Category Archives: Schweiz

Allgemein Schweiz Tragisch Trauriges

Bern: Mann leblos in Zelle aufgefunden

Am Dienstagabend ist in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital ein Insasse leblos aufgefunden worden. Als Todesursache steht eine Selbsthandlung im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

Am Dienstag, 8. Januar 2019, kurz vor 2315 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital in Bern ein Insasse leblos aufgefunden worden sei. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 34-jährigen Schweizer.

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Stand der Untersuchungen, welche unter anderem am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern durchgeführt wurden, steht eine Selbsthandlung als Todesursache im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

PM der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2019

 

Allgemein Schweiz Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Arbon / Neukirch TG: Mit Patrouillenfahrzeug verunfallt

Am Samstagmorgen kollidierte ausgangs Steineloh ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau mit einem Personenwagen. Die beiden Polizisten wurden beim Unfall leicht verletzt.

Ein 26-jähriger Polizist fuhr um 9.50 Uhr mit seinem 28-jährigen Beifahrer mit dem Patrouillenfahrzeug auf der Amriswilerstrasse von Arbon Richtung Neukirch. Die beiden Polizisten befanden sich auf einer Dringlichkeitsfahrt wegen eines Einsatzes in Steinebrunn und hatten Blaulicht und Wechselklanghorn eingeschaltet. Nach der Ortsausfahrt Steineloh wollte der Polizist einen Personenwagen überholen, der in gleicher Richtung unterwegs war. Als die beiden Fahrzeuge beinahe auf gleicher Höhe waren, beabsichtigte der 34-jährige Lenker des zivilen Autos bei der Einmündung „Im Pünt“ zur „Landi“ abzubiegen. Er lenkte sein Fahrzeug nach links, und es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision. Das Patrouillenfahrzeug kam daraufhin von der Strasse ab und prallte frontal in einen Wegweiser und einen Imbisswagen auf dem Parkplatz.

Die beiden Polizisten wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden zur Kontrolle ins Spital überführt. Der Lenker des zivilen Fahrzeuges blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt rund 30’000 Franken, zudem wurde der Imbisswagen stark beschädigt.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Unfallaufnahme blieb der Streckenabschnitt zwischen Steineloh und Autobahnzubringer gesperrt, die Feuerwehr Roggwil leitete den Verkehr um.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich bei beim Kantonspolizeiposten Arbon, Telefon 058 345 21 00, zu melden.

PM der Kantonspolizei Thurgau vom 17.11.2018

 

Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Sturz vom Dach fordert Todesopfer

Am frühen Sonntagmorgen (30.9.2018) ist eine Frau nach einem Sturz vom Dach des Zürcher Hauptbahnhofes verstorben.

Kurz nach 01.00 Uhr bestiegen vier Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren via ein gesichertes Baugerüst das Dach des Zürcher Hauptbahnhofes. Über der Querhalle brach eine Scheibe des Glasdaches unter dem Gewicht einer 17-jährigen Frau ein. Sie stürzte rund 12 Meter in die Tiefe. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche einer in der Bahnhofshalle anwesenden Fahndungspatrouille verstarb die Frau noch vor Ort.
Während der Reanimation löste sich eine noch im Dachrahmen steckende Glasscherbe und fiel auf einen der helfenden Polizisten. Der Mann wurde dadurch leicht verletzt und musste in ein Spital gefahren werden.

Die genauen Umstände dieses Vorfalles wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich/Sihl untersucht.

Nebst der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft standen auch die Berufsfeuerwehr Zürich, eine Ambulanz von Schutz & Rettung, ein Notarzt, je ein Team von Securitrans und Transportpolizei sowie ein Interventionsteam der SBB im Einsatz.

PM der KaPo Zürich vom 30.09.2018

Allgemein KS Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rorschach (St. Gallen): Polizist während Verkehrsdienst angefahren

Am Freitag (22.06.2018), um 23:30 Uhr, hat eine 24-jährige Autofahrerin einen Polizisten im Landhauskreisel der St.Gallerstrasse übersehen. Dort versuchte die Polizei das grosse Personen- und Verkehrsaufkommen in vertretbare Bahnen zu lenken. Der eher leicht verletzte Polizist suchte eigenständig ein Spital auf. Der Schaden am Auto beträgt 1000 Franken.

PM der KAPO St. Gallen vom 23.06.2018

Allgemein KS Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Henau SG: Polizistin auf Autobahn angefahren

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Am Freitagmorgen (20.04.2018), kurz nach 09:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1, zwischen Uzwil und Wil, eine 32-jährige Polizistin der Kantonspolizei St.Gallen angefahren worden. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen.

Der Kantonalen Notrufzentrale wurde gemeldet, dass sich auf der Überholspur der Autobahn Gegenstände befinden würden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen rückt daraufhin vor Ort aus. Um die Gegenstände zu entfernen und den Fahrstreifen kurzzeitig zu sperren, stellten sie das Patrouillenauto auf den linken Fahrstreifen und schalteten die Sondersignale ein. Während sich die Kollegin auf der linken Seite nach vorne begab, um die Gegenstände zu entfernen, fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Lieferwagen zwischen dem Polizeiauto und der Leitplanke durch und kollidierte mit der rechten Seite des Fahrzeugs mit der Polizistin. Die 32-Jährige wurde durch die Luft geschleudert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Der Lieferwagenfahrer hielt sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen waren auch ein Notarzt und der Rettungsdienst vor Ort. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Kollegin von der Rega ins Spital geflogen. Auf der Autobahn A1 kam es zu einem grösseren Stauaufkommen, da beide Fahrstreifen komplett gesperrt werden mussten. Zurzeit fliesst der Verkehr wieder über den Pannenstreifen.

PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 20.04.2018

Allgemein KS Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bern: Unfall zwischen Polizeiauto und Bus

Am Donnerstagmorgen hat sich in Bern eine Kollision zwischen einem Polizeiauto und einem Linienbus ereignet. Zwei Polizisten mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Der genaue Unfallhergang wird untersucht.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 8. Februar 2018, um zirka 0940 Uhr, auf der Kreuzung Scheibenstrasse/Standstrasse in Bern. Gemäss ersten Erkenntnissen war ein Streifenwagen der Kantonspolizei Bern auf der Standstrasse in Richtung Wankdorf unterwegs, als zeitgleich ein Linienbus von BERNMOBIL auf der Scheibenstrasse in Richtung Wylerbad fuhr. In der Folge kam es auf der Kreuzung zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Die beiden Polizisten mussten mit einer Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Im Bus wurde niemand verletzt. Der Streifenwagen erlitt Totalschaden; auch entstand am Linienbus beträchtlicher Sachschaden.

Der genaue Unfallhergang sowie die Umstände sind Gegenstand der aufgenommenen Untersuchung.

PM der Kantonspolizei Bern vom 08.02.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Schweiz

Zürich: VBZ Kontrolleur angegriffen und verletzt – Täter verhaftet

Am Donnerstagmorgen, 3. August 2017, wurde im Kreis 9 ein VBZ-Mitarbeiter von einem Mann attackiert und verletzt. Die Stadtpolizei Zürich konnte den mutmasslichen Täter kurz nach der Tat festnehmen.

Kurz vor 08.30 Uhr führten Kontrolleure der VBZ im Bus der Linie 31 eine Billett-Kontrolle durch. Als ein Fahrgast kein Billett vorweisen konnte, stiegen sie mit ihm bei der Haltestelle Luggwegstrasse in Zürich-Altstetten aus. Nachdem sie ihm dort nochmals erklärt hatten, dass es sich um eine VBZ-Kontrolle handle, verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv. Er schlug auf den VBZ-Beamten ein und biss ihn in der Folge ins Bein. Danach entwendete er das Portemonnaie des Beamten und flüchtete vom Tatort. Die inzwischen alarmierte Stadtpolizei Zürich leitete sofort eine Nahbereichsfahndung nach dem Täter ein und konnte ihn, aufgrund von Hinweisen von Passanten, unweit des Tatorts verhaften. Das gestohlene Portemonnaie trug er noch auf sich. Mit Kopfverletzungen und einer Bisswunde musste der Kontrolleur ambulant im Spital behandelt werden. Der 30-jährige Schweizer wurde nach einer ersten Befragung durch Detektive der Stadtpolizei Zürich der Staatsanwaltschaft zugeführt.

PM der Stapo Zürich vom 04.08.2017

Allgemein Schweiz

Murgenthal AG: Polizeiliche Schussabgabe: Verfahren gegen Polizisten eingestellt, Anklage gegen Angreifer

Die Staatsanwaltschaft Baden hat das Verfahren gegen zwei Polizisten, die Ende Juni 2016 in Murgenthal auf einen Mann schossen, der sie zuvor mit einer Axt und einem Gertel angegriffen hatte, eingestellt. Gegen den Angreifer, einen 37-jährigen Kosovaren aus dem Kanton Luzern, hat die Staatsanwaltschaft Anklage unter anderem wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung erhoben.

 Am Abend des 27. Juni 2016 griff in Murgenthal ein 37- jähriger Kosovare nach einer Personenkontrolle eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen mit einer Axt und einem Gertel an. Nachdem der Angreifer weder auf Zurufe noch auf den Einsatz von Pfefferspray reagiert hatte, gaben zwei Regionalpolizisten auf kurze Distanz mehrere Schüsse auf den Mann ab und verletzten ihn am rechten Oberschenkel und am linken Unterarm.

Die mit der Strafuntersuchung gegen die zwei Polizisten betraute Staatsanwaltschaft Baden kommt nun zum Schluss, dass der Schusswaffengebrauch verhältnismässig und rechtmässig war. Insbesondere hat die Untersuchung gezeigt, dass für die Polizisten nebst dem Gebrauch der Schusswaffe keine Alternativen bestanden, sich in dieser Notwehr- und Notwehrhilfesituation gegen den mit Axt und Gertel bewaffneten Angreifer zu schützen. Das Verfahren gegen die Polizisten wegen vorsätzlicher Körperverletzung wurde deshalb eingestellt. Die Einstellungsverfügungen sind noch nicht rechtskräftig.

Beschuldigter nur teilweise schuldfähig Gegen den Angreifer hat die Staatsanwaltschaft Baden Anklage erhoben wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung, eventualiter wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung sowie wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Tod, beziehungsweise die schweren Körperverletzungen der Polizisten zumindest in Kauf genommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren.

Das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten kommt zum Schluss, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Krankheit nur teilweise schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft beantragt deshalb, die Freiheitsstrafe zugunsten einer stationären Massnahme aufzuschieben. Die Anklage ist am Bezirksgericht Zofingen hängig.

PM der Oberstaatsanwaltschaft Aargau vom 28.02.2017
Allgemein Kritik Schweiz Urteil

vol.at: Raser beleidigt: Schweizer Polizist vor Gericht freigesprochen

Nachdem ein YouTube-Video, das einen schweizer Polizisten zeigt, der  bei der Verhaftung eines Rasers diesen zu Boden stieß und wüst beleidigte, im vergangenen Jahr hohe Wellen, schlug, ging das Ganze vor das Kreisgericht St. Gallen. Der Richter meinte, „dass man die Äußerungen des Polizisten im Kontext der Situation sehen müsse“. und sprach ihn frei.

Der rasende Motorradfahrer war im April wegen 46 grober und 28 einfacher Verletzungen der Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 23 Monaten mit zwei Jahren Probezeit verurteilt. Zudem musste er 1000 Franken Strafe zahlen und die Verfahrenskosten tragen.

Online-Artikel, 18.11.2016
http://www.vol.at/raser-beleidigt-schweizer-polizist-vor-gericht-freigesprochen/5018847

Das Kreisgericht Sankt Gallen sprach einen Polizisten frei, der wegen Beleidigung eines Rasers vor Gericht stand. Sowohl von der Verfolgungsfahrt (bei der einige Mitmenschen durch den Raser gefährdet wurden) als auch von der Festnahme existiert ein Video von der Helmkamera, das sich natürlich (!) auf Youtube wiederfand (wo auch sonst…).
 
Macht Euch selbst ein Bild, ab Minute 13 kommt etwa die Polizei ins Spiel, aber man kann im Prinzip die ganze Zeit über den Kopf schütteln.
 
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden es richtig, dass dieser Polizist frei gesprochen wurde, denn dass man in solch einer Situation fassungslos ist, ist verständlich. Da kann man auch mal die Contenance verlieren.
 
Für die, die nicht differenzieren können und uns jetzt fragen werden, warum sie hier nicht fröhlich und nach Herzenslust durchbeleidigen und -pöbeln dürfen: Im Eifer des Gefechts mal die Contenance zu verlieren ist etwas vollkommen anderes als daheim auf der Couch in Ruhe und in der vermeintlichen Sicherheit des Internets anderen verbal an die Wäsche zu gehen.
Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nufenen GR: Beim Verkehrsdienst Polizist leicht verletzt

In Nufenen ist am Sonntagmittag ein Polizist bei einer Kollision mit einem Personenwagen leicht verletzt worden.

Durch die einsetzenden Schneefälle kam es auf der A13 in Nufenen, beim sogenannten Sagastutz, zu Verkehrsstockungen. Diese wurden durch Fahrzeuge verursacht, welche auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht weiterfahren konnten. Eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden war mit der Verkehrsregelung beschäftigt und half den Lenkern der steckengebliebenen Fahrzeuge. Währenddessen fuhr ein Personenwagenlenker von San Bernardino Richtung Thusis. Bei der Stelle, wo der Verkehrsfluss einseitig betrieben wurde, konnte er sein Fahrzeug mit Sommerpneu nicht genügend abbremsen und kollidierte mit einem stehenden Lieferwagen. Danach kam es zur Kollision mit dem Polizist, welcher dahinter den Verkehr regelte. Der leicht verletzte Verkehrspolizist wurde zur Kontrolle mit der Ambulanz ins Spital nach Thusis überführt. Er konnte dieses jedoch bereits wieder verlassen.

PM der Kantonspolizei Graubünden vom 06.11.2016

Allgemein Schweiz

Ossingen ZH: Mann wollte sich Kontrolle entziehen und wurde durch die Polizei verletzt

Am Freitagabend (13.5.2016) versuchte sich ein Personenwagenlenker in Ossingen einer Polizeikontrolle zu entziehen, indem er sich dieser widersetzte. Durch die Polizei erfolgte ein Schusswaffeneinsatz, worauf der Mann die Flucht ergriff. Aufgrund der erlittenen Verletzungen begab er sich etwas später ins Spital, wo er festgenommen wurde.

Gegen 22 Uhr meldete sich eine Frau bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei und gab an, einen maskierten Mann im Quartier gesehen zu haben, welcher mit einem Personenwagen weggefahren sei. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung fiel den ausgerückten Polizisten am Bahnhof Ossingen ein dem signalisierten Personenwagen sehr ähnliches Auto auf. Als ein Funktionär den Insassen kontrollieren wollte, widersetze er sich den wiederholten, Anweisungen sowie der polizeilichen Überprüfung und fuhr los. Nach einem Schusswaffeneinsatz, welcher vom Kontrollierenden ins Fahrzeuginnere erfolgte, beschleunigte der Lenker sein Tempo und ergriff die Flucht.

Kurz vor 23 Uhr begab sich ein Mann mit Schussverletzungen am Arm in die Notfallaufnahme eines Spitals im Kanton Thurgau. Abklärungen ergaben, dass es sich um den in Ossingen geflüchteten Verdächtigen handelt. Er wurde durch die Kantonspolizei Thurgau festgenommen.

Der Schusswaffeneinsatz durch die Polizei wird, wie in solchen Fällen üblich, von der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich untersucht.

Beim Verhafteten handelt es sich um einen 36-jährigen Kosovaren, welcher im Kanton Thurgau wohnhaft ist. Aufgrund von weiteren Ermittlungen dürfte es sich um einen mutmasslichen Einbrecher handeln. Er wird nach der Spitalentlassung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

PM der Kantonspolizei Zürich vom 14.05.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Blick.ch: Reitschul-Krawalle – Polizist erlitt bleibenden Gehörschaden

„Eine regelrechte Schlacht boten sich Polizisten und Chaoten vor der Berner Reitschule. Sie bringt für einen Polizisten lebenslange Konsequenzen.“

Online-Artikel, 12.05.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/reitschul-krawalle-polizist-erlitt-bleibenden-gehoerschaden-id5011445.html

Allgemein Schweiz Urteil

Blick.ch: Serbe in Bauch geschossen – Elite-Polizist schuldig gesprochen

„Das Bezirksgericht Bremgarten AG hat einen Aargauer Polizisten der Sondereinheit «Argus» und einen Polizeioffizier zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Sie waren 2009 an einem Einsatz beteiligt gewesen, bei dem ein Randalierer mit zwei Schüssen verletzt worden war.“

Online-Artikel, 29.04.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/mittelland/serbe-in-bauch-geschossen-elite-polizist-schuldig-gesprochen-id4977082.html?utm_source=email&utm_medium=social_user&utm_campaign=blick_mobile

Allgemein Kritik Schweiz

news.ch: Prozess wegen Schusswaffeneinsatz – Drei Aargauer Polizisten vor Gericht

„Drei Aargauer Kantonspolizisten müssen sich am heutigen Donnerstag vor dem Bezirksgericht Bremgarten AG wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen schweren Körperverletzung verantworten. Ein Polizist ist zudem wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt.“

Online-Artikel, 28.04.2016
http://www.news.ch/Drei+Aargauer+Polizisten+vor+Gericht/695335/detail.htm

Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Cham (Zug): Kollision mit Einsatzfahrzeug der Polizei – Taxifahrer gesucht

In der vergangenen Nacht kam es in Cham zu einer Kollision zwischen einem Taxi und einem Einsatzfahrzeug der Zuger Polizei. Beide Lenker wurden leicht verletzt. Ein weiterer Taxifahrer könnte den Unfall beobachtet haben und wird gebeten sich zu melden.

Am Sonntag (07. Februar 2016) kurz vor 03:45 Uhr, fuhr ein ziviles Einsatzfahrzeug mit Blaulicht durch Cham. Auf der Luzernerstrasse, Höhe Bushaltestelle Gemeindehaus, kam es dabei mit einem linksabbiegenden Taxi zu einer Kollision. Beide Fahrzeuglenker wurden dabei leicht verletzt. Es befanden sich keine weiteren Personen in den Fahrzeugen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10’000 Franken.

PM der Kantonspolizei Zug vom 08.02.2016

Allgemein Schweiz Urteil

Polizeinews.ch: Verletzung vermutlich nicht von Gummischrot

„Die Staatsanwaltschaft I hat im Zusammenhang mit den Vorfällen an der „Tanz dich frei“-Veranstaltung in Winterthur das Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs und fahrlässiger schwerer Körperverletzung am 3. Februar 2016 eingestellt. Aufgrund der Auswertung des Bildmaterials ist es sehr unwahrscheinlich, dass die schwere Augenverletzung einer Teilnehmerin durch den polizeilichen Gummischroteinsatz verursacht wurde. Der wiederholte Einsatz von Gummischrot war zudem verhältnismässig.“

Online-Artikel, 09.02.2016
http://www.polizeinews.ch/Verletzung+vermutlich+nicht+von+Gummischrot/570351/detail.htm

Allgemein Schweiz

Tages-Anzeiger: Zürcher Polizist durch Kinderpornos traumatisiert

„Gewalt und Kinderpornographie: Ein Zürcher Stadtpolizist hat seit der Sichtung ein Trauma. Eine Berufskrankheit? So urteilt das Bundesgericht.“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/zuercher-polizist-durch-kinderpornos-traumatisiert/story/28998786

Allgemein KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Birsfelden/A18/Einfahrt auf A2/Bananenbrücke BL: Zwei Polizisten von schleuderndem Auto erfasst und verletzt

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Symbolfoto

Auf der Autobahn A18, im Bereich der Einfahrt Birsfelden BL auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern, kam es am Montagmorgen, 28. Dezember 2015, ab 05.50 Uhr, zu mehreren Verkehrsunfällen wegen der dort gefrorenen Strasse. Dabei wurden zwei Polizisten der Polizei Basel-Landschaft, welche auf der Brücke über die Autobahn A2 mit einem ersten Unfall beschäftigt waren, gegen 06.30 Uhr von einem schleuderndem Auto erfasst und verletzt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte sich gegen 05.52 Uhr auf der sogenannten Bananenbrücke (Zufahrt aus Richtung Birsfelden über die A2) wegen der glatten Strasse ein erster Selbstunfall ereignet; verletzt wurde niemand. Während die angerückte Polizeipatrouille mit den entsprechenden Massnahmen beschäftigt war, näherte sich ein weiterer Personenwagen.

Dieses Auto geriet ebenfalls ins Schleudern und erfasste die beiden Polizisten. Kurz danach rutschte noch ein weiterer Personenwagen in die Richtung der verletzten Polizisten, kollidierte mit der Leiteinrichtung, touchierte aber die beiden Polizisten nicht.

Bei der Kollision mit dem ersten Auto, das ins Rutschen geraten war, zogen sich die beiden Polizisten Verletzungen zu und mussten durch die Sanität Basel ins Spital eingeliefert werden. Sie konnten das Spital am späteren Vormittag wieder verlassen, sind aber sicher bis Ende Jahr krank geschrieben und nicht arbeitsfähig. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Bananenbrücke bis gegen 08.45 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet, die dadurch entstandenen Verkehrsbehinderungen waren marginal. Bei den insgesamt drei Verkehrsunfällen am praktisch gleichen Ort wegen der gefrorenen Strasse blieben die Autolenkenden unverletzt, es entstanden Sachschäden.

PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 28.12.2015

Allgemein Demo Schweiz

Zürich: 20 Personen nach Ausschreitungen vor Zürcher Derby identifiziert

In einem umfangreichen Ermittlungsverfahren mit Einbezug einer Öffentlichkeitsfahndung konnte die Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 20 Tatverdächtige identifizieren. Die vier Personen, die bei der Öffentlichkeitsfahndung im Juli 2015 gesucht worden waren, konnten ermittelt werden.

Am Samstag, 21. Februar 2015, zündeten FCZ-Anhänger vor dem Zürcher Fussballderby bei der Besammlung auf der Fritschiwiese sowie beim anschliessenden Fanmarsch zum Stadion in hohem Mass verbotene Knallpetarden und Handlichtfackeln, so dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht mehr gewährleistet war. Der Marsch wurde deshalb durch Einsatzkräfte von Stadt- und Kantonspolizei Zürich gestoppt und eingekesselt. Um mögliche Straftäter zu eruieren, wurden alle Beteiligten einer Personenkontrolle unterzogen. Die Polizistinnen und Polizisten wurden während der Kontrolle immer wieder von aussen von weiteren FCZ-Fans massiv bedrängt sowie mit Steinen, pyrotechnischen und anderen Gegenständen beworfen. (Siehe Medienmitteilung vom 21. Februar 2015)

Detektive der Stadtpolizei führten in den folgenden Monaten umfassende Abklärungen durch, indem sie Hinweisen nachgingen, Befragungen durchführten sowie Bild- und Videomaterial sichteten. Aufgrund dessen eröffnete die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Strafverfahren gegen insgesamt 26 Tatverdächtige. 16 davon konnten aufgrund von polizeilichen Ermittlungen identifiziert werden. Vier weitere Personen konnten bei einer im Juli 2015 durchgeführten Öffentlichkeitsfahndung ermittelt werden. Ein Gesuchter meldete sich selber, drei konnten aufgrund von Hinweisen identifiziert werden.

Schlussendlich konnten durch das Ermittlungsverfahren 20 Tatverdächtige identifiziert werden. Es handelt sich um 19 Schweizer und einen Kroaten im Alter von 17 bis 44 Jahren. 8 Personen wohnen in der Stadt Zürich, 8 im Kanton Zürich und vier in den Kantonen Schwyz und Aargau. Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch, Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Missachten des Rayonverbots vorgeworfen. Die Fahndung nach den sechs bisher nicht identifizierten Personen läuft weiter.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 17.09.2015

Allgemein Fahndung Schweiz

Frick (Aargau): Nach Flucht vor Polizei gefasst

SchwyzEine unbekannte Täterschaft brach in der Nacht in Schinznach in ein Restaurant ein. Auf der Fahndung sichtete die Polizei dann ein verdächtiges Auto. Die folgende Flucht endete in Frick mit einem Unfall. Die Polizei nahm den Lenker fest.

Der Bewohner eines Gästezimmers im Restaurant Röstifarm in Schinznach Dorf wurde am Sonntag, 16. August 2015, kurz nach zwei Uhr durch verdächtige Geräusche geweckt. Er bemerkte dann, dass offensichtlich Einbrecher im Haus waren. Diese flüchteten mit mehreren tausend Franken Bargeld als Beute. Die Kantonspolizei Aargau und die Regionalpolizei Brugg lösten sofort eine intensive Fahndung aus.

In Linn kreuzte eine Polizeipatrouille gegen 3.30 Uhr einen dunklen Wagen, der aus einem Waldstück kam. Beim Anblick der Polizei schaltete der unbekannte Lenker das Licht aus und flüchtete über Feldwege. Die Polizei wendete und folgte dem Auto, verlor dieses aber nach kurzer Zeit aus den Augen.

Minuten später sichtete eine andere Patrouille das gesuchte Auto bei Frick. Wiederum flüchtete der unbekannte Lenker, konnte die Polizei aber diesmal nicht abschütteln. Als er dann in Frick auf die A3 auffahren wollte, geriet der BMW auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem nachfolgenden Polizeiauto. An beiden Autos entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Der Lenker liess sich widerstandslos festnehmen. Es handelte sich um einen 24-jährigen Türken aus dem Freiamt. Noch ist unklar, weshalb er flüchtete und ob er mit dem Einbruch in Verbindung steht. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 16.08.2015

Allgemein Kritik Schweiz Urteil

Einsatz „Windstock“: Verurteilter Polizist verbleibt bei der Kantonspolizei Schwyz im Innendienst

Schwyz
Symbolfoto

Am frühen Morgen des 12. September 2012 kam es nach einer polizeilichen Anhaltung von zwei Einbrechern auf der Ibergereggstrasse in Rickenbach/SZ zu einem Schusswaffeneinsatz durch einen Mitarbeiter der Kantonspolizei Schwyz mit Todesfolge.

Das kantonale Strafgericht verurteilte den Polizisten am 14. April 2014 wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Es erachtete die eigentliche Schussabgabe als gerechtfertigt (Putativnotwehr), wobei die Situation bei pflichtgemässer Vorsicht hätte vermieden werden können. Das Kantonsgericht hat mit Urteil vom 20. Januar 2015 diese Verurteilung bestätigt. Die bedingte Freiheitsstrafe wurde von 15 auf 24 Monate erhöht. Das Urteil ist inzwischen in Rechtskraft erwachsen.

Das Polizeikommando Schwyz leitete gegen den Polizisten ordentlicherweise eine Administrativuntersuchung ein. Nachdem das Urteil gegen den Polizisten rechtskräftig geworden ist, konnte nun auch diese abgeschlossen werden. Sie kommt zum Schluss, dass beim Einsatz keine Dienstpflichtverletzungen auszumachen sind, welche über das Strafurteil hinausgehen. Der Polizist verbleibt weiterhin im rückwärtigen Dienst der Kantonspolizei Schwyz.

PM der Kantonspolizei Schwyz vom 02.06.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Luzern: Rayonverbote, Bussen und Geldstrafen bis zu 12’000 Franken für fünf Fussballrandalierer

Symbolfoto
Symbolfoto

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat fünf Fussballrandalierer zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Zudem hat die Luzerner Polizei für alle Verurteilten  Rayonverbote verfügt. Die Randalierer hatten sich im August 2014 nach einem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich an Ausschreitungen beteiligt.

Am 16. August 2014 kam es in der Stadt Luzern nach dem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen. Fünf Polizisten wurden dabei verletzt (wir berichteten hier). Zudem entstand an diesem Abend ein Sachschaden von über 30’000 Franken.

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen fünf Männer abgeschlossen, welche sich an den Ausschreitungen beteiligt hatten. Sie sind 20, 21, 22, 37 und 38 Jahre alt und stammen aus der Schweiz (3), Portugal und  Bosnien und Herzegowina. Die Männer wohnen in den Kantonen Luzern (1), Zürich (2) und Nidwalden (2).

Sie wurden von der Staatsanwaltschaft je nach Verhalten wegen Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und des missbräuchlichen Verwendens von Pyrotechnik schuldig gesprochen. Sie wurden mit bedingten Geldstrafen zwischen 2’500.- bis 12’000.- Franken bestraft. Zudem müssen die Randalierer Bussen bis zu 3’000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig.

Zudem hat Ihnen die Luzerner Polizei entsprechende Rayonverbote ausgesprochen.

PM der Staatsanwaltschaft Luzern vom 28.05.2015

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: Polizei schockt mit Präventions-Video

„Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr tödliche Folgen haben. Um die Bevölkerung aufzurütteln, hat die Lausanner Polizei ein ungewöhnliches Video produziert.“

Online-Artikel, 20min.ch, 05.05.2015
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Polizei-schockt-mit-Praeventions-Video-12909258

 

Allgemein Schweiz Urteil

20min.ch: Polizist überfährt Rotlicht und baut Unfall – verurteilt

„Ein Zürcher Stadtpolizist hat während eines Notfalls ein Rotlicht überfahren und einen Unfall verursacht. Nun wurde er wegen eines groben Verkehrsdelikts verurteilt.“

Online-Artikel, 20min.ch, 13.04.2015
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/13688460

Allgemein Schweiz Tragisch

SRF: Polizist akzeptiert Urteil wegen fahrlässiger Tötung

„24 Monate bedingte Freiheitsstrafe für fahrlässige Tötung und Körperverletzung: Dieses Urteil des Schwyzer Kantonsgerichts zieht der angeklagte Polizist nicht vor das Bundesgericht. Er erschoss 2012 einen unbewaffneten Einbrecher.“

Online-Artikel, srf.ch, 08.04.2015
http://www.srf.ch/news/schweiz/polizist-akzeptiert-urteil-wegen-fahrlaessiger-toetung

Allgemein Schweiz Urteil

NZZ: Freispruch für Aktivistin – Ist das Anschreien eines Polizisten strafbar?

„Bei einer illegalen Standaktion gegen das Zürcher Justiz- und Polizeizentrum kam es zu einem Pfefferspray-Einsatz, weil eine junge Aktivistin einen Polizisten angeschrien hatte.“

Online-Artikel, NZZ, 23.03.2015
http://www.nzz.ch/zuerich/ist-das-anschreien-eines-polizisten-strafbar-1.18507797

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

blick.ch: Wer ist hier der Idiot?

„Ein falsch parkiertes Polizei-Auto verärgerte einen Zeugen so sehr, dass er die Polizisten mit «Arschlöcher» beschimpfte. In einem offenen Brief wendet sich der betroffene Polizist nun an den Verfasser des Posts.“

17.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/polizist-martin-heer-38-aus-waedenswil-zh-wehrt-sich-gegen-facebook-poebler-wer-ist-hier-der-idiot-id3573295.html

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Blick.ch: Gewalt gegen Polizisten immer krasser – «Sie wollten uns töten»

„Ein Mob griff im Dezember Polizisten mit Steinen, Petarden und Fackeln an, 7 wurden verletzt. Die Betroffenen sagen: «Ein Wunder, dass es keine Toten gab!»“

Online-Artikel, Blick.ch, 15.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/gewalt-gegen-polizisten-immer-krasser-sie-wollten-uns-toeten-id3568833.html

 

Auch in unseren Nachbarstaaten ist die Situation für Polizisten nicht immer einfach. Hier ein Bericht aus der Schweiz, der sich insbesondere auf eine Krawallnacht in Zürich im letzten Dezember bezieht, über die wir ebenfalls hier berichteten.

Anfang Januar war ich übrigens in Zürich und bekam dort von einem sehr netten Stadtpolizisten gezeigt, wo genau sich der Zug der Randalierer bewegt hatte. Man konnte noch Spuren der Zerstörung sehen.

Dem Polizisten, der einen bleibenden Hörschaden zurückbehalten hat, wünsche ich an dieser Stelle alles Gute und viel Kraft. Man kann damit leben lernen, ich weiß da ziemlich genau, wovon ich spreche.

Übrigens hat unser Verein neben Mitgliedern in Österreich auch Mitglieder in der Schweiz. Das Phänomen der Gewalt gegen Polizisten spielt sich im gesamten deutschsprachigen Raum ab.

Allgemein Personalsituation Schweiz

Blick.ch: Der Schweiz fehlen 6000 Polizisten!

„Polizeibeamte sind besorgt über die steigende Terrorgefahr in Europa. Sie fordern jetzt mehr Personal. Der Schweiz fehlen bereits heute 6000 Polizisten.“

Online-Artikel, Blick.ch, 15.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/ordnungshueter-schlagen-wegen-terror-gefahr-alarm-der-schweiz-fehlen-6000-polizisten-id3569474.html

Allgemein Schweiz Urteil

20min.ch: Polizist gegen Kopf gekickt – 031-Mitglied verurteilt

In Worblaufen (Kanton Bern) wurde die Polizei wegen Lärmklagen zu einer illegalen Privatparty gerufen und erklärte die Party für beendet. Die Teilnehmer dieser Party widersetzen sich:
Bilanz: Beschimpfungen, Angriffe mit Tritten, Schlägen, Steinen, Dachlatten, Bauabschrankungen und Gittern, zwei verletzte Polizisten (Fingerbiss, Gesichtsverletzung durch Steinwurf).

Vor dem Regionalgericht Bern fiel gestern gegen einen der „Feiernden“ ein Urteil: Eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten, zusätzlich eine unbedingte Geldstrafe von mehreren tausend Franken wurden dem Angeschuldigten auferlegt.

„«Wie bei einem Freistoss hat der Beschuldigte mit seinem Fuss aufgezogen und dabei auf den Kopf des am Boden knienden Polizisten gezielt», so die Richterin bei der Urteilseröffnung. Voller Schwung hätte er so eine schwere Verletzung in Kauf genommen – ein weiterer involvierter Polizist konnte den Schlag jedoch abwenden.“

Online-Artikel, 20min.ch, 11.03.2015
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/18611821

Hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der Kantonspolizei Bern:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2012/08/18/worblaufen-be-zwei-polizisten-im-einsatz-verletzt/

Allgemein Kritik Schweiz

Tages-Anzeiger: Polizist erhält Strafbefehl wegen Bauschänzli-Besuch

„Weil er sich von einem Milieu-Wirt ans Oktoberfest auf dem Bauschänzli einladen liess, kassiert ein Zürcher Stadtpolizist einen Strafbefehl.“

Online-Artikel, Tagesanzeiger, 11.03.2015
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Polizist-erhaelt-Strafbefehl-wegen-BauschaenzliBesuch-/story/16179208

Allgemein Schweiz

Liestal (Basel-Landschaft): Polizist festgenommen

Die Polizei Basel-Landschaft hat diese Woche am Wohnort eines Mitarbeitenden der Polizei Basel-Landschaft eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dabei eine Hanf-Indooranlage entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft führt gegen den Polizisten ein Strafverfahren wegen Verdachts des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Mitarbeiter wurde festgenommen und befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft, weitere Abklärungen sind im Gang.

Nähere Angaben sind mit Rücksicht auf das laufende Strafverfahren sowie den Persönlichkeitsschutz des Betroffenen derzeit nicht möglich und es gilt die Unschuldsvermutung. Die Polizeileitung hat die notwendigen personalrechtlichen Massnahmen eingeleitet.

PM der POL Basel-Landschaft vom 21.02.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil

Luzern: 14’300 Franken Geldstrafe und 1‘500 Franken Busse für Luzerner „Fussballchaot“

Symbolfoto
Symbolfoto

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat einen 27-jährigen Fussballchaoten wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot zu einer Geldstrafe von 14’300 Franken verurteilt. Zudem hat er eine Busse von 1’500 Franken und amtliche Kosten von 1’210 Franken zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.   

Am 16. August 2014 kam es in der Stadt Luzern nach dem Fussballmatch FC Luzern gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen. Fünf Polizisten wurden dabei verletzt (siehe Medienmitteilung vom 18.8.2014). Zudem entstand an diesem Abend ein Sachschaden von über 30’000 Franken.

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen den 27-jährigen Randalierer aus der Stadt Luzern abgeschlossen. Der Verurteilte hat sich vor dem  Luzerner Fanlokal „Zone 5“ im Pulk der Hooligans aufgehalten und diese zum Teil koordiniert.

Der Mann wurde vom zuständigen Staatsanwalt wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot zu einer Geldstrafe von 14’300 Franken verurteilt (davon 4’400 Franken unbedingt).  Zudem muss er eine Busse von 1’500 Franken und amtliche Kosten von 1’210 Franken bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig. Der 27-jährige Verurteilte ist mehrfach einschlägig vorbestraft.

Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden führen aktuell noch drei Untersuchungen gegen mutmassliche Täter, welche an den Ausschreitungen vom 16.8.14 beteiligt waren. Weitere Abklärungen zur Identifikation der Randalierer laufen.

PM der StA Luzern vom 17.02.2015

Allgemein Schweiz

NZZ: Schwyz – Strafmass gegen Polizist verschärft

„Der Polizist, der 2012 an einer Fahrzeugkontrolle einen unbewaffneten Einbrecher erschossen hat, hat eine fahrlässige und nicht eine vorsätzliche Tötung begangen. Das Kantonsgericht hat diese Verurteilung der Vorinstanz bestätigt, aber die Freiheitsstrafe erhöht.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ vom 23.01.2015
http://www.nzz.ch/newsticker/schwyz-strafmass-gegen-polizist-verschaerft-1.18467422

Allgemein Schweiz

blick.ch: Härtere Strafe für Schwyzer Polizist

„Das Berufungsgericht hat das Strafmass gegen den Schwyzer Polizisten Reto N. erhöht, der 2012 bei einer Kontrolle einen unbewaffneten Einbrecher erschoss.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Blick vom 23.01.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/einbrecher-erschossen-haertere-strafe-fuer-schwyzer-polizist-id3430079.html

Allgemein Schweiz

Bern: Schussabgabe bei Polizeieinsatz

Am Sonntagmittag ist es im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen eines flüchtenden Mannes zu einem Dienstwaffeneinsatz gekommen. Der Mann konnte angehalten werden. Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt.

Die Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 5. Oktober 2014, kurz nach 11 Uhr, zur Kontrolle zweier Personen am Bahnhof Wankdorf beigezogen. Die beiden Männer waren zuvor im Zug aufgegriffen worden und hatten sich geweigert, sich auszuweisen. Während ein Mann nach der Ankunft am Bahnhof angehalten werden konnte, ergriff der zweite Mann die Flucht in Richtung Stauffacherstrasse.

Im Rahmen der Nachsuche konnte dieser im Bereich des Waldes an der Haldenstrasse angetroffen werden. Beim Versuch, den Mann zu kontrollieren flüchte dieser jedoch erneut, woraufhin ihn die Einsatzkräfte mehrmals aufforderten, stehen zu bleiben. In der Folge wurde auch ein Schuss aus einer Dienstwaffe abgegeben. Der Mann konnte schliesslich angehalten werden.

Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt. Beide Männer wurden für weitere Abklärungen auf eine Wache geführt. Der Vorfall wird nun weiter untersucht.

PM der Kantonspolizei Bern vom 06.10.2014

Schweiz Tragisch Trauriges

Urdorf (ZH): In Zelle erhängt

Ein Mann hat sich in der Nacht auf Montag (29.9.2014) in einer Abstandszelle der Kantonspolizei Zürich in Urdorf erhängt. Er hatte zuvor einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht. Es bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.

Kurz vor 21.00 Uhr verursachte der 40-jährige Schweizer auf der Aargauerstrasse in Birmensdorf mit seinem Auto einen Selbstunfall mit Sachschaden. Nach der Unfallaufnahme und der Abnahme einer Blut- und Urinprobe im Limmattspital wurde der angetrunkene Lenker auf den Verkehrsstützpunkt Urdorf mitgenommen. Aufgrund seines Zustandes wurde ein Arzt aufgeboten, um dessen Hafterstehungsfähigkeit bzw. die Notwendigkeit einer fürsorgerischen Unterbringung zu prüfen, wobei der Lenker bis zum Eintreffen des Arztes in einer Abstandszelle untergebracht wurde. Beim Eintreffen des Arztes fanden die Polizisten den Unfallverursacher erhängt in seiner Zelle vor. Der Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen nicht. Die Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis hat, wie in solchen Fällen üblich, eine Untersuchung eingeleitet.

PM der POL Zürich vom 29.09.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

NZZ: Gewalt gegen Polizisten – Dein Freund und Fussabtreter

Ein Bericht aus der Schweiz: „Körperliche und verbale Attacken gegen Polizisten nehmen seit Jahren zu. Die Beamten selber fühlen sich als Freiwild – und von der Justiz im Stich gelassen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom 19.09.2014
http://www.nzz.ch/zuerich/dein-freund-und-fussabtreter-1.18386512

Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ganterschwil (SG): Zwei Personen vom Dach gestürzt

Am Dienstag (16.09.2014), um 8:05 Uhr, ist an der Florastrasse ein 68-Jähriger bei Dacharbeiten an seinem Haus rund dreieinhalb Meter in die Tiefe gestürzt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Bei der Tatbestandsaufnahme kam es zu einem weiteren Unfall, ein 49-jähriger Polizist stürzte ebenfalls vom Dach. Er wurde leicht verletzt.

Der 68-Jährige Hausbesitzer war bei der Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Dach behilflich. Dabei rutschte er auf den feuchten Dachplatten aus, schlitterte über das Dach, fiel auf das Gerüst und stürzte dann von rund dreieinhalb Meter auf eine Steintreppe. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Bei der Tatbestandsaufnahme stieg ein Polizist auf das Dach, um Fotos zu machen. Dabei rutschte er ebenfalls auf den feuchten Dachplatten aus, stürzte auf das Gerüst und von dort rund zweieinhalb Meter auf die Wiese. Er erlitt einen Sehnenriss und mehrere Prellungen. Er wurde zur Kontrolle mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.

PM der K-POL St Gallen vom 16.09.2014

Allgemein Schweiz

Biel BE: Mann aus Fenster von Polizeiwache gesprungen

Am Donnerstagmorgen ist in Biel ein Mann aus einem Fenster der Polizeiwache gesprungen. Er wurde verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern bedauert den Vorfall.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagvormittag, 17. Juli 2014, auf der Wache der Kantonspolizei Bern in Biel. Ein Mann, welcher am Vortag im Zusammenhang mit einem Einbruch in Ins angehalten worden war und sich in vorübergehender Festnahme befand, hatte sich um kurz nach 0930 auf die Toilette begeben. Ersten Abklärungen zufolge rannte er dabei auf einem Gang im Polizeigebäude unvermittelt los und sprang aus einem Fenster im 2. Stock. Der Verletzte musste in der Folge mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen befindet er sich nicht in Lebensgefahr.

Die Kantonspolizei Bern bedauert den Vorfall. Sie wird sich dafür einsetzen, dass die Umstände des Vorfalls genau untersucht werden.

PM der Kantonspolizei Bern vom 17.07.2014

Allgemein Kritik Schweiz

Zürich ZH: Anklage gegen einen ehemaligen Stadtpolizisten wegen Bestechung erhoben

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat am 6. Mai 2014 beim Bezirksgericht Zürich gegen einen ehemaligen Polizeibeamten der Stadtpolizei Zürich Anklage wegen sich bestechen lassen, Amtsgeheimnisverletzung und Begünstigung erhoben. Der Beschuldigte soll mehrfach vertrauliche Informationen weitergegeben haben.

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt seit 2011 ein Verfahren gegen einen ehemaligen Polizeibeamten der Stadtpolizei Zürich. Konkret wird ihm vorgeworfen, während rund eines Jahres einem Bekannten verschiedentlich vertrauliche Daten aus der polizeilichen Datenbank weitergegeben zu haben. So soll er unter anderem auf Anfrage seines Bekannten hin, diesem zweimal Auskunft über Verhaftungen im Umfeld von Betäubungsmittelverfahren gegeben haben und ihm auch Informationen über ein gegen ihn selber laufendes Verfahren weitergegeben haben. Der Beschuldigte soll sodann verschiedentlich darüber Auskunft gegeben haben, ob Personen in der Datenbank aufgeführt sind, eine Adresse weitergegeben und auf Anfrage seines Bekannten den Inhaber einer Telefonnummer abgeklärt haben. Informationen, die er von seinem Bekannten über eine ausgeschriebene Person erhalten habe, soll er zudem für sich behalten haben, anstatt pflichtgemäss den zuständigen Stellen zu vermelden. Dem Beschuldigten wird weiter angelastet, für seine Dienste und die Weitergabe der Informationen von seinem Bekannten im Gegenzug Fr. 10‘000.– erhalten zu haben.

Die Staatsanwaltschaft II hat gestützt auf diese Vorwürfe am 6. Mai 2014 beim Bezirksgericht Zürich Anklage wegen sich bestechen lassen, mehrfacher Amtsgeheimnisverletzung und mehrfacher Begünstigung erhoben. Die Strafanträge werden an der Hauptverhandlung gestellt.

Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft II  vom 26.05.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Flawil SG: Brandstiftung an Polizeiauto in Flawil: 43-Jähriger hat sich gestellt

Der Fall der Brandstiftung an einem Patrouillenwagen in Flawil vom 22.03.2014 (wir berichteten hier) ist geklärt. Ein 43-jähriger Mann hat sich letzte Woche bei der Staatsanwaltschaft gemeldet und zugegeben, den Brand am Polizeiauto verursacht zu haben. Er regte sich darüber auf, dass sein Sohn von der Polizei kontrolliert wurde.

In der Nacht auf den Samstag, 22. März 2014, wurde der Sohn des 43-jährigen Mannes von der Polizei kontrolliert, als er in Flawil mit seinem Roller ohne das notwendige „L“ unterwegs war. Der 43-Jährige regte sich über die Kontrolle seines Jünglings auf. Er setzte kurz vor 3 Uhr nachts vor der Polizeistation Flawil einen dort parkierten Patrouillenwagen in Brand. Dazu verwendete er Petrol, das er bei sich zu Hause im Keller gelagert hatte.

Das Polizeiauto erlitt einen Totalschaden. Auch die Hausfassade der Polizeistation Flawil und ein weiteres Auto wurden durch den Brand beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

Der 43-jährige Mann hat sich letzte Woche bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen, Untersuchungsamt Gossau, gestellt. Er wird voraussichtlich wegen Brandstiftung beim Gericht angeklagt.

PM der StA Sankt Gallen vom 07.04.2014

Allgemein Ausrüstung Schweiz

Flawil SG: Brennender Patrouillenwagen

Am Samstag (22.03.2014), kurz vor 3 Uhr, ist ein Patrouillenwagen vor der Polizeistation Flawil aus unbekannten Gründen in Brand geraten und total beschädigt worden. Mit den Folgeschäden beläuft sich der gesamte Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken.

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Die Patrouille hielt sich rund eine halbe Stunde in der Polizeistation Flawil auf, als sie auf den Brand aufmerksam wurde.

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Die verständigte Feuerwehr Flawil konnte den Brand löschen. Die Hausfassade der Polizeistation Flawil und ein weiteres Auto wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Zur Klärung der Brandursache ist das Auto sichergestellt worden.

Quelle: PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 22.03.2014

Allgemein Schweiz Tragisch

Zürich ZH: In Zelle verstorben

Ein 39-jähriger Mann ist am Dienstagabend (14.1.2014) tot in seiner Zelle im Zürcher Polizeigefängnis aufgefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung; es steht ein Suizid im Vordergrund.

Bei einer Kontrolle fanden Mitarbeiter des Gefängnisses den Häftling um 16.30 Uhr leblos in seiner Zelle vor. Trotz der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmassnahmen durch die Gefängnisangestellten und die herbeigerufene Sanität konnte der Häftling nicht wiederbelebt werden. Der 39-jährige Algerier stand unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte in Strafuntersuchung und wäre in den nächsten Tagen für den vorzeitigen Strafantritt in eine andere Haftanstalt gebracht worden.

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat – wie in solchen Fällen üblich – eine Untersuchung über die Todesursache unter Einbezug des Institutes für Rechtsmedizin eingeleitet.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 15.01.2014

Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Kollision zwischen Polizeifahrzeug und Personenwagen

Am Mittwochmorgen, 8. Januar 2014, kam es im Kreis 4 zu einer Kollision zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei und einem Personenwagen. Dabei wurde der Lenker des Personenwagens leider leicht verletzt.

Kurz vor 10.30 Uhr war ein Streifenwagen der Stadtpolizei mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn auf der Seebahnstrasse zu einem Brand in Zürich-Seebach unterwegs. Während der Dringlichkeitsfahrt kam es im Kreuzungsbereich Seebahn-/Hohlstrasse zu einer Kollsion mit einem von links kommenden Auto. Der 34-jährige Lenker dieses Fahrzeugs erlitt beim Unfall einen Knochenriss an einem Arm und musste zur ambulanten Behandlung ins Spital gebracht werden. Ein Polizist erlitt eine leichte Prellung am Knie. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Kantonspolizei Zürich geführt.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 08.01.2014

Allgemein Schweiz

Boswil (Aargau): Schussabgabe bei Fahrzeugkontrolle – Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren abgeschlossen

Am Samstag, 16. März 2013 ist es in Boswil zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten gekommen, bei der eine Person verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren gegen den Polizisten eingestellt; gegen eine weitere Person wurde ein Strafbefehl erlassen.

Auf der Basis der getätigten Untersuchungen ist die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach zum Ergebnis gekommen, dass dem Polizisten kein sorgfaltswidriges Verhalten vorgeworfen werden kann. Der Polizist verhielt sich in der konkreten Einsatzsituation vorschriftsgemäss und schätzte die Situation nach den ihm bekannten Informationen richtig ein. Aus diesen Gründen wurde das Strafverfahren gegen ihn eingestellt.
Strafbefehl gegen „Opfer“

Der 28-jährige Schweizer, welcher durch die Schussabgabe im Brustbereich verletzt wurde, wurde mittels Strafbefehl zu sechs Monaten Freiheitsstrafe, bedingt, und einer  Busse von CHF 1’600.00 verurteilt. Er hatte vorgängig zur Situation, die dann zur Schussabgabe geführt hat, dem Fahrzeughalter, der ihn nach Hause gefahren hatte, den Autoschlüssel entwendet und ist mit dessen Auto davon gefahren, wobei er mehrere Verkehrsregelverletzungen beging. Im Weiteren stand er unter Alkohol- wie auch Drogeneinfluss und hatte zum Tatzeitpunkt keinen Führerausweis. Sowohl die Einstellungsverfügung wie auch der Strafbefehl sind rechtskräftig.

Quelle: PM der StA des Kantons Aargau vom 17.12.2013

Hier der Link zur ersten Pressemitteilung dazu.

Allgemein Schweiz

Grellingen BL: Polizei erwischt Raser – Fahrzeug durch Staatsanwaltschaft beschlagnahmt

Die Polizei Basel-Landschaft hat am Donnerstagmorgen, 5. Dezember 2013 einen Raser erwischt, der auf der Delsbergstrasse in Grellingen in Richtung Zwingen unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eröffnete ein Strafverfahren und beschlagnahmte das Fahrzeug.

Die Polizei Basel-Landschaft führte am Donnerstagmorgen auf der Delsbergstrasse in Grellingen, in Fahrtrichtung Zwingen, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Um 10.34 Uhr wurde ein Personenwagen mit Schweizer Kontrollschildern mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen. Erlaubt gewesen wären 50 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz fuhr der Lenker 65 km/h zu schnell. Nach der neuen Gesetzgebung, welche seit dem 1. Januar 2013 in Kraft ist, handelt es sich im vorliegenden Fall um ein Raserdelikt.

Personenwagen beschlagnahmt
Der fehlbare Lenker – ein 30-jähriger Türke – musste seinen Führerausweis an Ort und Stelle abgeben. Er hat zudem mit einem mindestens zweijährigen Führerausweisentzug sowie einer empfindlichen Strafe zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein Strafverfahren eröffnet und die Beschlagnahme seines Fahrzeuges verfügt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 06.12.2013

Keine schlechte Idee, das KfZ zu beschlagnahmen… das sichert wenigstens, dass der Mensch dann nicht ohne Führerschein weiter spazieren fährt.

Allgemein Schmunzeln Schweiz

Zürich: Gestohlenes Handy in Polizeigebäude geortet

Am Sonntagmorgen, 1. Dezember 2013, kurz nach 07.00 Uhr beobachtete ein Angestellter einer Bar an der Langstrasse im Kreis 4, wie ein Unbekannter einem Mann das Portemonnaie aus der Gesässtasche entwendete. Er nahm die Verfolgung des Diebes auf und machte eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenpatrouille auf den Vorfall aufmerksam. Der 27-jährige Marokkaner konnte nach kurzer Verfolgung verhaftet und in die Regionalwache Aussersihl geführt werden. Kurze Zeit später erschien ein Mann in der Wache Aussersihl und gab an, dass er sein gestohlenes Mobiltelefon in diesem Gebäude geortet habe. Die Polizisten kontrollierten darauf die Effekten des Verhafteten und fanden das Mobiltelefon des Anzeigeerstatters.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 02.12.2013

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tanz-dich-frei-Ausschreitungen in Winterthur – 35 mutmassliche Straftäter identifiziert

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben im Nachgang zu den Ausschreitungen an der Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur vom 21. September 2013 (KGgP berichtete hier) bislang insgesamt 35 Personen identifiziert, denen Straftaten wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden.

Die aus Kantonspolizisten und Winterthurer Stadtpolizisten gebildete gemeinsame Ermittlungsgruppe hat die zur Verfügung stehenden Bildaufnahmen ausgewertet und gleichzeitig weitere Abklärungen vorgenommen. Gestützt darauf konnten bislang 35 Personen identifiziert werden, denen Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden. Gegen die mutmasslichen Täter werden Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland erstattet.

Die ausgewerteten Aufnahmen zeigen, wie Kundgebungsteilnehmer Seenotfackeln, massive Knallkörper, Flaschen und Steine gegen die Polizei werfen, was insgesamt drei verletzte Polizisten zur Folge hatte. Bei diesen bislang 35 Personen handelt es sich grösstenteils um Schweizer im Alter von 18 bis 46 Jahren.

Dank dem gemeinsamen Einsatz der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich konnten am 21. September 2013 Ausschreitungen im Stadtzentrum von Winterthur verhindert und der durch Kundgebungsteilnehmer angerichtete Sachschaden in engen Grenzen gehalten werden.

Quelle: PM der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich vom 25.10.2013

Allgemein Schweiz

Zizers (Graubünden): Geiselnahme unblutig beendet – Täter verhaftet

Die Geiselnahme im Nachtclub Midnight Emotiones in Zizers ist in der Nacht auf Freitag unblutig beendet worden. Der 30-jährige mutmassliche Täter hat sich kurz vor 1 Uhr ergeben und konnte von den Einsatzkräften vor dem Haus verhaftet werden. Die Geiseln konnten in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagnachmittag um 16.25 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden gemeldet, dass im Nachtclub Midnight Emotiones in Zizers eine Auseinandersetzung im Gang sei. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei zwei Schüsse abgefeuert. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und sperrte das Gebiet grossräumig ab. Der mutmassliche Täter, ein 30-jähriger syrischer Staatsangehöriger, verschanzte sich mit drei Personen im Haus. Seine Geiseln waren zwei Frauen im Alter von 23 und 48 Jahren sowie ein 43-jähriger Mann. Die genauen Umstände der Tat werden abgeklärt, im Vordergrund steht ein Beziehungsproblem.

Verhandlungsführer im Einsatz
Den Einsatzkräften vor Ort gelang es, über einen polizeilichen Verhandlungsführer und einen Bekannten des Täters Kontakt mit dem Mann aufzunehmen und mit ihm zu verhandeln. Im Laufe des Abends liess er die männliche Geisel schliesslich frei. Der Mann konnte das Haus unversehrt verlassen und wurde von den Einsatzkräften in Empfang genommen und weggeführt. Nach weiteren zähen Verhandlungen warf der 30-Jährige schliesslich kurz vor 1 Uhr in der Nacht die Waffe aus dem Fenster und kam mit erhobenen Händen aus dem Haus. Dort wurde er von den Einsatzkräften überwältigt und verhaftet. Die beiden Frauen, die bis zum Schluss in seiner Gewalt waren, blieben unverletzt.

Einsatzkräfte stark gefordert
Die Aktion, die über acht Stunden andauerte, forderte von den Einsatzkräften vollen Einsatz und höchste Konzentration. Neben der Kantonspolizei Graubünden waren auch die Stadtpolizei Chur, Polizeikräfte aus den Kantonen Glarus und Zürich und aus dem Fürstentum Liechtenstein sowie die Rettung Chur vor Ort. Die Kantonsstrasse zwischen Trimmis und Zizers war während des Einsatzes gesperrt. Die Nationalstrasse A13 war normal befahrbar.

Quelle: PM der Kantonspolizei Graubünden vom 03.10.2013

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: «Das Mädchen hat überlebt – das ist das Wichtigste»

„Polizist Marc Kormann (39) ist der Held der Hauptstadt – der Familienvater rettete ein kleines Mädchen aus der Aare.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.09.2013
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Das-Maedchen-hat-ueberlebt—das-ist-das-Wichtigste–12659327

Danke! wp-monalisa icon

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Unbewilligte Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur – Nachbearbeitung durch die Polizei

Die Stadtpolizei Winterthur ersuchte im August 2013 die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der polizeilichen Bewältigung einer unbewilligten Demonstration, zu der in den sozialen Medien unter dem Motto „Tanzveranstaltung“ aufgerufen wurde. Die Kantonspolizei unterstützte in der Folge die Stadtpolizei Winterthur mit einem grösseren Aufgebot in einem gemeinsam geführten Einsatz. Der Auftrag an die Polizei lautete dahingehend, dafür zu sorgen, dass sich die unbewilligte Kundgebung vom Bahnhofplatz nicht in die von Geschäften gesäumten Strassen der Innenstadt von Winterthur verlagern konnte, um so grössere Sachschäden verhindern zu können. Dieser angesichts der engen räumlichen Verhältnisse schwierige Auftrag wurde weitgehend erfüllt; es blieb bei Sachschäden im Umfang von wenigen tausend Franken. Zu bedauern ist, dass verschiedene Personen im Zuge der Ereignisse verletzt wurden.

Kantonspolizei und Stadtpolizei Winterthur werten derzeit den Einsatz vom vergangenen Wochenende aus. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Polizistinnen und Polizisten von Kantonspolizei und Stadtpolizei Winterthur mit selten gesehener Gewalt konfrontiert waren und dass sie ihre Arbeit in einem äusserst aggressiven und gewaltbereiten Umfeld verrichten mussten. Noch vor der Einkesselung um ca. 23.00 Uhr kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Polizei. Die Einsatzkräfte wurden in der Folge mit äusserst gefährlichen Seenotfackeln, Feuerwerksraketen und gesundheitsgefährdenden Knallkörpern beschossen, mit Steinen und Flaschen beworfen und waren massivsten verbalen Provokationen ausgesetzt. Mehrere Polizisten erlitten dabei Verletzungen und mussten ins Spital eingeliefert werden. Daraufhin erfolgte der Entscheid, die Teilnehmenden dieser unbewilligten und äusserst gewaltbereiten Ansammlung festzuhalten und zu kontrollieren, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Die in der Menge anwesenden Personen hatten vor und während der abschliessenden Einkesselung durch die Polizei über lange Zeit bis 02.00 Uhr Gelegenheit, sich zu entfernen, wozu sie mehrmals mittels Lautsprechern aufgefordert wurden; von dieser Möglichkeit machten zahlreiche Personen Gebrauch. Insgesamt wurden 93 Demonstrantinnen und Demonstranten in Polizeigewahrsam genommen und kontrolliert, wobei zwei sodann der Staatsanwaltschaft zugeführt wurden.

Im Zuge der üblichen Einsatz-Nachbereitung werden nun sämtliche internen Aufzeichnungen sowie die ausgestrahlten TV-Beiträge ausgewertet. Dabei geht es darum, allfällige Lehren zu ziehen und für allfällige weitere derartige Operationen gewappnet zu sein. Dabei werden auch die eigenen Aktionen genau analysiert und wenn nötig kritisiert, stets mit dem Ziel, für zukünftige Einsätze optimal vorbereitet zu sein. Geprüft wird im Übrigen auch die Einleitung von Verfahren wegen Gefährdung des Lebens und Gewalt und Drohung gegen Beamte etc.

Die Kantonspolizei ist bestrebt, ihren Auftrag zur Wahrung der Sicherheit der Bevölkerung unter grösstmöglicher Zurückhaltung umsetzen, wobei sie aber angemessen und rechtzeitig auf Gewaltausbrüche zum Nachteil Unbeteiligter wie auch der eigenen Mitarbeitenden zu reagieren hat. Die hier auf der Homepage der Kantonspolizei Zürich einsehbaren Videoausschnitte und Bilder sollen der Öffentlichkeit einen gewissen Eindruck von der Stimmung an der als „Tanz-dich-frei“ angekündigten, unbewilligten Demonstration vermitteln.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 24.09.2013

Allgemein Schweiz

Berner Zeitung: «Polizisten erleben Gewalt, Familiendramen und Schicksale»

„Eine Fotoausstellung zeigt den Alltag der Polizeiarbeit. Stefan Blättler, Kommandant der Kapo Bern, spricht über das Image der Polizei, Gewalt gegen Beamte, die Reitschule und Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung vom 04.09.2013
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/Polizisten-erleben-Gewalt-Familiendramen-und-Schicksale/story/21491419

Allgemein Kritik Schweiz

Blick.ch: Gewalttätige Beamte – Luzerner Prügel-Polizisten mit Samthandschuhen angefasst

„Der Berner alt Oberrichter Jürg Sollberger untersuchte Fälle von Gewaltausübung durch Luzerner Polizisten. Jetzt liegt ein Zwischenbericht vor.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Blick vom 20.08.2013
http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/luzerner-pruegel-polizisten-mit-samthandschuhen-angefasst-id2413105.html

Allgemein Schweiz

Die eine Sekunde – Kantonspolizei Zürich

Ein schönes Imagevideo, das m.E. gut die verschiedenen Facetten der Polizeiarbeit darstellt. Aus meiner persönlichen Sicht kommt es ja auch oft zu Übergriffen gegen Polizeibeamte, weil viele gar nicht mehr wissen (wollen), was eigentlich die Aufgabe der Polizei ist. Das ist natürlich nur ein Aspekt… dennoch kann eine kleine Aufklärung nicht schaden.

https://www.youtube.com/watch?v=A0G7-mfFXvQ

Allgemein Angriff Ausrüstung Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tages-Anzeiger: Laserattacken: Polizisten sind machtlos und prüfen Schutzbrillen

„Mit Laserpointern haben Street-Parade-Besucher Polizei und Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert. Die Geblendeten mussten in ärztliche Behandlung. Nun prüfen die Korps Schutzmassnahmen.

Drei geblendete Beamte mussten an der Street-Parade vom Wochenende auf den Sanitätsposten verarztet werden. Bei insgesamt elf behandelten Fällen am Grossanlass geht die Polizei von gezielten Angriffen aus.“

Quelle und mehr: Artikel in der Online-Ausgabe des Tages-Anzeigers vom 12.08.2013
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Laserattacken-Polizisten-sind-machtlos-und-pruefen-Schutzbrillen/story/23035990

Hier der Link zur Pressemitteilung der Stadtpolizei Zürich dazu.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Schweiz Tragisch Trauriges

Bennwil BL: Mann erschoss sich vor den Augen der eingesetzten Polizeibeamten

In der Oberbaselbieter Gemeinde Bennwil BL kam es am Freitag Abend, 5. Juli 2013, zu einem heftigen Fall von Häuslicher Gewalt zwischen einem Ehepaar; die entsprechende Meldung war bei der Polizei Basel-Landschaft kurz vor 19.00 Uhr eingegangen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte in einem Einfamilienhaus ein 52-jähriger Schweizer seine 38-jährige Ehefrau (ebenfalls Schweizerin) massiv bedroht, woraufhin die Frau aus dem Haus flüchtete und die Polizei informierte. In der Folge entwickelte sich dann vor Ort eine schwierige Situation. Der Mann verschanzte sich mit einem Karabiner im Haus und liess in den Stunden darauf keinerlei Kommunikation zu.

Die Polizei Basel-Landschaft war mit diversen Kräften – darunter die Verhandlungsgruppe sowie die Sondereinheit Barrakuda (Intervention) – vor Ort und versuchte mehrmals, den Mann anzusprechen. Er verweigerte jedoch jegliche Kommunikation. Vor Ort waren auch die Sanität Liestal sowie (wegen der Ausleuchtung) die Verbundfeuerwehr Hölstein/Bennwil/Lampenberg/Niederdorf und die Stützpunkt-Feuerwehr Liestal.

Gegen Mitternacht entschloss sich die Polizei, ins Haus einzudringen, wo der Mann im Badezimmer aufgespürt werden konnte. Beim Anblick der Polizei erschoss sich der Mann im Badezimmer und war auf der Stelle tot. Weitere Verletzte gab es nicht; seitens der Polizei kam es zu keiner Schussabgabe.

Weitere Abklärungen zu diesem aussergewöhnlichen Todesfall sind im Gang, und zwar durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Nähere Angaben können mit Rücksicht auf die laufenden Abklärungen, aus taktischen Gründen sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen derzeit nicht gemacht werden.

Besten Dank für das Verständnis!

Anmerkung an die Medien

Mutmassliche Suizide sowie Fälle von Häuslicher Gewalt werden von der Polizei (schweizweit) in aller Regel nicht proaktiv kommuniziert. Diese Information erfolgt, da in diesem Fall auf Kanälen, welche der Polizei nicht bekannt sind, rasch diverse Medien vom Vorfall Kenntnis erhielten und zum Teil auch vor Ort erschienen. Diese Information dient der generellen Information, aber auch dazu, Gerüchte, Mutmassungen und Fehlinformationen zu verhindern. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Medien um Pietät und entsprechend zurückhaltende Berichterstattung.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 06.07.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

„Tanz dich frei“: Entscheid zu gross angelegter Öffentlichkeitsfahndung

Rund um den Anlass „Tanz dich frei“ vom 25. Mai 2013 (wir berichteten hier) sind in der Stadt Bern zahlreiche Straftaten verübt worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine gross angelegte Öffentlichkeitsfahndung verfügt. Fotos noch unbekannter Personen, die unter dringendem Tatverdacht stehen, werden kommende Woche auf der Website der Kantonspolizei Bern publiziert.

Rund um den Anlass „Tanz dich frei“ vom 25. Mai 2013 sahen sich die Einsatzkräfte der Polizei, der Sanitätspolizei und der Feuerwehr mit einer massiven Gewaltbereitschaft konfrontiert. Es kam unter anderem zu zahlreichen Sachbeschädigungen und zu Plünderungen. Ebenfalls wurden Einsatzkräfte angegriffen.

Die Kantonspolizei Bern leitete nach den Ereignissen umfangreiche Ermittlungen ein. Dabei wurde auch ein Zeugenaufruf lanciert, woraufhin diverses Foto- und Videomaterial einging. Dieses wie auch polizeieigenes Bildmaterial wurden in der Folge von mehreren Spezialisten detailliert ausgewertet. So konnten zahlreiche mutmassliche Straftäter bezeichnet werden. Zu Fahndungszwecken hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland nun die Veröffentlichung von Fotos, welche noch unbekannte mutmassliche Straftäter zeigen, verfügt. Die entsprechende Publikation auf der Website der Kantonspolizei Bern erfolgt ab dem 17. Juni 2013.

Personen, die sich rund um den Anlass strafbar gemacht haben, haben die Möglichkeit, sich selbst bei der Kantonspolizei Bern zu melden und damit die Aufschaltung der sie betreffenden Fahndungsfotos zu verhindern: Tel. 031 634 41 11.

Quelle: PM der  Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 11.06.2013

Allgemein Angriff Demo Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berner Zeitung: Der Täter zielte auf die Uniform und traf einen Menschen

Auch in der Schweiz steigt die Gewalt gegen Polizeibeamte. Seit 2000 hat sich die Zahl der Angriffe gegen Polizisten verdreifacht.
Hier ein sehr schöner Artikel über einen Berner Polizisten, dessen Überschrift mir persönlich sehr gut gefällt – denn sie beinhaltet die Grundbotschaft unseres Vereins: „Der Täter zielte auf die Uniform und traf einen Menschen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung vom 30.05.2013
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/Der-Taeter-hatte-auf-die-Uniform-gezielt–und-einen-Menschen-getroffen/story/25344642

Allgemein Demo Erster Mai Schweiz

nzz: Abdullah Öcalan schickt den 1.-Mai-Demonstranten eine Grussbotschaft

„In Zürich werden am 1. Mai tausende Personen durch die Innenstadt ziehen, um unter anderem höhere Mindestlöhne zu fordern. Der Kundgebung folgt ein grosses Fest auf dem Kasernenareal. Die Stadtpolizei hat bereits angekündigt, in der ganzen Stadt mit einem Grossaufgebot präsent zu sein.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ vom 30.04.2013
http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/zuerich-1mai-tag-der-arbeit-polizei-komitee-1.18073693

Mal sehen, was wir morgen über diese Zeit aus Zürich wissen….

Allgemein Bravo Schweiz

Rhein-Zeitung: Ausreißer Denis: Schweizer Polizisten spendierten ihm erst einmal eine Pizza

Ein in Rheinland-Pfalz vermisster junger Mann mit Down-Syndrom dürfte mittlerweile wohlbehalten wieder zuhause angekommen sein – nicht zuletzt dank der Kantonspolizei Aargau, deren Polizisten schnell und richtig geschaltet haben und dem jungen sehr nett Mann weitergeholfen haben. Vielen Dank in die Schweiz.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung vom 14.03.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/nahe_artikel,-Ausreisser-Denis-Schweizer-Polizisten-spendierten-ihm-erst-einmal-eine-Pizza-_arid,568661.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Grenchner Tageblatt.ch: Polizei-Kommandant Urs Winzenried: «Jeder einzelne Übergriff ist einer zu viel»

„Urs Winzenried, Kommandant a.i. der Kantonspolizei Aargau, spricht im az-Interview über fehlenden Respekt der Bürger gegenüber Polizisten und sagt, warum im Aargau kein Problem besteht.“

Schade, dass es nicht in allen ländlichen Gegenden so friedlich ist wie im Aargau…

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Grenchner Tageblattes vom 16.02.2013
http://www.grenchnertagblatt.ch/aargau/kanton-aargau/polizei-kommandant-urs-winzenried-jeder-einzelne-uebergriff-ist-einer-zu-viel-126069323

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

blick.ch: Aufstand gegen Kuscheljustiz

„Immer mehr Bürger drehen durch und die Richter lassen sie laufen. Das stösst drei Polizeichefs sauer auf. Die Gewalt gegen Beamte habe eine neue Dimension angenommen.“

Vielleicht erinnern sich die Leser dieses Blogs an die beiden Schweizer Polizisten, die kürzlich zusammengeschlagen wurden und schon am Boden liegen noch getreten wurden. Die Täter sind mittlerweile auf freiem Fuß. „Sie laufen frei herum, stehen vor dem Spital, bedrohen unsere beiden Polizisten mit dem Tod.“
In der Schweiz hat sich die Gewalt gegen Polizisten in zehn Jahren verdreifacht.
Drei Polizeichefs im Kanton Tessin haben die Nase davon jetzt gestrichen voll.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf blick.ch vom 12.02.2013
http://www.blick.ch/news/schweiz/tessin/aufstand-gegen-kuscheljustiz-id2202505.html

Allgemein Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kanton Zürich: Notorischer Delinquent überführt – zwei Kantonspolizisten verletzt

Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren einem heute 23-jährigen Schweizer mehr als 50 Delikte, mit einem Gesamtdeliktsbetrag von mehr als 220‘000 Franken und einem Sachschaden von mehreren zehntausend Franken, nachgewiesen. Anlässlich seiner Festnahme im Sommer 2012 verletzte er zwei Kantonspolizisten. Zwei Mittäter konnten ebenfalls überführt werden.

Polizeiliche Ermittlungen und der Hinweis eines Geschädigten führten Ende Mai 2012 zur Verhaftung von zwei heute 18- und 22-jährigen Schweizern. Es bestand der dringende Verdacht, dass sie Diebesgut auf Internetplattformen zum Verkauf anboten. Anlässlich der Hausdurchsuchungen kam eine Vielzahl von mutmasslichem Deliktsgut zum Vorschein. Die polizeilichen Befragungen zeigten, dass sie zwar Mittäter waren, ein weiterer Komplize, ein 23-jähriger Schweizer aus dem Bezirk Hinwil, jedoch als Hauptdrahtzieher agierte.

Der polizeilich bestbekannte Haupttäter konnte Anfang Juli 2012 ebenfalls festgenommen werden. Beim Versuch sich um jeden Preis der Verhaftung zu entziehen, setzte er sich heftig zur Wehr und verletzte einen 55-jährigen Kantonspolizisten und eine 44-jährige Kantonspolizistin.

Das folgende Ermittlungsverfahren zeigte, dass der junge Täter im Zeitraum von Februar 2012 bis zu seiner Verhaftung mehr als 50 Delikte begangen hatte. Er entwendete mehrere Personenwagen und Motorräder, lenkte diese trotz Entzug des Führerausweises, beging Einbruchdiebstähle, Sachbeschädigungen, Betrüge sowie weitere Diebstähle verschiedenster Art; Benzin, Kontrollschilder sowie Fahrräder. Die Gesamtdeliktssumme beläuft sich auf mehr als 220‘000 Franken, der entstandene Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken. Wie bereits erwähnt machte er sich zudem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte strafbar als er bei seiner Arrestation Kantonspolizisten verletzte und deren persönlichen Gegenstände beschädigte.

Einen Grossteil der Taten verübte der 23-Jährige im Kanton Zürich, vorwiegend im Zürcher Oberland. Weiter delinquierte er in den Kantonen Zug, Aargau, Luzern, Bern, Baselland und Basel-Stadt sowie im Tessin.
Seine Mittäter unterstützten ihn im Kanton Zürich vereinzelt und stellten den Raum zur Aufbewahrung des Diebesgutes zur Verfügung.

Als Motiv für seine Taten nannte er seine Faszination für schnelle Autos. Die Vermögensdelikte dienten dem Arbeitslosen zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes.

Die beiden Mittäter wurden nach den polizeilichen Abklärungen auf freien Fuss gesetzt; der Haupttäter, der im vergangenen Sommer wegen anderer Delikte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war, sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 01.02.2013

Allgemein Schweiz Unfall

Pratteln/Autobahn A2 BL: Polizeifahrzeug verunfallt während Nacheile – Zeugenaufruf

Am späten Dienstagabend, 22. Januar 2013, gegen 23.40 Uhr, verunfallte bei der Autobahnausfahrt Pratteln ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Aargau. Die Polizisten hatten ein Auto verfolgt, dessen Insassen sich zuvor im Kanton Luzern einer Polizeikontrolle entzogen hatten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 23.00 Uhr entzogen sich die Insassen eines roten BMW in Sursee LU einer Polizeikontrolle. Das Fahrzeug entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Autobahn. Die Kantonspolizei Aargau stellte das Fahrzeug auf der Autobahn A2 gegen 23.15 Uhr in einem Baustellenbereich fest. Die Verfolgung musste jedoch aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit des Fahrzeuges wieder abgebrochen werden. Eine Polizeipatrouille sichtete das Fluchtfahrzeug um 23.38 Uhr erneut und nahm mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn die Verfolgung auf. Bei der Autobahnausfahrt Pratteln verlor der 30-jährige Polizist die Kontrolle über das Patrouillenfahrzeug und überfuhr eine Grünfläche auf der Salinenstrasse. Das Fahrzeug kam schliesslich stark beschädigt zum Stillstand. Der flüchtende Personenwagen entfernte sich in hohem Tempo in Richtung Rheinlehne. Die Fahndung nach dem Fahrzeug blieb bislang ohne Erfolg.

Bildquelle: Kantonspolizei Basel-Landschaft

Der Lenker des Polizeifahrzeuges sowie sein 31-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Vor Ort im Einsatz standen die Feuerwehr Pratteln, Mitarbeiter der Kantonspolizei Aargau, die Polizei Basel-Landschaft sowie ein Abschleppunternehmen.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug oder dessen Insassen machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft (Telefon, 061 553 35 35) oder bei jeder anderen Polizeistelle zu melden.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel Landschaft vom 23.01.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Blick.ch: «Kneubühl leidet an wahnhafter Störung»

„Am zweiten Prozesstag steht der psychische Zustand des 69-jährigen Amok-Rentners im Vordergrund.

Dass sich der Rentner mit Waffengewalt gegen die Zwangsräumung seines Hauses wehrte und dabei einen Polizisten schwer verletzte, hänge eng mit seiner psychischen Störung zusammen.

…“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf blick.ch vom 08.01.2013
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/kneubuehl-leidet-an-wahnhafter-stoerung-id2161076.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil

20min.ch: 20 Jahre Knast für den Polizisten-Mörder

Der Polizistenmörder von Schafhausen hat 20 Jahre bekommen.
„Der 37-jährige habe nicht töten, sondern nur verletzen wollen, sagte der Verteidiger. Der Mann habe aber bei den Schüssen auf den schliesslich tödlich verletzten Polizisten dessen Tod in Kauf genommen.

Das Gericht hielt Mord und Mordversuch für gegeben, weil der Mann die Tat kaltblütig geplant habe. Er habe auch gefühlskalt gehandelt und kein Bedauern für den toten Polizisten gezeigt. «Mir hilft auch niemand», sagte er bei der Befragung laut dem Gerichtspräsidenten Jürg Bähler.“
Quelle und mehr:
Online-Artikel in 20min.ch vom 12.12.2012
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/11190093

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Tragisch

20min.ch: Schafhausen: Der Schock sitzt noch immer tief

“ Am Montag startet der Prozess gegen Polizisten-Mörder Roger F.*

24. Mai 2011….Roger F. erschoss damals den Polizisten und Familienvater Hansruedi K. (39), der mit einem Kollegen und einem Betreibungsbeamten… auftauchte, um die Zwangsräumung zu vollstrecken. Der damals 35-jährige Täter verletzte zudem den zweiten Polizisten schwer.

Auch die Berner Polizei blickt mit Spannung auf die Verhandlung: «Wir hoffen, mit dem Prozess einen weiteren Schritt zur Bewältigung des Ereignisses machen zu können», so Polizeisprecher Michael Fichter. Der überlebende Polizist sei wieder im Dienst.

…“

Quelle und mehr:
Artikel in 20-Minuten-Online vom 06.12.2012
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Schafhausen–Der-Schock-sitzt-noch-immer-tief-24723863

 

Alles Gute dem überlebenden Polizisten und überhaupt allen Berner Polizisten. Ich hoffe, das Urteil wird in ihrem Sinne ausfallen….

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Blick.ch: Schwerverletzter Polizist nach über einem Jahr wieder im Dienst

„Ein Einbrecher hatte ihn vor einem Jahr über den Haufen gefahren. Lange konnte er nicht einmal mehr laufen. Nun ist er bereits wieder im Einsatz.“

Quelle und mehr:

Online-Artikel in Blick.ch vom 06.12.2012
http://www.blick.ch/news/schweiz/schwerverletzter-polizist-nach-ueber-einem-jahr-wieder-im-dienst-id2130875.html

Hier der Link zum Originalvorfall:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2011/11/18/trelex-vd-polizeibeamter-absichtlich-uberfahren-und-schwer-verletzt/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

20min.ch: Polizisten wollen sich und Familie besser schützen

Brutale Gewalt gegen Polizisten nimmt zu. Neu ist, dass auch deren Angehörige bedroht werden.“

Quelle und mehr:

Online-Artikel in Zwanzig Minuten vom 21.11.2012
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/12979537

Diese Erscheinungen dürften auch in Deutschland nicht unbekannt sein. Leider! Danke an T. für den Link.

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

blick.ch: Marokkaner fuhr Polizist halb tot

„Amine K. spielt vor Gericht das Unschuldslamm. Dabei hat er fast einen Polizisten getötet. “

Quelle und mehr:
Artikel in blick.ch vom 30.12.2012
http://www.blick.ch/news/schweiz/marokkaner-fuhr-polizist-halb-tot-id2088895.html

Allgemein Schweiz Tragisch Unfall

Aeschi bei Spiez BE: Kantonspolizist bei Übung schwer verletzt

Bei einer Rettungsübung ist am Montagmittag in Aeschi bei Spiez ein 36-jähriger Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern schwer verletzt worden. Er war bei einer Schwelle in der Kander von einem Spezialboot gestürzt und konnte erst nach einiger Zeit geborgen werden. Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Sein Zustand ist kritisch.

Zehn Mitarbeitende der Seepolizei der Kantonspolizei Bern absolvierten am Montag, 29. Oktober 2012, in der Region Spiez einen Wiederholungskurs. Dabei sollte auch die Rettung einer verunfallten Person aus einer Schwelle mit einem Spezialboot geübt werden. Sämtliche Mitarbeitenden waren mit einem Tauchanzug, Helm und einer Schwimmweste ausgerüstet.

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Nachdem einige Durchgänge absolviert worden waren, geriet kurz nach 12.30 Uhr ein Zweierteam in Schwierigkeiten. Ein 36-jähriger Mitarbeiter der Seepolizei stürzte dabei ins Wasser und geriet in die Wasserwalze. Er konnte schliesslich erst unterhalb einer weiteren Schwelle geborgen werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass er sich mehrere Minuten unter Wasser befunden hatte.

Seine Kollegen begannen sofort mit der Wiederbelebung, welche schliesslich durch die ausgerückte Ambulanzbesatzung weitergeführt wurde. Der Mitarbeiter wurde schliesslich mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen. Gemäss letzten Angaben ist sein Zustand kritisch. Die Angehörigen des Polizisten sowie die direkt betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden betreut. Unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurde eine Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet.

„Wir alle sind in Gedanken bei der betroffenen Familie und hoffen so sehr auf einen guten Ausgang dieses tragischen Unglücks“, sagte der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Dr. Stefan Blättler. Er dankte den Kollegen des Betroffenen für den Einsatz bei der Bergung.

Wasserwalze (Bildquelle: Kantonspolizei Bern)

Quelle: PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland und der Kantonspolizei Bern  vom 29.10.2012

Unsere herzlichsten Genesungswünsche und Gedanken in den Kanton Bern.

Allgemein Schweiz Unfall

Zürich ZH: Kollision mit Dienstwagen

Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Zürich ist am Freitagabend (21.9.2012) in Zürich Sachschaden entstanden.

Die Besatzung eines neutralen Dienstfahrzeuges war kurz nach 22.00 Uhr dringlich mit eingeschaltetem Blaulicht und Cis-Gis-Horn auf der Kasernenstrasse Richtung Affoltern am Albis unterwegs. In der Folge fuhren sie mit der gegebenen Vorsicht in die Kreuzung Badener-, Werd- und SihIstrasse ein. Hinter einem auf der Badenerstrasse wartenden Tram näherte sich von rechts ein Personenwagen in langsamer Fahrt. Das Auto prallte mit der Front gegen die Beifahrertüre des Dienstwagens. Dank der geringen Geschwindigkeit der beiden Fahrzeuge entstand nur Sachschaden. Die Verkehrspolizisten und der Lenker des zweiten Fahrzeuges blieben unverletzt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 22.09.2012

Allgemein Schweiz

Polizeinnews.ch: Rickenbach SZ: Strafverfahren gegen Polizisten eröffnet

„Zur polizeilichen Schussabgabe vom Mittwoch, 12. September 2012 (hier)um ca. 06.00 Uhr, in Rickenbach/SZ kann ergänzend zu den bisherigen Medienmitteilungen derzeit über folgendes informiert werden:


Der Ausgang jedes laufenden Strafverfahrens – so auch das vorliegende – ist offen. Deshalb
sagt die alleinige Eröffnung und Durchführung eines Strafverfahrens nichts über dessen Erledigung aus.“

Lesen Sie hier weiter:

Artikel in Polizeinews.ch vom 17.09.2012
http://www.polizeinews.ch/Strafverfahren+gegen+Polizisten+eroeffnet/551995/detail.htm

Allgemein Schweiz Unfall

Bern BE: Kollision zwischen Polizeifahrzeug und Velo

In Bern ist es am Montagmittag zu einer Kollision zwischen einem Dienstfahrzeug der Polizei und einem Velofahrer gekommen. Letzterer wurde leicht verletzt.

Ein Velofahrer war am Montag, 17. September 2012, kurz vor 1300 Uhr in Bern von der Viktoriakreuzung Richtung Kornhausbrücke unterwegs. Als er ein von hinten nahendes Polizeifahrzeug mit Blaulicht und Sirene bemerkte, wich er nach der Bushaltestelle nach links auf die Busspur aus. Das Polizeifahrzeug näherte sich allerdings auf der Busspur, wodurch es zur Kollision mit dem Velofahrer kam. Dieser kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Unfalluntersuchung wurde eingeleitet.

Quelle: PM der Kantonspolizei Bern vom 17.09.2012

 

Allgemein Schweiz

Rickenbach SZ: Todesopfer bei Polizeikontrolle – ein Mann weiterhin auf der Flucht

Am frühen Mittwochmorgen, 12. September 2012, kurz vor 6 Uhr, hat eine Polizeipatrouille derKantonspolizei Schwyz in Rickenbach auf der Ibergereggstrasse, oberhalb dem Windstock, ein der Polizei als gestohlen gemeldetes Fahrzeug und dessen Insassen kontrollieren wollen. Dabei kam esmutmasslich zu einer Schussabgabe durch die Polizei.

Ein Insasse des Fahrzeuges – ein 24-jährigerMoldawischer Staatsangehöriger – erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort verstarb. Einem weiteren Fahrzeuginsassen gelang die Flucht. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Unbekannten verlief bisher ohne Erfolg.

Die kantonale Staatsanwaltschaft hat für die Ermittlungen und Klärung des Tatherganges und der Todesursache das Forensische Institut Zürich, das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich und die Zuger Polizei beigezogen.

Der weiterhin flüchtige Fahrzeuginsasse wird wie folgt beschrieben:
Unbekannter Mann, 170 bis 175 cm gross , 30 bis 35 Jahre alt, hat kurzes, helles Haar und trägt eine dunkle Jacke. Der Flüchtige dürfte durchnässt und schmutzig sein.

Quelle: PM der Kantonspolizei Schwyz vom 12.09.2012

Allgemein Schweiz Unfall

Luzern LU: Auf Blaulicht Einsatzfahrt verunfallt – Lenker leicht verletzt

Gestern Abend, 8. September 2012, fuhr eine Patrouille der Luzerner Polizei mit Blaulicht und Sirene auf der Pilatusstrasse vom Bahnhof in Richtung Pilatusplatz. Auf der Höhe Viktoriaplatz kollidierte sie mit einem von links kommenden Personenwagen frontal. Beide Polizisten mussten zwecks Kontrolle hospitalisiert werden. Sie erlitten leichte Verletzungen. Der Lenker des Personenwagens blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 25’000 Franken.

Am Samstag, 8. September 2012, 22:50 Uhr wurde eine Patrouille der Luzerner Polizei als Atemschutztruppe an einen Brandalarm an die Baselstrasse aufgeboten. Auf der Anfahrt dorthin fuhr die Patrouille mit eingeschalteten Warnvorrichtungen (Blaulicht und Wechselklanghorn) vom Bahnhof kommend auf der Pilatusstrasse in Richtung Pilatusplatz. Beim Befahren des Viktoriaplatzes kam von links, von der Hirschmattstrasse her, ein Personenwagen gefahren. Dabei kam es zu einer Frontalkollision zwischen dem querenden Personenwagen und dem Patrouillenwagen. Beide Polizisten wurden mit einem Rettungswagen nach dem Luzerner Kantonspital Luzern gefahren. Sie zogen sich leichte Verletzungen zu. Der Lenker des Personenwagens wurde nicht verletzt. Sachschaden entstand von insgesamt über 25’000 Franken. Der Viktoriaplatz musste für rund zwei Stunden für den Normalverkehr gesperrt werden. Aufgrund der Sperrung musste der Normalverkehr örtlich umgeleitet werden. Über die Zeit der Sperrung kam es zu örtlichen Verkehrsverzögerungen. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren davon nicht beeinträchtigt.

Nach einem medizinischen Check konnten die beiden Polizisten das Spital wieder verlassen. Die Unfallursache ist noch unklar. Spezialisten des Unfalldienstes haben die Ermittlung aufgenommen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Luzern vom 10.09.2012

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: Neugeborenes aus Auto an der Sonne gerettet

Ein Baby ist an der prallen Sonne vor einem Einkaufszentrum im Wallis im Auto zurückgelassen worden. Die Polizei schlug die Scheibe des Autos ein und brachte das Kind in Sicherheit.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe von 20 Minuten vom 16.08.2012
http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/Neugeborenes-aus-Auto-an-der-Sonne-gerettet-19374274

Allgemein Kritik Schweiz

Der Sonntag: Büsi-Affäre: Jetzt redet der Polizist

Eine angefahrene Katze. Zwei Polizisten, die ihr angeblich keine erste Hilfe leisteten. Eine aktive Tierschützerin und Staatsanwältin, die deswegen ein Strafverfahren wegen Tierquälerei eröffnete. Die Büsi-Affäre wirft hohe Wellen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe von „Der Sonntag“ vom 11.08.2012
http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2443/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Zürich: Stadtpolizei verhaftet u.a. einen Mann, der mutmaßlich am 1. Mai einen Polizisten schwer verletzte

Im Zusammenhang mit Straftaten am vergangenen 1. Mai 2012 verhaftete die Stadtpolizei Zürich am Dienstag, 10. Juli 2012, fünf Personen. Einer der Festgenommenen wird beschuldigt, einen Polizisten mit einem Wurfkörper am Kopf schwer verletzt zu haben.

Am Nachmittag des 1. Mai 2012 gab es im Kreis 4 gewalttätige Ausschreitungen. Dabei wurden mehrere Polizisten angegriffen und einer durch einen Wurfkörper so schwer am Kopf verletzt, dass er seither arbeitsunfähig ist. Zudem wurden diverse Container in Brand gesetzt und dadurch ein Fahrzeug stark beschädigt. Im weiteren wurden diverse strafbare Handlungen wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz  begangen. Intensive Ermittlungen der Stadtpolizei Zürich führten zu fünf Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Am Dienstag, 10. Juli 2012, wurden die fünf Schweizer von den zuständigen Polizeikorps festgenommen. Vier von ihnen an ihren Wohnorten in der Stadt Zürich, im Kanton Zürich und im Kanton Baselland. Ein Mann stellte sich bei der Stadtpolizei Zürich, nachdem er vernommen hatte, dass eine Fahndung nach ihm eingeleitet worden war. Nach ersten Befragungen wurden sie der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat sowie der zuständigen Jugendanwaltschaft zugeführt. Inzwischen wurde bei allen ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Quelle: Gemeinsame PM der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und Stadtpolizei Zürich vom 13.07.2012

Keine Gewalt gegen Polizisten berichtete hier.

Aus der Ursprungsmeldung ging gar nicht hervor, dass der Polizist so schwer verletzt wurde, sonst hätten wir selbstverständlich eine Besserungskarte geschickt. Das wird aber nun nachgeholt. Schon vorab an dieser Stelle unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Allgemein Schweiz Urteil

Blick.ch: Glasklarer Freispruch für Zürcher Drogenfahnder

Ein interessantes Urteil aus der Schweiz.

Artikel in der Online-Ausgabe von Blick.ch vom 24.05.2012
http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/glasklarer-freispruch-fuer-zuercher-drogenfahnder-id1897350.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Blick.ch: Gewalt gegen die Polizei – Hier redet eine verprügelte Polizistin

BERN – Immer häufiger werden Polizisten Opfer von Gewalttaten. Das kann so nicht weitergehen. Darum startet der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter eine grosse Imagekampagne.

Geplant sind auch Standaktionen in grösseren Städten. Ziel ist, den Bürgern die Polizeiarbeit als Dienst an der Gesellschaft aufzuzeigen.

Quelle und mehr:
http://www.blick.ch/news/schweiz/keine-gewalt-gegen-polizisten-mehr-187908

lichen Dank an M und an RB für die Information!

Allgemein Schweiz Unfall

Drei Unfälle

Ahaus (NRW) Pkw-Fahrer fährt auf Streifenwagen auf

Am Mittwoch befuhr ein 22-jähriger Pkw-Fahrer aus Gronau gegen 18.25 Uhr die Wüllener Straße in Richtung Wüllen. Ca. 100 Meter vor dem Kreisverkehr „Am Kalkbruch“ bemerkte er zu spät, dass der Fahrer des vor ihm fahrenden Streifenwagens aufgrund eines Rückstaus angehalten hatte. Durch den Auffahrunfall wurden der 34-jährige Fahrer des Streifenwagens und dessen 39-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Insgesamt war ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 7.000 Euro entstanden.

Quelle: PM der KPB Borken vom 10.11.2011

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen – Polizistin bei Verkehrsunfall leicht verletzt

KLEINLANGHEIM UND BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Bei der Anfahrt zu einer aktuell laufenden Fahndung war in der Nacht zum Donnerstag ein Zivil-Pkw der Polizei an einem Verkehrsunfall auf der A3 beteiligt. Bei dem Zusammenstoß mit einem Sattelzug wurde eine Beamtin leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 20.000 Euro belaufen. Die Zivilfahnder waren unterwegs zur Rastanlage Haidt-Nord, wo eine Person nach einem versuchten Diebstahl geflüchtet war. Trotz intensiver Suchmaßnahmen war der Unbekannte spurlos verschwunden.

Der nächtliche Polizeieinsatz begann gegen 01.35 Uhr, als einer Streife des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Würzburg auf der Rastanlage Haidt-Nord ein Mann auffiel, der neben einem geparkten Sattelzug im Dunkeln stand und einen längeren Gegenstand in den Händen hielt. Als die Beamten nach dieser Beobachtung mit ihrem Zivil-Pkw anhielten, ergriff der Unbekannte sofort die Flucht in Richtung des östlichen Lkw-Parkplatzes. Die Kriminalbeamten nahmen sofort zu Fuß die Verfolgung auf und forderten weitere Streifen zur Unterstützung an.

Wie sich herausstellte, waren an dem Sattelzug Kunststoff-Paketbänder durchtrennt worden, mit denen das Reserverad befestigt war. Eines der Bänder lag neben dem Fahrzeug, das zweite dürfte der Gegenstand gewesen sein, den der Unbekannte bei sich hatte.

An den Fahndungsmaßnahmen wollte sich auch eine Streifenbesatzung des Einsatzzuges der Würzburger Polizei beteiligen. Auf der Anfahrt war das Dienstfahrzeug gegen 01.45 Uhr auf der A3 dann allerdings an einem Unfall beteiligt. In der Verschwenkung einer Baustelle war es zum Zusammenstoß zwischen dem Dienstauto und einem Sattelzug aus Bosnien-Herzegowina gekommen, wobei eine 37-jährige Beamtin verletzt wurde. Mit Prellungen und einem Schleudertrauma wurde die Polizistin in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach der Kollision waren der Sattelzug nach etwa 180 Metern und das Dienstauto nach fast 400 Metern zum Stehen gekommen. In der Folge fuhren dann noch zwei weitere Fahrzeuge über einen abgerissenen Reifen, der auf dem rechten Fahrstreifen lag.

Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sachverständige hinzugezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 38-jährige Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug seine Fahrt fortsetzen. Die A3 war während der Dauer der Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt und wurde über die Nebenfahrbahn geleitet.

Hinsichtlich der geflüchteten Person auf der Rastanlage Haidt-Nord hofft die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Verkehrsteilnehmern, denen in der Nacht zum Donnerstag eine flüchtende Person aufgefallen ist oder die sonst irgendwelche verdächtigen Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 10.11.2011

Nenzlingen BL: Vortritt missachtet und mit Polizeiauto kollidiert

In der Baselstrasse in Nenzlingen BL, im Bereich des Südportals des Tunnels Eggfluh, kam es am Mittwoch Abend, 9. November 2011, gegen 18.08 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, in den ein Patrouillenwagen der Polizei Basel-Landschaft verwickelt war. Ein Polizist wurde leicht verletzt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen wollte eine 75-jährige Autofahrerin (Schweizerin) von Grellingen BL her in die Baselstrasse/H18 einmünden. Dabei übersah sie das vortrittsberechtigte, aus Richtung Laufen BL heran nahende Polizeiauto, welches normal im Verkehr unterwegs war. In der Folge kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision.

Der Beifahrer im Patrouillenwagen klagte über Schmerzen und begab sich selbstständig ins Spital. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschädigt, konnten aber weiterfahren. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 10.11.2011

Allen verletzten Polizeibeamten gute Besserung!

Angriff Erster Mai Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Schweiz

Basel: Toleranz sollte Grenzen haben…

… zum Beispiel, wenn man Leute toleriert, die selbst keine Toleranz für andere kennen und deswegen zur Gewalt gegen Sachen und Menschen greifen. Das sehe ich übrigens nicht nur für Basel so…

Quelle und mehr:
http://bazonline.ch/basel/stadt/Die-Villa-Rosenau-ist-ein-rechtsfreier-Raum/story/19424202

Allgemein Angriff Bravo Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Orbe VD: Täter, der Polizisten mit kochendem Öl verletzte, gefasst

Am Mittwoch (24.08.2011) um 12:50 Uhr nahm die französische nationale Gendarmerie den Täter zweier schwerer Gewaltakte gegen zwei Gendarmen des DARD (Schweizer SEK?) von Orbe fest. Er befand sich in Frankreich in der Nähe eines Hauses, das Verwandten von ihm gehört. Da seit Dienstag durch die waadtländische Staatsanwaltschaft ein internationaler Haftbefehl erlassen wurde wird ein Auslieferungsverfahren eröffnet werden.

Merci à la gendarmerie française! Bien fait!

Hier die Originalpressemitteilung der waadtländischen Kantonspolizei:

Mercredi, à 12h50, la Gendarmerie nationale française a interpellé l’auteur des graves violences perpétrées à l’égard de deux gendarmes du DARD à Orbe. Il se trouvait en France voisine à proximité d’une maison appartenant à des membres de sa famille. Placé dès mardi sous mandat d’arrêt international par le Procureur vaudois, il fera l’objet d’une procédure d’extradition.

Mercredi 24 août 2011, à 12h50, les  gendarmes français ont interpellé l’auteur des graves violences perpétrées contre les gendarmes du DARD, intervenus à son domicile d’Orbe le mardi 23 août 2011 alors qu’il venait de séquestrer son épouse. L’enquête menée par la gendarmerie et la police de sûreté vaudoises a conduit à identifier deux points de chute possibles en France voisine. Les contrôles effectués sur place par les gendarmes français ont permis de constater que l’individu avait pénétré par effraction dans une maison appartenant à des membres de sa famille à proximité de Picarreau dans le département du Jura. Il avait ensuite quitté ce lieu sur un vélo avant d’être interpellé à Crançot sur la route nationale en direction de Lons-le-Saunier. Il s’est présenté sous une fausse identité, mais les contrôles effectués en France et en Suisse ont permis de le confondre en milieu d’après-midi.

Mardi, après avoir aspergé d’huile bouillante deux gendarmes du DARD, l’individu avait pris la fuite à bord de son véhicule. Il avait quitté Orbe, à vive allure, en direction de Montcherand, manquant de peu d’écraser un agent de police. En fin d’après-midi, un chauffeur de poids lourds avait avisé la gendarmerie qu’il avait repéré une voiture noire, de marque BMW, circulant rapidement en direction de la gravière des Clées. Les gendarmes de la brigade canine se sont alors rendus sur les lieux indiqués par le témoin afin d’effectuer des recherches et ont rapidement repéré le véhicule abandonné par le fuyard. Les investigations des enquêteurs ont démontré que ce dernier avait fait appel à un collègue de travail lui demandant de le conduire en France voisine. Il l’a déposé sur un parking à proximité du lac de St-Point vers 15h30 – 16h00 avant de rentrer en Suisse.

Mardi en fin de journée, le procureur de service a délivré un mandat d’arrêt international contre le mari pour séquestration et enlèvement (art. 183 CPS) et violence ou menace contre les autorités et les fonctionnaires (art. 285 CPS). Il est actuellement à disposition du parquet général de Besançon et fera l’objet d’une procédure d’extradition. Les opérations de recherches en France ont été menées par les gendarmes des Compagnies de Dôle / Jura et de Pontarlier / Doubs en parfaite collaboration avec leurs collègues vaudois.

Quelle: PM der Kantonspolizei Waadtland vom 24.08.2011

Allgemein Angriff Bravo Fußball Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

St.Gallen: Gewalttätiger Fussballfan nach monatelanger Ermittlung dingfest gemacht

Im Anschluss an das Fussballspiel FC St.Gallen – FC Basel, vom Sonntag, 22. Mai 2011, ist es um das Fussball Stadion der ‚AFG-Arena‘ unter anderem zu Angriffen gegen Sicherheitskräfte und massiven Sachbeschädigungen gekommen. So wurden pyrotechnische Gegenstände gegen die Ordnungshüter geschleudert. An einer Liegenschaft wurde ein Teil der Eternitfassade abgebrochen und ebenfalls gegen die Polizisten geworfen.

Die umfangreichen Ermittlungen der St.Galler Strafuntersuchungsbehörden führten nun heute Dienstagmorgen, 23.08.2011, zu einer ersten Intervention, einer Hausdurchsuchung am Wohnort des Beschuldigten im Kanton Baselland. Ein 22-jähriger Mann, welcher vermummt in Erscheinung trat, wird dringend verdächtigt, mit den Delikten in Zusammenhang zu stehen. Er ist heute für die weiteren Untersuchungen der Staatsanwaltschaft St.Gallen zugeführt worden. Das Foto eines weiteren, bislang unbekannten Fans wird in den nächsten Tagen zu Fahndungszwecken im Internet unter www.kapo.sg.ch und www.staatsanwaltschaft.sg.ch veröffentlicht.

Quelle: PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 23.08.2011

Yeah!

Allgemein Schweiz Wie blöd kann man sein?

Binningen BL: Spassvögel posieren mit Joint vor Polizeiposten

Gestern Mittwoch, 15. Juni 2011, um 21.25 Uhr, machten sich zwei Jugendliche vor dem Polizeihauptposten Binningen BL einen Spass daraus, sich Marihuana rauchend vor dem Polizeilogo zu fotografieren. Dummerweise wurden sie dabei von den Polizisten beobachtet.

Die beiden 17-jährigen Schweizer hielten sich vor dem Polizeihauptposten Binningen an der Oberwilerstrasse auf. Einer posierte mit einem brennenden Joint vor dem Logo der Polizei Basel-Landschaft während er vom anderen fotografiert wurde. Polizisten beobachteten die beiden und stellten sie zur Rede. Das Handyfoto musste gelöscht werden. Die Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz wird an die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft beanzeigt.

Quelle: PM des Kantons Basel-Land vom 16.06.2011

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Verband schweizer Polizeibeamten fordert härtere Strafen

Der Verband der Polizeibeamten fordert härtere Strafen für Drohungen und Gewalt gegen Beamte. Und beklagt, dass die Öffentlichkeit immer seltener nützliche Hinweise liefert.

Quelle und mehr:

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/26851973

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Trauerfeier für erschossenen Polizisten

Die Trauerfeier für den in Schafhausen in der Schweiz erschossenen Polizisten findet morgen statt.

http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Angehoerige-und-Kollegen-verabschieden-sich-vom-getoeteten-Polizisten/story/18812077

Allgemein Schweiz

Eine Nacht auf Streife mit der Berner Polizei

Na, das kommt sicher auch dem einen oder anderen nichtschweizer Polizisten bekannt vor. Speziell die Wahrnehmungsstörung der Passantin in Hinblick auf Fahren in einem getunten Auto ohne ausreichend Licht kommt mir sehr bekannt vor.

http://www.derbund.ch/bern/Hey-Mann-mach-Reportage-Ghetto-Baern/story/27587872

Übrigens waren an dem Abend zwei Schweizer Zeitungen dabei und es ist wirklich interessant, die Berichterstattung zu vergleichen.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Wenn-Polizisten-in-der-AusgehMeile—auftauchen-bleibt-es—friedlich-/story/11844230

Allgemein Demo Erster Mai Schweiz

Kein Polizist in Zürich und Heilbronn verletzt

Dank veränderter Einsatztaktiken wurden dieses Jahr in Hamburg, Berlin und Co. weniger Polizeibeamte verletzt als gewöhnlich. Aber immer noch zuviel.

Sowohl in Heilbronn als auch in Zürich fuhr die Polizei noch mal eine ganz andere Taktik. In beiden Städten völlig unterschiedlich,  aber sie hatten eines gemein: es war einfach Schluss mit lustig. Und es wurde niemand verletzt!!!

Heilbronn:

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Polizei-verhindert-Krawalle;art4319,944998

Zürich:

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/31450621

Allgemein Kritik Schweiz

Upps!

„Zwei Stunden lang waren Teile der Bieler Innenstadt abgeriegelt: Ein «verdächtiger Gegenstand» hielt die Berner Stadt am Mittwochmorgen in Atem. Auch die Polizei, und zwar nicht nur als Einsatzkräfte. Denn ein Teil der Belegschaft der Polizeiwache an der Spitalstrasse musste sich gleich selbst räumen.

Absurd: Die Tasche unter Bombenverdacht wurde gar nicht auf dem Parkplatz vor der Bezirkswache gefunden. Berner Kantonspolizisten schafften das verdächtige Objekt selber dorthin.“

Quelle:

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/beamte-nehmen-bombe-mit-zum-posten-171447

Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Schweiz: Gewalt gegen Polizisten nimmt leicht ab

„Gemäß aktueller Kriminalstatistik gingen im Jahr 2010 Gewalt und Drohungen gegen Beamte leicht zurück. Dies sei aber absolut kein Grund für Freudensprünge, betont Max Hofmann, Generalsekretär des VSPB: ‚Jeder Angriff gegen einen Polizeibeamten ist einer zuviel! … Denn Gewalt darf kein Berufsrisiko sein.'“
Quelle:
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33422/Verband_schweizerischer_Polizeibeamter_Aufruf_zur_Annahmeverweigerung__F%C3%A9d%C3%A9ration_Suisse_des_Fonctionnaires_de_Police__Appel_au_refus_de_traitement__FSFP_-_Appe.html