Tag Archives: Harter Einsatz

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Hameln (Niedersachsen): Tragischer, spielerischer Leichtsinn -Kind stirbt nach Kontakt mit Bahnoberleitung

Am Freitagnachmittag (07.09.2018) kam es im Bereich der Bahngleise an der Hamelner Prinzenstraße zu einem tödlichen Unfall, nachdem ein 10-jähriger Junge beim Spielen an die Oberleitung gefasst hatte.

Gegen 16.40 Uhr rief eine Zeugin über Notruf die Rettungsleitstelle, nachdem zwei Kinder ihr zugerufen hatten, dass ihr Freund verunglückt sei. Die 48-Jährige hatte zuvor einen lauten Knall gehört und hatte sich daraufhin in ihrer Wohnung an ein Fenster begeben, von wo aus sie die Kesselwagen und die beiden Kinder auf den Gleisen hatte sehen können.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Hameln, welcher kurze Zeit später am Unglücksort eintraf, konnte nur noch den Tod des 10-jährigen Jungen feststellen.

Über den Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde zeitgleich mit der Alarmierung des Rettungsdienstes die Notabschaltung der Oberleitungen veranlasst. Da zunächst nicht klar war, in welchem Bereich sich der Unfall zugetragen hatte, wurde der Strom für den gesamten Bahnhofsbereich abgeschaltet. In der Zeit von 16.44 Uhr bis 17.07 Uhr lag der Bahnverkehr daher lahm. Nachdem klar war, dass sich der tödliche Unfall auf einem Kesselwagenabstellgleis im Bereich der Prinzenstraße ereignet hatte, wurde der Bahnverkehr wieder freigegeben.

Die beiden Kinder, zwei Jungs, welche augenscheinlich zuvor mit dem verunfallten Jungen gespielt hatten, konnten nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Die 48-jährige Mitteilerin gab jedoch gegenüber den Polizeibeamten an, dass eines der Kinder ihr gesagt habe, dass der 10-jährige Hamelner auf einem Kesselwagen gespielt habe. Er sei gestolpert und habe sich an der Oberleitung festgehalten. Dabei habe er einen Stromschlag bekommen und sei vom Kesselwagen gestürzt.

Anhand der Verletzungen des verstorbenen Kindes wird davon ausgegangen, dass sich der Unfall so zugetragen hat, wie von der Frau berichtet wurde.

Während der Unfallaufnahme erschienen die Eltern des verunglückten Jungen, sowie weitere Familienangehörige am Unfallort. Auf Wunsch des Vaters wurde dieser zum Leichnam seines Sohnes gelassen. Eine Angehörige brach am Unglücksort zusammen, nachdem sie vom Tod des Jungen erfuhr. Sie musste vor Ort medizinisch versorgt werden.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 08.09.2018

 

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

BAB A4 bei Chemnitz (Sachsen): Vermutlicher Täter nach Verfolgungsfahrt durch Polizei verunfallt und schwer verletzt

Ein 26-jähriger polnischer Staatsbürger verunfallte am Montagmorgen (06.08.),gegen 05:10 Uhr, auf der Bundesautobahn A4 bei Hainichen in Sachsen, mit einem 320 GT BMW. Der Firmenwagen war in der Nacht zum Montag im Bad Hersfelder Stadtteil Heenes gestohlen worden.

Polizeibeamten fiel der Wagen dann am frühen Morgen auf der BAB 4 auf und sollte kontrolliert werden. Dabei versuchte sich der Fahrer der Verfolgung zu entziehen und gab Vollgas. Schließlich verunfallte der Tatverdächtige mit dem gestohlenen Pkw im Bereich der Autobahnabfahrt Hainichen (auf die nachfolgende PM der Polizeidirektion Chemnitz wird verwiesen.

Ergänzend kann mitgeteilt werden, dass der Tatverdächtige am gestrigen Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Fulda beim Haftrichter in Chemnitz vorgeführt wurde. Nach Prüfung wurde ein Haftbefehl allerdings nicht erlassen.

Nachfolgend Pressemitteilung der Polizeidirektion Chemnitz (Sachsen) vom Montag, 06.08.18:

Landkreis Mittelsachsen Revierbereich Mittweida Hainichen (Bundesautobahn 4) – Auf Flucht nach Pkw-Diebstahl verunglückt (3179) Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundespolizei und Landespolizei (GFG) verfolgten in der Nacht zum Montag einen Pkw BMW, der die A 4 in Richtung Dresden befuhr. Das Auto sollte an der Anschlussstelle Frankenberg kontrolliert werden, was dem Fahrer mittels Zeichen zu verstehen gegeben wurde. Dieser setzte seine Fahrt jedoch in Richtung Dresden fort und die Beamten fuhren hinterher. Kurz vor der Anschlussstelle Hainichen überholte der BMW ein im rechten Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug rechts auf dem Seitenstreifen. Offenbar wollte der BMW-Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Hainichen verlassen, wobei der BMW in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und mit zwei Leitpfosten sowie dem Mast eines Verkehrszeichens kollidierte. Danach fuhr der BMW frontal gegen einen Erdwall, überschlug sich und blieb in Höhe der Zufahrt zu einem Regenrückhaltebecken auf dem Dach liegen. Der BMW-Fahrer (26) wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 27.000 Euro. Andere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt. Der BMW fing im Seite 3 von 3 Motorraum Feuer, was die hinzugerufene Feuerwehr löschte. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der BMW in Hessen gestohlen war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Besitzer des BMW hatte die Diebstahlsanzeige fast zeitgleich mit der Feststellung bei der Unfallaufnahme erstattet. Der 26-jährige Fahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Drogentest reagierte auf Amphetamine positiv. Dem 26-Jährigen wurde die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Er befindet sich noch in medizinischer Behandlung in einem Krankenhaus. Den BMW stellten die Beamten sicher. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Soko „Kfz“ der Polizeidirektion Chemnitz.

PM des PP Osthessen vom 08.08.2018

Allgemein

Berlin: Tödlicher Verkehrsunfall

Gestern Nachmittag erfasste eine Straßenbahn eine 13-jährige Radfahrerin in Rummelsburg, die ihren schweren Verletzungen erlag. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr das Mädchen gegen 16.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Blockdammweg in Richtung Köpenicker Chaussee. Beim Überqueren des Gleisbettes geriet sie, trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung durch den 60-jährigen Fahrer, unter den Triebwagen einer Straßenbahn der Linie 21, die in gleicher Richtung fuhr. Alarmierte Rettungskräfte hoben mit technischem Gerät den Triebwagen an, um das Mädchen zu bergen. Bei dem Versuch geriet der Triebwagen schräg ins Gleisbett. Zwei Mitarbeiter der Feuerwehr wurden dabei verletzt. Zwei Notärzte versuchten am Unfallort erfolglos, die 13-Jährige zu reanimieren. Alarmierte Notfallseelsorger der Feuerwehr, BVG und Polizei versorgten Zeugen, Angehörige und Beamte. Während der Arbeiten am Unfallort blieb der Blockdammweg zwischen Ehrlichstraße und Köpenicker Chaussee bis etwa 21.45 Uhr gesperrt.

PM der Polizei Berlin vom 13.06.2018

 

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Aggressiver Hund muss nach mehrfachen Angriffen auf Passanten erschossen werden – 5 verletzte Personen

Am Samstag, 26.05.2018, gegen 18:30 Uhr, gingen beim Polizeinotruf mehrere Anrufe von besorgten Passanten ein, da ein Rottweiler in einem Hinterhof in der Bayerstraße Passanten angegriffen und auch verletzt habe.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten lief der 1,5-jährige Rottweiler hinter einem Passanten her und versuchte diesen anzugreifen. Ein 37-jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) stellte sich daraufhin schützend vor den Passanten. Allerdings umrundete der Hund den Polizisten lediglich und setzte dem Passanten weiter nach.
Auch die 26-jährige Hundehalterin versuchte verzweifelt den Hund zu stoppen, was ihr allerdings nicht gelang.

Schlussendlich konnte der Hund durch den Polizisten, die Hundehalterin und weitere Passanten an der Gebäudemauer fixiert werden. Wieder versuchte die 26-Jährige ihren Hund anzuleinen. Der äußerst kräftige Hund riss sich aber auch diesmal wieder los und griff nun einen 28-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) sowie einen 20-jährigen Bundespolizisten an. Beide erlitten dadurch Bissverletzungen und mussten im Anschluss in Krankenhäusern behandelt werden.

Da sich der Hund nicht mehr beruhigen ließ und eine Gefährdung aller weiteren umstehenden Personen durch den aggressiven Rottweiler nicht auszuschließen war, schoss der 37-jährige Polizist und eine Bundespolizistin auf das Tier, welches sofort verstarb. Eine Gefährdung umstehender Personen durch den Schusswaffengebrauch konnte zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Im Zuge der ersten Vernehmungen stellte sich heraus, dass die 26-Jährige ihren Hund frei und unangeleint in einem Innenhof hatte laufen lassen. Ein dabei zufällig vorbeikommender Passant entfachte offensichtlich den Jagdtrieb des Tieres. Der Rottweiler griff den Passanten an und biss diesen. Die 26-Jährige konnte ihren Hund gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten dann wieder zurück in ihr Auto verbringen und wollte wegfahren. Dies verhinderte eine 63-jährige Zeugin, indem sie die Hundehalterin aufforderte, stehen zu bleiben und ihre Personalien zu hinterlassen. Daraufhin habe die Hundehalterin den Hund nochmals unangeleint aus dem Auto herausgelassen.

Die 26-jährige Frau aus Berlin erwartet nun eine Anzeige u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung. Insgesamt wurden durch den Rottweiler fünf Personen durch
Bisswunden verletzt und wurden in Krankenhäusern versorgt.

PM des PP München, Ludwigsvorstadt, vom 27.05.2018

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Kiel (Schleswig-Holstein): Vier Wochen alter Säugling getötet – Tatverdächtiger festgenommen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist ein vier Wochen alter Säugling in einer Wohnung in der Rendsburger Landstraße zu Tode gekommen. Als dringend tatverdächtig gilt der 19 Jahre alte Vater des Mädchens. Er befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Kieler Mordkommission kam es gegen 03:45 Uhr zu der Tat durch den alkoholisierten Tatverdächtigen. Die Polizei wurde zunächst alarmiert, da der 19 Jahre alte Deutsche in der Wohnung randalieren sollte. Bei Eintreffen der Beamten des 3. Reviers fanden diese das vier Wochen alte Kind derart schwer verletzt vor, dass eine sofortige Reanimation zunächst durch die eingesetzten Beamten und anschließend durch einen Notarzt erfolglos blieb. Eine Obduktion des Säuglings soll Klarheit über die Todesursache bringen.

Der Vater des Kindes konnte in dem Mehrfamilienhaus angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Mutter und weitere Angehörige des Säuglings werden durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) betreut. Die eingesetzten Polizeibeamten und die Angehörigen des Rettungsdienstes der Kieler Berufsfeuerwehr werden ebenfalls betreut.

Weitere Angaben werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht.

PM der PD Kiel vom 27.04.2018

 

Allgemein

Hamburg: Vier Schwerverletzte nach Verkehrsunfall in Poppenbüttel

Unfallzeit: 24.04.2018, 14:30 Uhr Unfallort: Hamburg-Poppenbüttel, Harksheider Straße

Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Poppenbüttel sind gestern am frühen Nachmittag vier Personen schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm die Ermittlungen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr eine 78-Jährige mit ihrem in einem Parkstreifen abgestellten Pkw (VW Golf) mit hoher Beschleunigung an und kollidierte mit einem vor ihrem Fahrzeug abgestellten Pkw (VW Touran), dessen 38-jährige Fahrerin sich zu diesem Zeitpunkt am Kofferraum aufhielt. Die 38-Jährige wurde kurzzeitig zwischen den beiden Pkw eingequetscht und erlitt schwere Verletzungen an den Beinen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Lebensgefahr besteht nicht. Drei Kinder (1,3,5), die sich im VW Touran befanden, blieben unverletzt.

Die 78-Jährige setzte die Fahrt auf der Harksheider Straße in Richtung Norderstedt fort, stieß nach einigen Metern jedoch mit einem vor ihr fahrendem Pkw (BMW) zusammen und fuhr im Anschluss auf den Gehweg. Am BMW entstand Sachschaden, der Fahrer (66) blieb nach aktuellen Erkenntnissen unverletzt.

Auf dem Gehweg erfasste der VW Golf eine 35-Jährige, die einen Kinderwagen mit einem Säugling (5 Monate) schob, und kollidierte dann mit einem Baum. Sowohl die 35-Jährige als auch der Kinderwagen wurden durch den Aufprall durch die Luft geschleudert. Die Frau und ihre Tochter wurden dabei schwer verletzt und werden intensivmedizinisch betreut. Die 35-Jährige befindet sich nicht in Lebensgefahr. Zum derzeitigen Gesundheitszustand des Säuglings liegen keine näheren Angaben vor.

Durch den Aufprall am Baum wurde die 78-jährige Unfallverursacherin ebenfalls schwer verletzt, Lebensgefahr besteht nicht. Der Grund ihres Fahrverhaltens konnte bisher nicht ermittelt werden. Ihr Pkw wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Passanten und ein Großaufgebot der Feuerwehr leisteten den Verletzten medizinische Hilfe. Zur Betreuung einiger Unfallzeugen wurde das Kriseninterventionsteam des DRK angefordert. Auch zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden von Seelsorgern betreut.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurden u.a. ein Sachverständiger und der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ eingesetzt.

Die Sachschäden belaufen sich insgesamt auf ca. 16.000 Euro.

Die Harksheider Straße war für die Ermittlungs- und Räummaßnahmen zwischen Ulzburger Straße und Poppenbüttler Hauptstraße in beide Richtungen von 14:40 bis 18:02 Uhr gesperrt. Es kam zeitweise zu örtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM der Polizei Hamburg vom 25.04.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Auto kommt von der Straße ab – Fahrer verstorben, Beifahrerin verletzt

Am Freitagnachmittag (20. April) ist in Leverkusen-Steinbüchel eine Mercedes B-Klasse von der Straße abgekommen und eine Böschung hinunter gefahren. Der Autofahrer (76) verstarb noch an der Unfallstelle. Seine Ehefrau (76) wurde im Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Ein internistischer Notfall kann derzeit als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Gegen 15.40 Uhr war der Senior in seinem Mercedes-Benz mit seiner Ehefrau auf der Steinbücheler Straße in Richtung Oulustraße unterwegs. Zwischen den beiden Einmündungen des Theodor-Heuss-Rings kam die B-Klasse aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Ein Polizeibeamter befreite den 76-Jährigen aus dem Fahrzeug und begann mit der Reanimation. Ein eingesetzter Notarzt konnte nur noch den Tod des Seniors feststellen. Rettungskräfte befreiten die Beifahrerin aus dem Auto und fuhren sie anschließend in eine Klinik.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln ist aktuell im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme ist die Steinbücheler Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

PM des PP Köln vom 20.04.2018

Allgemein Blog

Fulda (Hessen): Polizeieinsatz am Freitag, 13.4.2018, in Fulda – Stellungnahme des Polizeipräsidenten

Der Einsatz am vergangenen Freitagmorgen, bei dem ein 19 Jahre alter gewalttätiger Mann afghanischer Herkunft erschossen wurde, beschäftigt mich sehr. Was wegen eines gemeldeten Randalierers wie ein Routineauftrag begann, endete mit einem schwerverletzten Bäckereiangestellten, mehreren verletzten Kolleginnen und Kollegen sowie dem Tod des Angreifers. Dies bedauere ich sehr.

Wir Polizistinnen und Polizisten haben im beruflichen Alltag mehr und mehr mit eskalierenden Konflikten zu tun. Respektlosigkeit und Gewalt nehmen zu. Trotz verbesserter Ausstattung, gezieltem Einsatztraining und psychologischer Ausbildungsinhalte sind wir immer öfter gezwungen, körperliche Gewalt bis hin zum Einsatz von Waffen zur Bewältigung solcher Situationen einzusetzen.

Nach einem Einsatz wie am Freitagmorgen befassen sich die Justizbehörden und das Hessische Landeskriminalamt als neutrale Ermittlungsbehörde in einem rechtstaatlichen Verfahren mit der Aufarbeitung der Geschehnisse. Dabei gelten auch für Polizeibedienstete – wie für alle Bürgerinnen und Bürger – die Unschuldsvermutung und das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit ihrer Handlungen. Als Polizeipräsident und Behördenleiter stehe ich zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Ich habe bisher keinen Zweifel an dem rechtmäßigen Handeln der eingesetzten Kräfte.

In der öffentlichen Diskussion und in den sozialen Netzwerken verschaffen sich auch Stimmen Gehör, die der Polizei schwerwiegende Vorwürfe machen. Ich sehe dies nicht so und verurteile die Art und Weise von vorschnellen und undifferenzierten Urteilen über das Handeln der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen. Dagegen bin ich dankbar für die Aussagen vieler Vertreterinnen und Vertreter unserer Region, verbunden mit dem Vertrauen zur Polizei in Osthessen.

Günther Voß Polizeipräsident

PM des PP Osthessen vom 17.04.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Grafschaft Nierendorf (Rheinland-Pfalz): Tödlicher Ausgang bei Maibaumaufstellung

Symbolfoto

Am späteren Sonntagnachmittag befanden sich mehrere junge Nierendorfer auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses, um die Vorbereitungen für die traditionelle Maibaumaufstellung zu treffen. Hierzu musste der Stamm im oberen Bereich angehoben werden. In diesem Zeitpunkt lag der untere Teil des Stammes bereits vor der speziell für die Aufstellung bestimmten betonierten Grube. In dieser Grube befand sich ein 15-jähriger junger Mann, der mit Arbeiten in der Grube beschäftigt war. Aus bislang noch ungeklärter Ursache rutschte der Stamm in die Grube und verletzte den jungen Mann schwer. Er wurde in die Uniklinik Bonn gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag. Die Ermittlungen zu dem Unglück dauern noch an.

PM der PD Mayen vom 16.04.2018

 

Am So. 14.04.2018, 17.10 Uhr wurde die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler über einen Unglücksfall in der Ortschaft Grafschaft-Nierendorf informiert, bei dem ein 15-jähriger Jugendlicher als schwer verletzt gemeldet wurde. Die Erstversorgung erfolgte durch die Rettungskräfte der DRK-Rettungsleitstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler, im Anschluss wurde die verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Bonn überführt, wo er aber seinen schweren Verletzungen erlag.

Die Ermittlungen vor Ort führten zu einem tragischen Hergang. Während der Junge bei der Reinigung des Befestigungsloches für den Maibaum in dem Loch beschäftigt war, wurde er von dem Stammende des Maibaumes getroffen, als dieser in Richtung der Schrägrampe des Befestigungsloches schwenkte.

Die Kriminalpolizeiinspektion Mayen hat die weiteren Ermittlungen übernommen, um eine Klärung dahingehend zu erreichen, wie der Baum letztlich in Bewegung geraten und den Unglücksfall auslösen konnte. Da das Maibaumstellen des Junggesellenvereines von vielen Angehörigen und Anwohnern verfolgt wurde, sind nunmehr eine Vielzahl von Zeugen zum Geschehensablauf zu vernehmen. Die Kripo Mayen hat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Koblenz einen Sachverständigen eingeschaltet.

PM der KI Mayen vom 16.04.2018

Allgemein

Baar-Ebenhausen (Bayern): Mutter tötet Kind und unternimmt Suizidversuch

Heute Morgen, gegen 04.15 Uhr, wurden Polizei und Rettungsdienst per Notruf zu einem Einfamilienhaus in Baar-Ebenhausen gerufen. Ein Bewohner des Hauses hatte die Einsatzkräfte alarmiert.

 

Der Hausbewohner war zuvor durch laute Schreie in seinem Haus aufgewacht. Im Kinderzimmer fand er seinen 3-jährigen Enkel, der offensichtlich von dessen Mutter, der 36-jährigen Tochter des Mannes, mit einem Messer getötet wurde. Diese unternahm zudem einen Suizidversuch, indem sie ihre Kleidung in Brand setzte.

Mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen wurde die 36-Jährige in eine Spezialklinik verbracht. Für ihren 3-jährigen Jungen kam jede Hilfe zu spät.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Ingolstadt aufgenommen. Derzeit läuft die Tatortarbeit und Spurensicherung vor Ort.

Zur Betreuung des Vaters der Verletzten wurde ein Kriseninterventionsteam hinzugezogen.

PM des PP Niederbayern vom 11.04.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Wassenach (Rheinland-Pfalz): Reh durch freilaufenden Hund gerissen

Eine Spaziergängerin meldete der Polizei am Samstagvormittag, dass in einem Waldgebiet nordöstlich von Wassenach ein verletztes Reh liege. Das Tier musste vor Ort von den Beamten erlöst werden. Anhand der Verletzungen liegt der Verdacht nahe, dass das Wildtier von einem freilaufenden Hund gerissen und schwer verletzt wurde. Seitens der Polizei erfolgte die Erstattung einer entsprechenden Strafanzeige. Mögliche Zeugenhinweise erbittet die Polizeiinspektion Remagen unter der Tel.-Nr. 02642/9382-0.

PM der PI Remagen vom 11.03.2018

Allgemein Tragisch Trauriges

Elzach-Oberprechtal (Baden-Württemberg): 49-jähriger Mann und dessen siebenjährige Tochter tot in einer Wohnung aufgefunden

Am Freitagnachmittag (2.3.2018), gegen 15.00 Uhr, fanden Polizeibeamte in einer Wohnung im Elzacher Ortsteil Oberprechtal die Leichen eines 49-jährigen Mannes und dessen 7-jähriger Tochter. Die Mutter des Kindes hatte zuvor die Polizei verständigt, da sie sich Sorgen um ihre Tochter machte. Das Kind sei, nach Angaben der Mutter, am Vortag von dem 49-jährigen von ihr getrennt lebenden Vater des Mädchens abgeholt und bislang nicht zurückgebracht worden. Als die Beamten bei ihrer Überprüfung die Wohnung des Mannes betraten, fanden sie die beiden leblosen Körper.

Die Kripo hat unverzüglich die Ermittlungen übernommen und geht nach ersten Erkenntnissen von einem Beziehungsgeschehen aus, wobei ein sogenannter „erweiterter Suizid“ derzeit als sehr wahrscheinlich gilt.

Die Ermittlungen sind im Gange.

Gemeinsame PM des PP Freiburg und der StA Freiburg vom 02.03.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Kandel (Rheinland-Pfalz): Tötungsdelikt zum Nachteil einer 15-Jährigen

Am Mittwochnachmittag, gegen 15.20 Uhr, kam es in einem Drogeriemarkt in Kandel zu einem Streit zwischen einem 15-jährigen Afghanen und einer 15-jährigen Deutschen. Im weiteren Verlauf zog der 15-Jährige ein Messer und stach auf diese ein, welche im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Der Täter konnte durch Passanten überwältigt und durch die Polizei festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsame PM der StA Landau und des PP Rheinpfalz vom 27.12.2017

 

Der 15-jährige Beschuldigte, der am gestrigen Mittag auf ein 15-jähriges Mädchen mit einem Messer eingestochen und es dabei tödlich verletzt hatte, wurde am heutigen Morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landau vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Er kam in eine Jugendstrafanstalt.

Zusätzliche Informationen zum Tatverdächtigen: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen 15-jährigen ledigen afghanischen Asylsuchenden. Er reiste im April 2016 in die Bundesrepublik Deutschland ein und war zuletzt in Neustadt/Weinstraße in einer betreuten Wohngruppe wohnhaft. Wegen einer Körperverletzung, wohl aufgrund einer vorausgegangenen Beleidigung sowie wegen einer Anzeige, die das 15-jährige Mädchen wegen Nötigung, Bedrohung und Beleidigung erstattet hatte, war er bereits auffällig gewesen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Vorfeld des Geschehens – insbesondere im Bereich des Kandeler Bahnhofs und der Lauterburger Straße – Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0621/963-2773 entgegen.

Gemeinsame PM der StA Landau und des PP Rheinpfalz vom 28.12.2017

 

Allgemein KS Tragisch

Laufenburg (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Unfallfahrer droht mit Widerstand und nimmt sich später das Leben

In den frühen Morgenstunden des 2. Weihnachtsfeiertages kam es in Laufenburg zu einem Verkehrsunfall, der Stunden später einen tragischen Ausgang nahm. Kurz nach 5 Uhr fuhr ein mit vier Personen besetztes Auto mit Schweizer Zulassung die L 154 von Bad Säckingen kommend in Richtung Laufenburg. Unmittelbar vor der Einmündung zum Seelbachweg am Ortseingang Rhina verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto, nachdem es zuvor eine Verkehrsinsel streifte. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Gartenmauer, drehte sich und kam schwer beschädigt auf der Straße zum Stillstand. Zwei Mitfahrer stiegen aus und entfernten sich von der Unfallstelle. Zeugen informierten die Polizei, die den mutmaßlichen Fahrer vorläufig festnahm. Der augenscheinlich alkoholisierte Mann drohte mit Widerstand, weshalb er mit Handschellen geschlossen wurde. Ihm wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen eine Blutprobe entnommen, der Führerschein einbehalten und das Auto sichergestellt. Im Anschluss daran wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Sachlage begab er sich zu einem späteren Zeitpunkt zur Hochrheinbahnstrecke und ließ sich von einem Zug überfahren. Infolgedessen war die Bahnstrecke zwischen Murg und Albbruck zwischen 9.20 Uhr und 11.20 Uhr gesperrt.

PM des PP Freiburg vom 26.12.2017

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Laufenburg (Baden-Württemberg): Schreckliche Gewalttat am 1. Weihnachtsfeiertag – Säugling getötet

Am 1. Weihnachtsfeiertag kam es in Laufenburg zu einer schrecklichen Tat. Ein 36-jähriger Deutscher steht in dringendem Verdacht, das drei Monate alte Kind seiner Lebensgefährtin getötet zu haben. Diese war zum Zeitpunkt der Tat außer Haus. Der 36-Jährige rief kurz nach 11 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass er ein Kind umgebracht habe. Als Polizeibeamte in der Wohnung des Mannes eintrafen, fanden sie dort ein lebloses Kind vor. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Säuglings feststellen. Der offensichtlich unter Medikamenteneinwirkung stehende und verletzte Mann wurde überwältigt und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Seinen Aussagen zu Folge soll er mit der Betreuung des Säuglings überfordert gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen erwirkte die Obduktion des Kindes und zog Rechtsmediziner zu den Ermittlungen hinzu. Diese dauern an und werden vom Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen geführt. Der Beschuldigte wird voraussichtlich am 2. Weihnachtsfeiertag einem Haftrichter vorgeführt. Es ist noch nicht gesichert, ob der 36-Jährige auch der leibliche Vater des Kindes ist.

PM des PP Freiburg vom 25.12.2017

 

Die Obduktion des getöteten Säuglings erfolgte in den Nachmittagsstunden des 1. Weihnachtsfeiertages. Als Todesursache wird von einem massiven Schädel-Hirn-Trauma ausgegangen. Wie die Verletzungen zustande kamen, wird noch untersucht. Der Tatverdächtige 36-jährige Mann, der vermutlich auch der leibliche Vater des Kindes ist, befindet sich nach wie vor in Polizeigewahrsam und ist eigengefährdet. Die Vorführung des Beschuldigten beim Haftrichter ist für heute vorgesehen. Der Tatort wird aktuell von Kriminaltechnikern und Beamten des Landeskriminalamtes auf weitere Spuren hin untersucht. Die Mutter des getöteten Säuglings wird betreut.

PM des PP Freiburg vom 26.12.2017

 

Der Tatverdächtige der Tötung des Kleinkindes in Laufenburg befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft und dort in stationärer ärztlicher Behandlung. Er hat sich mittlerweile zum Tatvorwurf ausführlich eingelassen und die Tötung seines Sohnes gestanden. Als Motiv gab er sinngemäß eine plötzliche Überforderung wegen des schreienden Kindes an. Nach eigenen Angaben soll er zuvor ein Drogenersatzmedikament eingenommen haben. Die Ergebnisse der Untersuchung seines Blutes auf Drogen und Medikamente stehen derzeit noch aus. Ein psychiatrisches Sachverständigengutachten zur Frage seiner Schuldfähigkeit und seiner zukünftigen Gefährlichkeit wurde in Auftrag gegeben. Das Kind wies neben dem todesursächlichen stumpfen Schädel-Hirn-Trauma weitere Verletzungen auf, die mit der Tötungshandlung im direkten Zusammenhang standen, aber nicht todesursächlich waren. Altverletzungen wurden nicht festgestellt. Auch ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Vernachlässigung. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der Junge auch kindgerecht untergebracht. Der Mann ist vielfach wegen unterschiedlicher Delikte vorbestraft. Im Jahr 2016 wurde er zuletzt wegen eines Körperverletzungsdeliktes zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weshalb er zur Tatzeit unter Bewährung stand. Es gibt neben Verurteilungen wegen Diebstahls-, Drogen- und anderen Delikten zu kleineren Strafen zwei mehr als 10 Jahre zurückliegende Verurteilungen wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu längeren Haftstrafen. Dabei fußt auf dieser Verurteilung wegen Raubes die polizeiintern vorgenommene Einstufung als gewalttätig. Die betreffenden Ermittlungsakten aus anderen Gerichtsbezirken wurden angefordert und werden nach Eintreffen ausgewertet. Die Ermittlungen zu den Lebensumständen des Beschuldigten und der Mutter des Kindes haben bislang ergeben, dass das Paar im Sommer nach Laufenburg zugezogen war und sich im Hinblick auf die eigene gesundheitliche Situation wegen einer bestehenden ärztlich behandelten Suchtproblematik und die anstehende Geburt des Kindes frühzeitig um Hilfe auch an das örtliche Jugendamt gewandt hatte. Mit den beteiligten Sozialarbeitern war daraufhin ein Konzept der Betreuung mit den werdenden Eltern erstellt worden, das entsprechend durchgeführt wurde. Eine Auswertung der Akte des Jugendamtes ergab in diesem Zusammenhang keine Verdachtsmomente auf eine strafrechtlich relevante Pflichtverletzung der Jugendamtsmitarbeiter. Die Ermittlungen dauern an. Zu den genaueren gesundheitlichen Verhältnissen der Mutter wie des Tatverdächtigen werden aufgrund des hier zu wahrenden Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Angaben gemacht. Gleiches gilt für den Inhalt der vorgelegten Akte des Jugendamtes. Hier ist von den Strafverfolgungsbehörden das Sozialgeheimnis zu wahren.

PM des PP Freiburg vom 11.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Brand in einem Einfamilienhaus forderte zwei Tote

Am Freitagmorgen gegen 06.30 Uhr brach aus bislang ungeklärter Ursache in einem Bungalow an der Straße Am Busch ein Feuer aus, welches auf das Dach des Hauses und einen Anbau übergriff. Polizeibeamte retteten noch vor Eintreffen der Feuerwehr eine 60-Jährige Bewohnerin aus dem Haus, die jedoch noch vor Ort ihren Verletzungen erlag. Die zweite Bewohnerin, eine 76-Jährige, konnte nur noch tot geborgen werden. Da die Flammen drohten, auf angrenzende Wohnhäuser überzugreifen, räumten Rettungskräfte zwei weitere Häuser in der Nachbarschaft. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf, die derzeit noch andauern.

PM der KPB Wesel vom 08.12.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Pforzheim (Baden-Württemberg): Ein Toter bei Wohnhausbrand

In der Moritz-Müller-Straße in Pforzheim kam es gegen 13:40 Uhr in der 4. Etage eines Mehrfamilienhauses aus noch ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand, bei dem vermutlich der Wohnungsinhaber verstorben ist. Ein Polizeibeamter und eine Mitbewohnerin wurden bei dem Versuch, die Wohnung zu betreten durch die starke Rauchentwicklung leicht verletzt. Die Frau wird derzeit in einem Pforzheimer Krankenhaus behandelt. Der Polizeibeamte wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Das Kriminalkommissariat Pforzheim hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Die Feuerwehr hat die Flammen gelöscht und belüftet derzeit angrenzende Wohnungen, die sowohl durch den Brand als auch durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Polizei war mit fünf Streifenfahrzeugen von den Polizeirevieren Pforzheim Süd und Pforzheim Nord vor Ort.

PM des PP Karlsruhe vom 17.11.2017, 15:20 Uhr

Nach dem Brand in der Moritz-Müller-Straße in Pforzheim geht die Polizei zum jetzigen Ermittlungsstand davon aus, dass es sich bei dem Verstorbenen um den 69-jährigen Bewohner der in Brand stehenden Wohnung handelt. Eine Obduktion soll das kommende Woche zweifelsfrei bestätigen. Die 63 Jahre alte Ehefrau wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung stationär im Krankenhaus aufgenommen. Sie wollte die in Vollbrand stehende Wohnung noch betreten, um ihrem Mann zu helfen. Auch der verletzte 35-jährige Polizeibeamte wurde zur Sicherheit für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber zwischenzeitlich wieder verlassen. Zur Brandursache können weiterhin keine Angaben gemacht werden. Es bedarf weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen, eventuell unter Hinzuziehung eines Sachverständigen. Die Höhe des Sachschadens wird man erst nach Abschluss der ersten Maßnahmen in den nächsten Tagen genauer einschätzen können. Neben den Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr waren vom DRK drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort.

PM des PP Karlsruhe vom 17.11.2017, 17:00 Uhr

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Winnenden (Baden-Württemberg): 20-Jähriger bei Sturz von Balkon tödlich verletzt – Einbruch – Unfälle

Tödliche Verletzungen zog sich ein junger Mann am Montagmorgen durch einen Sturz von einem Balkon im siebten Stock eines Mehrfamilienhauses zu. Der 20-Jährige sollte gegen sechs Uhr in der Forststraße durch die Polizei festgenommen werden, da gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Nachdem den Beamten die Wohnung durch Familienangehörige geöffnet worden war, begab sich der 20-Jährige auf den Balkon und kletterte nach bisherigen Feststellungen auf den Nachbarbalkon. Dabei stürzte er in die Tiefe und zog sich schwerste Verletzungen zu. Trotz des schnellen Einsatzes des Rettungsdienstes kam für ihn jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Reutlingen hat die Todesfallermittlungen übernommen.

PM des PP Reutlingen vom 06.11.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Trier (Rheinland-Pfalz): Toter Obdachloser lag neben Porta Nigra

Eine grausige Entdeckung machten Passanten am frühen Freitagmorgen, 20. Oktober, an der Porta Nigra. Gegen 8.45 Uhr fanden sie auf einer Bank neben dem römischen Stadttor lag ein lebloser Mann. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um einen 48-Jährigen aus dem Trierer Obdachlosenmilieu handelte. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor. Die Kripo Trier hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Trier vom 20.10.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Eislingen (Baden-Württemberg): Informationen zum Beziehungsdrama von Eislingen

Nach der ersten Bewertung gehen die Ermittler von einem Beziehungsdrama aus. Die eintreffenden Polizeibeamten fanden in der Tiefgarage den geparkten BMW mit den drei leblosen Personen vor. Der 26-Jährige saß auf dem Fahrersitz, die 56-Jährige daneben. Beide hatten Schnittverletzungen an der Kehle. Auf dem Rücksitz saß der von der Frau getrennt lebende 56-jährige Ehemann mit einer Schussverletzung. Im Fahrzeug konnten die mutmaßlichen Tatwaffen, zwei Küchenmesser und zwei Schusswaffen, von den Kriminaltechnikern sichergestellt werden. Ein Abschiedsbrief des 56-Jährigen lag ebenfalls dort.

Zur Klärung der Frage, wer den Schuss abgeben hat, wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der 56-jährige Ehemann wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm obduziert. Verdachtsmomente, die nicht auf eine Beziehungstat schließen lassen, liegen bisher nicht vor. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei in Göppingen zum Tatablauf, der Herkunft der Waffen und den Tathintergründen dauern an.

Bislang ist bekannt, dass die Polizei bereits im Juni 2017 zu einem Streit des in Trennung lebenden Ehepaares gerufen wurde (Presseportal: 3112117). Die 56-jährige Ehefrau machte jedoch kurze Zeit später von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und zog die Strafanzeige gegen ihren Ehemann wieder zurück, weswegen das Verfahren eingestellt wurde. Da der 56-Jährige beim Vollzug des polizeilichen Wohnungsverweises am 14.06.2017 Widerstand geleistet und dabei einen Polizeibeamten umgestoßen hatte, sollte dieser Tage ein Strafbefehl gegen ihn beantragt werden.

Auch nach einem freiwilligen Aufenthalt des Ehemannes in einer psychiatrischen Fachklinik kam es zu Bedrohungen der Frau und ihres 26-jährigen neuen Lebensgefährten sowie zu einer Sachbeschädigung an deren Fahrzeug, bei denen der Ehemann als Urheber verdächtig ist. Die Ermittlungen dauern auch insoweit noch an.

PM des PP Ulm vom 20.10.2017

Allgemein KS Tragisch

München (Bayern): Asylbewerber versucht sich vor einer Polizeiinspektion zu erhängen

Am Montag, 19.06.2017, gegen 16.30 Uhr, hielt sich ein 27-jähriger kongolesischer Asylbewerber im Bereich vor dem Dienstgebäude der Polizeiinspektion 23 in der Chiemgaustraße auf.

Offenbar wartete der 27-Jährige darauf, bis zwei Polizeibeamte die zu einem Einsatz ausrücken wollten, den Eingangsbereich der Polizeiinspektion passierten, bevor er versuchte sich mit einem Schal an der Eingangstür der Polizeiinspektion in ca. 2,50 Meter Höhe zu erhängen.

Die Polizeibeamten konnten dies sofort unterbinden. Zu einer Verletzung des Asylbewerbers kam es somit nicht.

Der Grund für diesen eher untauglichen Suizidversuch ist unbekannt, liegt jedoch wahrscheinlich an der psychischen Vorerkrankung des 27-Jährigen.

Der Kongolese wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP München vom 20.06.2017

Allgemein Tragisch Trauriges

Arnschwang (Bayern): 41-Jähriger verletzt Kind tödlich mit Messer in Asylbewerberunterkunft – Angreifer stirbt nach polizeilichem Schuwaffengebrauch – 2. Nachtrag

Symbolfoto

Im Nachgang zu den tragischen Ereignissen in einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang fanden weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg und das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg statt.

 

Gestern, 05.06.2017, erfolgte eine erste Vernehmung der geschädigten 47-Jährigen. Erste Erkenntnisse aus dieser Vernehmung deuten darauf hin, dass der 41-jährige Täter sich durch die spielenden Kinder der Geschädigten in seiner Ruhe gestört fühlte. Es entstand deshalb eine Streitigkeit, in deren weiteren Verlauf der Täter zunächst auf die Geschädigte und schließlich auf deren fünfjährigen Sohn körperlich losging und dabei auch ein Messer einsetzte. Der Täter fügte dem Jungen schwerste Verletzungen im Halsbereich zu, an denen er trotz ärztlicher Bemühungen verstarb. Die geschädigte 47-Jährige wurde durch den Täter an Hals, Armen und Beinen schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Der weitere, sechsjährige Junge der Geschädigten blieb körperlich unverletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestand zwischen der Geschädigten und dem Täter außer der Nachbarschaft keinerlei Vorbeziehung. Die Geschädigte gab zudem an, dass es bereits mehrfach dazu gekommen sei, dass der Täter sich durch die Kinder in seiner Ruhe gestört fühlte. Die Frau befindet sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung.

Die Vernehmungen weiterer Bewohner der Unterkunft, von denen nach bisherigem Erkenntnisstand mindestens vier die Tat als Augen- oder Ohrenzeugen mitbekommen haben, werden nun nach und nach durch die Ermittler der Kripo Regensburg abgearbeitet. Da es sich um Menschen verschiedenster Nationalitäten handelt, sind Dolmetscher notwendig, weshalb die Durchführung der Vernehmungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Am Tatort fanden auch gestern, 05.06.17, weitere Spurensicherungsmaßnahmen statt. Morgen, 07.06.2017, sollen 3D-Scanner des Bayerischen Landeskriminalamts zum Einsatz kommen, um den Tatort zu dokumentieren. Das Gebäude bleibt bis zum Abschluss der Tatortmaßnahmen abgesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zum Tatablauf werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

PM des PP Oberpfalz vom 06.06.2017

Im Nachgang zu den tragischen Geschehnissen in einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang fanden am Sonntag, 04.06.2017 weitere umfangreiche Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Regensburg statt. Ebenfalls am Sonntag, 04.06.2016 erfolgte eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leichname des Jungen und des Täters. Das vorläufige Ergebnis bestätigt die bisherigen Erkenntnisse.

Die Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort sowie erste Befragungen dauerten den gesamten Pfingstsonntag an und werden weiter fortgeführt. Am Tatort war zudem bereits am Abend der Tat eine Rechtsmedizinerin aus Erlangen, um das Spurenbild mit den Verletzungen abgleichen zu können.

Wie bereits berichtet, fügte am Samstag, 03.06.2017, ein 41-jähriger afghanischer Mann mit einem Messer einem 5-jährigen Kind tödliche und dessen 47-jähriger Mutter schwere Verletzungen zu. Im Verlaufe des deshalb stattfindenden Polizeieinsatzes gab ein Polizeibeamter acht Schüsse aus seiner Schusswaffe gegen den 41-jährigen Täter ab, wodurch dieser tödlich verletzt wurde.

Die Frau erlitt bei der Auseinandersetzung mit dem Mann schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Schnittverletzungen und befindet sich noch in stationärer Behandlung. Sie ist derzeit nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Es kann daher auch noch nicht abschließend gesagt werden, in welchem Verhältnis sie zu dem 41-Jährigen stand und weshalb es zu der Auseinandersetzung kam.

Am Sonntag, 04.06.2017 fand im Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg eine Obduktion der getöteten Personen statt. Diese kam zu dem Ergebnis, dass der 5-Jährige durch Gewalteinwirkung mit einem Messer gegen den Hals zu Tode kam. Es steht damit fest, dass der 41-Jährige den 5-Jährigen getötet hat. Der Junge wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch nicht getroffen.

Die Obduktion des 41-jährigen Täters ergab, dass dieser von acht Projektilen aus der Waffe eines Polizeibeamten getroffen wurde, wobei ein Schuss in den Brustbereich todesursächlich gewesen ist.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft von einer Nothilfesituation für die Polizeibeamten aus. Die Ermittlungen wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft das Bayerische Landeskriminalamt.

Der 41-jährige Afghane war als sog. geduldeter Asylbewerber registriert. Bei der Frau und ihren beiden Kindern handelt es sich um Asylbewerber.

Der 41-Jährige Täter wurde im Oktober 2009 durch das Landgericht München I wegen schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren 10 Monaten verurteilt, die er bis Januar 2015 vollständig verbüßte. Nach seiner Haftentlassung wohnte er im Asylbewerberheim in Arnschwang und stand aufgrund der Verurteilung wegen Brandstiftung von Gesetzes wegen unter Führungsaufsicht, weil er die Strafe vollständig verbüßt hatte. Er wurde durch gerichtlichen Beschluss zur Führungsaufsicht angewiesen, sich im räumlichen Umfeld der ihm zugewiesenen Asylunterkunft aufzuhalten. Um diese Aufenthaltsbeschränkung zu überwachen, trug er ein elektronisches Gerät zur Ortung („elektronische Fußfessel“). Seit dem Beginn der Führungsaufsicht kam es zu einer Verurteilung wegen Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahren“) bei einer Bahnfahrt im Februar 2016; dabei wurde eine Geldstrafe verhängt.

PM des PP Oberpfalz vom 05.06.2017

Ein 41-jähriger Mann attackierte in einer Asylbewerberunterkunft einen fünfjährigen Jungen und dessen Mutter mit einem Messer und verletzte den Jungen dabei tödlich. Der 41-jährige Angreifer wurde durch zu Hilfe eilende Polizeibeamte bei einem Schusswaffeneinsatz getötet.

In einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang ist es gegen 16:50 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern gekommen. Dies wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt.

Sofort zum Einsatzort beorderte Einsatzkräfte trafen wenige Minuten nach der Mitteilung in der Unterkunft auf einen 41-jährigen Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit, der einen fünfjährigen Jungen in seiner Gewalt hatte und auf diesen mit einem Messer einwirkte.

Im weiteren Verlauf kam es dann durch die zu Hilfe eilenden Einsatzkräfte zum polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen den 41-jährigen Mann, der dabei tödlich verletzt wurde.

Der 41-Jährige fügte dem Kind schwerste Verletzungen mit einem Messer zu, an denen der Junge noch am Einsatzort verstarb.

Im Gesamtgeschehen erlitt zudem die 47-jährige Mutter des Kindes schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, durch den 41-jährigen Angreifer.  Die Frau mit russischer Staatsangehörigkeit wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiteres sechsjähriges Kind der Frau blieb körperlich unverletzt.

Die Ermittlungen zum Geschehensablauf und warum es zu der Auseinandersetzung und dem Angriff gegen das Kind kam, hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg vor Ort aufgenommen.

Die Untersuchung des Schusswaffengebrauchs übernimmt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg. Der stellvertretende Leiter der Staatsanwaltschaft Regensburg sowie Ermittler des Bayerischen Landeskriminalamtes begaben sich ebenfalls umgehend zum Einsatzort.

Angaben zum Motiv des Mannes und in welcher Beziehung die Personen zueinander standen können derzeit nicht gemacht werden. Die Ermittlungen stehen ganz am Anfang.

Die Mutter und ihr sechsjähriges Kind werden unter anderem von einem Kriseninterventionsteam im Krankenhaus betreut.

Gemeinsame PM der StA Regensburg und des PP Oberpfalz vom 03.06.2017

„Die Asylbewerberunterkunft wurde nach dem Vorfall geräumt, die Bewohner wurden vorerst auf andere Unterkünfte verteilt.“

Online-Artikel, BR.de, 03.06.2017
http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/arnschwang-asylbewerberunterkunft-tote-kind-afghane-100.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Arnschwang (Bayern): 41-Jähriger verletzt Kind tödlich mit Messer in Asylbewerberunterkunft – Angreifer stirbt nach polizeilichem Schusswaffengebrauch – Nachtrag

Symbolfoto

Im Nachgang zu den tragischen Geschehnissen in einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang fanden am Sonntag, 04.06.2017 weitere umfangreiche Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Regensburg statt. Ebenfalls am Sonntag, 04.06.2016 erfolgte eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leichname des Jungen und des Täters. Das vorläufige Ergebnis bestätigt die bisherigen Erkenntnisse.

Die Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort sowie erste Befragungen dauerten den gesamten Pfingstsonntag an und werden weiter fortgeführt. Am Tatort war zudem bereits am Abend der Tat eine Rechtsmedizinerin aus Erlangen, um das Spurenbild mit den Verletzungen abgleichen zu können.

Wie bereits berichtet, fügte am Samstag, 03.06.2017, ein 41-jähriger afghanischer Mann mit einem Messer einem 5-jährigen Kind tödliche und dessen 47-jähriger Mutter schwere Verletzungen zu. Im Verlaufe des deshalb stattfindenden Polizeieinsatzes gab ein Polizeibeamter acht Schüsse aus seiner Schusswaffe gegen den 41-jährigen Täter ab, wodurch dieser tödlich verletzt wurde.

Die Frau erlitt bei der Auseinandersetzung mit dem Mann schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Schnittverletzungen und befindet sich noch in stationärer Behandlung. Sie ist derzeit nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Es kann daher auch noch nicht abschließend gesagt werden, in welchem Verhältnis sie zu dem 41-Jährigen stand und weshalb es zu der Auseinandersetzung kam.

Am Sonntag, 04.06.2017 fand im Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg eine Obduktion der getöteten Personen statt. Diese kam zu dem Ergebnis, dass der 5-Jährige durch Gewalteinwirkung mit einem Messer gegen den Hals zu Tode kam. Es steht damit fest, dass der 41-Jährige den 5-Jährigen getötet hat. Der Junge wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch nicht getroffen.

Die Obduktion des 41-jährigen Täters ergab, dass dieser von acht Projektilen aus der Waffe eines Polizeibeamten getroffen wurde, wobei ein Schuss in den Brustbereich todesursächlich gewesen ist.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft von einer Nothilfesituation für die Polizeibeamten aus. Die Ermittlungen wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft das Bayerische Landeskriminalamt.

Der 41-jährige Afghane war als sog. geduldeter Asylbewerber registriert. Bei der Frau und ihren beiden Kindern handelt es sich um Asylbewerber.

Der 41-Jährige Täter wurde im Oktober 2009 durch das Landgericht München I wegen schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren 10 Monaten verurteilt, die er bis Januar 2015 vollständig verbüßte. Nach seiner Haftentlassung wohnte er im Asylbewerberheim in Arnschwang und stand aufgrund der Verurteilung wegen Brandstiftung von Gesetzes wegen unter Führungsaufsicht, weil er die Strafe vollständig verbüßt hatte. Er wurde durch gerichtlichen Beschluss zur Führungsaufsicht angewiesen, sich im räumlichen Umfeld der ihm zugewiesenen Asylunterkunft aufzuhalten. Um diese Aufenthaltsbeschränkung zu überwachen, trug er ein elektronisches Gerät zur Ortung („elektronische Fußfessel“). Seit dem Beginn der Führungsaufsicht kam es zu einer Verurteilung wegen Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahren“) bei einer Bahnfahrt im Februar 2016; dabei wurde eine Geldstrafe verhängt.

PM des PP Oberpfalz vom 05.06.2017

Ein 41-jähriger Mann attackierte in einer Asylbewerberunterkunft einen fünfjährigen Jungen und dessen Mutter mit einem Messer und verletzte den Jungen dabei tödlich. Der 41-jährige Angreifer wurde durch zu Hilfe eilende Polizeibeamte bei einem Schusswaffeneinsatz getötet.

In einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang ist es gegen 16:50 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern gekommen. Dies wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt.

Sofort zum Einsatzort beorderte Einsatzkräfte trafen wenige Minuten nach der Mitteilung in der Unterkunft auf einen 41-jährigen Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit, der einen fünfjährigen Jungen in seiner Gewalt hatte und auf diesen mit einem Messer einwirkte.

Im weiteren Verlauf kam es dann durch die zu Hilfe eilenden Einsatzkräfte zum polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen den 41-jährigen Mann, der dabei tödlich verletzt wurde.

Der 41-Jährige fügte dem Kind schwerste Verletzungen mit einem Messer zu, an denen der Junge noch am Einsatzort verstarb.

Im Gesamtgeschehen erlitt zudem die 47-jährige Mutter des Kindes schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, durch den 41-jährigen Angreifer.  Die Frau mit russischer Staatsangehörigkeit wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiteres sechsjähriges Kind der Frau blieb körperlich unverletzt.

Die Ermittlungen zum Geschehensablauf und warum es zu der Auseinandersetzung und dem Angriff gegen das Kind kam, hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg vor Ort aufgenommen.

Die Untersuchung des Schusswaffengebrauchs übernimmt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg. Der stellvertretende Leiter der Staatsanwaltschaft Regensburg sowie Ermittler des Bayerischen Landeskriminalamtes begaben sich ebenfalls umgehend zum Einsatzort.

Angaben zum Motiv des Mannes und in welcher Beziehung die Personen zueinander standen können derzeit nicht gemacht werden. Die Ermittlungen stehen ganz am Anfang.

Die Mutter und ihr sechsjähriges Kind werden unter anderem von einem Kriseninterventionsteam im Krankenhaus betreut.

Gemeinsame PM der StA Regensburg und des PP Oberpfalz vom 03.06.2017

„Die Asylbewerberunterkunft wurde nach dem Vorfall geräumt, die Bewohner wurden vorerst auf andere Unterkünfte verteilt.“

Online-Artikel, BR.de, 03.06.2017
http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/arnschwang-asylbewerberunterkunft-tote-kind-afghane-100.html

Im Nachgang zu den tragischen Geschehnissen in einer Asylbewerberunterkunft in Arnschwang fanden am Sonntag, 04.06.2017 weitere umfangreiche Ermittlungen durch

Allgemein Kritik KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Polizei Mittelfranken wendet sich an ihre Follower auf Facebook und Twitter in Sachen Einsatz in der Berufsschule

Hallo, Community,

der heute vor der Berufsschule in Nürnberg stattgefundene Polizeieinsatz hat sehr viele unserer Twitter- und Facebookuser beschäftigt. Natürlich zurecht, worüber wir uns auf der einen Seite freuen, wir auf der anderen Seite aber auch sehr viel Kritik einstecken mussten. Sicherlich wird man nach jedem Ereignis immer nachdenklich, das wird euch genauso gehen, wie uns.

 

Wir wollen euch speziell für diesen Fall erklären, weshalb die Polizei bei Abschiebungen tätig werden muss. Gleich vorweg: Es gibt für uns dabei überhaupt keine Möglichkeit, den Kopf in den Sand zu stecken und der gesetzlichen Verpflichtung auszuweichen.

Aus vielen Gründen kann ein Asylbewerber aus Deutschland wieder abgeschoben werden. Diese Gründe zu prüfen und letztlich so zu bewerten, dass der Bewerber/die Bewerberin nicht in Deutschland bleiben darf, ist nicht Aufgabe der Polizei.

Behörden wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entscheiden über Hierbleiben oder Abschieben. Die Polizei kann dabei in keinster Weise mitreden oder gar Einfluss nehmen. Diese Entscheidung muss allein das BAMF treffen. Wir haben überhaupt nicht die Kenntnisse, die dazu erforderlich sind.

Wenn es dann tatsächlich so weit gekommen ist, dass die Abschiebung bevorsteht, werden die weiteren Maßnahmen – wie in unserem Fall heute – von der mittelfränkischen Regierung getroffen. Die Zentrale Ausländerbehörde erlässt dann einen Abschiebebeschluss. Dabei gibt es natürlich – wie es in unserem Rechtsstaat auch üblich und vor allem auch gut ist – die Möglichkeit zu klagen. Erst wenn der Rechtsweg erschöpft und der Abschiebebeschluss nicht mehr abzuwenden ist – man spricht hier von Rechtskraft – dann kommen wir ins Spiel.

Die Zentrale Ausländerbehörde überträgt uns den Vollzug. Uns deshalb, weil diese Verwaltungsbehörde vom Gesetzgeber her keinerlei Möglichkeit hat, ihren eigenen Beschluss zu vollziehen. Es bleibt eben nur die Polizei.

So ein Beschluss mit Rechtskraft lag heute vor. So ein Vollzug ist in vielen Fällen schon ohne Probleme abgelaufen, meistens gibt es auch mit den Betroffenen keinerlei Schwierigkeiten. Sie werden nämlich schon lange vorher darüber informiert, dass sie abgeschoben werden müssen. Das war auch heute so. Und deshalb war es auch für den 20-jährigen Schüler der Berufsschule keine Überraschung mehr.

Dass der Einsatz so aus dem Ruder gelaufen ist, konnten wir natürlich vorher nicht wissen. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass wir in unserer Behörde natürlich diesen Einsatz noch einmal genau betrachten und besprechen.

Wir hoffen wirklich, euch damit einmal einen Einblick in unsere Situation und Rolle gegeben zu haben und hoffen, einige Unklarheiten berichtigt zu haben. Ihr könnt auch davon ausgehen, dass es für Polizeibeamte nicht immer einfach ist, solche Aufgaben ausführen zu müssen, dabei angegriffen zu werden und letztlich neun verletzte Kollegen in Kauf nehmen zu müssen.

PM des PP Mittelfranken vom 01.06.2017

Am 31.05.2017 kam es an einer Berufsschule am Berliner Platz in Nürnberg zu einem größeren Einsatz der Polizei. Vorausgegangen war die bevorstehende Abschiebung eines 20-jährigen Afghanen. Im Anschluss daran bildete sich ein spontaner Aufzug zum Nürnberger Ausländeramt.

Ein 20-Jähriger, der als Schüler an der Schule war, sollte mit bestehendem Beschluss in Abschiebegewahrsam genommen werden. Die Polizei leistete hierbei Vollzugshilfe. Eine Polizeistreife suchte deshalb kurz nach 08:00 Uhr die Schule auf. Zuvor traf man ihn an seiner Wohnadresse nicht an.

Inzwischen solidarisierten sich mehrere Schüler mit dem 20-Jährigen, bildeten eine Spontanversammlung vor der Schule und blockierten durch Sitzen auf der Fahrbahn die Abfahrt des Dienst-Pkws. Auch der betreffende Schüler wurde nun zunehmender aggressiv und musste letztlich unter Anwendung unmittelbaren Zwanges in ein anderes Streifenfahrzeug gebracht werden.

Im Laufe der Zeit forderte die Einsatzleitung die Versammlungsteilnehmer mehrfach auf, die Fahrbahn frei zu machen. Auch ein inzwischen verantwortlicher Versammlungsleiter hatte mit der gleichen Aufforderung keinen Erfolg.

Nach mehreren Stunden, inzwischen waren ca. 300 Personen vor Ort, begannen aus der Menge heraus Gewaltaktionen mit dem Ziel, den Gefangenen zu befreien. Dabei kam es zu einem Polizeieinsatz, bei dem auch unmittelbarer Zwang angewendet und Pfefferspray eingesetzt werden musste. Letztlich konnte der 20-Jährige nach einem weiteren Fahrzeugwechsel weggefahren werden.

Im Anschluss daran kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmern und der Polizei. Die Polizei nahm im Zuge des Freimachens des Fahrweges drei Personen fest, die ebenfalls in die Auseinandersetzungen verwickelt waren.

Nach Beendigung des Einsatzes am Berliner Platz versammelten sich gegen 11:00 Uhr spontan ca. 150 Personen, um über die Äußere Bayreuther Straße und den Rathenauplatz zum Ausländeramt der Stadt Nürnberg zu ziehen. Dieser Aufzug verlief friedlich, die Polizei begleitete mit zahlreichen Einsatzkräften.

In der Hirschelgasse blockierten die Teilnehmer die Fahrbahn. Eine Delegation äußerte den Wunsch, mit einem Verantwortlichen des Amtes sprechen zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihr gewährt. Ca. 20 Minuten später kam sie zurück und gab das Gesprächsergebnis den Versammlungsteilnehmern bekannt. Daraufhin löste sich innerhalb weniger Minuten die Versammlung von selbst auf.

Polizeiliche Maßnahmen bei diesem Geschehen mussten nicht getroffen werden. Lediglich zwei Personen werden wegen Beleidigung angezeigt.

Beim vorhergehenden Einsatz am Berliner Platz wurden neun Polizeibeamte verletzt. Unter anderem bewarfen bisher noch unbekannte Täter die Einsatzkräfte mit einem Fahrrad und zahlreichen Flaschen. Ein Beamter verlor einen Teil von einem Zahn, ein anderer erlitt eine Handverletzung. Im Übrigen erlitten die weiteren Polizisten Prellungen und Schürfwunden.

Neben Beamten der Nürnberger Polizei waren Kräfte des Erlanger Einsatzzuges sowie zwei Hundeführer im Einsatz. Die Anzahl der Versammlungsteilnehmer betrug in der Spitze bis zu 300 Personen. Dabei handelte es sich nicht nur um Schüler der benachbarten Schule, sondern auch um Personen, die nach ersten Einschätzungen dem linken Spektrum zuzuordnen sind. Sie kamen im Laufe des Einsatzes an den Berliner Platz.

Nach Angaben der Versammlungsleitung gab es bei den Versammlungsteilnehmern keine Verletzten. Gegen den in Gewahrsam genommenen 20-Jährigen werden derzeit strafrechtliche Verstöße geprüft. Zudem stellte die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken Antrag auf Erlass eines Abschiebehaftbefehls. Diesbezüglich wurde der Mann heute einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg vorgeführt.

Gegen einen 22-Jährigen, der im Zuge des Einsatzes am Berliner Platz festgenommen worden war, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Auch er wurde im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.06.2017, 16:27 Uhr

 

Wie bereits berichtet, kam es heute Vormittag (31.05.2017) vor einer Schule am Berliner Platz zu einem größeren Polizeieinsatz. Diesbezüglich verweisen wir auf genannte Meldung.

Nach Beendigung des Einsatzes am Berliner Platz versammelten sich spontan ca. Hundert Personen, um über die Äußere Bayreuther Straße und den Rathenauplatz zum Ausländeramt der Stadt Nürnberg zu ziehen. Dieser Aufzug verlief friedlich, die Polizei begleitete mit zahlreichen Einsatzkräften.

In der Hirschelgasse blockierten die Teilnehmer die Fahrbahn. Eine Delegation äußerte den Wunsch, mit einem Verantwortlichen des Amtes sprechen zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihr gewährt. Ca. 20 Minuten später kam diese Delegation zurück und gab das Gesprächsergebnis den Versammlungsteilnehmern bekannt. Daraufhin löste sich innerhalb weniger Minuten die Versammlung von selbst auf.

Polizeiliche Maßnahmen bei diesem Geschehen mussten nicht getroffen werden. Lediglich zwei Personen werden wegen Beleidigung angezeigt.

Beim vorhergehenden Einsatz am Berliner Platz wurden 9 Polizeibeamte verletzt. Unter anderem wurden die Einsatzkräfte mit einem Fahrrad und zahlreichen Flaschen beworfen. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Neben Beamten der Nürnberger Polizei waren Kräfte des Erlanger Einsatzzuges sowie zwei Hundeführer im Einsatz. Die Anzahl der Versammlungsteilnehmer betrug in der Spitze bis zu 300 Personen. Dabei handelte es sich nicht nur um Schüler der benachbarten Schule.

Nach Angaben der Versammlungsleitung gab es bei den Versammlungsteilnehmern keine Verletzten. Gegen den in Gewahrsam genommenen 20-Jährigen werden derzeit strafrechtliche Verstöße geprüft.

PM des PP Mittelfranken vom 31.05.2017, 14:19 Uhr

 

Heute Morgen (31.05.2017) kam es an einer Berufsschule am Berliner Platz in Nürnberg zu einem größeren Einsatz der Polizei. Vorausgegangen war die bevorstehende Abschiebung eines 20-jährigen Afghanen.

Der 20-Jährige, der als Schüler an der Schule war, sollte mit bestehendem Abschiebungsbeschluss in Abschiebegewahrsam genommen werden. Die Polizei leistete hierbei Amtshilfe. Eine Polizeistreife suchte deshalb kurz nach 08.00 Uhr die Schule auf und traf den Heranwachsenden an. Zunächst verhielt er sich kooperativ und ging mit zum Streifenwagen.

Inzwischen solidarisierten sich mehrere Schüler mit dem 20-Jährigen, bildeten eine Spontanversammlung und blockierten durch Sitzen auf der Fahrbahn die Abfahrt des Dienst-Pkw. Auch der betreffende Schüler wurde zunehmend aggressiv und musste letztlich unter Anwendung unmittelbaren Zwanges in den Dienst-Pkw gebracht werden.

Im Laufe der Zeit forderte die Einsatzleitung die Versammlungsteilnehmer mehrfach auf, die Fahrbahn frei zu machen. Auch ein inzwischen verantwortlicher Versammlungsleiter hatte mit der gleichen Aufforderung keinen Erfolg.

Nach mehreren Stunden, inzwischen waren ca. 300 Personen vor Ort, entschied sich die Polizeieinsatzleitung, den in Gewahrsam genommenen Afghanen abzutransportieren. Dabei kam es zu einem Polizeieinsatz, bei dem auch unmittelbarer Zwang angewendet und Pfefferspray eingesetzt werden musste. Letztlich konnte der 20-Jährige weggefahren werden.

Im Anschluss daran kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmern und der Polizei. Bisher sind der Einsatzleitung drei verletzte Polizeibeamte gemeldet worden. Von der Versammlungsleitung wurden der Polizei zurzeit keine Verletzten gemeldet.

Nach aktuellem Kenntnisstand gab es mehrere Festnahmen und Personalienfeststellungen.

Gegen 11:00 Uhr setzte sich eine weitere Spontanversammlung als Aufzug über die Bayreuther Straße stadteinwärts in Bewegung. Dieser Aufzug wird von Polizeieinsatzkräften begleitet. Es kommt im Bereich der Bayreuther Straße zu Verkehrsbehinderungen.

PM des PP Mittelfranken vom 31.05.2017, 11:33 Uhr

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Stetten am kalten Markt (Baden-Württemberg) – Schreckliche Szenen

Symbolfoto

Schreckliche Szenen haben sich am Dienstagabend in Frohnstetten bei Stetten am kalten Markt im Landkreis Sigmaringen abgespielt, als kurz nach 20.00 Uhr ein großer Hund der Rasse Kangal eine 72-jährige Passantin auf einem Fußweg zwischen zwei Gebäuden an der Amerikastraße attackierte und durch Bisse tödlich verletzte.

Eine Zeugin hatte zwar sofort den Rettungsdienst verständigt, diesem war es jedoch nicht möglich, sich der auf dem Boden liegenden Verletzten zu nähern, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Als der Hund schließlich von der 72-Jährigen abließ und wieder auf das Grundstück der 43-jährigen Hundehalterin zurückkehrte, wo sich noch ein weiterer Hund der gleichen Rasse sowie ein kleinerer Mischlingshund befanden, erlag die Frau trotz der sofortigen Bemühungen des Notarztes ihren schweren Bissverletzungen im Kopf- und Halsbereich.

Nachdem das Anwesen von Polizeikräften umstellt und von der Freiwilligen Feuerwehr ausgeleuchtet war, wurde zunächst der aggressive Hund, der die Frau angefallen hatte, von Polizeibeamten erschossen.

Da nicht bekannt war, ob sich die Hundehalterin in dem verschlossenen Haus befindet, ließ die Polizei von zwei ortsansässigen Jägern die beiden anderen Hunde, die sich in einem Wintergarten aufhielten, erlegen, um das Gebäude gefahrlos betreten zu können.

Anschließend begaben sich Polizisten, darunter auch zwei Hundeführer in Vollmontur, in das Haus, wo sie außer über 20 Katzen keine Personen antreffen konnten.

Die 43-jährige Tierhalterin kehrte gegen 23.30 Uhr zu ihrem Haus zurück, das sie ihren Angaben zufolge morgens gegen 07.00 Uhr verlassen hatte. Die Kriminalpolizei, die wegen fahrlässiger Tötung gegen die Hundehalterin und deren getrennt lebenden Ehemann ermittelt, versiegelte noch in der Nacht das Anwesen.

Dieses wird im Laufe des heutigen Tages von Kriminaltechnikern und Vertretern des Veterinäramtes vom Landratsamt Sigmaringen betreten, um die Umstände der Tierhaltung zu klären. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hechingen werden das Opfer obduziert und die erschossenen Hunde seziert.

Gemeinsame PM der StA Hechingen und des PP Konstanz vom 31.05.2017

Allgemein KS

Essen (Nordrhein-Westfalen): Verdächtiger springt aus dem dritten Stockwerk – Person schwer verletzt

Heute Morgen, Montag 22. Mai gegen 9:15 Uhr, beabsichtigten Beamte der Kriminalpolizei den Verdächtigen eines Diebstahldelikts/unrechtmäßiges Abheben von Bargeld aufzusuchen. Nachdem die Beamten den Hausflur des Wohnhauses betraten, kam ihnen bereits der Verdächtige mit seiner mutmaßlichen Freundin (35) auf dem Treppenabsatz entgegen. Um eine zweifelsfreie Identifikation des Verdächtigen zu gewährleisten, beabsichtigen die Beamten zusammen mit dem Mann die Papiere (Ausweis / Reisedokumente) in der Wohnung der Freundin einzusehen. Bereits auf dem Weg in die im dritten Stockwerk befindliche Wohnung, begab sich die Freundin plötzlich nach unten und randalierte im Hausflur. Als sie auf einen Nachbarn (54) einschlug, griffen die Beamten ein. Der Freund nutze die Ablenkung, rannte in das dritte Stockwerk und sprang aus einem offenstehenden Fenster. Bei dem Aufprall zog er sich schwere Verletzungen zu, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden. Er schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Möglicherweise hält sich der Mann illegal in Deutschland auf. Die Personalien sind nicht eindeutig geklärt. Ein Rettungswagen brachte die Freundin in eine Klinik, nachdem sie suizidale Absichten äußerte. Wegen dem Angriff auf den Nachbarn erwartet sie eine Anzeige wegen Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Essen vom 23.05.2017

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

BAB 61 bei Speyer (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person und elf toten Hunden

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Am 16.03.2017 um 15:20 Uhr ereignete sich auf der BAB 61 in Fahrtrichtung Hockenheim kurz vor dem Autobahnkreuz Speyer ein schwerer Unfall.

Eine 60-jährige Verkehrsteilnehmerin verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Kleintransporter und prallte gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw. Durch den Aufprall kippte der Kleintransporter, und die Fahrerin sowie mehrere der 14 im Fahrzeug befindlichen Hunde wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Die 60-jährige wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in die BG Unfallklinik verbracht werden.

Sieben der 14 Hunde kamen bei dem Unfall ebenfalls ums Leben. Drei Hunde wurden so schwer verletzt, dass sie von den eingetroffenen Beamten mit der Dienstwaffe erlöst werden mussten. Die vier verbleibenden Hunde rannten anschließend über die Autobahn und verursachten im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Walldorf einen weiteren Unfall.

Zwei Hunde konnten in die Obhut der Tierrettung übergeben werden. Ein Tier wurde bis zuletzt vermisst. Die Autobahn musste zum Zwecke der Unfallaufnahme, sowie zur Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt werden.

Der Verkehr wurde auf die B 9, bzw. auf die Durchfahrtsspur des AK Speyers, geleitet. Die Sperrung dauert bis zur Stunde an. Neben der Streife der Autobahnpolizei Ruchheim, waren zwei Streifen der PI Speyer, zehn Mann der Feuerwehr Speyer mit zwei Fahrzeugen, ein Rettungswagen, sowie der Rettungshubschrauber im Einsatz.

PM der PASt Ruchheim vom 16.03.2017

Allgemein KS

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): 29-Jähriger verletzt mehrere Passanten mit Messer

Gestern Abend wurden in der Innenstadt von Frankenthal fünf Personen von dem 29-Jährigen verletzt. Zunächst bedrohte dieser bei der Willy-Brandt-Anlage den Wirt einer Bar. Der Wirt wurde dabei nicht verletzt.

Von der Willy-Brandt-Anlage lief der Tatverdächtige zur Kreuzung Wormser Straße / Schmiedgasse. Hier verletzte er zwei Männer. Einer der beiden Männer wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Von dem zweiten Mann berichteten Zeugen. Er selbst ist der Polizei bisher namentlich nicht bekannt.

Im weiteren Verlauf beschädigte der Tatverdächtige bei einem Angriff in der Wormser Straße die Jacke einer Frau. Diese wurde nicht verletzt.

Am Rathausplatz traf er dann auf eine weitere Frau. Diese verletzte er mit dem Messer so schwer, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden muss.

Vom Rathausplatz lief der 29-Jährige zur Speyerer Straße, wo er mit dem Messer einen Mann verletzte. Der Verletzte wurde ebenfalls stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Anschließend traf der Tatverdächtige in der Fischergasse auf eine Frau. Diese verletzte er auch mit einem Messer. Die Frau wird stationär im Krankenhaus versorgt.

Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in der Karolinenstraße fest, er leistete dabei keinen Widerstand. Heute Mittag wurde er dem Haftrichter am Amtsgericht Frankenthal vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete dieser die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der 29-Jährige wird in eine psychiatrische Klinik verbracht.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zum Tathergang. Zeugen des Vorfalls und Geschädigte melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Ludwigshafen, Tel. 0621 963-2773.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Rheinpfalz vom 13.03.2017

Heute Abend, 12.03.2017, gegen 19 Uhr, verletzte ein 29-Jähriger aus Frankenthal mehrere Passanten in der Frankenthaler Innenstadt mit einem Messer. Der 29-Jährige Ägypter war am Abend Gast in einer Bar bei der Willy-Brandt-Anlage. Diese Bar wollte er verlassen, ohne seine Getränke zu bezahlen. Der Wirt lief ihm nach und sprach ihn vor der Bar an. Hier zückte der Mann ein Messer und rannte in Richtung Innenstadt weg. In der Innenstadt wurden nach bisherigen Erkenntnissen vier Personen von dem Flüchtigen angegriffen und mit dem Messer verletzt. Diese Verletzungen sind nicht schwerwiegend.

Der 29-Jährige wurde von der Polizei festgenommen.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.03.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Ingolstadt (Bayern): Flucht vor Polizeikontrolle endet tragisch

Die Flucht vor einer Polizeikontrolle endete für einen 46-Jährigen tragisch. Er verstarb nach einem Sprung in die Donau.

Heute Vormittag, um 09.35 Uhr, wollte eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Ingolstadt an der Schloßlände, auf Höhe des Stadttheaters, einen Radfahrer einer Personenkontrolle unterziehen.
Als er dies erkannte, flüchtete er mit seinem Fahrrad. Auf Höhe der Bahnbrücke stellte er sein Fahrrad ab, lief die Böschung hinunter und sprang in die Donau. Er wurde sofort in Richtung Flußmitte abgetrieben. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden sofort alarmiert. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Nach einigen Minuten konnte die Berufsfeuerwehr Ingolstadt den bewusstlosen Mann unterhalb der Autobahnbrücke mittels eines Bootes aus dem Wasser ziehen und an Land bringen. Ein Notarzt begann sofort mit Reanimierungsmaßnahmen. Der Rettungsdienst verbrachte den Bewußtlosen anschließend unter laufender Reanimation ins Klinikum. Dort verstarb er kurze Zeit später.

Bei dem Radfahrer handelt es sich um einen 46-Jährigen aus Ingolstadt. Über ihn liegen umfangreiche polizeiliche Erkenntnisse vor. Das Motiv für die Flucht dürfte ein zu erwartender Haftbefehl gewesen sein, nachdem der 46-Jährige vor einigen Tagen nicht zu einem Gerichtstermin wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erschienen war.
In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat die Kripo die weiteren Überprüfungen zum Geschehen übernommen.

PM des PP Oberbayern Nord vom 13.03.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz): Hund auf der B9 unterwegs

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Am 23.01.2017 wurde um 09:15 Uhr ein Hund auf der K 96 zwischen Mülheim-Kärlich und Weißenthurm gemeldet. Bereits 30 Minuten zuvor ging eine Meldung über einen freilaufenden Hund auf der K 88 zwischen Bassenheim und Mülheim-Kärlich mit erheblicher Verkehrsgefährdung ein. Laut dem Melder hätten bereits mehrere Fahrzeuge stark abbremsen und ausweichen müssen. Der Hund konnte durch die eingesetzte Streife auf Höhe des Heinrichshofs gesichtet werden. Jegliche Versuche, den Hund daran zu hindern auf die B 9 zu laufen, scheiterten.

Auf der B 9 querte der Hund beide Fahrbahnen, sodass eine Sperrung beider Fahrtrichtungen unter Hinzuziehung zusätzlicher Streifenwagen nötig war. Es bestand aber weiterhin die Gefahr, dass der Hund durch die sich rückstauenden Fahrzeuge hindurch weiter auf der B9 läuft und dadurch hinter diesen Unfälle im fließenden Verkehr verursacht. Da es sich bei der B9 um eine Kraftfahrtstraße mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h handelt, musste mit Unfällen mit nicht unerheblichem Schaden bis hin zu Verletzten und Schwerverletzten gerechnet werden. Es ist lediglich glücklichen Umständen zu verdanken, dass bis zu diesem Zeitpunkt kein Verkehrsteilnehmer geschädigt wurde. Aufgrund der weiterhin bestehenden konkreten Gefahr für die Autofahrer auf der B9 blieb nach sorgfältiger Abwägung der Polizeibeamten vor Ort keine Alternative, als den Hund mit einem gezielten Schuss ins Bein zu stoppen und bewegungsunfähig zu machen. Anschließend konnte das Tier eingefangen und unverzüglich einer tierärztlichen Versorgung zugeführt werden.

Dort wurde der Hund behandelt und wird seine Verletzung überstehen.

PM der PI Andernach vom 24.02.2017

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Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Brennende Person tot aufgefunden

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Am Samstagabend wurde der Integrierten Leitstelle Kaiserslautern eine brennende Person im Bereich des Sonnenbergs gemeldet. Vor Ort wurde eine tote Frau mit starken Brandverletzungen aufgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Westpfalz vom 18.02.2017

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Andel (Rheinland-Pfalz): Verfolgungsfahrt mit anschließendem Verkehrsunfall – Fahrer per Haftbefehl gesucht

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Am 10.02.2017 um 01:52 Uhr sollte ein PKW durch eine Funkstreife der Polizei Bernkastel-Kues in Höhe der Moselbrücke in Kues kontrolliert werden. Nach Erkennen des Streifenwagens beschleunigte das Fahrzeug jedoch stark.

Die Funkstreife nahm die Verfolgung auf,  konnte jedoch nicht gänzlich auf das flüchtende Fahrzeug aufschließen, da dieses mit enorm hoher Geschwindigkeit flüchtete. Kurz hinter der Ortseinfahrt Andel, aus Richtung Bernkastel gesehen, verlor der Fahrer des flüchtenden PKW aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug un d kam nach links von der Fahrbahn ab.

Hier wurde das Fahrzeug über eine stufig aufgebaute Betonmauer auf einen neben der Straße befindlichen etwa 1 Meter hohen Hügel katapultiert. In diesem Zuge zerstörte der PKW ein Bushaltehäuschen und riss eine Straßenlaterne um. Der Fahrer wurde durch den Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Durch die Polizeibeamten wurden die Verletzungen des Fahrers bis zum Eintreffen des DRK erstversorgt.

Im Zuge der Unfallermittlungen stellte sich heraus, dass der 26-jährige Fahrer des PKW per Haftbefehl gesucht wird und außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20000 Euro.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Kues, das DRK und Notarzt sowie die Polizei Bernkastel-Kues.

PM der PI Bernkastel-Kues vom 10.02.2017

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Reischbach (Bayern): Tatverdächtiger vom Dach gestürzt

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Am Mittwochvormittag, 18.01.16, sprang ein Tatverdächtiger während einer Wohnungsdurchsuchung aus einem Dachfenster und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Gegen den jungen Mann laufen aktuell Ermittlungen wegen des Verdachts der Abgabe von Betäubungsmittel an Minderjährige.

Ab 07.30 Uhr durchsuchten vier Polizeibeamte in Anwesenheit eines Gemeindebeamten die Wohnung des 24-jährigen Tatverdächtigen. Aufgrund der durch die laufenden Ermittlungen gewonnen Erkenntnisse wegen des Handels mit Betäubungsmittel wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein ein Durchsuchungsbeschluss erlassen, der am Mittwochmorgen vollzogen wurde. Die Durchsuchung bestätigte den Verdacht und führte zur Auffindung von größeren Mengen an Betäubungsmitteln, mindestens ein Kilogramm Marihuana.

Während der Ausstellung der Sicherstellungsbescheinigung rannte der Tatverdächtige unvermittelt vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss und sprang aus dem Fenster etwa fünf Meter in die Tiefe. Hierbei zog er sich schwerste Verletzungen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Kriminalpolizei Mühldorf übernahm die Ermittlungen zum Hergang des Ereignisses.

PM des PP Oberbayern Süd vom 18.01.2017

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Unfall

Wedemark (Niedersachsen): Zwei junge Menschen versterben bei Verkehrsunfall

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In der Nacht zu heute, 20.11.2016, gegen 03:40 Uhr, ist ein mit einer 20-Jährigen und einem 19 Jahre alten Fahrer besetzter Audi A3 offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Schaumburger Straße (Kreisstraße -K- 111, Mellendorf) abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die beiden PKW-Insassen sind noch am Unfallort ihren Verletzungen erlegen.

Der Audi war in Meitze zunächst einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, da er auf der Gailhofer Straße in Richtung Norden erkennbar deutlich zu schnell unterwegs war.

Nachdem der Sichtkontakt abgebrochen war, gelang es den 41- sowie 51-jährigen Beamten, dem Audi – mittlerweile in Hellendorf – trotz deutlicher Entfernung optische Anhaltesignale (Blaulicht und Stop-Zeichen) zu geben.

Anstatt auf diese zu reagieren, gab der 19 Jahre alte Mann weiterhin Gas und befuhr die Sommerbosteler Straße in Richtung Süden. Auch hier riss der Sichtkontakt der Polizisten zu dem PKW zwischenzeitlich ab.

Bisherigen Ermittlungen zufolge verlor der 19-jährige Fahrer daraufhin aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf der Schaumburger Straße in Höhe des dortigen Bahnhofs die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen kam in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, touchierte ein Geländer und prallte anschließend gegen einen Baum.

Die junge Frau und der Mann erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Die Unfallstelle war für den Zeitraum der Aufnahme komplett gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Hannover vom 20.11.2016

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Kulmbach (Bayern): 18-Jähriger flüchtet vor Polizei und verunglückt schwer

Schwerste Verletzungen erlitt am frühen Freitagmorgen ein 18-Jähriger, nachdem er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam. Der Fahranfänger missachtete zuvor sämtliche Anhaltsignale einer Kulmbacher Polizeistreife und flüchtete.

Gegen 2 Uhr wollten Streifenbeamte den VW Golf mit Saalfelder Zulassung in der Kulmbacher Innenstadt einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer hielt jedoch nicht an und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt. Sämtliche Versuche den Fahrer mit Blaulicht und Martinshorn zum Anhalten zu bewegen schlugen fehl. Der Fahrzeugführer ignorierte sämtliche Verkehrsregeln und wich teilweise auf die Gegenfahrbahn aus. Als er die Schauerkreuzung bei Rotlicht mit hoher Geschwindigkeit überquerte, brach die Streifenbesatzung die direkte Verfolgung ab.

Fahrzeug über die Schutzplanke katapultiert

Bereits kurz darauf konnten die Beamten in der Melkendorfer Straße in entsprechender Entfernung das Unfallgeschehen beobachten. Das Fahrzeug des Flüchtigen kam demnach kurz nach der Einmündung „Am Galgenberg“ nach links von der Fahrbahn ab und wurde an der dortigen Schutzplanke in die Luft katapultiert. Der Wagen landete nach etlichen Metern unterhalb der Böschung. Sofort kümmerten sich die Streifenbeamten um den im Fahrzeug eingeklemmten Fahrer. Dieser konnte erst durch die alarmierte Feuerwehr aus dem stark beschädigten Unfallwagen befreit und von Notarzt und Rettungsdienst versorgt werden. Er kam anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Bei dem aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen stammenden 18-Jährigen ergaben sich Anhaltspunkte für Alkoholkonsum, weshalb im Krankenhaus auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zudem beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Kraftfahrzeug-Sachverständigen und lies das Fahrzeug sicherstellen. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro beziffert. An der Unfallstelle waren an die 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

PM des PP Oberfranken vom 16.09.2016

Allgemein

Zürich: Mann nach Sprung von Tankstellendach erheblich verletzt

Am Donnerstagnachmittag, 15. September 2016 sprang ein Mann im Kreis 6 von einem Tankstellendach rund drei bis vier Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei.

Kurz nach 15.00 Uhr meldete ein Passant, dass auf dem Vordach der Tankstelle an der Sonneggstrasse 42 ein verletzter Mann stehe. Als die erste Polizeipatrouille wenige Minuten später an der Sonneggstrasse eintraf, befand sich der blutüberströmte Mann mit einem Messer in der Hand immer noch auf dem Dach der Tankstelle. Kurz nachdem die Polizisten ihn angesprochen hatten, sprang er plötzlich und ohne Vorankündigung auf das Trottoir. Der 34-jährige Mann musste von der Sanität mit zurzeit unbekannten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Detektive der Stadtpolizei Zürich klären zurzeit die genauen Umstände und Hintergründe des Vorfalls ab.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 15.09.2016

Allgemein KS

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Kinderleiche im Wald gefunden

Bildquelle: PP Westpfalz
Bildquelle: PP Westpfalz

Die Polizei hat am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück im westlichen Stadtgebiet die Leiche eines 5-jährigen Mädchens gefunden, nachdem die Mutter des Kindes die Beamten zum Fundort geführt hatte.

Ein Streifenteam war am Nachmittag im Rahmen einer Unterstützung des Jugendamtes der Stadt Kaiserslautern in einer Wohnung im westlichen Stadtgebiet, wo drei Geschwister – neben dem 5-jährigen Mädchen noch ein vier Jahre alter Junge und ein 7-jähriges Mädchen – möglicherweise in Obhut genommen werden sollten, weil der Verdacht einer Kindesmisshandlung bestand. Ein entsprechender Hinweis war aus dem Bekanntenkreis gekommen. Dabei trafen die Mitarbeiter des Jugendamtes das 5-jährige Mädchen allerdings nicht an.

Nach einer eindringlichen Befragung durch die Polizei gab die aus Pirmasens stammende 35-jährige Mutter an, dass das Kind am vergangenen Samstag nach einem Sturz verstorben sei, als es sich zusammen mit seinen Geschwistern in der Wohnung von Bekannten – einer 24-jährige Frau und einem 30 Jahre alter Mann – im westlichen Stadtgebiet von Kaiserlsautern aufgehalten hat. Anschließend habe sie die Leiche wegen der möglichen Unannehmlichkeiten mit dem Jugendamt zusammen mit dem 30-jährigen Bekannten in einem Waldstück im Bereich Hohenecker-/Leipziger Straße vergraben.

Die Leiche wurde sichergestellt und wird am Freitag im rechtsmedizinischen Institut in Mainz obduziert. Alle drei Personen, die zu den Geschehnissen bei ihren ersten Befragungen unterschiedliche Angaben gemacht haben, wurden festgenommen – ihre Vorführung vor den Haftrichter ist für den heutigen Freitag vorgesehen. Nähere Angaben zur Todesursache des Mädchens oder einem Tathergang sowie zu Hintergründen sind derzeit noch nicht möglich.

Die Ermittlungen dauern an. Über das vorläufige Ergebnis der Obduktion und der Vorführung wird zu gegebener Zeit eine weitere Presseerklärung erfolgen.

Gemeinsame PM der StA Kaiserslautern und des PP Westfpalz vom 01.07.2016

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Geestland (Niedersachsen): Betrunkener Autofahrer verletzt sich auf dem Weg zur Blutentnahme mit Messer

Symbolfoto
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Am Donnerstag (26. Mai 2016) kontrollierten Polizeibeamte gegen 18:30 Uhr einen Autofahrer in der Ortschaft Lintig. Einem ersten Test am Atemalkoholgerät zufolge nahm er mit deutlich über 2 Promille absolut fahruntüchtig am Straßenverkehr teil. Der 44-Jährige zeigte sich kooperativ und stimmte einer ärztlichen Blutprobenentnahme zu. Im Streifenwagen zückte der Mann jedoch plötzlich und unerwartet ein Taschenmesser, das er verdeckt im Hosenbund mit sich geführt hatte. Hiermit stach er mehrfach auf sich selbst ein. Die Polizeibeamten entwaffneten den Mann, leisteten Erste-Hilfe-Maßnahmen und alarmierten umgehend Rettungskräfte. Der 44-Jährige wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht laut Polizeikenntnis nicht.

Gerade bei Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation oder bei Betroffenen, die unter dem Einfluss von Medikamenten oder Drogen stehen, kann die Stimmung aus dem Nichts von freundlich und kooperativ ins Gegenteil umschlagen. Risikobeurteilung und Eigensicherung sind deshalb wesentliche Inhalte im polizeilichen Einsatztraining.

„Trainings für den polizeilichen Umgang mit psychisch Kranken bzw. mit Menschen, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden, werden für die Bewältigung des polizeilichen Alltags immer wichtiger. Das bestätigt auch der aktuelle Fall, den wir aus Eigensicherungsgründen nachbereiten werden“, so die Sprecherin der Polizei.

PM der PI Cuxhaven vom 27.05.2016

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Hamm (Rheinland-Pfalz): Tragisches Ende einer Radtour – Anwohner und Passanten mit teils aggressiver Pietätlosigkeit

Symbolfoto
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Für einen 52-jährigen Fahrradfahrer aus der Verbandsgemeinde Hamm endete eine sonntägliche Ausfahrt mit dem Rad tragisch.
Nach bisherigen Feststellungen war der Angehörige eines Radsportclubs am Morgen zu einer längeren Tour gestartet.
Laut Tageskilometerzähler dürfte er gegen 14:00 Uhr bereits 120 Kilometer gefahren sein, als er aus bislang unbekannten Gründen in einem Steigungsstück der Hauptstraße in Hilgenroth, Krs. Altenkirchen, plötzlich nach rechts wegkippte und in der Böschung liegen blieb.
Trotz Erstversorgung durch vorbei kommende Verkehrsteilnehmer, wie auch durch die hinzugezogene Notärztin, konnte der 52-jährige Mann nicht mehr gerettet werden.

Trotz der Tragik des Geschehens ließen sich viele Personen nicht davon abhalten, die Arbeit von Polizei und Rettungskräften durch unnötiges Gaffen massiv zu behindern.
Einsatzkräfte berichteten von unglaublichem Verhalten von Bürgern.
So ließen sich Personen mit Kindern in unmittelbarer Nähe in der Böschung nieder, um den Reanimationsmaßnahmen beizuwohnen.
Anwohner führten z.T. sogar beleidigende Diskussionen mit Einsatzkräften, weil ihnen die Namensangabe des Verunglückten verweigert wurde, nach dem sie ohne jegliche Berechtigung, nur zur Befriedigung ihrer persönlichen Sensationsgier, fragten.
Gegen eine Vielzahl von Personen wurden Platzverweise mit Androhung von Zwangsmaßnahmen ausgesprochen.

PM der PI Altenkirchen vom 22.05.2016

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall

Moers (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte erschossen Hund nach Verkehrsunfall

Symbolfoto
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Am Dienstag gegen 09.55 Uhr war eine Streifenwagenbesatzung mit einem Polizeiwagen auf dem Weg zu einem Einsatz. Die Beamten hatten das Blaulicht und das Martinshorn eingeschaltet, als sie die Rathausallee in Richtung der Straße Im Meerfeld befuhren.

Gleichzeitig lief ein 62-jähriger Hundehalter mit einem Mischlingshund den Gehweg der Rathausallee entlang. Der 62-Jährige war gerade im Begriff, seinen Hund anzuleinen, als dieser sich erschreckte und auf die Straße lief. Hierbei kam es zum folgenschweren Zusammenstoß mit dem Streifenwagen.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen war es nicht mehr möglich, einen Tierarzt oder Jagdausübungsberechtigten zu benachrichtigen und so bat der 62-Jährige die Beamten, den Hund von seinem Leid zu erlösen.

Die Polizisten sperrten daraufhin die Straße kurzfristig ab, um eine Gefahr für andere auszuschließen und gaben hiernach einen Schuss auf das Tier ab. Anschließend brachten die Kollegin und der Kollege den 62-Jährigen sowie seinen toten Vierbeiner nach Hause.

PM der KPB Wesel vom 17.05.2016

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Nürnberg (Bayern): Aggressiver Hund greift Spaziergängerin an

Am Samstagvormittag (14.05.2016) griff ein herrenloser Mischlingshund im Stadtteil Boxdorf eine 52-jährige Spaziergängerin an. Die Frau erlitt hierbei Bissverletzungen am Bein.

Gegen 10:20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei der Notruf ein, dass ein freilaufender Hund in der Otto-Wels-Straße andere Hunde und auch Menschen angefallen hätte.

Den Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West bot sich vor Ort ein schreckliches Szenario. Die blutende Frau zeigte den Beamten den in einen nahegelegenen Teich gesprungenen Schäferhund-Mix. Dieser schwamm gerade mit ihrem Hund im Maul, einem Shih Tzu-Mischling, zurück ans Ufer.

Um weitere Personenschäden abzuwenden, setzte ein Beamter gegen den aggressiven Hund die Dienstpistole ein und erschoss das Tier.

Die 52-jährige musste aufgrund der erlittenen Bisswunden mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Ihr Ehemann verbrachte den verletzten Hund zu einem Tierarzt.

An dem Schäferhund-Mix fanden sich keinerlei Hinweise auf den Halter.

Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Nürnberg-West unter der Rufnummer 0911 6583-1114.

PM des PP Mittelfranken vom 15.05.2016

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Mann tötet Säugling

In der vergangenen Nacht, gegen 01.35 Uhr, kam es zu einem Streit zwischen einem Paar in Frankenthal. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich in der Wohnung auch das gemeinsame Kind, ein 2 Monate alter Säugling, und zwei Kinder (4 und 6 Jahre alt) des Mannes aus einer früheren Beziehung auf. Im Verlauf des Streits stach der 32-jährige Mann mit einem Messer auf seine 20-jährige Partnerin ein. Die Frau flüchtete aus der Wohnung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat der Mann, als die Frau aus der Wohnung geflüchtet war, das Baby aus dem Fenster der Wohnung im 2. OG geworfen. Das Kind verstarb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

Über Notruf wurde die Polizei alarmiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, fanden sie den Mann mit den beiden Kindern in der Wohnung vor. Der Mann hatte die Kinder im Arm und ein Messer in der Hand. Der 32-Jährige wurde von den Polizisten überwältigt und festgenommen. Das 6-Jährige Mädchen war verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die 20-Jährige wurde ebenfalls vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Ebenso der 32-jährige Tatverdächtige, der bei der Festnahme Verletzungen erlitt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Presseauskünfte können derzeit nicht erteilt werden.

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 15.05.2016

 

Nachdem der Tatverdächtige aus dem Krankenhaus entlassen worden war, wurde er heute Nachmittag beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankenthal vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete der Richter Untersuchungshaft an. Der 32-jährige Frankenthaler wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die 20-Jährige Frau und das 6-Jährige Mädchen müssen weiter im Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an. Weitere Presseauskünfte können derzeit nicht erteilt werden.

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 15.05.2016

 

Die Mordkommission der Kriminaldirektion hat die Ermittlungen übernommen. Die Mutter des getöteten Säuglings und das 6-jährige Mädchen müssen weiter im Krankenhaus behandelt werden. Der Leichnam des Babys wird morgen bei der Rechtsmedizin in Mainz obduziert. Über das Ergebnis der Obduktion werden wir berichten.

Ergänzend zu unseren bisherigen Informationen können wir heute bestätigen, dass sich zur Tatzeit noch ein 31-jähriger Mann aus Frankenthal in der Wohnung der Familie aufhielt. Der Mann wurde ebenfalls verletzt. Er musste ambulant ärztlich versorgt werden, ein stationärer Krankenhausaufenthalt war nicht erforderlich. Warum sich der Mann in der Wohnung aufhielt und die Umstände seines Aufenthaltes, sind Gegenstand der Ermittlungen. Derzeit bestehen keine Anhaltspunkte für eine Mittäterschaft des Mannes.

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 17.05.2016

 

Die Obduktion des Leichnams des 2 Monate alten Babys ergab, dass ein Schädelhirntrauma bei massiven Schädeldach- und Schädelbasisbrüchen todesursächlich war.

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 18.05.2016

Allgemein Tragisch Trauriges

Altrip (Rheinland-Pfalz): Mann bei Polizeieinsatz in Tiefe gestürzt

Symbolfoto
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In einem von der Staatsanwaltschaft Mainz und der Kriminalinspektion Worms geführten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sollte gestern Abend (10.05.2016, 23:55 Uhr) im pfälzischen Altrip ein vom Amtsgericht Mainz erlassener Haftbefehl gegen einen Beschuldigten vollstreckt werden.

Als Polizeibeamte die Dachgeschosswohnung des Mannes betraten, flüchtete sich der 37-jährige albanische Staatsangehörige durch ein Fenster und stürzte über acht Meter in die Tiefe, wo er im Hof des Anwesens aufschlug.

Er erlitt sehr schwere Verletzungen und wird derzeit in einer Klinik behandelt.

PM des PP Mainz vom 11.05.2016

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Kirchlauter (Bayern): Tödlicher Verkehrsunfall – Pkw-Fahrer entzieht sich zuvor Polizeikontrolle

Symbolbild
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein 32-jähriger Pkw-Fahrer von der Straße abgekommen und nach einem Überschlag an Ort und Stelle verstorben. Zuvor hatte sich der Fahrer einer beabsichtigten Verkehrskontrolle der Polizei entzogen. Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck führt die Unfallermittlungen.

Kurz vor 00:30 Uhr war eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ebern in Rentweinsdorf unterwegs. Die Beamten waren im Begriff, einen VW Passat einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Trotz eindeutiger Zeichen zum Anhalten gab der Fahrer des VW Gas und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung in Richtung Kirchlauter verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen.

Am Ortseingang von Kirchlauter entdeckten die Ordnungshüter dann den Passat, der sich rechts neben der Fahrbahn überschlagen hatte. Der Fahrer war in dem Wrack eingeklemmt. Schnell waren in der Folge Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und auch ein Notarzt vor Ort. Für den 32-Jährigen am Steuer des Passats kam allerdings jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen.

Um die Unfallaufnahme kümmerten sich Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Nach deren ersten Erkenntnissen zum Hergang war der VW auf der Staatsstraße 2274 kurz vor der Ortschaft Kirchlauter in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug streifte zwei Bäume fuhr eine etwa drei Meter tiefe Böschung hinab. Dabei überschlug sich der Passat und kam auf dem Dach zum Liegen. Derzeit ist noch unklar, warum sich der 32-Jährige, der aus dem Landkreis Haßberge stammt, der Polizeikontrolle entziehen wollte.

Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete die Beiziehung eines Sachverständigen und eine Blutentnahme an.

An der Unfallstelle waren etwa 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Kirchlauter, Neubrunn, Ebelsbach, Eltmann, Jessendorf und Rentweinsdorf eingesetzt.

PM des PP Unterfranken vom 01.05.2016

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Männliche Person flüchtet vor der Polizei und stützt dabei vom Balkon eines Wohnhauses

Am 17.02.2016, gegen 20:55 Uhr, wurde die Polizei in Greifswald in die Maxim-Gorki-Straße zur Klärung eines zivilrechtlichen Streits gerufen. Der 16-jährige Anrufer gab an, dass ihm durch einen Bekannten sein Radio nicht wieder zurückgegeben wird. Durch die Polizei wurde die Wohnung des 17-jährigen Störes in der 4. Etage des Wohnhauses aufgesucht. Dort konnte der Sachverhalt geklärt werden und dem Anrufer sein Radio wieder ausgehändigt werden. Als die Polizeibeamten das Wohnhaus wieder verlassen wollten, kam ihnen der Störer hinterhergelaufen und teilte mit, dass sein 16-jähriger Bruder vom Balkon gestürzt ist. Vor dem Wohnhaus bestätigte sich der Sachverhalt. Bei dem Sturz zog sich der 16-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungswagen ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht werden musste. Dort wurde er stationär aufgenommen. Die Verletzungen sind aber nicht lebensbedrohlich.

Zu den Hintergründen für den Sturz befragt, gab die Mutter des 16-Jährigen an, dass ihr Sohn sich in den nächsten Tagen in der Justizarrestanstalt in Neustrelitz melden muss. Als die Polizei zur Klärung des oben genannten Sachverhaltes die Wohnung betrat, dachte er die Polizei sei seinetwegen gekommem und versuchte über den Balkon zu flüchten. Hierbei verlor er den Halt und stürzte in die Tiefe.

PM des PP Neubrandenburg vom 18.02.2016

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann springt von der Zoobrücke

NRW_blau_dunkelGestern Mittag (12. Oktober) ist ein Kölner (39) nach einem Sprung von der Zoobrücke seinen schweren Verletzungen vor Ort erlegen.

Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der 39-Jährige zunächst mit seinem VW Caddy auf der Zoobrücke in Richtung des Autobahnkreuzes Köln-Ost. Noch vor der Überquerung des Rheins stieß er im „Stop & Go – Verkehr“ gegen den Seat seines Vordermanns.

Beide Autofahrer verständigten sich darauf, die Polizei zur Unfallaufnahme herbeizurufen. In der Zwischenzeit erreichte ein Streifenwagen die Unfallstelle und erkundigte sich nach möglichen Verletzten. Noch während die Beamten die Unfallstelle absicherten und mit dem Seatfahrer sprachen, entfernte sich der 39-Jährige wenige Meter in Richtung Brückengeländer. Unvermittelt sprang er Sekunden später über die Brüstung auf das Rheinufer.

Der umgehend verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

PM des PP Köln vom 13.10.2015

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Heimsheim (Baden-Württemberg): 27-jähriger Autofahrer in seinem Wagen verbrannt

Symbolfoto
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Ein Todesopfer und etwa 50.000 Euro Sachschaden forderte in der Nacht zum Mittwoch ein Verkehrsunfall auf der A 8 München-Karlsruhe, auf Höhe der Anschlussstelle Heimsheim.

Der 27-jährige Fahrer eines Mercedes war gegen 01:15 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe unterwegs und ein 48-jähriger Lkw-Fahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt den Verzögerungsstreifen an der Anschlussstelle. Aus noch ungeklärter Ursache kam der 27-Jährige nach links von der Fahrbahn ab und streifte die Betonleitwand. In der Folge schleuderte der Mercedes quer über die Fahrbahn, prallte frontal auf das Heck des Lkw und kam einige Meter neben der Straße zum Stehen. Der 27-jährige wurde in seinem nunmehr brennenden Fahrzeug eingeklemmt. Beim Versuch, den Brand zu löschen, wurden zwei Polizeibeamte verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Pforzheim und Heimsheim stand der Mercedes bereits im Vollbrand und für den 27Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn Karlsruhe bis gegen 05:30 Uhr zeitweise voll gesperrt.

PM des PP Ludwigsburg vom 23.09.2015

Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Emmendingen (Baden-Württemberg): 8-jähriger Junge Opfer eines Tötungsdeliktes – 27-jähriger Tatverdächtiger stellt sich der Polizei

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Nach der heute im Institut für Rechtsmedizin in Freiburg durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung steht fest, dass der 8-jährige Junge mit einem Messer getötet wurde.

Dringend tatverdächtig ist der 27-jährige Onkel des Opfers, der sich am gestrigen Sonntag (6.9.2015) beim Polizeirevier Emmendingen gestellt hatte. Er räumt die Tat ein, die nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Hotelzimmer geschah.

Der 27-jährige Tatverdächtige, der wie das Opfer aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich stammt, wird im Laufe des heutigen Nachmittags dem Haftrichter vorgeführt.

Unklarheit herrscht nach wie vor hinsichtlich des Motivs. Hierzu und zur restlosen Klärung des Tatgeschehens sind weitere Ermittlungen im Gange.

Gemeinsame PM der StA Freiburg und des PP Freiburg vom 07.09.2015, 14:30 Uhr

 

Am Sonntag (6.9.2015), kurz vor 10.00 Uhr, erschien ein 27-jähriger Mann beim Polizeirevier Emmendingen und teilte mit, dass er seinen 8-jährigen Neffen getötet habe. Aufgrund der Angaben des Mannes wurde unmittelbar darauf die Leiche eines Jungen in einem Zimmer eines Hotels in der Karl-Friedrich-Straße aufgefunden.

Der 27-Jährige wurde festgenommen und wird am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Das Kriminalkommissariat Emmendingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Bisher steht fest, dass der 8-jährige Junge, der wie sein Onkel aus Rheinland-Pfalz stammt, eines gewaltsamen Todes starb.

Die Ermittler sind nun dabei, die näheren Umstände der Tat aufzuklären.

Gemeinsame PM der StA Freiburg und des PP Freiburg vom 06.09.2015, 17:40 Uhr

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Kind durch Stromschlag schwer verletzt

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Heute gegen 14:50 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Rostock durch die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin darüber informiert, dass eine Mitarbeiterin der DB AG in der Nähe des ehemaligen S-Bahnhaltepunktes Rostock-Toitenwinkel drei Kinder beobachten konnte, die sich zwischen den abgestellten Eisenbahnwaggons aufhalten. Nachdem eines der Kinder einen Waggon bestiegen hat, soll es einen lauten Knall gegeben haben. Eine Streife der Bundespolizei begab sich daraufhin unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort. Nach Eintreffen der Streife befanden sich schon Rettungskräfte vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen, handelte es sich um drei Jugendliche im Alter von 12, 14 und 15 Jahren. Der 12-jährige soll auf einen der abgestellten Waggons geklettert sein und erhielt hier offensichtlich einen Stromschlag. Der Junge befand zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte noch auf dem Waggondach und konnte erst durch Feuerwehrkräfte nach Abschaltung des Stromes sowie Erdung der Oberleitung geborgen werden. Eine Erstversorgung des Schwerverletzten erfolgt vor Ort, bis ein Abtransport mit Rettungshubschrauber erfolgen kann. Der 14-jährige wurde ebenfalls aufgrund seines Schockzustandes ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Betreuung des dritten Jugendlichen sowie der zwischenzeitlich am Unglücksort eingetroffenen Angehörigen erfolgt durch Seelsorger der Johanniter Unfallhilfe.

PM der BPOLI Rostock vom 23.07.2015

Allgemein Tragisch

München (Bayern): Erweiterter Suizid in Kirchtrudering

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Am heutigen Montag, 29.06.2015, gegen 16:30 Uhr, verständigte die Mutter von zwei 11- und 9-jährigen Mädchen die Polizei, weil sie ihren geschiedenen Mann und die Kinder nicht erreichen konnte.
Bei der daraufhin veranlassten Nachschau im Wohnanwesen des 50-jährigen Ex-Mannes in München-Kirchtrudering fanden die Erstzugriffskräfte der Polizeiinspektion 25 (Riem) die Kinder und deren Vater leblos vor. Ein verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod aller drei Personen feststellen.
Der Vater hat offenbar zunächst seinen beiden Kinder und anschließend sich selbst das Leben genommen. Im Abschiedsbrief nannte er als Grund für die Tat, die andauernden Sorgerechtsstreitigkeiten sowie die Trennung.
Die Mutter wurde über den Tod der Angehörigen verständigt und steht seitdem unter Betreuung durch das KIT München.

PM des PP München vom 29.06.2015

Allgemein

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Bombendrohung am Krankenhaus

Symbolfoto
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Am heutigen Montag gegen 14:00 Uhr teilte ein hörbar alkoholisierter Anrufer beim Notruf des Polizeipräsidiums Rostock mit, dass er drei Bomben im Krankenhaus Güstrow deponiert hätte. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen führten innerhalb kurzer Zeit zum Ausgangspunkt des Telefonats in der Güstrower Innenstadt. Der in seiner Wohnung angetroffene 54jährige Mann räumte dann auch ein, dass besagte Telefonat geführt zu haben. Er wollte sich bei der Polizei bewerben, der Rest wäre Spaß gewesen, äußerte der mit 1,8 Promille erheblich alkoholisierte Mann. Ein vermeintlicher Spaß der nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten mit bis zu drei Jahren Gefängnisstrafe oder mit Geldstrafe geahndet wird. Im Falle des 54jährigen übrigens nicht zum ersten Mal. Er ist bereits wegen eines gleichen Deliktes bekannt. Etwa eine Stunde nach dem Anruf konnte im Krankenhaus Entwarnung gegeben werden.

PM der PI Güstrow vom 22.06.2015

Allgemein Kritik

WDR: „Faustschlag-Fall“ in Gelsenkirchen: Angehörige des Opfers legen Beschwerde ein

Am Neujahrstag kam es in Gelsenkirchen zu einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt, in dessen Rahmen ein 44-Jähriger festgenommen sollte. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, ein Polizeibeamter versetze ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Der 44-Jährige stürzte mit dem Hinterkopf auf den Bürgersteig. Am 6. Januar verstarb er an den Folgen dieses Einsatzes.

Die Staatsanwaltschaft hat vor einigen Tagen die Ermittlungen gegen die vier eingesetzten Polizeibeamten eingestellt.

Nun legen die Angehörigen des Verstorbenen Beschwerde ein, weil sie möchten, dass der Fall vor Gericht kommt.

Online-Artikel, 17.06.2015
http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/anwalt-legt-beschwerde-ein-100.html

Den Angehörigen des Verstorbenen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.

Den Polizeibeamten, denen dieser Einsatz sicherlich nicht in den Kleidern hängen geblieben ist, wünschen wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. weiterhin viel Kraft beim Verarbeiten dieses Einsatzes.

Den Artikel über die Verfahrenseinstellung bekommt Ihr hier über diese URL:
http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/ermittlungen-eingestellt-100.html

Und über diese URL bekommt Ihr den Text der damaligen Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen:
http://kggp.de/Blogosphere/blog/2015/01/09/gelsenkirchen-nordrhein-westfalen-haeusliche-gewalt/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Polch (Rheinland-Pfalz): Familientragödie

Symbolfoto
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Am 30.04.2015, kurz vor 21.00, Uhr wurde die Polizeiinspektion Mayen telefonisch von einem 88-jährigen Polcher darüber informiert, dass dieser soeben seine Ehefrau erschossen habe und sich nunmehr selbst erschießen werde. Der Mann nannte seine Personalien, kurz die Erreichbarkeit von Verwandten und beschrieb die Stelle in seinem Garten, wo er zu finden sei. Noch während die Polizei am Telefon versuchte, den Mann von seinem Handeln abzuhalten, war am Telefon ein Schussgeräusch zu hören.

Die eintreffenden Polizeibeamten fanden vor Ort in Polch die Situation bestätigt. Der Mann lag in seinem Garten an der zuvor beschriebenen Stelle, bei ihm wurde ein Revolver und das tragbare Telefon mit der zuletzt gewählten Rufnummer der Polizei gefunden. Die verstorbene 85-jährige Ehefrau fanden die Polizeibeamten im Wohnzimmer auf. Auch sie wies  Schussverletzungen auf.

Nach Obduktion und Auswertung der Spurenlage gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einer Familientragödie aus.

Andere Anhaltspunkte haben sich diesbezüglich nicht ergeben.

PM der KI Mayen vom 06.05.2015

Allgemein Österreich

Gablitz (Niederösterreich): Familiendrama

Ein 62-jähriger Mann aus Gablitz, Bezirk Wien Umgebung, teilte am 8. April 2015, um 13.05 Uhr, einer Bekannten per SMS-Nachricht mit, dass er seine pflegebedürftige Mutter töten und selbst Suizid verüben werde.
Aus diesem Grunde führten Polizisten der Polizeiinspektion Gablitz sofort an der Wohnadresse des 62-Jährigen Nachschau, wobei sie die 88-jährige Mutter sowie den 62-jährigen Sohn tod auffanden. Der 62-Jährige dürfte seine Mutter erdrosselt und anschließend Suizid durch Erhängen verübt haben.
Die Erhebungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib Leben sowie von Bediensteten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich übernommen.
Die bis dato geführten Ermittlungen ergaben, dass der 62-Jährige offensichtlich mit der alters- und gesundheitsbedingten Pflegebedürftigkeit seiner Mutter überfordert war. Diese Annahme wird auch durch einen vorgefundenen Abschiedsbrief erhärtet.

PA der LPD Niederösterreich vom 09.04.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

A 61 bei Bedburg (Nordrhein-Westfalen): Unbekannter springt von Bedburger Brücke

Symbolfoto
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Noch unklar sind die Hintergründe des für einen bislang Unbekannten tödlichen Geschehens auf der Bundesautobahn 61 in der Nacht auf Ostermontag (6. April). Zirka zwei Kilometer von einem zuvor augenscheinlich verunfallten Mercedes Sprinter entfernt sprang der Mann gegen 1.15 Uhr von einer Überführung vor einen Pkw und wurde überrollt.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr waren gegen 0.40 Uhr zunächst wegen des brennend auf dem Überholstreifen stehenden Transporters alarmiert worden. Auf der Richtungsfahrbahn Koblenz kurz vor der Raststätte Bedburger Land stand der Sprinter qualmend und unbeleuchtet an der Betonschrammwand. Der verlassene Lkw war unverschlossen. Der Fahrerairbag war ausgelöst. Die Unfallstelle wurde abgesichert. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurde angefordert. Der auflaufende Verkehr wurde über die rechte Spur am Unfallort vorbeigeführt. Anschließend wurde der schwer beschädigte Sprinter abgeschleppt.

Noch während der Lösch- und Unfallaufnahmearbeiten rief gegen 1.15 Uhr eine Insassin (24) eines auf der Gegenfahrbahn befindlichen Pkw Opel die Polizeileitstelle an. Sie sei mit ihrem Freund (23) in Richtung Venlo unterwegs gewesen. Von einer Brücke bei Bedburg sei plötzlich ein Mann direkt vor ihren Wagen gesprungen.

Eine Kollision ließ sich nicht mehr vermeiden. Die Opelinsassen erlitten infolgedessen einen Schock. Eine Opferschutzbetreuung wurde vor Ort durch Polizisten und Rettungsassistenten gewährleistet. Seitens der Polizei Köln wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam entsandt. Ab der Anschlussstelle Bedburg musste die Richtungsfahrbahn Venlo bis voll gesperrt werden. Auch der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die sichergestellte Leiche wurde zur Gerichtsmedizin gebracht.

Erst gegen 05:30 Uhr konnte die Sperrung der Richtungsfahrbahn Venlo wieder aufgehoben werden. Die Gegenspur Richtung Koblenz blieb bis gegen 8 Uhr gesperrt. Noch nicht abschließend geklärt ist die Frage, ob beide Sachverhalte im Zusammenhang stehen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Köln vom 06.04.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Schloß Holte-Stukenbrock (Nordrhein-Westfalen): 59-jähriger Mann verübte Suizid in seinem Pkw

Symbolfoto
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Am Dienstagmittag (31.03.) gegen 11.20 Uhr begab sich ein 59-jähriger Mann mit Wohnsitz in Augustdorf in ein Mehrfamilienwohnhaus am Feilenweg im Ortsteil Schloß Holte, um mit seiner dort wohnenden Ex-Ehefrau eine Aussprache zu führen.

Die Frau konnte an der Wohnungstür erkennen, dass der Mann ein Gewehr mit sich führte. Daraufhin lehnte sie ein Gespräch ab und rief die Polizei an, um dort den Sachverhalt mitzuteilen.

Der 59-Jährige verließ das Haus und begab sich zu seinem Pkw. Er parkte den Wagen auf dem Feilenweg in Sichtweite des Wohnhauses und blieb im Fahrzeug sitzen.

Rund vierzig alarmierte Einsatzkräfte der Polizei sperrten den Feilenweg und in der Nähe befindliche Zufahrtsstraßen weiträumig ab. Beamte der Verhandlungsgruppe nahmen aus der Distanz das Gespräch mit dem Augustdorfer durch das geöffnete Fenster des Pkws auf. Der 59-Jährige drohte mehrfach, sich umzubringen.

Noch während der Gesprächsführung richtete der Mann das Gewehr unvermittelt gegen sich und gab einen Schuss ab, der ihn tödlich verletzte.

Zu keinem Zeitpunkt wurden die Ex-Frau des 56-Jährigen noch andere Personen in den umliegenden Häusern und Straßen durch den Waffenträger bedroht oder waren in anderer Art und Weise gefährdet.

PM der KPB Güterloh vom 02.04.2015

Allgemein

Sinzig (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Bildquelle: PI Remagen
Bildquelle: PI Remagen

Heute Morgen gegen 08:15 Uhr kam es in Sinzig in der Kölner Straße zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Eine 39-jährige Pkw-Fahrerin aus Remagen erfasste aus noch nicht näher bekannten Umständen eine 74-jährige Fußgängerin, die sich zu diesem Zeitpunkt vermutlich auf dem Gehweg befunden hatte. Die Fußgängerin wurde mit einem Rad überfahren und anschließend noch mehrere Meter vom Fahrzeug mitgeschleift. Ein Zeuge machte die Fahrzeugführerin auf diesen Umstand aufmerksam.
Die Fußgängerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uniklinik nach Bonn geflogen. Zur Ermittlung der Unfallursache und den begleitenden Umständen wurde neben der polizeilichen Unfallaufnahme ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Kölner Straße blieb für den Zeitpunkt der Unfallaufnahme rund zwei Stunden gesperrt. Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Remagen unter der Telefonnummer 02642-93820 zu melden.

PM der PI Remagen vom 24.03.2015, 12:35 Uhr

 

Vor wenigen Minuten, um 08:20 Uhr, ging bei der PI Remagen ein Notruf über einen schweren Verkehrsunfall in Sinzig, Kölner Straße, ein. Es wurde eine ältere Dame durch ein Fahrzeug erfasst und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen – sie ist noch ansprechbar. Der Rettungshubschrauber ist unterwegs. Die innerörtliche Straße ist derzeit gesperrt. Weitere Informationen werden ggf. nachgesteuert.

PM der PI Remagen vom 24.03.2015, 08:33 Uhr

Allgemein

München (Bayern): 18-Jährige randaliert auf Polizeiwache

Am Samstag, 17.01.2015, gegen 00.35 Uhr, wurde durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 44 an der Oberfläche des U-Bahnhofes Westfriedhof eine hilflose 18-jährige Münchnerin festgestellt. Diese war nicht mehr in der Lage, selbständig aufrecht zu stehen und stürzte, schon allein bei dem Versuch, ihre Handtasche vom Boden aufzuheben. Die 18-Jährige war stark alkoholisiert.

Aus Schutzgründen wurde sie nun mit zur Wache der Polizeiinspektion 44 genommen. Als sie hier das Bewusstsein verlor, wurde sofort ein Rettungsdienst verständigt. Sie kam dann wieder zu sich und wurde vom Rettungsdienst in Augenschein genommen. Bei ihr wurden dabei Abschürfungen am rechten Bein sowie ein Hämatom an der linken Gesichtshälfte festgestellt. Die Verletzungen stammen vermutlich von diversen Stürzen der 18-Jährigen. Die 18-Jährige zeigte im weiteren Verlauf sehr starke Stimmungsschwankungen. Zunächst saß sie ruhig auf dem Stuhl, dann begann sie aufzustehen und zu schreien.

Schließlich schlug sie selbst mit ihrem Kopf mehrmals gegen die Wand und schrie immer weiter. Dann sprang sie plötzlich mit einer Art Hechtsprung auf den Boden des Wachlokals und blieb dort bewusstlos liegen. Die Rettungskräfte versorgten sie entsprechend. Aufgrund des Sturzes bildete sich nun auf ihrer Stirn auch noch eine Beule. Da sie immer noch nicht zu beruhigen war, als sie wieder zu Bewusstsein kam, wurde sie auf einer Trage des Rettungsdienstes fixiert. Zeitgleich konnte ihre Mutter verständigt werden, die sich bereit erklärte, vorbeizukommen und ihr Kind entsprechend zu beruhigen.

Auch das gelang schließlich nicht. Die 18-Jährige schlug weiterhin mit Händen und Füßen um sich, als die Fixiergurte zwischendurch gelockert wurden. Schließlich musste sie mit Handfesseln und Kabelbindern an der Trage fixiert werden. Erst durch den herbeigerufenen Notarzt, der ihr entsprechende Medikamente verabreichte, konnte die 18-Jährige beruhigt werden. Letztendlich wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

PM des PP München vom 19.01.2015

Allgemein Angriff Trauriges

Röbel (Neubrandenburg): Wildernder Hund mit Dienstwaffe erschossen

Am Röbeler Gildecamp zeigte heute Vormittag die Halterin einer Schafherde einen wildernden Hund an. Er hatte bereits zwei Schafe angegriffen und verletzt. Bei Eintreffen der Beamten ließ der 3einhalbjährige Schäferhund von den Schafen ab und lief aggressiv auf sie zu. Der Angriff des Hundes konnte nur mittels Schuss aus der Dienstwaffe abgewehrt werden. Der Hund wurde getötet. Der Besitzer war vor Ort und mit der Maßnahme einverstanden. Die Halter der Tiere einigten sich zivilrechtlich.

PM der PI Neubrandenburg vom 07.01.2015

Österreich

Hollabrunn (Österreich): Alkoholisierter drohte mit Mord

Ein 36-jähriger stark alkoholisierter Arbeitsloser aus dem Bezirk Hollabrunn kündigte am 7. Jänner 2015, um 23.02 Uhr, über Notruf auf der Bezirksleitstelle Hollabrunn einen Mord an seiner Mutter an.
Das Wohnobjekt wurde in der Folge von zahlreichen Streifen aus dem Bezirk Hollabrunn umstellt und letztendlich von Polizisten mit Schutzausrüstung durchsucht. Dabei konnte die Mutter unversehrt angetroffen werden. Der schwer Betrunkene wurde anschließend im Nachbarhaus festgenommen. Er hatte eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole bei sich. Die Festnahme erfolgte widerstandslos.
Als Motiv für seine Tat gab er an, dass er arbeitslos sei, persönliche Probleme habe und sich durch die anrückenden Polizeibeamten erschießen lassen wollte (Suicide by cop). Er war zur Tatzeit schwer alkoholisiert (2,24 Promille).
Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg einem Arzt vorgeführt und anschließend in das LKH Hollabrunn eingeliefert.

PA der LPD Niederösterreich vom 08.01.2015

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburger Abendblatt: Mutter mit Golfschläger getötet – Bruder warnte vergeblich

In Kiel startet der Prozess gegen einen 50-Jährigen, der seine Mutter mit einem Golfschläger erschlug. Als Nebenkläger treten die beiden Polizeibeamten auf, die bei der Festnahme verletzt wurden.
„Die Beamten entgingen nur durch schnelle Ausweichreaktion Schlägen gegen den Kopf. Einer von ihnen war wochenlang dienstunfähig und leidet noch heute unter den Folgen. Er hatte die Tote in einer Blutlachen und mit zur Unkenntlichkeit zertrümmerten Schädel gefunden.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblattes vom 10.12.2014
http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article135235893/Mutter-mit-Golfschlaeger-getoetet-Bruder-warnte-vergeblich.html

Beiden Polizeibeamten danke für ihren Einsatz und demjenigen, der heute noch mit den Folgen zu kämpfen hat, jede mögliche Unterstützung, um das irgendwann zu verarbeiten.


Hier der Link zum Text der damaligen Originalpressemitteilung der PD Kiel dazu:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2014/04/13/kiel-schleswig-holstein-mann-greift-bei-festnahme-beamte-an/

Allgemein

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn

Symbolfoto
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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es auf dem Mainzer Ring. Eine junge Frau befuhr mit ihrem PKW Toyota die A 60 aus Richtung Bingen in Richtung Darmstadt. An der Anschlussstelle Saarstraße / Mainz-Finthen wollte sie vermutlich von der Autobahn abfahren. Hierbei verlor sie aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, streifte einen Fahrbahnteiler  im Ausfahrtsbereich, fuhr auf die am rechten Fahrbahnrand befindliche Schutzplanke auf und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen massiven Pfeiler einer Schilderbrücke. Beim Aufprall wurde die junge Frau schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Durch die Berufsfeuerwehr Mainz wurde die Verletzte aus dem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst in  ein Krankenhaus verbracht. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Anschlussstelle Mainz-Finthen gesperrt werden.
Am PKW entstand Totalschaden.

Bei der verunglückten jungen Frau handelt es sich um eine 21 Jahre alte Studentin aus Heidesheim. Sie erlitt bei dem Unfall glücklicherweise keine lebensgefährlichen Verletzungen, befindet sich aber noch in einem Krankenhaus.
Die Unfallursache konnte inzwischen ermittelt werden. Es kann von einem Fahrfehler der jungen Fahrerin ausgegangen werden, als sie zu spät in die Ausfahrt Saarstraße wechseln wollte und hierbei über einen Fahrbahnteiler fuhr. Dadurch verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Nicht nachvollziehbar ist für die Polizei allerdings das Verhalten von einigen Autofahrern. Obwohl die gesamte Anschlussstelle „Saarstraße / Mainz-Finthen“ mit Leitkegeln deutlich erkennbar abgesperrt war und im abgesperrten Bereich zahlreiche Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei standen und sich Rettungskräfte aufhielten, versuchten einige Autofahrer zwischen den Absperreinrichtungen in die Anschlussstelle einzufahren. Dazu bremsten sie auf der Hauptfahrbahn fast bis zum Stillstand ab, um dann zwischen den Leitkegeln durchzufahren. Selbst auf Zeichen von Polizeibeamten wurde nur sehr widerwillig reagiert. Ein Autofahrer reagierte völlig unüberlegt, legte den Rückwärtsgang ein und fuhr ohne zu schauen auf die Hauptfahrbahn zurück. Nur durch das umsichtige Verhalten anderer aufmerksamer Autofahrer konnte ein Unfall vermieden werden.
Diese Vorgänge sind leider keine Einzelfälle. Immer wieder müssen Rettungskräfte feststellen, dass die deutlich erkennbaren Absperrungen nicht beachtet werden und Autofahrer oder auch Fußgänger plötzlich in der Einsatzstelle stehen und die Einsatzmaßnahmen behindern. Es wird auch nicht davor gescheut Absperrungen zur Seite zu räumen, um auf die gewohnte Strecke fahren zu können.
Offenbar sind die betroffenen Verkehrsteilnehmer mit der Tatsache überfordert, dass plötzlich eine gewohnte Strecke gesperrt ist.

PM der VD Mainz vom 10.12.2014

Allgemein

Wien: Fenstersprung bei Hausdurchsuchung

Symbolfoto
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Um einer drohenden Festnahme zu entgehen, sprang während einer Hausdurchsuchung ein Jugendlicher aus dem dritten Stock und verletzte sich schwer. Die als Drogenumschlagplatz einer afrikanischen Tätergruppe bekannte Wohnung in der Gregorystraße wurde am 07.12.2014 gegen Mittag von Beamten der WEGA und des Landeskriminalamtes durchsucht. Es waren mehrere Männer in dem Objekt anwesend. Während zwei Männer (19, 28) wegen Handel mit Suchtgift festgenommen wurden, sprang ein 16-Jähriger aus dem rückwärtigen Fenster ca. 10 Meter in die Tiefe. Hierbei zog sich der Jugendliche mehrere Knochenbrüche zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. In der Wohnung wurden Bargeld und Kokain sichergestellt.

PA der LPD Wien vom 09.12.2014

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ober-Ofleiden (Hessen): Fahrzeug explodiert

Symbolfoto
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Gegen 04:30 Uhr kam es im Lärchenweg in Ober-Ofleiden zu einem Familienstreit, in Folge dessen der Familienvater das Haus mit seinem Fahrzeug verließ. Da er im Besitz einer sprengstoffrechtlichen Erlaubnis war und drohte, sich selbst und die Familie zu schädigen, nahm die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen auf.

Gegen 06:10 Uhr kam der Renault Megane zurück zum Lärchenweg. Unmittelbar vor dem Wohnhaus explodierte das Fahrzeug vor den Augen der Polizei. Es wird davon ausgegangen, dass sich zu diesem Zeitpunkt der 49 Jahre alte Mann noch in seinem Fahrzeug befand.

Die Kriminalpolizei ist vor Ort. Momentan geht die Polizei von 5 leichtverletzten Personen aus, Über die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden.

PM des PP Osthessen, Fulda, vom 16.11.2014

Die Ermittlungen nach der Sprengstoffexplosion in Homberg / Ober-Ofleiden vom heutigen Sonntagmorgen (16.11. – wir berichteten) laufen auf Hochtouren. Bei den fünf bisher bekannten Verletzten handelt es sich um drei Anwohner und zwei Polizeibeamte. Alle wurden wegen leichten Verletzungen (u.a. Schnittwunden) im Krankenhaus in Alsfeld behandelt und konnten glücklicherweise wieder entlassen werden.

Die Stadt Homberg hat die Familien der betroffenen Häuser in anderen Einrichtungen untergebracht, da die Statik der Gebäude erst durch einen Fachmann begutachtet werden muss. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich die Familie des 49-jährigen Mannes nicht in ihrem Wohnhaus.

Die Polizei warnt vor Sprengstoff-Teilen oder Sprengstoff- Zündern, die eventuell durch die Explosion im Umkreis der Schadensstelle im Lärchenweg in Ober-Ofleiden verteilt wurden. Bei dem Sprengstoff handelt es sich um ca. 50-60 cm lange Stangen. Die Zünder sind ca. 5 – 10 cm lange Aluminium-Hülsen im Durchmesser von 5- 10 mm mit je einem grünen und einem gelben Draht. Eine direkte Gefahr geht von diesen Gegenständen nicht aus. Sie sollten aber keinesfalls in die Hand genommen werden. Bitte benutzen Sie in der Nähe dieser Gegenstände keine Handys oder Funkgeräte.

Anwohner des Bereichs um den Lärchenweg werden gebeten, bei Auffinden solcher Objekte, aber auch bei festgestellten Schäden an Häusern oder anderen Gegenständen die Polizei anzurufen. Diese hat ein Bürgertelefon eingerichtet, welches unter der Nummer 0661-1054444 erreichbar ist.

PM des PP Osthessen, Fulda, vom 16.11.2014

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Mainz (Rheinland-Pfalz): 51-jähriger Ehemann in Haft, Ermittlungsrichterin erließ Haftbefehl

Symbolfoto
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In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Mainz-Laubenheim, bei dem ein 51-jähriger Ehemann seine 33-jährige Frau erstochen hat, ist jetzt Haftbefehl ergangen.
Der 51-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz dem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl wegen Totschlags erließ.

Die leicht verletzten Töchter im Alter von 18 und 20 Jahren konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung zwischenzeitlich wieder verlassen.

 

Wir berichteten:
(Mainz) 33-jährige durch Stichverletzungen getötet
Dienstag, 04.11.2014, 10:15 Uhr

Heute Morgen hat ein 51-Jähriger in Mainz-Laubenheim auf seine 33-jährige Ehefrau mit einem Messer eingestochen. Die beiden in der Wohnung anwesenden Töchter des Ehepaares wurden ebenfalls verletzt. Eine der Töchter konnte einen Notruf absetzen.

Die unmittelbar eintreffenden Polizeibeamten haben den Ehemann noch in der Wohnung festgenommen und der Ehefrau Erste Hilfe geleistet. Die Verletzungen der Ehefrau waren allerdings so schwer, dass sie noch vor Ort verstarb. Die verletzten Kinder werden in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Im Einsatz waren neben den Einsatzkräften der Polizei, ein Notarzt, drei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz vom 05.11.2014

Allgemein Tragisch

Köln (Nordrhein-Westfalen): Seniorin verstirbt in Gleisbett

Am Donnerstagabend (23.Oktober) haben Zeugen eine verletzte Fußgängerin (84) im Gleisbett der Stadtbahn in Köln-Junkersdorf gefunden. Trotz umgehender Rettungsmaßnahmen verstarb die 84-Jährige noch vor Ort. Möglicherweise war die ältere Dame zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Gegen 19.15 Uhr wurden mehrere Passanten auf der Aachener Straße Knallzeugen eines tragischen Vorfalls. Sie sahen zum einen die in Richtung Innenstadt fahrende Bahn der Linie 1 und zum anderen die neben dem Gleiskörper liegende Seniorin. Über Notruf verständigten die Zeugen umgehend die Polizei und die Rettungskräfte. Am Neumarkt hielten Polizisten die beschriebene Stadtbahn an. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam war vor Ort eingesetzt.

Wahrscheinlich kam es zu einem Zusammenstoß der Bahn mit der Frau. Diese und die Frage, ob die Seniorin möglicherweise das Rotlicht nicht beachtet hatte, müssen noch geklärt werden. Hierzu wird unter anderem ein Sachverständiger hinzugezogen. Der 25 Jahre alte Bahnfahrer erlitt einen Schock.

Die Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat 2 dauern hierzu an.

PM des PP Köln vom 24.10.2014

Allgemein Tragisch Trauriges

Nellingen (Baden-Württemberg): Mädchen tot, Bub schwer verletzt

Symbolfoto
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Unter dem dringenden Verdacht, eine schwere Straftat begangen zu haben, steht jetzt eine 36-Jährige aus dem Kreis Göppingen. Wie die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm mitteilen, besteht der Verdacht, dass sie ihre Tochter getötet und ihren Sohn schwer verletzt hat.

Die Frau fiel am Sonntag kurz vor 22.30 Uhr einem Autofahrer auf. Der Mann fuhr auf der A8 Richtung München. In Höhe Aichen sah er die Frau im Bereich der Baustelle am Mittelstreifen. Sie war blutverschmiert und hielt ein Messer in der Hand. Sofort sorgte sich der Autofahrer um die Frau und verständigte die Polizei. Der Rettungsdienst kümmerte sich weiter um die Verletzte. Aufgrund eines Hinweises der Frau fanden Polizeibeamte gleich darauf die Kinder der Frau. Die waren in einem Auto, das in einer benachbarten Unterführung unter der Autobahn stand. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des elf Jahre alten Mädchens feststellen. Der zweijährige Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Gegenüber dem Passanten hatte die Frau angegeben, ihre Kinder verletzt zu haben. Offenbar hatte sie sich auch selbst ihre Verletzungen beigebracht.

Die 36-Jährige wurde nach ihrer ärztlichen Behandlung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln jetzt, um die Hintergründe der Tat zu klären.

Für die Dauer der ersten Maßnahmen musste die A8 in Richtung München vollständig gesperrt werden. Die Straßenmeisterei leitete den Verkehr bei Merklingen ab. Die Feuerwehr unterstützte die Einsatzkräfte am Tatort, sicherte den Ort ab und sorgte für Licht. Gegen 1.15 Uhr konnte die Sperrung der Autobahn wieder aufgehoben werden.

PM des PP Ulm vom 20.10.2014

Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft hat der zuständige Richter am Amtsgericht im Verlauf des heutigen Nachmittags (20.10.2014) einen Unterbringungsbefehl gegen eine 36-Jährige erlassen. Sie steht im dringenden Verdacht, am Sonntag im Zustand der krankheitsbedingten Schuldunfähigkeit ihre elfjährige Tochter getötet und ihren zweijährigen Sohn lebensgefährlich verletzt zu haben.  Die Frau aus dem Kreis Göppingen räumte die Tatbegehung ein. Sie wird nun in einem psychiatrischen Krankenhaus einstweilig untergebracht. Derweil dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei an, um die Hintergründe der Tat aufzuklären. Am Dienstag soll eine Obduktion an der Leiche der Elfjährigen durchgeführt werden. Sie soll Aufschluss darüber geben, was zum Tod des Mädchens geführt hat. Der Zweijährige, der sofort in eine Klinik gebracht wurde, ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

PM des PP Ulm vom 20.10.2014

Allgemein

B5 zwischen Pessin und Friesack (Brandenburg): Schwerer Busunfall

Symbolfoto
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Ein schwerer Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Reisebusses ereignete sich am Sonnabendmorgen, gegen 07.20 Uhr, auf der Bundesstraße 5 zwischen den Ortschaften Pessin und Friesack. Die genaue Unfallstelle liegt auf der B5 zwischen den Abzweigen nach Senzke und dem Abzweig nach Haage.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der Fahrer eines PKW Renault Clio aus dem Havelland (25 Jahre alt), der in Richtung Friesack unterwegs war, aus bisher ungeklärter Ursache auf gerade Strecke  nach links auf die Gegenspur geraten und dort frontal mit dem entgegenkommenden Reisebus kolldiert. In Folge des Zusammenstoßes kam der Bus in seiner Fahrtrichtung (Richtung Pessin) gesehen nach links von der Straße ab und prallte frontal gegen einen massiven Straßenbaum (Eiche). Der PKW rutschte, in Fahrtrichtung Friesack gesehen, in den linken Straßengraben. Sowohl der Reisebus aus Sachsen-Anhalt, als auch der Renault Clio wurden im Frontbereich sehr stark deformiert.

In dem Reisebus aus dem Altmarkkreis Salzwedel befanden sich zum Unfallzeitpunkt neben dem Fahrer (38 Jahre alt) und der Ersatzfahrerin (53 Jahre alt)  46 Passagiere, also insgesamt 48 Personen. Der Busfahrer wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Ersatz-Busfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Alle 46 Passagiere wurden verletzt, sechs davon schwer.

Der 25-jährige Fahrer des Renault-Clio, der sich alleine im PKW befunden hatte, wurden ebenfalls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Rettungskräfte brachten alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Zur Klärung der Unfallursache war ein KFZ-Sachverständiger an der Unfallstelle im Einsatz. Ein Ergebnis der Untersuchung liegt bisher noch nicht vor und dürfte erst in den nächsten Tagen oder Wochen zu erwarten sein. Zum Unfallzeitpunkt war es im Bereich der Unfallstelle neblig. Die Unfallstelle liegt auf einem geraden Teilstück der Bundesstraße 5, links und rechts befinden sich weitläufige Ackerflächen. Die Bundesstraße wird beidseitig durch riesige Alleenbäume (Eichen) gesäumt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Reisebus, einer Busgesellschaft aus dem Altmarkkreis Salzwedel am Morgen in Klötze gestartet und befand sich auf einer Einkaufsfahrt nach Polen. Zielort war Pomellen an der Grenze. Bei den Insassen des Reisebusses, die hauptsächlich aus der Umgebung von Gardelegen kommen,  handelt es sich um Personen aller Altersklassen. Die jüngste Passagierin ist 16 Jahre alt, die älteste 83 Jahre.

Zum Gesundheitszustand der insgesamt sieben schwer Verletzten Frauen im Alter  von 53, 57, 63, 67, 80 und 83 Jahren  (einschließlich der Ersatzbusfahrerin) kann derzeit nur gesagt werden, dass  mehrere der Personen mit Knochenbrüchen in Krankenhäusern behandelt werden.

Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch nicht vor.

Während der Rettungs-und Bergungsarbeiten war die B 5 im Bereich der Unfallstelle von 07.20 Uhr bis 13.45 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.  Der verunfallte Bus mußte mit Spezialgerät und einem Kran geborgen werden. Sowohl der Bus, als auch der PKW wurden für weitere technische Untersuchungen sichergestellt.

 

Nachtrag: Mit Stand 18.10.2014, 16.15 Uhr wurden noch 9 Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt. Alle anderen Verletzten konnten nach ambulanten Behandlungen entlassen werden.

PM der Polizei Brandenburg, HVL, vom 18.10.2014

Allgemein Tragisch Trauriges

Ilmmünster (Bayern): Tödlicher Verkehrsunfall auf der B13

Symbolfoto
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Am gestrigen Freitag, gegen 21:25 Uhr, ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall bei Ilmmünster.

Eine 53-Jährige aus dem Gemeindebereich Hohenwart befuhr die B13 aus Richtung München und stand zum Linksabbiegen nach Ilmmünster. In der Gegenrichtung, Pfaffenhofen in Richtung Reichertshausen, fuhr ein 22-Jähriger aus dem Gemeindebereich Reichertshausen mit seinem Mercedes-Benz, vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Die Hohenwarterin unterschätzte vermutlich die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Mercedes-Fahrers und begann mit dem Abbiegevorgang in Richtung Ilmmünster.

Der 22-Jährige konnte seinen Mercedes nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Nissan der 53-Jährigen. Dabei wurde ihr Pkw auf den unterhalb der B13 liegenden Parkplatz des dortigen Supermarktes geschleudert. Der Mercedes des 22-Jährigen kam nach etwa 100 Meter auf der Gegenfahrbahn zum stehen.

Erst beim Eintreffen des Notarztes und der Streifenbesatzung aus Pfaffenhofen wurde der Pkw der 53-jährigen Hohenwarterin entdeckt. Für die Fahrzeugführerin kam jede Hilfe zu spät. Bei ihr konnte nur doch der Tod festgestellt werden.

Anfänglich sahen die Ersthelfer am Unfallort lediglich den verunfallten Mercedes mit dem verletzten Beifahrer, einem 22-jährigen Pfaffenhofener. Ein 23-jähriger Pfaffenhofener gab an, dass er der Fahrer des verunfallten Mercedes sei. Daraufhin kam der 23-jährige Pfaffenhofener zur Blutentnahme in die Ilmtalklinik nach Pfaffenhofen. Ebenfalls vor Ort war ein 22-Jähriger Reichertshausener der angab Zeuge des Unfalls zu sein.

Als der angebliche Fahrer von der Polizei im Krankenhaus mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass die Unfallbeteiligte Dame bereits an der Unfallstelle verstorben war, bestritt er nun, dass er das Unfallfahrzeug geführt habe. Er sei lediglich der hinterherfahrende Zeuge gewesen. Der tatsächliche Fahrzeugführer sei der am Unfallort befindliche 22-jährige Reichertshausener. Er nahm lediglich die Fahrereigenschaft auf sich, da der Reichertshausener, ein guter Freund sei und anscheinenend aufgrund des Unfallereignisses Suizidgedanken äußerte.

Diese neue Erkenntnisse wurden umgehend an die noch am Unfallort befindlichen Kollegen weitergegeben. Da sich der eigentliche, leicht verletzte Unfallfahrer nicht mehr am Unfallort befand, wurde seine Wohnadresse angefahren. Dort wurde der 22-Jährige angetroffen, welcher dann auch sofort die Fahrereigenschaft einräumte. Der 22-jährige Reichertshausener wurde mit auf die PI Pfaffenhofen genommen, wo er einer freiwilligen Blutentnahme zustimmte. Da sich dieser immer noch in einer gravierenden psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er stationär in das Klinikum Ingolstadt gefahren.

Der Beifahrer des 22-jährigen Reichertshauseners kam schwer verletzt in die Ilmtalklinik nach Pfaffenhofen. Bis jetzt konnte er noch nicht vernommen werden.

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurden beide Unfallfahrzeuge sichergestellt, und ein unfallanalytisches Gutachten an der Unfallstelle durchgeführt.

PM des PP Oberbayern Nord vom 11.10.2014

Allgemein

Ellwangen (Baden-Württemberg): Betrunkener 36-Jähriger hantiert mit Schusswaffe

Symbolfoto
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Gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen riefen Anwohner des Kolpingwegs die Polizei zu Hilfe; aus einer Wohnung waren laute Streiterei zu hören. Als drei Bewohner des Hauses einen Stock tiefer gingen und um Ruhe baten, kam aus der Wohnung ein Mann, der eine blutende Wunde am Kopf aufwies und sofort äußerst aggressiv reagierte. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, handelte es sich bei dem Mann um einen stark alkoholisierten 36-Jährigen. Noch bevor Beamte des Polizeireviers Ellwangen an der genannten Anschrift eintrafen, ging ein erneuter Hilferuf der vorherigen Anrufer ein, da aus einem Fenster der Wohnung offenbar geschossen worden war. Bei ihrem Eintreffen konnten die Beamten aus einem teilweise geöffneten Fenster lautes Geschrei und Bedrohungen hören. Nachdem die Umstände der Verletzungen des Mannes unklar waren und von einer scharfen Schusswaffe ausgegangen werden musste, überwältigten sie den 36-Jährigen in seiner Wohnung. Dieser zog sich hierdurch leichte Verletzungen zu. In einem Schrank konnte eine Schreckschusspistole aufgefunden werden, welche sichergestellt wurde. Die Verletzung des Betrunkenen wurde an Ort und Stelle durch Rettungssanitäter versorgt. Der Gewahrsam des Mannes konnte nach kurzer Zeit nach Klärung der Sachlage vor Ort wieder aufgehoben werden.

PM des PP Aalen vom 30.09.2014

 

Vielleicht versteht ja jetzt mal einer von 100.000, dass auch Polizisten ein Recht darauf haben, gesund und unverletzt und vor allen Dingen lebend aus Einsätzen nach Hause zu kommen – dann sehen Zugriffe eben aus Gründen der Eigensicherung mal nicht schon heißt. Dass ein Zugriff nicht schön aussieht, heißt also nicht gleich zwingend, dass er rechtswidrig, unverhältnismäßig oder oder oder… war.

Allgemein Tragisch Trauriges

Berlin: Mann sprang aus dem Fenster

Bei einem Polizeieinsatz verletzte sich in der vergangenen Nacht ein Mann in Wedding durch einen Fenstersprung schwer.
Die Beamten waren von Anwohnern gegen 3.50 Uhr zu einer Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Gartenstraße wegen Verdachts häuslicher Gewalt alarmiert worden. Als die Mieterin der bezeichneten Wohnung die Tür geöffnet hatte und die Polizisten hineingingen, lief der dort nicht gemeldete 28-jährige Mann unvermittelt aus dem Wohnzimmer in die Küche und sprang dort aus dem Fenster. Er erlitt schwere innere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus, wo er notoperierte wurde. Die Mieterin erlitt einen Schock.
Wie sich bei der Identitätsfeststellung anschließend herausstellte, besteht gegen den Mann ein offener Haftbefehl.

PM der PI Berlin-Mitte vom 28.09.2014

Allgemein

Gemünden (Bayern): Alkoholisiert vor Polizei geflüchtet und verunglückt

Ein 31 Jahre alter Mann aus Gemünden gab am Sonntagfrüh mit seinem Pkw Gas, als er einen Streifenwagen der Polizei sah und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Kurz nach dem Ortseingang von Schönau verlor der 31-Jährige in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und zerstörte eine Hecke auf einer Länge von etwa 35 Metern. Im Anschluss wurde noch der Unterstand einer Bushaltestelle erfasst und komplett zerstört. Weiterhin schleuderte der Pkw über eine Grünfläche und überschlug sich dann. Der Pkw kam letztlich in einer Sackgasse entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Fahrer wurde hierbei glücklicherweise nur leicht verletzt. Da der Fahrer nach Alkohol roch, wurde ein Alkotest durchgeführt, welcher einen Wert von 1,46 Promille ergab. Die anschließende Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Karlstadt. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen des Verdachtes der Gefährdung des Straßenverkehrs – infolge Alkohol eingeleitet. Der angerichtete Gesamtschaden wurde auf etwa 14.800 Euro geschätzt.

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Würzburg (Bayern): Randalierer gehen Polizisten an

Am Sonntagfrüh haben ein 35-Jähriger, ein 31-Jähriger und ein 29-Jähriger in einem Lokal in der Semmelstraße durch den Gastwirt ein Hausverbot erhalten. Als sie sich dann vor das Lokal begaben, pöbelten sie in ihrem alkoholisierten Zustand die dort befindliche Gäste an.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten stellten sie ihr Verhalten nicht ein. Als sie nach ihren Personalien befragt wurden, gab der 35-Jährige an, Adolf Hitler zu sein. Nachdem die Personalien schließlich festgestellt werden konnten, sollten sie die Örtlichkeit verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie jedoch, auch nach längerem Gespräch, nicht nach. Vielmehr beleidigten sie die Beamten massiv.

Auf Grund dessen sollten sie nun zur Ausnüchterung in die Haftzelle der Polizei gebracht werden. Hierbei kam es zu körperlichen Übergriffen auf die Beamten, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Nach kurzer Zeit konnten die drei Männer jedoch überwältigt und zur Dienststelle gebracht werden.

PM des PP Unterfranken vom 29.09.2014

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Österreich Tragisch

Heiligenblut (Kärnten): Vorfall mit tödlichem Ausgang

Symbolfoto
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Heute um 14.08 Uhr teilte eine Frau der Bezirksleitstelle Spittal/Drau über Notruf mit, dass sie sich um ihren 48-jährigen Sohn – wohnhaft in Heiligenblut – Sorge, weil sie ihn nicht erreichen könne. Aus diesem Grund wurde die Streife Heiligenblut zur Wohnadresse des Sohnes beordert.

Der 48-jährige öffnete der wenig später eingetroffenen Polizeistreife und gab an, persönliche Probleme zu haben. Im Zuge des Gesprächs gab er auch Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht. Er erklärte sich letztlich freiwillig bereit, mit den Beamten zur Dienststelle zu fahren.

Die beiden Beamten setzten den Mann in den Fond des Streifen-wagens und fuhren in Richtung Polizeiinspektion Heiligenblut. Während der Fahrt im Gemeindegebiet von Heiligenblut, in der so genannten „Fleißkehre, zog der Mann plötzlich und völlig unvermutet die Dienstpistole aus dem Sicherheitsholster des am Beifahrersitz mitfahrenden Beamten. Anschließend schoss sich der Mann in den Kopf, er dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Die Beamten blieben unverletzt.

Der Sachverhalt wird vom Landeskriminalamt ermittelt. Weitere Informationen ergehen nach Abschluss der Ermittlungen.

PA der LPD Kärnten vom 17.09.2014

Allgemein

Rehau (Bayern): 27-Jähriger hält Einsatzkräfte stundenlang in Atem

Rund elf Stunden hielt am Samstag ein 27-jähriger Mann zahlreiche Einsatzkräfte in Rehau in Atem. Der per Haftbefehl Gesuchte war auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestiegen und drohte rund zwölf Meter in die Tiefe zu springen.

Im Verlauf des späten Samstagvormittages zeigte eine 29-jährige Frau bei der Polizei zunächst eine Körperverletzung an, bei der sie von ihrem 27-jährigen Bekannten tätlich angegriffen worden sei. Bei der Auseinandersetzung erlitt die Frau Verletzungen, die sie in einem Krankenhaus behandeln lassen musste. Eine Streifenbesatzung machte sich daraufhin sofort auf den Weg zu dem 27-jährigen Täter in die Unlitzstraße.

Als die Beamten dort gegen Mittag eintrafen, stellten sie fest, dass der Mann, gegen dem zudem ein Haftbefehl vorliegt, auf das Dach eines Mehrfamilienhauses geklettert war und offensichtlich eine Schusswaffe in der Hand hielt. Sämtliche Versuche der Beamten mit dem 27-Jährigen in Kontakt zu treten, scheiterten vorerst, so dass sich die Polizisten zunächst zurückzogen und weitere Unterstützung anforderten. Spezialeinsatzkräfte der Polizei sowie speziell geschulte Kommunikationsbeamte machten sich unverzüglich auf den Weg nach Rehau. Vorsorglich eilten auch über 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit einem Notarzt und die Feuerwehr mit einer Drehleiter in die Unlitzstraße, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Der Bereich rund um das Wohnhaus wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt. Unmittelbar angrenzende Bewohner, für die keine unmittelbare Gefahr durch den Mann bestand, wurden gewarnt und konnten in den Häusern bleiben.

Den Verhandlungsspezialisten der Polizei gelang es schließlich mit dem 27-Jährigen in Kontakt zu treten. Dennoch ließ er sich über mehrere Stunden hinweg, nicht dazu bewegen, das Dach zu verlassen. Das regnerische Wetter sorgte zusätzlich für eine Gefahr auf dem rutschigen Giebeldach. Erst gegen 23 Uhr war der Rehauer dermaßen erschöpft und kletterte freiwillig über ein Dachfenster in das Gebäude zurück. Er wurde schließlich festgenommen und zunächst in ärztliche Behandlung übergeben, bevor er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wird. Wie sich im Anschluss herausstellte, handelte es sich bei der Schusswaffe des Mannes um eine Schreckschusspistole, die einer scharfen Waffe täuschend ähnlich sieht. Außerdem hatte der 27-Jährige mehrere Messer bei sich.

PM des PP Oberfranken vom 14.09.2014

KS Tragisch

Lauf (Bayern): Person im Rahmen eines Polizeieinsatzes schwer verletzt

Am 11.09.2014, gegen 21:40 Uhr stürzte eine 45-jährige alkoholisierte Frau beim Verlassen einer Wohnung in Schnaittach (Landkreis Nürnberger Land) über eine Treppe und verletzte sich dabei schwer am Kopf.

Der Wohnungsinhaber hatte am 11.09.2014 ca. 21:10 Uhr die Polizei über Notruf verständigt und um Hilfe gebeten. Laut seinen Angaben hielt sich seine langjährige Bekannte, die 45-jährige Geschädigte, angetrunken in seiner Wohnung auf und weigerte sich, diese zu verlassen. Zudem habe sie bereits gedroht, ihm eine Wodkaflasche an den Kopf zu werfen.

Die kurze Zeit später eingetroffenen Beamten der Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz forderten die angetrunkene Frau auf, die Wohnung zu verlassen. Dieser Aufforderung kam die Dame freiwillig nach. Beim Verlassen der Wohnung im ersten Stock stürzte sie allerdings nach dem Zwischenpodest auf dem letzten Treppenabsatz so unglücklich, dass sie mehrere Stufen hinabfiel und mit dem Kopf auf dem Fliesenboden im Hausgang aufschlug. Weder der vor ihr laufende Bekannte noch die beiden Polizeibeamten, die hinter ihr liefen, konnten den Sturz verhindern.

Der kurz darauf eintreffende Rettungsdienst brachte die 45-Jährige in eine Klinik. Nach Auskunft der Ärzte besteht derzeit akute Lebensgefahr.

PM des PP Mittelfranken vom 12.09.2014

Allgemein Unfall

BAB 24 bei Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern): LKW fuhr auf zwei Streifenwagen der Polizei auf- ein Verletzter

Symbolfoto
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Auf der BAB 24 zwischen Zarrentin und Wittenburg ist ersten Informationen zufolge gegen 09 Uhr ein LKW auf zwei Streifenwagen der Polizei aufgefahren. Dabei wurde der LKW- Fahrer verletzt, beide Streifenwagen sollen ersten Erkenntnissen zufolge erheblich beschädigt worden sein. Polizeibeamte, die sich zur Aufnahme eines anderen Unfalls außerhalb der Fahrzeuge befanden, sind offenbar nicht verletzt worden. Es ist davon auszugehen, dass die BAB 24 in Fahrtrichtung Berlin in Kürze gesperrt wird.

PM der PI Ludwigslust vom 03.09.2014

Nach dem Auffahrunfall auf der BAB 24 bei Wittenburg am Mittwochvormittag, bei dem ein LKW auf zwei Streifenwagen der Polizei auffuhr (wir informierten), wurde der LKW- Fahrer vor Ort mit einem Schock behandelt. Bei dem Unglückslaster handelt es sich um einen Gefahrguttransporter, der mit 18 Tonnen flüssigem Sauerstoff beladen ist. Bislang sind keine Undichtigkeiten an dem Tanklaster festgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der LKW zunächst auf das mit eingeschaltetem Signal- und Warnlicht stehende Sicherungsfahrzeug der Polizei aufgefahren, das dann auf einen davor stehenden Streifenwagen aufgeschoben wurde. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilten sich beide Polizeifahrzeuge ineinander. Während das Sicherungsfahrzeug dabei völlig zerstört wurde, entstand beim anderen Streifenwagen erheblicher Sachschaden. Beide Funkstreifenwagen waren zur Absicherung und Aufnahme eines anderen Verkehrsunfalls eingesetzt. Derzeit laufen die Bergungsarbeiten vor Ort. Die BAB 24 in Richtung Berlin ist an der Unfallstelle immer noch voll gesperrt.

PM der PI Ludwigslust vom 03.09.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Abendzeitung: Landgericht – Mann (25) geht mit Messer auf Polizisten los – um zu sterben

Vor dem Münchner Landgericht startete der Prozess gegen den Mann, der am 4. Oktober 2013 in Uffing am Staffelsee (den Text der Originalpressemitteilung sehen sie hier) mit einem Messer auf zwei Polizeibeamte losging. Offensichtlich wollte der Mann, der unter Schizophrenie leidet, von Polizeibeamten erschossen werden.
Ich hoffe sehr, dass die betroffenen Polizeibeamten von dem Einsatz erholt haben – so weit das möglich ist.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Abendzeitung vom 22.07.2014
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.landgericht-mann-25-geht-mit-messer-auf-polizisten-los-um-zu-sterben.c4200a60-533a-4f02-843f-3a69e24a8cda.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Selb (Bayern): Mann springt in Selbsttötungsabsicht von Fenstersims

Einen größeren Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr verursachte ein 62jähriger Mann aus Selb, der am Dienstag, den 22.07.2014, am frühen Nachmittag drohte vom ersten Stock seiner Wohnung in die Tiefe zu springen.

Ein Zeuge hatte ihn vor dem verschlossenen Fenster im I. Stock seiner Wohnung auf dem sehr schmalen Fenstersims sitzen sehen und die integrierte Rettungsleitstelle verständigt. Kurze Zeit später waren die Einsatz- und Rettungskräfte der verschiedenen Organisationen vor Ort und trafen die ersten Maßnahmen wie Absperrung, Kontaktaufnahme u.s.w.

Auf den Fenstersims war der Suizident vom Nachbarbalkon geklettert. Die Lage verschärfte sich durch verschiedene Umstände. Zum einen befand sich genau unter dem Sitzenden ein Kellerzugang, zum anderen war ein Zugriff der Rettungskräfte durch ein von innen verstelltes, geschossenes Fenster erschwert. Mit dem „Lebensmüden“, dessen Motive völlig unklar waren nahmen speziell ausgebildete Polizeikräfte (Verhandlungsgruppe) Kontakt auf und ein mehrstündiger Nervenkrieg begann.

Nachdem er nicht von seinem Vorhaben abzubringen war  und zudem die Befürchtung bestand, er könne sich nicht mehr lange auf dem Sims, in praller Sonne sitzend, halten, erfolgte ein Zugriff von innen. Ein Polizeibeamter konnte ihn zwar greifen aber nicht festhalten und so landete er auf Matratzen, die die Feuerwehr zwischenzeitlich in er abgesprochenen Aktion in den Kellereingang aufgelegt hatten. Der Polizeibeamte zog sich bei seinem Rettungsversuch leichte Verletzungen zu.

Für den 62jährigen endete gegen 17.00 Uhr der Einsatz relativ glimpflich, er wurde mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und wird anschließend nervenärztlich betreut.

PM der PI Selb vom 23.07.2014

Allgemein

Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen): Der Sonntag hatte es für die Polizei in sich

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Neben den täglichen Einsätzen, die es zu bewältigen galt, kamen CHIO und die Maßnahmen rund um das WM-Endspiel noch hinzu. Die Polizei hatte ihr Personal merklich aufgestockt und alle Einsätze, über 200 an der Zahl, gut bewältigt.

Fünf Einsätze hinterließen jedoch einen nachhaltigen Eindruck. Einsätze, bei denen es um Selbsttötungsabsichten geht. Wo Menschen androhen, sich selbst umzubringen. Aus den verschiedensten Gründen. Motivlagen sind meist Liebe, Streit, Ausweglosigkeit, Krankheit. So starb am Sonntagnachmittag in der Aachener In-nenstadt eine 60-jährige Frau. Sie hatte sich aus dem Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in die Tiefe gestürzt. Sie galt als psychisch krank.

Am Sonntag jedenfalls suchte die Aachener Polizei vier Mal. In Eschweiler, Simmerath, Stolberg und eben in Aachen hatten die 32, 36, 42, 45, 60-jährigen Frauen und Männer ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Drei von ihnen konnten gefunden und von ihrem Vorhaben abgehalten werden. Sie begaben sich in ärztliche Behandlung. Ein Mann gilt weiter als vermisst. Für die 60-Jährige aus Aachen kam jede Hilfe zu spät.

Diese Einsätze fordern den Polizisten alles ab. Physisch und psychisch. Wie bei Vermisstenfällen, wird in der Regel ein großer Apparat in Bewegung gesetzt. Neben routinemäßigen Abfragen beim ÖPNV, Bus, Bahn, Krankenhäusern, Droschkenunternehmen und Ärzten folgen Fahndungsmaßnahmen und Suchmaßnahmen, wenn man Anhaltspunkte hat, wo der Gesuchte oder die Gesuchte sich aufhalten könnte.

Gestern ein Sonntag mit vielen Facetten, die der Polizeiberuf innehat. Auf der einen Seite bei einzelnen Menschen Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit, Verzweiflung. Auf der anderen Seite: Jubel, Freude über eine gewonnene Weltmeisterschaft…

Eine Erklärung für diese auffallende Häufigkeit von angekündigten Selbsttötungsversuchen an diesem Sonntag hat die Polizei nicht.

PM des PP Aachen vom 14.07.2014

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Eichenzell (Hessen): Polizeieinsatz in Eichenzell – Rothemann

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Am Sonntagmittag (06.07.) kam es gegen 12:35 Uhr im Bereich Am Kleegarten in Fulda zu einer Trunkenheitsfahrt. Der 46 Jahre alte Fahrer eines 3-er BMW fiel einer Polizeistrafe auf und wurde anschließend kontrolliert. Da ein Atemalkoholtest aufzeigte, dass der Mann aus Eichenzell offensichtlich unter Alkoholeinfluss Auto gefahren war, wurden die entsprechenden polizeilichen Maßnahmen getroffen. Eine richterliche Blutentnahme wurde angeordnet.

Die Streifenbesatzung fuhr den Mann nach Abschluss der Maßnahmen zu seiner Wohnung und ließ sich dort den Führerschein des Fahrzeugführers aushändigen. Als die Polizeikräfte das Mehrfamilienhaus in Rothemann verlassen hatten, hörten sie plötzlich drei schussähnliche Geräusche. Unverzüglich forderten sie Verstärkung an. Da die Polizei zunächst von einer unklaren Lage ausgehen musste, kamen auch Sondereinheiten zum Einsatz.

Bei einer späteren Inaugenscheinnahme der Wohnung konnte der 46-Jährige nur noch tot aufgefunden werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand hat er sich vermutlich selbst erschossen. Er war im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis. Die Kriminalpolizei Fulda hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Osthessen Fulda vom 06.07.2014

Allgemein Tragisch

Pocking (Bayern): Bei Fluchtversuch vor Polizei schwer verletzt

Ein betrunkener Mann erlitt am Nachmittag des Sonntag (22.06.2014) bei seiner Flucht vor der Polizei schwere Verletzungen, als er von einem Fenster abstürzte.

 

Weil er seiner Festnahme aufgrund eines Haftbefehls entgehen wollte, versteckte sich ein 41-jähriger Mann aus dem Landkreis Passau auf einem Balkon einer freistehenden Wohnung in Pocking. Er wurde hier jedoch von den Beamten entdeckt, die sich mit Hilfe des Hausmeisters Zutritt zur besagten Wohnung verschafften.

Der Gesuchte trat zwischenzeitlich jedoch eine Balkontüre ein und hing bei Eintreffen der Beamten außen am Fensterbrett der im zweiten Stock gelegenen Wohnung. Hier konnte sich der betrunkene Mann jedoch nicht halten.

Auch die Rettungsversuche der Beamten scheiterten, so dass der Mann ca. 7 Meter in die Tiefe fiel und auf einer Rasenfläche aufprallte. Er kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum.

PM des PP Niederbayern vom 23.06.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Nürnberg (Bayern): Junge Frau bei Verkehrsunfall getötet

Eine junge Frau (18) ist am späten Mittwochabend, 11.06.2014, im Stadtgebiet Nürnberg bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Unfallfahrer, dessen Personalien z.Zt. (23.45 Uhr) noch nicht gesichert feststehen, wurde von der Polizei festgenommen.
Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr der Unfallfahrer kurz vor 21.00 Uhr mit einem BMW der 5er Serie die Große Straße mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Volksfestplatz. Die junge Frau, die mit Inline-Skates aus Richtung des Dutzendteiches vom Alfred-Hensel-Weg kommend die Große Straße queren wollte, wurde von dem BMW erfasst und ca. 50 Meter weit geschleudert. Sie verstarb trotz Reanimationsbemühungen der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle. Eine zweite Skaterin konnte noch abbremsen und blieb glücklicherweise äußerlich unverletzt.

Der BMW schleuderte zunächst nach links gegen aufgeschichtete Palettenstapel und dann nach rechts gegen die Bordsteinkante, überschlug sich und kam dann total beschädigt auf seinen Rädern zum Stehen.

Die Berufsfeuerwehr rettete den eingeklemmten Unfallfahrer aus dem Fahrzeug. Dieser erlitt dem ersten Anschein nach nur leichte Verletzungen, die in einer Klinik behandelt werden.

An dem BMW waren Kennzeichen eines Ford angebracht. Zudem besteht der Verdacht, dass der Unfallfahrer keinen Führerschein besitzt. Nach ersten Zeugenbefragungen dürfte der BMW an dem Unfall alleine beteiligt gewesen sein.

Die Unfallaufnahme dauert z.Zt. noch an. Unfallzeugen wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg unterstützt die Verkehrspolizei bei der Spurensicherung u.a. durch Ausleuchten der Unfallörtlichkeit.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg ordnete diese eine Blutentnahme beim Unfallfahrer und die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Außerdem wird die Haftfrage geprüft.

PM des PP Mittelfranken vom 12.06.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Neumarkt/Oberpfalz (Bayern): Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamten – Hintergründe und Geschehensumstände – Ermittlungen laufen

Nähere Details der Geschehensumstände, die in den Abendstunden des 31.05.2014, in einem Ortsteil der Gemeinde Pyrbaum/LK. Neumarkt/OPf zum Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten führten, gibt es seitens der tangierten Ermittlungsbehörden.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand war es der 32-jährige Familienvater selbst, der gegen 21.15 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz anrief und dabei mitteilte, dass er eines seiner Kinder mit einem Messer verletzt habe. Näheres war aufgrund der Aufgeregtheit des Anrufers nicht in Erfahrung zu bringen. Unverzüglich wurden Streifenfahrzeuge der Polizeiinspektion Neumarkt zum Tatort entsandt.

Etwa gegen 21.25 Uhr ging ein erneuter Notruf ein in dem eine Anruferin mitteilte,  dass der 32-Jährige mit einem Messer bewaffnet sei und sich dessen drei und sechs Jahre alten Kinder bei ihm im Haus befänden.

Zugleich konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Ehefrau und Mutter der beiden Kinder sich wegen einer Erkrankung im Krankenhaus befindet.

Mehrere Versuche mit dem Familienvater telefonischen Gesprächskontakt aufzunehmen scheiterten.

Polizeibeamte hatten vor Betreten des Hauses mit der Anruferin Kontakt aufgenommen und dabei erfahren, dass sie den 32-Jährigen mit einem Messer im Haus gesehen habe. Das Schreien der Kinder war bis in den Außenbereich zu hören.

Eine Streifenbesatzung  gelangte über den Keller in das Zweifamilienhaus. Im Erdgeschoss trat der 32-Jährige mit einem Messer in Angriffshaltung auf die Beamten zu. In dieser Situation gab ein 31-jähriger Beamter einen Schuss auf den Angreifer ab, der diesen im Bauchbereich traf und schwer verletzte.

Die beiden drei und sechs Jahre alten Buben wiesen im Hals- und Körperbereich zahlreiche Schnittverletzungen auf, die wie sich später herausstellen sollte, nur oberflächlicher Natur waren.

Sowohl der 32-Jährige als auch seine beiden Kinder wurden in getrennte Krankenhäuser verlegt.  Sie alle befinden sich noch in stationärer Behandlung. Die nur leicht verletzten Kinder wurden zwischenzeitlich mit der Mutter zusammengeführt.

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermitteln die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg zum Geschehen, das zu dem Schusswaffengebrauch führte und das Bayerische Landeskriminalamt zum polizeilichen Schusswaffengebrauch.

Das Tatmotiv des Beschuldigten ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth prüft in diesem Zusammenhang derzeit auch die Frage, ob Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den 32-jährigen Beschuldigten gestellt werden wird.

Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Gegenstand dieses Verfahrens ist die Klärung der Umstände des Schusswaffengebrauchs und deren strafrechtliche Beurteilung. Mit den polizeilichen Ermittlungen ist insoweit das  Sachgebiet „Interne Ermittlungen“ des Bayerischen Landeskriminalamtes betraut.  Die Ermittlungen dauern auch hierzu an.

PM des PP Oberpfalz vom 02.06.2014

Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

München (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch bei Suizid – Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums München und des Bayerischen Landeskriminalamtes

Wie bereits vom Polizeipräsidium München am 27. Mai 2014, Ziffer 869, berichtet, schoss sich am Dienstagnachmittag ein 48-jähriger Münchner vor den Augen von Polizeibeamten in den Kopf und richtete dann die Waffe gegen eingesetzte Polizeibeamte, von denen einer aufgrund dieser lebensgefährlichen Bedrohung gezielt auf dessen Bein schoss.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I, des Bayerischen Landeskriminalamtes, den ersten Ergebnissen der Obduktion und der Durchsuchung seiner Wohnung ergibt sich folgender Ablauf dieser Tat:

Der 48-jährige Münchner wandte sich am Dienstagnachmittag an ein Sozialbürgerhaus im Glockenbachviertel und kündigte dort seinen Suizid an, sollte ihm das Sozialamt nicht nach seiner Wohnungskündigung helfen.

Von dort wurde das Polizeipräsidium München verständigt, das sofort Streifenbesatzungen der zuständigen Inspektion zu diesem Haus entsandte.

Polizisten öffneten dann die Wohnungstür und fanden den 48-Jährigen im dunklen Zimmer auf dem Bett sitzend vor. Er reagierte nicht auf Ansprechen, stand aber unvermittelt auf und hielt eine Schusswaffe, Marke Glock Typ 19, in der Hand. Diese
setzte er abrupt an seinen Kopf und gab einen Schuss ab.
Danach war der Mann aber noch handlungsfähig. Er richtete die Waffe gegen die Polizisten, von denen einer einen gezielten Schuss auf das Bein des Schützen abgab.

Nach ersten Erkenntnissen fiel noch mindestens ein weiterer Schuss aus der Waffe des 48-Jährigen. Die aufwändigen Untersuchungen der verschiedenen Gutachter dazu sind aber noch nicht abgeschlossen, so dass noch kein abschließendes Ergebnis hierzu feststeht.

Die herbeigerufenen Spezialkräfte konnten den Mann schließlich tot in seiner Wohnung auffinden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden zahlreiche Schusswaffen aufgefunden. So hatte der Münchner mehrere Waffen in seinem Appartement versteckt. Darunter befand sich auch eine vollautomatische Maschinenpistole der Marke UZI. Desweiteren konnten erlaubnisfreie Waffen und sogenannte Deko-Waffen gefunden werden.

Nach dem 48-Jährigen wurde aktuell wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz gefahndet.

Diese sichergestellten Waffen werden derzeit im Bayerischen Landeskriminalamt untersucht und begutachtet.

Über die Motivlage des Münchners kann noch keine Auskunft gegeben werden.

Die Staatsanwaltschaft München I führt zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt die Ermittlungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch.

PM des PP München vom 30.05.2014

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsisiums München und des bayrischen Landeskriminalamts zum gleichen Fall.

Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

München (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch bei Suizid – Glockenbachviertel

BayernDa einem 48-jährigen Münchner seine Wohnung in der Thalkirchner Straße gekündigt worden war, wandte er sich heute Nachmittag, 27.05.2014, an ein Sozialbürgerhaus und kündigte dort seinen Suizid an, sollte ihm das Sozialamt nicht helfen.

Das Sozialbürgerhaus verständigte daraufhin die Polizei, die sofort zu dem Anwesen fuhr.

Nachdem die Wohnung geöffnet worden war, trafen die Beamten den Mieter mit einer Schusswaffe in der Hand an.

Trotz der mehrmaligen Aufforderung der Beamten die Waffe wegzulegen, schoss sich der 48-jährige vor den Augen der Beamten in den Kopf.

Mit schwersten Kopfverletzungen drehte sich der Mieter mit der Waffe in der Hand in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten.

Um dieser unmittelbaren Gefährdung zu entgehen, gab ein Beamter einen gezielten Schuss auf das Bein des Münchners ab.

Anschließend wurden Spezialkräfte zum Einsatzort hinzugezogen, die den Mann schließlich tot in seiner Wohnung auffanden. Zu diesem Zeitpunkt war er seinen schweren Kopfverletzungen bereits erlegen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bayerische Landeskriminalamt geführt.

PM des PP München vom 27.05.2014

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

München (Bayern): Zwei Männer erschießen sich in Garchinger Biergarten

BayernAm Montagabend, 26.05.2014, erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München kurz vor 20.00 Uhr die Mitteilung eines Zeugen, der in einem Biergarten in der Mühlgasse in Garching auf zwei Personen aufmerksam wurde, die mit einer Waffe hantierten. Der Biergarten hatte zu diesem Zeitpunkt geschlossen.

Daraufhin fuhren mehrere Streifenbesatzungen der örtlich zuständigen Polizeiinspektion zu der von dem Zeugen beschriebenen Örtlichkeit. Zwei Beamte in Zivil gingen in den Biergarten und konnten im Bereich einer Laube zwei Personen erkennen. Als sich die Beamten weiter annäherten, hielt sich einer der Männer eine Schusswaffe an den Kopf und drückte ab. Daraufhin zogen sich die Beamten zunächst zurück. Kurz darauf fiel aus Richtung der Laube ein weiterer Schuss.
Es wurden Unterstützungskräfte, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando, verständigt. Als weitere Beamte eingetroffen waren, konnten im Bereich der Laube zwei leblose Personen mit Schussverletzungen im Kopf festgestellt werden. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 31-Jährigen aus Garching und seinen 25-jährigen Bruder, der ebenfalls in Garching wohnte.

Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod der Männer feststellen. Die Hintergründe, die zu diesem zweifachen Suizid geführt haben, sind derzeit noch völlig unklar. Von beiden Männern wurde eine Obduktion angeordnet, die im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt wird.

Näheres kann derzeit noch nicht berichtet werden. Es sind weitere, umfangreiche Ermittlungen vonnöten.

PM des PP München vom 27.05.2014

Allgemein Tragisch

Thüringer Allgemeine: Toter in Apolda: Nach vorläufiger Obduktion keine Hinweise auf äußere Gewaltanwendung

„Am Mittwoch [2.4.] war ein Straftäter nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei plötzlich zusammengebrochen und vor Ort gestorben. Die erste Obduktion am Leichnam ließ keine Hinweise auf äußere Gewaltanwenung erkennen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Thüringer Allgemeinen vom 04.04.2014
http://apolda.thueringer-allgemeine.de/web/apolda/startseite/detail/-/specific/Toter-in-Apolda-Nach-vorlaeufiger-Obduktion-keine-Hinweise-auf-aeussere-Gewalta-1544857049

Allgemein Tragisch

A12 (Brandenburg): Tödlicher Unfall trotz Stauwarnung – Festnahme von Autoschiebern

In Untersuchungshaft wurden Mitglieder einer Autoschieberbande genommen, die in der Nacht zum Donnerstag auf der Autobahn 12 kurz vor der polnischen Grenze festgenommen wurden.

Wie bereits gemeldet (siehe weiter unten) hatten Fahnder der Soko Grenze des Landeskriminalamtes Brandenburg gemeinsam mit Observationskräften der Direktion 6 der Berliner Polizei fünf Mitglieder einer Bande mutmaßlicher polnischer Autodiebe und –schieber observiert. Im Verlauf des Einsatzes wurde entschieden, eine Festnahme der Personen, bevor sie deutsches Territorium verlassen konnten, durchzuführen. Die vier Männer im Alter von 22 bis 38 Jahren sowie eine 21-jährige Mittäterin waren am Mittwoch gegen 23 Uhr auf der BAB 12 im Bereich der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West und des Rastplatzes Frankfurter Tor festgenommen worden. Einer der Verdächtigen hatte versucht, sich der Festnahme zu entziehen, war aus dem von ihm geführten gestohlenen PKW gesprungen und über die Fahrbahn gelaufen. Dabei wurde der 38-Jährige von einem Zivilfahrzeug der Berliner Polizei erfasst und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erließ das zuständige Amtsgericht noch am Donnerstag Haftbefehle gegen alle fünf Verdächtigen. Vier der Haftbefehle wurden am gleichen Tag verkündet. Die Personen wurden anschließend der Justiz überstellt. Gegen den im Krankenhaus befindlichen Verletzten soll der Haftbefehl voraussichtlich am heutigen Freitag verkündet werden. Der Mann wird dann so bald wie möglich in ein Haftkrankenhaus verlegt werden.

* * *

 Der Stau auf der BAB 12, der sich nach der Festnahme infolge der erforderlichen Folgemaßnahmen wie Rettungseinsatz, Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge gebildet hatte, wurde ordnungsgemäß abgesichert. Das haben die internen Überprüfungen innerhalb des Polizeipräsidiums ergeben. Der Unfall mit drei tödlich verletzten Personen war etwa zwei Stunden nach der Festnahmeaktion geschehen. Er ereignete sich praktisch in dem Moment, in dem am vorherigen Festnahmeort die Sperrung der Fahrbahn vollständig aufgehoben wurde. Bereits etwa 20 Minuten vorher war dort ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben worden. Auf dem vom Stau betroffenen Abschnitt der BAB 12 waren zu der Zeit Leuchtzeichen der Anlagen zur Verkehrsbeeinflussung in Betrieb, die auf den Stau hinwiesen und Tempolimits anzeigten. Etwa 2,4 km vor dem späteren Unfallort wurden eine Gefahrenwarnung und die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 100 km/h angezeigt. Eine weitere solche Anzeige befand sich etwa 1.100 Meter vor dem späteren Unfallort. Hier wurden „Achtung Stau“ und eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h angezeigt.

Der 38-jährige überlebende Insasse des Unfallfahrzeuges befindet sich nach wie vor in einer Berliner Spezialklinik. Seine Angehörigen waren nach dem Unfall so schnell wie möglich informiert worden.

PM der Polizei Brandenburg vom 04.04.2014

Zu fünf Festnahmen und der Sicherstellung dreier Fahrzeuge führte in der Nacht zum Donnerstag ein Fahndungseinsatz der Brandenburger Soko Grenze mit Unterstützung der Berliner Polizei.

Im Rahmen unfassender Ermittlungen der Soko Grenze beim LKA Brandenburg zu einer Bande mutmaßlicher polnischer Autodiebe war bekannt geworden, dass im Verlauf des Mittwochs mehrere Bandenmitglieder aus ihrem Heimatland nach Berlin reisen sollten, um dort abgestellte gestohlene PKW zu übernehmen und nach Polen zu bringen. Fahnder der Soko Grenze und der Direktion 6 der Berliner Polizei konnten am frühen Abend mehrere Verdächtige in Berlin aufnehmen. An verschiedenen Orten wurden von den Tätern zwei in der Nacht zuvor gestohlene Audi A3 mit polnischen Kennzeichen versehen. Beide Audi und das zugehörige Pilotfahrzeug, ein in Polen zugelassener Renault Laguna, fuhren zu unterschiedlichen Zeiten und über verschiedene Wege zur Autobahn und später auf die BAB 12 in Richtung Polen. Alle Bandenmitglieder verhielten sich äußerst konspirativ und standen offensichtlich ständig miteinander in Verbindung. Dadurch war ein Zugriff im Berliner Stadtgebiet nicht möglich und es wurde die Festnahme der Verdächtigen vor der Ausreise nach Polen organisiert. Dazu waren die zugelassene Fahrgeschwindigkeit in dem vorgesehenen Autobahnabschnitt herabgesetzt und Überholverbot ausgewiesen worden.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der Polizeidirektion Ost und der Brandenburger Bereitschaftspolizei wurden die drei Fahrzeuge dann gegen 23 Uhr auf der BAB 12 im Bereich der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West und des Rastplatzes Frankfurter Tor gestoppt. Vier Verdächtige, eine 21-Jährige sowie drei Männer im Alter von 22 bis 36 Jahren, wurden vor Ort vorläufig festgenommen. Sie hatten sich in dem Pilotfahrzeug und in einem der gestohlenen Wagen befunden. Der Fahrer des zweiten gestohlenen PKW versuchte, sich der Festnahme zu entziehen. Der 38-Jährige bremste den Audi abrupt ab und lief über die Fahrbahn. Dabei wurde er von einem heranrollenden zivilen Einsatzfahrzeug der Berliner Observationskräfte erfasst. Sofort hinzugezogene Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus. Das Pilotfahrzeug wie auch die beiden gestohlenen Audi wurden von der Polizei sichergestellt. Damit konnten nach derzeitigen Erkenntnissen einer der Drahtzieher der Bande sowie mehrere Helfer bzw. Kuriere festgenommen werden. Weitere Ermittlungen dazu führt die Soko Grenze beim Brandenburger LKA.

Etwa zwei Stunden nach dem Einsatz zur Festnahme dieser Autoschieberbande kam es auf der BAB 12 zu einem tragischen Verkehrsunfall mit drei getöteten Personen. Am Ende des etwa fünf Kilometer langen Staus, der sich nach den Festnahmen, dem Rettungseinsatz und den folgenden Maßnahmen wie Unfallaufnahme und Bergung der sichergestellten Fahrzeuge gebildet hatte, fuhr ein polnischer PKW auf einen LKW mit Anhänger auf. Der PKW Toyota verkeilte sich unter dem Anhänger, drei von vier Insassen konnten nur noch tot geborgen werden. Ein Mitfahrer wurde mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber in ein Berliner Spezialkrankenhaus gebracht. Bei den getöteten Personen handelt es sich um polnische Bürger im Alter von 34, 39 und 54 Jahren.

„Der aktuelle Fahndungserfolg ist ein Beleg für die gut funktionierende Zusammenarbeit der Polizeibehörden von Brandenburg und Berlin. Durch koordinierten Kräfteeinsatz konnten Mitglieder einer in beiden Bundesländern agierenden Bande festgenommen werden“, betonte Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring am Donnerstag in Potsdam. „Ich bedauere zutiefst, dass es in der weiteren Folge zu dem tragischen Verkehrsunfall mit drei getöteten und einer schwerverletzten Person kam.“

PM der Polizei Brandenburg vom 03.04.2014

 

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Auf Flucht vor Polizeikontrolle verunglückt – Fahrer schwer verletzt

Auf der Flucht vor einer Polizei ist in der vergangenen Nacht (31. März/1. April) ein Autofahrer (25) in Leverkusen-Wiesdorf verunglückt. Wenig später stellte sich heraus, warum sich der Leverkusener einer Kontrolle entziehen wollte: Er stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis.

Bei einer Standkontrolle auf dem Europaring in Höhe der Einmündung Wöhlerstraße wollten die Beamten den 25-Jährigen gegen 3.30 Uhr anhalten. Der Honda-Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und fuhr auf den Anhalteposten zu. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte sich die Polizistin in Sicherheit bringen konnte. Anschließend gab der Fahrer Gas und entfernte sich in südlicher Richtung. Dabei verloren ihn die Polizeibeamten zunächst aus den Augen.

Wenig später bemerkte ein Taxifahrer (65) den flüchtigen Pkw, der auf der Carl-Duisberg-Straße verunfallt war. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit war der Pkw zuvor an einer Bodenwelle abgehoben, wobei der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Honda überschlug sich in einer Kurve und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der 25-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Grund seiner Flucht vor der Polizeikontrolle: Der Leverkusener war betrunken und hatte Rauschmittel konsumiert – außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

PM des PP Köln vom 01.04.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

N24.de: Beteiligter Polizist berichtet von Amoklauf in Winnenden – „Ich hab’s pfeifen hören“

„Auch Streifenpolizisten müssen bei Amokläufen eingreifen – so wie Sebastian Wolf. Der Beamte aus Winnenden hatte am 11. März 2009 Dienst. Und bei diesem Einsatz verlor er fast sein Leben.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf N24.de vom 07.03.2014
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4393746/-ich-hab-s-pfeifen-hoeren-.html

Allgemein

Ludwigshafen(Rheinland-Pfalz): Mit Schusswaffe bedroht

Am Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wurde eine Streife der PI Ludwigshafen 2 auf eine Personengruppe aufmerksam, die sich auf der Rasenfläche gegenüber dem Berliner Platz aufhielt. Da zwei Männer in Streit geraten waren und lautstark schrien hielt die Streife an, um den Sachverhalt zu überprüfen. Hierbei konnten die Beamten beobachten, dass einer der Streitenden seinem Kontrahenten eine Schusswaffe ins Gesicht hielt. Der sofortigen Aufforderung der Polizeibeamten die Schusswaffe fallen zu lassen kam der Bedrohende nur zögerlich nach. Nachdem er seine Waffe weggesteckt hatte schlug er dem Bedrohten noch mit der Faust ins Gesicht. Erst nach abermaliger Aufforderung durch die Polizisten warf er seine Waffe weg und konnte im Anschluss durch die Beamten überwältigt und festgenommen werden. Bei der Überprüfung der Waffe stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt hatte. Der 39-jährige Beschuldigte aus Ludwigshafen stand unter Alkoholeinwirkung, ein Atemalkoholtest hatte 0,81 Promille ergeben. Er ist bereits in Vergangenheit wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Nach Mitnahme zur Dienststelle wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Quelle: PM des PP Rheinpfalz vom 19.02.2014

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Nidda / Neu-Anspach (Hessen): 54-Jähriger offensichtlich durch Schusswaffe tödlich verletzt – Tatverdächtiger beging vermutlich Suizid

Polizeistern-HessenEin 54-Jähriger aus Nidda, Stadtteil Ober-Widdersheim, wurde am Montag, gegen 19.45 Uhr, in der Garage seines Wohnhauses mit schweren Verletzungen aufgefunden. Trotz schnell eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag er wenig später seinen erheblichen Verletzungen. Während der Tatortaufnahme ergaben sich deutliche Hinweise auf ein mögliches Tötungsdelikt.

Sofort eingeleitete intensive polizeiliche Ermittlungen führten sehr schnell zu einem 56-jährigen Tatverdächtigen aus Neu-Anspach, der am selbigen Abend von einer Familienangehörigen als vermisst gemeldet worden war.

Bei einer ersten Überprüfung seiner Wohnanschrift konnte der Tatverdächtige nicht angetroffen werden. Als Polizeibeamte schließlich bei einer weiteren Überprüfung der Wohnanschrift den PKW des Gesuchten entdeckten, wurden weitere Polizeikräfte hinzugezogen.

Gegen 01.30 Uhr erschien der Tatverdächtige plötzlich vor seinem Haus und hielt eine Schusswaffe in der Hand. Nach der sofortigen Aufforderung der Polizei, die Waffe niederzulegen, erhob er unvermittelt die Waffe und schoss sich in den Kopf. Der 56-Jährige verstarb noch vor Ort.

Die weiter geführten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht gegen den Neu -Anspacher. Zu den genauen Hintergründen der Tat können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern zur weiteren Tataufklärung an. Weitere Presseauskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft vor.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Gießen und des PP Mittelhessen vom 28.01.2014

„Mit Einschüssen in Kopf und Oberkörper fand die Polizei im hessischen Nidda einen CDU-Politiker in einer Garage. Der mutmaßliche Schütze jagte sich danach vor den Augen der Polizei eine Kugel in den Kopf.

soll es sich bei dem Opfer um den Lokalpolitiker Wolfgang Potinius handeln.

…“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Focus vom 28.01.2014
http://www.focus.de/panorama/welt/schuetze-richtete-sich-danach-selbst-cdu-politiker-hessen-nidda-erschossen-3_id_3574132.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Peine (Niedersachsen): Aggressiver Hund durch Polizeibeamten erschossen

Am 15.12.13, gegen 12.10 Uhr, wurde die Polizei über Notruf nach Lengede in den Bodenstedter Weg gerufen, weil dort zwei Hunde umherlaufen würden, die schon andere Hunde angefallen haben sollen. Als die Beamten vor Ort ankamen, trafen sie auf einen 34-jährigen Hundebesitzer aus Lengede, der mit einer Zaunlatte bewaffnet zwei Kangals (türkische Herdenschutzhunde) gegenüber stand. An der Leine hatte er seinen durch die Kangals verletzten Hund. Die Hunde entfernten sich beim Eintreffen der Beamten in Richtung der Werfenstraße. Die Beamten, die die Verfolgung der Hunde aufnahmen, konnten diese kurz darauf wieder in der Werfenstraße antreffen. Hier hatten sie zwischenzeitlich eine 45-jährige Frau und ihren Hund angefallen. Die Frau und ihr Hund erlitten dabei Bissverletzungen. Die Frau war von den Kangals in die Hand gebissen worden. Sie wurde mit einem angeforderten RTW zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Die Hunde griffen unmittelbar darauf den Hund einer 50-jährige Frau an, die sich in der Nähe befand. Die Frau kam dabei zu Fall und verletzte sich am Knie. Als ein Beamter der Frau zu Hilfe kommen wollte, wurde er ebenfalls von den Hunden angegriffen. Der Beamte gab daraufhin ein Schuss auf die angreifenden Hunde ab. Die Hunde, durch den Knall erschreckt, liefen auf einen Garagenhof. Hier gingen sie erneut auf den sie verfolgenden Beamten los, so dass dieser sich erneut gezwungen sah, auf die Tiere zu schießen. Während einer der Hunde getroffen zusammenbrach flüchtete der zweite Hund erneut. Noch bevor weitere zur Suche nach dem Hund angeforderte Beamte vor Ort eintrafen, erschien der in Salzgitter wohnende, von der Polizei zwischenzeitlich verständigte 35-jährige Hundehalter vor Ort. Er hatte den flüchtigen Hund gefunden und eingefangen. Die von den Kangals angegriffenen und schwer verletzten Hunde mussten von einem Tierarzt versorgt werden. Der angeschossene Hund wurde von einem Tierarzt aufgrund seiner schweren Verletzungen eingeschläfert. Gegen den 35-jährigen Hundehalter wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

 

Quelle: PM der PI Salzgitter vom 15.12.2013

Allgemein Bravo

Freiburg (Baden-Württemberg): Mann verschanzt sich mit Messer und Schreckschusswaffe im Keller

Am Montagnachmittag, 09.12.2013, wurde die Polizei in Freiburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich ein 35-jähriger Mann in dem Kellerabteil eines Mehrfamilienwohnhauses verschanzt hatte. Wie sich im Laufe des Einsatzes herausstellte, gab es Hinweise darauf, dass der Mann über eine Schusswaffe und über ein Messer verfügen soll. Der Mann befand sich aufgrund persönlicher Probleme in einer psychischen Ausnahmesituation.

Das Haus wurde durch die Polizei mit starken Kräften umstellt. Speziell geschulte Polizeibeamte konnten den Mann gegen kurz nach 20 Uhr dazu überreden, sich freiwillig in die Obhut der Beamten zu begeben. Wie die Feststellungen vor Ort ergaben, handelte es sich bei der angeblichen Schusswaffe um eine Schreckschusswaffe.

Durch die Einsatzfahrzeuge kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen im Bereich des Einsatzortes.

Quelle: PM der PD Freiburg vom 10.12.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bochum (Nordrhein-Westfalen): 42jähriger Bochumer dreht durch und verletzt einen 36jährigen Bochumer lebensgefährlich

Am frühen Morgen des heutigen 7.12.2013 erhielten die Beamten der Polizeiwache Bochum-Mitte die Mitteilung, daß eine Person auf der Gahlenschen Straße nahe Von-der-Recke-Straße versuche, in ein Ladenlokal einzubrechen.

Als die Polizisten gegen kurz nach 6 Uhr dort ankamen, trafen sie auf einen 42-jährigen Bochumer. Dieser griff die Beamten unvermittelt mit einer Hantelstange an. Den Polizisten gelang es, den Angreifer mittels Pfefferspray auf Distanz zu halten. Dieser rannte in die Von-der-Recke-Straße und begab sich vor die Wohnung eines entfernten Bekannten (36).

Als der Wohnungsinhaber den 42-Jährigen aus seiner Wohnung verweisen wollte, stach dieser mit einem Messer auf den 36-Jährigen ein und verletzte ihn lebensgefährlich. Anschließend wollte der Tatverdächtige aus dem Haus fliehen. Er wurde jedoch von den Polizisten noch im Hausflur überwältigt, gefesselt und vorläufig festgenommen. Die Beamten versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen des Notarztes. Anschließend wurde das Opfer mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Hintergründe zu der Tat sind derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum sowie der Mordkommission 1 des Polizeipräsidiums Bochum dauern an

Quelle: Gemeinsame PM der StA Bochum sowie des PP Bochum vom 07.12.2013

Allgemein Tragisch Trauriges

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Suche nach vermisstem Jungen (10) endet tragisch

Ein 10-jähriger Junge besuchte am gestrigen Donnerstag (05. Dezember) in Begleitung eine Theatervorstellung an der Akademiestraße in Bochum. Beim Verlassen des Veranstaltungsgebäudes, etwa gegen 16.10 Uhr, entfernte sich der Junge dann jedoch von seiner Begleitperson. Sofort wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Die Polizei suchte das Gebäude, angrenzende Grünflächen und Straßen nach dem Jungen ab. Zwei Mantrailerhunde und Hubschrauber wurden trotz der Witterungen zur Suche eingesetzt. Die bis in die Morgenstunden andauernden Maßnahmen blieben zunächst leider ohne Erfolg. Um 08.35 Uhr konnte dann durch die suchenden Polizisten der schwerverletzte Junge auf der Bahnstrecke am Lohring festgestellt werden. Hierbei handelte es sich um den vermissten 10-Jährigen. Trotz notärztlicher Reanimation verstarb der Junge tragischerweise wenig später in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei (KK 11) dauern an.

Quelle: PM des PP Bochum vom 06.12.2013

Danke, dass Ihr einen Beruf gewählt habt, in dem man solche Situationen auf sich nehmen muss.

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Tübingen (Baden-Württemberg): Schwerverletzte Person nach Sprung aus Fenster

Aus noch nicht bekannten Gründen ist es gestern Abend zu einem Brandausbruch in einem Zimmer im ersten Obergeschoss eines Wohnheimes in der Eberhardstraße gekommen. Mitbewohner hatten gegen 21.00 Uhr die Feuerwehr alarmiert, als Rauch aus dem Zimmer drang. Der alleine im Zimmer befindliche 38-jährige Bewohner wollte die Helfer nicht einlassen und sprang wenig später aus dem Fester. Als die Polizei und die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, lag der 38-Jährige auf dem gepflasterten Untergrund unterhalb des Zimmers in dem der Brand ausgebrochen war. Mit schwersten Verletzungen wurde er nach notärztlicher Versorgung in die Klinik eingeliefert.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell abgelöscht, der anhand der Brandzehrungen im Bereich der Küchenzeile ausgebrochen sein dürfte. Die übrigen Bewohner des Wohnheimes hatten sich zuvor bereits in Sicherheit gebracht und das Gebäude verlassen.

Die Kriminalpolizei Tübingen hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der polizeibekannte 38-Jährige bereits mehrfach psychisch auffällig und entsprechend in Behandlung.

Am Gebäude und Inventar entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Brandermittler der Kriminaltechnik untersuchen heute die Brandstelle.

Neben Polizei, Notarzt und DRK war die Feuerwehr mit 7 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: PM der PD Tübingen vom 29.11.2013

Allgemein Trauriges Unfall

Böhlen (Sachsen): Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Vormittag auf der B 2 in Höhe des Segelflughafens Böhlen. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Sattelzug „SCANIA“ (Muldenkipper) einer 40-jährigen Fahrerin, die die B 2 in Richtung Zwenkau fuhr und einem Sattelzug „IVECO“, der in Richtung Leipzig rollte. Den Rettern des Einsatzes bot sich ein grauenvoller Anblick. Der Sattelzug „IVECO“ lag umgekippt im Straßengraben. Der 39-jährige Fahrer konnte leicht verletzt geborgen werden. Anders sah es mit dem Muldenkipper aus. Das Fahrerhaus war komplett abgerissen. Die 40-jährige Fahrerin wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt geborgen. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Hilfe verstarb die Frau noch am Unfallort. Seit 10:18 Uhr ist die B 2 komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei, die Feuerwehr, das Rettungswesen, die Rechtsmedizin, der Verkehrsunfalldienst und die DEKRA sind vor Ort. Die Ermittlungen und Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 25.11.2013

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Unfall

Rostock/Lassahn (Mecklenburg-Vorpommern): Mopedfahrer überfahren sich gegenseitig bei Flucht vor der Polizei

Polizeibeamte des Polizeireviers Boizenburg beabsichtigten in der heutigen Nacht gegen 01:30 Uhr während ihrer Streifenfahrt auf der Straße zwischen Zarrentin am Schaalsee und Lassahn (LK Ludwigslust-Parchim), zwei vor ihnen fahrende Mopedfahrer zu kontrollieren. Hierzu schalteten die Beamten ihr Blaulicht am Funkwagen ein. In diesem Moment beschleunigten die beiden Mopeds und versuchten in Richtung Lassahn zu entkommen. Die Polizisten verfolgten die beiden und sahen, wie der vordere Mopedfahrer stürzte. Der hintere Mopedfahrer überfuhr den Gestürzten und setzte seine Fahrt mit unverminderter Geschwindigkeit fort. Die Beamten kümmerten sich um den Verletzten, legten ihn in stabile Seitenlage und riefen einen Rettungswagen. Der Verletzte, ein 24-jähriger Mann aus dem Landkreis, wurde mit schweren Sturzverletzungen stationär in die Klinik nach Hagenow eingeliefert. Der andere konnte vorerst unerkannt entkommen. Ermittlungen haben aber sehr schnell zu einem 21-jährigen geführt, der im gleichen Ort wie der Unfallgeschädigte wohnt. Gegen diesen Tatverdächtigen wurde ein Verfahren wegen einer Vielzahl von Verkehrsstraftaten eingeleitet. Beide Männer kennen sich, sie sind auch der Polizei sehr gut bekannt. Sie haben übrigens beide keine Fahrerlaubnis. Damit wurde auch gegen den Geschädigten ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: PM des PP Rostock vom 12.11.2013