Tag Archives: Hamburg

Allgemein Prävention

Hamburg: Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung und Zuführung eines Rauschgiftdealers

Zeit: a. 09.01.2019, 05:30 Uhr – 10.01.2019, 03:30 Uhr b. 09.01.2019, 11:40 Uhr
Ort: a. Hamburger Stadtgebiet b. Hamburg Eidelstedt, Karkwurt

a. Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 229 Personen überprüft und gegen 78 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Im Bereich des Polizeikommissariats 11 wurde ein mutmaßlicher Dealer (21) nach einem Btm-Handel angehalten und überprüft. Die Fahnder konnten bei dem Tatverdächtigen Kleinstmengen Heroin sicherstellen. Da der aus Afghanistan stammende Mann in der Vergangenheit mehrfach unter Verdacht stand, mit Btm gehandelt zu haben, wurde er dem UG Hamburg zugeführt.

Im Sternschanzenpark konnten zwei mutmaßliche Dealer vorläufig festgenommen werden, die unabhängig voneinander Marihuana an Konsumenten verkauften. Ein Deutscher (16) wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Ein 23-jähriger Guineer wurde zugeführt. Insgesamt wurden vier Beutel Marihuana und Dealgeld sichergestellt.

Ein 22-jähriger Gambier wurde vorläufig festgenommen, weil er im Bereich St. Pauli Marihuana an eine Konsumentin verkauft hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem UG Hamburg zugeführt.

b. Beamte des Rauschgiftdezernates konnten einen bisher unbekannten Tatverdächtigen, der bereits am 29.11.2018 im Verdacht stand, mit Betäubungsmittel gehandelt zu haben, identifizieren und vorläufig festnehmen. (siehe hierzu auch PM 181130-2.)

Nach bisherigen Ermittlungen konnte ein 58-jährige Guinea-Bissauer vor einer Wohnung, die offenbar als Depot genutzt wurde, vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige hatte neben dem Schlüssel für die Wohnung mutmaßliches Dealgeld und mehrere Mobiltelefone bei sich. In der Wohnung konnten über 4 Kilogramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen einem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 10.01.2019

Allgemein Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg: Schwerer Raub mit Schusswaffe in Hamburg-Veddel – Zeugen gesucht!

Tatzeit: 30.12.2018, 17:30 Uhr; Tatort: Hamburg-Veddel, Slomanstraße

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bislang unbekannten Täter, der am Nachmittag des 30.12.2018 eine Frau in Hamburg-Veddel überfallen hat. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Raubdezernat (LKA 184).

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollte die 30-jährige Geschädigte ihr Handy verkaufen. Über ein Verkaufsportal wurden der Verkauf und die Übergabe beim angeblichen Wohnort des vermeintlichen Käufers vereinbart.

Nachdem die Geschädigte bei der genannten Anschrift feststellte, dass der entsprechende Käufername nicht verzeichnet war, wollte sie sich wieder entfernen. Kurz darauf kam eine maskierte Person auf sie zu und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe des Handys. Anschließend flüchtete der Täter mit dem erbeuteten Handy in Richtung Sieldeich.

Eine Fahndung mit sieben Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Täters, der wie folgt beschrieben wird:

– Schwarzafrikaner, – ca. 180 cm groß, – schlanke Figur – sprach akzentfreies Deutsch, – dunkel gekleidet – maskiert – bewaffnet mit einer Schusswaffe

Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

PM der POL  Hamburg vom 02.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg: Tötungsdelikt in Hamburg-Altona-Nord – Tatverdächtiger wird dem Haftrichter zugeführt

Tatzeit: 05.12.2018, 07:50-13:00 Uhr Tatort: Hamburg-Altona, Eckernförder Straße

Polizeibeamte nahmen gestern Abend einen 49-jährigen Deutschen vorläufig fest, der im Verdacht steht, seine 42-jährige Ehefrau mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen entdeckte der 11-jährige Sohn, nachdem er nach Hause kam, seine leblose Mutter im Schlafzimmer der Wohnung. Die alarmierten Rettungssanitäter stellten bei der Frau Verletzungen am Kopf sowie mehrere Stichverletzungen am Körper fest.

Die Ermittlungen der Mordkommission führten zu dem 49-jährigen Ehemann, der getrennt von seiner Frau in Hamburg-Dulsberg lebt. Personenfahnder des Landeskriminalamts 23 nahmen den Tatverdächtigen gestern Abend an seiner Wohnanschrift fest.

Das KIT (Kriseninterventionsteam) des Deutschen Roten Kreuzes und der Kinder und Jugendnotdienst (KJND) wurden von der Polizei angefordert und betreuen seither die Familienangehörigen und die vier Kinder (7,11,14,18).

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Beschuldigte einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen des LKA 41 zu den Hintergründen der Tat und dem genauen Tatablauf dauern an.

PM der POL Hamburg vom 06.12.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Drei Haftbefehle: Bundespolizei nimmt gesuchten Mann im Bahnhof Harburg fest

Am 02.12.2018 gegen 09.30 Uhr nahm eine Streife der Bundespolizei einen mit drei Haftbefehlen gesuchten Mann (30) im Bahnhof Hamburg-Harburg fest.

Zuvor konnte der Fahrgast gegenüber einem Zugbegleiter in einem Metronom Zug auf der Fahrt von Bremen nach Hamburg keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Nach Einfahrt des Zuges im Bahnhof Harburg überprüften angeforderte Bundespolizisten die Personalien des 30-Jährigen:

Ergebnis: Drei Ausschreibungen zur Festnahme!

Seit Mitte November 2018 wurde der Verurteilte mit drei Haftbefehlen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gesucht. Der Asylbewerber aus Baden-Württemberg hatte geforderte Geldstrafen (gesamt: 1,237 Euro) nicht gezahlt und hat jetzt insgesamt noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 143 Tagen zu verbüßen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen veranlassten Bundespolizisten die Zuführung des gambischen Staatsangehörigen in die U-Haftanstalt.

PM der BPOLI Hamburg vom 02.12.2018

Allgemein

Hamburg: Über zwei Promille: Mann sorgte für unnötige Einsätze der Feuerwehr und der Bundespolizei

Am 28.11.2018 zwischen 03.15 und 03.50 Uhr betätigte ein stark alkoholisierter Mann (m.27) zweimal grundlos Nothilfeeinrichtungen im Hamburger Hauptbahnhof und sorgte für unnötige Einsätze der Hamburger Feuerwehr und der Bundespolizei.

Der Beschuldigte nutzte gegen 03.15 Uhr missbräuchlich einen manuellen Brandmelder sowie im späteren Verlauf einen Rauchabzugsmelder, indem er jeweils die Scheiben der Notrufeinrichtungen einschlug.

Daraufhin mussten bei beiden Einsätzen Teile des Hauptbahnhofes / Wandelhalle von den Einsatzkräften geräumt werden. Nach entsprechender Überprüfung durch Kräfte der Feuerwehr konnten die Fehlalarme festgestellt und die entsprechenden Anlagen zurückgesetzt werden.

Nach Sichtung der Aufnahmen entsprechender Überwachungskameras konnten Bundespolizisten auf dem gespeicherten Videomaterial den Tatverdächtigen feststellen.

Gegen 04.15 Uhr erkannte eine Präsenzstreife der Bundespolizei den Beschuldigten am Ausgang zur Wandelhalle wieder, nachdem er aggressiv Passanten beschimpft hatte.

Der deutsche Staatsangehörige wurde in Gewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,43 Promille. Ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach entsprechender Ausnüchterung wurde der Mann wieder entlassen.

Gegen den polizeilich bekannten Mann wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 28.11.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg : Aggressiver Ladendieb führt Messer mit sich

Am 21.11.2018 gegen 20.20 Uhr ertappte ein Kaufhausdetektiv einen Mann (m.22) bei einem Ladendiebstahl in einer Parfümerie. Der Beschuldigte steckte sich ein Parfüm im Wert von 48,00 Euro in seine Jackentasche und wollte das Geschäft anschließend ohne die Ware zu bezahlen verlassen. Der Detektiv sprach den Mann auf den Diebstahl an und führte den Beschuldigten anschließend in ein Büro. Nachdem der Detektiv eine Streife der Bundespolizei angefordert hatte verhielt sich der 22-Jährige äußerst aggressiv und wollte das Büro verlassen.

Dabei versuchte der Beschuldigte an ein mitgeführtes Messer (Klingenlänge 12,7 cm) zu gelangen. Der Detektiv konnte den Mann entwaffnen und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fixieren.

Bundespolizisten stellten das Messer sicher und führten den Beschuldigten dem Bundespolizeirevier zu. Der syrische Staatsangehörige wurde erkennungsdienstlich behandelt und musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Entsprechende Verfahren wurden gegen den Asylbewerber eingeleitet; die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 22.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: LKA 7/EG 181 „Schwarzer Block“ vollstreckt sechs Durchsuchungsbeschlüsse

Zeit: 20.11.2018, ab 06:00 Uhr Orte: Hamburg-Alsterdorf, Hamburg-Altona, Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Othmarschen, Hamburg-St. Georg und Lüneburg

Das LKA 7 Hamburg/Ermittlungsgruppe (EG) 181 „Schwarzer Block“ führte heute in Hamburg und Niedersachsen Durchsuchungen im Zusammenhang mit Straftaten, die während des G20-Gipfels in Hamburg begangen wurden, durch. Mit Unterstützung der Polizei Niedersachsen wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht.

Die Maßnahmen richteten sich gegen sechs Personen im Alter von 19 bis 30 Jahren.

Den Tatverdächtigen werden schwerer Landfriedensbruch (§ 125 a StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113 StGB), tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB), und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB) vorgeworfen.

Die Beschuldigten sollen im Rahmen des G20-Gipfels Polizeikräfte mit Glasflaschen, Steinen, Holzlatten und einem Fahrrad beworfen und Supermärkte geplündert haben.

Die sechs von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffenen Personen konnten durch intensive Ermittlungen, akribische Auswertung des der SoKo Schwarzer Block vorliegenden umfangreichen Bild- und Videomaterials, die polizeiinterne Fahndung und die Öffentlichkeitsfahndungen identifiziert werden.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Beweismitteln. Zudem konnten in zwei Objekten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der Polizei Hamburg vom 20.11.2018

Allgemein Blog Bravo

Hamburg: Zwei Zuführungen nach Sicherstellung einer größerern Menge Betäubungsmittel in Hamburg-Eidelstedt

Symbolfoto

Beamte des Drogendezernats (LKA 62) führten gestern Abend eine 43-jährige Deutsche und einen 31-jährigen Portugiesen einem Haftrichter zu, nachdem insgesamt 37 Kilogramm Marihuana und zwei Kilogramm Kokain an ihren Wohnanschriften aufgefunden und sichergestellt wurden.

Passanten wiesen die Polizei auf einen herrenlosen Hund hin, der im Goldregenweg zwischen der Straße und einem dortigen Grundstück hin und her laufe, zwischenzeitlich ein Einfamilienhaus betrat und anschließend ängstlich wieder verließ.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten an der besagten Terrassentür Hebelmarken fest und vermuteten zunächst einen Einbruch, woraufhin sie das Haus betraten und mit negativem Ergebnis nach möglichen Tatverdächtigen durchsuchten.

Stattdessen fanden sie im Obergeschoss des Hauses eine Marihuanaplantage mit insgesamt elf Cannabispflanzen auf.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte hierauf einen Durchsuchungsbeschluss für das Haus beim Amtsgericht Hamburg.

Inzwischen kehrten die 43-Jährige und der 31-Jährige zur gemeinsamen Wohnanschrift zurück und wurden vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Hauses wurden insgesamt 35 Kilogramm Marihuana, zwei Kilogramm Kokain, 9 Gramm Amphetamine sowie umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Darüber hinaus konnte dem 31-jährigen eine weitere Wohnanschrift in Hamburg-Eppendorf zugeordnet werden, für welche ebenfalls ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt wurde.

Hier wurden weitere zwei Kilogramm Marihuana sowie 7.700 Euro mutmaßliches Dealgeld sichergestellt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

PM der POL Hamburg vom 13.11.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hamburg: Nach Entlassung aus der Haftanstalt: Ladendieb attackiert Kaufhausdetektiv- Festnahme und Zuführung durch Bundespolizei-

Am 25.10.2018 gegen 09.10 Uhr nahmen Bundespolizisten einen Mann (m.22) im Hamburger Hauptbahnhof fest. Zuvor entwendete der Beschuldigte ein Parfüm im Wert von 99,00 Euro in einem Geschäft im Hauptbahnhof. Der 22-Jährige flüchtete mit dem Diebesgut durch den Bahnhof und konnte von einem Ladendetektiv (m.30) gestellt werden. Der Beschuldigte beleidigte den Detektiv und versetzte dem Geschädigten einen Kopfstoß.

Angeforderte Bundespolizisten nahmen den Beschuldigten fest und führten den äußerst aggressiven Mann gefesselt dem Bundespolizeirevier zu. Die Überprüfung der Personalien ergab, dass der syrische Staatsangehörige bereits polizeilich bekannt ist und erst am 24.10.2018 nach einer Haftstrafe wegen schweren Raubes entlassen wurde.

Der Beschuldigte wird heute über den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg der U-Haftanstalt zugeführt. Entsprechende Strafverfahren (Diebstahl, Körperverletzung) wurden gegen den Beschuldigten eingeleitet.

Der Ladendetektiv (m. 30) erlitt durch den Kopfstoß eine Schwellung im Gesicht und wird einen Arzt aufsuchen.

PM der BPOLI Hamburg vom 25.10.2018

Allgemein Blog KS Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Hamburg: Tötungsdelikt mit Anschlusssuizid in Hamburg-Borgefelde

In den frühen Morgenstunden kam es im Hamburger Stadtteil Borgfelde zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 23-jährigen Frau.
Der mutmaßliche Tatverdächtige beging anschließend Suizid.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen entdeckte ein Wachmann einen leblosen Körper auf dem Parkplatz eines Studentwohnheims in der Borgfelder Straße.

Die alarmierten Polizeibeamten gingen von einem Suizid des 29-Jährigen aus und lokalisierten die Wohnung des Mannes, welche sich im 9.Stock des Wohnheims befindet.

Bei der Überprüfung der Wohnung fanden sie den Leichnam einer jungen Frau (23). Dieser wies Verletzungen im Halsbereich auf.

Die Ermittler gehen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass es zwischen den beiden zu einem Streit kam, in dessen Verlauf der Tatverdächtige die 23-Jährige tödlich verletzte und anschließend Suizid beging. Beide führten offenbar eine Beziehung.

Die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41), insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

Die Familienangehörigen sowie die unter Schock stehenden Mitbewohner werden vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

PM der POL Hamburg vom 19.10.2018

Allgemein Fahndung

Hamburg: Durchsuchungen der Ermittlungsgruppe „Schwarzer Block“ in Spanien

Zeit: 18.10.2018, 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr Ort: Madrid und Itero de la Vega/Palencia

Beamte der Ermittlungsgruppe Schwarzer Block haben heute Morgen gemeinsam mit den örtlichen Polizeidienststellen und Strafverfolgungsbehörden zwei Wohnungen in Spanien durchsucht.

Die Maßnahmen richten sich gegen zwei Tatverdächtige einer spanischen Tätergruppierung, die im Verdacht stehen, sich an den schweren Ausschreitungen während des G20-Gipfels am 07.07.2017 beteiligt zu haben.

Bereits am 29.05.2018 wurden in Madrid Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Durch die daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie die weiteren Ermittlungen und Auswertungen, geführt in enger Zusammenarbeit mit dem BKA und der Spanischen Nationalpolizei, kamen die Ermittler auf die Spur der beiden Tatverdächtigen. Der 33-jährige Brite und die 28-jährige Spanierin stehen demnach im Verdacht, Steine und Flaschen auf Polizeibeamte geworfen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der beiden Tatverdächtigen, die am heutigen Tage vollstreckt wurden.

Die gesamte Gruppe soll im Juli 2017 gezielt nach Hamburg gereist sein, um während des G20-Gipfels Straftaten zu begehen. Dabei sollen die Personen schwarz vermummt agiert und bei den Tatbegehungen eine niedrige Hemmschwelle und eine hohe Gewaltbereitschaft gegen eingesetzte Polizeibeamte gezeigt haben.

Während die 28-Jährige an ihrer Wohnanschrift angetroffen wurde, erfolgte die Durchsuchung bei dem 33-Jährigen in dessen Abwesenheit. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Dazu Polizeipressesprecher Timo Zill:

„Wie die heutigen Maßnahmen zeigen, setzt die Ermittlungsgruppe ‚Schwarzer Block‘ die erfolgreiche Arbeit der Soko in bewährter Weise fort.“

PM des PP Hamburg vom 18.10.2018

Allgemein

Hamburg: Mann raucht Joint vor Bundespolizeirevier

Am 13.10.2018 gegen 17.45 Uhr suchte sich ein Mann (26) wohl nicht gerade den besten Ort aus, um einen Joint zu rauchen. Direkt vor dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof traf ein Bundespolizist den Mann mit dem Joint in der Hand an. Der Geruch von Marihuana lag in der Luft und veranlasste den Polizeibeamten den Mann zu kontrollieren. Weitere Betäubungsmittel wurden nicht aufgefunden.

Der Joint wurde sichergestellt und gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

PM der BPOLI Hamburg vom 14.10.2018

Allgemein

Hamburg: Per Haftbefehl gesuchter Mann erscheint in der Sicherheitswache und will neue Anschrift mitteilen

Am 27. August 2018 gegen 15:30 Uhr begab sich ein 27-Jähriger in die Sicherheitswache am Hamburger Hauptbahnhof und wollte den Polizeibeamten seine neue Anschrift mitteilen.

Eine Überprüfung der Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Anfang August 2018 wurde der Verurteilte wegen Betruges gesucht.

Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe bislang nicht gezahlt und sich auch einer Ladung zum Strafantritt zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen nicht gestellt.

Der bulgarische Staatsangehörige hatte aber Glück; sein Cousin erschien nach einem Telefonat im Bundespolizeirevier und zahlte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 942,50 Euro ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige wieder entlassen, ohne neue Anschrift.

PM der BPOLI Hamburg vom 28.08.2018

Allgemein Bravo

Hamburg: Vier Einbrecher in Hamburg-Eppendorf festgenommen

Symbolfoto

Polizeibeamte haben am frühen Samstagmorgen in Hamburg-Eppendorf drei Algerier (16,17,19) sowie einen Marokkaner (17) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, kurz zuvor versucht zu haben, in mehrere Wohnungen einzubrechen.

Gegen 03:00 Uhr wurde der 61-jährige Bewohner einer Wohnung im Hegestieg durch einen lauten Knall geweckt. Er bemerkte mehrere Personen, die sich auf seiner Terrasse befanden und sofort flüchteten, nachdem sie ihn erblickten. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Eine Sofortfahndung verlief zunächst erfolglos. Im Zuge der Tatortarbeit stellten die Beamten fest, dass die Täter die Terrassentürscheibe mit einem auf der Terrasse befindlichen Blumenkübel eingeworfen hatten, allerdings nicht in die Wohnung des 61-Jährigen gelangt waren.

Um 03:25 Uhr erwachte ein Bewohner eines Hauses in der Geffckenstraße durch lautes Klirren. Er erblickte daraufhin mehrere Personen unmittelbar vor einer im Souterrain des Nachbargebäudes befindlichen Werkstatt und alarmierte sofort die Polizei. Die Personen ergriffen zunächst die Flucht, konnten allerdings im Rahmen der Sofortfahndung in Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Ermittlungen am Tatort ergaben, dass die Tatverdächtigen die Scheibe einer Werkstatt eingeschlagen hatten und auf diese Weise in das Objekt gelangt waren, dieses durchsuchten und mutmaßlich Werkzeug erbeuteten und mit diesem vergeblich versuchten, die Wohnungseingangstür einer im Erdgeschoss befindlichen Wohnung eines 80-jährigen Mannes aufzuhebeln.

Die Beamten konnten bei den vier Tatverdächtigen Beweismittel sicherstellen.

Gegen den 19-jährigen sowie den 16-jährigen Algerier besteht darüber hinaus der Verdacht des illegalen Aufenthaltes.

Die Tatverdächtigen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 15.07.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg: Sieben Minderjährige überfallen 15-Jährige in Hamburg-Hamm

Symbolfoto

Ein 15-jähriges Mädchen wurde gestern Nachmittag von sieben Minderjährigen überfallen, wobei einer von ihnen die Tat gefilmt haben soll. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte die geflüchteten Tatverdächtigen antreffen und stellen.

Die Geschädigte kam gestern Nachmittag am U-Bahnhof Rauhes Haus mit der U-Bahn an. Beim Verlassen des Bahnhofsgebäudes wurde sie von einem Jungen angesprochen, der sie unter einem Vorwand zu einem Gebüsch gegenüber des Ausgangs lockte. Unvermittelt traten dann drei weitere Jungen und drei Mädchen hervor. Diese hatten sich dort zuvor offenbar versteckt. Die Geschädigte wurde festgehalten und aufgefordert, Bargeld, ihr Handy sowie eine Halskette herauszugeben.
Im weiteren Verlauf sollen die Mädchen die Geschädigte attackiert haben, wobei sie unter anderem auf sie eingeschlagen und später auf das bereits am Boden liegende Mädchen eingetreten haben sollen. Einer der Jungen soll die Tat mit einem Handy gefilmt haben. Die 15-Jährige schrie um Hilfe und weinte. Nachdem ihr das Handy und die Halskette abgenommen worden waren, flüchtete die Gruppe.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, an denen insgesamt zehn Funkstreifenwagen beteiligt waren, konnten die Geflüchteten im Bereich Horner Weg/Rhiemsweg angetroffen und gestellt werden. Hierbei handelt es sich um vier Mädchen (13, 13, 13, 15) und drei Jungen (12, 13, 17). Mit Ausnahme einer 13-Jährigen, die mazedonische Staatsangehörige ist, haben alle Tatverdächtigen die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei der Überprüfung der Gruppe fanden die Beamten die der 15-Jährigen geraubten Gegenstände.

Das Handy des 13-jährigen Jungen, auf dem sich die Videoaufzeichnung befinden soll, wurde als Beweismittel sichergestellt.

Im weiteren Verlauf wurden die Minderjährigen zum Polizeikommissariat 42 transportiert und dort später an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Durch den Angriff wurde die Geschädigte verletzt. Sie klagte unter anderem über Kopfschmerzen und Schmerzen an einem Bein. Mit einem Rettungswagen wurde sie in ein Krankenhaus transportiert und dort stationär aufgenommen.

Die weiteren Ermittlungen werden von der zuständigen Dienststelle für Jugenddelikte (LKA 164) geführt.

PM der POL Hamburg vom 13.07.2018

Allgemein

Soko „Schwarzer Block“ vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse in Frankreich

Die Soko „Schwarzer Block“ hat heute in enger Zusammenarbeit mit den französischen Behörden zwei weitere Durchsuchungsbeschlüsse in Frankreich vollstreckt.

Am Abend des 07.07.2017 kam es im Rahmen des G20-Gipfels zu erheblichen Ausschreitungen im Hamburger Stadtteil Sternschanze. Die Soko Schwarzer Block führt in diesem Zusammenhang seit mehreren Monaten ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Franzosen (25, 35) wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall gemäß § 125 a StGB.

Die Frau (25) und der Mann (35) werden beschuldigt, am 07.07.2017 im Bereich Neuer Pferdemarkt/Beckstraße und im Bereich Lerchenstraße/Lippmannstraße gemeinschaftlich auf einen „Schwarzen Block“, bestehend aus mehr als 100 Personen, skandierend und durch Arm- und Handzeichen eingewirkt und damit die Gewaltbereitschaft dieses Schwarzen Blocks gesteigert zu haben. Zudem sollen die beiden Beschuldigten aus diesem „Schwarzen Block“ heraus begangene Straftaten zielgerichtet gegen die einschreitenden Polizeibeamten gelenkt haben.

Im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem aufwieglerischen Verhalten der beiden Franzosen waren insgesamt 40 Polizeibeamte bei den Ausschreitungen mit diesem „Schwarzen Block“ verletzt worden.

Die Soko „Schwarzer Block“ vollstreckte in den heutigen Morgenstunden mit Unterstützung der französischen Behörden einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Hamburg für die Wohnung der beiden Personen in Commercy.

Zudem wurde von den französischen Behörden zeitgleich ein Wohnhaus in der französischen Gemeinde Bure durchsucht. Hierbei handelt es sich um einen Treffpunkt von Linksaktivisten, der auch als Schlafstätte genutzt wird und maßgeblich von den beiden Beschuldigten gegen den geplanten Bau eines Atommüllendlagers in Bure initiiert wurde.

Der 35-Jährige ist den französischen Behörden als „gewalttätiger Umweltaktivist“ bekannt.

Er und die 25-jährige Beschuldigte wurden im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen in Commercy angetroffen und vorläufig festgenommen. Ihnen wird Verlaufe des heutigen Tages rechtliches Gehör angeboten.

Bislang konnten u.a. mutmaßliche Tatkleidung, Mobiltelefone und diverse Datenträger aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Wohnhaus in Bure dauern zurzeit noch an.

PM des PP Hamburg vom 20.06.2018

Allgemein

Nordkurier: Anklage fordert ein Jahr Haft für Greifswalder

„Ein Greifswalder ist angeklagt, während des G20-Gipfels einen Polizeihubschrauber mit einem Laserpointer geblendet zu haben. Die Verteidiger werfen der Heli-Besatzung vor, gelogen zu haben.“

Online-Artikel, 16.06.2018
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/anklage-fordert-ein-jahr-haft-fuer-greifswalder-1332300806.html

 

Wieso sollte man mit einem Laserstrahl nicht nur ein Auge treffen können? Das macht doch gar keinen Sinn. Der Strahl ist so fein, natürlich kann man damit nur ein Auge blenden. Ich habe mal gesucht und keinen Hinweis darauf gefunden, dass Laserstrahlen automatisch beide Augen treffen müssen.

Wieviel Höhe hat der Heli denn verloren, dass sich um die Vokabel „massiv“ gestritten wird?

Ich finde es ja vollkommen in Ordnung, wenn ein Verteidiger für seinen Mandanten das Beste rausholen will, ich halte das ja (entgegen so manches anderen) für eine der größten Stärken des Rechtsstaates. Aber warum manche immer gleich dem Gegenüber persönlich an die Wäsche gehen müssen und mit Vokabeln wie „Lüge“ etc. um sich werfen müssen, finde ich eher abstoßend. Da ist m.E. ein Richter gefordert, da für mehr Zivilisiertheit im Gerichtssaal zu sorgen.

 

 

 

Allgemein Kritik Urteil

Hamburger Morgenpost: 15 Italiener zu Unrecht einkassiert G20-Prozess: Gerichts-Klatsche für die Polizei

„Hamburgs Polizei hat während des G20-Gipfels rechtswidrig gehandelt. 15 Italiener wurden am Rande einer Demo einkassiert. Sie hatten nun vor dem Verwaltungsgericht geklagt – und Recht bekommen. Die Verteidigung sprach von „Foltermethoden“.“

Online-Artikel, 05.06.2018
https://www.mopo.de/hamburg/g20/15-italiener-zu-unrecht-einkassiert-g20-prozess–gerichts-klatsche-fuer-die-polizei-30570926

 

Na, bei der Häme, die bei dieser Überschrift mitschwingt, scheint der Verfasser ja noch die eine oder andere Rechnung mit der Polizei offen zu haben.

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass wir weit davon entfernt sind, die Polizei für zu 100% fehlerlos zu halten.

Hier ist also ein Fehler passiert, der vor Gericht aufgearbeitet wurde. Wenn man übrigens bedenkt, was das für ein Rieseneinsatz war, was er der Polizei an Einsatzkräften und Überstunden abgefordert hat, dann erscheint der Fehler an sich doch recht lässlich.

Vermutlich deswegen findet der Autor nicht wirklich zu einer neutralen Distanz zur Vokabel von den „Foltermethoden“.

Nach meinem Kenntnisstand hat es nichts mit „Folter“ zu tun, wenn alle Stunde im Gewahrsam nachgesehen wird, ob es noch allen gut geht, sondern mit Vorschriften, die für in Gewahrsam genommene Menschen zu beachten sind, damit diese in eben jedem Gewahrsam keinen Schaden erleiden. Und dazu braucht man Licht. Also lässt man es an, denn das permanente An- und Ausschalten von Licht wäre Folter.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

welt. de: Polizeigewalt – Bewegung im Streit um Kennzeichnung von Polizisten

„Nach der Diskussion um unrechtmäßige Polizeigewalt beim G-20-Gipfel in Hamburg kommt Bewegung in das Thema Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Im Innenausschuss soll es eine Expertenanhörung geben.“

Online-Artikel, 05.06.2018
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article177047626/Bewegung-im-Streit-um-Kennzeichnung-von-Hamburger-Polizisten.html

 

Ich sage es mal so – ich persönlich bin zwar grundsätzlich keine Freundin der Kennzeichnungspflicht und kann auch sehr gut verstehen, wie sich die Polizisten damit fühlen, die ihrerseits nichts gegen ihre vermummten Angreifer tun können, weil offensichtlich die Durchsetzung des Vermummungsverbotes nicht ganz so wichtig ist wie die Durchsetzung der Kennzeichnung der Polizei. Ich kann allerdings durchaus damit leben, dass es gefordert wird. Ich lebe mit vielen politischen Forderungen, die ich persönlich nicht unbedingt für wichtig halte, das gehört zu einer Demokratie dazu.

Allerdings ausgerechnet ein „Event“ zum Anlass zu nehmen, bei dem es beispiellos viele verletzte Polizeibeamte gab, um sich über Polizeigewalt zu unterhalten, ist schon ausgesprochen instinktlos. Da müssen sich die Protagonisten dieser Forderungen in der Bürgerschaft nicht wundern, wenn sie ihre Polizisten noch weiter frustrieren. Fähigkeiten zur Mitarbeitermotivaton sehen echt anders aus.

Allgemein Kritik

Hamburger Morgenpost: 15 Italiener zu Unrecht einkassiert – G20-Prozess: Gerichts-Klatsche für die Polizei

„Hamburgs Polizei hat während des G20-Gipfels rechtswidrig gehandelt. 15 Italiener wurden am Rande einer Demo einkassiert. Sie hatten nun vor dem Verwaltungsgericht geklagt – und Recht bekommen. Die Verteidigung sprach von „Foltermethoden“.“

Online-Artikel, 05.06.2018
https://www.mopo.de/hamburg/g20/15-italiener-zu-unrecht-einkassiert-g20-prozess–gerichts-klatsche-fuer-die-polizei-30570926

 

Der Unterton dieses Artikels ist interessant. Der Journalist freut sich ja richtiggehend darüber, dass endlich mal die Polizei doch wieder was falsch gemacht hat … nun ja, das darf er natürlich in einer Demokratie auch.

Wünschenswert wäre allerdings schon gewesen, wenn er nicht unreflektiert die Vorwürfe der Verteidigung in Sachen „Foltermethoden“ übernommen, sondern das mal hinterfragt hätte – und so hätte herausfinden können, dass die Polizei dazu VERPFLICHTET ist, alle Stunde nach Menschen im Gewahrsam zu sehen. Tut sie das nämlich nicht und versterben diese dann im Gewahrsam, ist das nämlich mit Sicherheit auch nicht richtig.

Aber man sollte sich in der Beurteilung einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei niemals von solchem Kleinkram wie der Rechtslage verwirren lassen. ;-) Außer natürlich, die Rechtslage spricht gerade gegen die Polizei, dann ist da etwas völlig anderes.

Allgemein Kritik

rtl. de: Anhörung von G20-Ausschuss: Kritik an Polizei und Politik

„In einer öffentlichen Anhörung des G20-Sonderausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft haben Anwohner aus dem Schanzenviertel am Donnerstag scharfe Kritik an der Polizei und den verantwortlichen Politikern geübt.“

Online-Artikel, 31.05.2018
https://www.rtl.de/cms/anhoerung-von-g20-ausschuss-kritik-an-polizei-und-politik-4170312.html

Allgemein

stern. de: „Welcome to hell“ Vermummte Beamte bei Anti-G20-Demo im Schwarzen Block? Das sagt die Polizei

„Haben Polizisten während des G20-Gipfels in Hamburg als Demonstranten getarnt Straftaten begangen? Diesen Vorwurf erhebt die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion. Die Polizei bestätigt den Einsatz von Zivilbeamten.“

Online-Artikel, 18.05.2018
https://www.stern.de/politik/deutschland/g20-gipfel-in-hamburg–haben-polizisten-randalierer-angestachelt–7989264.html

Allgemein Kritik

Spiegel. de: G20-Gipfel Polizisten marschierten vermummt im schwarzen Block mit

„Bei der G20-Demo „Welcome to Hell“ tarnten sich mehrere Zivilbeamte als gewaltbereite Protestler. Eine gängige Taktik, sagt die Polizei. Ein Beitrag zur Eskalation, sagen Kritiker.“

Online-Artikel, 18.05.2018
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-polizisten-marschierten-bei-demo-im-schwarzen-block-mit-a-1208567.html

Ja, das ist tatsächlich gängige Praxis.

Nein, das sind KEINE „Agents Provocateurs“, denn wenn sie dabei erwischt werden, haben sie so gepflegten Ärger am Hals, dass sich sowas nicht lohnt.

Nein, das ist auch kein Wunder bei einer Demo, die den Namen „Welcome to hell“ trägt.

Und ja, hier ist der Versuch, sich zum Opfer zu stilisieren auch verfehlt.

Allgemein Kritik

Hamburger Abendblatt: G 20: Bisher keine Anklage wegen Polizeigewalt

„39 Verfahren eingestellt, erst 38 Beamte identifiziert. Ermittlungen sind schwierig: Oft fehlen Aussagen der vermeintlichen Opfer.“

Online-Artikel, 15.05.2018
https://www.abendblatt.de/hamburg/article214293387/G-20-Bisher-keine-Anklage-wegen-Polizeigewalt.html

 

Natürlich werden chronische Polizistenhasser wieder eine Kumpanei zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft wittern – aber für uns von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. liest sich das doch gar nicht so schlecht bis hierher.

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Hamburg: Zeugenaufruf nach tödlichem Verkehrsunfall in Kleiner Grasbrook

Unfallzeit: 11.05.2018, 19:15 Uhr Unfallort: Hamburg-Kleiner Grasbrook, Harburger Chaussee

Gestern Abend ist es in Hamburg-Kleiner Grasbrook zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Streifenwagen der Polizei Hamburg und einem 24-jährigen Fußgänger gekommen, bei dem der 24-Jährige tödliche Verletzungen erlitt. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) übernahm die Ermittlungen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Funkstreifenwagen (Daimler E 220)zur angegebenen Zeit mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatzort und befuhr dabei die Harburger Chaussee aus Richtung Veddel kommend in Richtung Schlenzigstraße.

In Höhe der Hausnummer 73 überquerte der 24-jährige Deutsche hinter einem Lkw hervortretend die Fahrbahn und wurde vom Funkstreifenwagen erfasst und gegen einen am Fahrbahnrand geparkten und einem entgegenkommenden Pkw geschleudert.

Der schwerstverletzte Fußgänger verstarb noch während der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle.

Der 35-jährige Fahrer des Funkstreifenwagens erlitt einen Schock und wurde mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus eingeliefert und dort ambulant behandelt. Der 25-jährige Beifahrer blieb unverletzt. Beide Beamte wurden seelsorgerisch betreut.

Zur Rekonstruktion des Unfalls ist ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen und die Unfallstelle mit einem 3D-Scanner vermessen worden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Harburger Chaussee bis 00:15 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt.

Die Verkehrsermittler bitten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 040/4286-54961 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Hamburg vom 12.05.2018

Allgemein

Hamburg: Vier Schwerverletzte nach Verkehrsunfall in Poppenbüttel

Unfallzeit: 24.04.2018, 14:30 Uhr Unfallort: Hamburg-Poppenbüttel, Harksheider Straße

Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Poppenbüttel sind gestern am frühen Nachmittag vier Personen schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm die Ermittlungen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr eine 78-Jährige mit ihrem in einem Parkstreifen abgestellten Pkw (VW Golf) mit hoher Beschleunigung an und kollidierte mit einem vor ihrem Fahrzeug abgestellten Pkw (VW Touran), dessen 38-jährige Fahrerin sich zu diesem Zeitpunkt am Kofferraum aufhielt. Die 38-Jährige wurde kurzzeitig zwischen den beiden Pkw eingequetscht und erlitt schwere Verletzungen an den Beinen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Lebensgefahr besteht nicht. Drei Kinder (1,3,5), die sich im VW Touran befanden, blieben unverletzt.

Die 78-Jährige setzte die Fahrt auf der Harksheider Straße in Richtung Norderstedt fort, stieß nach einigen Metern jedoch mit einem vor ihr fahrendem Pkw (BMW) zusammen und fuhr im Anschluss auf den Gehweg. Am BMW entstand Sachschaden, der Fahrer (66) blieb nach aktuellen Erkenntnissen unverletzt.

Auf dem Gehweg erfasste der VW Golf eine 35-Jährige, die einen Kinderwagen mit einem Säugling (5 Monate) schob, und kollidierte dann mit einem Baum. Sowohl die 35-Jährige als auch der Kinderwagen wurden durch den Aufprall durch die Luft geschleudert. Die Frau und ihre Tochter wurden dabei schwer verletzt und werden intensivmedizinisch betreut. Die 35-Jährige befindet sich nicht in Lebensgefahr. Zum derzeitigen Gesundheitszustand des Säuglings liegen keine näheren Angaben vor.

Durch den Aufprall am Baum wurde die 78-jährige Unfallverursacherin ebenfalls schwer verletzt, Lebensgefahr besteht nicht. Der Grund ihres Fahrverhaltens konnte bisher nicht ermittelt werden. Ihr Pkw wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Passanten und ein Großaufgebot der Feuerwehr leisteten den Verletzten medizinische Hilfe. Zur Betreuung einiger Unfallzeugen wurde das Kriseninterventionsteam des DRK angefordert. Auch zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden von Seelsorgern betreut.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurden u.a. ein Sachverständiger und der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ eingesetzt.

Die Sachschäden belaufen sich insgesamt auf ca. 16.000 Euro.

Die Harksheider Straße war für die Ermittlungs- und Räummaßnahmen zwischen Ulzburger Straße und Poppenbüttler Hauptstraße in beide Richtungen von 14:40 bis 18:02 Uhr gesperrt. Es kam zeitweise zu örtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM der Polizei Hamburg vom 25.04.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Über 2000 Euro Geldstrafe: Bekannte bewahrt 23-Jährigen vor der Haftanstalt

Am 20.03.2018 gegen 16.00 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (23) am Hamburger Hauptbahnhof fest.

Der Mann geriet zuvor in das Visier einer Präsenzstreife nachdem er mehrfach den Boden im Eingangsbereich zum Hauptbahnhof mit Bier verunreinigte. Die Polizeibeamten wiesen den Mann auf sein Fehlverhalten hin und überprüften anschließend die Personalien. Ergebnis: Ausschreibung zur Festnahme. Seit Mitte Februar 2018 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl wegen Widerstand und Körperverletzung gegen Vollstreckungsbeamte gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe von rund 2150 Euro bislang nicht gezahlt und sollte jetzt noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 51 Tagen verbüßen.

Nach Zuführung des Gesuchten zum Bundespolizeirevier konnte der Mann eine Bekannte (52) telefonisch erreichen, die die geforderte Geldstrafe einzahlte.

Von einer Zuführung des polnischen Staatsangehörigen in eine Haftanstalt konnten die eingesetzten Polizeibeamten jetzt absehen. Der Mann wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM der BPOLI Hamburg vom 21.03.2018

Allgemein

Zeit.de: 138 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten

Im Nachgang zum Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg sind insgesamt 138 Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte eröffnet worden. Davon wurden 118 an die Hamburger Staatsanwaltschaft weitergeleitet, 33 wurden eingestellt. Bisher gab es noch keine Anklage.

Zum Vergleich: 3.300 Ermittlungsverfahren wurden gegen G20-Gegner wegen diverser Ausschreitungen eingeleitet, weniger als die Hälfte davon wurde an die Hamburger Staatsanwaltschaft weitergeleitet, 128 davon wurden eingestellt. Insgesamt gab es schon 40 Gerichtsverfahren. Die Mehrzahl der Gewalttäter ist noch nicht identifiziert.

Online-Artikel, 16.03.2018
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-03/g20-ermittlungen-hamburg-staatsanwaltschaft-polizei-koerperverletzung-amt?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link.x

Allgemein Fahndung

Hamburg: Zwei verletzte Personen nach Schussabgabe in Hamburg-Dulsberg

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sind am Nachmittag in und vor einer Gaststätte in Hamburg-Dulsberg mehrere Schüsse gefallen.

Zwei männliche Personen wurden vor der Gaststätte mit Schussverletzungen in den Beinen von Polizeibeamten angetroffen und medizinisch versorgt. Die verletzten Männer wurden in der Zwischenzeit in ein Krankenhaus eingeliefert.

Mindestens ein Täter flüchtete mit einem Pkw vom Tatort in unbekannte Richtung.

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei dauern an.

Die ersten Ermittlungen vor Ort hat der Kriminaldauerdienst (LKA
26) übernommen.

Die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

PM der POL Hamburg vom 13.03.2018

Allgemein

Hamburg: Versuchte Bestechung mit Bonbon und Bargeld in Altona-Altstadt

Ein 45-jähriger Autofahrer, der offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, hat heute in den frühen Morgenstunden zunächst versucht, die aufnehmenden Polizeibeamten mit einem Bonbon und anschließend mit Bargeld zu bestechen. Die weiteren Ermittlungen führt das Dezernat für Interne Ermittlungen (DIE).

Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise, überhöhter Geschwindigkeit und zwei Rotlichtverstößen wurde der Fahrer eines Lkw Daimler von Beamten des Polizeikommissariats 21 angehalten und sollte überprüft werden.

Während der Überprüfung bot der Fahrer, ein 45-jähriger Deutscher, nach eigenen Angaben mit dem Ziel der Bestechung einem der Beamten zunächst einen Bonbon an. Zudem griff er in seine Hosentasche, holte einen zehn Euroschein hervor und steckte diesen in die obere Tasche der Lederjacke des aufnehmenden Beamten.

Dem Tatverdächtigen wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Strafverfahren wegen versuchter Bestechung eingeleitet wird. Im weiteren Verlauf der Kontrolle verlief ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest positiv.

Der 45-Jährige wurde hierauf zum Polizeikommissariat 21 transportiert, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Mannes und die 10 Euro wurden sichergestellt.

PM der Polizei Hamburg vom 28.02.2018

Allgemein

Focus.de: Hamburg – Kuriose Einsätze und Vorurteile: So verrückt ist Deryas Polizei-Alltag

„Derya Yildirim (37) war eine der ersten Hamburger Polizistinnen mit türkischen Wurzeln.“

Online-Artikel, 15.02.2018
https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-kuriose-einsaetze-und-vorurteile-so-verrueckt-ist-deryas-polizei-alltag_id_8475232.html

Allgemein KS

Hamburg: Zwei Einbrecher dem Haftrichter zugeführt

Ermittler des Einbruchsdezernats LKA 162 haben zwei Männer dem Haftrichter zugeführt, die gestern Abend (28.01.2018, 20:16 Uhr) versucht haben, in eine Spedition in der Billstraße (Rothenburgsort) einzubrechen.

Aufgrund einer Alarmauslösung fuhren insgesamt zehn Funkstreifenwagen und ein Diensthundeführer zu der Lagerhalle einer Spedition in der Billstraße und umstellten diese. Beamte des Polizeikommissariats 41 stellten an der Lagerhalle eine angelehnte Leiter fest und sahen zwei Männer auf dem Dach. Die beiden mutmaßlichen Einbrecher versuchten zu flüchten, indem sie auf ein Nachbardach kletterten, konnten hier jedoch vorläufig festgenommen werden. Bei den Männern handelt es sich um einen 24-jährigen Albaner und einen 25-jährigen Bulgaren.

Auf dem Dach der Spedition wurden von den eingesetzten Polizeibeamten ein Kuhfuß und eine geöffnete Dachluke aufgefunden. Im Inneren des Gebäudes waren mehrere Türen beschädigt, unter anderem eine Brandschutztür, durch die die Täter auch in den Bürotrakt der Spedition gelangten. Dort wurde mutmaßliches Aufbruchwerkzeug sichergestellt. Mehrere Kartons in der Lagerhalle waren aufgerissen und aufgeschnitten.

Ein 24-jähriger Polizeibeamter verletzte sich beim Übersteigen eines Metallzauns leicht, wurde in ein Krankenhaus transportiert und konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Die beiden Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend einem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 29.01.2018

Allgemein

Hamburger Morgenpost: G20-Aufarbeitung Darum ist diese Fahndung so wichtig

„Die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg waren einzigartig – und genauso einzigartig ist die Aufarbeitung. Seit Monaten sind 163 Beamte nur damit beschäftigt, Bilder und Videos zu sichten, Täter zu identifizieren, gerichtsfeste Beweise zu sammeln. Das ist mühsam, das dauert – vor allem bindet es beispiellose Ressourcen. Dass dies trotzdem passiert, ist ein gutes Zeichen.“

Online-Artikel, 19.12.2017
https://www.mopo.de/hamburg/g20/g20-aufarbeitung-darum-ist-diese-fahndung-so-wichtig-29315800

Allgemein

Polizei Hamburg: Öffentlichkeitsfahndung der Soko „Schwarzer Block“ (G20)

https://www.polizei.hamburg/g20-fahndungen/

Allgemein

Spiegel-Online: G20-Chaos – „Natürlich ist Vertrauen in die Polizei verloren gegangen“

Aus polizeilicher Sicht hätte der G20-Gipfel nicht in Hamburg stattfinden dürfen, sagt Joachim Lenders. Der Gewerkschafter spricht von einem „sicherheitspolitischen Offenbarungseid“ – und fordert Konsequenzen.“

Online-Artikel, 26.11.2017
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-chaos-gewerkschafts-vize-sieht-verlorenes-vertrauen-in-die-polizei-a-1180145.html

 

Allgemein

Hamburg: Drei Promille: Bundespolizisten müssen betrunkene Frau zum Polizeirevier tragen

Am 24.11.2017 gegen 08.30 Uhr mussten Bundespolizisten eine betrunkene Frau (38) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam nehmen.

Zuvor schrie die Frau an einem Treppenabgang zum S-Bahnsteig lautstark herum und geriet durch ihr Fehlverhalten in das Visier einer Präsenzstreife.

Auf Ansprache stellten die eingesetzten Polizeibeamten schnell fest, dass die am Treppenabgang sitzende Frau offensichtlich sehr stark alkoholisiert war.

Zunächst konnte die 38-Jährige nur mit Hilfe der Polizeibeamten gehen; im weiteren Verlauf mussten Bundespolizisten die Frau in das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof tragen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,01 Promille. Umgehend wurde ein Arzt verständigt; nach entsprechender Kontrolle stellte dieser die Gewahrsamsfähigkeit der Frau fest.

Anschließend bekam die 38-Jährige in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung.

PM der BPOLI Hamburg vom 24.11.2017

Allgemein

Polizei Hamburg: Revier Blutbuche

„Seit 94 Jahren gedenkt die Polizei Hamburg am Volkstrauertag am „Revier Blutbuche“ ihrer im Dienst ums Leben gekommenen Kollegen.“

https://www.polizei.hamburg/aktuelles/9907860/revier-blutbuche/

Dieses Jahr hielt  der Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, Herr Bernd Krösser, eine Rede, die uns von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. recht nahe kommt. Besonderes Augenmerk möchten wir auf folgende beiden Zitate legen:

„Insofern kann eine Diskussion um das richtige oder falsche Vorgehen der Polizei immer nur verbunden sein mit einer ganz klaren Haltung, dass es keine wie auch immer geartete Begründung oder Rechtfertigung für den Einsatz von Gewalt gegen die Polizei gibt. Jede andere Haltung ist schlicht mit unseren demokratischen und rechtsstaatliehen Prinzipien nicht vereinbar.“

„Ebenso irritierend sind Äußerungen, die Polizei solle bei ihrem Handeln doch das zugrundeliegende Anliegen berücksichtigen. Hier geht es um nichts anderes als die Forderung nach einer „Politischen Polizei“.“

 

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Ein leicht verletzter Polizeibeamter nach Verkehrsunfall – Unfallgegnerin stand unter Alkoholeinfluss

Ein Polizeibeamter wurde heute Morgen bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Die Unfallgegnerin führte ihr Fahrzeug unter Alkoholeinfluss. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 19-jährige Deutsche mit ihrem VW Golf die Seilerstraße und wollte den Kreuzungsbereich zur Hein-Hoyer-Straße geradeaus passieren.

Dabei übersah sie offenbar den von rechts kommenden, bevorrechtigten zivilen Funkstreifenwagen des Polizeikommissariats 31 und kollidierte mit diesem. Ein 38-jähriger Beamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter fortsetzen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei der 19-Jährigen ergab einen Wert von 1,65 Promille. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein der Frau sichergestellt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der zivile Streifenwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

PM der Polizei Hamburg vom 17.11.2017

Allgemein Kritik

ndr.de: Einbrecher geortet – Polizei reagiert nicht

„Familienvater Jens Weiß (Name geändert) hat fast den Glauben an die Polizei verloren. Als er mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn vor einigen Tagen abends nach Hause kommt, trauen sie ihren Augen nicht.“

Online-Artikel, 14.11.2017
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Einbrecher-geortet-Polizei-reagiert-nicht,einbruch874.html

Allgemein

NDR.de: Kai sagt Danke

 

http://www.ndr.de/903/Kai-sagt-Danke,audio356454.html

 

Jeder von uns kann danke sagen – so wie hier.

Denkt mal drüber nach. Wir erinnern uns, am Danke-Polizei-Tag war die Hauptaussage von Polizisten, dass sie quasi nie ein Danke hören.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Überraschendes Wiedersehen mit der Bundespolizei… Festnahme am Hamburger Hauptbahnhof

Für eine Jugendliche (w.16) und eine Heranwachsende (w.18) dürfte es am 08.11.2017 gegen 00.25 Uhr nicht gerade ein freudiges Wiedersehen mit der Bundespolizei am Hauptbahnhof gewesen sein…

Die beiden jungen Frauen standen zuvor gegen 00.10 Uhr im S-Bahnhaltepunkt Jungfernstieg bei Einfahrt einer S-Bahn zu dicht an der Bahnsteigkante und wurden daraufhin von einer vor Ort befindlichen Präsenzstreife der Bundespolizei auf die Gefahren ihres Handelns hingewiesen.

Zunächst zeigten sich die Betroffenen sehr einsichtig…

Nachdem die jungen Frauen dann aber die abfahrbereite S-Bahn Richtung Hauptbahnhof bestiegen hatten, beleidigte die 18-Jährige kurz vorm Verriegeln der Türen die eingesetzten Polizeibeamten lautstark auf übelste Weise. Passanten am Bahnsteig waren über dieses Verhalten entsetzt.

Wiedersehen am Hamburger Hauptbahnhof…

Nach Abfahrt der S-Bahn fuhren die Polizeibeamten mit ihrem Funkstreifenwagen zum Hauptbahnhof. Vor der gemeinsamen Sicherheitswache traf die Polizeistreife gegen 00.25 Uhr erneut wieder auf die jungen Frauen. Die Freude der Betroffenen über das Wiedersehen mit den Bundespolizisten hielt sich sichtlich in Grenzen.

Anschließend wurden die Personalien überprüft; Ergebnisse:

Die 16-Jährige wurde mit einem U-Haftbefehl wegen Verdacht des Raubes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gesucht. Nach einem Telefonat mit der Mutter wurde die Jugendliche der U-Haftanstalt zugeführt.

Die Heranwachsende (w.18) wurde mit einer Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft wegen Sachbeschädigung gesucht. Die üble Beleidigung am Bahnsteig hat natürlich auch Konsequenzen. Gegen die Beschuldigte wurde ein Strafverfahren eingeleitet, nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde die junge Frau wieder entlassen.

PM der BPOLI Hamburg vom 08.11.2017

Allgemein

Hamburg: Per Haftbefehl gesuchte Männer festgenommen

Die Bundespolizei konnte in dieser Woche vier per Haftbefehl gesuchte Männer festnehmen. Bei den gesuchten Personen (m. 23,27,28,37) handelt es ich um rumänische, aserbaidschanische, afghanische und lettische Staatsangehörige. Die Festnahmen erfolgten nach Überprüfungen der Personalien in den S-Bahnhaltepunkten Rübenkamp und Reeperbahn sowie im Hamburger Hauptbahnhof(2x).

Die Männer wurden wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Erschleichen von Leistungen, Diebstahl mit Waffen sowie Fahren eines PKW ohne Führerschein und Kennzeichenmissbrauchs gesucht. Weiterhin bestanden gegen einen Gesuchten (m.28) drei Fahndungsnotierungen (Aufenthaltsermittlungen) der Staatsanwaltschaft wegen räuberischen Diebstahls, Verstoß gegen das Waffengesetz sowie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.

Zwei Männer (23,28) wurden einer Haftanstalt zur Verbüßung von Ersatzfreiheitsstrafen (50 und 30 Tagen) zugeführt. Ein Gesuchter (m.37) wurde per U-Haftbefehl gesucht und der U-Haftanstalt zugeführt. Ein gesuchter Mann (m.27) wurden heute gegen 13.00 Uhr festgenommen. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof zahlten Familienangehörige eine geforderte Geldstrafe für den Gesuchten im Polizeirevier ein. Die Verwandten bewahrten den Gesuchten somit vor der Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 43 Tagen. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der BPOLI Hamburg vom 29.10.2017

Allgemein Personalsituation

Hamburger Abendblatt: Personalmangel – Kriminalpolizisten in Hamburg: „Wir sind am Ende“

„Gewerkschaftschef warnt vor Zusammenbruch. Allein in einer Dienststelle könnten 5000 Straftaten nicht mehr verfolgt werden.“

Online-Artikel, 14.10.2017
https://www.abendblatt.de/hamburg/article212236609/Kriminalpolizisten-in-Hamburg-Wir-sind-am-Ende.html

 

Schon ein paar Tage alt, aber kein bisschen weniger aktuell.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. weisen darauf hin, dass das nicht nur in Hamburg und auch nicht nur bei der Kriminalpolizei so ist.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburger Abendblatt: Prozess der Woche – „Muschi“ – Polizist beleidigt Kollegen und muss zahlen

„“Na, ihr kleinen Muschis?“ Mit dieser Anrede soll der Angeklagte einen uniformierten Beamten auf der Reeperbahn angesprochen haben.“

Online-Artikel, 20.10.2017
https://www.abendblatt.de/hamburg/article212294769/Muschi-Polizist-beleidigt-Kollegen-und-muss-zahlen.html

Allgemein

Zeit-Online: Die Verachtung für die Polizei ist erschreckend

Ein Artikel aus der Zeit von G20 in Hamburg, also schon älter, aber nichtsdestoweniger hochaktuell in meinen Augen.

Online-Artikel, 07.07.2017
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/g20-krawalle-polizei-gewalt-proteste-kommentar?utm_content=zeitde_redpost+_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=twitter_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.twitter.ref.zeitde.redpost.link.sf

Ich würde mich hier übrigens nicht nur auf „Linksradikale“ beschränken, deren Glaubwürdigkeit in den den Augen so manches Zeitgenossen über der der Polizei zu liegen scheint. Unmittelbar nach der Hogesa-Demo in Köln bekamen wir als Verein wütende Schreiben wegen der in Köln angeblich verübten „Polizeigewalt“. Bei ideologisch vollkommen freischwebenden Einsätzen erlauben sich Unbeteiligte, der Polizei ihren Job zu erklären oder ohne Kenntnis der Vorgeschichte ein Video von „Polizeigewalt“ zu drehen.

Der Schreiber des Artikels endet mit den Worten: „Die Polizisten in Hamburg haben nicht unsere Häme und unsere Hochnäsigkeit verdient. Sondern unseren Respekt.“ So sieht es aus. Nicht nur in Hamburg. Wer steht denn noch zwischen uns und jenen, deren Reifegrad und Selbstbeherrschung in dem Tempo absinken, in dem ihre Ich-Bezogenheit und ihre Selbstüberschätzung ansteigen? Von Terroristen und Kriminellen mal ganz abgesehen.

Was für uns von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. nicht heißt, dass man nicht im Zweifel in geeigneter Form (möglicherweise auf der Basis geltender Rechtsgrundlagen und Information über Vorgeschichte des Einsatzes) Kritik übt – aber eben nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit unreflektiert mit Dreck wirft.

Allgemein Personalsituation

Hamburger Abendblatt: Polizei kontrolliert nachts kaum Geschwindigkeit

„Fußgänger auf St. Pauli lebensgefährlich verletzt, schwerer Unfall an der Hallerstraße. Wenig Radarfallen nach 22 Uhr.“

Online-Artikel, 16.10.2017
https://www.abendblatt.de/hamburg/article212250349/Polizei-kontrolliert-nachts-kaum-Geschwindigkeit.html

Das Hamburger Abendblatt kritisiert, dass in Hamburg die Unfallzahlen steigen, weil die Polizei „immer weniger auf mobile Kontrollen setze“.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. fragen: Schon mal darüber nachgedacht, dass vielleicht aus personellen Gründen dafür schlicht keine Zeit mehr ist?

Bei den meisten Schichtbegleitungen, bei denen ich nachts dabei war, hing allen die Zunge aus dem Halse und es war einfach keine Zeit für so etwas. Nicht mal bei den Schichten, die meine Begleiter von der Polizei als „ruhig“ bezeichneten, wäre dafür Zeit gewesen.

Also nicht nur mehr Einsatz fordern, sondern auch genug Personal fordern, das diesen Einsatz erbringen kann.

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Eine Festnahme nach Einbruch in Kindertagesstätte in Hamburg-Wilhelmsburg

Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen einen 26-jährigen Bulgaren vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in eine Kindertagesstätte in Hamburg-Wilhelmsburg eingebrochen zu sein. Das für die Bearbeitung von Einbruchsdelikten in der Region zuständige LKA 182 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der 26-Jährige hatte beim Aufhebeln eines rückwärtig gelegenen Fensters der Kindertagesstätte stillen Alarm ausgelöst. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte vor Ort konnten die Beamten den Tatverdächtigen im Inneren der Kita erkennen. Noch bevor eine äußere Absperrung durch zusätzlich eintreffende Polizeikräfte eingenommen werden konnte, flüchtete der Bulgare aus einem Fenster und versuchte zu entkommen. Nach kurzer Verfolgung wurde der Tatverdächtige durch einen Diensthundeführer vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten bei dem 26-Jährigen einen Rucksack mit mutmaßlichem Stehlgut sicher. Bei der Verfolgung des Mannes stürzte ein Polizeibeamter und zog sich eine Handverletzung (mutmaßlich Handknochenbruch) zu. Der Beamte ist nicht mehr dienstfähig.

Der Bulgare wurde durch Beamte des Kriminaldauerdienstes nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 24.09.2017

Allgemein Urteil

Hamburger Abendblatt: Urteil: Die abenteuerlichen Ausreden eines G20-Gegners

Das Amtsgericht Hamburg verurteilte einen 24-Jährigen zu sechs Monaten Haft auf Bewährung, der auf dem Weg zu einer Großdemo einige Gegenstände mit sich führten, die den kontrollierenden Polizeibeamten und auch dem Richter doch eigenartig vorkamen.

In dem Rucksack: eine Faltkarte , auf der alle großen Anti-G20-Demos vermerkt waren; ein hierzulande verbotenes Reizstoffsprühgerät, schwarze Bekleidung, sechs Feuerwerkskörper, zwei Glaskugeln, die sich auch als Munition für Zwillen eignen, sowie eine Taucherbrille, die mutmaßlich  Pfefferspray bei einem polizeilichen Einsatz abwehren sollte.

Zitat aus dem Artikel: „“Auf meine Nachfrage sagte Herr B., er benötige die Sachen für eine Wanderung in der Wildnis“, sagt Polizist Moritz L. (26) im Zeugenstand und ergänzt: „Das habe ich ihm aber nicht ganz abgekauft.““

Online-Artikel, 01.09.2017
https://m.abendblatt.de/hamburg/article211750929/Urteil-Die-abenteuerlichen-Ausreden-eines-G20-Gegners.html?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook

Allgemein Urteil

tagesschau.de: Urteil im ersten G20-Prozess – Lange Haftstrafe für Flaschenwerfer

Das Amtsgericht Hamburg hat einen der G20-Randalierer wegen schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen und zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt.

Das Gericht ging damit über die Forderung der Staatsanwältin hinaus, die ein Jahr und neun Monate gefordert hatte.

Online-Artikel, 28.08.2017
https://www.tagesschau.de/inland/g20-prozess-105.html

Allgemein

heute.de: Nach Chaostagen von Hamburg – G20: Der lange Weg zurück ins normale Leben

„Immer wieder G20. Kein Einsatz, sagt Tobias Klein, ist danach so oft diskutiert worden. Mit Kollegen und Chefs bis zum Hamburger Polizeipräsidenten. Die Juli-Tage, als die Staatschefs kamen und die Schanze brannte, bleiben präsent. „Es reicht“, so der Polizist. Doch es ist nicht vorbei. “

Online-Artikel, 22.08.2017
http://www.heute.de/g20-war-der-groesste-polizeieinsatz-in-der-deutschen-geschichte-ein-polizist-erzaehlt-47800254.html

Allgemein

Hamburg: Polizeipräsident widerspricht der Behauptung eines vermeintlich nicht autorisierten Reizgaseinsatzes auswärtiger Einheiten während des G20-Gipfels

Der Reizgaseinsatz durch auswärtige Einheiten war rechtlich abgedeckt.

Der Einsatz von Reizstoffen mittels Abschussvorrichtungen ist grundsätzlich nach den Vorschriften der Zwangsanwendung auch in Hamburg zulässig, wird allerdings durch die Hamburger Polizei nicht angewandt.

Darüber hinaus schließt eine grundsätzliche Anordnungslage des Polizeiführers nicht aus, dass situationsbedingt vor Ort der Einsatz von Reizstoffen in dieser Form entschieden und angeordnet wird.

Die auswärtigen Einsatzkräfte, durch die am 07.07.2017 im Schanzenviertel Reizgas eingesetzt wurde, haben keinesfalls eine Anordnungslage des Polizeiführers umgangen. Der Einsatz von Reizgas erfolgte vielmehr vor dem Hintergrund der unmittelbar vor Ort stattfindenden Angriffe gegen Polizeibeamte als das in der jeweiligen Situation einzig mögliche Zwangsmittel.

Dazu Polizeipräsident Ralf Martin Meyer: „Die Polizeikräfte sahen sich am Abend des 07.07.2017 im Schanzenviertel teils bedrohlicher Gewalt von Personengruppen ausgesetzt. Dies stellte aus allen uns bis heute vorliegenden Informationen eine massive Gefahrensituation für die eingesetzten Beamten dar und erforderte sofortiges Handeln. Aus dieser Situation heraus haben die auswärtigen Polizeikräfte entsprechend gehandelt und Reizgas eingesetzt.“

PM der Polizei Hamburg vom 17.08.2017

Allgemein Blog verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: G20-Gipfel in Hamburg, Fortschreibung des Einsatzgeschehens

Am 09.07.2017 fand ein Aufzug mit dem Tenor „No one forgotten, nothing forgiven!“ statt. Um 13:10 Uhr setzte sich der Aufzug, ausgehend vom Harburger Rathausplatz, mit ca. 700 Teilnehmern in Bewegung. Im weiteren Verlauf des Aufzugs wuchs die Teilnehmerzahl auf etwa 1.500 an. Es wurden Transparente u. a. mit dem Tenor:
„Freiheit stirbt mit Sicherheit“ und „Our solidarity against your Repression“ mitgeführt. Zwar wurde zwischendurch teilweise polizeifeindlich skandiert, der Aufzug verlief aber friedlich und wurde vom Versammlungsleiter am Harburger Sand gegen 16:45 Uhr für beendet erklärt.

Am 10.07.2017 gegen 01:30 Uhr stellten Einsatzkräfte in der Brigittenstraße/Bleicherstraße mehrere vermummte Personen fest.
Aufgrund des Mitführens von verbotenen pyrotechnischen Gegenständen wurden drei Personen kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Die Zahl der verletzten Polizeibeamten hat sich nicht weiter erhöht und bleibt bei insgesamt 476 Verletzten.

Es wurden 186 Personen vorläufig festgenommen und -mit heutigem
Stand- 228 Personen in Gewahrsam genommen.

PM der POL Hamburg vom 10.07.2017

Allgemein Blog

Hamburg: Polizei entsendet Infomobile in den Stadtteilen für die Bevölkerung

Symbolfoto

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer:

„In den letzten Tagen haben wir alle unglaubliche Gewalt in unserer Stadt erleben müssen. Die massiven Ausschreitungen, die Brandstiftungen, die Zerstörungswut der Gewalttäter der letzten Tage und die menschenverachtenden Angriffe auf die Polizeibeamtinnen und -beamte und sogar auf Rettungskräfte machen mich sprachlos und erschüttern mich. Die Polizei hat vieles verhindern können, aber leider nicht alles. Jedem Polizisten schmerzt das Herz, die Gewalttäter nicht in jeder Situation sofort gestoppt zu haben. So kam es zu den schlimmen Bildern und Schäden in unserer Stadt. Wir werden ab morgen für Sie für Gespräche mit Stadtteilbeamten und Kommunikationsteams vor Ort sein. Die Infomobile werden ab dem 10.07.2017 im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Hamburg-Altona in der Großen Bergstraße und in Hamburg-Sternschanze am Neuen Pferdemarkt aufgestellt. Wir sind ebenfalls über unsere bekannte Bürgertelefonrufnummer 08000 4286-50 im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar. Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz hat erklärt, dass niemand auf seinem Schaden sitzen bleiben soll. Die Polizei Hamburg wird hierbei organisatorisch unterstützen und als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.“

 

korrigierte PM der POL HH vom 09.07.2017

Allgemein Blog verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Abschlussbilanz der Bundespolizeidirektion Hannover – BAO Hanseat nach dem G20-Gipfel 2017

Nach Beendigung des G20-Gipfels 2017 in Hamburg zieht die Bundespolizei trotz massiver Ausschreitungen im gesamten Stadtbereich eine positive Abschlussbilanz für ihre Aufgabenbewältigung.

„Wir haben uns in unserem Zuständigkeitsbereich darauf einzustellen, dass es auch unschöne Bilder vom G20-Einsatz geben wird“, teilte der Einsatzleiter der Bundespolizei, Leitender Polizeidirektor Thomas Przybyla, seinen Einsatzkräften im Vorwege der intensiven Vorbereitungsmaßnahmen mit.

Trotz der Anzahl von rund 4.200 Einsatzkräften der Bundespolizei bestätigte sich diese Einschätzung leider. Wenngleich eine starke und sichtbare Präsenz in den Zügen und Bahnhöfen, sowie am Flughafen gegeben war und für Sicherheit sorgte, kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei dennoch zu Angriffen gegen Bundespolizisten und deren Fahrzeuge.

Am 7. Juli 2017 griffen rund 60 vermummte Personen am Bahnhof in Altona Bundespolizisten an und beschädigten drei Fahrzeuge mittels Farbbeuteln, Steinen und Hämmer. Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass ein „Molotowcocktail“, der auf ein Fahrzeug geworfen wurde, sich nicht entzündete.

Zur Gefahrenabwehr mussten zwischen dem 6. und 9. Juli 2017 häufig S-Bahnstrecken gesperrt werden, weil sich Personen unberechtigt in den Gleisen aufhielten.

Die An- und Abreise des Sonderzuges aus Basel mit rund 800 Ver-sammlungsteilnehmern verlief am Hamburger Hauptbahnhof friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse.

Die Ankunft und Rückreise der Delegationen des G20-Gipfels am
Hamburger Flughafen verlief störungsfrei. Für alle anderen Fluggäste am Hamburger Airport – Helmut Schmidt gab es nur geringe Einschränkungen.

Seit Beginn der Ausschreitungen am 6. Juli 2017, verzeichnet die Bundespolizei insgesamt 108 verletzte Kolleginnen und Kollegen.
Hiervon sind bereits 81 von der Statistik der Polizei Hamburg erfasst, da diese in einem gemeinsamen Einsatzabschnitt eingesetzt waren. In den anderen Einsatzabschnitten der Bundespolizei wurden 26 Kolleginnen und Kollegen verletzt: Dazu gehörten beispielsweise ein
Nasen- und Jochbeinbruch, eine Augenverletzung durch einen Knallkörper und diverse Prellungen durch Steinwürfe. Insgesamt 29 Beamte konnten ihren Dienst nicht fortsetzen, zwei befinden sich noch in stationärer Behandlung.

Die Bundespolizeidirektion Hannover wurde durch Bundespolizisten aus dem gesamten Bundesgebiet sowie durch 100 österreichische Polizeibeamte unterstützt. Zur Bewältigung der komplexen Aufgaben war das gesamte Spektrum der bundespolizeilichen Kräfte und Fähigkeiten gefordert. Kräfte der BFE+ der Bundespolizei wurden bei den Ausschreitungen am 7. und 8. Juli 2017 der Landespolizei zur Verfügung gestellt. Sie haben dazu beigetragen, dass die Ausschreitungen beendet werden konnten.

Die Bereithaltung von 17 Hubschraubern für den Einsatz hat sich bewährt. So konnte am 6. Juli 2017 eine Hundertschaft von Hamburg aus an die dänische Grenze geflogen werden, um dort die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt bei der Grenzkontrolle von Versammlungsteilnehmern aus Skandinavien zu unterstützen.

„In unserem Zuständigkeitsbereich konnten größere Ausschreitungen und ein Eskalieren der Lage durch hohe Polizeipräsenz und entschlossenes Handeln weitgehend unterbunden werden“ sagte Leitender Polizeidirektor Thomas Przybyla. Er lobt die professionelle Arbeit seiner Einsatzkräfte und hebt insbesondere die gute Zusammenarbeit und intensiven Austausch mit der Polizei Hamburg, dem Bundeskriminalamt, dem Technischen Hilfswerk sowie den eingesetzten Rettungsdiensten hervor.

PM der BPOLD Hannover vom 09.07.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: G20-Gipfel in Hamburg, Fortschreibung des Einsatzgeschehens für den 08.Juli

Um 20:46 Uhr blockierten ca. 150 Personen die Fahrbahn im Bereich der Juliusstraße/Lippmannstraße. Im hinteren Bereich der Straße befanden sich zudem mehrere schwarz gekleidete und vermummte Personen.

In der Roten Flora hielten sich zunächst ca. 200 Personen auf, von denen viele schwarz gekleidet waren. Zusätzlich hielten sich ca. 100 Jugendliche in diesem Umfeld auf. Diese warfen gelegentlich Böller auf die Einsatzkräfte und versuchten, diese zu provozieren.

Beim Grünen Jäger befanden sich 80 Personen. Diese verschoben Baustellenabsperrungen und begaben sich in Richtung Neuer Pferdemarkt.

Im Florapark hielten sich zunächst 600 Personen auf. Es wurde Musik gespielt, teilweise wurden auch Böller geworfen.

Um 22:08 Uhr nahmen in der Eifflerstraße / Lippmannstraße ca. 20 Personen Steine auf.

Im Umfeld der Roten Flora zogen die dort aufhältigen Personen nun vermehrt schwarze Kleidung an. Ein weiterer Zulauf von Personen in Richtung Schanzenviertel fand statt.

Auf dem Balkon eines Hauses im Schulterblatt hatten mehrere Personen Steine deponiert.

Es kam im weiteren Verlauf zum Errichten von Barrikaden im Bereich Schulterblatt. An einem Autohaus und der Filiale einer Sparkasse wurden Scheiben eingeschlagen. Anwohner meldeten zudem, dass Steindepots angelegt und Molotowcocktails vorbereitet werden.

Beim Grünen Jäger legten Personen Vermummung an und begaben sich in Richtung Stresemannstraße.

Auf dem Spielplatz beim Grünen Jäger wurde ein Flaschendepot angelegt, am Paulinenplatz wurden mehrere Gehwegplatten von Personen gelockert.

Um 22:52 Uhr wurden Polizeikräfte am Schulterblatt mit Gegenständen beworfen, woraufhin Wasserwerfer eingesetzt wurden.

Zwischenzeitlich wurde der Bahnverkehr der Linie U3 zwischen den Haltestellen Schlump und Rathaus eingestellt.

Um 23:11 Uhr wurden in der Lippmannstraße/Lerchenstraße Unrat und in der Max-Brauer-Allee Betonklötze auf Fahrbahn gezogen.

Am Schulterblatt/Altonaer Straße befanden sich auf der dortigen S-Bahnbrücke ca. 80 Personen im Gleisbett. In der Altonaer Straße/Bartelsstraße brannten Gegenstände auf der Straße.

Im weiteren Verlauf wurden die an verschiedenen Orten errichteten Barrikaden in Brand gesteckt.

Ab Mitternacht häuften sich Meldungen über brennende sowie beschädigte Fahrzeuge sowie weitere Sachbeschädigungen. Unter den brennenden Fahrzeugen befand sich auch ein Einsatzfahrzeug der Polizei Thüringen.

Auch gegen Mitternacht beobachteten zivile Polizeibeamte, wie ein Mann unter der Sternenbrücke Unrat entzündete, sich danach entfernte und im weiteren Verlauf die Kleidung wechselte. Die Beamten wollten ihn anhalten und vorläufig festnehmen. Sie gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und forderten ihn zum Stehenbleiben auf, woraufhin der Mann allerdings die Flucht ergriff. Während seiner Flucht drehte er sich mehrfach zu den Polizeibeamten um, verlangsamte schließlich sein Tempo und griff in einen Beutel, offensichtlich um daraus einen Gegenstand zu entnehmen. Einer der verfolgenden Polizeibeamten gab daraufhin einen Warnschuss in die Luft ab. Der Mann setzte seine Flucht daraufhin fort und konnte in einer größeren Personengruppe unerkannt entkommen.

Um 01:34 Uhr wurde im Schulterblatt/Amandastraße Unrat auf die Fahrbahn gezogen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ca. 100 Personen vor Ort.

Um 01:53 Uhr wurde ein Mann in der Altonaer Straße/ Schulterblatt von einem zivilen Polizeibeamten dabei beobachtet, wie er nach einem Streit eine vermeintliche Schusswaffe zog. Der Mann konnte kurz darauf von Spezialkräften in der Schanzenstraße vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Mannes wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt.

Mehrere Anrufer teilten mit, dass 30 bis 40 Personen im Hinterhof eines Hauses in der Heinrichstraße Pflastersteine ausgraben und bereitlegen würden.

Im weiteren Verlauf wurden auf der Piazza am Schulterblatt Bierbänke und Fahrräder auf die Fahrbahn gezogen. Hier hielten sich bis zu 350 Personen auf, von denen mehrere Steine und Flaschen bereit legten. Im Anschluss wurden Flaschen auf Polizeibeamte geworfen.

Auch in St.Pauli kam es in den frühen Morgenstunden zu wiederholten Barrikadenbränden. Auch hier wurden Wasserwerfer eingesetzt. Es wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen.

Um 04:47 Uhr befanden sich zwei Aktivisten in Höhe der BAB-Baustelle Stellingen auf einem Baukran. Die beiden Aktivisten stiegen freiwillig in den Rettungskorb der Feuerwehr.

Seit dem 22.06.2017 sind insgesamt 186 Personen vorläufig fest- und 225 Personen in Gewahrsam genommen worden.

Die Zahl der verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten erhöhte sich auf 476.

PM der POL HH vom 09.07.2017

Allgemein

Hamburg: G20-Gipfel in Hamburg, Fortschreibung des Einsatzgeschehens

Seit 04:30 Uhr kam es im Stadtgebiet vereinzelt noch zu brennenden Pkw, Angriffen auf Dienstfahrzeuge der Polizei und weiteren Kleinfeuern (z.B. brennender Unrat oder brennende Müllcontainer) sowie zu Sachbeschädigungen und dem Errichten von Barrikaden.

In den frühen Morgenstunden wurde im Bereich der Osterstraße eine verdächtige männliche Person mit einer Schusswaffe („Langwaffe“) gemeldet, die in die U-Bahn stieg. Im weiteren Verlauf wurde diese Person auch am bzw. im U-Bahnhof Sternschanze gesichtet. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen trafen Spezialkräfte der Polizei im Bereich des Holstenwalls gegen 06:28 Uhr einen Mann an, auf den die von den Zeugen abgegebene Beschreibung passte. Dieser Mann führte eine Schusswaffe mit sich. Die Spezialkräfte nahmen den Mann vorläufig fest. Es handelt sich bei ihm um einen 24-jährigen Deutschen. Nach den ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Schusswaffe um eine Softairwaffe mit Zielfernrohr. Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Ob ein Zusammenhang mit dem G20-Gipfel besteht, wird derzeit geprüft.

Gegen etwa 07:20 Uhr wurden mehrere Personen auf der Köhlbrandbrücke festgestellt. Es handelte sich hierbei um Aktivisten einer Umweltorganisation. Im weiteren Verlauf seilten sich schließlich mehrere dieser Personen von der Köhlbrandbrücke ab. Es wurde dabei ein Banner („G20 End Coal“) gezeigt. Vor Ort wurde eine Versammlung angemeldet, die bis 09:30 Uhr andauerte.

Anlässlich der seit gestern Nachmittag stattfindenden polizeilichen Maßnahmen nahm die Polizei -mit Stand 10:00 Uhr- 43 Personen vorläufig fest sowie 96 Personen in Gewahrsam.

Insgesamt sind seit dem 22.06.2017 damit 143 Personen vorläufig
fest- und 122 Personen in Gewahrsam genommen worden.

Die Zahl der verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten erhöhte sich auf 213.

Hinsichtlich der heute stattfindenden Demonstrationen/Aufzüge wird gesondert berichtet.

PM der POL HH vom 08.07.2017

Allgemein

Twitter: Der Brief des Berliner Polizeipräsidenten in Sachen „Partypolizei“

Allgemein

ndr.de: Wieder Ärger um Containerdorf für G20-Polizei

Auch Polizisten aus Schleswig-Holstein wollen nicht im Containerdorf bleiben, das die Rheinland-Pfälzer bereits abgelehnt hatten…

Online-Artikel, 05.07.2017
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wieder-Aerger-um-Containerdorf-fuer-G20-Polizei,polizei4510.html

Sollen jetzt die übrigen 12 Bundesländer und die Bundespolizei da auch noch durchgeschleust werden, oder ist jetzt mal klar, dass das Teil unbewohnbar ist????

Allgemein

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Nach Abzug aus Hamburg – Berliner Party-Polizisten gehen straffrei aus

„Weil sie zu viel gefeiert hatten, wurden Berliner Polizisten vor dem G-20-Gipfel aus Hamburg nach Hause geschickt. Ihr Arbeitgeber sieht darin aber keinen Grund für arbeitsrechtliche Konsequenzen.“

Online-Artikel, 04.07.2017
http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/nach-abzug-aus-hamburg-berliner-party-polizisten-gehen-straffrei-aus-15091651.html

Allgemein

Süddeutsche Zeitung: G-20-Gipfel – Polizei hält linken Anwaltsverein für gefährlich

  • „Es gibt neue Erkenntnisse warum die Polizei einen Eilantrag zur Aufhebung des Demonstrationsverbots abgelehnt hat.
  • Angeblich wurden die Antragssteller von einem Anwaltsverein unterstützt, der gefährlich weit links stünde.
  • Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist Mitglied dieses Anwaltsvereins.“

Online-Artikel, 04.07.2017
http://www.sueddeutsche.de/politik/g-gipfel-polizei-haelt-linken-anwaltsverein-fuer-gefaehrlich-1.3574051

Allgemein

zdf heute: Protest in Hamburg – Polizei setzt Wasserwerfer gegen G20-Gegner ein

„Kurz vor dem G20-Gipfel spannt sich die Lage in Hamburg an. Polizei und Gipfel-Gegner gerieten mehrfach aneinander. Im Stadtteil St. Pauli blockierten Demonstranten eine Straße, die Polizei beendete die Aktion mit Wasserwerfern. Streit gibt es vor allem auch um die Protestcamps.“

Online-Artikel, 05.07.2017
http://www.heute.de/wasserwerfer-gegen-g20-gegner-in-hamburg-streit-um-protestcamps-47503894.html

Allgemein

welt.de: G20-Gipfel: Polizei vermutet Waffenlager im Hamburger Stadtgebiet

„Bei Durchsuchungen haben Ermittler Bomben und Brandsätze von Linksextremen entdeckt. Und sie suchen nach weiteren Lagern. Die Gefahr militanter Aktionen sei sehr real, heißt es von der Polizeiführung.“

Online-Artikel, 04.07.2017

Allgemein

Neue Osnabrücker Zeitung: Osnabrücker Polizist vor G20-Gipfel über Angst und Gewalt

„Der Osnabrücker Polizeihauptkommissar Tobias Wulftange ist einer von rund 20.000 Polizisten, die in Hamburg beim G20-Gipfel eingesetzt werden. Er ist dort mitverantwortlich für die Einsatzplanung einer Hundertschaft. Mit uns hat er über seine Ängste, Gewalt bei Demonstrationen und seine Rolle als Polizist gesprochen.“

Online-Artikel, 04.07.2017
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/918295/osnabruecker-polizist-vor-g20-gipfel-ueber-angst-und-gewalt

 

Ein, wie ich finde, sehr schönes Interview mit einem Polizisten, der bei G20 eingesetzt ist.

Kernsatz für mich: “ Trotz Schutzausstattung bleibe ich ja ein Mensch.“

Genau so!

Allen Einsatzkräften bei G20 eine gesunde Heimkehr.

Allgemein

ndr.de: G20-Camp: Streit um Polizeieinsatz

„Der Einsatz der Hamburger Polizei gegen G20-Gegner, die auf der Elbhalbinsel Entenwerder ein Protestcamp errichten wollen, hat scharfe Kritik ausgelöst.“

Online-Artikel, 03.07.2017
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/G20-Camp-Streit-um-Polizeieinsatz-,gipfeltreffen498.html

Folklore…

Allgemein

Hamburg: Aufenthaltsverbote gegen zwei mutmaßliche linksextremistische Gewalttäter im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel ausgesprochen

Symbolfoto

Polizeibeamte der Polizeikommissariate 23 und 25 nahmen zwei Deutsche (23, 27 Jahre) in Gewahrsam, die im Verdacht stehen, Straftaten hinsichtlich des G20-Gipfels vorzubereiten.

Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Polizei über den Notruf alarmiert, da er verdächtige Beobachtungen zu zwei Personen gemacht hatte.

Die Beamten der Funkstreifenwagen überprüften um 02:40 Uhr in Hamburg-Altona einen PKW Renault mit einem Kennzeichen aus Weimar, in dem zwei Männer saßen und hierfür keine plausible Erklärung vorbringen konnten. Die beiden Männer sind in Berlin amtlich gemeldet und als linksextremistische Gewalttäter polizeibekannt.

In unmittelbarer Nähe des angehaltenen Fahrzeugs parkte ein Transporter mit Berliner Kennzeichen. Dieser war unverschlossen und der Zündschlüssel steckte im Zündschloss. Es handelt sich um ein Mietfahrzeug aus Berlin. Der Anmieter des Transporters (26) ist ebenfalls als linksextremistischer Gewalttäter polizeibekannt und trat bereits polizeilich mit den beiden angetroffenen Personen polizeilich in Erscheinung. In dem Fahrzeug fanden die Beamten Gegenstände, die zur Vorbereitung von Straftaten geeignet sind. Unter anderem stellten die Beamten Sprechfunkgeräte, Latexhandschuhe, Einwegschutzanzüge und Streusandkisten sicher. Auch wurde eine Liste mit Kennzeichen von zivilen Polizeifahrzeugen aufgefunden.

Aufgrund der Gesamtumstände muss davon ausgegangen werden, dass die Personen zu Vorbereitungshandlungen von schweren Straftaten im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel nach Hamburg gereist sind.

Beide wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend in der Gefangenensammelstelle Neuland untergebracht.

Die Polizei beantragte eine richterliche Entscheidung über die Fortdauer der Freiheitsentziehung nach dem Gefahrenabwehrrecht. Diesem Antrag wurde vom Amtsgericht Hamburg nicht entsprochen. Beide Personen wurden daher aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Polizei geht hierzu in die Beschwerde.

Gegen die beiden Männer wurde durch die Polizei ein Aufenthaltsverbot nach dem Polizeirecht ausgesprochen. Dieses Verbot umfasst den Bereich des Messegeländes sowie des Schanzenviertels.

Die Polizei bittet die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein und auffällige Beobachtungen über den Polizeinotruf zu melden.

PM der Polizei Hamburg vom 23.06.2017

Allgemein Demo

Pfalz-Express: G20-Gipfel: Behörden rechnen mit mehr als 10.000 gewaltbereiten Linksextremisten

„Laut eines Berichts der „Welt“ gehen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundeskriminalamt (BKA) davon aus, dass neben einer hohen Zahl von Extremisten aus dem gesamten Bundesgebiet auch zahlreiche Gewalttäter aus dem europäischen Ausland anreisen werden.“

Online-Artikel, 14.06.2017
http://www.pfalz-express.de/g20-gipfel-behoerden-rechnen-mit-mehr-als-10-000-gewaltbereiten-linksextremisten/

Allgemein Demo

welt.de: Hamburger Polizei kündigt Demoverbotszonen an

„Es ist der Alptraum für Sicherheitsexperten: Die Blockade der Fahrzeugkolonne von US-Präsident Trump oder eines anderen Staatsgastes beim G-20-Gipfel. In Hamburg soll das auf keinen Fall passieren.“

Online-Artikel, 09.06.2017
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article165390943/Hamburger-Polizei-kuendigt-Demoverbotszonen-an.html

Allgemein

Der Tagesspiegel: G-20-Gipfel in Hamburg – Polizei rechnet mit massiver Gewalt bei G-20-Demos

„Zu den Protesten gegen den G-20-Gipfel in Hamburg erwartet die Polizei Linksextremisten und Autonome aus dem In- und Ausland. Die Sicherheitskräfte warnen vor massiven Ausschreitungen.“

Online-Artikel, 09.05.2017
http://www.tagesspiegel.de/politik/g-20-gipfel-in-hamburg-polizei-rechnet-mit-massiver-gewalt-bei-g-20-demos/19771324.html

Allgemein

Hamburger Morgenpost: G20-Irrsinn Elite-Cops packen Lunch-Pakete

„Sie sind top ausgebildet, führen Razzien durch, jagen Drogenbosse – und müssen jetzt Dosen-Brot und Schokoriegel verpacken. Tausende Lunchpakete werden zusammengestellt, damit die Polizeibeamten beim G20-Gipfel nicht hungern müssen. Und auch Elite-Cops müssen jetzt mitpacken. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist entsetzt.“

Online-Artikel, 08.05.2017
http://www.mopo.de/hamburg/polizei/g20-irrsinn-elite-cops-packen-lunch-pakete-26858726?dmcid=sm_em

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Festnahme zweier Büro-Einbrecher

Tatzeit: 26.03.2017, 22:59 Uhr Tatort: Hamburg-Tonndorf, Am Pulverhof

Polizeibeamte haben gestern zwei Männer vorläufig festgenommen, die in zwei Bürocontainer eines Autohandels eingebrochen sind. Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Täter einem Haftrichter vorgeführt.

Ein Angestellter überprüfte auf seinem Handy den Status der Videoüberwachungsanlage seines Arbeitgebers. Er stellte dabei fest, dass mehrere Überwachungskameras verstellt worden waren. Auch konnte er erkennen, dass sich jemand auf dem Gelände bewegte. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Als Polizeibeamte am Tatort eintrafen, flüchteten zwei Männer vom Tatort. An den Fahndungsmaßnahmen waren insgesamt elf Funkstreifenwagen beteiligt. Polizeibeamte nahmen die Täter schließlich auf einem Firmengelände im Tonndorfer Weg fest. Bei ihnen handelt es sich um zwei 17 und 19 Jahre alte Rumänen.

Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Täter insgesamt zwei Bürocontainer des Autohandels aufgebrochen hatten. Das Tatwerkzeug wurde in einem der beiden Container sichergestellt.

Bei den Fahndungsmaßnahmen verletzte sich ein Polizeibeamter beim Überklettern eines Zaunes an den Händen. Er musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht weiter verrichten.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die kriminalpolizeilichen Maßnahmen übernommen. Die beiden Rumänen wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend einem Haftrichter vorgeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 27.03.2017

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzen Polizeibeamten in Barmbek-Süd

Gestern Morgen ist es in Hamburg-Barmbek-Süd zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen und einem Pkw gekommen. Hierbei wurden zwei Beamte des Polizeikommissariats 31 leicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen hat der Verkehrsunfalldienst Innenstadt/West übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 27-jährige Fahrer des Funkstreifenwagens mit Sonderrechten aus Richtung Lerchenfeld kommend, den Kreuzungsbereich Hamburger Straße in Richtung Winterhuder Weg. Aus Sicht des Polizeibeamten hatte der Fahrzeugverkehr in der Hamburger Straße Grünlicht in Richtung Außenalster, wodurch er abbremste, bis er haltende Fahrzeuge aus Richtung Hamburger Straße wahrnahm. Die 74-jährige Fahrerin eines Audi befuhr die Hamburger Straße im linken Geradeaus-Fahrstreifen in Richtung Außenalster und wollte die Kreuzung zum Winterhuder Weg bei grüner Ampel überqueren. Die 74-Jährige kollidierte mit dem anfahrenden Funkstreifenwagen.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der 27-jährige Polizeibeamte und seine 36-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

PM der Polizei Hamburg vom 26.03.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Verkehrsunfall mit Funkstreifenwagen – zwei Polizeibeamte verletzt

Unfallzeit: 21.03.2017, 12:20 Uhr Unfallort: Hamburg-Veddel, Veddeler Straße/ Georgswerder Bogen

Bei einem Verkehrsunfall sind heute Mittag zwei Beamte des Polizeikommissariates 44 (47, 50) leicht verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen übernommen.

Der Funkstreifenwagen „Peter 44/1“ befuhr unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) wegen einer Gefahrenstelle auf der Autobahn die Veddeler Straße in Rtg. BAB 252. An der Kreuzung Veddeler Straße/Georgswerder Bogen zeigte die dortige Ampel für den Funkstreifenwagen Rotlicht.

Nach derzeitigem Sachstand übersah der Fahrer (47) beim Überqueren der Kreuzung den aus seiner Sicht von rechts, von der BAB 252 aus Richtung Innenstadt, kommenden Pkw Renault.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall überschlug sich der Funkstreifenwagen und blieb auf dem Dach liegen.

Die leicht verletzten Polizeibeamten wurden in einem Krankenhaus behandelt. Der 70-jährige Renault-Fahrer erlitt eine leichte Schnittverletzung, die vor Ort behandelt wurde.

An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der Polizei Hamburg vom 21.03.2017

Allgemein potentielles Fehlverhalten

Mopo: Prozess um Ordnungshüter – Prügel-Polizist fast im Knast

„Einen Haftbefehl gegen einen Polizisten – den gibt es nicht alle Tage. Einer Richterin des Altonaer Amtsgerichts wurde es jedoch Freitag zu bunt. Weil der angeklagte Beamte Thomas K. (32) zum vierten Mal nicht zum Prozess erschien, ordnete sie an, ihn von den Kollegen suchen zu lassen und in Untersuchungshaft zu stecken.“

Online-Artikel, 08.03.2017
http://www.mopo.de/hamburg/prozess-um-ordnungshueter-pruegel-polizist-fast-im-knast-26137370

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Morgenpost: „Üble Nachrede“ – Hamburgs Polizeipräsident zeigt Bürgerschaftsabgeordneten Dolzer an!

„Das hat es in Hamburg auch noch nicht gegeben: Der Polizeipräsident hat einen Bürgerschaftsabgeordneten   wegen übler Nachrede angezeigt. Der Linken-Politiker Martin Dolzer hatte der Polizei einen „rassistisch motivierten  Hinrichtungsversuch“ vorgeworfen.“

Online-Artikel, 14.02.2017
http://www.mopo.de/hamburg/-ueble-nachrede–hamburgs-polizeipraesident-zeigt-buergerschaftsabgeordneten-dolzer-an–25733328

 

Sehr gute Reaktion des Polizeipräsidenten. Ein gutes Signal an seine Leute, dass er hinter ihnen steht – egal, was da letztlich bei rumkommt.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

welt.de: Bis zu 100 Schwarzafrikaner bedrohen Polizisten in Hamburg

„Vor knapp zwei Wochen schoss ein Polizist in Hamburg auf einen aggressiven Angreifer. Nun kam es zu einem erneuten Zusammenstoß, nachdem ein Ghanaer in einem Wettbüro Hausverbot erhalten hatte.“

Online-Artikel, 15.02.2017
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162105406/Bis-zu-100-Schwarzafrikaner-bedrohen-Polizisten-in-Hamburg.html

 

Richtig. This is not America. Gut erkannt. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Allgemein Kritik

ndr.de: Polizei-Schüsse: Linke fordert Aufklärung

„Nach den Schüssen eines Hamburger Polizisten auf einen 33-jährigen Ghanaer im Stadtteil St. Georg fordern die Linken in der Bürgerschaft die restlose Aufklärung des Vorfalls. Auf Antrag der Fraktion soll sich der Innenausschuss am Donnerstag mit dem Thema befassen. „Es gibt sehr widersprüchliche Zeugenaussagen zu dem Vorfall“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir am Mittwoch. Diese Widersprüche und die offenen Fragen müssten geklärt werden.“

Online-Artikel, 08.02.2017
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Polizei-Schuesse-Linke-fordert-Aufklaerung,schuesse160.html

 

Wer sich ernsthaft mit der Materie befasst, weiß, dass diese Aufklärung erfolgen wird und schon lange eingeleitet wurde. Aber das lässt sich pressemäßig natürlich weniger aufregend aufbereiten…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Focus.de: In Hamburg – Ghanaer von Polizist niedergeschossen: Ein Detail macht die Kritiker stutzig

„Ein Zivilpolizist schießt in Hamburg drei Mal auf einen Ghanaer, der ein Messer trägt. Für die Hamburger Polizei ist es eine reine Notwehrsituation. Augenzeugen widersprechen allerdings – und die afrikanische Community erhebt Rassismus-Vorwürfe gegen den Polizisten. Was ist im Stadtteil St. Georg wirklich passiert?“

Online-Artikel, 09.02.2017
http://www.focus.de/politik/in-hamburg-ghanaer-von-polizist-niedergeschossen-ein-detail-macht-die-kritiker-stutzig_id_6621578.html

Der drittletzte Absatz wird eingeleitet mit dem Satz: „Der Fall wird nun offiziell untersucht – wie es bei Fällen, in denen Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen, üblich ist.“ Dies suggeriert, dass dies ohne die Kritik von Herrn Dolzer nicht passiert wäre. Es wird allerdings de facto nach JEDEM Schusswaffengebrauch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Per Haftbefehl gesucht: Festnahme durch Bundespolizei in Männerwohnheim

Am 27.01.2017 gegen 07.30 Uhr konnten Bundespolizisten einen per U-Haftbefehl gesuchten Mann (51) in einem Männerwohnheim festnehmen und der U-Haftanstalt zuführen.

Der Mann ist dringend verdächtig im Mai 2016 im Hamburger Hauptbahnhof mehrfach in der Öffentlichkeit durch heben des rechten Armes den „Hitlergruß“ gezeigt zu haben, weiterhin anschließend auf einen Bundespolizisten eingeschlagen zu haben,sodass der Polizeibeamte aufgrund von Prellungen im Kopf- und Schulterbereich für einige Tage nicht mehr dienstfähig war. Weiterhin leistete der Mann bei der anschließenden Zuführung zum Polizeirevier erhebliche Widerstandshandlungen (wir berichteten hier).

Seit Anfang Dezember 2016 wurde der u.a. wegen Gewaltdelikten einschlägig vorbestrafte Mann mit einem U-Haftbefehl gesucht. Bislang war der Gesuchte untergetaucht.

Im Rahmen bundespolizeilicher Ermittlungen konnte der Aufenthaltsort des 51-Jährigen jetzt festgestellt werden. Am 27.01.2017 konnten Bundespolizisten den deutschen Staatsangehörigen in einem Männerwohnheim in Hamburg-Rahlstedt festnehmen und zuführen.

Aufgrund der o.a. Attacken gegen Bundespolizisten hat der Mann jetzt zusätzlich auch mit dem Widerruf einer bereits verhängten Freiheitssrafe von fünf Monaten auf Bewährung zu rechnen.

PM der BPOLI Hamburg vom 28.01.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Festnahme durch Bundespolizei: Per Haftbefehl gesuchter Mann belästigt Reisende

Am 11.12.2016 gegen 11.10 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (m.45) am Hamburger Hauptbahnhof fest. Zuvor belästigte der Mann am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof Reisende und geriet durch sein aggressives Verhalten in das Visier einer Präsenzstreife der Bundespolizei. Die Überprüfung der Personaldaten ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Mitte November 2016 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl wegen Körperverletzungsdelikten, Diebstahlsdelikten sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gesucht. Der Mann hat noch eine Restfreiheitsstrafe von 61 Tagen (ursprünglich ein Jahr Freiheitsstrafe) zu verbüßen.

Bundespolizisten veranlassten die Zuführung des polnischen Staatsangehörigen in eine Haftanstalt.

Pressemitteilung der BPOLI Hamburg vom 12.12.2016

Allgemein

Süddeutsche Zeitung: Wie geht es eigentlich den Polizisten in Deutschland?

„Die Polizei ist schließlich ein Seismograf, an dem der Zustand des Landes abgelesen wird. Unterwegs mit zwei Beamten in Hamburg.“

Online-Artikel, 19.11.2016
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-wie-geht-es-eigentlich-den-polizisten-in-deutschland-1.3256961

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Angemeldete Versammlung der AfD

Bei der Versammlungsbehörde wurde für den heutigen Tag ein Aufzug unter dem Tenor „Die Opfer von Straftaten nicht vergessen- mehr Sicherheit für Hamburg. Polizei und Justiz müssen endlich durchgreifen“ angemeldet.

Die Versammlungsleiterin entschied am heutigen Tag, entgegen der ursprünglichen Anmeldung, dass die Versammlung stationär bleiben soll. Die Versammlungsteilnehmer verblieben am Hachmannplatz. Nach Polizeischätzungen nahmen ca. 100 Teilnehmer an der Versammlung teil. Nachdem ca. eine Stunde lang Redebeiträge gehalten wurden, wurde die Versammlung von der Leiterin für beendet erklärt. Während der Versammlung kam es zu kleineren Störungen durch das Zünden von Feuerwerkskörpern und Werfen von Wasserbomben durch Gegendemonstranten. Die Zahl der Gegendemonstranten wird auf 1000-1500 Personen geschätzt.

Es waren ca. 1000 Kräfte der Polizei Hamburg im Einsatz. Im Rahmen der Versammlung erkannten Beamte den Tatverdächtigen einer Körperverletzung zum Nachteil von Polizeibeamten vom 03.10.2016 wieder und stellten dessen Personalien fest. Die weiteren Ermittlungen führt der Staatsschutz (LKA 7).

PM der Polizei Hamburg vom 19.11.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Per Haftbefehl gesuchten Mann im Hamburger Hauptbahnhof festgenommen

Am 27.10.2016 gegen 01.40 Uhr nahm eine Streife der Bundespolizei einen per Haftbefehl gesuchten Mann ( 61) im Hamburger Hauptbahnhof am Bahnsteig 3 fest. Der Mann hatte offensichtlich keine Reiseabsichten und geriet durch sein auffälliges Verhalten in das Visier einer Präsenzstreife. Die Überprüfung der Personaldaten ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Mitte September 2016 wurde der polizeilich einschlägig bekannte Mann mit einem U-Haftbefehl gesucht. Der kroatische Staatsangehörige ist dringend verdächtig in diesem Jahr mehrere Straftaten im Hamburger Hauptbahnhof begangen zu haben. Nach jetzigem Ermittlungsstand hat der Beschuldigte unabhängig voneinander DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter mit einem Messer bedroht, gegen Bundespolizisten Widerstand geleistet, Diebstahlsdelikte begangen sowie Mitarbeiter diverser Geschäfte und Bundespolizisten auf übelste Weise beleidigt.

Der Mann ohne festen Wohnsitz wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der U-Haftanstalt zugeführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 29.10.2016

Allgemein

Hamburg: Aus der Türkei für 611 Tage ins Gefängnis – Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle

Die Bundespolizei am Flughafen Hamburg verhaftete gestern einen 30-jährigen Türken, der seit 2013 mit zwei Haftbefehlen von der Staatsanwaltschaft Hamburg gesucht wurde. Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Istanbul wurde bekannt, dass das Landgericht Hamburg ihn 2011 wegen schwerer räuberischer Erpressung zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt hatte. Weiter verhängte das Amtsgericht Hamburg gegen ihn bereits 2010 eine Geldstrafe von 800,00 Euro wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, in Tateinheit mit Körperverletzung und Beleidigung. Von der Vollstreckung der Reststrafen war aufgrund einer Abschiebung im Jahr 2013 abgesehen worden. Zur Verbüßung der restlichen Freiheitsstrafe von 552 Tagen und der Ersatzfreiheitsstrafe von 59 Tagen wurde er in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg verbracht.

PM der BPOLI Hamburg Flughafen vom 26.10.2016

Allgemein

NDR.de: Wie zeitgemäß agiert die Polizei?

„Die Arbeit der Polizei wird gerne mal kritisiert. Vertreter der Polizei kritisieren dagegen, häufig respektlos behandelt zu werden. Einblicke in den Alltag der Polizei.“

Homepage des NDR, 09.10.2016
http://www.ndr.de/info/Die-Reportage-Wie-zeitgemaess-agiert-die-Polizei,audio298084.html

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Verkehrsunfall mit verletztem Polizeibeamten

Hamburg_pur_klein_Schrift
Symbolfoto

Ein 52-jährige Beamter des „Besonderen Fußstreifendienstes“ vom Polizeikommissariat 46 fuhr am 14.09.2016, 08:01 Uhr in seinem Betreuungsgebiet mit dem Fahrrad Streife und wurde von einem abbiegenden PKW erfasst. Der Verkehrsunfalldienst Süd übernahm die weiteren Ermittlungen.

Der Beamte fuhr mit seinem Fahrrad die Rönneburger Straße in Richtung Winsener Straße. Im Einmündungsbereich Musilweg fuhr er geradeaus über die Einmündung und wurde von einem BMW (316i) erfasst, der ebenfalls die Rönneburger Straße in Richtung Winsener Straße fuhr und nach rechts in den Musilweg abbiegen wollte. Beim Abbiegen übersah der 32-jährige Fahrer den vorfahrtsberechtigten Beamten, so dass es zum Zusammenstoß kam. Der Beamte wurde hierdurch verletzt (Knieverletzung, Hand, Knöchel) und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

PM der Polizei Hamburg vom 14.09.2016

Bravo

Gedenksteinlegung der Polizei Hamburg in Józefów – Polen

Bildquelle: Polizei Hamburg
Bildquelle: Polizei Hamburg

Letzte Woche fand in Józefów, einer kleinen Stadt im Südosten Polens, in Anwesenheit von Vertretern der Akademie der Polizei Hamburg eine Gedenksteinlegung in Andenken an die Ermordung von mindestens 1.500 Juden statt.

Seit 2011 führt die Akademie der Polizei Hamburg mit Polizeiauszubildenden und Studenten Gedenkstättenfahrten „auf den Spuren des 101. Hamburger Reserve-Polizeibatallions“ nach Polen durch. Während der Reise werden ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager, aber auch Orte damaligen und heutigen jüdischen und polnischen Lebens, wie u.a. in Józefów besucht. In Józefów wurden vor einigen Jahren Massengräber identifiziert und kenntlich gemacht.

Für die Polizeiauszubildenden und Studenten der Akademie ist es immer wieder tief erschütternd, an einem Ort zu stehen, an dem Angehörige des 101. Hamburger Reserve-Polizeibataillons jüdische Menschen ermordet haben.

Während der Fahrt im letzten Jahr kam den Teilnehmern der Gedanke, einen bereits verwitterten Gedenkstein gegen einen Gedenkstein der Polizei Hamburg auszutauschen. Es soll damit u.a. deutlich gemacht werden, dass die Polizei Hamburg sich zur ihrer Verantwortung bekennt. Mit Unterstützung des polnischen Generalkonsulates in Hamburg wurde das Einverständnis des Gedenkstättenrates in Warschau erwirkt. Die Kosten für das Mahnmal übernahmen die Polizei Hamburg und die Gemeinde Józefów. Der Polizeiverein Hamburg, der seit Jahren die Gedenkstättenfahrten der Akademie der Polizei finanziell unterstützt, übernahm den größten Teil der Kosten für die Polizei Hamburg.

PM der Polizei Hamburg vom 13.09.2016

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Verkehrsunfall mit Funkstreifenwagen – zwei Polizeibeamte verletzt

Symbolfoto
Symbolfoto

Am Montagabend sind bei einem Verkehrsunfall zwei Beamte der Landesbereitschaftspolizei (22, 37) leicht verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen übernommen.

Der Funkstreifenwagen „Peter 2/67“ befuhr unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) wegen eines Verkehrsdeliktes die Straße am Saalehafen in Richtung Veddeler Straße. Beim Passieren des Einmündungsbereiches Sachsenbrücke kollidierte der Funkstreifenwagen mit einem von rechts kommenden Pkw Audi A 4, der bei Grünlicht nach links in die Straße Am Saalehafen einbog. Der Funkstreifenwagen kollidierte frontal mit der vorderen linken Ecke des Audi A 4. Infolgedessen schleuderte der Streifenwagen auf den Mittelgrünstreifen, stieß gegen ein Verkehrsschild und kam auf der Gegenspur zum Stehen, indem er mit einem ankommenden Sattelzug Volvo kollidierte.

Die leicht verletzten Polizeibeamten wurden in einem Krankenhaus behandelt. Die anderen Unfallbeteiligten wurden nicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

PM der Polizei Hamburg vom 06.09.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Hamburg: Sieben Festnahmen nach gefährlichen Körperverletzungen

 

Symbolfoto
Symbolfoto

Polizeibeamte haben Samstagnacht sieben Jugendliche bzw. Heranwachsende wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzungen vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen wurde ein 30-jähriger Mann um 01:27 Uhr im Innocentiapark von einer Personengruppe angesprochen.

Daraufhin schlug einer der Männer dem 30-Jährigen mehrfach ins Gesicht, bis dieser zu Boden ging. Anschließend traten mehrere der Begleiter auf den am Boden liegenden ein. Als das Opfer mit seinen Begleiterinnen flüchten wollte, schlug der 19-Jährige dem Flüchtenden noch einen Grill gegen den Kopf. Letztlich konnte der 30-Jährige mit seinen Freundinnen die Flucht ergreifen. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf, wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren und konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Kurze Zeit später erreichte die Polizei ein Notruf in dem es um eine weitere Körperverletzung im Bereich des Grindelbergs ging. Ein 49-Jähriger wurde ebenfalls durch eine Personengruppe zu Boden gebracht. Danach wurde das Opfer geschlagen und im weiteren Verlauf gegen den Kopf getreten. Als Passanten hinzukamen, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung U-Bahnstation Hoheluftbrücke. Dort wurden sie von Polizisten angetroffen und vorläufig festgenommen. Ein Abgleich der Personenbeschreibungen führte zur Übereinstimmung der Gruppe, die zuvor die Körperverletzung im Innocentiapark begangen hatte. Es wurden im Zusammenhang mit den Vorfällen insgesamt sieben Personen (15, 16, 16, 17, 18, 19 und 19) vorläufig festgenommen. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert und zur weiteren Untersuchungen stationär aufgenommen. Über die Verletzungen ist zurzeit noch nichts bekannt.

Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 13) dauern an.

PM der POL Hamburg vom 22.08.2016

Allgemein Tragisch Unfall

Hamburg: Tödlicher Verkehrsunfall in Hamburg-Neuengamme

polizei_hamburg_wempeBei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Neuengamme ist der 51-jährige Fahrer eines Polizeimotorrades tödlich verunglückt. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Polizeimotorrad mit eingeschalteten Sondersignalen den Kirchwerder Landweg stadteinwärts.

Der Fahrer (47) des in dieselbe Richtung fahrenden Mercedes Sprinter wollte nach links auf eine Grundstückseinfahrt abbiegen und übersah offensichtlich den 51-jährigen Motorradfahrer. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der Polizeibeamte am Unfallort verstarb. Der Fahrer des Klein-Lkw konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Ermittler des Verkehrsunfalldienstes haben einen Sachverständigen zur Rekonstruktion des Unfallherganges hinzugezogen. Die beiden Fahrzeuge wurden zur Untersuchung sichergestellt. Der Kirchwerder Landweg war für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 21:14 Uhr voll gesperrt.

PM der POL Hamburg vom 16.08.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Hamburg: Aggressives Betteln wird per Haftbefehl gesuchtem Mann zum Verhängnis

220px-Bundespolizeistern_blau.svgAm 03.08.2016 gegen 07.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (m.25) im Bahnhof Altona fest. Zuvor belästigte der Mann mehrfach Reisende durch aggressives Betteln und geriet durch sein Verhalten in das Visier einer Präsenzstreife der Bundespolizei. Die anschließende Überprüfung der Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme.

Seit Mitte Mai 2016 wurde der Mann mit einem U-Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gesucht. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig einen Mann auf der Reeperbahn attackiert zu haben. Dabei soll er einem am Boden liegenden Mann mehrfach mit seinen Springerstiefeln gegen den Kopf getreten haben, sodass der Geschädigte aufgrund der Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht wurde.

Der einschlägig polizeilich bekannte Mann wurde der Hamburger U-Haftanstalt zugeführt.

Hinweis: Weitere Angaben zum Vorfall auf der Reeperbahn können von der Bundespolizei nicht erteilt werden!

PM der BPOLI Hamburg vom 03.08.2016

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Prävention

Hamburg: Trickdiebe unterwegs – Warnung vor falschen Polizeibeamten!

Hamburg_pur_klein_SchriftAm Montag sind vier Seniorinnen Opfer von Trickdieben geworden. Die Täter hatten sich unter dem Vorwand, Polizeibeamte zu sein, Zugang zu den Wohnungen ihrer Opfer verschafft.

Fall 1:    Gegen 11:00 Uhr kehrte eine 92-Jährige mit ihrem Rollator in ihre Wohnung zurück. Während sie die Haustür aufschloss, wurde sie von dem mutmaßlichen Trickdieb angesprochen, der sich als Polizeibeamter ausgab und einen „Ausweis“ ohne Bild vorlegte. Er gab vor, dass in ihre Wohnung eingebrochen worden sei, Schmuck und Bargeld gestohlen worden wären. Als die 92-Jährige erwiderte, dass ein Freund in der Wohnung sei, verließ der Täter unter einem Vorwand das Treppenhaus und entfernte sich in unbekannte Richtung. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 30 – 40 Jahre alt, 170 cm groß und schlank, kurze dunkelblonde Haare, leichte Stirnglatze, dunkle Bekleidung;

Fall 2:    Gegen 12:15 Uhr kehrte eine 94-Jährige in ihre Wohnung in der Bodenstedtstraße zurück. Auch sie wurde von einem Täter angesprochen, der sich als Polizeibeamter ausgab, und vorgab, dass bei ihr eingebrochen worden sei. Er wolle überprüfen, ob noch alle Wertsachen vorhanden seien. In einem unbeobachteten Moment entwendete der Trickdieb Schmuck und Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro. Der Täter flüchtete mit der Beute aus dem Wohnhaus. Die Geschädigte bemerkte den Diebstahl sofort, konnte ihm aber mit dem Rollator nicht folgen.    Folgende Täterbeschreibung liegt vor: vermutlich Deutscher, ca. 40 Jahre alt, 175 – 180 cm groß, kräftige Figur, rundes Gesicht, Glatze, schwarz gekleidet;

Fall 3:    Eine 81-jährige Frau wurde um 15:30 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses im Friedrich-Ebert-Damm von einem Mann angesprochen, der sich ebenfalls als Polizeibeamter ausgab. Er gab an, dass bei ihr eingebrochen worden sei und dass der Täter festgenommen wurde. Während des Gespräches kam eine weitere Bewohnerin des Hauses hinzu und erkundigte sich, was denn los sei. Daraufhin verließ der mutmaßliche Trickdieb unter dem Vorwand, eine Kollegin holen zu wollen, das Haus und flüchtete in unbekannte Richtung.

Fall 4:    Gegen 21:00 Uhr erhielt eine 70-jährige Bewohnerin in der Straße Heidrehmen einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er gab vor, dass bei der Festnahme eines Einbrechers eine Liste mit Namen und einer hochwertigen Innenausstattung der Hausbewohner gefunden worden sei. Der mutmaßliche Trickdieb fragte nach, ob sich ein Tresor im Haus befinde würde. Als die Geschädigte dies verneinte, wurde das Gespräch mit dem Hinweis, dass noch weitere Geschädigte angerufen werden müssten, beendet.    Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Tel. 040/4286-56789 entgegen.

Die Polizei rät:

–           Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!

–           Lassen Sie sich auch von Polizeibeamten Dienstausweise zeigen. Prüfen Sie ihn sorgfältig. Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe.

–           Rufen Sie beim kleinsten Verdacht den Polizeinotruf 110 an. Dort erfahren Sie auch, ob es tatsächlich einen Polizeieinsatz bei Ihnen gibt.

–           Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Gegensprechanlage Gebrauch.

–           Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

–           Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Weitere Hinweise sind im Internet unter www.polizei-beratung.de zu finden.

PM der POL Hamburg vom 19.07.2016

Allgemein

Rechtsänderung – Hamburg übernimmt Schmerzensgeldzahlungen an im Dienst verletzte Beamte

Hamburg_pur_klein_SchriftDie Stadt Hamburg wird in Zukunft die Leistung von Schmerzens­geld­zahlungen an Beamtinnen und Beamte übernehmen, die in Ausübung Ihres Dienstes Opfer tätlicher Angriffe geworden sind, soweit der ver­ant­wort­liche Schädiger zahlungsunfähig ist. Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung am 28. Juni 2016 eine entsprechende Änderung, konkret: die Einfügung des neuen Paragrafen 83a des Hamburgischen Beamten­gesetzes, beschlossen. Damit sollen insbesondere die Einsatz­kräfte von Polizei und Feuerwehr besser unterstützt werden.

Innensenator Andy Grote: „Wir wollen damit ein klares Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung für unsere Vollzugskräfte setzen. Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr nehmen jeden Tag erhebliche Risiken auf sich, das staatliche Gewaltmonopol durchzusetzen und für die Sicherheit in unserer Stadt zu sorgen. Wir sehen es als unsere fürsorgerische Verpflichtung an, dafür zu sorgen, dass zugesprochenes Schmerzensgeld auch tatsächlich den im Dienst verletzten Beamtinnen und Beamten zufließt. Wir lassen unsere Kolleginnen und Kollegen nicht alleine.“

Der rechtliche Anspruch gegen den Schädiger geht auf die Stadt über und wird konsequent weiter verfolgt. Den verletzten Beamtinnen und Beamten soll unmittelbar und unbürokratisch geholfen werden.

Bisher besteht eine vergleichbare Regelung nur in drei anderen Bundesländern. In den übrigen Ländern hält die Diskussion noch an. Für die Hamburger Beamtinnen und Beamte wird mit der heute beschlossenen Gesetzesänderung Klarheit geschaffen. Der Senat folgt damit einem Ersuchen der Bürgerschaft.

Pressemitteilung der Freien und Hansestadt Hamburg (Innenbehörde) vom 28.06.2016

Allgemein Personalsituation

NDR: Hamburg stellt Polizisten und Staatsanwälte ein

„Angesichts steigender Einbruchszahlen und anderer Herausforderungen für die Sicherheit in Hamburg verstärkt der Senat Polizei und Justiz. “

Online-Artikel, 23.06.2016
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-stellt-Polizisten-und-Staatsanwaelte-ein,einbruch688.html

Allgemein

Mopo: Streit um Parkplatz eskalierte – Polizei muss mit Großaufgebot anrücken

Zwei hitzköpfige Autofahrer sorgten am Montagabend für einen Großeinsatz der Polizei. Rund zehn Streifenwagen rückten an, weil ein Streit um einen Parkplatz an der Brennerstraße eskalierte.“

Online-Artikel, 06.06.2016
http://www.mopo.de/hamburg/polizei/streit-um-parkplatz-eskalierte-polizei-muss-mit-grossaufgebot-anruecken-24182500?originalReferrer=

Allgemein Schmunzeln

Hamburg: Per Haftbefehl gesuchter Mann erstattet Anzeige bei der Bundespolizei und die Sache mit dem Zwillingsbruder…

Symbolfoto
Symbolfoto

Am 30.03.2016 gegen 03.40 Uhr erschien ein Mann (m. 37) im Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof und wollte eine Anzeige wegen Diebstahls seines Handys erstatten. Anhand eines vorgelegten Führerscheins überprüfte ein Bundespolizist die Daten des Geschädigten. Das Ergebnis machte den Polizeibeamten stutzig, denn Foto, Geburtsdatum und Nachname des Führerscheins und eines bestehenden Haftbefehls stimmten überein, nur der Vorname war nicht identisch. Mit den Tatsachen konfrontiert gab der Mann an, dass er einen Zwillingsbruder habe und sein Bruder der gesuchte Mann sei. Um alle Zweifel auszuräumen führte der skeptische Bundespolizist eine elektronische Fingerabdrucküberprüfung durch, die blitzschnell ein positives Ergebnis lieferte. Der Zwillingsbruder laut vorgelegtem Führerschein existiert tatsächlich, aber der per Haftbefehl gesuchte Mann stand in der Wache…

Der Verurteilte wurde seit Anfang Juli 2015 mit einem Haftbefehl wegen diversen Beförderungserschleichungen gesucht. Der deutsche Staatsangehörige hatte eine geforderte Geldstrafe nicht gezahlt und sollte nunmehr eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verbüßen. Aber gut, dass es die Familie gibt…

Der Gesuchte verblieb nur drei Stunden im bundespolizeilichen Gewahrsam; anschließend erschien die Schwägerin des Verhafteten und zahlte die erforderliche Geldstrafe in der Höhe von 680 Euro ein. Dem Mann blieb die Freiheitsstrafe zwar erspart, da er aber den Führerschein seines Zwillingsbruders als Ausweisdokument genutzt hatte, erwartet den 37-Jährigen jetzt eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren.

PM der BPPOLI Hamburg vom 30.03.2016

Allgemein

Hamburg: 215 Tage Haft für 37-jährigen Türken – Bundespolizei vollstreckt am Flughafen Hamburg 2 Haftbefehle

Am späten Vormittag des gestrigen Tages konnte die Bundespolizei am Flughafen Hamburg zwei Haftbefehle gegen einen 37-jährigen Türken vollstrecken, der von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) zur Festnahme ausgeschrieben war.

Der Mann reiste aus Istanbul nach Hamburg und wurde bei der grenzpolizeilichen Kontrolle festgenommen. Er war vom Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein im November 2015 wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und im Januar 2016 wegen Erschleichens von Leistungen zu Geldstrafen von 2000,00 EUR bzw. 2300,00 EUR verurteilt worden. Die Haftbefehle wurden aufgrund seines unbekannten Aufenthaltes erlassen. Da er die geforderten Geldstrafen gestern nicht aufbringen konnte, wurde er der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt, um die Ersatzfreiheitsstrafen von 100 bzw. 115 Tagen abzusitzen.

PM der B-POL Hamburg vom 07.03.2016

Allgemein

Hamburg: Taschendieb versucht Polizisten zu bestehlen – Festnahme

Festnahme_Handschellen-springen-aufEin 21-jähriger Rumäne versuchte einen Taschendiebstahl zu begehen und wurde von seinem Opfer, einem 23-jährigen Polizeibeamten, vorläufig festgenommen. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die weiteren Ermittlungen.

Der 23-Jährige war mit zwei Kollegen (26, 29) in seiner Freizeit auf dem Hans-Albers-Platz. Dort wurden sie von dem 21-jährigen Rumänen in ein Gespräch verwickelt. Der 21-Jährige griff die Brieftasche des 23-Jährigen, der den Diebstahl jedoch bemerkte. Daraufhin flüchtete der Verdächtige ohne Diebesgut in Richtung Friedrichstraße vor den drei Beamten.

Der 26-jährige Polizeibeamte stellte den Dieb am St. Pauli Fischmarkt und nahm ihn mit seinen Kollegen zusammen vorläufig fest.

Kriminalbeamte des Dauerdienstes übernahmen die weiteren Ermittlungen und führen den Beschuldigten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zu.

PM der Polizei Hamburg vom 27.12.2015

Allgemein

Welt.de: Diese Männer sind der Albtraum aller Straftäter

„Bei Razzien und Demonstrationen setzt die Hamburger Polizei seit 25 Jahren auf ihre schlagkräftigste Truppe: die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE). Ein seltener Blick hinter die Kulissen.“

Online-Artikel, 06.12.2015
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article149625222/Diese-Maenner-sind-der-Albtraum-aller-Straftaeter.html

Allgemein KS Tragisch

Hamburg: Randalierender Mann verstirbt während eines Polizeieinsatzes

Symbolfoto
Symbolfoto

Gestern Morgen (02.12.2015, 06:54 Uhr) ist ein 67-jähriger Mann im Verlauf eines Polizeieinsatzes verstorben.

Polizeibeamte waren wegen eines randalierenden Mannes in eine Osdorfer Wohnung (Harderweg) gerufen worden, da dieser Mobiliar aus dem Fenster geworfen haben soll. Auf Klingeln öffnete der 67-Jährige, versuchte jedoch beim Erblicken der Polizeibeamten die Wohnungstür wieder zu schließen. Die Polizeibeamten drückten die Tür auf und einer der Beamten wurde anschließend von dem 67-Jährigen geschubst. Der 67-Jährige wurde von den Polizeibeamten zu Boden gebracht, fixiert und unter heftiger Gegenwehr gefesselt. Plötzlich reagierte der 67-Jährige nicht mehr auf die Ansprache. Er wurde daraufhin entfesselt. Die Beamten leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein, die von hinzugerufenen Rettungskräften ohne Erfolg fortgesetzt wurden. Der Mann verstarb noch am Einsatzort.

Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin überführt. Auf richterliche Anordnung wurde noch am Mittwochabend eine Sektion im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg leitete ein Vorermittlungsverfahren zur Klärung des Umstandes des tödlich verlaufenden Polizeieinsatzes ein. Mit den Ermittlungen wurde das Dezernat für Interne Ermittlungen (D.I.E.) betraut.

PM der Polizei Hamburg vom 03.12.2015

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburg: Verkehrsunfall mit Funkstreifenwagen in Hamburg-Allermöhe

Symbolfoto
Symbolfoto

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Funkstreifenwagen der Polizei Hamburg und einem Audi A4 sind ein 27-jähriger Mann und zwei Polizeibeamte (25, 36) zum Teil schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost hat die ersten Ermittlungen geführt.

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes wollte die Besatzung eines zivilen Streifenwagens der Verkehrsstaffel Süd, einen Audi anhalten und überprüfen. Der Fahrer war mit seinem Pkw auf der BAB 255 und weiterführend auf der Autobahn 25 Richtung Geesthacht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als die zivile Streifenwagenbesatzung das Fahrzeug anhalten wollte, missachtete der Audi-Fahrer die Anhaltezeichen und flüchtete mit seinem Fahrzeug in Richtung Anschlussstelle Allermöhe. Nach bisherigen Erkenntnissen schaltete der 27-Jährige dort die Fahrzeugbeleuchtung aus und konnte von den Beamten der Verkehrsstaffel nicht mehr festgestellt werden. Im Rahmen der Sofortfahndung mit diversen Funkstreifenwagen befuhr die Besatzung des Peter 43/1 unter Inanspruchnahme der Sonder-und Wegerechte mit eingeschaltetem Blaulicht, den Allermöher Deich in Richtung Allermöhe. In Höhe der Hausnummer 375 kollidierte der Streifenwagen frontal mit dem entgegenkommenden gesuchten Audi. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr der Audi ohne Licht. Durch den Zusammenstoß erlitt der 27-jährige Audi-Fahrer schwere Verletzungen im Beinbereich und musste nach medizinischer Erstversorgung in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Die 25-jährige Fahrerin des Funkstreifenwagens und der 36-jährige Beifahrer wurden nach ambulanter Behandlung mit leichten Verletzungen aus dem Krankenhaus wieder entlassen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Bei dem Audi-Fahrer bestand der Verdacht, dass er unter Einfluss von Drogen stand. Auf Anordnung des zuständigen Bereitschaftsrichters wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wurde der Allermöher Deich in der Zeit von 23:28 Uhr bis 02:00 Uhr zwischen Hans-Duncker-Straße und Nettelnburger Landweg voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Süd führt die weiteren Ermittlungen.

PM er Polizei Hamburg vom 05.11.2015