SZ: Schuss auf einen Patienten

  • Ein 42-Jähriger geht mit zerbrochenem Glas auf einen Polizisten los.
  • Der Polizist schießt dem Mann in den Bauch, der daraufhin notoperiert werden muss.
  • Der Mann leidet an paranoider Schizophrenie. Nun entscheidet ein Gericht, ob er dauerhaft in die Psychiatrie muss.“

Online-Artikel, 05.10.2015
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-schuss-auf-einen-patienten-1.2678447

Einfach mal einen Einsatztrainer befragen und dann nochmal ganz scharf darüber nachdenken, wie sinnvoll eine Forderung ist, ins Bein zu schießen bzw. wie passend es ist, von „nur“ zu sprechen, wenn die Distanz zwischen einem Angreifer mit einer Glasscherbe und dem Angegriffenen 5 Meter beträgt. Diese Distanz kann nämlich „nur“ mal eben tödlich enden. Von einem Verteidiger erwarte ich im Grunde nichts anderes. Aber von einem gut recherchierten Artikel erwarte ich das schon.

Hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung des PP München.

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