Category Archives: Bravo

Allgemein Bravo Fahndung

Hamburg: Sieben Festnahmen nach gefährlichen Körperverletzungen

 

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Polizeibeamte haben Samstagnacht sieben Jugendliche bzw. Heranwachsende wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzungen vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen wurde ein 30-jähriger Mann um 01:27 Uhr im Innocentiapark von einer Personengruppe angesprochen.

Daraufhin schlug einer der Männer dem 30-Jährigen mehrfach ins Gesicht, bis dieser zu Boden ging. Anschließend traten mehrere der Begleiter auf den am Boden liegenden ein. Als das Opfer mit seinen Begleiterinnen flüchten wollte, schlug der 19-Jährige dem Flüchtenden noch einen Grill gegen den Kopf. Letztlich konnte der 30-Jährige mit seinen Freundinnen die Flucht ergreifen. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf, wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren und konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Kurze Zeit später erreichte die Polizei ein Notruf in dem es um eine weitere Körperverletzung im Bereich des Grindelbergs ging. Ein 49-Jähriger wurde ebenfalls durch eine Personengruppe zu Boden gebracht. Danach wurde das Opfer geschlagen und im weiteren Verlauf gegen den Kopf getreten. Als Passanten hinzukamen, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung U-Bahnstation Hoheluftbrücke. Dort wurden sie von Polizisten angetroffen und vorläufig festgenommen. Ein Abgleich der Personenbeschreibungen führte zur Übereinstimmung der Gruppe, die zuvor die Körperverletzung im Innocentiapark begangen hatte. Es wurden im Zusammenhang mit den Vorfällen insgesamt sieben Personen (15, 16, 16, 17, 18, 19 und 19) vorläufig festgenommen. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert und zur weiteren Untersuchungen stationär aufgenommen. Über die Verletzungen ist zurzeit noch nichts bekannt.

Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 13) dauern an.

PM der POL Hamburg vom 22.08.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kein gutes Wochenende für Räuber und Diebe in Dortmund – Zahlreiche Festnahmen

Polizeistern_NRWLos ging es am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr auf der Rheinischen Straße: Zivile Beamte beobachteten zwei Männer, die auffällig in mehrere Autos schauten. In Höhe Hausnummer 46 schlugen die Täter dann zu. Während einer der beiden Schmiere stand, zerstörte der andere mit einem Gegenstand die Scheibe der Beifahrertür und griff in das Fahrzeug. Die darauffolgende Flucht endete abrupt in den Armen der Polizei. Bei den Festgenommen handelte es sich um einen 38-jährigen Dortmunder und einen 35-Jährigen ohne festen Wohnsitz.

Weiter ging es um 16.15 Uhr in der Steinstraße: Ein aufmerksamer Zeuge hatte einen Autoaufbrecher auf frischer Tat beobachtet. Als die Polizeibeamten kurze Zeit später eintrafen, flüchtete der Mann. Aber er kam nicht sehr weit, sondern landete auch in den Armen der Polizisten. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um 42-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Nach ersten Erkenntnissen ist er erst vor ein paar Tagen aus dem Gefängnis entlassen worden. Jetzt ging es für ihn erneut hinter Gitter in das Polizeigewahrsam.

Auf ein Drittes in der Kleinen Burgholzstraße um 23.30 Uhr: Eine 31-jährige Dortmunderin steht vor ihrer Wohnung und will die Haustür aufschließen. Die Handtasche stellte sie dafür kurz auf den Boden. Lang genug für einen unbekannten Täter sie zu ergreifen und wegzurennen. Zivile Beamte beendeten aber auch diese Flucht im Rahmen der Fahndung in der Spohrstraße. Der Tatverdächtige in diesem Fall: ein 24-Jähriger Mann. Die Handtasche konnte der 31-Jährigen direkt wieder ausgehändigt werden.

Zum Abschluss geht es in die Leopoldstraße: Um 4.30 Uhr kam es dort zu einem schweren Raub. Auf dem Weg zur Arbeit wurde eine 34-jährige Dortmunderin von zwei unbekannten Personen in der Leopoldstraße / Keuninghaus-Park angesprochen. Als die 34-Jährige nicht reagierte, sprühte ihr ein Täter Reizgas in das Gesicht und schubste sie zu Boden. Das Duo entwendete das Mobiltelefon und flüchtete in Richtung Priorstraße. Ein Rettungswagen behandelte die Dortmunderin vor Ort. Aufgrund der Beschreibung konnten die beiden mutmaßlichen Täter im Rahmen der Fahndung kurze Zeit später festgenommen werden. Bei der Durchsuchung wurde bei einem Festgenommenen das Handy des Opfers gefunden. Bei den Männern handelt es sich um einen 18-jährigen und einen 21-jährigen Mann. Sie sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

In allen Fällen dauern die Ermittlungen an.

PM der POL Dortmund vom 22.08.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Zell-Barl (Rheinland-Pfalz): Festnahme von drei Ladendieben

Am Sonntag, dem 21. August, nahmen Polizisten durch einen entscheidenden Tipp einer Zeugin drei Ladendiebe fest.

Nach bisherigen Ermittlungen hatten die Tatverdächtigen wiederholt ein Einzelhandelsgeschäft in Zell-Barl aufgesucht und dort hochwertige Sportbekleidung entwendet. Der Zeugin fiel am Samstag, 20. August, ein älterer PKW auf, der zwar ein wenig abseits, jedoch noch im Nahbereich ihres Ladens parkte. Diese Örtlichkeit wurde von den Beamten der Polizei verdeckt beobachtet. Als die drei aus Georgien stammenden mutmaßlichen Täter, mit Plastiktüten bepackt, zu ihrem Wagen zurückkehrten erfolgte der Zugriff. Die Polizeibeamten fanden das Diebesgut. Die Polizei prüft ob die Tatverdächtigen für weitere Straftaten verantwortlich sind.

PM des PP Trier vom 22.08.2016

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Frankfurt – Marburg (Hessen): Festnahme des mutmaßlichen Lieferanten der beim Amoklauf in München am 22.07.2016 verwendeten Schusswaffe und Munition

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Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main haben am 16.08.2016 in Marburg einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen festgenommen, der dringend verdächtig ist, mit Schusswaffen und Munition illegal Handel getrieben und unter anderem die anlässlich des Amoklaufs in München am 22.07.2016 verwendete Tatwaffe und Munition geliefert zu haben. Ausgangspunkt für die Festnahme waren Ermittlungen gegen einen 62-jährigen Buchhalter aus Nordrhein-Westfalen und einen 17-jährigen Schüler aus Hessen, die beide in Verdacht stehen, bei dem mutmaßlichen Waffenhändler aus Marburg Schusswaffen und Munition erworben zu haben. Der 62-jährige soll anlässlich eines Treffens am 04.06.2016 in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler eine Pistole und 100 Patronen im Kaliber 7,65mm im Tausch gegen eine Pistole und 97 Patronen im Kaliber 9x19mm erworben haben. Die eingetauschte Pistole nebst Munition konnte anlässlich der Durchsuchung der Wohnung des 62-jährigen im Regierungsbezirk Amsberg am 27.07.2016 aufgefunden und sichergestellt werden. Der 17-jährige Tatverdächtige soll anlässlich eines Treffens in der ersten Julihälfte 2016 in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler ein Repetiergewehr Karabiner Modell 1931 und 157 Patronen im Kaliber 7,5mm zum Preis von 1.150,00 EUR erworben haben. Beides konnte anlässlich der Durchsuchung des Zimmers des 17-jährigen in der elterlichen Wohnung in Nordhessen in der Nacht vom 02. auf den 03.08.2016 aufgefunden und sichergestellt werden. Des Weiteren wurden dort eine Pistole Walther PK 380, drei Gewehre verschiedener Kaliber, vier Revolver verschiedener Kaliber, weitere

175 Patronen verschiedener Kaliber und ca. fünf Kilogramm Schwarzpulver aufgefunden und sichergestellt.

Im Anschluss wurden umgehend die Ermittlungen zur Identifizierung des mutmaßlichen Waffenhändlers aufgenommen. Der Kontakt zwischen dem mutmaßlichen Waffenhändler und seinen beiden mutmaßlichen Kunden war über einschlägige Internetforen im „Darknet“ zustande gekommen. Die Kommunikation zur Vorbereitung der Geschäfte erfolgte unter Nutzung des Verschlüsselungsprotokolls „Bitmessage“, das einen anonymen Austausch von E-Mail-ähnlichen Nachrichten in einem Peer-to-Peer-Netzwerk ermöglicht. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde mit dem mutmaßlichen Waffenhändler ein Scheingeschäft über die Lieferung einer Maschinenpistole nebst 4 Magazinen mit insgesamt 700 Patronen und einer Pistole Modell Glock 17 (3. Generation) nebst 2 Magazinen mit 100 Patronen im Kaliber 9x19mm zum Gesamtpreis von

8.000,00 EUR vereinbart. Im Zuge der Vorbereitung des Scheingeschäfts erklärte der mutmaßliche Waffenhändler, er habe die anlässlich des Amoklaufs in München am 22.07.2016 verwendete Pistole Modell Glock 17 nebst Munition an den Amokschützen geliefert. Die Schusswaffe will der mutmaßliche Waffenhändler anlässlich eines Treffens in Marburg am

20.05.2016 und 350 Patronen im Kaliber 9m19mm anlässlich eines zweiten Treffens in Marburg am 18.07.2016 an den späteren Amokschützen von München verkauft haben. Die Angaben des mutmaßlichen Waffenhändlers werden gestützt durch Erkenntnisse aus den von der Staatsanwaltschaft München I und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführten Ermittlungen. Der mutmaßliche Waffenhändler konnte am

16.08.2016 anlässlich der geplanten Übergabe der Schusswaffen in Marburg von Kräften der Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ), einer Spezialeinheit des Zollkriminalamts Köln, festgenommen und die zum Verkauf bestimmte Maschinenpistole und Pistole Modell Glock 17 nebst Munition sichergestellt werden. Weiterhin führte der mutmaßliche Waffenhändler in einem Schulterholster eine durchgeladene Pistole zur Eigensicherung bei sich. Der Beschuldigte ist vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter in Marburg vorgeführt. Der Ermittlungserfolg beweist erneut, dass es im Internet keine lückenlose Anonymität und keinen vollständigen Schutz vor Strafverfolgung gibt. Dies gilt auch für das sog. „Darknet“.

Insbesondere Verstöße gegen das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Betäubungsmittelgesetz können auch bei Ersttätern mit empfindlichen Strafen geahndet werden. An dieser Tatsache vermag auch die vermeintliche Anonymität und Leichtigkeit, mit der im „Darknet“ illegale Waren und Dienstleistungen aller Art erworben werden können, nichts zu ändern. Das Bewusstsein, sich für die im Internet begangenen Straftaten uneingeschränkt strafrechtlich verantworten zu müssen, muss sich künftig noch stärker entwickeln.

gez. Alexander Badle Oberstaatsanwalt Einladung zur Pressekonferenz am 17.08.2016 um 10.30 Uhr Ort: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main Wilhelm – Fay – Straße 11 65936 Frankfurt am Main Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main stehen für O-Töne zur Verfügung. Es besteht zudem die Möglichkeit, von den sichergestellten Schusswaffen und der Munition Film-und Fotoaufnahmen zu fertigen. Bitte kommen Sie rechtzeitig Informationen zur ZIT: Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität ist am 01.01.2010 als Außenstelle der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Sitz in Gießen errichtet worden.

PM des Zollfahndungsamtes Frankfurt vom 16.08.2016

Allgemein Bravo

Köln (Nordrhein-Westfalen): „Macht ihr euren Job und ich meinen“ – Einbrecher festgenommen

Hinsehen, handeln, Hilfe holen

Dank eines aufmerksamen Zeugen (30) hat die Polizei Köln am Sonntagnachmittag (7. August) im Stadtteil Mülheim einen Wohnungseinbrecher (39) festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, kurz zuvor einen Einbruch in ein Mehrfamilienhaus versucht zu haben. In einer ersten Befragung sagte der Festgenommene „Macht ihr euren Job und ich meinen.“

Gegen 16 Uhr stand der 30-Jährige auf dem Balkon seiner Wohnung und hörte einen lauten Knall. „Ich habe sofort an einen Einbruch gedacht und bin nach draußen gelaufen“, erklärte der Zeuge den alarmierten Beamten. An einem Mehrfamilienhaus in der Hafenstraße sah er den Einbrecher. „Der hat sich an einer Balkontür zu schaffen gemacht, ist dann aber weggerannt.“ Der Anwohner griff zu seinem Handy und wählte den Notruf 110. Zeitgleich verfolgte er den Flüchtigen und gab am Mobiltelefon seinen genauen Standort weiter. In der Straße „Im Bachfeld“ stoppten Polizisten die Flucht des 39-Jährigen und nahmen ihn fest.

Der 39-Jährige stand zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Beamte ordneten daraufhin eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt an. Der Festgenommene ist bereits einschlägig polizeibekannt und wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Köln vom 08.08.2016

Allgemein Bravo

Kastellaun-Koblenz (Rheinland-Pfalz): Vorläufige Abschlusspressemeldung anlässlich des Polizeieinsatzes „22. Veranstaltung Nature One 2016“

Eine friedliche Nature One 2016 geht heute zu Ende. Die Polizei zieht eine positive Bilanz.

Die 22. Rave-Veranstaltung „Nature One 2016“ auf der ehemaligen Raketenbasis PYDNA bei Kastellaun im Hunsrück zog wieder eine Vielzahl meist junger Besucherinnen und Besucher an. Eine Abordnung der zukünftigen Ravergeneration 2026 begrüßt die anreisenden Festivalteilnehmerinnen und Teilnehmer 2016. Da auch das Wetter, wie schon in den Vorjahren sich von seiner besten Seite zeigte, konnten sich die 65.000 Besucherinnen und Besucher (laut Veranstalter) ganz Ihrem Musik- und Tanzvergnügen hingeben.

Wie schon in der Vergangenheit sorgte die Polizei in einem gemeinsam mit dem Veranstalter und weiteren nichtpolizeilichen Organisationen (Bundeswehr, VGV-Kastellaun, Straßenverkehrsbehörde Rhein-Hunsrück, THW, DRK, Feuerwehr – um nur einige zu nennen) abgestimmten Gesamteinsatzkonzept für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Das bei der letzten Veranstaltung 2015 erfolgreich getestete Verkehrskonzept von Veranstalter, Polizei und Verkehrsbehörden garantierte auch in diesem Jahr wieder eine im Wesentlichen verzugsarme An- und Abreise sowie ständig freie Straßen rund um Kastellaun für den Regional- und Quellverkehr. Auch bei der Abreise, heute am Sonntag, den 07.08.2016, gab es lediglich kleinere Verkehrsverzögerungen. Extreme Wartezeiten gab es, dank der professionellen Verkehrslenkungsarbeit der Polizei, nicht.

In diesem Jahr waren Veranstalter und Polizei nicht nur mit der Planung der Veranstaltung befasst. Vielmehr galt es auch vorbereitende Maßnahmen für Unwetterszenarien zu treffen. Auch stellte die nach den jüngsten Ereignissen insbesondere in Bayern angespannte Sicherheitslage neue Anforderungen dar. Zur Gewährleistung einer größtmöglichen Sicherheit stand die Polizei in ständigem Austausch mit allen Sicherheitsbehörden und setzte ein mit dem Veranstalter abgestimmtes Sicherheitskonzept erfolgreich um.

Zahlreiche Einsatzkräfte (Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Rheinland Pfalz, der Bundespolizei, des Bundeskriminalamtes und benachbarter Bundesländer und Staaten sowie Kolleginnen und Kollegen vom Zoll) sorgten rund um die Veranstaltung für Sicherheit. Auch die Polizeipräsidien Mainz und Trier sind mit jeweils eigenen Maßnahmen vor und nach der Veranstaltung am Gelingen des Gesamteinsatzes beteiligt.

Auch in diesem Jahr hat sich die Polizei mit aktuellen Infos über Facebook und Twitter direkt an die Festivalbesucherinnen und -besucher gewandt. So wurde u.a. mit den Einträgen auf mögliche Gefahren der Festivalkriminalität wie z.B. Diebstahl von Mobiltelefonen oder Bargeld aus Zelten hingewiesen, verbunden mit konkreten Präventionshinweisen. Die Medien enthielten ebenso aktuelle Verkehrsinformationen für die An- und Abreise sowie Bilder des Polizeieinsatzes und Impressionen vom Festival. Diese Serviceleistung der Polizei wurde gut angenommen; so wurden für einzelne Posts bis zu 100.000 Zugriffe registriert. Insgesamt ist jeweils ein starker Anstieg der Zugriffszahlen auf die jeweiligen Portale während der Veranstaltung zu verzeichnen.

Der Veranstaltungsverlauf gestaltete sich, wie schon in den Jahren zuvor friedlich.

Am Freitag in den späten Abendstunden wurde ein junger Festivalbesucher auf der unbeleuchteten B 327 frontal von einem PKW erfasst und schwerverletzt. Den Zeugenaussagen zu Folge, ist er plötzlich vor dem herannahenden Fahrzeug auf die Fahrbahn getreten. Der junge Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Koblenzer Klinik geflogen.

Zentraler Punkt der polizeilichen Maßnahmen ist die Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit der an- und abreisenden Festivalbesucherinnen und -Besucher. Insgesamt spielen dabei, wie auch schon in den Jahren zuvor, Cannabisprodukte (Haschisch und Marihuana) und die sogenannten Partydrogen (Ecstasy und Amphetamin) die größte Rolle. Die Auswertung der Kontrollmaßnahmen dauert noch an. Das endgültige Ergebnis liegt frühestens am Mittwoch vor. Es wird nachberichtet.

PM des PP Koblenz vom 07.08.2016

Allgemein Bravo

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Nach Angriff auf Polizist in Haft

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Nach der rücksichtslosen Fahrerflucht eines 47-jährigen Mannes befindet sich der in Wolgast wohnhafte Beschuldigte nunmehr in Untersuchungshaft. Der Mann hatte sich am Donnerstag in Greifswald eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert, fuhr ungebremst auf einen Polizeibeamten zu, querte mit Vollgas mehrere Kreuzungen bei roter Ampel und rammte zudem einen Polizeiwagen. Die Staatsanwaltschaft Stralsund beantragte am Freitag beim Amtsgericht Greifswald Haftbefehl, der erlassen wurde. Die Polizei überstellt den Beschuldigten in die JVA Stralsund.

PM der PI Anklam vom 05.08.2016

Allgemein Bravo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nürnberg (Bayern): Schlange beißt Polizeibeamten

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Bei einem nicht alltäglichen Einsatz der Polizei kam es gestern Nachmittag (04.08.2016) zu einem Schlangenbiss. Der betroffene Polizeibeamte blieb aber weiterhin dienstfähig.

Am Nachmittag meldete sich eine Bewohnerin aus dem Stadtteil Gaulnhofen bei der Polizei und teilte mit, dass in einem ihrer Lichtschächte eine Schlange liege und gefährlich zische. Als eine Streife der PI Nürnberg-Süd eintraf, lag in besagtem Lichtschacht eine graue, dem ersten Anschein nach etwas längere Schlange.

Die erste Inaugenscheinnahme des Tieres brachte die Erkenntnis, dass es sich um eine vom Aussterben bedrohte, ungiftige Würfelnatter handelte. Deshalb entschlossen sich die Beamten, die Schlange selbst aus dem Lichtschacht zu entfernen. Damit schien sie aber nicht einverstanden zu sein.

Zunächst verspritzte sie nämlich ein übelriechendes Sekret, unmittelbar danach biss sie einem Beamten in den Unterarm. Nach dem ersten Schreck wurde man der Schlange dennoch Herr und brachte sie in den Tiergarten. Dort vermaß man das Reptil mit einer Länge von rund 130 cm. Anschließend durfte es wieder in die Natur zurück.

Von einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde abgesehen.

PM des PP Mittelfranken vom 05.08.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Hamburg: Aggressives Betteln wird per Haftbefehl gesuchtem Mann zum Verhängnis

220px-Bundespolizeistern_blau.svgAm 03.08.2016 gegen 07.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (m.25) im Bahnhof Altona fest. Zuvor belästigte der Mann mehrfach Reisende durch aggressives Betteln und geriet durch sein Verhalten in das Visier einer Präsenzstreife der Bundespolizei. Die anschließende Überprüfung der Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme.

Seit Mitte Mai 2016 wurde der Mann mit einem U-Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gesucht. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig einen Mann auf der Reeperbahn attackiert zu haben. Dabei soll er einem am Boden liegenden Mann mehrfach mit seinen Springerstiefeln gegen den Kopf getreten haben, sodass der Geschädigte aufgrund der Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht wurde.

Der einschlägig polizeilich bekannte Mann wurde der Hamburger U-Haftanstalt zugeführt.

Hinweis: Weitere Angaben zum Vorfall auf der Reeperbahn können von der Bundespolizei nicht erteilt werden!

PM der BPOLI Hamburg vom 03.08.2016

Allgemein Bravo Unfall

Gießen (Hessen): Kisten auf der Fahrbahn – Fleißige Helfer im Einsatz

Etwa 300 Kisten Mineralwasser waren es, die sich am heutigen Morgen im Schiffenberger Tal auf der Fahrbahn verteilten. Vermutlich hatte der Fahrer des Getränkelasters die Klappen seine LKW nicht richtig geschlossen, so dass die Kisten sich gegen 08.45 Uhr in Höhe einer Tankstelle verselbständigen konnten. Mehrere Passanten und die Polizei halfen dem Fahrer bei der Beseitigung der Kisten, um die Fahrbahn wieder frei zu bekommen. Bis 10.30 Uhr dauerte die Reinigung der Fahrbahn an. Geladen waren insgesamt rund 1500 Kisten auf dem Laster. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld wegen der ungenügenden Sicherung der Ladung.

PM des PP Mittelhessen vom 26.07.2016

Allgemein Blog Bravo

Wilhelmshafen (Niedersachsen): Polizei sagt Danke – Hilfsbereitschaft gegenüber älterer Dame

Am 28.07.2016, gegen 17:05 Uhr, alarmierten mehrere junge Leute die Polizei zum Bahnhof Heidmühle in Schortens. Sie hatten auf dem dortigen Bahnsteig eine ältere Dame bemerkt und sich fortan um diese gekümmert, da die Frau einen verwirrten Eindruck auf die Anrufer machte. Bis zum Eintreffen der Polizei kümmerten sich die Helfer um die Dame und versorgten diese u.a. mit Getränken. Die Unterstützung ließ auch während der Anwesenheit der Polizei nicht nach, bis die Helfer anschließend selbst mit dem Zug weiterfahren mussten.

Die ältere Dame konnte von den Polizeibeamten wohlbehalten zu ihrer Wohnung gebracht werden.

Die Polizei möchte sich auf diesem Wege bei den jungen Leuten für deren hilfsbereites und umsichtiges Handeln bedanken.

PM der PI Wilhelmshafen / Friesland vom 29.07.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Forchheim (Bayern): Sexualstraftäter mehrerer Taten überführt

BayernFORCHHEIM, OBERFRANKEN / MERING, SCHWABEN / SCHWABACH, MITTELFRANKEN. Nach umfangreichen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg wegen einer versuchten Vergewaltigung im Mai in Forchheim, konnten nun zwei Sexualdelikte in Schwaben und Mittelfranken aufgrund der gesicherten DNA Spuren im oberfränkischen Fall geklärt werden. Der Mann arabischer Herkunft befindet sich bereits seit Ende Mai 2016 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft.

Der tatverdächtige Mann hatte am frühen Nachmittag des 28. Mai 2016 versucht, im Ortsteil Kersbach eine 17-jährige Frau zu vergewaltigen. Er griff sie unvermittelt von hinten an, brachte sie gewaltsam zu Boden und versuchte trotz heftiger Gegenwehr, sie sexuell zu missbrauchen. Ein Zeuge hörte die Hilfeschreie und beobachtete den Tatort genauer. Dies veranlasste den Täter wahrscheinlich, von seinem Opfer abzulassen und zu flüchten. Polizeibeamte fahndeten umgehend nach dem Mann und konnten ihn wenig später festnehmen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg übernahmen die weiteren Ermittlungen. Eine umfangreiche Spurensicherung wurde durchgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

Am 12. September 2015 kam es in Mering, Landkreis Aichach-Friedberg, zu einer versuchten Vergewaltigung, bei der dem Täter die Flucht gelang. Trotz intensiven Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen der Ermittlungsgruppe der Kripo Augsburg und der Staatsanwaltschaft Augsburg, konnte der Mann zunächst nicht identifiziert werden. Auch bei einer weiteren, versuchten Vergewaltigung am 11. September 2015 in Schwabach, konnte die dortige Kriminalpolizei noch keinen Durchbruch erzielen.

Anhand der Auswertungsergebnisse der von den Spezialisten der Bamberger Kripo gesicherten DNA-Spuren in Forchheim, gelang es den Beamten in Augsburg und Schwabach nun, den 27-Jährigen auch als Täter der Sexualdelikte in Mering und Schwabach zu überführen. Des Weiteren erfolgt eine Überprüfung seiner Person im Zusammenhang mit einem weiteren Sexualdelikt am 22. September 2015 im Bereich Mering.

Gemeinsame PM des PP Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 29.07.2016

Allgemein Bravo

Kirchzarten (Baden-Württemberg): Aufmerksames neunjähriges Mädchen klärt mit der Verkehrspolizei eine Verkehrsunfallflucht

Am Freitag, 03.06.2016, beobachtete ein neunjähriges Mädchen in Kirchzarten einen Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht. Das Mädchen nahm bereits vor der Kollision einen großen alten Bus in einer Straße wahr, in der normalerweise keine Busse fahren. Kurze Zeit später beschädigte der Bus beim Rückwärtsfahren einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Pkw und entfernte sich von der Unfallörtlichkeit. Das Mädchen hörte ein Knallgeräusch und merkte sich das amtliche Kennzeichen des Busses. Dies teilte sie umgehend ihrer Mutter mit und die Mutter wiederum dem Halter des beschädigten Pkw, der dann Kontakt mit der Polizei aufnahm.

Bei einer anschließenden telefonischen Befragung und einer polizeilichen Vernehmung konnte das aufmerksame Mädchen das Kennzeichen des Busses mitteilen, den Bus sehr detailliert beschreiben und auch eine Beschreibung des Fahrers abgeben. Weiterhin nahm sie mit den Ermittlern der Verkehrspolizei die Unfallörtlichkeit in Augenschein und half gekonnt bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs.

Die Spurenlage an den Fahrzeugen sicherte die Aussagen des Kindes zusätzlich ab.

Dank der ausgezeichneten Hilfe dieses neunjährigen Mädchens konnte eine Verkehrsunfallflucht aufgeklärt werden.

PM des PP Freiburg vom 22.07.2016

Allgemein Bravo

Erfurt (Thüringen): Känguru erneut ausgebüxt

160715k_nguruh   Am vergangen Freitag sorgte ein ausgebüxtes Känguru für einen Großeinsatz der Polizei in Erfurt. Am gestrigen Montag war das Tier erneut aus seinem Gehege entwichen. Und auch diesmal kam es den Gleisen gefährlich nahe, so dass die Bundespolizei erneut gefordert war. Gegen 20.40 Uhr war das Tier nahe der B 7 in Erfurt gesichtet worden und dann auf die Bahnstrecke gehüpft. Anscheinend wollte es aber nur einen kurzen Ausflug machen. Begleitet von Bundespolizisten hüpfte es selbständig ins heimatliche Gehege zurück. Es kam zu keiner Beeinträchtigung des Bahnverkehrs.

PM der BPOLI Erfurt vom 19.07.2016

Allgemein Bravo Fahndung

Bayreuth (Bayern): Krimineller aus dem Verkehr gezogen

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Dem geschulten Auge der Bayreuther Verkehrspolizisten ist es zu verdanken, dass ein Schwerstkrimineller in Untersuchungshaft sitzt. Am späten Freitagnachmittag wurde ein Mercedes mit bulgarischen Kennzeichen im Bereich der AS Bayreuth-Nord einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass der Beifahrer, ein 27-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger, durch das Amtsgericht Zwickau wegen schwerem Raub in mehreren Fällen gesucht wird. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

PM des PP Oberfranken vom 17.07.2016

Bravo Wie blöd kann man sein?

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kurios! – 25-jährige klaut Verkehrszeichen – Bundespolizei stellt „Souvenir“ nach DFB-Pokalfinale sicher

Ob es eine Erinnerung an das Pokalfinale 2016 sein sollte, ließ sich nicht eindeutig klären. Das die junge Frau das Halteverbotszeichen gestohlen haben musste, war für Einsatzkräfte der Bundespolizei am frühen Sonntagmorgen (22. Mai) jedoch eindeutig.

Gegen 06:30 Uhr hatte eine Streife der Bundespolizei eine 25-jährige Frau aus Saarbrücken entdeckt. Grund der Aufmerksamkeit der beiden Bundespolizisten war das Verkehrsschild welches die junge Frau bei sich hatte. Mit dem Metallschild (Absolutes Halteverbot) wollte sie den Bahnhof betreten und wurde erst einmal durch die beiden Beamten zum ungewöhnlichen „Handgepäck“ befragt.

Wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte, hatte die Saarbrückerin das Verkehrszeichen am Westentor kurzerhand mitgenommen. Dort hatte eine Duisburger Firma, im Auftrag der Stadt Dortmund, die Beschilderung aufgestellt.

Ob das Schild tatsächlich als „Souvenir“ dienen sollte, blieb das Geheimnis der 25-Jährigen. Das Schild wurde sichergestellt. Ohne Schild aber mit einer Anzeige wegen Diebstahls, setzte sie ihre Reise fort.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 23.05.2016

Allgemein Bravo Prävention

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): … Hanfplantage in Wohnung entdeckt – Tatverdächtiger festgenommen

Durch den Tipp eines Zeugen entdeckte die Dortmunder Polizei am gestrigen Montagnachmittag (18.4.) um 15.50 Uhr eine Hanfplantage im Schenkebierweg.

Der typische Geruch der tropischen Pflanze empfing die Beamten sofort im Flur des Mehrfamilienhauses. Über den Blick durch ein offen stehendes Fenster zerstoben die letzten Zweifel der Beamten. Als der tatverdächtige Hobbybotaniker zu seiner Wohnung zurückkam, floh er vor den wartenden Polizisten. Obwohl sich bei der anschließenden Verfolgung ein Polizist leicht verletzte, währte die Flucht des 20-jährigen Dortmunders nicht lange. Die Wohnung wurde nun mit einem Durchsuchungsbeschluss betreten. Hier offenbarten sich den Beamten drei „Zelte“, gefüllt mit den illegalen Gewächsen und den entsprechenden technischen Hilfsmitteln.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte ca. 120 Pflanzen aus der Wohnung sicher. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

PM der POL Dortmund vom 19.04.2016

Bravo Österreich

Tulln (Niederösterreich): 2 Verdächtige nach Verfolgung festgenommen

Am 7. April 2016, gegen 09.25 wurde auf der Polizeiinspektion Sieghartskirchen die Anzeige erstattet, dass im Bereich des Sportplatzes in Sieghartskirchen, Bezirk Tulln, eine männliche Person in einem Pkw liege.
Deshalb erfolgte eine Überprüfung durch eine Polizeistreife. Beim Ansichtigwerden der Polizeistreife startete der Lenker das Fahrzeug und flüchtete damit durch den halben Bezirk Tulln. Eine Fahndungsanfrage ergab, dass die Kennzeichen in der Nacht zum 7. April 2016 in Purkersdorf gestohlen worden waren.
Die Verfolgung erstreckte sich über die Bundesstraße 1/Einsiedl – Bundesstraße 19/Langenrohr – Landesstraße 112/Zwentendorf, in deren Verlauf der Lenker des flüchtenden Fahrzeuges mit weit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Vorrangverletzungen, Überfahren des Rotlichts einer Ampel und zwei Verkehrsunfälle mit Sachschaden verursachte. Schließlich fuhr der Flüchtende in einem Kreisverkehr im Bereich Asparn gegen die Randsteine eines Kreisverkehrs und beschädigte sich dabei den linken Vorderreifen des Fluchtfahrzeuges. Dadurch löste sich der Reifen von der Felge.
Mittlerweile waren an der Fahndung sieben Streifenwagen aus den Bezirken Tulln und St.Pölten beteiligt.
Im Ortsgebiet von Atzenbrugg, bei der Fahrt in Richtung Landesstraße 2090 / Bundesstraße 1 überholte der flüchtende Lenker einen vor ihm fahrenden PKW. Aufgrund eines entgegenkommenden LKWs drängte der Flüchtende diesen PKW-Lenker ab, streifte den PKW und setzte die Flucht fort. Eine unmittelbar hinter dem Fluchtfahrzeug fahrende Polizeistreife wollte am abgedrängten PKW vorbeifahren. Dies ging sich aufgrund des entgegen kommenden LKWs nicht mehr aus, weshalb der Lenker des Streifenwagens eine Notbremsung einleitete. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß mit dem LKW. Das Dienst-KFZ stieß mit der linken Seite gegen die linke Seite des LKWs und berührte rechts auch noch den vom Fluchtfahrzeug abgedrängten PKW. Dabei wurde das Dienst-KFZ massiv, der LKW und der abgedrängte PKW erheblich beschädigt.
Schließlich fuhr das flüchtige Fahrzeug auf einer geschotterten Begleitstraße der Landesstraße 2090 in Fahrtrichtung Michelhausen. Vermutlich aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und des Fahrens auf der Felge des rechten Vorderreifens kam das Fahrzeug links von der Fahrbahn ab und in einem daneben verlaufenden Bachbett zum Stillstand. Dabei wurde der offenbar in Wien gestohlene Pkw erheblich beschädigt.
Der Lenker und sein Beifahrer sprangen aus dem Fahrzeug, überquerten die Landesstraße 2090 und liefen in Richtung Bahnstrecke. Die Polizisten nahmen zu Fuß die Verfolgung der Flüchtenden auf. Dabei liefen sie durch das Bachbett und überquerten ebenfalls die L 2090. Nach Abgabe von mehreren Schreckschüssen wurden die beiden Verdächtigen festgenommen.
Die Festgenommenen sind offenbar für mehrere Gewaltsdelikte in Wien und NÖ verantwortlich. Die erforderlichen Erhebungen sind im Gange.
Aufgrund der hervorragenden Fahndungstätigkeiten der Bediensteten des Bezirkspolizeikommandos Tulln konnten offenbar zwei große Fische aus dem Verkehr gezogen werden.

PM der Polizei Niederösterreich vom 07.05.2016

Bravo Österreich verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hafendorf (Steiermark): Brand in einem Mehrparteienhaus: Fünf Polizeibeamte verletzt

Gegen 09:45 Uhr brach in der Mietwohnung eines 21-Jährigen ein Brand aus. Das Wohnhaus grenzt an die Polizeiinspektion Kapfenberg. Ein Beamter konnte das Feuer wahrnehmen. Da angenommen wurde, dass sich noch Personen in der Wohnung aufhalten könnten, brachen die Beamten die  Wohnungstür auf. Bei der Durchsuchung konnten keine Personen vorgefunden werden. Bei dem Einsatz erlitten jedoch drei Polizeibeamtinnen und zwei Polizeibeamte eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurden nach der Erstversorgung mit der Rettung ins LKH Bruck an der Mur bzw. Leoben eingeliefert.

Die Feuerwehr Kapfenberg Stadt, die mit insgesamt 20 Personen und fünf Fahrzeugen im Einsatz war, konnte den Brand löschen.

Bei dem Brand entstand ein geschätzter Schaden von etwa 30.000 Euro.

Die Brandursachenermittlung ergab, dass der Mieter eine eingeschaltete Fritteuse auf dem Küchenblock abgestellt hatte und es aufgrund des heißen Öles zum Brand gekommen war.

PM der Polizei Steiermark vom 05.03.2016

Allgemein Bravo

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit!“ – Seniorin (92) erlebt Schlimmes und Schönes

Bildquelle: PP Bochum
Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 in Hamme gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen. Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet. An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.

Danke und schöne Weihnachten!

PM des PP Bochum vom 22.12.2015

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Zeit-Online: Die Telefon-Falle

„Anschläge auf Flüchtlingsheime werden fast nie aufgeklärt. Doch als es in Groß Lüsewitz brannte, stellten Ermittler die Täter.“

Online-Artikel, 10.12.2015
http://www.zeit.de/2015/50/brandanschlag-fluechtlingsheim-gross-luesewitz-ermittlung

Allgemein Blog Bravo Möchte_man_nicht_erleben Prävention

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Polizei und Ordnungsamt kontrollierten „Kaffeefahrt“

Symbolfoto
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Der Polizei Gütersloh wurde bekannt, dass Bürgerinnen und Bürger im Kreis Gütersloh wieder einmal „Einladung“ erhalten hatten, in der den Teilnehmern Geldgewinne und Geschenke versprochen wurden. Diesmal stammte die „Einladung“ von einer nicht näher genannten Käserei aus Holland, die im Rahmen einer Busfahrt besucht werden sollte. Allerdings war der Zielort nicht bekannt und auch der Name des Veranstalters fand sich auf der Einladung nicht wieder. Die Polizei Gütersloh warnte bereits in der regionale Presse vor einer Teilnahme an der „Kaffeefahrt“.

In der Einladung waren Bushaltepunkte in Harsewinkel, Gütersloh und Herzebrock genannt. Daher wurde am Montag, 26.10.2015, eine gemeinsame Kontrolle von Beamten der Polizei Gütersloh und Mitarbeitern des Ordnungsamtes Gütersloh am ZOB Gütersloh, einem der angegebenen Haltepunkte, durchgeführt. Bei der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht einer höchst unseriösen Verkaufsfahrt: Eine Teilnehmerin gab an, der Busfahrer wolle ihr den Zielort der Fahrt nicht nennen. Der selbstständige Busfahrer und -unternehmer gab gegenüber der Polizei zunächst an, den Auftrag mündlich angenommen und einen Pauschalpreis vereinbart zu haben. Er kenne weder den Auftraggeber noch den Zielort. Einen schriftlichen Vertrag gebe es nicht.

Daraufhin nahm die Polizei noch vor Ort Ermittlungen wegen des Anfangsverdachtes der Steuerverkürzung gegen den Busunternehmer auf. Dieser gab nach einem kurzen Telefonat mit seinem Auftraggeber nun auch den tatsächlichen Zielort bekannt: Statt einer Käserei in Holland sollte ein Hotel in Oer-Erkenschwick angefahren werden. Der Organisator der Kaffeefahrt gab dem Busunternehmer darüber hinaus den Auftrag, die Fahrt abzubrechen.

Auch bei der Verkehrskontrolle des Busses wurden die Polizisten fündig. Ergebnis: Neben der Strafanzeige wegen Steuerverkürzung wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen mehrerer Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten eingeleitet. Außerdem waren an dem Bus bei einer vorangegangenen Sicherheitsüberprüfung Mängel festgestellt worden, die bisher nicht beseitigt wurden.

Das für die Veranstaltung zuständige Ordnungsamt in Oer-Erkenschwick wurde ebenfalls informiert und wird voraussichtlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Gewerbeordnung gegen den Veranstalter einleiten.

Marco Hein vom Kommissariat für Kriminalprävention warnt: „Die Teilnahme an einer Kaffeefahrt stellt häufig ein Risiko da. Der Zielort ist vorher nicht bekannt. Im schlimmsten Fall führt die Fahrt Sie ins Ausland. Außerdem zeigt die polizeiliche Erfahrung immer wieder, dass der oftmals schlechte technische Zustand der Busse sowie übermüdete Busfahrer ein Unfallrisiko darstellen! Grund dafür ist, dass die meisten seriösen Busunternehmer keine Kaffeefahrtenaufträge annehmen.“

Die Kontrolle am gestrigen Montag hat bereits Wirkung bei dem Veranstalter gezeigt. Bei erneuten Kontrollen an den bekannten Abfahrtsorten der Busse im Kreis Gütersloh am heutigen Dienstag (27.10.) konnte festgestellt werden, dass keine Busse mehr im Einsatz waren und die „Kaffeefahrten“ offenbar abgesagt worden sind.

Das Ordnungsamt Gütersloh und die Polizei Gütersloh werden auch in Zukunft konsequent gegen unseriöse Anbieter von Kaffeefahrten vorgehen um die Bürger im Kreis Gütersloh zu schützen.

PM der POL Gütersloh vom 27.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt international gesuchten Mörder am Dortmunder Flughafen fest

IMG_1181_kleinEinsatzkräfte der Bundespolizei nahmen gestern Mittag (26. Oktober) einen 52-jährigen Flugreisenden fest, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.

Der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina) kommend überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die italienische Justiz nach dem 52-Jährigen mit einem internationalen Haftbefehl fahndete.

Dem Mann wird im Wesentlichen vorgeworfen, im Jahre 1993, während des Bosnienkrieges Waren geraubt zu haben, welche als humanitäre Hilfsgüter für das bosnische Volk bestimmt waren. Dabei wurden damals drei italienische Staatsangehörige getötet. Wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes, schweren Raubes und bewaffneten schweren Raubes wurde später der internationale Haftbefehl erlassen.

Bundespolizisten legten dem 52-Jährigen noch an der Kontrollstelle Handschellen an. Im Polizeigewahrsam wurde er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, anschließend wurde er in die Dortmunder JVA verlegt. Das weitere Auslieferungsverfahren wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geprüft.

Rückfragen zum Auslieferungsverfahren erteilt das Pressedezernat der Generalstaatsanwaltschaft Hamm

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 27.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Rotenburg / Leer (Niedersachsen): Ermittlungen führten zum Erfolg: Polizei fasst entwichene Strafgefangene aus Brauel

Symbolfoto
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Die Freude über die zurückgewonnene Freiheit der gestern aus dem Maßregelvollzug in Brauel im Landkreis Rotenburg (Wümme) entwichenen Strafgefangenen währte nur kurz. Alle fünf Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren konnten noch in der Nacht zum Dienstag von Spezialkräften der niedersächsischen Polizei im ostfriesischen Leer festgenommen werden. Umfangreiche Ermittlungen hatte die Polizei zur Adresse eines Fluchthelfers geführt. Als sich die Beamten sicher waren, dass sich die Entwichenen in der Wohnung befanden, stürmten sie die Wohnung. Die Ausbrecher und eine mögliche Fluchthelferin ließen sich widerstandslos festnehmen. Die Männer wurden noch in der Nacht in die Justizvollzugsanstalt Oldenburg gebracht.

PM der PI Rotenburg vom 27.10.2015

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Seligenstadt (Hessen): Rentnerin von Joggerin aufgegriffen

FStW_Hessen_Nacht„Vielen Dank! – Alles richtig gemacht!“, so lauteten sicherlich die Worte der Seligenstädter Polizisten, nachdem sie am Freitagabend von einer Joggerin zu einer im Hainstädter Wald vermeintlich verirrten Rentnerin dirigiert wurden. Der Läuferin war gegen 19 Uhr die 82-jährige Frau mit Rollator aufgefallen, weil sie ohne jegliche Begleitung unterwegs war. Nachdem die 44-Jährige nach Hause gerannt war, berichtete sie von der älteren Dame und ließ die Polizei alarmieren. Die Sportlerin schnappte sich sodann eine Taschenlampe sowie ein Handy und machte sich auf die Suche nach der betagten Spaziergängerin. Sie brauchte schließlich nicht lange, bis sie die offensichtlich verirrte Rentnerin wieder erblickte. Die Gesuchte hatte sich in einem Dornengebüsch verfangen und um Hilfe gerufen. Die Joggerin befreite die Frau aus der misslichen Lage und beorderte die Polizei in das Waldgebiet zwischen Froschhausen und Hainstadt. Die Beamten brachten die Rentnerin wieder in das Seniorenheim nach Seligenstadt, wo sie bereits vermisst wurde.

PM des PP Südosthessen vom 26.10.2015

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Berlin: Taschendiebe festgenommen

Symbolfoto
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Bundespolizisten nahmen am Sonntag insgesamt vier Taschendiebe fest. In einem Fall hatte der Täter im ICE zugeschlagen. Im zweiten Fall bedienten sich die Täter dem sogannenten „Rolltreppentrick“, um ihr Opfer zu bestehlen.

Gegen 14:45 Uhr erkannten zivile Einsatzkräfte einen „alten Bekannten“ auf dem Berliner Hauptbahnhof. Der 60-jährige Pole ist den Taschendiebstahlsfahndern bereits wegen mehrerer Taten bekannt gewesen. Nun beobachteten sie ihn kurz darauf, wie er das Gedränge beim Einstieg in einen ICE aussnutzte, um einer 21-Jährigen die Geldbörse aus der Handtasche zu entwenden. Wenig später warf der Täter die leere Geldbörse in einen Papierkorb des ICE. Die Fahnder nahmen den 60-Jährigen im Zug vorläufig fest und befragten das Opfer.

Die 21-Jährige hatte den Diebstahl nicht bemerkt und erhielt ihre Geldbörse und den Inhalt zurück. Der Täter verließ mit den Fahndern am Bahnhof Spandau den Zug und konnte nach Beendigung der polizeilichen Bearbeitung seinen Weg fortsetzen.

Bereits am Sonntagmorgen zeigte eine 31-Jährige den Verlust ihres Portemonnaies mit Geldkarten, Ausweispapieren und 200 Euro Bargeld im Bundespolizeirevier am Bahnhof Zoo an. Eine Videoauswertung vom Bahnhof Zoo ergab, dass die Tat um 08:34 Uhr an der Rolltreppe zum S-Bahnsteig stattfand. Die Täter bedienten sich des Nothaltebuttons der Rolltreppe. Nachdem sie die Rolltreppe gestoppt hatten, nutzten sie die dabei entstehende Überraschung und Unachtsamkeit des Opfers aus und entwendeten die Geldbörse aus der Umhängetasche der 31-Jährigen. Im Verlauf des Tages erkannten Bundespolizisten die Tatverdächtigen wieder und nahmen sie am Berliner Hauptbahnhof gegen

18:00 Uhr fest. Zwei der Täter sind polizeilich als Taschen- und Trickdiebe bekannt. Die Beamten nahmen das rumänische Trio für strafprozessuale Maßnahmen mit zur Dienststelle am Ostbahnhof. Am heutigen Montagnachmittag findet ein Haftrichtertermin statt.

PM der BPOLD Berlin vom 26.10.2015

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Münster (Nordrhein-Westfalen): Nach dem Spiel SC Preußen Münster gegen Hansa Rostock – Polizei ermittelt gegen die Anführer (Capos) der Ultras

Fussball_Gewalt_ferdschNach Auswertung von Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen konkretisiert sich der Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den 24 jährigen Capo der „FGK“ und den 28 jährigen Capo der „Deviants“. Der umfangreiche Einsatz von Böllern, Bengalos und Rauchtöpfen in den Blöcken M und N erfolgte offensichtlich unter ihrer Anweisung.

Zu Spielbeginn, am Beginn der 2. Halbzeit und in der 78. Spielminute wurden in den Blöcken M und N zahlreiche Bengalos und Rauchtöpfe gezündet und zum Teil in den Stadioninnenraum geworfen. Bei der letzten Aktion brannten im Block N 23 Bengalos und mindestens 4 Rauchtöpfe. Im Block M entzündeten Mitglieder der Gruppierung Deviants parallel 14 Bengalos und 2 Rauchtöpfe.

In allen Fällen koordinierten die beiden Capos durch Handzeichen und Kommandos mit dem Megafon die strafbaren Handlungen. Auch das Zeigen des Banners mit dem Schriftzug „Fickt Euch alle“ erfolgte offensichtlich auf Anweisung des Kopfes der „FGK“. Insgesamt ermittelt die Polizei gegen 21 Tatverdächtige aus den Blöcken M und N, von denen neben den beiden Capos 3 weitere Täter im Alter von 22 und 23 Jahren bereits eindeutig identifiziert sind.

Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) im Polizeipräsidium Münster analysiert und bewertet die in den Blöcken M und N gefundenen Reste der gezündeten Pyrotechnik. Es soll unter anderem geklärt werden, ob es sich um illegale oder von der Bundesanstalt für Materialprüfung bewertete Rauchtöpfe und bengalische Fackeln handelt und welche Gesundheitsgefährdung durch das Abbrennen entsteht.

Der durch das Einatmen giftiger Rauchgase verletzte Polizeibeamte wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der Polizei Münster liegen in diesem Zusammenhang Hinweise von weiteren Personen vor, die ebenfalls nach dem Einatmen der giftigen Gase über Übelkeit und Atembeschwerden klagten und sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.

PM der POL Münster vom 23.10.2015

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Schneeberg (Sachsen): Vor Kontrolle geflüchtet und trotzdem gestellt

Nachdem sich ein 28-jähriger Autofahrer gegen 0.30 Uhr in der Nacht zum Freitag einer Polizeikontrolle entzogen hatte, befuhr er mit seinem Pkw Hyundai die Karlsbader Straße aus Richtung Zwickau in Richtung Aue. In Höhe der Einmündung Kobaltstraße streifte der Pkw eine Straßenlaterne und stieß im Anschluss noch gegen eine Hauswand.
Der 33-jährige Fahrer eines Polizeifahrzeugs (VW Golf), der den Hyundai zum Anhalten bringen wollte, stieß ebenfalls noch gegen die Laterne. Es entstand Sachschaden von jeweils ca. 4 000 Euro. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Der 28-jährige Hyundai-Fahrer konnte durch die Polizei in der August-Bebel-Straße gestellt werden. Er stand zum Unfallzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. Außerdem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Pkw.

PM der PD Chemnitz vom 23.10.2015

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Bamberg (Bayern): Gewalttätige Gruppierung im Visier der Ermittlungsbehörden

BayernMit Durchsuchungsmaßnahmen und Festnahmen gingen am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Bamberg und die oberfränkische Polizei gegen elf Mitglieder einer gewalttätigen Gruppierung mit rechtsextremem Hintergrund und zwei weiteren Personen aus dem Umfeld im oberfränkischen Raum Bamberg und in Mittelfranken vor. Gegen die Angehörigen dieser Gruppierung wird bereits seit längerer Zeit intensiv ermittelt.

Staatsanwaltschaft Bamberg und Polizei stießen im Zuge anderweitiger Ermittlungsverfahren und der Auswertung polizeilicher Erkenntnisse auf Verflechtungen der Gruppierung sowohl in rechtsextreme Kreise als auch in die überregionale Hooliganszene. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben, der Bamberger Kripo und des Bayerischen Landeskriminalamtes unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bamberg deckte seit Anfang 2014 mit operativen Maßnahmen sowie umfangreicher und akribischer Ermittlungsarbeit die Strukturen und Zusammenhänge der Gruppierung auf. Es besteht der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch die Beschuldigten, die in Stadt und Landkreis Bamberg, Nürnberg und Erlangen wohnhaft sind. Jüngst stellten die Ermittler eine erhöhte Gewaltbereitschaft und zunehmendes Aggressionspotential der Personengruppe fest.

Gewalttätige Gruppierung

Konkret werden den Beschuldigten unter anderem verschiedene Gewalt- und Rohheitsdelikte vorgeworfen. So kam es Mitte Mai in der Bamberger Innenstadt zu einem massiven Angriff gegen drei Passanten, die nach einem vorangegangenen Streit die Polizei verständigen wollten. Mit Faustschlägen verletzte einer der Täter mehrere Personen. Auch bei Angriffen im Umfeld eines Szenelokals in Bamberg geriet die Gruppierung immer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Bamberg bereits gegen einige Mitglieder der Gruppierung Anklage erhoben. Sowohl bei Veranstaltungen rechtsradikaler Parteien und Organisationen als auch bei fremdenfeindlichen Demonstrationen wurden Mitglieder der Gruppierung als Teilnehmer sowie Verantwortliche beobachtet. In der letzten Woche gelang es den Behörden eine größere Lieferung mit illegalen pyrotechnischen Gegenständen an einen der Beschuldigten abzufangen und zu beschlagnahmen. Diese Erkenntnisse veranlassten die Staatsanwaltschaft Bamberg, gegen die gesamte Gruppierung mit strafprozessualen Maßnahmen vorzugehen.

Durchsuchungsmaßnahmen und Festnahmen

Am Mittwochmorgen durchsuchten Beamte der Staatsanwaltschaft und der Polizei zwölf Wohnungen in Ober- und Mittelfranken und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Darunter befinden sich eine scharfe Schusswaffe mit Munition, mehrere nicht scharfe Schusswaffen, verbotene pyrotechnische Gegenstände und Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Propagandamaterial. Elf Männer und zwei Frauen im Alter von 21 bis 36 Jahren nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest. Gegen drei der Beschuldigten vollstreckte die Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Mittwoch die bereits bestehenden Haftbefehle. Gegen weitere Beschuldigte beantragte die Staatsanwaltschaft Bamberg den Erlass von Haftbefehlen. Die langwierigen und umfangreichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 22.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Oldenburg/Verden (Niedersachsen): Wohnungseinbruchsserie in Bremen und im Bremer Umland gestoppt ++ Haftbefehle gegen 5 Mitglieder einer Einbrecherbande erlassen

Symbolfoto
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Nach umfangreichen Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) konnte in den vergangenen Tagen eine seit langem in Bremen und dem niedersächsischen Umland anhaltende Wohnungseinbruchsserie gestoppt werden.

Seit Anfang 2014 soll eine 10-köpfige Einbrecherbande aus Bremen in wechselnder Beteiligung in mehr als 100 Fällen Wohnungseinbruchsdiebstähle sowie Büro- und Geschäftseinbrüche verübt haben. Überwiegend waren die Wohnungsinhaber bei den Einbrüchen nicht zu Hause. Die Tatorte lagen vornehmlich in den Bremer Stadtteilen Oberneuland, Horn-Lehe, Borgfeld und dem niedersächsischen Umland, hier insbesondere in Lilienthal, Oyten und Achim.

Der entstandene Schaden dürfte dabei weit über eine Millionen Euro liegen. Die Täter gelangten in die Objekte, nachdem sie Fenster oder Türen aufgehebelt hatten. In einigen Fällen wurden auch Alarmanlagen überwunden bzw. außer Betrieb gesetzt. Vorgefundene Tresore wurden vor Ort gewaltsam geöffnet oder komplett entwendet. Unter anderem hatten die Diebe nach Bargeld, Schmuck und Uhren, Bestecken, Kreditkarten, Unterhaltungselektronik, Laptops, Handys, Sparbüchern gesucht. In mehreren Fällen nahmen sie auch Fahrzeugschlüssel und die auf den Grundstücken oder in den Garagen abgestellten Fahrzeuge der Hausbewohner mit.

Seit ca. 4 Monaten ermittelten die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) und die Staatsanwaltschaft Verden gegen die Einbrecherbande. Jetzt haben in der Nacht zum 07.10.2015 Polizeibeamte nach einem Wohnungseinbruchsdiebstahl in Bremen-Oberneuland zunächst drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen können. In den Folgetagen kam es zu vorläufigen Festnahmen von vier weiteren Tatverdächtigen. Die mutmaßlichen Täter im Alter von 26 bis 42 Jahren stammen aus Bremen. 14 Wohnobjekte und mutmaßliche Lagerplätze für Diebesgut wurden in Bremen durchsucht. Daneben durchsuchte die Polizei die Wohn- und Geschäftsräume eines Inhabers eines An- und Verkaufsgeschäfts aus Bremen. Er soll nach den bisherigen Ermittlungen das Diebesgut gehehlt haben. Insgesamt wurden mehrere hundert Gegenstände, hierunter auch diverses Diebesgut und Tatwerkzeuge, beschlagnahmt.

Nach den bisherigen Ermittlungen haben die Tatverdächtigen im Vorfeld systematisch nach geeigneten Tatobjekten gesucht, die von ihnen als „sich lohnend“ eingestuft wurden. Obwohl die Täter gezielt nach Wohnhäusern gesucht haben sollen, in denen die Hausbewohner durch Urlaub, Krankheit oder anderen Umständen abwesend waren, trafen sie in einigen Fällen auf dort Schlafende. In einem Fall wurde einer wach gewordenen älteren Hausbewohnerin eine Goldkette gewaltsam vom Hals gerissen. Die entwendeten Fahrzeuge sind später über das Internet veräußert worden. Erst beim Ummelden der Fahrzeuge konnte eine Beschlagnahme durch die Polizei erfolgen.

Das Amtsgericht Verden erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Verden gegen fünf Beschuldigte Untersuchungshaftbefehle. Vier befinden sich in Untersuchungshaft. Einen Haftbefehl setzte der Ermittlungsrichter außer Vollzug. Zwei Beschuldigte wurden wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg vom 20.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Mettmann / Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Großer Schlag gegen Rauschgiftbande

Polizeistern_NRWIm Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führte das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) einen Schlag gegen eine organisierte Rauschgiftbande im Großraum Mettmann / Wuppertal. Das LKA NRW ermittelte seit Anfang 2015 gegen eine Bande von Rauschgifthändlern, die Betäubungsmittel im Kilogramm-Bereich sowie große Mengen Amphetaminöl zur Herstellung von Amphetamin über Lieferanten in den Niederlanden bezog und nach Deutschland einführte.

Hier wurde das Amphetamin in „Küchen“ hergestellt und ebenso wie andere Drogen im großen Stil veräußert.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden am 16.10.2015 vier Beschuldigte durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei in den Städten Hilden, Solingen und Schwerte bei der Einfuhr einer großen Menge Amphetaminöls auf frischer Tat festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung von 15 Objekten in den Städten Düren, Hilden, Solingen, Erkrath und Wuppertal waren fast 100 Polizeibeamte eingesetzt.

Wegen der Gefährlichkeit der dabei aufgefundenen Grundstoffe erfolgte deren Abtransport und die anschließende Lagerung durch die Werksfeuerwehr der Firma Henkel.

Bei den Festnahmen und Durchsuchungen wurden Drogen im Straßenverkaufswert von mindestens 350.000 Euro sichergestellt. Gegen vier Beschuldigte ordnete das AG Düsseldorf am 17.10.2015 die Untersuchungshaft an.

PM des LKA Nordrhein-Westfalen vom 20.10.2015

Allgemein Bravo

Fulda (Hessen): Erfolgreich im Kampf gegen Rauschgift- und Waffenkriminalität / Polizei hebt Hanfplantage aus

Mit der Sicherstellung von fast 400 Hanfpflanzen und dem Fund zahlreicher scharfer Schusswaffen und Munition endete die Durchsuchung einer Wohnung in einem Stadtteil von Hünfeld in Osthessen Ende der vergangenen Woche.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Rauschgiftkommissariats bei der Kriminalpolizei in Fulda richteten sich gegen einen 44 Jahre alten Mann aus Hünfeld. Gegen ihn bestand der Verdacht, dass er im Dachgeschoss seines Hauses Rauschgift anbaue. Weil sich die Erkenntnisse verdichteten, erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Fulda einen Durchsuchungsbeschluss. Gemeinsam mit Beamten der Bereitschaftspolizei vollstreckten die Ermittler der Fuldaer Kripo diesen Beschluss am vergangen Donnerstag (15.10.).

„Unsere Durchsuchung war erfolgreich“, freut sich Kriminalhauptkommissar Oliver Vogel, Chef des Fuldaer Rauschgiftkommissariats. „Im Haus haben wir eine riesige Hanfplantage mit Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen und verschiedene, teilweise hochwertige Geräte und Utensilien, die für den Betrieb eines solchen Gewächshauses erforderlich sind, aufgefunden. Außerdem konnten wir rund 20 Gramm fertiges Marihuana sicherstellen“. Für den energieintensiven Betrieb seiner Plantage hatte der Hünfelder unerlaubt Strom aus anderen Zählerkreisen des Hauses abgezweigt.

Eine besondere Brisanz erhielt die Wohnungsdurchsuchung dadurch, dass die eingesetzten Polizeikräfte auch sechs Gewehre, vier Pistolen und einen Revolver nebst zugehöriger Munition fanden, für die der Beschuldigte keinerlei Besitzerlaubnis hat. Zu welchem Zweck der Mann sich auf diese Weise bewaffnet hat, ist derzeit noch vollkommen unklar. Die Polizei hat ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nach Abschluss der Durchsuchung beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 44-jährigen. Bei der Vorführung beim Amtsgericht bestätigte der Richter diesen Antrag. Der Beschuldigte, der bisher polizeilich noch nicht auffällig geworden war, wurde unter der strengen Auflage, sich regelmäßig bei der Polizei zu melden, wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Osthessen – Fulda vom 19.10.2015

Allgemein Bravo

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Diebesbande in Rostock gestellt

Den Sicherheitsmitarbeitern zweier namhafter Bekleidungsgeschäfte fielen in der Rostocker Innenstadt am Samstag gegen 16:00 Uhr mehrere junge Männer beim Verlassen der Verkaufsräume auf. Nach einer Verfolgung durch die Fußgängerzone konnten die Mitarbeiter drei Täter im Alter von 23 und 24 Jahren stellen. Sie hatten zuvor Bekleidungsgegenstände im Wert vor mehreren hundert Euro aus den Geschäften entwendet, die durch die eingesetzten Beamten bei den tatverdächtigen Männern aufgefunden wurden.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen wegen Bandendiebstahl aufgenommen. Die drei Tatverdächtigen haben keine Wohnanschrift in Deutschland und sind vorläufig festgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen der Rostocker Kriminalpolizei dauern weiterhin an.

PM des PP Rostock vom 18.10.2015

Bravo Fahndung

München (Bayern): Bundespolizei vollstreckt sieben Haftfehle

Am vergangenen Wochenende (16. – 18. Oktober) haben Bundespolizisten sieben Haftbefehle am Münchner Flughafen vollstreckt. Darunter war am Sonntag ein französischer Staatsbürger der noch eine offene Strafe in Höhe 2.610 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu bezahlen hatte. Zwei von den insgesamt sieben festgenommenen Personen konnten die geforderten Geldstrafen nicht begleichen und mussten Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Den Anfang machte am Freitag gegen 10:00 Uhr ein 44-jähriger rumänischer Staatsbürger. Er war wegen Diebstahls zu einer Strafe von 1.570 Euro verurteilt worden, die er bei der Bundespolizei im Erdinger Moos bezahlte und somit seinen Flug nach Bukarest antreten konnte. Um 14:45 Uhr wurde ein 63-jähriger Österreicher auffällig, der eine Strafe von 1.128 Euro wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis noch offen hatte. Nachdem er den Betrag zahlen konnte, durfte er nach Bangkok ausreisen. Am Abend zeigte der Fahndungscomputer bei einer 43-jährigen Deutschen einen Treffer an, die nach Antalya ausreisen wollte. Sie konnte die ausstehende Strafe wegen Betrugs in Höhe von 1.267 Euro allerdings nicht bezahlen und verbringt nun die nächsten 80 Tage anstatt in Antalya in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim.

Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr wollte ein 52-jähriger Deutscher nach Tirana ausreisen. Auch er musste einen unfreiwilligen Zwischenstopp bei der Bundespolizei einlegen. Die Beamten kassierten von dem Mann 1.570 € wegen Urkundenfälschung. Am frühen Nachmittag zahlte dann ein 48-jähriger Portugiese 1.313 Euro in die Staatskasse ein. Er war wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Nachdem er die Strafe beglichen hatte, konnte er nach London ausreisen. Am Abend sollte dann ein 44-jähriger Rumäne 173 Euro wegen Diebstahls bezahlen. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, muss er die nächsten 10 Tage in Haft verbringen.

Am frühen Sonntagmittag verfing sich dann ein 35-jähriger Franzose im Fahndungsnetz der Bundespolizei. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er noch eine Strafe in Höhe von 2.610 Euro offen. Nachdem er den geforderten Betrag hinterlegt hatte, konnte er nach Sarajewo ausreisen.

 

PM der BPOLI München vom 19.10.2015

Allgemein Bravo Österreich

Salzburg: Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

Polizeibeamte der Inspektion Rathaus wurden am 22. August 2015, gegen 19.25 Uhr, zum Mönchsberg gerufen, da vor Ort ein geparktes Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer blockierte. Bei Eintreffen der Beamten kam der Lenker, ein 37-jähriger Rumäne, zu seinem Fahrzeug. Nach einer kurzen Kontrolle verließ der Mann die Örtlichkeit und setzte seine Fahrt fort. An der Kreuzung Müllner Hauptstraße mit der Gaswerkgasse hielt der Lenker in der Kolonne vor einer roten Ampel. Plötzlich scherte er aus der Kolonne aus und fuhr auf der Gegenfahrbahn durch den Tunnel Gaswerkgasse weiter Richtung Ignaz-Harrer-Straße. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Der Rumäne missachtete während der Fahrt mehrfach das rote Licht einer Verkehrsampel uns setzte weitere Verkehrsübertretungen. Auf seiner Fahrtstrecke über die Ignaz-Harrer-Straße, Weiserstraße, Lastenstraße, Gnigler Straße und Vogelweiderstraße Richtung Bergheim missachtete er sämtliche Anhaltezeichen der Beamten. Aufgrund seines Fahrstils nötigte der Mann die Besatzungen der Streifenwägen mehrfach zu riskanten Manövern. Auf der B150 in Lengfelden lenkte er schließlich sein Fahrzeug gegen einen auf gleicher Höhe fahrenden Streifenwagen. Schließlich konnten die Beamten das Fahrzeug aber stoppen. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizisten nahmen den 37-Jährigen wegen Verdacht des versuchten Widerstandes fest. Ein Alkotest als auch eine Untersuchung auf Suchtgiftbeeinträchtigung verliefen negativ. Der Mann wurde vorerst in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Ein Motiv für die riskante Fahrt ist noch unbekannt. Das Stadtkriminalreferat hat die Ermittlungen übernommen.

PA der LPD Salzburg vom 23.08.2015

Allgemein Bravo

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Zeugen aus Wismar helfen bei Feststellung einer Trunkenheitsfahrt

Zwei 31 und 41 Jahre alte Männer haben der Wismarer Polizei am späten Donnerstagabend geholfen einen betrunkenen Seat-Fahrer festzustellen. Gegen 23:20 Uhr wurde die Polizei zunächst zu einer Unfallflucht in die Scheuerstraße in Wismar gerufen. Vor Ort konnte durch die Beamten zunächst der stark beschädigte Seat und ein 25-jähriger Mann in einem roten T-Shirt auf einem der hinteren Sitze festgestellt werden. Jedoch bemerkten die Beamten auch, dass der Mann barfuß saß und sich die Schuhe des Mannes direkt im Fahrerbereich befanden. Der 31-jährige Zeuge konnte dann den Geschehensablauf genau schildern. Zunächst bemerkte er, dass eine männliche Person mit einem roten T-Shirt bekleidet mit dem Seat über die Brücke an der Runden Grube fuhr. Anschließend geriet der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Bordstein und prallte gegen einen Granitpfeiler. Der Fahrer setzte seine Fahrt weiter durch die Kleine Hohe Straße in die Scheuerstraße fort. Der 31-Jährige folgte dabei dem Seat und konnte zweifelsfrei bestätigen, dass der 25-Jährige, der durch die Beamten auf dem Rücksitz festgestellt wurde, zuvor der Fahrer des Fahrzeuges war. Der 41-jährige Zeuge wurde durch die lauten Geräusche des Unfalls aufmerksam und konnte den Sachverhalt bestätigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,25 Promille. Im Sana-Hanse-Klinikum erfolgte anschließend die Blutprobenentnahme. Durch die Beamten wurde die Weiterfahrt untersagt und Strafanzeigen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Trunkenheit im Straßenverkehr gefertigt. Der Schaden am Seat wird auf 4.000 Euro geschätzt. Für die Unterstützung möchte sich die Polizei bei den Zeugen bedanken.

PM der PI Wismar vom 21.08.2015

Allgemein Blog Bravo

Rostock/Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern): Einsatz des Spezialeinsatzkommandos in Kothendorf nach Häuslicher Gewalt in Groß Weltzin

Symbolfoto
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Am Freitagvormittag gegen 10:45 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Groß Welzin (Gemeinde Gottesgabe/Landkreis Nordwestmecklenburg) zu einer Häuslichen Gewalt zwischen einem bereits in Trennung lebenden Ehepaar. Dabei kam es zu körperlichen und verbalen Übergriffen des Mannes auf die Frau. In der weiteren Folge verließ die Frau das Haus. Der Mann folgte kurze Zeit später, setzte sich in sein Fahrzeug und verließ die Örtlichkeit.

Da der 26-jährige Mann, nach Aussagen der Frau, im Besitz einer Schusswaffe sei und bei den Streitigkeiten den Gebrauch der Waffe gegenüber anderen Personen angedroht hatte, wurde das Spezialeinsatzkommando angefordert. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass sich der bereits polizeibekannte 26-Jährige bei Familienangehörigen in Kothendorf im Landkreis Ludwigslust/Parchim aufhielt. Am Freitagnachmittag erfolgte dann gegen 16:20 Uhr in Kothendorf der Zugriff durch das Spezialeinsatzkommando und der 26-jährige Tatverdächtige konnte vorläufig festgenommen werden. Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes der Polizeiinspektion Wismar konnten zuvor eine Schreckschusspistole an der Wohnanschrift in Groß Welzin finden und sicherstellen.

Die Kriminalpolizei Gadebusch ermittelt gegen den 26-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, der Nötigung und der Körperverletzung.

PM des PP Rostock vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Österreich

Wien: Mutmaßliche Schlepper nach Abgabe von Schreckschuss festgenommen

Symbolfoto
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Beamte wurden auf der S1 Richtung Vösendorf auf einen Kleintransporter aufmerksam und versuchten das Fahrzeug bis zur nächsten Ausfahrt zu lotsen und dort anzuhalten. Der Lenker legte allerdings noch auf der Autobahn eine Vollbremsung hin und er und sein Beifahrer flüchteten sofort aus dem Fahrzeug. Trotz mehrfacher Aufforderung stehenzubleiben, liefen die mutmaßlichen Schlepper weiter und versuchten sich der Amtshandlung zu entziehen. Aus diesem Grund gab ein Beamter der die Verfolgung aufgenommen hatte, einen Schreckschuss in loses Erdreich ab. Durch den Schreckschuss wurden keine Personen verletzt oder gefährdet. Da sich im Bus 22 geschleppte Personen befanden und der Kastenwagen inmitten des restlichen Verkehrs auf der Autobahn zu stehen kam, beendeten die Beamten die Verfolgung und sicherten die geschleppten, gefährdeten Personen unter denen sich auch mehrere Kinder befanden. Auf Grund der genauen Personsbeschreibung gelang es Beamten der Landespolizeidirektionen Wien und Niederösterreich die beiden flüchtigen Schlepper im Zuge einer Fahndung kurze Zeit später festzunehmen.

PA der LPD Wien vom 23.08.2015

Allgemein Bravo Österreich

Wien: 21-Jähriger versucht Polizisten außer Dienst Suchtmittel zu verkaufen

Symbolfoto
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Ein 24-jähriger Mann wurde am 21. August 2015 um 23.10 Uhr am Praterstern von einem offensichtlichen Dealer angesprochen, der ihm Suchtmittel verkaufen wollte. Als er ablehnte, beschimpfte ihn der Verkäufer und spuckte in seine Richtung. Da es sich bei dem 24-Jährigen um einen Polizisten außer Dienst handelte und Beamte der Bereitschaftseinheit sich in unmittelbarer Nähe befanden, wurde der 21-jährige Mann einer Personenkontrolle unterzogen. Es konnten fünf, für den Straßenverkauf typisch abgepackte Baggies mit Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der mutmaßliche Dealer wurde festgenommen.

PA der LPD Wien vom 22.08.2015

Allgemein Bravo Prävention

Erfurt (Thüringen): Dumm gelaufen

Ausgerechnet Mitarbeiter des Ordnungsamtes bettelte gestern ein 21-Jähriger in der Walkmühlstraße an und hielt ihnen eine Spendenliste eines angeblichen Taubstummenverbandes vor. Die hinzu gerufenen Polizeibeamten stellten die Liste und das bisher gesammelte Geld (ca. 30 EUR) sicher. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Betrug erstattet. Die Polizei weißt erneut daraufhin genau zu prüfen, wem man eine Spende zukommen lässt.

PM der LPI Erfurt vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Prävention Veranstaltungshinweise

Borken (Nordrhein-Westfalen): Mutige Helfer mit dem Preis für Zivilcourage geehrt

Polizeistern_NRWDas Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Acht mutige Helfer aus Nordrhein-Westfalen haben hingesehen und gehandelt, als andere in Not waren. Dafür wurden sie heute mit dem Preis für Zivilcourage geehrt. „Alle Acht haben ihren Mitmenschen in einer bedrohlichen Situation geholfen und an der Aufklärung von Straftaten mitgewirkt. Ihr mutiges und vorbildliches Eingreifen verdient Respekt und Anerkennung“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf bei der Auszeichnung. „Zivilcourage ist unverzichtbar im Kampf gegen die Kriminalität. Niemand sollte aber sein eigenes Leben in Gefahr bringen. Es ist wichtig, die Polizei zu alarmieren und Umstehende zur Hilfe zu holen.“ Der Innenminister ehrte Birgit Derksen aus Borken, Maurizio Paolo Cava aus Köln, Beate Marianne Rolko aus Warendorf, Jörg Nießen, Christian Kai Jacobs und Timo Jacobs aus Krefeld, Güney Cellik aus Velbert und Marie Schumacher aus Siegen für ihr couragiertes Verhalten. Eine Jury aus Vertretern des Ministeriums für Inneres und Kommunales, des Landeskriminalamtes, des Justizministeriums, der Staatskanzlei und der Opferschutzorganisation „Weisser Ring“ hatte die acht Preisträger ausgewählt.

–           Birgit Derksen (38 Jahre) wurde in Borken durch Hilferufe auf zwei junge Frauen aufmerksam, die eine Bankkundin vor einem Geldautomaten wegschubsten, um ihr Geld aus dem Ausgabeschacht zu stehlen. Ohne Beute zu machen, flüchteten sie anschließend gemeinsam mit einem Komplizen. Birgit Derksen folgte den drei Tätern mit ihrem Fahrrad. Sie alarmierte die Polizei und gab der Einsatzleitstelle ständige und genaue Ortsangaben. Damit ermöglichte sie den Polizisten, die Drei festzunehmen.

–           Maurizio Paolo Cava (23 Jahre) schritt ein, als er in einem Kölner Parkhaus die Hilfeschreie einer jungen Frau hörte. Diese wurde nach einem Diskothekenbesuch durch zwei Männer angegriffen, geschlagen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Durch seine energische Aufforderung, die Frau loszulassen, verhinderte Maurizio Cava eine Vergewaltigung und schlug die beiden Angreifer in die Flucht. Anschließend brachte der 23-Jährige die junge Frau zur Polizei.

–           Beate Marianne Rolko (46 Jahre) griff ein, als zwei jugendliche Trickdiebinnen an einem Geldautomaten in Warendorf einen älteren Mitbürger bedrängten, ablenkten und ihm einen größeren Geldbetrag stahlen. Beate Marianne Rolko hielt die Beiden fest, wobei sie selbst durch deren Gegenwehr leicht verletzt wurde. Ihr Einschreiten ermöglichte es der Polizei, die beiden Trickdiebinnen festzunehmen und dem Senior sein Geld zurückzugeben.

–           Jörg Nießen (23 Jahre), Christan Kai Jacobs (24 Jahre) und Timo Jacobs (21 Jahre) verhinderten in Krefeld durch ihr mutiges Einschreiten, dass ein Angreifer sein am Boden liegendes Opfer schwer verletzte. Die drei jungen Männer beobachteten, wie der Täter den Mann niederschlug und anschließend gegen seinen Kopf trat. Umsichtig leistete der 23-Jährige dem Verletzten Erste Hilfe. Während dessen hielten zwei der Zeugen den Gewalttäter von weiteren Übergriffen ab. Die hinzugerufene Polizei nahm ihn fest. Der Täter wurde später zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

–           Güney Cellik (24 Jahre) wurde in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf auf die Hilferufe einer jungen Frau aufmerksam. Sie wurde von einem Mann angegriffen, die mit einer Eisenstange bewaffnet war. Der couragierte Zeuge trennte Angreifer und Opfer und brachte die junge Frau in einer Wohnung in Sicherheit. Anschließend schritt er erneut ein, als der Mann an einer Wohnungstür auf eine zweite Frau einschlug. Der festgenommene Gewalttäter wurde später wegen zweimaligen versuchten Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

–           Marie Schumacher (17 Jahre) bewahrte in Siegen durch ihre umsichtige Reaktion zwei Mädchen auf dem Schulweg vor einem Exhibitionisten. Die Jugendliche erkannte, dass sich der Mann in exhibitionistischer Absicht den beiden Schülerinnen zuwandte. Daraufhin lenkte sie die Zwölfjährigen ab und leitete sie sicher an ihm vorbei. Anschließend sprach die junge Frau den Mann an, woraufhin dieser die Flucht ergriff.

PM der KPB Borken vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Fußball

Osnabrück (Niedersachsen): Feuerzeugwerfer ermittelt

Symbolfoto
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Szenekundige Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück haben den Feuerzeugwerfer aus dem Pokalspiel VfL Osnabrück – RB Leipzig ermittelt. Bei der Begegnung hatte ein Zuschauer aus der sogenannten Ostkurve ein Feuerzeug geworfen und den Schiedsrichter am Kopf getroffen. Daraufhin wurde das Spiel in der 70. Minute abgebrochen.

Die Begegnung wurde als Sieg für RB Leipzig gewertet. Im Rahmen der aufgrund dieser gefährlichen Körperverletzung durchgeführten Ermittlungen wurde unter anderem das umfangreiche Videomaterial von den Beamten gesichtet. Zudem gingen die Polizisten verschiedenen Hinweisen nach. Die kriminalistische Detailarbeit führte schließlich zum Erfolg. Mithilfe von Spezialisten des LKA Niedersachsen wurden die vorliegenden Video- und TV-Bilder noch intensiver ausgewertet.

Kombiniert mit Zeugenhinweisen führte das zum Erfolg. Am Freitagmorgen durchsuchten die Polizisten in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Osnabrück die Wohnung eines Tatverdächtigen. Der aus dem Kreis Steinfurt stammende Heranwachsende wurde anschließend im Beisein des zuständigen Staatsanwaltes vernommen. Hierbei räumte der Beschuldigte die Tat ein.

PM der PI Osnabrück vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Schmunzeln

Seebad Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern): Erwischter Fahrraddieb beklagt sich über eingebüßtes Tagesgeschäft

200px-Polizei-MVP-Logo.svgEin im polnischen Swinemünde wohnhafter 18-jähriger junger Mann wurde am 13. August 2015, 14:45 Uhr, bei einem versuchten Diebstahl eines Elektrofahrrades gesehen. Der Zeuge, ein ebenfalls polnischer 39-jähriger Staatsbürger, beobachtete die Aktion, als der Täter gerade dabei war, das Schloss des an der Strandpromenade abgestellten Fahrrades zu knacken. Der Zeuge sprach den Tatverdächtigen nicht nur auf sein Tun an, er ließ sich vom verdutzten Dieb auch die Personalien geben, um ihn dann der Polizei mit allen wichtigen Informationen zu übergeben. Während der zum Glück nicht geschädigte Urlauber aus Nordrhein-Westfalen sein Rad ohne Schäden wieder in Besitz nehmen konnte, ging es für den Dieb zur Anzeigenaufnahme in das Polizeirevier. Das konnte er zwar später wieder verlassen, nur traf er kurz danach auf seinen Landsmann, dem er nun den in Verlust gegangenen Fahrraddiebstahl mit 500 Zloty in Rechnungen stellen wollte. Immerhin sei „das Tagesgeschäft vers… „, so die Worte des erwischten Täters.

PM der PI Anklam vom 17.08.2015

Allgemein Bravo Schmunzeln

Erfurt (Thüringen): Keine Lust auf Drogen

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Unbekannte brachen im Laufe des gestrigen Tages bei einem 21-Jährigen in seine Wohnung in der Rathenaustraße ein. Die Diebe hatten es auf eine Spielkonsole samt Spielen, einen Flachbildfernseher und Schokolade abgesehen. Der Wert der Beute beläuft sich auf ca. 1000EUR. Für das Tabak- Marihuana Gemisch interessierten sich die Langfinger augenscheinlich nicht, dass taten aber die eingesetzten Polizeibeamten die zur Spurensicherung vor Ort kamen und die Drogen in der Wohnung fanden und sicher stellten.

PM der LPI Erfurt vom 13.08.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Kassel (Hessen): Dringend Tatverdächtiger in Kassel festgenommen

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Das versuchte Tötungsdelikt in der Jägerstraße scheint wenige Tage nach der Tat bereits geklärt zu sein. Nach sehr schwierigen Ermittlungen konnten die Beamten des K 11 der Kasseler Kripo Mitte der Woche durch Zeugenaussagen einen dringend tatverdächtigen 30 Jahre alten Mann aus Nieste identifizieren. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter am Amtsgericht in Kassel am Donnerstagvormittag einen Untersuchungshaftbefehl. Polizeibeamte des Reviers Mitte konnten den Mann bereits am Donnerstagnachmittag gegen 16:30 Uhr nach einem Zeugenhinweis im Bereich der Schillerstraße in Kassel festnehmen. Er wird im Laufe des heutigen Tages der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht in Kassel zur Verkündung des Untersuchungshaftbefehls vorgeführt.

Lebensbedrohliche Stichverletzung:

Bei der tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Nacht zum Montag war in der Jägerstraße ein 22 Jahre alter Mann somalischer Herkunft aus Fuldatal durch einen Messerstich im Brustbereich schwer verletzt worden. Zeugen hatten die Polizei am Montagmorgen um 0:10 Uhr über die Auseinandersetzung in der Jägerstraße in Kassel informiert. Als die Funkwagen der Kasseler Polizei kurz darauf eintrafen, lag das 22-jährige Opfer mit einer blutenden Verletzung im Brustbereich am Boden. Er wurde medizinisch erstversorgt und anschließend zur Weiterbehandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Wie sich später in der Weiterbehandlung herausstellte, war dem 22-Jährigen eine lebensbedrohliche Stichverletzung im Brustbereich beigebracht worden. Nur die schnelle Hilfe und die sofortige medizinische Versorgung hatte dem Mann offenbar das Leben gerettet.

Angriff mit Messer:

Vom Verletzten selber hatten die Ermittler des K 11 zunächst nichts zum Tathergang in Erfahrung bringen können. Zeugenangaben hatte es anfangs nur zur lautstarken Auseinandersetzung gegeben, aber nicht dazu, wie die Verletzung des Mannes zustande gekommen war. Die Beamten des K 11 konnten schließlich einen Zeugen ermitteln, dessen Angaben die Ermittler auf die richtige Spur brachten. Zum Hintergrund der Tat dauern die Ermittlungen des K 11 an. Der dringend Tatverdächtige ist der deutschen Sprache nicht mächtig und soll mit einem Dolmetscher vernommen werden.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 14.08.2015

Bravo

Heidelberg 24: In Zelt: Polizei nimmt vorübergehend 17 Flüchtlinge auf

Tja, da muss wohl bei dieser Meldung mal die Rassismuskeule eingepackt bleiben. Was eine tolle Meldung die einfach mal zeigt, dass die Polizei menschlich ist. Und genau deshalb gibt es diesen Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. Unsere Polizei ist nun mal klasse.

Online-Artikel, 09.07.2015
http://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-kirchheim-polizeirevier-heidelberg-sued-nimmt-fluechtlinge-5217983.html

Bravo

RP-Online: Polizeibeamter, Psychologe, Mensch

Ein, wie ich finde, schöner Artikel über die Menschen am anderen Ende der 110.
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sagen danke für Euren täglichen Einsatz!

Online-Artikel, 13.07.2015
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/polizeibeamter-psychologe-mensch-aid-1.5230932

Bravo

RP-Online: Hier führt ein Polizist eine Oma sicher durch die Demo

Endlich hat auch mal ein sehr schöner und positiver Bericht den Weg in die Presse gefunden. Wir von Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wissen auch, dass dieses nicht das einzig Positive ist, was unsere Polizeibeamten jeden Tag in ihrem Dienst machen.
Das ist ein klasse Beispiel für Bürgernähe.

Online-Artikel, 14.07.2015
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtgespraech/hier-fuehrt-ein-polizist-eine-oma-sicher-durch-die-demo-aid-1.5236392

Allgemein Bravo

Merkur: Als Lebensretter ein Wiederholungstäter

Zum dritten Mal erhielt André Mückenberger aus Steinhöring am Freitag die bayrische Rettungsmedaille. Wofür der Polizeibeamte aus Steinhöring geehrt wurde erfahrt Ihr im Artikel.
Wir vom Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden seinen Einsatz einfach klasse. Danke für so viel Engagement.

Online-Artikel, 17.07.2015
http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg/lebensretter-wiederholungstaeter-5257683.html

Allgemein Bravo KS Möchte_man_nicht_erleben

Amoklage im Landkreis Ansbach – Täter festgenommen

Symbolfoto
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Wie bereits mehrfach berichtet, kam es heute Vormittag (10.07.2015) im Landkreis Ansbach zu mehreren Tötungsdelikten. Die Polizei informiert über den aktuellen Ermittlungsstand.

 

Kurz nach 10:00 Uhr erreichte die Einsatzzentrale in Nürnberg die Mitteilung, dass in Leutershausen-Tiefenthal eine Frau erschossen worden sein soll. Die unmittelbare Überprüfung bestätigte, dass eine 82-jährige Rentnerin aus einem Fahrzeug heraus beschossen worden war und noch am Tatort verstorben ist. Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter flüchtete mit einem Mercedes Cabrio mit Ansbacher Kennzeichen.

Wenige Minuten später kam es in Rammersdorf zu einem ähnlichen Vorfall. Ein 72-jähriger Radfahrer wurde ebenfalls aus einem Fahrzeug heraus beschossen. Auch er starb kurze Zeit später an seinen Schussverletzungen.

Auf Grund der Vorfälle leitete die mittelfränkische Polizei eine Großfahndung nach dem Täter und dessen Fahrzeug ein. Dabei kamen auch insgesamt vier Polizeihubschrauber, mehrere Diensthundeführer und zahlreiche Polizeibeamte der mittelfränkischen und Bayerischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz. Die Bevölkerung wurde unverzüglich durch Radiodurchsagen über die Gefahrenlage informiert, gewarnt und um Fahndungsmithilfe gebeten.

Zwischenzeitlich häuften sich Meldungen, dass weitere Personen beschossen bzw. bedroht worden sein sollen. Ein Landwirt aus dem Bereich Binzwangen wurde beschossen, allerdings traf das Geschoss nur die Scheibe des Traktors. Dadurch erlitt der Mann leichte Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter. Ein weiterer Kraftfahrer wurde mit der Schusswaffe bedroht.

In einer Tankstelle in Bad Windsheim kam es gegen 11:45 Uhr zur Festnahme des Tatverdächtigen. Er war zuvor mit gezogener Waffe vorgefahren. Einer Angestellten und zwei beherzten Mechanikern ist es zu verdanken, dass der Beschuldigte überwältigt werden konnte. Kurz darauf trafen mehrere Polizeistreifen in Bad Windsheim ein und nahmen den Mann fest.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 47-jährigen Mann aus Ansbach. Er wurde zur sachbearbeitenden Kriminalpolizei nach Ansbach transportiert. Der Beschuldigte zeigte ein ungewöhnliches psychisches Verhalten. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft Ansbach sofort die Hinzuziehung eines psychiatrischen Gutachters an.

Die Kriminalpolizei Ansbach bildete eine Ermittlungskommission, welche die Hintergründe der Tat aufklären soll.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Tatgeschehen zwei Menschen getötet und eine Person leicht verletzt. Zudem soll der Beschuldigte noch auf ein Gebäude im Landkreis Ansbach geschossen haben. Ob noch weitere Geschädigte vorhanden sind, ist derzeit nicht bekannt.

Zeugen, die den Beschuldigten mit seinem Fahrzeug auf der Flucht beobachtet haben oder möglicherweise selbst geschädigt sind, werden gebeten, sich über die Rufnummer 0800 7766 310 an die Polizei zu wenden.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Ansbach wird morgen (11.07.2015) eine Pressemeldung über den aktuellen Ermittlungsstand herausgeben.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015

Im Landkreis Ansbach kam es zu einer Amoklage, bei der mehrere Personen getötet wurden. Inzwischen gelang es, den Täter festzunehmen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr mehr.

Im Laufe des Nachmittags wird eine Pressekonferenz in Ansbach stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015, 12:04 Uhr

Heute Morgen (10.07.2015) wurden der mittelfränkischen Polizei mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen zum aktuellen Zeitpunkt (11:30 Uhr) zwei Tote zu beklagen sind. Inzwischen geht die Polizei von einer Amoklage aus.

Nach ersten Erkenntnissen kam es in Leutershausen-Tiefenthal aus einem silbernen Mercedes-Cabrio mit dem amtlichen Kennzeichen AN-W 129 heraus zu einer Schussabgabe auf eine Frau. Die Frau verstarb unmittelbar danach, der Fahrer flüchtete.

Kurze Zeit später wurde im Rammersdorf, unweit des ersten Tatortes, ein Fahrradfahrer beschossen. Auch hier verstarb das Opfer noch am Tatort. Nach bisher vorliegenden Informationen soll es sich bei diesem Vorfall um den gleichen Täter wie in Tiefenthal gehandelt haben.

Ein Landwirt und ein weiterer Kraftfahrer wurden beschossen bzw. mit der Schusswaffe bedroht. Nach ersten Erkenntnissen blieben beide allerdings unverletzt.

Die Polizei sucht im Rahmen einer Großfahndung nach dem flüchtigen Mercedes und bittet Zeugen, die das Fahrzeug gesehen haben, sich dringend mit dem Polizeinotruf 110 in Verbindung zu setzen.

Achtung! Der Fahrer ist bewaffnet und macht rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch! Bei Antreffen keinesfalls an ihn oder das Fahrzeug herantreten! Sofort die Polizei unter der Nummer 110 verständigen und den Standort durchgeben.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein silberfarbenes Mercedes Cabrio mit dem Kennzeichen XX-X XXX.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015, 11:47 Uhr

Allgemein Bravo

Merkur: Vor G7-Gipfel: Polizei „überwältigt von Freundlichkeit“ vor Ort

Nun ist es nicht mehr lang bis sich die Staats-und Regierungschefs der G7 treffen. Dieses wird am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau bei Garmisch-Patenkirchen sein.
Es werden bis zu 20.000 Polizisten ihren Dienst dort verrichten.

Die Polizei Bayern bedankte sich nun bei den Bürgern des Landkreises Garmisch-Patenkirchen über die eigene Facebook-Seite.
Zitat: „Wir sind überwältigt von der Freundlichkeit, mit der wir hier aufgenommen wurden. So macht das Arbeiten Spaß! Wir freuen uns auf die anstehende Zeit im Werdenfelser Land.“

Wir schließen uns diesem Dank natürlich an und hoffen, dass der Einsatz ebenso friedlich bleibt wie es momentan ist.

Online-Artikel, 26.05.2015
http://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/g7-gipfel-2015-schloss-elmau-polizei-ueberwaeltigt-von-freundlichkeit-vor-ort-5045883.html

So geht es halt auch! Danke dafür nach Bayern!

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: Polizei schockt mit Präventions-Video

„Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr tödliche Folgen haben. Um die Bevölkerung aufzurütteln, hat die Lausanner Polizei ein ungewöhnliches Video produziert.“

Online-Artikel, 20min.ch, 05.05.2015
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Polizei-schockt-mit-Praeventions-Video-12909258

 

Allgemein Bravo

Weinstadt Baden-Württemberg): Bürgerlob für Polizeibeamte nach „Reh-Einsatz“

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen
Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Ein dickes Bürgerlob erreichte dieser Tage den Waiblinger Polizeichef Roland Meeraus. Vorausgegangen war ein nicht alltäglicher Einsatz, von zwei Beamten des Streifendienstes der von den beiden, so der Dankesschreiber, „bemerkenswert“ und „filmreif“ bewältigt wurde.

Der Gütlesbesitzer hatte in seiner Not die Ordnungshüter aus der Stauferstadt angerufen, dass sich auf Gemarkung Beutelsbach, im Bereich des Roten Weges, ein Reh in ein dortiges Gartengrundstück verirrt habe. Das Tier käme nun aus dem umzäunten Gelände nicht mehr selbständig heraus. Die beiden Beamten nahmen sich unverzüglich dem Bürgeranliegen an und die Jagd auf das Reh auf. Das Einfangen desselbigen auf dem weitläufigen und teils steilen Grundstück gestaltete sich jedoch weitaus schwieriger als zunächst vermutet.

Nicht wissend, dass man dem Reh nur Gutes wollte, entzog dieses sich immer wieder durch wildes Umherrennen und spektakulären Manövern den Krakenhänden der Uniformierten. Schließlich gelang es kurz vor dem konditionellen Niedergang der körperlich doch voll im Saft stehenden Ordnungshütern nach einigem Hin und Her und Hoch und Runter und einem abschließenden beherzten Hechtsprung in fußballerischer Weltmeistermanier das Reh zu greifen. Dieses konnte sodann wohlbehalten in einer nahegelegenen Wiese wieder in die Freiheit entlassen werden. Außer Atem und stark verschmutzt aber sichtlich zufrieden, das Tier aus seiner misslichen Lage befreit zu haben, traten die 27 und 40 Jahre alten Ordnungshüter ihren Heimweg wieder an.

PM des PP Aalen vom 02.04.2015 (Bild aus anderer Quelle)

Allgemein Bravo

Werl (Nordrhein-Westfalen): Polizei stellt 20 Kilogramm Marihuana sicher

kreispolizeibehoerde-soest-pol-so-werl-polizei-stellt-20-kilogramm-marihuana-sicherEine Wohnung in der Ahornallee war am Donnerstagmorgen das Ziel von Polizeibeamten, die in Begleitung eines Rauschgiftspürhundes nach illegalen Drogen suchten. Das zuständige Gericht hatte für die Wohnräume eines 30-jährigen Tatverdächtigen aus Werl einen Durchsuchungsbeschluss erlassen. Die Beamten fanden insgesamt zwanzig Kilogramm Marihuana und eine Schusswaffe, für die keine Waffenbesitzkarte vorlag. Das Marihuana hat einen Straßenverkaufswert von etwa 160.000 Euro. Waffen und Rauschgift wurden sichergestellt.

Der 30-Jährige wurde beim Amtsgericht in Werl vorgeführt. Der Richter ordnete die Untersuchungshaft an. (fm)

 PM der KPB Soest vom 02.04.2015

Allgemein Bravo Fahndung Gewalt_gg_Polizisten

Cottbus (Brandenburg): Zielfahndung fasst flüchtigen Straftäter aus Potsdam

Symbolfoto
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Der Zielfahndung des Polizeipräsidiums gelang es am Donnerstag, den 26.03.2015 den flüchtigen, verurteilten 24-jährigen Dennis K. aufzuspüren und festzunehmen.

Ausgangspunkt war die Flucht im Herbst 2014, als Dennis K. nach seiner rechtskräftigen Verurteilung eigentlich seine 5-jährige Haftstrafe antreten sollte. K. war Mitglied einer Einbrecherbande die 2013 in Potsdam ihr Unwesen trieb. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf schwere Diebstahlshandlungen und schwere Brandstiftungen. Sie bedrohten auch zahlreiche Personen, darunter auch die ermittelnden Polizeibeamten. Die Kriminalisten des Dezernates „Schwere Kriminalität“ der Kriminalpolizei der Polizeidirektion West führten gegen K. und seine Komplizen damals über 30 Ermittlungsverfahren durch.

Im Verlauf seiner Flucht versuchte er in Nordrhein-Westfalen aufwendig seinen Tod vorzutäuschen, was die Kriminalisten einer Morduntersuchungskommission schnell aufklärten. Jedoch führten die Ermittlungen nicht zu K. selbst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Zielfahndung des Landes Brandenburg mit dem Auftrag betraut K. aufzuspüren und ihn festzunehmen. Durch intensive und vor allem kleinteilige Ermittlungsschritte gelang es den Fahndern den 24-Jährigen in Cottbus aufzuspüren. Dort wurde er mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in einer Bar festgenommen.  Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt, wo er nun seine Haftstrafe verbüßen muss.

K.s  Flucht und sein neues Leben mit falscher Identität waren gut vorbereitet. Er beschaffte sich einen gefälschten niederländischen Pass und versuchte so, seine wahre Herkunft und seinen Namen zu verschleiern. Auch der Versuch seinen Tod vorzutäuschen zeigt, dass er alles tun wollte, um der Haftstrafe zu entgehen.

 

PM der PD Brandenburg West vom 02.04.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Spendenbetrügerinnen festgenommen

Symbolfoto
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Mittwochmorgen (1.4.) informierten aufmerksame Zeugen die Polizei über verdächtige Frauen, die auf der Bahnhofstraße Spenden sammeln. Mehrere Polizisten waren schon wenige Minuten später am Ort. Die zwei verdächtigen Spendensammlerinnen versuchten noch zu entkommen, wurden aber schnell von den Polizisten eingeholt und kontrolliert.

Die 14 und 20jährigen Rumäninnen hatten Zettel in deutscher und englischer Sprache dabei, auf denen sie um Spenden für behinderte und taubstumme Kinder bitten. Auf einer ebenfalls aufgefundenen Liste waren handschriftlich bereits mehrere Spenden vermerkt. Ermittlungen ergaben, dass die angebliche Hilfsorganisation nicht existent ist.

Beide Betrügerinnen wurden daraufhin festgenommen.

Achtung! Neben dem eigentlichen Spendenbetrug agieren die Kriminellen häufig auch als Trickdiebe. Wenn ihre gutgläubigen Opfer Geld aus den Geldbörsen herauskramen fordern die Trickdiebinnen sie plötzlich auf, sich in die Spendenliste einzutragen. Mit der Liste verdecken sie dann die Geldbörse und stehlen dabei fingerfertig die Geldscheine.

In Oberhausen bekämpfen Bürger und Polizei gemeinsam die Kriminellen. Auch in diesem Fall haben aufmerksame Zeugen wieder schnell den entscheidenden Hinweis über den Notruf 110 gegeben.

Kriminelle haben bei uns mittlerweile einen schweren Stand.

PM des PP Oberhausen vom 02.04.2015

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Göttingen (Niedersachsen): Polizeipräsident Robert Kruse zieht positives Fazit Kriminalstatistik 2014

polizeistern-niedersachsenGewaltkriminalität auf Zehnjahrestief – Gewalt gegen Polizeibeamte auf hohem Niveau

Der seit 2010 bestehende Trend des Gewaltrückgangs hält erfreulicherweise weiter an. Nie wurden in der Polizeidirektion Göttingen in den letzten zehn Jahren weniger Gewaltstraftaten bearbeitet als im letzten Jahr. So beschrieb Polizeipräsident Kruse den starken Rückgang u.a. von Tötungsdelikten, Vergewaltigungen, Raubdelikten, gefährlicher und schwerer Körperverletzungen um mehr als 20 % im Langzeitvergleich zu 2005. Von den begangenen 2.374 Gewaltstraftaten in 2014 wurden 82,35 % aufgeklärt. „Mit unserer starken polizeilichen Präsenz an Brennpunkten wirken wir der Entstehung von Gewalt und den daraus resultierenden Angsträumen entgegen“, führte der Polizeipräsident weiter aus. Dagegen stieg die Fallzahl von 327 im Jahr 2013 auf 333 im Jahr 2014, in denen Polizeibeamte unabhängig vom Straftatbestand (Widerstand, einfache oder gefährliche Körperverletzung) Opfer wurden. „Auch im vergangenen Jahr hat mich das teils respektlose und brutale Vorgehen gegen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ausübung ihres Dienstes in unterschiedlichen Situationen erschüttert. Kolleginnen und Kollegen wurden zum Teil schwer verletzt und waren dienstunfähig. Die Verursacher stehen häufig unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung, verwenden Waffen, sind dadurch unberechenbar und attackieren die Polizei unvermittelt. Neben einer konsequenten Strafverfolgung liegen unsere Schwerpunkte in der Unterstützung mit einer angemessenen Fortbildung, einer dauerhaften Optimierung der Ausrüstung sowie in fürsorgerischen Aspekten“, so Kruse

PM (auszugsweise) der PD Göttingen vom 31.03.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher Einbrecher auf der Flucht mit Streifenwagen kollidiert

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Schloß Holte-Stukenbrock. (KS) In der Nacht zu Samstag (28.03.) begab sich ein unbekannter Täter auf das Grundstück eines Einfamilienwohnhauses am Gartenweg. Der Täter öffnete an der Rückseite des Gebäudes die Tür zu einem Wintergarten und durchsuchte im Wintergarten die vorgefundenen Schränke und Schubladen. Eine Verbindungstür ins Wohnhaus konnte von dem Täter nicht geöffnet werden. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht genau fest.

Gegen 01.15 Uhr am Samstagmorgen wurden nur eine Straße weiter in einem Wohnhaus am Dammweg die Bewohner auf eine männliche Person aufmerksam, die sich durch eine Terrassentür ins Haus geschlichen und die Räumlichkeiten durchsucht hatte. Der Täter hatte mehrere Mobiltelefone, Laptops und Unterhaltungselektronik eingesteckt und war durch den Garten geflüchtet. Ein Bewohner konnte allerdings der alarmierten Polizei eine gute Personenbeschreibung des Täters geben.

Es wurde sofort eine Großfahndung der Polizeieingeleitet, bei der mehrere Streifenwagen und auch ein Polizei-Hubschrauber eingesetzt wurden. Im Rahmen dieser Fahndung entdeckten die Beamten einer Streifenwagenbesatzung auf der Straße „Landerdamm“ eine männliche Person auf einem Fahrrad in Richtung Schloßstraße fahren, auf die die Personenbeschreibung zutraf.

Der Radfahrer bekam von den Polizeibeamten Anhaltezeichen und der Streifenwagen hielt ein stückweit vor ihm an. Dabei prallte der Flüchtige mit dem Fahrrad auf das Heck des Streifenwagens und kam zu Fall. Er erlitt leichte Verletzungen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt sich es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen mit Wohnsitz in Augustdorf. In einer ersten Befragung gab er den Einbruch in das Wohnhaus am Dammweg zu. Ob der Jugendliche für weitere Straftaten in Frage kommt, muss noch geprüft werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gütersloh vom 30.03.2015

Allgemein Bravo Veranstaltungshinweise

Mannheim (Baden-Württemberg): Prävention – Polizeipuppenspielerinnen und -Spieler irren durch die „Quadratestadt“

Polizeistern_Baden-Württemberg_logo.svgÜber die Planken vorbei an E 5 zu N 1? Polizeipuppenspielerinnen und Spieler irren durch die „Quadratestadt“. Zum Glück gibt es auch noch richtige Straßennamen. Die berühmte Ausnahme ist natürlich nur die Innenstadt und so haben die Puppenspielerinnen und Puppenspieler das Rathaus in Mannheim letztendlich doch noch gefunden, zudem verirren sich Polizistinnen und Polizisten eher selten.

Hauptanlass der Reise der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Polizeipuppenbühnen aus dem Bundesgebiet ist aber nicht die Stadtbesichtigung, sondern das 23. Symposium des Vereins zur Förderung der Methode Puppenspiel in der Kriminal- und Verkehrsprävention (VPKV e.V.).  Zusammen mit dem Polizeipräsidium Mannheim richtet der VPKV e.V. das bundesweite Treffen vom 09. bis zum 12. April 2015, aus.

Der Eröffnungsabend findet im Bildungszentrum der Bundeswehr statt. Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten Andreas Koehler sprechen die Vorsitzende des VPKV e.V., Frau Annegret Krauskopf und Polizeipräsident Thomas Köber vom Polizeipräsidium Mannheim.

Grußworte kommen von Erster Bürgermeister Christian Specht und dem Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Mannheim, Dr. Ralf Göck.

Um 18.30 Uhr präsentiert das www.sonswastheater.de aus Melle ein Stück.   Neben dem Erfahrungsaustausch untereinander verteilen sich die Teilnehmer am Freitag und Samstag auf die drei angebotenen Workshops:

– Einführung in das Marionettenspiel

– Elternarbeit?  Ja, aber wie?

– Umgang mit der Mimikfigur

Am Sonntag werden die Arbeitsergebnisse präsentiert. Vertreter der Medien sind herzlich zur Eröffnung eingeladen. Zeit: 09.04.2015, 18:00 Uhr. Ort: Bildungszentrum der Bundeswehr, Seckenheimer Landstraße 8, 68163 Mannheim.  Medienvertreter können das Symposium alternativ am 10. und 11.04.2015 jederzeit besuchen und einen Blick in die Workshoparbeit werfen. Der Bundespressesprecher, Herr Michael Kressin, bittet jedoch um vorherige Anmeldung unter der Mobilnetznummer 01590-3102004.

Weitere Informationen zum VPKV e.V. und zur Veranstaltung sind unter dem Link  www.vpkv.de/veranstaltungen/veranstaltungen.htm

erhältlich.

PM des PP Mannheim vom 30.03.2015

Allgemein Bravo

KStA: Gaffer im Visier der Kölner Polizei

„Beim schweren Unfall auf der A57 am Donnerstag hat sich ein Beamter der Kölner Polizei nur um den Gegenverkehr gekümmert. Er notierte die Kennzeichen von 30 Schaulustigen. So gehen die Beamten gegen die Gaffer vor.“

Online-Artikel, Kölner Stadt-Anzeiger, 13.03.2015
http://www.ksta.de/koeln/unfaelle-gaffer-im-visier-der-koelner-polizei,15187530,30117494.html

Allgemein Bravo

Badische Zeitung: Alexander Butz ist Polizist – obwohl sein Unterschenkel amputiert ist

„Er gilt als zu 60 Prozent behindert, ist aber „uneingeschränkt polizeidienstfähig“ – und holt mit der Prothese die Räuber ein: Der Streifenpolizist Alexander Butz ist schnell, sportlich und stark – doch ihm fehlt ein Unterschenkel. Ein Porträt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung vom 24.12.2014
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/alexander-butz-ist-polizist-obwohl-sein-unterschenkel-amputiert-ist–97717665.html

Bravo

Uckermark (Brandenburg): Rechtsrockkonzert verhindert!

Im Ergebnis von Ermittlungen der Fachdirektion LKA und der PD Ost wurde bekannt, dass am 20.12.2014 im Nordosten Brandenburgs bzw. in Mecklenburg-Vorpommern ein Konzert einer rechtsextremistischen Band stattfinden sollte. Weitere polizeiliche Maßnahmen führten die Brandenburger Beamten letztlich zum Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Uckermark. Dort trafen die Polizisten am frühen Abend des 20.12.2014 nicht nur auf den Veranstalter, einen einschlägig bekannten 46-jährigen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern stellten auch fest, dass ein Konzertraum bereits vorbereitet, mit einem erheblichen Getränkevorrat für mehrere hundert Personen sowie entsprechendem Verkaufstresen ausgestattet, worden war.

Um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu begegnen, wurde die nicht angemeldete Musikveranstaltung untersagt und alle anreisende Konzertbesucher abgewiesen.

Während dieses sehr umfangreichen Einsatzes kontrollierten Polizeibeamte auch einen 33-jährigen Mann, auf dessen Oberbekleidung ein Symbol abgebildet war, das den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllte. Das Sweatshirt musste der Uckermärker ausziehen und übergeben. Weiterhin wurde gegen ihn eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Der Polizeieinsatz wurde mit Unterstützung der benachbarten Polizeidirektionen Nord und Süd sowie von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ebenfalls auf das Konzert der rechtsextremistischen Band vorbereitet hatten, durchgeführt und konnte, ohne dass diese Veranstaltung stattfand, in der Nacht vom Samstag zu Sonntag, gegen 00:40 Uhr, beendet werden.   

PM der Polizeidirektion Brandenburg Ost vom 22.12.2014

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

General-Anzeiger: Staatssekretärin Heike Raab: „Polizei ist zunehmend Gewalt ausgesetzt“

Nicht alle sehen in der Polizei den „Freund und Helfer“. Geradezu dramatisch zugenommen haben nämlich die Gewalttaten gegen Polizisten.“
Ein Artikel über ein Projekt des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.

Artikel in der Online-Ausgabe des Bonner Generalanzeiger vom 12.09.2014
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/Polizei-ist-zunehmend-Gewalt-ausgesetzt-article1448848.html#plx1087968369

Allgemein Bravo

Am 16.05.2014 „Angriff von Hass-Mob auf Polizisten“ in Berlin-Wedding (Pressemitteilung DAUG)

Symbolfoto
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Wir verurteilen die erneuten verbalen Attacken auf die Polizei, welche am 23. Mai 2014 in der B.Z. über das auf YouTube eingestellte Video „Angriff von Hass-Mob auf Polizisten“ vom 16.05.2014 Berlin-Wedding öffentlich bekannt wurden. Die beleidigenden und diskriminierenden Äußerungen gegenüber den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten, wie: „Nazis, blöder Drecksbulle, ihr Hurensöhne, Opferkinder, Missgeburten, das ist typisch Demokratie – möge Allah sie vernichten, Scheiß Bullen, Scheiß Christen, es lebe der Islam.“ machten uns sehr betroffen. Wir stehen an der Seite unserer Polizistinnen und Polizisten.
Wir verurteilen jegliche Formen von Hass, Beschimpfung und Diskriminierung. Wer die Berliner Polizei angreift, stellt sich gegen die ganze Stadt. Wir hoffen, dass die Täter schnell ermittelt werden und wir rufen die Bewohnerinnen und Bewohner zu einer klaren Haltung gegen Gewalt und für ein friedliches Berlin auf.
Wir haben persönlich seit Gründung unserer Gemeinde 2005 nur gute Erfahrungen mit Berliner Polizistinnen und Polizisten gemacht.

Pressemitteilung der Deutsch-Arabischen unabhängigen Gemeinde, gezeichnet vom Geschäftsführer Jamal El Moghrabi

Hier noch einmal der Link zum Videobeitrag in der BZ:
http://www.bz-berlin.de/tatort/wuetender-mob-geht-auf-polizisten-los

Und hier das pdf-File der Pressemitteilung:
DAUG Pressemitteilung

Das ist doch mal eine sehr symphatische Pressemitteilung, die hoffentlich jene ein wenig ans Nachdenken bringt, die unsere Präsenzen gerne mal für unreflektiertes Migrantenbashing missbrauchen wollen.

Allgemein Bravo

krone.at: Polizist: „Die Bilder stecken tief in den Knochen“

Ein Artikel aus Österreich, der sehr schön eines unserer Hauptthemen illustriert, nämlich den Menschen in Uniform. Im österreichischen Linz retteten zwei Polizisten einer Frau nach einem Unfall das Leben, bei dem ihr die Halsschlagader aufgerissen worden war. Es ist nur ein kleiner Nebensatz, der mich persönlich aber durchaus berührt: „Die Bilder aber stecken tief in den Knochen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 09.05.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizist_Die_Bilder_stecken_tief_in_den_Knochen-Unfallopfer_gerettet-Story-403611?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Bravo

GdP Bundespolizei: Polizisten sind keine Rassisten

Erwiderung von Jörg Radek auf den Artikel “Alle überprüfen oder keinen” von Mohamed Amjahid in der Ausgabe vom 3.4.2014 der ZEIT.

Nachzulesen hier:
Homepage der GdP Bundespolizei:
http://www.gdpbundespolizei.de/2014/04/das-ist-unser-job/

Allgemein Bravo

Stadt Bern: Regierungsratskandidat angehalten

Am Wahlsonntag ist vor dem Rathaus in der Stadt Bern ein Regierungsratskandidat angehalten worden. Er hatte zunächst Flyer auf dem Boden hinterlassen und weigerte sich in der Folge, sich auszuweisen. Da der Mann folglich vor Ort nicht kontrolliert werden konnte, musste er auf eine Wache geführt werden.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 30. März 2014, um 1415 Uhr auf dem Rathausplatz in Bern. Der betreffende Regierungsratskandidat hatte zunächst Flyer auf dem Boden des Rathausplatzes verteilt. Als eine Polizeipatrouille ihn daraufhin ansprach und kontrollieren wollte, weigerte sich der Mann, sich gegenüber der Polizei auszuweisen. Da er sich zudem Zutritt zum Rathaus verschaffen wollte, wurde er von den Polizisten zurückgehalten. In der Folge setzte sich der Mann zu Boden. Nachdem er die mehrmaligen Aufforderung, sich gegenüber der Patrouille auszuweisen, vor Ort nicht nachkam, musste er schliesslich zur Kontrolle auf eine Wache geführt werden. Der Mann versuchte sich dagegen zu sperren, weshalb er schliesslich zu Boden geführt werden musste.

Der Mann wird sich wegen Hinderung einer Amtshandlung zu verantworten haben. Daneben kommt es zu einer Busse wegen Littering. Er wurde nach der Kontrolle wieder entlassen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 30.03.2014

Ein Regierungsrat ist in der Schweiz Mitglied der Kantonsregierung, also in etwa einem Landesminister vergleichbar. Schön, dass in der Schweiz für alle die gleichen Rechte und Gesetze gelten….

Allgemein Bravo

infranken.de: Polizist rettet Frau und Kind aus brennendem Haus

Im bayerischen Hof rettete ein Polizist eine Frau samt ihrem Kind aus einem brennenden Haus. Danke für diesen heldenhaften Einsatz.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und das Foto anzusehen: Man beachte das nette Graffito am Nebenhaus – besser kann man gar nicht zeigen wie sehr jene, die diese Buchstabenkombination überall absondern, daneben liegen.

Dem verletzten Feuerwehrmann sowie der verletzten 84-Jährigen unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 05.03.2014
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Polizist-rettet-Frau-und-Kind-aus-brennendem-Haus;art213,648760

Allgemein Bravo Demo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Welt.de: Polizeiverein gibt Geld für verletzte Beamte

Danke an den Polizeiverein Hamburg!
Hier ein Zitat aus dem Text über die fast schon wieder vergessene Demonstration vom 21.12.2013:
„Ein Polizist verlor bei den Krawallen teilweise sein Augenlicht, andere leiden unter Hand- und Nasenbeinbrüchen und multiplen Gesichtsverletzungen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 13.01.2014
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article123799638/Polizeiverein-gibt-Geld-fuer-verletzte-Beamte.html

Diese Menschen werden die Demo lange nicht vergessen. Hoffentlich sind wenigstens, als winziger Trost, unsere Genesungskarten bei allen schwer verletzten Polizeibeamten eingetroffen.

Allgemein Bravo Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

infranken.de: Polizist in Nürnberg angefahren – Tatverdächtiger ermittelt

Das Fahrzeug, mit dem am vergangenen Freitag ein Polizist in Nürnberg schwer verletzt wurde, ist inzwischen aufgefunden worden. Außerdem wurde ein Tatverdächtiger ermittelt.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 07.01.2014
http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Polizist-in-Nuernberg-angefahren-Tatverdaechtiger-ermittelt;art88523,604125

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Hamburger Abendblatt: Schluss mit der „Anti-Bullen-Folklore“

„Ausgrenzung und Ablehnung von Polizisten gilt in linken Kreisen als schick. Demokraten sollten gegen Gewalt zusammenstehen“

Danke für diesen Kommentar, Herr Iken. Den kann ich bis auch einen Satz komplett so unterschreiben.

Allgemein Bravo Schmunzeln

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Späte Reue bescherte verspätetes Weihnachtsgeschenk

Bildquelle: Polizei Aachen
Bildquelle: Polizei Aachen

„Ich habe Ihnen in den vergangenen Jahren viel Ärger gemacht. Dafür möchte ich mich entschuldigen und ein kleines Präsent übergeben.“

Sagte es und stellte am Samstag eine Weihnachtstüte auf den Tresen der Polizeiwache. Die Rede ist von einem 30-jährigen Mann, der der Aachener Polizei in den vergangenen Jahren tatsächlich seeeehr viel Arbeit gemacht hatte. Wegen fortgesetzter Eigentumsdelikte war der Mann immer und wieder aufgefallen. Immer wenn er erwischt wurde, hagelte es seitens des damals Alkohol- und Drogenabhängigen Beleidigungen und Beschimpfungen für die Ordnungshüter.

Er sei geläutert, habe mittlerweile eine feste Anstellung, eine feste Bindung und Halt gefunden. In der Nachschau täte ihm Vieles leid. Mit dem Präsent wolle er ein wenig Abbitte leisten.

Nach der Bemerkung der Polizisten, Beamte dürfen keine Präsente annehmen, reagierte er wie oftmals erlebt: Er lief kurzerhand weg. Und doch war es dieses Mal anders als sonst: Er ließ etwas stehen. Und zwar die Weihnachtstüte….

Die Verwaltung der Aachener Polizei entscheidet nun im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, was mit dem Paket geschieht, wer es bekommt.

Nichtsdestotrotz eine nicht alltägliche Geste des Geläuterten, dem wir für 2014 und darüber hinaus die Daumen drücken….

Quelle: PM des PP Aachen vom 30.12.2013

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Nürnberg (Bayern): Polizei vereitelt Suizidversuch in Haftzelle

Am Heiligabend (24.12.2013) kam es in Nürnberg-Falkenheim zu einem Streit unter Eheleuten, der einen Polizeieinsatz auslöste. Der alkoholisierte Ehemann (51), der in Gewahrsam genommen werden musste, versuchte sich später in der Haftzelle zu strangulieren.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd musste den 51-Jährigen gegen 17.15 Uhr in Gewahrsam nehmen, nachdem er gegenüber seiner Familie sehr aggressiv gewesen war und sich auch nach dem Eintreffen der Beamten äußerst unkooperativ zeigte.

Im Anschluss folgte die Aufnahme des Mannes in einem Haftraum der Polizeiinspektion. Dort versuchte er allem Anschein nach sich mit einem Bekleidungsstück das Leben zu nehmen. Dieses konnte allerdings rechtzeitig durch einen Wachbeamten verhindert werden, der den Suizidversuch bei der regelmäßigen Zellenkontrolle bemerkte.

Der Betroffene blieb körperlich unversehrt, musste jedoch aufgrund seiner geistigen Verfassung in eine Fachklinik eingeliefert werden.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 27.12.2013

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60 Bayerische Bepo-Beamte in Hamburg verletzt

60 junge Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Bereitschaftspolizei (Bepo) wurden durch brutale Gewalttäter bei dem schwierigen Einsatz in Hamburg am vergangenen Wochenende verletzt. Sechs Verletzte sind aufgrund der Schwere der Verletzungen vorübergehend nicht dienstfähig (Stand: 23.12.2013, 10 Uhr)

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Gewalt
gegen Polizisten bei Hamburger Ausschreitungen scharf und fordert harte Strafen – „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ – Mindestens 59 bayerische Polizisten verletzt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nach den schweren Ausschreitungen bei der Demonstration zum Erhalt des linken Kulturzentrums „Rote Flora“ in Hamburg die Gewaltausbrüche der linksextremistischen Szene scharf verurteilt und harte Strafen für die Gewalttäter und Randalierer gefordert. „Wir werden das auf keinen Fall tolerieren, diese Chaoten müssen mit aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen werden.“ Eine so hohe Zahl verletzter bayerischer Polizisten bei einer Demonstration habe es seit Langem nicht mehr gegeben. In einem Brief an den Polizeipräsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, übermittelte Herrmann seine Genesungswünsche an die zum Teil schwer verletzten Polizistinnen und Polizisten: „Ich bitte Sie, den verletzten Beamtinnen und Beamten – auch im Namen der Staatsregierung – meine besten Genesungswünsche und den Dank für Ihren professionellen Einsatz in Hamburg zu übermitteln. Die brutale Gewalt von linken Chaoten gegen unsere Polizeibeamtinnen und – beamte verurteile ich aufs Schärfste.“

Bei den schweren Ausschreitungen sind nach den Angaben der Polizeibehörden mindestens 120 Polizisten verletzt worden, davon 72 aus Einheiten anderer Bundesländer. Unter den 59 verletzten bayerischen Polizisten sind drei so schwer verletzt worden, dass sie vorübergehend nicht mehr dienstfähig sind.
Kurz nach dem Beginn eines Demonstrationszuges mit mehreren tausendgewaltbereiten Personen des linken Spektrums hatten diese die Einsatzkräfte gezielt mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik angegriffen. Die Polizei löste die Versammlung auf, wobei die Angriffe auf die Polizeikräfte fortgesetzt wurden. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Chaoten zogen anschließend randalierend durch die Straßen von St. Pauli und anderen Stadtteilen, zündeten Autos an, warfen Fensterscheiben ein, beschädigten Einsatzfahrzeuge. Sie bewarfen die Einsatzkräfte erneut mit Steinen und Pyrotechnik. Herrmann: „Das ist rohe Gewalt, ja sogar schon ein bürgerkriegsähnlicher Zustand. Hier muss mit harten und empfindlichen Strafen ein Zeichen gesetzt werden – auch im Sinne unserer Bayerischen Polizisten, die für den Schutz der Hamburger Bürger ihren Kopf hingehalten haben.“

Quelle: PM des Bayerischen Staatsministerium des Innern vom 23.12.2013

Allgemein Bravo Demo Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

MV-Innenminister Lorenz Caffier verurteilt Ausschreitungen in Hamburg aufs Schärfste

Auf die Ausschreitungen in Hamburg von diesem Wochenende im Zusammenhang mit einer Großdemonstration reagiert der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier, der auch Sprecher der unionsgeführten Innenressorts der Länder ist, mit völligem Unverständnis.

„Ich bin entsetzt über das aggressive Verhalten der Chaoten, die sich selbst auch noch Versammlungsteilnehmer nennen. Diese Gewalt ging von blindwütigen und  extremistischen Leuten aus, die offenbar mit dem Vorsatz zur Demonstration angereist sind, um aus der Deckung friedlicher Demonstrationsteilnehmer heraus Gewalttaten zu begehen“, sagt Innenminister Lorenz Caffier. „Wer eine Versammlung zum Anlass nimmt, um Polizisten mit Farbbeuteln, Steinen und herausgerissenen Straßenschildern zu bewerfen und dadurch diese und Unbeteiligte gefährdet und verletzt, ist nichts anderes als ein Straftäter und muss mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden. Solch eine Missachtung der öffentlichen Sicherheit und des Eigentums anderer, wie es in Hamburg gezeigt wurde, darf einfach nicht toleriert werden. Die Ereignisse in Hamburg zeigen einmal mehr, dass Gefahr für Freiheit und Demokratie auch von dem gewaltbereiten Linksextremismus droht. Eine wehrhafte Demokratie darf weder die Bekämpfung des Rechts- noch die des Linksextremismus vernachlässigen“, macht Lorenz Caffier deutlich.

Caffier weiter: „Die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit gehört zu den Eckpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Doch diese müssen unbedingt friedlich verlaufen. Die Polizei hat hier den Auftrag die Einhaltung von Recht und Gesetz zu gewährleisten und Straftaten konsequent zu verfolgen“.

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unterstützte die Hamburger Polizei mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei.
Innenminister Lorenz Caffier wünscht allen im Einsatz verletzten Polizeibeamten eine baldige Genesung.

Quelle: PM des Ministeriums für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern vom 22.12.2013

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Viernheim (Hessen): 50-Jähriger festgenommen – Verdächtiger soll Streifenwagen gerammt haben

Nach nur etwa zwei Tagen auf der Flucht wurde der Fahrer eines BMW am Mittwoch, 11.12.2013 in Viernheim festgenommen. Beamte der Polizeistation hatten den Mann in dem PKW kontrolliert. Dabei stellte es sich heraus, dass die Kennzeichen gestohlen und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Fluchtversuche des 50-jährigen polizeibekannten Mannes konnten durch die Polizisten verhindert werden.

Bei den anschließenden Ermittlungen stellte es sich heraus, dass es sich bei Festgenommenen wahrscheinlich um die Person handelt, die sich am Montag, 09.12.2013, in Friedberg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatte. Der Fahrer eines 5er BMW sollte an diesem Abend auf der Kaiserstraße von einer Streife kontrolliert werden. Als der Mann etwas von der bevorstehenden Kontrolle mitbekam, drückte er aufs Gaspedal. Auf seiner Flucht riskierte er sehr viel. Er gefährdete während der Flucht einige Fahrzeuge und Fußgänger und beschädigte in Rosbach einen Streifenwagen. Hierzu wurde bereits am 10.12.2013 eine Pressemeldung abgesetzt.

Bei dem Unfall mit dem Streifenwagen entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Beamten blieben unverletzt. An dem BMW befanden sich entwendete Kennzeichen aus Mannheim. Der PKW konnte nach dem Zusammenstoß mit dem Streifenwagen auf die A 5 in Richtung Kassel flüchten. Offensichtlich fuhr der aus dem Landkreis Marburg – Biedenkopf stammende Mann später in den südhessischen Raum.

Quelle: PM des PP Mittelhessen, PD Wetterau, vom 19.12.2013

Allgemein Bravo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Verletzte nach Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der vergangenen Nacht (17.12.2013), gegen 03:00 Uhr, zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Eiland in Solingen. Der Rauch, der sich im gesamten Gebäude verteilte, weckte vereinzelte Haustiere und Bewohner, die wiederum Angehörige warnten und Rettungskräfte alarmierten. Insgesamt befanden sich 12 Personen zum Zeitpunkt des Brandgeschehens im Haus. Eine 43-jährige Frau sowie ein 19-Jähriger sprangen vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus Fenstern im zweiten Obergeschoss auf ein Vordach, wobei sie sich schwere Verletzungen zuzogen. Sie wurden, neben drei weiteren Bewohnern (zwei Frauen: 83, 47 Jahre alt / ein Mann: 47 Jahre alt), die eine Rauchgasvergiftung erlitten, in eine Klinik gebracht. Im Rahmen des Einsatzes verletzten sich zudem ein 47-jähriger Feuerwehrmann und eine 23-jährige Polizistin, die derzeit noch in einem Krankenhaus behandelt wird. Die Straße Eiland war für die Dauer der Löscharbeiten bis 07:30 Uhr gesperrt. Die Brandsachbearbeiter beginnen im Laufe des heutigen Tages mit der Spurensuche in dem derzeit unbewohnbaren Haus. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an. Die betroffenen Hausbewohner, die keine Unterkunft bei Angehörigen erhalten konnten, werden von der Stadt Solingen betreut.

Quelle: PM des PP Wuppertal vom 17.12.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

hna.de: Unbekannte Weihnachtsengel beschenken alle Jahre wieder die Polizei in Ziegenhain

„Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit landet ein Päckchen ohne Absender in der Wache der Schwalmstädter Polizei. Doch die anonyme Sendung löst nicht etwa einen Alarm aus, sondern die Beamten freuen sich über die weihnachtliche Gabe. Seit mehr als 13 Jahren schicken Unbekannte das Weihnachtspaket zur Polizei, so brachte die Post jüngst die aktuelle Sendung.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf hna.de vom 15.12.2013
http://www.hna.de/lokales/schwalmstadt/unbekannte-weihnachtsengel-beschenken-alle-jahre-wieder-polizei-ziegenhain-3272874.html

Darüber könnte man auch mal nachdenken… wp-monalisa icon

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Freiburg (Baden-Württemberg): Mann verschanzt sich mit Messer und Schreckschusswaffe im Keller

Am Montagnachmittag, 09.12.2013, wurde die Polizei in Freiburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich ein 35-jähriger Mann in dem Kellerabteil eines Mehrfamilienwohnhauses verschanzt hatte. Wie sich im Laufe des Einsatzes herausstellte, gab es Hinweise darauf, dass der Mann über eine Schusswaffe und über ein Messer verfügen soll. Der Mann befand sich aufgrund persönlicher Probleme in einer psychischen Ausnahmesituation.

Das Haus wurde durch die Polizei mit starken Kräften umstellt. Speziell geschulte Polizeibeamte konnten den Mann gegen kurz nach 20 Uhr dazu überreden, sich freiwillig in die Obhut der Beamten zu begeben. Wie die Feststellungen vor Ort ergaben, handelte es sich bei der angeblichen Schusswaffe um eine Schreckschusswaffe.

Durch die Einsatzfahrzeuge kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen im Bereich des Einsatzortes.

Quelle: PM der PD Freiburg vom 10.12.2013

Allgemein Bravo

Bankraub in Schorndorf (Baden-Württemberg), Täter nach Überfall im Kreis Göppingen festgenommen

Einen schnellen Fahndungserfolg konnte die Polizei am Montagvormittag erzielen. Zwei Bankräuber hatten kurz nach 08:00 Uhr eine Filiale der Kreissparkasse in Schorndorf-Nord überfallen und mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet. Bereits eine halbe Stunde nach dem Überfall wurden die beiden Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden.

 

Symbolfoto (daher auch das falsche Wappen auf dem Hemdsärmel)
Symbolfoto (daher auch das rheinland-pfälzische Wappen auf dem Hemdsärmel, anstatt des baden-württembergischen)

Die beiden Männer, 30 und 37 Jahre alt, lauerten einer Mitarbeiterin der Bankfiliale im Treppenhaus des Wohn- und Geschäftshauses, in dem sich die Bank befindet, auf. Während sich ein Täter im Hintergrund hielt, trat der Haupttäter an die Mitarbeiterin von hinten heran und bedrohte sie mit einer Pistole. Danach betraten der vermeintliche Haupttäter und die Bankangestellte die Bank-Räumlichkeiten. Weiterhin unter Vorhalt seiner Pistole forderte er den Filialleiter auf, Bargeld auszuhändigen. Anschließend flüchteten die beiden Männer zunächst zu Fuß in unbekannte Richtung. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Großfahndung gelang es der Polizei, die Männer in ihrem Fluchtwagen in Birenbach, Kreis Göppingen, gegen 08:45 Uhr dingfest zu zu machen. Sie ließen sich widerstandslos festnehmen. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um zwei Männer mit russischer Staatsangehörigkeit. Weitere Ermittlungen zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort sind derzeit noch im Gange. Sie machen momentan  zum Sachverhalt keine Angaben. Bei der Waffe, die von den Tätern benutzt wurde, handelt es sich um eine Softair-Pistole, die einer echten Pistole täuschend ähnlich sieht.

Die Kripo Waiblingen, Tel.: 07151/950-0, sucht noch Zeugen, die möglicherweise im Vorfeld der Tat die Täter im Bereich der Bank gesehen haben.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragt Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen. 

„Der schnelle Fahndungserfolg ist wesentlich auf die sofortigen massiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zurückzuführen, ebenso wie die Festnahme eines Wohnungseinbrechers in Fellbach am Freitagabend auf frischer Tat. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen, die zeigen, dass die Polizei trotz Reformmaßnahmen kein Jota zurückgewichen ist von ihrer originären Aufgabe, der Gewährleistung der Sicherheit“ , so der Leiter der PD Waiblingen, Ralf Michelfelder. Für anderslautende Befürchtungen bestehe kein Anlass und keine Grundlage.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart sowie der PD Waiblingen vom 02.12.2013

 

Artikel „Bankräuber schnell gefasst“ aus der Online-Ausgabe der Schorndorfer Zeitung vom 03.12.2013 dazu:
http://www.zvw.de/inhalt.schorndorf-bankraeuber-schnell-gefasst.05e974b6-612f-43ef-919b-b44546ddb3d6.html

Allgemein Bravo

Deutsche Polizisten absolvieren Berufspraktikum bei der Luzerner Polizei

Zwei deutsche Polizisten absolvieren im November bei der Luzerner Polizei ein Auslandspraktikum. Die deutschen Beamten verrichten ihren Dienst in Uniform der deutschen Polizei.  

Zwei Absolventen des Masterstudiengangs der Hochschule Polizei Villingen-Schwenningen absolvieren vom  11. – 15. November 2013 ein Praktikum bei der Luzerner Polizei. Die beiden Polizeiobermeister T. Rau und  U. Link befinden sich in der Weiterbildung in den gehobenen Polizeidienst und werden nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung zu Polizeikommissaren befördert. Teil des Studiums ist ein Berufspraktikum im Ausland.

Ihr Praktikum in Luzern leisten die zwei deutschen Polizisten in ihrer Uniform bei der Sicherheitspolizei Stadt und Land.

Bildquelle: Polizei Luzern
Bildquelle: Polizei Luzern

Quelle: PM der Polizei Luzern vom 11.11.2013

Allgemein Bravo Österreich

Gleinalm (Steiermark): PKW-Lenker reanimiert

A 9, Sankt Michael in der Obersteiermark, Bezirk Leoben:  Nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle Sonntagfrüh, 20. Oktober 2013, wurde ein PKW-Lenker, nachdem er kollabiert war,  von einem Polizeibeamten und weiteren Personen erfolgreich reanimiert. Der Mann schwebt aber nach wie vor in Lebensgefahr.

Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm führten auf der A 9 unmittelbar nach der Mautstelle Gleinalm eine Schwerpunktkontrolle durch. Gegen 08:00 Uhr beobachteten die Beamten einen 60-jährigen PKW-Lenker aus Deutschland, der zuerst in die Mautspur einfuhr, danach reversierte, das Fahrzeug wendete und etwa 50 Meter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr.

Danach wendete er sein Fahrzeug erneut und fuhr wieder vorschriftsmäßig auf der Fahrspur. Dann stieg er aus dem Fahrzeug und gestikulierte mit den Händen. Daraufhin reversierte der 60-Jährige erneut sein Fahrzeug und fuhr quer über zwei Fahrstreifen zur nächsten Mautspur. Dort bezahlte er den Durchfahrtspreis und fuhr aus der Mautspur.

Bei der Anhaltung durch die Polizei war der 60-Jährige kreidebleich, verwirrt und außer Atem. Plötzlich kollabierte der 60-Jährige und fiel zu Boden.

Ein Polizeibeamter und ein zufällig vorbeikommender Rettungssanitäter begannen sofort mit der Reanimation. Unterstützt wurden sie von einer zufällig vorbeikommenden Ärztin und drei weiteren Personen.

Der 60-Jährige wurde in die Intensivstation des LKH Leoben überstellt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Quelle: PM der LPD Steiermark vom 21.10.2013

Allgemein Bravo

Offenbach (Hessen): Schlag gegen die organisierte Kinderpornografie

In einer groß angelegten Durchsuchung sind am Donnerstag Staatsanwaltschaft und Kripo Offenbach gegen die organisierte Kinderpornografie vorgegangen. Bei über einem Dutzend Verdächtiger aus dem Raum Offenbach stellten die Ermittler unter anderem 34 PC´s und Laptops, 36 Festplatten, etwa 50 Speicherkarten sowie annähernd 1.000 selbstgebrannte CD´s sicher.

Bildquelle: Polizei Offenbach
Bildquelle: Polizei Offenbach

Hauptkommissar Sven Sulzmann vom Fachkommissariat 12 in der Geleitsstraße spricht daher auch von einem herausragenden Erfolg des gesamten Teams. „So viele Beweismittel haben wir selten bei unseren Ermittlungen“ so der Beamte. Die Staatsanwaltschaft in Offenbach hatte zuvor entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Die jetzt bevorstehende Auswertung der Beweismittel wird allerdings noch Monate dauern. Nach Angaben der Ermittler fielen eine Reihe der Betroffenen aus allen Wolken, als die Ordnungshüter plötzlich an der Haustür klingelten. Oftmals wähnen sich die Betroffenen in der vermeintlichen Anonymität des Internets sehr sicher. Doch die technischen Möglichkeiten der Ermittler sind mittlerweile so groß, dass man den Tätern trotz Verschleierungsversuchen dennoch oft auf die Spur kommt. Dabei ist alleine das bloße Betrachten der Kinderpornografie bereits unter Strafe gestellt, was oftmals gar nicht bekannt ist. Die Täter, die in diesem Deliktsfeld nahezu ausschließlich aus dem europäischen Raum stammen, müssen auch mit deutlichen Strafen rechnen. Das kann ein Strafbefehl sein; es wurden aber auch schon Freiheitsstrafen ausgesprochen. Helga Dietz-Gleich, die Chefin des Offenbacher Kommissariats für den Bereich Sexualdelikte, macht deutlich, dass hinter jedem Bild im weltweiten Netz der tatsächliche Missbrauch eines Kindes steht. Sie geht davon aus, dass der Datenbestand im Internet täglich anwächst.

Im vorliegenden Fall erhielten die Ermittler den Hinweis auf einen Server in Luxemburg. Dieser war von einem Verdächtigen aus dem Raum Osnabrück angemietet worden. Die Ermittlungen führten unter anderem auf die Spur der jetzt beschuldigten Männer. Wie in anderen vergleichbaren Fällen, lassen sich auch solche Pornobilder oder -filme gegen entsprechende Geldsummen aus dem Internet beziehen. Doch anders als noch vor ein paar Jahren, liegen die Fotos heute nicht mehr in gedruckter Form, sondern ausschließlich als Dateien vor. Das Alter der Beschuldigten im vorliegenden Verfahren reicht von 20 bis 61 Jahren. Die Täter finden sich generell in allen gesellschaftlichen Bereichen und allen Altersgruppen wieder. Es gab schon Fälle, wo die Ermittlungen zu erheblichen Spannungen im familiären Umfeld der Beschuldigten geführt haben, wenn dort nichts davon bekannt war. Das Alter der gezeigten Kinder reicht vom Säugling bis hin zu Jugendlichen. Das unsägliche Leid, das den abgebildeten Kindern während der Aufnahmen widerfahren ist, drücken diese jedoch nur selten aus. Die Staatsanwaltschaft Offenbach plant derzeit die Einrichtung weiterer Sonderdezernate zur Bekämpfung der Kinderpornografie.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Darmstadt und des PP Südosthessen vom 11.10.2013

Allgemein Bravo

Regensburg (Bayern): Drogenabhängiger nur knapp dem Tod entronnen – Bundespolizisten retten 30-Jährigen vor Erstickungstod

Nur dem schnellen und beherzten Handeln zweier Bundespolizisten hat es ein 30-jähriger Deutscher zu verdanken, dass er noch am Leben ist. Der im Landkreis Cham gebürtige junge Mann hatte sich am Donnerstag (10. Oktober) gegen Mittag in der Herrentoilette eines Fastfood Restaurants am Hauptbahnhof Regensburg eine Heroinspritze gesetzt und war anschließend bewusstlos geworden. Ein Mitarbeiter des Restaurants war darauf aufmerksam geworden und verständigte unverzüglich das am Hauptbahnhof befindliche Bundespolizeirevier. Die alarmierte Streife fand die Person schließlich bewusstlos und ohne Atmung am Boden liegend vor. Bis zum Eintreffen des Notarztes gelang es den Bundespolizisten durch lebensrettende Sofortmaßnahmen die Atemfunktion wieder herzustellen und bis zum Eintreffen des Notarztes aufrecht zu erhalten. Nach Intubation durch den Notarzt verbrachte der Rettungsdienst den Mann in die Uni-Klinik Regensburg zur weiteren ärztlichen Versorgung. Wie sich später herausstellte gehört der Gerettete zum bekannten Kreis der Regensburger Drogenkonsumenten.

Quelle: PM der BPOLI München vom 11.10.2013

Allgemein Bravo

München (Bayern): Polizisten retten Wiesn-Besucher das Leben

Am Wiesndonnerstag der zweiten Woche gerieten um kurz vor 23.00 Uhr ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Erding und ein 34-jähriger Münchner auf dem Festwiesngelände aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der 34-Jährige dem 25-Jährigen mit einem Glas im Halsbereich, wobei die Halsschlagader verletzt wurde. Eine Einsatzgruppe der Polizei war in unmittelbarer Nähe des Geschehens und konnte zum Glück sofort rettend eingreifen. Dem Verletzten wurde durch die Polizeibeamten die notwendige Erste Hilfe geleistet, was ihm letztendlich das Leben rettete. Der Täter wurde ebenfalls von Beamten der Einsatzgruppe noch in unmittelbaren Tatortnähe festgenommen und befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

„Dem engagierten und reaktionsschnellen Handeln der Einsatzkräfte vor Ort gebührt unser aller Lob und Anerkennung“ stellt Polizeivizepräsident Robert Kopp diesen Einsatz noch einmal besonders heraus. Gleichzeitig belegt dieser Sachverhalt, wie wichtig die ständige polizeiliche Präsenz auf dem Festwiesngelände ist.

Quelle: Auszug auf der PM des PP München vom 06.10.2013 (Vorläufige Abschlussbilanz)

Allgemein Bravo KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Polizisten retten Bewohner aus brennendem Haus

Am Donnerstag, 03.10.2013, um 01.05 Uhr stand in der Königsteiner Straße eine Wohnung lichterloh in Flammen. Die eintreffenden Polizeibeamten erkannten die drohende Gefahr für die Hausbewohner und handelten sofort. Sie nahmen schnellstmöglich Kontakt zu den Bewohnern des Hauses auf, brachten sie dazu, das Gebäude unverzüglich zu verlassen und retteten ihnen somit das Leben.

Durch das Betreten des verqualmten Mehrfamilienhauses und die Evakuierung der Bewohner erlitten drei Polizeibeamte des 17. Polizeireviers zum Teil erhebliche Rauchgasvergiftungen. Ein Polizist musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, zwei weitere Beamte konnten ambulant behandelt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, brach der Brand im Wohnzimmer des 33-jährigen Bewohners aus. Während der Sicherung der Wohnung, konnten von der Polizei diverse pyrotechnische Gegenstände (Knallkörper) aufgefunden werden. Die genaue Brandursache wird derzeit ermittelt.

Die Königsteiner Straße musste für die Dauer des Einsatzes zwischen der Adelonstraße und dem Dalbergkreisel voll gesperrt werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 130.000 Euro.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.10.2013

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: «Das Mädchen hat überlebt – das ist das Wichtigste»

„Polizist Marc Kormann (39) ist der Held der Hauptstadt – der Familienvater rettete ein kleines Mädchen aus der Aare.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.09.2013
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Das-Maedchen-hat-ueberlebt—das-ist-das-Wichtigste–12659327

Danke! wp-monalisa icon

Allgemein Bravo Schmunzeln

„Affentheater“ – Pavian blockiert Autobahnparkplatz

Bildquelle: Polizei Braunschweig
Bildquelle: Polizei Braunschweig

Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte am Vormittag (24.09.13, 10.37 Uhr LK Helmstedt, BAB2, Parkplatz Essehof-Süd) eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig. Ein anderthalb Jahre altes Pavianmännchen war aus dem Tierpark Essehof bei Braunschweig ausgebüchst und hatte sich bis zu einem fünf Kilometer entfernten Autobahnparkplatz durchgeschlagen. Dort entdeckte ihn ein Autofahrer und rief die Polizei. Daraufhin sperrten die Beamten zunächst den hinteren Teil des Parkplatzes. Versuche von Tierparkmitarbeitern, das Tier einzufangen, schlugen zunächst fehl. Beim Anblick der Tierpfleger flüchtete der Affe ins nahe Unterholz, blieb aber zum Glück auf dem Parkplatzgelände. Erst als die Autobahnpolizisten gegen 12.25 Uhr das Vertrauen des Pavians gewonnen hatten, konnte der Affe mit einem Blasrohr betäubt werden. In das Polizeigewahrsam musste der Affe allerdings nicht. Er schläft seine Narkose im Tierpark aus.

Quelle: PM der PI Braunschweig vom 24.09.2013

Auch der NDR hat dazu eine kurze Reportage gebracht, die wirklich nett ist:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds17865.html

Allgemein Bravo

Mit 184km/h in Autobahnbaustelle

Vier Punkte in Flensburg. Ordnungswidrigkeitenanzeige. 600 Euro Bußgeld. Und drei Monate Fahrverbot. Cirka 90 Tage also, die ein am Montagnachmittag (23. September) von der Autobahnpolizei gestoppter Raser (42) nun auch nutzen könnte, eingehend über seine charakterliche Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu sinnieren. Was durch die weiteren ihm drohenden Rechtsfolgen vielleicht forciert wird. Das bleibt zumindest – nicht zuletzt auch im Sinne aller anderen Verkehrsteilnehmer – dringend zu hoffen…

Gegen 16 Uhr war ein ziviles Dienstfahrzeug des Verkehrsdienstes der Polizei Köln auf der Bundesautobahn 553 in Fahrtrichtung Domstadt unterwegs. Im Bereich einer dortigen Großbaustelle auf Höhe eines Brühler Vergnügungsparks ist die Höchstgeschwindigkeit bei verengten Fahrstreifen auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die deutlich darauf hinweisende Beschilderung focht den „sportlichen“ 42-Jährigen allerdings nicht weiter an. Denn mit deutlich höherer Geschwindigkeit überholte der Mann zuerst den Streifenwagen, um dann auf einen weiteren Pkw noch auf dem linken Fahrstreifen dicht aufzufahren. Auch dieser Verkehrsteilnehmer erwies sich für den Kia-Fahrer offenbar als „zu langsam“. Was also tun? Klar: Rechts überholen – und Gas! Den sportlichen Südkoreaner satt auf 184km/h getrieben. Ganz großes Kino.

Dumm eben nur, dass bestimmte Verkehrsteilnehmer Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen, um derart verantwortungslose Verkehrsrowdys wieder einzufangen. Nachdem der Raser dann auf die Anhaltesignale des ihm folgenden Provida-Fahrzeugs reagierte und auf dem Seitenstreifen anhielt, erwies er sich gegenüber den Polizisten als „recht unkooperativ“. Ungehalten stellte der Ertappte seine Personalien zur Verfügung und enthielt sich kurz angebunden jeder weiteren Einlassung. Alkohol war jedenfalls nicht im Spiel. Was dem 42-Jährigen infolge seines völlig indiskutablen Fahrverhaltens nun ins Haus steht? Siehe oben…

Quelle: PM des PP Köln vom 24.09.2013

Drei Monate mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Danke dafür an die Polizei! wp-monalisa icon

Allgemein Bravo

Cybercops auf Sylt-TV

Eines unserer Themen ist ja auch der Mensch im Polizisten. Den erkennt man auch sehr gut im Verein Copcare – die Helfende Hand e.V., mit dem wir ähnliche Ziele haben. (Einen von mir geschrieben Artikel über Copcare verlinke ich hier.) Copcare ging hervor aus den Cybercops und die wiederum haben sich auf Sylt getroffen. Der zweite Beitrag:

http://www.youtube.com/user/contentservice?feature=watch

Allgemein Bravo

Kolboskowo (Polen): International gesuchter Sexualstraftäter nach Tötungsdelikt durch Bundespolizei gestellt

Gestern Nachmittag (15.09.2013) gegen 15:20 Uhr wurde der international gesuchte verurteilte Sexualstraftäter und der Tötung an seiner Sozialtherapeutin verdächtige Schweizer Staatsangehörige durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk in der Ortschaft Kolbaskowo (Polen) gestellt.

Der 39-jährige Anthamatten war am Donnerstag nach einem Freigang aus der Justizvollzugsanstalt in Genf (Schweiz) nicht wieder zurückgekehrt. Die ihn auf dem Freigang begleitende 34-jährige Sozialtherapeutin wurde wenig später tot aufgefunden.

Die Spur des vor der Polizei Flüchtigen führte ihn von der Schweiz zunächst in den Bereich der Polizeidirektion Lörrach, wo unter Mithilfe von Spezialeinsatzkommando, Hubschraubern und Suchhunden intensiv nach dem Flüchtigen gefahndet wurde, weiter quer durch das Bundesgebiet bis zur nordöstlichen deutsch-polnischen Grenze. Hier nahm seine Flucht im Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit der internationalen Polizei- und Sicherheitsbehörden ein Ende.

Er wurde festgenommen, das Fahrzeug sowie die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die örtlich zuständigen polnischen Behörden.

Eine mögliche Auslieferung des Fabrice Anthamatten durch Polen an die Schweiz wird jetzt im Rahmen der internationalen Rechtshilfe zu prüfen sein.

Weitere Auskünfte können zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden.

Quelle: Gemeinsame PM der Bundespolizei, des BKA sowie der PD Lörrach vom 15.09.2013

Allgemein Bravo

Alzey (RLP): Polizeibeamter half sofort: 37-jährigen Mann wieder belebt

Nur das sehr schnelle und umsichtige Handeln eines Polizeibeamten rettete am Sonntag, den 30.06.2013,  einem 37-Jährigen aus Alzey das Leben. Dieser hatte bereits zur Mittagszeit in einem Lokal in der Spießgasse erheblich dem Alkohol zugesprochen und geriet mit einem 48-Jährigen aus Alzey in der Gastwirtschaft in Streit. Unmittelbar vor dem Eintreffen der Polizei hatte er das Lokal bereits verlassen. Ein Polizeibeamter lief ihm hinterher und konnte ihn auf dem Obermarkt liegend antreffen.
Nach den Angaben eines 64-jährigen Zeugen aus Alzey war der 37-Jährige ohne Fremdeinwirkung einer anderen Person rückwärts umgefallen und mit dem Kopf auf dem Bürgersteig aufgeschlagen. Er war bewusstlos. Der Polizeibeamte leitete mehrfach die Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Notarztes ein. Danach wurde der Verletzte mit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut ins DRK-Krankenhaus eingeliefert. Der 48-jährige Widersacher hatte knapp zwei Promille Alkohol im Blut.

Quelle: PM der PD Worms vom 03.07.2013

Allgemein Bravo Dämliche Vorurteile Was fürs Herz

München (Bayern): Lesefest 2013 – Polizeibeamte lesen für den Verein „Lesefüchse e.V.“ im Verkehrszentrum an der Alten Messe

Am Dienstag, den 25.06.2013, in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr findet im Verkehrszentrum die nächste Veranstaltung der Lesefüchse statt.
Dazu eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufen. Dies werden insgesamt 14 Klassen à 25 Kinder verschiedener Schulen sein.
Dieses Jahr erwartet die Schüler als Abschlusslesung ab 10:45 Uhr Herr Prof. Dr. C. Bernd Sucher mit „Suchers Leidenschaften für Kinder“ zu den Autorinnen Selma Lagerlöf und Astrid Lindgren.

Ehrenamtliche Vorleser/innen des Lesefüchse e.V., Mitarbeiter/innen von Firmen und Polizeibeamte lesen in sieben verschiedenen Verkehrsmitteln vor.
Da das Lesefest im Verkehrszentrum stattfindet, werden Reisegeschichten dargeboten (Zuggeschichten/Jim Knopf/Ein Schaf am Deich/Der kleine Bahnvorsteher). Insgesamt handelt es sich – örtlich angepasst – um Geschichten über das Reisen und den dazugehörenden Transportmitteln.

Die sieben Vorleser der Polizei kommen aus unterschiedlichen Bereichen (Streifendienst, Kriminalpolizei und Einsatzhundertschaft).

Quelle: PM des PP München vom 23.04.2013

Allgemein Bravo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Feuer in Wohnung – Polizei rettet Bewohner

Aus einer brennenden Wohnung retteten Beamte des Polizeiabschnitts 16 zwei Bewohner heute früh in Prenzlauer Berg. Gegen 6.45 Uhr bemerkte eine 32-jährige Frau beim Betreten des Wohnhauses in der Hans-Otto-Straße Brandgeruch im Treppenhaus und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Als erstes traf ein Funkwagen des Abschnitts 16 am Ort ein. Die Beamten konnten aus dem Hausflur einen 60-jährigen Rollstuhlfahrer heraustragen, der Mieter der im Erdgeschoss gelegenen Brandwohnung ist. Die Besatzung eines zweiten Streifenwagens lief sofort zur vom Feuer betroffenen Wohnung und zog aus dieser einen im Flur liegenden Mann im Alter von 54 Jahren heraus. Anschließend wurden die Flammen von der Feuerwehr gelöscht. Die beiden Männer kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 54-Jährige erlitt starke Verbrennungen am Rücken und der Rollstuhlfahrer eine Rauchgasvergiftung. Ein 44-jähriger Polizeibeamter verletzte sich bei der Rettung leicht am Rücken und musste seinen Dienst beenden. Die Brandursache ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen des Brandkommissariats.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 23.06.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Kassel (Hessen): Motorrad fahrende Polizisten spendeten für Kinderhospiz

Zum zweiten und letzten Hessentagswochenende haben sich auch rund 130 motorradbegeisterte Polizeibeamte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zu einer Zusammenkunft in Kassel und mehreren Ausfahrten in Nordhessen getroffen. Organisiert wurde das Treffen der „Blue Knights“ von Polizeioberkommissar Detlef Schöne vom Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel. Mitglieder des Motorradclubs sind insbesondere Landes- und Bundespolizeibeamte oder Zollbeamte, die mit ihren internationalen Treffen die Völkerverständigung und die europäische Einigung fördern und gleichzeitig soziale oder gemeinnützige Projekte oder Einrichtungen fördern wollen.

In diesem Jahr sollten die gesammelten Spenden dem ambulanten Kinderhospizdienst Kassel zugute kommen. Klaus Köberl, President der Blue Knights Germany XV, überreichte in Anwesenheit von Polizeipräsident Eckhard Sauer und Kassels Stadtbaurat Christof Nolda im Polizei-Bistro auf der Karlswiese vor der Orangerie in Kassel einen großen, symbolischen Scheck über 1.000,- Euro an Monika-Elisabeth Verhülsdonk, Koordinatorin des ambulanten Kinderhospizdienstes Kassel.

Bildquelle: PP Nordhessen, Polizei Kassel ( v.l.: Polizeipräsident Eckhard Sauer, Monika-Elisabeth Verhülsdonk -Koordinatorin Kinderhospiz Kassel- und Klaus Köberl, President Blue Knights Germany XV)
Bildquelle: PP Nordhessen, Polizei Kassel ( v.l.: Polizeipräsident Eckhard Sauer, Monika-Elisabeth Verhülsdonk -Koordinatorin Kinderhospiz Kassel- und Klaus Köberl, President Blue Knights Germany XV)

Sie bedankte sich herzlich im Namen der kleinen Patienten und ihrer Einrichtung, die sehr auf Spenden angewiesen ist, um diese wichtige Aufgabe leisten zu können.

Quelle: PM des PP Nordhessen vom 22.06.2013

Allgemein Bravo

Lüdenscheid (NRW): Polizisten retten Frau das Leben

Am gestrigen Sonntag, 16.06.2013, gegen 10:00 Uhr, rettete eine Streifenbesatzung aus Lüdenscheid aus der Versetalsperre eine leblos im Wasser (20-30 m vom Ufer entfernt) treibende weibliche Person. Die voll bekleidete 54-jährige Frau trieb langsam in Richtung Staumauer. Nachdem die Frau durch die Polizisten sicher an Land gebracht worden war, begannen die 24 -jährige Beamtin und der 32-jährige Beamte sofort mit Reanimierungsmaßnahmen. Diese ermöglichten den hinzugezogenen Rettungskräften die 54-jährige Frau zu stabilisieren und am Leben zu erhalten. Die geborgene Frau wurde danach ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: PM der KPB Mettmann vom 17.06.2013

Allgemein Bravo

retter.tv: Polizeischüler fahren zur Hochwasserhilfe anstatt zum Betriebsausflug

In Bayern haben junge Polizeischüler auf ihren Betriebsausflug verzichtet, um Hochwasserhilfe zu leisten. Da ihre Ausbildung eben erst begonnen hatte, war es nicht möglich, sie offiziell abzuordnen, also haben sie diesen Weg gewählt. Bravo!
Diesen jungen Menschen ein dickes Danke!

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf retter.tv vom 14.06.2013
http://www.retter.tv/de/polizei.html?ereig=-Polizeischueler-fahren-zur-Hochwasserhilfe-anstatt-zum-Betriebsausflug-&ereignis=19024

Allgemein Bravo

Hochwassereinsatz: Einsatzkräfte retten Mann aus der Elbe

Die Bereitschaftspolizei Nordrhein-Westfalen unterstützt gegenwärtig im Rahmen des Hochwassereinsatzes die Polizeidirektion Dresden. So waren heute Morgen (11.06.) auch Einsatzkräfte der 2. Bereitschaftspolizeihundertschaft Bochum im Bereich der Elbbrücke in Riesa im Einsatz.

Gegen 09.15 Uhr machten die Polizisten ein ungewöhnliche Entdeckung: Unterhalb der Eisenbahnbrücke trieb ein Mann in der Elbe. Er drohte in die starke Strömung des Hochwassers der Elbe zu gelangen. Die Beamten reagierten aufgrund der offensichtlichen Lebensgefahr für den Unbekannten sofort und sprangen beherzt in die 12°C kalten Fluten der Elbe.

Die zwei jungen Beamtinnen (26 und 29 Jahre) und ihr 39-jähriger Kollege schwammen zu der gefährdeten Person und konnten sie kurze Zeit später mit vereinten Kräften retten.

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Das couragierte Handeln der jungen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen macht mich stolz. Es steht sinnbildlich für die Tatkraft und die Entschlossenheit aller Einsatzkräfte, die in den vergangenen Tagen Sachsen zur Seite standen.“

Bei dem Geretteten handelt es sich um einen 81-jährigen Riesaer. Seine Frau hatte ihn zwischenzeitlich als vermisst gemeldet. Der Senior wurde mit starken Unterkühlungen in das Krankenhaus nach Riesa gebracht. Die Retter sind bei guter Gesundheit. Sie setzen ihren Dienst fort.

Quelle: PM der PD Dresden vom 11.06.2013

Allgemein Bravo

Berlin: Polizisten retten Leben bei Verkehrskontrolle

Beamte des Verkehrsdienstes der Polizeidirektion 1, die heute Vormittag in Pankow eine Verkehrskontrolle durchführten, mussten lebensrettend tätig werden. Gegen 9.25 Uhr überprüften die Polizisten auf einem Parkplatz in der Pasewalker Straße einen Lastwagen, als der Fahrer plötzlich bewusstlos zusammenbrach. Ein Beamter konnte bei dem 44-Jährigen keinen Puls mehr feststellen, alarmierte den Rettungsdienst und rief seine beiden Kollegen herbei. Mit Arbeitern einer nahegelegenen Baustelle hoben die drei Polizeikommissare den Mann aus dem Führerhaus und leiteten die Herzdruckmassage sowie Atemspende ein. Nach einer notärztlichen Behandlung und wieder einsetzendem Pulsschlag kam der 44-Jährige in eine Klinik, wo er intensivstationär aufgenommen wurde. Nach Auskunft der Ärzte, hätte der Patient ohne das sofortige Einschreiten der Polizisten nicht überlebt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 11.06.2013

Allgemein Bravo

Bundespolizei im länderübergreifenden Hochwassereinsatz

Der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Hochwassers entschieden, die Bundespolizei länderübergreifend bei dessen Bekämpfung unterstützend einzusetzen.

Insgesamt sind in Bayern, Sachsen und Thüringen aktuell etwa 750 Beamte der Bundespolizei im Hochwassereinsatz. Hierbei bietet die Bundespolizei ihr breites Fähigkeitsspektrum auf und setzt neben Hubschraubern auch starke Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei – einschließlich der Technischen Einsatzeinheiten mit Booten, Kränen und mobilen Einsatzküchen – ein. Darüber hinaus hat die Bundespolizei 100 Feldbetten an das Technische Hilfswerk übergeben.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, bemerkt dazu: „Die Bundespolizei ist länderübergreifend, flexibel und hochmobil einsetzbar. Das zeigt sich jetzt auch wieder deutlich. Die Bundespolizei hilft, wo sie kann, und sie hilft gerne.“

Hintergrund: Die Unterstützungsleistungen der Bundespolizei (Auswahl; Stand: 3. Juni 2013, 12:00 Uhr):

Unterstützung der Polizei des Freistaates Bayern:

> Etwa 25 Einsatzkräfte der Technischen Einsatzeinheit der Bundespolizeiabteilung Deggendorf mit Booten, Sandsäcken sowie Kran-LKW, einschließlich Köchen und Küchenpersonal,

> Circa 25 Einsatzkräfte der Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion München sowie zwei Polizeihubschrauber (mit Winden) im Raum Rosenheim für technische Unterstützungsleistungen sowie Verkehrslenkungs- und Evakuierungsmaßnahmen.

Unterstützung der Polizei des Freistaates Sachsen:

> Alarmierte Kräfte in Stärke von etwa 90 Polizeivollzugsbeamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna sowie Einzeldienstkräfte für polizeiliche Maßnahmen in Zwickau.

> Etwa 40 Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion, sowie Einzeldienstkräfte im Bereich Zwickau wurden am 3. Juni 2013 eingesetzt.

> Zwei Polizeihubschrauber der Bundespolizei haben die Evakuierung der Ortschaft Grimma unterstützt.

> Alarmierte Einsatzkräfte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei sind im Raum Grimma seit dem 2. Juni 2013 mit einer Gesamtstärke von knapp über 200 Polizeivollzugsbeamten im Einsatz.

> Eine Einsatzhundertschaft sowie Kräfte der Technischen Einsatzeinheit der Bundespolizeiabteilung Hünfeld sind alarmiert und nunmehr für den Bereich Zwickau vorgesehen.

Unterstützung der Polizei des Freistaates Thüringen:

> Alarmierte Kräfte in Stärke von etwa 50 Polizeivollzugsbeamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna sowie Einzeldienstkräfte für polizeiliche Maßnahmen in Gera.

Das Bundespolizeipräsidium hat zudem alle Bundespolizeidirektionen gebeten, sich ab dem 3. Juni 2013 auf weitere mehrtägige kurzfristige technische und polizeiliche Unterstützungseinsätze in den Hochwassergebieten einzustellen.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 03.06.2013