Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Rettungskräfte angegriffen

Samstag, gegen 21.45 Uhr, wurde ein Rettungswagen der Feuerwehr Hemer nach Stephanopel gerufen. Im Rahmen einer Privatfeier am Dorfgemeinschaftshaus sollten die Rettungskräfte eine weibliche Person behandeln. Noch bevor sie aussteigen konnten, ging ein hochaggressiver 24-jähriger Iserlohner auf sie los und pöbelte sie aus bislang unbekannten Gründen an. Er schlug gegen die Scheiben des Fahrzeugs, trat gegen den Rettungswagen und hinterließ dort mehrere Beulen. Die Rettungskräfte mussten unmittelbar die Flucht ergreifen und die Polizei verständigen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Polizeibeamte stellten die Personalien des Mannes fest, erteilten einen Platzverweis und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 10.12.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): Wildschwein verletzt 74-Jährigen schwer

Etwa zwei Stunden lang hielt ein Wildschwein am Samstag mehrere Streifenwagenbesatzungen in Großsachsenheim in Atem. Gegen 10.30 Uhr begegnete eine Passantin im Bereich des Bahnhofs dem Tier. Die Frau alarmierte hierauf die Polizei und stieg dann, um dem aggressive Vierbeiner zu entrinnen, in den Bus. Ein 74 Jahre alter Mann konnte dem Wildschwein nicht aus dem Weg gehen und wurde angegriffen. Der schwer verletzte Senior musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Bereich der Bahnunterführung sah sich plötzlich ein Kind mit dem Tier konfrontiert. Beamte im Streifenwagen schaltete hierauf das Martinshorn ein, worauf das Wildschwein die Flucht ergriff. Nachdem es bis in die Burkauer Straße galoppiert war, rannte das Schwein auf ein Wohnhaus zu und rammte die Terrassentür. Zwar durchbrach das Tier die Tür nicht, doch wurde ein Kind, das sich in dem betreffenden Zimmer befand, leicht verletzt. Um den Standort des Wildschweins überwachen zu könne, war zusätzlich ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Besatzung des Helikopters konnte gegen 12.30 Uhr beobachten, dass sich das Wildschwein in Richtung eines Waldgebiets bei Horrheim aufmachte und dort auf eine Rotte Artgenossen traf. Das Tier beruhigte sich dort und der Einsatz konnte schließlich beendet werden. In den Wäldern um Sachsenheim fand am Samstag eine Treibjagd statt, derzeit wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen gibt. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet Personen, die verletzt wurden oder denen ein Sachschaden entstanden ist, sich zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.12.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Berlin-Mitte: Sicherheitsmitarbeiter angegriffen

Symbolfoto

Bundespolizisten nahmen in der Nacht zu Sonntag einen 18-Jährigen am S-Bahnhof Hackescher Markt vorläufig fest. Der Mann hatte zuvor zwei Mitarbeiter der DB-Sicherheit angegriffen.

Kurz nach Mitternacht führten Bahnsicherheitsmitarbeiter im Bahnhof eine Hausrechtsmaßnahme gegen einen 18-jährigen Brandenburger durch. Daraufhin schlug der Mann einem 33-jährigen Bahnmitarbeiter mit der Hand ins Gesicht woraufhin dieser den Angreifer mit seinem Kollegen zu Boden brachte und ihn bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten festhielt. Der 18-Jährige erlitt dabei Platzwunden am Kopf und musste anschließend im Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Bundespolizei leitete gegen den Angreifer ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Die beiden Sicherheitsmitarbeiter erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie der ärztlichen Versorgung wurde der 18-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Berlin vom 10.12.2018

Allgemein

Geislingen (Baden-Württemberg): Notrufmissbrauch

Am Freitag, gegen 15.40 Uhr, wählte ein Anonymus den Notruf 110. Mit einem Stimmverzerrer ausgerüstet, meldete er dem Notrufbeamten einen PKW, welcher in Stuttgart-Feuerbach scharfe Schusswaffen transportieren soll. Er nannte auch den Hersteller und Typ des Transportfahrzeugs, sowie eine Beschreibung des Fahrers. Das Stuttgarter Polizeipräsidium führte die Fahndung nach dem PKW. Zeitgleich liefen die Ermittlungen zum Feststellung des Anrufers an. Schließlich wurde ermittelt, dass ein 24-jähriger Mann sich das Handy seines Freundes ausgeliehen hatte. Der Sachverhalt war erfunden. Der Tatverdächtigen wird wegen Missbrauch von Notrufen zur Anzeige gebracht und hat die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen.

PM des PP Ulm vom 09.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Heilbronn (Baden-Württemberg): Streifenwagen gerammt

Zwei verletzte Polizeibeamte und fast 50.000 Euro Sachschaden waren die Folgen eines Unfalls bei Heilbronn am späten Freitagabend.

Kurz vor Mitternacht fuhr eine Polizeistreife von Heilbronn-Biberach in Richtung Kirchhausen. Die Beamten mussten an der auf Rot zeigenden Ampel vor einer Baustelle anhalten. Dies sah ein von hinten heranfahrender 19-Jähriger offenbar zu spät. Sein Ford Kuga prallte mit so großer Wucht gegen das Heck des Dienstfahrzeugs, dass dieses mehrere Meter nach vorn geschoben wurde. Die Polizisten mussten beide zur ambulanten ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.

Der Fordfahrer blieb unverletzt, musste aber auch ins Krankenhaus.

Ihm wurde nämlich eine Blutprobe entnommen, weil ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,6 Promille ergab. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Heilbronn vom 09.12.2018

Allgemein

Rheinland-Pfalz: Onlinewache geht an den Start und sorgt für direkten Draht zur Polizei

Die Onlinewache bietet den Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz künftig einen unmittelbaren Kontakt zur Polizei über das Internet.

„Die neue Möglichkeit, Straftaten an die Onlinewache zu melden, ist schnell, zeit- und ortsunabhängig und bürgernah“, betonten der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Günter Kern und der saarländische Innenminister Klaus Bouillon beim Start des neuen jeweils landesweiten Serviceangebotes in Trier. Im Rahmen des gemeinsam entwickelten Projektes zur Realisierung der Onlinewachen im Saarland und in Rheinland-Pfalz wurde eine auf beide Länder zugeschnittene Lösung programmiert.

Die Bürgerinnen und Bürger können zukünftig von zuhause oder auch von unterwegs mittels PC, Tablet oder auch dem Smartphone eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Die Erstattung von Anzeigen erfolgt über eine für die Nutzerinnen und Nutzer geführte Anwendung, bei der die notwendigen Informationen für eine polizeiliche Sachbearbeitung eingetragen werden müssen. Daneben wird es für die Bürgerinnen und Bürger nunmehr auch möglich sein, der Polizei auf elektronischem Wege Hinweise zu übersenden, beispielsweise zu verdächtigen Beobachtungen. Schließlich wird für die Nutzerinnen und Nutzer die Option bestehen, an die Polizei mittels der Onlinewache Lob oder auch Beschwerden zu übermitteln.

In Rheinland-Pfalz ist die Onlinewache beim Lage- und Dauerdienst des Landeskriminalamtes eingerichtet, der rund um die Uhr besetzt ist. Um die Onlineanzeigen zu bearbeiten, wird der Dienst um drei Stellen verstärkt. In der ersten Ausbaustufe können über die Onlinewache vor allem Deliktsfelder wie Betrug als Käufer oder Verkäufer, Diebstahl (aus Fahrzeugen, Fahrräder, Taschendiebstahl) oder Sachbeschädigungen angezeigt werden. Aber auch Strafanzeigen anderer Art sind möglich.

„Mit der Onlinewache bieten wir ein in die digitale Zeit passendes Onlineangebot für die Bürgerinnen und Bürger und bestätigen damit erneut unseren Ruf als moderne Verwaltung“, so Staatssekretär Kern. Die Erfahrungen anderer Länder mit einem solchen Instrument seien bewusst abgewartet worden. Damit konnten umfassende Informationen miteingebracht und eine spezifisch auf die beiden beteiligten Länder zugeschnittene Lösungen erreicht werden.

Mit einem gewissen zeitlichen Abstand zur Einführung der Onlinewache ist vorgesehen, die Anwendung sowohl aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei als auch aus der Bürgerperspektive zu evaluieren. Hiervon versprechen wir uns wichtige Hinweise im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Onlineangebotes der Polizei.

Der Betrieb der Onlinewache ist mit den Landesdatenschutzbeauftragten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland abgestimmt worden. Zudem wurden wichtige juristische Fragen, beispielsweise die Beachtung der formellen Anforderungen eines Strafantrages, mit den Justizministerien der beiden Länder abgestimmt.

PM des LKA RLP vom 06.12.2018

Allgemein

Mainz (Rheinland-Pfalz): Obdachloser sucht Schlafplatz und gibt sich als Polizei aus

Mit der Aussage „Polizei“ gelangt ein 33-Jähriger in ein Haus und wird kurz danach durch Bewohner im Keller angetroffen.

Weil es bei ihnen klingelt, bedienen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Gegensprechanlage und fragen nach dem Grund des Klingelns. Der noch unbekannte Mann gibt an, dass er zu einem anderen Bewohner möchte. Auf die Nachfrage, warum sie öffnen sollten, antwortet der Betroffene nur noch mit „Polizei“ und wird reflexartig eingelassen. Weil ihnen dies aber suspekt vorkommt und kein Grund für einen Polizeieinsatz erkennbar ist, gehen die beiden Bewohner das gesamte Treppenhaus ab. Obwohl das Ziel der Person eigentlich in einem oberen Stockwerk liegt, wird der Mann im Keller angetroffen und bis zum Erscheinen der Polizei festgehalten. Gegenüber der Polizei gibt er später an, dass er obdachlos sei und einen Schlafplatz gesucht habe. Hinweise auf eine Straftat, wie zum Beispiel Kellereinbrüche, sind zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Weil er sich nicht ausweisen kann und zur Überprüfung ob er gegebenenfalls polizeilich gesucht wird, wird er zur Personalienfeststellung erkennungsdienstlich behandelt. Nachdem dies ohne Erkenntnisse durchgeführt worden ist, kann der Mann die Polizeidienststelle wieder verlassen.

PM des PP Mainz vom 07.12.2018

Allgemein Ausrüstung

Neues Trainingszentrum für die Polizei der Landkreise Hameln und Holzminden

Die Polizeibeamte/-innen der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden (PI) freuen sich über ein eigenes Trainingszentrum in Hameln.

Dank der bewährten und guten Zusammenarbeit zwischen der Jugendanstalt und der Polizei konnte die Polizeiinspektion am 07.11.2018 ihre eigene Trainingsstätte für Systemisches Einsatztraining (SET) in einem leerstehenden Wohntrakt des offenen Vollzuges der Jugendanstalt Hameln in Betrieb nehmen.

Ziel dieser speziellen Trainings ist unter anderem das Üben von taktischen Vorgehensweisen, die Handhabung von Einsatzmitteln und die Eigensicherung in ausgewählten Einsatzsituationen, damit Polizeibeamte/-innen in Echtlagen ihre Aufgaben professionell und effektiv wahrnehmen sowie möglichst unverletzt aus Einsätzen herausgehen können.

Bis zum ersten Seminar, war es jedoch ein langer Weg. Zunächst musste eine geeignete Örtlichkeit gefunden werden, denn es musste ein Objekt mit einem Treppenhaus und möglichst einem Außengelände sein, um das taktische Vorgehen in einer Vielzahl von verschiedenen Lagen trainieren zu können.

Nachdem zahlreiche Objekte vergeblich besichtigt wurden, bot die JA Hameln einen leerstehenden Trakt des „offenen Vollzugs“ zur Nutzung an. Das mehrstöckige Gebäude am Hastenbecker Weg war optimal und bot alle Voraussetzungen zur Durchführung des SET.

Nachdem auch das Rechtliche geregelt war, verbrachten die drei hauptamtlichen Trainer der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden Polizeihauptkommissar Daniel von Hagen, Polizeioberkommissar Ole Schelenz und Polizeikommissarin Maria Hert vier Wochen damit, die Räume „trainingsspezifisch“ einzurichten und die Trainings vorzubereiten. Für die Einrichtung der Übungswohnung spendeten die Polizeibeamten/-innen Mobiliar.

Am 07.11.2018 fand dann der Startschuss mit dem ersten 2-Tages-Seminar „Einsatzlagen mit erhöhter Eigengefährdung“ für 13 Beamte /-innen der PI statt. Die Resonanz der Teilnehmer bezogen auf die neuen Räumlichkeiten und das Training war durchweg positiv.

Heute (07.12.2018) übergab der Leiter der JA, Wolfgang Kuhlmann, dem Inspektionsleiter Ralf Leopold den symbolischen Schlüssel für die Trainingsräumlichkeiten.

„Dass die PI nun ihre eigene Trainingsstätte besitzt, ist Ausfluss aus der Mitarbeiterbefragung 2015“, so Leopold. „Darin wurde angeregt, ein individuelles Training vor Ort, ohne lange Fahrtzeiten, anzubieten. Die bisher notwendigen Fahrtstrecken nach Hildesheim oder Stadthagen entfallen.“

Wolfgang Kuhlmann, Leiter der Jugendanstalt anlässlich der Schlüsselübergabe: „Wir freuen uns, der PI Hameln-Holzminden Teile des Gebäudes zur Verfügung stellen zu können. Unsere enge Zusammenarbeit kommt darin sichtbar zum Ausdruck. Wir sind sehr daran interessiert, das Gebäude und Gelände nach Einstellung des Offenen Vollzuges sinnvoll auszulasten. In einem anderen Gebäudeteil trainieren unsere Einsatzteams und wir führen hier die Ausbildung von Justizvollzugsfachwirtinnen und -wirten durch, die während der Lehrgänge im Gebäude auch untergebracht sind.“

PM der PI Hameln/Pyrmont-Holzminden vom 07.12.2018

Allgemein

Bischof Kohlgraf besuchte Polizeipräsidium Südosthessen

Einen Tag vor dem Ökumenischen Gottesdienst, der am Samstag (8.12.2018, um 15.30 Uhr) in der Einhardbasilika in Seligenstadt abgehalten wird, konnte Polizeipräsident Roland Ullmann im Polizeipräsidium hohen Besuch begrüßen. Passend zum Motto des Gottesdienstes „gemeinsam unterwegs“ kam Bischof Peter Kohlgraf aus dem Bistum Mainz mit einer Delegation zu einer Visitation ins Präsidium an der Offenbacher Geleitsstraße, um sich aus erster Hand über praktische Zusammenarbeit mit den Polizeiseelsorgern zu informieren. Die Anregung zu dem Treffen gab Pastoralreferent Joachim Michalik, der für die Präsidien Südhessen, Mittelhessen und Südosthessen als Polizeiseelsorger tätig ist.

Nach einem Rundgang durch die Einsatzzentrale und einer Vorstellung der Organisationsstruktur der Behörde gab Polizeipräsident Ullmann einen Überblick über die Schwerpunkte der polizeilichen Aufgabengebiete. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs stand der Austausch von Erfahrungen aus der gemeinsamen Arbeit der Polizei und den Seelsorgern. Dabei wurde im Ergebnis festgehalten, dass die sehr gute Zusammenarbeit gerade in Situationen, die für Polizeibeamte besonders belastend sein können, wie etwa dem Überbringen einer Todesnachricht, die Begleitung durch einen Polizeiseelsorger eine dankeswerte Hilfe darstellt. Dank sagte Ullmann auch für Hilfestellungen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ereignissen, bei denen Polizisten schwer verletzt oder gar getötet worden sind. Gerade bei der psychischen Verarbeitung von extremen Erlebnissen, die zum polizeilichen Alltag gehören, ist die enge Verbindung zur Polizeiseelsorge von unschätzbarem Wert. Der Polizeipräsident hob zudem heraus, dass die von der Polizeiseelsorge angebotenen Seminare sich großer Beliebtheit erfreuen und das fachspezifische Angebot gut ergänzen.

Bischof Peter Kohlgraf zeigte sich erfreut über die positiven Berichte und hob heraus, dass er neben der Wahrnehmung der Schwerpunktaufgaben in den Pfarrgemeinden auch eine hohe Relevanz in der Notfall- und der Polizeiseelsorge sieht.

PM des PP Südosthessen vom 07.12.2018

Allgemein verletzt

Schweinfurt (Bayern): Kleinbrand in Haftzelle der JVA – zwei Justizbeamte leicht verletzt

Dem Sachstand nach mit einem Gasfeuerzeug hat ein Insasse der JVA Schweinfurt am Mittwochmittag einen Brand in seiner Haftzelle verursacht. Das Feuer konnte rasch von Justizbeamten gelöscht werden. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Der offenbar psychisch belastete 23-Jährige blieb unverletzt und wurde in die psychiatrische Abteilung einer anderen JVA verlegt.

 

Kurz vor 13.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Main-Rhön der Notruf, dass es in einer Haftzelle der JVA in der Hadergasse zu einem Brand gekommen war. Bei Eintreffen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hatten Mitarbeiter der JVA den Kleinbrand bereits gelöscht. Zwei Justizbeamte wurden leicht verletzt. Der Zelleninsasse, der den Vorschriften entsprechend ein Gasfeuerzeug besaß, blieb unverletzt. Er befindet sich zwischenzeitlich in psychiatrischer Behandlung.

Der angerichtete Sachschaden, der insbesondere am Inventar entstand, beläuft sich wohl auf einige hundert Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt.

PM des PP Unterfranken vom 05.12.2018

Allgemein Ausrüstung

Spuckschutzhaube, was ist das eigentlich? – Bundespolizei informiert über Einsatzmittel

Auf Grund einer Pressemitteilung der Bundespolizei kam es in den sozialen Netzwerken zu einer Diskussion über eine dort erwähnte Spukschutzhaube.

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Auszug aus: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4133022

Um das Spucken des Mannes zu verhindern, wurde er später mit einer Spuckschutzhaube in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den Asylbewerber leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

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Da Übergriffe auf Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in Form des Anspuckens in der Vergangenheit zugenommen haben, wurden sogenannte Spukschutzhauben beschafft. Diese können im Bedarfsfall Personen übergestülpt werden, welche Polizeibeamtinnen und Beamte bespucken. Die Schutzhauben gewährleistet sowohl die Atemfreiheit als auch den Schutz der Einsatzkräfte.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 07.12.2018

Allgemein Bravo

„Tröste-Teddys“ jetzt auch in der Polizeiinspektion Anklam (Mecklenburg-Vorpommern)

Seit Oktober 2018 beteiligt sich die Polizeiinspektion Anklam an einem Projekt der Deutschen Teddy-Stiftung. Das Ziel: Kindern in schwierigen Situationen helfen. Erfahrungen zeigen, dass die kleinen Mädchen und Jungen oftmals überfordert sind, wenn sie sich selbst in Notlagen befanden oder Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls oder einer Straftat wurden. Viele Erwachsende können sich sicher noch an die eigene Kindheit erinnern. Das Kuscheltier war nicht nur ein Wegbegleiter, den man mit ins Bett oder in den Urlaub genommen hat, sondern auch eine Trostspender. Darüber hinaus kann ein Teddybär Einsamkeit lindern, Liebe schenken und Zuwendung geben. Mit genau diesen positiven Eigenschaften soll ein solches negatives Erlebnis überlagert werden und dazu beitragen, eine Traumatisierung der Kinder zu vermeiden. Darüber hinaus können Teddybären den Polizeibeamtinnen und -beamten helfen, Zugang zu verängstigten oder verletzten Kindern zu bekommen.

Die Deutsche Teddy-Stiftung wurde bereits 1998 gegründet und hat bereits mehr als 100.000 Teddybären an Kinder in Not verteilt. Dabei werden zahlreiche Rettungsfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei, Feuerwehrfahrzeuge und die Ambulanzen von Krankenhäusern mit Teddybären ausgestattet. Das Projekt wird u. a. durch Spenden von Unternehmen finanziert, wie es auch die Notus Energy Wind GmbH & Co. KG aus Anklam getan hat. Dank dieser Spende konnte die Teddy-Stiftung der Polizeiinspektion Anklam eine Anzahl an Teddys zur Verfügung stellen, sodass wenigstens an allen Dienststellenstandorten in Anklam, Greifswald, Pasewalk, Heringsdorf, Ueckermünde und Wolgast eine kleine Anzahl an Teddys zur Verfügung steht. Die Polizeibeamtinnen und -beamten können somit sehr schnell und relativ unbürokratisch den kleinen Mädchen und Jungen einen „Tröste-Teddy“ überreichen, wenn es die Situation erfordert.

In den vergangenen zwei Monaten konnten bereits einige „Tröste-Teddys“ an Kinder übergeben werden. Hier ein Beispiel: Im Rahmen eines Polizeieinsatzes im Oktober 2018 in der Nähe von Anklam wurde der 43-jährige Vater gewalttätig und griff die eingesetzten Beamten an. Während einer Widerstandshandlung wurde der Vater zu Boden gebracht und gefesselt. Die 6-jährige Tochter war ebenfalls anwesend und hatte den Vorfall beobachtet. Um eine Traumatisierung zu vermeiden, wurde dem Mädchen ein „Tröste-Teddy“ überreicht.

Die Polizeiinspektion Anklam hofft auch in Zukunft auf zahlreiche Unterstützer aus den verschiedensten Bereichen, um dieses Projekt in der Region Vorpommern-Greifswald aufrechtzuerhalten und möglichst vielen Kindern helfen zu können.

PM der PI Anklam vom 07.12.2018

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Drei Verletzte bei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen – Polizeifahrzeug beteiligt

Zu zwei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen kam es in der Nacht zu Freitag (07.12.2018) auf der B56 zwischen Siegburg und Neukirchen-Seelscheid. Dort war zunächst ein 34-Jähriger, der sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte, in die Leitplanke gefahren. In der Folge kollidierte ein 42-Jähriger mit dem die Unfallstelle absichernden Streifenwagen und dem Opel Corsa des 34-Jährigen. Der Fahrer sowie ein Polizeibeamter wurden verletzt.

Zur Unfallzeit gegen 02:30 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises einen grünen Opel Corsa auf der Fahrt von Neunkirchen-Seelscheid in Richtung Siegburg anzuhalten. Nach ersten Erkenntnissen missachtete der 34-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Beamten. Auf einem geraden Teilstück kam der Corsa dann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte die Leitplanke und rollte zurück auf die Fahrbahn. Etwa 100 Meter weiter geriet der Wagen dann auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit der Leitplanke am Fahrbahnrand und blieb stehen. Hierbei verletzte der 34-Jährige sich leicht. Die Beamten sicherten die Unfallstelle daraufhin mit ihrem Streifenwagen ab. Während der Maßnahmen ergaben sich bei dem Fahrer Hinweise auf Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum, weshalb vor Ort ein Atemalkoholvortest durchgeführt wurde.

Während der Maßnahmen fuhr dann ein aus Richtung Siegburg kommender BMW aus bislang ungeklärter Ursache zunächst gegen den sichernden Streifenwagen und schob dann den verunfallten Opel Corsa etwa 15 Meter vor sich her. Der 42-jährige BMW-Fahrer sowie ein Beamter, der zu diesem Zeitpunkt im Streifenwagen saß, wurden hierbei verletzt und mussten von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme weiträumig gesperrt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen führte und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihm wurden Blutproben entnommen.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden vom Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei übernommen.

PM des PP Bonn vom 07.12.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Aalen (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst beim Einschreiten wegen Streitigkeiten tätlich angegriffen

Symbolfoto

Im Bereich des Gmünder Torplatzes kam es am Dienstag gegen 20:30 Uhr zu einer körperlichen Streitigkeit. Ein 37-jähriger Mann griff im Verlauf einer 51-jährigen Frau ins Gesicht, die sich dort mit einer Gruppe aufgehalten hatte, und verletzte diese dadurch leicht. Beide waren offensichtlich stark alkoholisiert. Zwei Bedienstete des Gemeindevollzugsdienstes der Stadt Aalen befanden sich zu dieser Zeit im dortigen Bereich auf Fußstreife, wurden auf den Streit aufmerksam und gingen dazwischen. Hierbei versuchte der Mann nach einem der Ordnungshüter, einem 52-Jährigen, zu schlagen. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Der betrunkene Aggressor, ein Alkoholtestvortest ergab einen Wert von über zwei Promille, wurde durch eine hinzugerufene Polizeistreife in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Zelle auf dem Polizeirevier verbringen.
Zudem erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung sowie Tätlichen Angriffs.

PM des PP Aalen vom 05.12.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg: Tötungsdelikt in Hamburg-Altona-Nord – Tatverdächtiger wird dem Haftrichter zugeführt

Tatzeit: 05.12.2018, 07:50-13:00 Uhr Tatort: Hamburg-Altona, Eckernförder Straße

Polizeibeamte nahmen gestern Abend einen 49-jährigen Deutschen vorläufig fest, der im Verdacht steht, seine 42-jährige Ehefrau mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen entdeckte der 11-jährige Sohn, nachdem er nach Hause kam, seine leblose Mutter im Schlafzimmer der Wohnung. Die alarmierten Rettungssanitäter stellten bei der Frau Verletzungen am Kopf sowie mehrere Stichverletzungen am Körper fest.

Die Ermittlungen der Mordkommission führten zu dem 49-jährigen Ehemann, der getrennt von seiner Frau in Hamburg-Dulsberg lebt. Personenfahnder des Landeskriminalamts 23 nahmen den Tatverdächtigen gestern Abend an seiner Wohnanschrift fest.

Das KIT (Kriseninterventionsteam) des Deutschen Roten Kreuzes und der Kinder und Jugendnotdienst (KJND) wurden von der Polizei angefordert und betreuen seither die Familienangehörigen und die vier Kinder (7,11,14,18).

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Beschuldigte einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen des LKA 41 zu den Hintergründen der Tat und dem genauen Tatablauf dauern an.

PM der POL Hamburg vom 06.12.2018

Allgemein Bravo

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Wer ist der Mann, der am Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht wurde?

Die Bundespolizei sucht nach einem Geschädigten, welcher am Mittwochabend (5. Dezember) um 20.45 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof durch einen Deutschen (27) mit einem Messer bedroht wurde. Der Geschädigte verließ unbemerkt den Einsatzort und konnte bislang nicht ermittelt werden.
Zuerst hatte der 27-jährige Tatverdächtige nur eine verbale Auseinandersetzung mit einem unbekannten Reisenden. Danach zog er ein Einhandmesser und streckte es dem Unbekannten in bedrohlicher Art und Weise entgegen. Ein Polizeibeamter, der sich auf der Heimreise befand, griff ein und stellte den Mann zusammen mit Mitarbeitern der DB Sicherheit.
Während der Tatverdächtige festgenommen wurde, verließ der Geschädigte den Einsatzort und konnte nicht mehr ermittelt werden.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Tatverdächtigen einen Wert von 2,5 Promille. Er berichtete, dass er das Messer zum Selbstschutz mit sich führe. Weil das Führen eines Einhandmessers verboten ist, wurde es sichergestellt. Die Ordnungswidrigkeit wegen des Führens des Messers wurde eingeleitet. Zudem wird gegen den Tatverdächtigen wegen der Bedrohung ermittelt. In Begleitung seines Vaters, welcher sich zuvor ebenfalls im Bahnhof befand, konnte er die Dienststelle verlassen.
Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 sowie jede Polizeidienststelle entgegen.

PM der BPOLI Sankt Augustin vom 06.12.2018

 

Allgemein Bravo

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt endete am Präsidium

Eine Verfolgungsfahrt am gestrigen Abend (5. Dezember) von Dortmund-Hörde ausgehend, endete nach kurzer Zeit direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße in Dortmund.

Bei einer Streifenfahrt war den Polizeibeamten gegen 23 Uhr ein Pkw BMW auf dem Phönix-West Gelände aufgefallen. Da dies zu dieser Uhrzeit ohne ein berechtigtes Anliegen nicht erlaubt ist, entschlossen sie sich, die Insassen zu kontrollieren.

Auf die Anhaltesignale reagierte der Fahrer des Autos umgehend und hielt den BMW auf dem Gehweg des Hochofenplatzes an. Als die Polizeibeamten dahinter anhielten und ausstiegen, um ihn zu kontrollieren, trat der Unbekannte plötzlich aufs Gas und flüchtete. Der Streifenwagen nahm die Verfolgung, die quer durch Hörde führen sollte, auf.

Nach der Flucht über die Felicitas,-, Nortkirchen-, Wellinghofer- und Ermlinghofer straße, ging es über den Heedbrink, die Hochofenstraße, erneut Felicitas- und Nortkirchenstraße, Am Rombergpark, Stockumer Straße, Beilstück und den Krückenweg / Wittekindstraße. In Höhe des Vinckeplatzes verloren die Polizeibeamten den BMW aus den Augen.

Aber ein anderes Streifenteam wurde auf das Auto aufmerksam: Der Fahrer hatte es auf einem Parkstreifen direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße geparkt und war aus dem Auto ausgestiegen.

Obwohl er sich noch ducken konnte, um nicht sofort erblickt zu werden, hatten ihn die Polizeibeamten längst im Visier. Sie nahmen den Mann, einen 32-jährigen Schwerter vorläufig fest.

Seine ersten Angaben, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein (wäre er auch noch nie gewesen), stellte sich nach der Überprüfung als wahr heraus. Der Eindruck, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und / oder Betäubungsmitteln gefahren war, stellte sich ebenso als wahr heraus: Nach einem positiv verlaufenen Speichel- und Urintest gab er an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Der Atemalkoholtest verlief negativ.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, das Auto wurde abgeschleppt. Die Kennzeichen waren mit gefälschten Siegeln versehen, das Auto nicht angemeldet, nicht versichert und Steuern wurden ebenfalls nicht entrichtet.

Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtloses Fahren, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung, die Straßenverkehrsordnung und wegen Kennzeichenmissbrauchs dauern an.

PM der POL Dortmund vom 06.12.2018

Allgemein Trauriges Unfall verletzt

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Heute ist ein Polizeibeamter, der mit einem Polizeikrad auf Streifefahrt war, bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Der 48-jährige Polizist kam aus Odenkirchen, als er um 12.10 Uhr den Stapper Weg in Richtung Geistenbeck befuhr. An der Einmündung Stapper Weg/ Im Flachsfeld übersah ihn eine 79-jährige Autofahrerin, die nach links auf den Stapper Weg einbog. Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung und eines Ausweichmanövers konnte der Motorradpolizist einen Zusammenstoß nicht vermeiden und stürzte auf die Fahrbahn. Er wurde leicht verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.12.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mellrichstadt (Bayern): Mit Schreckschusswaffe hantiert – Mann sorgt für größeren Polizeieinsatz

Ein 56-Jähriger hat am Donnerstagmorgen in einem Paketshop mit einer Schreckschusswaffe hantiert und dadurch einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Der offenbar psychisch belastete Mann wurde vorläufig festgenommen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 09.40 Uhr wollte der 56-Jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in dem Paketshop in der Bauerngasse ein an ihn adressiertes Päckchen abholen. Dies wurde ihm jedoch verweigert, da er weder einen Abholschein noch ein Ausweisdokument vorzeigen konnte. Offenbar war der Kunde daraufhin derart erbost, dass er eine Schusswaffe aus seiner Jackentasche zog und damit in dem Geschäft hantierte.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machten sich zahlreiche Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Mellrichstadt und benachbarter Polizeidienststellen auf den Weg zum Einsatzort. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellten neben der ungeladenen Schreckschusswaffe auch dazugehörige Munition sicher, die der 56-Jährige bei sich hatte.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich bei dem Beschuldigten Hinweise auf eine psychische Vorerkrankung. Darüber hinaus stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von rund 0,8 Promille. Geprüft wird derzeit, ob der Mann in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden muss.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung und Verstößen nach dem Waffengesetz werden von der Polizeiinspektion Mellrichstadt geführt.

PM des PP Unterfranken vom 06.12.2018

Allgemein Bravo

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsame Presseerklärung der Hagener Staatsanwaltschaft und Polizei

Am Donnerstag, 06.12.2018, kam es zu einem Einsatz gegen Mitglieder einer in Hagen ansässigen Rockergruppierung. Die Hagener Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei führten in den frühen Morgenstunden einen lange geplanten und groß angelegten Sondereinsatz im Rockermilieu durch. Hintergrund ist u.a. ein versuchtes Tötungsdelikt vom 05.10.2018 in Hagen, bei dem ein Angehöriger einer rivalisierenden Rockergruppierung durch eine Schussabgabe lebensgefährlich verletzt wurde. In diesem Zusammenhang wurden durch das Amtsgericht Hagen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen vier Personen erlassen. Die heutigen Maßnahmen dienten unter anderem der Vollstreckung dieser Beschlüsse. Dabei durchsuchten Polizistinnen und Polizisten gemeinsam mit Spezialeinsatzkräften zeitgleich mehrere Objekte in Hagen, Dortmund, Unna, Witten und im Märkischen Kreis. Es wurden 13 Männer im Alter zwischen 21 – 56 Jahren festgenommen und scharfe Schusswaffen, sowie Betäubungsmittel und verbotene Gegenstände, sichergestellt. Die Ergebnisse des Einsatzes werden zurzeit noch durch die Kriminalpolizei ausgewertet.

PM der POL Hagen vom 06.12.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Doberlug-Kirchhain (Brandenburg): Körperverletzung im Asylbewerberheim

Die Polizei wurde am Mittwochabend zu einem Einsatz in die Asylbewerberunterkunft in die Torgauer Straße gerufen. Drei sudanesische Asylbewerber waren zu einer Feier bei drei Asylbewerberinnen. Als die Frauen das Treffen gegen 22:30 Uhr beenden wollten, gefiel das den Männern nicht. Sie wurden aggressiv und randalierten. Nach lautstarken Auseinandersetzungen verließen sie später doch den Raum. Auf dem Flur trafen die Männer auf Mitarbeiter des Wachschutzes. Ein 21- und ein 25-jähriger Asylbewerber griffen diese unvermittelt an. Der 21 Jahre alte Sudanese biss einen 28-jährigen Mitarbeiter in den Oberschenkel, so dass eine tiefe Fleischwunde entstand. Der Mann wurde im Krankenhaus behandelt. Beide Asylbewerber wurden fixiert und in Gewahrsam genommen. Bereits am Montag waren beide Männer in eine körperliche Auseinandersetzung mit Wachschutzmitarbeitern involviert.

PM der PD Süd vom 06.12.2018

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Aalen (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst beim Einschreiten wegen Streitigkeiten tätlich angegriffen

Im Bereich des Gmünder Torplatzes kam es am Dienstag gegen 20:30 Uhr zu einer körperlichen Streitigkeit. Ein 37-jähriger Mann griff im Verlauf einer 51-jährigen Frau ins Gesicht, die sich dort mit einer Gruppe aufgehalten hatte, und verletzte diese dadurch leicht. Beide waren offensichtlich stark alkoholisiert. Zwei Bedienstete des Gemeindevollzugsdienstes der Stadt Aalen befanden sich zu dieser Zeit im dortigen Bereich auf Fußstreife, wurden auf den Streit aufmerksam und gingen dazwischen. Hierbei versuchte der Mann nach einem der Ordnungshüter, einem 52-Jährigen, zu schlagen. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Der betrunkene Aggressor, ein Alkoholtestvortest ergab einen Wert von über zwei Promille, wurde durch eine hinzugerufene Polizeistreife in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Zelle auf dem Polizeirevier verbringen. Zudem erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung sowie Tätlichen Angriffs.

PM des PP Aalen vom 05.12.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Widerliches

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Ordnungshüterin

Weil er mit dem Knöllchen nicht einverstanden war, spuckte ein noch unbekannter Mann einer Politesse der Stadt Ludwigshafen an. Der Mann hielt mit seinem Auto am Dienstag (04.12.2018), gegen 16.30 Uhr, direkt vor einer Ordnungshüterin in einem absoluten Halterverbot in der Leuschnerstraße. Die Politesse machte den Mann direkt aufmerksam, dass er hier nicht parken dürfe und verwarnte ihn. Damit war er wohl nicht einverstanden, beleidigte und spuckte die Ordnungshüterin an. Anschließend fuhr er davon. Das Kennzeichen wurde notiert. Die Polizei ermittelt nun den Fahrer.

PM des PP Rheinpfalz vom 05.12.2018

Allgemein

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt 29-jährigen Audi-Fahrer nach filmreifer Verfolgungsfahrt fest

Gegen 13.35 Uhr wollten Polizeibeamte den Fahrer einer silberfarbenen Audi-RS6-Limousine in der Ortslage von Welschbillig kontrollieren. Das Fahrzeug war nach einem Kfz-Raub am 27. November in Dierdorf bei Neuwied zur Fahndung ausgeschrieben und wurde heute mit in Verlust gemeldeten luxemburgischen Kennzeichen mit den Anfangsbuchstaben „WT“ geführt.

Der Fahrer des PKW entzog sich schlagartig der beabsichtigten Kontrolle und flüchtete mit höchsten Geschwindigkeiten, um sich der Überprüfung zu entziehen.

Die Flucht und die sich anschließende polizeiliche Fahndung erstreckte sich über die B51 in Richtung Trier entlang der Bitburger Straße über die B 53 in Richtung Biewer zur Ehranger Brücke, auf die B52 / L151 bis zur Abfahrt Mülldeponie Mertesdorf. Von hier aus raste der Flüchtige ins Ruwertal und über Korlingen zurück nach Trier. Hier wurde das zunächst verlassene Fahrzeug im Aveler Tal festgestellt. Der zwischenzeitlich namentlich bekannte Fahrer konnte von Fahndungskräften letztlich gegen 14.25 Uhr nahe dem Abstellort in der Peter-Wagner-Straße angetroffen und festgenommen werden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus der Region Trier, der zuletzt in den Niederlanden gemeldet war.

Während der Flucht hat der Tatverdächtige die Geschwindigkeit mit seinem PS-starken Boliden vielfach derart überhöht, dass der Blickkontakt zu den verfolgenden Polizeifahrzeugen mehrmals abriss. Im Verlauf der Verfolgung ereigneten sich drei leichte Verkehrsunfälle, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Mehrere weitere gefahrenträchtige Verkehrssituationen blieben folgenlos.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen mehrfachen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und dazu, wie der Mann in den Besitz des geraubten Fahrzeugs kam. Diese Ermittlungen dauern derzeit an.

An dem überregionalen Fahndungseinsatz beteiligten sich die Besatzungen von mehr als 30 Polizeifahrzeugen sowie der Polizeihubschrauber.

Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des silberfarbenen Audi RS 6 gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06502/915710 mit der Polizeiinspektion Schweich in Verbindung zu setzen.

PM des PP Trier vom 04.12.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Pforzheim (Baden-Württemberg): Familienangehörige schlagen sich auf dem Weihnachtsmarkt

Eine handfeste Auseinandersetzung auf dem Weihnachtsmarkt, bei der mehrere Personen verletzt wurden, ereignete sich am Freitagabend in Pforzheim. Ersten Ermittlungen zufolge standen gegen 21 Uhr zwei Mütter mit ihren drei Kindern in der Warteschlange an einem Essensstand. Als sich ein 16-Jähriger mit seinem 13 Jahre alten Bruder vordrängte, wurden sie von den Frauen angesprochen, was darauf sofort mit Beleidigungen reagiert haben sollen. Daraufhin mischte sich der Begleiter der Frauen ein. Die Brüder gingen direkt auf den 42-jährigen Marokkaner los, weshalb zwei weitere Weihnachtsmarktbesucher tunesischer Abstammung im Alter von 38 und 40 Jahren dazwischen gingen. Aus Angst um seine beiden Söhne bewaffnete sich der Vater der Jungen, ein 38 Jahre alter Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien mit einer Holzlatte, um ihnen zu Hilfe zu eilen. Gemeinsam mit ihnen ging er auf die drei Männer los. Nach bisherigem Kenntnisstand schlug der Vater mit der mitgeführten Holzlatte dem Marokkaner auf den Hinterkopf sowie einem der Tunesier ins Gesicht. Auch einer der Söhne hatte sich eine Holzlatte beschafft und schlug damit um sich. Die Tunesier zogen daraufhin ihre Gürtel aus den Hosen, um sich mit deren Einsatz gegen die Angreifer zu wehren.

Erst durch das Eingreifen von fünf Streifenwagenbesatzungen und einem Polizeihundeführer konnten die Parteien getrennt werden. Die mit Platzwunden und Prellungen verletzten Personen wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht oder begaben sich zum Teil selbst dorthin. Das Polizeirevier Pforzheim-Nord ermittelt gegen die Beteiligten wegen gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Karlsruhe vom 03.12.2018

Allgemein Blog Bravo

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizeipräsident ehrt Polizistinnen und Polizisten

Polizeipräsident Rudolf Berg (vorne links) mit den geehrten Polizistinnen und Polizisten und ihren Vorgesetzten

Polizeipräsident Rudolf Berg hat am Montag, 3. Dezember, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte geehrt, die Menschen gerettet und sich dabei zum Teil selbst in große Gefahr gebracht hatten.

22 Polizistinnen und Polizisten sowie ihre Vorgesetzten und Personalratsvertreter waren zur Feierstunde im Polizeipräsidium erschienen. Sie hatten in sehr schwierigen Situationen Menschen vor dem Tod oder einem schweren Unglück gerettet und sich dabei zum Teil auch selbst in eine sehr gefährliche Situation gebracht. „Es ist wichtig, ihre Leistungen in herausgehobener Weise anzuerkennen und nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, als wäre das alles selbstverständlich“, begrüßte Polizeipräsident Rudolf Berg seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Trier. Der Behördenleiter lobte die Beamtinnen und Beamten für ihr verantwortungsbewusstes und mutiges Handeln und sprach ihnen seine Anerkennung aus.

Folgende Beamtinnen und Beamten wurden geehrt:

Polizeikommissarin Milena Moser,PI Morbach, Polizeikommissarin Theresa Linnig und Polizeikommissar Martin Hausberger, PI Schweich waren am 23. Februar 2018 im Rahmen von Ermittlungen mit einem Streifenwagen auf der A 1 bei Mehring unterwegs als sie wegen unsicherer Fahrweise auf einen PKW aufmerksam wurden. Mehrere Anhalteversuche scheiterten. Mehrmals verursachte der Fahrer Beinaheunfälle. Der offenbar ältere Mann reagiert nicht, so dass die Beamten von einem medizinischen Notfall ausgingen. Schließlich gelang es ihnen, den Funkstreifenwagen vor das Fahrzeug zu setzen und dieses auf der Fellerbachtalbrücke bis zum Stillstand auszubremsen. Der 76-jährige Fahrer hatte offenbar einen medizinischen Notfall erlitten. Sie kümmerten sich um ihn und übergaben ihn dem Rettungsdienst. Offenbar hatte er auf seiner Fahrt bereits mehrere Verkehrsunfälle verursacht.

KHK Marco Sauerborn, KI Trier, PHK Michael Hahn, PI Trier, KOK`in Daniela Linne, KI Trier, KOK Nico Maier, ZKI Trier, POK`in Alexandra Schumacher, PI Trier, PK`in Denise Krautmann, KI Trier, PK Sven Lohrig, PI Trier, KK Tobias Hansen, KI Trier und PKA Jonas Lauer, z.Z. PI Saarburg waren am 2. April 2018 waren im Einsatz, um einer Frau zu helfen, die sich das Leben nehmen wollte. Sie hatte vor, sich von einem Gerüst zu stürzen. In einer Gemeinschaftsaktion gelang es ihnen die verzweifelte Frau in ein Gespräch zu verwickeln und sie abzulenken, während die Berufsfeuerwehr ein Sprungkissen in Position bringen konnte. Schließlich konnten sie sich der Frau soweit nähern, dass ein Zugriff möglich war und die Frau gerettet werden konnte.

PHK Christian Simon Bamler und PK Marc Fleischmann, PI Trier, waren am 1. Mai 2018 gegen 23.30 Uhr im Einsatz, um einen Mann zu suchen, der offenbar in suizidaler Absicht von der Römerbrücke in die Mosel gesprungen war. Sie entdeckten den Mann, der bis zur Hüfte in der Mosel stand und weiter in Richtung der tieferen Fahrrinne ging.
Die Beamten legten bei einer Außentemperatur von 4,5 Grad Celsius Teile ihrer Kleidung ab, schwammen etwa 60 bis 70 Meter zu dem 26-jährigen Mann und hielten ihn solange fest, bis sie von einem Rettungsboot der Feuerwehr aufgenommen wurden.

PHK Christian Kappes, PI Bernkastel-Kues war am 16. Mai 2018 in einem Einsatz an der Mühlheimer Brücke, von wo ein junger Mann herunterspringen und sich das Leben nehmen wollte. Der völlig aufgelöste und nervöse 25-Jährige drohte damit, aus einer Höhe von 15 Metern auf den Fahrradweg zu springen und ließ niemanden an sich heran. Weder die Ansprachen der Polizei oder der Feuerwehr, noch des besonders im Umgang mit selbstmordgefährdeten Personen geschulten Notarztes fanden Zugang zu dem verzweifelten Mann. Lediglich PHK Kappes drang durch sein intensives, beständiges und ruhiges Zureden zu ihm durch und hielt ihn von einem Sprung ab. Fast eine Stunde lang redete der Beamte beruhigend auf den 25-Jährigen ein, bis er ihn schließlich mit Hilfe von Kollegen und Feuerwehrmännern vom Brückengeländer ziehen konnte.

POK Frank Neukirch, PI Wittlich, POK Michael Reinhard, PI Bernkastel-Kues, POK Uwe Minnebeck, PI Bernkastel-Kues und PK`in Larissa Winter, PI Wittlich waren am 8. August 2018 gegen 4.45 Uhr bei einem Einsatz in Kröv. Dort wollte sich ein Mann mit Hilfe einer Seilwinde an seinem Geländewagen das Leben nehmen. Unter größter körperlicher Anstrengung gelang es ihnen die Spannung des Stahlseils zu lockern und das Seil vom Hals des Mannes zu lösen, sodass er wieder atmen konnte. Die sich anschließende Erste Hilfe und die Überführung zum zeitgleich alarmierten Rettungsdienst sowie die Einweisung in ein Krankenhaus retteten das Leben des Mannes.

POK Dennis Dussa, PI Schweich, war am 7. September in seiner Freizeit mit Ihrem Auto auf der A 48 unterwegs als er in Höhe der Anschlussstelle Kaifenheim eine Frau sah, die auf der Überholspur der Autobahn umherirrte. POK Dussa hielt an und verbrachte sie trotz des Verkehrs, der auf der Autobahn herrschte, sicher in ihr Auto, das auf dem Standstreifen stand. Dort hielt er die Frau fest, bis eine Streife der zuständigen Polizeiautobahnstation Mendig kam und die Frau übernahm. Wie sich später herausstellte, ist die Frau psychisch krank und stand darüber hinaus auch unter Medikamenteneinfluss.

PKA Bennet Hermann Hau, HdP – zur Einsatzzeit PI Schweich fuhr am 21. Oktober mit einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Schweich zu einem Verkehrsunfall auf der B53, wo auf Höhe der Longuicher Brücke ein Auto ins Wasser gefahren war. Am Unfallort begaber sich sogleich mit weiteren Helfern in die Mosel, um Fahrzeuginsassen zu befreien. Trotz großer Anstrengungen gelang es jedoch nicht, das Fahrzeug zu erreichen. Der Fahrer konnte erst später von Tauchern geborgen werden.

PHK Sascha Waldorf, PI Wittlich War am 2. November 2018 mit einem Kollegen zur Aufnahme eines Verkehrsunfalles auf der B 50 eingesetzt.
Im Bereich des Industriegebietes von Platten war ein PKW einen Abhang hinab in einen Bach gestürzt. Unter Inkaufnahme einer hohen eigenen Gefährdung entschlossen sich die Beamten, den Abhang hinab und in den aufgrund der Witterung stark angeschwollenen Bach zu steigen, um den schwer verletzten Fahrzeugführer gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus seinem Fahrzeug zu bergen. Leider verstarb der Mann wenig später aufgrund seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus.

PM des PP Trier vom 03.12.2018

Allgemein

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Einsatzkommando der Polizei nimmt bewaffneten 49-Jährigen fest

Mit dem Zugriff durch ein Einsatzkommando hat die Polizei am Sonntagnachmittag eine Bedrohungssituation in Ludwigsburg beendet und einen 49-jährigen Mann aus dem Kreis Heilbronn festgenommen. Er hatte sich gegen 11:10 Uhr telefonisch beim Führungs- und Lagezentrum in Ludwigsburg gemeldet und Kontakt zu seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau verlangt, die er in Ludwigsburg vermutete. Andernfalls drohte er an, sich mit einer Schusswaffe umzubringen. Nachdem eine Streifenbesatzung den Anrufer kurz darauf mit seinem Fahrzeug in der Abelstraße angetroffen hatte, sperrte die Polizei den dortigen Bereich weiträumig ab und geschulte Beamte hielten nunmehr fortlaufend Kontakt zu ihm. Als der 49-Jährige um 14:20 Uhr den abgesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug verlassen wollte, griff das alarmierte Einsatzkommando zu, überwältigte ihn und nahm in unverletzt fest. Die Waffe des 49-Jährigen fanden die Beamten in seinem Fahrzeug auf. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.12.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: Drei Haftbefehle: Bundespolizei nimmt gesuchten Mann im Bahnhof Harburg fest

Am 02.12.2018 gegen 09.30 Uhr nahm eine Streife der Bundespolizei einen mit drei Haftbefehlen gesuchten Mann (30) im Bahnhof Hamburg-Harburg fest.

Zuvor konnte der Fahrgast gegenüber einem Zugbegleiter in einem Metronom Zug auf der Fahrt von Bremen nach Hamburg keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Nach Einfahrt des Zuges im Bahnhof Harburg überprüften angeforderte Bundespolizisten die Personalien des 30-Jährigen:

Ergebnis: Drei Ausschreibungen zur Festnahme!

Seit Mitte November 2018 wurde der Verurteilte mit drei Haftbefehlen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gesucht. Der Asylbewerber aus Baden-Württemberg hatte geforderte Geldstrafen (gesamt: 1,237 Euro) nicht gezahlt und hat jetzt insgesamt noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 143 Tagen zu verbüßen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen veranlassten Bundespolizisten die Zuführung des gambischen Staatsangehörigen in die U-Haftanstalt.

PM der BPOLI Hamburg vom 02.12.2018

Allgemein

Nürnberg (Bayern): Auf Polizeigebäude geklettert und geschossen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 19-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt sorgte am frühen Samstagmorgen (01.12.2018) für einen zunächst gefährlichen Einsatz der Polizei. Der Mann stieg auf die „Zeughauswache“ und schoss mehrmals in die Luft.

Passanten verständigten gegen 05:30 Uhr die Polizei. Sie beobachteten soeben einen jungen Mann, der entlang der Dachrinne auf das Dach des Dienstgebäudes „Zeughaus“ in der Pfannenschmiedsgasse stieg.

Bevor die Beamten eingetroffen waren, teilten die Zeugen noch mit, dass der Mann mit einer Schusswaffe mehrmals in die Luft geschossen habe. Sofort fuhren mehrere Streifen an. Zwischenzeitlich war der 19-Jährige wieder heruntergestiegen und pöbelte Passanten an.

Unter höchster Eigensicherung konnte der Beschuldigte überwältigt und festgenommen werden. Er führte eine sog. „Schreckschusspistole“ mit sich, die einer echten Waffe täuschend ähnlich ist. Sie wurde sichergestellt. Bedroht hat der die Beamten damit nicht. Außerdem fand man in den Taschen des Mannes größere Mengen Drogen. Auch sein Zustand ließ den Schluss zu, dass er unter Drogeneinwirkung stand.

Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht und wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzt angezeigt. Nach abgeschlossener Amtsbehandlung und Wohnungsdurchsuchung durfte der Mann wieder gehen.

PM des PP Mittelfranken vom 02.12.2018

Allgemein

Weener (Niedersachsen): Missbrauch von Notruf

In der vergangenen Nacht gegen 01:10 Uhr erhielt die Polizei über Notruf die Meldung zu einer größeren Schlägerei in der Westerstraße. Umgehend wurden mehrere Einsatzfahrzeuge nach Weener entsandt. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten keinerlei Anzeichen für eine Auseinandersetzung feststellen. Auch die Befragung von Anwohnern ergab, dass ein solch gemeldetes Ereignis nicht stattgefunden hat. Ermittlungen vor Ort führten zu einem 17-jährigen jungen Mann aus Weener. Ein Einblick in das genutzte Mobiltelefon bestätigte den Verdacht, dass mit seinem Telefon der Notruf unberechtigt gewählt wurde. Da der junge Weeneraner unter Alkoholeinfluss stand, wurde er an einen Elternteil übergeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zusätzlich wird die Polizei prüfen, inwieweit die Kosten in Rechnung gestellt werden können.

PM der PI Leer/Emden vom 01.12.2018

Allgemein

Müritzkreis (Mecklenburg-Vorpommern): Fund eines menschlichen Schädels

Am 29.11.2018 wurde der Polizei mitgeteilt, dass auf dem Komposthaufen eines Friedhofes in einer Gemeinde im Müritzkreis ein menschlicher Schädel gefunden wurde. Demnach waren zwei Mitarbeiter bei den alljährlichen Umschichtungen des besagten Komposthaufens im Einsatz, als der vermeintliche Schädel sichtbar wurde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Komposthaufens und des angrenzenden Bereiches konnten durch die Beamten weitere Knochenfragmente festgestellt werden.

Daraufhin kamen die Beamten des Kriminaldauerdienstes zu Einsatz. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass die Polizei nach jetzigem Kenntnisstand davon ausgeht, dass es sich um einen menschlichen Schädel handelt. Auf Grund der starken Verwesung des Schädels wird derzeit von einer Liegezeit von mehreren Jahrzehnten ausgegangen. Somit schließt die Polizei einen Zusammenhang zu den Vermisstenfällen der vergangenen Jahre derzeit aus. Der Schädel sowie alle Knochenfragmente wurden sichergestellt und werden durch die Rechtsmedizin untersucht.

PM der PI Neubrandenburg vom 30.11.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Zusammenstoß mit Polizeifahrzeug

In den gestrigen Mittagsstunden ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg. Ein 43 Jahre alter Audi-Fahrer war gegen 13 Uhr auf der Gotlandstraße unterwegs. An der Kreuzung Bornholmer Straße stieß er mit dem Zivilwagen der Polizei Berlin zusammen, der mit Sonder- und Wegerechten auf der Bornholmer Straße in Richtung Gesundbrunnen unterwegs war. Der Audi-Fahrer schleuderte an einen circa 30 Meter entfernten geparkten Wagen und kam letztlich an einem Baum zum Stehen. Er wurde dabei schwer verletzt und von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

PM Nr. 2504 der Polizei Berlin, Pankow, vom 30.11.2018

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bremen: Unfall mit Streifenwagen

Am Donnerstagabend kam es in Bremen-Hemelingen zu einem Verkehrsunfall in den ein Streifenwagen der Polizei Bremen verwickelt wurde.

Das Einsatzfahrzeug befand sich ohne Sondersignale auf der Anfahrt zu einem Einsatzort und wollte, aus dem Hemelinger Tunnel kommend, in Richtung Autobahnzubringer weiterfahren. Eine 53jährige PKW-Fahrerin übersah ein für sie geltendes Rotlichtsignal, deutete fälschlicherweise ein anderes Grünlicht für sich und fuhr in die Kreuzung ein. Hierbei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die Aussagen unabhängiger Zeugen vor Ort bestätigten diesen Hergang.

Die Polizei und der Rettungsdienst waren mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt und einem Bremer Krankenhaus zugeführt, das sie nach ambulanter Versorgung noch am Abend verlassen konnten. Die 53jährige blieb unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren in Folge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme entstanden im Umfeld leichte Verkehrsbehinderungen, die durch Lenkungsmaßnahmen vor Ort geregelt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Bremen vom 30.11.2018

Allgemein Bravo

Wolfratshausen (Bayern): Auf der Flucht

Den richtigen Riecher bewies eine Streifenbesatzung der Wolfratshauser Polizeiinspektion am späten Mittwochabend.

Am 28.11.2018 gegen 23.30 Uhr sollte ein 23-jähriger Geretsrieder an der Bushaltestelle Waldram kontrolliert werden.

Bereits als die beiden Polizeibeamten aus dem Dienstauto stiegen, ergriff der Geretsrieder die Flucht und rannte auf ein angrenzendes Feld. Womit der Geretsrieder offensichtlich nicht gerechnet hatte, war die Spurtstärke der Streifenbesatzung. Bereits nach kurzer Zeit wurde der 23-Jährige eingeholt und festgenommen. Kurz vor der Festnahme hatte sich der 23-Jährige noch einer Zigarettenschachtel entledigt. Der Grund war schnell ermittelt.

Darin befand sich noch Marihuana, das der Geretsrieder in Alufolie eingepackt hatte.
Bei der weiteren Durchsuchung konnte in der Bekleidung des Geretsrieders noch eine Tabak-Marihuana-Mischung aufgefunden werden.

Gegen den Geretsrieder wird nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Für zukünftige Sprintduelle muss sich der 23-Jährige in Zukunft andere Gegner für eine erfolgreiche Flucht aussuchen. Die beiden Streifenbeamten, ein ambitionierter Fußballer und seine Kollegin, die sich derzeit auf einen Halbmarathon vorbereitet, spielen mindestens eine Liga über dem Geretsrieder.

PM der PI Wolfratshausen vom 29.11.2018

Allgemein Bravo

Korschenbroich (Nordrhein-Westfalen): Überfall auf Gasthaus – Polizei stellt tatverdächtiges Trio

In der Nacht zum Donnerstag (29.11.) gelang Polizeibeamten die Festnahme von drei Männern (27 und 28 Jahre alt). Das Trio steht im Verdacht, kurz zuvor in Korschenbroich-Liedberg einen Raubüberfall begangen zu haben. Gegen 01:25 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem Überfall auf die Mitarbeiter eines Gasthauses an der Landstraße. Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte ein bis dato unbekannter Mann die Angestellten nach Geschäftsschluss vor dem Lokal abgepasst und die Herausgabe der Tageseinnahmen erzwungen. Seine Forderung unterstrich der mit einer Sturmhaube maskierte Täter, indem er seinen Opfern eine Schusswaffe vorhielt. Anschließend flüchtete der Unbekannte zu Fuß. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und konnte beobachten, wie der Räuber in einen wartenden VW mit Viersener Städtekennung stieg. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und entdeckte nur wenige Minuten später in der Ortslage Korschenbroich den verdächtigen Caddy. Im Auto befanden sich drei Männer aus Mönchengladbach. Bei der Kontrolle des VW und der Insassen stellten die Beamten neben einer Sturmhaube auch das geraubte Geld sicher. Das Trio wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum Raubüberfall übernahmen Beamte des Neusser Kriminalkommissariats 12.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 29.11.2018

Allgemein Bravo

Bad Wildungen (Hessen): Autodieb ermittelt

Die Polizei Bad Wildungen hat den Täter eines Autodiebstahls ermittelt.

Am Mittwoch gegen 18.30 entwendete ein zunächst unbekannter Täter einen Seat aus der Brunnenstraße. Im Auto steckten die Fahrzeugschlüssel. Der Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizei Bad Wildungen. Im Rahmen der Fahndung konnten Polizeibeamte der Polizeistation Bad Wildungen das gestohlene Auto am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet von Bad Wildungen auffinden. Anschließend überprüften die Polizeibeamten einen 40-jährigen aus Bad Wildungen, gegen den sich ein Tatverdacht ergeben hatte. Bei der Überprüfung fanden die Beamten Beweismittel bezüglich des entwendeten Seats. Es erfolgte die Festnahme des Mannes. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der 40-Jährige in Absprache mit der StA Kassel wieder entlassen. Er wird sich aber wegen des Verdachts des Pkw-Diebstahls verantworten müssen. Die Polizeistation Bad Wildungen prüft weiterhin, ob der Mann auch weitere Straftaten in Bad Wildungen begangen haben könnte.

PM der POL Korbach vom 29.11.2018

Allgemein Bravo Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Wertheim (Baden-Württemberg): Schläge gegen Rettungskräfte – Auszubildende der Polizei im Einsatz

Eine Glanzleistung erbrachten am Mittwochmorgen fünf Polizeibeamte in Ausbildung und ein Lehrer der Polizeischule in Wertheim. Während das DRK die medizinische Versorgung an einer krampfenden Person in der Willy-Brandt-Straße in Wertheim durchführte, versuchte der 35-jährige Patient plötzlich mit Fäusten auf die Rettungskräfte einzuschlagen und nach ihnen zu treten. Hierbei gelang es ihm, den Notarzt an der linken Stirnseite und eine der Sanitäterinnen am rechten Unterarm zu treffen. Aufgrund von Kampfsporterfahrung seitens des Notarztes war es ihm möglich, den 35-Jährigen abzuwehren, woraufhin dieser in Richtung des REWE-Marktes flüchtete. An dieser Stelle kamen die auszubildenden Polizeibeamten mit ihrem Lehrer ins Spiel. Ihnen gelang es den Tatverdächtigen, noch vor dem Eintreffen der bereits alarmierten Polizei, zu Boden zu bringen und ihm Handschließen anzulegen. Trotz einer Schnittwunde am Finger eines Auszubildenden, war dies ein voller Erfolg des ersten Einsatzes im Freien für die fünf Polizeikommissaranwärter.

PM des PP Heilbronn vom 29.11.2018

Allgemein Trauriges Unfall

Wiesbaden (Hessen): Verletzte Einsatzkräfte durch Explosion nach Fahrzeugbrand

Wiesbaden – Rambach, Am Ringwall, Donnerstag, 29.11.2018, zwischen 15:25 Uhr und 16:05 Uhr

Zu einer Explosion von Benzindämpfen kam es am Donnerstagnachmittag im Bereich von Wiesbaden-Rambach. Gegen 15:25 Uhr befuhr der Fahrer eines Mercedes Benz mit seinem Fahrzeug die Straße „Am Ringwall“, als dieses während der Fahrt in Brand geriet. Der Mercedes-Fahrer fuhr direkt folgend an den Fahrbahnrand und konnte unverletzt aus seinem Pkw aussteigen. Noch bevor die verständigten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei am Einsatzort eingetroffen waren, hatte das Feuer bereits auf einen in unmittelbarer Nähe des brennenden Mercedes Benz abgestellten weiteren Mercedes Benz übergegriffen. Während der Löscharbeiten lief Benzin aus den brennenden Fahrzeugen und geriet dabei auch teilweise in die Kanalisation. Gegen 16:00 Uhr kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung von Benzindämpfen, infolge derer insgesamt sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr und auch ein Polizeibeamter verletzt wurden und aufgrund dessen sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Infolge der Explosion gerieten die beiden Fahrzeuge erneut in Brand. Zum Ausmaß etwaiger Beschädigungen infolge der Explosion, insbesondere im Bereich der Kanalisation oder angrenzender Wohnhäuser, sind derzeit noch keine Angaben möglich. Gleiches gilt im Hinblick der vermutlichen Schadenshöhe. Die Ortsdurchfahrt von Wiesbaden-Rambach ist aufgrund der Einsatzlage derzeit gesperrt.

PM des PP Westhessen vom 29.11.2018

Allgemein Blog

Berlin: Mit Erfolg vollstreckte Durchsuchungsbeschlüsse nach Silvesterrandale

Mit Erfolg vollstreckte Durchsuchungsbeschlüsse nach Silvesterrandale

Insgesamt vier Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckten Einsatzkräfte heute früh in Neukölln. Vorausgegangen waren Angriffe und Sachbeschädigungen in der Silvesternacht 2017/2018 aus einer ungefähr 20-köpfigen Personengruppe heraus, bei denen Polizisten, ein Polizeifahrzeug und auch ein Bus der BVG an der Kreuzung Sonnenallee/Michael-Bohnen-Ring aus Schreckschusswaffen mit Pyrotechnik beschossen wurden. Hierbei geriet auch ein geparkter Pkw in Brand. Ebenso wurden dabei Glasscheiben einer Bushaltestelle sowie mehrere Fensterscheiben umliegender Büros und Restaurants zerstört.

Nach intensiven Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige im Alter von 16 Jahren und zwei Tatverdächtigen von 15 und 18 Jahren, durchsuchten Ermittler des zuständigen Kommissariats der Kriminalpolizei und Beamtinnen und Beamte einer Einsatzhundertschaft gegen 7 Uhr vier Wohnungen im Ortsteil Neukölln. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Polizeibeamten eine scharfe Schusswaffe mit zugehöriger Munition, Drogen, Messer und eine Machete. In den Wohnungen trafen die Polizisten den 15-, und die beiden 16-jährigen mutmaßlichen Landfriedensbrecher an. Der 15-Jährige und einer der 16-Jährigen wurden zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen in eine Gefangenensammelstelle gebracht und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Zu den Maßnahmen waren ungefähr 50 Beamtinnen und Beamte eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Erstmeldung Nr. 0009 vom 2. Januar 2018: Polizisten mit Pyrotechnik beschossen

Aus einer Gruppe von rund 20 Jugendlichen heraus wurden Polizisten in Neukölln gestern Abend mit Pyrotechnik beschossen. Ein Einsatzwagen des Polizeiabschnitts 54 war gegen 19 Uhr gerade auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall, als an der Kreuzung Sonnenallee/Michael-Bohnen-Ring mehrere Jugendliche mit Schreckschusswaffen in Richtung des Polizeifahrzeugs schossen. Die Gruppe Jugendlicher, die die drei Schießenden in ihren Reihen anfeuerte, befand sich auf den Verbindungsgehwegen der High-Deck-Siedlung. Die Beamten zogen sich zunächst zurück und forderten Unterstützung an. Gemeinsam mit einem weiteren Einsatzwagen fuhren die Polizisten zurück zu der Kreuzung und wurden abermals massiv beschossen. Durch den Beschuss wurde ein parkendes Fahrzeug in Brand gesetzt. Die Täter flüchteten, als die Polizisten mit weiteren Unterstützungskräften die Gegend absuchten. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Ermittlungen wegen besonders schwerem Landfriedensbruchs und Brandstiftung dauern an.

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Berlin: Auseinandersetzung bei Fahrkartenkontrolle

Am Mittwoch gerieten zwei Fahrkartenkontrolleure und ein 16-Jähriger in einer S-Bahn der Linie S3 aneinander.

Gegen 12:30 Uhr kontrollierten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Fahrausweise von Reisenden in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Erkner und Rahnsdorf. Da der 16-jährige Kameruner kein gültiges Ticket vorweisen konnte, baten ihn die Sicherheitsmitarbeiter am S-Bahnhof Rahnsdorf aus dem Zug. Während der Kontrolle soll sich der Jugendliche aggressiv verhalten und schließlich während der Erfassung seiner Daten einem 36-jährigen Sicherheitsmitarbeiter das Kontrollgerät aus der Hand geschlagen haben. Ein 37-jähriger Kollege des Angegriffenen soll daraufhin ein Tierabwehrspray gegen den 16-Jährigen eingesetzt haben. Der Jugendliche zog sich eine leichte Verletzung an der Hand zu, lehnte aber eine ärztliche Versorgung ab. Die Bahnmitarbeiter blieben unverletzt.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung gegen den 16-jährigen und wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 37-jährigen Deutschen ein.

PM des BPOLD Berlin vom 29.11.2018

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Offenburg (Baden-Württemberg): Bundespolizei bringt gesuchten Straftäter für 150 Tage hinter Gitter

Der Bundespolizei gelang am 28. November im Bahnhof Offenburg die Festnahme eines gesuchten Straftäters. Nach dem 22-jährigen Deutschen hatte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wegen sexueller Nötigung per Haftbefehl gefahndet. Zusätzlich bestand gegen ihn eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Freiburg wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da er die fällige Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun eine 150-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

PM der BPOLI Offenburg vom 29.11.2019

Allgemein Unfall

Braunschweig (Niedersachsen): E-Bike-Fahrer versucht vor der Polizei zu flüchten und stürzt

Braunschweig, Leonhardplatz 27.11.2018, 13.07 Uhr

Als die Polizei den Fahrer eines E-Bikes kontrollieren will, versucht dieser der Kontrolle zu entkommen und stürzt.

Am Dienstagmittag beobachten die Polizisten einen 35 Jahre alten Mann, der mit einem E-Mountainbike auf der Leonhardstraße in Richtung Altewiekring fuhr. Sie entschlossen sich, den Fahrer zu kontrollieren und gaben ihm ein Haltezeichen. Der Fahrer versuchte sich, der Kontrolle zu entziehen, machte mit seinem Fahrrad kehrt und fuhr zurück in Richtung Magniviertel. Der Streifenwagen folgte dem Radfahrer.

Der Fahrradfahrer wusste jedoch nicht, dass er nun zwei weiteren Polizeibeamten in die Arme fuhr, die zu Fuß unterwegs waren. Beim Erblicken dieser Streife drehte er erneut und wollte sich am Leonhardplatz vom Fußweg in den fließenden Verkehr einfädeln. Hierbei übersah der E-Bike-Fahrer den hohen Bordstein und kam zu Fall, überschlug sich und stieß mit dem Streifenwagen der Polizei zusammen.

Der Radfahrer erlitt bei dem Sturz eine Kopfverletzung, die im Krankenhaus behandelte wurde.

Am E-Bike sowie am Streifenwagen entstand Sachschaden.

Da der Polizei konkrete Hinweise für die Beeinflussung von Drogen vorlagen, wurde dem verunfallten Radfahrer eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Folge von Drogen eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 28.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Betrunken vor Polizei geflüchtet

Auf der Friedrich-Ebert-Straße fiel Polizeibeamten in der Nacht auf Mittwoch, gegen 2.50 Uhr, ein Fahrzeug mit fremden Kennzeichen auf, was sie kontrollierten wollten. Doch anstatt auf die Anhaltezeichen zu reagieren, gab der Fahrer Gas und fuhr dabei noch über die rote Ampel „Am Leiterchen“. In Höhe der „Querstraße“ kollidierte der Fahrer dann noch mit einem geparkten Auto – woraufhin die Fahrt stoppte. Als die Polizeibeamten die Insassen überprüften, war der Fahrersitz leer. Ein Mann saß auf dem Beifahrersitz, der andere lag auf der Rückbank. Wer das Auto gefahren ist, konnte noch nicht geklärt werden. Bei den Insassen handelt es sich um einen 31-jährigen Mann und einen 41-jährigen Mann, beide aus Litauen. Weil sie offensichtlich betrunken und/oder Drogen genommen hatten, wurden ihnen auf der Wache Blutproben entnommen. Einen Führerschein haben beide Männer nicht, außerdem war das Auto nicht zugelassen. Der Schaden am geparkten Auto wird auf 500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 28.11.2018

Allgemein Bravo

Bamberg (Bayern): Schlag gegen die Bamberger Rauschgiftszene

Bei der Durchsuchung von neun Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler und Betäubungsmittelkonsumenten im Stadtgebiet und im Landkreis Bamberg gelang am Dienstag den Rauschgiftfahndern der Bamberger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg ein erneuter Schlag gegen die örtliche Drogenszene. Eine 23-jährige Rauschgifthändlerin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Kriminalbeamten erhielten Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und stellten neben unterschiedlichen Drogen auch verschiedene Waffen sicher.

Umfangreiche Ermittlungen in der Rauschgiftszene brachten die Bamberger Drogenfahnder auf die Spur der Betäubungsmittelkonsumenten im Raum Bamberg. Als sich der Verdacht erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanwesen der insgesamt zehn tatverdächtigen Männer und Frauen im Alter von 21 bis 47 Jahren. Die Durchsuchungsmaßnahmen, die am frühen Dienstagmorgen begannen, wurden von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. In den neun Wohnungen entdeckten die Beamten neben Rauschgiftutensilien und kleineren Mengen Marihuana auch Crystal im hohen zweistelligen Grammbereich sowie über 33 Ecstasy-Tabletten. Darüber hinaus hatten nahezu alle Tatverdächtigen zum Teil verbotene Waffen zu Hause deponiert, die die Polizeibeamten ebenfalls sicherstellten.

Gegen eine 23 Jahre alte Hauptverdächtige, die im Raum Bamberg mit Drogen handelte, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Dienstag Untersuchungshaftbefehl. Sie sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Für die Dealerin dürfte sich zudem strafverschärfend auswirken, dass sie neben der großen Menge an Crystal auch im Besitz zahlreicher verbotener Waffen war. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu weiteren Abnehmern und möglichen Hintermännern dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 28.11.2018

Allgemein

Reutlingen (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz aufgrund Schreckschusswaffe

Einen größeren Polizeieinsatz haben drei Männer ausgelöst, die am Mittwochmittag in der Maybachstraße im Gewerbegebiet Stetten mit einer Schreckschusswaffe hantiert haben. Kurz nach 13 Uhr war eine Zeugin durch einen Schuss aufgeschreckt worden und hatte die Polizei verständigt. Mehrere Streifenwagen rückten daraufhin aus. Die drei Männer im Alter von 28, 35 und 55 Jahren, die zwischenzeitlich mit zwei Autos davongefahren waren, wurden schließlich auf der nahegelegenen B 312 gestoppt und vorläufig festgenommen. Die beiden Pkw wurden abgeschleppt. Die verwendete Waffe fanden die Beamten im Kofferraum eines der Wagen. Sie wurde sichergestellt. Wie sich herausstellte, hatte der 35-Jährige im Industriegebiet damit zwei Schüsse grundlos in die Luft abgefeuert. Da er nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins ist, wird gegen ihn nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Reutlingen vom 28.11.2018

Allgemein Bravo

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungen führen zu umfangreichem Waffenfund

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Wuppertal

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens konnte das zuständige Kriminalkommissariat (KK 35) am heutigen Tag (28.11.2018) auf der Mondstraße in Wuppertal-Vohwinkel diverse Waffen sicherstellen. Hintergrund des Verfahrens war die Schussabgabe auf eine Fensterscheibe (siehe Pressemeldung vom 19.09.2018, „Unbekannte schossen mit Luftgewehr – Zeugen gesucht“). Wegen des Anfangsverdachts einer Sachbeschädigung erging nach intensiven Ermittlungen ein gerichtlicher Durchsuchungsbeschluss gegen einen 35 Jahre alten Beschuldigten. Bei der heutigen Durchsuchung gelang es der Polizei, neben diversen erlaubnisfreien Gegenständen (circa 100 Messer und zwei Bögen), auch verbotene Waffen sicherzustellen. Hierunter befanden sich neben mehreren Armbrüsten mit Laservisierung auch Schlagringe und „Butterflymesser“. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal dauern an.

PM der POL Wuppertal vom 28.11.2018

Bild: POL Wuppertal

Allgemein

Hamburg: Über zwei Promille: Mann sorgte für unnötige Einsätze der Feuerwehr und der Bundespolizei

Am 28.11.2018 zwischen 03.15 und 03.50 Uhr betätigte ein stark alkoholisierter Mann (m.27) zweimal grundlos Nothilfeeinrichtungen im Hamburger Hauptbahnhof und sorgte für unnötige Einsätze der Hamburger Feuerwehr und der Bundespolizei.

Der Beschuldigte nutzte gegen 03.15 Uhr missbräuchlich einen manuellen Brandmelder sowie im späteren Verlauf einen Rauchabzugsmelder, indem er jeweils die Scheiben der Notrufeinrichtungen einschlug.

Daraufhin mussten bei beiden Einsätzen Teile des Hauptbahnhofes / Wandelhalle von den Einsatzkräften geräumt werden. Nach entsprechender Überprüfung durch Kräfte der Feuerwehr konnten die Fehlalarme festgestellt und die entsprechenden Anlagen zurückgesetzt werden.

Nach Sichtung der Aufnahmen entsprechender Überwachungskameras konnten Bundespolizisten auf dem gespeicherten Videomaterial den Tatverdächtigen feststellen.

Gegen 04.15 Uhr erkannte eine Präsenzstreife der Bundespolizei den Beschuldigten am Ausgang zur Wandelhalle wieder, nachdem er aggressiv Passanten beschimpft hatte.

Der deutsche Staatsangehörige wurde in Gewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,43 Promille. Ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach entsprechender Ausnüchterung wurde der Mann wieder entlassen.

Gegen den polizeilich bekannten Mann wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 28.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Witten (Nordrhein-Westfalen): Wittenerin ersticht Ehemann und lässt sich festnehmen

Gemeinsame Presseerklärung der Bochumer Staatsanwaltschaft und der Polizei

In den späten Nachmittag-/Abendstunden des gestrigen 27. Novembers kam es an der Winkelstraße in Witten zu einem Tötungsdelikt.

Eine Wittenerin (43) ist verdächtig, in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer auf ihren Ehemann (45) eingestochen zu haben, der dort wenig später verstarb.

Nach der Tat informierte die deutlich alkoholisierte Frau gegen 20 Uhr den Rettungsdienst und ließ sich widerstandslos von den nachfolgend hinzugerufenen Polizeibeamten festnehmen.

Die von Kriminalhauptkommissar Andreas Jeschke geleitete Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bochum, Staatsanwalt Maibaum, haben die Ermittlungen aufgenommen.

Noch am heutigen Mittwoch wird die 43-Jährige bei Gericht vorgeführt.

Die Ermittlungen, auch zu einem möglichen Tatmotiv, dauern an.

PM der POL Bochum vom 28.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Olbernhau (Sachsen): 24-Jähriger nach Sachbeschädigung, Beleidigung und Bedrohung in Haft

Nach einer Sachbeschädigung sowie diversen Beleidigungen und Drohungen gegenüber Polizeibeamten befindet sich ein 24-Jähriger nunmehr in Haft. Im Zuge eines beschleunigten Verfahrens wurde er zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Am Abend des 10. November hatte der junge Mann in der Straße Zum Poppschen Gut herumgeschrien. Als er daraufhin von einem 36-Jährigen angesprochen und zur Mäßigung aufgefordert wurde, trat der 24-Jährige gegen die Autotür des 36-Jährigen. Am Seat war daraufhin ein Schaden von mehreren hundert Euro entstanden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer entsprechenden Gefährderansprache wurde der junge Mann entlassen.

Am darauffolgenden Morgen informierten Anwohner abermals die Polizei, da der 24-Jährige erneut in der Straße zum Poppschen Gut herumschrie und sich ungebührlich verhielt. Die Beamten konnten ihn schnell ausfindig machen und forderten ihn auf nach Hause zu gehen. Dies tat er nur bedingt. Er trat sehr provozierend auf und lief wiederholt auf die Fahrbahn und versuchte entgegenkommende Fahrzeuge anzuhalten. Die Beamten mussten den augenscheinlich stark alkoholisierten Mann in Gewahrsam nehmen. Dabei wurde der 24-Jährige ausfallend gegenüber den Beamten. Er beleidigte sie fortwährend und sprach Drohungen gegen sie und ihre Angehörigen aus. Aufgrund dieser neuerlichen Straftaten wurde Mann vorläufig festgenommen.

In enger Abstimmung zwischen dem Polizeirevier Marienberg und der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde durch die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht noch am 12. November die Aburteilung im beschleunigten Verfahren angeregt und das Urteil bereits am 16. November gesprochen.

Aufgrund des rechtskräftigen Widerrufs einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe befindet sich der Mann seit 12. November 2018 in anderer Sache in Strafhaft.

Weitere Ermittlungsverfahren gegen den 24-Jährigen sind derzeit noch in Bearbeitung und werden nach Abschluss der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung vorgelegt.

PM der PD Chemnitz vom 27.11.2018

Allgemein

Bad Frankenhausen (Thüringen): Fast mit Streifenwagen kollidiert

Am 24.11.18 gegen 13:00 Uhr fiel den Beamten in Bad Frankenhausen in der Klosterstraße ein PKW VW aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Der Funkwagen befuhr die Klosterstraße in Richtung Anger. Hier kam dem Funkwagen mittig auf der Fahrbahn der PKW entgegen und wich kurz vor dem Zusammenstoß wieder nach rechts aus. Der Funkwagen wurde gewendet. Während der Nachfahrt fuhr der PKW die Klosterstraße weitere drei Mal mittig in Folge eines typischen „Schlenkers“. Die Anhaltung des Pkw erfolge auf Höhe der Ampel Kyffhäuserstraße / Klosterstraße. Schon beim Öffnen des Fensters wurde starker Alkoholgeruch bei der 61 jährigen Fahrzeugführerin wahrgenommen. Beim Aussteigen aus dem PKW torkelte sie über die Straße. Nur durch das schnelle beherzte Eingreifen der Beamten, konnte ein Sturz auf den Asphalt verhindert werden. Trotz mehrerer Versuche war aufgrund der augenscheinlich starken Alkoholisierung ein Atemalkoholtest nicht möglich. Im Anschluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Noch während des Einsatzes ging über den Notruf eine Meldung zu einer Unfallflucht in Bad Frankenhausen ein. Es wurde angeben, dass kurz vor 13:00 Uhr in der Zinkestraße ein PKW VW einen PKW Mercedes beim Abbiegen leicht touchiert hat und anschließend die Unfallstelle verlassen hat. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass es sich um dieselbe Kraftfahrerin handelte, welche kurz danach durch die Beamten festgestellt wurde.

PM der LPI Nordhausen vom 25.11.2018

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten

Würzburg (Bayern): Nach Angriff auf Polizeibeamten – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Allgemein

Zürich: Rückwärtsfahrender Streifenwagen touchiert Rollstuhlfahrer und Kind

Am Dienstagnachmittag, 27. November 2018, erlitt ein Rollstuhlfahrer leichte Verletzungen als er von einem rückwärtsfahrenden Streifenwagen touchiert worden ist.

Kurz nach 15.00 Uhr fuhr ein Streifenwagen an der Schulstrasse 44 rückwärts aus einem Parkfeld. Dabei übersah der Lenker offenbar einen Rollstuhlfahrer sowie ein Kind und touchierte die beiden. Aufgrund der Berührung stürzte der Rollstuhlfahrer. Glücklicherweise verletzte er sich dabei nur leicht, wurde aber sicherheitshalber zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das 7-jährige Mädchen erlitt beim Unfall Schürfungen und Prellungen, die vor Ort ambulant behandelt werden konnten. Zur Unfallabklärung wurde die Kantonspolizei Zürich aufgeboten.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 27.11.2018

Allgemein KS verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter (23) bei Einsatztraining schwer verletzt

Staatsanwaltschaft Bonn und Polizei Köln geben bekannt:

Am Montagnachmittag (26. November) ist bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn ein Beamter (23) durch einen Schuss schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Polizisten zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestand für den 23-Jährigen am Abend keine Lebensgefahr mehr. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch unklar. Die Polizei Köln hat den Einsatz übernommen. Die Ermittlungen der eingesetzten Ermittlungsgruppe dauern an.

Gemeinsame PM der StA Bonn und des PP Köln vom 26.11.2018

 

Am Montagnachmittag (26. November) ist bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn ein Beamter (23) durch einen Schuss in den Hals schwer verletzt worden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht die Kriminalpolizei Köln von einem Fehlverhalten durch einen weiteren Polizeibeamten (22) aus.

Die beiden Polizisten waren gegen 16.50 Uhr im Rahmen eines Einsatztrainings im Polizeipräsidium Bonn auf dem Weg von einem Umkleideraum zum Schießstand. Dabei trugen sie sowohl ihre Dienstwaffen, als auch die sogenannten ‚Rot-Waffen‘ bei sich. ‚Rot-Waffen‘ sind funktionsunfähige, zu den Dienstwaffen baugleiche Pistolen, die von den Beamten im Einsatztraining genutzt werden.

Die Umstände und Hintergründe sind noch unklar. Die Beamten der 9-köpfigen Ermittlungsgruppe befragen aktuell Zeugen und ermitteln vor Ort sowie im Krankenhaus.

Der zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansprechbare, schwer verletzte 23-Jährige wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt.

Gemeinsame PM der StA Bonn und des PP Köln vom 27.11.2018

Allgemein Blog Bravo Urteil

Düren (Nordrhein-Westfalen): Teure Respektlosigkeit

Dass respektloses Verhalten empfindliche Strafen nach sich ziehen kann, musste im Oktober ein Autofahrer erfahren. Ein Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstraße von 1200 Euro.

Ende Mai führten Beamte des Dürener Verkehrsdienstes eine Geschwindigkeitsmessung auf der Panoramastraße durch. Ein 45-jähriger Autofahrer aus der Gemeinde Hürtgenwald war mit dieser Maßnahme offenbar nicht einverstanden. Er passierte die Messstelle und hielt dabei seinen linken Arm mit ausgestrecktem Mittelfinger aus dem Fenster in Richtung der Beamten. Der Mann konnte im Verlauf der Landstraße angehalten und kontrolliert werden. Dabei äußerte er spontan, dass er erbost über die Messung war und glaubte, auch gemessen worden zu sein. Dass dem gar nicht so war, sei hier nur am Rande erwähnt. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Das Amtsgericht Düren verurteilte den Mann zu besagter Geldstrafe. Die Dürener Polizei wird auch künftig jegliches respektloses Verhalten konsequent zur Anzeige bringen. Die schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe staatlicher und kommunaler Amtsträger kann nur dann gut wahrgenommen werden, wenn deren Menschenwürde und Amtsautorität von allen akzeptiert wird. Bei dem weitaus größten Teil der Menschen im Kreis Düren ist das der Fall. Alle anderen werden weiterhin in den Fokus genommen.

PM der POL Düren vom 26.11.2018

Allgemein Kritik

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Ermittlungen aufgenommen

Am Freitagabend sollen zunächst eine Deutsche (23) und ein Afrikaner (18) von zwei Personen im Bereich des Marktes in Sangerhausen beleidigt worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die beiden Geschädigten am gleichen Ort erneut auf die beiden Männer. Es sollen fremdenfeindliche Beleidigungen durch diese erfolgt sowie Körperverletzungen von beiden Seiten begangen worden sein.

Bei zwei der beteiligten Personen handelt es sich um pensionierte Polizeibeamte. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.

Die Pensionäre nahmen an einer privaten Veranstaltung in einer dortigen Gaststätte teil, an der auch aktive Polizeibeamte des Revierkommissariats Sangerhausen beteiligt waren.

Die PD Sachsen-Anhalt Süd prüft unverzüglich disziplinanarechtliche Schritte gegen die pensionierten Polizeibeamten.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wenn das so war, dann ist das ein unsägliches Verhalten dieser Pensionäre.

Allgemein

Hof (Bayern): Mit Spielzeugwaffe in der Kneipe

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte. Mehrere Streifenbesatzungen der Hofer Polizei begaben sich daraufhin zur Gaststätte. Der Mann befand sich noch in der Kneipe und hatte bei der Kontrolle durch die Polizeibeamten tatsächlich in seinem Hosenbund einen Revolver stecken. Die Überprüfung ergab aber recht schnell, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, von der keine wirkliche Gefahr ausging. Auf die Frage, warum er denn die Waffe dabei habe, gab der 20-jährige an, er sei angehender Schauspieler und habe mit dem Revolver ausgerechnet in der gut besuchten Gaststätte eine Passage eines Theaterstückes zum Besten gegeben. Vielleicht hätte er das vorher auch den anderen Gästen mitteilen sollen. Die Polizei stellte die Waffe erst einmal sicher und wird nun prüfen, ob der Mann angezeigt wird. Denn laut Waffengesetz ist es verboten, Nachbildungen von Schusswaffen,  sogenannte „Anscheinswaffen“, mitzuführen. Eine Vorschirft, die vermutlich deswegen geschaffen wurde, um genau solche Missverständnisse zu vermeiden.

PM der PI Hof vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Allgemein

„Wem Unrecht geschieht, der muss für sein Recht kämpfen!“ – Interview mit der Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Spärlich bekleidet und weinend rennt eine junge Frau durch die Straßen von Ludwigshafen. Sie hat eine rote Schwellung am Arm, in ihrem Gesicht schwillt das Auge langsam zu, während von einem Cut an der linken Braue Blut rinnt. Sie ist verzweifelt. Weil sie weiß, dass wenn sie jetzt nach Hause zurückgeht, dort ihr Albtraum wartet. Ihr Mann, der sie mit einem Rucksack voller Metallgegenstände schlägt, der ihr die Haare rasiert, um sie zu demütigen und der nun auch keinen Halt mehr vor ihren Kindern macht. Sie rennt durch die Straßen und findet schließlich Schutz bei einer Unbekannten, die fragt, ob sie helfen kann und die Polizei anruft.

Die Geschichte entspringt nicht der Fantasie eines Drehbuchautors. Sie ist Realität. Täglich werden Frauen Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen. 2017 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz 2.186 Fälle Häuslicher Gewalt verzeichnet. Für 2018 zeichnen sich nach dem ersten Halbjahr ähnliche Tendenzen ab.

Welche verheerenden Auswirkungen Gewalt in engen sozialen Beziehungen hat, weiß Elisabeth Bender. Sie ist Opferschutzbeauftrage im Polizeipräsidium Rheinpfalz und kümmert sich um Betroffene. Im Interview erklärt die 41-Jährige Polizeioberkommissarin aber auch, welche Möglichkeiten die Frauen haben, und dass Gewaltsituationen nicht ausweglos sind.

Was macht eine Opferschutzbeauftragte?

Meistens bekomme ich die Sachverhalte von meinen Kollegen der Polizeidienststellen im Polizeipräsidium Rheinpfalz geschickt. Ich wende mich dann an die Opfer um herauszufinden, wie ich konkret helfen kann und an welche Stelle ich die Frauen am besten vermitteln soll. Außerdem stehen meine Kontaktdaten auch im Internet. Das heißt, dass auch Frauen deren Fall noch nicht bei der Polizei liegt, sich bei mir melden können und Hilfe bekommen. Neben mir gibt es außerdem auf jeder Polizeidienststelle in unserem Präsidium einen Ansprechpartner für Opferschutz. Auch diese Kolleginnen und Kollegen können jederzeit angesprochen werden und bieten Unterstützung.

Wenn ich selbst betroffen bin und merke, ich kann nicht mehr, was wäre der beste Weg?

Es ist ganz wichtig, zunächst einmal darüber zu sprechen und jemand ins Vertrauen zu ziehen. Egal wen. Das kann zum Beispiel die Polizei sein. Aber zum Beispiel auch jemand von der Interventionsstelle. Die Interventionsstelle ist eine Art Brücke ins Hilfesystem. Sie tritt proaktiv an die Frauen heran und signalisiert „Wir sind da!“. Danach schaut sie dann, welche Organisation im Hilfesystem genau die richtige ist, um der Frau weiterzuhelfen. Und wir haben ein sehr großes Hilfesystem. Da sind zum Beispiel auch die Trauma-Ambulanz, die den Frauen psychologisch beisteht oder die psycho-soziale Prozessbegleitung, die während der Gerichtsverfahren unterstützen kann. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Frauenunterstützungseinrichtungen. Nicht zuletzt können außerdem Angehörige und Freunde eine große Hilfe sein.

Wenn ich nun erfahre, dass beispielsweise meine Schwester von ihrem Partner misshandelt wird. Wie sollte ich mich dann verhalten?

Zunächst einmal geht es vor allem darum aufmerksam zu sein und zuzuhören. Wenn es Hinweise darauf gibt, dass ein Angehöriger betroffen ist, sollten diese im Vertrauen angesprochen werden. Im nächsten Schritt können sich dann auch die Familienmitglieder an mich, die Polizei oder an alle Frauenunterstützungseinrichtungen wenden. Hier wird ihnen genau erklärt, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie ihre Angehörige am besten unterstützen können.

Welche Möglichkeiten hat denn die Polizei, um mir zu helfen, wenn ich betroffen bin?

Seit 17 Jahren haben wir bei der Polizei einen Paradigmenwechsel. Das heißt unser gesamtes Vorgehen richtet sich mittlerweile nur noch gegen die Täter. Die Frauen können zum Beispiel in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und die Männer werden der Wohnung verwiesen und bekommen beispielsweise ein Kontaktaufnahmeverbot durch uns. Der Opferschutz hat bei uns eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Die Frauen werden schon vor Ort von den Kollegen beraten, über ihre Möglichkeiten informiert und werden dann ans Hilfesystem weitergereicht. Außerdem ergänzt seit zwei Jahren unser Hochrisikomanagement diesen Prozess in der Polizei.

Hochrisikomanagement, was ist das?

Wir haben über die Jahre neue Verfahren implementiert, um Opfer von häuslicher Gewalt besser zu schützen. Trotz aller Maßnahmen kam es immer noch zu gravierenden Gewaltexzessen. Folge des Ganzen ist unser Hochrisikomanagement. Das bedeutet, dass mit spezifischen Analyse-Tools jeder Fall geprüft wird, um weitere Maßnahmen gezielt zu ergreifen und die Gefahr somit zu reduzieren. Eine unabhängige wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass dieses Vorgehen sehr wirkungsvoll ist.

Viele Betroffenen zögern, sich Hilfe zu suchen und aus der Gewaltspirale auszubrechen. Was sagen Sie diesen Frauen?

Ich kann jede Frau nur ermutigen, für sich selbst einzustehen. Wem Unrecht geschieht, der muss für sein Recht kämpfen! Der muss sich Hilfe holen. Meine klare Botschaft ist: Schütz dich! Hol dir Hilfe. Ruf uns an! Notruf 110. Wir kommen zu dir. Wir stehen dir bei. Niemand muss Hemmungen haben, sich an die Polizei zu wenden. Wer Unterstützung braucht, darf sie einfordern und wird sie auch immer von uns bekommen.

Kontakt zur Opferschutzbeauftragten:

Elisabeth Bender
Bismarckstraße 116
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621 – 963-1162
opferschutz.pprheinpfalz(at)polizei.rlp.de

PM des PP Rheinpfalz vom 23.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Reichenbach / Vogtland (Sachsen): Bundespolizisten verhaften 18-jährigen Afghanen

In der vergangenen Nacht verhafteten Bundespolizisten am Bahnhof Reichenbach/Vogtl. einen 18-jährigen afghanischen Staatsangehörigen. Bei der Kontrolle des Mannes hatten die Beamten festgestellt, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Bernburg wegen sexueller Belästigung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie weiterer Straftaten besteht.

Der derzeit wohnsitzlose abgelehnte Asylbewerber wurde heute Mittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt und – nachdem dieser den Haftbefehl aufrechterhielt – in die Justizvollzugsanstalt Zwickau eingeliefert.

PM der BPOLI Klingenthal vom 23.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mutti verhindert Advent hinter Gittern

Donnerstagmorgen wurden durch die Bundespolizei in Mannheim gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt. Ein 34-jähriger Deutscher wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Zu vollstrecken war eine Gesamtstrafe von 1450 Euro. Der Mann konnte persönlich nicht zu Hause angetroffen werden, jedoch war die Mutter des 34-Jährigen bereit die Summe für ihren Sohn aufzubringen. So entging er einer Ersatzfreiheitsstrafe von immerhin 115 Tagen und kann Weihnachten voraussichtlich zu Hause verbringen. Einer 26-jährigen Deutschen konnte die Mutter hingegen nicht helfen. Gegen die junge Frau lagen zwei Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen und Beleidigung vor. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg verurteilte sie zu einer Gesamtstrafe von 1720 Euro. Da die 26-Jährige das Geld nicht aufbringen konnte, wird sie die Weihnachtszeit in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd verbringen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.11.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Thema: Gewalt gegen Rettungskräfte – Erfahrungsaustausch

Zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Gewalt gegen Rettungskräfte“ haben sich am Freitag Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei beim Polizeipräsidium Westpfalz getroffen.

Neben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erfahren auch Hilfeleistende von Rettungsdienst und Feuerwehr zunehmend Gewalt. Während die Angehörigen der Polizei schon alleine als Träger des Gewaltmonopols mit dieser Thematik vertraut sind und im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auf Gewalterfahrungen vorbetreitet werden, liegen bei Kräften anderer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wenige Erfahrungswerte vor.

Diesem Gedanken folgend lud das Polizeipräsidium Westpfalz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer BOS zu einem Seminartag ein. Dr. Markus Matthias Thielgen, Psychologe der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz (HdP), sowie Thomas Sauer, Kommunikationsexperte der HdP, stellten Möglichkeiten zum Umgang mit Gewalt im Alltag von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr dar. Insbesondere die polizeilichen Teilnehmer konnten von ihren Erfahrungen im Umgang mit gewalttätigen Situationen berichten und sich mit anderen Einsatzkräften austauschen.

Mit einer Gesetzesänderung reagierte der Gesetzgeber im Jahr 2017 auf die zunehmende Gewalt gegenüber Rettungskräften und führte den Paragraphen 115 Strafgesetzbuch ein. Demnach wird bestraft, wer bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt behindert. Wer in diesen Situationen die Einsatzkräfte tätlich angreift wird bestraft. Das Strafmaß sieht dabei Geldstrafen beziehungsweise Freiheitstrafen von bis zu fünf Jahren vor.

Den Einsatzkräften von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei schlagen immer öfter Hass, Beleidigungen und Gewalt entgegen. Immer öfter wird ihre Arbeit durch einen Mangel an Respekt erschwert – mangelnder Respekt vor dem Gesetz und vor den Menschen, die es durchsetzen. Mit der Gesetzesänderung werden tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte künftig härter bestraft. Und dies unabhängig davon, ob sie gerade eine Vollstreckungshandlung vornehmen oder nur in sonstiger Weise dienstlich handeln.

PM des PP Westpfalz vom 23.11.2018

Allgemein Ausrüstung

Neue Helme und Westen für die Dortmunder Polizei

Eine große Materiallieferung hat in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium Dortmund erreicht: Es handelt sich um die neuen ballistischen Schutzhelme und Westen, die die Landesregierung NRW zum Schutz der Polizeibeamtinnen und -beamten angeschafft hat.

Auf insgesamt 37 Paletten erreichten die mehr als 2000 Westen und 337 Helme in der vergangenen Woche das Polizeipräsidium. Derzeit werden die neuen Ausrüstungsgegenstände vorrangig an Mitarbeiter/-innen des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizei sowie auf die Streifenwagen verteilt.

Bei den Westen handelt es sich um taktische Überziehwesten, sogenannte Außentragehüllen (ATH), die neben der neuen Funktionalität – mit viel Stauraum versehen – zusätzlichen Schutz durch Polycarbonateinlagen bieten. Jeder einzelne Polizeibeamte erhält seine eigene Weste, die zukünftig im Dienst über der Uniform getragen wird. Vor der Anschaffung waren extra Bekleidungsingenieurinnen und -ingenieure mit dem Entwurf der ATH befasst. Die Bedürfnisse von Polizeibeamtinnen und -beamten sind in den Prototyp und in die anschließenden Verbesserungen direkt eingeflossen.

Die zurückliegenden Terroranschläge in Europa haben gezeigt, dass eine intensive und frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist. Hierzu zählt auch die lageangepasste Ausrüstung von Polizeibeamtinnen und -beamten. Unerlässlich: ballistische Schutzhelme. Die Helme wurden bereits Anfang Oktober 2018 vom Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, vorgestellt und seitdem die zügige Verteilung im Land vorangetrieben.

„Die Sicherheit der Menschen in Dortmund hat höchste Priorität für die Dortmunder Polizei. Die Polizeibeamtinnen /- beamte des Wachdienstes und der Bereitschaftspolizei sind die ersten vor Ort. Sie gilt es zu schützen, damit sie andere schützen können“, so Polizeipräsident Gregor Lange der sich erfreut über das schnelle und konsequente Handeln des Innenministers zeigte. „Dass der Schutz der Polizei in NRW einen so hohen Stellenwert in der Landesregierung einnimmt und die Zusagen des Innenministers direkt umgesetzt werden, ist ein starkes Signal für die Wertschätzung gegenüber unseren Polizeibeamtinnen und -beamten.

Vergleiche auch hierzu die Pressemitteilungen des IM NRW

https://www.im.nrw/5000-ballistische-schutzhelme-fuer-die-nordrhein-westfaelische-polizei

und der LZPD

Weste: https://polizei.nrw/artikel/neue-weste-fuer-die-polizistinnen-und-polizisten-in-nrw

ballistischer Schutzhelm: https://polizei.nrw/artikel/ballistischer-schutzhelm-mehr-sicherheit-bei-gefaehrlichen-einsaetzen

PM des PP Dortmund vom 23.11.2018

Allgemein

Dresdner Neueste Nachrichten: Polizistin berichtet: „Die Brutalität ist manchmal unvorstellbar“

Sehr guter Artikel über eine, wie ich finde, beeindruckende Frau.

Zitat aus dem Artikel: „Sie habe in den 20 Jahren zudem noch keinen Kollegen getroffen, der Spaß daran habe, selber Gewalt auszuüben. „Man ist einfach nur froh, wenn man die Situation überstanden hat.“ Und wenn man heil heraus gekommen ist.“

Online-Artikel, 15.11.2018
http://www.dnn.de/Nachrichten/Panorama/Polizistin-berichtet-Die-Brutalitaet-ist-manchmal-unvorstellbar?bclid=IwAR1zAEC1FPHfq11AlntXxlxqu1xOKDcwRC13cMQvR0xGr7cyRkPd08Gezt4

Allgemein Personalsituation

volkstimme. de: Polizisten leisten 283.000 Überstunden

„Sachsen-Anhalts Polizei schiebt einen Überstundenberg vor sich her – und der „Mount Everest“ wächst stetig an.“

Online-Artikel, 09.11.2018
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/beamte-polizisten-leisten-283000-ueberstunden

 

Auch schon ein paar Tage alt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich an der Sachlage seit Erscheinen des Artikels wenig geändert hat – außer dass die Anzahl der Überstunden noch weiter angestiegen ist.

Und es ist auch nicht auf Sachsen-Anhalt begrenzt.

Allgemein Bravo

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Reise eines Polen endete in der JVA Bützow

Für einen am 21. November 2018 aus Norwegen über Dänemark am Rostocker Überseehafen eingereisten polnischen Staatsbürger endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt Bützow.
Aufgefallen war der Mann den Bundespolizisten im Seehafen bei einer Kontrolle kurz nach der Fähreinreise aus Dänemark. Bei der Überprüfung seiner Personalien konnte festgestellt werden, dass er zur Festnahme zum Zwecke der Auslieferung international ausgeschrieben war. Hintergrund dieses Auslieferungsersuchens ist ein polnischer Haftbefehl wegen Eigentumsdelikten mit dem der Gesuchte zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe von über einem Jahr verurteilt wurde. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Rostock wurde er dann in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.
Die Person führte außerdem vier Mobiltelefone mit sich, für die keine Eigentumsnachweise vorgelegt werden konnten. Um die Eigentümer vor dem Verlust der Sachen zu schützen, wurden die Telefone durch die Beamten der Bundespolizei sichergestellt. Die Ermittlungen zur Herkunft der Geräte dauern an.

PM der BPOLI Rostock vom 22.11.2018

Allgemein Bravo

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Brände auf der Ulrichstraße und der Ferdinandstraße

Mittwoch, gegen 21.25 Uhr, brannte auf der Ulrichstraße ein Altglas- und ein Altkleidercontainer. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der entstandene Sachschaden dürfte bei etwa 1.000 Euro liegen. Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass es einen weiteren Brand auf der Ferdinandstraße gebe. Dieser Brandort liegt etwa 100 Meter entfernt vom Brandort der Container. Hier brannte ein Zeitungsstapel vor einem Müllcontainer. Polizeibeamte konnten den Brand mit eigenen Mitteln löschen. Es entstand lediglich geringer Sachschaden. Das Fachkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Zusammenhang der Brände kann derzeit nicht ausgeschlossen werden und wird geprüft. Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800/2361 111.

PM des PP Recklinghausen vom 22.11.2018

Allgemein Prävention

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Sicherheit auf Weihnachtsmärkten

Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz werden Weihnachts-, Winter- und Silvestermärkte betrieben. Stimmungsvolle Atmosphäre im weihnachtlichen Lichterglanz sorgt für die passende Einstimmung auf das Fest der Liebe. Weihnachtsmärkte symbolisieren zum einen das Christentum zum anderen die Konsumkultur. Zudem erfreuen sich die Märkte immer über sehr viele Besucher. Die Bedrohungslage in Deutschland und in Europa ist nach wie vor unverändert, sodass auch der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens, der meist zentralen Lage und offener Zugangsmöglichkeiten, besteht eine besondere Gefährdungsrelevanz. Den Sicherheitsbehörden liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte in Deutschland ableiten lassen könnte. Aufgrund der aktuellen Gefährdungseinschätzung besteht keine Veranlassung, auf die Durchführung von Weihnachtsmärkten oder deren Besuch zu verzichten. Gleichwohl stehen die Weihnachtsmärkte im besonderen Fokus von Polizei und Sicherheitsbehörden. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz wird auch in diesem Jahr alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit auf unseren Märkten zu gewährleisten. Bereits im Vorfeld fanden Sicherheitsgespräche zwischen der Polizei, den Veranstaltern und den Kommunen statt. Während der Märkte werden wir eine sichtbare Präsenz von uniformierten Polizisten zeigen. Diese werden auch gemeinsam mit den kommunalen Vollzugsdiensten die Märkte bestreifen. Ebenso werden zivile Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zum Einsatz kommen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen auf dem Berliner Platz wird zudem auch eine polizeiliche Videoüberwachung durchgeführt, für den Thomas Nast Nikolausmarkt in Landau ist eine solche Überwachung ebenfalls vorgesehen.

Abgesehen von dieser abstrakten Gefährdungssituation sind Weihnachtsmärkte aber auch Tummelplatz von Taschen- und Trickdieben. Damit man den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen kann, kann jeder einzelne Bürger etwas tun. Für sicheres Verhalten auf Weihnachtsmärkten haben wir folgende Tipps:

– Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.

– Nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.

– Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite dicht am Körper tragen.

– Im Gedränge verstärkt auf Wertsachen achten.

– Misstrauisch sein, wenn man plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen wird.

– Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und die Zahlungskarte gestohlen wurde, diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mühlheim / Steinheim (Hessen): Flucht endete im Wald

In der Nacht zum Donnerstag verfolgte die Polizei einen Autofahrer von Steinheim nach Mühlheim, nachdem er sich zuvor einer Kontrolle entzogen hatte; die Verfolgung, bei der auch ein Helikopter zum Einsatz kam, endete schließlich im Lämmerspieler Wald mit einer vorläufigen Festnahme. Gegen 22.45 Uhr wollten Polizeibeamte auf der Darmstädter Straße in Hanau einen Ford Transit kontrollieren und gaben entsprechende Anhaltesignale. Der Fahrer hielt jedoch nicht an, sondern gab stattdessen Gas und versuchte, vor der Polizei davonzufahren. Mit mehreren Streifenwagen verfolgten die Beamten den Flüchtigen in Richtung Mühlheim/Lämmerspiel, wo er schließlich im Offenbacher Weg eine Schranke durchbrach und in den angrenzenden Wald flüchtete. Da das Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit war, flüchtete der mutmaßliche Fahrer zu Fuß und entkam zunächst ins Unterholz. Die Polizeibeamten erhielten daraufhin Unterstützung durch einen Helikopter und auch ein Polizeihund wurde bei der Suche eingesetzt. Dieser spürte schließlich den Verdächtigen im Wald auf, woraufhin ihn seine zweibeinigen Kollegen festnahmen. Der 32-jährige mutmaßliche Fahrer stand offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zusätzlich stellte sich heraus, dass er wohl nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Mann musste mit auf die Wache kommen und eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.

PM des PP Südosthessen vom 22.11.2018

Allgemein

Berlin: Maskierung und Schusswaffe bei Festnahme noch getragen

Polizeibeamte nahmen heute am frühen Morgen in Schmargendorf einen maskierten Mann nach versuchten räuberischen Erpressungen vorläufig fest. Nach bisherigen Erkenntnissen trat der später Festgenommene, 20 Jahre alt, gegen 6.50 Uhr in der Friedrichshaller Straße an einen 29-Jährigen heran, soll ihn mit einer Schusswaffe sowie einem Reizgas bedroht und Geld gefordert haben. Dem 29-Jährigen gelang die Flucht auf die andere Straßenseite. Der Tatverdächtige lief weiter in Richtung Cunostraße. Kurz darauf wollte eine 26-Jährige an diesem vorbeilaufen. Plötzlich soll der Tatverdächtige ihren Arm gegriffen haben. In der anderen Hand hielt er eine Schusswaffe und soll dann Geld von der Frau verlangt haben. Als sie angab, kein Geld zu haben, soll der mutmaßliche Räuber die Flucht ergriffen haben. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf am Berkaer Platz vorläufig fest. Die Maskierung trug er noch auf dem Kopf, die Schusswaffe noch in der Hand. Auch das Reizgas führte er bei sich. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem mutmaßlichen Tatmittel um eine Schreckschusswaffe. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen entdeckten die Polizisten unter anderem ein Klappmesser, Patronen und Drogen. Er wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 22.11.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Hamburg : Aggressiver Ladendieb führt Messer mit sich

Am 21.11.2018 gegen 20.20 Uhr ertappte ein Kaufhausdetektiv einen Mann (m.22) bei einem Ladendiebstahl in einer Parfümerie. Der Beschuldigte steckte sich ein Parfüm im Wert von 48,00 Euro in seine Jackentasche und wollte das Geschäft anschließend ohne die Ware zu bezahlen verlassen. Der Detektiv sprach den Mann auf den Diebstahl an und führte den Beschuldigten anschließend in ein Büro. Nachdem der Detektiv eine Streife der Bundespolizei angefordert hatte verhielt sich der 22-Jährige äußerst aggressiv und wollte das Büro verlassen.

Dabei versuchte der Beschuldigte an ein mitgeführtes Messer (Klingenlänge 12,7 cm) zu gelangen. Der Detektiv konnte den Mann entwaffnen und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fixieren.

Bundespolizisten stellten das Messer sicher und führten den Beschuldigten dem Bundespolizeirevier zu. Der syrische Staatsangehörige wurde erkennungsdienstlich behandelt und musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Entsprechende Verfahren wurden gegen den Asylbewerber eingeleitet; die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 22.11.2018

Allgemein

Gießen (Hessen): Mittelhessens Polizei jetzt auch auf Instagram

Am Donnerstag, 22.11.2018, startet die Polizei Mittelhessen unter „polizei_mh“ auf Instagram, um den Bürgerinnen und Bürgern einen authentischen Einblick in die Polizeiarbeit zu ermöglichen. Die heimische Polizei will auf der Video- und Foto-Sharing-App insbesondere die jüngere Generation informieren aber auch Werbung in eigener Sache betreiben.

Egal ob über den Streifendienst, die Kriminalpolizei, bei Trainings oder bei der Arbeit in der Leitstelle: „Mit starken oder ungewöhnlichen Bildern und Videos wollen wir die Facetten der polizeilichen Arbeit widerspiegeln und unseren Abonnenten einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, der sonst so nicht möglich ist“, so Polizeipräsident Bernd Paul beim Auftakt.

Nachwuchsgewinnung, Imagebildung, aber auch die Vermittlung von Präventionsthemen wie beispielsweise die Aktion BOB stehen im Vordergrund. Polizeipräsident Bernd Paul sagte am Donnerstag in Gießen „Wir sind in Mittelhessen für alle Generationen eine bürgernahe Polizei und wollen auf Instagram auch den jungen Menschen zeigen, wie spannend und wertvoll unsere Arbeit ist.“

Auf Facebook und Twitter ist die Polizei Mittelhessen als eines der ersten Präsidien in Hessen seit dem 18. April 2016 mit eigenen Accounts vertreten, um die Menschen in der Region mit einer Vielfalt an polizeilichen Informationen zu versorgen. Inzwischen folgen über 44.000 Menschen den beiden Polizeikanälen. Die Ordnungshüter vom Social Media Team der Polizei um den Hauptkommissar Thorsten Mohr haben seither mehrere tausend Tweets und Facebook-Post abgesetzt und noch mehr Fragen und Kommentare beantwortet. Mit Instagram folgt nun der nächste Schritt beim Ausbau der digitalen Aktivitäten der mittelhessischen Polizei.

PM des PP Mittelhessen vom 22.11.2018

Bildquelle: PP Mittelhessen / Einführung Instagram

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Frankfrut a.M. (Hessen); Rücksichtslose Flucht vor Polizei – Zeugen gesucht!

Gestern Morgen versuchte ein 36-Jähriger auf der Adickesallee auf sehr riskante Weise in seinem Toyota vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Letztendlich gelang es den Beamten den Mann festzunehmen.

Gegen 10.00 Uhr fuhr der 36-Jährige telefonierend in seinem Toyota auf der Adickesallee stadtauswärts. Zu seinem Pech sah das eine Polizeistreife und entschied sich dazu, den Fahrer zu kontrollieren. Zunächst machte der Toyota-Fahrer den Anschein, als würde er dem Streifenwagen folgen. Bei der ersten Gelegenheit gab er jedoch Gas und raste durch den Berufsverkehr über die Miquelallee in Richtung Zeppelinallee davon. Bei seiner Flucht gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer, indem er streckenweise durch den Gegenverkehr fuhr und rote Ampeln ignorierte. In der Zeppelinallee stellte der 36-Jährige letztendlich sein Auto ab und flüchtete zu Fuß. Den Polizisten gelang es jedoch den Mann einzuholen und festzunehmen.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er seinen Führerschein Ende Oktober wegen einer Drogenfahrt abgeben musste. Außerdem fanden die Beamten knapp zwei Gramm Amphetamin in dem Toyota.

Der 36-Jährige machte auf die Polizisten den Eindruck, dass er auch dieses Mal unter dem Einfluss von Drogen stand, weshalb eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, die das rücksichtslose Fahrverhalten des Toyota-Fahreres (blauer Toyota Yaris) auf der Adickesallee, Miquelallee und Zeppelinallee beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 069/755-46110 zu melden.

PM des PP Frankfurt am Main vom 21.11.2018

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Wesseling (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Ein 25-Jähriger hat Mittwochmorgen (21. November) eine rote Ampel missachtet. Hinter ihm fuhr ein Streifenwagen.

Die Polizisten fuhren gegen 01:30 Uhr auf der Urfelder Straße in Richtung Eichholzer Straße. Aus dieser bog mit hoher Geschwindigkeit ein Transporter in den Kreisverkehr ein und fuhr weiter in Richtung Urfeld. An der Kreuzung Siebengebirgsstraße missachtete er eine rote Ampel und bog nach links ab. Die Beamten gaben dem Fahrer Anhaltezeichen und stoppten das Fahrzeug. Ein 25-jähriger Wesselinger stieg aus dem Wagen. Es fiel ihm schwer, gerade zu stehen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Die Polizisten stellten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Kennzeichen auf dem Wagen gehörten zu einem anderen Wagen, der vor über einem Monat abgemeldet worden war. Sie nahmen den 25-Jährigen mit auf eine Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Der Wagen wurde von einem Abschleppunternehmen von der Siebengebirgsstraße auf eine Parkfläche versetzt. Die Beamten stellten die Kennzeichen des Wagens sicher.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 21.11.2018

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Mit 200 km/h durch die Baustelle

Am 17.11.2018 gegen 23:10 Uhr befuhr ein Zivilfahrzeug der Kriminalpolizei Lübeck auf dem Weg zu einem Einsatz die A 1 in Richtung Hamburg. Vor ihnen fuhr ein 55-jähriger Hamburger in seinem Saab Cabrio. Obwohl in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h gilt, beschleunigte der Hamburger sein Cabrio plötzlich auf ca. 180 km/h. Nach der Baustelle fuhr er wieder die vorgeschriebenen 120 km/h. Die Polizeibeamten überholten das Fahrzeug und beobachteten die Fahrweise. Kurz vor der nächsten Baustelle in Höhe Barsbüttel beschleunigte der Fahrer erneut und überholte das Zivilfahrzeug. Nun fuhr er mit über 200 km/h bei erlaubten 80 km/h mehrere Kilometer durch die Baustelle und anschließend auf die A 24 nach Hamburg. An der Abfahrt Jenfeld konnte er schließlich durch die Polizeibeamten kontrolliert werden.

Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Auf den Hamburger kommt nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß zu.

Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM der PD Ratzeburg vom 21.11.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Ebersbach (Baden-Württemberg): Autofahrerin stirbt nach Unfall / Tödliche Verletzungen zog sich eine 50-Jährige bei einem Unfall am Mittwoch in Ebersbach zu.

Gegen 8 Uhr fuhr eine 24-Jährige von Ebersbach Richtung Roßwälden. Vor einer Brücke kam sie mit ihrem Mercedes auf die Gegenfahrspur. Dort fuhr die 50-Jährige mit ihrem Opel. Die Autos stießen frontal zusammen und drehten sich. Der Opel landete auf der Leitplanke. Die Fahrerin war eingeklemmt. Eine Ersthelferin kümmerte sich um die Verletzte. Danach trafen weitere Rettungskräfte, darunter ein Hubschrauber, und die Feuerwehr ein. Sie holten die Frau aus dem Auto. Trotz aller Hilfe starb die 50-Jährige noch an der Unfallstelle. Die 24-Jährige erlitt bei dem Unfall leichtere Verletzungen.

Notfallseelsorger begleiteten die Polizeibeamten auf ihrem schweren Weg, die Angehörigen der 50-Jährigen über den Tod zu unterrichten.

Die Straße war etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um, die Feuer unterstützte dabei. Beide Autos waren kaputt. Der Schaden an den Autos beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon-Nr.: 07355/96260) ermittelt jetzt die genaue Ursache des Unfalls. Die 24-Jährige erwartet eine Strafanzeige.

PM des PP Ulm vom 21.11.2018

Allgemein Bravo

Pforzheim (Baden-Württemberg): Polizeibeamte löschen brennenden Papiermüll und verhindern Übergriff auf Wohnhaus

Noch bevor in der Nacht zum Mittwoch der vor einem Anwesen der Grenzstraße zur Abholung bereitgestellte Papiermüll richtig in Flammen aufging, konnten Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd mit einem Feuerlöscher schlimmere Folgen verhindern.

Die Beamten sind gegen 0.40 Uhr von einer Zeugin alarmiert worden, nachdem sie eine nicht näher zu beschreibende männliche Person beobachtet hatte, die das Papier anzündete und sich in Richtung der Luisenstraße entfernte. Als die erste Streife der Polizei eintraf, war das Feuer gerade im Begriff, sich auszubreiten. Schließlich konnten die Beamten mit einem Feuerlöscher rasch löschen. Die Flammen hätten andernfalls auf einen darüber befindlichen, geschlossenen Rollladen und damit auf die gesamte Wohnung übergegriffen. Die Berufsfeuerwehr aus Pforzheim war vorsorglich mit einer Fahrzeugbesatzung vor Ort.

Derzeit ist der Bezirksdienst des Polizeireviers Pforzheim-Süd mit den weiteren Ermittlungen betraut. Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich dort unter 07231/186-3311 zu melden.

PM des PP Karlsruhe vom 21.11.2018

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Graz (Steiermark): Polizist beim Entladen einer Waffe verletzt

Bezirk Straßgang: Mittwochnachmittag, 21. November 2018, wurde ein 23-Jähriger Polizist auf dem Gelände der Landespolizeidirektion Steiermark von einem Querschläger am Unterschenkel verletzt.

Im Verlauf eines Entladevorganges durch einen 52-jährigen Exekutivbeamten nach Beendigung eines Einsatzes lösten sich aus einem StG 77 drei Schüsse.

Ein Querschläger traf einen daneben stehenden Polizisten im linken Unterschenkelbereich.

Der Beamte wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Graz eingeliefert.

Ob es sich bei der Abgabe der Schüsse um ein technisches Gebrechen an der Waffe oder um einen Bedienungsfehler handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Das Landeskriminalamt Steiermark hat die Amtshandlung übernommen.

PM der LPD Steiermark vom 21.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Hamburg: LKA 7/EG 181 „Schwarzer Block“ vollstreckt sechs Durchsuchungsbeschlüsse

Zeit: 20.11.2018, ab 06:00 Uhr Orte: Hamburg-Alsterdorf, Hamburg-Altona, Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Othmarschen, Hamburg-St. Georg und Lüneburg

Das LKA 7 Hamburg/Ermittlungsgruppe (EG) 181 „Schwarzer Block“ führte heute in Hamburg und Niedersachsen Durchsuchungen im Zusammenhang mit Straftaten, die während des G20-Gipfels in Hamburg begangen wurden, durch. Mit Unterstützung der Polizei Niedersachsen wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht.

Die Maßnahmen richteten sich gegen sechs Personen im Alter von 19 bis 30 Jahren.

Den Tatverdächtigen werden schwerer Landfriedensbruch (§ 125 a StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113 StGB), tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB), und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB) vorgeworfen.

Die Beschuldigten sollen im Rahmen des G20-Gipfels Polizeikräfte mit Glasflaschen, Steinen, Holzlatten und einem Fahrrad beworfen und Supermärkte geplündert haben.

Die sechs von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffenen Personen konnten durch intensive Ermittlungen, akribische Auswertung des der SoKo Schwarzer Block vorliegenden umfangreichen Bild- und Videomaterials, die polizeiinterne Fahndung und die Öffentlichkeitsfahndungen identifiziert werden.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Beweismitteln. Zudem konnten in zwei Objekten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der Polizei Hamburg vom 20.11.2018

Allgemein Kritik

Statement der Polizeidirektion Görlitz zur Übermittlung von Daten an die Polizeiinspektion Göttingen

Der Polizeidirektion Görlitz ist am 19. November 2018 durch verschiedene Medienanfragen ein Fehler unserer Dienststelle bekannt geworden.

Die Polizeidirektion Görlitz hat im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in Ostritz am ersten Novemberwochenende 2018 rechtmäßig erhobene Daten einer Person aufgrund einer Ausschreibung im Informationssystem INPOL der Polizeien an die Polizeiinspektion Göttingen übermitteln wollen. Dabei ist dem Sachbearbeiter ein Fehler unterlaufen. Der Brief wurde falsch adressiert. Dafür können wir uns an dieser Stelle nur entschuldigen.

Die Polizeidirektion Görlitz wird den Sachverhalt in den kommenden Wochen unter verschiedenen Gesichtspunkten eingehend überprüfen.

PM der PD Görlitz vom 20.11.2018

 

Weitere Infos finden sich hier:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Schon-wieder-Datenpanne-bei-Behoerde,datenpanne146.html

Allgemein Blog Unfall

Frankfurt-Westend (Hessen): Unfall mit Dienstfahrzeug

Heute Nachmittag, gegen 13.45 Uhr, kam es im Kreuzungsbereich der Miquelallee, Ecke Hansaallee zu einem Unfall zwischen einem Polizeiauto und einem Mercedes.

Die Polizeibeamten fuhren mit Sondersignalen auf der Miquelallee stadtauswärts und wollten nach links in die Hansaallee fahren. In dem Kreuzungsbereich kam es jedoch zu einem Zusammenstoß mit einem Mercedes, der auf der Hansaallee in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Glücklicherweise trugen weder die Polizeibeamten, noch der 78-jährige Mercedesfahrer Verletzungen davon.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, sodass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kam. Gegen 15.15 Uhr war die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 19.11.2018

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Bochum (Nordrhein-Westfalen): (Nachtrag Polizeieinsatz) Bewaffneter Mann bedroht Tankstellenangstellte

Wie bereits berichtet, kam es am 19. November zu einer Bedrohungssituation in Bochum-Langendreer. Ein 46-jähriger Bochumer betrat den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Hauptstraße.
Hier bedrohte er am Montagmorgen, gegen 7.45 Uhr, eine 54-jährige Tankstellenangestellte aus Bochum. Er gab an, dass er eine „Wasserstoffbombe“ zünden würde. Er forderte die Angestellte auf, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Eine Vorbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und der Angestellten bestand nicht. Mit starken Polizeikräften wurde die Tatörtlichkeit an der Hauptstraße aufgesucht und weiträumig abgesperrt. Da nach ersten Erkenntnissen nicht auszuschließen war, dass er eventuell eine Sprengvorrichtung im Bereich der Witte-Wie Straße platziert hatte, wurde auch diese Örtlichkeit abgesperrt. Es war auch nicht auszuschließen, dass der Mann eine Schusswaffe bei sich führte. Im weiteren Verlauf konnte seitens der Polizei Kontakt mit dem Tatverdächtigen aufgenommen werden. Nach intensiven Verhandlungsgesprächen konnte die Tankstellenangestellte unverletzt den Verkaufsraum verlassen und wurde von Einsatzkräften in Empfang genommen. Der Tatverdächtige gab einige Minuten später nach weiteren Verhandlungen auf und ließ sich von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos widerstandslos festnehmen.
Die Durchsuchungsmaßnahmen an den Örtlichkeiten dauern derzeit noch an. Bisher konnte weder Sprengmaterial noch eine Schusswaffe aufgefunden werden. Der 46-jährige Tatverdächtige ist Polizeibeamter in Bochum und befindet sich aus gesundheitlichen Gründen in einem Laufbahnwechsel zum Verwaltungsdienst. Einen Zugriff auf Dienstwaffen hatte er deswegen nicht. Nach bisherigen Ermittlungen sind neben der Erkrankung familiäre Probleme das Motiv der Tat. Aus Neutralitätsgründen übernimmt das Polizeipräsidium Essen die weiteren Ermittlungen.

PM der POL Bochum vom 19.11.2018

Allgemein Blog Bravo

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Vier Polizeibeamte mit Rettungsmedaille des Landes NRW ausgezeichnet

Am Freitag (16. November 2018) zeichnete der Ministerpräsident des Landes Nordrhein Westfalen Armin Laschet im Weltkulturerbe Zollverein in Essen insgesamt 21 Bürgerinnen und Bürger mit der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein Westfalen aus.
Unter den Geehrten waren vier Beamte der Polizeiwache Kleve: Die Polizeioberkommissare Patrick Schäfer, Mike Raadts und Volker Schmidt sowie Polizeikommissar Lutz Klösters. Sie hatten in der Nacht des 8.
Januar 2017 mehrere Bewohner aus einem brennenden Mehrfamilienhaus in Kellen an der Mühlenstraße gerettet. Eine Bewohnerin des Hauses hatte zunächst die Polizei wegen eines lauten Streits in der Nachbarwohnung gerufen, doch kurze Zeit später nahm sie Brandgeruch wahr. Als die Polizeibeamten Patrick Schäfer und Lutz Klösters an der Adresse eintrafen, quoll bereits starker Rauch aus dem Hausflur. Die Polizisten riefen den Bewohnern des Erdgeschosses zu, dass sie ihre Wohnungen verlassen sollen. Sie forderten zudem einen bereits vom dichten Qualm eingeschlossenen Bewohner im Dachgeschoss auf, am Fenster zu bleiben, bis die Feuerwehr eintrifft. Als zweite Streifenwagenbesetzung waren kurz darauf auch die Beamten Mike Raadts und Volker Schmidt vor Ort. Die beiden beschlossen gemeinsam mit Lutz Klösters in das Haus zu gehen, um eventuell schlafende Bewohner zu wecken. Tatsächlich brachten sie mehrere Menschen – darunter ein Kleinkind – aus den Wohnungen im ersten Obergeschoss ins Freie.
Patrick Schäfer redete derweil den Mietern gut zu, die sich auf ihre Balkone geflüchtet hatten. Die eintreffende Feuerwehr rettete anschließend die noch im Haus befindlichen Personen. Für einen 41-Jährigen Bewohner, der sich in der Wohnung mit der Brandquelle befand, kam die Hilfe jedoch zu spät.

Für ihr mutiges Handeln erhielten Patrick Schäfer, Mike Raadts, Volker Schmidt und Lutz Klösters nun die Rettungsmedaille. In Nordrhein-Westfalen trat am 16. Oktober 1951 das Gesetz über staatliche Anerkennung für Rettungstaten in Kraft, seitdem wurden insgesamt 1265 der Ehrungen verliehen. Die heutige Verleihungspraxis und Ausgestaltung der Rettungsmedaille folgen der Tradition der preußischen Rettungsmedaille von 1833. Wie damals wird sie „ohne Standesunterschied an Personen verliehen, die unter eigener Lebensgefahr einen anderen Menschen aus einer dessen Leben bedrohenden Gefahr gerettet haben“.

PM der KPB Kleve vom 19.11.2018

Allgemein Blog Bravo Was fürs Herz

Schwegenheim (Rheinland-Pfalz): Verkehrskontrolle mit unerwartetem Ausgang

Symbolfoto

Ein eher ungewöhnliches Ende nahm eine Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte aus Germersheim am Freitagabend (16.11.). Gegen 17:30 Uhr kontrollierten diese im Bereich Schwegenheim ein Auto mit defektem Rücklicht. Es entwickelte sich ein Gespräch mit dem zugehörigen Autofahrer. Am Ende der durchgeführten Kontrolle fragte der junge Mann spontan, ob er in diesen allgemein schwierigen Zeiten ein kurzes Gebet für die Polizisten sprechen dürfe. Diesen augenscheinlichen Herzenswunsch wollten die Beamten dem 22-jährigen Hasslocher nicht verwehren, welcher sein Vorhaben auch umgehend in die Tat umsetzte. Anschließend setzten die Beamten – gerührt von der Anteilnahme des jungen Mannes – ihre Streifenfahrt fort.

PM der PD Landau vom 19.11.2018

Allgemein Schweiz Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Arbon / Neukirch TG: Mit Patrouillenfahrzeug verunfallt

Am Samstagmorgen kollidierte ausgangs Steineloh ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau mit einem Personenwagen. Die beiden Polizisten wurden beim Unfall leicht verletzt.

Ein 26-jähriger Polizist fuhr um 9.50 Uhr mit seinem 28-jährigen Beifahrer mit dem Patrouillenfahrzeug auf der Amriswilerstrasse von Arbon Richtung Neukirch. Die beiden Polizisten befanden sich auf einer Dringlichkeitsfahrt wegen eines Einsatzes in Steinebrunn und hatten Blaulicht und Wechselklanghorn eingeschaltet. Nach der Ortsausfahrt Steineloh wollte der Polizist einen Personenwagen überholen, der in gleicher Richtung unterwegs war. Als die beiden Fahrzeuge beinahe auf gleicher Höhe waren, beabsichtigte der 34-jährige Lenker des zivilen Autos bei der Einmündung „Im Pünt“ zur „Landi“ abzubiegen. Er lenkte sein Fahrzeug nach links, und es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision. Das Patrouillenfahrzeug kam daraufhin von der Strasse ab und prallte frontal in einen Wegweiser und einen Imbisswagen auf dem Parkplatz.

Die beiden Polizisten wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden zur Kontrolle ins Spital überführt. Der Lenker des zivilen Fahrzeuges blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt rund 30’000 Franken, zudem wurde der Imbisswagen stark beschädigt.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Unfallaufnahme blieb der Streckenabschnitt zwischen Steineloh und Autobahnzubringer gesperrt, die Feuerwehr Roggwil leitete den Verkehr um.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich bei beim Kantonspolizeiposten Arbon, Telefon 058 345 21 00, zu melden.

PM der Kantonspolizei Thurgau vom 17.11.2018

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Pirmasens / Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Festnahme im Zug – 18 Monate Freiheitsstrafe

Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern nahmen gestern gegen 14.55 Uhr einen Mann in einer Regionalbahn von Pirmasens nach Kaiserslautern fest. Der 25-Jährige war vom Amtsgericht Kaiserslautern wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dies ergab eine routinemäßige Kontrolle des Wohnsitzlosen. Der Mann wurde anschließend in die nächstliegende Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 16.11.2018

Allgemein Unfall

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Ritterstraße: Unfall mit Streifenwagen

Gestern Abend (14. November 2018) ist es an der Kreuzung Ritterstraße/Siemensstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen, an dem ein Streifenwagen beteiligt war. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Gegen 21:30 Uhr war ein Streifenwagen auf dem Weg zu einem Einsatz. Die Polizeibeamtin fuhr auf der Ritterstraße in Richtung Bahnhof. Als sie mit Sonderrechten in den Kreuzungsbereich einfuhr, zeigte die Ampel für sie rot.

Dort kollidierte sie mit dem Fiat einer 20-Jährigen, die bei Grünlicht von der Siemensstraße kommend, nach links auf die Ritterstraße abbiegen wollte.

Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Ihr 26-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Die Polizeibeamtin blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

PM des PP Krefeld vom 15.11.2018

Allgemein Bravo

Edermünde (Hessen): Bande professioneller Autodiebe geht Polizei bei Fahndung ins Netz

Fünf Festnahmen, drei gestohlene VW T6 gestoppt

Ein großer Fahndungserfolg gelang der Polizei in der Nacht zum heutigen Donnerstag mit der Festnahme einer mutmaßlichen Bande von professionellen polnischen Autodieben. Nach Hinweisen auf das nächtliche Treiben verdächtiger Personen, möglicherweise Autodiebe, in Edermünde im Schwalm-Eder-Kreis und der sofort eingeleiteten Großfahndung gingen die Tatverdächtigen der Polizei an verschiedenen Stellen ins Netz. Zwei kurz zuvor in dem Ort gestohlenen hochwertigen VW T6 wurden, vermutlich auf dem Weg ins Ausland, auf Autobahnen in Nordhessen und Südniedersachsen gestoppt und die Fahrer festgenommen. Zwei weitere mutmaßlich der Bande angehörende Täter, die mit einem polnischen Pkw unterwegs waren, nahmen Polizeibeamte noch in Edermünde fest. Nach einem dritten, in dem Ort gestohlenen VW T6 wurde intensiv bundesweit gefahndet. Auch dieses Fahrzeug konnte nach jüngsten Informationen heute Mittag an der deutsch-polnischen Grenze von Fahndern gestoppt und ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

PM des PP Nordhessen vom 15.11.2018

Allgemein Unfall verletzt

Worms (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter bei Verkehrskontrolle angefahren

Durch die Bereitschaftspolizei wurde am heutigen Vormittag eine Kontrollstelle in der Arndtstraße eingerichtet. Im Rahmen dieser sollte kurz nach 10:00 Uhr ein Autofahrer angehalten werden, wozu ein 24-jähriger Polizeibeamter einem Autofahrer Zeichen zum Anhalten gab. Zunächst verlangsamt der PKW die Geschwindigkeit und lenkt nach rechts ein. Während der Beamte an das Fahrzeug herantrat, zog der PKW plötzlich nach links und beschleunigte, wodurch der Polizeibeamte vom Fahrzeug erfasst und verletzt wurde. Der 87-jährige Autofahrer prallte im Anschluss gegen das rechts am Straßenrand abgestellte Polizeieinsatzfahrzeug. Nach eigenen Angaben sei er vom Bremspedal auf das Gaspedal abgerutscht. Der Beamte zog sich Prellungen und Schürfwunden zu und wurde zur Untersuchung ins Klinikum gebracht.

PM der PD Worms vom 15.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Zirndorf (Bayern): Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Linienbussen – Aktueller Ermittlungsstand (17:00 Uhr)

Wie heute (15.11.2018) bereits mit Meldung 1694 berichtet, ereignete sich am heutigen Nachmittag (15.11.2018) ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Ammerndorf (Lkrs. Fürth). Die Polizei gibt den aktuellen Ermittlungsstand bekannt.

Gegen 13:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache zwei Linienbusse im Begegnungsverkehr auf der Verbindungsstraße ST2245 zwischen Wintersdorf und Ammerndorf. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass in Folge des Unfallgeschehens zusätzlich ein Pkw BMW involviert war, dessen Fahrerin schwer verletzt ist.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zur Unfallzeit insgesamt ca. 40 Fahrgäste in den beiden Bussen. Davon wurden rund ein Dutzend schwer verletzt und 14 Personen leicht verletzt.

Nach wie vor werden die Fahrgäste, die sich unmittelbar nach dem Unfall entfernt haben, gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 973997-171 in Verbindung zu setzen.

Persönliche Gegenstände, die von Fahrgästen mitgeführt und im Rahmen des Unfalls verlorengegangen sind, werden bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürth aufbewahrt und können nach Rücksprache dort abgeholt werden.

Die Verbindungsstraße zwischen Wintersdorf und Ammerndorf ist für die nächsten Stunden – bis zur Beendigung der Unfallaufnahme – komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ammerndorf auf Höhe Weinzierlein Richtung Roßtal umgeleitet. In die Gegenrichtung wird in Ammerndorf ebenfalls Richtung Roßtal umgeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.11.2018

Allgemein Schmunzeln

Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen): Ladendiebin flüchtete auf einem Pferd

Am Dienstag gegen 16.00 Uhr betrat eine junge Frau einen Textildiscounter an der Bahnhofstraße in Mehrhoog. Dort entwendete sie ein paar schnurlose Kopfhörer und verließ das Geschäft, ohne die Kopfhörer zu bezahlen.

Der Signalton der Diebstahlsicherung machte die Mitarbeiterinnen auf die junge Frau aufmerksam, die vor dem Geschäft auf ein Pferd stieg und in Richtung Bahnübergang wegritt.

Die Mitarbeiterinnen nahmen die Verfolgung auf, konnten das Gespann im Bereich der Hoogefeldstraße einholen und informierten eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung.

Von Einsicht fehlte jedoch jede Spur: Die 22-Jährige händigte die Kopfhörer zwar aus, erklärte den Sachverhalt damit jedoch für sich als beendet. Dass die Beamten eine Strafanzeige fertigen müssten, hielt sie für überflüssig. Sie konnte sich nicht ausweisen und weigerte sich zunächst, ihren Namen und ihre Adresse anzugeben. Schließlich gab sie, wie sich später herausstellte, die Personalien einer anderen Frau aus Rees an.

Die Beamten sahen nur eine Möglichkeit den Ausweis der Reiterin einzusehen, ohne das Pferd auf der Bahnhofstraße zurücklassen zu müssen: Sie vereinbarten mit der Frau, ihr bis zu ihrem Stall hinterher zu fahren und sich dort den Ausweis zeigen zu lassen.

Auf dem Weg zum Reitstall erhöhte die Reiterin an einem freien Feld plötzlich das Tempo und flüchtete mit ihrem Pferd querfeldein.

Die Polizeibeamten fuhren zu dem angegebenen Reitstall. Dort war die Reiterin nicht bekannt, Ermittlungen an einem weiteren Reitstall führten jedoch schließlich zum Erfolg. Ein Stallbetreiber erkannte die junge Frau aufgrund ihrer auffälligen Piercings wieder. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

PM der KPB Wesel vom 14.11.2018

Allgemein Bravo

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Lichtenbroich und Stadtmitte: Mutmaßlicher „Dreifachräuber“ festgenommen

Dienstag/Mittwoch, 13./14. November 2018, 17 Uhr und 0.10 Uhr

Ein 28 Jahre alter Düsseldorfer steht im Verdacht innerhalb von wenigen Stunden gleich drei Raubdelikte in Lichtenbroich und Stadtmitte begangen zu haben. Nach seiner letzten Tat konnte er nach einem Hinweis eines Taxifahrers von Beamten der Polizeiinspektion Mitte festgenommen werden.

Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei zu einem Raub in einem Kiosk an der Graf-Adolf-Straße gerufen. Wie sich herausstellte, hatte der Täter dem 23-jährigen Kioskbesitzer mit einer Waffe, die in seinem Hosenbund steckte, gedroht und ihn aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Nachdem er sich das Geld aus der Kasse genommen hatte, verließ er den Kiosk. Er stieg in ein Taxi ein und verließ damit den Tatort. Ein weiterer Taxifahrer hatte die Situation erkannt und nahm die Verfolgung mit seiner Droschke auf. Die alarmierten Beamten konnten so den Mann nur wenig später auf der Mintropstraße festnehmen.

Auch für eine räuberische Erpressung, wenige Minuten vor dem Kiosküberfall, könnte der Festgenommene verantwortlich sein. Hier hatte der Täter auf der Graf-Adolf-Straße einen 38-jährigen Passanten aufgefordert, ihm die Geldbörse auszuhändigen. Er hatte gedroht, eine Schusswaffe dabei zu haben. Der 38-Jährige setzte sich jedoch heftig zur Wehr, so dass der Täter ohne Beute flüchtete.

Der Festgenommene ist Drogenkonsument und bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Er lebt seit einiger Zeit auf der Straße. Bei der sichergestellten Waffe handelt es sich um eine Spielzeugpistole. Aufgrund der bisherigen ersten Angaben der Zeugen, der sichergestellten Gegenstände, der Vorgehensweise sowie dem Hinweis eines Polizeibeamten hat der 28-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen weiteren Raub am Dienstagnachmittag am Flughafen begangen.

Gegen 17 Uhr hielt sich der mutmaßliche Tatverdächtige im Flughafenterminal auf und hatte offensichtlich dort in der Ankunftsebene vor einem Restaurant/Café zunächst geschlafen. Wenig später ging er auf den 19-jährigen Mitarbeiter des Restaurants zu und schaute sich zunächst mehrfach um. Sodann forderte er mit den Worten:“ Kasse öffnen, ich habe eine Waffe!“ Zeitgleich zog er sein T-Shirt hoch und deutete auf eine Waffe, die in seinem Hosenbund steckte. Der Angestellte öffnete daraufhin die Kassenlade und der Täter griff sich mehrere hundert Euro. Danach lief er aus dem Gebäude. Eine Fahndung nach dem Räuber war zunächst ohne Erfolg verlaufen.

Die Spezialisten des Raubdezernates haben die weiteren Ermittlungen übernommen und vernehmen den Mann zurzeit. Er soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 14.11.2018

Allgemein Bravo

Essen (Nordrhein-Westfalen): Während des „Gassi“gehens mit Diensthund Schimi – Bundespolizei stellt Waffe und Drogen sicher

Nebel im Fahrzeuginneren. „Es hatte fast etwas von einem Kinofilm“, so der Diensthundeführer der Bundespolizei, welcher gestern Abend (13. November) Drogen und eine Schusswaffe in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs sicherstellen konnte.

Der Diensthundeführer der Bundespolizei war mit seinem Hund Schimi im Bereich der Grünanlagen an der Rauterstraße unterwegs. Nachdem der Diensthund genug Auslauf bekommen hatte, ging es zurück zum Dienstwagen. Dabei fiel dem Bundespolizisten ein Fahrzeug mit verrauchtem Innenraum und beschlagenen Scheiben auf, in dem ein Hund bellte.

Daraufhin wurde höflich an die Autoscheibe geklopft. Im selben Moment wurde aus dem Beifahrerfenster ein Gegenstand herausgeworfen. Wie sich herausstellte, hatte der Fahrzeughalter, ein 36-jähriger Mann aus Essen, zusammen mit seiner 25-jährigen Begleiterin in dem Fahrzeug Marihuana konsumiert. Reste der Drogen hatte die 25-Jährige dann aus dem Fahrzeug geworfen, diese wurden in einem Gebüsch sichergestellt.

Nachdem die Essener Polizei vor Ort eintraf, wurde zusammen mit den Einsatzkräften das Fahrzeug und die Insassen durchsucht. Dabei konnten vermutliche 4,8 Gramm Crystal-Meth sichergestellt werden. Zudem hatte der 36-Jährige griffbereit unter seinem Lenkrad einen Schreckschussrevolver versteckt. Auch die Waffe wurde sichergestellt.

Die beiden polnischen Staatsangehörigen wurden anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung verbracht. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 14.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Engen (Baden-Württemberg): Bedrohung

Mehrere Streifen mussten am Dienstagnachmittag gegen 17.00 Uhr zu einer Wohnung in der Straße Bei der Säge ausrücken, nachdem von dort mitgeteilt wurde, dass ein Bewohner nach einem Streit eine Mitbewohnerin mit einer Schusswaffe bedroht habe. Der Mann ließ sich von den Beamten in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Er dürfte die mutmaßliche Schreckschusswaffe bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus der Wohnung geschafft haben, entsprechendes Zubehör und Munition konnten jedoch sichergestellt werden. Da der Mann keine Erlaubnis für den Umgang mit einer solchen Waffe besitzt, wird gegen ihn neben Bedrohung auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Außerdem wurden ihm ein Wohnungsverweis und ein Annäherungsverbot ausgesprochen. Weiteren Personen aus dem Freundeskreis des 20-Jährigen, die sich nach dem Vorfall in das Geschehen einmischten, wurden Platzverweise erteilt.

PM des PP Konstanz vom 14.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Schmunzeln

Bendorf (Rheinland-Pfalz): Mettattacke auf Autofahrer

Am 12.11.2018, gegen 18:30 Uhr, befuhr ein 21-jähriger aus Bendorf mit seinem PKW die A 48 aus Rtg. Koblenz kommend in Rtg. Bendorf. Er wurde hier von einem PKW, in dem der spätere Beschuldigte saß, geschnitten. Im weiteren Verlauf wollte der Geschädigte den PKW wieder überholen. Als er auf der Höhe des PKW war, der ihn geschnitten hatte, sah er wie dessen Beifahrer durch das Fenster der Fahrerseite einen Gegenstand an sein Fahrzeug warf. Weiterhin beleidigte der Beifahrer ihn mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Beide Parteien fuhren dann zur Polizei. Hier konnte im Rahmen der Spurensuche festgestellt werden, dass der Beifahrer ein Mettbrötchen über die Autobahn warf und damit das andere Fahrzeug traf. Ob auch Zwiebeln dabei waren, konnte nicht mehr festgestellt werden. Dem Mettwerfer erwartet nun ein Strafverfahren. Zeugen die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Bendorf 02622-9402-0 zu melden.

PM der PD Koblenz vom 14.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Beziehungsstreit eskalierte – 45-Jährige in Untersuchungshaft

In den frühen Morgenstunden des 13.11.2018 kam es in einer Wohnung in Bonn-Auerberg zu einem Beziehungsstreit, in dessen Verlauf ein 31-Jähriger von seiner 45-jährigen Lebensgefährtin mit einem Messer attackiert wurde und Stichverletzungen Oberkörperbereich erlitt.

Dem Geschädigten gelang es gegen 04:10 Uhr, selbstständig den Notruf zu wählen. Rettungskräfte und Polizei eilten zum Tatort. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurde der 31-Jährige mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert – nach ärztlicher Auskunft bestand kein lebensbedrohender Zustand. Die 45-jährige Frau wurde von Beamten der City-Wache in der Tatortwohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Stockholmer Straße angetroffen und widerstandslos festgenommen. Vorangegangen war der Auseinandersetzung ein Beziehungsstreit zwischen den beiden nach ersten Erkenntnissen erheblich alkoholisierten Beteiligten.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergab sich der Tatvorwurf des versuchten Totschlags, weshalb eine Mordkommission unter Leitung von KHK Michael Brück in enger Abstimmung mit Staatsanwalt Philipp Nagel den Fall übernahm. Die 45-Jährige wurde am Dienstnachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Sie befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Bonn vom 14.11.2018

Allgemein Blog Bravo

Hamburg: Zwei Zuführungen nach Sicherstellung einer größerern Menge Betäubungsmittel in Hamburg-Eidelstedt

Symbolfoto

Beamte des Drogendezernats (LKA 62) führten gestern Abend eine 43-jährige Deutsche und einen 31-jährigen Portugiesen einem Haftrichter zu, nachdem insgesamt 37 Kilogramm Marihuana und zwei Kilogramm Kokain an ihren Wohnanschriften aufgefunden und sichergestellt wurden.

Passanten wiesen die Polizei auf einen herrenlosen Hund hin, der im Goldregenweg zwischen der Straße und einem dortigen Grundstück hin und her laufe, zwischenzeitlich ein Einfamilienhaus betrat und anschließend ängstlich wieder verließ.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten an der besagten Terrassentür Hebelmarken fest und vermuteten zunächst einen Einbruch, woraufhin sie das Haus betraten und mit negativem Ergebnis nach möglichen Tatverdächtigen durchsuchten.

Stattdessen fanden sie im Obergeschoss des Hauses eine Marihuanaplantage mit insgesamt elf Cannabispflanzen auf.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte hierauf einen Durchsuchungsbeschluss für das Haus beim Amtsgericht Hamburg.

Inzwischen kehrten die 43-Jährige und der 31-Jährige zur gemeinsamen Wohnanschrift zurück und wurden vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Hauses wurden insgesamt 35 Kilogramm Marihuana, zwei Kilogramm Kokain, 9 Gramm Amphetamine sowie umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Darüber hinaus konnte dem 31-jährigen eine weitere Wohnanschrift in Hamburg-Eppendorf zugeordnet werden, für welche ebenfalls ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt wurde.

Hier wurden weitere zwei Kilogramm Marihuana sowie 7.700 Euro mutmaßliches Dealgeld sichergestellt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

PM der POL Hamburg vom 13.11.2018

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Königsdorf (Bayern): Renitenter Autofahrer akzeptiert Sperrung nicht

Hauptstraße durch die Freiwillige Feuerwehr Königsdorf abgesperrt worden ist. Ein 39-jähriger Königsdorfer wollte diese Einschränkung jedoch nicht akzeptieren und beleidigte einen Kameraden der Feuerwehr, der die Straße sperrte. Der Königsdorfer fuhr mit seinem Pkw auch kurz auf den Feuerwehrmann zu, wohl um diesen zum Beiseitegehen zu nötigen. Daher wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Da der Königsdorfer beim Führen eines Pkws auffällig geworden ist, wird auch die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung der allgemeinen Fahreignung in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Geretsried vom 12.11.2018

Allgemein Personalsituation

General-Anzeiger: Guter Personalbestand – Polizei im Kreis Ahrweiler ist gut aufgestellt

„Nach Worten von Innenminister Roger Lewentz ist die Polizei im Kreis Ahrweiler gut aufgestellt. Der Personalbestand übertreffe sogar leicht die Soll-Stärke. 16 Streifen- und Zivilfahrzeuge stehen im Landkreis zur Verfügung.“

Online-Artikel, 09.11.2018
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/bad-neuenahr-ahrweiler/Polizei-im-Kreis-Ahrweiler-ist-gut-aufgestellt-article3977127.html?fbclid=IwAR0k_0GbVlZbdbQErP0BaNd5F7I6eDg83lWA-OCurpn9rzivYV89dNkpWHI

 

Es handelt sich beim Kreis Ahrweiler um einen Landkreis im nördlichen Rheinland-Pfalz. In diesem Landkreis liegt zum einen der Sitz unseres Vereins, Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., zum anderen befinden sich darin drei Polizeidienststellen.

Das liest sich erstmal viel, der Landkreis ist aber sehr groß, man ist bspw. von manchen Ecken eines Dienstgebietes in die andere bei optimalen Sicht- und Witterungsverhältnissen durchaus eine halbe Stunde unterwegs.

Sehr oft haben diese Dienststellen nur jeweils eine Streife zur Verfügung.

Für mich ist das nicht „gut aufgestellt“, sorry.

Leidtragende sind die Polizeibeamtinnen und -beamten selbst, die oft Anrufe beantworten müssen mit: „Sie müssen warten, wir haben gerade keine Streife frei.“

Was natürlich keiner mehr glaubt, wenn er solche Aussagen zu lesen bekommt.

Dann kommen wieder jene zum Zug, die glauben, unsere Polizistinnen und Polizisten würden sich in den Dienststellen die Eier schaukeln, während sie eigentlich jede Menge zu tun haben. 😡

 

Allgemein

Großfurra (Thüringen): Riskante Fahrmanöver entpuppen sich als medizinischer Notfall

Weil er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Sondershausen unterwegs war, fiel ein 28-jähriger Audifahrer Polizeibeamten der Polizeiinspektion Sondershausen auf, so dass diese sich zur Kontrolle entschlossen. Da der Pkw weiter rasant und wesentlich zu schnell nun Sondershausen in Richtung Nordhausen verließ, konnte dieser erst in der Ortslage Großfurra gestoppt werden. Schnell wurde den Beamten klar, dass mit dem Fahrzeugführer etwas nicht stimmte. Dieser gab an, sich aufgrund einer bekannten Erkrankung dringend ein Medikament spritzen zu müssen. Da Drogen- und Alkoholtests negativ verliefen und sich der Eindruck verstärkte, dass der Mann medizinische Hilfe benötigt, wurde ein Rettungswagen vor Ort bestellt. Dieser verbrachte den jungen Mann sofort zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Durch die Polizei wurde abschließend ein Ermittlungsverfahren zur Aufklärung möglicher durch den Fahrzeugführer begangenen Verkehrsdelikte eröffnet.

PM der LPI Nordhausen vom 11.11.2018

Allgemein

Trechtingshausen (Rheinland-Pfalz): Beziehungsprobleme enden im Polizeigewahrsam

In der Nacht vom 10. auf den 11.11.2018 kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung eines Pärchens aus Trechtingshausen. Hierbei stritten sich eine 41-jährige Frau und ihr 48-jähriger Lebensgefährte. Aufgrund einer Nichtigkeit kam es zunächst zur körperlichen Auseinandersetzung. Da sich die Frau jedoch nicht beruhigte, sah sich der Mann gezwungen die Frau vor die Haustür zu bugsieren und die Polizei zu verständigen. Die Dame ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und trat eine Fensterscheibe ein und gelangte wieder in das Anwesen. Da sie sich dabei verletzte, wurde sie zunächst ins Krankenhaus verbracht und von der Polizei aufgefordert nicht zur Wohnung zurückzukehren. Dies interessierte sie jedoch nicht, sodass sie erneut bei dem Mann aufkreuzte und nun weitere Fensterscheiben und die Heckscheibe seines Fahrzeuges einschlug. Die leicht alkoholisierte und hochemotionale Frau wurde im Anschluss dem Polizeigewahrsam zugeführt, um sich etwas zu beruhigen. Es wird nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Bingen vom 11.11.2018

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Herford (Nordrhein-Westfalen): Brand in einem Mehrfamilienhaus

Am frühen Samstagmorgen gegen 01.50 Uhr bemerkte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Donopweg einen Alarm eines Rauchmelders in einer Nachbarwohnung. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Herford musste ein Brand in der betreffenden Wohnung gelöscht werden. Die Bewohner waren nicht anwesend. Durch den Brand entstand erheblicher Gebäude- und Mobiliarschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden durch Rauchgas leicht verletzt.

PM der KPB Herford vom 10.11.2018