Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Polizeibeamter erschießt freilaufenden Kampfhund

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein Polizeibeamter des Polizeireviers Magdeburg hat am heutigen Montagmittag einen im Stadtgebiet freilaufenden American Staffordshire-Terriermischling erschießen müssen.

Der Kampfhund hatte zuvor in einer Wohnung  in Magdeburg – Neue Neustadt den  zweiten Hund einer 32-jährigen Hundehalterin angegriffen und diesen dabei so schwer verletzt, dass der Hund später seinen Verletzungen erlag. Als die 32-Jährige mit dem verletzten Hund die Wohnung verlassen hatte, war der Staffordshire-Terriermischling aus der Wohnung geflüchtet.  Passanten machten Polizeibeamte gegen 11.50 Uhr auf den im Bereich Lüneburger Straße freilaufenden Kampfhund aufmerksam. Versuche der Beamten, den aggressiv wirkenden Hund anzuleinen, misslangen. Da sich das Tier nicht einfangen ließ und die informierte Tierrettung noch nicht vor Ort war, entschloss sich der Beamte in Kenntnis der vorherigen Geschehnisse das Tier mit einem gezielten Schuß zu töten, um Gefahren für unbeteiligte dritte Personen auszuschließen.  Nachdem der Hund im Bereich  W.-Rathenau-Straße gegenüber Beethovenstraße festgestellt werden konnte, wurde er dort gegen 12.30 Uhr mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe erschossen. Der Kadaver des Hundes wurde später von der Tierrettung ins Tierheim verbracht.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Magdeburg, vom 20.07.2015

Comments are closed.