Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Deggendorf (Bayern): Massive Ausschreitungen nach Eishockeyspiel

Im Anschluss an das Eishockeyspiel der Oberliga Süd zwischen Deggendorfer SC und EV Landshut am gestrigen Abend kam es zu massiven Ausschreitungen der Eishockey-Fans im Umfeld des Deggendorfer Eisstadions.

 

Das Spiel endete gestern um 22.30 Uhr im mit 2400 Zuschauern nahezu ausverkauften Deggendorfer Eisstadion mit 4 : 2 für Deggendorf.
Als sich bei Abreise der meisten Fans noch ca. 25 Deggendorfer am Kiosk vor dem Eisstadion aufhielten, kamen etwa 30 bis 40 teilweise vermummte Landshuter Fans vom Parkplatz zurück und bewarfen nach anfänglichen Stänkereien die Deggendorfer mit Flaschen und Steinen. Daraus entwickelten sich dann mehrere Schlägereien rund ums Eisstadion, die schlagartig mit der Flucht der Angreifer endeten, als bis zu 13 Einsatzfahrzeuge der Deggendorfer Polizei und benachbarter Polizeidienststellen am Eisstadion eintrafen.
Letztendlich wurden sechs leicht verletzte Deggendorfer festgestellt, die im örtlichen Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Ein Deggendorfer wurde schwer verletzt, als ihm die Landshuter mehrere Fußtritte gegen den Kopf verpassten. Er dürfte noch stationär im Klinikum liegen. Einem weiteren Deggendorfer wurde sein Fan-Schal geraubt.
Außerdem wollte ein bislang unbekannter Deggendorfer auf einen Rettungssanitäter des BRK Deggendorf beim Rettungsdiensteinsatz einschlagen, konnte aber abgewehrt werden und tauchte in seiner Fan-Gruppe unter. Der Sanitäter blieb unverletzt.
Von der Polizei wurden insgesamt sieben Randalierer vorläufig festgenommen, ausschließlich Landshuter Fans. Ihre jeweilige Tatbeteiligung muss noch genau geklärt werden. Der Kriminaldauerdienst aus Straubing hat noch gestern mit den Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, Raubes und gefährlichen Körperverletzungen etc. begonnen.

Die weitere Sachbearbeitung wird die Kripo Deggendorf übernehmen.

PM des PP Niederbayern vom 20.01.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Frankfurt / Main (Hessen): Tödlicher Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am Freitag, den 19. Januar 2018, gegen 23.00 Uhr, auf der Hanauer Landstraße (Fechenheim) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Zu dem genannten Zeitpunkt war ein mit zwei Personen besetztes Zivilfahrzeug der Polizei, ein Pkw der Marke Mercedes C-Klasse, auf der Hanauer Landstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Der Wagen befand sich in keinem Einsatz und fuhr ohne Sondersignale. Etwa in Höhe der Straße Am roten Graben kam es zu einer Kollision mit dem Fahrer eines Motorrollers. Dieser, ein 53-jähriger Frankfurter, wurde bei dem Zusammenprall schwer verletzt und verstarb wenige Minuten später an der Unfallstelle. Reanimationsversuche durch die beiden Polizeibeamten bzw. später durch die Rettungskräfte verliefen erfolglos. Der Roller wurde erheblich beschädigt, der Mercedes weist an der linken Fahrzeugseite Beschädigungen durch den Unfall auf.

Die Ermittlungen zum Hergang des Verkehrsunfalles dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 7. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Frankfurt / Main vom 20.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Ermittlungen nach Schusswaffengebrauch: Mann griff Bankangestellten an – Zeugen gesucht

Die Ermittlungen zu einer Messerattacke und einem polizeilichen Schusswaffengebrauch am Donnerstagvormitttag in Ludwigshafen sind vom Polizeipräsidium Westpfalz übernommen worden (siehe unten die Pressemitteilungen des 18.01.2018).

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wollte ein 42-Jähriger aus Ludwigshafen in einer Bankfiliale am Rathausplatz Geld abheben. Weil dessen Konto gepfändet war und er deswegen kein Geld erhielt, wurde der Mann wütend. Dies veranlasste den Filialleiter der Bank, die Polizei zu verständigen. Versuche des 44-jährigen Bankangestellten, den Mann zu beruhigen, scheiterten. Der 42-Jährige zog ein Küchenmesser und folgte dem Filialleiter vor die Bank. Der 44-Jährige wollte dort die Polizei erwarten. Er wurde von dem 42-Jährigen im Eingangsbereich der Bank angegriffen. Der 42-Jährige führte Stichbewegungen mit dem Messer gegen den Kopf- und Halsbereich des 44-Jährigen aus. Der Filialleiter erlitt dabei eine Schnittverletzung am Kopf. Die noch während des Angriffs eintreffende Polizeistreife forderte den Mann auf, das Messer wegzulegen. Der Aufforderung kam der 42-Jährige nicht nach, weshalb eine Polizistin ihre Dienstwaffe einsetzte. Sie schoss auf den Angreifer und traf dessen Bein, woraufhin dieser überwältigt und festgenommen wurde. Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich um die Verletzten.

Der 42-Jährige kam in ein Krankenhaus. Er wird von der Polizei bewacht und soll im Laufe des Tages von der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeführt werden. Über das Ergebnis der Vorführung werden wir berichten. Der 44-jährige Bankangestellte ist leicht verletzt. Er wurde ambulant behandelt. Die 42-jährige Kriminalbeamtin ist unverletzt. Sie wird betreut. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob gegen die Beamtin der Anfangsverdacht einer Straftat begründet ist.

Staatsanwaltschaft und Polizei wenden sich an die Öffentlichkeit und bitten Zeugen, die das Geschehen beziehungsweise den 42-Jährigen zwischen 10 Uhr und 11 Uhr am Rathausplatz beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 0631 369 2620 an die Polizei Kaiserslautern zu wenden. Die Ermittler sind insbesondere auch an Handyvideos und Fotos interessiert, die Passanten gemacht haben könnten.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Westpfalz vom 19.01.2018, 11:55 Uhr

 

Der 42-jährige Mann aus Ludwigshafen, der im Verdacht steht, am Donnerstagvormittag am Rathausplatz einen Bankangestellten mit einem Messer angriffen zu haben, ist heute einer Haftrichterin vorgeführt worden.

Antragsgemäß wurde gegen den 42-Jährigen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt. Sobald der Gesundheitszustand des 42-Jährigen es zulässt, wird er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Westpfalz vom 19.01.2018, 13:08 Uhr

 

Heute, um 10.19 Uhr, wurde der Polizei eine aggressive Person in der Postbank in Ludwigshafen am Rathausplatz gemeldet. Die Person hantiere mit einem Messer und würde auf die Polizei warten. Beamte vor Ort erkannten den mit einem Messer bewaffneten 43-jährigen Ludwigshafener und forderten ihn auf, das Messer wegzulegen. Da der Mann den mehrmaligen Aufforderungen, das Messer wegzulegen, nicht nachkam und weiterhin aggressiv gegen die Polizei vorging, wurde durch die Beamten die Schusswaffe eingesetzt. Dabei wurde der Mann am Bein verletzt. Der Rathausplatz musste kurzzeitig komplett gesperrt werden. Es wird nachberichtet.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.01.2018

 

Bei einem Polizeieinsatz in Ludwigshafen kam es am Donnerstagvormittag am Rathausplatz zu einem Schusswaffengebrauch. Dabei wurde ein 43-jähriger Mann am Bein verletzt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Mann aggressiv verhalten, mit einem Messer hantiert und Drohungen gegen Polizeibeamte ausgestoßen. Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Einsatzkräfte der Ludwigshafener Polizei legte der 43-Jährige das Messer nicht weg und bewegte sich auf die Polizeibeamten zu. Eine Polizeibeamtin gab einen Schuss ab, der den Mann am Bein verletzte.

Der 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich zur Zeit unter Bewachung im Krankenhaus. Er wurde in der Zwischenzeit operiert. Lebensgefahr besteht nicht.

Die Ermittlungen zur genauen Klärung der Ereignisse werden aus Neutralitätsgründen von der Kriminalpolizei in Kaiserslautern übernommen.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bergkamen / Bönen (Nordrhein-Westfalen): Beamter, der bei Verkehrsunfall verletzt wurde, auf dem Weg der Besserung

In Bergkamen hat es sich mittlerweile herumgesprochen: Bei dem Polizeibeamten, der am Montag, 15.01.2018 bei der Verkehrsregelung nach einem Verkehrsunfall in Bönen von einem Pkw erfasst wurde (wir berichteten hier), handelt es sich um den beliebten Bergkamener Bezirksbeamten Mike Stendel.

Dieser hatte am Montagabend seine Unterstützung angeboten, nachdem sich in kurzer Zeit gleich mehrere Verkehrsunfälle in Bönen ereignet hatten, die von der Polizeiwache Kamen aufgenommen wurden. So stand er schließlich in Uniform mit weißer Schirmmütze, gelber Warnweste und beleuchtetem Anhaltestab auf der Fahrbahn im Bereich Hammer Straße / Bahnhofstraße und regelte den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.

Ein 25jähriger Pkw-Fahrer aus Kamen übersah den uniformierten Polizeibeamten dennoch und erfasste ihn praktisch ungebremst mit seinem Fahrzeug.

Unser Kollege wurde zwar schwer- aber nicht lebensgefährlich verletzt und hatte somit noch Glück im Unglück. Eine Nacht musste er auf der Intensivstation des Krankenhauses verbringen, dann konnte er schon auf die normale Station verlegt werden.

Am Donnerstag (18.01.2018) kämpften sich Behördenleiter Landrat Michael Makiolla, Abteilungsleiter Polizei LPD Hans-Dieter Volkmann und Olaf-Schneider Rothe vom örtlichen Personalrat durch den Sturm „Friederike“, um Mike Stendel im Krankenhaus zu besuchen.

Trotz Kopfverband, ruhiggestellter Schulter und dickem Knie hatte dieser seine gute Laune nicht verloren. Er freute sich über den Besuch und die zahlreichen Genesungswünsche. Am liebsten würde er gleich wieder zum nächsten Einsatz humpeln. Aber erstmal müssen noch weitere Untersuchungen klären, ob seine Schulter gebrochen ist und welche Schäden sein Knie erlitten hat.

Also muss sein geliebtes Bergkamen wohl noch ein wenig auf ihn warten. Er sendet aber herzliche Grüße aus dem Krankenhaus!

Wir wünschen ihm weiterhin gute Besserung!

PM der KPB Unna vom 19.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Großostheim (Bayern): Feuerwehrmänner beleidigt

Auf Grund des Sturms „Friedericke“ drohte am Donnerstagmittag gegen 12:40 Uhr ein Baum in der Bachstraße auf die Fahrbahn zu stürzten. Daher musste die Straße durch die Freiwillige Feuerwehr Großostheim voll gesperrt werden, um den Baum zu fällen. Als die Feuerwehrmänner die Straßensperre errichteten, kam noch ein kleiner Lkw an die Sperre gefahren. Da dem Fahrer durch die Rettungskräfte jedoch die Durchfahrt verwehrt wurde, fing dieser an die Männer zu beschimpfen und als „Idioten“ zu beleidigen. Der Fahrer wiedersetzte sich schließlich den Anweisungen und fuhr trotz Sperre in die Bachstraße ein. Da das Kennzeichen des Lkws bekannt ist, muss nun über dieses der Fahrer ermittelt werden.

PM der PI Aschaffenburg vom 19.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Aalen (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Nachdem sich ein 40-Jähriger am Donnerstagabend  in einer Gaststätte in der Alten Heidenheimer Straße gegenüber anderen Gästen äußerst aggressiv zeigte, rief der Gastwirt die Polizei zu Hilfe.

Beamte des Aalener Polizeireviers sprachen gegenüber dem Mann ein Platzverbot aus. Als er aus der Gaststätte geführt wurde, riss er sich los, wobei er die Treppen hinabstürzte und sich ein Hämatom zuzog. Der 40-Jährige wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht und anschließend auf  Anordnung eines Richters bis Freitagmorgen, 8 Uhr in polizeilichen Gewahrsam genommen.

PM des PP Aalen vom 19.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Elz (Hessen): Feuerwehrmann bei Absperrmaßnahmen beleidigt

Am Donnerstagnachmittag missachtete ein Autofahrer auf Bundessstraße 8 zwischen Elz und Malmeneich eine Straßensperrung und beleidigte einen Feuerwehrmann. Die Bundesstraße war aufgrund von Sturmschäden gesperrt, was augenscheinlich dem Daimler-Fahrer missfiel. Der Mann näherte sich mit seinem Fahrzeug der Absperrung im Bereich der Straße „Hinter den Eichen“, beleidigte den Feuerwehrmann und setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Bei der Limburger Polizei wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet und die Ermittlungen zum Fahrer aufgenommen, welcher zudem mit einem Bußgeld wegen des Missachtens der Sperrung rechnen muss.

PM des PP Mittelhessen, PD Limburg-Weilburg, vom 19.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Borgholzhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand einer Familie gegen eine Abschiebung – neue Erkenntnisse

Zur Klärung der Gesamtumstände während der Abschiebung eines aserbaidschanischen Ehepaares am Donnerstag, 18.01.2018 in Borgholzhausen, wurde gestern die Ermittlungskommission „Sundern“, unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot, eingesetzt. Nach intensiver Spurensicherung wurden im weiteren Tagesverlauf Beteiligte vernommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand lag keine Geiselnahme vor.

Die 49-jährige Ehefrau zog einem Polizeibeamten die Dienstwaffe aus dem Holster, als dieser ihren 53-jährigen Ehemann, zur Durchsetzung der Maßnahme, fesselte. Die Frau kündigte anschließend an, dass sie sich selbst verletzen würde, wenn die Abschiebung weiter betrieben würde und feuerte einen Schuss in die Decke des Flures ab. Anschließend verletzte sich die Frau mit einem Messer im Oberkörperbereich selbst. Nach erster Versorgung durch Rettungssanitäter vor Ort, wurde die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Es kam zu keiner Bedrohung der in der Wohnung befindlichen weiteren Personen. Nach jetziger Bewertung lag keine Geiselnahme vor. Es wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung weiter ermittelt. Das Ehepaar ist inzwischen wieder in die Zuständigkeit des Ausländeramtes des Kreises Gütersloh übergeben worden.

Gemeinsame PM der StA und des PP Bielefeld vom 19.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Festnahme

Einen 22-jährigen somalischen Staatsangehörigen nahm die Bundepolizei am Donnerstagvormittag in Weil-Friedlingen fest. Bei einer Kontrolle des Ostafrikaners stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorlagen. Einerseits hatte er eine Urkundenfälschung, andererseits eine Sachbeschädigung begangen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet. Nach Vorführung beim Haftrichter wurde der 22-Jährige durch die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 19.01.2018

Allgemein

B 26 / Gemarkung Hövels (Rheinland-Pfalz): Friederike schlug zu – Streifenwagen von Baum getroffen

Bildquelle: Polizei Koblenz

Am Donnerstag, 18.01.2018, 12.10 Uhr, wurden Beamte der Polizeiwache Wissen zu einer Verkehrsbeeinträchtigung durch Windbruch auf der B 62 gerufen. Während der Absicherung in der Gemarkung Hövels schlug unmittelbar hinter dem Streifenwagen, in dem sich ein Beamter befand, ein umgestürzter Baum auf. Der Pkw wurde von der Baumkrone vollständig getroffen und darunter begraben. Der im Fahrzeug befindliche Beamte blieb unverletzt und konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Am Streifenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

PM des PP Koblenz vom 18.01.2018

Allgemein Kritik

Berlin: Nach Verdacht der Bedrohung mit Waffe – Polizeianwärter vom Ausbildungsbetrieb ausgeschlossen

Wegen des Verdachts der Bedrohung mit einer Pistole wurde ein Polizeianwärter der Polizeiakademie heute vom Ausbildungsbetrieb ausgeschlossen.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll der 18-jährige Berliner Polizeischüler gestern gegen 18.15 Uhr einen 19-Jährigen vor einer Schule in Falkensee mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Ebenfalls anwesend soll eine 14-Jährige gewesen sein, die auf den Polizeianwärter eingeredet hatte, so dass der 18-Jährige den Gegenstand wieder eingesteckt und sich entfernt haben soll. Es kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Dienstwaffe gehandelt hat. Um welchen waffenähnlichen Gegenstand es sich handelte und woher dieser stammt, wird versucht in der gerade andauernden Vernehmung zu erhellen. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an und werden von der Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Havelland geführt. Dem 18-Jährigen wurde heute von der Ausbildungsleitung der Polizeiakademie mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung vom Ausbildungsbetrieb ausgeschlossen ist.

PM Nr. 153 der Polizei Berlin vom 18.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Thayngen SH: Polizeifahrzeug von der Strasse abgekommen

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) hat sich in Thayngen (Ortsteil Opfertshofen) auf der Überlandstrasse 738 ein Alleinunfall mit einem Polizeifahrzeug ereignet. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Untersuchungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) war eine Autopatrouille der Schaffhauser Polizei auf einer Patrouillenfahrt im Oberen Reiat unterwegs in Richtung Bibern (Gemeinde Thayngen). Kurz nach der Ortsdurchfahrt von Opfertshofen (Gemeinde Thayngen) geriet das Patrouillenfahrzeug in einer Linkskurve im Flurgebiet «Chläffler» auf der schneebedeckten und teilweise eisglatten Fahrbahn ins Rutschen. Trotz einer vom Fahrer umgehend eingeleiteten Lenkkorrektur liess sich das Fahrzeug nicht mehr entscheidend kontrollieren und rutschte rechtsseitig den steil abfallenden Abhang hinunter.

Die beiden Polizisten zogen sich bei diesem Alleinunfall leichte Verletzungen zu. Am Patrouillenwagen und an einem Weidezaun entstand Sachschaden. Der Patrouillenwagen musste durch ein privates Fahrzeugbergungsunternehmen geborgen und abtransportiert werden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Überlandstrasse 738 zwischen Opfertshofen und dem Zentralschulhaus in Bibern kurzzeitig gesperrt werden.

Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

PM der Kantonspolizei Schaffhausen vom 17.01.2018

Allgemein KS Unfall

BAB 45/Gemarkung Neuberg (Hessen): Polizist wurde bei Unfallabsicherung verletzt

Ein Polizeibeamter der Autobahnpolizei Langenselbold ist am Mittwochvormittag bei der Absicherung einer Unfallstelle auf der Bundesautobahn 45 verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt werden. Seinen Dienst konnte der 54-Jährige nicht mehr fortsetzen. Der Beamte hatte gegen 11.45 Uhr aufgrund der Bergung eines zuvor verunglückten Personenwagens die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Aschaffenburg zwischen den Anschlussstellen Altenstadt und Hammersbach absichern wollen. Als er dabei war mit einer brennenden Signalfackel den Fahrstreifen in Höhe des Parkplatzes Pfingstweide zu sperren, kam ihm ein schwarzer Mercedes entgegen. Der Fahrer der C-Klasse geriet  offensichtlich aufgrund der nassen Fahrbahn und einer nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Auto rutschte auf den Beamten zu, so dass dieser sich nur mit einem Sprung über die Leitplanken einem Zusammenprall entziehen konnte. Der Polizeibeamte erlitt Prellungen und Hautabschürfungen. Der 80-jährige Autofahrer blieb unverletzt.

Die Autobahnpolizei Langenselbold bittet nun Zeugen, die etwas von dem Vorfall mitbekommen haben, sich auf der Rufnummer 0618391155-0 zu melden.

PM des PP Südosthessen vom 18.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Dierdorf (Rheinland-Pfalz): Spielzeugwaffe löste Polizeieinsatz aus

Am Mittwochnachmittag meldete eine Zeugin, dass soeben ein PKW mit 3 Insassen von einem Parkplatz im Industriegebiet in Dierdorf weggefahren sei. Der Beifahrer hielt dem Fahrer einen Pistolenartigen Gegenstand an den Kopf. Mit starken Einsatzkräften und mit Hilfe des Polizeihubschraubers konnte der abgestellte PKW auf einem anderen Parkplatz im Industriegebiet festgestellt werden. Mit konsequentem Vorgehen konnten die Polizeibeamten die 3 Insassen festnehmen, als diese einen Einkaufsmarkt verließen. Die Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Identitätsfeststellung und Sachverhaltsklärung mit zur Polizeiwache genommen. Im Fahrzeug der 3 Männer fanden die Beamten eine schwarze Spielzeugpistole, die aus der Entfernung einer echten Schusswaffe ähnlich sieht. Auf der Wache konnte der Sachverhalt geklärt werden. Der Beifahrer hatte für seinen jüngeren Bruder im Industriegebiet eine Spielzeugpistole gekauft und diese seinen eigenen Angaben zufolge „aus Spaß an den Kopf des Fahrers“ gehalten. Die 3 Männer im Alter von 17, 30 und 40 Jahren wurden im Anschluss aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es erfolgt eine Prüfung hinsichtlich der Auferlegung der Kosten des polizeilichen Einsatzes.

PM der PI Straßenhaus vom 17.01.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Tönning (Schleswig-Holstein): Rottweiler verletzen zwei Menschen und müssen erschossen werden

Dienstagabend (16.01.18) wurden in Tönning zwei Menschen von zwei Rottweilern gebissen und leicht verletzt. Die Tiere waren außer Kontrolle geraten und mussten erschossen werden.

Gegen 20:15 Uhr wurde ein 15-jähriger Junge in der Friedrichstädter Chaussee in Höhe der Rettungswache von den Hunden angefallen und gebissen. Die Tiere waren ihm von seinem Vater zur Aufsicht überlassen worden. Ein vorbeifahrender Radfahrer wurde ebenfalls von den Rottweilern gebissen. Der 26 Jahre alte Mann und der 15-jährige Junge wurden bei dem Vorfall leicht verletzt und zur Wundversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die beiden Rottweiler befanden sich beim Eintreffen der Polizeibeamten hinter einer Leitplanke auf einem Grünstreifen. Einer der Hunde hatte sich offenbar mit seiner Leine im Gestrüpp verfangen. Der verantwortliche 52-jährige Hundehalter erschien vor Ort, war jedoch nicht imstande, sich um die Tiere zu kümmern oder diese einzufangen. Er rief selbst einen Jäger an, der die Tiere erschießen sollte. Bemühungen der Polizei einen Tierarzt für eine mögliche Betäubung der Tiere hinzuzuziehen oder die Hunde einzufangen scheiterten.

Als sich der im Gestrüpp verfangene Hund losreißen konnte und beide Rottweiler Richtung Ortskern liefen, blieb den Beamten keine andere Möglichkeit mehr und sie mussten auf die Tiere schießen. Eines der Tiere wurde tödlich getroffen, das andere verletzt und im Anschluss durch den eingetroffen Jäger erlöst.

Gegen den Hundehalter wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der PD Flensburg vom 17.01.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

WDR.de: A61-Unfall bei Viersen: Polizistin außer Lebensgefahr

Die beiden bei dem schweren Unfall in Viersen verletzten Polizeibeamten sind auf dem Weg der Besserung.

Die 48-jährige Polizistin ist außer Lebensgefahr, der 22-jährige Polizist ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung.

Online-Artikel, 16.01.2018
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/viersen-unfall-autobahn-polizistin-verletzt-100.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen weiterhin gute Besserung und viel Kraft bei der Verarbeitung dieses Unfalls.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wochenblatt: Übergriffe in Regensburg – Verletzte Polizeibeamte konnten das Krankenhaus verlassen – verdächtiger 17-Jähriger weiter in U-Haft 0

Die beiden im Rahmen der Übergriffe vom Wochenende in Regensburg verletzten Polizisten konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen.

Online-Artikel, 16.01.2018
https://www.wochenblatt.de/polizei/regensburg/artikel/222178/verletzte-polizeibeamte-konnten-das-krankenhaus-verlassen-verdaechtiger-17-jaehriger-weiter-in-u-haft

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen weiterhin herzlichst gute Besserung.

Allgemein

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Schock auf dem Flohmarkt: Polizist (48) wird leicht verletzt

Was einem Polizisten aus Bochum (48) am Wochenende auf einem Flohmarkt widerfuhr, war ein Schock – im wahrsten Sinne des Wortes. Einen Standbetreiber erwartet aufgrund des Vorfalls jetzt eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Eigentlich wollte der 48-Jährige, der am Samstagmittag, 13. Januar, privat auf dem Flohmarkt an der Ruhr-Universität in Bochum unterwegs war, nur ein bisschen stöbern. Doch daraus wurde nichts. Denn als er an einem Stand eine Taschenlampe ausprobierte, bekam er unvermittelt einen heftigen elektrischen Schlag und schrie vor Schreck auf. Er wurde leicht verletzt.

Es handelte sich nicht, wie erst vermutet, um einen technischen Defekt. Stattdessen entpuppte sich die Leuchte als getarnter Elektroschocker.

Darauf angesprochen, reagierte der Standbetreiber, ein 62-Jähriger aus Castrop-Rauxel, aufbrausend. Der 48-Jährige wies den Händler darauf hin, dass er Polizeioberkommissar ist. Doch erst, als weitere Polizeibeamte hinzugezogen wurden, beruhigte sich der Mann.

Den 62-Jährigen erwartet jetzt eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Elektroschocker sind in Deutschland generell verboten, sofern sie nicht über das Prüfzeichen der PTB (Physikalisch Technischen Bundesanstalt) verfügen. Von den Geräten geht in vielen Fällen eine Gesundheitsgefahr aus (auch für den Besitzer). Die Polizei rät generell davon ab, sich zu bewaffnen, weil das für den Benutzer allenfalls eine Scheinsicherheit bedeutet.

Weitere Informationen zum Waffenbesitz, zur Rückgabe und zu Amnestie finden Sie hier:

– PP Bochum: https://bochum.polizei.nrw/artikel/waffenrecht-12
– Innenministerium: https://polizei.nrw/sites/default/files/2016-10/Waffenkalender_2015_Final_web_01.pdf
– Bundeskriminalamt: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Waffen/neuesWaffenrechtFlyer.html

PM des PP Bochum vom 17.01.2018

Allgemein Bravo Fahndung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizei zerschlägt zwei Einbrecherbanden – neun Festnahmen

Die Polizei Köln hat heute Morgen (16. Januar) Haftbefehle gegen neun aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Einbrecher im Alter von 23 bis 35 Jahren vollstreckt. Die Festgenommenen gehören zu zwei Banden, denen die Polizei fast 40 Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zur Last legt. Die Ermittler stellten bei insgesamt 15 Durchsuchungen in Köln, Leverkusen und Hannover umfangreiches Beweismaterial sicher.

Ermittlungsgruppe „SIVA“

Der aus 14 Männern und einer Frauen (21 bis 38 Jahren) bestehenden ersten Bande wird vorgeworfen, in wechselnder Tatbeteiligung annähernd 20 Wohnungseinbrüche im Rheinland und dem Ruhrgebiet begangen zu haben. Gegen drei Mitglieder (23m, 24m, 30m) vollstreckten die Beamten heute Haftbefehle in Köln und Leverkusen.
Der 23-Jährige ist bereits mehrfach überregional als Wohnungseinbrecher aufgefallen und wird als Intensivtäter im Landeskonzept „Mobile Täter im Visier!“ (MOTIV) geführt.

Ermittlungsgruppe „Snake“

Die zweite Bande überführte die Polizei Köln in einem parallel geführten Verfahren nach dreimonatigen intensiven Ermittlungen. Nach der Festnahme eines 20 Jahre alten Mitgliedes der Bande am vergangenen Samstag (13. Januar) vollstreckten die Ermittler heute Morgen weitere vier Haftbefehle gegen Männer (27 bis 35) der gleichen Großfamilie. Einen bei den Durchsuchungen angetroffenen 14-Jährigen übergaben die Polizisten nach Überprüfungen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts an das Kölner Jugendamt. Die Auswertung der in Köln-Merkenich, -Poll, -Humboldt/Gremberg und -Merheim sowie in Hannover sichergestellten Beweismittel dauert an.

Bei Einbruchsdiebstählen jeweils in den frühen Abendstunden waren seit vergangenem Herbst in Köln wiederholt Fahrzeuge mit Kennzeichendubletten aufgefallen. Umfangreiche Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine Serie von 15 Wohnungseinbrüchen in Köln, Düren, Overath, Lohmar und Hannover. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt neun Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 35 Jahren.

Neben den Einbrüchen wirft die Polizei der Bande auch einen Trickbetrug vor. Im Kölner Stadtteil Merheim sprachen die Täter das behinderte Opfer (65) an einer Kaufhauskasse an und unterstützten die Frau scheinheilig beim Tragen der schweren Einkaufstüten. Unter Ausnutzung dieser vorgetäuschten Hilfsbereitschaft begleiteten sie die 65-Jährige in ihre Wohnung. Durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver entwendeten sie dort eine Geldbörse sowie ein hochwertiges Mobiltelefon.

Nicht weniger kriminelle Energie bewies die Gruppe bereits im Sommer 2017 nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Lohmar.
Dorthin kehrten die Täter am Folgetag zurück und entwendeten mit Hilfe des zuvor entwendeten Zweitschlüssels eine Luxuslimousine.

PM der POL Köln vom 16.01.2018

Allgemein

Bonn-Medinghoven (Nordrhein-Westfalen): Schussabgabe durch Polizei auf mit Messer Bewaffneten – 24-Jähriger am Gesäß verletzt

In der Nacht zu Dienstag, 16.01.2018, meldete sich gegen 02.10 Uhr eine 49-jährige Frau via Notruf bei der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei und teilte mit, dass sie vor ihrem Sohn aus der gemeinsamen Wohnung in Medinghoven geflohen sei und sich in Sicherheit gebracht habe. Der 24-Jährige, so die Anruferin, habe sie angegriffen.

Kaum hatten die alarmierten Polizeibeamten kurze Zeit später die Wohnungstür geöffnet, trafen sie auf einen mit einem Messer bewaffneten 24-Jährigen. Angesichts der konkreten Bedrohungslage gaben die Beamten mehrere Schüsse aus ihren Dienstwaffen ab. Zuvor hatten sie ihn mehrfach aufgefordert, das Messer fallen zu lassen.
Der 24-Jährige wurde am Gesäß verletzt. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Aus Gründen der Neutralität übernahm die Polizei Köln die weitere Bearbeitung des Falles.

PM der POL Bonn vom 16.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Landau (Rheinland-Pfalz): Sanitäter beim Einsatz in den Bauch getreten

15. Januar 2018, 18 Uhr Ein 33-jähriger Mann aus Landau wurde am Montagabend bewusstlos und krampfend in einem Haus in der Franz-Schubert-Straße aufgefunden. Als der Rettungsdienst eintraf war der Mann nicht ansprechbar. Der Bewusstlose wurde medikamentös behandelt und wieder zum Leben erweckt. Statt den Helfern zu danken, beleidigte der Mann die eingesetzten Sanitäter auf das Übelste. Neben der Beleidigung schlug und trat er um sich und verpasste gezielt einem 41-jährigen Rettungssanitäter einen kräftigen Tritt in den Bauch. Anschließend flüchtete der undankbare Mann in Richtung Rheinstraße. Durch eine Polizeistreife konnte er 15 Minuten später im Bereich der Paul-von Denis-Straße aufgegriffen und festgenommen werden. Er wurde zur weiteren Untersuchung ins Vinzentiuskrankenhaus gebracht. Der verletzte Rettungssanitäter erstattete Anzeige.

PM der PD Landau vom 16.01.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bönen (Nordrhein-Westfalen): 2 Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten – verkehrsregelnder Polizeibeamter schwer verletzt

Symbolfoto

Am 15.01.2018, gegen 17.05 Uhr, kam es an der Einmündung Hammer Straße / Bahnhofstraße in Bönen zu einem Verkehrsunfall, bei dem 2 Personen schwer verletzt wurden. Eine 69jährige Fahrzeugführerin aus Unna übersah beim Abbiegen von der Bahnhofstraße auf die Hammer Straße in Fahrtrichtung Unna einen auf der Hammer Straße in Fahrtrichtung Hamm fahrenden vorfahrtberechtigten 63jährigen Fahrzeugführer aus Detmold. Es kam zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Hierbei wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt. Sie mussten in naheliegende Krankenhäuser verbracht werden. Beide nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme mussten Polizeibeamte verkehrsregelnde Maßnahmen treffen. Sie mussten den Verkehr einspurig wechselweise an der Unfallstelle vorbeiführen.

Bei diesen verkehrsregelnden Maßnahmen übersah ein 25jähriger Fahrzeugführer aus Kamen, welcher die Hammer Straße in Fahrtrichtung Unna gegen 18.15 Uhr befuhr, den an der Unfallstelle den Verkehr regelnden 56jährigen Polizeibeamten. Der 56jährige Polizeibeamte wurde vom Fahrzeug des 25jährigen Kameners frontal erfasst. Er musste schwerverletzt einem Krankenhaus zugeführt werden. Lebensgefahr besteht zur Zeit nicht. Der 25jährige Fahrzeugführer aus Kamen erlitt einen Schock und musste ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt werden, welches er aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.
Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug des 25jährigen musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Hammer Straße komplett für etwa 2 Stunden gesperrt werden.

PM der KPB Unna vom 16.01.2018

Allgemein Kritik

Trier (Rheinland-Pfalz): Herstellung unechter Gebührenquittungen: Dienstentfernung eines Polizeibeamten

Symbolfoto

Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier hat einen Polizeibeamten, der unechte Gebührenquittungen hergestellt, eingesetzt und die dadurch erlangten Gelder für sich verwendet hat, aus dem Dienst entfernt.

Mit rechtskräftig gewordenem Strafbefehl aus dem Jahre 2016 wurde gegen den Beamten, der bereits in den Jahren 2008 und 2011 wegen unberechtigten Ausspähens dienstlicher Daten disziplinarrechtlich in Erscheinung getreten war, wegen des Vorwurfs der Untreue in einem Fall und der Urkundenfälschung in vier Fällen eine Gesamtgeldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 40 € festgesetzt. Der Beamte hatte bei einer Verkehrskontrolle ein Verwarngeld i.H.v. 20 € erhoben, dem Verkehrsteilnehmer eine von ihm gefälschte Quittung ausgehändigt und den erhaltenen Geldbetrag für sich verwendet. Darüber hinaus hatte er drei weitere Verwarnungsgeldquittungen gefälscht, um sie bei Gelegenheit zu nutzen. Nach Kenntniserlangung des Vorgangs leitete das beklagte Land wegen des Verdachts der Untreue und Urkundenfälschung ein Disziplinarverfahren ein. Im Laufe des Verfahrens wurde der Vorwurf gegen den Beamten erweitert, weil er in 17 Fällen unbefugt dienstliche Abfragen mittels polizeilicher Datensysteme getätigt, entsprechende Ausdrucke gefertigt und außerhalb dienstlicher Räume aufbewahrt habe.

Die Richter der 3. Kammer kamen zu dem Schluss, dass der Beamte im Kernbereich der ihm übertragenen Aufgaben als Polizeibeamter versagt habe und deshalb aus dem Dienst zu entfernen sei. Er habe unter Ausnutzung seiner dienstlichen Kenntnisse und Fähigkeiten unechte Gebührenquittungen hergestellt, mit dem Ziel, diese bewusst im Rechtsverkehr einzusetzen und die dadurch zu Unrecht erlangten Gelder für sich zu verwenden. Bei der Verkehrskontrolle, bei der er die gefälschte Urkunde eingesetzt habe, habe er bewusst sein Auftreten als Polizeibeamter und die damit allgemein verbundene Befugnis zu besonderen hoheitlichen Maßnahmen ausgenutzt.

Da die Verwaltung in hohem Maße auf die Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit ihrer Beamten angewiesen sei, weil eine lückenlose Kontrolle eines jeden Beamten nicht möglich sei, habe der Beamte diese unabdingbare Vertrauensgrundlage zerstört und ein derartiges Maß an Pflichtvergessenheit gezeigt, dass er mit der Auflösung seines Beamtenverhältnisses habe rechnen müssen. Zwar sei der Schaden i.H.v. 20 € für den Dienstherrn gering gewesen. Jedoch begründe die begangene Urkundenfälschung einen besonders belastenden Umstand. Ein Polizeibeamter, der unter Ausnutzung seiner dienstlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten eine Urkunde fälsche, um diese nachfolgend zum Zwecke der Begehung einer weiteren Straftat einzusetzen, stelle seine Integrität und Vertrauenswürdigkeit als Polizeibeamter, zu dessen Kernpflichten es gehöre, Straftaten zu verhindern, zu verfolgen und zu ahnden, insgesamt in Frage. Es sei daher auch nicht von Bedeutung, dass es dem Beamten nicht in erster Linie darum gegangen sei, sich zu bereichern, was sich daraus ergebe, dass er im Tatzeitpunkt über ein hohes Privatvermögen verfügt habe.

Durch die unbefugte Abfrage personenbezogener Daten und deren Aufbewahrung außerhalb der Diensträume habe er alsdann abermals ein persönlichkeitsimmanentes Defizit aufgezeigt, welches sich bereits in den vorangegangenen Disziplinarverfahren aus den Jahren 2009 und 2012 gezeigt habe. Er habe sich die vorangegangenen Disziplinarmaßnahmen im unteren Bereich des Maßnahmenkatalogs jedoch eindeutig nicht zur Warnung gereichen lassen. Insgesamt habe der Beamte mithin eine uneinsichtige und unbelehrbare Grundeinstellung gezeigt, weshalb er sich für den öffentlichen Dienst untragbar gemacht habe.

Gegen die Entscheidung steht den Beteiligten innerhalb eines Monats die Berufung an das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz.

PM Nr. 1/2018 des VG Trier vom 15.01.2018, Urteil vom 23. November 2017 – 3 K 5232/17.TR

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Rettungsdienst angegriffen

Eine Rettungswagenbesatzung wurde am Freitagabend zur Grimmestraße gerufen. Hier lag gegen 23.10 Uhr eine hilflose Person nach starken Alkoholkonsum. Als die beiden Rettungskräfte dem Mann aufhalfen und in den Rettungswagen bringen wollten, riss sich der 20-jährige Arnsberger los und schlug einen Sanitäter ins Gesicht. Die beiden Einsatzkräfte konnten den jungen Mann zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Auch gegenüber den Beamten reagierte der Mann äußerst aggressiv und beschimpfte die Rettungskräfte. Gefesselt wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. Dieses konnte er nach erfolgter Ausnüchterung wieder verlassen. Die eingesetzten Kräfte wurden nicht verletzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 15.01.2018

Allgemein

Bremen: Ganz dumm gelaufen…

Vor den Augen der Polizei Joint geraucht

Vor den Augen der Polizei steckten sich am Samstagabend zwei 19 und 22 Jahre alte Bremer in der Altstadt einen Joint an.

Wäre es Absicht gewesen, müsste man von dickfälliger Dreistigkeit sprechen. Die jungen Männer hatten aber offensichtlich nicht bemerkt, dass sie ihren Joint ausgerechnet in der videoüberwachten Garageneinfahrt des Innenstadtreviers rauchten. Als Polizeibeamte aus der Wache zur Garage eilten, stieg ihnen sofort der intensive Marihuana-Geruch in die Nase. Nachdem die Beamten die überrumpelten Übeltäter über den „Tatort“ aufklärten, räumte das Duo sofort ein, dass dies „wohl nicht die klügste Aktion“ war. Die Männer gaben an, sich extra eine dunkle Ecke für ihre Gelüste ausgesucht zu haben. Dass es sich dabei um die Rückseite einer Polizeiwache handelte, war ihnen nicht klar.

Die Marihuana-Zigarette wurde als Beweismittel sichergestellt, die beiden Tatverdächtigen mit ans Polizeirevier genommen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der Polizei Bremen vom 15.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Regensburg (Bayern): Angriff auf Polizeibeamte in den Regensburg Arcaden – Polizei sucht Zeugen

Nach den Angriffen auf Polizeibeamte wir berichteten hier) in den Regensburg Arcaden ermittelt die Kriminalpolizei Regensburg auf Hochtouren. Ein Beamter wurde durch Schläge und Tritte an den Kopf massiv verletzt. Ein Tatverdächtiger sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft.

Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 13.01.2018, gegen 21:00 Uhr, im Rahmen einer Personenkontrolle in den Regensburg Arcaden zu massiven Übergriffen auf Polizeibeamte. Ein Polizist musste nach Schlägen und Fußtritten gegen den Kopf zur stationären Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert werden.

Ein Tatverdächtiger wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg noch am gestrigen Sonntag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter erließ wegen des dringenden Tatverdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes Haftbefehl. Der 17jährige Tatverdächtige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei Regensburg, die die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen hat, bittet nun Zeugen der Tat um Mithilfe. Wer kann Angaben zu Tätern oder dem Tathergang machen? Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer: 0941/506-2888 entgegengenommen.

PM des PP Oberpfalz vom 15.01.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Düren (Nordrhein-Westfalen): Kradfahrer wurde übersehen – Gaffer hatten alles im Blick

Am Samstagnachmittag hatten Polizeibeamte am Rande einer Unfallaufnahme auch mit der übertriebenen Neugier von Passanten zu kämpfen.

Kurz nach 17.00 Uhr war es auf der Rütger-von-Scheven-Straße zur Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen. Der 25 Jahre alte Autofahrer aus Düren war nach links in eine Häuserzufahrt abgebogen, hatte dabei aber den in Richtung August-Klotz-Straße fahrenden und bevorrechtigten Krad-Fahrer übersehen. Der 19-jährige Zweiradpilot stürzte vornüber und schlug auf der Fahrbahn auf. Mit noch vergleichsweise leichten Verletzungen wurde der in Düren wohnhafte Heranwachsende durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen war Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 8000 Euro entstanden.

Zwei besonders interessierten Schaulustigen war offenbar nichts peinlich. Trotz laufender Unfallaufnahme mit einhergehender Spurensicherung gafften sie sich so weit in den unmittelbaren Ereignisbereich hinein, dass die eingesetzten Beamten Platzverweise aussprechen mussten, um die Unfallaufnahme ungestört durchführen zu können.

PM der KPB Düren vom 14.01.2018

Allgemein

Facebookseite der Polizei Sachsen: Statement der Chemnitzer Polizei: Vorwürfe sind haltlos!

„Ein Nachrichtenportal hat Mittwochabend Videoaufzeichnungen erhalten, die den Tatablauf einer Sachbeschädigung unter Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole in Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg zeigen.“

In der Folge wurde vor Ort anwesenden Polizeibeamten Strafvereitelung im Amt unterstellt.

Eine entsprechende Analyse dieser und weiterer Videoaufzeichnungen zeigte, dass die fraglichen Polizeibeamten VOR der Tat vor Ort waren.

Quelle: Facebook-Seite der Polizei Sachsen:
https://www.facebook.com/polizeisachsen.info/videos/765441463658685/?hc_ref=ARQY04iW8VF9oM_bG-hDXHctH30KaWWZZihqJYD37bU2i2V4T_hU8lSQ0fPyE7J0cxs&fref=nf

 

In den letzten beiden Tagen wimmelte meine Timeline auf Twitter von diesem Vorfall. Offensichtlich besteht, wenn die Vokabeln „Sachsen“ und „Polizei“ in einem Satz vorkommen, eine überdurchschnittliche Bereitschaft zur Empörung.

Mit diesem Statement dürfte sich das ja nun erledigt haben.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik potentielles Fehlverhalten

welt.de: Polizist soll bei G-20-Protesten Kollegen angegriffen haben

„Es ist der wohl ungewöhnlichste Fall bei der Aufarbeitung der G-20-Geschehnisse: Oliver D., bayerischer Polizeibeamter, soll während der Chaostage in Hamburg seine Kollegen angegriffen haben. Seine Behörde zog erste Konsequenzen.“

Online-Artikel, 12.01.2018
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172424396/Hamburg-Polizist-soll-bei-G-20-Kollegen-angegriffen-haben.html

Auch, wenn es hier noch nicht vollständig ausermittelt ist, so hat doch das Polizeipräsidium München da offensichtlich schon Konsequenzen gezogen.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. bleiben dran, was an dem Fall dran ist. Wenn es so wäre, wäre das ja ein starkes Stück.

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Weeze (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Personenschaden unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens – fünf Personen leicht verletzt

Eine 18jährige Pkw-Führerin aus Geldern befuhr am Samstag, 13.01.2018, 00:15 Uhr, den Willy-Brandt-Ring aus Richtung B9 kommend in Richtung Hülmer Deich. Vor der Kreuzung zum Marienwasserweg ordnete sie sich nach links auf die Linksabbiegerspur ein. Hierbei benutzte sie zuvor den Fahrtrichtungsanzeiger nach links. Zwei 45jährige und 46jährige Polizeibeamtinnen der Kreispolizeibehörde Kleve befanden sich zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Streifenwagen hinter diesem Fahrzeug und wollten geradeaus weiterfahren. Die 18jährige wechselte unvermittelt den Fahrstreifen, um nach rechts abzubiegen. Hierbei übersah sie den folgenden Verkehr und es kam zur Kollision der Fahrzeuge, wodurch die beiden Beamtinnen und drei Beifahrerinnen (2x 17 Jahre, 1x 19 Jahre) der 18jährigen Fahrzeugführerin leicht verletzt wurden. Die Polizeibeamtinnen konnten ihren Dienst fortsetzen. An dem Streifenwagen entstand Totalschaden.

PM der KPB Kleve vom 13.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Offenburg (Baden-Württemberg): Bundespolizei nimmt innerhalb von 120 Minuten zwei gesuchte Straftäter fest

Beamten der Bundespolizei gelang heute im Bahnhof Offenburg die Festnahme von zwei gesuchten Straftätern. Bei einer Kontrolle am Bahnsteig ging ihnen ein 35-jähriger türkischer Staatsangehöriger ins Netz. Ihn hatte die Staatsanwaltschaft Offenburg wegen Beleidigung von Polizeibeamten per Haftbefehl gesucht. Da er die Geldstrafe in Höhe von 3500 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun für 70 Tage ins Gefängnis. Nur zwei Stunden später trafen die Beamten auf einen 60-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Gegen ihn bestand eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen gefährlicher Körperverletzung. Er wurde zur Verbüßung einer achtmonatigen Freiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht. Zudem wurde er wegen einem Verstoß gegen das Waffengesetz per Aufenthaltsermittlung gesucht.

PM der BPOLI Offenburg vom 13.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Karlstadt (Bayern): Feuerwehrkräfte im Einsatz beleidigt sowie bedroht

Am Freitag um 16:15 Uhr kam es in der Arnsteiner Straße in Karlstadt zu einem Rettungseinsatz der Feuerwehr Karlstadt, des Rettungsdienstes sowie der Polizei. Eine ältere Dame lag hilflos in ihrer Wohnung und wurde durch die Rettungskräfte aufgefunden, versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zu dieser Zeit war die Arnsteiner Straße kurzzeitig durch Einsatzfahrzeuge blockiert, so dass nur Pkws durchfahren konnten. Diese Situation war offenbar für einen 52-jährigen Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Kitzingen nicht zum Abwarten, so dass er lautstark seinen Unmut Kund gab. Im Weiteren beleidigte und bedrohte dieser die eingesetzten Feuerwehrkräfte und äußerte sinngemäß, dass es ihm völlig egal wäre, wenn hier eine Person verstirbt. Er wolle sofort weiterfahren. Eine wörtliche Wiedergabe der Worte des 52-Jährigen machen fassungslos und entsprechen keiner sachlichen Berichterstattung!

Gegen diesen wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen Beleidigung sowie des Tätlichen Angriffs gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet. Zudem erfolgt eine Meldung an die Führerscheinstelle zur Überprüfung der Fahreignung des 52-Jährigen.

PM der PI Karlstadt vom 13.01.2018

Allgemein

Schondra (Bayern): Ruhestörer uneinsichtig

Am Donnerstagabend um 22:45 Uhr rief ein 56-Jähriger bei der Polizei an und beschwerte sich über den Lärm aus einer anderen Wohnung des Hauses. Die beiden jugendlichen Söhne der Wohnungsmieterin wären immer wieder laut, wenn ihre Mutter nicht zu Hause ist. Die Polizeistreife traf erstmals kurz nach 23.00 Uhr dort ein. Die beiden Jugendlichen wurden zur Ruhe ermahnt und anschließend die Streifenfahrt fortgesetzt. Allerdings riefen die Geschädigten eine halbe Stunde später erneut an. Die Mutter der beiden Jugendlichen war nach Hause gekommen. Jetzt klopfte sie gegen die Jalousie der beschwerdeführenden Familie und beschimpfte und bedrohte diese. Die Streife musste erneut anfahren und auch die Mutter zur Ruhe ermahnen. Aufgrund der von ihr verwendeten Kraftausdrücke wird sie wegen Beleidigung zur Anzeige gebracht.

PM der PI Bad Brückenau vom 12.01.2018

 

Interessante Erziehung… (<– Vorsicht, Sarkasmus!)

Allgemein Kritik

Bad Langensalza (Thüringen): 34-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden

In der Schulstraße wurde am Freitag, kurz nach 01.00 Uhr, eine 34-jährige Frau mit einer Schussverletzung, leblos, im Bett aufgefunden. Die Polizei nahm zwei Männer (22), darunter den Wohnungsinhaber und Lebensgefährten der toten Frau, vorläufig fest. Eine Schusswaffe wurde sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Todesumständen der Frau aufgenommen. Noch ist völlig unklar, ob es sich um ein Tötungsdelikt oder ein Unglück handelt. Beide Männer stehen erheblich unter Alkoholeinfluss. Gegen 01.00 Uhr war ein Notruf in der Rettungsleitstelle des Unstrut Hainich Kreises eingegangen, worauf Rettungskräfte und Polizei zum Einsatz kamen.

PM der LPI Nordhausen vom 12.01.2018

 

Die beiden 22-jährigen Männer wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach jetzigem Ermittlungsstand wird eine Tötungsabsicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung dauern an. Der Wohnungsinhaber und Freund der Getöteten begab sich freiwillig in ärztliche Behandlung.

PM der LPI Nordhausen vom 12.01.2018

 

„Nach Informationen des „MDR Thüringen“ starb die Frau vermutlich durch den Schuss aus der Waffe eines Bundespolizisten. Die Polizei bestätigte lediglich, dass ein 22 Jahre alter Bundespolizist gemeinsam mit einem weiteren 22-Jährigen festgenommen wurde.“

Quelle: Leipziger Volkszeitung, 12.01.2018
http://www.lvz.de/Region/Polizeiticker/34-Jaehrige-tot-in-Wohnung-gefunden-Zwei-Verdaechtige-festgenommen

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Wiesbaden (Hessen): Angriffe durch freilaufenden Hund

Heute Abend wurde in Oberursel eine 84-jährige Frau von einem freilaufenden Hund angegriffen und hierbei so verletzt, dass sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Dame war gegen 17:00 Uhr mit ihrem eigenen, angeleinten Hund im Bereich einer Kleingartenanlage in der Karl-Herrmann-Flach-Straße unterwegs, als der fremde Hund plötzlich sie und auch ihren Hund angegriffen habe. Hierbei habe der ihr unbekannte Hund immer wieder ihren kleinen Hund gebissen und als die 84-Jährige dies verhindern wollte, auch sie verletzt. Den eintreffenden Polizeibeamten gegenüber verhielt sich das Tier ebenfalls sofort aggressiv. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst den Angriff mit einem Schlagstock abzuwehren. Das Tier setzte seine Angriffe jedoch weiter fort und musste schlussendlich erschossen werden. Der Hund der verletzten Dame befindet sich schwerverletzt in einer Tierklinik. Bei dem angreifenden Hund handelt es sich um einen schwarz / weißen Hütehund mit einer Schulterhöhe von circa 70 cm. Ermittlungen bezüglich des Hundehalters verliefen bis dato ergebnislos. Wer Hinweise auf den unbekannten Hundebesitzer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 62400 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 10.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Nürnberg (Bayern): Öffentlichkeitsfahndung nach unbekannter Frau im Zusammenhang mit den Ereignissen des 31.05.2017 am Berliner Platz

Am 31.05.2017 kam es am Berliner Platz zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen und der Polizei. Hintergrund war die damals bevorstehende Abschiebung eines Asylbewerbers.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen mehrere unbekannte Täter führte die Auswertung vorhandenen Videomaterials auf eine Frau, die nach bisher vorliegenden Erkenntnissen dringend tatverdächtig ist, bei der Auseinandersetzung eine Wasserflasche an den Kopf eines Polizeibeamten geworfen zu haben. Der Beamte wurde verletzt, blieb aber dienstfähig. Mit Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg wurde nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Das Bild der Frau können Sie hier einsehen.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer +49 911 2112-3333.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bern: Mann bei Flucht in Aare gesprungen

Am Dienstagabend hat die Kantonspolizei Bern in Bern einen Mann angehalten, welcher zur Haft ausgeschrieben war. Der 33-Jährige ergriff zunächst die Flucht und sprang dabei in die Aare. Er konnte durch die Einsatzkräfte gerettet werden.

Am Dienstag, 9. Januar 2018, gegen 1845 Uhr, stellte eine Fusspatrouille der Kantonspolizei Bern auf der Münsterplattform in Bern eine Person fest, die wegen Widerhandlungen gegen das Strafgesetz und das Ausländergesetz zu einer mehrmonatigen Haftstrafe ausgeschrieben war. Als der Mann die Einsatzkräfte erblickte, ergriff er zunächst mit dem Velo die Flucht in Richtung Münzrain. Von dort aus gelangte er in der Folge zu Fuss über mehrere Hausdächer und Böschungen an die Aarstrasse. Im Uferbereich auf Höhe der Kirchenfeldbrücke kletterte er über ein Geländer und sprang in die Aare.

Die Einsatzkräfte, welche umgehend die Verfolgung des Flüchtigen aufgenommen hatten, trafen kurz darauf am Aareufer ein. Mittels Zuwerfen von Rettungswurfleinen konnte der Mann schliesslich aus dem Wasser gerettet und angehalten werden. Er wurde zunächst durch die Polizisten vor Ort medizinisch betreut und in der Folge mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Bei der Nacheile zog sich zudem ein Polizist leichte Verletzungen zu und begab sich in ärztliche Behandlung.

Der 33-jährige Angehaltene konnte das Spital in der Zwischenzeit verlassen und wurde gemäss gültiger Ausschreibung in Haft genommen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2018

Allgemein

Zirndorf (Bayern): Vermeintliche Betrüger entpuppten sich als echte Polizisten – Fahndungswiderruf

Die Polizei in Zirndorf hatte Ermittlungen gegen zwei unbekannte Männer eingeleitet, die als vermeintlich unechte Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle durchgeführt hatten. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Männern um echte Polizisten handelt.

Die Schilderungen der 53-jährigen Frau, die am vergangenen Donnerstagmittag (04.01.2018) in Zirndorf einer Verkehrskontrolle unterzogen worden war, erregten bei den Ermittlern der Polizeiinspektion Zirndorf den begründeten Verdacht, dass es sich bei den beiden Männern um Betrüger gehandelt haben musste. Beispielweise berichtete die Zeugin, dass an dem zivilen Polizeifahrzeug ein Signalbalken auf dem Dach angebracht gewesen sei und die Männer bei der Kontrolle einen roten Dienstausweis vorgezeigt hätten. Nun stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei den beiden Männern tatsächlich um Polizeibeamte der Verkehrspolizei Fürth handelt. Diese waren an besagtem Tag als Zivilstreife unterwegs und konnten sich daran erinnern, in Zirndorf eine Verkehrskontrolle bei der Kraftfahrerin durchgeführt zu haben.

Eine Verkettung von Wahrnehmungsfehlern hatte offensichtlich dazu geführt, dass die 53-Jährige der Annahme war, sie sei Betrügern aufgesessen. Unter anderem kann jedoch rekonstruiert werden, dass die Zivilstreife mit einem dunklen BMW unterwegs war, der statt eines Signalbalkens auf dem Dach, über einen in der Sonnenblende integrierten Anhaltesignalgeber verfügt.

Die wegen des Verdachts der Amtsanmaßung eingeleiteten Ermittlungen der Polizeiinspektion Zirndorf werden aus diesem Grund eingestellt. Trotz dieser kuriosen Wendung des Falls betont das Polizeipräsidium Mittelfranken, dass es auch weiterhin legitim ist, zivile Polizeibeamte im Zweifelsfall durch einen Anruf bei der Polizei überprüfen zu lassen.

PM des PP Mittelfranken vom 10.01.2018

Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Mainz (Rheinland-Pfalz): Rettungsdienst bereits am Telefon beleidigt

Weil ihr sieben Monate altes Kind ständig erbrach, verständigte die 21-jährige Mutter den Rettungsdienst. Bereits während des Gesprächs wurde der Disponent des Rettungsdienstes durch den Freund der Anruferin aufs Übelste beleidigt. Damit die Rettungskräfte nicht durch einen Konflikt während des Rettungseinsatzes von möglichen Hilfsmaßnahmen abgelenkt werden, wurde direkt die Polizei hinzugezogen. Diese traf noch vor dem Rettungswagen ein und nahm Kontakt mit der Anruferin und deren Freund auf. Der polizeilich bekannte 20-Jährige verhielt sich gegenüber den Polizeibeamten zurückhaltend, wurde auf sein Verhalten angesprochen und räumte dieses ein. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Das Kind und die Mutter sind durch den Rettungsdienst in die Kinderklinik gebracht worden.

PM des PP Mainz vom 10.01.2018

Allgemein

Erkelenz-Immerath (Nordrhein-Westfalen): Einsatz der Polizei anlässlich der Besetzung der Immerather Kirche

Am Montag, 8. Januar, versuchte eine größere Anzahl von Greenpeace Aktivisten gegen 5.30 Uhr trotz polizeilicher Absperrung auf das umzäunte Gelände der Immerather Kirche zu gelangen. Hierbei wurden zwei Mitarbeiter der Firma RWE leicht verletzt sowie zwei Aktivisten durch Polizeihunde gebissen. Alle Personen wurden vor Ort in einem Rettungswagen ambulant behandelt und konnten anschließend wieder entlassen werden. Die Polizeibeamten erteilten während des Einsatzes acht Platzverweise und nahmen 13 Personen vorübergehend in Gewahrsam. In sechs Fällen konnte die Identität bislang nicht festgestellt werden. Insgesamt wurden bislang 14 Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet. In den Nachmittagsstunden begannen die Abrissarbeiten des Kirchengebäudes mit fünfstündiger Verspätung und verliefen dann störungsfrei.

PM der KPB Heinsberg vom 09.01.2018

Allgemein

Plochingen (Baden-Württemberg): Rettungswagen kollidiert mit Linienbus – mehrere Verletzte

Sechs Verletzte und ein Sachschaden von mindestens 130.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, bei dem am Dienstagmittag ein Linienbus mit einem Rettungswagen zusammengestoßen ist. Gegen 11.30 Uhr war der 32-jährige Fahrer des Rettungsdienstfahrzeugs, der sich mit Martinshorn und Blaulicht auf der Anfahrt zu einem Einsatz befand, in der Eisenbahnstraße unterwegs. Aus Richtung Esslinger Straße kommend, wollte er am Einmündungsbereich mit der Wilhelmstraße dem Verlauf der Eisenbahnstraße geradeaus folgen. Als in diesem Moment aus dem dortigen Omnibusbahnhof ein 50-jähriger Linienbusfahrer von rechts in den Einmündungsbereich einfuhr, konnte der Lenker des Sanka nicht mehr reagieren. Der Linienbus prallte in die rechte Seite des Rettungswagens, woraufhin der recht neuwertige VW Bus ausgehebelt wurde, gegen eine Straßenlaterne krachte und schlussendlich auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen kam. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich offenbar mehrere Fahrgäste im Linienbus, von denen vier Personen nach den bisherigen Erkenntnissen lediglich leicht verletzt wurden. Andere Fahrgäste hatten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei bereits verlassen. Auch die beiden Insassen des Rettungswagens, die durch die geborstene Windschutzscheibe aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit werden konnten, erlitten wohl nur leichtere Blessuren. Weitere Personen waren nicht an Bord des Rettungswagens. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu weiteren Untersuchungen verbracht.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurden die Zufahrtsstraßen zum Bahnhof durch Polizeibeamte gesperrt. Kurz nach 13 Uhr war die Unfallstelle wieder geräumt. Neben Polizei und Rettungsdiensten war auch die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz.

PM des PP Reutlingen vom 09.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

General-Anzeiger: Bonner Amtsgericht – Balkonschütze feuerte auf Polizisten

Im August 2016 randalierte ein 26-Jähriger in Bornheim auf dem Dach und schoss um sich. Eintreffende Polizisten wurden ebenfalls beschossen. Im Nachgang stellte sich die Schusswaffe als Schreckschusswaffe heraus.

Wegen der Schüsse und Widerstands wurde er vom Amtsgericht Bonn zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Online-Artikel, 05.01.2018
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/bornheim/Balkonsch%C3%BCtze-feuerte-auf-Polizisten-article3740052.html

Allgemein Trauriges

RP-Online: Getötete Polizistin in Gronau beigesetzt – „Sie hat das Leben geliebt und gelebt“

„Die 23 Jahre alte Polizistin, die auf der Autobahn 61 in Viersen getötet wurde, ist am Samstag in ihrer Heimatstadt Gronau beigesetzt worden. An der Trauerfeier in der Kirche St. Agatha im Stadtteil Epe nahmen rund 1200 Personen teil.“

Online-Artikel, 08.01.2018
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/polizistin-auf-a61-bei-viersen-getoetet-sie-hat-das-leben-geliebt-aid-1.7306721

Allgemein

Leipzig (Sachsen): Notrufmissbrauch löste Polizeieinsatz aus

Eine 31-jährige Frau teilte über den Notruf der Polizeidirektion Leipzig mit, dass ihr Sohn sie telefonisch kontaktiert hatte und es in der Wohnung ihres Ex-Mannes (43) zu einer Schussabgabe gekommen sei, wobei ihr Sohn (9) verletzt worden wäre. Auf Grund dieser Ausgangsmitteilung wurde ein massives Polizeiaufgebot durch Kräfte der Polizeidirektion Leipzig zum Einsatzort beordert. Das Spezialeinsatzkommando kam nicht zum Einsatz. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der Ex-Mann in der Bernhardstraße wohnhaft ist. Es erfolgte umgehend eine Kontaktaufnahme. Der Ex-Mann war vollkommen perplex, zeigte sich sofort kooperativ. Die Beamten führten eine Nachschau in seiner Wohnung durch. In der Wohnung befand sich seine jetzige 31-jährige Ehefrau. Ein Kind befand sich nicht in der Wohnung. Eine Waffe wurde ebenfalls nicht aufgefunden. Nach Angaben des Ex-Mannes befinden sich die Kinder (6, 9, 11; m) seit August 2017 in einem Kinderheim im Landkreis Leipzig. Daraufhin wurden diese Angaben im Kinderheim überprüft und Kontakt mit der Betreuerin aufgenommen. Alle drei Kinder befinden sich im Heim; sind unversehrt und wohlauf. Einen Anruf über Handy hat keines der Kinder getätigt. Es besteht auch mit der Mutter kein Kontakt. Es stellte sich bei den parallel durchgeführten Überprüfungen zur Mutter heraus, dass diese psychisch labil ist und unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen die 31-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Notrufmissbrauchs eingeleitet. Alle polizeilichen Maßnahmen wurden beendet.

PM der PD Leipzig vom 09.01.2018

Allgemein Bravo Fahndung

Stuttgart (Baden-Württemberg): In Hotel eingebrochen – Drei Tatverdächtige festgenommen

Polizeibeamte haben am frühen Samstagmorgen (06.01.2018) drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, an einem Einbruch in ein Hotel im Stuttgarter Osten beteiligt gewesen zu sein. Eine Anwohnerin bemerkte kurz nach
04.00 Uhr, wie ein Mann durch ein offenbar zuvor eingeschlagenes Fenster in das Hotel einstieg und alarmierte die Polizei. Bei der anschließenden Durchsuchung, bei der auch ein Polizeihund eingesetzt war, entdeckten die Beamten in einem Zimmer die drei Tatverdächtigen und nahmen sie fest. Das Trio hatte zuvor offenbar eine Kasse aufgebrochen und daraus mehrere Hundert Euro Bargeld gestohlen. Die drei Tatverdächtigen wurden am Sonntag (07.01.2018) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl gegen einen der beiden 18-jährigen, einen iranischen Staatsangehörigen, bestätigte und in Vollzug setzte. Seine beiden Komplizen setzte der Richter wieder auf freien Fuß. Alle drei erwartet nun eine Anzeige wegen Besonders schweren Falls des Diebstahls.

PM des PP Stuttgart vom 08.01.2018

KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Potsdam (Brandenburg): Frontalzusammenstoß mit Streifenwagen

Beamten der Polizeiinspektion Potsdam fiel in den Nachtstunden zum Montag in der Potsdamer Kirschallee ein Pkw Mercedes auf. Als sie dessen Fahrer kontrollieren wollten, entfernte sich dieser mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Amundsenstraße. Während der Nacheile erkannten die Beamten dann, dass der Mercedes von der Nedlitzer Straße in den dortigen Campus Jungfernsee abbog. Im Konrad-Zuse-Ring geriet der Mercedesfahrer dann im Kurvenbereich in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem ihm entgegenkommenden Einsatzmittel der Polizei (VW-Passat). Durch den Zusammenstoß wurden zwei Polizeibeamte (der 52-jähriger Fahrer und sein 60-jähriger Beifahrer) schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Beide Polizisten mussten, zur weiteren Behandlung in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht werden und wurden dort stationär aufgenommen. Der Fahrzeugführer des Mercedes blieb unverletzt und versuchte unmittelbar nach dem Zusammenstoß zu flüchten. Er konnte aber bereits nach kurzer Nacheile durch weitere Einsatzkräfte gestellt und festgenommen werden. Es handelt sich um einen 26-jährigen polnischen Staatsbürger, der dem Augenschein nach unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln stand. Ein später durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf die Einnahme von Amphetaminen. Nachdem eine Blutprobe angeordnet und entnommen wurde, wurde der 26-jährige ins Polizeigewahrsam nach Potsdam gebracht. Dort haben ihn die Beamten durchsucht und fanden bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel (Cannabis und Amphetamine), sowie ein nach dem Waffengesetz verbotenes Einhandmesser. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und den Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Durch den Frontalzusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen hoher Sachschaden, der auf mindestens 12.000 Euro geschätzt wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 08.01.2018

Allgemein Bravo

Essen (Nordrhein-Westfalen): 22-Jähriger bringt gestohlenen Laptop zur Reparatur – Festnahme

Einen gestohlenen Laptop brachte der mutmaßliche Dieb und/oder Hehler am vergangenen Samstag (6. Januar) zur Reparatur. Bei der Abholung nahm die Polizei den Mann fest.

Am Freitagabend (5. Dezember) erstattete eine junge Frau (19) Anzeige bei der Polizei. Gegen 21 Uhr hatte sie festgestellt, dass jemand ihren auf der Waldhausenstraße abgestellten Skoda Oktavia aufgebrochen hatte. Aus dem Fahrzeug war unter anderem ein Laptop gestohlen worden. Täterhinweise lagen nicht vor.

Am Folgetag informierte der aufmerksame Betreiber eines Computerfachgeschäftes die Polizei. Bei ihm sei ein Mann vorstellig geworden. Er habe das Passwort für sein Macbook verlegt und nun darum gebeten, das Gerät freizuschalten. Der Fachmann nahm den Auftrag zum Schein an und versprach dem Unbekannten, ihn später zwecks Abholung zu informieren.

Gesagt – getan. Als der nichts ahnende 22-Jährige am Nachmittag „seinen“ Computer abholen wollte, nahmen ihn Zivilpolizisten in Empfang. Er bestritt den Diebstahl und gab an, den Laptop am späten Freitagabend günstig am Hauptbahnhof gekauft zu haben. Beamte des Kriminalkommissariats 32 ermitteln wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeug und Hehlerei.

PM der POL Essen vom 08.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Salzburg: Verdacht der schweren Nötigung von Rettungskräften

Am 6. Jänner 2018, gegen 21.30 Uhr, wurden mehrere Polizeistreifen zur Wohnung eines amtsbekannten Salzburgers in Salzburg Lehen beordert, da dieser laut Auskunft von anwesenden Rettungskräften durchdrehen solle. Erhebungen der ersteinschreitenden Beamten ergaben, dass der 26-jährige Salzburger drei Mitarbeiter des Roten Kreuzes mit dem Umbringen bedroht hatte und er seinen Drohungen durch Schläge gegen die Türe, sowie durch Vorhalten eines Pfeffersprays Nachdruck verliehen hatte. Zudem hatte er die Sanitäter in seiner Wohnung eingesperrt. Durch die Polizeikräfte wurde der Mann vorläufig festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung wurden ein Pfefferspray, sowie etwa 80 Gramm suchtmittelverdächtige Substanz sichergestellt. Gegen den Beschuldigten besteht ein behördliches Waffenverbot. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 26-Jährige in die Justizanstalt überstellt.

PA der LPD Salzburg vom 07.01.2018

Allgemein

Sesslach (Bayern): Handwerksarbeiten am Feiertag

Bereits am Samstagnachmittag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung nach Krumbach gerufen. Dort führte ein 45-Jähriger Durchbrucharbeiten in seiner Garage durch. Nach der Belehrung, stellte der Mann die Arbeiten zunächst ein. Allerdings setzte der 45-jähriger Mann seine Handwerksarbeiten fort, nachdem die eingesetzte Streife weg war. Gegen 22.30 Uhr ging bei der Polizei erneut eine Meldung wegen übermäßigem Lärm an derselben Örtlichkeit ein. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, zeigte sich der Mann bei wiederholter Belehrung unfreundlich und uneinsichtig. Er sagte, dass er weiterhin Lärm machen wird und dass es ihm auch egal sei, wenn er deswegen „ein paar Euro“ als Strafe zahlen muss. Als ihm daraufhin angedroht wurde, dass er im Zweifel in Gewahrsam genommen wird um zu unterbinden, dass er weiter arbeitet, gab er an, die Arbeit einzustellen. Der 45-jährige bekommt jetzt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.

PM der PI Coburg vom 07.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

RP Online: Polizei gibt Schüsse ab – Wermelskirchener drohte, Menschen zu erschießen

Der Wermelskirchener, der am Mittwoch von einem Polizisten angeschossen wurde, soll auch angedroht haben, Menschen zu erschießen. Seine Waffe war nicht scharf. Der Zustand des angeschossenen Mannes ist kritisch.“

Online-Artikel, 05.01.2018
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/wermelskirchen-polizei-gibt-schuesse-ab-mann-drohte-menschen-zu-erschiessen-aid-1.7301458

Aus der Sicht von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. ist das Wichtigste daran: „“Die Polizisten mussten davon ausgehen, dass es sich um eine scharfe Waffe handelt. Sie mussten daher angesichts der Drohungen handeln.“ Und nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben sie auch rechtmäßig richtig gehandelt, „sie werden strafrechtlich nicht belangt“, betont der Oberstaatsanwalt.

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Berlin: Rettungssanitäter der Feuerwehr mit Böllern beworfen

Leicht verletzt wurden gestern Nacht zwei Rettungssanitäter der Berliner Feuerwehr in Kreuzberg.  Ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge wurden die beiden Retter gegen 22.50 Uhr in die Waldemarstraße zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Vor dem Ort des Einsatzes wurden sie durch einen Mann beschimpft, dem sie jedoch keine Aufmerksamkeit schenkten und bereiteten die für den Noteinsatz nötigen Ausrüstungen vor. Während der Vorbereitung wurden sie durch den Pöbler mit mehreren Böllern beworfen, welche unmittelbar vor ihnen explodierten. Zudem versuchte er auf einen abgestellten Defibrillator zu urinieren. Als die beiden 28 und 29-jährigen Sanitäter sahen wie der Mann dazu gerade seine Hose herunterlassen wollte, alarmierten sie die Polizei und hielten den 37-Jährigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Hierbei spuckte der Böllerwerfer dem 29-Jährigen ins Gesicht. Eingetroffene Polizisten nahmen den alkoholisierten Mann fest und stellten dessen Identität fest, welcher hierbei die Vorwürfe bestritt. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 1,5 Promille. Bei einer anschließend freiwillig gestatteten Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten mehrere zu einem Paket zusammen gebundene Böller sowie auch noch mutmaßliche Drogen in seiner Hosentasche. Der Mann wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und dort nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einer durchgeführten Blutentnahme wieder entlassen. Die beiden Sanitäter wurden zum Glück nur leicht verletzt und setzten ihren Dienst fort. Der 37-Jährige muss sich nun wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM der Polizei Berlin vom 06.01.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Essen (Nordrhein-Westfalen): 37- jähriger Mann verstirbt aus ungeklärter Ursache im Polizeigewahrsam – keine Gewalteinwirkung

Ein 37-jähriger Mann verstarb Mittwochabend (3. Januar), aus noch ungeklärter Ursache im Polizeigewahrsam. Gegen 19.30 Uhr alarmierte ein 51-jähriger Busfahrer die Polizei über einen randalierenden Fahrgast. Auf dem Weg von Düsseldorf nach Essen griff der 37-Jährige mehrfach in das Lenkrad des Busses. Um weitere Gefahren abzuwenden, war der Flixbus-Fahrer gezwungen an der Ausfahrt Essen- Kettwig die Autobahn 52 zu verlassen. Die alarmierte Essener Polizei nahm den mutmaßlichen Randalierer in Gewahrsam. Aus ungeklärter Ursache kollabierte der Mann im Polizeigewahrsam und verstarb noch vor Ort. Die genauen Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, ermittelt aus Neutralitätsgründen das Polizeipräsidium in Bochum.

PM des PP Essen vom 04.01.2018

 

Der aus Essen stammende 37-Jährige hatte aus bislang ungeklärten Gründen den Fahrer eines Reisebusses attackiert und mehrfach ins Lenkrad gegriffen. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann alleiniger Fahrgast. Der Busfahrer reagierte gut und lenkte den Bus an der Anschlussstelle Essen-Kettwig von der A 52 runter. Dort verließ er sein Gefährt und informierte die Polizei. Parallel sorgte der 51-jährige Fahrer dafür, dass die hintere Tür des Gefährts geöffnet blieb, um so einen Mechanismus zu aktivieren, der eine mögliche Weiterfahrt verhindert.

Die Einsatzkräfte der Polizei trafen den 37-Jährigen noch auf dem Fahrersitz an. Da sein Verhalten Anlass zur Vermutung gab, dass Alkohol- oder Drogenkonsum vorliegen könnte, sollte der Tatverdächtige mit zum Essener Polizeipräsidium genommen werden. Dabei leistete er Widerstand. Er musste in der Folge gefesselt transportiert werden.

Im Polizeigewahrsam des PP Essen wurde er in einer videoüberwachten Zelle untergebracht. In der Zwischenzeit war bereits ein Arzt zur Entnahme einer Blutprobe bestellt worden. In der Phase bis zum Eintreffen des Arztes wurde neben der Videobeobachtung alle 15 Minuten eine persönliche Zellenkontrolle durchgeführt. Circa eine Stunde nach der Einlieferung kollabierte der 37-Jährige aus bislang ungeklärten Gründen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen – auch unter Einbindung eines Notarztes – verstarb der Essener noch im Polizeigewahrsam.

Die durch die Staatsanwaltschaft Essen angeordnete Obduktion erbrachte keine Hinweise auf Gewalteinwirkung auf den Körper des Verstorbenen. Vielmehr deutet derzeit vieles auf eine Vergiftung durch bislang unbekannte Substanzen hin. Zur Bestimmung dieser Substanzen wurde eine toxikologische Untersuchung in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Untersuchung dürfte erfahrungsgemäß noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.

PM des PP Bochum vom 04.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Rhein-Sieg-Anzeiger: Urteil Polizist bei Verkehrskontrolle mit Beil attackiert – Täter filmten mit Handy

Das Amtsgericht Siegburg verurteilte einen 30-Jährigen zu zweieinhalb Jahren Haft, nachdem er Polizisten mit einer Axt angegriffen hatte.

Es ist rein den guten Reflexen des Polizisten zu verdanken, dass er keine schweren Verletzungen davontrug.

Online-Artikel, 03.01.2018
https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/sankt-augustin/urteil-polizist-bei-verkehrskontrolle-mit-beil-attackiert—taeter-filmten-mit-handy-29420992?dmcid=sm_fb_p

 

Man kann sich darüber streiten, ob zweieinhalb Jahre Haft ausreichend sind oder nicht, aber wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sind froh, dass es überhaupt man ein Urteil gab.

Übrigens interessante Lektüre für alle, die behaupten, Joints würden chillen und nicht aggressiv machen…

Wir wünschen dem angegriffenen Beamten eine gute Verarbeitung und dass das Urteil ihm dabei helfen möge.

Allgemein

Elgersweier (Baden-Württemberg): „Roller-Rowdys“ ausgebremst

Drei Heranwachsende aus Offenburger Ortsteilen haben offenbar die ausgereifte Technik moderner Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen unterschätzt. In wechselnden Besetzungen machten sie sich in den zurückliegenden Sommermonaten zur Nachtzeit immer wieder einen Spaß daraus, auf Motorrollern mit überhöhter Geschwindigkeit eine Messanlage in Elgersweier zu passieren. Nicht nur das: Die auf den Aufnahmen der Anlage zur Schau gestellten Handzeichen waren von beleidigender Natur. Da die Kennzeichen der motorisierten Zweiräder nicht zu sehen waren, fühlten sie sich vor einer Strafverfolgung geschützt.

Weniger Spaß hierbei verstanden jedoch die Mitarbeiter der Stadt Offenburg und die ermittelnden Beamten des Polizeipostens Hohberg. Die detaillierten Beweisfotos und ausführliche Recherchen darüber hinaus ermöglichte es mittlerweile, jeden einzelnen Verkehrssünder zu ermitteln. Da die Zweiräder mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern gemessen wurden, sehen die „Spaßvögel“ neben Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung außerdem einigen weiteren Unannehmlichkeiten entgegen. Auch die Führerscheinbehörde wurde informiert, so dass für die Beteiligten der Spaß nun doch in einer ernsteren Angelegenheit endet.

PM des PP Offenburg vom 04.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Bad Kissingen (Bayern): 21-Jähriger randaliert im Rettungswagen – Ermittlungen u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung

Sanitäter des Rettungsdienstes waren ihren Angaben zufolge in der Silvesternacht von einem 21-Jährigen angegriffen, beleidigt und bedroht worden.

Die Polizeiinspektion hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 01:45 Uhr waren die Geschädigten am Neujahrsmorgen zu einem Einsatz des BRK in die Tilman-Riemenschneider-Straße aufgrund einer bewusstlosen Person gerufen worden. Während der Versorgung des 21-Jährigen schlug dieser plötzlich um sich, beleidigte und bedrohte seine Helfer. Einer der Sanitäter wurde dann offenbar von einem Unbekannten auf den Rücken geschlagen. Die Rettungsdienstmitarbeiter brachten den 21-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er die Sanitäterin ins Gesicht schlug.

Die Polizeiinspektion Bad Kissingen hat nun aufgrund der Anzeige, die im Laufe des Mittwochs gestellt wurde, Ermittlungen gegen den jungen Mann u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. In Bezug auf den Unbekannten Schläger, der den Sanitäter in den Rücken geschlagen hatte, laufen ebenfalls Ermittlungen. Glücklicherweise erlitten die eingesetzten Sanitäter keine ernsthaften Verletzungen.

PM der PI Bad Kissingen vom 04.01.2018

Allgemein Trauriges

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Tötungsdelikt in Kandel

Nach den bisherigen Erkenntnissen hat der Beschuldigte vor seiner Flucht mutmaßlich in der Provinz Kabul/Afghanistan gelebt und kam als unbegleiteter minderjähriger Ausländer im April 2016 nach Deutschland. Im Mai 2016 wurde er in den Bereich der Kreisverwaltung Germersheim zugewiesen. Zum ausländerrechtlichen Status ist den Ermittlungsbehörden bisher bekannt, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den von dem Beschuldigten gestellten Asylantrag im Februar 2017 abgelehnt und das Vorliegen eines Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt hat. Der Beschuldigte war nach seinen eigenen Angaben bei seiner Einreise nach Deutschland nicht im Besitz eines Ausweispapiers und hat sein Geburtsdatum mit 01.01.2002 angegeben. Da bislang keine hinreichend gesicherten Erkenntnisse zum tatsächlichen Alter des Beschuldigten vorliegen, wird die Staatsanwaltschaft Landau ein medizinisches Gutachten zur Bestimmung des Alters des Beschuldigten in Auftrag geben.

Das mittlerweile vorliegende vorläufige Obduktionsergebnis ergab, dass das Mädchen durch mehrere Messerstiche verletzt wurde und ein Stich im Bereich des Herzens tödlich war. Die Ermittlungen zu dem Motiv, den Hintergründen sowie dem konkreten Tatgeschehen dauern an. Der in Untersuchungshaft befindliche Beschuldigte hat sich auch weiterhin nicht eingelassen und macht von seinem Schweigerecht Gebrauch. Zwischenzeitlich hat die Zentrale Kriminalinspektion Ludwigshafen aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Landau erwirkten Durchsuchungsbeschlusses den Wohnraum des Beschuldigten in Neustadt/Weinstraße durchsucht. Die dabei sichergestellten Beweismittel, unter anderem zwei Mobiltelefone und diverse Unterlagen, werden nun gesichtet und ausgewertet. Daneben konzentrieren sich derzeit die Ermittlungen insbesondere auf die Vernehmungen von Zeugen sowie die kriminaltechnischen Untersuchungen.

Über den Fortgang der Ermittlungen werden wir weiter berichten.

PM des PP Rheinpfalz vom 03.01.2018

Allgemein Kritik

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Tod einer 15-jährigen in Kandel nach einem Messerangriff – Medieninformation der Kreisverwaltung Germersheim vom 02.01.2018

Symbolfoto

Die Kreisverwaltung Germersheim hat am 02.01.2018 die Medien davon unterrichtet, dass der Vormund des Beschuldigten von der Polizei zwar über die Erstattung von Strafanzeigen, nicht jedoch über eine direkte Bedrohung des Mädchens informiert gewesen sei. Auch die Fall führende Sachbearbeiterin des Jugendamtes hätte davon keine Kenntnis gehabt. Gleiches gelte für die Betreuerinnen des Beschuldigten in der Jugend-Wohngruppe in Neustadt.

Die Polizei bekräftigt ihre Darstellung, dass die beteiligten Stellen umfassend über die ihr vorliegenden Erkenntnisse und Maßnahmen informiert wurden. Zunächst hat der polizeiliche Sachbearbeiter am Nachmittag des 18.12. 2017 den Vormund des Beschuldigten beim Jugendamt Germersheim im Rahmen eines Telefonates erstmals über die gegen seinen Mandanten vorliegende Strafanzeige vom 15.12. und den dazu vorgetragenen ergänzenden Tatvorwürfen vom 17. und 18.12.2017 informiert. Dieses Telefonat ist als Maßnahme im polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem dokumentiert. Der Sachbearbeiter hat dem Vormund mitgeteilt, dass der Beschuldigte ehrverletzende Bilder des Mädchens anderen öffentlich zugänglich machte, dem Mädchen drohte, sie am Bahnhof Kandel „abzupassen“ und, dass sie in Zukunft „aufpassen“ müsse. Darüber hinaus war der Beschuldigte am 27.11.2017 in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem anderen Jugendlichen auf dem Schulgelände in Wörth verwickelt. Deswegen wurde er am gleichen Tage von dem Geschädigten angezeigt. Auch darüber hat der polizeiliche Sachbearbeiter den Vormund des Beschuldigten informiert.

Am 19.12.2017 folgte ein weiteres Telefongespräch zwischen dem Sachbearbeiter und dem Vormund beim Jugendamt. Auch dieses Telefonat ist als Maßnahme im Vorgangsbearbeitungssystem dokumentiert. Neben dem Hinweis auf die Sicherstellung des Handys hat der Sachbearbeiter die vom Beschuldigten begangenen Straftaten erneut detailliert dargestellt, insbesondere die vom Beschuldigten ausgesprochenen Drohungen bezüglich „abpassen“ und „aufpassen“ in der Zukunft.

Ebenfalls am 18.12.2017, gegen Mittag, suchte der polizeiliche Sachbearbeiter gemeinsam mit einem weiteren Polizeibeamten die IGS Kandel auf, nachdem er kurz vorher von der Schulleitung darüber informiert wurde, dass sich der Beschuldigte in der Schule befindet. Der Beschuldigte befand sich in Begleitung von zwei Betreuerinnen, die für ihn in der Wohngruppe in Neustadt zuständig sind. Im Beisein der Betreuerinnen wurde der Beschuldigte zunächst belehrt; danach fand eine Gefährderansprache statt. Ihm wurde dabei vorgehalten, dass er in sozialen Netzwerken Bilder der Geschädigten anderen zugänglich gemacht, sie beleidigt und ihr gedroht zu haben, sie „abzupassen“. Dem Beschuldigten wurde erläutert, dass er eine Vorladung zur Polizei erhalten werde und er sich zu den Vorwürfen äußern könne. Sein Handy wurde sichergestellt.

PM des PP Rheinpfalz vom 03.01.2018

Allgemein

ndr.de: Neue Details nach Schüssen in Wahlstedt

„Nach Schüssen auf einen Mann in Wahlstedt (Kreis Segeberg) hat die Polizei Details zu dem Einsatz mitgeteilt. Nach Angaben eines Sprechers [der Staatsanwaltschaft, Anm. der Bloggerin] schossen die Beamten am Sonntag auf einen 38-Jährigen, weil dieser sie mit einer Waffe bedroht hatte.“

Online-Artikel, 02.01.2018
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Neue-Details-nach-Schuessen-in-Wahlstedt,polizeischuesse104.html

Allgemein

ntv.de: Polizisten, Ärzte oder Manager? Wem die Deutschen am meisten vertrauen

Die Polizei, dein Freund und Helfer? Zumindest genießen die Beamten in Deutschland größtes Vertrauen, wie das jüngste RTL/n-tv-Trendbarometer zeigt. Rapide an Ansehen verlieren dagegen vor allem zwei andere Institutionen.“

Online-Artikel, 03.01.2018
https://www.n-tv.de/panorama/Wem-die-Deutschen-am-meisten-vertrauen-article20206550.html

 

H O C H V E R D I E N T!!!

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Polizeibeamter stürzt bei der Suche nach einer Person durch das Dach einer Lagerhalle und verletzt sich schwer

Am Montag, 01.01.2018, gegen 21.00 Uhr, wurde jeweils eine Streife der Polizeiinspektion 27 (Haar) und der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) aufgrund der Suizidankündigung eines 34-Jährigen zu einer Wohnanschrift in Heimstetten beordert.

Aus der Wohnung konnten die Beamten ein Winseln vernehmen. Da auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, entschlossen sich die Beamten diese gewaltsam zu öffnen.

In der Wohnung konnten keine Personen angetroffen werden. Lediglich ein Hund ließ sich als Verursacher des Winselns ausfindig machen. Außerdem stellten die Polizeibeamten fest, dass die Wohnzimmertür verschlossen war. Diese wurde ebenfalls aufgebrochen.

In dem Wohnzimmer war ein Fenster geöffnet. Dahinter befand sich das Dach eines anliegenden Firmengeländes. Da der 34-jährige Betroffene in seiner Wohnung nicht angetroffen werden konnte, entschlossen sich die Polizeibeamten auf dem Dach dieser Firma nachzusehen. Das Dach wirkte augenscheinlich stabil und es wurde von einem 24-jährigen Polizeibeamten betreten.

Bei der Absuche des mutmaßlichen Fluchtweges des 34-Jährigen erwies sich das Dach nach kurzer Zeit als nicht tragfähig und der 24-jährige Polizeibeamte stürzte ca. fünf Meter tief durch das Dach in die darunter befindliche Lagerhalle. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der 34-Jährige konnte im Rahmen der Fahndung auf dem Firmengelände angetroffen werden. Seine geäußerten Suizidgedanken waren nach eigener Aussage nur spaßhafte Äußerungen. Da in seiner Wohnung auch Betäubungsmittel aufgefunden wurden, muss er sich nun wegen Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM des PP München vom 02.01.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nürnberg (Bayern): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Heute Nachmittag (02.01.2018) ereignete sich in der Nürnberger Südstadt ein Verkehrsunfall, in den ein Streifenwagen der Nürnberger Polizei verwickelt war. Die Verkehrspolizei Nürnberg hat den Sachverhalt aufgenommen.

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr der Streifenwagen (BMW 3er-Serie) gegen 14:00 Uhr die Landgrabenstraße mit Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) in Richtung Gibitzenhofstraße. An der Kreuzung mit der Gugelstraße kam es zum Zusammenstoß mit einem Opel Corsa, der von rechts aus der Gugelstraße in die Landgrabenstraße einfuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der BMW über die Fahrbahn in den Gegenverkehr der Landgrabenstraße und stieß dort an der Ampel gegen zwei wartende Fahrzeuge – einen Lkw und einen Mercedes Benz.

Die drei Insassen des Mercedes erlitten z. T. schwere Verletzungen, der Beifahrer des Polizeifahrzeuges wurde ebenfalls verletzt. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer des Opel Corsas und des Lkws blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser.

Derzeit (16:00 Uhr) ist der Kreuzungsbereich wegen der laufenden Unfallaufnahme gesperrt. Es kommt zu Behinderungen, auch im Straßenbahnverkehr. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

PM des PP Mittelfranken vom 02.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Welt.de: Bedrohte Polizei – eine Gefahr für unser Land

„Noch ist es hierzulande nicht so kritisch wie in einigen schwedischen oder französischen Vorstädten. Aber die Berichte aus der Silvesternacht über Gewalt gegen Polizisten lassen erahnen, dass wir auf dem Weg dahin sind.“

Online-Artikel, 02.01.2018
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article172075768/Angriffe-zu-Silvester-Bedrohte-Polizei-eine-Gefahr-fuer-unser-Land.html

 

Ist ja nicht so, als würde die Initiative Keine Gewalt gegen Polizisten das nicht schon seit 2009 mitteilen. Wir reden nicht über das Thema, weil wir Polizisten allgemein flauschig finden, sondern weil wir in der Gewalt gegen Polizisten ein gesellschaftliches Problem sehen, das uns alle betrifft.

Schön, dass auch andere das allmählich bemerken. Da besteht ja noch Hoffnung…

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Mainz (Rheinland-Pfalz): 25-Jähriger ließ sich nicht behandeln

Am 31.12.2017 entbrannte gegen 23:30 Uhr im Kaiser-Karl-Ring ein Streit bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Ein 25-jähriger belästigte eine größere Gruppe und es kam zu einem Gerangel. Eine 22-jährige und ein 23-jähriger wurden leicht verletzt. Dann entfernte sich der junge Mann. Kurze Zeit später provozierte er eine weitere Gruppe und er wurde selbst mit einer Flasche angegriffen. Seine blutende Gesichtsverletzung ließ er vor Ort zunächst nicht behandeln. Er wurde gegenüber den Rettungskräften aggressiv und musste polizeilich in Krankenhaus begleitet werden.

PM des PP Mainz vom 01.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Sassenberg (Nordrhein-Westfalen): Carportbrand drohte auf Haus überzugreifen, 9 Personen verletzt

Am 01.01.2018, gegen 01:34 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in Sassenberg auf der Erich-Kästner-Straße. Bei Eintreffen der Streifenwagen, stand das Carport eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Flammen entzündeten dann das Carport des Nachbarhauses und drohten auf das Haus überzugreifen. Bewohner und Besucher konnten aus den Häusern evakuiert werden. Sie hatten noch selbstständig Fahrzeuge versetzt. Durch den Brand erlitten acht Personen eine Rauchgasintoxikation. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Eingesetzt waren 2 Löschzüge der FW Sassenberg, 6 Rettungswagen, 2 Notärzte, starke Kräfte der Polizeiwache Warendorf und das Ordnungsamt Sassenberg. Traurige Randnotiz: Ein 23-jähriger Sassenberger, der stark alkoholisiert war, beleidigte die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr und behinderte die Rettungsarbeiten. Da er dem ausgesprochenen Platzverweis nicht Folge leistete, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der KPB Warendorf vom 01.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Köln (Nordrhein-Westfalen): Schlechtes Wetter und Schlägereien nach Mitternacht

Die Polizei Köln hat ihr Sicherheitskonzept zum Jahreswechsel konsequent umgesetzt. Um Mitternacht waren die Straßen und Plätze in der Kölner Innenstadt gut besucht. Mit zunehmenden Regen machten sich jedoch viele Besucher bereits ab 1 Uhr auf den Heimweg.

In der Silvesternacht schritten die Beamten in Köln vermehrt bei Schlägereien und Streitigkeiten ein. Vereinzelt nahmen sie Unbelehrbare in Gewahrsam. Bislang (Stand: 03:00 Uhr) ermittelt die Polizei in neun Fällen von Sexualdelikten. In drei Fällen stellten die Beamten die Verdächtigen noch am Tatort. Eine Polizeibeamtin erlitt eine Augenverletzung, als in der Goldgasse ein Böller in Höhe ihres Kopfes explodierte. Der Böller wurde nicht absichtlich in Richtung der Beamtin geworfen. Sie verblieb nach ärztlicher Behandlung im Dienst.

PM des PP Köln vom 01.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Auerbach (Bayern): Sieben Leichtverletzte bei Brand eines Einfamilienhauses

Am Neujahrstag gegen 04:50 Uhr, wurde die Integrierte Leitstelle Amberg über einen Brand in Auerbach informiert.

Die Einsatzkräfte fanden einen brennenden Carport und einen darin abgestellten  – bereits ebenfalls brennenden – Pkw vor. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt auch schon auf das angrenzende Wohnhaus ausgedehnt.

Durch den massiven Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnanwesen verhindert werden. Das Haus des Geschädigten brannte allerdings vollständig aus, beziehungsweise wurde durch den Brandschaden  unbewohnbar.

Der Hauseigentümer, seine Familie, ein Gäste und ein eingesetzter Polizeibeamter der PI Auerbach erlitten  jeweils eine Rauchvergiftung, die eine Beobachtung im Krankenhaus erforderlich machte. Schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen haben die sieben verletzten Personen nach jetzigen Erkenntnissen  nicht.

Der Sachschaden dürfte bei über 250.000 Euro liegen.

Zur Klärung der bisher unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei Amberg noch in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages  die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Oberpfalz vom 01.01.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Ebersdorf b. Coburg (Bayern): Unbekannter Anrufer beleidigt Mitarbeiter der Rettungsleitstelle

An Neujahr um 02:22 Uhr meldete sich ein Anrufer bei der Rettungsleitstelle in Coburg. Dort beschimpfte der bislang Unbekannte den Mitarbeiter der Rettungsleitstelle mit unflätigen Ausdrücken. Gegen den Anrufer laufen jetzt Ermittlungen wegen Beleidigung.

PM der PI Lichtenfels vom 01.01.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Funkwagen kollidiert mit Auto – fünf Leichtverletzte

Fünf Leichtverletzte sind die Folge eines Unfalls gestern in der frühen Nacht in Neukölln. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Polizeiwagen mit Sonder- und Wegerechten kurz nach 22 Uhr die Wildenbruchstraße in Richtung Erkstraße und soll bei Rot in die Kreuzung an der Sonnenallee eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem von rechts kommenden Audi zusammen. Mit dem Wagen war ein 28-Jähriger in der Sonnenallee in Richtung Innstraße unterwegs. In der Folge der Kollision prallte das Polizeifahrzeug gegen ein im Gegenverkehr wartendes Carsharing-Auto mit dem eine 29-Jährige unterwegs war. Die Frau blieb unverletzt. Der Audi-Fahrer, seine 57-jährige Beifahrerin und die Besatzung des Funkwagens, drei Polizeibeamte, erlitten leichte Verletzungen und wurden am Ort von Rettungssanitätern behandelt. Die verletzten Polizisten konnten ihre Dienste nicht fortsetzen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die Unfallbearbeitung.

PM Nr. 2976 der Polizei Berlin vom 30.12.2017

Allgemein

Berlin: Funkwagen kollidiert mit Auto – fünf Leichtverletzte

Fünf Leichtverletzte sind die Folge eines Unfalls gestern in der frühen Nacht in Neukölln. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Polizeiwagen mit Sonder- und Wegerechten kurz nach 22 Uhr die Wildenbruchstraße in Richtung Erkstraße und soll bei Rot in die Kreuzung an der Sonnenallee eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem von rechts kommenden Audi zusammen. Mit dem Wagen war ein 28-Jähriger in der Sonnenallee in Richtung Innstraße unterwegs. In der Folge der Kollision prallte das Polizeifahrzeug gegen ein im Gegenverkehr wartendes Carsharing-Auto mit dem eine 29-Jährige unterwegs war. Die Frau blieb unverletzt. Der Audi-Fahrer, seine 57-jährige Beifahrerin und die Besatzung des Funkwagens, drei Polizeibeamte, erlitten leichte Verletzungen und wurden am Ort von Rettungssanitätern behandelt. Die verletzten Polizisten konnten ihre Dienste nicht fortsetzen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die Unfallbearbeitung.

PM Nr. 2976 der Polizei Berlin vom 30.12.2017

Allgemein Tragisch Trauriges

Kreispolizeibehörde Viersen (NRW): Spenden für die betroffenen Kollegen

Viele Menschen haben uns nach einem Spendenkonto für die betroffenen Kollegen und ihre Familien gefragt. Einige Bürger waren auf der Wache, um ihre Bargeldspenden abzugeben. Vielen Dank dafür.

Die Kreispolizeibehörde Viersen darf selber keine Spenden annehmen. Wir haben mit der Polizeistiftung NRW vereinbart, dass Menschen, die für die Hinterbliebenen oder die verletzten Kollegen etwas spenden möchten, diese Zuwendungen auf das Konto der Polizeistiftung NRW überweisen mögen. Unter dem Stichwort „Viersen“ können Sie Ihre Geldspende auf folgende Bankverbindung bei der Kreissparkasse Köln überweisen: Kontonummer: 72724 Bankleitzahl: 37050299 IBAN: DE 19 37050299 000 0072724.

PM der KPB Viersen vom 29.12.2017

Allgemein Tragisch Trauriges

Kreispolizeibehörde Viersen (NRW): Danke für die zahlreichen Kondolenzen

Bildquelle: KPB Viersen

Es ist tröstlich zu erfahren, wieviel Anteilnahme wir aus der Bevölkerung erhalten. Wir bedanken uns ganz herzlich. Neben zahlreichen Beileidsbekundungen über Twitter oder Email, per Briefpost und Telefon sind Bürgerinnen und Bürger auf der Wache auch persönlich erschienen. Sie haben für unsere verstorbene Kollegin und die beiden Schwerverletzten gebetet und Blumen und Kerzen vor der Wache niedergelegt.

Wir werden die Kondolenz- und Genesungswünsche sammeln und den Eltern und Angehörigen der drei Kollegen übermitteln.

Wir hoffen für die beiden Verletzten weiterhin auf eine baldige und vollständige Genesung. Der Zustand unserer lebensgefährlich verletzten Kollegin hat sich leicht stabilisiert, doch leider ist eine Lebensgefahr immer noch nicht ausgeschlossen. Dem schwer verletzten Kommissaranwärter geht es den Umständen entsprechend besser.

Danke, wenn Sie alle mit Ihren Gedanken weiter an unserer Seite stehen!

PM der KPB Viersen vom 29.12.2017

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Schwerer Verkehrsunfall bei Fahndung auf der A 61 – 23-jährige Polizistin getötet – Zwei weitere Beamte schwer verletzt

Dem aktuellen Stand der Ermittlungen zufolge erhielten die grenznahen Polizeidienststellen über die Landesleitstelle NRW von der Polizei in Maastricht gegen 20.45 Uhr den Hinweis auf einen verdächtigen Lkw. Der Sattelzug mit ukrainischem Kennzeichen solle sich in Schlangenlinien auf der A 61 aus den Niederlanden kommend in Richtung Koblenz bewegen. An der sofort ausgelösten Fahndung beteiligten sich, neben Streifenwagen der Autobahnpolizei Düsseldorf, auch Fahrzeuge der Polizei Viersen. Eine Streifenwagenbesatzung (48-jährige Fahrerin, 22-jähriger Beifahrer, 23-Jährige auf der Rückbank) befand sich circa 700 Meter hinter der Anschlussstelle Viersen mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage auf dem Seitenstreifen. Ein 40-jähriger Zeuge (NL), der den verdächtigen Lkw gemeldet hatte und sich nach wie vor hinter dem 40-Tonner befand, konnte gegen circa 21 Uhr beobachten, wie der Sattelzug in Höhe des Streifenwagens plötzlich von links bis auf den Seitenstreifen zog und dort den Funkstreifenwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 23-jährige Polizistin auf der Rückbank des BMW getötet. Ihre beiden Kollegen erlitten schwerste Verletzungen und werden stationär behandelt.

Der 48-jährige ukrainische Lkw-Fahrer wurde festgenommen und wird derzeit vernommen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Ihm wurden Blutproben zur Feststellung seiner Alkoholisierung und eines möglichen Drogenkonsums entnommen.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die A 61 zwischen den Anschlussstellen Viersen und Mackenstein gesperrt.

PM des PP Düsseldorf vom 28.12.2017, 9:48 Uhr

Innenministerium NRW: Trauer um im Einsatz verstorbene Polizeibeamtin – Innenminister Reul: Meine Gedanken sind bei der Familie, den Freunden und den Kollegen der Beamtin

Zum Tod der heute Nacht auf der Autobahn A 61 im Einsatz verstorbenen Polizeibeamtin erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul:

„Mich hat diese Nachricht zutiefst getroffen. Meine Gedanken sind bei der Familie, den Freunden und den Kollegen der verstorbenen Beamtin. Mit nur 23 Jahren wurde sie plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Zugleich bange und hoffe ich mit den beiden schwerverletzten Polizisten. Dieser schreckliche Vorfall zeigt einmal mehr, welchen Gefahren unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten Tag für Tag ausgesetzt sind.“

Das Ministerium hat für die Streifenwagen der NRW-Polizei Trauerflor angeordnet.

PM der MIK NRW vom 28.12.2017, 11:28 Uhr

 

Polizistin aus Nordrhein-Westfalen im Einsatz tödlich verunglückt Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert

Die Fahrzeuge und Boote der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns tragen ab sofort Trauerflor und Trauerbeflaggung. Mecklenburg-Vorpommerns Polizistinnen und Polizisten bekunden damit als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer um eine Polizeibeamtin des Landes Nordrhein-Westfalen, die in Ausübung des Dienstes heute Nacht nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 61 verstorben ist. In einem Kondolenzschreiben spricht Innenminister Lorenz Caffier der Familie, den Freunden und Kollegen sowie seinem NRW-Amtskollegen, Innenminister Herbert Reul, seine aufrichtige Anteilnahme aus. Den beiden schwerverletzten Polizisten wünscht er baldige Besserung. „Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren bewusst sind, ist es immer wieder schrecklich, wenn solche Unfälle passieren und Menschen plötzlich aus dem Leben gerissen werden“, so Minister Caffier. „Wenn unsere Streifenwagen und -boote Trauer tragen, zeigt dies unsere gemeinsame Trauer mit den befreundeten Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen.“ Die Trauerflore können ab sofort an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

PM des IM-MV vom 28.12.2017, 13:34 Uhr

 

Kreispolizeibehörde Viersen: Landrat und Abteilungsleiter bringen ihre tiefe Trauer und Bestürzung zum Ausdruck

Mit sehr großer Bestürzung haben Landrat Dr. Andreas Coenen und der Abteilungsleiter der Polizei Viersen, LPD Manfred Krüchten, auf den tragischen Ausgang des Einsatzes der Viersener Polizei am Mittwochabend auf der BAB 61 reagiert. Der Abteilungsleiter, der sofort am Mittwochabend die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Polizeiwache Viersen aufsuchte, informierte den in Urlaub weilenden Landrat über den Tod der jungen Polizistin und die schweren Verletzungen einer 48-jährigen Beamtin der Viersener Polizeiwache sowie eines in der Ausbildung befindlichen 22-jährigen Kommissaranwärters.

Landrat Dr. Andreas Coenen: „Ich bin zutiefst betroffen und spreche der Familie der Verstorbenen mein herzlichstes Beileid aus. Den beiden schwer verletzten Polizeibeamten wünsche ich eine hoffentlich schnelle und vollständige Genesung. Was immer in meiner Macht als Leiter der Kreispolizeibehörde Viersen steht, werde ich tun, um sowohl den trauernden und bangenden Familien und Freunden der betroffenen Mitarbeitern wie auch der gesamten Belegschaft der Kreispolizeibehörde Viersen beizustehen.“

Bereits am Mittwochabend fanden sich auf der Viersener Polizeidienststelle Betreuungsteams, Notfall- und Polizeiseelsorger ein, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser sehr belastenden Situation beizustehen. Die Betreuungsmaßnahmen dauern derzeit noch an.

Abteilungsleiter Manfred Krüchten: „Natürlich stehen die Türen sowohl beim Landrat als auch bei mir für jeden Mitarbeiter offen, der Gesprächsbedarf hat. Ich bedanke mich ausdrücklich für die professionelle Hilfe der Betreuungsteams und Seelsorger bei der Bewältigung dieser sehr belastenden und traurigen Situation. Mein ausdrücklicher Dank geht auch an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Polizei- und Aufsichtsbehörden, die die Viersener Wache auch in den nächsten Tagen im Einsatz unterstützen werden, damit unsere am schwersten betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Viersener Polizeiwache in Ruhe trauern und das Erlebte verarbeiten können.“

Viele Beileidsbekundungen von Polizeibehörden in der ganzen Bundesrepublik und Bürgerinnen und Bürgern haben die Behörde heute auf den unterschiedlichsten Wegen erreicht. Die mitfühlenden Worte trösten. Dafür bedanken wir uns herzlich. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden unserer Kolleginnen und unseres Kollegen.

PM der KPB Viersen vom 28.12.2017, 16:53

 

Die Pressestelle der Polizei Düsseldorf hat heute um 09:48 Uhr bereits über den schweren Verkehrsunfall am 27.12.2017 um ca. 21:00 Uhr berichtet, bei welchem ein 48-jähriger ukrainischer LKW-Fahrer auf der A 61 einen Streifenwagen gerammt hat, wodurch eine 23-jährige Polizeibeamtin getötet wurde.

Eine 48-jährige Polizeibeamtin und ein 22-jähriger Polizeibeamter mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Bei der 48jährigen Polizisten bestand Lebensgefahr.

Bei der Polizei Mönchengladbach ist heute wegen des Anfangsverdachts eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes eine Mordkommission eingerichtet worden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, der 48jährige LKW-Fahrer vernommen. Am Abend wurde er auf der Grundlage der fortgeschrittenen Ermittlungsergebnisse wegen des dringenden Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Fahrlässigen Tötung und der Fahrlässigen Körperverletzung einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.

Gemeinsame PM der StA und des PP Mönchengladbach vom 28.12.2017, 19:05 Uhr

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hahnstätten (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit Streifenwagen

Am Donnerstag (28.12.2017) sollte kurz nach Mitternacht der Fahrer eines Kleinkraftrades in Hahnstätten einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Rollerfahrer missachtete die eindeutigen Anhaltezeichen und fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit auf den Polizeibeamten zu, welcher sich deutlich sichtbar auf der Straße positioniert hatte. Der Beamte wich zur Seite aus, konnte eine leichte Kollision jedoch nicht verhindern und kam zu Sturz. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu, war aber weiter dienstfähig. Der 43 Jahre alte Mann aus der Verbandsgemeinde Hahnstätten fuhr danach gegen die leicht offen stehende Fahrertür des Streifenwagens und kam ebenfalls zu Fall. An dem Dienst-Kfz entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Da die Beamten bei dem Rollerfahrer erheblichen Alkoholkonsum feststellten, musste eine Blutprobe entnommen werden. Der Roller wurde durch einen Abschleppdienst abgeholt und sichergestellt; der Streifenwagen war noch bedingt fahrbereit.

PM der PD Montabaur vom 28.12.2017

Allgemein

Köln (Nordrhein-Westfalen): Einbrecher angetroffen – Beamtin schießt

In der Nacht zu Donnerstag (28. Dezember) haben Beamte zwei Einbrecher in einem Berufskolleg im Stadtteil Humboldt-Gremberg auf frischer Tat angetroffen. Eine Polizeibeamtin gab kurz darauf einen Schuss aus ihrer Dienstwaffe ab. Zunächst war unklar, ob eine Person getroffen wurde. Die Einbrecher flüchteten. Kurz nach 5 Uhr erschien ein Mann (59) mit einer Schussverletzung in der Notaufnahme des Krankenhauses in Kalk. Derzeit ist Gegenstand der Ermittlungen, ob es sich bei ihm um einen der Einbrecher handelt und ob er durch den Schuss der Polizeibeamtin die Verletzung erlitten hat.

Gegen 1.30 Uhr hatte ein Wachdienstmitarbeiter (28) der Polizei Köln einen Einbruchalarm in dem Berufskolleg in der Westerwaldstraße gemeldet. Wenig später hatten Beamte mit dem 28-Jährigen das Schulgebäude durchsucht und trafen beim Öffnen einer Labortür auf die Einbrecher.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Köln hat das Polizeipräsidium Bonn die Ermittlungen übernommen. Weitere Details sind zu diesem Zeitpunkt der Ermittlungen nicht möglich.

Gemeinsame PM der StA und des PP Köln vom 28.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Köln (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher wird bei Widerstand verletzt

Am späten Mittwochabend (27. Dezember) ist ein Kölner (17) in der Innenstadt bei Widerstandshandlungen gegenüber Polizeibeamten schwer verletzt worden. Die Polizei Düsseldorf ist mit der Aufklärung des Falls betraut. Die Ermittler werden unter anderem Aufnahmen einer Bodycam der Beamten auswerten.

Nach jetzigem Ermittlungsstand ging der 17-Jährige gegen 23.30 Uhr im Foyer eines Hotels in der Christophstraße nach anfänglich verbalen Attacken mit geballter Faust auf einen Polizisten los. Der Beamte wehrte den Angriff mit zwei Faustschlägen ab, worauf der junge Mann zu Boden fiel. Rettungskräfte fuhren den 17-Jährigen mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus. Die Schwere der Verletzung war zunächst unklar. Er ist bei Bewusstsein und es besteht keine Lebensgefahr. Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Köln.

Gemeinsame PM der StA und des PP Köln vom 28.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Bei Verkehrsunfall mit Polizeidienstfahrzeug zwei Personen leicht verletzt

Am Mittwoch, 27.12.2017, gegen 05.15 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Polizeibeamter die Dachauer Straße stadtauswärts, um diese an der Kreuzung zur Schwere-Reiter-Straße in gerader Richtung zu überqueren. Da die beiden im Dienstfahrzeug befindlichen Beamten im Einsatz waren und die für sie geltende Ampel rot zeigte, fuhr der 23-jährige Polizeibeamte unter Verwendung des sogenannten Sonder- und Wegerechtes (Blaulicht) in die Kreuzung ein.

Zur gleichen Zeit befuhr eine 53-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw, Audi die Schwere-Reiter-Straße in Richtung Rotkreuzplatz und wollte die vorgenannte Kreuzung ebenfalls geradeaus überqueren.

Ein links neben der 53-Jährigen verkehrsbedingt wartender Lkw verdeckte sowohl die Sicht der Polizeibeamten als auch die der 53-Jährigen. Bei dem darauffolgenden Zusammenstoß prallte der Audi in die rechte Fahrzeugseite des Polizeidienstfahrzeuges. Dieser wurde durch den Aufprall auf die linke Fahrzeugseite gekippt und kam so zum Liegen.

Durch den Zusammenstoß wurden die 53-jährige Audi-Fahrerin und die 21-jährige Beifahrerin im Polizeidienstfahrzeug leicht verletzt. Sie wurden jeweils zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall erheblich beschädigt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Während der Unfallaufnahme kam es zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Gegen den Fahrer des Dienstfahrzeuges wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PM des PP München vom 28.12.2017

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Kandel (Rheinland-Pfalz): Tötungsdelikt zum Nachteil einer 15-Jährigen

Am Mittwochnachmittag, gegen 15.20 Uhr, kam es in einem Drogeriemarkt in Kandel zu einem Streit zwischen einem 15-jährigen Afghanen und einer 15-jährigen Deutschen. Im weiteren Verlauf zog der 15-Jährige ein Messer und stach auf diese ein, welche im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Der Täter konnte durch Passanten überwältigt und durch die Polizei festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsame PM der StA Landau und des PP Rheinpfalz vom 27.12.2017

 

Der 15-jährige Beschuldigte, der am gestrigen Mittag auf ein 15-jähriges Mädchen mit einem Messer eingestochen und es dabei tödlich verletzt hatte, wurde am heutigen Morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landau vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Er kam in eine Jugendstrafanstalt.

Zusätzliche Informationen zum Tatverdächtigen: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen 15-jährigen ledigen afghanischen Asylsuchenden. Er reiste im April 2016 in die Bundesrepublik Deutschland ein und war zuletzt in Neustadt/Weinstraße in einer betreuten Wohngruppe wohnhaft. Wegen einer Körperverletzung, wohl aufgrund einer vorausgegangenen Beleidigung sowie wegen einer Anzeige, die das 15-jährige Mädchen wegen Nötigung, Bedrohung und Beleidigung erstattet hatte, war er bereits auffällig gewesen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Vorfeld des Geschehens – insbesondere im Bereich des Kandeler Bahnhofs und der Lauterburger Straße – Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0621/963-2773 entgegen.

Gemeinsame PM der StA Landau und des PP Rheinpfalz vom 28.12.2017

 

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wetter (Nordrhein-Westfalen): Fahrgast entwendet Münzgeld aus Kasse

Am 25.12.2017, gegen 15.15 Uhr, hielten sich drei männliche Personen in einem Linienbus an der Vogelsanger Straße auf. Während der Fahrer wegen eines defekten Reifens ausstieg, lenkten zwei der Personen die anderen Fahrgäste ab und versperrten ihnen die Sicht. In der Zwischenzeit öffnete die dritte Person die Ticketkasse und entwendete mehrere Geldstücke. Zeugen beobachteten die Tat und verständigten die Polizei. Am Einsatzort überprüften Polizeibeamte die drei Tatverdächtigen, wobei es dem Haupttäter gelang, sich loszureißen und in Richtung Autobahn zu flüchten. Ein Polizeibeamter versuchte ihm über einen angrenzenden Zaun zu folgen, wobei er sich eine schwere Handverletzung zuzog. Weitere Ermittlungen dauern an.

PM der KPN Ennepe-Ruhr-Kreis vom 27.12.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann bedroht Rettungskräfte mit einem Messer

Reisende meldeten der Feuerwehr am Dienstagmorgen (26. Dezember) um 6.30 Uhr in der S 8 auf der Fahrt von Wuppertal nach Düsseldorf einen hilflosen Mann. Als Rettungskräfte versuchten dem 31-jährigen Italiener im Düsseldorfer Hauptbahnhof zu helfen, wurde er aggressiv und bedrohte sie mit einem Messer. Die Bundespolizei nahm den vermutlich unter Drogen stehenden Mann mit zur Dienststelle.

Als die Rettungskräfte auf Bahnsteig 12 im Düsseldorfer Hauptbahnhof die Bahn betraten, wurde der Mann sehr aggressiv und hielt den Rettungskräften ein Messer entgegen. Als sie ihm das Messer aus der Hand schlugen, verließ er die Bahn, torkelte über den Bahnsteig und pöbelte Reisende an. Den Rettungskräften wurde berichtet, dass der Mann zuvor am Boden lag, plötzlich aufgesprungen sei und auch Reisende mit dem Messer bedroht habe.

Als die Beamten der Bundespolizei den Bahnsteig 12 erreichten war die S-Bahn bereits abgefahren und Zeugen der Bedrohung gegenüber den Reisenden konnten nicht mehr angetroffen werden. Die Bundespolizisten nahmen den renitenten Mann mit zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung wurden ein Tütchen mit weißem Pulver und ein Tütchen mit Marihuana aufgefunden und eingezogen. Das Messer wurde durch die Feuerwehr übergeben und sichergestellt. Der 31-Jährige verhielt sich weiterhin renitent und orientierungslos.

Ein Staatsanwalt ordnete eine Blutentnahme sowie den Schutzgewahrsam an. Um 12 Uhr bemerkten die Beamten bei der Kontrolle, dass der Italiener krampfte. Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, brachten den Mann in ein Krankenhaus und versorgten ihn dort. Der 31-Jährige stand vermutlich unter Drogeneinfluss.

Seitens der Bundespolizei wurde ein Strafverfahren wegen der Bedrohung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise. Sachdienliche Hinweise im Bezug auf die Bedrohung mit dem Messer gegenüber der Reisenden werden unter der kostenlosen Servicenummer 0800 6 888 000 entgegengenommen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Düsseldorf, vom 27.12.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Mallin (Mecklenburg-Vorpommern): Vorfall zwischen Diensthündin und Mischlingshündin

Am 23.12.2017 gegen 17:00 Uhr war eine Diensthundeführerin des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg privat mit ihrer angeleinten Diensthündin in der Dorfstraße in 17217 Mallin unterwegs. Zur gleichen Zeit ging eine andere Hundeführerin mit zwei Hunden spazieren. Plötzlich lief der nichtangeleinter Mischlingshund dieser Hundeführerin von links kommend direkt auf die Diensthündin der Diensthundeführerin zu, so dass es zu einer kurzen Auseinandersetzung der beiden Hunde kam. In der Folge dessen verendete die kleine Mischlingshündin leider. Die Diensthündin wurde bei der Auseinandersetzung nicht verletzt.

PM der PI Neubrandenburg vom 27.12.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Frankfurt (Hessen): Schusswaffengebrauch gegen Tier

An Heiligabend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb einer Familie in der Wallauer Straße. Bei der Anzeigenaufnahme müssen die Beamten sich vor dem Angriff eines Hundes durch einen Schuss auf das Tier schützen. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.

Als eine Streife gegen 19:50 Uhr vor dem Haus den Sachverhalt zur Anzeige aufnahm, wurden die Beamten durch den Hund eines der Familienmitglieder angegriffen. Um sich vor Verletzungen zu schützen, sahen sich die Polizisten gezwungen, gegen das aggressive Tier von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Das getroffene Tier flüchtete daraufhin, wodurch die Polizeibeamten unverletzt blieben.

Im Rahmen der anschließenden Absuche wurde der verletzte Mischling in der Anspacher Straße aufgefunden. Da das Tier im Sterben lag, wurde es durch einen weiteren Schuss von seinem Leiden erlöst.

Durch den Schusswaffengebrauch kam es zu keiner Zeit zu einer Gefährdung Unbeteiligter.

PM des PP Frankfurt / Main vom 26.12.2017

Allgemein KS Tragisch

Laufenburg (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Unfallfahrer droht mit Widerstand und nimmt sich später das Leben

In den frühen Morgenstunden des 2. Weihnachtsfeiertages kam es in Laufenburg zu einem Verkehrsunfall, der Stunden später einen tragischen Ausgang nahm. Kurz nach 5 Uhr fuhr ein mit vier Personen besetztes Auto mit Schweizer Zulassung die L 154 von Bad Säckingen kommend in Richtung Laufenburg. Unmittelbar vor der Einmündung zum Seelbachweg am Ortseingang Rhina verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto, nachdem es zuvor eine Verkehrsinsel streifte. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Gartenmauer, drehte sich und kam schwer beschädigt auf der Straße zum Stillstand. Zwei Mitfahrer stiegen aus und entfernten sich von der Unfallstelle. Zeugen informierten die Polizei, die den mutmaßlichen Fahrer vorläufig festnahm. Der augenscheinlich alkoholisierte Mann drohte mit Widerstand, weshalb er mit Handschellen geschlossen wurde. Ihm wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen eine Blutprobe entnommen, der Führerschein einbehalten und das Auto sichergestellt. Im Anschluss daran wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Sachlage begab er sich zu einem späteren Zeitpunkt zur Hochrheinbahnstrecke und ließ sich von einem Zug überfahren. Infolgedessen war die Bahnstrecke zwischen Murg und Albbruck zwischen 9.20 Uhr und 11.20 Uhr gesperrt.

PM des PP Freiburg vom 26.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Focus.de: 29-Jähriger verprügelt Polizisten wegen Knöllchens – vier Jahre Haft

Das Landgericht Aachen verurteilte den 29-Jährigen, der in Düren wegen eines Knöllchens (!) derart eskalierte, dass er insgesamt zehn Polizeibeamten verletzte, einen davon schwer, zu insgesamt 4 Jahren Haft.

Online-Artikel, 22.12.2017
https://www.focus.de/panorama/welt/dueren-29-jaehriger-verpruegelt-polizisten-wegen-knoellchens-vier-jahre-haft_id_8067823.html

 

Mir persönlich gefällt die Antwort der Richterin auf die Einlassung des Verteidigers, die Polizei habe die Situation eskaliert.

Hier noch einmal der Text der originalen Pressemitteilung der Polizei Düren zu diesem Vorfall:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2016/11/13/dueren-nordrhein-westfalen-zehn-verletzte-polizeibeamte-wegen-parkverstoss-zeugenaufruf/

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Laufenburg (Baden-Württemberg): Schreckliche Gewalttat am 1. Weihnachtsfeiertag – Säugling getötet

Am 1. Weihnachtsfeiertag kam es in Laufenburg zu einer schrecklichen Tat. Ein 36-jähriger Deutscher steht in dringendem Verdacht, das drei Monate alte Kind seiner Lebensgefährtin getötet zu haben. Diese war zum Zeitpunkt der Tat außer Haus. Der 36-Jährige rief kurz nach 11 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass er ein Kind umgebracht habe. Als Polizeibeamte in der Wohnung des Mannes eintrafen, fanden sie dort ein lebloses Kind vor. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Säuglings feststellen. Der offensichtlich unter Medikamenteneinwirkung stehende und verletzte Mann wurde überwältigt und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Seinen Aussagen zu Folge soll er mit der Betreuung des Säuglings überfordert gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen erwirkte die Obduktion des Kindes und zog Rechtsmediziner zu den Ermittlungen hinzu. Diese dauern an und werden vom Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen geführt. Der Beschuldigte wird voraussichtlich am 2. Weihnachtsfeiertag einem Haftrichter vorgeführt. Es ist noch nicht gesichert, ob der 36-Jährige auch der leibliche Vater des Kindes ist.

PM des PP Freiburg vom 25.12.2017

 

Die Obduktion des getöteten Säuglings erfolgte in den Nachmittagsstunden des 1. Weihnachtsfeiertages. Als Todesursache wird von einem massiven Schädel-Hirn-Trauma ausgegangen. Wie die Verletzungen zustande kamen, wird noch untersucht. Der Tatverdächtige 36-jährige Mann, der vermutlich auch der leibliche Vater des Kindes ist, befindet sich nach wie vor in Polizeigewahrsam und ist eigengefährdet. Die Vorführung des Beschuldigten beim Haftrichter ist für heute vorgesehen. Der Tatort wird aktuell von Kriminaltechnikern und Beamten des Landeskriminalamtes auf weitere Spuren hin untersucht. Die Mutter des getöteten Säuglings wird betreut.

PM des PP Freiburg vom 26.12.2017

 

Der Tatverdächtige der Tötung des Kleinkindes in Laufenburg befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft und dort in stationärer ärztlicher Behandlung. Er hat sich mittlerweile zum Tatvorwurf ausführlich eingelassen und die Tötung seines Sohnes gestanden. Als Motiv gab er sinngemäß eine plötzliche Überforderung wegen des schreienden Kindes an. Nach eigenen Angaben soll er zuvor ein Drogenersatzmedikament eingenommen haben. Die Ergebnisse der Untersuchung seines Blutes auf Drogen und Medikamente stehen derzeit noch aus. Ein psychiatrisches Sachverständigengutachten zur Frage seiner Schuldfähigkeit und seiner zukünftigen Gefährlichkeit wurde in Auftrag gegeben. Das Kind wies neben dem todesursächlichen stumpfen Schädel-Hirn-Trauma weitere Verletzungen auf, die mit der Tötungshandlung im direkten Zusammenhang standen, aber nicht todesursächlich waren. Altverletzungen wurden nicht festgestellt. Auch ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Vernachlässigung. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der Junge auch kindgerecht untergebracht. Der Mann ist vielfach wegen unterschiedlicher Delikte vorbestraft. Im Jahr 2016 wurde er zuletzt wegen eines Körperverletzungsdeliktes zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weshalb er zur Tatzeit unter Bewährung stand. Es gibt neben Verurteilungen wegen Diebstahls-, Drogen- und anderen Delikten zu kleineren Strafen zwei mehr als 10 Jahre zurückliegende Verurteilungen wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu längeren Haftstrafen. Dabei fußt auf dieser Verurteilung wegen Raubes die polizeiintern vorgenommene Einstufung als gewalttätig. Die betreffenden Ermittlungsakten aus anderen Gerichtsbezirken wurden angefordert und werden nach Eintreffen ausgewertet. Die Ermittlungen zu den Lebensumständen des Beschuldigten und der Mutter des Kindes haben bislang ergeben, dass das Paar im Sommer nach Laufenburg zugezogen war und sich im Hinblick auf die eigene gesundheitliche Situation wegen einer bestehenden ärztlich behandelten Suchtproblematik und die anstehende Geburt des Kindes frühzeitig um Hilfe auch an das örtliche Jugendamt gewandt hatte. Mit den beteiligten Sozialarbeitern war daraufhin ein Konzept der Betreuung mit den werdenden Eltern erstellt worden, das entsprechend durchgeführt wurde. Eine Auswertung der Akte des Jugendamtes ergab in diesem Zusammenhang keine Verdachtsmomente auf eine strafrechtlich relevante Pflichtverletzung der Jugendamtsmitarbeiter. Die Ermittlungen dauern an. Zu den genaueren gesundheitlichen Verhältnissen der Mutter wie des Tatverdächtigen werden aufgrund des hier zu wahrenden Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Angaben gemacht. Gleiches gilt für den Inhalt der vorgelegten Akte des Jugendamtes. Hier ist von den Strafverfolgungsbehörden das Sozialgeheimnis zu wahren.

PM des PP Freiburg vom 11.01.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 7 bei Knüllwald/Hasselberg (Hessen): Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Am Samstag, 23.12.2017, 18:46 Uhr, ereignete sich auf der BAB 7, Gemarkung Knüllwald, Höhe Hasselberg, ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Ein Streifenwagen der Polizei stand auf dem Seitenstreifen der BAB 7, um einen zuvor stattgefundenen Verkehrsunfall aufzunehmen. Plötzlich kamen von hinten zwei weitere PKW angefahren, wobei der eine PKW dem anderen aufgefahren war. Durch das Auffahren wurde der auffahrende PKW abgewiesen und traf seitlich den Streifenwagen. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde ein 54-jähriger Polizeibeamter der Polizeiautobahnstation Baunatal, der zum Unfallzeitpunkt neben dem Streifenwagen stand, leicht verletzt. Der 30-jährige Fahrer des auffahrenden PKW wurde ebenfalls leicht verletzt, während die andere unfallbeteiligte 31-jährige Fahrerin zunächst in ihrem PKW eingeklemmt worden war. Sie konnte aus ihrem PKW befreit werden und wurde stationär in einem Kasseler Krankenhaus aufgenommen. Der 30-jährige Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 45.000,- Euro. Zur Klärung des genauen Unfallgeschehens wurde ein Unfallsachverständiger beauftragt. Die BAB 7 blieb im Bereich der Unfallstelle bis um 23:45 Uhr voll gesperrt.

PM des PP Nordhessen, Kassel, vom 24.12.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bregenz (Vorarlberg): Küchenbrand

Am 23.12.2017 um 03.30 Uhr brach in der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gotenstraße ein Brand aus. Grund dürfte eine nicht ausgeschaltete Herdplatte gewesen sein, auf welcher sich ein Kochtopf befand. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife war bereits eine starke Rauchentwicklung im Stiegenhaus gegeben, weshalb eine Evakuierung aller Hausbewohner durchgeführt wurde. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Bregenz Rieden gelöscht werden. In der Wohnung entstand schwerer Sachschaden. Vier Hausbewohner zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und mussten im LKH Bregenz ambulant behandelt werden. Zwei Polizeibeamte zogen sich bei der Evakuierung ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung zu und begangen sich zur ambulanten Behandlung ins LKH Bregenz. Die betroffene Wohnung wurde unbewohnbar, die übrigen Hausbewohner konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurück. Einsatzkräfte: Feuerwehr Bregenz Rieden mit vier Fahrzeugen und 35 Mann, Rettung Bregenz mit zwei Fahrzeugen und vier Helfern sowie einem Notarztteam. Bundespolizei und Stadtpolizei Bregenz mit insgesamt sieben Beamten.

PA der LPD Vorarlberg, PI Bregenz, vom 23.12.2017

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Rauchgasvergiftung durch vergessenen Topf auf eingeschaltetem Herd

Durch einen Mitbewohner eines Mehrfamilienhauses wurde am frühen Morgen des 23.12.2017 gegen 02.43 Uhr gemeldet, dass man im Haus Brandgeruch wahrnehmen könne. Ein 39jähriger Nachbar, aus dessen Wohnung der Brandgeruch deutlich wahrnehmbar drang, öffnete auf Klopfen nicht, daher wurde die Wohnungstür durch die hinzugerufenen Polizeibeamten eingetreten.
Die Polizeibeamten konnten jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung die Wohnung nur oberflächlich durchsuchen, wobei sie sich eine leichte Rauchgasvergiftung zuzogen.

Die kurz darauf hinzukommende Feuerwehr konnte sodann im Schlafzimmer den schlafenden Wohnungsinhaber auffinden.
Dieser war äußerlich unverletzt und wurde ebenfalls mit Rauchgasvergiftung in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert.
Als Brandursache konnte ein Kochtopf auf dem eingeschalteten Elektroherd ausgemacht werden. Ein Gebäudeschaden entstand nicht.

Nachdem die Räumlichkeiten von der Feuerwehr fachmännisch ausgelüftet wurden, konnten auch die übrigen Hausbewohner wieder in das Anwesen zurückkehren.

PM der PI Neuwied vom 23.12.2017

Allgemein

Kooperationsvereinbarung „Respekt“: Unterzeichnung durch die Gemeinden

Am Freitag, dem 22. Dezember 2017, haben Landrat Wolfgang Spelthahn, die Bürgermeister Ralf Claßen (Aldenhoven), Peter Cremer (Heimbach), Axel Buch (Hürtgenwald), Jörn Langefeld (Inden), Heinrich Göbbels (Langerwehe), Marion Schunck-Zenker (Linnich), Georg Gelhausen (Merzenich), Marco Schmunkamp (Nideggen), Hermann Heuser (Niederzier), Dr. Timo Czech (Nörvenich), Jürgen Frantzen (Titz) und Joachim Kunth (Vettweiß) sowie der Leiter der Abteilung Polizei, Jürgen Möller, im Kreishaus Düren eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ihre Behörden werden künftig Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Amtsträgern gemeinsam, entschieden und nachhaltig entgegentreten. Damit wird die bereits seit September dieses Jahres bestehende Vereinbarung mit den Städten Düren und Jülich sowie der Gemeinde Kreuzau (siehe Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Düren von Mittwoch, den 06.09.2017) auf nunmehr alle 15 Städte und Gemeinden des Kreises Düren ausgeweitet.

Seit Jahren werden erhebliche Verrohungstendenzen in der Gesellschaft registriert und beklagt. Das betrifft nicht nur den Umgang der Menschen miteinander, sondern in auffälliger Weise auch das Verhalten gegenüber den Vertretern staatlicher Instanzen.

Auch gegenüber Amtsträgern im Kreis Düren wurde in den letzten Jahren eine Zunahme respektlosen und gewalttätigen Verhaltens festgestellt. Einige besonders gravierende Gewaltdelikte im Herbst 2016, bei denen Polizistinnen und Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden, waren Auslöser dafür, dass Polizei und Verwaltung dieses Phänomen nun in besonderer Weise angehen. So werden zum Beispiel alle Straftaten, die in diesem Zusammenhang bekannt werden, bei der Polizei in Düren durch eine extra dafür eingerichtete Ermittlungskommission und auch bei der Staatsanwaltschaft in Aachen zentralisiert bearbeitet.

Seit Einrichtung der Ermittlungskommission am 01.07.2017 sind dort insgesamt 158 Straftaten gegen Amtsträger bearbeitet worden (Stichtag 18.12.2017): das entspricht mehr als fünf einschlägige Straftaten pro Woche! Die Bearbeitung dieser Delikte wurde durch die zentralisierte Bearbeitung erheblich verbessert, was sich insbesondere an den Gerichtsurteilen und Strafbefehlen ablesen lässt. Die Staatsanwaltschaft Aachen und die Polizei Düren ziehen diesbezüglich eine erste sehr positive Zwischenbilanz. Es ist bisher nur in Ausnahmefällen zu Verfahrenseinstellungen gekommen. In Einzelfällen hat die Staatsanwaltschaft Beschwerdeverfahren bis hin zum Oberlandesgericht betrieben.

Über diesen strafrechtlichen Aspekt hinaus werden durch die nunmehr flächendeckend bestehende Behördenkooperation hinaus weitere Ansatzpunkte erschlossen. Informationen über gewalttätige und respektlose Personen werden zwischen den Behörden in einem standardisierten Verfahren ausgetauscht und ermöglichen so, dass sich die Amtsträger besser auf für sie möglichweise gefährliche Begegnungen vorbereiten können. Gleichzeitig werden aber auch die Ämter in die Lage versetzt zu prüfen, ob auffällige Personen geeignet sind, bestimmte Berechtigungen oder Leistungen zu erhalten.

Es darf nicht zugelassen werden, dass Amtsträger menschenunwürdig behandelt, bedroht und beleidigt oder gar angegriffen werden und deren Amtsautorität nicht akzeptiert wird. Ansonsten gerät ein wesentlicher Pfeiler unseres Gemeinwesens ins Wanken. Die Einstellung bestimmter Personen wird in Aussagen wie „Ihr habt hier nichts zu suchen – Das ist unsere Straße“ sehr deutlich. Solchen Tendenzen werden Polizei und Verwaltung im Kreis Düren mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates vereint entgegentreten.

PM der KBP Düren vom 22.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens: Drei Verletzte

Heute, gegen 9.40 Uhr, kam es auf der Barbarossastraße zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens der Polizeiwache Iserlohn. Die Besatzung des Funkwagens befand sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Weg zu einem Brandmeldealarm. Hierfür nahmen die Polizeibeamten (w 24, Fahrerin, m 26, Beifahrer) Sonder- und Wegerechte in Anspruch und befuhren die Barbarossastraße in Fahrtrichtung Mendener Straße. Auf Höhe eines Supermarktes bog eine 30-jährige Iserlohnerin mit ihrem Honda CRV vom dortigen Parkplatz auf die Fahrbahn ein. Es kam zur Kollision. Alle drei Personen wurden leicht verletzt Krankenhäusern zugeführt. Es entstanden etwa 15.000 Euro Sachschaden. Beide PKW mussten abgeschleppt werden. Der Verkehrsunfall wurde durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Hemer aufgenommen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 22.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Flughafen Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen): Festnahmen durch Bundespolizei am – Zwei Haftbefehle vollstreckt

Beamte der Bundespolizei verhafteten am Flughafen Köln/Bonn letzte Nacht (22.12.2017) einen 38-jährigen türkischen Staatsangehörigen bei der Einreisekontrolle aus Izmir (Türkei).

Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Der Gesuchte wurde festgenommen und in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Köln eingeliefert.

Kurze Zeit später wurde ein 21-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei der Einreise aus Ankara überprüft. Der Mann war vom LKA Düsseldorf wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Festnahme ausgeschrieben. Auch diese Person wurde festgenommen und in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Köln eingeliefert.

PM der BPOLI Flughafen Köln/Bonn vom 22.12.2017

Allgemein

Erfurt (Thüringen): Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Mitte August erhielt ein 56-jähriger Kollege des Thüringer Landeskriminalamtes die Diagnose Blutkrebs. Schnell stand fest, dass nur eine Stammzellentransplantation die bei ihm diagnostizierte aggressive Form des Blutkrebses stoppen und sein Leben retten kann. Er benötigt jetzt dringend einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut, der zur Stammzellenspende bereit ist.

Bislang konnte weltweit kein passender Spender für unseren Kollegen gefunden werden. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, organisierte der Personalrat in den einzelnen Dienststellen der Thüringer Polizei gemeinsam mit der DKMS Deutschland (Deutschen Knochenmarkspenderzentrale) eine Aktion zur Gewinnung neuer potentieller Stammzellenspender.

Die Resonanz zum Aufruf zur DKMS-Stammzellentypisierung war überwältigend!

Bis Dezember konnten insgesamt 664 Kolleginnen und Kollegen der Thüringer Polizei als neue Stammzellenspender in die DKMS-Spenderdatei aufgenommen werden. Unter den Neuregistrierten befindet sich auch unser Innenminister, Georg Maier, der sich zusammen mit POM Bernd Gießler, von der Landespolizeidirektion, registrieren ließ.

Ein Ergebnis, welches die DKMS selbst als „bombastischen Erfolg“ bezeichnete und das nur durch die engagierte Mitwirkung vieler Kolleginnen und Kollegen erreicht werden konnte.

„Ich möchte daher ausdrücklich allen Helfern, Organisatoren und Unterstützern von Herzen Danke sagen – dem Initiator dieser Aktion, den Leitern und Mitarbeitern der Behörden und Einrichtungen der Thüringer Polizei, den Personalvertretern und nicht zuletzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich der Registrierung unterzogen haben. Insgesamt ein starkes Zeichen der Solidarität und des Gemeinschaftsgedankens innerhalb unserer Organisation, das mich mit Hoffnung erfüllt, auch unserem erkrankten Kollegen vielleicht in naher Zukunft helfen zu können.“ würdigte der Vizepräsident der Landespolizei Thüringen, Jens Kehr, die Aktion.

Nun bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass an Blutkrebs erkrankten Menschen Hilfe zuteil wird.

Werden auch Sie Stammzellenspender!

www.dkms.de

Die DKMS stellt die erforderlichen Materialien zur Registrierung unentgeltlich zur Verfügung und übernimmt gleichzeitig die Kosten für die Bestimmung der Gewebemerkmale. Dabei erfolgt die Finanzierung fast ausschließlich über Spendengelder.

Sie möchten für die DKMS Spenden?

Für Geldspenden steht eigens ein DKMS-Spendenkonto zur Verfügung:
Kreissparkasse Tübingen
IBAN: DE62 6415 0020 0003 3399 98
BIC : SOLADE1TUB
Verwendungszweck: POZ260

PM der Thüringer Polizei, Landespolizeidirektion, vom 21.12.2017

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Wiesloch (Baden-Württemberg): Todesfall bei Unterstützungseinsatz

Ein 41 Jahre alter Mann, der am Montag (18.12.) gegen 11.30 Uhr im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) randalierte und von der hinzugerufenen Polizei überwältigt wurde, kollabierte kurze Zeit später und verstarb gegen 14.15 Uhr in einer Klinik.

Der Mann war seit 2002 in stationärer Behandlung im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch. Am Morgen des 18.12.17 schlug und trat er mehrfach gegen eine Betonsäule im ummauerten Innenhof einer Station. Anschließend randalierte er in einem angrenzenden Raucherraum. Dabei warf er Einrichtungsgegenstände gegen das Sicherheitsglas in Richtung der Pflegekräfte. Zudem hebelte er im Zustand völliger Rage einen Fensterflügel aus der Verankerung. Daraufhin forderten Mitarbeiter der Einrichtung Polizeikräfte zur Unterstützung an. Unter dem Einsatz von Pfefferspray gelang es, den Mann zu überwältigen und an Händen und Füßen zu fesseln. Mit einem Krankentransportwagen des PZN wurde die Person gemeinsam von Pflegekräften und Polizeibeamten zur dortigen forensischen Station verbracht. Während des Transports wehrte sich der Mann weiterhin massiv. Direkt nach der Ankunft an der Station 13 kollabierte der 41-Jährige, als er aus dem Fahrzeug geholt werden sollte.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen und Verständigung eines Notarztes verstarb der Mann schließlich um 14.15 Uhr im Universitätsklinikum Heidelberg.

Die Ermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.

Die genaue Todesursache wird derzeit rechtsmedizinisch untersucht. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat hierzu beim Amtsgericht Heidelberg die Obduktion des Mannes durch das Institut für Rechtsmedizin Heidelberg beantragt.

Gemeinsame PM der StA Heidelberg und des PP Mannheim vom 21.12.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

B 15a – Westtangente bei Kolbermoor (Bayern): Verkehrsunfall, drei Fahrzeuge, zwei Verletzte, davon ein Polizist

Am Dienstag, den 19.12.17, gegen 18.00 Uhr befuhr ein 47jähriger Polizeibeamter mit einem zivilen Dienstfahrzeug aufgrund eines Einsatzes mit eingeschaltetem Blaulicht und Einsatzhorn die Westtangente von Kolbermoor in Richtung Autobahn.

Ein 20jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim befuhr mit seinem VW Golf die B15a in entgegenkommender Richtung und erkannte nach bisherigen Erkenntnissen zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm und auch in der Gegenrichtung an den rechten Fahrbahnrand gefahren waren, um dem Polizeifahrzeug freie Bahn zu schaffen.

Der Fahrer des VW Golf wich deshalb nach links aus und kollidierte mit dem entgegenkommenden  Polizeifahrzeug Audi Q 5.

Durch den Aufprall drehte sich der VW Golf, schleuderte gegen einen weiteren Audi Q 5 eines 39jährigen aus Rosenheim und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen.

Der Audi Q 5 des Polizeibeamten schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und kam ca. 3 Meter neben der Fahrbahn in einer leicht abschüssigen Wiese zum Stillstand.

Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge erlitt der Fahrer des VW Golf eine Platzwunde am Knie, Prellungen und ein Schleudertrauma. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Rosenheim transportiert. Der Polizeibeamte wurde aufgrund eines Schleudertraumas in das Klinikum Bad Aibling verbracht.

Der Fahrer des stehenden Audi Q 5 wurde nicht verletzt.

Sowohl der VW Golf, als auch das Polizeifahrzeug, wurden bei dem Zusammenprall im Frontbereich so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Außerdem war die Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe erheblich verunreinigt.

An den drei unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 30 000,- Euro.

Die Westtangente musste bis zur Bergung der beiden Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn bis ca. 21.15 Uhr komplett gesperrt werden.

Zur Verkehrsregelung, Ausleuchtung der Unfallstelle und Sperrung der B 15a waren die Freiwillige Feuerwehr Pang und eine uniformierte Streifenbesatzung der OED Rosenheim vor Ort.

Zur Überprüfung der Fahrbahn bezüglich der auslaufenden Betriebsstoffe und eventueller Beschädigungen war ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei Rosenheim vor Ort.

PM der VPI Rosenheim vom 20.12.2017

Allgemein

Hamburger Morgenpost: G20-Aufarbeitung Darum ist diese Fahndung so wichtig

„Die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg waren einzigartig – und genauso einzigartig ist die Aufarbeitung. Seit Monaten sind 163 Beamte nur damit beschäftigt, Bilder und Videos zu sichten, Täter zu identifizieren, gerichtsfeste Beweise zu sammeln. Das ist mühsam, das dauert – vor allem bindet es beispiellose Ressourcen. Dass dies trotzdem passiert, ist ein gutes Zeichen.“

Online-Artikel, 19.12.2017
https://www.mopo.de/hamburg/g20/g20-aufarbeitung-darum-ist-diese-fahndung-so-wichtig-29315800

Allgemein

Nordkurier: MV führt Kennzeichnungspflicht für Polizisten ein

„Auf Demos oder bei Fußballspielen tragen Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern künftig eine Nummer auf der Brust. Zu mehr Identifikation war der Innenminister nicht bereit.“

Online-Artikel, 19.12.2017
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/mv-fuehrt-kennzeichnungspflicht-fuer-polizisten-ein-1930740212.html

Allgemein

Polizei Hamburg: Öffentlichkeitsfahndung der Soko „Schwarzer Block“ (G20)

https://www.polizei.hamburg/g20-fahndungen/

Allgemein

welt.de: Linksextremisten stellen Polizisten-Fotos online

„Auf einer Internetseite haben Linksextreme Fotos von Dutzenden Polizisten veröffentlicht. Damit fordern sie die Öffentlichkeit auf, die Privatadressen der Beamten zu ermitteln. Die Polizeigewerkschaften sind entsetzt.“

Online-Artikel, 18.12.2017
https://www.welt.de/politik/deutschland/article171699838/Linksextremisten-stellen-Polizisten-Fotos-online.html

 

Wir auch! Jeder Mensch, der rechtsstaatliche Grundsätze internalisiert hat, sollte entsetzt davon sein.

Allgemein Ausrüstung

Niedersachsen: Schussabgaben mit der Maschinenpistole MP 5 – Untersuchungen an den Waffen schließen technischen Defekt aus

Die technischen Untersuchungen der beiden MP 5, aus denen sich am Montag und Mittwoch der vergangenen Woche je ein Schuss gelöst hat, sind abgeschlossen. Nach einer umfangreichen Revision ergeben für beide Waffen keine Hinweise auf einen technischen Defekt.

Wie von der ZPD bestätigt und berichtet, ereigneten sich die Vorfälle am 11. und 13. Dezember 2017. Der erste Schuss löste sich unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften gegen 16.50 Uhr im Zuge einer Waffenübergabe am Rande des hannoverschen Weihnachtsmarkts in der Altstadt. Außenstehende Dritte, die mehr als 50 Meter entfernt standen, wurden nicht gefährdet. Das Projektil schlug in den Asphalt ein.

Der zweite Vorfall ereignete sich zwei Tage später gegen 21.30 Uhr in einer sogenannten Entladeecke auf dem Gelände der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen an der Tannenbergallee in Hannover. Dort sollte die Waffe nach dem Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt von einem Einsatzbeamten entladen und gesichert werden. Da er die Waffe den Vorschriften entsprechend mit Lauf und Mündung nach unten gehalten hatte, schlug das Projektil folgenlos ins Erdreich ein.

„Auf Grundlage der mir nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse gehe ich in beiden Fällen von Handhabungsfehlern aus, die nicht passieren dürfen“, sagte Polizeipräsidentin Christiana Berg heute Morgen in einer ersten Bewertung. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle wurden alle Einsatzverantwortlichen sowie Einsatzkräfte der Behörde in einer ersten Reaktion im Umgang mit der Waffe noch einmal nachdrücklich sensibilisiert.

„Obwohl die Einsatzkräfte der ZPD nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslage in Deutschland bereits über ein hohes Maß an Handlungssicherheit im Umgang mit der MP 5 verfügen, werden wir unsere Standards jetzt noch weiter erhöhen. Diese Vorfälle dürfen sich nicht wiederholen. Deswegen arbeiten die Schusswaffeneinsatztrainer in unserem Trainingszentrum bereits an einer Anpassung der Aus- und Fortbildungskonzepte zum sicheren Umgang mit unseren Waffen“, so Christiana Berg abschließend.

PM der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen vom 20.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mühlhausen (Bayern): Haftbefehl vollzogen

Am 19.12.2017, 14.00 Uhr, wurde bei Mühlhausen ein 35-jähriger Mann, wegen zwei vorliegender Haftbefehle festgenommen.

Da der Beschuldigte zu seiner Gerichtsverhandlung wegen Verstoßes  gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht kam, wurde durch den Richter ein Vorführhaftbefehl ausgestellt. Aufgrund dessen wurde er festgenommen. Dem Richter des Amtsgerichts  Neumarkt lag noch ein weiterer Haftbefehl vor. Hier war der Beschuldigte am 30.05.2017 wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 1100 Euro verurteilt worden, ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen.

Da der Beschuldigte die Geldbuße nicht bezahlen konnte, wurde er in eine JVA eingeliefert.

PM der PI Neumarkt in der Oberpfalz vom 20.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Pulsnitz (Sachsen): Kein Weihnachtsbonus – 24-Jähriger muss ins Gefängnis

Ein 24-jähriger Pole konnte eine Geldstrafe nicht bezahlen und muss kurz vor Weihnachten für 80 Tage ins Gefängnis.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach landeten am 18. Dezember auf der BAB 4, Parkplatz Rödertal, einen Fahndungstreffer. Ein polnischer Staatsangehöriger wurde von der Staatsanwaltschaft Hof wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte per Haftbefehl gesucht. Der junge Mann hätte bei Liquidität die Freiheitsstrafe von 80 Tagen gegen Zahlung einer Geldstrafe von 873,50 Euro abwenden können. Da er die Summe allerdings nicht aufbringen konnte, wurde er verhaftet und in die Justitzvollzugsanstalt Bautzen eingeliefert.

PM der BPOLI Ebersbach vom 19.12.2017