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Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundesweite Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“

Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände
Bild: LKA Baden-Württemberg:

 

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt:

Heute Morgen durchsuchten unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg Einsatzkräfte zeitgleich zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart – Abteilung Staatsschutz – und richten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“ gebildet zu haben. Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien. Auf die Spur der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung kamen die LKA-Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die Ermittlungen des LKA Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der bisherigen Einschätzung konnten keine Hinweise auf Verbindungen zu anderen Ku-Klux-Klan-Gruppierungen erlangt werden, jedoch sympathisieren die mutmaßlichen Gruppenmitglieder mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die Rekrutierung der Mitglieder erfolgt unter anderem über das Internet. Die Kommunikation fand hauptsächlich über Soziale Medien statt. Zur Finanzierung der Gruppierung werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben.

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können.

Am Einsatz waren bundesweit rund 200 Polizeibeamte der Polizeien der vorstehend genannten Bundesländer, darunter auch Spezialeinheiten und die Staatsanwaltschaft Stuttgart beteiligt.

Bei der Aktion stellten die Ermittler insgesamt über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“, elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die sichergestellten Unterlagen müssen nun ausgewertet werden.

Zusatz für die Redaktionen: Die Durchsuchungsobjekte befanden sich in folgenden Bundesländern, Stadt und Landkreisen:

Baden-Württemberg – Landkreis Rastatt (zwei Objekte)

– Rems-Murr-Kreis (ein Objekt)

Bremen (ein Objekt)

Hamburg (ein Objekt)

Niedersachsen (ein Objekt) – Landkreis Holzminden

Nordrhein-Westfalen – Kreis Mettmann (ein Objekt)

– Oberbergischer Kreis (ein Objekt)

Rheinland-Pfalz (ein Objekt) – Landkreis Mayen-Koblenz

Sachsen-Anhalt – Salzlandkreis (zwei Objekte)

Thüringen (ein Objekt) – Landkreis Weimarer Land

Anlage: Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände

PM des LKA Baden-Württemberg vom 16.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k

Dorsten (Nordrhein-Westfalen): Polizistin bei Laser-Kontrolle angefahren

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ist heute, gegen 10.45 Uhr, eine 52-jährige Polizisten von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Beamtin wollte ein Fahrzeug anhalten, dass auf der Hauptstraße in Richtung Schermbecker Straße unterwegs war. Dafür ging sie mit der Anhaltekelle – im Bereich der Kreuzung – auf die Fahrbahn, woraufhin der Fahrer auch bremste. Ein anderer Autofahrer, ein 75-Jähriger aus Dorsten, der gerade von der Schermbecker Straße nach links auf die Straße „An der Vogelstange“ abbiegen wollte, bemerkte die Polizistin offensichtlich zu spät und erfasste sie. Die 52-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

PM des PP Recklinghausen vom 14.01.2019

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Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizei klärt Raubserie – Zwei Männer in Haft

Im Dezember 2018 ist es zu mehreren Raubstraftaten gekommen, bei denen die Täter ihre Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe bestohlen hatten. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach sitzen zwei der ermittelten Tatverdächtigen nun in Untersuchungshaft.

Insgesamt fünf gemeinsame Raubstraftaten konnte die Polizei dem 16jährigen Mönchengladbacher und dem 18jährigen Viersener am Ende der Ermittlungen zur Last legen. Zu einer sechsten Tat suchen die Ermittler derzeit noch den Geschädigten.

Am 7. Dezember hatten die beiden Tatverdächtigen gegen 15 Uhr im Bereich Altenbroicher Straße / Dohrer Straße zwei jungen Männern (16 / 19) unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Schlagstockes ein Handy abgenötigt. Zwei an der Tat beteiligte 14-Jährige wurden ebenfalls ermittelt. Auch sie erwartet ein Strafverfahren.

Später am Tag, gegen 21.20 Uhr, forderten die beiden Männer auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof Rheydt einen 16-Jährigen auf, ihnen seine Geldbörse und sein Handy zu zeigen. Zur Einschüchterung zogen sie hier ebenfalls eine Schusswaffe, einer der beiden Tatverdächtigen schoss auf den Boden. Sie stahlen Jacke, Kopfhörer und Portemonnaie und flüchteten anschließend. Zwei weitere Jugendliche (16/17) stehen derzeit in dem Verdacht, ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen zu sein.

Weiterhin sollen die beiden Festgenommenen am 10. Dezember versucht haben, einem 14jährigen Schüler auf der Toilette einer Schule an der Espenstraße das Handy abzuziehen. Auch ihn schüchterten sie mit einer Schusswaffe ein. Allerdings wurden sie hier von Zeugen gestört und flüchteten ohne Beute.

Davon offensichtlich wenig beeindruckt, sprachen sie am selben Abend einen 18-Jährigen im Fußgängertunnel am Schmölderpark an und forderten sein Handy. Diese unterstrichen sie, indem einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe zog, sie auf ihr Opfer richtete und ihm „eine Kugel“ androhte. Der 18-Jährige sprach einen Passanten an – die beiden Räuber flüchteten.

Am 18. Dezember sprachen die beiden in einem Bus einen 16-Jährigen an. Nachdem dieser im Bereich Sperberstraße aus dem Bus ausgestiegen war verfolgten sie ihn, zogen ihn in ein Waldstück und drohten ihm an, „ihn abzustechen“, wenn er sein Handy nicht herausgebe. Aus Angst überließ er ihnen seinen Rucksack.

Zu einer weiteren Raubstraftat am Sonntag, 02. Dezember im Bereich des Schmölderparks sucht die Polizei Mönchengladbach derzeit den Geschädigten. Es muss zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr gewesen sein, als ein bislang unbekannter Mann dort den Verbindungsweg zwischen Urftstraße und Hubertusstraße passierte. Die beiden Tatverdächtigen müssten dem Mann entgegen gekommen sein und ihre weißen Halstücher bis unter die Augen gezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand hielt einer der beiden die Schusswaffe in der Hand während der andere das Geld forderte. Der Unbekannte nahm wohl Geldscheine aus seinem Portemonnaie, warf sie auf den Boden und rief dabei um Hilfe. Die beiden Räuber nahmen daraufhin das Geld und flüchteten.

Bei dem noch unbekannten Opfer müsste es sich um einen ca. 30jährigen und etwa 1.75m bis 1.80m großen Mann von normaler Statur gehandelt haben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke, einer schwarzen Hose und Arbeitsschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille und auf dem Kopf eine Kapuze oder eine Mütze. Weiter soll er einen Rucksack dabei gehabt haben.

Die Polizei bittet den jungen Mann und / oder Personen, die Angaben zu dessen Identität machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.

Die beiden Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl der 16jährige Mönchengladbacher als auch der 18jährige Viersener waren der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Der Richter erließ Haftbefehl, die beiden traten die Untersuchungshaft unverzüglich an.

PM der POL Mönchengladbach  vom 16.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Neuruppin (Brandenburg): 19-Jährige in Gewahrsam genommen

Ein 19-jähriger Syrer musste gestern Nachmittag von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Der Mann hatte in einer Behörde in der Heinrich-Rau-Straße einen Wachmann bedroht. Bei der Sicherheitskontrolle am Eingang stellten die Mitarbeiter mehrere Schraubendreher bei dem Mann fest und baten ihn, diese abzugeben. Dem kam er nicht nach und reagierte aggressiv. Dabei bedrohte er einen Wachmann mit Worten und erhob auch die Faust, ohne jedoch zu schlagen. Einen der Schraubendreher zog er dabei halb aus der Tasche. Er konnte aus dem Gebäude gedrängt werden. Polizeibeamte stellten den Mann in der Nähe fest und nahmen ihn in Gewahrsam. Nach der Identitätsfeststellung und Vernehmung durch Kriminalbeamte wurde der 19-Jährige nach einer sogenannten Gefährderansprache wieder entlassen. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Bedrohung wurden aufgenommen. Die Behörde sprach dem Mann zudem ein Hausverbot aus.

PM der PD Nord vom 16.01.2019

Allgemein Bravo

Erfurt (Thüringen): Bundespolizei als Fahndungspolizei

Gleich mehrere Fahndungserfolge hat die Bundespolizei in Thüringen im Verlauf der letzten 24 Stunden erzielt.

Heute Vormittag waren es drei polnische Männer (33, 43 und 45 Jahre) die durch Erschleichen von Leistungen aufgefallen waren. Die Männer hatten einen ICE von Frankfurt a.M. nach Erfurt ohne Fahrschein genutzt. Bei der Feststellung der Personalien kam heraus, dass die Staatsanwaltschaften Bremen, Frankfurt a.M. sowie das Amtsgericht Frankfurt a.M. zum Aufenthalt des 33-Jährigen informiert werden wollten. Der 45-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gesucht.

Ein 65-jähriger Albaner war von der Staatsanwaltschaft Erfurt zum Zwecke der Ausweisung aus dem Bundesgebiet ausgeschrieben und die ladungsfähige Anschrift eines 33-jährigen Deutschen wollte die Staatsanwaltschaft Halle in Erfahrung bringen. Ein 20-jähriger Iraner war wegen ausländerrechtlicher Vorschriften zur Fahndung ausgeschrieben.

Darüber hinaus stellten Bundespolizisten insgesamt sieben Personen fest, die unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren. Neben zwei Frauen aus dem Iran und einer weiteren Frau aus der Elfenbeinküste waren es Männer aus Pakistan, Afghanistan, Eritrea und Marokko.

Die Personen wurden wegen der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthaltes in das Bundesgebiet angezeigt und zur Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber nach Suhl verwiesen. Von da aus wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über das weitere Verfahren entschieden.

Zu den gesuchten Personen wurden Wohnort beziehungsweise ladungsfähige Anschrift ermittelt oder ein Zustellungsbevollmächtigter ernannt und den Staatsanwaltschaften und/oder Gerichten mitgeteilt.

Damit stellte die Bundespolizei in Thüringen einmal mehr ihre Fahndungskompetenz heraus.

PM der BPOLI Erfurt vom 16.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k

Garbsen (Niedersachsen): Polizeibeamter bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Polizeibeamter ist am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, als er auf der Landesstraße (L) 380 an der Kreuzung zur Kreisstraße (K) 318 zwischen Resse und Engelbostel einen Autofahrer hat anhalten wollen.

Gegen 16:00 Uhr wollte am Dienstag ein 24 Jahre alter Polizeibeamter an der L 380 im Garbsener Stadtteil Heitlingen den Fahrer eines aus Richtung Resse kommenden Ford Fiesta nach einer Geschwindigkeitsmessung anhalten. Der Polizist gab dem 19-Jährigen per Zeichen zu verstehen, dass er seinen Wagen stoppen soll. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Fahrer dann mit seinem Wagen nach rechts von der Straße ab, erfasste den Polizeibeamten und kam im Graben zum Stehen. Der Polizeibeamte stürzte ebenfalls in den Graben. Er wurde verletzt unter Begleitung eines Notarztes mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fordfahrer blieb unverletzt. Ein Drogenvortest fiel positiv aus. Sein Führeschein wurde beschlagnahmt.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 5000 Euro.

PM der PD Hannover vom 15.01.2019

Allgemein

Bleckede (Niedersachsen): Unfall nach Auseinandersetzung

Am 14.01.19, gegen 00.45 Uhr, soll ein 36-Jähriger eine 49 Jahre alte Frau eine Treppe hinuntergestoßen haben, in Folge dessen diese sich eine stark blutende Kopfverletzung zuzog. Bei der 49-Jährigen handelt es sich um eine Freundin der Ehefrau des 36-Jährigen. Der Tatverdächtige fuhr nach der Tat mit einem Lkw davon. Die 49-Jährige ließ sich trotz der Verletzung von einem Bekannten nach Hause nach Lüneburg fahren. Von dort wurde sie dann jedoch von einem Rettungswagen aufgenommen und zur medizinischen Versorgung ins Klinikum gebracht. Der 36-Jährige, der nach dem Vorfall mit einem Ford Transit davongefahren war, verunfallte auf der L 232, zwischen Tosterglope und Katemin. Ersten Ermittlungen zu Folge kam der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Lkw-Fahrer in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Transporter kollidierte mit mehreren Verkehrszeichen und einem Baum, bevor er zum Stillstand kam. An dem Ford entstand Totalschaden. Zwei junge Männer kamen gegen 01.15 Uhr auf den Verkehrsunfall zu. Sie benachrichtigten Rettungsdienste und kümmerten sich um den Verletzten. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Klinikum. Ein Polizeibeamter fuhr im Rettungswagen mit, da der 36-Jährige, sobald er ansprechbar war, begann die Rettungskräfte zu beleidigen.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Danneberg / Uelzen vom 14.01.2019

Allgemein

München (Bayern): Jugendlichen Softairpistole abgenommen: Bundespolizist reagiert schnell

nscheinswaffen, die im öffentlichen Raum geführt werden, sorgen immer wieder für Probleme. Am Freitagabend (11. Januar) nahm ein Bundespolizist zwei Jugendlichen eine Softairpistole ab, die sie ihm zuvor in einem Zug am Hauptbahnhof unvermittelt gezeigt hatten.

Ein 26-jähriger Bundespolizist befand sich gegen 19:40 Uhr in Uniform auf dem Heimweg vom Dienst. Am Gleis 24 folgten ihm zwei Jugendliche in den abfahrbereiten Zug nach Nürnberg. Die beiden 15-Jährigen sprachen ihn an und zeigten im unvermittelt, wie sich erst später herausstellte, eine nicht geladene Softairwaffe. Der Polizeikommissar reagiert schnell, nahm die täuschend echt aussehende Pistole an sich und begab sich mit den beiden Jugendlichen zur nahen Wache.

Hier stellte sich heraus, dass ein 15-jähriger Deutsch-Kosovare, die Waffe zuvor in einem Holster am Gürtel getragen und hier hervorgezogen hatte. Dass es sich um eine Softairwaffe handelte konnte der Beamte nicht sofort erkennen. Andere Personen nahmen von dem Vorfall keine Kenntnis. Nach Angaben des 15-Jährigen soll die Pistole aus einem Gebüsch in Freising stammen, wo er sie an sich genommen hatte. Warum und wie er die Waffe dem Beamten zeigte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Jugendliche aus Freising machten bei der Bundespolizei den Eindruck, sich ihres Handelns nicht vollumfänglich bewusst zu sein. Neben der Möglichkeit, andere Bürger gegebenenfalls in Angst zu versetzen, war ihnen nicht bewusst, welche Wirkung eine gezogene Schusswaffe auf einen Polizeibeamten haben kann, selbst wenn es sich dabei „nur“ um eine Anscheinswaffe handelt.

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet. Die Softairpistole wurde sichergestellt.

Die Ahndung der Ordnungswidrigkeit an das zuständige Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München abgegeben.

PM der BPOLI München vom 14.01.209

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Münnerstadt (Bayern): Sachbeschädiger geht Rettungskräfte an

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03.45 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Kissingen zu einer Sachbeschädigung in der Gymnasiumstraße gerufen. Dort hatte ein 26-jähriger Mann, der unter starkem Alkoholeinfluss stand, eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. Hierbei zog er sich eine stark blutende Schnittverletzung an der rechten Hand zu, woraufhin ein Rettungswagen sofort den Einsatzort anfuhr, um die Verletzung zu behandeln. Der jedoch sehr aggressive Mann verweigerte die Behandlung und versuchte sich vom Krankenwagen zu entfernen. Letztendlich schafften es die Beamten zwar, den Unruhestifter in den Rettungswagen zu verbringen, doch auch dort schlug und trat er um sich und beschimpfte die Sanitäter. Der alkoholisierte Mann floh aus dem Krankenwagen in Richtung Marktplatz und musste durch die eingesetzten Beamten wieder eingefangen werden. Unter polizeilicher Begleitung wurde er zum Campus in Bad Neustadt gebracht. Dort wurde er direkt operiert. Der entstandene Schaden der Schaufensterscheibe beläuft sich auf circa 1.000,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.01.2019

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BAB 95 bei Murnau (Bayern): Schneebrocken fällt von Autobahnbrücke auf THW-Einsatzfahrzeug

Bereits seit Freitagabend war eine Gruppe des THW-Ortsverbands Weiden in Oberammergau damit beschäftigt, mehrere Flachdächer von den Schneemassen zu befreien.

Der teils starke Regenfall und das Tauwetter macht den Schnee inzwischen sehr schwer, was die Gefahr von herabrutschenden Schneeschichten stetig steigen ließ.

 

Dieser Umstand wurde den freiwilligen Helfern bei der Fahrt ins nächste Einsatzgebiet (Berchtesgadener Land) zum Verhängnis, als ein abtauender Schneebrocken am Sonntagnachmittag von einer Autobahnbrücke im Bereich der Anschlussstelle Murnau-Kochel fiel und auf der Windschutzscheibe und Motorhaube des Mannschaftswagens landete.

Der 32-jährige Fahrzeugführer konnte die Kontrolle über den Renault/Master behalten und lenkte das Blaulichtfahrzeug auf den Pannenstreifen.

 

Der Fahrer und seine Mitfahrer (32 u. 22) blieben zum Glück unverletzt.

 

Das Einsatzfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro beziffert.

 

Beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau-Kochel mussten kurzfristig zur Beseitigung des überhängenden Schnees auf den Brückenkanten gesperrt werden.

Im Einsatz war neben der Verkehrspolizei Weilheim, die Freiwilligen Feuerwehren Ohlstadt, Großweil und Murnau sowie die Autobahnmeisterei. Nach der Unfallaufnahme wurden sämtliche Brücken der A95 überprüft.

 

PM der VPI Weilheim vom 13.01.2019

P.S.: Ich möchte den Nachsatz des Pressesprechers der VPI Weilheim unter dieser PM sehr gerne zitieren:
„An alle THW-Helferinnen und Helfer: Vielen Dank für Euren Einsatz ♥“

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben

Berlin: Mann in Krankenhaus verstorben

Der am 27. Dezember 2018 während eines Polizeieinsatzes bewusstlos gewordene Mann ist heute in einem Krankenhaus verstorben. Dies teilte eine Ärztin des behandelnden Krankenhauses in Neukölln der Polizei heute Nachmittag telefonisch mit. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an und werden vom Landeskriminalamt geführt.

Erstmeldung Nr. 2720 vom 28. Dezember 2018: Pfefferspray gegen aggressiven Mann eingesetzt
Gegen einen äußerst aggressiven Mann mussten Einsatzkräfte gestern Nachmittag in Tempelhof das Pfefferspray einsetzen und ihn fesseln. Kurz vor 17 Uhr alarmierten Mitarbeiter einer Bäckerei die Polizei zum Tempelhofer Damm, da ein Mann mit freiem Oberkörper dort randaliert haben soll. Da der 36-Jährige den Aufforderungen der Beamten das Geschäft zu verlassen nicht nachkam, musste er rausgeführt werden. Nach Aussagen der am Einsatz beteiligten Beamten hat er mit seinem Ellbogen nach einem der Polizisten geschlagen und getreten. Nur mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte gelang es den immer wieder um sich tretenden 36-Jährigen zu fesseln und ihn in eine

Zelle eines angeforderten Gefangenentransporters zu bringen. Dort schlug er mehrmals mit seinem Kopf gegen die Scheibe des Fahrzeuges. In dem Polizeigewahrsam angekommen sprang der Mann beim Öffnen der Fahrzeugtür den Polizeidienstkräften entgegen. Um weitere Attacken des Angreifers zu verhindern, setzte ein Beamter das Pfefferspray gegen den Mann ein. Letztlich mussten mehrere Dienstkräfte den vehement um sich tretenden Mann tragen, um ihn dem Gewahrsam zuzuführen. Nach Aussagen der Beteiligten verlor der Festgenommene plötzlich das Bewusstsein, so dass ein Arzt aus dem Gewahrsam hinzueilen musste, um den Mann bis zum Eintreffen eines alarmierten Notarztes zu reanimieren. Der 36-Jährige kam zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Angestellte des Polizeigewahrsams wurden bei dem Einsatz verletzt und mussten ihren Dienst beenden. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme soll nun klären, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

PM Nr. 89 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 12.01.2019

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Suizidversuch in Polizeizelle

Mit der Einweisung eines 45-Jährigen in eine Fachklinik endeten gestern Abend (10.01.2019) mehrere Einsätze der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Der Mann hatte mehrfach versucht, aus dem Leben zu scheiden.

 

Gegen 22:20 Uhr teilten Beamte der Bundespolizei mit, dass sich der Mann in einem Zugabteil vorsätzlich so schwer verletzt hatte, dass er zum einen ärztlich versorgt werden müsse, zum anderen aber dringend psychiatrischer Betreuung bedürfe. Die Beamten holten den inzwischen medizinisch versorgten Mann ab und brachten ihn zur Dienststelle. Dort äußerte er während der Sachverhaltsaufnahme ebenfalls mehrfach, aus dem Leben scheiden zu wollen.

Bei der weiteren Sachbearbeitung versuchte der Mann tatsächlich, sich in einem Verwahrraum der PI Nürnberg-Mitte zu strangulieren. Da er aber ständig unter Beobachtung stand, konnte dies verhindert werden.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Leichtverletzte in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2019

Allgemein verletzt

Salzgitter (Niedersachsen): Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus

In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gab es eine starke Rauchentwickung. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei befanden sich noch zahlreiche Personen im Haus. Diese konnten sowohl von der Polizei als auch von der Feuerwehr aus dem Haus befreit werden. Nach ersten Ermittlungen erlitten drei Personen eine Rauchgasintoxikation. Bei einer der verletzten Personen handelte es sich um einen 31-jährigen Polizeibeamten. Dieser wurde vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Über die Ursache des Brandes können derzeit noch keine gesicherten Angaben gemacht werden. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass ein elektrisches Gerät die Ursache der Rauchentwicklung war. Auch können noch keine Angaben über eine Schadenshöhe gemacht werden.

PM der PI Salzgitter vom 11.01.2019

Allgemein

Geschichten, Artefakte und Anekdoten aus der Weimarer Republik mit Polizeibezug für Ausstellung in Hannover gesucht

Bildquelle: PD Hannover, Bernd Heinze

„Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“ – das ist der Titel einer Wanderausstellung unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die vom 25.02.2019 bis 31.03.2019 auf dem Gelände der Polizeidirektion (PD) Hannover, Waterloostraße 9, zu sehen sein wird. Um die Ausstellung mit noch mehr Lokalkolorit anzureichern, sucht die Polizei für diesen Zeitraum zusätzlich hannoveraner Artefakte, Anekdoten oder ähnliches – jeweils mit Polizeibezug – aus der Weimarer Republik (1918 bis 1933). Sie sollen die Originalexponate aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen in der Ausstellung ergänzen.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger zu einer ganz besonderen Zeitreise einladen, die die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zeigt“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. „In der jungen Demokratie entstand die Idee einer bürgernahen, republikanischen Polizei – mit Grundwerten, wie wir sie heute noch leben. Deshalb interessiert und besonders, wie der Wandel der Polizei in der Region Hannover erfahren wurde und hoffen, dass uns Artefakte, Anekdoten oder ähnliche Zeitzeugnisse erreichen.“ Grundsätzlich liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf der Entwicklung der preußischen Polizei mit einem Blick auf die Gebiete des heutigen Niedersachsens. Dr. Dirk Götting vom Polizeimuseum Niedersachsen hat sie konzipiert und wird die Exponate aus Hannover in die Ausstellung integrieren. Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Führungen und einer Vortragsreihe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Buchungsmöglichkeiten und Termine für Führungen und Informationsveranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage der PD Hannover (Link: www.pd-h.polizei-nds.de/wir_ueber_uns/veranstaltungen) und den Sozialen Medien (facebook, Twitter) der PD Hannover veröffentlicht.

Wer etwas zur Ausstellung beitragen kann, wendet sich bitte unter der Rufnummer 0511 109-1052 an das Organisationsteam der Ausstellung in der Polizeidirektion Hannover.

PM der PD Hannover vom 11.01.2019

Allgemein Schweiz Tragisch Trauriges

Bern: Mann leblos in Zelle aufgefunden

Am Dienstagabend ist in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital ein Insasse leblos aufgefunden worden. Als Todesursache steht eine Selbsthandlung im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

Am Dienstag, 8. Januar 2019, kurz vor 2315 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital in Bern ein Insasse leblos aufgefunden worden sei. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 34-jährigen Schweizer.

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Stand der Untersuchungen, welche unter anderem am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern durchgeführt wurden, steht eine Selbsthandlung als Todesursache im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

PM der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2019

 

Allgemein Österreich

Wien: Durchführung einer Festnahmeanordnung

Datum: 09.01.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Adresse: 15., Westbahnhof

Beamte der Wiener Bereitschaftseinheit konnten einen 42-jährigen ungarischen Staatsbürger nach einer Identitätsfeststellung im Bereich des Westbahnhofs festneh-men. Der Tatverdächtige, gegen den ein europäischer Haftbefehl aufrecht war, soll in Ungarn einen Polizeibeamten angegriffen haben. Der 42-Jährige wurde in eine Justizanstalt gebracht.

PA der LPD Wien vom 10.01.2019

Allgemein

Schwalbach (Hessen): Videoschutzanlage ist in Betrieb

Am 20. Dezember 2018 hat die Videoschutzanlage auf dem Schwalbacher Marktplatz ihren Betrieb aufgenommen und stellt nun einen wesentlichen Faktor für noch mehr Sicherheit in Schwalbach am Taunus dar.

Die neue, aus 17 Kameras bestehende, Videoanlage deckt den gesamten Marktplatz, den Busbahnhof und den Parkplatz des Einkaufszentrums Limes ab und erweitert die gemeinsame Sicherheitsstrategie der Stadt Schwalbach am Taunus und des Polizeipräsidiums Westhessen. „Die Videoschutzanlage ist ein Meilenstein in der Verbesserung der Sicherheit rund um den Schwalbacher Marktplatz und das Ergebnis der guten Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Polizei. Dafür danke ich allen Beteiligten, insbesondere aber dem Polizeipräsidium Westhessen, das mit seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet maßgeblich zur Umsetzung beigetragen hat,“ so Bürgermeisterin Christiane Augsburger bei der Vorstellung der neuen Anlage.

„Neben der für Straftäter abschreckenden Wirkung von Videokameras, besteht auch die Möglichkeit, unmittelbar beim Erkennen von Gefährdungen oder Straftaten darauf zu reagieren und entsprechende polizeiliche Maßnahmen zu treffen!“, zeigt sich Polizeipräsident Stefan Müller vom Nutzen der Videoschutzanlage überzeugt. Sie hilft der Polizei zudem, dank der hochauflösenden Kamerabilder, Straftäter zu überführen, damit zur Straftatenaufklärung beizutragen und letztendlich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.

Um die Privatsphäre von Anwohnern zu gewährleisten, ermöglicht die Technik durch Verpixeln von Fenstern, Balkonen und Schaufensterscheiben, dass weder Polizei noch Ordnungspolizisten einen Einblick in die privaten Bereiche oder die Ladengeschäfte rund um den Marktplatz haben. Mit dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, der bereits in der Vorbereitungsphase intensiv in die Planungen eingebunden war, ist eine Speicherung der erhobenen Daten für zehn Tage vereinbart. Danach werden die Aufnahmen automatisch gelöscht. Neben der bereits funktionierenden Ausleitung der Bilder der Videoschutzkameras zu der Ordnungspolizei im Schwalbacher Rathaus, ist auch eine Übertragung zur Polizeistation nach Eschborn vorgesehen. Die für den Datentransfer notwendigen, erhöhten Leitungskapazitäten nach Eschborn werden in den kommenden Monaten geschaffen.

Die Kosten für die gesamte Videoschutzanlage beliefen sich auf ca. 430.000 Euro, wovon im Rahmen der Co-Finanzierung ein 2/3-Anteil vom Land Hessen übernommen wurde. Die Installation der neuen Anlage ist wesentlicher Eckpfeiler der Umsetzung des Programmes „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“ (KOMPASS) in Schwalbach. Bei KOMPASS handelt es sich um ein Angebot des Hessischen Innenministeriums zur Weiterentwicklung der Sicherheit in den Kommunen.

Bereits ab Sommer 2017 hatte das Polizeipräsidium Westhessen als Sofortmaßnahme vier Video-Kameras installiert. Damals war es wiederholt zu gravierenden Sachbeschädigungen und Übergriffen gegenüber Polizeibeamten in diesem Bereich gekommen. Als Reaktion auf die Situation rund um den Marktplatz fand im Juli 2017 eine Gesprächsrunde mit den Köpfen der Stadt Schwalbach und des Polizeipräsidiums Westhessen statt, bei der die Probleme in enger Zusammenarbeit analysiert und Lösungen entwickelt wurden. Das Ergebnis war ein aus sieben Punkten bestehendes Sicherheitspaket. Als unmittelbare Reaktion auf dieses Treffen wurde die Polizeipräsenz in der Schwalbacher Mitte deutlich erhöht und zahlreiche Kontrollen durch Beamte des Polizeipräsidiums Westhessen, aber auch gemeinsame Kontrollen mit der Schwalbacher Ordnungspolizei durchgeführt. Außerdem stellte die Polizei einen Schutzmann vor Ort zur Verfügung, der im Januar 2018 sein Büro im Rathaus am Marktplatz bezog und seither zum Schwalbacher Stadtbild gehört. Dank der konsequenten, gemeinsamen Anstrengungen von Stadt und Polizei hat sich die Situation in Schwalbach am Taunus bereits deutlich verbessert.

Durch die Inbetriebnahme der Videoschutzanlage ist nun ein weiterer Punkt dieses Paketes verwirklicht worden, um die punktuelle Kriminalität in Schwalbach zu reduzieren, die Aufenthaltsqualität am Marktplatz zu erhöhen und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu steigern.

„Durch mehr gefühlte Sicherheit werden alle – egal ob Anwohner, Geschäftsinhaber oder Kundschaft – von der neuen Videoschutzanlage profitieren,“ sind sich Bürgermeisterin Augsburger und Polizeipräsident Müller einig.

Gemeinsame PM der Stadt Schwalbach und des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 10.01.2019

Allgemein Bravo

Roßdorf (Hessen): Spielhalle überfallen Schneller Fahndungserfolg / Fünf Tatverdächtige in U-Haft

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen:

Nach dem Überfall auf eine Spielhalle in Roßdorf am Dienstag,den 8.1.2019 (wir haben berichtet), können Staatsanwaltschaft und Polizei einen schnellen Ermittlungserfolg verzeichnen. Wenige Minuten nach der Tat konnten Polizeibeamte im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung fünf Tatverdächtige festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden die Beschuldigten am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ fünf Haftbefehle und schickte alle Festgenommenen in eine Justizvollzugsanstalt.

Die fünf Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren stehen in dem dringenden Verdacht, gemeinsam den Überfall geplant und ausgeführt zu haben. Nach ersten Ermittlungen sollen die zwei 22 und 29 Jahre alten Beschuldigten im Fluchtauto gewartet haben, während ihre Komplizen im Alter von 18, 20 und 29 Jahren die Spielhalle betraten und unter Vorhalt einer Schusswaffe den Angestellten der Gaststätte bedrohten. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, soll der Angestellte von einem der Beschuldigten mit einem Brecheisen zudem geschlagen und dabei leicht verletzt worden sein. Nach Herausgabe des Geldes traten die Tatverdächtigen die Flucht in einem von Zeugen beschriebenen schwarzen Auto an.

Die sofort nach der Tat eingeleitete Suche nach den Tätern führte zu einem schnellen Fahndungserfolg. Bereits wenige Minuten später konnten Polizeibeamte das Fluchtauto im Bereich des Darmstädter Ostbahnhofes lokalisieren und stoppen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges und der von den Zeugen beschriebenen tatverdächtigen Personen, stellten die Beamten eine Schreckschusspistole unter dem Fahrersitz sowie weitere Beweismittel sicher. Drei der Beschuldigten zeigten sich geständig. Die weiteren Hintergründe und ob die Täter für ähnlich gelagerte Straftaten in Betracht kommen, werden die weiteren Ermittlungen des Kommissariats 10 der Darmstädter Kriminalpolizei zeigen.

Unsere Bezugsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4159940 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4159939

PM des PP Südhessen vom 10.01.2019

Allgemein Bravo

Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern): Bundespolizei verhaftet seit 2013 per internationalem Haftbefehl gesuchten Mann

Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges auf der BAB 11 am gestrigen Nachmittag (9. Januar 2019) stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk fest, dass gegen den Fahrzeugführer ein internationaler Haftbefehl besteht. Der polnische Staatsangehörige wurde wegen begangener Betrugsdelikte durch die Republik Polen per Haftbefehl aus dem Jahr 2013 gesucht. Der 55-Jährige soll im Rahmen der Internationalen Rechtshilfe nach Polen ausgeliefert werden. Er wurde durch die Bundespolizisten vor Ort verhaftet. Die Eröffnung des Haftbefehls am zuständigen Amtsgericht soll noch am heutigen Tag erfolgen.

PM der BPOLI Pasewalk vom 10.01.2019

Allgemein Prävention

Hamburg: Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung und Zuführung eines Rauschgiftdealers

Zeit: a. 09.01.2019, 05:30 Uhr – 10.01.2019, 03:30 Uhr b. 09.01.2019, 11:40 Uhr
Ort: a. Hamburger Stadtgebiet b. Hamburg Eidelstedt, Karkwurt

a. Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 229 Personen überprüft und gegen 78 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Im Bereich des Polizeikommissariats 11 wurde ein mutmaßlicher Dealer (21) nach einem Btm-Handel angehalten und überprüft. Die Fahnder konnten bei dem Tatverdächtigen Kleinstmengen Heroin sicherstellen. Da der aus Afghanistan stammende Mann in der Vergangenheit mehrfach unter Verdacht stand, mit Btm gehandelt zu haben, wurde er dem UG Hamburg zugeführt.

Im Sternschanzenpark konnten zwei mutmaßliche Dealer vorläufig festgenommen werden, die unabhängig voneinander Marihuana an Konsumenten verkauften. Ein Deutscher (16) wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Ein 23-jähriger Guineer wurde zugeführt. Insgesamt wurden vier Beutel Marihuana und Dealgeld sichergestellt.

Ein 22-jähriger Gambier wurde vorläufig festgenommen, weil er im Bereich St. Pauli Marihuana an eine Konsumentin verkauft hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem UG Hamburg zugeführt.

b. Beamte des Rauschgiftdezernates konnten einen bisher unbekannten Tatverdächtigen, der bereits am 29.11.2018 im Verdacht stand, mit Betäubungsmittel gehandelt zu haben, identifizieren und vorläufig festnehmen. (siehe hierzu auch PM 181130-2.)

Nach bisherigen Ermittlungen konnte ein 58-jährige Guinea-Bissauer vor einer Wohnung, die offenbar als Depot genutzt wurde, vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige hatte neben dem Schlüssel für die Wohnung mutmaßliches Dealgeld und mehrere Mobiltelefone bei sich. In der Wohnung konnten über 4 Kilogramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen einem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 10.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Pforzheim (Baden-Württemberg): Volltrunkener 41-Jähriger fährt mit Rettungswagen während Notfallbehandlung davon

Während ein dreiköpfiges Rettungsteam am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr in der Pforzheimer Luisenstraße im Behandlungsbereich ihres Einsatzfahrzeuges mit laufendem Blaulicht einen Notfallpatienten behandelte, stieg ein volltrunkener 41-Jähriger in die Fahrerkabine und fuhr davon. Nach einer Strecke von etwa 300 Metern gelang es den Notfallsanitätern in der Durlacher Straße über ein Verbindungsfenster zum Führerhaus, den Mann zum Anhalten zu bewegen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Unterdessen hatte der Betrunkene bereits einen Baum gestreift und dabei einen Außenspiegel des Rettungswagens beschädigt. Ein Sanitäter wurde offenbar beim Griff durch das Verbindungsfenster leicht verletzt. Gerade aufgrund des umsichtigen und beherzten Eingreifens des Rettungsteams konnte wohl Schlimmeres verhindert werden und es kam ansonsten glücklicherweise niemand weiteres zu Schaden.

Die Polizei eilte mit insgesamt fünf Streifenfahrzeugen zu der Örtlichkeit und nahm den aus Polen stammenden, bislang polizeilich unbescholtenen Mann in Gewahrsam. Ein Alkoholtest war aufgrund seines Zustandes nicht möglich. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen.

Neben den hinzugeeilten Polizeibeamten mussten zur Versorgung des Patienten ein Notarzt und ein weiteres Rettungsteam hinzugezogen werden.

Der 41-Jährige wird sich nun zumindest wegen dem Tatbestand der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs beziehungsweise versuchtem Diebstahl, Straßenverkehrsgefährdung in Verbindung mit Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Ob noch weitere Straftaten vorwerfbar sind, wird derzeit noch geprüft.

PM des PP Karlsruhe vom 10.01.2019

Nachfolgemeldung:
Die Ereigniszeit war heute am Donnerstagnachmittag und nicht wie angeführt am Dienstag. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

PM des PP Karlsruhe vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Lübeck (Schleswig-Holstein): Verdacht eines Tötungsdeliktes

++ Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck ++

Am Mittwoch, 09.01.2019, fanden Polizeibeamte in einer Wohnung in Lübeck Travemünde einen erheblich verletzten, nicht ansprechbaren 79-jährigen Mann mit blutenden Schnittverletzungen an den Handgelenken im Wohnungsflur liegend vor. Die Ehefrau (74 Jahre) lag tot in ihrem Bett.

Die Tochter des Ehepaares war mit ihrer Mutter verabredet gewesen. Als auf ihr Klingeln die Tür zur Wohnung der Eltern nicht geöffnet wurde, sie aber Geräusche einer Person aus der Wohnung vernahm, die auf eine Notlage schließen ließen, wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden bei ihrem Eintreffen die Wohnungstür des Ehepaares sodann angelehnt vor. Hinter der Tür lag der 79-jährige, der umgehend in eine Lübecker Klinik eingeliefert wurde. Die dort festgestellten Verletzungen waren nicht akut lebensgefährlich.

Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der dringende Verdacht, dass der Ehemann zunächst seine Ehefrau erstickt und anschließend versucht hat, sich selbst das Leben zu nehmen.

Die Hintergründe des Tatgeschehens sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die vom Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck übernommen worden sind.

Die Staatsanwaltschaft hat den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des Verdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten beantragt. Die Vorführung des Beschuldigten vor den Haftrichter erfolgt noch am heutigen Tage.

PM der PD Lübeck vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Unfall

Wittenberge (Brandenburg): Tragischer Unfalltod

Ein 81-jähriger Mann ist gestern gegen 17.10 Uhr in der Kyritzer Straße bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er hatte die Fahrbahn als Fußgänger überquert und wurde dabei von einem vorbeifahrenden Opel-Kleintransporter erfasst, der von einer 23-Jährigen geführt wurde. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Ein Gutachter wurde beauftragt. Die Kyritzer Straße musste zeitweise gesperrt werden. Am Fahrzeug entstand ca. 4.000 Euro Sachschaden.

PM der PD Nord vom 10.01.2019

Allgemein Unfall

Neuruppin (Brandenburg): Vorläufig festgenommen

Ein 34-jähriger Kroate wurde gestern von Polizeibeamten auf einem Rastplatz zwischen der Raststätte Walsleben und der Anschlussstelle Herzsprung vorläufig festgenommen, nachdem er drei Verkehrsunfälle verursacht hatte (Schaden insges. ca. 12.000 Euro) und mit hoher Geschwindigkeit die Autobahn entlang gefahren war.

Gegen 13.05 Uhr meldete sich ein Zeuge und gab an, dass auf dem Gelände der Raststätte Linumer Bruch ein Pkw Audi mit ausländischem Kennzeichen mit seinem abgestellten Pkw Ford kollidiert war. Der Audi-Fahrer hatte seine Fahrt unerlaubt fortgesetzt, woraufhin der Ford-Fahrer zunächst hinterher fuhr. Da ihn der Audi dann jedoch ausbremste, beendete der Ford-Fahrer die Nachfahrt.

Zwischen den Anschlussstellen Fehrbellin und Neuruppin-Süd ereignete sich gegen 13.15 Uhr der zweite Verkehrsunfall mit dem Audi. Der Wagen kollidierte im Baustellenbereich seitlich mit einem Pkw Ford und fuhr dann mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Gegen 13.20 Uhr hatte der Wagen dann die Anschlussstelle Neuruppin passiert und kollidierte beim Überholen mit einem Pkw Daimler. Auch hier hielt der Verursacher nicht an.

Beamte der Autobahnpolizei konnten den Fahrer letztlich stoppen. Der 34-jährige Kroate gab an, vor ein paar Tagen Medikamente konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Der in Österreich zugelassene Pkw Audi wurde durchsucht. Der Fahrzeughalter – ein 90-Jähriger – konnte ermittelt und informiert werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, auch im Zusammenwirken mit der österreichischen Polizei, dauern an.

PM der PD Nord vom 10.01.2019

Allgemein Unfall Wie blöd kann man sein?

Aschaffenburg (Bayern): Der Polizei aufgefahren und Unfallflucht begangen

Eine zivile Streife der Einsatzhundertschaft Würzburg, welche sich am Mittwoch zur Unterstützung der Aschaffenburger Polizei im Stadtgebiet aufhielt, befuhr am frühen Mittwochabend gegen 19:15 Uhr die Ludwigstraße. Hier ordnete sich das Dienstfahrzeug zum Linksabbiegen ein und wartete verkehrsbedingt. Von hinten näherte sich eine 47 jährige Fahrerin eines BMW X3 und fuhr dem Dienstfahrzeug auf. Noch bevor der Unfall ordnungsgemäß aufgenommen werden konnte, setzte die Frau ihr Fahrzeug zurück und entfernte sich in die Frohsinnstraße. Da sich ein Polizeibeamter das Kennzeichen notiert hatte, konnte wenig später die Unfallverursacherin gestellt werden. Die Schadenshöhe an beiden Pkw wird auf 3000 Euro geschätzt. Die BMW-Fahrerin hat nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu erwarten.

PM der PI Aschaffenburg vom 10.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bremen: Einsatz in der Innenstadt

Bremen-Mitte, Auf der Brake Zeit: 10.01.19, 16.25 Uhr

In der Bremer Innenstadt stritten sich am Nachmittag mehrere Männer, einer von ihnen gab dabei Schüsse aus einer Schreckschusspistole ab. Verletzt wurde niemand.

Drei Männer gerieten aus bisher ungeklärten Gründen in der Straße auf der Brake in einen Streit. Ein 35-Jähriger zog eine Schreckschusspistole und gab mehrere Schüsse ab. Einsatzkräfte der Bremer Polizei waren schnell vor Ort, sperrten den Tatort ab und nahmen den Mann vorläufig fest.

PM der POL Bremen vom 10.01.2019

Allgemein Bravo Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Thiersee (Tirol): Gefährliche Drohung und Körperverletzung in Thiersee

Am 09.01.2019 gegen 15:19 Uhr kam es in Thiersee zu Streitigkeiten zwischen einem 70-jährigen und einem 49-jährigen Österreicher. Im Zuge dieses Streites bedrohte der 70-Jährige den 49-Jährigen gefährlich und attackierte ihn. Anschließend verließ der 70-Jährige den Vorfallort mit seinem Fahrzeug. Aufgrund der Mitteilung, dass der 70-Jährige in seinem Haus mehrere Schusswaffen aufbewahren und gelegentlich Schüsse in den nahe gelegenen Wald abgefeuert habe, wurde von Seiten der Polizeiinspektion Kufstein das Einsatzkommando Cobra hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete die Festnahme des 70-Jährigen, eine Hausdurchsuchung sowie die Sicherstellung der Waffen und Munition an. Bei der Durchsuchung des Gebäudes durch das Einsatzkommando Cobra konnte der 70-Jährige nicht angetroffen werden. Die Beamten konnten jedoch mehrere Waffen und Munitionsteile sicherstellen (siehe beiliegendes Foto).

Von Seiten der Polizei wurden die Sicherungsmaßnahmen aufrechterhalten und schlussendlich erschien der 70-Jährige in Begleitung seines Rechtsbeistandes am 10.01.2019 um 10:38 Uhr persönlich auf der Polizeiinspektion Kufstein. Der Mann wurde festgenommen und niederschriftlich vernommen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde die Festnahme mittlerweile aufgehoben und nach Abschluss der Ermittlungen erfolgt ein Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck.

Am Einsatz unter der Einsatzleitung des Bezirkspolizeikommandanten von Kufstein waren 2 Streifen der Polizeiinspektion Kufstein, 10 Mann des Einsatzkommandos EKO-Cobra, 8 Mann der Verhandlungsgruppe sowie 1 RTW des Österreichischen Roten Kreuzes beteiligt.

PM der PI Kufstein vom 10.01.2019

Photoquelle: PI Kufstein

Allgemein Angriff KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Deschlag (Nordrhein-Westfalen): Aktuelle Lageentwicklung: Bedrohung in Derschlag

Die Polizei hat das Wohnhaus betreten und eine männliche Person leblos angetroffen. Nach bisherigem Kenntnisstand hat sich der Bedroher mit einer Schusswaffe selbst das Leben genommen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 10.01.2019

Folgemeldung:
Die Durchsetzung einer Zwangsräumung endete am Donnerstagmorgen (10. Januar) mit dem Tod des 56-jährigen Wohnungsinhabers. Eine Gerichtsvollzieherin war mit der Räumung eines Hauses an der Kölner Straße beauftragt und hatte die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Nachdem das Haus gegen 08.45 Uhr gemeinsam betreten worden war, traf man in einem Zimmer auf den 56-jährigen Bewohner. Dieser erhob drohend eine Faustfeuerwaffe, woraufhin sich Polizei und die Gerichtsvollzieherin aus dem Haus zurückzogen. Kurz darauf fiel in dem Haus ein Schuss, wobei der Geschehensablauf zu diesem Zeitpunkt völlig unklar war. Um eine Gefährdung für Unbeteiligte auszuschließen, zog die Polizei eine Vielzahl von Kräften aus dem Oberbergischen Kreis zusammen und sperrte das Umfeld des Hauses ab. Davon betroffen war auch die Bundesstraße 55, so dass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Ein hinzugezogenes Spezialeinsatzkommando drang gegen 11.00 Uhr in die Wohnung ein und fand den 56-Jährigen tot auf. Nach ersten Ermittlungen hat sich der Mann mit einer manipulierten Gaspistole das Leben genommen. Eine Gaspistole kann nach Erreichen des Mindestalters von 18 Jahren erlaubnisfrei erworben werden. Der Mann war polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 10.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 44-Jähriger nimmt sich in Sindelfingen-Darmsheim das Leben

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg:

Ein 44-jähriger Mann hat sich am vergangenen Wochenende in Sindelfingen-Darmsheim das Leben genommen. Er war im Zusammenhang mit der am Silvesterabend erfolgten Schussabgabe auf einen 59-jährigen Anwohner der Berner Straße (wir berichteten am 2. Januar) in den Fokus polizeilicher Ermittlungen geraten. Kriminaltechnische Untersuchungen zur Schusskanalbestimmung hatten ergeben, dass seine Wohnung als ein möglicher Schussabgabeort in Betracht kommen könnte. In der Folge war seine Wohnung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 2. Januar mit richterlicher Anordnung durchsucht und der 44-Jährige im Zuge laufender kriminalpolizeilicher Ermittlungen vernommen worden. Der Anfangsverdacht hat sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht erhärtet. Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht des 44-Jährigen waren für die Ermittler zu keinem Zeitpunkt erkennbar.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Güglingen (Baden-Württemberg): Tochter sticht auf Vater ein

Auf ihren auf der Couch schlafenden Vater stach am Mittwochabend eine 21-Jährige mit einem Brotmesser ein. Sie traf den 41-Jährigen einmal am Oberkörper, weitere Angriffe konnte der aufwachende Mann abwehren. Die Angreiferin ließ dann von ihrem Opfer ab und blieb friedlich bis die Polizei eintraf. Der Vater musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die junge Frau wahrscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, weshalb sie in eine entsprechende Klinik gebracht wurde. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Heilbronn vom 10.01.2019

Allgemein

Mainz (Rheinland-Pfalz): Innenminister Lewentz stellt neue Kampagne der rheinland-pfälzischen Polizei für die Fastnachtszeit vor

Seit Anfang des Jahres finden in ganz Rheinland-Pfalz bereits Fastnachtsveranstaltungen in den großen Hallen und auf der Straße statt und viele Bürgerinnen und Bürger des Landes freuen sich dabei auf ein friedliches und ausgelassenes Feiern. Innenminister Roger Lewentz stellte heute im Polizeipräsidium Mainz die neue Fastnachtskampagne der Polizei Rheinland-Pfalz vor. Unter dem Motto „Mit Konfetti in der Blutbahn feiern“ greift die Polizei dabei mit einem Augenzwinkern das Thema Feiern in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum auf.

Zur Vorstellung der Kampagne sagt Lewentz: „Mit viel Augenmaß hat sich unsere Polizei auf die tollen Tage vorbereitet und dabei den Fokus auch auf die weniger schönen Seiten der närrischen Zeit gelegt.“

Das Motto soll dabei das gemeinsame und friedliche Feiern in den Fokus rücken, aber auch die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums thematisieren. Nicht nur Trunkenheit am Steuer und die Gefahr schwerwiegender Unfälle beschäftigen dabei die Polizei, sondern vielmehr sind Streitereien, Pöbeleien, Belästigungen bis hin zu Körperverletzungsdelikten oftmals an der Tagesordnung und beeinflussen dabei das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung.

Rückblickend auf 2018 sagt Lewentz: „Für die Fastnachtstage 2018 konnten wir feststellen, das insbesondere für die großen Fastnachtsumzüge und öffentlichen Veranstaltungen der Städte Mainz, Koblenz, Bad Kreuznach, Frankenthal oder Ramstein ein überwiegend friedliches Feiern zu verzeichnen war.“

Um das friedliche Feiern zu verstärken und als Partner für hunderttausende Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen zu werden, ist die Polizei Rheinland-Pfalz eine Kooperation mit dem Komponisten, Texter und Sänger Oliver Mager eingegangen. In seinem Fastnachtsschlager „Konfetti in der Blutbahn“ thematisiert er auch eine Verkehrskontrolle. Die Textzeile stellt dies perfekt dar:

„Samstagnacht, es kontrolliert die Polizei, das Narrenvolk im Mondenschein und ich war mittendrin. Ich pustete ins Röhrchen den Narrhallamarsch, wobei die Polizistin fragt, warum ich so glücklich bin. Das Testergebnis „Null Promille“ kam vom Messgerät. Dazu sang ich ein Lied und hab mein‘ Arm um sie gelegt.“

Um die Kampagne zu verbreiten, hat die Polizei Rheinland-Pfalz ein Plakat produziert und ist mittlerweile Kooperationen mit großen Fastnachtsvereinen und Organisationen eingegangen. In Mainz steht mit dem Mainzer Carneval Verein der Organisator des größten Rosenmontagszuges in Rheinland-Pfalz und die Mainzer Fastnacht e.G. mit über 20 angeschlossenen Fastnachtsvereinen an der Seite der Polizei, ebenso die stadtnahe Gesellschaft City-Plus Marketing, die in den großen Sitzungssälen ebenfalls Werbung für die Kampagne machen wird. Das auch kleine Vereine Interesse an der Aktion haben, zeigt der Fastnachtsverein PV Grün-Weiß aus Bad Salzig, welcher das Motiv sogar in seine Programmhefte drucken lässt.

Über die Plakate hinaus hat die Polizei Rheinland-Pfalz Armbänder, Ansteckpins und Infokärtchen produzieren lassen, die den Bürgerinnen und Bürgern im Land die Kampagne nahe bringen sollen. Insbesondere die Infokärtchen sollen dabei das Bewusstsein der Feiernden nach einem feucht-fröhlichen Feiern und einem sicheren nach Hause kommen stärken. Um nicht nur in der fünften Jahreszeit den Appell des friedlichen Miteinanders zu transportieren hat die Polizei Rheinland-Pfalz aber ganz bewusst eine weitere Kampagne entwickelt. „RESPECT THE LIMIT“ soll dazu sensibilisieren, die eigenen als auch die Grenzen anderer jederzeit zu kennen, zu erkennen und nicht zu überschreiten – in jeder Situation und in jedem Zustand.

Die täglichen Erfahrungen zeigen, dass Grenzen immer öfter überschritten wer-den. Das beginnt bei Respektlosigkeiten und Beschimpfungen gegenüber anderen Personen oder auch Einsatzkräften, dem ignorieren einfachster Verkehrsregeln, dem Missachten des Eigentums und der Gesundheit anderer, bis hin zu schwersten Straftaten. Oftmals stehen diese Straftaten in Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch – auch bei Kindern & Jugendlichen, welche uns beschäftigen. „RESPECT THE LIMIT“ legt seinen Fokus genau auf die Einhaltung dieser Grenzen. Die Freiheit jedes Einzelnen endet nun mal da, wo die anderer eingeschränkt wird.

„RESPECT THE LIMIT“ soll die Arbeit der Polizei daher ab sofort und fortwährend begleiten und als neuer Slogan, insbesondere in den sozialen Medien, etabliert werden.

PM des PP Mainz vom 10.01.2019

 

Bild: Von der Pressekonferenz zur neuen Fastnachtskampagne (Quelle: PP Mainz)

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Feuerzeugpistole löst Polizeieinsatz aus

Ein Anwohner der Joseph-Haydn-Straße informierte am gestrigen Abend die Polizei. Er war durch laute Musik eines Autoradios aufmerksame geworden und schaute aus dem Fenster. Was er sah, hinterließ einen zweifelhaften Eindruck.

Eine junge Frau tanzte nach der Musik, die aus ihrem Fahrzeug drang. Dann legte sie eine silberfarbene Pistole auf eine Mauer, später dann in ihre Handtasche. Der Anwohner konnte nicht erkennen, ob es sich hierbei um eine echte Schusswaffe handelte.

Folgerichtig informierte er die Polizei. Die junge Frau wurde in ihrer Wohnung angetroffen und nach dem pistolenähnlichen Gegenstand befragt. Bereitwillig zeigte die 33-jährige Schwerinerin die Waffe, die sich als Feuerzeug entpuppte. Auf den ersten Blick war das Feuerzeug nicht sofort von einer echten Schusswaffe zu unterscheiden gewesen.

Gegenstände, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen, werden neben anderen dem Begriff »Anscheinswaffe« zugeordnet und sind vom Waffengesetz erfasst.

Problematisch ist nicht der Besitz, sondern das Führen im öffentlichen Raum. Um keine kritischen Situationen zu provozieren, sollte beachtet werden, dass täuschend echte Waffennachbildungen in der Öffentlichkeit nichts verloren haben.

»Wer z.B. Polizisten mit einer Anscheinswaffe gegenübertritt, bringt sich und andere damit unwillkürlich in Lebensgefahr«

Auch wenn die Auswirkung ihres Handelns so nicht beabsichtigt war, wurde durch die Polizei eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen die Schwerinerin gefertigt. Die Anscheinswaffe wurde eingezogen.

PM der PI Schwerin vom 09.01.2019

Allgemein

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz aus

Am Dienstagnachmittag alarmierte ein Zeuge die Polizei, weil ein Mann in der Turnerstraße mit einer Schusswaffe in die Luft geschossen hatte und Passanten bedrohte.

Beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass es sich um einen Beziehungsstreit handelte. Dabei wollte ein 21-Jähriger, in Begleitung seines 24-jährigen Bekannten, seiner Ex-Freundin und ihrem neuen 31-jährigen Freund einen Besuch abstatten.

Die Situation eskalierte und der 21-Jährige schlug dem 31-Jährigen ins Gesicht. Doch nicht genug: Der 24-Jährige zog daraufhin eine Schreckschusswaffe, schoss mehrfach in die Luft und bedrohte den Mann mit der Pistole. Danach flüchteten die beiden mutmaßlichen Täter.

Nach einer anschließenden Fahndung konnten die zwei Männer in der Wohnung des 24-Jährigen festgenommen werden. Die Pistole, eine echtaussehende Schreckschusswaffe, trug der 24-Jährige bei sich. Beide Männer wurden festgenommen. Die Polizei ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 09.01.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Passau (Bayern): Tödlicher Unfall am Bahnhof

Ein 30-jähriger Somalier ist am Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, am Passauer Hauptbahnhof ums Leben gekommen, als er auf einen vorbeifahrenden Zug springen wollte. Unmittelbar zuvor hatte sich der Mann auf einem Bahnsteig an eine Streife der Bundespolizei gewandt und die Beamten um Hilfe gebeten. Während seine Personalien festgestellt wurden, lief er unvermittelt weg zu den wenige Meter entfernten Gleisen. Die Kriminalpolizei Passau hat die Sachbearbeitung übernommen.

 

Am Sonntagmorgen war eine Sicherheitsstreife der Bundespolizei Passau routinemäßig zu Fuß auf dem Passauer Bahnhof unterwegs. Geg. 07.40 Uhr näherte sich den Bundespolizisten auf dem Bahnsteig beim Gleis 1 eine Person, die einen verwirrten Eindruck machte. Der Mann stellte seinen mitgeführten Koffer und Rucksack vor den Bundespolizisten ab und bat die Polizisten wiederholt um Hilfe. Die Bundespolizisten wollten zunächst seine Identität prüfen und ließen sich von ihm seinen Ausweis aushändigen. Während der Funkabfrage der Personalien lief der zu Kontrollierende plötzlich von den Polizisten weg. Obwohl ihn eine Bundespolizistin zum Stehen bleiben aufforderte, versuchte dieser auf einen vorbei fahrenden Güterzug aufzuspringen, blieb allerdings mit seiner Kleidung an einem Waggon hängen. Der Mann wurde vom Zug mitgeschleift und erlitt dabei eine tödliche Kopfverletzung.
Der Lokomotivführer hielt planmäßig nach 1500 Metern im Bahnhof an und hatte von dem Unglücksfall nichts mitbekommen.
Aufgrund der momentanen unklaren Sicherheitslage sperrte die für den Bahnhof zuständige Passauer Bundespolizeiinspektion den Bahnhof und forderte ihre Sprengstoffgruppe zur Untersuchung der liegengebliebenen Gepäckstücke an. Erst als die Sprengstoffexperten Entwarnung gaben, wurde die Sperre des Bahnhofs etwa um 10.50 Uhr aufgehoben. In den Gepäckstücken waren lediglich Bekleidung und Schriftstücke des Verunglückten.
Zwischenzeitlich wurde der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau zur Unfallaufnahme angefordert und begann mit den ersten Ermittlungen.
Nach den vorläufigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine sichere Auskunft gegeben werden, ob es sich bei dem Vorfall um eine suizidale Spontanhandlung oder einen Unglücksfall beim Aufspringen auf den Güterwaggon handelte.
Bei dem tödlich Verunglückten handelt es sich um einen 30jährigen, abgelehnten somalischen Asylbewerber aus Schleswig-Holstein, der eine unwiderrufliche Ausreiseverfügung seines Ausländeramtes und eine gültige Bahnfahrkarte von Hamburg nach München bei sich hatte, was derzeit eher die Annahme eines tödlichen Unfalls beim Versuch der illegalen Ausreise nach Österreich als eine spontane Suizidsituation unterstützt.

Die betroffenen Beamten der Bundespolizei und zwei Zeugen des Vorfalls im Bahnhof werden bzw. wurden psychologisch betreut.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 3 bei Dortelweil (Hessen): Autofahrer kracht in Unfallstelle – drei Verletzte – hoher Sachschaden

Kurz vor Mitternacht am Montagabend steht eine Streife der Polizeistation Bad Vilbel mit ihrem Streifenwagen auf der Bundesstraße 3 bei Dortelweil, um eine Unfallstelle abzusichern, als ein vermutlich betrunkener Fahrzeugführer das Blaulicht übersieht und in die Unfallstelle kracht. Drei Personen, darunter ein Polizist, verletzen sich dabei leicht. Es entsteht erheblicher Sachschaden.

Kurz vor der Anschlussstelle Dortelweil auf der Bundesstraße 3 stand gegen 23.45 Uhr am Montagabend ein Streifenwagen (Opel Zafira) eines Streifenteams der Polizeistation Bad Vilbel, um eine Unfallstelle abzusichern. Der Abschleppdienst war gerade vor Ort, um einen beschädigten PKW aufzuladen, der nach einem Unfall im Begegnungsverkehr noch auf der Fahrbahn stand.

Ein 78-jähriger Bad Vilbeler hielt von Frankfurt kommend mit seinem VW Passat bereits in einigem Abstand vor dem Streifenwagen, da er aufgrund der Abschleppung die Unfallstelle nicht passieren konnte. Ein 42-jähriger Bad Vilbeler erkannte die Situation vor sich offenbar zu spät. Mit seinem BMW fuhr er vermutlich ungebremst auf den Passat auf, der durch die Wucht des Aufpralls gegen den Streifenwagen geschoben wurde. Beide Vilbeler Fahrzeugführer und ein auf dem Beifahrersitz des Streifenwagens sitzender Polizeibeamter verletzten sich dabei leicht. Rettungswagen brachten sie zur Behandlung ins Krankenhaus. Ein weiterer Polizist erlitt einen Schock. Beide Beamte konnten nach dem Unfall ihren Dienst nicht fortsetzen.

An allen drei PKW entstand mit rund 80.000 Euro Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden. Die Bundesstraße 3 bei Dortelweil blieb bis 02.30 Uhr für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Da bei dem 42-jährigen Vilbel Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer aufgrund eines vorausgegangenen Alkoholkonsums nicht fahrtüchtig war. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PM des PP Mittelhessen, PD Wetterau, vom 08.01.2019

Allgemein

Schleswig (Schleswig-Holstein): Nach gestrigen Großeinsatz in Schleswig, Mann mit Spielzeugwaffe ermittelt

Am Montagnachmittag (07.01.2019) gegen 15.20 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, dass sich eine männliche Person mit einer Waffe im Stadtgebiet Schleswig aufhalten soll.

Der Innenstadtbereich wurde daraufhin von einer Vielzahl von Polizeibeamten abgesperrt und überprüft. Es konnte keine verdächtige Person angetroffen werden.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte noch am Abend ein 40 Jahre alter Mann ermittelt und anschließend in seiner Wohnung, in einer betreuten Einrichtung, angetroffen werden. Eine Spielzeugwaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Bei der Spielzeugwaffe handelt es sich um eine Nachbildung einer Maschinenpistole, die auch für die eingesetzten Beamten zunächst nicht als eine Spielzeugwaffe zu erkennen gewesen wäre. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt.

In der jüngsten Vergangenheit haben in der Öffentlichkeit getragene Spielzeugwaffen/Anscheinswaffen bereits mehrere Polizeieinsätze ausgelöst. Im Einzelfall ist es auch für die Polizei nicht sofort erkennbar, ob das Gegenüber eine scharfe Schusswaffe oder eine Anscheinswaffe bei sich trägt. Sehr schnell läuft man als vermeintlich schwer Bewaffneter Gefahr durch Polizeibeamte verletzt zu werden.

PM der PD Flensburg vom 08.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Bremen: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl am Hauptbahnhof

Zivilfahnder der Bundespolizei haben einen 32-jährigen Mann am Bremer Hauptbahnhof verhaftet. Ihnen war bekannt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen im Zusammenhang mit einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorlag. Den haftbefreienden Betrag von insgesamt 573 Euro zahlte der russische Staatsangehörige nicht – so wurde er zum Antritt einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Schon bei der Durchsuchung auf der Wache entdeckten die Bundespolizisten eine kleine Menge Heroin in seiner Geldbörse. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Der Mann erhielt eine weitere Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Bremen vom 06.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Memmingen (Bayern): Rettungsdienst angegriffen

Ein 54-Jähriger befand sich am 05.01.2019, gegen 17:20 Uhr, im Bereich des Bahnhofs Memmingen und stürzte wegen seines alkoholisierten Zustands alleinbeteiligt zu Boden. Ein zufällig anwesender Rettungsdienstmitarbeiter wollte sich um das Wohlbefinden des Mannes kümmern. Damit war dieser wohl nicht einverstanden, weshalb er einen umherstehenden Stuhl nahm und diesen nach einem 64-jährigen Rettungsassistenten warf. Dieser wurde mit dem Wurfgegenstand am Kopf getroffen und hierbei leicht verletzt. Nachdem die Haftfähigkeit des Täters bescheinigt wurde, konnte dieser über sein Verhalten im Haftraum der Polizeiinspektion Memmingen nachdenken. Der Rettungsassistent konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Eppstein (Hessen): Verständnisloser Bürger parkt eigenständig Rettungsfahrzeug um

Tatort: 65817 Eppstein, OT: Vockenhausen, Hauptstraße 130 Tatzeit: Freitag, 04.01.2019, 18:38 Uhr

Medizinische Notfälle erfordern ein sofortiges Handeln. Hierzu können die Regeln der StVO durch Einsatzfahrzeuge außer Kraft gesetzt werden. In diesem Fall wurde ein Fahrzeug durch ein Notarzteinsatzfahrzeug kurzer Hand eingeparkt, um schnellstmöglich das Leben eines Bürgers, der sich in einer medizinischen Notlage befand, zu retten. Dafür hatte jedoch der Fahrzeughalter anscheinend wenig Verständnis. Während der lebenserhaltenden Maßnahmen stieg ein 45-Jähriger in das offenstehende Einsatzfahrzeug und parkte dieses eigenständig um, um selbst ausparken zu können. Daraufhin angesprochen trat der Umparker in einer derart aggressiven Art und Weise dem Rettungssanitäter gegenüber, dass dieser sich im Einsatzfahrzeug verschließen musste. Das Verhalten des uneinsichtigen Bürgers stellt eine Straftat dar. Denn ein Zugreifen auf weitere medizinische Hilfsmittel wurde durch das Umparken deutlich erschwert, so dass eine Beeinträchtigung bei der Ausführung der rettungsdienstlichen Maßnahmen vorliegt. Augenzeugen werden gebeten sich bei der Polizeistation Kelkheim zu melden (06195/67490).

PM des PP Westhessen, PD Main-Taunus, vom 05.01.2019

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Marktstett (Bayern): 51-jähriger Feuerwehrmann bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße 2271 zwischen Marktsteft und Kitzingen gekommen. Dem derzeitigen Sachstand nach kam ein Feuerwehrmann mit seinem dienstlichen BMW aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 51-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz in Marktbreit als er gegen 05:45 Uhr auf Höhe von Marktsteft aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr kam und mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidierte. Dabei erlitt der Angehörige der Feuerwehr so schwere Verletzungen, dass der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Der 36-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichtere Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zog die Polizei Kitzingen einen Unfallsachverständigen hinzu und wird mit ihm gemeinsam detailliert den Unfallhergang rekonstruieren. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden und wird voraussichtlich bis 13:00 Uhr gesperrt bleiben. Neben mehreren Streifen der Polizei Kitzingen und der Staatsanwältin befanden sich die regionalen Feuerwehren, die Straßenmeisterei wie auch der Rettungsdienst und Notarzt vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Angehörigen.

PM des PP Unterfranken vom 04.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hilden (Nordrhein-Westfalen): Hoher Sachschaden und ein verletzter Polizeibeamter nach Unfall mit Dienstfahrzeug

Am Donnerstag (3. Januar 2019) ist bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Nordring / Westring / Gerresheimer Straße in Hilden ein 26-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt worden. Neben einem Funkstreifenwagen der Kreispolizeibehörde Mettmann wurden bei dem Unfall auch noch zwei weitere Autos beschädigt – dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro.

Gegen 13:50 Uhr waren drei Polizeibeamte in einem Streifenwagen (VW Bully) unter dem Einsatz von Sonderwegerechten über den Nordring in Richtung Westring unterwegs, um einen eskalierenden Streit zu schlichten. An der Kreuzung mit der Gerresheimer Straße verlangsamten die Beamten ihr Fahrzeug, um mit gebotener Vorsicht ihren Weg zum Einsatzort fortzusetzen.

Während alle anderen Autofahrer an der Kreuzung stoppten, fuhr ein 81 Jahre alter Audi-Fahrer aus Düsseldorf, der neben einem Lkw auf die Weiterfahrt wartete, los, als seine Ampel auf Grün umschaltete. Den Funkstreifenwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung hineinfuhr, bemerkte der 81-Jährige nicht, woraufhin es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Aufgrund der Heftigkeit der Kollision wurde der Polizei-Bully eineinhalbmal um die eigene Achse geschleudert. Der Audi des Düsseldorfers rutschte nach dem Zusammenstoß noch in die Front eines Ford C-Max eines 44-jährigen Düsseldorfers, der an der Kreuzung auf die Vorbeifahrt des Streifenwagens gewartet hatte.

Ein 26 Jahre alter Polizeibeamter wurde bei dem Unfall an der Schulter verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, welches er nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen konnte. Er verblieb jedoch nicht dienstfähig. Die anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Sowohl der Audi des 81-jährigen Düsseldorfers als auch der Streifenwagen mussten abgeschleppt werden. Die örtliche Feuerwehr musste auslaufende Betriebsmittel abstreuen und durch eine Spezialkehrmaschine aufnehmen. Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt.

PM der KPB Mettmann vom 04.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

2018 wurden in Wien 461 Polizeibeamte durch fremde Gewalteinwirkung verletzt

Datum: 31.12.2018 bzw. 01.01.2019
Uhrzeit: –
Adresse: 1., Laurenzerberg bzw. 6., Fügergasse

In der Silvesternacht kam es auch neben zahlreichen anderen Einsätzen auch zu mehreren Widerständen gegen die Staatsgewalt, darunter:

• einen Vorfall am 31.12.2018 um 23:45 Uhr am Laurenzerberg, bei dem ein
29-jähriger tunesischer Staatsbürger mit einem anderen Mann in Streit geriet. Während der Sachverhaltsklärung verhielt sich der Tatverdächtige gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und wurde deshalb festgenommen. Im Zuge der Festnahme attackierte er die Beamten mit Schlägen, weshalb Pfefferspray eingesetzt werden musste, um die Festnahme durchsetzen zu können.

• einen Einsatz wegen einer lautstarken Raveparty in einem unbewohnten Haus in der Stumpergasse, zu dem mehrere Funkwägen am 01.01.2010 um 02:05 Uhr gerufen wurden. Etwa 40 Personen weigerten sich zuerst trotz mehrmaliger Aufforderung, die Party einzustellen. Danach begaben sich mehrere Tatverdächtige gemeinsam zum Hausausgang und versuchten, die Beamten in dem Gebäude einzusperren, was jedoch nicht gelang. Zwei Polizisten wollten daraufhin in der Fügergasse Flüchtende anhalten, wurden dabei aber attackiert. Es wurde versucht, einem Polizisten seine Dienstwaffe aus dem Holster zu entreißen, was nicht gelang. Ein Beamter erlitt durch die Angriffe eine Rissquetschwunde und Schwellungen im Kopfbereich. Insgesamt sieben mutmaßliche Täter konnten festgenommen werden (zwei 28-jährige Männer, zwei 28-jährige Frauen, ein 29-jähriger Mann sowie eine 30-jährige und eine 32-jährige Frau, alle österreichische Staatsbürger). Im Nahbereich des Tatorts wurden zur selben Tatzeit auch insgesamt vier Polizeiautos beschädigt (eingeschlagene Seitenscheiben und abgebrochene Außenspiegel) sowie mehrere Sachbeschädigungen an Hausfassaden (gesprayte Anarchie-Zeichen) festgestellt. Ein Zusammenhang wird geprüft. Die sieben Festgenommenen wurden wegen des Verdachts des Widerstands gegen die Staatsgewalt, der schweren Körperverletzung und der schweren Sachbeschädigung angezeigt. Die Ermittlungen laufen.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 in Wien 461 Polizistinnen und Polizisten durch fremde Gewalteinwirkung verletzt, darunter 430 leicht und 31 schwer.

PA der LPD Wien vom 02.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle zwischen den Jahren

Insgesamt sechs gesuchte Personen gingen den Beamten der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart zwischen den Jahren ins Netz. Ein 29-Jähriger wurde aufgrund seiner geplanten Ausreise in die Türkei am 27.12.18 grenzpolizeilich kontrolliert, als sich herausstellte, dass er im September 2017 wegen Trunkenheit am Steuer zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 EUR verurteilt worden war. Die alternativ verhängte Gefängnisstrafe von 40 Tagen konnte der junge Mann durch Zahlung der Geldstrafe abwenden. Im Laufe des nächsten Tages (28.12.18) konnten die Beamten gleich neun Haftbefehle vollstrecken. Ein 56-Jähriger, der am Mittag eine Reise in die Türkei geplant hatte, musste diese frühzeitig beenden. Der Mann war im Juni 2018 wegen Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu einer Geldstrafe von 1.200 EUR verurteilt worden. Da er den Betrag nicht entrichten konnte, wurde er für die folgenden 30 Tage ins Gefängnis eingeliefert. Bereits einige Minuten später wurde ein 45-Jähriger kontrolliert, der aufgrund von sieben Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz Geldbußen von insgesamt 185 EUR zu entrichten hatte. Der Mann konnte den Betrag vor Ort bezahlen und anschließend seine Reise in den Kosovo fortsetzen. Einige Stunden später wurde ein 37-Jähriger, der mit einem Flieger aus der Türkei in Stuttgart gelandet war, kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der junge Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Juni 2016 verurteilt worden war. Auch er konnte die verhängte Geldstrafe in Höhe von 250 EUR vor Ort entrichten und seine Reise freien Fußes fortsetzen. Am vergangenen Sonntag (30.12.18) wandte sich ein 36-Jähriger an die Beamten der Bundespolizei. Der junge Mann äußerte den Beamten gegenüber, dass er psychisch krank sei und eingeliefert werden wolle. Eine Überprüfung der Personalien ergab schließlich, dass der Mann wegen diverser Straftaten gesucht wird und gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorliegt. Nach entsprechender ärztlicher Bestätigung wurde der Mann in ein Gefängnis eingeliefert. Wegen Fahrens ohne Führerschein war ein 22-Jähriger, der am Montagmorgen (31.12.18) in die Türkei ausreisen wollte und zu diesem Zwecke grenzpolizeilich kontrolliert wurde, verurteilt worden. Die verhängte Geldstrafe von 750 EUR konnte der junge Mann begleichen und seine Reise anschließend weiter fortsetzen.

PM der BPOLI Stuttgart Flughafen vom 04.01.2019

Allgemein

Rees (Nordrhein-Westfalen): Brand einer Halle Zwei Feuerwehrleute nach Stromschlag zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht

Am Donnerstag (3. Dezember 2018) gegen 21.00 Uhr geriet auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei an der Straße An der Friedburg der mittlere Teil einer dreigeteilten etwa 30×10 Meter großen Halle in Brand. Dieser Teil der Halle wird zur Restaurierung von Fahrzeugen genutzt. Zeugen berichteten von einem lauten Knall. Anschließend stand der mittlere Teil der Halle in Flammen. Zwei Feuerwehrleute bekamen zu Beginn ihres Einsatzes einen Stromschlag. Sie wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr zog einen Traktor, einen Gabelstapler und ein altes Feuerwehrauto aus der Halle. Sie konnte verhindern, dass sich das Feuer auf die gesamte Halle ausbreitete. Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden gegen 22.30 Uhr eingestellt. Gegen 4.00 Uhr brach das Feuer wieder aus und wurde erneut durch die Feuerwehr gelöscht. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der KPB Kleve vom 04.01.2019

Allgemein

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Sturmtief „Zeetje“: Streifenfahrt endete im Wasser

Wie bekannt, blieb gestern Vormittag ein Streifenwagen im Überschwemmungsbereich des Wismarer Hafens liegen. Die Streifenbeamten des Polizeihauptreviers Wismar befanden sich am Schiffbauerdamm und überwachten unter anderem die Einhaltung der dortigen Straßensperre, die die Stadt Wismar aufgrund des gestiegenen Wasserpegels veranlasst hatte. Als dann ein Fahrzeug die Sperrung missachtete, versuchten die Beamten dem Kleintransporter zu folgen und fuhren in den vom Wasser bedeckten Teil der Straße ein. Bereits nach kurzer Zeit bemerkten die Kollegen, dass sie den Wasserpegel unterschätzt hatten und wendeten. Bevor sie jedoch wieder festen Boden unter den Rädern hatten, versagte der Streifenwagen seinen Dienst. Der Wagen wurde in der Folge durch die Feuerwehr geborgen und mit einem Abschleppfahrzeug zur Dienstelle verbracht.

Nachdem der Motor gestern noch ansprang, versagte er heute seinen Dienst. Vor dem Hintergrund der Schadensermittlung und einer Reparatur wurde das Fahrzeug in eine Werkstatt gebracht. Der Umfang bzw. die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.

Ob die Beamten für den entstandenen Schaden aufkommen müssen, wird derzeit durch die Polizeiinspektion Wismar geprüft.

PM der PI Wismar vom 03.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Beelitz (Brandenburg): Rettungskraft nach häuslichem Streit angegriffen

Gestern Nachmittag wurde durch einen Zeugen eine Körperverletzung zwischen einem Mann und einer Frau gemeldet. Der Streit eskalierte im häuslichen Umfeld, wodurch eine Frau durch ihren Lebensgefährten verletzt worden ist. Nachdem auch Rettungskräfte zum Einsatzort fuhren, um die verletzte Frau zu behandeln, entfernte sich der Tatverdächtige vom Tatort. Die eingesetzten Polizeibeamten suchten daraufhin in der näheren Umgebung nach dem Mann. Dieser kehrte derweil zurück zu seiner Wohnanschrift, wo mittlerweile auch die Rettungskräfte eingetroffen waren. Der Mann schlug aus bislang noch unbekannten Gründen einen der Rettungssanitäter mit der Faust ins Gesicht. Im Anschluss flüchtete er erneut vom Tatort, konnte jedoch kurz darauf von den Polizisten in der näheren Umgebung festgestellt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin von den Kollegen fixiert und in Gewahrsam genommen.

Die Polizeibeamten fertigten zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung zum Nachteil der verletzten Frau und einer Rettungskraft.

PM der PD Brandenburg West vom 04.01.2019

Allgemein Bravo Fahndung

Hannover (Niedersachsen): Bundespolizei in Hannover fasst gesuchten Straftäter – 35-Jähriger muss zunächst für 186 Tage in Haft Hannover Hauptbahnhof am 03.01.2019 gegen 15:00 Uhr

Die Staatsanwaltschaften in Hannover und Hildesheim hatten den derzeit wohnungslosen Mann eigentlich wegen diverser Leistungserschleichungen zur Festnahme ausgeschrieben. Wahlweise hätte er entweder 186 Tage Arrest verbüßen oder insgesamt knapp 2.400 EUR zahlen müssen. Als die Beamten der Bundespolizei in Hannover den Ausgeschriebenen kontrollierten, kam zudem noch eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel zu Tage. 400 Gramm Marihuana, 30 Gramm Kokain und 45 Gramm Haschisch, wahrscheinlich nicht nur für den Eigenbedarf, führte er mit sich. Das entsprechende Geld konnte weder von ihm noch von seinen „Bekannten“ aufgebracht werden. Das bedeutete folglich Arrest. Zu den 186 Tagen kommen sehr wahrscheinlich noch eine unbestimmte Anzahl an Tagen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu. Im Moment sitzt er im Polizeigewahrsam in Hannover und hat morgen einen Termin beim Haftrichter.

PM der BPOLI Hannover vom 03.01.2019

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz):Und zum Schluss noch ein Liedchen…

Weil ihre Tochter von einem Besuch in Kaiserslautern nicht wie geplant zurückkehrte, hat sich eine Frau aus Frankfurt am Mittwochabend Hilfe suchend bei der Polizei gemeldet. Wie die besorgte Mutter mitteilte, hatte die 4-Jährige ihre Oma besucht und sollte am Mittwoch von ihr wieder nach Hause gebracht werden. Nun seien beide verschwunden und telefonisch nicht erreichbar.

Eine Streife fuhr zur Adresse der Großmutter, wo die Polizeibeamten Oma und Enkelin wohlbehalten antrafen. Sie seien den ganzen Tag unterwegs gewesen und das Handy sei kaputt, erklärte die Frau, warum sie telefonisch nicht zu erreichen war.

Wegen des kaputten Telefons habe sie auch nicht mehr mit ihrer Schwiegertochter klären können, dass die 4Jährige noch einen Tag länger bei ihr bleibt, weil sie dem Mädchen versprochen habe, ihr in der Stadt noch eine Puppe zu kaufen.

Die Mutter des Kindes wurde verständigt und das Missverständnis aufgeklärt. Ende gut – alles gut. Bevor die Polizisten die Wohnung der Oma verließen, sang ihnen die gutgelaunte Frau noch ein Lied…

PM des PP Westpfalz vom 03.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bückeburg (Niedersachsen): Aus Spaß wurde Ernst

Polizeibeamte mussten gestern gg. 19.30 Uhr in Bückeburg in einen Supermarkt an die Hannoversche Straße eilen, weil dort ein 61jähriger Bückeburger lauthals dem Marktleiter drohte und randalierte.

Als die Beamten im Einkaufsmarkt auf den Randalierer trafen, zog dieser aus seiner Hosentasche ein Klappmesser und hielt es in bedrohlicher Haltung.

Die für solche Situationen geschulten Beamten versuchten zunächst durch Ansprechen beruhigend auf den Mann einzuwirken und konnten diesen entwaffnen und mit Handschellen fixieren.

Bei der Durchsuchung des amtsbekannten Bückeburgers, der alkoholisiert war, fanden die Beamten ein weiteres mitgeführtes Messer.

Im Anschluss wurde der Mann für Folgeermittlungen dem Polizeikommissariat Bückeburg zugeführt. In einer ersten Äußerung erklärte der 61jährige, dass er sich mit dem Zeigen des Messers einen Spaß erlauben wollte. Die Messer wurden beschlagnahmt und sind Bestandteil des eingeleiteten Strafverfahrens.

PM der PI Nienburg / Schaumburg vom 03.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall

Forchheim (Bayern): Ein Toter und fünf Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Seinen schweren Verletzungen erlag am späten Donnerstagnachmittag ein 89 Jahre alter Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Wagen auf der Bundesstraße B470 bei Forchheim. Dessen 22-jährige Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, vier weitere Insassen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter sowie Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte kamen vor Ort. Derzeit (Stand: 19.45 Uhr) ist der Bereich um die Unfallstelle noch komplett gesperrt.

Der Senior aus dem Landkreis Bamberg war, kurz vor 16.15 Uhr, mit seinem Skoda auf der B470 von Ebermannstadt in Richtung Forchheim unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er auf Höhe des Forchheimer Stadtteils Reuth aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto ins Bankett, verriss daraufhin das Steuer und fuhr in den Gegenverkehr. Dort prallte frontal in den Renault der 22-jährigen Frau. Durch den massiven Zusammenstoß wurden die junge Fahrerin und ihre 44-jährige Mutter auf dem Beifahrersitz im Wagen eingeklemmt. Feuerwehreinsatzkräfte mussten die Frauen sowie drei Kinder im Fond aus dem Wrack befreien. Nach der notärztlichen Erstversorgung brachte ein Rettungshubschrauber die lebensgefährlich verletzte Fahrerin in eine Klinik. Die 44-jährige Mutter erlitt schwerste Verletzungen und kam, wie ihre drei mittelschwer verletzten Kinder, ebenfalls ins Krankenhaus. Die Familie stammt aus dem Landkreis Bamberg.

Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag der 89-Jährige kurz nach dem Zusammenstoß seinen schweren Verletzungen.

Ein Staatsanwalt aus Bamberg kam vor Ort und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der die Beamten der Polizei Forchheim bei der Klärung der Unfallursache unterstützt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von zirka 30.000 Euro.

PM des PP Oberfranken vom 03.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

St.Wendel (Saarland): Ruhestörungen und Randale an Silvester im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion St. Wendel

Gegen 23.40 Uhr kam es bei einer Feier in St.Wendel nach erheblichem Alkoholkonsum zu Streit zwischen Lebenspartnern. Hierbei warf der 45-jähriger Mann eine Flasche nach seiner Partnerin und verfehlte sie. Ihm wurde eine mehrtägige Wohnungsverweisung ausgesprochen.

Auch in Marpingen kam es am Silvesterabend kurz vor Mitternacht zu einem Familienstreit, der sich über den ganzen Tag hin entwickelte. Aufgrund des erheblichen Alkoholgenusses des Sohnes wurde letztendlich durch die Polizei unter Androhung einer Ingewahrsamnahme ein Platzverweis durchgesetzt und der Sohn der Wohnung verwiesen.

Auf einer Silvesterparty in Bliesen kam es gg. 01:00 Uhr zu einem Zwischenfall, wobei ein Gast plötzlich mit einer mitgebrachten Schreckschusswaffe herumfuchtelte. Die verängstigten Gäste alarmierten die Polizei. Die einschreitenden Beamten konnten die Waffe und ein zusätzliches Päckchen mit verschiedenster Munition bei dem „Störer“ fest- und sicherstellen. Gegen den Waffeninhaber wird weiter ermittelt.

In Tholey kam es am Neujahrsmorgen gg. 04.15 zu einer Ruhestörung bei einer noch laufenden Garagenparty. Von den einschreitenden Polizeibeamten wurde der Verantwortliche aufgefordert, die Musik zu beenden. Die Party fand so ihr Ende.

PM der PI St. Wedel vom 02.01.2019

Allgemein Prävention

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Polizeipräsenz am Berliner Platz in Ludwigshafen

Zusammen mit dem Kommunalen Vollzugsdienst betreibt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 ab dem 7. Januar 2019 ein Pilotprojekt am Berliner Platz. Durch die tägliche Anwesenheit zu festgelegten Uhrzeiten wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern neben den sonstigen Maßnahmen zur polizeilichen Präsenz, wie z.B. Fußstreifen, einen festen räumlichen und zeitlichen Ankerpunkt anbieten.

Dieses auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizeipräsidium basierende Projekt ist ein weiterer Baustein, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen rund um den Berliner Platz zu stärken.

Seit Jahren leisten die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 intensive Präventionsarbeit rund um den Berliner Platz. Bereits seit dem Jahr 2008 sind in den Nachtdiensten an Wochenenden und an Feiertagen zusätzliche Polizeikräfte im Einsatz. Diese zeigen rund um den Berliner Platz Präsenz.

Im Jahr 2017 waren Polizeikräfte ohne konkreten Anlass 2584 Stunden rund um den Berliner Platz im Einsatz. Hinzu kommen noch Einsatzzeiten, wenn Bürger den Notruf gewählt haben oder aus besonderen Anlässen wie beim Stadtfest oder dem Weihnachtsmarkt. Insgesamt wurden 1158 Personen kontrolliert, 356 Platzverweise ausgesprochen und 59 Personen in Gewahrsam genommen.

Dem Polizeipräsidium Rheinpfalz ist als „Bürgerpolizei“ die Kommunikation mit der Bevölkerung sehr wichtig. Die Präsenz zu festgelegten Zeiten am Berliner Platz ermöglicht es, systematisch und aktiv mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Wir erhoffen uns davon auf der einen Seite, das Sicherheitsgefühl der Menschen und die Netzwerkarbeit mit unseren Partnern noch weiter zu stärken. Auf der anderen Seite wollen wir Hinweise auf mögliche Straftaten oder aber auch sonstige Ordnungsverstöße erhalten, um gemeinsam mit dem Kommunalen Vollzugsdienst konsequent und entschieden dagegen vorgehen zu können.

Am Montag, 7. Januar 2019, werden ab 11:30 Uhr Polizeibeamte der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 und der Pressesprecher Thorsten Mischler am Berliner Platz als Ansprechpartner für die Medien zur Verfügung stehen.

Wir bitten um vorherige Anmeldung bis Freitag, 04.01.2019, bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums unter Tel. 0621 963-1030 oder per E-Mail pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Wie blöd kann man sein?

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Illegales Rennen vor den Augen der Polizei

Vor den Augen einer Zivilstreife ist am Samstag (29.12.) ein illegales Autorennen veranstaltet worden.

Die Polizeibeamten waren in der Nacht um 02.30 Uhr in Refrath unterwegs. An der Kreuzung Dolmanstraße/Vürfelser Kaule sahen sie einen BMW und einen Kölner Daimler vor der roten Ampel stehen. Als die Ampel auf Grün umschlug, wurden beide Autos stark beschleunigt. An der Kreuzung Lustheide bogen beide Fahrzeuge nach rechts in Richtung Autobahn ab und wurden immer schneller. Mit abgelesenen knapp 150 km/h rasten die Autos durch die Nacht. Nur durch Zufall waren keine Fußgänger unterwegs, so kam es zu keinen konkreten Gefährdungen.

Kurz vor der Autobahn konnte der Daimler mittels Anhaltezeichen gestoppt werden. Der BMW konnte auf die Autobahn flüchten. Der 27-jähriger Kölner am Steuer des Daimlers räumte zwar ein „etwas schneller gewesen zu sein“, ein Rennen stritt er aber ab. Seinen Heimweg musste er trotzdem zu Fuß antreten, denn sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein

Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen): Polizei im Rhein-Kreis Neuss zieht Bilanz zum Jahreswechsel

Die Polizeibeamtinnen und -beamten, die zum Jahreswechsel Dienst im Rhein-Kreis Neuss versahen, nahmen am Silvesterabend und Neujahrsmorgen insgesamt 64 und damit etwas weniger Einsätze als im vergangenen Jahr wahr, die in direktem Bezug mit den Feierlichkeiten standen.

Vereinzelt gerieten Feiernde in Streit und die Polizei musste schlichtend eingreifen.

Im Krankenhaus behandelt werden musste ein 21-jähriger Dormagener, der nach bisherigen Erkenntnissen, bei einer Auseinandersetzung auf der Hindenburgstraße in Nievenheim (Dormagen), durch einen bislang unbekannten Täter gegen den Kopf getreten wurde. Über den Angreifer ist bislang nur bekannt, dass er zuvor, gemeinsam mit einer Frau, die Hindenburgstraße mit einer dunklen Mercedes A-Klasse befahren hatte. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Auch in Grevenbroich eskalierte ein Streit, in Folge dessen ein 48-Jähriger, vermutlich durch den Schlag mit einer Flasche, Verletzungen im Gesicht erlitt. Der Angreifer, dessen Identität bislang unbekannt ist, soll groß und kräftig sowie in Begleitung zweier Kinder gewesen sein. Der Tatort befand sich auf der Brückenstraße. Die Ermittlungen dauern auch in diesem Fall an.

In den genannten Fällen bittet die Polizei, mögliche Zeugen, unter der Telefonnummer 02131 300-0 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

Insgesamt dokumentierte die Polizei in der Silvesternacht 14 angezeigte Körperverletzungsdelikte (Vorjahr 16).

Auch Straftaten nach dem Waffengesetz verfolgten die Beamten. In Neuss mussten sich beispielsweise zwei Männer (26 und 36 Jahre alt) sowie eine 50-jährige Frau verantworten, weil sie mit Schreckschusswaffen in die Luft schossen.

Neunmal (Vorjahr 10) rückte die Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr zu Bränden aus. In den meisten Fällen waren Abfallcontainer betroffen.

13 Ruhestörungen (Vorjahr 8) wurden durch Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss der Polizei gemeldet.

Zehn Anzeigen nahmen die Ordnungshüter wegen Sachbeschädigungen auf (Vorjahr 5).

Insgesamt zieht die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss ein positives Resümee der Silvesterfeierlichkeiten und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Jahr 2019.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 02.01.2019

Allgemein

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Die Sache mit dem Restalkohol…

Dass man auch am Tag nach einer wilden Party nicht unbedingt „fahrtauglich“ ist, hat sich am Neujahrsmorgen wieder einmal gezeigt. Gegen 6 Uhr meldete sich eine 19-jährige Frau bei der Polizeiinspektion in der Gaustraße und wollte ihren Autoschlüssel wieder abholen, der ihr in der Nacht von einer Streife abgenommen wurde, um eine Trunkenheitsfahrt zu verhindern.

Weil die Beamten aber feststellten, dass die junge Frau immer noch nicht nüchtern ist, wurde sie erneut zum Alkoholtest gebeten – das Gerät zeigte einen Pegel von 0,83 Promille an, und somit immer noch zu viel, um sich ans Steuer zu setzen. Die Autoschlüssel wurden deshalb weiterhin vorsorglich einbehalten. Der 19-Jährige gab an, sich einen Schlafplatz zum Ausnüchtern zu suchen.

Darüber hinaus wurden am frühen Neujahrsmorgen etliche Trunkenheitsfahrten verhindert und alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Seinen Führerschein für eine Weile abgeben musste unter anderem ein 28-Jähriger aus dem Stadtgebiet. Er hatte kurz vor 6 Uhr die Aufmerksamkeit einer Streife auf sich gezogen, weil er in sehr rasanter Art und Weise mit seinem Auto durch die Schneiderstraße brauste. Eine Streife stoppte den Wagen in der Eisenbahnstraße, um den Fahrer zu kontrollieren – dabei schlug den Beamten die intensive „Alkoholfahne“ des Mannes hinterm Steuer entgegen. Nach mehreren Versuchen gelang es dem Mann, seine Fahrzeugpapiere und seinen Führerschein auszuhändigen. Ein freiwilliger Atemtest bescheinigte ihm einen Pegel von 1,75 Promille. Der 28-Jährige wurde daraufhin zur nächsten Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Doch damit nicht genug: Bei der Überprüfung seiner Papiere stellte sich heraus, dass seine US-amerikanische Fahrerlaubnis in Deutschland nicht gültig ist. Der 28-Jährige wird deshalb wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis mit einer Strafanzeige rechnen müssen.

In etwa zur gleichen Zeit führten Polizeibeamte vorsorgliche Verkehrskontrollen auf einem Parkdeck in der Nähe einer Disco durch – und konnten dadurch mehrere alkoholisierte Fahrer und Fahrerinnen davon abhalten, mit ihrem Auto den Heimweg anzutreten.

Eine 20-Jährige aus dem Donnersbergkreis, die bereits auf dem Fahrersitz ihres Autos saß, wurde kurz vor 6 Uhr einer Kontrolle unterzogen. Weil die junge Dame deutlich nach Alkohol roch, boten ihr die Beamten einen Atemtest an – dieser zeigte einen Pegel von 1,18 Promille. Fahrzeugschlüssel und Führerschein der 20-Jährigen wurden deshalb präventiv sichergestellt.

Neben ihrem Pkw stehend trafen die Beamten wenige Minuten später eine 19-Jährige aus dem Landkreis Kaiserslautern an. Laut Schnelltest hatte sie 0,81 Promille „intus“, weshalb ihr der Fahrtantritt untersagt wurde. Die junge Frau ließ sich daraufhin von ihrer Mutter abholen.

Ebenfalls vor Fahrtantritt überprüften die Polizisten eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Kusel. Das Atemtestgerät zeigte 1,13 Promille – somit musste die Frau ihr Auto stehen lassen. Sie rief sich zusammen mit ihrer Begleiterin ein Taxi, das die beiden nach Hause brachte.

Gegen 7 Uhr entdeckten Polizeibeamte auf dem Parkdeck in einem Auto eine junge Frau, die offenbar schlief. Die 17-Jährige aus der Südwestpfalz gab an, Alkohol getrunken zu haben und im Auto auf ihren Freund zu warten, der sich noch in der Disco aufhielt. Mit dem 19-Jährigen wurde Kontakt aufgenommen und ihm – da er nüchtern war – der Pkw-Schlüssel übergeben.

Während der Kontrollen fiel den Einsatzkräften auch ein Pkw auf, der ganz offensichtlich technisch verändert wurde. Als sie den Wagen unter die Lupe nahmen, konnten sie beim Fahrer leichten Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein Alkotest vor Ort ergab einen Wert von 0,38 Promille. Dem 20-jährigen Mann aus dem Landkreis Kaiserslautern – für den die Null-Promille-Grenze gilt – wurde die Sachlage erklärt; er übergab daraufhin freiwillig seine Autoschlüssel. Drei Stunden später holte er sie (nach absolviertem 0-Promille-Test) wieder ab.

Ebenso eine 19-Jährige aus dem Donnersbergkreis: Sie konnte gegen 7 Uhr noch rechtzeitig vor Fahrtantritt gestoppt werden. Ein Atemtest zeigte 0,29 Promille. Auch sie gab den Schlüssel in polizeiliche „Obhut“ und holte ihn drei Stunden später auf der Wache ab, nachdem ein erneuter Test ihr 0 Promille bescheinigte.

Fazit: Viele Fahrten unter Alkoholeinfluss verhindert und damit den Fahrern einen Führerscheinentzug erspart und möglicherweise auch Unfälle vermieden. Deshalb wird die Kaiserslauterer Polizei auch unabhängig von Silvester und Neujahr im neuen Jahr die Verkehrskontrollen zur Verhinderung von Trunkenheitsfahrten fortsetzen.

PM des PP Polizeipräsidium Westpfalz vom 02.01.2019

Allgemein

Ravensburg (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Während eine Streifenwagenbesatzung anlässlich eines Alarms in der Filiale eines Geldinstituts ihren Dienstwagen bei den Fahrradständern auf dem Bahnhofsvorplatz abstellte, sprang ein zunächst unbekannter Täter, der sich in Begleitung von drei oder vier jungen Männern befand, über die Motorhaube auf das Dach des Streifenwagens. Dabei richtete er einen Sachschaden von mehreren hundert Euro an. Mit Hilfe von Zeugen konnte die Gruppe wenig später in der Schubertstraße angetroffen werden. Beim Erkennen der Polizeibeamten ergriffen die jungen Männer sofort die Flucht. Zwei konnten jedoch von den Polizisten gestellt und dingfest gemacht werden. Die beiden im Alter von 18 und 20 Jahren gaben gegenüber der Polizei an, ihre Begleiter nicht zu kennen. Da bei der Durchsuchung des 20-Jährigen sechs Ecstasy-Tabletten und zwei Gramm Marihuana aufgefunden wurden, hat sich dieser neben der Beschädigung des Polizeifahrzeuges auch noch wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 02.01.2019

Allgemein Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Braak (Schleswig-Holstein): Schwerer Raub mit Schusswaffe – Zeugen gesucht

02. Januar 2018 | Kreis Stormarn – 29.12.2018 Braak

Am 29.12.2018, gegen 06:30 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Lübecker mit seinem beladenen MAN Lkw aus einem Warenlager in der Brookstraße in Braak los. Unmittelbar am Ende des Industriegebietes, in Höhe der dortigen Autobahnbrücke, wurde der Lkw durch einen vor ihm fahrenden Pkw (keine Angaben zum Typ möglich) gestoppt. Aufgrund einer aufleuchtenden Anzeige im Heck des Pkw hatte der 34-jährige den Eindruck, dass eine Polizeikontrolle bei ihm durchgeführt werden sollte. Plötzlich traten zwei Männer an die Fahrer- bzw. Beifahrertür des Lkw heran, öffneten die Türen und hielten dem Lübecker jeweils eine Schusswaffe an den Kopf. Der 34-jährige wurde unter Vorhalt einer Schusswaffe und in Begleitung eines Täters auf dem Beifahrersitz im Lkw zur Weiterfahrt in die Sackgasse Spötzen gezwungen. Im dortigen Wendehammer endete die Fahrt. Der Lübecker wurde gefesselt in seinem Führerhaus zurückgelassen.

Der Laderaum des Lkw wurde durch die Täter geöffnet. Daraus wurden ausschließlich Tabakwaren im Versicherungswert von ca. 50.000 entwendet.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Person

   - männlich
   - dünne Statur
   - dunkel gekleidet
   2. Person
   - männlich
   - ca. 1,80 cm
   - normale Statur
   - dunkel gekleidet

Beide sprachen sehr schlechtes deutsch, mit starkem osteuropäischem Akzent.

Der Lkw-Fahrer wurde bei der Tat nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Ahrensburg geführt.

Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise: Wer kann Angaben zu der Tat und den Tätern machen? Wem sind in der Umgebung der Brookstraße und der Straße Spötzen in Braak Personen oder Fahrzeuge aufgefallen.

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Tel. 04102/809-0.

PM der PD Ratzeburg vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Brühl (Baden-Württemberg): 52-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Brühl.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der 52-Jährige am 01.01.2019 gegen 19 Uhr mit seiner Mutter in der gemeinsamen Wohnung in Brühl. Zwischen den Beiden kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der 52-Jährige versucht haben soll, seine Mutter zu töten. Der Sohn soll mehrfach mit einem Gummihammer auf den Kopf seiner Mutter eingeschlagen und diese dadurch schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich, verletzt haben.

Der 52-Jährige verständigte die Polizei und wurde von Beamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarau gegen 19.30 Uhr in Tatortnähe vorläufig festgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand stand der 52-jährige Beschuldigte erheblich unter dem Einfluss von Alkohol.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Beschuldigte am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Er wurde danach in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern an.

PM des PP Mannheim vom 02.01.2019

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Werne (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Mann randaliert – Hausbewohner droht mit Machete

Am Freitag, den 28.12.2018 ist die Polizei gegen 14.00 Uhr in die Uhlandstraße gerufen worden. Ein 42-jähriger, alkoholisierter Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte Silvesterböller aus dem Fenster seiner Wohnung in Richtung der draußen stehenden Menschen geworfen. Als einige Personen den Mann darauf ansprachen und ihn baten dieses zu unterlassen, zog er sich zunächst in seine Wohnung zurück, um anschließend mit einer Machete am Fenster zu erscheinen. Damit bedrohte er die Leute und kündigte an, mit der Waffe nach draußen zu kommen. Die Passanten flüchteten zunächst und verständigten die Polizei. Als die Beamten eintrafen und die Passanten befragten, öffnete sich die Haustür und der 42-jährige kam ohne die Machete, aber mit einer stark blutenden Handverletzung aus dem Haus. Bevor er in ein von ihm angefordertes Taxi steigen konnte, wurde er durch die Polizei überwältigt und nach einer ersten Versorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten die Machete, sowie eine nicht funktionsfähige Schusswaffe gefunden und sichergesellt werden. Weiter wurden durch die Beamten Betäubungsmittel und andere Gegenstände aufgefunden. Zwei Fahrräder stellten sich als Diebesgut heraus. Ob auch die anderen Gegenstände gestohlen wurden, wird zur Zeit noch ermittelt. Eine Strafanzeige wurde gefertigt, die Ermittlungen dauern an.

PM der PP Unna vom 02.01.2019

Allgemein Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg: Schwerer Raub mit Schusswaffe in Hamburg-Veddel – Zeugen gesucht!

Tatzeit: 30.12.2018, 17:30 Uhr; Tatort: Hamburg-Veddel, Slomanstraße

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bislang unbekannten Täter, der am Nachmittag des 30.12.2018 eine Frau in Hamburg-Veddel überfallen hat. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Raubdezernat (LKA 184).

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollte die 30-jährige Geschädigte ihr Handy verkaufen. Über ein Verkaufsportal wurden der Verkauf und die Übergabe beim angeblichen Wohnort des vermeintlichen Käufers vereinbart.

Nachdem die Geschädigte bei der genannten Anschrift feststellte, dass der entsprechende Käufername nicht verzeichnet war, wollte sie sich wieder entfernen. Kurz darauf kam eine maskierte Person auf sie zu und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe des Handys. Anschließend flüchtete der Täter mit dem erbeuteten Handy in Richtung Sieldeich.

Eine Fahndung mit sieben Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Täters, der wie folgt beschrieben wird:

– Schwarzafrikaner, – ca. 180 cm groß, – schlanke Figur – sprach akzentfreies Deutsch, – dunkel gekleidet – maskiert – bewaffnet mit einer Schusswaffe

Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

PM der POL  Hamburg vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Sindelfingen (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: 59-Jähriger in Sindelfingen-Darmsheim in der Silvesternacht durch Schusswaffenprojektil verletzt – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Noch ungeklärt sind die Umstände, unter denen ein 59-jähriger Mann am Silvesterabend gegen 18:20 Uhr in der Berner Straße in Sindelfingen-Darmsheim durch das Projektil einer mutmaßlich kleinkalibrigen Schusswaffe erheblich verletzt wurde.

Ein erstes Projektil hatte zunächst ein Fenster auf der der Straße abgewandten Gebäudeseite durchschlagen und Sachschaden angerichtet. Als der 59-Jährige daraufhin ins Freie trat, wurde er von einem zweiten Projektil am Kopf gestreift und erheblich, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Kriminalpolizeidirektion Böblingen hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Projektile, die vermutlich aus dem Bereich des Steinachwegs abgefeuert worden waren, wurden sichergestellt. Die bisherigen polizeilichen Maßnahmen, in die auch Spezialisten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg einbezogen wurden, führten noch nicht zur Ermittlung eines Tatverdächtigen. Das Wohnhaus des Opfers liegt in einer Reihenhaus-Siedlung mit gegenüberliegend angrenzenden Gartengrundstücken. Möglicherweise ist zur relevanten Zeit im dortigen Bereich eine Person aufgefallen, die mit einer Schusswaffe hantiert hat. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Tel. 07031/13-00, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Siegen-Niederschelden (Nordrhein-Westfalen): Toilette gesprengt – Keramik-Schrapnelle beschädigten Fahrzeuge

Feine Porzellansplitter einer Klo-Schüssel, das sind die kläglichen Überreste einer Toilette, die Polizisten der Polizeiwache Siegen am Neujahrstag auf der Maccostraße in Niederschelden vorfanden. Dort hatten zunächst Unbekannte mit derzeit noch nicht bekannten Mitteln eine Toilettenschüssel in die Luft gejagt. Was sich auf den ersten Blick als lustig offenbarte, endete dann für zwei Autobesitzer traurig. Ein parkendes Fahrzeug und eines, das gerade über die Maccostraße fuhr, wurden von umherfliegenden Splittern getroffen. Die Explosion zerstörte eine Autoscheibe und hinterließ mehrere Macken im Lack und besagte Splitter auf der Fahrbahn. Die Tatverdächtigen entkamen zunächst unerkannt, meldeten sich jedoch später bei der Polizei. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 ermittelt nun gegen drei Verdächtige wegen Sachbeschädigung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Werdohl (Nordrhein-Westfalen): Unbekannte beschießen Wohnhaus

Ein lauter Knall schreckte am Silvesterabend ein Ehepaar am Klosterweg auf. Als sie gegen 22.45 Uhr dem Geräusch nachgingen, stellten sie einen Einschuss in einem ihrer Fenster fest (Foto). Bewohner einer weiteren Wohnung des Hauses machten eine ähnliche Entdeckung bei ihrer Rückkehr gegen 3.30 Uhr. Auch hier wies ein Fenster einen Einschuss auf. Die vorgefundenen Projektile lassen den Rückschluss zu, dass eine scharfe Schusswaffe verwendet wurde. Hinweise, dass es sich um einen gezielten Beschuss gehandelt hat, haben sich bislang nicht ergeben. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Die Polizei sucht dringend Zeugen. Wer hat am Tatabend Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei Werdohl unter 02392/9399-0 entgegen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Wie blöd kann man sein?

Altena (Nordrhein-Westfalen): Schüsse mit Schreckschusswaffe/ Schreckschusswaffe und Cannabis-Anbau Tankdiebe in Evingsen

Ein 18-jähriger Altenaer begrüßte das neue Jahr an der Nordstraße mit Schüssen aus einer Schreckschusspistole und wunderte sich, dass plötzlich Polizeibeamte vor ihm standen. Gegen 0.30 Uhr am Neujahrsmorgen war die Ballerei beendet. Die Polizei stellte Waffe und Munition sicher. Der 18-Jährige räumte die Schüsse ein. Er war davon ausgegangen, die im Internet erworbene Pistole benutzen zu dürfen. Der Besitz solcher Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signal-Waffen ist in der Tat nicht verboten. Wer sie allerdings außerhalb des eigenen Hauses mitführen will, der braucht den sogenannten „Kleinen Waffenschein“. Ohne diesen Waffenschein begeht der Besitzer eine Straftat. Aber selbst mit einem „Kleinen Waffenschein“ dürfen Besitzer ihre Waffen nur verdeckt tragen und nicht einsetzen. Das gilt auch in der Silvester-Nacht.

Ein 33-jähriger Altenaer ist heute (Mittwoch) Morgen kurz nach 7 Uhr mit einer Schreckschusswaffe über die Drescheider Straße gelaufen. So sorgte er für einen Polizeieinsatz. Anrufer meldeten einen Streit zwischen zwei Personen vor einem Haus. Ein Mann habe eine Pistole in der Hand. Acht Minuten später war die Gefahr gebannt: Der offenkundig sehr verwirrte Mann lag fixiert auf dem Boden. Er ließ sich festnehmen und die Waffe abnehmen. Ein Drogenvortest lieferte verlief positiv. Ein Arzt nahm dem 33-Jährigen Blut ab für eine genauere Untersuchung. Anschließend wurde der Mann zwangseingewiesen. In der Wohnung fanden die Polizeibeamten eine Einrichtung zum Anbau von Cannabis samt Luftabzug und dem nötigen Zubehör. Auch in diesem Fall handelte es sich um Schreckschusswaffe mit PTB-Prüfsymbol. Der Besitzer muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Weil er zuvor ein Fahrzeug bewegt hatte, kommt außerdem der Vorwurf des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln hinzu.

In der Woche „zwischen den Jahren“ hebelten Unbekannte an der Ihmerter Straße den Tankdeckel eines Lkw auf und pumpten rund 450 Liter Diesel ab. Der Lkw parkte auf einem unbeleuchteten Schotterplatz an der Landstraße in Richtung Ihmert. Die Altenaer Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Streit in Wohnung eskaliert – Frau wird schwer verletzt

In der Silvesternacht ist eine Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann in einer Wohnung an der Grenzstraße in Schalke eskaliert. Aus bislang unbekannten Gründen verletzte der 42-jährige Mann die 37-Jährige Frau mit dem abgeschlagenen Hals einer Flasche schwer. Als die Beamten eintrafen, die von dem Beschuldigten selbst erst am späten 1. Januar gerufen wurden, verständigten sie umgehend einen Rettungswagen. Die Geschädigte blieb zunächst stationär im Krankenhaus. Der Beschuldigte wurde vorübergehend festgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert. Die entnommenen Blutproben wiesen für den Beschuldigten einen Alkoholwert von 2,4 Promille und für die Geschädigte einen Wert von 3,0 Promille auf.

PM des PP Gelsenkirchen vom 02.01.2019

Allgemein

Amberg (Bayern): Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats

Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Amberger Prügelattacken: Täter verdienen volle Härte des Rechtsstaats – BAMF bereits über Amberger Taten informiert – Weitere gesetzliche Verschärfungen werden begrüßt

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Amberger Prügelattacken vom vergangenen Wochenende auf das Schärfste verurteilt: „Wer wahllos auf unbeteiligte Passanten einprügelt, zeigt, dass er keinen Schutz in unserer Gesellschaft sucht. Die alkoholisierten Täter können in unserem Land kein Verständnis erwarten, sondern nur die volle Härte des Rechtsstaats.“ Neben einer harten Bestrafung durch die zuständigen Gerichte brauche es klare Konsequenzen auch für den Aufenthalt der vier Täter in Deutschland. Dies sei der klare Kurs in der bayerischen Asylpolitik. „Aktuell ist die Abschiebung aber noch in keinem der Fälle rechtlich möglich. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern.“ Wie der Minister erklärte, habe er heute deswegen unter anderem alle bei den Ausländerbehörden verfügbaren Informationen zu den vier Tätern an das Bundesamt für Asyl und Flüchtlinge (BAMF) übermitteln lassen. Herrmann dankte ausdrücklich der Amberger Polizei für die rasche Festnahme der Tatverdächtigen kurz nach den Prügeleien. Nun führe die Staatsanwaltschaft die zügigen Ermittlungen durch, um die festgenommenen Täter möglichst bald anklagen zu können. +++

Im Einzelnen teilte Herrmann zu den vier beschuldigten Tätern mit:

Beim ersten Täter handelt es sich um einen seit 30. Dezember 2018 volljährigen Iraner, der nach Ablehnung seines Asylantrags seit Februar 2018 ausreisepflichtig ist. Sein Abschiebungsverfahren wird bereits betrieben. Bislang scheitern Rückführungen in den Iran allerdings häufig an fehlenden Pass- bzw. Passersatzpapieren. „Wir brauchen an dieser Stelle den Bund, der noch stärkeren Druck auf den Iran ausüben muss, bei der Passbeschaffung mitzuwirken. Das Hindernis der fehlenden Passpapiere muss so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden“, so Herrmann.

Bei einem zweiten Täter handelt es sich um einen noch minderjährigen Afghanen, bei dem das BAMF ein Abschiebungsverbot erteilt hat. „Wir haben das BAMF heute gebeten, das festgestellte Abschiebungsverbot wegen der abscheulichen Tat nach Möglichkeit zu widerrufen. Kommt das BAMF dem nach, können die bayerischen Ausländerbehörden den Täter nach Afghanistan abschieben, sobald er volljährig ist.“

Der dritte Täter ist ein volljähriger Afghane, dessen Asylantrag vom BAMF im Mai 2017 abgelehnt wurde. Die Ablehnung wurde im August 2018 durch das Verwaltungsgericht Regensburg bestätigt. Über den hiergegen gestellten Antrag auf Zulassung der Berufung hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz noch nicht entschieden. Wegen des damit noch laufenden Asylverfahrens ist die Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Herrmann kündigte an, dem Afghanen, der derzeit eine Ausbildung zum Koch macht, schnellstmöglich die Ausbildungserlaubnis zu entziehen. Der Täter soll laut Herrmann nicht von der sogenannten „3+2-Regel“ profitieren, die ihm einen Aufenthalt für die Zeit der Ausbildung und darüber hinaus sichern würde. Herrmann: „Diese Regel soll gut integrierten Zuwanderern Chancen eröffnen in unserem Land, aber sicher keinen Gewalttäter mit einem gesicherten Aufenthalt belohnen.“ Man habe das BAMF daher heute gebeten, als am Gerichtsprozess beteiligte Partei auf eine Beschleunigung des Verfahrens hinzuwirken. „Hat die Ablehnung auch in der zweiten Gerichtsinstanz Bestand, werden wir alles daran setzen, den Betreffenden schleunigst abzuschieben“, so Herrmann.

Der vierte Täter schließlich, ein volljähriger Afghane, befindet sich aktuell noch im laufenden Asylverfahren. Damit ist seine Abschiebung derzeit rechtlich nicht möglich. Auch in diesem Fall habe man das BAMF gebeten, möglichst rasch Klarheit zu schaffen, ob dem Betreffenden ein Bleiberecht zugesprochen werden muss. „Wir haben dem Bundesamt alles mitgeteilt, was einer Beschleunigung des Verfahrens nutzen kann. Bis dahin hat auch unsere beim Landesamt für Asyl und Rückführungen angesiedelte Taskforce, die auf solche Fälle spezialisiert ist, den Betreffenden und seine Mittäter genau im Blick behalten.“

Im Übrigen begrüßte Herrmann die Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, Vorschläge für eine weitere Verschärfung der Gesetze zur Ausweisung von Straftätern vorzulegen. „Ich unterstütze diesen Vorstoß ausdrücklich. Jeder Straftäter den wir zusätzlich abschieben können, ist ein Sicherheitsgewinn für unser Land“, so der Minister.

PM des Bayrischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration vom 02.01.2019

Allgemein

Hannover (Niedersachsen): Bundespolizei bilanziert die Weihnachtszeit und gewährleistet die Luftsicherheit

Flughafen Hannover:

Im Zeitraum vom 24.12.2018 bis zum 01.01.2019 konnte die Bundespolizei gleich mehrere offene Fahndungsnotierungen vollstrecken.

1) Am 24.12.2018 wurde eine 32 ukrainischer Staatsangehörige bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Kiew ermittelt und festgenommen. Gegen sie bestand ein Strafvollstreckungshaftbefehl wegen Urkundenfälschung. 2017 zu einer Geldstrafe von 300,- EUR verurteilt, entzog sie sich den Justizbehörden. Durch sofortige Zahlung von 180,-EUR konnte zu Weihnachten eine 36-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermieden werden.

2) Ein 47-jähriger rumänischer Fluggast aus Bukarest kommend, konnte am Heiligen Abend eine 60-tägige Restersatzfreiheitsstrafe abwenden. Zweimal wegen Diebstahlshandlungen verurteilt, zahlte er die Geldstrafe in Höhe 1.800 EUR nicht vollständig. Durch Zahlung von 1.422, 37 EUR (inkl. Kosten) konnte auch hier die Haftstrafe abgewendet werden. Ihn erwartet demnächst ein Gerichtsverfahren wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt.

3) Am 25.12.2018 wurde ein 49 -jähriger Deutscher bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Stanstedt wegen Steuerhinterziehung in sechs Fällen festgenommen. Durch Zahlung von 2.227,10 EUR konnte der informierte Bruder des Betroffenen den Haftbefehl außer Kraft setzen und ersparte ihm einen -180-tägigen Haftantritt.

4) Am 27.12.2018 erfolgte bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Sabiha Gökcen/Türkei die kurzzeitige Verhaftung eines 52-Deutschen. Wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000,-EUR verurteilt, beglich er diese nicht vollständig. Durch Zahlung von 1.500,-EUR konnte ein informierter Bekannter die 47-tägige Restersatzfreiheitsstrafe abwenden.

5) Am 29.12.2018 erfolgte die Verhaftung eines 33-jährigen türkischen Staatsangehörigen bei Einreiseversuch aus Hurghada. Aufgrund Erschleichen von Leistungen in -13-Fällen gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht, bezahlte er die Geldstrafen nicht. Ein Bekannter zahlte den haftbefreienden Geldbetrag in Höhe von 1.070,-EUR bei einer anderen Polizeidienststelle ein und bewahrte den Fluggast somit vor Antritt einer -95-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe.

6) Ebenfalls wegen Erschleichen von Leistungen wurde nach einem 50-jährigen türkischen Fluggast gefahndet und am 30.12.2018 bei einem Ausreiseversuch nach Istanbul verhaftet. Auch er beglich die offene Rechnung mit der Justiz nicht. Auch hier konnte durch Zahlung von 677,-EUR der Antritt einer -20tägigen Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet werden.

7) Am 30.12.2018 konnte ein weiterer Haftbefehl vollstreckt werden. Ein 25-jähriger Rumäne auf dem Weg nach Bukarest, wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gesucht. Nach Zahlung des von Haft befreienden Geldbetrages in Höhe von 750,-EUR wurde eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet.

8) Weniger Glück hatte am 01.01.2019 ein 27-jähriger türkischer Fluggast. Auf dem Weg nach Adana endeten seine Reiseabsichten bereits bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle. Der Straftatbestände Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung verdächtig, erfolgte die Überstellung in das Polizeigewahrsam Hannover zur Sicherung der Haftrichtervorführung.

9) Am 28.12.2018 fanden die Luftsicherheitsassistenten bei der Abfertigung eines Fluges nach Kiew im Reisegepäck eines 29-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen ein Butterflymesser und einen Schlagring.

Da es sich dabei um verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz handelte, erfolgte die jeweilige Beschlagnahme. Mit entsprechender Strafanzeige im Gepäck konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Reiseabsicht fortgesetzt werden.

PM der BPOLI Flughafen Hannover vom 02.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

München (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Rettungskräfte: 17-Jähriger tickt aus

Zu mehreren Einsätzen wurde die Bundespolizei in der Silvesternacht und am Neujahrestag im Bereich von Bahnanlagen gerufen. Der gravierendste Fall ereignete sich am Dienstagmorgen (1. Januar) am Bahnhof Untermenzing. Dabei bespuckte ein alkoholisierter 17-Jähriger erst die Rettungskräfte, die er anschließend auch körperlich attackierte.

Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums musste ein 17-jähriger Deutscher am Bahnhof Untermenzing von Rettungssanitätern behandelt werden. Als die RTW-Besatzung den Jugendlichen aus Allach behandelte, spuckte dieser drei Rettungssanitätern ins Gesicht. Im weiteren Verlauf schlug er zwei Sanitätern ins Gesicht, wobei einer eine leichte Verletzung über dem Auge erlitt.

Eine Streife lieferte den mit 1,22 Promille alkoholisierten Allacher, gegen den nun wegen Tätlichen Angriffs und Körperverletzung ermittelt wird, bei den Eltern ab.

PM der BPOLI München vom 01.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Kollision zwischen Taxi und zivilem Polizeifahrzeug – Drei Leichtverletzte

Heute früh sind in Mitte ein Taxi und ein ziviles Polizeifahrzeug zusammengestoßen. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 28-Jähriger gegen 3.20 Uhr mit einem Taxi in der Glinkastraße in Richtung Straße Unter den Linden unterwegs und stieß an der Behrenstraße mit der von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Zivilstreife zusammen, die die Behrenstraße in Richtung Friedrichstraße befuhr. Das Polizeifahrzeug war mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz. Bei dem Unfall wurden die beiden Zivilfahnder und der Taxifahrer leicht verletzt. Sie wurden in Kliniken ambulant behandelt. Vier Fahrgäste des Taxis waren offenbar unverletzt geblieben. Sie hatten sich vor dem Eintreffen der alarmierten Polizisten und Rettungskräfte, ohne die Taxifahrt zu bezahlen, vom Ort entfernt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die Unfallbearbeitung.

PM Nr. 10 der Polizei Berlin, Mitte,  vom 01.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Landkreis Stade (Niedersachsen): Silvester – viel Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

In der vergangenen Silvesternacht ist es im Landkreis Stade zu diversen Einsätzen für die Polizei, die Feuerwehr und den Rettungsdienst gekommen.

Die Polizeibeamten aus den verschiedenen Dienststellen in der Polizeiinspektion Stade mussten dazu ca. 40 Mal ausrücken und Streitigkeiten schlichten, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen aufnehmen sowie bei durch Silvesterknaller oder Raketen verursachte Brandsachen aufzunehmen. In zwei Fällen wurden durch eingeworfene Böller Briefkästen zerstört

In Stade im Altländer Viertel mussten die Beamten gegen 00:30 h mit mehreren Fahrzeugen anrücken, um die Feuerwehr zu unterstützen. Diese war gerufen worden, um brennende Mülleimer zu löschen. Vor Ort angekommen wurden die Feuerwehrleute dann mit Raketen beschossen, Böllern beworfen und bepöbelt, so dass sich zurückziehen und auf die Verstärkung durch die Polizei warten musste. Die Beamten nahmen einige der Verursacher mit zur Wache und stellten Feuerwerkskörper sicher. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

In Buxtehude musste ein volltrunkener 18-Jähriger den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Für die Freiwilligen Feuerwehrleute piepten 13mal die Alarmempfänger und die verschiedenen Wehren mussten zu kleineren und mittleren Bränden ausrücken.

Dreimal mussten Feuerwehrwehrleute in der Gemeinde Jork in den Straßen „Hinter der Mühle“, „Birkenstraße“ und in „Leeswig“ kleinere Feuer in Carports und Mülltonnen löschen.

In Stade gerieten in der Liegnitzer Straße, am Pferdemarkt und in der Jorker Straße jeweils Mülltonnen in Brand und mussten abgelöscht werden. Im Streuheidenweg löste ein Rauchmelder in einer Wohnung aus.

In Assel wurde einmal eine Brandmeldeanlage in einer Monteursunterkunft in Ritschermoor grundlos ausgelöst und in der Wether Straße war eine Rakete auf das Reet-Dach eines landwirtschaftlichen Gebäudes geflogen, allerdings ohne Schaden anzurichten.

In Hedendorf in der Straße „Rübenkamp“ und in Buxtehude in der Straße „Am Rugen End“ mussten die Einsatzkräfte jeweils kleine Feuer löschen.

In Fredenbeck in der Hauptstraße fing aus bisher ungeklärter Ursache ein Holzverschlag zur Lagerung von Müllbehältern im hinteren Grundstücksbereich eines Mehrfamilienhauses an zu brennen und brannte trotz des schnellen Löscheinsatzes der Feuerwehr vollständig aus. Weiterhin werden zwei daneben befindlich geparkte Autos sowie eine Hecke und eine angrenzende Garage durch die Hitze beschädigt. Der Gesamtschaden wird hier auf circa 10.000 Euro geschätzt.

Der insgesamt durch Brandsachen angerichtete Schaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Die Notärzte und Rettungswagenbesatzungen im Landkreis mussten in der Nacht zu ca. 30 Einsätzen ausrücken, die mit Silvester in Verbindung standen. Hier galt es vorwiegend gestürzte Personen zu versorgen, alkoholisierte Menschen ins die Krankenhäuser zu transportieren oder Verletzungen durch nicht sachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern zu retten.

Fünf so Verletzten mussten in die Notaufnahmen gebracht werden, zwei davon in spezialisierte Kliniken nach Hamburg. Ein 12-jähriges Kind hatte Handverletzungen erlitten, eine andere Person war im Gesicht verletzt worden.

PM der PI Stade vom 01.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Erwartetes Einsatzaufkommen für Feuerwehr und Rettungsdienst an Silvester – eine Anzeige wegen Beleidigung gegen Rettungskräfte

Es war laut Pressesprecher der Feuerwehr ein „normales“ Silvester für die Rettungskräfte in Plettenberg. Wie erwartet stieg die Anzahl der Einsätze für den Rettungsdienst am frühen Neujahrsmorgen an. So musste dieser beispielsweise zu gestürzten Personen mit Hand- und Kopfverletzungen, aber auch zu sonstigen rettungsdienstlichen Notfalleinsätzen ausrücken. In einem Teil der Einsätze sorgte die Verbindung mit Alkoholkonsum eine Rolle. Größere Verletzungen durch Feuerwerkskörper waren zum Glück nicht zu verbuchen. Die Brandschützer rückten insgesamt 4-mal aus. Am Silvesternachmittag gegen 17.15 Uhr wurde den Einsatzkräften zunächst eine verdächtige Rauchentwicklung im Bereich Mühlhoff gemeldet. Zwei Grillfeuer in unmittelbarer Nähe zueinander sowie Nebel ließen für den Meldenden offensichtlich den Eindruck erwecken, es würde brennen. Bereits nach kurzer Zeit konnten Feuerwehr und Polizei wieder einrücken. In Amtshilfe für die Polizei rückte die Feuerwehr kurz vor 23.00 Uhr zur Sicherstellung eines Zigarettenautomaten im Ortsteil Ohle aus. In der Lennestraße in Höhe einer dortigen Bäckerei hatten Unbekannte versucht einen Automaten zu sprengen. Mit einem Trennschleifgerät wurde der Zigarettenautomat kurzerhand abgetrennt. Am frühen Neujahrsmorgen gegen 01.15 Uhr war ein Müllcontainer in der Dürerstraße in Brand geraten. Dieser wurde durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Ein ausgedehnter Wasserschaden in einem Mehrfamilienwohnhaus -auf dem Loh- sorgte dann gegen 02.40 Uhr für einen Einsatz der Feuerwehr sowie im weiteren Verlauf auch für Polizei und Rettungsdienst. Über vier Geschosse verteilte sich das Wasser aus einer verschlossenen Dachgeschosswohnung und dürfte damit einen nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet haben. Selbst über die Außen Fassade und im Treppenraum rinn das Wasser. Mitbewohner des Hauses hatten kurz nach Mitternacht den Schaden bemerkt, umgehend im Keller den Hauptwasserhahn abgeschiebert und den Notruf abgesetzt. Zunächst war nicht klar, ob sich jemand in der verschlossenen Wohnung befand. Da ein Dachfenster geöffnet war, konnte ein Trupp der Feuerwehr über die nachalarmierte Drehleiter in die Wohnung eindringen und fand den Wohnungsinhaber bewusstlos im Wohnzimmer auf. Ein Rettungswagen inklusive Notarzt wurde angefordert. Während der Versorgung des Wohnungsinhabers wurde von der Feuerwehr in zwei darunterliegenden Wohnungen der Strom abgestellt, da das Wasser in großen Mengen aus den Decken- und Wandbereichen austrat. Um die Unterbringung der betroffenen Wohnungsinhaber kümmerte sich eine ebenfalls nachalarmierte Mitarbeiterin des Plettenberger Ordnungsamtes. Plötzlich kam es zu einer unvorhergesehenen Situation. Just in dem Moment, als die Rettungskräfte den 31-jährigen zum bereitstehenden Rettungswagen bringen wollten, erwachte dieser plötzlich und erwies sich als renitent und aggressiv gegenüber seinen Rettern, weshalb die ebenfalls vor Ort befindlichen Polizeibeamten umgehend Verstärkung anforderten. Nur durch den Einsatz mehrerer Polizisten konnte der aggressive Mann überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Erst gegen 04.00 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Auch in einem weiteren Fall kam es zu einem verbalen Angriff gegen die Rettungskräfte. Hier wurde durch die Rettungswagenbesatzung eine Anzeige erstattet. Zur Höhe der bei den Einsätzen entstandenen Sachschäden kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

PM der Feuerwehr Plettenberg vom 01.01.2019

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wien: Hunde attackieren Beamte – Einsatz von Pfefferspray

Datum: 30.12.2018
Uhrzeit: 18:15 Uhr
Adresse: 17., Kastnergasse

Gestern alarmierten Nachbarn wegen angeblicher Hilferufe aus einer Wohnung die Polizei. Den Streifenpolizisten der Polizeiinspektion Rötzergasse wurde die besagte Wohnung zunächst aber nicht geöffnet. Als eine Frau (37) schließlich doch die Türe öffnete, entschieden sich die Beamten, sie aufgrund der unklaren Gefährdungslage aus der Wohnung zu verschaffen. Zwei in der Wohnung anwesende Hunde, offen-sichtlich mit der Situation überfordert, begannen daraufhin zu bellen und sich den Beamten zu nähern. Als die Tiere versuchten, einen Polizisten am Bein zu beißen, setzte dieser Pfefferspray ein. Durch den Reizstoff ließen die Hunde ab und konnten in Folge im Badezimmer der Wohnung gesichert und beruhigt werden. Der Polizist wurde durch die Beißattacken nicht verletzt. Der Amtshandlung war eine gefährliche Drohung durch einen bekannten Täter gegen die Frau vorangegangen.

PA der LPD Wien vom 31.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Auto kollidiert mit Streifenwagen – zwei Polizeibeamte verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (29.12.) gegen 17.35 Uhr in Eichlinghofen sind zwei Polizeibeamte verletzt worden. Ein Auto war mit ihrem Streifenwagen kollidiert.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der Stockumer Straße in Richtung Westen. Gleichzeitig war eine 58-Jährige aus Dortmund mit ihrem VW auf der Straße Zum Nubbental in Richtung Süden unterwegs. Als sie im Kreuzungsbereich ihre Fahrt in Richtung Süden fortsetzten wollte, übersah sie den Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Die beiden Polizeibeamten (23, 32) verletzten sich bei dem Unfall. Rettungswagen brachten sie in ein umliegendes Krankenhaus. Dort verblieben sie zur Beobachtung stationär. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Stockumer Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

PM des PP Dortmund vom 30.12.2018

Allgemein

Wiesbaden (Hessen): Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Löscharbeiten beleidigt

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 02:00 h in Wiesbaden-Dotzheim, im Bereich Wiesengrund, zu einem Einsatz der Feuerwehr Wiesbaden. Dort hatte, vermutlich in Folge eines technischen Defekts, eine Gartenhütte gebrannt. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurde gemeldet, dass sich im Bereich des Wendehammers Im Wiesengrund zwei junge Männer befinden würden, die die Einsatzkräfte bespucken und beleidigen würden. Von den Polizeibeamten konnten in dem Bereich zwei 25-jährige Wiesbadener angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass lediglich einer der beiden die Feuerwehrmänner in der oben beschriebenen Weise angegangen hatte. Beide Personen erhielten von den Polizeikräften nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Während der eine der jungen Männner diesem nachkam, verhielt sich der bereits zuvor aggressive Mann weiterhin völlig unkooperativ und entfernte sich nicht vom Einsatzort. Daraufhin wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises in polizeiliches Gewahrsam genommen. Bei ihm wurden außerdem Betäubungsmittel festgestellt, weiterhin wurde mittels Atemalkoholtest eine starke Alkoholisierung registriert. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein Grund für das aggressive Verhalten des Mannes konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.

PM des PP Westhessen,  PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wiesbaden (Hessen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen, drei Verletzte

Am späten Freitagabend (28.12.2018, 22:00 Uhr) kam es in Wiesbaden an der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen bei dem drei Personen verletzt wurden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Streifenwagen im Rahmen einer Einsatzfahrt die Dotzheimer Straße in Richtung Innenstadt. Auf der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, der die Klarenthaler Straße in Richtung Elsässer Platz befuhr. Der 64-jährige Fahrer und einziger Insasse des VW Golf sowie die 26-jährige Polizeibeamtin und ihr 35 Jahre alter Kollege wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus verbracht. Die beiden Polizeibeamten wurden nach ambulanter Behandlung entlassen, der Fahrer des VW blieb zur Beobachtung in stationärer Behandlung. Da die drei unfallbeteiligten Personen noch keine Angaben zum Unfallhergang machten, dauern die Ermittlungen der Polizei diesbezüglich an. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 EUR Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Während der Dauer der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich gesperrt.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

 

Allgemein

Bern: Mann leblos in Zelle aufgefunden

In der Nacht auf Mittwoch ist in einer Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern ein Insasse leblos aufgefunden worden. Die Todesursache wird unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft untersucht.

Nach einer Meldung am Dienstagvormittag, wonach ein Mann Drogen auf sich trage, rückte eine Patrouille an die Waldmannstrasse in Bern aus. Vor Ort konnte ein Mann angetroffen werden, welcher mutmasslich unter Drogeneinfluss stand. Bei der anschliessenden Kontrolle konnte festgestellt werden, dass er mehrere Dutzend Pillen auf sich trug – diese wurden positiv auf Amphetamine getestet. Zudem konnte in seinen Effekten mutmassliches Diebesgut sichergestellt werden. Der Mann wurde in der Folge auf eine Polizeiwache gebracht, wobei er starke Gegenwehr leistete.

Nachdem ein beigezogener Arzt die Hafterstehungsfähigkeit überprüft hatte, wurde der Angehaltene in eine Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern verbracht und mehrmals kontrolliert.

Am Mittwoch, 26. Dezember 2018, kurz nach 0530 Uhr, wurde der Insasse in der Zelle ohne Lebenszeichen aufgefunden. Umgehend wurde ein Ambulanzteam aufgeboten, jedoch konnte durch den Arzt nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Die genaue Todesursache wird dabei durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern untersucht.

PM der Kantonspolizei Bern vom 26.12.2018

Allgemein Blog KS Möchte_man_nicht_erleben

Kyritz (Brandenburg): Verkehrsunfall mit Todesfolge

Ein Zeuge meldete am 26.12.2018, gegen 06:45 Uhr einen Pkw welcher auf der B103, zwischen Gantikow in Fahrtrichtung Kyritz mit einem Baum kollidiert ist und wählte sofort den Notruf. Leider konnten die ersten Rettungskräfte nichts mehr für die Fahrerin tun, sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr eine 28- jährige Fahrzeugführerin eines Pkw VW die B103, als sie auf gerader Strecke alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abkam und unglücklich mit zwei Bäumen kollidierte. Warum sie von der Fahrbahn abkam ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Angehörige wurden verständigt und mussten seelsorgerisch betreut werden.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 26.12.2018

Allgemein Unfall

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen-Einsatzfahrt führt zu Auffahrunfall

Am Dienstagmittag befand sich eine Siegener Streifenwagenbesatzung auf einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn. Im Kreuzungsbereich Siegstraße / Ecke AS Ostrampe bremste ein Kia-Fahrer deshalb sein Fahrzeug frühzeitig ab, um dem sich nähernden Streifenwagen das Überqueren der Kreuzung zu ermöglichen. Eine noch hinter dem Kia fahrende BMW-Fahrerin übersah jedoch das Bremsmanöver des Kia und fuhr dann auf diesen auf. Der Kia-Fahrer und seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die BMW-Fahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 20.000 Euro.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.12.2018

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Walsrode (Niedersachsen): Psychisch kranker Mann beschäftigt Polizei

Ein offensichtlich psychisch kranker Mann beschäftigte die Polizei in Walsrode von Mittwoch auf Donnerstag über mehrere Stunden. Nachdem er zunächst gegen 19.00 Uhr im Zug aufgefallen war, als er gegenüber Mitreisenden äußerte, Personen töten zu wollen, konnte er im Stadtgebiet von der Polizei angetroffen werden. Die Überprüfung lieferte keine Hinweise auf eine konkrete Eigen- oder Fremdgefährdung, sodass er nach der Kontrolle wieder entlassen wurde. Im weiteren Verlauf des Abends fiel er mittels diverser Anrufe bei der Polizei auf, in denen er wirre Äußerungen tätigte und ankündigte, einen Brand legen zu wollen. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zum Erfolg. Telefonisch konnte er überzeugt werden, zur Polizei zu kommen. Gegen 01.10 Uhr erschien er und drohte, das Dienstgebäude anzuzünden. Polizeibeamte nahmen ihn in Gewahrsam und führten ihn einem Krankenhaus zu. Im Rahmen der Ingewahrsamnahme räumte der Mann ein, in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Badeteich ein Feuer gelegt zu haben. Eine sofort durchgeführte Überprüfung bestätigte die Angaben. Ein in Brand gesetztes Tuch war eigenständig erloschen. Ein Übergreifen auf andere Gegenstände oder Gebäudeteile erfolgte nicht. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der PI Heidekreis vom 27.12.2018

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Freiburg (Baden-Württemberg): Zwei Überfälle am selben Tag – Drei dringend Tatverdächtige in Haft

Innerhalb kurzer Zeit werden der Polizei zwei Überfälle in St. Georgen und Zähringen gemeldet. Drei dringend Tatverdächtige werden vorläufig festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Zunächst erschien am Samstag, 22.12.2018, gegen 17 Uhr, ein 13-jähriger Junge mit seinem Vater beim Polizeirevier Freiburg-Süd. Der Junge berichtete, er sei kurz zuvor an der Straßenbahnhaltestelle Innsbrucker Straße von drei jungen Männern überfallen worden. Unter Vorhalt einer Schusswaffe sei ihm ein Basecap entwendet worden. Noch während der ersten Ermittlungen wurde ein weiterer Überfall auf eine Bäckereifiliale in der Zähringer Straße gemeldet. Dort sei eine Verkäuferin gegen 17:50 Uhr von drei Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe eines dreistelligen Geldbetrags gezwungen worden.

Im Zuge der anschließenden Fahndung wurden ein 15-jähriger Syrer und ein 18-jähriger Deutscher durch Polizeibeamte als mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen. Bereits die ersten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht und die Festgenommenen gaben schließlich zu, beide Überfälle verübt zu haben. Der dritte mutmaßliche Täter, der noch flüchtig war, konnte ebenfalls noch am selben Abend ermittelt werden. Der 16-jährige Deutsche wurde an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg wurden die drei dringend Tatverdächtigen am Tag nach ihrer Festnahme dem Haftrichter beim Amtsgericht Freiburg vorgeführt. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

PM des PP Freiburg vom 27.12.2018

Allgemein Bravo

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Drei Festnahmen am Übergang Weil-Autobahn

Am vergangenen Freitag konnte die Bundespolizei innerhalb weniger Stunden insgesamt fünf Haftbefehl bei drei Personen vollstrecken. Die drei Männer waren zuvor durch Schweizer Behörden am Übergang Weil am Rhein-Autobahn an die Bundespolizei übergeben worden.

Ein 31-Jähriger wurde aufgrund eines Europäischen Haftbefehls nach Deutschland ausgeliefert. Wegen schwerem Bandendiebstahl hat die Justiz in Aachen die Untersuchungshaft gegen den rumänischen Staatsangehörigen angeordnet. Zudem besteht gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Detmold wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, hierbei ist noch eine Geldstrafe von 450 Euro unbezahlt. Der 31-Jährige wurde durch die Bundespolizei festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nach der Verbüßung einer Haftstrafe in der Schweiz ging es für einen 30-jährigen slowakischen Staatsangehörigen nach seiner Überstellung nach Deutschland direkt wieder ins Gefängnis. Wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung war der Mann durch das AG Recklinghausen zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Da der 30-Jährige jedoch nach kurzer Zeit wieder straffällig war, wurde die Bewährung widerrufen und er zur Festnahme ausgeschrieben. Durch die Bundespolizei wurde er deshalb verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Ebenfalls wegen eines Europäischen Haftbefehl wurde ein 33-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert. Die Justiz in Osnabrück hat gegen den georgischen Staatsangehörigen wegen gemeinschaftlichem gewerbsmäßigem Diebstahl die Untersuchungshaft angeordnet. Zudem lag gegen den 33-Jährigen ein weiterer Untersuchungshaftbefehl vom Amtsgericht Peine wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls vor. Der Mann wurde durch die Bundespolizei festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 27.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Kiel (Schleswig-Holstein): Schusswaffenmeldung löst größeren Polizeieinsatz aus

Am 2. Weihnachtsfeiertag kam es in Kiel-Friedrichsort zu einem größeren Polizeiaufgebot, nachdem die Einsatzleitstelle der Polizei den Hinweis erhielt, dass es zu einer Bedrohung mittels Schusswaffen gekommen sei.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam es gegen 01:50 Uhr in der Straße An der Schanze unter mehreren Personen zu verbalen Streitigkeiten, in deren Verlauf der Beschuldigte eine Pistole und einen Revolver vorgezeigt habe, um seine Kontrahenten damit einzuschüchtern. Es wurden umgehend sechs Streifenwagen zum Einsatzort entsandt, da nicht klar war, ob es sich dabei um scharfe Schusswaffen handelte. Die Polizisten konnten den 55-jährigen Beschuldigte kurz darauf widerstandslos im Hausflur eines Mehrfamilienhauses vorläufig festnehmen. Im Anschluss händigte der Beschuldigte den Beamten in seiner Wohnung eine Schreckschusspistole und einen Schreckschussrevolver mit dazugehöriger Munition aus. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Beamten vom 1. Polizeirevier Kiel haben die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

PM der PD Kiel vom 27.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ehefrau mit Schreckschusswaffe bedroht

Da zunächst unklar war, um was für eine Waffe es sich handelte, löste die angeblich nicht ernst gemeinte Bedrohung eines Tatverdächtigen gegenüber seiner Ehefrau am Montagnachmittag in der Karlsruher Südstadt einen Polizeieinsatz aus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zwischen den Eheleuten gegen 14.45 Uhr in der gemeinsamen Wohnung in der Morgenstraße zu einem Streit. Dabei schon deutete der spätere Beschuldigte im Alter von 61 Jahren immer wieder mit entsprechenden Gesten an, in Richtung der 76-jährigen Frau zu schießen. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung nahm er dann eine schwarze Pistole in die Hand, zielte damit auf die Geschädigte und drohte ihr, sie damit zu verletzen. Da die Frau von einer scharfen Waffe ausging, verständigte sie die Polizei und flüchtete zu einer Nachbarin. Der Beschuldigte konnte schließlich von Polizeikräften widerstandslos festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte die Waffe als Schreckschusspistole verifiziert werden. Der laut einem Test mit über 1,4 Promille alkoholisierte 61-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

PM des PP Karlsruhe vom 27.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Buchholz i.d.N. (Niedersachsen): Weihnachtsparty endet in Schlägerei

In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages kommt es in der Brauerstraße im Gewerbegebiet zu Streitigkeiten zwischen Gästen einer Feier sowie dem Sicherheitspersonal. Im Anschluss folgen diverse körperliche Auseinandersetzungen, bei denen einige Personen verletzt werden. Die Streitparteien können zum Teil nur durch den Einsatz von Pfefferspray durch die eingesetzten Polizeibeamten getrennt werden. Die Weihnachtsparty endet somit mit diversen Strafanzeigen, eine schöne Bescherung.

PM der PI Harburg vom 26.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Jülich – aber eigentlich überall (Nordrhein-Westfalen): Drogen machen dich zum Zombie

Als am Abend des 1. Weihnachtstages ein Unbekannter Einlass in ein Wohnhaus verlangte, stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen weihnachtlichen Besuch handelte.

Um 20:20 Uhr wurden Beamte der Jülicher Polizeiwache zu einem Hilfeersuchen in den Jülicher Stadtteil Kirchberg entsandt. Dort wollte ein 30 Jahre alter Belgier vehement in ein Haus eingelassen werden, deren Bewohner den Mann überhaupt nicht kannten. Sehr schnell stellte sich heraus, dass der 30-Jährige, der mit einem Klein-Lkw aus dem Grenzland angereist war, offenbar die innere und äußere Orientierung verloren hatte. Allerdings war ihm dieses nicht bewusst, denn er selbst hielt sich für den „König von Belgien“. Der Mann kündigte gegenüber den Beamten an, dass er seinen Einfluss und seinen Wohlstand gelten machen wolle, um in Kürze alle Polizisten zu entlassen.

Im Zusammenhang mit weiteren drastischen Ausfallerscheinungen und aggressiv eingefärbten Stimmungsschwankungen wurde deutlich: der Mann steht akut unter dem Einfluss von Drogen.

Was für Außenstehende möglicherweise zunächst zu einem Lächeln führt, trägt dennoch dramatische Züge. Zum einen war der 30-Jährige in diesem Zustand mit einem Transporter auf öffentlichen Straßen unterwegs gewesen. Zum anderen musste die Polizei deshalb Maßnahmen gegen den Beschuldigten treffen, der aufgrund seines unberechenbaren und gefährlichen Zustands temporär gefesselt werden musste. Nach der Anordnung von Blutentnahmen und der Einleitung eines Ermittlungsverfahren musste der Mann bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam verbringen. Denn seine engsten Angehörigen, denen er am Abend bereits einen wenig weihnachtlichen Besuch abgestattet hatte, waren entsprechend betroffen und enttäuscht und außerstande, mit ihm zurecht zu kommen.

Die Polizei weiß, dass dieses kein Einzelfall ist. Immer wieder treffen Polizisten auf Menschen, denen Drogen das Bewusstsein geraubt und Sinnestäuschungen aufgezwungen haben.

Der nächste Fall sorgte bereits am Morgen des 2. Weihnachtstages für einen Polizeieinsatz der besonderen Art. In der Nähe von Jülich war ein junger Mann gegen 09:30 Uhr einem Reisebus entstiegen, der nach dem Besuch eines Musikfestivals eigentlich bereits auf der Heimfahrt war. Als der 20-Jährige, der nach Angaben seiner Mitreisenden zuvor einen Cocktail diverser Substanzen zu sich genommen haben soll, bei einem kurzen Stopp auf einem Autobahnrastplatz bei Jülich an der A44 verschwand, wurde die Polizei hinzu gezogen.

Letztlich konnte der in Rheinland-Pfalz wohnhafte Heranwachsende im Stadtteil Koslar angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Offenbar wurde er von Wahnvorstellungen getrieben, die aus seinen Freunden bedrohliche Gestalten werden ließen, so dass er sogar die Rückfahrt im Bus verweigerte. Er wurde so lange auf einer Polizeiwache „beschützt“, bis dass er durch Angehörige, die extra mehr als 200 Kilometer Fahrt zu absolvieren hatten, abgeholt wurde.

PM vom 26.12.2018

Allgemein

Gemarkung Rutesheim (Baden-Württemberg): Rettungssprung über die Leitplanke

Ein Unfall am frühen Dienstagmorgen um 00.35 Uhr auf der Autobahn A8 bei Rutesheim hätte wesentlich schlimmere Folgen haben können. Der 25-jährige Lenker eines Pkw Dacia Logan befuhr hierbei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart auf der mittleren Fahrspur. Als er zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West einen Streifenwagen mit Blaulicht sah, welcher eine dort bereits bestehende Unfallstelle absicherte, bremste der Dacia-Fahrer sein Fahrzeug ab.

Aufgrund für die Witterungsverhältnisse nicht angepasster Geschwindigkeit kam er dabei auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Im weiteren Verlauf krachte er zweimal in die rechte Leitplanke und kam auf der Standspur quer zum Stehen. Zwei auf dem Seitenstreifen befindliche Polizeibeamte konnten sich gerade noch rechtzeitig mit einem Sprung über die Leitplanke in Sicherheit bringen und wurden nur um wenige Meter verfehlt. Durch die Wucht der Kollisionen wurde die Frontstoßstange des Dacia abgerissen und schlitterte weiter bis auf die linke Fahrspur der Autobahn. Dort wurde das Fahrzeugteil schließlich von einer herannahenden 22-jährigen Fahrerin eines Pkw Ford Fiesta überrollt, welche dann ebenfalls ins Schleudern geriet und links neben der Fahrbahn mit der dortigen Betonleitwand kollidierte. Die Fiesta-Fahrerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die beiden Polizeibeamten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen und Leitplanken entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8.500.- Euro.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.12.2018

Allgemein

Weißenthurm (Rheinland-Pfalz): Einsatzfahrt der Polizei Andernach – Gefährdung durch Verkehrsteilnehmer – Zeugen gesucht

Im Rahmen einer Einsatzfahrt am 21.12.2018 gegen 14:30 Uhr kam es in Weißenthurm, Stierweg, Höhe Aldi, zu einer Gefährdung des Einsatzfahrzeuges durch eine Verkehrsteilnehmerin. Die Fahrerin eines roten Kleinwagens nahm das herannahende Einsatzfahrzeug, welches sowohl Blaulicht als auch Signalhorn angeschaltet hatte, möglicherweise nicht wahr. Während eines Überholversuches durch den Streifenwagen kam es dabei fast zu einem Zusammenstoß. Die Polizei Andernach bittet in dieser Sache um Ihre Mithilfe. Es wird unter anderem der Fahrer eines dunklen PKW, welcher dem Streifenwagen auf Höhe Aldi entgegenkam, als Zeuge gesucht. Auch weitere Personen, welche den Vorgang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Andernach zu melden.

(Polizei Andernach, Tel.: 02632/921-0 oder piandernach@Polizei.rlp.de)

PM der PI Andernach vom 24.12.2018

Allgemein

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Mehrere bewaffnete Raubüberfälle auf Postfilialen: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einem versuchten bewaffneten Raubüberfall auf eine Postfiliale auf der Vaalser Straße am 30.08.2018 (siehe unsere Meldung vom 30.08.2018 um 16:54) sitzt ein 26-jähriger Tatverdächtiger aus Aachen in Untersuchungshaft. Die Ermittler der Aachener Kripo haben bei der Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen Kleidungsstücke gefunden, die bei zwei weiteren Überfällen auf die Postfiliale in der Ahornstraße am 20.01.2017 und am 26.01.2018 verwendet wurden und damit nun aufgeklärt sein könnten. Wie bei dem versuchten Raubüberfall im August hatte der Tatverdächtige damals die Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und jeweils Bargeld erbeutet. Bei seiner Festnahme am 30.08.2018 trug der Mann eine „scharfe“ Schusswaffe bei sich und leistete heftigen Widerstand. Zwei Polizeibeamte wurden dabei durch Schläge und Tritte teils schwer verletzt.

Der Tatverdächtige ist der Aachener Polizei bestens bekannt und wurde bereits in seinen Jugendjahren als sog. „Intensivtäter“ geführt.

PM des PP Aachen vom 21.12.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Funkwagen und Pkw

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Funkwagen und einem Auto gestern Abend in Schöneberg wurden fünf Personen verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 44-Jährige gegen 18.30 Uhr mit einem Mercedes in der Hauptstraße in Richtung Innsbrucker Platz unterwegs. Auf der Kreuzung an der Dominicusstraße stieß sie mit dem Funkwagen zusammen. Die 44-Jährige erlitt Armverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Im Mercedes saßen noch ein 43-Jähriger, ein 14 Jahre alter Jugendlicher und ein 13-jähriger Junge. Der 43- und der 13-Jährige erlitten ebenso wie die beiden Polizeibeamten des Funkwagens leichte Verletzungen.  Der 13-Jährige musste ambulant in einer Klinik behandelt werden. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen, die der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt.

PM Nr. 2682 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 23.12.2018

Allgemein

welt. de: Feuerzeug wird 74-Jährigem zum Verhängnis

„Hätte der 74-jährige Bochumer ein anderes Feuerzeug besessen, wäre er vielleicht noch am Leben: Der Polizist, der den Rentner erschoss, glaubte eine Waffe zu sehen. Nun wird gegen ihn wegen Totschlags ermittelt.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.welt.de/vermischtes/article185914196/In-Bochum-erschossen-Feuerzeug-wird-74-Jaehrigem-zum-Verhaengnis.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

 

Anm. der Bloggerin: Gesichert wäre er noch am Leben, wenn er nicht gemeint hätte, bei schlechten Lichtverhältnissen überhaupt irgend etwas auf Polizeibeamte richten zu müssen, die ein verdammtes Recht darauf haben, lebend aus dem Dienst zurück zu ihren Lieben zu kommen. Die können nicht warten, bis sie die Kugel im Leib haben, um herauszufinden, ob die Knarre echt ist oder nicht.

Allgemein

rtl. de: Landesregierung: Keine rechtsextremen Umtriebe in Polizei

„In der rheinland-pfälzischen Polizei gibt es nach Angaben des Innenministeriums keine Hinweise auf rechtsextreme Umtriebe. „Der Polizei Rheinland-Pfalz liegen keine Erkenntnisse zu rechtsextremen Stimmungen innerhalb der Organisation vor“, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Mainz mit. “

Online-Artikel, 20.12.2018
https://www.rtl.de/cms/landesregierung-keine-rechtsextremen-umtriebe-in-polizei-4268767.html

Allgemein

Deutschlandfunk: Rechtsextreme in der Polizei – „Wir haben ein strukturelles Problem in unseren Sicherheitsbehörden“

„Bei der Vielzahl der rechtsextremistischen Vorfälle in Sicherheitsbehörden zeichne sich ein deutliches Muster ab, sagte der Publizist und NSU-Experte Tanjev Schultz im Dlf. Politik und Behördenchefs hätten bisher wenig Interesse daran gezeigt, dieses Problem zu erkennen und anzugehen.“

Online-Artikel, 20.12.2018
https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextreme-in-der-polizei-wir-haben-ein-strukturelles.694.de.html?dram:article_id=436518

 

Anm. der Bloggerin: Welche Vielzahl denn bitte? Mir sind nicht mal 50 Fälle bekannt, und das wären bei 250.000 Polizeibeamten bundesweit insgesamt 0,02 %. Unter einer „Vielzahl“ verstehe ich etwas anderes.

Allgemein

Focus: Zwischen angemessener Gewalt und sinnloser Brutalität – Gegenseitige Attacken: Wie Polizisten und Bürger in der Gewaltspirale stecken

„Wer in Deutschland einen Polizisten anzeigt, hat kaum Chancen, dass sich je ein Gericht damit befasst. Wer als Polizist arbeitet, muss damit rechnen, früher oder später von einem wütenden Mob attackiert zu werden. Mit anderen Worten: Deutschland hat ein Problem. Was Experten und Insider dazu sagen. Und was sie dagegen tun wollen.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://m.focus.de/politik/sicherheitsreport/zwischen-angemessener-gewalt-und-sinnloser-brutalitaet-polizei-gewalt_id_10097619.html

 

Anm. der Bloggerin: Ein Einzelfall wird hier aufgewogen gegen täglich mehrere gewalttätige Übergriffe gegen Polizeibeamte. Man kann Äpfel mit Birnen vergleichen. Ist dann halt ein schlechter Vergleich …

Allgemein

Focus: Flaschenwurf auf Polizisten – Bisher härteste G20-Strafe abgemildert

„Die bisher härteste Strafe im Zusammenhang mit den Ausschreitungen beim G20-Gipfel im Juli 2017 ist reduziert worden. Wegen eines Flaschenwurfs auf Polizisten bei den G20-Krawallen verurteilte das Landgericht Hamburg am Donnerstag einen jungen Mann zu zweieinhalb Jahren Haft.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://m.focus.de/politik/deutschland/flaschenwurf-auf-polizisten-bisher-haerteste-g20-strafe-abgemildert_id_10098227.html

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: „ACAB“-Melder – SPD-Abgeordneter will mehr Respekt für Polizisten

„Der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben fordert mehr Respekt für Polizisten in Sachsen-Anhalt. Mit einer Internetseite will er ab kommender Woche Fälle dokumentieren, in denen der beleidigende Graffiti-Schriftzug „ACAB“ öffentlich gesprüht ist.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/-acab–melder-spd-abgeordneter-will-mehr-respekt-fuer-polizisten-31780164?originalReferrer=&originalReferrer=https://www.google.com/

Anm. der Bloggerin: Ich finde die Idee super. Ich habe mal zu Beginn von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. etwas Ähnliches betrieben – das wird ein Fass ohne Boden. Ich wünsche Herrn Erben gute Nerven.

Allgemein Urteil

WAZ. de: Berliner nach Hetzjagd auf Polizisten in Duisburg verurteilt

„Zwei Union Berlin-Fans sind vom Amtsgericht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Nach einem Auswärtsspiel hatten sie Polizisten attackiert.“

Online-Artikel, 04.12.2018
https://www.waz.de/staedte/duisburg/berliner-nach-hetzjagd-auf-polizisten-in-duisburg-verurteilt-id215938465.html?fbclid=IwAR16xC2KM7-4CR72ha_PA-f-wQShrZMRE3VeTjfFsjW5HTD5g-djTvadq8c

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Pforzheimer Zeitung: Mehr Respekt, bitte – Polizistin Agnes Schroth: „Es ist erniedrigend, bespuckt zu werden!“

„Agnes Schroth ist Polizeioberkommissarin in Pforzheim. Im Dienst trifft sie täglich auf respektlose Menschen – und die beleidigen sie nicht nur.“

Online-Artikel, 05.10.2018
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mehr-Respekt-bitte-Polizistin-Agnes-Schroth-Es-ist-erniedrigend-bespuckt-zu-werden-_arid,1255130.html?fbclid=IwAR3nrfBLep365HDlDqk9Bb2NORAzcSEUgJH5zwFtS6qxd71dFBhQ1wxdQzY

Allgemein Kritik

rbb24 . de: Drohbriefe an vermeintlich Linke – Polizist akzeptiert Strafbefehl für Versand von Drohbriefen

„Ein Berliner Polizist hat eingeräumt, Drohbriefe unter anderem an Mitglieder der linken Szene verschickt zu haben. Nach Recherchen des ARD-Magazins „Kontraste“ hat er einen Strafbefehl über 3.500 Euro akzeptiert.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/12/drohbriefe-linke-szene-berlin-polizist-strafbefehl.html

Allgemein

Schweinfurt (Bayern): Häftling verschanzt sich in Justizvollzugsanstalt

In der Nacht zu Samstag verschanzte sich ein Häftling in der Justizvollzugsanstalt und drohte damit, sich selbst und Bedienstete zu verletzen. Einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gelang es, den Mann zu entwaffnen. Dieser wurde anschließend leicht verletzt auf die Krankenstation der JVA Würzburg verlegt.

Gegen 23:30 Uhr verständigten Beamte der Justizvollzugsanstalt Schweinfurt die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und baten um Unterstützung. Ein 27-jähriger Häftling hatte sich aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen ein scharfes Werkzeug gebastelt und sich in seiner Zelle verschanzt. Mit dem Werkzeug fügte sich der Mann selbst leichtere Verletzungen zu und bedrohte die Bediensteten. Erst einem Spezialeinsatzkommando der Polizei aus Nürnberg gelang es, den Inhaftierten zu entwaffnen und unter Kontrolle zu bringen.

Der 27-Jährige, der derzeit wegen unterschiedlicher Gewaltdelikte eine Haftstrafe verbüßt, wurde auf die Krankenstation der Justizvollzugsanstalt Würzburg verlegt.

PM des PP Unterfranken vom 22.12.2018

Allgemein

Netphen (Nordrhein-Westfalen): Psychischer Ausnahmezustand: 50-Jähriger bedroht Eltern

Am Freitagabend (21.12.2018) kurz nach 20:00 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Weyertshainstraße. Dort hatte ein Mann offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation seine Eltern mit einer Axt bedroht und mehrere Schüsse aus einer Handfeuerwaffe abgegeben. Die Eltern konnten sich nahezu unverletzt ins Freie retten und wurden durch Rettungskräfte betreut. Der 50-Jährige wurde durch angeforderte Spezialeinsatzkräfte widerstandslos festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Vor Ort konnnte eine sogenannte PTB-Waffe sichergestellt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern noch an.

PM der KPN Siegen-Wittgenstein vom 22.12.2018