Category Archives: Schmunzeln

Allgemein Schmunzeln

Rastede (NRW): Bullen im Garten

“Sie habe drei Bullen im Garten”, informierte eine besorgte Rastederin die Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten verständigten daraufhin ihre niedersächsischen Kollegen, die dafür sorgten, dass die Tiere wieder an ihren Platz kamen. Weiterhin wird mitgeteilt, dass unmittelbar neben dem Garten die “Nord West Bahn” – Strecke verläuft. Die Züge wurden vorsorglich informiert. Eine Bahn bekam sogar mehr als zehn Minuten Verspätung. Es kommt gelegentlich vor, dass Bullen sich unerwünscht Zutritt verschaffen. Meistens wird dann aber nicht mehr die Polizei gerufen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 16.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Mindelheim (Bayern): Auf Flucht vor Polizei in die Mindel gesprungen

Einen ideenreichen Fluchtversuch unternahm ein Fahrradfahrer, der wegen eines defekten Vorderlichtes kontrolliert werden sollte. Geschnappt wurde er trotzdem.
Am vergangenen Samstag gegen 23.00 Uhr sollte der 30 Jährige in der Bleichstraße von einer Polizeistreife des Einsatzzuges Kempten kontrolliert werden, weil er ohne Licht unterwegs war. Der junge Mann flüchtete aber vor der Streife, warf im Verlauf der Flucht sein Fahrrad weg und sprang in die Mindel. Im Wasser tauchte er dann unter und versuchte auf diese Art sich vor den Beamten zu verstecken. Was er dabei aber nicht bedachte: Sein Rucksack ragte noch aus dem Wasser und verriet dadurch den flüchtigen Unterallgäuer.
So war es für die Polizeibeamten ein Leichtes ihn zu finden. Die Beamten warteten einfach eine kurze Zeit, bis dem Mann die Atemluft ausging und er deswegen auftauchen musste. Diesen Moment nutzten die Beamten dann, denn unverletzten Unterallgäuer anzusprechen und aufzufordern aus dem Fluß heraus zu kommen.
Bei den anschließenden Überprüfungen und Befragungen konnte der völlig durchnässte Mann keine Erklärung geben, warum er vor den Polizeibeamten flüchtete und in die Mindel sprang.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd / West vom 14.05.2013

wp-monalisa icon

Allgemein Schmunzeln

Oberstdorf (Bayern): Angetrunkener versucht Polizeifahrzeug zu stehlen

Die „Gunst des Augenblicks“ wollte ein Mann aus Bremen offenbar nutzen um widerrechtlich in ein ziviles Polizeifahrzeug einzusteigen.
Die Polizeibeamten hatten das zivile Dienstfahrzeug in der Nacht zum 1. Mai gegen 2 Uhr im Ortskern der Marktgemeinde abgestellt, um nur wenige Meter entfernt einen Sachverhalt mit einem Angestellten einer Sicherheitsfirma zu klären.
Der zufällig vorbeilaufende 22 Jährige versuchte zunächst den abgestellten Wagen von außen über die Türgrifföffnung zu öffnen. Als er bemerkte dass das Fahrzeug verschlossen war, griff er durch das Fenster der Fahrerseite, welches noch etwa zehn Zenitmeter geöffnet war, und versuchte so an den inneren Türöffner zu gelangen. Als dies jedoch misslang, wechselte der betrunkene Mann zur Beifahrertüre des Wagens und versuchte von dort erneut über die leicht geöffnete Scheibe in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Dies bemerkte der Polizeibeamte nun und hinderte den Bremer an weiteren Versuchen. Die Oberstdorfer Polizei ermittelt nun wegen Diebstahlsverdacht.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.05.2013

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (RLP): Diebstahl / „Entführung“ einer Werbeikone

Am Samstag, 27.04.2013, um 15:48 Uhr, meldete der Geschäftsführer eines bekannten Einrichtungshauses im Gewerbegebiet Koblenz, An der Römervilla, bei der Leitstelle der Polizei den Diebstahl eines „Werbeaufstellers“.
Die Tat wurde von zwei Personen begangen.
Während die 24-jährige Beifahrerin eines PKW die Werbeikone stahl, wartete der 21-jährige Fahrer im PKW geduldig auf die sich nähernde Beute.
Bei der Werbeikone handelte es sich um das Abbild einer bekannten TV- Blondine, die gesteigerten Wert auf ihre Pfälzer Mundart legt.
Die (Papp-)Dame hielt sich zur Ausstrahlung ihrer Werbewirksamkeit auf dem obersten Treppenabsatz zum Obergeschoss auf, als sie von einer angetrunkenen jungen Frau überwältigt und unter den Augen zahlreicher Kunden zum Ausgang geschleppt wurde. Dort wartete der bereitgestellte Fluchtwagen mit dem männlichen Fahrer der, nachdem das Opfer hineingezerrt worden war, den Ort des Geschehens sofort in unbekannte Richtung verließ.
Nach erfolgter Funkfahndung nach dem PKW mit dem bekannten Kennzeichen konnte die mittlerweile geknickte Schönheit in der Nähe der Halteranschrift in Namedy aus ihrer misslichen Lage befreit werden.
Es folgten der sichere Rücktransport der Ikone in einem Streifenwagen und das Aufstellen auf ihren Stammplatz am Treppenabsatz.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 29.04.2013

Allgemein Schmunzeln

Michael Schliekaus Blog: Mehr Schein als Sein

Selber lesen! ;-)

Blogbeitrag von Michael Schliekau vom 29.04.2013
http://mschliekau.wordpress.com/2013/04/29/mehr-schein-als-sein/

Allgemein Bravo Schmunzeln

Berlin: Ordentliche Siegprämie: Punkte, mehrere Monate ohne „Pappe“ und ordentlich Cash

Vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg, mindestens drei Monate Fahrverbot und 680 Euro Bußgeld – das ist die „Siegesprämie“ eines Autofahrers nach einer Geschwindigkeitskontrolle.
Mitarbeiter des Zentralen Verkehrsdienstes hatten gestern Mittag ein Fahrzeug, in dem ein mobiler „Blitzer“ installiert ist, an der Nonnendammallee in Fahrtrichtung Spandau zwischen den Kreuzungen Rohrdamm und Paulsternstraße gestellt. Innerhalb von fünf Sekunden schossen zwei „BMW“, ein „Chrysler“, ein „VW“ und ein „Smart“ vorbei, die sich offensichtlich ein Rennen lieferten. Der Schnellste der Rennfahrer hinterließ einen immerhin respektablen „Highscore“ von 166 km/h bei erlaubten 50 km/h. Aber auch die weiteren Fahrer ließen sich nicht lumpen: sie lagen bei Geschwindigkeiten von 113 bis 134 km/h.
Die entsprechenden Siegerehrungen erfolgen in den nächsten Tagen per Post von der Bußgeldstelle. Insgesamt wurden in der Zeit zwischen 11.15 Uhr und 14.30 Uhr 245 Geschwindigkeitsüberschreitungen an dieser Stelle festgehalten.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 29.04.2013

Allgemein Schmunzeln

Römerberg, Tierischer Polizeieinsatz: Gewalt in engen sozialen Beziehungen – Herr Emu ergreift die Flucht

Auch in der Tierwelt kann es zu heftigen Attacken zwischen Männlein und Weiblein kommen, wenn die Chemie nicht stimmt.

So geschehen am Samstag, 22.04.2013, gegen 7.45 Uhr, in Römerberg bei Speyer. Der 50-jährige stolze Besitzer zweier Emus meldete sich bei der Polizei in Speyer und bat dringend um Unterstützung beim Einfangen seines entlaufenen Emu-Männchens namens „Ero“.

Schnell machten sich die Beamten auf den Weg zu ihrem tierischen Einsatz.

Die Anfangsermittlungen brachten zu Tage, dass das Emu-Weibchen den armen Ero vom Hof gejagt hatte.

Vorangegangen war der Wunsch des Tierhalters nach Emu-Eiern. Dies veranlasste den 50-Jährigen einen stattlichen Gefährten, namens „Ero“ (kräftig und groß) für sein Weibchen zu kaufen.

Doch kaum war Ero auf dem Hof ging der Zirkus los. Die Emu-Dame hatte von Anfang an eine Abneigung gegen den Neuzugang. Sympathie gleich Null. Sie attackierte Ero derart, dass dieser schon bei vorsichtigen Annäherungsversuchen eine Vielzahl von Federn lassen musste. Dem Tierhalter blieb nur noch eins, die Trennung der beiden Riesenvögel.

Doch auch hierdurch ließ sich die Emu-Frau nicht beruhigen; schon allein durch den Anblick von Ero geriet sie derart in Rage, dass sie den zur Trennung aufgestellten Bauzaun aushebelte und den ungeliebten Freier über einen 1,20 m hohen Wildzaun davon jagte.

Ero flüchtete ins freie Feld zwischen Römerberg und Speyer. Nur weg von dieser Furie, wird er sich gedacht haben. An eine freiwillige Rückkehr nicht zu denken.

Sein Besitzer verfolgte ihn und verständigte schließlich die Polizei. Ihm war schnell klar, dass er beim Einfangen Unterstützung brauchen würde. Schließlich sind Emus große Vögel, die zwischen 1,6 und 1,9 Meter hoch werden und zwischen 30 und 45 Kilogramm wiegen.

Vor Ort fanden die Beamten den Tierhalter, mit einem Bein winkend und Ero mit allerletzter Kraft festhaltend auf dem Boden. Unter Aufbietung gemeinsamer Kräfte gelang es den drei Männern schließlich Ero zu fesseln. Dieser wehrte sich mit seiner ganzen Kraft gegen die geplante Rückführung zu seiner Emu-Frau. Schließlich konnte er doch in einen Anhänger verladen und zurücktransportiert werden.

Nun ist Ero wieder zu Hause. Aber keine Angst, der Tierhalter versprach seine Unterbringung weit weg von der Emu-Frau.

Sympathie kann man schließlich nicht erzwingen – und mit den Eiern wird’s erst mal nichts!

Quelle: PM des PP Rheinpfalz vom 22.04.2013

Allgemein Schmunzeln

Kreis Dithmarschen (S-H): Lama-Alarm

Gestern Nachmittag wollten zwei Lamas von ihrer Weide weg und in die große weite Welt hinaus. Das klappte nur bedingt, auch wenn die Tiere zunächst erfolgreich den Weg von Schalkholz aus in Richtung Tellingstedt nahmen.

Doch Lamas auf der Fahrbahn: Dagegen hatten Polizeibeamte aus Lunden etwas und eilte den Tieren hinterher. Weil das reiselustige Duo den mündlichen Anordnungen der beiden Polizisten nicht folgen wollten, trieben sie sie hinter einen Knick. Abseits der Fahrbahn gelang es dann mit Hilfe einer Anwohnerin, den Eigentümer der Tiere zu erreichen.

Und der kam dann auch zusammen mit einem Helfer und brachte Futter und Tampen mit. “Gefesselt” verließen die ausgebüxten Lamas dann den “Festnahmeort” und kehrten wohlbehalten auf ihre Weide zurück.

Dankbar dafür, dass ihre Reise so abrupt endete, waren die Lamas aber nicht. In dem Polizeibereicht heißt es: “Dabei kam es dann zu einer Spuckattacke durch die Tiere”. “Opfer” waren der Eigentümer und sein Helfer. An den Maßnahmen der Polizei hatten die Stromer wohl nichts auszusetzen – ein gutes Lehrbeispiel für so manchen Menschen.

Quelle: PM der PD Itzehoe vom 04.04.2013

Tja, schon spannend, dass manche Menschen dümmer sind als Lamas… wp-monalisa icon

Allgemein Bravo Schmunzeln Was fürs Herz

Frankfurt / Main (Hessen): Dankesbrief eines Drogenkäufers an die Polizei

Ganze 1,45 Euro Porto ließ es sich ein 64-jähriger Frankfurter kosten, um einen handgeschriebenen Dankesbrief an das 1. Polizeirevier zu schicken. Darin erklärt er, dass er jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen sei und den Haschischkauf, bei dem er erwischt wurde, tief bereue. Sein Versprechen zur Besserung war begleitet vom Dank über den professionellen Auftritt der Beamten.

Der ältere Herr war vor einer Woche an der Konstablerwache von Zivilbeamten beim Kauf von vier Portionen Marihuana in flagranti ertappt und zu seiner völligen Überraschung vorübergehend festgenommen worden.

In seinem Brief betont er, “wie heilsam” sich die Festnahme für ihn ausgewirkt hat, auch wenn er sich zunächst sehr erschrocken hatte, als plötzlich die Handschellen klickten. Er befinde sich nun eine Woche später in “Demut” und möchte den Beamten “danken” für “den sachlichen und seriösen Umgangston” sowie die Hinweise und Adressen möglicher Drogentherapien. Abschließend wünschte er dem gesamten Kollegium “Glück und Gesundheit”.

Sein Dealer, ein 26-jähriger Algerier, wurde natürlich ebenso festgenommen. Beide Männer kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 26.03.2013

Allgemein Schmunzeln

Aachen (NRW): Kurios: Schneeknöllchen

Ihren Augen trauten zwei Polizisten am Dienstag in Aachen-Richterich nicht. Am Fahrbahnrand stand ein völlig zugeschneites Auto. Von den Umrissen her, ein VW Beetle. Die zwei schauten sich den Wagen näher an und staunten….das Auto war komplett aus Schnee geformt.

Bildquelle: Polizei Aachen

Bildquelle: Polizei Aachen

Spaßeshalber mit anerkennenden Worten hängten die Polizisten “eine Knolle” an den Wagen.

SAMSUNG

Das rief den Künstler auf den Plan, der sich nicht weit entfernt von seinem Kunstwerk aufhielt. Der freute sich über die Aktion und die eilig geschossenen Fotos.

Die Fotos sind der Meldung angehängt und können rechtefrei herunter geladen werden.

Quelle: PM des PP Aachen vom 13.03.2013

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Kaugummidieb scheitert an Bundespolizisten

“Na, Mundgeruch?” Mit der Frage tippten Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Bremen einem Dieb auf die Schulter. Gerade hatte er 89 Kaugummipäckchen unter seiner Jacke verschwinden lassen. Drei große Pakete mit Pfefferminzgeschmack trug er aus einem Geschäft des Bremer Hauptbahnhofes.

Für frischen Atem sei die Menge übertrieben, fanden die Fahnder. Sie stellte die “heiße Ware” sicher und verzichteten auf seine “Atemprobe”.

Der 35-jährige Bremer erhielt eine Strafanzeige. Warum er 89 Päckchen stahl, verriet er nicht.

Quelle: PM der BPOLI Bremen vom 21.01.2013

Allgemein Schmunzeln

Ibbenbüren-Laggenbeck (NRW): Gesprächige Blaustirnamazone hält Feuerwehr und Polizei in Atem

Am Dienstagvormittag (08.01.2013), gegen 09.00 Uhr, meldete sich eine besorgte Laggenbeckerin bei der Polizei in Ibbenbüren. Die Frau schilderte den Beamten, dass sie seit zwei Tagen vergeblich versucht, ihre Nachbarn zu erreichen. Sie habe diese wegen anstehender Umbauarbeiten bitten wollen, ihr Fahrzeug umzusetzen. Trotz Klingeln und Klopfen an der Wohnungstür sei ihr nicht geöffnet worden. Da sie aber deutliche Kinderstimmen aus der Wohnung gehört habe, mache sie sich Sorgen.

Umgehend wurde ein Streifenwagen der Polizei Ibbenbüren zur Wohnung entsandt. Auch den Polizeibeamten wurde nicht geöffnet. Durch die geschlossene Tür hörten auch sie eine “kindliche” Stimme, die die Worte “Mama” “Papa” und “Mama komm” rief. Der Polizei war mittlerweile bekannt, dass zur Familie des Nachbarn auch zwei Kinder gehören. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass hier möglicherweise ein Unglücksfall vorliegt, liefen nun die polizeilichen Maßnahmen an. Der Vermieter wurde befragt, die Feuerwehr und auch ein Rettungswagen gerufen. Letztendlich wurde die Wohnungstür durch die Feuerwehr geöffnet. Zu ihrer Überraschung trafen die Einsatzkräfte in der Wohnung nur einen Papagei an, eine gesprächige Blaustirnamazone. Der Papagei saß vergnügt in seinem Käfig und begrüßte die Beamten mit den Worten “Mama” “Papa” und “Mama komm”. Kurz danach wurde der Nachbar an seinem Urlaubsort telefonisch erreicht, was bis dahin noch nicht gelungen war. Wie er gegenüber den Beamten versicherte, wird der Papagei während des Urlaubs der Familie regelmäßig von einer Bekannten mit Futter und Wasser versorgt. Die Wohnungstür wurde anschließend wieder verschlossen. Mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht beendeten die Polizisten den Einsatz und begaben sich wieder auf Streife.

Quelle: PM der KPB Steinfurt vom 08.01.2013

Allgemein Schmunzeln

Mellrichstadt (Bayern): Von Wildschweinen umzingelt – tierischer Polizeieinsatz

Ein eher ungewöhnlicher Notruf erreichte die Mellrichstadter Polizei in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Neugierde und eine gewisse Portion Übermut hatten einen 21-Jährigen und seinen 16-jährigen Begleiter in eine etwas missliche Situation gebracht: Ihr Auto hatte sich festgefahren und sie waren von Wildschweinen umzingelt.

Gegen 01.45 Uhr war der Ältere der beiden mit seinem Wagen zwischen Mellrichstadt und Sondheim unterwegs, als er vor der Mellrichstädter Höhe auf eine Rotte Wildschweine mit Frischlingen aufmerksam wurde. Von den Tieren offenbar derart fasziniert, holte er einen 16-jährigen Freund, um die Schwarzkittelgroßfamilie wohl etwas genauer zu studieren.

Die Rotte hatte sich zwischenzeitlich allerdings rund 150 Meter von der geteerten Straße entfernt und so versuchten die beiden sich über einen Feldweg heranzupirschen. Dieses Manöver misslang jedoch und ihr Pkw blieb auf dem matschigen Untergrund stecken. Jetzt wendete sich das Blatt und die beiden Tierfreunde wurden zu Objekten der Schwarzkittelneugierde. Etwa 30 Tiere versammelten sich friedlich, aber furchteinflössend rund um das Auto. Nachdem sich die Rotte auch durch Hupen nicht vertreiben ließ, riefen die jungen Männer per Handy die Polizei zur Hilfe.

Die Ordnungshüter waren in der Folge rasch zur Stelle und die durchaus nicht zu unterschätzenden Wildschweine ließen die beiden Tierfreunde schließlich unversehrt in den Streifenwagen umsteigen. Um die Tiere nicht weiter zu behelligen, erfolgte die Bergung des Pkw dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 26.12.2012

Allgemein Schmunzeln

Blick.ch: Die Polizei, dein Freund und Samichlaus

Einen wunderschönen guten Morgen allen Lesern. Wir wünschen Euch allen einen tollen und vor allen Dingen friedlichen, dritten Advent.
Die Globalisierung hat nicht nur schlechte Seiten. Eine ihrer guten Seiten ist zweifellos, wenn im Blog eines deutschen Vereins mit deutschen, schweizer und östereichischen Mitgliedern ein Link zu einem Artikel aus einer schweizer Zeitung über eine Aktion der englischen Polizei gepostet wird.

Online-Artikel aus Blick.ch vom 14.12.2012
http://www.blick.ch/life/die-polizei-dein-freund-und-samichlaus-id2139437.html

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten Schmunzeln

Bergisch-Gladbach (NRW): SEK nimmt Einbrecher im Hühnerstall fest

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat gestern (29. November) einen mit Haftbefehl gesuchten 29-Jährigen in Bergisch Gladbach festgenommen. Der Vorwurf: Menschenhandel, Trunkenheit im Straßenverkehr und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Einem 27 Jahre alten Bekannten des Festgenommenen wurde der Einsatz ebenfalls zum Verhängnis. Er wurde wegen Wohnungseinbruchs bereits von der Polizei gesucht. Die Polizisten fanden ihn im Hühnerstall des Anwesens. Die Marihuanaausdünstungen seiner Kleidung waren stärker als der Stallgeruch – Festnahme!

Als die Polizisten die Wohnung in der zweiten Etage stürmten, platzten sie in eine “Computer-Party” von insgesamt elf jungen Männern. Vor den Augen des SEK sprangen zwei Männer aus dem Fenster. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei einem der beiden um den Gesuchten. Er brach sich den Fuß und blieb verletzt liegen. Der zweite Mann (20) landete unverletzt, musste sich aber einem Polizeihund geschlagen geben, der genau zu diesem Zweck in Fensternähe gewartet hatte. Bereits mehrfach hatten Fahnder versucht, die drei Haftbefehle gegen den 29-Jahre alten Mann iranischer Abstammung zu vollstrecken. Durch extreme Gewalttätigkeiten gegen die Polizisten war es ihm aber immer wieder gelungen, zu entkommen. Während der 20-Jährige nach ärztlicher Versorgung wieder entlassen wurde, blieben seine beiden Bekannten in Haft.

Quelle: PM des PP Köln vom 30.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Kaiserslautern (RLP): Ja, is denn schon Weihnachten?

…haben sich vermutlich Polizeibeamte in der Nacht zu Freitag gefragt, als sie nach einer Kontrolle des Weihnachtsmarkt-Geländes bei einer Streifenfahrt in der Eisenbahnstraße gegen 2.30 Uhr eine Gruppe mit etwa zehn Jugendlichen entdeckten, die einen Weihnachtsbaum trugen.
Darauf angesprochen, gaben die jungen Männer an, den Weihnachtsbaum „auf der Straße gefunden“ zu haben, und beteuerten, ihn nur an einer geeigneten Stelle abstellen zu wollen.
Die „geeignete Stelle“ suchten die Polizeibeamten aus und baten die Gruppe darum, den Baum zum Weihnachtsmarkt zurück zu bringen – was die jungen Männer auch umgehend in die Tat umsetzten.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 23.11.2012

Mir gefällt der Satz mit der geeigneten Stelle, die die Polizeibeamten aussuchten…
Ich mag trockenen Humor…

Allgemein Schmunzeln

Kurios: Terminabsprache mit einem Rheinländer….

Klare Terminabsprachen bestimmen häufig den Rhythmus des polizeilichen Alltags.

Allerdings sind diese Absprachen gelegentlich, vor allem mit dem “Spezi” Rheinländer, in diesem Fall dem Opfer einer Sachbeschädigung, mitunter wenig verbindlich.

Auf die freundliche Anmerkung des Polizisten im Telefonat mit dem älteren Geschädigten, er könne doch nach Mittag zur Anzeigenaufnahme bei der Polizei vorbeikommen, dessen klare Antwort: “Nee, wir essen abends immer Mittag.”

So kam der Herr auch nicht nach Mittag – aber auch nicht abends.

Schönes Wochenende!

Quelle: PM des PP Aachen vom 09.11.2012

Allgemein Bravo Schmunzeln

Warstein (NRW): ” Auf Heller und Pfand”

Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls über 264 Euro oder Ersatzweise 2 Tage Haft, musste ein 54-jähriger Mann aus Warstein bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. Als die Polizeibeamten bei dem Mann erschienen, um die Festnahme durchzuführen, ging er an die letzten Geldreserven und sammelte aus diversen Geldbörsen und Behältnissen in der gesamten Wohnung 263,07 Euro ein. Doch die rettende Idee ließ nicht lange auf sich warten. In der “leicht unaufgeräumten” Wohnung lagen zahlreiche Pfandflaschen herum. Die Polizeibeamten der Wache Warstein machen den Vorschlag für den fehlenden Betrag, in Höhe von knapp einem Euro, Pfandflaschen mitzunehmen und gegen “Bares” einzutauschen. Sichtlich erleichtert willigt der Mann sofort ein. Schließlich umgeht er damit eine zweitägige Unterbringung auf Staatskosten.

Quelle: PM der KPB Soest vom 07.11.2012

Ach Leute, das war echt so klasse, der Gedanke!

Allgemein Schmunzeln

Ettlingen (BW): Ältere Frau sperrt Polizeibeamte ein

Eine unfreiwillige „Gewahrsamnahme“ erlebten am Dienstagnachmittag zwei Polizisten im nördlichen Ettlinger Stadtgebiet.

Eine Beamtin suchte gemeinsam mit ihrem Kollegen gegen 15.30 Uhr eine 90-jährige Dame auf, da diese ihren Hausschlüssel vermisste und sie somit ihre abgeschlossene Wohnung nicht mehr verlassen konnte. Nachdem die Polizisten über hohe Gartentüren geklettert waren, ließ die betagte Frau sie erst nach einigem Zureden über die Verandatür ins Haus. Dort fanden die Ordnungshüter nach einer gewissenhaften Suche rund 25 Schlüsselbunde mit geschätzten 150 Schlüsseln. Allerdings war keiner davon der Richtige. Als sich die Beamten dann von der 90-Jährigen wieder verabschieden wollten, waren sie kurzerhand von der Dame in Gewahrsam genommen worden. Sie hatte wohl zwischenzeitlich doch einen passenden Schlüssel gefunden – nämlich den für die Verandatür, die nun zum Erstaunen der beiden Polizeibeamten verschlossen war. Als letzter Fluchtweg blieb ihnen schließlich nur noch der Sprung aus einem Fenster.

Im Polizeibericht hieß es dann: „Ob die Gewahrsamnahme gewollt oder ungewollt war, ließ sich nicht ermitteln.“ Letztendlich konnte der Sohn der etwas „vergesslich“ wirkenden Frau erreicht werden, der sich nun um das weitere Schlüsselproblem kümmern wird.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 07.11.2012

Allgemein Schmunzeln

Der Postillon: Wegen Anbieterwechsel: Polizei-Notruf fällt für zwei Wochen aus

Satirealarm!

Der Postillon, 11.10.2010
http://www.der-postillon.com/2010/10/wegen-anbieterwechsel-polizei-notruf.html?m=1

Allgemein Schmunzeln

Euskirchen (NRW): Etwas zum Schmunzeln zum Blitzmarathon III

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle (Blitzmarathon auf der Bundesstraße 51 in Nähe der Ortschaft Blankenheim wurde ein Fahrzeugführer angehalten. Ihm wurde eine Geschwindigkeitsübertretung im Bereich eines Verwarngeldes vorgeworfen. Dies als solches ein normaler Vorgang. Als die Polizeibeamten jedoch in den Fahrzeuginnenraum schauten, entdeckten sie einen Memozettel am Lenkrad des angehaltenen Fahrzeuges. Hier hatte sich der Nutzer eine Gedankenstütze notiert. Sie lautete “Blitzer”!!. Hätte er sich an seine Notiz nur gehalten.

Bildquelle: KPB Euskirchen

Quelle: PM der KPB Euskirchen vom 24.10.2012

Schön zu sehen, dass es Leute gibt, bei denen das mit den Memos auch nicht klappt…

Allgemein Schmunzeln

Fulda (Hessen): Der einsame Esel in der Rhön

Poppenhausen – Es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag (20./21.10.), kurz nach Mitternacht. Plötzlich schrillt das Notruftelefon bei der Polizeistation Hilders und der Wachhabende greift zum Hörer.

Zunächst glaubt er an einen Scherz, denn der Anrufer teilt ihm aufgeregt mit, dass er mit seinem Auto in der Rhön unterwegs sei und plötzlich habe im Scheinwerferlicht ein weißer Esel mitten auf der Straße gestanden.

Zugegeben: der erfahrene Polizist war einem Moment sprachlos – ein weißer Esel in der Rhön? oder: war es vielleicht nicht doch ein rosa Elefant oder eine lila Kuh? – oder: wollte ihm der Anrufer einen Bären aufbinden, weil er in Wirklichkeit weiße Mäuse gesehen hatte?

Fragen über Fragen, doch auch dieser mysteriöse Fall hatte Anspruch auf professionelle Aufklärung durch die Polizei.

Also: zunächst die üblichen Fragen nach Personalien, genauem Standort und anderen Details. Schnell war klar, dass der Anrufer aus dem oberfränkischen Rödental nicht genau wusste wo er sich befand, die Geschichte an sich jedoch tatsächlich glaubhaft war.

Doch wo kommt der weiße Esel her und wie kommt er wieder zurück in seinen Stall?

Die genaue Örtlichkeit war schnell geklärt, nachdem der Anrufer ein vorbeifahrendes Auto mit ortskundigem Fahrer angehalten hatte: eine Straße zwischen Poppenhausen und Gackenhof; der Ortslandwirt – von der Polizei aus dem Schlaf geklingelt – gab den entscheidenden Hinweis auf den möglichen Besitzer, doch dieser ging nicht ans Telefon – ok, es war ja auch schon fast halb eins und in der Rhön gehen viele früh zu Bett.

Doch auch hier fand sich eine Lösung. Ein Mitfahrer aus dem Wagen der Oberfranken blieb bei dem gutmütigen Esel zurück, die anderen fuhren mit dem Auto direkt zu dem Besitzer des Grautieres nach Gackenhof und klingelten ihn aus der wohlverdienten Nachtruhe.

Schnell überzeugte man sich, dass der Esel, der gewöhnlich auf einer Wiese graste, tatsächlich durch seine eigene Abwesenheit glänzte. Kurzerhand packte man den Eigentümer des Tieres in das Auto und führte das Grautier und seinen Besitzer wieder zusammen.

Kopfschüttelnd stellte der Eigentümer fest: “In 40 (!) Jahren ist der Esel noch nicht einmal ausgebrochen. Vielleicht wird er ja jetzt auf seine alten Tage noch mal umtriebig.”

Schmunzelnd und in Erwartung weiterer Ereignisse, setzten die Polizisten auf dem Rhönrevier in Hilders ihren Nachtdienst fort.

Quelle: PM des PP Osthessen vom 23.10.2012

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Polizeidienststelle besetzt (Die Rückkehr der Pfauen)

Nachdem bereits im Sommer vereinzelt Pfauen versuchten, das Polizeirevier Schwachhausen zu besetzen, kehrten sie gestern Morgen mit Verstärkung wieder zurück und eroberten das Gebäude.

Die Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers Schwachhausen in der Parkallee staunten sonnabendmorgens nicht schlecht: Vier Pfauen nutzten die Dunkelheit der vergangenen Nacht und besetzten kurzerhand das so genannte Eichhörnchenrevier. Scheinbar planmäßig positionierten sie sich auf einem Streifenwagen, vor dem Eingang und auf dem Dach des Gebäudes.

Bildquelle: Polizei Bremen

Forderungen stellten sie nicht, so dass auf die Alarmierung einer Verhandlungsgruppe verzichtet wurde.

Bildquelle: Polizei Bremen

Auch das Spezialeinsatzkommando der Polizei war nicht erforderlich, um die scheinbar abgebrühten und eitlen Fasanen festzunehmen. Beim Eintreffen der Revierkolleginnen und Kollegen zogen sie nämlich in aller Ruhe in Richtung ihres Hauptquartiers, dem Tiergehege im Bürgerpark, wieder davon.

Ein Forderungsschreiben wurde nicht hinterlassen.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 21.10.2012

Danke an MWB für den Link!

Allgemein Schmunzeln

Amberg (Bayern): Kavalier der Straße einmal anders – Polizei braucht Transportkapazität

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort war am Donnerstag ein Bus der Linie 54.
Beamte der Polizeiinspektion durchsuchten am Donnerstagabend eine Wohnung in der Nähe des Kreisverkehrs.
Nachdem sie bei ihrer Suche auch fündig geworden waren, standen sie jedoch vor einem kleinen Problem. Eine sichergestellte rund vier Meter lange Leiter konnte auf Grund ihrer Länge nicht in den eigens mitgebrachten VW-Bus verladen werden.
Während die Beamten vor dem Haus nach einer geeigneten Transportmöglichkeit suchten, fuhr wie bestellt der Linienbus eines Busunternehmens aus dem südlichen Landkreis vorbei. Da auf diesem zu lesen war, dass er in Richtung Schmidmühlen fährt, hatten die Ordnungshüter die “zündende” Idee. Der Bus, der ja offensichtlich direkt an der Dienststelle in der Kümmersbrucker Straße vorbeifährt, wurde kurzerhand angehalten.

Dem sehr freundlichen Busfahrer wurde das Problem kurz geschildert. Dieser erklärte sich sofort bereit, die Polizisten samt Leiter mitzunehmen. Die im Bus sitzenden Fahrgäste waren über den ungewöhnlichen Transport wohl genauso erstaunt, wie die Kollegen danach in der Dienststelle.
Not macht eben doch erfinderisch.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 19.10.2012

Allgemein Blog Schmunzeln

Michael Schliekau: Der Autofahrer und die Verkehrsregelung

Mal was aus dem Bereich des täglichen Wahnsinns und trotzdem zum Lachen:

http://mschliekau.wordpress.com/2012/09/03/der-autofahrer-und-die-verkehrsregelung/

 

Allgemein Schmunzeln

Raser | Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.

Ein Super-Radiospot, den ich auf einer der Seiten der Christlichen Polizeivereinigung gefunden habe:

Allgemein Österreich Schmunzeln

Krone.at: Polizeihunde trennen zwei raufende Katzen

Immer im Dienst:

Krone.at vom 11.08.2012:

http://www.krone.at/Videos/Steil/Polizeihunde_trennen_zwei_raufende_Katzen-Machen_ihren_Job-Video-330645?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Schmunzeln

Bundespolizisten auch in den Niederlanden “voll” akzeptiert

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim staunte nicht schlecht, als unmittelbar neben ihnen ein Auto hielt. Eigentlich ist dies kein ungewöhnlicher Vorgang, aber er spielte sich in den frühen Morgenstunden des 09.08.12 auf der Autobahn A 1 in der Nähe von Oldenzaal (NL) ab. Die deutsche Streifenwagenbesatzung hatte einsatzbedingt kurz vor der Grenze auf dem Randstreifen gehalten, als unmittelbar neben ihnen ein niederländisches Fahrzeug hielt. Der Grund für dieses Haltemanöver war nicht erkennbar und so trat ein Bundespolizist an das Fahrzeug heran. Der 58 jährige niederländische Fahrer gab ungefragt an, dass er eine Flasche Wodka getrunken habe, nicht mehr weiter fahren könne und sich seiner Verantwortung stellen wolle. Diesem Wunsch kamen die deutschen Beamten unverzüglich nach und informierten die niederländische Kollegen, die den Vorgang unverzüglich übernahmen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 10.08.2012

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (RLP): Familie Schwan übt den Schulweg ein

Auf das vorbildliche Verhalten der Familie Schwan aus dem Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein, wurden Polizeibeamte am Samstag, 04.08.2012 um 07.10 Uhr auf dem Kapuziner Platz aufmerksam.

Bildquelle: Polizei Koblenz

Noch vor Beginn der Schulzeit zeigte Familie Schwan ihren fünf Kindern, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält.
Gemeinsam mit den Kids wurde der sichere Schulweg eingeübt.
Die Eltern trugen, weithin sichtbar, helle Warnwesten.
Beide Elternteile sicherten ihre Kinder nach vorne und hinten ab, den Verkehr aus beiden Richtungen ständig im Blick.
Ein vorbildliches Verhalten, dem sich die Eltern der kommenden Schulanfänger sehr gerne anschließen können.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 06.08.2012

Allgemein Schmunzeln

Frankenthal (RLP): Grober Unfug – polizeiliche Mediation sonntags morgens um 4 Uhr

Wo? – 67227 Frankenthal (Pfalz), Wormser Straße
Wann? Sonntag, 24.06.2012, 06:03 Uhr -> 24.06.2012, 06:03 Uhr

(Original aus dem Tätigkeitsbericht des Nachtdienstes übernommen!)

Nachdem sie um 04.00 Uhr das Schnellimbissrestaurant wegen der Schließzeiten verlassen mussten, fühlten sich ein 17-  und ein 18-jähriger Frankenthaler genötigt, ihre unausgefüllte Freizeit mit “Steine werfen spielen” zu verbringen. Hierbei trafen sie einige willkürliche Ziele, deren schepperndes Wehklagen vom Mitteiler, der eigentlich schlafen wollte, erhört wurde. Nachdem er aus seinem Anwesen in der Nähe auf die Uhrzeit und auf seinen nun nicht mehr vorhandenen Schlaf aufmerksam machte, gingen die beiden Steinwerfer zwar ein paar Schritte weiter, fanden dann aber neue Munition und neue Ziele. Da in der Nähe Autos parkten, entschloss der in seiner Nachtruhe gestörte dann, uns (die Polizei) ins Spiel zu holen. Da zunächst von möglicherweise mutwilliger Sachbeschädigung auszugehen war, wurde die Tatörtlichkeit zügig angefahren – die beiden „großen kleinen Jungs“ waren sichtlich über unser spontanes Auftauchen überrascht. Es konnte dann vor Ort geklärt werden, dass es bislang zu keinerlei Sachbeschädigungen an den getroffenen Schildern gekommen war und auch nicht hätte kommen sollte. Nach einer (freundlichen) Belehrung über das soziale Miteinander am frühen Sonntagmorgen (wahlweise späten Sonntagnacht) gaben beide unverzüglich an, sämtliche Wurfgeschosse aufzulesen und danach schnellstmöglich leise ins Bettchen zu spazieren… Der Mitteiler schien hierüber erfreut, bedankte sich und legte sich doch noch einmal zum Schlafen  darnieder.

Quelle: PM der PD Ludwigshafen vom 26.06.2012

Sach noch einer, Behördenberichte wären trockener Lesestoff….

Allgemein Schmunzeln

Bochum (NRW): “Na, wer bohrt denn da so spät?”

Zu einem Einsatz der etwas anderen Art wurden Polizisten in der Sonntagnacht (24. Juni, 23 Uhr) nach Bochum-Langendreer geschickt. Ein Bochumer hatte verdächtige Bohrgeräusche in einem Wohnhaus gemeldet. Sofort schrillten die Alarmglocken bei den Gesetzeshütern – ein Einbruch? Der Lärm, so der Zeuge weiter, ließe selbst die Fliesen vibrieren. Die Beamten eilten zum Einsatzort. Dort ging man gemeinsam auf die Suche – und wurde im Kellerbereich fündig. Dort verstärkten sich die merkwürdigen Brummgeräusche. Auch das Verhalten des Zeugen veränderte sich… denn gemeinsam konnte man die Herkunft der Geräusche in einem Keller lokalisieren. Vorsichtig wurde die Kellertür geöffnet. Nun – in Folge der Anspannung, ob sich hinter der Türe wohl kriminelle Machenschaften abspielen und Täter lauern könnten, blieb den Kollegen kurzfristig die Spucke weg. Schnell wich der Adrenalin gepeitschte Gesichtsausdruck jedoch einem entspannten Schmunzeln. Die Herkunft des “Bohrgeräusches” konnte anschließend auch schnell gefunden werden. Ein sehr persönlicher batteriebetriebener Gegenstand war unter eine Heizung gerollt und hatte dort die “pikante” Lärmkulisse ausgelöst. (K)ein Fall für die Polizei! Nachdem die “Freunde und Helfer” den “Übeltäter” aufgespürt hatten, verließen sie den Einsatzort – nicht gänzlich ohne kleinere Zuckungen in den Mundwinkeln.

Quelle: PM des PP Bochum vom 25.06.2012

Allgemein Schmunzeln

Quickborn (Schleswig-Holstein): Kein Pferd auf dem Flur, sondern eine Kuh im Wohnzimmer

Gestern Nachmittag, gegen 14.00 Uhr, wurden die Beamten in die Claus-Stüven-Siedlung gerufen, da dort eine Kuh durch eine Fensterscheibe in ein Haus gesprungen sei und nun dort im Wohnzimmer stehen soll. Vor Ort stellten die Beamten wirklich eine Kuh im Wohnzimmer des Hauses fest. Nach Zeugenaussagen ist die Kuh von ihrer Weide ausgebrochen und auf das Grundstück des Hauses geflohen. Dort hat sie ihr Spiegelbild in einer Fensterscheibe gesehen und deutete dieses als “realen Feind”. Die Kuh wartete nicht lange, gab Gas und sprang durch das Fenster mit Doppelverglasung in die Küche des Hauses. Danach begab sie sich weiter in das Wohnzimmer, wo die Beamten sie vorfanden. Da das Rankommen an die Kuh für die Polizisten unmöglich war, wurde ein Tierarzt hinzu gerufen. Die Kuh hatte es sich mittlerweile “gemütlich” gemacht und sich im Wohnzimmer hingelegt. Als der Tierarzt vor Ort war, verpasste er der Kuh mit einem Betäubungsgewehr zwei Beruhigungsspritzen. Doch so leicht wollte die Kuh sich nicht geschlagen geben. Als sie aus dem Wohnzimmer geholt werden sollte, bevor sie ganz das Bewusstsein verlor, mobilisierte sie noch mal alle Kräfte und lief durch die Tür raus. Der Landwirt versuchte noch sie festzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Also setzte das Tier ihre Flucht noch ein kleines Stück fort und sprang sogar noch über einen Zaun auf ein weiteres Grundstück. Hier konnte sie dann im Endeffekt so betäubt werden, dass sie im Gebüsch des Gartens einschlief. Der Tierarzt übernahm die Versorgung der Kuh. In dem betroffenen Haus war zum Zeitpunkt des “Einbruches” niemand zu Hause. Es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Auch die Kuh wird ihren Ausflug vermutlich ohne bleibende Schäden überstehen.

Bildquelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Bildquelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Bildquelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Bildquelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Quelle: PM der PD Bad Segeberg vom 22.06.2012

Allgemein Schmunzeln

Augsburger Allgemeine: Betrunkener ruft Polizei aus Streugutkiste mit Handy zu Hilfe

Einen wunderschönen Montagmorgen zusammen. Zum Wochenbeginn heute mal was Kurioses. Vielen Dank an VM für den Link.

Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeine vom 10.06.2012
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Betrunkener-ruft-Polizei-aus-Streugutkiste-mit-Handy-zu-Hilfe-id20512506.html

Allgemein Schmunzeln

Frankfurt / Main (Hessen): Ein bisschen “Aschenputtel” oder Verliere nicht deinen Schuh auf der Flucht vor der Polizei

Aus dem Märchenalter ist der 14-jährige junge Rollerfahrer wohl raus, aber seine Flucht vor einer Polizeistreife endet ein wenig wie beim “Aschenputtel”.

Doch der Reihe nach:

Besagte Polizeistreife wollte am frühen Dienstagabend gegen 19.10 Uhr einen jungen Rollerfahrer in der Römerstadt kontrollieren, weil dieser ohne Helm unterwegs war. Dieser flüchtete jedoch in die Straße Am Forum. Hier kam er ins Straucheln und touchierte zweimal leicht den Streifenwagen. Um die Beamten endgültig abzuhängen, nahm er mit dem Roller nun den Weg über eine Fußgängertreppe, was auf dem Hosenboden endete. Er stürzte, verletzte sich scheinbar, setzte seine Flucht zu Fuß fort und konnte trotz sofortiger Verfolgung zunächst entwichen. Auf der Treppe blieb sein Roller liegen und einer seiner Sportschuhe zurück, gleich dem goldene Pantoffel auf der Schlosstreppe im Märchen. Wie der Königssohn wollte auch die Polizei wissen, wem dieser Sportschuh passt.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Roller am Tag zuvor in der nahen Konstantinstraße gestohlen wurde. Weitere Nachforschungen brachten die Beamten schließlich auf die Spur des 14-jährigen. Angelehnt an das Märchen “die rechte Braut sitzt noch daheim” trafen die Beamten am Abend nicht nur auf den passenden Schuh sondern auch auf den 14-jährigen mit zum Treppensturz passenden Verletzungen.

Seine Geschichte endete allerdings mit einem Geständnis, einem noch folgenden Strafverfahren und nicht mit dem schönen Leben auf einem Schloss.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 06.06.2012

Möchte_man_nicht_erleben Schmunzeln

Titesee-Neustadt (BW): Was Alkohol aus den Menschen machen kann…

Meldung 1: Nachtwanderer halbnackt betrunken unterwegs

In der Nacht zum Samstag, gegen 03: 50 Uhr wurde die Polizei auf einen “halbnackten2 Wandersmann aufmerksam. Der Gute war nur noch mit Unterhose und Hemd bekleidet. Grund hierfür: Man hatte sich auf dem Nachhauseweg eingenässt, deshalb die Hose ausgezogen. Jacke u. Pullover wurden abgelegt, da es beim anstrengenden nächtlichen Spaziergang in Verbindung mit dem hohen Alkoholgehalt zu warm geworden war.
Pech war allerdings, dass die Kleidung nicht aufgefunden werden konnte, in der sich Hausschlüssel und Geldbörse befanden.
Somit blieb dem Wanderburschen nur die Übernachtungsmöglichkeit im Polizeirevier.
Am Morgen wurde der Mann bei seiner Entlassung noch mit einer ausrangierten Polizeijeans ausgestattet.

Meldung 2: Betrunkener Aggressor

Wieder einmal mehr wurde ein junger Mann nach erheblichem Alkoholkonsum aggressiv. Die Beamten des Polizeireviers Neustadt wurden glücklicherweise frühzeitig informiert, bevor es vor einer Neustädter Kneipe in der Unterstadt wieder einmal Schläge hageln sollte.
Die sich anbahnende Streitigkeit konnte verhindert werden. Der stark gewordene Zecher durfte seinen Rausch nun im örtlichen Polizeiarrest ausschlafen. Kachelsuite 1, Einzelzimmer, ohne Frühstück, gegen Rechnung.
Im Übrigen soll der Zimmerservice, wie man landläufig hört, auch nicht der Beste sein!
Ich mag schwarzen Humor…
Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Schmunzeln

Hollywood in Schleife

Das hatte ein Einwohner aus Schleife (Sachsen) noch nicht erlebt:
Am Samstagmorgen beobachtete er im Bereich der Sparkassenfiliale einen dort parkenden PKW. Eine vermeintlich weibliche Person näherte sich dem Fahrzeug. Plötzlich sprangen drei, mit Sturmhauben maskierte, männliche Personen aus dem Fahrzeug, packten die Frau, zerrten sie in den PKW und verschwanden in Richtung der NORMA-Baustelle.
Der Zeuge konnte sich noch das amtliche Kennzeichen des PKW merken und verständigte daraufhin die Polizei.
Sofort kamen alle verfügbaren Beamte vom Revier Weißwasser zum Einsatz. Mögliche Fluchtrichtungen wurden gesperrt, die Verfolgung des flüchtenden Fahrzeuges aufgenommen und die Anschrift des Fahrzeughalters überprüft. Hier konnten die Beamten bereits näheres erfahren. Die Freundin und zukünftige Ehefrau des Fahrzeughalters gab zur Auskunft, dass es sich um die Junggesellenparty ihres künftigen Ehemannes handelt. Die Party fand in einer nahegelegenen Gaststätte statt.
Bei Überprüfung des Vorfalles konnten „Opfer und Täter“ (welche übrigens alle sofort geständig waren) bei bester Laune, sowie ca. 20 weitere „Mitwissende“ festgestellt werden. Von vorläufigen Fest-nahmen wurde unter diesen Umständen Abstand genommen.
Die Beamten wünschen übrigens auch alles Gute!
Für „Trittbrettfahrer“ noch der Hinweis: Sollten sie ähnliche Aktionen in der Öffentlichkeit planen, ist es sicherlich besser, ihrem zuständigen Polizeirevier einen „kleinen Hinweis“ zu geben.

Quelle: PM der PD Oberlausitz-Niederschlesien vom 29.04.2012

 

Dazu fällt mir mal wieder nur eins ein:

Denken ist NICHT verboten!!!!

Allgemein Schmunzeln

Nagold (BW): Faszination Streifenwagen

Zu beeindruckt von einem vorbeifahrenden Streifenwagen waren am Montagnachmittag um 15:53 Uhr eine 80-jährige Fußgängerin und ein ihr auf dem Vorstadtplatz entgegenkommender 6-jähriger Bube. Beide waren so fasziniert, dass sie nicht bemerkten, dass sich ihre Wege kreuzten. Bei dem anschließenden Zusammenstoß verletzten sich beide leicht, sie gingen zu ihrem Hausarzt.

Quelle: PM der PD Calw vom 21.02.2012

Allgemein Schmunzeln

Würzburg (Bayern): Ein Faschingsscherz …

Für die nachfolgende Geschichte, die sich wirklich so zugetragen hat, ist eine prosaische Darstellung nicht angezeigt. Eine lyrische Aufarbeitung scheint von Nöten:

 

Am Samstag kurz vor Mitternacht, da haben Zwei nicht mehr gelacht.
Ein Faschingsgag ging dem voraus, der später löste Unmut aus.

Die Zwei war’n in der Sanderstraß’ und hatten im Lokal viel Spaß.
Ein Mann, maskiert als Polizist, erdachte sich schnell mal ´ne List.

Er zog die Handschelle hervor und machte den zwei Mädels vor,
dass er sie fesselt, kurz und knapp – sie machten mit, sie war’n nicht schlapp.

Doch plötzlich war der „Bulle“ weg – die Mädels hatten ihren Dreck.
Sie steckten links und rechts jetzt fest, die Handgelenke eingepresst.

Verzweifelt ging’s zur Polizei, erzählt wurde die Narretei.
Diverse Schlüssel passten nicht – der Bolzenschneider hat’s gericht’.

So waren sie erst mal getrennt, doch hatten sie noch an den Händ’
die Schellen selbst – welch’ üble Zier! Die Büroklammer half jetzt hier.

Die eine Schelle ging so auf, die and’re blieb am Arm noch drauf.
Mit „Armreif“ ging das Mädel fort, begab sich später zu dem Ort,
wo man auch hilft, tagein, tagaus – sie sprach mal vor im Krankenhaus.

Die Ärzteschaft, sie war perplex, sie hatte weder Zange, Flex,
sie hatte nur OP-Besteck, doch damit ging das Ding nicht weg.

Die Feuerwehr kam jetzt hinzu und schaffte es mit G’fühl, mit Ruh’,
mit Werkzeugeinsatz – ohne Druck entfernten sie den ollen Schmuck.
Niemand verletzt, so die Bilanz – ein Lob der Feuerwehr, die kann’s!

Und die Moral von der Geschicht’? Maskierten „Bullen“ traut man nicht!

Helau!

Verfasser des Faschingsgedichts:

Michael Reinhardt, PHK
Polizeiinspektion Würzburg-Ost
Quelle: PM des PP Unterfranken vom 19.02.2012

Allgemein Schmunzeln

Senden (Bayern): Knapp daneben

Einen Unfall wollte der Mann melden und, dass eine Streife zur Aufnahme vorbeikommt.

In die Beethovenstraße sollte die Streife kommen – tat sie auch. Mehrfach sogar. Personen wurden befragt, auch dies vergebens. Der Umgangston blieb freundlich – wurde aber bestimmter. Der Unfall konnte in der doch recht übersichtlichen Beethovenstraße nicht gefunden werden. Erst als die Streife der Polizei Senden direkt über Handy den Kontakt herstellte, klärte sich die ärgerliche Sucherei auf. Der Unfall ereignete sich tatsächlich in der Beethovenstraße, jedoch nicht in 89250 Senden, sondern in 48308 Senden (Nordrhein-Westfalen). Die Anfahrtstrecke von ca. 560 Kilometern und die dafür notwendige Anfahrtszeit von ca. 5 1/2 Stunden konnte indes vermieden werden. Auch die Westfalen haben eine eigene Polizeiwache vor Ort, die den Unfall dann nach Vermittlung sofort fanden und aufnahmen. Der Mitteiler hatte die Rufnummer der Polizei wohl über das Internet recherchiert und nicht auf die Postleitzahl geachtet. Solche Mitteilungen sind die Ausnahme. Deutlich öfter trudeln fehlgeleitete Briefsendungen auf der Dienststelle ein.

(Polizei Senden – in Bayern!)

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.02.2012

 

Allgemein Schmunzeln

Darmstadt: Verhinderte sprechender Papagei einen Einbruch?

Hat ein sprechender Papagei am Donnerstag (16.2.2012) einen Wohnungseinbruch verhindert? Dies schließen die Ermittler der Kriminalpolizei in Darmstadt zumindest nicht aus. Ein bislang noch unbekannter Täter war am Vormittag oder frühen Nachmittag in das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Darmstädter Innenstadt gelangt und hatte sich mit einem Schraubenzieher an einer Wohnungstür zu schaffen gemacht. Ob nun der sprechende Papagei oder andere Gründe dazu beitrugen, dass der Einbrecher unverrichteter Dinge davonzog, ist nicht bekannt. Bei der Tatortaufnahme zeigte sich der exotische Vogel zumindest sehr freundlich. “Wollen Sie Kaffee?” wurde der Kriminalbeamte mehrfach von dem freundlichen Tier gefragt. Dies lehnte der Beamte natürlich ab.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 17.02.2012

Allgemein Schmunzeln

Koblenz (RLP): Polizisten mit Karnevalsorden geehrt

Stellvertretend für, und als Dank an alle Polizisten im Land die über die Karnevalstage Dienst verrichten, wurde den Beamtinnen und Beamten der Dienstgruppe A der Polizeiinspektion Koblenz 1 der Freundschaftsorden des RKK (Verband Rheinische-Karnevals-Korportationen e.V.) verliehen.
Der Präsident des Dachverbandes vieler Karnevalsvereine zwischen Aachen und Karlsruhe, Peter Müller, ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich im Polizeipräsidium vorbeizukommen und die Orden auszuhändigen.
Begleitet wurde er von seinem „Musikalischen Geschäftsstellenleiter“, Theo Schäfges, und der stellvertretenden Orga-Leiterin, Andrea Pape.
Neben vielen Fragen zum „Dienst über die Karnevalstage“, die die hohe Delegation des RKK an die Polizisten hatte, sah sie sich auch gerne die Vorbereitungen auf die große Karnevalssitzung im Polizeipräsidium Koblenz, den „Butzeball im Butzestall“ an.
Nach den Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen waren sich die „Profi-Karnevaler“ einig:
Die Polizei hat viel Humor und großes Verständnis für das feiernde Karnevalsvolk und alle Beamtinnen und Beamten wären froh, möglichst wenig Arbeit über die närrischen Tage zu haben – denn dann hätten die Narren, so wie es sich gehört, fröhlich und vor allem friedlich gefeiert.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 16.02.2012

Allgemein Schmunzeln

Aachen (NRW): Polizeipräsidium ist nun Prinzen-Palais

Mit Kriminalhauptkommissar Alfred Wings hat die Aachener Polizei einen echten Karnevalsprinzen in ihren Reihen. Seit ein paar Wochen schwingt der 48-jährige Polizist in Eschweiler das Zepter über sein Narrenvolk. Die Karnevalsjecken des knapp 50.000 Einwohner zählenden Ortes liegen ihrem Herrscher zu Füßen.

Derweil freut sich Aachens Polizeipräsident Klaus Oelze über den Hochadel in seinem Haus. Kurzerhand hat er von Fettdonnerstag bis Aschermittwoch das Polizeipräsidium (PP) in der Soers zum Prinzen-Palais (PP) deklariert.

Prinz Alfred Wings, im normalen Leben Fahnder bei der Aachener Kripo und jetzt Oberhaupt von mehr als 20 Karnevalsgesellschaften, ist Vollblutkarnevalist und seit Mitte der 90er Jahre als Büttenredner “Der Lange” im Rheinland unterwegs.

Seine Durchlaucht ist verheiratet und hat vier Töchter. Vom stolzen Vater selbst stammt die Begründung des eingeschlechtlichen Nachwuchses: “Beamte können nur nach Vorlage arbeiten!” Besonders freut den Eschweiler Jung, dass viele seiner Kollegen am Rosenmontag zu seinen Ehren kostümiert im Eschweiler Karnevalszug mitgehen, immerhin dem drittgrößten Umzug in Deutschland.

Die freuen sich auf das gemeinsame Alaaf mit ihrem positiv bekloppten Kollegen. Der Chef und knapp 1700 Bedienstete des Aachener Präsidiums wünschen “Der Lange” eine tolle Regentschaft.

Alaaf Prinz Alfred!

Quelle: PM des PP Aachen vom 14.02.2012

Schmunzeln

Reiselustige Seniorin wiederholt beim Schwarzfahren erwischt

Am Sonntagnachmittag wurde eine 74-Jährige vom Zugbegleiter im ICE von Hamburg nach Hannover kontrolliert. Da die alte Dame keinen Fahrschein hatte, kein Bargeld mitführte und sich nicht ausweisen konnte, wurde sie von Bundespolizisten in Hannover aus dem Zug geholt.

Die anschließende Überprüfung ergab, dass die Seniorin wegen ihrer überregionalen Reiselust im ganzen Land schon mehrfach auffällig wurde. Sie ist zudem zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und hat keinen festen Wohnsitz. Allein in den letzten sechs Wochen wurde die alte Dame 21-mal beim Schwarzfahren erwischt.

Nach einer Untersuchung durch den Amtsarzt verbrachte die Frau die Nacht im Polizeigewahrsam. Im beschleunigten Verfahren muss sie sich nun für ihre Schwarzfahrten verantworten.

Quelle: PM der BPOLI Hannover vom 13.02.2012

Intensivtäterin…

Allgemein Schmunzeln

Frankfurt / Main (Hessen): Ein ganz normaler Sonntag bei einem Polizeirevier

Es begann am Sonntagmorgen gegen 06.20 Uhr beim 2. Polizeirevier, als eine besorgte Anruferin telefonisch mitteilte, dass an der Ecke Nordend-/Gluckstraße ein scheinbar hilfloser Mann in der klirrenden Kälte am Boden liegen soll.

Sofort wurde eine Streife geschickt und vorsorglich auch ein Rettungswagen alarmiert. Doch der Mann war inzwischen fort. Lediglich ein kleiner süßer Hund konnte festgestellt werden, der aber beim Anblick der Funkstreife das Weite suchte. Dass dieser Hund im Verlauf des Sonntags noch von Bedeutung ist und für lange Beschäftigung sorgen sollte ahnte da niemand.

Zunächst einmal beendeten Polizei und Rettungswagen ihren Einsatz. Doch kurz darauf gegen 07.15 Uhr überschlugen sich die Ereignisse. Mehrere besorgte Anwohner meldeten den offenbar ziellos umherirrenden kleinen Hund erneut und gleich danach einen mutmaßlichen Einbrecher in der Nordendstraße.

Der “Einbrecher” war schnell durch Beamte des 2. Reviers gemeinsam mit dem Überfallkommando gestellt und konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden. Hierbei handelt es sich allerdings um einen angetrunkenen Mann, der im Haus wohnte und sich lediglich im Stockwerk geirrt hatte. Bei seiner Befragung kam zu Tage, dass er seinen Hund vermisste – einen kleinen süßen eben.

Mit dem Versprechen sich auf die Suche nach dem Hund zu machen, brachten ihn die Beamten in seine eigene Wohnung. Kurz darauf wurde der kleine Hund zwar entdeckt, konnte aber erfolgreich seinen Verfolgern entfliehen. Zudem musste die “Fahndung” nach dem Hund unterbrochen werden, da der besorgte Hundebesitzer in seinem Treppenhaus mit der Nachbarin zeterte. Er könne nicht schlafen, weil diese angeblich zu laut war. Er wurde nun seinerseits zur Ruhe ermahnt und gebeten in der Wohnung zu bleiben.

Der nächste Teil der Geschichte ließ nicht lange auf sich warten. So rief der nach eigenen Angaben weder müde noch angetrunkene Hundebesitzer im Viertelstunden- takt auf dem 2. Revier an, um sich nach seinem Hund zu erkundigen. Neben vielem anderen erzählte er plötzlich, dass man ihn angerufen habe und ihm irgendwas über seinen Hund und Höchst erzählt habe. Genaues hatte er sich allerdings nicht gemerkt. Wenigstens hatte er die Handynummer des Anrufers.

Ein polizeilicher Rückruf führte am anderen Ende zu einer Dame, welche angab heute Geburtstag zu haben und dass sie einen kleinen Hund an der Hauptwache aufgefunden hat. Der war wohl sehr zittrig und hatte Eiszapfen am Maul. Mit der Marke am Halsband hatte sie den Hundehalter erreicht, der nach ihrer Aussage aber gar nicht kapiert hatte, was sie von ihm wolle.

Die Odyssee des kleinen Vierbeiners sollte nun mit der Heimreise zu seinem Herrchen beendet werden. Doch wer glaubte die Geschichte nimmt an dieser Stelle ihr Ende, wird enttäuscht. Als die Beamten mitsamt Hund eintrafen bekamen sie trotz Klingeln und Klopfen nicht geöffnet. Der Weg führte zwangsläufig zum 2. Revier, wo er von geübter Hand mit Leckerli und Wasser versorgt wurde. Alle Versuche den Besitzer zu erreichen schlugen fehl. Letztlich kam der kleine Freund ins Tierheim.

Am späten Nachmittag dann doch der Anruf des Herrchens. Er wurde an das Tierheim verwiesen.

Wie es zu dem sonntäglichen Fiasko des kleinen Hundes und seinem Herrchen kommen konnte ist bislang ungeklärt. Besonderer Dank gilt auch der Dame, die an ihrem Geburtstag einen unerwarteten Gast hatte.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 06.02.2012

Allgemein Schmunzeln

Polizeiauto attackiert…

Abstoßende Szenen brutalster Gewalt gegen ein Polizeiauto…

http://www.videosdepolice.com/index.php?un-chimpanze-attaque-une-voiture-de-police

Angriff Schmunzeln Was fürs Herz

Bochum (NRW): Eine E-Mail von Noah – ein Aufruf der Polizei

“Sehr geehrte/r Herr/Frau Polizist/in! Ich will fragen ob bei Ihnen ein schwarz-graues Fahrrad mit ein bischen grün, das ein Stück Klebeband am Sattel hat und von der Firma Bergamont ist, bei ihnen abgegeben wurde. Es wurde am 18.Oktober in Höntrop um etwa 16.30 geklaut.”

Diese E-Mail (Originaltext) erreichte die Bochumer Polizei am 04. November in den Abendstunden. Auf der Suche nach dem Absender stießen die Beamten dann auf einen 13-jährigen Wattenscheider-Jung: Noah. Diesem hatte das Abhandenkommen seines Gefährts keine Ruhe gelassen. Seiner Mama hatte er zuvor mitgeteilt, dass er sich mal mit der Polizei in Verbindung setzen wolle. Gesagt – getan! Etwas verdutzt reagierte die Mutter, als sie plötzlich die Polizei am Telefon hatte; “Ja doch, Noah sagte, er wolle sie mal kontaktieren. Er hat es wirklich selbstständig umgesetzt und eine Mail geschrieben ….

Mit einem Schmunzeln wurde der Sachverhalt bei den Polizisten in Empfang genommen. Nun ist die vorweihnachtliche Zeit angebrochen – für Noah ohne seine geliebtes Rad und der Möglichkeit ein neues Fahrrad zu erwerben!

Daher ein Aufruf an den miesen Fahrraddieb: Wir erwarten, dass dein Gewissen dich nicht ruhig schlafen lässt und du Noahs Fahrrad samt Klebeband zur nächsten Polizeidienststelle bringen wirst. Denn traurige Kinderaugen zu Weihnachten sollten keinen Menschen kalt lassen!

Noah, seine Familie und die Ermittler der Bochumer Polizei hoffen dennoch auf Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0234 / 909-3221 und wünschen eine besinnliche Adventszeit.

Quelle: PM der Polizei Bochum vom 02.12.2011

Allgemein Bravo Schmunzeln

München (Bayern): Dienstschluss – aber noch kein Dienstende

Dienstschluss aber noch kein Dienstende hatte ein 29jähriger Polizeiobermeister der Polizeiinspektion 14 (Westend), als er sich am Mittwoch, 26.10.2011, um 03:00 Uhr nachts, auf seinen Heimweg Richtung Augsburg begab.

Die Zugbegleitung eines ICE – der von München über Augsburg und Ulm nach Stuttgart fuhr – bat den Streifenbeamten um seine Unterstützung bei einer Personalienfeststellung. Eine 50jährige Deutsche war ohne Fahrkarte und Ausweisdokumente im Zug angetroffen worden.
Der Beamte ließ die angegebenen Personalien bei seiner Münchner Inspektion überprüfen. Ergebnis: die Frau war zur Aufenthaltsermittlung für das Polizeipräsidium Stuttgart ausgeschrieben.
Durch diese Maßnahme verpasste er aber den Ausstieg an seinem Heimatbahnhof.

Bei der nun folgenden Weiterfahrt bis nach Ulm stellte das Zugpersonal drei Iraker in einer Toilette der 1. Klasse des ICE fest und bat den Polizeibeamten einzuschreiten.

Alle Personen übergab der 29jährige Beamte am Bahnhof in Ulm der Bundespolizei.

Dienstende hatte er da immer noch nicht.
Auf der Rückfahrt nach Augsburg unterstützte er gegen 06:10 Uhr nochmals die Zugbegleitung bei einer Personalienfeststellung. Diesmal jedoch ohne weitere Maßnahmen und Konsequenzen, so dass mit Ankunft im Augsburger Bahnhof um 6.35 Uhr für den Polizeiobermeister endlich/endgültig Dienstschluss war.

Quelle: PM des PP München vom 30.10.2011

Bravo Schmunzeln

Esel sind geduldige Geschöpfe – und Polizisten kreative…

Weilerswist (NRW): Donnerstagmorgen (09.30 Uhr) liefen zwei Esel über die Fahrbahn zwischen Müggenhausen und Großvernich. Die hinzu gerufene Polizei konnte die Tiere zuerst von der Fahrbahn treiben. Die störrischen Esel liefen aber immer wieder zurück auf die Fahrbahn. Da kam den eingesetzten Beamten eine zündende Idee. Mit Absperrband wurde ein Halfter gefertigt und die Esel konnten so zuerst neben der Fahrbahn festgemacht werden. Hier wurden sie dann an ihren Besitzer übergeben. Bei dem veröffentlichten Bild handelt es sich um ein Polizeifoto. Dies ist zur Veröffentlichung freigegeben.

Quelle: PM der Polizei Euskirchen vom 30.09.2011

Bildquelle: Polizei Euskirchen

Allgemein Schmunzeln Wie blöd kann man sein?

Hagen (NRW): Fröhliche Bastelstunde…

Klingt lustig, ist aber strafbar: Ein 43-jähriger Hagener geriet am Montagmorgen in eine Geschwindigkeitskontrolle und wies sich mit einem tschechischem Führerschein aus. Dabei erklärte er, dort für eine Weile seinen Wohnsitz gehabt zu haben. Bei genauerem Betrachten stellte der Polizeibeamte allerdings fest, dass der “Kartenführerschein” eine Komplettfälschung war, Vorder- und Rückseite wurden miteinander verklebt und im unteren Bereich standen die Einzelteile etwas über. Nun räumte der Mann ein, dass der “tschechische Originalführerschein” in der Tschechei bei einer Freundin liege und er sich ein Duplikat zugelegt habe. Ihm wurde eindringlich erläutert, dass er nur dann ein Fahrzeug führen darf, wenn er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dass es auf jeden Fall strafbar ist, einen amtlichen Führerschein nachzumachen.

Die Polizisten stellten die Fälschung sicher und die Ermittlungen in der Dienststelle ergaben, dass dem 43-Jährigen 1987 nach einem Verkehrsdelikt die Fahrerlaubnis entzogen und nach negativer MPU im Jahr 1989 eine Wiedererteilung abgelehnt wurde. Zehn Jahre später kam noch mal eine Trunkenheitsfahrt hinzu. Anzeige und Ende Teil 1.

Am Donnerstagmorgen rieben sich die Polizisten zunächst die Augen, als sie bei ihrer Streifenfahrt den 43-Jährigen erneut am Steuer sahen. Sollte er den eindringlichen Hinweis nicht verstanden haben oder hatte er nun das möglicherweise zu Recht erstandene Original dabei? Bei der Überprüfung legte er einen tschechischen Kartenführerschein vor, diesmal allerdings keinen sorgfältig gefälschten, sondern eine folierte scheckkartengroße Karte, schief ausgeschnitten mit spitzen Ecken und der Text auf der Rückseite mit den Fahrerlaubnisklassen stand auf dem Kopf. Dazu gab er an, eine PDF-Datei vom Original aus Tschechien per E-Mail erhalten zu haben. Die hatte er sich nun ausgedruckt, weil die Polizei ja den alten einbehalten hatte und er sich daher einen neuen erstellen musste.

Auch dieses Exemplar stellten die Beamten sicher und legten eine erneute Anzeige vor. Weitere Ermittlungen dauern an, Ende Teil 2. Ob aus dem Zweiteiler eine Serie wird, ist noch nicht bekannt.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 29.09.2011

Allgemein Schmunzeln

Kassel (Hessen): Unter Stress kann man mal vergesslich werden…

Obwohl Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr aufgrund der Gefährlichkeit grundsätzlich kein lustiges Thema sind, mussten dennoch die Polizeibeamten der Kasseler Verkehrsinspektion gestern über einen Einsatz im Nachhinein etwas schmunzeln.

Ihnen war auf der Nürnberger Straße vom Kreisel kommend in Richtung Fuldabrück mit ihrem Video-Fahrzeug am Dienstagmittag gegen 13:10 Uhr eine “Familienkutsche” aufgefallen, die im 50-er Bereich mit 80 Stundenkilometern und im darauffolgenden 70-er Abschnitt mit 106 km/h. in der Spitze bewegt wurde. Hinter der Auffahrt zur A 49 stoppten die Polizisten das Fahrzeug. Am Steuer eine 42 Jahre alte Frau aus Fuldabrück, die ganz überrascht war, von der Polizei angehalten zu werden. Wie Polizeihauptkommissar Olaf Marzog berichtete, war die junge Frau offenbar arg unter Zeitdruck. Sie müsse schnell nach Hause, wollte eigentlich schon um 13 Uhr dort sein, zwei kleine Kinder warteten. “Dann bat sie uns freundlich, ob wir die weiteren Formalitäten nicht auch bei ihr zuhause klären könnten”, so Marzog. Dann müssten die Kinder nicht noch länger warten.

Für die Polizisten kein Problem. Sie willigten ein und sagten der Dame, dass sie vorfahren solle, man fahre hinter ihr her bis zur genannten Wohnanschrift in Bergshausen. Gesagt, getan. Was aber die Polizisten ein wenig überraschte war der Umstand, dass die Dame erneut kräftig aufs Gaspedal drückte und in einem auf 70 km/h beschränkten Bereich erneut mit 100 Stundenkilometern unterwegs war. Vor der Haustür angekommen fragten die Polizisten, was sie sich denn dabei gedacht habe, unter den Augen der Polizei erneut die Geschwindigkeit deutlich zu überschreiten. Dazu habe die Frau, die offenbar total im Familienstress steckte, nur bemerkt, dass sie so in Gedanken gewesen sei und darüber das Polizeiauto hinter ihr total vergessen habe.

Bei allem Verständnis der Polizisten, dass manchmal nicht alles unter einen Hut zu bekommen ist, wird die Autofahrerin für die Geschwindigkeitsüberschreitungen dennoch gerade stehen müssen. 80,- Euro Bußgeld und drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg erwarten sie.

Quelle: PM des PP Nordhessen vom 28.09.2011

Allgemein Schmunzeln Wie blöd kann man sein?

Aus den Top 10 der dümmsten Ausreden …

Wenn ein Dieb vom Eigentümer eines Autos auf frischer Tat erwischt wird, ist das schon nicht alltäglich. Einzigartig wird diese Tat aber durch die Ausrede des Autoknackers (40) – “Ich bin auf dem Weg nach Plauen und habe mir auf dem Navigationsgerät nur den Weg ansehen wollen”. Dass er zu Fuß unterwegs war, in einem fremden Auto auf dem Bonner Wall saß und das Navigationsgerät vorher im verschlossenen Handschuhfach gelegen hatte, dürfte die Glaubwürdigkeit seiner Aussage kaum untermauern.

Der Eigentümer des betroffenen BMW 320 hatte seinen Wagen am Sonntagmorgen (25. September) um kurz nach neun Uhr auf dem Bonner Wall in der Kölner Südstadt abgestellt und war fünf Minuten später mit Arbeitskollegen wieder am Abstellort seines Autos vorbeigekommen. Im Vorbeifahren hatte er den Fremden auf dem Beifahrersitz seines BMW gesehen und ihn mit seinen Kollegen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Der 40-Jährige ist bereits bei der Polizei bekannt. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt. (de)

Quelle: PM des PP Köln vom 26.09.2011

Allgemein Bravo Personalsituation Schmunzeln

Bocholt (NRW): 5-Jähriger bewirbt sich bei der Polizei

Beim “Tag der offenen Tür” der Bocholter Polizei am letzten Sonntag staunte der Einstellungsberater Wolfgang Thebelt nicht schlecht. Neben den interessierten Schülern, die sich für den Polizeiberuf interessierten, erschien der kleine Niklas in Begleitung seines Vaters und überreichte dem Beamten stolz seine bereits vollständige Bewerbungsmappe. Wie es die Form erfordert, befand sich darin neben dem Lebenslauf mit dem bisherigen “schulischen” Werdegang auch das ausführliche Bewerbungsschreiben. Im Text war unter anderem zu lesen: “Ich möchte gerne meine Ausbildung starten, sobald ich den Kindergarten und meine schulische Ausbildung abgeschlossen habe. Zu meinen Hobbys gehört das Spielen mit Polizeiautos sowie -hubschraubern.” Er führte weiter aus, dass er zu Karneval bereits als Polizist verkleidet gewesen sei und mit Handschellen das Festnehmen üben konnte. Sportlich halte er sich mit Taekwondo für den Polizeiberuf fit. Mit “Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Team” endet das Schreiben. Ordnungsgemäß hatte Niklas, wie es sich gehört, unterschrieben – mit drei Kreuzchen. Auf die Frage des Einstellungsberaters, ob der Papa bei der Bewerbungsmappe denn geholfen habe, antwortete der kleine Niklas leicht entrüstet: “Nur ein bisschen!”

Die Bewerbung des kleinen Niklas hat sich inzwischen bei vielen Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde herumgesprochen und für großes Schmunzeln gesorgt. Die Beamten freuen sich jetzt schon auf den zukünftigen “Kollegen”. Das nötige Selbstbewusstsein für den Polizeiberuf hat er bereits, da waren sich alle einig.

Bildquelle: KPB Borken

Allgemein Bravo Schmunzeln

Braunschweig (Niedersachsen): Fahnder greifen im Fitnesstraining zu

Während der jährlichen Fitnessüberprüfung, die die Braunschweiger Fahnder des Zentralen Kriminaldienstes über eine 20 Kilometer lange Radstrecke nach Königslutter führte, erkannten sie einen von der Staatsanwaltschaft Magdeburg seit fünf Jahren per Internationalem Haftbefehl gesuchten Helmstedter.

Der 58-Jährige reagierte beim Ansprechen durch die verschwitzen Sportler zunächst etwas irritiert, sah sich dann aber der geballten Übermacht der Kriminalbeamten unterlegen und ließ sich ohne Widerstände der Justizvollzugsanstalt Braunschweig zuführen.

Dort wird der Gesuchte noch eine sechsmonatige Haftstraße absitzen.

Die Fahrt dorthin musste er aber nicht mit dem Fahrrad antreten, sondern konnte in einem Streifenwagen Platz nehmen.

Quelle: PM der PD Braunschweig vom 17.09.2011

Sag noch einer, diese Fitnessüberprüfung sei sinnlos…

Allgemein Schmunzeln Wie blöd kann man sein?

Wiesbaden (Hessen): Vorfahrtmissachtung mit Folgen…

Dass es nicht ohne Folgen bleibt, einer Polizeistreife die Vorfahrt zu nehmen, musste gestern ein 26-jähriger Wiesbadener am eigenen Leib erfahren. Die Besatzung eines Zivilwagens war gegen 15.00 Uhr in der Thorwaldsenanlage unterwegs und wollte gerade in die Rembrandstraße abbiegen, als der Citroen des 26-Jährigen an den Beamten vorbeifuhr, ohne die Vorfahrt zu beachten. Der Polizist am Steuer konnte gerade noch rechtzeitig bremsen, sodass es nicht zu einem Zusammenstoß kam.

Dieses Verhalten war allemal Grund genug das Fahrzeug anzuhalten und eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Gesagt getan wurde der Citroen in der Comeniusstraße angehalten und der Fahrer aufgefordert, seinen Führerschein vorzuzeigen. Dies war jedoch nicht möglich, da der 26-Jährige gar keinen Führerschein besitzt. Der Mann wurde daraufhin aufgefordert sein Fahrzeug zu verlassen, dass nun verkehrsbehindernd auf der Straße stand. Ganz Freund und Helfer erklärte sich einer der Beamten dazu bereit, das Fahrzeug ordentlich abzustellen, damit es nicht zu allem Ärger noch abgeschleppt werden musste.

Als der Polizist jedoch in dem Fahrzeug Platz nahm, bemerkte er den süßlichen Geruch von Marihuana, worauf der Wagen genauer unter die Lupe genommen wurde. Im Kofferraum des Pkw fanden die Polizisten schließlich über 1 Kilogramm Marihuana, worauf der 26-Jährige vorläufig festgenommen wurde. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden noch 23,7 Gramm Haschisch, 38 Gramm Amphetamin, 3,9 Gramm Marihuana und 21 kleine Marihuanapflanzen aufgefunden. Damit nicht genug hatte der Beschuldigte noch eine scharfe Schusswaffe sowie andere verbotene und gefährliche Gegenstände in seiner Wohnung. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Der wegen ähnlich gelagerter Straftaten bereits hinreichend in Erscheinung getretene 26-jährige Beschuldigte wurde gestern Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt der die Untersuchungshaft anordnete.

Quelle: PM des PP Wiesbaden vom 16.09.2011

Ich werde nie begreifen, warum Leute, die so viel auf dem Kerbholz haben, nicht in der Lage sind, sich unauffällig zu verhalten…

Das hängt vermutlich sehr stark mit der zweiten Sache zusammen, die mir immer wieder auffällt: je pausenloser und lauter einer schreit, wie doof Polizeibeamte seien, desto schlechter ist es um die eigene Intelligenz des Schreienden bestellt…

Allgemein Schmunzeln

London: Gut gelaunte Polizisten beim Notting Hill Carnival

 

 

Schön zu sehen, dass es auch in London noch Polizisten mit Grund zur guten Laune gibt. :-) (Den zweiten sieht man gegen Ende…)

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Couragierte Schüler fangen Polizeibeamten

Drei Jugendliche aus dem Schulzentrum Habenhausen bewiesen am Dienstag Zivilcourage. Sie stoppten einen vor der Polizei fliehenden Räuber. Was sie nicht ahnten – es handelte sich um einen Praxistrainer der Bremer Polizei.

Am Dienstag absolvierten die Hochschüler der Bremer Polizei ein Praxistraining. Ein Ausbilder fungierte dabei als Räuber und lief vor den uniformierten Studenten davon. Seine Flucht führte an der Schule im Bunnsackerweg vorbei. Drei Jugendliche im Alter von ca. 13-15 Jahren wurden auf dem Schulhof auf die Situation aufmerksam. Sie hörten die Verfolger “Stehenbleiben, Polizei!” rufen -und reagierten blitzschnell: Die Schüler stellten sich dem sichtlich überraschten Praxistrainier in den Weg, hielten ihn fest und übergaben den “Ganoven” an die Polizeistudenten. Diese bedankten sich artig und klärten den Sachverhalt auf. Verletzt wurde niemand, da diese Aktion von allen Beteiligten besonnen durchgeführt wurde.

Die drei Schüler können sich für eine Rückmeldung gerne an die Pressestelle der Polizei Bremen wenden.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 01.09.2011

Erstmal den Schülern für die Zivilcourage:

Und für die Story ein dickes

Allgemein Schmunzeln

Bremen: Die Leiden des jungen Döner

Die Bremer Polizei verhinderte am Freitagabend eine genüssliche Zusammenkunft zwischen 80 Kilogramm Döner und dem Verbraucher. Grund waren diverse Verkehrsverstöße und die lieblose Haltung des Fleisches.

Im Stadtteil Walle kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines Kleintransporters, da dieser völlig poesielos während der Fahrt telefonierte. Die Beamten stellten außerdem mit geschultem Auge schnell eine Überladung des Wagens fest. Im Laderaum fanden sie Dönerspieße und Innereien, die teilweise lose in Frischhaltefolie und in Plastiksäcken platziert waren.

Mit Polizeieskorte wurde der Kontrollort zum Großmarkt verlegt. Eine geeichte Fahrzeugwaage bestätigte dann den Verdacht: Der Transporter war überladen. Da die Temperaturen des Fleisches außerhalb der Grenzwerte waren, ordnete ein hinzugerufener Lebensmittelkontrolleur das Ableben der Ware an. Unter seiner Aufsicht fanden die Dönerspieße in der Müllverbrennungsanlage Findorff ein jähes Ende. Gegen Halter und Fahrer des Kleintransporters wurden unromantische Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 29.08.2011

Lieber Pressesprecher der Polizei Bremen,

super! Wirklich! Das rettete meinen Tag! Danke!

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Griesheim (Hessen): Calimero von Kleinpfötchen auf Freiersfüßen

Ein Chiwawa hat sich am Freitagmorgen (26.08.2011) eine für seine Größe spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei durch die Straßen Griesheims geliefert. Der kleine herrchenlose Hund mit dem Namen Calimero von Kleinpfötchen, der allerdings nur “Cali” gerufen wird, war einer Streife der Polizei in Griesheim gegen 9.10 Uhr vor der Polizeiwache aufgefallen, als er dort auf dem Gehweg entlang spazierte. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, besser gesagt, versuchten sie aufzunehmen. Ließ sie der Hund doch nie mehr als auf zehn Meter Abstand herankommen. Auch die Verfolgung mit dem Auto war zwecklos, da sich das ausgebuffte Kerlchen zwischen die Marktstände in der Stadtmitte Griesheims flüchtete. Ein 12-jähriger Junge, der die Verfolgungsjagd mitbekommen hatte, folgte dem Tier zu Fuß und konnte ihn nach einer Verfolgung durch ganz Griesheim schließlich in einem Hinterhof in der Pfützenstraße zur Rede stellen und die Polizei informieren. Es stellte sich heraus, dass der Deckrüde offenbar auf der Suche nach weiblicher Bekanntschaft aus seinem Zuhause abgehauen war und sich auch dorthin nach gut zwei Kilometern Wegstrecke geflüchtet hatte.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 26.08.2011

Allgemein Bravo Schmunzeln

Winsen (Niedersachsen): Junger Mann darf den Streifenwagen putzen

Nachdem ein 16-jähriger am Samstag Abend auf einem Dorffest bei Winsen zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde er von einer Streifenwagen-Besatzung aufgelesen und nach Hause gebracht. Während der Fahrt im Polizeiwagen war dem jungen Mann allerdings so übel geworden, dass er sich übergeben musste. Zwar hatte er freundlicherweise in seinen eigenen Rucksack “gespuckt”, daneben ging dann allerdings doch noch was. Um der Rechnung für die Reinigung des Streifenwagens zu entgehen, erklärten sich Vater und Sohn bereit, dass der Spross am Sonntag-Morgen zum Schrubben der verschmutzten Rückbank aufs Revier kommt. Der Transport im Streifenwagen wird ihm jedoch trotzdem in Rechnung gestellt werden.

Quelle: PM der PI Harburg vom 28.08.2011

Das finde ich eine gelungene Maßnahme. Sowohl von den Polizeibeamten, als auch von dem Vater. Endlich mal jemand, der seinem Nachwuchs beibringt, dass man dazu stehen muss, was man versaut hat…

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Köln (NRW): Lenny auf großer Stadtrundfahrt

Ein glückliches Ende hat am frühen Morgen (19. August) die Irrfahrt eines Hundes genommen – letztendlich kam es zur glücklichen Zusammenführung mit seinem Herrchen im Tierheim.

Wie jeden Morgen ging Lenny, ein kleiner Mischling, mit seinem Herrchen in der Kölner Innenstadt spazieren. Um Schutz vor dem heftig einsetzenden Regen zu finden, stellte sich der Hund mit seinem Herrchen unter ein KVB-Wartehäuschen. Dann entschloss sich das Tier, die Heimreise Richtung Zollstock anzutreten – mit dem Bus, aber ohne sein Herrchen. An der Endhaltestelle “Südfriedhof” stieg Lenny mit den letzten Fahrgästen aus. Dort wurde er noch von KVB-Mitarbeitern gesichtet, danach verlor sich jedoch seine Spur.

Auf der Vorgebirgsstraße wurde der Hund schließlich gegen 7.00 Uhr von einer Anwohnerin entdeckt. Diese rettete das Tier vor dem Autoverkehr, indem sie Lenny kurzerhand mit dem Gürtel ihres Morgenmantels festband und die Polizei verständigte. Am Tierheim Zollstock gab es dann ein freudiges Wiedersehen mit seinem Herrchen, das sich zwischenzeitlich auf der Polizeiwache Rodenkirchen gemeldet hatte.

Die KVB verzichteten übrigens auf eine Strafanzeige wegen Schwarzfahrens…

Quelle: PM des PP Köln vom 19.08.2011

Allgemein Schmunzeln

Aachen (NRW): 11-Jähriger beschwert sich per Notruf über Zwangsarbeit

Ein 11-jähriger Junge hat die Polizei über “110″ angerufen und sich über “Zwangsarbeit” im Haushalt beschwert. Fast fünf Minuten dauerte das vermittelnde Gespräch zwischen dem kleinen Leon (Name geändert) und dem Polizeibeamten in der Leitstelle “Robert”. Hierzu das gekürzte Protokoll:

“Polizeinotruf!”
Mit krächzender, fester Stimme der kleine Leon: “Hallo, meine Mutter lässt mich zwangsarbeiten!”
Polizei: “Was lässt Deine Mutter Dich?”
Leon: “Zwangsarbeiten!”
Polizei: “Das musst Du mir aber mal erklären, wie alt bist Du überhaupt?”
Leon: “11 Jahre. Die lässt mich den ganzen Tag arbeiten!”
Polizei: “Was musst Du denn machen? Erzähl mal!”
Leon: “Ich muss hier sauber machen, ich muss die Terrasse sauber machen….den ganzen Tag nur arbeiten hier! Ich hab´überhaupt keine Freizeit mehr!”
Polizei: “Weißt Du denn überhaupt, was zwangsarbeiten ist?”
Leon: “Mhm, jaaaah…”
Polizei: “Wo ist die Mama denn?”
Leon, der merkt, dass es jetzt ganz ungemütlich wird: ” Die steht neben mir.”
Polizei: “Dann gib sie mir mal.”
Leon geknickt: “Jaaa…”
Mutter: “Guten Tag. Sie müssen entschuldigen, aber seit Wochen hält er mir vor, er müsse zwangsarbeiten. Seitdem will er die Polizei anrufen. Jetzt, als er ein paar Papierschnipsel, die auf dem Boden lagen, aufheben sollte, wollte er Sie anrufen, was er dann auch getan hat. Er spielt den ganzen Tag. Und wenn er mal das aufräumen soll, was er durcheinander gebracht hat, meint er, es sei Zwangsarbeit. Ich dachte, jetzt lässt Du ihn einfach mal anrufen.”

Es entwickelte sich ein informatives Gespräch mit der Mutter. In dem wurde deutlich, dass der Sprössling zurzeit die Grenzen seiner Trotzphase auslotet. Leon dagegen hatte sich zwischenzeitlich auf sein Zimmer verkrochen und stand für ein Abschlussgespräch mit dem Polizeibeamten nicht mehr zur Verfügung.

Quelle: PM der Polizei Aachen vom 15.08.2011

Allgemein Bravo Schmunzeln

Multitalentierter Polizist gibt den Suchhund…

“Gut gebrüllt Löwe…” Ein oberfränkischer Polizist machte mit imitierten Hundegebell einen Flüchtigen dingfest.
Der Mann hatte zuvor mit seinem Wagen einen Unfall verursacht und im Wald versteckt.
Auf einem zwischen Heilgersdorf und Seßlach gelegenen Flurbereinigungsweg sah eine Verkehrsteilnehmerin einen unfallbeschädigten Pkw zwischen Bäumen stehen. Als der Fahrer des Pkw mitbekam, dass die Frau die Polizei verständigte, floh er in ein angrenzendes Waldstück.

Trotz mehrfacher Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten, ließ sich der Fahrer des Fahrzeuges nicht dazu bewegen, aus dem Wald heraus zu kommen. Erst als einer der Polizeibeamten Hundegebell nachahmte und den Einsatz eines Polizeihundes ankündigte, kam der Mann schließlich aus dem Wald heraus.

Der Grund für seine Flucht war schnell ermittelt, der Mann stand nämlich unter Alkoholeinfluss. Blutentnahme und Sicherstellung seines Führerscheines waren Folge.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 08.08.2011

Allgemein Schmunzeln

“Der Hund mag mich…”

In Kastellaun / Pydna in Rheinland-Pfalz fand am zurückliegenden Wochenende das Festival “Nature One 2011“ statt.

Im Ergebnis bleibt für „Nature One 2011“ festzustellen, dass sich die Einsatzkonzeption der Polizei bewährt hat. Der Veranstaltungsverlauf gestaltete sich durchweg friedlich, besonders erwähnenswerte Ereignisse gibt es aus Sicht der Polizei nicht. Zentraler Punkt der polizeilichen Maßnahmen ist die Arbeit an den Kontrollstellen. Dabei geht es in erster Linie um das Auffinden von Drogen.
Der Einsatz neuester und modernster Technik zum Erkennen und Aufspüren von Drogen machen es dem Betroffenen nahezu unmöglich, mitgeführte Drogen an der Kontrollstelle vorbei zu leiten. Und was die Technik nicht schafft, dass erschnüffeln die eingesetzten vierbeinigen „Polizeikollegen“. Ein ungewöhnliches Bild für den Laien ergibt dabei der Einsatz sogenannter Passivhunde, die an einer Reihe von Personen vorbeigeführt werden und sobald sie auch nur die geringsten Spuren von illegalen Drogen aufnehmen, sich vor die entsprechende Person hinsetzen.

Eine Dame hatte diesen Einsatz wohl nicht richtig bewertet: Sie graulte den vor ihr sitzenden Vierbeiner und rief dabei entzückt aus: „Schau mal, der kann mich besonders gut leiden.“, was der eingesetzte Hundeführer mit den Worten begleitete: „Ja – wahrscheinlich riechen sie besonders gut.“
Den wahren Hintergrund verstand die Dame dann auch kurz danach.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 08.08.2011

Allgemein Schmunzeln

Plattling (Bayern): Skelett auf Fahrersitz

Beamte der PI Plattling trauten ihren Augen nicht, als sie bei ihrer Streifenfahrt in den Rückspiegel ihres Dienstfahrzeugs blickten.

Mit Erstaunen mußten Beamte der PI Plattling gestern Abend (26.07.) durch den Rückspiegel feststellen, dass der Wagen hinter ihnen offensichtlich von einem Skelett gelenkt wurde! Bei einer anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen rechtsgesteuerten Pkw handelte, der auch von einem quicklebendigem Fahrer gelenkt worden war. Bei seinem Beifahrer mit Hut handelte es sich um Plastik-Skelett – ob sich der Beifahrer bereits “länger” im Fahrzeug befunden hat, konnte nicht zweifelsfrei ermittelt werden!

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 26.09.2011

Bildquelle: PP Niederbayern

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich schmeiß mich gerade weg… ich wusste immer, Polizisten haben Humor!

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Schmunzeln

Frankfurt / Main (Hessen): Teure Nachtruhe

Zeugen verständigten am Sonntag, den 12. Juni 2011, gegen 11.00 Uhr, die Rettungskräfte, da sie in der Weißfrauenstraße eine zunächst unbekannte Person schlafend auf dem Kasten einer Klimaanlage, die auf einem etwa fünf Meter hohen Mauervorsprung eines Hotels befestigt ist, entdeckt hatten.

Durch die Höhenrettung der Feuerwehr Frankfurt konnte die Person angesprochen und unverletzt geborgen werden. Wie sich dann herausstellte, handelte es sich bei dem jungen Mann um einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Mainz-Bingen. Wie er selbst später angab, sei er zunächst auf dem Konzert der Sängerin Shakira in der Festhalle gewesen. Danach habe er noch eine Diskothek in der Weißfrauenstraße besucht, welche er gegen 06.00 Uhr wieder verlassen habe. Danach, so seine Angaben, habe er einen “Filmriss”. Ein durchgeführter Alkoholtest untermauerte diese Angabe.

Die Rechnung für die Bergung von diesem außergewöhnlichen Schlafplatz wird dem 20-Jährigen durch die Rettungskräfte noch zukommen.

Quelle: PM des PP Frankfurt am Main vom 13.06.2011

Allgemein Schmunzeln

Aschau (Bayern): “Hase und Igel” – funktioniert nicht

Offenbar von der Geschichte “Der Hase und der Igel” inspiriert, versuchte am Montagabend, 06.06.2011, ein führerscheinloser Autofahrer die Polizei zu täuschen. Die Ehefrau wurde als Fahrerin vorgeschoben. Die Beamten durchschauten den Schwindel.
Gegen 19.50 Uhr näherte sich der führerscheinlose 55-Jährige mit seinem silbernen Pkw einer Kontrollstelle der Polizeiinspektion Prien, die auf der Staatsstraße 2093 zwischen Aschau und Sachrang eingerichtet war. Etwa 200 Meter vor dem Kontrollort wendete der Fahrer plötzlich und fuhr zurück in Richtung Sachrang. Die Streifenbesatzung, die sofort die Verfolgung aufnahm, konnte den Fahrer beobachten, wie dieser kurz vor Sachrang abbog, seinen Wagen anhielt und in ein Haus lief. Kurze Zeit darauf kam eine Frau aus dem Haus gelaufen, die erstaunlicherweise das gleiche rote T-Shirt trug, wie der zuvor beobachtet Fahrer. Die 51-Jährige versuchte den Beamten zu erklären, dass sie mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen sei und wenden hätte müssen, um die daheim vergessenen Zigaretten zu holen. Mit dieser „Finte“ ließen sich die Beamten aber nicht abspeisen und schnappten sich den 55-Jährigen, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits in die Dusche des Anwesens geflüchtet hatte.
Nach Belehrung und längerer, eingehender Befragung, räumte die Ehefrau letztendlich ein, dass tatsächlich ihr Mann mit dem Pkw gefahren sei. Nachdem der 55-Jährige nach eigenen Angaben seit 1984 wegen zu vielen „Punkten“ keinen Führerschein mehr besitze, hätte er sich der Kontrolle schlussendlich entziehen wollen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 08.06.2011

Merke: Halte Dich nicht für Schlauer als die Polizei… ist  mit hoher Wahrscheinlichkeit eine grobe Fehleinschätzung…

Allgemein Schmunzeln

Neustadt / Weinstraße (RLP): Und dann war da noch…..

… ein 23-Jähriger aus der Sauterstraße, der über Notruf am 08.06.11, 04:41 Uhr mitteilte, dass  ein Wildschwein im Hof des Anwesens klopfe.  Den Beamten zeigte er einen kleinen Verschlag, in welchem sich das Wildschwein angeblich verstecke und ihn durch Klopfen nerve. Die Beamten konnten jedoch kein Wildschwein vorfinden, vielmehr wurde das Klopfgeräusch von tropfendem Regenwasser verursacht.

Quelle: PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 08.06.2011

Was waren das denn für krasse Drogen????

Allgemein Schmunzeln

Penig (Sachsen): Polizisten gefangen genommen

Als am gestrigen Abend, gegen 20.30 Uhr, ein 35-jähriger Polizeikommissar und ein 46-jähriger Polizeiobermeister auf dem Weg zum Dienst ins Polizeirevier Rochlitz waren, wurden sie auf der Bundesstraße 95 zwischen der Tankstelle und dem Freibad, von einer Herde Schafe daran „gehindert“, ihre Nachtschicht pünktlich zu beginnen. Die etwa 200 Tiere, die offensichtlich von ihrer Weide ausgebüxt waren, konnten zusammen mit dem hinzugerufenen Schäfer und angeforderter polizeilicher Verstärkung bis ca. 22.40 Uhr wieder zusammen- und zurückgetrieben werden. Während der Lösung des „tierischen Problems“ kam es zu Verkehrsbehinderungen entlang der Bundesstraße 95. Glücklicherweise ist niemandem etwas passiert.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 07.06.2011

Empörend, die terroristischen Schafe…

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Schmunzeln

Lichtenfels (Bayern): Angst verleiht Flügel…

Eine Begegnung der besonderen Art erlebte ein 30-jähriger Fußgänger in der Nacht zum Sonntag bei Buch am Forst, als er auf ein Wildschwein traf.

Der Mann war zu Fuß auf dem Heimweg von Meschenbach nach Lichtenfels und nahm eine Abkürzung durch den Wald. Der Schreck muss ihm wohl in die Glieder gefahren sein, als er nach der Autobahnbrücke bei Buch nach rechts in den Wald laufen wollte und dabei von einem Wildschwein verfolgt wurde. Vor Angst rannte er deshalb einige Meter in den Wald und kletterte zur eigenen Sicherheit auf einen Baum. In seiner ausweglosen Situation verständigte er per Handy die Lichtenfelser Polizei, die er zum Ort des Geschehens lotste. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie den schweißgebadeten Mann in rund drei Metern Höhe auf einem astlosen Baum fanden. Die Polizisten befreiten den Hilfesuchenden aus seiner misslichen Lage. Die tatverdächtige Wildsau war bereits über alle Berge.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 05.06.2011

Obwohl ich grinse, kann ich den Mann verstehen. Ich hab auch Angst vor Wildschweinen…

Allgemein Schmunzeln

Eschweiler (NRW): Körperverletzung beim Striptease

Einen eher ungewöhnlichen Ausgang nahm am Vatertag eine Striptease-Show in einer Eschweiler Lokalität. Die Polizei ward gerufen. Es hatte einen Verletzten gegeben.

Gleich mehrere Tänzerinnen hatten sich derweil auf der Bühne geräkelt und das Publikum animiert, doch mitzumachen. Im Überschwang der Gefühle erklärte sich denn auch ein Auserwählter bereit, die Bühne zu betreten.

In der Folge der weiteren künstlerischen Darbietung muss es dann zu einem folgenschweren Missverständnis gekommen sein. Während er sich flach auf den Boden legte, platzierte die Tänzerin ihren Po über das Gesicht des Mannes um den Allerwertesten dann völlig hernieder zu lassen.

Er, dem diese Form des Körperkontaktes nicht so behagte, wollte sich befreien. Hierzu drückte er das Gesäß von seinem Gesicht. Dies muss die Künstlerin offensichtlich fehlinterpretiert haben: Sie fühlte sich fortan begrapscht, ergriff eine herum stehende Wodkaflasche und schlug damit mehrmals auf den Kopf des Gastes. Der erlitt dabei Prellungen, die später ärztlich behandelt werden mussten.

Die Tänzerin verschwand. Genau beschreiben konnte der Mann die Frau nicht. Entscheidendes, für die Polizei Verwertbares, hatte er eh nicht gesehen … Das Verfahren läuft.

Quelle: PM der Polizei Aachen vom 03.06.2011

Allgemein Bravo Schmunzeln

Kempten (Bayern): Renitenter Untermieter durch Polizei entfernt

Gegen 02:20 Uhr teilte die Dame über Notruf mit, dass ein ungebetener Gast in ihr Reihenhaus eingedrungen sei und sich weigere zu gehen. Bei dem unverschämten Eindringling handelte es sich jedoch nicht um einen Menschen sondern um eine fremde Katze, die durch eine Katzenklappe in der Haustüre hereinspaziert war und es sich am Fressnapf der Hauskatze gut gehen ließ. Offensichtlich gefiel es dem außergewöhnlich großen Stubentiger, der von der Mitteilerin als annähernd hundegroß bezeichnet wurde, so gut, dass er sich von der tageszeitgemäß bekleideten Frau auch nicht durch den Einsatz eines Teppichklopfers verscheuchen ließ. Stattdessen konnten die Beamten in der Einsatzzentrale sogar über Notruf vernehmen wie das selbstbewusste Tier laut fauchend die Treppe versperrte und so verhinderte, dass die Frau in das Obergeschoss gelangen konnte. Ein Hundeführer der Polizei konnte die Dame wenig später von ihrem rothaarigen Übel befreien. Nach drei gescheiteren Versuchen gelang es dem Beamten, den Gast zur Haustüre hinaus zu scheuchen. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Mundraub ist in diesem Fall hinfällig.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd-West vom 31.05.2011

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Münster: Ungebetete Gäste: Krähen lösen Alarm aus

Münster (NRW) – Zu einer Alarmauslösung in einem Privathaus in Münster Mecklenbeck wurde die Polizei am Montagmorgen (30.05.2011) gegen 09.00 Uhr gerufen. Die Bewohner waren zu dieser Uhrzeit nicht mehr im Hause und es war zu vermuten, dass hier Einbrecher am Werk sein könnten. Vor Ort wurden die Übeltäter schnell ausgemacht und gestellt: zwei Dohlen, die kleinsten Vertreter aus der Gattung Raben und Krähen, hatten es geschafft, durch den Kamin in den Wohnraum zu gelangen. Dort benahmen sie sich zwar artgerecht, aus menschlicher Sicht aber flegelhaft. Unter anderem ließen sie diverse Hinterlassenschaften auf Tisch und Sofa fallen. Der Polizist zog seine Handschuhe über und schaffte es, die Eindringlinge behutsam und ohne großes Gezeter einzeln aus dem Haus zu tragen. Vor der Tür wurde das Dohlenpaar wieder in die Freiheit entlassen.

Quelle: PM der Polizei Münster vom 30.05.2011

Na, dann hoffe ich mal, dass der Polizist nicht wie seine Kollegen in Berlin für seine Tierliebe auch noch eine Anzeige fängt… und während ich das hoffe, sage ich: Gut gemacht!

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Schwimmendes Rindvieh

Obacht, wo man Abkühlung sucht…

Molfsee / Kreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein)
Am Samstagmorgen, um 10.55 Uhr, hielt auch eine Kuh den herrschenden Temperaturen an Land nicht mehr Stand. Kurzerhand ging sie in die Eider um sich abzukühlen. Ein zufällig des Wasserweges nahender Paddler erkannte, dass sich das Rindvieh nun nicht mehr erfrischte, sondern in akuter Seenot befand. Sofort startete die Rettungskette. Eingeleitet von dem Kanuseenotkreuzer “Mohikaner” begannen die Einsatzkräfte zusammen mit dem Tierhalter mit der Rettung der Kuh. Schließlich gelang es mit vereinten Kräften die Kuh aus dem Wasser zu bekommen und ihr wieder festen Boden unter ihren Klauen zu verschaffen.

Quelle: PM der PD Neumünster vom 22.05.2011

Allgemein Schmunzeln

Die Dummen sterben nicht aus

Euskirchen (NRW) – Ein 54- Jähriger abgängiger Häftling aus Köln staunte nicht schlecht als die Polizei an seine Türe klopfte. Der Mann hatte zuvor einen Brief an die Justizvollzugsanstalt Euskirchen geschrieben. In diesem Schriftstück bat er die Anstaltsleitung seine persönlichen Sachen an eine Adresse nach Köln zu schicken. Was der Mann offenbar vergessen hatte, war noch eine Restfreiheitsstrafe von über 500 Tagen. Die Justizvollzugsanstalt Euskirchen reagierte prompt und informierte die Euskirchener Polizei. Diese wiederum die Kollegen in Köln. Diese konnten den nicht zurück gekehrten Insassen dann an der angegebenen Adresse festnehmen.

Quelle: PM der KPB Euskirchen vom 19.05.2011

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Best of Pressemitteilungen

Hier wieder meine persönlichen Highlights aus den vielen, vielen Pressemeldungen, die ich lese und aus denen ich die Gewaltakte gegen Polizeibeamte herausfiltere.

Zuerst eine, die inhaltlich eigentlich nicht so lustig ist. Aber ich stehe nun mal massiv auf staubtrockenen Humor – und den hatte der Schreiber dieser Meldung, der für die Polizei Hagen arbeitet:

“Wenn´s vorne zwickt und hinten beißt…

…hilft ein altes Hausmittel mit dem Wirkstoff der Melisse. So dachte am Samstagmorgen auch ein 53-jähriger Mann, der in einem Drogeriemarkt in der Kampstraße eine Flasche mit der Klosterfrau auf der Verpackung einsteckte und ohne zu bezahlen das Geschäft wieder verließ. Eine Angestellte hatte ihn jedoch beobachtet und konnte noch sehen, wie der Kunde in eine gegenüber liegende Bäckerei ging. Hier trafen ihn dann auch wenig später zwei Polizisten an. Zu dem Vorwurf des Diebstahls machte er keine Angaben, brauchte er allerdings auch nicht. Das Beweisstück befand sich geleert im Mülleimer, dafür war der Beschuldigte allerdings voll. Er hatte die 80-prozentige Kräutermischung ausgetrunken, ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,6 Promille.”

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 16.05.2011

Eine Seniorin aus Mainz wird mir ab heute als Vorbild dienen. So möchte ich in dem Alter auch drauf sein:

“Am 14.05.2011, 11:32 Uhr, befand sich eine 71-jährige Mainzerin im Bus (Linie 68) und setzte sich auf einen anderen Platz. Dabei ließ sie ihre rosa Handtasche versehentlich auf ihrem ursprünglichen Sitzplatz liegen. Auf diesen Platz setzte sich unmittelbar danach eine am Hauptbahnhof zugestiegene Frau mit einem großen Rucksack. Als die Seniorin das Fehlen ihrer Handtasche bemerkte, fragte sie laut in den Bus hinein, ob jemand ihre Handtasche gesehen habe.
Dann sprach sie insgesamt drei Mal die zugestiegene Frau an, die von einer rosa Handtasche nichts wissen wollte. Als die Seniorin die Frau bat, ihr einen Blick in ihren Rucksack zu gewähren, ging die Frau zügig zum Ausgang des Busses, der in diesem Moment an der Haltestelle Ackermannweg hielt. Dort verließ die Verdächtige fluchtartig den Bus und stieß die Seniorin, die ihr gefolgt war, mit ihrem Ellenbogen zurück.
Die Seniorin sowie zwei Zeugen aus dem Bus nahmen die Verfolgung der in Richtung Coface Arena zu Fuß wegrennenden Frau (44 Jahre) auf. Diese konnte von einem der Zeugen gestellt werden. Auf Verlangen händigte sie dann die Handtasche, die sich in ihrem verschlossenen Rucksack befand, aus.
Der Polizei gegenüber gab sie an, sie hätte die Handtasche später als Fund abgeben wollen.”

Quelle: PM der PD Mainz vom 16.05.2011

Und zu guter Letzt mal wieder was fürs Herz (Tiere…)

Zuerst ein Fall aus Düsseldorf:

“Heute Mittag haben Beamte der Bundespolizei einem verletzten Schwan am Haltepunkt Düsseldorf Volksgarten das Leben retten können.

Der Schwan saß mit gebrochenem Bein direkt an der Bahnstrecke und war nicht mehr im Stande, sich selbstständig fortzubewegen.

Nach der Rettungsaktion wurde das Tier an die Tierrettung Düsseldorf übergeben.”

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin vom 16.05.2011

Bildquelle: BPOLI Düsseldorf

Und last but not least ein Einsatz der Wasserschutzpolizei Duisburg in Essen:

“Ein Zeuge meldete am Sonntagabend (15.Mai) einen im Rhein-Herne-Kanal ums Überleben kämpfenden Hund, woraufhin die Wasserschutzpolizei den Vierbeiner rettete.

Der Zeuge erinnerte sich, wie ein Mann mit seinem Hund von der Karnaper Straße hinunter zum Rhein-Herne-Kanal ging. Ob das Tier schließlich ins Wasser gesprungen ist, oder von seinem Herrchen gestoßen wurde, kann der Tierfreund nicht sagen. Das Herrchen des grauen Hundes jedenfalls entfernte sich schnell Richtung Gelsenkirchen, nachdem er den Zeugen entdeckt hatte. Der engagierte Mann versuchte zunächst selbst den Hund zu retten. Als er feststellte, dass seine Versuche erfolglos blieben, verständigte er gegen 21:30 Uhr die Polizei. Die alarmierte Wasserschutzpolizei fand den Husky Mischling zwischen der Zweigertbrücke und dem Bereich der B 224 alleine im Wasser treibend vor. Mit beherzten Kräften gelang es den Beamten, das Tier gegen 22 Uhr aus dem Wasser zu ziehen. Nach dem erfolgreichen Einsatz wurde der Hund von seinen Rettern zunächst mit zur Wache genommen. Dort futterte der durchnässte Hund den Polizisten eine Packung Würstchen weg. Dann fand er auf einer Decke etwas Ruhe. Aufgrund seines Aussehens gaben die Einsatzkräfte dem erschöpften Tier den Namen “Silver”. Am nächsten Tag wurde “Silver” ins örtliche Tierheim gebracht. Das Herrchen des geretteten Hundes konnte bislang nicht ermittelt werden.

Die Polizei sucht nun nach dem Halter des silber-grauen Huskys. Der Mann ist ca. 36 bis 40 Jahre alt, hat blonde Haare und trug eine dreckige blaue Jeansjacke sowie eine schwarze Hose. Hinweise bitte an 829-0.”Quelle: PM der Polizei Essen vom 16.05.2011

Hier der Husky mit PHK Reutershahn von der WSP Duisburg (Bildquelle: Polizei Essen)

Ich schreib jetzt nicht dazu, was mir zu solchen Hundehaltern in den Kopf kommt, denn dann müsste ich mal wieder meinen eigenen Artikel wegen Beleidigungen löschen.

Aber vielen Dank an die Polizisten, die diesen armen Hund gerettet haben….

Allgemein Schmunzeln

Die Deutsch-Französische Freundschaft lebt!

Ein aufrichtiger 71jähriger Wiesbadener hat am Sonntagmorgen einem jungen französischen Software-Unternehmer sein hochwertiges Laptop und wahrscheinlich sehr viel Arbeit gerettet.

Der Franzose war zu Besuch in Wiesbaden und hatte bei einem Bankbesuch in der Kirchgasse im Bankvorraum seine Tasche mit seinem Laptop und einer Festplatte liegen lassen.

Der ehrliche Finder suchte sofort die Wache des 1.Polizeirevieres auf und gab die Tasche ab.

In dieser befanden sich neben dem o. a. Laptop auch der Pass. Da der Laptop auf französische Sprache eingestellt war, gestaltete sich die Suche nach Informationen schwierig. Auch mit dem Pass war nicht direkt etwas anzufangen, da in Frankreich keine Meldepflicht wie in Deutschland besteht. Fakt war nur, der Inhaber war aufgrund der zahlreichen internationalen Visastempel ein weit gereister Mensch.

Also nahmen die Beamten Kontakt mit dem “Gemeinsames Zentrum der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit” in Kehl auf. Im Gegensatz zum komplexen Namen dieser Einrichtung sagte man dort sofort unbürokratisch Hilfe zu.

Die dort arbeitende deutsche Beamtin versprach ihr Möglichstes und begann die Suche mit den wenigen Informationen, die die Wiesbadener Beamten herausfiltern konnten.

Noch während die Kollegen in Kehl suchten, meldete sich ein Deutsch sprechender Freund des Franzosen über Telefon bei der Polizei mit der von wenig Hoffnung getragenen Frage, ob man denn in Wiesbaden ein Laptop gefunden habe? Dies konnte zum Erstaunen des Mannes bejaht werden. Sichtlich erleichtert kündigte der Mann seinen französischen Freund an.

Der französische Jungunternehmer erschien kurze Zeit später breit grinsend auf der hiesigen Wache.

Daraufhin konnte die Suche in Kehl erfreulicherweise gestoppt werden.

Anhand der befreiten Gesichtszüge und der in perfekter englischer Sprache verfassten Lobeshymne über den ehrlichen Finder konnte man merken, dass der Wert der Daten im Laptop weit über dem des hochwertigen Geräts liegt.

Daraufhin fragte der Franzose, ob er denn den Finder über “Facebook” kontaktieren könne. Da der 71jährige “noch” nicht über einen “Facebook-Account” verfügt, nahm man das “klassische” Telefon auf der Wache.

In einem persönlichen Gespräch dankte der Franzose in englischer Sprache dem 71jährigen Wiesbadener, welchem er zur Verblüffung der Beamten perfekt folgen konnte.

Obwohl der Finder zunächst ausdrücklich auf Finderlohn verzichtet hatte, bestand der Franzose auf die Hinterlegung eines kleinen Dankeschöns für den 71-jährigen.

Außerdem will er ihm auf einer seiner weiten Reisen demnächst eine “profane” Postkarte “posten”.

Der 71jährige erschien später auf der Wache und holte erfreut seinen Finderlohn ab.

Quelle: PM des KvD der PD Wiesbaden vom 15.05.2011

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Schmunzelnachrichten

Es ist ja nicht so, als fiele ich nur über Gruseliges. Also hier mal ein paar kleine, aber feine, Fundstücke, die mich zum Lächeln brachten. ;-)

Die Polizei Düren (NRW) ließ heute wissen “Keine Nachrichten sind gute Nachrichten”.
“Trotz der üblichen Vielzahl polizeilicher Einsätze im Kreisgebiet haben sich für die zurück liegenden Stunden keine Einsatzanlässe ergeben, die in Bezug auf die aktuelle Kriminalitäts- oder Verkehrsunfalllage berichtenswert gewesen wären. Das wird sich jedoch voraussichtlich wieder ändern. Von daher freuen wir uns einen Moment über das Gefühl, dass es sich im Kreis Düren grundsätzlich sicher leben lässt.” (PM der KPB Düren vom 12.05.2011) Aus polizeilicher Sicht hat das was für sich…

Die “tierische” Arbeitsbelastung der Polizei Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein)  vermittelt hingegen die Polizeidirektion Segeberg:
“Am Dienstagnachmittag, entdeckten Gartenarbeiter, gegen 16:35 Uhr, im Gewerbegebiet Kirchweg auf der Pritsche ihres Fahrzeuges eine Schlange. Die daraufhin alarmierte Polizei fand heraus, dass es sich bei dem Tier um eine Ringelnatter handelt. Ein Mitarbeiter der nahe gelegenen Tiergroßhandlung kümmerte sich daraufhin um das Tier, das zuletzt wieder in die Freiheit entlassen werden konnte.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bemerkte eine Nachtstreife, gegen 04:37 Uhr, in der Nähe der Polizeiwache, ein hilfloses Reh. Dieses hatte sich in einem Metallgitter am Fußgängerüberweg eingeklemmt und schaute die Beamten panisch an. Diese zogen das arme Tier von hinten aus dem Gitter heraus. Das Reh lief erkennbar glücklich in Richtung Biotop davon.” (PM der PD Bad Segeberg vom 11.05.2011)

Rätselhaftes bekamen Polizisten aus Hellenthal (NRW) zu Gesicht:
“Am Dienstag zeigte ein Jäger der Polizei Filmaufnahmen seiner im Revier aufgestellten Infrarotkamera. Der Jäger hatte zur Wildzählung eine Kamera auf einem Wildacker zur belgischen Grenze aufgestellt. Als er nun die Bilder der Kamera auswertete, bemerkte er den nur mit Schuhen bekleideten Mann. Aufgrund der Örtlichkeit pendelt dieser Nacktjogger zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Belgien hin und her.” (PM der KPB Euskirchen vom 11.05.2011)

In Nienburg (Niedersachsen) retteten Polizisten einige Küken:
“Zu einer nicht alltäglichen Hilfeleistung wurde der Einsatz- und Streifendienst der Nienburger Polizei gerufen. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer war auf der Kreisstraße zwischen Marklohe und Nienburg unterwegs als plötzlich in Höhe der Seegrabenbrücke am Straßenrand fünf Küken auftauchten. Der Markloher alarmierte die Polizei. Durch die Streifenwagenbesatzung wurde der Kopierpapierkarton kurzerhand zum Transportmittel umfunktioniert. Die kleinen gefiederten Tiere konnten unversehrt eingefangen, zur Rolle verbracht und dort am See ausgesetzt werden.” (PM der PI Nienburg-Schaumburg vom 11.05.2011)

Bildquelle: Polizei Nienburg-Schaumburg

In Kaiserslautern (RLP) hat die Polizei ihr Aufgabengebiet erweitert und übernimmt jetzt auch den Weckdienst:
“Wegen einer Ruhestörung ist die Polizei in der Nacht zu Dienstag in die Schusterstraße gerufen worden. Gegen 3.30 Uhr verständigten genervte Anwohner die Streife und beschwerten sich über laute Musik aus der Nachbarschaft.
Wie sich vor Ort heraus stellte, steckte hinter der lauten Musik ein Radiowecker, der um halb 4 seinen „gewünschten Dienst“ verrichten wollte. Nur verfehlte er dabei sein Ziel: Die (Nacht-)Ruhe, die er eigentlich beenden sollte, blieb ungestört.
Der 44jährige Besitzer des Weckers hatte offensichtlich so tief und fest geschlafen, dass er nicht einmal von der lauten Musik des Geräts wach wurde. Erst als die Polizeibeamten an seiner Wohnung klingelten, wachte der 44Jährige auf, schaltete den Wecker aus und öffnete die Tür…” (PM der PD Kaiserslautern vom 11.05.2011)

Bei einem Einsatz von Karlsruher Polizisten als Cowboys gefiel mir vor allen Dingen die Beschreibung des entstandenen Schadens:
“Drei zusammen mit einem Jungbullen entlaufene Kühe haben am Dienstagnachmittag die Beamten des Polizeireviers Durlach fast zwei Stunden lang auf Trab gehalten.
Nachdem die von einer Weide im Gewann Rappeneigen ausgebrochenen Vierbeiner über die Geigersberg- und Lußstraße sowie den Schlössleweg gelaufen waren, konnten sie die alarmierten Ordnungshüter auf einem Grünstreifen aufhalten. Zwar gelang es der Leitkuh noch einmal kurz auszubüxen; doch brachte ein Verantwortlicher des betroffenen landwirtschaftlichen Hofes das Tier auf der Geigersbergstraße unter Kontrolle. Mit Unterstützung eines Kradfahrers der Polizei wurden die Ausbrecher schließlich wieder auf ihre angestammte Weide zurückgetrieben. Im Bericht der Beamten ist vermerkt, dass es durch die Tiere „bis auf den gelegentlichen Abgang von Naturdünger“ zu keinerlei Beeinträchtigungen bzw. Beschädigungen kam.
Auch wenn die ganze Sache letztlich gut ausging, ist der Fall für die Polizei noch nicht abgeschlossen. Es stellte sich nämlich heraus, dass Unbekannte die Weidebänder gewaltsam ausgehängt und so die Flucht der Rinder erst ermöglicht hatten.” (PM des PP Karlsruhe vom 11.05.2011)

Last but not least hatte die Polizei Bochum einen Verkehrsunfall zu vermelden, der zwar nicht lustig, aber irgendwie doch kurios war:
“Zu einem schon ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es am gestrigen 10. Mai auf dem Werner Hellweg im Bochumer Stadtteil Laer. Gegen 10.20 Uhr wollte eine Frau (43) in Höhe der Hausnummer 96 in ihren auf dem Parkstreifen stehenden Pkw einsteigen. Die Bochumerin öffnete die Fahrertür bis diese in die linksseitig angrenzende Fahrbahn hineinreichte. Das Ende der Tür geriet dabei zwischen die beiden hinteren Zwillingsreifen eines Lkw, dessen Fahrer vor der Rotlicht zeigenden Ampel stand. Als die Lichtzeichenanlage auf Grün umsprang, setzte der Lastwagenfahrer seine Fahrt in Richtung Werne fort – mit Folgen! Die zu diesem Zeitpunkt immer noch geöffnete Autotür hakte sich zwischen den beiden Reifen des Lkw-Aufliegers ein, wodurch das Auto ruckartig nach vorne geschoben wurde. Die Bochumerin, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett in ihrem Wagen saß, wurde dadurch einige Meter mitgerissen und fiel dann auf die Fahrbahn. Zum Glück hatte die 43-Jährige an diesem Dienstagmorgen einen großen Schutzengel. So wurde sie nur leicht an den Beinen verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. So einen Verkehrsunfall hatten wir auch noch nicht!” (PM der Polizei Bochum vom 11.05.2011)

 

 

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Ich bin nicht betrunken – ich habe wirklich ein Reh im Laderaum…

Hille, Preußisch Oldendorf (ots) – Ein Reh hatte sich in den Laderaum eines in der Nacht zu Montag am Mittellandkanal in Hille fest gemachten Binnenschiffes verirrt und wurde so unfreiwillig zu einem blinden Passagier an Bord der MS Altmark. Die außergewöhnliche Geschichte fand ein gutes Ende: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie Besatzungsmitglieder konnten das scheue Tier später mit einem Netz einfangen und es an einer Anlegestelle in Preußisch Oldendorf-Lashorst unverletzt in die Freiheit entlassen.

Mit den Worten: “Ich bin nicht betrunken, ich habe wirklich ein lebendiges Reh im Laderaum!”, meldete sich der Kapitän des Motorschiffes am Montagmorgen bei den Beamten der Wasserschutzpolizei in Minden. Er berichtete den Beamten, dass er auf der Fahrt nach Duisburg sei, um dort seine Ladung, zirka 1000 Tonnen Sintermetall, ein Abfallprodukt aus der Stahlproduktion, zu löschen.

Kurz nachdem er in Hille abgelegt hatte, wurde das Reh entdeckt. Offenbar war das Tier unbemerkt in der Nacht in den offen stehenden Laderaum gefallen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft die Bordwand überwinden. Die Wasserschutzpolizei organisierte schnelle Hilfe und so konnte das Reh bereits 15 Kilometer weiter am Anleger in Lashorst seine unfreiwillige Fahrt auf dem Mittellandkanal wieder beenden. Sichtlich erleichtert verschwand es in seinen natürlichen Lebensraum.

Quelle: Pressemeldung der KPB Minden-Lübecke

Allgemein Schmunzeln

Ein eindringlicher, aber taktisch unkluger Bekannter

Wiesbaden (ots) – Gleich zweimal hatten die Polizeibeamten des 1.Polizeireviers an diesem Wochenende mit einem polizeibekannten Wiesbadener zu tun.

Am Freitagabend mussten Beamten des 1.Polizeirevier sich gegen 22.00 Uhr erstmals mit dem 48jährigen Wiesbadener auseinandersetzen. Im Verlauf eines verbalen Streits mit seiner Lebensgefährtin schlug er diese. Dabei wurde die Frau leicht verletzt, worauf sie die Polizei anforderte.

In seinem massiv betrunkenen Zustand hatte der Mann, als die Beamten noch die geschädigte Lebensgefährtin suchten, “sein” hochwertiges Handy unbemerkt in den Scheibenwischerschacht des vor dem Haus parkenden Funkwagens gelegt.

Durch die Befragung der Frau konnte der in der Nähe des Funkwagen stehenden Mann als der Täter erkannt werden. Da der Mann massiv alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert und eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt. ´

Da der Scheibenwischerschacht tief und das Handy schwarz war, bemerkten die Polizeibeamten das Handy auch auf der Fahrt zum Gewahrsam nicht.

Nachdem der Mann am Samstagmorgen ausgenüchtert entlassen wurde, suchte er sein Heil sehr schnell wieder im Genuss alkoholischer Getränke und der Suche nach “seinem” Handy.

Aus diesem Grunde erschien er im Verlauf des Tages wieder betrunken auf der Wache des 1.Revier und fragte, ob man “sein” Handy vielleicht gefunden habe. Dies wurde verneint. Hinweise wo er denn “sein” Handy verloren haben könnte, waren ihm nicht möglich. Der betreffende Funkwagen war zudem bisher nicht benutzt worden.

Die “Verlustmeldung” des Mannes wurde von den Beamten des Tagesdienstes pflichtgemäß an die Beamten des Nachtdienstes übergeben. Bei der routinemäßigen Überprüfung des betreffenden Funkwagens zum Nachtdienst fand ein Beamter im Scheibenwischerschacht das gesuchte Handy.

Aufgrund der “Verlustmeldung” konnte sofort der Bezug zu dem vermeintlichen Verlierer hergestellt werden. Da der Akku des Handys mittlerweile leer war, konnten die Beamten das Gerät im Hinblick auf den rechtmäßigen Besitz zunächst nicht überprüfen.

Mit einem auf dem Revier vorhanden Ladegerät wurde das Handy geladen und der “Verlierer” über die Fundsache telefonisch informiert.

Dieser erschien immer noch vollkommen betrunken auf der Wache und verlangte die Herausgabe “seines” Handys.

Da der Akku wieder etwas geladen war, konnte die Polizeibeamten das Gerät wieder eingeschalten. Die zum Einschalten erforderliche PIN konnte der massiv alkoholisierte Mann nicht benennen. Also legten die Polizeibeamten eine andere SIM-Karte ins Handy und überprüften die Gerätenummer.

Dabei wurde festgestellt, dass das Handy 6 Tage zuvor in Wiesbaden entwendet worden war. Der Geschädigte dieses Diebstahls wurde telefonisch informiert.

Nachdem die Beamten dem Geschädigten den vermeintlichen “Verlierer” beschrieben hatten, gab dieser an, dass ein derartiger Mann, ein entfernter Bekannter sei. Über den ihm bekannten Spitznamen des Mannes konnte damit auch der Diebstahl aufgeklärt werden.

Der eindringliche, aber taktisch unkluge Bekannte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ohne “sein” Handy entlassen.

Quelle: PM der PP Westhessen, PD Wiesbaden