Tag Archives: Baden-Württemberg

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Widerliches

Gaggenau (Baden-Württemberg): Durch Hundebiss verletzt

Eine Frau mittleren Alters ist am Mittwochvormittag in der Michelbacher Straße von einem Hund gebissen und hierdurch verletzt worden. Mit Bisswunden in Ober- und Unterarm musste sie mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Die Verletzte war mit ihren zwei Vierbeinern und einer Bekannten auf dem Verbindungsweg nach Sulzbach unterwegs. Dort traf sie kurz nach 11 Uhr auf eine weitere Hundebesitzerin, die sie vom Sehen her kannte. Man einigte sich, die Hunde gemeinsam abzuleinen und auf der Wiese rennen zu lassen. Während des Spielens wurde der Hund der zufällig angetroffenen Hundebesitzerin, nach bisherigen Feststellungen ein American Stafford, zu aufdringlich und letztlich auch aggressiv. Die Mittfünfzigerin wollte deshalb ihre beiden Vierbeiner schützen und nahm einen davon auf den Arm. Hierbei wurde sie von dem nicht mehr im Gehorsam stehenden American Stafford angegriffen und gebissen. Ferner verbiss sich der American Stafford auch in einen der Hunde der über 50-Jährigen, sodass dieser verendete. Kurz darauf konnte der American Stafford von seiner Besitzerin eingefangen und wieder unter Kontrolle gebracht werden. Die Beamten der Polizeihundeführerstaffel haben ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der American Stafford befindet sich derzeit in der Obhut seiner Besitzerin. Das Ordnungsamt Gaggenau wurde über den Vorfall informiert.

PM des PP Offenburg vom 14.03.2019

Allgemein Blog Bravo Prävention

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): Flächendeckende Einführung der Bodycam beim Polizeipräsidium Mannheim

Schon seit Jahren bewegt sich die Gewalt gegenüber Polizeibeamten auf einem hohen Niveau. Auch für das Jahr
2018 zeichnet sich ein weiterer Anstieg ab. Besonders die Beamtinnen und Beamten in den Streifendiensten der Polizeireviere sehen sich bei der Ausübung ihres Dienstes immer häufiger Aggressionen und gesteigerter Gewaltbereitschaft ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken werden nun landesweit die Beamtinnen und Beamten im Streifendienst mit Bodycams ausgestattet. Bereits die Erprobungsphase im Jahr 2017 zeigte, dass der Einsatz der Bodycam die erwünschte Wirkung erzielte.
Sie führte bei vielen Konfliktsituationen tatsächlich zu einem weniger aggressiven Verhalten bei Personen, gegen die eingeschritten werden musste. Der Einsatz der Bodycam soll nun dazu beitragen, die Angriffe und Gewalttätigkeiten gegenüber Polizeibeamten zu reduzieren.

Zwischenzeitlich wurde auch das Polizeipräsidium Mannheim mit rund
150 Bodycams ausgestattet. Die Kameras sind ausgeliefert, die notwendige Hard- und Software wurde in den Polizeirevieren installiert.

Vor Beginn des Einsatzes der Bodycam wurden alle Beamtinnen und Beamten in den Streifendiensten hinsichtlich rechtlicher Voraussetzungen, Einsatztaktik und Handhabung geschult.

Seit Samstag, 09.03.2019, werden die Kameras auch von den Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim im Streifendienst eingesetzt.

PM des PP Mannheim vom 11.03.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mannheim (Baden-Württemberg): Zusammenstoß zwischen Streifenwagen der Polizei und Autofahrerin

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag um 16.30 Uhr an der Kreuzung Mittelstraße/Draisstraße wurden mindestens zwei Beteiligte verletzt. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen war die Besatzung eines Funkstreifenwagens der Polizei mit Sondersignal auf der Mittelstraße zu einem Einsatz unterwegs, als von links aus der Draisstraße eine Autofahrerin die Straße querte und es zur Kollision kam. Die Fahrerin wird derzeit in einem Rettungswagen versorgt, über Verletzungen ist noch nichts bekannt, mitfahrende Kinder sollen unversehrt sein. Die beiden Polizeibeamten wurden in umliegende Kliniken eingeliefert. Der Straßenbahnverkehr in der Mittelstraße in derzeit in beide Richtungen voll gesperrt. Die weiteren Unfallermittlungen hat die Verkehrspolizei übernommen.

Nachfolgemeldung:
Nach dem Verkehrsunfall am Donnerstag um 16.30 Uhr an der Kreuzung Mittelstraße/Draisstraße, konnte der Straßenbahnverkehr nach Beendigung der Unfallaufnahme gegen 17.50 Uhr wieder frei gegeben werden. Derzeit erfolgen noch Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma, die ausgelaufene Betriebsstoffe bindet. Bei dem Unfall waren zwei Polizeibeamten in umliegende Kliniken eingeliefert worden. Die beteiligte Fahrerin und zwei mitfahrende Kinder wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizei.

PM des PP Mannheim vom 28.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ladendieb sticht auf Ladendetektive ein

Ein aggressiver Ladendieb soll Mittwochmittag zwei Ladendetektive eines Karlsruher Supermarkts mit einem Messer verletzt haben, nachdem diese ihn beim Diebstahl erwischt hatten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der 20-jährige Verdächtige gegen 13:40 Uhr in einem Supermarkt in der Karlstraße. Zwei Ladendetektive bemerkten, dass der Tatverdächtige offenbar Gegenstände entwenden wollte und baten den 20-Jährigen ins Büro. Als der Mann dort nach weiterem Diebesgut durchsucht werden sollte, soll er unvermittelt ein Messer gezückt und auf die beiden Detektive eingestochen haben. Die Flucht des Mannes konnte jedoch unterbunden werden, so dass er von der alarmierten Polizei noch vor Ort festgenommen werden konnte.

Ein Geschädigter erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen, die noch vor Ort von den herbeigeeilten Rettungskräften versorgt wurden. Der zweite Geschädigte musste jedoch von den Rettungskräften zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand aber zu keiner Zeit.

Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen nicht vor.

PM des PP Karlsruhe vom 20.02.2019

Allgemein Schmunzeln

Freiburg (Baden-Württemberg) – Rheinfelden-Herten: Seltsames Duo auf nächtlichem Streifzug durch Wohngebiet

Der nächtliche Streifzug eines seltsamen Duos rief in den frühen Morgenstunden des Mittwochs die Polizei auf den Plan. Kurz nach 2.30 Uhr teilte ein Bürger mit, dass im Bereich der Wockerlestraße ein Schaf und ein Lamm gemeinsam das Wohngebiet inspizieren. Eine Streife kam vor Ort und traf das ungleiche Duo auch tatsächlich an. Es widerstand allen Verlockungen der Polizisten und ließ sich weder berühren, geschweige denn einfangen. Selbst ein hinzugezogener Schäfer hatte keinen Erfolg. Die beiden Ausreißer trabten in einen nahegelegenen Wald und verschwanden. Momentan ist die Polizei auf der Suche nach dem Eigentümer.

PM des PP Freiburg vom 20.02.2019

verletzt

Lauchringen (Baden-Württemberg): Hund beißt Joggerin und dann Polizisten – Zeugensuche!

Nachdem ein Hund am Dienstag bei Lauchringen eine Joggerin gebissen hatte, fiel dieser auch einen Polizisten an, nachdem die Streife den Hundehalter auf den Vorfall angesprochen hatte. Während der Polizist, geschützt durch die getragene Uniform, nur oberflächlich verletzt wurde, erlitt die Joggerin eine Bisswunde an der Hüfte, die medizinisch versorgt werden musste. Am Dienstag, gegen 13:45 Uhr, traf die 36-jährige Joggerin auf einem Waldweg im Gewann Wiggenberg auf den Hund samt Herrchen. Unvermittelt habe der Hund zugebissen, obwohl er angeleint war. Nach einem Disput ging der Hundehalter weiter, die Joggerin verständigte die Polizei. Eine Polizeistreife traf auf Hund und Herrchen und sprach diesen an. Plötzlich sprang der Hund nach vorne und packte den Polizisten am rechten Handgelenk. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass dieser Hund bereits schon öfters auffällig war. Es handelt sich um einen schwarzen Jagdhund. Personen, die hierzu Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Tiengen, Tel. 07741 8316-283, zu melden.

PM des PP Freiburg vom 14.02.2019

Allgemein verletzt k

Heidelberg (Baden-Württemberg): Rauchaustritt aus Chemiefirma; zwölf Leichtverletzte

Auch knapp eine Woche nach einer ungewollten chemischen Reaktion in einem chemischen Recyclingbetrieb im Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen ist die Ursache noch unklar.

Nach derzeitigem Stand wurden insgesamt zwölf Personen leicht verletzt, darunter acht Polizeibeamte.

Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim hat mitt-lerweile die weiteren Ermittlungen übernommen. Es wurden Frachtpapiere eines Chemikalien zuliefernden Betriebes zur Auswertung beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde eine Probe der „abreagierten“ Flüssigkeit entnommen, die über das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart analysiert werden soll.

Die seit dem Ereignistag (2. Februar 2019) beschlagnahmte Recyclinganlage innerhalb des Firmenbereichs ist wieder freigegeben.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Luftverunreinigung und der fahrlässigen Körperverletzung in mehreren Fällen dauern an. Mit einem Ergebnis der Ermittlungen ist erst in einigen Wochen zu rechnen.

PM des PP Mannheim vom 08.02.2019

Allgemein verletzt

Rottweil (Baden-Württemberg): Fußgängerin von Auto erfasst und verletzt

Am Freitagmorgen hat eine Autofahrerin auf dem Friedrichsplatz an der Fußgängerüberquerung eine Passantin angefahren. Im Anschluss fuhr sie davon und verunfallte in der Predigerstraße.

Nach derzeitigem Stand überquerte eine 36-jährige Fußgängerin gegen 11.30 Uhr den Zebrastreifen und wurde dort von dem Opel erfasst. Sie verletzte sich durch den Unfall. Die 84-jährige Fahrerin fuhr nach der Kollision davon. In der Predigerstraße fuhr sie gegen mehrere geparkte Wagen. Im Anschluss durchbrach sie mit ihrem Opel die Hecke eines Grundstückes und kam an einem Betonpfeiler zum Stehen. Durch die Zusammenstöße war ihr Auto derart beschädigt, dass es rauchte. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand allerdings schnell löschen und die Fahrerin aus ihrem Wagen befreien. Sie war ebenfalls verletzt und wurde, wie auch die angefahrene Fußgängerin, zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann durch den Rauch leicht. Er, sowie ein Polizeibeamter der sich bei der Befreiung der Autofahrerin eine leichte Verletzung am Arm zuzog, mussten ebenfalls medizinisch behandelt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf 25.000 Euro. Der ermittelnde Verkehrsunfallaufnahmedienst geht derzeit davon aus, dass ein medizinischer Notfall der 84-jährigen Fahrerin für den Unfall ursächlich war. Die Ermittler sind derzeit noch auf der Suche nach Personen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben. Sie werden gebeten, sich unter 0741 348790 zu melden.

PM des PP Tuttlingen vom 08.02.2019

Allgemein

Ettlingen (Baden-Württemberg): 20-Jähriger nach Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft

Gegen einen 20-Jährigen konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Freitagnachmittag einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erwirken. Dem Beschuldigten wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Er wurde am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in Ettlingen festgenommen. Ein Fluchtversuch des 20-Jährigen über das Fenster konnte verhindert werden. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen des Polizeireviers Ettlingen. Bei der Durchsuchung konnten neben 280 Gramm Haschisch und geringen Mengen Marihuana auch mehrere Feinwaagen und Konsumutensilien aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte steht außerdem im Verdacht, im Mai 2018 im Besitz einer nicht geringen Menge Rauschgifts gewesen zu sein. Bei seiner Festnahme im Mai 2018 leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Wegen dieses Sachverhalts wurde er bereits im November 2018 angeklagt.

Gemeinsame PM der StA und des PP Karlsruhe vom 08.02.2019

Allgemein Blog Urteil

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Verurteilung des „Reichsbürgers“ von Georgensgmünd wegen Mordes an einem Polizeibeamten zu lebenslanger Freiheitsstrafe hat Bestand

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat den Angeklagten wegen Mordes an einem Polizeibeamten und versuchten Mordes an zwei weiteren Polizeibeamten zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts drangen am Morgen des 19. Oktober 2016 gegen sechs Uhr Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei in das Anwesen des Angeklagten ein, um dem Landratsamt die Durchsuchung nach Waffen zu ermöglichen. Der Angeklagte bemerkte, dass es sich bei den in das Haus eingedrungenen Personen um Polizeibeamte handelte. Als er durch die teilverglaste Wohnungstür sah, dass sich ein Polizeibeamter vor dieser Tür in der Hocke befand, um ein Öffnungsgerät anzusetzen, entschloss er sich, diese Situation auszunutzen und ihn zu töten. Er schoss elf Mal unmittelbar hintereinander durch die Tür mit einer Pistole gezielt auf den hockenden Beamten, der – obwohl er eine Schutzweste trug – getroffen wurde und am nächsten Tag an den Verletzungsfolgen starb. Dabei nahm der Angeklagte in Kauf, dass zwei weitere daneben stehende Polizeibeamte durch die Schüsse ebenfalls getötet werden könnten. Auch sie wurden infolge der Schussabgabe verletzt. Beweggrund für das Handeln des Angeklagten war die Verteidigung des von ihm auf seinem Anwesen selbst ausgerufenen autonomen Staates. Er betrachtete die Polizeibeamten als Repräsentanten eines „Scheinstaates Bundesrepublik Deutschland“, die unberechtigt auf sein Staatsgebiet vorgedrungen waren und deswegen getötet werden durften.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Zwar bestanden angesichts der vom Landgericht zu den konkreten Umständen des Einsatzes des Spezialkommandos der Polizei getroffenen Feststellungen Bedenken gegen die Annahme einer Arglosigkeit des getöteten Polizisten und damit einer heimtückischen Begehungsweise des Angeklagten. Das Landgericht hat die Tat des Angeklagten jedoch rechtsfehlerfrei als Mord aus niedrigen Beweggründen gewertet und die dafür im Strafgesetzbuch angedrohte lebenslange Freiheitsstrafe verhängt.

PM der Pressestelle des Bundesgerichtshofes vom 05.02.2019

Allgemein Blog Bravo

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart, Berlin und Polizei Stuttgart geben bekannt: Festnahme falscher Polizeibeamter

Polizeibeamte haben im November (16.11.2018) in Düsseldorf zwei 17 Jahre alte Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, als Geldabholer der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ agiert zu haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen im vergangenen November in zwei Fällen in Stuttgart-Botnang sowie in Stuttgart-West rund 65.000 Euro erbeutet haben (siehe Pressemitteilung vom 07.11.2018). Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden festgenommenen Jugendlichen das Bargeld und die Wertgegenstände in den beiden Stuttgarter Fällen abgeholt haben. Bei einem weiteren Versuch einer zuvor eingefädelten Abholung in Düsseldorf, nahmen dortige Polizeibeamte die Jugendlichen fest. Umfangreiche Ermittlungen in Hinblick auf die Stuttgarter Fälle erhärteten den Verdacht gegen die beiden Tatverdächtigen. Weitere Ermittlungen, insbesondere zum Verbleib der Beute, dauern an. Noch am gleichen Tag ihrer Festnahme wurden die beiden deutschen Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Einer der Jugendlichen sitzt seitdem in Berlin in Untersuchungshaft. Der zweite Tatverdächtige wurde unter Auflagen vorerst auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Stuttgart vom 05.02.2019

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Heidelberg (Baden-Württemberg): Rauchaustritt aus Chemiefirma – bislang fünf Leichtverletzte

Nach einer starken Rauchentwicklung in einem chemischen Recyclingbetrieb im Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen ist die Vollsperrung der A 5 zwischen den Anschlussstellen Heidelberg/Schwetzingen und Dossenheim seit 9.50 Uhr wieder aufgehoben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es kurz vor 6 Uhr zu einer ungewollten chemischen Reaktion von 3000 Litern eines Gemischs aus Chemierückständen gekommen sein. Dadurch soll sich ein Überdruckventil geöffnet haben, was in der Folge zum Austritt einer dichten Rauchwolke, begleitet mit einem beißenden Geruch führte. Zum Zeitpunkt der chemischen Reaktion wurden keine Arbeiten im Werk durchgeführt.

Derzeit gibt es fünf Leichtverletzte, eine Feuerwehrfrau, drei Polizeibeamte und eine Passantin, die alle über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl klagen.

Weiter wurde festgestellt, dass sich die chemische Reaktion von sich aus nach ca. 2-2,5 Stunden „abreagiert“ hat.

Überprüfungen zum Gefahrenstoff selbst sind noch nicht abgeschlossen. Umweltmessungen der Berufsfeuerwehr Heidelberg ergaben keine erhöhten Werte.

Sämtliche Warnmeldungen auch das Geschlossenhalten von Fenstern und Türen sind aufgehoben.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Mannheim vom 02.02.2019

Allgemein Blog KS

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidien Ludwigsburg und Stuttgart geben bekannt: Todesfälle im Polizeigewahrsam Stuttgart

Zwei tote Männer waren in den vergangenen Tagen im Stuttgarter Polizeigewahrsam zu beklagen nachdem es zuvor vierzehn Jahre keine Todesfälle mehr in der Gewahrsamseinrichtung gab. Bei beiden Männern, einem 48-Jährigen und einem 51-Jährigen, die unabhängig voneinander an zwei verschiedenen Tagen in den Polizeigewahrsam gebracht worden waren, wurden Obduktionen angeordnet. Vor der Aufnahme in den Polizeigewahrsam waren beide Männer jeweils einem Arzt vorgestellt worden, der die Haftfähigkeit bescheinigte. Der 48-jährige Mann ist am Mittwoch (23.01.2018) am Morgen gegen 02.15 in einer Ausnüchterungszelle des Polizeigewahrsams gestorben. Die Obduktion erbrachte bisher kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache. Ein Gerichtsmediziner stellte eine innere Kopfverletzung als todesursächlich fest. Wann der 48-Jährige diese innere Verletzung erlitten hat ist unklar. Weitere Untersuchungen bei der Gerichtsmedizin Tübingen sollen Klarheit bringen. Diese Zusatzuntersuchung braucht jedoch mehrere Wochen Zeit. Der 48-jährige stark betrunkene polizeibekannte Mann war am Dienstag (22.01.2018) Mitarbeitern der Stuttgarter Straßenbahnen AG aufgefallen. Eine Polizeistreife sorgte sich um ihn und brachte ihn schließlich auf richterliche Anordnung in die Gewahrsamseinrichtung. Der 51 Jahre alte Mann starb am Samstagmorgen (26.01.2019). Polizeibeamte, der im Dienst befindliche Arzt des Polizeigewahrsams und ein hinzugerufener Notarzt versuchten den ebenfalls deutlich alkoholisierten Mann noch zu reanimieren. Er wurde am 26.01.2019 gegen 05.25 Uhr leblos in der Ausnüchterungszelle bei einem Kontrollgang vorgefunden. Der Mann wurde von der Polizei am Freitagnachmittag (25.01.2019) aufgrund eines Vorführungshaftbefehls der Staatsanwaltschaft Stuttgart festgenommen und sollte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden. Die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart angeordnete Obduktion soll am Dienstag (29.01.2019) durchgeführt werden. Beide Männer wurden bei den Kontrollgängen stündlich persönlich überwacht.
Als die Kontrollbeamten jeweils eine Stunde zuvor nach den Männern sahen, gab es keine Auffälligkeiten. Polizei und Staatsanwaltschaft haben entschieden, die Ermittlungen aus Neutralitätsgründen der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu übertragen. Hinweise auf ein Fehlverhalten Dritter gibt es beim jetzigen Ermittlungsstand nicht.

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Weil bis in das Jahr 2000 im Stuttgarter Polizeigewahrsam 18 Menschen ihr Leben verloren, wurde die damals einmalige Institution der Zentralen Ausnüchterungseinheit im Polizeigewahrsam ins Leben gerufen. Seither arbeiten hier medizinisches Personal und Polizeibeamte Hand in Hand und es gab dank der persönlichen Kontrollgänge und der Videoüberwachung am Monitor hier keine Todesfälle mehr. Die beiden jetzt Gestorbenen sind die ersten Toten seit rund vierzehn Jahren.

PM des PP Stuttgart vom 28.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mosbach (Baden-Württemberg): Polizeirevier Mosbach passt Maßnahmen an

Immer wieder musste die Polizei in Mosbach in letzter Zeit wegen einer Jugendgruppe im Stadtgebiet Mosbach tätig werden. Einzelne Personen dieser Gruppe waren wiederholt durch Straftaten aufgefallen. Aber auch Ordnungsstörungen, wie zum Beispiel übermäßige Lärmbelästigung, machten ein Einschreiten der Polizei erforderlich. Zuletzt musste am vergangenen Wochenende sogar das Spezialeinsatzkommando angefordert werden, da ein Angehöriger der Personengruppe in den sozialen Netzwerken einen Polizeibeamten und dessen Familie bedrohte. Um auf diese Entwicklungen angemessen zu reagieren, hat das Polizeirevier Mosbach bereits bestehende Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen nochmals verstärkt. Zu den Zeiten, in denen die Gruppe zuletzt in Erscheinung getreten ist, werden an relevanten Treffpunkten und Orten verstärkt Streifen durchgeführt. Darüber hinaus findet ein enger Austausch mit dem Ordnungsamt der Stadt Mosbach und anderen Behörden statt. Ziel ist es, mit gemeinsam abgestimmten Maßnahmen, wie beispielsweise Platzverweisen, Straftaten und Störungen durch die Jugendgruppe schnellstmöglichst zu beenden. Durchgeführt werden jedoch nicht nur präventive Maßnahmen. Bereits bekannt gewordene Straftaten werden konsequent verfolgt, was bedeutet, dass einige der Jugendlichen und Heranwachsenden bald mit Strafanzeigen rechnen müssen

PM des PP Heilbronn vom 25.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst wird von Unbeteiligten körperlich angegangen

Am Dienstagmittag kam es aufgrund einer Ordnungswidrigkeit in der Steinhäuserstraße zum Streit zwischen einem Mitarbeiter der Stadt und zwei bis dahin Unbeteiligten. Dieser Streit eskalierte, so dass die Polizei hinzugezogen werden musste. Verletzt wurde glücklicher Weise niemand.

Der 29-jährige Gemeindevollzugsarbeiter ging in der Steinhäuserstraße, im Bereich der Zulassungsstelle, seiner Tätigkeit nach und wollte eine Ordnungswidrigkeit gegenüber einem Fahrzeugführer ahnden. Aufgrund von Sprachbarrieren gestaltete sich die Kommunikation kompliziert, konnte letztendlich jedoch zu aller Zufriedenheit geklärt werden. Im Nachgang mischte sich ein Freund des Betroffenen ein, indem er dem Ordnungsdienstmitarbeiter hinterher lief. Er ging den städtischen Mitarbeiter verbal sofort massiv an, so dass sich ein öffentlichkeitswirksames Streitgespräch entwickelte. Im Verlauf des Streits wurde der bis dahin Unbeteiligte 45-Jährige handgreiflich und schlug in Richtung des Ordnungshüters. Dieser setzte sich zur Wehr, und stieß den Angreifer von sich. Als ein weiterer Freund des Betroffenen ebenfalls auf den Ordnungsamtsmitarbeiter losging, stellten sich Zeugen und die Frau des 45-Jährigen dazwischen und trugen zur Beruhigung der Lage bei. Die sehr schnell vor Ort befindlichen Streifen der Polizei beruhigten die Gemüter und fertigten gegen die beiden Aggressoren eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 23.01.2019

Allgemein Bravo

Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundesweite Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“

Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände
Bild: LKA Baden-Württemberg:

 

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt:

Heute Morgen durchsuchten unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg Einsatzkräfte zeitgleich zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart – Abteilung Staatsschutz – und richten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“ gebildet zu haben. Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien. Auf die Spur der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung kamen die LKA-Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die Ermittlungen des LKA Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der bisherigen Einschätzung konnten keine Hinweise auf Verbindungen zu anderen Ku-Klux-Klan-Gruppierungen erlangt werden, jedoch sympathisieren die mutmaßlichen Gruppenmitglieder mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die Rekrutierung der Mitglieder erfolgt unter anderem über das Internet. Die Kommunikation fand hauptsächlich über Soziale Medien statt. Zur Finanzierung der Gruppierung werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben.

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können.

Am Einsatz waren bundesweit rund 200 Polizeibeamte der Polizeien der vorstehend genannten Bundesländer, darunter auch Spezialeinheiten und die Staatsanwaltschaft Stuttgart beteiligt.

Bei der Aktion stellten die Ermittler insgesamt über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“, elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die sichergestellten Unterlagen müssen nun ausgewertet werden.

Zusatz für die Redaktionen: Die Durchsuchungsobjekte befanden sich in folgenden Bundesländern, Stadt und Landkreisen:

Baden-Württemberg – Landkreis Rastatt (zwei Objekte)

– Rems-Murr-Kreis (ein Objekt)

Bremen (ein Objekt)

Hamburg (ein Objekt)

Niedersachsen (ein Objekt) – Landkreis Holzminden

Nordrhein-Westfalen – Kreis Mettmann (ein Objekt)

– Oberbergischer Kreis (ein Objekt)

Rheinland-Pfalz (ein Objekt) – Landkreis Mayen-Koblenz

Sachsen-Anhalt – Salzlandkreis (zwei Objekte)

Thüringen (ein Objekt) – Landkreis Weimarer Land

Anlage: Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände

PM des LKA Baden-Württemberg vom 16.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Pforzheim (Baden-Württemberg): Volltrunkener 41-Jähriger fährt mit Rettungswagen während Notfallbehandlung davon

Während ein dreiköpfiges Rettungsteam am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr in der Pforzheimer Luisenstraße im Behandlungsbereich ihres Einsatzfahrzeuges mit laufendem Blaulicht einen Notfallpatienten behandelte, stieg ein volltrunkener 41-Jähriger in die Fahrerkabine und fuhr davon. Nach einer Strecke von etwa 300 Metern gelang es den Notfallsanitätern in der Durlacher Straße über ein Verbindungsfenster zum Führerhaus, den Mann zum Anhalten zu bewegen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Unterdessen hatte der Betrunkene bereits einen Baum gestreift und dabei einen Außenspiegel des Rettungswagens beschädigt. Ein Sanitäter wurde offenbar beim Griff durch das Verbindungsfenster leicht verletzt. Gerade aufgrund des umsichtigen und beherzten Eingreifens des Rettungsteams konnte wohl Schlimmeres verhindert werden und es kam ansonsten glücklicherweise niemand weiteres zu Schaden.

Die Polizei eilte mit insgesamt fünf Streifenfahrzeugen zu der Örtlichkeit und nahm den aus Polen stammenden, bislang polizeilich unbescholtenen Mann in Gewahrsam. Ein Alkoholtest war aufgrund seines Zustandes nicht möglich. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen.

Neben den hinzugeeilten Polizeibeamten mussten zur Versorgung des Patienten ein Notarzt und ein weiteres Rettungsteam hinzugezogen werden.

Der 41-Jährige wird sich nun zumindest wegen dem Tatbestand der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs beziehungsweise versuchtem Diebstahl, Straßenverkehrsgefährdung in Verbindung mit Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Ob noch weitere Straftaten vorwerfbar sind, wird derzeit noch geprüft.

PM des PP Karlsruhe vom 10.01.2019

Nachfolgemeldung:
Die Ereigniszeit war heute am Donnerstagnachmittag und nicht wie angeführt am Dienstag. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

PM des PP Karlsruhe vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 44-Jähriger nimmt sich in Sindelfingen-Darmsheim das Leben

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg:

Ein 44-jähriger Mann hat sich am vergangenen Wochenende in Sindelfingen-Darmsheim das Leben genommen. Er war im Zusammenhang mit der am Silvesterabend erfolgten Schussabgabe auf einen 59-jährigen Anwohner der Berner Straße (wir berichteten am 2. Januar) in den Fokus polizeilicher Ermittlungen geraten. Kriminaltechnische Untersuchungen zur Schusskanalbestimmung hatten ergeben, dass seine Wohnung als ein möglicher Schussabgabeort in Betracht kommen könnte. In der Folge war seine Wohnung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 2. Januar mit richterlicher Anordnung durchsucht und der 44-Jährige im Zuge laufender kriminalpolizeilicher Ermittlungen vernommen worden. Der Anfangsverdacht hat sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht erhärtet. Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht des 44-Jährigen waren für die Ermittler zu keinem Zeitpunkt erkennbar.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Güglingen (Baden-Württemberg): Tochter sticht auf Vater ein

Auf ihren auf der Couch schlafenden Vater stach am Mittwochabend eine 21-Jährige mit einem Brotmesser ein. Sie traf den 41-Jährigen einmal am Oberkörper, weitere Angriffe konnte der aufwachende Mann abwehren. Die Angreiferin ließ dann von ihrem Opfer ab und blieb friedlich bis die Polizei eintraf. Der Vater musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die junge Frau wahrscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, weshalb sie in eine entsprechende Klinik gebracht wurde. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Heilbronn vom 10.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle zwischen den Jahren

Insgesamt sechs gesuchte Personen gingen den Beamten der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart zwischen den Jahren ins Netz. Ein 29-Jähriger wurde aufgrund seiner geplanten Ausreise in die Türkei am 27.12.18 grenzpolizeilich kontrolliert, als sich herausstellte, dass er im September 2017 wegen Trunkenheit am Steuer zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 EUR verurteilt worden war. Die alternativ verhängte Gefängnisstrafe von 40 Tagen konnte der junge Mann durch Zahlung der Geldstrafe abwenden. Im Laufe des nächsten Tages (28.12.18) konnten die Beamten gleich neun Haftbefehle vollstrecken. Ein 56-Jähriger, der am Mittag eine Reise in die Türkei geplant hatte, musste diese frühzeitig beenden. Der Mann war im Juni 2018 wegen Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu einer Geldstrafe von 1.200 EUR verurteilt worden. Da er den Betrag nicht entrichten konnte, wurde er für die folgenden 30 Tage ins Gefängnis eingeliefert. Bereits einige Minuten später wurde ein 45-Jähriger kontrolliert, der aufgrund von sieben Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz Geldbußen von insgesamt 185 EUR zu entrichten hatte. Der Mann konnte den Betrag vor Ort bezahlen und anschließend seine Reise in den Kosovo fortsetzen. Einige Stunden später wurde ein 37-Jähriger, der mit einem Flieger aus der Türkei in Stuttgart gelandet war, kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der junge Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Juni 2016 verurteilt worden war. Auch er konnte die verhängte Geldstrafe in Höhe von 250 EUR vor Ort entrichten und seine Reise freien Fußes fortsetzen. Am vergangenen Sonntag (30.12.18) wandte sich ein 36-Jähriger an die Beamten der Bundespolizei. Der junge Mann äußerte den Beamten gegenüber, dass er psychisch krank sei und eingeliefert werden wolle. Eine Überprüfung der Personalien ergab schließlich, dass der Mann wegen diverser Straftaten gesucht wird und gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorliegt. Nach entsprechender ärztlicher Bestätigung wurde der Mann in ein Gefängnis eingeliefert. Wegen Fahrens ohne Führerschein war ein 22-Jähriger, der am Montagmorgen (31.12.18) in die Türkei ausreisen wollte und zu diesem Zwecke grenzpolizeilich kontrolliert wurde, verurteilt worden. Die verhängte Geldstrafe von 750 EUR konnte der junge Mann begleichen und seine Reise anschließend weiter fortsetzen.

PM der BPOLI Stuttgart Flughafen vom 04.01.2019

Allgemein

Ravensburg (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Während eine Streifenwagenbesatzung anlässlich eines Alarms in der Filiale eines Geldinstituts ihren Dienstwagen bei den Fahrradständern auf dem Bahnhofsvorplatz abstellte, sprang ein zunächst unbekannter Täter, der sich in Begleitung von drei oder vier jungen Männern befand, über die Motorhaube auf das Dach des Streifenwagens. Dabei richtete er einen Sachschaden von mehreren hundert Euro an. Mit Hilfe von Zeugen konnte die Gruppe wenig später in der Schubertstraße angetroffen werden. Beim Erkennen der Polizeibeamten ergriffen die jungen Männer sofort die Flucht. Zwei konnten jedoch von den Polizisten gestellt und dingfest gemacht werden. Die beiden im Alter von 18 und 20 Jahren gaben gegenüber der Polizei an, ihre Begleiter nicht zu kennen. Da bei der Durchsuchung des 20-Jährigen sechs Ecstasy-Tabletten und zwei Gramm Marihuana aufgefunden wurden, hat sich dieser neben der Beschädigung des Polizeifahrzeuges auch noch wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Brühl (Baden-Württemberg): 52-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Brühl.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der 52-Jährige am 01.01.2019 gegen 19 Uhr mit seiner Mutter in der gemeinsamen Wohnung in Brühl. Zwischen den Beiden kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der 52-Jährige versucht haben soll, seine Mutter zu töten. Der Sohn soll mehrfach mit einem Gummihammer auf den Kopf seiner Mutter eingeschlagen und diese dadurch schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich, verletzt haben.

Der 52-Jährige verständigte die Polizei und wurde von Beamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarau gegen 19.30 Uhr in Tatortnähe vorläufig festgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand stand der 52-jährige Beschuldigte erheblich unter dem Einfluss von Alkohol.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Beschuldigte am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Er wurde danach in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern an.

PM des PP Mannheim vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Sindelfingen (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: 59-Jähriger in Sindelfingen-Darmsheim in der Silvesternacht durch Schusswaffenprojektil verletzt – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Noch ungeklärt sind die Umstände, unter denen ein 59-jähriger Mann am Silvesterabend gegen 18:20 Uhr in der Berner Straße in Sindelfingen-Darmsheim durch das Projektil einer mutmaßlich kleinkalibrigen Schusswaffe erheblich verletzt wurde.

Ein erstes Projektil hatte zunächst ein Fenster auf der der Straße abgewandten Gebäudeseite durchschlagen und Sachschaden angerichtet. Als der 59-Jährige daraufhin ins Freie trat, wurde er von einem zweiten Projektil am Kopf gestreift und erheblich, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Kriminalpolizeidirektion Böblingen hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Projektile, die vermutlich aus dem Bereich des Steinachwegs abgefeuert worden waren, wurden sichergestellt. Die bisherigen polizeilichen Maßnahmen, in die auch Spezialisten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg einbezogen wurden, führten noch nicht zur Ermittlung eines Tatverdächtigen. Das Wohnhaus des Opfers liegt in einer Reihenhaus-Siedlung mit gegenüberliegend angrenzenden Gartengrundstücken. Möglicherweise ist zur relevanten Zeit im dortigen Bereich eine Person aufgefallen, die mit einer Schusswaffe hantiert hat. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Tel. 07031/13-00, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.01.2019

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Freiburg (Baden-Württemberg): Zwei Überfälle am selben Tag – Drei dringend Tatverdächtige in Haft

Innerhalb kurzer Zeit werden der Polizei zwei Überfälle in St. Georgen und Zähringen gemeldet. Drei dringend Tatverdächtige werden vorläufig festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Zunächst erschien am Samstag, 22.12.2018, gegen 17 Uhr, ein 13-jähriger Junge mit seinem Vater beim Polizeirevier Freiburg-Süd. Der Junge berichtete, er sei kurz zuvor an der Straßenbahnhaltestelle Innsbrucker Straße von drei jungen Männern überfallen worden. Unter Vorhalt einer Schusswaffe sei ihm ein Basecap entwendet worden. Noch während der ersten Ermittlungen wurde ein weiterer Überfall auf eine Bäckereifiliale in der Zähringer Straße gemeldet. Dort sei eine Verkäuferin gegen 17:50 Uhr von drei Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe eines dreistelligen Geldbetrags gezwungen worden.

Im Zuge der anschließenden Fahndung wurden ein 15-jähriger Syrer und ein 18-jähriger Deutscher durch Polizeibeamte als mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen. Bereits die ersten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht und die Festgenommenen gaben schließlich zu, beide Überfälle verübt zu haben. Der dritte mutmaßliche Täter, der noch flüchtig war, konnte ebenfalls noch am selben Abend ermittelt werden. Der 16-jährige Deutsche wurde an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg wurden die drei dringend Tatverdächtigen am Tag nach ihrer Festnahme dem Haftrichter beim Amtsgericht Freiburg vorgeführt. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

PM des PP Freiburg vom 27.12.2018

Allgemein Bravo

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Drei Festnahmen am Übergang Weil-Autobahn

Am vergangenen Freitag konnte die Bundespolizei innerhalb weniger Stunden insgesamt fünf Haftbefehl bei drei Personen vollstrecken. Die drei Männer waren zuvor durch Schweizer Behörden am Übergang Weil am Rhein-Autobahn an die Bundespolizei übergeben worden.

Ein 31-Jähriger wurde aufgrund eines Europäischen Haftbefehls nach Deutschland ausgeliefert. Wegen schwerem Bandendiebstahl hat die Justiz in Aachen die Untersuchungshaft gegen den rumänischen Staatsangehörigen angeordnet. Zudem besteht gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Detmold wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, hierbei ist noch eine Geldstrafe von 450 Euro unbezahlt. Der 31-Jährige wurde durch die Bundespolizei festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nach der Verbüßung einer Haftstrafe in der Schweiz ging es für einen 30-jährigen slowakischen Staatsangehörigen nach seiner Überstellung nach Deutschland direkt wieder ins Gefängnis. Wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung war der Mann durch das AG Recklinghausen zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Da der 30-Jährige jedoch nach kurzer Zeit wieder straffällig war, wurde die Bewährung widerrufen und er zur Festnahme ausgeschrieben. Durch die Bundespolizei wurde er deshalb verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Ebenfalls wegen eines Europäischen Haftbefehl wurde ein 33-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert. Die Justiz in Osnabrück hat gegen den georgischen Staatsangehörigen wegen gemeinschaftlichem gewerbsmäßigem Diebstahl die Untersuchungshaft angeordnet. Zudem lag gegen den 33-Jährigen ein weiterer Untersuchungshaftbefehl vom Amtsgericht Peine wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls vor. Der Mann wurde durch die Bundespolizei festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 27.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ehefrau mit Schreckschusswaffe bedroht

Da zunächst unklar war, um was für eine Waffe es sich handelte, löste die angeblich nicht ernst gemeinte Bedrohung eines Tatverdächtigen gegenüber seiner Ehefrau am Montagnachmittag in der Karlsruher Südstadt einen Polizeieinsatz aus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zwischen den Eheleuten gegen 14.45 Uhr in der gemeinsamen Wohnung in der Morgenstraße zu einem Streit. Dabei schon deutete der spätere Beschuldigte im Alter von 61 Jahren immer wieder mit entsprechenden Gesten an, in Richtung der 76-jährigen Frau zu schießen. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung nahm er dann eine schwarze Pistole in die Hand, zielte damit auf die Geschädigte und drohte ihr, sie damit zu verletzen. Da die Frau von einer scharfen Waffe ausging, verständigte sie die Polizei und flüchtete zu einer Nachbarin. Der Beschuldigte konnte schließlich von Polizeikräften widerstandslos festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte die Waffe als Schreckschusspistole verifiziert werden. Der laut einem Test mit über 1,4 Promille alkoholisierte 61-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

PM des PP Karlsruhe vom 27.12.2018

Allgemein

Gemarkung Rutesheim (Baden-Württemberg): Rettungssprung über die Leitplanke

Ein Unfall am frühen Dienstagmorgen um 00.35 Uhr auf der Autobahn A8 bei Rutesheim hätte wesentlich schlimmere Folgen haben können. Der 25-jährige Lenker eines Pkw Dacia Logan befuhr hierbei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart auf der mittleren Fahrspur. Als er zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West einen Streifenwagen mit Blaulicht sah, welcher eine dort bereits bestehende Unfallstelle absicherte, bremste der Dacia-Fahrer sein Fahrzeug ab.

Aufgrund für die Witterungsverhältnisse nicht angepasster Geschwindigkeit kam er dabei auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Im weiteren Verlauf krachte er zweimal in die rechte Leitplanke und kam auf der Standspur quer zum Stehen. Zwei auf dem Seitenstreifen befindliche Polizeibeamte konnten sich gerade noch rechtzeitig mit einem Sprung über die Leitplanke in Sicherheit bringen und wurden nur um wenige Meter verfehlt. Durch die Wucht der Kollisionen wurde die Frontstoßstange des Dacia abgerissen und schlitterte weiter bis auf die linke Fahrspur der Autobahn. Dort wurde das Fahrzeugteil schließlich von einer herannahenden 22-jährigen Fahrerin eines Pkw Ford Fiesta überrollt, welche dann ebenfalls ins Schleudern geriet und links neben der Fahrbahn mit der dortigen Betonleitwand kollidierte. Die Fiesta-Fahrerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die beiden Polizeibeamten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen und Leitplanken entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8.500.- Euro.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.12.2018

Allgemein Bravo

Steinen-Schlächtenhaus (Baden-Württemberg): Mann verunglückt bei Waldarbeiten – schwierige Bergungsaktion – Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Dienstagnachmittag kam es in Steinen-Schlächtenhaus zu einer Aufsehen erregenden Rettungsaktion. Kurz vor 16 Uhr teilte ein Bürger über Notruf mit, dass in einem Waldstück im Bereich des „Heuberg“ jemand laut um Hilfe rufen würde. Zufällig hörte ein ortskundiger Polizeibeamter den Notruf mit und ahnte ein Unglück bei Waldarbeiten. Er lotste die Einsatzkräfte zu der schwer zugänglichen Örtlichkeit. Dort fand man einen älteren Mann, der unter einem Baum eingeklemmt war. Nach Sachlage kam der Baum beim Anlegen einer Seilwinde ins Rutschen und klemmte ein Bein des Mannes unter sich ein. Die Feuerwehr befreite den Verletzten, der anschließend in einer spektakulären Aktion mittels Rettungshubschrauber und Seilwinde geborgen und in eine Klinik geflogen wurde. Neben der Polizei waren die Feuerwehren aus Steinen, Schlächtenhaus und Weitenau, der Malteser Rettungsdienst und die REGA Basel samt Notärztin im Einsatz.

PM des PP Freiburg vom 19.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Neckargemünd/Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): Bewaffneter Mann in Arztpraxis löst größeren Polizeieinsatz aus, keine Hinweise auf Straftaten

PM No 2:

Am Mittwoch gegen 10.20 Uhr betrat ein Mann das Ärztehaus in der Bahnhofstraße. Der Mann ging in eine Arztpraxis und nicht wie zuerst gemeldete in mehrere Praxen. Er trug offenbar einen Koppelgürtel, in der augenscheinlich eine Schusswaffe steckte. Aufgrund dessen wurde die Polizei verständigt.

Ob der unklaren Lage wurde der Bereich um das Ärztehaus abgesperrt, der Straßen- und Fußgängerverkehr umgeleitet. Beamten der Kriminalpolizei gelang es den Mann in der Praxis anzusprechen und in Gewahrsam zu nehmen.

Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Mann sich, entgegen ersten Meldungen, nicht in einem geistig verwirrten Zustand befand, keine Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorlagen.

Der Mann war ferner im Besitz eines sogenannten kleinen Waffenscheins und war zum Tragen, bzw. Führen der Schreckschusswaffen berechtigt, die er nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auch berechtigt besaß.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen konnte er die Polizeidienststelle verlassen. Die Schreckschusswaffen wurden bei freiwilliger Herausgabe polizeirechtlich beschlagnahmt. Eine Prüfung der waffenrechtlichen Geeignetheit des Mannes bei der Waffenbehörde wurde angeregt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

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PM No. 1:

Am Mittwoch gegen 10.20 Uhr betrat ein Mann das Ärztehaus in der Bahnhofstraße. Der Mann ging in mehrere Praxen, er trug offenbar einen Koppelgürtel, in der augenscheinlich eine Schusswaffe steckte. Aufgrund dessen wurde die Polizei verständigt.

Ob der unklaren Lage wurde der Bereich um das Ärztehaus abgesperrt, der Straßen- und Fußgängerverkehr umgeleitet. Beamten der Kriminalpolizei gelang es den Mann anzusprechen und in Gewahrsam zu nehmen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen handelte es sich um einen geistig verwirrten Mann, der einen Arzt konsultieren wollte. Er führte offenbar zwei Schreckschussrevolver mit sich, die sichergestellt wurden.

Nach derzeitiger Sachlage wurde keine Person verletzt.

Der Mann wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Arzt vorgeführt.

PM des PP Mannheim vom 19.12.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Heidelberg (Baden-Württemberg): Verdacht des Tötungsdelikts – drei Tote in Hochhaus aufgefunden – Pressemitteilung Nr. 1

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Am Dienstagabend kurz vor 22 Uhr wurde die Polizei von einer Zeugin über Notruf über Schüsse in einer Wohnung in einem Hochhaus im Stadtteil Emmertsgrund informiert. Der Bereich um den Wohnkomplex wurde großräumig abgesperrt.

Aufgrund der unklaren Lage wurde das Spezialeinsatzkommando der Polizei Baden-Württemberg (SEK BW) angefordert. Diese öffneten gegen 0.30 Uhr die Wohnung und entdeckte darin die Leichen von drei Personen.

Dabei handelte es sich um zwei Männer und eine Frau. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse gehen die Ermittler davon aus, dass sich der Täter unter den Toten befindet.

Die Umstände der Tat sind noch völlig unklar. Die Kriminaltechnik führt derzeit die Spurensicherung durch.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
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FOLGEMELDUNG Pressemiteilung No. 2
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Nach den bisherigen gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wurden am Dienstagabend in einer Wohnung in einem Hochhaus im Stadtteil Emmertsgrund zwei Menschen getötet. Anschließend soll sich der mutmaßliche Täter suizidiert haben.

Gegen 22 Uhr wurde die Polizei über Notruf von einer Zeugin über Schüsse informiert. Aufgrund der unklaren Lage wurde das Spezialeinsatzkommando der Polizei Baden-Württemberg (SEK BW) angefordert. Dieses öffnete gegen 0.30 Uhr die Wohnung und fand darin die Leichen von drei Personen.

Dabei handelt es sich um einen 71-jährigen Mann, dessen 75-jährige Ehefrau und den 43-jährigen Sohn. Sämtliche Personen wiesen Schussverletzungen auf. In der Wohnung wurde eine Pistole aufgefunden und sichergestellt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 71-Jährige seine Frau und seinen Sohn getötet hat und sich anschließend selbst das Leben nahm. Der mutmaßliche Täter war Inhaber einer Waffenbesitzkarte.

Das Motiv der Tat ist noch unklar. Von einer durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg angeordneten Obduktion der Toten am Mittwochmorgen bei der Rechtsmedizin Heidelberg erwarten die Ermittler weitere Erkenntnisse.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

PM des PP Mannheim vom 19.12.2018

 

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bruchsal-Untergrombach / Waldbach (Baden-Württemberg): Polizeibekannter liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Eine kilometerlange Verfolgungsjagd lieferte sich ein 28-jähriger Polizeibekannter Mann am Mittwochmorgen mit der Polizei, ehe er in Waldbach bei Heilbronn gestellt werden konnte.

Der spätere Beschuldigte sollte gegen 01:20 Uhr auf der B3 im Bereich Bruchsal-Untergrombach einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Die Anhaltezeichen der Polizei ignorierte der 28-jährige Mercedesfahrer, beschleunigte und flüchtete in Richtung Autobahn 5. Hier zog sich die Verfolgungsfahrt mit über 200 km/h über die A5 zum Walldorfer Kreuz auf die A6 über Heilbronn bis zur Ausfahrt Bretzfeld. In Waldbach endete die Flucht in einer Sackgasse. Hier verließen der Fahrer und seine Beifahrerin das Fahrzeug und versteckten sich. Durch die zeitweise über 20 eingesetzten Polizeistreifen verschiedener Polizeipräsidien und die Unterstützung der Polizeihubschrauberstaffel konnten die beiden Flüchtigen gegen nach 02:30 Uhr widerstandslos festgenommen werden. Der mit 50 Fällen polizeibekannte Fahrer hatte keinen Führerschein, stand aller Voraussicht nach unter Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sowie Einbruchswerkzeug bei sich. Sollten durch die wilde Verfolgungsfahrt Personen gefährdet oder gar geschädigt worden sein, bittet das Polizeirevier Bruchsal 07251 7260 um Mitteilung.

PM des PP Karlruhe vom 19.12.2018

Allgemein Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Spiegelberg (Baden-Württemberg): Weißer SUV gefährdet Streifenwagen beim Überholen

Ein bislang unbekannter weißer SUV befuhr am Samstag, 15.12.2018, die L1066 von Spiegelberg nach Sulzbach. In einem Kurvenbereich überholte dieser gegen 16:45 Uhr ein weiteres Fahrzeug, obwohl ein Streifenwagen der Backnanger Polizei entgegenkam. Die Polizeibeamten konnten nur durch sofortiges Bremsen und Ausweichen einen Zusammenstoß verhindern. Der weiße SUV fuhr ohne anzuhalten weiter.
Das Polizeirevier Backnang sucht nun nach Zeugen des Vorgangs, insbesondere den Fahrer oder die Fahrerin des vom SUV überholten Autos. Eingehende Hinweise werden unter Tel. 07191/9090 entgegengenommen.

PM des PP Aalen vom 17.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Sulz am Neckar (Baden-Württemberg): Aufgebrachter Asylbewerber löst Polizeieinsatz aus

Am Mittwochvormittag kam es in der Realschule im Karl-Schöpfer-Weg zu einem Polizeieinsatz. Ein 28-jähriger Iraker beleidigte während eines Deutsch-Sprachkurses eine weibliche Lehrkraft. Zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Der Mann konnte von seinen Mitschülern beruhigt und vor das Klassenzimmer gebracht werden. Dort warteten schon Polizeibeamte und nahmen den 28 – Jährigen vorläufig fest. Da zunächst von einer größeren Auseinandersetzung ausgegangen wurde, sind zahlreiche Polizeistreifen an den Ort des Geschehens beordert worden.

Der Mann wurde im Polizeirevier Oberndorf erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 28-Jährigen.

PM des PP Tuttlingen vom 12.12.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): Wildschwein verletzt 74-Jährigen schwer

Etwa zwei Stunden lang hielt ein Wildschwein am Samstag mehrere Streifenwagenbesatzungen in Großsachsenheim in Atem. Gegen 10.30 Uhr begegnete eine Passantin im Bereich des Bahnhofs dem Tier. Die Frau alarmierte hierauf die Polizei und stieg dann, um dem aggressive Vierbeiner zu entrinnen, in den Bus. Ein 74 Jahre alter Mann konnte dem Wildschwein nicht aus dem Weg gehen und wurde angegriffen. Der schwer verletzte Senior musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Bereich der Bahnunterführung sah sich plötzlich ein Kind mit dem Tier konfrontiert. Beamte im Streifenwagen schaltete hierauf das Martinshorn ein, worauf das Wildschwein die Flucht ergriff. Nachdem es bis in die Burkauer Straße galoppiert war, rannte das Schwein auf ein Wohnhaus zu und rammte die Terrassentür. Zwar durchbrach das Tier die Tür nicht, doch wurde ein Kind, das sich in dem betreffenden Zimmer befand, leicht verletzt. Um den Standort des Wildschweins überwachen zu könne, war zusätzlich ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Besatzung des Helikopters konnte gegen 12.30 Uhr beobachten, dass sich das Wildschwein in Richtung eines Waldgebiets bei Horrheim aufmachte und dort auf eine Rotte Artgenossen traf. Das Tier beruhigte sich dort und der Einsatz konnte schließlich beendet werden. In den Wäldern um Sachsenheim fand am Samstag eine Treibjagd statt, derzeit wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen gibt. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet Personen, die verletzt wurden oder denen ein Sachschaden entstanden ist, sich zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.12.2018

Allgemein

Geislingen (Baden-Württemberg): Notrufmissbrauch

Am Freitag, gegen 15.40 Uhr, wählte ein Anonymus den Notruf 110. Mit einem Stimmverzerrer ausgerüstet, meldete er dem Notrufbeamten einen PKW, welcher in Stuttgart-Feuerbach scharfe Schusswaffen transportieren soll. Er nannte auch den Hersteller und Typ des Transportfahrzeugs, sowie eine Beschreibung des Fahrers. Das Stuttgarter Polizeipräsidium führte die Fahndung nach dem PKW. Zeitgleich liefen die Ermittlungen zum Feststellung des Anrufers an. Schließlich wurde ermittelt, dass ein 24-jähriger Mann sich das Handy seines Freundes ausgeliehen hatte. Der Sachverhalt war erfunden. Der Tatverdächtigen wird wegen Missbrauch von Notrufen zur Anzeige gebracht und hat die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen.

PM des PP Ulm vom 09.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Heilbronn (Baden-Württemberg): Streifenwagen gerammt

Zwei verletzte Polizeibeamte und fast 50.000 Euro Sachschaden waren die Folgen eines Unfalls bei Heilbronn am späten Freitagabend.

Kurz vor Mitternacht fuhr eine Polizeistreife von Heilbronn-Biberach in Richtung Kirchhausen. Die Beamten mussten an der auf Rot zeigenden Ampel vor einer Baustelle anhalten. Dies sah ein von hinten heranfahrender 19-Jähriger offenbar zu spät. Sein Ford Kuga prallte mit so großer Wucht gegen das Heck des Dienstfahrzeugs, dass dieses mehrere Meter nach vorn geschoben wurde. Die Polizisten mussten beide zur ambulanten ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.

Der Fordfahrer blieb unverletzt, musste aber auch ins Krankenhaus.

Ihm wurde nämlich eine Blutprobe entnommen, weil ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,6 Promille ergab. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Heilbronn vom 09.12.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Aalen (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst beim Einschreiten wegen Streitigkeiten tätlich angegriffen

Symbolfoto

Im Bereich des Gmünder Torplatzes kam es am Dienstag gegen 20:30 Uhr zu einer körperlichen Streitigkeit. Ein 37-jähriger Mann griff im Verlauf einer 51-jährigen Frau ins Gesicht, die sich dort mit einer Gruppe aufgehalten hatte, und verletzte diese dadurch leicht. Beide waren offensichtlich stark alkoholisiert. Zwei Bedienstete des Gemeindevollzugsdienstes der Stadt Aalen befanden sich zu dieser Zeit im dortigen Bereich auf Fußstreife, wurden auf den Streit aufmerksam und gingen dazwischen. Hierbei versuchte der Mann nach einem der Ordnungshüter, einem 52-Jährigen, zu schlagen. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Der betrunkene Aggressor, ein Alkoholtestvortest ergab einen Wert von über zwei Promille, wurde durch eine hinzugerufene Polizeistreife in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Zelle auf dem Polizeirevier verbringen.
Zudem erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung sowie Tätlichen Angriffs.

PM des PP Aalen vom 05.12.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Aalen (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst beim Einschreiten wegen Streitigkeiten tätlich angegriffen

Im Bereich des Gmünder Torplatzes kam es am Dienstag gegen 20:30 Uhr zu einer körperlichen Streitigkeit. Ein 37-jähriger Mann griff im Verlauf einer 51-jährigen Frau ins Gesicht, die sich dort mit einer Gruppe aufgehalten hatte, und verletzte diese dadurch leicht. Beide waren offensichtlich stark alkoholisiert. Zwei Bedienstete des Gemeindevollzugsdienstes der Stadt Aalen befanden sich zu dieser Zeit im dortigen Bereich auf Fußstreife, wurden auf den Streit aufmerksam und gingen dazwischen. Hierbei versuchte der Mann nach einem der Ordnungshüter, einem 52-Jährigen, zu schlagen. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Der betrunkene Aggressor, ein Alkoholtestvortest ergab einen Wert von über zwei Promille, wurde durch eine hinzugerufene Polizeistreife in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Zelle auf dem Polizeirevier verbringen. Zudem erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung sowie Tätlichen Angriffs.

PM des PP Aalen vom 05.12.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Pforzheim (Baden-Württemberg): Familienangehörige schlagen sich auf dem Weihnachtsmarkt

Eine handfeste Auseinandersetzung auf dem Weihnachtsmarkt, bei der mehrere Personen verletzt wurden, ereignete sich am Freitagabend in Pforzheim. Ersten Ermittlungen zufolge standen gegen 21 Uhr zwei Mütter mit ihren drei Kindern in der Warteschlange an einem Essensstand. Als sich ein 16-Jähriger mit seinem 13 Jahre alten Bruder vordrängte, wurden sie von den Frauen angesprochen, was darauf sofort mit Beleidigungen reagiert haben sollen. Daraufhin mischte sich der Begleiter der Frauen ein. Die Brüder gingen direkt auf den 42-jährigen Marokkaner los, weshalb zwei weitere Weihnachtsmarktbesucher tunesischer Abstammung im Alter von 38 und 40 Jahren dazwischen gingen. Aus Angst um seine beiden Söhne bewaffnete sich der Vater der Jungen, ein 38 Jahre alter Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien mit einer Holzlatte, um ihnen zu Hilfe zu eilen. Gemeinsam mit ihnen ging er auf die drei Männer los. Nach bisherigem Kenntnisstand schlug der Vater mit der mitgeführten Holzlatte dem Marokkaner auf den Hinterkopf sowie einem der Tunesier ins Gesicht. Auch einer der Söhne hatte sich eine Holzlatte beschafft und schlug damit um sich. Die Tunesier zogen daraufhin ihre Gürtel aus den Hosen, um sich mit deren Einsatz gegen die Angreifer zu wehren.

Erst durch das Eingreifen von fünf Streifenwagenbesatzungen und einem Polizeihundeführer konnten die Parteien getrennt werden. Die mit Platzwunden und Prellungen verletzten Personen wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht oder begaben sich zum Teil selbst dorthin. Das Polizeirevier Pforzheim-Nord ermittelt gegen die Beteiligten wegen gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Karlsruhe vom 03.12.2018

Allgemein

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Einsatzkommando der Polizei nimmt bewaffneten 49-Jährigen fest

Mit dem Zugriff durch ein Einsatzkommando hat die Polizei am Sonntagnachmittag eine Bedrohungssituation in Ludwigsburg beendet und einen 49-jährigen Mann aus dem Kreis Heilbronn festgenommen. Er hatte sich gegen 11:10 Uhr telefonisch beim Führungs- und Lagezentrum in Ludwigsburg gemeldet und Kontakt zu seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau verlangt, die er in Ludwigsburg vermutete. Andernfalls drohte er an, sich mit einer Schusswaffe umzubringen. Nachdem eine Streifenbesatzung den Anrufer kurz darauf mit seinem Fahrzeug in der Abelstraße angetroffen hatte, sperrte die Polizei den dortigen Bereich weiträumig ab und geschulte Beamte hielten nunmehr fortlaufend Kontakt zu ihm. Als der 49-Jährige um 14:20 Uhr den abgesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug verlassen wollte, griff das alarmierte Einsatzkommando zu, überwältigte ihn und nahm in unverletzt fest. Die Waffe des 49-Jährigen fanden die Beamten in seinem Fahrzeug auf. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.12.2018

Allgemein Bravo Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Wertheim (Baden-Württemberg): Schläge gegen Rettungskräfte – Auszubildende der Polizei im Einsatz

Eine Glanzleistung erbrachten am Mittwochmorgen fünf Polizeibeamte in Ausbildung und ein Lehrer der Polizeischule in Wertheim. Während das DRK die medizinische Versorgung an einer krampfenden Person in der Willy-Brandt-Straße in Wertheim durchführte, versuchte der 35-jährige Patient plötzlich mit Fäusten auf die Rettungskräfte einzuschlagen und nach ihnen zu treten. Hierbei gelang es ihm, den Notarzt an der linken Stirnseite und eine der Sanitäterinnen am rechten Unterarm zu treffen. Aufgrund von Kampfsporterfahrung seitens des Notarztes war es ihm möglich, den 35-Jährigen abzuwehren, woraufhin dieser in Richtung des REWE-Marktes flüchtete. An dieser Stelle kamen die auszubildenden Polizeibeamten mit ihrem Lehrer ins Spiel. Ihnen gelang es den Tatverdächtigen, noch vor dem Eintreffen der bereits alarmierten Polizei, zu Boden zu bringen und ihm Handschließen anzulegen. Trotz einer Schnittwunde am Finger eines Auszubildenden, war dies ein voller Erfolg des ersten Einsatzes im Freien für die fünf Polizeikommissaranwärter.

PM des PP Heilbronn vom 29.11.2018

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Offenburg (Baden-Württemberg): Bundespolizei bringt gesuchten Straftäter für 150 Tage hinter Gitter

Der Bundespolizei gelang am 28. November im Bahnhof Offenburg die Festnahme eines gesuchten Straftäters. Nach dem 22-jährigen Deutschen hatte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wegen sexueller Nötigung per Haftbefehl gefahndet. Zusätzlich bestand gegen ihn eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Freiburg wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da er die fällige Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun eine 150-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

PM der BPOLI Offenburg vom 29.11.2019

Allgemein

Reutlingen (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz aufgrund Schreckschusswaffe

Einen größeren Polizeieinsatz haben drei Männer ausgelöst, die am Mittwochmittag in der Maybachstraße im Gewerbegebiet Stetten mit einer Schreckschusswaffe hantiert haben. Kurz nach 13 Uhr war eine Zeugin durch einen Schuss aufgeschreckt worden und hatte die Polizei verständigt. Mehrere Streifenwagen rückten daraufhin aus. Die drei Männer im Alter von 28, 35 und 55 Jahren, die zwischenzeitlich mit zwei Autos davongefahren waren, wurden schließlich auf der nahegelegenen B 312 gestoppt und vorläufig festgenommen. Die beiden Pkw wurden abgeschleppt. Die verwendete Waffe fanden die Beamten im Kofferraum eines der Wagen. Sie wurde sichergestellt. Wie sich herausstellte, hatte der 35-Jährige im Industriegebiet damit zwei Schüsse grundlos in die Luft abgefeuert. Da er nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins ist, wird gegen ihn nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Reutlingen vom 28.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mutti verhindert Advent hinter Gittern

Donnerstagmorgen wurden durch die Bundespolizei in Mannheim gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt. Ein 34-jähriger Deutscher wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Zu vollstrecken war eine Gesamtstrafe von 1450 Euro. Der Mann konnte persönlich nicht zu Hause angetroffen werden, jedoch war die Mutter des 34-Jährigen bereit die Summe für ihren Sohn aufzubringen. So entging er einer Ersatzfreiheitsstrafe von immerhin 115 Tagen und kann Weihnachten voraussichtlich zu Hause verbringen. Einer 26-jährigen Deutschen konnte die Mutter hingegen nicht helfen. Gegen die junge Frau lagen zwei Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen und Beleidigung vor. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg verurteilte sie zu einer Gesamtstrafe von 1720 Euro. Da die 26-Jährige das Geld nicht aufbringen konnte, wird sie die Weihnachtszeit in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd verbringen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.11.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Ebersbach (Baden-Württemberg): Autofahrerin stirbt nach Unfall / Tödliche Verletzungen zog sich eine 50-Jährige bei einem Unfall am Mittwoch in Ebersbach zu.

Gegen 8 Uhr fuhr eine 24-Jährige von Ebersbach Richtung Roßwälden. Vor einer Brücke kam sie mit ihrem Mercedes auf die Gegenfahrspur. Dort fuhr die 50-Jährige mit ihrem Opel. Die Autos stießen frontal zusammen und drehten sich. Der Opel landete auf der Leitplanke. Die Fahrerin war eingeklemmt. Eine Ersthelferin kümmerte sich um die Verletzte. Danach trafen weitere Rettungskräfte, darunter ein Hubschrauber, und die Feuerwehr ein. Sie holten die Frau aus dem Auto. Trotz aller Hilfe starb die 50-Jährige noch an der Unfallstelle. Die 24-Jährige erlitt bei dem Unfall leichtere Verletzungen.

Notfallseelsorger begleiteten die Polizeibeamten auf ihrem schweren Weg, die Angehörigen der 50-Jährigen über den Tod zu unterrichten.

Die Straße war etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um, die Feuer unterstützte dabei. Beide Autos waren kaputt. Der Schaden an den Autos beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon-Nr.: 07355/96260) ermittelt jetzt die genaue Ursache des Unfalls. Die 24-Jährige erwartet eine Strafanzeige.

PM des PP Ulm vom 21.11.2018

Allgemein Bravo

Pforzheim (Baden-Württemberg): Polizeibeamte löschen brennenden Papiermüll und verhindern Übergriff auf Wohnhaus

Noch bevor in der Nacht zum Mittwoch der vor einem Anwesen der Grenzstraße zur Abholung bereitgestellte Papiermüll richtig in Flammen aufging, konnten Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd mit einem Feuerlöscher schlimmere Folgen verhindern.

Die Beamten sind gegen 0.40 Uhr von einer Zeugin alarmiert worden, nachdem sie eine nicht näher zu beschreibende männliche Person beobachtet hatte, die das Papier anzündete und sich in Richtung der Luisenstraße entfernte. Als die erste Streife der Polizei eintraf, war das Feuer gerade im Begriff, sich auszubreiten. Schließlich konnten die Beamten mit einem Feuerlöscher rasch löschen. Die Flammen hätten andernfalls auf einen darüber befindlichen, geschlossenen Rollladen und damit auf die gesamte Wohnung übergegriffen. Die Berufsfeuerwehr aus Pforzheim war vorsorglich mit einer Fahrzeugbesatzung vor Ort.

Derzeit ist der Bezirksdienst des Polizeireviers Pforzheim-Süd mit den weiteren Ermittlungen betraut. Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich dort unter 07231/186-3311 zu melden.

PM des PP Karlsruhe vom 21.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Engen (Baden-Württemberg): Bedrohung

Mehrere Streifen mussten am Dienstagnachmittag gegen 17.00 Uhr zu einer Wohnung in der Straße Bei der Säge ausrücken, nachdem von dort mitgeteilt wurde, dass ein Bewohner nach einem Streit eine Mitbewohnerin mit einer Schusswaffe bedroht habe. Der Mann ließ sich von den Beamten in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Er dürfte die mutmaßliche Schreckschusswaffe bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus der Wohnung geschafft haben, entsprechendes Zubehör und Munition konnten jedoch sichergestellt werden. Da der Mann keine Erlaubnis für den Umgang mit einer solchen Waffe besitzt, wird gegen ihn neben Bedrohung auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Außerdem wurden ihm ein Wohnungsverweis und ein Annäherungsverbot ausgesprochen. Weiteren Personen aus dem Freundeskreis des 20-Jährigen, die sich nach dem Vorfall in das Geschehen einmischten, wurden Platzverweise erteilt.

PM des PP Konstanz vom 14.11.2018

Allgemein

Mannheim/Heidelberg (Baden-Württemberg): Fahrradkontrollen im November – Ernüchternde Bilanz der ersten Kontrollwoche – Verkehrspolizei ahndet 193 Verstöße in Heidelberg und 140 in Mannheim

Bei den angekündigten Fahrradkontrollen lag das Hauptaugenmerk In der zurückliegenden Woche auf der Missachtung des Rotlichts an Lichtzeichenanlagen. In Heidelberg fuhren in den jeweils kurzen Kontrollsequenzen 111 Radfahrer über rote Ampeln, in Mannheim waren es 98. Selbst an dem durch die Berichterstattung besonders in den Fokus gerückten Überweg Gaisbergstraße/Adenauerplatz missachteten 37 Radfahrende das Rotlicht.

Am Donnerstag, ahndeten die Beamten zwischen 09.45 Uhr und 10.30 Uhr das verbotswidrige Befahren der Gehwege in Höhe des Verkehrskommissariats Heidelberg in der Rohrbacher Straße. In nur einer Dreiviertelstunde mussten 40 Radfahrende verwarnt werden.

„Wir haben die regionalen digitalen Medien am Wochenende nach unserer Berichterstattung zum Kontrollmonat ausgewertet. Die verschiedenen Artikel und das Schock-Video wurden mehr als 110.000 mal aufgerufen. In 174 Kommentaren spiegelt sich das zerrissene Bild der Verkehrsteilnehmer“, berichtet Dieter Schäfer, der Chef der Verkehrspolizei. „In zum Teil aggressiven und hasserfüllten Kommentaren schimpfen Autofahrende über Radfahrende und umgekehrt. 78 Prozent sind dabei kontra Radfahrende und nur 17 Prozent pro. Ganz wenige suchen mäßigend den Ausgleich. Von der Vorgabe des § 1 der Straßenverkehrsordnung, dass bei der Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht geboten ist, sind die Kommentierenden weit entfernt“, stellt Schäfer ernüchtert fest.

„In den folgenden Tagen werden wir verstärkt das Fahren ohne Licht angehen. Hierzu sind neben den Verkehrspolizisten auch die Streifenbediensteten der Polizeireviere angehalten, Verstöße zu ahnden“, so Schäfer.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, sollte wissen:

– die Missachtung des Rotlichts kostet 60 Euro, bei länger als 1 Sekunde rot 100 Euro.
– das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung (Geisterfahrer) wird mit 10 Euro geahndet.
– das Gehwegfahren kostet 10 Euro, mit Behinderung 15 Euro.
– das Fahren ohne Licht wird mit 20 Euro sanktioniert.
– und leider wird auch beim Radfahren oft das Smart-Phone benutzt. Das kostet 55 Euro.

PM des PP Mannheim vom 09.11.2018

 

Anm. der Bloggerin: Die Sozialen Netzwerke sind zum größten Teil sowieso nur noch Sammelbecken von Leuten, denen es ganz überwiegend an gutem Benehmen mangelt und die ihrer zunehmend überbordenden Selbstgerechtigkeit immer stärker Lauf lassen. Und Regeln gelten grundsätzlich nur für die anderen. Der Polizei kann man nur danken, dass sie Ordnung in dieses Chaos bringt, so weit das möglich ist.

Allgemein Bravo verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Vaihingen an der Enz (Baden-Württemberg): Brand in Asylunterkunft. Polizeibeamter rettet 38-jährigem Iraker das Leben

Ein 38-jähriger irakischer Asylbewerber löste am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr einen Großeinsatz von Einsatzkräften aus. Aus bislang nicht geklärten Gründen schloss sich der alkoholisierte Mann in seinem Zimmer im Erdgeschoss ein und zündete einen Kleiderhaufen an. Zuvor hatte er bereits dreimal versucht, seine Kleidung auf dem Flur zu verbrennen, was aber jedes Mal von Mitbewohnern verhindert wurde. Beim Eintreffen einer Polizeistreife des Polizeireviers Vaihingen war das Gebäude bereits stark verraucht und es konnten keine Lebenszeichen mehr aus dem Zimmer des 38-Jährigen wahrgenommen werden. Um den Mann aus seinem Zimmer zu retten, traten die beiden Polizisten die Zimmertüre ein und konnten den Bewusstlosen nach draußen bringen. Sie leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Nachdem der Mann das Bewusstsein wiedererlangte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Nach der Rettungsaktion musste auch der 32-jährige Polizeibeamte wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte aber nach einer kurzen Behandlung seinen Dienst für den Rest der Nacht wieder aufnehmen. Seine 26-jährige Kollegin wurde nicht verletzt.

Die vierzehn Bewohner konnten, nachdem die Feuerwehr das Gebäude gelüftet hatte, wieder in ihre Zimmer zurückkehren. Das Zimmer, welches von dem 38-Jährigen allein bewohnt wird, wurde durch den Brand lediglich leicht am Boden beschädigt und ist auch bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Die Feuerwehr aus Vaihingen/Enz war mit acht Fahrzeugen und 44 Mann, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen vor Ort. Neben zwei Streifen des Polizeireviers Vaihingen, waren auch zwei Streifen des Kriminaldauerdienstes im Einsatz.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Dielheim-Horrenberg (Baden-Württemberg): Streit unter Flüchtlingen; mehrere Streifenwagen im Einsatz

Am Dienstagvormittag, kurz nach 9 Uhr, gerieten zwei 23 und 26 jahre alten Gambier, die in der Flüchtlingsunterkunft in der Mühlstraße wohnen, aus unbekannten Gründen in Streit.

Dabei soll einer von ihnen mit zwei Küchenmessern, der andere mit einem Küchenbeil „bewaffnet“ gewesen sein. Beim anschließenden Handgemenge wurde der 23-Jährige durch oberflächliche Schnittwunden leicht verletzt. Eine Behandlung durch ein Rettungswagenteam lehnte er ab.

Im Rahmen der anschließenden Fahndung nach seinem 26-Jährigen Kontrahenten mit insgesamt fünf Streifen, wurde dieser im Bereich der Ortsstraße festgestellt; zwei Küchenmesser wurden sichergestellt.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung zum Polizeirevier Wiesloch gebracht.

Nach Erledigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie am frühen Nachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der wechselseitig begangenen gefährlichen Körperverletzung dauern an.

PM des PP Mannheim vom 07.11.2018

Allgemein

Balingen (Baden-Württemberg): Betrunkener Audi-Fahrer versucht bei Polizeikontrolle zu fliehen- Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Nach einer Verkehrskontrolle am Donnerstagmorgen, gegen 04.00 Uhr, in der Steinach bzw. Widerholtstraße, bei dem ein 21-jähriger Audi-Fahrer zunächst flüchtete, sucht die Polizei nun nach geschädigten Verkehrsteilnehmern sowie nach Zeugen.

Eine Streife des Polizeireviers Balingen forderte den Audi-Fahrer zunächst in der Steinachstraße zum Zwecke einer allgemeinen Verkehrskontrolle zum Anhalten auf. Anstatt dem Anhaltesignal Folge zu leisten, schaltete der 21-Jährige die Lichter seines A1 aus und versuchte zu fliehen. Während der daraufhin erfolgten Verfolgungsfahrt durch Balingen schneidete der Audi-Fahrer unzählige Kurven, überfuhr eine rote Ampel, fuhr falsch in eine Einbahnstraße und beschleunigte seinen Wagen bis auf 140 km/h. Kurze Zeit später konnten die Streifenbeamten den Flüchtigen jedoch stoppen und vorläufig festnehmen. Hierbei stellten die Polizeibeamten bei dem 21-Jährigen deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Ein daraufhin erfolgter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Dem Audi-Fahrer wurde im Krankenhaus Balingen Blut abgenommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Die Polizeibeamten ermitteln nun unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bitten Geschädigte und Zeugen des Vorfalles, sich unter der Rufnummer 07433-264-0 zu melden.

PM des PP Tuttlingen vom 01.11.2018

Allgemein Blog KS Möchte_man_nicht_erleben

Mannheim (Baden-Württemberg): Freilaufender Kampfhund greift Passanten an – vier Verletzte – Hunde ohne Leine und Maulkorb unterwegs – Polizeibeamte schießen auf Hund

Nachdem ein freilaufender American Staffordshire Terrier am Mittwochvormittag mehrere Passanten angriff und vier Passanten Bisswunden zufügte, war das aggressive, zwei Jahre alte Tier nach erfolglosen Einfangversuchen gegen 11.43 Uhr in der Bismarckstraße von Polizeibeamten mit mehreren Schüssen schwer verletzt worden. (wir berichteten)

Nach den bisherigen Ermittlungen, unter anderem die Anhörung von Zeugen und Geschädigten, konnte folgender vorläufiger Tatablauf rekonstruiert werden.

Der 27-jährige Hundehalter stand auf dem Gehweg in der Bismarckstraße und unterhielt sich mit einer anderen Person, als der freilaufende Hund plötzlich über die Straße rannte und einer 35-jährigen Fahrradfahrerin in den Unterschenkel biss. Der 27-Jährige nahm den Hund und ging in den nebenan liegenden Haganderpark. Dort ging der Hund kurze Zeit später auf zwei Schüler los, die den Angriff mit einem Rucksack abwehren konnten, ein 17-Jähriger wurde aber dabei gebissen. Anschließend wurde eine 16-Jährige im Park von dem Hund in den Knöchel gebissen. Unmittelbar danach rannte der Hund zurück auf die Bismarckstraße, wo er einem 63-Jährigen in den Unterschenkel biss, danach rannte der Hund zurück in den Park.

Nachdem sich ab 11.16 Uhr über Notruf mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt hatten, dass ein Kampfhund ‚auf Menschen‘ losgehen würde, traf zwischenzeitlich eine Streife des Polizeireviers Weinheim ein. Nachdem der Versuch der Beamten, das aggressive Tier einzufangen scheiterte, wurden mehrere Schüsse abgegeben um weitere Beißattacken zu verhindern. Nach den bisherigen Feststellungen wurden dabei insgesamt neun Schüsse abgegeben.

Der Hund hatte sich noch unter ein geparktes Auto geschleppt und war kurz darauf von einer zufällig vorbeikommenden Tierärztin eingeschläfert worden.

Drei der verletzten Personen waren am Tatort medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus nach Weinheim gefahren worden, alle konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Der verletzte 17-Jährige meldete sich erst am Folgetag.

Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel ergaben, dass der Hundebesitzer das Tier trotz behördlich verfügter Anlein- und Maulkorbpflicht frei umherlaufen ließ, eine Leine führte der 27-Jährige nicht mit.

Der Hund war beschlagnahmt und zur weiteren Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Karlsruhe gebracht worden. Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim dauern noch an.

PM des PP Mannheim vom 25.10.2018

Allgemein Bravo

Aglasterhausen (Baden-Württemberg): Große Menge Rauschgift sichergestellt

Ein großer Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gelang dem Kriminalkommissariat Mosbach in dieser Woche in Aglasterhausen. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens war bekannt geworden, dass ein 50-jähriger Mann aus Aglasterhausen im großen Stil mit Betäubungsmitteln handeln soll. Aus diesem Grund wurde am Dienstagvormittag sowohl die Wohnung des Mannes als auch eine Gaststätte im Rhein-Neckar-Kreis durchsucht. Was die Beamten dann in der Wohnung des 50-Jährigen vorfanden überraschte sogar erfahrene Ermittler. Der Mann hatte zuhause mehr als 15 Kilogramm Drogen gelagert. Hierbei handelte es sich um zehn Kilogramm Amphetamin, über 3 Kilogramm Haschisch und knappe 2 Kilogramm Marihuana sowie mehrere Gramm Kokain und Amphetaminderivate. Außerdem wurden weitere unbekannte Substanzen sichergestellt, die nun analysiert werden müssen. Möglicherweise handelt es sich bei dem Pulver und den Pflanzenteilen ebenfalls um verbotene Drogen. Neben dem Rauschgift fanden die Beamten in dem Haus auch noch eine professionelle Cannabis-Indoor-Aufzuchtanlage vor. Darüber hinaus hatte der Mann drei zum Teil geladene scharfe und griffbereite Schusswaffen zusammen mit mehr als 100 Schuss Munition bei sich zu Hause. Schließlich wurden in dem Wohnhaus auch noch mehrere Elektronikgeräte entdeckt, welcher allesamt zuvor aus einem Elektronikmarkt gestohlen worden waren. Fündig wurden die Ermittler aber auch in der Gaststätte. Drogen hatte der Mann dort nicht gebunkert. Wohl aber eine weitere geladene illegale Schusswaffe zusammen mit dazugehörigen Patronen. Sämtliche straftatrelevanten Funde wurden sichergestellt. Der 50-jährige Deutsche wurde vorläufig festgenommen. Am Mittwoch wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach der zuständigen Haftrichterin beim AG Mosbach vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

PM des PP Heilbronn vom 25.10.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Weinheim (Baden-Württemberg): Freilaufender Kampfhund fügt drei Passanten Bisswunden zu – Polizeibeamte schießen auf Hund – Tier eingeschläfert

Nachdem ein freilaufender American Staffordshire Terrier am Mittwochvormittag mehrere Fußgänger angriff und drei Passanten, ein Mann und zwei Frauen im Alter von 16, 35 und 63 Jahren Bisswunden zufügte, wurde das aggressive, zwei Jahre alte Tier nach mehreren erfolglosen Einfangversuchen gegen 11.43 Uhr in der Bismarckstraße von Polizeibeamten mit mehreren Schüssen schwer verletzt. Der Hund musste kurz darauf von einer zufällig vorbeikommenden Tierärztin eingeschläfert werden. Die verletzten Personen waren am Tatort medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus nach Weinheim gefahren worden.

Ab 11.16 Uhr hatten sich über Notruf mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass ein Kampfhund ‚auf Menschen‘ losgehen würde.

Nach Angaben des 27 Jahre alten Hundehalters hatte sich das Tier aus noch ungeklärter Ursache aus seinem Halsband befreit und hatte die Passanten angegangen.

Der Hund wurde beschlagnahmt und zur weiteren Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Karlsruhe gebracht. Während der Tatortarbeit war die Bismarckstraße halbseitig gesperrt.

Nach den ersten Erkenntnissen hat der Hund eine Wesensprüfung in Hessen abgelegt. Die weiteren Ermittlungen führt die Diensthundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim.

PM des PP Mannheim vom 24.10.2018

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Pressemeldung Nr. 2 vom 25.10.2018

Nachdem ein freilaufender American Staffordshire Terrier am Mittwochvormittag mehrere Passanten angriff und vier Passanten Bisswunden zufügte, war das aggressive, zwei Jahre alte Tier nach erfolglosen Einfangversuchen gegen 11.43 Uhr in der Bismarckstraße von Polizeibeamten mit mehreren Schüssen schwer verletzt worden. (wir berichteten)

Nach den bisherigen Ermittlungen, unter anderem die Anhörung von Zeugen und Geschädigten, konnte folgender vorläufiger Tatablauf rekonstruiert werden.

Der 27-jährige Hundehalter stand auf dem Gehweg in der Bismarckstraße und unterhielt sich mit einer anderen Person, als der freilaufende Hund plötzlich über die Straße rannte und einer 35-jährigen Fahrradfahrerin in den Unterschenkel biss. Der 27-Jährige nahm den Hund und ging in den nebenan liegenden Haganderpark. Dort ging der Hund kurze Zeit später auf zwei Schüler los, die den Angriff mit einem Rucksack abwehren konnten, ein 17-Jähriger wurde aber dabei gebissen. Anschließend wurde eine 16-Jährige im Park von dem Hund in den Knöchel gebissen. Unmittelbar danach rannte der Hund zurück auf die Bismarckstraße, wo er einem 63-Jährigen in den Unterschenkel biss, danach rannte der Hund zurück in den Park.

Nachdem sich ab 11.16 Uhr über Notruf mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt hatten, dass ein Kampfhund ‚auf Menschen‘ losgehen würde, traf zwischenzeitlich eine Streife des Polizeireviers Weinheim ein. Nachdem der Versuch der Beamten, das aggressive Tier einzufangen scheiterte, wurden mehrere Schüsse abgegeben um weitere Beißattacken zu verhindern. Nach den bisherigen Feststellungen wurden dabei insgesamt neun Schüsse abgegeben.

Der Hund hatte sich noch unter ein geparktes Auto geschleppt und war kurz darauf von einer zufällig vorbeikommenden Tierärztin eingeschläfert worden.

Drei der verletzten Personen waren am Tatort medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus nach Weinheim gefahren worden, alle konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der verletzte 17-Jährige meldete sich erst am Folgetag.

Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel ergaben, dass der Hundebesitzer das Tier trotz behördlich verfügter Anlein- und Maulkorbpflicht frei umherlaufen ließ, eine Leine führte der 27-Jährige nicht mit.

Der Hund war beschlagnahmt und zur weiteren Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Karlsruhe gebracht worden. Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim dauern noch an.

PM des PP Mannheim vom 25.10.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Obrigheim (Baden-Württemberg): Wohnungseinbrecher festgenommen

Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Obrigheim am 7. September konnte nun ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen werden. Ein erster Verdächtiger ging der Polizei unmittelbar nach der Tat ins Netz. Zwei zunächst Unbekannte schlugen damals mit einem Beil eine Fensterscheibe an dem Haus ein und gelangten so in das Gebäudeinnere. Die Bewohnerin war allein zuhause. Sie schloss sich in ein Zimmer ein und alarmierte die Polizei. Die erste Streife traf am Tatort ein, als die beiden Einbrecher gerade mit ihrer Beute, bestehend aus Modeschmuck und etwas Bargeld, das Haus verließen. Die beiden flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen und ließen ihren Roller, mit dem sie zum Tatort gefahren waren, zurück. Die Beamten konnten einen 37-Jährigen trotzdem kurz darauf einholen und festnehmen. Der polizeibekannte Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, nachdem ein Haftrichter auf Antrag der Mosbacher Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen hatte. Trotz einer Fahndung mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber konnte der zweite Täter nicht gefasst werden. Nach umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen der für Wohnungseinbrüche zuständigen Ermittlungsgruppe Wohnung des Polizeipräsidiums Heilbronn geriet der Schwager des damals festgenommenen Tatverdächtigen in den Fokus. Dieser ist ebenfalls einschlägig polizeibekannt und wurde bereits aufgrund eines Haftbefehls wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte außerhalb Baden-Württembergs gesucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach wurde von einem Richter zudem ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes, an dem Einbruch in Obrigheim beteiligt gewesen zu sein, erlassen. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnte der 33-Jährige von der hessischen Polizei festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt verbracht werden. Er steht auch im Verdacht, an weiteren Straftaten beteiligt gewesen zu sein.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den Telefonnummern 06261/87-0 (Staatsanwaltschaft Mosbach) und 07131/104-1012 (Pressestelle Polizeipräsidium) gerne zur Verfügung.

PM des PP Heilbronn vom 16.10.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Stuttgart (Baden-Württemberg): Bilanz der Bundespolizei zum 173. Cannstatter Volksfest

Symbolfoto

Die Gesamtanzahl der Straftaten mit Wasenbezug sind im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, im Vergleich zum Vorjahr, von 57 auf 82 Fälle angestiegen. Damit liegt das Aufkommen an Straftaten im Fünfjahresvergleich auf dem Höchststand.

Knapp ein Drittel aller Straftaten lagen im Bereich der Körperverletzungsdelikte. Hier gab es lediglich einen leichten Anstieg zum vergangenen Jahr von 22 auf 26 Fälle. Ein deutlicher Anstieg ist bei den angezeigten Beleidigungen zu verzeichnen. Hier hat sich die Zahl von 7 auf 14 Strafanzeigen verdoppelt. Gemeinsam mit den Körperverletzungen bilden sie knapp die Hälfte der Gesamtstraftaten ab. „Die Präsenz der Kolleginnen und Kollegen vor Ort wirkte bereits deeskalierend, sodass viele verbale Streitigkeiten unmittelbar beendet werden konnten. Dies belegt auch der verhältnismäßig geringe Anstieg bei den Körperverletzungen.
Auffallend hierbei ist, dass die Beteiligten bei körperlichen Auseinandersetzungen zumeist erheblich alkoholisiert waren. Hierdurch entstand ein höheres Gewaltpotenzial als normal“, so die Inspektionsleiterin der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, Frau Polizeioberrätin Julia Buchen. Im Bereich der Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte und der tätlichen Angriffe auf Polizeibeamte blieben die Fallzahlen mit 7 Taten auf annähernd gleichem Niveau. In 9 Fällen (Vorjahr 5) wurden Diebstähle im Zusammenhang mit dem Volksfestbesuch bei der Bundespolizei angezeigt.

Neben den Straftaten beschäftigten die eingesetzten Polizeibeamten etliche Ordnungsstörungen, insbesondere im Bereich des Bahnhofs Bad Cannstatt. Viele Reisende überquerten die Gleise um Züge zu erreichen oder abzukürzen. „Im Vergleich zum Volksfest 2017 sind die Feststellungen zwar rückläufig, dennoch unterschätzen immer noch viele Reisende die hieraus resultierende Lebensgefahr. Nur durch Glück kam es zu keinem Personenunfall, wie beim Frühlingsfest in diesem Jahr“, bilanzierte Polizeioberrätin Julia Buchen.

Der Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen lag neben dem Stuttgarter Hauptbahnhof, vor allem am Bahnhof Bad Cannstatt. Besonders an den Wochenenden nutzten zahlreiche Besucher den öffentlichen Nah- und Fernverkehr für die An- und Abreise zum Cannstatter Volksfest.
Hieraus resultierend musste an allen drei Samstagen das, zwischen allen Sicherheitspartnern abgestimmte, Einbahnstraßenkonzept durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass ankommende Reisende über den Wasenausgang nach draußen geleitet werden, während der Zutritt zum Bahnhof ausschließlich über den Haupteingang erfolgt. Reisende vom Wasengelände müssen somit einmal um den Bahnhof herumlaufen. Der massive Andrang wie am ersten Volksfestsamstag, an dem der Bahnhof Bad Cannstatt mehrfach für den Zutritt gesperrt werden musste, wiederholte sich nicht noch einmal. Geschuldet sei dies dem Umstand, dass an dem Tag zusätzlich ein Heimspiel des VfB Stuttgart stattfand, so die Inspektionsleiterin.

Insgesamt blickt Polizeioberrätin Julia Buchen trotz des erhöhten Straftatenaufkommens bei der Bundespolizei positiv auf den Sondereinsatz anlässlich des 173. Cannstatter Volksfestes zurück:
„Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizei, der Deutschen Bahn sowie der Stadt Stuttgart hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Die Einsatzlagen wurden professionell und besonnen bewältigt, sodass es zu keinen größeren Zwischenfällen kam“.

PM der BPOLI Stuttgart vom 15.10.2018

Allgemein Blog Gewalt_gg_Polizisten

Stuttgart (Baden-Württemberg) – Polizei zieht positive Bilanz zum 200-jährigen Jubiläum des Wasens

Innenminister Thomas Strobl: „Ein friedliches, schönes und ausgelassenes Volksfest dank der hervorragenden Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten!“

„Über vier Millionen Menschen haben in den vergangenen gut zwei Wochen den Wasen besucht. Es war ein friedliches, schönes, ausgelassenes Volksfest. Und passend zum 200-jährigen Jubiläum des Wasens dürfen wir uns auch über einen doppelten Erfolg freuen: Die Straftaten sind deutlich gesunken – bei steigenden Besucherzahlen.
Das verdanken wir unserer hervorragenden Polizei, die in den vergangenen zwei Wochen nicht nur hoch professionell gearbeitet hat, sondern auch stets ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Besucher hatte. Darauf dürfen wir zu Recht stolz sein. Besonders freue ich mich über die positive Resonanz zahlreicher Volksfestbesucherinnen und -besucher zur Präsenz und Arbeit unsere Polizei“, sagte Innenminister Thomas Strobl zum Abschluss des Cannstatter Volksfest, das am gestrigen Sonntagabend (14.10.2018) mit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk ausgeklungen war. Die Polizei in Stuttgart zieht nach 17 arbeitsintensiven Tagen ein positives Resümee.

„Für das Polizeipräsidium Stuttgart stellt die Zeit des Wasens eine hohe planerische Herausforderung dar. Täglich sind zwischen 120 und 180 Beamten im Einsatz – das ist eine enorme Kraftanstrengung.
Ich freue mich sehr, dass unsere Maßnahmen auch in diesem Jahr Wirkung gezeigt haben. Hervorzuheben ist hierbei nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und allen Sicherheitspartnern“, so Polizeipräsident Franz Lutz.

Die Gesamtzahl der angezeigten Straftaten ist im Vergleich zum Jahr 2017 um zirka 8 Prozent gesunken. Damit setzte sich der positive Gesamttrend aus dem Jahr 2017 fort. Insgesamt nahmen die Beamten der Wasenwache dieses Jahr rund 860 (Vorjahr 930) Strafanzeigen auf.

Die Mehrzahl der Delikte waren hier im Bereich der Körperverletzung (264) festzustellen, gefolgt von Beleidigungen (84), die sich in der teilweise angeheizten Bierzeltatmosphäre zugetragen haben. In 84 (Vorjahr 75) Fällen haben Langfinger zugeschlagen.
Geschuldet sei dies, so Einsatzleiter Polizeioberrat Jörg Schiebe, dem Umstand, dass persönliche Gegenstände in den Bierzelten teilweise unbeaufsichtigt zur Seite gelegt wurden. Gesunken sind die Fallzahlen bei Verstößen gegen das Waffengesetz, rund 40 Prozent (15 Fälle), Sachbeschädigungen mit rund 45 Prozent (23 Taten) und bei Verstößen gegen die Polizeiverordnung, mit rund 25 Prozent (35 Taten).

Darüber hinaus wurden 13 Sexualstraftaten zur Anzeige gebracht (Vorjahr 15). Nach wie vor auf hohem Niveau liegen Aggressions- und Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte. So wurden 16 Angriffe gegen Polizeibeamte und 40 Widerstandshandlungen bei hoheitlichen Maßnahmen registriert. Bei zwei Beamten trat vorübergehende Dienstunfähigkeit ein. Die Zahl der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ist nicht zuletzt durch die hohe Kontrolltätigkeit der Einsatzkräfte von 114 auf rund 135 Drogendelikte gestiegen. Das Ansteigen bei dieser „Holkriminalität“ ist freilich auf intensive Polizeiarbeit zurückzuführen.

„Die sinkenden Straftaten insgesamt zeigen, dass unser Sicherheitskonzept aufgeht. Seit 2016 haben wir zum Beispiel Zugangsüberwachungen an den Ein- und Ausgängen sowie ein mehrstufiges Evakuierungskonzept. Zudem können Gefahrensituationen über die Videoüberwachung auf der Wasenwache frühzeitig erkannt und lokalisiert werden, was den Einsatzkräften ein schnelles und effektives Eingreifen ermöglicht. Das diesjährige Volksfest hat aber auch gezeigt, dass die Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Stadt Stuttgart und Veranstaltern funktioniert. Unsere Polizeieinsatzkräfte haben eng mit allen verantwortlichen
Sicherheitsbehörden- und Diensten zusammengearbeitet. Jenseits aller statistischen Zahlen spiegeln deshalb die zahlreichen positiven Reaktionen von Wasenbesuchern auf die Polizeistreifen das hohe subjektive Sicherheitsgefühl auf dem diesjährigen Wasen wider“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Professionell und bürgernah – so hat sich unsere Polizei auch in diesem Jahr wieder auf dem Wasen präsentiert. Dieses Bild nahmen auch die Besucher mit nach Hause. Die vielen positiven Rückmeldungen zur Arbeit unserer Polizei habe ich den Polizistinnen und Polizisten weitergegeben, verbunden mit meinem Dank für das tolle Engagement in den vergangenen zwei Wochen. Mit seinem erfolgreichen Sicherheitskonzept hat das Polizeipräsidium Stuttgart den guten Ruf der Polizei in unserem Land nochmals gefestigt“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

PM des PP Stuttgart vom 15.10.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Stuttgart-Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Bei Einsatzfahrt verunglückt

Beim Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen des Polizeireviers Martin-Luther-Straße und einem Kleinwagen am Freitagabend (12.10.2018) um 22.55 Uhr zogen sich alle vier Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu. Ein 27-jähriger Polizeibeamter befand sich zusammen mit seiner 23-jährigen Kollegin auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz und befuhr mit Blaulicht und Martinshorn die Pragstraße in Richtung Rosensteinbrücke. Beim langsamen Überqueren der Neckartalstraße kam es im Kreuzungsbereich zur Kollision mit einem Smart, der in Richtung Wilhelmsbrücke unterwegs war. Hierbei wurden auch der 22-jährige Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Die vier Verletzten wurden zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht, beide beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 31.000 Euro.

PM des PP Stuttgart vom 13.10.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bad Säckingen (Baden-Württemberg): Verkehrsunfall mit Verletzten – Polizeiauto beteiligt

Am Samstagmittag, 13. Oktober 2018, gegen 14.50 Uhr, kam es an der ampelgeregelten Kreuzung Gießenstraße und Schulhausstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw Renault und einem Streifenwagen der Polizei. Durch den Unfall kippte der Renault und blieb auf der Seite liegen. Dadurch konnte der alleine im Auto sitzende und leicht verletzte Fahrer nicht sofort aussteigen. Die beiden Polizeibeamten wurden ebenfalls leicht verletzt.

Alle Verletzten konnten nach kurzer medizinischer Untersuchung und Behandlung wieder vor Ort entlassen werden. Die Polizeibeamten konnten jedoch ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Der Streifenwagen der Polizei war zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalles unterwegs zu einem Einsatz zur Menschenrettung. Dieser dann erfolgreiche Einsatz musste durch andere Polizeikräfte erledigt werden.

Die weiteren Ermittlungen zur genauen Ursache des Verkehrsunfalles übernahm die Verkehrspolizei in Waldshut-Tiengen.

PM des PP Freiburg vom 13.10.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): 25-Jähriger attackiert Vollzugsbediensteten

Mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sieht sich ein 25-jähriger Mann konfrontiert, der am Mittwoch gegen 11.30 Uhr einen Gemeindevollzugsbediensteten attackiert haben soll. Der Mann war Beifahrer in einem Pkw, dessen Fahrer verbotswidrig in die Fußgängerzone in der Friedrichstraße gefahren war. Der Wagen wurde deshalb vom Gemeindevollzugsbediensteten angehalten. Da der 27-Jährige nicht mit der Ahndung des Verkehrsverstoßes einverstanden war, wollte er seinen Unmut dadurch ausdrücken, dass er den Vollzugsbediensteten so stark schubste, dass dieser Schmerzen im Brustbereich erlitt. Der 20-jährige Fahrer des Wagens beleidigte den Mann anschließend noch mit dem Wort „Nazi“. Er wird wegen Beleidigung zur Anzeige gebracht.

PM des PP Konstanz vom 11.10.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Streifenwagens

Ein Verkehrsunfall, bei dem ein Streifenfahrzeug der Polizei beteiligt war, ereignete sich am Dienstagabend in der Mannheimer Innenstadt. Das Polizeifahrzeug befuhr kurz vor Mitternacht im Rahmen einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht die Busfahrspur der Bismarckstraße in Richtung Ludwigshafen. Ein 30-jähriger Nissan-Fahrer, der auf der rechten Fahrspur unterwegs war, bemerkte den von hinten herannahenden Streifenwagen und wechselte auf die Busspur. Dabei kam es in Höhe des Quadrats A 3 zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen erlitten leichte Verletzungen und begaben sich in ärztliche Behandlung. Die zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von fast 25.000 Euro.

PM des PP Mannheim vom 03.10.2018

Allgemein Bravo

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt – Falscher Polizeibeamter – Tatverdächtiger festgenommen

Polizeibeamte der Bundespolizei haben am Montagmorgen (01.10.2018) am Flughafen in Hannover einen 37-jährigen Mann festgenommen, der eine 78-jährige Frau betrogen haben soll, indem er vorgab, Polizeibeamter zu sein (siehe Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 16.04.2018). Der Tatverdächtige erbeutete damals Schmuckstücke der Seniorin im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Offensichtlich um seiner Masche mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, fotografierte er damals den Schmuck vor der Mitnahme noch in der Wohnung mit dem Mobiltelefon des Opfers. Dabei befanden sich auch seine zu diesem Zeitpunkt getragenen auffälligen Turnschuhe mit auf dem Foto. Umfangreiche Ermittlungen führten schließlich auf die Spur des 37-jährigen Deutsch-Libanesen.
Als der Tatverdächtige nach seinem Rückflug aus der Türkei in Hannover landete, klickten die Handschellen. Mit im Gepäck waren die auffälligen Turnschuhe, die die Beamten sicherstellten. Inwieweit der Festgenommene für gleichgelagerte Taten in Frage kommt, müssen die weiteren Ermittlungen klären. Der Verdächtige wurde noch am selben Tag vor dem Amtsgericht in Hannover vorgeführt. Der zuständige Richter bestätigte den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl.

PM des PP Stuttgart vom 02.10.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Schwaebische. de: Polizisten klagen an: Respekt gegenüber Beamten lässt spürbar nach

„Aggressionen, Beleidigungen, blanker Hass: Wer sich durch die Kommentarspalten in sozialen Medien klickt, könnte bisweilen den Eindruck gewinnen, dass Respekt, Anstand oder Umgangsformen allgemein gänzlich abhanden gekommen sind. Und auch im realen Leben drängt sich dieser Eindruck bisweilen auf. Polizeibeamte können ein Lied davon singen.“

Online-Artikel, 20.09.2018
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-polizisten-klagen-an-respekt-gegen%C3%BCber-beamten-l%C3%A4sst-sp%C3%BCrbar-nach-_arid,10935325.html

Allgemein

Stuttgarter Zeitung: Brauchen wir mehr Polizei auf der Straße?

„Revierleiter Martin Rathgeb will die Polizeiposten in den Filderbezirken umstrukturieren. Was bedeutet das für den Stadtbezirk Stuttgart-Möhringen?“

Online-Artikel, 20.09.2018
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-moehringen-brauchen-wir-mehr-polizei-auf-der-strasse.ee37aa28-cac7-48c2-a5de-0f4f2a5782b6.html

Allgemein

Stuttgarter Zeitung: Polizeieinsatz in Backnang – Wann darf die Polizei schießen?

Bei einer Festnahme im Rems-Murr-Kreis feuert ein Polizist zwei Schüsse ab, um seine Kollegen herbeizurufen. Doch wann darf ein Beamter seine Waffe einsetzen? Wir haben im Polizeigesetz von Baden-Württemberg nachgesehen.“

Online-Artikel, 11.09.2018
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.polizeieinsatz-in-backnang-wann-darf-die-polizei-schiessen.81d2a71d-fa10-40fe-8b47-ee9b683e642c.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

BR 24: Der rätselhafte NSU-Polizistenmord in Heilbronn

„Nach dem Urteil im NSU-Prozess bleiben viele Fragen, insbesondere zum NSU-Polizistenmord in Heilbronn. Das ARD-Politmagazin report München ist nun auf neue, exklusive Spuren gestoßen, die auf einen Zusammenhang mit der Sauerlandgruppe hindeuten.“

Online-Artikel, 21.08.2018
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/der-raetselhafte-nsu-polizistenmord-in-heilbronn,R1N9BbK

Ein interessantes Video. Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Argumentation, der NSU hätte sich doch sicherlich zu dem Mord an einer Polizeibeamten als Terrortat öffentlich bekannt. Also könne es nicht der NSU gewesen sein und das mache die These vom Islamisten wahrscheinlich. Zum einen hat der NSU sich zu keinem seiner Morde bekannt, zum anderen bekennen sich doch Islamisten im Allgemeinen in blitzartiger Geschwindigkeit zu Morden an Polizisten – warum soll das hier anders gewesen sein?

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bad Säckingen (Baden-Württemberg): Feuerwehrleute bei Einsatz grundlos beleidigt – Polizei bittet um Hinweise!

Von einem Unbekannten beleidigt wurden am Dienstagabend in der Bad Säckinger Innenstadt mehrere Feuerwehrleute, die dort nach einem Brandalarm in einen Kaufhaus im Einsatz waren. Gegen 19:20 Uhr hatte dort der Alarm ausgelöst und die freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen machte sich mit mehreren Einsatzfahrzeugen auf den Weg. Wie sich herausstellte, war es ein Fehlalarm. Während dieser Einsatzmaßnahme ging ein Mann auf die Feuerwehrkameraden zu, die sich draußen befanden und zeigte diesen mehrfach und gezielt den ausgestreckten Mittelfinger. Ein Grund für sein Verhalten war nicht ersichtlich. Der Täter entfernte sich nach einem kurzen Wortwechsel in Richtung Bahnhof. Da reger Publikumsverkehr in der Innenstadt herrschte, konnten die Beleidigungen von vielen Passanten wahrgenommen werden. Der Mann konnte am Abend nicht mehr gefunden werden. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 45 bis 50 Jahre alt und schlank, trug ein schwarzes T-Shirt, eine blaue Jeans und hatte einen schwarz-weißen Rucksack dabei. Das Polizeirevier Bad Säckingen (Kontakt 07761 934-0) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu dieser Person. Ebenfalls werden Zeugen gebeten, sich zu melden.

PM des PP Freiburg vom 05.09.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Baden Online: »Hey Süße!«: 30-Jähriger beleidigt 19-jährige Polizistin

Ein 30-Jähriger wurde vor dem Offenburger Amtsgericht wegen einem Verstoß gegen das Waffengesetz und Beleidigung zu einer Strafe von 60 Tagessätzen à 30 Euro (1800 Euro) verurteilt. Damit blieb die Richterin bei der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Bei dem 30-Jährigen war bei einer Kontrolle ein verbotenes Butterfly-Messer gefunden worden, zuvor hat er eine junge Polizistin als »Süße« bezeichnet.

Online-Artikel, 28.08.2018
https://www.bo.de/lokales/offenburg/polizistin-als-suesse-gerufen

Allgemein

Stimme. de: Polizisten schieben Überstunden bis zur Dienstunfähigkeit

„Mehrarbeit ist bei der Polizei in Bund und Land an der Tagesordnung. Im Schnitt hat jeder Beamte 100 Überstunden auf dem Konto – ein Problem, das sich über Jahre aufgebaut hat. Was sagen Personalrat, Gewerkschaft und eine Rechtsanwältin zu den Missständen?“

Online-Artikel, 30.08.2018
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Polizisten-schieben-UEberstunden-bis-zur-Dienstunfaehigkeit;art140897,4076346

Allgemein

Stuttgarter Polizei weist den Vorwurf der Behinderung von Pressevertretern als unbegründet zurück

Die Vorwürfe des Vertreters eines Journalistenverbandes, die Stuttgarter Polizei habe am vergangenen Wochenende die Arbeit von Pressevertretern behindert, wird zurückgewiesen. Sie sind schlichtweg unzutreffend. „Von einer Einschränkung der Pressefreiheit im Zusammenhang mit diesem Einsatz kann nicht die Rede sein“, so Polizeipräsident Franz Lutz in seiner Bewertung.

Für die Stuttgarter Polizei gilt die Pressefreiheit – gerade auch bei Demonstrationen. Der Vorwurf der Behinderung der Presse ist unbegründet. Verfolgt man die Berichterstattung in den einschlägigen Internetplattformen, so ergibt sich, dass dort zahllose Bilder und Bilderserien genau das Gegenteil der Behauptungen abbilden. Bis auf die kurzzeitige Absperrung am Charlottenplatz konnten Medienvertreter jederzeit den Einsatz begleiten und dokumentieren. Und selbst hier waren offenkundig Pressevertreter vor Ort und konnten Bilder im U-Bahn-Haltestellenbereich Charlottenplatz fertigen. „Obwohl die Situation in der Gesamtschau in einem anderen Licht erscheint,“ so Polizeipräsident Lutz, „nehmen wir diesen Vorfall zum Anlass, die Fortbildung unserer Einsatzkräfte im Umgang mit Medienvertretern – über die bisherigen Schulungsmaßnahmen und Einsatzvor- wie -nachbereitungen hinaus – weiter zu intensivieren. Es wurde wieder deutlich, dass jedes Wort auf der Goldwaage liegt und das akzeptieren wir. Gleichwohl haben die eingesetzten Polizeibeamten einsatztaktisch völlig korrekt gehandelt. Wir schützen die Versammlungsfreiheit und gewährleisten eine vollumfängliche Medienberichterstattung – wir schützen aber auch Versammlungsteilnehmer, Unbeteiligte und Medienvertreter. Wir wollen weder Eskalation noch Provokation und schon gar nicht am Ende des Tages Auseinandersetzungen, bei der wir am Ende Verletzte zu beklagen haben.“

Was war geschehen: Am vorvergangenen Samstag (18.08.2018) hatte die rechtsgerichtete Identitäre Bewegung einen Infostand auf dem Schlossplatz in der Stuttgarter Innenstadt aufgebaut. Etwa 50 Personen, die dem linken Spektrum zuzuordnen sind, protestierten dagegen, blockierten zunächst den der Identitären Bewegung zugewiesenen Versammlungsort und versuchten anschließend die Veranstaltung zu stören. Zirka 70 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz, um die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Insgesamt mussten von den Polizeibeamten vier Platzverweise ausgesprochen werden. Darüber hinaus wurden im Zusammenhang mit der Versammlung drei Strafanzeigen wegen Beleidigung aufgenommen und von der Kriminalpolizei weiter bearbeitet. Diese Anzeigen – auch die eines Journalisten – wurden unmittelbar nach Bekanntwerden noch während der Versammlung aufgenommen und Geschädigte wie Beschuldigte zur Sache gehört. Von einer Anzeigenaufnahme „nach wiederholtem Drängen“ kann daher überhaupt nicht die Rede sein. Während der Versammlung waren Journalisten anwesend und haben – wie zahlreiche Bilder in den Medien und Internetforen belegen – die Versammlung und den Polizeieinsatz ausführlich dokumentiert. Nach Ende der Veranstaltung gegen 12.45 Uhr und dem Abbau ihres Infostandes wollten die Anhänger der Identitären Bewegung zum Charlottenplatz, um von dort mit der Stadtbahn wegzufahren. Zu diesem Zeitpunkt formierten sich Aktivisten des linken Spektrums. Erst mit zusätzlichen Kräften konnte ein geregelter Abmarsch ermöglicht werden. Während des gesamten Marsches mussten die Einsatzkräfte verhindern, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten kommt. Immer wieder versuchten Personen den Zug zu verlangsamen, verbal und auch körperlich. Durch taktisches Geschick und dauerhafter Präsenz der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass es zu keinen weiteren Straftaten kam. In dieser insgesamt aggressiven Grundstimmung mussten die Demonstranten immer wieder getrennt und ernsthafte Auseinandersetzungen schon im Ansatz verhindert werden. Die Gegendemonstranten verfolgten den Tross bis zur Haltestelle und wollten offenbar zudem mit in die Stadtbahn einsteigen. Um in einer offenkundig aufgeheizten Stimmung Eskalationen zu verhindern, Demonstranten und Gegendemonstranten strikt zu trennen, den Abmarsch der Anhänger der Identitären Bewegung zu gewährleisten und zum Schutz der Personen, wurde der Zugang zur Haltestelle für zirka 2 bis 3 Minuten durch Polizeiketten abgesperrt. Das Ausweisen eines solchen Sicherheitsbereiches, der ein wie hier nur kurzzeitiges Betretungsverbot umfasst, ist eine polizeiliche Standardmaßnahme und gehört zum polizeilichen Alltag. Diese Maßnahmen verhinderten drohende Auseinandersetzungen oder gar körperliche Übergriffe – von Versammlungsteilnehmern, von Journalisten oder auch von unbeteiligten Passanten bzw. U-Bahn-Fahrgästen.

Mittlerweile hat sich der Polizeibeamte, der an der Absperrung Akademiestraße gegenüber einem Journalisten die Worte „die Pressefreiheit sei eingeschränkt“ gesagt haben soll, von selbst bei seinen Vorgesetzten gemeldet.

Nach den Angaben des Polizeibeamten der Stuttgarter Polizei stand er im Bereich des Zugangs Akademiegarten in der Polizeikette, als eine Gruppe Personen des offensichtlich linken Spektrums auf ihn zukam, darunter drei Personen, die Kameras dabei hatten. Eine dieser Personen verlangte, die Polizeiabsperrung zu passieren. Der Beamte verneinte dieses Ansinnen und teilte mit, dass es sich hinter der Polizeikette um einen Sicherheitsbereich handelt. Daraufhin hat eine der drei Personen seinen Presseausweis vorgezeigt und verlangte erneut, durchgelassen zu werden. Auf die Antwort des Beamten, dass dies jetzt nicht funktioniere, habe der Journalist entgegnet: „Wie? Ist die Pressefreiheit jetzt ausgesetzt?“ Daraufhin habe der Beamte geantwortet: „Ja, die ist jetzt ausgesetzt.“ Diese Aussage war eine Reaktion auf eine Frage, die aus Sicht des Beamten nicht als ernsthaft eingestuft wurde. Der Beamte erwiderte daher auch: „Sie wissen aber schon, wie ich das meine?“

Der Sachverhalt wurde intensiv mit dem Beamten aufgearbeitet. Er wurde entsprechend sensibilisiert.

PM des PP Stuttgart vom 29.08.2018

Allgemein

Waiblinger Kreiszeitung: Stuttgart Journalisten behindert? – Polizei weist Vorwürfe zurück

„Die Vorwürfe des Vertreters eines Journalistenverbandes, die Stuttgarter Polizei habe am vergangenen Wochenende die Arbeit von Pressevertretern behindert, werden zurückgewiesen: Dies teilt die Stuttgarter Polizei mit. „Von einer Einschränkung der Pressefreiheit im Zusammenhang mit diesem Einsatz kann nicht die Rede sein,“ so Polizeipräsident Franz Lutz in seiner Bewertung.“

Online-Artikel, 25.08.2018
https://www.zvw.de/inhalt.stuttgart-journalisten-behindert-polizei-weist-vorwuerfe-zurueck.164a037d-4cdb-480f-a0de-9b2d2752a163.html

Allgemein

Mannheimer Morgen: Wirbel um „Fangquoten“ für Polizisten

„Ende Juli sorgte der Vorwurf für Aufregung, die Polizei in Baden-Württemberg müsse im Bereich der Verkehrsdelikte sogenannte „Fangquoten“ erfüllen. Gibt das Stuttgarter Innenministerium den Beamten tatsächlich vor, wie viele Verstöße pro Jahr geahndet werden sollen? Muss also verstärkt Jagd auf Verkehrssünder gemacht werden, um gewisse Vorgaben zu erfüllen?“

Online-Artikel, 23.08.2018
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-laender-wirbel-um-fangquoten-fuer-polizisten-_arid,1303331.html

Anm. der Bloggerin: Wenn es so ist, dann waren im Innenministerium wieder irgendwelche Excel-Akrobaten am Werk, die ernstlich meinen, man könne eine Behörde, die für innere Sicherheit zuständig ist, genau so verwalten, wie eine Bonbonfabrik. Klappt nicht! Macht auch keinen Sinn!
Einfach mal vom betriebswirtschaftlichen Kleinklein den Fokus erweitern auf die Gesamtwirtschaft und neben Bilanzkennzahlen auch mal wieder selber denken …

So ein Schwachsinn schadet dem Ansehen der Polizei und hilft auch nicht weiter.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

schwaebische. de: LEA-Bewohner vor Gericht: Richter sieht tätlichen Angriff bei Razzia als erwiesen an

Der Bewohner einer Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwagen, der im Mai des Jahres bei einer Razzia tätlich gegen Polizeibeamte vorgegangen war (wir berichteten), wurde zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Online-Artikel, 22.08.2018
https://www.schwaebische.de/landkreis/ostalbkreis/ellwangen_artikel,-lea-bewohner-vor-gericht-richter-sieht-t%C3%A4tlichen-angriff-bei-razzia-als-erwiesen-an-_arid,10921429.html

Hier noch mal der Link zum Text der damaligen Pressemitteilungen der Polizei:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2018/05/03/ellwangen-baden-wuerttemberg-polizeieinsatz-in-der-landeserstaufnahmeeinrichtung/

Allgemein

Polizeieinsatz in der Innenstadt – Stuttgarter Polizei weist den Vorwurf der Behinderung von Pressevertreter zurück

Die Vorwürfe des Vertreters eines Journalistenverbandes, die Stuttgarter Polizei habe am vergangenen Wochenende die Arbeit von Pressevertretern behindert, werden zurückgewiesen. „Von einer Einschränkung der Pressefreiheit im Zusammenhang mit diesem Einsatz kann nicht die Rede sein,“ so Polizeipräsident Franz Lutz in seiner Bewertung. Was war geschehen: Am letzten Samstag (18.08.2018) hatte die rechtsgerichtete Identitäre Bewegung am Nachmittag einen Infostand in der Stuttgarter Innenstadt aufgebaut. Etwa 40 Personen, die dem linken Spektrum zuzuordnen sind, protestierten dagegen und versuchten die Veranstaltung zu stören. Knapp 100 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz, um die Einhaltung des Versammlungsrechts zu gewährleisten. Insgesamt mussten vier Platzverweise ausgesprochen und bislang zwei Anzeigen wegen Bedrohung gefertigt werden. Während der ganzen Zeit waren Journalisten anwesend. Nach Ende der Veranstaltung und dem Abbau ihres Infostandes wollten die Anhänger der Identitären Bewegung zum Charlottenplatz, um von dort mit der Stadtbahn wegzufahren. Während des gesamten Marsches dorthin mussten die Einsatzkräfte verhindern, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten kommt. Die Gegendemonstranten verfolgten den Tross bis zur Haltestelle und wollten offenbar zudem mit in die Stadtbahn einsteigen. Um weitere Eskalationen zu verhindern und den Abmarsch der Anhänger der Identitären Bewegung zu gewährleisten, entschloss sich der Einsatzleiter, den Zutritt zur Haltestelle für alle anderen wenige Minuten zu unterbinden. Dass niemand in den Sicherheitsbereich durchgelassen wurde, diente dem Schutz der Personen und zur Verhinderung von möglichen Auseinandersetzungen. Sollte allerdings ein Polizeibeamter an der Absperrung tatsächlich gegenüber Journalisten gesagt haben, „die Pressefreiheit endet hier“, so sind diese Worte völlig falsch. So ein Satz darf nicht fallen. Bisher ist es der Stuttgarter Polizei jedoch nicht gelungen festzustellen, ob diese Worte tatsächlich so gefallen sind. Selbstverständlich gilt die Pressefreiheit- gerade auch bei Demonstrationen. Die Äußerung, wenn Sie denn so gefallen ist, steht im Übrigen in keinem Zusammenhang mit dem tatsächlichen und taktisch richtigen Einschreiten der Beamten. Die Berichterstattung in den einschlägigen Internetplattformen mit zahllosen Bildern und Bilderserien machen deutlich, dass die Pressevertreter die Möglichkeit hatten, die Demonstration und den Polizeieinsatz zu begleiten und zu dokumentieren.

PM des PP Stuttgart vom 25.08.2018

Allgemein Blog KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Remseck am Neckar-Aldingen (Baden-Württemberg): Nachbarschaftsstreit führt zu Polizeieinsatz

Nachbarschaftsstreitigkeiten, die wohl bereits seit längerem schwelen, waren der Grund für einen Polizeieinsatz am Sonntag gegen 19.30 Uhr in der Lange Straße in Aldingen. Ein 25 Jahre alter Mann alarmierte die Polizei, nachdem er in seiner Wohnung mehrere Schussgeräusche wahrgenommen hatte, die wohl im Flur des von ihm bewohnten Mehrfamilienhauses abgefeuert worden waren. Als die Beamten eingetroffen waren, wiesen sie hierauf alle anwesenden Personen an, das Haus zu verlassen. Es stellte sich schließlich heraus, dass ein 59-jähriger Bewohner zuvor beobachtet hatte, wie der jüngere Mann über mehrere offen stehende Fenster eine übel riechende Flüssigkeit in seiner Wohnung verteilt hatte. Der 59-Jährige brüllte seinen Kontrahenten hierauf an und der 25-Jährige machte sich davon.
Im weiteren Verlauf begab sich der 59-Jährige wohl in den Hausflur und schoss dreimal mit einer Schreckschusspistole. Zwei solcher Pistolen sowie passende Munition konnten die Polizisten bei einer Wohnungsdurchsuchung auffinden und beschlagnahmen. Da die Gase der verspritzten Flüssigkeit bei der Ehefrau des 59-Jährigen und auch zwei Beamten gesundheitliche Probleme wie Schwindel und Übelkeit hervor riefen, wurde der Rettungsdienst hinzu gezogen, der sich vor Ort um die leicht Verletzten kümmerte. Darüber hinaus befanden sich zwölf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Remseck am Neckar vor Ort. Sie entfernten die Flüssigkeit und lüfteten anschließend das gesamte Haus, das danach von den Bewohnern wieder betreten werden konnte. Möglicherweise handelt es sich bei der Flüssigkeit um Buttersäure. Gegen den 25-Jährigen ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung, während der 59-Jährige mit einer Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz rechnen muss.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.08.2018

Allgemein

swp. de: Polizistin Daniela Schlichthärle: „Ich bin schon ein mutiger Mensch“

Ein interessantes Interview mit einer jungen Polizistin.

Online-Artikel, 13.08.2018
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/_ich-bin-schon-ein-mutiger-mensch_-27345996.html

Mir gefällt das Selbstbewusstsein, mit dem sie sich selbst Mut bescheinigt. Man sollte viel öfters positive Dinge sagen, nicht nur über andere, sondern auch über sich selbst. Wer nett zu sich selber ist, dem fällt es auch leichter, nett zu anderen zu sein.

Für so einige Kommentatoren, die sich so gern zum Thema Schusswaffengebrauch äußern, ist der letzte Absatz sicherlich spannende Lektüre.

Allgemein Ausrüstung

Waiblinger Kreiszeitung: Von Amok bis Terror – Polizist: Im Ernstfall nicht vorbereitet

„Ein Terroranschlag in der Innenstadt, ein Amokläufer, der für Angst und Schrecken sorgt, oder ein unvorhersehbarer Messerangriff auf die Rettungskräfte: In all diesen Fällen müssen Polizisten, Feuerwehrleute oder Sanitäter taktisch handeln, um sich selbst zu schützen. Weshalb sie darauf bislang nur bedingt vorbereitet sind und wie taktische Medizin funktioniert, erklärt der Schorndorfer Polizist Dominik Riefle.“

Online-Artikel, 15.08.2018
https://www.zvw.de/inhalt.von-amok-bis-terror-polizist-im-ernstfall-nicht-vorbereitet.d41ed9f1-71be-4bc9-aae4-bf7b2a28cdc3.html

 

Ein spannendes Interview, dieses Mal mit einem jungen Polizisten, der sich autodidaktisch weitergebildet hat. Dies in einer Angelegenheit, wo er bei seiner Behörde Defizite vermutet, die nicht abwegig sind, wenn man sich mit den real eingetretenen Szenarien in Frankreich beschäftigt hat.

Gut, dass wir so engagierte Polizistinnen und Polizisten haben – hoffen wir, dass sich da bald was tut.

Allgemein

Künzelsau (Baden-Württemberg): Rotary Club Künzelsau-Öhringen spendet an Polizeistiftung

Die steigende Anzahl an Gewaltdelikten zum Nachteil von Einsatzkräften war für die Vorstandschaft des Rotary Clubs Künzelsau-Öhringen Anlass, ihre Solidarität mit den im Dienst verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten in Form einer Spende an die Polizeistiftung Baden-Württemberg aufzuzeigen. In den Räumlichkeiten des Polizeireviers Künzelsau konnte Revierleiter Markus Kiesel neben den Polizeipräsidenten Hans Becker, den Präsidenten des Rotary Clubs Künzelsau-Öhringen, Herrn Dekan Dr. Friedemann Richert sowie die Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Völker, Werner Klimm, Olaf Türpe und Werner Gassert begrüßen. Dr. Richert überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde an Polizeipräsident Hans Becker symbolisch einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Der Betrag ist für die Polizeistiftung Baden-Württemberg bestimmt, welche im Jahre 1981 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet wurde. Erleidet ein Bediensteter der Polizei erhebliche gesundheitliche Nachteile infolge der Dienstausübung, so unterstützt die Polizeistiftung ihn oder seine Familienangehörigen durch die Gewährung von nicht regelmäßig wiederkehrenden Sach- und Geldleistungen. Das Gleiche gilt auch für Bürger, die die Polizei unterstützen und hierbei verletzt werden. Präsident Hans Becker zeigte sich sehr erfreut über diese Spende und wertete dies auch als Akt der Anerkennung von Seiten des Rotary Clubs für die schwierige Arbeit der Polizei. Er veranschaulichte anhand statistischer Zahlen den Anstieg der Gewalt gegen Polizeibeamte auch beim PP Heilbronn. An einem aktuellen Fall eines Angehörigen des Polizeireviers Künzelsau zeigte er auf, welche Folgen eine solche Gewalttat für einen Einzelnen haben kann. Dr. Richert ging in seiner Ansprache auf die Rolle der Polizei ein, „die einen wichtigen Beitrag zur Wohlgestalt der Gesellschaft leistet. Häufig richtet man den Fokus auf die Not in der Ferne, vergisst aber, dass es auch welche in unmittelbarer Nähe gibt.“ Durch die Spende an die Polizeistiftung möchten die Rotarier ihren Dank an die Polizei für ihren steten Einsatz für die Gesellschaft zum Ausdruck bringen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Herrn Bezirkskantor Hülsemann auf dem E-Piano.

PM des PP Heilbronn vom 15.08.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Stuttgart (Baden-Württemberg): Sanitätspersonal angegriffen – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Mann hat am Montag (13.08.2018) eine 26-jährige Rettungssanitäterin in der Breitscheidstraße angegriffen. Der zirka 65 Jahre alte Mann ärgerte sich gegen 15.15 Uhr offenbar darüber, dass der Motor des im Einsatz befindlichen Rettungswagens lief. Obwohl die 26-Jährige dem Mann versuchte die Notwendigkeit des laufenden Motors zu erläutern, geriet dieser in Rage und fing an auf die Sanitäterin einzuschlagen. Hierbei fügte er der Frau erhebliche Schmerzen zu und behinderte darüber hinaus den laufenden Einsatz. Schließlich lief er davon. Nach Beendigung ihrer eigentlichen Aufgabe wandten sich die Einsatzkräfte an die Polizei und erstatteten Anzeige. Zur Information: Rettungsfahrzeuge sind unter anderem mit verschiedenen technischen Geräten ausgestattet, die teilweise auch das Bordstromnetz belasten. Zur Absicherung der Funktionsfähigkeit, ist es teilweise notwendig den Motor laufen zu lassen, um das Risiko des Totalausfalls zu minimieren. Der aggressive Mann wird wie folgt beschrieben: Zirka 180 Zentimeter groß, brauner Teint, vermutlich Deutscher. Er hatte kurzes, stoppeliges grau-weißes Haar, lediglich der Haarkranz war noch vorhanden und einen grauen Drei-Tages-Bart. Vermutlich ist er Gebissträger. Er hatte ein schlanke Statur, trug eine Capri-Hose und ein rotes T-Shirt. Er führte außerdem einen Jute-Beutel mit sich. Der Mann sprach mit schwäbischem Akzent. Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 3 Gutenbergstraße unter der Telefonnummer +4971189903300 entgegen.

PM des PP Stuttgart vom 14.08.2018

Allgemein

Echo-Online. de: Heidelberg: Mann, der sich von Polizisten töten lassen wollte, muss in Psychiatrie

„Ein 55-Jähriger bedroht vergangenen Februar Polizisten mit einem Messer und wird in Notwehr angeschossen. Eine Kugel durchschlägt sein Knie. Bis heute läuft er auf Krücken und klagt über Schmerzen. „Ich wollte erschossen werden“, sagt der Beschuldigte in seinem Prozess vor dem Heidelberger Landgericht. Die Kammer hat jetzt die weitere Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.“ (<– Zitat aus dem verlinkten Artikel).

Online-Artikel, 10.08.2018
http://www.echo-online.de/lokales/nachrichten-rhein-neckar/heidelberg-mann-der-sich-von-polizisten-toeten-lassen-wollte-muss-in-psychiatrie_18988163.htm


Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den damals eingesetzten Beamten weiterhin eine gute Verarbeitung des Vorfalls. Dem 55-Jährigen wünschen wir in der Psychiatrie wirklich gute Hilfe.

Allgemein Blog KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Karlsruhe-Durlach (Baden-Württemberg): 64-Jähriger droht mit Messer und will sich vor Polizeibeamten das Leben nehmen

Ein seit mehreren Jahren von seiner Ehefrau getrennt lebender 64 Jahre alte Mann beabsichtigte am späten Freitagabend diese an ihrer Wohnanschrift in der Grötzinger Straße aufzusuchen, nachdem sie unlängst ihre Scheidungsabsicht kundtat. Da der Ehemann versuchte, sich über den Balkon Zutritt in die Wohnung zu verschaffen, vertraute sich die verängstigte Frau einer Bekannten an, verließ die Wohnung und verständigte ihren 18-jährigen Sohn zur Unterstützung. Dieser erschien kurz darauf mit seinem Freund in der Wohnung und öffnete die Balkontür, als ihn plötzlich sein Stiefvater ansprang, ihn in den `Schwitzkasten` nahm und ein Messer mit 12 cm Klingenlänge an den Hals hielt. Der schockierte Freund konnte flüchten. Als die Beamten des Polizeireviers Durlach eintrafen, und niemand die Wohnungstüre auf Läuten und Klopfen öffnete, wurde diese von den Polizisten eingetreten. Dadurch ließ der Mann seinen Steifsohn los und hielt sich das Messer selbst an den Brustkorb. Der 64-Jährige wurde eindringlich aufgefordert das Messer fallen zu lassen. Er gab zur Antwort, dass er nichts mehr zu verlieren habe und stieß sich daraufhin das Messer selbst in die Brust. Der Familienvater wurde unverzüglich durch den zwischenzeitlich herbeigerufenen Notarzt und die Rettungssanitäter erstversorgt und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Am Sonntagabend bestand nach Auskunft der behandelnden Ärzte keine Lebensgefahr mehr.

PM des PP Karlsruhe vom 13.08.2018

Allgemein Blog Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Konstanz (Baden-Württemberg): Straftaten gegen Polizeibeamte werden konsequent verfolgt

Um der Zunahme von Straftaten gegen Polizeibeamte und andere Amtsträger in Ausübung ihres Dienstes entgegenzuwirken, setzt die Staatsanwaltschaft Konstanz auf eine konsequente Strafverfolgung. So wurde in diesem Deliktsbereich allein im zweiten Quartal 2018 in 17 Fällen Anklage erhoben und in 19 weiteren Fällen der Erlass eines Strafbefehls beantragt. Beantragt und verhängt wurden empfindliche Geldstrafen in Höhe von mindestens einem Monatsgehalt, oft auch ein Vielfaches dieses Betrages bis hin zu Freiheitsstrafen. Hinzu kommen Schadensersatzansprüche, die den geschädigten Beamtinnen und Beamten im so genannten Adhäsionsverfahren zugesprochen werden. Die Bandbreite der verfolgten Straftaten reicht von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung über gemeinschädliche Sachbeschädigung, Bedrohung und sexuelle Belästigung bis hin zu Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten. Sowohl zahlenmäßig als auch in der Intensität der Rechtsgutverletzung haben Straftaten dieser Art in den letzten Jahren zugenommen. Die Staatsanwaltschaft Konstanz setzt damit ihre konsequente Verfolgungspraxis fort und trägt den Vorgaben des Gesetzgebers Rechnung, der im Jahr 2017 die Strafandrohung bei Delikten gegen Polizeibeamte und Amtsträger in Ausübung ihres Dienstes erheblich verschärft hat.

PM des PP Konstanz vom 30.07.2018

Möchte_man_nicht_erleben Widerliches

Göppingen (Baden-Württemberg): Schaulustige filmen Schlägerei / Lediglich ein Passant reagierte auf die Rufe eines Mannes am Donnerstag in Göppingen

Gegen 19.30 Uhr rief ein Zeuge die Polizei zu dem Geschäft in der Schulstraße. Dort lieferten sich zwei Männer eine Schlägerei. Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf und mussten feststellen, dass dort ein Ladendieb und der Mitarbeiter eines Drogeriemarktes am Boden lagen. Der Angestellte hatte beobachtet, wie der Mann in dem Drogeriemarkt Parfüm in seinen Rucksack steckte und anschließend das Geschäft verließ. Ohne die Sachen bezahlt zu haben.
Der 42-Jährige folgte dem Dieb und sprach ihn an. Der ließ seinen Rucksack fallen und flüchtete. Dennoch holte ihn der Zeuge ein und hielt ihn fest. Damit zeigte sich der Dieb nicht einverstanden: Mit Händen und Füßen wehrte er sich. Zahlreiche Schaulustige standen um die Männer und filmten das Geschehen mit ihrer Handykamera.
Eingeschritten ist niemand. Auch als der Mitarbeiter gezielt Leute aufforderte, ihm zu helfen, fühlte sich niemand angesprochen.
Schließlich kam ein Mann. Der griff beherzt ein und half dem 42-Jährigen, die Schlägerei zu beenden und den Tatverdächtigen festzuhalten. Die Polizei brachte den 26-Jährigen auf die Dienststelle. Später wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Diebesgut stellte die Polizei sicher. Die Beamten prüfen nun, ob sich die Schaulustigen ebenfalls strafbar gemacht haben. Außerdem suchen die Polizisten vom Polizeirevier Göppingen den Mann, der als Einziger dem Mitarbeiter des Drogeriemarktes zur Hilfe kam. Er wird gebeten, sich bei der Polizei in Göppingen (07161/632360) zu melden.

PM des PP Ulm vom 27.07.2018

Allgemein Blog Bravo Schmunzeln

Aalen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger unterstützt schnaufenden Polizisten bei Festnahme

Symbolfoto

Zwei von vier Ladendieben konnten am Montagnachmittag festgenommen werden. Einer davon mit freundlicher Unterstützung eines 17-jährigen Schülers.

Gegen 17 Uhr wurden die vier Ladendiebe der Polizei gemeldet, nachdem sie in einem Modegeschäft im Mercatura Kleidungsstücke entwendet hatten. Die Vier flüchteten anschließend vor den eintreffenden Polizisten und rannten in verschiedenen Richtungen davon.

Einer der beiden Beamten konnte einen 26-Jährigen nach kurzer Verfolgung in der dortigen Tiefgarage dingfest machen, der andere Polizist rannte einem 21-Jährigen in Richtung Stadtpark hinterher.
Nachdem er den Dieb aus den Augen verloren hatte, machten ihn Passanten darauf aufmerksam, dass dieser in Richtung Schleifbrückenstraße weitergerannt sei. Der bereits im besten Schwabenalter befindliche Ordnungshüter gab trotz bereits langsam einsetzender Atemnot keineswegs auf, was sich kurz darauf auszahlen sollte.

In der Schleifbrückenstraße angekommen, sprach er kurzerhand einen 17 Jahre alten Schüler an, der auf Nachfrage freundlicher Weise sein Fahrrad als Verfolgungsmittel zur Verfügung stellte. Der bereits außer Sichtweite des Ordnungshüters befindliche Dieb konnte durch den nun vorhanden Geschwindigkeitsvorteil doch noch eingeholt und schließlich im Bereich Heinrich-Rieger-Straße/Eduard-Pfeifer-Straße dingfest gemacht werden. Den 21-Jährigen erwartet nun neben seinem Komplizen eine Strafanzeige wegen Diebstahls. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen gegen die beiden noch unbekannten Mittäter dauern an.

Der 17-Jährige erhielt sein Fahrrad natürlich sofort wieder zurück. Ein präsidialer Dank darf ihm sicher sein.

PM des PP Aalen vom 26.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kehl (Baden-Württemberg): Festnahme eines mehrfach gesuchten Straftäters im Bahnhof

Beamte der Bundespolizei haben heute Vormittag im Bahnhof Kehl einen 27-jährigen polnischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen ihn bestanden gleich zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Frankfurt/Main und Osnabrück wegen Erschleichen von Leistungen sowie Diebstahl. Zusätzlich wurde er noch von vier weiteren Staatsanwaltschaften wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichen von Leistungen per Aufenthaltsermittlungen gesucht. Da er die erforderlichen Geldstrafen nicht bezahlen konnte, muss er nun eine 95-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

PM der BPOLI Offenburg vom 15.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Stuttgarter Zeitung: Amtsgericht Leonberg – Bundeswehr-Sani geht auf DRK-Sanitäter und Polizei los

Der Amtsrichter verurteilt einen 31-Jährigen zu einer saftigen Geldstrafe. Damit endet wohl auch seine Karriere als Soldat.“

Ein Sanitäter der Bundeswehr wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 85 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilt.

Nach einer Grillparty startete der Angeklagte bereits angetrunken zu einer Kneipentour in der Leonberger Altstadt, wo er sich nach einem Disput mit einem Wirt dann final um das Bewusstsein soff. Er ging dann erst auf die eingesetzten Sanitäter des DRK los und dann auf die eingesetzten Polizeibeamten.

Das Strafmaß wird auch berufliche Konsequenzen haben.

Online-Artikel, 10.06.2018
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.leonberg-bundeswehr-sani-geht-auf-drk-sanitaeter-und-polizei-los.cec7b692-0efd-4f01-9126-ea094545d7b5.html

 

Ich persönlich finde es sehr gut, dass der Polizist diese Entschuldigung abgelehnt hat. Jedem ist bekannt, was für Folgen es haben kann, wenn man sich um den Verstand säuft. Dann sollte man einfach irgendwann mal damit aufhören und auf Alkoholfreies umsteigen.

Allgemein

Stuttgarter Zeitung: Polizist aus Baden-Württemberg Haftstrafe wegen Angriffs auf schwarzen Asylbewerber

„Einem Polizisten aus Baden-Württemberg droht die Entlassung: Der Mann soll grundlos einen Asylbewerber angegriffen haben. Jetzt muss der Beamte 14 Monaten ohne Bewährung ins Gefängnis.“

Online-Artikel, 08.06.2018
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.polizist-aus-baden-wuerttemberg-haftstrafe-wegen-angriffs-auf-schwarzen-asylbewerber.d1e988ac-a79b-4cc2-be03-ed43dfa51974.html

 

Wenn sich das genau so abgespielt hat, wie hier beschrieben, dann geht so ein Verhalten gar nicht. Da fehlt mir auch jedes Verständnis, wie man sich so anderen Menschen gegenüber benehmen kann. Egal, welchen Beruf derjenige ausübt, der sich so aufführt.

Das ist übrigens die Kehrseite der Forderung nach knackigen Strafen. Die gelten dann nämlich für alle. wp-monalisa icon

(An dieser Stelle ein freundliches *Winke-Winke* an die Adresse des netten Menschen, der uns in seine Twitter-Liste „Jubelperser“ aufgenommen hat. wp-monalisa icon)

Allgemein Urteil

BAB 831 / Stuttgart (Baden-Württemberg): Unfall mit Polizeifahrzeug

Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von etwa 33.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag gegen 17.15 Uhr auf der BAB 831 in Richtung Singen ereignete. Eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg war mit Sondersignal auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall.

Vermutlich aufgrund von Aquaplaning verlor der 49-jährige Fahrer des Streifenwagens auf Höhe der Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Streifenwagen geriet vom linken auf den rechten Fahrstreifen und stieß dabei gegen einen dort fahrenden Klein-Lkw. Dieser drehte sich in der Folge, prallte in die Schutzplanken und kam letztendlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der 41 Jahre alte Lkw-Fahrer und seine 34-jährige Beifahrerin erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Beide Insassen wurden durch den hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch vor Ort versorgt.

Die Besatzung des Streifenwagens blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn bis etwa 19:35 Uhr gesperrt. Trotz einer örtlichen Umleitung kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP Stuttgart vom 06.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Badische Zeitung: Lahr – Armbrust-Urteil sorgt für Empörung bei Polizeigewerkschaft

„Der Mann, der in Lahr mit einer Armbrust auf Polizeibeamte schoss, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Gewerkschaft der Polizei kritisierte das scharf. Am Landgericht weist man die Kritik zurück.“

Online-Artikel, 25.05.2018
http://www.badische-zeitung.de/lahr/armbrust-urteil-sorgt-fuer-empoerung-bei-polizeigewerkschaft–152947178.html

 

Allgemein

Rhein-Neckar-Zeitung: PZN Wiesloch – Verfahren zu totem Patient eingestellt

„Tod des 41-Jährigen war „Verquickung ungünstiger Umstände“ – Polizisten und Pfleger entlastet“

Online-Artikel, 22.05.2018
https://www.rnz.de/nachrichten/wiesloch_artikel,-pzn-wiesloch-verfahren-zu-totem-patient-eingestellt-_arid,360480.html

Allgemein

ka-news. de: Karlsruher Polizeihunde und ihre Herrchen: In der Ausbildung werden sie zur unzertrennlichen Einheit

„Ihr Einsatzgebiet sind herrenlose Gepäckstücke, Rauschgifthandel oder die Spurensuche: Polizeihunde. Dabei sind sie nie alleine – zusammen mit ihrem Herrchen meistern die Hunde der Karlsruher Polizei brenzlige Situationen und gefährliche Einsätze. Um Hund und Herrchen zur unzertrennlichen Einheit zu verbinden, braucht es eine lange Ausbildung. ka-news-Volontär Lukas Hiegle hat sich diese genauer angeschaut.“

Online-Artikel, 20.05.2018
https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ein-tag-mit./Karlsruher-Polizeihunde-und-ihre-Herrchen-In-der-Ausbildung-werden-sie-zur-unzertrennlichen-Einheit;art6066,2223685

Allgemein Kritik

Waiblinger Kreiszeitung: Stuttgart – Staatsanwaltschaft: Anklage gegen prügelnden Polizeibeamten

“ Der Fall eines prügelnden Polizeibeamten aus Stuttgart sorgte bundesweit für Aufsehen. Nun hat ihn die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.“

Online-Artikel, 18.05.2018
https://www.zvw.de/inhalt.stuttgart-staatsanwaltschaft-anklage-gegen-pruegelnden-polizeibeamten.4db9eb55-8230-4c84-8c94-8dee5a325602.html

 

Ich glaube, wir berichteten schon einmal über diesen Fall, bin mir aber nicht ganz sicher.

Wie dem auch sei – ich bin da ganz auf den Verfahrensausgang angewiesen, um mir ein Bild zu machen.

Das im Artikel ganz unten erwähnte Video ist übrigens hier einzusehen. Ich persönlich erkenne darauf überhaupt nichts, was mir bei der Beurteilung der Sachlage weiterhelfen würde:
https://www.youtube.com/watch?v=oKYgr2HSeYM

Allgemein

Pfalz-Express: Polizei setzte in Ellwangen Praktikanten ein

Die Polizei hat bei der zunächst missglückten Abschiebung im baden-württembergischen Ellwangen Praktikanten eingesetzt.“

Online-Artikel, 09.05.2018
https://www.pfalz-express.de/polizei-setzte-in-ellwangen-praktikanten-ein/

Auch Lebenszeitbeamten ist eine Konfrontation 4 gegen 150 mit Option auf schwere Verletzungen nicht zuzumuten.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Frankfurter Rundschau: Flüchtlingsheim in Ellwangen – Empathiebefreitheit aus Machtkalkül

„Flüchtlinge wehren sich gegen Abschiebung und in der Politik gehen sie steil. CSU-Politiker Alexander Dobrindt lässt sich natürlich auch nicht lumpen. Ein Kommentar.“

Online-Artikel, 06.05.2018
http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/fluechtlingsheim-in-ellwangen-empathiebefreitheit-aus-machtkalkuel-a-1500764?GEPC=s5

 

Nun ja, ohne mich da politisch auf eine Seite stellen zu wollen – es gehen ja auch eine Menge Kommentatorinnen und Kommentatoren steil, die sich frei von jeglicher Kenntnis über Polizeiarbeit oder aber auch komplett empathiebefreit, wie es wohl sein mag, mit vier Mann von 150 bedrängt und bedroht zu werden (das ist wohl nur dann Gewalt, wenn die Richtigen bedrängt und bedroht werden?), herausnehmen, diesen ersten Polizeieinsatz zu beurteilen….

 

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Todtnau (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle und kollidiert mit Streifenwagen – ein Beamter verletzt

Ein alkoholisierter Autofahrer flüchtete am Donnerstagabend vor einer Polizeikontrolle und verursachte dabei einen Unfall, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Gegen 22.30 Uhr wurde durch Beamte des Polizeireviers Schopfheim auf der Schönauer Straße (B317) eine Verkehrskontrollstelle eingerichtet. Als diese ein herannahender Mercedes-Fahrer sah, wendete er und versuchte zu flüchten. Die Beamten verfolgten ihn und gaben mehrfache Anhaltezeichen. Diese ignorierte der Mercedes-Fahrer jedoch beharrlich und fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Dabei fuhr er in Schlangenlinien, wodurch vermutlich zwei entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet wurden. Im Bereich einer Linkskurve kam der Mercedes von der Straße ab, fuhr auf den Gehweg und kam in einer Einfahrt direkt vor einem Verkehrszeichen zum Stillstand. Als die Beamten mit dem Streifenwagen hinter dem Mercedes anhielten, fuhr dessen Fahrer unvermittelt rückwärts und krachte auf den bereits stehenden Streifenwagen. Durch die Kollision wurde einer der Beamten leicht verletzt. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers bemerkten die Ordnungshüter starken Alkoholgeruch. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro. Der Mercedes wurde abgeschleppt, der Führerschein des Fahrers sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt.

PM des PP Freiburg vom 04.05.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ditzingen (Baden-Württemberg): 22-Jähriger fährt auf Polizeiwagen auf

Zwei leicht verletzte Polizeibeamte und Sachschaden in Höhe von insgesamt 15.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich um kurz vor 16:00 Uhr am Donnerstagnachmittag in Ditzingen ereignete. Die Polizisten waren im Begriff mit ihrem zivilen Polizeifahrzeug von der Münchinger Straße nach links in die Schönblickstraße abzubiegen. Ein nachfolgender 22-jähriger Opel-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Audi auf.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Eßlinger Zeitung: Gewalt gegen Polizisten steigt, Kreis Esslingen verzeichnet insgesamt aber weniger Straftaten

„Unterdurchschnittliche Kriminalitätsrate, hohe Aufklärungsquote und Rückgang der Wohnungseinbrüche: Das Polizeipräsidium Reutlingen hat die Kriminalstatistik für den Landkreis Esslingen vorgestellt.“

Online-Artikel, 26.04.2018
https://www.esslinger-zeitung.de/region/esslingen_artikel,-gewalt-gegen-polizisten-steigt-_arid,2192783.html

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Freiburg-Stühlinger (Baden-Württemberg): Abschlussmeldung: Jugendgruppe greift auf Rettungsdienst über und leistet Widerstand gegenüber hinzugerufenen Polizeikräften – Fünf Jugendliche in Haft

Die Ermittlungsgruppe SiPa (Sicherheitspartnerschaft) ermittelte seit Januar gegen eine mehrköpfige Gruppierung von Jugendlichen aus dem Stadtteil Stühlinger. Anlass hierfür war der Angriff gegenüber einer Rettungsdienstbesatzung im Januar 2018. Diese war nach Auffassung der Jugendlichen ohne Erlaubnis in „ihrem“ Revierbereich tätig geworden. (Siehe hier)

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass weitere Teile der Gruppierung für mehrere Körperverletzungsdelikte in der Freiburger-Innenstadt und im Stadtteil Stühlinger verantwortlich gemacht werden konnten. Bei den Geschädigten hatte es sich dabei um Zufallsopfer gehandelt.

Fünf Jugendliche der Gruppierung erpressten darüber hinaus im Februar und März dieses Jahres einen Mitschüler. Durch massive Einschüchterungen und der Androhung von Gewalt wurde dem Opfer bei mehreren Gelegenheiten ein letztendlich vierstelliger Bargeldbetrag sowie dessen hochwertiges Mobiltelefon abgenommen.

Vier der fünf Jugendlichen wurden am Freitagmorgen festgenommen, der fünfte befindet sich bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft. Der Haftrichter erließ im Anschluss in allen Fällen die von der Staatsanwaltschaft Freiburg beantragten Haftbefehle und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an.

PM des PP Freiburg vom 27.04.2018

Allgemein

Schwarzwälder Bote: Villingen-Schwenningen – Urteil gekippt: Polizist ist doch schuldig

„Das Berufungsverfahren gegen einen Schwenninger Polizeibeamten wegen Körperverletzung im Amt ist abgeschlossen. Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen.“

Online-Artikel, 21.04.2018
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-urteil-gekippt-polizist-ist-doch-schuldig.37e35f08-e4eb-4aac-91c2-e2eabfae2bb0.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Schwäbische. de: Haftstrafe für rückfälligen Gewalttäter

„Es dauerte keine fünf Monate, bis ein 59-jähriger vielfach vorbestrafter Gewalttäter aus Markdorf nach seiner Entlassung aus der Sicherungsverwahrung wieder festgenommen werden musste. Jetzt hat ihn das Landgericht Konstanz unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung sowie wegen zahlreicher Verstöße gegen Weisungen in der Führungsaufsicht zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.“

Online-Artikel, 24.04.2018
https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/konstanz_artikel,-haftstrafe-f%C3%BCr-r%C3%BCckf%C3%A4lligen-gewaltt%C3%A4ter-_arid,10858626.html