Tag Archives: Bundespolizei

Allgemein Unfall

Lübeck (S-H): Fahrzeug durchschlägt eine Brüstungsmauer einer Brücke und landet kopfüber auf den Bahngleisen

Um 02:44 Uhr erreichte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck eine Meldung, dass ein PKW eine Mauer und ein Geländer der Bahnhofsbrücke im Laufe der Fackenburger Allee in Lübeck durchbrochen hat. Das Fahrzeug liegt auf dem Dach auf dem Bahngleis des Lübecker Hauptbahnhofes. Über Insassen oder gar Verletzte ist nichts bekannt. Aufgrund dieser spektakulären Meldung werden sofort die Einsatzkräfte der zuständigen Wache 1 mit Sonderfahrzeugen, drei Rettungswagen sowie einem Notarztteam der Uniklinik Lübeck zur Einsatzstelle beordert. Parallel nehmen die Beamten der Leitstelle mit der Leitstelle der Bahn AG in Hannover Kontakt auf und lassen vorsichtshalber die gesamten Bahngleise des Bahnhofes sperren. Auch die elektrische Oberleitung wird von dort aus stromlos geschaltet. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigen die Meldung. Ein PKW liegt auf dem Dach genau auf dem Bahngleis 9. In Zusammenarbeit mit dem eintreffenden Notfallmanager der Bahn, der Bundes- und Landespolizei, wird die Einsatzstelle abgesichert. Zwischenzeitlich hatte sich eine Person aus dem Fahrzeug selbst befreit und wurde durch Polizeibeamte dem Rettungsdienst zugeführt. Wie durch ein Wunder wurden keine lebensbedrohlichen Verletzungen festgestellt. Zur weiteren Untersuchung wurde die Person in ein Krankenhaus transportiert. Da bei dem Unfall auch eine Oberleitung der Bahn stark beschädigt wurde, bestand bis zum Tätigwerden der Einsatzkräfte Gefahr durch elektrische Spannungsfelder am Boden.

Nach der durchgeführten Erdung der Leitungen konnte dann die Einsatzstelle zur weiteren Untersuchung freigegeben werden. Die durch den Aufprall am Brückenbereich vorhandene Öffnung, wurde durch Hilfe des Technischen Hilfswerks Lübeck provisorisch geschlossen. Wie der Fahrer mit seinem Fahrzeug in diese Situation kommen konnte und von aus das Fahrzeug kam, muss ermittelt werden. Die frühe Uhrzeit hat hier mit Sicherheit Schlimmeres verhindert. Nicht auszudenken währe es, solch ein Unfall passiert zu einer Tageszeit mit viel Personen und Fahrzeugverkehr. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

Quelle: PM der PD Lübeck vom 19.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Rastede (NRW): Bullen im Garten

“Sie habe drei Bullen im Garten”, informierte eine besorgte Rastederin die Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten verständigten daraufhin ihre niedersächsischen Kollegen, die dafür sorgten, dass die Tiere wieder an ihren Platz kamen. Weiterhin wird mitgeteilt, dass unmittelbar neben dem Garten die “Nord West Bahn” – Strecke verläuft. Die Züge wurden vorsorglich informiert. Eine Bahn bekam sogar mehr als zehn Minuten Verspätung. Es kommt gelegentlich vor, dass Bullen sich unerwünscht Zutritt verschaffen. Meistens wird dann aber nicht mehr die Polizei gerufen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 16.05.2013

Allgemein Bravo

Heist (Schleswig-Holstein): Bundespolizisten retten eingeklemmte Frau aus verunfallten qualmenden PKW

Freitagnachmittag gegen 14.50 Uhr fuhren Einsatzkräfte der Bundespolizei mit “Sonderrechten” zu einem polizeilichen Einsatz zum S-Bahnhof Wedel.

Diese Einsatzgruppe (Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit) aus Bad Bramstedt kam in der Ortschaft Heist (Krs. Pinneberg) auf einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen zu. Da die Fahrerin des Nissans im Fahrzeug eingeklemmt war und hier die Rettung von Menschenleben im Vordergrund stand, leisteten die Bundespolizisten sofort Erste Hilfe und setzten den Notruf ab.

Die Unfallstelle wurde abgesperrt und die Beamten kümmerten sich um die verunfallte 45-jährige Fahrerin. Sie war ansprechbar klagte jedoch über Schmerzen im Brustbereich. Als jetzt Rauch aus dem Frontbereich des Fahrzeuges kam, handelten die Beamten sofort und holten die Frau aus dem Fahrzeug. Die Feuerwehr Heist wurde alarmiert.

Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde die Frau versorgt. Auch der Unfallgegner wurde bis zum Eintreffen des zweiten Rettungswagens betreut.

Quelle: PM der BPOLI Flensburg vom 29.04.2013

Allgemein Castor

Bundespolizei.de: Öffentlicher Aufruf zum “Schottern” ist strafbar

“Der Aufruf zum Entfernen von Schottersteinen aus dem Gleisbett einer Bahnstrecke, um diese für einen Castortransport unbrauchbar zu machen, ist strafbar. Diese Entscheidung traf nun das Oberlandesgericht (OLG) Celle und bestätigte damit in letzter Instanz ein Urteil des Amtsgerichts Lüneburg aus dem vergangenen Jahr.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf der Homepage der Bundespolizei vom 05.04.2013
http://www.bundespolizei.de/DE/00Aktuelles/_News/2013/04/130404_aufruf-zum-schottern.html?nn=841186

Das hat zwar nur indirekt mit “Gewalt gegen Polizisten” zu tun, aber “Events”, bei denen “geschottert” wird, fallen ja auch gern im Zusammenhang mit Gewaltakten gegen Polizeibeamte auf. Auch haben jene, die zum “Schottern” aufrufen, meist ein merkwürdiges Verständnis von den Aufgaben der Polizei.
Nun gab es im Zusammenhang mit dieser Entscheidung des OLG Celle, die deutlich machte, dass schon der Aufruf zum Schottern strafbar ist, auch ein entsprechendes Urteil vom AG Lüneburg:

“Das Amtsgericht Lüneburg hat den Hamburger Bundestagsabgeordneten der Linken, Jan van Aken, gestern wegen des Aufrufs zu einer Straftat zu einer Geldstrafe verurteilt: 15 Tagessätze à 150 Euro muss er zahlen.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel “Schotter fürs Schottern” in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 10.04.2013
http://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg/news/artikel/schotter-fuers-schottern/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Strafantrag nach ehrverletzenden Bannern und Äußerungen

Im Zusammenhang mit dem Hubschrauberunglück vom 21. März 2013 kam es im Nachgang unter anderem in zwei Fußballstadien sowie verschiedenen sozialen Netzwerken zu ehrabschneidenden und beleidigenden Kommentaren.

Die öffentlich zur Schau gestellten und durch das Internet weltweit verbreiteten Verunglimpfungen stellen schwere Ehrverletzungen gegenüber allen Beteiligten des Unglücks, dem Verstorbenen, seiner Familie und den Angehörigen der Bundespolizei dar.

Um die strafrechtliche Verfolgung zu gewährleisten, hat der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle eine rechtliche Prüfung in Auftrag gegeben und am 3. April 2013 Strafanträge gegen mehrere Personen und gegen Unbekannt gestellt. Zudem hat er darum gebeten, die Länderpolizeien mit den Ermittlungen zu beauftragen.

“Dieses ehrabschneidende Verhalten gegenüber unseren Beamten darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ich hoffe, den ermittelnden Staatsanwaltschaften gelingt es, die noch unbekannten Täter zu identifizieren. Bei den Einsatzkräften, die diese offenen Beleidigungen und Ehrverletzungen ertragen mussten, möchte ich mich für ihre gewohnte Professionalität bedanken.”, so Dieter Romann.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 07.04.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Haftbefehl u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vollstreckt

Am 31.03.2013 gegen 08.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten die Personalien eines 32-Jährigen am Hamburger Hauptbahnhof fahndungsmäßig. Ergebnis: Haftbefehl.

Der Verurteilte wurde seit dem 27.03.2013 mit einem Haftbefehl (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 13 Fälle Leistungserschleichungen, 13 Fälle Hausfriedensbruch) gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe von rund 1600 Euro bislang nicht gezahlt. Der deutsche Staatsangehörige hat jetzt noch eine Freiheitsstrafe von 130 Tagen zu verbüßen. Bundespolizisten veranlassten die Zuführung des Gesuchten in eine Haftanstalt.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 01.04.2013

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Steinhausen (Bayern): Bundespolizist verletzt sich beim Löschen – Aufgelassenes DB-Gebäude in Brand geraten

Am Karfreitag (29. März) zog sich ein 31-jähriger Bundespolizist gegen 14 Uhr bei einem Löscheinsatz im Gleisdreieck des ehem. Bahnbetriebwerkes Steinhausen eine leichte Rauchvergiftung zu.

Gegen 13:50 Uhr war die Bundespolizei von der Deutschen Bahn AG darüber informiert worden, dass aus einem aufgelassenen Gebäude im Bereich des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Steinhausen leichter Rauch kommt.

Nachdem die Streife angekommen war, begab sich ein Beamter mittels Feuerlöscher in den Gebäudeinnenteil  um dort nach evtl. aufhältigen Personen zu suchen. Als  er das Haus abgesucht und darin niemanden vorgefunden hatte begann der 31-Jährige  das Feuer, das sich bereits im Decken- und Wandbereich ausgebreitet hatte, zu löschen. Schnell musste er erkennen, dass dies alleine nur mit dem Feuerlöscher nicht zu bewerkstelligen war. Mittlerweile war auch die Feuerwehr mit einem Löschzug angerückt und brachte das Feuer schnell unter Kontrolle.

 

Bildquelle: Bundespolizei

Bildquelle: Bundespolizei

Der Beamte hatte sich eine leichte Rauchvergiftung zugezogen und wurde vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.

Ursache des Brandes dürfte ein im Gebäude genutzter Ofen gewesen sein. In den letzten Tagen hielten sich immer wieder Rumänen in den Gebäuden auf. Da die Decke des Gebäudes durch den Brand eingestürzt war, hat die Feuerwehr den Zugang mit Brettern verschallt.

Quelle: PM der BPOLI München vom 30.03.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

spiegel.de: Hubschrauber-Absturz: Essener Fans verhöhnen verunglückte Polizisten

Es war eine widerwärtige Aktion: Fans des Regionalligisten RW Essen haben die Opfer der Berliner Hubschrauber-Kollision verunglimpft. “Wer hoch fliegt, fällt auch tief!”, stand auf einem Plakat. Der Club reagiert entsetzt.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 26.03.2013
http://www.spiegel.de/sport/fussball/hubschrauber-absturz-essener-fans-verhoehnen-verunglueckte-polizisten-a-891135.html

Kein Kommentar…

Allgemein Tragisch Trauriges verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

tagesspiegel.de: Hubschrauber-Unglück am Olympiastadion : Trauerfeier für Bundespolizei-Piloten

Bei einer Trauerfeier am Mittwoch in Potsdam wird des tödlich verunglückten Bundespolizei-Piloten gedacht. Es werden bis zu 1000 Gäste erwartet.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Tagesspiegels vom 26.03.2013
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/hubschrauber-unglueck-am-olympiastadion-trauerfeier-fuer-bundespolizei-piloten/7986790.html

Allgemein Tragisch Trauriges

Flugunfall Olympiastadion – Spendenaufruf der Bundespolizei-Stiftung

Am 21. März 2013 wurde bei einem tragischen Unfall während einer Großübung im Bereich des Berliner Olympiastadions ein Pilot der Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg tödlich verletzt.

Das Mitgefühl und die übermittelten Beileidsbekundungen zeigen uns noch immer, wie schmerzlich der Verlust eines besonderen Menschen auch über die Grenzen des Polizeiflugdienstes wahrgenommen wird.

Viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch Freunde und Unterstützer der Bundespolizei, warfen dabei auch die Fragen nach finanzieller Hilfe für die Familie auf, die wir nunmehr im Rahmen eines Spendenaufrufes beantworten möchten.

Die Spenden sind zweckgebunden und sollen den insgesamt vier Kindern auf ihrem weiteren Lebensweg Unterstützung geben.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Zuwendungen bedanken, die Sie an folgende Bankverbindung überweisen können:

Bundespolizei-Stiftung

Konto-Nummer 683 680 bei der Sparda Bank West eG (BLZ 370 605 90)

Kennwort “Flugunfall Olympiastadion”

Informationen finden Sie auch unter www.bundespolizeistiftung.de bzw. www.bundespolizei.de

 

Eine Spendenbescheinigung kann angefordert werden bei der
Bundespolizei-Stiftung, Alt Moabit 101D, 10559 Berlin, Telefon:
030/186812719, Ansprechpartner: Frau Lübke-Thomas, E-Mail:
bhpr@bmi.bund.de

Quelle: PM der Bundespolizeistiftung (über BPOLP Potsdam) vom 26.03.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hubschrauberunglück in Berlin – ein Polizist verstorben, vier Verletzte

Es gibt keine Pressemitteilung der Bundespolizei Berlin, also hier eine kurze Zusammenfassung.

Gestern (21.03.2013, 10:30 Uhr) kam es in Berlin beim Olympiastadion zu einem Unglück bei einer Übung der Bundespolizei. Sie wurde abgehalten, um einen Einsatz wegen Hooligans zu trainieren.

Dabei kam es zu einer Kollision eines landenen Hubschraubers mit einem oder zwei am Boden stehenden Helikoptern.

Der Pilot des landenden Hubschraubers starb dabei, es gab vier zum Teil schwer Verletzte.

Mehr dazu hier bei der Berliner Morgenpost.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article114648091/Wie-es-zu-dem-toedlichen-Hubschrauber-Absturz-kam.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. möchten den Angehörigen und Kollegen des Verstorbenen unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen und den Verletzten unsere herzlichsten Genesungswünsche zukommen lassen.

Allgemein Was fürs Herz

Tjorben (4) allein am Bahnhof Hamburg- Altona – 14-jährige Hamburgerin sorgt für “Happy End “im Bundespolizeirevier

Donnerstag, 14.03.2013 gegen 16.00 Uhr am Bahnhof Altona:

Mitten im dichten Gedränge der Reisenden steht ein kleiner Junge (4) weinend an einer Rolltreppe am Bahnhof Altona. Der Vierjährige hatte zuvor seine Mutter beim Einkaufen in einem Baumarkt in Hamburg- Altona aus den Augen verloren.

Selbstbewusst macht sich der Kleine alleine auf den Weg um seine Mutter zu suchen; aber im dichten Gedränge der Reisenden am Bahnhof verliert der sonst so aufgeweckte Junge den Überblick. Eine Jugendliche aus Hamburg-Bahrenfeld entdeckt den weinenden Jungen und kümmert sich umgehend um ihn. Da die Suche nach seinen Eltern vergebens ist, handelt die 14-Jährige gleich richtig und bringt den kleinen Tjorben zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona. Schnell sind keine Tränen mehr zu sehen; neugierig erkundet der Vierjährige das Bundespolizeirevier und kann den Bundespolizisten auch gleich “sachdienliche Hinweise” geben. Der äußerst sympathische Junge nennt den Polizeibeamten seinen Namen und seine Adresse.

(im Polizeibericht heißt es später: Der sehr polizeifreundliche Junge konnte nach kurzer Kennlernphase schon Angaben zu seiner Person machen…)

Weitere Nachforschungen ergeben die Telefonnummer der Eltern… Anruf genügt und um 16.43 Uhr kann die überglückliche Mutter aus Hamburg Finkenwerder ihren Jungen im Polizeirevier wieder in die Arme nehmen.

Der vierjährige Tjorben mit seiner Mutter und einem Bundespolizisten im Polizeirevier im Bahnhof Hamburg-Altona- Foto: Bundespolizei

Der vierjährige Tjorben mit seiner Mutter und einem Bundespolizisten im Polizeirevier im Bahnhof Hamburg-Altona- Foto: Bundespolizei

Zum Abschied gab der kleine Sympathieträger noch folgendes gegenüber den anwesenden Bundespolizisten bekannt: Auch wenn Tjorben sich bei der Bundespolizei sehr wohl gefühlt hat möchte er kein Polizist werden; sehr stolz berichtete der Vierjährige, dass er wie sein Vater Kapitän auf einer Hamburger Fähre werden möchte.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 15.03.2013

Allgemein

Bundesautobahn 17/ Bad Gottleuba (Sachsen): Mehrfachtäter verhaftet

Am 07. März 2013 in der Nacht stellten die Fahnder vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Serben (38 Jahre) im Reisebus fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien aus seinem neu ausgestellten serbischen Reisepass gab es vorerst keine polizeilichen Erkenntnisse. Jedoch gab es Zweifel an seiner vorgelegten Identität aus dem Reisepass.

Damit seine wahre Identität ermittelt wird, wurde er einer weiteren Überprüfung unterzogen. Das Ergebnis hatte für ihn längerfristige Konsequenzen für seinen zukünftigen Aufenthalt in Deutschland. Der Mann wurde bereits mit drei Haftbefehlen durch das Amtsgericht Tiergarten in Berlin gesucht. Im Jahr 2011 hat er nicht auf die Strafantrittsladung des Gerichtes reagiert und war untergetaucht. In der Zwischenzeit beschaffte er sich einen neuen Reisepass mit anderen Personalien, um seine wahre Identität bei Personenkontrollen zu verschleiern.

Das Gericht verurteilte den Serben in den letzten Jahren wegen Hehlerei, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahlshandlungen. Resultierend aus den drei Haftbefehlen, waren noch 23 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen.

Wenige Stunden nach seiner Identifizierung auf der Bundesautobahn 17 hatte er seinen Haftantritt in Dresden.

Quelle: PM der BPOLI Altenberg vom 07.03.2013

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Allgemein

Diensthunde der Bundespolizei Bremen erhalten Pfotenschutz

Wau, wie schick! Ab heute sind sie auf leisen Noppensohlen im Einsatz.

Der holländische Herder “Rico” (4) und seine zwölf Kollegen von der Bundespolizeiinspektion Bremen tragen in brisanten Einsätzen Hundeschuhe. Lustig ist die Eingewöhnung anzusehen. Besonders auf der Hinterhand laufen sie wie auf Stelzen.

“Das ist kein modischer Firlefanz, sondern eine reine Schutzmaßnahme,” sagt Thomas Schulte, Leiter der Diensthundführergruppe. “Im Einsatz haben wir oft Probleme mit weggeworfenen Flaschen, Unrat und anderen scharfkantigen Gegenständen, an denen sich die Tiere verletzen können. Die Hundeführer haben sich deshalb nach geeigneter “Schutzbesohlung” umgesehen.”

Bildquelle: Bundespolizei Bremen

Die Bundespolizeiinspektion Bremen ist zwar noch in der Testphase unterschiedlicher Modelle, aber die Ergebnisse sind vielversprechend. Danach sollen sie im gesamten Bereich der Bundespolizeidirektion Hannover (Hamburg / Bremen / Niedersachsen) eingesetzt werden.

Ca. ein bis zwei Wochen brauchen die “Kommissare mit den kalten Schnauzen” zur Gewöhnung. Sie werden den Pfotenschutz nicht auf jedem Streifengang tragen, sondern nur in besonderen Einsätzen. Beispielsweise auch dann, wenn empfindliche Gegenstände abgesucht werden müssen, die keinesfalls zerkratzt werden dürfen. So kann Rico sogar auf der Motorhaube des neuen Streifenwagens posieren …

Bildquelle: Bundespolizei Bremen

 

Quelle: PM der BPOLI Bremen vom 15.01.2013

Fußball Gewalt_gg_Polizisten

“Schwerpunktstrategie Fußball” – Zwischenstand der Bundespolizei zum Ende der Hinrunde

Am 17. Dezember 2012 endete die Hinrunde der Fußballsaison 2012 / 2013. Auch die Bundespolizei blickt angesichts der aktuellen Diskussionen rund um das Thema Fußball auf eine ereignisreiche erste Spielzeit zurück. Seit Beginn der laufenden Saison waren 55.620 Beamte der Bundespolizei im Fußballfanreiseverkehr auf der Bahn im Einsatz, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung auf den Reisewegen zu gewährleisten. Im Rahmen der “Schwerpunktstrategie Fußball” sollen Gewalttaten und sonstige Ordnungsstörungen durch starke Polizeipräsenz von vornherein unterbunden werden. Hierzu hat sich die Bundespolizei an den vergangenen vier Spielwochenenden auf die Reiserouten von Fußballstörern der hauptsächlich betroffenen Vereine konzentriert.

Hierzu der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann:

“Gewalttaten sind keine Kavaliersdelikte und werden auch im Zusammenhang mit Fußballspielen nicht geduldet. Der hohe Kräfteansatz der Bundespolizei während der Hinrunde hat sich bewährt. Unser Ziel ist weiterhin, einerseits allen friedlichen Fußballfans und unbeteiligten Reisenden eine möglichst störungsfreie Bahnfahrt zu ermöglichen und andererseits Fußballstörern mit der nötigen Konsequenz zu begegnen. Randalierern muss klar sein: Wer provoziert, randaliert oder sich strafbar macht, sieht das Fußballspiel nicht. Wer den Betrieb der Bahn stört, geht zu Fuß weiter.

Ich danke allen beteiligten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei für ihren Einsatz.”

Hintergrund:

In der Hinrunde der laufenden Saison 2012 / 2013 wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei mehr als 1,6 Millionen bahnreisende Fußballanhänger gezählt.

In der gesamten Hinrunde konnte die Bundespolizei durch die Anwendung von insgesamt 45.687 repressiven und präventiven Maßnahmen (z. B. Durchsuchungen, Platzverweise, Identitätsfeststellungen, Festnahmen) erheblich zu einer meist störungsfreien Fahrt der friedlichen Reisenden beitragen.

Es wurden 1.363 Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.

Nur ein sehr kleiner Teil der zu den Spielbegegnungen Reisenden ist den Randalierern zuzuordnen. Die Bundespolizei unterscheidet deswegen ausdrücklich zwischen friedlichen Fußballfans und gewalttätigen Fußballstörern. Fußballfans und unbeteiligten Reisenden möchte die Bundespolizei eine störungsfreie Fahrt ermöglichen.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 20.12.2012

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Frankfurt/Oder (Brb.) Gesuchter Gewalttäter zahlte Geldstrafe

Bundespolizisten schnappten heute Nacht einen mit Haftbefehl gesuchten Schläger.

Kurz nach Mitternacht stellten die Beamten den Gesuchten in einem Reisebus auf dem Rastplatz Frankfurter Tor fest.

Das Amtsgericht Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein Westfalen) verurteilte den Mann im September 2009 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld erließ im Januar 2010 einen Haftbefehl, weil der 27jährige seine Geldstrafe und die Verfahrenskosten in Höhe von insgesamt 1.416 EUR nicht bezahlte.

Weil sein Bruder den geforderten Betrag bei der Polizei in Rheda-Wiedenbrück einzahlte, wurde der polnische Staatsangehörige in den frühen Morgenstunden wieder auf freien Fuß gesetzt. So blieben ihm 40 Tage Gefängnis erspart.

Quelle: PM der BPOLD Berlin vom 14.12.2012

Allgemein Bravo

orf.at: Rettung: Hubschrauber bläst festgefrorenes Reh vom Eis

“Der Erfindergeist eines Hubschrauberpiloten der Bundespolizei hat im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein einem Reh das Leben gerettet.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf orf.at vom 09.12.2012
http://orf.at/stories/2155433/

Warum ich darüber aus dem ORF erfahre und nicht aus einer Pressemitteilung, weiß auch nur der Himmel….

Auf jeden Fall eine super Aktion des Bundespolizei-Piloten.

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten

Bundespolizei konsequent gegen Fußballstörer – Zunehmende Gewalt bei der Bahnreise

Die Bundespolizei hat am Wochenende vom 30. November bis zum 2. Dezember 2012 aus Anlass des aktuellen Spieltages bundesweit ihre Maßnahmen auf erkannte Schwerpunkte konzentriert. Sie ist hierbei konsequent gegen Straftäter vorgegangen und hat Gewalttätigkeiten durch starke Präsenz bereits im Ansatz unterbunden. Dabei kamen auch zahlreiche Hubschrauber zum Einsatz.

Alleine am Freitag und am Samstag hat die Bundespolizei über 60 durch Fußballstörer begangene Straftaten feststellen müssen. Hierbei handelte es sich beispielsweise um Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, vor allem jedoch um Körperverletzung. Bislang konnten bereits über 30 Täter ermittelt werden. Durch Anwendung von über 1000 repressiven und präventiven Maßnahmen (z.B. Durchsuchungen, Platzverweise, Identitätsfeststellungen) haben die eingesetzten Beamten erheblich zu einer störungsfreien Fahrt der friedlichen Reisenden beigetragen.

Bildquelle: Bundespolizeipräsidium

Hierzu erklärt der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann:

Pro Spieltagwochenende muss die Bundespolizei bis zu 3000 Polizistinnen und Polizisten einsetzen, um allein bei der An- und Abreise mit der Bahn zum Teil schwerste Straftaten, leider auch gegen meine Mitarbeiter, zu verhindern und zu verfolgen. Allen Fußballstörern muss klar sein: Wer provoziert, randaliert oder sich strafbar macht, sieht das Fußballspiel nicht. Wer den Betrieb der Bahn stört, geht zu Fuß weiter. Zum Schutz der friedlichen Fußballfans und unbeteiligten Reisenden wünsche ich mir für die Zukunft außerdem, dass gegenüber identifizierten Fußballstörern vermehrt bußbewährte Meldeauflagen erlassen werden. Wer sich während eines Spiels bei seiner örtlichen Polizeidienststelle melden muss, kann weder das Fußballspiel stören, noch Straftaten in diesem Zusammenhang begehen. Für den gelungenen, länderübergreifenden und konsequenten Einsatz gegen Fußballstörer am Wochenende danke ich allen daran beteiligten Kräften der Bundespolizei.”.

Bildquelle: Bundespolizeipräsidium

Hintergrund:

Die Bundespolizei stellte in ihrem Aufgabenbereich in der vergangenen Fußballsaison 2011/ 2012 mit 677 ermittelten Gewaltdelikten eine zunehmende Verrohungstendenz fest. Dies entsprach einem Anstieg von elf Prozent. Dieser Trend setzt sich in der aktuellen Saison fort. Körperliche Auseinandersetzungen zählen genauso zum Alltag wie Eigentums- und Sachbeschädigungsdelikte. Sogenannte “Fans” einiger Vereine fallen dabei besonders auf. An jedem Wochenende sind bis zu 65.000 Fans in Zügen der DB AG unterwegs. Dabei ist nur ein sehr kleiner Teil den Randalierern zuzuordnen. Die Bundespolizei unterscheidet zwischen Fußballfans und Fußballstörern. Fußballfans und unbeteiligten Reisenden möchte die Bundespolizei eine störungsfreie Fahrt ermöglichen.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 02.12.2012

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Zeugenaufruf der Hamburger Bundespolizei – Regionalbahn erfasst drei Ponys

Am 14.11.2012 gegen 11.45 Uhr erfasste eine Regionalbahn auf der Fahrt von Hamburg Richtung Lübeck (Höhe Bahnübergang am Nornenweg) drei “Deutsche Reitponys” Zwei Ponys wurden bei diesem Unfall getötet. Ein weiteres Pony musste aufgrund der schweren Verletzungen vor Ort erschossen werden. 44 Reisende wurden aus dem Zug evakuiert; nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei wurden keine Fahrgäste verletzt. Ein Busnotverkehr wurde durch die Deutsche Bahn eingerichtet. Die Tiere konnten geborgen werden. Das Triebfahrzeug wurde nicht unerheblich beschädigt (mehrere tausend Euro Sachschaden). Die Bundespolizei konnte die Besitzerin der Ponys aus Hamburg-Rahlstedt ermitteln. Die Tiere stammen von einer am Unfallort nahegelegenen umzäunten Weide. (siehe Pressemitteilung vom 14.10. – Presseportal / Newsaktuell)

Nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei wurde das mit einer Kette und einem Schloss gesicherte Tor der Umzäunung durch bislang unbekannte Täter gewaltsam beschädigt und geöffnet. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen Unbekannt aufgenommen.

Aufgrund der Nähe der Weide zu Gleisen ist es nicht auszuschließen, dass Bahnreisende auffällige Beobachtungen gemacht haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Hamburg unter der Rufnummer 040 / 66 99 50 55 55 (Leitstelle der Bundespolizei-24 Std. besetzt) entgegen.

An dem Einsatz und den Ermittlungen waren auch Beamte der Hamburger Polizei (PK 38) beteiligt.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 15.11.2012

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Hannover (NDS): Fußballfan zu fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt nach Angriff auf Bundespolizisten

Ein 25-jähriger Fußballfan ist gestern vom Amtsgericht Hannover wegen gefährlicher Körperverletzung zu fünf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss der Schläger aus Babelsberg 500 Euro an die Landeskasse und 300 Euro an den geschädigten Beamten zahlen.

Ende November letzten Jahres kam es im Hauptbahnhof Hannover zu Ausschreitungen durch Babelsberger Fußballfans. Begonnen hatte der Krawall, als zwei Babelsberger versuchten, einem 96′er-Fan den Schal zu rauben. Als Bundespolizisten einschritten, solidarisierten sich 30 Babelsberger. Da nur fünf Beamte im Einsatz waren, wurden diese sofort und in großer Überzahl attackiert. Der verurteilte 25-Jährige warf mit einer Bierflasche auf einen Beamten und verletzte ihn anschließend durch einen Faustschlag am Kopf.

Alle Tatbeteiligten konnten ermittelt werden. Weitere Verfahren sind noch anhängig.

Quelle: PM der BPOLI Hannover vom 14.11.2012

Hier der Link zur ersten Pressemitteilung zu dem Thema.

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Rostock (MVP): Bundespolizei verhinderte Sprung in den Tod…

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte am frühen Samstagmorgen um 01:04 Uhr die Bundespolizei, dass auf der Eisenbahnbrücke Hinrichsdorfer Straße eine Person steht und Anzeichen macht, in den Gleisbereich zu springen. Ein 28-jähriger Mann aus Litauen war in Selbsttötungsabsicht über die Absperrung der Brücke geklettert. Die sofort eingesetzten Beamten waren in fünf Minuten am Einsatzort.

Der junge Mann blockte zunächst jede Art von Annäherungsversuchen der Beamten ab und kletterte immer wieder über die Absperrung. Durch einen Beamten wurden die richtigen Worte gefunden, um mit dem Mann ein Gespräch zu führen.

In dieser Zeit wurden umfangreiche Maßnahmen zur Verhinderung des Vorhabens des jungen Mannes seitens der eingesetzten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsamtes, der PI Dierkow, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei eingeleitet. Unter anderem war der Bereich für den Zugverkehr gesperrt, der Bahnstrom abgeschaltet und geerdet wie auch die Straße für den Autoverkehr gesperrt.

Um 02:55 Uhr konnte durch das gemeinsame Handeln aller vor Ort befindlichen Kräfte der junge Mann von seinem Vorhaben abgebracht und gesichert werden. Er war offensichtlich unverletzt und wurde in die NUK Rostock eingeliefert.

Ein glückliches Ende einer dramatischen Situation.

Quelle: PM der BPOLI Rostock vom 10.11.2012

WOW, gut gemacht!
Ihr ahnt gar nicht, wie gut ich Euch aktuell nachfühlen kann, wie erleichert Ihr sein müsst.

Allgemein Bravo

Ulm (BW): Jugendlicher übergibt Polizei 500 Euro

Leicht überrascht waren Beamte der Bundespolizei am Freitagmorgen  (09.11.2012)  gegen 6 Uhr in der Ulmer Bahnhofshalle, als ihnen ein Jugendlicher 500 Euro überreichte. Der 17-jährige Auszubildende hatte zuvor das Bargeld an einem Geldautomaten in der Nähe des Hauptbahnhofes gefunden. Nach Angaben des Jugendlichen steckte das Geld noch im Ausgabeschlitz des Geldautomaten, als er für sich selbst Geld abheben wollte. Die Beamten übergaben das Bargeld und die Personendaten des im Landkreis Neu-Ulm wohnenden ehrlichen Finders der betreffenden Bank des EC-Automaten.

Quelle: PM der BPOLI Stuttgart vom 09.11.2012

 

Soweit zum Thema “Die Jugend von heute”…

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Großer Ermittlungserfolg der Bundespolizei zu Fußballausschreitungen in Frankfurt Main

Eine Sonderermittlungsgruppe der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main hat nach über einjähriger intensiver Ermittlungen über 50 Täter der Strafverfolgung zugeführt, die an den Ausschreitungen anlässlich des Fußballspiels Eintracht Frankfurt – 1.FC Kaiserslautern am 05.März 2011 beteiligt waren.

Die Ausschreitungen am 05.März 2011 waren die schwersten Ausschreitungen der vergangenen Jahre im Zusammenhang mit Fußballspielen der Frankfurter Eintracht. Aus diesem Grund hatte die Bundespolizeiinspektion Frankfurt/M. eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen Reflex” – benannt nach dem Bistro “Reflex” am Bahnhof Stadion -eingerichtet. Die aus sieben Ermittlungsbeamten bestehende Ermittlungsgruppe erhielt durch die am Einsatz beteiligten Polizeieinheiten insgesamt 74 Datenträger (DVD’s und Speicherkarten) mit Hinweisen auf Straftäter, die unter anderem mittels eines Gesichtserkennungssystem ausgewertet wurden. Insgesamt konnten im Rahmen der Ermittlungen 374 Personen als Tatverdächtige herausgefiltert werden. Hierbei galt es nun die Identität der Verdächtigen zu ermitteln. Personenbezogene Datensätze, die keinen Bezug zu Straftaten zuließen, wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nach den Ermittlungen gelöscht.

Aufgrund der intensiven Ermittlungen konnten 202 Straftaten angezeigt werden, die sich wie folgt zusammen setzen: -65- Landfriedensbrüche ,-61- Körperverletzungsdelikte, -39- Vermummungstatbestände, -10- Beleidigungen, -8- Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, -7- Sachbeschädigungen, -5- Strafbarer Umgang mit Pyrotechnik, -4- Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen, -1- Raub, -1- Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, -1- Störung öffentlicher Betriebe

Beachtlich ist das Ergebnis der erfolgreichen Ermittlungen. So verhängte das Gericht gegen sechs Beschuldigte Bewährungsstrafen bis zu 11 Monaten. 22 Beschuldigte erhielten Strafbefehle mit einer Gesamtsumme von 50.000EUR. Bei 20 Beschuldigten wurde das Verfahren nach Zahlung einer Geldauflage oder nach dem Jugendgerichtsgesetz eingestellt. Nicht zuletzt konnten gegen 34 Personen Stadionverbote erwirkt werden.

Lichtbilder von bisher unbekannten Straftätern sind in den polizeilichen Fahndungssystemen gespeichert. Nach diesen Tätern wird weiterhin im Rahmen von Einsätzen bei Ligaspielen gefahndet.

Quelle: PM der BPOLD Koblenz vom 20.07.2012

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Urteil

HAZ: Amtsrichter stellt Hooligan unter Arrest

“Ein hannoverscher Amtsrichter hat ein Zeichen gegen Fußballgewalt gesetzt. Er verhängte gegen einen Kölner Hooligan, der in Hannover einen Polizisten angegriffen hatte, eine viermonatige Bewährungsstrafe – und eine für den jungen Mann empfindliche Auflage.

Über die Dauer von drei Jahren muss sich der 23-Jährige jeweils eine halbe Stunde vor und nach einem Spiel des 1. FC Köln bei seiner örtlichen Polizeidienststelle melden.

…”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 11.10.2012
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Amtsrichter-stellt-Hooligan-unter-Arrest

Allgemein Was fürs Herz

Hamburg: Bundespolizei ermöglicht Großmutter bei der Geburt der Enkeltochter dabei zu sein

Gestern Nachmittag erschien eine 64-järige Äthiopierin zur Einreise aus Istanbul am Flughafen Hamburg. Bei der Passkontrolle bemerkte die Frau, dass Sie offenbar Ihren Reisepass und ihr Visum verloren hatte. Auch eine intensive Suche im Flugzeug und den Koffern der Reisenden verlief ohne Erfolg. Grund des Besuches in Deutschland war die für heute bevorstehende Geburt der Enkeltochter.

Nach Prüfung der aktuellen Situation und der rechtlichen Möglichkeiten stellten Bundespolizisten fest, dass die 64-Jährige dennoch einreisen darf. Sie wurde von der Passpflicht befreit und erhielt ein Visum.

Überglücklich, doch noch rechtzeitig zum Zeitpunkt der Geburt ihrer Enkeltochter in Deutschland sein zu können, verließ die Dame die Bundespolizei am Flughafen Hamburg.

Quelle: PM der BPOLI Flughafen Hamburg vom 05.09.2012

Allgemein Schmunzeln

Bundespolizisten auch in den Niederlanden “voll” akzeptiert

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim staunte nicht schlecht, als unmittelbar neben ihnen ein Auto hielt. Eigentlich ist dies kein ungewöhnlicher Vorgang, aber er spielte sich in den frühen Morgenstunden des 09.08.12 auf der Autobahn A 1 in der Nähe von Oldenzaal (NL) ab. Die deutsche Streifenwagenbesatzung hatte einsatzbedingt kurz vor der Grenze auf dem Randstreifen gehalten, als unmittelbar neben ihnen ein niederländisches Fahrzeug hielt. Der Grund für dieses Haltemanöver war nicht erkennbar und so trat ein Bundespolizist an das Fahrzeug heran. Der 58 jährige niederländische Fahrer gab ungefragt an, dass er eine Flasche Wodka getrunken habe, nicht mehr weiter fahren könne und sich seiner Verantwortung stellen wolle. Diesem Wunsch kamen die deutschen Beamten unverzüglich nach und informierten die niederländische Kollegen, die den Vorgang unverzüglich übernahmen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 10.08.2012

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Berlin: Bundespolizist von Hund gebissen

Bei einer Routinekontrolle am Samstagmorgen vor dem Berliner Ostbahnhof erlitt ein Bundespolizist eine Hundebisswunde. Der Beamte musste vorübergehend in ein Krankenhaus. Gegen den Hundehalter wird nun ermittelt.

Gegen 1 Uhr 45 am Samstag sprachen der 45-jährige Polizeihauptmeister und sein Kollege einen direkt im Eingangsbereich des Ostbahnhofs liegenden Mann an. In der Nähe lief ein nicht angeleinter Hund umher. Da der 35-Jährige auf das Ansprechen der Beamten nicht reagierte, traten sie dichter an den Mann heran um ihn zu wecken. Dabei biss der Schäferhund-Schnauzer-Mix, Rauhhaar, dem Bundespolizisten plötzlich in den Unterschenkel.

Zur Unterstützung herbei gerufene Beamte fingen das Tier ein und brachten es zur Dienststelle. Erste Ermittlungen bei dem stark alkoholisierten polnischen Staatsangehörigen ergaben, dass er der Hundehalter ist. Den Hund musste er bei der Bundespolizei lassen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, er blieb auf freien Fuß.

Der gebissene Polizeihauptmeister musste mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus zur ambulanten Versorgung der Wunde. Er verblieb anschließend im Dienst.

Quelle: PM der BPOLD Berlin vom 06.08.2012

Allgemein Kritik

Angeblich falsche Überstundenabrechnungen durch Bundespolizisten im Auslandseinsatz:

“DPolG weist Vorwürfe zur Manipulation von Auslandsüberstunden durch die Bundespolizei scharf zurück”

Quelle und mehr:
http://www.bundespolizeigewerkschaft.de/waktuell/032af5a0a51095001.html

Hier der Link zum Focus-Artikel vom 03.08.2012, der die ganze Debatte losgetreten hat:
http://www.focus.de/politik/deutschland/polizei-haben-bundespolizisten-ueberstunden-abrechnungen-manipuliert_aid_793571.html

Allgemein

Hunderte Bundespolizisten werden Berliner Großflughafen schützen

Wachenleiter Lang sieht Hauptstadt-Airport als mögliches Ziel von Terrorangriffen

http://www.blickpunkt-brandenburg.de/index.php?id=487&doc=20511&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Allgemein Veranstaltungshinweise

Biker-Camp der Biker der Bundespolizei

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Best of Pressemitteilungen

Hier wieder meine persönlichen Highlights aus den vielen, vielen Pressemeldungen, die ich lese und aus denen ich die Gewaltakte gegen Polizeibeamte herausfiltere.

Zuerst eine, die inhaltlich eigentlich nicht so lustig ist. Aber ich stehe nun mal massiv auf staubtrockenen Humor – und den hatte der Schreiber dieser Meldung, der für die Polizei Hagen arbeitet:

“Wenn´s vorne zwickt und hinten beißt…

…hilft ein altes Hausmittel mit dem Wirkstoff der Melisse. So dachte am Samstagmorgen auch ein 53-jähriger Mann, der in einem Drogeriemarkt in der Kampstraße eine Flasche mit der Klosterfrau auf der Verpackung einsteckte und ohne zu bezahlen das Geschäft wieder verließ. Eine Angestellte hatte ihn jedoch beobachtet und konnte noch sehen, wie der Kunde in eine gegenüber liegende Bäckerei ging. Hier trafen ihn dann auch wenig später zwei Polizisten an. Zu dem Vorwurf des Diebstahls machte er keine Angaben, brauchte er allerdings auch nicht. Das Beweisstück befand sich geleert im Mülleimer, dafür war der Beschuldigte allerdings voll. Er hatte die 80-prozentige Kräutermischung ausgetrunken, ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,6 Promille.”

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 16.05.2011

Eine Seniorin aus Mainz wird mir ab heute als Vorbild dienen. So möchte ich in dem Alter auch drauf sein:

“Am 14.05.2011, 11:32 Uhr, befand sich eine 71-jährige Mainzerin im Bus (Linie 68) und setzte sich auf einen anderen Platz. Dabei ließ sie ihre rosa Handtasche versehentlich auf ihrem ursprünglichen Sitzplatz liegen. Auf diesen Platz setzte sich unmittelbar danach eine am Hauptbahnhof zugestiegene Frau mit einem großen Rucksack. Als die Seniorin das Fehlen ihrer Handtasche bemerkte, fragte sie laut in den Bus hinein, ob jemand ihre Handtasche gesehen habe.
Dann sprach sie insgesamt drei Mal die zugestiegene Frau an, die von einer rosa Handtasche nichts wissen wollte. Als die Seniorin die Frau bat, ihr einen Blick in ihren Rucksack zu gewähren, ging die Frau zügig zum Ausgang des Busses, der in diesem Moment an der Haltestelle Ackermannweg hielt. Dort verließ die Verdächtige fluchtartig den Bus und stieß die Seniorin, die ihr gefolgt war, mit ihrem Ellenbogen zurück.
Die Seniorin sowie zwei Zeugen aus dem Bus nahmen die Verfolgung der in Richtung Coface Arena zu Fuß wegrennenden Frau (44 Jahre) auf. Diese konnte von einem der Zeugen gestellt werden. Auf Verlangen händigte sie dann die Handtasche, die sich in ihrem verschlossenen Rucksack befand, aus.
Der Polizei gegenüber gab sie an, sie hätte die Handtasche später als Fund abgeben wollen.”

Quelle: PM der PD Mainz vom 16.05.2011

Und zu guter Letzt mal wieder was fürs Herz (Tiere…)

Zuerst ein Fall aus Düsseldorf:

“Heute Mittag haben Beamte der Bundespolizei einem verletzten Schwan am Haltepunkt Düsseldorf Volksgarten das Leben retten können.

Der Schwan saß mit gebrochenem Bein direkt an der Bahnstrecke und war nicht mehr im Stande, sich selbstständig fortzubewegen.

Nach der Rettungsaktion wurde das Tier an die Tierrettung Düsseldorf übergeben.”

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin vom 16.05.2011

Bildquelle: BPOLI Düsseldorf

Und last but not least ein Einsatz der Wasserschutzpolizei Duisburg in Essen:

“Ein Zeuge meldete am Sonntagabend (15.Mai) einen im Rhein-Herne-Kanal ums Überleben kämpfenden Hund, woraufhin die Wasserschutzpolizei den Vierbeiner rettete.

Der Zeuge erinnerte sich, wie ein Mann mit seinem Hund von der Karnaper Straße hinunter zum Rhein-Herne-Kanal ging. Ob das Tier schließlich ins Wasser gesprungen ist, oder von seinem Herrchen gestoßen wurde, kann der Tierfreund nicht sagen. Das Herrchen des grauen Hundes jedenfalls entfernte sich schnell Richtung Gelsenkirchen, nachdem er den Zeugen entdeckt hatte. Der engagierte Mann versuchte zunächst selbst den Hund zu retten. Als er feststellte, dass seine Versuche erfolglos blieben, verständigte er gegen 21:30 Uhr die Polizei. Die alarmierte Wasserschutzpolizei fand den Husky Mischling zwischen der Zweigertbrücke und dem Bereich der B 224 alleine im Wasser treibend vor. Mit beherzten Kräften gelang es den Beamten, das Tier gegen 22 Uhr aus dem Wasser zu ziehen. Nach dem erfolgreichen Einsatz wurde der Hund von seinen Rettern zunächst mit zur Wache genommen. Dort futterte der durchnässte Hund den Polizisten eine Packung Würstchen weg. Dann fand er auf einer Decke etwas Ruhe. Aufgrund seines Aussehens gaben die Einsatzkräfte dem erschöpften Tier den Namen “Silver”. Am nächsten Tag wurde “Silver” ins örtliche Tierheim gebracht. Das Herrchen des geretteten Hundes konnte bislang nicht ermittelt werden.

Die Polizei sucht nun nach dem Halter des silber-grauen Huskys. Der Mann ist ca. 36 bis 40 Jahre alt, hat blonde Haare und trug eine dreckige blaue Jeansjacke sowie eine schwarze Hose. Hinweise bitte an 829-0.”Quelle: PM der Polizei Essen vom 16.05.2011

Hier der Husky mit PHK Reutershahn von der WSP Duisburg (Bildquelle: Polizei Essen)

Ich schreib jetzt nicht dazu, was mir zu solchen Hundehaltern in den Kopf kommt, denn dann müsste ich mal wieder meinen eigenen Artikel wegen Beleidigungen löschen.

Aber vielen Dank an die Polizisten, die diesen armen Hund gerettet haben….

Allgemein Kritik Urteil

Bundespolizist wegen Körperverletzung im Amt verurteilt

“Ein 23-jähriger Bundespolizist ist vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe von 9800 Euro verurteilt worden. Er hatte einen Mann am Bahnhof Alexanderplatz mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Erst wollte er die Tat wie Notwehr aussehen lassen.”

Quelle und mehr:

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1637982/Bundespolizist-wegen-Schlaegerei-verurteilt.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Ein weiterer Artikel dazu:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizisten-als-schlaeger-verurteilt/4167878.html

Übrigens würde ich gern mal den gesamten Wortlaut dessen sehen, was der Ausbilder gesagt hat und nicht nur dieses vernichtende Zitat. Wo kann man so etwas einsehen?

Allgemein Kritik

Bundespolizisten vor Gericht

Zwei Bundespolizisten müssen sich heute vor einem Berliner Amtsgericht verantworten, weil sie im Bahnhof Alexanderplatz in Berlin-Mitte einen Mann misshandelt haben sollen.

Quelle und mehr:

http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/1749838-958092-polizisten-wegen-misshandlung-vor-gerich.html

Allgemein Bravo

Happy End

“Freudestrahlend hat eine 86-jährige Sächsin am gestrigen Mittwoch (27. April) bei der Bundespolizeiinspektion München ihre für immer verschollen geglaubten 6.700 Euro in Empfang genommen.”

http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Herber_Verlust_mit_Happy_End-7526.html