Tag Archives: Gute Arbeit!

Allgemein

Leipzig (Sachsen): Vom Fastfood zur Festnahme

Bildquelle: Polizei Sachsen

Eine polizeiliche Erfolgsgeschichte zeichnet sich im folgenden Fall ab, die bereits im Dezember des vergangenen Jahres ihren Lauf genommen hatte. Begonnen hatte alles mit einem vergessenen Tablet in einem Fastfood-Restaurant und endete mit der Festnahme eines 27-jährigen Leipzigers.

 

Doch beginnen wir von vorn:

Am 11. Dezember 2016 hatte ein zu der Zeit unbekannter Mann einen Beutel in einem Fastfood-Restaurant am Waldplatz liegen gelassen. Beflissentlich hatten die Mitarbeiter den Beutel gesichert und warteten auf den Kunden, auf dass er sich sein Hab und Gut wieder abholen würde. Doch nichts dergleichen geschah. Vier Tage später nahm sich ein Kollege (39) des Beutels an und warf einen Blick hinein; drin lagen: ein Sweatshirt, eine Packung Kondome und ein Tablet. Nichts Böses ahnend, wollte der 39-Jährige einen Blick in das Tablet werfen, um zu prüfen ob er darin Hinweise auf den Eigentümer finden könnte, um es ihm zurückzugeben. Beseelt von diesem Gedanken war er schockiert, was er zu Gesicht bekam, als er das Tablet einschaltete. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass die Bilder, die sich ihm öffneten, eindeutig der Kategorie „Kinderpornografie“ zuzuordnen waren. Hilflos und deutlich geschockt wandte sich der 39-Jährige an die Polizei und entschied, noch mitten in der Nacht – es war bereits nach Mitternacht – zur Polizei zu fahren, um dort das Tablet an die Beamten zu übergeben.

Der Fall, inklusive Tablet, gelangte sodann in die Hände eines Spezialermittlers der Kriminalpolizei. Gemeinsam mit den technischen Auswertern konnte er mehr als ein Gigabyte an belastenden Daten sichern, die den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie bestätigten. Darunter befand sich allerdings auch das „Selfie“ eines Mannes. Bei diesem selbstgeschossenen Portrait ging der Kriminalist davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Nutzer des Tablets handeln müsste, da er hierbei offensichtlich ein Authentifizierungsbild vor sich liegen hatte. Mit der Hilfe dieses „Selfies“ und weiterer Ermittlungserkenntnisse konnte der unbekannte Nutzer des Tablets letztendlich identifiziert werden! Damit staunte ein 27-jähriger Leipziger nicht schlecht, als am Morgen des 17. Mai 2017 plötzlich die Kriminalpolizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor seiner Wohnungstür stand. Während der Wohnungsdurchsuchung sicherten die Beamten nicht nur digitales Material, nein sie fanden auch Betäubungsmittel und zwei Schreckschusswaffen, die ebenfalls sichergestellt wurden. Auf dieser Grundlage wurde sodann vom Ermittlungsrichter ein Haftbefehl gegen den 27-Jährigen erlassen, sodass er sich seitdem in Untersuchungshaft befindet.

Damit ermittelt die Polizei jetzt nicht nur wegen Verbreitung, Veröffentlichung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Schriften (gemäß § 184b StGB) gegen den Täter, sondern auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln und dem Verstoß gegen das Waffengesetz.

Fazit der Polizei:

Sollte Ihnen in der Zukunft ein Smartphone, Tablet oder Notebook in die Hände fallen und Sie sind nicht sicher, wem es gehört, bringen Sie es gleich zur Polizei! Durch das unbefugte Einschalten können Daten verloren gehen oder gelöscht werden, die unter anderen Umständen zum Eigentümer führen könnten. Befinden sich dann noch fragwürdige Dateien auf dem Gerät ist es eindeutig die Aufgabe der Polizei, der Sache nachzugehen. Privates Ermitteln führt auf keinen Fall zum Erfolg!

PM der PD Leipzig vom 22.05.2017

Allgemein Bravo

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit!“ – Seniorin (92) erlebt Schlimmes und Schönes

Bildquelle: PP Bochum
Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 in Hamme gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen. Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet. An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.

Danke und schöne Weihnachten!

PM des PP Bochum vom 22.12.2015

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Marl (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Verletzte bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus

Am Sonntag kam es gegen 03:18 aus bisher ungeklärter Ursache in einem Mehrfamilienhaus auf der Karl-Marx-Straße zu einem Kellerbrand, der sich bis in das Erdgeschoss des Hauses ausbreitete. Im Rahmen der zuerst eingeleiteten Rettungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte der Polizei wurde ein 45 jähriger Polizeibeamter der Polizeiwache Marl durch eine Rauchgasintoxikation leicht verletzt, als er eine Anwohnerin aus dem Erdgeschoss des Hauses rettete. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten noch weitere 9 Bewohner des Hauses. Es wurden 6 Bewohner durch Rauchgasintoxikationen leicht verletzt und dem örtlichen Krankenhaus zugeführt. Die Karl-Marx-Straße wurde während der Lösch- und Rettungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 20.12.2015

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Leer (Niedersachsen): Brand eines Mehrfamilienhauses

Am Donnerstag, dem 17.12.2015, geriet gegen 22:30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in dem Tjackleger-Fährweg in Brand. Die 59-jährige Bewohnerin der Wohnung sowie die 39-jährige Tochter konnten sich zunächst eigenständig aus der Wohnung befreien, mussten anschließend jedoch durch einen Polizeibeamten an dem erneuten Betreten der in Flammen stehenden Wohnung gehindert werden.Die 59-Jährige, die 39-jährige Tochter und der 57-Jährige Polizeibeamter erlitten eine Rauchgasintoxikation und mussten in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich eigenständig aus ihren Wohnungen ins Freie retten und blieben unverletzt. Die Feuerwehr Leer war vor Ort und konnte ein Übergreifen des Brandes auf die übrigen Wohnungen verhindern. Die vom Brand betroffene Wohnung ist aufgrund des Brandes unbewohnbar.

PM der PI Leer/Emden vom 18.12.2015

Allgemein Bravo

Zeit-Online: Die Telefon-Falle

„Anschläge auf Flüchtlingsheime werden fast nie aufgeklärt. Doch als es in Groß Lüsewitz brannte, stellten Ermittler die Täter.“

Online-Artikel, 10.12.2015
http://www.zeit.de/2015/50/brandanschlag-fluechtlingsheim-gross-luesewitz-ermittlung

Allgemein Bravo Fahndung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt international gesuchten Mörder am Dortmunder Flughafen fest

IMG_1181_kleinEinsatzkräfte der Bundespolizei nahmen gestern Mittag (26. Oktober) einen 52-jährigen Flugreisenden fest, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.

Der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina) kommend überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die italienische Justiz nach dem 52-Jährigen mit einem internationalen Haftbefehl fahndete.

Dem Mann wird im Wesentlichen vorgeworfen, im Jahre 1993, während des Bosnienkrieges Waren geraubt zu haben, welche als humanitäre Hilfsgüter für das bosnische Volk bestimmt waren. Dabei wurden damals drei italienische Staatsangehörige getötet. Wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes, schweren Raubes und bewaffneten schweren Raubes wurde später der internationale Haftbefehl erlassen.

Bundespolizisten legten dem 52-Jährigen noch an der Kontrollstelle Handschellen an. Im Polizeigewahrsam wurde er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, anschließend wurde er in die Dortmunder JVA verlegt. Das weitere Auslieferungsverfahren wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geprüft.

Rückfragen zum Auslieferungsverfahren erteilt das Pressedezernat der Generalstaatsanwaltschaft Hamm

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 27.10.2015

Allgemein Blog Fußball

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Nachlese zum Polizeieinsatz bei der Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern

Fussball_Gewalt_ferdschRund 160 Unbelehrbare suchten Auseinandersetzung mit Lautern-Fans – Polizei rechtzeitig zur Stelle

Noch vor Beginn der als High-Risk-Spiel eingestuften und auf Samstagmittag anberaumten Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern suchten Angehörige der Karlsruher Problemfanszene die Auseinandersetzung mit Anhängern des Gastvereins.

Gegen 10.45 Uhr hatten rund 160 schwarz gekleidete Karlsruher am Adenauerring im Bereich der Lärchenallee offensichtlich auf das Eintreffen eines Lauterer Buskonvois gewartet. Ihre Absicht, mit den Pfälzer Fans zusammenzutreffen, wurde von der Polizei aber mit starken Kräften verhindert. Sämtliche jungen Männer wurden anschließend zur Feststellung ihrer Personalien festgehalten. Von den verhinderten Angreifern in großer Zahl ins angrenzende Waldgelände geworfene Vermummungsgegenstände, aber auch Pyrotechnik und passive Bewaffnung wie Handschuhe und Mundschutz wurden sichergestellt. Zwar konnten die Festgehaltenen nach den erforderlichen Feststellungen nach und nach ihrer Wege gehen, keiner von ihnen sah allerdings die vollständige Fußballbegegnung.

Kurz nach deren Anpfiff entzündeten Fans im Gästefanblocks bengalische Feuer und schossen obendrein Feuerwerkskörper ab, die teilweise unter dem Dach der Gegentribüne, aber auch auf dem Spielfeld einschlugen.

Mit dem Halbzeitpfiff kam es am Trenntor zwischen der Gegengeraden und den Gästefans zu gegenseitigen Provokationen, woraufhin sich Polizeibeamte zwischen beide Lager stellten. Dennoch wurden zwei Kaiserlauterer Fans derart unglücklich von geworfenen Gegenständen getroffen, dass sie ärztlich versorgt werden mussten.

Einsatzleiter Fritz Rüffel zeigte sich angesichts des Geschehens vom Konzept der Polizei überzeugt. „Die absolute Mehrheit der Fans auf beiden Seiten war friedlich und sah obendrein noch ein gutes Zweitligaspiel. Um ein Aufeinandertreffen von gewaltgeneigten Problemfans zu verhindern, mussten wir aber auch diesmal wieder mehrere hundert Polizeibeamte aufbieten“, so der Polizeioberrat.

PM des PP Karlsruhe vom 24.10.2015

Allgemein Bravo Fußball

Münster (Nordrhein-Westfalen): Nach dem Spiel SC Preußen Münster gegen Hansa Rostock – Polizei ermittelt gegen die Anführer (Capos) der Ultras

Fussball_Gewalt_ferdschNach Auswertung von Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen konkretisiert sich der Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den 24 jährigen Capo der „FGK“ und den 28 jährigen Capo der „Deviants“. Der umfangreiche Einsatz von Böllern, Bengalos und Rauchtöpfen in den Blöcken M und N erfolgte offensichtlich unter ihrer Anweisung.

Zu Spielbeginn, am Beginn der 2. Halbzeit und in der 78. Spielminute wurden in den Blöcken M und N zahlreiche Bengalos und Rauchtöpfe gezündet und zum Teil in den Stadioninnenraum geworfen. Bei der letzten Aktion brannten im Block N 23 Bengalos und mindestens 4 Rauchtöpfe. Im Block M entzündeten Mitglieder der Gruppierung Deviants parallel 14 Bengalos und 2 Rauchtöpfe.

In allen Fällen koordinierten die beiden Capos durch Handzeichen und Kommandos mit dem Megafon die strafbaren Handlungen. Auch das Zeigen des Banners mit dem Schriftzug „Fickt Euch alle“ erfolgte offensichtlich auf Anweisung des Kopfes der „FGK“. Insgesamt ermittelt die Polizei gegen 21 Tatverdächtige aus den Blöcken M und N, von denen neben den beiden Capos 3 weitere Täter im Alter von 22 und 23 Jahren bereits eindeutig identifiziert sind.

Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) im Polizeipräsidium Münster analysiert und bewertet die in den Blöcken M und N gefundenen Reste der gezündeten Pyrotechnik. Es soll unter anderem geklärt werden, ob es sich um illegale oder von der Bundesanstalt für Materialprüfung bewertete Rauchtöpfe und bengalische Fackeln handelt und welche Gesundheitsgefährdung durch das Abbrennen entsteht.

Der durch das Einatmen giftiger Rauchgase verletzte Polizeibeamte wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der Polizei Münster liegen in diesem Zusammenhang Hinweise von weiteren Personen vor, die ebenfalls nach dem Einatmen der giftigen Gase über Übelkeit und Atembeschwerden klagten und sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.

PM der POL Münster vom 23.10.2015

Allgemein Schmunzeln

Wiesbaden (Hessen): Täterfestnahme im Bademantel; der etwas andere Polizeieinsatz

BayernEinsatzkräfte der Polizei konnten am vergangenen Freitag einen 42-jährigen Mann festnehmen welcher dringend verdächtigt wird, in mehreren Fällen Spinde in der Umkleide eines Wiesbadener Schwimmbades aufgebrochen zu haben. Um die Festnahme überhaupt erfolgreich durchführen zu können, mussten die eingesetzten Kräfte jedoch kurzfristig einen Rollentausch vornehmen: vom Polizeibeamten zum Badegast. Nachdem es in der Vergangenheit mehrfach zu Spindaufbrüchen gekommen war, meldete eine aufmerksame Bedienstete eine verdächtige Person im Schwimmbad. Zivilbeamte des 4. Polizeireviers und weitere Beamte der Polizeidirektion Wiesbaden suchten daraufhin sofort die Örtlichkeit auf. Hier stellte sich den Beamten jedoch die alles entscheidende Frage: Wie kann man den Täter observieren, ohne sofort aufzufallen? Hier wussten die Mitarbeiter des Schwimmbades sofort Rat. Schnell stellten diese den Beamten Badehose und Handtuch zur Verfügung und nach einem kurzen Kleidertausch konnte der Einsatz starten. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass es sich bei der verdächtigen Person tatsächlich um den gesuchten Spindaufbrecher handeln könnte. Immer wieder schlich er durch den Umkleidebereich und beobachtete andere Gäste beim Verschließen ihrer persönlichen Gegenstände. Nachdem der Schwimmbadbesuch beendet war, wurde der Mann kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Weiterhin gab er unumwunden zu, dass er am heutigen Tage schon einen Spind aufgebrochen hatte. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass dieser Spind zufällig einem Polizeibeamten gehörte, welcher in seiner Freizeit im Schwimmbad zu Gast war. Die Freude des Kollegen, seine persönlichen Gegenstände wieder ausgehändigt zu bekommen, war natürlich groß. In seiner Vernehmung auf dem 4. Polizeirevier räumte der mutmaßliche Beschuldigte weitere Spindaufbrüche in den Wochen zuvor ein, bevor er dann zu seinem Haftantritt in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. Natürlich hatten die Beamten zuvor wieder die Badehose mit der Uniform getauscht.

PM des PP Westhessen vom 04.04.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

N24.de: Beteiligter Polizist berichtet von Amoklauf in Winnenden – „Ich hab’s pfeifen hören“

„Auch Streifenpolizisten müssen bei Amokläufen eingreifen – so wie Sebastian Wolf. Der Beamte aus Winnenden hatte am 11. März 2009 Dienst. Und bei diesem Einsatz verlor er fast sein Leben.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf N24.de vom 07.03.2014
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4393746/-ich-hab-s-pfeifen-hoeren-.html

Allgemein Bravo

infranken.de: Polizist rettet Frau und Kind aus brennendem Haus

Im bayerischen Hof rettete ein Polizist eine Frau samt ihrem Kind aus einem brennenden Haus. Danke für diesen heldenhaften Einsatz.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und das Foto anzusehen: Man beachte das nette Graffito am Nebenhaus – besser kann man gar nicht zeigen wie sehr jene, die diese Buchstabenkombination überall absondern, daneben liegen.

Dem verletzten Feuerwehrmann sowie der verletzten 84-Jährigen unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 05.03.2014
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Polizist-rettet-Frau-und-Kind-aus-brennendem-Haus;art213,648760

Allgemein Fußball

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungserfolg der Polizei nach den Krawallen beim letzten Derby Schalke gegen Dortmund am 26.10.2013

Einen großen Ermittlungserfolg vermeldet die Gelsenkirchener Polizei nach den massiven Ausschreitungen beim letzten Revierderby vom 26.10.2013 in der Veltins Arena.

Die umfangreichen und intensiv durchgeführten Ermittlungen der eigens eingerichteten 10-köpfigen Kommission „GE 1530“ unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Berthold Kunkel führten zu insgesamt 69 identifizierten Straftätern.

Trotz ihrer Vermummung konnten 55 Dortmunder Randalierer zweifelsfrei durch die Ermittlungskommission identifiziert werden. Dies gelang insbesondere dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit szene- und fachkundigen Beamten der Polizeipräsidien Dortmund und Gelsenkirchen. Das vorhandene Videomaterial wurde dabei lückenlos ausgewertet.

Aber auch 14 randalierende Schalker, die nahezu zeitgleich in aggressiver Art und Weise die Absperrungen zum Gästeblock zu durchbrechen versuchten, konnten durch die Kommission überführt und namentlich zugeordnet werden.

Gegen die identifizierten Straftäter, denen jeweils individuelle Tathandlungen nachgewiesen werden können, wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Versammlungs- und Sprengstoffgesetz sowie Sachbeschädigung eingeleitet. Die Strafverfahren wurden zum größten Teil abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft Essen weitergeleitet. Außerdem wurde gegen zwei Schalker eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Mitführens von Vermummungsmaterial gefertigt.

Die Wohnsitze der tatverdächtigen Dortmunder Ultras erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet. Die 14 ermittelten Schalker kommen allesamt aus Nordrhein-Westfalen. Die Personalien aller identifizierten Tatverdächtigen wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft dem Verein FC Schalke 04 mit dem Vorschlag eines bundesweiten Stadionverbotes gemeldet. Auch die Namen der 514 Dortmunder Ultras, unter denen sich auch die 55 identifizierten Tatverdächtigen befinden, die sich am Morgen des 26.10.2013 konspirativ am Bahnhof Essen-West getroffen hatten, um ohne Polizeibegleitung zur Veltins-Arena zu kommen, sind dem Verein auf Anfrage mitgeteilt worden. Die tatsächliche Entscheidung zur Erteilung von Stadion- oder Betretungsverboten obliegt allein dem Verein.

Zur Zeit laufen noch immer Ermittlungen gegen zu identifizierende Straftäter. Insgesamt wurden knapp 100 Ermittlungsverfahren durch die Kommission bearbeitet. Außerdem wurden fünf richterlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse in verschiedenen Bundesländern vollstreckt. Dabei wurde bei einem Tatverdächtigen der Dortmunder Ultras ein größerer Posten nicht zugelassener Pyrotechnik, die üblicherweise von Ultragruppierungen im Stadion benutzt wird, sichergestellt. Gegen ihn wurde nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Quelle: PM des PP Gelsenkirchen vom 14.02.2014

Allgemein Bravo

Bankraub in Schorndorf (Baden-Württemberg), Täter nach Überfall im Kreis Göppingen festgenommen

Einen schnellen Fahndungserfolg konnte die Polizei am Montagvormittag erzielen. Zwei Bankräuber hatten kurz nach 08:00 Uhr eine Filiale der Kreissparkasse in Schorndorf-Nord überfallen und mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet. Bereits eine halbe Stunde nach dem Überfall wurden die beiden Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden.

 

Symbolfoto (daher auch das falsche Wappen auf dem Hemdsärmel)
Symbolfoto (daher auch das rheinland-pfälzische Wappen auf dem Hemdsärmel, anstatt des baden-württembergischen)

Die beiden Männer, 30 und 37 Jahre alt, lauerten einer Mitarbeiterin der Bankfiliale im Treppenhaus des Wohn- und Geschäftshauses, in dem sich die Bank befindet, auf. Während sich ein Täter im Hintergrund hielt, trat der Haupttäter an die Mitarbeiterin von hinten heran und bedrohte sie mit einer Pistole. Danach betraten der vermeintliche Haupttäter und die Bankangestellte die Bank-Räumlichkeiten. Weiterhin unter Vorhalt seiner Pistole forderte er den Filialleiter auf, Bargeld auszuhändigen. Anschließend flüchteten die beiden Männer zunächst zu Fuß in unbekannte Richtung. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Großfahndung gelang es der Polizei, die Männer in ihrem Fluchtwagen in Birenbach, Kreis Göppingen, gegen 08:45 Uhr dingfest zu zu machen. Sie ließen sich widerstandslos festnehmen. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um zwei Männer mit russischer Staatsangehörigkeit. Weitere Ermittlungen zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort sind derzeit noch im Gange. Sie machen momentan  zum Sachverhalt keine Angaben. Bei der Waffe, die von den Tätern benutzt wurde, handelt es sich um eine Softair-Pistole, die einer echten Pistole täuschend ähnlich sieht.

Die Kripo Waiblingen, Tel.: 07151/950-0, sucht noch Zeugen, die möglicherweise im Vorfeld der Tat die Täter im Bereich der Bank gesehen haben.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragt Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen. 

„Der schnelle Fahndungserfolg ist wesentlich auf die sofortigen massiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zurückzuführen, ebenso wie die Festnahme eines Wohnungseinbrechers in Fellbach am Freitagabend auf frischer Tat. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen, die zeigen, dass die Polizei trotz Reformmaßnahmen kein Jota zurückgewichen ist von ihrer originären Aufgabe, der Gewährleistung der Sicherheit“ , so der Leiter der PD Waiblingen, Ralf Michelfelder. Für anderslautende Befürchtungen bestehe kein Anlass und keine Grundlage.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart sowie der PD Waiblingen vom 02.12.2013

 

Artikel „Bankräuber schnell gefasst“ aus der Online-Ausgabe der Schorndorfer Zeitung vom 03.12.2013 dazu:
http://www.zvw.de/inhalt.schorndorf-bankraeuber-schnell-gefasst.05e974b6-612f-43ef-919b-b44546ddb3d6.html

Allgemein Bravo Österreich

Gleinalm (Steiermark): PKW-Lenker reanimiert

A 9, Sankt Michael in der Obersteiermark, Bezirk Leoben:  Nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle Sonntagfrüh, 20. Oktober 2013, wurde ein PKW-Lenker, nachdem er kollabiert war,  von einem Polizeibeamten und weiteren Personen erfolgreich reanimiert. Der Mann schwebt aber nach wie vor in Lebensgefahr.

Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm führten auf der A 9 unmittelbar nach der Mautstelle Gleinalm eine Schwerpunktkontrolle durch. Gegen 08:00 Uhr beobachteten die Beamten einen 60-jährigen PKW-Lenker aus Deutschland, der zuerst in die Mautspur einfuhr, danach reversierte, das Fahrzeug wendete und etwa 50 Meter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr.

Danach wendete er sein Fahrzeug erneut und fuhr wieder vorschriftsmäßig auf der Fahrspur. Dann stieg er aus dem Fahrzeug und gestikulierte mit den Händen. Daraufhin reversierte der 60-Jährige erneut sein Fahrzeug und fuhr quer über zwei Fahrstreifen zur nächsten Mautspur. Dort bezahlte er den Durchfahrtspreis und fuhr aus der Mautspur.

Bei der Anhaltung durch die Polizei war der 60-Jährige kreidebleich, verwirrt und außer Atem. Plötzlich kollabierte der 60-Jährige und fiel zu Boden.

Ein Polizeibeamter und ein zufällig vorbeikommender Rettungssanitäter begannen sofort mit der Reanimation. Unterstützt wurden sie von einer zufällig vorbeikommenden Ärztin und drei weiteren Personen.

Der 60-Jährige wurde in die Intensivstation des LKH Leoben überstellt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Quelle: PM der LPD Steiermark vom 21.10.2013

Allgemein Bravo

Offenbach (Hessen): Schlag gegen die organisierte Kinderpornografie

In einer groß angelegten Durchsuchung sind am Donnerstag Staatsanwaltschaft und Kripo Offenbach gegen die organisierte Kinderpornografie vorgegangen. Bei über einem Dutzend Verdächtiger aus dem Raum Offenbach stellten die Ermittler unter anderem 34 PC´s und Laptops, 36 Festplatten, etwa 50 Speicherkarten sowie annähernd 1.000 selbstgebrannte CD´s sicher.

Bildquelle: Polizei Offenbach
Bildquelle: Polizei Offenbach

Hauptkommissar Sven Sulzmann vom Fachkommissariat 12 in der Geleitsstraße spricht daher auch von einem herausragenden Erfolg des gesamten Teams. „So viele Beweismittel haben wir selten bei unseren Ermittlungen“ so der Beamte. Die Staatsanwaltschaft in Offenbach hatte zuvor entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Die jetzt bevorstehende Auswertung der Beweismittel wird allerdings noch Monate dauern. Nach Angaben der Ermittler fielen eine Reihe der Betroffenen aus allen Wolken, als die Ordnungshüter plötzlich an der Haustür klingelten. Oftmals wähnen sich die Betroffenen in der vermeintlichen Anonymität des Internets sehr sicher. Doch die technischen Möglichkeiten der Ermittler sind mittlerweile so groß, dass man den Tätern trotz Verschleierungsversuchen dennoch oft auf die Spur kommt. Dabei ist alleine das bloße Betrachten der Kinderpornografie bereits unter Strafe gestellt, was oftmals gar nicht bekannt ist. Die Täter, die in diesem Deliktsfeld nahezu ausschließlich aus dem europäischen Raum stammen, müssen auch mit deutlichen Strafen rechnen. Das kann ein Strafbefehl sein; es wurden aber auch schon Freiheitsstrafen ausgesprochen. Helga Dietz-Gleich, die Chefin des Offenbacher Kommissariats für den Bereich Sexualdelikte, macht deutlich, dass hinter jedem Bild im weltweiten Netz der tatsächliche Missbrauch eines Kindes steht. Sie geht davon aus, dass der Datenbestand im Internet täglich anwächst.

Im vorliegenden Fall erhielten die Ermittler den Hinweis auf einen Server in Luxemburg. Dieser war von einem Verdächtigen aus dem Raum Osnabrück angemietet worden. Die Ermittlungen führten unter anderem auf die Spur der jetzt beschuldigten Männer. Wie in anderen vergleichbaren Fällen, lassen sich auch solche Pornobilder oder -filme gegen entsprechende Geldsummen aus dem Internet beziehen. Doch anders als noch vor ein paar Jahren, liegen die Fotos heute nicht mehr in gedruckter Form, sondern ausschließlich als Dateien vor. Das Alter der Beschuldigten im vorliegenden Verfahren reicht von 20 bis 61 Jahren. Die Täter finden sich generell in allen gesellschaftlichen Bereichen und allen Altersgruppen wieder. Es gab schon Fälle, wo die Ermittlungen zu erheblichen Spannungen im familiären Umfeld der Beschuldigten geführt haben, wenn dort nichts davon bekannt war. Das Alter der gezeigten Kinder reicht vom Säugling bis hin zu Jugendlichen. Das unsägliche Leid, das den abgebildeten Kindern während der Aufnahmen widerfahren ist, drücken diese jedoch nur selten aus. Die Staatsanwaltschaft Offenbach plant derzeit die Einrichtung weiterer Sonderdezernate zur Bekämpfung der Kinderpornografie.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Darmstadt und des PP Südosthessen vom 11.10.2013

Allgemein Bravo KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Polizisten retten Bewohner aus brennendem Haus

Am Donnerstag, 03.10.2013, um 01.05 Uhr stand in der Königsteiner Straße eine Wohnung lichterloh in Flammen. Die eintreffenden Polizeibeamten erkannten die drohende Gefahr für die Hausbewohner und handelten sofort. Sie nahmen schnellstmöglich Kontakt zu den Bewohnern des Hauses auf, brachten sie dazu, das Gebäude unverzüglich zu verlassen und retteten ihnen somit das Leben.

Durch das Betreten des verqualmten Mehrfamilienhauses und die Evakuierung der Bewohner erlitten drei Polizeibeamte des 17. Polizeireviers zum Teil erhebliche Rauchgasvergiftungen. Ein Polizist musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, zwei weitere Beamte konnten ambulant behandelt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, brach der Brand im Wohnzimmer des 33-jährigen Bewohners aus. Während der Sicherung der Wohnung, konnten von der Polizei diverse pyrotechnische Gegenstände (Knallkörper) aufgefunden werden. Die genaue Brandursache wird derzeit ermittelt.

Die Königsteiner Straße musste für die Dauer des Einsatzes zwischen der Adelonstraße und dem Dalbergkreisel voll gesperrt werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 130.000 Euro.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.10.2013

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: «Das Mädchen hat überlebt – das ist das Wichtigste»

„Polizist Marc Kormann (39) ist der Held der Hauptstadt – der Familienvater rettete ein kleines Mädchen aus der Aare.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.09.2013
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Das-Maedchen-hat-ueberlebt—das-ist-das-Wichtigste–12659327

Danke! wp-monalisa icon

Allgemein Bravo Schmunzeln

„Affentheater“ – Pavian blockiert Autobahnparkplatz

Bildquelle: Polizei Braunschweig
Bildquelle: Polizei Braunschweig

Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte am Vormittag (24.09.13, 10.37 Uhr LK Helmstedt, BAB2, Parkplatz Essehof-Süd) eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig. Ein anderthalb Jahre altes Pavianmännchen war aus dem Tierpark Essehof bei Braunschweig ausgebüchst und hatte sich bis zu einem fünf Kilometer entfernten Autobahnparkplatz durchgeschlagen. Dort entdeckte ihn ein Autofahrer und rief die Polizei. Daraufhin sperrten die Beamten zunächst den hinteren Teil des Parkplatzes. Versuche von Tierparkmitarbeitern, das Tier einzufangen, schlugen zunächst fehl. Beim Anblick der Tierpfleger flüchtete der Affe ins nahe Unterholz, blieb aber zum Glück auf dem Parkplatzgelände. Erst als die Autobahnpolizisten gegen 12.25 Uhr das Vertrauen des Pavians gewonnen hatten, konnte der Affe mit einem Blasrohr betäubt werden. In das Polizeigewahrsam musste der Affe allerdings nicht. Er schläft seine Narkose im Tierpark aus.

Quelle: PM der PI Braunschweig vom 24.09.2013

Auch der NDR hat dazu eine kurze Reportage gebracht, die wirklich nett ist:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds17865.html

Allgemein Bravo

Mit 184km/h in Autobahnbaustelle

Vier Punkte in Flensburg. Ordnungswidrigkeitenanzeige. 600 Euro Bußgeld. Und drei Monate Fahrverbot. Cirka 90 Tage also, die ein am Montagnachmittag (23. September) von der Autobahnpolizei gestoppter Raser (42) nun auch nutzen könnte, eingehend über seine charakterliche Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu sinnieren. Was durch die weiteren ihm drohenden Rechtsfolgen vielleicht forciert wird. Das bleibt zumindest – nicht zuletzt auch im Sinne aller anderen Verkehrsteilnehmer – dringend zu hoffen…

Gegen 16 Uhr war ein ziviles Dienstfahrzeug des Verkehrsdienstes der Polizei Köln auf der Bundesautobahn 553 in Fahrtrichtung Domstadt unterwegs. Im Bereich einer dortigen Großbaustelle auf Höhe eines Brühler Vergnügungsparks ist die Höchstgeschwindigkeit bei verengten Fahrstreifen auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die deutlich darauf hinweisende Beschilderung focht den „sportlichen“ 42-Jährigen allerdings nicht weiter an. Denn mit deutlich höherer Geschwindigkeit überholte der Mann zuerst den Streifenwagen, um dann auf einen weiteren Pkw noch auf dem linken Fahrstreifen dicht aufzufahren. Auch dieser Verkehrsteilnehmer erwies sich für den Kia-Fahrer offenbar als „zu langsam“. Was also tun? Klar: Rechts überholen – und Gas! Den sportlichen Südkoreaner satt auf 184km/h getrieben. Ganz großes Kino.

Dumm eben nur, dass bestimmte Verkehrsteilnehmer Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen, um derart verantwortungslose Verkehrsrowdys wieder einzufangen. Nachdem der Raser dann auf die Anhaltesignale des ihm folgenden Provida-Fahrzeugs reagierte und auf dem Seitenstreifen anhielt, erwies er sich gegenüber den Polizisten als „recht unkooperativ“. Ungehalten stellte der Ertappte seine Personalien zur Verfügung und enthielt sich kurz angebunden jeder weiteren Einlassung. Alkohol war jedenfalls nicht im Spiel. Was dem 42-Jährigen infolge seines völlig indiskutablen Fahrverhaltens nun ins Haus steht? Siehe oben…

Quelle: PM des PP Köln vom 24.09.2013

Drei Monate mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Danke dafür an die Polizei! wp-monalisa icon

Allgemein

Anscheinswaffe eines 16-Jährigen sorgt für einen Einsatz der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg

Am 19.09.2013 um 18:10 Uhr erhielt die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg den Hinweis, dass auf einem Bahnsteig ein Jugendlicher mit einer großen Waffe hantiere. Sofort wurden mehrere Streifen der Bundespolizei eingesetzt. Der junge Mann saß in der Sitzgruppe auf dem Bahnsteig 8 und hatte eine, dem Anschein nach, halbautomatische Waffe bei sich, in der er gerade ein offensichtlich mit Munition gefülltes Magazin einführte. Mehrere Reisende liefen angesichts der Situation in den Tunnel des Hauptbahnhofes. Als die eintreffenden Bundespolizisten den Jugendlichen mit vorgehaltener Dienstwaffe auforderten, die Waffe abzulegen warfen sich einige Reisende auf den Boden. Der offensichtlich verwirrrte 16-Jährige legte daraufhin seine Waffe zögerlich neben sich auf die Sitzbank.

Weiter eingesetzte Bundespolizisten konnten den Jugendlichen daraufhin festlegen. Die Waffe wurde sichergestellt. Bis zu dem Zeitpunkt der Sicherstellung der Waffe war es den Beamten, unter denen sich qualifizierte Schießtrainer befanden, nicht möglich zweifelsfrei festzustellen, dass es sich lediglich um ein Imitat des Sturmgewehrs G 36 von Heckler und Koch handelte.

Der 16-Jährige hatte die Waffe kurz zuvor in einem Ladengeschäft im City-Carree rechtmäßig erworben. Er wurde in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass er die Waffe nur verdeckt und im Verkaufskarton in der Öffentlichkeit führen dürfe.

Durch sein unüberlegtes Handeln begab sich der Jugendliche unbewusst in Lebensgefahr. Für die eingesetzten Polizeibeamten war es nicht ersichtlich, dass es sich um ein Imitat handelte. Sie mussten daher von einer erheblichen Gefahr für Leib und Leben ausgehen und hätten somit auch die Dienstwaffe einsetzen können, wenn der Jugendliche die Waffe auf sie gerichtet hätte.

Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg
Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg

Die eingetroffene Mutter des 16-Jährigen wurde von dem Sachverhalt unterrichtet. Beide wurden eindringlich über die Folgen so einer Handlung belehrt. Den Jungen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Führens einer Anscheinswaffe. Es bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefährdung für die übrigen Reisenden.

Quelle: PM der BPOLI Magdeburg vom 20.09.2013

Mich würde mal interessieren, warum so ein Mist überhaupt verkauft werden muss…

Allgemein Bravo

Kolboskowo (Polen): International gesuchter Sexualstraftäter nach Tötungsdelikt durch Bundespolizei gestellt

Gestern Nachmittag (15.09.2013) gegen 15:20 Uhr wurde der international gesuchte verurteilte Sexualstraftäter und der Tötung an seiner Sozialtherapeutin verdächtige Schweizer Staatsangehörige durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk in der Ortschaft Kolbaskowo (Polen) gestellt.

Der 39-jährige Anthamatten war am Donnerstag nach einem Freigang aus der Justizvollzugsanstalt in Genf (Schweiz) nicht wieder zurückgekehrt. Die ihn auf dem Freigang begleitende 34-jährige Sozialtherapeutin wurde wenig später tot aufgefunden.

Die Spur des vor der Polizei Flüchtigen führte ihn von der Schweiz zunächst in den Bereich der Polizeidirektion Lörrach, wo unter Mithilfe von Spezialeinsatzkommando, Hubschraubern und Suchhunden intensiv nach dem Flüchtigen gefahndet wurde, weiter quer durch das Bundesgebiet bis zur nordöstlichen deutsch-polnischen Grenze. Hier nahm seine Flucht im Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit der internationalen Polizei- und Sicherheitsbehörden ein Ende.

Er wurde festgenommen, das Fahrzeug sowie die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die örtlich zuständigen polnischen Behörden.

Eine mögliche Auslieferung des Fabrice Anthamatten durch Polen an die Schweiz wird jetzt im Rahmen der internationalen Rechtshilfe zu prüfen sein.

Weitere Auskünfte können zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden.

Quelle: Gemeinsame PM der Bundespolizei, des BKA sowie der PD Lörrach vom 15.09.2013

Allgemein Was fürs Herz

Straubing (Bayern): Gäubodenvolksfest 2013 – erstes Wochenende

Das erste Wochenende des Gäubodenvolksfestes ist vorüber. Die Einsatzkräfte der Polizei hatten auch in diesem Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Dies insbesondere wegen der hohen Zahl der Unbelehrbaren, die sich trotz Alkoholkonsum hinter das Steuer ihres Fahrzeuges oder auf das Fahrrad setzten. Leider haben sich auch die Körperverletzungsdelikte auf dem Festplatz und in der Innenstadt auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr gehalten. Zu schwereren Straftaten kam es bislang glücklicherweise nicht.

Ein einsatzreiches erstes Volksfestwochenende (Freitag, 09.08.2013, bis Sonntag, 11.08.2013, gesamt: 3 Einsatztage) liegt hinter den Einsatzkräften und die Polizei Straubing zieht eine erste Bilanz. Insgesamt wurden auf dem Festplatz in den ersten Tagen 16 Körperverletzungen (Vergleich 2012: 18) angezeigt. Größere Schlägereien waren nicht darunter. Auch kam es auf dem Festplatz zu keinen Widerstandshandlungen gegen die Maßnahmen der eingesetzten Polizeikräfte (Vergleich 2012: 1).
Nachdem zwei Sicherheitskräfte einen lautstarken Streit zwischen einem deutlich alkoholisierten Mann und seinem Vater schlichten wollten, schlug dieser mit dem Rohr eines Verkehrszeichens nach den Securitys und verletzte diese leicht. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Betretungsverbot für den Bereich des Festplatzes für die Zeit des Gäubodenvolksfestes ausgesprochen (Vergleich 2012: 0).
Die Aktivitäten der Langfinger waren in den ersten drei Tagen mit neun angezeigten Diebstählen (Vergleich 2012: Gesamtanzahl 17) rückläufig, der Schaden insbesondere bei einem Diebstahl von zahlreichen hochwertigen Gartengeräten auf dem Gelände der Ostbayernschau jedoch beträchtlich.
Bis auf einen 16-Jährigen, der wieder aufgefunden werden konnte, gingen keine Vermisstenmeldungen bei der Polizei ein (Vergleich 2012: 2).
Nach Festschluss war die Innenstadt Magnet für viele Besucher. Hier wurde teils ausgiebig weiter gefeiert. Leider ging es dabei nicht immer friedlich zu und die Polizei musste bei insgesamt 15 Körperverletzungen tätig werden (Vergleich 2012: 9). Anders als im Vorjahr wurden zwei Polizeibeamte bei Widerstandshandlungen verletzt (Vergleich 2012: 0).
Auffällig sind in diesem Jahr auch die zahlreichen festgestellten Alkoholfahrten. Bereits nach dem ersten Wochenende wurden im Rahmen von Verkehrskontrollen insgesamt zehn alkoholisierte Verkehrsteilnehmer angezeigt (Vergleich 2012: 8). Dies wird erneut zum Anlass genommen, an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer zu appellieren. Alkoholkonsum und das Führen von Fahrzeugen verträgt sich nicht!
Wie schon im Gäubodenvolksfest 2012, so fällt auch dieses Jahr im Gesamtüberblick die hohe Anzahl an Körperverletzungen auf. Begangen werden diese Delikte zumeist unter erheblichem Alkoholeinfluss. Unter den aufgenommenen Körperverletzungen waren insgesamt zehn gefährliche Körperverletzungen (Vergleich 2012: 5). Zu schwereren Delikten oder größeren Schlägereien ist es trotz der hohen Einsatzzahlen nicht gekommen. Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg der hohen Polizeipräsenz und der Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte.
Die aufgeführten Zahlen dürfen aber den positiven Gesamteindruck des Gäubodenfestes nicht trüben. Schließlich genoss der bei weitem größte Teil der Gäste diese ersten Tage friedlich und in bester Laune.
Diese tolle Stimmung und vielleicht auch einen symbolischen Dank an die Sicherheitskräfte brachte ein bislang unbekannter Festbesucher mit einer äußerst sympathischen Geste zum Ausdruck – er befestigte eine rote Rose am Eingang der Polizeiinspektion Straubing.
Die Polizeiinspektion Straubing bedankt sich dafür ganz herzlich.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 12.08.2013

Das ist doch mal ein Umgang mit der Polizei, der Schule machen sollte…

Allgemein Bravo

Bremen: Jubelschrei aus Polen

Anfang Mai 2013 ließ eine 32 Jahre Studentin aus Polen ihre Laptop-Tasche samt Computer beim Einsteigen in einen PKW am Straßenrand in der Bremer Innenstadt stehen. Als sie den Verlust bemerkte, war es zu spät. Ihr Laptop samt noch nicht abgegebener Diplomarbeit und weiteren wichtigen Daten war weg. 14 stressige Tage später stieß sie am Telefon einen Jubelschrei aus, als Polizeibeamte aus Bremen ihr am Telefon sagen konnten, dass ihr Eigentum sichergestellt und der „unehrliche“ Finder festgenommen wurde.

Vier Tage nach dem Verlust meldete sich per Mail und Telefon ein Mann aus Bremen bei der Frau in Mlochow/Polen und gab an, dass er ihren Laptop gefunden habe. Zunächst hocherfreut über die frohe Botschaft wechselte die Stimmung bei der Frau schnell ins Gegenteil. Der Finder hatte offensichtlich nicht nur den finanziellen Wert des Laptops sondern auch den immateriellen erkannt und forderte einen unangemessen hohen Finderlohn. Er drohte in den Gesprächen damit, dass er den Computer ansonsten auf der Straße verkaufen würde. Zunächst verlangte er 2500 Euro für die Herausgabe. In mehreren Verhandlungen ließ er sich dann auf 1500 Euro drücken. Letztendlich wurde eine Übergabe am vergangenen Freitag in einem Geschäft im Bereich des Bremer Hauptbahnhofes vereinbart. Doch anstelle des von dem Finder erwarteten Schwagers der 32-Jährigen wurde er von zwei Polizeibeamten des Zivilen Einsatzdienstes Mitte/West erwartet, die nach einem kurzen Gespräch das Fundstück an sich und den 24 Jahre alten Finder vorläufig fest nahmen. Dem tatsächlichen Schwager wurde dann das gute Stück übergeben. Die glückliche Polin bedankte sich ausdrücklich bei ihrem Gesprächspartner vom Polizeikommissariat Mitte/West, zu dem sie rechtzeitig Kontakt wegen der Lösung ihres Problems aufgenommen hatte. Gegen den 24-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Verdacht der Unterschlagung und versuchte Erpressung eingeleite.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 27.05.2013

Allgemein Bravo

Köln (NRW): Taschendiebinnen festgenommen – und Geburtstagsparty gerettet

Nachdem sie eine Rentnerin (88) in der Kölner Innenstadt bestohlen hatten, haben Polizeibeamte am Freitagmittag (3. Mai) zwei Taschendiebinnen (15, 23) festgenommen. Wenig später gaben die Beamten der Bestohlenen ihre Geldbörse mitsamt Bargeld zurück. Diese freute sich an diesem Tag darüber ganz besonders: Sie hatte nämlich Geburtstag – und wollte ihre Familie zum Essen einladen!

Gegen 12.40 Uhr beobachteten die Beamten eines zivilen Einsatztrupps die beiden Frauen an der U-Bahnstation Neumarkt, als sie aus einem Portemonnaie mehrere Geldscheine entnahmen und anschließend in einen Mülleimer warfen. Daraufhin nahmen die Beamten die beiden einschlägig als Taschendiebinnen bekannten Frauen fest und stellten Bargeld und Geldbörse sicher. Nach ihrer Vernehmung wurden sie entlassen und müssen nun mit einem weiteren Strafverfahren rechnen.

Über die im weggeworfenen Portemonnaie befindlichen Ausweispapiere gelang es den Fahndern, die Geschädigte (88) zu ermitteln. An ihrem Wohnort in Köln-Höhenhaus trafen sie die Rentnerin an. Diese nahm freudestrahlend Geldbörse und Geld wieder in Empfang. „Ich habe heute Geburtstag und wollte meine Familie zum Essen einladen“, berichtete die überglückliche Rentnerin.

Und die Beamten freuten sich, die Geburtstagsparty gerettet zu haben!

Quelle: PM des PP Köln vom 06.05.2013

Allgemein Bravo

Lage (NRW): Schnelle Festnahme nach Raub – trainierte Polizeibeamte liefen schneller

Gegen 13.45 Uhr ist am Montag ein 66-Jähriger an der Kameruner Straße im Ortsteil Wissentrup von zwei Tätern angegangen und beraubt worden. Die Räuber waren schnell gefasst. Das Opfer war kurz vorher mit dem Bus an der Haltestelle „Brinkkrug“ angekommen und ausgestiegen. Als es dann an einem Gehstock in der Kameruner Straße unterwegs war, wurde es von zwei Männern angesprochen, die nach einem Haus gefragt haben. Nachdem der 66-Jährige erklärte, dass er leider nicht helfen könne, gingen beide Unbekannte einige Schritte weiter, drehten sich dann aber plötzlich um und rissen ihrem Opfer eine Goldkette vom Hals. Danach liefen beide in Richtung Bielefelder Straße davon. Nachdem die Polizei Kenntnis von der Tat erhalten hatte, ist sofort mit etlichen Streifenwagen nach den Unbekannten gefahndet worden. Die Suche konzentrierte sich zunächst auf den Bereich Mauerstraße an der Bahnlinie, weil dort zwei flüchtende Personen gesehen worden waren. Die Beamten zogen nun den Kreis immer enger. Eine weitere Zeugin wurde auf das Szenario in dem weiten fußläufigen Gelände aufmerksam und entdeckte zwei verdächtige Gestalten, die sich in einem Gebüsch an der Bahnlinie aufhielten. Sie informierte die Fahndungskräfte. Eine Streifenwagenbesatzung nahm sofort zu Fuß die Verfolgung der Verdächtigen auf und stellte das flüchtende Duo nach einigen Metern. Die sportlichen Beamten waren einfach schneller. Es stellte sich aufgrund der Personenbeschreibung heraus, dass es sich bei den beiden um 16-Jährige aus Bad Salzuflen handelt, die bereits polizeilich bekannt sind. Beide hatten zuvor mit dem Opfer im gleichen Bus gesessen und waren auch an der beschriebenen Haltestelle ausgestiegen. Einer von ihnen ist umfassend geständig. Eine Nachsuche mit Diensthund „Paul“ führte zum Auffinden von Bekleidungsstücken, derer sich die Täter während ihrer Flucht entledigt hatten. Die Beute ist noch nicht wieder aufgetaucht. Es ist geplant, beide dringend Tatverdächtigen dem Haftrichter vorzuführen.

Quelle: PM der KPB Lippe vom 30.04.2013

Diese Meldung widme ich all jenen Spezialisten, die mir ständig erklären, deutsche Polizeibeamte seien durch die Bank dick, unsportlich und unbeweglich. Viel Spaß beim weiteren Pflegen der Vorurteile.

Allgemein Bravo

Frankfurt / Main (Hessen): Schwanenrettung auf der Untermainbrücke

Zu einem „tierischen Einsatz“ auf der Untermainbrücke wurden heute Morgen gegen 07.30 Uhr Beamte des 8.Polizeireviers gerufen.

Mehrere Anrufer hatten einen hilflosen Schwan gemeldet, der auf der Brücke sitzt. Verletzt und kraftlos war der stolze Entenvogel auf dem dortigen Gehweg „gestrandet“.

In seiner Angst verhielt sich das Tier naturgemäß zunächst aggressiv gegenüber seinen Rettern. Doch schon bald gelang es den beiden Helfern dem Schwan „nahe zu kommen“ und ihm eine Rettungsdecke umzuwickeln.

Bildquelle: Polizei Frankfurt
Bildquelle: Polizei Frankfurt

 

Bildquelle: Polizei Frankfurt
Bildquelle: Polizei Frankfurt

Die alarmierte Tierrettung brachte den Patienten in eine Giessener Tierklinik. Hier diagnostizierten die Ärzte einen schweren Bruch des Schultergürtels, unbekannter Herkunft.

Glücklicherweise wird der Schwan diese Verletzung überstehen. Nach dem Heilungsprozess darf er zwar nicht mehr zurück an den Main, dafür wird er sein weiteres Schwanenleben wohlbehütet bei Pflegern verbringen.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 30.04.2013

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Mainz / Saarbrücken: Menschenhandel: Polizei verhaftet Mainzer

„Eine Wohnung in der Mainzer Innenstadt in einem unauffälligen Mietshaus aus den 60er-Jahren. Abends stürmt ein Einsatzkommando der Mainzer Kriminalpolizei zusammen mit saarländischen Kollegen durch das Treppenhaus in die Räume.

Zeitgleich verhafteten die Fahnder vier mutmaßliche Drahtzieher in Saarbrücken wegen Menschenhandels, Zuhälterei und Steuerhinterziehung.

…“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung vom 24.04.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/mainzer-rhein-zeitung_artikel,-Menschenhandel-Polizei-verhaftet-Mainzer-_arid,587093.html#articletop

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Leer (NDS): Zufällig anwesende Zollbeamte beruhigen Auseinandersetzung mit Schreckschusswaffe

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am 20.04.2013, gegen 21.30 Uhr, auf der Heisfelder Straße. Drei Pkw fuhren stadteinwärts. Vorne ein Pkw Renault, in der Mitte ein Pkw BMW und hinten ein Pkw VW Golf. Im Renault saß die ehemalige Lebensgefährtin/Ehefrau des BMW-Fahrers. Während der Fahrt kam es zwischen dem BMW-Fahrer und dem Renault-Fahrer zu Nötigungshandlungen. Es wurde dicht aufgefahren und stark abgebremst. In Höhe km 1,2 hielten der BMW und der Renault am Fahrbahnrand an. Jetzt wollte der unbeteiligte VW-Fahrer an den beiden Fahrzeugen vorbeifahren. Als er sich in Höhe des BMW befand fuhren der BMW der Renault plötzlich los, ohne dies anzuzeigen. Es kam zur Kollision zwischen dem VW und dem BMW. Der VW-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Zwischen den Fahrzeuginsassen des BMW und des Renault kam es anschließend an der Unfallstelle zu verbalen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf einer der Beteiligten eine Schreckschusswaffe zog. Zwei zufällig anwesende Zollbeamte konnte die Situation beruhigen und die Schreckschusswaffe sicherstellen, für die der Besitzer keine Erlaubnis vorweisen konnte. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden.

Quelle: PM der PI Leer / Emden vom 21.04.2013

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7-Jähriger am Freitag auf dem Schulweg entführt – Kind wohlauf – Tatverdächtiger festgenommen

Ein 7 Jahre alter Schüler aus Fellbach wurde am Freitagmorgen, auf dem Weg zur Schule entführt. Der Vater des Kindes ist Geschäftsführer eines größeren Betriebes im Raum Waiblingen. Dort ging auch der Anruf des Erpressers ein.

Kurz nach 09.30 Uhr wurde die Polizeidirektion Waiblingen durch die Familie von einer möglichen Entführung des Kindes informiert. Der Sachverhalt bestätigte sich nach ersten Recherchen der Waiblinger Polizei. In der Folge ging bei der Opferfamilie eine Lösegeldforderung über einen großen sechsstelligen Betrag ein. Weitere Anweisungen folgten.

Die Polizeidirektion Waiblingen, die von Anfang an sehr eng mit der Stuttgarter Staatsanwaltschaft zusammen arbeitete, richtete sofort eine Ermittlungsgruppe ein und forderte im Zuge der Ermittlungen mehrere Spezialeinheiten der Baden-Württembergischen Polizei zur Unterstützung an.     

Am frühen Freitagnachmittag erfolgte die von dem Täter geforderte Geldübergabe in Fellbach. Zum Schutze des Kindes wurde ein Einsatzkonzept gewählt, das einer Freilassung des Entführungsopfers den Vorrang gab gegenüber einer sofortigen Festnahme des Täters. 

Kurze Zeit später wurden die Eltern von dem Entführer darüber informiert, dass der Junge im Bereich einer Fellbacher Schule freigelassen wurde. Dies war zutreffend. Das Kind kam anschließend in die Obhut der Eltern. „Das Wohl des Kindes, dessen Unversehrtheit und schnelle Befreiung waren unsere oberste Maxime, ohne dabei die Täterermittlung aus den Augen zu verlieren“, so der Leiter der Polizeidirektion Waiblingen, Ralf Michelfelder.

In der Folge wurden die umfangreichen polizeitaktischen Maßnahmen zur Ermittlung des Täters weiter intensiviert.

Im Zuge dieser Maßnahmen, unter Beteiligung der Spezialeinheiten,  ergaben sich auch Verdachtsmomente gegen einen 48 Jahre alten portugiesischen Staatsbürger aus Stuttgart. Er konnte noch am Freitagabend in Esslingen, in der Wohnung einer Bekannten festgenommen werden. Nach anfänglichem Schweigen legte er  noch in der Nacht ein umfangreiches Geständnis ab. Demzufolge handelte der Mann allein. Es gibt momentan überhaupt keine Hinweise, dass er Mittäter hatte. Zu der Opferfamilie gibt es nach Angaben des Täters dahingehend eine Beziehung, dass der Tatverdächtige einen nachrangigen geschäftlichen Kontakt zur Firma des Vaters des entführten Kindes  hatte und hierdurch den Vater kannte. Nachdem eine von ihm erstrebte Anstellung in der Firma, in welcher der Vater des entführten Kindes Geschäftsführer ist, nicht erfolgreich war, entschloss er sich, nachdem er arbeitslos geworden war, zur Entführung des Kindes. Das Lösegeld wurde mittlerweile ebenfalls aufgefunden. Der Täter hatte einen Teil des Lösegeldes in seinem Fahrzeug, einem Opel, versteckt. Der Rest wurde im Zuge der Wohnungsdurchsuchung ebenfalls entdeckt. Daneben wurde weiteres umfangreiches Belastungsmaterial, wie der Entwurf eines Erpresserbriefes und ein Bild des entführten Kindes aufgefunden. Weitere Ermittlungen zur Untermauerung des Tatverdachtes werden übers Wochenende fortgeführt.  Der schnelle Fahndungserfolg und die sichere Inobhutnahme des Kindes konnte nur deshalb erreicht werden, weil die Eltern des Kindes von Anfang an eng mit der Polizei zusammen arbeiteten. Die Familie wurde von Polizeipsychologen betreut.

Insgesamt waren mehr als 150 Polizeibeschäftigte der Polizeidirektion Waiblingen, des Landeskriminalamtes, des Spezialeinsatzkommandos Baden-Württemberg, der Mobilen Einsatzkommandos Stuttgart und Tübingen und zwei Staatsanwälte der Stuttgarter Staatsanwaltschaft in das direkte Einsatzgeschehen eingebunden. Der Einsatz erstreckte sich bis in den frühen Samstagmorgen. 

Der Tatverdächtige wird im Laufe des Samstags dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Michelfelder: „Wir sind froh, dass die Entführung rasch und erfolgreich beendet werden konnte. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften für Ihren nahezu 20-stündigen Einsatz und der Familie für das Vertrauen in die polizeiliche Arbeit.“

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart und der PD Waiblingen vom 20.04.2013

Allgemein Bravo

Bremen: Polizei rettet 19-Jährigen vorm Ertrinken

Polizisten retteten gestern früh einem 19-Jährigen aus Bassum vermutlich das Leben. Der junge Mann war ins Hafenwasser gefallen, eine Streifenbesatzung zog ihn heraus. Ein 19 Jahre alter Anrufer hatte über Notruf die Polizei informiert, dass sein gleichaltriger Freund hinter dem Schuppen zwei eine Böschung hinunter ins Hafenbecken gestürzt sei. Eine schnell eintreffende Streife fand den 19-Jährigen tatsächlich noch im Wasser vor. Er hielt sich mit letzter Kraft an der Kaimauer fest, sodass schnellstes Handeln nötig war. Mittels eines Rettungsseils gesichert stieg einer der Polizisten über eine Leiter ungefähr acht Meter tief hinab ins Hafenbecken. Von dort schwamm er zirka 30 Meter bis zu dem Hilflosen, zog ihn zurück bis zur Leiter, wo beide unter Hilfe den Aufstieg auf die Kaimauer schafften. Der völlig durchnässte und unterkühlte 19-Jährige wurde bis zum Eintreffen von Rettungskräften mit mehreren Decken gewärmt. Nach erster notärztlicher Behandlung musste er in ein umliegendes Krankenhaus transportiert werden. Der Kollege blieb unversehrt und konnte seinen Dienst weiter verrichten. Nach Angaben der 19-Jährigen war Unachtsamkeit der Grund für den Sturz ins Wasser.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 14.04.2013

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Saarbrücken (Saarland): Polizei verhindert Suizid

Beamte des Landespolizeipräsidiums verhinderten in der Nacht von Sonntag auf Montag (07.04.-08.04.2013) dass ein 36-jährigen Mann aus Quierschied, der drohte, sich umzubringen, sein Vorhaben in die Tat umsetzte.
Der Mann zog sich aufgrund familiärer Schwierigkeiten am vergangenen Samstagnachmittag (06.04.2013) alleine in sein Haus zurück. Telefonisch kündigte er gegenüber Angehörigen an, sich umzubringen und war zunächst für niemanden erreichbar.Spezialkräfte der Polizei gelang es im weiteren Verlauf einen Kontakt vor Ort zu dem 36-Jährigen herzustellen.

Im Zuge langwierigen „Verhandlungen“ (über 30 Stunden) überwältigten die Einsatzkräfte die Person bei günstiger Gelegenheit. Er wurde im Anschluss einer ärztlichen Versorgung zugeführt.

Eine Gefahr für Außenstehende bestand zu keinem Zeitpunkt.

Quelle: PM des LPP Saarland vom 08.04.2013

Allgemein Bravo

Waldkraiburg (Bayern): Polizeieinsatz nach Beziehungsstreit

Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen heute Nacht einen 25-Jährigen Kindsvater in Gewahrsam der sich nach einem Beziehungsstreit offenbar in einem psychisch labilen Gemütszustand befand. Der sensible Polizeieinsatz konnte kurz nach 23:00 Uhr erfolgreich beendet werden – Vater und Kind sind unverletzt.

Mittwochabend, gegen 19:10 Uhr, ergab sich für die Polizei eine brisante Einsatzlage in Waldkraiburg. Ein 25-Jähriger, der gemeinsam mit seinem 3-jährigen Sohn in einem mehrstöckigen Mietshaus in der Innenstadt lebt, war nach einem Beziehungsstreit offenbar völlig verzweifelt und hatte angekündigt mit Kind aus dem 3. Stock springen zu wollen. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen, Feuerwehrkräfte mit Sprungtuch und Rettungsdienste alarmiert. Spezialeinsatzkräfte der Polizei drangen in die Wohnung ein und nahmen den 25-Jährigen in Gewahrsam. Sein 3-jähriger Sohn wurde schlafend vorgefunden und konnte unversehrt in die Obhut der Mutter übergeben werden. Der 25-jährige wurde zur psychischen Betreuung vom Rettungsdienst in eine Spezialklinik eingeliefert. Kurz nach 23:00 Uhr war der Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in Waldkraibung beendet.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 14.03.2013

Allgemein Bravo Schweiz

Rhein-Zeitung: Ausreißer Denis: Schweizer Polizisten spendierten ihm erst einmal eine Pizza

Ein in Rheinland-Pfalz vermisster junger Mann mit Down-Syndrom dürfte mittlerweile wohlbehalten wieder zuhause angekommen sein – nicht zuletzt dank der Kantonspolizei Aargau, deren Polizisten schnell und richtig geschaltet haben und dem jungen sehr nett Mann weitergeholfen haben. Vielen Dank in die Schweiz.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung vom 14.03.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/nahe_artikel,-Ausreisser-Denis-Schweizer-Polizisten-spendierten-ihm-erst-einmal-eine-Pizza-_arid,568661.html

Allgemein Bravo

Kripo Regensburg gelingt Fahndungserfolg – „Regensburger Serienvergewaltiger“ ermittelt

Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach berichtet, vergewaltigte ein Mann in den Jahren 1997 und 2007 zwei junge Frauen. Im August des vergangenen Jahres versuchte er eine Studentin sexuell zu missbrauchen. Alle Taten ereigneten sich im Stadtgebiet Regensburg.
Einer speziell für die Aufklärung der Taten eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kripo Regensburg gelang nun der entscheidende Durchbruch. Sie konnten den Tatverdächtigen ermitteln. Bereits im September des vergangenen Jahres nahm sich der Mann das Leben.

Chronologie der Taten:

Am 25.05.1997, um 04.45 Uhr, drängte ein unbekannter Mann eine 31-jährige Frau beim Aufsperren ihres Wohnanwesens im Weißgerbergraben in den Hauseingang und missbrauchte sie im Kellerabgang. Es gelang den Spurensicherern der Kripo Regensburg u.a. Täter-DNA zu sichern.

Am 15.12.2007, gegen 03.30 Uhr, überfiel ein unbekannter Mann* eine 25-jährige Frau, als diese in der Schwabenstraße ihre Haustüre aufsperren wollte. Er packte sie von hinten und missbrauchte sie anschließend in einer nahegelegenen Grünanlage. Auch hier konnte DNA gesichert werden.

Am 02.08.2012, gegen 01.00 Uhr, schob eine damals 26 Jahre alte Studentin ihr Rad auf dem Gehweg der Augsburger Straße, als sie plötzlich ein unbekannter Mann ins Gebüsch zog und versuchte, sie zu vergewaltigen. Aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr und ihrer lauten Hilfeschreie wurde eine Passantin auf die Studentin aufmerksam. Als der Täter dies bemerkte, ließ er von der jungen Frau ab und flüchtete. Bei diesem versuchten Sexualdelikt ließ der Täter im Gebüsch sowohl einen Arbeitshandschuh als auch ein Tapeziermesser zurück. Die spurentechnische Untersuchung beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) ergab, dass es sich bei den, an den beiden Gegenständen gesicherten DNA-Spuren, einwandfrei um die gleichen handelt, die bei den Taten in den Jahren 1997 und 2007 gesichert werden konnten.

Zur Intensivierung der bereits im Jahr 1997 umfangreich begonnen und im Jahr 2007 weiter verstärkten Ermittlungen gründete die Kripo Regensburg im August des vergangenen Jahres die „EG (Ermittlungsgruppe) 1997“, in Anlehnung an die Tat aus dem Jahre 1997. Die Arbeit der Ermittler gestaltete sich äußerst komplex und zeitaufwendig. Denn an Erkenntnissen lag nur vor, dass der gesuchte Mann ca. 30 bis 50 Jahre alt, 180 bis 190 cm groß und sehr kräftig bzw. muskulös sein sollte. Auch konnte ihn keine der überfallenen Frauen genauer beschreiben.

Um den Täter zu überführen, trafen die Mitglieder der Ermittlungsgruppe eine Vielzahl von Maßnahmen. So arbeiteten sie beispielsweise eng mit sog. Profilern der Operativen Fall Analyse (OFA) Bayern zusammen. Dabei wurden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt, die Situationen detailliert analysiert und das weitere Vorgehen abgesprochen. Das Bayerische Landeskriminalamt lobte für Hinweise eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro aus. Im Nachgang zu der Tat aus dem Jahre 2007 wurden mehrere Hundert Männer erkennungsdienstlich behandelt und deren DNA gesichert. Da sich nach der letzten Tat Hinweise auf ein gelbes Motorrad ergaben, wurde eine Vielzahl von Fahrzeugen überprüft. Diese Aufzählung ist bei weitem nicht abschließend und spiegelt nur einen Teil der Aktivitäten wieder, die von der EG 1997 initiiert wurden. Nun gelang den ermittelnden Beamten der entscheidende Durchbruch.

Bei der Spurensicherung im Jahr 1997 am Weißgerbergraben konnten zusätzlich zu einer DNA-Spur an einer Kellerabgangstüre zwei Fingerabdruckspuren sowie eine Handflächenabdruckspur gesichert werden. Im Oktober des vergangenen Jahres veranlassten die Ermittler einen europaweiten Abgleich mit dieser daktyloskopischen Spur. Am 07.02.2013 teilten die Schweizer Behörden der Regensburger Kripo eine Treffermeldung in ihrer nationalen Datenbank mit. Eine der im Jahr 1997 gesicherten Tatortspuren war identisch mit dem in der Datenbank einliegenden erkennungsdienstlichen Material einer männlichen Person.
Es handelte sich um einen im Jahr 1965 in Singen geborenen Mann, der seit mehreren Jahren im östlichen Landkreis Regensburg gemeldet war. Die weiteren Ermittlungen der Kripo Regensburg ergaben, dass der Mann Anfang September letzten Jahres Suizid beging und der Leichnam feuerbestattet wurde. Bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde daraufhin ein richterlicher Beschluss zur Durchsuchung der ehemaligen Wohnräume des Mannes beantragt. Bei dieser Durchsuchung am 12.02.2013 konnten mehrere Gegenstände (Zahnbürste, Rasierer etc.) sichergestellt werden, an welchen noch DNA-Material des Verstorbenen vermutet wurde. Umgehend wurden diese Gegenstände zur Untersuchung zum BLKA nach München gebracht. Am 14.02.2013 teilte das BLKA mit, dass das aus den sichergestellten Gegenständen gewonnene DNA-Material identisch mit den täterbezogenen DNA-Spuren der Sexualdelikte im Stadtgebiet Regensburg aus den Jahren 1997, 2007 und 2012 ist. Da der Leichnam des Tatverdächtigen feuerbestattet wurde, konnte der wissenschaftliche Beleg für die DNA des Täters nur durch einen Abgleich der elterlichen DNA-Proben zweifelsfrei geführt werden. Die Eltern des Täters erklärten sich freiwillig zur Abgabe einer DNA-Probe bereit. Der Abgleich dieser DNA-Proben mit den an den Tatorten gesicherten ergab, dass es sich zweifelsfrei um ein- und dieselbe Person handelt.

Der Mann war nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Schweiz wegen Sexualdelikten mehrere Jahre in Haft.
Die Motivlage, sowohl für die Sexualdelikte in Regensburg als auch für den Freitod ist ungeklärt.

Derzeit laufen die Ermittlungen, ob der Mann noch für weitere ungeklärte Sexualdelikte in Frage kommt.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 22.02.2013

Allgemein Bravo

Köln (NRW): Reumütiger Jeck schreibt an Polizei Köln

Ein nicht alltägliches Dankschreiben ist am heutigen Morgen (12. Februar) bei der Polizei Köln eingegangen. Per E-Mail bedankt sich darin ein Karnevalsbesucher (28) aus Wuppertal für den „ausnahmslos sehr respektvollen und menschlichen Umgang“, den er bei einer Nacht in der Ausnüchterungszelle erfahren habe. „Dieses Schreiben soll nicht meine Fehler entschuldigen, die ich zweifelsohne gemacht habe, sonst wäre ich sicher nicht bei Ihnen gelandet. Es soll nur meinen Respekt für Ihre Polizeiarbeit ausdrücken.“

Der 28-Jährige hatte die Nacht von Weiberfastnacht auf Karnevalsfreitag (7./8. Februar) im Gewahrsam des Kölner Polizeipräsidiums verbringen müssen. Mit fast 2,5 Promille hatte sich der Mann aus dem Bergischen mit einem anderen Feiernden in der Kölner Innenstadt angelegt. „Ich muss dazu sagen, dass ich mich in meinem Leben noch nicht geprügelt habe und auch noch nie aggressiv war. Ich schäme mich für mir diese Situation ungemein. Ich war zum ersten und bestimmt letzten Mal in Gewahrsam.“

Reumütig bedankt er sich nun für Geduld, Ausdauer und Freundlichkeit der Gewahrsamsbeamten. „Obwohl es in Ihrem Job wahrscheinlich nicht immer einfach ist, die genannten Eigenschaften zu bewahren, habe ich Polizisten erlebt, die mich über die gesamte Zeit fair und geduldig behandelt haben“, führt der Karnevalist weiter aus.

Ein Lob, das die Polizei Köln gern entgegen genommen hat.

Quelle: PM des PP Köln vom 12.02.2013

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Allgemein

Berlin: Zehnstündige Geiselnahme in Bankfiliale beendet

Eine Geiselnahme in einer Zehlendorfer Bankfiliale endete in der vergangenen Nacht nach intensiven Gesprächen zwischen der Polizei und dem Geiselnehmer mit der Festnahme des 29-jährigen Tatverdächtigen. Seine Geisel, ein 40-jähriger Bankangestellter, blieb unverletzt.
Der Tatverdächtige besuchte bereits am Donnerstag, den 20. Dezember 2012 die Bankfiliale an der Potsdamer Straße und wollte ein Konto eröffnen. Da der zuständige Mitarbeiter der Bank anderweitige Termine hatte, wurde ein Gespräch für den nächsten Tag vereinbart.
Der 29-Jährige erschien am gestrigen Tag zum vereinbarten Termin gegen 15 Uhr und begab sich mit dem 40-jährigen Bankmitarbeiter in dessen Büro. Kurz darauf zeigte der Tatverdächtige vermutlich eine Schusswaffe, gab an, in seinem mitgeführten Koffer eine Bombe zu haben und forderte einen hohen Geldbetrag. Der Bedrohte konnte den Filialleiter von der Sachlage in Kenntnis setzen, der sofort die Räumung der Filiale veranlasste. 20 Personen konnten unversehrt die Räumlichkeiten über einen Notausgang verlassen. Die alarmierten Polizeibeamten sperrten aufgrund der Sachlage den Bereich rund um das Bankgebäude großräumig ab. Somit war der Ortskern von Zehlendorf nicht mehr erreichbar, was auch den Öffentlichen Personennahverkehr betraf. Spezialkräfte der Polizei nahmen Kontakt zu dem Geiselnehmer auf, der letztendlich nach lang andauernden Gesprächen seine unverletzte Geisel frei ließ und aufgab. Der 29-Jährige trat gegen 1 Uhr 15 aus der Filiale und wurde von Spezialkräften des Landeskriminalamtes für das Fachkommissariat für qualifizierte Raubdelikte festgenommen. Kriminaltechniker nahmen sich des Tatorts an und untersuchten den Koffer samt Inhalt. Dieser stellte sich als harmlos heraus. Bei der Waffe des Erpressers handelt es sich um eine Luftdruckpistole.
Der Tatverdächtige war bei seiner Vernehmung geständig, er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Quelle: PM der Polizei und StA Berlin vom 22.12.2012

Allgemein Bravo

Trierischer Volksfreund: 26 Polizeibeamte für Rettung von Menschenleben und besonderen Einsatz geehrt

„Sie riskieren oft ihr eigenes Leben und haben sich in diesem Jahr in besonderem Maße für andere Menschen eingesetzt und diese gerettet: 26 Polizeibeamte sind am Dienstag vom Trierer Polizeipräsidenten für ihren besonderen Einsatz geehrt worden.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Trierischen Volksfreundes vom 18.12.2012
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-26-Polizeibeamte-fuer-Rettung-von-Menschenleben-und-besonderen-Einsatz-geehrt;art754,3381356

Danke!

Allgemein Was fürs Herz

Echte Vaterliebe – eine adventliche Geschichte aus Weil am Rhein

Es gibt sie doch noch! Hilfsbereite Menschen, die spontan und ohne eine Gegenleistung zu erwarten anderen aus einer Notlage helfen. Dies zeigte eine vorweihnachtliche Geschichte, wie man sie sich besser kaum hätte ausdenken können, am Donnerstag im Markgräflerland. Dabei trug die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Bürger, Polizei und Gemeinde zu einem guten Ausgang bei.

Am frühen Donnerstagmorgen sprach ein knapp 42 Jahre alter Mann auf dem an der Bundesstraße 3 gelegenen Hofgut „Kalte Herberge“ vor und bat um eine Übernachtungsmöglichkeit. Der Bittsteller war nicht alleine, sondern hatte seine 4jährige Tochter bei sich. Er war erschöpft und durchgefroren, denn er war mit einem kleinen Klappfahrrad unterwegs hinter dem er in einem selbstgebastelten Anhänger seine Tochter zog.

Ein auf dem Hofgut wohnender Mann bot spontan seine Hilfe an und ließ Vater und Tochter im Gästezimmer übernachten. Früh morgens machte sich der 42jährige gegen 7.30 Uhr dankbar auf den Weg. Trotz eisiger Temperaturen stieg er auf sein kleines Klappfahrrad und fuhr auf der B3 in Richtung Schliengen davon. Die Bewohner des Hofgutes machten sich derweil Sorgen um das Wohlergehen der Reisenden und so entschloss man sich, die Polizei um Hilfe zu bitten.

Eine Streife des Polizeiposten Markgräflerlandes fuhr auf die B3 und konnte das seltsame Gespann am „Schliengener Berg“ antreffen. Die Beamten stoppten zunächst die Reise und stellten die Personalien fest. Dabei wurde bekannt, dass der Mann im Schweizer Kanton Bern wohnhaft ist. Sein Töchterlein habe den innigen Wunsch, dass sie zu Weihnachten ihre Großeltern besuchen kann. Diese wohnen allerdings in Berlin. Er habe ihr den Wunsch nicht abschlagen können und da die nötigen Barmittel für die Reise nicht ausreichten, entschloss sich der Vater zu der abenteuerlichen Tour mit Klappfahrrad und Anhänger. In der Schweiz waren Vater und Tochter zunächst ein Stück mit dem Zug gefahren. Als dann das Geld für die Weiterreise fehlte, stieg der Mann aufs Klappfahrrad um. So war er mit seiner Tochter mitten in der Nacht am Hofgut Kalte Herberge angelangt

Die Erkundigungen in der Schweiz ergaben, dass alles rechtens war und eigentlich hätte der Mann nun weiterfahren können. Allerdings machten sich auch die Polizeibeamten Sorgen um die beiden Reisenden, zumal der Mann nicht nur die Anstrengung des Fahrradfahrens hatte, sondern auf dem Rücken einen sehr schweren Rucksack trug. Kurz entschlossen lud man die beiden samt Gefährt in den Streifenwagen und fuhr zum Schliegener Bürgermeisteramt. Dort schilderte man den Sachverhalt und der zuständige Sachbearbeiter half sofort und völlig unbürokratisch. Die Gemeinde spendierte Vater und Tochter eine Fahrkarte und so konnten die beiden samt Klapprad und Anhänger überglücklich die Weiterreise nach Freiburg antreten. Dort warteten bereits Bekannte, die schon die Weiterreise organisiert hatten. Und da sage noch einer es gibt keine Hilfsbereitschaft mehr!

Quelle: PM der PD Lörrach vom 13.12.2012

Allgemein Bravo Tragisch

Wiesbaden (Hessen): Mann entzündet sich selbst

Ein 54-jähriger Mann hat sich heute Morgen in der Tiefenthaler Straße selbst entzündet und sich dabei schwere Brandverletzungen zugezogen. Grund dieser Tat war offenbar die bevorstehende Zwangsräumung seines Hauses. Dazu hatten sich heute Morgen ein Gerichtsvollzieher und zwei Polizisten von dem Haus getroffen. Noch vor der Umsetzung der Maßnahme lief der Mann plötzlich brennend aus Richtung des Hauses auf die Beamten zu. Geistesgegenwärtig riss ihn ein Polizist um und löschte den 54-Jährigen mit Hilfe von Zeugen. Dabei erlitt auch der Retter leichte Brandverletzungen. Bei ersten Ermittlungen wurde im Bereich des Hauses ein Kanister mit Treibstoff aufgefunden. Mit diesem hatte sich der Betroffene höchstwahrscheinlich selbst übergossen. Der Mann wurde mittlerweile zur Behandlung mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Quelle: PM des PP Westhessen vom 06.12.2012

Allgemein Bravo

lokalkompass.de: Medaille für Rettung aus kalter Lippe

Sie waren Schutzengel in höchster Not. Sie halfen Fremden ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dankte gleich drei Menschen aus dem Kreis Unna mit der Rettungsmedaille für ihre Hilfe.

Für den Polizeihauptkommissar fand die Ministerpräsidentin bei der Verleihung der Rettungsmedaille ganz persönliche Worte: „Bei der Rettungsaktion haben Sie, lieber Axel Scheunemann, weitaus mehr ge­leistet als Ihre Pflicht als Polizeibeamter.““

Quelle und mehr:
Online-Artikel in Lokalkompass.de:
http://www.lokalkompass.de/luenen/leute/medaille-fuer-rettung-aus-kalter-lippe-d238819.html

Ja, und was Polizeibeamte aufgrund ihrer Pflichten schon leisten, wäre auch mal eine Anerkennung wert… nur mal so am Rande….

Womit ich die Leistung von Herrn Scheunemann in keiner Weise schmälern möchte, im Gegenteil!

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Zwickau (Sachsen): Polizist bewahrt Lebensmüden vor dem Tod

Ein Mann hat am Donnerstagmittag damit gedroht vom neunten Stock eines Hochhauses an der Marienthaler Straße zu springen. Daraufhin rückten Feuerwehr und Polizei an. Ein Beamter konnte den Lebensmüden (20) mit Worten überzeugen, von dem Vorhaben abzulassen. Der Mann wurde daraufhin in Sicherheit gebracht.

Quelle: PM der PD Südwestsachsen vom 29.11.2012

Allgemein Bravo Schmunzeln

Warstein (NRW): “ Auf Heller und Pfand“

Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls über 264 Euro oder Ersatzweise 2 Tage Haft, musste ein 54-jähriger Mann aus Warstein bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. Als die Polizeibeamten bei dem Mann erschienen, um die Festnahme durchzuführen, ging er an die letzten Geldreserven und sammelte aus diversen Geldbörsen und Behältnissen in der gesamten Wohnung 263,07 Euro ein. Doch die rettende Idee ließ nicht lange auf sich warten. In der „leicht unaufgeräumten“ Wohnung lagen zahlreiche Pfandflaschen herum. Die Polizeibeamten der Wache Warstein machen den Vorschlag für den fehlenden Betrag, in Höhe von knapp einem Euro, Pfandflaschen mitzunehmen und gegen „Bares“ einzutauschen. Sichtlich erleichtert willigt der Mann sofort ein. Schließlich umgeht er damit eine zweitägige Unterbringung auf Staatskosten.

Quelle: PM der KPB Soest vom 07.11.2012

Ach Leute, das war echt so klasse, der Gedanke!

Allgemein Bravo Österreich

Krone.at: Polizistinnen retten Fünfjährigen vor Sturz aus Fenster

Zwei Schutzengel in blauer Uniform haben einem Fünfjährigen in Graz Dienstagmittag das Leben gerettet. Der Kleine hatte versucht, aus dem Dachfenster eines Hauses zu klettern und drohte dabei in die Tiefe zu stürzen. Zwei Polizistinnen bemerkten den Kleinen gerade noch rechtzeitig und konnten durch ihr schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern.“

Quelle  und mehr:

Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 05.09.2012
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizistinnen_retten_Fuenfjaehrigen_vor_Sturz_aus_Fenster-Mit_Schwester_allein-Story-333289?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Angriff Bravo

Amberg (Bayern): Polizeibeamte retten Brandleider aus seiner brennenden Wohnung

Aus noch unbekannter Ursache geriet gegen 21:00 Uhr ein Sessel in einer Erdgeschosswohnung in Brand. Die eintreffenden Beamten der PI Amberg retteten den Brandleider aus der verqualmtem Wohnung. Alle drei erlitten Rauchgasvergiftungen. Der entstandene Schaden beträgt rund 50.000,– Euro.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Sessel in der Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses in der Amberger Humboldstraße in Brand. Das Feuer griff auf mehrere Räume über und verursachte einen Sachschaden von rund 50.000,– Euro.

Durch die als erstes am Brandort eintreffende Streife wurde der 68jährige Brandleider, der sich noch in der verqualmten Wohnung befand, ins Freie gerettet. Alle drei Personen wurden mit Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Eine zunächst als notwendig erscheinenden Evakuierung weiterer Anwohner des Hauses mittels Drehleiter konnte unterbleiben, nachdem die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 03.09.2012

Danke an M. für den Link!

Allgemein Demo

Koblenz (RLP): Demonstrationsgeschehen: Starke polizeiliche Präsenz gewährleistete einen ruhigen Verlauf

Für den heutigen 18. August 2012 hatten verschiedene politische Lager zu Versammlungen im Stadtgebiet von Koblenz aufgerufen.
Um auf der einen Seite das von der Verfassung garantierte Grundrecht der Versammlungsfreiheit der jeweiligen Anhänger zu gewährleisten und andererseits Konfrontationen zwischen rivalisierenden Gruppen zu verhindern, hatte die Polizei mehrere hundert Einsatzkräfte im Stadtgebiet eingesetzt.

Im Rahmen von polizeilichen Vorkontrollen, mit dem Ziel potentiell gewaltbereite Störer schon in der Anreisephase zu erkennen, wurden insgesamt über 100 Personen überprüft.
Gegen 25 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen.

13 Strafverfahren mussten eingeleitet werden. Davon zwölf Verfahren gegen Beschuldigte aus dem „Rechten Lager“ wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.
Nach polizeilicher Schätzung hatten sich zu Spitzenzeiten bei allen angemeldeten Gegendemonstrationen über 700 Teilnehmer eingefunden. 200 Teilnehmer hatten auch an der CSD Parade teilgenommen.

Das „Rechte Lager“, hierbei dürfte es sich um 200 Personen gehandelt haben, traf sich gegen 13.00 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes. Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung setzte sich der Aufzug durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt in Bewegung und wurde hierbei von kleineren Gegendemonstrationen an der Strecke flankiert.
Nach einer Zwischenkundgebung in der Karmeliterstraße gingen die Teilnehmer des rechten Demonstrationszugs auf dem gleichen Weg zum Bahnhof zurück, wo sich die Versammlung gegen 16.30 Uhr auflöste.
Leitender Polizeidirektor Jürgen Mosen, Einsatzleiter der Polizei, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf: „Insgesamt verliefen alle Versammlungen, bis auf wenige kleinere Störungen, sehr friedlich. Es war der erwartete Großeinsatz für die Polizei mit dem wir gerechnet hatten.
Den Mitbürgern von Koblenz danke ich für die aufgebrachte Geduld und das gezeigte Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen.
Ebenso bedanke ich mich herzlich bei allen Einsatzkräften der Polizei für ihr besonnenes und professionelles Engagement während des langen Einsatzes.“

Quelle: PM des PP Koblenz vom 18.08.2012

Allgemein Bravo

Rhein-Zeitung: Polizei fasst entflohene Häftlinge

„Die Polizei hat die drei Häftlinge gefasst, die aus einer psychiatrischen Klinik in Hadamar ausgebrochen waren.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung vom 17.08.2012
http://www.rhein-zeitung.de/region/diez_artikel,-Polizei-fasst-entflohene-Haeftlinge-_arid,471069.html

Allgemein Bravo

Hildesheim (Niedersachsen): Polizist trägt Kleid

Bereits am 07.08.2012 wurde ein sogenannter Enkeltrickbetrüger nach einem versuchten Enkeltrickbetrug in der Schützenwiese vorläufig festgenommen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde an dem Tag gegen 13.15 Uhr eine 76- jährige Hildesheimerin von einem angeblichen Verwandten angerufen, der erklärte, er befinde sich in finanziellen Schwierigkeiten und benötige dringend 30.000.-EUR.

Nach Beendigung des Gespräches kamen der Seniorin Bedenken. Sie rief den richtigen Verwandten zurück und nachdem dieser erklärte nicht angerufen zu haben, informierte die ältere Dame sofort die Polizei.

In Gegenwart der Beamten nahm sie weitere Anrufe entgegen und verständigte sich mit dem Anrufer auf eine finanzielle Hilfe in Höhe von 10.000.- EUR, die sie von der Sparkasse holen wollte. Zu diesem Zweck rief ihr der angebliche Verwandte sogar ein Taxi. Dieses wurde jedoch von einem in der Wohnung befindlichen Polizeibeamten genutzt, der sich von der Seniorin ein Kleid, einen Hut und den Rollator lieh und sich so getarnt zur Sparkasse aufmachte.

Bereits auf dem Weg zur und in der Bank fielen ihm mehrere Personen auf, die ihn in der gesamten Zeit beobachteten. Als er einem der Beobachter zu nah kam, erkannte die Gruppe möglicherweise dass es sich bei ihrem Opfer nicht um die Seniorin handelte. Dennoch wurden die Telefonate bezüglich einer Geldübergabe weitergeführt.

Als es dann zu keiner Geldübergabe kam, konnte nur ein noch in der Nähe gebliebener Beobachter vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um einen 27- jährigen Polen, der nach seiner Vernehmung wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen wurde.

Zwischenzeitlich wurden drei weitere versuchte Straftaten dieser Art im Stadtgebiet Hildesheim angezeigt, die sich ebenfalls am 07.08.2012 ereignet hatten. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Tipps Ihrer Polizei für den Fall, dass Sie von einem unbekannten Anrufer kontaktiert werden, der sich in vielen Fällen meldet mit: „Rate mal wer hier ist.“

– Seien sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.

– Geben Sie keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen am Telefon preis.

– Notieren Sie die eventuell auf dem Display des Telefons angezeigte Nummer.

– Halten Sie bei finanziellen Forderungen mit Familienangehörigen Rücksprache.

– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

– Informieren Sie sofort über 110 die Polizei, wenn Ihnen die Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Quelle: PM der PI Hildesheim vom 10.08.2012

Allgemein

Herne (NRW): Cranger Kirmes: Festnahmen nach Sittlichkeitsdelikt – Polizei sucht Zeugen!

Opfer von zwei Sittlichkeitstätern wurden am gestrigen 8.8.2012 zwei junge Frauen (18) nach dem Kirmesbesuch. Sie hatten gegen 1:30 Uhr an dem Kiosk am Kreuzungsbereich Hauptstraße/Florastraße am Rande der Cranger Kirmes in Herne gestanden. Plötzlich kamen zwei junge Männer hinzu. Diese fragten zunächst harmlos nach Zigaretten. Dann wurden die beiden aber sehr schnell zudringlich. Sie zwangen den Frauen Küsse auf und berührten sie unsittlich. Als die 18-Jährigen flüchten wollten, wurden sie verfolgt und eingeholt. Eine der beiden wurde von einem der Sittlichkeitstäter brutal zu Boden gedrückt und weiterhin unsittlich berührt. Er versuchte auch, sie zu entkleiden. Der jungen Frau gelang es jedoch, sich aus dem Bedrängnis zu befreien. Die zwischenzeitlich herbeigerufenen Polizeibeamten konnten Schlimmeres verhindern. Beide Täter konnten an Ort und Stelle festgenommen werden. Es handelt sich um zwei polizeibekannte Männer aus Castrop-Rauxel (18, 19), die über keine deutsche Staatsangerhörigkeit verfügen. Wegen Fluchtgefahr wurden sie dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Die beiden Tatverdächtigen bestreiten die Tat. Deswegen suchen die Ermittler des Bochumer Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) Zeugen der Attacke. Diese werden gebeten, sich zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234/909-4120 zu melden.

Quelle: PM des PP Bochum vom 09.08.2012

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13-jähriges Mädchen auf offener Straße bedrängt – Täter festgenommen

26-jähriger Mann umarmte ein zufällig vorbeikommendes Mädchen und küsste es auf die Wange. Aufmerksame Passanten verhinderten vielleicht Schlimmeres. Der Täter wurde kurz darauf festgenommen.
Am Mittwoch (02.05.2012) gegen 16.55 Uhr befand sich ein 13-jähriges Mädchen aus Landshut zu Fuß auf dem Nachhauseweg und ging alleine durch den Liesl-Karlstadt-Weg. Plötzlich trat ein 26-jähriger Mann zu ihr und umarmte sie völlig unvermittelt. Obwohl sich das Mädchen dagegen wehrte, drückte der Mann es an sich, küsste es mehrfach auf die Wange und wurde immer aufdringlicher.
Ein 41-jähriger Landshuter beobachtete den Vorfall und verständigte sofort per Handy die Polizei. Als der 26-Jährige dies bemerkte und sich zufällig mehrere Radfahrer näherten, ließ er das Mädchen los und entfernte sich zu Fuß. Möglicherweise hatte das Vorgehen des Zeugen Schlimmeres verhindert.

Die verständigten Polizeibeamten leiteten sofort eine Fahndung nach dem Mann ein und konnten ihn kurz darauf vorläufig festnehmen. Der Landshuter ausländischer Herkunft war zum Tatzeitpunkt deutlich alkoholisiert.

Das Mädchen wurde bei dem Vorfall nicht verletzt, wirkte jedoch sichtlich verstört. Durch die Polizei wurde schnellstmöglich ihr Vater hinzugezogen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut wurde der 26-Jährige am Donnerstag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich wegen versuchtem sexuellen Missbrauch von Kindern strafrechtlich verantworten müssen.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 03.05.2012

 

Wieder ein Beispiel für gelungene Arbeit zwischen Bürger und Polizei.
Ich hoffe, das Mädchen erholt sich möglichst bald davon.

Allgemein Bravo

„Standing Ovations“ für Herner Polizisten

Dass Polizeibeamte nach einem Einsatz mit Beifall verabschiedet werden, gibt es auch nicht jeden Tag. Am 28. April kam es aber zu „Standing Ovations“ im Herner Stadtteil Sodingen. Was war an diesem Samstag dort passiert? Gegen 19.35 Uhr rief ein besorgter Anwohner über den Notruf „110“ bei der Polizei an. Der Mann berichtete von drei verdächtigen Jugendlichen, die sich an einem Haus an der Straße „In der Falsche“ zu schaffen machten. So schellte das Trio mehrfach an einer Haustür an, schlug gegen die unteren Fenster und stieg auf eine Mauer, um das Grundstück „auszubaldowern“. Der richtige Schluss: Hier waren Einbrecher aktiv! Kurz danach trafen mehrere Streifenwagen der Herner Polizeiwache an der Örtlichkeit ein. Das Trio hatte sich mittlerweile auf einem Garagendach versteckt, sprang nach unten, kletterte über einen Zaun und flüchtete in unterschiedliche Richtungen. Immer wieder riefen diverse Anwohner den Polizisten die aktuellen Standorte der Jugendlichen zu. Nur dadurch war ein schnelles Ergreifen der drei Schüler möglich. So konnten die sportlichen Polizisten die einschlägig polizeibekannten Jugendlichen, ein Herner (13) und zwei Recklinghäuser (13/16), an der Straße „Am Kricken“ sowie an der Saar- und Gerther Straße einholen, festhalten und zwecks Anzeigenerstattung mit zur Wache nehmen. Als die Beamten in ihre Streifenwagen stiegen, vernahmen sie ein Klatschen der zahlreichen Passanten. Wir geben diesen Applaus an die Bürger zurück und bedanken uns für die intensive und couragierte Unterstützung. Weiter so!

Quelle: PM des PP Bochum vom 30.04.2012

So kann man nämlich auch mit seinen Polizisten umgehen!

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Festnahme eines 44-Jährigen wegen Verdacht des versuchten Mordes im Jahr 2005

Am heutigen Karfreitag (06.04.2012), kurz nach Mitternacht, nahmen Spezialkräfte des Landespolizeipräsidiums einen 44-jährigen Mann aus Wallerfangen fest, der im dringenden Verdacht steht im Jahr 2005 auf einen Polizeibeamten geschossen zu haben. Beamte der zentralen Verkehrsdienste führten vor nunmehr mehr als sieben Jahren an Weiberfastnacht eine Verkehrskontrolle in Wallerfangen durch. Im Rahmen dieser Kontrolle gab ein Unbekannter aus dem Hinterhalt heraus einen Schuss auf einen an der Kontrolle beteiligten Polizeibeamten ab. Dieser erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Der 44-Jährige geriet schon damals als Tatverdächtiger in den Focus der eingerichteten Mordkommission „Wallerfangen“ und wurde sogar kurzfristig festgenommen. Ein Tatnachweis konnte jedoch nicht mit Sicherheit geführt werden.
Insbesondere gaben Familienmitglieder dem Mann zur Tatzeit (04.02.2005, gegen 00:48 Uhr) ein Alibi.

Am vergangenen Mittwoch (04.04.2012) wurde eine Anzeige wegen „Häuslicher Gewalt“ gegen den Mann bei der Polizeiinspektion Dillingen durch ein enges Familienmitglied erstattet. Im Zuge der Anzeigenerstattung erklärte der Anzeiger, dass er wisse, dass der 44-jährige Wallerfanger damals auf den Polizisten geschossen habe.

Vernehmungen von weiteren Familienmitgliedern durch Beamte des Dezernates –Straftaten gegen das Leben- (LPP 213) bestätigten diese Angaben. Die im Jahr 2005 gemachten Aussagen, die dem Tatverdächtigten ein Alibi gaben, wurden widerrufen und / oder teilweise ergänzt.

Aufgrund des neuerlichen dringenden Tatverdachtes erfolgte nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken die Festnahme des Mannes, der als sehr aggressiv eingestuft wird, am heutigen Freitagmorgen in der Innenstadt von Dillingen.

Einem durch die Staatsanwaltschaft beim Bereitschaftsgericht Saarbrücken beantragten Haftbefehl wurde staatgegeben. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken eingeliefert.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM des LPP Saarland vom 06.04.2012

Na, dann hoffen wir mal, dass die Tat aufgeklärt wird.

Allgemein Bravo Dämliche Vorurteile

NWZ: Oldenburg: Jüdische Gemeinde lobt mutigen Polizisten

Friedhofs-Anschlag Dank an Thole Schlömer für beherzten Einsatz – Täter weiterhin flüchtig

Die Polizei geht bei der Tat von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Ermittlungen führt der Staatsschutz.

Quelle und mehr:
http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2743250/Oldenburg-J%C3%BCdische-Gemeinde-lobt-mutigen-Polizisten.html

Hier bitte ich um ganz besonders aufmerksame Lektüre durch jene, die ständig die Mär vom „rechten Polizisten“ propagieren.

Allgemein Bravo

Nürnberg (Bayern): Suizidversuch in Polizeizelle

Am 23.09.2011 versuchte ein 31-jähriger Nürnberger, in einer Polizeizelle seinem Leben ein Ende zu setzen. Nur der Aufmerksamkeit eines Beamten ist es zu verdanken, dass der Mann ohne Blessuren davonkam.

Der Nürnberger musste wegen eines anderweitigen Sachverhaltes gegen 20:00 Uhr in Gewahrsam genommen werden. Dazu war es erforderlich, ihn in einer Zelle der PI Nürnberg-West unterzubringen. Der Mann war zudem betrunken.

Als im Rahmen der regelmäßigen Zellenüberprüfungen gegen 22:00 Uhr eine weitere Kontrolle stattfand, bemerkte ein Beamter, dass der Eingesperrte bereits Vorbereitungen getroffen hatte, um sich an den Gitterstäben zu erhängen. Dies konnte jedoch durch schnelles Eingreifen verhindert werden. Der 31-Jährige blieb unverletzt.

Nachdem ein hinzugezogener Arzt die Haftunfähigkeit bescheinigt hatte, wurde der Betrunkene einer Klinik überstellt. Dort kam er in fachärztliche Betreuung.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 26.09.2011

Gut aufgepasst!

Allgemein Bravo Widerliches

Berlin: Drei Jugendliche nach Angriff auf geistig behindertes Mädchen festgenommen

Nachdem eine 17-Jährige am Mittwochnachmittag von mehreren Jugendlichen auf dem Leopoldplatz in Wedding angegriffen und durch Schläge sowie Fußtritte verletzt wurde, nahmen Beamte der Polizeidirektion 3 gestern Abend drei Tatverdächtige fest. Intensive Ermittlungen der Operativen Gruppe Jugendgewalt (OGJ) sowie beteiligter Polizisten des Raub- und des Einbruchskommissariats sowie des Abschnitts 35 führten zunächst zu zwei 15- und 16-Jährigen. Die Jugendlichen wurden gegen 18 Uhr 50 in der Berliner Straße in Tegel festgenommen. Nach weiteren Ermittlungen nahmen die Beamten der OGJ den 14-jährigen vermeintlichen Haupttäter in Reinickendorf fest. Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden von Beweismitteln. Die drei Jugendlichen, die nach dem Angriff auf das geistig behinderte Mädchen auch einen zu Hilfe geeilten Polizisten außer Dienst mit Reizstoff besprüht und verletzt hatten, wurden der Kriminalpolizei der Direktion 1 überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 25.09.2011

Vorgeschichte:

Zu einem feigen Übergriff auf ein geistig behindertes Mädchen kam es vorgestern Nachmittag in Wedding. Die 17-Jährige stand gegen 15 Uhr 15 auf dem Leopoldplatz, als ihr etwa vier bis fünf Jugendliche den mitgeführten Rucksack entrissen und selbigen zwischen sich hin und her warfen. Als die junge Frau versuchte, ihre Tasche zurückzubekommen, schlugen ihr zwei der Angreifer mit der Faust ins Gesicht und auf den Hinterkopf. Die jungen Männer bespuckten ihr Opfer und schubsten es, bis es zu Boden fiel. Als die 17-Jährige auf dem Gehweg lag, wurde sie weiter gegen den Rücken und den Kopf getreten.

Eine 28-Jährige, die mit ihrem Gatten unterwegs war, bemerkte das Geschehen und machte ihren Mann darauf aufmerksam. Der sich in seiner Freizeit befindliche Polizist ging auf die Gruppe zu, die sofort von dem Mädchen abließ und die Flucht ergriff. Zuvor schlug einer der Täter auf den Polizisten ein und holte ein Reizstoffsprühgerät hervor, womit er den 36-Jährigen besprühte. Danach rannte auch er davon. Der Beamte eilte der Gruppe trotz der Augenreizung hinterher, verlor die Flüchtenden jedoch an der Kreuzung Müller- Ecke Brüsseler Straße aus den Augen und kehrte zu dem angegriffenen Mädchen zurück.
Dieses wurde bereits von mehreren Passanten betreut. Anschließend brachte der Rettungsdienst die Verletzte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sie erlitt diverse Prellungen am Oberkörper und Hämatome am Kopf. Der Helfer trug nur leichte Reizungen davon. Eine Absuche der Umgebung durch alarmierte Polizisten verlief erfolglos.

Einer der Täter wird als mutmaßlicher Araber beschrieben. Er ist schätzungsweise 14 bis 16 Jahre alt, etwa 1 Meter 75 groß und schlank. Er hat dunkle Locken und trug zur Tatzeit eine lilafarbene Jacke und eine weiße Hose. Besonders auffällig ist seine Zahnspange.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 in der Perleberger Straße 61a in Berlin-Moabit unter der Telefonnummer (030) 4664 – 373 100 bzw. 371 100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 23.09.2011

 

Bravo, liebe Polizei, dass Ihr die Täter festgenommen habt. 

Danke an den Polizisten, der nicht weggeschaut hat, sondern in seiner Freizeit eingegriffen hat und Verletzungen in Kauf genommen hat, um diesem Mädchen zu helfen. Gute Besserung!

Und den Tätern kann ich nur sagen: wie feige ist das denn, sich zu dritt an einer Schwächeren zu vergreifen? Der einzige Grund, warum hier kein Smiley ist, das kotzt, ist, dass ich keines habe. Soviel kann ich gar nicht essen, wie ich da kotzen möchte.

Allgemein Bravo

13-Jährige wird Opfer bei Chat im Internet, Polizei ermittelt Täter

LKR. MÜHLDORF AM INN. / LÜBBECKE, NORDRHEIN-WESTFALEN. Die Mühldorfer Kriminalpolizei ermittelte seit Monaten gegen einen 40-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, der einer 13-Jährigen aus dem Landkreis Mühldorf in einem Internetchat eindeutig sexuelle Nachrichten schrieb. Die Kripo konnte ihre Ermittlungen nun abschließen und der Staatsanwaltschaft Traunstein vorlegen.

Die 13-Jährige war bei einer Online-Spiele-Plattform mit einem eigenen Profil angemeldet. Als ein Mann dabei über die integrierte Chat-Funktion Kontakt zu ihr aufnahm und dabei eindeutig sexuelle Absichten äußerte, vertraute sich das Mädchen seiner Mutter an. Diese erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei und die Ermittler der Kripo Mühldorf übernahmen den Fall. Gegen den Tatverdächtigen wurde von da an wegen eines Vergehens des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Denn er wusste aus dem Profil des Opfers, dass es erst 13 Jahre alt war.

Diese Ermittlungen gegen den bereits einschlägig in Erscheinung getretenen 40-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen waren zeitaufwändig und umfangreich. Nachdem der Computer des Tatverdächtigen sichergestellt worden war, konnten Computerspezialisten der Traunsteiner Polizei auf der Festplatte mehr als 35.000 gelöschte Bilddateien wieder sichtbar machen. Unter den über 10.000 Bildern mit pornographischen Inhalten waren auch mehrere mit eindeutig kinderpornographischem Hintergrund. Gegen den Mann wurde deshalb zusätzlich noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von kinderpornographischen Schriften eingeleitet.

Quelle und Tipps, wie Eltern ihre Kinder schützen können:
PM des PP Oberbayern Süd vom 23.08.2011

Allgemein Bravo Schmunzeln

Multitalentierter Polizist gibt den Suchhund…

„Gut gebrüllt Löwe…“ Ein oberfränkischer Polizist machte mit imitierten Hundegebell einen Flüchtigen dingfest.
Der Mann hatte zuvor mit seinem Wagen einen Unfall verursacht und im Wald versteckt.
Auf einem zwischen Heilgersdorf und Seßlach gelegenen Flurbereinigungsweg sah eine Verkehrsteilnehmerin einen unfallbeschädigten Pkw zwischen Bäumen stehen. Als der Fahrer des Pkw mitbekam, dass die Frau die Polizei verständigte, floh er in ein angrenzendes Waldstück.

Trotz mehrfacher Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten, ließ sich der Fahrer des Fahrzeuges nicht dazu bewegen, aus dem Wald heraus zu kommen. Erst als einer der Polizeibeamten Hundegebell nachahmte und den Einsatz eines Polizeihundes ankündigte, kam der Mann schließlich aus dem Wald heraus.

Der Grund für seine Flucht war schnell ermittelt, der Mann stand nämlich unter Alkoholeinfluss. Blutentnahme und Sicherstellung seines Führerscheines waren Folge.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 08.08.2011

Allgemein Bravo

Hilflose Person von Polizeihubschrauber bei Suchaktion gefunden

Arnstorf / Lkrs Rottal-Inn (Bayern)  Eine 82-jährige Rentnerin aus dem Raum Arnstorf, die am Donnerstag seit mehreren Stunden abgängig war, wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers gefunden.

Bereits seit etwa 11 h war am Donnerstag (21.07.2011) eine 82-jährige Frau, die bei Arnstorf wohnt, abgängig. Die Angehörigen suchten zunächst das Anwesen und dann die nächste Umgebung ab. Um 16.42 h verständigten sie dann die Polizei Eggenfelden, da sie die Frau trotz intensiver Suche nicht gefunden hatten. Bei der anschließenden Suchaktion beteiligten sich neben Beamten der Eggenfeldener Polizei ein Diensthundeführer, ein Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Ruppertskirchen. Die Frau wurde gegen 18.00 h hilflos ca 2,5 km von ihrem Wohnanwesen entfernt, in einem schwer zugänglichen Waldstück auf einer Lichtung, ca. 2 km vom Waldrand entfernt, von der Besatzung des eingesetzten Polizeihubschraubers entdeckt. Ein Beamter der Besatzung ließ sich absetzen und blieb bei der Frau, während die Hubschrauberbesatzung Polizeikräfte und das BRK zum Fundort lotste. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Dame offensichtlich unverletzt war. Sie wurde vorsorglich vom BRK in das KKH Eggenfelden gebracht.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 22.07.2011

In dem Zusammenhang möchte ich kurz erwähnen, dass ich schon von mehr als einem Polizeibeamten erzählt bekommen habe, dass jede Menge Anrufe aufgebrachter Bürger bei ihnen einhageln, sobald ein Polizeihubschrauber aufsteigt… es handelt sich bei diesen Anrufen um Beschwerden wegen des Lärms…

Mal ehrlich: GEHT’S NOCH? 

Abgesehen davon, dass es auf dieser Welt wirklich genug Lärmquellen gibt, über die man mal nachdenken könnte, kann das doch wohl nicht wahr sein. Ist es wirklich so schwer eingängig, dass die Polizei ihre Hubschrauber nicht zum Spaß startet.

Ok, also, ich habe ja verstanden, dass bei manchen Figuren die Vorurteile im Hirn Amok laufen sobald die Polizei ins Spiel kommt und es offenbar unvorstellbar ist, dass ein Hubschrauber startet,
* um Vermisste zu suchen
* um Schwerverbrecher zu suchen
* um Großveranstaltungen abzusichern und damit die Mehrheit der daran Teilnehmenden zu schützen
*…

Kurz: Das Teil geht mit Sicherheit aus verdammt gutem Grund in die Luft.

Aber vielleicht kann man es so erklären. Kürzlich mal einen Blick in die Staatskassen geworfen? Für jene, die es tatsächlich immer noch nicht kapiert haben: diese sind leer. Gähnend leer. Da ist nix mehr drinne… außer jede Menge Schulden. Ein Hubschrauberstart kostet einen Sack voll Geld.

Vielleicht hilft das ja endlich mal beim Verständnis, dass Polizeihubschrauber nicht abheben, damit sich da ein paar Polizisten einen netten Rundflug gönnen…

Allgemein Bravo

Bielefeld (NRW): Polizei fasst Vergewaltiger

Die Polizei hat nun den Mann gefasst, der am Sonntag, 06.02.2011, gegen 5 Uhr, in einer Damentoilette der Diskothek „Stereo“ am Boulevard eine 26-jährige Frau vergewaltigte. Die Polizei fahndete nach dem Täter mit den auffällig im Afrolook frisierten, nach allen Seiten abstehenden Haaren. Aufgrund der Personenbeschreibung gingen beim KK11 der Polizei Bielefeld diverse interne Hinweise ein. Der Durchbruch gelang der Geschädigten selbst, die den Täter am frühen Abend des 14.04.2011 im Bürgerpark zufällig wieder erkannte und die Polizei informierte. Von dem 38-jährigen Mann aus Bielefeld wurden Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht. Eine Speichelprobe gab er freiwillig ab. Die Geschädigte hatte im Anschluss an die Tat zeitnah bei der Polizei Anzeige erstattet. Daraufhin erfolgte eine gynäkologische Untersuchung. Aufgrund dessen war es möglich, Tatspuren zu suchen und zu sichern. Der Abgleich der bei dem Opfer gefundenen Tatspuren und der Speichelprobe des 38-jährigen Mannes führte nun zur Tatklärung. Das Untersuchungsergebnis des Abgleichs der Spuren fiel positiv aus. Der 38-Jährige wurde am Montag, 06.06.2011, an seiner Arbeitsstelle in Bielefeld festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hatte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt, welchen das Amtsgericht erließ. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 07.06.2011

Bravo, liebe Polizei!

Allgemein Bravo

Taximörder vom Bodensee ist gefasst

Ihr seid echt super, liebe Polizei!

„Zivilkräfte der Heidelberger Kriminalpolizei nahmen den 29-Jährigen in der Nacht zum Montag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) fest wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte.“

Quelle und mehr:

http://www.az-web.de/news/hochschule-detail-az/1674171?_link=&skip=&_g=Taximoerder-vom-Bodensee-ist-gefasst.html

Allgemein

Polizeiarbeit mit „Wir-Gefühl“

29.04.2011

Düren (ots) – Dass die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren inzwischen auf ein ganzes Netzwerk an Hilfestellungen vertrauen dürfen, wenn es wirklich darauf ankommt, wurde im Verlauf dieser Woche am Schicksal einer sehr betagten Seniorin deutlich.

Am Mittwochnachmittag fuhr bei der Polizeiwache Düren eine 85 Jahre alte Dürenerin in ihrem Rollstuhl vor. Betroffen zeigte die alte Dame einen Gelddiebstahl an. Demnach war sie am Vortag in der Innenstadt zunächst von einem südländisch aussehenden Pärchen in ein Gespräch verwickelt worden. Als die Seniorin dann auch offenherzig berichtete, dass sie soeben umgezogen sei und bezüglich ihrer alten Wohnung noch Möbel abzugeben hätte, nahm das Unheil seinen Lauf. Man verabredete ein Treffen an der alten Wohnung in der Dürener Innenstadt. Die Frau empfing also wenig später die Unbekannten, die von einem kleinen Mädchen begleitet wurden, in ihrer bereits verlassenen Wohnung. Im Rahmen der Besichtigung ließ die 85-Jährige allerdings arglos ihre Tasche aus den Augen, worin sich ein für ihre Verhältnisse beträchtlicher Geldbetrag befand.

Am Ende versprachen die fremden Besucher der Dürenerin, sie solle warten, denn man käme gleich mit einem Lkw zurück, um einige Möbel zu holen. Darauf wartete die Frau jedoch vergeblich. Statt dessen stellte sie erst später fest, dass man ihr Geld gestohlen hatte.

Sie rang sich zur Anzeigenerstattung durch. Am Ende der Protokollaufnahme erkannte der aufnehmende Beamte jedoch, dass es damit im vorliegenden Fall nicht getan sein konnte. Die völlig allein stehende Seniorin war als Opfer der Straftat jetzt zeitweise mittellos. Dem halfen die Beamten der Dienst habenden Schicht erst einmal ab, in dem sie aus ihren privaten Geldbörsen zusammen legten, damit das Abendessen gesichert war. Darüber hinaus erhielt der polizeiliche Opferschutzbeauftragte eine interne E-Mail, sich des Falles einmal anzunehmen.

Der besuchte die Dame am Folgetag und erkannte, dass unbürokratische Hilfe und Netzwerkarbeit gefragt waren. Mit seiner Hilfe ließ es sich ein großer deutscher Telekommunikationsanbieter nicht nehmen, binnen Rekordzeit dafür zu sorgen, dass der defekte Telefonanschluss in der neuen Wohnung der Bestohlenen wieder funktionierte. Zudem stellte der Opferschutzbeauftragte einen Kontakt zum Seniorenbegleitdienst der Evangelischen Gemeinde zu Düren her, der sich um die Frau und auch die Veranlassung weiterer handwerklicher Dinge in der noch unfertig bezogenen Wohnung kümmern will. Damit die Frau in dem großen Mehrfamilienhaus auch gefunden werden kann, brachte der Polizist schon mal provisorisch ein Klingelschild an, bevor er auch die in Düren vertretene Opferschutzorganisation „Weisser Ring“ über den Sachverhalt in Kenntnis setzte.

Die Ermittlungen zu den Tätern dauern derzeit an. An einer intensiven Netzwerkarbeit zu anderen Institutionen wird – zum Wohl der Menschen im Kreis Düren – fortwährend gearbeitet.

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/8/2034989/polizei_dueren