Tag Archives: Bayern

Allgemein

München (Bayern): Jugendlichen Softairpistole abgenommen: Bundespolizist reagiert schnell

nscheinswaffen, die im öffentlichen Raum geführt werden, sorgen immer wieder für Probleme. Am Freitagabend (11. Januar) nahm ein Bundespolizist zwei Jugendlichen eine Softairpistole ab, die sie ihm zuvor in einem Zug am Hauptbahnhof unvermittelt gezeigt hatten.

Ein 26-jähriger Bundespolizist befand sich gegen 19:40 Uhr in Uniform auf dem Heimweg vom Dienst. Am Gleis 24 folgten ihm zwei Jugendliche in den abfahrbereiten Zug nach Nürnberg. Die beiden 15-Jährigen sprachen ihn an und zeigten im unvermittelt, wie sich erst später herausstellte, eine nicht geladene Softairwaffe. Der Polizeikommissar reagiert schnell, nahm die täuschend echt aussehende Pistole an sich und begab sich mit den beiden Jugendlichen zur nahen Wache.

Hier stellte sich heraus, dass ein 15-jähriger Deutsch-Kosovare, die Waffe zuvor in einem Holster am Gürtel getragen und hier hervorgezogen hatte. Dass es sich um eine Softairwaffe handelte konnte der Beamte nicht sofort erkennen. Andere Personen nahmen von dem Vorfall keine Kenntnis. Nach Angaben des 15-Jährigen soll die Pistole aus einem Gebüsch in Freising stammen, wo er sie an sich genommen hatte. Warum und wie er die Waffe dem Beamten zeigte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Jugendliche aus Freising machten bei der Bundespolizei den Eindruck, sich ihres Handelns nicht vollumfänglich bewusst zu sein. Neben der Möglichkeit, andere Bürger gegebenenfalls in Angst zu versetzen, war ihnen nicht bewusst, welche Wirkung eine gezogene Schusswaffe auf einen Polizeibeamten haben kann, selbst wenn es sich dabei „nur“ um eine Anscheinswaffe handelt.

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet. Die Softairpistole wurde sichergestellt.

Die Ahndung der Ordnungswidrigkeit an das zuständige Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München abgegeben.

PM der BPOLI München vom 14.01.209

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Münnerstadt (Bayern): Sachbeschädiger geht Rettungskräfte an

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03.45 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Kissingen zu einer Sachbeschädigung in der Gymnasiumstraße gerufen. Dort hatte ein 26-jähriger Mann, der unter starkem Alkoholeinfluss stand, eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. Hierbei zog er sich eine stark blutende Schnittverletzung an der rechten Hand zu, woraufhin ein Rettungswagen sofort den Einsatzort anfuhr, um die Verletzung zu behandeln. Der jedoch sehr aggressive Mann verweigerte die Behandlung und versuchte sich vom Krankenwagen zu entfernen. Letztendlich schafften es die Beamten zwar, den Unruhestifter in den Rettungswagen zu verbringen, doch auch dort schlug und trat er um sich und beschimpfte die Sanitäter. Der alkoholisierte Mann floh aus dem Krankenwagen in Richtung Marktplatz und musste durch die eingesetzten Beamten wieder eingefangen werden. Unter polizeilicher Begleitung wurde er zum Campus in Bad Neustadt gebracht. Dort wurde er direkt operiert. Der entstandene Schaden der Schaufensterscheibe beläuft sich auf circa 1.000,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.01.2019

Allgemein

BAB 95 bei Murnau (Bayern): Schneebrocken fällt von Autobahnbrücke auf THW-Einsatzfahrzeug

Bereits seit Freitagabend war eine Gruppe des THW-Ortsverbands Weiden in Oberammergau damit beschäftigt, mehrere Flachdächer von den Schneemassen zu befreien.

Der teils starke Regenfall und das Tauwetter macht den Schnee inzwischen sehr schwer, was die Gefahr von herabrutschenden Schneeschichten stetig steigen ließ.

 

Dieser Umstand wurde den freiwilligen Helfern bei der Fahrt ins nächste Einsatzgebiet (Berchtesgadener Land) zum Verhängnis, als ein abtauender Schneebrocken am Sonntagnachmittag von einer Autobahnbrücke im Bereich der Anschlussstelle Murnau-Kochel fiel und auf der Windschutzscheibe und Motorhaube des Mannschaftswagens landete.

Der 32-jährige Fahrzeugführer konnte die Kontrolle über den Renault/Master behalten und lenkte das Blaulichtfahrzeug auf den Pannenstreifen.

 

Der Fahrer und seine Mitfahrer (32 u. 22) blieben zum Glück unverletzt.

 

Das Einsatzfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro beziffert.

 

Beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau-Kochel mussten kurzfristig zur Beseitigung des überhängenden Schnees auf den Brückenkanten gesperrt werden.

Im Einsatz war neben der Verkehrspolizei Weilheim, die Freiwilligen Feuerwehren Ohlstadt, Großweil und Murnau sowie die Autobahnmeisterei. Nach der Unfallaufnahme wurden sämtliche Brücken der A95 überprüft.

 

PM der VPI Weilheim vom 13.01.2019

P.S.: Ich möchte den Nachsatz des Pressesprechers der VPI Weilheim unter dieser PM sehr gerne zitieren:
„An alle THW-Helferinnen und Helfer: Vielen Dank für Euren Einsatz ♥“

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Suizidversuch in Polizeizelle

Mit der Einweisung eines 45-Jährigen in eine Fachklinik endeten gestern Abend (10.01.2019) mehrere Einsätze der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Der Mann hatte mehrfach versucht, aus dem Leben zu scheiden.

 

Gegen 22:20 Uhr teilten Beamte der Bundespolizei mit, dass sich der Mann in einem Zugabteil vorsätzlich so schwer verletzt hatte, dass er zum einen ärztlich versorgt werden müsse, zum anderen aber dringend psychiatrischer Betreuung bedürfe. Die Beamten holten den inzwischen medizinisch versorgten Mann ab und brachten ihn zur Dienststelle. Dort äußerte er während der Sachverhaltsaufnahme ebenfalls mehrfach, aus dem Leben scheiden zu wollen.

Bei der weiteren Sachbearbeitung versuchte der Mann tatsächlich, sich in einem Verwahrraum der PI Nürnberg-Mitte zu strangulieren. Da er aber ständig unter Beobachtung stand, konnte dies verhindert werden.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Leichtverletzte in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2019

Allgemein Unfall Wie blöd kann man sein?

Aschaffenburg (Bayern): Der Polizei aufgefahren und Unfallflucht begangen

Eine zivile Streife der Einsatzhundertschaft Würzburg, welche sich am Mittwoch zur Unterstützung der Aschaffenburger Polizei im Stadtgebiet aufhielt, befuhr am frühen Mittwochabend gegen 19:15 Uhr die Ludwigstraße. Hier ordnete sich das Dienstfahrzeug zum Linksabbiegen ein und wartete verkehrsbedingt. Von hinten näherte sich eine 47 jährige Fahrerin eines BMW X3 und fuhr dem Dienstfahrzeug auf. Noch bevor der Unfall ordnungsgemäß aufgenommen werden konnte, setzte die Frau ihr Fahrzeug zurück und entfernte sich in die Frohsinnstraße. Da sich ein Polizeibeamter das Kennzeichen notiert hatte, konnte wenig später die Unfallverursacherin gestellt werden. Die Schadenshöhe an beiden Pkw wird auf 3000 Euro geschätzt. Die BMW-Fahrerin hat nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu erwarten.

PM der PI Aschaffenburg vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Passau (Bayern): Tödlicher Unfall am Bahnhof

Ein 30-jähriger Somalier ist am Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, am Passauer Hauptbahnhof ums Leben gekommen, als er auf einen vorbeifahrenden Zug springen wollte. Unmittelbar zuvor hatte sich der Mann auf einem Bahnsteig an eine Streife der Bundespolizei gewandt und die Beamten um Hilfe gebeten. Während seine Personalien festgestellt wurden, lief er unvermittelt weg zu den wenige Meter entfernten Gleisen. Die Kriminalpolizei Passau hat die Sachbearbeitung übernommen.

 

Am Sonntagmorgen war eine Sicherheitsstreife der Bundespolizei Passau routinemäßig zu Fuß auf dem Passauer Bahnhof unterwegs. Geg. 07.40 Uhr näherte sich den Bundespolizisten auf dem Bahnsteig beim Gleis 1 eine Person, die einen verwirrten Eindruck machte. Der Mann stellte seinen mitgeführten Koffer und Rucksack vor den Bundespolizisten ab und bat die Polizisten wiederholt um Hilfe. Die Bundespolizisten wollten zunächst seine Identität prüfen und ließen sich von ihm seinen Ausweis aushändigen. Während der Funkabfrage der Personalien lief der zu Kontrollierende plötzlich von den Polizisten weg. Obwohl ihn eine Bundespolizistin zum Stehen bleiben aufforderte, versuchte dieser auf einen vorbei fahrenden Güterzug aufzuspringen, blieb allerdings mit seiner Kleidung an einem Waggon hängen. Der Mann wurde vom Zug mitgeschleift und erlitt dabei eine tödliche Kopfverletzung.
Der Lokomotivführer hielt planmäßig nach 1500 Metern im Bahnhof an und hatte von dem Unglücksfall nichts mitbekommen.
Aufgrund der momentanen unklaren Sicherheitslage sperrte die für den Bahnhof zuständige Passauer Bundespolizeiinspektion den Bahnhof und forderte ihre Sprengstoffgruppe zur Untersuchung der liegengebliebenen Gepäckstücke an. Erst als die Sprengstoffexperten Entwarnung gaben, wurde die Sperre des Bahnhofs etwa um 10.50 Uhr aufgehoben. In den Gepäckstücken waren lediglich Bekleidung und Schriftstücke des Verunglückten.
Zwischenzeitlich wurde der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau zur Unfallaufnahme angefordert und begann mit den ersten Ermittlungen.
Nach den vorläufigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine sichere Auskunft gegeben werden, ob es sich bei dem Vorfall um eine suizidale Spontanhandlung oder einen Unglücksfall beim Aufspringen auf den Güterwaggon handelte.
Bei dem tödlich Verunglückten handelt es sich um einen 30jährigen, abgelehnten somalischen Asylbewerber aus Schleswig-Holstein, der eine unwiderrufliche Ausreiseverfügung seines Ausländeramtes und eine gültige Bahnfahrkarte von Hamburg nach München bei sich hatte, was derzeit eher die Annahme eines tödlichen Unfalls beim Versuch der illegalen Ausreise nach Österreich als eine spontane Suizidsituation unterstützt.

Die betroffenen Beamten der Bundespolizei und zwei Zeugen des Vorfalls im Bahnhof werden bzw. wurden psychologisch betreut.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Memmingen (Bayern): Rettungsdienst angegriffen

Ein 54-Jähriger befand sich am 05.01.2019, gegen 17:20 Uhr, im Bereich des Bahnhofs Memmingen und stürzte wegen seines alkoholisierten Zustands alleinbeteiligt zu Boden. Ein zufällig anwesender Rettungsdienstmitarbeiter wollte sich um das Wohlbefinden des Mannes kümmern. Damit war dieser wohl nicht einverstanden, weshalb er einen umherstehenden Stuhl nahm und diesen nach einem 64-jährigen Rettungsassistenten warf. Dieser wurde mit dem Wurfgegenstand am Kopf getroffen und hierbei leicht verletzt. Nachdem die Haftfähigkeit des Täters bescheinigt wurde, konnte dieser über sein Verhalten im Haftraum der Polizeiinspektion Memmingen nachdenken. Der Rettungsassistent konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.01.2019

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Marktstett (Bayern): 51-jähriger Feuerwehrmann bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße 2271 zwischen Marktsteft und Kitzingen gekommen. Dem derzeitigen Sachstand nach kam ein Feuerwehrmann mit seinem dienstlichen BMW aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 51-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz in Marktbreit als er gegen 05:45 Uhr auf Höhe von Marktsteft aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr kam und mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidierte. Dabei erlitt der Angehörige der Feuerwehr so schwere Verletzungen, dass der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Der 36-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichtere Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zog die Polizei Kitzingen einen Unfallsachverständigen hinzu und wird mit ihm gemeinsam detailliert den Unfallhergang rekonstruieren. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden und wird voraussichtlich bis 13:00 Uhr gesperrt bleiben. Neben mehreren Streifen der Polizei Kitzingen und der Staatsanwältin befanden sich die regionalen Feuerwehren, die Straßenmeisterei wie auch der Rettungsdienst und Notarzt vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Angehörigen.

PM des PP Unterfranken vom 04.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall

Forchheim (Bayern): Ein Toter und fünf Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Seinen schweren Verletzungen erlag am späten Donnerstagnachmittag ein 89 Jahre alter Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Wagen auf der Bundesstraße B470 bei Forchheim. Dessen 22-jährige Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, vier weitere Insassen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter sowie Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte kamen vor Ort. Derzeit (Stand: 19.45 Uhr) ist der Bereich um die Unfallstelle noch komplett gesperrt.

Der Senior aus dem Landkreis Bamberg war, kurz vor 16.15 Uhr, mit seinem Skoda auf der B470 von Ebermannstadt in Richtung Forchheim unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er auf Höhe des Forchheimer Stadtteils Reuth aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto ins Bankett, verriss daraufhin das Steuer und fuhr in den Gegenverkehr. Dort prallte frontal in den Renault der 22-jährigen Frau. Durch den massiven Zusammenstoß wurden die junge Fahrerin und ihre 44-jährige Mutter auf dem Beifahrersitz im Wagen eingeklemmt. Feuerwehreinsatzkräfte mussten die Frauen sowie drei Kinder im Fond aus dem Wrack befreien. Nach der notärztlichen Erstversorgung brachte ein Rettungshubschrauber die lebensgefährlich verletzte Fahrerin in eine Klinik. Die 44-jährige Mutter erlitt schwerste Verletzungen und kam, wie ihre drei mittelschwer verletzten Kinder, ebenfalls ins Krankenhaus. Die Familie stammt aus dem Landkreis Bamberg.

Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag der 89-Jährige kurz nach dem Zusammenstoß seinen schweren Verletzungen.

Ein Staatsanwalt aus Bamberg kam vor Ort und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der die Beamten der Polizei Forchheim bei der Klärung der Unfallursache unterstützt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von zirka 30.000 Euro.

PM des PP Oberfranken vom 03.01.2019

Allgemein

Amberg (Bayern): Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats

Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats – BAMF bereits über Amberger Taten informiert – Weitere gesetzliche Verschärfungen werden begrüßt

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Amberger Prügelattacken vom vergangenen Wochenende auf das Schärfste verurteilt: „Wer wahllos auf unbeteiligte Passanten einprügelt, zeigt, dass er keinen Schutz in unserer Gesellschaft sucht. Die alkoholisierten Täter können in unserem Land kein Verständnis erwarten, sondern nur die volle Härte des Rechtsstaats.“ Neben einer harten Bestrafung durch die zuständigen Gerichte brauche es klare Konsequenzen auch für den Aufenthalt der vier Täter in Deutschland. Dies sei der klare Kurs in der bayerischen Asylpolitik. „Aktuell ist die Abschiebung aber noch in keinem der Fälle rechtlich möglich. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern.“ Wie der Minister erklärte, habe er heute deswegen unter anderem alle bei den Ausländerbehörden verfügbaren Informationen zu den vier Tätern an das Bundesamt für Asyl und Flüchtlinge (BAMF) übermitteln lassen. Herrmann dankte ausdrücklich der Amberger Polizei für die rasche Festnahme der Tatverdächtigen kurz nach den Prügeleien. Nun führe die Staatsanwaltschaft die zügigen Ermittlungen durch, um die festgenommenen Täter möglichst bald anklagen zu können. +++

Im Einzelnen teilte Herrmann zu den vier beschuldigten Tätern mit:

Beim ersten Täter handelt es sich um einen seit 30. Dezember 2018 volljährigen Iraner, der nach Ablehnung seines Asylantrags seit Februar 2018 ausreisepflichtig ist. Sein Abschiebungsverfahren wird bereits betrieben. Bislang scheitern Rückführungen in den Iran allerdings häufig an fehlenden Pass- bzw. Passersatzpapieren. „Wir brauchen an dieser Stelle den Bund, der noch stärkeren Druck auf den Iran ausüben muss, bei der Passbeschaffung mitzuwirken. Das Hindernis der fehlenden Passpapiere muss so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden“, so Herrmann.

Bei einem zweiten Täter handelt es sich um einen noch minderjährigen Afghanen, bei dem das BAMF ein Abschiebungsverbot erteilt hat. „Wir haben das BAMF heute gebeten, das festgestellte Abschiebungsverbot wegen der abscheulichen Tat nach Möglichkeit zu widerrufen. Kommt das BAMF dem nach, können die bayerischen Ausländerbehörden den Täter nach Afghanistan abschieben, sobald er volljährig ist.“

Der dritte Täter ist ein volljähriger Afghane, dessen Asylantrag vom BAMF im Mai 2017 abgelehnt wurde. Die Ablehnung wurde im August 2018 durch das Verwaltungsgericht Regensburg bestätigt. Über den hiergegen gestellten Antrag auf Zulassung der Berufung hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz noch nicht entschieden. Wegen des damit noch laufenden Asylverfahrens ist die Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Herrmann kündigte an, dem Afghanen, der derzeit eine Ausbildung zum Koch macht, schnellstmöglich die Ausbildungserlaubnis zu entziehen. Der Täter soll laut Herrmann nicht von der sogenannten „3+2-Regel“ profitieren, die ihm einen Aufenthalt für die Zeit der Ausbildung und darüber hinaus sichern würde. Herrmann: „Diese Regel soll gut integrierten Zuwanderern Chancen eröffnen in unserem Land, aber sicher keinen Gewalttäter mit einem gesicherten Aufenthalt belohnen.“ Man habe das BAMF daher heute gebeten, als am Gerichtsprozess beteiligte Partei auf eine Beschleunigung des Verfahrens hinzuwirken. „Hat die Ablehnung auch in der zweiten Gerichtsinstanz Bestand, werden wir alles daran setzen, den Betreffenden schleunigst abzuschieben“, so Herrmann.

Der vierte Täter schließlich, ein volljähriger Afghane, befindet sich aktuell noch im laufenden Asylverfahren. Damit ist seine Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Auch in diesem Fall habe man das BAMF gebeten, möglichst rasch Klarheit zu schaffen, ob dem Betreffenden ein Bleiberecht zugesprochen werden muss. „Wir haben dem Bundesamt alles mitgeteilt, was einer Beschleunigung des Verfahrens nutzen kann. Bis dahin hat auch unsere beim Landesamt für Asyl und Rückführungen angesiedelte Taskforce, die auf solche Fälle spezialisiert ist, den Betreffenden und seine Mittäter genau im Blick behalten.“

Im Übrigen begrüßte Herrmann die Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, Vorschläge für eine weitere Verschärfung der Gesetze zur Ausweisung von Straftätern vorzulegen. „Ich unterstütze diesen Vorstoß ausdrücklich. Jeder Straftäter den wir zusätzlich abschieben können, ist ein Sicherheitsgewinn für unser Land“, so der Minister.

PM des Bayrischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration vom 02.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

München (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Rettungskräfte: 17-Jähriger tickt aus

Zu mehreren Einsätzen wurde die Bundespolizei in der Silvesternacht und am Neujahrestag im Bereich von Bahnanlagen gerufen. Der gravierendste Fall ereignete sich am Dienstagmorgen (1. Januar) am Bahnhof Untermenzing. Dabei bespuckte ein alkoholisierter 17-Jähriger erst die Rettungskräfte, die er anschließend auch körperlich attackierte.

Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums musste ein 17-jähriger Deutscher am Bahnhof Untermenzing von Rettungssanitätern behandelt werden. Als die RTW-Besatzung den Jugendlichen aus Allach behandelte, spuckte dieser drei Rettungssanitätern ins Gesicht. Im weiteren Verlauf schlug er zwei Sanitätern ins Gesicht, wobei einer eine leichte Verletzung über dem Auge erlitt.

Eine Streife lieferte den mit 1,22 Promille alkoholisierten Allacher, gegen den nun wegen Tätlichen Angriffs und Körperverletzung ermittelt wird, bei den Eltern ab.

PM der BPOLI München vom 01.01.2019

Allgemein

Schweinfurt (Bayern): Häftling verschanzt sich in Justizvollzugsanstalt

In der Nacht zu Samstag verschanzte sich ein Häftling in der Justizvollzugsanstalt und drohte damit, sich selbst und Bedienstete zu verletzen. Einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gelang es, den Mann zu entwaffnen. Dieser wurde anschließend leicht verletzt auf die Krankenstation der JVA Würzburg verlegt.

Gegen 23:30 Uhr verständigten Beamte der Justizvollzugsanstalt Schweinfurt die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und baten um Unterstützung. Ein 27-jähriger Häftling hatte sich aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen ein scharfes Werkzeug gebastelt und sich in seiner Zelle verschanzt. Mit dem Werkzeug fügte sich der Mann selbst leichtere Verletzungen zu und bedrohte die Bediensteten. Erst einem Spezialeinsatzkommando der Polizei aus Nürnberg gelang es, den Inhaftierten zu entwaffnen und unter Kontrolle zu bringen.

Der 27-Jährige, der derzeit wegen unterschiedlicher Gewaltdelikte eine Haftstrafe verbüßt, wurde auf die Krankenstation der Justizvollzugsanstalt Würzburg verlegt.

PM des PP Unterfranken vom 22.12.2018

Allgemein Tragisch Unfall

Stockstadt am Main (Bayern): Brand in Restaurant-Küche – Mehrere zehntausend Euro Schaden

LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Mittwoch ist in einer Restaurant-Küche ein Feuer ausgebrochen. Zwei Personen, darunter auch eine Polizeibeamtin, wurden durch Rauchgas leicht verletzt. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden, der sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen dürfte.

Gegen 01.00 Uhr war die Mitteilung über den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als die Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg am Einsatzort in der Obernburger Straße eintrafen, stellte sich heraus, dass das Feuer offenbar in der Küche des dortigen Restaurants ausgebrochen war. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, wodurch auch zwei Wohnungen in dem Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Vier Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zwei weitere gelangten über das Dach ins Freie. Sie wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit einer Steckleiter gerettet. Die Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Stockstadt sowie die Werksfeuerwehr der Fa. Sappi hatten den Brand schnell im Griff und konnten ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.

Der Pächter des Restaurants, der eigenständig Löschversuche unternommen hatte, und eine Polizeibeamtin mussten mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt werden. Beide kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Bewohner des Gebäudes wurden ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Sie blieben dem Sachstand nach jedoch unverletzt.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Brand im Bereich einer Fritteuse ausgebrochen sein könnte. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es bislang nicht.

PM des PP Unterfranken vom 20.12.2018

Allgemein

Leipheim (Bayern): Millionenschaden bei Großbrand auf dem Bauernhof

Am Sonntagabend wurde gegen 20:30 Uhr der Brand auf einem Bauernhof im Gemeindebereich Leipheim mitgeteilt.
Bei Eintreffen der Feuerwehren stand ein Stall in Vollbrand. Die Hauptaufgabe bestand nun darin ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Dies gelang schließlich.
In dem Stall waren mehrere Kühe und Schweine untergebracht. Wie viele Tiere dem Feuer zum Opfergefallen sind kann noch nicht gesagt werden. Auch sind einige der Tiere weggelaufen. Sollten Kühe oder Schweine in der Umgebung von Leipheim gesehen werden bittet die Polizei dies unter 110 oder direkt bei der PI Günzburg unter 08221-9190 zu melden.
Der Sachschaden wird vorläufig auf 1 Mio. Euro geschätzt. Durch den Brand wurde niemand verletzt, jedoch verletzten sich zwei Leute der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus.
Bei dem Brand waren die FFW aus Günzburg, Leipheim, Riedheim, Echllishausen, Langenau, Kleinkötz, Jettingen und Burgau mit 143 Mann, sowie das THW Günzburg und Dillingen mit 20 Mann vor Ort.
Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Neu-Ulm übernommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.12.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Augsburg (Bayern): Verkehrsunfall mit verletztem Polizisten

Am 10.12.2018, gegen 13:00 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt selbst Opfer eines Verkehrsunfalls. Ein 55jähriger Autofahrer übersah beim Einbiegen in die Prinzregentenstraße den Streifenwagen und es kam zum Zusammenstoß. Ein Beamter wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.12.2018

Allgemein verletzt

Schweinfurt (Bayern): Kleinbrand in Haftzelle der JVA – zwei Justizbeamte leicht verletzt

Dem Sachstand nach mit einem Gasfeuerzeug hat ein Insasse der JVA Schweinfurt am Mittwochmittag einen Brand in seiner Haftzelle verursacht. Das Feuer konnte rasch von Justizbeamten gelöscht werden. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Der offenbar psychisch belastete 23-Jährige blieb unverletzt und wurde in die psychiatrische Abteilung einer anderen JVA verlegt.

 

Kurz vor 13.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Main-Rhön der Notruf, dass es in einer Haftzelle der JVA in der Hadergasse zu einem Brand gekommen war. Bei Eintreffen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hatten Mitarbeiter der JVA den Kleinbrand bereits gelöscht. Zwei Justizbeamte wurden leicht verletzt. Der Zelleninsasse, der den Vorschriften entsprechend ein Gasfeuerzeug besaß, blieb unverletzt. Er befindet sich zwischenzeitlich in psychiatrischer Behandlung.

Der angerichtete Sachschaden, der insbesondere am Inventar entstand, beläuft sich wohl auf einige hundert Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt.

PM des PP Unterfranken vom 05.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mellrichstadt (Bayern): Mit Schreckschusswaffe hantiert – Mann sorgt für größeren Polizeieinsatz

Ein 56-Jähriger hat am Donnerstagmorgen in einem Paketshop mit einer Schreckschusswaffe hantiert und dadurch einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Der offenbar psychisch belastete Mann wurde vorläufig festgenommen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 09.40 Uhr wollte der 56-Jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in dem Paketshop in der Bauerngasse ein an ihn adressiertes Päckchen abholen. Dies wurde ihm jedoch verweigert, da er weder einen Abholschein noch ein Ausweisdokument vorzeigen konnte. Offenbar war der Kunde daraufhin derart erbost, dass er eine Schusswaffe aus seiner Jackentasche zog und damit in dem Geschäft hantierte.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machten sich zahlreiche Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Mellrichstadt und benachbarter Polizeidienststellen auf den Weg zum Einsatzort. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellten neben der ungeladenen Schreckschusswaffe auch dazugehörige Munition sicher, die der 56-Jährige bei sich hatte.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich bei dem Beschuldigten Hinweise auf eine psychische Vorerkrankung. Darüber hinaus stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von rund 0,8 Promille. Geprüft wird derzeit, ob der Mann in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden muss.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung und Verstößen nach dem Waffengesetz werden von der Polizeiinspektion Mellrichstadt geführt.

PM des PP Unterfranken vom 06.12.2018

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Auf Polizeigebäude geklettert und geschossen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 19-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt sorgte am frühen Samstagmorgen (01.12.2018) für einen zunächst gefährlichen Einsatz der Polizei. Der Mann stieg auf die „Zeughauswache“ und schoss mehrmals in die Luft.

Passanten verständigten gegen 05:30 Uhr die Polizei. Sie beobachteten soeben einen jungen Mann, der entlang der Dachrinne auf das Dach des Dienstgebäudes „Zeughaus“ in der Pfannenschmiedsgasse stieg.

Bevor die Beamten eingetroffen waren, teilten die Zeugen noch mit, dass der Mann mit einer Schusswaffe mehrmals in die Luft geschossen habe. Sofort fuhren mehrere Streifen an. Zwischenzeitlich war der 19-Jährige wieder heruntergestiegen und pöbelte Passanten an.

Unter höchster Eigensicherung konnte der Beschuldigte überwältigt und festgenommen werden. Er führte eine sog. „Schreckschusspistole“ mit sich, die einer echten Waffe täuschend ähnlich ist. Sie wurde sichergestellt. Bedroht hat der die Beamten damit nicht. Außerdem fand man in den Taschen des Mannes größere Mengen Drogen. Auch sein Zustand ließ den Schluss zu, dass er unter Drogeneinwirkung stand.

Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht und wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzt angezeigt. Nach abgeschlossener Amtsbehandlung und Wohnungsdurchsuchung durfte der Mann wieder gehen.

PM des PP Mittelfranken vom 02.12.2018

Allgemein Bravo

Wolfratshausen (Bayern): Auf der Flucht

Den richtigen Riecher bewies eine Streifenbesatzung der Wolfratshauser Polizeiinspektion am späten Mittwochabend.

Am 28.11.2018 gegen 23.30 Uhr sollte ein 23-jähriger Geretsrieder an der Bushaltestelle Waldram kontrolliert werden.

Bereits als die beiden Polizeibeamten aus dem Dienstauto stiegen, ergriff der Geretsrieder die Flucht und rannte auf ein angrenzendes Feld. Womit der Geretsrieder offensichtlich nicht gerechnet hatte, war die Spurtstärke der Streifenbesatzung. Bereits nach kurzer Zeit wurde der 23-Jährige eingeholt und festgenommen. Kurz vor der Festnahme hatte sich der 23-Jährige noch einer Zigarettenschachtel entledigt. Der Grund war schnell ermittelt.

Darin befand sich noch Marihuana, das der Geretsrieder in Alufolie eingepackt hatte.
Bei der weiteren Durchsuchung konnte in der Bekleidung des Geretsrieders noch eine Tabak-Marihuana-Mischung aufgefunden werden.

Gegen den Geretsrieder wird nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Für zukünftige Sprintduelle muss sich der 23-Jährige in Zukunft andere Gegner für eine erfolgreiche Flucht aussuchen. Die beiden Streifenbeamten, ein ambitionierter Fußballer und seine Kollegin, die sich derzeit auf einen Halbmarathon vorbereitet, spielen mindestens eine Liga über dem Geretsrieder.

PM der PI Wolfratshausen vom 29.11.2018

Allgemein Bravo

Bamberg (Bayern): Schlag gegen die Bamberger Rauschgiftszene

Bei der Durchsuchung von neun Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler und Betäubungsmittelkonsumenten im Stadtgebiet und im Landkreis Bamberg gelang am Dienstag den Rauschgiftfahndern der Bamberger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg ein erneuter Schlag gegen die örtliche Drogenszene. Eine 23-jährige Rauschgifthändlerin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Kriminalbeamten erhielten Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und stellten neben unterschiedlichen Drogen auch verschiedene Waffen sicher.

Umfangreiche Ermittlungen in der Rauschgiftszene brachten die Bamberger Drogenfahnder auf die Spur der Betäubungsmittelkonsumenten im Raum Bamberg. Als sich der Verdacht erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanwesen der insgesamt zehn tatverdächtigen Männer und Frauen im Alter von 21 bis 47 Jahren. Die Durchsuchungsmaßnahmen, die am frühen Dienstagmorgen begannen, wurden von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. In den neun Wohnungen entdeckten die Beamten neben Rauschgiftutensilien und kleineren Mengen Marihuana auch Crystal im hohen zweistelligen Grammbereich sowie über 33 Ecstasy-Tabletten. Darüber hinaus hatten nahezu alle Tatverdächtigen zum Teil verbotene Waffen zu Hause deponiert, die die Polizeibeamten ebenfalls sicherstellten.

Gegen eine 23 Jahre alte Hauptverdächtige, die im Raum Bamberg mit Drogen handelte, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Dienstag Untersuchungshaftbefehl. Sie sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Für die Dealerin dürfte sich zudem strafverschärfend auswirken, dass sie neben der großen Menge an Crystal auch im Besitz zahlreicher verbotener Waffen war. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu weiteren Abnehmern und möglichen Hintermännern dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 28.11.2018

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten

Würzburg (Bayern): Nach Angriff auf Polizeibeamten – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Allgemein

Hof (Bayern): Mit Spielzeugwaffe in der Kneipe

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte. Mehrere Streifenbesatzungen der Hofer Polizei begaben sich daraufhin zur Gaststätte. Der Mann befand sich noch in der Kneipe und hatte bei der Kontrolle durch die Polizeibeamten tatsächlich in seinem Hosenbund einen Revolver stecken. Die Überprüfung ergab aber recht schnell, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, von der keine wirkliche Gefahr ausging. Auf die Frage, warum er denn die Waffe dabei habe, gab der 20-jährige an, er sei angehender Schauspieler und habe mit dem Revolver ausgerechnet in der gut besuchten Gaststätte eine Passage eines Theaterstückes zum Besten gegeben. Vielleicht hätte er das vorher auch den anderen Gästen mitteilen sollen. Die Polizei stellte die Waffe erst einmal sicher und wird nun prüfen, ob der Mann angezeigt wird. Denn laut Waffengesetz ist es verboten, Nachbildungen von Schusswaffen,  sogenannte „Anscheinswaffen“, mitzuführen. Eine Vorschirft, die vermutlich deswegen geschaffen wurde, um genau solche Missverständnisse zu vermeiden.

PM der PI Hof vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Zirndorf (Bayern): Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen – Aktueller Ermittlungsstand (17:00 Uhr)

Wie heute (15.11.2018) bereits mit Meldung 1694 berichtet, ereignete sich am heutigen Nachmittag (15.11.2018) ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Ammerndorf (Lkrs. Fürth). Die Polizei gibt den aktuellen Ermittlungsstand bekannt.

Gegen 13:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache zwei Linienbusse im Begegnungsverkehr auf der Verbindungsstraße ST2245 zwischen Wintersdorf und Ammerndorf. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass in Folge des Unfallgeschehens zusätzlich ein Pkw BMW involviert war, dessen Fahrerin schwer verletzt ist.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zur Unfallzeit insgesamt ca. 40 Fahrgäste in den beiden Bussen. Davon wurden rund ein Dutzend schwer verletzt und 14 Personen leicht verletzt.

Nach wie vor werden die Fahrgäste, die sich unmittelbar nach dem Unfall entfernt haben, gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 973997-171 in Verbindung zu setzen.

Persönliche Gegenstände, die von Fahrgästen mitgeführt und im Rahmen des Unfalls verlorengegangen sind, werden bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürth aufbewahrt und können nach Rücksprache dort abgeholt werden.

Die Verbindungsstraße zwischen Wintersdorf und Ammerndorf ist für die nächsten Stunden – bis zur Beendigung der Unfallaufnahme – komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ammerndorf auf Höhe Weinzierlein Richtung Roßtal umgeleitet. In die Gegenrichtung wird in Ammerndorf ebenfalls Richtung Roßtal umgeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.11.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Königsdorf (Bayern): Renitenter Autofahrer akzeptiert Sperrung nicht

Hauptstraße durch die Freiwillige Feuerwehr Königsdorf abgesperrt worden ist. Ein 39-jähriger Königsdorfer wollte diese Einschränkung jedoch nicht akzeptieren und beleidigte einen Kameraden der Feuerwehr, der die Straße sperrte. Der Königsdorfer fuhr mit seinem Pkw auch kurz auf den Feuerwehrmann zu, wohl um diesen zum Beiseitegehen zu nötigen. Daher wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Da der Königsdorfer beim Führen eines Pkws auffällig geworden ist, wird auch die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung der allgemeinen Fahreignung in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Geretsried vom 12.11.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Widerliches

Burglengenfeld (Bayern): Aggressiven Betrunkenen ausgenüchtert

Nachdem ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger aufgrund seiner Alkoholisierung gestürzt war, ließ er sich zunächst im Krankenhaus Burglengenfeld ärztlich versorgen, wurde dann aber zunehmend aggressiver, insbesondere griff er das Krankenhauspersonal an. Er wurde gegen 01.15 Uhr in Gewahrsam genommen und über Nacht bei der Polizei ausgenüchtert. Als er sich am nächsten Morgen beruhigt hatte, wurde er wieder entlassen.

PM der PI Burglengenfeld vom 01.11.2018

Allgemein Unfall

Türkheim (Bayern): Feuerwehrmann verunglückt bei Alarmierung

Am Dienstagnachmittag verunglückte ein Feuerwehrmann aus Türkheim. Wie berichtet war die Feuerwehr Türkheim zu einem Unfall auf der Staatsstraße alarmiert worden. Auch der Feuerwehrmann erhielt diesen Alarm über seinen Funksender und fuhr mit seinem Pkw auf den Parkplatz des Feuerwehrgerätehauses. Nach Verlassen des Pkw lief er über den Parkplatz zwischen den bereits geparkten Autos auf den Haupteingang zu. Dabei übersah er den heranfahrenden Pkw eines Kollegen und wurde von diesem erfasst. Der Mann wurde nach dem Aufprall auf den Boden geschleudert. Er musste mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallablauf dauern noch an. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von mindestens 3.000 Euro.

PM des PP Schwaben Nord vom 31.10.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mainbernheim (Bayern): Baustellen-Dieb flüchtet – Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht auf den 22.10.2018 rammte ein bislang Unbekannter auf der Flucht vor der Polizei zwei Streifenwägen. Hierbei wurden Polizeibeamte verletzt. Der Flüchtige entkam. Nun bittet die Polizei erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, trafen Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Baustellen-Dieb auf frischer Tat an. Der Unbekannte flüchtete daraufhin mit seinem Audi A6 vor der Polizei und rammte auf seiner Flucht auch zwei Streifenwägen. Zwei Beamte wurden dabei verletzt. Der Unbekannte entkam im Anschluss. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.

Inzwischen führten Ermittlungen zu konkreten Angaben zu dem Fluchtwagen. Ermittler der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck wenden sich nun erneut an die Bevölkerung und bitten um Hinweise.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen Audi A6 Allroad Quattro (4F) der Modellreihe 2006 -2011 handeln, der durch die Verfolgungsfahrt nun Schäden im Bereich der Fahrerseite und des Hecks aufweisen dürfte.

Wer hat zur Tatzeit in Tatortnähe ein solches Fahrzeug gesehen oder kann Hinweise auf ein derartiges Fahrzeug mit beschriebenen Beschädigungen geben?

Personen, die derartige Hinweise geben können werden gebeten, sich unter Tel. 09722/9444-0 zu melden.

PM des PP Unterfranken vom 31.10.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Mühldorf (Bayern): Dunkelhäutiger Jugendlicher schlägt Securitymann

Am Abend der Musiknacht am 20.10.18 gegen 21:20 Uhr stieg eine Gruppe von 4-5 Jugendlichen, davon vier mit südländischen Aussehen und einer mit dunkler Hautfarbe, am Stadtplatz in Mühldorf in den „Partybus“. Einer aus der Gruppe wollte sich eine mitgebrachte Bierflasche aufmachen, worauf er vom Sicherheitsdienst angesprochen wurde und einsichtig die Bierflasche aushändigte.

Dies passte offensichtlich dem dunkelhäutigen Jugendlichen nicht, worauf sich dieser nun in aggressiver Weise einmischte und dem Securitymann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug. In der Herzog-Friedrich-Straße stieg die Gruppe wieder aus. Der Täter war ca.18 Jahre alt mit schlanker Figur und hatte anliegende „Dreadlocks“. Er trug eine beige Jeans, eine weiße Jacke und ein weißes Cappy. Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Mühldorf a.Inn unter der Tel. 08631/3673-0 entgegen.

PM der PI Mühldorf a. Inn vom 24.10.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schweinfurt (Bayern): Frau droht sich selbst zu töten – Polizei verhindert Schlimmeres

Im Zuge einer Kurzschlussreaktion drohte eine junge Frau am Mittwochmorgen, sich mit einem Messer in den Bauch zu stechen und sich somit zu töten. Polizeibeamte konnten sie überwältigen.

Gegen 02:50 Uhr äußerte eine 29-Jährige in der Asylbewerberunterkunft im Kasernenweg Polizeibeamten gegenüber, sie werde sich das Leben nehmen, indem sie sich ein Messer in den Bauch rammen wird, welches sie in der Hand hielt. Zahlreiche umsichtige Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt bemühten sich Ruhe in die teils hektische und unübersichtliche Situation zu bekommen und mit der offenbar verzweifelten Frau ins Gespräch zu kommen. Besonders brisant schien die Lage, da die 29-Jährige angab schwanger zu sein und somit nicht nur sich sondern auch noch ihr ungeborenes Kind töten zu wollen. Als die Asylbewerberin letztlich die Hand mit dem Messer hob und ansetzte, sich dieses in den Bauch zu stechen, setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten die Somalierin. Bei dem Zugriff wurden mehrere Beamte leicht verletzt. Die junge Frau wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren und anschließen in einem Bezirksklinikum untergebracht.

PM des PP Unterfranken vom 24.10.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Widerliches

Untermeitingen (Bayern): Beleidigung und Aggression bei Notarzteinsatz

Am Mittwochfrüh um 04:15 Uhr wurde bei einem Notarzteinsatz in der Richthofenstraße zusätzlich die Polizei benötigt, nachdem sich ein 27-jähriger Schichtarbeiter, der sich vom Rettungsfahrzeug behindert fühlte und mit seinem Pkw aus einer Ausfahrt auf die Straße fahren wollte, die Rettungsbesatzung mehrfach beleidigte. Die Rettungsfahrzeuge standen, wie bei so einem Einsatz üblich, auf der Straße. Die Fahrbahn war noch 280 cm breit, während das Fahrzeug des Aggressors nur 178 cm breit war. Trotzdem hupte der junge Mann und fing in beleidigender Art und Weise an herum zu schreien. Auch nach dem Eintreffen der herbeigerufenen Polizei ließ er keine Einsicht erkennen und war mit den Maßnahmen nicht einverstanden.

PM der PI Schwabmünchen vom 18.10.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Germering (Bayern): Pkw rast in ziviles Fahrzeug der Polizei

„Das Leben schreibt bekanntlich die interessantesten Geschichten. So ging es am Dienstagvormittag, 9. Oktober, gegen 10 Uhr im sonst recht ruhigen Germering zur Sache. Zwei uniformierte Polizisten der Germeringer Inspektion wollten gerade ihre beiden Kollegen ablösen, die für die Verkehrsregelung auf der Germeringer Spange verantwortlich waren. Die Ampelanlage an der großen Kreuzung bei der Unterführung über der A 96 war ab 9 Uhr wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb. Daher war die Germeringer Polizei zur Verkehrsregelung vor Ort. Was sie nicht erwarteten war ein unaufmerksamer Pkw-Fahrer, der ihnen beinahe zum Verhängnis werden sollte. 

Germering – Der zivile BWM Dienstwagen wurde von seinem 40-jährigen Fahrer mit eingeschalteter Warnblinkanlage am äußersten rechten Rand der Abbiegespur zur Planegger Straße abgestellt. Der Fahrer des Zivilfahrzeuges stand gerade auf Höhe der Fahrertür und sein 33-jähriger Beifahrer gerade an der rechten Fondtüre, als ein dunkler Kia Picanto recht flott auf dem Abfahrtsast zur Planegger Straße angefahren kam. Ohne zu bremsen fuhr der Kia dem abgestellten BMW linksseitig in das Heck, das dadurch etwas angehoben wurde und in der Folge der ganze Wagen nach rechts auf das Bankette geschleudert wurde.

Waghalsiger Sprung und Kopfverletzung

Aus diesem Grund wurde der 33-jährige Beifahrer des Polizeiwagens von der Fondtüre am Kopf getroffen und in den Straßengraben geschleudert. Sein 40-jähriger Kollege, der mit beiden Armen noch wild gestikuliert hatte, um auf sich aufmerksam zu machen, konnte sich zuvor mit einem waghalsigen Sprung aus der Gefahrenzone retten, nachdem der Kleinwagen zuvor direkt auf ihn zugefahren war.

Fahrer gibt an unachtsam gewesen zu sein

Der 52-jährige aus Germering stammende Fahrer des Kia gab in seiner Vernehmung an, dass er nur nach links in Richtung der vorfahrtsberechtigten Autobahnabfahrt geschaut und aus Unachtsamkeit überhaupt nicht nach vorne auf die Abfahrtsspur geachtet habe.

Mehrere Verletzungen

Der 33-jährige Germeringer Polizist erlitt durch den Aufprall der Autotüre mehrere Verletzungen wie eine Schädelprellung und vermutlich eine Gehirnerschütterung, während sich der Unfallverursacher eine Schürfwunde am rechten Arm zuzog.“

Online-Artikel Kreisbote vom 11.10.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Herrmann lobt erfolgreiches Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt erfolgreiches Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest: Größtmögliche Sicherheit beim größten Volksfest der Welt – Dank an Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsdienst für ausgezeichnete Arbeit

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat das erfolgreiche Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest gelobt: „Unseren Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsdienst ist es gelungen, größtmögliche Sicherheit zu garantieren und gleichzeitig den einmaligen Charakter des Oktoberfests zu wahren“, erklärte der Minister. „Unsere Wiesn 2018 war ein Aushängeschild bayerischer Gastlichkeit und Geselligkeit für Besucher aus der ganzen Welt.“ Es sei ein Erfolg, dass trotz des deutlich höheren Besucherandrangs weniger Straftaten als im Vorjahr verübt wurden. „Das lag auch an der lageangepasst hohen Polizeipräsenz und den weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie mehr Videoüberwachung an neuralgischen Punkten“, so Herrmann. Die offene polizeiliche Videoüberwachung auf dem Oktoberfest wurde um zehn zusätzliche Kameras verstärkt (insgesamt 47 Kameras). „Laut Münchner Polizei konnten dank der Videoüberwachung bei 42 Straftaten die Täter überführt werden“, ergänzte der Minister. +++

Nach Herrmanns Worten bedenklich war, dass dieses Jahr nach derzeitigem Stand 19 Polizeibeamte angegriffen und verletzt wurden, deutlich mehr als 2017 mit acht verletzten Polizisten. „Auch auf dem Oktoberfest zeigt sich leider der Trend, dass bei einigen Menschen der Respekt gegenüber der Polizei und die Schwelle, Einsatzkräfte anzugreifen, immer weiter sinkt“, kritisierte der Minister. Es sei deshalb eine gute Entscheidung der Münchner Polizei gewesen, zahlreiche Einsatzgruppen auf ihren Wiesn-Streifengängen mit Body-Cams auszustatten, um sie bestmöglich zu schützen.

PM des StMI des Freistaates Bayern vom 08.10.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

München (Bayern): Oktoberfest – Gewalt gegen Polizeibeamte (Auszug aus der Abschlusspressemitteilung zum Oktoberfest der Polizei München)

Nach wie vor auf hohem Niveau liegen Aggressions- und Gewalthandlungen gegen Polizeibeamte. Aktuell wurden 20 (19) Taten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte begangen. Bei den
erfassten Sachverhalten wurden insgesamt 15 (8) Polizeibeamte verletzt.

Die immer wieder festzustellende Rücksichtslosigkeit, Aggressivität und Gewalt einzelner Wiesnbesucher gegen Polizeibeamte ist ein Phänomen, das im deutlichen Widerspruch zur sonstigen friedlichen Stimmungslage auf dem Oktoberfest steht.

PM des PP München vom 07.10.2018 (in Klammern Vorjahreswerte)

Allgemein Bravo Schmunzeln Was fürs Herz

München (Bayern): „Herzensbrecher“ gesucht und gefunden, 27-Jährige aus dem Lkr. Traunstein unterstützt

Quelle: BPOLI München

„Ich wollte ihn ansprechen, wusste aber nicht, ob ich das überhaupt darf, wenn es um so etwas „Privates“ geht. Und außerdem war es mir ziemlich unangenehm, genauso wie diese Nachricht, weil ich nicht weiß, ob es angebracht ist.“ Eine 27-Jährige aus dem Landkreis Traunstein war am Montagnachmittag (1. Oktober) „vom Lächeln“ eines Bundespolizisten so angetan, dass sie am nächsten Morgen nach dem Unbekannten suchte.
Was macht Mann/Frau, wenn man sich in jemanden (einen Polizisten/in) verschaut, sich aber nicht traut, ihn oder sie anzusprechen? Die 27-Jährige machte alles richtig. Sie schrieb am nächsten Morgen eine e-Mail an die (Bundes)Polizei. Und dort versucht man dann (meist die Pressestelle) alles menschenmögliche um „die Schmetterlinge irgendwie einzufangen, die sich bereits ausgebreitet haben“.
Der 27-Jährigen hatte es am 1. Oktober gegen 16 Uhr ein Polizeibeamter mit blonden Haaren, blaugrünen Augen und wie sie glaubte, mit einer MP5 in der Hand, angetan. Sie gab weiter an, der Beamte stand, mit Kollegin und Kollegen, am Eingang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes. Sie hätte mit dem Polizisten mehrfach Augenkontakt gehabt und er hätte ihre Blicke lächelnd erwidert. Ihre E-Mail hatte sie an das Polizeipräsidium München geleitet und von der PI 16 ging die Suchanfrage weiter zur Inspektion München. Der die Mail weiterleitende Beamte der PI 16 meinte: „Vielleicht kann der >Herzensbrecher< ja ermittelt werden“.
Die e-Mail war morgens eingegangen und am frühen Nachmittag war der >Herzensbrecher< tatsächlich ermittelt. Es handelt sich um einen 23-jährigen Polizeimeister. Er hatte von der Suchanfrage erfahren und konnte sich an den „Blickkontakt“ erinnern. Unterstützt durch die Pressestelle konnte ein Bild der Frau im sozialen Netz gefunden werden und prompt entfuhr es dem gebürtigen Sachsen – freudig wie uns schien: „Ja, das ist sie!“. Der Angehörige, soviel sei noch verraten, ist hobbymäßig ein sogenannter „Käfigkämpfer“, auch Mixed Martial Arts genannt. MMA ist eine Vollkontaktsportart.
Wir sind gespannt, ob es bei den beiden funkt und gar zum „Infight“ kommt. Der als Raumschutzkraft eingesetzte Beamte hatte versprochen mit der 27-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein Kontakt aufzunehmen.

PM der BPOLI München vom 03.10.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Würzburg (Bayern): Feuer in Gefängniszelle – Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Brandfalls in der Justizvollzugsanstalt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in der Justizvollzugsanstalt aus noch unklarer Ursache zu einem Feuer in einer Zelle gekommen. Ein Insasse hatte sich durch den Brand in seiner Zelle schwere Verletzungen zugezogen, neun weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes bereits aufgenommen.

Gegen 0.55 Uhr war der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei der Brand in der Würzburger Justizvollzugsanstalt gemeldet worden. Sofort hatten sich zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Weg in den Friedrich-Bergius-Ring gemacht. Als Einsatzkräfte die stark verrauchte Zelle erreicht hatten, begannen diese unverzüglich mit Löschversuchen. Der 70-jährige Insasse wehrte sich gegen diese Hilfestellung, obwohl er schwerwiegende Brandverletzungen erlitten hatte. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Neben dem 70-Jährigen wurden noch zwei weitere Häftlinge, fünf Justizvollzugsbeamte sowie zwei Polizeibeamte durch Rauchgase leicht verletzt.

Die Einsatzmaßnahmen wurden gemeinsam von Justiz, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei koordiniert. Es war nötig, einige Inhaftierte für die Lösch-Maßnahmen aus ihren Zellen zu bringen. Die Würzburger Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen. Die sollen nun insbesondere klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht näher bezifferbar.

PM des PP Unterfranken vom 28.09.2018

 

Allgemein Kritik

Abendzeitung: Die schwarzen Schafe unter Ansbachs Polizisten

„Nötigung, Drogenkäufe und Diebstähle: Es scheint, als hätte die Direktion in Ansbach ein Problem mit ihrem eigenen Personal.“

Online-Artikel, 24.09.2018
https://m.focus.de/regional/muenchen/muenchen-die-schwarzen-schafe-unter-ansbachs-polizisten_id_9643695.html

Allgemein

Fürth (Bayern): Suizid in Polizeizelle verhindert

Gestern Nachmittag (11.09.2018) verhinderten Beamte der PI Fürth den möglichen Suizid einer festgenommenen Frau. Am Ende musste sie eingewiesen werden.

Die Beamten hatten mit der Frau erstmals gegen 15:00 Uhr in der Fürther Königstraße zu tun. Dort randalierte sie in einem Lokal und warf mehrere Gegenstände aus dem Fenster. Auch als die Beamten dort eingetroffen waren, ließ die Frau von ihrem Tun nicht ab. Deshalb musste sie in Gewahrsam genommen und in einer Haftzelle der Dienststelle untergebracht werden.

Schon kurz nach ihrer Einlieferung bemerkten die Beamten, dass sich die Frau mit ihrem T-Shirt an den Gitterstäben der Zelle strangulieren wollte. Dies wurde aber unverzüglich verhindert. Verletzt wurde die Dame dabei nicht.

Auf Grund ihres psychisch angeschlagenen Zustandes überstellte man sie einer Fachklinik.

PM des PP Mittelfranken vom 12.09.2018

Allgemein

Merkur. de: Polizei-Seelsorger über seine Arbeit: „Helfe, im Chaos die Weichen neu zu stellen“

„Andreas Simbeck ist katholischer Seelsorger für die bayerischen Polizisten und Polizeiangestellten – aus tiefster Überzeugung. Ein Lehrstück über die wahre Berufung und viele traurige Anlässe.“

Online-Artikel, 09.09.2018
https://www.merkur.de/bayern/polizei-seelsorger-helfe-im-chaos-weichen-neu-zu-stellen-10223935.html

Sehr gutes Interview mit einem Berufenen.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Burghauser Anzeiger: Heimleiter bedroht und Polizisten angegangen: 27-Jähriger muss ins Gefängnis

Sein ungezügeltes Temperament hat einem 27-Jährigen Asylbewerber aus Nigeria eine Menge Ärger eingebrockt. Das Amtsgericht Altötting verurteilte ihn wegen Nötigung in zwei Fällen in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung.

Online-Artikel, 08.09.2018
https://www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/3064214_Heimleiter-bedroht-und-Polizisten-angegangen-27-Jaehriger-muss-ins-Gefaengnis.html

Allgemein

Merkur. de: Polizei-Seelsorger über seine Arbeit: „Helfe, im Chaos die Weichen neu zu stellen“

„Andreas Simbeck ist katholischer Seelsorger für die bayerischen Polizisten und Polizeiangestellten – aus tiefster Überzeugung. Ein Lehrstück über die wahre Berufung und viele traurige Anlässe.“

Online-Artikel, 09.09.2018
https://www.merkur.de/bayern/polizei-seelsorger-helfe-im-chaos-weichen-neu-zu-stellen-10223935.html

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Regensburg (Bayern): Herbstdult 2018 – Negative Bilanz der PI Regensburg Nord

Zum Abschluß der diesjährigen Herbstdult 2018 legt die Polizeiinspektion Regensburg Nord im Vergleich zum Vorjahr eine negative Bilanz vor. Von einer friedlichen Dult, so der Leiter der PI Regensburg Nord Erster Polizeihauptkommissar Ludwig Stegerer, war heuer wenig erkennbar.
Bereits zu Dultbeginn zeigte sich das Wetter von seiner herbstlichen Seite, woran sich je nach Witterung auch das Besucheraufkommen orientierte.
Bei der Betreuung des 17 – tägigen „Dultmarathons“ zeigte die PI Regensburg Nord wieder einmal verstärkte Präsenz und wurde dabei teilweise auch von den Einsatzzügen aus Regensburg, Amberg und Weiden unterstützt. Diese bestreiften das Dultgelände und die umliegenden Bereiche zum Großteil zu Fuß und trafen Vorsorge für einen möglichst reibungslosen Ablauf des Festes.
Auch das von der Stadt Regensburg und der PI Rgbg Nord erarbeitete Sicherheitskonzept wurde von den Besuchern angenommen und führte zu keinerlei Sicherheitsstörungen.
Bei der Gesamtanzahl der Straftaten wurde eine erhebliche Steigerung von mehr als 40 Prozent im Vergleich zur Herbstdult 2017 festgestellt. Auffällig hoch war die Anzahl der Gewaltdelikte, die sich vervierfacht hat.
Trotz des eher wechselhaften Wetters am ersten Dultwochenende und einem starken Polizeiaufgebot hatten die Beamten bereits am Freitag sowie am Samstag mehrere Gewaltstraftaten und Rauschgiftdelikte zu verzeichnen. Besonders schwer wiegen dabei zwei Widerstandshandlungen ggü. den Polizeikräften. Ein 31 – jähriger Betrunkener hatte dabei erst die Polizeieinsatzkräfte beleidigt und spuckte dann einer Beamtin ins Gesicht, als er in Gewahrsam genommen werden mußte. Weiter leistete ein 16-Jähriger Widerstand gegen seine Gewahrsamnahme, der zuvor aufgrund seiner übermäßigen Alkoholisierung aufgefallen war.
Massiv beleidigt wurden die eingesetzten Beamten dann von einem 25-Jährigen, der einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Später war er zudem noch an einer Körperverletzung beteiligt und erhielt ein Aufenthaltsverbot für die Dauer der gesamten Dult. Auffällig aus polizeilicher Sicht war zudem, dass zwei der Täter jeweils ein verbotenes Einhandmesser auf dem Festgelände mit sich führten.
Weiterhin wurde der Polizei ein 21 – jähriger übergeben, der im Zelt mit einem Schnapsglas in die Menschenmenge geworfen hatte. Getroffen wurden zwei Unbeteiligte, ein Geschädigter musste genäht werden, der andere erlitt eine Beule an der Stirn.
Auf dem Stand vom Vorjahr blieb die Anzahl der Diebstahlsdelikte.

Erfreulicher kam es auf der diesjährigen Herbstdult zu keinerlei angezeigten Belästigungen mit sexuellem Hintergrund.
In drei Fällen wurde Anzeige wegen eines Sachbeschädigungsdeliktes bei der Polizei Regensburg Nord erstattet. Während in einem der Fälle ein unbekannter Täter ein geparktes Fahrzeug beschädigte, wurden bei einer anderen Tat drei unbekannte Dultbesucher, die anscheinend auf dem Nachhauseweg waren, von Zeugen beobachtet, wie sie ein geparktes Auto traktierten.

Darüber hinaus erfolgten zwei Jugendschutzkontrollen, die von der Polizei gemeinsam mit Beamten des Jugendamtes durchgeführt wurden. Dabei kam es zu sieben Beanstandungen. Hierbei wurde durch die Kontrollierenden festgestellt, dass Tabakwaren und Alkohol unerlaubterweise an die Jugendlichen abgegeben worden waren.

PM (auszugsweise) der PI Regensburg Nord vom 10.09.2018

Allgemein Ausrüstung

op-online. de: Nach Einführung in Bayern – „Hautausschläge“: Ärger um neue Polizei-Uniform – jetzt packt JVA-Beamtin aus

„Die neue Uniform für bayerische Polizisten bringt im Berufsalltag einige Probleme mit sich. Auch Justizvollzugsbeamte wurden damit ausgestattet – eine Betroffenen aus dem oberbayerischen Landkreis Altötting spricht jetzt darüber.“

Online-Artikel, 07.09.2018
https://www.op-online.de/deutschland/landkreis-altoetting-jva-beamtin-berichtet-problemen-neuer-uniform-auch-justizbeamte-zr-10221124.html

Allgemein Kritik

Regen (Bayern): Strafanzeige gegen Polizeibeamten

Rentner erstattet gegen Polizeibeamten der PI Regen Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt. Gegen den Rentner wird nun unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.

Am 05.09.18, gegen 16.45 Uhr, brachten Beamte der PI Regen einen zuvor entwendeten Geldbeutel der rechtmäßigen Besitzerin zurück. Während der Zeugenvernehmung der Geschädigten auf dem Grundstück eines Mehrfamilienhauses, kam ein unbeteiligter Bewohner des Anwesens hinzu und forderte die Beamten auf, das Grundstück sofort zu verlassen. Im weiteren Verlauf fiel der Rentner aus bis dato ungeklärter Ursache zu Boden und verletzte sich hierbei leicht. Als dieser wieder aufgestanden war, näherte er sich einem der Beamten, bedrohte diesen und bezichtigte ihn, dass er ihn umgestoßen hätte. In der Folge erstattete der Mann gegen einen der Beamten Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt. Gegen den Rentner wird unter anderem wegen Bedrohung ermittelt. Die Ermittlungen gegen den Beamten der PI Regen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Straubing. 003458182 / 003460181 / 2303014054181

PM der PI Regen vom 06.09.2018

Allgemein Kritik

in-und-um-schweinfurt. de: Pannendienst bei den Freunden und Helfern

„Täglich um Punkt 14 Uhr kommen die Meldungen der Polizei aus Schweinfurt, zumindest wenn POK Lutz A. Braun von der Öffentlichkeitsarbeit diese auf seine sehr lesenswerte Art und Weise verfasst. Wir Medien übernehmen seine Berichte dann gerne, sie werden viel gelesen, sind sehr informativ und oft unterhaltsam geschrieben.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://in-und-um-schweinfurt.de/alternative-fakten/pannendienst-bei-den-freunden-und-helfern/

Auch wenn der Teaser nicht so klingt, geht es hier um Kritik an der Polizei. (Also wieder einen Post, den jene, die uns vorwerfen, Polizeigroupies zu sein, ignorieren müssen.)

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Passauer Neue Presse: „Stimmt nachdenklich“: Erneut viele Gewalttaten gegen Polizisten

„Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizeibeamte ist in Niederbayern im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Statt 629 Fälle wie noch 2016 zählte man ein Jahr später „nur“ noch 598 Fälle von physischer oder psychischer Gewalt. Einen schwer verletzten Polizisten gab es gar nicht. Das war es aber auch schon mit der frohen Botschaft.“

Online-Artikel, 01.09.2018
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3057791_Stimmt-nachdenklich-Erneut-viele-Gewalttaten-gegen-Polizisten.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Süddeutsche Zeitung: Milde Strafe – Polizeibeamte beleidigt und bedroht

24-Jähriger wird vom Amtsgericht Freising zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt – er entschuldigt sich und ist größtenteils geständig

Online-Artikel, 30.08.2018
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/milde-strafe-polizeibeamte-beleidigt-und-bedroht-1.4111190

Allgemein

infranken. de: Einsatzkräfte brechen Bergung nach Unfall fast ab – Beleidigungen und Geisterfahrer auf der A3

„An einem Unfallschwerpunkt auf der A3 spielten sich am Dienstag unglaubliche Szenen ab. Die Polizei droht mit massiven Strafen für Fahrer, nachdem sie eine „chaotischen Verkehrslage“ vorfand.“

Online-Artikel, 30.08.2018
https://www.infranken.de/regional/aschaffenburg/geisterfahrer-und-beleidigungen-einsatzkraefte-brechen-bergung-nach-unfall-auf-a3-beinahe-ab;art165838,3649728

Fassungslos …

Allgemein Urteil

merkur. de: Freisinger Polizisten beleidigt: Obszöne Geste bringt Westafrikaner (20) ins Gefängnis

„Wegen Beleidigung von Polizisten stand ein 20-Jähriger aus Westafrika vor dem Amtsgericht in Freising. Der Mann wollte einschreiten, als sein Cousin von Beamten festgenommen werden sollte. Der reumütige Angeklagte spricht inzwischen selbst von einer „kindischen Tat“.“

Urteil: 1 Woche Dauerarrest

Online-Artikel, 27.08.2018
https://www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/freisinger-polizisten-beleidigt-obszoene-geste-bringt-westafrikaner-20-ins-gefaengnis-10173876.html

Allgemein

Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt gegen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mittelfranken

Ende Juni 2018 ergab sich der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen einen Polizeibeamten aus Westmittelfranken. Der Beamte soll versucht haben, Drogen zu erwerben.

Die weiteren Ermittlungen wurden unverzüglich dem Sachgebiet 132 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes als zentral zuständige Stelle übertragen. Diese erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ansbach. Der Beamte befindet sich seitdem nicht im Dienst.

PM des PP Mittelfranken vom 23.08.2018

Allgemein Unfall

Würzburg (Bayern): Unfall mit Streifenwagen bei Einsatzfahrt – 21-jährige Fußgängerin in Klinik

Während einer Einsatzfahrt ist ein Streifenwagen der Würzburger Polizei am Freitagabend mit einer 21 Jahre alten Fußgängerin zusammengestoßen. Die verletzte Frau war ansprechbar und wurde umgehend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall wurde durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried aufgenommen.

Gegen 21.30 Uhr war eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf dem Weg zu einem Einsatz in Heidingsfeld. Da sich laut eines Notrufes dort eine Frau im Main in Not befand, waren die Beamten auf dem Ludwigskai mit Sonder- und Wegerecht stadtauswärts unterwegs, als unvermittelt eine 21-jährige Frau auf die Fahrbahn trat. Der Fahrer des Streifenwagens startete noch ein Ausweichmanöver nach links, konnte jedoch nicht mehr verhindert, dass die junge Dame mit der rechten Fahrzeugfront touchiert wurde. Die 21-Jährige stürzte daraufhin zu Boden und zog sich unter anderem Prellungen sowie eine Kopfverletzung zu.

Der Rettungsdienst brachte die Geschädigte umgehend in eine Würzburger Klinik. Der 31-Jährige Fahrer des Polizeiwagens erlitt einen Schock und musste den Dienst abbrechen. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war mit der Aufnahme des Verkehrsunfalls betraut.

PM des PP UNterfranken vom 18.08.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kulmbach (Bayern): Brand in Seniorenwohnheim

. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde zunächst der Polizei Kulmbach der Brand zweier Balkone an einem Seniorenwohnheim am Schwedensteg gemeldet.

 

Die Polizeikräfte, die noch vor der Feuerwehr vor Ort eintrafen, begannen unverzüglich mit der Evakuierung des ersten und zweiten Stockes.  Das Feuer griff bereits von einem Balkon im ersten OG zu einem Balkon im zweiten OG über. Die Rauchentwicklung drang auch ins Gebäudeinnere.

 

Die Feuerwehr Kulmbach traf kurze Zeit später mit einem Großaufgebot vor Ort ein und unterstützte die Polizeikräfte bei der Evakuierung. Alle Personen konnten aus ihren Wohnungen gebracht werden. Der Brand konnte zügig gelöscht werden.

 

Zur Brandursache können zum aktuellen Stand keine Angaben gemacht werden. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei Bayreuth verständigt, deren Beamten sich noch in der Nacht vor Ort ein Bild machten.

 

Bislang geht die Polizei von einer leichtverletzten Anwohnerin und drei leichtverletzten Polizeibeamten aus. Die Personen erlitten jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung.

PM der PI Kulmbach vom 19.08.2018

Allgemein Kritik

Vollzugsbeamter des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom Dienst suspendiert – Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt

Ende Juli 2018 ergab sich der Anfangsverdacht eines Sexualdeliktes gegen einen Vollzugsbeamten einer Polizeiinspektion in Westmittelfranken. Der Beamte soll eine Frau ohne deren Einverständnis in sexuell bestimmter Weise angefasst haben.

 

Die weiteren Ermittlungen wurden unverzüglich dem Sachgebiet 132 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes als zentral zuständige Stelle übertragen. Diese erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ansbach.

Bis zur abschließenden Klärung der Vorwürfe wurde ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte durch das Polizeipräsidium Mittelfranken verfügt. Dessen ungeachtet gilt für den Beamten weiterhin die Unschuldsvermutung. Die getroffene Maßnahme bedeutet keine Vorverurteilung, sondern dient neben der Sicherung behördlicher Interessen auch dem Schutz des Beamten im weiteren Verfahren.

PM des PP Mittelfranken vom 17.08.2018

Allgemein

München (Bayern): Polizeistreife kollidiert mit Radfahrerin, eine Person leicht verletzt

Am Dienstag, 14.08.2018, gegen 13:00 Uhr, fuhr eine uniformierte Streife die Perhamerstraße stadteinwärts. An der Einmündung zur Rapotostraße wollte die 25-jährige Polizeibeamtin nach links abbiegen. Die Fahrbahn ist an dieser Stelle aufgrund parkender Fahrzeuge verengt, eine Fahrbahnmarkierung ist nicht vorhanden.

Hierbei übersah die Beamtin beim Abbiegen eine entgegenkommende Radfahrerin. Es kam zu einer geringfügigen Kollision, wodurch die 75-Jährige das Gleichgewicht verlor und zu Boden stürzte.

Durch den Sturz wurde die Münchnerin leicht verletzt und vorsorglich mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Münchner Klinik verbracht.

An beiden Fahrzeugen entstand minimaler Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 15.08.2018

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

welt. de: Beiß- und Spuckattacken gegen Polizisten nehmen dramatisch zu

„Das Ausmaß an Attacken, bei denen Polizisten angegriffen werden, nimmt drastisch zu. Die Polizeigewerkschaften sind alarmiert, denn diese Attacken stellen eine besondere Gefahr dar. Einzelne gehen besonders widerlich vor.“

Online-Artikel, 07.08.2018
https://www.welt.de/politik/deutschland/article180690492/Polizei-Beiss-und-Spuckattacken-gegen-Polizisten-nehmen-dramatisch-zu.html

Ich persönlich finde dieses Herumgespucke auch einfach nur widerlich. Bei meiner ersten Schichtbegleitung habe ich einen Einsatz miterlebt, mit einer Frau, die spuckte wie ein Lama. Absolut widerwärtig als Erfahrung. Ich bin nur froh, dass niemand von ihr getroffen wurde.

Deswegen bin ich sehr froh, dass RLP diesen Spuckschutz eingeführt hat. Mir ist auch ausgesprochen schleierhaft, wieso bei dem Preis von 2 Euro pro Stück dieser nicht überall eingeführt wird.

Natürlich ist das nicht schön, so ein Ding übergezogen zu bekommen. Aber solange man seinen Speichel bei sich behält, besteht da ja keine Gefahr.

Menschenrechte gelten auch für Polizeibeamte. Das gilt aus meiner Sicht in beide Richtungen. Es ist nicht menschenwürdig, sich bespucken lassen zu müssen und ggf. monatelang mit einem miesen Gefühl herumzulaufen, weil unklar ist, ob man sich eine Infektion zugezogen hat. Das betrifft ja auch nicht nur die Beamten selbst, sondern auch die Angehörigen.

Am Besten wäre natürlich, wenn das Gespucke selbst aufhören könnte, aber das ist wohl eher im Bereich des Unrealistischen anzusiedeln.

 

Allgemein

Nördlingen (Bayern): Mann muss eingewiesen werden

Am Freitagnachmittag musste in Nördlingen ein 26-jähriger wegen Gemeingefährlichkeit in die geschlossene Psychiatrie in Donauwörth eingewiesen werden.Der junge Mann war bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltandrohungen u. Widerstands gegen die Polizei in Erscheinung getreten. Der Betroffene, der an einer Geisteskrankheit u. Wahnvorstellungen leidet, drohte jetzt mit einem wie auch immer gearteten Massaker, so dass diese Maßnahme dringend geboten war.

PM der PI Nördlingen vom 11.08.2018

Allgemein Kritik

Merkur.de: Dreier-Liebesnacht endet mit erschossener Frau: Flughafen-Bundespolizist verliert seinen Job

Der Münchner Bundespolizist, mit dessen Dienstwaffe eine Frau erschossen worden war (wir berichteten), wird aus dem Polizeidienst entlassen.
 
Meiner persönlichen Ansicht nach ist das auch richtig so. Wenn ein Mensch eine Dienstwaffe bekommt, wird hohes Vertrauen in diesen Menschen gesetzt. Die ganz überwiegende Mehrheit der Polizeibeamten ist dieses Vertrauens würdig, aber in so einem Fall ist es dann halt weg.
 
Dennoch wünsche ich dem jungen Mann eine gute Verarbeitung dieses Vorfalls und dass er irgendwie wieder einen Weg für sich findet.
Allgemein Angriff Blog KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mespelbrunn (Bayern): Hund beißt Polizisten ins Bein

Eine 77-Jährige hielt sich am Donnerstag um 18:50 Uhr mit ihrem schwarzen Hund im Wald im Bereich eines Pendlerparkplatzes an der Staatsstraße 2312 auf. Da die Dame auf eine Familie, welche dort spazieren ging, einen sonderbaren Eindruck machte, riefen diese die Polizei. Als die Streife sich zu Fuß der Frau und ihrem circa 60 Zentimeter großen Hund näherte, warnte die Dame die Beamten noch vor ihrem Vierbeiner. Dieser sprang jedoch unvermittelt aus dem Pkw der Frau, lief auf die Ordnungshüter zu und biss dem einen Beamten ins rechte Knie. Nach einem kurzen Gerangel, ließ der Mischlingshund von dem Bein ab und konnte von der Frau eingefangen werden. Der 30-jährige Polizist erlitt durch den Biss Hämatome und begab sich selbständig in ein Krankenhaus. Da die Diensthose schützend ums Bein lag, konnten schwerere Verletzungen und offene Wunden ausgeschlossen werden. Der Beamten konnte seinen Dienst fortsetzen. Die Dame hielt sich nach eigene Angaben auf Grund der hohen Temperaturen im Wald auf; diesbezüglich war nichts zu beanstanden oder zu veranlassen. Hingegen wird nun gegen sie wegen Fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PM der PI Aschaffenburg vom 03.08.2018

Allgemein Blog Urteil

München (Bayern): 1.800 Euro Strafe nach Beleidigung von Bundespolizistin -Waldkraiburger vom Erdinger Amtsgericht verurteilt-

Bundespolizei Symbolbild

Mit Sätzen wie „Bist Du blöd, oder was?“ und „Wenn man so dumm ist wie Du“ hatte ein 57-Jähriger die Arbeit einer Bundespolizistin kommentiert. Dafür bekam er jetzt (2. August) vom Erdinger Amtsrichter die Quittung – 40 Tagessätze zu 45 Euro.

Der Deutsche war im Mai 2017 zusammen mit einem kleinen philippinischen Mädchen aus Abu Dhabi in München angekommen. Zuvor war der Mann bereits der Crew im Flugzeug aufgefallen, woraufhin diese die Bundespolizei zum Ankunftsgate gebeten hatte. Zwei Bundespolizistinnen hatten dann zuerst am Gate, später auf der Wache versucht, das Verhältnis des Mannes zu der damals Neunjährigen aufzuklären. Die Fragen und Maßnahmen der Beamtinnen hatte der Waldkraiburger laufend mit abfälligen Bemerkungen über die Arbeit der Bundespolizei und die Beamtinnen selbst kommentiert.

Der Flug aus Abu Dhabi war noch in der Luft gewesen, da hatte die Crew schon eine Nachricht an die Bundespolizei im Erdinger Moos übermitteln lassen, dass bitte Beamte an das Ankunftsgate kommen mögen. Zwei Beamtinnen hatten sich daraufhin auf den Weg gemacht. Am Flugzeug angekommen, hatte die Kabinenchefin den jungen Polizistinnen erklärt, dass die Crew das Verhalten eines Reisenden als sehr befremdlich empfinden würde. Der offensichtlich lebensältere Deutsche begleite ein kleines asiatisches Mädchen, zudem er offenbar kein persönliches Verhältnis habe. Auch wirke das Mädchen verängstigt.
Kaum hatten die beiden Beamtinnen den Mann und die Kleine in Empfang genommen und die ersten Fragen zu deren Beziehung zueinander gestellt, hatte der damals 56-Jährige losgelegt. Er hatte sich aggressiv und unkooperativ verhalten und die Maßnahmen, die Fragen und die Kompetenz der beiden jungen Polizistinnen lauthals in Frage gestellt. Er hatte den Bundespolizistinnen zu verstehen gegeben, dass er der Onkel der Neunjährigen sei, deren Mutter im öffentlichen Bereich warte und die gestellten Fragen jeglicher Grundlage entbehrten. Die vermeintliche Mutter war aber erst nicht auffindbar gewesen. Nachdem eine Klärung des Sachverhalts daher nicht abschließend möglich gewesen war, hatten die Grenzpolizistinnen den Reisenden auf die Wache gebeten. Auf dem Weg dorthin waren auch die vermutliche Mutter des Kindes und deren deutscher Ehemann hinzugekommen.

In den Räumen der Bundespolizei hatten die Beamtinnen dann versucht, das Kindschaftsverhältnis zwischen der Philippinin und der Neunjährigen zu verifizieren, was ein paar Minuten später auch gelungen war. So hatte die Mutter ihre Tochter in die Arme schließen und die Beteiligten die Wache auch wieder verlassen können.
Die Zeit bis dahin hatte der damals 56-Jährige allerdings nochmals intensiv genutzt, um den Beamten seine Meinung über die Maßnahme und deren Kompetenz kundzutun. Seine Schimpftirade war schließlich in einer persönlichen Beleidigung einer der Beamtinnen gegipfelt, die seine Aggression bereits an der Flugzeugtür aushalten musste. Er hatte der damals 23-jährigen Polizistin an den Kopf geworfen, sie sei dumm und blöd.

Das hatten sich weder die Polizistin noch ihr Vorgesetzter gefallen lassen und den Aggressor wegen Beleidigung angezeigt. Das an diesem Tag gezeigte Verhalten hatte der Beschuldigte auch im weiteren Verlauf des Verfahrens an den Tag gelegt. Zum einen war er bei allen weiteren Begegnungen mit Bundespolizisten, wie zum Beispiel bei seiner Vernehmung zum Tatvorwurf durch die Ermittler, wohl äußerst unkooperativ und aggressiv. Zum anderen hatte er auch später den Sinn dieser Kontrolle, die zum Wohl des Kindes durchgeführt worden war, immer wieder in Frage gestellt und sogar Anzeigen gegen die Beamten angekündigt.

Ein Erdinger Amtsrichter hatte später die Schuld des heute 57-Jährigen als erwiesen angesehen und einen Strafbefehl über 1.200 Euro gegen ihn erlassen. Aber auch diesen hatte der Verurteilte nicht akzeptiert, so dass der Fall am 2. August vor Gericht verhandelt werden musste. Auch der gestern verhandelnde Richter ließ an seiner Überzeugung von der Schuld des Angeklagten keine Zweifel aufkommen und verurteilte den Mann daher zu 1.800 Euro Geldstrafe oder 40 Tagen Ersatzhaft.

Mit Sätzen wie „Bist Du blöd, oder was?“ und „Wenn man so dumm ist wie Du“ hatte ein 57-Jähriger die Arbeit einer Bundespolizistin kommentiert. Dafür bekam er jetzt (2. August) vom Erdinger Amtsrichter die Quittung – 40 Tagessätze zu 45 Euro.

Der Deutsche war im Mai 2017 zusammen mit einem kleinen philippinischen Mädchen aus Abu Dhabi in München angekommen. Zuvor war der Mann bereits der Crew im Flugzeug aufgefallen, woraufhin diese die Bundespolizei zum Ankunftsgate gebeten hatte. Zwei Bundespolizistinnen hatten dann zuerst am Gate, später auf der Wache versucht, das Verhältnis des Mannes zu der damals Neunjährigen aufzuklären. Die Fragen und Maßnahmen der Beamtinnen hatte der Waldkraiburger laufend mit abfälligen Bemerkungen über die Arbeit der Bundespolizei und die Beamtinnen selbst kommentiert.

Der Flug aus Abu Dhabi war noch in der Luft gewesen, da hatte die Crew schon eine Nachricht an die Bundespolizei im Erdinger Moos übermitteln lassen, dass bitte Beamte an das Ankunftsgate kommen mögen. Zwei Beamtinnen hatten sich daraufhin auf den Weg gemacht. Am Flugzeug angekommen, hatte die Kabinenchefin den jungen Polizistinnen erklärt, dass die Crew das Verhalten eines Reisenden als sehr befremdlich empfinden würde. Der offensichtlich lebensältere Deutsche begleite ein kleines asiatisches Mädchen, zudem er offenbar kein persönliches Verhältnis habe. Auch wirke das Mädchen verängstigt.
Kaum hatten die beiden Beamtinnen den Mann und die Kleine in Empfang genommen und die ersten Fragen zu deren Beziehung zueinander gestellt, hatte der damals 56-Jährige losgelegt. Er hatte sich aggressiv und unkooperativ verhalten und die Maßnahmen, die Fragen und die Kompetenz der beiden jungen Polizistinnen lauthals in Frage gestellt. Er hatte den Bundespolizistinnen zu verstehen gegeben, dass er der Onkel der Neunjährigen sei, deren Mutter im öffentlichen Bereich warte und die gestellten Fragen jeglicher Grundlage entbehrten. Die vermeintliche Mutter war aber erst nicht auffindbar gewesen. Nachdem eine Klärung des Sachverhalts daher nicht abschließend möglich gewesen war, hatten die Grenzpolizistinnen den Reisenden auf die Wache gebeten. Auf dem Weg dorthin waren auch die vermutliche Mutter des Kindes und deren deutscher Ehemann hinzugekommen.

In den Räumen der Bundespolizei hatten die Beamtinnen dann versucht, das Kindschaftsverhältnis zwischen der Philippinin und der Neunjährigen zu verifizieren, was ein paar Minuten später auch gelungen war. So hatte die Mutter ihre Tochter in die Arme schließen und die Beteiligten die Wache auch wieder verlassen können.
Die Zeit bis dahin hatte der damals 56-Jährige allerdings nochmals intensiv genutzt, um den Beamten seine Meinung über die Maßnahme und deren Kompetenz kundzutun. Seine Schimpftirade war schließlich in einer persönlichen Beleidigung einer der Beamtinnen gegipfelt, die seine Aggression bereits an der Flugzeugtür aushalten musste. Er hatte der damals 23-jährigen Polizistin an den Kopf geworfen, sie sei dumm und blöd.

Das hatten sich weder die Polizistin noch ihr Vorgesetzter gefallen lassen und den Aggressor wegen Beleidigung angezeigt. Das an diesem Tag gezeigte Verhalten hatte der Beschuldigte auch im weiteren Verlauf des Verfahrens an den Tag gelegt. Zum einen war er bei allen weiteren Begegnungen mit Bundespolizisten, wie zum Beispiel bei seiner Vernehmung zum Tatvorwurf durch die Ermittler, wohl äußerst unkooperativ und aggressiv. Zum anderen hatte er auch später den Sinn dieser Kontrolle, die zum Wohl des Kindes durchgeführt worden war, immer wieder in Frage gestellt und sogar Anzeigen gegen die Beamten angekündigt.

Ein Erdinger Amtsrichter hatte später die Schuld des heute 57-Jährigen als erwiesen angesehen und einen Strafbefehl über 1.200 Euro gegen ihn erlassen. Aber auch diesen hatte der Verurteilte nicht akzeptiert, so dass der Fall am 2. August vor Gericht verhandelt werden musste. Auch der gestern verhandelnde Richter ließ an seiner Überzeugung von der Schuld des Angeklagten keine Zweifel aufkommen und verurteilte den Mann daher zu 1.800 Euro Geldstrafe oder 40 Tagen Ersatzhaft.

PM der BPOL Flughafen München vom 03.08.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hutthurm (Bayern): Im Zusammenhang mit einer Schwertransportbegleitung prallt ein Kleintransporter gegen ein Polizeifahrzeug

In der vergangen Nacht war die Polizeiinspektion Passau mit der Begleitung eines Schwertransportes auf der B 12 Richtung Hutthurm beschaftigt. Der Transport hatte eine Metallkonstruktion geladen. Zwei Streifenfahrzeuge waren zur Verkehrssicherung eingesetzt. In Hutthurm, auf Höhe Wertstoffhof, verließ der Transport die B 12 über die dortige Ausfädelspur. Das Manöver ging in langsamer Fahrt vor sich. Ein Streifenwagen sicherte dabei mit eingeschaltetem Blaulicht
nach hinten ab. Ein Kleintransporter wartete mit eingeschaltetem Warnblinklicht hinter dem Polizeifahrzeug. Kurz darauf kam ein weiterer Kleintransporter von hinten und erkannte die Situation zu spät. Er wich nach links aus und lenkte sofort
wieder nach rechts ein. Dem vor ihm befindlichen Klein-Lkw konnte er dadurch noch ausweichen, jedoch prallte er dann gegen das Heck des Streifenwagens. Die Kollegen der Verkehrspolizeiinspektion Passau nahmen den Verkehrsunfall auf.
Der Fahrer des Kleintransporters erlitt Prellungen und verblieb stationär im Klinikum Passau. Der Polizeibeamte, der sich alleine im Fahrzeug befand, erlitt ein Halswirbelschleudertrauma. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und
mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.

PM der VPI Passau vom 31.07.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Germaringen (Bayern): Rettungsdienst behindert und Security angegriffen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag behinderte ein 25-jähriger Stöttwanger während einer Veranstaltung die Arbeit von eingesetzten Sanitätern. Gegenüber den hinzugerufenen Mitarbeitern der Security wurde er sogar handgreiflich und verletzte einen davon leicht mit einem Faustschlag. Der mit über 2 Promille alkoholisierte Beschuldigte erhielt neben einem Platzverweis auch eine Anzeige wegen Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.07.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Pkw-Fahrer übersieht beim Wenden herannahendes Polizeidienstfahrzeug; zwei Personen verletzt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag, 29.07.2018, gegen 02.20 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Münchner die Schwanthalerstraße mit seinem Pkw Peugeot in Richtung Sonnenstraße. Zeitgleich befuhr ein Polizeibeamter die Schwanthalerstraße in derselben Richtung. Er näherte sich mit Blaulicht und Sirene dem
Pkw des 22-Jährigen. Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, wendete der 22-Jährige sein Fahrzeug. Bei diesem Manöver übersah er das sich annähernde Dienstfahrzeug. Es kam zum Unfall. Die Fahrzeugfront des Polizeifahrzeugs stieß gegen die linke Fahrzeugseite des 22-Jährigen. Durch die Kollision wurde der Pkw gegen einen Pkw eines 43-Jährigen, welcher ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand parkte, geschoben. Die 18-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte wurde ebenfalls leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. An den drei Pkw entstanden Sachschäden von mehreren tausend Euro. Zu wesentlichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

PM des PP München vom 30.07.2018

Allgemein Blog Unfall

München (Bayern): Unbekannte Person entfernt Gullideckel; Polizeifahrzeug auf Einsatzfahrt fährt in Öffnung – Ottobrunn

Am Mittwoch, 25.07.2018, gegen 05.15 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Polizeibeamter mit einem Dienstfahrzeug auf der Rosenheimer Landstraße in Ottobrunn. Der 27-Jährige befand sich gerade unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Anfahrt zu einem Einsatz.
Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten zu einer nicht näher bekannten Zeit auf Höhe der Hausnummer 11 der Rosenheimer Landstraße einen Gullideckel am rechten Fahrbahnrand entfernt. Der Polizeibeamte hatte keine Möglichkeit, das ca. 40 x 40 cm große Loch wahrzunehmen. Daher durchfuhr er dieses mit dem Dienstfahrzeug. Durch das Eintauchen in die Öffnung platzte der rechte Hinterreifen und der Stoßfänger wurde auf der rechten Seite nach hinten verbogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

Der 27-Jährige konnte das Dienstfahrzeug in seiner Spur halten und kam kurz nach der Unfallstelle zum Stehen. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Gullideckel konnte in der Nähe aufgefunden und wieder eingesetzt werden.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Täter/den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando,
Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 26.07.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Weißenhorn (Bayern): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Symbolfoto

Gestern Abend (19.07.2018) ereignete sich auf der Daimlerstraße in Weißenhorn ein Verkehrsunfall mit insgesamt drei verletzten Personen und erheblicher Sachschaden. Zum Unfallzeitpunkt befuhren zwei Beamte der Polizeiinspektion Weißenhorn die Daimlerstraße in Richtung Ulmer Straße. Da sie zu einem dringenden Einsatz gerufen wurden, war an dem uniformierten Einsatzfahrzeug Blaulicht und Martinshorn aktiviert.
Auf Höhe der Albert-Einstein-Straße wurde das Dienstfahrzeug von einer 55-jährigen Frau offenbar übersehen, die mit ihrem Pkw nach links abbiegen wollte. In Folge kam es dann zu einem Frontalzusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen, wobei die jeweiligen Airbags auslösten. Bei dem Aufprall wurde sowohl die 55-Jährige, als auch die beiden Beamten der Polizeiinspektion Weißenhorn leicht verletzt und mussten sich anschließend in einer nahe gelegene Klinik ärztlich behandeln lassen.

An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 31.000 Euro. Die weitere Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte einer Nachbardienststelle. Zum Abbinden ausgelaufener Flüssigkeiten (Motorenöl und Kühlerflüssigkeit) war auch die Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn im Einsatz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.07.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Landshut (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte in Niederbayern

In Niederbayern kam es 2017 zu 598 Fällen von physischer und psychischer Gewalt gegen Polizeibeamte (2016: 629), dies bedeutet einen leichten Rückgang um 4,9 Prozent. Trotz des leichten Rückgangs der Fallzahlen verfolgt das Polizeipräsidium Niederbayern mit zunehmender Besorgnis die Gewaltbereitschaft gegenüber unseren Einsatzkräften. Positiv ist aber bei aller Besorgnis die im Jahr 2017 beschlossene Gesetzesänderung, die die Einsatzkräfte durch neu geschaffene Straftatbestände besser schützt, zu sehen. Hinzu kommen auch die verbesserte Schutzausrüstung sowie die bayernweite Einführung sog. „Bodycams“.

Durch die Vorfälle waren 1338 Beamtinnen und Beamte betroffen. Die Zahl der leicht verletzten Beamtinnen und Beamten ging von 235 auf 201 im Jahr 2017 zurück. „Während 2016 ein Beamter schwer verletzt wurde kam es 2017 erfreulicherweise zu keinen schweren Verletzungen, dennoch stimmt die hohe Zahl der betroffenen Kolleginnen und Kollegen nachdenklich“, so Polizeipräsident Wenzl.

Großteils handelte es sich bei den Vorfällen um Beleidigungen (237 Fälle), einfache Körperverletzungen (199 Fälle) und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (116 Fälle). In nicht ganz 85 Prozent der Fälle waren Beamtinnen und Beamte des Streifendienstes von den Angriffen betroffen.

Über 85 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich, über 74 Prozent aller Tatverdächtigen standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss und nicht ganz 20 Prozent waren Ausländer. Meist kam es in der Nacht oder an Wochenenden sowie in den größeren Städten zur Gewalt gegen Polizeibeamte. Am stärksten belastet waren die Städte Landshut, Straubing und Passau.

„Bei allem Unverständnis für die Gewaltbereitschaft, nicht nur gegenüber Polizeibeamten, sondern auch gegenüber den Hilfskräften von Rettungsdiensten und Feuerwehr, möchten wir auch künftig für die Bürgerinnen und Bürger in Niederbayern eine „bürgernahe“ Polizei sein, wobei der respektvolle Umgang mit „Ihrer“ Polizei und den anderen Einsatzkräften eine Selbstverständlichkeit sein sollte“, so das Fazit von Polizeipräsident Herbert Wenzl.

PM des PP Niederbayern vom 21.07.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Pfronten (Bayern): Feuerwehrmann beim Streckensicherung angefahren

Am Freitagabend um 18:00 Uhr fand in Pfronten-Steinach im Bereich der Badstraße und entlang der Vils der genehmigte Deckel-Maho-Lauf statt. Zur Absicherung der Läufer kümmerten sich Feuerwehrleute der Werksfeuerwehr und Streckenposten vom Veranstalter. Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer hielt bei einer Absicherung nicht an und rollte mit seinem Geländewagen immer weiter auf einen Feuerwehrmann zu, der die Laufstecke zwischen Bahnübergang und Vilsbrücke mit absicherte. Der Pkw-Fahrer wollte vermutlich durch sein langsames Zufahren auf die seine Durchfahrt erzwingen und fuhr plötzlich gegen die Beine des Feuerwehrmann. Dieser erlitt beim Anstoß leichte Verletzungen. Gegen den Pkw-Fahrer wurden nun Ermittlungen wegen Köperverletzung und Nötigung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.07.2018

Allgemein Blog

Bayreuth/Oberfranken (Bayern): Steigende Gewalt gegen Oberfrankens Polizisten

Lagebericht vom Regierungsbezirk Oberfranken (Bayern)

627 Attacken gegen oberfränkische Polizisten im Jahr 2017 belegen laut dem aktuell veröffentlichten Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte“ erneut, dass Einsatzkräfte vermehrt in das Visier von Gewalttätern geraten. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies für Oberfranken eine Steigerung um 3,8 Prozent. 178 Beamte zogen sich bei den körperlichen Übergriffen zum Teil schwere Verletzungen zu.

Mit umgerechnet etwa zwölf Fällen pro Woche, veranschaulichen diese Zahlen eindrucksvoll, welchen Gefahren die Polizeibeamtinnen und -beamten tagtäglich ausgesetzt sind. Das massive Aufbegehren gegen polizeiliche Maßnahmen beginnt bereits bei geringfügigen Eingriffen wie Identitätsfeststellungen und eskaliert mitunter bei Platzverweisen, Gewahrsamnahmen oder Festnahmen. Oft liefern Maßnahmen im Zusammenhang mit kleineren Bagatelldelikten gewaltbereiten Bürgern bereits Anlass genug, ihrer Aggression und Respektlosigkeit freien Lauf zu lassen.

Hohe Aggressionsbereitschaft
Mit welcher Gewaltbereitschaft oberfränkische Beamten konfrontiert werden, zeigte die statistische Auswertung auch für das Jahr 2017 wieder deutlich. In einem Fall stellten Polizisten sogar einen Angreifer mit einer scharfen Schusswaffe fest und acht Mal hatte das polizeiliche Gegenüber eine Hieb- oder Stichwaffe dabei, mit der der Täter zum Teil gedroht oder sie sogar gegen die Beamten eingesetzt hatte. Die sonstigen körperlichen Übergriffe erfolgten in 118 Fällen durch Schläge mit der Hand oder Faust und 112 Mal durch Treten. 15 Mal führten die Angreifer einen Kopfstoß aus und in 23 Fällen wurden die Polizisten vom Gegenüber gebissen. In sieben Fällen setzten Personen ein Kraftfahrzeug gegen die Ordnungshüter ein.

Meist handelte es sich bei den Straftaten um Widerstandshandlungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen. Knapp die Hälfte der Übergriffe fand auf öffentlicher Straße statt, gefolgt von Privatwohnungen und Grundstücken sowie innerhalb der Polizeidienststelle. Eher seltener stellen Gaststätten oder Diskotheken die Tatorte dar.

Zu einem versuchten Tötungsdelikte zum Nachteil einer Polizeibeamtin kam es Anfang Oktober 2017, als eine Streifenbesatzung der Bamberger Polizei zu einer Streitigkeit unter zwei Männern in eine Disko in der Lange Straße gerufen wurde. Als die Kontrahenten von den Einsatzkräften getrennt und fixiert wurden, kam ein 25-Jähriger seinem Bekannten zu Hilfe und griff eine 26-jährige Polizeibeamtin an. Er würgte die Polizistin mit bloßen Händen bis zur Atemnot, bevor weitere Unterstützungskräfte ihre Kollegin aus den Griffen des 25-Jährigen befreien konnten. Der Mann aus dem Landkreis Bamberg muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags strafrechtlich verantworten.

Polizeibeamte durch Übergriffe verletzt
Bei den 627 Übergriffen im Jahr 2017 in Oberfranken (2016: 604) waren 1.470 Beamte und damit rund 70 Prozent der oberfränkischen Polizeivollzugsbeamten betroffen. Während zwar der Großteil dieser Polizisten die Attacken körperlich unbeschadet überstand, zogen sich dennoch 178 Beamte bei körperlichen Übergriffen zum Teil schwere Verletzungen zu, die insgesamt etwa 240 krankheitsbedingte Ausfalltage nach sich zogen. Dies entspräche umgerechnet dem Ausfall eines Polizeibeamten für ein ganzes Jahr.

Berauschte Angreifer
Die Erhebungen für das Jahr 2017 zeigen erneut, dass das Kriterium Alkohol bei gewaltsamen Übergriffen auf Polizeibeamte den Aggressionsverstärker Nummer 1 darstellt. Knapp drei Viertel der Täter standen bei den Übergriffen unter dem Einfluss berauschender Mittel, wobei der Großteil übermäßig Alkohol konsumiert hatte.

Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten nehmen inzwischen weit mehr als ein Drittel der Gesamtdelikte ein und stehen neben ganz konkreten Bedrohungen bereits auf der Tagesordnung. Über 80 Prozent der überwiegend deutschen Täter waren Erwachsene, über zehn Prozent Heranwachsende und etwa sechs Prozent Jugendliche.

Null Toleranz gegenüber Gewalt
Auf Grundlage des Lagebildes „Gewalt gegen Polizeibeamte“ setzen die Behörden die gewonnenen Erkenntnisse für Einsatzstrategien und -konzepte effektiv um, damit diesem Phänomen adäquat begegnet werden kann. Auch zukünftig wird die Oberfränkische Polizei in eine bedarfsgerechte Schutzausrüstung für die Polizeibeamten investieren und das Einsatz-Equipment ständig und angepasst verbessern. Ferner werden die Beamten in bislang bewährter Weise im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmodulen beim polizeilichen Einsatztraining (PE-Training) durch spezielle Trainer geschult. Konflikte im Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber sollen nach Möglichkeit mit Mitteln der Kommunikation gelöst werden. Gleichwohl trainieren alle Vollzugsbeamten regelmäßig für den Ernstfall einer Attacke, denn die Statistik zeigt, dass die bevorzugte kommunikative Lösung des Konflikts leider nicht immer die Zustimmung des Gegenübers erfährt.

PM des PP Oberfranken vom 13.07.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

München (Bayern): Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte auf hohem Niveau

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt bayernweites Lagebild für 2017 vor:

Leichter Rückgang der Fallzahlen, aber Anstieg der Opferzahlen – Umfangreiche Maßnahmen für mehr Schutz

+++ Nachdem 2016 ein neuer Höchststand erreicht wurde, bleibt die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte in Bayern auch 2017 auf einem bedenklich hohen Niveau. Das ist das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der heute das entsprechende bayernweite Lagebild in Nürnberg vorgestellt hat. Es gab 2017 in Bayern 7.334 Fälle von physischer und psychischer Gewalt, die sich gegen 16.528 Polizistinnen und Polizisten richtete. Trotz des leichten Rückgangs der Fallzahlen ( 1,2 Prozent) ist damit ein erneuter Anstieg der Betroffenen zu verzeichnen (+ 0,5 Prozent). „Das Ausmaß der Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten ist erschreckend“, beklagte Herrmann. „Sie sind unsere Beschützer und Helfer in der Not. Ihnen verdanken wir unseren hohen Sicherheitsstandard in Bayern. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung.“ Zunehmend aber werden laut Herrmann Polizeibeamte beleidigt, bespuckt, bedroht, geschlagen oder sogar in lebensbedrohliche Situationen gebracht. „Jeder Angriff gegen unsere Polizisten ist ein Angriff gegen unsere Gesellschaft und unsere demokratischen Grundwerte. Das dürfen und das werden wir nicht dulden“, betonte der Innenminister. +++

Wie Herrmann erläuterte, wurden im letzten Jahr insgesamt 2.339 Beamte verletzt (-2,0 Prozent). Darüber hinaus kam es zu 14 versuchten Tötungsdelikten (2016: 13 sowie ein vollendetes Tötungsdelikt; 2015: 8; 2014: 6). In 24 Fällen erfolgte der Angriff mit Schusswaffen (2016: 25; 2015: 17; 2014: 5). Während der Tat standen 67,8 Prozent der Tatverdächtigen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Rund 87 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich und 28,1 Prozent Ausländer. Größtenteils handelte es sich bei den Vorfällen um Beleidigungen (39,3 Prozent, 2.884 Fälle), einfache Körperverletzungen (31,4 Prozent, 2.306 Fälle) und Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte (19,9 Prozent, 1.456 Fälle). Mit 85,2 Prozent waren Polizisten des Wach- und Streifendienstes am häufigsten betroffen, meist in der Nacht und an Wochenenden sowie überwiegend in den größeren Städten, weniger im ländlichen Bereich. Angesichts der nach wie vor hohen Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei liegt Herrmann die weitere Verbesserung der Ausrüstung und Ausstattung der Bayerischen Polizei besonders am Herzen. Hier setze man auf modernste Technik und hohe Qualität. „Unsere Kolleginnen und Kollegen müssen sich jederzeit auf ihre Schutzausstattung verlassen können. Nur so können sie weiterhin für unser aller Sicherheit sorgen“, führte Herrmann aus. Die Einsatzeinheiten sollen beispielsweise bis Ende des Jahres mit neuen Schlagschutzhelmen ausgerüstet werden. Die Auslieferung von ballistischen Helmen und neuen Schutzwesten habe man bereits abgeschlossen. Demnächst beginne zudem ein Pilotversuch zum Einsatz von Tasern und ab 2019 werde die bereits erfolgreich getestete Body-Cam stufenweise und flächendeckend im uniformierten Streifendienst eingeführt. „Der Schutz der Polizeibeamten bedeutet mehr Sicherheit für uns alle“, betonte Herrmann. „Allein 2018 investieren wir mehr als 507 Millionen Euro in den Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei.“

Ein wichtiges Signal geht laut Herrmann auch von den Ende Mai 2017 in Kraft getretenen Strafverschärfungen bei Gewalt gegen Polizeibeamte und gegen Einsatzkräfte aus: „Angriffe gegen Polizisten und andere Einsatzkräfte sind keine Bagatelldelikte!“ Laut Herrmann geht offenbar insbesondere die Achtung gegenüber Einsatzkräften immer mehr verloren. Er forderte deshalb zu einem respektvolleren Umgang mit allen Einsatzkräften auf. Herrmann: „Egal ob Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW: Eine Behinderung ihrer Arbeit oder sogar Angriffe auf sie sind nicht akzeptabel und werden konsequent geahndet.“

PM des PP Mittelfranken vom 13.07.2018

Allgemein KS Unfall

Hof (Bayern): Schwerer Unfall mit Polizeifahrzeug

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Hof, an der Kreuzung Lessingstraße/Schützenweg ein schwerer Verkehrsunfall. Eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Hof fuhr mit einem VW Bus die Lessingstraße stadtauswärts, zu einem Einsatz. Das Streifenfahrzeug überquerte mit Blaulicht die rote Ampel der Kreuzung.
Zeitgleich befuhr ein 28-jähriger mit seinem Seat den Schützenweg stadteinwärts und wollte die Kreuzung geradeaus in den Sigmundsgraben überqueren.
Im Kreuzungsbereich kam es zu einem heftigen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Fahrzeugfront des Seats stieß mittig gegen die linke Seite des VW Busses. Der VW Bus brach nach rechts aus, überschlug sich einmal, drehte sich wieder auf die Räder, stieß leicht gegen eine Hauswand und rollte gegen einen Laternenmast, wo er zum Stehen kam.

Der Seat schleuderte nach dem Aufprall um 180 Grad in der Kreuzung und kam dort zum Stehen.

Durch den Unfall wurden die beiden Polizeibeamten im VW Bus leicht verletzt. Beim Fahrer des Seats wurde Alkoholeinfluss festgestellt und eine Blutentnahme angeordnet.
Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 40.000 Euro.
Die Feuerwehr Hof übernahm die Reinigung der Straße, ein Vertreter der Stadt Hof war vor Ort.
Gegen den Seat Fahrer läuft ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Gegen den Fahrer des VW Busses erfolgte die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens.

PM der Verkehrspolizeiinspektion Hof vom 08.07.2018

Allgemein Blog Bravo Flüchtlingssituation

Lindau (Bayern): Unerlaubte Einreisen – gefälschte Dokumente – Fahndungstreffer/ Bundespolizei in Lindau stark gefordert

Unerlaubte Einreisen – gefälschte Dokumente – Fahndungstreffer

Am Donnerstag (5. Juli) hat die Lindauer Bundespolizei eine Schleusung aufgedeckt, mehrere unerlaubte Einreisen verhindert, einen Fahrer ohne gültigen Führerschein verhaftet und gefälschte Ausweise entdeckt.
Bundespolizisten kontrollierten in der Nacht auf der BAB 96 ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug. Der Fahrer und Beifahrer, beide syrische Staatsangehörige, wollten drei syrische und zwei irakische Insassen ohne jegliche Reisedokumente unerlaubt ins Land bringen. Ersten Ermittlungen zufolge wäre für die erfolgreiche Schleusung nach Deutschland pro Geschleusten ein Betrag von 1.200 Euro geflossen.
Eine Fahrgemeinschaft der besonderen Art bildeten ein Syrer und ein Ghanaer. Beide fuhren in einem Pkw mit deutscher Zulassung über die Grenze, als sie von den Lindauer Bundespolizisten gestoppt wurden. Der syrische Fahrer wird sich nun wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise strafrechtlich verantworten müssen, da der afrikanische Beifahrer keine gültigen Grenzübertrittspapiere besaß. Beide Männer befanden sich bereits im Asylverfahren in Deutschland.
Auch ein Nigerianer versuchte kurz zuvor mit dem Fernbus unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Für den Afrikaner endete die Reise bei der Buskontrolle der Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang Hörbranz. Der Mann war nicht im Besitz gültiger Reisedokumente. Die Bundespolizisten wiesen den Afrikaner später nach Österreich zurück.
Ein Georgier versuchte mit dem Pkw unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war der Mann jedoch nicht. Dafür stellten die Bundespolizisten einen Schlagring bei dem Südosteuropäer fest. Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Heidelberg den Georgier bereits wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis. Der Mann war seiner Geldstrafe von über 2.000 Euro schuldig geblieben. Da der 27-Jährige den Betrag nicht entrichten konnte, muss er nun 60 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbringen.

Auch für drei Afghanen nahm die Reise nach Deutschland via Fernbus ein jähes Ende. Bei der Einreisekontrolle der Bundespolizei konnte der 32-Jährige kein Ausweisdokument vorweisen. Dafür legte er für die mutmaßliche Ehefrau und die 6-jährige Tochter italienische Ausweise vor. Doch die Bundespolizisten erkannten sofort, dass die Dokumente gefälscht sind. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks des Kindes fanden die Beamten dann noch weitere gefälschte Dokumente. Darunter fand sich auch ein gefälschter Ausweis des angeblichen Familienvaters.

PM der BPOLD München vom 06.07.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Kempten (Bayern): Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung beleidigt

Am Donnerstagabend, gegen 19 Uhr wurde die Polizei gerufen nachdem ein Mitarbeiter der Kemptner Verkehrsüberwachung durch eine zunächst unbekannte männliche Person beleidigt wurde. Der junge Mann wurde angesprochen, nachdem er am Illerdamm an eine Halfpipe des Skaterparks uriniert hatte. Daraufhin beleidigte er die Mitarbeiterin. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der geflüchtete Tatverdächtige gefasst werden. Der 18-Jährige wurde nach weiteren Provokationen und aggressivem Verhalten gegenüber den Polizeibeamten in Gewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.06.2018

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Furth i.W. (Bayern): Nacheile nach gestohlenen Pkw

Symbolfoto

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden wollten Beamte der Schleierfahndung Furth im Wald auf der B20 einen Audi A 5 einer Kontrolle unterziehen. Zuerst schien es, dass der männliche Fahrer den Anhaltezeichen Folge leisten wollte und bremste den Pkw ab, kurz vor Stillstand beschleunigte er jedoch und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Grenze. Die Beamten nahmen die Verfolgung über die Landesgrenze hinweg auf. In einem Waldstück in Grenznähe stellte der männliche Täter das Fahrzeug ab und flüchtete erfolgreich zu Fuß. Im Rahmen der fußläufigen Verfolgung verletzte sich ein Polizeibeamter leicht, blieb aber weiterhin dienstfähig. Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde bekannt, dass der Audi A 5 in der Nacht im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gestohlen wurde, der Halter den Diebstahl jedoch noch nicht bemerkt hatte.

PM der PI Furth i.W. vom 18.06.2018

Allgemein Kritik

Augsburger Allgemeine: Attacke auf Flüchtling: Polizist wehrt sich gegen Haft

„Ein Beamter soll ins Gefängnis, weil er einen Asylbewerber angegriffen und beleidigt hat. Nun wird der Fall vor dem Augsburger Landgericht neu aufgerollt.“

Online-Artikel, 14.06.2018
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Attacke-auf-Fluechtling-Polizist-wehrt-sich-gegen-Haft-id51367361.html

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber ich finde diese ganze Story, wie diese Polizisten sich verhalten haben, einfach nur unfassbar. Die benahmen sich doch genau so wie die, mit denen sie zu tun haben, und über deren soziale Inkompetenz sie sich beklagen.

Also, wenn ich jemals so eine Erfahrung mit Polizisten gehabt hätte, hätte ich mit Sicherheit diesen Verein nicht gegründet. Sowas ist nicht meine Polizei.

Allgemein Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Bei Terror-Übung auf Flughafen – Polizist wirft mit Sprengsatz nach Chef

„Bei einer Übung am Flughafen München hat ein Polizist absichtlich einen Sprengsatz nach seinem Chef geworfen.“

Online-Artikel, 14.06.2018
https://www.mz-web.de/panorama/bei-terror-uebung-auf-flughafen-polizist-wirft-mit-sprengsatz-nach-chef-30618248?originalReferrer=&originalReferrer=https://www.google.com/

 

Wenn das so stimmt, sollte der Mann dringend an sich arbeiten. Sowas geht gar nicht, auch wenn der Chef schwierig ist.

Allgemein Kritik

Augsburger Allgemeine: Polizist greift Flüchtling an: Wie hart ist das Urteil?

„Ein Oberkommissar soll ins Gefängnis, weil er bei einem feucht-fröhlichen Ausflug in Augsburg einen Asylbewerber attackiert hat. Wie es zu dieser Strafe kommt.“

Online-Artikel, 12.06.2018
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Polizist-greift-Fluechtling-an-Wie-hart-ist-das-Urteil-id51343206.html

 

Ein Artikel, der vermutlich mal wieder für Unmut in unseren Kommentarspalten sorgen wird. Ist mir aber egal. Wahre Freundschaft beinhaltet auch Kritik. Oder anders gesagt: Das Lob von Menschen, die auch ab und an Kritik üben, kann man meiner Ansicht nach ernster nehmen als das Lob von Menschen, die grundsätzlich alles bejubeln, was man tut.

Ja, das Urteil ist hart. Ja, als Beamter hat man eine Vorbildfunktion. Und ja, das Ganze ist inklusive der Informationen über die Ermittlungsarbeit der Kollegen des Mannes eine sehr schöne Antwort auf diese permanente Geschwafel von flächendeckendem Corpsgeist, flächendeckender Kumpanei zwischen Polizei und Justiz und ähnlichem Blödsinn. (Wobei ich all das auch nicht kategorisch ausschließen möchte, aber es ist eben die Ausnahme und nicht der Standardfall, als den ihn manche, die sich vor Misstrauen gegenüber unserer Polizei kaum noch einkriegen, hinstellen möchten.)

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Augsburg (Bayern): Feuerwehrkräfte mit Plastikflaschen beworfen

Ein 63-jähriger Anwohner der Straße Am Brunnenlech (Bereich der 30er Hausnummern) beschwerte sich gestern (11.06.2018), gegen 21:15 Uhr, bei der Polizei über eine Verkehrsbehinderung und Ruhestörung ausgelöst durch ein Feuerwehrfahrzeug. Der 63-Jährige war der Meinung, dass die Feuerwehr nicht arbeitet und die Pumpen unnötig laufen. Tatsächlich war die Freiwillige Feuerwehr Göggingen in einem Anwesen der Schwibbogengasse mit Abpumparbeiten im Keller aufgrund des vorangegangen Unwetters beschäftigt. Ca. 30 Minuten später riefen die Feuerwehrkräfte die Beamten, da der Beschwerdeführer von seiner Wohnung heraus auf sie (drei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr) und ein dort stehendes fünfjähriges Kind zwei mit Wasser gefüllte Plastikflaschen warf. Getroffen wurde durch die Flaschen niemand. Als die Streife den Senior in seiner Wohnung aufsuchte und ihn mit den Sachverhalt konfrontierte, beleidigte er diese. Ein Atemalkoholtest ergab bei den Mann einen Wert von über 1,6 Promille. Da der Feuerwehreinsatz mittlerweile beendete war, wurde der 63-Jährige in seiner Wohnung belassen.

Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, ermittelt.

PM des PP Schwaben Nord vom 14.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

inFranken. de: Extrem enthemmter 20-Jähriger griff Polizisten an

„Ein 20-Jähriger ist wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung sowie Beleidigung vor dem Jugendgericht Forchheim gestanden.“

Einsatzanlass „Hilflose Person“ – und die schläft dann massiv auf die eintreffenden Polizeibeamten ein. Diese trugen Schürfwunden davon. Er wurde nach Jugendstrafrecht zu 80 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt.

Online-Artikel, 11.06.2018
https://www.infranken.de/regional/forchheim/extrem-enthemmter-20-jaehriger-griff-polizisten-an;art216,3460804

Na ja, selbst für einen Ersttäter hätte es sehr gerne noch eine Auflage an einen gemeinnützigen Verein oder gemeinnützige Arbeit sein dürfen. Und eine Ermahnung, dass man aufhört zu saufen, bevor man nicht mehr klar sieht, wäre auch schön gewesen.

Dieses Urteil aber all jenen, die vor Einführung des neuen Straftatbestandes fantasiert haben, dass man für jeden Angriff auf Polizisten automatisch drei Monate einfährt.

Allgemein Kritik

SZ: Polizisten finden Kinderpornos auf dem Handy eines Kollegen

  • Weil ein 42-Jähriger als Spanner im Westbad auffällt, ruft ein Bademeister die Polizei.
  • Die Beamten müssen feststellen, dass es sich um einen Kollegen handelt und dass dieser kinderpornografisches Material auf seinem Smartphone hat.
  • Der Polizist wurde vom Dienst suspendiert. Gegen ihn wird ermittelt.

Online-Artikel, 11.06.2018
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/festnahme-im-westbad-polizisten-finden-kinderpornos-auf-dem-handy-eines-kollegen-1.4011352

Allgemein

Amberg (Bayern): Strahlen

Nicht wirklich helfen konnten Polizeibeamte am 12.06.2018 einem 57jährigen Mann, der gegen 23:30 Uhr von einer Telefonzelle aus München die Dienststelle anrief und die sofortige Verständigung verschiedenster Amtsträger forderte, da ein „Herr Sievers“ im gesamten Bundesgebiet “Funkturmanbindungen” betreiben und Strahlen und Partikel aussende würde, die innere Organe “abschaben”. Wie sich bei Ermittlungen herausstellte, sind bereits über 50 solcher Anrufe bei verschiedensten Dienststellen in Bayern dokumentiert. Welche „Dosisleistung“ dieser Aktivität zugrunde lag, konnte nicht bestimmt werden. Jedenfalls wird ein Bericht an die Kreisverwaltungsbehörde des Anrufers erstellt.

PM der PI Amberg vom 13.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

AZ: Prozess in München – Wiesn-Besucher attackiert Polizisten im Suff

Ein 22-Jähriger wurde von einem Münchner Amtsrichter zu 190 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt, weil er beim letzten Oktoberfest Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verbunden mit versuchter Körperverletzung leistete, sowie die Polizeibeamten u.a. als „Nazischweine“ verunglimpfte und sie bedrohte.

Gleichzeitig stehen Vorwürfe gegen die Beamten im Raum. Im Zusammenhang mit diesen Vorwürfen verweist der Artikel darauf, dass die Bodycam nicht von Beginn an eingeschaltet gewesen sei.

Online-Artikel, 09.06.2018
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gerichtsverhandlung-nach-festnahme-nazi-vorwuerfe-nach-drei-mass-wiesn-besucher-attackiert-polizisten.4a187951-5c8d-412f-b042-5e831e583b9f.html

 

Ich weiß ja nicht, wie es in Bayern ist, aber in Rheinland-Pfalz darf die Bodycam nicht ununterbrochen laufen, sondern kann erst eingeschaltet werden, wenn ein gewisses Eskalationsniveau erreicht ist. Für alles andere fehlen die rechtlichen Grundlagen. Es wäre, wie eigentlich fast immer, schön, wenn sich der Kommentator erstmal mit Rechtsgrundlagen befasst hätte anstatt diesen Satz als halben Vorwurf rüberkommen zu lassen.

Vielleicht mag mich jemand aufklären, wie es in Bayern so ist mit den Rechtsgrundlagen für die Bodycam.

Allgemein

Memmingen (Bayern): Verkehrsunfall mit Feuerwehrfahrzeug

Am 08.09.2018, gegen 19:40 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 20 kurz nach Dickenreishausen in Fahrtrichtung Lautrach im Rahmen eines Übungseinsatzes der Feuerwehr der Stadt Memmingen zu einem Verkehrsunfall eines Löschfahrzeuges. Als dem mit Blaulicht auf der schmalen Fahrbahn fahrenden Feuerwehrfahrzeug ein Pkw entgegen kam, lenkte der 38-jährige Fahrer leicht nach rechts und kam dabei mit dem rechten Vorderrad ins Bankett. Im weiteren Verlauf des Unfalles rutschte das Fahrzeug in den steil abfallenden Entwässerungsgraben sowie gegen einen Telefonmast und kippte um. Der Fahrer sowie drei der im Fahrzeug befindlichen Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Sie konnten sich selbstständig aus dem umgekippten Wrack befreien und wurden anschließend zur ärztlichen Versorgung mit dem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen gebracht. Eine 25-jährige ehrenamtliche Feuerwehrfrau aus Memmingen wurde schwer verletzt und musste durch ihre Kollegen und den Rettungsdienst aus dem Lkw befreit werden. Mit einem Rettungshubschrauber wurde sie ins Klinikum Kempen geflogen. Sie erlitt eine Rückenverletzung. Am Löschfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro und der Schaden am Telefonmast beträgt ca. 1500 Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.06.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Straßlach-Dingharting (Bayern): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Am Freitag, 08.06.2018, gegen 19.15 Uhr, waren ein 26-jähriger Polizeibeamter als Fahrer und sein 21-jähriger Kollege, beide von der Polizeiinspektion 32, auf Streife unterwegs.

Sie fuhren im Bereich Straßlach-Dingharting, Ortsteil Ebersthausen. Auf der Straße „An der Leitn“ bemerkten sie ein Kraftrad, das ohne Kennzeichen und ohne Beleuchtungs-einrichtungen unterwegs war. Sie versuchten, das Motorrad nun anzuhalten. Der Fahrer reagierte jedoch nicht und fuhr den Polizeibeamten davon in Richtung Ebershausen. Die Polizeistreife fuhr dem Motorrad nun nach und musste entsprechend beschleunigen.

Auf der Dorfstraße in Ebertshausen auf Höhe der Hausnummer 1 verlor der 26-jährige Polizeibeamte in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über den BMW, da er an dieser Stelle wohl zu schnell fuhr. Das Streifenfahrzeug kam dann nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Gartenzaun und kollidierte frontal mit der Hausnummer des Anwesens Dorfstraße 1.

Der 26-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Das Dienstfahrzeug wurde komplett beschädigt. Zaun und Hausmauer wurden jeweils leicht beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei geschätzten über 40.000 Euro.

Als der geflüchtete Motorradfahrer den Unfall bemerkte, kam er zurück zum Unfallort und stellte sich der Polizei. Bei ihm handelt es sich um einen 18-Jährigen aus dem südlichen Münchner Landkreis, gegen den nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt wird.

PM des PP München vom 10.06.2018

Allgemein

Landshut (Bayern): Verdächtiger Mann in Wohnsiedlung – Polizei gibt Warnschuss ab

Am Donnerstag, 07.06.2018, gegen 13.00 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass in der Wolfgangssiedlung ein verdächtiger junger Mann herumläuft, der möglicherweise eine Schusswaffe mitführen soll.

Nach Angaben von Passanten hielt sich der Mann immer wieder einen dunklen Gegenstand an den Kopf und schrie laute aber unverständliche Äußerungen. Die Passanten gaben gegenüber der Polizei an, dass es sich nach ihrer Ansicht bei dem dunklen Gegenstand um ein Schusswaffe handeln könnte.

Beim Eintreffen der Polizei konnte der Mann von den Polizeibeamten zunächst in der Nähe der Amalienstraße festgestellt werden, einen dunklen Gegenstand führte er weiterhin mit sich. Nach einer Ansprache durch die Polizeibeamten flüchtete der Mann. Im Rahmen der Fahndung konnte er von weiteren Einsatzkräften versteckt in einem Busch in der Nähe eines Spielplatzes aufgefunden werden, den dunklen Gegenstand hielt er weiterhin in der Hand. Nachdem der Mann auf mehrmalige Ansprache durch die Beamten nicht reagierte und in Richtung des Kinderspielplatzes davon laufen wollte, gab einer der Beamten einen Warnschuss ab. Anschließend konnte der 28-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Bei dem schwarzen Gegenstand handelte es sich um ein Erotik-Utensil. Durch den Vorfall wurde niemand verletzt.

Der 28-Jährige wurde aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

PM des PP Niederbayern vom 07.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Urteil gefallen: Polizistenmörder müssen Schmerzensgeld zahlen

Die Polizistin, die den Mord an Mathias Vieth mit ansehen musste, leidet seitdem an einer chronischen posttraumatischen Belastungsstörung.

Das Landgericht Augsburg sprach ihr 20.000 Euro Schmerzensgeld zu.

Online-Artikel, 06.06.2018
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Urteil-gefallen-Polizistenmoerder-muessen-Schmerzensgeld-zahlen-id51300171.html

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen Diana K. sehr viel Kraft, um für sich einen Schlusspunkt zu finden und weiter ihr Leben zu leben.

Uns gefällt dieses Urteil in vielen Beziehungen sehr gut!

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Landshut (Bayern): Zusammenstoß eines Polizeifahrzeugs auf Einsatzfahrt und einem Privat-Pkw – 3 verletzte Personen

Symbolfoto

Am 01.06.2018 gegen 15:45 Uhr kam es an der Kreuzung Luitpoldstraße / Rennweg in Landshut zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Dienstfahrzeugs der Polizei und einem weiteren Pkw. Das Dienstfahrzeug befand sich mit eingeschalteten Sondersignalen auf einer Einsatzfahrt. Zum Unfallzeitpunkt fuhr der Fahrzeugführer auf der Luitpoldstraße in Richtung Innenstadt bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Eine 29-jährige Frau aus Landshut, die den Rennweg in Richtung Johannisstraße befuhr, wollte die Kreuzung mit ihrem Pkw bei Grünlicht passieren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß ihres Fahrzeugs mit dem Dienstwagen. Der Dienst-Pkw drehte sich und kam auf der Seite zum Liegen. Das Fahrzeug der Frau kam nach dem Aufprall im Kreuzungsbereich zum Stehen. Durch das verunfallte Einsatzfahrzeug wurde noch ein weiteres, entgegenkommendes Fahrzeug leicht an der Front beschädigt.

Die Frau sowie die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, evtl. Totalschaden. Durch die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich, die Verkehrsregelung erfolgte durch die Feuerwehr.

PM des PP Niederbayern vom 02.06.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Ursberg (Bayern): Beleidigung eines Feuerwehrmannes

Am 31.05.2018 um 10:15 Uhr war ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ursberg/Bayersried/Premach anlässlich einer Verkehrsumleitung in Ursberg eingesetzt und wurde dabei von einem Pkw-Fahrer beleidigt. Den Pkw-Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.06.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Landshut (Bayern): Wohnungseinbrüche im Raum Landshut geklärt – Zwei Frauen als Tatverdächtige ermittelt

Seit Anfang April 2018 ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut gegen zwei Frauen aus dem Raum Landshut wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Eine 28-jährige Tatverdächtige befindet sich seit April 2018 in Untersuchungshaft.

Eine besonders dreiste Masche machten sich eine 28-Jährige und eine 43-jährige, zwischenzeitlich vom Dienst suspendierte Polizeibeamtin aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern, zunutze. Über Traueranzeigen, die sie Ende November 2017 aus der Lokalpresse entnahmen, wurden gezielt Einfamilienhäuser angegangen, bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen war, dass sich die Wohnungsinhaber gerade bei der Trauerfeier befinden.

Die 43-jährige tatverdächtige Polizeivollzugsbeamtin gelangte über den polizeilichen Datenbestand an die Anschriften der Trauernden und gab sie nach derzeitigem Ermittlungsstand an ihre 28-jährige Komplizin weiter.

Neben Bargeld, Goldmünzen, diversen Sparbüchern, entwendete das Duo Uhren, Schmuck und Heiligenfiguren; der Beuteschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Am Mittwoch, 30.05.2018, wurde durch das Bayerische Landeskriminalamt, Dezernat für Interne Ermittlungen, das zwischenzeitlich die weiteren Ermittlungen aufgrund der Tatbeteiligung einer Polizeibeamtin übernommen hat, ein Durchsuchungsbeschluss bei einem gutgläubigen Abnehmer des Diebesgutes vollzogen. Dieser Beschluss wurde durch die Staatsanwaltschaft Landshut erwirkt und von Beamten des Dezernats für Interne Ermittlungen und der Kripo Landshut ausgeführt.

Im Verlauf der Durchsuchung ergaben sich zudem Hinweise, dass ein, ebenfalls gutgläubiger Abnehmer, Diebesgut aus den Wohnungseinbrüchen abgenommen hat, sodass auch dessen Wohnung durchsucht wurde. Beide Durchsuchungen bestätigten das bisherige Ermittlungsergebnis.

Da die 28-jährige Frau aus dem Landkreis Landshut ohne festen Wohnsitz ist, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut Haftbefehl aufgrund Fluchtgefahr wegen des dringenden Tatverdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Sie befindet sich seitdem in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt (JVA). Die 43-jährige Polizeibeamtin ist zwischenzeitlich vom Dienst suspendiert.

Die Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Landshut, dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 30.05.2018

Allgemein Urteil

merkur. de: Junggesellenabschied in Nobelhotel am Tegernsee eskaliert – Polizei muss anrücken

„Dieser Junggesellenabschied mehrerer Frankfurter in einem Luxushotel in Rottach-Egern eskalierte. Die Polizei musste anrücken – und wurde übel beschimpft. Mit Folgen.“

Zu einer Zahlung von 450 Euro verurteilte das Amtsgericht Miesbach einen 43-Jährigen wegen einer Beleidigung von Polizeibeamten.

Online-Artikel, 30.05.2018
https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/rottach-egern-ort29359/mit-dieser-beleidigung-betitelte-angeklagte-einen-polizisten-9911604.html

 

Da mal wieder die Angabe der Tagessätze fehlt, ist schwer zu beurteilen, ob das viel oder wenig ist – aber immerhin passierte überhaupt mal etwas – und das, obwohl der Angeklagte sich bei Gericht offensichtlich gebärdet hat wie ein Stück Seife in der Badewanne.

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Aggressiver Hund muss nach mehrfachen Angriffen auf Passanten erschossen werden – 5 verletzte Personen

Am Samstag, 26.05.2018, gegen 18:30 Uhr, gingen beim Polizeinotruf mehrere Anrufe von besorgten Passanten ein, da ein Rottweiler in einem Hinterhof in der Bayerstraße Passanten angegriffen und auch verletzt habe.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten lief der 1,5-jährige Rottweiler hinter einem Passanten her und versuchte diesen anzugreifen. Ein 37-jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) stellte sich daraufhin schützend vor den Passanten. Allerdings umrundete der Hund den Polizisten lediglich und setzte dem Passanten weiter nach.
Auch die 26-jährige Hundehalterin versuchte verzweifelt den Hund zu stoppen, was ihr allerdings nicht gelang.

Schlussendlich konnte der Hund durch den Polizisten, die Hundehalterin und weitere Passanten an der Gebäudemauer fixiert werden. Wieder versuchte die 26-Jährige ihren Hund anzuleinen. Der äußerst kräftige Hund riss sich aber auch diesmal wieder los und griff nun einen 28-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) sowie einen 20-jährigen Bundespolizisten an. Beide erlitten dadurch Bissverletzungen und mussten im Anschluss in Krankenhäusern behandelt werden.

Da sich der Hund nicht mehr beruhigen ließ und eine Gefährdung aller weiteren umstehenden Personen durch den aggressiven Rottweiler nicht auszuschließen war, schoss der 37-jährige Polizist und eine Bundespolizistin auf das Tier, welches sofort verstarb. Eine Gefährdung umstehender Personen durch den Schusswaffengebrauch konnte zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Im Zuge der ersten Vernehmungen stellte sich heraus, dass die 26-Jährige ihren Hund frei und unangeleint in einem Innenhof hatte laufen lassen. Ein dabei zufällig vorbeikommender Passant entfachte offensichtlich den Jagdtrieb des Tieres. Der Rottweiler griff den Passanten an und biss diesen. Die 26-Jährige konnte ihren Hund gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten dann wieder zurück in ihr Auto verbringen und wollte wegfahren. Dies verhinderte eine 63-jährige Zeugin, indem sie die Hundehalterin aufforderte, stehen zu bleiben und ihre Personalien zu hinterlassen. Daraufhin habe die Hundehalterin den Hund nochmals unangeleint aus dem Auto herausgelassen.

Die 26-jährige Frau aus Berlin erwartet nun eine Anzeige u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung. Insgesamt wurden durch den Rottweiler fünf Personen durch
Bisswunden verletzt und wurden in Krankenhäusern versorgt.

PM des PP München, Ludwigsvorstadt, vom 27.05.2018

Allgemein Ausrüstung

Augsburger Allgemeine: Augsburgs Polizei erhält eine Reiterstaffel

„Etwa 20 Pferde sollen in Augsburg stationiert werden. Im Präsidium beginnt man schon mit den Planungen. Doch nicht alle Beamte sind begeistert.“

Online-Artikel, 24.05.2018
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburgs-Polizei-erhaelt-eine-Reiterstaffel-id51203001.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nürnberg (Bayern): Mit erheblicher Schlagseite ins Gefängnis

In letzter Sekunde konnte eine Streife der Bundespolizei am Donnerstagabend (24. Mai) einen Zusammenstoß zwischen einer erheblich alkoholisierten 27-Jährigen und einem geparkten Auto verhindern. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass nach der Frau mit Haftbefehl gefahndet wurde.

Hoppala, dachten sich Bundespolizisten gegen 22 Uhr, als eine Frau mit erheblicher Schlagseite aus dem Westausgang des Nürnberger Hauptbahnhofs auf ein davor geparktes Fahrzeug zusteuerte. Sofort reagierten die Bundespolizisten und verhinderten in letzter Sekunde, dass die Frau mit dem Auto kollidierte. Nur mit erheblicher Mühe konnte sich die 27-Jährige während der anschließenden Kontrolle selbst auf den Beinen halten. Dabei stellten die Beamten fest, dass die Erlangerin von der Justiz per Haftbefehl gesucht wurde. Sie war wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte zu einer Strafe von 2780 Euro, ersatzweise 90 Tage Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab den beträchtlichen Wert von 2,94 Promille.

Da die Festgenommene den Betrag an die Justizkasse nicht aufbringen konnte, wurde sie durch die Beamten in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

PM der BPOLI Nürnberg vom 25.05.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ungerhausen (Bayern): Polizeieinsatz

Am 25.05.2018 wurde der Integrierten Leitstelle eine leblose Person in einer Wohnung in Ungerhausen mitgeteilt. Der Rettungsdienst konnte allerdings nicht zu der Dame vordringen, da diese von einem Hund bewacht wurde. Offensichtlich schützte der große Hütehund sein lebloses Frauchen. Eine zunächst eingesetzte Hundeführerin der Operativen Ergänzungsdienste Kempten wurde beim Versuch, den Hund einzufangen, in die Hände gebissen. Schließlich gelang es den weiteren eingesetzten Beamten das Tier zu fixieren. Der eingesetzte Notarzt stellte fest, dass die leblose ältere Dame bereits mehrere Stunden lang verstorben war. Es gibt keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder eine nicht natürliche Todesursache. Der Hund wurde im Anschluss an den Einsatz in ein örtliches Tierheim verbracht. Er wurde bei dem Einsatz nicht verletzt und ist wohlauf. Die Hundeführerin wurde im Krankenhaus Memmingen ambulant behandelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.05.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Buxheim (Bayern): Auffahrunfall mit Polizeifahrzeug

Zu einem Verkehrsunfall mit einem Polizeifahrzeug kam es am Donnerstagmittag auf der A 7 in Fahrtrichtung Füssen. Zwischen der Anschlussstelle Berkheim und dem Autobahnkreuz Memmingen fuhr der Fahrer des uniformierten Dienstfahrzeugs auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug auf. Hierdurch wurde der Polizist, der allein im Fahrzeug saß und ohne Sondersignale unterwegs war, verletzt und zur weiteren Behandlung durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Der 53-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf insgesamt ca. 20.000 Euro.
Da durch den Unfall der rechte Fahrstreifen blockiert war, bildete sich zeitweise ein Stau bis zu einer Länge von ca. sieben Kilometern. Der Verkehrsunfall wird durch die Autobahnpolizeistation Memmingen bearbeitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.05.2018

Allgemein

Lichtenfels (Bayern): Sohn bei der Polizei abgeliefert und angezeigt

 Nicht schlecht staunten die Lichtenfelser Polizeibeamten, als am Samstag ein Vater aus Schwürbitz seinen 15-jährigen Sohn zur Dienststelle brachte und anzeigte.

Der Vater war mit dem Jugendlichen am Samstagnachmittag bei den Polizeibeamten erschienen, nachdem er bei seinem Sohn Betäubungsmittel und verschiedene dazugehörige Konsumutensilien aufgefunden hatte. Kurzentschlossen lieferte er ihn zusammen mit den Gegenständen bei der Polizei in Lichtenfels ab. Die Beamten stellten daraufhin die Sachen sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen den 15-Jährigen ein.

PM des PP Oberfranken vom 20.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

inFranken. de: Nach 2,6 Promille: Angriffe auf Polizisten

„Stark alkoholisiert hat eine Frau Polizisten beleidigt und getreten. Nicht zum ersten Mal. Jetzt stand sie vor Gericht – und kam mit einer Geldstrafe [150 Tagessätze à 25 Euro, Anm. der Bloggerin] davon.“

Online-Artikel, 14.05.2018
https://www.infranken.de/regional/kitzingen/Nach-2-6-Promille-Angriffe-auf-Polizisten;art218,3389759

Allgemein

Deutschlandfunk. de: Anwaltverein zu neuem Gesetz in Bayern – „Die Polizei kann mit den jetzigen gesetzlichen Mitteln gut arbeiten“

„Der Präsident des Deutschen Anwaltvereins, Ulrich Schellenberg, sieht aus der polizeilichen Praxis heraus keine Notwendigkeit, den Gefahrenbegriff im bayerischen Polizeiaufgabengesetz zu ändern. Die geplante Neuerung werde zu Rechtsunsicherheit führen, sagte Schellenberg im Dlf.“

Online-Artikel, 15.05.2018
http://www.deutschlandfunk.de/anwaltverein-zu-neuem-gesetz-in-bayern-die-polizei-kann-mit.694.de.html?dram:article_id=417937

Allgemein

br. de: Wie ehrlich ist die Kritik? Handgranaten für die Polizei? Der Faktencheck zum PAG

„Die Polizei darf dich drei Monate einsperren, deine Chats lesen und Handgranaten werfen – mit diesen Infos rufen Aktivisten der Bürgerbewegung Campact auf Facebook zum Widerstand gegen das Polizeiaufgabengesetz auf. Was davon stimmt? Ein Faktencheck“

Online-Artikel, 15.05.2018
https://www.br.de/nachrichten/faktencheck/handgranaten-fuer-die-polizei-der-faktencheck-zum-pag-100.html

Allgemein Kritik

Merkur. de: „Mal eine in die F….e hauen“: Polizeirat droht Demo-Organisator Prügel an

„30.000 Meschen demonstrierten am vergangenen Donnerstag gegen das neue Polizeiaufgabengesetz. In vorderster Reihe stand der Münchner SPD-Politiker Florian Ritter, der nun von einem Polizeirat bedroht wurde.“

Online-Artikel, 15.05.2018
https://www.merkur.de/politik/polizeiaufgabengesetz-emotionalisiert-polizist-droht-demo-organisator-pruegel-an-9870497.html

 

Ich sage ja immer, dass wir durch unsere strikten Regeln, die auf unseren Online-Präsenzen, wo wir die Kommentare filtern können, anwenden, auch durchaus den einen oder anderen vor sich selbst schützen. Bei PNs, die nicht mit uns ausgetauscht werden, sind wir natürlich machtlos.

Wobei ich sagen muss, dass ich durchaus auch schon mal von einem Polizisten grenzwertige PNs bekommen habe – deswegen lasse ich mir ja ungern erzählen, dass Polizisten sakrosankt und unantastbar sein sollten (was ja am Schluss auf der Seite auch zunehmend unerträglich wurde und mit ein Grund für das Ausweichen in diese Gruppe). Diese PNs waren allerdings nichts, womit ich eine Ermittlungsbehörde beschäftigen würde, sondern lediglich im Bereich des ausgesprochen Unerfreulichen. Da alle anderen sich mir gegenüber mehr als korrekt und freundlich verhalten, buche ich diesen Herrn einfach unter „Muffkopp“ und ignoriere ihn.

Was allerdings dem Polizeirat in Bayern passiert ist, ist nicht wirklich schlau. Nun sieht man ja wie üblich keine Vorgeschichte, zur vollständigen Beurteilung bräuchte man die gesamte Konversation. Der eine oder andere Polizeikritiker kann auch wirklich sehr aufreizend sein.

Aber es ist einfach nicht durchdacht, sowas schriftlich rauszuhauen. Da kann man sich doch an allen zehn Fingern ausrechnen, dass daraus Kapital geschlagen wird.

Genau deswegen übrigens geht mir auch die zunehmende Emotionalisierung nahezu jeder Debatte furchtbar auf die Nerven. Abgesehen davon, dass dabei einfach nichts herauskommen kann, wenn Leute irgendwann nur noch aufeinander einschreiben anstatt sachlich miteinander zu reden, verliert man dann eben auch mal die Contenance und dann steht man da und wird durch die Presse gejagt oder vor Gericht gestellt. Deswegen gehe ich dort, wo ich nicht Admin bin, ziemlich schnell aus dem Dialog, sobald es zu emotional wird.

Allgemein

Neumarkt (Bayern): Verdächtige Person im Umfeld der Polizeiinspektion

 In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 16.05.2018 bemerkten Beamte der Polizeiinspektion Neumarkt eine vermummte Person im Umfeld der Dienststelle. Den Beamten gelang es, einen jungen Mann vorläufig festzunehmen.

 

Gegen 03:00 Uhr bemerkten Beamte der Polizeiinspektion Neumarkt eine vermummte Person, die sich im Bereich eines Parkplatzes unweit der Polizeidienststelle aufhielt. Aufgrund des Erscheinungsbildes und des Verhaltens der Person wurde diese vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Im Zuge der weiteren Überprüfungen fanden die Beamten in dem Bereich, wo sich der Verdächtige zuvor aufgehalten hatte, mit Farbe gefüllte Kugeln auf und stellten diese sicher.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Bislang ist unklar, ob die aufgefundenen Farbkugeln dem 20-Jährigen aus dem Landkreis Neumarkt zuzuordnen sind oder wozu diese bestimmt waren. Zur Abklärung, ob das Verhalten des Mannes strafrechtlich relevant ist, stehen die Ermittler in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

Nach Durchführung verschiedener polizeilicher Maßnahmen und Überprüfungen wurde der 20-Jährige wieder entlassen.

PM des PP Oberpfalz vom 16.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Frankfurter Allgemeine: Leon Machère : Youtube-Star muss wegen Polizisten-Beleidigung zahlen

Das Amtsgericht in Ausgburg verurteilte Leon Machère zu 32.500 Euro Strafe (130 Tagessätze zu je 250 Euro), weil er sich herablassend über die bei der Fan-Ansammlung eingesetzten Polizisten geäußert hatte, bspw. hatte er sie in einem Internetvideo als „Scheißbullen“ bezeichnet.

Online-Artikel, 07.05.2018
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/leon-machere-muss-wegen-polizisten-beleidigung-zahlen-15578289.html?GEPC=s5

Auch für „Stars“ gilt, dass Beleidigungen eine Straftat sind (und schlechtes Benehmen dazu). Was ist denn das für eine Vorbildfunktion?

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Frankfurter Allgemeine: Leon Machère – Youtube-Star muss wegen Polizisten-Beleidigung zahlen

„Das Augsburger Amtsgericht verurteilte den 26-Jährigen am Montag zu 32.500 Euro Strafe, weil er sich herablassend über die bei der Fan-Ansammlung eingesetzten Polizisten geäußert hatte.“

Online-Artikel, 07.05.2018
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/leon-machere-muss-wegen-polizisten-beleidigung-zahlen-15578289.html?GEPC=s5

 

Richtige Antwort. Wenn Menschen, die im Lichte der Öffentlichkeit stehen, sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind, finde ich es gut, wenn die Justiz sie daran erinnert. Wenn sie sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind und sie missbrauchen, ist es gut, wenn die Justiz ihnen dabei in die Suppe spuckt. Danke!