einem erweiterten Suizid. Offenbar hatte der 57 jährige Hausbewohner, der zuletzt als Polizeibeamter in Gießen tätig war, zunächst seine 46-jährige Ehefrau erschossen und danach sich selbst mit einer Schusswaffe getötet. Als Hintergrund der Tat werden Eheprobleme angenommen.

Gegen 23.10 Uhr hatte ein Zeuge bei der Leitstelle eine Familienstreitigkeit in Echzell gemeldet. Die wenig später am Tatort eintreffende Polizeistreife konnte den 57 Jährigen noch durch ein Kellerfenster sehen und versuchte, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Trotz einer zielgerichteten Ansprache erschoss sich der Polizeibeamte in dem Kellerraum.

Im Anschluss wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt und der Tatort versiegelt. Die Tatwaffe, eine Pistole, konnte sichergestellt werden.

Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft.

PM des PP Mittelhessen vom 26.05.2017

Allgemein Kritik

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Nach Tod bei Räumungseinsatz – Warum starb Savas K.?

„Während einer polizeilichen Räumung in Frankfurt stirbt ein Deutsch-Türke in seiner Wohnung. Im Internet bekommt der Fall viel Aufmerksamkeit: Viele Türken unterstellen Fremdenfeindlichkeit.“

Online-Artikel, 18.06.2017
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/bei-raeumung-verstorbener-mann-war-psychisch-krank-15064609.html

Allgemein Personalsituation

Frankfurter Allgemeine: Landkreis Offenbach – Polizei ist überlastet

„Unbesetzte Stellen, Überstunden, viele Krankheitstage: Die Polizei im Landkreis Offenbach ist überlastet. SPD-Abgeordnete kritisieren die hohe Arbeitsbelastung, der Polizeipräsident widerspricht.“

Online-Artikel, 16.06.2017
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/polizei-im-landkreis-offenbach-ueberlastet-15062843.html

Allgemein Tragisch Trauriges

Frankfurt (Hessen): 42-Jähriger während Polizeieinsatz verstorben

Im Rahmen eines Einsatzes einer Streife in der Josef-Fenzl-Straße kam es zu einem medizinischen Notfall.

Trotz der sofortigen Reanimationsmaßnahmen verstarb der 42-Jährige vor Ort.

Die hiesige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

 

PM des PP Frankfurt / Main vom 02.06.2017

Am 01.06.2017 verstarb ein 42jähriger Mann im Rahmen eines Polizeieinsatzes in Frankfurt-Höchst. Hintergrund des Einsatzes war eine durch die Ehefrau des später Verstorbenen initiierte Räumungsklage, die durch das AG Frankfurt am Main bestätigt und am 01.06.2017 mithilfe eines Gerichtsvollziehers vollstreckt werden sollte. Da der Verstorbene in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war, als aggressiv, gewalttätig und psychisch auffällig galt, wurde durch den Gerichtsvollzieher polizeiliche Unterstützung im Rahmen der Amtshilfe erbeten.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es im Verlauf der Festnahme zu einem medizinischen Notfall. Offenbar kollabierte die Person und verstarb trotz unmittelbar initiierter Rettungsmaßnahmen vor Ort.

Das Hessische Landeskriminalamt, als externe und neutrale Dienststelle, ermittelt aktuell den genauen Ablauf des polizeilichen Einsatzes. Die diesbezüglichen Maßnahmen dauern noch an. Solange diese nicht abgeschlossen sind, können keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Gemeinsame PM der StA Frankfurt / Main und des LKA Hessen vom 07.06.2017

Allgemein Ausrüstung

Echo: Zahl der Attacken auf Polizisten nimmt auch in Darmstadt zu / Hoffnung auf Bodycam

„Anruf auf der Wache: Zwei Männer pöbeln in einer Gaststätte herum, belästigen Gäste. Auf den Hausverweis reagieren sie nicht. Die Polizei möge bitte für Ordnung sorgen. Das klingt nach einem Routineeinsatz. Zwei Streifen machen sich auf den Weg zum Schauplatz in der Landgraf-Georg-Straße – nicht ahnend, dass der Routineeinsatz zur echten Herausforderung werden würde.“

Online-Artikel, 29.05.2017
http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/zahl-der-attacken-auf-polizisten-nimmt-auch-in-darmstadt-zu–hoffnung-auf-bodycam_17927019.htm

Allgemein potentielles Fehlverhalten Urteil

Frankfurter Allgemeine: Ohrfeige bei Personenkontrolle – Hand ausgerutscht: Polizist muss 2500 Euro zahlen

„Während einer Personenkontrolle ist einem Polizisten die Hand ausgerutscht – die Backpfeife traf einen Betrunkenen. Nun muss der Beamte 2500 Euro zahlen.“

Online-Artikel, 22.05.2017
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/polizist-muss-fuer-backpfeife-2500-euro-zahlen-15028076.html

Allgemein

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Ein halbes Jahr BAO-Bahnhofsgebiet

Es sind nun sechs Monate vergangen, seitdem die Polizei Frankfurt die BAO-Bahnhofsgebiet ins Leben rief, um die Kriminalität im Bahnhofsviertel zurückzudrängen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Was wurde in dieser Zeit geschafft?

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, einen durchschnittlichen Tag bei der BAO ins Auge zu fassen:

Täglich werden im Bahnhofsgebiet 210 Personen kontrolliert. Davon wird gegen jede neunte Person eine Anzeige gefertigt, nämlich 24 am Tag. Daraus entstehen allein 13 Strafanzeigen wegen Betäubungsmittelverstößen und vier wegen aufenthaltsrechtlicher Delikte. Etwa zehn Personen werden wegen weiterer polizeilicher Maßnahmen vorübergehend mit auf die Dienststelle genommen und vier Personen werden verhaftet.

Zusammengenommen hat die Frankfurter Polizei rund 100.000, mit der Bereitschaftspolizei sogar 130.000 Einsatzstunden geleistet. Während dieser Zeit haben die Beamtinnen und Beamten durch die großangelegten Kontrollen und die verdeckt geführten Ermittlungen 4300 Anzeigen gefertigt und insgesamt über 14 kg Rauschgift sichergestellt (240g Crack, 520g Kokain, 700g Heroin, 7,7kg Marihuana, 1,7kg Haschisch und 3,2kg Amphetamin).

Unabhängig von diesen Erfolgen war es möglich, die Strukturen der Szene aufzuhellen und täterorientierte Ermittlungsverfahren einzuleiten. Es gibt nicht mehr den offenen Handel in der Form von großen und aggressiven Dealergruppen auf der Straße. Die Szene wurde verkleinert und hält sich zudem sehr viel seltener in der B-Ebene des Hauptbahnhofs auf. Darüber hinaus konnten entscheidende Erfolge bei der Straßen- und Allgemeinkriminalität erlangt werden, denn Fälle von Diebstahl aus Gaststätten und Hotels wurden um 49 Prozent, Taschendiebstahl um 44 Prozent, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 43 Prozent, gefährliche Körperverletzungen um 23 Prozent und Widerstände gegen Vollzugsbeamte um 35 Prozent reduziert.

Trotz dieser Erfolge kann eine nachhaltige Verbesserung der Situation nicht alleine auf den Bemühungen der Polizei erreicht werden. Eine ganzheitliche Betrachtung ist gefragt und deswegen setzt die Polizei Frankfurt auch zukünftig auf die eng verzahnte Zusammenarbeit aller beteiligten Kooperationspartner.

Polizeipräsident Gerhard Bereswill ergänzt: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, im Lichte unserer Erfolge der Leiterin der BAO, Frau Claudia Rogalski, und den weiteren Kolleginnen und Kollegen, die für diese positive Entwicklung maßgeblich verantwortlich sind, meinen Dank auszusprechen. Die Arbeit in der BAO ist ein gewaltiger Kraftakt für alle Beschäftigten in unserer Behörde und es erfüllt mich mit Stolz, diesen höchst motivierten Beamten vorstehen zu dürfen.“

PM des PP Frankfurt / Main vom 24.05.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

FNP: Fall vor Langener Amtsgericht – Nach Attacke auf Polizisten: Angeklagter verhöhnt Beamte im Gerichtssaal

„Wer sich die Buchstaben „ACAB“ tätowieren lässt, von dem ist nicht zu erwarten, dass er der Polizei gegenüber wohlgesonnen ist. Dementsprechend verhielt sich ein mit diesem Kürzel „geschmückter“ Angeklagter vor dem Langener Amtsgericht. Bei einer Verkehrskontrolle war er mit den Beamten aneinandergeraten.“

Online-Artikel, 10.05.2017
http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Nach-Attacke-auf-Polizisten-Angeklagter-verhoehnt-Beamte-im-Gerichtssaal;art688,2615998

Allgemein Kritik

hessenschau.de: Ausweiskontrolle eskaliert: Polizist schlägt zu – Verfahren gegen Geldbuße eingestellt

Das Landgericht Fulda stellte ein Verfahren gegen einen Polizeibeamten ein, der im April 2015 während einer Personenkontrolle einem 36-Jährigen grundlos einen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben soll.

Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung einer Geldauflage von 1.500 Euro eingestellt.

Online-Artikel vom 03.05.2017
http://hessenschau.de/panorama/gegen-geldauflage-verfahren-gegen-polizist-eingestellt,polizist-verfahren-eingestellt-100.html

Allgemein

Frankfurter Rundschau: Blockupy-Proteste in Frankfurt – Polizei war überfordert

„Innenminister Beuth räumt ein, dass eine Beweissicherung bei Krawallen von EZB-Gegnern vor zwei Jahren kaum möglich gewesen sei.“

Online-Artikel, 21.04.2017
http://www.fr.de/frankfurt/blockupy-proteste-in-frankfurt-polizei-war-ueberfordert-a-1263833

 

Interessante Überschrift – wer hat nochmal die Krawalle angezettelt? Aber Hauptsache, man kann der Polizei wieder mal verbal einen überziehen, ne?

Allgemein

Polizei Hessen: Hunderte von Zuschriften bei der „DANKE-Aktion“ der HNA für die Polizei

https://www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/95b/broker.jsp?uCon=22c30937-3962-ab51-ac97-fb270ef798e7&uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59&uMen=95b70ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046

 

Geht doch!

Allgemein

Frankfurter Rundschau: Polizei – Kein „Racial Profiling“

„Hessens Innenminister Beuth berichtet über vereinzelte Klagen über Racial-Profiling-Maßnahmen der Polizei, hält sie aber nicht für begründet.“

Online-Artikel, 02.04.2017
http://www.fr.de/rhein-main/polizei-kein-racial-profiling-a-1253990

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Verkehrsunfall

Am Samstag, den 18. März 2017, gegen 01.30 Uhr, war ein Funkwagen der Frankfurter Polizei aus Richtung Miquelallee auf der Eschersheimer Landstraße unterwegs mit Sondersignalen. Zum gleichen Zeitpunkt war ein Mercedes-Benz Axor der Frankfurter Feuerwehr ebenfalls mit Sondersignalen auf dem Marbachweg aus Richtung Eckenheimer Landstraße unterwegs.

Als beide Wagen in den Kreuzungsbereich Eschersheimer Landstraße/Marbachweg einbogen, kam es zum Zusammenstoß. Der 26-jährige Fahrer des Streifenwagens, eines Mercedes-Benz Vito, wurde schwer verletzt, sein 23-jähriger Beifahrer leicht. Der 30-jährige Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges und dessen 56-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls leicht verletzt. Die beteiligten Personen wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht.

Der insgesamt bei dem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf etwa 30.000 EUR.

PM des PP Frankfurt / Main vom 19.03.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bad Hersfeld (Hessen): Tödlicher Verkehrsunfall

Am Sonntag, 19.03.2017, 11.05 Uhr befuhr die Fahrzeugführerin eines VW Polo die B 27 von Bad Hersfeld in Richtung Ludwigsau. Auf regennasser Fahrbahn verlor sie nach dem Ortsausgang Bad Hersfeld aus unbekannten Gründen auf einer Bahnüberführungsbrücke die Kontrolle über ihren Pkw und schleuderte auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit ihrer Beifahrerseite frontal mit einem entgegenkommenden BMW. Die 20 jährige Polo Fahrerin aus Rotenburg wurde bei dem Anprall tödlich verletzt. Der 22 jährige BMW Fahrer aus Bebra ist Angehöriger der Bundespolizei und war auf dem Weg zu seiner Dienststelle in Frankfurt. Er wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 20.000 EUR. Zur Erforschung der Unfallursache wurde ein Gutachter vor Ort tätig. Die Unfallstelle ist zwischenzeitlich geräumt, bleibt aber weiterhin für notwendige Reinigungsarbeiten bis gegen 17.00 Uhr voll gesperrt.

PM des PP Osthessen vom 19.03.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Autobahnkreuz Wiesbaden / BAB 3 (Hessen): Polizeibeamte bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Am Montagnachmittag, gegen 17:30 Uhr, ereignete sich im Bereich des Autobahnkreuzes Wiesbaden ein Verkehrsunfall, bei dem ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit einem LKW zusammenstieß. Die zwei Polizeibeamten waren, im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Einsatzhorn, auf dem Weg zum Einsatzort. Beim Auffahren von der BAB

66 auf die BAB 3 in Richtung Würzburg, geriet der PKW ins Schleudern und prallte gegen einen auf der Durchgangsfahrbahn fahrenden LKW.

Durch den Zusammenstoß wurde sowohl der 33-jährige Fahrer des Einsatzfahrzeuges, als auch seine 36-jährige Beifahrerin leicht verletzt und in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Außerdem entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000,- Euro, wobei der LKW nur leicht beschädigt wurde.

PM des PP Westhessen, PD Main-Taunus, PASt Wiesbaden, vom 21.02.2017