Berlin: Unfallgefahr durch gelöste Radmuttern

Ohne nennenswerte Folgen sind glücklicherweise mehrere in diesem Jahr bekannt gewordene Fälle von gelockerten Radmuttern geblieben. Die meisten Manipulationen waren von den Betroffenen rechtzeitig bemerkt worden, in drei Fällen allerdings löste sich jeweils ein Rad und es kam zu Sachschäden.
Insgesamt hat die Polizei seit Jahresbeginn 26 Fälle registriert, die als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr zu werten sind. Die Taten waren über alle Bezirke verteilt. Ein Tatzusammenhang zwischen den Fällen ist derzeit nicht erkennbar. Oft lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wo und wann die Radmuttern gelockert wurden, weil die Fahrer die Manipulation erst während der Fahrt bemerkten.
In einigen Fällen waren Privatfahrzeuge betroffen, deren Besitzer Polizeibedienstete sind. Dennoch ergab die Bewertung der Ermittlungsergebnisse bislang keine Anhaltspunkte für die Annahme einer politischen Motivation. Die Polizeiführung hat aber vorsorglich wiederholt alle Mitarbeiter gewarnt und darauf hingewiesen, vor Fahrtantritt auf mögliche Manipulationen an ihrem Fahrzeug zu achten. Derzeit wird geprüft, ob weitere Maßnahmen zur Verhinderung solcher Taten ergriffen werden können.
Da mehrheitlich Privatpersonen betroffen waren, werden in diesem Zusammenhang auch alle anderen Kraftfahrer aufgefordert, vor Fahrtantritt die erforderliche Sorgfalt bei der Prüfung der Verkehrstauglichkeit ihres Fahrzeugs walten zu lassen. Insbesondere bittet die Polizei, Fälle der genannten Art anzuzeigen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 22.06.2012

Was für , die sowas machen….

Danke an MoN für den Link!

One comment

  • friederike
    23. Juni 2012 - 22:50 | Permalink

    Die Hinterhältigkeit gewisser Zeitgenossen kennt keine Grenzen mehr. Schade, dass es keinen Pranger mehr gibt! Eine soziale Ächtung wäre sicher wirksam.

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