Karlsruhe (Baden-Württemberg): Fünf Haftbefehle im Hauptbahnhof Karlsruhe vollstreckt

Am vergangenen Wochenende vollstreckten Beamte der Bundespolizei insgesamt fünf Haftbefehle im Hauptbahnhof Karlsruhe.

Die drei verhafteten Personen wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Am Freitagnachmittag wurde zunächst eine 30-jähriger Mann kontrolliert. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde er zur Dienststelle verbracht. Anhand seiner Fingerabdrücke konnte die Identität festgestellt werden. Der Sudanese wurde mit einem Haftbefehl gesucht. Er wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 550 Euro, ersatzweise 50 Tagen Haft, verurteilt.

Weiterhin wurde er mit zwei Aufenthaltsermittlungen in weiteren Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung gesucht. Von der Ausländerbehörde Lingen lag zudem eine Ausschreibung aufgrund einer Abschiebungsverfügung gegen den Mann vor.

Er wurde in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine junge Frau im Hauptbahnhof kontrolliert. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass die 25-jährige Deutsche mit drei Haftbefehlen gesucht wird. Die junge Frau wurde wegen Betrugs und Erschleichen von Leistungen zu einer Gesamtgeldstrafe von 1.445 Euro, ersatzweise 142 Tagen Haft, verurteilt.

Da sie das Geld nicht aufbringen konnte, wurde auch sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Algerier verhaftet. Der 39-Jährige wurde wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 550 Euro verurteilt. Auch er konnte die Geldsumme nicht aufbringen und muss nun die 55-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.04.2018

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