Polizeipräsidium München verwahrt sich gegen missverständliche Berichterstattung

Polizeipräsident Schmidbauer hat zu keinem Zeitpunkt den Faustschlag des Beamten in der Polizeiinspektion Au als konsequent bewertet. Vielmehr hat er ausschließlich die Sichtweise des betreffenden Beamten geschildert. Gleichzeitig hat er ausdrücklich erklärt, dass die Bewertung des Faustschlages allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleibt.
In der tz vom 16./17.02.2013 ist auf S. 4 zutreffend nachzulesen, dass Polizeipräsident Schmidbauer auf Frage der tz-Reporter in einem Interview geantwortet hat: „ Sie müssen das aus der Sicht des Kollegen sehen,…. Der Faustschlag war für ihn die konsequente Vorgehensweise, um zu beenden, dass er einen weiteren Kopfstoß erhält…“.

Das Polizeipräsidium München hat sich daher bei der Süddeutschen Zeitung gegen die Meldung in der Ausgabe vom 16.02.2013, Rubrik München, und dem Artikel vom 15.02.2013 auf der Internetseite der SZ, verwahrt.
Die dort verwendeten Formulierungen erwecken zumindest den missverständlichen Eindruck, dass eine Bewertung des Polizeipräsidenten vorliegt. Eine solche Bewertung muss aber allein der Staatsanwaltschaft vorbehalten bleiben.

Quelle: PM des PP München vom 16.02.2013

Ja, solche bewussten Missachtungen gesetzter Worte, um ihnen eine neue Bedeutung zu verleihen, die niemals vom Sprecher intentioniert war, kenne ich auch ganz gut…

Und ja, solche Bewertungen stehen ausschließlich der Staatsanwaltschaft zu. Meine Rede… Das gilt aber auch nicht nur für Polizeipräsidenten, ne?

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