Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Drogen und Waffen bei polizeibekanntem Mann sichergestellt

Am heutigen Morgen, den 24.Januar 2019, gegen 01:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg darüber informiert, dass sich in einem Zug aus Brandenburg kommend ein 25-jähriger Mann befand, der weder einen Fahrschein noch Barmittel mit sich führte. Der 25-jährige nigrische Staatsangehörige war den Beamten kein Unbekannter, hatte er doch im September 2017 während einer Identitätskontrolle nach einer Schwarzfahrt in einer Regionalbahn die Flucht in dem Zug ergriffen. Während dieser Flucht hatte er zwei Frauen in seine Gewalt gebracht. Eine der Frauen, eine 22-Jährige würgte er und ließ selbst nicht ab, als ein Bahnmitarbeiter ihr zur Hilfe eilte. Im Gegenteil, dem Helfer biss er in das Handgelenk und verletzte ihn. Der hochaggressive Nigrer konnte am Hauptbahnhof Magdeburg nur unter zur Hilfenahme von insgesamt vier Polizeibeamten und dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Damals verletzten sich neben dem Bahnmitarbeiter auch zwei Beamte. Die beiden Frauen und eine Zugbegleiterin standen damals unter Schock und wurden neben dem verletzten Helfer in ein Krankenhaus gebracht. Es gelang der Bundespolizei den Mann in die Untersuchungshaft zu bekommen. Wenig später wurde er zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Die Strafe verbüßte er.

Heute früh führte der Nigrer neben einem 26 Gramm schweren Gemisch aus vermutlich Marihuana und Tabak, 20 Amphetamin-Pillen und sieben Röhrchen mit vermutlich Crystal Meth auch eine Schreckschusspistole, ein Messer und Pfefferspray mit sich. Alle mitgeführten Gegenstände wurden sichergestellt. Der 25-Jährige wird Strafanzeigen wegen des Besitzes und des Mitführens von Betäubungsmitteln und verbotenen Waffen sowie wegen des Erschleichens von Leistungen erhalten. Der Mann besitzt eine Duldung. Ein erneuter Antrag auf Haft wurde abgelehnt und der 25-Jährige konnte nach den polizeilichen Maßnahmen die Wache der Bundespolizei in Magdeburg verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2019

One comment

  • friederike
    27. Januar 2019 - 20:24 | Permalink

    Toll, was sich so ein Mensch alles leisten darf ohne weitere einschränkende Folgen.

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