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Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit!“ – Seniorin (92) erlebt Schlimmes und Schönes

Bildquelle: PP Bochum
Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 in Hamme gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen. Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet. An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.

Danke und schöne Weihnachten!

PM des PP Bochum vom 22.12.2015

Allgemein Bravo

Zeit-Online: Die Telefon-Falle

„Anschläge auf Flüchtlingsheime werden fast nie aufgeklärt. Doch als es in Groß Lüsewitz brannte, stellten Ermittler die Täter.“

Online-Artikel, 10.12.2015
http://www.zeit.de/2015/50/brandanschlag-fluechtlingsheim-gross-luesewitz-ermittlung

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Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Polizei und Ordnungsamt kontrollierten „Kaffeefahrt“

Symbolfoto
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Der Polizei Gütersloh wurde bekannt, dass Bürgerinnen und Bürger im Kreis Gütersloh wieder einmal „Einladung“ erhalten hatten, in der den Teilnehmern Geldgewinne und Geschenke versprochen wurden. Diesmal stammte die „Einladung“ von einer nicht näher genannten Käserei aus Holland, die im Rahmen einer Busfahrt besucht werden sollte. Allerdings war der Zielort nicht bekannt und auch der Name des Veranstalters fand sich auf der Einladung nicht wieder. Die Polizei Gütersloh warnte bereits in der regionale Presse vor einer Teilnahme an der „Kaffeefahrt“.

In der Einladung waren Bushaltepunkte in Harsewinkel, Gütersloh und Herzebrock genannt. Daher wurde am Montag, 26.10.2015, eine gemeinsame Kontrolle von Beamten der Polizei Gütersloh und Mitarbeitern des Ordnungsamtes Gütersloh am ZOB Gütersloh, einem der angegebenen Haltepunkte, durchgeführt. Bei der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht einer höchst unseriösen Verkaufsfahrt: Eine Teilnehmerin gab an, der Busfahrer wolle ihr den Zielort der Fahrt nicht nennen. Der selbstständige Busfahrer und -unternehmer gab gegenüber der Polizei zunächst an, den Auftrag mündlich angenommen und einen Pauschalpreis vereinbart zu haben. Er kenne weder den Auftraggeber noch den Zielort. Einen schriftlichen Vertrag gebe es nicht.

Daraufhin nahm die Polizei noch vor Ort Ermittlungen wegen des Anfangsverdachtes der Steuerverkürzung gegen den Busunternehmer auf. Dieser gab nach einem kurzen Telefonat mit seinem Auftraggeber nun auch den tatsächlichen Zielort bekannt: Statt einer Käserei in Holland sollte ein Hotel in Oer-Erkenschwick angefahren werden. Der Organisator der Kaffeefahrt gab dem Busunternehmer darüber hinaus den Auftrag, die Fahrt abzubrechen.

Auch bei der Verkehrskontrolle des Busses wurden die Polizisten fündig. Ergebnis: Neben der Strafanzeige wegen Steuerverkürzung wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen mehrerer Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten eingeleitet. Außerdem waren an dem Bus bei einer vorangegangenen Sicherheitsüberprüfung Mängel festgestellt worden, die bisher nicht beseitigt wurden.

Das für die Veranstaltung zuständige Ordnungsamt in Oer-Erkenschwick wurde ebenfalls informiert und wird voraussichtlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Gewerbeordnung gegen den Veranstalter einleiten.

Marco Hein vom Kommissariat für Kriminalprävention warnt: „Die Teilnahme an einer Kaffeefahrt stellt häufig ein Risiko da. Der Zielort ist vorher nicht bekannt. Im schlimmsten Fall führt die Fahrt Sie ins Ausland. Außerdem zeigt die polizeiliche Erfahrung immer wieder, dass der oftmals schlechte technische Zustand der Busse sowie übermüdete Busfahrer ein Unfallrisiko darstellen! Grund dafür ist, dass die meisten seriösen Busunternehmer keine Kaffeefahrtenaufträge annehmen.“

Die Kontrolle am gestrigen Montag hat bereits Wirkung bei dem Veranstalter gezeigt. Bei erneuten Kontrollen an den bekannten Abfahrtsorten der Busse im Kreis Gütersloh am heutigen Dienstag (27.10.) konnte festgestellt werden, dass keine Busse mehr im Einsatz waren und die „Kaffeefahrten“ offenbar abgesagt worden sind.

Das Ordnungsamt Gütersloh und die Polizei Gütersloh werden auch in Zukunft konsequent gegen unseriöse Anbieter von Kaffeefahrten vorgehen um die Bürger im Kreis Gütersloh zu schützen.

PM der POL Gütersloh vom 27.10.2015

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Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt international gesuchten Mörder am Dortmunder Flughafen fest

IMG_1181_kleinEinsatzkräfte der Bundespolizei nahmen gestern Mittag (26. Oktober) einen 52-jährigen Flugreisenden fest, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.

Der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina) kommend überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die italienische Justiz nach dem 52-Jährigen mit einem internationalen Haftbefehl fahndete.

Dem Mann wird im Wesentlichen vorgeworfen, im Jahre 1993, während des Bosnienkrieges Waren geraubt zu haben, welche als humanitäre Hilfsgüter für das bosnische Volk bestimmt waren. Dabei wurden damals drei italienische Staatsangehörige getötet. Wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes, schweren Raubes und bewaffneten schweren Raubes wurde später der internationale Haftbefehl erlassen.

Bundespolizisten legten dem 52-Jährigen noch an der Kontrollstelle Handschellen an. Im Polizeigewahrsam wurde er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, anschließend wurde er in die Dortmunder JVA verlegt. Das weitere Auslieferungsverfahren wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geprüft.

Rückfragen zum Auslieferungsverfahren erteilt das Pressedezernat der Generalstaatsanwaltschaft Hamm

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 27.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Rotenburg / Leer (Niedersachsen): Ermittlungen führten zum Erfolg: Polizei fasst entwichene Strafgefangene aus Brauel

Symbolfoto
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Die Freude über die zurückgewonnene Freiheit der gestern aus dem Maßregelvollzug in Brauel im Landkreis Rotenburg (Wümme) entwichenen Strafgefangenen währte nur kurz. Alle fünf Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren konnten noch in der Nacht zum Dienstag von Spezialkräften der niedersächsischen Polizei im ostfriesischen Leer festgenommen werden. Umfangreiche Ermittlungen hatte die Polizei zur Adresse eines Fluchthelfers geführt. Als sich die Beamten sicher waren, dass sich die Entwichenen in der Wohnung befanden, stürmten sie die Wohnung. Die Ausbrecher und eine mögliche Fluchthelferin ließen sich widerstandslos festnehmen. Die Männer wurden noch in der Nacht in die Justizvollzugsanstalt Oldenburg gebracht.

PM der PI Rotenburg vom 27.10.2015

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Seligenstadt (Hessen): Rentnerin von Joggerin aufgegriffen

FStW_Hessen_Nacht„Vielen Dank! – Alles richtig gemacht!“, so lauteten sicherlich die Worte der Seligenstädter Polizisten, nachdem sie am Freitagabend von einer Joggerin zu einer im Hainstädter Wald vermeintlich verirrten Rentnerin dirigiert wurden. Der Läuferin war gegen 19 Uhr die 82-jährige Frau mit Rollator aufgefallen, weil sie ohne jegliche Begleitung unterwegs war. Nachdem die 44-Jährige nach Hause gerannt war, berichtete sie von der älteren Dame und ließ die Polizei alarmieren. Die Sportlerin schnappte sich sodann eine Taschenlampe sowie ein Handy und machte sich auf die Suche nach der betagten Spaziergängerin. Sie brauchte schließlich nicht lange, bis sie die offensichtlich verirrte Rentnerin wieder erblickte. Die Gesuchte hatte sich in einem Dornengebüsch verfangen und um Hilfe gerufen. Die Joggerin befreite die Frau aus der misslichen Lage und beorderte die Polizei in das Waldgebiet zwischen Froschhausen und Hainstadt. Die Beamten brachten die Rentnerin wieder in das Seniorenheim nach Seligenstadt, wo sie bereits vermisst wurde.

PM des PP Südosthessen vom 26.10.2015

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Berlin: Taschendiebe festgenommen

Symbolfoto
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Bundespolizisten nahmen am Sonntag insgesamt vier Taschendiebe fest. In einem Fall hatte der Täter im ICE zugeschlagen. Im zweiten Fall bedienten sich die Täter dem sogannenten „Rolltreppentrick“, um ihr Opfer zu bestehlen.

Gegen 14:45 Uhr erkannten zivile Einsatzkräfte einen „alten Bekannten“ auf dem Berliner Hauptbahnhof. Der 60-jährige Pole ist den Taschendiebstahlsfahndern bereits wegen mehrerer Taten bekannt gewesen. Nun beobachteten sie ihn kurz darauf, wie er das Gedränge beim Einstieg in einen ICE aussnutzte, um einer 21-Jährigen die Geldbörse aus der Handtasche zu entwenden. Wenig später warf der Täter die leere Geldbörse in einen Papierkorb des ICE. Die Fahnder nahmen den 60-Jährigen im Zug vorläufig fest und befragten das Opfer.

Die 21-Jährige hatte den Diebstahl nicht bemerkt und erhielt ihre Geldbörse und den Inhalt zurück. Der Täter verließ mit den Fahndern am Bahnhof Spandau den Zug und konnte nach Beendigung der polizeilichen Bearbeitung seinen Weg fortsetzen.

Bereits am Sonntagmorgen zeigte eine 31-Jährige den Verlust ihres Portemonnaies mit Geldkarten, Ausweispapieren und 200 Euro Bargeld im Bundespolizeirevier am Bahnhof Zoo an. Eine Videoauswertung vom Bahnhof Zoo ergab, dass die Tat um 08:34 Uhr an der Rolltreppe zum S-Bahnsteig stattfand. Die Täter bedienten sich des Nothaltebuttons der Rolltreppe. Nachdem sie die Rolltreppe gestoppt hatten, nutzten sie die dabei entstehende Überraschung und Unachtsamkeit des Opfers aus und entwendeten die Geldbörse aus der Umhängetasche der 31-Jährigen. Im Verlauf des Tages erkannten Bundespolizisten die Tatverdächtigen wieder und nahmen sie am Berliner Hauptbahnhof gegen

18:00 Uhr fest. Zwei der Täter sind polizeilich als Taschen- und Trickdiebe bekannt. Die Beamten nahmen das rumänische Trio für strafprozessuale Maßnahmen mit zur Dienststelle am Ostbahnhof. Am heutigen Montagnachmittag findet ein Haftrichtertermin statt.

PM der BPOLD Berlin vom 26.10.2015

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Münster (Nordrhein-Westfalen): Nach dem Spiel SC Preußen Münster gegen Hansa Rostock – Polizei ermittelt gegen die Anführer (Capos) der Ultras

Fussball_Gewalt_ferdschNach Auswertung von Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen konkretisiert sich der Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den 24 jährigen Capo der „FGK“ und den 28 jährigen Capo der „Deviants“. Der umfangreiche Einsatz von Böllern, Bengalos und Rauchtöpfen in den Blöcken M und N erfolgte offensichtlich unter ihrer Anweisung.

Zu Spielbeginn, am Beginn der 2. Halbzeit und in der 78. Spielminute wurden in den Blöcken M und N zahlreiche Bengalos und Rauchtöpfe gezündet und zum Teil in den Stadioninnenraum geworfen. Bei der letzten Aktion brannten im Block N 23 Bengalos und mindestens 4 Rauchtöpfe. Im Block M entzündeten Mitglieder der Gruppierung Deviants parallel 14 Bengalos und 2 Rauchtöpfe.

In allen Fällen koordinierten die beiden Capos durch Handzeichen und Kommandos mit dem Megafon die strafbaren Handlungen. Auch das Zeigen des Banners mit dem Schriftzug „Fickt Euch alle“ erfolgte offensichtlich auf Anweisung des Kopfes der „FGK“. Insgesamt ermittelt die Polizei gegen 21 Tatverdächtige aus den Blöcken M und N, von denen neben den beiden Capos 3 weitere Täter im Alter von 22 und 23 Jahren bereits eindeutig identifiziert sind.

Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) im Polizeipräsidium Münster analysiert und bewertet die in den Blöcken M und N gefundenen Reste der gezündeten Pyrotechnik. Es soll unter anderem geklärt werden, ob es sich um illegale oder von der Bundesanstalt für Materialprüfung bewertete Rauchtöpfe und bengalische Fackeln handelt und welche Gesundheitsgefährdung durch das Abbrennen entsteht.

Der durch das Einatmen giftiger Rauchgase verletzte Polizeibeamte wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der Polizei Münster liegen in diesem Zusammenhang Hinweise von weiteren Personen vor, die ebenfalls nach dem Einatmen der giftigen Gase über Übelkeit und Atembeschwerden klagten und sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.

PM der POL Münster vom 23.10.2015

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Schneeberg (Sachsen): Vor Kontrolle geflüchtet und trotzdem gestellt

Nachdem sich ein 28-jähriger Autofahrer gegen 0.30 Uhr in der Nacht zum Freitag einer Polizeikontrolle entzogen hatte, befuhr er mit seinem Pkw Hyundai die Karlsbader Straße aus Richtung Zwickau in Richtung Aue. In Höhe der Einmündung Kobaltstraße streifte der Pkw eine Straßenlaterne und stieß im Anschluss noch gegen eine Hauswand.
Der 33-jährige Fahrer eines Polizeifahrzeugs (VW Golf), der den Hyundai zum Anhalten bringen wollte, stieß ebenfalls noch gegen die Laterne. Es entstand Sachschaden von jeweils ca. 4 000 Euro. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Der 28-jährige Hyundai-Fahrer konnte durch die Polizei in der August-Bebel-Straße gestellt werden. Er stand zum Unfallzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. Außerdem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Pkw.

PM der PD Chemnitz vom 23.10.2015

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Bamberg (Bayern): Gewalttätige Gruppierung im Visier der Ermittlungsbehörden

BayernMit Durchsuchungsmaßnahmen und Festnahmen gingen am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Bamberg und die oberfränkische Polizei gegen elf Mitglieder einer gewalttätigen Gruppierung mit rechtsextremem Hintergrund und zwei weiteren Personen aus dem Umfeld im oberfränkischen Raum Bamberg und in Mittelfranken vor. Gegen die Angehörigen dieser Gruppierung wird bereits seit längerer Zeit intensiv ermittelt.

Staatsanwaltschaft Bamberg und Polizei stießen im Zuge anderweitiger Ermittlungsverfahren und der Auswertung polizeilicher Erkenntnisse auf Verflechtungen der Gruppierung sowohl in rechtsextreme Kreise als auch in die überregionale Hooliganszene. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben, der Bamberger Kripo und des Bayerischen Landeskriminalamtes unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bamberg deckte seit Anfang 2014 mit operativen Maßnahmen sowie umfangreicher und akribischer Ermittlungsarbeit die Strukturen und Zusammenhänge der Gruppierung auf. Es besteht der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch die Beschuldigten, die in Stadt und Landkreis Bamberg, Nürnberg und Erlangen wohnhaft sind. Jüngst stellten die Ermittler eine erhöhte Gewaltbereitschaft und zunehmendes Aggressionspotential der Personengruppe fest.

Gewalttätige Gruppierung

Konkret werden den Beschuldigten unter anderem verschiedene Gewalt- und Rohheitsdelikte vorgeworfen. So kam es Mitte Mai in der Bamberger Innenstadt zu einem massiven Angriff gegen drei Passanten, die nach einem vorangegangenen Streit die Polizei verständigen wollten. Mit Faustschlägen verletzte einer der Täter mehrere Personen. Auch bei Angriffen im Umfeld eines Szenelokals in Bamberg geriet die Gruppierung immer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Bamberg bereits gegen einige Mitglieder der Gruppierung Anklage erhoben. Sowohl bei Veranstaltungen rechtsradikaler Parteien und Organisationen als auch bei fremdenfeindlichen Demonstrationen wurden Mitglieder der Gruppierung als Teilnehmer sowie Verantwortliche beobachtet. In der letzten Woche gelang es den Behörden eine größere Lieferung mit illegalen pyrotechnischen Gegenständen an einen der Beschuldigten abzufangen und zu beschlagnahmen. Diese Erkenntnisse veranlassten die Staatsanwaltschaft Bamberg, gegen die gesamte Gruppierung mit strafprozessualen Maßnahmen vorzugehen.

Durchsuchungsmaßnahmen und Festnahmen

Am Mittwochmorgen durchsuchten Beamte der Staatsanwaltschaft und der Polizei zwölf Wohnungen in Ober- und Mittelfranken und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Darunter befinden sich eine scharfe Schusswaffe mit Munition, mehrere nicht scharfe Schusswaffen, verbotene pyrotechnische Gegenstände und Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Propagandamaterial. Elf Männer und zwei Frauen im Alter von 21 bis 36 Jahren nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest. Gegen drei der Beschuldigten vollstreckte die Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Mittwoch die bereits bestehenden Haftbefehle. Gegen weitere Beschuldigte beantragte die Staatsanwaltschaft Bamberg den Erlass von Haftbefehlen. Die langwierigen und umfangreichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 22.10.2015

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Oldenburg/Verden (Niedersachsen): Wohnungseinbruchsserie in Bremen und im Bremer Umland gestoppt ++ Haftbefehle gegen 5 Mitglieder einer Einbrecherbande erlassen

Symbolfoto
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Nach umfangreichen Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) konnte in den vergangenen Tagen eine seit langem in Bremen und dem niedersächsischen Umland anhaltende Wohnungseinbruchsserie gestoppt werden.

Seit Anfang 2014 soll eine 10-köpfige Einbrecherbande aus Bremen in wechselnder Beteiligung in mehr als 100 Fällen Wohnungseinbruchsdiebstähle sowie Büro- und Geschäftseinbrüche verübt haben. Überwiegend waren die Wohnungsinhaber bei den Einbrüchen nicht zu Hause. Die Tatorte lagen vornehmlich in den Bremer Stadtteilen Oberneuland, Horn-Lehe, Borgfeld und dem niedersächsischen Umland, hier insbesondere in Lilienthal, Oyten und Achim.

Der entstandene Schaden dürfte dabei weit über eine Millionen Euro liegen. Die Täter gelangten in die Objekte, nachdem sie Fenster oder Türen aufgehebelt hatten. In einigen Fällen wurden auch Alarmanlagen überwunden bzw. außer Betrieb gesetzt. Vorgefundene Tresore wurden vor Ort gewaltsam geöffnet oder komplett entwendet. Unter anderem hatten die Diebe nach Bargeld, Schmuck und Uhren, Bestecken, Kreditkarten, Unterhaltungselektronik, Laptops, Handys, Sparbüchern gesucht. In mehreren Fällen nahmen sie auch Fahrzeugschlüssel und die auf den Grundstücken oder in den Garagen abgestellten Fahrzeuge der Hausbewohner mit.

Seit ca. 4 Monaten ermittelten die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) und die Staatsanwaltschaft Verden gegen die Einbrecherbande. Jetzt haben in der Nacht zum 07.10.2015 Polizeibeamte nach einem Wohnungseinbruchsdiebstahl in Bremen-Oberneuland zunächst drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen können. In den Folgetagen kam es zu vorläufigen Festnahmen von vier weiteren Tatverdächtigen. Die mutmaßlichen Täter im Alter von 26 bis 42 Jahren stammen aus Bremen. 14 Wohnobjekte und mutmaßliche Lagerplätze für Diebesgut wurden in Bremen durchsucht. Daneben durchsuchte die Polizei die Wohn- und Geschäftsräume eines Inhabers eines An- und Verkaufsgeschäfts aus Bremen. Er soll nach den bisherigen Ermittlungen das Diebesgut gehehlt haben. Insgesamt wurden mehrere hundert Gegenstände, hierunter auch diverses Diebesgut und Tatwerkzeuge, beschlagnahmt.

Nach den bisherigen Ermittlungen haben die Tatverdächtigen im Vorfeld systematisch nach geeigneten Tatobjekten gesucht, die von ihnen als „sich lohnend“ eingestuft wurden. Obwohl die Täter gezielt nach Wohnhäusern gesucht haben sollen, in denen die Hausbewohner durch Urlaub, Krankheit oder anderen Umständen abwesend waren, trafen sie in einigen Fällen auf dort Schlafende. In einem Fall wurde einer wach gewordenen älteren Hausbewohnerin eine Goldkette gewaltsam vom Hals gerissen. Die entwendeten Fahrzeuge sind später über das Internet veräußert worden. Erst beim Ummelden der Fahrzeuge konnte eine Beschlagnahme durch die Polizei erfolgen.

Das Amtsgericht Verden erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Verden gegen fünf Beschuldigte Untersuchungshaftbefehle. Vier befinden sich in Untersuchungshaft. Einen Haftbefehl setzte der Ermittlungsrichter außer Vollzug. Zwei Beschuldigte wurden wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg vom 20.10.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Mettmann / Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Großer Schlag gegen Rauschgiftbande

Polizeistern_NRWIm Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führte das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) einen Schlag gegen eine organisierte Rauschgiftbande im Großraum Mettmann / Wuppertal. Das LKA NRW ermittelte seit Anfang 2015 gegen eine Bande von Rauschgifthändlern, die Betäubungsmittel im Kilogramm-Bereich sowie große Mengen Amphetaminöl zur Herstellung von Amphetamin über Lieferanten in den Niederlanden bezog und nach Deutschland einführte.

Hier wurde das Amphetamin in „Küchen“ hergestellt und ebenso wie andere Drogen im großen Stil veräußert.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden am 16.10.2015 vier Beschuldigte durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei in den Städten Hilden, Solingen und Schwerte bei der Einfuhr einer großen Menge Amphetaminöls auf frischer Tat festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung von 15 Objekten in den Städten Düren, Hilden, Solingen, Erkrath und Wuppertal waren fast 100 Polizeibeamte eingesetzt.

Wegen der Gefährlichkeit der dabei aufgefundenen Grundstoffe erfolgte deren Abtransport und die anschließende Lagerung durch die Werksfeuerwehr der Firma Henkel.

Bei den Festnahmen und Durchsuchungen wurden Drogen im Straßenverkaufswert von mindestens 350.000 Euro sichergestellt. Gegen vier Beschuldigte ordnete das AG Düsseldorf am 17.10.2015 die Untersuchungshaft an.

PM des LKA Nordrhein-Westfalen vom 20.10.2015

Allgemein Bravo

Fulda (Hessen): Erfolgreich im Kampf gegen Rauschgift- und Waffenkriminalität / Polizei hebt Hanfplantage aus

Mit der Sicherstellung von fast 400 Hanfpflanzen und dem Fund zahlreicher scharfer Schusswaffen und Munition endete die Durchsuchung einer Wohnung in einem Stadtteil von Hünfeld in Osthessen Ende der vergangenen Woche.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Rauschgiftkommissariats bei der Kriminalpolizei in Fulda richteten sich gegen einen 44 Jahre alten Mann aus Hünfeld. Gegen ihn bestand der Verdacht, dass er im Dachgeschoss seines Hauses Rauschgift anbaue. Weil sich die Erkenntnisse verdichteten, erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Fulda einen Durchsuchungsbeschluss. Gemeinsam mit Beamten der Bereitschaftspolizei vollstreckten die Ermittler der Fuldaer Kripo diesen Beschluss am vergangen Donnerstag (15.10.).

„Unsere Durchsuchung war erfolgreich“, freut sich Kriminalhauptkommissar Oliver Vogel, Chef des Fuldaer Rauschgiftkommissariats. „Im Haus haben wir eine riesige Hanfplantage mit Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen und verschiedene, teilweise hochwertige Geräte und Utensilien, die für den Betrieb eines solchen Gewächshauses erforderlich sind, aufgefunden. Außerdem konnten wir rund 20 Gramm fertiges Marihuana sicherstellen“. Für den energieintensiven Betrieb seiner Plantage hatte der Hünfelder unerlaubt Strom aus anderen Zählerkreisen des Hauses abgezweigt.

Eine besondere Brisanz erhielt die Wohnungsdurchsuchung dadurch, dass die eingesetzten Polizeikräfte auch sechs Gewehre, vier Pistolen und einen Revolver nebst zugehöriger Munition fanden, für die der Beschuldigte keinerlei Besitzerlaubnis hat. Zu welchem Zweck der Mann sich auf diese Weise bewaffnet hat, ist derzeit noch vollkommen unklar. Die Polizei hat ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nach Abschluss der Durchsuchung beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 44-jährigen. Bei der Vorführung beim Amtsgericht bestätigte der Richter diesen Antrag. Der Beschuldigte, der bisher polizeilich noch nicht auffällig geworden war, wurde unter der strengen Auflage, sich regelmäßig bei der Polizei zu melden, wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Osthessen – Fulda vom 19.10.2015

Allgemein Bravo

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Diebesbande in Rostock gestellt

Den Sicherheitsmitarbeitern zweier namhafter Bekleidungsgeschäfte fielen in der Rostocker Innenstadt am Samstag gegen 16:00 Uhr mehrere junge Männer beim Verlassen der Verkaufsräume auf. Nach einer Verfolgung durch die Fußgängerzone konnten die Mitarbeiter drei Täter im Alter von 23 und 24 Jahren stellen. Sie hatten zuvor Bekleidungsgegenstände im Wert vor mehreren hundert Euro aus den Geschäften entwendet, die durch die eingesetzten Beamten bei den tatverdächtigen Männern aufgefunden wurden.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen wegen Bandendiebstahl aufgenommen. Die drei Tatverdächtigen haben keine Wohnanschrift in Deutschland und sind vorläufig festgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen der Rostocker Kriminalpolizei dauern weiterhin an.

PM des PP Rostock vom 18.10.2015

Bravo Fahndung

München (Bayern): Bundespolizei vollstreckt sieben Haftfehle

Am vergangenen Wochenende (16. – 18. Oktober) haben Bundespolizisten sieben Haftbefehle am Münchner Flughafen vollstreckt. Darunter war am Sonntag ein französischer Staatsbürger der noch eine offene Strafe in Höhe 2.610 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu bezahlen hatte. Zwei von den insgesamt sieben festgenommenen Personen konnten die geforderten Geldstrafen nicht begleichen und mussten Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Den Anfang machte am Freitag gegen 10:00 Uhr ein 44-jähriger rumänischer Staatsbürger. Er war wegen Diebstahls zu einer Strafe von 1.570 Euro verurteilt worden, die er bei der Bundespolizei im Erdinger Moos bezahlte und somit seinen Flug nach Bukarest antreten konnte. Um 14:45 Uhr wurde ein 63-jähriger Österreicher auffällig, der eine Strafe von 1.128 Euro wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis noch offen hatte. Nachdem er den Betrag zahlen konnte, durfte er nach Bangkok ausreisen. Am Abend zeigte der Fahndungscomputer bei einer 43-jährigen Deutschen einen Treffer an, die nach Antalya ausreisen wollte. Sie konnte die ausstehende Strafe wegen Betrugs in Höhe von 1.267 Euro allerdings nicht bezahlen und verbringt nun die nächsten 80 Tage anstatt in Antalya in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim.

Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr wollte ein 52-jähriger Deutscher nach Tirana ausreisen. Auch er musste einen unfreiwilligen Zwischenstopp bei der Bundespolizei einlegen. Die Beamten kassierten von dem Mann 1.570 € wegen Urkundenfälschung. Am frühen Nachmittag zahlte dann ein 48-jähriger Portugiese 1.313 Euro in die Staatskasse ein. Er war wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Nachdem er die Strafe beglichen hatte, konnte er nach London ausreisen. Am Abend sollte dann ein 44-jähriger Rumäne 173 Euro wegen Diebstahls bezahlen. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, muss er die nächsten 10 Tage in Haft verbringen.

Am frühen Sonntagmittag verfing sich dann ein 35-jähriger Franzose im Fahndungsnetz der Bundespolizei. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er noch eine Strafe in Höhe von 2.610 Euro offen. Nachdem er den geforderten Betrag hinterlegt hatte, konnte er nach Sarajewo ausreisen.

 

PM der BPOLI München vom 19.10.2015

Allgemein Bravo Österreich

Salzburg: Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

Polizeibeamte der Inspektion Rathaus wurden am 22. August 2015, gegen 19.25 Uhr, zum Mönchsberg gerufen, da vor Ort ein geparktes Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer blockierte. Bei Eintreffen der Beamten kam der Lenker, ein 37-jähriger Rumäne, zu seinem Fahrzeug. Nach einer kurzen Kontrolle verließ der Mann die Örtlichkeit und setzte seine Fahrt fort. An der Kreuzung Müllner Hauptstraße mit der Gaswerkgasse hielt der Lenker in der Kolonne vor einer roten Ampel. Plötzlich scherte er aus der Kolonne aus und fuhr auf der Gegenfahrbahn durch den Tunnel Gaswerkgasse weiter Richtung Ignaz-Harrer-Straße. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Der Rumäne missachtete während der Fahrt mehrfach das rote Licht einer Verkehrsampel uns setzte weitere Verkehrsübertretungen. Auf seiner Fahrtstrecke über die Ignaz-Harrer-Straße, Weiserstraße, Lastenstraße, Gnigler Straße und Vogelweiderstraße Richtung Bergheim missachtete er sämtliche Anhaltezeichen der Beamten. Aufgrund seines Fahrstils nötigte der Mann die Besatzungen der Streifenwägen mehrfach zu riskanten Manövern. Auf der B150 in Lengfelden lenkte er schließlich sein Fahrzeug gegen einen auf gleicher Höhe fahrenden Streifenwagen. Schließlich konnten die Beamten das Fahrzeug aber stoppen. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizisten nahmen den 37-Jährigen wegen Verdacht des versuchten Widerstandes fest. Ein Alkotest als auch eine Untersuchung auf Suchtgiftbeeinträchtigung verliefen negativ. Der Mann wurde vorerst in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Ein Motiv für die riskante Fahrt ist noch unbekannt. Das Stadtkriminalreferat hat die Ermittlungen übernommen.

PA der LPD Salzburg vom 23.08.2015

Allgemein Bravo

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Zeugen aus Wismar helfen bei Feststellung einer Trunkenheitsfahrt

Zwei 31 und 41 Jahre alte Männer haben der Wismarer Polizei am späten Donnerstagabend geholfen einen betrunkenen Seat-Fahrer festzustellen. Gegen 23:20 Uhr wurde die Polizei zunächst zu einer Unfallflucht in die Scheuerstraße in Wismar gerufen. Vor Ort konnte durch die Beamten zunächst der stark beschädigte Seat und ein 25-jähriger Mann in einem roten T-Shirt auf einem der hinteren Sitze festgestellt werden. Jedoch bemerkten die Beamten auch, dass der Mann barfuß saß und sich die Schuhe des Mannes direkt im Fahrerbereich befanden. Der 31-jährige Zeuge konnte dann den Geschehensablauf genau schildern. Zunächst bemerkte er, dass eine männliche Person mit einem roten T-Shirt bekleidet mit dem Seat über die Brücke an der Runden Grube fuhr. Anschließend geriet der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Bordstein und prallte gegen einen Granitpfeiler. Der Fahrer setzte seine Fahrt weiter durch die Kleine Hohe Straße in die Scheuerstraße fort. Der 31-Jährige folgte dabei dem Seat und konnte zweifelsfrei bestätigen, dass der 25-Jährige, der durch die Beamten auf dem Rücksitz festgestellt wurde, zuvor der Fahrer des Fahrzeuges war. Der 41-jährige Zeuge wurde durch die lauten Geräusche des Unfalls aufmerksam und konnte den Sachverhalt bestätigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,25 Promille. Im Sana-Hanse-Klinikum erfolgte anschließend die Blutprobenentnahme. Durch die Beamten wurde die Weiterfahrt untersagt und Strafanzeigen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Trunkenheit im Straßenverkehr gefertigt. Der Schaden am Seat wird auf 4.000 Euro geschätzt. Für die Unterstützung möchte sich die Polizei bei den Zeugen bedanken.

PM der PI Wismar vom 21.08.2015

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Rostock/Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern): Einsatz des Spezialeinsatzkommandos in Kothendorf nach Häuslicher Gewalt in Groß Weltzin

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Am Freitagvormittag gegen 10:45 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Groß Welzin (Gemeinde Gottesgabe/Landkreis Nordwestmecklenburg) zu einer Häuslichen Gewalt zwischen einem bereits in Trennung lebenden Ehepaar. Dabei kam es zu körperlichen und verbalen Übergriffen des Mannes auf die Frau. In der weiteren Folge verließ die Frau das Haus. Der Mann folgte kurze Zeit später, setzte sich in sein Fahrzeug und verließ die Örtlichkeit.

Da der 26-jährige Mann, nach Aussagen der Frau, im Besitz einer Schusswaffe sei und bei den Streitigkeiten den Gebrauch der Waffe gegenüber anderen Personen angedroht hatte, wurde das Spezialeinsatzkommando angefordert. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass sich der bereits polizeibekannte 26-Jährige bei Familienangehörigen in Kothendorf im Landkreis Ludwigslust/Parchim aufhielt. Am Freitagnachmittag erfolgte dann gegen 16:20 Uhr in Kothendorf der Zugriff durch das Spezialeinsatzkommando und der 26-jährige Tatverdächtige konnte vorläufig festgenommen werden. Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes der Polizeiinspektion Wismar konnten zuvor eine Schreckschusspistole an der Wohnanschrift in Groß Welzin finden und sicherstellen.

Die Kriminalpolizei Gadebusch ermittelt gegen den 26-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, der Nötigung und der Körperverletzung.

PM des PP Rostock vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Österreich

Wien: Mutmaßliche Schlepper nach Abgabe von Schreckschuss festgenommen

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Beamte wurden auf der S1 Richtung Vösendorf auf einen Kleintransporter aufmerksam und versuchten das Fahrzeug bis zur nächsten Ausfahrt zu lotsen und dort anzuhalten. Der Lenker legte allerdings noch auf der Autobahn eine Vollbremsung hin und er und sein Beifahrer flüchteten sofort aus dem Fahrzeug. Trotz mehrfacher Aufforderung stehenzubleiben, liefen die mutmaßlichen Schlepper weiter und versuchten sich der Amtshandlung zu entziehen. Aus diesem Grund gab ein Beamter der die Verfolgung aufgenommen hatte, einen Schreckschuss in loses Erdreich ab. Durch den Schreckschuss wurden keine Personen verletzt oder gefährdet. Da sich im Bus 22 geschleppte Personen befanden und der Kastenwagen inmitten des restlichen Verkehrs auf der Autobahn zu stehen kam, beendeten die Beamten die Verfolgung und sicherten die geschleppten, gefährdeten Personen unter denen sich auch mehrere Kinder befanden. Auf Grund der genauen Personsbeschreibung gelang es Beamten der Landespolizeidirektionen Wien und Niederösterreich die beiden flüchtigen Schlepper im Zuge einer Fahndung kurze Zeit später festzunehmen.

PA der LPD Wien vom 23.08.2015

Allgemein Bravo Österreich

Wien: 21-Jähriger versucht Polizisten außer Dienst Suchtmittel zu verkaufen

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Ein 24-jähriger Mann wurde am 21. August 2015 um 23.10 Uhr am Praterstern von einem offensichtlichen Dealer angesprochen, der ihm Suchtmittel verkaufen wollte. Als er ablehnte, beschimpfte ihn der Verkäufer und spuckte in seine Richtung. Da es sich bei dem 24-Jährigen um einen Polizisten außer Dienst handelte und Beamte der Bereitschaftseinheit sich in unmittelbarer Nähe befanden, wurde der 21-jährige Mann einer Personenkontrolle unterzogen. Es konnten fünf, für den Straßenverkauf typisch abgepackte Baggies mit Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der mutmaßliche Dealer wurde festgenommen.

PA der LPD Wien vom 22.08.2015

Allgemein Bravo Prävention

Erfurt (Thüringen): Dumm gelaufen

Ausgerechnet Mitarbeiter des Ordnungsamtes bettelte gestern ein 21-Jähriger in der Walkmühlstraße an und hielt ihnen eine Spendenliste eines angeblichen Taubstummenverbandes vor. Die hinzu gerufenen Polizeibeamten stellten die Liste und das bisher gesammelte Geld (ca. 30 EUR) sicher. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Betrug erstattet. Die Polizei weißt erneut daraufhin genau zu prüfen, wem man eine Spende zukommen lässt.

PM der LPI Erfurt vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Prävention Veranstaltungshinweise

Borken (Nordrhein-Westfalen): Mutige Helfer mit dem Preis für Zivilcourage geehrt

Polizeistern_NRWDas Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Acht mutige Helfer aus Nordrhein-Westfalen haben hingesehen und gehandelt, als andere in Not waren. Dafür wurden sie heute mit dem Preis für Zivilcourage geehrt. „Alle Acht haben ihren Mitmenschen in einer bedrohlichen Situation geholfen und an der Aufklärung von Straftaten mitgewirkt. Ihr mutiges und vorbildliches Eingreifen verdient Respekt und Anerkennung“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf bei der Auszeichnung. „Zivilcourage ist unverzichtbar im Kampf gegen die Kriminalität. Niemand sollte aber sein eigenes Leben in Gefahr bringen. Es ist wichtig, die Polizei zu alarmieren und Umstehende zur Hilfe zu holen.“ Der Innenminister ehrte Birgit Derksen aus Borken, Maurizio Paolo Cava aus Köln, Beate Marianne Rolko aus Warendorf, Jörg Nießen, Christian Kai Jacobs und Timo Jacobs aus Krefeld, Güney Cellik aus Velbert und Marie Schumacher aus Siegen für ihr couragiertes Verhalten. Eine Jury aus Vertretern des Ministeriums für Inneres und Kommunales, des Landeskriminalamtes, des Justizministeriums, der Staatskanzlei und der Opferschutzorganisation „Weisser Ring“ hatte die acht Preisträger ausgewählt.

–           Birgit Derksen (38 Jahre) wurde in Borken durch Hilferufe auf zwei junge Frauen aufmerksam, die eine Bankkundin vor einem Geldautomaten wegschubsten, um ihr Geld aus dem Ausgabeschacht zu stehlen. Ohne Beute zu machen, flüchteten sie anschließend gemeinsam mit einem Komplizen. Birgit Derksen folgte den drei Tätern mit ihrem Fahrrad. Sie alarmierte die Polizei und gab der Einsatzleitstelle ständige und genaue Ortsangaben. Damit ermöglichte sie den Polizisten, die Drei festzunehmen.

–           Maurizio Paolo Cava (23 Jahre) schritt ein, als er in einem Kölner Parkhaus die Hilfeschreie einer jungen Frau hörte. Diese wurde nach einem Diskothekenbesuch durch zwei Männer angegriffen, geschlagen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Durch seine energische Aufforderung, die Frau loszulassen, verhinderte Maurizio Cava eine Vergewaltigung und schlug die beiden Angreifer in die Flucht. Anschließend brachte der 23-Jährige die junge Frau zur Polizei.

–           Beate Marianne Rolko (46 Jahre) griff ein, als zwei jugendliche Trickdiebinnen an einem Geldautomaten in Warendorf einen älteren Mitbürger bedrängten, ablenkten und ihm einen größeren Geldbetrag stahlen. Beate Marianne Rolko hielt die Beiden fest, wobei sie selbst durch deren Gegenwehr leicht verletzt wurde. Ihr Einschreiten ermöglichte es der Polizei, die beiden Trickdiebinnen festzunehmen und dem Senior sein Geld zurückzugeben.

–           Jörg Nießen (23 Jahre), Christan Kai Jacobs (24 Jahre) und Timo Jacobs (21 Jahre) verhinderten in Krefeld durch ihr mutiges Einschreiten, dass ein Angreifer sein am Boden liegendes Opfer schwer verletzte. Die drei jungen Männer beobachteten, wie der Täter den Mann niederschlug und anschließend gegen seinen Kopf trat. Umsichtig leistete der 23-Jährige dem Verletzten Erste Hilfe. Während dessen hielten zwei der Zeugen den Gewalttäter von weiteren Übergriffen ab. Die hinzugerufene Polizei nahm ihn fest. Der Täter wurde später zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

–           Güney Cellik (24 Jahre) wurde in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf auf die Hilferufe einer jungen Frau aufmerksam. Sie wurde von einem Mann angegriffen, die mit einer Eisenstange bewaffnet war. Der couragierte Zeuge trennte Angreifer und Opfer und brachte die junge Frau in einer Wohnung in Sicherheit. Anschließend schritt er erneut ein, als der Mann an einer Wohnungstür auf eine zweite Frau einschlug. Der festgenommene Gewalttäter wurde später wegen zweimaligen versuchten Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

–           Marie Schumacher (17 Jahre) bewahrte in Siegen durch ihre umsichtige Reaktion zwei Mädchen auf dem Schulweg vor einem Exhibitionisten. Die Jugendliche erkannte, dass sich der Mann in exhibitionistischer Absicht den beiden Schülerinnen zuwandte. Daraufhin lenkte sie die Zwölfjährigen ab und leitete sie sicher an ihm vorbei. Anschließend sprach die junge Frau den Mann an, woraufhin dieser die Flucht ergriff.

PM der KPB Borken vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Fußball

Osnabrück (Niedersachsen): Feuerzeugwerfer ermittelt

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Szenekundige Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück haben den Feuerzeugwerfer aus dem Pokalspiel VfL Osnabrück – RB Leipzig ermittelt. Bei der Begegnung hatte ein Zuschauer aus der sogenannten Ostkurve ein Feuerzeug geworfen und den Schiedsrichter am Kopf getroffen. Daraufhin wurde das Spiel in der 70. Minute abgebrochen.

Die Begegnung wurde als Sieg für RB Leipzig gewertet. Im Rahmen der aufgrund dieser gefährlichen Körperverletzung durchgeführten Ermittlungen wurde unter anderem das umfangreiche Videomaterial von den Beamten gesichtet. Zudem gingen die Polizisten verschiedenen Hinweisen nach. Die kriminalistische Detailarbeit führte schließlich zum Erfolg. Mithilfe von Spezialisten des LKA Niedersachsen wurden die vorliegenden Video- und TV-Bilder noch intensiver ausgewertet.

Kombiniert mit Zeugenhinweisen führte das zum Erfolg. Am Freitagmorgen durchsuchten die Polizisten in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Osnabrück die Wohnung eines Tatverdächtigen. Der aus dem Kreis Steinfurt stammende Heranwachsende wurde anschließend im Beisein des zuständigen Staatsanwaltes vernommen. Hierbei räumte der Beschuldigte die Tat ein.

PM der PI Osnabrück vom 21.08.2015

Allgemein Bravo Schmunzeln

Seebad Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern): Erwischter Fahrraddieb beklagt sich über eingebüßtes Tagesgeschäft

200px-Polizei-MVP-Logo.svgEin im polnischen Swinemünde wohnhafter 18-jähriger junger Mann wurde am 13. August 2015, 14:45 Uhr, bei einem versuchten Diebstahl eines Elektrofahrrades gesehen. Der Zeuge, ein ebenfalls polnischer 39-jähriger Staatsbürger, beobachtete die Aktion, als der Täter gerade dabei war, das Schloss des an der Strandpromenade abgestellten Fahrrades zu knacken. Der Zeuge sprach den Tatverdächtigen nicht nur auf sein Tun an, er ließ sich vom verdutzten Dieb auch die Personalien geben, um ihn dann der Polizei mit allen wichtigen Informationen zu übergeben. Während der zum Glück nicht geschädigte Urlauber aus Nordrhein-Westfalen sein Rad ohne Schäden wieder in Besitz nehmen konnte, ging es für den Dieb zur Anzeigenaufnahme in das Polizeirevier. Das konnte er zwar später wieder verlassen, nur traf er kurz danach auf seinen Landsmann, dem er nun den in Verlust gegangenen Fahrraddiebstahl mit 500 Zloty in Rechnungen stellen wollte. Immerhin sei „das Tagesgeschäft vers… „, so die Worte des erwischten Täters.

PM der PI Anklam vom 17.08.2015

Allgemein Bravo Schmunzeln

Erfurt (Thüringen): Keine Lust auf Drogen

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Unbekannte brachen im Laufe des gestrigen Tages bei einem 21-Jährigen in seine Wohnung in der Rathenaustraße ein. Die Diebe hatten es auf eine Spielkonsole samt Spielen, einen Flachbildfernseher und Schokolade abgesehen. Der Wert der Beute beläuft sich auf ca. 1000EUR. Für das Tabak- Marihuana Gemisch interessierten sich die Langfinger augenscheinlich nicht, dass taten aber die eingesetzten Polizeibeamten die zur Spurensicherung vor Ort kamen und die Drogen in der Wohnung fanden und sicher stellten.

PM der LPI Erfurt vom 13.08.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Kassel (Hessen): Dringend Tatverdächtiger in Kassel festgenommen

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Das versuchte Tötungsdelikt in der Jägerstraße scheint wenige Tage nach der Tat bereits geklärt zu sein. Nach sehr schwierigen Ermittlungen konnten die Beamten des K 11 der Kasseler Kripo Mitte der Woche durch Zeugenaussagen einen dringend tatverdächtigen 30 Jahre alten Mann aus Nieste identifizieren. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter am Amtsgericht in Kassel am Donnerstagvormittag einen Untersuchungshaftbefehl. Polizeibeamte des Reviers Mitte konnten den Mann bereits am Donnerstagnachmittag gegen 16:30 Uhr nach einem Zeugenhinweis im Bereich der Schillerstraße in Kassel festnehmen. Er wird im Laufe des heutigen Tages der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht in Kassel zur Verkündung des Untersuchungshaftbefehls vorgeführt.

Lebensbedrohliche Stichverletzung:

Bei der tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Nacht zum Montag war in der Jägerstraße ein 22 Jahre alter Mann somalischer Herkunft aus Fuldatal durch einen Messerstich im Brustbereich schwer verletzt worden. Zeugen hatten die Polizei am Montagmorgen um 0:10 Uhr über die Auseinandersetzung in der Jägerstraße in Kassel informiert. Als die Funkwagen der Kasseler Polizei kurz darauf eintrafen, lag das 22-jährige Opfer mit einer blutenden Verletzung im Brustbereich am Boden. Er wurde medizinisch erstversorgt und anschließend zur Weiterbehandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Wie sich später in der Weiterbehandlung herausstellte, war dem 22-Jährigen eine lebensbedrohliche Stichverletzung im Brustbereich beigebracht worden. Nur die schnelle Hilfe und die sofortige medizinische Versorgung hatte dem Mann offenbar das Leben gerettet.

Angriff mit Messer:

Vom Verletzten selber hatten die Ermittler des K 11 zunächst nichts zum Tathergang in Erfahrung bringen können. Zeugenangaben hatte es anfangs nur zur lautstarken Auseinandersetzung gegeben, aber nicht dazu, wie die Verletzung des Mannes zustande gekommen war. Die Beamten des K 11 konnten schließlich einen Zeugen ermitteln, dessen Angaben die Ermittler auf die richtige Spur brachten. Zum Hintergrund der Tat dauern die Ermittlungen des K 11 an. Der dringend Tatverdächtige ist der deutschen Sprache nicht mächtig und soll mit einem Dolmetscher vernommen werden.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 14.08.2015

Bravo

Heidelberg 24: In Zelt: Polizei nimmt vorübergehend 17 Flüchtlinge auf

Tja, da muss wohl bei dieser Meldung mal die Rassismuskeule eingepackt bleiben. Was eine tolle Meldung die einfach mal zeigt, dass die Polizei menschlich ist. Und genau deshalb gibt es diesen Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. Unsere Polizei ist nun mal klasse.

Online-Artikel, 09.07.2015
http://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-kirchheim-polizeirevier-heidelberg-sued-nimmt-fluechtlinge-5217983.html

Bravo

RP-Online: Polizeibeamter, Psychologe, Mensch

Ein, wie ich finde, schöner Artikel über die Menschen am anderen Ende der 110.
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sagen danke für Euren täglichen Einsatz!

Online-Artikel, 13.07.2015
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/polizeibeamter-psychologe-mensch-aid-1.5230932

Bravo

RP-Online: Hier führt ein Polizist eine Oma sicher durch die Demo

Endlich hat auch mal ein sehr schöner und positiver Bericht den Weg in die Presse gefunden. Wir von Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wissen auch, dass dieses nicht das einzig Positive ist, was unsere Polizeibeamten jeden Tag in ihrem Dienst machen.
Das ist ein klasse Beispiel für Bürgernähe.

Online-Artikel, 14.07.2015
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtgespraech/hier-fuehrt-ein-polizist-eine-oma-sicher-durch-die-demo-aid-1.5236392

Allgemein Bravo

Merkur: Als Lebensretter ein Wiederholungstäter

Zum dritten Mal erhielt André Mückenberger aus Steinhöring am Freitag die bayrische Rettungsmedaille. Wofür der Polizeibeamte aus Steinhöring geehrt wurde erfahrt Ihr im Artikel.
Wir vom Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden seinen Einsatz einfach klasse. Danke für so viel Engagement.

Online-Artikel, 17.07.2015
http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg/lebensretter-wiederholungstaeter-5257683.html

Allgemein Bravo KS Möchte_man_nicht_erleben

Amoklage im Landkreis Ansbach – Täter festgenommen

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Wie bereits mehrfach berichtet, kam es heute Vormittag (10.07.2015) im Landkreis Ansbach zu mehreren Tötungsdelikten. Die Polizei informiert über den aktuellen Ermittlungsstand.

 

Kurz nach 10:00 Uhr erreichte die Einsatzzentrale in Nürnberg die Mitteilung, dass in Leutershausen-Tiefenthal eine Frau erschossen worden sein soll. Die unmittelbare Überprüfung bestätigte, dass eine 82-jährige Rentnerin aus einem Fahrzeug heraus beschossen worden war und noch am Tatort verstorben ist. Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter flüchtete mit einem Mercedes Cabrio mit Ansbacher Kennzeichen.

Wenige Minuten später kam es in Rammersdorf zu einem ähnlichen Vorfall. Ein 72-jähriger Radfahrer wurde ebenfalls aus einem Fahrzeug heraus beschossen. Auch er starb kurze Zeit später an seinen Schussverletzungen.

Auf Grund der Vorfälle leitete die mittelfränkische Polizei eine Großfahndung nach dem Täter und dessen Fahrzeug ein. Dabei kamen auch insgesamt vier Polizeihubschrauber, mehrere Diensthundeführer und zahlreiche Polizeibeamte der mittelfränkischen und Bayerischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz. Die Bevölkerung wurde unverzüglich durch Radiodurchsagen über die Gefahrenlage informiert, gewarnt und um Fahndungsmithilfe gebeten.

Zwischenzeitlich häuften sich Meldungen, dass weitere Personen beschossen bzw. bedroht worden sein sollen. Ein Landwirt aus dem Bereich Binzwangen wurde beschossen, allerdings traf das Geschoss nur die Scheibe des Traktors. Dadurch erlitt der Mann leichte Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter. Ein weiterer Kraftfahrer wurde mit der Schusswaffe bedroht.

In einer Tankstelle in Bad Windsheim kam es gegen 11:45 Uhr zur Festnahme des Tatverdächtigen. Er war zuvor mit gezogener Waffe vorgefahren. Einer Angestellten und zwei beherzten Mechanikern ist es zu verdanken, dass der Beschuldigte überwältigt werden konnte. Kurz darauf trafen mehrere Polizeistreifen in Bad Windsheim ein und nahmen den Mann fest.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 47-jährigen Mann aus Ansbach. Er wurde zur sachbearbeitenden Kriminalpolizei nach Ansbach transportiert. Der Beschuldigte zeigte ein ungewöhnliches psychisches Verhalten. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft Ansbach sofort die Hinzuziehung eines psychiatrischen Gutachters an.

Die Kriminalpolizei Ansbach bildete eine Ermittlungskommission, welche die Hintergründe der Tat aufklären soll.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Tatgeschehen zwei Menschen getötet und eine Person leicht verletzt. Zudem soll der Beschuldigte noch auf ein Gebäude im Landkreis Ansbach geschossen haben. Ob noch weitere Geschädigte vorhanden sind, ist derzeit nicht bekannt.

Zeugen, die den Beschuldigten mit seinem Fahrzeug auf der Flucht beobachtet haben oder möglicherweise selbst geschädigt sind, werden gebeten, sich über die Rufnummer 0800 7766 310 an die Polizei zu wenden.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Ansbach wird morgen (11.07.2015) eine Pressemeldung über den aktuellen Ermittlungsstand herausgeben.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015

Im Landkreis Ansbach kam es zu einer Amoklage, bei der mehrere Personen getötet wurden. Inzwischen gelang es, den Täter festzunehmen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr mehr.

Im Laufe des Nachmittags wird eine Pressekonferenz in Ansbach stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015, 12:04 Uhr

Heute Morgen (10.07.2015) wurden der mittelfränkischen Polizei mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen zum aktuellen Zeitpunkt (11:30 Uhr) zwei Tote zu beklagen sind. Inzwischen geht die Polizei von einer Amoklage aus.

Nach ersten Erkenntnissen kam es in Leutershausen-Tiefenthal aus einem silbernen Mercedes-Cabrio mit dem amtlichen Kennzeichen AN-W 129 heraus zu einer Schussabgabe auf eine Frau. Die Frau verstarb unmittelbar danach, der Fahrer flüchtete.

Kurze Zeit später wurde im Rammersdorf, unweit des ersten Tatortes, ein Fahrradfahrer beschossen. Auch hier verstarb das Opfer noch am Tatort. Nach bisher vorliegenden Informationen soll es sich bei diesem Vorfall um den gleichen Täter wie in Tiefenthal gehandelt haben.

Ein Landwirt und ein weiterer Kraftfahrer wurden beschossen bzw. mit der Schusswaffe bedroht. Nach ersten Erkenntnissen blieben beide allerdings unverletzt.

Die Polizei sucht im Rahmen einer Großfahndung nach dem flüchtigen Mercedes und bittet Zeugen, die das Fahrzeug gesehen haben, sich dringend mit dem Polizeinotruf 110 in Verbindung zu setzen.

Achtung! Der Fahrer ist bewaffnet und macht rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch! Bei Antreffen keinesfalls an ihn oder das Fahrzeug herantreten! Sofort die Polizei unter der Nummer 110 verständigen und den Standort durchgeben.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein silberfarbenes Mercedes Cabrio mit dem Kennzeichen XX-X XXX.

PM des PP Mittelfranken vom 10.07.2015, 11:47 Uhr

Allgemein Bravo

Merkur: Vor G7-Gipfel: Polizei „überwältigt von Freundlichkeit“ vor Ort

Nun ist es nicht mehr lang bis sich die Staats-und Regierungschefs der G7 treffen. Dieses wird am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau bei Garmisch-Patenkirchen sein.
Es werden bis zu 20.000 Polizisten ihren Dienst dort verrichten.

Die Polizei Bayern bedankte sich nun bei den Bürgern des Landkreises Garmisch-Patenkirchen über die eigene Facebook-Seite.
Zitat: „Wir sind überwältigt von der Freundlichkeit, mit der wir hier aufgenommen wurden. So macht das Arbeiten Spaß! Wir freuen uns auf die anstehende Zeit im Werdenfelser Land.“

Wir schließen uns diesem Dank natürlich an und hoffen, dass der Einsatz ebenso friedlich bleibt wie es momentan ist.

Online-Artikel, 26.05.2015
http://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/g7-gipfel-2015-schloss-elmau-polizei-ueberwaeltigt-von-freundlichkeit-vor-ort-5045883.html

So geht es halt auch! Danke dafür nach Bayern!

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: Polizei schockt mit Präventions-Video

„Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr tödliche Folgen haben. Um die Bevölkerung aufzurütteln, hat die Lausanner Polizei ein ungewöhnliches Video produziert.“

Online-Artikel, 20min.ch, 05.05.2015
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Polizei-schockt-mit-Praeventions-Video-12909258

 

Allgemein Bravo

Weinstadt Baden-Württemberg): Bürgerlob für Polizeibeamte nach „Reh-Einsatz“

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen
Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Ein dickes Bürgerlob erreichte dieser Tage den Waiblinger Polizeichef Roland Meeraus. Vorausgegangen war ein nicht alltäglicher Einsatz, von zwei Beamten des Streifendienstes der von den beiden, so der Dankesschreiber, „bemerkenswert“ und „filmreif“ bewältigt wurde.

Der Gütlesbesitzer hatte in seiner Not die Ordnungshüter aus der Stauferstadt angerufen, dass sich auf Gemarkung Beutelsbach, im Bereich des Roten Weges, ein Reh in ein dortiges Gartengrundstück verirrt habe. Das Tier käme nun aus dem umzäunten Gelände nicht mehr selbständig heraus. Die beiden Beamten nahmen sich unverzüglich dem Bürgeranliegen an und die Jagd auf das Reh auf. Das Einfangen desselbigen auf dem weitläufigen und teils steilen Grundstück gestaltete sich jedoch weitaus schwieriger als zunächst vermutet.

Nicht wissend, dass man dem Reh nur Gutes wollte, entzog dieses sich immer wieder durch wildes Umherrennen und spektakulären Manövern den Krakenhänden der Uniformierten. Schließlich gelang es kurz vor dem konditionellen Niedergang der körperlich doch voll im Saft stehenden Ordnungshütern nach einigem Hin und Her und Hoch und Runter und einem abschließenden beherzten Hechtsprung in fußballerischer Weltmeistermanier das Reh zu greifen. Dieses konnte sodann wohlbehalten in einer nahegelegenen Wiese wieder in die Freiheit entlassen werden. Außer Atem und stark verschmutzt aber sichtlich zufrieden, das Tier aus seiner misslichen Lage befreit zu haben, traten die 27 und 40 Jahre alten Ordnungshüter ihren Heimweg wieder an.

PM des PP Aalen vom 02.04.2015 (Bild aus anderer Quelle)

Allgemein Bravo

Werl (Nordrhein-Westfalen): Polizei stellt 20 Kilogramm Marihuana sicher

kreispolizeibehoerde-soest-pol-so-werl-polizei-stellt-20-kilogramm-marihuana-sicherEine Wohnung in der Ahornallee war am Donnerstagmorgen das Ziel von Polizeibeamten, die in Begleitung eines Rauschgiftspürhundes nach illegalen Drogen suchten. Das zuständige Gericht hatte für die Wohnräume eines 30-jährigen Tatverdächtigen aus Werl einen Durchsuchungsbeschluss erlassen. Die Beamten fanden insgesamt zwanzig Kilogramm Marihuana und eine Schusswaffe, für die keine Waffenbesitzkarte vorlag. Das Marihuana hat einen Straßenverkaufswert von etwa 160.000 Euro. Waffen und Rauschgift wurden sichergestellt.

Der 30-Jährige wurde beim Amtsgericht in Werl vorgeführt. Der Richter ordnete die Untersuchungshaft an. (fm)

 PM der KPB Soest vom 02.04.2015

Allgemein Bravo Fahndung Gewalt_gg_Polizisten

Cottbus (Brandenburg): Zielfahndung fasst flüchtigen Straftäter aus Potsdam

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Der Zielfahndung des Polizeipräsidiums gelang es am Donnerstag, den 26.03.2015 den flüchtigen, verurteilten 24-jährigen Dennis K. aufzuspüren und festzunehmen.

Ausgangspunkt war die Flucht im Herbst 2014, als Dennis K. nach seiner rechtskräftigen Verurteilung eigentlich seine 5-jährige Haftstrafe antreten sollte. K. war Mitglied einer Einbrecherbande die 2013 in Potsdam ihr Unwesen trieb. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf schwere Diebstahlshandlungen und schwere Brandstiftungen. Sie bedrohten auch zahlreiche Personen, darunter auch die ermittelnden Polizeibeamten. Die Kriminalisten des Dezernates „Schwere Kriminalität“ der Kriminalpolizei der Polizeidirektion West führten gegen K. und seine Komplizen damals über 30 Ermittlungsverfahren durch.

Im Verlauf seiner Flucht versuchte er in Nordrhein-Westfalen aufwendig seinen Tod vorzutäuschen, was die Kriminalisten einer Morduntersuchungskommission schnell aufklärten. Jedoch führten die Ermittlungen nicht zu K. selbst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Zielfahndung des Landes Brandenburg mit dem Auftrag betraut K. aufzuspüren und ihn festzunehmen. Durch intensive und vor allem kleinteilige Ermittlungsschritte gelang es den Fahndern den 24-Jährigen in Cottbus aufzuspüren. Dort wurde er mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in einer Bar festgenommen.  Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt, wo er nun seine Haftstrafe verbüßen muss.

K.s  Flucht und sein neues Leben mit falscher Identität waren gut vorbereitet. Er beschaffte sich einen gefälschten niederländischen Pass und versuchte so, seine wahre Herkunft und seinen Namen zu verschleiern. Auch der Versuch seinen Tod vorzutäuschen zeigt, dass er alles tun wollte, um der Haftstrafe zu entgehen.

 

PM der PD Brandenburg West vom 02.04.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Spendenbetrügerinnen festgenommen

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Mittwochmorgen (1.4.) informierten aufmerksame Zeugen die Polizei über verdächtige Frauen, die auf der Bahnhofstraße Spenden sammeln. Mehrere Polizisten waren schon wenige Minuten später am Ort. Die zwei verdächtigen Spendensammlerinnen versuchten noch zu entkommen, wurden aber schnell von den Polizisten eingeholt und kontrolliert.

Die 14 und 20jährigen Rumäninnen hatten Zettel in deutscher und englischer Sprache dabei, auf denen sie um Spenden für behinderte und taubstumme Kinder bitten. Auf einer ebenfalls aufgefundenen Liste waren handschriftlich bereits mehrere Spenden vermerkt. Ermittlungen ergaben, dass die angebliche Hilfsorganisation nicht existent ist.

Beide Betrügerinnen wurden daraufhin festgenommen.

Achtung! Neben dem eigentlichen Spendenbetrug agieren die Kriminellen häufig auch als Trickdiebe. Wenn ihre gutgläubigen Opfer Geld aus den Geldbörsen herauskramen fordern die Trickdiebinnen sie plötzlich auf, sich in die Spendenliste einzutragen. Mit der Liste verdecken sie dann die Geldbörse und stehlen dabei fingerfertig die Geldscheine.

In Oberhausen bekämpfen Bürger und Polizei gemeinsam die Kriminellen. Auch in diesem Fall haben aufmerksame Zeugen wieder schnell den entscheidenden Hinweis über den Notruf 110 gegeben.

Kriminelle haben bei uns mittlerweile einen schweren Stand.

PM des PP Oberhausen vom 02.04.2015

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Göttingen (Niedersachsen): Polizeipräsident Robert Kruse zieht positives Fazit Kriminalstatistik 2014

polizeistern-niedersachsenGewaltkriminalität auf Zehnjahrestief – Gewalt gegen Polizeibeamte auf hohem Niveau

Der seit 2010 bestehende Trend des Gewaltrückgangs hält erfreulicherweise weiter an. Nie wurden in der Polizeidirektion Göttingen in den letzten zehn Jahren weniger Gewaltstraftaten bearbeitet als im letzten Jahr. So beschrieb Polizeipräsident Kruse den starken Rückgang u.a. von Tötungsdelikten, Vergewaltigungen, Raubdelikten, gefährlicher und schwerer Körperverletzungen um mehr als 20 % im Langzeitvergleich zu 2005. Von den begangenen 2.374 Gewaltstraftaten in 2014 wurden 82,35 % aufgeklärt. „Mit unserer starken polizeilichen Präsenz an Brennpunkten wirken wir der Entstehung von Gewalt und den daraus resultierenden Angsträumen entgegen“, führte der Polizeipräsident weiter aus. Dagegen stieg die Fallzahl von 327 im Jahr 2013 auf 333 im Jahr 2014, in denen Polizeibeamte unabhängig vom Straftatbestand (Widerstand, einfache oder gefährliche Körperverletzung) Opfer wurden. „Auch im vergangenen Jahr hat mich das teils respektlose und brutale Vorgehen gegen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ausübung ihres Dienstes in unterschiedlichen Situationen erschüttert. Kolleginnen und Kollegen wurden zum Teil schwer verletzt und waren dienstunfähig. Die Verursacher stehen häufig unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung, verwenden Waffen, sind dadurch unberechenbar und attackieren die Polizei unvermittelt. Neben einer konsequenten Strafverfolgung liegen unsere Schwerpunkte in der Unterstützung mit einer angemessenen Fortbildung, einer dauerhaften Optimierung der Ausrüstung sowie in fürsorgerischen Aspekten“, so Kruse

PM (auszugsweise) der PD Göttingen vom 31.03.2015

Allgemein Bravo Fahndung

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher Einbrecher auf der Flucht mit Streifenwagen kollidiert

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Schloß Holte-Stukenbrock. (KS) In der Nacht zu Samstag (28.03.) begab sich ein unbekannter Täter auf das Grundstück eines Einfamilienwohnhauses am Gartenweg. Der Täter öffnete an der Rückseite des Gebäudes die Tür zu einem Wintergarten und durchsuchte im Wintergarten die vorgefundenen Schränke und Schubladen. Eine Verbindungstür ins Wohnhaus konnte von dem Täter nicht geöffnet werden. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht genau fest.

Gegen 01.15 Uhr am Samstagmorgen wurden nur eine Straße weiter in einem Wohnhaus am Dammweg die Bewohner auf eine männliche Person aufmerksam, die sich durch eine Terrassentür ins Haus geschlichen und die Räumlichkeiten durchsucht hatte. Der Täter hatte mehrere Mobiltelefone, Laptops und Unterhaltungselektronik eingesteckt und war durch den Garten geflüchtet. Ein Bewohner konnte allerdings der alarmierten Polizei eine gute Personenbeschreibung des Täters geben.

Es wurde sofort eine Großfahndung der Polizeieingeleitet, bei der mehrere Streifenwagen und auch ein Polizei-Hubschrauber eingesetzt wurden. Im Rahmen dieser Fahndung entdeckten die Beamten einer Streifenwagenbesatzung auf der Straße „Landerdamm“ eine männliche Person auf einem Fahrrad in Richtung Schloßstraße fahren, auf die die Personenbeschreibung zutraf.

Der Radfahrer bekam von den Polizeibeamten Anhaltezeichen und der Streifenwagen hielt ein stückweit vor ihm an. Dabei prallte der Flüchtige mit dem Fahrrad auf das Heck des Streifenwagens und kam zu Fall. Er erlitt leichte Verletzungen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt sich es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen mit Wohnsitz in Augustdorf. In einer ersten Befragung gab er den Einbruch in das Wohnhaus am Dammweg zu. Ob der Jugendliche für weitere Straftaten in Frage kommt, muss noch geprüft werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gütersloh vom 30.03.2015

Allgemein Bravo Veranstaltungshinweise

Mannheim (Baden-Württemberg): Prävention – Polizeipuppenspielerinnen und -Spieler irren durch die „Quadratestadt“

Polizeistern_Baden-Württemberg_logo.svgÜber die Planken vorbei an E 5 zu N 1? Polizeipuppenspielerinnen und Spieler irren durch die „Quadratestadt“. Zum Glück gibt es auch noch richtige Straßennamen. Die berühmte Ausnahme ist natürlich nur die Innenstadt und so haben die Puppenspielerinnen und Puppenspieler das Rathaus in Mannheim letztendlich doch noch gefunden, zudem verirren sich Polizistinnen und Polizisten eher selten.

Hauptanlass der Reise der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Polizeipuppenbühnen aus dem Bundesgebiet ist aber nicht die Stadtbesichtigung, sondern das 23. Symposium des Vereins zur Förderung der Methode Puppenspiel in der Kriminal- und Verkehrsprävention (VPKV e.V.).  Zusammen mit dem Polizeipräsidium Mannheim richtet der VPKV e.V. das bundesweite Treffen vom 09. bis zum 12. April 2015, aus.

Der Eröffnungsabend findet im Bildungszentrum der Bundeswehr statt. Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten Andreas Koehler sprechen die Vorsitzende des VPKV e.V., Frau Annegret Krauskopf und Polizeipräsident Thomas Köber vom Polizeipräsidium Mannheim.

Grußworte kommen von Erster Bürgermeister Christian Specht und dem Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Mannheim, Dr. Ralf Göck.

Um 18.30 Uhr präsentiert das www.sonswastheater.de aus Melle ein Stück.   Neben dem Erfahrungsaustausch untereinander verteilen sich die Teilnehmer am Freitag und Samstag auf die drei angebotenen Workshops:

– Einführung in das Marionettenspiel

– Elternarbeit?  Ja, aber wie?

– Umgang mit der Mimikfigur

Am Sonntag werden die Arbeitsergebnisse präsentiert. Vertreter der Medien sind herzlich zur Eröffnung eingeladen. Zeit: 09.04.2015, 18:00 Uhr. Ort: Bildungszentrum der Bundeswehr, Seckenheimer Landstraße 8, 68163 Mannheim.  Medienvertreter können das Symposium alternativ am 10. und 11.04.2015 jederzeit besuchen und einen Blick in die Workshoparbeit werfen. Der Bundespressesprecher, Herr Michael Kressin, bittet jedoch um vorherige Anmeldung unter der Mobilnetznummer 01590-3102004.

Weitere Informationen zum VPKV e.V. und zur Veranstaltung sind unter dem Link  www.vpkv.de/veranstaltungen/veranstaltungen.htm

erhältlich.

PM des PP Mannheim vom 30.03.2015

Allgemein Bravo

KStA: Gaffer im Visier der Kölner Polizei

„Beim schweren Unfall auf der A57 am Donnerstag hat sich ein Beamter der Kölner Polizei nur um den Gegenverkehr gekümmert. Er notierte die Kennzeichen von 30 Schaulustigen. So gehen die Beamten gegen die Gaffer vor.“

Online-Artikel, Kölner Stadt-Anzeiger, 13.03.2015
http://www.ksta.de/koeln/unfaelle-gaffer-im-visier-der-koelner-polizei,15187530,30117494.html

Allgemein Bravo

Badische Zeitung: Alexander Butz ist Polizist – obwohl sein Unterschenkel amputiert ist

„Er gilt als zu 60 Prozent behindert, ist aber „uneingeschränkt polizeidienstfähig“ – und holt mit der Prothese die Räuber ein: Der Streifenpolizist Alexander Butz ist schnell, sportlich und stark – doch ihm fehlt ein Unterschenkel. Ein Porträt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung vom 24.12.2014
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/alexander-butz-ist-polizist-obwohl-sein-unterschenkel-amputiert-ist–97717665.html

Bravo

Uckermark (Brandenburg): Rechtsrockkonzert verhindert!

Im Ergebnis von Ermittlungen der Fachdirektion LKA und der PD Ost wurde bekannt, dass am 20.12.2014 im Nordosten Brandenburgs bzw. in Mecklenburg-Vorpommern ein Konzert einer rechtsextremistischen Band stattfinden sollte. Weitere polizeiliche Maßnahmen führten die Brandenburger Beamten letztlich zum Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Uckermark. Dort trafen die Polizisten am frühen Abend des 20.12.2014 nicht nur auf den Veranstalter, einen einschlägig bekannten 46-jährigen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern stellten auch fest, dass ein Konzertraum bereits vorbereitet, mit einem erheblichen Getränkevorrat für mehrere hundert Personen sowie entsprechendem Verkaufstresen ausgestattet, worden war.

Um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu begegnen, wurde die nicht angemeldete Musikveranstaltung untersagt und alle anreisende Konzertbesucher abgewiesen.

Während dieses sehr umfangreichen Einsatzes kontrollierten Polizeibeamte auch einen 33-jährigen Mann, auf dessen Oberbekleidung ein Symbol abgebildet war, das den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllte. Das Sweatshirt musste der Uckermärker ausziehen und übergeben. Weiterhin wurde gegen ihn eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Der Polizeieinsatz wurde mit Unterstützung der benachbarten Polizeidirektionen Nord und Süd sowie von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ebenfalls auf das Konzert der rechtsextremistischen Band vorbereitet hatten, durchgeführt und konnte, ohne dass diese Veranstaltung stattfand, in der Nacht vom Samstag zu Sonntag, gegen 00:40 Uhr, beendet werden.   

PM der Polizeidirektion Brandenburg Ost vom 22.12.2014

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

General-Anzeiger: Staatssekretärin Heike Raab: „Polizei ist zunehmend Gewalt ausgesetzt“

Nicht alle sehen in der Polizei den „Freund und Helfer“. Geradezu dramatisch zugenommen haben nämlich die Gewalttaten gegen Polizisten.“
Ein Artikel über ein Projekt des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.

Artikel in der Online-Ausgabe des Bonner Generalanzeiger vom 12.09.2014
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/Polizei-ist-zunehmend-Gewalt-ausgesetzt-article1448848.html#plx1087968369

Allgemein Bravo

Am 16.05.2014 „Angriff von Hass-Mob auf Polizisten“ in Berlin-Wedding (Pressemitteilung DAUG)

Symbolfoto
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Wir verurteilen die erneuten verbalen Attacken auf die Polizei, welche am 23. Mai 2014 in der B.Z. über das auf YouTube eingestellte Video „Angriff von Hass-Mob auf Polizisten“ vom 16.05.2014 Berlin-Wedding öffentlich bekannt wurden. Die beleidigenden und diskriminierenden Äußerungen gegenüber den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten, wie: „Nazis, blöder Drecksbulle, ihr Hurensöhne, Opferkinder, Missgeburten, das ist typisch Demokratie – möge Allah sie vernichten, Scheiß Bullen, Scheiß Christen, es lebe der Islam.“ machten uns sehr betroffen. Wir stehen an der Seite unserer Polizistinnen und Polizisten.
Wir verurteilen jegliche Formen von Hass, Beschimpfung und Diskriminierung. Wer die Berliner Polizei angreift, stellt sich gegen die ganze Stadt. Wir hoffen, dass die Täter schnell ermittelt werden und wir rufen die Bewohnerinnen und Bewohner zu einer klaren Haltung gegen Gewalt und für ein friedliches Berlin auf.
Wir haben persönlich seit Gründung unserer Gemeinde 2005 nur gute Erfahrungen mit Berliner Polizistinnen und Polizisten gemacht.

Pressemitteilung der Deutsch-Arabischen unabhängigen Gemeinde, gezeichnet vom Geschäftsführer Jamal El Moghrabi

Hier noch einmal der Link zum Videobeitrag in der BZ:
http://www.bz-berlin.de/tatort/wuetender-mob-geht-auf-polizisten-los

Und hier das pdf-File der Pressemitteilung:
DAUG Pressemitteilung

Das ist doch mal eine sehr symphatische Pressemitteilung, die hoffentlich jene ein wenig ans Nachdenken bringt, die unsere Präsenzen gerne mal für unreflektiertes Migrantenbashing missbrauchen wollen.

Allgemein Bravo

krone.at: Polizist: „Die Bilder stecken tief in den Knochen“

Ein Artikel aus Österreich, der sehr schön eines unserer Hauptthemen illustriert, nämlich den Menschen in Uniform. Im österreichischen Linz retteten zwei Polizisten einer Frau nach einem Unfall das Leben, bei dem ihr die Halsschlagader aufgerissen worden war. Es ist nur ein kleiner Nebensatz, der mich persönlich aber durchaus berührt: „Die Bilder aber stecken tief in den Knochen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 09.05.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizist_Die_Bilder_stecken_tief_in_den_Knochen-Unfallopfer_gerettet-Story-403611?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Bravo

GdP Bundespolizei: Polizisten sind keine Rassisten

Erwiderung von Jörg Radek auf den Artikel “Alle überprüfen oder keinen” von Mohamed Amjahid in der Ausgabe vom 3.4.2014 der ZEIT.

Nachzulesen hier:
Homepage der GdP Bundespolizei:
http://www.gdpbundespolizei.de/2014/04/das-ist-unser-job/

Allgemein Bravo

Stadt Bern: Regierungsratskandidat angehalten

Am Wahlsonntag ist vor dem Rathaus in der Stadt Bern ein Regierungsratskandidat angehalten worden. Er hatte zunächst Flyer auf dem Boden hinterlassen und weigerte sich in der Folge, sich auszuweisen. Da der Mann folglich vor Ort nicht kontrolliert werden konnte, musste er auf eine Wache geführt werden.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 30. März 2014, um 1415 Uhr auf dem Rathausplatz in Bern. Der betreffende Regierungsratskandidat hatte zunächst Flyer auf dem Boden des Rathausplatzes verteilt. Als eine Polizeipatrouille ihn daraufhin ansprach und kontrollieren wollte, weigerte sich der Mann, sich gegenüber der Polizei auszuweisen. Da er sich zudem Zutritt zum Rathaus verschaffen wollte, wurde er von den Polizisten zurückgehalten. In der Folge setzte sich der Mann zu Boden. Nachdem er die mehrmaligen Aufforderung, sich gegenüber der Patrouille auszuweisen, vor Ort nicht nachkam, musste er schliesslich zur Kontrolle auf eine Wache geführt werden. Der Mann versuchte sich dagegen zu sperren, weshalb er schliesslich zu Boden geführt werden musste.

Der Mann wird sich wegen Hinderung einer Amtshandlung zu verantworten haben. Daneben kommt es zu einer Busse wegen Littering. Er wurde nach der Kontrolle wieder entlassen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 30.03.2014

Ein Regierungsrat ist in der Schweiz Mitglied der Kantonsregierung, also in etwa einem Landesminister vergleichbar. Schön, dass in der Schweiz für alle die gleichen Rechte und Gesetze gelten….

Allgemein Bravo

infranken.de: Polizist rettet Frau und Kind aus brennendem Haus

Im bayerischen Hof rettete ein Polizist eine Frau samt ihrem Kind aus einem brennenden Haus. Danke für diesen heldenhaften Einsatz.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und das Foto anzusehen: Man beachte das nette Graffito am Nebenhaus – besser kann man gar nicht zeigen wie sehr jene, die diese Buchstabenkombination überall absondern, daneben liegen.

Dem verletzten Feuerwehrmann sowie der verletzten 84-Jährigen unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 05.03.2014
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Polizist-rettet-Frau-und-Kind-aus-brennendem-Haus;art213,648760

Allgemein Bravo Demo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Welt.de: Polizeiverein gibt Geld für verletzte Beamte

Danke an den Polizeiverein Hamburg!
Hier ein Zitat aus dem Text über die fast schon wieder vergessene Demonstration vom 21.12.2013:
„Ein Polizist verlor bei den Krawallen teilweise sein Augenlicht, andere leiden unter Hand- und Nasenbeinbrüchen und multiplen Gesichtsverletzungen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 13.01.2014
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article123799638/Polizeiverein-gibt-Geld-fuer-verletzte-Beamte.html

Diese Menschen werden die Demo lange nicht vergessen. Hoffentlich sind wenigstens, als winziger Trost, unsere Genesungskarten bei allen schwer verletzten Polizeibeamten eingetroffen.

Allgemein Bravo Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

infranken.de: Polizist in Nürnberg angefahren – Tatverdächtiger ermittelt

Das Fahrzeug, mit dem am vergangenen Freitag ein Polizist in Nürnberg schwer verletzt wurde, ist inzwischen aufgefunden worden. Außerdem wurde ein Tatverdächtiger ermittelt.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 07.01.2014
http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Polizist-in-Nuernberg-angefahren-Tatverdaechtiger-ermittelt;art88523,604125

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Hamburger Abendblatt: Schluss mit der „Anti-Bullen-Folklore“

„Ausgrenzung und Ablehnung von Polizisten gilt in linken Kreisen als schick. Demokraten sollten gegen Gewalt zusammenstehen“

Danke für diesen Kommentar, Herr Iken. Den kann ich bis auch einen Satz komplett so unterschreiben.

Allgemein Bravo Schmunzeln

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Späte Reue bescherte verspätetes Weihnachtsgeschenk

Bildquelle: Polizei Aachen
Bildquelle: Polizei Aachen

„Ich habe Ihnen in den vergangenen Jahren viel Ärger gemacht. Dafür möchte ich mich entschuldigen und ein kleines Präsent übergeben.“

Sagte es und stellte am Samstag eine Weihnachtstüte auf den Tresen der Polizeiwache. Die Rede ist von einem 30-jährigen Mann, der der Aachener Polizei in den vergangenen Jahren tatsächlich seeeehr viel Arbeit gemacht hatte. Wegen fortgesetzter Eigentumsdelikte war der Mann immer und wieder aufgefallen. Immer wenn er erwischt wurde, hagelte es seitens des damals Alkohol- und Drogenabhängigen Beleidigungen und Beschimpfungen für die Ordnungshüter.

Er sei geläutert, habe mittlerweile eine feste Anstellung, eine feste Bindung und Halt gefunden. In der Nachschau täte ihm Vieles leid. Mit dem Präsent wolle er ein wenig Abbitte leisten.

Nach der Bemerkung der Polizisten, Beamte dürfen keine Präsente annehmen, reagierte er wie oftmals erlebt: Er lief kurzerhand weg. Und doch war es dieses Mal anders als sonst: Er ließ etwas stehen. Und zwar die Weihnachtstüte….

Die Verwaltung der Aachener Polizei entscheidet nun im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, was mit dem Paket geschieht, wer es bekommt.

Nichtsdestotrotz eine nicht alltägliche Geste des Geläuterten, dem wir für 2014 und darüber hinaus die Daumen drücken….

Quelle: PM des PP Aachen vom 30.12.2013

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Nürnberg (Bayern): Polizei vereitelt Suizidversuch in Haftzelle

Am Heiligabend (24.12.2013) kam es in Nürnberg-Falkenheim zu einem Streit unter Eheleuten, der einen Polizeieinsatz auslöste. Der alkoholisierte Ehemann (51), der in Gewahrsam genommen werden musste, versuchte sich später in der Haftzelle zu strangulieren.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd musste den 51-Jährigen gegen 17.15 Uhr in Gewahrsam nehmen, nachdem er gegenüber seiner Familie sehr aggressiv gewesen war und sich auch nach dem Eintreffen der Beamten äußerst unkooperativ zeigte.

Im Anschluss folgte die Aufnahme des Mannes in einem Haftraum der Polizeiinspektion. Dort versuchte er allem Anschein nach sich mit einem Bekleidungsstück das Leben zu nehmen. Dieses konnte allerdings rechtzeitig durch einen Wachbeamten verhindert werden, der den Suizidversuch bei der regelmäßigen Zellenkontrolle bemerkte.

Der Betroffene blieb körperlich unversehrt, musste jedoch aufgrund seiner geistigen Verfassung in eine Fachklinik eingeliefert werden.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 27.12.2013

Allgemein Bravo Demo Gewalt_gg_Polizisten

60 Bayerische Bepo-Beamte in Hamburg verletzt

60 junge Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Bereitschaftspolizei (Bepo) wurden durch brutale Gewalttäter bei dem schwierigen Einsatz in Hamburg am vergangenen Wochenende verletzt. Sechs Verletzte sind aufgrund der Schwere der Verletzungen vorübergehend nicht dienstfähig (Stand: 23.12.2013, 10 Uhr)

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Gewalt
gegen Polizisten bei Hamburger Ausschreitungen scharf und fordert harte Strafen – „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ – Mindestens 59 bayerische Polizisten verletzt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nach den schweren Ausschreitungen bei der Demonstration zum Erhalt des linken Kulturzentrums „Rote Flora“ in Hamburg die Gewaltausbrüche der linksextremistischen Szene scharf verurteilt und harte Strafen für die Gewalttäter und Randalierer gefordert. „Wir werden das auf keinen Fall tolerieren, diese Chaoten müssen mit aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen werden.“ Eine so hohe Zahl verletzter bayerischer Polizisten bei einer Demonstration habe es seit Langem nicht mehr gegeben. In einem Brief an den Polizeipräsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, übermittelte Herrmann seine Genesungswünsche an die zum Teil schwer verletzten Polizistinnen und Polizisten: „Ich bitte Sie, den verletzten Beamtinnen und Beamten – auch im Namen der Staatsregierung – meine besten Genesungswünsche und den Dank für Ihren professionellen Einsatz in Hamburg zu übermitteln. Die brutale Gewalt von linken Chaoten gegen unsere Polizeibeamtinnen und – beamte verurteile ich aufs Schärfste.“

Bei den schweren Ausschreitungen sind nach den Angaben der Polizeibehörden mindestens 120 Polizisten verletzt worden, davon 72 aus Einheiten anderer Bundesländer. Unter den 59 verletzten bayerischen Polizisten sind drei so schwer verletzt worden, dass sie vorübergehend nicht mehr dienstfähig sind.
Kurz nach dem Beginn eines Demonstrationszuges mit mehreren tausendgewaltbereiten Personen des linken Spektrums hatten diese die Einsatzkräfte gezielt mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik angegriffen. Die Polizei löste die Versammlung auf, wobei die Angriffe auf die Polizeikräfte fortgesetzt wurden. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Chaoten zogen anschließend randalierend durch die Straßen von St. Pauli und anderen Stadtteilen, zündeten Autos an, warfen Fensterscheiben ein, beschädigten Einsatzfahrzeuge. Sie bewarfen die Einsatzkräfte erneut mit Steinen und Pyrotechnik. Herrmann: „Das ist rohe Gewalt, ja sogar schon ein bürgerkriegsähnlicher Zustand. Hier muss mit harten und empfindlichen Strafen ein Zeichen gesetzt werden – auch im Sinne unserer Bayerischen Polizisten, die für den Schutz der Hamburger Bürger ihren Kopf hingehalten haben.“

Quelle: PM des Bayerischen Staatsministerium des Innern vom 23.12.2013

Allgemein Bravo Demo Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

MV-Innenminister Lorenz Caffier verurteilt Ausschreitungen in Hamburg aufs Schärfste

Auf die Ausschreitungen in Hamburg von diesem Wochenende im Zusammenhang mit einer Großdemonstration reagiert der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier, der auch Sprecher der unionsgeführten Innenressorts der Länder ist, mit völligem Unverständnis.

„Ich bin entsetzt über das aggressive Verhalten der Chaoten, die sich selbst auch noch Versammlungsteilnehmer nennen. Diese Gewalt ging von blindwütigen und  extremistischen Leuten aus, die offenbar mit dem Vorsatz zur Demonstration angereist sind, um aus der Deckung friedlicher Demonstrationsteilnehmer heraus Gewalttaten zu begehen“, sagt Innenminister Lorenz Caffier. „Wer eine Versammlung zum Anlass nimmt, um Polizisten mit Farbbeuteln, Steinen und herausgerissenen Straßenschildern zu bewerfen und dadurch diese und Unbeteiligte gefährdet und verletzt, ist nichts anderes als ein Straftäter und muss mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden. Solch eine Missachtung der öffentlichen Sicherheit und des Eigentums anderer, wie es in Hamburg gezeigt wurde, darf einfach nicht toleriert werden. Die Ereignisse in Hamburg zeigen einmal mehr, dass Gefahr für Freiheit und Demokratie auch von dem gewaltbereiten Linksextremismus droht. Eine wehrhafte Demokratie darf weder die Bekämpfung des Rechts- noch die des Linksextremismus vernachlässigen“, macht Lorenz Caffier deutlich.

Caffier weiter: „Die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit gehört zu den Eckpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Doch diese müssen unbedingt friedlich verlaufen. Die Polizei hat hier den Auftrag die Einhaltung von Recht und Gesetz zu gewährleisten und Straftaten konsequent zu verfolgen“.

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unterstützte die Hamburger Polizei mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei.
Innenminister Lorenz Caffier wünscht allen im Einsatz verletzten Polizeibeamten eine baldige Genesung.

Quelle: PM des Ministeriums für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern vom 22.12.2013

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten

Viernheim (Hessen): 50-Jähriger festgenommen – Verdächtiger soll Streifenwagen gerammt haben

Nach nur etwa zwei Tagen auf der Flucht wurde der Fahrer eines BMW am Mittwoch, 11.12.2013 in Viernheim festgenommen. Beamte der Polizeistation hatten den Mann in dem PKW kontrolliert. Dabei stellte es sich heraus, dass die Kennzeichen gestohlen und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Fluchtversuche des 50-jährigen polizeibekannten Mannes konnten durch die Polizisten verhindert werden.

Bei den anschließenden Ermittlungen stellte es sich heraus, dass es sich bei Festgenommenen wahrscheinlich um die Person handelt, die sich am Montag, 09.12.2013, in Friedberg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatte. Der Fahrer eines 5er BMW sollte an diesem Abend auf der Kaiserstraße von einer Streife kontrolliert werden. Als der Mann etwas von der bevorstehenden Kontrolle mitbekam, drückte er aufs Gaspedal. Auf seiner Flucht riskierte er sehr viel. Er gefährdete während der Flucht einige Fahrzeuge und Fußgänger und beschädigte in Rosbach einen Streifenwagen. Hierzu wurde bereits am 10.12.2013 eine Pressemeldung abgesetzt.

Bei dem Unfall mit dem Streifenwagen entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Beamten blieben unverletzt. An dem BMW befanden sich entwendete Kennzeichen aus Mannheim. Der PKW konnte nach dem Zusammenstoß mit dem Streifenwagen auf die A 5 in Richtung Kassel flüchten. Offensichtlich fuhr der aus dem Landkreis Marburg – Biedenkopf stammende Mann später in den südhessischen Raum.

Quelle: PM des PP Mittelhessen, PD Wetterau, vom 19.12.2013

Allgemein Bravo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Verletzte nach Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der vergangenen Nacht (17.12.2013), gegen 03:00 Uhr, zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Eiland in Solingen. Der Rauch, der sich im gesamten Gebäude verteilte, weckte vereinzelte Haustiere und Bewohner, die wiederum Angehörige warnten und Rettungskräfte alarmierten. Insgesamt befanden sich 12 Personen zum Zeitpunkt des Brandgeschehens im Haus. Eine 43-jährige Frau sowie ein 19-Jähriger sprangen vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus Fenstern im zweiten Obergeschoss auf ein Vordach, wobei sie sich schwere Verletzungen zuzogen. Sie wurden, neben drei weiteren Bewohnern (zwei Frauen: 83, 47 Jahre alt / ein Mann: 47 Jahre alt), die eine Rauchgasvergiftung erlitten, in eine Klinik gebracht. Im Rahmen des Einsatzes verletzten sich zudem ein 47-jähriger Feuerwehrmann und eine 23-jährige Polizistin, die derzeit noch in einem Krankenhaus behandelt wird. Die Straße Eiland war für die Dauer der Löscharbeiten bis 07:30 Uhr gesperrt. Die Brandsachbearbeiter beginnen im Laufe des heutigen Tages mit der Spurensuche in dem derzeit unbewohnbaren Haus. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an. Die betroffenen Hausbewohner, die keine Unterkunft bei Angehörigen erhalten konnten, werden von der Stadt Solingen betreut.

Quelle: PM des PP Wuppertal vom 17.12.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

hna.de: Unbekannte Weihnachtsengel beschenken alle Jahre wieder die Polizei in Ziegenhain

„Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit landet ein Päckchen ohne Absender in der Wache der Schwalmstädter Polizei. Doch die anonyme Sendung löst nicht etwa einen Alarm aus, sondern die Beamten freuen sich über die weihnachtliche Gabe. Seit mehr als 13 Jahren schicken Unbekannte das Weihnachtspaket zur Polizei, so brachte die Post jüngst die aktuelle Sendung.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf hna.de vom 15.12.2013
http://www.hna.de/lokales/schwalmstadt/unbekannte-weihnachtsengel-beschenken-alle-jahre-wieder-polizei-ziegenhain-3272874.html

Darüber könnte man auch mal nachdenken… wp-monalisa icon

Allgemein Bravo

Freiburg (Baden-Württemberg): Mann verschanzt sich mit Messer und Schreckschusswaffe im Keller

Am Montagnachmittag, 09.12.2013, wurde die Polizei in Freiburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich ein 35-jähriger Mann in dem Kellerabteil eines Mehrfamilienwohnhauses verschanzt hatte. Wie sich im Laufe des Einsatzes herausstellte, gab es Hinweise darauf, dass der Mann über eine Schusswaffe und über ein Messer verfügen soll. Der Mann befand sich aufgrund persönlicher Probleme in einer psychischen Ausnahmesituation.

Das Haus wurde durch die Polizei mit starken Kräften umstellt. Speziell geschulte Polizeibeamte konnten den Mann gegen kurz nach 20 Uhr dazu überreden, sich freiwillig in die Obhut der Beamten zu begeben. Wie die Feststellungen vor Ort ergaben, handelte es sich bei der angeblichen Schusswaffe um eine Schreckschusswaffe.

Durch die Einsatzfahrzeuge kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen im Bereich des Einsatzortes.

Quelle: PM der PD Freiburg vom 10.12.2013

Allgemein Bravo

Bankraub in Schorndorf (Baden-Württemberg), Täter nach Überfall im Kreis Göppingen festgenommen

Einen schnellen Fahndungserfolg konnte die Polizei am Montagvormittag erzielen. Zwei Bankräuber hatten kurz nach 08:00 Uhr eine Filiale der Kreissparkasse in Schorndorf-Nord überfallen und mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet. Bereits eine halbe Stunde nach dem Überfall wurden die beiden Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden.

 

Symbolfoto (daher auch das falsche Wappen auf dem Hemdsärmel)
Symbolfoto (daher auch das rheinland-pfälzische Wappen auf dem Hemdsärmel, anstatt des baden-württembergischen)

Die beiden Männer, 30 und 37 Jahre alt, lauerten einer Mitarbeiterin der Bankfiliale im Treppenhaus des Wohn- und Geschäftshauses, in dem sich die Bank befindet, auf. Während sich ein Täter im Hintergrund hielt, trat der Haupttäter an die Mitarbeiterin von hinten heran und bedrohte sie mit einer Pistole. Danach betraten der vermeintliche Haupttäter und die Bankangestellte die Bank-Räumlichkeiten. Weiterhin unter Vorhalt seiner Pistole forderte er den Filialleiter auf, Bargeld auszuhändigen. Anschließend flüchteten die beiden Männer zunächst zu Fuß in unbekannte Richtung. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Großfahndung gelang es der Polizei, die Männer in ihrem Fluchtwagen in Birenbach, Kreis Göppingen, gegen 08:45 Uhr dingfest zu zu machen. Sie ließen sich widerstandslos festnehmen. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um zwei Männer mit russischer Staatsangehörigkeit. Weitere Ermittlungen zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort sind derzeit noch im Gange. Sie machen momentan  zum Sachverhalt keine Angaben. Bei der Waffe, die von den Tätern benutzt wurde, handelt es sich um eine Softair-Pistole, die einer echten Pistole täuschend ähnlich sieht.

Die Kripo Waiblingen, Tel.: 07151/950-0, sucht noch Zeugen, die möglicherweise im Vorfeld der Tat die Täter im Bereich der Bank gesehen haben.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragt Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen. 

„Der schnelle Fahndungserfolg ist wesentlich auf die sofortigen massiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zurückzuführen, ebenso wie die Festnahme eines Wohnungseinbrechers in Fellbach am Freitagabend auf frischer Tat. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen, die zeigen, dass die Polizei trotz Reformmaßnahmen kein Jota zurückgewichen ist von ihrer originären Aufgabe, der Gewährleistung der Sicherheit“ , so der Leiter der PD Waiblingen, Ralf Michelfelder. Für anderslautende Befürchtungen bestehe kein Anlass und keine Grundlage.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart sowie der PD Waiblingen vom 02.12.2013

 

Artikel „Bankräuber schnell gefasst“ aus der Online-Ausgabe der Schorndorfer Zeitung vom 03.12.2013 dazu:
http://www.zvw.de/inhalt.schorndorf-bankraeuber-schnell-gefasst.05e974b6-612f-43ef-919b-b44546ddb3d6.html

Allgemein Bravo

Deutsche Polizisten absolvieren Berufspraktikum bei der Luzerner Polizei

Zwei deutsche Polizisten absolvieren im November bei der Luzerner Polizei ein Auslandspraktikum. Die deutschen Beamten verrichten ihren Dienst in Uniform der deutschen Polizei.  

Zwei Absolventen des Masterstudiengangs der Hochschule Polizei Villingen-Schwenningen absolvieren vom  11. – 15. November 2013 ein Praktikum bei der Luzerner Polizei. Die beiden Polizeiobermeister T. Rau und  U. Link befinden sich in der Weiterbildung in den gehobenen Polizeidienst und werden nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung zu Polizeikommissaren befördert. Teil des Studiums ist ein Berufspraktikum im Ausland.

Ihr Praktikum in Luzern leisten die zwei deutschen Polizisten in ihrer Uniform bei der Sicherheitspolizei Stadt und Land.

Bildquelle: Polizei Luzern
Bildquelle: Polizei Luzern

Quelle: PM der Polizei Luzern vom 11.11.2013

Allgemein Bravo Österreich

Gleinalm (Steiermark): PKW-Lenker reanimiert

A 9, Sankt Michael in der Obersteiermark, Bezirk Leoben:  Nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle Sonntagfrüh, 20. Oktober 2013, wurde ein PKW-Lenker, nachdem er kollabiert war,  von einem Polizeibeamten und weiteren Personen erfolgreich reanimiert. Der Mann schwebt aber nach wie vor in Lebensgefahr.

Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm führten auf der A 9 unmittelbar nach der Mautstelle Gleinalm eine Schwerpunktkontrolle durch. Gegen 08:00 Uhr beobachteten die Beamten einen 60-jährigen PKW-Lenker aus Deutschland, der zuerst in die Mautspur einfuhr, danach reversierte, das Fahrzeug wendete und etwa 50 Meter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr.

Danach wendete er sein Fahrzeug erneut und fuhr wieder vorschriftsmäßig auf der Fahrspur. Dann stieg er aus dem Fahrzeug und gestikulierte mit den Händen. Daraufhin reversierte der 60-Jährige erneut sein Fahrzeug und fuhr quer über zwei Fahrstreifen zur nächsten Mautspur. Dort bezahlte er den Durchfahrtspreis und fuhr aus der Mautspur.

Bei der Anhaltung durch die Polizei war der 60-Jährige kreidebleich, verwirrt und außer Atem. Plötzlich kollabierte der 60-Jährige und fiel zu Boden.

Ein Polizeibeamter und ein zufällig vorbeikommender Rettungssanitäter begannen sofort mit der Reanimation. Unterstützt wurden sie von einer zufällig vorbeikommenden Ärztin und drei weiteren Personen.

Der 60-Jährige wurde in die Intensivstation des LKH Leoben überstellt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Quelle: PM der LPD Steiermark vom 21.10.2013

Allgemein Bravo

Offenbach (Hessen): Schlag gegen die organisierte Kinderpornografie

In einer groß angelegten Durchsuchung sind am Donnerstag Staatsanwaltschaft und Kripo Offenbach gegen die organisierte Kinderpornografie vorgegangen. Bei über einem Dutzend Verdächtiger aus dem Raum Offenbach stellten die Ermittler unter anderem 34 PC´s und Laptops, 36 Festplatten, etwa 50 Speicherkarten sowie annähernd 1.000 selbstgebrannte CD´s sicher.

Bildquelle: Polizei Offenbach
Bildquelle: Polizei Offenbach

Hauptkommissar Sven Sulzmann vom Fachkommissariat 12 in der Geleitsstraße spricht daher auch von einem herausragenden Erfolg des gesamten Teams. „So viele Beweismittel haben wir selten bei unseren Ermittlungen“ so der Beamte. Die Staatsanwaltschaft in Offenbach hatte zuvor entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Die jetzt bevorstehende Auswertung der Beweismittel wird allerdings noch Monate dauern. Nach Angaben der Ermittler fielen eine Reihe der Betroffenen aus allen Wolken, als die Ordnungshüter plötzlich an der Haustür klingelten. Oftmals wähnen sich die Betroffenen in der vermeintlichen Anonymität des Internets sehr sicher. Doch die technischen Möglichkeiten der Ermittler sind mittlerweile so groß, dass man den Tätern trotz Verschleierungsversuchen dennoch oft auf die Spur kommt. Dabei ist alleine das bloße Betrachten der Kinderpornografie bereits unter Strafe gestellt, was oftmals gar nicht bekannt ist. Die Täter, die in diesem Deliktsfeld nahezu ausschließlich aus dem europäischen Raum stammen, müssen auch mit deutlichen Strafen rechnen. Das kann ein Strafbefehl sein; es wurden aber auch schon Freiheitsstrafen ausgesprochen. Helga Dietz-Gleich, die Chefin des Offenbacher Kommissariats für den Bereich Sexualdelikte, macht deutlich, dass hinter jedem Bild im weltweiten Netz der tatsächliche Missbrauch eines Kindes steht. Sie geht davon aus, dass der Datenbestand im Internet täglich anwächst.

Im vorliegenden Fall erhielten die Ermittler den Hinweis auf einen Server in Luxemburg. Dieser war von einem Verdächtigen aus dem Raum Osnabrück angemietet worden. Die Ermittlungen führten unter anderem auf die Spur der jetzt beschuldigten Männer. Wie in anderen vergleichbaren Fällen, lassen sich auch solche Pornobilder oder -filme gegen entsprechende Geldsummen aus dem Internet beziehen. Doch anders als noch vor ein paar Jahren, liegen die Fotos heute nicht mehr in gedruckter Form, sondern ausschließlich als Dateien vor. Das Alter der Beschuldigten im vorliegenden Verfahren reicht von 20 bis 61 Jahren. Die Täter finden sich generell in allen gesellschaftlichen Bereichen und allen Altersgruppen wieder. Es gab schon Fälle, wo die Ermittlungen zu erheblichen Spannungen im familiären Umfeld der Beschuldigten geführt haben, wenn dort nichts davon bekannt war. Das Alter der gezeigten Kinder reicht vom Säugling bis hin zu Jugendlichen. Das unsägliche Leid, das den abgebildeten Kindern während der Aufnahmen widerfahren ist, drücken diese jedoch nur selten aus. Die Staatsanwaltschaft Offenbach plant derzeit die Einrichtung weiterer Sonderdezernate zur Bekämpfung der Kinderpornografie.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Darmstadt und des PP Südosthessen vom 11.10.2013

Allgemein Bravo

Regensburg (Bayern): Drogenabhängiger nur knapp dem Tod entronnen – Bundespolizisten retten 30-Jährigen vor Erstickungstod

Nur dem schnellen und beherzten Handeln zweier Bundespolizisten hat es ein 30-jähriger Deutscher zu verdanken, dass er noch am Leben ist. Der im Landkreis Cham gebürtige junge Mann hatte sich am Donnerstag (10. Oktober) gegen Mittag in der Herrentoilette eines Fastfood Restaurants am Hauptbahnhof Regensburg eine Heroinspritze gesetzt und war anschließend bewusstlos geworden. Ein Mitarbeiter des Restaurants war darauf aufmerksam geworden und verständigte unverzüglich das am Hauptbahnhof befindliche Bundespolizeirevier. Die alarmierte Streife fand die Person schließlich bewusstlos und ohne Atmung am Boden liegend vor. Bis zum Eintreffen des Notarztes gelang es den Bundespolizisten durch lebensrettende Sofortmaßnahmen die Atemfunktion wieder herzustellen und bis zum Eintreffen des Notarztes aufrecht zu erhalten. Nach Intubation durch den Notarzt verbrachte der Rettungsdienst den Mann in die Uni-Klinik Regensburg zur weiteren ärztlichen Versorgung. Wie sich später herausstellte gehört der Gerettete zum bekannten Kreis der Regensburger Drogenkonsumenten.

Quelle: PM der BPOLI München vom 11.10.2013

Allgemein Bravo

München (Bayern): Polizisten retten Wiesn-Besucher das Leben

Am Wiesndonnerstag der zweiten Woche gerieten um kurz vor 23.00 Uhr ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Erding und ein 34-jähriger Münchner auf dem Festwiesngelände aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der 34-Jährige dem 25-Jährigen mit einem Glas im Halsbereich, wobei die Halsschlagader verletzt wurde. Eine Einsatzgruppe der Polizei war in unmittelbarer Nähe des Geschehens und konnte zum Glück sofort rettend eingreifen. Dem Verletzten wurde durch die Polizeibeamten die notwendige Erste Hilfe geleistet, was ihm letztendlich das Leben rettete. Der Täter wurde ebenfalls von Beamten der Einsatzgruppe noch in unmittelbaren Tatortnähe festgenommen und befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

„Dem engagierten und reaktionsschnellen Handeln der Einsatzkräfte vor Ort gebührt unser aller Lob und Anerkennung“ stellt Polizeivizepräsident Robert Kopp diesen Einsatz noch einmal besonders heraus. Gleichzeitig belegt dieser Sachverhalt, wie wichtig die ständige polizeiliche Präsenz auf dem Festwiesngelände ist.

Quelle: Auszug auf der PM des PP München vom 06.10.2013 (Vorläufige Abschlussbilanz)

Allgemein Bravo KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurt / Main (Hessen): Polizisten retten Bewohner aus brennendem Haus

Am Donnerstag, 03.10.2013, um 01.05 Uhr stand in der Königsteiner Straße eine Wohnung lichterloh in Flammen. Die eintreffenden Polizeibeamten erkannten die drohende Gefahr für die Hausbewohner und handelten sofort. Sie nahmen schnellstmöglich Kontakt zu den Bewohnern des Hauses auf, brachten sie dazu, das Gebäude unverzüglich zu verlassen und retteten ihnen somit das Leben.

Durch das Betreten des verqualmten Mehrfamilienhauses und die Evakuierung der Bewohner erlitten drei Polizeibeamte des 17. Polizeireviers zum Teil erhebliche Rauchgasvergiftungen. Ein Polizist musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, zwei weitere Beamte konnten ambulant behandelt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, brach der Brand im Wohnzimmer des 33-jährigen Bewohners aus. Während der Sicherung der Wohnung, konnten von der Polizei diverse pyrotechnische Gegenstände (Knallkörper) aufgefunden werden. Die genaue Brandursache wird derzeit ermittelt.

Die Königsteiner Straße musste für die Dauer des Einsatzes zwischen der Adelonstraße und dem Dalbergkreisel voll gesperrt werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 130.000 Euro.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.10.2013

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: «Das Mädchen hat überlebt – das ist das Wichtigste»

„Polizist Marc Kormann (39) ist der Held der Hauptstadt – der Familienvater rettete ein kleines Mädchen aus der Aare.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.09.2013
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Das-Maedchen-hat-ueberlebt—das-ist-das-Wichtigste–12659327

Danke! wp-monalisa icon

Allgemein Bravo Schmunzeln

„Affentheater“ – Pavian blockiert Autobahnparkplatz

Bildquelle: Polizei Braunschweig
Bildquelle: Polizei Braunschweig

Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte am Vormittag (24.09.13, 10.37 Uhr LK Helmstedt, BAB2, Parkplatz Essehof-Süd) eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig. Ein anderthalb Jahre altes Pavianmännchen war aus dem Tierpark Essehof bei Braunschweig ausgebüchst und hatte sich bis zu einem fünf Kilometer entfernten Autobahnparkplatz durchgeschlagen. Dort entdeckte ihn ein Autofahrer und rief die Polizei. Daraufhin sperrten die Beamten zunächst den hinteren Teil des Parkplatzes. Versuche von Tierparkmitarbeitern, das Tier einzufangen, schlugen zunächst fehl. Beim Anblick der Tierpfleger flüchtete der Affe ins nahe Unterholz, blieb aber zum Glück auf dem Parkplatzgelände. Erst als die Autobahnpolizisten gegen 12.25 Uhr das Vertrauen des Pavians gewonnen hatten, konnte der Affe mit einem Blasrohr betäubt werden. In das Polizeigewahrsam musste der Affe allerdings nicht. Er schläft seine Narkose im Tierpark aus.

Quelle: PM der PI Braunschweig vom 24.09.2013

Auch der NDR hat dazu eine kurze Reportage gebracht, die wirklich nett ist:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds17865.html

Allgemein Bravo

Mit 184km/h in Autobahnbaustelle

Vier Punkte in Flensburg. Ordnungswidrigkeitenanzeige. 600 Euro Bußgeld. Und drei Monate Fahrverbot. Cirka 90 Tage also, die ein am Montagnachmittag (23. September) von der Autobahnpolizei gestoppter Raser (42) nun auch nutzen könnte, eingehend über seine charakterliche Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu sinnieren. Was durch die weiteren ihm drohenden Rechtsfolgen vielleicht forciert wird. Das bleibt zumindest – nicht zuletzt auch im Sinne aller anderen Verkehrsteilnehmer – dringend zu hoffen…

Gegen 16 Uhr war ein ziviles Dienstfahrzeug des Verkehrsdienstes der Polizei Köln auf der Bundesautobahn 553 in Fahrtrichtung Domstadt unterwegs. Im Bereich einer dortigen Großbaustelle auf Höhe eines Brühler Vergnügungsparks ist die Höchstgeschwindigkeit bei verengten Fahrstreifen auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die deutlich darauf hinweisende Beschilderung focht den „sportlichen“ 42-Jährigen allerdings nicht weiter an. Denn mit deutlich höherer Geschwindigkeit überholte der Mann zuerst den Streifenwagen, um dann auf einen weiteren Pkw noch auf dem linken Fahrstreifen dicht aufzufahren. Auch dieser Verkehrsteilnehmer erwies sich für den Kia-Fahrer offenbar als „zu langsam“. Was also tun? Klar: Rechts überholen – und Gas! Den sportlichen Südkoreaner satt auf 184km/h getrieben. Ganz großes Kino.

Dumm eben nur, dass bestimmte Verkehrsteilnehmer Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen, um derart verantwortungslose Verkehrsrowdys wieder einzufangen. Nachdem der Raser dann auf die Anhaltesignale des ihm folgenden Provida-Fahrzeugs reagierte und auf dem Seitenstreifen anhielt, erwies er sich gegenüber den Polizisten als „recht unkooperativ“. Ungehalten stellte der Ertappte seine Personalien zur Verfügung und enthielt sich kurz angebunden jeder weiteren Einlassung. Alkohol war jedenfalls nicht im Spiel. Was dem 42-Jährigen infolge seines völlig indiskutablen Fahrverhaltens nun ins Haus steht? Siehe oben…

Quelle: PM des PP Köln vom 24.09.2013

Drei Monate mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Danke dafür an die Polizei! wp-monalisa icon

Allgemein Bravo

Cybercops auf Sylt-TV

Eines unserer Themen ist ja auch der Mensch im Polizisten. Den erkennt man auch sehr gut im Verein Copcare – die Helfende Hand e.V., mit dem wir ähnliche Ziele haben. (Einen von mir geschrieben Artikel über Copcare verlinke ich hier.) Copcare ging hervor aus den Cybercops und die wiederum haben sich auf Sylt getroffen. Der zweite Beitrag:

http://www.youtube.com/user/contentservice?feature=watch

Allgemein Bravo

Kolboskowo (Polen): International gesuchter Sexualstraftäter nach Tötungsdelikt durch Bundespolizei gestellt

Gestern Nachmittag (15.09.2013) gegen 15:20 Uhr wurde der international gesuchte verurteilte Sexualstraftäter und der Tötung an seiner Sozialtherapeutin verdächtige Schweizer Staatsangehörige durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk in der Ortschaft Kolbaskowo (Polen) gestellt.

Der 39-jährige Anthamatten war am Donnerstag nach einem Freigang aus der Justizvollzugsanstalt in Genf (Schweiz) nicht wieder zurückgekehrt. Die ihn auf dem Freigang begleitende 34-jährige Sozialtherapeutin wurde wenig später tot aufgefunden.

Die Spur des vor der Polizei Flüchtigen führte ihn von der Schweiz zunächst in den Bereich der Polizeidirektion Lörrach, wo unter Mithilfe von Spezialeinsatzkommando, Hubschraubern und Suchhunden intensiv nach dem Flüchtigen gefahndet wurde, weiter quer durch das Bundesgebiet bis zur nordöstlichen deutsch-polnischen Grenze. Hier nahm seine Flucht im Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit der internationalen Polizei- und Sicherheitsbehörden ein Ende.

Er wurde festgenommen, das Fahrzeug sowie die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die örtlich zuständigen polnischen Behörden.

Eine mögliche Auslieferung des Fabrice Anthamatten durch Polen an die Schweiz wird jetzt im Rahmen der internationalen Rechtshilfe zu prüfen sein.

Weitere Auskünfte können zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden.

Quelle: Gemeinsame PM der Bundespolizei, des BKA sowie der PD Lörrach vom 15.09.2013

Allgemein Bravo

Alzey (RLP): Polizeibeamter half sofort: 37-jährigen Mann wieder belebt

Nur das sehr schnelle und umsichtige Handeln eines Polizeibeamten rettete am Sonntag, den 30.06.2013,  einem 37-Jährigen aus Alzey das Leben. Dieser hatte bereits zur Mittagszeit in einem Lokal in der Spießgasse erheblich dem Alkohol zugesprochen und geriet mit einem 48-Jährigen aus Alzey in der Gastwirtschaft in Streit. Unmittelbar vor dem Eintreffen der Polizei hatte er das Lokal bereits verlassen. Ein Polizeibeamter lief ihm hinterher und konnte ihn auf dem Obermarkt liegend antreffen.
Nach den Angaben eines 64-jährigen Zeugen aus Alzey war der 37-Jährige ohne Fremdeinwirkung einer anderen Person rückwärts umgefallen und mit dem Kopf auf dem Bürgersteig aufgeschlagen. Er war bewusstlos. Der Polizeibeamte leitete mehrfach die Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Notarztes ein. Danach wurde der Verletzte mit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut ins DRK-Krankenhaus eingeliefert. Der 48-jährige Widersacher hatte knapp zwei Promille Alkohol im Blut.

Quelle: PM der PD Worms vom 03.07.2013

Allgemein Bravo Dämliche Vorurteile Was fürs Herz

München (Bayern): Lesefest 2013 – Polizeibeamte lesen für den Verein „Lesefüchse e.V.“ im Verkehrszentrum an der Alten Messe

Am Dienstag, den 25.06.2013, in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr findet im Verkehrszentrum die nächste Veranstaltung der Lesefüchse statt.
Dazu eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufen. Dies werden insgesamt 14 Klassen à 25 Kinder verschiedener Schulen sein.
Dieses Jahr erwartet die Schüler als Abschlusslesung ab 10:45 Uhr Herr Prof. Dr. C. Bernd Sucher mit „Suchers Leidenschaften für Kinder“ zu den Autorinnen Selma Lagerlöf und Astrid Lindgren.

Ehrenamtliche Vorleser/innen des Lesefüchse e.V., Mitarbeiter/innen von Firmen und Polizeibeamte lesen in sieben verschiedenen Verkehrsmitteln vor.
Da das Lesefest im Verkehrszentrum stattfindet, werden Reisegeschichten dargeboten (Zuggeschichten/Jim Knopf/Ein Schaf am Deich/Der kleine Bahnvorsteher). Insgesamt handelt es sich – örtlich angepasst – um Geschichten über das Reisen und den dazugehörenden Transportmitteln.

Die sieben Vorleser der Polizei kommen aus unterschiedlichen Bereichen (Streifendienst, Kriminalpolizei und Einsatzhundertschaft).

Quelle: PM des PP München vom 23.04.2013

Allgemein Bravo verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Feuer in Wohnung – Polizei rettet Bewohner

Aus einer brennenden Wohnung retteten Beamte des Polizeiabschnitts 16 zwei Bewohner heute früh in Prenzlauer Berg. Gegen 6.45 Uhr bemerkte eine 32-jährige Frau beim Betreten des Wohnhauses in der Hans-Otto-Straße Brandgeruch im Treppenhaus und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Als erstes traf ein Funkwagen des Abschnitts 16 am Ort ein. Die Beamten konnten aus dem Hausflur einen 60-jährigen Rollstuhlfahrer heraustragen, der Mieter der im Erdgeschoss gelegenen Brandwohnung ist. Die Besatzung eines zweiten Streifenwagens lief sofort zur vom Feuer betroffenen Wohnung und zog aus dieser einen im Flur liegenden Mann im Alter von 54 Jahren heraus. Anschließend wurden die Flammen von der Feuerwehr gelöscht. Die beiden Männer kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 54-Jährige erlitt starke Verbrennungen am Rücken und der Rollstuhlfahrer eine Rauchgasvergiftung. Ein 44-jähriger Polizeibeamter verletzte sich bei der Rettung leicht am Rücken und musste seinen Dienst beenden. Die Brandursache ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen des Brandkommissariats.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 23.06.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Kassel (Hessen): Motorrad fahrende Polizisten spendeten für Kinderhospiz

Zum zweiten und letzten Hessentagswochenende haben sich auch rund 130 motorradbegeisterte Polizeibeamte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zu einer Zusammenkunft in Kassel und mehreren Ausfahrten in Nordhessen getroffen. Organisiert wurde das Treffen der „Blue Knights“ von Polizeioberkommissar Detlef Schöne vom Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel. Mitglieder des Motorradclubs sind insbesondere Landes- und Bundespolizeibeamte oder Zollbeamte, die mit ihren internationalen Treffen die Völkerverständigung und die europäische Einigung fördern und gleichzeitig soziale oder gemeinnützige Projekte oder Einrichtungen fördern wollen.

In diesem Jahr sollten die gesammelten Spenden dem ambulanten Kinderhospizdienst Kassel zugute kommen. Klaus Köberl, President der Blue Knights Germany XV, überreichte in Anwesenheit von Polizeipräsident Eckhard Sauer und Kassels Stadtbaurat Christof Nolda im Polizei-Bistro auf der Karlswiese vor der Orangerie in Kassel einen großen, symbolischen Scheck über 1.000,- Euro an Monika-Elisabeth Verhülsdonk, Koordinatorin des ambulanten Kinderhospizdienstes Kassel.

Bildquelle: PP Nordhessen, Polizei Kassel ( v.l.: Polizeipräsident Eckhard Sauer, Monika-Elisabeth Verhülsdonk -Koordinatorin Kinderhospiz Kassel- und Klaus Köberl, President Blue Knights Germany XV)
Bildquelle: PP Nordhessen, Polizei Kassel ( v.l.: Polizeipräsident Eckhard Sauer, Monika-Elisabeth Verhülsdonk -Koordinatorin Kinderhospiz Kassel- und Klaus Köberl, President Blue Knights Germany XV)

Sie bedankte sich herzlich im Namen der kleinen Patienten und ihrer Einrichtung, die sehr auf Spenden angewiesen ist, um diese wichtige Aufgabe leisten zu können.

Quelle: PM des PP Nordhessen vom 22.06.2013

Allgemein Bravo

Lüdenscheid (NRW): Polizisten retten Frau das Leben

Am gestrigen Sonntag, 16.06.2013, gegen 10:00 Uhr, rettete eine Streifenbesatzung aus Lüdenscheid aus der Versetalsperre eine leblos im Wasser (20-30 m vom Ufer entfernt) treibende weibliche Person. Die voll bekleidete 54-jährige Frau trieb langsam in Richtung Staumauer. Nachdem die Frau durch die Polizisten sicher an Land gebracht worden war, begannen die 24 -jährige Beamtin und der 32-jährige Beamte sofort mit Reanimierungsmaßnahmen. Diese ermöglichten den hinzugezogenen Rettungskräften die 54-jährige Frau zu stabilisieren und am Leben zu erhalten. Die geborgene Frau wurde danach ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: PM der KPB Mettmann vom 17.06.2013

Allgemein Bravo

retter.tv: Polizeischüler fahren zur Hochwasserhilfe anstatt zum Betriebsausflug

In Bayern haben junge Polizeischüler auf ihren Betriebsausflug verzichtet, um Hochwasserhilfe zu leisten. Da ihre Ausbildung eben erst begonnen hatte, war es nicht möglich, sie offiziell abzuordnen, also haben sie diesen Weg gewählt. Bravo!
Diesen jungen Menschen ein dickes Danke!

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf retter.tv vom 14.06.2013
http://www.retter.tv/de/polizei.html?ereig=-Polizeischueler-fahren-zur-Hochwasserhilfe-anstatt-zum-Betriebsausflug-&ereignis=19024

Allgemein Bravo

Hochwassereinsatz: Einsatzkräfte retten Mann aus der Elbe

Die Bereitschaftspolizei Nordrhein-Westfalen unterstützt gegenwärtig im Rahmen des Hochwassereinsatzes die Polizeidirektion Dresden. So waren heute Morgen (11.06.) auch Einsatzkräfte der 2. Bereitschaftspolizeihundertschaft Bochum im Bereich der Elbbrücke in Riesa im Einsatz.

Gegen 09.15 Uhr machten die Polizisten ein ungewöhnliche Entdeckung: Unterhalb der Eisenbahnbrücke trieb ein Mann in der Elbe. Er drohte in die starke Strömung des Hochwassers der Elbe zu gelangen. Die Beamten reagierten aufgrund der offensichtlichen Lebensgefahr für den Unbekannten sofort und sprangen beherzt in die 12°C kalten Fluten der Elbe.

Die zwei jungen Beamtinnen (26 und 29 Jahre) und ihr 39-jähriger Kollege schwammen zu der gefährdeten Person und konnten sie kurze Zeit später mit vereinten Kräften retten.

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Das couragierte Handeln der jungen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen macht mich stolz. Es steht sinnbildlich für die Tatkraft und die Entschlossenheit aller Einsatzkräfte, die in den vergangenen Tagen Sachsen zur Seite standen.“

Bei dem Geretteten handelt es sich um einen 81-jährigen Riesaer. Seine Frau hatte ihn zwischenzeitlich als vermisst gemeldet. Der Senior wurde mit starken Unterkühlungen in das Krankenhaus nach Riesa gebracht. Die Retter sind bei guter Gesundheit. Sie setzen ihren Dienst fort.

Quelle: PM der PD Dresden vom 11.06.2013

Allgemein Bravo

Berlin: Polizisten retten Leben bei Verkehrskontrolle

Beamte des Verkehrsdienstes der Polizeidirektion 1, die heute Vormittag in Pankow eine Verkehrskontrolle durchführten, mussten lebensrettend tätig werden. Gegen 9.25 Uhr überprüften die Polizisten auf einem Parkplatz in der Pasewalker Straße einen Lastwagen, als der Fahrer plötzlich bewusstlos zusammenbrach. Ein Beamter konnte bei dem 44-Jährigen keinen Puls mehr feststellen, alarmierte den Rettungsdienst und rief seine beiden Kollegen herbei. Mit Arbeitern einer nahegelegenen Baustelle hoben die drei Polizeikommissare den Mann aus dem Führerhaus und leiteten die Herzdruckmassage sowie Atemspende ein. Nach einer notärztlichen Behandlung und wieder einsetzendem Pulsschlag kam der 44-Jährige in eine Klinik, wo er intensivstationär aufgenommen wurde. Nach Auskunft der Ärzte, hätte der Patient ohne das sofortige Einschreiten der Polizisten nicht überlebt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 11.06.2013

Allgemein Bravo

Bundespolizei im länderübergreifenden Hochwassereinsatz

Der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Hochwassers entschieden, die Bundespolizei länderübergreifend bei dessen Bekämpfung unterstützend einzusetzen.

Insgesamt sind in Bayern, Sachsen und Thüringen aktuell etwa 750 Beamte der Bundespolizei im Hochwassereinsatz. Hierbei bietet die Bundespolizei ihr breites Fähigkeitsspektrum auf und setzt neben Hubschraubern auch starke Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei – einschließlich der Technischen Einsatzeinheiten mit Booten, Kränen und mobilen Einsatzküchen – ein. Darüber hinaus hat die Bundespolizei 100 Feldbetten an das Technische Hilfswerk übergeben.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, bemerkt dazu: „Die Bundespolizei ist länderübergreifend, flexibel und hochmobil einsetzbar. Das zeigt sich jetzt auch wieder deutlich. Die Bundespolizei hilft, wo sie kann, und sie hilft gerne.“

Hintergrund: Die Unterstützungsleistungen der Bundespolizei (Auswahl; Stand: 3. Juni 2013, 12:00 Uhr):

Unterstützung der Polizei des Freistaates Bayern:

> Etwa 25 Einsatzkräfte der Technischen Einsatzeinheit der Bundespolizeiabteilung Deggendorf mit Booten, Sandsäcken sowie Kran-LKW, einschließlich Köchen und Küchenpersonal,

> Circa 25 Einsatzkräfte der Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion München sowie zwei Polizeihubschrauber (mit Winden) im Raum Rosenheim für technische Unterstützungsleistungen sowie Verkehrslenkungs- und Evakuierungsmaßnahmen.

Unterstützung der Polizei des Freistaates Sachsen:

> Alarmierte Kräfte in Stärke von etwa 90 Polizeivollzugsbeamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna sowie Einzeldienstkräfte für polizeiliche Maßnahmen in Zwickau.

> Etwa 40 Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion, sowie Einzeldienstkräfte im Bereich Zwickau wurden am 3. Juni 2013 eingesetzt.

> Zwei Polizeihubschrauber der Bundespolizei haben die Evakuierung der Ortschaft Grimma unterstützt.

> Alarmierte Einsatzkräfte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei sind im Raum Grimma seit dem 2. Juni 2013 mit einer Gesamtstärke von knapp über 200 Polizeivollzugsbeamten im Einsatz.

> Eine Einsatzhundertschaft sowie Kräfte der Technischen Einsatzeinheit der Bundespolizeiabteilung Hünfeld sind alarmiert und nunmehr für den Bereich Zwickau vorgesehen.

Unterstützung der Polizei des Freistaates Thüringen:

> Alarmierte Kräfte in Stärke von etwa 50 Polizeivollzugsbeamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna sowie Einzeldienstkräfte für polizeiliche Maßnahmen in Gera.

Das Bundespolizeipräsidium hat zudem alle Bundespolizeidirektionen gebeten, sich ab dem 3. Juni 2013 auf weitere mehrtägige kurzfristige technische und polizeiliche Unterstützungseinsätze in den Hochwassergebieten einzustellen.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 03.06.2013

Allgemein Bravo

Andernach (RLP): Polizeibeamte retten Mann vor dem Ertrinken

Dramatische Szenen haben sich am späten Freitagabend in den Andernacher Rheinanlagen abgespielt. Gegen 21.50 h geht bei der Polizei der Notruf ein. Es wird ein Mann gemeldet, der in Höhe der Rampe in der Konrad-Adenauer-Allee im Rhein steht und keine Anstalten macht, wieder heraus zu kommen.

Noch während von der Wache aus weitere Rettungs- und Hilfsdienste alarmiert werden, treffen die ersten beiden Streifenbesatzungen am Ereignisort ein. Der Mann steht inzwischen ca. 10 Meter vom Ufer entfernt brusthoch im Rhein. Da der Rhein aufgrund der derzeitigen Wetterlage stark angeschwollen ist und eine entsprechend hohe Fließgeschwindigkeit aufweist, befindet sich der Mann in akuter Lebensgefahr.

Es ist offenkundig, dass es um jede Sekunde geht und potenzielle Hilfe von Wasserseite nicht zeitgerecht eintreffen wird.

Ohne zu zögern und mit hohem Eigenrisiko gehen daher zwei Polizeibeamte selbst ins Wasser um den Mann zu retten. Just als dieser von der Strömung erfasst wird und vollständig untertaucht bekommt einer der Beamten im letzten Moment die Kleidung des Mannes zu fassen und kann ihn unterstützt von den Kollegen ans Ufer ziehen.

Anschließend wird der Gerettete aufgrund seiner Unterkühlung und seines psychischen Ausnahmezustandes medizinischer Betreuung zugeführt.

Quelle: PM der PI Andernach vom 03.06.2013

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Hamburger Morgenpost: Schießerei auf dem Kiez – Dieser Polizist riskierte sein Leben

„Es ist eine atemberaubende Szene: Ein Polizist, Auge in Auge mit einem bewaffneten Mann, zwischen ihnen nur ein Autodach. Immer wieder fuchtelt der Amokläufer mit der Pistole herum, bedroht Polizisten und Passanten. Der Beamte senkt seine eigene Waffe, versucht ihn zu beruhigen, redet auf ihn ein. Mutig und ehrenwert – aber unüblich für solche Einsätze. Die wichtigsten Fakten:“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgane der Hamburger Morgenpost vom 30.05.2013
http://www.mopo.de/polizei/schiesserei-auf-dem-kiez-dieser-polizist-riskierte-sein-leben,7730198,22900470.html

Allgemein Bravo

Freie Presse: Frankenberger Aktion geht in Offensive

„Was mal lokal begann, soll nun mittelsächsisch ausgedehnt werden. Erich-Viehweg-Mittelschüler wollen in Schulen im gesamten Landkreis mehr Verständnis für die Arbeit der Polizei wecken.“

Eine sehr lobenswerten Aktion in Sachsen. Ich persönlich finde es ein bisschen schade, dass der Artikel mit keinem Wort erwähnt, dass dabei auch sehr viele Informationsmaterialen des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ zum Einsatz kamen. Immerhin hat es sehr viel Zeit, Geld und Herzblut gekostet, diese zu erstellen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Freien Presse vom 28.05.2013
http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/MITTWEIDA/Frankenberger-Aktion-geht-in-Offensive-artikel8402691.php

Allgemein Bravo

Bremen: Jubelschrei aus Polen

Anfang Mai 2013 ließ eine 32 Jahre Studentin aus Polen ihre Laptop-Tasche samt Computer beim Einsteigen in einen PKW am Straßenrand in der Bremer Innenstadt stehen. Als sie den Verlust bemerkte, war es zu spät. Ihr Laptop samt noch nicht abgegebener Diplomarbeit und weiteren wichtigen Daten war weg. 14 stressige Tage später stieß sie am Telefon einen Jubelschrei aus, als Polizeibeamte aus Bremen ihr am Telefon sagen konnten, dass ihr Eigentum sichergestellt und der „unehrliche“ Finder festgenommen wurde.

Vier Tage nach dem Verlust meldete sich per Mail und Telefon ein Mann aus Bremen bei der Frau in Mlochow/Polen und gab an, dass er ihren Laptop gefunden habe. Zunächst hocherfreut über die frohe Botschaft wechselte die Stimmung bei der Frau schnell ins Gegenteil. Der Finder hatte offensichtlich nicht nur den finanziellen Wert des Laptops sondern auch den immateriellen erkannt und forderte einen unangemessen hohen Finderlohn. Er drohte in den Gesprächen damit, dass er den Computer ansonsten auf der Straße verkaufen würde. Zunächst verlangte er 2500 Euro für die Herausgabe. In mehreren Verhandlungen ließ er sich dann auf 1500 Euro drücken. Letztendlich wurde eine Übergabe am vergangenen Freitag in einem Geschäft im Bereich des Bremer Hauptbahnhofes vereinbart. Doch anstelle des von dem Finder erwarteten Schwagers der 32-Jährigen wurde er von zwei Polizeibeamten des Zivilen Einsatzdienstes Mitte/West erwartet, die nach einem kurzen Gespräch das Fundstück an sich und den 24 Jahre alten Finder vorläufig fest nahmen. Dem tatsächlichen Schwager wurde dann das gute Stück übergeben. Die glückliche Polin bedankte sich ausdrücklich bei ihrem Gesprächspartner vom Polizeikommissariat Mitte/West, zu dem sie rechtzeitig Kontakt wegen der Lösung ihres Problems aufgenommen hatte. Gegen den 24-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Verdacht der Unterschlagung und versuchte Erpressung eingeleite.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 27.05.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Hilflose Entenküken – Dienstmütze als Refugium

Am 26.05.2013 in den Nachmittagsstunden hielt ein Autofahrer bei strömendem Regen eine Polizeistreife in Mitterteich an. Er gab an, dass soeben auf der Autobahn -bei Mitterteich- eine Entenmutter überfahren worden sei und sich ihre Küken im Mittelstreifen befinden würden.

Die beherzte und tierliebe Streifenbesatzung machte sich sofort auf dem Weg, sicherte die Autobahn ab und machte sich, weder Regen noch Dreck scheuend, auf die Suche.

Die acht hilflosen Küken wurden schließlich jämmerlich piepsend in einem Gestrüpp gesichtet. Als erstes Heim diente eine Polizeimütze.

Bildquelle: Polizei Bayern
Bildquelle: Polizei Bayern

Da zu dieser Zeit kein Jagdpächter erreichbar war, nahm einer der „Schutzmänner“ die Kükenschar bis zur Abklärung des weiteren Verbleibes mit nach Hause. Inzwischen fanden die Küken einen Tierfreund, der sie aufpäppelt.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 27.05.2013

Allgemein Bravo

Wasserburg (Bayern): Polizei als Schutzengel

„Vielen Dank, sie haben mich gerade vor einer riesigen Dummheit bewahrt!“ Mit diesen Worten bedankte sich ein 43 Jahre alter Mann aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim bei einer Streife der PI Wasserburg. Der Mann wankte vor den Augen der Beamten in Wasserburg  zu seinem Fahrzeug und stieg ein. Noch während er den Fahrzeugschlüssel aus seiner Hosentasche zog, wurde er angesprochen und zum Alkoholtest gebeten. Das stolze Ergebnis waren knapp 2 Promille! Erst jetzt wurde ihm offenbar bewusst, was er beinahe für eine „riesige Dummheit“ begangen hätte.

Der Betroffene gab seinen Fahrzeugschlüssel freiwillig in Verwahrung und bedankte sich bei den Beamten. Wäre der Mann gefahren, so hätte er seinen Führerschein für mindestens 1 Jahr verloren, eine MPU ablegen müssen und eine saftige Geldstrafe erhalten. So musste er lediglich die Kosten für sein Taxi übernehmen.

Quelle: PM der PI Wasserburg vom 26.05.2013

Allgemein Bravo Fußball

Dortmunder Hooligans nach Randale in London festgesetzt

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Dortmunder und Londoner Polizei im Rahmen des Champions-League-Finales führte dazu, dass heute Nachmittag eine ca. 50-köpfigen Gruppe randalierender Dortmunder Hooligans durch die Londoner Polizei festgesetzt wurde. Die Gruppe war über den Tag bereits durch Schlägereien und Randalierereien aufgefallen.

Einen besonderen Schatten auf das Ansehen Dortmunds in London warf zusätzlich, dass aus dieser Gruppe heraus zuvor in der Nähe des Wembley-Stadions ein Transparent mit der Aufschrift „30 Jahre Borussenfront Dortmund“ entrollt worden war.

Den entscheidenden Hinweis auf die Gruppe erhielten die englischen Kollegen von den szenekundigen Beamten der Dortmunder Polizei, die sich zurzeit in London aufhalten und in den polizeilichen Einsatz eingebunden sind.

Über den weiteren Umgang mit dieser Personengruppe entscheidet die Londoner Polizei nach britischem Recht.

Quelle: PM des PP Dortmund vom 25.05.2013

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Allgemein Bravo

herthabsc.de: 20.000 Euro Erlös beim Benefizspiel

Bei dem Benefizspiel von Hertha BSC gegen die Bundespolizeiauswahl kamen 20.000 Euro zusammen.

Quelle und mehr:
Artikel auf der Homepage von Hertha BSC
http://www.herthabsc.de/de/intern/erloes-benefizspiel/page/2686–17-17-.html

Allgemein Bravo

Junge Kassiererin sagt „Danke schön!“ – Bochumerin (22) trifft ihre uniformierten Lebensretter

Ein Zusammentreffen der besonderen Art hat es am gestrigen Donnerstag (23. Mai) auf der Polizeiwache an der Universitätsstraße gegeben – denn dort begegneten sich zum ersten Mal nach dem Überfall auf einen Supermarkt am 19. April an der Brenscheder Straße  – die wieder genesene 22-jährige Jenny C. und die am Tattag helfenden Polizeibeamten mit freudestrahlenden Gesichtern.

Bildquelle: Polizei Bochum
Bildquelle: Polizei Bochum

Die junge Bochumerin mit dem herzlichen Lachen, war in Begleitung ihrer ebenfalls glückseligen Mutter auf der Wache erschienen. Warum? Ganz einfach: Beide wollten nach den schrecklichen Erlebnissen „einfach nur Danke“ sagen und strahlten um die Wette! Umarmungen wollten fast nicht enden … Denn ohne die ersthelfenden Kollegen hätte es schnell, sehr schlimm für Jenny C. ausgehen können. Nach einem Überfall war die 22-Jährige derart geschockt gewesen, dass ihre Körperfunktionen bis zum Herzstillstand versagten. Glück für die junge Dame, dass in diesem Moment die Polizisten Torsten Heim und Martin Jouvenal auf dem Weg zu ihr waren. Die beiden erblickten die fast leblose Frau am Boden liegend und reagierten blitzschnell – und vor allem – richtig! In Teamarbeit begangen sie mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen: Herzdruckmassage, Beatmung, Herzdruckmassage, Beatmung – im Wechsel und weiter und … . Eine gefühlte „Ewigkeit“ lang – auch für die Männer, bis die helfenden Hände der Ärzte sie erreichten und die junge Frau in Obhut nahmen.

Einige endlos andauernde, lange Tage standen nun bevor – für alle Beteiligten, vor allem natürlich auch für Jenny’s Mutter, Danuta C.: „Ich wollte zunächst keine Hilfe, so etwa muss man mit sich selbst ausmachen“; erklärt sie mit Tränen in den Augen, doch dann die Nachricht – Jenny ist wach, ihr geht es gut, sie ist „über’m Berg“!

Die Erleichterung ist Danuta C. auch gestern in diesem Moment leicht anzusehen – sie strahlt, lacht befreit, schaut in die Runde und sagt: „Ich bin einfach überglücklich, dass ihr so toll geholfen habt. Ihr habt mein Mädchen gerettet. Die ganze Welt soll es erfahren: Ich habe meine Tochter wieder!“

Verschmitzt und mit leicht geröteten Wangen lächelt ihre Tochter Jenny bei diesen Ausrufen, denn alle Anwesenden stimmen ein – und die Umarmungen nehmen an diesem Tag ihren Lauf … .

Quelle: PM des PP Bochum vom 24.05.2013

Das an alle, die bezweifeln, dass Toto und Harry echte Polizisten sind. Zumindest Toto ist echt….

Allgemein Bravo

Möckern (Sachsen-Anhalt): Polizeibeamte retteten Suizidenten unter Einsatz ihres eigenen Lebens

Am heutigen Morgen, gegen 07:15 Uhr wurde die Polizei von einem Zeugen über einen vermutlichen Suizidversuch eines 53-jährigen Mannes in einem PKW in der Nähe des Bahnhofes informiert. Der Betroffene hatte sich bereits mit Benzin übergossen und ca. 10 Liter Kraftstoff im Innenraum des Fahrzeugs verteilt. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine geöffnete Propangasflasche, aus der bereits ein großer Teil des Inhaltes ausgetreten war. Der Betroffene versuchte beim Eintreffen der Polizeibeamten mit Streichhölzern das Gemisch im Fahrzeug zu entzünden. Des Weiteren startete der Suizident den Motor des PKW. Trotz der gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben begaben sich die 49- und 56- jährigen Polizeibeamten der Revierstation Möckern zum betroffenen Fahrzeug und zogen den 53-Jährigen heraus. Die mit vor Ort anwesenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sicherten im weiteren Verlauf die Gefahrenstoffe. Der Betroffene selbst wurde umgehend medizinisch versorgt. Die Polizeibeamten blieben bei dem Rettungseinsatz unverletzt.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Jerichower Land vom 23.05.2013

Allgemein Bravo

Wien: Dramatische Hilfeleistung in der Inneren Stadt

Gestern um 19.30 Uhr fanden Polizeibeamte einen reglos am Boden liegenden Mann im Resselpark beim Ausgang Kärntnertorpassage. Ein Beamter begann sofort mit der Herzdruckmassage, ein weiterer lief auf die nahe Polizeiinspektion, um eine Beatmungsmaske und den Defibrillator zu holen. Eine zufällig vorbeikommende Krankenschwester half dem Polizisten bei den lebensrettenden Maßnahmen. Trotz allem setzten bei dem Bewusstlosen die Atmung und der Puls aus. Schnell brachten die Beamten den Defibrillator zum Einsatz. Kurz darauf traf die Wiener Berufsrettung ein und übernahm die Wiederbelebung. Nach etwa einer halben Stunde waren beim 70-Jährigen Atmung sowie Puls wieder aktiv und er konnte in ein Spital gebracht werden.

Quelle: Presseaussendung der LPD Wien vom 21.05.2013

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Bielefeld (NRW): Entenfamilie gerettet

Polizei und Feuerwehr retteten am Pfingstmontag eine Entenfamilie, die gegen Mittag aus der Bielefelder Innenstadt in Richtung Süden ziehen wollte, sich aber einen gefährlichen Weg ausgesucht hatte. Eine Streifenwagenbesatzung war auf die Mutter und ihre neun Küken aufmerksam geworden, als diese gerade von der Ernst-Rein-Straße auf den Ostwestfalendamm abgebogen waren. Ein Beamter begleitete die Tiere zu Fuß, der andere sicherte den Zug mit dem Funkwagen ab. Mit Unterstützung der Feuerwehr, die mit einem Fangnetz anrückte, gelang es, alle einzufangen und wieder zu Wasser zu lassen.

Quelle: PM des PP Bielefeld vom 20.05.2013

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Frankfurt / Main (Hessen): Entenküken von Bahngleisen gerettet

Aufmerksame Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren haben zwei Entenküken vor dem sicheren Untergang auf den Bahngleisen an der U-Bahnstation Dornbusch gerettet. Sie riefen am vergangenen Himmelfahrtstag sofort die Polizei, als sie die beiden offenbar verirrten Küken auf den Schienen entdeckten. Scheinbar wagten die Kleinen einen mutigen Ausflug, der an diesem sonnigen Feiertag auf den Gleisen enden sollte. Ein wenig überrascht von der Aufmerksamkeit der Kinder und den hinzueilenden Beamten des 12. Reviers ließen sie sich jedoch widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Zuvor musste der U-Bahnverkehr kurzfristig gesperrt werden.

Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main
Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main

Nach Angaben der Kinder und anderer Zeugen sollten noch zwei weitere Küken „flüchtig“ sein. Diese konnten trotz einer intensiven Fahndung nicht gefunden werden. Auch die polizeilichen Bemühungen die Eltern der kleinen Ausreißer zu finden oder den heimischen Teich zu ermitteln liefen bislang ins Leere. So mussten die beiden mit zur Wache und anschließend zur Vogelschutzstation in Maintal-Dörnigheim. Hier sind sie nun sicher und in guten Händen. Den Kindern gilt an dieser Stelle ein besonderes Lob. Ohne deren spontane Hilfe wäre es vermutlich schlimm ausgegangen.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 17.05.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Berlin: Lebensretter in Blau

Zwei Polizisten reanimierten in der vergangen Nacht erfolgreich einen Mann, der in Reinickendorf einen Herzinfarkt erlitten hatte. Gegen 2.30 Uhr meldete die Bewohnerin eines Wohnhauses im Büchsenweg dem Polizeinotruf, dass bei ihrem Ehemann die Atmung ausgesetzt hat. Während der Disponent in der Einsatzleitzentrale die Feuerwehr alarmierte, schickte er auch einen Funkwagen des Polizeiabschnitts 12 zu der Hilfesuchenden. Kurz darauf trafen ein 49-jähriger Polizeioberkommissar und sein 46 Jahre alter Kollege in der Wohnung ein. Noch bevor der Rettungsdienst erschien, überprüften die beiden Polizisten die Vitalfunktionen des Mannes und konnten weder Atmung noch Puls feststellen. Unverzüglich leiteten die Beamten die Wiederbelebung bei dem 62-Jährigen ein und führten diese bis zum Erscheinen des Notarztes fort. Nach einer weiteren Behandlung brachte der Rettungsdienst den zwischenzeitlich stabilisierten Mann in die Intensivstation einer Klinik. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand, haben die Erstmaßnahmen der Polizisten zum Erfolg geführt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 16.05.2013

Allgemein Bravo

Forst (BRB): Polnischer Polizist und Feuerwehrmann stellen Handtaschendieb

Einer 64 Jahre alten Radfahrerin aus Forst wurde am Dienstag die Handtasche aus dem Fahrradkorb ihres Rades gestohlen. Sie hatte allerdings „Glück im Unglück“, denn ein Feuerwehrmann und ein Polizeibeamter aus Polen stellten den Dieb.

Die Frau befuhr die Gubener Straße in Richtung Sacro, als zwei Männer zu ihr auf den Radweg wechselten und einer aus dem Fahrradkorb die Handtasche entriss. Die Personen liefen in Richtung Neißedamm, die Frau verfolgte sie laut rufend. Der Handtaschendieb hatte allerdings nicht mit zwei auf einer Fahrradtour auf dem Neißedamm befindlichen Männern gerechnet. Der polnische Polizist und der polnische Feuerwehrmann überwältigten den 19-jährigen Polen (wohnhaft in Guben). Dieser Maßnahme wollte er sich gewaltsam entziehen, hatte aber keine Chance. Der junge Mann ist der Polizei bereits einschlägig bekannt. Die Handtasche konnte der Frau später wieder übergeben werden.

Das beherzte Eingreifen des Feuerwehrmannes und des Polizisten verhinderte also Schlimmeres. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Polizeien und Feuerwehren auf den beiden Seiten der Neiße zeigte sich in diesem Fall von einer ganz besonderen Seite.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 15.05.2013

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Salzburger Nachrichten: Die Luftmasche: Häkelnde Hubschrauber-Cops

Hier ein Artikel aus der Rubrik „Hilfsbereit auch außer Dienst“. Hier stellen zwei Hubschrauberpiloten der Fliegerstaffel NRW ein besonderes Hobby vor, mit dem sie auch noch den Weißen Ring unterstützen.
Falls irgendjemand der hier mitlesenden das Projekt kennt: Wo bekomme ich so eine Mütze?

„Im Polizeihubschrauber fliegen sie waghalsige Manöver, in ihrer Freizeit greifen sie zu Wolle und Häkelnadel. Zwei Polizisten der Fliegerstaffel Nordrhein-Westfalen sind „die Häkelhelden“.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Salzburger Nachrichten vom 11.05.2013
http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/verrueckt/sn/artikel/die-luftmasche-haekelnde-hubschrauber-cops-58484/?no_cache=0

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rbb-online: Benefizspiel nach Hubschrauber-Unglück – Hertha gewinnt für guten Zweck

Gestern stieg um 18 Uhr das Benefizspiel Hertha BSC gegen eine Bundespolizeiauswahl. Damit unterstützt Hertha die Familie des bei dem Hubschraubercrash am 21. März tödlich verunglückten Bundespolizei-Piloten Lutz Albrecht. Danke Hertha.wp-monalisa icon
Hertha gewann 5:0 (1:0).

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf rbb-online.de vom 07.05.2013
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2013_05/hertha_benefizspiel_bernau.html

Allgemein Bravo Was fürs Herz

Hundewelpen gerettet – Länderübergreifender Polizeieinsatz für die Tiere

Am 06.05.2013 sprachen osteuropäische Migranten mehrere Personen einer Reisegruppe auf dem Rastplatz der Bundesautobahn A 24 „Prignitz“ an. Aus einem Auto heraus boten sie den Reisenden Hundewelpen zum Kauf an. Im Kofferraum des Fahrzeuges mit bulgarischen Kennzeichentafeln drängten sich etwa ein Dutzend Welpen verschiedener Rassen.

Die bestürzten Mitreisenden informierten sofort die Brandenburgische Polizei. Leider verließ der Pkw noch vor Eintreffen der  eingesetzten Polizeibeamten aus Brandenburg den Rastplatz.

Da die Kollegen aus dem benachbarten Bundesland das Fahrzeug nicht mehr feststellen konnten informierten sie gegen 19:00 Uhr die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock.

Gegen 23:00 Uhr konnten die eingesetzten Beamten den Personenkraftwagen im Rostocker Seehafen feststellen und kontrollieren. Hierbei stellten die Polizisten insgesamt elf Hundewelpen (fünf Schäferhund-Welpen, vier Chihuahua-Welpen und einen Golden-Retriever Welpe sowie einen kleinen Spitz-Welpen) im Auto fest. Die Tiere befanden sich alle in einem erbarmungswürdigen Zustand, beengt in kleinen Gitterboxen im Kofferraum und auf dem Rücksitz deponiert.

Die Hundewelpen wurden durch die Beamten sichergestellt und der Rostocker Tierrettung übergeben. In der Tierklinik können sie sich nun erst einmal von dem Martyrium erholen.

Die Kriminalpolizei hat unverzüglich die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen die Insassen des Fahrzeuges aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass die für die Welpen mitgeführten Papiere nicht für die tatsächlich festgestellten Hunde ausgestellt sind. Zudem müssen sich die Tatverdächtigen auch wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Da sie keinen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten die Täter ihr Bargeld von mehreren hundert Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Quelle: PM des PP Rostock vom 07.05.2013

Allgemein Bravo

Köln (NRW): Taschendiebinnen festgenommen – und Geburtstagsparty gerettet

Nachdem sie eine Rentnerin (88) in der Kölner Innenstadt bestohlen hatten, haben Polizeibeamte am Freitagmittag (3. Mai) zwei Taschendiebinnen (15, 23) festgenommen. Wenig später gaben die Beamten der Bestohlenen ihre Geldbörse mitsamt Bargeld zurück. Diese freute sich an diesem Tag darüber ganz besonders: Sie hatte nämlich Geburtstag – und wollte ihre Familie zum Essen einladen!

Gegen 12.40 Uhr beobachteten die Beamten eines zivilen Einsatztrupps die beiden Frauen an der U-Bahnstation Neumarkt, als sie aus einem Portemonnaie mehrere Geldscheine entnahmen und anschließend in einen Mülleimer warfen. Daraufhin nahmen die Beamten die beiden einschlägig als Taschendiebinnen bekannten Frauen fest und stellten Bargeld und Geldbörse sicher. Nach ihrer Vernehmung wurden sie entlassen und müssen nun mit einem weiteren Strafverfahren rechnen.

Über die im weggeworfenen Portemonnaie befindlichen Ausweispapiere gelang es den Fahndern, die Geschädigte (88) zu ermitteln. An ihrem Wohnort in Köln-Höhenhaus trafen sie die Rentnerin an. Diese nahm freudestrahlend Geldbörse und Geld wieder in Empfang. „Ich habe heute Geburtstag und wollte meine Familie zum Essen einladen“, berichtete die überglückliche Rentnerin.

Und die Beamten freuten sich, die Geburtstagsparty gerettet zu haben!

Quelle: PM des PP Köln vom 06.05.2013