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Freischaffende Autorin (www.m-gernhardt.de) Bekennende Polizistenfreundin Bekennende Freundin des Grundgesetzes Wossi

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Auch nach 60 Jahren – unvergessen! 45-jähriger Polizist kam vor 60 Jahren bei einer Einsatzfahrt ums Leben

polizeistern_rlpSeit Kriegsende sind im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz insgesamt 19 Polizeibeamte während der Dienstausübung ums Leben gekommen. Darunter leider auch, der damals 45-jährige Gendarmerie-Hauptwachtmeister Hans Müller, der aus Koblenz-Lay stammte.

Müller war am Sonntag, 29. April 1956, mit zwei weiteren Beamten in einem Streifenwagen unterwegs, als er um kurz vor 21.00 Uhr über einen schweren Unfall informiert wurde, der sich auf der B 9 ereignet hatte.

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die drei Polizisten in Richtung Unfallstelle. Als sie auf der Bonner Straße (B 9) in Höhe der Straßeneinmündung Pollenfeldweg einen anderen Pkw überholen wollten, bog dieser zeitgleich, ohne auf den von hinten herannahenden Streifenwagen zu achten, nach links in den Pollenfeldweg ein. Der Fahrer des Streifenwagens versuchte noch auszuweichen. Allerdings geriet der Wagen ins Schleudern und überschlug sich.

Gendarmerie-Hauptwachtmeister Müller, der als Beifahrer im Streifenwagen saß, wurde aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Wie seine beiden Kollegen, die ebenfalls verletzt wurden, kam Herr Müller ins Krankenhaus, wo er allerdings, aufgrund der Schwere der Verletzungen eine Woche später verstarb.

Gendarmerie-Hauptwachtmeister Hans Müller hinterließ im Jahr 1956 seine Ehefrau und zwei noch minderjährige Söhne.

Das Polizeipräsidium Koblenz hält alle Verstorbenen in ehrendem Gedenken.

PM des PP Koblenz vom 28.04.2016

welt.de: Polizisten übernachteten zwischen neugierigen Giraffen

Anbei einmal ein anderer Artikel zum Thema der Unterbringung von Polizeibeamten beim Obama-Besuch in Hannover. Offensichtlich ging es auch anders.

Das macht es nicht besser für jene, die es schlecht getroffen hatten. Es sollte aber jene ans Nachdenken bringen, die die Meldungen über die schlechte Unterbringung, den Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sowie die betroffenen Polizeibeamten dazu missbraucht haben, ihr eigenes politisches Süppchen zu kochen und zu verallgemeinern, was das Zeug hält.

Niedersachsen: 630 Hinweise an Beschwerdestelle im Jahr 2015: Schwerpunkte bei Polizeiarbeit und Flüchtlingsfragen

Die Beschwerdestelle für Bürgerinnen und Bürger und Polizei im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport hat sich als Servicestelle für Bürgerinnen und Bürger etabliert. Das geht aus der Auswertung der Arbeit der Beschwerdestelle für das Jahr 2015 hervor. Im Jahr 2015 sind insgesamt 630 Hinweise eingegangen. Davon beziehen sich knapp zwei Drittel auf die Polizei (61 %). Weitere Themen in den Mitteilungen sind Flüchtlingsangelegenheiten (12 %), kommunale Fragestellungen (11 %) und andere Bereiche des Innenministeriums (5 %), wie z. B. Hoheitsangelegenheiten. 11 % der Hinweise betrafen nicht das Innenministerium und wurden an die jeweiligen Ressorts weitergeleitet.

„Die Beschwerdestelle ist täglich Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger – und auch für die Beschäftigten des Innenministeriums und seiner Behörden“, so Staatssekretär Stephan Manke. „Ich freue mich sehr, dass dieses Angebot so gut angenommen wird.“

Zu der Arbeit der Polizei gab es insgesamt 385 Mitteilungen, davon 281 verhaltensbezogene Beschwerden. Zudem gingen 18 interne Beschwerden von Polizistinnen und Polizisten ein; in weiteren vier Fällen wurde die Polizeiarbeit ausdrücklich gelobt. Unter den anderen Mitteilungen waren auch 59 fachliche Beschwerden, die zur Beantwortung an die jeweiligen Bereiche weitergeleitet wurden.

Von den 281 verhaltensbezogenen Beschwerden über die Polizei befassen sich die meisten mit dem Verhalten oder der Kommunikation der Beamtinnen und Beamten im Allgemeinen (62 %). Aber auch die Anzeigenaufnahme (10 %), die Art und Weise der Ermittlungen (9 %) und Straßenverkehrskontrollen (8 %) sind Gegenstand von Beschwerden.

Die bislang zum Stichtag (5. Januar 2016) abschließend geprüften Verfahren endeten mit folgenden Ergebnissen:

– 6 % begründete Beschwerden

– 6 % teilweise begründete Beschwerden

– 56 % unbegründete Beschwerden

– 7 % nicht aufklärbare Beschwerden

– 25 % Beschwerden, zu denen keine abschließende Entscheidung erforderlich war, z.B. weil die Beschwerde zurückgenommen wurde oder sich der Anlass erledigt hat.

Zu insgesamt 28 dieser Beschwerden wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen die Polizeibeamtinnen und -beamten eingeleitet, davon:

– wurden neun Verfahren von der Staatsanwaltschaft folgenlos eingestellt;

– sind 19 Verfahren noch offen.

In 17 Fällen haben die Vorgesetzten aus Anlass der Beschwerden ein Personalgespräch mit den betroffenen Polizeibeamtinnen und -beamten geführt.

Bei den anderen Bereichen, die außer der Polizei in den Mitteilungen eine Rolle spielten, zeigt sich folgendes Bild:

– Zu Flüchtlingsangelegenheiten gingen 72 Hinweise ein, davon waren 83 % fachlicher Art. Diese werden nicht in der Beschwerdestelle bearbeitet, sondern an die fachlich zuständigen Bereiche weitergegeben. Es gab eine verhaltensbezogene Beschwerde, die im Ergebnis unbegründet war. In 4 % der Mitteilungen wurde die Arbeit im Flüchtlingsbereich ausdrücklich gelobt.

– 68 Hinweise sind zu kommunalen Themen eingegangen, die entweder mit einer kurzen Auskunft beantwortet werden konnten (13 Fälle) oder die als fachliche Mitteilungen an die entsprechenden Bereiche weitergeleitet wurden (55 Hinweise).

Staatssekretär Manke betont: „Unabhängig von den Ergebnissen im Einzelfall ist jede Äußerung für uns sehr wichtig und hilfreich, um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und zu steigern. Alle Hinweise helfen uns, unsere Stärken zu erkennen und auch potentielle Handlungsfelder zu identifizieren.“

Die Beschwerdestelle wurde auf Beschluss der Landesregierung zum 1. Juli 2014 als Stabsstelle des Innenstaatssekretärs eingerichtet. Sie ist zuständig für das Ideen- und Beschwerdemanagement im Innenministerium. Sie nimmt Ideen, Fragen und Lob entgegen und geht allen Beschwerden nach, die das Verhalten von Beschäftigten des Innenministeriums oder des Geschäftsbereichs betreffen.

Die ausführliche Statistik und die Kontaktdaten der Beschwerdestelle finden Sie im Internet unter www.mi.niedersachsen.de.

PM des MI des Landes Nds vom 26.04.2016

Hausdurchsuchungen bei Fußballstörern nach Landfriedensbruch am Hauptbahnhof Dessau (Sachsen-Anhalt)

Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg
Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg

Am Dienstag, den 26.04.2016, fanden ab 05:00 Uhr durch 39 Beamte der Bundespolizei im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Magdeburg, wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, bei vier namentlich bekannten „Fußballstörern“ Hausdurchsuchungen statt. Hintergrund des Verfahrens waren die Übergriffe durch ca. 70 vermummte Fans des 1. FC Magdeburg am 24.01.2016 gegen ca. 30 Fans des Halleschen FC (HFC) auf dem Hauptbahnhof Dessau. Bei den Übergriffen wurden zwei HFC-Fans schwer verletzt, wobei einer der Verletzten erst 15 Jahre alt war. Zudem wurde auch ein Bundespolizist getreten und geschlagen. Der 55-jährige Beamte ist bis heute dienstunfähig.

Durch umfangreiche Ermittlungen konnten, unter anderem aus vorhandenem Videomaterial der Taten, die vier Beschuldigten namentlich gemacht werden. Das Amtsgericht Magdeburg ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Magdeburg eine Durchsuchung bei diesen vier Personen an. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Zerbst, einen 16-jährigen Jugendlichen aus Barleben, einen 24- und einen 25-jährigen Mann aus Magdeburg. Ziel der Durchsuchungen war es, Beweismittel aufzufinden, um eine genaue Zuordnung der Taten zu den jeweiligen Tätern beweiskräftig zu unterlegen. Da zwei der Beschuldigten bereits durch ein hohes Gewaltpotential polizeilich in Erscheinung getreten waren, wurden die Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg durch Spezialkräfte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung aus Halle unterstützt. Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter eine Vielzahl von Speichermedien und Mobiltelefonen. Zudem wurden in den Objekten verbotene Pyrotechnik, verbotene Messer, eine Schreckschusspistole, Sprayerutensilien und Drogen aufgefunden. Weitere Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz werden eingeleitet. Zur Vorbeugung weiterer Straftaten wurden zwei Männer erkennungsdienstlich behandelt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.04.2016

Stuttgart (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz anlässlich Demonstration am 10. April 2016 – zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet

Symbolfoto
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Im Zusammenhang mit den Vorkommnissen bei einer Demonstration am Sonntag, dem 10.04.2016, (wir berichteten hier) sind bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Stuttgart mittlerweile 60 Strafverfahren anhängig.

Es wird bislang gegen 42 identifizierte Tatverdächtige ermittelt. Davon sind neun Jugendliche, der Rest junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. 39 Tatverdächtige haben einen türkischen oder kurdischen Migrationshintergrund, drei sind Deutsche. Ihnen werden unter anderem Straftaten wie Beleidigung, Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Raub, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Zwischenzeitlich ermittelt die Kriminalpolizei auch wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes zum Nachteil eines Polizeibeamten. Der 57-jährige Einsatzbeamte war laut Zeugenaussagen von mehreren Personen angegangen worden. Die jungen Männer traktierten den Beamten offenbar mit den Füßen und Schlagwerkzeugen. Er musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass sich die Zahl der Strafverfahren und damit auch die Zahl der Tatverdächtigen auf Grund der noch andauernden Ermittlungen noch deutlich erhöhen wird.

PM des PP Stuttgart vom 26.04.2016

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Strafanzeige wegen polizeilicher Vollzugshilfe in Familiensache

Symbolfoto
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In einer Familiensache, die in der vergangenen Woche verhandelt wurde, übertrug das Amtsgericht Kaiserslautern Teile der elterlichen Sorge für einen 12-jährigen Jungen aus Kaiserslautern dem Stadtjugendamt Kaiserslautern. Übertragen wurde insbesondere das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der Junge sollte in einer Einrichtung untergebracht werden. Der Gerichtsbeschluss sprach auch aus, dass unmittelbarer Zwang angewendet werden und das Jugendamt polizeiliche Ordnungskräfte, falls erforderlich, hinzuziehen könne. Bei der Vollstreckung des Beschlusses wurden zwei Polizeibeamte hinzugezogen. Da der Junge nicht freiwillig mit seinem neuen Amtsvormund mitkam, wurde Zwang angewendet. Der mittels Handy teilweise gefilmte Vorgang erschien kurz darauf im Internet. Bei der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ging heute eine Strafanzeige ein, die auf diesen Film Bezug nimmt und den Polizeibeamten gefährliche Körperverletzung vorwirft. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern prüft anhand des Films und der vorhandenen Unterlagen, ob Ermittlungen einzuleiten sind.

Unabhängig davon wird darauf hingewiesen, dass die Verbreitung von Filmen oder Fotos ohne Einwilligung des Abgebildeten nach § 33 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Fotografie strafbar ist, wenn nicht die in diesem Gesetz bezeichneten Ausnahmetatbestände gegeben sind.

PM der StA Kaiserslautern vom 25.04.2016

 

Am Donnerstagabend wurde die Stadt Kaiserslautern durch die Polizei in einer Unterbringungsangelegenheit im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe unterstützt. Die zuständige Stelle der Stadt Kaiserslautern wollte einen 12-jährigen Jungen in Otterbach in Obhut nehmen. Dieser weigerte sich und leistete massiv Widerstand, sodass er mit Zwang aus der Wohnung verbracht werden musste. In diesem Zusammenhang wurden Strafverfahren eingeleitet; die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 23.04.2016

Graz (Steiermark): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Symbolfoto
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Samstagnachmittag, 23. April 2016, kollidierte eine Pkw-Lenkerin mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei.

Gegen 17.15 Uhr fuhr ein 40-jähriger Polizeibeamter mit dem Streifenwagen unter Verwendung des Blaulichtes auf der Grasbergerstraße Richtung Westen. Der Polizeibeamte beabsichtige die Kreuzung mit der Herbersteinstraße geradlinig zu überqueren. Der 40-Jährige bremste den Streifenwagen vor der Kreuzung ab und beschleunigte sein Fahrzeug wieder, nachdem er kein Auto näher kommen sah. Zur selben Zeit fuhr eine 24-jährige Grazerin mit ihrem Pkw auf der Herbersteinstraße in Richtung Norden und wollte die Kreuzung mit der Grasbergerstraße geradlinig überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkws.

Bei dem Unfall wurde der Lenker des Streifenwagens schwer, die Lenkerin des anderen Fahrzeuges sowie die Beifahrerin des Streifenwagens leicht verletzt. Die drei Verletzten wurden in das Unfallkrankenhaus Graz eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 24.05.2016

Krone.at: Body-Cams: Polizei zieht positive Zwischenbilanz

„Seit knapp sechs Wochen darf die Polizei mit Kameras auf Streife gehen. Während des einjährigen Testbetriebes kommen insgesamt 20 Body-Cams zum Einsatz. Eine erste Zwischenbilanz fällt durchaus positiv aus, denn eines zeigt sich schon jetzt: Läuft die Kamera mit, verhalten sich Personen weniger aggressiv.“

Online-Artikel, 19.04.2016

http://www.krone.at/Nachrichten/Body-Cams_Polizei_zieht_positive_Zwischenbilanz-Viel_ruhiger-Story-506282?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Hannoversche Allgemeine: Angriffe auf Polizisten deutlich gestiegen

„Die Zahl der Angriffe auf Polizisten in Niedersachsen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 1081 Einsatzkräfte Opfer von Körperverletzung. 2014 waren es 1191, 2013 sind es 886 gewesen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Justizministerium vorgelegt hat.“

Online-Artikel, 17.04.2016
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Zahl-der-Angriffe-auf-Polizisten-in-Niedersachsen-deutlich-gestiegen

Blick.ch: Augenzeuge veröffentlicht Schock-Video – Festivalbesucher verprügelt Polizist in Lausanne

http://www.blick.ch/news/augenzeuge-veroeffentlicht-schock-video-festivalbesucher-verpruegelt-polizist-in-lausanne-id4922269.html

Standard.at: Polizeileiter: Kölner Silvesterattacken nicht vorhersehbar

http://derstandard.at/2000035228959/Polizeileiter-Koelner-Silvesterattacken-nicht-vorhersehbar?ref=rss

Online-Artikel, 19.04.2016

Standard.at: „Die Polizei trinkt mit den Rechten Bier“

„Der deutsche Journalist Jürgen Roth zeigt in einem neuen Buch, wie Altnazis die Ideologie deutscher Behörden prägten – derstandard.at/2000035556453/Die-Polizei-trinkt-mit-den-Rechten-Bier“

Online-Artikel, 23.04.2016
http://derstandard.at/2000035556453/Die-Polizei-trinkt-mit-den-Rechten-Bier?ref=rss

Unfassbar einseitig…

Auszug aus der PKS 2015 der PI Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern)

Angriffe gegen Polizeibeamte

Im vergangenen Jahr kam es im Landkreis zu 45 Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte, die als Straftaten bearbeitet wurden (2014= 35). Örtliche Schwerpunkte waren dabei die Stadt Parchim mit 9 Delikten (2014= 10 Delikte), die Stadt Hagenow mit 5 (2014= 2) und die Region Boizenburg mit 5 Delikten (2014= 3).

PM der PI Ludwigslust vom 22.04.2016

Reutlingen (Baden-Württemberg): Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 des Polizeipräsidiums Reutlingen – Auszug

Anhaltend hoch ist das Niveau bei den Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte. Hier war im vergangenen Jahr erneut ein Anstieg um über sieben Prozent auf 265 Fälle (2014: 247) zu verzeichnen. Hervorstechend ist der Anteil der Körperverletzungsdelikte gegen Polizeibeamte, die im vergangenen Jahr nochmals um über zwölf Prozent auf 163 Fälle (2014: 145) angestiegen sind. Besorgniserregend ist dabei insbesondere die signifikante Zunahme der Dienstausfälle infolge der Gewalteinwirkung. 62 Polizeibeamtinnen und – beamte erlitten durch die Gewaltanwendung so erhebliche Verletzungen, dass sie insgesamt 413 Tage (2014: 238) keinen Dienst verrichten konnten. Knapp zwei Drittel der in diesem Zusammenhang erfassten 254 Tatverdächtigen (2014: 223) standen unter Alkoholeinfluss. Schon weit vor einem tätlichen Übergriff sind die Polizeibeamtinnen und -beamten fast täglich mit Respektlosigkeit, gezielten Provokationen und zunehmenden Beleidigungen konfrontiert, mit denen gerade aus Gruppen heraus oft junge Leute vor ihren Freunden angeben wollen.

PM des PP Reutlingen vom 22.04.2016

Enkenbach-Alsenborn (Rheinland-Pfalz): Ladendieb drängelt sich an Polizei vorbei

Festnahme_Handschellen„So etwas ist mir in meiner ganzen Dienstzeit noch nicht passiert!“ – Die Dreistigkeit eines Ladendiebs hat am Donnerstag Polizeibeamte zum Kopfschütteln gebracht. Die Beamten wollten sich in ihrer Mittagspause in einem Supermarkt in der Rosenhofstraße etwas zu essen besorgen. Während sie – in Uniform – an der Kasse standen, drängelte sich ein Mann an ihnen vorbei. Er zeigte der Kassiererin seinen leeren Einkaufskorb vor und wollte die Kasse passieren. Dann allerdings löste das Diebstahl-Alarmsignal aus. Der Mann wurde daraufhin von der Kassiererin und den Polizeibeamten aufgefordert stehen zu bleiben. Ohne Umschweife gab der Mann zu, eine Flasche Alkohol (Schnaps) gestohlen zu haben, und holte sie aus seiner Jacke heraus.

Bei der anschließenden Durchsuchung des 69-Jährigen konnte auch noch eine Flasche Likör gefunden werden. Die Waren im Wert von knapp 33 Euro wurden zusammen mit einem Taschenmesser, das der Mann mit sich führte, sichergestellt. Auf den 69-Jährigen kommt ein Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 22.04.2016

Inntalautobahn / Telfs (Tirol): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Am 19.04.2016 gegen 21.20 Uhr stellten eine Beamtin und ein Beamter der Autobahnpolizeiinspektion Schönberg im Zuge von Geschwindigkeitsmessungen auf der Inntalautobahn im Bereich Zirl West einen Pkw fest, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Westen fuhr. Die Beamten versuchten daraufhin den Lenker im Bereich Zirl West anzuhalten. Dieser beschleunigte jedoch und fuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit  in Richtung Westen weiter. Bei der Ausfahrt Telfs Ost wechselte der Pkw-Lenker, ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Innsbruck-Land, auf den Verzögerungsstreifen und bremste sein Auto plötzlich stark ab, so dass der Polizeibeamte, der unmittelbar dahinter fuhr, gezwungen war, ebenfalls abzubremsen und nach links auszuweichen. In diesem Moment scherte der Mann auf die Überholspur aus und es kam zur Kollision mit dem Streifenfahrzeug.

Alle am Unfall Beteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt und die Klinik Innsbruck bzw. in das BKH Hall eingeliefert. Beim Unfalllenker aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde eine Alkoholisierung von  beinahe 1,6 Promille festgestellt.

Nach Abschluss aller Erhebungen ergeht Anzeige an die Staatsanwaltschaft sowie die Verwaltungsbehörde.

PA der LPD Tirol, API Imst, vom 20.04.2016

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor – 56 Jahre alter Mann erlitt vermutlich aufregungsbedingten Herztod

Ba_Wü_Lederjacke_kleinDer Tod eines 56 Jahre alten Mannes nach einem Polizeieinsatz am Montagmorgen in der Karlsruher Wielandtstraße (wir berichteten hier) war vermutlich auf erhebliche Vorerkrankungen des Verstorbenen zurückzuführen. Nach dem nunmehr vorliegenden und noch als vorläufig anzusehenden Obduktionsergebnis sehen die Mediziner deutliche Anzeichen für einen aufregungsbedingten Herztod. Mit einem abschließenden Ergebnis der Obduktion kann allerdings erst nach Vorliegen weiterer noch ausstehender Untersuchungen gerechnet werden.

Wie berichtet, hatte sich der 56-Jährige gegenüber Polizeibeamten, die zur Amtshilfe bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses eingesetzt waren, mit einem erhobenen Hammer zur Wehr gesetzt. Unmittelbar nachdem er zu Boden gebracht und von den Polizisten gefesselt wurde, hatte er plötzlich die Besinnung verloren. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen war der Mann kurz nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus verstorben.

Gemeinsame PM von StA Karlsruhe und PP Karlsruhe vom 20.04.2016

Kreis Unna -Ein Beitrag von Notfallseelsorger Willi Wohlfeil zum Blitzmarathon am 21.04.2016 – Einer fährt zu schnell …

Willi Wohlfeil in Aktion bei "Crash Kurs NRW" (Foto: Ute Hellmann, Pressestelle Kreispolizeibehörde Unna)
Willi Wohlfeil in Aktion bei „Crash Kurs NRW“ (Foto: Ute Hellmann, Pressestelle Kreispolizeibehörde Unna)

Pfarrer Willi Wohlfeil ist seit dem 1.9.2005 Koordinator der Notfallseelsorge im Kreis Unna und Feuerwehrseelsorger der Feuerwehren im Kreis Unna. Die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Kreis Unna betreuen Angehörige nach dem Erhalt einer Todesnachricht, Polizeibeamte beim Überbringen von Todesnachrichten, Angehörige nach einer erfolglosen Wiederbelebung, Eltern bei Kindernotfällen und plötzlichem Kindstod, Angehörige und Leichtverletzte am Unfallort, Menschen bei Suizidversuch, Angehörige nach Suizid, Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten nach psychisch belastenden Einsätzen.

Willi Wohlfeil gehört seit einigen Jahren zu den Akteuren beim „Crash Kurs NRW“, einer Kampagne, bei der landesweit Polizei, Feuerwehr, Sanitäter, Ärzte, Notfallseelsorger und andere gemeinsam versuchen, die Zahl der Verkehrsunfälle mit Jungen Fahrern nachhaltig zu verringern.

Anlässlich des Blitzmarathons am 21.04.2016 hat Willi Wohlfeil als Notfallseelsorger folgenden Beitrag verfasst:

Freitagabend gegen 23 Uhr in einer lauen Frühlingsnacht. Ein junger Mann, in guter Stimmung, cool drauf, fährt auf einer Landstraße. Seit drei Jahren hat er den Führerschein. Neben ihm sitzt seine hübsche Freundin, sie ist 16 Jahre alt. Sie kommen von einer Party bei Freunden. Die Musik dröhnt aus der Anlage. Er ist viel zu schnell unterwegs. In einer Kurve verliert er die Kontrolle über seinen Porsche. Ein Baum rast auf ihn zu, dann ist es dunkel, er weiß nichts mehr. Die Feuerwehr alarmiert die Notfallseelsorge zur Einsatzstelle. Da ich Rufbereitschaft habe, ziehe ich mir die Einsatzweste über, nehme meinen Rucksack, der griffbereit steht und fahre los. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle sehe ich das völlig verbeulte, inzwischen aufgeschnittene Auto und denke ein schöner Porsche war es mal, der Traum vieler junger Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, jetzt nur noch ein Haufen Blech, Schrott. Der Einsatzleiter informiert mich: Zwei Personen im Fahrzeug eingeklemmt, zu schnell gegen einen Baum gefahren. Die Beifahrerin 16 Jahre jung war sofort tot, der Fahrer ist im Rettungswagen unter Reanimationsbedingungen in die Unfallklinik nach Dortmund unterwegs. Ein junger Feuerwehrmann spielt mit dem Fahrer in einer Mannschaft Handball. Den haben wir zurück genommen von der Unfallstelle und betreuen ihn durch einen erfahrenen Feuerwehrmann. Eine Polizistin kommt auf mich zu. „Die Eltern müssen noch informiert werden“, sagt sie. Nun brauch ich weitere Notfallseelsorgende. So überlege ich: Wen kann ich in den Einsatz schicken? Wen kann ich mitten in der Nacht wecken? Wer kann schnell hier vor Ort sein? Ich rufe an und erreiche vier weitere Notfallseelsorgende, die bereit sind, in den Einsatz zu gehen. Team 1 der Notfallseelsorge muss mit der Polizei gemeinsam der Familie der Beifahrerin mitteilen, dass sie bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde und gestorben ist. Unter der Adresse treffen sie die Oma, den Bruder und die Eltern der Beifahrerin an. Als wir ihnen die schreckliche Nachricht sagen, bricht eine ganze Welt für sie zusammen. Nichts ist mehr so, wie noch vor ein paar Minuten, als die Mutter schon auf ihre Tochter gewartet hatte, weil sie ja nur bis Elf auf die Party durfte. „Was ist passiert? Warum? Ich wusste es, dass da was passiert, wenn sie mit ihm fährt. Hätte ich sie mal besser selbst abgeholt, aber sie wollte es ja nicht. Stimmt das auch, was sie mir sagen?“ Team 2 der Notfallseelsorge trifft auf die Mutter des Fahrers und ihren Lebensgefährten und die kleine Schwester. Der Vater lebt, wie wir erfahren, in einer benachbarten Stadt mit einer neuen Familie. Wir einigen uns darauf ihn später zu benachrichtigen. Die Mutter will sofort ins Krankenhaus. Wie kommt sie dorthin? Wer kümmert sich in der Zeit um die kleine Schwester? Hoffentlich kriegen ihn die Ärzte wieder hin, dass er gesund wird. Die Beifahrerin geht in die 10. Klasse einer Gesamtschule. Am nächsten Tag ruft mich die Klassenlehrerin an, die ich von einer Fortbildung zufällig kenne. Sie hat es bei Facebook gelesen und fragt mich: „Wie soll ich mit den Freundinnen umgehen? Wie soll ich der Klasse sagen, dass sie nie mehr wieder kommt?“ Wir besprechen, dass ich sie am Montagmorgen in der Schule mit einem Team der Notfallseelsorge begleite und wir ihr helfen die Reaktionen der Mitschüler aufzufangen.

Einer fuhr zu schnell … und das sind die Folgen: 30 Feuerwehrleute, Notärzte, Rettungsassistenten und 10 Polizisten wurden zur Unfallstelle gerufen, mussten hinsehen und helfen wo es keine Hilfe mehr gab. Einige kannten den Fahrer vom Sehen, andere kannten nur den auffälligen Porsche. 29 Schüler und Schülerinnen und Lehrer mussten erfahren, dass eine Mitschülerin gestorben ist. Müssen mit diesem Tod leben und wissen nicht wie. 8 Notfallseelsorgende ließen sich rufen, überbrachten schlimmste Nachrichten, waren da und versuchten zu unterstützen und auszuhalten, was Schreckliches passiert ist. 3 Familien, Großeltern und Eltern, Geschwister und Verwandte bekamen die Nachricht vom Tod, von der schweren Verletzung überbracht und erlebten, wie eine ganze Welt für sie zerbrach. Sie weinten und waren traurig. Sie waren wütend und hilflos, konnten es nicht glauben und wollten es nicht wahr haben. Sie suchten einen Schuldigen und machten sich selbst Vorwürfe. Freitagabend in einer schönen Frühlingsnacht, viele Menschen hätten gerne diesen Abend zu Hause bei ihren Liebsten verbracht. Wären vielleicht vor dem Fernseher eingeschlafen, hätten mit Freunden gefeiert, getanzt und der Musik gelauscht. Doch einer fuhr zu schnell …

© Willi Wohlfeil April 2016

PM der KPB Unna vom 18.04.2016

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen auf dem Weg zum Einsatz

Samstagmorgen (16. April 2016) gegen 07:43 Uhr ist es auf der Königsberger Straße zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gekommen.

Ein Streifenwagen der Krefelder Polizei befuhr auf dem Weg zu einem Einsatz mit Blaulicht die Königsberger Straße in Richtung Uerdingen. Der Streifenwagen wollte einen in gleicher Richtung vorausfahrenden Pkw Seat überholen. Der 53-jährige Seat-Fahrer bog während des Überholvorgangs des Streifenwagens nach links in eine Grundstückszufahrt ab. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Streifenwagen schleuderte gegen ein geparktes Auto (Pkw Skoda), das gegen eine Hauswand gedrückt wurde. Die Hauswand wurde hierbei beschädigt.

Ein 25-jähriger Polizeibeamter und seine 26-jährige Kollegin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

PM des PP Krefeld vom 18.04.2016

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Flüchtiger nach Messerangriff auf Polizeibeamten festgenommen

Symbolfoto
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Nach dem Messerangriff auf einen Polizeibeamten am vergangen Freitagnachmittag (wir berichteten hier) konnte der flüchtige 55-Jährige am frühen Sonntagmorgen durch hinzugezogene Beamte des Spezialeinsatzkommandos in seiner Wohnung in der Halleschen Allee festgenommen werden. Noch bevor der Zugriff erfolgte und die Einsatzkräfte des 55-Jährigen habhaft werden konnten, hatte er sich mit einem Messer selbst schwerwiegende Verletzungen beigebracht. Nach sofortiger notärztlicher Versorgung wurde er in ein Karlsruher Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist zwischenzeitlich stabil.

Wie berichtet sollte gegen den nunmehr festgenommen und wegen Bedrohung im Jahr 2013 verurteilten Mann ein Haftbefehl vollstreckt werden, nachdem er die verhängte Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Als die Beamten am Freitag im Untergeschoss des Mehrfamilienhauses auf den Gesuchten gestoßen waren, reagierte dieser sofort aggressiv, zog ein Messer und brachte einem 22-jährigen Polizisten eine Oberschenkelverletzung bei. Schließlich gelang ihm die Flucht über eine Tiefgarage, worauf die Polizei eine großangelegte Fahndung auslöste.

Der verletzte 22-jährige Polizist der zum Präsidium Einsatz gehörenden Bereitschaftspolizei befindet sich auf dem Weg der Besserung und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.

Neben der Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe wegen des zurückliegenden Verfahrens wird gegen den 55-Jährigen auch Haftantrag wegen des Messerangriffs gestellt.

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe vom 17.04.2016

justiz.nrw.de: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen: Kriminalhauptkommissar durfte an Fernsehproduktionen mitwirken

„Ein im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen (Kreis Düren) stehender Kriminalhauptkommissar hatte einen Anspruch darauf, dass ihm eine Nebentätigkeitsgenehmigung für die Mitwirkung an den beiden RTL-Produktionen „Familien im Brennpunkt“ und „Verdachtsfälle“ in der Zeit von März bis Dezember 2014 erteilt wird. Dies hat der 6. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen mit Beschluss vom heutigen Tag festgestellt.“

Online-Artikel, 13.04.2016
https://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseOVG/13_04_2016_/index.php

Wenn’s schön macht…

Krone.at: „Krone“-Umfrage: Vertrauen in Exekutive steigt

„Je größer die Unsicherheit in der Bevölkerung angesichts des internationalen Terrors und der Flüchtlingswelle ist, umso mehr vertrauen die Österreicher der Exekutive. Dieses überraschende Ergebnis zeigt eine aktuelle „Krone“Umfrage. 41 Prozent der Befragten meinen, dass die uniformierten Freunde und Helfer gut für unsere Sicherheit sorgen, drei Fünftel haben von der Polizei einen sehr guten oder ziemlich guten Eindruck.“

Online-Artikel, 16.04.2016
http://www.krone.at/Nachrichten/Krone-Umfrage_Vertrauen_in_Exekutive_steigt-Neue_Buerger-Polizei-Story-505782?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Haftbefehl gegen Safia S. wegen des Angriffs auf einen Beamten der Bundespolizei erwirkt

Symbolfoto
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Die Bundesanwaltschaft hat gestern (14. April 2016) beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen Haftbefehl gegen

die 15-jährige deutsche und marokkanische Staatsangehörige Safia S.

wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung erwirkt (§ 211 Abs. 1 und Abs. 2, § 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 2 und 5, § 129a Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 5 Satz 1, § 129 b Abs. 1, §§ 22, 23 Abs. 1, 52 StGB, §§ 1, 3 JGG). Die Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 26. Februar 2016 bei einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Hannover versucht zu haben, einen Beamten der Bundespolizei als Repräsentanten der von ihr verhassten Bundesrepublik zu töten.

Nach den bislang geführten Ermittlungen hatte sich die Beschuldigte spätestens im November 2015 das radikal-jihadistische Gedankengut der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat Irak und Großsyrien“ (ISIG) zu eigen gemacht und stand über einen Internetnachrichtendienst in Kontakt zu einem Kämpfer des ISIG in Syrien. Fortan soll sie sich mit dem Gedanken getragen haben, selbst nach Syrien auszureisen und sich dem ISIG anzuschließen. Im Januar 2016 setzte sie so die bisherigen Erkenntnisse ihre Ausreisepläne in die Tat um. Den bisherigen Ermittlungen zufolge flog Safia S. Ende Januar 2016 nach Istanbul. Dort soll sie Kontakt zu zwei Mittelsmännern des ISIG aufgenommen haben, die ihr beim Grenzübertritt in das vom ISIG kontrollierte Gebiet behilflich sein sollten. Bevor Safia S. die Weiterreise nach Syrien gelang, wurde sie von ihrer Mutter zurück nach Deutschland gebracht. Noch in Istanbul hatte sich Safia S. so die Erkenntnislage von Mitgliedern des ISIG überzeugen lassen, in Deutschland eine „Märtyreroperation“ für den ISIG durchzuführen. Vor diesem Hintergrund bewaffnete sich die Beschuldigte nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am 26. Februar 2016 mit einem Gemüse- und einem Steakmesser und begab sich zum Hauptbahnhof. Bei einer Personenkontrolle zog Safia S. für den Polizeibeamten völlig unerwartet das Gemüsemesser und stach ihm in den hinteren Halsbereich. Der Polizist erlitt eine lebensbedrohliche Stichwunde, die operativ behandelt werden musste.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen gegen die Beschuldigte wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt. In diesem Verfahren befand sich die Beschuldigte seit ihrer Festnahme am 26. Februar 2016 in Untersuchungshaft. Am 15. März 2016 hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen und nunmehr beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen neuen Haftbefehl gegen die Beschuldigte erwirkt.

PM Nr. 22/2016 der GBA vom 15.04.2016

Frankfurt / Main (Hessen): Anmerkung der Frankfurter Polizei zur aktuellen Berichterstattung

Mit Artikel vom heutigen Donnerstag berichtet die BILD Zeitung unter der Überschrift „Polizei ermittelt gegen BILD-Reporter“. Das Polizeipräsidium Frankfurt möchte hierzu die Aussagen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ergänzen, die sowohl für das Strafverfahren als auch für die darauf bezogene Pressearbeit, die Verfahrensleitung innehat.

Das Polizeipräsidium leitet standardmäßig und eigenverantwortlich immer dann ein Ermittlungsverfahren wegen Geheimnisverrats ein, wenn nicht autorisierte und als Verschlusssache eingestufte Informationen an Medienvertreter oder externe Personen bzw. Stellen weitergegeben werden. Diese Strafverfahren dienen ausschließlich dazu, zu ermitteln, wie diese nicht autorisierten Informationen nach außen gelangt sind.

Basierend auf einem Artikel der BILD Frankfurt aus dem Januar 2016 hat das Polizeipräsidium Frankfurt am Main wie in anderen Fällen ein Verfahren wegen Verdacht des Geheimnisverrats eingeleitet. Die in dem BILD-Artikel implizierte Weisung des Hessischen Innenministers hat es nicht gegeben und wird zurückgewiesen. Zur Ermittlung wurden Zeugenfragebögen an Mitarbeiter versendet, um den Sachverhalt aufzuklären. Das Verfahren wird bislang gegen Unbekannt geführt und liegt der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vor.

Ebenfalls basierend auf dem oben genannten Artikel der BILD Frankfurt aus dem Januar und einer späteren Gegendarstellung in der BILD Frankfurt, hat der im Artikel der BILD Frankfurt genannte Betroffene über seinen Rechtsanwalt Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen des Verdachts des Verrats von Privatgeheimnissen und Verleumdung erstattet. Diese Anzeige des Rechtsanwalts richtet sich auch gegen einen Journalisten der BILD Frankfurt. Da beide Strafverfahren in Sachzusammenhang stehen (sich auf den gleichen BILD-Artikel beziehen), wurden diese durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main zusammengeführt und das PP Frankfurt am Main mit den Ermittlungen beauftragt.

Herr Polizeipräsident Bereswill möchte deutlich herausstellen, dass die Pressefreiheit aus Artikel 5 des Grundgesetzes nicht angegriffen wird und eine freie Presse als Wesenselement einer modernen Demokratie unentbehrlich ist. Das Polizeipräsidium Frankfurt wird dennoch standardmäßig immer dann Ermittlungen initiieren, wenn Dienstgeheimnisse rechtswidrig und nicht autorisiert nach außen gelangen, hierzu ist die Behörde auf der Basis des Legalitätsprinzips gem. § 163 StPO und insbesondere aufgrund ihres Selbstverständnisses verpflichtet. Genauso werden Anzeigen nach den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit abgearbeitet. Diese Ermittlungen werden nicht zielgerichtet gegen Journalisten geführt, sondern gegen Personen, die Dienst- oder Privatgeheimnisse rechtswidrig und strafbar weitergeben.

Abschließend weist Herr Polizeipräsident Bereswill daraufhin, dass in der weiteren öffentlichen Berichterstattung die beiden genannten Komplexe dieses aktuellen Falls nicht miteinander vermischt werden sollten, da der jeweilige Verfahrensursprung und die jeweiligen Ermittlungsziele hier deutlich divergieren.

PM des PP Frankfurt / Main vom 14.04.2016

 

Leipzig (Sachsen): Das versammelte Abendland geht Tippfehlern an den Kragen

Im Rahmen des Versammlungsgeschehens vom 4. April 2016 erstattete die Polizei von Amts wegen eine Anzeige nach § 86a StGB, deren konkreter Anlass und eine damit verbundene, irrtümliche Medienauskunft bereits in der Pressemitteilung („Nachtrag zum Versammlungsgeschehen vom 4. April 2016) vom 12. April 2016 näher erläutert wurden.

Dieser Präzisierung war ein Telefonat mit Herrn Rechtsanwalt Arndt Hohnstädter (vertritt den LEGIDA e. V.) vom 8. April 2016 vorausgegangen, in welchem der Irrtum erstmals aufgeklärt werden konnte. Im Nachgang wurde umgehend das von der irrtümlichen Auskunft betroffene Medium informiert und um Abänderung gebeten, welche zeitnah erfolgte. Ferner erbat Herr Hohnstädter eine schriftliche Schilderung der Abläufe. Jene E-Mail und eine nachfolgende Antwort des Herrn Hohnstädter wurden ohne Vorankündigung durch den LEGIDA e. V. innerhalb eines sozialen Netzwerkes veröffentlicht. Leider publizierten Herr Hohnstädter bzw. der LEGIDA e. V. nicht auch den nachfolgenden E-Mail-Verkehr, wobei dies wegen dessen Inhalts nicht überrascht. Es verwundert ferner leider auch nicht mehr, wenn man dem Leiter der Polizeidirektion Leipzig unterstellt, er hätte persönlich auf Datenerfassung und Informationsweitergabe Einfluss genommen oder man ihm an anderer Stelle („Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“) vorwirft, er würde kein Interesse besitzen, die kürzlich in Wurzen offenbar von Linksextremisten verübten Gewalttaten einer Klärung zuzuführen.

Neben Herrn Hohnstädter teilten den Post u. a. die NPD Sachsen und die Gruppe „Wir für Leipzig“, in welcher sich Herr Enrico Böhm engagiert und die von sich angibt, als freies Bürgerbündnis nationale Interessen in den Leipziger Stadtrat zu tragen. Allerdings soll hier auf die paradoxe Verkennung demokratischer Ebenen und politischer Strukturen nicht weiter eingegangen werden.

Die Veröffentlichung von „Wir für Leipzig“ erfolgte unter der Überschrift: „RA Hohnstädter führt Lügenpresse vor.“ und beinhaltete die Behauptung: „Diese Verkettung ist nicht zum Ersten mal passiert. Erinnert sei an dieser Stelle an die falsche Pressemitteilung der PD Leipzig an die Journalisten, als Stadtrat Enrico Böhm auf offener Straße angegriffen wurde. Weil Herr Loepki nach eigenen Aussage, vergessen hatte, die Akte komplett zu lesen, folgte eine falsche Pressemitteilung, für die er sich später entschuldigte. Jedoch merkt man beim neuerlichen Fall, das diese Verkettungen durchaus Methode haben könnte.“ [sic]

Ohne auf den Umstand hinzuweisen, dass Tippfehler offenkundig ein weit verbreitetes Übel darstellen, wurde „Wir für Leipzig“ am 11. April 2016 über die Kommentarfunktion ersucht, mitzuteilen, welche konkrete Pressemitteilung zu Herrn Böhm falsch war und wofür sich in welcher Form entschuldigt wurde. Hierauf erfolgte keine Reaktion. Auf neuerliche Kommentierung vom 13. April 2016 verlegte sich „Wir für Leipzig“ auf nicht-öffentliche Chatkontakte, wollte sich erkundigen (!), konnte keinerlei Belege erbringen und verwies auf ein angebliches Telefonat. Letztlich löschte man gestern Abend die Kommentare mit der Begründung, sie könnten nur einem Fake-Profil entstammen, weil es „der echte Herr Loepki“ unmöglich bezwecken kann, in der Öffentlichkeit bloßgestellt zu werden.

Daher sieht sich der „echte Herr Loepki“ gedrängt, hiermit kundzutun, die Behauptung von „Wir für Leipzig“ aus seiner Erinnerung mit keinem konkreten Vorgang in Verbindung bringen zu können, weshalb die Behauptung in die Welt der Gerüchte verbannt wird.

Im Namen der gesamten Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig ergeht zudem folgende Stellungnahme:

Die MitarbeiterInnen der Pressestelle haben zu keinem Zeitpunkt vermessen behauptet, ihnen unterliefen keine Fehler. Es besteht aber selbstverständlich der Anspruch, Auskünfte fundiert zu erteilen und diesem Anspruch werden wir nachweislich tagtäglich gerecht. Doch bei einem auf Tagesaktualität ausgelegten Arbeitsgebiet, knappen Zeitspannen und aufgrund mitunter noch nicht vollständig oder irrtümlich dokumentierter Erkenntnisse treten im Einzelfall zwangsläufig auch Fehlauskünfte auf.

Für alle Behörden, Institutionen, Vereinigungen, sonstige Gruppen und deren Mitglieder stellt sich im Nachgang immer die Frage, wie mit unterlaufenen Fehlern umgegangen wird. Und dabei treten – abgesehen davon, nicht mutwillig und vorsätzlich Gerüchte und Lügen zu verbreiten sowie abgesehen von rein inhaltlichen Aspekten – deutliche Unterschiede zu Gruppen wie „Wir für Leipzig“ oder „Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ auf. Wir leben eine proaktive Fehlerkultur, indem wir unsere Irrtümer und Fehler nicht kaschieren oder ignorieren, sondern transparent und öffentlichkeitswirksam darlegen – beispielsweise durch Korrekturmeldungen.

Die MitarbeiterInnen der Pressestelle verwahren sich daher ausdrücklich gegen die seitens des Herrn Hohnstädter formulierten Unterstellungen, der anlassgebende Irrtum sei Merkmal gravierenden Behördenversagens, ein propagandistischer Angriff, Beleg für den Missbrauch privater Politikinteressen und entspräche der Tätigkeit nachrichtendienstlicher Einflussagenten. Mithin besteht auch keinerlei Verständnis für das Ansinnen des LEGIDA e. V., die Argumentation des Herrn Hohnstädter als Grundlage einer gestrigen Versammlungsanmeldung (Aufzug am 21. April 2016 mit dem geplanten Endpunkt Dimitroffstraße 1; Thema: „Adressat verweigert Annahme, „brauner Mist“ Retour zum Absender!“) heranzuziehen und damit eine korrigierte sowie in ihren Gründen verständlich dargelegte Fehlauskunft zum Mittelpunkt politischer Agitation werden zu lassen. Doch sofern der Wille bestehen bleibt und die Versammlungsbehörde die Anmeldung positiv bescheidet, werden neben Einsatzkräften auch MitarbeiterInnen der Pressestelle zum Zwecke der objektiven Öffentlichkeitsarbeit vor Ort sein.

PM der PD Leipzig vom 15.04.2016

Anmerkung der Bloggerin: Was der echte Herr Loepki hier regelmäßig mitmacht, ist nicht dazu angetan, meine Sympathien für derartige Bewegungen zu erhöhen. Irgendwie scheint es heutzutage zum guten Ton von Bewegungen, die sich als Anti-Establishment gerieren, ihr Revoluzzertum auf dem Rücken von einzelnen Polizeibeamten auszutragen – da nehmen sich auch sämtliche politischen Richtungen überhaupt nichts!

Bremen: Ein Schwarm von falschen Polizeibeamten

In dieser Woche standen wieder ältere Menschen und ihre Wertsachen im Fokus von Betrügern. Ihr gemeiner Trick, um sich das Vertrauen der Angerufenen zu erschleichen: Die Betrüger gaben sich mit hoher krimineller Energie als Polizeibeamte aus. Seit Anfang des Jahres verzeichnete die Polizei 58 Fälle in Bremen.

In Walle erhielt am Mittwoch ein 79 Jahre alter Bremer mehrere Telefonanrufe von einem Mann, der sich als Polizeibeamter „Herr Albrecht“ ausgab. Der falsche Polizist erklärte, dass der Name des 79-Jährigen auf einem Zettel von einem Einbrecher stehen würde und man deshalb davon ausgehe, dass er demnächst Opfer einer Straftat werde. Daher sollte der Bremer einen hohen Betrag abheben und das Geld einem Zivilbeamten übergeben. Der Bremer wurde misstrauisch und informierte die Polizei.

Tatort Horn-Lehe: Hier wurde eine 86-Jährige am Mittwoch von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen. Dieser gab an, dass der Supermarkt in der Nachbarschaft überfallen wurde. Bei den festgenommenen Räubern fand man einen Zettel mit den Personalien der 86 Jahre alten Frau. Der Anrufer befragte die Seniorin daraufhin nach ihrem Vermögen. Nachdem sie angab, kein Geld oder sonstige Wertgegenstände im Haus zu haben, wurde das Gespräch durch den falschen Polizisten beendet.

Diese und ähnliche Fälle in dieser Woche beschäftigen unsere Ermittler. Die Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt.

Die Polizei Bremen warnt:

Legen Sie bei Anrufen ein „gesundes Misstrauen“ an den Tag. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, egal wer Anrufer ist, vertrauen sie nicht einer auf dem Display ihres Telefons angezeigten Rufnummer. Es gibt Möglichkeiten, diese zu manipulieren.

Zeigen Sie niemandem, wo Sie Geld oder Wertgegenstände aufbewahren. Die Polizei wird Sie nie anrufen und nach Geld und Wertgegenständen fragen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Dritte.

Auf keinen Fall den Familienschmuck und große Bargeldbeträge zuhause lagern, auch wenn sie vermeintlich noch so gut versteckt sind. Sichere Unterbringung in einem Bankschließfach ist ratsam.

Helfen Sie uns mit und beugen Sie vor! Mehr Hinweise und Ansprechpartner gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195. Telefon: (0421) 362-19003.

PM der Polizei Bremen vom 14.04.2016

Anmerkung der Bloggerin: Auch eine Form von Gewalt gegen Polizisten. Manchmal frage ich mich schon, wie viele Polizistenhasser von unechten Polizisten produziert wurden.

Herborn / Gießen (Hessen): Nach gewaltsamem Tod eines Polizisten – Große Anteilnahme und Unterstützung

Polizeistern-HessenNach einem brutalen und völlig unvermittelten Messerangriff am 24. Dezember 2015 am Herborner Bahnhof verstarb Polizeioberkommissar (POK) Christoph Rehm von der Polizeistation Herborn – sein Streifenpartner erlitt schwere Verletzungen. In den darauffolgenden Tagen und Wochen erreichte uns eine beispiellose Welle von Beileidsbekundungen und eine unbeschreibliche Solidarität von Bürgern, Vereinen, Verbänden und Polizisten aus Hessen, dem Bundesgebiet und darüber hinaus.

Über die vom Polizeipräsidium Mittelhessen und von der Markus-Paul-Stiftung eingerichteten Spendenkonten ging ein namhafter Geldbetrag ein. Die genannte Stiftung wurde nach einer tödlichen Messerattacke im Dezember 1998 auf Polizeiobermeister Markus Paul in Baden-Württemberg gegründet.

Aus dem Spendenaufkommen konnte zunächst eine finanzielle Soforthilfe für die Angehörigen von POK Rehm ermöglicht werden. Darüber hinaus wird mit tatkräftiger Initiative des hiesigen Personalrats eine Ausbildungsversicherung für die vier Söhne des Getöteten abgeschlossen. Sie trägt wesentlich zur finanziellen Absicherung der Kinder bei.

Die Vielzahl der Zuwendungen und die häufig nicht ausreichenden Angaben lassen es leider nicht zu, jeder Spenderin und jedem Spender persönlich zu danken.

Deshalb übermitteln Polizeipräsident Manfred Schweizer und der Vorsitzende des Personalrats Holger Schmidt im Namen der Hinterbliebenen und der Angehörigen des Polizeipräsidiums Mittelhessen den herzlichen Dank an alle, die in dieser schweren Zeit ihr tiefes Mitgefühl gezeigt und diese großartige und nachhaltige Hilfe ermöglicht haben.

PM des PP Mittelhessen vom 15.04.2016

Ansbach (Bayern): Angriff auf Bundespolizisten – Ermittlungen wegen versuchten Mordes – hier: Phantombildveröffentlichung

Wie bereits berichtet, wurde ein Beamter der Bundespolizei am Ansbacher Bahnhof von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes und fahndet nach dem mutmaßlichen Täter mit einem Phantombild.

Kurz nach Mitternacht war der Beamte am 11.04.16 auf dem Weg zu seiner Dienststelle am Bahnhofsplatz, als er einen unbekannten Mann bemerkte, der gerade an ein Gebäude urinieren wollte. Nachdem er den Mann auf sein Fehlverhalten hingewiesen hatte, wurde er unvermittelt von dem Unbekannten angegriffen und fiel eine Kellertreppe hinab.

Nach bisherigen Ermittlungen hat der unbekannte Täter auch mit einem spitzen Gegenstand auf den Beamten eingestochen. Nur die getragene Schutzweste verhinderte schwerere Verletzungen.

Der noch flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:

Etwa 20 – 25 Jahre alt, 180 – 190 cm groß, schlank, hager, hatte eine unreine Gesichtshaut und war bekleidet mit einer grauen Kapuzenjacke und einer dunklen Hose

Die Staatsanwaltschaft Ansbach erwirkte beim Amtsgericht einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung mit der hier verlinkten Phantombildzeichnung.

Acht Beamte der zur Aufklärung der Straftat gegründeten Ermittlungskommission (EKO) „Bahnhof“ sind auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bitten deshalb eventuelle Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 15.04.2016

 

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir nur einen Link zum Phantombild setzen. Wir haben nicht die personallen Ressourcen, um im Zweifel nachzuhalten, welche Fahndungen sich erledigt haben, um dann dem Datenschutz genüge zu tun.

Osnabrück (Niedersachsen): Ermittlungen nach Fußballspiel des VfL Osnabrück gegen den Halleschen FC abgeschlossen

Fussball_Gewalt_ferdschAm Abend des 06.11.2015 fand in der Osnatel-Arena das Drittligaspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem Halleschen FC statt. Sowohl während des Spiels als auch nach dem Spiel kam es hierbei zur Begehung einer Vielzahl von Straftaten durch Osnabrücker und Hallenser Anhänger.

Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück haben nun die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen abgeschlossen.

Die Chronologie der Ereignisse stellte sich dar wie folgt:

1. Kurz nach der Halbzeitpause entrollten Hallenser Anhänger im Gästeblock ein großes Banner mit der Aufschrift „Gewalttäter Sport“, in dessen Schutz sie anschließend massiv Pyrotechnik zündeten. Außerdem gelang es einem Hallenser Anhänger kurz vor Spielende, unter Mithilfe von fünf weiteren Gästefans, in einen Pufferblock zu klettern und eine dort aufgehängte Osnabrücker Zaunfahne zu entwenden. Beamte der PI Osnabrück konnten im Rahmen der Ermittlungen zu beiden Delikten jeweils sechs Tatverdächtige identifizieren und entsprechende Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz bzw. wegen Diebstahls einleiten.

2. Nach Spielschluss wurden die Gästefans durch Polizeikräfte im Ausgangsbereich des Stadions aufgestaut, um eine Identifizierung der Tatverdächtigen der oben genannten Delikte durchführen zu können. Hierbei entwickelten die Gästefans zwischenzeitlich nicht unerheblichen Druck auf die Polizeikräfte. Wiederholt kam es auch zu Straftaten zum Nachteil der eingesetzten Beamten seitens der Gästefans; vorwiegend handelte es sich um Körperverletzungs- und Widerstandshandlungen sowie Beleidigungen. Unter anderem zündete ein Hallenser Anhänger zudem eine mobile Toilettenkabine an. Durch die Polizei Osnabrück konnten im Nachgang insgesamt 33 Ermittlungsverfahren gegen Gästefans eingeleitet werden. Die Osnabrücker Ermittler lobten in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Kooperation mit den Kollegen aus Halle/Saale.

3. Im Ausgangsbereich des Stadions fand schließlich noch eine massive körperliche Auseinandersetzung zwischen Mitarbeitern des Ordnungsdienstes und Gästefans statt. Im Rahmen der Ermittlungen zu diesem Geschehen fand eine umfangreiche Sichtung und Prüfung des vorhandenen Videomaterials statt. Hierbei stellte sich heraus, dass die Gewalttätigkeiten in erster Linie von den Mitarbeitern des eingesetzten Ordnungsdienstes ausgegangen waren. Dementsprechend wurden zehn Ermittlungsverfahren wegen einfacher bzw. gefährlicher Körperverletzung gegen beteiligte Ordner eingeleitet. Neun der Ordner konnten zwischenzeitlich identifiziert werden. In Zusammenarbeit mit dem VfL Osnabrück wurden im Nachgang zu dem Spieltag verschiedene Maßnahmen zur Professionalisierung des Ordnungsdienstes und Schaffung einer besseren Transparenz vereinbart

4. Zeitgleich zu den Ereignissen am Gästeausgang des Stadions löste sich eine Ansammlung von mindestens 30 Osnabrücker Anhängern aus dem Bereich einer an der Bremer Straße gelegenen Gaststätte und bewegte sich in erkennbar aggressiver und feindseliger Stimmung in Richtung des Stadionvorplatzes. Eine Kleingruppe von Beamten der Polizeiinspektion Osnabrück versuchte, das Durchbrechen dieser Personen auf den Stadionvorplatz und somit das Zusammentreffen mit den Gästefans zu verhindern und die Mitglieder der der vorrückenden Gruppe stadtauswärts zurückzudrängen. Hierbei wurden Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück bedroht, beleidigt, zum Teil körperlich angegangen und mit Gegenständen beworfen. Ein Beamter erlitt durch einen Flaschenwurf eine schwere Gesichtsverletzung. Die Angreifer zogen sich anschließend zügig in die an der Bremer Straße gelegene Gaststätte zurück. Zum Zwecke der Identifizierung der zuvor am Angriff beteiligten Personen ordnete die Einsatzleitung der Polizei Osnabrück an, die Personalien der in der Gaststätte aufhältigen Personen festzustellen. Da seitens der Osnabrücker Störer aus der Gaststätte heraus die Anwendung von Gewalt gegen Polizeibeamte angedroht wurde, entschied die Einsatzleitung, für die Durchführung der Identitätsfeststellungsmaßnahmen auf das Eintreffen von weiteren Polizeikräften zu warten. Hierdurch verzögerte sich die Maßnahme erheblich. Viele der mehr als 100 in der Gaststätte befindlichen Personen waren für einen Zeitraum von mehreren Stunden daran gehindert, die Gaststätte zu verlassen. Letztendlich gelang es den Beamten der Polizeiinspektion Osnabrück, insgesamt 19 Strafverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie 5 weitere Strafverfahren wegen verschiedener während der Identitätsfeststellungsmaßnahmen begangener Delikte einzuleiten. Mehrere Personen erstatteten zudem Strafanzeige gegen die eingesetzten Beamten, insbesondere den Einsatzleiter der Polizei Osnabrück wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung, weil sie die Gaststätte während der Identitätsfeststellungsmaßnahmen nicht verlassen konnten.

Alle genannten Ermittlungsverfahren liegen mittlerweile der Staatsanwaltschaft Osnabrück zur weiteren Bearbeitung vor.

PM der PI Osnabrück vom 14.04.2016

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Polizeiliche Kriminalstatistik 2015

Die Stadt Ludwigshafen war auch 2015 erneut wieder das zweitsicherste Oberzentrum in Rheinland-Pfalz.

Insgesamt konnten wir in der Stadt Ludwigshafen 2015 einen leichten Rückgang der Fallzahlen verzeichnen. 2014 waren es 18.154 Straftaten, im Jahr 2015 noch 17.655 (Rückgang 499 Fälle). Erfreulicherweise liegt dabei unsere Aufklärungsquote weiter über 60%.

Trotz der insgesamt erfreulichen Entwicklungen, sind dabei auch negative Trends festzustellen. Gewalt gegen Polizeibeamte bereitet uns weiter Sorge. Die Fallzahlen sind hier weiter auf hohem Niveau: 2015 kam es in 124 Fällen zu Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Stadtgebiet. Dabei wurden 31 Polizisten verletzt, wobei drei mindestens eine Woche dienstunfähig waren. Bei den Wohnungseinbrüchen haben wir, entgegen dem insgesamt rückläufigen Trend, 2015 einen leichten Anstieg von 3,6% zu verzeichnen. Wenn auch dieser Anstieg deutlich geringer als die Steigerungsrate im Land (Anstieg um 22,4%) ausfällt, bleibt das Thema Wohnungseinbruch weiter ein wichtiges Arbeitsfeld für die Polizei.

Der Leiter der Polizeidirektion Ludwigshafen, Herr Polizeidirektor Peter Traub, blickt zufrieden auf die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 im Stadtgebiet: „Die Polizeibeamtinnen und Beamten aller Organisationseinheiten, gleichgültig ob im Wechselschicht- oder Tagesdienst, leisten in Ludwigshafen höchst engagierte und professionelle Arbeit – auch abseits aller statistischen Zahlenerfassungen! Vielfach engagieren sich die Kolleginnen und Kollegen über ihr Alltagsgeschäft hinaus in Nebenämtern und führen Präventionsveranstaltungen, Razzien und Kontrolltage durch. Sie nehmen an Projekt- und Ermittlungsgruppen teil und tun ihr Möglichstes zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt! Insofern ist gerade auch die Vorstellung der Kriminalitätsentwicklung eine Gelegenheit für uns Führungskräfte, die Arbeit aller Polizeikräfte sowie auch der Polizeiverwaltung zu würdigen und Danke zu sagen!“

PM des PP Rheinpfalz vom 14.04.2016

Anmerkung der Bloggerin: Aus meiner Sicht 124 Gewaltakte und 31 Verletzte zu viel!!!!

Liestal/Münchenstein BL: Nach den Fussball-Ausschreitungen vom Sonntag: Polizei sucht Zeugen sowie Foto- und/oder Videomaterial

66451_10203478755560133_81551635_nNach dem Ende der Fussballpartie zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich kam es am Sonntagnachmittag, 10. April 2016, zu heftigen Ausschreitungen, bei welchen insgesamt neun Polizistinnen und Polizisten – ein Mitarbeiter der Polizei Basel-Landschaft sowie acht Mitarbeitende der Kantonspolizei Basel-Stadt – verletzt worden sind (wie berichteten hier).

Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun weitere Zeugen und bittet insbesondere Personen, die möglicherweise über geeignetes Foto- und/oder Videomaterial zum Vorfall auf dem Parkplatz zwischen Parkhaus und St. Jakobshalle verfügen, dieses einzureichen. Bei diesem Vorfall war ein 53-jähriger Polizist der Polizei Basel-Landschaft niedergeschlagen und ein Polizeifahrzeug stark beschädigt worden. Anlaufstelle für Zeugen ist die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35, oder per Mail pol.elzbl.ch.

Weitere Ermittlungen durch die involvierten Behörden laufen auf Hochtouren.

PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 12.04.2016

Ansbach (Bayern): Angriff auf Bundespolizisten – weiterer Zeugenaufruf

zeugenaufruf bayernWie bereits hier berichtet, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag (10./11.04.2016) ein Beamter der Bundespolizei am Bahnhof von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht weitere Zeugen unter Bahnfahrgästen.

Es besteht die Möglichkeit, dass der unbekannte Täter vor der Tat mit einem Zug in Ansbach angekommen oder auch nach der Tat in einen Zug eingestiegen ist.

Hier noch einmal die Beschreibung des Täters:

Circa 185 cm groß, etwa 25 Jahre, hagere Gestalt, trug eine schwarze Hose und einen grauen Kapuzenpulli

Aus oben genannten Gründen sucht die Kripo Ansbach Fahrgäste, die mit Zügen am Sonntagabend zwischen 23.00 Uhr und Mitternacht am Ansbacher Bahnhof angekommen und dort ausgestiegen sind, sowie Fahrgäste, die am Bahnhof in den letzten Zug nach Nürnberg um 00:14 Uhr eingestiegen sind. Diese werden gebeten, sich als eventuelle Zeugen beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 12.04.2016

Kurz nach Mitternacht wurde am 11.04.2016 ein Beamter der Bundespolizei am Ansbacher Bahnhof von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Kurz nach Mitternacht war der Beamte auf dem Weg zu seiner Dienststelle am Bahnhofsplatz, als er einen unbekannten Mann bemerkte, der gerade an ein Gebäude urinieren wollte. Nachdem er den Mann auf sein Fehlverhalten hingewiesen hatte, wurde er unvermittelt von dem Unbekannten angegriffen, gestoßen und fiel eine Kellertreppe hinab, wo er bewusstlos liegenblieb. Der unbekannte Täter flüchtete unerkannt. Der 41-jährige Bundespolizist wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen liegt der Verdacht nahe, dass der unbekannte Mann den Beamten nicht nur gestoßen, sondern auf ihn mit einem unbekannten Gegenstand eingestochen hat. Nur die getragene Schutzweste hat ernstere Verletzungen verhindert.

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:

Circa 185 cm groß, etwa 25 Jahre alt, hager, trug schwarze Hose und grauen Kapuzenpulli.

Die Ansbacher Kripo hat Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911-2112-3333 zu wenden.

Darüber hinaus sucht die Kripo einen womöglich wichtigen Zeugen. Kurz vor der Tat verließ ein Mann mittleren Alters die Postbankfiliale am Bahnhof. Er trug einen schwarz-weiß quergestreiften Pullover. Dieser Mann wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

PMs des PP Mittelfranken vom 11.04.2016

Bad Mitterndorf (Steiermark): Polizist bei Unfall schwer verletzt

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Symbolfoto

Ein 40-jähriger Polizist wurde Sonntagabend, 10. April 2016, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und musste in das UKH Salzburg geflogen werden.

Der 40-Jährige befand sich gegen 17:30 Uhr auf der B145 mit einem Dienstkraftfahrzeug auf Streife, als er aus bisher ungeklärter Ursache auf einen Abstellstreifen parallel zur Bundesstraße geriet. Dort prallte der Polizist gegen ein abgestelltes Sattelkraftfahrzeug. Der 40-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Freiwilligen Feuerwehren Bad Mitterndorf und Klachau (sechs Fahrzeuge und 35 Kräfte) mittels hydraulischem Bergegerät gerettet werden. Der Verunfallte wurde nach ärztlicher  Erstversorgung mittels Hubschrauber C14 in das UKH Salzburg geflogen.

PA der LPD Steiermark vom 11.04.2016

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Besatzung eines Rettungswagen wird mit Schusswaffe bedroht

Symbolfoto
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Am 09.04.2016 gegen 0:45 Uhr wurde die Polizei zum Jahnplatz in Troisdorf gerufen. Eine zuvor dort eingesetzte Besatzung eines Rettungswagens wurde durch eine Personengruppe verbal bedroht. Die Gruppe hatte bei der Rettungsleitstelle einen Rettungswagen für einen betrunkenen Freund bestellt. Nach dem Eintreffen des Rettungswagens stellte die Besatzung fest, dass der Patient nicht behandlungsbedürftig war. Er wollte seinen Weg alleine nach Hause fortsetzen. Mit dieser Entscheidung waren die Freunde allerdings nicht einverstanden, woraufhin einer der Personen, ein 21jähriger Troisdorfer, eine Schusswaffe zeigte, die er im Hosenbund hatte, um seiner Forderung nach einer Behandlung des Patienten Nachdruck zu verleihen. Die Schusswaffe, eine PTB-Waffe wurde bei der Durchsuchung der Person durch die Polizeibeamten aufgefunden. Der Betroffene konnte auch einen „kleinen Waffenschein“ vorzeigen. Da er jedoch alkoholisiert war, wurde die Waffe sichergestellt. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Des weiteren wird geprüft, inwieweit er die nötige Zuverlässigkeit besitzt, die zum Führen einer solchen Waffe notwendig ist. Der Patient, für den sich die Personengruppe eingesetzt hatte, konnte seinen Heimweg ohne weitere Hilfe fortsetzen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 10.04.2016

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Unglaublicher Einsatz

Symbolfoto
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…. dann war da noch die Fußgängerin, die am Freitagnachmittag am Infostand der Gewerkschaft der Polizei auf dem Rathausplatz das Einsteigen eines Diebes in eine nahegelegene Wohnung meldete. Die herbeigerufenen Kollegen nahmen den Weg des Diebes über eine hohe Mauer zur Wohnung und konnten den Einsteiger, einen 25-jährigen Mannheimer festnehmen. Seine Erklärung, dass dies die Wohnung seiner Freundin sei, er keinen Schlüssel habe und aufräumen wollte, vermochte kaum zu überzeugen. Die abwesende Wohnungseigentümerin wurde erreicht und bestätigte das Motiv.

PM der PI Frankenthal vom 10.04.2016

Weser-Kurier: Wesemann kritisiert Polizei – und erntet Empörung

„Es könne doch nicht angehen, dass sich ausgebildete Beamte nach dem Einsatz ihrer Waffe jedes Mal wegen posttraumatischer Belastungen krank melden würden, wunderte sich Wesemann.“ (<– Zitat aus dem verlinkten Artikel)
 
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. freuen uns, dass der Herr für diese Äußerung entsprechenden Gegenwind bekommen hat.
 
Und ja, wir habe den Satz nach dem von uns zitierten Satz auch zur Kenntnis genommen. Das macht es trotzdem nicht besser.
 
Gegenfrage, Herr Wesemann: Wenn ausgebildete Krankenschwestern nach Jahren auf der Onkologie einfach mal nicht mehr können – kann das dann Ihrer Ansicht nach auch nicht sein? Oder haben nur Polizisten immer und unter allen Umständen zu funktionieren? Weil die sowieso eine Seele aus Stahl haben? Robocop und so? Ich persönlich bin jedenfalls ganz froh, dass unsere Polizeibeamten in weiten Teilen eben nicht wie Robocop ticken.
(An dieser Stelle sei mir auch noch die Bemerkung erlaubt, dass die Artikel-Überschrift nicht glücklich gewählt ist. Herr Wesemann bekam den Gegenwind nicht für eine beliebige Kritik an „der Polizei“ – was durchaus drin sein sollte. Wir stehen hinter unserer Polizei, gerade weil man sie kritisieren darf. Die Überschrift suggeriert also, dass Herr Wesemann für etwas Empörung erntet, das normal sein sollte. Dabei bezieht sich die Empörung doch auf die Form seiner Kritik, die mit äußerst mangelhaftem Einfühlungsvermögen vorgetragen wurde.)
Online-Artikel, 08.04.2016

SWR.de: Urteil vor Landgericht Heilbronn – Neun Jahre Haft nach Messerattacke

„Das Landgericht Heilbronn hat am Donnerstag einen 29 Jahre alten Mann wegen versuchten Totschlags an zwei Polizisten zu neun Jahren Haft verurteilt.“

Online-Artikel, 07.04.2016
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/heilbronn/urteil-vor-landgericht-heilbronn-neun-jahre-haft-nach-messerattacke/-/id=1562/did=17234604/nid=1562/pmtlsd/index.html

Das Landgericht Heilbronn hat gestern einen 29-Jährigen wegen versuchten Totschlags zu neun Jahren Haft verurteilt. Er war am 28. Juli 2015 in den Polizeiposten Heilbronn-Neckargartach eingedrungen und hatte zwei Polizeibeamten (damals 41 und 51 Jahre alt) mit einem Messer verletzt (wir berichteten). Er selbst wurde von einem der Polizeibeamten angeschossen. Die beiden Polizeibeamten leiden bis heute unter posttraumatischen Störungen.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden sehr bemerkenswert, dass das Gericht mit diesem Urteil über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinausgeht.

Den beiden Polizeibeamten wünschen wir an dieser Stelle noch einmal viel,viel Kraft bei der weiteren Verarbeitung dieses Vorfalls.

Hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizei:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2015/07/28/heilbronn-neckargartach-baden-wuerttemberg-drei-verletzte-auf-polizeiposten/

Justillon.de: Der Polizist mit der Eistüte in der Hand

„Weil ein 16-Jähriger aus Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf; Ostbayern) eine Verkehrskontrolle mit einer Helmkamera aufzeichnete und auf WhatsApp verbreitete, wird nun gegen ihn ermittelt. Kurios: Der Polizist am Beifahrersitz mit Eistüte in der Hand „schaut im Video etwas unglücklich aus“, wie Albert Brück, der Sprecher des Polizeipräsidiums mitteilte.“

Online-Artikel, 09.04.2016
http://justillon.de/2016/04/polizist-eistuete-hand-video/

 

Zu diesen Filmchen habe ich ja eine sehr gespaltene Meinung. Ja, ich würde auch mein Smartphone draufhalten, wenn ich glauben würde, ein Verbrechen zu sehen. Nach Wählen der 110 versteht sich und wenn ich sonst nichts tun kann.

Das fertige Filmchen sollte dann aber doch seinen Weg zu einer Dienststelle von Polizei oder wahlweise auch gerne Staatsanwaltschaft finden und nicht in extrem zusammengeschnittener Form mit einer entsprechenden Erklärung (damit das geneigte Publikum auch weiß, worüber es sich zu empören hat) im Internet hochgeladen werden.

Die Öffentlichkeit ist aus meiner Sicht erst dann zu involvieren, wenn massiver Verdacht auf Vertuschung besteht, aber dieser Verdacht ist nicht von vorneherein an jeden Ermittlungsbeamten anzulegen.

Zu diesem Filmchen hier kann ich nur eines sagen: Was für ein Kinderkram. Der Artikel ist beim Justillon schon ganz richtig. Vielleicht wird der junge Mann ja noch mal erwachsen und lernt dazu.

Ich hoffe, das Eis hat dem Mann geschmeckt! Und ich geh jetzt auch ein Eis essen. In dem Sinne – guten Appetit!

Spiegel.de: Öffentlichkeitsarbeit der Polizei: Die Verunsicherten

Die Silvesternacht von Köln hat auch bei der Polizei Spuren hinterlassen: Was muss sie melden, was kann sie zurückhalten? Die Nervosität in den Pressestellen ist groß.“

Online-Artikel, 02.03.2016
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizei-in-der-oeffentlichkeitsarbeit-mangelt-es-an-professionalitaet-a-1080303.html

Graz (Steiermark): Häftling verstorben

Ein 47-jähriger Häftling wurde Freitagvormittag, 8. April 2016, erhängt in einem Verwahrungsraum des Polizeianhaltezentrums Graz aufgefunden.

Der 47-jährige Kärntner wurde gegen 09:00 Uhr von einem diensthabenden Polizisten während der Frühstücksausgabe tot aufgefunden. Der Häftling hatte sich mit einem von einem zerrissenen Leintuch stammenden Stoffstreifen im WC erhängt. Sämtliche Wiederbelebungsversuche und der Einsatz des Notarztes blieben erfolglos. Der Häftling war gestern von Polizisten der Polizeiinspektion Graz-Liebenau wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert worden. Der Kärntner stand im Verdacht, in Betrugsabsicht 50 bis 80 Mobiletelefone mittels gefälschter Ausweise erworben und dann weiterverkauft zu haben. Weiters bestand betreffend anderer Betrugshandlungen ein Festnahmeauftrag der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Beschlagnahme der Leiche sowie eine Obduktion an.

PA der LPD Steiermark vom 08.04.2016

taz.de: Bundespolizei in Hannover – Täter geschützt, Opfer entwürdigt

„Er habe einen Flüchtling gequält, prahlte ein Polizist. Anklage wegen Körperverletzung im Amt will die Staatsanwaltschaft nicht erheben.“

Online-Artikel, 07.04.2016
http://www.taz.de/!5289801/

An sich stehe ich der taz ja sehr kritisch gegenüber, aber diesen Artikel kann ich zu 100% unterschreiben. Wie kann ich Ermittlungen gegen jemanden einstellen, der selbst von sich schreibt, solche Dinge getan zu haben? Das ist mir wirklich unverständlich. Das sind Tage, an denen ich mich ernstlich frage, ob die Forderung nach einer unabhängigen Stelle nicht doch etwas für sich hat.

Mittelbayrische: Polizist wegen Kinderpornos angeklagt

„Ein 40-jähriger Beamter soll kinderpornografische Bilder und Videos besessen haben. Nun wurde deshalb Anklage erhoben.“

Online-Artikel, 05.04.2016
http://www.mittelbayerische.de/panorama-nachrichten/polizist-wegen-kinderpornos-angeklagt-21934-art1362628.html

Interessanterweise war ja auch nie die Rede von „systematischer Misshandlung“. Aber reichen zwei Fälle nicht aus für eine Körperverletzung im Amt? In RLP mussten für einen einzigen Fall von körperlichen Ausschreitungen Polizisten vor Gericht. Da stimmt doch was nicht!

tagesschau.de: Gewalt gegen Staatsbedienstete – Angriffe kommen öfter – und unvermittelt

Immer öfter werden Beamte in Deutschland völlig unvermittelt angegriffen. „Es gibt einfach kein gutes Bild über den öffentlichen Dienst“, klagt der Chef der Polizeigewerkschaft Malchow in dertagesschau. Bundesinnenminister de Maiziere kündigte nun härteres Durchgreifen an.“

Online-Artikel, 05.04.2016
http://www.tagesschau.de/inland/gewalt-gegen-polizisten-101.html

 

Augsburger Allgemeine: Augsburger Polizist wird von Prügel-Vorwürfen freigesprochen

Das Landgericht Augsburg sprach in zweiter Instanz einen Polizisten frei, der wegen Körperverletzung im Amt angeklagt war. In erster Instanz war er schuldig gesprochen worden, in zweiter Instanz erfolgte der Freispruch aus Mangel an Beweisen.
 
Ich persönlich freue mich, dass das rechtsstaatliche Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“ hier gegriffen hat, denn wo wären wir ohne dieses Prinzip?
 
Dennoch macht mich der letzte Absatz etwas nachdenklich. Ich weiß nicht, ob man aufgrund der Wortwahl des Polizisten zwingend darauf schließen muss, dass er sich nicht im Griff hat. Was man allerdings klar erkennen kann, ist, dass er die Grenzen zwischen privaten Frustäußerungen und einer in der Öffentlichkeit zu treffenden Wortwahl nicht kennt. Es ist eine Sache, wenn man sehr frustriert ist, auf der heimischen Couch oder in anderen geschützten Räumen verbal mal weit unter der Gürtellinie zu landen. Das kann sogar ein sehr guter Aggressionsabbau sein. Es ist eine ganz andere Sache, dies öffentlich zu tun – und einen Ermittler, der gegen einen ermittelt, würde ich persönlich schon ganz klar als Öffentlichkeit bezeichnen. Ebenso wie diese Seite hier im Übrigen öffentlich ist, weswegen wir hier sehr stark auf die Wortwahl achten. Gerne wird uns das ja als Zensur ausgelegt – aber eine derartige Wortwahl in der Öffentlichkeit schadet dem Bild der Polizei (und damit Euren Kollegen) und sie schadet dem Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., denn wir möchten fundiert informieren und hier keine Wettbewerbe darin moderieren, wer die farbenfrohste Beleidigung raushauen kann.
 
Vielleicht versteht ja nun der eine oder andere besser, warum wir unsere Seitenregeln so stringent durchsetzen.

Saarbrücker Zeitung: Schläger warten schon auf die Streife

„Sie fahren hin, wo Hilfe nottut. Nicht alle kehren wohlbehalten zurück. Wie fast immer nach Samstags- und Sonntagsschichten fehlt montags in den Saarbrücker Polizeidienststellen mindestens ein Kollege – getreten, geschlagen, verletzt.“

Online-Artikel, 05.04.2016
http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/burbach/Burbach-Drogen-und-Rauschgifte-Gewalt-gegen-Polizisten-Polizisten-Wohltaetigkeit-Gemeinnuetzigkeit-Spenden-Hilfe-Engagement;art446491,6110774

 

Traurig, aber wahr!
 
Ich stimme den Aussagen von Herrn Kolz im letzten Absatz zu – die Ursachen sind vielfältig und gegen das meiste können wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. nichts tun. Aber wir können wenigstens sagen, dass WIR Euch respektieren und hinter Euch stehen.
 
Danke für Euren täglichen Einsatz!

 

Spiegel.de: Bundespolizist aus Hannover: Verfahren wegen Folter eingestellt – Anklage wegen Kinderpornos

Die Staatsanwaltschaft hat die Folter-Ermittlungen gegen einen Bundespolizisten eingestellt. Er habe zwar verdächtige Nachrichten verschickt – aber nur, um damit zu prahlen. Nun muss er sich wegen anderer Delikte verantworten.

Außerdem wird der Mann wegen rund 2000 Videos und fast 900.000 Bilddateien angeklagt – darunter kinder- und jugendpornografisches Material.

Online-Artikel, 05.04.2016
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hannover-bundespolizist-wird-nicht-wegen-folter-angeklagt-a-1085550.html

NDR: Offenbar keine Misshandlungen durch Bundespolizei

Zwei Zitate aus dem Artikel:

„wie Oberstaatsanwalt Thomas Klinge NDR.de sagte. „Wir haben keine Hinweise für Übergriffe gefunden.““

„Dennoch muss sich der 40-jährige Hauptverdächtige vor Gericht verantworten: Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn Anklage wegen des Besitzes von Kinderpornografie erhoben. Zudem werden dem 40-Jährigen Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kunsturheberrechtsgesetz zur Last gelegt.“

Online-Artikel, 05.04.2016
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Offenbar-keine-Misshandlung-durch-Bundespolizei,bundespolizist102.html

Süddeutsche Zeitung: Umgang mit Polizisten und Sanitätern – Zunehmend respektlos

„“Es hat sich definitiv verschlimmert“, sagt der Leiter der Polizeiinspektion Dorfen, Ulrich Milius.“

Online-Artikel, 04.04.2016
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/erdingdorfen-zunehmend-respektlos-1.2934607#1

Stuttgart (Baden-Württemberg): Auszug aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2015

Die Zahl der Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte ging zwar um 4,2 % auf 298 Straftaten zurück, dennoch erduldeten vor allem die Streifenpolizisten bei ihren Einsätzen eine Vielzahl von Anfeindungen, Beleidigungen und auch Verletzungen, über die nicht immer offensiv gesprochen werde.

Polizeipräsident Franz Lutz: „Auch wenn es immer Veränderungen in der Gesellschaft gibt und die Polizei manches gewohnt ist, kann ich respektloses Verhalten gegenüber der Polizei nicht tolerieren und mahne zu einem würdevollen Umgang.“

PM des PP Stuttgart vom 05.04.2016

Anmerkung der Bloggerin: „Nicht immer offensiv gesprochen“ ist eine interessante Formulierung… denn auch das PP Stuttgart glänzt nicht sehr häufig durch Meldungen von Gewalt gegen Polizisten…

Ulm (Baden-Württemberg): Auszug aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2015

Gewalt gegen Polizeibeamte

Sorge bereitet der Polizei die Gewalt gegen Polizeibeamte. 216 Fälle registrierte die Polizei im vergangenen Jahr (+22 Fälle, +11 Prozent). Nachdem die Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte von 2012 bis 2013 rückläufig waren, stiegen sie in 2015 wieder um elf auf jetzt 74 Fälle (+18 Prozent) an. „Die Polizei hat ihre Fortbildung angepasst, um den Beschäftigten neben der Ausrüstung auch so das notwendige Rüstzeug und damit einen größtmöglichen Schutz zu geben. Wir setzen auch weiterhin grundsätzlich auf Deeskalation und Kommunikation, gehen aber auch konsequent gegen Störer vor“, bekräftigt [der Ulmer Polizeipräsident] Nill.

PM des PP Ulm vom 05.04.2016

Schleswig-Holstein – Vorstellung neuer Ausrüstungsgegenstände der Landespolizei SH

Außentragehülle der Landespolizei SH (Bildquelle: LPA Schleswig-Holstein)
Außentragehülle der Landespolizei SH (Bildquelle: LPA Schleswig-Holstein)

Innenminister Stefan Studt und Landespolizeidirektor Ralf Höhs stellten am 05.04.2016 der Öffentlichkeit neue Ausrüstungsgegenstände vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterten sie den Weg und die Gründe für die Beschaffung.

Die Polizei ist Träger des staatlichen Gewaltmonopols. Der Respekt gegenüber der Polizei und ihre Anerkennung sind Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Aufgabenwahrnehmung der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten im demokratischen Rechtsstaat und insbesondere ihrer Sicherheit im Einsatz. Innenminister Stefan Studt: „Gewalt gegen Polizisten ist nicht akzeptabel, sie verdienen den Respekt der Bevölkerung. Wir tun alles, um Polizistinnen und Polizisten zu schützen und ihnen die notwendige Ausrüstung an die Hand zu geben.“

Die Führung der Landespolizei trägt auf allen Ebenen Verantwortung für die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags. Dazu gehört auch die Verantwortung für die eingesetzten Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten. Insofern ist das Thema „Optimale Ausrüstung und Ausstattung“ ein Führungsthema, weil alle Führungskräfte im Sinne von Fürsorge stets ihr Augenmerk auf Optimierungsbedarfe aber auch auf das jeweilige Verhalten der Kolleginnen und Kollegen im Einsatz richten müssen. Landespolizeidirektor Ralf Höhs: „Alles, was der Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen dient, muss nach Erkennen und Nachweis einer Schutzwirkung prioritär und so schnell wie möglich auch zur Verfügung gestellt werden.“

Die Schutzwirkung und die Sicherheit für die Polizistinnen und Polizisten sind die maßgeblichen Kriterien bei der Priorisierung der Beschaffung und der Haushaltsplanung. Auf Basis dieser Festlegungen hat das Landespolizeiamt in den letzten zwei Jahren – auch und insbesondere aufgrund ständiger Auswertung und Analyse von Einsatzberichten des operativen Dienstes – eine Vielzahl von Beschaffungen gestartet bzw. konzeptionelle Grundentscheidungen getroffen.

Das äußere Erscheinungsbild hat Einfluss auf die Bereitschaft, Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte anzuwenden. Insofern ist neben der Erkennbarkeit und Funktionalität der Aspekt der Einheitlichkeit sehr wichtig. Durch die Beschaffung der neuen Ausrüstungsgegenstände wird sich das äußere Erscheinungsbild der Polizei verändern:

  • Außentragehülle: Der Arbeitsplatz der Schutzpolizistinnen und Schutzpolizisten ist der Streifenwagen. Bisher am Gürtel getragene, umfangreiche Ausrüstung schränkt die Bewegungsfreiheit ein und stört beim Sitzen im Fahrzeug. Aus diesem Grund werden möglichst viele Ausrüstungsgegenstände an der Tragehülle untergebracht, unter anderem die ballistische Schutzweste samt Stichschutz. Durch das Tragen der Hülle werden die Polizistinnen und Polizisten für die Bürgerinnen und Bürger besser zu erkennen sein.
  • Stichschutz: Die Einführung des Stichschutzes ergibt sich aus der Auswertung der Einsätze mit Messern oder abgeschlagenen Flaschen, die als Gegenstände zum Stechen gegen Polizistinnen und Polizisten benutzt werden. Der Stichschutz optimiert die Schutzwirkung der ballistischen Schutzweste.
  • Weiße Dienstmütze: Die aktuelle Uniform ist zwar schick, „fällt aber nicht ins Auge“, so dass Polizistinnen und Polizisten nicht immer erkannt werden. Die weiße Dienstmütze trägt zu einem besseren Erscheinungsbild und zur Erkennbarkeit, zum Beispiel in der Fußgängerzone oder Veranstaltungen, bei.
  • Tragekonzept Digitalfunk: Mit Einführung des Digitalfunks sind neue Funkgeräte ausgeliefert worden, die an den unterschiedlichen Halterungen wie Gürtel oder Außentragehülle per Verschlüsse sicher getragen, aber auch schnell abgenommen werden müssen. Hierfür ist ein einheitliches kompatibles System angeschafft worden. Es wird genutzt, wenn die Außentragehülle nicht getragen wird.

Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten Schleswig-Holstein und des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein vom 05.04.2016

Essen (Nordrhein-Westfalen): Brand in Mehrfamilienhaus – zwei Personen schwer verletzt

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Holsterhausen mussten in der heutigen Nacht (30. März 2016) zwei Personen schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 1:20 Uhr wurde die Polizei in die Gemarkenstraße gerufen, da dort ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen sein soll. Neben den Rettungskräften der Feuerwehr begannen die dort eingesetzten Polizeibeamten, die noch im Gebäude anwesenden Personen aus dem Haus zu bringen. Nachdem ein Polizeibeamter (28) einer Rollstuhlfahrerin aus dem Obergeschoss beim Verlassen des Hauses behilflich war, wurden bei ihm Symptome einer Rauchgasvergiftung festgestellt. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, aus dem er im Verlauf des heutigen Vormittags wieder entlassen wurde. Die 36 Jahre alte Hausbewohnerin, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war, wurde ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Essen vom 30.03.2016

Hamburg: Per Haftbefehl gesuchter Mann erstattet Anzeige bei der Bundespolizei und die Sache mit dem Zwillingsbruder…

Symbolfoto
Symbolfoto

Am 30.03.2016 gegen 03.40 Uhr erschien ein Mann (m. 37) im Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof und wollte eine Anzeige wegen Diebstahls seines Handys erstatten. Anhand eines vorgelegten Führerscheins überprüfte ein Bundespolizist die Daten des Geschädigten. Das Ergebnis machte den Polizeibeamten stutzig, denn Foto, Geburtsdatum und Nachname des Führerscheins und eines bestehenden Haftbefehls stimmten überein, nur der Vorname war nicht identisch. Mit den Tatsachen konfrontiert gab der Mann an, dass er einen Zwillingsbruder habe und sein Bruder der gesuchte Mann sei. Um alle Zweifel auszuräumen führte der skeptische Bundespolizist eine elektronische Fingerabdrucküberprüfung durch, die blitzschnell ein positives Ergebnis lieferte. Der Zwillingsbruder laut vorgelegtem Führerschein existiert tatsächlich, aber der per Haftbefehl gesuchte Mann stand in der Wache…

Der Verurteilte wurde seit Anfang Juli 2015 mit einem Haftbefehl wegen diversen Beförderungserschleichungen gesucht. Der deutsche Staatsangehörige hatte eine geforderte Geldstrafe nicht gezahlt und sollte nunmehr eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verbüßen. Aber gut, dass es die Familie gibt…

Der Gesuchte verblieb nur drei Stunden im bundespolizeilichen Gewahrsam; anschließend erschien die Schwägerin des Verhafteten und zahlte die erforderliche Geldstrafe in der Höhe von 680 Euro ein. Dem Mann blieb die Freiheitsstrafe zwar erspart, da er aber den Führerschein seines Zwillingsbruders als Ausweisdokument genutzt hatte, erwartet den 37-Jährigen jetzt eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren.

PM der BPPOLI Hamburg vom 30.03.2016

Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 des Polizeipräsidiums Mannheim (Auszug)

Gewalt gegen Polizeibeamte: Viele Polizeibeamte werden auf Streife und bei Einsätzen immer häufiger mit Respektlosigkeit konfrontiert.

Seit Jahren ist zu beobachten, dass bedrohliche Situationen für die Beamten kontinuierlich ansteigen. Aggressionen gegenüber der Polizei beginnen häufig mit Beleidigungen und machen auch nicht vor Körperverletzungen oder Wider-ständen gegen Vollstreckungsbeamte Halt. In den meisten Fällen lässt der zum Teil enorme Alkoholkonsum die Hemmschwelle stark sinken.

Nach den lediglich geringfügigen Steigerungen der Fallzahlen in den letzten Jahren stellt das Jahr 2015 mit einer Anzahl von 382 (322) Übergriffen einen neuen Höhepunkt  dar. Das entspricht einer Zunahme von 18,6%. Das Land Baden-Württemberg weist im Vergleich betrachtet eine Zunahme in diesem Deliktsbereich von 4,3% aus (3.929 Fälle).

Untergliedert wurden in Mannheim 190 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte (+ 17,2%), im Rhein-Neckar-Kreis 100 Fälle (+ 20,4%) und in Heidelberg 92 Fälle (+19,4%) erfasst.

Insgesamt wurden 340 Tatverdächtige ermittelt, was einer Steigerung um 22,3% entspricht. Sämtliche Altersgruppen verzeichnen zweistellige Zuwachsraten. Hier fallen die Jugendlichen mit einer Zunahme von 29,4% unangenehm auf. Von den 340 Tat-verdächtigen waren über 50% alkoholisiert. 31,4% der Tatverdächtigen waren Nicht-deutsche, 6,1% waren Asylbewerber/Flüchtlinge.

Erfreulicherweise ist die Zahl der verletzten Polizeibeamten um 7% zurückgegangen. 188 Beamte wurden leicht, 2 schwer verletzt.

Die Polizei wird diesem Phänomen auch weiterhin mit Einsatztraining, Kommunikationsstrategien und auch konsequenter Ahndung derartiger Verstöße wirksam begegnen.

PM des PP Mannheim vom 31.03.2016

Tagesanzeiger: Tatort Schrebergarten: Urteil gegen zwei Polizisten aufgehoben

„Das Bundesgericht zerpflückt ein Urteil des Zürcher Obergerichts. Es sei willkürlich und dessen Schlussfolgerungen «mit sachlichen Gründen nicht haltbar».“

Online-Artikel, 24.03.2016
http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/56f3cda4ab5c37734b000001

Berliner Zeitung: Rechtsextremer nach Attacke gegen Polizei zu Geldstrafe verurteilt

So viel zur Rechts-Links-Schwäche, die uns ständig unterstellt wird…

Online-Artikel, 23.03.2016
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/rechtsextremer-nach-attacke-gegen-polizei-zu-geldstrafe-verurteilt-23774598?originalReferrer=&originalReferrer=https://t.co/703BurJmUB

Wetzlarer Neue Zeitung: Polizei darf kein Freiwild werden

„“3200 tätliche Angriffe auf hessische Polizisten im letzten Jahr ist ein besorgniserregender Trend, den wir nicht stillschweigend hinnehmen werden“. Das sagte Innenminister Peter Beuth beim Tag der Kriminalitätsopfer in Wetzlar.“

Online-Artikel, 18.03.2016
http://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-Polizei-darf-kein-Freiwild-werden-_arid,657520.html

Mitteldeutsche Zeitung: Polizist beleidigt Zeitzer muss 400 Euro Strafe zahlen

Schon ein paar Tage alt, aber irgendwie kamen wir nie dazu, es unterzubringen.

Online-Artikel, 24.02.2016
http://www.mz-web.de/zeitz/polizist-beleidigt-zeitzer-muss-400-euro-strafe-zahlen-23621078

Immerhin kostete eine Beleidigung hier auch mal Geld, auch wenn wir nicht wissen, ob dem Täter die 400 Euro weh taten.

Auf alle Fälle freuen wir von Keine Gewalt gegen Polizisten uns, dass eine Beleidigung hier auch mal Folgen hatte.

Warburg.de: Offener Brief

Am 21.03. berichteten wir über einen Polizeieinsatz in Warburg, welcher vom WDR kritisiert wurde.
Nun ist ein offener Brief des Bürgermeisters von Warburg, Herrn Michael Stickeln, veröffentlicht worden, in welchem die Art und Weise der Berichterstattung des WDR deutlich in Frage gestellt wird.
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden diesen Brief sehr lesenswert. Dieser Brief zeigt auch auf, welche Information der Mitarbeiterin des WDR vorlagen aber dennoch weggelassen wurden.
Ist das wirklich die Berichterstattung wie sie stattfinden sollte?

http://www.warburg.de/index.php/item/1244-offener-brief-wdr-berichterstattung-durch-frau-najima-el-moussaoui-in-der-sendung-westpol-am-sonntag-den-20-maerz-2016

 

Siehe dazu auch:

http://kggp.de/Blogosphere/blog/2016/03/31/wdr-ermittlungen-nach-polizeieinsatz-gegen-fluechtlingsfamilie-in-warburg/

WDR: Ermittlungen nach Polizeieinsatz gegen Flüchtlingsfamilie in Warburg

„Verbale und körperliche Übergriffe durch die Polizei in Flüchtlingsheim in Warburg (Kreis Höxter), Auf Videomaterial ist zu sehen, wie ein Polizist die syrische Flüchtlingsfrau zu Boden stößt und bedroht, Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Polizisten“

Online-Artikel, 18.03.2016
http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/warburg-polizei-fluechtlinge-100~.html

 

Nun ist ein offener Brief des Bürgermeisters von Warburg, Herrn Michael Stickeln, veröffentlicht worden, in welchem die Art und Weise der Berichterstattung des WDR deutlich in Frage gestellt wird.
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden diesen Brief sehr lesenswert. Dieser Brief zeigt auch auf, welche Information der Mitarbeiterin des WDR vorlagen aber dennoch weggelassen wurden.
Ist das wirklich die Berichterstattung wie sie stattfinden sollte?

http://www.warburg.de/index.php/item/1244-offener-brief-wdr-berichterstattung-durch-frau-najima-el-moussaoui-in-der-sendung-westpol-am-sonntag-den-20-maerz-2016

Süddeutsche Zeitung: Passanten stören immer öfter Polizeieinsätze

„Münchens Polizisten bekommen bei ihren Einsätzen immer häufiger unerwartete Schwierigkeiten durch pöbelnde Passanten.“

Online-Artikel, 11.03.2016
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-passanten-stoeren-immer-oefter-polizeieinsaetze-1.2901464

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizeiliche Untersuchungen nach Europaleaguebegegnung des BVB

Symbolfoto
Symbolfoto

Die polizeiliche Untersuchung nach der Spielbegegnung des BVB gegen Tottenham Hotspurs am vergangenen Donnerstagabend (10.3./19 Uhr) dauert weiter an.

Die Vorwürfe, die im Rahmen der medialen Berichterstattung an die Polizei Dortmund herangetragen wurden, werden als unzutreffend zurückgewiesen. Demnach sollen Fans der Tottenham Hotspurs angeblich zu falschen Eingängen geleitet worden sein. Die Dortmunder Polizei hat keinen Grund Fanströme, mit Ausnahme von Risikogruppen, zu leiten. Der Weg zum und in das Stadion ist wie an anderen Veranstaltungsorten und wie in anderen Ländern auch den Gästefans in der Regel selbst überlassen. An größere Personenansammlungen werden Polizeikräfte herangeführt, sie werden ggf. begleitet, jedoch nicht geleitet.

Die Hinweise beider Vereine im Vorfeld frühzeitig anzureisen und so einen reibungslosen Ablauf am Stadioneinlass zu gewährleisten wurden offensichtlich seitens der Gästefans ignoriert.

Recherchen haben ergeben, dass sich ein Großteil der mitgereisten englischen Anhänger erst um kurz nach 18 Uhr aus der Innenstadt in Richtung Stadion begaben. Ein ordnungsgemäßer Einlass ohne Druck auf die Kontrollstellen war bei diesem geringen Zeitansatz bis zum Anpfiff faktisch nicht möglich.

Hinsichtlich des Einsatzes von Pfefferspray haben die bisherigen Untersuchungen dazu geführt, dass gegen einen Polizeibeamten wegen des Anfangsverdachts des unzulässigen Einsatzes von Pfefferspray ermittelt wird. Hierzu hat die Dortmunder Polizei die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

PM des PP Dortmund vom 17.03.2016

Zur Europa-League Spielbegegnung zwischen Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur suchten insgesamt 3200 englische Gästefans die Stadt Dortmund auf. Bereits ab 11:00 Uhr sammelten sich in der Spitze ca. 1000 Anhänger des Gastvereins im Bereich der Innenstadt auf dem „Alter Markt“. Hier kam es zum Abbrand von mehreren pyrotechnischen Erzeugnissen. Einige Straftäter konnten von der Polizei identifiziert werden.

Ein Großteil der englischen Fans erreichte das Stadion erst kurz vor Spielbeginn, so dass es zu einer Druckausübung auf den Eingangsbereich Nord/Mitte kam. Hierdurch gelang es ca. 80 Anhängern von Tottenham ungehindert ins Stadion zu kommen. Nachdem durch den Ordnungsdienst zunächst die Eingangstore temporär geschlossen wurden, kam es beim anschließend erneuten Öffnen der Zugänge zu Auseinandersetzungen zwischen Gästefans und Ordnungsdienstmitarbeitern. Bedingt durch die Auseinandersetzungen mussten die Tore wiederum geschlossen werden, was nur durch Unterstützung von Polizeikräften gelang. Um ein unkontrolliertes Eindringen der Anhänger von Tottenham zu unterbinden, wurde durch die Polizei Pfefferspray und der Schlagstock eingesetzt, wodurch 17 englische Anhänger aufgrund von Augenreizungen leicht verletzt wurden. Weiterhin wurden im Zuge dieser Maßnahmen ein Polizeibeamter sowie fünf Mitarbeiter des Ordnungsdienstes verletzt.

PM des PP Dortmund vom 10.03.2016

Die Gesamtumstände der Einlasssituation – auch der Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei – der gestrigen Spielbegegnung des BVB gegen Tottenham Hotspurs sind Gegenstand einer polizeilichen Untersuchung.

Das Ergebnis dieser Untersuchung bleibt abzuwarten. Wir werden den Sachverhalt aufklären und die Öffentlichkeit so schnell als möglich informieren.

PM des PP Dortmund vom 11.03.2016

Mainz (Rheinland-Pfalz): Kontrollstelle durchbrochen – zwei verletzte Polizisten nach Verfolgungsfahrt

Heute Nachmittag kam es im Rahmen einer Verfolgungsfahrt zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen führte die Mainzer Polizei eine Kontrollstelle in der Max-Hufschmidt-Straße durch, als der Fahrer eines Pkw VW-Passat die Anhaltezeichen der Polizeibeamten missachtete und in Richtung Weisenau flüchtete. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens nahm umgehend die Verfolgung des Fahrzeugs auf. Im Rahmen dieser Verfolgungsfahrt kam es in der Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall ohne Fremdbeteiligung, bei dem die beiden Insassen des Streifenwagens verletzt wurden. Das verfolgte Fahrzeug konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung in unmittelbarer Nähe verlassen aufgefunden werden. Derzeit läuft die Fahndung nach den Flüchtigen. Im Einsatz sind insgesamt 20 Polizeibeamte, die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Mainz und ein hessischer Polizeihubschrauber.

Die beiden verletzten Polizeibeamten wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

PM des PP Mainz vom 17.03.2016

Zusatzinformationen:

  • Der Streifenwagen krachte vor eine Hauswand – die Ursache dafür ist noch unklar.
  • Über die Schwere der Verletzungen ist nichts bekannt.
  • Die beiden Flüchtigen wurden mittlerweile festgenommen.

Quelle: Online-Artikel, Allgemeine Zeitung, 17.03.2016
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/zwei-polizisten-verungluecken-nach-verfolgungsjagd-in-mainz-weisenau_16735820.htm

Hannover (Niedersachsen): Nachtragsmeldung! Bundespolizist erleidet bei Kontrolle Stichverletzung

Am Freitag, 26.02.2016, hat eine 15-Jährige einen Beamten der Bundespolizei im Rahmen einer Kontrolle im Hauptbahnhof Hannover (Mitte) mit einem Messer angegriffen und verletzt. (wir haben berichtet)

Vor dem Hintergrund der aktuellen medialen Berichterstattung im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines Bundespolizeibeamten im hannoverschen Hauptbahnhof am 26.02.2016 und der damit an die Polizeidirektion Hannover gestellten Anfragen wird bestätigt, dass der Behörde bereits vor der Tat Informationen aus dem familiären und schulischen Umfeld der beschuldigten 15-jährigen Schülerin vorlagen. Diese bezogen sich auf eine mögliche islamistische Radikalisierung. Die Bewertung und weitere Bearbeitung dieser Hinweise durch den polizeilichen Staatsschutz wird derzeit einer internen Prüfung unterzogen. Sollten sich hieraus Optimierungserfordernisse ergeben, werden diese umgesetzt.

PM der PD Hannover vom 15.03.2016

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamter schwer verletzt – Tatverdächtiger wurde festgenommen

Wie am 28.02.2016 hier berichtet wurde nach dem Fußball-Derby 1. FC Nürnberg – Spielvereinigung Greuther Fürth am Freitag (26.02.2016) ein Polizeibeamter schwer verletzt. Nun konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

Am Freitagabend begleitete eine Einheit des Unterstützungskommandos der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach dem Derby Fußballfans zur U-Bahn-Haltestelle Nürnberg-Messe. Dort warf ein bislang unbekannter, vermummter Mann ein circa 3 Kilogramm schweres Metallteil gezielt in Richtung der Einsatzkräfte. Dies traf einen Beamten am Kopf.

Obwohl der Polizeibeamte einen Helm trug verlor er aufgrund der Wucht des Aufpralls kurzzeitig das Bewusstsein und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch die Arbeitsgruppe „Intensivtäter Gewalt und Sport (AG IGS)“ gelang es in enger Zusammenarbeit mit Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei einen Tatverdächtigen zu identifizieren.

Der 20-jährige Mann wurde am Freitag (11.03.2016) in Fürth vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der 20-Jährige wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Mittelfranken vom 14.03.2016

Burghausen (Bayern): Zivile Einsatzgruppe ermittelt Abgetauchten

Festnahme_HandschellenSeit Ende November 2015 wurde ein 33-jähriger Deutsch-Russe von der Staatsanwaltaschaft Traunstein mit Haftbefehl gesucht.

Der erheblich vorbestrafte 33-jährige wurde Mitte 2015 wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Der Mann tauchte jedoch nach seiner Verurteilung unter und hielt sich seither versteckt.

Umfangreiche und zeitaufwendige Ermittlungen der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein führten nun nach Burghausen. Hier konnte der Gesuchte am Morgen des 10.03.16 von den zivilen Beamten festgenommen werden. Bei seiner Festnahme zeigte er sich völlig überrascht und fassungslos. Er fragte die Beamten mehrmals, wie man denn auf seinen Aufenthaltsort gekommen war.
Der 33-jährige wurde für die nächsten acht Monate in die JVA Amberg eingeliefert.

PM der PI Traunstein vom 14.03.2016

Polizeidirektion Bad Segeberg/Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein): Kriminalstatistik 2015-Auszug

Erneut haben die Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte abgenommen. In 2015 sind 38 Fälle (2014: 43) registriert.

PM der PD Bad Segeberg vom 11.03.2016

Polizeidirektion Bad Segeberg/Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein): Kriminalstatistik 2015 – Auszug

Erneut haben die Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte abgenommen. In 2015 sind 62 Fälle (2014: 80) registriert.

PM der PD Bad Segeberg vom 11.03.2016

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Festnahme nach Attacke auf Polizeibeamten

Festnahme_Handschellen-springen-aufWie bereits am 17.02.2016 berichtet, wurde am 16.02.2016, gegen 19:45 Uhr, ein Polizeibeamter bei einem Einsatz im Bereich Zedwitzpark von einem 21-Jährigen mit einem Schlagring attackiert. Der Polizeibeamte erlitt durch den Angriff eine Gehirnerschütterung und Prellungen, weshalb er elf Tage nicht dienstfähig war.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal erwirkte gegen den Beschuldigten einen Haftbefehl. Dieser Haftbefehl wurde am 09.03.2016 von Beamten der Kriminalinspektion Ludwigshafen vollstreckt und der 21-Jährige Ludwigshafener beim Ermittlungsrichter in Frankenthal vorgeführt. Der Richter bestätigte den Haftgrund der Fluchtgefahr. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Rheinpfalz vom 10.03.2016

Merkur.de: Polizist schießt auf bewaffnete Frau

„Ein Polizist hat am Samstag auf eine Frau geschossen, die mit einer Pistole Passanten bedroht hat und in eine U-Bahnstation gelaufen ist. Die 50-Jährige wurde überwältigt – sie ist psychisch krank.“

Online-Artikel, 10.03.2016
http://www.merkur.de/lokales/muenchen/sued/schuesse-obersendling-polizist-zielte-doch-frau-6184464.html

hessenschau.de: Sicherheitslücke am Polizeipräsidium – Radmuttern an Polizisten-Autos gelockert

Das Frankfurter Polizeipräsidium muss ein Sicherheitskonzept nachbessern – und zwar das für seinen Parkplatz. Trotz Videoüberwachung kamen schon zweimal Polizisten in Gefahr, weil jemand Radmuttern an ihren Autos löste. In Wiesbaden gab es ähnliche Vorfälle.“

Online-Artikel, 08.03.2016
http://hessenschau.de/panorama/radmuttern-an-polizisten-autos-gelockert,polizei-120.html

Unfassbar!

Ich weiß auch gerade nicht, über wen ich mich am meisten ärgern soll – über jene, die sowas anderen Menschen überhaupt erst antun, über jene, die es passieren lassen, indem die Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichen, oder über jene, die es kleinreden, indem sie erzählen, dass sowas anderen auch passiert. Was ja nicht heißt, dass es weniger schlimm ist, wenn es anderen passiert. Aber dass es eine ganz andere Dimension annimmt, wenn es jenen passiert, die auf täglicher Basis den Kopf für uns hinhalten – traurig, dass man das überhaupt noch erläutern muss…

Merkur.de: Polizei wehrt sich gegen Vorwurf der Pegida-Sympathie

„Sachsens Vize-Regierungschef Martin Dulig (SPD) hat mit seiner Polizisten-Schelte einen Proteststurm ausgelöst. Die Polizei sieht sich wegen angeblicher Sympathien für die islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bewegung zu Unrecht am Pranger.“

Online-Artikel, 03.03.12016
http://www.merkur.de/politik/polizei-wehrt-sich-gegen-vorwurf-der-pegida-sympathie-zr-6177813.html

Thüringische Landeszeitung: Sächsische Zustände: Nicht der einzelne Polizist ist das Problem

„Es ist bemerkenswert, wenn ein Vizeministerpräsident die Zustände in einem Ressort der Koalitionsfraktion öffentlich aufs Korn nimmt. Schon das darf als sächsischer Ausnahmezustand gelten, schreibt Gerlinde Sommer in einem Kommentar für die Thüringische Landeszeitung.“

Online-Artikel, 04.03.2016
http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Saechsische-Zustaende-Nicht-der-einzelne-Polizist-ist-das-Problem-1167342954

FAZ: Polizei in Sachsen – Hand im Feuer

„Emotionale Belastung, Unkenntnis und geringes Selbstbewusstsein: Sachsens Polizei steht in der Kritik, aber auch zwischen allen Fronten. Dabei sind die Beamten gerade jetzt gefordert, die rechten Übergriffe im Land könnten noch weiter zunehmen.“

Online-Artikel, 06.03.2016
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/polizei-in-sachsen-hand-im-feuer-14107548.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

NWZ-Online: Schüsse auf 17-Jährige in Bremen – Polizist kann noch nicht zu Einsatz befragt werden

„Der Polizist hatte mehrmals auf eine Wohnungstür geschossen und eine 17-Jährige schwer verletzt. Die Ermittlungen werden sich hinziehen – auch weil der Beamte derzeit nicht vernehmungsfähig ist.“

Online-Artikel, 08.03.2016
http://www.nwzonline.de/blaulicht/polizist-kann-noch-nicht-zu-einsatz-befragt-werden_a_6,1,875074233.html

Weser-Kurier: Bremen – Schießerei: Polizist gehört SEK an

„Der Polizist, der in der Nacht zum Sonnabend mit mehreren Schüssen durch eine Tür eine junge Bremerin schwer verletzt hat, gehört dem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Bremer Polizei an. Laut Staatsanwaltschaft hospitierte der Mann bei seinen Kollegen im Streifendienst. Der SEK-Beamte saß in einem der beiden Streifenwagen, die wegen einer Schlägerei zu dem Wohnhaus Ecke Tiefer/Balgebrückstraße gerufen worden waren.“

Online-Artikel, 08.03.2016
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Schiesserei-Polizist-gehoert-SEK-an-_arid,1330006.html

Mir macht das alles ziemlich Bauchschmerzen…

Abendzeitung: Hat dieser Stadtrat wirklich einen Polizisten getreten?

Cetin Oraner (Die Linke) soll bei einer Demonstration einen USK-Beamten angegriffen haben. Er bestreitet das vehement. Der erste Prozesstag.“

Online-Artikel, 08.03.2016
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gefaehrliche-koerperverletzung-hat-dieser-stadtrat-wirklich-einen-polizisten-getreten.39f65828-4e2f-45a9-8e89-8411f0009093.html

SWR: Besserer Schutz für Polizisten in Rheinland-Pfalz – Mit Schutzhauben gegen Spuckattacken

„Polizisten werden in Einsätzen oft angegangen – und immer wieder auch bespuckt. Um die Beamten in Rheinland-Pfalz davor zu schützen, sollen Festgenommene künftig ein spezielles Accessoire übergezogen bekommen.“

Online-Artikel, 09.03.2016
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/innenminister-will-polizisten-in-rheinland-pfalz-besser-schuetzen-mit-schutzhauben-gegen-spuckattacken/-/id=1682/did=17076376/nid=1682/1vj2glk/

Wir finden es gut, auch wenn auf unserer Facebook-Seite fast nur gemeckert wurde. Auf Facebook wird sowieso fast nur noch gemeckert.

Weser-Kurier: Experten warnen vor Überforderung – Wenn Polizisten auf Menschen schießen

„In drei Bundesländern haben Polizisten binnen weniger Wochen auf Menschen geschossen. Hat die deutsche Polizei ihre Finger zu schnell am Abzug? Nein, sagen die Zahlen. Experten sehen aber eine zunehmende Belastung der Beamten – Überreaktionen nicht ausgeschlossen.“

Online-Artikel, 09.03.2016
http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Wenn-Polizisten-auf-Menschen-schiessen-_arid,1330892.html

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 – Auszug

Auf unverändert hohem Niveau bleibt mit 222 (219) registrierten Taten die Zahl der Widerstände gegen Polizeibeamte. „Ich bin fassungslos, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beinahe täglich bei ihrer Arbeit angegriffen und sogar verletzt werden“, so Dr. Elke Bartels, „aber wir werden die Täter in jedem Fall nicht nur strafrechtlich, sondern auch haftungsrechtlich zur Verantwortung ziehen.“

PM des PP Duisburg vom 10.03.2016

Beleidigungen, Verunglimpfungen und Widerstand nach der Tötung eines Polizisten / Verhandlungstermine stehen fest

Polizeistern-HessenEnde Januar dieses Jahres nahm ein 33-jähriger Dillenburger den Tod eines 47-jährigen Polizisten am Bahnhof in Herborn zum Anlass zwei Beamten zu drohen. Bei seiner Festnahme leistete er zudem Widerstand. Zuvor hatte er mit einem 28-jährigen Dillenburger in der Bahnhofstraße gegen den Kotflügel eines geparkten Pkw getreten und Teile des Bauzaunes auf dem Bahnhofsvorplatz umgeworfen. Anschließend beschädigten sie die Grablichter, die auf der Treppe des Bahnhofsgebäudes zum Gedenken an den an Heiligabend getöteten Polizeibeamten aufgestellt waren. Eine Streife der Herborner Polizei stellte die beiden Männer auf dem Bahngleis zur Rede. Der 28-Jährige zeigte sich kooperativ und teilte seine Personalien bereitwillig mit. Der 33-jährige wurde sofort aggressiv und baute sich vor den beiden Polizisten auf. Anschließend wollte er sich entfernen. Ein Polizeibeamter griff nach seinem Arm, um ihn daran zu hindern. Daraufhin riss sich der Mann los und schrie die Beamten an: „Wollt Ihr das Gleiche nochmal haben?“, was offensichtlich als drohender Hinweis auf die Ermordung des Polizisten am Heiligabend vergangenen Jahres gemeint war. Weil der Mann sich weiterhin aggressiv gegenüber den Ordnungshütern zeigte, setzten diese Pfefferspray gegen ihn ein und legten ihm Handschellen an. Er musste zur Identitätsfeststellung mit auf die Wache. Sein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille. Die anschließende Nacht verbrachte er in der Ausnüchterungszelle.

Jetzt steht der Verhandlungstermin in dieser Sache fest. Die beiden werden sich am 04.04.2016, ab 08.30 Uhr vor dem Amtsgericht in Dillenburg verantworten müssen.

Die Beleidigungen eines 38-jährigen Solmsers stehen ebenfalls im Zusammenhang mit dem Polizistenmord in Herborn.

Wegen einer Messerattacke in einer Gaststätte waren am 07.02.2016 (Faschingssonntag) Wetzlarer Polizisten auf dem Schillerplatz im Einsatz. Aus einer Gruppe Schaulustiger heraus schrie der Solmser in Richtung der Beamten: „Was wollt ihr eigentlich hier ihr Scheißbullen, ihr Bastarde, ihr seid doch alles CDU/SPD – Wähler!“ Diese Beleidigungen rief er mehrfach in Richtung der eingesetzten Polizisten. Als er von einem Beamten angesprochen und aufgefordert wurde seine Personalien zu nennen entgegnete er: „Das, was in Herborn passiert ist, war geil, das müsste öfter passieren ihr Scheißbullen“, weswegen ihm neben Beleidigung auch die Billigung von Straftaten vorgeworfen wird. Die Polizeibeamten nahmen ihn mit auf die Wetzlarer Wache, wo er im Polizeigewahrsam ausgenüchtert wurde. Ein Alkoholtest erbrachte einen Wert von 1,9 Promille.

Das Amtsgericht Wetzlar hat in dieser Sache die Hauptverhandlung auf den 22.03.2016, 11.30 Uhr terminiert.

In beiden Fällen hat Dominik Mies von der Staatsanwaltschaft Wetzlar Anklage erhoben.

Der Staatsanwalt macht deutlich: „Durch die intensiven und konsequenten Ermittlungen der Polizei konnte in beiden Fällen zügig Anklage erhoben werden. Dies ist eminent wichtig, um deutliche Zeichen zu setzen und potentiellen Tätern klarzumachen, dass sowohl tätliche als auch verbale Gewalt gegen Polizisten – die tagtäglich erheblichen Gefährdungslagen ausgesetzt sind – nicht toleriert wird und mit einer auf dem Fuße folgenden Strafe zu rechnen ist. Damit einhergehend ist sehr zu begrüßen, dass sowohl das Amtsgericht Dillenburg als auch das Amtsgericht Wetzlar die Sachen zeitnah terminiert haben. “

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Limburg – Zweigstelle Wetzlar – und der Polizeidirektion Lahn-Dill vom 10.03.2016

Passauer Neue Presse: Polizei verärgert wegen falscher Gerüchte über Flüchtlinge

„Sie bekommen angeblich Gutscheine für teure Klamotten, sollen Mädchen vergewaltigt oder Diebstähle begangen haben: Falschmeldungen über Flüchtlinge werden zurzeit zuhauf im Internet verbreitet. Die Polizei behindern solche Gerüchte bei der Arbeit. Rechtsextremen nutzen sie.“

Online-Artikel, 09.03.2016
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1991080_Falsche-Geruechte-ueber-Fluechtlinge-halten-Polizei-von-der-Arbeit-ab.html

Mannheim (Baden-Württemberg): Drei Verletzte bei Zusammenstoß mit Polizeiauto

FStW_BW_kleinDrei Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einem Funkstreifenwagen der Mannheimer Polizei und einem Pkw in der Mannheimer Innenstadt.

Am frühen Mittwochmorgen, gegen 06:45 Uhr war das Polizeiauto vom Präsidium kommend Richtung Kaiserring unterwegs und stieß an der Kreuzung L 10/M 7 mit dem von rechts kommenden Audi A5 einer Weinheimerin zusammen. Der Peterwagen befand sich auf Einsatzfahrt, das Blaulicht war eingeschaltet.

Bei dem Zusammenprall wurden sowohl die 38-jährige Frau aus dem Rhein-Neckar-Kreis als auch die beiden Polizeibeamten verletzt. Sie kamen nach medizinischer Erstversorgung vor Ort in Mannheimer Krankenhäuser. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt die Audifahrerin Prellungen im Bereich der Schultern und der Brust, der 41-jährige Lenker des Einsatzwagens sowie dessen 37-jährige Beifahrerin Schleudertraumata.

Der Sachschaden wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

PM des PP Mannheim vom 09.03.2016

Surwold (Niedersachsen): Vier Verletzte bei Unfall mit Polizeifahrzeug

Am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Papenburger Straße/ Industriestraße ein Unfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr ein 44-jähriger Polizeibeamter mit einem Streifenwagen die Papenburger Straße in Richtung Papenburg. Im Fahrzeug befand sich noch ein 21-jähriger Polizeibeamter und ein 66-jähriger Mann, der zur Polizei nach Papenburg gebracht werden sollte. An der Kreuzung Industriestraße fuhr eine 50-jährige Frau mit einem Renault Megane in die Kreuzung ein und nahm dem Polizeifahrzeug die Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge und der Streifenwagen kam nach rechts von der Straße ab und prallte dort gegen einen Brückenpfeiler. Alle vier Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 07.03.2016

Bayernkurier: Angriffe auf Polizisten stark gestiegen

„Gewalttätigen Angriffe auf Polizisten sind erschreckend angestiegen: Allein in Berlin wurden 2015 beinahe 3000 Polizisten im Dienst verletzt. In Niedersachsen hat sich die Zahl der Angriffe seit 2011 glatt verdoppelt. Doch in Sachsen fällt der SPD-Vizeministerpräsident der eigenen Polizei mit unangemessener Kritik in den Rücken. Bayern erreicht unterdessen einen neuen Rekord an Polizisten.“

Online-Artikel, 04.03.2016
https://www.bayernkurier.de/inland/11305-angriffe-auf-polizisten-stark-gestiegen

BVZ.at: Polizist: „Zweiter Geburtstag“ nach Unfall im Einsatz

„Stefan Glauber von der Autobahnpolizei konnte sich beim Absichern einer Ölspur auf der A3 noch in Sicherheit bringen.“

Online, Artikel, 04.03.2016
http://www.bvz.at/nachrichten/lokales/aktuell/eisenstadt/top-Polizist-Zweiter-Geburtstag-nach-Unfall-im-Einsatz;art5512,717158#sthash.AxL2Qnaw.dpuf

Spiegel.de: Spontanes Ständchen von Gladys Knight: Ups, Polizeikontrolle? Happy Birthday!

Aus Sicht von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. ist das mal eine angemessene Reaktion auf eine Polizeikontrolle. Man muss ja nicht gleich singen, wenn ich das täte, wäre das auch eher im Bereich einer Menschenrechtsverletzung anzusiedeln.

Aber irgendwas anderes als Pöbeln ist immer eine gute Reaktion. wp-monalisa icon

Sehr vorbildlich, Mrs. Knight!

Online-Artikel, 04.03.2016
http://www.spiegel.de/panorama/leute/gladys-knight-singt-geburtstagslied-fuer-polizist-bei-kontrolle-a-1080575.html

Bremen: Polizeieinsatz in der Altstadt

Bei einem Einsatz in der Altstadt in einem Mehrfamilienhaus wurde eine junge Frau (17 Jahre) kurz vor Mitternacht durch die Polizei angeschossen. Nach einer Operation ist sie mittlerweile außer Lebensgefahr. Vorausgegangen waren heftige gewalttätige Streitigkeiten mehrerer Personen im Haus. Anwohner hatten die Polizei gerufen. Die Polizei ermittelt. Weitere Presseinformationen erfolgen durch die Staatsanwaltschaft Bremen.

PM der Polizei Bremen vom 05.3.2016

Märkische Allgemeine: Berlin: Jeder 6. Polizist wird angegriffen

„Polizisten in Berlin werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Fast jeder sechste Polizist ist im vergangenen Jahr im Dienst attackiert und verletzt worden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schlägt deshalb Alarm und fordert einen neuen Paragrafen im Strafgesetzbuch.“

Online-Artikel, 02.03.2016
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Berlin-Jeder-6.-Polizist-wird-angegriffen

 

Hannover (Niedersachsen): Nachtragsmeldung – Bundespolizist erleidet bei Kontrolle Stichverletzung – Zeugenaufruf!

Zeugenaufruf_NDS_kleinAm Freitag, 26.02.2016, hat eine 15-Jährige einen Beamten der Bundespolizei im Rahmen einer Kontrolle im Hauptbahnhof Hannover (Mitte) mit einem Messer angegriffen und verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen (wir berichteten hier).

Bisherigen Erkenntnissen zufolge waren die beiden Beamten der Bundespolizei gegen 17:00 Uhr dabei, die 15-Jährige im hinteren Bereich des Hauptbahnhofes zu kontrollieren. Völlig unvermittelt zückte die Jugendliche ein Messer und stach einem der beiden Polizisten in den Hals. Sein Kollege konnte das junge Mädchen überwältigen und festnehmen. Der verletzte 34-Jährige kam mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, konnte dies aber mittlerweile wieder verlassen.

Zur Klärung der Tatumstände hat die Polizei die Ermittlungsgruppe (EG) „Bahnhof“ gegründet. Nach jetzigem Ermittlungsstand ist das Motiv für den Angriff noch unklar. Es wird unter anderem auch geprüft, ob das Verbrechen aufgrund einer politischen oder religiösen Motivation begangen worden ist, deshalb werden auch Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Niedersachsen in der Ermittlungsgruppe mitwirken. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten die Bevölkerung um ihre Mithilfe.

Insbesondere ist von Interesse, wer die Beschuldigte vor der eigentlichen Tat am 26.02.2016 im Bereich des Hauptbahnhofes gesehen hat und ob sie dabei in Begleitung anderer Personen gewesen ist.

Die Beschuldigte ist 1,71 Meter groß und von schlanker Statur, sie hat lange, glatte, dunkle Haare und braune Augen. Am Tattag war sie mit einer schwarzen Jogginghose und einer schwarz-roten Trainingsjacke der Marke Nike bekleidet.

Darüber hinaus trug sie ein gemustertes Halstuch (sogenanntes Palästinensertuch), ein schwarzes Kopftuch und eine auffällige große Brille mit dunklem Gestell.

Bei ihrer Festnahme führte sie eine braunkarierte Damenhandtasche im Louis Vuitton-Stil mit sich.

Für Fahndungsbilder folgen Sie bitte diesem Link:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/3268164

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter 0511 109-5555 entgegen.

PM der PD Hannover vom 04.03.2016

Zentrale Trauerfeier der Bundespolizei für bei Hubschrauberabsturz tödlich verunglückte Kollegen

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Am 4. März 2016 haben Angehörige, Freunde und Kollegen auf dem Gelände der Bundespolizei in Fuhlendorf Abschied von den beiden am vorvergangenen Donnerstag bei einem Hubschrauberabsturz nahe Bimöhlen (Schleswig-Holstein) tödlich verunglückten Kollegen genommen.

Im Beisein von etwa 600 Trauergästen dankte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, den Angehörigen der Verstorbenen dafür, „dass Sie uns die Gelegenheit geben, unsere Kollegen und Kameraden auf diese Weise gemeinsam mit Ihnen verabschieden zu dürfen“. Er ging in seinen Worten auch auf den schwerverletzten Piloten ein, der ebenfalls an Bord des Hubschraubers gewesen war.

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Romann betonte im Weiteren, dass die beiden Polizeibeamten „in Ausübung ihres Dienstes für unser Land verstorben“ seien.

Hintergrund:

Am 25. Februar 2016 war gegen 20 Uhr ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf am Ortsrand von Bimöhlen (nahe Bad Bramstedt) abgestürzt. Bei dem Unglück starben zwei Beamte, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

 

 

 

 

 

 

 

 

PM des BPOLP vom 04.03.2016

NDR: Polizei Hannover: Korruptionsverdacht weitet sich aus

„Der Korruptionsverdacht gegen die Polizei Hannover ist offenbar größer als bisher angenommen. 33 Mitarbeiter sollen bei einer Autowerkstatt unzulässige Rabatte für Reparaturen an privaten Fahrzeugen angenommen haben. Nach Medienberichten befindet sich auch ein leitender Beamter der Sicherheitsbehörde unter den Verdächtigen.“

Online-Artikel, 27.02.2016
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Polizei-Hannover-Korruptionsverdacht-weitet-sich-aus,vorteilsannahme104.html

Zeit-Online: Clausnitz : „Eine verheerende Botschaft“

„Die sächsischen Behörden verteidigen das Vorgehen der Polizei in Clausnitz. Polizeiforscher Rafael Behr über fehlende Empathie und das Versagen der Polizeiführung.“

Online-Artikel, 22.02.2016
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-02/clausnitz-polizei-sachsen-rafael-behr-kritik-uwe-reissmann-fluechtlinge

FAZ: Eskalation in Clausnitz Wenn nur die Polizei für den Staat einsteht

„In Situationen wie in Clausnitz ist der Staat nur noch in Person junger, übermüdeter, überforderter Polizeibeamter präsent. Den Rückzug der Demokratie können sie nicht auffangen.“

Online-Artikel, 23.02.2016
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/in-clausnitz-stand-nur-polizei-fuer-den-staat-ein-14084632.html

Blonderblog: LIEBE POLIZEI

„Gestern habe ich wieder mal einen Liebesbrief von euch erhalten.

Eine Parkbusse. 40 Stutz. Nicht, dass es mich gefreut hätte. Es hat mich GAR nicht gefreut! Ich habe mich geärgert, masslos!! Aber nicht über euch. Ich habe mich über mich selbst geärgert. Ich wusste ja, dass die Parkuhr abläuft und habe mich nicht durchgesetzt, als man mir was aufgehalst hatte. Aber darum geht es ja jetzt nicht.

Es geht darum: Ich habe mich geärgert, aber nicht über euch. Darum danke für den Brief.“

Quelle:
http://www.blonderblog.ch/liebe-polizei/

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamtin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Gestern Abend (2. Februar) ist eine Polizeibeamtin (25) bei einem Verkehrsunfall in Köln-Neuehrenfeld schwer verletzt worden. Ein sofort alarmierter Notarzt kümmerte sich noch an der Unfallstelle um die Beamtin und begleitete sie in eine Klinik.

Gegen 19.30 Uhr sicherte die 25-Jährige auf der Straße „Am Gleisdreieck“ Spuren an einem Auto von dem zuvor alle vier Reifen entwendet worden waren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fotografierte die Polizeikommissarin das beschädigte Fahrzeug und hielt sich dazu auf der Fahrbahn auf.

Zu diesem Zeitpunkt war ein Kölner (46) in seinem Golf auf der Straße „Am Gleisdreieck“ in Richtung der „Inneren Kanalstraße“ unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache wurde die Beamtin von dem Volkswagen erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie auf die Straße geschleudert und blieb dort verletzt liegen.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sperrten Polizisten die Unfallstelle in beiden Fahrrichtungen ab. Unter anderem war das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln im Einsatz. Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen zum dem Unfall und dessen Ursache aufgenommen.

PM des PP Köln vom 03.03.2016

Essen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten ins Gleis gestoßen – 5.400 Euro Geldstrafe + 4 Monate auf Bewährung

Symbolfoto
Symbolfoto

Wie die Dortmunder Bundespolizei mit Pressemitteilung vom 09. Mai 2015 (17:44 Uhr) berichtete (wir berichteten hier), kam es anlässlich der Spielbegegnung in der Regionalliga West, RW Essen – KFC Uerdingen (08. Mai 2015), zu Ausschreitungen während der An- und Abreise zu der Spielpaarung.

Dabei wurde damals ein Bundespolizist in die Gleisanlagen gestoßen und konnte sich rechtzeitig vor Einfahrt eines ICE aus dem Gefahrenbereich retten. Dabei wurde er glücklicherweise nur leicht verletzt.

Dank der damals durch Bundes- und Landespolizisten gefertigten Videoaufzeichnungen konnte ein unbekannter Tatverdächtiger identifiziert werden. Anhand dieser Lichtbilder wurde durch weitere, akribische, Ermittlungen und der Vernehmung von an den Ausschreitungen beteiligten Personen, ein österreichischer Staatsangehöriger ermittelt.

Die umfangreichen Ermittlungsergebnisse konnten anschließend an die österreichischen Behörden übermittelt werden. Diese wiederum identifizierten anhand der Beweisakten, einen Fan des Grazer AK (Unterliga Mitte). Es stellte sich heraus, dass Fans des KFC Uerdingen eine Fanfreundschaft mit dem Grazer AK unterhält und sich Anhänger der Vereine, gegenseitig, regelmäßig besucht hatten. Ende Januar verurteilte das Landgericht für Strafsachen in Graz den Ingenieur, als Ersttäter, wegen schwerer Körperverletzung, zu einer Geldstrafe von 5.400 Euro (180 Tagessätze zu 30 Euro) und einer Haftstrafe von 4 Monaten auf Bewährung.

Zusätzlich wurde dem damals verletzten Bundespolizisten ein Schmerzensgeld von 1.500 Euro zugesprochen. Die ersten 300 Euro überreichte der Gewalttäter seinem Opfer noch im Gerichtssaal.

Hinweis an die Medien: In der Pressemitteilung vom 09.05.2016 wurde berichtet, dass der Bundespolizist in die Gleisanlagen getreten wurde. Dies ist nicht richtig, er wurde vom Bahnsteig gestoßen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 03.03.2016

Bremerhaven (Bremen): Auszug aus der PKS

Die Gewalthandlungen gegen Polizeibeamtinnen und –beamte haben sich gegenüber dem Vorjahr erheblich gesteigert. Waren es im Jahr 2014 noch 70 Übergriffe, weist die Statistik für das Jahr 2015 92 Straftaten für diesen Deliktsbereich auf. Das entspricht einem besorgniserregenden Plus an Aggressionspotential gegenüber dem Einsatzdienst von 31,4 %.

PM der Polizei Bremerhaven vom 03.03.2016

Spendenaufruf Flugunfall Fuhlendorf (Bundespolizeistiftung)

Flugunfall

 

Hier geht es zur Homepage der Bundespolizei-Stiftung, wo auch noch einmal die Kontodaten einsehbar sind.

An dieser Stelle noch einmal unser herzlichstes Beileid den Angehörigen, Freunden und Kollegen der Verstorbenen. Dem Verletzten wünschen wir herzlichst gute Besserung.

Imsweiler (Rheinland-Pfalz): Brand einer Werkstatt mit schwerverletztem Feuerwehrmann

Brand einer Werkstatt im Felsbergerhof (Bildquelle: PP Westpfalz)
Brand einer Werkstatt im Felsbergerhof (Bildquelle: PP Westpfalz)

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Werkstatt im Felsbergerhof in Imsweiler in Brand. Den Feuerwehren von Felsbergerhof, Rockenhausen, Dörrmoschel und Teschenmoschel, welche mit 40 Kräften im Einsatz waren, gelang es, den Brand zu löschen und ein Übergreifen auf die Scheune und das Wohngebäude zu verhindern. Der beiden Hausbewohner versuchten zunächst, den Brand selbst zu löschen. Verletzt wurden sie hierbei nicht. Ein Feuerwehrmann, der bei den Löscharbeiten stürzte, wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

PM des PP Westpfalz vom 01.03.2016