Hameln (Niedersachsen): Schusswaffengebrauch gegen einen Hund im Rahmen einer Durchsuchungsmaßnahme

Symbolfoto
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Während einer Amtshandlung im Rahmen eines Betäubungsmittelverfahrens hat es am 18.09.15 gegen 06:30 Uhr im Kuckuck einen Einsatz gegeben, in dessen Verlauf es zu einem Schusswaffengebrauch gegen einen Hund gekommen ist.

Bei der Öffnung einer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus ist einer der Hamelner Beamten durch einen Hund angegriffen und in den Ellenbogen gebissen worden. Daraufhin kam es durch diesen Beamten aus Notwehr zu einer Schußabgabe gegen den Hund. Das verletzte Tier konnte zunächst durch die Feuerwehr festgesetzt werden. Als der Hund dann durch die Feuerwehr in einen Tragekorb verbracht werden sollte, um ihn tierärztlich versorgen zu lassen, konnte er sich losreißen. Da durch den Hund eine erhebliche Fremdgefährdung für unbeteiligte Dritte nicht ausgeschlossen werden konnte, sind weitere Schüsse abgegeben worden, wodurch das Tier letztendlich getötet und die unmittelbar bevorstehende Gefahr abgewehrt wurde. Der verletzte Beamte wird derzeit in einem hiesigen Krankenhaus ärztlich behandelt.

PM der PI Hameln-Pyrmont vom 18.09.2015

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