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Freischaffende Autorin (www.m-gernhardt.de) Bekennende Polizistenfreundin Bekennende Freundin des Grundgesetzes Wossi

Garbsen (Niedersachsen): Polizeibeamter bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Polizeibeamter ist am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, als er auf der Landesstraße (L) 380 an der Kreuzung zur Kreisstraße (K) 318 zwischen Resse und Engelbostel einen Autofahrer hat anhalten wollen.

Gegen 16:00 Uhr wollte am Dienstag ein 24 Jahre alter Polizeibeamter an der L 380 im Garbsener Stadtteil Heitlingen den Fahrer eines aus Richtung Resse kommenden Ford Fiesta nach einer Geschwindigkeitsmessung anhalten. Der Polizist gab dem 19-Jährigen per Zeichen zu verstehen, dass er seinen Wagen stoppen soll. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Fahrer dann mit seinem Wagen nach rechts von der Straße ab, erfasste den Polizeibeamten und kam im Graben zum Stehen. Der Polizeibeamte stürzte ebenfalls in den Graben. Er wurde verletzt unter Begleitung eines Notarztes mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fordfahrer blieb unverletzt. Ein Drogenvortest fiel positiv aus. Sein Führeschein wurde beschlagnahmt.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 5000 Euro.

PM der PD Hannover vom 15.01.2019

Bleckede (Niedersachsen): Unfall nach Auseinandersetzung

Am 14.01.19, gegen 00.45 Uhr, soll ein 36-Jähriger eine 49 Jahre alte Frau eine Treppe hinuntergestoßen haben, in Folge dessen diese sich eine stark blutende Kopfverletzung zuzog. Bei der 49-Jährigen handelt es sich um eine Freundin der Ehefrau des 36-Jährigen. Der Tatverdächtige fuhr nach der Tat mit einem Lkw davon. Die 49-Jährige ließ sich trotz der Verletzung von einem Bekannten nach Hause nach Lüneburg fahren. Von dort wurde sie dann jedoch von einem Rettungswagen aufgenommen und zur medizinischen Versorgung ins Klinikum gebracht. Der 36-Jährige, der nach dem Vorfall mit einem Ford Transit davongefahren war, verunfallte auf der L 232, zwischen Tosterglope und Katemin. Ersten Ermittlungen zu Folge kam der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Lkw-Fahrer in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Transporter kollidierte mit mehreren Verkehrszeichen und einem Baum, bevor er zum Stillstand kam. An dem Ford entstand Totalschaden. Zwei junge Männer kamen gegen 01.15 Uhr auf den Verkehrsunfall zu. Sie benachrichtigten Rettungsdienste und kümmerten sich um den Verletzten. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Klinikum. Ein Polizeibeamter fuhr im Rettungswagen mit, da der 36-Jährige, sobald er ansprechbar war, begann die Rettungskräfte zu beleidigen.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Danneberg / Uelzen vom 14.01.2019

München (Bayern): Jugendlichen Softairpistole abgenommen: Bundespolizist reagiert schnell

nscheinswaffen, die im öffentlichen Raum geführt werden, sorgen immer wieder für Probleme. Am Freitagabend (11. Januar) nahm ein Bundespolizist zwei Jugendlichen eine Softairpistole ab, die sie ihm zuvor in einem Zug am Hauptbahnhof unvermittelt gezeigt hatten.

Ein 26-jähriger Bundespolizist befand sich gegen 19:40 Uhr in Uniform auf dem Heimweg vom Dienst. Am Gleis 24 folgten ihm zwei Jugendliche in den abfahrbereiten Zug nach Nürnberg. Die beiden 15-Jährigen sprachen ihn an und zeigten im unvermittelt, wie sich erst später herausstellte, eine nicht geladene Softairwaffe. Der Polizeikommissar reagiert schnell, nahm die täuschend echt aussehende Pistole an sich und begab sich mit den beiden Jugendlichen zur nahen Wache.

Hier stellte sich heraus, dass ein 15-jähriger Deutsch-Kosovare, die Waffe zuvor in einem Holster am Gürtel getragen und hier hervorgezogen hatte. Dass es sich um eine Softairwaffe handelte konnte der Beamte nicht sofort erkennen. Andere Personen nahmen von dem Vorfall keine Kenntnis. Nach Angaben des 15-Jährigen soll die Pistole aus einem Gebüsch in Freising stammen, wo er sie an sich genommen hatte. Warum und wie er die Waffe dem Beamten zeigte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Jugendliche aus Freising machten bei der Bundespolizei den Eindruck, sich ihres Handelns nicht vollumfänglich bewusst zu sein. Neben der Möglichkeit, andere Bürger gegebenenfalls in Angst zu versetzen, war ihnen nicht bewusst, welche Wirkung eine gezogene Schusswaffe auf einen Polizeibeamten haben kann, selbst wenn es sich dabei „nur“ um eine Anscheinswaffe handelt.

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet. Die Softairpistole wurde sichergestellt.

Die Ahndung der Ordnungswidrigkeit an das zuständige Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München abgegeben.

PM der BPOLI München vom 14.01.209

Münnerstadt (Bayern): Sachbeschädiger geht Rettungskräfte an

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03.45 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Kissingen zu einer Sachbeschädigung in der Gymnasiumstraße gerufen. Dort hatte ein 26-jähriger Mann, der unter starkem Alkoholeinfluss stand, eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. Hierbei zog er sich eine stark blutende Schnittverletzung an der rechten Hand zu, woraufhin ein Rettungswagen sofort den Einsatzort anfuhr, um die Verletzung zu behandeln. Der jedoch sehr aggressive Mann verweigerte die Behandlung und versuchte sich vom Krankenwagen zu entfernen. Letztendlich schafften es die Beamten zwar, den Unruhestifter in den Rettungswagen zu verbringen, doch auch dort schlug und trat er um sich und beschimpfte die Sanitäter. Der alkoholisierte Mann floh aus dem Krankenwagen in Richtung Marktplatz und musste durch die eingesetzten Beamten wieder eingefangen werden. Unter polizeilicher Begleitung wurde er zum Campus in Bad Neustadt gebracht. Dort wurde er direkt operiert. Der entstandene Schaden der Schaufensterscheibe beläuft sich auf circa 1.000,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.01.2019

BAB 95 bei Murnau (Bayern): Schneebrocken fällt von Autobahnbrücke auf THW-Einsatzfahrzeug

Bereits seit Freitagabend war eine Gruppe des THW-Ortsverbands Weiden in Oberammergau damit beschäftigt, mehrere Flachdächer von den Schneemassen zu befreien.

Der teils starke Regenfall und das Tauwetter macht den Schnee inzwischen sehr schwer, was die Gefahr von herabrutschenden Schneeschichten stetig steigen ließ.

 

Dieser Umstand wurde den freiwilligen Helfern bei der Fahrt ins nächste Einsatzgebiet (Berchtesgadener Land) zum Verhängnis, als ein abtauender Schneebrocken am Sonntagnachmittag von einer Autobahnbrücke im Bereich der Anschlussstelle Murnau-Kochel fiel und auf der Windschutzscheibe und Motorhaube des Mannschaftswagens landete.

Der 32-jährige Fahrzeugführer konnte die Kontrolle über den Renault/Master behalten und lenkte das Blaulichtfahrzeug auf den Pannenstreifen.

 

Der Fahrer und seine Mitfahrer (32 u. 22) blieben zum Glück unverletzt.

 

Das Einsatzfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro beziffert.

 

Beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau-Kochel mussten kurzfristig zur Beseitigung des überhängenden Schnees auf den Brückenkanten gesperrt werden.

Im Einsatz war neben der Verkehrspolizei Weilheim, die Freiwilligen Feuerwehren Ohlstadt, Großweil und Murnau sowie die Autobahnmeisterei. Nach der Unfallaufnahme wurden sämtliche Brücken der A95 überprüft.

 

PM der VPI Weilheim vom 13.01.2019

P.S.: Ich möchte den Nachsatz des Pressesprechers der VPI Weilheim unter dieser PM sehr gerne zitieren:
„An alle THW-Helferinnen und Helfer: Vielen Dank für Euren Einsatz ♥“

Berlin: Mann in Krankenhaus verstorben

Der am 27. Dezember 2018 während eines Polizeieinsatzes bewusstlos gewordene Mann ist heute in einem Krankenhaus verstorben. Dies teilte eine Ärztin des behandelnden Krankenhauses in Neukölln der Polizei heute Nachmittag telefonisch mit. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an und werden vom Landeskriminalamt geführt.

Erstmeldung Nr. 2720 vom 28. Dezember 2018: Pfefferspray gegen aggressiven Mann eingesetzt
Gegen einen äußerst aggressiven Mann mussten Einsatzkräfte gestern Nachmittag in Tempelhof das Pfefferspray einsetzen und ihn fesseln. Kurz vor 17 Uhr alarmierten Mitarbeiter einer Bäckerei die Polizei zum Tempelhofer Damm, da ein Mann mit freiem Oberkörper dort randaliert haben soll. Da der 36-Jährige den Aufforderungen der Beamten das Geschäft zu verlassen nicht nachkam, musste er rausgeführt werden. Nach Aussagen der am Einsatz beteiligten Beamten hat er mit seinem Ellbogen nach einem der Polizisten geschlagen und getreten. Nur mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte gelang es den immer wieder um sich tretenden 36-Jährigen zu fesseln und ihn in eine

Zelle eines angeforderten Gefangenentransporters zu bringen. Dort schlug er mehrmals mit seinem Kopf gegen die Scheibe des Fahrzeuges. In dem Polizeigewahrsam angekommen sprang der Mann beim Öffnen der Fahrzeugtür den Polizeidienstkräften entgegen. Um weitere Attacken des Angreifers zu verhindern, setzte ein Beamter das Pfefferspray gegen den Mann ein. Letztlich mussten mehrere Dienstkräfte den vehement um sich tretenden Mann tragen, um ihn dem Gewahrsam zuzuführen. Nach Aussagen der Beteiligten verlor der Festgenommene plötzlich das Bewusstsein, so dass ein Arzt aus dem Gewahrsam hinzueilen musste, um den Mann bis zum Eintreffen eines alarmierten Notarztes zu reanimieren. Der 36-Jährige kam zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Angestellte des Polizeigewahrsams wurden bei dem Einsatz verletzt und mussten ihren Dienst beenden. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme soll nun klären, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

PM Nr. 89 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 12.01.2019

Nürnberg (Bayern): Suizidversuch in Polizeizelle

Mit der Einweisung eines 45-Jährigen in eine Fachklinik endeten gestern Abend (10.01.2019) mehrere Einsätze der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Der Mann hatte mehrfach versucht, aus dem Leben zu scheiden.

 

Gegen 22:20 Uhr teilten Beamte der Bundespolizei mit, dass sich der Mann in einem Zugabteil vorsätzlich so schwer verletzt hatte, dass er zum einen ärztlich versorgt werden müsse, zum anderen aber dringend psychiatrischer Betreuung bedürfe. Die Beamten holten den inzwischen medizinisch versorgten Mann ab und brachten ihn zur Dienststelle. Dort äußerte er während der Sachverhaltsaufnahme ebenfalls mehrfach, aus dem Leben scheiden zu wollen.

Bei der weiteren Sachbearbeitung versuchte der Mann tatsächlich, sich in einem Verwahrraum der PI Nürnberg-Mitte zu strangulieren. Da er aber ständig unter Beobachtung stand, konnte dies verhindert werden.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Leichtverletzte in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2019

Salzgitter (Niedersachsen): Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus

In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gab es eine starke Rauchentwickung. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei befanden sich noch zahlreiche Personen im Haus. Diese konnten sowohl von der Polizei als auch von der Feuerwehr aus dem Haus befreit werden. Nach ersten Ermittlungen erlitten drei Personen eine Rauchgasintoxikation. Bei einer der verletzten Personen handelte es sich um einen 31-jährigen Polizeibeamten. Dieser wurde vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Über die Ursache des Brandes können derzeit noch keine gesicherten Angaben gemacht werden. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass ein elektrisches Gerät die Ursache der Rauchentwicklung war. Auch können noch keine Angaben über eine Schadenshöhe gemacht werden.

PM der PI Salzgitter vom 11.01.2019

Geschichten, Artefakte und Anekdoten aus der Weimarer Republik mit Polizeibezug für Ausstellung in Hannover gesucht

Bildquelle: PD Hannover, Bernd Heinze

„Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“ – das ist der Titel einer Wanderausstellung unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die vom 25.02.2019 bis 31.03.2019 auf dem Gelände der Polizeidirektion (PD) Hannover, Waterloostraße 9, zu sehen sein wird. Um die Ausstellung mit noch mehr Lokalkolorit anzureichern, sucht die Polizei für diesen Zeitraum zusätzlich hannoveraner Artefakte, Anekdoten oder ähnliches – jeweils mit Polizeibezug – aus der Weimarer Republik (1918 bis 1933). Sie sollen die Originalexponate aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen in der Ausstellung ergänzen.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger zu einer ganz besonderen Zeitreise einladen, die die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zeigt“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. „In der jungen Demokratie entstand die Idee einer bürgernahen, republikanischen Polizei – mit Grundwerten, wie wir sie heute noch leben. Deshalb interessiert und besonders, wie der Wandel der Polizei in der Region Hannover erfahren wurde und hoffen, dass uns Artefakte, Anekdoten oder ähnliche Zeitzeugnisse erreichen.“ Grundsätzlich liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf der Entwicklung der preußischen Polizei mit einem Blick auf die Gebiete des heutigen Niedersachsens. Dr. Dirk Götting vom Polizeimuseum Niedersachsen hat sie konzipiert und wird die Exponate aus Hannover in die Ausstellung integrieren. Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Führungen und einer Vortragsreihe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Buchungsmöglichkeiten und Termine für Führungen und Informationsveranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage der PD Hannover (Link: www.pd-h.polizei-nds.de/wir_ueber_uns/veranstaltungen) und den Sozialen Medien (facebook, Twitter) der PD Hannover veröffentlicht.

Wer etwas zur Ausstellung beitragen kann, wendet sich bitte unter der Rufnummer 0511 109-1052 an das Organisationsteam der Ausstellung in der Polizeidirektion Hannover.

PM der PD Hannover vom 11.01.2019

Bern: Mann leblos in Zelle aufgefunden

Am Dienstagabend ist in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital ein Insasse leblos aufgefunden worden. Als Todesursache steht eine Selbsthandlung im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

Am Dienstag, 8. Januar 2019, kurz vor 2315 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital in Bern ein Insasse leblos aufgefunden worden sei. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 34-jährigen Schweizer.

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Stand der Untersuchungen, welche unter anderem am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern durchgeführt wurden, steht eine Selbsthandlung als Todesursache im Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.

PM der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2019

 

Wien: Durchführung einer Festnahmeanordnung

Datum: 09.01.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Adresse: 15., Westbahnhof

Beamte der Wiener Bereitschaftseinheit konnten einen 42-jährigen ungarischen Staatsbürger nach einer Identitätsfeststellung im Bereich des Westbahnhofs festneh-men. Der Tatverdächtige, gegen den ein europäischer Haftbefehl aufrecht war, soll in Ungarn einen Polizeibeamten angegriffen haben. Der 42-Jährige wurde in eine Justizanstalt gebracht.

PA der LPD Wien vom 10.01.2019

Schwalbach (Hessen): Videoschutzanlage ist in Betrieb

Am 20. Dezember 2018 hat die Videoschutzanlage auf dem Schwalbacher Marktplatz ihren Betrieb aufgenommen und stellt nun einen wesentlichen Faktor für noch mehr Sicherheit in Schwalbach am Taunus dar.

Die neue, aus 17 Kameras bestehende, Videoanlage deckt den gesamten Marktplatz, den Busbahnhof und den Parkplatz des Einkaufszentrums Limes ab und erweitert die gemeinsame Sicherheitsstrategie der Stadt Schwalbach am Taunus und des Polizeipräsidiums Westhessen. „Die Videoschutzanlage ist ein Meilenstein in der Verbesserung der Sicherheit rund um den Schwalbacher Marktplatz und das Ergebnis der guten Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Polizei. Dafür danke ich allen Beteiligten, insbesondere aber dem Polizeipräsidium Westhessen, das mit seinen Erfahrungen auf diesem Gebiet maßgeblich zur Umsetzung beigetragen hat,“ so Bürgermeisterin Christiane Augsburger bei der Vorstellung der neuen Anlage.

„Neben der für Straftäter abschreckenden Wirkung von Videokameras, besteht auch die Möglichkeit, unmittelbar beim Erkennen von Gefährdungen oder Straftaten darauf zu reagieren und entsprechende polizeiliche Maßnahmen zu treffen!“, zeigt sich Polizeipräsident Stefan Müller vom Nutzen der Videoschutzanlage überzeugt. Sie hilft der Polizei zudem, dank der hochauflösenden Kamerabilder, Straftäter zu überführen, damit zur Straftatenaufklärung beizutragen und letztendlich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.

Um die Privatsphäre von Anwohnern zu gewährleisten, ermöglicht die Technik durch Verpixeln von Fenstern, Balkonen und Schaufensterscheiben, dass weder Polizei noch Ordnungspolizisten einen Einblick in die privaten Bereiche oder die Ladengeschäfte rund um den Marktplatz haben. Mit dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, der bereits in der Vorbereitungsphase intensiv in die Planungen eingebunden war, ist eine Speicherung der erhobenen Daten für zehn Tage vereinbart. Danach werden die Aufnahmen automatisch gelöscht. Neben der bereits funktionierenden Ausleitung der Bilder der Videoschutzkameras zu der Ordnungspolizei im Schwalbacher Rathaus, ist auch eine Übertragung zur Polizeistation nach Eschborn vorgesehen. Die für den Datentransfer notwendigen, erhöhten Leitungskapazitäten nach Eschborn werden in den kommenden Monaten geschaffen.

Die Kosten für die gesamte Videoschutzanlage beliefen sich auf ca. 430.000 Euro, wovon im Rahmen der Co-Finanzierung ein 2/3-Anteil vom Land Hessen übernommen wurde. Die Installation der neuen Anlage ist wesentlicher Eckpfeiler der Umsetzung des Programmes „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“ (KOMPASS) in Schwalbach. Bei KOMPASS handelt es sich um ein Angebot des Hessischen Innenministeriums zur Weiterentwicklung der Sicherheit in den Kommunen.

Bereits ab Sommer 2017 hatte das Polizeipräsidium Westhessen als Sofortmaßnahme vier Video-Kameras installiert. Damals war es wiederholt zu gravierenden Sachbeschädigungen und Übergriffen gegenüber Polizeibeamten in diesem Bereich gekommen. Als Reaktion auf die Situation rund um den Marktplatz fand im Juli 2017 eine Gesprächsrunde mit den Köpfen der Stadt Schwalbach und des Polizeipräsidiums Westhessen statt, bei der die Probleme in enger Zusammenarbeit analysiert und Lösungen entwickelt wurden. Das Ergebnis war ein aus sieben Punkten bestehendes Sicherheitspaket. Als unmittelbare Reaktion auf dieses Treffen wurde die Polizeipräsenz in der Schwalbacher Mitte deutlich erhöht und zahlreiche Kontrollen durch Beamte des Polizeipräsidiums Westhessen, aber auch gemeinsame Kontrollen mit der Schwalbacher Ordnungspolizei durchgeführt. Außerdem stellte die Polizei einen Schutzmann vor Ort zur Verfügung, der im Januar 2018 sein Büro im Rathaus am Marktplatz bezog und seither zum Schwalbacher Stadtbild gehört. Dank der konsequenten, gemeinsamen Anstrengungen von Stadt und Polizei hat sich die Situation in Schwalbach am Taunus bereits deutlich verbessert.

Durch die Inbetriebnahme der Videoschutzanlage ist nun ein weiterer Punkt dieses Paketes verwirklicht worden, um die punktuelle Kriminalität in Schwalbach zu reduzieren, die Aufenthaltsqualität am Marktplatz zu erhöhen und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu steigern.

„Durch mehr gefühlte Sicherheit werden alle – egal ob Anwohner, Geschäftsinhaber oder Kundschaft – von der neuen Videoschutzanlage profitieren,“ sind sich Bürgermeisterin Augsburger und Polizeipräsident Müller einig.

Gemeinsame PM der Stadt Schwalbach und des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 10.01.2019

Passau (Bayern): Tödlicher Unfall am Bahnhof

Ein 30-jähriger Somalier ist am Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, am Passauer Hauptbahnhof ums Leben gekommen, als er auf einen vorbeifahrenden Zug springen wollte. Unmittelbar zuvor hatte sich der Mann auf einem Bahnsteig an eine Streife der Bundespolizei gewandt und die Beamten um Hilfe gebeten. Während seine Personalien festgestellt wurden, lief er unvermittelt weg zu den wenige Meter entfernten Gleisen. Die Kriminalpolizei Passau hat die Sachbearbeitung übernommen.

 

Am Sonntagmorgen war eine Sicherheitsstreife der Bundespolizei Passau routinemäßig zu Fuß auf dem Passauer Bahnhof unterwegs. Geg. 07.40 Uhr näherte sich den Bundespolizisten auf dem Bahnsteig beim Gleis 1 eine Person, die einen verwirrten Eindruck machte. Der Mann stellte seinen mitgeführten Koffer und Rucksack vor den Bundespolizisten ab und bat die Polizisten wiederholt um Hilfe. Die Bundespolizisten wollten zunächst seine Identität prüfen und ließen sich von ihm seinen Ausweis aushändigen. Während der Funkabfrage der Personalien lief der zu Kontrollierende plötzlich von den Polizisten weg. Obwohl ihn eine Bundespolizistin zum Stehen bleiben aufforderte, versuchte dieser auf einen vorbei fahrenden Güterzug aufzuspringen, blieb allerdings mit seiner Kleidung an einem Waggon hängen. Der Mann wurde vom Zug mitgeschleift und erlitt dabei eine tödliche Kopfverletzung.
Der Lokomotivführer hielt planmäßig nach 1500 Metern im Bahnhof an und hatte von dem Unglücksfall nichts mitbekommen.
Aufgrund der momentanen unklaren Sicherheitslage sperrte die für den Bahnhof zuständige Passauer Bundespolizeiinspektion den Bahnhof und forderte ihre Sprengstoffgruppe zur Untersuchung der liegengebliebenen Gepäckstücke an. Erst als die Sprengstoffexperten Entwarnung gaben, wurde die Sperre des Bahnhofs etwa um 10.50 Uhr aufgehoben. In den Gepäckstücken waren lediglich Bekleidung und Schriftstücke des Verunglückten.
Zwischenzeitlich wurde der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau zur Unfallaufnahme angefordert und begann mit den ersten Ermittlungen.
Nach den vorläufigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine sichere Auskunft gegeben werden, ob es sich bei dem Vorfall um eine suizidale Spontanhandlung oder einen Unglücksfall beim Aufspringen auf den Güterwaggon handelte.
Bei dem tödlich Verunglückten handelt es sich um einen 30jährigen, abgelehnten somalischen Asylbewerber aus Schleswig-Holstein, der eine unwiderrufliche Ausreiseverfügung seines Ausländeramtes und eine gültige Bahnfahrkarte von Hamburg nach München bei sich hatte, was derzeit eher die Annahme eines tödlichen Unfalls beim Versuch der illegalen Ausreise nach Österreich als eine spontane Suizidsituation unterstützt.

Die betroffenen Beamten der Bundespolizei und zwei Zeugen des Vorfalls im Bahnhof werden bzw. wurden psychologisch betreut.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2019

BAB 3 bei Dortelweil (Hessen): Autofahrer kracht in Unfallstelle – drei Verletzte – hoher Sachschaden

Kurz vor Mitternacht am Montagabend steht eine Streife der Polizeistation Bad Vilbel mit ihrem Streifenwagen auf der Bundesstraße 3 bei Dortelweil, um eine Unfallstelle abzusichern, als ein vermutlich betrunkener Fahrzeugführer das Blaulicht übersieht und in die Unfallstelle kracht. Drei Personen, darunter ein Polizist, verletzen sich dabei leicht. Es entsteht erheblicher Sachschaden.

Kurz vor der Anschlussstelle Dortelweil auf der Bundesstraße 3 stand gegen 23.45 Uhr am Montagabend ein Streifenwagen (Opel Zafira) eines Streifenteams der Polizeistation Bad Vilbel, um eine Unfallstelle abzusichern. Der Abschleppdienst war gerade vor Ort, um einen beschädigten PKW aufzuladen, der nach einem Unfall im Begegnungsverkehr noch auf der Fahrbahn stand.

Ein 78-jähriger Bad Vilbeler hielt von Frankfurt kommend mit seinem VW Passat bereits in einigem Abstand vor dem Streifenwagen, da er aufgrund der Abschleppung die Unfallstelle nicht passieren konnte. Ein 42-jähriger Bad Vilbeler erkannte die Situation vor sich offenbar zu spät. Mit seinem BMW fuhr er vermutlich ungebremst auf den Passat auf, der durch die Wucht des Aufpralls gegen den Streifenwagen geschoben wurde. Beide Vilbeler Fahrzeugführer und ein auf dem Beifahrersitz des Streifenwagens sitzender Polizeibeamter verletzten sich dabei leicht. Rettungswagen brachten sie zur Behandlung ins Krankenhaus. Ein weiterer Polizist erlitt einen Schock. Beide Beamte konnten nach dem Unfall ihren Dienst nicht fortsetzen.

An allen drei PKW entstand mit rund 80.000 Euro Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden. Die Bundesstraße 3 bei Dortelweil blieb bis 02.30 Uhr für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Da bei dem 42-jährigen Vilbel Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer aufgrund eines vorausgegangenen Alkoholkonsums nicht fahrtüchtig war. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PM des PP Mittelhessen, PD Wetterau, vom 08.01.2019

Schleswig (Schleswig-Holstein): Nach gestrigen Großeinsatz in Schleswig, Mann mit Spielzeugwaffe ermittelt

Am Montagnachmittag (07.01.2019) gegen 15.20 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, dass sich eine männliche Person mit einer Waffe im Stadtgebiet Schleswig aufhalten soll.

Der Innenstadtbereich wurde daraufhin von einer Vielzahl von Polizeibeamten abgesperrt und überprüft. Es konnte keine verdächtige Person angetroffen werden.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte noch am Abend ein 40 Jahre alter Mann ermittelt und anschließend in seiner Wohnung, in einer betreuten Einrichtung, angetroffen werden. Eine Spielzeugwaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Bei der Spielzeugwaffe handelt es sich um eine Nachbildung einer Maschinenpistole, die auch für die eingesetzten Beamten zunächst nicht als eine Spielzeugwaffe zu erkennen gewesen wäre. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt.

In der jüngsten Vergangenheit haben in der Öffentlichkeit getragene Spielzeugwaffen/Anscheinswaffen bereits mehrere Polizeieinsätze ausgelöst. Im Einzelfall ist es auch für die Polizei nicht sofort erkennbar, ob das Gegenüber eine scharfe Schusswaffe oder eine Anscheinswaffe bei sich trägt. Sehr schnell läuft man als vermeintlich schwer Bewaffneter Gefahr durch Polizeibeamte verletzt zu werden.

PM der PD Flensburg vom 08.01.2019

Bremen: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl am Hauptbahnhof

Zivilfahnder der Bundespolizei haben einen 32-jährigen Mann am Bremer Hauptbahnhof verhaftet. Ihnen war bekannt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen im Zusammenhang mit einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorlag. Den haftbefreienden Betrag von insgesamt 573 Euro zahlte der russische Staatsangehörige nicht – so wurde er zum Antritt einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Schon bei der Durchsuchung auf der Wache entdeckten die Bundespolizisten eine kleine Menge Heroin in seiner Geldbörse. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Der Mann erhielt eine weitere Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Bremen vom 06.01.2019

Memmingen (Bayern): Rettungsdienst angegriffen

Ein 54-Jähriger befand sich am 05.01.2019, gegen 17:20 Uhr, im Bereich des Bahnhofs Memmingen und stürzte wegen seines alkoholisierten Zustands alleinbeteiligt zu Boden. Ein zufällig anwesender Rettungsdienstmitarbeiter wollte sich um das Wohlbefinden des Mannes kümmern. Damit war dieser wohl nicht einverstanden, weshalb er einen umherstehenden Stuhl nahm und diesen nach einem 64-jährigen Rettungsassistenten warf. Dieser wurde mit dem Wurfgegenstand am Kopf getroffen und hierbei leicht verletzt. Nachdem die Haftfähigkeit des Täters bescheinigt wurde, konnte dieser über sein Verhalten im Haftraum der Polizeiinspektion Memmingen nachdenken. Der Rettungsassistent konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.01.2019

Eppstein (Hessen): Verständnisloser Bürger parkt eigenständig Rettungsfahrzeug um

Tatort: 65817 Eppstein, OT: Vockenhausen, Hauptstraße 130 Tatzeit: Freitag, 04.01.2019, 18:38 Uhr

Medizinische Notfälle erfordern ein sofortiges Handeln. Hierzu können die Regeln der StVO durch Einsatzfahrzeuge außer Kraft gesetzt werden. In diesem Fall wurde ein Fahrzeug durch ein Notarzteinsatzfahrzeug kurzer Hand eingeparkt, um schnellstmöglich das Leben eines Bürgers, der sich in einer medizinischen Notlage befand, zu retten. Dafür hatte jedoch der Fahrzeughalter anscheinend wenig Verständnis. Während der lebenserhaltenden Maßnahmen stieg ein 45-Jähriger in das offenstehende Einsatzfahrzeug und parkte dieses eigenständig um, um selbst ausparken zu können. Daraufhin angesprochen trat der Umparker in einer derart aggressiven Art und Weise dem Rettungssanitäter gegenüber, dass dieser sich im Einsatzfahrzeug verschließen musste. Das Verhalten des uneinsichtigen Bürgers stellt eine Straftat dar. Denn ein Zugreifen auf weitere medizinische Hilfsmittel wurde durch das Umparken deutlich erschwert, so dass eine Beeinträchtigung bei der Ausführung der rettungsdienstlichen Maßnahmen vorliegt. Augenzeugen werden gebeten sich bei der Polizeistation Kelkheim zu melden (06195/67490).

PM des PP Westhessen, PD Main-Taunus, vom 05.01.2019

Marktstett (Bayern): 51-jähriger Feuerwehrmann bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße 2271 zwischen Marktsteft und Kitzingen gekommen. Dem derzeitigen Sachstand nach kam ein Feuerwehrmann mit seinem dienstlichen BMW aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 51-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz in Marktbreit als er gegen 05:45 Uhr auf Höhe von Marktsteft aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr kam und mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidierte. Dabei erlitt der Angehörige der Feuerwehr so schwere Verletzungen, dass der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Der 36-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichtere Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zog die Polizei Kitzingen einen Unfallsachverständigen hinzu und wird mit ihm gemeinsam detailliert den Unfallhergang rekonstruieren. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden und wird voraussichtlich bis 13:00 Uhr gesperrt bleiben. Neben mehreren Streifen der Polizei Kitzingen und der Staatsanwältin befanden sich die regionalen Feuerwehren, die Straßenmeisterei wie auch der Rettungsdienst und Notarzt vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Angehörigen.

PM des PP Unterfranken vom 04.01.2019

Hilden (Nordrhein-Westfalen): Hoher Sachschaden und ein verletzter Polizeibeamter nach Unfall mit Dienstfahrzeug

Am Donnerstag (3. Januar 2019) ist bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Nordring / Westring / Gerresheimer Straße in Hilden ein 26-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt worden. Neben einem Funkstreifenwagen der Kreispolizeibehörde Mettmann wurden bei dem Unfall auch noch zwei weitere Autos beschädigt – dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro.

Gegen 13:50 Uhr waren drei Polizeibeamte in einem Streifenwagen (VW Bully) unter dem Einsatz von Sonderwegerechten über den Nordring in Richtung Westring unterwegs, um einen eskalierenden Streit zu schlichten. An der Kreuzung mit der Gerresheimer Straße verlangsamten die Beamten ihr Fahrzeug, um mit gebotener Vorsicht ihren Weg zum Einsatzort fortzusetzen.

Während alle anderen Autofahrer an der Kreuzung stoppten, fuhr ein 81 Jahre alter Audi-Fahrer aus Düsseldorf, der neben einem Lkw auf die Weiterfahrt wartete, los, als seine Ampel auf Grün umschaltete. Den Funkstreifenwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung hineinfuhr, bemerkte der 81-Jährige nicht, woraufhin es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Aufgrund der Heftigkeit der Kollision wurde der Polizei-Bully eineinhalbmal um die eigene Achse geschleudert. Der Audi des Düsseldorfers rutschte nach dem Zusammenstoß noch in die Front eines Ford C-Max eines 44-jährigen Düsseldorfers, der an der Kreuzung auf die Vorbeifahrt des Streifenwagens gewartet hatte.

Ein 26 Jahre alter Polizeibeamter wurde bei dem Unfall an der Schulter verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, welches er nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen konnte. Er verblieb jedoch nicht dienstfähig. Die anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Sowohl der Audi des 81-jährigen Düsseldorfers als auch der Streifenwagen mussten abgeschleppt werden. Die örtliche Feuerwehr musste auslaufende Betriebsmittel abstreuen und durch eine Spezialkehrmaschine aufnehmen. Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt.

PM der KPB Mettmann vom 04.01.2018

2018 wurden in Wien 461 Polizeibeamte durch fremde Gewalteinwirkung verletzt

Datum: 31.12.2018 bzw. 01.01.2019
Uhrzeit: –
Adresse: 1., Laurenzerberg bzw. 6., Fügergasse

In der Silvesternacht kam es auch neben zahlreichen anderen Einsätzen auch zu mehreren Widerständen gegen die Staatsgewalt, darunter:

• einen Vorfall am 31.12.2018 um 23:45 Uhr am Laurenzerberg, bei dem ein
29-jähriger tunesischer Staatsbürger mit einem anderen Mann in Streit geriet. Während der Sachverhaltsklärung verhielt sich der Tatverdächtige gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und wurde deshalb festgenommen. Im Zuge der Festnahme attackierte er die Beamten mit Schlägen, weshalb Pfefferspray eingesetzt werden musste, um die Festnahme durchsetzen zu können.

• einen Einsatz wegen einer lautstarken Raveparty in einem unbewohnten Haus in der Stumpergasse, zu dem mehrere Funkwägen am 01.01.2010 um 02:05 Uhr gerufen wurden. Etwa 40 Personen weigerten sich zuerst trotz mehrmaliger Aufforderung, die Party einzustellen. Danach begaben sich mehrere Tatverdächtige gemeinsam zum Hausausgang und versuchten, die Beamten in dem Gebäude einzusperren, was jedoch nicht gelang. Zwei Polizisten wollten daraufhin in der Fügergasse Flüchtende anhalten, wurden dabei aber attackiert. Es wurde versucht, einem Polizisten seine Dienstwaffe aus dem Holster zu entreißen, was nicht gelang. Ein Beamter erlitt durch die Angriffe eine Rissquetschwunde und Schwellungen im Kopfbereich. Insgesamt sieben mutmaßliche Täter konnten festgenommen werden (zwei 28-jährige Männer, zwei 28-jährige Frauen, ein 29-jähriger Mann sowie eine 30-jährige und eine 32-jährige Frau, alle österreichische Staatsbürger). Im Nahbereich des Tatorts wurden zur selben Tatzeit auch insgesamt vier Polizeiautos beschädigt (eingeschlagene Seitenscheiben und abgebrochene Außenspiegel) sowie mehrere Sachbeschädigungen an Hausfassaden (gesprayte Anarchie-Zeichen) festgestellt. Ein Zusammenhang wird geprüft. Die sieben Festgenommenen wurden wegen des Verdachts des Widerstands gegen die Staatsgewalt, der schweren Körperverletzung und der schweren Sachbeschädigung angezeigt. Die Ermittlungen laufen.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 in Wien 461 Polizistinnen und Polizisten durch fremde Gewalteinwirkung verletzt, darunter 430 leicht und 31 schwer.

PA der LPD Wien vom 02.01.2019

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle zwischen den Jahren

Insgesamt sechs gesuchte Personen gingen den Beamten der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart zwischen den Jahren ins Netz. Ein 29-Jähriger wurde aufgrund seiner geplanten Ausreise in die Türkei am 27.12.18 grenzpolizeilich kontrolliert, als sich herausstellte, dass er im September 2017 wegen Trunkenheit am Steuer zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 EUR verurteilt worden war. Die alternativ verhängte Gefängnisstrafe von 40 Tagen konnte der junge Mann durch Zahlung der Geldstrafe abwenden. Im Laufe des nächsten Tages (28.12.18) konnten die Beamten gleich neun Haftbefehle vollstrecken. Ein 56-Jähriger, der am Mittag eine Reise in die Türkei geplant hatte, musste diese frühzeitig beenden. Der Mann war im Juni 2018 wegen Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu einer Geldstrafe von 1.200 EUR verurteilt worden. Da er den Betrag nicht entrichten konnte, wurde er für die folgenden 30 Tage ins Gefängnis eingeliefert. Bereits einige Minuten später wurde ein 45-Jähriger kontrolliert, der aufgrund von sieben Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz Geldbußen von insgesamt 185 EUR zu entrichten hatte. Der Mann konnte den Betrag vor Ort bezahlen und anschließend seine Reise in den Kosovo fortsetzen. Einige Stunden später wurde ein 37-Jähriger, der mit einem Flieger aus der Türkei in Stuttgart gelandet war, kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der junge Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Juni 2016 verurteilt worden war. Auch er konnte die verhängte Geldstrafe in Höhe von 250 EUR vor Ort entrichten und seine Reise freien Fußes fortsetzen. Am vergangenen Sonntag (30.12.18) wandte sich ein 36-Jähriger an die Beamten der Bundespolizei. Der junge Mann äußerte den Beamten gegenüber, dass er psychisch krank sei und eingeliefert werden wolle. Eine Überprüfung der Personalien ergab schließlich, dass der Mann wegen diverser Straftaten gesucht wird und gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorliegt. Nach entsprechender ärztlicher Bestätigung wurde der Mann in ein Gefängnis eingeliefert. Wegen Fahrens ohne Führerschein war ein 22-Jähriger, der am Montagmorgen (31.12.18) in die Türkei ausreisen wollte und zu diesem Zwecke grenzpolizeilich kontrolliert wurde, verurteilt worden. Die verhängte Geldstrafe von 750 EUR konnte der junge Mann begleichen und seine Reise anschließend weiter fortsetzen.

PM der BPOLI Stuttgart Flughafen vom 04.01.2019

Rees (Nordrhein-Westfalen): Brand einer Halle Zwei Feuerwehrleute nach Stromschlag zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht

Am Donnerstag (3. Dezember 2018) gegen 21.00 Uhr geriet auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei an der Straße An der Friedburg der mittlere Teil einer dreigeteilten etwa 30×10 Meter großen Halle in Brand. Dieser Teil der Halle wird zur Restaurierung von Fahrzeugen genutzt. Zeugen berichteten von einem lauten Knall. Anschließend stand der mittlere Teil der Halle in Flammen. Zwei Feuerwehrleute bekamen zu Beginn ihres Einsatzes einen Stromschlag. Sie wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr zog einen Traktor, einen Gabelstapler und ein altes Feuerwehrauto aus der Halle. Sie konnte verhindern, dass sich das Feuer auf die gesamte Halle ausbreitete. Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden gegen 22.30 Uhr eingestellt. Gegen 4.00 Uhr brach das Feuer wieder aus und wurde erneut durch die Feuerwehr gelöscht. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der KPB Kleve vom 04.01.2019

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Sturmtief „Zeetje“: Streifenfahrt endete im Wasser

Wie bekannt, blieb gestern Vormittag ein Streifenwagen im Überschwemmungsbereich des Wismarer Hafens liegen. Die Streifenbeamten des Polizeihauptreviers Wismar befanden sich am Schiffbauerdamm und überwachten unter anderem die Einhaltung der dortigen Straßensperre, die die Stadt Wismar aufgrund des gestiegenen Wasserpegels veranlasst hatte. Als dann ein Fahrzeug die Sperrung missachtete, versuchten die Beamten dem Kleintransporter zu folgen und fuhren in den vom Wasser bedeckten Teil der Straße ein. Bereits nach kurzer Zeit bemerkten die Kollegen, dass sie den Wasserpegel unterschätzt hatten und wendeten. Bevor sie jedoch wieder festen Boden unter den Rädern hatten, versagte der Streifenwagen seinen Dienst. Der Wagen wurde in der Folge durch die Feuerwehr geborgen und mit einem Abschleppfahrzeug zur Dienstelle verbracht.

Nachdem der Motor gestern noch ansprang, versagte er heute seinen Dienst. Vor dem Hintergrund der Schadensermittlung und einer Reparatur wurde das Fahrzeug in eine Werkstatt gebracht. Der Umfang bzw. die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.

Ob die Beamten für den entstandenen Schaden aufkommen müssen, wird derzeit durch die Polizeiinspektion Wismar geprüft.

PM der PI Wismar vom 03.01.2019

Beelitz (Brandenburg): Rettungskraft nach häuslichem Streit angegriffen

Gestern Nachmittag wurde durch einen Zeugen eine Körperverletzung zwischen einem Mann und einer Frau gemeldet. Der Streit eskalierte im häuslichen Umfeld, wodurch eine Frau durch ihren Lebensgefährten verletzt worden ist. Nachdem auch Rettungskräfte zum Einsatzort fuhren, um die verletzte Frau zu behandeln, entfernte sich der Tatverdächtige vom Tatort. Die eingesetzten Polizeibeamten suchten daraufhin in der näheren Umgebung nach dem Mann. Dieser kehrte derweil zurück zu seiner Wohnanschrift, wo mittlerweile auch die Rettungskräfte eingetroffen waren. Der Mann schlug aus bislang noch unbekannten Gründen einen der Rettungssanitäter mit der Faust ins Gesicht. Im Anschluss flüchtete er erneut vom Tatort, konnte jedoch kurz darauf von den Polizisten in der näheren Umgebung festgestellt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin von den Kollegen fixiert und in Gewahrsam genommen.

Die Polizeibeamten fertigten zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung zum Nachteil der verletzten Frau und einer Rettungskraft.

PM der PD Brandenburg West vom 04.01.2019

München (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Rettungskräfte: 17-Jähriger tickt aus

Zu mehreren Einsätzen wurde die Bundespolizei in der Silvesternacht und am Neujahrestag im Bereich von Bahnanlagen gerufen. Der gravierendste Fall ereignete sich am Dienstagmorgen (1. Januar) am Bahnhof Untermenzing. Dabei bespuckte ein alkoholisierter 17-Jähriger erst die Rettungskräfte, die er anschließend auch körperlich attackierte.

Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums musste ein 17-jähriger Deutscher am Bahnhof Untermenzing von Rettungssanitätern behandelt werden. Als die RTW-Besatzung den Jugendlichen aus Allach behandelte, spuckte dieser drei Rettungssanitätern ins Gesicht. Im weiteren Verlauf schlug er zwei Sanitätern ins Gesicht, wobei einer eine leichte Verletzung über dem Auge erlitt.

Eine Streife lieferte den mit 1,22 Promille alkoholisierten Allacher, gegen den nun wegen Tätlichen Angriffs und Körperverletzung ermittelt wird, bei den Eltern ab.

PM der BPOLI München vom 01.01.2019

Berlin: Kollision zwischen Taxi und zivilem Polizeifahrzeug – Drei Leichtverletzte

Heute früh sind in Mitte ein Taxi und ein ziviles Polizeifahrzeug zusammengestoßen. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 28-Jähriger gegen 3.20 Uhr mit einem Taxi in der Glinkastraße in Richtung Straße Unter den Linden unterwegs und stieß an der Behrenstraße mit der von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Zivilstreife zusammen, die die Behrenstraße in Richtung Friedrichstraße befuhr. Das Polizeifahrzeug war mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz. Bei dem Unfall wurden die beiden Zivilfahnder und der Taxifahrer leicht verletzt. Sie wurden in Kliniken ambulant behandelt. Vier Fahrgäste des Taxis waren offenbar unverletzt geblieben. Sie hatten sich vor dem Eintreffen der alarmierten Polizisten und Rettungskräfte, ohne die Taxifahrt zu bezahlen, vom Ort entfernt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die Unfallbearbeitung.

PM Nr. 10 der Polizei Berlin, Mitte,  vom 01.01.2019

Landkreis Stade (Niedersachsen): Silvester – viel Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

In der vergangenen Silvesternacht ist es im Landkreis Stade zu diversen Einsätzen für die Polizei, die Feuerwehr und den Rettungsdienst gekommen.

Die Polizeibeamten aus den verschiedenen Dienststellen in der Polizeiinspektion Stade mussten dazu ca. 40 Mal ausrücken und Streitigkeiten schlichten, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen aufnehmen sowie bei durch Silvesterknaller oder Raketen verursachte Brandsachen aufzunehmen. In zwei Fällen wurden durch eingeworfene Böller Briefkästen zerstört

In Stade im Altländer Viertel mussten die Beamten gegen 00:30 h mit mehreren Fahrzeugen anrücken, um die Feuerwehr zu unterstützen. Diese war gerufen worden, um brennende Mülleimer zu löschen. Vor Ort angekommen wurden die Feuerwehrleute dann mit Raketen beschossen, Böllern beworfen und bepöbelt, so dass sich zurückziehen und auf die Verstärkung durch die Polizei warten musste. Die Beamten nahmen einige der Verursacher mit zur Wache und stellten Feuerwerkskörper sicher. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

In Buxtehude musste ein volltrunkener 18-Jähriger den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Für die Freiwilligen Feuerwehrleute piepten 13mal die Alarmempfänger und die verschiedenen Wehren mussten zu kleineren und mittleren Bränden ausrücken.

Dreimal mussten Feuerwehrwehrleute in der Gemeinde Jork in den Straßen „Hinter der Mühle“, „Birkenstraße“ und in „Leeswig“ kleinere Feuer in Carports und Mülltonnen löschen.

In Stade gerieten in der Liegnitzer Straße, am Pferdemarkt und in der Jorker Straße jeweils Mülltonnen in Brand und mussten abgelöscht werden. Im Streuheidenweg löste ein Rauchmelder in einer Wohnung aus.

In Assel wurde einmal eine Brandmeldeanlage in einer Monteursunterkunft in Ritschermoor grundlos ausgelöst und in der Wether Straße war eine Rakete auf das Reet-Dach eines landwirtschaftlichen Gebäudes geflogen, allerdings ohne Schaden anzurichten.

In Hedendorf in der Straße „Rübenkamp“ und in Buxtehude in der Straße „Am Rugen End“ mussten die Einsatzkräfte jeweils kleine Feuer löschen.

In Fredenbeck in der Hauptstraße fing aus bisher ungeklärter Ursache ein Holzverschlag zur Lagerung von Müllbehältern im hinteren Grundstücksbereich eines Mehrfamilienhauses an zu brennen und brannte trotz des schnellen Löscheinsatzes der Feuerwehr vollständig aus. Weiterhin werden zwei daneben befindlich geparkte Autos sowie eine Hecke und eine angrenzende Garage durch die Hitze beschädigt. Der Gesamtschaden wird hier auf circa 10.000 Euro geschätzt.

Der insgesamt durch Brandsachen angerichtete Schaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Die Notärzte und Rettungswagenbesatzungen im Landkreis mussten in der Nacht zu ca. 30 Einsätzen ausrücken, die mit Silvester in Verbindung standen. Hier galt es vorwiegend gestürzte Personen zu versorgen, alkoholisierte Menschen ins die Krankenhäuser zu transportieren oder Verletzungen durch nicht sachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern zu retten.

Fünf so Verletzten mussten in die Notaufnahmen gebracht werden, zwei davon in spezialisierte Kliniken nach Hamburg. Ein 12-jähriges Kind hatte Handverletzungen erlitten, eine andere Person war im Gesicht verletzt worden.

PM der PI Stade vom 01.01.2019

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Erwartetes Einsatzaufkommen für Feuerwehr und Rettungsdienst an Silvester – eine Anzeige wegen Beleidigung gegen Rettungskräfte

Es war laut Pressesprecher der Feuerwehr ein „normales“ Silvester für die Rettungskräfte in Plettenberg. Wie erwartet stieg die Anzahl der Einsätze für den Rettungsdienst am frühen Neujahrsmorgen an. So musste dieser beispielsweise zu gestürzten Personen mit Hand- und Kopfverletzungen, aber auch zu sonstigen rettungsdienstlichen Notfalleinsätzen ausrücken. In einem Teil der Einsätze sorgte die Verbindung mit Alkoholkonsum eine Rolle. Größere Verletzungen durch Feuerwerkskörper waren zum Glück nicht zu verbuchen. Die Brandschützer rückten insgesamt 4-mal aus. Am Silvesternachmittag gegen 17.15 Uhr wurde den Einsatzkräften zunächst eine verdächtige Rauchentwicklung im Bereich Mühlhoff gemeldet. Zwei Grillfeuer in unmittelbarer Nähe zueinander sowie Nebel ließen für den Meldenden offensichtlich den Eindruck erwecken, es würde brennen. Bereits nach kurzer Zeit konnten Feuerwehr und Polizei wieder einrücken. In Amtshilfe für die Polizei rückte die Feuerwehr kurz vor 23.00 Uhr zur Sicherstellung eines Zigarettenautomaten im Ortsteil Ohle aus. In der Lennestraße in Höhe einer dortigen Bäckerei hatten Unbekannte versucht einen Automaten zu sprengen. Mit einem Trennschleifgerät wurde der Zigarettenautomat kurzerhand abgetrennt. Am frühen Neujahrsmorgen gegen 01.15 Uhr war ein Müllcontainer in der Dürerstraße in Brand geraten. Dieser wurde durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Ein ausgedehnter Wasserschaden in einem Mehrfamilienwohnhaus -auf dem Loh- sorgte dann gegen 02.40 Uhr für einen Einsatz der Feuerwehr sowie im weiteren Verlauf auch für Polizei und Rettungsdienst. Über vier Geschosse verteilte sich das Wasser aus einer verschlossenen Dachgeschosswohnung und dürfte damit einen nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet haben. Selbst über die Außen Fassade und im Treppenraum rinn das Wasser. Mitbewohner des Hauses hatten kurz nach Mitternacht den Schaden bemerkt, umgehend im Keller den Hauptwasserhahn abgeschiebert und den Notruf abgesetzt. Zunächst war nicht klar, ob sich jemand in der verschlossenen Wohnung befand. Da ein Dachfenster geöffnet war, konnte ein Trupp der Feuerwehr über die nachalarmierte Drehleiter in die Wohnung eindringen und fand den Wohnungsinhaber bewusstlos im Wohnzimmer auf. Ein Rettungswagen inklusive Notarzt wurde angefordert. Während der Versorgung des Wohnungsinhabers wurde von der Feuerwehr in zwei darunterliegenden Wohnungen der Strom abgestellt, da das Wasser in großen Mengen aus den Decken- und Wandbereichen austrat. Um die Unterbringung der betroffenen Wohnungsinhaber kümmerte sich eine ebenfalls nachalarmierte Mitarbeiterin des Plettenberger Ordnungsamtes. Plötzlich kam es zu einer unvorhergesehenen Situation. Just in dem Moment, als die Rettungskräfte den 31-jährigen zum bereitstehenden Rettungswagen bringen wollten, erwachte dieser plötzlich und erwies sich als renitent und aggressiv gegenüber seinen Rettern, weshalb die ebenfalls vor Ort befindlichen Polizeibeamten umgehend Verstärkung anforderten. Nur durch den Einsatz mehrerer Polizisten konnte der aggressive Mann überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Erst gegen 04.00 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Auch in einem weiteren Fall kam es zu einem verbalen Angriff gegen die Rettungskräfte. Hier wurde durch die Rettungswagenbesatzung eine Anzeige erstattet. Zur Höhe der bei den Einsätzen entstandenen Sachschäden kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

PM der Feuerwehr Plettenberg vom 01.01.2019

Wien: Hunde attackieren Beamte – Einsatz von Pfefferspray

Datum: 30.12.2018
Uhrzeit: 18:15 Uhr
Adresse: 17., Kastnergasse

Gestern alarmierten Nachbarn wegen angeblicher Hilferufe aus einer Wohnung die Polizei. Den Streifenpolizisten der Polizeiinspektion Rötzergasse wurde die besagte Wohnung zunächst aber nicht geöffnet. Als eine Frau (37) schließlich doch die Türe öffnete, entschieden sich die Beamten, sie aufgrund der unklaren Gefährdungslage aus der Wohnung zu verschaffen. Zwei in der Wohnung anwesende Hunde, offen-sichtlich mit der Situation überfordert, begannen daraufhin zu bellen und sich den Beamten zu nähern. Als die Tiere versuchten, einen Polizisten am Bein zu beißen, setzte dieser Pfefferspray ein. Durch den Reizstoff ließen die Hunde ab und konnten in Folge im Badezimmer der Wohnung gesichert und beruhigt werden. Der Polizist wurde durch die Beißattacken nicht verletzt. Der Amtshandlung war eine gefährliche Drohung durch einen bekannten Täter gegen die Frau vorangegangen.

PA der LPD Wien vom 31.12.2018

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Auto kollidiert mit Streifenwagen – zwei Polizeibeamte verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (29.12.) gegen 17.35 Uhr in Eichlinghofen sind zwei Polizeibeamte verletzt worden. Ein Auto war mit ihrem Streifenwagen kollidiert.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der Stockumer Straße in Richtung Westen. Gleichzeitig war eine 58-Jährige aus Dortmund mit ihrem VW auf der Straße Zum Nubbental in Richtung Süden unterwegs. Als sie im Kreuzungsbereich ihre Fahrt in Richtung Süden fortsetzten wollte, übersah sie den Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Die beiden Polizeibeamten (23, 32) verletzten sich bei dem Unfall. Rettungswagen brachten sie in ein umliegendes Krankenhaus. Dort verblieben sie zur Beobachtung stationär. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Stockumer Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

PM des PP Dortmund vom 30.12.2018

Wiesbaden (Hessen): Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Löscharbeiten beleidigt

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 02:00 h in Wiesbaden-Dotzheim, im Bereich Wiesengrund, zu einem Einsatz der Feuerwehr Wiesbaden. Dort hatte, vermutlich in Folge eines technischen Defekts, eine Gartenhütte gebrannt. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurde gemeldet, dass sich im Bereich des Wendehammers Im Wiesengrund zwei junge Männer befinden würden, die die Einsatzkräfte bespucken und beleidigen würden. Von den Polizeibeamten konnten in dem Bereich zwei 25-jährige Wiesbadener angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass lediglich einer der beiden die Feuerwehrmänner in der oben beschriebenen Weise angegangen hatte. Beide Personen erhielten von den Polizeikräften nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Während der eine der jungen Männner diesem nachkam, verhielt sich der bereits zuvor aggressive Mann weiterhin völlig unkooperativ und entfernte sich nicht vom Einsatzort. Daraufhin wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises in polizeiliches Gewahrsam genommen. Bei ihm wurden außerdem Betäubungsmittel festgestellt, weiterhin wurde mittels Atemalkoholtest eine starke Alkoholisierung registriert. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein Grund für das aggressive Verhalten des Mannes konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.

PM des PP Westhessen,  PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

Wiesbaden (Hessen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen, drei Verletzte

Am späten Freitagabend (28.12.2018, 22:00 Uhr) kam es in Wiesbaden an der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen bei dem drei Personen verletzt wurden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Streifenwagen im Rahmen einer Einsatzfahrt die Dotzheimer Straße in Richtung Innenstadt. Auf der Kreuzung Dotzheimer Straße / Klarenthaler Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, der die Klarenthaler Straße in Richtung Elsässer Platz befuhr. Der 64-jährige Fahrer und einziger Insasse des VW Golf sowie die 26-jährige Polizeibeamtin und ihr 35 Jahre alter Kollege wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus verbracht. Die beiden Polizeibeamten wurden nach ambulanter Behandlung entlassen, der Fahrer des VW blieb zur Beobachtung in stationärer Behandlung. Da die drei unfallbeteiligten Personen noch keine Angaben zum Unfallhergang machten, dauern die Ermittlungen der Polizei diesbezüglich an. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 EUR Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Während der Dauer der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich gesperrt.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 29.12.2018

 

Bern: Mann leblos in Zelle aufgefunden

In der Nacht auf Mittwoch ist in einer Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern ein Insasse leblos aufgefunden worden. Die Todesursache wird unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft untersucht.

Nach einer Meldung am Dienstagvormittag, wonach ein Mann Drogen auf sich trage, rückte eine Patrouille an die Waldmannstrasse in Bern aus. Vor Ort konnte ein Mann angetroffen werden, welcher mutmasslich unter Drogeneinfluss stand. Bei der anschliessenden Kontrolle konnte festgestellt werden, dass er mehrere Dutzend Pillen auf sich trug – diese wurden positiv auf Amphetamine getestet. Zudem konnte in seinen Effekten mutmassliches Diebesgut sichergestellt werden. Der Mann wurde in der Folge auf eine Polizeiwache gebracht, wobei er starke Gegenwehr leistete.

Nachdem ein beigezogener Arzt die Hafterstehungsfähigkeit überprüft hatte, wurde der Angehaltene in eine Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern verbracht und mehrmals kontrolliert.

Am Mittwoch, 26. Dezember 2018, kurz nach 0530 Uhr, wurde der Insasse in der Zelle ohne Lebenszeichen aufgefunden. Umgehend wurde ein Ambulanzteam aufgeboten, jedoch konnte durch den Arzt nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Die genaue Todesursache wird dabei durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern untersucht.

PM der Kantonspolizei Bern vom 26.12.2018

Gemarkung Rutesheim (Baden-Württemberg): Rettungssprung über die Leitplanke

Ein Unfall am frühen Dienstagmorgen um 00.35 Uhr auf der Autobahn A8 bei Rutesheim hätte wesentlich schlimmere Folgen haben können. Der 25-jährige Lenker eines Pkw Dacia Logan befuhr hierbei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart auf der mittleren Fahrspur. Als er zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West einen Streifenwagen mit Blaulicht sah, welcher eine dort bereits bestehende Unfallstelle absicherte, bremste der Dacia-Fahrer sein Fahrzeug ab.

Aufgrund für die Witterungsverhältnisse nicht angepasster Geschwindigkeit kam er dabei auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Im weiteren Verlauf krachte er zweimal in die rechte Leitplanke und kam auf der Standspur quer zum Stehen. Zwei auf dem Seitenstreifen befindliche Polizeibeamte konnten sich gerade noch rechtzeitig mit einem Sprung über die Leitplanke in Sicherheit bringen und wurden nur um wenige Meter verfehlt. Durch die Wucht der Kollisionen wurde die Frontstoßstange des Dacia abgerissen und schlitterte weiter bis auf die linke Fahrspur der Autobahn. Dort wurde das Fahrzeugteil schließlich von einer herannahenden 22-jährigen Fahrerin eines Pkw Ford Fiesta überrollt, welche dann ebenfalls ins Schleudern geriet und links neben der Fahrbahn mit der dortigen Betonleitwand kollidierte. Die Fiesta-Fahrerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die beiden Polizeibeamten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen und Leitplanken entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8.500.- Euro.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.12.2018

Weißenthurm (Rheinland-Pfalz): Einsatzfahrt der Polizei Andernach – Gefährdung durch Verkehrsteilnehmer – Zeugen gesucht

Im Rahmen einer Einsatzfahrt am 21.12.2018 gegen 14:30 Uhr kam es in Weißenthurm, Stierweg, Höhe Aldi, zu einer Gefährdung des Einsatzfahrzeuges durch eine Verkehrsteilnehmerin. Die Fahrerin eines roten Kleinwagens nahm das herannahende Einsatzfahrzeug, welches sowohl Blaulicht als auch Signalhorn angeschaltet hatte, möglicherweise nicht wahr. Während eines Überholversuches durch den Streifenwagen kam es dabei fast zu einem Zusammenstoß. Die Polizei Andernach bittet in dieser Sache um Ihre Mithilfe. Es wird unter anderem der Fahrer eines dunklen PKW, welcher dem Streifenwagen auf Höhe Aldi entgegenkam, als Zeuge gesucht. Auch weitere Personen, welche den Vorgang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Andernach zu melden.

(Polizei Andernach, Tel.: 02632/921-0 oder piandernach@Polizei.rlp.de)

PM der PI Andernach vom 24.12.2018

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Mehrere bewaffnete Raubüberfälle auf Postfilialen: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einem versuchten bewaffneten Raubüberfall auf eine Postfiliale auf der Vaalser Straße am 30.08.2018 (siehe unsere Meldung vom 30.08.2018 um 16:54) sitzt ein 26-jähriger Tatverdächtiger aus Aachen in Untersuchungshaft. Die Ermittler der Aachener Kripo haben bei der Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen Kleidungsstücke gefunden, die bei zwei weiteren Überfällen auf die Postfiliale in der Ahornstraße am 20.01.2017 und am 26.01.2018 verwendet wurden und damit nun aufgeklärt sein könnten. Wie bei dem versuchten Raubüberfall im August hatte der Tatverdächtige damals die Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und jeweils Bargeld erbeutet. Bei seiner Festnahme am 30.08.2018 trug der Mann eine „scharfe“ Schusswaffe bei sich und leistete heftigen Widerstand. Zwei Polizeibeamte wurden dabei durch Schläge und Tritte teils schwer verletzt.

Der Tatverdächtige ist der Aachener Polizei bestens bekannt und wurde bereits in seinen Jugendjahren als sog. „Intensivtäter“ geführt.

PM des PP Aachen vom 21.12.2018

Berlin: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Funkwagen und Pkw

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Funkwagen und einem Auto gestern Abend in Schöneberg wurden fünf Personen verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 44-Jährige gegen 18.30 Uhr mit einem Mercedes in der Hauptstraße in Richtung Innsbrucker Platz unterwegs. Auf der Kreuzung an der Dominicusstraße stieß sie mit dem Funkwagen zusammen. Die 44-Jährige erlitt Armverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Im Mercedes saßen noch ein 43-Jähriger, ein 14 Jahre alter Jugendlicher und ein 13-jähriger Junge. Der 43- und der 13-Jährige erlitten ebenso wie die beiden Polizeibeamten des Funkwagens leichte Verletzungen.  Der 13-Jährige musste ambulant in einer Klinik behandelt werden. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen, die der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt.

PM Nr. 2682 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 23.12.2018

welt. de: Feuerzeug wird 74-Jährigem zum Verhängnis

„Hätte der 74-jährige Bochumer ein anderes Feuerzeug besessen, wäre er vielleicht noch am Leben: Der Polizist, der den Rentner erschoss, glaubte eine Waffe zu sehen. Nun wird gegen ihn wegen Totschlags ermittelt.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.welt.de/vermischtes/article185914196/In-Bochum-erschossen-Feuerzeug-wird-74-Jaehrigem-zum-Verhaengnis.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

 

Anm. der Bloggerin: Gesichert wäre er noch am Leben, wenn er nicht gemeint hätte, bei schlechten Lichtverhältnissen überhaupt irgend etwas auf Polizeibeamte richten zu müssen, die ein verdammtes Recht darauf haben, lebend aus dem Dienst zurück zu ihren Lieben zu kommen. Die können nicht warten, bis sie die Kugel im Leib haben, um herauszufinden, ob die Knarre echt ist oder nicht.

rtl. de: Landesregierung: Keine rechtsextremen Umtriebe in Polizei

„In der rheinland-pfälzischen Polizei gibt es nach Angaben des Innenministeriums keine Hinweise auf rechtsextreme Umtriebe. „Der Polizei Rheinland-Pfalz liegen keine Erkenntnisse zu rechtsextremen Stimmungen innerhalb der Organisation vor“, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Mainz mit. “

Online-Artikel, 20.12.2018
https://www.rtl.de/cms/landesregierung-keine-rechtsextremen-umtriebe-in-polizei-4268767.html

Deutschlandfunk: Rechtsextreme in der Polizei – „Wir haben ein strukturelles Problem in unseren Sicherheitsbehörden“

„Bei der Vielzahl der rechtsextremistischen Vorfälle in Sicherheitsbehörden zeichne sich ein deutliches Muster ab, sagte der Publizist und NSU-Experte Tanjev Schultz im Dlf. Politik und Behördenchefs hätten bisher wenig Interesse daran gezeigt, dieses Problem zu erkennen und anzugehen.“

Online-Artikel, 20.12.2018
https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextreme-in-der-polizei-wir-haben-ein-strukturelles.694.de.html?dram:article_id=436518

 

Anm. der Bloggerin: Welche Vielzahl denn bitte? Mir sind nicht mal 50 Fälle bekannt, und das wären bei 250.000 Polizeibeamten bundesweit insgesamt 0,02 %. Unter einer „Vielzahl“ verstehe ich etwas anderes.

Focus: Zwischen angemessener Gewalt und sinnloser Brutalität – Gegenseitige Attacken: Wie Polizisten und Bürger in der Gewaltspirale stecken

„Wer in Deutschland einen Polizisten anzeigt, hat kaum Chancen, dass sich je ein Gericht damit befasst. Wer als Polizist arbeitet, muss damit rechnen, früher oder später von einem wütenden Mob attackiert zu werden. Mit anderen Worten: Deutschland hat ein Problem. Was Experten und Insider dazu sagen. Und was sie dagegen tun wollen.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://m.focus.de/politik/sicherheitsreport/zwischen-angemessener-gewalt-und-sinnloser-brutalitaet-polizei-gewalt_id_10097619.html

 

Anm. der Bloggerin: Ein Einzelfall wird hier aufgewogen gegen täglich mehrere gewalttätige Übergriffe gegen Polizeibeamte. Man kann Äpfel mit Birnen vergleichen. Ist dann halt ein schlechter Vergleich …

Focus: Flaschenwurf auf Polizisten – Bisher härteste G20-Strafe abgemildert

„Die bisher härteste Strafe im Zusammenhang mit den Ausschreitungen beim G20-Gipfel im Juli 2017 ist reduziert worden. Wegen eines Flaschenwurfs auf Polizisten bei den G20-Krawallen verurteilte das Landgericht Hamburg am Donnerstag einen jungen Mann zu zweieinhalb Jahren Haft.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://m.focus.de/politik/deutschland/flaschenwurf-auf-polizisten-bisher-haerteste-g20-strafe-abgemildert_id_10098227.html

Mitteldeutsche Zeitung: „ACAB“-Melder – SPD-Abgeordneter will mehr Respekt für Polizisten

„Der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben fordert mehr Respekt für Polizisten in Sachsen-Anhalt. Mit einer Internetseite will er ab kommender Woche Fälle dokumentieren, in denen der beleidigende Graffiti-Schriftzug „ACAB“ öffentlich gesprüht ist.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/-acab–melder-spd-abgeordneter-will-mehr-respekt-fuer-polizisten-31780164?originalReferrer=&originalReferrer=https://www.google.com/

Anm. der Bloggerin: Ich finde die Idee super. Ich habe mal zu Beginn von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. etwas Ähnliches betrieben – das wird ein Fass ohne Boden. Ich wünsche Herrn Erben gute Nerven.

WAZ. de: Berliner nach Hetzjagd auf Polizisten in Duisburg verurteilt

„Zwei Union Berlin-Fans sind vom Amtsgericht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Nach einem Auswärtsspiel hatten sie Polizisten attackiert.“

Online-Artikel, 04.12.2018
https://www.waz.de/staedte/duisburg/berliner-nach-hetzjagd-auf-polizisten-in-duisburg-verurteilt-id215938465.html?fbclid=IwAR16xC2KM7-4CR72ha_PA-f-wQShrZMRE3VeTjfFsjW5HTD5g-djTvadq8c

Pforzheimer Zeitung: Mehr Respekt, bitte – Polizistin Agnes Schroth: „Es ist erniedrigend, bespuckt zu werden!“

„Agnes Schroth ist Polizeioberkommissarin in Pforzheim. Im Dienst trifft sie täglich auf respektlose Menschen – und die beleidigen sie nicht nur.“

Online-Artikel, 05.10.2018
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mehr-Respekt-bitte-Polizistin-Agnes-Schroth-Es-ist-erniedrigend-bespuckt-zu-werden-_arid,1255130.html?fbclid=IwAR3nrfBLep365HDlDqk9Bb2NORAzcSEUgJH5zwFtS6qxd71dFBhQ1wxdQzY

rbb24 . de: Drohbriefe an vermeintlich Linke – Polizist akzeptiert Strafbefehl für Versand von Drohbriefen

„Ein Berliner Polizist hat eingeräumt, Drohbriefe unter anderem an Mitglieder der linken Szene verschickt zu haben. Nach Recherchen des ARD-Magazins „Kontraste“ hat er einen Strafbefehl über 3.500 Euro akzeptiert.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/12/drohbriefe-linke-szene-berlin-polizist-strafbefehl.html

Schweinfurt (Bayern): Häftling verschanzt sich in Justizvollzugsanstalt

In der Nacht zu Samstag verschanzte sich ein Häftling in der Justizvollzugsanstalt und drohte damit, sich selbst und Bedienstete zu verletzen. Einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gelang es, den Mann zu entwaffnen. Dieser wurde anschließend leicht verletzt auf die Krankenstation der JVA Würzburg verlegt.

Gegen 23:30 Uhr verständigten Beamte der Justizvollzugsanstalt Schweinfurt die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und baten um Unterstützung. Ein 27-jähriger Häftling hatte sich aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen ein scharfes Werkzeug gebastelt und sich in seiner Zelle verschanzt. Mit dem Werkzeug fügte sich der Mann selbst leichtere Verletzungen zu und bedrohte die Bediensteten. Erst einem Spezialeinsatzkommando der Polizei aus Nürnberg gelang es, den Inhaftierten zu entwaffnen und unter Kontrolle zu bringen.

Der 27-Jährige, der derzeit wegen unterschiedlicher Gewaltdelikte eine Haftstrafe verbüßt, wurde auf die Krankenstation der Justizvollzugsanstalt Würzburg verlegt.

PM des PP Unterfranken vom 22.12.2018

Netphen (Nordrhein-Westfalen): Psychischer Ausnahmezustand: 50-Jähriger bedroht Eltern

Am Freitagabend (21.12.2018) kurz nach 20:00 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Weyertshainstraße. Dort hatte ein Mann offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation seine Eltern mit einer Axt bedroht und mehrere Schüsse aus einer Handfeuerwaffe abgegeben. Die Eltern konnten sich nahezu unverletzt ins Freie retten und wurden durch Rettungskräfte betreut. Der 50-Jährige wurde durch angeforderte Spezialeinsatzkräfte widerstandslos festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Vor Ort konnnte eine sogenannte PTB-Waffe sichergestellt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern noch an.

PM der KPN Siegen-Wittgenstein vom 22.12.2018

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Bewegender Abschied von Polizeikommissar Julian Rolf

Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Bonn-Endenich

Unter großer Anteilnahme ist Polizeikommissar Julian Rolf am Freitag, 21.12.2018, in seiner Heimatstadt Bonn beigesetzt worden.

An der Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Stadtteil Endenich nahmen mehrere Hundert Menschen teil. Unter ihnen waren die Familie, Verwandte, Freunde und viele Kolleginnen und Kollegen. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul, Staatssekretär Jürgen Mathies, der Inspekteur der Polizei NRW Bernd Heinen und Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa nahmen Abschied von dem 23-Jährigen.

Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Kolleginnen und Kollegen der Bonner Einsatzhundertschaft, seine Freundin und Sportkameraden gedachten dem Verstorbenen mit bewegenden Nachrufen. Das Blechbläserquintett des Landespolizeiorchesters NRW begleitete die würdevolle Trauerfeier musikalisch. Diese endete mit dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Nach der Messe bewegte sich ein langer Trauerzug zum Friedhof. Rund 500 Personen, darunter viele Polizeibeamtinnen und -beamte aus ganz Nordrhein-Westfalen, beteiligten sich und bekundeten so ihre Anteilnahme. Auch am Straßenrand blieben viele Menschen stehen und erwiesen dem Verstorbenen Respekt.

PM des PP Bonn vom 21.12.2018

Berlin: Haftbefehl gegen Polizeibeamten wegen Vergewaltigung

Gestern haben Ermittler eines Fachkommissariats des Landeskriminalamtes Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl unter anderem wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und Körperverletzung gegen einen 45-jährigen Polizeibeamten vollstreckt.

Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 14. Dezember 2018, kurz nach Mitternacht in Berlin-Schöneberg eine 24-jährige Frau, mit der er zuvor entgeltlichen Geschlechtsverkehr vereinbart haben soll, in einem PKW zur Durchsetzung nicht vereinbarter Sexualpraktiken unter anderem mit zahlreichen Faustschlägen misshandelt und vergewaltigt zu haben.

Es bestehen die Haftgründe der Flucht- und Verdunkelungsgefahr.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Berlin vom 22.12.2018

 

Anm. der Bloggerin: Das ist wieder eine Meldung, die Kritiker besser übersehen sollten, damit sie uns weiterhin für unkritische Groupies halten können. ;-)

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Pkw rutscht auf Streifenwagen: drei Verletzte

Heute Morgen saßen zwei Polizisten auf der Straße „In der Duis“ im Zuge einer Unfallaufnahme in ihrem Streifenwagen, als ein Pkw auffuhr. Alle drei Beteiligten wurden leicht verletzt.

Der Streifenwagen stand um 7.40 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht und der Warnschrift „Glätte“ auf dem Dach auf Höhe der Brücke über die Waldnieler Straße. Die Beamten bearbeiteten darin die Unterlagen für die Aufnahme eines bereits geschehenen Unfalls. Gleichzeitig befuhr eine 21jährige Mönchengladbacherin die Straße. Vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn kam ihr Pkw ins Schleudern, als sie auf die Brücke auffuhr. Der schlitternde Wagen reagierte nicht mehr und sie fuhr gegen den Streifenwagen.

Ebenso wie beide Polizisten wurde die 21-Jährige bei dem Unfall leicht verletzt. Die Beamten waren nicht mehr dienstfähig.

PM des PP Mönchengladbach vom 18.12.2018

Leipheim (Bayern): Millionenschaden bei Großbrand auf dem Bauernhof

Am Sonntagabend wurde gegen 20:30 Uhr der Brand auf einem Bauernhof im Gemeindebereich Leipheim mitgeteilt.
Bei Eintreffen der Feuerwehren stand ein Stall in Vollbrand. Die Hauptaufgabe bestand nun darin ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Dies gelang schließlich.
In dem Stall waren mehrere Kühe und Schweine untergebracht. Wie viele Tiere dem Feuer zum Opfergefallen sind kann noch nicht gesagt werden. Auch sind einige der Tiere weggelaufen. Sollten Kühe oder Schweine in der Umgebung von Leipheim gesehen werden bittet die Polizei dies unter 110 oder direkt bei der PI Günzburg unter 08221-9190 zu melden.
Der Sachschaden wird vorläufig auf 1 Mio. Euro geschätzt. Durch den Brand wurde niemand verletzt, jedoch verletzten sich zwei Leute der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus.
Bei dem Brand waren die FFW aus Günzburg, Leipheim, Riedheim, Echllishausen, Langenau, Kleinkötz, Jettingen und Burgau mit 143 Mann, sowie das THW Günzburg und Dillingen mit 20 Mann vor Ort.
Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Neu-Ulm übernommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.12.2018

Chemnitz (Sachsen): Mutmaßliche Kabeldiebe gestellt

Durch den zuständigen Sicherheitsdienst wurde die Polizei am 15.12.2018, 03.05 Uhr aufgrund von beobachteten Diebstahlshandlungen zu einem Firmengelände in die Hilbersdorfer Straße (OT Hilbersdorf) gerufen. Vor Ort stellten die Beamten zwei Männer (31, 39) fest, die offensichtlich vorhatten, vom Firmengelände etwa zehn Meter gekapptes Starkstromkabel zu stehlen. Als die beiden Männer die Polizisten bemerkten, flüchteten sie. Einer der beiden konnte rasch gestellt werden. Bei der Verfolgung verletzte sich jedoch ein Polizist leicht. Der 31-jährige Tatverdächtige konnte wenig später auf einem benachbarten Areal durch einen ebenfalls eingesetzten Diensthund im hohen Gestrüpp liegend aufgestöbert werden. Die beiden Tatverdächtigen wurden schließlich vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen durften sie die Dienststelle später wieder verlassen. Ungeachtet dessen wird weiterhin gegen sie ermittelt.

PM Der PD Chemnitz vom 16.12.2018

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt Mann nach Schüssen in Trier-Nord fest

Nachdem eine Zeugin Schüsse in einem Haus in Trier-Nord gemeldet hatte, hat die Polizei einen 87-jährigen Mann festgenommen. Ein 47-Jähriger wurde offenbar durch einen Schuss schwer verletzt.

Gegen 13.55 Uhr hatte eine Zeugin über Notruf die Polizei alarmiert und mitgeteilt, dass in dem Mehrfamilienhaus Schüsse gefallen seien. Eine Person sei verletzt worden. Sofort begaben sich alle verfügbaren Kräfte zum Einsatzort und sperrten die Franz-Georg Straße ab. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 87-jährige Hausbewohner sich mit einer Waffe in seiner Wohnung befand und eine andere Person angeschossen habe. Gegen 14.20 Uhr konnte ein verletzter 47-jähriger Mann das Haus verlassen. Er hatte offensichtlich eine Schussverletzung im Brustbereich und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Der Mann ist mittlerweile in ein Krankenhaus verbracht worden. Über die Schwere und genaue Art der Verletzung können derzeit keine Angaben gemacht werden. Nachdem Polizeibeamte Kontakt mit dem 87-jährigen Mann aufnehmen konnten, verließ er gegen 14.30 Uhr ebenfalls das Haus. Er wurde widerstandslos festgenommen. In der Wohnung befand sich eine weitere 76-jährige Frau. Sie wurde ebenfalls an den Rettungsdienst übergeben. Ob sie verletzt ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte die Tat im Zusammenhang mit einem Familienstreit stehen. Wir bitten um Verständnis, dass wir wegen der laufenden Ermittlungen derzeit keine weiteren Angaben machen können. Aufgrund des allgemeinen öffentlichen Interesses werden wir zu gegebener Zeit eine weitere Erklärung abgeben. Bis dahin bitten wir von Anfragen abzusehen.

PM des PP Trier vom 16.12.2018

Woldegkt (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens der Polizei

Am 13.12.2018 gegen 18:15 Uhr kam es auf der B104 in der Ortschaft Woldegkt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Friedland und einem PKW. Hierbei befuhr der 58-jährige Fahrer eines PKW Opel die Straße „Wiesengrund“ in Richtung der B104. Zur gleichen Zeit befuhr eines Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Friedland die B104 aus Richtung Stadtzentrum kommend in Richtung der ortschaft Petersdorf. Dabei nutzten sie Blaulicht und Sirene, da sie auf dem Weg zu einem polizeilichen Einsatz waren. An der Einmündung Wiesengrund / B104 fuhr der 58-jährige auf die B104 ohne die Vorfahrt und das Blaulicht mit Sirene des Funkstreifenwagens zu beachten. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Hierbei wurden die beiden Fahrzeugführer und die Beifahrerin im Funkstreifenwagen verletzt. Alle wurden mit Rettungsfahrzeugen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die beiden Polizeibeamten konnten dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der 58-jährige Unfallverursacher wurde stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000,-EUR. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Während der Unfallaufnahme musste die B104 für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 14.12.2018

Dießem Lehmheide (Nordrhein-Westfalen): Feuerwehrmann bespuckt

Heute (14. Dezember 2018) hat ein Mann einem Feuerwehrmann ins Gesicht gespuckt.

Um 9:45 Uhr betrat er die Hauptfeuerwache. Als ihn ein Mitarbeiter bat, das Gebäude zu verlassen, spuckte ihn der Mann unvermittelt ins Gesicht und flüchtete. Das Motiv für sein Handeln ist unklar.

Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen in der Nähe stellen. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Um eine Ansteckungsgefahr auszuschließen, kam der Feuerwehrmann vorsorglich in ein Krankenhaus.

PM des PP Krefeld vom 14.12.2018

Obsteig (Tirol): Polizeibeamter bei Verkehrsregelung angefahren, PKW-Lenker flüchtig – Zeugenaufruf

Am 09.12.2018, gegen 17:36 Uhr, wurde eine Polizeistreife aufgrund eines hängengebliebenen LKWs nach Obsteig, Bereich Arzkasten, zur Verkehrsregelung beordert und traf dort um 17:50 Uhr ein. Um 17:52 Uhr erfasste ein derzeit flüchtiges Fahrzeug, Marke Audi A4 oder A6, Kombi, schwarz/silber, einen 54-jährigen Polizisten, der die Verkehrsregelung durchführte. Der Fahrzeuglenker flüchtete in Richtung Obsteig und ließ den verletzten Beamten an der Unfallstelle zurück. Der Polizeibeamte wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch die Rettung ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Eine Intensivfahndung nach dem flüchtigen Fahrzeuglenker wurde eingeleitet. Zweckdienliche Hinweise zu dem Verkehrsunfall bzw. zu dem flüchtigen Fahrzeug nimmt jede Sicherheitsdienststelle entgegen.

PA der LPD Tirol vom 09.12.2018

Augsburg (Bayern): Verkehrsunfall mit verletztem Polizisten

Am 10.12.2018, gegen 13:00 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt selbst Opfer eines Verkehrsunfalls. Ein 55jähriger Autofahrer übersah beim Einbiegen in die Prinzregentenstraße den Streifenwagen und es kam zum Zusammenstoß. Ein Beamter wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.12.2018

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Nach Schussverletzung bei Einsatztraining – Polizeibeamter (23) gestorben

Am Montagabend (10. Dezember) ist der bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn durch einen Schuss verletzte Polizeibeamte (23) gestorben.

Der junge Beamte war nach den bisherigen Ermittlungen am Nachmittag des 26. November durch einen Schuss in den Hals seitens eines weiteren Polizeibeamten (22) schwer verletzt worden. (Wir berichteten hier.)

Die genauen Umstände und Hintergründe sind weiterhin Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe.

PM des PP Bonn vom 11.12.2018

Geislingen (Baden-Württemberg): Notrufmissbrauch

Am Freitag, gegen 15.40 Uhr, wählte ein Anonymus den Notruf 110. Mit einem Stimmverzerrer ausgerüstet, meldete er dem Notrufbeamten einen PKW, welcher in Stuttgart-Feuerbach scharfe Schusswaffen transportieren soll. Er nannte auch den Hersteller und Typ des Transportfahrzeugs, sowie eine Beschreibung des Fahrers. Das Stuttgarter Polizeipräsidium führte die Fahndung nach dem PKW. Zeitgleich liefen die Ermittlungen zum Feststellung des Anrufers an. Schließlich wurde ermittelt, dass ein 24-jähriger Mann sich das Handy seines Freundes ausgeliehen hatte. Der Sachverhalt war erfunden. Der Tatverdächtigen wird wegen Missbrauch von Notrufen zur Anzeige gebracht und hat die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen.

PM des PP Ulm vom 09.12.2018

Heilbronn (Baden-Württemberg): Streifenwagen gerammt

Zwei verletzte Polizeibeamte und fast 50.000 Euro Sachschaden waren die Folgen eines Unfalls bei Heilbronn am späten Freitagabend.

Kurz vor Mitternacht fuhr eine Polizeistreife von Heilbronn-Biberach in Richtung Kirchhausen. Die Beamten mussten an der auf Rot zeigenden Ampel vor einer Baustelle anhalten. Dies sah ein von hinten heranfahrender 19-Jähriger offenbar zu spät. Sein Ford Kuga prallte mit so großer Wucht gegen das Heck des Dienstfahrzeugs, dass dieses mehrere Meter nach vorn geschoben wurde. Die Polizisten mussten beide zur ambulanten ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.

Der Fordfahrer blieb unverletzt, musste aber auch ins Krankenhaus.

Ihm wurde nämlich eine Blutprobe entnommen, weil ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,6 Promille ergab. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Heilbronn vom 09.12.2018

Rheinland-Pfalz: Onlinewache geht an den Start und sorgt für direkten Draht zur Polizei

Die Onlinewache bietet den Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz künftig einen unmittelbaren Kontakt zur Polizei über das Internet.

„Die neue Möglichkeit, Straftaten an die Onlinewache zu melden, ist schnell, zeit- und ortsunabhängig und bürgernah“, betonten der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Günter Kern und der saarländische Innenminister Klaus Bouillon beim Start des neuen jeweils landesweiten Serviceangebotes in Trier. Im Rahmen des gemeinsam entwickelten Projektes zur Realisierung der Onlinewachen im Saarland und in Rheinland-Pfalz wurde eine auf beide Länder zugeschnittene Lösung programmiert.

Die Bürgerinnen und Bürger können zukünftig von zuhause oder auch von unterwegs mittels PC, Tablet oder auch dem Smartphone eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Die Erstattung von Anzeigen erfolgt über eine für die Nutzerinnen und Nutzer geführte Anwendung, bei der die notwendigen Informationen für eine polizeiliche Sachbearbeitung eingetragen werden müssen. Daneben wird es für die Bürgerinnen und Bürger nunmehr auch möglich sein, der Polizei auf elektronischem Wege Hinweise zu übersenden, beispielsweise zu verdächtigen Beobachtungen. Schließlich wird für die Nutzerinnen und Nutzer die Option bestehen, an die Polizei mittels der Onlinewache Lob oder auch Beschwerden zu übermitteln.

In Rheinland-Pfalz ist die Onlinewache beim Lage- und Dauerdienst des Landeskriminalamtes eingerichtet, der rund um die Uhr besetzt ist. Um die Onlineanzeigen zu bearbeiten, wird der Dienst um drei Stellen verstärkt. In der ersten Ausbaustufe können über die Onlinewache vor allem Deliktsfelder wie Betrug als Käufer oder Verkäufer, Diebstahl (aus Fahrzeugen, Fahrräder, Taschendiebstahl) oder Sachbeschädigungen angezeigt werden. Aber auch Strafanzeigen anderer Art sind möglich.

„Mit der Onlinewache bieten wir ein in die digitale Zeit passendes Onlineangebot für die Bürgerinnen und Bürger und bestätigen damit erneut unseren Ruf als moderne Verwaltung“, so Staatssekretär Kern. Die Erfahrungen anderer Länder mit einem solchen Instrument seien bewusst abgewartet worden. Damit konnten umfassende Informationen miteingebracht und eine spezifisch auf die beiden beteiligten Länder zugeschnittene Lösungen erreicht werden.

Mit einem gewissen zeitlichen Abstand zur Einführung der Onlinewache ist vorgesehen, die Anwendung sowohl aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei als auch aus der Bürgerperspektive zu evaluieren. Hiervon versprechen wir uns wichtige Hinweise im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Onlineangebotes der Polizei.

Der Betrieb der Onlinewache ist mit den Landesdatenschutzbeauftragten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland abgestimmt worden. Zudem wurden wichtige juristische Fragen, beispielsweise die Beachtung der formellen Anforderungen eines Strafantrages, mit den Justizministerien der beiden Länder abgestimmt.

PM des LKA RLP vom 06.12.2018

Mainz (Rheinland-Pfalz): Obdachloser sucht Schlafplatz und gibt sich als Polizei aus

Mit der Aussage „Polizei“ gelangt ein 33-Jähriger in ein Haus und wird kurz danach durch Bewohner im Keller angetroffen.

Weil es bei ihnen klingelt, bedienen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Gegensprechanlage und fragen nach dem Grund des Klingelns. Der noch unbekannte Mann gibt an, dass er zu einem anderen Bewohner möchte. Auf die Nachfrage, warum sie öffnen sollten, antwortet der Betroffene nur noch mit „Polizei“ und wird reflexartig eingelassen. Weil ihnen dies aber suspekt vorkommt und kein Grund für einen Polizeieinsatz erkennbar ist, gehen die beiden Bewohner das gesamte Treppenhaus ab. Obwohl das Ziel der Person eigentlich in einem oberen Stockwerk liegt, wird der Mann im Keller angetroffen und bis zum Erscheinen der Polizei festgehalten. Gegenüber der Polizei gibt er später an, dass er obdachlos sei und einen Schlafplatz gesucht habe. Hinweise auf eine Straftat, wie zum Beispiel Kellereinbrüche, sind zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Weil er sich nicht ausweisen kann und zur Überprüfung ob er gegebenenfalls polizeilich gesucht wird, wird er zur Personalienfeststellung erkennungsdienstlich behandelt. Nachdem dies ohne Erkenntnisse durchgeführt worden ist, kann der Mann die Polizeidienststelle wieder verlassen.

PM des PP Mainz vom 07.12.2018

Neues Trainingszentrum für die Polizei der Landkreise Hameln und Holzminden

Die Polizeibeamte/-innen der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden (PI) freuen sich über ein eigenes Trainingszentrum in Hameln.

Dank der bewährten und guten Zusammenarbeit zwischen der Jugendanstalt und der Polizei konnte die Polizeiinspektion am 07.11.2018 ihre eigene Trainingsstätte für Systemisches Einsatztraining (SET) in einem leerstehenden Wohntrakt des offenen Vollzuges der Jugendanstalt Hameln in Betrieb nehmen.

Ziel dieser speziellen Trainings ist unter anderem das Üben von taktischen Vorgehensweisen, die Handhabung von Einsatzmitteln und die Eigensicherung in ausgewählten Einsatzsituationen, damit Polizeibeamte/-innen in Echtlagen ihre Aufgaben professionell und effektiv wahrnehmen sowie möglichst unverletzt aus Einsätzen herausgehen können.

Bis zum ersten Seminar, war es jedoch ein langer Weg. Zunächst musste eine geeignete Örtlichkeit gefunden werden, denn es musste ein Objekt mit einem Treppenhaus und möglichst einem Außengelände sein, um das taktische Vorgehen in einer Vielzahl von verschiedenen Lagen trainieren zu können.

Nachdem zahlreiche Objekte vergeblich besichtigt wurden, bot die JA Hameln einen leerstehenden Trakt des „offenen Vollzugs“ zur Nutzung an. Das mehrstöckige Gebäude am Hastenbecker Weg war optimal und bot alle Voraussetzungen zur Durchführung des SET.

Nachdem auch das Rechtliche geregelt war, verbrachten die drei hauptamtlichen Trainer der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden Polizeihauptkommissar Daniel von Hagen, Polizeioberkommissar Ole Schelenz und Polizeikommissarin Maria Hert vier Wochen damit, die Räume „trainingsspezifisch“ einzurichten und die Trainings vorzubereiten. Für die Einrichtung der Übungswohnung spendeten die Polizeibeamten/-innen Mobiliar.

Am 07.11.2018 fand dann der Startschuss mit dem ersten 2-Tages-Seminar „Einsatzlagen mit erhöhter Eigengefährdung“ für 13 Beamte /-innen der PI statt. Die Resonanz der Teilnehmer bezogen auf die neuen Räumlichkeiten und das Training war durchweg positiv.

Heute (07.12.2018) übergab der Leiter der JA, Wolfgang Kuhlmann, dem Inspektionsleiter Ralf Leopold den symbolischen Schlüssel für die Trainingsräumlichkeiten.

„Dass die PI nun ihre eigene Trainingsstätte besitzt, ist Ausfluss aus der Mitarbeiterbefragung 2015“, so Leopold. „Darin wurde angeregt, ein individuelles Training vor Ort, ohne lange Fahrtzeiten, anzubieten. Die bisher notwendigen Fahrtstrecken nach Hildesheim oder Stadthagen entfallen.“

Wolfgang Kuhlmann, Leiter der Jugendanstalt anlässlich der Schlüsselübergabe: „Wir freuen uns, der PI Hameln-Holzminden Teile des Gebäudes zur Verfügung stellen zu können. Unsere enge Zusammenarbeit kommt darin sichtbar zum Ausdruck. Wir sind sehr daran interessiert, das Gebäude und Gelände nach Einstellung des Offenen Vollzuges sinnvoll auszulasten. In einem anderen Gebäudeteil trainieren unsere Einsatzteams und wir führen hier die Ausbildung von Justizvollzugsfachwirtinnen und -wirten durch, die während der Lehrgänge im Gebäude auch untergebracht sind.“

PM der PI Hameln/Pyrmont-Holzminden vom 07.12.2018

Bischof Kohlgraf besuchte Polizeipräsidium Südosthessen

Einen Tag vor dem Ökumenischen Gottesdienst, der am Samstag (8.12.2018, um 15.30 Uhr) in der Einhardbasilika in Seligenstadt abgehalten wird, konnte Polizeipräsident Roland Ullmann im Polizeipräsidium hohen Besuch begrüßen. Passend zum Motto des Gottesdienstes „gemeinsam unterwegs“ kam Bischof Peter Kohlgraf aus dem Bistum Mainz mit einer Delegation zu einer Visitation ins Präsidium an der Offenbacher Geleitsstraße, um sich aus erster Hand über praktische Zusammenarbeit mit den Polizeiseelsorgern zu informieren. Die Anregung zu dem Treffen gab Pastoralreferent Joachim Michalik, der für die Präsidien Südhessen, Mittelhessen und Südosthessen als Polizeiseelsorger tätig ist.

Nach einem Rundgang durch die Einsatzzentrale und einer Vorstellung der Organisationsstruktur der Behörde gab Polizeipräsident Ullmann einen Überblick über die Schwerpunkte der polizeilichen Aufgabengebiete. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs stand der Austausch von Erfahrungen aus der gemeinsamen Arbeit der Polizei und den Seelsorgern. Dabei wurde im Ergebnis festgehalten, dass die sehr gute Zusammenarbeit gerade in Situationen, die für Polizeibeamte besonders belastend sein können, wie etwa dem Überbringen einer Todesnachricht, die Begleitung durch einen Polizeiseelsorger eine dankeswerte Hilfe darstellt. Dank sagte Ullmann auch für Hilfestellungen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ereignissen, bei denen Polizisten schwer verletzt oder gar getötet worden sind. Gerade bei der psychischen Verarbeitung von extremen Erlebnissen, die zum polizeilichen Alltag gehören, ist die enge Verbindung zur Polizeiseelsorge von unschätzbarem Wert. Der Polizeipräsident hob zudem heraus, dass die von der Polizeiseelsorge angebotenen Seminare sich großer Beliebtheit erfreuen und das fachspezifische Angebot gut ergänzen.

Bischof Peter Kohlgraf zeigte sich erfreut über die positiven Berichte und hob heraus, dass er neben der Wahrnehmung der Schwerpunktaufgaben in den Pfarrgemeinden auch eine hohe Relevanz in der Notfall- und der Polizeiseelsorge sieht.

PM des PP Südosthessen vom 07.12.2018

Schweinfurt (Bayern): Kleinbrand in Haftzelle der JVA – zwei Justizbeamte leicht verletzt

Dem Sachstand nach mit einem Gasfeuerzeug hat ein Insasse der JVA Schweinfurt am Mittwochmittag einen Brand in seiner Haftzelle verursacht. Das Feuer konnte rasch von Justizbeamten gelöscht werden. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Der offenbar psychisch belastete 23-Jährige blieb unverletzt und wurde in die psychiatrische Abteilung einer anderen JVA verlegt.

 

Kurz vor 13.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Main-Rhön der Notruf, dass es in einer Haftzelle der JVA in der Hadergasse zu einem Brand gekommen war. Bei Eintreffen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hatten Mitarbeiter der JVA den Kleinbrand bereits gelöscht. Zwei Justizbeamte wurden leicht verletzt. Der Zelleninsasse, der den Vorschriften entsprechend ein Gasfeuerzeug besaß, blieb unverletzt. Er befindet sich zwischenzeitlich in psychiatrischer Behandlung.

Der angerichtete Sachschaden, der insbesondere am Inventar entstand, beläuft sich wohl auf einige hundert Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt.

PM des PP Unterfranken vom 05.12.2018

Spuckschutzhaube, was ist das eigentlich? – Bundespolizei informiert über Einsatzmittel

Auf Grund einer Pressemitteilung der Bundespolizei kam es in den sozialen Netzwerken zu einer Diskussion über eine dort erwähnte Spukschutzhaube.

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Auszug aus: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4133022

Um das Spucken des Mannes zu verhindern, wurde er später mit einer Spuckschutzhaube in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den Asylbewerber leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

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Da Übergriffe auf Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in Form des Anspuckens in der Vergangenheit zugenommen haben, wurden sogenannte Spukschutzhauben beschafft. Diese können im Bedarfsfall Personen übergestülpt werden, welche Polizeibeamtinnen und Beamte bespucken. Die Schutzhauben gewährleistet sowohl die Atemfreiheit als auch den Schutz der Einsatzkräfte.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 07.12.2018

„Tröste-Teddys“ jetzt auch in der Polizeiinspektion Anklam (Mecklenburg-Vorpommern)

Seit Oktober 2018 beteiligt sich die Polizeiinspektion Anklam an einem Projekt der Deutschen Teddy-Stiftung. Das Ziel: Kindern in schwierigen Situationen helfen. Erfahrungen zeigen, dass die kleinen Mädchen und Jungen oftmals überfordert sind, wenn sie sich selbst in Notlagen befanden oder Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls oder einer Straftat wurden. Viele Erwachsende können sich sicher noch an die eigene Kindheit erinnern. Das Kuscheltier war nicht nur ein Wegbegleiter, den man mit ins Bett oder in den Urlaub genommen hat, sondern auch eine Trostspender. Darüber hinaus kann ein Teddybär Einsamkeit lindern, Liebe schenken und Zuwendung geben. Mit genau diesen positiven Eigenschaften soll ein solches negatives Erlebnis überlagert werden und dazu beitragen, eine Traumatisierung der Kinder zu vermeiden. Darüber hinaus können Teddybären den Polizeibeamtinnen und -beamten helfen, Zugang zu verängstigten oder verletzten Kindern zu bekommen.

Die Deutsche Teddy-Stiftung wurde bereits 1998 gegründet und hat bereits mehr als 100.000 Teddybären an Kinder in Not verteilt. Dabei werden zahlreiche Rettungsfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei, Feuerwehrfahrzeuge und die Ambulanzen von Krankenhäusern mit Teddybären ausgestattet. Das Projekt wird u. a. durch Spenden von Unternehmen finanziert, wie es auch die Notus Energy Wind GmbH & Co. KG aus Anklam getan hat. Dank dieser Spende konnte die Teddy-Stiftung der Polizeiinspektion Anklam eine Anzahl an Teddys zur Verfügung stellen, sodass wenigstens an allen Dienststellenstandorten in Anklam, Greifswald, Pasewalk, Heringsdorf, Ueckermünde und Wolgast eine kleine Anzahl an Teddys zur Verfügung steht. Die Polizeibeamtinnen und -beamten können somit sehr schnell und relativ unbürokratisch den kleinen Mädchen und Jungen einen „Tröste-Teddy“ überreichen, wenn es die Situation erfordert.

In den vergangenen zwei Monaten konnten bereits einige „Tröste-Teddys“ an Kinder übergeben werden. Hier ein Beispiel: Im Rahmen eines Polizeieinsatzes im Oktober 2018 in der Nähe von Anklam wurde der 43-jährige Vater gewalttätig und griff die eingesetzten Beamten an. Während einer Widerstandshandlung wurde der Vater zu Boden gebracht und gefesselt. Die 6-jährige Tochter war ebenfalls anwesend und hatte den Vorfall beobachtet. Um eine Traumatisierung zu vermeiden, wurde dem Mädchen ein „Tröste-Teddy“ überreicht.

Die Polizeiinspektion Anklam hofft auch in Zukunft auf zahlreiche Unterstützer aus den verschiedensten Bereichen, um dieses Projekt in der Region Vorpommern-Greifswald aufrechtzuerhalten und möglichst vielen Kindern helfen zu können.

PM der PI Anklam vom 07.12.2018

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Drei Verletzte bei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen – Polizeifahrzeug beteiligt

Zu zwei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen kam es in der Nacht zu Freitag (07.12.2018) auf der B56 zwischen Siegburg und Neukirchen-Seelscheid. Dort war zunächst ein 34-Jähriger, der sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte, in die Leitplanke gefahren. In der Folge kollidierte ein 42-Jähriger mit dem die Unfallstelle absichernden Streifenwagen und dem Opel Corsa des 34-Jährigen. Der Fahrer sowie ein Polizeibeamter wurden verletzt.

Zur Unfallzeit gegen 02:30 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises einen grünen Opel Corsa auf der Fahrt von Neunkirchen-Seelscheid in Richtung Siegburg anzuhalten. Nach ersten Erkenntnissen missachtete der 34-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Beamten. Auf einem geraden Teilstück kam der Corsa dann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte die Leitplanke und rollte zurück auf die Fahrbahn. Etwa 100 Meter weiter geriet der Wagen dann auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit der Leitplanke am Fahrbahnrand und blieb stehen. Hierbei verletzte der 34-Jährige sich leicht. Die Beamten sicherten die Unfallstelle daraufhin mit ihrem Streifenwagen ab. Während der Maßnahmen ergaben sich bei dem Fahrer Hinweise auf Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum, weshalb vor Ort ein Atemalkoholvortest durchgeführt wurde.

Während der Maßnahmen fuhr dann ein aus Richtung Siegburg kommender BMW aus bislang ungeklärter Ursache zunächst gegen den sichernden Streifenwagen und schob dann den verunfallten Opel Corsa etwa 15 Meter vor sich her. Der 42-jährige BMW-Fahrer sowie ein Beamter, der zu diesem Zeitpunkt im Streifenwagen saß, wurden hierbei verletzt und mussten von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme weiträumig gesperrt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen führte und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihm wurden Blutproben entnommen.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden vom Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei übernommen.

PM des PP Bonn vom 07.12.2018

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt 29-jährigen Audi-Fahrer nach filmreifer Verfolgungsfahrt fest

Gegen 13.35 Uhr wollten Polizeibeamte den Fahrer einer silberfarbenen Audi-RS6-Limousine in der Ortslage von Welschbillig kontrollieren. Das Fahrzeug war nach einem Kfz-Raub am 27. November in Dierdorf bei Neuwied zur Fahndung ausgeschrieben und wurde heute mit in Verlust gemeldeten luxemburgischen Kennzeichen mit den Anfangsbuchstaben „WT“ geführt.

Der Fahrer des PKW entzog sich schlagartig der beabsichtigten Kontrolle und flüchtete mit höchsten Geschwindigkeiten, um sich der Überprüfung zu entziehen.

Die Flucht und die sich anschließende polizeiliche Fahndung erstreckte sich über die B51 in Richtung Trier entlang der Bitburger Straße über die B 53 in Richtung Biewer zur Ehranger Brücke, auf die B52 / L151 bis zur Abfahrt Mülldeponie Mertesdorf. Von hier aus raste der Flüchtige ins Ruwertal und über Korlingen zurück nach Trier. Hier wurde das zunächst verlassene Fahrzeug im Aveler Tal festgestellt. Der zwischenzeitlich namentlich bekannte Fahrer konnte von Fahndungskräften letztlich gegen 14.25 Uhr nahe dem Abstellort in der Peter-Wagner-Straße angetroffen und festgenommen werden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus der Region Trier, der zuletzt in den Niederlanden gemeldet war.

Während der Flucht hat der Tatverdächtige die Geschwindigkeit mit seinem PS-starken Boliden vielfach derart überhöht, dass der Blickkontakt zu den verfolgenden Polizeifahrzeugen mehrmals abriss. Im Verlauf der Verfolgung ereigneten sich drei leichte Verkehrsunfälle, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Mehrere weitere gefahrenträchtige Verkehrssituationen blieben folgenlos.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen mehrfachen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und dazu, wie der Mann in den Besitz des geraubten Fahrzeugs kam. Diese Ermittlungen dauern derzeit an.

An dem überregionalen Fahndungseinsatz beteiligten sich die Besatzungen von mehr als 30 Polizeifahrzeugen sowie der Polizeihubschrauber.

Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des silberfarbenen Audi RS 6 gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06502/915710 mit der Polizeiinspektion Schweich in Verbindung zu setzen.

PM des PP Trier vom 04.12.2018

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Einsatzkommando der Polizei nimmt bewaffneten 49-Jährigen fest

Mit dem Zugriff durch ein Einsatzkommando hat die Polizei am Sonntagnachmittag eine Bedrohungssituation in Ludwigsburg beendet und einen 49-jährigen Mann aus dem Kreis Heilbronn festgenommen. Er hatte sich gegen 11:10 Uhr telefonisch beim Führungs- und Lagezentrum in Ludwigsburg gemeldet und Kontakt zu seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau verlangt, die er in Ludwigsburg vermutete. Andernfalls drohte er an, sich mit einer Schusswaffe umzubringen. Nachdem eine Streifenbesatzung den Anrufer kurz darauf mit seinem Fahrzeug in der Abelstraße angetroffen hatte, sperrte die Polizei den dortigen Bereich weiträumig ab und geschulte Beamte hielten nunmehr fortlaufend Kontakt zu ihm. Als der 49-Jährige um 14:20 Uhr den abgesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug verlassen wollte, griff das alarmierte Einsatzkommando zu, überwältigte ihn und nahm in unverletzt fest. Die Waffe des 49-Jährigen fanden die Beamten in seinem Fahrzeug auf. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.12.2018

Hamburg: Drei Haftbefehle: Bundespolizei nimmt gesuchten Mann im Bahnhof Harburg fest

Am 02.12.2018 gegen 09.30 Uhr nahm eine Streife der Bundespolizei einen mit drei Haftbefehlen gesuchten Mann (30) im Bahnhof Hamburg-Harburg fest.

Zuvor konnte der Fahrgast gegenüber einem Zugbegleiter in einem Metronom Zug auf der Fahrt von Bremen nach Hamburg keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Nach Einfahrt des Zuges im Bahnhof Harburg überprüften angeforderte Bundespolizisten die Personalien des 30-Jährigen:

Ergebnis: Drei Ausschreibungen zur Festnahme!

Seit Mitte November 2018 wurde der Verurteilte mit drei Haftbefehlen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gesucht. Der Asylbewerber aus Baden-Württemberg hatte geforderte Geldstrafen (gesamt: 1,237 Euro) nicht gezahlt und hat jetzt insgesamt noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 143 Tagen zu verbüßen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen veranlassten Bundespolizisten die Zuführung des gambischen Staatsangehörigen in die U-Haftanstalt.

PM der BPOLI Hamburg vom 02.12.2018

Nürnberg (Bayern): Auf Polizeigebäude geklettert und geschossen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 19-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt sorgte am frühen Samstagmorgen (01.12.2018) für einen zunächst gefährlichen Einsatz der Polizei. Der Mann stieg auf die „Zeughauswache“ und schoss mehrmals in die Luft.

Passanten verständigten gegen 05:30 Uhr die Polizei. Sie beobachteten soeben einen jungen Mann, der entlang der Dachrinne auf das Dach des Dienstgebäudes „Zeughaus“ in der Pfannenschmiedsgasse stieg.

Bevor die Beamten eingetroffen waren, teilten die Zeugen noch mit, dass der Mann mit einer Schusswaffe mehrmals in die Luft geschossen habe. Sofort fuhren mehrere Streifen an. Zwischenzeitlich war der 19-Jährige wieder heruntergestiegen und pöbelte Passanten an.

Unter höchster Eigensicherung konnte der Beschuldigte überwältigt und festgenommen werden. Er führte eine sog. „Schreckschusspistole“ mit sich, die einer echten Waffe täuschend ähnlich ist. Sie wurde sichergestellt. Bedroht hat der die Beamten damit nicht. Außerdem fand man in den Taschen des Mannes größere Mengen Drogen. Auch sein Zustand ließ den Schluss zu, dass er unter Drogeneinwirkung stand.

Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht und wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzt angezeigt. Nach abgeschlossener Amtsbehandlung und Wohnungsdurchsuchung durfte der Mann wieder gehen.

PM des PP Mittelfranken vom 02.12.2018

Weener (Niedersachsen): Missbrauch von Notruf

In der vergangenen Nacht gegen 01:10 Uhr erhielt die Polizei über Notruf die Meldung zu einer größeren Schlägerei in der Westerstraße. Umgehend wurden mehrere Einsatzfahrzeuge nach Weener entsandt. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten keinerlei Anzeichen für eine Auseinandersetzung feststellen. Auch die Befragung von Anwohnern ergab, dass ein solch gemeldetes Ereignis nicht stattgefunden hat. Ermittlungen vor Ort führten zu einem 17-jährigen jungen Mann aus Weener. Ein Einblick in das genutzte Mobiltelefon bestätigte den Verdacht, dass mit seinem Telefon der Notruf unberechtigt gewählt wurde. Da der junge Weeneraner unter Alkoholeinfluss stand, wurde er an einen Elternteil übergeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zusätzlich wird die Polizei prüfen, inwieweit die Kosten in Rechnung gestellt werden können.

PM der PI Leer/Emden vom 01.12.2018

Müritzkreis (Mecklenburg-Vorpommern): Fund eines menschlichen Schädels

Am 29.11.2018 wurde der Polizei mitgeteilt, dass auf dem Komposthaufen eines Friedhofes in einer Gemeinde im Müritzkreis ein menschlicher Schädel gefunden wurde. Demnach waren zwei Mitarbeiter bei den alljährlichen Umschichtungen des besagten Komposthaufens im Einsatz, als der vermeintliche Schädel sichtbar wurde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Komposthaufens und des angrenzenden Bereiches konnten durch die Beamten weitere Knochenfragmente festgestellt werden.

Daraufhin kamen die Beamten des Kriminaldauerdienstes zu Einsatz. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass die Polizei nach jetzigem Kenntnisstand davon ausgeht, dass es sich um einen menschlichen Schädel handelt. Auf Grund der starken Verwesung des Schädels wird derzeit von einer Liegezeit von mehreren Jahrzehnten ausgegangen. Somit schließt die Polizei einen Zusammenhang zu den Vermisstenfällen der vergangenen Jahre derzeit aus. Der Schädel sowie alle Knochenfragmente wurden sichergestellt und werden durch die Rechtsmedizin untersucht.

PM der PI Neubrandenburg vom 30.11.2018

Berlin: Zusammenstoß mit Polizeifahrzeug

In den gestrigen Mittagsstunden ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg. Ein 43 Jahre alter Audi-Fahrer war gegen 13 Uhr auf der Gotlandstraße unterwegs. An der Kreuzung Bornholmer Straße stieß er mit dem Zivilwagen der Polizei Berlin zusammen, der mit Sonder- und Wegerechten auf der Bornholmer Straße in Richtung Gesundbrunnen unterwegs war. Der Audi-Fahrer schleuderte an einen circa 30 Meter entfernten geparkten Wagen und kam letztlich an einem Baum zum Stehen. Er wurde dabei schwer verletzt und von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

PM Nr. 2504 der Polizei Berlin, Pankow, vom 30.11.2018

Bremen: Unfall mit Streifenwagen

Am Donnerstagabend kam es in Bremen-Hemelingen zu einem Verkehrsunfall in den ein Streifenwagen der Polizei Bremen verwickelt wurde.

Das Einsatzfahrzeug befand sich ohne Sondersignale auf der Anfahrt zu einem Einsatzort und wollte, aus dem Hemelinger Tunnel kommend, in Richtung Autobahnzubringer weiterfahren. Eine 53jährige PKW-Fahrerin übersah ein für sie geltendes Rotlichtsignal, deutete fälschlicherweise ein anderes Grünlicht für sich und fuhr in die Kreuzung ein. Hierbei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die Aussagen unabhängiger Zeugen vor Ort bestätigten diesen Hergang.

Die Polizei und der Rettungsdienst waren mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt und einem Bremer Krankenhaus zugeführt, das sie nach ambulanter Versorgung noch am Abend verlassen konnten. Die 53jährige blieb unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren in Folge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme entstanden im Umfeld leichte Verkehrsbehinderungen, die durch Lenkungsmaßnahmen vor Ort geregelt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Bremen vom 30.11.2018

Olbernhau (Sachsen): 24-Jähriger nach Sachbeschädigung, Beleidigung und Bedrohung in Haft

Nach einer Sachbeschädigung sowie diversen Beleidigungen und Drohungen gegenüber Polizeibeamten befindet sich ein 24-Jähriger nunmehr in Haft. Im Zuge eines beschleunigten Verfahrens wurde er zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Am Abend des 10. November hatte der junge Mann in der Straße Zum Poppschen Gut herumgeschrien. Als er daraufhin von einem 36-Jährigen angesprochen und zur Mäßigung aufgefordert wurde, trat der 24-Jährige gegen die Autotür des 36-Jährigen. Am Seat war daraufhin ein Schaden von mehreren hundert Euro entstanden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer entsprechenden Gefährderansprache wurde der junge Mann entlassen.

Am darauffolgenden Morgen informierten Anwohner abermals die Polizei, da der 24-Jährige erneut in der Straße zum Poppschen Gut herumschrie und sich ungebührlich verhielt. Die Beamten konnten ihn schnell ausfindig machen und forderten ihn auf nach Hause zu gehen. Dies tat er nur bedingt. Er trat sehr provozierend auf und lief wiederholt auf die Fahrbahn und versuchte entgegenkommende Fahrzeuge anzuhalten. Die Beamten mussten den augenscheinlich stark alkoholisierten Mann in Gewahrsam nehmen. Dabei wurde der 24-Jährige ausfallend gegenüber den Beamten. Er beleidigte sie fortwährend und sprach Drohungen gegen sie und ihre Angehörigen aus. Aufgrund dieser neuerlichen Straftaten wurde Mann vorläufig festgenommen.

In enger Abstimmung zwischen dem Polizeirevier Marienberg und der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde durch die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht noch am 12. November die Aburteilung im beschleunigten Verfahren angeregt und das Urteil bereits am 16. November gesprochen.

Aufgrund des rechtskräftigen Widerrufs einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe befindet sich der Mann seit 12. November 2018 in anderer Sache in Strafhaft.

Weitere Ermittlungsverfahren gegen den 24-Jährigen sind derzeit noch in Bearbeitung und werden nach Abschluss der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung vorgelegt.

PM der PD Chemnitz vom 27.11.2018

Bad Frankenhausen (Thüringen): Fast mit Streifenwagen kollidiert

Am 24.11.18 gegen 13:00 Uhr fiel den Beamten in Bad Frankenhausen in der Klosterstraße ein PKW VW aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Der Funkwagen befuhr die Klosterstraße in Richtung Anger. Hier kam dem Funkwagen mittig auf der Fahrbahn der PKW entgegen und wich kurz vor dem Zusammenstoß wieder nach rechts aus. Der Funkwagen wurde gewendet. Während der Nachfahrt fuhr der PKW die Klosterstraße weitere drei Mal mittig in Folge eines typischen „Schlenkers“. Die Anhaltung des Pkw erfolge auf Höhe der Ampel Kyffhäuserstraße / Klosterstraße. Schon beim Öffnen des Fensters wurde starker Alkoholgeruch bei der 61 jährigen Fahrzeugführerin wahrgenommen. Beim Aussteigen aus dem PKW torkelte sie über die Straße. Nur durch das schnelle beherzte Eingreifen der Beamten, konnte ein Sturz auf den Asphalt verhindert werden. Trotz mehrerer Versuche war aufgrund der augenscheinlich starken Alkoholisierung ein Atemalkoholtest nicht möglich. Im Anschluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Noch während des Einsatzes ging über den Notruf eine Meldung zu einer Unfallflucht in Bad Frankenhausen ein. Es wurde angeben, dass kurz vor 13:00 Uhr in der Zinkestraße ein PKW VW einen PKW Mercedes beim Abbiegen leicht touchiert hat und anschließend die Unfallstelle verlassen hat. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass es sich um dieselbe Kraftfahrerin handelte, welche kurz danach durch die Beamten festgestellt wurde.

PM der LPI Nordhausen vom 25.11.2018

Würzburg (Bayern): Nach Angriff auf Polizeibeamten – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Zürich: Rückwärtsfahrender Streifenwagen touchiert Rollstuhlfahrer und Kind

Am Dienstagnachmittag, 27. November 2018, erlitt ein Rollstuhlfahrer leichte Verletzungen als er von einem rückwärtsfahrenden Streifenwagen touchiert worden ist.

Kurz nach 15.00 Uhr fuhr ein Streifenwagen an der Schulstrasse 44 rückwärts aus einem Parkfeld. Dabei übersah der Lenker offenbar einen Rollstuhlfahrer sowie ein Kind und touchierte die beiden. Aufgrund der Berührung stürzte der Rollstuhlfahrer. Glücklicherweise verletzte er sich dabei nur leicht, wurde aber sicherheitshalber zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das 7-jährige Mädchen erlitt beim Unfall Schürfungen und Prellungen, die vor Ort ambulant behandelt werden konnten. Zur Unfallabklärung wurde die Kantonspolizei Zürich aufgeboten.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 27.11.2018

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Ermittlungen aufgenommen

Am Freitagabend sollen zunächst eine Deutsche (23) und ein Afrikaner (18) von zwei Personen im Bereich des Marktes in Sangerhausen beleidigt worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die beiden Geschädigten am gleichen Ort erneut auf die beiden Männer. Es sollen fremdenfeindliche Beleidigungen durch diese erfolgt sowie Körperverletzungen von beiden Seiten begangen worden sein.

Bei zwei der beteiligten Personen handelt es sich um pensionierte Polizeibeamte. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.

Die Pensionäre nahmen an einer privaten Veranstaltung in einer dortigen Gaststätte teil, an der auch aktive Polizeibeamte des Revierkommissariats Sangerhausen beteiligt waren.

Die PD Sachsen-Anhalt Süd prüft unverzüglich disziplinanarechtliche Schritte gegen die pensionierten Polizeibeamten.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wenn das so war, dann ist das ein unsägliches Verhalten dieser Pensionäre.

Hof (Bayern): Mit Spielzeugwaffe in der Kneipe

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte. Mehrere Streifenbesatzungen der Hofer Polizei begaben sich daraufhin zur Gaststätte. Der Mann befand sich noch in der Kneipe und hatte bei der Kontrolle durch die Polizeibeamten tatsächlich in seinem Hosenbund einen Revolver stecken. Die Überprüfung ergab aber recht schnell, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, von der keine wirkliche Gefahr ausging. Auf die Frage, warum er denn die Waffe dabei habe, gab der 20-jährige an, er sei angehender Schauspieler und habe mit dem Revolver ausgerechnet in der gut besuchten Gaststätte eine Passage eines Theaterstückes zum Besten gegeben. Vielleicht hätte er das vorher auch den anderen Gästen mitteilen sollen. Die Polizei stellte die Waffe erst einmal sicher und wird nun prüfen, ob der Mann angezeigt wird. Denn laut Waffengesetz ist es verboten, Nachbildungen von Schusswaffen,  sogenannte „Anscheinswaffen“, mitzuführen. Eine Vorschirft, die vermutlich deswegen geschaffen wurde, um genau solche Missverständnisse zu vermeiden.

PM der PI Hof vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

„Wem Unrecht geschieht, der muss für sein Recht kämpfen!“ – Interview mit der Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Spärlich bekleidet und weinend rennt eine junge Frau durch die Straßen von Ludwigshafen. Sie hat eine rote Schwellung am Arm, in ihrem Gesicht schwillt das Auge langsam zu, während von einem Cut an der linken Braue Blut rinnt. Sie ist verzweifelt. Weil sie weiß, dass wenn sie jetzt nach Hause zurückgeht, dort ihr Albtraum wartet. Ihr Mann, der sie mit einem Rucksack voller Metallgegenstände schlägt, der ihr die Haare rasiert, um sie zu demütigen und der nun auch keinen Halt mehr vor ihren Kindern macht. Sie rennt durch die Straßen und findet schließlich Schutz bei einer Unbekannten, die fragt, ob sie helfen kann und die Polizei anruft.

Die Geschichte entspringt nicht der Fantasie eines Drehbuchautors. Sie ist Realität. Täglich werden Frauen Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen. 2017 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz 2.186 Fälle Häuslicher Gewalt verzeichnet. Für 2018 zeichnen sich nach dem ersten Halbjahr ähnliche Tendenzen ab.

Welche verheerenden Auswirkungen Gewalt in engen sozialen Beziehungen hat, weiß Elisabeth Bender. Sie ist Opferschutzbeauftrage im Polizeipräsidium Rheinpfalz und kümmert sich um Betroffene. Im Interview erklärt die 41-Jährige Polizeioberkommissarin aber auch, welche Möglichkeiten die Frauen haben, und dass Gewaltsituationen nicht ausweglos sind.

Was macht eine Opferschutzbeauftragte?

Meistens bekomme ich die Sachverhalte von meinen Kollegen der Polizeidienststellen im Polizeipräsidium Rheinpfalz geschickt. Ich wende mich dann an die Opfer um herauszufinden, wie ich konkret helfen kann und an welche Stelle ich die Frauen am besten vermitteln soll. Außerdem stehen meine Kontaktdaten auch im Internet. Das heißt, dass auch Frauen deren Fall noch nicht bei der Polizei liegt, sich bei mir melden können und Hilfe bekommen. Neben mir gibt es außerdem auf jeder Polizeidienststelle in unserem Präsidium einen Ansprechpartner für Opferschutz. Auch diese Kolleginnen und Kollegen können jederzeit angesprochen werden und bieten Unterstützung.

Wenn ich selbst betroffen bin und merke, ich kann nicht mehr, was wäre der beste Weg?

Es ist ganz wichtig, zunächst einmal darüber zu sprechen und jemand ins Vertrauen zu ziehen. Egal wen. Das kann zum Beispiel die Polizei sein. Aber zum Beispiel auch jemand von der Interventionsstelle. Die Interventionsstelle ist eine Art Brücke ins Hilfesystem. Sie tritt proaktiv an die Frauen heran und signalisiert „Wir sind da!“. Danach schaut sie dann, welche Organisation im Hilfesystem genau die richtige ist, um der Frau weiterzuhelfen. Und wir haben ein sehr großes Hilfesystem. Da sind zum Beispiel auch die Trauma-Ambulanz, die den Frauen psychologisch beisteht oder die psycho-soziale Prozessbegleitung, die während der Gerichtsverfahren unterstützen kann. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Frauenunterstützungseinrichtungen. Nicht zuletzt können außerdem Angehörige und Freunde eine große Hilfe sein.

Wenn ich nun erfahre, dass beispielsweise meine Schwester von ihrem Partner misshandelt wird. Wie sollte ich mich dann verhalten?

Zunächst einmal geht es vor allem darum aufmerksam zu sein und zuzuhören. Wenn es Hinweise darauf gibt, dass ein Angehöriger betroffen ist, sollten diese im Vertrauen angesprochen werden. Im nächsten Schritt können sich dann auch die Familienmitglieder an mich, die Polizei oder an alle Frauenunterstützungseinrichtungen wenden. Hier wird ihnen genau erklärt, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie ihre Angehörige am besten unterstützen können.

Welche Möglichkeiten hat denn die Polizei, um mir zu helfen, wenn ich betroffen bin?

Seit 17 Jahren haben wir bei der Polizei einen Paradigmenwechsel. Das heißt unser gesamtes Vorgehen richtet sich mittlerweile nur noch gegen die Täter. Die Frauen können zum Beispiel in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und die Männer werden der Wohnung verwiesen und bekommen beispielsweise ein Kontaktaufnahmeverbot durch uns. Der Opferschutz hat bei uns eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Die Frauen werden schon vor Ort von den Kollegen beraten, über ihre Möglichkeiten informiert und werden dann ans Hilfesystem weitergereicht. Außerdem ergänzt seit zwei Jahren unser Hochrisikomanagement diesen Prozess in der Polizei.

Hochrisikomanagement, was ist das?

Wir haben über die Jahre neue Verfahren implementiert, um Opfer von häuslicher Gewalt besser zu schützen. Trotz aller Maßnahmen kam es immer noch zu gravierenden Gewaltexzessen. Folge des Ganzen ist unser Hochrisikomanagement. Das bedeutet, dass mit spezifischen Analyse-Tools jeder Fall geprüft wird, um weitere Maßnahmen gezielt zu ergreifen und die Gefahr somit zu reduzieren. Eine unabhängige wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass dieses Vorgehen sehr wirkungsvoll ist.

Viele Betroffenen zögern, sich Hilfe zu suchen und aus der Gewaltspirale auszubrechen. Was sagen Sie diesen Frauen?

Ich kann jede Frau nur ermutigen, für sich selbst einzustehen. Wem Unrecht geschieht, der muss für sein Recht kämpfen! Der muss sich Hilfe holen. Meine klare Botschaft ist: Schütz dich! Hol dir Hilfe. Ruf uns an! Notruf 110. Wir kommen zu dir. Wir stehen dir bei. Niemand muss Hemmungen haben, sich an die Polizei zu wenden. Wer Unterstützung braucht, darf sie einfordern und wird sie auch immer von uns bekommen.

Kontakt zur Opferschutzbeauftragten:

Elisabeth Bender
Bismarckstraße 116
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621 – 963-1162
opferschutz.pprheinpfalz(at)polizei.rlp.de

PM des PP Rheinpfalz vom 23.11.2018

Reichenbach / Vogtland (Sachsen): Bundespolizisten verhaften 18-jährigen Afghanen

In der vergangenen Nacht verhafteten Bundespolizisten am Bahnhof Reichenbach/Vogtl. einen 18-jährigen afghanischen Staatsangehörigen. Bei der Kontrolle des Mannes hatten die Beamten festgestellt, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Bernburg wegen sexueller Belästigung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie weiterer Straftaten besteht.

Der derzeit wohnsitzlose abgelehnte Asylbewerber wurde heute Mittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt und – nachdem dieser den Haftbefehl aufrechterhielt – in die Justizvollzugsanstalt Zwickau eingeliefert.

PM der BPOLI Klingenthal vom 23.11.2018

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mutti verhindert Advent hinter Gittern

Donnerstagmorgen wurden durch die Bundespolizei in Mannheim gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt. Ein 34-jähriger Deutscher wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Zu vollstrecken war eine Gesamtstrafe von 1450 Euro. Der Mann konnte persönlich nicht zu Hause angetroffen werden, jedoch war die Mutter des 34-Jährigen bereit die Summe für ihren Sohn aufzubringen. So entging er einer Ersatzfreiheitsstrafe von immerhin 115 Tagen und kann Weihnachten voraussichtlich zu Hause verbringen. Einer 26-jährigen Deutschen konnte die Mutter hingegen nicht helfen. Gegen die junge Frau lagen zwei Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen und Beleidigung vor. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg verurteilte sie zu einer Gesamtstrafe von 1720 Euro. Da die 26-Jährige das Geld nicht aufbringen konnte, wird sie die Weihnachtszeit in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd verbringen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.11.2018

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Thema: Gewalt gegen Rettungskräfte – Erfahrungsaustausch

Zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Gewalt gegen Rettungskräfte“ haben sich am Freitag Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei beim Polizeipräsidium Westpfalz getroffen.

Neben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erfahren auch Hilfeleistende von Rettungsdienst und Feuerwehr zunehmend Gewalt. Während die Angehörigen der Polizei schon alleine als Träger des Gewaltmonopols mit dieser Thematik vertraut sind und im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auf Gewalterfahrungen vorbetreitet werden, liegen bei Kräften anderer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wenige Erfahrungswerte vor.

Diesem Gedanken folgend lud das Polizeipräsidium Westpfalz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer BOS zu einem Seminartag ein. Dr. Markus Matthias Thielgen, Psychologe der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz (HdP), sowie Thomas Sauer, Kommunikationsexperte der HdP, stellten Möglichkeiten zum Umgang mit Gewalt im Alltag von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr dar. Insbesondere die polizeilichen Teilnehmer konnten von ihren Erfahrungen im Umgang mit gewalttätigen Situationen berichten und sich mit anderen Einsatzkräften austauschen.

Mit einer Gesetzesänderung reagierte der Gesetzgeber im Jahr 2017 auf die zunehmende Gewalt gegenüber Rettungskräften und führte den Paragraphen 115 Strafgesetzbuch ein. Demnach wird bestraft, wer bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt behindert. Wer in diesen Situationen die Einsatzkräfte tätlich angreift wird bestraft. Das Strafmaß sieht dabei Geldstrafen beziehungsweise Freiheitstrafen von bis zu fünf Jahren vor.

Den Einsatzkräften von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei schlagen immer öfter Hass, Beleidigungen und Gewalt entgegen. Immer öfter wird ihre Arbeit durch einen Mangel an Respekt erschwert – mangelnder Respekt vor dem Gesetz und vor den Menschen, die es durchsetzen. Mit der Gesetzesänderung werden tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte künftig härter bestraft. Und dies unabhängig davon, ob sie gerade eine Vollstreckungshandlung vornehmen oder nur in sonstiger Weise dienstlich handeln.

PM des PP Westpfalz vom 23.11.2018

Neue Helme und Westen für die Dortmunder Polizei

Eine große Materiallieferung hat in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium Dortmund erreicht: Es handelt sich um die neuen ballistischen Schutzhelme und Westen, die die Landesregierung NRW zum Schutz der Polizeibeamtinnen und -beamten angeschafft hat.

Auf insgesamt 37 Paletten erreichten die mehr als 2000 Westen und 337 Helme in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium. Derzeit werden die neuen Ausrüstungsgegenstände vorrangig an Mitarbeiter/-innen des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizei sowie auf die Streifenwagen verteilt.

Bei den Westen handelt es sich um taktische Überziehwesten, sogenannte Außentragehüllen (ATH), die neben der neuen Funktionalität – mit viel Stauraum versehen – zusätzlichen Schutz durch Polycarbonateinlagen bieten. Jeder einzelne Polizeibeamte erhält seine eigene Weste, die zukünftig im Dienst über der Uniform getragen wird. Vor der Anschaffung waren extra Bekleidungsingenieurinnen und -ingenieure mit dem Entwurf der ATH befasst. Die Bedürfnisse von Polizeibeamtinnen und -beamten sind in den Prototyp und in die anschließenden Verbesserungen direkt eingeflossen.

Die zurückliegenden Terroranschläge in Europa haben gezeigt, dass eine intensive und frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist. Hierzu zählt auch die lageangepasste Ausrüstung von Polizeibeamtinnen und -beamten. Unerlässlich: ballistische Schutzhelme. Die Helme wurden bereits Anfang Oktober 2018 vom Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, vorgestellt und seitdem die zügige Verteilung im Land vorangetrieben.

„Die Sicherheit der Menschen in Dortmund hat höchste Priorität für die Dortmunder Polizei. Die Polizeibeamtinnen /- beamte des Wachdienstes und der Bereitschaftspolizei sind die ersten vor Ort. Sie gilt es zu schützen, damit sie andere schützen können“, so Polizeipräsident Gregor Lange der sich erfreut über das schnelle und konsequente Handeln des Innenministers zeigte. „Dass der Schutz der Polizei in NRW einen so hohen Stellenwert in der Landesregierung einnimmt und die Zusagen des Innenministers direkt umgesetzt werden, ist ein starkes Signal für die Wertschätzung gegenüber unseren Polizeibeamtinnen und -beamten.

Vergleiche auch hierzu die Pressemitteilungen des IM NRW

https://www.im.nrw/5000-ballistische-schutzhelme-fuer-die-nordrhein-westfaelische-polizei

und der LZPD

Weste: https://polizei.nrw/artikel/neue-weste-fuer-die-polizistinnen-und-polizisten-in-nrw

ballistischer Schutzhelm: https://polizei.nrw/artikel/ballistischer-schutzhelm-mehr-sicherheit-bei-gefaehrlichen-einsaetzen

PM des PP Dortmund vom 23.11.2018

Dresdner Neueste Nachrichten: Polizistin berichtet: „Die Brutalität ist manchmal unvorstellbar“

Sehr guter Artikel über eine, wie ich finde, beeindruckende Frau.

Zitat aus dem Artikel: „Sie habe in den 20 Jahren zudem noch keinen Kollegen getroffen, der Spaß daran habe, selber Gewalt auszuüben. „Man ist einfach nur froh, wenn man die Situation überstanden hat.“ Und wenn man heil heraus gekommen ist.“

Online-Artikel, 15.11.2018
http://www.dnn.de/Nachrichten/Panorama/Polizistin-berichtet-Die-Brutalitaet-ist-manchmal-unvorstellbar?bclid=IwAR1zAEC1FPHfq11AlntXxlxqu1xOKDcwRC13cMQvR0xGr7cyRkPd08Gezt4

volkstimme. de: Polizisten leisten 283.000 Überstunden

„Sachsen-Anhalts Polizei schiebt einen Überstundenberg vor sich her – und der „Mount Everest“ wächst stetig an.“

Online-Artikel, 09.11.2018
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/beamte-polizisten-leisten-283000-ueberstunden

 

Auch schon ein paar Tage alt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich an der Sachlage seit Erscheinen des Artikels wenig geändert hat – außer dass die Anzahl der Überstunden noch weiter angestiegen ist.

Und es ist auch nicht auf Sachsen-Anhalt begrenzt.

Hamburg: LKA 7/EG 181 „Schwarzer Block“ vollstreckt sechs Durchsuchungsbeschlüsse

Zeit: 20.11.2018, ab 06:00 Uhr Orte: Hamburg-Alsterdorf, Hamburg-Altona, Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Othmarschen, Hamburg-St. Georg und Lüneburg

Das LKA 7 Hamburg/Ermittlungsgruppe (EG) 181 „Schwarzer Block“ führte heute in Hamburg und Niedersachsen Durchsuchungen im Zusammenhang mit Straftaten, die während des G20-Gipfels in Hamburg begangen wurden, durch. Mit Unterstützung der Polizei Niedersachsen wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht.

Die Maßnahmen richteten sich gegen sechs Personen im Alter von 19 bis 30 Jahren.

Den Tatverdächtigen werden schwerer Landfriedensbruch (§ 125 a StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113 StGB), tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB), und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB) vorgeworfen.

Die Beschuldigten sollen im Rahmen des G20-Gipfels Polizeikräfte mit Glasflaschen, Steinen, Holzlatten und einem Fahrrad beworfen und Supermärkte geplündert haben.

Die sechs von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffenen Personen konnten durch intensive Ermittlungen, akribische Auswertung des der SoKo Schwarzer Block vorliegenden umfangreichen Bild- und Videomaterials, die polizeiinterne Fahndung und die Öffentlichkeitsfahndungen identifiziert werden.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Beweismitteln. Zudem konnten in zwei Objekten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der Polizei Hamburg vom 20.11.2018

Statement der Polizeidirektion Görlitz zur Übermittlung von Daten an die Polizeiinspektion Göttingen

Der Polizeidirektion Görlitz ist am 19. November 2018 durch verschiedene Medienanfragen ein Fehler unserer Dienststelle bekannt geworden.

Die Polizeidirektion Görlitz hat im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in Ostritz am ersten Novemberwochenende 2018 rechtmäßig erhobene Daten einer Person aufgrund einer Ausschreibung im Informationssystem INPOL der Polizeien an die Polizeiinspektion Göttingen übermitteln wollen. Dabei ist dem Sachbearbeiter ein Fehler unterlaufen. Der Brief wurde falsch adressiert. Dafür können wir uns an dieser Stelle nur entschuldigen.

Die Polizeidirektion Görlitz wird den Sachverhalt in den kommenden Wochen unter verschiedenen Gesichtspunkten eingehend überprüfen.

PM der PD Görlitz vom 20.11.2018

 

Weitere Infos finden sich hier:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Schon-wieder-Datenpanne-bei-Behoerde,datenpanne146.html

Arbon / Neukirch TG: Mit Patrouillenfahrzeug verunfallt

Am Samstagmorgen kollidierte ausgangs Steineloh ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau mit einem Personenwagen. Die beiden Polizisten wurden beim Unfall leicht verletzt.

Ein 26-jähriger Polizist fuhr um 9.50 Uhr mit seinem 28-jährigen Beifahrer mit dem Patrouillenfahrzeug auf der Amriswilerstrasse von Arbon Richtung Neukirch. Die beiden Polizisten befanden sich auf einer Dringlichkeitsfahrt wegen eines Einsatzes in Steinebrunn und hatten Blaulicht und Wechselklanghorn eingeschaltet. Nach der Ortsausfahrt Steineloh wollte der Polizist einen Personenwagen überholen, der in gleicher Richtung unterwegs war. Als die beiden Fahrzeuge beinahe auf gleicher Höhe waren, beabsichtigte der 34-jährige Lenker des zivilen Autos bei der Einmündung „Im Pünt“ zur „Landi“ abzubiegen. Er lenkte sein Fahrzeug nach links, und es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision. Das Patrouillenfahrzeug kam daraufhin von der Strasse ab und prallte frontal in einen Wegweiser und einen Imbisswagen auf dem Parkplatz.

Die beiden Polizisten wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden zur Kontrolle ins Spital überführt. Der Lenker des zivilen Fahrzeuges blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt rund 30’000 Franken, zudem wurde der Imbisswagen stark beschädigt.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Unfallaufnahme blieb der Streckenabschnitt zwischen Steineloh und Autobahnzubringer gesperrt, die Feuerwehr Roggwil leitete den Verkehr um.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich bei beim Kantonspolizeiposten Arbon, Telefon 058 345 21 00, zu melden.

PM der Kantonspolizei Thurgau vom 17.11.2018

 

Pirmasens / Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Festnahme im Zug – 18 Monate Freiheitsstrafe

Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern nahmen gestern gegen 14.55 Uhr einen Mann in einer Regionalbahn von Pirmasens nach Kaiserslautern fest. Der 25-Jährige war vom Amtsgericht Kaiserslautern wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dies ergab eine routinemäßige Kontrolle des Wohnsitzlosen. Der Mann wurde anschließend in die nächstliegende Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 16.11.2018

General-Anzeiger: Guter Personalbestand – Polizei im Kreis Ahrweiler ist gut aufgestellt

„Nach Worten von Innenminister Roger Lewentz ist die Polizei im Kreis Ahrweiler gut aufgestellt. Der Personalbestand übertreffe sogar leicht die Soll-Stärke. 16 Streifen- und Zivilfahrzeuge stehen im Landkreis zur Verfügung.“

Online-Artikel, 09.11.2018
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/bad-neuenahr-ahrweiler/Polizei-im-Kreis-Ahrweiler-ist-gut-aufgestellt-article3977127.html?fbclid=IwAR0k_0GbVlZbdbQErP0BaNd5F7I6eDg83lWA-OCurpn9rzivYV89dNkpWHI

 

Es handelt sich beim Kreis Ahrweiler um einen Landkreis im nördlichen Rheinland-Pfalz. In diesem Landkreis liegt zum einen der Sitz unseres Vereins, Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., zum anderen befinden sich darin drei Polizeidienststellen.

Das liest sich erstmal viel, der Landkreis ist aber sehr groß, man ist bspw. von manchen Ecken eines Dienstgebietes in die andere bei optimalen Sicht- und Witterungsverhältnissen durchaus eine halbe Stunde unterwegs.

Sehr oft haben diese Dienststellen nur jeweils eine Streife zur Verfügung.

Für mich ist das nicht „gut aufgestellt“, sorry.

Leidtragende sind die Polizeibeamtinnen und -beamten selbst, die oft Anrufe beantworten müssen mit: „Sie müssen warten, wir haben gerade keine Streife frei.“

Was natürlich keiner mehr glaubt, wenn er solche Aussagen zu lesen bekommt.

Dann kommen wieder jene zum Zug, die glauben, unsere Polizistinnen und Polizisten würden sich in den Dienststellen die Eier schaukeln, während sie eigentlich jede Menge zu tun haben. 😡

 

Großfurra (Thüringen): Riskante Fahrmanöver entpuppen sich als medizinischer Notfall

Weil er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Sondershausen unterwegs war, fiel ein 28-jähriger Audifahrer Polizeibeamten der Polizeiinspektion Sondershausen auf, so dass diese sich zur Kontrolle entschlossen. Da der Pkw weiter rasant und wesentlich zu schnell nun Sondershausen in Richtung Nordhausen verließ, konnte dieser erst in der Ortslage Großfurra gestoppt werden. Schnell wurde den Beamten klar, dass mit dem Fahrzeugführer etwas nicht stimmte. Dieser gab an, sich aufgrund einer bekannten Erkrankung dringend ein Medikament spritzen zu müssen. Da Drogen- und Alkoholtests negativ verliefen und sich der Eindruck verstärkte, dass der Mann medizinische Hilfe benötigt, wurde ein Rettungswagen vor Ort bestellt. Dieser verbrachte den jungen Mann sofort zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Durch die Polizei wurde abschließend ein Ermittlungsverfahren zur Aufklärung möglicher durch den Fahrzeugführer begangenen Verkehrsdelikte eröffnet.

PM der LPI Nordhausen vom 11.11.2018

Trechtingshausen (Rheinland-Pfalz): Beziehungsprobleme enden im Polizeigewahrsam

In der Nacht vom 10. auf den 11.11.2018 kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung eines Pärchens aus Trechtingshausen. Hierbei stritten sich eine 41-jährige Frau und ihr 48-jähriger Lebensgefährte. Aufgrund einer Nichtigkeit kam es zunächst zur körperlichen Auseinandersetzung. Da sich die Frau jedoch nicht beruhigte, sah sich der Mann gezwungen die Frau vor die Haustür zu bugsieren und die Polizei zu verständigen. Die Dame ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und trat eine Fensterscheibe ein und gelangte wieder in das Anwesen. Da sie sich dabei verletzte, wurde sie zunächst ins Krankenhaus verbracht und von der Polizei aufgefordert nicht zur Wohnung zurückzukehren. Dies interessierte sie jedoch nicht, sodass sie erneut bei dem Mann aufkreuzte und nun weitere Fensterscheiben und die Heckscheibe seines Fahrzeuges einschlug. Die leicht alkoholisierte und hochemotionale Frau wurde im Anschluss dem Polizeigewahrsam zugeführt, um sich etwas zu beruhigen. Es wird nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Bingen vom 11.11.2018

Herford (Nordrhein-Westfalen): Brand in einem Mehrfamilienhaus

Am frühen Samstagmorgen gegen 01.50 Uhr bemerkte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Donopweg einen Alarm eines Rauchmelders in einer Nachbarwohnung. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Herford musste ein Brand in der betreffenden Wohnung gelöscht werden. Die Bewohner waren nicht anwesend. Durch den Brand entstand erheblicher Gebäude- und Mobiliarschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden durch Rauchgas leicht verletzt.

PM der KPB Herford vom 10.11.2018

Chemnitz (Sachsen): Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus

Zeit:     05.11.2018, gegen 18.50 Uhr
Ort:      OT Lutherviertel

Montagabend wurden Polizei und Feuerwehr wegen einer starken Rauchentwicklung zu einem Mehrfamilienhaus in der Carl-von Ossietzky-Straße gerufen. Die alarmierten Beamten konnten den Ausgangspunkt in der Küche einer Erdgeschosswohnung ausmachen. Mit einem Feuerlöscher konnten die Polizisten glimmende Holzgegenstände auf dem Herd löschen. Der Mieter der Wohnung war nicht anwesend.
Insgesamt sieben Hausbewohner hatten das Haus vorübergehen verlassen müssen. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut. Eine weitere Behandlung war nicht notwendig. Die Bewohner konnten nach der Entrauchung des Treppenhauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Einer der eingesetzten Beamten musste in der Folge ärztlich behandelt werden.
Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 06.11.2018