Nordkurier. de: Einbruch in Neubrandenburg – Tödlicher Schuss von Polizist war Notwehr

„Unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben war daher der Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt, so dass die Ermittlungen einzustellen waren” – so der Oberstaatsanwalt Zeisler zu dem Fall in Neubrandenburg, in dem ein Polizist einen auf frischer Tat ertappten Einbrecher erschoss.

Online-Artikel, 26.04.2018
https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/toedlicher-schuss-von-polizist-war-notwehr-2631869304.html#comment-9655

Leider sind alle dazu verfügbaren Artikel sehr kurz. Für einige sicherlich willkommener Anlass in Zweifel zu ziehen, ob eine Ladung Pfefferspray im Gesicht tatsächlich ausreichender Anlass für einen Schusswaffengebrauch ist. Diesen Kritikern wünsche ich genug Vorstellungsvermögen, sich vorzustellen nachts im Dunkeln drei Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen, über deren Bewaffnungszustand man nichts weiß. Wir wissen auch nichts über Drohungen, die von den Einbrechern möglicherweise ausgestoßen wurden.
Im Zweifel hätte der Polizist die Absichten des Einbrechers, was NACH dem Pfefferspray kommen sollte, daran bemerkt, dass er selbst tot gewesen wäre.

Wir wünschen allen betroffenen Beamten weiterhin eine gute Verarbeitung des Einsatzes und dem Schützen, dass die unsäglichen Drohungen nun aufhören.

Weitere Artikel dazu:

NDR:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Toedlicher-Schuss-Ermittlungen-eingestellt,neubrandenburg280.html

Ostsee-Zeitung:
http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Polizei-Report/Aktuelle-Beitraege/Todesschuss-eines-Polizisten-Ermittlungen-eingestellt

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