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Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Potsdam (Brandenburg): Einsatz in der Puschkinallee, Pressemitteilung der Polizei

Symbolfoto

Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse hat sich die Polizeidirektion West entschieden, mit einer Pressemitteilung offensiv den aktuell vorliegenden Sachstand vor, zum und nach dem Polizeieinsatz am 10.08.2018 in der Potsdamer Puschkinallee chronologisch zu veröffentlichen und damit einseitigen Darstellungen und Fehlinterpretationen deutlich entgegenzutreten.

Selbstverständlich werden das Verhalten der Beamten und die durch sie eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen der vorliegenden Ermittlungsverfahren vorbehaltlos geprüft.

Am Freitagabend, den 10.08.2018 gegen 22:19 Uhr wurde die Polizei über den Notruf von einer Ruhestörung in der Puschkinallee unterrichtet. Am Einsatzort konnten die Polizeibeamten um 23.06 Uhr eine größere Personengruppe feststellen, die lautstarke Musik hörte und sich ebenso laut unterhielten. Die Polizisten ermahnten die Anwesenden, sowie insbesondere den 42-jährigen B. zur Ruhe. Sie schlugen den Anwesenden vor, die Feier ins Innere zu verlegen. Diesem Vorschlag entgegnete der B. nach Angaben der Polizeibeamten, dass die Musik nicht zu laut wäre und die Nachbarn sich mal nicht so haben sollen. Dem B. wurden sodann polizeiliche Folgemaßnahmen bei Nichtbeachtung angekündigt. Diese Maßnahmen werden für gewöhnlich beim wiederholten Erscheinen der Polizei am Ort der Ruhestörung durchgesetzt. Diese können sich auch in der Auflösung der Feierlichkeiten niederschlagen.

Die Musik wurde nach dieser Ankündigung leiser gedreht und der Einsatz war damit vorerst beendet.

Wenig später ging erneut ein Notruf von dem ursprünglichen Beschwerdeführer ein, der angab, dass der B. und zwei weitere Gäste der Feier, nach dem Polizeieinsatz bei ihm gewesen seien und ihn zur Alarmierung der Polizei befragt hätten. Nach Angaben des Beschwerdeführers sei die Musik wieder laut gestellt worden und der B. habe ihm Konsequenzen angedroht, sollte er nochmals die Polizei anrufen.

Angesichts des neuen Notrufs und der neu gewonnenen Erkenntnisse über die Situation waren die Polizeibeamten gegen 23:48 Uhr erneut am Einsatzort in der Puschkinallee. Mit Hinblick auf die Größe der Personengruppe wurden nunmehr drei Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht. Die Polizeibeamten konnten erneut laute Musik und ruhestörenden Lärm von mehreren Personen auf demselben Grundstück wahrnehmen.

Als die Polizisten das Grundstück betreten wollten, waren die ehemals geöffneten Tore zum Grundstück verschlossen. Der B. wurde deutlich aufgefordert, den Zugang zum Grundstück zu gewährleisten. Dieser Aufforderung kam er jedoch nicht nach. Erst nachdem dem B. die Türöffnung durch einen Schlüsseldienst angekündigt wurde, verwies dieser auf einen seitlichen, ungesicherten Zugang zum Hof und gestattete den Zugang. Anschließend konnten die Polizisten hier mehrere Personen feststellen, welche immer noch im Außenbereich saßen. Dem B. wurde mehrere Minuten erklärt, dass es erneut zu einer Ruhestörung gekommen sei und man die Feier nun, wie vorher angekündigt, für beendet erklären müsse. Die anwesenden Personen wurden gebeten, sich von dem Grundstück zu entfernen. Nach Aussage der Polizeibeamten, zeigte sich der B. erneut sehr uneinsichtig und forderte die Gäste stattdessen auf, im Haus weiter zu feiern, was die Polizisten jedoch untersagten, da eine erneute Ruhestörung bei der Nichtauflösung für mehr als wahrscheinlich gehalten wurde. Ein Gast der Feierlichkeit äußerte in diesem Zusammenhang gegenüber den eingesetzten Polizisten:“ Das sind doch alles Wichser!“ Ebenfalls wurden sie von dem 34-jährigen M. als „Penner“ beschimpft. Für die daraus resultierende Anzeigenaufnahme war die Erhebung der Personalien des M. notwendig, der sich dieser Maßnahme jedoch durch Weglaufen entziehen wollte. Die eingesetzten Beamten konnten ihn aber kurz darauf einholen. Er versuchte sich dann mit Tritten gegen die Polizisten zur Wehr zu setzen, was zur Folge hatte, dass er am Boden fixiert werden musste. Mehrere Gäste solidarisierten sich daraufhin mit dem am Boden liegenden M. und gingen gezielt auf diesen zu, wohl mit der Absicht die polizeiliche Maßnahme zu stören. Dies wurde durch die körperliche Präsenz von mehreren Polizeibeamten vor dem am Boden fixierten M. und durch die Ankündigung des Einsatzes von Pfefferspray verhindert. Lediglich eine weibliche Person kam dieser konkreten, wiederholt angekündigten Aufforderung nicht nach, sodass gegen sie Pfefferspray eingesetzt werden musste.

Da die Lage vor Ort nach Aussage der eingesetzten Beamten sehr unübersichtlich war, wurde Verstärkung angefordert, die sodann am Einsatzort eintraf.

Während die Kollegen mit dem M. beschäftigt waren, der massiven Widerstand leistete, ging der 36- jährige S. aus der Gruppe mit einem Messer in der Hand auf die Polizeibeamten zu. Er wurde mehrfach aufgefordert stehen zu bleiben und das Messer wegzuwerfen. Anstatt dieses zu tun, baute er sich jedoch vor den Polizisten auf und ging weiter auf diese zu. Ein Beamter drohte erneut den Einsatz von Pfefferspray an, sollte der S. nicht stehen bleiben und das Messer wegwerfen. Dies ignorierte er immer noch, sodass dann zu Abwehr, der nun konkret vorliegenden Gefahr für die Polizeibeamten Pfefferspray eingesetzt wurde. Anschließend ließ er das Messer fallen, welches gegenständlich gesichert wurde. Der M. und der S. wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam gebracht.

Erst nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte entspannte sich die Lage am Ort. Aufgrund des Einsatzes von Pfefferspray holten die Polizisten einen Rettungswagen zum Einsatzort.

Es wurden mehrere Strafanzeigen gegen vier der anwesenden Personen erstattet. Darüber hinaus liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der Körperverletzung im Amt gegen handelnden Polizeibeamten vor.

Die Bearbeitung aller Strafanzeigen insbesondere die Einholung der Äußerungen der Beteiligten (Polizisten und Partygäste) ist Teil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen und noch nicht abgeschlossen. Insofern können zu weiteren Inhalten noch keine Einzelheiten veröffentlicht werden. Die Strafanzeige gegen die Polizeibeamten wegen des Verdachtes der Körperverletzung im Amt wird beim LKA Brandenburg bearbeitet. Am Einsatz waren acht Streifenwagen eingebunden. Die vor Ort agierenden Kollegen kamen nicht aus der Bereitschaftspolizei, sondern aus der Polizeidirektion West und trugen ihre normale, alltägliche, persönliche Kleidung/Ausrüstung gemäß Polizeidienstvorschrift.

Am 12.08.2018 um 23:02 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf der Lebensgefährtin des Beschwerdeführers der Ruhestörung vom 10.08.2018, in welchem sie sehr emotional mitteilte, dass der 42-jährige B. sie und ihren Partner derzeit im Pkw verfolgte. Sie äußerte weiterhin, dass der B. am 11.08.2018 mehrfach bei ihnen Sturm geklingelt habe und sie sowie ihr Lebensgefährte sich dadurch bedroht fühlten. Auch am 12.08.2018 klingelte der B. nach Aussagen des Geschädigten wieder mehrfach bei ihnen. Am späten Abend wollten ihr Lebensgefährte und sie dieses Verhalten dann bei der Polizei in Potsdam anzeigen. Dabei mussten die beiden am Grundstück des 42-Jährigen vorbeifahren, der sich gerade davor aufhielt. Nach Aussagen des Beschwerdeführers verfolgte und bedrängte ihn der 42-Jährige mit seinem Pkw bis vor die Polizeidienststelle in der Henning-von-Tresckow-Straße. Teilweise soll er dabei gefährlich dicht und bedrängend aufgefahren sein. Vor der Polizeiinspektion konnten Polizisten den 42-jährigen B. mit seinem Pkw stellen und seine Identität klären. Mit ihm wurde eine Gefährderansprache durchgeführt und eine Anzeige wegen Nötigung gegen ihn aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 16.08.2018

 

Diese Klarstellung seitens der Polizei bezieht u. a. sich auf folgende Pressemeldung:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-am-polterabend-in-potsdam-schwere-vorwuerfe-gegen-polizisten-nach-pfefferspray-einsatz/22913854.html
Der Vorfall hat auch weithin Verbreitung in diversen anderen Presseprodukten gefunden. Polizeikritik kommt halt immer gut …

Allgemein Blog Flüchtlingssituation

Potsdam (Brandenburg): Zeitlicher Ablauf und Hintergründe zu einer am 13. Juli 2018 erfolgten Rückführung eines als Gefährder eingestuften Tunesiers

Aufgrund einer umfangreichen aktuellen Medienberichterstattung zum oben genannten Thema und entsprechender Nachfragen bezieht das Bundespolizeipräsidium, sofern im Einzelnen die Zuständigkeit der Bundespolizei berührt war oder ist, wie folgt Stellung:

Am 18. Juni 2018 ging im Bundespolizeipräsidium ein Ersuchen des Landes Nordrhein-Westfalen zwecks Vorbereitung eines Rückführungsfluges mit Sicherheitsbegleitung von Düsseldorf nach Enfidha (Tunesien) ein. Diesem Ersuchen wurde seitens des Bundespolizeipräsidiums entsprochen, ein entsprechender Linienflug wurde für den 12. Juli 2018 gebucht. Da Widerstandshandlungen an Bord des Flugzeuges durch den Rückzuführenden nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde dieser Linienflug auf Bitte des Landes Nordrhein-Westfalen am 29. Juni 2018 storniert.

Am 6. Juli 2018 ging ein erneutes Ersuchen des Landes Nordrhein-Westfalen zwecks Vorbereitung eines Einzelcharters von Düsseldorf nach Enfidha im Bundespolizeipräsidium ein. In der Folge dieser Vorabfrage bat das Land Nordrhein-Westfalen am 9. Juli 2018 das Bundespolizeipräsidium um Durchführung des Abschiebefluges und um Übermittlung der Flugdaten. Das Bundespolizeipräsidium bestätigte dem Land Nordrhein-Westfalen am gleichen Tag den angefragten Flug für den 13. Juli 2018.

Am 13. Juli 2018 haben Kräfte der Bundespolizei die abzuschiebende Person um 5:05 Uhr am Flughafen Düsseldorf von Beamten des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Um 6:34 Uhr waren die Türen des Luftfahrzeugs geschlossen, um 6:54 Uhr startete der Flug.

Um 09:08 Uhr deutscher Zeit ist das Flugzeug auf dem Flughafen Enfidha gelandet. Um 09:14 Uhr haben die eingesetzten Begleitkräfte der Bundespolizei die Person an die zuständigen tunesischen Behörden übergeben. Um 9:36 Uhr hat die Maschine den Flughafen wieder Richtung Deutschland verlassen. Die Information über einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, der den Vollzug der Abschiebung bis auf Weiteres untersagt, hat die Bundespolizei erst nach 10:00 Uhr über Online-Medien erreicht.

PM des Bundespolizeipräsidiums (Potsdam) vom 16.07.2018

Allgemein Unfall

Falkensee (Brandenburg): Unfall mit einem Polizeifahrzeug

Ein 55-Jähriger Polizeibeamter befuhr am Montagnachmittag mit geringer Geschwindigkeit die Falkenstraße in Richtung Finkenkruger Straße. An der Kreuzung beider Straße übersah er einen 12-Jährigen Jungen, der mit seinem Fahrrad auf dem Radweg unterwegs war. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß, wobei der Junge zu Boden fiel. Er verletzte sich leicht am Bein und konnte nach vor Ort erfolgter Behandlung an seine Mutter übergeben werden. Es entstand am PKW und dem Fahrrad ein sehr geringer Sachschaden.

PM der PD Brandenburg West vom 03.07.2018

Allgemein

BAB 13 bei Staakow (Brandenburg): Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Rettungskräfte und Polizei wurden am Freitagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A 13 gerufen. Wie der Polizei um 02:45 Uhr gemeldet wurde, war zwischen den Anschlussstellen Baruth und Staakow ein MERCEDES-Sattelzug aufgrund eines Reifenschadens ausgebrochen und durch die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn gelangt. Ein RENAULT-Kleintransporter war in der Folge auf den havarierten LKW aufgefahren. Kurz nacheinander waren zwei weitere Sattelzüge gegen die stehenden Fahrzeuge geprallt. Der 36-jährige Fahrer des Transporters war durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein 58-jähriger LKW-Fahrer hatte ebenfalls Verletzungen erlitten, die in einem Krankenhaus zu versorgen waren. Eine erste Schätzung der verursachten Sachschäden wurde in den Morgenstunden mit mindestens 250.000 Euro angegeben. Während der Fahrt zum Unfallort war es für ein Polizeifahrzeug zu einem weiteren Folgeunfall gekommen. Der Fahrer eines moldawischen Reisebusses hatte entgegen aller Verbote seine Tour in der Rettungsgasse fortgesetzt und dort die Rettungskräfte behindert, bevor er beim Rangieren den Polizei-Funkwagen gerammt hatte, was weitere 1.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Sowohl die Businsassen als auch die Polizeibeamten blieben unverletzt. Zur Absicherung der Unfallstellen und des Rettungseinsatzes wurden zunächst beide Fahrtrichtungen der A 13 voll gesperrt und der Verkehr abgeleitet. In Fahrtrichtung Berlin erfolgte die Freigabe einer Fahrspur zum Ableiten des Verkehrs ab 05:00 Uhr. Eine reguläre Vorbeileitung des Verkehrs an der Unfallstelle wurde vorbehaltlich der Bergungsarbeiten ab 06:00 Uhr möglich. Zur Bergung des Ursprungsfahrzeuges war schwere Krantechnik erforderlich. In Absprache mit der Autobahnmeisterei wurde von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr die Vollsperrung zur Absicherung der Kranarbeiten reaktiviert.

PM der PD Brandenburg West vom 08.06.2018

Definitiv eine Meldung aus der Kategorie „Denken macht einfach zu viel Mühe … „

Allgemein Kritik

rbb24. de: Nach Ku-Klux-Klan-Aktion in Cottbus – Polizeigewerkschaft kritisiert Innenminister Schröter

„Die Ku-Klux-Klan-Aktion auf dem Cottbuser Altmarkt hat ein Nachspiel: Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Strafvereitelung gegen mehrere Polizisten, die sich in der Nähe der Aktion aufhielten. Innenminister Schröter findet deutliche Worte – zum Unmut der Polizeigewerkschaft.“

Online-Artikel, 01.06.2018
https://www.rbb24.de/studiocottbus/sport/2018/05/lka-ermittelt-gegen-polizisten-in-cottbus-ku-klux-klan.html

Der Polizeigewerkschaft geht es übrigens lediglich um die Umschuldsvermutung – was ganz am Ende des Artikels in einem Halbsatz Platz findet. Die Erwartungen, die im Teaser sehr hoch geschürt werden, werden also enttäuscht … wenn man denn bis zum Ende liest.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hennigsdorf (Brandenburg): Beamter leicht verletzt

Heute Morgen kam es gegen 08.20 Uhr in der Ruppiner Straße während einer Verkehrskontrolle zu einem Zusammenstoß zwischen einem 42-jährigen Radfahrer und einem Polizeibeamten des Hennigsdorfer Reviers, der den Radfahrer gerade anhalten wollte, da dieser entgegengesetzt zur Fahrtrichtung fuhr. Der Polizist war nach dem Zusammenstoß weiter dienstfähig, eine sofortige medizinische Betreuung war nicht notwendig.

PM der PD Brandenburg Nord vom 23.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Polizeidirektion Brandenburg Ost: Auszug aus der PKS – Zunahme von Gewalt gegen Polizeibeamte

Im Jahr 2017 wurden in der Direktion Ost 220 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte erfasst (2016: 192). Dabei geht es vor allem um Körperverletzungs und Widerstandsdelikte. Die erhöhte Zahl der registrierten Fälle korrespondiert mit dem landesweit zu beobachtenden Anstieg dieser Delikte. Eine der bedeutendsten Ursachen für die Anwendung von Gewalt gegen Polizeibeamte ist
die enthemmende Wirkung von Alkohol im Vorfeld der Tatbegehung.

PM der PD Brandenburg Ost vom 20.03.2018

Allgemein

Potsdam (Brandenburg): Nicht angemeldete Versammlung blockierte Baustelle, Hausfriedensbruch in den Bahnhofspassagen

Ein Verantwortlicher der Baustelle „Neubau der Garnisonkirche“ teilte der Polizei mit, dass die Zufahrt zur Baustelle durch mehrere Personen blockiert wird. Durch diese Blockade war es weder ihm, noch weiteren Zulieferern möglich die Baustelle aus Richtung Werner-Seelenbinder-Straße zu befahren.
Zunächst forderte er selbst die 14 Personen auf, die Baustelle, insbesondere die Zufahrt zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie jedoch nicht nach, sodass er die Polizei verständigte.

Da die Versammlung nicht angemeldet war, auf Grund der mitgeführten Plakate wohl aber schon länger geplant worden ist, lag der Verdacht des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz (Straftat) sowie der Nötigung vor. Durch die Polizei wurden zur Sicherstellung der Strafanzeigenbearbeitung zunächst die Personalien aller Teilnehmer erhoben, ein Verantwortlicher namenhaft gemacht und die nicht angemeldete Versammlung  beendet. Dabei widersetzte sich ein Versammlungsteilnehmer, wollte sich einer Identitätsfeststellung entziehen und keine Personalien angeben. Er musste für die Maßnahme der Durchsuchung nach Personaldokumenten kurzzeitig mit Handschellen gefesselt werden. Wurde nach dem Auffinden der Dokumente und Personalienfeststellung aber wieder entlassen.
Allen Versammlungsteilnehmern, welche auch mit Musikinstrumenten sowie Plakaten vor Ort waren und einige Plakate bereits an den dortigen Zäunen aufgehängt hatten, wurden Platzverweise erteilt. Die Personen entfernten sich daraufhin in Richtung Hauptbahnhof.

Wenig später wurde die Polizei erneut gerufen, diesmal in die Bahnhofspassagen. Hier wurden acht Personen, alles vorherige Versammlungsteilnehmer der o.a. nicht angemeldeten Versammlung, im Hauptbahnhof Potsdam auffällig. Sie versuchten zu musizieren und Plakate aufzuhängen. Der in den Bahnhofspassagen tätige Wachschutz erteilte ihnen Hausverbot, dem sie jedoch nicht nachkamen. Die zur Durchsetzung des Hausrechtes gerufene Polizei begleitete die Personen dann schließlich aus dem Bahnhof und nahm erneut eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs auf.

PM der PD Brandenburg West vom 21.03.2018

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Polizeidirektion Brandenburg Süd: Auszug aus der Pressemitteilung zur PKS

Bei den Sonstigen Straftatbeständen (u. a. Brandstiftungen, Sachbeschädigungen, Widerstand gegen die Staatsgewalt oder Hausfriedensbruch) ist 2017 ein Rückgang um 145 Fälle auf 13.180 Fälle zu verzeichnen. Ihr Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt 20%.

Diese Abnahme ist insbesondere auf die Fallzahlen bei den Beleidigungen zurückzuführen, welche von 2641 Fällen in 2016 auf 2.482 Fälle im Jahr 2017 (-6%) zurückgingen.

 

Bei den Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte stehen 217 Fälle im Jahr 2016 insgesamt 259 Fälle (+ 19,4%) im  letzten Jahr gegenüber.

PM der PD Brandenburg Süd vom 21.03.2018

Allgemein

Oranienburg (Brandenburg): Nicht angehalten

Gestern Nachmittag gegen 16.10 Uhr bemerkten Polizeibeamte während der Streifenfahrt eine 21-jährige Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs war und bei rotem Ampellicht an einer Fußgängerampel weiter fuhr. Die Beamten wollten die Frau daraufhin  im Ostweg einer Kontrolle unterziehen. Sie fuhr mitten auf der Fahrbahn und reagierte weder auf das Anhaltesignal, das Blaulicht, das Sondersignal noch die Aufforderung zum Anhalten über den Lautsprecher. In einem günstigen Moment überholten die Polizisten die Fahrradfahrerin. Sie stiegen aus dem Streifenwagen aus und hielten das Fahrrad der Frau fest. Als die junge Frau dies bemerkte, fiel sie zur Seite und machte einen bewusstlosen Eindruck. Die Beamten, die der Frau dies offenbar nicht abnahmen, verständigten trotzdem einen Rettungswagen, der die Frau ins Krankenhaus brachte. Sobald sie dort angekommen war, entließ sie sich aus der ärztlichen Behandlung. Beamt einer anderen Dienststelle nahmen den Vorfall auf. Es wurden gegen die polizeilich bereits bekannte Frau Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte (Widersetzen gegen Signale und Aufforderungen) und Vortäuschen einer Straftat (Körperverletzung) aufgenommen. Gegen die Beamten wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs (Anhalten des Fahrrades) aufgenommen. Die Kripo führt die Ermittlungen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 20.03.2018

Allgemein Trauriges

rbb24.de: Ein Jahr nach dem Dreifachmord bei Müllrose – Polizisten trauern bei einer Gedenkfeier um ihre Kollegen

„Für die meisten wird der Besuch des Gedenkgottesdiensts im Fürstenwalder Domes ein schwerer Gang gewesen sein. Dort wurde am Mittwoch der beiden Polizisten gedacht, die vor einem Jahr bei Beeskow ermordet wurden.“

Online-Artikel, 28.02.2018
https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2018/02/gedenkgottesdienst-fuer-getoetete-polizisten.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Frankfurt / Oder (Brandenburg): Mit drei Haftbefehlen gesucht – Bundespolizei nimmt Straftäter fest

rankfurter Bundespolizisten vollstreckten Mittwoch drei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin. Die Beamten lieferten den Gesuchten in eine naheliegende Justizvollzugsanstalt ein.

Am Mittwochnachmittag gegen 16:45 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 39-Jährigen Mann als Insassen eines Reisebusses am Rastplatz Frankfurter Tor (Bundesautobahn 12). Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Berlin mit drei Haftbefehlen nach dem litauischen Staatsangehörigen sucht.

Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Gesuchten im Juli 2016 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro bzw. 100 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe. Das zweite Urteil fiel im Juli 2017 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Das Berliner Amtsgericht hatte ihn zu 1.300 Euro Geldstrafe, bzw. 65 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.

Im November 2017 hatte ihn das Amtsgericht Tiergarten den Litauer erneut wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. In diesem Fall zu zehn Monaten Freiheitsstrafe.

Der Gesuchte konnte die geforderten Geldstrafen nicht zahlen und kam deshalb zum Haftantritt in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLD Berlin vom 22.02.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frauendorf (Brandenburg): Brand eines Wohnhauses

Revierpolizisten der Polizeiinspektion Senftenberg bemerkten Montagmorgen kurz nach 07:00 Uhr Flammen im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße und alarmierten weitere Kräfte und die Feuerwehr. Im Haus befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Bewohner des Hauses. Der 79-jährige Mann wurde zur medizinischen Versorgung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatzverlauf erlitt ein Polizeibeamter eine Rauchgasvergiftung und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis zirka 12:00 Uhr an, das Haus wurde durch den Brand komplett zerstört. Mit der Brandortuntersuchung, den Ermittlungen der genauen Brandursache und des Brandverlaufs ist die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes beauftragt worden.

PM der PD Brandenburg Süd, OSL, vom 05.02.2018

Allgemein

rbb24.de: Mord an Großmutter und zwei Polizisten – Dreifachmörder von Müllrose muss lebenslang in Haft

„Seine Großmutter hatte ihn in ihrem Haus aufgenommen. Doch der Enkel tötete die alte Frau, auf der Flucht fuhr er zwei Polizisten tot. Der 25-Jährige aus Müllrose ist nun wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.“

Der 25-Jährige, der vor fast einem Jahr im brandenburgischen Müllrose erst seine Großmutter ermordete und anschließend auf der Flucht zwei Polizisten tötete, wurde heute vom Landgericht Frankfurt / Oder zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Richter stellten darüber hinaus eine besondere Schwere der Schuld fest. Entsprechend wird der 25-Jährige das Gefängnis auch nicht nach 15 Jahren verlassen können.

Online-Artikel, 02.02.2018

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/02/urteil-mordprozess-muellrose-dreifachmord-grossmutter-polizisten.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. begrüßen dieses Urteil.

KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Potsdam (Brandenburg): Frontalzusammenstoß mit Streifenwagen

Beamten der Polizeiinspektion Potsdam fiel in den Nachtstunden zum Montag in der Potsdamer Kirschallee ein Pkw Mercedes auf. Als sie dessen Fahrer kontrollieren wollten, entfernte sich dieser mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Amundsenstraße. Während der Nacheile erkannten die Beamten dann, dass der Mercedes von der Nedlitzer Straße in den dortigen Campus Jungfernsee abbog. Im Konrad-Zuse-Ring geriet der Mercedesfahrer dann im Kurvenbereich in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem ihm entgegenkommenden Einsatzmittel der Polizei (VW-Passat). Durch den Zusammenstoß wurden zwei Polizeibeamte (der 52-jähriger Fahrer und sein 60-jähriger Beifahrer) schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Beide Polizisten mussten, zur weiteren Behandlung in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht werden und wurden dort stationär aufgenommen. Der Fahrzeugführer des Mercedes blieb unverletzt und versuchte unmittelbar nach dem Zusammenstoß zu flüchten. Er konnte aber bereits nach kurzer Nacheile durch weitere Einsatzkräfte gestellt und festgenommen werden. Es handelt sich um einen 26-jährigen polnischen Staatsbürger, der dem Augenschein nach unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln stand. Ein später durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf die Einnahme von Amphetaminen. Nachdem eine Blutprobe angeordnet und entnommen wurde, wurde der 26-jährige ins Polizeigewahrsam nach Potsdam gebracht. Dort haben ihn die Beamten durchsucht und fanden bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel (Cannabis und Amphetamine), sowie ein nach dem Waffengesetz verbotenes Einhandmesser. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und den Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Durch den Frontalzusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen hoher Sachschaden, der auf mindestens 12.000 Euro geschätzt wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 08.01.2018

Allgemein

Gransee (Brandenburg): Fahrzeuge angehalten

Ein 24-jähriger somalischer Asylbewerber lief laut brüllend am 16.12. gegen 23.30 Uhr auf der Oranienburger Straße und versuchte mehrere Fahrzeuge anzuhalten. Dabei soll er auch Gegenstände geworfen haben. Zwei Fahrzeuge hielten an, daraufhin schlug der 24-Jährige auf sie ein. Die hinzugerufenen Polizeibeamten mussten den Mann fixieren und in Gewahrsam nehmen. Er war alkoholisiert und übergab sich mehrfach, unter anderem auch im Streifenwagen auf der Fahrt in die Polizeiinspektion. Ein Rettungswagen wurde gerufen und der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus. Dabei musste der aggressive Mann von Polizeibeamten begleitet werden.

PM der PD Brandenburg Nord vom 18.12.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 2 bei Brandenburg/Netzen (Brandenburg): Freilaufender Hund auf der Autobahn hat Polizisten gebissen

Über den Polizeinotruf meldeten mehrere Zeugen, dass sich auf der Bundesautobahn 2, zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen ein freilaufender Mischlingshund befinden soll. Später wurde bekannt, dass das Tier mit einem bislang unbekannten Fahrzeug kollidiert war. Polizeibeamte der Autobahnpolizei Michendorf eilten zum besagten Autobahnabschnitt, um weitere Gefährdungen von Mensch und Tier zu verhindern. Dort eingetroffen sollte das Tier durch die Polizeibeamten eingefangen werden. Jedoch wurde ein 48-jähriger Polizeibeamter, der Autobahnpolizei, beim Fixieren des Hundes wird in mehrere Finger beider Hände gebissen und dadurch leicht verletzt. Er war anschließend nicht weiter dienstfähig. Rettungskräfte brachten den Beamten später in ein nahe gelegenes Krankenhaus, in dem er ambulant behandelt werden musste. Der Hund wurde derweil, durch die Tierrettung übernommen und versorgt. Über den Hundehalter liegen derzeit noch keine Hinweise vor. Die Beamten fertigten eine Anzeige zum Verstoß gegen die Hundehalterverordnung und prüfen die Einleitung eines Strafverfahren, wegen der fahrlässigen Körperverletzung.

PM der PD Brandenburg West vom 17.11.2017

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Unfall

Teltow (Brandenburg): Zusammenstoß mit Polizeieinsatzfahrzeug

Am Sonntagmorgen ereignete sich im Teltower Kreuzungsbereich Potsdamer Straße/ Warthestraße ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen tödlich, und zwei Polizeibeamte schwer verletzt worden sind.
Zuvor war ein Einsatzfahrzeug der Potsdamer Polizei, unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) auf der Potsdamer Straße in Richtung Bahnhof Teltow unterwegs. Sie wurden zuvor als Unterstützung wegen einer Rangelei am Bahnhof Teltow gerufen, bei der bereits drei Polizeibeamte verletzt worden waren. Eine Beamtin stürzte aufgrund der Rangelei mit dem alkoholisierten Tatverdächtigen und musste deswegen anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden. Die beiden anderen Beamten wurden in Folge der Rangelei an der Hand bzw. am Bein leicht verletzt und benötigten keine medizinische Betreuung.
Als das Einsatzfahrzeug dann, gegen 07:15 Uhr den Kreuzungsbereich Potsdamer Straße / Warthestraße passierte, fuhr ein 70-jähriger Audi-Fahrer, aus Richtung Wathestraße ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein und es kam einer Kollision der beiden Fahrzeuge. In weiterer Folge wurde der Audi gegen einen Straßenbegrenzung geschleudert, überschlug sich und kam auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen.
Ein zufällig am Unfallort befindlicher Zeuge, übernahm sofort die Erste-Hilfe-Maßnahmen der Unfallbeteiligten, die durch zeitnah eingetroffene Rettungskräfte übernommen wurden. Trotz ihrer Bemühungen verstarben der Audi-Fahrer, sowie seine 60 Jahre alte Beifahrerin noch an der Unfallstelle. Die beiden schwerverletzten Polizeibeamten (24, und 26 Jahre) mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Zu den Umständen der Unfallursache ermittelt die Kriminalpolizei. Auch wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle gerufen, und mit Begutachtung beauftragt. Zu Bewältigung dieses tragischen Unglückes wurden für die beteiligten Einsatzkräfte und den Angehörigen der Unfallbeteiligten Notfallseelsorger eingesetzt, die sich um die Menschen kümmern.

PM der Polizei Brandenburg, PD West, vom 15.10.2017

Allgemein

BAB2 bei Netzen (Brandenburg): Schwerer Verkehrsunfall

Am frühen Dienstagmorgen ereigneten sich auf der Bundesautobahn 2, zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen (km10, 4), zwei schwere Verkehrsunfälle. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Fahrer eines Kleintransporters auf einen fahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Kleintransporters in seinem Fahrzeug eingeklemmt, erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.  In der Folge des Unfalls wurde die rechte sowie mittlere Fahrspur der dreispurigen Richtungsfahrbahn für Unfall-und Bergungsmaßnahmen der Polizei sowie Feuerwehr voll gesperrt. Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen kam ein 55-jähriger LKW Fahrer auf die Unfallstelle zugefahren und streifte aus noch nicht geklärter Ursache einen im abgesperrten Bereich stehenden Funkstreifenwagen der Polizei. Im Streifenwagen, der für die Unfallaufnahme eingesetzt war, befanden sich zwei Polizisten, diese blieben unverletzt. In der weiteren Folge fuhr der LKW gegen ein Einsatzmittel der Feuerwehr, welches sich auf der mittleren Fahrspur befand. Das Fahrzeug der Feuerwehr kippte um und begrub zwei Kammeraden der Feuerwehr unter sich. Die zwei jungen Männer (23 und 38 Jahre alt) verstarben noch an der Unfallstelle. Der 55-jährige LKW Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Zurzeit ist die Richtungsfahrbahn nach Berlin noch voll gesperrt.

 

Stand 05.09.2017, 09.00 Uhr

Abschlussmeldung zum schweren Verkehrsunfall auf der A2

Nach einem schweren Verkehrsunfall am Dienstagmorgen war die A2 zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen voll gesperrt. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Berlin konnte um 12.30 Uhr, nach Abschluss der Bergungsarbeiten, wieder freigegeben werden. Zur Unfallursachenermittlung wurde durch die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Gutachter beauftragt. Insgesamt waren 22 Einsatzfahrzeuge der Polizeidirektion West im Einsatz, darüber hinaus ein Polizeihubschrauber und Kriminaltechnik.

 

Ergänzungsmeldung

Im Rahmen der weiteren Unfallermittlungen registrierten die aufnehmenden Beamten zwei weitere verletzte Kameraden der Feuerwehr. Ein Kamerad wurde nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen. Ein 22-jähriger Feuerwehrmann wurde mit Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

PM der PD Brandenburg West vom 06.09.2017

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten

Potsdam (Brandenburg): Fußball und Sicherheit – von Erfolgen, Netzwerkarbeit und Herausforderungen beim Fußballsicherheitsgipfel im Polizeipräsidium

Der siebte Brandenburgische Fußballsicherheitsgipfel im Polizeipräsidium stand am gestrigen Tage im Zeichen einer verbesserten  Zusammenarbeit von Verbänden, Vereinen, Kommunen und Polizei sowie Staatsanwaltschaft.

Dazu trafen sich Vertreter der Fußballverbände und -vereine, der Ministerien des Innern und für Kommunales sowie für Bildung, Jugend und Sport, Vertreter der  Kommunen, der Generalstaatsanwaltschaft, der Bundespolizei, Berliner und Brandenburger Polizei im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg zum jährlich stattfindenden Fußballsicherheitsgipfel.

Mit Blick auf die abgelaufene Spielzeit 2016/2017 konnte ein durchaus positives Fazit gezogen werden. Die Sicherheit beim Fußball in Brandenburg hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich verbessert. So wurden bei Ausschreitungen während Fußballspielen deutlich weniger Personen verletzt (11) als noch in der Saison 2015/2016 (43). Auch die Anzahl verletzter Polizeibeamter sank von 15 auf 3, ebenso wie die Anzahl aufgenommener Straftaten von 125 auf 75 (Körperverletzungen, Widerstand, Beleidigung) im selben Zeitraum.

Diese Erfolge sind auch auf die intensive Netzwerkarbeit und das enge Zusammenwirken aller Beteiligten zurückzuführen. „Gerade das gemeinsam Erreichte der vergangenen Spielsaison zeigt, dass unser Netzwerk in vielen Belangen funktioniert und die gemeinsame Arbeit für die Sicherheit beim Fußball Früchte trägt. Landesweit betrachtet sind unsere Fußballspiele sicher. Aber es gibt Ausnahmen. Und die gehen auf das Konto gewaltbereiter Extremisten, die in und um Stadien friedliche Fans und politisch Andersdenkende provozieren, attackieren und ihre kruden Ideologien mit Gewalt durchsetzen wollen. Dem  müssen wir gemeinsam entschlossen entgegentreten, um Extreminsten im Fußball den Boden zu entziehen“, so Polizeivizepräsident Roger Höppner.

Konkret geht es darum, vor Ort die Vereine durch mehr Angebote in ihrer Präventionsarbeit mit ihren Fans zu unterstützen. Dazu sollte, so die einhellige Auffassung beim Fußballsicherheitsgipfel, die Netzwerkarbeit durch weitere „Player“ zielgerichtet unterstützt werden, die sich bereits heute in ihrer täglichen Arbeit intensiv der Extremismusprävention widmen.

„Es geht also  um die Erweiterung unseres Netzwerkes gegen Gewalt in und um Stadien. Eines ist allerdings klar: Die Polizei wird auch weiterhin konsequent repressiv und präventiv gegen Gewalttäter im Sport vorgehen. Diese Konsequenz erwarten wir aber auch von den Vereinen. Ein Rückgang der Anzahl der in der vergangenen Saison durch die Vereine insgesamt eingesetzten Ordner bei gleichzeitigem Anstieg der eingesetzten Polizeibeamten und mehr angesetzten Spielen passt bei allen gemeinsamen Erfolgen nicht ins Bild. Ich bin sehr froh, dass wir darüber in unseren Gesprächen Einigkeit erzielt haben“, so Roger Höppner.

PM des Landespolizeipräsidiums Brandenburg vom 07.07.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Stadt Brandenburg an der Havel (Brandenburg): Beamtin beim Einsatz verletzt

Am frühen Dienstagmorgen (27.06.2017, 00.31 Uhr) hatte ein Anwohner die Polizei informiert, da er einen Brand auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik (Altstadt, Neuendorfer Straße) wahrgenommen hatte. Bei der Überprüfung des unübersichtlichen Geländes trat eine Polizeibeamtin in ein zugewachsenes Loch und verletzte sich am Oberkörper und an der Hand. Nach erfolgter Untersuchung im Krankenhaus war die Beamtin nicht mehr dienstfähig. Der Brand war lediglich ein Lagerfeuer, der durch einen 40-Jährigen entfacht wurde, um sich zu wärmen. Es bestand keine Gefahr für Menschen oder Gebäude. Nachdem das Lagefeuer von der Feuerwehr gelöscht war, wurde der 40-Jährige aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine Fachklinik gebracht. Gegen den Mann wird nun wegen eines Hausfriedensbruchs ermittelt.

PM der PD West vom 27.06.2017

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Potsdam (Brandenburg): Nicht schnell genug

Zwei Personen brachen in einen Baustoffhandel ein und lösten dabei die Alarmanlage aus.

Zutritt verschafften sie sich über das Dach des Hauses. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten diese, wobei ein Täter nach Verfolgung gestellt werden konnte. Bei der Nacheile verletzte sich eine Polizeibeamtin. Vor Ort konnte das zum Abtransport bereit gestellte Diebesgut wieder an den Berechtigten zurückgegeben werden. Der bereits polizeilich hinlänglich bekannte Täter wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West, PI Potsdam, vom 28.05.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Neuruppin (Brandenburg): Unfall mit Diensthund

Beim Training mit ihrem Diensthund wurde eine Diensthundeführerin der Polizeiinspektion OPR gestern gegen 10.45 Uhr verletzt. Sie wurde gebissen und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine zweite Beamtin, die mit auf dem Übungsplatz in der Nähe von Kränzlin war, erlitt einen Schock. Beide Polizistinnen sind zunächst nicht dienstfähig.

PM der PD Brandenburg, OPR, vom 18.05.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Jüterbog (Brandenburg): Rotlicht nicht beachtet und Polizeiauto die Vorfahrt genommen

Ein 27-jähriger Autofahrer aus Bulgarien (PKW BMW) missachtete am Sonntagvormittag (02.04.2017, 10:50 Uhr) auf der B 101 (Kreuzungsbereich B 101 / B 102) bei Jüterbog das Rotlicht der Ampelanlage an der Kreuzung nach Dahme und stieß auf der Kreuzung mit einem Funkstreifenwagen (VW Touran) der Polizei zusammen, der bei „Grün“ auf der B 102 in Richtung Innenstadt unterwegs war. Der Fahrer des Funkstreifenwagens erlitt eine leichte Armverletzung und war nicht mehr dienstfähig. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro.

PM der PD Brandenburg, Teltow-Fläming, vom 03.04.2017

Allgemein Trauriges

Märkische Allgemeine: Zweiter getöteter Polizist ist beigesetzt

„Unter großer Anteilnahme ist am Freitag der zweite Polizist beigesetzt worden, der Ende Februar an einer Straßensperre von einem mutmaßlichen Mörder überfahren wurde. Der 49-Jährige hinterlässt eine Frau und drei Kinder.“

Online-Artikel, 17.03.2017
http://t.maz-online.de/Brandenburg/Zweiter-getoeteter-Polizist-ist-beigesetzt

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

rbb-online.de: Nach mutmaßlichem Dreifachmord in Brandenburg – Getöteter Polizist in Pfaffendorf beerdigt

„Unter großer Anteilnahme wurde am Samstag einer der beiden Polizisten beigesetzt, die ein mutmaßlicher Mörder Ende Februar totgefahren hatte. An der Trauerfeier in  Pfaffendorf nahmen Ministerpräsident Woidke und Innenminister Schröter teil.“

Online-Artikel, 11.03.2017
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/polizist-torsten-k-pfaffendorf-beerdigung-mord-.html

Allgemein

rbb.de: Nach gewaltsamem Tod zweier Polizisten in Beeskow – Die Familien werden nicht allein gelassen

„Nach dem gewaltsamen Tod zweier Polizisten im Landkreis Oder-Spree haben viele Menschen für die Hinterbliebenen gespendet. In Pfaffendorf, wo einer der beiden Getöteten lebte, kümmert man sich derweil persönlich um die Angehörigen.“

Online-Artikel, 09.03.2017
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/getoetete-polizisten-beerdigung-beeskow-brandenburg.html

Allgemein

Durchsuchungen in mehreren deutschen Städten gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen Vereinigung

Symbolfoto

In einem Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsextremistischen Vereinigung werden aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs seit heute Morgen (25. Januar 2017) insgesamt 12 Wohnungen und weitere Räumlichkeiten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt durchsucht, darunter die Wohnungen von sieben Beschuldigten. An dem Einsatz sind etwa zweihundert Polizeibeamte der Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt beteiligt.

Gegen sechs Beschuldigte, die vorwiegend über soziale Medien miteinander vernetzt sind, besteht der Verdacht, sich zu einer rechtsextremistischen Vereinigung (§ 129a StGB) zusammengeschlossen zu haben. Sie sollen seit Frühjahr 2016 in Planungen eingetreten sein, bewaffnete Angriffe auf Polizisten als Repräsentanten des Staates, Asylsuchende und Menschen der jüdischen Glaubensgemeinschaft zu begehen. Dem siebten Beschuldigten wird vorgeworfen, die Gruppe durch Beschaffungshandlungen unterstützt zu haben.

Ziel der heutigen Durchsuchungsmaßnahmen ist es, weitere Beweismittel für das tatsächliche Bestehen einer Vereinigungsstruktur sowie zu den angeblich geplanten Straftaten und zu etwaigen Tatmitteln zu gewinnen. Erkenntnisse zu konkreten Anschlagsplanungen liegen derzeit nicht vor.

Mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft das Landeskriminalamt Baden-Württemberg beauftragt. Weitergehende Auskünfte können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen und die noch andauernden Durchsuchungsmaßnahmen derzeit nicht erteilt werden.

PM der GBA vom 25.01.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 24 bei Suckow (Brandenburg): Mit Streifenwagen kollidiert

Im Rahmen der Absicherung eines Verkehrsunfalls auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Suckow und Putlitz befanden sich zwei Beamte der Autobahnpolizei mit ihrem Funkstreifenwagen hinter dem verunfallten Fahrzeug auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung Berlin. Das Blaulicht sowie die Blitzleuchten der geöffneten Heckklappe waren eingeschalten, als plötzlich ein auch

Richtung Hamburg kommender Fahrer eines Pkw BMW auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ins Schleudern geriet und nach der Kollision mit der rechten Seitenschutzplanke rückwärts gegen das Heck des Streifenwagens stieß. Zu diesem Zeitpunkt saßen die beiden Beamten, den vorangegangenen Unfall protokolierend, in Fahrzeug. Der Streifenwagen wurde einige Meter auf dem Seitenstreifen nach vorn geschoben, während der BMW sich weiterdrehte und später an der rechten Seitenschutzleitplanke zum Stehen kam. Der 50-jährige Fahrer und sein männlicher Beifahrer wurde beim Unfall nicht verletzt. Die beiden 24 und 28 Jahre alten Polizeibeamten wurden verletzt und mussten durch Rettungswagen ins Klinikum Pritzwalk gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Durch die Wucht des Aufpralles wurden diverse Einsatzmittel aus dem Streifenwagen auf die Richtungsfahrbahn geschleudert. An dem BMW befanden sich Sommerreifen. Die Richtungsfahrbahn wurde für ca. drei Stunden komplett gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro.

PM der PD Brandenburg Nord vom 28.11.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

MAZ: Beim Baumblütenfest ausgerastet

Vor einem Amtsgericht in Brandenburg wurde ein 20-Jähriger zu vier Wochen Jugendarrest verurteilt, nachdem er Widerstand gegen einen Polizisten geleistet hatte. Er hatte einige Vorstrafen.

Online-Artikel, 10.11.2016
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Beim-Baumbluetenfest-ausgerastet

Allgemein

Stadt Brandenburg an der Havel (Brandenburg): Geldstrafe nicht bezahlt und Cannabispflanzen auf dem Wäschetrockner

Weil ein 34-Jähriger eine Geldstrafe u.a. wegen Beleidigung von Polizisten und Widerstands gegen Polizeibeamte nicht bezahlt hatte, existierte gegen ihn ein Haftbefehl. Polizisten klingelten am Sonntagmittag an seiner Tür, welche er auch selbst öffnete. Auch jetzt konnte er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen und sollte ersatzweise in Haft genommen werden. Schon auf den ersten Blick in die Wohnung des Mannes fielen den Polizisten in Küche und Wohnzimmer mehrere Wäscheständer auf, über die Cannabispflanzen zum Trocknen aufgehängt wurden. Da der Besitz dieser Betäubungsmittel verboten ist, wurde gegen den Mann eine weitere Strafanzeige aufgenommen und die Pflanzen sichergestellt. Eine Stunde später trat er seine Ersatzfreiheitsstrafe in einer JVA an.

PM der PD Brandenburg West vom 17.10.2016

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Finsterwalde (Brandenburg): Hund beißt Polizist

Über einen herrenlosen Schäferhund in der Tuchmacherstraße wurde die Polizei am Dienstag gegen 17:30 Uhr informiert. Bei dem Versuch, das Tier einzufangen, biss der Hund einem Polizeibeamten in den Unterarm, so dass dieser zur ambulanten medizinischen Versorgung ein Krankenhaus aufsuchte. Nachdem das Tier zunächst wegrannte, tauchte es am Mittwochmorgen wieder in der Tuchmacherstraße auf. Durch einen angeforderten Tierarzt konnte der Schäferhund eingefangen und dem Eigentümer übergeben werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.10.2016

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bestensee (Brandenburg): Rettungssanitäter angegriffen

Mit einer Anzeige wegen des „Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen“ muss sich seit Donnerstagmorgen ein 28-jähriger Mann auseinandersetzen. Kurz nach Mitternacht war ein Rettungswagen zur Friedensstraße gerufen worden, um dem offenbar verletzten Mann zu helfen. Dieser schlug und trat auf die Sanitäter ein, konnte aber festgehalten werden, bis Polizeibeamte ihn in Gewahrsam nahmen. Selbst dann setzte er seine Angriffe fort und beschädigte darüber hinaus die Einrichtung des Hausflurs. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann zeigte einen Messwert von 3,05 Promille an. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung zur Gewahrsamstauglichkeit wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd, Landkreis Dahme-Spree, vom 15.09.2016

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Borgsdorf (Brandenburg): Kollision bei Einsatzfahrt

Bei einer Einsatzfahrt kollidierte gestern gegen 18.10 Uhr an der Kreuzung Chaussee-/ Berliner Straße ein Funkwagen mit einem PKW VW. Die Beamten überfuhren die Ampelkreuzung bei Rot. Der 50-jährige VW-Fahrer bemerkte Blaulicht und Sirene offenbar nicht und fuhr auch in den Kreuzungsbereich. Durch die Kollision wurden der 50-Jährige und beide Polizeibeamte verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, Schaden ca. 20.000 Euro.

PM der PD Brandenburg Nord, OHV, vom 06.09.2016

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Neuseddin (Brandenburg): Tatverdächtiger nach Brandstiftung festgenommen

Am Dienstag ist ein 43 Jahre alter Mann festgenommen worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen steht der Mittelmärker in dem Verdacht, am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr das Rezeptionsbüro einer Pension, in der sich eine Mitarbeiterin befand, in Neuseddin betreten und dort eine brennbare Flüssigkeit verschüttet zu haben. Anschließend setzte der Mann die Flüssigkeit in Brand und entfernte sich vom Tatort. Die Mitarbeiterin konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster retten.

Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen wurden sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Der 43-Jährige stellte sich jedoch kurz nach dem Brandausbruch noch in Neuseddin, wurde festgenommen und von der Kriminalpolizei vernommen.

Das Feuer in der Pension breitete sich trotz vorgenommener Löscharbeiten in der Zwischenzeit immer weiter aus und griff auf die Gemeinschaftsküche sowie auf eine Einliegerwohnung über. In der Folge kam es in dem Gebäude zu einer Explosion. Durch die Druckwelle wurden Fenster und wesentliche Gebäudebestandteile stark beschädigt. Zwei Feuerwehrleute erlitten einen Schock. Ein Polizeibeamter wurde durch herumfliegende Trümmerteile leicht verletzt.

Durch die Explosion ist die Pension nicht mehr bewohnbar.

Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

Am heutigen Mittwoch werden Kriminaltechniker und Spezialisten des Landeskriminalamtes den Tatort untersuchen.

Die weiteren Ermittlungen zu schwerer Brandstiftung und versuchten Tötungsdelikts führen die Staatsanwaltschaft und die Abteilung für schwere Kriminalität der Polizeidirektion West.

Diese dauern an.

Gemeinsame PM der StA Potsdam und der Polizei Brandenburg, PD West, vom 22.06.2016

Möchte_man_nicht_erleben Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zossen (Brandenburg): Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich

Aus bisher unbekannter Ursache kam es am frühen Dienstagmorgen auf der Kreuzung Bahnhofstraße / Luckenwalder Straße zu einer Kollision zwischen einem PKW Nissan und einem Funkstreifenwagen der Polizei. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der Funkstreifenwagen aus der Berliner Straße kommend, an den Kreuzungsbereich herangefahren, hielt zunächst an und fuhr dann über die Kreuzung hinweg in Richtung Mellensee. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem, auf der bevorrechtigten Bahnhofstraße in Richtung Wünsdorf fahrenden PKW Nissan aus dem Landkreis Teltow-Fläming. In Folge des Zusammenstoßes kam der Funkstreifenwagen nach links und stieß gegen einen in der Luckenwalder Straße im Einmündungsbereich wartenden PKW Hyundai, der dadurch rückwärts leicht gegen einen dahinter stehenden Opel geschoben wurde. Der PKW Nissan touchierte nach dem Zusammenstoß einen Ampelmast an der Ecke zur Luckenwalder Straße und stieß noch leicht gegen den Opel. Bei dem Unfall wurden die Fahrerin des Nissan (56), der Fahrer des Hyundai (56) und die beiden Polizeibeamten leicht verletzt. Bis auf die 56-jährige Nissanfahrerin, die stationär zur Beobachtung aufgenommen wurde, konnten alle anderen Verletzten das Krankenhaus nach ambulant erfolgter Behandlung noch am Dienstagmorgen wieder verlassen. Zur Klärung des genauen Unfallherganges untersuchte ein KFZ-Sachverständiger die Unfallstelle. Zum Zeitpunkt des Unfalles war die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung nicht in Betrieb. Während der Bergungsarbeiten war die Luckenwalder Straße bis 08.15 Uhr gesperrt. Auf der B 96 wurde der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.

PM der Polizei West vom 24.05.2016

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lübben (Brandenburg): Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Auf der Bundesstraße 115 ereignete sich am Sonntag kurz vor 14:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Aus zunächst unbekannter Ursache war zwischen Rickshausen und dem Abzweig Lubolz ein PKW SEAT nach links von der Fahrspur abgekommen und im Gegenverkehr mit einem Funkwagen der Polizei und einem weiteren PKW zusammengestoßen. Das Polizeiauto war durch die Wucht des Aufpralls auf ein viertes Auto geschleudert worden. Bei dem Unfall hatte sich der 59-jährige Verursacher Verletzungen zugezogen, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend ambulant versorgt. Eine erste Schätzung der Sachschäden wurde mit etwa 40.000 Euro protokolliert, drei beteiligte Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Ein Drogenvortest beim Unfallverursacher, der positiv auf Kokain reagierte, brachte Anhaltspunkte zur mutmaßlichen Unfallursache. Zur Sicherung gerichtsverwertbarer Beweise wurde daher eine Blutprobe im Klinikum veranlasst. Die weiteren Ermittlungen hat nun die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Süd vom 23.05.2016

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Greifswald (Brandenburg): Gefahrgutunfall in Müssow

Bei einem Verkehrsunfall mit Sachschaden am 07.05.2016 gegen 12:40 Uhr in der Ortschaft Müssow kippte der Anhänger eines Traktors in einer Kurve um. Dabei wurde der mit Pflanzenschutzmittel befüllte Tank beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand liefen ca. 4.000 l der Flüssigkeit aus. Acht Bewohner der unmittelbar an der Unfallstelle befindlichen Häuser wurden evakuiert. Die restlichen Bewohner der Ortschaft wurden gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Gefahrgutzug des Landkreises arbeitet momentan an der Beseitigung der Flüssigkeit. Das Pflanzenschutzmittel kann bei Kontakt zu Haut- und Atemwegsreizungen führen. Der genaue Unfallhergang konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Ein Polizeibeamter des Polizeihauptreviers Greifswald, der als erster an der Unfallstelle eintraf, musste mit Atemwegsreizungen in ein Greifswalder Krankenhaus eingeliefert werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 07.05.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Märkische Allgemeine: Prozess am Landgericht Potsdam – Polizist überlebte nur knapp die Messerattacke

„Er kann bis heute nicht wieder arbeiten, leidet noch immer unter den Folgen des Angriffs: Im April 2015 war ein 30 Jahre alter Polizist bei einem Einsatz in Potsdam lebensgefährlich verletzt worden. Ein Student stach ihn nieder. Nun steht der Angreifer vor Gericht – wegen versuchten Mordes.“

Online-Artikel, 10.01.2016
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Polizist-ueberlebte-nur-knapp-die-Messerattacke

Allgemein Bravo

Zeit-Online: Die Telefon-Falle

„Anschläge auf Flüchtlingsheime werden fast nie aufgeklärt. Doch als es in Groß Lüsewitz brannte, stellten Ermittler die Täter.“

Online-Artikel, 10.12.2015
http://www.zeit.de/2015/50/brandanschlag-fluechtlingsheim-gross-luesewitz-ermittlung

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hennigsdorf (Brandenburg): Kollision mit Streifenwagen

Symbolfoto
Symbolfoto

Gestern Abend kam es gegen 17.50 Uhr auf der Landesstraße 171 auf Höhe des Waldhauses zu einem Verkehrsunfall. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens (36-jähriger Fahrer und 27-jähriger Beifahrer) hatte den Auftrag bekommen, mit Sonder- und Wegerecht unter Nutzung von Blaulicht und Martinshorn in die Rettungsstelle des Hennigsdorfer Krankenhauses zu fahren, da dort jemand randalieren soll. Ein 25-jähriger Fahrer eines Pkw Peugeot befand sich im Gegenverkehr und überholte einen vor ihm fahrenden Pkw BMW. Dabei kollidierte der Peugeot mit dem Funkstreifenwagen frontal. Auch der BMW wurde bei dem Unfall beschädigt. Der 25-jährige Fahrer des Peugeot wurde stationär im Krankenhaus Hennigsdorf aufgenommen. Die 37-jährige Fahrerin und die Insassen des BMW blieben unverletzt. Der 27-jährige Polizeibeamte wurde zur stationären Behandlung im Unfallklinikum Berlin-Buch aufgenommen. Der 36-jährige Beamte konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden, ist aber nicht dienstfähig. Es entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro. Die L 171 wurde während der Unfallaufnahme sowie der Beräumung der Unfallstelle bis etwa 21.00 Uhr voll gesperrt.

PM der Polizei Brandenburg vom 23.10.2015

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Weisen (Brandenburg): Kollision beim Wenden

Symbolfoto
Symbolfoto

Heute Vormittag kam es auf der Bundesstraße 189 zwischen Weisen und Wittenberge zu einem Verkehrsunfall. Ein 56-jähriger Polizeibeamter musste aufgrund eines Einsatzes den Funkstreifenwagen, der mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs war, wenden. Dabei kam es zur Kollision mit einem nachfolgenden Pkw Ford. Der 56-jährige Fahrer und dessen 53-jährige Kollegin wurden bei dem Unfall verletzt und sind nicht mehr dienstfähig. Die beiden Insassen des Ford blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 17.000 Euro, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Ein Unfallgutachter wurde beauftragt. Zum genauen Unfallhergang wird ermittelt.

PM der Polizei Brandenburg, Prignitz, vom 15.10.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Wittstock / Dosse (Brandenburg): In Haft

Festnahme_HandschellenDie Polizei konnte heute Vormittag einen 50-jährigen Mann in Wittstock festnehmen und in eine Justizvollzugsanstalt bringen. Der Mann war wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung vom Landgericht Neuruppin bereits im Juni zu einer Haftstrafe von neun Monaten verurteilt worden.

 

PM der Polizei Brandenburg vom 12.10.2015

Allgemein Kritik Tragisch Urteil

rbb: Polizist nach Kopfschuss zu Bewährungsstrafe verurteilt

„Geschossen hat er, aber nicht mit Absicht: Ein Polizist, der vor rund einem Jahr in Cottbus einem Verdächtigen in den Kopf geschossen hat, ist jetzt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Beamte hätte sorgfältiger mit der Waffe umgehen müssen, hieß es.“

Online-Artikel, 25.09.2015
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/09/cottbus-schuss-polizist-strafbefehl.html

Allgemein

Berliner Morgenpost: POTSDAM – Brandenburgs Polizisten zogen 780 Mal die Waffe

„Wie locker sitzt Brandenburgs Polizisten die Dienstpistole? Eine Auflistung des Innenministeriums gibt nun Aufschluss darüber. Demnach haben Beamte im vergangenen Jahr 781 Mal von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht. Dabei wurden bei Einsätzen vier Warnschüsse abgegeben. Das teilte das Innenministerium in Potsdam am Freitag mit.“

Online-Artikel, 25.07.2015
http://www.morgenpost.de/berlin/article205505089/Brandenburgs-Polizisten-zogen-780-Mal-die-Waffe.html

Liest man diesen Artikel bis zum bitteren Ende, kommt man auch an den Punkt, an dem man erkennt, dass trotz der miserablen Einleitung die Schusswaffe so gar nicht locker sitzt!

Allgemein Angriff verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Brandenburg an der Havel (Brandenburg): Mann greift drei Personen an

Auf dem Weg zum Dienst wurde ein zivil gekleideter Polizist am Mittwochnachmittag von einem 23-Jährigen aus Sachsen-Anhalt auf dem Gelände der FH Brandenburg angegriffen. Der Mann hatte  eine zerbrochene Bierflasche in der Hand versuchte dem Fuß gegen den Kopf des Beamten zu treten. Der Polizist konnte den Tritt mit einem Arm abwehren und wurde leicht am Hals getroffen. Er begab sich zur Wache, um die Kollegen zu informieren. In diesem Moment meldeten sich zwei weitere Männer bei der Polizei und gaben an, dass sie soeben von dem 23-Jährigen körperlich angegriffen und mit einem Messer bedroht wurden. Der Mann aus Sachsen-Anhalt konnte vor Ort festgestellt und zur Wache verbracht. Das Messer und seine Bekleidung wurden sichergestellt.
Durch den Angriff wurde der Polizeibeamte leicht verletzt, die anderen beiden Männer blieben unversehrt.

PM der POL Brandenburg vom 28.05.2015

Allgemein

rbb: Wie die Polizei einen Fall dreimal aufklärt

„Schon vor einem Jahr deckte das rbb-Magazin Klartext auf, dass die Brandenburger Polizei die Kriminalstatistik schönt. Innenminister Schröter verkündete zwar kürzlich, jetzt würden alle Fälle wieder ordnungsgemäß verbucht – doch neue rbb-Recherchen sprechen dagegen. Die Opposition stellte am Donnerstag fest, Schröter bekomme den Polizeiapparat nicht in den Griff.“

Online-Artikel, rbb.de, 16.04.2015

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/04/polizei-brandenbug-will-statistik-pruefen-lassen.html

Partiell sicherlich auch eine Self-fulfilling prophecy. Interessant, dass hier gerade jene die dicksten Krokodilstränen weinen, die nie ein gutes Haar an der Polizei lassen – entscheidet Euch doch mal, was Ihr wollt. Ohne das Schönreden zu wollen, ich finde das auch ziemlich blöde, Statistiken zu fälschen. Aber ich erkläre auch nicht der Polizei seit Jahren, dass sie eh alles nur falsch macht und wundere mich jetzt, dass sie etwas falsch macht.

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nauen (Brandenburg): Streifenwagen prallt gegen Mazda

Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, hatte am Samstag ein Mazdafahrer in der Ketziner Straße in Nauen unvermittelt gewendet.

Das Fahrzeug kam dabei quer auf der Straße zum Stehen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte dem Mazda nicht mehr ausweichen und prallte dem Pkw in die Seite. Beide Polizisten im Alter von 34 und 55 Jahren wurden dabei leicht verletzt, blieben aber weiter dienstfähig.

Der Unfallverursacher, ein 43 Jahre alter Pole, stand mit 2,27 Promille unter der Einwirkung von Alkohol. Er musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen und blieb dann anschließend zur Beobachtung im Krankenhaus.

Der Streifenwagen ist derzeit nicht einsatzfähig.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Angaben vor.

PM der PD West vom 13.04.2015

Allgemein

Forst (Brandenburg): Einhundert Tage Haft angetreten

Vergangene Nacht nahmen Bundespolizisten in Forst einen mit Haftbefehl gesuchten Mann fest. Er musste eine Haftstrafe von 100 Tagen antreten.

Montagmorgen gegen 01:00 Uhr kontrollierte eine Streife einen 29-jährigen Reisenden auf dem Weg nach Berlin. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg vor.

Das Amtsgericht Hamburg – St. Georg verurteilte ihn bereits im Februar 2014 wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.

Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 2.090,00 Euro nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten in die JVA Cottbus. Dort musste er seine 100-tägige Haft antreten.

PM der B-POL Berlin vom 30.03.2015

Allgemein Bravo Fahndung Gewalt_gg_Polizisten

Cottbus (Brandenburg): Zielfahndung fasst flüchtigen Straftäter aus Potsdam

Symbolfoto
Symbolfoto

Der Zielfahndung des Polizeipräsidiums gelang es am Donnerstag, den 26.03.2015 den flüchtigen, verurteilten 24-jährigen Dennis K. aufzuspüren und festzunehmen.

Ausgangspunkt war die Flucht im Herbst 2014, als Dennis K. nach seiner rechtskräftigen Verurteilung eigentlich seine 5-jährige Haftstrafe antreten sollte. K. war Mitglied einer Einbrecherbande die 2013 in Potsdam ihr Unwesen trieb. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf schwere Diebstahlshandlungen und schwere Brandstiftungen. Sie bedrohten auch zahlreiche Personen, darunter auch die ermittelnden Polizeibeamten. Die Kriminalisten des Dezernates „Schwere Kriminalität“ der Kriminalpolizei der Polizeidirektion West führten gegen K. und seine Komplizen damals über 30 Ermittlungsverfahren durch.

Im Verlauf seiner Flucht versuchte er in Nordrhein-Westfalen aufwendig seinen Tod vorzutäuschen, was die Kriminalisten einer Morduntersuchungskommission schnell aufklärten. Jedoch führten die Ermittlungen nicht zu K. selbst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Zielfahndung des Landes Brandenburg mit dem Auftrag betraut K. aufzuspüren und ihn festzunehmen. Durch intensive und vor allem kleinteilige Ermittlungsschritte gelang es den Fahndern den 24-Jährigen in Cottbus aufzuspüren. Dort wurde er mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in einer Bar festgenommen.  Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt, wo er nun seine Haftstrafe verbüßen muss.

K.s  Flucht und sein neues Leben mit falscher Identität waren gut vorbereitet. Er beschaffte sich einen gefälschten niederländischen Pass und versuchte so, seine wahre Herkunft und seinen Namen zu verschleiern. Auch der Versuch seinen Tod vorzutäuschen zeigt, dass er alles tun wollte, um der Haftstrafe zu entgehen.

 

PM der PD Brandenburg West vom 02.04.2015

Allgemein Kritik

MOZ: Polizist gesteht Faustschlag

„Vorläufig eingestellt wurde am Montag das Verfahren gegen einen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt. Der 31-Jährige aus Frankfurt hatte zuvor erklären lassen, er habe 2011 am Rande einer Demonstration in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) die Nerven verloren.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Oder-Zeitung vom 10.02.2015
http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1367066/

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Oranienburg (Brandenburg): Versuchter Selbstmord

Gegen einen 34-jährigen Mann lag von der Staatsanwaltschaft Neuruppin ein Haftbefehl wegen Betruges vor. Der Mann wurde von Polizisten festgestellt und in Gewahrsam genommen. Da er als Betäubungsmittelkonsument polizeilich bekannt war und im Beisein der Beamten vermutlich aufgrund von Entzugserscheinungen hyperventilierte wurde er zur Rettungsstelle gebracht, um seine Gewahrsamstauglichkeit überprüfen zu lassen. Die Ärzte schätzten ihn als gewahrsamstauglich ein und er wurde zur Polizeiinspektion Oranienburg gebracht. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wies der Dienstgruppenleiter eine Kontrolle alle 15 Minuten an. Bei einer dieser Kontrollen gegen 01.45 Uhr stellten die Beamten fest, dass der Mann versucht hatte, sich mit einer Einwegdecke an einem Befestigungshaken in der Gewahrsamszelle zu strangulieren. Die Beamten schritten sofort ein, so dass der Mann nur leichte Rötungen im Halsbereich davon trug. Er wurde daraufhin auf Weisung der Staatsanwaltschaft Neuruppin auf die Krankenstation einer Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der Polizei Brandenburg vom 09.02.2015

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: Raab lästert über Polizei in Bernburg

„Ein Traktorfahrer beendet eine Verfolgungsjagd bei Alsleben – und wird zum Dank für seine Zivilcourage von der Polizei beschenkt: mit einem Schreibset und einem Foto des Polizeireviers. Stefan Raab lästerte in „TV Total“ über die Geschenke: „Noch cooler wäre gewesen: ein Bild von einem Schreibset und ein Polizeirevier!““

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe vom 29.01.2015

Na ja, wenn man natürlich so blendend verdient wie Herr Raab, dann kann man sich gut lustig machen über derartige Gesten.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Walsleben (Brandenburg): Kollision mit Funkstreifenwagen

Aufgrund von Winterglätte und nicht angepasster Geschwindigkeit kollidierte am 29.12.14 gegen 13.55 Uhr der 24-jährige Fahrer eines BMW mit einem vorfahrtberechtigten Funkstreifenwagen. Das Einsatzfahrzeug prallte daraufhin gegen eine Hauswand, welche augenscheinlich unbeschädigt blieb. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Ein 47-jähriger Beamter erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Er ist nicht mehr dienstfähig.

PM der Polizei Brandenburg, Ostprignitz-Ruppin, vom 30.12.2014

Bravo

Uckermark (Brandenburg): Rechtsrockkonzert verhindert!

Im Ergebnis von Ermittlungen der Fachdirektion LKA und der PD Ost wurde bekannt, dass am 20.12.2014 im Nordosten Brandenburgs bzw. in Mecklenburg-Vorpommern ein Konzert einer rechtsextremistischen Band stattfinden sollte. Weitere polizeiliche Maßnahmen führten die Brandenburger Beamten letztlich zum Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Uckermark. Dort trafen die Polizisten am frühen Abend des 20.12.2014 nicht nur auf den Veranstalter, einen einschlägig bekannten 46-jährigen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern stellten auch fest, dass ein Konzertraum bereits vorbereitet, mit einem erheblichen Getränkevorrat für mehrere hundert Personen sowie entsprechendem Verkaufstresen ausgestattet, worden war.

Um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu begegnen, wurde die nicht angemeldete Musikveranstaltung untersagt und alle anreisende Konzertbesucher abgewiesen.

Während dieses sehr umfangreichen Einsatzes kontrollierten Polizeibeamte auch einen 33-jährigen Mann, auf dessen Oberbekleidung ein Symbol abgebildet war, das den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllte. Das Sweatshirt musste der Uckermärker ausziehen und übergeben. Weiterhin wurde gegen ihn eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Der Polizeieinsatz wurde mit Unterstützung der benachbarten Polizeidirektionen Nord und Süd sowie von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ebenfalls auf das Konzert der rechtsextremistischen Band vorbereitet hatten, durchgeführt und konnte, ohne dass diese Veranstaltung stattfand, in der Nacht vom Samstag zu Sonntag, gegen 00:40 Uhr, beendet werden.   

PM der Polizeidirektion Brandenburg Ost vom 22.12.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Brandenburg / Havel (Brandenburg): Zwei Polizisten bei Unfall leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall sind am Montag in Brandenburg zwei Polizisten leicht verletzt worden.

Die Beamten standen mit ihrem Streifenwagen in der Berliner Straße und warteten an der Kreuzung zur Potsdamer Straße an der roten Ampel.

Ein Opelfahrer aus Oranienburg hatte dies nicht erkannt und fuhr auf den Streifenwagen auf.

Die beiden 54 und 59 Jahre alten Polizisten begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung und waren vorübergehend nicht dienstfähig.

An den beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden von etwa 5.000 Euro.

PM der POL Brandenburg vom 17.11.2014

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten

moz.de: Brandenburgs Beamte leben zunehmend gefährlicher

„In Brandenburg nimmt die physische und psychische Gewalt gegenüber Polizisten und anderen Staatsdienern zu.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel in der Märkischen Online-Zeitung vom 25.10.2014
http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1339935/

Allgemein

B5 zwischen Pessin und Friesack (Brandenburg): Schwerer Busunfall

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Reisebusses ereignete sich am Sonnabendmorgen, gegen 07.20 Uhr, auf der Bundesstraße 5 zwischen den Ortschaften Pessin und Friesack. Die genaue Unfallstelle liegt auf der B5 zwischen den Abzweigen nach Senzke und dem Abzweig nach Haage.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der Fahrer eines PKW Renault Clio aus dem Havelland (25 Jahre alt), der in Richtung Friesack unterwegs war, aus bisher ungeklärter Ursache auf gerade Strecke  nach links auf die Gegenspur geraten und dort frontal mit dem entgegenkommenden Reisebus kolldiert. In Folge des Zusammenstoßes kam der Bus in seiner Fahrtrichtung (Richtung Pessin) gesehen nach links von der Straße ab und prallte frontal gegen einen massiven Straßenbaum (Eiche). Der PKW rutschte, in Fahrtrichtung Friesack gesehen, in den linken Straßengraben. Sowohl der Reisebus aus Sachsen-Anhalt, als auch der Renault Clio wurden im Frontbereich sehr stark deformiert.

In dem Reisebus aus dem Altmarkkreis Salzwedel befanden sich zum Unfallzeitpunkt neben dem Fahrer (38 Jahre alt) und der Ersatzfahrerin (53 Jahre alt)  46 Passagiere, also insgesamt 48 Personen. Der Busfahrer wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Ersatz-Busfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Alle 46 Passagiere wurden verletzt, sechs davon schwer.

Der 25-jährige Fahrer des Renault-Clio, der sich alleine im PKW befunden hatte, wurden ebenfalls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Rettungskräfte brachten alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Zur Klärung der Unfallursache war ein KFZ-Sachverständiger an der Unfallstelle im Einsatz. Ein Ergebnis der Untersuchung liegt bisher noch nicht vor und dürfte erst in den nächsten Tagen oder Wochen zu erwarten sein. Zum Unfallzeitpunkt war es im Bereich der Unfallstelle neblig. Die Unfallstelle liegt auf einem geraden Teilstück der Bundesstraße 5, links und rechts befinden sich weitläufige Ackerflächen. Die Bundesstraße wird beidseitig durch riesige Alleenbäume (Eichen) gesäumt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Reisebus, einer Busgesellschaft aus dem Altmarkkreis Salzwedel am Morgen in Klötze gestartet und befand sich auf einer Einkaufsfahrt nach Polen. Zielort war Pomellen an der Grenze. Bei den Insassen des Reisebusses, die hauptsächlich aus der Umgebung von Gardelegen kommen,  handelt es sich um Personen aller Altersklassen. Die jüngste Passagierin ist 16 Jahre alt, die älteste 83 Jahre.

Zum Gesundheitszustand der insgesamt sieben schwer Verletzten Frauen im Alter  von 53, 57, 63, 67, 80 und 83 Jahren  (einschließlich der Ersatzbusfahrerin) kann derzeit nur gesagt werden, dass  mehrere der Personen mit Knochenbrüchen in Krankenhäusern behandelt werden.

Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch nicht vor.

Während der Rettungs-und Bergungsarbeiten war die B 5 im Bereich der Unfallstelle von 07.20 Uhr bis 13.45 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.  Der verunfallte Bus mußte mit Spezialgerät und einem Kran geborgen werden. Sowohl der Bus, als auch der PKW wurden für weitere technische Untersuchungen sichergestellt.

 

Nachtrag: Mit Stand 18.10.2014, 16.15 Uhr wurden noch 9 Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt. Alle anderen Verletzten konnten nach ambulanten Behandlungen entlassen werden.

PM der Polizei Brandenburg, HVL, vom 18.10.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Cottbus (Brandenburg): Ermittlungsgruppe des LKA sucht Zeugen

Zeugenaufruf_neutral_kleinFür ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz in der Nacht von Donnerstag zu Freitag voriger Woche in Cottbus sucht das Landeskriminalamt Brandenburg nach weiteren Zeugen.

Am 22. August gegen 0.25 Uhr hatten Einsatzkräfte der Polizei an der Ampelkreuzung Thiemstraße/Stadtring in der Nähe des Cottbuser Hauptbahnhofes einen PKW gestoppt. Ein Insasse dieses PKW sollte nach vorangegangenen Durchsuchungen im Zusammenhang mit mehreren Strafverfahren aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität auf Anweisung der Staatsanwaltschaft festgenommen werden. Dabei wurde der Mann durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt.

Eine eigens dafür gebildete Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Brandenburg hat die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt übernommen und bittet eventuelle Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Angesprochen sind vor allem Personen, die sich zum angegebenen Zeitpunkt an der Haltestelle Thiemstraße/Stadtring bzw. in deren Nähe aufhielten. Ebenso Personen, die als Fahrgäste der Buslinie N 4 um 0.28 Uhr an dieser Haltestelle eintrafen.

Sachdienliche Informationen bitte an das Bürgertelefon des Polizeipräsidiums 0700 3333 0331 oder über die Internetseite www.polizei.brandenburg.de. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM des PP Land Brandenburg vom 27.08.2014

Unfall

BAB 113 bei Schönefeld (Brandenburg): In Funkwagen gefahren

Auf der Fahrt zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und dem Schönefelder Kreuz war am Dienstagabend um 19:45 Uhr ein Funkwagen der Autobahnpolizei von einem anderen PKW gerammt worden, als dessen Fahrer zu spät bemerkte, dass das Polizeiauto verkehrsbedingt gebremst hatte. Die Insassen beider Autos blieben unverletzt und beide PKW fahrbereit. Nach einer ersten Schätzung liegt der Sachschaden bei 5.000 Euro.

PM der PD Süd vom 27.08.2014

Allgemein Tragisch

Cottbus (Brandenburg): Schussabgabe durch Cottbuser Polizeibeamten

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Cottbus

Am heutigen Morgen gegen 0.30 Uhr ist ein 37-jähriger Mann aus Cottbus anlässlich seiner Festnahme durch einen Polizeibeamten der Polizeidirektion Süd lebensgefährlich verletzt worden. Gegen den 37-Jährigen sind mehrere Strafverfahren aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität anhängig.

In einem weiteren aktuell laufenden Ermittlungsverfahren erfolgte am gestrigen Nachmittag im Rahmen einer bundesweiten Durchsuchungsaktion auch die Durchsuchung seiner Wohnung. In der Wohnung sind Beweismittel und ein Sturmgewehr aufgefunden und sichergestellt worden. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwältin sollte er nunmehr  zur Erwirkung eines Haftbefehls vorläufig festgenommen werden. Da der 37-Jährige jedoch bei dem Versuch der Festnahme in seiner Wohnung nicht angetroffen werden konnte, wurde die Wohnung observiert. Ca. 7 Stunden später ist er als Beifahrer in einem PKW beobachtet worden, der angehalten werden sollte, um nunmehr die Festnahme realisieren zu können. Hierzu setzte sich ein Polizeibeamter mit seinem Fahrzeug vor diesen PKW, wobei beide Fahrzeuge leicht kollidierten. Als der Polizeibeamte ausgestiegen und zum PKW des 37-Jährigen gelaufen war, um diesen festnehmen zu können, löste sich ein Schuss aus dessen Dienstwaffe,  durch den der 37-Jährige am Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt worden ist. Er ist noch in der Nacht notoperiert worden. Sein Zustand ist kritisch.

Gegen den Polizeibeamten ist ein Ermittlungsverfahren zur Klärung der konkreten Umstände der Schussabgabe eingeleitet und das Landeskriminalamt mit den Ermittlungen betraut worden.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der StA Cottbus vom 22.08.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Potsdam (Brandenburg): Nach Durchbruch an Kontrollstelle – U-Haft bzw. Freilassung – Unverständnis bei Polizeipräsident

527px-Polizei-Brandenburg-Logo.svgUnverständnis äußerte der Brandenburger Polizeipräsident Arne Feuring angesichts der Entscheidungen des Cottbuser Amtsgerichts vom Mittwoch zu Haftanträgen der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen zwei mutmaßliche Autoschieber. Die zwei aus Polen stammenden Verdächtigen hatten am Dienstagmorgen auf der Autobahn 15 bei Forst mit zuvor gestohlenen PKW eine Kontrollstelle der Polizei durchbrochen. Dabei war nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ein 25-Jähriger mit einem im Landkreis Elbe-Elster entwendeten Audi Q7 unmittelbar auf Beamte zugefahren. Später wurden mit diesem Fahrzeug zwei den flüchtenden PKW folgende Einsatzfahrzeuge der Polizei gerammt. Beide Streifenwagen überschlugen sich, vier Beamte wurden verletzt. Ein drittes Fahrzeug, welches ebenfalls die Kontrollstelle durchbrochen hatte, konnte entkommen.

Das Cottbuser Amtsgericht hatte gegen den 25-Jährigen am Mittwoch Haftbefehl wegen Verdacht des Bandendiebstahls und der Bandenhehlerei sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erlassen. Der Erlass eines Haftbefehls gegen den zweiten Verdächtigen (23) wurde durch das Gericht abgelehnt. Nach dem noch unbekannten dritten Verdächtigen wird weiter gefahndet.

Polizeipräsident Feuring zeigte sich angesichts dieser Entscheidungen irritiert. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hatte Haftbefehle für den 25-Jährigen wegen versuchten Mordes und für seinen mutmaßlichen Mittäter wegen Bandendiebstahls und Bandenhehlerei beantragt. „Angesichts der außerordentlichen Brutalität des Vorgehens der Verdächtigen, die bewusst das Leben der Beamten aufs Spiel gesetzt haben, um sich der Strafverfolgung zu entziehen, habe ich kein Verständnis für diese Entscheidungen des Gerichts“, so Feuring am Donnerstag in Potsdam.

PM des PP der Polizei Brandenburg vom 10.07.2014

Allgemein

Märkische Heide (Brandenburg): Feuerwehrleute im Einsatz verletzt

Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz nach 14:00 Uhr zu einem Wald- und Ödlandbrand an der Landstraße zwischen Ressen und dem Abzweig Leibchel gerufen. Eine Fläche von 100 x 100 Metern stand in Flammen, wodurch ein geschätzter Sachschaden von 1.000 Euro verursacht worden war.

Durch einen geplatzten Schlauch hatten sich während der bis 15:30 Uhr andauernden Löscharbeiten zwei Feuerwehrkameraden im Alter von 26 und 47 Jahren verletzt. Sie wurden zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung.

PM der Polizei Brandenburg, Landkreis Dahme-Spree, vom 19.06.2014

Allgemein

Focus: Fatale Bilanz in Brandenburg – Drei Unschuldige sterben nach Polizeieinsatz

Ich verstehe ja, dass man für eine gute Auflage eine bestimmte Art Überschrift braucht – aber das hier finde ich dann doch ein wenig unfair. Über dem letzten Absatz übrigens steht dann „Die Polizei trifft keine Schuld“.

Artikel in der Online-Ausgabe des Focus vom 05.04.2014
http://www.focus.de/panorama/welt/fatale-bilanz-in-brandenburg-drei-unschuldige-sterben-nach-polizeieinsatz_id_3747002.html

Allgemein Tragisch

A12 (Brandenburg): Tödlicher Unfall trotz Stauwarnung – Festnahme von Autoschiebern

In Untersuchungshaft wurden Mitglieder einer Autoschieberbande genommen, die in der Nacht zum Donnerstag auf der Autobahn 12 kurz vor der polnischen Grenze festgenommen wurden.

Wie bereits gemeldet (siehe weiter unten) hatten Fahnder der Soko Grenze des Landeskriminalamtes Brandenburg gemeinsam mit Observationskräften der Direktion 6 der Berliner Polizei fünf Mitglieder einer Bande mutmaßlicher polnischer Autodiebe und –schieber observiert. Im Verlauf des Einsatzes wurde entschieden, eine Festnahme der Personen, bevor sie deutsches Territorium verlassen konnten, durchzuführen. Die vier Männer im Alter von 22 bis 38 Jahren sowie eine 21-jährige Mittäterin waren am Mittwoch gegen 23 Uhr auf der BAB 12 im Bereich der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West und des Rastplatzes Frankfurter Tor festgenommen worden. Einer der Verdächtigen hatte versucht, sich der Festnahme zu entziehen, war aus dem von ihm geführten gestohlenen PKW gesprungen und über die Fahrbahn gelaufen. Dabei wurde der 38-Jährige von einem Zivilfahrzeug der Berliner Polizei erfasst und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erließ das zuständige Amtsgericht noch am Donnerstag Haftbefehle gegen alle fünf Verdächtigen. Vier der Haftbefehle wurden am gleichen Tag verkündet. Die Personen wurden anschließend der Justiz überstellt. Gegen den im Krankenhaus befindlichen Verletzten soll der Haftbefehl voraussichtlich am heutigen Freitag verkündet werden. Der Mann wird dann so bald wie möglich in ein Haftkrankenhaus verlegt werden.

* * *

 Der Stau auf der BAB 12, der sich nach der Festnahme infolge der erforderlichen Folgemaßnahmen wie Rettungseinsatz, Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge gebildet hatte, wurde ordnungsgemäß abgesichert. Das haben die internen Überprüfungen innerhalb des Polizeipräsidiums ergeben. Der Unfall mit drei tödlich verletzten Personen war etwa zwei Stunden nach der Festnahmeaktion geschehen. Er ereignete sich praktisch in dem Moment, in dem am vorherigen Festnahmeort die Sperrung der Fahrbahn vollständig aufgehoben wurde. Bereits etwa 20 Minuten vorher war dort ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben worden. Auf dem vom Stau betroffenen Abschnitt der BAB 12 waren zu der Zeit Leuchtzeichen der Anlagen zur Verkehrsbeeinflussung in Betrieb, die auf den Stau hinwiesen und Tempolimits anzeigten. Etwa 2,4 km vor dem späteren Unfallort wurden eine Gefahrenwarnung und die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 100 km/h angezeigt. Eine weitere solche Anzeige befand sich etwa 1.100 Meter vor dem späteren Unfallort. Hier wurden „Achtung Stau“ und eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h angezeigt.

Der 38-jährige überlebende Insasse des Unfallfahrzeuges befindet sich nach wie vor in einer Berliner Spezialklinik. Seine Angehörigen waren nach dem Unfall so schnell wie möglich informiert worden.

PM der Polizei Brandenburg vom 04.04.2014

Zu fünf Festnahmen und der Sicherstellung dreier Fahrzeuge führte in der Nacht zum Donnerstag ein Fahndungseinsatz der Brandenburger Soko Grenze mit Unterstützung der Berliner Polizei.

Im Rahmen unfassender Ermittlungen der Soko Grenze beim LKA Brandenburg zu einer Bande mutmaßlicher polnischer Autodiebe war bekannt geworden, dass im Verlauf des Mittwochs mehrere Bandenmitglieder aus ihrem Heimatland nach Berlin reisen sollten, um dort abgestellte gestohlene PKW zu übernehmen und nach Polen zu bringen. Fahnder der Soko Grenze und der Direktion 6 der Berliner Polizei konnten am frühen Abend mehrere Verdächtige in Berlin aufnehmen. An verschiedenen Orten wurden von den Tätern zwei in der Nacht zuvor gestohlene Audi A3 mit polnischen Kennzeichen versehen. Beide Audi und das zugehörige Pilotfahrzeug, ein in Polen zugelassener Renault Laguna, fuhren zu unterschiedlichen Zeiten und über verschiedene Wege zur Autobahn und später auf die BAB 12 in Richtung Polen. Alle Bandenmitglieder verhielten sich äußerst konspirativ und standen offensichtlich ständig miteinander in Verbindung. Dadurch war ein Zugriff im Berliner Stadtgebiet nicht möglich und es wurde die Festnahme der Verdächtigen vor der Ausreise nach Polen organisiert. Dazu waren die zugelassene Fahrgeschwindigkeit in dem vorgesehenen Autobahnabschnitt herabgesetzt und Überholverbot ausgewiesen worden.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der Polizeidirektion Ost und der Brandenburger Bereitschaftspolizei wurden die drei Fahrzeuge dann gegen 23 Uhr auf der BAB 12 im Bereich der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West und des Rastplatzes Frankfurter Tor gestoppt. Vier Verdächtige, eine 21-Jährige sowie drei Männer im Alter von 22 bis 36 Jahren, wurden vor Ort vorläufig festgenommen. Sie hatten sich in dem Pilotfahrzeug und in einem der gestohlenen Wagen befunden. Der Fahrer des zweiten gestohlenen PKW versuchte, sich der Festnahme zu entziehen. Der 38-Jährige bremste den Audi abrupt ab und lief über die Fahrbahn. Dabei wurde er von einem heranrollenden zivilen Einsatzfahrzeug der Berliner Observationskräfte erfasst. Sofort hinzugezogene Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus. Das Pilotfahrzeug wie auch die beiden gestohlenen Audi wurden von der Polizei sichergestellt. Damit konnten nach derzeitigen Erkenntnissen einer der Drahtzieher der Bande sowie mehrere Helfer bzw. Kuriere festgenommen werden. Weitere Ermittlungen dazu führt die Soko Grenze beim Brandenburger LKA.

Etwa zwei Stunden nach dem Einsatz zur Festnahme dieser Autoschieberbande kam es auf der BAB 12 zu einem tragischen Verkehrsunfall mit drei getöteten Personen. Am Ende des etwa fünf Kilometer langen Staus, der sich nach den Festnahmen, dem Rettungseinsatz und den folgenden Maßnahmen wie Unfallaufnahme und Bergung der sichergestellten Fahrzeuge gebildet hatte, fuhr ein polnischer PKW auf einen LKW mit Anhänger auf. Der PKW Toyota verkeilte sich unter dem Anhänger, drei von vier Insassen konnten nur noch tot geborgen werden. Ein Mitfahrer wurde mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber in ein Berliner Spezialkrankenhaus gebracht. Bei den getöteten Personen handelt es sich um polnische Bürger im Alter von 34, 39 und 54 Jahren.

„Der aktuelle Fahndungserfolg ist ein Beleg für die gut funktionierende Zusammenarbeit der Polizeibehörden von Brandenburg und Berlin. Durch koordinierten Kräfteeinsatz konnten Mitglieder einer in beiden Bundesländern agierenden Bande festgenommen werden“, betonte Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring am Donnerstag in Potsdam. „Ich bedauere zutiefst, dass es in der weiteren Folge zu dem tragischen Verkehrsunfall mit drei getöteten und einer schwerverletzten Person kam.“

PM der Polizei Brandenburg vom 03.04.2014

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Drebkau (Brandenburg): Verkehrssünder führt zu einem gesuchten Straftäter

Einen mit Haftbefehl gesuchten Mann nahmen Bundespolizisten am Sonntag fest, weil sie ein Verkehrssünder auf dessen Spur brachte. Für den 28-Jährigen endete die Schwarzfahrt mit einem Kleinkraftrad mit einer Strafanzeige.

Gegen 19:30 Uhr beobachteten Einsatzkräfte der Bundespolizei wie der Beschuldigte mit hoher Geschwindigkeit den Gehweg in Richtung Personentunnel des Bahnhofs Drebkau befuhr.

Der rasante Fahrer gab bei der darauffolgenden Kontrolle an, dass er keinen Führerschein besitze. Die Inaugenscheinnahme der Kennzeichen ergab, dass diese für ein anderes Kleinkraftrad ausgegeben wurden. Das vor Ort befindliche Kraftrad der Marke Tauris war bereits seit April 2012 außer Betrieb gesetzt.

Gegen den gebürtigen Cottbuser wurden Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Pflichtversicherung und des Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.

Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei Brandenburg abgegeben.

In diesem Zusammenhang kontrollierten die Beamten auch einen 24-Jährigen, der offensichtlich mit dem Beschuldigten bekannt war. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Drebkauer ein Haftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Cottbus hatte den jungen Mann im Juni 2013 wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.480 Euro verurteilt.

Da der Verurteilte die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wird er am heutigen Montag in die JVA Dissenchen gebracht. Dort wird er seine Strafe in den nächsten 148 Tage absitzen.

PM der BPOLD Berlin vom 31.03.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 10 (Brandenburg): Auf Streifenwagen aufgefahren

Kurz nach 09:00 Uhr ereignete sich auf der BAB 10 zwischen den Anschlussstellen Niederlehme und Königs Wusterhausen in Fahrtrichtung West ein Verkehrsunfall. Eine polnische Sattelzugmaschine mit Auflieger beschädigte bei der Vorbeifahrt einen zur Absicherung eines liegengebliebenen Fahrzeuges eingesetzten Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Der im Streifenwagen befindliche Polizeibeamte wurde verletzt, konnte jedoch nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der 33-jährige polnische Fahrzeugführer entfernte sich vom Unfallort, wurde jedoch im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen festgestellt und gestoppt. Nach seinen Angaben hatte er den Unfall nicht bemerkt. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Landkreis Dahme-Spree, vom 18.03.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Polizist bei Unfall verletzt

Am Mittwochnachmittag waren Polizeibeamte zu einem Einsatz gerufen worden, bei dem höchste Eile geboten war. Der mutmaßliche Tatverdächtige einer Körperverletzung war geflüchtet und von einer Funkwagenbesatzung in der Goethestraße gesehen worden. Beim Wenden des Dienstautos, um die Verfolgung aufnehmen zu können, hatte der Funkwagen einen geparkten PKW FORD gerammt.

Bei dem Unfall zog sich der 23-jährige Beifahrer im Polizeiwagen Verletzungen zu, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Der flüchtige Verdächtige wurde trotzdem gestellt. Der verursachte Sachschaden wurde mit  4.000 Euro angegeben.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Landkreis Dahme-Spree vom 06.03.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Potsdam (Brandenburg): Polizei zeigt sich nach dem Urteil gegen eine Einbrecherbande zufrieden

Nach dem gestrigen Urteil gegen eine Einbrecherbande am Landgericht in Potsdam zeigt sich Westbrandenburgs Direktionsleiter Peter Meyritz mit der Arbeit seiner Polizisten zufrieden:

„Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, dass wir, entgegen vieler Behauptungen, Polizisten haben, die mit professioneller Vorgehensweise und viel persönlichem Engagement sehr gute Arbeit leisten und letztendlich, wie es ihre Aufgabe ist, Recht und Gesetz in diesem Land auf hohem Niveau gewährleisten.“

Die sechs Männer, (26, 22, 27, 23, 24, 26 alles aus Potsdam) die gestern zu hohen, mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, hatten seit 2011 in wechselnder Zusammensetzung mehrere Einbrüche in Supermärkte, Geschäfte sowie zahlreiche Buntmetalldiebstähle im Land Brandenburg sowie in Sachsen-Anhalt begangen. Der Verkauf der erbeuteten Waren, vorrangig Zigaretten, Elektronik und Metallschrott, diente nach Erkenntnissen der Polizei dazu, den aufwändigen Lebensstil der Bandenmitglieder zu finanzieren. So fuhr der 26-jährige Haupttäter einen BMW der Luxusklasse, obwohl er Sozialleistungen bezog und keiner geregelten Arbeit nachging.

Wie bereits von der Polizei berichtet (siehe Pressemeldungen unten), werden Mitglieder dieser Bande weiterhin verdächtigt, sogar Polizisten, die gegen sie ermittelten, bedroht zu haben. So wurde der Innenraum des Autos eines Polizeibeamten mit mehreren Eimern Farbe erheblich beschädigt dessen Fahrrad gestohlen und von einem weiteren Polizeibeamten die Reifen seines Privat-Pkw´s zerstochen, sowie das Privathaus einer Polizeibeamtin beschmiert. Auch Drohanrufe gehörten zum Repertoire der Bande. Eine Verurteilung am gestrigen Tag erfolgte beispielsweise deshalb, weil der 23-Jährige und der 24-Jährige das Motorkajütboot der Familie eines Zeugen in Brand setzten, um ihn einzuschüchtern.

Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West:
„Ich sage es ganz deutlich – wer einen Polizisten bedroht, zieht die besondere Aufmerksamkeit aller Polizisten auf sich!
Mit ihren hochgradig kriminellen Handlungen wollten die Verurteilten sich nicht nur bereichern, sondern auch die ermittelnden Polizisten einschüchtern. Das Urteil ist weiterhin ein deutliches Zeichen dafür, dass man dies nicht ungestraft tut.“

Nach ihrem letzten Einbruch in einen Supermarkt in Blankenfelde-Mahlow, im Februar 2013, wurden die Haupttäter von der Polizei observiert und festgenommen.

Bei Durchsuchungen konnte die Polizei umfangreiche Vermögenswerte sichern, die eindeutig aus den kriminellen Handlungen stammen. Diese wurden mit Unterstützung des LKA Brandenburg im Wege der Vermögensabschöpfung gesichert.

Hier noch einmal ein Auszug der dazugehörigen Pressemeldungen:

400 Potsdam, Stadtgebiet

Bedrohungen von Polizeibeamten
Donnerstag, 08.03.12, 03.00 Uhr
Im Potsdamer Stadtgebiet wurden in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag drei Tatverdächtige in Gewahrsam genommen. Aus dieser Tätergruppe heraus, kam es in der jüngsten Vergangenheit gehäuft zu Drohungen gegen einzelne Polizeibeamte. Auch weitere Straftaten gegen Polizisten wurden durch diese Personen angekündigt. Persönliches Eigentum der Polizisten wurde von diesen Tätern massiv beschädigt. Um weiteren Straftaten vorzubeugen und weitere Gefahren für Polizeibeamte abzuwenden, konnten drei Tatverdächtige Mittwochnacht durch die Polizei gestellt werden. Zwei Männer, 21 und 24 Jahre, wurden in einem VW Golf im Horstweg festgestellt. Ein weiterer Tatverdächtiger, 20 Jahre, wurde in seiner Wohnung angetroffen. Dieser Mann leistete bei seiner Festnahme erhebliche Gegenwehr. Er wurde bei diesem Einsatz leicht verletzt. Nach einer ambulanten Behandlung in einem Potsdamer Krankenhaus, kam er ebenfalls in das Polizeigewahrsam. Bei den Durchsuchungen des Autos und der Wohnung konnte eine Vielzahl von Beweismitteln für die zurückliegenden Straftaten aufgefunden werden. Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen gegen die drei Potsdamer dauern weiterhin an.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 17.01.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Widerliches

Märkische Allgemeine: Bande terrorisiert Polizisten in Potsdam

In Potsdam hat eine Bande von sechs Leuten insgesamt sechs Polizeibeamte über einen längeren Zeitraum terrorisiert (dabei waren auch Privatwagen und Wohnhäuser betroffen). Die Täter wurden nun verurteilt – wegen bandenmäßigen Diebstahls und Einbruch in Filialen einer Supermarkt-Kette.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 17.01.2014
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Potsdam-Hass-auf-Polizei

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Teltow-Fläming (Brandenburg): Polizeibeamte bei Unfall erheblich verletzt

Als die Beamten der Polizeiinspektion Teltow-Fläming am Morgen den Dienst übernahmen setzte gerade der beginnende Berufsverkehr ein. Die Autofahrer schienen von dem starkem Nebel und der teilweise einsetzenden überfrierenden Nässe überrascht.
Exemplarisch ist ein Unfall, bei dem ein Berliner (27) einen Streifenwagen überholte, dabei die Kontrolle über seinen BMW verlor. Nachdem das Heck ausbrach, kam er ins Schleudern. Trotz Gefahrenbremsung des Streifenwagens kam es zur Kollision der beiden Autos. Dabei wurden die beiden Polizisten erheblich verletzt, so dass sie nicht mehr dienstfähig sind. Die Sachschadenshöhe liegt bei ca. 4 000 €.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, PD West, vom 02.12.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schönefeld (Brandenburg): Zwei verletzte Polizeibeamte nach Unfall bei Einsatzfahrt

Rettungswagen und Polizei wurden am Dienstagmorgen zur Einmündung der Gartenstraße zur Bundesstraße 96a (Am Seegraben) gerufen, da sich hier ein Verkehrsunfall ereignet hatte. Ein Funkwagen der Polizei war gegen 06:20 Uhr mit eingeschaltetem Sondersignal bei roter Ampel auf die Kreuzung aufgefahren und dort mit einem VW Passat zusammengestoßen.

Der gerammte Mercedes-Geländewagen der Polizei überschlug sich durch die Wucht des Aufpralls und beide Polizeibeamte im Wagen erlitten Verletzungen, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Auch die VW-Fahrerin hatte sich bei dem Unfall Verletzungen zugezogen, die einer Versorgung im Rettungswagen bedurften. Beide Autos waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die erste Schätzung der Sachschäden liegt bei 60.000,- Euro.

Zur Absicherung des Rettungseinsatzes musste die B96a zeitweilig gesperrt  werden, so dass es im morgendlichen Berufsverkehr in Richtung Berlin bis 07:30 zu Verkehrsbehinderungen kam. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern bis zur Stunde an.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Landkreis Dahme-Spree, vom 26.11.2013

Gewalt_gg_Polizisten

Lindow (Mark): Festnahme wegen zwei Haftbefehlen

Am 29.10., gegen 12:15 Uhr wurde der Polizei in Rheinsberg bekannt, dass sich ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter 37-jähriger Berliner derzeit in einer Klinik in Lindow aufhält. Der Mann war durch das Amtsgericht Tiergarten zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt worden. Die Beamten konnten den Mann in der Klinik antreffen und festnehmen. Er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 30.10.2013

Allgemein

Märkische Allgemeine: Polizisten klagen gegen Namensschilder

„Seit 1. Januar 2013 müssen brandenburgische Polizisten im Einsatz ein Namensschild tragen, doch noch immer wehren sich viele Beamte gegen die Kennzeichnungspflicht. Sie pochen auf ihr Recht auf Datenschutz und Privatsphäre. Nun haben zwei Polizisten Klage beim Landesverfassungsgericht eingereicht.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen vom 14.10.2013
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Polizisten-klagen-gegen-Namensschilder

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schwedt / Oder (Brandenburg): Polizeibeamter bei Löschen von Brand verletzt

Die Polizei wurde am 18.10.2013, gegen 00:50 Uhr, über randalierende Personen in einem Hausaufgang der Friedrich-Wöhler-Straße informiert. Als Beamte des Reviers Schwedt (Oder) wenige Minuten später am Ereignisort eintrafen, stellten sie fest, dass jene Randalierer nicht nur die Hauseingangstür, sondern auch eine Wohnung in der ersten Etage gewaltsam geöffnet hatten. Anschließend war die Wohnung durchsucht und eine Matratze im Schlafzimmer angezündet worden. Weder die mutmaßlichen Brandstifter noch der Mieter der betroffenen Wohneinheit wurden von den Polizisten vorgefunden. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, erlitt ein Beamter eine Rauchgasvergiftung. Nach erfolgter Behandlung konnte er jedoch wieder aus der ärztlichen Behandlung entlassen werden. Der Feuerwehr gelang es schließlich, dem Feuer endgültig den Garaus zu machen. Teile der Hausfassade sowie die Wohnung des geschädigten 28-jährigen Mieters sind überwiegend durch die Rauchgase beschädigt worden. Der junge Mann konnte bislang noch nicht angetroffen und zu den näheren Umständen befragt werden. Die übrigen Hausbewohner kamen nicht zu Schaden. Eine Evakuierung machte sich somit auch nicht notwendig. Kriminaltechniker erschienen noch in der Nacht vor Ort und nahmen erste Ermittlungen auf. Zum gegenwärtigen Stand liegen jedoch noch keine Erkenntnisse vor. Vorerst richtet sich das nun laufende Verfahren wegen schwerer Brandstiftung und Wohnungseinbruchsdiebstahls gegen Unbekannt.

Die Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich mit ihren sachdienlichen Hinweisen an die Inspektion in Prenzlau unter der Rufnummer 03984-35-0 zu wenden.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Uckermark, vom 18.10.2013

Allgemein Kritik

Märkische Allgemeine: Staat klagt Polizisten an – Beamter soll Fahrerflüchtigen übel zugerichtet haben

„Ein junger Brandenburger Polizist steht demnächst vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Potsdam wirft ihm vor, er habe einen fahrerflüchtigen Mann grün und blau geschlagen. Zuvor war der angetrunkene Autofahrer bei einer Kontrolle vor den Polizisten davongefahren.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen vom 10.10.2013
http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Staat-klagt-Polizisten-an

Besonders interessant in diesem Zusammenhang der Kommentar von KRPTW.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Lausitzer Rundschau: Geldstrafe nach Angriff auf Polizisten in Spremberg

Ein 21-jähriger Rechtsextremer wurde vom Amtsgericht Cottbus zu einer Zahlung von 200 Euro an das Albert-Schweitzer-Werk verurteilt, weil er im November einen Polizisten angegriffen hatte. Sein damaliger Begleiter beleidigte im Laufe des Prozesses den Polizisten.

„Es war in der Nacht des 2. November 2012, als sie zu einem Haus am Spremberger Kollerberg gerufen wurden. Dort fühlten sich Nachbarn vom Lärm und den „Sieg-Heil“-Rufen mehrerer junger Leute in einer Wohnung belästigt, wo auch Martin G. feierte. Die Polizeibeamten sprachen gegen ihn und seinen Begleiter Charlie M. einen Platzverweis aus. Beide verließen das Haus zunächst, kehrten jedoch kurz darauf wieder um – und Martin G. stieß einen Polizeibeamten so heftig gegen den Oberkörper, dass dieser zu Boden sank.

Dem Platzverweis sind wir nachgekommen. Aber weil wir in Richtung Innenstadt gehen wollten, mussten wir zwangsläufig wieder am Haus vorbeigehen.“ Und dann spricht er von einem „älteren fetten Bullen“, den Martin G. „ganz langsam“ weggeschoben habe. Der Richter lässt die Beleidigung protokollieren.

…“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Lausitzer Rundschau vom 24.09.2013
http://www.lr-online.de/regionen/spremberg/Geldstrafe-nach-Angriff-auf-Polizisten-in-Spremberg;art1050,4338963

Allgemein Kritik

Neuruppin (BRB): Plakatabreißer beschuldigt Polizeibeamten

Am 20.09.13 beobachtete ein nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter gegen 19.45 Uhr einen Mann, der in der Fehrbelliner Straße ein Wahlplakat von einem Laternenmast riss. Dem Zeugen gelang es, den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Gegenüber den Beamten machte sich der Zeuge als Polizeibeamter bemerkbar und schilderte den Sachverhalt. Der 37-jährige Beschuldigte (polizeilich wegen mehrerer Delikte bekannt) gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, dass er durch den Zeugen geschlagen worden sei. Verletzungen konnten nicht festgestellt werden. Er konnte auch keine Angaben dazu tätigen, wie er geschlagen wurde und mit welcher Hand. Der Beamte stritt eine derartige Handlung ab. In der Nähe des Tatortes wurde ein weiteres beschädigtes Wahlplakat festgestellt. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der Körperverletzung und eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung auf. Der 37-jährige Beschuldigte hatte zum Feststellzeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,26 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Ostprignitz-Ruppin, vom 23.09.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 15 bei Roggosen (BRB): Polizeibeamte bei Unfall verletzt

Am frühen Montagmorgen wurde der Polizei ein Verkehrsunfall vom Autobahnabschnitt zwischen Roggosen und Forst in Fahrtrichtung Polen gemeldet.

Gegen 01:50 Uhr war ein Renault-Kleintransporter einem VW Passat der Bundespolizei aufgefahren. Bei dem Unfall erlitten beide Beamte im gerammten Auto Verletzungen, die ambulant medizinisch versorgt werden mussten.

Der Sachschaden wurde auf 20.000,- Euro geschätzt.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 17.06.2013

Allgemein Bravo

Forst (BRB): Polnischer Polizist und Feuerwehrmann stellen Handtaschendieb

Einer 64 Jahre alten Radfahrerin aus Forst wurde am Dienstag die Handtasche aus dem Fahrradkorb ihres Rades gestohlen. Sie hatte allerdings „Glück im Unglück“, denn ein Feuerwehrmann und ein Polizeibeamter aus Polen stellten den Dieb.

Die Frau befuhr die Gubener Straße in Richtung Sacro, als zwei Männer zu ihr auf den Radweg wechselten und einer aus dem Fahrradkorb die Handtasche entriss. Die Personen liefen in Richtung Neißedamm, die Frau verfolgte sie laut rufend. Der Handtaschendieb hatte allerdings nicht mit zwei auf einer Fahrradtour auf dem Neißedamm befindlichen Männern gerechnet. Der polnische Polizist und der polnische Feuerwehrmann überwältigten den 19-jährigen Polen (wohnhaft in Guben). Dieser Maßnahme wollte er sich gewaltsam entziehen, hatte aber keine Chance. Der junge Mann ist der Polizei bereits einschlägig bekannt. Die Handtasche konnte der Frau später wieder übergeben werden.

Das beherzte Eingreifen des Feuerwehrmannes und des Polizisten verhinderte also Schlimmeres. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Polizeien und Feuerwehren auf den beiden Seiten der Neiße zeigte sich in diesem Fall von einer ganz besonderen Seite.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 15.05.2013

Allgemein

Märkische Allgemeine: Gewalt gegen Polizisten – Beamte aus Brandenburg werden immer häufiger attackiert – Die Täter werden immer brutaler

„Pöbeln, bedrohen, attackieren: Die Zahl der Übergriffe auf Brandenburger Polizisten nimmt weiter zu, obwohl sie sich schon seit Jahren auf hohem Niveau bewegt. 884 der rund 8.000 Beamten wurden 2011 Opfer einer gewaltsamen Attacke. Davon landeten 589 Fälle auf dem Tisch der Staatsanwaltschaft. Zwei Beamte wurden schwer und 195 leicht verletzt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen vom 18.02.2013
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12472126/62249/Beamte-aus-Brandenburg-werden-immer-haeufiger-attackiert-Die.html

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Henningsdorf (BRB): 2.000 Euro Strafe

Der Franzose, der am 09.01.13 gegen 00.20 Uhr als hilflose Person am Postplatz festgestellt worden war, wurde gestern Nachmittag einem Richter am Amtsgericht Oranienburg vorgeführt. Im Rahmen eines hier geführten beschleunigten Verfahrens wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde der Beschuldigte zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verurteilt. Anschließend erfolgte die Entlassung des Mannes.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 10.01.2013

Link zur PM vom 09.01.2013, die den Vorfall beschreibt.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Frankfurt/Oder (Brb.) Gesuchter Gewalttäter zahlte Geldstrafe

Bundespolizisten schnappten heute Nacht einen mit Haftbefehl gesuchten Schläger.

Kurz nach Mitternacht stellten die Beamten den Gesuchten in einem Reisebus auf dem Rastplatz Frankfurter Tor fest.

Das Amtsgericht Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein Westfalen) verurteilte den Mann im September 2009 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld erließ im Januar 2010 einen Haftbefehl, weil der 27jährige seine Geldstrafe und die Verfahrenskosten in Höhe von insgesamt 1.416 EUR nicht bezahlte.

Weil sein Bruder den geforderten Betrag bei der Polizei in Rheda-Wiedenbrück einzahlte, wurde der polnische Staatsangehörige in den frühen Morgenstunden wieder auf freien Fuß gesetzt. So blieben ihm 40 Tage Gefängnis erspart.

Quelle: PM der BPOLD Berlin vom 14.12.2012

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Nach zweiwöchiger Fahndung: Flüchtiger Mann aus Grabow durch Polizei vorläufig festgenommen

Ein 24-jähriger Mann, der vor zwei Wochen einen Polizisten in Ludwigslust mit einer Pistole bedrohte und sich dann seinen Fluchtweg in Grabow mit einem LKW freirammte, konnte am Sonntag durch die Polizei im Bundesland Brandenburg gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Nach einem Hinweis haben Spezialeinsatzkräfte der Landespolizei Brandenburg den 24-Jährigen in einer Wohnung eines Bekannten in Fehrbellin vorläufig festnehmen können. Beim Beschuldigten haben die Beamten eine Schreckschusspistole gefunden und sichergestellt. Inzwischen befindet sich der Mann in Untersuchungshaft.

Dass der Flüchtige sich fast ausnahmslos im Bundesland Brandenburg versteckt hielt, hatte die Polizei die gesamte Zeit über vermutet. Entsprechende Erkenntnisse hierzu hatten sich von Tag zu Tag verdichtet. So soll der 24-Jährige, nachdem er den gestohlenen und beschädigten LKW in Berlin zurückließ, im Zuge seiner Flucht mindestens drei weitere Autos, darunter in Meyenburg und Friesack, gestohlen haben. Eines davon soll er außerdem in Brand gesetzt haben. Die Polizei in Brandenburg hatte seither die Fahndung nach dem Flüchtigen intensiviert.

Ausgelöst wurde die Fahndung vor gut zwei Wochen in Ludwigslust, nachdem der 24-Jährige einen Polizisten mit einer Schusswaffe bedrohte. Der 24-Jährige sollte nach einem versuchten Autodiebstahl von der Polizei kontrolliert werden, als er plötzlich eine Pistole zog und damit auf einen Beamten zielte. Nachdem die Polizei im Zuge der Fahndung den Mann in Grabow ausfindig machen konnte, rammte er sich mit einem kurz zuvor gestohlenen LKW den Fluchtweg frei. Dabei erlitt eine Polizeibeamtin einen Schock, am Streifenwagen der Polizei entstand ein Sachschaden von über 17 T€.

Der 40-jährige, bei welchen der Gesuchte festgestellt worden war, wurde ebenfalls vorläufig festgenommen Bei ihm wurden betäubungsmittelähnliche Substanzen, ein Totschläger, eine Luftdruckpistole, zwei Schreckschusspistolen und ein Bajonett aufgefunden und sichergestellt. Über die Stellung eines Haftantrages entscheidet die Staatsanwaltschaft am heutigen Tag.

Quelle: Gemeinsame PM der PD Nord der Polizei Brandenburg und der PI Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) vom 10.12.2012

Hier der Link zu ersten Meldung der PI Ludwigslust zu dem Thema.

Allgemein Personalsituation

Märkische Allgemeine: Burnout bei Polizisten in Brandenburg nimmt zu

Quelle und mehr:
Online-Artikel der Märkischen Allgemeinen vom 22.11.2012
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12428209/62249/Schuster-Burnout-bei-Beamten-nimmt-zu-Gestresste-Polizei.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

t-online: Drei Jahre nach Polizistenmord von Lauchhammer gibt es keine Spur

Quelle und mehr:
http://regionales.t-online.de/drei-jahre-nach-polizistenmord-von-lauchhammer-gibt-es-keine-spur/id_61032930/index

Allgemein Bravo Veranstaltungshinweise

Nauen (Brandenburg): Weihnachtszauber – Landespolizeiorchester spielt in Nauener Kirche

Als Zeichen der Verbundenheit und als Dank an die Bürger veranstaltet die Polizeiinspektion Havelland seit mehreren Jahren immer in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Erlebnis. Das Landespolizeiorchester Brandenburg erfreut Polizisten und Anwohner gleichermaßen bei einem Weihnachtskonzert in der Nauener St.-Jacobi-Kirche. Auch in diesem Jahr laden die Polizeiinspektion Havelland gemeinsam mit der Polizeidirektion West ihre Mitarbeiter sowie die Bürger der Region zu diesem kulturellen Highlight ein. Der renommierte Klangkörper wird unter Leitung seines Dirigenten Christian Köhler mit „Weihnachtszauber“, einem Weihnachtskonzert für die ganze Familie, sein Publikum wie gewohnt verzaubern.

Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West und Lutz Gündel, Polizeiinspektionsleiter im Havelland, freuen sich auf ein reges Interesse von Bürgern und hoffen, dass auch in diesem Jahr die vielen hundert Plätze in der St.-Jacobi-Kirche reichlich besetzt sein werden. Zumal der Eintritt kostenlos ist!

Termin:          Freitag, 07. Dezember 2012, 16.00 Uhr

Ort:                St.-Jacobi-Kirche Nauen, am Martin-Luther-Platz

Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Bitte benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder kommen Sie zu Fuß!

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 20.11.2012

Bildquelle: Polizei Havelland
Allgemein

Märkische Allgemeine: 38 Polizisten und Rettungssanitäter kamen in diesem Jahr in Brandenburg ums Leben

Der psychische Druck ist enorm

„Unter den rund 8600 Polizeiangehörigen im Land liegt die Sterberate nach Einschätzung des Seelsorgers fast dreimal so hoch wie beim Durchschnitt der Bevölkerung.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 12.11.2012
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12422235/62249/Polizisten-und-Rettungssanitaeter-kamen-in-diesem-Jahr-in.html

Ein Grund mehr, ihnen nicht mit Gewalt zu begegnen.

Allgemein Unfall

Glienicke/Nordbahn (Brandenburg): Auf Streifenwagen aufgefahren

Auf einen Streifenwagen der Berliner Polizei fuhr ein PKW am Mittwoch kurz nach 10 Uhr in der Oranienburger Chaussee auf. Die drei Insassen des Einsatzfahrzeuges wurden dabei leicht verletzt. Rettungsdienste brachten zwei der Beamten in ein Berliner Krankenhaus. Der Dritte wird eigenständig einen Arzt aufsuchen. Die 34-Jährige am Steuer des aufgefahrenen VW-Busses kam mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, blieben aber fahrbereit. Der Schaden wird mit etwa 1.500 Euro angegeben.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 08.02.2012