Münster (Nordrhein-Westfalen): Gerichtsurteile gegen zwei gewalttätige „Fußballfans“ bei der Partie Preußen Münster – Hansa Rostock

Symbolfoto
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Das Amtsgericht Münster hat Urteile gegen zwei gewalttätige Fußballfans gefällt. Anlass war das zurückliegende Fußballspiel des SC Preußen Münster gegen FC Hansa Rostock vom 01.11.2013.

Während der Abreisephase wurden durch die Bundespolizei insgesamt 27 Ermittlungsverfahren gegen Rostocker Fans eingeleitet. In drei Fällen konnten die Täter vor Ort noch zur Person festgestellt werden. In weiteren zehn Fällen erfolgte die Identifizierung von Tatverdächtigen durch die Auswertung von Videomaterial. Die restlichen Fälle wurden gegen Unbekannt der Staatsanwaltschaft Münster vorgelegt.

Es handelte sich in allen Einzelverfahren um tätliche Angriffe in Form von Flaschenwürfen durch Rostocker Fans auf die Einsatzkräfte der Bundespolizei und in zwei Fällen um Widerstandshandlungen bei der Festnahme in Münster vor Ort. Die Verfahren wurden überwiegend wegen Landfriedensbruch und versuchter gefährlicher Körperverletzung bzw. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geführt.

Zwei der Täter, die u. a. bei ihrer Festnahme Widerstand leisteten, wurden jetzt per Strafbefehl durch das Amtsgericht Münster zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen a 10,- Euro sowie 80 Tagessätzen a 20,- Euro verurteilt. Mit weiteren Urteilen ist zu rechnen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster, vom 03.09.2014

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