Seit 2008, als das „Klimabündnis“ erstmals bundesweit Städte und Gemeinden zur Teilnahme am „Stadtradeln“ aufrief, gehört die Landeshauptstadt München zu den Unterstützern und Teilnehmern dieser Aktion. Ziel ist es, das Fahrradfahren zu fördern und auf diese Weise den CO2-Ausstoß im Einklang mit den Zielen der Verkehrspolitik der Landeshauptstadt München zu verringern. Auch in Bezug auf die städtische Zielsetzung der „Radlhauptstadt München“ arbeitet das Polizeipräsidium München im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit eng mit dem Kreisverwaltungsreferat (als Straßenverkehrsbehörde) zusammen.
Schon in den letzten Jahren haben sich Polizeibeamte in kleineren Teams zusammengeschlossen, um in München am Wettbewerb „Stadtradeln“ teilzunehmen. Das Polizeipräsidium München beteiligt sich heuer nun erstmals mit einem eigenen Team an der Aktion „Stadtradeln“. Als Teamkapitäne fungieren hierbei Polizeivizepräsident Robert Kopp und Personalratsvorsitzender Jürgen Ascherl.
Warum? Natürlich liegt der Polizei der Klimaschutz am Herzen. Daher unterstützen auch Polizeibeamtinnen und –beamte das Ziel den CO2-Ausstoß durch das Vermeiden von Autofahrten zu verringern. Aber als Münchner Polizei wollen wir auch ganz bewusst unsere Sensibilität für die Sorgen und Nöte der Radler in München steigern. Dabei wollen wir gerade mit der Beachtung von Verkehrsregeln und -vorschriften vorbildlich im Straßenverkehr auftreten. Die derzeit laufende Verkehrssicherheitsaktion „Gscheid radln – aufeinander achten!“ wird auf diese Weise auch in unserer Freizeit unterstützt! Neben der Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes gilt selbstverständlich der Verkehrssicherheit, insbesondere der Vermeidung von Unfällen mit Beteilung von Radfahrern, unsere Aufmerksamkeit. So mussten wir im Jahr 2011 bei Unfällen mit Radlern gegenüber 2010 eine Steigerung um 19,6 Prozent registrieren. Bei 2.509 Unfällen wurden 2.225 Radfahrer verletzt.
Polizeivizepräsident Robert Kopp: „Durch vorbildhaftes Verhalten als Radfahrer beim Stadtradeln wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass sich – ungeachtet der Art ihrer Verkehrsteilnahme, alle Menschen möglichst sicher auf den Verkehrsflächen der Landeshauptstadt fortbewegen können und stets aufeinander Rücksicht nehmen.“
Der Personalratsvorsitzende Jürgen Ascherl betont: „Mit der Teilnahme am „Stadtradeln“ setzen wir auch ein Zeichen für gemeinsames Engagement durch das Polizeipräsidium und seinen Beschäftigten.“
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Münchner Bürger und wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Freude beim Mitmachen, vor allem aber eine sturz- und unfallfreie Fahrt, bei welcher gilt : Besser mit Helm!
Quelle: PM des PP München vom 11.06.2012
Bemerkt, liebe Polizistenhasser? Klimaschutz fällt auch weg als Vorwand, Polizisten zu prügeln!








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