Tag Archives: Bayern

Allgemein Kritik

Ermittlungen gegen Beamte der Bayerischen Polizei – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sichert vollumfängliche Aufklärung zu

Ermittlungen gegen Beamte der Bayerischen Polizei – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sichert vollumfängliche Aufklärung zu: Strafrechtliche Ermittlungen und disziplinarrechtliche Maßnahmen – Derzeit sechs Polizisten suspendiert – Weitere Beamte versetzt

Klare Konsequenzen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit Blick auf die derzeit laufenden Ermittlungen gegen mehrere Beamte der Bayerischen Polizei angekündigt: „Was sich nach bisherigen Erkenntnissen abgespielt haben soll, ist völlig inakzeptabel und bestürzend. Das widerspricht allen Werten, für die die Bayerische Polizei steht. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der lückenlosen und nachhaltigen Aufklärung.“ Herrmann machte deutlich: „Auch wenn wir hinsichtlich der strafrechtlichen und disziplinarrechtlichen Konsequenzen die weiteren Ermittlungen noch abwarten müssen: Wir dulden bei der Bayerischen Polizei auch im privaten Bereich nicht, dass beispielsweise über das Internet bezogene Inhalte mit rechtsextremen, fremdenfeindlichen oder antisemitischen Bezug verbreitet werden. Wer sich derart verhält, hat in den Reihen der Polizei nichts zu suchen. Auch die eines Polizisten unwürdigen Verhaltensweisen, die zwar nicht strafbar sein mögen, aber jedes Anstandsgefühl verletzen, verstoßen gegen die besonderen Dienstpflichten von Polizeibeamten und werden für die Betroffenen nicht folgenlos bleiben.“ 

Der Innenminister erklärte weiter: „Ich bedauere solch unsägliches Verhalten einzelner Polizisten außerordentlich. Diese Beamten schaden dem guten Ruf der gesamten Bayerischen Polizei, die hervorragende Arbeit leistet. Jeder Polizeibeamte muss sich vorbildlich verhalten und insbesondere die Menschenwürde wahren. Gerade deshalb ist es wichtig, dass das Polizeipräsidium München umgehend reagiert und Polizeipräsident Hubertus Andrä den betroffenen Zug der USK-Einheit ganz erheblich umbesetzt hat.“ Herrmann verwies dabei auch auf die sechs unverzüglich vom Dienst suspendierten Polizisten. Der Innenminister weiter: „Ich erwarte vom Bayerischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft eine restlose strafrechtliche Aufklärung. Auf Basis dieser Feststellungen wird über weitere Konsequenzen zu entscheiden sein. Daneben erwarte ich auch einen weiteren umfassenden Bericht des Polizeipräsidiums München.“

PM des Staatsministeriums des Innern des Freistaats Bayern vom 15.03.2019

Allgemein Kritik

München (Bayern): Ermittlungen gegen mehrere Polizeibeamte

Die Staatsanwaltschaft München II führt zusammen mit dem Polizeipräsidium München seit Ende November Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Dieses steht im Zusammenhang mit einem privaten Lokalbesuch von Polizeibeamten im Landkreis Miesbach. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall sind vorerst abgeschlossen, der Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt. In diesem Rahmen ist seit Mitte Dezember ein Beamter des BLKA suspendiert. Nähere Auskünfte bzgl. dieses Ermittlungsverfahrens obliegen der Staatsanwaltschaft München II.

Im Rahmen dieses Verfahrens wurde das private Handy eines Polizeibeamten der 3. Einsatzhundertschaft (Unterstützungskommando – USK) der Münchner Polizei, der im oben genannten Verfahren als Zeuge geführt wird, bis in den Februar dieses Jahres ausgewertet. Dabei wurden im überwiegend privaten sowie unkritischen Kommunikationsverlauf einer App mit anderen aktiven und ehemaligen Angehörigen seines Zuges vereinzelte Medieninhalte festgestellt, die eine straf- bzw. dienstrechtliche Bewertung erfordern. Die Leitungsebene weder der Dienststelle noch des Einsatzzuges war in diese Kommunikation eingebunden.

Die polizeilichen Ermittlungen werden vom BLKA, Sachgebiet 131 – interne Ermittlungen – durchgeführt.

Hierbei wird konkret u.a. das Teilen von zwei auf Youtube zugänglichen Videos in der App hinsichtlich möglicher antisemitischer Aspekte (keine Gewaltvideos) überprüft. Auch die Benutzung eines Distanz-Elektro-Impuls-Geräts (sog. „Taser“) gegenüber anderen Kollegen des USK im Rahmen der Ausbildung an diesem Gerät, entgegen der klaren dienstlichen Weisung, keine Selbstversuche durchzuführen, wird einer Überprüfung unterzogen. Außerdem wurde im Fotoarchiv des Handys ein Foto von einer Hakenkreuzschmiererei auf einem Betonsockel in einem Münchner Park gefunden. Auch hier wird aktuell eine mögliche Strafbarkeit geprüft. Nähere Auskünfte zu diesen Ermittlungsverfahren obliegen der Staatsanwaltschaft München I.

In diesem Kontext wurden sofort mit Bekanntwerden der ersten Verdachtslage beginnend mit dem 08.02. sukzessive insgesamt vier Beamte des USK München, gegen die strafrechtlich ermittelt wird, und ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vom Dienst suspendiert. Weitere acht Beamte des gleichen Einsatzzuges und ein Beamter des SEK wurden wegen ihrer Äußerungen im Kommunikationsverlauf der App, die jedoch unterhalb einer Strafbarkeit liegen, aus ihren Einheiten genommen und müssen seit dem 01.03. ihren Dienst auf anderen Dienststellen außerhalb geschlossener Einheiten verrichten. Ihre Beiträge werden dienstrechtlich überprüft und wurden bereits der Staatsanwaltschaft München I zur Kenntnis gegeben.

Die Reaktion des PP München, des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigen, dass hinsichtlich derartiger Verhaltensweisen eine hohe Sensibilität herrscht und bereits bei einem ersten Verdacht sofort die notwendigen straf- und dienstrechtlichen Maßnahmen ergriffen werden.

Polizeipräsident Andrä: „Das in den ersten Ermittlungsergebnissen festgestellte Verhalten ist völlig inakzeptabel und ansehensschädigend. Auf eine derartige Verhaltensweise haben wir schnell und konsequent reagiert. Dies werden wir auch künftig tun.“

PM des PP München vom 15.03.2019

Trauriges

BR24.de: In Würzburg erschossener Polizeischüler beigesetzt

„Der von einem Kameraden erschossene Polizeischüler wurde gestern beigesetzt. Trauerfeier und Bestattung fanden in Garstadt (Lkr. Schweinfurt) statt. Rund 750 Menschen nahmen von dem jungen Mann Abschied.“

Online-Artikel, 13.03.2019
https://www.br.de/nachrichten/bayern/trauerfeier-fuer-erschossen-polizisten,RKVvDlU

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nürnberg (Bayern): Schwerer Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

Am Mittwochmorgen (13.03.2019) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall während einer Einsatzfahrt im Nürnberger Stadtteil Höfen. Vier Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr gegen 09:00 Uhr ein Streifenwagen (VW-Bus) der mittelfränkischen Polizei während einer Einsatzfahrt die Sigmundstraße mit Sonder- und Wegerechten in stadtauswärtiger Richtung. Die beiden Beamten waren auf dem Weg zur Südwesttangente, da dort ein Fußgänger auf der Autobahn gesehen worden sei.

Aus noch nicht geklärter Ursache kollidierte der Streifenwagen im Kreuzungsbereich zur Leyher Straße mit einem VW Golf, welcher die Leyher Straße in stadteinwärtiger Richtung befuhr. Die beiden Insassen des VW Golf, ein 78-jähriger Mann und seine 70-jährige Frau, wurden durch die Wucht des Aufpralls in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden. Das Ehepaar wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Die beiden Polizeibeamten wurden ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

An den Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden. Die Nürnberger Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs beauftragt.

Die Unfallstelle war bis 11:30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

PM des PP Mittelfranken vom 13.03.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Pentling (Bayern): Bedrohungslage in Pentling beendet – Eine Person in Gewahrsam genommen

In der Nacht hat ein Mann beim Polizeinotruf angerufen und verwirrte Sachverhalte mitgeteilt. Im weiteren Verlauf des Gesprächs sprach er zudem Bedrohungen aus. Da er im Besitz mehrere waffenrechtliche Erlaubnisse war, wurde ein größerer Polizeieinsatz ausgelöst. Der Mann ließ sich am Morgen widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Es kam niemand zu Schaden.

Gegen 01.30 Uhr rief ein 40-jähriger Mann bei der Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz an. Er gab Sachverhalte an, die den Schluss auf eine psychische Ausnahmesituation zuließen. Nachdem der Mann über mehrere waffenrechtliche Erlaubnisse verfügt war nicht auszuschließen, dass er Zugriff auf scharfe Schusswaffen haben könnte. Deshalb wurde ein Polizeieinsatz ausgelöst.

Der Bereich um die Tulpenstraße in Pentling wurde weitläufig abgesperrt. Auch Spezialeinsatzkräfte und die Verhandlungsgruppe befanden sich im Einsatz. Den Einsatzkräften gelang die Kontaktaufnahme mit dem Mann, dessen Handeln wohl auf die genannte psychische Ausnahmesituation zurückzuführen ist.

Gegen 07.20 Uhr konnte der Mann zum Verlassen des Hauses bewegt werden. Er ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Es wurde niemand verletzt. Im Haus konnte bislang eine Schusswaffe sichergestellt werden.

Der Mann wird der Behandlung in einer Fachklinik zugeführt.

PM des PP Oberpfalz vom 13.03.2019

Allgemein

Niederbayern: Sturmtief „Eberhard“ – Zwischenbilanz Einsatzgeschehen

Ab Sonntagnachmittag (10.03.2019) durchzog das Sturmtief „Eberhard“ von Westen kommend ganz Niederbayern und verursachte zahlreiche witterungsbedingte Einsätze.

 

Gegen 15.00 Uhr kam es zunächst aus den Landkreisen Kelheim und Landshut zu einem deutlichen Anstieg entsprechender Mitteilungen. Im weiteren Verlauf verlagerte sich das sturmbedingte Einsatzgeschehen ostwärts vom Bereich Straubing über Deggendorf bis in den Passauer Raum und betraf auch den gesamten Bayerischen Wald.

Im Zeitraum bis 01.00 Uhr wurden in der Einsatzzentrale in Straubing 197 Einsätze mit dem Schlagwort „Unwetter“ bearbeitet. Die meisten eingegangenen Notrufe betrafen Verkehrsbehinderungen bzw. -gefahren durch reihenweise umgestürzte Bäume und schwere Äste auf den Straßen.

In der Folge kam es auch zu 12 Verkehrsunfällen, bei denen Autos den Hindernissen nicht mehr ausweichen konnten. Nur in einem Fall wurde dabei eine Person leicht verletzt und musste sich in einem Krankenhaus behandeln lassen. Hierbei handelte es sich ausgerechnet um einen Feuerwehrmann, der nach Alarmierung zum „Sturmeinsatz“ mit seinem Privat-Pkw in der Nähe von Untergriesbach (Lkr. Passau) mit einem Baum auf der Straße kollidierte.

Durch die hohe Zahl umgestürzter Bäume mussten etliche Gemeinde-, Kreis- und Staatsstraßen in bestimmten Streckenabschnitten vollständig gesperrt werden. Ein Großteil der Sperrungen konnte noch im Lauf der Nacht wieder aufgehoben werden. Dies ist insbesondere den niederbayerischen Feuerwehren zu verdanken, die über viele Stunden mit allen verfügbaren Kräften unermüdlich im Einsatz waren, um größtmögliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die längerfristigen Sperrungen wurden durch die zuständigen Straßenmeistereien entsprechend beschildert.

In einzelnen Ortsteilen kam es zu Stromausfällen, nachdem Bäume auch auf Stromleitungen fielen und diese zum Teil abrissen. Die verständigten Energieversorgungsunternehmen schickten unverzüglich ihre Mitarbeiter los, um die Stromversorgung wieder herzustellen.

Eine Vielzahl von Alarmanlagen an Firmengebäuden lösten durch den Sturm Fehlalarme aus, die trotzdem alle durch die Polizei auf einen möglichen Einbruch hin überprüft werden mussten.

Auch Bauzäune und sonstige Baustellenabsicherungen wurden „vom Winde verweht“. Vereinzelt fielen Ampeln aus oder wurden wie auch andere Verkehrseinrichtungen beschädigt.

Ab etwa 01.00 Uhr wurden die Sturmmeldungen weniger und die Einsatzlage beruhigte sich allmählich.

Abschließend ein paar ausgewählte Einzelereignisse:

Ein Zug der DB-Regio mit ca. 40 Fahrgästen musste am Bahnhof Neufahrn i. NB witterungsbedingt stehen bleiben. Selbst der Weitertransport der Fahrgäste mit organisierten Ersatzbussen war wegen des Wetters nicht möglich.

Ein Feuerwehrmann stürzte beim Anheben einer Plane auf einem Feld neben der B 8 bei Straubing und wurde mit leichten Verletzungen ins Klinikum Straubing eingeliefert.

In Straubing musste durch die Feuerwehr ein Blechdach eines Wohn- und Geschäftsgebäudes gesichert werden, nachdem sie Einzelteile gelöst haben und auf die Straße zu fallen drohten.

Das Gleis der „Waldbahn“ bei Viechtach war vorübergehend durch einen quer liegenden Baum blockiert.

Stromausfall in Windorf, Ortsteil Ratzenleithen, Lkr. Passau

Weitere lokale Vorkommnisse bzw. Einzelheiten zur obigen Zusammenfassung des Einsatzgeschehens können den Pressemeldungen der jeweils zuständigen Polizeiinspektionen entnommen werden.

PM des PP Niederbayern vom 11.03.2019

Allgemein Trauriges

Würzburg (Bayern): Polizeieinsatz anlässlich des Heidingsfelder Faschingsumzuges am 05.03.2019

Am Dienstag, den 05.03.2019, startete der traditionelle Faschingsumzug im Stadtteil Heidingsfeld pünktlich um 14:33 Uhr. Dieser wurde durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mit Unterstützung des Operativen Ergänzungsdienstes betreut.

Die Zuschauerzahlen schätzt der Veranstalter auf ca. 15000 Personen.

Während des Umzuges kam es zu keinen nennenswerten Sicherheitsstörungen. Der Verkehr wurde durch die notwendigen Sperrungen der Mergentheimer Straße, des Wendelweges, der Reuterstraße und der Seilerstraße geringfügig beeinträchtigt.

Nach Abschluss des Zuges versammelten sich jedoch zahlreiche alkoholisierte und aggressive Personen im Bereich der Haltestelle Reuterstraße bzw. im Bereich eines Schnellrestaurants in der Mergentheimer Straße. Aus diesen Gruppen heraus kam es immer wieder zu Streitigkeiten bzw. Körperverletzungsdelikten, welche bis zum Abend der polizeilichen Betreuung bedurften.

Insgesamt mussten sechs Körperverletzungsdelikte aufgenommen werden. Ein 14-jähriger Geschädigter musste mit einer Nasenbeinfraktur in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Weiterhin mussten insgesamt vier Jugendliche aufgrund ihrer Alkoholisierung in Krankenhäuser eingeliefert und weitere vier Jugendliche durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Sie wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der PI Würzburg – Stadt vom 06.03.2019

Allgemein KS Tragisch

Würzburg (Bayern): Unbeabsichtigte Schussabgabe – Beamter der Bereitschaftspolizei tödlich verletzt

Am Donnerstagabend ist ein Auszubildender der Bereitschaftspolizei durch eine Schussverletzung tödlich verletzt worden. Dem Sachstand nach war es in einem Unterkunftsgebäude der III. Bereitschaftspolizeiabteilung durch einen Beamten zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe gekommen, die seinen Kollegen erfasste.

Um 21.32 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Notruf aus der Bereitschaftspolizeiabteilung ein. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich zwei Auszubildende, kurz vor ihrem Wachantritt, zu zweit in einem Zimmer eines der Unterkunftsgebäude, als ein weiterer Beamter Zeuge eines Schussgeräusches wurde und in der Folge einen seiner beiden Kollegen lebensgefährlich verletzt, den anderen im Schockzustand, vorfand. Durch den sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt wurden Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet. Der ältere der beiden Auszubildenden wurde in eine Klinik eingeliefert, wo er kurz darauf verstarb.

Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahmen Beamte der Kripo Würzburg. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen führt, wie in solchen Fällen üblich, das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Es besteht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung.

Seitens der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden unverzüglich die notwendigen Betreuungsmaßnahmen für die nachvollziehbar erheblich betroffenen weiteren Kolleginnen und Kollegen des Ausbildungsstandortes, sowie für die Angehörigen, organisiert.

Gemeinsame PM der StA Würzburg und des PP Unterfranken vom 01.03.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nürnberg (Bayern): Angehörige von Rockergruppierung prügeln auf Polizeibeamte ein – ein Tatverdächtiger festgenommen

Wie mit Meldung vom 04.02.19 berichtet, kam es am 03.02.19 nach dem DEL-Eishockeyspiel Nürnberg IceTigers – Straubing Tigers zu einem Angriff auf mehrere Polizeibeamte. Sieben Beamte wurden verletzt. Ein Tatverdächtiger wurde heute festgenommen.

Im Rahmen der Eishockeybegegnung beobachteten Polizeibeamte einen 40-jährigen Mann, als er in einem Gästeblock ein Schild beschädigte. Nach Spielende wollten die Einsatzkräfte gegen 16:30 Uhr die Personalien des Mannes außerhalb der Arena feststellen. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Beamten unvermittelt von einem 25-Jährigen und zwei weiteren Männern (24 und 35 Jahre alt) körperlich angegangen. Alle vier Männer trugen Kleidung, welche auf die Zugehörigkeit einer in Straubing ansässigen Rockergruppierung schließen lassen. Im weiteren Verlauf prügelten und traten dann die vier Männer massiv auf die Einsatzkräfte ein.

Nur unter erheblichem Kraftaufwand gelang es die Angreifer zu überwältigen und die vier Männer festzunehmen. Insgesamt wurden durch die Schläge und Tritte sieben Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter musste wegen massiver Faustschläge gegen Kopf und Fingerstiche in die Augen in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Der Beamte ist bis auf weiteres dienstunfähig. Es ist nur glücklichen Umständen geschuldet, dass der Polizeibeamte keine bleibenden Augenschäden erlitt. Zudem wurden die eingesetzten Beamten von dem Quartett bespuckt und mit allerhand Beleidigungen und Bedrohungen überzogen.

Nach umfangreichen Ermittlungen erließ ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftbefehl gegen den 25-jährigen Angreifer.

Der Tatverdächtige konnte heute Morgen (26.02.19) in seiner Wohnung im Raum Straubing (Niederbayern-Oberpfalz) widerstandslos festgenommen werden. Er wurde in Nürnberg einem Ermittlungsrichter vorgestellt, welcher Haftfortdauer gegen den 25-Jährigen anordnete. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet jedoch weiterhin Zeugen, die die Auseinandersetzung am Nachmittag des 03.02.19 beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 26.02.2019

Allgemein verletzt

Bamberg (Bayern): Mehrere Streifen aufgrund Verpuffung im Einsatz

Gegen 22:00 Uhr alarmierte eine Frau die Polizei, da sie laute „Schlaggeräusche“ aus dem Heizungskeller eines Mehrfamilienhauses in der Schwarzenbergstraße hören könne. Als die Polizeibeamten die Tür zum Heizungsraum öffneten, schlug diese offensichtlich aufgrund des im Raum herrschenden, starken Überdruckes nach außen auf und verletzte einen Polizisten leicht im Gesicht. Zudem stellten die Beamten starken Gasgeruch fest.

Die Bewohner mussten das Haus sofort verlassen. Die eintreffenden Polizeistreifen sperrten den Einsatzort weiträumig ab und leiteten den Straßenverkehr um. Messungen der verständigten Feuerwehr ergaben eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung im Kellerbereich. Daraufhin schlossen die Einsatzkräfte den Gashahn, nahmen die offensichtlich defekte Heizanlage außer Betrieb und lüfteten das Gebäude.

Der ebenfalls verständigte Schornsteinfeger stellte fest, dass es im Brennraum der Heizung offensichtlich zu einer Verpuffung mit den entsprechenden Folgen kam.

Nach kurzer Zeit konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Zum Glück wurde keiner ernstlich verletzt, so dass der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst nicht eingreifen musste.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 24.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

München (Bayern): Zwei Verletzte bei Streit um Rauch und Alkohol – 26-Jähriger verlor Zahn

Am frühen Mittwochmorgen (20. Februar) verlor ein 26-Jähriger einen Zahn und ein 36-Jähriger wurde am Daumen verletzt. Ausgangspunkt der vorangegangenen tätlichen Auseinandersetzung waren Streitigkeiten wegen unerlaubtem Rauchen sowie Alkoholgenuss am Bahnsteig im Hauptbahnhof München.

Die Bundespolizeiinspektion München wurde durch die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit über eine körperliche Auseinandersetzung am S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes informiert. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 26-jähriger Dresdner gegen 00:45 Uhr rauchend und alkoholkonsumierend von einer DB-Sicherheitsstreife angesprochen worden war. Nach der Aufforderung den Bahnhof zu verlassen, soll der 26-Jährige seinen Fahrschein auf den Boden geworfen, die Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit verbal beleidigt und aggressiv auf die Streife zugegangen sein. Als der mit 1,56 Promille alkoholisierte Dresdner einen 30-Jährigen DB-Mitarbeiter gegen die Schulter gestoßen haben soll, brachten die beiden Security-Beschäftigen den Angreifer zu Boden. Dabei verlor der 26-Jährige einen Zahn, als er auf den Boden aufschlug. Durch das zu Boden bringen verletzte sich einer der beiden DBS-Männer, der 36-Jährige, am Daumen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

PM der BPOLI München vom 21.02.2019

Allgemein Blog

Wertingen/Höchstädt (Bayern): Ausgebrochener Ochse durch Polizeibeamte erschossen

Am 17.02.2019 gegen 19.20 Uhr teilten mehrere Mitteiler einen frei herumlaufenden Ochsen zwischen Höchstädt und Wertingen mit. Unter anderem wurde dieser im Bereich der Staatsstraße 2033 bei Binswangen gesehen. Da ein Einfangen des Tieres nicht möglich war und eine erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestand, entschloss sich der Besitzer in Absprache mit den hinzugerufenen Polizeibeamten, das Tier erschießen zu lassen. Für die Absicherung war außerdem die Feuerwehr Wertingen mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Der Ochse wurde schließlich an einem angrenzenden Feld von einem Polizeibeamten erschossen.

PM des PP Schwaben Nord vom 18.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Aggressiver Parksünder

Ein Mitarbeiter des Kommunalen Zweckverbandes wurde am gestrigen Mittwochvormittag von einem Verkehrsteilnehmer massiv angegangen. Der 53-jährige Verkehrsüberwacher war gegen 09:40 Uhr gerade dabei aufgrund eines Parkverstoßes in der Klammstraße eine Verwarnung auszustellen. Der hinzugekommene Fahrer des Fahrzeuges störte sich daran offenbar so massiv, dass er den Verkehrsüberwacher körperlich anging. Er beleidigte und schubste den Mann und versuchte ihm letztlich, das Diensthandy aus der Hand zu schlagen, bevor er sich vom Tatort entfernte. Die Person ist bislang unbekannt. Derzeit laufen die polizeilichen Ermittlungen.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 14.02.2019

Allgemein Bravo

Traunstein (Bayern): Mit Haftbefehl Gesuchter springt aus dem Fenster ca. sechs Meter in die Tiefe und wird dort von der Polizei „in Empfang genommen“

Bereits seit August 2018 wurde ein 20-jähriger junger Mann aus dem nördlichen Landkreis Traunstein vom Amtsgericht Traunstein mit Haftbefehl gesucht. Er wurde bereits im Januar 2018 wegen Handeltreiben von nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren Haft verurteilt. Seine Haftstrafe trat der 20-jährige jedoch nicht an und tauchte unter.

Mehrfach konnte der Traunsteiner in der Vergangenheit kurz vor einem polizeilichen Zugriff flüchten und tauchte anschließend abermals unter. Nach polizeilichen Erkenntnissen wechselte er auch regelmäßig seinen „Unterschlupf“.

Die Fahndung nach dem flüchtigen Straftäter wurde nun intensiviert und die Flucht fand letztendlich am 12.02.19, in den Abendstunden, ihr Ende: Beamte der Zivilen Einsatzgruppe und ein Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein konnten den Gesuchten im nördlichen Landkreis Traunstein festnehmen.

Spektakulär wollte er sich auch hier erneut seiner Festnahme entziehen und sprang aus ca. sechs Meter Höhe aus einem Fenster im 1. Obergeschoss eines Anwesens auf die Straße, aber direkt in die „festnehmenden“ Hände der zivilen Polizeibeamten. Der junge Mann blieb bei dem waghalsigen Sprung unverletzt. Von der Aktion völlig überrascht ließ er sich schließlich sprach- und widerstandslos die Handschellen anlegen. Der 20-jährige wird am 13.02.19 seine zweijährige Haftstrafe in der Justitzvollzugsanstalt Laufen-Lebenau antreten.

PM des PP Oberbayern Süd vom 13.02.2019

Allgemein

Essenbach (Bayern): Brand eines Dachstuhls

Kurz nach Mitternacht brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Akazienstraße.

Aus noch unbekannter Ursache geriet geg. 00.30 Uhr der Dachstuhl des Einfamilienhauses in Brand. Das Haus dürfte vorläufig nicht bewohnbar sein. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden bei Verwandten untergebracht. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Beinbruch. Sonst gab es keinen weiteren Personenschaden. Der Sachschaden wird auf 80 000 Euro geschätzt.

Die weitere Sachbearbeitung wird die Kriminalpolizei in Landshut übernehmen.

PM des PP Niederbayern vom 12.02.2019

Allgemein

Focus. de: Brisantes Urteil: Privatleute dürfen Polizisten nicht einfach so aus der Nähe filmen

„Privatleute dürfen Polizeieinsätze nicht aus nächster Nähe filmen, wenn dabei dienstliche Gespräche der Beamten zu hören sind. Eine 26-jährige Studentin hatte auf einer Demonstration genau dies getan – und erhielt nun die Quittung.“

Online-Artikel vom 11.02.2019
https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/prozess-am-landgericht-muenchen-polizisten-illegal-bei-einsatz-gefilmt-gericht-spricht-klare-warnung-an-linke-demonstrantin-aus_id_10308788.html

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Fürth (Bayern): Betrunkener geht auf Rettungskräfte los

Am Donnerstagnachmittag (31.01.2019) griff ein Betrunkener Rettungskräfte in Fürth an, welche ihm helfen wollten. Der Mann musste in Gewahrsam genommen werden.

Der 48-Jährige befand sich gegen 15:30 Uhr, offensichtlich stark alkoholisiert, in einem Linienbus in der Jakob-Henle-Straße. Als er Atemnot bekam, verständigte der Busfahrer den Rettungsdienst. Als die Sanitäter dem Mann helfen wollten, begann er in Richtung der Einsatzkräfte zu schlagen. Die Angriffe konnten zunächst unterbunden werden. Im Rettungswagen schlug der 48-Jährige dann einen Notarzt gegen den Oberkörper, woraufhin der Mann letztendlich fixiert werden musste. Der Notarzt wurde leicht verletzt.

Der 48-Jährige musste mit einer Atemalkoholkonzentration von knapp drei Promille entsprechend medizinisch versorgt und bis zur Ausnüchterung in Schutzgewahrsam genommen werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 01.02.2019

Allgemein Urteil verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Friedberg (Bayern): Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

Gestern Mittag ereignete sich bei einer Einsatzfahrt an der Kreuzung Josef-Hohenbleicher-Straße / Zeppelinstraße ein Verkehrsunfall, bei dem die Beifahrerin im anderen beteiligten Pkw und zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

Ein 34-jähriger Polizeibeamter fuhr mit seinem 25-jährigen Kollegen unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Dasing. Die Ampel an o.g. Kreuzung zeigte für ihn Rotlicht, er tastete sich mit mäßiger Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich hinein. Zur gleichen Zeit hatte der 78-jährige Fahrer eines Hyundai, der in der Zeppelinstraße an der Ampel stand, Grünlicht bekommen und war losgefahren, um die Kreuzung geradeaus in Richtung Stadthalle zu überqueren. Er übersah das Einsatzfahrzeug wegen einer dortigen Lärmschutzwand und hatte die Sondersignale wohl überhört. Unser Streifenfahrzeug stieß in die rechte Seite des Hyundai, wobei die 77-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen erlitt. Trotzdem die Airbags nicht auslösten, wurden unsere beiden Polizeibeamten auch leicht verletzt. Alle drei wurden im KH untersucht und konnten nach der Erstversorgung wieder entlassen werden. An beiden Fahrzeugen entstand rund 20000 € Schaden und mussten abgeschleppt werden.

PM der PI Friedberg vom 01.02.2019

Allgemein Was fürs Herz

Nürnberg (Bayern): Diensthund mit Blutspende das Leben gerettet

Bereits am 24.01.2019 kam es beim 8-jährigen Diensthund Ivo zu einem medizinischen Notfall. Nur durch eine Not-OP in einer Nürnberger Tierklinik und der Blutspende eines anderen Diensthundes konnte er gerettet werden.

Ein zu diesem Zeitpunkt bei dem Hund (deutscher Schäferhund) nicht bekannter Milztumor war geplatzt und führte zu starken inneren Blutungen, weshalb eine Bluttransfusion notwendig war. Da jedoch nicht ausreichend Blutkonserven vorhanden waren, fragte die Tierklinik bei der Zentralen Diensthundestaffel der mittelfränkischen Polizei nach möglichen Blutspendern.

Die im Dienst befindlichen Hunde konnten für eine Blutspende nicht herangezogen werden, da für die Spende des Blutes eine Sedierung des Hundes notwendig ist. Deshalb wurden mehrere Diensthundeführer in der Freizeit benachrichtigt, ob ihre Diensthunde für eine Spende bereit stünden.

Alle Diensthundeführer waren sofort bereit, durch ihren Diensthund eine Blutspende für den schwer erkrankten Ivo abgeben zu lassen. Am schnellsten stand die 7-jährige Diensthündin Kira (belgischer Schäferhund) zur Verfügung. Unter Vollnarkose spendete sie in der Tierklinik 300 ml ihres gesunden Blutes. Das gespendete Blut wurde dem kranken Ivo noch direkt im Operationssaal verabreicht.

Die anderen Hundeführer hielten sich für einen weiteren „Blutspendeeinsatz“ bereit. Doch bereits einen Tag nach der Operation kam die freudige Nachricht, dass Ivo auf Grund der Blutspende schon auf dem Weg der Besserung ist.

Sie möchten wissen, ob Ihr Hund für solche Blutspenden geeignet ist? Dies können Sie bei Ihrem Tierarzt oder in einer Tierklinik erfragen. Sie werden dann in eine Liste eingetragen und im Notfall angerufen.

PM des PP Mittelfranken vom 31.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Nürnberg (Bayern): Betrunkener löst Polizeieinsatz im Stadtteil Maxfeld aus

Ein offensichtlich betrunkener Mann schoss am Mittwochabend (30.01.2019) vom Balkon seiner Wohnung im Nürnberger Osten und löste dadurch einen größeren Polizeieinsatz aus. Alarmierte Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos nahmen den Mann fest.

Gegen 21:15 Uhr verständigten Zeugen die Einsatzzentrale, da in einem Wohnanwesen in der Avenariusstraße möglicherweise mehrere Schüsse gefallen sein sollen. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost sowie weiterer Dienststellen fuhren den Einsatzort an und sperrten den Bereich weiträumig ab.

Vor Ort konnten die Beamten zunächst keine verdächtigen Geräusche oder Personen feststellen. Im Zuge der Ermittlungen lokalisierten die eingesetzten Polizeibeamten eine Wohnung des Mehrfamilienhauses, in welcher die Schüsse gefallen sein sollen.

Zwischenzeitlich alarmierte Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) trafen in der Wohnung auf eine männliche Person. Diese konnte widerstandslos festgenommen werden.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten sowohl eine Schreckschusswaffe als auch mehrere Patronenhülsen. Der 47-jährige Wohnungsinhaber war erheblich alkoholisiert. Zum Geschehen machte er bislang keine Angaben.

Die Polizeibeamten stellten sowohl die Waffe als auch weitere Beweismittel sicher. Der 47-Jährige muss sich nun u. a. wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz verantworten.

Es wurden im gesamten Einsatzverlauf keine Personen verletzt. Nachdem der Einsatz beendet war, wurden die gesperrten Straßen wieder für den Fahrverkehr freigegeben.

PM des PP Mittelfranken vom 31.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Unfall mit Polizeifahrzeug – Pasing

Symbolfoto

Am Sonntag, 27.01.2019, gegen 17.00 Uhr, befuhr ein Polizeibeamter mit seinem Fahrzeug die Lortzingstraße im Rahmen eines Polizeieinsatzes. An dem Polizeifahrzeug waren die Sondersignale eingeschaltet.
An der Kreuzung zur Bodenseestraße wollte der Beamte nach links abbiegen. Aufgrund des für ihn geltenden Rotlichts fuhr er mit Schrittgeschwindigkeit in den Kreuzungsbereich ein. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 21-Jähriger aus München mit seinem Pkw Smart bei ihm für ihn geltenden Grünlicht der Ampelanlage ebenfalls in die Kreuzung zur Lortzingstraße.
Aufgrund der Sondersignale am Polizeifahrzeug hielten auf dem rechten Fahrstreifen der Bodenseestraße mehrere Fahrzeuge bei Grünlicht vor der Kreuzung, weshalb der Smart-Fahrer das von rechts kommende Polizeifahrzeug nicht wahrnahm. Es kam zu einem Zusammenstoß.
Der Beamte und seine Beifahrerin wurden jeweils leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste ebenfalls mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Beide Pkw wurden schwer beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Straße für über eine Stunde komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 28.01.2019

Allgemein Blog

Nürnberg (Bayern): Zwei Tatverdächtige nach Raubdelikt festgenommen – Aktueller Ermittlungsstand und Zeugenaufruf

Wie mit Meldung 124 vom 25.01.2019 bereits berichtet, überfielen am Freitagabend (25.01.2019) zwei unbekannte Täter einen Mann in er Nürnberger Südstadt und entwendeten sein Mobiltelefon. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befand sich der spätere 29-jährige Geschädigte gegen 20:45 Uhr in der Lothringer Straße und telefonierte, als er auf zwei unbekannte Männer traf. Diese sollen ihm anschließend das Mobiltelefon abgenommen haben. Im Zuge der daraufhin entstehenden Auseinandersetzung verletzte einer der beiden Täter den 29-Jährigen mit einer Stichwaffe an der Hand. Anschließend flüchteten die Täter.

Im Rahmen der Fahndung nahmen Polizeibeamte zwei junge Männer fest auf welche die Personenbeschreibung zutraf und die sich der Kontrolle durch Flucht entzogen. Auf mehrere Anhalterufe reagierten sie ebenfalls nicht. In dieser Situation machte ein Polizeibeamter von seiner Schusswaffe Gebrauch, indem er einen Warnschuss abgab.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Festgenommenen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um die gesuchten Täter. Die Polizei fahndet nun weiterhin nach den noch flüchtigen bislang unbekannten Tätern und sucht weitere Zeugen.

Beschreibung:

Täter 1: Ca. 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, normale Figur, längerer dunkler Bart, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Kapuze (weiße Streifen auf der Kapuze), rotes Zeichen oder Emblem auf der Brust, weiße Turnschuhe

Täter 2: Ca. 25 Jahre alt, ca. 180 – 185 cm groß, kräftige Figur, dunkel bekleidet

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelfranken vom 28.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Amberg (Bayern): Missgeschick im Rahmen eines Einsatzes

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine betrunkene Landkreisbewohnerin (22 Jahre) in einer Amberger Lokalität in einer hilflosen Lage aufgrund ihrer Alkoholisierung aufgefunden. Hierbei war ein Polizeibeamter dem Rettungsdienst beim Verbringen der Person ins Klinikum Amberg behilflich. In diesem Zusammenhang musste sich die betrunkene weibliche Person jedoch übergeben und traf den Beamten im Gesicht.

PM der PI Amberg vom 27.01.2019

Allgemein Urteil

Regensburg (Bayern): Zeitnahe Verurteilung nach Angriff auf Rettungsdienst und Polizei

Symbolfoto

Nach einem tätlichen Angriff auf einen Rettungssanitäter und einen Polizeibeamten im November 2018, gab es bereits im Januar 2019 ein gerichtliches Urteil. Durch die priorisierte Bearbeitung dauerten das Ermittlungsverfahren und die juristische Aufarbeitung gerade einmal zwei Monate. Der Täter wird dadurch möglichst zeitnah mit den Folgen seines Handelns konfrontiert.

 

Nach der Mitteilung über eine verletzte Frau, wurde am 14.11.2018 ein Rettungswagen zum Einsatzort im Stadtgebiet von Regensburg beordert, um die Frau medizinisch zu versorgen.
Hierbei zeigte sich, dass ein Fall von häuslicher Gewalt vorliegt und die Polizei ebenfalls erforderlich ist.
Als sich die zu versorgende Frau bereits im Rettungswagen befand, versuchte der Tatverdächtige, der unter Alkoholeinfluss stand, in den Rettungswagen zu gelangen. Dies verhinderte ein Angehöriger des Sanitätsdienstes, indem er sich dem Mann in den Weg stellte. Hierauf versetzte der 41-Jährige dem Rettungsassistenten einen Schlag ins Gesicht und es entwickelte sich eine Rangelei.
Zu diesem Zeitpunkt traf die Streife der Polizeiinspektion Regensburg Süd ein und die Beamten konnten weitere Angriffe verhindern und den 41-Jährigen fixieren. Beim Transport zur Dienststelle erfolgte durch den Festgenommenen noch der Versuch, einen Polizeibeamten mit einem Kniestoß zu verletzen. Zudem überzog der Mann die Beamten mit diversen Beleidigungen und Bedrohungen.

Um dem Täter möglichst zeitnah die Folgen seiner Taten vor Augen zu führen und spürbar zu machen, erfolgte die Sachbearbeitung des Vorfalles im priorisierten Verfahren. Dies bedeutet, dass der Vorgang sowohl auf Seiten der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft Regensburg im engen Austausch und umgehend durch dafür vorgesehene Sachbearbeiter bearbeitet wurde. Auf diese Weise konnte bereits am 30.11.2018 der Abschluss der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft verfügt und Anklage zum Amtsgericht Regensburg erhoben werden.

Am 14.01.2018 und damit exakt zwei Monate nach der Tat erging so bereits das Urteil in diesem Verfahren am Amtsgericht Regensburg. Der Angeklagte wurde dabei zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten und zwei Wochen verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem muss der Mann 100 gemeinnützige Arbeitsstunden ableisten. Da es von den Verfahrensbeteiligten keine Einwände gab, ist das Urteil bereits rechtskräftig und der Verurteilte muss sich mit den Folgen seiner Tat auseinandersetzen.

„Das Konzept zur priorisierten Fallbearbeitung wurde am 10. Oktober 2018 von Bayerns damaligem Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zusammen mit Generalstaatsanwalt Lothar Schmitt und Polizeipräsident Gerold Mahlmeister vorgestellt. Es sieht eine Effektivierung der Verfahrensabläufe zwischen Polizei und Staatsanwaltschaften, insbesondere durch Einrichtung fester Ansprechpartner, vor. Das Konzept trägt dazu bei, dass Angriffe auf Angehörige von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei sowie Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte möglichst rasch und konsequent nach dem Ereignis juristisch geahndet werden und dadurch eine abschreckende Wirkung erzeugt wird.“

PM des PP Oberpfalz vom 25.01.2019

Allgemein verletzt

Augsburg (Bayern): Polizeibeamtin nach Verkehrskontrolle angefahren

Am 19.01.19 führte eine 23-jährige Polizeibeamtin gegen 11:10 Uhr zusammen mit ihrem Streifenpartner eine Verkehrskontrolle in der Rosenaustraße durch. Ein vorbeifahrender Pkw hielt dabei zu wenig Abstand zu den Einsatzkräften und erfasste die Beamtin mit dem rechten Außenspiegel am Arm. Ohne sich um den Anstoß zu kümmern fuhr der Pkw in Richtung Pfersee weiter. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung des Fahrzeugs auf und konnten den Pkw in der Hessenbachstraße anhalten. Bei der Fahrzeugführerin handelte es sich um eine 70-jährige Augsburgerin. Weshalb sich diese unerlaubt von der Unfallstelle entfernte ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizeibeamtin trug durch den Unfall leichte Verletzungen am Arm davon.

PM des PP Schwaben Nord vom 20.01.2019

Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Unteremmerting (Bayern): Versuchte Brandlegung und Widerstand gegen Einsatzkräfte der Feuerwehr

Am Sonntag, 20.01.2019, kam es in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Unteren Dorfstraße in Unteremmerting zu einer versuchten Brandlegung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

Am Sonntag gegen 07.30 Uhr wurde in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Unteremmerting eine versuchte Brandlegung mitgeteilt.

Ein 25-jähriger Bewohner hatte im Bereich des Dachs versucht ein Feuer zu legen. Das kleine Feuer konnte durch Anwohner schnell abgelöscht und so Schlimmeres verhindert werden. Es entstand augenscheinlich lediglich geringer Sachschaden.

Der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Bewohner, flüchtete zunächst, konnte jedoch im Umfeld des Anwesens durch Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckt und festgehalten werden. Dabei griff der Tatverdächtige Kräfte der Feuerwehr tätlich an. Nach ersten Erkenntnissen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Die Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen. Aufgrund des vorliegenden Sachverhalts und des auffälligen Verhaltens des Beschuldigten, erschien der 25-Jährige in einem erkennbar psychischen Ausnahmezustand, weshalb er zur weiteren medizinischen Betreuung bzw. Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert wurde.
Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen (Einsatzkräfte der Feuerwehr), eingeleitet.

PM des PP Oberbayern Süd vom 20.01.2019

Allgemein verletzt

Neustadt an der Aisch (Bayern): Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

In den frühen Freitagmorgenstunden (18.01.2019) kam es während einer Einsatzfahrt zur Kollision zweier Streifenwägen in Neustadt an der Aisch. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

Kurz nach Mitternacht wurden zwei Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch zu einem Einsatz zum Neustädter Krankenhaus beordert. Das Klinikpersonal bat aufgrund eines randalierenden Patienten um Unterstützung durch die Polizei.

Gegen 00:15 Uhr befuhren die beiden Streifenwägen mit eingeschaltetem Blaulicht (BMW Touring und VW Touran) hintereinander die Nürnberger Straße und bogen nach links in die Paracelsusstraße ein. Dort rutschte der vorausfahrende VW Touran, vermutlich wegen Glatteis, zur Seite. Der dahinter befindliche Streifenwagen (BMW) kam ebenfalls ins Rutschen und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Nach dem Zusammenstoß kam der BMW nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit zwei Metallpfosten.

Der Fahrer des BMW wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Beide Streifenwägen wurden durch die Wucht des Aufpralls erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf circa 50.000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Bad Windsheim übernahm die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs.

PM des PP Mittelfranken vom 18.01.2019

Allgemein

München (Bayern): Jugendlichen Softairpistole abgenommen: Bundespolizist reagiert schnell

nscheinswaffen, die im öffentlichen Raum geführt werden, sorgen immer wieder für Probleme. Am Freitagabend (11. Januar) nahm ein Bundespolizist zwei Jugendlichen eine Softairpistole ab, die sie ihm zuvor in einem Zug am Hauptbahnhof unvermittelt gezeigt hatten.

Ein 26-jähriger Bundespolizist befand sich gegen 19:40 Uhr in Uniform auf dem Heimweg vom Dienst. Am Gleis 24 folgten ihm zwei Jugendliche in den abfahrbereiten Zug nach Nürnberg. Die beiden 15-Jährigen sprachen ihn an und zeigten im unvermittelt, wie sich erst später herausstellte, eine nicht geladene Softairwaffe. Der Polizeikommissar reagiert schnell, nahm die täuschend echt aussehende Pistole an sich und begab sich mit den beiden Jugendlichen zur nahen Wache.

Hier stellte sich heraus, dass ein 15-jähriger Deutsch-Kosovare, die Waffe zuvor in einem Holster am Gürtel getragen und hier hervorgezogen hatte. Dass es sich um eine Softairwaffe handelte konnte der Beamte nicht sofort erkennen. Andere Personen nahmen von dem Vorfall keine Kenntnis. Nach Angaben des 15-Jährigen soll die Pistole aus einem Gebüsch in Freising stammen, wo er sie an sich genommen hatte. Warum und wie er die Waffe dem Beamten zeigte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Jugendliche aus Freising machten bei der Bundespolizei den Eindruck, sich ihres Handelns nicht vollumfänglich bewusst zu sein. Neben der Möglichkeit, andere Bürger gegebenenfalls in Angst zu versetzen, war ihnen nicht bewusst, welche Wirkung eine gezogene Schusswaffe auf einen Polizeibeamten haben kann, selbst wenn es sich dabei „nur“ um eine Anscheinswaffe handelt.

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet. Die Softairpistole wurde sichergestellt.

Die Ahndung der Ordnungswidrigkeit an das zuständige Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München abgegeben.

PM der BPOLI München vom 14.01.209

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Münnerstadt (Bayern): Sachbeschädiger geht Rettungskräfte an

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03.45 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Kissingen zu einer Sachbeschädigung in der Gymnasiumstraße gerufen. Dort hatte ein 26-jähriger Mann, der unter starkem Alkoholeinfluss stand, eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. Hierbei zog er sich eine stark blutende Schnittverletzung an der rechten Hand zu, woraufhin ein Rettungswagen sofort den Einsatzort anfuhr, um die Verletzung zu behandeln. Der jedoch sehr aggressive Mann verweigerte die Behandlung und versuchte sich vom Krankenwagen zu entfernen. Letztendlich schafften es die Beamten zwar, den Unruhestifter in den Rettungswagen zu verbringen, doch auch dort schlug und trat er um sich und beschimpfte die Sanitäter. Der alkoholisierte Mann floh aus dem Krankenwagen in Richtung Marktplatz und musste durch die eingesetzten Beamten wieder eingefangen werden. Unter polizeilicher Begleitung wurde er zum Campus in Bad Neustadt gebracht. Dort wurde er direkt operiert. Der entstandene Schaden der Schaufensterscheibe beläuft sich auf circa 1.000,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.01.2019

Allgemein

BAB 95 bei Murnau (Bayern): Schneebrocken fällt von Autobahnbrücke auf THW-Einsatzfahrzeug

Bereits seit Freitagabend war eine Gruppe des THW-Ortsverbands Weiden in Oberammergau damit beschäftigt, mehrere Flachdächer von den Schneemassen zu befreien.

Der teils starke Regenfall und das Tauwetter macht den Schnee inzwischen sehr schwer, was die Gefahr von herabrutschenden Schneeschichten stetig steigen ließ.

 

Dieser Umstand wurde den freiwilligen Helfern bei der Fahrt ins nächste Einsatzgebiet (Berchtesgadener Land) zum Verhängnis, als ein abtauender Schneebrocken am Sonntagnachmittag von einer Autobahnbrücke im Bereich der Anschlussstelle Murnau-Kochel fiel und auf der Windschutzscheibe und Motorhaube des Mannschaftswagens landete.

Der 32-jährige Fahrzeugführer konnte die Kontrolle über den Renault/Master behalten und lenkte das Blaulichtfahrzeug auf den Pannenstreifen.

 

Der Fahrer und seine Mitfahrer (32 u. 22) blieben zum Glück unverletzt.

 

Das Einsatzfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro beziffert.

 

Beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau-Kochel mussten kurzfristig zur Beseitigung des überhängenden Schnees auf den Brückenkanten gesperrt werden.

Im Einsatz war neben der Verkehrspolizei Weilheim, die Freiwilligen Feuerwehren Ohlstadt, Großweil und Murnau sowie die Autobahnmeisterei. Nach der Unfallaufnahme wurden sämtliche Brücken der A95 überprüft.

 

PM der VPI Weilheim vom 13.01.2019

P.S.: Ich möchte den Nachsatz des Pressesprechers der VPI Weilheim unter dieser PM sehr gerne zitieren:
„An alle THW-Helferinnen und Helfer: Vielen Dank für Euren Einsatz ♥“

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Suizidversuch in Polizeizelle

Mit der Einweisung eines 45-Jährigen in eine Fachklinik endeten gestern Abend (10.01.2019) mehrere Einsätze der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Der Mann hatte mehrfach versucht, aus dem Leben zu scheiden.

 

Gegen 22:20 Uhr teilten Beamte der Bundespolizei mit, dass sich der Mann in einem Zugabteil vorsätzlich so schwer verletzt hatte, dass er zum einen ärztlich versorgt werden müsse, zum anderen aber dringend psychiatrischer Betreuung bedürfe. Die Beamten holten den inzwischen medizinisch versorgten Mann ab und brachten ihn zur Dienststelle. Dort äußerte er während der Sachverhaltsaufnahme ebenfalls mehrfach, aus dem Leben scheiden zu wollen.

Bei der weiteren Sachbearbeitung versuchte der Mann tatsächlich, sich in einem Verwahrraum der PI Nürnberg-Mitte zu strangulieren. Da er aber ständig unter Beobachtung stand, konnte dies verhindert werden.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Leichtverletzte in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2019

Allgemein Unfall Wie blöd kann man sein?

Aschaffenburg (Bayern): Der Polizei aufgefahren und Unfallflucht begangen

Eine zivile Streife der Einsatzhundertschaft Würzburg, welche sich am Mittwoch zur Unterstützung der Aschaffenburger Polizei im Stadtgebiet aufhielt, befuhr am frühen Mittwochabend gegen 19:15 Uhr die Ludwigstraße. Hier ordnete sich das Dienstfahrzeug zum Linksabbiegen ein und wartete verkehrsbedingt. Von hinten näherte sich eine 47 jährige Fahrerin eines BMW X3 und fuhr dem Dienstfahrzeug auf. Noch bevor der Unfall ordnungsgemäß aufgenommen werden konnte, setzte die Frau ihr Fahrzeug zurück und entfernte sich in die Frohsinnstraße. Da sich ein Polizeibeamter das Kennzeichen notiert hatte, konnte wenig später die Unfallverursacherin gestellt werden. Die Schadenshöhe an beiden Pkw wird auf 3000 Euro geschätzt. Die BMW-Fahrerin hat nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu erwarten.

PM der PI Aschaffenburg vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Passau (Bayern): Tödlicher Unfall am Bahnhof

Ein 30-jähriger Somalier ist am Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, am Passauer Hauptbahnhof ums Leben gekommen, als er auf einen vorbeifahrenden Zug springen wollte. Unmittelbar zuvor hatte sich der Mann auf einem Bahnsteig an eine Streife der Bundespolizei gewandt und die Beamten um Hilfe gebeten. Während seine Personalien festgestellt wurden, lief er unvermittelt weg zu den wenige Meter entfernten Gleisen. Die Kriminalpolizei Passau hat die Sachbearbeitung übernommen.

 

Am Sonntagmorgen war eine Sicherheitsstreife der Bundespolizei Passau routinemäßig zu Fuß auf dem Passauer Bahnhof unterwegs. Geg. 07.40 Uhr näherte sich den Bundespolizisten auf dem Bahnsteig beim Gleis 1 eine Person, die einen verwirrten Eindruck machte. Der Mann stellte seinen mitgeführten Koffer und Rucksack vor den Bundespolizisten ab und bat die Polizisten wiederholt um Hilfe. Die Bundespolizisten wollten zunächst seine Identität prüfen und ließen sich von ihm seinen Ausweis aushändigen. Während der Funkabfrage der Personalien lief der zu Kontrollierende plötzlich von den Polizisten weg. Obwohl ihn eine Bundespolizistin zum Stehen bleiben aufforderte, versuchte dieser auf einen vorbei fahrenden Güterzug aufzuspringen, blieb allerdings mit seiner Kleidung an einem Waggon hängen. Der Mann wurde vom Zug mitgeschleift und erlitt dabei eine tödliche Kopfverletzung.
Der Lokomotivführer hielt planmäßig nach 1500 Metern im Bahnhof an und hatte von dem Unglücksfall nichts mitbekommen.
Aufgrund der momentanen unklaren Sicherheitslage sperrte die für den Bahnhof zuständige Passauer Bundespolizeiinspektion den Bahnhof und forderte ihre Sprengstoffgruppe zur Untersuchung der liegengebliebenen Gepäckstücke an. Erst als die Sprengstoffexperten Entwarnung gaben, wurde die Sperre des Bahnhofs etwa um 10.50 Uhr aufgehoben. In den Gepäckstücken waren lediglich Bekleidung und Schriftstücke des Verunglückten.
Zwischenzeitlich wurde der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau zur Unfallaufnahme angefordert und begann mit den ersten Ermittlungen.
Nach den vorläufigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine sichere Auskunft gegeben werden, ob es sich bei dem Vorfall um eine suizidale Spontanhandlung oder einen Unglücksfall beim Aufspringen auf den Güterwaggon handelte.
Bei dem tödlich Verunglückten handelt es sich um einen 30jährigen, abgelehnten somalischen Asylbewerber aus Schleswig-Holstein, der eine unwiderrufliche Ausreiseverfügung seines Ausländeramtes und eine gültige Bahnfahrkarte von Hamburg nach München bei sich hatte, was derzeit eher die Annahme eines tödlichen Unfalls beim Versuch der illegalen Ausreise nach Österreich als eine spontane Suizidsituation unterstützt.

Die betroffenen Beamten der Bundespolizei und zwei Zeugen des Vorfalls im Bahnhof werden bzw. wurden psychologisch betreut.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Memmingen (Bayern): Rettungsdienst angegriffen

Ein 54-Jähriger befand sich am 05.01.2019, gegen 17:20 Uhr, im Bereich des Bahnhofs Memmingen und stürzte wegen seines alkoholisierten Zustands alleinbeteiligt zu Boden. Ein zufällig anwesender Rettungsdienstmitarbeiter wollte sich um das Wohlbefinden des Mannes kümmern. Damit war dieser wohl nicht einverstanden, weshalb er einen umherstehenden Stuhl nahm und diesen nach einem 64-jährigen Rettungsassistenten warf. Dieser wurde mit dem Wurfgegenstand am Kopf getroffen und hierbei leicht verletzt. Nachdem die Haftfähigkeit des Täters bescheinigt wurde, konnte dieser über sein Verhalten im Haftraum der Polizeiinspektion Memmingen nachdenken. Der Rettungsassistent konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.01.2019

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Marktstett (Bayern): 51-jähriger Feuerwehrmann bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße 2271 zwischen Marktsteft und Kitzingen gekommen. Dem derzeitigen Sachstand nach kam ein Feuerwehrmann mit seinem dienstlichen BMW aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 51-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz in Marktbreit als er gegen 05:45 Uhr auf Höhe von Marktsteft aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr kam und mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidierte. Dabei erlitt der Angehörige der Feuerwehr so schwere Verletzungen, dass der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Der 36-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichtere Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zog die Polizei Kitzingen einen Unfallsachverständigen hinzu und wird mit ihm gemeinsam detailliert den Unfallhergang rekonstruieren. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden und wird voraussichtlich bis 13:00 Uhr gesperrt bleiben. Neben mehreren Streifen der Polizei Kitzingen und der Staatsanwältin befanden sich die regionalen Feuerwehren, die Straßenmeisterei wie auch der Rettungsdienst und Notarzt vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Angehörigen.

PM des PP Unterfranken vom 04.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall

Forchheim (Bayern): Ein Toter und fünf Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Seinen schweren Verletzungen erlag am späten Donnerstagnachmittag ein 89 Jahre alter Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Wagen auf der Bundesstraße B470 bei Forchheim. Dessen 22-jährige Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, vier weitere Insassen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter sowie Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte kamen vor Ort. Derzeit (Stand: 19.45 Uhr) ist der Bereich um die Unfallstelle noch komplett gesperrt.

Der Senior aus dem Landkreis Bamberg war, kurz vor 16.15 Uhr, mit seinem Skoda auf der B470 von Ebermannstadt in Richtung Forchheim unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er auf Höhe des Forchheimer Stadtteils Reuth aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto ins Bankett, verriss daraufhin das Steuer und fuhr in den Gegenverkehr. Dort prallte frontal in den Renault der 22-jährigen Frau. Durch den massiven Zusammenstoß wurden die junge Fahrerin und ihre 44-jährige Mutter auf dem Beifahrersitz im Wagen eingeklemmt. Feuerwehreinsatzkräfte mussten die Frauen sowie drei Kinder im Fond aus dem Wrack befreien. Nach der notärztlichen Erstversorgung brachte ein Rettungshubschrauber die lebensgefährlich verletzte Fahrerin in eine Klinik. Die 44-jährige Mutter erlitt schwerste Verletzungen und kam, wie ihre drei mittelschwer verletzten Kinder, ebenfalls ins Krankenhaus. Die Familie stammt aus dem Landkreis Bamberg.

Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag der 89-Jährige kurz nach dem Zusammenstoß seinen schweren Verletzungen.

Ein Staatsanwalt aus Bamberg kam vor Ort und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der die Beamten der Polizei Forchheim bei der Klärung der Unfallursache unterstützt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von zirka 30.000 Euro.

PM des PP Oberfranken vom 03.01.2019

Allgemein

Amberg (Bayern): Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats

Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats – BAMF bereits über Amberger Taten informiert – Weitere gesetzliche Verschärfungen werden begrüßt

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Amberger Prügelattacken vom vergangenen Wochenende auf das Schärfste verurteilt: „Wer wahllos auf unbeteiligte Passanten einprügelt, zeigt, dass er keinen Schutz in unserer Gesellschaft sucht. Die alkoholisierten Täter können in unserem Land kein Verständnis erwarten, sondern nur die volle Härte des Rechtsstaats.“ Neben einer harten Bestrafung durch die zuständigen Gerichte brauche es klare Konsequenzen auch für den Aufenthalt der vier Täter in Deutschland. Dies sei der klare Kurs in der bayerischen Asylpolitik. „Aktuell ist die Abschiebung aber noch in keinem der Fälle rechtlich möglich. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern.“ Wie der Minister erklärte, habe er heute deswegen unter anderem alle bei den Ausländerbehörden verfügbaren Informationen zu den vier Tätern an das Bundesamt für Asyl und Flüchtlinge (BAMF) übermitteln lassen. Herrmann dankte ausdrücklich der Amberger Polizei für die rasche Festnahme der Tatverdächtigen kurz nach den Prügeleien. Nun führe die Staatsanwaltschaft die zügigen Ermittlungen durch, um die festgenommenen Täter möglichst bald anklagen zu können. +++

Im Einzelnen teilte Herrmann zu den vier beschuldigten Tätern mit:

Beim ersten Täter handelt es sich um einen seit 30. Dezember 2018 volljährigen Iraner, der nach Ablehnung seines Asylantrags seit Februar 2018 ausreisepflichtig ist. Sein Abschiebungsverfahren wird bereits betrieben. Bislang scheitern Rückführungen in den Iran allerdings häufig an fehlenden Pass- bzw. Passersatzpapieren. „Wir brauchen an dieser Stelle den Bund, der noch stärkeren Druck auf den Iran ausüben muss, bei der Passbeschaffung mitzuwirken. Das Hindernis der fehlenden Passpapiere muss so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden“, so Herrmann.

Bei einem zweiten Täter handelt es sich um einen noch minderjährigen Afghanen, bei dem das BAMF ein Abschiebungsverbot erteilt hat. „Wir haben das BAMF heute gebeten, das festgestellte Abschiebungsverbot wegen der abscheulichen Tat nach Möglichkeit zu widerrufen. Kommt das BAMF dem nach, können die bayerischen Ausländerbehörden den Täter nach Afghanistan abschieben, sobald er volljährig ist.“

Der dritte Täter ist ein volljähriger Afghane, dessen Asylantrag vom BAMF im Mai 2017 abgelehnt wurde. Die Ablehnung wurde im August 2018 durch das Verwaltungsgericht Regensburg bestätigt. Über den hiergegen gestellten Antrag auf Zulassung der Berufung hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz noch nicht entschieden. Wegen des damit noch laufenden Asylverfahrens ist die Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Herrmann kündigte an, dem Afghanen, der derzeit eine Ausbildung zum Koch macht, schnellstmöglich die Ausbildungserlaubnis zu entziehen. Der Täter soll laut Herrmann nicht von der sogenannten „3+2-Regel“ profitieren, die ihm einen Aufenthalt für die Zeit der Ausbildung und darüber hinaus sichern würde. Herrmann: „Diese Regel soll gut integrierten Zuwanderern Chancen eröffnen in unserem Land, aber sicher keinen Gewalttäter mit einem gesicherten Aufenthalt belohnen.“ Man habe das BAMF daher heute gebeten, als am Gerichtsprozess beteiligte Partei auf eine Beschleunigung des Verfahrens hinzuwirken. „Hat die Ablehnung auch in der zweiten Gerichtsinstanz Bestand, werden wir alles daran setzen, den Betreffenden schleunigst abzuschieben“, so Herrmann.

Der vierte Täter schließlich, ein volljähriger Afghane, befindet sich aktuell noch im laufenden Asylverfahren. Damit ist seine Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Auch in diesem Fall habe man das BAMF gebeten, möglichst rasch Klarheit zu schaffen, ob dem Betreffenden ein Bleiberecht zugesprochen werden muss. „Wir haben dem Bundesamt alles mitgeteilt, was einer Beschleunigung des Verfahrens nutzen kann. Bis dahin hat auch unsere beim Landesamt für Asyl und Rückführungen angesiedelte Taskforce, die auf solche Fälle spezialisiert ist, den Betreffenden und seine Mittäter genau im Blick behalten.“

Im Übrigen begrüßte Herrmann die Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, Vorschläge für eine weitere Verschärfung der Gesetze zur Ausweisung von Straftätern vorzulegen. „Ich unterstütze diesen Vorstoß ausdrücklich. Jeder Straftäter den wir zusätzlich abschieben können, ist ein Sicherheitsgewinn für unser Land“, so der Minister.

PM des Bayrischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration vom 02.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

München (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Rettungskräfte: 17-Jähriger tickt aus

Zu mehreren Einsätzen wurde die Bundespolizei in der Silvesternacht und am Neujahrestag im Bereich von Bahnanlagen gerufen. Der gravierendste Fall ereignete sich am Dienstagmorgen (1. Januar) am Bahnhof Untermenzing. Dabei bespuckte ein alkoholisierter 17-Jähriger erst die Rettungskräfte, die er anschließend auch körperlich attackierte.

Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums musste ein 17-jähriger Deutscher am Bahnhof Untermenzing von Rettungssanitätern behandelt werden. Als die RTW-Besatzung den Jugendlichen aus Allach behandelte, spuckte dieser drei Rettungssanitätern ins Gesicht. Im weiteren Verlauf schlug er zwei Sanitätern ins Gesicht, wobei einer eine leichte Verletzung über dem Auge erlitt.

Eine Streife lieferte den mit 1,22 Promille alkoholisierten Allacher, gegen den nun wegen Tätlichen Angriffs und Körperverletzung ermittelt wird, bei den Eltern ab.

PM der BPOLI München vom 01.01.2019

Allgemein

Schweinfurt (Bayern): Häftling verschanzt sich in Justizvollzugsanstalt

In der Nacht zu Samstag verschanzte sich ein Häftling in der Justizvollzugsanstalt und drohte damit, sich selbst und Bedienstete zu verletzen. Einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gelang es, den Mann zu entwaffnen. Dieser wurde anschließend leicht verletzt auf die Krankenstation der JVA Würzburg verlegt.

Gegen 23:30 Uhr verständigten Beamte der Justizvollzugsanstalt Schweinfurt die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und baten um Unterstützung. Ein 27-jähriger Häftling hatte sich aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen ein scharfes Werkzeug gebastelt und sich in seiner Zelle verschanzt. Mit dem Werkzeug fügte sich der Mann selbst leichtere Verletzungen zu und bedrohte die Bediensteten. Erst einem Spezialeinsatzkommando der Polizei aus Nürnberg gelang es, den Inhaftierten zu entwaffnen und unter Kontrolle zu bringen.

Der 27-Jährige, der derzeit wegen unterschiedlicher Gewaltdelikte eine Haftstrafe verbüßt, wurde auf die Krankenstation der Justizvollzugsanstalt Würzburg verlegt.

PM des PP Unterfranken vom 22.12.2018

Allgemein Tragisch Unfall

Stockstadt am Main (Bayern): Brand in Restaurant-Küche – Mehrere zehntausend Euro Schaden

LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Mittwoch ist in einer Restaurant-Küche ein Feuer ausgebrochen. Zwei Personen, darunter auch eine Polizeibeamtin, wurden durch Rauchgas leicht verletzt. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden, der sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen dürfte.

Gegen 01.00 Uhr war die Mitteilung über den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als die Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg am Einsatzort in der Obernburger Straße eintrafen, stellte sich heraus, dass das Feuer offenbar in der Küche des dortigen Restaurants ausgebrochen war. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, wodurch auch zwei Wohnungen in dem Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Vier Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zwei weitere gelangten über das Dach ins Freie. Sie wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit einer Steckleiter gerettet. Die Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Stockstadt sowie die Werksfeuerwehr der Fa. Sappi hatten den Brand schnell im Griff und konnten ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.

Der Pächter des Restaurants, der eigenständig Löschversuche unternommen hatte, und eine Polizeibeamtin mussten mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt werden. Beide kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Bewohner des Gebäudes wurden ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Sie blieben dem Sachstand nach jedoch unverletzt.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Brand im Bereich einer Fritteuse ausgebrochen sein könnte. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es bislang nicht.

PM des PP Unterfranken vom 20.12.2018

Allgemein

Leipheim (Bayern): Millionenschaden bei Großbrand auf dem Bauernhof

Am Sonntagabend wurde gegen 20:30 Uhr der Brand auf einem Bauernhof im Gemeindebereich Leipheim mitgeteilt.
Bei Eintreffen der Feuerwehren stand ein Stall in Vollbrand. Die Hauptaufgabe bestand nun darin ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Dies gelang schließlich.
In dem Stall waren mehrere Kühe und Schweine untergebracht. Wie viele Tiere dem Feuer zum Opfergefallen sind kann noch nicht gesagt werden. Auch sind einige der Tiere weggelaufen. Sollten Kühe oder Schweine in der Umgebung von Leipheim gesehen werden bittet die Polizei dies unter 110 oder direkt bei der PI Günzburg unter 08221-9190 zu melden.
Der Sachschaden wird vorläufig auf 1 Mio. Euro geschätzt. Durch den Brand wurde niemand verletzt, jedoch verletzten sich zwei Leute der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus.
Bei dem Brand waren die FFW aus Günzburg, Leipheim, Riedheim, Echllishausen, Langenau, Kleinkötz, Jettingen und Burgau mit 143 Mann, sowie das THW Günzburg und Dillingen mit 20 Mann vor Ort.
Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Neu-Ulm übernommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.12.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Augsburg (Bayern): Verkehrsunfall mit verletztem Polizisten

Am 10.12.2018, gegen 13:00 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt selbst Opfer eines Verkehrsunfalls. Ein 55jähriger Autofahrer übersah beim Einbiegen in die Prinzregentenstraße den Streifenwagen und es kam zum Zusammenstoß. Ein Beamter wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.12.2018

Allgemein verletzt

Schweinfurt (Bayern): Kleinbrand in Haftzelle der JVA – zwei Justizbeamte leicht verletzt

Dem Sachstand nach mit einem Gasfeuerzeug hat ein Insasse der JVA Schweinfurt am Mittwochmittag einen Brand in seiner Haftzelle verursacht. Das Feuer konnte rasch von Justizbeamten gelöscht werden. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Der offenbar psychisch belastete 23-Jährige blieb unverletzt und wurde in die psychiatrische Abteilung einer anderen JVA verlegt.

 

Kurz vor 13.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Main-Rhön der Notruf, dass es in einer Haftzelle der JVA in der Hadergasse zu einem Brand gekommen war. Bei Eintreffen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hatten Mitarbeiter der JVA den Kleinbrand bereits gelöscht. Zwei Justizbeamte wurden leicht verletzt. Der Zelleninsasse, der den Vorschriften entsprechend ein Gasfeuerzeug besaß, blieb unverletzt. Er befindet sich zwischenzeitlich in psychiatrischer Behandlung.

Der angerichtete Sachschaden, der insbesondere am Inventar entstand, beläuft sich wohl auf einige hundert Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt.

PM des PP Unterfranken vom 05.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mellrichstadt (Bayern): Mit Schreckschusswaffe hantiert – Mann sorgt für größeren Polizeieinsatz

Ein 56-Jähriger hat am Donnerstagmorgen in einem Paketshop mit einer Schreckschusswaffe hantiert und dadurch einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Der offenbar psychisch belastete Mann wurde vorläufig festgenommen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 09.40 Uhr wollte der 56-Jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in dem Paketshop in der Bauerngasse ein an ihn adressiertes Päckchen abholen. Dies wurde ihm jedoch verweigert, da er weder einen Abholschein noch ein Ausweisdokument vorzeigen konnte. Offenbar war der Kunde daraufhin derart erbost, dass er eine Schusswaffe aus seiner Jackentasche zog und damit in dem Geschäft hantierte.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machten sich zahlreiche Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Mellrichstadt und benachbarter Polizeidienststellen auf den Weg zum Einsatzort. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellten neben der ungeladenen Schreckschusswaffe auch dazugehörige Munition sicher, die der 56-Jährige bei sich hatte.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich bei dem Beschuldigten Hinweise auf eine psychische Vorerkrankung. Darüber hinaus stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von rund 0,8 Promille. Geprüft wird derzeit, ob der Mann in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden muss.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung und Verstößen nach dem Waffengesetz werden von der Polizeiinspektion Mellrichstadt geführt.

PM des PP Unterfranken vom 06.12.2018

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Auf Polizeigebäude geklettert und geschossen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 19-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt sorgte am frühen Samstagmorgen (01.12.2018) für einen zunächst gefährlichen Einsatz der Polizei. Der Mann stieg auf die „Zeughauswache“ und schoss mehrmals in die Luft.

Passanten verständigten gegen 05:30 Uhr die Polizei. Sie beobachteten soeben einen jungen Mann, der entlang der Dachrinne auf das Dach des Dienstgebäudes „Zeughaus“ in der Pfannenschmiedsgasse stieg.

Bevor die Beamten eingetroffen waren, teilten die Zeugen noch mit, dass der Mann mit einer Schusswaffe mehrmals in die Luft geschossen habe. Sofort fuhren mehrere Streifen an. Zwischenzeitlich war der 19-Jährige wieder heruntergestiegen und pöbelte Passanten an.

Unter höchster Eigensicherung konnte der Beschuldigte überwältigt und festgenommen werden. Er führte eine sog. „Schreckschusspistole“ mit sich, die einer echten Waffe täuschend ähnlich ist. Sie wurde sichergestellt. Bedroht hat der die Beamten damit nicht. Außerdem fand man in den Taschen des Mannes größere Mengen Drogen. Auch sein Zustand ließ den Schluss zu, dass er unter Drogeneinwirkung stand.

Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht und wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzt angezeigt. Nach abgeschlossener Amtsbehandlung und Wohnungsdurchsuchung durfte der Mann wieder gehen.

PM des PP Mittelfranken vom 02.12.2018

Allgemein Bravo

Wolfratshausen (Bayern): Auf der Flucht

Den richtigen Riecher bewies eine Streifenbesatzung der Wolfratshauser Polizeiinspektion am späten Mittwochabend.

Am 28.11.2018 gegen 23.30 Uhr sollte ein 23-jähriger Geretsrieder an der Bushaltestelle Waldram kontrolliert werden.

Bereits als die beiden Polizeibeamten aus dem Dienstauto stiegen, ergriff der Geretsrieder die Flucht und rannte auf ein angrenzendes Feld. Womit der Geretsrieder offensichtlich nicht gerechnet hatte, war die Spurtstärke der Streifenbesatzung. Bereits nach kurzer Zeit wurde der 23-Jährige eingeholt und festgenommen. Kurz vor der Festnahme hatte sich der 23-Jährige noch einer Zigarettenschachtel entledigt. Der Grund war schnell ermittelt.

Darin befand sich noch Marihuana, das der Geretsrieder in Alufolie eingepackt hatte.
Bei der weiteren Durchsuchung konnte in der Bekleidung des Geretsrieders noch eine Tabak-Marihuana-Mischung aufgefunden werden.

Gegen den Geretsrieder wird nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Für zukünftige Sprintduelle muss sich der 23-Jährige in Zukunft andere Gegner für eine erfolgreiche Flucht aussuchen. Die beiden Streifenbeamten, ein ambitionierter Fußballer und seine Kollegin, die sich derzeit auf einen Halbmarathon vorbereitet, spielen mindestens eine Liga über dem Geretsrieder.

PM der PI Wolfratshausen vom 29.11.2018

Allgemein Bravo

Bamberg (Bayern): Schlag gegen die Bamberger Rauschgiftszene

Bei der Durchsuchung von neun Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler und Betäubungsmittelkonsumenten im Stadtgebiet und im Landkreis Bamberg gelang am Dienstag den Rauschgiftfahndern der Bamberger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg ein erneuter Schlag gegen die örtliche Drogenszene. Eine 23-jährige Rauschgifthändlerin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Kriminalbeamten erhielten Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und stellten neben unterschiedlichen Drogen auch verschiedene Waffen sicher.

Umfangreiche Ermittlungen in der Rauschgiftszene brachten die Bamberger Drogenfahnder auf die Spur der Betäubungsmittelkonsumenten im Raum Bamberg. Als sich der Verdacht erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanwesen der insgesamt zehn tatverdächtigen Männer und Frauen im Alter von 21 bis 47 Jahren. Die Durchsuchungsmaßnahmen, die am frühen Dienstagmorgen begannen, wurden von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. In den neun Wohnungen entdeckten die Beamten neben Rauschgiftutensilien und kleineren Mengen Marihuana auch Crystal im hohen zweistelligen Grammbereich sowie über 33 Ecstasy-Tabletten. Darüber hinaus hatten nahezu alle Tatverdächtigen zum Teil verbotene Waffen zu Hause deponiert, die die Polizeibeamten ebenfalls sicherstellten.

Gegen eine 23 Jahre alte Hauptverdächtige, die im Raum Bamberg mit Drogen handelte, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Dienstag Untersuchungshaftbefehl. Sie sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Für die Dealerin dürfte sich zudem strafverschärfend auswirken, dass sie neben der großen Menge an Crystal auch im Besitz zahlreicher verbotener Waffen war. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu weiteren Abnehmern und möglichen Hintermännern dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 28.11.2018

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten

Würzburg (Bayern): Nach Angriff auf Polizeibeamten – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Allgemein

Hof (Bayern): Mit Spielzeugwaffe in der Kneipe

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte. Mehrere Streifenbesatzungen der Hofer Polizei begaben sich daraufhin zur Gaststätte. Der Mann befand sich noch in der Kneipe und hatte bei der Kontrolle durch die Polizeibeamten tatsächlich in seinem Hosenbund einen Revolver stecken. Die Überprüfung ergab aber recht schnell, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, von der keine wirkliche Gefahr ausging. Auf die Frage, warum er denn die Waffe dabei habe, gab der 20-jährige an, er sei angehender Schauspieler und habe mit dem Revolver ausgerechnet in der gut besuchten Gaststätte eine Passage eines Theaterstückes zum Besten gegeben. Vielleicht hätte er das vorher auch den anderen Gästen mitteilen sollen. Die Polizei stellte die Waffe erst einmal sicher und wird nun prüfen, ob der Mann angezeigt wird. Denn laut Waffengesetz ist es verboten, Nachbildungen von Schusswaffen,  sogenannte „Anscheinswaffen“, mitzuführen. Eine Vorschirft, die vermutlich deswegen geschaffen wurde, um genau solche Missverständnisse zu vermeiden.

PM der PI Hof vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Zirndorf (Bayern): Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen – Aktueller Ermittlungsstand (17:00 Uhr)

Wie heute (15.11.2018) bereits mit Meldung 1694 berichtet, ereignete sich am heutigen Nachmittag (15.11.2018) ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Ammerndorf (Lkrs. Fürth). Die Polizei gibt den aktuellen Ermittlungsstand bekannt.

Gegen 13:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache zwei Linienbusse im Begegnungsverkehr auf der Verbindungsstraße ST2245 zwischen Wintersdorf und Ammerndorf. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass in Folge des Unfallgeschehens zusätzlich ein Pkw BMW involviert war, dessen Fahrerin schwer verletzt ist.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zur Unfallzeit insgesamt ca. 40 Fahrgäste in den beiden Bussen. Davon wurden rund ein Dutzend schwer verletzt und 14 Personen leicht verletzt.

Nach wie vor werden die Fahrgäste, die sich unmittelbar nach dem Unfall entfernt haben, gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 973997-171 in Verbindung zu setzen.

Persönliche Gegenstände, die von Fahrgästen mitgeführt und im Rahmen des Unfalls verlorengegangen sind, werden bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürth aufbewahrt und können nach Rücksprache dort abgeholt werden.

Die Verbindungsstraße zwischen Wintersdorf und Ammerndorf ist für die nächsten Stunden – bis zur Beendigung der Unfallaufnahme – komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ammerndorf auf Höhe Weinzierlein Richtung Roßtal umgeleitet. In die Gegenrichtung wird in Ammerndorf ebenfalls Richtung Roßtal umgeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.11.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Königsdorf (Bayern): Renitenter Autofahrer akzeptiert Sperrung nicht

Hauptstraße durch die Freiwillige Feuerwehr Königsdorf abgesperrt worden ist. Ein 39-jähriger Königsdorfer wollte diese Einschränkung jedoch nicht akzeptieren und beleidigte einen Kameraden der Feuerwehr, der die Straße sperrte. Der Königsdorfer fuhr mit seinem Pkw auch kurz auf den Feuerwehrmann zu, wohl um diesen zum Beiseitegehen zu nötigen. Daher wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Da der Königsdorfer beim Führen eines Pkws auffällig geworden ist, wird auch die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung der allgemeinen Fahreignung in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Geretsried vom 12.11.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Widerliches

Burglengenfeld (Bayern): Aggressiven Betrunkenen ausgenüchtert

Nachdem ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger aufgrund seiner Alkoholisierung gestürzt war, ließ er sich zunächst im Krankenhaus Burglengenfeld ärztlich versorgen, wurde dann aber zunehmend aggressiver, insbesondere griff er das Krankenhauspersonal an. Er wurde gegen 01.15 Uhr in Gewahrsam genommen und über Nacht bei der Polizei ausgenüchtert. Als er sich am nächsten Morgen beruhigt hatte, wurde er wieder entlassen.

PM der PI Burglengenfeld vom 01.11.2018

Allgemein Unfall

Türkheim (Bayern): Feuerwehrmann verunglückt bei Alarmierung

Am Dienstagnachmittag verunglückte ein Feuerwehrmann aus Türkheim. Wie berichtet war die Feuerwehr Türkheim zu einem Unfall auf der Staatsstraße alarmiert worden. Auch der Feuerwehrmann erhielt diesen Alarm über seinen Funksender und fuhr mit seinem Pkw auf den Parkplatz des Feuerwehrgerätehauses. Nach Verlassen des Pkw lief er über den Parkplatz zwischen den bereits geparkten Autos auf den Haupteingang zu. Dabei übersah er den heranfahrenden Pkw eines Kollegen und wurde von diesem erfasst. Der Mann wurde nach dem Aufprall auf den Boden geschleudert. Er musste mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallablauf dauern noch an. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von mindestens 3.000 Euro.

PM des PP Schwaben Nord vom 31.10.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mainbernheim (Bayern): Baustellen-Dieb flüchtet – Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht auf den 22.10.2018 rammte ein bislang Unbekannter auf der Flucht vor der Polizei zwei Streifenwägen. Hierbei wurden Polizeibeamte verletzt. Der Flüchtige entkam. Nun bittet die Polizei erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, trafen Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Baustellen-Dieb auf frischer Tat an. Der Unbekannte flüchtete daraufhin mit seinem Audi A6 vor der Polizei und rammte auf seiner Flucht auch zwei Streifenwägen. Zwei Beamte wurden dabei verletzt. Der Unbekannte entkam im Anschluss. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.

Inzwischen führten Ermittlungen zu konkreten Angaben zu dem Fluchtwagen. Ermittler der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck wenden sich nun erneut an die Bevölkerung und bitten um Hinweise.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen Audi A6 Allroad Quattro (4F) der Modellreihe 2006 -2011 handeln, der durch die Verfolgungsfahrt nun Schäden im Bereich der Fahrerseite und des Hecks aufweisen dürfte.

Wer hat zur Tatzeit in Tatortnähe ein solches Fahrzeug gesehen oder kann Hinweise auf ein derartiges Fahrzeug mit beschriebenen Beschädigungen geben?

Personen, die derartige Hinweise geben können werden gebeten, sich unter Tel. 09722/9444-0 zu melden.

PM des PP Unterfranken vom 31.10.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Mühldorf (Bayern): Dunkelhäutiger Jugendlicher schlägt Securitymann

Am Abend der Musiknacht am 20.10.18 gegen 21:20 Uhr stieg eine Gruppe von 4-5 Jugendlichen, davon vier mit südländischen Aussehen und einer mit dunkler Hautfarbe, am Stadtplatz in Mühldorf in den „Partybus“. Einer aus der Gruppe wollte sich eine mitgebrachte Bierflasche aufmachen, worauf er vom Sicherheitsdienst angesprochen wurde und einsichtig die Bierflasche aushändigte.

Dies passte offensichtlich dem dunkelhäutigen Jugendlichen nicht, worauf sich dieser nun in aggressiver Weise einmischte und dem Securitymann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug. In der Herzog-Friedrich-Straße stieg die Gruppe wieder aus. Der Täter war ca.18 Jahre alt mit schlanker Figur und hatte anliegende „Dreadlocks“. Er trug eine beige Jeans, eine weiße Jacke und ein weißes Cappy. Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Mühldorf a.Inn unter der Tel. 08631/3673-0 entgegen.

PM der PI Mühldorf a. Inn vom 24.10.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schweinfurt (Bayern): Frau droht sich selbst zu töten – Polizei verhindert Schlimmeres

Im Zuge einer Kurzschlussreaktion drohte eine junge Frau am Mittwochmorgen, sich mit einem Messer in den Bauch zu stechen und sich somit zu töten. Polizeibeamte konnten sie überwältigen.

Gegen 02:50 Uhr äußerte eine 29-Jährige in der Asylbewerberunterkunft im Kasernenweg Polizeibeamten gegenüber, sie werde sich das Leben nehmen, indem sie sich ein Messer in den Bauch rammen wird, welches sie in der Hand hielt. Zahlreiche umsichtige Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt bemühten sich Ruhe in die teils hektische und unübersichtliche Situation zu bekommen und mit der offenbar verzweifelten Frau ins Gespräch zu kommen. Besonders brisant schien die Lage, da die 29-Jährige angab schwanger zu sein und somit nicht nur sich sondern auch noch ihr ungeborenes Kind töten zu wollen. Als die Asylbewerberin letztlich die Hand mit dem Messer hob und ansetzte, sich dieses in den Bauch zu stechen, setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten die Somalierin. Bei dem Zugriff wurden mehrere Beamte leicht verletzt. Die junge Frau wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren und anschließen in einem Bezirksklinikum untergebracht.

PM des PP Unterfranken vom 24.10.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Widerliches

Untermeitingen (Bayern): Beleidigung und Aggression bei Notarzteinsatz

Am Mittwochfrüh um 04:15 Uhr wurde bei einem Notarzteinsatz in der Richthofenstraße zusätzlich die Polizei benötigt, nachdem sich ein 27-jähriger Schichtarbeiter, der sich vom Rettungsfahrzeug behindert fühlte und mit seinem Pkw aus einer Ausfahrt auf die Straße fahren wollte, die Rettungsbesatzung mehrfach beleidigte. Die Rettungsfahrzeuge standen, wie bei so einem Einsatz üblich, auf der Straße. Die Fahrbahn war noch 280 cm breit, während das Fahrzeug des Aggressors nur 178 cm breit war. Trotzdem hupte der junge Mann und fing in beleidigender Art und Weise an herum zu schreien. Auch nach dem Eintreffen der herbeigerufenen Polizei ließ er keine Einsicht erkennen und war mit den Maßnahmen nicht einverstanden.

PM der PI Schwabmünchen vom 18.10.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Germering (Bayern): Pkw rast in ziviles Fahrzeug der Polizei

„Das Leben schreibt bekanntlich die interessantesten Geschichten. So ging es am Dienstagvormittag, 9. Oktober, gegen 10 Uhr im sonst recht ruhigen Germering zur Sache. Zwei uniformierte Polizisten der Germeringer Inspektion wollten gerade ihre beiden Kollegen ablösen, die für die Verkehrsregelung auf der Germeringer Spange verantwortlich waren. Die Ampelanlage an der großen Kreuzung bei der Unterführung über der A 96 war ab 9 Uhr wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb. Daher war die Germeringer Polizei zur Verkehrsregelung vor Ort. Was sie nicht erwarteten war ein unaufmerksamer Pkw-Fahrer, der ihnen beinahe zum Verhängnis werden sollte. 

Germering – Der zivile BWM Dienstwagen wurde von seinem 40-jährigen Fahrer mit eingeschalteter Warnblinkanlage am äußersten rechten Rand der Abbiegespur zur Planegger Straße abgestellt. Der Fahrer des Zivilfahrzeuges stand gerade auf Höhe der Fahrertür und sein 33-jähriger Beifahrer gerade an der rechten Fondtüre, als ein dunkler Kia Picanto recht flott auf dem Abfahrtsast zur Planegger Straße angefahren kam. Ohne zu bremsen fuhr der Kia dem abgestellten BMW linksseitig in das Heck, das dadurch etwas angehoben wurde und in der Folge der ganze Wagen nach rechts auf das Bankette geschleudert wurde.

Waghalsiger Sprung und Kopfverletzung

Aus diesem Grund wurde der 33-jährige Beifahrer des Polizeiwagens von der Fondtüre am Kopf getroffen und in den Straßengraben geschleudert. Sein 40-jähriger Kollege, der mit beiden Armen noch wild gestikuliert hatte, um auf sich aufmerksam zu machen, konnte sich zuvor mit einem waghalsigen Sprung aus der Gefahrenzone retten, nachdem der Kleinwagen zuvor direkt auf ihn zugefahren war.

Fahrer gibt an unachtsam gewesen zu sein

Der 52-jährige aus Germering stammende Fahrer des Kia gab in seiner Vernehmung an, dass er nur nach links in Richtung der vorfahrtsberechtigten Autobahnabfahrt geschaut und aus Unachtsamkeit überhaupt nicht nach vorne auf die Abfahrtsspur geachtet habe.

Mehrere Verletzungen

Der 33-jährige Germeringer Polizist erlitt durch den Aufprall der Autotüre mehrere Verletzungen wie eine Schädelprellung und vermutlich eine Gehirnerschütterung, während sich der Unfallverursacher eine Schürfwunde am rechten Arm zuzog.“

Online-Artikel Kreisbote vom 11.10.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Herrmann lobt erfolgreiches Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt erfolgreiches Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest: Größtmögliche Sicherheit beim größten Volksfest der Welt – Dank an Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsdienst für ausgezeichnete Arbeit

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat das erfolgreiche Einsatzkonzept beim 185. Oktoberfest gelobt: „Unseren Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsdienst ist es gelungen, größtmögliche Sicherheit zu garantieren und gleichzeitig den einmaligen Charakter des Oktoberfests zu wahren“, erklärte der Minister. „Unsere Wiesn 2018 war ein Aushängeschild bayerischer Gastlichkeit und Geselligkeit für Besucher aus der ganzen Welt.“ Es sei ein Erfolg, dass trotz des deutlich höheren Besucherandrangs weniger Straftaten als im Vorjahr verübt wurden. „Das lag auch an der lageangepasst hohen Polizeipräsenz und den weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie mehr Videoüberwachung an neuralgischen Punkten“, so Herrmann. Die offene polizeiliche Videoüberwachung auf dem Oktoberfest wurde um zehn zusätzliche Kameras verstärkt (insgesamt 47 Kameras). „Laut Münchner Polizei konnten dank der Videoüberwachung bei 42 Straftaten die Täter überführt werden“, ergänzte der Minister. +++

Nach Herrmanns Worten bedenklich war, dass dieses Jahr nach derzeitigem Stand 19 Polizeibeamte angegriffen und verletzt wurden, deutlich mehr als 2017 mit acht verletzten Polizisten. „Auch auf dem Oktoberfest zeigt sich leider der Trend, dass bei einigen Menschen der Respekt gegenüber der Polizei und die Schwelle, Einsatzkräfte anzugreifen, immer weiter sinkt“, kritisierte der Minister. Es sei deshalb eine gute Entscheidung der Münchner Polizei gewesen, zahlreiche Einsatzgruppen auf ihren Wiesn-Streifengängen mit Body-Cams auszustatten, um sie bestmöglich zu schützen.

PM des StMI des Freistaates Bayern vom 08.10.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

München (Bayern): Oktoberfest – Gewalt gegen Polizeibeamte (Auszug aus der Abschlusspressemitteilung zum Oktoberfest der Polizei München)

Nach wie vor auf hohem Niveau liegen Aggressions- und Gewalthandlungen gegen Polizeibeamte. Aktuell wurden 20 (19) Taten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte begangen. Bei den
erfassten Sachverhalten wurden insgesamt 15 (8) Polizeibeamte verletzt.

Die immer wieder festzustellende Rücksichtslosigkeit, Aggressivität und Gewalt einzelner Wiesnbesucher gegen Polizeibeamte ist ein Phänomen, das im deutlichen Widerspruch zur sonstigen friedlichen Stimmungslage auf dem Oktoberfest steht.

PM des PP München vom 07.10.2018 (in Klammern Vorjahreswerte)

Allgemein Bravo Schmunzeln Was fürs Herz

München (Bayern): „Herzensbrecher“ gesucht und gefunden, 27-Jährige aus dem Lkr. Traunstein unterstützt

Quelle: BPOLI München

„Ich wollte ihn ansprechen, wusste aber nicht, ob ich das überhaupt darf, wenn es um so etwas „Privates“ geht. Und außerdem war es mir ziemlich unangenehm, genauso wie diese Nachricht, weil ich nicht weiß, ob es angebracht ist.“ Eine 27-Jährige aus dem Landkreis Traunstein war am Montagnachmittag (1. Oktober) „vom Lächeln“ eines Bundespolizisten so angetan, dass sie am nächsten Morgen nach dem Unbekannten suchte.
Was macht Mann/Frau, wenn man sich in jemanden (einen Polizisten/in) verschaut, sich aber nicht traut, ihn oder sie anzusprechen? Die 27-Jährige machte alles richtig. Sie schrieb am nächsten Morgen eine e-Mail an die (Bundes)Polizei. Und dort versucht man dann (meist die Pressestelle) alles menschenmögliche um „die Schmetterlinge irgendwie einzufangen, die sich bereits ausgebreitet haben“.
Der 27-Jährigen hatte es am 1. Oktober gegen 16 Uhr ein Polizeibeamter mit blonden Haaren, blaugrünen Augen und wie sie glaubte, mit einer MP5 in der Hand, angetan. Sie gab weiter an, der Beamte stand, mit Kollegin und Kollegen, am Eingang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes. Sie hätte mit dem Polizisten mehrfach Augenkontakt gehabt und er hätte ihre Blicke lächelnd erwidert. Ihre E-Mail hatte sie an das Polizeipräsidium München geleitet und von der PI 16 ging die Suchanfrage weiter zur Inspektion München. Der die Mail weiterleitende Beamte der PI 16 meinte: „Vielleicht kann der >Herzensbrecher< ja ermittelt werden“.
Die e-Mail war morgens eingegangen und am frühen Nachmittag war der >Herzensbrecher< tatsächlich ermittelt. Es handelt sich um einen 23-jährigen Polizeimeister. Er hatte von der Suchanfrage erfahren und konnte sich an den „Blickkontakt“ erinnern. Unterstützt durch die Pressestelle konnte ein Bild der Frau im sozialen Netz gefunden werden und prompt entfuhr es dem gebürtigen Sachsen – freudig wie uns schien: „Ja, das ist sie!“. Der Angehörige, soviel sei noch verraten, ist hobbymäßig ein sogenannter „Käfigkämpfer“, auch Mixed Martial Arts genannt. MMA ist eine Vollkontaktsportart.
Wir sind gespannt, ob es bei den beiden funkt und gar zum „Infight“ kommt. Der als Raumschutzkraft eingesetzte Beamte hatte versprochen mit der 27-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein Kontakt aufzunehmen.

PM der BPOLI München vom 03.10.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Würzburg (Bayern): Feuer in Gefängniszelle – Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Brandfalls in der Justizvollzugsanstalt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in der Justizvollzugsanstalt aus noch unklarer Ursache zu einem Feuer in einer Zelle gekommen. Ein Insasse hatte sich durch den Brand in seiner Zelle schwere Verletzungen zugezogen, neun weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes bereits aufgenommen.

Gegen 0.55 Uhr war der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei der Brand in der Würzburger Justizvollzugsanstalt gemeldet worden. Sofort hatten sich zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Weg in den Friedrich-Bergius-Ring gemacht. Als Einsatzkräfte die stark verrauchte Zelle erreicht hatten, begannen diese unverzüglich mit Löschversuchen. Der 70-jährige Insasse wehrte sich gegen diese Hilfestellung, obwohl er schwerwiegende Brandverletzungen erlitten hatte. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Neben dem 70-Jährigen wurden noch zwei weitere Häftlinge, fünf Justizvollzugsbeamte sowie zwei Polizeibeamte durch Rauchgase leicht verletzt.

Die Einsatzmaßnahmen wurden gemeinsam von Justiz, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei koordiniert. Es war nötig, einige Inhaftierte für die Lösch-Maßnahmen aus ihren Zellen zu bringen. Die Würzburger Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen. Die sollen nun insbesondere klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht näher bezifferbar.

PM des PP Unterfranken vom 28.09.2018

 

Allgemein Kritik

Abendzeitung: Die schwarzen Schafe unter Ansbachs Polizisten

„Nötigung, Drogenkäufe und Diebstähle: Es scheint, als hätte die Direktion in Ansbach ein Problem mit ihrem eigenen Personal.“

Online-Artikel, 24.09.2018
https://m.focus.de/regional/muenchen/muenchen-die-schwarzen-schafe-unter-ansbachs-polizisten_id_9643695.html

Allgemein

Fürth (Bayern): Suizid in Polizeizelle verhindert

Gestern Nachmittag (11.09.2018) verhinderten Beamte der PI Fürth den möglichen Suizid einer festgenommenen Frau. Am Ende musste sie eingewiesen werden.

Die Beamten hatten mit der Frau erstmals gegen 15:00 Uhr in der Fürther Königstraße zu tun. Dort randalierte sie in einem Lokal und warf mehrere Gegenstände aus dem Fenster. Auch als die Beamten dort eingetroffen waren, ließ die Frau von ihrem Tun nicht ab. Deshalb musste sie in Gewahrsam genommen und in einer Haftzelle der Dienststelle untergebracht werden.

Schon kurz nach ihrer Einlieferung bemerkten die Beamten, dass sich die Frau mit ihrem T-Shirt an den Gitterstäben der Zelle strangulieren wollte. Dies wurde aber unverzüglich verhindert. Verletzt wurde die Dame dabei nicht.

Auf Grund ihres psychisch angeschlagenen Zustandes überstellte man sie einer Fachklinik.

PM des PP Mittelfranken vom 12.09.2018

Allgemein

Merkur. de: Polizei-Seelsorger über seine Arbeit: „Helfe, im Chaos die Weichen neu zu stellen“

„Andreas Simbeck ist katholischer Seelsorger für die bayerischen Polizisten und Polizeiangestellten – aus tiefster Überzeugung. Ein Lehrstück über die wahre Berufung und viele traurige Anlässe.“

Online-Artikel, 09.09.2018
https://www.merkur.de/bayern/polizei-seelsorger-helfe-im-chaos-weichen-neu-zu-stellen-10223935.html

Sehr gutes Interview mit einem Berufenen.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Burghauser Anzeiger: Heimleiter bedroht und Polizisten angegangen: 27-Jähriger muss ins Gefängnis

Sein ungezügeltes Temperament hat einem 27-Jährigen Asylbewerber aus Nigeria eine Menge Ärger eingebrockt. Das Amtsgericht Altötting verurteilte ihn wegen Nötigung in zwei Fällen in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung.

Online-Artikel, 08.09.2018
https://www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/3064214_Heimleiter-bedroht-und-Polizisten-angegangen-27-Jaehriger-muss-ins-Gefaengnis.html

Allgemein

Merkur. de: Polizei-Seelsorger über seine Arbeit: „Helfe, im Chaos die Weichen neu zu stellen“

„Andreas Simbeck ist katholischer Seelsorger für die bayerischen Polizisten und Polizeiangestellten – aus tiefster Überzeugung. Ein Lehrstück über die wahre Berufung und viele traurige Anlässe.“

Online-Artikel, 09.09.2018
https://www.merkur.de/bayern/polizei-seelsorger-helfe-im-chaos-weichen-neu-zu-stellen-10223935.html

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Regensburg (Bayern): Herbstdult 2018 – Negative Bilanz der PI Regensburg Nord

Zum Abschluß der diesjährigen Herbstdult 2018 legt die Polizeiinspektion Regensburg Nord im Vergleich zum Vorjahr eine negative Bilanz vor. Von einer friedlichen Dult, so der Leiter der PI Regensburg Nord Erster Polizeihauptkommissar Ludwig Stegerer, war heuer wenig erkennbar.
Bereits zu Dultbeginn zeigte sich das Wetter von seiner herbstlichen Seite, woran sich je nach Witterung auch das Besucheraufkommen orientierte.
Bei der Betreuung des 17 – tägigen „Dultmarathons“ zeigte die PI Regensburg Nord wieder einmal verstärkte Präsenz und wurde dabei teilweise auch von den Einsatzzügen aus Regensburg, Amberg und Weiden unterstützt. Diese bestreiften das Dultgelände und die umliegenden Bereiche zum Großteil zu Fuß und trafen Vorsorge für einen möglichst reibungslosen Ablauf des Festes.
Auch das von der Stadt Regensburg und der PI Rgbg Nord erarbeitete Sicherheitskonzept wurde von den Besuchern angenommen und führte zu keinerlei Sicherheitsstörungen.
Bei der Gesamtanzahl der Straftaten wurde eine erhebliche Steigerung von mehr als 40 Prozent im Vergleich zur Herbstdult 2017 festgestellt. Auffällig hoch war die Anzahl der Gewaltdelikte, die sich vervierfacht hat.
Trotz des eher wechselhaften Wetters am ersten Dultwochenende und einem starken Polizeiaufgebot hatten die Beamten bereits am Freitag sowie am Samstag mehrere Gewaltstraftaten und Rauschgiftdelikte zu verzeichnen. Besonders schwer wiegen dabei zwei Widerstandshandlungen ggü. den Polizeikräften. Ein 31 – jähriger Betrunkener hatte dabei erst die Polizeieinsatzkräfte beleidigt und spuckte dann einer Beamtin ins Gesicht, als er in Gewahrsam genommen werden mußte. Weiter leistete ein 16-Jähriger Widerstand gegen seine Gewahrsamnahme, der zuvor aufgrund seiner übermäßigen Alkoholisierung aufgefallen war.
Massiv beleidigt wurden die eingesetzten Beamten dann von einem 25-Jährigen, der einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Später war er zudem noch an einer Körperverletzung beteiligt und erhielt ein Aufenthaltsverbot für die Dauer der gesamten Dult. Auffällig aus polizeilicher Sicht war zudem, dass zwei der Täter jeweils ein verbotenes Einhandmesser auf dem Festgelände mit sich führten.
Weiterhin wurde der Polizei ein 21 – jähriger übergeben, der im Zelt mit einem Schnapsglas in die Menschenmenge geworfen hatte. Getroffen wurden zwei Unbeteiligte, ein Geschädigter musste genäht werden, der andere erlitt eine Beule an der Stirn.
Auf dem Stand vom Vorjahr blieb die Anzahl der Diebstahlsdelikte.

Erfreulicher kam es auf der diesjährigen Herbstdult zu keinerlei angezeigten Belästigungen mit sexuellem Hintergrund.
In drei Fällen wurde Anzeige wegen eines Sachbeschädigungsdeliktes bei der Polizei Regensburg Nord erstattet. Während in einem der Fälle ein unbekannter Täter ein geparktes Fahrzeug beschädigte, wurden bei einer anderen Tat drei unbekannte Dultbesucher, die anscheinend auf dem Nachhauseweg waren, von Zeugen beobachtet, wie sie ein geparktes Auto traktierten.

Darüber hinaus erfolgten zwei Jugendschutzkontrollen, die von der Polizei gemeinsam mit Beamten des Jugendamtes durchgeführt wurden. Dabei kam es zu sieben Beanstandungen. Hierbei wurde durch die Kontrollierenden festgestellt, dass Tabakwaren und Alkohol unerlaubterweise an die Jugendlichen abgegeben worden waren.

PM (auszugsweise) der PI Regensburg Nord vom 10.09.2018

Allgemein Ausrüstung

op-online. de: Nach Einführung in Bayern – „Hautausschläge“: Ärger um neue Polizei-Uniform – jetzt packt JVA-Beamtin aus

„Die neue Uniform für bayerische Polizisten bringt im Berufsalltag einige Probleme mit sich. Auch Justizvollzugsbeamte wurden damit ausgestattet – eine Betroffenen aus dem oberbayerischen Landkreis Altötting spricht jetzt darüber.“

Online-Artikel, 07.09.2018
https://www.op-online.de/deutschland/landkreis-altoetting-jva-beamtin-berichtet-problemen-neuer-uniform-auch-justizbeamte-zr-10221124.html

Allgemein Kritik

Regen (Bayern): Strafanzeige gegen Polizeibeamten

Rentner erstattet gegen Polizeibeamten der PI Regen Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt. Gegen den Rentner wird nun unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.

Am 05.09.18, gegen 16.45 Uhr, brachten Beamte der PI Regen einen zuvor entwendeten Geldbeutel der rechtmäßigen Besitzerin zurück. Während der Zeugenvernehmung der Geschädigten auf dem Grundstück eines Mehrfamilienhauses, kam ein unbeteiligter Bewohner des Anwesens hinzu und forderte die Beamten auf, das Grundstück sofort zu verlassen. Im weiteren Verlauf fiel der Rentner aus bis dato ungeklärter Ursache zu Boden und verletzte sich hierbei leicht. Als dieser wieder aufgestanden war, näherte er sich einem der Beamten, bedrohte diesen und bezichtigte ihn, dass er ihn umgestoßen hätte. In der Folge erstattete der Mann gegen einen der Beamten Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt. Gegen den Rentner wird unter anderem wegen Bedrohung ermittelt. Die Ermittlungen gegen den Beamten der PI Regen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Straubing. 003458182 / 003460181 / 2303014054181

PM der PI Regen vom 06.09.2018

Allgemein Kritik

in-und-um-schweinfurt. de: Pannendienst bei den Freunden und Helfern

„Täglich um Punkt 14 Uhr kommen die Meldungen der Polizei aus Schweinfurt, zumindest wenn POK Lutz A. Braun von der Öffentlichkeitsarbeit diese auf seine sehr lesenswerte Art und Weise verfasst. Wir Medien übernehmen seine Berichte dann gerne, sie werden viel gelesen, sind sehr informativ und oft unterhaltsam geschrieben.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://in-und-um-schweinfurt.de/alternative-fakten/pannendienst-bei-den-freunden-und-helfern/

Auch wenn der Teaser nicht so klingt, geht es hier um Kritik an der Polizei. (Also wieder einen Post, den jene, die uns vorwerfen, Polizeigroupies zu sein, ignorieren müssen.)

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Passauer Neue Presse: „Stimmt nachdenklich“: Erneut viele Gewalttaten gegen Polizisten

„Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizeibeamte ist in Niederbayern im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Statt 629 Fälle wie noch 2016 zählte man ein Jahr später „nur“ noch 598 Fälle von physischer oder psychischer Gewalt. Einen schwer verletzten Polizisten gab es gar nicht. Das war es aber auch schon mit der frohen Botschaft.“

Online-Artikel, 01.09.2018
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3057791_Stimmt-nachdenklich-Erneut-viele-Gewalttaten-gegen-Polizisten.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Süddeutsche Zeitung: Milde Strafe – Polizeibeamte beleidigt und bedroht

24-Jähriger wird vom Amtsgericht Freising zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt – er entschuldigt sich und ist größtenteils geständig

Online-Artikel, 30.08.2018
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/milde-strafe-polizeibeamte-beleidigt-und-bedroht-1.4111190

Allgemein

infranken. de: Einsatzkräfte brechen Bergung nach Unfall fast ab – Beleidigungen und Geisterfahrer auf der A3

„An einem Unfallschwerpunkt auf der A3 spielten sich am Dienstag unglaubliche Szenen ab. Die Polizei droht mit massiven Strafen für Fahrer, nachdem sie eine „chaotischen Verkehrslage“ vorfand.“

Online-Artikel, 30.08.2018
https://www.infranken.de/regional/aschaffenburg/geisterfahrer-und-beleidigungen-einsatzkraefte-brechen-bergung-nach-unfall-auf-a3-beinahe-ab;art165838,3649728

Fassungslos …

Allgemein Urteil

merkur. de: Freisinger Polizisten beleidigt: Obszöne Geste bringt Westafrikaner (20) ins Gefängnis

„Wegen Beleidigung von Polizisten stand ein 20-Jähriger aus Westafrika vor dem Amtsgericht in Freising. Der Mann wollte einschreiten, als sein Cousin von Beamten festgenommen werden sollte. Der reumütige Angeklagte spricht inzwischen selbst von einer „kindischen Tat“.“

Urteil: 1 Woche Dauerarrest

Online-Artikel, 27.08.2018
https://www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/freisinger-polizisten-beleidigt-obszoene-geste-bringt-westafrikaner-20-ins-gefaengnis-10173876.html

Allgemein

Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt gegen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mittelfranken

Ende Juni 2018 ergab sich der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen einen Polizeibeamten aus Westmittelfranken. Der Beamte soll versucht haben, Drogen zu erwerben.

Die weiteren Ermittlungen wurden unverzüglich dem Sachgebiet 132 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes als zentral zuständige Stelle übertragen. Diese erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ansbach. Der Beamte befindet sich seitdem nicht im Dienst.

PM des PP Mittelfranken vom 23.08.2018

Allgemein Unfall

Würzburg (Bayern): Unfall mit Streifenwagen bei Einsatzfahrt – 21-jährige Fußgängerin in Klinik

Während einer Einsatzfahrt ist ein Streifenwagen der Würzburger Polizei am Freitagabend mit einer 21 Jahre alten Fußgängerin zusammengestoßen. Die verletzte Frau war ansprechbar und wurde umgehend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall wurde durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried aufgenommen.

Gegen 21.30 Uhr war eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf dem Weg zu einem Einsatz in Heidingsfeld. Da sich laut eines Notrufes dort eine Frau im Main in Not befand, waren die Beamten auf dem Ludwigskai mit Sonder- und Wegerecht stadtauswärts unterwegs, als unvermittelt eine 21-jährige Frau auf die Fahrbahn trat. Der Fahrer des Streifenwagens startete noch ein Ausweichmanöver nach links, konnte jedoch nicht mehr verhindert, dass die junge Dame mit der rechten Fahrzeugfront touchiert wurde. Die 21-Jährige stürzte daraufhin zu Boden und zog sich unter anderem Prellungen sowie eine Kopfverletzung zu.

Der Rettungsdienst brachte die Geschädigte umgehend in eine Würzburger Klinik. Der 31-Jährige Fahrer des Polizeiwagens erlitt einen Schock und musste den Dienst abbrechen. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war mit der Aufnahme des Verkehrsunfalls betraut.

PM des PP UNterfranken vom 18.08.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kulmbach (Bayern): Brand in Seniorenwohnheim

. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde zunächst der Polizei Kulmbach der Brand zweier Balkone an einem Seniorenwohnheim am Schwedensteg gemeldet.

 

Die Polizeikräfte, die noch vor der Feuerwehr vor Ort eintrafen, begannen unverzüglich mit der Evakuierung des ersten und zweiten Stockes.  Das Feuer griff bereits von einem Balkon im ersten OG zu einem Balkon im zweiten OG über. Die Rauchentwicklung drang auch ins Gebäudeinnere.

 

Die Feuerwehr Kulmbach traf kurze Zeit später mit einem Großaufgebot vor Ort ein und unterstützte die Polizeikräfte bei der Evakuierung. Alle Personen konnten aus ihren Wohnungen gebracht werden. Der Brand konnte zügig gelöscht werden.

 

Zur Brandursache können zum aktuellen Stand keine Angaben gemacht werden. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei Bayreuth verständigt, deren Beamten sich noch in der Nacht vor Ort ein Bild machten.

 

Bislang geht die Polizei von einer leichtverletzten Anwohnerin und drei leichtverletzten Polizeibeamten aus. Die Personen erlitten jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung.

PM der PI Kulmbach vom 19.08.2018

Allgemein Kritik

Vollzugsbeamter des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom Dienst suspendiert – Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt

Ende Juli 2018 ergab sich der Anfangsverdacht eines Sexualdeliktes gegen einen Vollzugsbeamten einer Polizeiinspektion in Westmittelfranken. Der Beamte soll eine Frau ohne deren Einverständnis in sexuell bestimmter Weise angefasst haben.

 

Die weiteren Ermittlungen wurden unverzüglich dem Sachgebiet 132 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes als zentral zuständige Stelle übertragen. Diese erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ansbach.

Bis zur abschließenden Klärung der Vorwürfe wurde ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte durch das Polizeipräsidium Mittelfranken verfügt. Dessen ungeachtet gilt für den Beamten weiterhin die Unschuldsvermutung. Die getroffene Maßnahme bedeutet keine Vorverurteilung, sondern dient neben der Sicherung behördlicher Interessen auch dem Schutz des Beamten im weiteren Verfahren.

PM des PP Mittelfranken vom 17.08.2018

Allgemein

München (Bayern): Polizeistreife kollidiert mit Radfahrerin, eine Person leicht verletzt

Am Dienstag, 14.08.2018, gegen 13:00 Uhr, fuhr eine uniformierte Streife die Perhamerstraße stadteinwärts. An der Einmündung zur Rapotostraße wollte die 25-jährige Polizeibeamtin nach links abbiegen. Die Fahrbahn ist an dieser Stelle aufgrund parkender Fahrzeuge verengt, eine Fahrbahnmarkierung ist nicht vorhanden.

Hierbei übersah die Beamtin beim Abbiegen eine entgegenkommende Radfahrerin. Es kam zu einer geringfügigen Kollision, wodurch die 75-Jährige das Gleichgewicht verlor und zu Boden stürzte.

Durch den Sturz wurde die Münchnerin leicht verletzt und vorsorglich mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Münchner Klinik verbracht.

An beiden Fahrzeugen entstand minimaler Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 15.08.2018

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

welt. de: Beiß- und Spuckattacken gegen Polizisten nehmen dramatisch zu

„Das Ausmaß an Attacken, bei denen Polizisten angegriffen werden, nimmt drastisch zu. Die Polizeigewerkschaften sind alarmiert, denn diese Attacken stellen eine besondere Gefahr dar. Einzelne gehen besonders widerlich vor.“

Online-Artikel, 07.08.2018
https://www.welt.de/politik/deutschland/article180690492/Polizei-Beiss-und-Spuckattacken-gegen-Polizisten-nehmen-dramatisch-zu.html

Ich persönlich finde dieses Herumgespucke auch einfach nur widerlich. Bei meiner ersten Schichtbegleitung habe ich einen Einsatz miterlebt, mit einer Frau, die spuckte wie ein Lama. Absolut widerwärtig als Erfahrung. Ich bin nur froh, dass niemand von ihr getroffen wurde.

Deswegen bin ich sehr froh, dass RLP diesen Spuckschutz eingeführt hat. Mir ist auch ausgesprochen schleierhaft, wieso bei dem Preis von 2 Euro pro Stück dieser nicht überall eingeführt wird.

Natürlich ist das nicht schön, so ein Ding übergezogen zu bekommen. Aber solange man seinen Speichel bei sich behält, besteht da ja keine Gefahr.

Menschenrechte gelten auch für Polizeibeamte. Das gilt aus meiner Sicht in beide Richtungen. Es ist nicht menschenwürdig, sich bespucken lassen zu müssen und ggf. monatelang mit einem miesen Gefühl herumzulaufen, weil unklar ist, ob man sich eine Infektion zugezogen hat. Das betrifft ja auch nicht nur die Beamten selbst, sondern auch die Angehörigen.

Am Besten wäre natürlich, wenn das Gespucke selbst aufhören könnte, aber das ist wohl eher im Bereich des Unrealistischen anzusiedeln.

 

Allgemein

Nördlingen (Bayern): Mann muss eingewiesen werden

Am Freitagnachmittag musste in Nördlingen ein 26-jähriger wegen Gemeingefährlichkeit in die geschlossene Psychiatrie in Donauwörth eingewiesen werden.Der junge Mann war bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltandrohungen u. Widerstands gegen die Polizei in Erscheinung getreten. Der Betroffene, der an einer Geisteskrankheit u. Wahnvorstellungen leidet, drohte jetzt mit einem wie auch immer gearteten Massaker, so dass diese Maßnahme dringend geboten war.

PM der PI Nördlingen vom 11.08.2018

Allgemein Kritik

Merkur.de: Dreier-Liebesnacht endet mit erschossener Frau: Flughafen-Bundespolizist verliert seinen Job

Der Münchner Bundespolizist, mit dessen Dienstwaffe eine Frau erschossen worden war (wir berichteten), wird aus dem Polizeidienst entlassen.
 
Meiner persönlichen Ansicht nach ist das auch richtig so. Wenn ein Mensch eine Dienstwaffe bekommt, wird hohes Vertrauen in diesen Menschen gesetzt. Die ganz überwiegende Mehrheit der Polizeibeamten ist dieses Vertrauens würdig, aber in so einem Fall ist es dann halt weg.
 
Dennoch wünsche ich dem jungen Mann eine gute Verarbeitung dieses Vorfalls und dass er irgendwie wieder einen Weg für sich findet.
Allgemein Angriff Blog KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mespelbrunn (Bayern): Hund beißt Polizisten ins Bein

Eine 77-Jährige hielt sich am Donnerstag um 18:50 Uhr mit ihrem schwarzen Hund im Wald im Bereich eines Pendlerparkplatzes an der Staatsstraße 2312 auf. Da die Dame auf eine Familie, welche dort spazieren ging, einen sonderbaren Eindruck machte, riefen diese die Polizei. Als die Streife sich zu Fuß der Frau und ihrem circa 60 Zentimeter großen Hund näherte, warnte die Dame die Beamten noch vor ihrem Vierbeiner. Dieser sprang jedoch unvermittelt aus dem Pkw der Frau, lief auf die Ordnungshüter zu und biss dem einen Beamten ins rechte Knie. Nach einem kurzen Gerangel, ließ der Mischlingshund von dem Bein ab und konnte von der Frau eingefangen werden. Der 30-jährige Polizist erlitt durch den Biss Hämatome und begab sich selbständig in ein Krankenhaus. Da die Diensthose schützend ums Bein lag, konnten schwerere Verletzungen und offene Wunden ausgeschlossen werden. Der Beamten konnte seinen Dienst fortsetzen. Die Dame hielt sich nach eigene Angaben auf Grund der hohen Temperaturen im Wald auf; diesbezüglich war nichts zu beanstanden oder zu veranlassen. Hingegen wird nun gegen sie wegen Fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PM der PI Aschaffenburg vom 03.08.2018

Allgemein Blog Urteil

München (Bayern): 1.800 Euro Strafe nach Beleidigung von Bundespolizistin -Waldkraiburger vom Erdinger Amtsgericht verurteilt-

Bundespolizei Symbolbild

Mit Sätzen wie „Bist Du blöd, oder was?“ und „Wenn man so dumm ist wie Du“ hatte ein 57-Jähriger die Arbeit einer Bundespolizistin kommentiert. Dafür bekam er jetzt (2. August) vom Erdinger Amtsrichter die Quittung – 40 Tagessätze zu 45 Euro.

Der Deutsche war im Mai 2017 zusammen mit einem kleinen philippinischen Mädchen aus Abu Dhabi in München angekommen. Zuvor war der Mann bereits der Crew im Flugzeug aufgefallen, woraufhin diese die Bundespolizei zum Ankunftsgate gebeten hatte. Zwei Bundespolizistinnen hatten dann zuerst am Gate, später auf der Wache versucht, das Verhältnis des Mannes zu der damals Neunjährigen aufzuklären. Die Fragen und Maßnahmen der Beamtinnen hatte der Waldkraiburger laufend mit abfälligen Bemerkungen über die Arbeit der Bundespolizei und die Beamtinnen selbst kommentiert.

Der Flug aus Abu Dhabi war noch in der Luft gewesen, da hatte die Crew schon eine Nachricht an die Bundespolizei im Erdinger Moos übermitteln lassen, dass bitte Beamte an das Ankunftsgate kommen mögen. Zwei Beamtinnen hatten sich daraufhin auf den Weg gemacht. Am Flugzeug angekommen, hatte die Kabinenchefin den jungen Polizistinnen erklärt, dass die Crew das Verhalten eines Reisenden als sehr befremdlich empfinden würde. Der offensichtlich lebensältere Deutsche begleite ein kleines asiatisches Mädchen, zudem er offenbar kein persönliches Verhältnis habe. Auch wirke das Mädchen verängstigt.
Kaum hatten die beiden Beamtinnen den Mann und die Kleine in Empfang genommen und die ersten Fragen zu deren Beziehung zueinander gestellt, hatte der damals 56-Jährige losgelegt. Er hatte sich aggressiv und unkooperativ verhalten und die Maßnahmen, die Fragen und die Kompetenz der beiden jungen Polizistinnen lauthals in Frage gestellt. Er hatte den Bundespolizistinnen zu verstehen gegeben, dass er der Onkel der Neunjährigen sei, deren Mutter im öffentlichen Bereich warte und die gestellten Fragen jeglicher Grundlage entbehrten. Die vermeintliche Mutter war aber erst nicht auffindbar gewesen. Nachdem eine Klärung des Sachverhalts daher nicht abschließend möglich gewesen war, hatten die Grenzpolizistinnen den Reisenden auf die Wache gebeten. Auf dem Weg dorthin waren auch die vermutliche Mutter des Kindes und deren deutscher Ehemann hinzugekommen.

In den Räumen der Bundespolizei hatten die Beamtinnen dann versucht, das Kindschaftsverhältnis zwischen der Philippinin und der Neunjährigen zu verifizieren, was ein paar Minuten später auch gelungen war. So hatte die Mutter ihre Tochter in die Arme schließen und die Beteiligten die Wache auch wieder verlassen können.
Die Zeit bis dahin hatte der damals 56-Jährige allerdings nochmals intensiv genutzt, um den Beamten seine Meinung über die Maßnahme und deren Kompetenz kundzutun. Seine Schimpftirade war schließlich in einer persönlichen Beleidigung einer der Beamtinnen gegipfelt, die seine Aggression bereits an der Flugzeugtür aushalten musste. Er hatte der damals 23-jährigen Polizistin an den Kopf geworfen, sie sei dumm und blöd.

Das hatten sich weder die Polizistin noch ihr Vorgesetzter gefallen lassen und den Aggressor wegen Beleidigung angezeigt. Das an diesem Tag gezeigte Verhalten hatte der Beschuldigte auch im weiteren Verlauf des Verfahrens an den Tag gelegt. Zum einen war er bei allen weiteren Begegnungen mit Bundespolizisten, wie zum Beispiel bei seiner Vernehmung zum Tatvorwurf durch die Ermittler, wohl äußerst unkooperativ und aggressiv. Zum anderen hatte er auch später den Sinn dieser Kontrolle, die zum Wohl des Kindes durchgeführt worden war, immer wieder in Frage gestellt und sogar Anzeigen gegen die Beamten angekündigt.

Ein Erdinger Amtsrichter hatte später die Schuld des heute 57-Jährigen als erwiesen angesehen und einen Strafbefehl über 1.200 Euro gegen ihn erlassen. Aber auch diesen hatte der Verurteilte nicht akzeptiert, so dass der Fall am 2. August vor Gericht verhandelt werden musste. Auch der gestern verhandelnde Richter ließ an seiner Überzeugung von der Schuld des Angeklagten keine Zweifel aufkommen und verurteilte den Mann daher zu 1.800 Euro Geldstrafe oder 40 Tagen Ersatzhaft.

Mit Sätzen wie „Bist Du blöd, oder was?“ und „Wenn man so dumm ist wie Du“ hatte ein 57-Jähriger die Arbeit einer Bundespolizistin kommentiert. Dafür bekam er jetzt (2. August) vom Erdinger Amtsrichter die Quittung – 40 Tagessätze zu 45 Euro.

Der Deutsche war im Mai 2017 zusammen mit einem kleinen philippinischen Mädchen aus Abu Dhabi in München angekommen. Zuvor war der Mann bereits der Crew im Flugzeug aufgefallen, woraufhin diese die Bundespolizei zum Ankunftsgate gebeten hatte. Zwei Bundespolizistinnen hatten dann zuerst am Gate, später auf der Wache versucht, das Verhältnis des Mannes zu der damals Neunjährigen aufzuklären. Die Fragen und Maßnahmen der Beamtinnen hatte der Waldkraiburger laufend mit abfälligen Bemerkungen über die Arbeit der Bundespolizei und die Beamtinnen selbst kommentiert.

Der Flug aus Abu Dhabi war noch in der Luft gewesen, da hatte die Crew schon eine Nachricht an die Bundespolizei im Erdinger Moos übermitteln lassen, dass bitte Beamte an das Ankunftsgate kommen mögen. Zwei Beamtinnen hatten sich daraufhin auf den Weg gemacht. Am Flugzeug angekommen, hatte die Kabinenchefin den jungen Polizistinnen erklärt, dass die Crew das Verhalten eines Reisenden als sehr befremdlich empfinden würde. Der offensichtlich lebensältere Deutsche begleite ein kleines asiatisches Mädchen, zudem er offenbar kein persönliches Verhältnis habe. Auch wirke das Mädchen verängstigt.
Kaum hatten die beiden Beamtinnen den Mann und die Kleine in Empfang genommen und die ersten Fragen zu deren Beziehung zueinander gestellt, hatte der damals 56-Jährige losgelegt. Er hatte sich aggressiv und unkooperativ verhalten und die Maßnahmen, die Fragen und die Kompetenz der beiden jungen Polizistinnen lauthals in Frage gestellt. Er hatte den Bundespolizistinnen zu verstehen gegeben, dass er der Onkel der Neunjährigen sei, deren Mutter im öffentlichen Bereich warte und die gestellten Fragen jeglicher Grundlage entbehrten. Die vermeintliche Mutter war aber erst nicht auffindbar gewesen. Nachdem eine Klärung des Sachverhalts daher nicht abschließend möglich gewesen war, hatten die Grenzpolizistinnen den Reisenden auf die Wache gebeten. Auf dem Weg dorthin waren auch die vermutliche Mutter des Kindes und deren deutscher Ehemann hinzugekommen.

In den Räumen der Bundespolizei hatten die Beamtinnen dann versucht, das Kindschaftsverhältnis zwischen der Philippinin und der Neunjährigen zu verifizieren, was ein paar Minuten später auch gelungen war. So hatte die Mutter ihre Tochter in die Arme schließen und die Beteiligten die Wache auch wieder verlassen können.
Die Zeit bis dahin hatte der damals 56-Jährige allerdings nochmals intensiv genutzt, um den Beamten seine Meinung über die Maßnahme und deren Kompetenz kundzutun. Seine Schimpftirade war schließlich in einer persönlichen Beleidigung einer der Beamtinnen gegipfelt, die seine Aggression bereits an der Flugzeugtür aushalten musste. Er hatte der damals 23-jährigen Polizistin an den Kopf geworfen, sie sei dumm und blöd.

Das hatten sich weder die Polizistin noch ihr Vorgesetzter gefallen lassen und den Aggressor wegen Beleidigung angezeigt. Das an diesem Tag gezeigte Verhalten hatte der Beschuldigte auch im weiteren Verlauf des Verfahrens an den Tag gelegt. Zum einen war er bei allen weiteren Begegnungen mit Bundespolizisten, wie zum Beispiel bei seiner Vernehmung zum Tatvorwurf durch die Ermittler, wohl äußerst unkooperativ und aggressiv. Zum anderen hatte er auch später den Sinn dieser Kontrolle, die zum Wohl des Kindes durchgeführt worden war, immer wieder in Frage gestellt und sogar Anzeigen gegen die Beamten angekündigt.

Ein Erdinger Amtsrichter hatte später die Schuld des heute 57-Jährigen als erwiesen angesehen und einen Strafbefehl über 1.200 Euro gegen ihn erlassen. Aber auch diesen hatte der Verurteilte nicht akzeptiert, so dass der Fall am 2. August vor Gericht verhandelt werden musste. Auch der gestern verhandelnde Richter ließ an seiner Überzeugung von der Schuld des Angeklagten keine Zweifel aufkommen und verurteilte den Mann daher zu 1.800 Euro Geldstrafe oder 40 Tagen Ersatzhaft.

PM der BPOL Flughafen München vom 03.08.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hutthurm (Bayern): Im Zusammenhang mit einer Schwertransportbegleitung prallt ein Kleintransporter gegen ein Polizeifahrzeug

In der vergangen Nacht war die Polizeiinspektion Passau mit der Begleitung eines Schwertransportes auf der B 12 Richtung Hutthurm beschaftigt. Der Transport hatte eine Metallkonstruktion geladen. Zwei Streifenfahrzeuge waren zur Verkehrssicherung eingesetzt. In Hutthurm, auf Höhe Wertstoffhof, verließ der Transport die B 12 über die dortige Ausfädelspur. Das Manöver ging in langsamer Fahrt vor sich. Ein Streifenwagen sicherte dabei mit eingeschaltetem Blaulicht
nach hinten ab. Ein Kleintransporter wartete mit eingeschaltetem Warnblinklicht hinter dem Polizeifahrzeug. Kurz darauf kam ein weiterer Kleintransporter von hinten und erkannte die Situation zu spät. Er wich nach links aus und lenkte sofort
wieder nach rechts ein. Dem vor ihm befindlichen Klein-Lkw konnte er dadurch noch ausweichen, jedoch prallte er dann gegen das Heck des Streifenwagens. Die Kollegen der Verkehrspolizeiinspektion Passau nahmen den Verkehrsunfall auf.
Der Fahrer des Kleintransporters erlitt Prellungen und verblieb stationär im Klinikum Passau. Der Polizeibeamte, der sich alleine im Fahrzeug befand, erlitt ein Halswirbelschleudertrauma. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und
mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.

PM der VPI Passau vom 31.07.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Germaringen (Bayern): Rettungsdienst behindert und Security angegriffen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag behinderte ein 25-jähriger Stöttwanger während einer Veranstaltung die Arbeit von eingesetzten Sanitätern. Gegenüber den hinzugerufenen Mitarbeitern der Security wurde er sogar handgreiflich und verletzte einen davon leicht mit einem Faustschlag. Der mit über 2 Promille alkoholisierte Beschuldigte erhielt neben einem Platzverweis auch eine Anzeige wegen Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.07.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Pkw-Fahrer übersieht beim Wenden herannahendes Polizeidienstfahrzeug; zwei Personen verletzt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag, 29.07.2018, gegen 02.20 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Münchner die Schwanthalerstraße mit seinem Pkw Peugeot in Richtung Sonnenstraße. Zeitgleich befuhr ein Polizeibeamter die Schwanthalerstraße in derselben Richtung. Er näherte sich mit Blaulicht und Sirene dem
Pkw des 22-Jährigen. Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, wendete der 22-Jährige sein Fahrzeug. Bei diesem Manöver übersah er das sich annähernde Dienstfahrzeug. Es kam zum Unfall. Die Fahrzeugfront des Polizeifahrzeugs stieß gegen die linke Fahrzeugseite des 22-Jährigen. Durch die Kollision wurde der Pkw gegen einen Pkw eines 43-Jährigen, welcher ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand parkte, geschoben. Die 18-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte wurde ebenfalls leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. An den drei Pkw entstanden Sachschäden von mehreren tausend Euro. Zu wesentlichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

PM des PP München vom 30.07.2018

Allgemein Blog Unfall

München (Bayern): Unbekannte Person entfernt Gullideckel; Polizeifahrzeug auf Einsatzfahrt fährt in Öffnung – Ottobrunn

Am Mittwoch, 25.07.2018, gegen 05.15 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Polizeibeamter mit einem Dienstfahrzeug auf der Rosenheimer Landstraße in Ottobrunn. Der 27-Jährige befand sich gerade unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Anfahrt zu einem Einsatz.
Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten zu einer nicht näher bekannten Zeit auf Höhe der Hausnummer 11 der Rosenheimer Landstraße einen Gullideckel am rechten Fahrbahnrand entfernt. Der Polizeibeamte hatte keine Möglichkeit, das ca. 40 x 40 cm große Loch wahrzunehmen. Daher durchfuhr er dieses mit dem Dienstfahrzeug. Durch das Eintauchen in die Öffnung platzte der rechte Hinterreifen und der Stoßfänger wurde auf der rechten Seite nach hinten verbogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

Der 27-Jährige konnte das Dienstfahrzeug in seiner Spur halten und kam kurz nach der Unfallstelle zum Stehen. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Gullideckel konnte in der Nähe aufgefunden und wieder eingesetzt werden.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Täter/den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando,
Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 26.07.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Weißenhorn (Bayern): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Symbolfoto

Gestern Abend (19.07.2018) ereignete sich auf der Daimlerstraße in Weißenhorn ein Verkehrsunfall mit insgesamt drei verletzten Personen und erheblicher Sachschaden. Zum Unfallzeitpunkt befuhren zwei Beamte der Polizeiinspektion Weißenhorn die Daimlerstraße in Richtung Ulmer Straße. Da sie zu einem dringenden Einsatz gerufen wurden, war an dem uniformierten Einsatzfahrzeug Blaulicht und Martinshorn aktiviert.
Auf Höhe der Albert-Einstein-Straße wurde das Dienstfahrzeug von einer 55-jährigen Frau offenbar übersehen, die mit ihrem Pkw nach links abbiegen wollte. In Folge kam es dann zu einem Frontalzusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen, wobei die jeweiligen Airbags auslösten. Bei dem Aufprall wurde sowohl die 55-Jährige, als auch die beiden Beamten der Polizeiinspektion Weißenhorn leicht verletzt und mussten sich anschließend in einer nahe gelegene Klinik ärztlich behandeln lassen.

An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 31.000 Euro. Die weitere Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte einer Nachbardienststelle. Zum Abbinden ausgelaufener Flüssigkeiten (Motorenöl und Kühlerflüssigkeit) war auch die Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn im Einsatz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.07.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Landshut (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte in Niederbayern

In Niederbayern kam es 2017 zu 598 Fällen von physischer und psychischer Gewalt gegen Polizeibeamte (2016: 629), dies bedeutet einen leichten Rückgang um 4,9 Prozent. Trotz des leichten Rückgangs der Fallzahlen verfolgt das Polizeipräsidium Niederbayern mit zunehmender Besorgnis die Gewaltbereitschaft gegenüber unseren Einsatzkräften. Positiv ist aber bei aller Besorgnis die im Jahr 2017 beschlossene Gesetzesänderung, die die Einsatzkräfte durch neu geschaffene Straftatbestände besser schützt, zu sehen. Hinzu kommen auch die verbesserte Schutzausrüstung sowie die bayernweite Einführung sog. „Bodycams“.

Durch die Vorfälle waren 1338 Beamtinnen und Beamte betroffen. Die Zahl der leicht verletzten Beamtinnen und Beamten ging von 235 auf 201 im Jahr 2017 zurück. „Während 2016 ein Beamter schwer verletzt wurde kam es 2017 erfreulicherweise zu keinen schweren Verletzungen, dennoch stimmt die hohe Zahl der betroffenen Kolleginnen und Kollegen nachdenklich“, so Polizeipräsident Wenzl.

Großteils handelte es sich bei den Vorfällen um Beleidigungen (237 Fälle), einfache Körperverletzungen (199 Fälle) und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (116 Fälle). In nicht ganz 85 Prozent der Fälle waren Beamtinnen und Beamte des Streifendienstes von den Angriffen betroffen.

Über 85 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich, über 74 Prozent aller Tatverdächtigen standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss und nicht ganz 20 Prozent waren Ausländer. Meist kam es in der Nacht oder an Wochenenden sowie in den größeren Städten zur Gewalt gegen Polizeibeamte. Am stärksten belastet waren die Städte Landshut, Straubing und Passau.

„Bei allem Unverständnis für die Gewaltbereitschaft, nicht nur gegenüber Polizeibeamten, sondern auch gegenüber den Hilfskräften von Rettungsdiensten und Feuerwehr, möchten wir auch künftig für die Bürgerinnen und Bürger in Niederbayern eine „bürgernahe“ Polizei sein, wobei der respektvolle Umgang mit „Ihrer“ Polizei und den anderen Einsatzkräften eine Selbstverständlichkeit sein sollte“, so das Fazit von Polizeipräsident Herbert Wenzl.

PM des PP Niederbayern vom 21.07.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Pfronten (Bayern): Feuerwehrmann beim Streckensicherung angefahren

Am Freitagabend um 18:00 Uhr fand in Pfronten-Steinach im Bereich der Badstraße und entlang der Vils der genehmigte Deckel-Maho-Lauf statt. Zur Absicherung der Läufer kümmerten sich Feuerwehrleute der Werksfeuerwehr und Streckenposten vom Veranstalter. Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer hielt bei einer Absicherung nicht an und rollte mit seinem Geländewagen immer weiter auf einen Feuerwehrmann zu, der die Laufstecke zwischen Bahnübergang und Vilsbrücke mit absicherte. Der Pkw-Fahrer wollte vermutlich durch sein langsames Zufahren auf die seine Durchfahrt erzwingen und fuhr plötzlich gegen die Beine des Feuerwehrmann. Dieser erlitt beim Anstoß leichte Verletzungen. Gegen den Pkw-Fahrer wurden nun Ermittlungen wegen Köperverletzung und Nötigung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.07.2018

Allgemein Blog

Bayreuth/Oberfranken (Bayern): Steigende Gewalt gegen Oberfrankens Polizisten

Lagebericht vom Regierungsbezirk Oberfranken (Bayern)

627 Attacken gegen oberfränkische Polizisten im Jahr 2017 belegen laut dem aktuell veröffentlichten Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte“ erneut, dass Einsatzkräfte vermehrt in das Visier von Gewalttätern geraten. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies für Oberfranken eine Steigerung um 3,8 Prozent. 178 Beamte zogen sich bei den körperlichen Übergriffen zum Teil schwere Verletzungen zu.

Mit umgerechnet etwa zwölf Fällen pro Woche, veranschaulichen diese Zahlen eindrucksvoll, welchen Gefahren die Polizeibeamtinnen und -beamten tagtäglich ausgesetzt sind. Das massive Aufbegehren gegen polizeiliche Maßnahmen beginnt bereits bei geringfügigen Eingriffen wie Identitätsfeststellungen und eskaliert mitunter bei Platzverweisen, Gewahrsamnahmen oder Festnahmen. Oft liefern Maßnahmen im Zusammenhang mit kleineren Bagatelldelikten gewaltbereiten Bürgern bereits Anlass genug, ihrer Aggression und Respektlosigkeit freien Lauf zu lassen.

Hohe Aggressionsbereitschaft
Mit welcher Gewaltbereitschaft oberfränkische Beamten konfrontiert werden, zeigte die statistische Auswertung auch für das Jahr 2017 wieder deutlich. In einem Fall stellten Polizisten sogar einen Angreifer mit einer scharfen Schusswaffe fest und acht Mal hatte das polizeiliche Gegenüber eine Hieb- oder Stichwaffe dabei, mit der der Täter zum Teil gedroht oder sie sogar gegen die Beamten eingesetzt hatte. Die sonstigen körperlichen Übergriffe erfolgten in 118 Fällen durch Schläge mit der Hand oder Faust und 112 Mal durch Treten. 15 Mal führten die Angreifer einen Kopfstoß aus und in 23 Fällen wurden die Polizisten vom Gegenüber gebissen. In sieben Fällen setzten Personen ein Kraftfahrzeug gegen die Ordnungshüter ein.

Meist handelte es sich bei den Straftaten um Widerstandshandlungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen. Knapp die Hälfte der Übergriffe fand auf öffentlicher Straße statt, gefolgt von Privatwohnungen und Grundstücken sowie innerhalb der Polizeidienststelle. Eher seltener stellen Gaststätten oder Diskotheken die Tatorte dar.

Zu einem versuchten Tötungsdelikte zum Nachteil einer Polizeibeamtin kam es Anfang Oktober 2017, als eine Streifenbesatzung der Bamberger Polizei zu einer Streitigkeit unter zwei Männern in eine Disko in der Lange Straße gerufen wurde. Als die Kontrahenten von den Einsatzkräften getrennt und fixiert wurden, kam ein 25-Jähriger seinem Bekannten zu Hilfe und griff eine 26-jährige Polizeibeamtin an. Er würgte die Polizistin mit bloßen Händen bis zur Atemnot, bevor weitere Unterstützungskräfte ihre Kollegin aus den Griffen des 25-Jährigen befreien konnten. Der Mann aus dem Landkreis Bamberg muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags strafrechtlich verantworten.

Polizeibeamte durch Übergriffe verletzt
Bei den 627 Übergriffen im Jahr 2017 in Oberfranken (2016: 604) waren 1.470 Beamte und damit rund 70 Prozent der oberfränkischen Polizeivollzugsbeamten betroffen. Während zwar der Großteil dieser Polizisten die Attacken körperlich unbeschadet überstand, zogen sich dennoch 178 Beamte bei körperlichen Übergriffen zum Teil schwere Verletzungen zu, die insgesamt etwa 240 krankheitsbedingte Ausfalltage nach sich zogen. Dies entspräche umgerechnet dem Ausfall eines Polizeibeamten für ein ganzes Jahr.

Berauschte Angreifer
Die Erhebungen für das Jahr 2017 zeigen erneut, dass das Kriterium Alkohol bei gewaltsamen Übergriffen auf Polizeibeamte den Aggressionsverstärker Nummer 1 darstellt. Knapp drei Viertel der Täter standen bei den Übergriffen unter dem Einfluss berauschender Mittel, wobei der Großteil übermäßig Alkohol konsumiert hatte.

Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten nehmen inzwischen weit mehr als ein Drittel der Gesamtdelikte ein und stehen neben ganz konkreten Bedrohungen bereits auf der Tagesordnung. Über 80 Prozent der überwiegend deutschen Täter waren Erwachsene, über zehn Prozent Heranwachsende und etwa sechs Prozent Jugendliche.

Null Toleranz gegenüber Gewalt
Auf Grundlage des Lagebildes „Gewalt gegen Polizeibeamte“ setzen die Behörden die gewonnenen Erkenntnisse für Einsatzstrategien und -konzepte effektiv um, damit diesem Phänomen adäquat begegnet werden kann. Auch zukünftig wird die Oberfränkische Polizei in eine bedarfsgerechte Schutzausrüstung für die Polizeibeamten investieren und das Einsatz-Equipment ständig und angepasst verbessern. Ferner werden die Beamten in bislang bewährter Weise im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmodulen beim polizeilichen Einsatztraining (PE-Training) durch spezielle Trainer geschult. Konflikte im Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber sollen nach Möglichkeit mit Mitteln der Kommunikation gelöst werden. Gleichwohl trainieren alle Vollzugsbeamten regelmäßig für den Ernstfall einer Attacke, denn die Statistik zeigt, dass die bevorzugte kommunikative Lösung des Konflikts leider nicht immer die Zustimmung des Gegenübers erfährt.

PM des PP Oberfranken vom 13.07.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

München (Bayern): Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte auf hohem Niveau

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt bayernweites Lagebild für 2017 vor:

Leichter Rückgang der Fallzahlen, aber Anstieg der Opferzahlen – Umfangreiche Maßnahmen für mehr Schutz

+++ Nachdem 2016 ein neuer Höchststand erreicht wurde, bleibt die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte in Bayern auch 2017 auf einem bedenklich hohen Niveau. Das ist das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der heute das entsprechende bayernweite Lagebild in Nürnberg vorgestellt hat. Es gab 2017 in Bayern 7.334 Fälle von physischer und psychischer Gewalt, die sich gegen 16.528 Polizistinnen und Polizisten richtete. Trotz des leichten Rückgangs der Fallzahlen ( 1,2 Prozent) ist damit ein erneuter Anstieg der Betroffenen zu verzeichnen (+ 0,5 Prozent). „Das Ausmaß der Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten ist erschreckend“, beklagte Herrmann. „Sie sind unsere Beschützer und Helfer in der Not. Ihnen verdanken wir unseren hohen Sicherheitsstandard in Bayern. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung.“ Zunehmend aber werden laut Herrmann Polizeibeamte beleidigt, bespuckt, bedroht, geschlagen oder sogar in lebensbedrohliche Situationen gebracht. „Jeder Angriff gegen unsere Polizisten ist ein Angriff gegen unsere Gesellschaft und unsere demokratischen Grundwerte. Das dürfen und das werden wir nicht dulden“, betonte der Innenminister. +++

Wie Herrmann erläuterte, wurden im letzten Jahr insgesamt 2.339 Beamte verletzt (-2,0 Prozent). Darüber hinaus kam es zu 14 versuchten Tötungsdelikten (2016: 13 sowie ein vollendetes Tötungsdelikt; 2015: 8; 2014: 6). In 24 Fällen erfolgte der Angriff mit Schusswaffen (2016: 25; 2015: 17; 2014: 5). Während der Tat standen 67,8 Prozent der Tatverdächtigen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Rund 87 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich und 28,1 Prozent Ausländer. Größtenteils handelte es sich bei den Vorfällen um Beleidigungen (39,3 Prozent, 2.884 Fälle), einfache Körperverletzungen (31,4 Prozent, 2.306 Fälle) und Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte (19,9 Prozent, 1.456 Fälle). Mit 85,2 Prozent waren Polizisten des Wach- und Streifendienstes am häufigsten betroffen, meist in der Nacht und an Wochenenden sowie überwiegend in den größeren Städten, weniger im ländlichen Bereich. Angesichts der nach wie vor hohen Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei liegt Herrmann die weitere Verbesserung der Ausrüstung und Ausstattung der Bayerischen Polizei besonders am Herzen. Hier setze man auf modernste Technik und hohe Qualität. „Unsere Kolleginnen und Kollegen müssen sich jederzeit auf ihre Schutzausstattung verlassen können. Nur so können sie weiterhin für unser aller Sicherheit sorgen“, führte Herrmann aus. Die Einsatzeinheiten sollen beispielsweise bis Ende des Jahres mit neuen Schlagschutzhelmen ausgerüstet werden. Die Auslieferung von ballistischen Helmen und neuen Schutzwesten habe man bereits abgeschlossen. Demnächst beginne zudem ein Pilotversuch zum Einsatz von Tasern und ab 2019 werde die bereits erfolgreich getestete Body-Cam stufenweise und flächendeckend im uniformierten Streifendienst eingeführt. „Der Schutz der Polizeibeamten bedeutet mehr Sicherheit für uns alle“, betonte Herrmann. „Allein 2018 investieren wir mehr als 507 Millionen Euro in den Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei.“

Ein wichtiges Signal geht laut Herrmann auch von den Ende Mai 2017 in Kraft getretenen Strafverschärfungen bei Gewalt gegen Polizeibeamte und gegen Einsatzkräfte aus: „Angriffe gegen Polizisten und andere Einsatzkräfte sind keine Bagatelldelikte!“ Laut Herrmann geht offenbar insbesondere die Achtung gegenüber Einsatzkräften immer mehr verloren. Er forderte deshalb zu einem respektvolleren Umgang mit allen Einsatzkräften auf. Herrmann: „Egal ob Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW: Eine Behinderung ihrer Arbeit oder sogar Angriffe auf sie sind nicht akzeptabel und werden konsequent geahndet.“

PM des PP Mittelfranken vom 13.07.2018

Allgemein KS Unfall

Hof (Bayern): Schwerer Unfall mit Polizeifahrzeug

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Hof, an der Kreuzung Lessingstraße/Schützenweg ein schwerer Verkehrsunfall. Eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Hof fuhr mit einem VW Bus die Lessingstraße stadtauswärts, zu einem Einsatz. Das Streifenfahrzeug überquerte mit Blaulicht die rote Ampel der Kreuzung.
Zeitgleich befuhr ein 28-jähriger mit seinem Seat den Schützenweg stadteinwärts und wollte die Kreuzung geradeaus in den Sigmundsgraben überqueren.
Im Kreuzungsbereich kam es zu einem heftigen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Fahrzeugfront des Seats stieß mittig gegen die linke Seite des VW Busses. Der VW Bus brach nach rechts aus, überschlug sich einmal, drehte sich wieder auf die Räder, stieß leicht gegen eine Hauswand und rollte gegen einen Laternenmast, wo er zum Stehen kam.

Der Seat schleuderte nach dem Aufprall um 180 Grad in der Kreuzung und kam dort zum Stehen.

Durch den Unfall wurden die beiden Polizeibeamten im VW Bus leicht verletzt. Beim Fahrer des Seats wurde Alkoholeinfluss festgestellt und eine Blutentnahme angeordnet.
Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 40.000 Euro.
Die Feuerwehr Hof übernahm die Reinigung der Straße, ein Vertreter der Stadt Hof war vor Ort.
Gegen den Seat Fahrer läuft ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Gegen den Fahrer des VW Busses erfolgte die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens.

PM der Verkehrspolizeiinspektion Hof vom 08.07.2018

Allgemein Blog Bravo Flüchtlingssituation

Lindau (Bayern): Unerlaubte Einreisen – gefälschte Dokumente – Fahndungstreffer/ Bundespolizei in Lindau stark gefordert

Unerlaubte Einreisen – gefälschte Dokumente – Fahndungstreffer

Am Donnerstag (5. Juli) hat die Lindauer Bundespolizei eine Schleusung aufgedeckt, mehrere unerlaubte Einreisen verhindert, einen Fahrer ohne gültigen Führerschein verhaftet und gefälschte Ausweise entdeckt.
Bundespolizisten kontrollierten in der Nacht auf der BAB 96 ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug. Der Fahrer und Beifahrer, beide syrische Staatsangehörige, wollten drei syrische und zwei irakische Insassen ohne jegliche Reisedokumente unerlaubt ins Land bringen. Ersten Ermittlungen zufolge wäre für die erfolgreiche Schleusung nach Deutschland pro Geschleusten ein Betrag von 1.200 Euro geflossen.
Eine Fahrgemeinschaft der besonderen Art bildeten ein Syrer und ein Ghanaer. Beide fuhren in einem Pkw mit deutscher Zulassung über die Grenze, als sie von den Lindauer Bundespolizisten gestoppt wurden. Der syrische Fahrer wird sich nun wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise strafrechtlich verantworten müssen, da der afrikanische Beifahrer keine gültigen Grenzübertrittspapiere besaß. Beide Männer befanden sich bereits im Asylverfahren in Deutschland.
Auch ein Nigerianer versuchte kurz zuvor mit dem Fernbus unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Für den Afrikaner endete die Reise bei der Buskontrolle der Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang Hörbranz. Der Mann war nicht im Besitz gültiger Reisedokumente. Die Bundespolizisten wiesen den Afrikaner später nach Österreich zurück.
Ein Georgier versuchte mit dem Pkw unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war der Mann jedoch nicht. Dafür stellten die Bundespolizisten einen Schlagring bei dem Südosteuropäer fest. Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Heidelberg den Georgier bereits wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis. Der Mann war seiner Geldstrafe von über 2.000 Euro schuldig geblieben. Da der 27-Jährige den Betrag nicht entrichten konnte, muss er nun 60 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbringen.

Auch für drei Afghanen nahm die Reise nach Deutschland via Fernbus ein jähes Ende. Bei der Einreisekontrolle der Bundespolizei konnte der 32-Jährige kein Ausweisdokument vorweisen. Dafür legte er für die mutmaßliche Ehefrau und die 6-jährige Tochter italienische Ausweise vor. Doch die Bundespolizisten erkannten sofort, dass die Dokumente gefälscht sind. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks des Kindes fanden die Beamten dann noch weitere gefälschte Dokumente. Darunter fand sich auch ein gefälschter Ausweis des angeblichen Familienvaters.

PM der BPOLD München vom 06.07.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Kempten (Bayern): Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung beleidigt

Am Donnerstagabend, gegen 19 Uhr wurde die Polizei gerufen nachdem ein Mitarbeiter der Kemptner Verkehrsüberwachung durch eine zunächst unbekannte männliche Person beleidigt wurde. Der junge Mann wurde angesprochen, nachdem er am Illerdamm an eine Halfpipe des Skaterparks uriniert hatte. Daraufhin beleidigte er die Mitarbeiterin. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der geflüchtete Tatverdächtige gefasst werden. Der 18-Jährige wurde nach weiteren Provokationen und aggressivem Verhalten gegenüber den Polizeibeamten in Gewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.06.2018

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Furth i.W. (Bayern): Nacheile nach gestohlenen Pkw

Symbolfoto

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden wollten Beamte der Schleierfahndung Furth im Wald auf der B20 einen Audi A 5 einer Kontrolle unterziehen. Zuerst schien es, dass der männliche Fahrer den Anhaltezeichen Folge leisten wollte und bremste den Pkw ab, kurz vor Stillstand beschleunigte er jedoch und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Grenze. Die Beamten nahmen die Verfolgung über die Landesgrenze hinweg auf. In einem Waldstück in Grenznähe stellte der männliche Täter das Fahrzeug ab und flüchtete erfolgreich zu Fuß. Im Rahmen der fußläufigen Verfolgung verletzte sich ein Polizeibeamter leicht, blieb aber weiterhin dienstfähig. Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde bekannt, dass der Audi A 5 in der Nacht im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gestohlen wurde, der Halter den Diebstahl jedoch noch nicht bemerkt hatte.

PM der PI Furth i.W. vom 18.06.2018

Allgemein Kritik

Augsburger Allgemeine: Attacke auf Flüchtling: Polizist wehrt sich gegen Haft

„Ein Beamter soll ins Gefängnis, weil er einen Asylbewerber angegriffen und beleidigt hat. Nun wird der Fall vor dem Augsburger Landgericht neu aufgerollt.“

Online-Artikel, 14.06.2018
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Attacke-auf-Fluechtling-Polizist-wehrt-sich-gegen-Haft-id51367361.html

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber ich finde diese ganze Story, wie diese Polizisten sich verhalten haben, einfach nur unfassbar. Die benahmen sich doch genau so wie die, mit denen sie zu tun haben, und über deren soziale Inkompetenz sie sich beklagen.

Also, wenn ich jemals so eine Erfahrung mit Polizisten gehabt hätte, hätte ich mit Sicherheit diesen Verein nicht gegründet. Sowas ist nicht meine Polizei.

Allgemein Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Bei Terror-Übung auf Flughafen – Polizist wirft mit Sprengsatz nach Chef

„Bei einer Übung am Flughafen München hat ein Polizist absichtlich einen Sprengsatz nach seinem Chef geworfen.“

Online-Artikel, 14.06.2018
https://www.mz-web.de/panorama/bei-terror-uebung-auf-flughafen-polizist-wirft-mit-sprengsatz-nach-chef-30618248?originalReferrer=&originalReferrer=https://www.google.com/

 

Wenn das so stimmt, sollte der Mann dringend an sich arbeiten. Sowas geht gar nicht, auch wenn der Chef schwierig ist.