Author Archives: mgernhardt

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Freischaffende Autorin (www.m-gernhardt.de) Bekennende Polizistenfreundin Bekennende Freundin des Grundgesetzes Wossi

Bielefeld (NRW): Entenfamilie gerettet

Polizei und Feuerwehr retteten am Pfingstmontag eine Entenfamilie, die gegen Mittag aus der Bielefelder Innenstadt in Richtung Süden ziehen wollte, sich aber einen gefährlichen Weg ausgesucht hatte. Eine Streifenwagenbesatzung war auf die Mutter und ihre neun Küken aufmerksam geworden, als diese gerade von der Ernst-Rein-Straße auf den Ostwestfalendamm abgebogen waren. Ein Beamter begleitete die Tiere zu Fuß, der andere sicherte den Zug mit dem Funkwagen ab. Mit Unterstützung der Feuerwehr, die mit einem Fangnetz anrückte, gelang es, alle einzufangen und wieder zu Wasser zu lassen.

Quelle: PM des PP Bielefeld vom 20.05.2013

Lübeck (S-H): Fahrzeug durchschlägt eine Brüstungsmauer einer Brücke und landet kopfüber auf den Bahngleisen

Um 02:44 Uhr erreichte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck eine Meldung, dass ein PKW eine Mauer und ein Geländer der Bahnhofsbrücke im Laufe der Fackenburger Allee in Lübeck durchbrochen hat. Das Fahrzeug liegt auf dem Dach auf dem Bahngleis des Lübecker Hauptbahnhofes. Über Insassen oder gar Verletzte ist nichts bekannt. Aufgrund dieser spektakulären Meldung werden sofort die Einsatzkräfte der zuständigen Wache 1 mit Sonderfahrzeugen, drei Rettungswagen sowie einem Notarztteam der Uniklinik Lübeck zur Einsatzstelle beordert. Parallel nehmen die Beamten der Leitstelle mit der Leitstelle der Bahn AG in Hannover Kontakt auf und lassen vorsichtshalber die gesamten Bahngleise des Bahnhofes sperren. Auch die elektrische Oberleitung wird von dort aus stromlos geschaltet. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigen die Meldung. Ein PKW liegt auf dem Dach genau auf dem Bahngleis 9. In Zusammenarbeit mit dem eintreffenden Notfallmanager der Bahn, der Bundes- und Landespolizei, wird die Einsatzstelle abgesichert. Zwischenzeitlich hatte sich eine Person aus dem Fahrzeug selbst befreit und wurde durch Polizeibeamte dem Rettungsdienst zugeführt. Wie durch ein Wunder wurden keine lebensbedrohlichen Verletzungen festgestellt. Zur weiteren Untersuchung wurde die Person in ein Krankenhaus transportiert. Da bei dem Unfall auch eine Oberleitung der Bahn stark beschädigt wurde, bestand bis zum Tätigwerden der Einsatzkräfte Gefahr durch elektrische Spannungsfelder am Boden.

Nach der durchgeführten Erdung der Leitungen konnte dann die Einsatzstelle zur weiteren Untersuchung freigegeben werden. Die durch den Aufprall am Brückenbereich vorhandene Öffnung, wurde durch Hilfe des Technischen Hilfswerks Lübeck provisorisch geschlossen. Wie der Fahrer mit seinem Fahrzeug in diese Situation kommen konnte und von aus das Fahrzeug kam, muss ermittelt werden. Die frühe Uhrzeit hat hier mit Sicherheit Schlimmeres verhindert. Nicht auszudenken währe es, solch ein Unfall passiert zu einer Tageszeit mit viel Personen und Fahrzeugverkehr. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

Quelle: PM der PD Lübeck vom 19.05.2013

Bremen: Tragischer Zwischenfall im Polizeigewahrsam – 30-Jährige nach Selbstmordversuch in Lebensgefahr

Eine 30-Jährige Frau hat heute Nachmittag in einem Polizeirevier in Bremen versucht, sich das Leben zu nehmen. Nachdem die Frau zuvor im Innenstadtbereich eine Straftat begangen hatte, wurde sie zu dem Polizeirevier gebracht. Dort versuchte sie, sich in ihrer Zelle zu erhängen. Die Polizeibeamten entdeckten die hilflose Frau noch rechtzeitig und konnten sie wiederbeleben. Daraufhin wurde sie durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 18.05.2013

Berlin: Mann in Polizeigewahrsam gestorben

Ein Mann, der aufgrund seiner starken Alkoholisierung dem Polizeigewahrsam zugeführt worden war, ist gestern Abend verstorben. Gegen 21.30 Uhr war der 65-Jährige stark alkoholisiert auf dem U-Bahnhof Mehringdamm sitzend aufgefunden und aufgrund seines hilflosen Zustandes von einem Rettungswagen dem Polizeigewahrsam zugeführt worden. Als ein Arzt gegen 23 Uhr die Verwahrfähigkeit des Mannes prüfen wollte, stellte er den Tod des 65-Jährigen fest. Nach bisherigen Ermittlungen ist ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Die genaue Todesursache soll eine gerichtsmedizinische Untersuchung klären.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 18.05.2013

Mitteldeutsche Zeitung: Kriminalstatistik – Polizist in Quedlinburg unter Verdacht

“Ein Beamter des Polizeireviers Harz soll die Statistik frisiert haben. Der Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord bestätigte die Ermittlungen, wollte aber keine weiteren Angaben machen.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 15.05.2013
http://www.mz-web.de/quedlinburg/kriminalstatistik-polizist-in-quedlinburg-unter-verdacht,20641064,22781830.html

Ich fürchte, das wird jetzt zum Anlass genommen werden, auch die Zahlen zur Gewalt gegen Polizeibeamte in Zweifel zu ziehen. Aber das wird ja sowieso gemacht, ist also nichts Neues. Ich nehme die Ermittlungen dann lieber als Beleg für die doch vorhandene Selbstreinigung der Polizei.

Berlin: Auf dem Weg zum Einsatz verletzt

Zwei Polizeibeamte wurden in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg leicht verletzt. Die beiden Polizisten waren gegen 1.30 Uhr mit einem Funkwagen mit Blaulicht und Martinshorn in der Gitschiner Straße unterwegs, als ersten Ermittlungen zufolge ein ebenfalls mit Wegerechten fahrender Rettungswagen der Feuerwehr aus der Prinzenstraße einbog. Der Fahrer des Polizeiautos prallte trotz sofortiger Vollbremsung beim Ausweichen gegen ein Absperrgitter, dann gegen einen Ampelmast und kam mit dem Fahrzeug schließlich an einem Brückenpfeiler der Hochbahn zum Stehen. Das Auto wurde bei dem Unfall total zerstört. Die beiden Polizisten konnten nach einer ambulanten Behandlung die Klinik wieder verlassen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 17.05.2013

Frankfurt / Main (Hessen): Entenküken von Bahngleisen gerettet

Aufmerksame Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren haben zwei Entenküken vor dem sicheren Untergang auf den Bahngleisen an der U-Bahnstation Dornbusch gerettet. Sie riefen am vergangenen Himmelfahrtstag sofort die Polizei, als sie die beiden offenbar verirrten Küken auf den Schienen entdeckten. Scheinbar wagten die Kleinen einen mutigen Ausflug, der an diesem sonnigen Feiertag auf den Gleisen enden sollte. Ein wenig überrascht von der Aufmerksamkeit der Kinder und den hinzueilenden Beamten des 12. Reviers ließen sie sich jedoch widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Zuvor musste der U-Bahnverkehr kurzfristig gesperrt werden.

Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main

Bildquelle: Polizei Frankfurt / Main

Nach Angaben der Kinder und anderer Zeugen sollten noch zwei weitere Küken “flüchtig” sein. Diese konnten trotz einer intensiven Fahndung nicht gefunden werden. Auch die polizeilichen Bemühungen die Eltern der kleinen Ausreißer zu finden oder den heimischen Teich zu ermitteln liefen bislang ins Leere. So mussten die beiden mit zur Wache und anschließend zur Vogelschutzstation in Maintal-Dörnigheim. Hier sind sie nun sicher und in guten Händen. Den Kindern gilt an dieser Stelle ein besonderes Lob. Ohne deren spontane Hilfe wäre es vermutlich schlimm ausgegangen.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 17.05.2013

Andernach (RLP): Kurzes, aber intensives Gastspiel: Der Polizei Andernach geht ein Serienstraftäter ins Netz

13 Ladendiebstähle, zwei Betrugsanzeigen, viermal Fahren ohne Fahrerlaubnis, zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie je eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr und Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Was sich wie das „Lebenswerk“ eines geübten Straftäters liest, schaffte ein 43-jähriger Georgier innerhalb eines halben Jahres. Der Mann war erst Ende 2012 mit dem Ziel nach Deutschland eingereist, als Asylbewerber anerkannt zu werden. Er ließ sich im Raum Andernach nieder und zog spätestens seit Februar 2013 in immer kürzeren Intervallen die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Bald hefteten sich die Beamten mit erheblichem zeitlichem und personellem Aufwand an die Fersen des Georgiers. Anfang Mai war das Maß dann voll und die Beamten hatten genügend Beweise und Belastungsmaterial zusammengetragen, so dass ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt werden konnte. Dieser wurde jetzt vollstreckt und der 43-Jährige am Donnerstag der Haftrichterin beim Amtsgericht in Koblenz vorgeführt. Auch vor der Haftrichterin bestritt der Georgier selbst mit Videomaterial belegte Taten und schwieg sich ansonsten weitgehend aus. Von einem Großteil der Beute vor allem aus den Ladendiebstählen – allein der bisher bekannte bzw. justizfest belegbare Beutewert macht einen hohen vierstelligen Betrag aus – fehlt trotz mehrerer polizeilicher Durchsuchungsmaßnahmen weiterhin jede Spur. Polizei und Staatsanwaltschaft sind dennoch zuversichtlich, dass dem Beschuldigten bis zum Beginn der Hauptverhandlung noch weitere Straftaten nachgewiesen und der Verbleib zumindest von Teilen der Beute geklärt werden kann.

Quelle: PM der PI Andernach vom 17.05.2013

Aachen (NRW): Drei Leichtverletzte nach Kollision mit Polizeifahrzeug

Drei Leichtverletzte und Sachschaden von schätzungsweise 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich gegen 15.20 h im Kreuzungsbereich Krefelder Straße und Ludwigsallee ereignete. Die Beamten waren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten auf dem Weg zu einem Brand in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Trotz aller Vorsicht, mit der sie von der Monheimsallee kommend bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren waren, kam es zur Kollision mit einem von links kommenden Fahrzeug, dessen 77-jähriger Fahrer bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren war. Im Gegensatz zu anderen Verkehrsteilnehmern hatte er den herannahenden Funkwagen offenbar nicht wahrgenommen. Sowohl die beiden Polizeibeamten als auch der Fahrer des anderen Fahrzeuges wurden leicht verletzt. Im erweiterten Umfeld der Unfallstelle kam es aufgrund des gleichzeitig einsetzenden Berufsverkehrs zu starken Verkehrsbehinderungen.

Quelle: PM des PP Aachen vom 16.05.2013

Rastede (NRW): Bullen im Garten

“Sie habe drei Bullen im Garten”, informierte eine besorgte Rastederin die Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten verständigten daraufhin ihre niedersächsischen Kollegen, die dafür sorgten, dass die Tiere wieder an ihren Platz kamen. Weiterhin wird mitgeteilt, dass unmittelbar neben dem Garten die “Nord West Bahn” – Strecke verläuft. Die Züge wurden vorsorglich informiert. Eine Bahn bekam sogar mehr als zehn Minuten Verspätung. Es kommt gelegentlich vor, dass Bullen sich unerwünscht Zutritt verschaffen. Meistens wird dann aber nicht mehr die Polizei gerufen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 16.05.2013

Berlin: Lebensretter in Blau

Zwei Polizisten reanimierten in der vergangen Nacht erfolgreich einen Mann, der in Reinickendorf einen Herzinfarkt erlitten hatte. Gegen 2.30 Uhr meldete die Bewohnerin eines Wohnhauses im Büchsenweg dem Polizeinotruf, dass bei ihrem Ehemann die Atmung ausgesetzt hat. Während der Disponent in der Einsatzleitzentrale die Feuerwehr alarmierte, schickte er auch einen Funkwagen des Polizeiabschnitts 12 zu der Hilfesuchenden. Kurz darauf trafen ein 49-jähriger Polizeioberkommissar und sein 46 Jahre alter Kollege in der Wohnung ein. Noch bevor der Rettungsdienst erschien, überprüften die beiden Polizisten die Vitalfunktionen des Mannes und konnten weder Atmung noch Puls feststellen. Unverzüglich leiteten die Beamten die Wiederbelebung bei dem 62-Jährigen ein und führten diese bis zum Erscheinen des Notarztes fort. Nach einer weiteren Behandlung brachte der Rettungsdienst den zwischenzeitlich stabilisierten Mann in die Intensivstation einer Klinik. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand, haben die Erstmaßnahmen der Polizisten zum Erfolg geführt.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 16.05.2013

Berlin: Suizidversuch im Polizeigewahrsam

Ein heute Morgen wegen Ladendiebstahls festgenommener Mann wollte sich im Polizeigewahrsam das Leben nehmen. Gegen 11 Uhr wurde der 41-Jährige in das Gewahrsam am Tempelhofer Damm gebracht und dort von einem Angestellten weiter betreut. Wie üblich hat man den Tatverdächtigen durchsucht und aufgefordert, seine Schnürsenkel aus den Schuhen zu ziehen. Aufgrund von mehreren Einlieferungen mussten die Maßnahmen bei dem 41-Jährigen kurz unterbrochen werden und der Polizeiangestellte verließ die Zelle. Der Festgenommene nutzte diesen kurzen Augenblick, verknüpfte seine Schnürsenkel zu einer Schlinge und legte sich diese um den Hals. In diesem Moment betraten Mitarbeiter des Gefangenenwesens die Zelle und entfernten das Strangulationsgebilde. Der hinzugerufene Polizeiarzt stellte außer einer um den Hals verlaufende Rötung keine Verletzungen fest.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 16.05.2013

Essen (NRW): Freilaufender Hund schnappt zu – zwei Polizisten leicht verletzt

Bei dem Versuch, gestern Vormittag (14. Mai gegen 11 Uhr) einen verwahrlosten und freilaufenden Hund auf der Steeler Straße einzufangen, wurden zwei Polizisten leicht durch Bisse verletzt. Ein Passant hatte bereits versucht, den kleinen Hund von der Fahrbahn zu holen. Auch hier schnappte das verängstigte Tier zu. Erst durch Mitarbeiter des Tierheimes Essen konnte der Hund letztendlich gesichert und dem Tierheim zugeführt werden. Die beiden Beamten erlitten leichte Bissverletzungen an der Hand, verblieben jedoch dienstfähig. Der Besitzer meldete sich später und holte seinen Hund ab. Er muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen.

Quelle: PM des PP Essen vom 15.05.2013

Aachen (NRW): 17-Jähriger erregte mit Softairpistole für Aufsehen

Für einen größeren Polizeieinsatz sorgte Dienstagmittag ein 17-jähriger Jugendlicher in der Innenstadt.

Ein Passant hatte den Jugendlichen auf der Mozartstraße beim Hantieren mit einer Pistole gesehen und die Polizei alarmiert. Die zog gleich mehrere Streifenwagen und Zivilkräfte zusammen. Nach dem 17-Jährigen wurde darauf hin um Umkreis gefahndet. Schließlich konnte er in einem günstigen Moment vorläufig festgenommen werden. Bei ihm fanden die Beamten eine Softairpistole. Diese stellten sie sicher.

Ermittlungen ergaben, dass der 17-Jährige mit der Pistole wohl Druck bei einem Amt machen wollte, um Forderungen zu stellen.

Bereits im April wurde gegen ihn ermittelt, als er eine städtische Mitarbeiterin “empfindlich bedrohte.”

Der Jugendliche ist polizeibekannt und in jungen Jahren bereits wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte, Diebstähle, Widerstand gegen Polizeibeamte und räuberischer Erpressung in Erscheinung getreten.

Quelle: PM des PP Aachen vom 15.05.2013

Forst (BRB): Polnischer Polizist und Feuerwehrmann stellen Handtaschendieb

Einer 64 Jahre alten Radfahrerin aus Forst wurde am Dienstag die Handtasche aus dem Fahrradkorb ihres Rades gestohlen. Sie hatte allerdings „Glück im Unglück“, denn ein Feuerwehrmann und ein Polizeibeamter aus Polen stellten den Dieb.

Die Frau befuhr die Gubener Straße in Richtung Sacro, als zwei Männer zu ihr auf den Radweg wechselten und einer aus dem Fahrradkorb die Handtasche entriss. Die Personen liefen in Richtung Neißedamm, die Frau verfolgte sie laut rufend. Der Handtaschendieb hatte allerdings nicht mit zwei auf einer Fahrradtour auf dem Neißedamm befindlichen Männern gerechnet. Der polnische Polizist und der polnische Feuerwehrmann überwältigten den 19-jährigen Polen (wohnhaft in Guben). Dieser Maßnahme wollte er sich gewaltsam entziehen, hatte aber keine Chance. Der junge Mann ist der Polizei bereits einschlägig bekannt. Die Handtasche konnte der Frau später wieder übergeben werden.

Das beherzte Eingreifen des Feuerwehrmannes und des Polizisten verhinderte also Schlimmeres. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Polizeien und Feuerwehren auf den beiden Seiten der Neiße zeigte sich in diesem Fall von einer ganz besonderen Seite.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg vom 15.05.2013

BAB 4 bei Uhyst (Sachsen): Drei Verletzte, davon zwei Polizeibeamte, nach Unfall

Am Mittwochabend hat sich auf der BAB 4 bei Uhyst am Taucher ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Polizeibeamte der Bundespolizei (Fahrerin 34 und Beifahrer 46) und auch ein 65-jähriger Mercedes-Fahrer schwer verletzt wurden. Er war mit seinem Auto in der rechten Fahrspur auf das Heck des vorausfahrenden VW Golf der Bundespolizei aufgefahren. Der Streifenwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand. Die schwarze Mercedes Limousine kollidierte mit der linken Leitplanke und blieb in der linken Fahrspur liegen. Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Burkau und des Rettungsdienstes versorgten die Schwerverletzten vor Ort, diese kamen in verschiedene Krankenhäuser. Auch eine Gruppe des Technischen Hilfswerks unterstützte mit acht Kameraden die Einsatzmaßnahmen an der Unfallstelle. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Görlitz bis in die frühen Morgenstunden gegen 03:15 Uhr voll gesperrt. Die verunfallten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der insgesamt entstandene Schaden wurde auf etwa 22.500 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursache übernommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen auch telefonisch unter 03591 367-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 16.05.2013

Märkische Allgemeine: Die Sprache der Straße verstehen

“Rafael Behr, Professor an der Polizeihochschule Hamburg, fordert Veränderungen bei der Ausbildung”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen vom 17.02.2013
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12472100/62249/

Ein Zitat aus diesem Interview mit Herrn Behr:

Frage: “Es gibt also gar nicht mehr Gewalt gegen Polizeibeamte?
Antwort Behr: “Nein, die Statistiken geben das nicht her. Nach jüngsten Zahlen für Hamburg wurden bei rund 503 000 Einsätzen 219 Polizisten verletzt. Das ist ein Anteil von 0,04 Prozent. Zugenommen hat aber die aggressive Kommunikation der Bürger, mit denen es die Polizei zu tun hat. Beleidigen, Spucken, freches Lachen, Anschreien und das Nichtbefolgen von Anweisungen gehören zum Alltag, besonders bei Randgruppen der Bevölkerung.”

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an  die neueste PKS (siehe unser Blogpost dazu),  in der Beleidigen, Spucken, freches Lachen, Anschreien und das Nichtbefolgen von Anweisungen nicht erfasst werden. Soweit dazu!

Abschließend sei mir noch erlaubt anzumerken, dass ich auch die Einschätzung der “Jammerei” nicht teile. Die Polizeibeamten, die mir von der ihrer Ansicht nach steigenden Gewaltbereitschaft auf der Straße erzählen, JAMMERN für mein Empfinden nicht, sondern sprechen offen Missstände an. Damit machen Sie sich in meinen Augen nicht zu Opfern. Aus meiner Sicht  gehört in unserer Gesellschaft verdammt viel Mut dazu, offen darüber zu sprechen, wenn einen etwas belastet…

Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundes 2012 – Gewalt gegen Polizeibeamte

Die Polizeiliche Kriminalstatisitk 2012 des Bundes ist da. Seit 2011 werden darin gewalttätige Übergriffe gegen Polizeivollzugsbeamte gesondert erfasst.
In 2012 gab es insgesamt 60.294 gewalttätige Übergriffe gegen Polizeibeamte in Ausübung ihres Dienstes (2011 waren es noch 53.379).

Zitat aus dem beim BKA herunterladbaren Kurzbericht:
“Im Vergleich zum Vorjahr wurden 5.451 mehr Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte Opfer von Straftaten (+9,9 Prozent). Schwerste Gewaltdelikte wie Mord, Totschlag oder Raub machen weiterhin nur einen sehr geringen Anteil bei der Opfergruppe Polizeivollzugsbeamtinnen/-beamte aus.

Bei den übrigen Straftatengruppen waren folgende Anstiege zu verzeichnen:
Gefährliche und schwere Körperverletzung +12,9 % (2011: 3.326)
(Vorsätzliche leichte) Körperverletzung +7,9 % (2011: 11.308)
Bedrohung +11,8 % (2011: 2.942)
Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte +10,9 % (2011: 35.636)”

Quelle und mehr:
Kurzbericht IMK-Bericht:
http://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks__node.html

Soweit zum Thema, es gebe keine steigende Gewalt gegen Polizeibeamte.

Frankfurter Rundschau: Wevelsiep muss warten

Im Fall Mounir Ackermann, der zwei Polizeibeamten vorgeworfen hatte, ihn am 25.11. letzten Jahres misshandelt zu haben, wurden die Ermittlungen gegen die Polizeibeamten von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Mehrere Zeugen haben nicht gesehen, dass Ackermann oder seine Frau geschlagen worden wären. Auch seien bei beiden keine entsprechenden Verletzungen festgestellt worden.
Im Fall Wevelsiep dauern die Ermittlungen nach an, da sich einige Zeugen im Ausland befinden.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 14.05.2013
http://www.fr-online.de/frankfurt/polizeigewalt-frankfurt-wevelsiep-muss-warten,1472798,22761438.html

Mindelheim (Bayern): Auf Flucht vor Polizei in die Mindel gesprungen

Einen ideenreichen Fluchtversuch unternahm ein Fahrradfahrer, der wegen eines defekten Vorderlichtes kontrolliert werden sollte. Geschnappt wurde er trotzdem.
Am vergangenen Samstag gegen 23.00 Uhr sollte der 30 Jährige in der Bleichstraße von einer Polizeistreife des Einsatzzuges Kempten kontrolliert werden, weil er ohne Licht unterwegs war. Der junge Mann flüchtete aber vor der Streife, warf im Verlauf der Flucht sein Fahrrad weg und sprang in die Mindel. Im Wasser tauchte er dann unter und versuchte auf diese Art sich vor den Beamten zu verstecken. Was er dabei aber nicht bedachte: Sein Rucksack ragte noch aus dem Wasser und verriet dadurch den flüchtigen Unterallgäuer.
So war es für die Polizeibeamten ein Leichtes ihn zu finden. Die Beamten warteten einfach eine kurze Zeit, bis dem Mann die Atemluft ausging und er deswegen auftauchen musste. Diesen Moment nutzten die Beamten dann, denn unverletzten Unterallgäuer anzusprechen und aufzufordern aus dem Fluß heraus zu kommen.
Bei den anschließenden Überprüfungen und Befragungen konnte der völlig durchnässte Mann keine Erklärung geben, warum er vor den Polizeibeamten flüchtete und in die Mindel sprang.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd / West vom 14.05.2013

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Spiegel-Online: Polizistenmord in Augsburg: “Er hat Täterwissen offenbart”

Wer erschoss den Polizisten Mathias V.? Zwei vor dem Landgericht Augsburg angeklagte Brüder bestreiten die Tat. Nun wurde die Kollegin des getöteten Beamten ein zweites Mal befragt. Es könnte sein, dass sich einer der Beschuldigten verplappert und unabsichtlich Täterwissen offenbart hat.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 14.05.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizistenmord-in-augsburg-angeklagter-offenbart-taeterwissen-a-899726.html

wz newsline: Gewalt gegen Polizisten – das Problem nimmt zu

“Die Polizisten sind am Samstag ganz normal zur Arbeit gegangen. Was sie nicht wussten: Für mehrere hundert Nürnberger Fans sollten sie zur Zielscheibe werden, zum Ventil für die Aggressivität zugereister Randalierer.

Harald Walter indes wäre es lieber, wenn Kindern und Jugendlichen schon früh durch Erzieher, Lehrer und Familien Werte wie Gewaltfreiheit beigebracht würden.
…”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf wz newsline vom 12.05.2013
http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/gewalt-gegen-polizisten-das-problem-nimmt-zu-1.1317513

Man beachte die Reihenfolge… sollten sie Eltern nicht noch VOR Lehrern und Erziehern stehen? Ich hätte jetzt gedacht, die seien die Haupterziehungsverpflichteten…

Hohenloher Tageblatt: Schwäbisch Hall – Schläge für den Retter

Ein Haller Polizeibeamter wird gebissen, ein Rettungssanitäter bedroht, ein Feuerwehrmann in Crailsheim ins Gesicht geschlagen. Helfer geraten in Gefahr. Eine Studie zeigt: Gewalt kommt häufig vor.

Stuiber möchte die Gefahr nicht aufbauschen: “Statistisch gesehen sind das Einzelfälle.” In der Wahrnehmung der Beamten würden sie verständlicherweise ein großes Gewicht einnehmen. “Was kommt im nächsten Nachtdienst auf mich zu?”, frage sich so mancher. Mit Gesprächen und gegebenenfalls psychologischer Hilfe würden gravierende Ereignisse aufgearbeitet.

…”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Hohenloher Tageblattes vom 13.05.2013

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2001359

Auch wenn es Einzelfälle sind, so zermürben sie dennoch.

Rüsselsheim (Hessen): Bettler entpuppt sich als gesuchter Straftäter

Einer Streife der Polizeistation Rüsselsheim gelang es am Sonntagabend (12.05.2013) in der Bonner Straße einen Mann festzunehmen, der gleich mehrfach gesucht wurde. Zuvor waren mehrere Meldungen besorgter Bürger bei der Polizeistation eingegangen, dass ein Mann an Wohnhäusern klingeln und um Geld und Essen betteln würde. Eine Streife konnte die gemeldete Person noch in der Bonner Straße antreffen. Bei seiner Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 39-Jährige per Haftbefehl wegen Diebstahls und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie in vier weiteren Fällen zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde. Der 39-jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Hier wird er die nächsten 10 Monate verbringen müssen.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 13.05.2013

Hamburg: Bundespolizei nimmt per Haftbefehl Gesuchten an Hamburger S-Bahnstation fest

Am 12.05.2013 gegen 23.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mann am S-Bahnhof Rothenburgsort fest. Zuvor informierten Ordner einer Technoveranstaltung die Bundespolizei über einen jungen Mann, der am S-Bahnhof mehrfach Steine auf die Straße geworfen hatte.

Bundespolizisten kontrollierten daraufhin die Personalien des 24-Jährigen fahndungsmäßig. Ergebnis: Zwei Ausschreibungen zur Festnahme.

Seit November 2012 wurde der Beschuldigte mit zwei U-Haftbefehlen gesucht. Dem polizeilich bekannten Mann werden folgende Taten vorgeworfen: Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Sachbeschädigung.

Im Juni 2012 wurde deutsche Staatsangehörige bereits zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

Bundespolizisten veranlassten die Zuführung des Gesuchten in eine Hamburger Haftanstalt.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 13.05.2013

Herne (NRW): Während der Blaulichtfahrt – Kollision zwischen Streifenwagen und Pkw

Die Stöckstraße in Wanne in den späten Abendstunden des gestrigen 12. Mai. Dort, in Höhe der Wilhelmstraße, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen und einem in Gelsenkirchen zugelassenen VW Golf. Gegen 22.25 Uhr waren zwei Polizeibeamte (24/42) der Wache Wanne-Eickel im Rahmen eines Einsatzes hier in Richtung Nordwesten unterwegs – mit eingeschaltetem Blaulicht. Zeitgleich befuhr ein Gelsenkirchener (23) die Wilhelmstraße in südwestliche Richtung. Im beampelten Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den alkoholisierten 23-Jährigen, der sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, in ein örtliches Krankenhaus. Dessen Beifahrer (22) und die 24-jährige Polizistin konnten das Hospital nach der ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 42-jährige Polizeibeamte blieb unverletzt. Ein Alkoholtest bei dem 23-Jährigen ergab einen Wert von 0,9 Promille. Der Sachschaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos wurde auf ca. 11.000 EUR geschätzt.

Quelle: PM des PP Bochum vom 13.05.2013

Salzburger Nachrichten: Die Luftmasche: Häkelnde Hubschrauber-Cops

Hier ein Artikel aus der Rubrik “Hilfsbereit auch außer Dienst”. Hier stellen zwei Hubschrauberpiloten der Fliegerstaffel NRW ein besonderes Hobby vor, mit dem sie auch noch den Weißen Ring unterstützen.
Falls irgendjemand der hier mitlesenden das Projekt kennt: Wo bekomme ich so eine Mütze?

“Im Polizeihubschrauber fliegen sie waghalsige Manöver, in ihrer Freizeit greifen sie zu Wolle und Häkelnadel. Zwei Polizisten der Fliegerstaffel Nordrhein-Westfalen sind “die Häkelhelden”.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Salzburger Nachrichten vom 11.05.2013
http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/verrueckt/sn/artikel/die-luftmasche-haekelnde-hubschrauber-cops-58484/?no_cache=0

Tödlicher Unfall des Mannschaftswagens der Bereitschaftspolizei auf der BAB 14 in Sachsen – Zeugenaufruf

Zwei Tage nach dem tragischen Unfall auf der BAB 14, bei Kilometer 17.6, kurz nach der Anschlussstelle Döbeln-Ost, in Richtung Leipzig, bei dem zwei Polizeibeamte tödlich und drei Polizeibeamte schwer verletzt wurden, werden Augenzeugen des Geschehens gesucht! Eines der Gruppenfahrzeuge, mit welchem die Dresdner Bereitschaftspolizisten auf dem Weg zum Fußballeinsatz nach Leipzig unterwegs waren, verunglückte am Mittwoch (08.05.2013), gegen 15:15 Uhr, nachdem dieses aufgrund einsetzender starker Regenfälle nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Leitplanke durchbrach. In fünfzehn Meter Tiefe blieb der Mercedes Sprinter, der gegen einen Baum prallte, liegen.

Die Einsatzbeamten aus dem zweiten Gruppenfahrzeug, welche hinter dem Unfallfahrzeug fuhren, und eintreffende Rettungskräfte zogen die fünf Polizisten schwer und schwerstverletzt aus dem Fahrzeug.

Für zwei Kollegen (m (24); m (27)) kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Die anderen drei Schwerverletzten (m (32); m (28);  m (28)) wurden mit Rettungshubschrauber in verschiedene Kliniken geflogen und dort intensivmedizinisch versorgt. Ihr Gesundheitszustand hat sich so stabilisiert, dass keiner der drei Schwerverletzten in Lebensgefahr schwebt, zwei Kollegen konnten bereits von der Intensivstation auf die Wachstation verlegt werden.

Am Unfalltag blieb die BAB 14, ab Anschlussstelle Döbeln-Ost von 15:45 Uhr bis 18:50 Uhr voll gesperrt.

Das Unfallfahrzeug wurde zur technischen Untersuchung sichergestellt. Ein durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz beauftragter Sachverständiger der Dekra wird vor Ort Untersuchungen aufnehmen, um die Unfallursache gutachterlich zu bestimmen. Nicht auszuschließen ist, dass auch der plötzlich einsetzende Regen mit ursächlich für diesen tragischen Unfall ist. Zur Aufklärung der Unfallursache sucht die Polizei nun dringend Hinweise von Autofahrern, die Beobachtungen zum Unfallgeschehen und zur Wettersituation, die zur Unfallzeit am Unfallort herrschte, machen können.

Bitte wenden Sie sich an die VPI Leipzig, Schongauer Straße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 10.05.2013

Spendenaufruf für die tödlich verunglückten Beamten der Bereitschaftspolizei

Am 8. Mai 2013 wurden bei einem tragischen Unfall auf dem Weg zu einem Einsatz zwei Angehörige der Bereitschaftspolizei tödlich verletzt. Der Schmerz und das Mitgefühl sind groß. Mit der Errichtung eines Spendenkontos möchte die sächsische Polize den Familien helfen, auch wenn niemand in der Lage ist, wirklich zu helfen.
Die Spenden sind zweckgebunden und sollen den Hinterbliebenen Unterstützung in dieser schweren Zeit geben.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Zuwendungen bedanken, die Sie an folgende Bankverbindung überweisen können:

Kontoinhaber: Hauptkasse Freistaat Sachsen
Bank: Ostsächsische Sparkasse
Kontonummer: 315 582 500 5
BLZ: 850 503 00
Verwendungszweck/Betreff: 7040 00535-3, Aost: 031605-9

Anstieg von rechter und linker Gewalt/ Polizeidirektion Göttingen veröffentlicht Zahlen zur Politisch motivierten Kriminalität

“2012 gab es im Vergleich zum Vorjahr 12 Politisch motivierte Straftaten mehr im Bereich der Polizeidirektion (PD) Göttingen.” Das erklärte der Göttinger Polizeipräsident Robert Kruse anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen zur Politisch motivierten Kriminalität. Hierzu zählen alle Straftaten, bei denen anzunehmen ist, dass Triebfeder der Tatbegehung die politische Einstellung der Täter ist. Entgegen dem Landes- und Bundestrend, der jeweils einen deutlichen Rückgang verzeichne, stiegen die Fallzahlen im Göttinger Direktionsgebiet weiterhin leicht an. Beachtlich sei nach Kruses Einschätzung, dass unter die 579 Straftaten 86 Gewaltdelikte fallen, im Jahr zuvor waren es noch 55 von insgesamt 567 Straftaten. Das sei der höchste Wert seit 2005. “Auch wenn aufgrund der insgesamt geringen Fallzahlen diese Steigerung keinen Anlass zur Dramatisierung gibt, müssen wir die Entwicklung im Auge behalten. Die Bereitschaft einiger, ihre politischen Vorstellungen auch mit Gewalt durchzusetzen, ist offenbar ungebrochen.”

Politisch rechtsmotivierte Straftaten stagnieren – deutlich mehr Gewalttaten

Mehr als die Hälfte aller Straftaten der Politisch motivierten Kriminalität waren im Jahr 2012 rechtsmotiviert. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen 323 derartige Straftaten verübt. Mit nur einem Delikt weniger als im Jahr 2011 stagniert die Politisch motivierte Kriminalität ‘rechts’ – allerdings auf hohem Niveau. Beide Jahre bilden die Spitzenwerte der letzten zehn Jahre. Diese Entwicklung betrachtet Kruse mit Sorge: “Das zeigt mir, dass die Niedersächsische Landesregierung mit der entschlossenen Bekämpfung des Rechtsextremismus im Koalitionsvertrag einen richtigen Schwerpunkt gesetzt hat.” Bei 52 Prozent der Straftaten handelt es sich um sogenannte Propagandadelikte, also insbesondere dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Anzahl der rechtsmotivierten Gewalttaten ist von 17 Delikten im Jahre 2011 auf 28 im folgenden Jahr gestiegen. Besonders auffallend sei laut Kruse die Entwicklung im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg. “Allein dort zählen wir 146 der rechtsmotivierten Delikte. Die restlichen 177 Straftaten verteilen sich nahezu gleichmäßig auf die anderen vier Inspektionen Göttingen, Northeim/Osterode, Hameln-Pyrmont/Holzminden und Hildesheim.” Zurückzuführen sei dieser überproportionale Anstieg in Nienburg/Schaumburg auf einen bereits länger andauernden Konflikt zwischen jungen rechts- und linksmotivierten Personen in Bückeburg und dem jährlich stattfindenden “Trauermarsch” der rechten Szene in Bad Nenndorf, erläutert der Polizeipräsident den Sachverhalt. Noch deutlicher werde dies bei Betrachtung der rechtsmotivierten Gewaltkriminalität: 18 der insgesamt 28 Gewaltdelikte des gesamten Bezirks wurden im Brennpunkt Bückeburg verübt. Das sind 17 Prozent aller rechten Gewalttaten in Niedersachsen. “Diesem Konflikt zwischen den gegnerischen Gruppen werden wir auch zukünftig mit intensiven polizeilichen Maßnahmen vor Ort begegnen”, so Kruse.

Politisch linksmotivierte Kriminalität auf Vorjahresniveau – Anstieg von Gewalttaten

36 Prozent aller Politisch motivierten Straftaten sind dem linken Täterspektrum zuzuordnen. Die 211 verzeichneten Delikte entsprechen exakt dem Vorjahreswert. Doch auch hier ist ein Anstieg der Gewalttaten zu verzeichnen. Während sich die Zahl linker Gewaltdelikte auf Landesebene mit 150 Fällen mehr als halbiert hat, ist die Zahl dieser Delikte im Bereich der PD Göttingen von 36 auf 54 gestiegen. Ein Schwerpunkt linker Straftaten habe sich nach Angaben des Polizeipräsidenten im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden herausgebildet. Das sei laut Kruse den inzwischen zahlreichen, leider nicht immer friedlich verlaufenden versammlungsrechtlichen Aktionen in Emmerthal am Kraftwerk Grohnde, insbesondere im Rahmen der Transporte radioaktiver Brennelemente, geschuldet. Weitere Anlässe zur Straftatenbegehung seien die Gegendemonstrationen anlässlich des “Trauermarsches” in Bad Nenndorf sowie der bereits genannte, weiterhin schwelende ideologisch begründete Konflikt zwischen links- und rechtsmotivierten Straftätern in Bückeburg. In Bezug auf die Stadt und den Landkreis Göttingen erklärte Kruse, dass dieser Bereich nach wie vor einen regionalen Brennpunkt linksmotivierter Straftaten in Niedersachsen darstelle. Zwar hat die Gesamtzahl der Delikte von 112 im Jahre 2011 auf 96 im Jahre 2012 abgenommen. Dennoch ist dies landesweit im Vergleich der höchste Wert aller Polizeiinspektionen. Selbst in der Großstadtregion Hannover wurden mit 67 Straftaten deutlich weniger linksmotivierte Delikte als in Göttingen begangen. Hauptsächliche Motivation zur Straftatenbegehung linksmotivierter Täter sind nach den Feststellungen der Polizeiinspektion Göttingen der sogenannte Antifaschismuskampf, die Konfrontation gegen Rechts und gegen Burschenschaften sowie die Auseinandersetzung mit der Polizei. Für Kruse ist besonders erwähnenswert, dass von den insgesamt 96 linksmotivierten Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen allein 17 Delikte im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz bei der Veranstaltung des RCDS mit dem damaligen niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann im Januar 2012 in der Universität Göttingen stehen. Insgesamt hat der Einsatz 17 Strafverfahren gegen Demonstrationsteilnehmer nach sich gezogen, von denen fünf zu Verurteilungen führten. Auch gegen Polizeibeamte dieses Einsatzes sind sieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung im Amt erstattet worden. Alle diese Ermittlungsverfahren sind jedoch eingestellt worden. “Öffentlichkeit und Medien hatten den Polizeieinsatz intensiv und kontrovers diskutiert. Zudem hatten sowohl der Rat der Stadt Göttingen als auch der Kreistag Resolutionen verabschiedet, mit der sie diesen Polizeieinsatz missbilligten”, erklärte der Polizeipräsident. “Rückblickend ist aber festzuhalten: Die juristische wie auch parlamentarische Überprüfung des Einsatzes durch die hierfür zuständigen Institutionen haben zu keinen Beanstandungen geführt. Das bestätigt, dass das Einschreiten durch die Polizei bei dieser Veranstaltung rechtmäßig und geboten war und hinsichtlich der Intensität und der Anzahl der Adressaten erforderlich und angemessen.”

Polizeipräsident Kruse bekräftigte, dass die Polizeidirektion Göttingen weiterhin ihren gesetzlichen Auftrag zur Sicherheitsgewährung wahrnehmen wird. Dies beinhaltet auch in Zukunft das konsequente Vorgehen gegen alle politisch motivierten Straftäter unabhängig von ihrer jeweiligen weltanschaulichen Ausrichtungen.

Quelle: PM der PD Göttingen vom 08.05.2013

Hannover (NDS): Öffentlichkeitsfahndung AWD-Arena: Fußballrandalierer wollte Polizisten mit Metallstange verletzen

Ein bislang unbekannter Täter hat am 26.01.2013 beim Bundesligaspiel Hannover 96 gegen den VFL Wolfsburg in der AWD-Arena ein Metallprofil in Richtung eines eingesetzten Beamten geworfen und diesen nur knapp verfehlt. Die Polizei fahndet nun mit Fotos nach dem Tatverdächtigen. Während des Bundesligaspiels war es gegen 15:40 Uhr in der Nordkurve der AWD-Arena zunächst zu einer Körperverletzung gekommen, bei der ein Ordner von Hannover 96 von einem 29-Jährigen geschlagen wurde. Im Anschluss an dessen Festnahme kam es seitens der hannoverschen Fanszene zu Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Zudem wurden diverse Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Einer der Randalierer warf ein zwei Meter langes und knapp vier Kilogramm schweres Aluminiumprofil in Richtung eines Polizisten und verfehlte diesen nur knapp. Anschließend tauchte der Angreifer in der Fanmenge unter. Die Tat wurde von eingesetzten Beamten videografiert. Die Polizei fahndet nun mit Fotos aus diesem Video nach diesem Mann. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Er ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank. Zur Tatzeit war er mit einer grauen, parkaähnlichen Jacke, einem schwarzen Kapuzenshirt und einer dunkelblauen Hose bekleidet. Er trug einen schwarz-weiß-grünen Fanschal, eine schwarze Hornbrille, braune Sportschuhe mit weißer Sohle sowie roten Schnürsenkeln.

Hier ein Link zu der Pressemitteilung der PD Hannover mit Bildern!

Hinweise zur Identität der abgebildeten Person nimmt die Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920 entgegen.

Quelle: PM der PD Hannover vom 08.05.2013

Landshut (Bayern): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens

Mit Blaulicht und Martinshorn war am Mittwoch (08.05.2013) eine Streifenbesatzung der Landshuter Polizei zu einem Einsatz unterwegs. In der Niedermayerstraße auf Höhe einer Tankstelle kam es zum Zusammenstoß mit einer 21-jährigen Pkw-Fahrerin. Die junge Frau und beide Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen.

Eine 22-jährige Polizeibeamtin und ihr 33-jähriger Streifenpartner waren mit dem Polizeiauto zu einem eiligen Einsatz entsandt worden. Mit den aktivierten Sondersignalen Blaulicht und Martinshorn befuhren beide die Niedermayerstraße in Landshut stadtauswärts. Gerade als sich der Verkehr staute und die Polizeistreife an diesem Hindernis vorbeifuhr, bog die 21-jährige Pkw-Fahrerin aus der dortigen Tankstelle auf die Straße in Richtung stadteinwärts ein. Genau zu diesem Zeitpunkt kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos.

Alle drei Pkw-Insassen erlitten beim Zusammenstoß leichte Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung verbracht werden.

Der Unfallschaden am Opel der 21-jährigen Frau aus dem Rottal wird auf 3000 Euro geschätzt. Der Schaden am Polizeiwagen auf 10.000 Euro.

Die Unfallaufnahme und -sachbearbeitung erfolgte durch Beamte der Polizei Rottenburg/Laaber.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 08.05.2013

A14 bei Döbeln (Sachsen): Mannschaftswagen der Polizei verunfallt – zwei Polizisten ums Leben gekommen, drei schwer verletzt

Für das heutige Fußballspiel Regionalliga Nordost zwischen Red Bull Leipzig und dem 1. FC Lok Leipzig wurde durch die Polizeidirektion Leipzig ein Polizeieinsatz durchgeführt. Zur Realisierung des Einsatzes ersuchte die Polizeidirektion Leipzig das Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsen um personelle Unterstützung.
Im Rahmen ihres Einsatzauftrages für die Polizeidirektion Leipzig verunglückte auf der Anfahrt von Dresden zum Einsatzort Leipzig auf Autobahn A14 in Höhe der Anschlussstelle Döbeln-Ost ein Einsatzfahrzeug der Bereitschaftspolizei.

Bei diesem Unfall kamen auf tragische Weise zwei Beamte ums Leben. Drei weitere Beamte wurden teilweise schwer verletzt. Ihnen wurde sofort die notwendige medizinische Betreuung zu Teil.

Der Präsident der PD Leipzig, Polizeipräsident Bernd Merbitz, zeigt sich tief betroffen: „Die Kollegen wollten uns helfen und verloren ihr Leben. Dieser Verlust ist schmerzlich und tragisch.“

Quelle: PM der PD Leipzig vom 08.05.2013

rbb-online: Benefizspiel nach Hubschrauber-Unglück – Hertha gewinnt für guten Zweck

Gestern stieg um 18 Uhr das Benefizspiel Hertha BSC gegen eine Bundespolizeiauswahl. Damit unterstützt Hertha die Familie des bei dem Hubschraubercrash am 21. März tödlich verunglückten Bundespolizei-Piloten Lutz Albrecht. Danke Hertha.wp-monalisa icon
Hertha gewann 5:0 (1:0).

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf rbb-online.de vom 07.05.2013
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2013_05/hertha_benefizspiel_bernau.html

Hundewelpen gerettet – Länderübergreifender Polizeieinsatz für die Tiere

Am 06.05.2013 sprachen osteuropäische Migranten mehrere Personen einer Reisegruppe auf dem Rastplatz der Bundesautobahn A 24 „Prignitz“ an. Aus einem Auto heraus boten sie den Reisenden Hundewelpen zum Kauf an. Im Kofferraum des Fahrzeuges mit bulgarischen Kennzeichentafeln drängten sich etwa ein Dutzend Welpen verschiedener Rassen.

Die bestürzten Mitreisenden informierten sofort die Brandenburgische Polizei. Leider verließ der Pkw noch vor Eintreffen der  eingesetzten Polizeibeamten aus Brandenburg den Rastplatz.

Da die Kollegen aus dem benachbarten Bundesland das Fahrzeug nicht mehr feststellen konnten informierten sie gegen 19:00 Uhr die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock.

Gegen 23:00 Uhr konnten die eingesetzten Beamten den Personenkraftwagen im Rostocker Seehafen feststellen und kontrollieren. Hierbei stellten die Polizisten insgesamt elf Hundewelpen (fünf Schäferhund-Welpen, vier Chihuahua-Welpen und einen Golden-Retriever Welpe sowie einen kleinen Spitz-Welpen) im Auto fest. Die Tiere befanden sich alle in einem erbarmungswürdigen Zustand, beengt in kleinen Gitterboxen im Kofferraum und auf dem Rücksitz deponiert.

Die Hundewelpen wurden durch die Beamten sichergestellt und der Rostocker Tierrettung übergeben. In der Tierklinik können sie sich nun erst einmal von dem Martyrium erholen.

Die Kriminalpolizei hat unverzüglich die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen die Insassen des Fahrzeuges aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass die für die Welpen mitgeführten Papiere nicht für die tatsächlich festgestellten Hunde ausgestellt sind. Zudem müssen sich die Tatverdächtigen auch wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Da sie keinen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten die Täter ihr Bargeld von mehreren hundert Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Quelle: PM des PP Rostock vom 07.05.2013

SWR4: Ignorierte Autorität – Gewalt gegen die Polizei

Eine Radiosendung des Südwestrundfunks von heute zum Thema “Gewalt gegen Polizisten”, ein Betroffener äußert sich dazu.

http://www.swr.de/swr4/bw/programm/-/id=258008/nid=258008/did=11266786/mpdid=11334038/dcma24/index.html

Köln (NRW): Taschendiebinnen festgenommen – und Geburtstagsparty gerettet

Nachdem sie eine Rentnerin (88) in der Kölner Innenstadt bestohlen hatten, haben Polizeibeamte am Freitagmittag (3. Mai) zwei Taschendiebinnen (15, 23) festgenommen. Wenig später gaben die Beamten der Bestohlenen ihre Geldbörse mitsamt Bargeld zurück. Diese freute sich an diesem Tag darüber ganz besonders: Sie hatte nämlich Geburtstag – und wollte ihre Familie zum Essen einladen!

Gegen 12.40 Uhr beobachteten die Beamten eines zivilen Einsatztrupps die beiden Frauen an der U-Bahnstation Neumarkt, als sie aus einem Portemonnaie mehrere Geldscheine entnahmen und anschließend in einen Mülleimer warfen. Daraufhin nahmen die Beamten die beiden einschlägig als Taschendiebinnen bekannten Frauen fest und stellten Bargeld und Geldbörse sicher. Nach ihrer Vernehmung wurden sie entlassen und müssen nun mit einem weiteren Strafverfahren rechnen.

Über die im weggeworfenen Portemonnaie befindlichen Ausweispapiere gelang es den Fahndern, die Geschädigte (88) zu ermitteln. An ihrem Wohnort in Köln-Höhenhaus trafen sie die Rentnerin an. Diese nahm freudestrahlend Geldbörse und Geld wieder in Empfang. “Ich habe heute Geburtstag und wollte meine Familie zum Essen einladen”, berichtete die überglückliche Rentnerin.

Und die Beamten freuten sich, die Geburtstagsparty gerettet zu haben!

Quelle: PM des PP Köln vom 06.05.2013

Gengenbach (BW): Gengenbacher Klinikpersonal bedroht – 52-jähriger Mann schwer verletzt

Ein 52-jähriger Mann hat gegen 18.45 Uhr Personal des Ortenauklinikum in Gengenbach mit einer Schusswaffe bedroht. Vor dem Gebäude schoss der Mann in Richtung einer Krankenschwester, die daraufhin flüchtete. Der Mann gab nach bisherigen Erkenntnissen vor dem Klinikgebäude weitere Schüsse in die Luft ab. 

Als die hinzu gerufene Polizei wenig später am Ort des Geschehens eintraf, versuchte sich der Mann durch einen Kopfschuss selbst zu richten. Er wurde schwer verletzt in ein Offenburger Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt, Ermittler der Kripo suchen zwischenzeitlich nach Hintergründen und Motiven des Mannes. Weitere Menschen wurden nicht verletzt.

Quelle: PM der PD Offenburg vom 05.05.2013

Polizei Dortmund widerspricht Darstellung bei den “Ruhrbaronen”

Dem Bericht eines Gastautors auf der Web-Site der Ruhrbarone zu Übergriffen von Polizeibeamten auf Demonstrationsteilnehmer (http://www.ruhrbarone.de/euromayday-nordstadt-party-mit-zwischenfall/) zur Euromayday widerspricht die Dortmunder Polizei ausdrücklich.

Leider ist der Bericht ohne die journalistische Sorgfaltspflicht der Gegenrecherche beim Polizeipräsidium Dortmund veröffentlicht worden.

Die Dortmunder Polizei stellt dazu Folgendes richtig:

In der Versammlungsbestätigung vom 02.05.2013 wurde festgelegt, und vorher mit dem Versammlungsleiter so kooperiert, dass während des Aufzuges kein Alkohol konsumiert werden darf. Gegen diese Auflage wurde mehrfach durch Versammlungsteilnehmer verstoßen. Dazu hat die Polizei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Teilnehmer und eine Strafanzeige gegen den Versammlungsleiter gefertigt, der den Alkoholkonsum nicht unterbinden wollte.

Die Polizei musste gegen 17:19 Uhr Pfefferspray einsetzen, um sich bei einer Personalienfeststellung gegen aggressive Teilnehmer durchzusetzen. Es wurden Platzverweise ausgesprochen und neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung gefertigt.

Auf Anfrage der Polizeibeamten lehnten die beiden betroffenen Männer die Hilfe durch einen Rettungswagen ab.

Quelle: PM des PP Dortmund vom 06.05.2013

Spiegel.de: Gewalt gegen Polizisten: Schlaflose Nächte

Immer häufiger werden nordrhein-westfälische Polizisten im Dienst angegriffen oder beleidigt. Eine neue Studie des Innenministeriums zeigt, dass viele Beamte darunter leiden. Dennoch holen sie sich selten professionelle Hilfe.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 06.05.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gewalt-gegen-polizisten-jeder-fuenfte-beamte-leidet-unter-den-folgen-a-897983.html

RP Online: Gewalt in Nordrhein-Westfalen Alle 90 Minuten Angriff auf Polizist

Die Gewalt gegen Respektspersonen in NRW nimmt zu. Auch Rettungskräfte, Schiedsrichter und Lehrer werden zunehmend Opfer von Übergriffen. Rot-Grün plant eine “Woche des Respekts”.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post vom 05.05.2013
http://www.rp-online.de/politik/nrw/alle-90-minuten-angriff-auf-polizist-1.3375986

Andernach (RLP): Bedrohung

Am Samstagabend (04.05.13) teilte eine 32-jährige Mutter eines 3-jährigen Kindes hiesiger Dienststelle mit, dass ihr 34-jähriger Lebensgefährte das Kind in die gemeinsame Wohnung eines Mehrfamilienhauses gezerrt hätte. Er sei im höchsten Maße aggressiv und stark alkoholisiert.  Aus diesem Grund wurde sofort eine Funkstreife hiesiger Dienststelle an den Tatort entsandt.

Der stark alkoholisierte Lebensgefährte verbarg sich und den dreijährige Jungen in der Wohnung. Auf Klingeln und Klopfzeichen reagierte dieser nicht.

Eine verbale Kommunikation mit den Beamten war nicht möglich, vielmehr teilte er seiner Lebensgefährtin via Handy mit, dass er den Jungen aus dem Fenster oder dem Balkon der Wohnung im 4. OG werfen werde, sollte die Polizei nicht abrücken.

Die zwischenzeitlich informierte Feuerwehr der Stadt Andernach  legte ein Sprungtuch aus, DRK und ein Notarzt befanden sich ebenfalls vor Ort.

Der Täter schrie an der Wohnungstür, dass die Beamten verschwinden sollten.

Ein Schlüsseldienst wurde zwischenzeitlich verständigt.

In einem günstigen Moment  gelangten die Beamten schließlich in die Wohnung und nahmen den Täter fest. Er wurde im  Anschluss wegen seines Zustandes und der Verhinderung weiterer Gefahren  in eine ortsansässige psychiatrische Klinik eingewiesen.

Der dreijährige Junge blieb glücklicherweise unverletzt.

Quelle: PM der PI Andernach vom 05.05.2013

Friedrichsthal, BAB 8 (Saarland): Drei verletzte nach Unfall, darunter zwei Polizeibeamte

Am Donnerstagmittag kam es gegen 15:00 Uhr auf der A 8 in Höhe der Sulzbachtalbrücke zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen, darunter zwei Polizeibeamte, leicht verletzt wurden. Die Polizei sicherte mit mehreren Fahrzeugen eine Gefahrenstelle auf der Autobahn ab, als ein 89jähriger aus Neunkirchen die A 8 über das Autobahndreieick Friedrichsthal in Richtung Neunkirchen befuhr. Dabei fuhr er ersten Ermittlungen zu Folge von der Beschleunigungsspur direkt auf die Überholspur, wo er mit dem Pkw eines 49jährigen aus Heusweiler kollidierte. Von dort wurde sein Pkw zurück in Richtung Beschleunigungsstreifen geschleudert, wo er in das stehende Polizeiauto fuhr, in welchem sich zwei Polizeibeamte befanden. Die beiden Beamten sowie der 89jährige wurden durch die Kollisionen leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: PM der PI Sulzbach vom 03.05.2013

Nürnberg (Bayern): An die Falschen geraten

Buchstäblich an den Falschen geraten sind am 02.05.2013 zwei Männer (27 und 18 Jahre) im Stadtgebiet Nürnberg.

Das Duo befand sich gegen 15.30 Uhr auf dem Rückweg von einer Gerichtsverhandlung, die im Justizgebäude stattgefunden hatte und die beide als Zuhörer verfolgt hatten. Ohne es offensichtlich vorher zu wissen, trafen die beiden auf Höhe des Westfriedhofes auf zwei Beamte der Nürnberger Polizei, die dort als Zivilstreife unterwegs waren.

Während der 27-Jährige einem der beiden Beamten unvermittelt ein Bein stellte, sprang ihm der 18-Jährige von hinten mit dem Knie in den Rücken. Was beide nicht ahnten, war, dass der andere Polizeibeamte ein gut ausgebildeter Kampfsportler ist, der sich sehr schnell des Angriffs erwehren konnte, das Duo am Boden fixierte und zusammen mit seinem angegriffenen Kollegen vorläufig festnahm. Der angegriffene Beamte wurde nur leicht verletzt.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass die beiden Angreifer der rechten Szene zugeordnet werden können. Ob der Angriff möglicherweise politisch motiviert war und evtl. eine Verwechslung der Personen vorliegen könnte, wird jetzt durch das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geprüft.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 03.05.2013

Zürich ZH: Polizist bei Einsatz verletzt – Zeugenaufruf

Am frühen Samstagmorgen, 4. Mai 2013, wurde ein Polizist im Kreis 4 verletzt, als er einen mutmasslichen Drogendealer zu Fuss verfolgte. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz nach Mitternacht wollte ein Polizist an der Brauerstrasse einen mutmasslichen nigerianischen Drogendealer kontrollieren. Dieser ergriff beim Erblicken des Uniformierten  zu Fuss die Flucht. Sofort nahm der Polizist ebenfalls zu Fuss die Verfolgung des Flüchtigen in Richtung stadteinwärts auf. Kurz vor der Verzweigung mit der Langstrasse stiess der Beamte mit einem unbeteiligten Passanten zusammen, wobei der Passant zu Boden und der Polizist gegen ein Auto stürzte. Beide Männer konnten sofort wieder aufstehen und der Beamte kümmerte sich zunächst um den Fussgänger. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass dieser den Zusammenstoss offenbar unverletzt überstanden hatte, rannte er dem Flüchtenden weiter hinterher. Kurze Zeit später konnte er diesen an der Müllerstrasse einholen, festnehmen und auf die Wache bringen. Dort verschlechterte sich plötzlich der Gesundheitszustand des Polizisten, sodass er zur stationären Behandlung ins Spital geführt werden musste, wo unter anderem eine Hirnerschütterung diagnostiziert wurde.

Es ist unklar, ob das Auto, gegen das der Polizist gestürzt war, am Fahren oder dort parkiert war. Daher sucht die Stadtpolizei den Verantwortlichen des unbekannten Fahrzeuges. Ebenfalls wird der Passant gesucht, der vom Polizisten umgerannt wurde. Sie und andere Personen, die Angaben zum Vorfall kurz nach Mitternacht an der Ecke Brauer-/Langstrasse machen können, werden gebeten, sich mit der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117, in Verbindung zu setzen.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 04.05.2013

Berliner Morgenpost: SPD will Pfefferspray-Verbot für Berliner Polizisten

… und nicht nur die SPD.

In Berlin wurde am 1. Mai Pfefferspray eingesetzt, weil versucht wurde, eine Polizeikette zu durchbrechen. Dies wurde nun im Berliner Senat diskutiert.
Bei aller Überparteilichkeit: Wie genau stellen die Leute, die so etwas fordern, sich eigentlich vor, wie dann gewisse Situationen, in denen Polizeibeamte angegriffen werden (was in 2011 im Schnitt 146 Mal am Tag passiert ist, also nicht selten passiert) gelöst werden sollen?

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost vom 04.05.2013
http://mobil.morgenpost.de/berlin/article115873653/SPD-will-Pfefferspray-Verbot-fuer-Berliner-Polizisten.html

General-Anzeiger: Kundgebung von Pro NRW – Großaufgebot der Polizei in Godesberg

Heute vor einem Jahr gab es in Lannesdorf (ein Stadtteil von Bonn-Bad Godesberg) im Rahmen eines Versammlungsgeschehens eine Messerattacke auf zwei Polizeibeamte.
Am heutigen Sonntag finden wieder Kundgebungen statt. Es sind bis zu 1000 Polizeibeamte im Einsatz.
Allen in Lannesdorf befindlichen Polizeibeamten wünsche ich, dass sie heil und am Stück nach Hause kommen. Allen nicht in Lannesdorf im Einsatz befindlichen Einsatzkräften wünsche ich natürlich dasselbe, egal, wo Ihr Euren Dienst verrichtet. Allen Leserinnen und Lesern unserer Blogs wünsche ich einen angenehmen Sonntag.

Quelle und mehr:
Online-Artikel des General-Anzeigers vom 04.05.2013
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/Grossaufgebot-der-Polizei-in-Godesberg-article1043818.html

 

tz-online.de: Freunde versuchen zu helfen – Prügelopfer Teresa Z. braucht Geld für Prozess

Im Herbst wird es zum Prozess gegen den Münchner Polizisten kommen, der Theresa Z. geschlagen haben soll. Er wird wegen Körperverletzung im Amt angeklagt werden.
Theresa Z. ihrerseits wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung ein Verfahren erwarten.
Um Theresa Z. finanziell zu unterstützen (ein Verfahren ist teuer), wird Geld für sie gesammelt. Bis hierhin finde ich das durchaus legitim – warum soll man sich unter Freunden nicht helfen?
Allerdings hört mein persönliches Verständnis bei der Art auf, wie diese Sammelaktionen verkauft werden.
Ein Zitat aus dem Artikel:
“Unterstützt werden die Benefiz-Veranstaltungen von Amnesty International, der Initiative Transparente-Polizei.de, victim-veto.org sowie vom Trikont-Verlag. „Der Protest der DJs, Musiker und Künstler richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Polizei als solche, sondern lediglich gegen jene Beamte, die mit übertriebener Gewalt agieren“, so die Veranstalter.”
Und die wissen alle schon vor Prozessende, dass der fragliche Beamte hier übertrieben hat? Dieses Wissen bewundere ich ja in dieser Debatte schon länger. Woher kommt das? Aus der Kristallkugel? Wozu leistet man sich eigentlich noch teure Verfahren, wenn das alles schon im Vorfeld so furchtbar klar ist? *Sarkasmus Ende*
Mal wieder eine interessante Auffassung von Rechtsstaatlichkeit, die sich da offenbart.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der tz vom 03.05.2013
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/pruegelopfer-teresa-braucht-geld-prozess-2885002.html

Stellungnahme der Dortmunder Polizei zu den Beschwerden über den Fluglärm durch den eingesetzten Polizeihubschrauber am 30.04.2013 und 01.05.2013

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dortmund,

Ihren Unmut über den durch den Polizeihubschrauber verursachten Lärm an den vergangenen Tagen können wir sehr gut verstehen und nachvollziehen. Wir haben Verständnis dafür, dass Sie an einem Feiertag ein Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung haben.

Bei Demonstrationen von Rechtsextremisten haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass linksautonome Gewalttäter an verschiedensten Örtlichkeiten teils massive Straftaten begehen. Seien es Angriffe auf Polizeibeamte, Sachbeschädigungen an privatem Eigentum oder gefährliche Eingriffe und Manipulationen in den Straßen- oder Bahnverkehr. Um hierauf schnell reagieren zu können, sind gute Aufklärungsergebnisse zwingend erforderlich. Somit ist der Einsatz eines Polizeihubschraubers bei solch dynamischen Einsatzlagen unverzichtbar, um sich neben anderen Maßnahmen ein reales und aktuelles Bild der Gesamtsituation zu verschaffen.

Dadurch entstehender Lärm lässt sich leider nicht vermeiden, nur durch ein Aufsteigen des Hubschraubers verringern. Daneben wird durch die Einsatzführung versucht, die Dauer der Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten.

Dafür bitten wir auch im Rahmen der nächsten Einsätze um Verständnis.

Ihre Polizei Dortmund!

Quelle: PM des PP Dortmund vom 03.05.2013

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich teile das Verständnis der Polizei Dortmund nicht. So ein Polizeihubschrauber schwirrt nicht aus Jux durch die Landschaft. Ich persönlich finde derartige Beschwerden sehr egoistisch.

Musste doch mal an dieser Stelle gesagt werden!

Donnersdorf (Bayern): Biber im Polizeigewahrsam – Fluchtversuch missglückt

Einen nicht alltäglichen Einsatz haben Beamte der Polizeiinspektion Gerolzhofen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bewältigt. Ein Biber hatte sich anscheinend im Gewerbegebiet verirrt. Nachdem das streng geschützte Tier sich nicht vertreiben ließ, also einem Platzverweis nicht folge leistete, nahmen es die Polizisten in Gewahrsam.

Gegen Mitternacht hatte ein Lkw-Fahrer der Polizei mitgeteilt, dass ein Biber an der Pforte eines Einkaufsmarktes Am Rödertor sitzen würde. Anscheinend waren dem Tier die Öffnungszeiten nicht bekannt und auch das gewaltsame Öffnen der Eingangstür des Geschäfts scheiterte. Da der fachliche Rat des zuständigen Jagdpächters nicht eingeholt werden konnte, versuchten die Polizisten zunächst, den Biber in Richtung freier Natur zu vertreiben. Davon ließ sich der Nager allerdings nicht beeindrucken und blieb weiter vor Ort.

Schließlich gelang es den Beamten das Tier einzufangen und in eine Kiste zu sperren. Noch während dem Transport im Streifenwagen zu einem nahegelegenen Gewässer setzte das Pelztier dann seine scharfen Zähne zu einem Fluchtversuch ein. Das Transportbehältnis hatte er nahezu durchgebissen. Letztendlich war das Tier froh, wieder in einer bekannten Umgebung zu sein und die Beamten erleichtert, den widerspenstigen Zeitgenossen los zu sein.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Biber unter strengem Schutz stehen. Nachstellungen, Verletzungen oder gar das Töten stellen eine Straftat dar, die mit empfindlichen Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden können.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 02.03.2013

Duisburg (NRW): Festnahme nach Messerattacke – Festgenommener hatte zuvor Polizisten bedroht

Mit den Worten “Fahr’, fahr’, die wollen mich umbringen!” sprang am Samstag (27. April) ein 33-Jähriger in ein Taxi, das gegen 18 Uhr auf der Wanheimer Straße in der Nähe der Siechenhausstraße am Fahrbahnrand stand. Noch bevor der Taxifahrer losfahren konnte stürmten mehrere Männer herbei, versuchten die Türen des Wagens aufzureißen und stachen auf die Reifen ein. Wegen der beschädigten Reifen konnte der Wagen nur eine kurze Strecke zurücklegen. Der offensichtlich gejagte Fahrgast stieg wieder aus und rannte davon. Die alarmierte Polizei befragte Augenzeugen des Vorfalls und überprüfte kurz darauf zwei verdächtige Fahrzeuge und mehrere Personen, die sich in einer Teestube aufhielten. Der Verfolgte war derweil in eine Moschee geflüchtet und meldete sich von dort bei den Ordnungshütern. Er schilderte, wie ein gleichaltriger Landsmann ihn mit einem Messer angegriffen habe. Den Beschuldigten ermittelte eine Streifenwagenbesatzung in einer Teestube auf der Wanheimer Straße. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft kam der 33-jährige Rheinhausener unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung vor den Haftrichter. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an. Am Sonntag erging Haftbefehl gegen den polizeibekannten Gewalttäter. Erst in der vergangenen Woche hatte er bei einer Verkehrskontrolle einem Polizisten gedroht, bei der nächsten Begegnung eine Waffe dabei zu haben.

Quelle: PM des PP Duisburg vom 29.04.2013

Hannoversche Allgemeine: Fünf Jahre Haft für Angriff auf Polizeibeamten

Vor dem Landgericht Hannover wurde ein 37-Jähriger wegen versuchten Totschlags, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu fünf Jahren Haft sowie einer Entziehungskur verurteilt, nachdem er Ende Dezember 2012 einen Polizisten vom Balkon im 9. Stock zu stoßen versucht hatte (den Wortlaut der damaligen Pressemitteilung der PD Hannover verlinke ich hier). Nur mit Glück und Geistesgegenwart konnte der Polizist verhindern, abzustürzen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen vom 30.04.2013
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fuenf-Jahre-Haft-fuer-Angriff-auf-Polizeibeamten

Stuttgarter Zeitung: Bewährungsstrafen für Stuttgart-21-Gegner

Vor dem Landgericht Stuttgart fiel Ende April bereits ein Urteil zu einem Vorfall am 20.6.2011 (den Wortlaut der damaligen Pressemitteilung des PP Stuttgart verlinke ich hier). Damals wurde im Rahmen der Proteste gegen S21 ein Bauzahn beim Grundwassermanagement umgeworfen und u.a. ein Polizeibeamter in zivil angegriffen und verletzt. Der Angreifer wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch zu einem Jahr und drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr und neun Monate Haft ohne Bewährung gefordert.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 26.04.2013
http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verfahren-am-landgericht-bewaehrungsstrafen-fuer-stuttgart-21-gegner.6060800f-e75e-4891-9359-d7209651ab76.html

B.Z.: Berliner Polizisten – Die Polizei ist besser als ihr Ruf

Die Polizei ist besser als ihr Ruf. Der wird ganz bewusst ruiniert. Auch am 1. Mai wieder, meint Gunnar Schupelius.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der B.Z. vom 30.04.2013
http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/die-polizei-ist-besser-als-ihr-ruf-article1673651.html

Genau so ist es. Hier ist schon einmal die erste Rose: wp-monalisa icon

spiegel.de: Schuhwurf auf Islam-Polizisten: Frau zu Haftstrafe verurteilt

Es gilt in der arabischen Welt als große Beleidigung: Eine Frau hat in der Pilgerstadt Mekka Mitarbeiter der islamischen Religionspolizei mit Schuhen beworfen. Dafür muss sie nun ins Gefängnis.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 30.04.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/saudi-arabien-frau-bewirft-islam-polizisten-mit-schuhen-a-897338.html

Hier eine kleine Lektüre für alle, die mir ständig erklären, was für ein Polizeiwillkürstaat das hier ist. Jeder Polizistenhasser sollte mal ganz scharf darüber nachdenken, was er als Antwort auf eine derbe Beleidigung unserer Polizeibeamten zu erwarten hat – und dann genau so scharf darüber nachdenken, ob das wirklich so passend ist.

Oberstdorf (Bayern): Angetrunkener versucht Polizeifahrzeug zu stehlen

Die „Gunst des Augenblicks“ wollte ein Mann aus Bremen offenbar nutzen um widerrechtlich in ein ziviles Polizeifahrzeug einzusteigen.
Die Polizeibeamten hatten das zivile Dienstfahrzeug in der Nacht zum 1. Mai gegen 2 Uhr im Ortskern der Marktgemeinde abgestellt, um nur wenige Meter entfernt einen Sachverhalt mit einem Angestellten einer Sicherheitsfirma zu klären.
Der zufällig vorbeilaufende 22 Jährige versuchte zunächst den abgestellten Wagen von außen über die Türgrifföffnung zu öffnen. Als er bemerkte dass das Fahrzeug verschlossen war, griff er durch das Fenster der Fahrerseite, welches noch etwa zehn Zenitmeter geöffnet war, und versuchte so an den inneren Türöffner zu gelangen. Als dies jedoch misslang, wechselte der betrunkene Mann zur Beifahrertüre des Wagens und versuchte von dort erneut über die leicht geöffnete Scheibe in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Dies bemerkte der Polizeibeamte nun und hinderte den Bremer an weiteren Versuchen. Die Oberstdorfer Polizei ermittelt nun wegen Diebstahlsverdacht.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.05.2013

Sankt Wendel (Saarland): Polizeibeamte retten ein Menschenleben

Am Samstag, dem 27. April gegen 21.13 Uhr erhielt die St. Wendeler Polizei einen Notruf von einer Frau, die angab, dass ihr Mann im Auto  sitzen würde. Sie befürchte, dass er tot sei. Sie befände sich mit ihrem Fahrzeug in der St. Annen-Straße. Die eingesetzte Polizeistreife, so der Polizeieinsatzbericht,  befand sich zufälligerweise nur wenig von der Örtlichkeit entfernt und war in nur 1 Minute vor Ort. Die Polizeibeamten zogen den leblos auf der Beifahrerseite sitzenden Mann der keinerlei Vitalfunktionen mehr zeigte, noch vor dem Eintreffen des medizinischen Rettungspersonals  aus dem Auto und begannen umgehend, bis zu deren Eintreffen, mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Später stellte sich heraus, dass die Mitteilerin, zusammen mit ihrem 67-jährigen Mann zum Essen war. Auf der Heimfahrt sei ihm schlecht geworden und plötzlich, unmittelbar vor dem Wohnanwesen sei er im Fahrzeug bewusstlos geworden.

Die Polizeidienststelle St. Wendel erhielt später durch die Rettungswache St. Wendel die Mitteilung, dass Dank der Reanimation der eingesetzten Polizisten die Person wiederbelebt werden konnte.

Quelle: PM der PI Sankt Wendel vom 30.04.2013

Lage (NRW): Schnelle Festnahme nach Raub – trainierte Polizeibeamte liefen schneller

Gegen 13.45 Uhr ist am Montag ein 66-Jähriger an der Kameruner Straße im Ortsteil Wissentrup von zwei Tätern angegangen und beraubt worden. Die Räuber waren schnell gefasst. Das Opfer war kurz vorher mit dem Bus an der Haltestelle “Brinkkrug” angekommen und ausgestiegen. Als es dann an einem Gehstock in der Kameruner Straße unterwegs war, wurde es von zwei Männern angesprochen, die nach einem Haus gefragt haben. Nachdem der 66-Jährige erklärte, dass er leider nicht helfen könne, gingen beide Unbekannte einige Schritte weiter, drehten sich dann aber plötzlich um und rissen ihrem Opfer eine Goldkette vom Hals. Danach liefen beide in Richtung Bielefelder Straße davon. Nachdem die Polizei Kenntnis von der Tat erhalten hatte, ist sofort mit etlichen Streifenwagen nach den Unbekannten gefahndet worden. Die Suche konzentrierte sich zunächst auf den Bereich Mauerstraße an der Bahnlinie, weil dort zwei flüchtende Personen gesehen worden waren. Die Beamten zogen nun den Kreis immer enger. Eine weitere Zeugin wurde auf das Szenario in dem weiten fußläufigen Gelände aufmerksam und entdeckte zwei verdächtige Gestalten, die sich in einem Gebüsch an der Bahnlinie aufhielten. Sie informierte die Fahndungskräfte. Eine Streifenwagenbesatzung nahm sofort zu Fuß die Verfolgung der Verdächtigen auf und stellte das flüchtende Duo nach einigen Metern. Die sportlichen Beamten waren einfach schneller. Es stellte sich aufgrund der Personenbeschreibung heraus, dass es sich bei den beiden um 16-Jährige aus Bad Salzuflen handelt, die bereits polizeilich bekannt sind. Beide hatten zuvor mit dem Opfer im gleichen Bus gesessen und waren auch an der beschriebenen Haltestelle ausgestiegen. Einer von ihnen ist umfassend geständig. Eine Nachsuche mit Diensthund “Paul” führte zum Auffinden von Bekleidungsstücken, derer sich die Täter während ihrer Flucht entledigt hatten. Die Beute ist noch nicht wieder aufgetaucht. Es ist geplant, beide dringend Tatverdächtigen dem Haftrichter vorzuführen.

Quelle: PM der KPB Lippe vom 30.04.2013

Diese Meldung widme ich all jenen Spezialisten, die mir ständig erklären, deutsche Polizeibeamte seien durch die Bank dick, unsportlich und unbeweglich. Viel Spaß beim weiteren Pflegen der Vorurteile.

Heist (Schleswig-Holstein): Bundespolizisten retten eingeklemmte Frau aus verunfallten qualmenden PKW

Freitagnachmittag gegen 14.50 Uhr fuhren Einsatzkräfte der Bundespolizei mit “Sonderrechten” zu einem polizeilichen Einsatz zum S-Bahnhof Wedel.

Diese Einsatzgruppe (Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit) aus Bad Bramstedt kam in der Ortschaft Heist (Krs. Pinneberg) auf einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen zu. Da die Fahrerin des Nissans im Fahrzeug eingeklemmt war und hier die Rettung von Menschenleben im Vordergrund stand, leisteten die Bundespolizisten sofort Erste Hilfe und setzten den Notruf ab.

Die Unfallstelle wurde abgesperrt und die Beamten kümmerten sich um die verunfallte 45-jährige Fahrerin. Sie war ansprechbar klagte jedoch über Schmerzen im Brustbereich. Als jetzt Rauch aus dem Frontbereich des Fahrzeuges kam, handelten die Beamten sofort und holten die Frau aus dem Fahrzeug. Die Feuerwehr Heist wurde alarmiert.

Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde die Frau versorgt. Auch der Unfallgegner wurde bis zum Eintreffen des zweiten Rettungswagens betreut.

Quelle: PM der BPOLI Flensburg vom 29.04.2013

Frankfurt / Main (Hessen): Schwanenrettung auf der Untermainbrücke

Zu einem “tierischen Einsatz” auf der Untermainbrücke wurden heute Morgen gegen 07.30 Uhr Beamte des 8.Polizeireviers gerufen.

Mehrere Anrufer hatten einen hilflosen Schwan gemeldet, der auf der Brücke sitzt. Verletzt und kraftlos war der stolze Entenvogel auf dem dortigen Gehweg “gestrandet”.

In seiner Angst verhielt sich das Tier naturgemäß zunächst aggressiv gegenüber seinen Rettern. Doch schon bald gelang es den beiden Helfern dem Schwan “nahe zu kommen” und ihm eine Rettungsdecke umzuwickeln.

Bildquelle: Polizei Frankfurt

Bildquelle: Polizei Frankfurt

 

Bildquelle: Polizei Frankfurt

Bildquelle: Polizei Frankfurt

Die alarmierte Tierrettung brachte den Patienten in eine Giessener Tierklinik. Hier diagnostizierten die Ärzte einen schweren Bruch des Schultergürtels, unbekannter Herkunft.

Glücklicherweise wird der Schwan diese Verletzung überstehen. Nach dem Heilungsprozess darf er zwar nicht mehr zurück an den Main, dafür wird er sein weiteres Schwanenleben wohlbehütet bei Pflegern verbringen.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 30.04.2013

Urbar (RLP): 68-Jähriger greift Pkw-Fahrer an – Polizist gibt Warnschuss ab

Erst mit einem Warnschuss konnte ein Polizeibeamter am heutigen Dienstag (29.04.2013) einen 68-jährigen Mann stoppen, der zuvor einen Pkw-Fahrer mit einem dicken Haselnussstock angriff.

Gegen 15.10 Uhr hielt ein 30-jähriger Fahrzeugführer mit seinem VW Golf am Fahrbahnrand vor einer Hofausfahrt in der Arenberger Straße in Urbar an.
Da dies dem 68-jährigen Anwohner wohl missfiel, sprach den Fahrzeugführer darauf an. Das Gespräch endete in einem verbalen Streit. Im Verlauf des Streits holte der 68-Jährige einen etwa 2 Meter langen und 5 cm dicken Haselnussstock und schlug und stach durch das geöffnete Fenster der Fahrertür auf den Fahrzeugführer ein.
Auf der Rücksitzbank saß eine weitere Person, die glücklicherweise nicht angegriffen wurde.

Ein im Dienst befindlicher Beamter der Bereitschaftspolizei, der mit einem Zivilfahrzeug zufällig vorbei fuhr, hielt an, um die Situation zu klären und den Angriff auf den Fahrzeugführer zu beenden.
Der Beamte, der durch seine blaue Schutzweste mit der Aufschrift „Polizei“ deutlich als Polizeibeamter zu erkennen war, sprach den Mann an und forderte ihn auf, den Angriff zu beenden und den Stock abzulegen.
Da der Angreifer dieser Aufforderung jedoch nicht nachkam und um einen erneuten Angriff auf den Fahrzeugführer und gegebenenfalls auch auf sich abzuwenden, gab der Polizist einen Warnschuss in die Luft ab.
Nach der Schussabgabe legte der 68-Jährige sofort den Stock weg und trat vom Fahrzeug zurück.

Der Fahrzeugführer erlitt durch die Stockschläge Verletzungen an Kopf und Hals wurde vor Ort durch das DRK versorgt.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 29.04.2013

Koblenz (RLP): Diebstahl / „Entführung“ einer Werbeikone

Am Samstag, 27.04.2013, um 15:48 Uhr, meldete der Geschäftsführer eines bekannten Einrichtungshauses im Gewerbegebiet Koblenz, An der Römervilla, bei der Leitstelle der Polizei den Diebstahl eines „Werbeaufstellers“.
Die Tat wurde von zwei Personen begangen.
Während die 24-jährige Beifahrerin eines PKW die Werbeikone stahl, wartete der 21-jährige Fahrer im PKW geduldig auf die sich nähernde Beute.
Bei der Werbeikone handelte es sich um das Abbild einer bekannten TV- Blondine, die gesteigerten Wert auf ihre Pfälzer Mundart legt.
Die (Papp-)Dame hielt sich zur Ausstrahlung ihrer Werbewirksamkeit auf dem obersten Treppenabsatz zum Obergeschoss auf, als sie von einer angetrunkenen jungen Frau überwältigt und unter den Augen zahlreicher Kunden zum Ausgang geschleppt wurde. Dort wartete der bereitgestellte Fluchtwagen mit dem männlichen Fahrer der, nachdem das Opfer hineingezerrt worden war, den Ort des Geschehens sofort in unbekannte Richtung verließ.
Nach erfolgter Funkfahndung nach dem PKW mit dem bekannten Kennzeichen konnte die mittlerweile geknickte Schönheit in der Nähe der Halteranschrift in Namedy aus ihrer misslichen Lage befreit werden.
Es folgten der sichere Rücktransport der Ikone in einem Streifenwagen und das Aufstellen auf ihren Stammplatz am Treppenabsatz.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 29.04.2013

Michael Schliekaus Blog: Mehr Schein als Sein

Selber lesen! ;-)

Blogbeitrag von Michael Schliekau vom 29.04.2013
http://mschliekau.wordpress.com/2013/04/29/mehr-schein-als-sein/

Berlin: Ordentliche Siegprämie: Punkte, mehrere Monate ohne „Pappe“ und ordentlich Cash

Vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg, mindestens drei Monate Fahrverbot und 680 Euro Bußgeld – das ist die „Siegesprämie“ eines Autofahrers nach einer Geschwindigkeitskontrolle.
Mitarbeiter des Zentralen Verkehrsdienstes hatten gestern Mittag ein Fahrzeug, in dem ein mobiler „Blitzer“ installiert ist, an der Nonnendammallee in Fahrtrichtung Spandau zwischen den Kreuzungen Rohrdamm und Paulsternstraße gestellt. Innerhalb von fünf Sekunden schossen zwei „BMW“, ein „Chrysler“, ein „VW“ und ein „Smart“ vorbei, die sich offensichtlich ein Rennen lieferten. Der Schnellste der Rennfahrer hinterließ einen immerhin respektablen „Highscore“ von 166 km/h bei erlaubten 50 km/h. Aber auch die weiteren Fahrer ließen sich nicht lumpen: sie lagen bei Geschwindigkeiten von 113 bis 134 km/h.
Die entsprechenden Siegerehrungen erfolgen in den nächsten Tagen per Post von der Bußgeldstelle. Insgesamt wurden in der Zeit zwischen 11.15 Uhr und 14.30 Uhr 245 Geschwindigkeitsüberschreitungen an dieser Stelle festgehalten.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 29.04.2013

nzz: Abdullah Öcalan schickt den 1.-Mai-Demonstranten eine Grussbotschaft

“In Zürich werden am 1. Mai tausende Personen durch die Innenstadt ziehen, um unter anderem höhere Mindestlöhne zu fordern. Der Kundgebung folgt ein grosses Fest auf dem Kasernenareal. Die Stadtpolizei hat bereits angekündigt, in der ganzen Stadt mit einem Grossaufgebot präsent zu sein.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ vom 30.04.2013
http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/zuerich-1mai-tag-der-arbeit-polizei-komitee-1.18073693

Mal sehen, was wir morgen über diese Zeit aus Zürich wissen….

Hamburger Morgenpost: 1. Mai – Hamburger Polizei erwartet wenig Krawall

Hamburg hingegen erwartet einen vergleichsweise ruhigen 1. Mai. Wir dürfen gespannt sein. Ich würde mich freuen, wenn es wirklich so sein sollte.

Artikel in der Online-Ausgabe der Hamburger Morgenpost vom 29.04.2013
http://www.mopo.de/polizei/1–mai-hamburger-polizei-erwartet-wenig-krawall,7730198,22615438.html

Stuttgarter Nachrichten: Polizei in Berlin wegen 1. Mai vor Großeinsatz

Die Polizei ist in der Hauptstadt heute mit 3000 Polizeibeamten im Einsatz und morgen mit 7000.
Kommt bitte alle wieder heil nach Hause.

Artikel in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten vom 30.04.2013
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.berlin-polizei-in-berlin-wegen-1-mai-vor-grosseinsatz.a409c462-86aa-476e-95a4-288aa6a7b562.html

Benefizspiel in Bernau ab 26. April – Hertha BSC gegen die Fußballauswahl der Bundespolizei

TEILEN – WEITERSAGEN – DABEI SEIN! – HELFEN!

Hertha BSC wird am Dienstag, den 7. Mai 2013 um 18 Uhr, in Bernau mit seiner Lizenzspieler-Mannschaft gegen die Fußballauswahl der Bundespolizei zu einem Benefizspiel zugunsten der Bundespolizei-Stiftung antreten.

Die Stiftung unterstützt die Familie des Hubschrauberpiloten, der auf dem Maifeld nahe des Olympiastadions am 21. März 2013 während einer Bundespolizei-Übung unter tragischen Umständen tödlich verunglückt ist.

Michael Preetz, Geschäftsführer bei Hertha BSC: „Uns alle bei Hertha BSC hat dieses Unglück sehr betroffen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir dieses Spiel bestreiten, um unser Mitgefühl zu zeigen und die Not der Familie ein wenig zu lindern.“

“Ich danke Hertha BSC für die willkommene Unterstützung, die der Bundespolizei-Stiftung zugute kommen wird“ sagt Dr. Dieter Romann, Präsident der Bundespolizei. „Diese Hilfe kam spontan und sie kommt von Herzen – das macht sie so wertvoll und besonders. Nun wünsche ich allen beteiligten Fußballspielern des Vereins und unserer eigenen Auswahl viel Erfolg und den Zuschauerinnen und Zuschauern ein spannendes Spiel – mögen alle gewinnen!”

Das Spiel wird in Herthas Partnerstadt auf dem Sportplatz des dortigen FSV Bernau (Sportplatz Bernau, Borsigstr.) stattfinden – Stadt und Verein unterstützen die Vorbereitungen tatkräftig. Die Eintrittspreise werden bei 10 und 5 Euro liegen, über Einzelheiten zu der Begegnung werden wir im Vorfeld noch detailliert informieren.

Der in Blumberg bei Bernau stationierte Pilot hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Der 40-jährige kam Ende März bei dem Flugunfall auf dem Berliner Maifeld ums Leben.

Tickets gibt es ab Freitag (26.04.13) im Fanshop in der Hertha BSC-Geschäftsstelle (Hanns-Braun-Straße Friesenhaus II, 14053 Berlin) sowie in der Tourist-Information (Bürgermeisterstr. 4, 16321 Bernau) und der Theaterkasse Bernau (G. Frost, Börnicker Chaussee 1-4, 16321 Bernau).

Infos auch unter: http://www.herthabsc.de/

Quelle: Hertha BSC

Danke, Hertha! wp-monalisa icon

Badische Zeitung: Freispruch vor Gericht: Die zwei Polizisten handelten in Notwehr

“Festgenommener klagte Polizeibeamte der gefährlichen Körperverletzung an / Vorwürfe bestätigen sich vor dem Lörracher Amtsgericht nicht.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung vom 28.04.2013
http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/freispruch-vor-gericht-die-zwei-polizisten-handelten-in-notwehr–71284884.html

Mülheim / Ruhr (NRW): Verkehrsunfall mit zwei Krafträdern und einem Streifenwagen

Gestern Nachmittag (27. April) kam es auf der Großenbaumer Straße zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung zweier Kräder und eines Streifenwagens. Nach Schilderungen der Unfallbeteiligten waren zwei Kradfahrer (37,41) gegen 15:40 Uhr auf der Großenbaumer Straße in Richtung Saarn unterwegs, als sie am rechten Straßenrand anhielten, um auf weitere Kradfahrer zu warten . Nachdem diese bereits an ihnen vorbei gefahren waren, wollten die beiden Biker ihre Fahrt auf der Großenbaumer Straße fortsetzen und ordneten sich wieder in den fließenden Verkehr ein. Vor der Einmündung Waldbleeke geriet der vorweg fahrende 37-jährige Yamaha-Fahrer ins Rutschen und kam zu Fall. Seinem, hinter ihm fahrenden, 41-jährigen Bekannten gelang es nicht mehr, ihm auszuweichen. Er überrollte das vor ihm liegende Krad, kam ebenfalls zu Fall und rutschte in den, an der Einmündung Waldbleeke wartenden, Streifenwagen der Polizei. Die 41-jährige Polizeibeamtin, die zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Beifahrersitz saß, zog sich durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen zu. Die beiden beteiligten Kradfahrer wurden zunächst in Krankenhäuser gebracht, konnten jedoch beide nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Warum der 37-Jährige ins Rutschen geriet, ist bislang unklar.

Quelle: PM des PP Essen vom 28.04.2013

Arnsberg (NRW): Leichen eines Ehepaares in ihrem Einfamilienhaus aufgefunden

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages wurden in einem Einfamilienhaus in Arnsberg Hüsten die Leichen eines 74 Jahre alten Mannes und seiner 73-jährigen Ehefrau gefunden. Eine männliche Person hatte der Polizei telefonisch mitgeteilt, soeben seine Ehefrau getötet zu haben. Die Polizei solle kommen, er werde eine Tür unverschlossen lassen . Durch die entsandten Polizeibeamten wurden die beiden Leichen aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen werden durch eine eingerichtete Mordkommission der Dortmunder Polizei geführt.

Quelle: Gemeinsame Presserklärung der Staatsanwaltschaft Arnsberg und des Polizeipräsidiums Dortmund vom 27.04.2013

Situationen, in denen wohl nur ganz hartgesottene Polizistenhasser weiterhin bezweifeln können, dass Polizeibeamte einen sehr besonderen Beruf haben…

Brugg AG: 20-Jähriger fuhr massiv zu schnell – Auto beschlagnahmt

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Regionalpolizei Brugg fuhr gestern ein Automobilist so schnell, dass ihm der Führerausweis auf der Stelle abgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte das Fahrzeug.

Die Regionalpolizei Brugg führte am Freitag, 26. April 2013, um 22.00 Uhr, eine Geschwindigkeitskontrolle in Brugg durch. Dabei wurde ein 20-jähriger Serbe im Innerortsbereich mit einer Geschwindigkeit von 108 km/h gemessen. Die Polizei stoppte und verzeigte ihn sogleich. Danach nahm sie ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung wurde die zuständige Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach orientiert. Diese eröffnete sogleich eine Strafuntersuchung und verfügte die Beschlagnahmung des vom Lenker benutzten Audi A4.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 27.04.2013

Manchmal frage ich mich schon, ob dieses Vorgehen in Deutschland nicht auch einiges erleichtern würde…

Berlin: Fußballturnier zwischen dem Polizeiabschnitt 35 und Schulmannschaften

Bereits zum fünften Mal wird der Polizeiabschnitt 35 auch in diesem Jahr wieder mit drei Weddinger Oberschulen ein Fußballturnier durchführen. Neben dem Spaß am Spiel soll dieses Turnier auch die Toleranz unter den Schülern und das Verhältnis zur Polizei weiterhin positiv zu beeinflussen. Dabei werden Mannschaften der „Schule am Schillerpark“, dem „Ernst-Schering-Gymnasium“ sowie dem „Lessing-Gymnasium“ teilnehmen.

Insgesamt wird es fünf Spieltage geben. Diese finden am

  • 29. April
  • 03. Mai
  • 14. Mai
  • 22. Mai und
  • 31. Mai

auf der Sportanlage in der Ungarnstraße 65 in Wedding statt. Spielbeginn ist jeweils um 12.00 Uhr. Die Spieldauer wird etwa zwei Stunden betragen. Für den 24. Mai ist ein Ausweichspieltag vorgesehen. Zu gewinnen gibt es einen Wanderpokal des Abschnitts 35, der am letzten Spieltag überreicht wird. Im Anschluss wird es ein Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahlmannschaft der drei Schulen und des Teams des Abschnitts 35 geben.

Als besonderen Service wird die Polizei Berlin am 14. und 22. Mai eine Berufsberatung am Ort anbieten.

Als Ansprechpartner für den Cup steht Interessierten der Präventionsbeauftragte des Abschnitts 35, Polizeihauptkommissar Dornblut, Tel.: 4664-335040, zur Verfügung.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 26.04.2013

Berlin: Dienstwaffe ist wieder da

Die vorgestern auf der Toilette einer Tankstelle entwendete Dienstwaffe eines Polizisten (hier der Link zum Text der ersten Pressemitteilung) konnte wieder aufgefunden werden.
Nach der polizeiinternen Fahndung mit den Überwachungsbildern der Tankstelle fiel einem Polizeibeamten vor einem Lokal in der Bölschestraße in Friedrichshagen ein sehr ähnlich aussehender, geparkter Motorroller auf. Als er im Gastraum auch noch einen Mann bemerkte, der dem Gesuchten ähnelte, rief er Kollegen zur Unterstützung. Bei der Festnahme des 23-jährigen Verdächtigen gab er sofort zu, die Waffe in seiner Wohnung zu haben. Tatsächlich konnte die offensichtlich unbenutzte Dienstwaffe mit vollständigem Magazin aufgefunden werden. Der Verdächtige wird zurzeit zu den Umständen vernommen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 26.04.2013

Gerade noch mal gutgegangen…

 

TLZ.de: Angriffe auf Polizei, Sanitäter und Frau: Über 2 Jahren Haft für Mann aus Rudolstadt

“Gerichtsbericht: Ein mehrfach vorbestrafter 40-jähriger Mann wurde vom Amtsgericht Rudolstadt verurteilt.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Thüringer Landeszeitung vom 25.04.2013
http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Freiheitsstrafe-von-zwei-Jahren-und-neun-Monaten-fuer-Mann-aus-Rudolstadt-1093435970

Autobahn A 5 (Hessen): “Schwanenjagd auf der Autobahn”

Zu kurzzeitigen Behinderungen des Berufsverkehrs kam es heute Morgen, zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr, auf der A 5 Richtung Norden, kurz vor dem Frankfurter Westkreuz.

Mehrere Autofahrer hatten kurz zuvor die Polizei über einen locker und relaxt über die Fahrbahn spazierenden Schwan informiert. Als wenig später eine Streife der Autobahnpolizei den Schwan aufforderte, die Fahrbahn zu verlassen, ignorierte dieser die Anordnung gelassen und spazierte weiter seines Weges.

Erst einem herbeigerufenen Hundeführer gelang es, den Vogel mit einer Schlinge zu fangen und ihn dann der ebenfalls eingetroffenen Tierrettung der Berufsfeuerwehr zu übergeben.

Um diese Aktion gefahrlos durchführen zu können, musste der Verkehr kurzzeitig angehalten werden.

Diese Maßnahme jedoch erzürnte einen vorbeifahrenden Bürger dermaßen, dass er den eingesetzten Beamten damit drohte, sich an höherer Stelle über den seiner Meinung nach ungeheuren und zudem völlig überflüssigen Vorgang zu beschweren.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 25.04.2013

Manchen Bürgern IST einfach nicht zu helfen….

Berlin: Dienstwaffe in Verlust geraten

Auf einer Tankstellen-Toilette wurde gestern die Dienstwaffe eines Polizisten entwendet. Der Beamte war gestern Abend kurz nach 20 Uhr auf der Toilette einer Tankstelle in der Schnellerstraße in Niederschöneweide und vergaß beim Verlassen der Räumlichkeiten seine Pistole. Als der im Dienst befindliche Polizeibeamte kurze Zeit später den Verlust bemerkte und die Toilette wieder aufsuchte, musste er feststellen, dass die Waffe von einem nachfolgenden Besucher entwendet worden war. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen Motorroller-Fahrer. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen der Tankstelle dauert an. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 25.04.2013

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Zwei Polizeibeamte und Autofahrerin bei Verkehrsunfall verletzt

Heute Nachmittag kam es gegen 16:20 Uhr auf der Otto von Guericke Straße- Ecke Danzstraße zu einem Verkehrsunfall.

Ein VW T5 der Bundespolizei befand sich auf einer Einsatzfahrt auf der Otto von Guericke Straße in Richtung Hasselbachplatz und überfuhr die dortige Ampelanlage beim Farbzeichen „Rot“. Dies bemerkte eine 33 jährige Ibiza- Fahrerin  nicht und es kam zum Zusammenstoß. Dabei wurden die beiden Polizeibeamten des Einsatzfahrzeuges (49 jähriger Fahrer und 44 jährige Beifahrerin)  sowie die Fahrerin des PKW`s verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Zum Verletzungsgrad ist derzeitig noch nichts bekannt.

Der Grund für die Einsatzfahrt der Beamten der Bundespolizei waren spielende Kinder auf Gleisanlagen der Bahn.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 24.04.2013

Gute Besserung an alle nach Magdeburg!

Mainz / Saarbrücken: Menschenhandel: Polizei verhaftet Mainzer

“Eine Wohnung in der Mainzer Innenstadt in einem unauffälligen Mietshaus aus den 60er-Jahren. Abends stürmt ein Einsatzkommando der Mainzer Kriminalpolizei zusammen mit saarländischen Kollegen durch das Treppenhaus in die Räume.

Zeitgleich verhafteten die Fahnder vier mutmaßliche Drahtzieher in Saarbrücken wegen Menschenhandels, Zuhälterei und Steuerhinterziehung.

…”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung vom 24.04.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/mainzer-rhein-zeitung_artikel,-Menschenhandel-Polizei-verhaftet-Mainzer-_arid,587093.html#articletop

Mainzer Rhein-Zeitung: Drogenhilfe: Polizei missachtete eigene Regeln

“Die Mainzer Polizei hat mit der umstrittenen Razzia im Café Balance gegen eine eigene Richtlinie vom März 1995 gehandelt. … Darin wird das Café der Drogenhilfe als “sehr sensibler Bereich” bezeichnet. Wörtlich heißt es: “Es wird ausdrücklich darum gebeten, hier nicht in Uniform aufzutreten, entsprechend auch nicht mit dem Pkw vor die Haustür zu fahren”. Von dieser Linie sei die Mainzer Polizei im Mai vorigen Jahres offenbar deutlich abgewichen, sagte Schallert.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung vom 24.04.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/mainzer-rhein-zeitung_artikel,-Drogenhilfe-Polizei-missachtete-eigene-Regeln-_arid,587092.html

Es wird “gebeten”? Deshalb wohl auch der geschickte Ausdruck “Regeln” und nicht “Dienstvorschrift”…

Hat die Polizei da wirklich ihre eigenen Vorschriften missachtet, oder sollte es am Ende so sein, dass diese “Bitte” aus gutem Grund nicht eingehalten wurde?

Neue Presse: Gericht tagt am Tatort – Wollte Mann Polizist aus dem 9. Stock stürzen?

“Eine Hochhaus-Wohnung als Gerichtsort: Im Haus Nr. 7 am Canarisweg in Mühlenberg tagte gestern das Schwurgericht Hannover. Ein Mann soll dort versucht haben, einen Polizisten vom Balkon im neunten Stockwerk  zu stoßen.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Neuen Presse vom23.04.2013
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Wollte-Mann-Polizist-aus-dem-9.-Stock-stuerzen

Hier der Link zur Original-Pressemitteilung von damals.

Neu-Ulm (Bayern): Mögliches Fehlverhalten eines Ermittlers bei der KPI(Z) Neu-Ulm

Beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wurde ein Sachverhalt wegen möglicher Verletzung von Dienstpflichten durch einen Ermittlungsbeamten der KPI(Z) Neu-Ulm bekannt.
Die diesbezüglichen polizeilichen Ermittlungen hat das Dezernat 13 – Interne Ermittlungen – des Bayerischen Landeskriminalamtes übernommen. Gegenüber dem Ermittlungsbeamten der KPI (Z) wurde am Montag, dem 15. April 2013, vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West das Verbot der Führung der Dienstgeschäfte mit sofortiger Wirkung ausgesprochen.

Im Hinblick auf die Bewertung des Fehlverhaltens des Ermittlungsbeamten wird auch das Führungsverhalten des Leiters der KPI(Z) überprüft werden. Seit Montag, dem 22. April 2013, leitet deshalb Kriminaldirektor Albert Müller, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Kempten vorübergehend diese Dienststelle.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.04.2013

Köln (NRW): Alkoholisierte Mercedesfahrerin rammt Streifenwagen

estern Abend (22. April) hat eine alkoholisierte Kölnerin (29) in Kalk ein Polizeiauto gerammt. Die Unfallverursacherin versuchte anschließend zu flüchten.

Gegen 22.25 Uhr hatten die Beamten ihr Dienstfahrzeug auf der Vietorstraße / Höhe Kalker Hauptstraße abgestellt. Sie beabsichtigten einige Personen zu überprüfen. Als die Polizisten sich noch im Fahrzeug befanden, hörten sie plötzlich einen lauten Knall. Sekunden später fuhr die Mercedesfahrerin mit eingeklapptem Spiegel an ihnen vorbei, hielt kurz an – und gab dann Gas. An dem Streifenwagen war leichter Sachschaden entstanden.

Erst als die Beamten mit Martinshorn und Anhaltesignalen der 29-Jährigen folgten, stellte sie sich der Kontrolle.

Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille. Der Führerschein der Unfallfahrerin wurde beschlagnahmt.

Quelle: PM des PP Köln vom 23.04.2013

Erlangen (Bayern): Reanimation in Haftzelle erfolgreich

Während seiner Haftfähigkeitsprüfung kollabierte gestern (22.04.2013) ein 20-Jähriger in den Hafträumen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt. Glücklicherweise konnte er reanimiert werden.

Aufgrund einer Widerstandshandlung sollte der erkennbar unter Alkohol, möglicherweise auch unter Drogeneinfluss Stehende in Gewahrsam genommen werden. Während der Prüfung seiner Haftfähigkeit durch einen Arzt kollabierte der junge Mann und verlor das Bewusstsein. Sofort erfolgte seine medizinische Versorgung. Zusätzlich wurde ein Notarzt hinzugezogen. Anschließend wurde er in eine Erlanger Klinik verlegt.

Der 20-Jährige ist außer Lebensgefahr. Er ist noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen, sondern befindet sich noch immer in der Klinik und kann noch nicht vernommen werden.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 23.04.2013 und PM des PP Mittelfranken vom 23.04.2013

Erfurt (Thüringen): Bundespolizei aktiv im Kampf gegen Leukämie

Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose “Leukämie”. Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen sogar nur 16 Minuten zwischen zwei Diagnosen. Unter den Betroffenen ist leider auch eine Mitarbeiterin der Bundespolizei in Thüringen. Die einzige Überlebenschance in diesen Fällen ist eine Stammzellspende. Leider kann für Viele kein passender Spender gefunden werden. Deshalb brauchen die Betroffenen jeden im Kampf gegen den Blutkrebs.

Bildquelle: Bundespolizei Erfurt

Bildquelle: Bundespolizei Erfurt

Aus diesem Grund führen die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei in Erfurt am 24. April 2013 eine Registrierung und Typisierung durch. Mit einem Wattestab wird dabei ein Mundhöhlenabstrich genommen, der an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gesandt wird. Dabei hoffen die Bundespolizisten, dass sich in der Datenbank der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS auch ein passender Spender für die erkrankte Kollegin finden wird.

Quelle: PM der BPOLI Erfurt vom 22.04.2013

Römerberg, Tierischer Polizeieinsatz: Gewalt in engen sozialen Beziehungen – Herr Emu ergreift die Flucht

Auch in der Tierwelt kann es zu heftigen Attacken zwischen Männlein und Weiblein kommen, wenn die Chemie nicht stimmt.

So geschehen am Samstag, 22.04.2013, gegen 7.45 Uhr, in Römerberg bei Speyer. Der 50-jährige stolze Besitzer zweier Emus meldete sich bei der Polizei in Speyer und bat dringend um Unterstützung beim Einfangen seines entlaufenen Emu-Männchens namens „Ero“.

Schnell machten sich die Beamten auf den Weg zu ihrem tierischen Einsatz.

Die Anfangsermittlungen brachten zu Tage, dass das Emu-Weibchen den armen Ero vom Hof gejagt hatte.

Vorangegangen war der Wunsch des Tierhalters nach Emu-Eiern. Dies veranlasste den 50-Jährigen einen stattlichen Gefährten, namens „Ero“ (kräftig und groß) für sein Weibchen zu kaufen.

Doch kaum war Ero auf dem Hof ging der Zirkus los. Die Emu-Dame hatte von Anfang an eine Abneigung gegen den Neuzugang. Sympathie gleich Null. Sie attackierte Ero derart, dass dieser schon bei vorsichtigen Annäherungsversuchen eine Vielzahl von Federn lassen musste. Dem Tierhalter blieb nur noch eins, die Trennung der beiden Riesenvögel.

Doch auch hierdurch ließ sich die Emu-Frau nicht beruhigen; schon allein durch den Anblick von Ero geriet sie derart in Rage, dass sie den zur Trennung aufgestellten Bauzaun aushebelte und den ungeliebten Freier über einen 1,20 m hohen Wildzaun davon jagte.

Ero flüchtete ins freie Feld zwischen Römerberg und Speyer. Nur weg von dieser Furie, wird er sich gedacht haben. An eine freiwillige Rückkehr nicht zu denken.

Sein Besitzer verfolgte ihn und verständigte schließlich die Polizei. Ihm war schnell klar, dass er beim Einfangen Unterstützung brauchen würde. Schließlich sind Emus große Vögel, die zwischen 1,6 und 1,9 Meter hoch werden und zwischen 30 und 45 Kilogramm wiegen.

Vor Ort fanden die Beamten den Tierhalter, mit einem Bein winkend und Ero mit allerletzter Kraft festhaltend auf dem Boden. Unter Aufbietung gemeinsamer Kräfte gelang es den drei Männern schließlich Ero zu fesseln. Dieser wehrte sich mit seiner ganzen Kraft gegen die geplante Rückführung zu seiner Emu-Frau. Schließlich konnte er doch in einen Anhänger verladen und zurücktransportiert werden.

Nun ist Ero wieder zu Hause. Aber keine Angst, der Tierhalter versprach seine Unterbringung weit weg von der Emu-Frau.

Sympathie kann man schließlich nicht erzwingen – und mit den Eiern wird’s erst mal nichts!

Quelle: PM des PP Rheinpfalz vom 22.04.2013

Duisburg (NRW): Polizei reanimiert Autoknacker

In der Nacht zum Sonntag (21.04.) reanimierten Polizeibeamte einen 27-jährigen Autoknacker. Der Mann war gegen 03:15 Uhr von Parkplatzwächtern und Security-Mitarbeitern gestellt worden. Er hatte auf dem Frauenparkplatz ein Auto aufgebrochen und eine Handtasche entwendet. Da er sich mit Händen und Füßen heftig wehrte, brachte man ihn zu Boden und kniete sich auf den Rücken, um ihn zu bändigen. Beim Eintreffen der Polizei war er nicht ansprechbar und hatte einen ganz schwachen Puls. Die Beamten alarmierten den Notarzt und begannen mit der Reanimation. Der Marokkaner kam dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Neben dem Strafverfahren gegen ihn wegen des Autoaufbruchs ermittelt die Kripo auch wegen des Verdachtes der schweren Körperverletzung gegen die Security-Mitarbeiter.

Quelle: PM des PP Duisburg vom 22.04.2013

Wieder ein krasser Fall von Polizeigewalt… *Sarkasmus Ende*

Hösbach (Bayern): Polizeibeamter mit Motorrad auf A3 schwer verunglückt

Ein 46-jähriger Polizeibeamter ist am Sonntagvormittag auf der A 3 im Bereich der Lärmschutzeinhausungen schwer verunglückt. Der Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach war zu einem Einsatz auf der für den Straßenverkehr derzeit gesperrten Fahrbahn in Richtung Frankfurt unterwegs, als er frontal gegen eine querstehende Betongleitwand prallte. Schwerverletzt wurde er in eine Klinik eingeliefert.

Ersten Erkenntnissen zur Folge, war der erfahrene Autobahnpolizist und Motorradfahrer gegen 08.40 Uhr mit der BMW von der Anschlussstelle Hösbach aus in den wegen Bauarbeiten gesperrten Bereich der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt eingefahren. Für die Arbeiten zwischen den beiden Einhausungen waren am Samstag zwei parallel zueinander verlaufende Betongleitwände schräg auf die Fahrbahn gestellt worden.

Unmittelbar nach der Einhausung-Ost wollte der Polizeibeamte offenbar wieder nach links in den Fließverkehr in Fahrtrichtung Frankfurt einfahren, schaute daher nach hinten auf sich nähernde Fahrzeuge und prallte in der Folge frontal in eine der Betongleitwände. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die BMW des Typs R 1150 RT an der Betonwand ausgehebelt und flog zunächst gegen die Begrenzungsmauer an der rechten Fahrbahnseite. Von dort wurde sie nach links abgewiesen und kam nach etwa 24 Metern zum Liegen. Der Polizeibeamte wurde durch den Anprall über die Wand geschleudert, stürzte zwischen den beiden Betongleitwänden auf die Fahrbahn und kam auf dem rechten Fahrstreifen nach mehreren Metern zum Liegen.

Der 46-Jährige konnte noch selbst den Notruf wählen. Rasch waren Kollegen und der Rettungsdienst vor Ort und kümmerten sich um den Schwerverletzten. Er wurde ins Aschaffenburger Klinikum eingeliefert. Lebensgefahr bestand glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Aschaffenburg.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 22.04.2013

Nachtrag zum polizeilichen Schusswaffengebrauch im Landkreis Schwandorf

Wie bereits berichtet, gab ein Polizeibeamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab, als ein alkoholisierter 19jähriger, mit einem Messer in der Hand auf ihn zuging. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Durch die Kripo Amberg, welche die Sachbearbeitung übernommen hat, folgen nun Ermittlungen wegen Bedrohung sowohl zum Nachteil der Eltern als auch gegenüber den eingesetzten Beamten.
Die Staatsanwaltschaft Amberg wurde noch am Sonntagmorgen ebenfalls, wie in solchen Fällen üblich, zu den Ermittlungen hinzugezogen.

Für den 19jährigen der zur Tatzeit offensichtlich erheblich unter Alkoholeinfluss stand, folgte noch am Sonntag die Einlieferung in ein Fachklinikum in Regensburg.

Der polizeiliche Einsatz begann am Sonntag, 21.04.2013 gegen 05:30 Uhr, nachdem bei der Polizei die Mitteilung einging, dass ein 19jähriger mit seinen Eltern in Streit geraten war und diese auch mit einem Messer bedroht hatte. Die Eltern und die beiden volljährigen Brüder des jungen Mannes brachten sich daraufhin in Sicherheit, indem sie das Haus verließen und die Polizei verständigten.

Als möglichen Auslöser für die Auseinandersetzung mit den Eltern ergaben die Ermittlungen einen Unfall des 19jährigen mit seinem Pkw. Der Mann war gegen 04:15 Uhr im Landkreis Schwandorf alleine beteiligt mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen. Dabei kam es auch zum Überschlag des Fahrzeuges, in dem sich nur der Heranwachsende befand.
Hinsichtlich des Unfalls, bei dem kein Fremdschaden entstand, laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr. Bei dem jungen Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Nach dem Unfall begab sich der junge Mann nach Hause und es folgte der Streit mit den Eltern.

Auch gegenüber den polizeilichen Einsatzkräften am Geschehensort zeigte sich der Heranwachsende von Anfang an nicht zugänglich. Er hielt sich unter anderem auf dem Balkon des Hauses auf und drohte den Beamten, die sich in sicherer Entfernung vor dem Anwesen postiert hatten, mit Umbringen. Dabei hielt er zwei Messer in den Händen.

Nach einer Bewertung der Situation entschlossen sich die Einsatzkräfte, besonders geschulte Beamte der sogenannten Verhandlungsgruppe hinzuzuziehen und auf den Faktor Zeit zu setzen.
Weitere Versuche mit dem 19jährigen in Kontakt zu treten schlugen fehl.

Als der junge Mann gegen 07:15 Uhr ohne erkennbaren Grund mit einem Küchenmesser bewaffnet aus dem Haus kam und auf die Einsatzkräfte zuging, gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab. Dies führte dazu, dass der junge Mann das Messer fallen und sich ohne Gegenwehr festnehmen ließ.
Noch vor der Schussabgabe forderte der Beamten den Mann mehrfach auf, das Messer wegzulegen oder stehen zu bleiben.

Bei dem Einsatz, der aus polizeilicher Sicht erfolgreich verlaufen ist, gab es keine Verletzten.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 22.04.2013

Hier der Link zur ersten Pressemitteilung dazu.

endstation-rechts.de: Dynamo Dresden-Fans verhöhnen tödlich verunglückten Polizisten mit Zitat der Rechtsrockband „Landser“

“Vor rund einem Monat kam ein Polizist bei einer Übung ums Leben, mit der sich die Sicherheitskräfte auf mögliche Ausschreitungen bei Fußballspielen vorbereiten wollten. In einigen Stadien wird der Hubschrauberpilot nun verhöhnt – in Dresden sogar mit einem Zitat der Neonazi-Band „Landser“”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf endstation-rechts.de vom 22.04.2013
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8190:dynamo-dresden-fans-verh%C3%B6hnen-t%C3%B6dlich-verungl%C3%BCckten-polizisten-mit-zitat-der-rechtsrockband-%E2%80%9Elandser%E2%80%9C&Itemid=773

Leer (NDS): Zufällig anwesende Zollbeamte beruhigen Auseinandersetzung mit Schreckschusswaffe

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am 20.04.2013, gegen 21.30 Uhr, auf der Heisfelder Straße. Drei Pkw fuhren stadteinwärts. Vorne ein Pkw Renault, in der Mitte ein Pkw BMW und hinten ein Pkw VW Golf. Im Renault saß die ehemalige Lebensgefährtin/Ehefrau des BMW-Fahrers. Während der Fahrt kam es zwischen dem BMW-Fahrer und dem Renault-Fahrer zu Nötigungshandlungen. Es wurde dicht aufgefahren und stark abgebremst. In Höhe km 1,2 hielten der BMW und der Renault am Fahrbahnrand an. Jetzt wollte der unbeteiligte VW-Fahrer an den beiden Fahrzeugen vorbeifahren. Als er sich in Höhe des BMW befand fuhren der BMW der Renault plötzlich los, ohne dies anzuzeigen. Es kam zur Kollision zwischen dem VW und dem BMW. Der VW-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Zwischen den Fahrzeuginsassen des BMW und des Renault kam es anschließend an der Unfallstelle zu verbalen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf einer der Beteiligten eine Schreckschusswaffe zog. Zwei zufällig anwesende Zollbeamte konnte die Situation beruhigen und die Schreckschusswaffe sicherstellen, für die der Besitzer keine Erlaubnis vorweisen konnte. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden.

Quelle: PM der PI Leer / Emden vom 21.04.2013

Danke! wp-monalisa icon

Berlin: Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Während einer Einsatzfahrt eines Funkwagens mit Blaulicht und Martinshorn kam es gestern Abend in Mitte zu einem Unfall, bei dem glücklicherweise niemand schwer verletzt wurde. Der 46-jährige Polizist fuhr gegen 20.50 Uhr mit dem „VW Passat“ in der Bernhard-Weiß-Straße in Richtung Alexanderplatz. Als er die Alexanderstraße überfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit dem „VW“ eines 21-Jährigen, der in der Otto-Braun-Straße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße fuhr. Dieser wurde mit seinem Auto gegen einen Ampelmast gestoßen. Der 21-Jährige sowie die beiden Insassen des Polizeifahrzeugs erlitten einen Schock und ließen sich ambulant behandeln. Der 46-Jährige Polizist beendete nach dem Unfall seine Dienstschicht. Die Ampel wurde stark beschädigt und fiel für mehrere Stunden aus.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 20.04.2013

7-Jähriger am Freitag auf dem Schulweg entführt – Kind wohlauf – Tatverdächtiger festgenommen

Ein 7 Jahre alter Schüler aus Fellbach wurde am Freitagmorgen, auf dem Weg zur Schule entführt. Der Vater des Kindes ist Geschäftsführer eines größeren Betriebes im Raum Waiblingen. Dort ging auch der Anruf des Erpressers ein.

Kurz nach 09.30 Uhr wurde die Polizeidirektion Waiblingen durch die Familie von einer möglichen Entführung des Kindes informiert. Der Sachverhalt bestätigte sich nach ersten Recherchen der Waiblinger Polizei. In der Folge ging bei der Opferfamilie eine Lösegeldforderung über einen großen sechsstelligen Betrag ein. Weitere Anweisungen folgten.

Die Polizeidirektion Waiblingen, die von Anfang an sehr eng mit der Stuttgarter Staatsanwaltschaft zusammen arbeitete, richtete sofort eine Ermittlungsgruppe ein und forderte im Zuge der Ermittlungen mehrere Spezialeinheiten der Baden-Württembergischen Polizei zur Unterstützung an.     

Am frühen Freitagnachmittag erfolgte die von dem Täter geforderte Geldübergabe in Fellbach. Zum Schutze des Kindes wurde ein Einsatzkonzept gewählt, das einer Freilassung des Entführungsopfers den Vorrang gab gegenüber einer sofortigen Festnahme des Täters. 

Kurze Zeit später wurden die Eltern von dem Entführer darüber informiert, dass der Junge im Bereich einer Fellbacher Schule freigelassen wurde. Dies war zutreffend. Das Kind kam anschließend in die Obhut der Eltern. „Das Wohl des Kindes, dessen Unversehrtheit und schnelle Befreiung waren unsere oberste Maxime, ohne dabei die Täterermittlung aus den Augen zu verlieren“, so der Leiter der Polizeidirektion Waiblingen, Ralf Michelfelder.

In der Folge wurden die umfangreichen polizeitaktischen Maßnahmen zur Ermittlung des Täters weiter intensiviert.

Im Zuge dieser Maßnahmen, unter Beteiligung der Spezialeinheiten,  ergaben sich auch Verdachtsmomente gegen einen 48 Jahre alten portugiesischen Staatsbürger aus Stuttgart. Er konnte noch am Freitagabend in Esslingen, in der Wohnung einer Bekannten festgenommen werden. Nach anfänglichem Schweigen legte er  noch in der Nacht ein umfangreiches Geständnis ab. Demzufolge handelte der Mann allein. Es gibt momentan überhaupt keine Hinweise, dass er Mittäter hatte. Zu der Opferfamilie gibt es nach Angaben des Täters dahingehend eine Beziehung, dass der Tatverdächtige einen nachrangigen geschäftlichen Kontakt zur Firma des Vaters des entführten Kindes  hatte und hierdurch den Vater kannte. Nachdem eine von ihm erstrebte Anstellung in der Firma, in welcher der Vater des entführten Kindes Geschäftsführer ist, nicht erfolgreich war, entschloss er sich, nachdem er arbeitslos geworden war, zur Entführung des Kindes. Das Lösegeld wurde mittlerweile ebenfalls aufgefunden. Der Täter hatte einen Teil des Lösegeldes in seinem Fahrzeug, einem Opel, versteckt. Der Rest wurde im Zuge der Wohnungsdurchsuchung ebenfalls entdeckt. Daneben wurde weiteres umfangreiches Belastungsmaterial, wie der Entwurf eines Erpresserbriefes und ein Bild des entführten Kindes aufgefunden. Weitere Ermittlungen zur Untermauerung des Tatverdachtes werden übers Wochenende fortgeführt.  Der schnelle Fahndungserfolg und die sichere Inobhutnahme des Kindes konnte nur deshalb erreicht werden, weil die Eltern des Kindes von Anfang an eng mit der Polizei zusammen arbeiteten. Die Familie wurde von Polizeipsychologen betreut.

Insgesamt waren mehr als 150 Polizeibeschäftigte der Polizeidirektion Waiblingen, des Landeskriminalamtes, des Spezialeinsatzkommandos Baden-Württemberg, der Mobilen Einsatzkommandos Stuttgart und Tübingen und zwei Staatsanwälte der Stuttgarter Staatsanwaltschaft in das direkte Einsatzgeschehen eingebunden. Der Einsatz erstreckte sich bis in den frühen Samstagmorgen. 

Der Tatverdächtige wird im Laufe des Samstags dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Michelfelder: „Wir sind froh, dass die Entführung rasch und erfolgreich beendet werden konnte. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften für Ihren nahezu 20-stündigen Einsatz und der Familie für das Vertrauen in die polizeiliche Arbeit.“

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart und der PD Waiblingen vom 20.04.2013

Rhein-Zeitung: Ohne Führerschein und auch noch dreist dabei: Fahrer von frisiertem Roller wollte Polizeimotorrad abdrängen

Vor dem Amtsgericht St. Goar wurde ein 17-Jähriger verurteilt, weil er mit seinem Roller ein Polizeimotorrad in den Gegenverkehr abdrängen wollte.
Er war ohne Führerschein auf einem getunten Roller ohne Kennzeichen und ohne Rückspiegel unterwegs, womit er die Aufmerksamkeit des 52-jährigen Polizisten auf sich zog. Dafür, dass diesen die Abdrängungsaktion in Lebensgefahr brachte, muss der 17-Jährige für zwei Wochen in eine Haftanstalt, sowie bis Ende August diesen Jahres 60 Sozialstunden ableisten. Sollte er “innerhalb der nächsten drei Jahre erneut straffällig werden, muss er sogar eine sechsmonatige Haftstrafe antreten.

Bei der Urteilsverkündung machte Richter Klaus Behrendt, der Direktor des Amtsgerichts, die Schwere der Schuld deutlich: „Der Polizist hätte tot sein können. Wir geben Ihnen nun letztmals die Chance, ein besserer Mensch zu werden. Sonst müssen Sie für sechs Monate ins Gefängnis.”"

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung vom 19.04.2013
http://www.rhein-zeitung.de/region/hunsrueck_artikel,-Roller-wollte-Polizeimotorrad-abdraengen-_arid,585016.html

 

Gewalt gegen Polizeibeamte im Landkreis Karlsruhe

Ein in den letzten Jahren immer mehr im Fokus stehendes Problem ist die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte. Ging die Anzahl der Widerstände gegen Polizeibeamte ohne Gewalteinwirkung 2012 von 123 auf 108 Fälle (- 12,2  Prozent) zurück, so nahmen Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte (einfache / gefährliche Körperverletzung u.a.) im gleichen Zeitraum von 227 auf 236 Fälle (+ 4,4 Prozent) weiter zu. Dabei wurden vier Polizeibeamte schwer und 119 leicht verletzt. Zum Schutz seiner Beamten hat das Polizeipräsidium seine Schulungsmaßnahmen wie auch das Einsatztraining auf diese Entwicklung abgestimmt und noch intensiviert.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 19.04.2013

Rund um Augsburg – in 3 aufeinanderfolgenden Nächten 6 Beamte zum Teil schwer verletzt

Polizeivizepräsident Werner Strößner zeigt sich entsetzt über eine Serie von Vorkommnissen mit mehreren  verletzten Polizeibeamten im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Vorfälle:

Am vergangenen Mittwoch, 17.04.13 gegen 21.00 Uhr wurden Polizeibeamte  zu einem Einfamilienhaus in Friedberg gerufen, wo sich eine Ehefrau von ihrem psychisch kranken 48-Jährigen Ehemann bedroht fühlte. Nachdem die Beamten zunächst ruhig und sachlich mit dem Mann reden konnten,  griff dieser plötzlich an die Dienstwaffe eines Beamten und versuchte dessen  Waffe aus dem Holster zu ziehen. Der Beamte konnte dies durch Gegenwehr verhindern; nun rastete der Mann völlig aus und trat mit den Füßen gegen die anwesenden Polizeibeamten, welche nur mit erheblichen Kräfteaufwand den Mann schließlich fixieren konnten. Durch die Tritte und Schläger wurden drei eingesetzte Polizeibeamten u.a. im Gesichtsbereich zum Teil schwer verletzt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich ebenfalls am Mittwoch, 17.04.13 gegen 01.30 Uhr in der Donauwörther Straße in Augsburg Oberhausen. Nachdem ein betrunkener Radfahrer einen Verkehrsunfall verursacht und vorläufig festgenommen werden konnte, verletzte dieser beim Versuch zu flüchten einen Polizeibeamten.

Am gestrigen Donnerstag, 18.04.13 sollte gegen 21.00 Uhr ein am Bahnhof Kissing in hilfloser Lage aufgegriffener Mann von einer Polizeistreife in seine Wohnung nach Königsbrunn gefahren werden. Während der Fahrt rastete der junge Mann völlig aus, trat mit den Füßen gegen die neben ihm sitzende Polizeibeamtin und schlug darüber hinaus eine Fahrzeugscheibe heraus. Beim anschließenden Versuch den Mann zu beruhigen und  zu fessseln wurde ein weiterer Beamter aufgrund des aggressiven Verhaltens verletzt.

Bei weiteren Angriffen auf Polizeibeamte in den letzten beiden Nächten war es nur den glücklichen Umständen zu verdanken, dass die Beamten die Situationen ohne Verletzungen bereinigen konnten. In diesen Fällen war aufgrund der hohen Aggression der Betrunkenen bzw. der Randalierer der Einsatz von Pfefferspray sowie eine Fesselung notwendig.

Um die dargestellten Eskalationen wieder unter Kontrolle zu bringen mussten teilweise bis zu drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt werden.

Neben diesen massiven Angriffen waren die Beamten Beleidigungen und Spuckattacken ausgesetzt.

„Trotz dieses äußerst aggressiven Verhaltens gegenüber der Polizei und der dabei erlittenen teilweise schweren Verletzungen haben die Beamten in diesen Fällen besonnen und angepasst reagiert“,  stellt Polizeivizepräsident Strößner das professionelle Vorgehen seiner Mitarbeiter anerkennend heraus.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.04.2013

nordkurier.de: Hoher Krankenstand bei Polizei – Ordnungshüter nur bedingt einsatzbereit

“Steigende Arbeitsbelastung plus steigendes Alter ergibt steigenden Krankenstand. So zumindest die Formel in den Dienststellen. Die Krankmeldungen der Beamten erreichen Rekordwerte. Geht der Polizei die Puste aus?

Die laut Statistik zurückgehende Kriminalitätsrate lasse sich nicht als Hinweis auf eine sinkende Arbeitsbelastung heranführen. Als Beispiel nannte Silkeit ein Fußballspiel am vergangenen Wochenende in Torgelow, als 118 Platzverweise gegen Randalierer ausgesprochen wurden. Solche Vorkommnisse tauchten in der Statistik „nicht in ihrer tatsächlichen Dimension auf“, nähmen aber „in Größenordnungen“ zu.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel im Nordkurier.de vom 18.04.2013
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/mv/ordnungshuter-nur-bedingt-einsatzbereit-1.562548

Irgendjemand erstaunt? Also ich nicht….

krone.at: Mann geohrfeigt: Grazer Polizist zu Geldstrafe verurteilt

Ein Grazer Polizist ist am Donnerstag am Straflandesgericht wegen Körperverletzung für schuldig befunden und zu 5.400 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte einem betrunkenen Autofahrer nach dessen Festnahme im Streifenwagen eine Ohrfeige gegeben. Im Prozess bestritt der Beamte die Tat. Laut dessen Vorgesetzten gab es gegen den Polizisten aber bereits mehrmals Misshandlungsvorwürfe. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Einer der Vorgesetzten des Angeklagten sagte aus, sein Mitarbeiter sei ein “sehr engagierter Beamter”, gegen den es allerdings schon zahlreiche Misshandlungsvorwürfe gegeben habe: “Er ist Spitzenreiter”, musste der Zeuge eingestehen. Bisher seien aber alle Fälle von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden, räumte der Polizeioberst ein.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 18.04.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Mann_geohrfeigt_Grazer_Polizist_zu_Geldstrafe_verurteilt-Ziemlich_brutal-Story-358681?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Keine Frage, dass Fehlverhalten geahndet werden muss. Aber wenn ich hier nichts Essentielles überlesen habe und der Autor des Artikels nichts vergessen hat, steht da doch Aussage gegen Aussage. Ist das üblich,  gesammelte (bis hierher unbestätigte) Vorwürfe aus der Vergangenheit anzusehen und wer am meisten hat, verliert den Prozess? Ich hatte da was von “Im Zweifel für den Angeklagten” im Ohr.

Weser-Kurier: Debatte um Gehälter von Beamten

“Am kommenden Montag will die Landesregierung mit Arbeitnehmervertretern aus dem öffentlichen Dienst über geplante Sparmaßnahmen im Personalbereich diskutieren. Dies hat Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Mittwoch in einer aktuellen Stunde der  Bremischen Bürgerschaft angekündigt.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Weser-Kuriers vom 17.04.2013
http://www.weser-kurier.de/bremen/politik2_artikel,-Debatte-um-Gehaelter-von-Beamten-_arid,549331.html

Super Idee! Immer schon sparen bei der Polizei… bis endlich verstanden wird, dass die volkswirtschaftlichen Kosten von rechtlicher Instabilität viel höher sind. Aber ist ja egal, zahlt ja nur der dumme Bürger…

B.Z.: Berlins Polizisten reden sich Frust von der Seele

Die Hauptstadt-Beamten sind unzufrieden: Zu wenig Geld für zuviel Arbeit. Sie fordern eine höhere Bezahlung.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der B.Z. vom 17.04.2013
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berlins-polizisten-reden-sich-frust-von-der-seele-article1667680.html