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Freischaffende Autorin (www.m-gernhardt.de) Bekennende Polizistenfreundin Bekennende Freundin des Grundgesetzes Wossi

Berlin: Nach Angriff auf Polizeiwagen und Sachbeschädigungen Zeugen gesucht

Zeugenaufruf_Berlin_kleinNach Würfen von Steinen auf einen Funkwagen und weiteren Sachbeschädigungen in Neukölln durch bisher unbekannt gebliebene Täter sucht der Polizeiliche Staatsschutz nach Zeugen. Die Taten ereigneten sich am Samstag, dem 6. Februar 2016, gegen 23 Uhr in der Jansa- und Hobrechtstraße.

Die Ermittler haben folgende Fragen:

  • Wer hat die Täter beobachtet und kann diese beschreiben und/oder wiedererkennen?
  • Wer hat vor oder nach den Taten verdächtige Beobachtungen gemacht, insbesondere von Personen und deren Verbleib?
  • Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Täter geben?

Hinweise nehmen der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes im Bayernring 44 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 952 325 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 0361 vom 07.02.2016 – Einsatzwagen angegriffen
Während eines Einsatzes wurde in der vergangenen Nacht ein Funkwagen des Polizeiabschnitts 54 in Neukölln beschädigt. Die Besatzung des Streifenwagens wurde kurz nach 23 Uhr zur Hobrechtstraße gerufen, da dort eine Personengruppe von ca. 50 bis 100 teilweise vermummten Personen mehrere Sachbeschädigungen begangen haben soll. Als die Streife in die Weserstraße einbog, standen die Beamten ca. 10 bis 15 Meter vor der Gruppe. Sie fuhren danach in die Jansastraße, in der sie dann aus der Gruppe heraus mit verschiedenen Gegenständen, unter anderem mit Steinen, beworfen wurden, bevor die Angreifer weiter zogen und im Anschluss unerkannt entkamen. Beide Polizisten blieben unverletzt. Der Einsatzwagen musste auf Grund der Beschädigungen im Anschluss ausgetauscht werden. Bei der anschließenden Begehung der näheren Umgebung stellten die Polizisten in der Hobrechtstraße und in der Friedelstraße diverse Sachbeschädigungen an mehreren dort abgestellten Fahrzeugen fest. Am Reuterplatz wurde eine Scheibe des Quartiermanagements beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM Nr. 456 der Polizei Berlin, Neukölln, vom 17.02.2016

Polizeidirektion Hannover: Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 (Auszug)

Polizeibeamte als Opfer einer Straftat

Seit Beginn 2010 wird die Opfereigenschaft von Polizeibeamten erfasst und damit einhergehend ein kontinuierlicher Anstieg der Fallzahlen registriert. 2014 wurde erstmals ein Rückgang um 102 Fälle auf 683 (minus 13 Prozent) festgestellt. Dieser Trend setzte sich im vergangenen Jahr mit einem Rückgang um weitere 98 Fälle (14,35 Prozent) fort – in 585 Fällen wurde mindestens ein Polizeibeamter Opfer einer Straftat. Hinter der Zahl 585 verbergen sich u.a. Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Körperverletzungsdelikte.

Beide Bereiche haben Rückgänge erfahren. Die Widerstandshandlungen sind 2015 um 47 auf 251 Verfahren gesunken. Bei der leichten Körperverletzung registrierte die Behörde einen Rückgang auf 229 (minus 15), im Bereich der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte auf 64 (2014:79).

PM der PD Hannover vom 17.02.2016

Polizeidirektion Osnabrück: Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 vorgestellt (Auszug)

Gewalt gegen Polizeibeamte: Anzahl der Fälle gesunken – Aber: Intensität der Gewalt nimmt zu

Das Phänomen Gewalt gegen Polizeibeamte ist in 2015 nach wie vor in Thema. Es gab zwar einen Rückgang der Taten um 57 auf 451 Taten. [Polizeipräsident] Witthaut: „Die Intensität und Qualität der Gewalt hat zugenommen.“

Polizisten sähen sich immer öfter bei Einsätzen einer größeren Gefahr ausgesetzt, schwere Verletzungen davonzutragen. Im Laufe des Jahres 2015 wurden 280 Beamtinnen und Beamte verletzt (2014 waren es 208).

Auffällig: Rund 74 % aller Fälle geschahen unter dem Einfluss von Alkohol bzw. anderer Drogen. Witthaut: „Der teilweise extreme Alkoholkonsum führt offensichtlich zu einem enthemmten und respektlosen Auftreten gegenüber der Polizei sowie zu gefährlichen Situationen für die einzelnen Polizeibeamten.“ Die Delikte im Bereich Gewalt gegen Polizeibeamte teilen sich überwiegend in die Straftatbestände Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungsdelikte auf.

PM der PD Osnabrück vom 17.02.2016

Polizeidirektion Braunschweig: Kriminalstatistik 2015 veröffentlicht (Auszug)

Im Bereich der Rohheitsdelikte wurden erstmals wieder mehr Taten als in den Vorjahren begangen. Konkret stieg diese Zahl um 186 auf 10.671 Taten. Das sind 1,77 % mehr als 2014. Körperverletzungen, Nötigungen und Bedrohungen haben hier zugenommen. Das gilt auch für Körperverletzungsdelikte gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten. Während 2015 die Fälle wegen Widerstände um 14,29 Prozentpunkte zurückgegangen sind, stieg die Zahl der Beamtinnen und Beamten, die Opfer einer Körperverletzung wurden, um 22,5 %.

PM der PD Braunschweig vom 17.02.2016

kreiszeitung.de: „Polizei ist für den Bürger da – nicht gegen ihn“

„Ein Polizist wird bei einer Routinekontrolle in Herborn angegriffen und erstochen, sein Kollege schwer verwundet. 23 Polizisten werden nach einem Fußballspiel von randalierenden Fans am Gelsenkirchener Hauptbahnhof verletzt.“

Online-Artikel, 15.02.2016
http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/weyhe-ort54198/trotzdem-steigt-auch-kreis-diepholz-zahl-attacken-gegen-beamte-6123611.html

„Nach wie vor ist die Arbeit sein Traumberuf. Nur eine Sache betrübt ihn: „Man ist ja Polizist geworden, weil man Menschen helfen möchte und wird in der Öffentlichkeit größtenteils so überhaupt nicht wahrgenommen.““ (Zitat aus dem verlinkten Artikel).

Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen Euch so wahr – wir fallen Euch nur nicht so sehr auf wie die anderen.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sind ein Verein von Bürgern für Polizeibeamte… Bürger, die Euch eben genau so wahrnehmen.

rosenheim24.de: Todesschüsse: So hat sich die Staatsanwaltschaft entschieden

„Am 25. Juli 2014 verlor André B. sein Leben – die Kugel aus der Waffe eines Zivilfahnders traf ihn tödlich in den Hinterkopf. Nach rund 19 Monaten hat die Staatsanwaltschaft über eine Anklage-Erhebung entschieden!“

Online-Artikel, 15.02.2016
http://www.rosenheim24.de/bayern/todesschuesse-burghausen-sich-staatsanwaltschaft-entschieden-5913453.html

Hessisches Landeskriminalamt nimmt vier Personen fest und beschlagnahmt 30.000EUR Falschgeld sowie 1 kg Amphetamin

Bildquelle: LKA Hessen
Bildquelle: LKA Hessen

Beamte des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main haben im Auftrag des Hessischen Landeskriminalamts am 08.02.2016 kurz nach Mitternacht zwei männliche Personen im Bereich Wiesbaden auf der A66 an der Ausfahrt Mainzer Straße kontrolliert. Einer der Fahrzeuginsassen wurde durch die Schussabgabe eines Polizeibeamten verletzt und im unmittelbaren Anschluss in ein Wiesbadener Krankenhaus eingeliefert, eine Lebensgefahr bestand jedoch nicht (wir berichteten hier). Die Staatsanwaltschaft in Wiesbaden führt derzeit die diesbezüglichen Ermittlungen.

Hintergrund der Kontrolle war ein vom Hessischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen eine Tätergruppierung italienischer Herkunft wegen Geldfälschung, Inverkehrbringen von Falschgeld, Urkundenfälschung sowie Betäubungsmittelschmuggel und -handel geführtes Ermittlungsverfahren. Im Rahmen der Ermittlungen fanden die Fahnder heraus, dass am 31.01.2016 eine Kurierfahrt nach Italien erfolgen sollte, bei der eine größere Menge Falschgeld beschafft werden sollte. Auf der Rückreise wurden zwei der Tatverdächtigen und ihr Fahrzeug auf der A66 einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurden 30.000 Euro Falschgeld in 50,- und 100,- Euro Noten, ca. 1 kg Amphetamin sowie ein gefälschter italienischer Personalausweis beschlagnahmt. Das Fahrzeug war augenscheinlich zum Schmuggel präpariert und mit zahlreichen Verstecken ausgestattet. Im Rahmen anschließender Durchsuchungsmaßnahmen konnten die eingesetzten Beamten zwei weitere Tatverdächtige, eine 37-jährige Frau aus Wiesbaden und einen 50-jährigen Mann aus Groß-Gerau, festnehmen. Am 09.02.2016 erließ das Amtsgericht Darmstadt U-Haftbefehl gegen alle vier Tatverdächtigen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des LKA Hessen vom 15.02.2016

Augsburger Allgemeine: Augsburger Polizistenmörder sind am Ende

Schlusspunkt beim Augsburger Polizistenmord: Der Bundesgerichtshof beendet den Fall des getöteten Beamten Mathias Vieth. Der Sohn des Opfers trifft eine überraschende Berufswahl.“

Online-Artikel, 13.02.2016
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Augsburger-Polizistenmoerder-sind-am-Ende-id36941017.html

Und was ist an der Berufswahl jetzt überraschend?

SWR: Hubertus Kesselheim – Freund und Helfer für die Polizei

„Die Polizei – „dein Freund und Helfer“. Nach Großveranstaltungen wie Fastnacht sind viele Beamte aber selbst am Rande ihrer Kräfte und brauchen Hilfe. Der Polizeiseelsorger genau dafür da.“

Link vom 10.02.2016
http://www.swr.de/landesschau-rp/couchgespraech/hubertus-kesselheim-freund-und-helfer-fuer-die-polizei/-/id=5661010/did=16937486/nid=5661010/1ax07u0/index.html

Kuhs (Mecklenburg-Vorpommern): Schwerer Verkehrsunfall auf der B 103

Am Freitagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr kam es auf der B 103 zwischen der Einmündung nach Zehlendorf und Kuhs zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 61-jähriger Hyundai-Fahrer, welcher von Kritzkow in Richtung Güstrow fuhr, scherte plötzlich aus einer Fahrzeugkolonne aus und kollidierte mit einem entgegenkommenden Polizeitransporter. Der Aufprall war so stark, dass der Hyundai-Fahrer eingeklemmt und durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geschnitten werden musste. Nach seiner Stabilisierung vor Ort wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Rostock geflogen. Auch der 57-jährige Polizeibeamte wurde wegen des Verdachts einer Wirbelsäulenprellung mit einem zweiten Hubschrauber ins Südstadtklinikum Rostock abtransportiert. Die 51- und 61-jährigen Mitfahrerinnen des Unfallverursachers wurden mit Beinverletzungen und Schmerzen im Hüftbereich mit Rettungswagen in das KMG Klinikum Güstrow gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei und die DEKRA über zwei Stunden voll gesperrt.

PM des PP Rostock vom 13.02.2016

Sächsische Zeitung: Polizist in Leipzig verurteilt

„Das Leipziger Amtsgericht hat ein Urteil gegen Polizeigewalt gesprochen. Ein Beamter hat einen Fußballfan unverhältnismäßig attackiert, entschied die Kammer. Im Fokus stand ein Spiel der BSG Chemie Leipzig vor zweieinhalb Jahren.“

Online-Artikel, 11.02.2016
http://www.sz-online.de/sachsen/polizist-in-leipzig-verurteilt-3321046.html

svz.de: MEK-EINSATZ IN LUTHERAN : Schüsse mitten im Dorf

In Lutheran ist es am frühen Abend zu einem MEK-Einsatz gekommen. Bei der vom Landeskriminalamt (LKA) Hamburg geführten Aktion  wurde eine Person angeschossen und lebensbedrohlich verletzt.“

Online-Artikel, 12.02.2016
http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-goldberg-luebz-plau/schuesse-mitten-im-dorf-id12724491.html

Da es nicht Vereinszweck von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. ist, sich an sinnbefreiten Spekulationen zu beteiligen, warten wir hier einfach auf die Ermittlungsergebnisse.

Thüringer Allgemeine: Demos lassen Arbeitszeiten der Polizeibeamten explodieren

„Seit Monaten stecken in Thüringen Polizeibeamte an Wochenenden in den Stiefeln. Pegida, Thügida, und noch viele weitere Aufmärsche und die in aller Regel angemeldeten Gegendemonstrationen stehen an, Fußballspiele wollen abgesichert werden.“

Online-Artikel, Datum?
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Demos-lassen-Arbeitszeiten-der-Polizeibeamten-explodieren-1633722066

Polizeinews.ch: Verletzung vermutlich nicht von Gummischrot

„Die Staatsanwaltschaft I hat im Zusammenhang mit den Vorfällen an der „Tanz dich frei“-Veranstaltung in Winterthur das Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs und fahrlässiger schwerer Körperverletzung am 3. Februar 2016 eingestellt. Aufgrund der Auswertung des Bildmaterials ist es sehr unwahrscheinlich, dass die schwere Augenverletzung einer Teilnehmerin durch den polizeilichen Gummischroteinsatz verursacht wurde. Der wiederholte Einsatz von Gummischrot war zudem verhältnismässig.“

Online-Artikel, 09.02.2016
http://www.polizeinews.ch/Verletzung+vermutlich+nicht+von+Gummischrot/570351/detail.htm

Merkur: „Welche Polizei wollt ihr?“ Dorfens Polizeichef ist wütend

„Der Unsinnige Donnerstag in Dorfen ist insgesamt recht ruhig verlaufen. Eigentlich gab es keine größeren Zwischenfälle. Eigentlich. Ein Vorfall macht Dorfens Polizeichef Ulrich Milius nämlich richtig wütend.“

Online-Artikel, 06.02.2016
http://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen/welche-polizei-wollt-ihr-dorfens-polizeichef-wuetend-nach-hemadlenzn-einsatz-6101421.html

 

Recht hat er!

Allgemeine Zeitung: Angreifer in Budenheim angeschossen – Keine Konsequenzen für Polizisten

„Der Polizeibeamte, der am Abend des 3. Januar in Budenheim mit seiner Dienstwaffe einen 28-jährigen Angreifer angeschossen und schwer verletzt hatte, muss weder dienst- noch strafrechtliche Konsequenzen befürchten.“

Online-Artikel, 04.02.2016
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/budenheim/angreifer-in-budenheim-angeschossen-keine-konsequenzen-fuer-polizisten_16612368.htm

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. stehen hinter diesem Polizisten und freuen uns über dieses Ergebnis.

Wir berichteten hier über den Vorfall.

Süddeutsche Zeitung: Den Ermittlern das Vertrauen schenken

„Wurde ein Anschlag in Berlin verhindert? Oder zeigt die Razzia nur die übergroße Nervosität?“

Online-Artikel, Süddeutsche Zeitung, 04.02.2016
http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorverdacht-in-berlin-den-ermittlern-das-vertrauen-schenken-1.2848931

Ein polizeifreundlicher Bericht in der Süddeutschen – es geschehen noch Zeichen und Wunder…

Berlin: Kollision bei Einsatzfahrt

Auf dem Weg zu einem Einsatz in Neukölln stieß in der vergangenen Nacht ein Funkwagen mit einem Taxi zusammen. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 22.20 Uhr der Einsatzwagen, mit Sonder- und Wegerechten, die Lahnstraße und fuhr bei Rot in den dortigen Kreuzungsbereich. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Taxi, welches auf der Karl-Marx-Straße in Richtung Buschkrugallee unterwegs war. Bei dem Aufprall verletzte sich eine 56-jährige Frau am Knie, die sich als Fahrgast im Taxi befand. Der 60-jährige Taxifahrer blieb unverletzt. Der Fahrer des Polizeifahrzeugs musste seinen Dienst beenden, seine Kollegin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig. Während der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme kam es bis kurz nach Mitternacht zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM Nr. 347 der Polizei Berlin, Neukölln, vom 06.02.2016

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizisten von Schäferhund attackiert

Am Sonntag kamen gegen 22:00 Uhr zwei Beamte der Rostocker Polizei wegen eines alkoholisierten Mannes im Stadtteil Evershagen zum Einsatz.

Die Mutter des 44-jährigen Rostockers wandte sich hilfesuchend an die Polizei, weil ihr Sohn betrunken in der Wohnung randalierte. Sie erwartete die beiden eingesetzten Polizeibeamten bereits vor der Wohnungstür. Als sie die Tür öffnete, griff der Schäferhund des Sohnes die Beamten an und biss zu. Beide Polizisten erlitten bei der Beißattacke leichte Verletzungen und sind gegenwärtig nicht mehr dienstfähig.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat sofort die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 08.02.2016

Borgholzhausen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter bei Unfallaufnahme angefahren und schwer verletzt

Am Mittwochmorgen (10.02.) gegen 05.50 Uhr befuhr ein 25-jähriger Autofahrer aus Bissendorf mit einem Pkw Toyota die Bahnhofstraße aus Richtung Osnabrück kommend in Fahrtrichtung Halle.

Nach eigenen Angaben kam der Fahrer aufgrund von „Sekundenschlaf“ plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit dem Fahrzeug. Der 25-Jährige wurde nicht nennenswert verletzt, der Pkw wurde total beschädigt.

Während der Unfallaufnahme fertigte ein 44-jähriger Beamter der Polizeiwache Halle Fotos von der Unfallstelle und stand dabei auf der rechten Fahrbahn der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Halle. Er war durch einen mit blauem Blinklicht eingeschalteten Streifenwagen abgesichert.

Ein 39-jähriger Autofahrer aus Bad Laer war auf der Bahnhofstraße mit einem Pkw Opel Vectra ebenfalls in Fahrtrichtung Halle unterwegs und fuhr links an dem Streifenwagen vorbei. Beim Wiedereinscheren erfasste der Opel-Fahrer mit der rechten Fahrzeugseite den Polizeibeamten, der zunächst auf die Motorhaube und dann gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde.

Der Polizeibeamte erlitt schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der Ärzte besteht aber keine Lebensgefahr.

PM der KPB Gütersloh vom 10.02.2016

BAB 66 bei Wiesbaden (Hessen): Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamten

Wiesbaden, Abfahrt Bundesautobahn 66 zur Mainzer Straße, 08.02.2016, gg. 00.15 Uhr

Am frühen Montagmorgen ist es in Wiesbaden zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten gekommen, bei dem ein 45 Jahre alter Mann schwer verletzt wurde. Der Kriminalbeamte war im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens eingesetzt, das beim Hessischen Landeskriminalamt geführt wird. Bei den Maßnahmen der Polizisten sollte ein Fiat im Bereich der Abfahrt von der A 66, an einer Ampel kontrolliert werden. Bei der Kontrolle machte der Kriminalbeamte aus bisher noch ungeklärter Ursache von seiner Schusswaffe Gebrauch und traf dabei den 45-jährigen Fahrer des Wagens. Sein 38-jähriger Beifahrer blieb unverletzt und wurde festgenommen. Das Polizeipräsidium Westhessen hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Am Einsatzort sicherten Spezialisten des Erkennungsdienstes die Spuren und stellten den Fiat sicher.

PM des PP Westhessen vom 08.02.2016

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Mann (54) stirbt im Polizeigewahrsam Kripo geht von krankheitsbedingten Organversagen aus

In der Nacht zum Samstag (6. Februar) verstarb ein Mann (54) im Polizeigewahrsam der Weseler Polizei auf der Reeser Landstraße. Beamte hatten den stark alkoholisierten Mann nach einem Einsatz wegen Ruhstörung vor dem Marien-Hospital (Raucherpavillion) mitgenommen. Gegen 23.50 Uhr kam der Obdachlose in die Ausnüchterungszelle. Ein Arzt wurde gerufen, um die Gewahrsamsfähigkeit festzustellen. In dieser Zeit (rund 50 Minuten) führten die Polizisten regelmäßige Bewusstseinskontrollen bei dem Schlafenden durch. Als der Arzt mit der Untersuchung begann, hatte der Eingelieferte keine Vitalfunktion mehr. Der nachgeforderte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Duisburg hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Nach derzeitigem Stand ist von einem krankheitsbedingten Organversagen auszugehen. Anhaltspunkte für eine Fremdschuld liegen nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. Die Obduktion soll am Dienstag erfolgen.

PM der KPB Wesel vom 06.02.2016

Die Duisburger Kripo hat nach dem Tod eines 54-jährigen Mannes im Weseler Polizeigewahrsam die Ermittlungen übernommen. Am Dienstagmorgen (9.2.) fand die Obduktion statt. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Fremdschuld – der Mann war an krankheitsbedingtem Organversagen gestorben. Der 54-Jährige war in der Nacht zum Samstag nach einem Einsatz wegen Ruhestörung von Polizisten mit zur Wache genommen worden. Der stark alkoholisierte Obdachlose kam in die Ausnüchterungszelle, wo er kurze Zeit später starb (s. Pressmitteilung vom 6.2.).

PM der KPB Wesel vom 10.02.2016

Luzern: Bussen und Geldstrafen bis zu 15’600 Franken für Fussballrandalierer

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat 10 Fussballrandalierer zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Zudem haben alle Personen Stadion- und Rayonverbote erhalten. Die Verurteilten hatten sich im Mai 2015, nach einem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich, an gewalttätigen Ausschreitungen in der Stadt Luzern beteiligt.

76% identifiziert: Hohe Aufklärungsrate von unbekannten Fussballrandalierern
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich vom 25. Mai 2015 ist es in der Stadt Luzern zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen gekommen (siehe Medienmitteilung von 25.5.15). 34 unbekannte Beteiligte wurden von der Polizei gesucht. Die polizeilichen Ermittlungen und eine anschliessende Öffentlichkeitsfahndung führten dazu, dass insgesamt 26 Personen (Aufklärungsrate von rund 76%) identifiziert werden konnten. Weiterhin sind acht Beteiligte unbekannt und werden per Öffentlichkeitsfahndung gesucht (siehe: https://polizei.lu.ch/fahndung/randalierer).

Über 15’000 Franken Geldstrafe, Busse und Untersuchungskosten für Fussballrandalierer
Bisher wurden 10 Fussballrandalierer von der Staatsanwaltschaft Luzern verurteilt. Die Männer wurden u.a. wegen Landfriedensbruch, Vermummung und/oder Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte schuldig gesprochen. Sie wurden mit Geldstrafen zwischen 3’900.- bis 15’600.- Franken bestraft. Zudem müssen die Verurteilten Bussen bis zu 4’000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig. Den Betroffenen hat die Luzerner Polizei entsprechende Rayonverbote ausgesprochen. Zudem hat der FC Luzern auf Empfehlung der Polizei allen Verurteilten ein schweizweites Stadionverbot für drei Jahre ausgesprochen. Die Fälle von zwölf weiteren, identifizierten Randalierern wurden an Staatsanwaltschaften oder Jugendanwaltschaften von anderen Kantonen abgetreten. In weiteren vier Fällen kam es zu Einsprachen. Diese Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.

Medienmitteilung der StA Luzern vom 10.02.2016

Erklärung des Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Dresden

Bildquelle: Polizei-Beratung via PD Dresden
Bildquelle: Polizei-Beratung via PD Dresden

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizei erwartet ca. 15.000 Teilnehmer bei PEGIDA und in der Summe ca. 10.000 Gegendemonstranten. PEGIDA hält eine stationäre Kundgebung am Königsufer ab, aber der Zulauf der Teilnehmer wird aus allen denkbaren Richtungen erfolgen. Der größte Teil der Gegenprotestler wird auf dem Theaterplatz/Terrassenufer zu erwarten sein. Ein angezeigter Aufzug beabsichtigt, sich vom Hauptbahnhof auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt bis zum Alaunpark zu bewegen.

Der Frieden in der Stadt ist darauf angewiesen, dass sich die Allermeisten bewusst sind, wie fragil damit die Sicherheitslage am Samstag im Herzen der Landeshauptstadt sein wird. Solche, sich in ihren Meinungen gegensätzlich und scheinbar unversöhnlich gegenüberstehenden Menschenmassen, ihre Bewegungen und Laufwege durch die Stadt sind nicht getrennt zu kanalisieren. Sie sind auch durch Polizeiketten und Gitter nicht zu beherrschen. Egal wie viele Beamte dafür eingesetzt würden. Es wird Begegnungen und Berührungspunkte geben – in Verkehrsmitteln, auf Parkplätzen oder auf dem Weg durch die Stadt. Unvermeidbar und gegen ihren Willen verwickelt: tausende internationale Touristen.

Das soll ein Appell an alle Demonstranten sein, sich selbst sowie das hohe Gut der Versammlungsfreiheit und unser Gemeinwesen auch vor denen zu schützen, die mit offen erklärten Gewaltabsichten anreisen. Ich meine Links- und Rechtsextremisten, die in ihren Gewaltphantasien die tausenden friedlichen Versammlungsteilnehmer „als Deckmasse“ ins Kalkül ziehen.

Wer Gewalt nicht will, muss der Gewalt Grenzen setzen! Im ganz wörtlichen Sinne heißt das für Samstag: Auf Distanz gehen! Jeder Versuch, den anderen an der Wahrnehmung seiner Grundrechte hindern zu wollen, setzt möglicherweise eine Spirale der Gewalt in Gang.

Das ist keine Bankrotterklärung der Polizei, sondern der unverzichtbare Hinweis darauf, dass der Rechtsstaat und seine Gesetze auf freie, mündige und verantwortlich handelnde Bürger setzen. Nur dann funktioniert`s.

Jedwede Betroffenheitsrhetorik „am Tag danach“, die ohne Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung immer nur den „anderen“, auf jeden Fall aber immer der Stadt und der Polizei die Verantwortung zuweist, ist bestenfalls naiv oder zynisch. Sie ist insbesondere aber eines: selbstgerecht und unverantwortlich.

Das alles ist kein Spiel mit etwa nur unmaßgeblichen Folgen oder Nebenwirkungen, die davon ausgehen können. Es geht so allmählich um die Grundwerte unserer Demokratie, unseres Zusammenlebens. Der Graben, der durch die Gesellschaft geht, darf nicht noch tiefer werden!

Dafür würden wir als Polizeibeamte auch gerne selbst auf die Straße gehen! Natürlich gewaltfrei!“

PM der PD Dresden vom 04.02.2016

Frankfurt (Hessen): Zwei Jugendliche lösen größeren Polizeieinsatz aus

Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main
Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main

Zwei Jugendliche haben am Mittwochnachmittag in der Wiener Straße für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt.

Gegen 15.15 Uhr beobachteten mehrere Anwohner die beiden bärtigen jungen Männer, von denen einer einen Tarnanzug trug, wie sie mit Sturmgewehren bewaffnet erst durch die Gärten der Anwesen schlichen und dann auf der Wiener Straße entlangliefen. Gleich mehrere Funkwagen wurden zum Ort des Geschehens entsandt. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen die Situation ausgesprochen ernst.

In der Sackgasse der Wiener Straße entdeckten sie zunächst einen der beiden Jungen (14), der einen auffälligen Scharfschützen-Tarnanzug trug und bewaffnet war. Auf Ansprache ließ er die Waffe fallen und konnte widerstandslos festgenommen werden. Kurz darauf erschien der zweite Jugendliche (15) in der Sackgasse. Eine Waffe hatte er nicht mehr bei sich. Auch er konnte widerstandslos festgenommen werden.

Das Sturmgewehr, das er zuvor versteckt hatte, konnte in unmittelbarer Nähe aufgefunden und sichergestellt werden. Bei den Waffen handelt es sich um täuschend echt aussehende Softairgewehre Modell AK 47 und G 36. Zudem hatte einer der beiden noch eine Softairhandgranate, die als Nachfüllbehältnis dient, bei sich. Auch diese wurde sichergestellt.

Lediglich dem besonnenen und umsichtigen Handeln der eingesetzten Beamten ist es zu verdanken, dass dieser Einsatz so glimpflich ausgegangen ist.

Die beiden Jugendlichen erwartet eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Was die Jungen dazu bewogen hat, ist noch völlig unklar. Die Polizei appelliert: Das Führen dieser sogenannten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Polizei muss in einem Einsatz zunächst immer davon ausgehen, dass es sich um echte Waffen handelt. Verzichten Sie auf das Mitführen solcher Softairwaffen – am besten auch in der närrischen Zeit.

PM des PP Frankfurt / Main vom 04.02.2016

Mainz (Rheinland-Pfalz): LKA-Chef weist Vorwürfe zurück

Entgegen der Darstellung der AfD in der Ausgabe der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 30.01.2016 weist der Leiter des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamtes, Johannes Kunz die Aussagen des Landeschefs der AFD Rheinland-Pfalz, auch beim Landeskriminalamt in Mainz gebe es eine Anordnung, einen hohen Migrantenanteil bei Straftaten nicht öffentlich zu machen, entschieden zurück.

Für das Landeskriminalamt bestand und besteht in diesem Punkt überhaupt keine Behördenanordnung. Der Vorwurf des gezielten Verschweigens läuft auch deswegen ins Leere, weil das Landeskriminalamt in der Vergangenheit sowohl bei Pressekonferenzen als auch bei anderen öffentlichen Erklärungen auf überdurchschnittliche Ausländeranteile in bestimmten Kriminalitätsbereichen ausdrücklich hingewiesen hat. „Der von Herrn Junge geäußerte Vorwurf entbehrt jeder Grundlage, er ist absurd“, erklärt LKA-Chef Johannes Kunz.

PM des LKA RLP vom 30.01.2016

Morgenpost 24: CHEMNITZER PRÜGEL-POLIZIST SCHON WIEDER VOR GERICHT

Statt wie sonst in Uniform erschien Tim R. (29) am Freitag im schicken Anzug vorm Landgericht Chemnitz. Die Kleiderordnung ist neu. Die Vorwürfe sind alt – Körperverletzung im Amt.“

Online-Artikel, 29.01.2016
https://mopo24.de/nachrichten/pruegel-polizist-chemnitz-berufung-prozess-anzug-verbleib-staatsdienst-43997

Gelungenes Beispiel für eine hochsuggestive Überschrift. Dass eine Berufungsverhandlung wieder vor Gericht stattfindet, ist nichts sonderlich überraschendes. Aber so hört es sich natürlich nach mehr Prügel an…

merkur.de: Polizist über Angst vor Flüchtlingen: „Das ist reine Panikmache!“

„Ein Medienbericht, wonach die Polizei bei Flüchtlingen in bestimmten Fällen auf Strafverfolgung verzichtet, sorgt für Aufsehen. Wir haben den Präsidenten des Kriminalbeamtenbundes interviewt.“

Online-Artikel, 29.01.2016
http://www.merkur.de/politik/tz-interview-polizist-ueber-angst-fluechtlingen-das-reine-panikmache-6077469.html

n-tv.de: Kein Freibrief für Flüchtlinge – Kiel: Strafanzeigen werden immer gefertigt

„Eine Übereinkunft zum Umgang der Kieler Polizei mit kleinstkriminellen Flüchtlingen sorgt für Aufregung. Ladendiebe ohne Ausweis sollten nicht fotografiert werden noch Fingerabdrücke abgeben müssen. Die Behörden versuchen zu beschwichtigen.“

Online-Artikel, 28.01.2016
http://www.n-tv.de/politik/Kiel-Strafanzeigen-werden-immer-gefertigt-article16877326.html

Welt.de: Polizei verzichtet bei Flüchtlingen auf Ermittlungen

„In Kiel sollen Polizisten die Anweisung erhalten haben, kleinere Delikte von Migranten weniger intensiv zu verfolgen. Der Aufwand sei zu hoch, die Erfolgsaussicht zu gering, hieß es in der Leitlinie.“

Online-Artikel, 28.01.2016
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151569369/Polizei-verzichtet-bei-Fluechtlingen-auf-Ermittlungen.html

B.Z.: Hausbesetzer-Szene – Wie ein Polizist den Einsatz in der Rigaer 94 erlebte

„550 Polizisten waren am Großeinsatz in der Rigaer Straße beteiligt. Polizist Michael K. (28) berichtet in der B.Z. über den Einsatz und Gewaltpotenzial der linken Szene.“

Online-Artikel, 25.01.2016
http://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/wie-ein-polizist-den-einsatz-in-der-rigaer-94-erlebte

20min.ch: Beiss-Attacken machen Polizei zu schaffen

„Polizisten im Einsatz werden wiederholt bespuckt, gekratzt oder gebissen. Wegen Krankheitsgefahr für die Beamten zieht das jeweils ärztliche Abklärungen nach sich.“

Online-Artikel, 26.01.2016
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Wird-ein-Polizist-gebissen–folgen-medizinische-Tests-21205503

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfällen

Symbolfoto
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Bei zwei Verkehrsunfällen sind am Donnerstagnachmittag (28. Januar) ein Kind (9) und ein 45-jähriger Mann schwer verletzt worden. Auf dem Altenbrucher Damm in Buchholz (Nähe Swakopmunder Straße) übersah gegen 14.10 Uhr ein Autofahrer (82) einen Jungen, der mit seinem Roller die Straße an der Fußgängerampel überquerte. Nach Angaben von Zeugen hatte das Kind die Straße bei Grünlicht betreten. Der Schüler wurde vom Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Er kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Eine halbe Stunde später verletzte sich ein Polizeibeamter (45) bei einer Einsatzübung auf dem Sternbuschweg (Höhe Gaußstraße) in Neudorf. Der 45-Jährige war von einem an der Übung beteiligten Fahrzeug erfasst und am Fuß verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte den Mann in die Unfallklinik. Bei beiden Unfällern dauern die Ermittlungen noch an.

PM des PP Duisburg vom 28.01.2016

A2, Höhe Pörtschach (Kärnten): Tödlicher Verkehrsunfall

AT_klein_SchriftHeute gegen 04.30 Uhr stieß ein Klein-LKW aus Eigenverschulden gegen die rechte Leitschiene auf der A2, Fahrtrichtung Klagenfurt, Höhe Pörtschach. In Folge wurde die Unfallstelle von der Polizei und der Asfinag abgesichert, Blaulicht und Early-Warner am Funkstreifenwagen waren in Betrieb.

Etwa eine Stunde später überfuhr ein 60-jähriger Klagenfurter mit seinem Pkw aus bisher noch unbekannter Ursache eine vor der Unfallstelle aufgestellte Warnleuchte, streifte einen Absicherungswagen der Autobahnmeisterei und kollidierte danach seitlich mit einem die Unfallstelle passierenden Lkw-Zug aus Slowenien (Überholspur). Bei dieser Kollision wurde der Tank des Lkw aufgerissen. Durch die Kollision mit dem Lkw-Zug dürfte der Pkw des Klagenfurters auf die erste Fahrspur zurückgeschleudert worden sein und stieß dann frontal gegen einen 54-jährigen Polizeibeamten, der mit Absicherungstätigkeiten befasst war. Der Polizeibeamte wurde gegen den im Bereich der Unfallstelle stehenden Abschleppwagen geschleudert. Schlussendlich prallte der Pkw noch gegen einen im Bereich der Unfallstelle abgestellten Abschlepp-Lkw. Der Lenker des Abschleppfahrzeuges konnte sich durch einen Sprung zur Seite vor einer Kollision mit dem Pkw retten, erlitt dabei aber leichte Verletzungen.

Der Beamte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er wenig später verstarb.

Der Unfalllenker (Alkotest 0,0 Promille) wurde unbestimmten Grades verletzt und ebenfalls wie seine 59-jährige Beifahrerin ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt gebracht.

Zur Klärung der Unfallumstände wurde von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein Sachverständiger bestellt. Die diesbezüglichen Erhebungen werden jedenfalls einige Tage in Anspruch nehmen.

Quelle: Presseaussendungen des Landespolizeidirektion Kärnten vom 26.01.2016

Rhein-Sieg Rundschau: 26-Jähriger verletzte Polizisten aus Rhein-Sieg durch Kopfnuss schwer

Vor dem Amtsgericht Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) kam es zu einem Vergleich zwischen einem 26-Jährigen, der einem Polizisten (55) mit einem Kopfstoß zwei Frakturen im Gesicht zugefügt hatte, und diesem Polizisten.
 
Der Angeklagt verpflichtete sich zu einer Zahlung von 2000 Euro an den Polizisten.
 
Zur Beurteilung der Gesamtlage finde ich den Gesamtartikel ein wenig kurz. In jedem Fall sollte man ihn aber ganz gelesen haben, bevor man die Entscheidung des Polizisten hinterfragt, dem Vergleich zuzustimmen. Ich kann ihn verstehen. Irgendwann hat man einfach nicht mehr die Kraft, jede Auseinandersetzung zu führen…
 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen dem Polizisten weiterhin gute Genesung.

Online-Artikel, 22.01.2016
http://www.rundschau-online.de/rhein-sieg/gericht-26-jaehriger-verletzte-polizisten-aus-rhein-sieg-durch-kopfnuss-schwer,15185860,33582606.html

Deutschlandfunk: Polizei in Deutschland – „Man sollte die Situation nicht dramatisieren“

„Der Sicherheitsexperte Hans-Gerd Jaschke hält die Polizei in Deutschland derzeit nicht generell für überfordert. Zwar sei es wegen der aktuellen Lage sinnvoll, das Personal aufzustocken, sagte er im DLF. Man solle die Situation aber auch nicht dramatisieren.“

Online-Artikel, 23.01.2016
http://www.deutschlandfunk.de/polizei-in-deutschland-man-sollte-die-situation-nicht.694.de.html?dram:article_id=343384

A8 bei Wels (Oberösterreich): Auto prallte gegen Polizeidienstfahrzeug – Sieben Verletzte

Sieben verletzte Personen, drei total beschädigte Autos und ein demolierter Streifenwagen war die Bilanz nach einem Unfall auf der A 8 im Stadtgebiet Wels. Am 23. Jänner 2016 gegen 12:58 Uhr lenkte ein 22-jähriger bosnischer Staatsbürger seinen Pkw auf der A8 Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Graz. Kurz nach dem Knoten Wels verlor der Lenker in einer Rechtskurve aus unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte mit seinem Auto gegen die rechte Leitschiene. Das Auto kam quer zur Richtungsfahrbahn am rechten Fahrstreifen zum Stehen. Die Polizei traf nach kurzer Zeit am Unfallort ein und sicherte die Unfallstelle ordnungsgemäß ab. Während dem Aufbau der Absicherung kam gegen 13:14 Uhr eine 28-jährige Autolenkerin aus Selzthal ins Schleudern. Diese prallte ca. 50 Meter hinter dem am Pannenstreifen stehenden Polizeifahrzeug gegen die rechte Leitschiene. Ein Polizist der Autobahnpolizei Wels konnte sich gerade noch durch einen Sprung hinter die Leitschiene in Sicherheit bringen. Die Frau konnte mit der Hilfe des unverletzt gebliebenen Polizisten das Auto verlassen und begab sich zum Polizeidienstfahrzeug. Plötzlich kam auch ein 43-jähriger niederländischer Staatsbürger mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Dieser touchierte zuerst den quer am Pannenstreifen stehenden Pkw der 28-Jährigen. Danach schleuderte dieser mit voller Wucht gegen den Streifenwagen der Autobahnpolizeiinspektion Wels. Durch den Aufprall wurden die beiden Polizisten sowie die Fahrzeuglenkerin zum Teil schwer verletzt. Diese wurden an der Unfallstelle erstversorgt und in weiterer Folge ins Klinikum Wels verbracht. Der 43-Jährige war mit seinen beiden Söhnen im Alter von 2 und 4 Jahren und seiner 37-jährigen Ehefrau unterwegs. Insgesamt wurden sieben Personen vom Roten Kreuz ins Klinikum Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.01.2016

B8 bei Wallmerod (Rheinland-Pfalz): Vorfahrt missachtet, Unfall mit Personenschaden

Am 22.01.2016, gegen 12:13 Uhr befuhr ein Streifenwagen der Polizei, die B8 in Fahrtrichtung Hundsangen. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein 87-jähriger Autofahrer mit seinem PKW vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes nach links auf die B8 aufzufahren. Hierbei übersah er den bevorrechtigten Streifenwagen, welcher sich aus der Ortsmitte Wallmerod näherte. Die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen wurden durch die Kollision leicht verletzt und zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Der Unfallverursacher und seine 85-jährige Beifahrerin blieben unverletzt.

PM der PD Montabaur, PI Westerburg, vom 25.01.2016

WDR: Polizei Siegen zur Sicherheitslage: Gefühl gegen Fakten

In Siegen-Wittgenstein fühlen sich Bürger zunehmend unsicher, sagt die Polizei. Dafür gebe es aber keinen Grund. Sicherheitsgefühl und Sicherheitslage klaffen weit auseinander. Die Polizei registriert mehr Notrufe, mehr Anträge auf Waffenscheine, mehr Gerüchte.“

Online-Artikel, 19.01.2016
http://www1.wdr.de/studio/siegen/themadestages/polizei-zur-sicherheitslage-siegen-100.html

Welt: Die unerträgliche Milde der Richter in NRW

„Seit den Kölner Übergriffen diskutiert Deutschland über schärfere Gesetze. Aber selbst die bestehenden werden von der laschen Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen kaum ausgeschöpft“
Online-Artikel, 17.01.2016

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/die-strenge-stausberg/article151099968/Die-unertraegliche-Milde-der-Richter-in-NRW.html

SAT 1: Streit um Polizeinachwuchs an Fastnacht

Streit um Polizeinachwuchs an Fastnacht

Thüringer Allgemeine: Drogen- und Waffenfunde nach Scheinhinrichtung in Weimar

„Nach den Schüssen auf einen Polizisten in Weimar, sind zwei Verdächtige wieder auf freiem Fuß, nach einem Dritten wird gefahndet.“7

Online-Artikel, 12.01.2016
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Drogen-und-Waffenfunde-nach-Scheinhinrichtung-in-Weimar-391978306

Baden – Online: Arbeitskollege und Familienhund

„Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Wenn er vor Freude mit dem Schwanz wedelt oder in schwierigen Momenten mit Herrchen oder Frauchen leidet, scheint er für viele mehr als nur ein Tier zu sein. In unserer Serie »Mein Hund und ich« verraten acht Hundebesitzer, warum ihr Vierbeiner so besonders ist. Heute: Polizist Stefan Schappacher und Nico.“

Online-Artikel, 16.01.2016
http://www.bo.de/lokales/offenburg/arbeitskollege-und-familienhund

Mitteldeutsche Zeitung: Gerichtsverhandlung in Sangerhausen – Polizist wird bei Kontrolle massiv bedroht

„Weil er betrunken Auto gefahren und einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle massiv bedroht hatte, hat das Sangerhäuser Amtsgericht einen 26-Jährigen zur Kasse gebeten.“

Online-Artikel, 20.01.2016
http://www.mz-web.de/sangerhausen/gerichtsverhandlung-in-sangerhausen-polizist-wird-bei-kontrolle-massiv-bedroht,20641084,33563278.html#plx2105501664

lokalkompass.de: Gelsenkirchener Oberbürgermeister Frank Baranowski dankt der Polizei

Der Polizei ist es gelungen, in sehr kurzer Zeit zwei voneinander unabhängige abscheuliche Taten gegen Frauen in Buer aufzuklären. “
Online-Artikel, irgendwann im Januar 2016 (Datum nicht auffindbar)
http://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/politik/gelsenkirchener-oberbuergermeister-frank-baranowski-dankt-der-polizei-d614482.html

Merkur: Ministerium: Polizei hat Reker gut informiert

„Nordrhein-Westfalens Innenministerium hat die Kölner Polizei gegen den Vorwurf in Schutz genommen, Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht richtig über die Übergriffe der Silvesternacht informiert zu haben.“

Online-Artikel, 18.01.2016
http://www.merkur.de/politik/nrw-innenministerium-polizei-hat-reker-gut-informiert-zr-6043968.html

WAZ: Ruhrbischof Overbeck fordert mehr Respekt für Polizisten

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.derwesten.de/staedte/essen/ruhrbischof-overbeck-fordert-mehr-respekt-fuer-polizisten-id11467038.html#plx837696920

Welt: ENTKRÄFTETE STAATSMACHT – Ich mache mir Sorgen um unsere Polizisten

„Als 68er war man zuzeiten der RAF-Fahndungen oft nicht begeistert von der Martialität der Staatsmacht. Heute erleben wir im öffentlichen Raum, dass zu viele gar keine Angst mehr vor der Polizei haben.“

Online-Artikel, 21.01.2016
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/made-in-germany/article151290254/Ich-mache-mir-Sorgen-um-unsere-Polizisten.html

Allgemeine Zeitung Mainz: Die Hassableiter: Was eine junge Polizistin auf einer Demonstration in Mainz erlebt

„Im Blick des Demonstranten mischt sich Eifer mit Zorn. „Ist doch völlig egal, dass die Polizisten hier in Regen und Kälte stehen müssen“, sagt er. Gestik und Tonfall sagen noch etwas Anderes: Wie kann jemand so dumm sein, die Sache aus Sicht der Polizisten zu sehen?“

Online-Artikel, 21.01.2016
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/die-hassableiter-was-eine-junge-polizistin-auf-einer-demonstration-in-mainz-erlebt_16567704.htm

Stern: Flüchtlinge, Hooligans, Silvester – Die Ohnmacht der deutschen Polizei

„Vielleicht noch nie war die Polizei in Deutschland so wichtig wie in diesen Tagen – und noch nie war sie in einem solch desolaten Zustand. Die Beamten sind so überfordert, dass Straftaten wie Einbruch oder Diebstahl oft ungeahndet bleiben.“

Online-Artikel, 20.01.2016
http://www.stern.de/politik/deutschland/polizei–die-ohnmacht-der-beamten-6656352.html

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kontrolle im Dortmunder Hauptbahnhof – Bundespolizei stellte gestohlenes Smartphone mit Videos aus der Köln Silvesternacht sicher

Ein am 03. Oktober 2015 gestohlenes Smartphone, konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei, gestern Nachmittag (21. Januar), im Dortmunder Hauptbahnhof sicherstellen. Auf dem Gerät entdeckten die Beamten Fotos und Videos aus der Silvesternacht in Köln.

Gegen 16:30 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei zwei Personen der nordafrikanischen Diebstahlsszene. Dabei überprüften die Beamten auch das Smartphone eines 37-jährigen Algeriers. Es stellte sich heraus, dass das Gerät aus einem Diebstahl stammte.

Das Smartphone wurde einer 52-jährigen Oberhausenerin bereits im Oktober 2015, in Dortmund, entwendet. Das Gerät wurde daraufhin zur Fahndung ausgeschrieben, die gestern zum Erfolg führte.

Der 37-Jährige erklärte den Bundespolizisten, dass er das Gerät vor circa 2 Monaten auf einem Dortmunder Trödelmarkt erworben hatte. Es wurde daraufhin sichergestellt.

Auf dem Smartphone wurden später Bilder und Videos aus der Kölner Silvesternacht festgestellt. Inwieweit die Aufzeichnungen zur Aufklärung der Straftaten in Köln beitragen können, müssen weitere Ermittlungen der zuständigen Stellen ergeben.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen Diebstahls-, Körperverletzungs- und Raubdelikten polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 22.01.2016

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Verletzten

Foto: Jochen Tack, Bildquelle: Polizei NRW
Foto: Jochen Tack, Bildquelle: Polizei NRW

Auf dem Weg zu einem Einsatz fuhr ein Streifenwagen bei Rotlicht in eine Kreuzung.

Die Streifenwagenbesatzung war am Mittwochabend (20. Januar) um 20:45 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz „Verdächtige Personen“. Um nicht bei der Anfahrt durch das laute Martinshorn die „Verdächtigen“ zu verscheuchen, verzichteten die Beamten auf das Horn und schalteten nur das Blaulicht ein. Sie befuhren die Rheinstraße in Richtung Wesseling und wollten bei Rotlicht nach links in die Bergerstraße abbiegen. Die Fahrerin (26 Jahre) „tastete“ sich in den Kreuzungsbereich ein. Ein Pkw-Fahrer (60 Jahre), der auf der Bergerstraße in Richtung Otto-Wels-Straße fuhr, stieß gegen den Streifenwagen.

Die 54-jährige Beifahrerin des 60-Jährigen und die 26-jährige Fahrerin des Funkstreifenwagens wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die 54-Jährige verließ nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Den Verkehrsunfall nahmen aus Neutralitätsgründen Polizeibeamte einer anderen Polizeiwache auf. Der Einsatz „Verdächtige Personen“ wurde von anderen Polizeibeamten wahrgenommen, hierzu dauern die Ermittlungen an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 21.01.2016

Speyer (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit drei leichtverletzten Personen

Am Dienstagabend, gegen 21:45 Uhr fuhr ein 63jähriger aus Schifferstadt mit seinem Pkw an der Anschlussstelle Rinkenbergerhof mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf die B9, Richtungsfahrbahn Ludwigshafen. Der Pkw kam auf eisglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte über die B9. Hierbei kollidierte er mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei, das zu diesem Zeitpunkt die linke Fahrspur in Richtung Ludwigshafen befuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde der 49jährige Fahrer des Polizeifahrzeuges, sein 22jähriger Beifahrer und der Unfallverursacher leichtverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 21000.- EUR. Die B9 war während der Unfallaufnahme und den Aufräumungsarbeiten bis 00:05 Uhr voll gesperrt.

PM der PASt Ruchheim (PP Rheinpfalz) vom 20.01.2016

Warstein (Nordrhein-Westfalen): Unfall mit drei Schwerverletzten

Am Mittwochmorgen gegen 02:30 Uhr kam es auf der Belecker Landstraße, zwischen Warstein und Belecke, zu einem Verkehrsunfall bei dem eine 40-jährige Frau aus Warstein und zwei Polizeibeamte der Wache Warstein im Alter von 23 und 28 Jahren schwer verletzt wurden. Die Beamten befanden sich zur Unfallzeit auf einer Streifenfahrt von Belecke nach Warstein. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierten mit dem Fahrzeug der Warsteinerin. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, die Airbags lösten aus. Nach der notärztlichen Erstversorgung am Unfallort wurden die drei Verletzten mit Rettungstransportwagen in Krankenhäuser eingeliefert. Noch in der Nacht wurde ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt.

PM der KPB Soest vom 20.01.2016

Tages-Anzeiger: Zürcher Polizist durch Kinderpornos traumatisiert

„Gewalt und Kinderpornographie: Ein Zürcher Stadtpolizist hat seit der Sichtung ein Trauma. Eine Berufskrankheit? So urteilt das Bundesgericht.“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/zuercher-polizist-durch-kinderpornos-traumatisiert/story/28998786

Süddeutsche Zeitung: Hitler-Witze: Polizist vom Dienst suspendiert

„Das Augsburger Verwaltungsgericht hat die Suspendierung eines Bereitschaftspolizisten wegen fremdenfeindlicher Äußerungen bestätigt.“

Online-Artikel, 14.01.2016
http://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-hitler-witze-polizist-vom-dienst-suspendiert-1.2818259

Richtig so! So unreife Typen brauchen wir Bürger nicht in unserer Polizei!

Mittelbayerische: Polizist nach Spray-Attacke degradiert

„Ein Beamter hatte einen wehrlosen Fußballfan in einer Zelle des Regensburger Polizeireviers mit Pfefferspray angegriffen.“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/polizist-nach-spray-attacke-degradiert-21345-art1330319.html

 

Tages-Spiegel: Achtung! Hier spricht die Polizei

Für manche sind sie Freunde und Helfer, für andere nur die „Bullenschweine“. Jeder verlässt sich auf sie, doch ihr Tun ist oft umstritten. Aber wie sieht das eigentlich genau aus?“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-in-berlin-achtung-hier-spricht-die-polizei/12808490.html

St. Wendel (Saarland): Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens

Am Sonntag, 15.01.2016, gg. 15.30 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens im Verkehrskreisel an der Einmündung Linxweilerstraße/Eisenbahnstraße.

Zu dieser Zeit befand sich eine Funkstreifenwagenbesetzung der PI St. Wendel, der im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Sonderrechten unterwegs war, bereits in dem o.g. Verkehrskreisel.

Eine 51-jährige PKW-Fahrerin wollte von der Linxweiler  Straße aus Rtg. Mommstraße kommend in den Verkehrskreisel einfahren und übersah hier den vorfahrtsberechtigten Funkstreifenwagen. Es kam zum Verkehrsunfall mit dem Funkstreifenwagen. Bei dem Verkehrsunfall wurden die PKW-Fahrerin und deren 13-jähriger Beifahrer sowie die beiden Polizeibeamten leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

PM der PI Sankt Wendel vom 18.01.2016

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamten als Streitschlichter

Symbolfoto
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Als Streitschlichter und Verständigungshelfer war eine Streife der Polizeiinspektion 2 am Sonntagmittag in der Richard-Wagner-Straße im Einsatz. Gegen 12 Uhr teilte ein schlecht zu verstehender Mann telefonisch mit, dass er in einem Imbiss-Laden Probleme mit einem anderen Mann habe.

Wie die Polizeibeamten kurz darauf vor Ort in einem längeren Gespräch herausfanden, hatte der Anrufer drei Euro in einen Geldspielautomaten geworfen, die Münzen waren jedoch im Einwurfschacht stecken geblieben. Als der 44-Jährige sich daraufhin beim Imbiss-Betreiber beschwerte, verwies dieser ihn an den Automatenaufsteller. Aufgrund von Sprachproblemen verstand der Mann diesen Hinweis aber nicht und wollte sich hinter der Theke eine Gabel holen, um damit die steckengebliebenen Münzen im Automaten in Bewegung zu bringen.

Dieser Griff hinter die Theke gefiel aber dem Wirt nicht, weshalb er den Mann am Arm festhielt und aus dem Imbiss verwies. Gleichzeitig störte sich der 44-Jährige am „Festhalten“ seines Arms, weshalb er die Polizei verständigte.

Nachdem der Sachverhalt geklärt war, halfen die Beamten, die Münzen wieder aus dem Automaten zu bekommen. Ein „fehlendes“ 50-Cent-Stück legte der Wirt noch dazu – und dann waren alle zufrieden.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2016

Frisoythe (Niedersachsen): Unfall mit verletzten Polizeibeamten

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Weiterhin kam es am 16.01.2016, gg. 12.05 Uhr, in Friesoythe Kreuzung Altenoyther Straße / Kellerdamm zu einem Verkehrsunfall bei dem zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Die Polizeibeamten befuhren die Altenoyther Straße in Richtung B 401 als eine 51-jährige Frieoytherin von der Straße Kellerdamm auf die Altenoyther Straße aufbog und in die Seite des Streifenwagens fuhr. Durch den Zusammenprall wurden die beiden Polizeibeamten verletzt und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus Friesoythe. Es entstand ein Gesamtschaden von 5000,- EUR. Bei der Verkehrsunfallaufnahme wurde eine erhebliche Alkoholbeeinflussung bei der Friesoytherin festgestellt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und sie erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der PI Cloppenburg / Vechta vom 17.01.2016

BSZ: „Planbare Wochenenden gibt’s nicht mehr“

„Bereitschaftspolizei-Präsident Wolfgang Sommer über die Herausforderung der Flüchtlingskrise, personelle Engpässe und die Stimmung in der Truppe

Immer wenn die Polizei eine Situation vor Ort nicht bewältigen kann, kommt sie zum Einsatz: die bayerische Bereitschaftspolizei. Flüchtlingskrise und Oktoberfest binden derzeit alle Kräfte, die Belastungsgrenze ist erreicht, sagt Präsident Wolfgang Sommer. Der 59-Jährige leitet seit 2010 die bayerische Bereitschaftspolizei, die auch für die Polizei-Ausbildung zuständig ist. Er berichtet, wie nah den meist jungen Polizisten im Einsatz die Not der in Bayern ankommenden Flüchtlinge geht.“

Online-Artikel, 25.09.2015

http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/planbare-wochenenden-gibts-nicht-mehr.html

RP Online: Der Rechtsstaat in der Krise

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio beobachtet eine wachsende Unduldsamkeit für Verwaltungs- und Gerichtsverfahren. In seinem Gastbeitrag erklärt er, was Deutschland an seiner Demokratie hat.“

Online-Artikel, 02.10.2015

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/udo-di-fabio-der-rechtsstaat-in-der-krise-aid-1.5443048

Herne/Algonguin(Chicago/IL) / „Where is my friend Jakob?“ – Zwei alte Cops (85/93) leben ihre „Deutsch-Amerikanische-Freundschaft“

Und dann berichte ich heute noch von einem internationalen Vermisstenfall, der in der letzten Woche in Wanne-Eickel und in Algonguin, USA „spielte“.

Der Fall fand zwar schon innerhalb von 15 Minuten ein glückliches Ende, wird aber dennoch ein wenig Polizeigeschichte schreiben – bei uns im Revier, aber auch in obiger Kleinstadt am Rande von Chicago im Bundesstaat Illinois.

Dort, in der Nähe des Michigansees, lebt seit vielen Jahrzehnten Hans Ahrens (85). Dieser Name lässt deutsche Wurzeln vermuten. Richtig! Aber da ist noch mehr. Der Senior hat bis zu seiner Auswanderung im Jahr 1953 in Deutschland gelebt und zwar in Wanne-Eickel am Rhein-Herne-Kanal. Darüber hinaus war Mr. Ahrens von 1949 bis 1953 Polizeibeamter im Bochumer Polizeipräsidium. Sein Dienstgrad: Polizeiwachtmeister. Sein damaliger Streifenkollege und Freund: Jakob Michels (93), der bis 1976 auf den Straßen von Wanne-Eickel gearbeitet hat und dort auch jetzt noch lebt.

Diese innige Freundschaft besteht trotz der Distanz von knapp 7.000 Kilometern nun schon seit über 65 Jahren. Nach dem Tod ihrer Ehefrauen rückten die beiden Kollegen dann noch enger zusammen. So telefonieren die Senioren mindestens zweimal in der Woche und nutzen dabei auch die neuen Medien, d.h., sie skypen.

Und dann trat eine Situation ein, in der sich Hans Ahrens große Sorgen um seinen Kumpel Jakob machte. Warum? Über mehrere Tage konnte er ihn in Wanne-Eickel nicht erreichen und vermutete Schlimmes. Daraufhin suchte er im Internet die Rufnummer der örtlichen Wache und rief in seiner alten polizeilichen Heimat an. Dort erreichte der 85-Jährige mit starkem amerikanischen Slang die Funksprecherin Nina Reinhardt (30) und teilte ihr seine Sorgen mit.

Die Polizeioberkommissarin machte sich sofort an die Arbeit und kontaktierte die Feuerwehr sowie die örtlichen Krankenhäuser – mit Erfolg! Schon nach einigen Anrufen wusste sie, dass Jakob Michels seit einigen Tagen mit einer Fraktur im Krankenhaus liegt.

Damit war der Vermisstenfall geklärt, ohne dass eine Streifenwagenbesatzung zu dessen Wohnung fahren musste. Wenig später führte Nina Reinhardt ihr erstes dienstliches Telefonat in die USA und befreite Hans Ahrens von seinen Sorgen.

Dem 93-Jährigen geht es auch schon wieder besser und er befindet sich zurzeit in der Reha. Und die Genesung schreitet weiter voran, was vielleicht auch daran liegt, dass die beiden alten Cops seit einigen Tagen wieder miteinander telefonieren und die „Deutsch-Amerikanische-Freundschaft“ leben.

Alles Gute und Good Luck liebe Kollegen, keep safe!

PM des PP Bochum vom 16.10.2015

General-Anzeiger: Hoher Beamter beleidigte Polizisten und muss nun zahlen

In Bonn wurde vor dem Amtsgericht ein 52-Jähriger zu einer Geldstrafe von 10.400 Euro (80 Tagessätze à 130 Euro) verurteilt, nachdem er nach einer Trunkenheitsfahrt Polizeibeamte beleidigt hatte.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten begrüßen grundsätzlich dieses Urteil, wenn sich natürlich über die Höhe der Strafe immer streiten lässt.

Online-Artikel, 16.10.2015
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/Hoher-Beamter-beleidigte-Polizisten-und-muss-nun-zahlen-article1743995.html?f=111

svz.de: NACH SPUCKATTACKE AUF POLIZISTEN – Fußballfan muss 1600 Euro zahlen

Das Amtsgericht in Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) verurteilte einen Fußballfan aus Magdeburg zu 1600 Euro (40 Tagessätze zu je 40 Euro) Strafe, weil er insgesamt drei Polizeibeamte bespuckt und beleidigt hatte.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten begrüßen dieses Urteil grundsätzlich, auch wenn man sich wie immer über das Strafmaß trefflich streiten kann.

Online-Artikel, 15.10.2015
http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-panorama/fussballfan-muss-1600-euro-zahlen-id10967086.html

Dresdner Neueste Nachrichten: Schwerer Vorwurf: Polizei-Kommission soll Fälle unterschlagen haben

„Es ist ein Vorwurf, der es in sich hat – und dessen politische Tragweite längst nicht abzusehen ist: Die Fachkommission zur Evaluierung der Polizeirefom hat mindestens 93.000 Vorgänge, die von sächsischen Polizeibeamten 2014 bearbeitet wurden, bei ihrer Personalbedarfsberechnung nicht beachtet.“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/Polizeiticker-Mitteldeutschland/Schwerer-Vorwurf-Polizei-Kommission-soll-Faelle-unterschlagen-haben

Berliner Morgenpost: Mehr Rückhalt für die Polizei – Beamte verdienen Respekt!

„Einst wurden Polizisten bepöbelt, heute werden sie angegriffen. Demokratie braucht Menschen, die sie verteidigen, sagt Hajo Schumacher.“

Online-Artikel, 14.01.2016
http://www.morgenpost.de/kolumne/schumacher/article206903995/Mehr-Rueckhalt-fuer-die-Polizei-Beamte-verdienen-Respekt.html

General-Anzeiger: Gravierende Fehler an Silvester: Jägers Kritik trifft Polizei

„Gravierende Fehler hat NRW-Innenminister Ralf Jäger der Kölner Polizeiführung in der Silvesternacht vorgeworfen.“

Online-Artikel, 11.01.2016
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/brennpunkte/Gravierende-Fehler-an-Silvester-Jaegers-Kritik-trifft-Polizei-article1800133.html?f=111#plx396577857

Märkische Allgemeine: Prozess am Landgericht Potsdam – Polizist überlebte nur knapp die Messerattacke

„Er kann bis heute nicht wieder arbeiten, leidet noch immer unter den Folgen des Angriffs: Im April 2015 war ein 30 Jahre alter Polizist bei einem Einsatz in Potsdam lebensgefährlich verletzt worden. Ein Student stach ihn nieder. Nun steht der Angreifer vor Gericht – wegen versuchten Mordes.“

Online-Artikel, 10.01.2016
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Polizist-ueberlebte-nur-knapp-die-Messerattacke

welt.de: PERSONALABBAU – Köln zeigt, was der Polizei am meisten fehlt

„Viele Terrorwarnungen, die Zahl der Alltagsdelikte steigt. Trotzdem wurde jahrelang bei der Polizei Personal abgebaut. Nun wird der Kurs korrigiert. Zu spät für die bedrängten Frauen von Köln.“

Online-Artikel, 10.01.2016
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150819824/Koeln-zeigt-was-der-Polizei-am-meisten-fehlt.html

General-Anzeiger: Gewerkschaft: Polizei muss bei Nennung der Herkunft abwägen

„Die Frage, ob die Herkunft von Tatverdächtigen genannt werden soll, stellt die Polizei nach Darstellung des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, vor eine schwierige Abwägung.“

Online-Artikel, 09.01.2016
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/thema/Gewerkschaft-Polizei-muss-bei-Nennung-der-Herkunft-abwaegen-article1798934.html?f=111#plx1564336459

svz.de: Mutmaßlicher Hansa-Hooligan aus Untersuchungshaft entlassen

„Ein 33-jähriger Rostocker Fußballfan, der sich seit Juni vorigen Jahres wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags vor dem Rostocker Landgericht verantworten muss, ist wieder auf freiem Fuß. Das Oberlandesgericht in Rostock hob mit Wirkung vom Donnerstag den Haftbefehl auf und ordnete die Freilassung des Mannes an. Der Prozess dauere nun schon sieben Monate und ziehe sich mit der Bestellung eines zusätzlichen Gutachtens weiter hin. Das geltenden Beschleunigungsgebot sei nicht hinreichend beachtet worden, die weitere Inhaftierung somit unverhältnismäßig, hieß es zur Begründung.“

Online-Artikel, 07.01.2016
http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/mutmasslicher-hansa-hooligan-aus-untersuchungshaft-entlassen-id12385166.html

Spiegel: Übergriffe an Silvester: De Maizière wirft Kölner Polizei Versagen vor

„So kann Polizei nicht arbeiten“: Innenminister Thomas de Maizière hat die Kölner Polizei scharf kritisiert. Er bezeichnete die Übergriffe in der Silvesternacht als nicht hinnehmbar und erwartet Aufklärung.“

Online-Artikel, 05.01.2016
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-innenminister-thomas-de-maiziere-kritisiert-koelner-polizei-a-1070651.html

tagesschau.de: Krawalle bei „Pegida“-Demo in Köln Kaum gestartet – schon aufgelöst

Für die Polizei war klar: Die „Pegida“-Kundgebung in Köln durfte kein Desaster werden wie die Silvesternacht. Und tatsächlich: Die Polizisten hatten die Lage besser im Griff. Nach den ersten Krawallen gleich zu Beginn lösten sie den Demonstrationszug auf.“

Online-Artikel, 09.01.2016
https://www.tagesschau.de/inland/koeln-pegida-103.html

S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal: Der Rechtsstaat? Eine Memme

Wer seine Polizei dazu erzieht, sich wie Schülerlotsen zu verhalten, muss sich nicht wundern, wenn sie bei der Mob-Bekämpfung versagt. Wir brauchen nicht nur neue Abschiebegesetze, wir brauchen auch mehr Mut zum robusten Einsatz auf der Straße.“

Online-Artikel, 12.01.2016
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-und-die-folgen-der-rechtsstaat-als-memme-kolumne-a-1071563.html

WAZ: Prozess 31-Jähriger vor Gericht – Polizist seit Schlag im Wachkoma

„Nach einem verhängnisvollen Schlag ins Gesicht steht am Dienstag ein 31-Jähriger vor Gericht. Er soll einen Polizisten schwer verletzt haben.“

Online-Artikel, 11.01.2016
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/polizist-im-wachkoma-angeklagter-in-bochum-vor-gericht-id11454474.html#plx1204644553

Ruhr-Nachrichten: Prozess in Bochum – Polizist nach Faustschlag im Wachkoma

„Es war nur ein Schlag – doch die Folgen waren schrecklich. Im Sommer 2014 wurde in Bochumer ein Polizist vor einer Kneipe im „Bermudadreieck“ von einem Faustschlag getroffen. Seitdem liegt er im Wachkoma. Seit Dienstag steht der Täter vor Gericht.“

Online-Artikel, Datum aktuell nicht erkennbar, seit die Ruhr-Nachrichten die Bezahlsperre drübergelegt haben. Irgendwann Januar 2016.
https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/bochum/Prozess-in-Bochum-Polizist-nach-Faustschlag-im-Wachkoma;art932,2918801

welt.de: ENTRÜSTUNG IM NETZ – Kölner Polizei gibt Tipps für den Waffenschein

„Ein Facebook-Post der Kölner Polizei sorgt für Entrüstung. Darin bieten Beamte Hilfe beim Beantragen eines Kleinen Waffenscheins. Das Interesse daran sei groß, wehrt sich die Behörde.“

Online-Artikel, 13.01.2016
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150957324/Koelner-Polizei-gibt-Tipps-fuer-den-Waffenschein.html

RP Online: Übergriffe an Silvester – Strafanzeigen gegen Albers und weitere Polizisten

Der Fall um die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln nimmt eine neue Dimension an. Jetzt sind bei der Staatsanwaltschaft Köln mehrere Anzeigen gegen Beamte des dortigen Polizeipräsidiums eingegangen, offenbar auch gegen den ehemaligen Polizeipräsidenten Wolfgang Albers.“

Online-Artikel, 13.01.2016
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-strafanzeigen-gegen-polizeibeamte-aid-1.5688782

Kölnische Rundschau: Ralf Jäger nimmt Kölner Polizeibeamte in Schutz

„Einzelne Polizisten tragen keine Schuld am misslungenen Einsatz in der Silvesternacht in Köln. Das hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger am Mittwoch nach einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses in Berlin gesagt.“

Online-Artikel, 13.01.2016
http://www.rundschau-online.de/politik/kritik-am-einsatz-an-silvester-ralf-jaeger-nimmt-koelner-polizeibeamte-in-schutz,15184890,33513960.html

Standard.at: Mehrere Anzeigen gegen Kölner Polizei nach Silvesterübergriffen

„Staatsanwaltschaft Aachen prüft Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung“

Online-Artikel, 13.01.2016
derstandard.at/2000029008829/Mehrere-Anzeigen-gegen-Koelner-Polizei-nach-Uebergriffen-zu-Silvester

A 52 / Niederkrüchten (Nordrhein-Westfalen): Blitzeis – Schwerer Verkehrsunfall – Zwei Polizisten schwer verletzt

Bei einem witterungsbedingten Unfall auf der A 52 bei Niederkrüchten wurden heute Morgen zwei Polizeibeamte so schwer verletzt, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei befuhr heute gegen 6.30 Uhr ein Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Mönchengladbach den rechten Fahrstreifen der A 52 in Fahrtrichtung Düsseldorf. Die Beamten waren zuvor zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Zur selben Zeit wollte ein 31-jähriger Niederländer den Streifenwagen zwischen dem Grenzübergang und der Anschlussstelle Elmpt mit seinem Pkw auf der linken Spur überholen. Aufgrund von Glatteis verlor der 31-Jährige die Kontrolle über seinen Peugeot und stieß gegen den Streifenwagen, welcher infolge ins Schleudern geriet. Der Streifenwagen prallte gegen eine Schutzplanke, wodurch die beiden Polizeibeamten (35 und 55 Jahre alt) so schwer verletzt wurden, dass sie in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen. Glücklicherweise besteht keine Lebensgefahr.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Die Autobahn musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt werden. Gegen 9.30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett freigegeben werden.

Aufgrund von Glatteis ereigneten sich im näheren Umkreis drei weitere Verkehrsunfälle. Hierbei wurde niemand verletzt.

PM des PP Düsseldorf vom 11.01.2016

RP Online: Köln NRW-Polizisten mit zu dünnen Westen im Anti-Terroreinsatz

Eine Kölner Hundertschaft der Bereitschaftspolizei ist offenbar nur unzureichend geschützt zu dem Anti-Terroreinsatz beim abgesagten Fußballländerspiel in Hannover“

Online-Artikel, 29.12.2016
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/laenderspiel-in-hannover-abgesagt-nrw-polizisten-mit-zu-duennen-westen-aid-1.5657448

Westdeutsche Zeitung: Nach Angriff auf Polizisten soll der Täter in die Klinik

„Ein 26-jähriger Krefelder muss sich nach dem Angriff auf drei Beamte wegen versuchten Totschlags verantworten. Gegen den Beschuldigten wurde ein Unterbringungsbeschluss erlassen.“

Online-Artikel, 03.01.2016
http://www.wz.de/lokales/krefeld/nach-angriff-auf-polizisten-soll-der-taeter-in-die-klinik-1.2090484

Herborner Tagblatt: „Fassungslos, sprachlos, bestürzt“

„TRAUER Rund 1300 Menschen nehmen in Gedenkgottesdienst in Herborn Abschied von getötetem Polizisten“

Online-Artikel, 02.01.2016
http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Fassungslos-sprachlos-bestuerzt-_arid,615012.html

Hessenschau: Gottesdienst in Herborn – 1.000 Menschen bei Trauerfeier für getöteten Polizisten

In der evangelischen Kirche in Herborn war kein Platz mehr frei: Mehr als 1.000 Menschen haben am Samstag in einem Gottesdienst des an Heiligabend getöteten Polizisten gedacht. Innenminister Peter Beuth (CDU) würdigte ihn als „Schutzmann mit Leib und Seele“.“

Online-Artikel, 02.01.2016
http://hessenschau.de/panorama/1000-menschen-bei-trauerfeier-fuer-getoeteten-polizisten,trauerfeier-herborn-100.html

GA: Kälteprobleme – 85 Streifenwagen der Berliner Polizei bleiben liegen Kälteprobleme – 85 Streifenwagen der Berliner Polizei bleiben liegen

Online-Artikel, 04.01.2016

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/ticker/Kaelteprobleme-85-Streifenwagen-der-Berliner-Polizei-bleiben-liegen-article1795813.html?f=111

SWR: Lohse fordert mehr Polizeipräsenz

„Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Ludwigshafens OB Lohse, fordert nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln mehr Polizeipräsenz. Auch solle es mehr Videoüberwachung geben.“
Online-Artikel, 07.01.2016
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/ludwigshafen/ludwigshafens-oberbuergermeisterin-lohse-fordert-mehr-polizeipraesenz/-/id=1652/did=16755750/nid=1652/iopn9u/

RP Online: Krefeld – Polizist nach Angriff in Kiosk wieder zu Hause

Online-Artikel, 04.01.2016
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/polizist-nach-angriff-in-kiosk-wieder-zu-hause-aid-1.5666415

Frankfurt / Main (Hessen): Beleidigung eines Bundespolizisten führt zu Geldstrafe

Symbolfoto
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Am 26. Juli 2015 beleidigte ein 24-Jähriger einen Bundespolizisten nach seiner Ankunft am Frankfurter Flughafen. Hierfür erhielt der junge Mann nun eine Geldstrafe in Höhe von 2.400,- Euro.

Der Deutsche kam an besagtem Tag aus der Türkei im Terminal 2 an. Die bevorstehende grenzpolizeilichen Kontrolle dauerte dem jungen Mann zu lange und äußerte dies gegenüber dem Bundespolizisten durch eine Verbal-Attacke.

Im Nachgang zu dem Kontrollvorgang erstattete der beleidigte Beamte Anzeige gegen den 24-Jährigen. Während der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Beschuldigte kein unbeschriebenes Blatt war.

Das Amtsgericht Frankfurt am Main verhandelte Ende des vergangenen Jahres in der Angelegenheit und verurteilte den Angeklagten zu der genannten Geldstrafe. Das Urteil wurde jetzt rechtskräftig und bedeutet für den Verurteilten, dass er nun zahlen muss.

PM der BPOLD Frankfurt / Flughafen vom

Erfurt (Thüringen): Preußen „Fans“ zu empfindlichen Geldstrafen wegen Widerstand verurteilt

Symbolfoto
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Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hat das Amtsgericht Erfurt jetzt zwei 24- und 26-Jährige aus dem Raum Münster zu Geldstrafen von 900,00 Euro bzw. 3000,00 Euro rechtskräftig verurteilt.

Am Samstag (14.02.2015) kam es bei der Anreise zum Drittligameisterschaftsspiel zwischen „RW Erfurt“ und „Preußen Münster“ im Zug zu Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Bundespolizisten von den 24- und 26 Jährigen aus dem Münsterland. Die beiden Männer hatten zuvor einer Reisenden das Handy entwendet. Die Bundespolizisten leiteten seinerzeit entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat jetzt einen Strafbefehl über 30 Tagessätzen zu je 30,00 Euro gegen den 24-jährigen und einen Strafbefehl über 60 Tagessätzen zu je 50,00 Euro gegen den 26-jährigen „Fan“ wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erlassen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster, vom 04.01.2016

Essen (Nordrhein-Westfalen): Einsatzfahrzeug der Polizei erfasst Fußgängerin – 23-Jährige schwer verletzt

Zeugenaufruf_NRW_kleinIn der Silvesternacht (1. Januar) erfasste ein Streifenwagen der Essener Polizei auf einer Einsatzfahrt am Steeler S-Bahnhof eine 23 Jahre alte Fußgängerin aus Witten.

Nach ersten Ermittlungen war die Passantin gegen 3:10 Uhr zu Fuß im Bereich der Paßstraße unterwegs und überquerte an einer Fußgängerfurt die Steeler Straße in Richtung S-Bahnhof. Auf der Fahrbahn wurde die dunkel gekleidete Frau von einem Streifenwagen erfasst, der sich gerade auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz in der Essener Innenstadt befand. Mit schweren Verletzungen wurde die 23-Jährige durch die anwesenden Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Streifenwagens (28) wurde leicht verletzt.

Beide Beamten standen bei der Unfallaufnahme unter Schock. Der genaue Unfallhergang muss nun durch das zuständige Verkehrskommissariat geklärt werden.

Zeugen des Unfalls werden dringend gebeten, sich bei der Polizei unter der Tel.-Nr.: 0201-829-0 zu melden.

PM des PP Essen vom 01.01.2016, 10:39 Uhr

Der Gesundheitszustand der 23 Jahre alten Frau, die in der heutigen Nacht (1. Januar) von einem Streifenwagen der Essener Polizei erfasst worden ist – wir berichteten-, hat sich im Verlauf der letzten Stunden drastisch verschlechtert. Da nach Angaben der behandelnden Ärzte davon ausgegangen werden muss, dass die junge Frau in den nächsten Stunden versterben wird, werden die weiteren Ermittlungen vorsorglich aus Neutralitätsgründen ab sofort vom Polizeipräsidium Düsseldorf übernommen. Am heutigen Morgen haben Sachverständige und Ermittler der Direktion Verkehr weiter an der Rekonstruktion des Unfallgeschehens gearbeitet. Durch die frühe Veröffentlichung des Zeugenaufrufs in der örtlichen Presse, haben sich bereits mögliche Zeugen bei der Polizei gemeldet. Das Polizeipräsidium Essen ist über diesen tragischen Unfall zu Beginn des Jahres zutiefst betroffen. Seitens der Polizei wurde Kontakt zu den Angehörigen der jungen Frau aufgenommen, um eine sofortige Betreuung in dieser Situation anzubieten. Auch die involvierten Polizeibeamten werden durch einen Polizeiseelsorger betreut.

PM des PP Essen vom 01.01.2016, 13:36 Uhr

Die 23 Jahre alte Frau aus Witten, die in der Silvesternacht (1. Januar) auf der Steeler Straße von einem Polizeiwagen erfasst worden war – wir berichteten-, erlag heute (2. Januar, 15:41 Uhr) in einem Essener Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

PM des PP Essen vom 02.01.2016, 19:15 Uhr

Frankfurter Allgemeine: Nach Messerattacke in Herborn – Kollege von getötetem Polizisten aus Klinik entlassen

„Fünf Tage nach den im Herborner Bahnhof erlittenen Stichverletzungen ist ein Polizist wieder zu Hause. Sein Kollege war an Heiligabend erstochen worden.“

Online-Artikel, 29.12.2015
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nach-messerattacke-in-herborn-kollege-von-getoetetem-polizisten-aus-klinik-entlassen-13988809.html

General-Anzeiger: Nach tödlicher Attacke: Debatte um Gewalt gegen Polizisten

„Der gewaltsame Tod eines Polizisten bei einem Einsatz im mittelhessischen Herborn hat die Debatte um Gewalt gegen Polizeibeamte neu entfacht. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPol), Rainer Wendt, forderte mehr Einsatztrainings sowie die bestmögliche Schutzausrüstung.“

Online-Artikel, 27.12.2015
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/brennpunkte/Nach-toedlicher-Attacke-Debatte-um-Gewalt-gegen-Polizisten-article1791803.html?f=111#plx1650357380

Wäre schön, wenn den Debatten mal Taten folgen würden.

Neue Westfälische: Herforder Polizei auf Plakaten beschimpft

„Unbekannte unterstellen den Beamten, gerne Gewalt anzuwenden / Anspielung auf die Affäre rund um das Prügelvideo“

Online-Artikel, 22.12.2015
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/20660829_Herforder-Polizei-auf-Plakaten-beschimpft.html

Hier noch ein Link zu einer Beschreibung der Vorfälle, um die es geht:
http://www1.wdr.de/studio/bielefeld/themadestages/pruegel-von-polizist100.html

Diese Meldung aus Herford habe ich schon länger auf Halde, aber ich kam vor Weihnachten nicht dazu, und dann erst recht nicht mehr.

Wir haben hier über die im Raum stehenden Vorwürfe gegen einzelne Polizeibeamte in Herford berichtet. Wir haben auch immer wieder klargestellt, dass wir kein Polizeiverherrlichungsverein sind und durchaus konstruktive Kritik an der Polizei in Ordnung finden. Allerdings gilt aus unserer Sicht die gute alte Regel des Rechtsstaats „in dubio pro reo“ (im Zweifel für den Angeklagten) auch für Polizistinnen und Polizisten. Deswegen kommentieren wir die Sachlage in Herford dann final, wenn das rechtsstaatliche Verfahren abgeschlossen ist.

Was für uns auf gar keinen Fall geht (das steht ja auch so in unseren Seitenregeln) ist diese ständige Verallgemeinerei. Aus unserer Sicht ist diese Plakatkampagne gegen die Herforder Polizei auch eine Form von Gewalt gegen Polizisten – ohne den Ausgang des rechtsstaatlichen Verfahrens abzuwarten, werden da nicht nur die von diesem Verfahren Betroffenen angegangen, sondern alle Polizeibeamten dieser Behörde werden ausnahmslos als korrupte Prügelpolizisten dargestellt. Das ist in unseren Augen unangemessen, ja sogar bösartig.

Wir wünschen den Herfordern Polizisten viel Kraft, gute Nerven und hoffentlich eine gute Hand bei der Ermittlung des Urhebers dieser Plakataktion.

München (Bayern): Dumm gelaufen – Nothelfer brauchte selbst Hilfe

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Er war gekommen um zu helfen – brauchte dann aber selbst Unterstützung. Ein Rohrreiniger einer Sanitärfirma, der in der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof am Dienstagnachmittag (29. Dezember) einen Notfall beheben sollte, wäre beinahe in Haft gegangen.

Die Toilette der Bundespolizei war verstopft. Deswegen war ein Sanitär-Notdienst verständigt worden. Als der externe Rohrreiniger sich gegen 16:25 Uhr in die Dienststelle begab, wurde er Sicherheitsüberprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 30-Jährige von der Staatsanwaltschaft München I im September 2015 zur Festnahme ausgeschrieben worden war. Er hatte eine Geldbuße wegen einer Ordnungswidrigkeit (Verstoß gegen Pflegeversicherung) über 300 Euro bislang nicht beglichen.

Da er selbst den Betrag nicht aufbringen konnte ließen ihn die Bundespolizisten telefonieren. Erst nach mehreren Versuchen hatte er die geforderte Summe auftreiben können. Als das Geld hinterlegt war, konnte der Rohrreiniger die Wache freien Fußes wieder verlassen.

Trotz der Unannehmlichkeit hatte er zuvor allerdings den Beamten noch geholfen und die verstopfte WC-Anlage wieder in Gang gebracht. Bei dem- oder denjenigen, die ihm finanziell aus der Patsche geholfen haben, kann sich der 30-Jährige nun bedanken, dass ihm über Silvester eine 6-tägige Erzwingungshaft erspart geblieben ist.

„Gutes neues Jahr …“ kann man da nur wünschen.

PM der BPOLI München vom 30.12.2015

Birsfelden/A18/Einfahrt auf A2/Bananenbrücke BL: Zwei Polizisten von schleuderndem Auto erfasst und verletzt

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Auf der Autobahn A18, im Bereich der Einfahrt Birsfelden BL auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern, kam es am Montagmorgen, 28. Dezember 2015, ab 05.50 Uhr, zu mehreren Verkehrsunfällen wegen der dort gefrorenen Strasse. Dabei wurden zwei Polizisten der Polizei Basel-Landschaft, welche auf der Brücke über die Autobahn A2 mit einem ersten Unfall beschäftigt waren, gegen 06.30 Uhr von einem schleuderndem Auto erfasst und verletzt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte sich gegen 05.52 Uhr auf der sogenannten Bananenbrücke (Zufahrt aus Richtung Birsfelden über die A2) wegen der glatten Strasse ein erster Selbstunfall ereignet; verletzt wurde niemand. Während die angerückte Polizeipatrouille mit den entsprechenden Massnahmen beschäftigt war, näherte sich ein weiterer Personenwagen.

Dieses Auto geriet ebenfalls ins Schleudern und erfasste die beiden Polizisten. Kurz danach rutschte noch ein weiterer Personenwagen in die Richtung der verletzten Polizisten, kollidierte mit der Leiteinrichtung, touchierte aber die beiden Polizisten nicht.

Bei der Kollision mit dem ersten Auto, das ins Rutschen geraten war, zogen sich die beiden Polizisten Verletzungen zu und mussten durch die Sanität Basel ins Spital eingeliefert werden. Sie konnten das Spital am späteren Vormittag wieder verlassen, sind aber sicher bis Ende Jahr krank geschrieben und nicht arbeitsfähig. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Bananenbrücke bis gegen 08.45 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet, die dadurch entstandenen Verkehrsbehinderungen waren marginal. Bei den insgesamt drei Verkehrsunfällen am praktisch gleichen Ort wegen der gefrorenen Strasse blieben die Autolenkenden unverletzt, es entstanden Sachschäden.

PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 28.12.2015

Sachsen richtet zentrale Beschwerdestelle bei der Polizei ein

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Ulbig: „Vertrauensverhältnis zwischen der Polizei und den Einwohnern in Sachsen stärken“

Das sächsische Staatsministerium des Innern richtet ab dem kommenden Jahr eine zentrale Beschwerdestelle für die sächsische Polizei ein. Start der neuen Serviceeinrichtung ist der 5. Januar 2016. Damit setzt die Staatsregierung ein weiteres im Koalitionsvertrag vereinbartes Vorhaben um.

„Durch die Beschwerdestelle soll das Vertrauensverhältnis zwischen der Polizei und den Einwohnern in Sachsen weiter gestärkt werden“, sagte Innenminister Markus Ulbig. „Die Arbeit der Polizei wird dadurch noch transparenter. Außerdem können in Zukunft Optimierungspotentiale besser erkannt und schneller umgesetzt werden“, so Ulbig weiter.

Die Beschwerdestelle wird zunächst mit vier Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen. Erreichbar sind sie per E-Mail unter: beschwerdestelle-polizei@smi.sachsen.de. Weiterhin kann die eigens eingerichtete Telefonsprechstunde genutzt werden. Von Montag bis Freitag können zwischen 9:00 Uhr und 11:30 Uhr Anliegen unter der Rufnummer 0351/564-3970 bei den Mitarbeitern direkt vorgetragen werden. Eine Faxnummer: 0351/564-3699 wurde ebenfalls geschaltet.

Anliegen bezüglich polizeilicher Arbeit werden so direkt an die Staatsregierung herangetragen. Aber auch Anregungen und Hinweise werden entgegengenommen. Die Beschwerdestelle wird auch interne Beschwerden von Polizeibediensteten bearbeiten. Alle eingegangenen Sachverhalte werden geprüft. Dabei werden die betroffenen Polizeidienststellen einbezogen. Antworten werden die Klärungssuchenden in der Regel schriftlich erhalten.

PM der Polizei Sachsen vom 28.12.2015

Hamburg: Taschendieb versucht Polizisten zu bestehlen – Festnahme

Festnahme_Handschellen-springen-aufEin 21-jähriger Rumäne versuchte einen Taschendiebstahl zu begehen und wurde von seinem Opfer, einem 23-jährigen Polizeibeamten, vorläufig festgenommen. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die weiteren Ermittlungen.

Der 23-Jährige war mit zwei Kollegen (26, 29) in seiner Freizeit auf dem Hans-Albers-Platz. Dort wurden sie von dem 21-jährigen Rumänen in ein Gespräch verwickelt. Der 21-Jährige griff die Brieftasche des 23-Jährigen, der den Diebstahl jedoch bemerkte. Daraufhin flüchtete der Verdächtige ohne Diebesgut in Richtung Friedrichstraße vor den drei Beamten.

Der 26-jährige Polizeibeamte stellte den Dieb am St. Pauli Fischmarkt und nahm ihn mit seinen Kollegen zusammen vorläufig fest.

Kriminalbeamte des Dauerdienstes übernahmen die weiteren Ermittlungen und führen den Beschuldigten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zu.

PM der Polizei Hamburg vom 27.12.2015