Tag Archives: Bayern

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Dettelbach (Bayern): Nach Hundeangriff gegen Polizeibeamte und Spaziergänger – Zeugenaufruf

Nach dem Polizeieinsatz, bei dem am Dienstagnachmittag eine 50 Kilogramm schwere Bordeaux-Dogge von einem Polizeibeamten getötet wurde, haben die Ermittlungen der Kitzinger Polizei zwischenzeitlich ergeben, dass der Kampfhund kurz vorher einen Spaziergänger ins Hosenbein gebissen hatte. Jetzt bittet die Kitzinger Polizei den Geschädigten oder mögliche Zeugen für das Geschehen, sich zu melden. Den Hundehalter erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil er sein Tier nicht angeleint hatte.

Die Überprüfungen der Kitzinger Polizei haben ergeben, dass es sich bei der Dogge um einen Kampfhund der Kategorie II handelte. Bei Tieren dieser Kategorie ist seitens der Behörden (hier LRA Schweinfurt) die Feststellung erforderlich, dass bei dem Hund keine gesteigerte Aggressivität vorliegt. Diese Wesensprüfung wurde durchgeführt und dem Halter wurde 2008 ein sog. Negativzeugnis ausgestellt. Die zuständige Gemeinde hatte jedoch für die Dogge eine generelle Leinen- und Halsbandpflicht erlassen, die auch außerhalb des Wohnortes des Halters gilt. Demzufolge hat der Mann gegen diese Auflage verstoßen und wird wegen eines Verstoßes gegen das Landesstraf- und Verordnungsgesetz angezeigt.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen wurde auch bekannt, dass es etwa eine halbe Stunde vor dem Vorfall, bereits eine ähnliche Situation gegeben hatte. Laut Aussage eines Zeugen, griff derselbe Hund einen Fußgänger unvermittelt an und biss dem Spaziergänger ohne Vorwarnung ins Hosenbein. Der Passant wurde dabei nur deshalb nicht verletzt, weil der Hund offenbar nur die Hose erwischt hatte. Grundsätzlich müssen Hundehalter die Kontrolle über ihre Tier haben, was hier offensichtlich nicht der Fall war. Der Hundehalter ist als Garant für das Verhalten seines Hundes verantwortlich. Wenn der Hund Schäden oder Verletzungen verursacht, haftet der Halter für das Verhalten seines Tieres.

Der Spaziergänger, der von der Dogge ins Hosenbein gebissen wurde, oder sonstige Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Kitzingen unter der Tel.-Nr. 09321/141-0 zu melden.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 19.06.2013

Streife von Hund angegriffen – Dogge bei Polizeieinsatz getötet

Bei einem Polizeieinsatz wegen einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bekannten, hat ein 27-jähriger Polizeibeamter am Dienstagnachmittag eine Dogge getötet, die plötzlich grundlos auf die Beamten losgegangen war.

Gegen 16.45 Uhr waren ein 38-jähriger Hundebesitzer und sein 65-jähriger Begleiter nach dem Besuch des Dettelbacher Baggersees in Streit geraten. Die beiden wollten den See gerade verlassen, als sie den Verlust des Autoschlüssels bemerkten. Nach über einer Stunde erfolgloser Suche, gerieten die Bekannten derart aneinander, dass es zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam, in dessen Verlauf der 65-Jährige aus dem Landkreis Haßberge die Polizei rief.

Als die Streifenbesatzung der Kitzinger Polizei am Ort des Geschehens eintraf, saß der Hundebesitzer aus Landkreis Schweinfurt mit seiner Dogge in der Nähe seines Fahrzeugs. Nachdem die Beamten ausgestiegen waren, ging die über 50 Kilogramm schwere Bordeaux-Dogge zuerst unvermittelt auf die 31-jährige Polizeibeamtin los, wechselte kurz darauf die Richtung und rannte danach aggressiv und laut bellend auf ihren 27-jährigen Kollegen zu. Der Beamte in Ausbildung zog daraufhin seine Dienstwaffe und gab mehrere Schüsse auf den Hund ab. Die Dogge war zum Zeitpunkt des Angriffs nicht angeleint und hatte auch kein Halsband angelegt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 19.06.2013

 

Allgemein Schmunzeln

München (Bayern): Streifenwagen wirkt offenbar anregend

Am 15.06.2013, um 09:20 Uhr, beobachteten Beamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing), wie zwei Personen auf der Motorhaube eines vor der Polizeiinspektion geparkten Streifenwagens lagen. Dies kam ihnen verdächtig vor und sie gingen zu dem Fahrzeug.
Vor Ort lag eine 23-jährige Münchnerin auf der Motorhaube des Fahrzeuges. Sie hatte bereits ihr T-Shirt nach oben gezogen und ihr BH war sichtbar. Auf ihr lag ihr 25-jähriger Bekannter aus Fürstenfeldbruck. Die Beamten unterbrachen diese Zärtlichkeiten und beide Personen mussten mit in die Polizeiinspektion kommen.
Auf dem Streifenwagen waren auf der Motorhaube frische Kratzer zu erkennen. Beide wurden wegen der Erregung eines öffentlichen Ärgernisses und der Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug angezeigt und danach wieder entlassen.

Quelle: PM des PP München vom 16.06.2013

Allgemein Bravo

retter.tv: Polizeischüler fahren zur Hochwasserhilfe anstatt zum Betriebsausflug

In Bayern haben junge Polizeischüler auf ihren Betriebsausflug verzichtet, um Hochwasserhilfe zu leisten. Da ihre Ausbildung eben erst begonnen hatte, war es nicht möglich, sie offiziell abzuordnen, also haben sie diesen Weg gewählt. Bravo!
Diesen jungen Menschen ein dickes Danke!

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf retter.tv vom 14.06.2013
http://www.retter.tv/de/polizei.html?ereig=-Polizeischueler-fahren-zur-Hochwasserhilfe-anstatt-zum-Betriebsausflug-&ereignis=19024

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Burghausen (Bayern): Durchsuchungen wegen Landfriedensbruch

Staatsanwaltschaft und Polizei waren am Donnerstag, 13.06.2013, mit elf Durchsuchungsbeschlüssen ausgerückt, um vor allem Beweismittel wegen einem Angriff auf Polizeibeamte (wir berichteten hier) zu erlangen. Die Einsatzkräfte stellten zudem auch Betäubungsmittel, verbotene Pyrotechnik und andere Gegenstände sicher. 

 

Bereits in den frühen Morgenstunden begann die Aktion, die in enger Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft Traunstein und Kriminalpolizeistation Mühldorf durchgeführt wurde. Insgesamt waren 66 Polizeibeamte im Einsatz, um eine zeitgleiche Durchsuchung der vorgesehenen Objekte und den Abtransport sowie die Auswertung sichergestellter Gegenstände zu ermöglichen. Im Wesentlichen handelte es sich bei den Durchsuchungsörtlichkeiten um Wohnungen im Bereich Burghausen.

Von Beginn der Aktion an begleitete ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Traunstein die polizeilichen Einsatzkräfte. Da sich während der Durchsuchung weitere Hinweise auf andere beteiligte Personen ergaben, beantragte die Staatsanwaltschaft noch am Vormittag zwei weitere Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht. Der Richter folgte diesen Anträgen und so wurden schließlich insgesamt 13 Objekte durchsucht.

Dabei kam es zu Sicherstellungen einiger Mobiltelefone und Computer. Hierdurch erhoffen sich die Behörden insbesondere Beweismittel in Form von Filmen und Fotos zu finden, die die Geschehnisse in der Nacht zum 01.06.2013 wiedergeben. Daneben kam es aber auch zur Sicherstellung ganz anderer Gegenstände. In einigen Wohnungen entdeckten die Beamten Betäubungsmittel. Zehn Marihuanapflanzen und fünf Haschisch-Brocken wurden einbehalten. Insgesamt 62 Exemplare verbotener Pyrotechnik fanden die Beamten, zusätzlich noch drei Sturmhauben in Vereinsfarben sowie einen Schlagring, der eine verbotene Waffe darstellt.

Bis auf Provokationen manch Betroffener, die hier und da knapp an der Beleidigungsgrenze vorbeischrammten, die die Polizeibeamten während den Durchsuchungen über sich ergehen lassen mussten, verlief der Einsatz ohne Probleme.

Quelle: PM der PI Burghausen vom 14.06.2013

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Gewalt gegen Oberfrankens Polizisten weiterhin besorgniserregend

Mit 555 Attacken auf Polizisten im Jahr 2012 registrierte die Oberfränkischen Polizei erneut eine Zunahme an Übergriffen. Im Vergleich zu 2011 bedeutet dies für Oberfranken eine besorgniserregende Steigerung um 13,7 Prozent. Die steigende Gewaltbereitschaft gegen die Beamten verdeutlicht auch die Bilanz des vergangenen Wochenendes, an dem alleine vier oberfränkische Polizeibeamte während des Dienstes verletzt wurden.

Hohe Gewaltbereitschaft

Das massive Aufbegehren gegen polizeiliche Maßnahmen beginnt in besorgniserregender Art bereits bei geringfügigen Eingriffen wie Identitätsfeststellungen und Sachverhaltsklärungen und eskaliert spätestens bei Platzverweisen, Gewahrsamnahmen oder Festnahmen. Oft liefern Maßnahmen im Zusammenhang mit kleineren Bagatelldelikten gewaltbereiten Personen bereits Anlass genug, ihrer Aggression und Respektlosigkeit freien Lauf zu lassen.

Die jüngsten Beispiele vom Wochenende beweisen eindrucksvoll, welcher Gewaltbereitschaft die Polizisten ausgesetzt sind. So erlitt am frühen Samstagmorgen ein Polizeibeamter in der Forchheimer Adenauerallee eine Knochenfraktur, als er einen rabiaten Fahrraddieb auf frischer Tat stellen wollte. Der Forchheimer Polizist hatte zusammen mit seinem Streifenkollegen den 24-jährigen Langfinger während seiner Flucht gestellt. Bei der Festnahme des alkoholisierten Diebes versuchte sich der Mann mit aller Gewalt aus dem Polizeigriff zu befreien, wodurch sich der Beamte schwer an der Hand verletzte. Er musste sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben und ist bis auf weiteres nicht dienstfähig. Auch in Coburg und Bayreuth kam es am Samstag und Sonntag nach vorausgegangenen Körperverletzungsdelikten zu Attacken gegen die schlichtenden Polizisten.

Diese Ereignisse sind leider keine Einzelfälle und mittlerweile häufig die bittere Realität für die Einsatzkräfte. Knapp die Hälfte der Übergriffe (262) finden auf öffentlicher Straße statt, gefolgt von Privatwohnungen und Grundstücken (100) sowie innerhalb der Polizeidienststelle (54). Eher seltener stellen Gaststätten, Discotheken sowie Fußballplätze die Tatorte dar.

Bei den 555 Übergriffen im Jahr 2012 in Oberfranken (2011: 488) waren 1.190 Beamte und damit mehr als jeder zweite oberfränkische Polizist betroffen. Während zwar der Großteil der Polizisten diese Attacken körperlich unbeschadet überstand, zogen sich dennoch 180 Beamte (2011: 133) bei körperlichen Angriffen zum Teil erhebliche Verletzungen zu. Das Resultat dieser Verletzungen waren insgesamt rund 526 krankheitsbedingte Ausfalltage.

 

Städte als Schwerpunkte der Übergriffe

 

Obgleich sich die Mehrzahl der bayernweit registrierten Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte in den größeren Städten ereignete, blieb 2012 auch der ländliche Raum nicht verschont. Meist handelte es sich bei den betreffenden Straftaten um Widerstandshandlungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen.

Im Vergleich zu den registrierten Übergriffen auf Polizeibeamte in den Landkreisen (Lkr. Bamberg: 37 Fälle, Lkr. Bayreuth: 18 Fälle, Lkr. Coburg: 10 Fälle, Lkr. Forchheim: 62 Fälle, Lkr. Hof: 22 Fälle, Lkr. Kronach: 28 Fälle, Lkr. Kulmbach: 44 Fälle, Lkr. Lichtenfels: 50 Fälle, Lkr. Wunsiedel/Fichtelgebirge: 38 Fälle), war auch in Oberfranken eine Häufung der Angriffe in den Mittelzentren Bayreuth (61 Fälle), Bamberg (76 Fälle), Coburg (49 Fälle) und Hof (58 Fälle) zu verzeichnen.

Die sogenannte Häufigkeitszahl, die angibt, wie viele dieser Straftaten je 100.000 Einwohner begangen werden, liegt in Oberfranken bei 52, bayernweit bei 53.

 

Wochenende – Nachtzeit – Alkoholkonsum

 

Die Erhebungen für das Jahr 2012 lassen auch in Oberfranken den Schluss zu, dass das Kriterium Alkohol bei gewaltsamen Übergriffen auf Polizeibeamte den Aggressionsverstärker Nummer 1 darstellt. Bei fast drei Viertel der Fälle standen die polizeilichen Widersacher mehr oder weniger stark unter dem Einfluss berauschender Mittel. Über 61 Prozent der Täter hatten Alkohol konsumiert. Die restlichen Angreifer hatten Drogen oder Medikamente und diese mitunter in Verbindung mit Alkohol intus.

Die Beleidigungsdelikte gegenüber den Polizeibeamten haben im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich zugenommen und stellen mit 205 Fällen das Gros der Gesamtdelikte dar (2011: 187). Beleidigungen von Polizisten sind mittlerweile neben ganz konkreten Bedrohungen der Normalfall auf der Tagesordnung.

Der Großteil aller Angriffe gegen Polizisten ereignete sich in den Nachtstunden, insbesondere an den Wochenenden. Als Tatverdächtige traten zu 80 Prozent Erwachsene (ab 21 Jahre) auf. 14,6 Prozent der Attacken kamen von Heranwachsenden (18 bis 20 Jahre) und 5,8 Prozent von Jugendlichen (14 bis 17 Jahre). Ein Kind (unter 14 Jahren) wurde mit einer Beleidigung gegen einen Polizeibeamten registriert. Mit 92,3 Prozent besaß die Masse der Täter die deutsche Staatsbürgerschaft.

Angepasste Aus- und Fortbildungen der Polizeibeamten

Die konsequente Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsmodulen im Rahmen des polizeilichen Einsatztrainings (PE-Training) durch speziell geschulte Trainer nimmt einen hohen Stellenwert ein und zielt auch besonders auf das gestiegene Gefahrenpotential scheinbar harmloser Einsätze ab. Konflikte im Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber sollen nach Möglichkeit mit Mitteln der Kommunikation gelöst werden. Gleichwohl trainieren alle Vollzugsbeamten regelmäßig für den Ernstfall einer Attacke, denn die Statistik zeigt, dass die bevorzugte kommunikative Lösung des Konflikts leider nicht immer die Zustimmung des Gegenübers erfährt.

Auf Grundlage des Lagebildes „Gewalt gegen Polizeibeamte“ sollen weitere Erkenntnisse für Einsatzstrategien und –konzepte gewonnen und umgesetzt werden, um dadurch diesem Phänomen adäquat entgegen wirken zu können.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 11.06.2013

Allgemein

Miltenberg (Bayern): “Habt Ihr nichts Besseres zu tun?”

Am Sonntamorgen fiel der Polizeistreife ein Radfahrer gegen auf, der vor dem Dienstfahrzeug auf der Luitpoldstraße in Richtung Mainstraße unterwegs war. Er fuhr in Schlangenlinie und missachtete das Rotlicht in Höhe der Einmündung zur Mainstraße, obwohl es schon längere Zeit “rot” zeigte. Daraufhin wurde er angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Nachdem ihm seine Fahrweise vorgehalten worden war, hatte er keine Erklärung, sondern fragte vielmehr die Beamten, ob sie in den frühen Morgenstunden nichts Besseres zu tun hätten. Der wahrzunehmende Alkoholgeruch des jungen Mannes führte dazu, dass ihm ein Alkotest angeboten wurde, das Ergebnis waren 0,72 mg/l. Es wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt, das Fahrrad wurde vorübergehend sichergestellt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 10.06.2013

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Hat der nix Besseres zu tun als angetrunken Rad zu fahren?

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Gewalt gegen Polizeibeamte – jeder zweite Beamte in Unterfranken betroffen

Im Vergleich zum Jahr 2011 sind die Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte in Unterfranken um cirka 16 Prozent zurückgegangen. Bayernweit betrug der Rückgang 2,6 Prozent. Dennoch wurde statistisch gesehen jeder zweite unterfränkische Ordnungshüter im Jahr 2012 während des Dienstes von Straftätern beleidigt, bespuckt, geschlagen oder getreten. Insgesamt 180 Polizistinnen und Polizisten wurden im Einsatz für Recht und Ordnung verletzt. Diese Tatsachen stellen aus Sicht des Polizeipräsidiums weiterhin ein bedenkliches hohes Niveau dar.

Neben den bayernweiten Auswertungen erstellt und analysiert das Polizeipräsidium Unterfranken ein fortlaufendes Lagebild, bei dem es im wesentlichen darum geht, mögliche Risikofaktoren für Gewalt zu erkennen und zu minimieren. Diese Erkenntnisse haben dann direkten Einfluss in Einsatzkonzeptionen (wie z.B. für Feste und Veranstaltungen in Unterfranken in Kooperation mit der Regierung von Unterfranken und den Sicherheitsbehörden vor Ort). Ferner fließen die Ergebnisse der Analysen in die polizeiliche Fortbildung, dem sogenannten Einsatztraining, ein. Dabei geht es insbesondere um das Einüben besonders konfliktträchtiger Situationen, die gerade auch im Umgang mit alkoholisierten und/oder unter Drogeneinfluss stehenden Straftätern immer wieder vorkommen. Schwieriger gestaltet sich natürlich die Vorbereitung auf einen offenbar grundlosen Angriff, zu dem es im Jahr 2012 immerhin auch in 78 Fällen kam. Bei rund 13 Prozent aller Fälle wurde Gewalt gegen Polizeibeamte ausgeübt, ohne dass dem Angriff eine polizeiliche Maßnahme vorausging.

Von den insgesamt 591 im Jahr 2012 begangenen Fällen waren 255 Beleidigungen; in 185 Fällen wurden die Täter handgreiflich und Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung waren die Folge. In 21 Fällen wurde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 103mal kam es zu Widerstandshandlungen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass es sich in 90 Prozent der Fälle um Beleidigungen, Körperverletzungen und Widerstände handelt.

Was die Tatverdächtigen anbelangt, hat die Analyse ergeben, dass es sich insbesondere um erwachsene Männer handelte. Rund 84 Prozent von ihnen standen zudem unter dem Einfluss eines berauschenden Mittels, wie z.B. Alkohol und/oder Drogen. Von den insgesamt 472 ermittelten Tatverdächtigen waren 335 zuvor bereits polizeilich in Erscheinung getreten. 131 von ihnen sind sogenannte Wiederholungstäter, d.h. sie waren bereits in der Vergangenheit mit Gewalt gegen Polizeibeamte aufgefallen. Dies entspricht im übrigen den bayernweiten Erkenntnissen; auch dort beträgt der Anteil an polizeibekannten bzw. Wiederholungstätern ca. 75 %.

 

Im Bereich Main-Rhön

wurden insgesamt 219 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte im Jahr 2012 (2011: 272) registriert. Dabei ergingen Strafanzeigen gegen 148 männliche Tatverdächtige. 130 waren bereits erwachsen und 126 standen unter Alkohol- und/ oder Drogeneinfluss. Betroffen waren insgesamt 444 Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen. Tatörtlichkeit war in 107 Fällen eine öffentliche Straße bzw. Platz und in 62 Fällen ein Privathaus. Was die Art und Weise anbelangt, kam es in 104 Fällen zu Beleidigungen, 83mal wurde geschlagen und/ oder getreten, jeweils fünfmal wurden Ordnungshüter gebissen oder mit einem Kopfstoss angegangen. In zwei Fällen wurden die Beamten mit einer nicht scharfen Schusswaffe bedroht.

 

Im Bereich Mainfranken

gab es im Jahr 2012 insgesamt 182 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte (2011: 282). Gegen 158 Tatverdächtige, darunter 140 Männer, ergingen Strafanzeigen. 135 von ihnen waren im Erwachsenenalter. 114 standen unter Alkohol und/ oder Drogeneinfluss. Betroffen waren 387 Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte. Als Tatort wurde 83mal eine öffentliche Straße bzw. ein Platz registriert, 36mal ein Privathaus. Auch hier kam es in 68 Fällen zu Beleidigungen. 84mal wurde geschlagen und/ oder getreten. Achtmal wurden Beamte gebissen und sechsmal wurde mittels eines Kopfstoßes seitens der Täter agiert.

 

Im Bereich Bayerischer Untermain

kam es im Jahr 2012 zu 186 Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte (2011: 141). Auch hier handelte es sich in den allermeisten Fällen um männliche Täter (133, davon 128 Erwachsene). 101 Personen standen zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss berauschender Mittel (Alkohol und/ oder Drogen). Insgesamt sahen sich 389 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte am Untermain Gewalt gegenüber. Die Tatörtlichkeit war in 77 Fällen eine öffentliche Straße bzw. ein Platz und in 38 Fällen ein Privathaus. Die überwiegende Mehrheit der Fälle waren Beleidigungen (80). 62mal wurde seitens des polizeilichen Gegenübers getreten oder geschlagen, sechs Ordnungshüter wurden gar gebissen und in acht Fällen kam es zu einem Kopfstoss.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 10.06.2013

Allgemein Was fürs Herz

Würzburg (Bayern): Kleines Missverständnis – Fünfjähriger allein daheim – Polizei rührt den Kaba an

Ein kleines Missverständnis innerhalb der Familie hat am Freitagmorgen zu einem Polizeieinsatz der besonderen Art geführt. Die Ordnungshüter erprobten sich im Frühstückmachen für einen Fünfjährigen bis dessen Vater die Fürsorge eine halbe Stunde später wieder übernommen hatte.

Gegen 07.15 Uhr klingelte das Notruftelefon in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Am anderen Ende der Leitung war ein fünfjähriger Bub, der ängstlich erzählte, dass er gerade aufgewacht sei und niemand zu Hause ist. Rasch war in der Folge die Adresse des Sprösslings ermittelt und eine Streife der Würzburger Polizei nahm sich selbstverständlich des Falles an.

Während jetzt die Kollegen der Einsatzzentrale damit beschäftigt waren, die Eltern des kleinen Mannes zu verständigen, kümmerten sich die Beamten vor Ort erst mal um das leibliche Wohl des Buben. Rasch war seine Angst dann auch bei einem von den Ordnungshütern zubereiteten Frühstück mit einem ordentlichen Becher Kaba verflogen.

Übrigens um 07.45 Uhr kam der Vater des Buben von der Arbeit herbeigeeilt. Es stellte sich heraus, dass es wohl zu einem einmaligen Missverständnis innerhalb der Familie gekommen war, wer den Buben in den Kindergarten bringt. Kabamachen gehört sicherlich nicht zu den primären Aufgaben der Polizei, allerdings kann auch das wie im vorliegenden Fall ein probates Einsatzmittel sein.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 08.06.2013

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Fürth (Bayern): Mann hat sich nach Suizidandrohung erschossen

Gestern, den 06.06.2013, hat sich ein 58-jähriger Mann nach vorausgegangener Suizidandrohung erschossen. Mehrere vor Ort eingesetzte Spezialeinsatzkräfte konnten dies nicht verhindern.

Nachdem die Polizei gestern Nachmittag (ca. 13.30 Uhr) von Angehörigen darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass der 58-Jährige das Haus unter Mitnahme einer oder mehrerer Schusswaffen, die er als Jäger legal besaß, verlassen hatte um sich vermutlich das Leben zu nehmen, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Die gesuchte Person konnte schließlich am Rand eines Waldstreifens der Stadt Fürth, in unmittelbarer Nähe einer Siedlung, von Polizeikräften angetroffen werden.

Auch speziell psychologisch geschulte Einsatzkräfte, die über mehrere Stunden mit dem 58-Jährigen im Gespräch waren, konnten den Mann, der permanent eine Schusswaffe in der Hand hielt, von seinem Vorhaben nicht abbringen. Um eine Fremdgefährdung auszuschließen wurde das Gelände weiträumig abgeriegelt.

Bei dem Versuch, den Mann gegen 22.45 Uhr lebend in Gewahrsam zu nehmen und eine Gefährdung Unbeteiligter zu verhindern, wurde von Polizeibeamten ein Schuss abgeben. Dabei wurde der 58- Jährige allerdings nicht verletzt. Anschließend richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst und erschoss sich.

Die Kriminalpolizei Fürth führte vor Ort die Spurensicherung durch. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eingeschaltet. Sie ordnete, wie in solchen Fällen üblich, eine Obduktion an.

Quellen: PM des PP Mittelfranken vom 07.06.2013 + eine weitere PM des PP Mittelfranken vom 07.06.2013

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Gewalt gegen Polizeibeamte in Bayern

Innenminister Joachim Herrmann zur Entwicklung der Gewalt gegen Polizeibeamte 2012: Weiterhin auf bedenklich hohem Niveau – Statistisch immer noch jeder dritte Beamte betroffen – Maßnahmen zum Schutz der Polizisten werden ausgebaut

 ”Es gibt keine Entwarnung: Unsere Polizistinnen und Polizisten in Bayern sind nach wie vor sehr häufig gewalttätigen Angriffen auf bedenklich hohem Niveau ausgesetzt.” Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den heutigen Bericht des Landespolizeipräsidenten Waldemar Kindler zur Gewalt gegen Polizeibeamte im Innenausschuss des Bayerischen Landtags kommentiert. So waren 2012 mit 13.989 Polizisten zwar vier Prozent weniger Beamte von physischer und psychischer Gewalt betroffen, als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg aber die Zahl der verletzten Polizisten um über vier Prozent auf knapp 2.000. “Insgesamt wurde statistisch auch 2012 immer noch jeder dritte bayerische Polizeibeamte während des Dienstes beleidigt, bespuckt, bedroht, geschlagen oder getreten”, betonte Herrmann.

In Bayern gab es im Jahr 2012 6.732 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und –beamte (minus 2,6 Prozent). “Das ist nur ein leichter Rückgang, nachdem 2011 die Fallzahlen um zehn Prozent auf 6.909 Fälle gestiegen sind”, erklärte der Innenminister. Das Gros der gewalttätigen Übergriffe gegen Polizeibeamte fand an Wochenenden und zur Nachtzeit vor allem in größeren Städten statt. Dreiviertel der 5.775 überwiegend männlichen Gewalttäter waren zuvor schon polizeilich in Erscheinung getreten. “Über 73 Prozent der Gewalttäter standen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss”, so Herrmann weiter. “Umso wichtiger ist, dass der Landtag den Gesetzentwurf der Staatsregierung schnellstmöglich verabschiedet, damit Gemeinden auf bestimmten öffentlichen Flächen in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr den Alkoholkonsum verbieten können.”

Besonders erschreckend seien für Herrmann die zehn versuchten Tötungsdelikte im Jahr 2012. Der Innenminister erinnerte dabei auch an den brutalen Mord an Polizeihauptmeister Mathias Vieth Ende Oktober 2011 in Augsburg und an die zwei Polizisten, die erst kürzlich in Geltendorf von einem Straftäter beschossen wurden. Nur durch ihre Schutzwesten wurden die beiden Beamten vor schlimmeren Verletzungen bewahrt. Herrmann betonte: “Das beweist einmal mehr, wie gefährlich der Polizeidienst sein kann. Wir werden deshalb unsere umfangreichen Maßnahmen zum Schutz unserer Polizistinnen und Polizisten noch weiter ausbauen.”

Laut Herrmann finden die statistischen Erkenntnisse zur Gewalt gegen Polizeibeamte zusammen mit den Analysen von Experten fortlaufend Eingang in die polizeiliche Praxis. So werde die Aus- und Fortbildung der Bayerischen Polizei ständig fortentwickelt. Dazu kommen spezielle örtliche Einsatzkonzeptionen vor allem in Bereichen mit auffälliger Häufung von Gewalt gegen Polizisten. Eine besondere Bedeutung habe für Herrmann die gute Ausrüstung der Polizisten: “Beispielsweise haben wir den geschlossenen Einsatzeinheiten der Bayerischen Polizei eine Schlag- und Stichschutzausrüstung sowie einen speziellen Schutzhandschuh zur Verfügung gestellt. Daneben beabsichtigen wir, die ballistischen Überziehschutzwesten in allen Streifenfahrzeugen um einen Oberarm- und Schulterschutz sowie um einen ballistischen Helm zu ergänzen.”

Einen sehr hohen Stellenwert räume der Innenminister auch dem dienstlichen Rechtsschutz, der psychologischen Betreuung und der Unfallfürsorge für die betroffenen Polizisten ein. “Ich freue mich, dass meine langjährige Forderung, Schmerzensgeldansprüche gegen Vorleistung an den Freistaat abzutreten, möglicherweise schon bald gesetzlich geregelt werden kann”, so Herrmann. “Der Innenausschuss des Bayerischen Landtags hat dazu bereits grünes Licht gegeben.” Ebenfalls begrüße Herrmann, dass das bayerische Finanzministerium mittlerweile die Bagatellgrenze von bisher 75 Euro bei Gewaltakten Dritter nicht mehr anwende.

Quelle: PM des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren vom 05.06.2013

Allgemein

Projektstudie ‘Wirkung von Fußtritten gegen den Kopf’

Vorstellung der Projektstudie ‘Wirkung von Fußtritten gegen den Kopf’ / Bayerns Justizministerin Merk:
“Wir dulden keine Gewalt – Ergebnisse der Projektstudie äußerst wertvoll für polizeiliche, rechtsmedizinische und strafrechtliche Praxis!”

Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes haben die Hochschule Regensburg, das Institut für Rechtsmedizin Erlangen, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Mitarbeiter des Kriminalfachdezernats 1 des Polizeipräsidiums Mittelfranken eine Projektstudie zur Wirkung von Fußtritten gegen den Kopf durchgeführt. Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk erklärt anlässlich der Vorstellung der Projektstudie: “Gewaltstraftaten, bei denen der Täter das Opfer mit Fußtritten gegen den Kopf malträtiert, müssen konsequent verfolgt und bestraft werden – und zwar als das, was sie sind.”

“Wenn es aber darum geht, sie zu ahnden”, so Merk weiter, “stehen unsere Staatsanwälte und Richter regelmäßig vor der folgenschweren Weichenstellung: “nur” gefährliche Körperverletzung oder versuchtes Tötungsdelikt. Bei der Beantwortung dieser Frage liefert die objektive Gefährlichkeit von Fußtritten gegen den Kopf ein ganz wesentliches Argument für einen Tötungsvorsatz. Und dazu liefert uns die Studie wichtige Erkenntnisse! Dafür danke ich allen Beteiligten!”

Die Ministerin weiter: “Die Studie macht deutlich: Solche Fußtritten sind grundsätzlich objektiv geeignet, lebensgefährliche oder tödliche Verletzungen herbeizuführen. Durch den Täter ist das nicht beherrschbar. Wer so zutritt, dem muss klar sein, dass er damit den Tod seines Gegenübers herbeiführen kann; und zwar unabhängig von Faktoren wie der eigenen Konstitution oder den Schuhen, die er an hat.”

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 03.06.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

München (Bayern): 23-Jähriger würgt ehemalige Lebensgefährtin bis zur Bewusstlosigkeit und kündigt Suizid an

Am 27.05.2013 erstattete eine 22-jährige Rumänin auf der Polizeiinspektion 14 (Westend) Anzeige, weil ihr ehemaliger Lebensgefährte sie vor zwei Tagen in ihrer Wohnung in München bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt hätte. Der 23-jährige Tatverdächtige, der sich mit der Trennung nicht abfinden konnte, suchte unter einem Vorwand am Tatabend gemeinsam mit der Geschädigten ihre Wohnung auf und würgte sie dort unvermittelt bis zur Bewußtlosigkeit.
Danach ließ er allerdings von ihr ab und begann umgehend mit Wiederbelebungsversuchen. Als die Geschädigte nach kurzer Zeit wieder zu sich kam, drohte er nunmehr sich zu töten. Der Geschädigten gelang es, den Tatverdächtigen, der sich mittlerweile auf dem Balkon eine abgebrochene Flasche an den Hals hielt, von Schlimmeren abzuhalten. Er verließ sodann dann die Wohnung, drohte in der Folge aber wechselweise weiter an die Frau oder sich selbst umzubringen.

Während der Anzeigenerstattung auf der Polizeiinspektion 14 erhielt die Geschädigte mehrere SMS mit Suizidankündigungen des Tatverdächtigen. Aufgrund dessen veranlasste der aufnehmende Beamte eine Handyortung, so dass der Tatverdächtige wenig später auf einer Brücke in Erding angetroffen werden konnte. Weder die Einsatzkräfte vor Ort noch die von der Polizei in München eilig vor Ort gebrachte Ex-Freundin konnten jedoch dessen Sprung verhindern. Der Tatverdächtige kam zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus, er befand sich zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach
derzeitigem Ermittlungsstand stellt sich die Tathandlung als gefährliche Körperverletzung dar.

Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München erließ zwischenzeitlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I gegen den Beschuldigten einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, der ihm im Krankenhaus eröffnet wurde.

Quelle: PM des PP München vom 31.05.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rosenheim (Bayern): Heftiger Zusammenstoss mit Streifenfahrzeug der Polizei

Ein Dienst-Pkw der Rosenheimer Polizei stieß bei einer Einsatzfahrt am 29.05.2013 auf der Bundesstrasse 15 auf einer Kreuzung mit dem Pkw einer Frau aus Rosenheim zusammen. Vier Personen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt und vier Fahrzeuge wurden beschädigt.

Die beiden Polizisten waren um kurz vor 11.30 Uhr mit ihrem BMW auf der B 15 in Richtung Raubling unterwegs zu einem Einsatz, am Streifenfahrzeug waren deshalb das Blaulicht und das Martinshorn eingeschaltet. Die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung zur Grünfeldstrasse (Happinger Kreuzung) zeigte Rotlicht, als der Fahrer des Polizeiautos in den Kreuzungsbereich einfuhr, um diesen geradeaus zu überqueren.

Zur selben Zeit fuhr eine 84-jährige Rosenheimerin mit ihrem Opel von der Grünfeldstrasse kommend bei Grünlicht in die Kreuzung ein, ebenfalls um diese geradeaus zu queren.

Der Dienst-Pkw prallte mit der Front gegen die Fahrerseite des Opel und schob diesen dadurch noch gegen stehende Fahrzeuge, die bei Rotlicht an der Kreuzung in Richtung Stadtmitte warteten.

Die 84-jährige Opel-Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoss glücklicherweise nicht schwer verletzt. Trotzdem kam sie mit einem Rettungswagen zur Behandlung ins Rosenheimer Klinikum, wo sie zumindest über Nacht zur Beobachtung bleiben wird. Der Vize-Chef der Polizeiinspektion und die beiden Insassen des beteiligten Streifenfahrzeuges erkundigten sich im Klinikum wenig später persönlich nach dem Gesundheitszustand der Frau und wünschten ihr eine baldige Genesung. Die Beifahrerin eines wartenden Pkw und die beiden Polizeibeamten selbst wurden leicht verletzt.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich den Schätzungen zufolge auf 50.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Der Verkehr auf der Bundesstrasse staute sich kilometerweit zurück, es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Um kurz nach 14.00 Uhr konnte die Strasse wieder freigegeben werden.

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Marktredwitz (Bayern): Der Haft entgangen

Den drohenden 13-tägigen Aufenthalt hinter Gittern konnte ein junger Mann aus dem Landkreis gerade noch einmal abwenden. Gegen den 34-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hof wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor.  Marktredwitzer Schleierfahnder erwischten den Gesuchten am Donnerstagabend in Marktredwitz und nahmen ihn fest. Nach der  Bezahlung einer Ersatzgeldstrafe in Höhe von 390 Euro wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: PM der PI Marktredwitz vom 27.05.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Hilflose Entenküken – Dienstmütze als Refugium

Am 26.05.2013 in den Nachmittagsstunden hielt ein Autofahrer bei strömendem Regen eine Polizeistreife in Mitterteich an. Er gab an, dass soeben auf der Autobahn -bei Mitterteich- eine Entenmutter überfahren worden sei und sich ihre Küken im Mittelstreifen befinden würden.

Die beherzte und tierliebe Streifenbesatzung machte sich sofort auf dem Weg, sicherte die Autobahn ab und machte sich, weder Regen noch Dreck scheuend, auf die Suche.

Die acht hilflosen Küken wurden schließlich jämmerlich piepsend in einem Gestrüpp gesichtet. Als erstes Heim diente eine Polizeimütze.

Bildquelle: Polizei Bayern

Bildquelle: Polizei Bayern

Da zu dieser Zeit kein Jagdpächter erreichbar war, nahm einer der “Schutzmänner” die Kükenschar bis zur Abklärung des weiteren Verbleibes mit nach Hause. Inzwischen fanden die Küken einen Tierfreund, der sie aufpäppelt.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 27.05.2013

Allgemein Bravo

Wasserburg (Bayern): Polizei als Schutzengel

„Vielen Dank, sie haben mich gerade vor einer riesigen Dummheit bewahrt!“ Mit diesen Worten bedankte sich ein 43 Jahre alter Mann aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim bei einer Streife der PI Wasserburg. Der Mann wankte vor den Augen der Beamten in Wasserburg  zu seinem Fahrzeug und stieg ein. Noch während er den Fahrzeugschlüssel aus seiner Hosentasche zog, wurde er angesprochen und zum Alkoholtest gebeten. Das stolze Ergebnis waren knapp 2 Promille! Erst jetzt wurde ihm offenbar bewusst, was er beinahe für eine „riesige Dummheit“ begangen hätte.

Der Betroffene gab seinen Fahrzeugschlüssel freiwillig in Verwahrung und bedankte sich bei den Beamten. Wäre der Mann gefahren, so hätte er seinen Führerschein für mindestens 1 Jahr verloren, eine MPU ablegen müssen und eine saftige Geldstrafe erhalten. So musste er lediglich die Kosten für sein Taxi übernehmen.

Quelle: PM der PI Wasserburg vom 26.05.2013

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schusswechsel mit Polizei -Vermutlich handelt es bei dem Getöteten um einen Serienräuber

Über die Fahrzeugidentifizierungsnummer (FIN) des Fahrzeuges konnte der letzte Halter des Vans ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 49-jährigen Mann aus dem Lkr. Fürstenfeldbruck.

Die Wohnung des 49-Jährigen wurde gestern noch durchsucht. Bei der Durchsuchung wurden Gegenstände sichergestellt, die darauf hindeuten, dass es sich bei dem Getöteten um den sogenannten „Waldläufer“ handeln könnte, gegen den die Kripo Fürstenfeldbruck schon seit mehreren Jahren ermittelt.

Es steht noch nicht mit Sicherheit fest, dass der Halter des Vans der Getötete ist. Eine zweifelsfreie Identifizierung steht noch aus.
Der Getötete wurde gestern noch obduziert. Todesursächlich war eine Schussverletzung.

Der 43-jährige Polizeibeamte der Polizeiinspektion Landsberg wurde glücklicherweise nicht schwer verletzt, da er eine Schutzweste trug, die ihm möglicherweise das Leben rettete.

Bei seinem Streifenpartner handelt es sich um einen 19-jährigen Beamten der, wie bereits berichtet, psychologisch betreut wurde.

Am Tatort sichergestellten Waffenarsenal, das der Täter "am Mann" trug. (Bildquelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord)

Am Tatort sichergestellten Waffenarsenal, das der Täter “am Mann” trug. (Bildquelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord)

Quelle: PM des PP Oberbayern Nord vom 26.05.2013

Weitere Bilder, u.a. von dem Täterfahrzeug sowie dem beschossenen Polizeifahrzeug findet sich in der Online-Ausgabe der Bild von heute (26.05.2013) hinter diesem Link.

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Thannhausen (Bayern): Zwei leicht verletzte Polizeibeamte nach Unfall

Gestern, den 22.05.13 gegen 09.20 Uhr wollte eine Streife des Einsatzzuges Neu-Ulm, die unterstützend im Bereich der Polizeiinspektion Krumbach tätig waren, von der Bahnhofstraße nach links auf das Gelände des Raiffeisen-Lagerhauses abbiegen. Aufgrund des herrschenden Gegenverkehrs musste die 29-jährige Polizistin jedoch bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender 22-jähriger Pkw-Fahrer erkannte die Situation zu spät und prallte fast ungebremst mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h gegen das Heck des Polizeikombis. Beide Beamten trugen leichte Verletzungen davon. Es entstand ein Sachschaden von ca. 12.000,- Euro.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.05.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Aichach – Die Nachtschicht bei der Polizei: Zwischen den Fronten

Mehr Bürger haben weniger Respekt vor der Polizei. Die Beamten müssen sich beschimpfen und attackieren lassen. Eine Beweisaufnahme auf Streife im Wittelsbacher Land.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Ausgburger Allgemeinen vom 20.05.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Die-Nachtschicht-bei-der-Polizei-Zwischen-den-Fronten-id25276011.html

Allgemein Kritik

Staatsanwaltschaft München I erhebt Anklage im Fall der Polizeiinspektion 21

Aufgrund der Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft München I wegen vorsätzlicher Körperverletzung im Amt hat das Polizeipräsidium München gegenüber dem betroffenen Beamten, der derzeit im Innendienst eingesetzt ist, ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen.

Das laufende Disziplinarverfahren wurde bis zum Abschluss des Strafverfahrens ausgesetzt. Danach erfolgen weitere dienstrechtliche Entscheidungen.

Quelle: PM des PP München vom 21.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Mindelheim (Bayern): Auf Flucht vor Polizei in die Mindel gesprungen

Einen ideenreichen Fluchtversuch unternahm ein Fahrradfahrer, der wegen eines defekten Vorderlichtes kontrolliert werden sollte. Geschnappt wurde er trotzdem.
Am vergangenen Samstag gegen 23.00 Uhr sollte der 30 Jährige in der Bleichstraße von einer Polizeistreife des Einsatzzuges Kempten kontrolliert werden, weil er ohne Licht unterwegs war. Der junge Mann flüchtete aber vor der Streife, warf im Verlauf der Flucht sein Fahrrad weg und sprang in die Mindel. Im Wasser tauchte er dann unter und versuchte auf diese Art sich vor den Beamten zu verstecken. Was er dabei aber nicht bedachte: Sein Rucksack ragte noch aus dem Wasser und verriet dadurch den flüchtigen Unterallgäuer.
So war es für die Polizeibeamten ein Leichtes ihn zu finden. Die Beamten warteten einfach eine kurze Zeit, bis dem Mann die Atemluft ausging und er deswegen auftauchen musste. Diesen Moment nutzten die Beamten dann, denn unverletzten Unterallgäuer anzusprechen und aufzufordern aus dem Fluß heraus zu kommen.
Bei den anschließenden Überprüfungen und Befragungen konnte der völlig durchnässte Mann keine Erklärung geben, warum er vor den Polizeibeamten flüchtete und in die Mindel sprang.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd / West vom 14.05.2013

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Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Spiegel-Online: Polizistenmord in Augsburg: “Er hat Täterwissen offenbart”

Wer erschoss den Polizisten Mathias V.? Zwei vor dem Landgericht Augsburg angeklagte Brüder bestreiten die Tat. Nun wurde die Kollegin des getöteten Beamten ein zweites Mal befragt. Es könnte sein, dass sich einer der Beschuldigten verplappert und unabsichtlich Täterwissen offenbart hat.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 14.05.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizistenmord-in-augsburg-angeklagter-offenbart-taeterwissen-a-899726.html

Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Landshut (Bayern): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens

Mit Blaulicht und Martinshorn war am Mittwoch (08.05.2013) eine Streifenbesatzung der Landshuter Polizei zu einem Einsatz unterwegs. In der Niedermayerstraße auf Höhe einer Tankstelle kam es zum Zusammenstoß mit einer 21-jährigen Pkw-Fahrerin. Die junge Frau und beide Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen.

Eine 22-jährige Polizeibeamtin und ihr 33-jähriger Streifenpartner waren mit dem Polizeiauto zu einem eiligen Einsatz entsandt worden. Mit den aktivierten Sondersignalen Blaulicht und Martinshorn befuhren beide die Niedermayerstraße in Landshut stadtauswärts. Gerade als sich der Verkehr staute und die Polizeistreife an diesem Hindernis vorbeifuhr, bog die 21-jährige Pkw-Fahrerin aus der dortigen Tankstelle auf die Straße in Richtung stadteinwärts ein. Genau zu diesem Zeitpunkt kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos.

Alle drei Pkw-Insassen erlitten beim Zusammenstoß leichte Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung verbracht werden.

Der Unfallschaden am Opel der 21-jährigen Frau aus dem Rottal wird auf 3000 Euro geschätzt. Der Schaden am Polizeiwagen auf 10.000 Euro.

Die Unfallaufnahme und -sachbearbeitung erfolgte durch Beamte der Polizei Rottenburg/Laaber.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 08.05.2013

Allgemein Angriff

Nürnberg (Bayern): An die Falschen geraten

Buchstäblich an den Falschen geraten sind am 02.05.2013 zwei Männer (27 und 18 Jahre) im Stadtgebiet Nürnberg.

Das Duo befand sich gegen 15.30 Uhr auf dem Rückweg von einer Gerichtsverhandlung, die im Justizgebäude stattgefunden hatte und die beide als Zuhörer verfolgt hatten. Ohne es offensichtlich vorher zu wissen, trafen die beiden auf Höhe des Westfriedhofes auf zwei Beamte der Nürnberger Polizei, die dort als Zivilstreife unterwegs waren.

Während der 27-Jährige einem der beiden Beamten unvermittelt ein Bein stellte, sprang ihm der 18-Jährige von hinten mit dem Knie in den Rücken. Was beide nicht ahnten, war, dass der andere Polizeibeamte ein gut ausgebildeter Kampfsportler ist, der sich sehr schnell des Angriffs erwehren konnte, das Duo am Boden fixierte und zusammen mit seinem angegriffenen Kollegen vorläufig festnahm. Der angegriffene Beamte wurde nur leicht verletzt.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass die beiden Angreifer der rechten Szene zugeordnet werden können. Ob der Angriff möglicherweise politisch motiviert war und evtl. eine Verwechslung der Personen vorliegen könnte, wird jetzt durch das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geprüft.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 03.05.2013

Allgemein Kritik

tz-online.de: Freunde versuchen zu helfen – Prügelopfer Teresa Z. braucht Geld für Prozess

Im Herbst wird es zum Prozess gegen den Münchner Polizisten kommen, der Theresa Z. geschlagen haben soll. Er wird wegen Körperverletzung im Amt angeklagt werden.
Theresa Z. ihrerseits wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung ein Verfahren erwarten.
Um Theresa Z. finanziell zu unterstützen (ein Verfahren ist teuer), wird Geld für sie gesammelt. Bis hierhin finde ich das durchaus legitim – warum soll man sich unter Freunden nicht helfen?
Allerdings hört mein persönliches Verständnis bei der Art auf, wie diese Sammelaktionen verkauft werden.
Ein Zitat aus dem Artikel:
“Unterstützt werden die Benefiz-Veranstaltungen von Amnesty International, der Initiative Transparente-Polizei.de, victim-veto.org sowie vom Trikont-Verlag. „Der Protest der DJs, Musiker und Künstler richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Polizei als solche, sondern lediglich gegen jene Beamte, die mit übertriebener Gewalt agieren“, so die Veranstalter.”
Und die wissen alle schon vor Prozessende, dass der fragliche Beamte hier übertrieben hat? Dieses Wissen bewundere ich ja in dieser Debatte schon länger. Woher kommt das? Aus der Kristallkugel? Wozu leistet man sich eigentlich noch teure Verfahren, wenn das alles schon im Vorfeld so furchtbar klar ist? *Sarkasmus Ende*
Mal wieder eine interessante Auffassung von Rechtsstaatlichkeit, die sich da offenbart.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der tz vom 03.05.2013
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/pruegelopfer-teresa-braucht-geld-prozess-2885002.html

Allgemein Bravo

Donnersdorf (Bayern): Biber im Polizeigewahrsam – Fluchtversuch missglückt

Einen nicht alltäglichen Einsatz haben Beamte der Polizeiinspektion Gerolzhofen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bewältigt. Ein Biber hatte sich anscheinend im Gewerbegebiet verirrt. Nachdem das streng geschützte Tier sich nicht vertreiben ließ, also einem Platzverweis nicht folge leistete, nahmen es die Polizisten in Gewahrsam.

Gegen Mitternacht hatte ein Lkw-Fahrer der Polizei mitgeteilt, dass ein Biber an der Pforte eines Einkaufsmarktes Am Rödertor sitzen würde. Anscheinend waren dem Tier die Öffnungszeiten nicht bekannt und auch das gewaltsame Öffnen der Eingangstür des Geschäfts scheiterte. Da der fachliche Rat des zuständigen Jagdpächters nicht eingeholt werden konnte, versuchten die Polizisten zunächst, den Biber in Richtung freier Natur zu vertreiben. Davon ließ sich der Nager allerdings nicht beeindrucken und blieb weiter vor Ort.

Schließlich gelang es den Beamten das Tier einzufangen und in eine Kiste zu sperren. Noch während dem Transport im Streifenwagen zu einem nahegelegenen Gewässer setzte das Pelztier dann seine scharfen Zähne zu einem Fluchtversuch ein. Das Transportbehältnis hatte er nahezu durchgebissen. Letztendlich war das Tier froh, wieder in einer bekannten Umgebung zu sein und die Beamten erleichtert, den widerspenstigen Zeitgenossen los zu sein.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Biber unter strengem Schutz stehen. Nachstellungen, Verletzungen oder gar das Töten stellen eine Straftat dar, die mit empfindlichen Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden können.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 02.03.2013

Allgemein Schmunzeln

Oberstdorf (Bayern): Angetrunkener versucht Polizeifahrzeug zu stehlen

Die „Gunst des Augenblicks“ wollte ein Mann aus Bremen offenbar nutzen um widerrechtlich in ein ziviles Polizeifahrzeug einzusteigen.
Die Polizeibeamten hatten das zivile Dienstfahrzeug in der Nacht zum 1. Mai gegen 2 Uhr im Ortskern der Marktgemeinde abgestellt, um nur wenige Meter entfernt einen Sachverhalt mit einem Angestellten einer Sicherheitsfirma zu klären.
Der zufällig vorbeilaufende 22 Jährige versuchte zunächst den abgestellten Wagen von außen über die Türgrifföffnung zu öffnen. Als er bemerkte dass das Fahrzeug verschlossen war, griff er durch das Fenster der Fahrerseite, welches noch etwa zehn Zenitmeter geöffnet war, und versuchte so an den inneren Türöffner zu gelangen. Als dies jedoch misslang, wechselte der betrunkene Mann zur Beifahrertüre des Wagens und versuchte von dort erneut über die leicht geöffnete Scheibe in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Dies bemerkte der Polizeibeamte nun und hinderte den Bremer an weiteren Versuchen. Die Oberstdorfer Polizei ermittelt nun wegen Diebstahlsverdacht.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.05.2013

Allgemein

Neu-Ulm (Bayern): Mögliches Fehlverhalten eines Ermittlers bei der KPI(Z) Neu-Ulm

Beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wurde ein Sachverhalt wegen möglicher Verletzung von Dienstpflichten durch einen Ermittlungsbeamten der KPI(Z) Neu-Ulm bekannt.
Die diesbezüglichen polizeilichen Ermittlungen hat das Dezernat 13 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes übernommen. Gegenüber dem Ermittlungsbeamten der KPI (Z) wurde am Montag, dem 15. April 2013, vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West das Verbot der Führung der Dienstgeschäfte mit sofortiger Wirkung ausgesprochen.

Im Hinblick auf die Bewertung des Fehlverhaltens des Ermittlungsbeamten wird auch das Führungsverhalten des Leiters der KPI(Z) überprüft werden. Seit Montag, dem 22. April 2013, leitet deshalb Kriminaldirektor Albert Müller, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Kempten vorübergehend diese Dienststelle.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.04.2013

Allgemein Bravo

Erlangen (Bayern): Reanimation in Haftzelle erfolgreich

Während seiner Haftfähigkeitsprüfung kollabierte gestern (22.04.2013) ein 20-Jähriger in den Hafträumen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt. Glücklicherweise konnte er reanimiert werden.

Aufgrund einer Widerstandshandlung sollte der erkennbar unter Alkohol, möglicherweise auch unter Drogeneinfluss Stehende in Gewahrsam genommen werden. Während der Prüfung seiner Haftfähigkeit durch einen Arzt kollabierte der junge Mann und verlor das Bewusstsein. Sofort erfolgte seine medizinische Versorgung. Zusätzlich wurde ein Notarzt hinzugezogen. Anschließend wurde er in eine Erlanger Klinik verlegt.

Der 20-Jährige ist außer Lebensgefahr. Er ist noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen, sondern befindet sich noch immer in der Klinik und kann noch nicht vernommen werden.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 23.04.2013 und PM des PP Mittelfranken vom 23.04.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hösbach (Bayern): Polizeibeamter mit Motorrad auf A3 schwer verunglückt

Ein 46-jähriger Polizeibeamter ist am Sonntagvormittag auf der A 3 im Bereich der Lärmschutzeinhausungen schwer verunglückt. Der Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach war zu einem Einsatz auf der für den Straßenverkehr derzeit gesperrten Fahrbahn in Richtung Frankfurt unterwegs, als er frontal gegen eine querstehende Betongleitwand prallte. Schwerverletzt wurde er in eine Klinik eingeliefert.

Ersten Erkenntnissen zur Folge, war der erfahrene Autobahnpolizist und Motorradfahrer gegen 08.40 Uhr mit der BMW von der Anschlussstelle Hösbach aus in den wegen Bauarbeiten gesperrten Bereich der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt eingefahren. Für die Arbeiten zwischen den beiden Einhausungen waren am Samstag zwei parallel zueinander verlaufende Betongleitwände schräg auf die Fahrbahn gestellt worden.

Unmittelbar nach der Einhausung-Ost wollte der Polizeibeamte offenbar wieder nach links in den Fließverkehr in Fahrtrichtung Frankfurt einfahren, schaute daher nach hinten auf sich nähernde Fahrzeuge und prallte in der Folge frontal in eine der Betongleitwände. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die BMW des Typs R 1150 RT an der Betonwand ausgehebelt und flog zunächst gegen die Begrenzungsmauer an der rechten Fahrbahnseite. Von dort wurde sie nach links abgewiesen und kam nach etwa 24 Metern zum Liegen. Der Polizeibeamte wurde durch den Anprall über die Wand geschleudert, stürzte zwischen den beiden Betongleitwänden auf die Fahrbahn und kam auf dem rechten Fahrstreifen nach mehreren Metern zum Liegen.

Der 46-Jährige konnte noch selbst den Notruf wählen. Rasch waren Kollegen und der Rettungsdienst vor Ort und kümmerten sich um den Schwerverletzten. Er wurde ins Aschaffenburger Klinikum eingeliefert. Lebensgefahr bestand glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Aschaffenburg.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 22.04.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nachtrag zum polizeilichen Schusswaffengebrauch im Landkreis Schwandorf

Wie bereits berichtet, gab ein Polizeibeamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab, als ein alkoholisierter 19jähriger, mit einem Messer in der Hand auf ihn zuging. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Durch die Kripo Amberg, welche die Sachbearbeitung übernommen hat, folgen nun Ermittlungen wegen Bedrohung sowohl zum Nachteil der Eltern als auch gegenüber den eingesetzten Beamten.
Die Staatsanwaltschaft Amberg wurde noch am Sonntagmorgen ebenfalls, wie in solchen Fällen üblich, zu den Ermittlungen hinzugezogen.

Für den 19jährigen der zur Tatzeit offensichtlich erheblich unter Alkoholeinfluss stand, folgte noch am Sonntag die Einlieferung in ein Fachklinikum in Regensburg.

Der polizeiliche Einsatz begann am Sonntag, 21.04.2013 gegen 05:30 Uhr, nachdem bei der Polizei die Mitteilung einging, dass ein 19jähriger mit seinen Eltern in Streit geraten war und diese auch mit einem Messer bedroht hatte. Die Eltern und die beiden volljährigen Brüder des jungen Mannes brachten sich daraufhin in Sicherheit, indem sie das Haus verließen und die Polizei verständigten.

Als möglichen Auslöser für die Auseinandersetzung mit den Eltern ergaben die Ermittlungen einen Unfall des 19jährigen mit seinem Pkw. Der Mann war gegen 04:15 Uhr im Landkreis Schwandorf alleine beteiligt mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen. Dabei kam es auch zum Überschlag des Fahrzeuges, in dem sich nur der Heranwachsende befand.
Hinsichtlich des Unfalls, bei dem kein Fremdschaden entstand, laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr. Bei dem jungen Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Nach dem Unfall begab sich der junge Mann nach Hause und es folgte der Streit mit den Eltern.

Auch gegenüber den polizeilichen Einsatzkräften am Geschehensort zeigte sich der Heranwachsende von Anfang an nicht zugänglich. Er hielt sich unter anderem auf dem Balkon des Hauses auf und drohte den Beamten, die sich in sicherer Entfernung vor dem Anwesen postiert hatten, mit Umbringen. Dabei hielt er zwei Messer in den Händen.

Nach einer Bewertung der Situation entschlossen sich die Einsatzkräfte, besonders geschulte Beamte der sogenannten Verhandlungsgruppe hinzuzuziehen und auf den Faktor Zeit zu setzen.
Weitere Versuche mit dem 19jährigen in Kontakt zu treten schlugen fehl.

Als der junge Mann gegen 07:15 Uhr ohne erkennbaren Grund mit einem Küchenmesser bewaffnet aus dem Haus kam und auf die Einsatzkräfte zuging, gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab. Dies führte dazu, dass der junge Mann das Messer fallen und sich ohne Gegenwehr festnehmen ließ.
Noch vor der Schussabgabe forderte der Beamten den Mann mehrfach auf, das Messer wegzulegen oder stehen zu bleiben.

Bei dem Einsatz, der aus polizeilicher Sicht erfolgreich verlaufen ist, gab es keine Verletzten.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 22.04.2013

Hier der Link zur ersten Pressemitteilung dazu.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rund um Augsburg – in 3 aufeinanderfolgenden Nächten 6 Beamte zum Teil schwer verletzt

Polizeivizepräsident Werner Strößner zeigt sich entsetzt über eine Serie von Vorkommnissen mit mehreren  verletzten Polizeibeamten im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Vorfälle:

Am vergangenen Mittwoch, 17.04.13 gegen 21.00 Uhr wurden Polizeibeamte  zu einem Einfamilienhaus in Friedberg gerufen, wo sich eine Ehefrau von ihrem psychisch kranken 48-Jährigen Ehemann bedroht fühlte. Nachdem die Beamten zunächst ruhig und sachlich mit dem Mann reden konnten,  griff dieser plötzlich an die Dienstwaffe eines Beamten und versuchte dessen  Waffe aus dem Holster zu ziehen. Der Beamte konnte dies durch Gegenwehr verhindern; nun rastete der Mann völlig aus und trat mit den Füßen gegen die anwesenden Polizeibeamten, welche nur mit erheblichen Kräfteaufwand den Mann schließlich fixieren konnten. Durch die Tritte und Schläger wurden drei eingesetzte Polizeibeamten u.a. im Gesichtsbereich zum Teil schwer verletzt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich ebenfalls am Mittwoch, 17.04.13 gegen 01.30 Uhr in der Donauwörther Straße in Augsburg Oberhausen. Nachdem ein betrunkener Radfahrer einen Verkehrsunfall verursacht und vorläufig festgenommen werden konnte, verletzte dieser beim Versuch zu flüchten einen Polizeibeamten.

Am gestrigen Donnerstag, 18.04.13 sollte gegen 21.00 Uhr ein am Bahnhof Kissing in hilfloser Lage aufgegriffener Mann von einer Polizeistreife in seine Wohnung nach Königsbrunn gefahren werden. Während der Fahrt rastete der junge Mann völlig aus, trat mit den Füßen gegen die neben ihm sitzende Polizeibeamtin und schlug darüber hinaus eine Fahrzeugscheibe heraus. Beim anschließenden Versuch den Mann zu beruhigen und  zu fessseln wurde ein weiterer Beamter aufgrund des aggressiven Verhaltens verletzt.

Bei weiteren Angriffen auf Polizeibeamte in den letzten beiden Nächten war es nur den glücklichen Umständen zu verdanken, dass die Beamten die Situationen ohne Verletzungen bereinigen konnten. In diesen Fällen war aufgrund der hohen Aggression der Betrunkenen bzw. der Randalierer der Einsatz von Pfefferspray sowie eine Fesselung notwendig.

Um die dargestellten Eskalationen wieder unter Kontrolle zu bringen mussten teilweise bis zu drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt werden.

Neben diesen massiven Angriffen waren die Beamten Beleidigungen und Spuckattacken ausgesetzt.

„Trotz dieses äußerst aggressiven Verhaltens gegenüber der Polizei und der dabei erlittenen teilweise schweren Verletzungen haben die Beamten in diesen Fällen besonnen und angepasst reagiert“,  stellt Polizeivizepräsident Strößner das professionelle Vorgehen seiner Mitarbeiter anerkennend heraus.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.04.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

PKS der Polizeistation Haag in Oberbayern

Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte musste im Jahr 2012 in insgesamt fünf Fällen erstattet werden, im Jahr davor war diesbezüglich kein einziger Fall zu verzeichnen gewesen.

Quelle: PM der PSt Haag vom 15.04.2013

Allgemein Demo Fußball

BR.de: Anti-Rassismus-Demo – München steht heißer Samstag bevor

Unsere besten Wünsche gehen heute nach München und zu den dort eingesetzten Polizeibeamten. Wir drücken die Daumen, dass diese schwierige Einsatzlage (Demonstration zeitgleich mit Fußballspiel) gut bewältigt werden kann.

Mehr Infos im Online-Artikel auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks vom 13.04.2013
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/anti-nazi-demo-muenchen-nsu-100.html
Natürlich vergessen wir dabei nicht alle anderen Einsatzkräfte der Republik. :-)

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Steinhausen (Bayern): Bundespolizist verletzt sich beim Löschen – Aufgelassenes DB-Gebäude in Brand geraten

Am Karfreitag (29. März) zog sich ein 31-jähriger Bundespolizist gegen 14 Uhr bei einem Löscheinsatz im Gleisdreieck des ehem. Bahnbetriebwerkes Steinhausen eine leichte Rauchvergiftung zu.

Gegen 13:50 Uhr war die Bundespolizei von der Deutschen Bahn AG darüber informiert worden, dass aus einem aufgelassenen Gebäude im Bereich des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Steinhausen leichter Rauch kommt.

Nachdem die Streife angekommen war, begab sich ein Beamter mittels Feuerlöscher in den Gebäudeinnenteil  um dort nach evtl. aufhältigen Personen zu suchen. Als  er das Haus abgesucht und darin niemanden vorgefunden hatte begann der 31-Jährige  das Feuer, das sich bereits im Decken- und Wandbereich ausgebreitet hatte, zu löschen. Schnell musste er erkennen, dass dies alleine nur mit dem Feuerlöscher nicht zu bewerkstelligen war. Mittlerweile war auch die Feuerwehr mit einem Löschzug angerückt und brachte das Feuer schnell unter Kontrolle.

 

Bildquelle: Bundespolizei

Bildquelle: Bundespolizei

Der Beamte hatte sich eine leichte Rauchvergiftung zugezogen und wurde vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.

Ursache des Brandes dürfte ein im Gebäude genutzter Ofen gewesen sein. In den letzten Tagen hielten sich immer wieder Rumänen in den Gebäuden auf. Da die Decke des Gebäudes durch den Brand eingestürzt war, hat die Feuerwehr den Zugang mit Brettern verschallt.

Quelle: PM der BPOLI München vom 30.03.2013

Allgemein Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Traunreut (Bayern): Polizei bricht nach Selbstmorddrohung Wohnungstüre auf

Eine Wohnungstüre musste die Traunreuter Polizei heute Nacht nach einer vermeintlichen Selbstmordandrohung aufbrechen.

Der Einsatz begann kurz vor 1:00 Uhr, als über Notruf mitgeteilt wurde, dass die Bewohnerin eines Zweifamilienhauses randalieren würde. Zudem hätte sie geäußert, sich umbringen zu wollen. Die alarmierte Streife klingelte und klopfte zunächst intensiv an der Tür der 61-jährigen Wohnungsinhaberin. Unter anderem wurde ihr angekündigt, dass die Türe bei Nichtöffnen aufgebrochen wird. Nachdem immer noch keine Reaktion erfolgte, musste davon ausgegangen werden, dass sich die Frau bereits in einem hilflosen Zustand befindet. Es wurde deshalb vorsorglich das BRK hinzugezogen. Die Polizeibeamten versuchten dann mittels Sperrhaken erfolglos die Wohnungstüre zu öffnen. Schließlich wurden Unterstützungskräfte vom Operativen Ergänzungsdienst aus Traunstein hinzugezogen, die die Tür gewaltsam aufbrachen. Die Polizeibeamten waren dann aber völlig überrascht, als sie die Wohnungsinhaberin und deren erwachsenen Sohn unbeschadet hinter der Tür antrafen.  Die Beiden gaben sich völlig uneinsichtig und beklagten sich über die beschädigte Wohnungstüre. Der Hintergrund des Falls dürfte wohl in einem lang anhaltenden Nachbarschaftsstreit liegen.

Quelle: PM der PI Traunreut vom 14.03.2013

Also hier habe ich ja lange überlegt, ob das nicht sogar Gewalt gegen Polizeibeamte ist. Aber ich denke, es ist nur das mittlerweile normal gewordene Verhalten…

Allgemein Unfall

München (Bayern): Fußgänger wird bei Abbiegeunfall mit einem Streifenwagen leicht verletzt

Am Mittwoch, 13.03.2013, gegen 05.45 Uhr, war ein uniformierter Streifenwagen auf einer Einsatzfahrt und fuhr auf der Moosacher Straße in westlicher Richtung. An der Kreuzung zur Lerchenauer Straße wollte er bei Grün nach rechts in diese stadtauswärts abbiegen.

Zur gleichen Zeit wollte ein 59-jähriger Fußgänger die Lerchenauer Straße an einer Fußgängerfurt bei Grün überqueren.

Der Polizeibeamte übersah den Fußgänger und stieß mit ihm zusammen.

Der 59-Jährige kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Quelle: PM des PP München vom 14.03.2013

Allgemein Bravo

Waldkraiburg (Bayern): Polizeieinsatz nach Beziehungsstreit

Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen heute Nacht einen 25-Jährigen Kindsvater in Gewahrsam der sich nach einem Beziehungsstreit offenbar in einem psychisch labilen Gemütszustand befand. Der sensible Polizeieinsatz konnte kurz nach 23:00 Uhr erfolgreich beendet werden – Vater und Kind sind unverletzt.

Mittwochabend, gegen 19:10 Uhr, ergab sich für die Polizei eine brisante Einsatzlage in Waldkraiburg. Ein 25-Jähriger, der gemeinsam mit seinem 3-jährigen Sohn in einem mehrstöckigen Mietshaus in der Innenstadt lebt, war nach einem Beziehungsstreit offenbar völlig verzweifelt und hatte angekündigt mit Kind aus dem 3. Stock springen zu wollen. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen, Feuerwehrkräfte mit Sprungtuch und Rettungsdienste alarmiert. Spezialeinsatzkräfte der Polizei drangen in die Wohnung ein und nahmen den 25-Jährigen in Gewahrsam. Sein 3-jähriger Sohn wurde schlafend vorgefunden und konnte unversehrt in die Obhut der Mutter übergeben werden. Der 25-jährige wurde zur psychischen Betreuung vom Rettungsdienst in eine Spezialklinik eingeliefert. Kurz nach 23:00 Uhr war der Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in Waldkraibung beendet.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 14.03.2013

Allgemein

Bayern: Interne Ermittlungen dem Landeskriminalamt unterstellt

Interne Ermittlungen dem Landeskriminalamt unterstellt -Innenminister Joachim Herrmann zur Neuregelung: Professionelle Aufklärung von Vorwürfen gegen die Polizei – Personelle Verstärkung der internen Ermittler – Bürgertelefon für Beschwerden

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München die Details zur Neuregelung der internen Ermittlungen bei der Bayerischen Polizei vorgestellt. Ab 1. März werden die beiden ‘Zentralen Ermittlungsstellen für interne Ermittlungen’ dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) unterstellt. Zukünftig übernimmt ein neues Dezernat 13 mit zwei Sachgebieten für München und Nürnberg zentral die Ermittlungen gegen Polizeiangehörige. “Durch die größere Distanz zum Einsatzgeschehen beugen wir jeglichem Anschein von Befangenheit vor”, fasste Herrmann die Neuorganisation der internen Ermittlungsdienststellen zusammen. “Auch zukünftig werden wir weiterhin jeden Vorwurf gegen Polizeiangehörige professionell und sorgfältig aufklären.” +++

Ein Beamter des höheren Dienstes soll das neue Dezernat im BLKA leiten. Die derzeitigen internen Ermittler der Polizeipräsidien München und Nürnberg werden zunächst zum BLKA abgeordnet. Zudem sollen in einem ersten Schritt vier zusätzliche Beamte das Dezernat verstärken. “Den Aufbau und die Arbeitsabläufe habe ich in die Verantwortung von BLKA-Vizepräsidentin Petra Sandles gestellt”, erläuterte Herrmann und verwies auf die besonderen Erfahrungen und Kompetenzen von Sandles für diese Aufgabe. “Mit dieser hochrangigen Zuordnung der Verantwortung für die polizeiinternen Ermittlungen will ich zugleich nach innen und außen deutlich machen, wie wichtig mir dieses Thema ist.” Das BLKA übernimmt dabei auch das Bürgertelefon für Beschwerden, das sich in der Vergangenheit bereits gut bewährt hat (siehe auch www.polizei.bayern.de/wir/organisation/index.html/152661).

Zu den Hintergründen der Umorganisation sagte Herrmann, dass er von der Professionalität und absoluten Unabhängigkeit der internen Ermittler im bisherigen Kriminalfachdezernat 11 in München und im Kommissariat 47 in Nürnberg nach wie vor überzeugt sei. “Allerdings wurde in der aktuellen Diskussion deutlich, dass es unsere Bürgerinnen und Bürger für problematisch halten, wenn Polizeibeamte gegen Kollegen im eigenen Präsidium ermitteln müssen”, begründete der Innenminister die Entscheidung, die internen Ermittlungsstellen in die Hände des BLKA zu geben. Der Forderung nach einer externen Ermittlungsstelle erteilte Herrmann eine klare Absage: “Es gibt klare und bewährte bundesgesetzliche Regelungen zum Ablauf strafrechtlicher Ermittlungsverfahren. Kein Bundesland plant derzeit, etwas daran zu ändern.”

Herrmann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft auch bei Strafsachen gegen Polizeiangehörige ‘Herrin des Ermittlungsverfahrens’ ist. Die internen Ermittler werden dabei im Auftrag oder auf Ersuchen der sachleitenden Staatsanwaltschaft tätig. “Auch damit ist sichergestellt, dass die Ermittlungen gegen Polizeibeamte unabhängig geführt werden”, so Herrmann. In diesen Ermittlungsverfahren seien häufig andere Polizeibeamte die wichtigsten Zeugen. “Mir ist daher wichtig, dass Polizeibeamte, die schwere Fehler eines Kollegen klar benennen, intern nicht als Nestbeschmutzer oder Denunzianten diffamiert werden”, betonte Herrmann. “Der Schaden für das Ansehen der Polizei entsteht nicht durch solche Zeugenaussagen, sondern durch etwaige Verfehlungen der Polizeikollegen.” Wie der Innenminister weiter ausführte, kann Fehlverhalten von Polizisten neben strafrechtlichen Schritten auch disziplinarrechtliche Konsequenzen haben. Beispielsweise wurden 2011 17 Gehaltskürzungen ausgesprochen und zwei Polizeibeamte aus dem Dienst entfernt.

Zwar sei laut Herrmann bei über 40.000 Beschäftigten bei der Bayerischen Polizei Fehlverhalten Einzelner nie gänzlich auszuschließen. “Der weit überwiegende Teil unserer Polizistinnen und Polizisten leistet aber eine hervorragende Arbeit”. Der Innenminister verwies darauf, dass es statistisch nur bei etwa jedem tausendsten Einsatz zu einer Beschwerde käme. Die Bevölkerung habe nicht umsonst ein sehr hohes Vertrauen in die Bayerische Polizei, die ein Höchstmaß an Innerer Sicherheit garantiere. Gewähr dafür bieten eine umfassende Ausbildung und ständige Fortbildung, so Herrmann weiter. Im Mittelpunkt stehe eine professionelle Situationsbewältigung mit kommunikativen Fähigkeiten und größtmöglicher Bürgernähe.

Quelle: PM des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 28.02.2013

Allgemein

Stein (Bayern): Sachbeschädigung eines Streifenwagens geklärt

Wie berichtet (hier) war während eines Einsatzes an einem Jugendtreff in Oberasbach (Lkr. Fürth) am 01.03.2013 durch zunächst Unbekannte ein abgestellter Streifenwagen der Polizeiinspektion Stein beschädigt worden.

Die Beamten stellten ihr Dienstfahrzeug (Pkw BMW) kurz nach 22:00 Uhr in der St.-Johannis-Straße im Ortsteil Kreutles ab, um im dortigen Treff eine Jugendschutzkontrolle durchzuführen. Die Maßnahme dauerte ca. eine halbe Stunde und im Anschluss daran stellten die Beamten mehrere Dellen in der Karosserie des Streifenwagens fest. Augenscheinlich waren ein oder mehrere Personen sogar über die Motorhaube gelaufen.

Intensive Umfeldermittlungen durch die Polizeiinspektion Stein führten auf die Spur dreier junger Männer (16, 17, 18), die bei ihrer Vernehmung einräumten, das Dienstfahrzeug aus Übermut beschädigt zu haben. Die Höhe des Schadens liegt bei 1.000 Euro.

Das Trio muss sich jetzt wegen Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 11.03.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt – Polizeibeamtin wird verletzt

Am Freitag, 08.03.2013, gegen 08:35 Uhr, fuhr eine 39-jährige Polizeibeamtin im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Sondersignalen die B 13 in Richtung München. Auf Höhe der Kreuzung zur Schlehenstraße/Münchner Ring wollte sie an der roten Ampel in den Kreuzungsbereich einfahren, um die B 13 weiter in Richtung München zu fahren.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bremste die 39-Jährige ihren Dienstwagen bis zum Stillstand ab und fuhr dann bei Rot in den Kreuzungsbereich langsam ein.

Zur selben Zeit fuhr eine 39-Jährige mit ihrem VW Touran auf der Schlehenstraße und wollte an selbiger Kreuzung bei Grün geradeaus in den Münchner Ring weiterfahren. Dabei hörte sie zwar das Martinshorn, übersah jedoch das Einsatzfahrzeug und stieß mit ihrer Fahrzeugfront in die linke Seite des Dienstwagens.

Bildquelle: Polizei München

Bildquelle: Polizei München

Durch den Aufprall erlitt die 39-jährige Beamtin eine Kopfplatzwunde und musste mit dem Notarzt zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus verbracht werden. Die VW-Fahrerin blieb unverletzt.

An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 16.000.- Euro.

Der Verkehr auf der B 13 konnte stadteinwärts noch auf zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Dadurch kam es für ca. 1 Stunde zu kaum nennenswerten Verkehrsstörungen.

Quelle: PM des PP München vom 10.03.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

merkur-online.de: Polizisten-Mord glich Hinrichtung

“Im Prozess um den Polizisten-Mord hat jetzt der zuständige Rechtsmediziner beschrieben, wie Mathias Vieth starb. Die Anwälte der Nebenklägerinnen verurteilten die kaltblütige Tat mit drastischen Worten.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des  Merkur vom 07.03.2013
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/rechtmediziner-vergleicht-augsburger-polizisten-mord-einer-hinrichtung-2787916.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Augsburger Allgemeine: Prügelvorwürfe: Drogen-Gutachten ist fertig

Das Drogen-Gutachten in Sachen München 21 Au ist fertig.

Quelle und mehr:
Augsburger Allgemeine vom 07.03.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Pruegelvorwuerfe-Drogen-Gutachten-ist-fertig-id24351026.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Rosenheim (Bayern): ZEUGENAUFRUF: Widerstand bei Festnahme eines Ladendiebes

Am Donnerstagvormittag, 07.03.13, wurde durch die Zivile Einsatzgruppe Rosenheim ein flüchtiger Ladendieb in der Münchner Straße in Rosenheim festgenommen (siehe Pressemeldung OED Rosenheim vom 07.03.13). Als sich der 35-jährige Mann bei der Durchsuchung nach dem Diebsgut heftig wehrte und dabei die Polizeibeamten angegriffen hat, unterstützten unbeteiligte Passanten die Polizeibeamten bei der Festnahme.

Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die Sachbearbeitung übernommen und sucht nach Zeugen, die den Vorfall  am Donnerstag, gegen 09.40 Uhr, in der Münchner Straße beobachten konnten. Insbesondere werden die Passanten gesucht, die mit Zivilcourage die Polizeibeamten bei der Festnahme des Ladendiebes unterstützt haben, bzw. den Vorfall beobachten konnten. Sie werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 zu melden.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 08.03.2013

 

Zur Erinnerung hier noch mal die Pressemitteilung der PI Rosenheim dazu:

Bei der Festnahme eines flüchtigen Ladendiebes wurden am Donnerstag Morgen zwei Beamte der Zivilen Einsatzgruppe Rosenheim verletzt. Aufgrund der heftigen Gegenwehr mussten sie sich in ärztliche Behandlung begeben.

Gegen 09:40 Uhr konnte ein Mitarbeiter eines Drogeriemarktes einen 35-jährigen Kolbermoorer beim Ladendiebstahl beobachten. Auf den Diebstahl angesprochen ergriff der Dieb die Flucht zu Fuß in Richtung Salingarten. Der Drogeriemitarbeiter blieb ihm auf den Fersen, konnte von seinem Telefon aus die zwischenzeitlich verständigten Polizeibeamten über den aktuellen Aufenthaltsort des Flüchtigen unterrichten und sie gezielt in dessen Richtung lotsen. Bereits auf der Flucht versuchte der Fliehende erfolglos den Verfolger anzugreifen.

In der Münchener Straße konnte dann der 35-Jährige durch Beamte der Zivilen Einsatzgruppe auf dem Gehweg festgestellt werden. Nachdem sich die beiden Beamten durch Zeigen des Dienstausweises als Polizisten zu erkennen gaben, händigte der Dieb zunächst noch seinen Ausweis aus. Bei der anschließenden Befragung durch die Beamten wurde er zunehmend aggressiver. Als er dann nach Diebesgut durchsucht werden sollte setzte er sich plötzlich massiv zur Wehr und griff unvermittelt die Polizeibeamten an. Der Versuch, einem Beamten einen Faustschlag zu versetzen, konnte abgewehrt werden. Unbeteiligte Passanten halfen bis zum Eintreffen einer zweiten Streife den  mutmaßlichen Dieb unter Kontrolle zu bringen.

Unter Mithilfe der zweiten Polizeistreife konnte er schließlich gefesselt werden. Der Kolbermoorer erlitt dabei leichte Verletzungen im Gesicht. Zwei Polizeibeamte zogen sich Verletzungen im Halsbereich zu und begaben sich in ärztliche Behandlung. Sie sind weiterhin dienstfähig. Auf der Dienstsstelle bezeichnete der 35-Jährige eine Beamtin zudem als „Nazischwein“.

Wie sich herausstellte hatte der Dieb ein Konsolenspiel entwendet. Er muss sich nun wegen Diebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

Quelle: PM der PI Rosenheim vom 07.03.2013

Allgemein

Oberstdorf (Bayern): Lawinensperrung missachtet

Aufgrund der aktuellen Lawinengefahr wurde die Skiabfahrt im Bereich Nebelhorn-Bergstation zur Seealpe (Passage/Schmalriegel) gemeindlich gesperrt.
Diese Sperrung wurde nun von Beamten der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West stichprobenartig überwacht.

Bildquelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Bildquelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Die Beamten klärten in vielen Gesprächen vor Ort die Wintersportler über diese Maßnahme und etwaige Folgen auf. Während dieser Zeit fuhr kein Skifahrer in diesen Bereich ein. Als die Beamten aber bereits wieder auf dem Weg ins Tal waren, befuhren drei Skifahrer trotz erkennbarer Sperrung den Bereich. Diese erwartet nun eine entsprechende Anzeige, die ein empfindliches Bußgeld nach sich ziehen wird.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass durch die Missachtung von aktuellen Lawinensperrungen sich nicht nur diese uneinsichtigen Personen selbst in Gefahr bringen, sondern im Falle einer Verschüttung auch noch zahllose Rettungskräfte gefährdet werden. Entsprechend gesperrte Pistenbereiche sind durch mehrere Hinweisschilder deutlich gekennzeichnet.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.03.2013

Mögen möglichst keine Rettungskräfte durch solche Nichtdenker gefährdet werden…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Augsburger Allgemeine: Prozess – Die Berliner „Keule“ beleidigt auch in Augsburg

Einen Polizisten kann man auch mit einem Ausdruck beleidigen, dessen Sinn er gar nicht genau versteht.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 06.03.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Die-Berliner-Keule-beleidigt-auch-in-Augsburg-id24327786.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mainpost: SCHWEINFURT – Polizisten immer öfter beleidigt

“Gewerkschafter Hajo Lehr vermisst den Respekt der früheren Jahre”

Quelle und mehr:
Online-Artikel der Mainpost vom 05.03.2013
http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Polizisten-immer-oefter-beleidigt;art742,7336970

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

München (Bayern): Suizidversuch in der Haftanstalt

Am Donnerstag, 28.02.2013, gegen 10.20 Uhr, wurde ein 27-jähriger Mann von Beamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) wegen des Verdachtes des schweren Diebstahls festgenommen.

Gegen 19.00 Uhr wurde der Festgenommene in die Haftanstalt gebracht. Kurz darauf wurde durch einen Arzt die Haftfähigkeit des Festgenommenen bestätigt. Da der 27-Jährige drogenabhängig ist, wurde Polamidon beschafft, das er am Freitag, 01.03.2013, gegen 11.30 Uhr, erhielt.

Am frühen Nachmittag wurde der Gefangene beim Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Dort wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Anschließend wurde der 27-Jährige wieder in seine Zelle zurückgebracht.
Seine Überstellung in die Krankenabteilung der Justizvollzugsanstalt in Stadelheim stand unmittelbar davor.

Gegen 13.40 Uhr stellte ein Polizeibeamter im Rahmen seines Kontrollgangs fest, dass der Gefangene in seiner Zelle am Betttuch hing. Mit Unterstützung von kurz darauf hinzugeeilten vier Beamten wurde der Gefangene hochgehoben und das Betttuch mit einem Messer durchgeschnitten. Anschließend wurde der Mann bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes reanimiert.

Der Gefangene musste mit einem Notarzt in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden wo er stationär behandelt wird. Nach der Einschätzung der Ärzte ist der Zustand des 27-jährigen Mannes lebensbedrohlich.

Quelle: PM des PP München vom 04.03.2013

Allgemein Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Rosenheim (Bayern): Polizeibeamter vorläufig suspendiert

Am 20.02.2013 wurden in Rosenheim zwei rumänische Staatsangehörige festgenommen, die im Verdacht stehen, in verschiedenen Lebensmittelgeschäften gewerbsmäßig Lebensmittel im Verkaufswert von ca. 950,00 €, die in deren Pkw aufgefunden wurden, gestohlen zu haben. Einer der beiden rumänischen Staatsangehörigen hatte vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rosenheim am 21.02.2013, als gegen ihn Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Diebstahls erging, angegeben, ein 55jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion Rosenheim habe ihm während der polizeilichen Vernehmung am Vortag, nachdem er den Diebstahl nicht eingeräumt habe, mehrere Fausthiebe auf den Kopf gegeben. Hierdurch sei er aber weder verletzt worden, noch habe er Schmerzen verspürt.

Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft Traunstein gegen diesen Beamten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd wurde im Benehmen mit der Staatsanwaltschaft Traunstein umgehend das Kriminalfachdezernat 11 in München mit der Durchführung der Ermittlungen beauftragt.

Tatsächlich konnte ein von der Staatsanwaltschaft noch am selben Tag hinzugezogener Arzt des Instituts für Rechtsmedizin in München bei der Untersuchung des Rumänen keine Verletzungen feststellen. Ein an der Vernehmung teilnehmender weiterer Polizeibeamter hat allerdings zwischenzeitlich bestätigt, dass sein 55jähriger Kollege zweimal leicht gegen den Kopf des Rumänen geschlagen habe. Ein ebenfalls anwesender Dolmetscher gibt an, den Vorfall nicht mitbekommen zu haben. Der Beschuldigte selbst äußert sich bisher zu den Vorfällen nicht.

Die Staatsanwaltschaft prüft nun, inwieweit Straftatbestände der Körperverletzung im Amt bzw. der Aussageerpressung verwirklicht wurden. Die Ermittlungen dauern
an.

Weitere Auskünfte an die Presse werden im Hinblick auf die andauernden Ermittlungen derzeit nicht erteilt werden.

Quelle: PM der StA Traunstein vom 01.03.2013

 

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd neben der zuständigen Staatsanwaltschaft Traunstein auch die Zentrale Ermittlungsstelle der Bayerischen Polizei für interne Ermittlungen informiert.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein prüft nun im Benehmen mit der zentralen Ermittlungsstelle die Vorwürfe. Das Polizeipräsidium wird die ermittelnden Behörden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Deshalb wurden seitens des Polizeipräsidiums in dieser Sache von Beginn an unverzüglich alle Maßnahmen und Ermittlungsschritte eingeleitet, um den Sachverhalt lückenlos aufzuklären. Der betreffende Polizeibeamte wurde zwischenzeitlich vom Dienst suspendiert.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd toleriert kein Fehlverhalten seiner Beschäftigten. Sollten sich die Vorwürfe hinsichtlich des Fehlverhaltens bestätigen, bedauern wir dies ausdrücklich.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 01.03.2013

Am  Mittwoch beobachtete eine zivile Streife in Rosenheim zwei männliche Personen wie sie einen Supermarkt in Rosenheim betraten.

Beim Verlassen des Geschäftes in der Pichlmayerstr. hatten die Beiden deutlich an Bauchumfang zugenommen.

Nachdem die Verdächtigen im Auto begannen ihre Innentaschen zu leeren, wurden sie einer Kontrolle unterzogen.

Hierbei konnte festgestellt werden, dass sich in dem Fahrzeug mit spanischer Zulassung eine Vielzahl von Müllsäcken, gefüllt mit mehreren hundert verschiedenen Lebensmittelartikeln, befanden. Überwiegend handelte es sich dabei um Käse, Schokolade, Kaffee und Kosmetikartikel. Der Gesamtwert der Waren betrug über tausend Euro.

Quittungen konnten die rumänischen Staatsbürger nicht vorweisen.

Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle wurde festgestellt, dass die beiden männlichen 32- und 36jährigen Tatverdächtigen unter der Jacke mit  Frauenbadeanzügen bekleidet waren.

Diese Badeanzüge wurden als sogenannte Diebesschürzen verwendet.

Als Begründung für das Tragen der Badeanzüge wurden Rückenbeschwerden angeführt.

Aufgrund der professionellen und gewerbsmäßigen Tatausführung wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftantrag gestellt.

Nach Erlass eines Haftbefehls durch den Ermittlungsrichter wurden die beiden Täter in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Quelle: PM der PI Rosenheim vom 22.02.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Mainpost: Würzburg: Mann beißt Polizist – Bewährungsstrafe

“Hier rastete der eher schmächtige 26-Jährige, der knapp 1,3 Promille Alkohol im Blut hatte, richtig aus. Er belegte die Polizisten mit Ausdrücken, von denen „Hurensöhne“ noch der freundlichste war, er spuckte sie an, zerriss einem der Beamten das Hemd. Zu guter Letzt biss der Mann auch noch zu.

Der Amtsrichter lässt Milde walten. Der Angeklagte habe ja eine Arbeitsstelle und sei willig, ein neues, geregeltes Leben zu beginnen. Das wolle er ihm „nicht versauen“, sagt der Vorsitzende und verurteilt den 26-Jährigen zu acht Monaten Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Außerdem muss der Lagerist 1000 Euro in Raten zu je 50 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel der Mainpost vom 28.02.2013
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Mann-beisst-Polizist-ndash-Bewaehrungsstrafe;art735,7327517

Allgemein Fußball Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Weibersbrunn (Bayern): Schlag ins Gesicht – Fußballfan verletzt Polizeibeamten

Auf der Fahrt zum Pokalspiel in Stuttgart hat am Mittwochnachmittag ein Fan des VfL Bochum einen Polizeibeamten bei einem Zwischenstopp an der A 3 verletzt. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Polizist kam mit leichteren Verletzungen davon. Seinen Nachtdienst einige Stunden später konnte der 40-Jährige antreten.

Der Beamte, der in Aschaffenburg Dienst verrichtet, hatte sich nach seinem Frühdienst mit dem Auto in ziviler Kleidung auf den Nachhauseweg gemacht. Zusammen mit einem Kollegen war er gegen 13.00 Uhr in die Rastanlage Weibersbrunn eingefahren. Als er von dort wieder wegfahren wollte, stand ein Fan aus Bochum mitten auf der Fahrbahn. Trotz Aufforderung ging der 42 -jährige nicht von der Straße. Stattdessen versetzte er urplötzlich dem Polizeibeamten, der aufgrund seiner privaten Kleidung als solcher nicht zu erkennen war, durch das geöffnete Fenster der Fahrertüre einen Faustschlag mitten ins Gesicht. Die beiden Polizisten stiegen dann aus, gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen den Beschuldigten vorläufig fest. Dabei wurden sie von einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Aschaffenburg – Hösbach unterstützt, die sich in der Nähe aufgehalten hatte.

Der Mann aus Bochum wurde dann zur Dienststelle der Autobahnpolizei gebracht. Dort bestätigte sich, dass der 42-Jährige bereits um die Nachmittagszeit mit knapp über 1,6 Promille deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen kam der Fußballfan wieder auf freien Fuß. Allerdings war der Bus, mit dem der Mann nach Stuttgart zum Pokalviertelfinale unterwegs war, schon weitergefahren. Die Pokal-Niederlage seines VfL Bochum konnte der 42-Jährige – wenn überhaupt – höchstens am Fernseher verfolgen.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 28.02.2013

Sicherlich wird mir jetzt irgendwer erklären, dass es sich hier nicht um “Gewalt gegen Polizisten” im engeren Sinne handelt, da der Polizist ja nicht als solcher zu erkennen war. Richtig! Deshalb ist es ja auch nicht in der Galerie der Gewalt… wp-monalisa icon

Allgemein Bravo

Memminger Autobahnpolizisten retten einem Reh das Leben

Ein Reh, das sich innerhalb der Wildschutzzäune einer Autobahn befindet, stellt eine hohe Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Memminger Polizisten konnten ein Reh retten, und so die Gefahr für das Reh und die Autofahrer beseitigen.

Vorgestern Nachmittag (25.2.) erreichten mehrere Meldungen die Polizeieinsatzzentrale über ein auf und neben der Fahrbahn umherirrendes Reh auf der A96 etwa 400 Meter vor der Anschlussstelle Bad Wörishofen in Lindauer Fahrtrichtung. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Memmingen machte sich sofort auf den Weg dorthin. Zeitgleich wurde eine Verkehrswarnmeldung im Rundfunk ausgestrahlt.
Die Polizisten fanden das erschöpfte Tier neben der Fahrbahn. Es war auf nicht bekanntem Weg innerhalb der Wildschutzzäune gelangt und war hier wohl schon seit geraumer Zeit verstört herumgesprungen. In seiner Verzweiflung sprang es vermutlich teilweise auch auf die Fahrbahn. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht.

Den Beamten gelang es, das erschöpfte Tier mit bloßen Händen einzufangen und zum nächsten Durchgangstor durch den Wildschutzzaun zu tragen.

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Das Reh, welches einen sehr gesunden Eindruck machte, erkannte die wiedergewonnene Freiheit offenbar recht schnell und lief glücklich und erleichtert durch den Schnee in ein angrenzendes Waldstück von der Autobahn weg.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 27.02.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

München (Bayern): Suizidversuch in Haftzelle – Westend

Am Samstag, 23.02.2013, meldete sich eine stark betrunkene 38-Jährige beim Notruf und teilte mit, dass sie angeblich entführt und wieder ausgesetzt worden sei.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Frau, mit der keinerlei normale Konversation mehr möglich war, wegen ungebührlichem Verhalten und Streitsucht aus einer Bar in der Innenstadt verwiesen wurde.

Aufgrund ihres Zustandes wurde sie deshalb in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion 14 (Westend) verbracht. Ein herbeigerufener Arzt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes bestätigte die Gewahrsamstauglichkeit.

Die 38-Jährige wurde in die Haftzelle verbracht und in den vorgeschriebenen Abständen von den diensthabenden Beamten kontrolliert.

Gegen 17.45 Uhr konnte der kontrollierende Beamte durch den Türspion beobachten, wie die 38-Jährige gerade versuchte, sich zu strangulieren. Er betätigte sofort den Alarmknopf und betrat die Haftzelle. Die 38-Jährige hatte ihre Strumpfhose mittels eines Knotens in einem Gitterstab des Fensters befestigt, beugte sich nach vorne und wollte sich offensichtlich strangulieren.

Dem Beamten gelang es nach einigen Mühen die Frau aus der Schlinge zu befreien. Sie erlitt, außer einer minimalen Schürfwunde, keine Verletzungen.

Aufgrund ihrer Selbstgefährlichkeit wurde sie anschließend in Polizeibegleitung in ein Münchner Krankenhaus eingewiesen.

Quelle: PM des PP München vom 25.02.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kelheim (Bayern): Spektakulärer Verkehrsunfall – Polizeifahrzeug beteiligt

Am Montag (25.02.2013) kam es in der Amselstraße zu zwei Verkehrsunfällen. Es entstand hoher Sachschaden. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

Gegen 14.40 Uhr wollte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kelheim einen mit zwei Personen besetzten Pkw kontrollieren. Als der Fahrer dies bemerkte, erhöhte er seine Geschwindigkeit und fuhr stadtauswärts. Die Streife folgte dem Pkw mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn.

Auf Höhe Kreisverkehr bei der Europabrücke fuhr der Pkw-Fahrer entgegen der Fahrtrichtung in einen Kreisverkehr und anschließend über eine rote Ampel und fuhr die Starenstraße stadtauswärts. Die Streifenbesatzung verringerte die Geschwindigkeit und fuhr langsam über die Kreuzung.

Auf Höhe Starenstraße/Amselweg kam der Pkw-Fahrer nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hausmauer. Die beiden Insassen blieben unverletzt und flüchteten zu Fuß. Ebenfalls im Amselweg kam dann das Streifenfahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte in ein Schaufenster.

Die beiden Polizeibeamten nahm zu Fuß die Verfolgung auf und konnten den 25-jährigen Fahrer schließlich stellen und vorläufig festnehmen. Wie sich dann herausstellte, ist der 25-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und seinPkw war nicht zugelassen. Bei ihm wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg eine Blutentnahme angeordnet.

Die beiden Polizeibeamten im Alter von 36 und 49 Jahren wurden leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 60.000 Euro.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 25.02.2013

Allgemein Kritik

Zusammenstellung der Pressemitteilungen der Münchner Polizei zum Vorfall auf der Polizeiinspektion 21

05.02.2013: 23-jährige randaliert in Polizeiinspektion

Am 20.01.2013, gegen 15.20 Uhr, verständigte eine 23-jährige Frau telefonisch die Einsatzzentrale über einen Beziehungsstreit mit ihrem Ex-Freund. Dieser soll sie zuvor bedroht und geschlagen haben. Zur Klärung des Sachverhaltes wurden beide Personen zur Polizeiinspektion 21 (Au) gefahren.

Während der Fahrt im Streifenfahrzeug sowie auf der Polizeiinspektion rastete die junge Frau – nach Angaben der eingesetzten Polizeibeamten vermutlich unter Drogeneinfluss stehend – aus und musste deshalb gefesselt werden.

Auf der Polizeiinspektion 21 wurden ihr die Handfesseln wieder abgenommen, worauf sie sofort wieder begann, um sicht zu treten. Nachdem ihr die Handfesseln wieder angelegt wurden, spuckte sie einem Beamten ins Gesicht. Nach Angaben des eingesetzten Polizeibeamten versuchte sie anschließend mit dem Kopf nach ihm zu stoßen. Um sich davor zu schützen, versetzte er ihr einen Faustschlag gegen den Kopf.

Die 23-Jährige wurde wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zur Anzeige gebracht. Im Rahmen der Anzeigenerstattung wurde bereits der Fauststoß des Polizeibeamten gegen den Kopf von der Frau dokumentiert.

Zur Klärung des Drogenkonsums von der 23-Jährigen, der von ihr vor Ort auch eingeräumt wurde, sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden. Diese wurde zwar von der Staatsanwaltschaft beantragt, aber vom diensthabenden Richter abgelehnt. Mit einer freiwilligen Blutentnahme war die 23-Jährige nicht einverstanden.

Nach Hinzuziehung eines Notarztes wurde die junge Frau in ein Krankenhaus verbracht. Die Beamten fertigten von den Verletzungen Lichtbilder.

Am 25.01.2013 erstattete der Rechtsanwalt von ihr fernmündlich beim Polizeipräsidium München Anzeige, da seine Mandantin im gefesselten Zustand zwei Faustschläge ins Gesicht erhalten habe.

Zur Klärung des Sachverhaltes wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Die 23-Jährige wurde noch am selben Tag im Beisein ihres Rechtsanwaltes vom Dezernat für Amtsdelikte als Zeugin einvernommen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird zu klären sein, ob die vom Beamten angenommene Notwehrsituation vorlag.

Die bisherigen Ermittlungsergebnisse wurden der Staatsanwaltschaft München I vorgelegt.

07.02.2013: Vorfall in der Polizeiinspektion 21 – keine Videoaufnahmen gefertigt

Im Zuge der Berichterstattung über den Vorfall in der Polizeiinspektion 21 (Au) vermutete der Rechtsanwalt der Frau, dass die Polizei Videoaufnahmen von dem Vorfall gefertigt hätte. Seine Mandantin habe eine Lichtquelle bemerkt.

Interne Überprüfungen dieser Aussagen haben nun ergeben, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelt. Der Rechtsanwalt der Frau hat am 28.01.13 mit dem polizeilichen Sachbearbeiter telefoniert und von ihm den aktuellen Stand der Ermittlungen erfahren. Dabei hat der Sachbearbeiter erwähnt, dass der Dienststelle “Aufnahmen” vorliegen, auf die er zur Zeit des Anrufes noch nicht zugreifen konnte. Diese waren zwar durch die Polizeiinspektion 21 ins Netzwerk des Polizeipräsidiums München eingestellt, der Zugriff für den kriminalpolizeilichen Sachbearbeiter mußte jedoch technisch erst freigegeben werden.

Es handelt sich letztlich um Lichtbilder. Keines davon dokumentiert den Vorfall in der Haftzelle.

Dieses Missverständnis wurde zunächst in einem Telefonat und aktuell in einem persönlichen Gespräch mit dem Rechtsanwalt ausgeräumt.

Die Münchner Polizei stellt noch einmal in aller Deutlichkeit fest, dass von dem Vorfall in der Haftzelle keinerlei Videoaufzeichnungen gefertigt wurden.

 

15.02.2013: Vollzug ermittlungsrichterlicher Maßnahmen im Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand

Am heutigen Feitag, 15.02.2013, 06.00 Uhr, wurde aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses die Wohnung einer 23-jährigen Frau in Untersendling durchsucht. Bei der Wohnungsinhaberin handelt es sich um die Frau, die am 20.01.2013 nach vorausgegangenem Streit mit ihrem Freund zur Polizeiinspektion 21 verbracht worden war.Die Durchsuchung war ausgerichtet, um Beweise in dem Strafverfahren zu sichern. Sie fand in Anwesenheit eines Staatsanwaltes und mehrerer Polizeibeamter statt.

Im Rahmen der Durchsuchung konnte ein Handy beschlagnahmt werden, das möglicherweise als Beweismittel geeignet ist.
Die Frau gab im Rahmen der Maßnahme auch gegenüber dem anwesenden Staatsanwalt an, daß sich auf dem Handy Aufnahmen von dem Vorfall befinden sollen.
Während der Durchsuchung gab die 23-jährige Frau gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, am Abend des Vortages Drogen konsumiert zu haben.

Im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchung wurde auf Grund vorliegenden richterlichen Beschlusses bei der 23-Jährigen eine Haarprobe im Institut für Rechtsmedizin entnommen.
Diese Maßnahme ist geeignet, einen eventuellen Drogenkonsum der Frau nachweisen zu können.

15.02.2013: Richtigstellung des Polizeipräsidiums München zur Pressemitteilung der Rechtsanwaltskanzlei Franz J. Erlmeier vom 15.02.2013

Zur Ziffer 2 der o. g. Pressemitteilung nimmt das Polizeipräsidium München wie folgt Stellung:

Am Dienstag, 12.02.2013, gegen 11.05 Uhr, rief ein hier namentlich bekannter Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Untersendling bei der Polizeiinspektion 14 (Westend) an und teilte mit, dass er aus einer Wohnung laute Schreie, Gepolter und „Hör-Auf“-Rufe einer Frau hören würde. Wegen einer möglichen Gewalttat wurden daraufhin sofort über die Einsatzzentrale drei Streifenwägen zum Einsatzort beordert.

Dort zeigte der Mitteiler den eintreffenden Polizeikräften die Wohnung der Mandantin des Rechtsanwalts als die betreffende Wohnung.

Als die eingesetzten Beamten an dieser Wohnung klingelten, öffnete die 23-jährige Wohnungsinhaberin, die sichtlich zitterte und aufgewühlt war. Sie zwängte sich durch den Türspalt und lehnte die Tür gleich wieder an. Bei einer Befragung sagte sie, dass in ihrer Wohnung kein Streit gewesen wäre und sie alleine sei. Als eine Polizistin die Tür aufschob, bemerkten die Beamten – entgegen der vorherigen Aussage der Wohnungsinhaberin – einen Mann im Flur. Die Wohnung musste von der Polizei betreten werden, um die mitgeteilte Gefahrensituation oder möglicherweise begangene Straftaten abzuklären. Noch während der Anwesenheit der Polizeibeamten rief die Frau ihren Rechtsanwalt an.

Ein Polizist erläuterte dem Rechtsanwalt telefonisch noch am Einsatzort den Einsatzgrund und die Notwendigkeit der Nachschau.

Sowohl die Frau als auch der 23-jährige Mann gaben an, keinen Streit gehabt zu haben. Da an beiden keine äußerlichen Verletzungen sichtbar waren und sich der Verdacht auf eine Straftat nicht bestätigte, verließen die Beamten die Wohnung wieder.

Entgegen der Darstellung des Rechtsanwaltes, dass der Einsatz von den Beamten abgebrochen worden sei, wurde der Einsatz durch die Beamten ordnungsgemäß abgeschlossen.

Um wen es sich bei der 23-jährigen Wohnungsinhaberin handelte, erfuhren die Polizeibeamten erst während der Einsatzes von der Frau selbst. Bei dem Mann in der Wohnung handelte es sich um diejenige Person, von der die Frau am 20.01.2013 angegeben hatte, geschlagen und bedroht worden zu sein. Sie hatte deswegen damals die Polizei über den Notruf verständigt.

Bereits im Sommer letzten Jahres musste die Wohnung der Mandantin aufgrund einer akuten Gefährdungssituation durch die Münchner Polizei betreten werden.

17.02.2013: Polizeipräsidium München verwahrt sich gegen missverständliche Berichterstattung

Polizeipräsident Schmidbauer hat zu keinem Zeitpunkt den Faustschlag des Beamten in der Polizeiinspektion Au als konsequent bewertet. Vielmehr hat er ausschließlich die Sichtweise des betreffenden Beamten geschildert. Gleichzeitig hat er ausdrücklich erklärt, dass die Bewertung des Faustschlages allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleibt.

In der tz vom 16./17.02.2013 ist auf S. 4 zutreffend nachzulesen, dass Polizeipräsident Schmidbauer auf Frage der tz-Reporter in einem Interview geantwortet hat: „ Sie müssen das aus der Sicht des Kollegen sehen,…. Der Faustschlag war für ihn die konsequente Vorgehensweise, um zu beenden, dass er einen weiteren Kopfstoß erhält…“.

Das Polizeipräsidium München hat sich daher bei der Süddeutschen Zeitung gegen die Meldung in der Ausgabe vom 16.02.2013, Rubrik München, und dem Artikel vom 15.02.2013 auf der Internetseite der SZ, verwahrt.

Die dort verwendeten Formulierungen erwecken zumindest den missverständlichen Eindruck, dass eine Bewertung des Polizeipräsidenten vorliegt. Eine solche Bewertung muss aber allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleiben.

 

19.02.2013: Statement zur Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag vom 18.02.2013

Die Ermittlungen des Dezernats für Amtsdelikte sind noch nicht abgeschlossen. Bekannt und unbestritten sind bisher die Verletzungen der Betreffenden und deren Aussagen zu ihrem Verhalten. Bekannt sind auch die Aussagen der Beamten. Es ist erforderlich, die Schilderung des Polizeibeamten neben der über den Rechtsanwalt in den Medien zur Genüge dargestellten Sichtweise der jungen Frau zur Geltung kommen zu lassen. Es muss möglich sein, neben der Darstellung der Dame auch die Sichtweise des betreffenden Polizeibeamten in die Berichtserstattung einfließen zu lassen, ohne sich dem Vorwurf auszusetzen, öffentlich Position zugunsten der Beamten zu beziehen.
Herr Prof. Dr. Schmidbauer hat das Verhalten des Beamten nicht bewertet oder gar sich zu eigen gemacht. Denn die strafrechtliche Bewertung des Einschreitens durch den Beamten steht einzig und allein der Staatsanwaltschaft als Herrin des Ermittlungsverfahrens zu. Bei einem Sachverhalt, der noch nicht völlig geklärt ist, wird zunächst das Ermittlungsergebnis abgewartet und weder die betroffene Frau noch der Beamte vorverurteilt.

Auf die falsche Unterstellung von Frau Tausendfreund, die Polizei kriminalisiere und schikaniere die Frau, wird festgehalten: Nicht die Polizei hat die Ermittlungshandlungen, die problematisiert werden, angeordnet, sondern das Amtsgericht München.

Link zum offenen Brief des Polizeipräsidenten in dieser Angelegenheit

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Aschaffenburg (Bayern): Zwei kleine Mädchen tot in Wohnung aufgefunden

Am Donnerstagabend haben Polizeibeamte in einer Wohnung im Aschaffenburger Stadtteil Damm zwei kleine Mädchen tot aufgefunden. Der Vater der Kinder hatte sich zuvor bei der Integrierten Leitstelle gemeldet. Wie die Kinder ums Leben gekommen sind und wer für ihren Tod verantwortlich ist, steht bislang noch nicht fest. Von einer Obduktion erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft nähere Aufschlüsse.

Der Anruf des Vaters war gegen 17.40 Uhr eingegangen. Kurz danach fanden Polizeibeamte und Feuerwehrleute die beiden leblosen Mädchen. Der Rettungsdienst führte zwar noch Reanimationsmaßnahmen durch, allerdings kam jede Hilfe zu spät. Die Mutter der Kinder, die sich auch in der Wohnung aufgehalten hatte, wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Um nähere Erkenntnisse zu einer möglichen Todesursache zu erlangen, werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Freitag Obduktionen durchgeführt. Zur Stunde (21.30 Uhr) sind neben Kripobeamten auch ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und ein Gerichtsmediziner vor Ort. Die Gesamtumstände sprechen für ein Tötungsdelikt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 22.02.2013

Nachdem am Donnerstagabend zwei kleine Mädchen in einer Wohnung im Aschaffenburger Stadtteil Damm aufgefunden worden waren, wird gegen die Mutter ermittelt. Fest steht, dass die beiden Kinder getötet wurden. Nähere Aufschlüsse über eine mögliche Todesursache erwarten sich Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg von einer Obduktion, die im Laufe des Freitags durchgeführt wird.

Wie bereits berichtet, hatte der Vater der 2 und 3 Jahre alten Mädchen gegen 17.40 Uhr einen Notruf abgesetzt. In der Folge hatten dann Beamte der Aschaffenburger Polizei die beiden toten Kinder in der Wohnung aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für die beiden Kinder jede Hilfe zu spät.

Die Mutter der Mädchen hatte sich ebenfalls in der Wohnung befunden. Die 32-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und dort noch in der Nacht operiert. Sie befindet sich momentan unter Polizeibewachung auf der Intensivstation.

Hinweise dafür, dass irgendeine Person gewaltsam in das Haus der Familie, die dort erst seit dem 3. Februar wohnt, eingedrungen sein könnte, haben sich nicht ergeben. Vielmehr werden die gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen die 32-jährige Mutter geführt.

Nachtragsmeldung von 13.25 Uhr

Nachdem am Donnerstagabend zwei kleine Mädchen tot in der Wohnung ihrer Eltern aufgefunden wurden, hat sich bei einer von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeordneten Obduktion die mutmaßliche Todesursache herauskristallisiert. Demnach ist der Tod der Kinder durch Ertrinken eingetreten.

Die Sektion der getöteten Kinder, die äußerlich keinerlei Verletzungen aufwiesen, erfolgte am Freitagvormittag. Es wird jetzt auch geprüft, ob die Kinder betäubt wurden. Sichere Erkenntnis wird es zu diesem Punkt erst dann geben, wenn das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung vorliegt. Dies wird noch einige Tage dauern.

Zu einem möglichen Motiv gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Mutter, die noch einer nächtlichen Operation noch immer auf der Intensivstation behandelt wird, konnte bislang noch nicht vernommen werden. Die 32-Jährige befindet sich außer Lebensgefahr.

Weitere Entscheidungen der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg werden dann erfolgen, sobald der Gesundheitszustand der Frau eine Vernehmung zulässt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 22.02.2013

Allgemein Bravo

Kripo Regensburg gelingt Fahndungserfolg – „Regensburger Serienvergewaltiger“ ermittelt

Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach berichtet, vergewaltigte ein Mann in den Jahren 1997 und 2007 zwei junge Frauen. Im August des vergangenen Jahres versuchte er eine Studentin sexuell zu missbrauchen. Alle Taten ereigneten sich im Stadtgebiet Regensburg.
Einer speziell für die Aufklärung der Taten eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kripo Regensburg gelang nun der entscheidende Durchbruch. Sie konnten den Tatverdächtigen ermitteln. Bereits im September des vergangenen Jahres nahm sich der Mann das Leben.

Chronologie der Taten:

Am 25.05.1997, um 04.45 Uhr, drängte ein unbekannter Mann eine 31-jährige Frau beim Aufsperren ihres Wohnanwesens im Weißgerbergraben in den Hauseingang und missbrauchte sie im Kellerabgang. Es gelang den Spurensicherern der Kripo Regensburg u.a. Täter-DNA zu sichern.

Am 15.12.2007, gegen 03.30 Uhr, überfiel ein unbekannter Mann* eine 25-jährige Frau, als diese in der Schwabenstraße ihre Haustüre aufsperren wollte. Er packte sie von hinten und missbrauchte sie anschließend in einer nahegelegenen Grünanlage. Auch hier konnte DNA gesichert werden.

Am 02.08.2012, gegen 01.00 Uhr, schob eine damals 26 Jahre alte Studentin ihr Rad auf dem Gehweg der Augsburger Straße, als sie plötzlich ein unbekannter Mann ins Gebüsch zog und versuchte, sie zu vergewaltigen. Aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr und ihrer lauten Hilfeschreie wurde eine Passantin auf die Studentin aufmerksam. Als der Täter dies bemerkte, ließ er von der jungen Frau ab und flüchtete. Bei diesem versuchten Sexualdelikt ließ der Täter im Gebüsch sowohl einen Arbeitshandschuh als auch ein Tapeziermesser zurück. Die spurentechnische Untersuchung beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) ergab, dass es sich bei den, an den beiden Gegenständen gesicherten DNA-Spuren, einwandfrei um die gleichen handelt, die bei den Taten in den Jahren 1997 und 2007 gesichert werden konnten.

Zur Intensivierung der bereits im Jahr 1997 umfangreich begonnen und im Jahr 2007 weiter verstärkten Ermittlungen gründete die Kripo Regensburg im August des vergangenen Jahres die „EG (Ermittlungsgruppe) 1997“, in Anlehnung an die Tat aus dem Jahre 1997. Die Arbeit der Ermittler gestaltete sich äußerst komplex und zeitaufwendig. Denn an Erkenntnissen lag nur vor, dass der gesuchte Mann ca. 30 bis 50 Jahre alt, 180 bis 190 cm groß und sehr kräftig bzw. muskulös sein sollte. Auch konnte ihn keine der überfallenen Frauen genauer beschreiben.

Um den Täter zu überführen, trafen die Mitglieder der Ermittlungsgruppe eine Vielzahl von Maßnahmen. So arbeiteten sie beispielsweise eng mit sog. Profilern der Operativen Fall Analyse (OFA) Bayern zusammen. Dabei wurden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt, die Situationen detailliert analysiert und das weitere Vorgehen abgesprochen. Das Bayerische Landeskriminalamt lobte für Hinweise eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro aus. Im Nachgang zu der Tat aus dem Jahre 2007 wurden mehrere Hundert Männer erkennungsdienstlich behandelt und deren DNA gesichert. Da sich nach der letzten Tat Hinweise auf ein gelbes Motorrad ergaben, wurde eine Vielzahl von Fahrzeugen überprüft. Diese Aufzählung ist bei weitem nicht abschließend und spiegelt nur einen Teil der Aktivitäten wieder, die von der EG 1997 initiiert wurden. Nun gelang den ermittelnden Beamten der entscheidende Durchbruch.

Bei der Spurensicherung im Jahr 1997 am Weißgerbergraben konnten zusätzlich zu einer DNA-Spur an einer Kellerabgangstüre zwei Fingerabdruckspuren sowie eine Handflächenabdruckspur gesichert werden. Im Oktober des vergangenen Jahres veranlassten die Ermittler einen europaweiten Abgleich mit dieser daktyloskopischen Spur. Am 07.02.2013 teilten die Schweizer Behörden der Regensburger Kripo eine Treffermeldung in ihrer nationalen Datenbank mit. Eine der im Jahr 1997 gesicherten Tatortspuren war identisch mit dem in der Datenbank einliegenden erkennungsdienstlichen Material einer männlichen Person.
Es handelte sich um einen im Jahr 1965 in Singen geborenen Mann, der seit mehreren Jahren im östlichen Landkreis Regensburg gemeldet war. Die weiteren Ermittlungen der Kripo Regensburg ergaben, dass der Mann Anfang September letzten Jahres Suizid beging und der Leichnam feuerbestattet wurde. Bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde daraufhin ein richterlicher Beschluss zur Durchsuchung der ehemaligen Wohnräume des Mannes beantragt. Bei dieser Durchsuchung am 12.02.2013 konnten mehrere Gegenstände (Zahnbürste, Rasierer etc.) sichergestellt werden, an welchen noch DNA-Material des Verstorbenen vermutet wurde. Umgehend wurden diese Gegenstände zur Untersuchung zum BLKA nach München gebracht. Am 14.02.2013 teilte das BLKA mit, dass das aus den sichergestellten Gegenständen gewonnene DNA-Material identisch mit den täterbezogenen DNA-Spuren der Sexualdelikte im Stadtgebiet Regensburg aus den Jahren 1997, 2007 und 2012 ist. Da der Leichnam des Tatverdächtigen feuerbestattet wurde, konnte der wissenschaftliche Beleg für die DNA des Täters nur durch einen Abgleich der elterlichen DNA-Proben zweifelsfrei geführt werden. Die Eltern des Täters erklärten sich freiwillig zur Abgabe einer DNA-Probe bereit. Der Abgleich dieser DNA-Proben mit den an den Tatorten gesicherten ergab, dass es sich zweifelsfrei um ein- und dieselbe Person handelt.

Der Mann war nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Schweiz wegen Sexualdelikten mehrere Jahre in Haft.
Die Motivlage, sowohl für die Sexualdelikte in Regensburg als auch für den Freitod ist ungeklärt.

Derzeit laufen die Ermittlungen, ob der Mann noch für weitere ungeklärte Sexualdelikte in Frage kommt.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 22.02.2013

Allgemein Kritik

welt.de: Münchner Prügel-Opfer geht an die Öffentlichkeit

“”Das Schlimmste, was mir jemals passiert ist”: Heute Abend äußert sich das 23-jährige Opfer einer Polizeiattacke im Fernsehen. Der gefesselten Frau wurde von einem Polizisten ins Gesicht geschlagen.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 20.02.2013
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article113780174/Muenchner-Pruegel-Opfer-geht-an-die-Oeffentlichkeit.html

Nach meinen Informationen steht da Aussage gegen Aussage und die Ermittlungen laufen. Wie man vor dem Hintergrund zu einer derartigen Überschrift gelangen kann ist mir dann doch etwas schleierhaft. Aber ok, die Unschuldsvermutung wurde ja für Polizeibeamte ganz offensichtlich komplett abgeschafft.

Bleibt dann zu hoffen, dass wenigstens der eine oder andere Leser noch genug mitdenkt, um sich seine Gedanken dazu zu machen, dass der betreffende Polizist sich eine derartige geballte Medienpräsenz nicht leisten kann, weil die Polizei sich medial in solchen Fällen mit ihrer Darstellung der Sachlage sehr zurückhalten muss.

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung: Veröffentlichung des Polizeipräsidiums München

Veröffentlichung des „internen „ Newsletters der Behördenleitung des Polizeipräsidiums München vom 12.02.2013, der an alle Beschäftigten der Münchner Polizei geschickt wurde

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Veröffentlichungen in der Presse und in den Medien machen es erforderlich, dass wir uns mit diesem Newsletter an Sie persönlich wenden.

Der Sachverhalt stellt sich derzeit für uns so dar: Eine Frau verständigt den Polizeinotruf und teilt mit, dass sie von ihrem Ex-Freund geschlagen, verfolgt und bedroht wurde. Der eintreffenden Streifenbesatzung erzählt sie dann einen verwirrenden Sachverhalt. Da Offizialdelikte im Raum stehen, werden beide Personen mit deren Einverständnis – getrennt in verschiedenen Funkwagen -  zur Abklärung des Sachverhalts zur Dienststelle gefahren. Auf der Fahrt zur Dienststelle rastet die Frau aus. Sie schreit, kratzt, tritt um sich und trifft dabei  mehrmals einen Beamten an den Oberschenkeln. Erst nach Anlegen der Handfesseln kann die Fahrt zur Dienststelle fortgesetzt werden. Auf der Dienststelle beleidigt die Frau anwesende Beamte, windet sich und wird in die Haftzelle gebracht. Als die Beamten in der Zelle die Handfesseln abnehmen wollen, tritt die Frau wieder um sich. Beruhigendes Zureden durch einen Beamten bleibt wirkungslos. Stattdessen spuckt die gefesselte Frau dem Beamten ins Gesicht. Der Beamte dreht das Gesicht der Frau zur Seite. Daraufhin schnellt der Kopf und Oberkörper der Frau ruckartig nach oben. Nach eigenen Angaben will der Beamte diesen Kopfstoß abwehren und verteidigt sich mit einem Fauststoß. Die Frau, die später angibt Betäubungsmittel eingenommen zu haben, wird dabei schwer verletzt. Die Beamten ziehen den Rettungsdienst hinzu.

Der Beamte hat den Fauststoß sofort dokumentiert. Er hat ihn weder verheimlicht  und schon gar nicht geleugnet. Strafanzeige gegen die Frau wurde erstattet. Auch die Frau erstattete einige Tage später Strafanzeige gegen den Polizeibeamten. Beide Sachverhaltsschilderungen sind weitgehend identisch – die Frau gab allerdings an, dass der Beamte sie zweimal mit der Faust geschlagen hätte.

In unserem Rechtstaat ist es notwendig und richtig, dass nach einer Strafanzeige – auch gegen einen Polizeibeamten – objektiv und sorgfältig ermittelt wird. Dies ist Aufgabe des Kriminalfachdezernats 11. Die Bewertung über ein gegebenenfalls strafbares  Handeln ist in jedem Einzelfall Aufgabe der Staatsanwaltschaft. Sie wird entscheiden müssen, ob das Handeln des Beamten durch Notwehr gedeckt war.

Zu den Grundprinzipien unserer rechtsstaatlichen Ordnung zählt, dass jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, bis zum gesetzlichen Beweis seiner Schuld als unschuldig gilt. In der Bundesrepublik Deutschland widmet sich deshalb Ziffer 13 des Pressekodex der Unschuldsvermutung: „Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.“

Die Schlagzeilen und Berichterstattung der letzten Tage zeigen allerdings teilweise ein anderes Bild. Einige Journalisten versuchen die Glaubwürdigkeit aller Münchner Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu erschüttern. Es mehren sich die Indizien, dass damit vor allem politische Ziele verfolgt werden. Diese Berichterstattung soll darüber hinaus zu einem Ansehensverlust für das Polizeipräsidium München und seiner Mitarbeiter führen. Unsere gute Arbeit und die großen Erfolge um die Sicherheit in der Landeshauptstadt und im Landkreis München scheinen manche zu vergessen. Und damit nicht genug: Mittlerweile wird in Teilen der Presse und sogar von einer Landtagsabgeordneten an der Objektivität und Neutralität der Ermittlungen des Kriminalfachdezernats 11 gezweifelt – wie sonst wäre der Ruf nach einer „unabhängigen Ermittlungsstelle“ zu erklären.

Für uns ist es nachvollziehbar, dass die negative Berichterstattung bei Ihnen auch ihre „Spuren hinterlassen kann“. Sie werden im Hinblick auf die Anordnung und Durchführung von Maßnahmen möglicherweise verunsichert. Wir haben bereits Stimmen vernommen, dass sich Kolleginnen und Kollegen schon Sorgen machen, wenn sie Einsätze erledigen müssen, bei denen aufgrund des Anlasses, der Örtlichkeit und der Uhrzeit mit Aggression und Widerstand des polizeilichen Gegenübers gerechnet werden muss. Aber sind Sie sich bewusst: Wir als Behördenleitung wissen sehr gut, dass Gewalt gegen Polizeibeamte (leider) nach wie vor Realität ist, gerade auch durch alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Personen. Wir haben das notwendige Vertrauen in Ihre ordnungsgemäße Arbeit!

Wir müssen richtig reagieren und auch künftig in jedem Einzelfall sehr sorgfältig und professionell einschreiten. Anderenfalls wären sachliche Defizite bei der Erledigung unserer Aufgaben die Folge, die letztlich zu einer Verschlechterung der Sicherheit führen würden.  Lassen Sie sich nicht verunsichern! Wir erfüllen unseren gesetzlichen Auftrag weiterhin motiviert, engagiert und mit hoher Professionalität. Dabei schreiten wir stets korrekt und unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben ein. Dazu gehört aber auch, dass wir als Polizeibeamte in schwierigen Situationen legitimiert unter den gesetzlichen Voraussetzungen  auch unmittelbaren Zwang anwenden dürfen, um konkrete Gefahren abzuwehren oder polizeiliche Maßnahmen durchzusetzen.

Auch uns als Behördenleitung ist durchaus bewusst, dass mit jedem Tag wieder eine ähnlich negative Berichterstattung in der Presse beginnen kann. Wir appellieren an Sie, weiterhin ein „gesundes“ Gefahrenbewusstsein an den Tag zu legen. Vor allem ist es wichtig, dass Sie Zwangsmaßnahmen stets sofort, umfassend und in geeigneter Weise dokumentieren. Nehmen Sie in dienstlichen Stellungnahmen konkrete Schilderungen vor, die auch ihre subjektiven Eindrücke zur Gefährlichkeit des Geschehen enthalten können. Darüber hinaus kann es in Einzelfällen zweckmäßig sein, unverzüglich Vorgesetzte zu informieren, ggf. auch sofort den ADL bzw. HVD einzubinden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sie können versichert sein, dass wir uns als Behördenleitung – nicht nur aus Gründen der Fürsorge – mit aller Kraft dafür einsetzen, jedes rechtmäßige Handeln von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidium München sachlich zu vertreten.

Mit kollegialen Grüßen
Ihre Behördenleitung

Quelle: PM des PP München vom 20.02.2013

Allgemein Kritik Urteil

Süddeutsche Zeitung: Prozess um Polizeigewalt – Gericht spricht Beamten frei

“Ein USK-Beamter ist vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt freigesprochen worden. Das Landgericht München sah es als nicht erwiesen an, dass er nach einer Verfolgungsjagd einen Fußballfan absichtlich getreten hatte. Das Urteil dürfte auch Signalwirkung für ein anderes Verfahren haben.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 15.02.2013
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-um-polizeigewalt-gericht-spricht-beamten-frei-1.1601770

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Polizeipräsidium München verwahrt sich gegen missverständliche Berichterstattung

Polizeipräsident Schmidbauer hat zu keinem Zeitpunkt den Faustschlag des Beamten in der Polizeiinspektion Au als konsequent bewertet. Vielmehr hat er ausschließlich die Sichtweise des betreffenden Beamten geschildert. Gleichzeitig hat er ausdrücklich erklärt, dass die Bewertung des Faustschlages allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleibt.
In der tz vom 16./17.02.2013 ist auf S. 4 zutreffend nachzulesen, dass Polizeipräsident Schmidbauer auf Frage der tz-Reporter in einem Interview geantwortet hat: „ Sie müssen das aus der Sicht des Kollegen sehen,…. Der Faustschlag war für ihn die konsequente Vorgehensweise, um zu beenden, dass er einen weiteren Kopfstoß erhält…“.

Das Polizeipräsidium München hat sich daher bei der Süddeutschen Zeitung gegen die Meldung in der Ausgabe vom 16.02.2013, Rubrik München, und dem Artikel vom 15.02.2013 auf der Internetseite der SZ, verwahrt.
Die dort verwendeten Formulierungen erwecken zumindest den missverständlichen Eindruck, dass eine Bewertung des Polizeipräsidenten vorliegt. Eine solche Bewertung muss aber allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleiben.

Quelle: PM des PP München vom 16.02.2013

Ja, solche bewussten Missachtungen gesetzter Worte, um ihnen eine neue Bedeutung zu verleihen, die niemals vom Sprecher intentioniert war, kenne ich auch ganz gut…

Und ja, solche Bewertungen stehen ausschließlich der Staatsanwaltschaft zu. Meine Rede… Das gilt aber auch nicht nur für Polizeipräsidenten, ne?

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Merkur-online.de: Schüsse auf Polizisten – Angst allgegenwärtig

“Vor anderthalb Jahren erschütterte der Mord an dem Augsburger Polizisten Matthias Vieth die Öffentlichkeit. Seither wenden sich vermehrt Beamte mit ihren Ängsten an Seelsorger.”

Nächste Woche beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder von Mathias Vieth. Anlass für einen, wie ich finde, sehr informativen Artikel im Merkur:
“Gewalt gegen Beamte habe in den vergangenen Jahren allgemein erheblich zugenommen, sagt Peter Schall, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei….2011 gab es allein in Bayern nach Angaben des Innenministeriums 6.909 Übergriffe auf Polizisten. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr.”
Danke an K. für den Link.

Artikel bei Merkur-Online.de vom 15.02.2013
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/augsburger-polizistenmord-beamte-wenden-sich-seelsorger-lby-2752731.html

Allgemein Kritik

Spiegel-TV: “Strafsache Polizei”

Grundsätzlich finde ich es richtig, wenn die Polizei hinterfragt wird. Dürfte man das nicht, gäbe es diesen Verein nicht. Zumindest nicht mit mir als Vorsitzender. Kritiklose Verehrung der Polizei ist nicht meine Baustelle. Aber meine Güte, man kann auch auf der anderen Seite vom Pferd runterfallen…
Diese Kritik hier ist für meinen Geschmack weit zu unsachlich. Ich erwarte eigentlich von einem guten Bericht, dass dieser eine Aussage des Rosenheimer Polizeichefs – auch wenn er wegen KV im Amt verurteilt wurde – dennoch sachlich betrachtet. Z.B. seine Aussage, dass er während eines laufenden Verfahrens keine Auskünfte geben kann. Und ich erwarte, dass in einer sachlichen Kritik nicht Polizeibeamte als “Kollegen” der Staatsanwaltschaft bezeichnet werden. Das sind nur zwei Beispiele einiger Wendungen in dieser “Reportage”, die ich als sehr grenzwertig empfinde.

 

http://www.spiegel.tv/filme/polizeigewalt-reportage/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik

München (Bayern): Vollzug ermittlungsrichterlicher Maßnahmen im Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand

Am heutigen Feitag, 15.02.2013, 06.00 Uhr, wurde aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses die Wohnung einer 23-jährigen Frau in Untersendling durchsucht. Bei der Wohnungsinhaberin handelt es sich um die Frau, die am 20.01.2013 nach vorausgegangenem Streit mit ihrem Freund zur Polizeiinspektion 21 verbracht worden war.

Die Durchsuchung war ausgerichtet, um Beweise in dem Strafverfahren zu sichern. Sie fand in Anwesenheit eines Staatsanwaltes und mehrerer Polizeibeamter statt.

Im Rahmen der Durchsuchung konnte ein Handy beschlagnahmt werden, das möglicherweise als Beweismittel geeignet ist.
Die Frau gab im Rahmen der Maßnahme auch gegenüber dem anwesenden Staatsanwalt an, daß sich auf dem Handy Aufnahmen von dem Vorfall befinden sollen.
Während der Durchsuchung gab die 23-jährige Frau gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, am Abend des Vortages Drogen konsumiert zu haben.

Im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchung wurde auf Grund vorliegenden richterlichen Beschlusses bei der 23-Jährigen eine Haarprobe im Institut für Rechtsmedizin entnommen.
Diese Maßnahme ist geeignet, einen eventuellen Drogenkonsum der Frau nachweisen zu können.

Hier der Link zur Pressemeldung zu dem Vorfall, um den es geht.
Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Prozess: Amokschütze soll gezielt auf Polizisten geschossen haben

Vor dem Landgericht Memmingen schildern Polizisten, was bei dem Amoklauf des Schülers auf dem Sportplatzgelände passiert ist.

Nach Angaben der Polizei wurden nach der Tat rund um das Gelände 70 Patronenhülsen sichergestellt, Einschusslöcher fanden sich unter anderem am Sportheim sowie an mehreren Polizeiautos. Am Abend konnte der Junge von Spezialkräften festgenommen werden, verletzt wurde niemand.

…”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 08.02.2013http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Prozess-Amokschuetze-soll-gezielt-auf-Polizisten-geschossen-haben-id23940761.html

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Sechs Verletzte, davon zwei Polizeibeamte, bei Wohnungsbrand in Fürth

Am Nachmittag des 09.02.2013 brach in einer Wohnung in Fürth aus noch unbekannter Ursache ein Feuer aus. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, darunter zwei Polizeibeamte.

Kurz nach 13:00 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Einsatzzentrale der Polizei. Die Anrufer teilten Flammen aus einem Anwesen in der Schwabacher Straße mit.

Beim Eintreffen der Rettungs- und Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus einem Fenster im ersten Stock des Gebäudes. Die Bewohner, drei Kinder und ihre Mutter, hatten sich bereits ins Freie gerettet.

Während der Löscharbeiten durch rund 25 Wehrmänner der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Fürth mussten vier Personen über Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Gut ein Dutzend Bewohner konnten zuvor das Haus selbstständig verlassen. Sie wurden in einem Omnibus der Fürther Verkehrsbetriebe untergebracht.

Zwei Polizeibeamte, die als erste am Brandort eintrafen, erlitten bei Rettungsmaßnahmen Verletzungen. Vier Bewohner, darunter zwei Kinder, kamen zusammen mit den Beamten wegen des Verdachts von Rauchgasvergiftungen bzw. erlittener Schnittwunden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Zwei Katzen, die sich im Brandgebäude aufgehalten hatten, überlebten das Feuer nicht.

Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten, rund 20 Sanitätern und Helfern sowie mit mehreren Rettungstransportwagen (RTW) vor Ort im Einsatz.

Während der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war die Schwabacher Straße zwischen Kaiser- und Holzstraße gesperrt. Beamte der PI Fürth leiteten den Verkehr um. Es kam nur zu marginalen Verkehrsbehinderungen.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen zur Erforschung der Brandursache.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 09.02.2013

Allgemein Kritik

München (Bayern): Vorfall in der Polizeiinspektion 21 – keine Videoaufnahmen gefertigt

Im Zuge der Berichterstattung über den Vorfall in der Polizeiinspektion 21 (Au) vermutete der Rechtsanwalt der Frau, dass die Polizei Videoaufnahmen von dem Vorfall gefertigt hätte. Seine Mandantin habe eine Lichtquelle bemerkt.

Interne Überprüfungen dieser Aussagen haben nun ergeben, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelt. Der Rechtsanwalt der Frau hat am 28.01.13 mit dem polizeilichen Sachbearbeiter telefoniert und von ihm den aktuellen Stand der Ermittlungen erfahren. Dabei hat der Sachbearbeiter erwähnt, dass der Dienststelle “Aufnahmen” vorliegen, auf die er zur Zeit des Anrufes noch nicht zugreifen konnte. Diese waren zwar durch die Polizeiinspektion 21 ins Netzwerk des Polizeipräsidiums München eingestellt, der Zugriff für den kriminalpolizeilichen Sachbearbeiter mußte jedoch technisch erst freigegeben werden.

Es handelt sich letztlich um Lichtbilder. Keines davon dokumentiert den Vorfall in der Haftzelle.

Dieses Missverständnis wurde zunächst in einem Telefonat und aktuell in einem persönlichen Gespräch mit dem Rechtsanwalt ausgeräumt.

Die Münchner Polizei stellt noch einmal in aller Deutlichkeit fest, dass von dem Vorfall in der Haftzelle keinerlei Videoaufzeichnungen gefertigt wurden.

Diese Meldung bezieht sich auf diese Pressemitteilung vom 05.02.2013
Allgemein Kritik

Mittelbayerische: Polizei sieht keine Versäumnisse

“Drei Tage nach der Tragödie in Neumarkt, bei der zwei Männer starben, hat das Polizeipräsidium Stellung zu den Vorwürfen der Angehörigen genommen. Die Neumarkter Beamten hätten eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mittelbayerischen vom 01.02.2013
http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10066&pk=876304&p=1#876304

Allgemein Fußball Kritik

web.de: Polizeigewalt gegen FC-Augsburg-Fans? Innenminister äußert sich

“Das bayerische Innenministerium reagiert auf den offenen Brief von FC-Augsburg-Präsident Walther Seinsch. “Ich nehme die Vorwürfe des FC Augsburg zum FCA-Spiel vom 15.12.2012 in Fürth sehr ernst. Ich habe daher vom Polizeipräsidium Mittelfranken umgehend eine Stellungnahme angefordert”, erklärte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf unsere Nachfrage.”

Quelle: Online-Artikel auf web.de vom 30.01.2013
http://web.de/magazine/sport/fussball/1liga/17077672-bayerisches-innenministerium-vorwuerfe-augsburg-ernst.html

Mag ja sein, dass der Polizeieinsatz da nicht in Ordnung war. Schließe ich gar nicht aus.

Aber ich fände es doch irgendwie auch schön, wenn sich für jeden verletzten Polizisten der FC-Augsburg-Präsident zu einem Brief aufraffen könnte. Eine Besserungskarte an den Polizisten wäre doch mal eine Idee. Nur mal so als Idee in den Raum geworfen.

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kirchheim (Bayern): Angetrunkene Autofahrerin fährt rückwärts gegen Polizeifahrzeug

Am Donnerstag, 31.01.2013, gegen 15.35 Uhr, wollte eine 63-jährige Frau aus dem Münchner Landkreis mit ihrem Honda aus einem Querparkplatz in der Erdinger Straße in Kirchheim rückwärts ausparken. Dabei übersah sie einen auf der Erdinger Straße verkehrsbedingt haltenden zivilen Einsatzwagen der Polizei.

Die 63-Jährige prallte mit ihrem Fahrzeugheck gegen die hintere, linke Fahrzeugkante des Dienstwagens.

Bei dem Zusammenstoß wurde der Fahrer des Dienstwagens, ein 29-jähriger Polizist, leicht verletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand jeweils leichter Sachschaden (insgesamt 2.300 Euro).

Während der Unfallaufnahme stellten die hinzugerufenen Polizisten bei der Unfallverursacherin Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Die 63-Jährige war leicht alkoholisiert, weswegen eine Blutentnahme bei ihr durchgeführt werden musste.

Quelle: PM des PP München vom 01.02.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Main-Netz.de: Geschlagen, getreten, bespuckt

“Es ist sein 36. Geburtstag, als der Autobahnpolizist den Kleinwagen auf der A 3 bei Aschaffenburg kontrolliert. Reine Routine, der Fahrer zeigt die Papiere. Nur der Beifahrer wird pampig. Plötzlich schlägt und tritt er los – und verpasst dem Polizisten einen Kopfstoß ins Gesicht. Der kommt statt zur Geburtstagsfeier ins Krankenhaus: Nasenbeinbruch.”
Quelle und mehr:
Online-Artikel in Main-Netz vom 01.02.2013
http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-stadt/stadt/art11846,2460327

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Forchheim (Bayern): Falsche Verdächtigung – Polizeibeamte zu Unrecht beschuldigt

Welcher Respektlosigkeit und Dreistigkeit Polizeibeamte im täglichen Dienst ausgesetzt sind, zeigt ein Vorfall der Forchheimer Polizei vom September vergangenen Jahres. Ein vermeintlich Geschädigter, der Polizisten wider besseres Wissens vehement der Körperverletzung beschuldigte, wurde jetzt nach neutraler Prüfung der Angelegenheit durch die Bamberger Staatsanwaltschaft selbst zum Beschuldigten.

Anfang September 2012 stoppte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Forchheim den 29-jährigen Sohn des späteren Anzeigeerstatters auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Willi-Brandt-Allee. Die drei Beamten waren auf den Forchheimer bereits in der Adenauerallee aufmerksam geworden, nachdem er hier mit seinem Kleinkraftrad mit etwa 80 Stundenkilometern deutlich zu schnell unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich schließlich der Verdacht, dass das mit einem Versicherungskennzeichen versehene Kleinkraftrad offensichtlich technisch manipuliert war. Der 29-jährige Fahrer hatte zudem nicht die hierfür erforderliche Fahrerlaubnis. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt in Bamberg, stellten die Polizisten deshalb das Zweirad als Beweismittel für die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen sicher.

Polizeikontrolle massiv behindert

Bevor die Ordnungshüter das Fahrzeug abtransportieren konnten, traf der 62-jährige Vater des Mopedfahrers vor Ort ein. Sein Sohn hatte ihn telefonisch verständigt. Völlig ungehalten mischte sich der auf Krücken angewiesene Mann in die laufenden Verhandlungen der Polizisten mit seinem Sohn ein und verhinderte in aggressiver Art und Weise die Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen. Selbst einen Platzverweis kam der Mann nicht nach, so dass den Beamten und einer zusätzlich hinzu gerufenen Streifenbesatzung nichts Weiteres übrig blieb, als den uneinsichtigen Störer schließlich in Gewahrsam zu nehmen, um die Anzeigenaufnahme ungehindert fortführen zu können. Noch bevor die Polizisten den gehbehinderten Mann, der an seinem Auto lehnte und dabei zwei Krücken vor sich abgestellt hatte, ergreifen konnten, ließ er sich völlig unvermittelt demonstrativ zu Boden sacken. Seine vermeintliche Rolle als am Boden liegendes Opfer der Polizeibeamten, versuchte er nun dadurch zum Ausdruck zu bringen, dass er lautstark um Hilfe rief und die anwesenden Beamten beschimpfte und beleidigte. Sämtliche angebotenen Gesten der Ordnungshüter, ihn wieder auf die Beine zu helfen, lehnte der 62-Jährige jedoch entschieden ab. Erst hinzu gerufenen Sanitätern gelang es, den am Boden Liegenden zum Aufstehen zu bewegen, bevor er ohne Verwendung seiner Gehhilfen nun problemlos selbständig zum Krankenwagen gehen konnte.

Mit dem schwerwiegenden Vorwurf der Körperverletzung im Amt gegen die fünf eingesetzten Forchheimer Polizisten, erstattete der 62-Jährige kurze Zeit später bei der Staatsanwaltschaft Bamberg Strafanzeige. Seine Behauptungen, dass ihn die Beamten die Krücken weggeschlagen hätten, woraufhin er zu Boden gestürzt sei und sich verletzt hätte, trug der gehbehinderte Forchheimer zudem bei der Presse vor und mimte das Opfer angeblicher Polizeigewalt. Es folgten entsprechende Presseveröffentlichungen.

Entscheidende Zeugenaussage

Die Staatsanwaltschaft setzte schließlich alles daran, um die derart gravierenden Vorwürfe schnell aufzuklären und beauftragte als neutrale Dienststelle die Kripo Coburg mit den weiteren Ermittlungen. Letztendlich der Aussage einer völlig unbeteiligten Zeugin am Parkplatz des Einkaufsmarktes, die auf die Schreie und das Verhalten des am Boden liegenden Mannes aufmerksam wurde, und deren glaubhaften Angaben, die sich mit denen der Polizisten deckten, war es zu verdanken, dass die Wahrheit ans Licht kam und die massiven Vorwürfe des vermeintlichen Opfers vollends entkräftet werden konnten. Noch zum Ende des vergangenen Jahres stellte die Staatsanwaltschaft Bamberg deshalb die Ermittlungsverfahren gegen alle fünf Forchheimer Polizeibeamten wegen erwiesener Unschuld ein.

Als der Sachbearbeiter der Coburger Kriminalpolizei den Anzeigeerstatter schließlich mit dem ermittelten wahren Sachverhalt konfrontierte, äußerte dieser, dass er nunmehr selbst kein Verfolgungsinteresse mehr gegen die von ihm beschuldigten Polizeibeamten habe, wenn das gegen ihn wegen falscher Verdächtigung eingeleitete Ermittlungsverfahren ebenfalls eingestellt werde. Auf diesen dreisten Vorschlag ließ sich die zuständige Bamberger Staatsanwaltschaft selbstverständlich nicht ein.
Durch die haltlosen Vorwürfe des 62-Jährigen, hatte dieser neben der zweifelsfreien Unschuld der Polizisten auch das allgemeine Ansehen der Polizei geschädigt. Das vermeintliche Opfer der Polizeigewalt muss sich somit demnächst wegen falscher Verdächtigung vor Gericht verantworten.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Bamberg und des PP Oberfranken vom 30.01.2013

Falsche Verdächtigung ist so widerlich, dass ich kaum soviel essen kann wie ich kotzen möchte…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

retter.tv: Gersthofen: Polizist “stoppt” lärmendes Modellauto – 25-Jähriger beschwert sich mehrfach über Notruf

Im bayerischen Gersthofen nervte im letzten Sommer ein 25-Jähriger seine Umgebung gegen Mitternach mit einem ziemlich lauten Modellauto. Da die erste Ansage der Polizei ungehört verhallte, beschlagnahmte schließlich ein Polizist die Fernbedienung. Anschließend beschwerte sich der junge Mann mehrfach über den Notruf (!) über den Polizeibeamten. Er wollte sogar Anzeige wegen Körperverletzung gegen diesen erstatten.

Wegen falscher Verdächtigung und Notrufmissbrauch wurde er nun zu 80 Tagessätzen verurteilt.

Quelle und  mehr:
Online-Artikel bei retter.tv vom 27.01.2013
http://www.retter.tv/de/polizei.html?ereig=-Gersthofen-Polizist-stoppt-laermendes-Modellauto-25-Jaehriger-beschwert-sich-mehrfach-ueber-Notru-&ereignis=16844&fb_source=message

Falsche Verdächtigung – auch so ein Ding, das ich zum Kotzen finde…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

tz-online.de: Pimpernel: Tänzerin prügelt sich mit Polizei

“München – Was die Tänzerin Ilson S. (35) im Szene-Lokal Pimpernel mit ihrem Widerstand gegen Polizisten auslöste, hätte in der Müllerstraße beinahe zu einem Aufruhr geführt.

Ilson S. wurde wegen Widerstands und Körperverletzung verurteilt: 90 Tagessätze zu 30 Euro! Norbert K., dessen Hund einem Beamten die Hose zerrissen hatte, wurde zu 80 mal 15 Euro verdonnert.”

Quelle und mehr:

Online-Artikel in tz-online.de vom 24.01.2013
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen-sued/pimpernel-taenzerin-pruegelt-sich-polizei-2716196.html

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Katz- und Maus-Spiel mit der Polizei – Anzeige

Bereits Anfang des Monats haben zwei Männer aus dem Landkreis Miltenberg die Aufmerksamkeit der Polizei auf eine Art und Weise auf sich gezogen, die nicht ohne Folgen bleiben wird. Mit Sturmhaube und Kapuzenpulli maskiert sind ein 19-Jähriger und sein 21 Jahre alter Begleiter vor einer Spielhalle vorgefahren. Sie wollten den Eindruck erwecken, dass ein Überfall bevorsteht.

Aus reinem Blödsinn hätten die Männer gehandelt, so die Aschaffenburger Kriminalpolizei. Dass ihr Verhalten einen Polizeieinsatz auslöste, hatten die Unruhestifter offenbar nicht beabsichtigt. Bereits in den Wochen vor diesem schlechten Scherz waren die Störenfriede der Polizei vor allem dadurch aufgefallen, dass sie regelmäßig Polizeikontrollen provozierten. Sie wollten die Ordnungshüter wohl ärgern. Beide erwartet nun eine Strafanzeige.

Das Polizeipräsidium Unterfranken kann nur raten, Abstand von solchem Schabernack zu nehmen. Je nach Absicht und Intensität machen sich solche Täter strafbar. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Straftaten vorgetäuscht oder Notrufe missbraucht werden. Wichtiges Kriterium hierfür ist immer die Mutwilligkeit, mit der ein Täter handelt.

Auch prüft das Polizeipräsidium in solchen Fällen immer wieder, ob angefallene Einsatzkosten von den Verursachern zurück gefordert werden. Je nach eingesetztem Personal und notwendig gewordenen Einsatzmitteln sieht sich der Betroffene schnell einer Forderung im vier- bis fünfstelligen Bereich gegenüber.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 24.01.2013

Allgemein Demo Fußball Kritik

SZ: Demo der Fußballfans – Polizist, gib dich zu erkennen!

“”Stop USK” und “Kennzeichnungspflicht für Polizisten, sofort”: Anhänger des FC Bayern, der SpVgg Greuther Fürth und des TSV 1860 demonstrieren in München dafür, dass USK-Beamte künftig identifizierbar sind. Anlass der Aktion waren Polizeieinsätze, bei denen es zu Übergriffen gegen Fußballfans gekommen sein soll.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 20.01.2013
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/demo-der-fussballfans-polizist-gib-dich-zu-erkennen-1.1578005

Ich persönlich finde ja, der Vergleich mit einem Fußballspiel hinkt etwas. Aber na ja…

Allgemein

rosenheim24.de: Polizistin war Ausbilderin in Afghanistan – Allein unter Männern

“Sieben Polizisten wurden von Innenminister Herrmann jetzt mit der “Afghanistan-Spange” für ihren gefährlichen Einsatz ausgezeichnet – darunter auch eine Frau aus der Region.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf rosenheim24.de vom 17.01.2013
http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-stadt/rosenheim-polizistin-monika-fuchs-innenminister-herrmann-ausgezeichnet-ro24-2703821.html

Allgemein Kritik

idowa.de: Regensburg – Polizeibeamter muss weiter zittern

“Nachdem ein 37-jähriger Polizeihauptmeister im Februar vorletzten Jahres einem in der Arrestzelle sitzenden 22-jährigen TuS-Koblenz-Fan einen kräftigen Schub Pfefferspray verpasst hatte, verurteilte ihn vor Jahresfrist das Amtsgericht Regensburg wegen Körperverletzung im Amt zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe und einer Geldauflage von 2 000 Euro. Auf seine Berufung hin wurde das Urteil am Montag zwar abgemildert, brachte aber nicht den erhofften Erfolg.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf idowa.de vom 15.01.2013
http://www.idowa.de/lokales/artikel/2013/01/15/polizeibeamter-muss-weiter-zittern.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Germaringen (Bayern): Beleidigung durch Radarfoto bewiesen

Der ausgestreckte Mittelfinger vom Fahrer eines Pkw führte zu einem Strafverfahren wegen Beleidigung gegen ihn. Die Tat wurde durch ein Radarfoto belegt.
Bereits Anfang Dezember des vergangenen Jahres führte ein Beamter der Verkehrspolizei Kempten auf der B12 zwischen Kaufbeuren und Buchloe eine Geschwindigkeitsmessung durch. Verwendet wurde hierbei ein Messgerät, welches die Größe des Fahrzeuges erkennt und bei dem fahrzeugbezogenen Geschwindigkeitslimit das Foto auslöst, sofern die für das Fahrzeug geltende zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde.
Gegen 17 Uhr löste die Radarmessung ein Foto aus. Es erkannte ein größeres Fahrzeug und ging von einer geltendenden Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h aus, welche zum Zeitpunkt der Messung mit fast 75 km/h überschritten worden wäre.

Im Rahmen der nachträglich durchgeführten Qualitätskontrolle stellte der messende Beamte fest, dass dieses Fahrzeug aufgrund seiner Zulassung aber 100 km/h hätte fahren dürfen. Auch wenn demnach kein Geschwindigkeitsverstoß begangen wurde, löschte die Verkehrspolizei das Bild nicht, sondern ermittelte weiter.
Der Grund: auf dem Bild ist der Fahrer mit drei weiteren Insassen zu sehen. Der Fahrer zeigte zum Aufnahmezeitpunkt dem Radarwagen – und somit dem messenden Polizeibeamten – deutlich den sogenannten „Stinkefinger“; offenbar seine Meinung zur polizeilichen Verkehrsüberwachung.

Vielleicht war sogar nicht der Verdacht einer Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern diese beleidigende Geste der Grund für die vom Gerät automatisch erfolgte Fotoauslösung.

Den Fahrer des Wagens jedenfalls erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung, welches der Staatsanwaltschaft Kempten vorgelegt wird. Mittlerweile steht fest, dass es ich beim Fahrer um einen 24-jährigen Mann aus dem Landkreis Augsburg handelte. Dieser wird aber nicht nur das Strafverfahren zu erwarten haben, sondern auch ein Verwarnungsgeld – denn auf dem Foto war auch deutlich zu sehen, dass der Beleidiger nicht angegurtet war.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.01.2013

Da hat sich ja einer für ganz cool und superschlau gehalten… tja… so kann’s gehen…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wasserburg (Bayern): Verletzter Polizist in Silvesternacht – Zeugenaufruf

Am Neujahrsmorgen, 01.01.2013,  kam es gegen 02.15 Uhr in der Wasserburger Innenstadt zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Polizeibeamter verletzt wurde. Eine Streifenwagenbesatzung war beim Roten Turm in der Hofstatt von einem jungen Mann übel beleidigt worden. Nach der Personalienfeststellung mischte sich ein eigentlich unbeteiligter 53-Jähriger ein, der einen Beamten beim Einsteigen in den Dienstwagen nach hinten schubste und ihm auch noch einen Faustschlag versetzte. Als der renitente 53-Jährige festgenommen werden sollte, wehrte er sich mit Schlägen und Tritten dagegen. Er griff einem der Beamten sogar mit einem gezielten und festen Klammergriff in die Genitalien. Nur mit Mühe gelang es, den Mann zu fesseln und mit auf die Polizeidienststelle zu nehmen. Sogar im Fahrzeug versuchte der Mann noch, einen der Beamten mit Kopfstössen zu verletzen.

Die Polizeiinspektion Wasserburg sucht jetzt nach Zeugen, welche die Auseinandersetzung am Dienstag, 01. Januar 2013, in der Zeit etwa von 02.15 bis 02.30 Uhr beim Roten Turm beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich unter Tel.  08071 / 91770 zu melden. 

Quelle: PM der PI Wasserburg vom 14.01.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Urteil

BR: Schuss auf Polizisten – Sechs Jahre Haft

Landgericht Regensburg: Sechs Jahre Gefängnis für einen Schuss auf einen Polizisten.

Link zum Bayerischen Rundfunk, Online-Artikel vom 11.01.2013
http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/maler-regensburg-gewehr-prozess-100.html

 

Auch die Mittelbayerische Zeitung hatte dazu einen Artikel, der insofern bemerkenswert ist als er intensiv darauf eingeht, dass der Angeklagte Familienvater war (den die Polizei nach dem Schuss “grob angepackt” habe). Abgesehen davon, dass mir schon hier und da zu Ohren gekommen ist, dass es auch unter Polizeibeamten Familienväter geben soll, ist mir schleierhaft, was diese Information daran ändert, dass er auf einen Menschen geschossen hat und dass die Kugel diesen Menschen nur um wenige Zentimeter verfehlt hat.

Artikel in der Online-Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung vom 11.01.2013
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/schuss-verfehlte-beamten-nur-knapp/866792/schuss-verfehlte-beamten-nur-knapp.html#866792

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

nordbayern.de: Polizeichef rannte bewaffneten Mann um

“Immer häufiger werden Polizisten bei Einsätzen verletzt. Doch wie ist die Situation in Pegnitz? Wir sprachen dazu mit dem Leiter der Polizei, Roland Schmitt.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf nordbayern.de vom 08.01.2013
http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/polizeichef-rannte-bewaffneten-mann-um-1.2608605

Allgemein Bravo

Bad Brückenau (Bayern): Beherzter Sprung in eiskaltes Wasser – Polizeibeamter rettet Hilflosen aus der Sinn

Ein Polizeibeamter hat nach einem beherzten Sprung in eiskaltes Wasser am Samstagnachmittag einen Mann aus der Sinn gerettet. Der 61-Jährige wurde anschließend mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Für den Retter ging der Dienst nach dem Wechsel in eine trockene Uniform und einiger Zeit des Aufwärmens normal weiter.
Um 14.15 Uhr war die Mitteilung bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau eingegangen, wonach eine hilflose Person in der Sinn im Staatsbad sei. Kurze Zeit später traf eine Streifenbesatzung am Ort des Geschehens ein. Tatsächlich war ein Mann kurz vor einem Wehr im Wasser. Einer der Beamten fackelte nicht lange und sprang in die eiskalte und hochwasserführende Sinn. Dem Polizisten gelang es, den 61-Jährigen auf eine Landzunge zu ziehen.

Die weitere Rettung des Mannes erfolgte dann durch die Feuerwehr. Der 61-Jährige wurde anschließend stark unterkühlt zur stationären Behandlung in die Franz-v.-Prümmer-Klinik eingeliefert, wo er auf der Intensivstation behandelt wird. Lebensgefahr besteht dank des beherzten Einschreitens des Polizisten allerdings nicht.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 06.01.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Deggendorf (Bayern): Wasserschutzpolizei als “Christkindl” für serbische Schiffsbesatzung

Serbische Binnenschiffer mussten an Heilig Abend Dank der Wasserschutzpolizei Deggendorf fern der Heimat nicht auf das heimatliche Fernsehprogramm verzichten.
Der serbische Schubverband “Istar” ist derzeit mit Ziel Regensburg unterwegs und musste am Heiligen Abend im Hafen Deggendorf einen Zwischenstopp einlegen. Wegen des aktuellen Hochwassers auf der Donau kann der Schubverband vorläufig nicht unter der Bogener Eisenbahnbrücke durchfahren und muss einen niedrigeren Wasserstand abwarten. Als es sich die Schiffsmannschaft mit dem Schiff im Hafen liegend einigermaßen weihnachtlich einrichten wollte, mussten die Serben feststellen, dass ihre Satellitenantenne das heimatliche Fensehprogramm nicht empfangen kann. Zufällig kam ein Boot der Deggendorfer Wasserschutzpolizei vorbei. Die Polizisten gingen bei den Serben an Bord und erfuhren von ihrem Problem. Noch kurz vor Geschäftsschluss gelang es den Polizeibeamten, das dringend benötigte technische Equipment für die Antenne zu besorgen und mit diesem Geschenk den Serbischen Binnenschiffern einen Weihnachtsabend mit heimatlicher Atmosphäre zu ermöglichen.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 25.12.2012

Allgemein Schmunzeln

Mellrichstadt (Bayern): Von Wildschweinen umzingelt – tierischer Polizeieinsatz

Ein eher ungewöhnlicher Notruf erreichte die Mellrichstadter Polizei in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Neugierde und eine gewisse Portion Übermut hatten einen 21-Jährigen und seinen 16-jährigen Begleiter in eine etwas missliche Situation gebracht: Ihr Auto hatte sich festgefahren und sie waren von Wildschweinen umzingelt.

Gegen 01.45 Uhr war der Ältere der beiden mit seinem Wagen zwischen Mellrichstadt und Sondheim unterwegs, als er vor der Mellrichstädter Höhe auf eine Rotte Wildschweine mit Frischlingen aufmerksam wurde. Von den Tieren offenbar derart fasziniert, holte er einen 16-jährigen Freund, um die Schwarzkittelgroßfamilie wohl etwas genauer zu studieren.

Die Rotte hatte sich zwischenzeitlich allerdings rund 150 Meter von der geteerten Straße entfernt und so versuchten die beiden sich über einen Feldweg heranzupirschen. Dieses Manöver misslang jedoch und ihr Pkw blieb auf dem matschigen Untergrund stecken. Jetzt wendete sich das Blatt und die beiden Tierfreunde wurden zu Objekten der Schwarzkittelneugierde. Etwa 30 Tiere versammelten sich friedlich, aber furchteinflössend rund um das Auto. Nachdem sich die Rotte auch durch Hupen nicht vertreiben ließ, riefen die jungen Männer per Handy die Polizei zur Hilfe.

Die Ordnungshüter waren in der Folge rasch zur Stelle und die durchaus nicht zu unterschätzenden Wildschweine ließen die beiden Tierfreunde schließlich unversehrt in den Streifenwagen umsteigen. Um die Tiere nicht weiter zu behelligen, erfolgte die Bergung des Pkw dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 26.12.2012

Allgemein

München (Bayern): Menschenhandel – Suche nach einem unbekannten Verlies, in dem sich eine Person aufhalten könnte

Eine 18-jährige Rumänin wurde unter dem Vorwand eine Arbeit als Kinderbetreuerin zu bekommen, nach Deutschland gelockt.

Sie sollte zunächst Am Hart bei einer Familie arbeiten. Kurz darauf wurde sie an einem bislang unbekannten Ort (Verlies) untergebracht. Im weiteren Verlauf kam es zu Schlägen, da sie sich nicht prostituieren wollte. Als sie in ein Bordell gebracht wurde, konnte sie fliehen und von der Polizei aufgegriffen werden.

Die 18-Jährige gab an, ca. drei Tage in dem “Verlies” untergebracht gewesen zu sein. Vom Am Hart aus wurde sie mit verbundenen Augen mehrere Minuten mit einem Pkw, Opel Astra Kombi, Farbe silber, mit rumänischem Kennzeichen, gefahren. Die letzten Minuten war die Autofahrt holprig, mit Schlaglöchern. Dann musste die 18-Jährige aus dem Auto aussteigen und ein paar Schritte gehen. Immer noch mit verbundenen Augen konnte sie das Eintippen eines Codes an der Türe wahrnehmen. Anschließend wurde sie eine Steintreppe hinuntergeführt, deren letzte 5 Stufen aus Holz waren. Es stank stark nach Fäkalien. Lautes andauerndes Wasserrauschen wurde wahrgenommen. Unten angekommen wurde die 18-Jährige in einen komplett finsteren Raum verbracht, in dem sich Stockbetten befanden. Der Boden war aus Holz, ein Loch im Boden war für die Notdurft vorgesehen. Die Wände waren rau und uneben.

Die Ermittlungen werden derzeit vorrangig geführt, um die Örtlichkeit des Verlieses festzustellen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich darin noch eine Person befindet.

Die umfangreichen Abklärungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei hinsichtlich des „Verlieses“ führten bislang zu keinem Ergebnis.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zu der Örtlichkeit des Verlieses, geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: PM des PP München vom 23.12.2012

Allgemein Bravo

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamter erleidet bei Einsatz wegen Brand Rauchgasvergiftung

Gleich in zwei Fällen mussten sich am Donnerstag (20.12.2012) in den Stadtteilen St. Peter und St. Jobst Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit Bränden beschäftigen, die brennende Kerzen verursacht hatten.

Gegen 06:45 Uhr brach in einem Bad in einem Mehrfamilienhaus in der Stephanstraße ein Feuer aus, nachdem eine Kerze den Duschvorhang in Brand gesetzt hatte. Dadurch kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr löschte den Brand im verrußten Bad. Drei der Bewohner, eine Frau (29) und ihre drei Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, wurden vom Rettungsdienst wegen leichter Rauchgasintoxikation vor Ort behandelt.

Kurz nach 12:00 Uhr verursachte eine Kerze in einer Wohnung im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hauffstraße einen Wohnungsbrand. Bei Löschversuchen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr erlitt die 75-jährige Mieterin eine Rauchgasvergiftung und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Nürnberg löschte den Brand. Derzeit ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Wie sich im Nachhinein herausstellte, zog sich auch einer der eingesetzten Polizeibeamten (26) beim Einsatz eine Rauchgasvergiftung zu, als sie die Bewohnerin davon abhielten, weitere Löschversuche zu unternehmen. Der Beamte kam ebenfalls zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Die abschließenden Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo übernommen.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 21.12.2012

Allgemein Was fürs Herz

Polizisten spenden

„Polizisten zeigen Herz“

Weihnachtsspendenaktion des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ergibt 7.930 Euro für die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land / Traunstein e. V.

Nicht alle Menschen haben einen Platz auf der Sonnenseite des Lebens gefunden. Unter dem Motto „Polizisten zeigen Herz“ hat Polizeipräsident Robert Heimberger eine Weihnachtsspendenaktion zu Gunsten hilfsbedürftiger Menschen in unserer Heimat ins Leben gerufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Dienststellen zwischen Watzmann und Zugspitze beteiligten sich mit großem Engagement an der Spendenaktion. So konnte Polizeipräsident Robert Heimberger am 20. Dezember der Vorsitzenden der „Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein e. V.“, Frau Rosmarie Baumgartner, im Namen aller Bediensteten, einen Scheck in Höhe von 7.930 Euro überreichen.

Bildquelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

„Soziales Engagement ist für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und seine nachgeordneten Dienststellen eine Herzensangelegenheit. Gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft brauchen Unterstützung und Hilfe; und ganz besonders gilt dies für schwer kranke Kinder,“ so Polizeipräsident Heimberger.

Frau Baumgartner war schon äußerst glücklich und dankbar, als sie von der Weihnachtsspendenaktion zu Gunsten der Kinderkrebshilfe erfuhr, aber die Höhe des Spendenbetrages hat sie nun regelrecht überwältigt. Sie dankte allen Spendern recht herzlich und versicherte, dass jeder Euro krebskranken Kindern und betroffenen Eltern zu Gute kommen wird.

Bildquelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 20.12.2012

 

Polizeiinspektion Stade spendet für Notfallseelsorge im Landkreis

Auf der diesjährigen Weihnachtsdienstversammlung der Polizeiinspektion Stade am Nikolaustag wurde unter der Leitung von Polizeidirektor Jens Eggersglüß bereits zum dritten Mal eine Tombola für einen guten Zweck veranstaltet.

Der Erlös kommt in diesem Jahr der Notfallseelsorge Stade zugute. Hier arbeiten zwölf Pastorinnen und Pastoren, Diakone sowie ehrenamtliche Mitarbeiter aus den jeweiligen Kirchenkreisen des Sprengels Stade, die bei Großereignissen wie beispielsweise schweren Verkehrsunfällen oder Amoklagen hinzugezogen werden. Diese leisten wertvolle seelsorgerische Arbeit bei der Betreuung von Unfallopfern, Angehörigen und Helfern von Rettungsdienst und Polizei.

Um sie mit Fortbildungen, Literatur und Sicherheitsbekleidung zu unterstützen, konnte der Initiator der Tombola Jens Jantke einen Erlös von 812,01 EUR vermelden.

Bildquelle: Polizei Stade

Für dieses Engagement möchten wir uns bei allen Unterstützern der Tombola auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken.

Quelle: PM der PI Stade vom 20.12.2012

 

Trier, Polizeipräsident übergibt Spendenerlös aus Adventskonzert 2012

Das Adventskonzert des Polizeipräsidiums Trier wartete am 11. Dezember in der Basilika mit einer Premiere auf. Erstmals trat das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz mit seinem neuen Dirigenten Norbert Hebertinger in Trier auf. Die rund 750 Besucher spendeten anlässlich des Benefizkonzertes 3.500 Euro. Polizeipräsident Lothar Schömann übergab am Donnerstag, 20. Dezember, die Spenden an die Villa Kunterbunt und die Evangelische Kirchengemeinde.

Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium hatten die Evangelische Kirchengemeinde und die Polizeiseelsorge zum traditionellen Adventskonzert in die Konstantin-Basilika eingeladen. Das Landespolizeiorchester, der Gospelchor des CVJM Traben-Trarbach und Kantor Martin Bambauer an der Orgel gestalteten das Programm, das bei den Gästen gut ankam.

Trotz widriger Witterung war die Basilika mit rund 750 Besuchern gut gefüllt. Insgesamt kamen nach dem Benefizkonzert 3.500 Euro an Spenden zusammen. 2.500 Euro davon gingen an die Villa Kunterbunt in Trier und 1.000 Euro wurden für den Bau der neuen Hauptorgel der Konstantin-Basilika zur Verfügung gestellt.

Bildquelle: Polizeipräsidium Trier (Das Foto zeigt v.l.n.r. die Herren Schömann, Lütticken, Dr. Block und Kesselheim.)

Dr. Christoph Block von der Villa Kunterbunt und Georg-Friedrich Lütticken, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde freuten sich gleichermaßen über die großzügigen Spenden, die Polizeipräsident Lothar Schömann heute offiziell übergab.
Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim war bei der Spendenübergabe ebenfalls dabei.

Quelle: PM des PP Trier vom 20.12.2012

 

Allgemein Unfall

Stadtzeitung online.de: Neunjähriger bei Zusammenstoß mit der Polizei verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Streifenwagen wurden am Samstagabend ein neunjähriges Kind und drei Polizeibeamte leicht verletzt.

Quelle und mehr:
Online-Artikel in der Stadtzeitung.de vom 17.12.2012
http://www.stadtzeitung.de/nachrichten/augsburg/Neunjaehriger-bei-Zusammenstoss-mit-der-Polizei-verletzt;art478,5402

Allgemein Bravo

Rosenheim (Bayern): Engel, vom Himmel geschickt

Mit den Worten  „Sie schickt der Himmel“   wurde eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion  Rosenheim in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einer 75-jährigen Autofahrerin empfangen!

Kurz nach  Mitternacht hatten die Beamten den Pkw Opel der älteren Dame  auf der A 8 Richtung München von ihrem Streifenfahrzeug aus gesichtet. Der Opel stand an der Anschlussstelle Rosenheim im Bereich  der Einfahrt zur Autobahn, zum Teil auf der Fahrbahn. Hinter dem Steuer  saß eine völlig verängstigte 75-jährige Dame, heilfroh die Polizei zu sehen.

Sie gab an, nicht weiterfahren zu können, da  sie sich vor dem  Autobahn fahren  bei Dunkelheit sehr fürchte. Wären die Polizisten, die sie im weiteren Gespräch auch   „Engel“  nannte, nicht gekommen, hätte sie bis zum Tageseinbruch in ihrem Auto ausgeharrt. Erst bei Tageslicht wäre sie auf der Autobahn ohne Angst weitergefahren.

Wie sich im weiteren Gespräch herausstellte, kam die Dame von einer Weihnachtsfeier, hatte sich im Stadtgebiet Rosenheim verfahren, und sei über die    B 15 unbeabsichtigt auf die Autobahn gelangt.

Auf Grund der Umstände wurde die verirrte Dame aus dem Landkreis Rosenheim von einem der Streifenbeamten in ihrem Fahrzeug nach Hause gefahren. Sie durfte die Fahrt über die Autobahn nun relativ entspannt auf dem Beifahrersitz erleben. Dabei wurde der Opel vom Streifenpartner mit dem Dienstfahrzeug begleitet.

Abschließend muss die 75-Jährige damit rechnen, dass sie bald ihre Verkehrstüchtigkeit zumindest im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung unter Beweis stellen muss.

Quelle: PM der VPI Rosenheim vom 19.12.2012

So kann man Polizisten nämlich auch ansprechen!

Allgemein Unfall

München (Bayern): Polizeifahrzeug fährt bei Einsatzfahrt gegen Taxi – drei Personen leicht verletzt

Am Samstag, 15.12.2012, gegen 22.55 Uhr, fuhr ein Polizeifahrzeug auf der Augustenstraße stadtauswärts. Die Beamten befanden sich auf einer Einsatzfahrt und hatten am Pkw das Blaulicht eingeschaltet. Im Bereich der Theresienstraße zeigte die Lichtzeichenanlage für die Beamten Rot. Der 27-jährige Fahrer fuhr daraufhin mit mäßiger Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich ein. Dabei übersah er trotzdem ein Taxi, dass auf der Theresienstraße von rechts kam und die Kreuzung bei Grünlicht geradeaus überqueren wollte.

Trotz einer sofortigen Vollbremsung auf regennasser Fahrbahn, konnte der Zusammenstoß der Pkws nicht mehr vermieden werden. Der 50-jährige Münchner Taxifahrer und ein 34-jähriger Polizeibeamter, der als Beifahrer im Polizeifahrzeug saß, wurden leicht verletzt. Beide konnten ambulant in einem Münchner Klinikum behandelt werden. Eine 24-jährige Münchner Studentin, die als Fahrgast im Taxi gesessen hatte, wurde dazu noch leicht an der Nase verletzt. An den Fahrzeugen kam es zu einem geschätzten Gesamtschaden von ca. 20.000 Euro.

Quelle: PM des PP München vom 16.12.2012

Allgemein Unfall

Augsburg (Bayern): Zusammenstoß mit Polizei – 4 Leichtverletzte

Bei einem Zusammenstoß mit einem Streifenwagen der Polizei wurden ein 9jähriges Kind und drei Polizeibeamte leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro.

Am Samstagabend kurz nach 19.00 Uhr fuhr ein 53 Jahre alter Mann mit seinem VW Golf auf der Neusässer Straße stadtauswärts. Im Fahrzeug befand sich noch sein 9jähriger Sohn. Auf Höhe der Dr.-Dürrwanger-Straße wollte der Autofahrer wenden, ließ einen Bus passieren und fuhr dann los. Dabei übersah er allerdings einen Streifenwagen, der die Neusässer Straße stadteinwärts fuhr.

Bei dem Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro, der Sohn des Unfallverursachers und die drei Polizeibeamten im Alter von 27 bis 31 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Der 9jährige und eine 27 Jahre alte Polizeibeamtin wurden vorsorglich ins Zentralklinikum Augsburg gebracht.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 16.12.2012

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Wie blöd kann man sein?

Mittelbayerische Zeitung: Bedrückender Einsatz für das BRK

“Ein Postbote wollte dem Wagen der Chamer Einsatzkräfte nicht Platz machen, eine Anwohnerin beschwerte sich über ihre versperrte Privatausfahrt.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung vom 15.12.2012
http://www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/bedrueckender-einsatz-fuer-das-brk/860751/bedrueckender-einsatz-fuer-das-brk.html#860751

Der spezielle Fall hier betrifft zwar keine Polizeibeamten, aber er ist symptomatisch.
Was ist nur so schwer daran, einfach mal den Weg frei zu machen, wenn andere zu Rettungszwecken unterwegs sind? Ist es so ein Drama, seine eigenen Bedürfnisse mal für ein paar Minuten zurückstellen?  Frohe Adventszeit!

Allgemein Unfall

Forchheim (Bayern): Doppeltes Pech beim Autofahren

Bestimmt im Gedächtnis wird einem 53-jährigen Autofahrer der diesjährige Nikolaustag bleiben. Erst rutschte er auf glatter Fahrbahn mit seinem Auto gegen einen Streifenwagen, dann staunten die beiden Polizisten nicht schlecht, als sie den Fahrer wiedererkannten. Wenige Tage zuvor hatten sie nämlich bereits Kontakt mit dem Eggolsheimer, weil er betrunken am Steuer seines Autos unterwegs war.

Nichtsahnend warteten die Polizisten, gegen 16 Uhr, in ihrem Streifenwagen an der roten Ampel in der Bügstraße, als sich von hinten der 53-Jährige mit seinem Audi näherte. Beim Abbremsen seines Autos kam er auf der eisglatten Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen das Heck des Streifenwagens. Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht.

Als die Polizisten ausstiegen, erkannten sie den Fahrer sofort wieder. Vermutlich ging es dem Pechvogel ebenso. Denn alle drei hatten nämlich erst vor kurzem miteinander zu tun. Am Montag hatten die Beamten den Eggolsheimer mit seinem Wagen und einem Alkoholwert von über einem Promille kontrolliert. Auch die Sicherstellung seines Führerscheines war die Folge gewesen, so dass der Mann gar nicht mehr hätte Autofahren dürfen. Er muss nun mit einer erneuten Anzeige rechnen.

Quelle: PM ds PP Oberfranken vom 07.12.2012

Allgemein Kritik

BR.de: 650 Beschwerden gegen Polizisten eingegangen

“Vor etwa einem halben Jahr wurden vom Innenministerium zwei unabhängige Beschwerdestellen in München und Nürnberg eingerichtet – eine Konsequenzen aus den Prügelvorwürfen gegen Polizisten. Nun wurde eine erste Bilanz gezogen.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf BR.de vom 05.12.2012
www.br.de/nachrichten/polizei-dienststellen-interne-delikte-herrmann100.html

 

Per 10.07.2012 hatte Bayern 33.000 Polizeibeamte. Wenn wir also vereinfachend davon ausgehen, dass jede Beschwerde berechtigt ist, und dass jede Beschwerde genau einen Polizeibeamten betrifft, dann entsprechen 650 Beschwerden ziemlich genau 2%. Was bedeutet, dass also selbst unter diesen vereinfachenden Annahmen immer noch 98% aller bayerischen Polizisten einen einwandfreien Job machen und unsere Unterstützung damit mehr als verdienen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung als einer Art ausgelagerter Beschwerdestelle der umliegenden Polizeidienststellen (“Weißt Du, was DEINE Freunde und Helfer schon wieder angerichtet haben?”) erlaube ich mir allerdings, daran zu glauben, dass nicht jede Beschwerde zwingend berechtigt ist.

Ich hoffe, wir werden mehr darüber erfahren.

Allgemein Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Polizisten nötigen Schulklasse zum Ausziehen

“Weil angeblich ein Fünf-Euro-Schein verschwunden war, soll ein Polizist in München laut übereinstimmenden Berichten eine komplette Schulklasse zu Leibesvisitationen gezwungen haben. Mindestens ein Schüler habe sich ganz ausziehen müssen, berichteten mehrere Medien am Samstag.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 01.12.2012
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1354349334786

Mal ganz abgesehen davon, dass das wirklich nicht in Ordnung wäre, wünschte ich, ich würde nur EINMAL in dieser Zeitung einen Artikel finden, in dem Gewalt gegen Polizisten genau so skandalisiert wird wie (potenzielle) Fehlleistungen von Polizisten. EINMAL!

Allgemein Tragisch

e110: Todesschütze von Dachau: Revision eingelegt

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Erschossenen, die jetzt noch einmal durch einen Prozess durchmüssen.

Quelle und mehr:
Online-Artikel bei e110 vom 30.11.2012
http://www3.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=1&id=61371

Allgemein Urteil

Donaukurier: Lebenslänglich für Todesschützen im Dachauer Amtsgericht

Höchststrafe für die tödlichen Schüsse auf einen Staatsanwalt im Amtsgericht Dachau: Das Landgericht München II verurteilte Ex-Fuhrunternehmer Rudolf U. zu einer lebenslangen Haftstrafe und erkannte zudem auf eine besondere Schwere der Schuld.

Das Landgericht München II hat den ehemaligen Fuhrunternehmer Rudolf U. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und erkannte zudem auf eine besondere Schwere der Schuld, was eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren ausschließt.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel im Donaukurier vom 29.11.2012
http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/D-Bayern-Kriminalitaet-Justiz-Lebenslaenglich-fuer-Todesschuetzen-im-Dachauer-Amtsgericht;art155371,2687959

Allgemein Kritik Urteil

BR.de: Ex-Polizeichef bekommt Bewährungsstrafe

“Das Traunsteiner Landgericht hat den 51-Jährigen wegen Körperverletzung im Amt verurteilt. Ins Gefängnis muss der suspendierte Beamte aber nicht. Die elfmonatige Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf der Seite des BR vom 27.11.2012
http://www.br.de/nachrichten/rosenheim-prozess-polizeichef-100.html

Allgemein

Augsburger Allgemeine: Unfall auf A96: Wie Polizisten mit den schrecklichen Bildern umgehen

Vor einem Jahr starben bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der A96 zwei Menschen. Polizist Rainer Fuhrmann war dabei. Ein Gespräch über die Bilder und wie sie verarbeitet werden.

Quelle und mehr:
Online-Artikel der Augsburger Allgemeine vom 23.11.2012
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Unfall-auf-A96-Wie-Polizisten-mit-den-schrecklichen-Bildern-umgehen-id22855471.html