Zu einem Einsatz der etwas anderen Art wurden Polizisten in der Sonntagnacht (24. Juni, 23 Uhr) nach Bochum-Langendreer geschickt. Ein Bochumer hatte verdächtige Bohrgeräusche in einem Wohnhaus gemeldet. Sofort schrillten die Alarmglocken bei den Gesetzeshütern – ein Einbruch? Der Lärm, so der Zeuge weiter, ließe selbst die Fliesen vibrieren. Die Beamten eilten zum Einsatzort. Dort ging man gemeinsam auf die Suche – und wurde im Kellerbereich fündig. Dort verstärkten sich die merkwürdigen Brummgeräusche. Auch das Verhalten des Zeugen veränderte sich… denn gemeinsam konnte man die Herkunft der Geräusche in einem Keller lokalisieren. Vorsichtig wurde die Kellertür geöffnet. Nun – in Folge der Anspannung, ob sich hinter der Türe wohl kriminelle Machenschaften abspielen und Täter lauern könnten, blieb den Kollegen kurzfristig die Spucke weg. Schnell wich der Adrenalin gepeitschte Gesichtsausdruck jedoch einem entspannten Schmunzeln. Die Herkunft des “Bohrgeräusches” konnte anschließend auch schnell gefunden werden. Ein sehr persönlicher batteriebetriebener Gegenstand war unter eine Heizung gerollt und hatte dort die “pikante” Lärmkulisse ausgelöst. (K)ein Fall für die Polizei! Nachdem die “Freunde und Helfer” den “Übeltäter” aufgespürt hatten, verließen sie den Einsatzort – nicht gänzlich ohne kleinere Zuckungen in den Mundwinkeln.
Quelle: PM des PP Bochum vom 25.06.2012
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