Allgemein Schmunzeln

Hamburg: Ungewöhnliche Fundsache: Blutegel bei der Bundespolizei abgegeben

Bild: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Häufig werden Fundsachen bei der Hamburger Bundespolizei abgegeben; dabei handelte es sich in den letzten Jahren häufig um Geldbörsen, Handys, Ausweisdokumente, Geldkarten aber auch Katzen, Hunde und Vögel.

Am 20.02.2019 wunderten sich die eingesetzten Polizeibeamten im Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg über eine sehr ungewöhnliche Fundsache.

Gegen 15.20 Uhr übergab ein Reisender den Bundespolizisten auf der Wache ein mittels Deckel verschlossenes und halb mit Wasser gefülltes Glas als Fundsache. ++Inhalt: Zwei Blutegel++ Das Glas hatte der Mann außerhalb des Bahnhofs aufgefunden.

Nach telefonischer Verbindungsaufnahme mit dem Hamburger Tierschutzverein wurden die beiden Egel abgeholt und ins Tierheim verbracht. Die Egel wurden bereits ärztlich untersucht; sie sind wohlauf und werden wohl die nächste Zeit im Tierheim verbringen…

PM der BPOL Hamburg vom 21.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

München (Bayern): Zwei Verletzte bei Streit um Rauch und Alkohol – 26-Jähriger verlor Zahn

Am frühen Mittwochmorgen (20. Februar) verlor ein 26-Jähriger einen Zahn und ein 36-Jähriger wurde am Daumen verletzt. Ausgangspunkt der vorangegangenen tätlichen Auseinandersetzung waren Streitigkeiten wegen unerlaubtem Rauchen sowie Alkoholgenuss am Bahnsteig im Hauptbahnhof München.

Die Bundespolizeiinspektion München wurde durch die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit über eine körperliche Auseinandersetzung am S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes informiert. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 26-jähriger Dresdner gegen 00:45 Uhr rauchend und alkoholkonsumierend von einer DB-Sicherheitsstreife angesprochen worden war. Nach der Aufforderung den Bahnhof zu verlassen, soll der 26-Jährige seinen Fahrschein auf den Boden geworfen, die Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit verbal beleidigt und aggressiv auf die Streife zugegangen sein. Als der mit 1,56 Promille alkoholisierte Dresdner einen 30-Jährigen DB-Mitarbeiter gegen die Schulter gestoßen haben soll, brachten die beiden Security-Beschäftigen den Angreifer zu Boden. Dabei verlor der 26-Jährige einen Zahn, als er auf den Boden aufschlug. Durch das zu Boden bringen verletzte sich einer der beiden DBS-Männer, der 36-Jährige, am Daumen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

PM der BPOLI München vom 21.02.2019

Allgemein Fahndung

Hamburg: Schwarzer Block – Durchsuchungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen

Zeit: 21.02.2019, ab 06:00 Uhr Orte: Hamburg-Volksdorf, Hamburg-Winterhude, Schleswig-Holstein/Pinneberg und Glinde sowie Nordrhein-Westfalen/Dortmund und Remscheid

Erneut durchsuchten die Beamten der Ermittlungsgruppe Schwarzer Block der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts Hamburg bundesweit in mehreren Objekten. In einer konzertierten Aktion mit Unterstützung der lokalen Polizeidienststellen vollstreckten die rund 30 Hamburger Kräfte Beschlüsse des Amtsgerichtes Hamburg im Nachgang zu der Öffentlichkeitsfahndung IV.

Die Maßnahmen richteten sich gegen fünf Personen, die u.a. im Zuge der letzten Öffentlichkeitsfahndungen sowie in Folge der weiterhin mit großem Nachdruck andauernden Ermittlungen und Auswertung der vorliegenden Bild- und Videoaufzeichnungen identifiziert werden konnten. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Männer im Alter von 20-27 Jahren sowie um eine Frau (29).

Den fünf Tatverdächtigen wird vorgeworfen, in der Zeit vom 07.07.2017 bis 08.07.2017 schweren Landfriedensbruch (u.a. in Form von Plünderungen von Supermärkten), Widerstand gegen Polizeibeamte sowie tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungsdelikte durch den Bewurf von Polizeikräften mit u.a. Steinen und Flaschen begangen zu haben.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten umfangreich Beweismittel sicher, die jetzt ausgewertet werden.

Die weiteren Ermittlungen der EG Schwarzer Block dauern an. Auch in naher Zukunft wird die Polizei Hamburg an dem erfolgreichen Instrument der Öffentlichkeitsfahndung festhalten.

PM der POL Hamburg vom 21.02.2019

Allgemein Trauriges Unfall

Blankenfelde (Brandenburg): Pkw-Fahrer entzieht sich Polizeikontrolle und verunfallt

In der Ortslage Blankenfelde fiel den dort Streife fahrenden Polizeibeamten ein Pkw Toyota auf. Das Fahrzeug befuhr die Blankenfelder Dorfstraße aus Diedersdorf kommend in Richtung Jühnsdorf. Die Beamten entschlossen sich den Fahrer und das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Sofort, nachdem der Pkw-Fahrer den Streifenwagen wahrnahm, erhöhte dieser seine Geschwindigkeit und versuchte größtmögliche Distanz zwischen sich und die Polizisten zu bringen und fuhr in Richtung Trebbiner Damm und im Anschluss in die Triftstraße in Richtung Diedersdorf. Währenddessen wurde das Fahrzeug abgeprüft und die Beamten erhielten die Information, dass es sich bei dem Toyota um einen kürzlich in Berlin gestohlenen Pkw handelt. In der Zwischenzeit hatten die Beamten den Sichtkontakt zu dem Pkw verloren, konnten ihn jedoch kurze Zeit später verunfallt am Straßenrand feststellen. Der Unfallort befand sich auf einem Plattenweg, der aus der Triftstraße hervorgeht.

Augenscheinlich war der Fahrer in einer Linkskurve wegen überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Baum brach durch die Wucht des Aufpralls und lag quer über der Fahrbahn. Die Polizisten konnten den schwer verletzten Fahrer noch im Auto feststellen und alarmierten sofort Rettungskräfte.

Der 44-jährige Pole wurde sodann von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht, wo er behandelt werden konnte. Das Fahrzeug selbst erlitt einen Totalschaden und musste durch ein Unternehmen geborgen werden. Der Toyota wies bei näherer Betrachtung Aufbruchsspuren auf, die zu dem vorher gehegten Verdacht des Diebstahls passten.

Das Fahrzeug wurde für anschließende kriminaltechnische Untersuchungen und als Beweismittel sichergestellt und die Polizeibeamten fertigten entsprechende Strafanzeigen gegen den 44-Jährigen.

Der Mann gilt als vorläufig festgenommen.

Alle weiteren Ermittlungen zu dem Sachverhalt werden nun durch die Kriminalpolizei geführt und dauern derzeit an.

PM der PD West vom 21.02.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzt

Wittmund (Niedersachsen): Hund greift Polizeibeamten an

Ein Polizeibeamter ist bei einer Hundehaltungsüberprüfung in Willen von einem Hund gebissen worden. Der Polizeibeamte war am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr als Unterstützung der Tierärzte bei einer Überprüfung des Hundehalters anwesend. Als der Hundehalter die Tür öffnete, griff ein Pitbull den Polizeibeamten an und biss ihn in den Oberarm. Die Verletzungen des Polizeibeamten mussten von einem Arzt behandelt werden.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 20.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Möchte_man_nicht_erleben

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ladendieb sticht auf Ladendetektive ein

Ein aggressiver Ladendieb soll Mittwochmittag zwei Ladendetektive eines Karlsruher Supermarkts mit einem Messer verletzt haben, nachdem diese ihn beim Diebstahl erwischt hatten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der 20-jährige Verdächtige gegen 13:40 Uhr in einem Supermarkt in der Karlstraße. Zwei Ladendetektive bemerkten, dass der Tatverdächtige offenbar Gegenstände entwenden wollte und baten den 20-Jährigen ins Büro. Als der Mann dort nach weiterem Diebesgut durchsucht werden sollte, soll er unvermittelt ein Messer gezückt und auf die beiden Detektive eingestochen haben. Die Flucht des Mannes konnte jedoch unterbunden werden, so dass er von der alarmierten Polizei noch vor Ort festgenommen werden konnte.

Ein Geschädigter erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen, die noch vor Ort von den herbeigeeilten Rettungskräften versorgt wurden. Der zweite Geschädigte musste jedoch von den Rettungskräften zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand aber zu keiner Zeit.

Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen nicht vor.

PM des PP Karlsruhe vom 20.02.2019

Allgemein Schmunzeln

Freiburg (Baden-Württemberg) – Rheinfelden-Herten: Seltsames Duo auf nächtlichem Streifzug durch Wohngebiet

Der nächtliche Streifzug eines seltsamen Duos rief in den frühen Morgenstunden des Mittwochs die Polizei auf den Plan. Kurz nach 2.30 Uhr teilte ein Bürger mit, dass im Bereich der Wockerlestraße ein Schaf und ein Lamm gemeinsam das Wohngebiet inspizieren. Eine Streife kam vor Ort und traf das ungleiche Duo auch tatsächlich an. Es widerstand allen Verlockungen der Polizisten und ließ sich weder berühren, geschweige denn einfangen. Selbst ein hinzugezogener Schäfer hatte keinen Erfolg. Die beiden Ausreißer trabten in einen nahegelegenen Wald und verschwanden. Momentan ist die Polizei auf der Suche nach dem Eigentümer.

PM des PP Freiburg vom 20.02.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kiel (Schleswig-Holstein): Bauzaunfuß auf Polizisten geworfen – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsam mit einer Staatsanwältin haben Polizeibeamte des 1. Polizeireviers Sonntagabend einen 24-Jährigen festgenommen, der vor dem Zweitligaspiel Holstein Kiel gegen den Hamburger SV einen 35 Kilogramm schweren Bauzaunfuß auf Polizeibeamte geworfen haben soll. Verletzt wurde dabei niemand. Der Tatverdächtige kam Montag in Untersuchungshaft.

Polizei und Staatsanwaltschaft sind sich sicher, dass der Mann vor Spielbeginn am 23. Dezember 2018 den Bauzaunfuß über einen Zaun hinüber auf die eingesetzten Beamten geworfen hat, während diese im Bereich der Turnhalle am Stadion gerade einen anderen Anhänger von Holstein Kiel festnahmen. Dieser hatte zuvor während eines Fanmarsches eine Absperrbake auf einen Polizeibeamten geworfen und diesen dabei leicht verletzt.

Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass durch den Wurf des 35 Kilogramm schweren Bauzaunfußes niemand verletzt wurde. Dennoch leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 24-Jährigen, der Sonntagabend in Altenholz festgenommen werden konnte.

Er wurde Montagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl erließ. Der Mann kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Gemeinsame Pressemeldung der StA und der PD Kiel vom 19.02.2019

Allgemein Blog

Wertingen/Höchstädt (Bayern): Ausgebrochener Ochse durch Polizeibeamte erschossen

Am 17.02.2019 gegen 19.20 Uhr teilten mehrere Mitteiler einen frei herumlaufenden Ochsen zwischen Höchstädt und Wertingen mit. Unter anderem wurde dieser im Bereich der Staatsstraße 2033 bei Binswangen gesehen. Da ein Einfangen des Tieres nicht möglich war und eine erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestand, entschloss sich der Besitzer in Absprache mit den hinzugerufenen Polizeibeamten, das Tier erschießen zu lassen. Für die Absicherung war außerdem die Feuerwehr Wertingen mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Der Ochse wurde schließlich an einem angrenzenden Feld von einem Polizeibeamten erschossen.

PM des PP Schwaben Nord vom 18.02.2019

Allgemein Blog Bravo Schmunzeln

Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen): Kurios: Pfiffiger Elfjähriger mit Fahrrad auf Irrtour; der Junge weiß sich zu helfen; Geschichte vom mustergültigen Notruf

Absolut pfiffig der Junge. So lautet das Urteil der Polizei über einen 11-jährigen Jungen aus Herzogenrath.
Der Bursche hatte sich mit seinem Fahrrad verfahren, wusste nicht mehr weiter, sein Handy hatte kein Guthaben mehr, also wählte er die „110“, die geht ja immer. Der Freund und Helfer machten ihrem Titel alle Ehre.

Bei schönstem Sonnenschein war der unternehmungslustige 11-Jährige mit seinem Rädchen am Herzogenrather Weiher aufgebrochen. Es lief so gut beim ersten Radelausflug, dass sich der Junge auf einmal an einer Stelle wiederfand, die er nicht kannte. Er müsse sich wohl verfahren haben. Mist war, dass sein Handy kein Guthaben mehr auf der Karte hatte. Mama anrufen, die sowieso gesagt hatte, bleib in der Nähe, ging also nicht. Anstatt in Panik zu verfallen, wählte der kleine Mann den Notruf „110“. Der geht ja immer, wusste er. Der Beamtin in der Polizeileitstelle in Aachen erklärte er seine missliche Situation. Ruhig, aber leicht verzweifelt seine Stimme.

Nach aufmunternder Ansprache durch die Polizistin am anderen Ende der Leitung ging man nun ge-meinsam vor. Er solle versuchen, einen Straßennamen zu erkennen. Das gelang dem kleinen Mann dann auch.
Demnach stand er mit seinem Rädchen in Alsdorf auf der Ottenfelder Allee. Knapp 4 Kilometer von seinem Startplatz in Herzogenrath entfernt. Die Polizistin sagte, er solle an dem Schild warten, eine Streife komme vorbei. Während des Telefonats war offenbar ein Passant auf den orientierungslosen Jungen aufmerksam geworden. Der 11-Jährige verhielt sich gegenüber dem Mann sehr zurückhaltend. Das konnte die Beamtin, die noch immer in der Leitung war, hören. Durch weiteres Zureden und einem Gespräch mit dem Mann, fasste der Junge dann auch Vertrauen. Während das Telefon eingeschaltet blieb und immer Kontakt mit der Polizistin bestand, warteten der Mann und der Junge gemeinsam auf den Strei-fenwagen.

Der war auch schnell da. Die Beamten bedankten sich bei dem Mann und entschlossen sich, den Jungen nebst Rad nach Hause zu fahren. Was aufgeregt, aber auch sichtlich erleichtert, setzte sich der kleine Mann auf den Rücksitz und genoss die Fahrt im Streifenwagen. Auf dem Weg nach Hause kam der Streifenwagen noch an einem kleineren Verkehrsunfall vorbei. Nur Blechschaden. Den nahmen die Beamten noch gleich mit auf. Unter den begeisterten Augen des 11-Jährigen.

Zuhause angekommen waren alle glücklich. Junge, Mama, Polizisten, aber vor allem die Kollegin in der Leitstelle. Die war sichtlich angetan von dem Telefonat mit dem Jungen. Sie war begeistert von seiner freundlichen, höflichen Ansprache und der fein formulierten Bitte um Hilfe.

Für sie war dies ein „mustergültiger“ Notruf.

PM der POL Aachen vom 18.02.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Saarbrücken (Saarland): An die falschen Opfer geraten – 18-jähriger Franzose bedroht Zivilpolizisten mit Pistole

Die falschen Opfer ausgesucht hatte sich am frühen Morgen des 17.02.2019 gegen 05:30 Uhr ein 18-jähriger Franzose aus Saargemünd. Im Bereich der Wilhelm-Heinrich-Brücke kam ein ziviler Streifenwagen der PI Saarbrücken-Stadt neben einem Pkw mit französischen Kennzeichen an einer roten Ampel zum Stehen. Während des Wartens öffnete sich plötzlich die hintere Seitenscheibe des Pkw und einer der Insassen richtete eine Pistole auf die Polizeibeamten. Die taten es ihm gleich, zeigten sich nervenstark und konnten ihn anschließend überwältigen und entwaffnen. Wie später festgestellt, handelte es sich bei der Pistole um eine sogen. „Softairwaffe“, die von einer echten Pistole auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden war.

Nach dieser lebensgefährlichen Aktion muss sich der 18-Jährige nun wegen Bedrohung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 17.02.2019

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Saarbrücken (Saarland): Tödlicher Verkehrsunfall mit Streifenfahrzeug – 22-jährige Polizeikommissarin verstirbt an Unfallstelle

Heute Morgen (16.02.2019), gegen 06:25 Uhr, kam es in Saarbrücken-Güdingen in der Großblittersdorfer Straße zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Funkstreifenwagen der Polizei.

Die Funkstreifenbesatzung war an Fahndungsmaßnahmen nach einem französischen Pkw beteiligt, der, laut Zeugenaussagen, von einem „total betrunkenen Mann“ in Richtung Grenzübergang Saarbrücken-Schönbach nach Frankreich gefahren wurde. Am Verteilerkreis Güdingen-Schönbach (Großblittersdorfer Straße) verunfallte das Polizeifahrzeug.

Die Beifahrerin, eine 22-jährige Polizeikommissarin, musste von der Feuerwehr aus dem Einsatzfahrzeug geborgen werden. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Funkstreifenwagens wurde schwer verletzt in ein Saarbrücker Krankenhaus eingeliefert. Mit der Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde durch die Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. In die Fahndungsmaßnahmen nach dem mutmaßlich betrunkenen französischen Pkw-Fahrers sind die französischen Behörden eingeschaltet.

Diese schlimme Nachricht lässt Angehörige, Freunde, Kolleginnen und Kollegen fassungslos zurück. Innenminister Bouillon und Innenstaatssekretär Seel bekundeten ihr tiefes Mitgefühl. Landespolizeipräsident Norbert Rupp zeigte sich ebenfalls erschüttert. Er beteiligte sich an Maßnahmen zur Betreuung der Kolleginnen und Kollegen der betroffenen Dienststelle sowie den am Einsatz beteiligten Kräften. Ab sofort führen die Streifenfahrzeuge der Polizei Trauerflor.

PM des LPP Saarland vom 16.02.2019

 

Nachtragsmeldung:

Der Fahrer des französischen Wagens (Kennzeichen und Fahrzeugtyp waren bekannt), der laut Zeugenaussagen „total betrunken“ in Richtung Frankreich unterwegs gewesen sein sollte, wurde zwischenzeitlich ermittelt und befindet sich bei derzeit bei einer Saarbrücker Polizeidienststelle.

Es handelt sich um einen 25-jährigen Mann aus Frankreich.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Die notwendigen strafprozessualen Maßnahmen werden durchgeführt.

Weitere Angaben können derzeit nicht mitgeteilt werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM des LPP Saarland vom 16.02.2019

 

 

Allgemein verletzt k

BAB 72, AS Chemnitz-Süd (Dresden): Polizist angefahren

Zu einem Unfall mit Personenschaden kam es 15.02.2019, 15.20 Uhr, auf der BAB 72 auf der Richtungsfahrbahn Hof. Beamte des Autobahnpolizeireviers leiteten während einer Unfallaufnahme in der linken Fahrspur den Fahrverkehr über die rechte Fahrspur und den Standstreifen. Dabei erfasste ein 29-jähriger SEAT-Fahrer  beim Vorbeifahren einen 54-jährigen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei schwer verletzt und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

PM der PD Chemnitz vom 16.02.2019

Allgemein potentielles Fehlverhalten

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz in der Dresdner Innenstadt

Die Dresdner Polizei führte heute einen Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in der Dresdner Innenstadt durch. Es waren knapp 1.200 Beamte, darunter auch aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt im Einsatz.

Leitender Polizeidirektor René Demmler (47): „Aufgabe der Polizei am heutigen Tag war es, das Recht auf Versammlungsfreiheit für Jedermann zu gewährleisten. Gleichzeitig trennten die Einsatzbeamten konsequent die unterschiedlichen Lager.“

Versammlungsgeschehen

Im Fokus des Einsatzes standen zwei Demonstrationen, die sich im Stadtzentrum bewegten.

Am Wiener Platz begann gegen 18.00 Uhr eine Versammlung unter dem Motto „Für eine kritische Erinnerungspolitik – Gegen Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus“. Diese führte anschließend als Aufzug über die
St. Petersburger Straße zum Georgplatz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand.

Dort versuchten gegen 18.45 Uhr etwa 40 Personen in Richtung der zweiten Demonstration zu gelangen, die sich an der Lingnerallee formierte. Einsatzkräfte stoppten die Gruppe und stellten die Personalien fest.

Nach der Zwischenkundgebung setzte der Aufzug seinen Weg in Richtung Wilsdruffer Straße fort und lief über die Wallstraße, den Dr.-Külz-Ring und Georgplatz zum Hauptbahnhof. Von dort ging es auf der St. Peterburger Straße in Richtung Albertplatz, wo die Versammlung beendet wird.

An der Lingnerallee startete am Abend die zweite Versammlung. Nach einer Kundgebung führte ein Aufzug über den Dr.-Külz-Ring zum Dippoldiswalder Platz und über die Ammonstraße weiter zum Hauptbahnhof. Dort endete sie nach einer Abschlusskundgebung. Im Verlauf der Demonstration versuchten Personengruppen mehrfach, auf die Aufzugsstrecke zu gelangen. Dies wurde von Polizeibeamten unterbunden. Dazu musste auch unmittelbarer Zwang angewandt werden.

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

Im Verlauf des Versammlungsgeschehens wurden ein Verstoß wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, ein Landfriedensbruch, ein Körperverletzungsdelikt sowie mehrere Verstöße gegen das Versammlungsgesetz festgestellt. Es wurden 15 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Besonderheit

Im Verlauf des Einsatzes haben sich wiederholt Medienvertreter darüber beschwert, in ihrer Arbeit behindert worden zu sein.

René Demmler: „Die Polizei hatte es heute mit einer konfrontativen Versammlungslage zu tun. Die stellte auch für die Einsatzbeamten eine spezielle Situation dar. Dennoch darf es aber nicht zu Behinderungen der Pressefreiheit kommen. Medienvertreter, die sich in Arbeit behindert gesehen haben, bitten wir, sich an die Polizeidirektion Dresden zu wenden. Wir werden Vorwürfen nachgehen und diese aufarbeiten.“

PM der PD Dresden vom 15.02.2019

verletzt

Lauchringen (Baden-Württemberg): Hund beißt Joggerin und dann Polizisten – Zeugensuche!

Nachdem ein Hund am Dienstag bei Lauchringen eine Joggerin gebissen hatte, fiel dieser auch einen Polizisten an, nachdem die Streife den Hundehalter auf den Vorfall angesprochen hatte. Während der Polizist, geschützt durch die getragene Uniform, nur oberflächlich verletzt wurde, erlitt die Joggerin eine Bisswunde an der Hüfte, die medizinisch versorgt werden musste. Am Dienstag, gegen 13:45 Uhr, traf die 36-jährige Joggerin auf einem Waldweg im Gewann Wiggenberg auf den Hund samt Herrchen. Unvermittelt habe der Hund zugebissen, obwohl er angeleint war. Nach einem Disput ging der Hundehalter weiter, die Joggerin verständigte die Polizei. Eine Polizeistreife traf auf Hund und Herrchen und sprach diesen an. Plötzlich sprang der Hund nach vorne und packte den Polizisten am rechten Handgelenk. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass dieser Hund bereits schon öfters auffällig war. Es handelt sich um einen schwarzen Jagdhund. Personen, die hierzu Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Tiengen, Tel. 07741 8316-283, zu melden.

PM des PP Freiburg vom 14.02.2019

Allgemein Tragisch

BAB 9 beim Herrndorfer Kreuz (Thüringen): Autofahrerin bei Unfall auf A 9 schwer verletzt – Rettungshund überfahren

Bei einem Unfall Freitagmittag auf der A 9 kurz vor dem Hermsdorfer Kreuz Richtung Berlin wurde eine 35-jährige Autofahrerin aus Plauen schwer und ihre 37-jährige Beifahrerin aus dem Landkreis Greiz leicht verletzt. Beide gehören zur Rettungshundestaffel Ostthüringen und waren privat mit ihren Rettungshunden (Flächensuchhunde) unterwegs. Die Frauen fuhren gerade auf der mittleren Spur, als plötzlich vor ihnen ein bulgarischer Lkw überholte. Um nicht auf diesen aufzufahren, wechselte die Fahrerin in den linken Fahrstreifen. Eine hier fahrende dänische Familie auf dem Heimweg vom Urlaub konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf den Pick-Up der Rettungshundestaffel auf. Die fünfköpfige dänische Familie blieb unverletzt. Der Pick-Up geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte in die rechte Leitplanke, überschlug sich anschließend im Straßengraben und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Wrack befreit werden und kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Beifahrerin wurde leicht verletzt und vor Ort ambulant versorgt. Auf dem Pick-Up der Rettungshundestaffel befand sich eine Hundetransportbox mit zwei Weimaraner Rettungshunden und einem Welpen. Durch den Unfall löste sich die Box vom Auto, landete ebenfalls im Straßengraben und öffnete sich. Während der Welpe durch ein dahinter fahrendes Begleitfahrzeug der Rettungshundestaffel unverletzt in Obhut genommen werden konnte, liefen die beiden Weimaraner, durch den Unfall traumatisiert, von der Unfallstelle davon. Sie liefen auf der A 9 zurück dem Verkehr entgegen. Leider wurde nach 2,3 Kilometern einer der Hunde von einem Auto erfasst und getötet. Der zweite Hund lief einer Familie in der nahen Ortschaft Eineborn zu und wurde in Obhut genommen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro. Im Stau nach dem Unfall ereignete sich ein Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen, bei dem niemand verletzt wurde. Jedoch musste die Fahrbahn wegen der Bergung und des Bindens auslaufender Betriebsstoffe gesperrt werden.

Kurz nach dem Hermsdorfer Kreuz auf der A 9 Richtung Berlin gab es am Nachmittag zwei weitere Auffahrunfälle mit mehreren Fahrzeugen. Hier wurden bei einem Unfall drei Personen leicht verletzt. Es kam auch hier wegen Bergungs- und Säuberungsmaßnahmen zu kurzzeitigen Sperrungen und derzeit 10 km Stau.

PM der API Thüringen vom 15.02.2019

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

B 455 bei Oberursel (Hessen): Unfall mit Polizeiwagen

Bei einem Unfallgeschehen, dass sich am Donnerstagmittag auf der Bundesstraße 455, kurz vor dem Abzweig zur Kreisstraße 772, ereignete und an dem ein ziviles Polizeifahrzeug beteiligt war, wurden drei Beteiligte erheblich verletzt. Gegen 13:45 Uhr befuhr ein Polizeibeamter am Steuer eines Dienstfahrzeuges die Bundesstraße in Richtung Oberursel. Kurz vor der Ampelkreuzung zur K 772, des nach rechts abgehenden Abzweiges nach Oberursel, bremste der Beamte bei grün zeigender Ampel den Dienstwagen ab und setzte zu einem aus dienstlichen Gründen notwendigen Wendemanöver an. Dieses Fahrmanöver bemerkte eine hinter dem Polizeiauto fahrende 51-jährige Frankfurterin, am Steuer eines VW Touran, zu spät und leitete ein Ausweichmanöver ein, prallte aber in der Folge mit dem Dienstfahrzeug zusammen. Infolge der Kollision wurden die beiden im Polizeifahrzeug sitzenden Beamten sowie auch die 51-Jährige verletzt und alle drei Personen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Die beiden zusammengestoßenen Fahrzeuge waren im Nachgang des Unfalles nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der an ihnen entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt.

PM des PP Westhessen, PD Hochtaunus, vom 15.02.2019

Allgemein Bravo

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Einbruchstaten in Gelsenkirchen und Marl aufgeklärt

Nach umfangreichen Ermittlungen kann die Polizei nahezu 40 Einbrüche in den Gelsenkirchener Stadtteilen Scholven, Hassel und Buer sowie in den Städten Haltern und Marl einer sechsköpfigen Tätergruppe zuordnen. Den Männern im Alter zwischen 18 und 50 Jahren mit Wohnsitz in Gelsenkirchen werden diverse Wohnungs-und Hoteleinbrüche zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 sowie Betrugsdelikte durch die bei den Diebstählen erbeuteten EC-Karten zur Last gelegt. Die Ermittlungsbeamten der Gelsenkirchener Polizei haben zunächst einen 22-jährigen Gelsenkirchener als Beschuldigten für zwölf Taten identifiziert. Die Vernehmungen ergaben Hinweise auf weitere Beschuldigte, denen zum Teil gleich mehrere Taten zugeordnet werden können. Einen der Beschuldigten, einen 24-jährigen Gelsenkirchener nahm die Polizei nach einem Spielhallenbesuch fest. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl, weil er nach einem Hafturlaub nicht in die Justizvollzugsanstalt zurückgekehrt war. Er verbüßt dort nun seine Reststrafe. Gegen einen weiteren Beschuldigten, einen 25-jährigen Gelsenkirchener, stellte die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen fünf Einbruchsdiebstählen. Der Amtsrichter entsprach diesem Antrag, so dass der 25-Jährige nun in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt sitzt. Die vier weiteren Beschuldigten sind bis zum Beginn des Gerichtsverfahrens in Absprache mit den Justizbehörden wieder entlassen worden. Die Ermittlungen in diesem Verfahren dauern an.

PM des PP Gelsenkirchen vom 14.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Aggressiver Parksünder

Ein Mitarbeiter des Kommunalen Zweckverbandes wurde am gestrigen Mittwochvormittag von einem Verkehrsteilnehmer massiv angegangen. Der 53-jährige Verkehrsüberwacher war gegen 09:40 Uhr gerade dabei aufgrund eines Parkverstoßes in der Klammstraße eine Verwarnung auszustellen. Der hinzugekommene Fahrer des Fahrzeuges störte sich daran offenbar so massiv, dass er den Verkehrsüberwacher körperlich anging. Er beleidigte und schubste den Mann und versuchte ihm letztlich, das Diensthandy aus der Hand zu schlagen, bevor er sich vom Tatort entfernte. Die Person ist bislang unbekannt. Derzeit laufen die polizeilichen Ermittlungen.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 14.02.2019

Allgemein Bravo

Traunstein (Bayern): Mit Haftbefehl Gesuchter springt aus dem Fenster ca. sechs Meter in die Tiefe und wird dort von der Polizei „in Empfang genommen“

Bereits seit August 2018 wurde ein 20-jähriger junger Mann aus dem nördlichen Landkreis Traunstein vom Amtsgericht Traunstein mit Haftbefehl gesucht. Er wurde bereits im Januar 2018 wegen Handeltreiben von nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren Haft verurteilt. Seine Haftstrafe trat der 20-jährige jedoch nicht an und tauchte unter.

Mehrfach konnte der Traunsteiner in der Vergangenheit kurz vor einem polizeilichen Zugriff flüchten und tauchte anschließend abermals unter. Nach polizeilichen Erkenntnissen wechselte er auch regelmäßig seinen „Unterschlupf“.

Die Fahndung nach dem flüchtigen Straftäter wurde nun intensiviert und die Flucht fand letztendlich am 12.02.19, in den Abendstunden, ihr Ende: Beamte der Zivilen Einsatzgruppe und ein Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein konnten den Gesuchten im nördlichen Landkreis Traunstein festnehmen.

Spektakulär wollte er sich auch hier erneut seiner Festnahme entziehen und sprang aus ca. sechs Meter Höhe aus einem Fenster im 1. Obergeschoss eines Anwesens auf die Straße, aber direkt in die „festnehmenden“ Hände der zivilen Polizeibeamten. Der junge Mann blieb bei dem waghalsigen Sprung unverletzt. Von der Aktion völlig überrascht ließ er sich schließlich sprach- und widerstandslos die Handschellen anlegen. Der 20-jährige wird am 13.02.19 seine zweijährige Haftstrafe in der Justitzvollzugsanstalt Laufen-Lebenau antreten.

PM des PP Oberbayern Süd vom 13.02.2019

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Berlin: Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Schusswaffe

In der vergangenen Nacht gab es in Friedrichshain und Rummelsburg nach einer Bedrohung mit einer Schusswaffe einen Polizeieinsatz, der mehrere Stunden dauerte. Nach bisherigen Ermittlungen soll ein 45-Jähriger kurz nach 23 Uhr von einem ihm flüchtig bekannten Mann auf einem Bootssteg am Rummelsburger See mit einer Schusswaffe bedroht worden sein. Anschließend verließ der Tatverdächtige den Bootsanleger. Während alarmierte Polizeikräfte den Sachverhalt aufnahmen, legte am Ende des Bootsstegs ein Schlauchboot an. Der Bedrohte gab an, dass sich auf diesem Boot der Tatverdächtige befinden könnte. Einsatzkräfte begaben sich daraufhin auf dem Anleger in diese Richtung und konnten zehn bis 20 Personen erkennen, die sich auf mehreren, angebundenen Booten aufhielten. In der Folge gab es zwischen den Personen und den Polizeikräften ein Gespräch, in dem der 45-Jährige den Tatverdächtigen wiedererkannte. Daraufhin konfrontierten die Kräfte den Tatverdächtigen mit dem Tatvorwurf. Dem Unbekannten gelang es dann, sich mit einem Kajütmotorboot zu entfernen, auf dem sich zu dieser Zeit auch eine Frau befand. In der Folge wurden Polizeihunde, die Wasserschutzpolizei, der Polizeihubschrauber und das Spezialeinsatzkommando zur Unterstützung angefordert. Das Boot fuhr bis zur Liebesinsel, anschließend wieder zurück in die Rummelsburger Bucht und legte nach Aufforderung der Wasserschutzpolizei an einer Anlegestelle an. Die Frau wurde vorläufig festgenommen. Im Anschluss durchsuchten Beamte des SEK das Boot nach dem Unbekannten. Er wurde nicht angetroffen. Neben einem Durchsuchungsbeschluss für dieses Boot wurden weitere Beschlüsse für die anderen, festgemachten Boote von einem Richter erlassen. Auch hier wurde der Gesuchte nicht angetroffen. Die Polizeikräfte fanden auf einem der Boote einen etwa 30 cm x 30 cm großen Plastikbeutel, in dem sich offenbar Cannabis befand. Dieser wurde beschlagnahmt. Insgesamt wurden die Personalien von vier Frauen und elf Männern festgestellt. Ein 42-Jähriger und ein 39-Jähriger wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht. Während der Ältere mit einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht und eingeliefert wurde, wurde der Jüngere nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Die anderen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen. Gegen 5 Uhr wurde der Einsatz beendet. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung mit Schusswaffe und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der POL Berlin vom 13.02.2091

Allgemein

Schweinfurt (Bayern): Aus Spaß und Langeweile – 12-jähriger Junge wählt acht Mal die 110

Einen äußerst fragwürdigen Scherz hat sich ein 12-Jähriger am Samstagabend erlaubt. Er wählte insgesamt acht Mal den Polizeinotruf und täuschte hierbei auch eine Notsituation vor. Die Schweinfurter Polizei wird in diesem Fall einen Bericht an das Jugendamt fertigen.

 

Bildquelle: PP Unterfranken

Im Laufe des Samstagabends gingen in kurzem Abstand mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Der Anrufer, der Stimme nach ein Jugendlicher, gab hierbei an, dass er gefesselt am Museum Georg-Schäfer sei. Eine Absuche vor Ort durch mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt verlief negativ.

Nachdem über den Anschlussinhaber der Telefonnummer die Adresse des Anrufers recherchiert werden konnte, begab sich eine Streife zu dem Mehrfamilienhaus in der Geldersheimer Straße. Vor Ort öffnete die Mutter des Anrufers die Wohnungstüre.

Der Anrufer selbst, ein 12-jähriges Kind, wurde mit den insgesamt acht Anrufen in der Einsatzzentrale konfrontiert. Dieser räumte ein, aus Spaß und Langeweile beim Polizeinotruf angerufen zu haben. Da der Junge während dem Gespräch mit den Beamten keinerlei Reue zeigte und sein Fehlverhalten nicht erkannte, wird im Nachgang ein entsprechender Bericht an das Jugendamt gefertigt.

In diesem Zusammenhang möchte das Polizeipräsidium Unterfranken darauf hinweisen, dass solche „Späße“ für den Verursacher neben einem Strafverfahren auch erhebliche Einsatzkosten nach sich ziehen können. Zudem wird der Polizeinotruf durch solche Anrufe blockiert und echte Notrufe werden verzögert.

PM des PP Unterfranken vom 12.02.2019

Allgemein

Spiegel Verlag verlangt Auskünfte über persönliche Daten eines Beschäftigten – Gericht bestätigt grundsätlich Rechtsauffassung des Polizeiverwaltungsamtes (PVA)

Im Nachgang zu einem Strafverfahren gegen einen Polizeibeamten der sächsischen Polizei, der sich im Jahr 2015 durch außerdienstliche Äußerungen auf Facebook der Volksverhetzung strafbar gemacht hatte und im Jahr 2017 deshalb vom Amtsgericht Dresden zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro verurteilt worden war, forderte der Spiegel Verlag  Mitte 2018 beim Polizeiverwaltungsamt Informationen an, die den Inhalt der Personalakte des Bediensteten betrafen.

Das Polizeiverwaltungsamt vertrat die Rechtsauffassung, dass in Abwägung der gleichermaßen hohen Rechtsgüter, der Pressefreiheit und dem Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Bediensteten, Grenzen der Auskunftspflicht bestehen müssten.

Auf Grund der Auskunftsverweigerung des PVA, in dem vom Spiegel Verlag geforderten Umfang, kam es zum einstweiligen Rechtsschutzbegehren des Spiegel Verlags.

Durch Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden ist nun die Rechtsauffassung des Polizeiverwaltungsamtes bestätigt worden, wonach vorliegend die schutzwürdigen Interessen des Einzelnen gegenüber den Interessen der Öffentlichkeit überwiegen können und ein Auskunftsrecht zu Inhalten der Personalakte, wie im vorliegenden Fall gefordert der Ausgang eines Disziplinarverfahrens, nicht besteht. Lediglich die Fragen, ob der Bedienstete sich noch im Polizeidienst befindet und ob er noch mit der Wahrnehmung hoheitlicher Tätigkeiten betraut ist, sind vom Polizeiverwaltungsamt noch zu beantworten.

Dieser Beschluss schafft, nach unserer Auffassung, für alle Beteiligten Rechtssicherheit und unterstreicht, welch hoher Stellenwert auch dem individuellen Datenschutz beizumessen ist.

Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden hat der Spiegel-Verlag zwischenzeitlich Beschwerde eingelegt.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden ist daher noch nicht rechtskräftig.

Das Polizeiverwaltungsamt hat dennoch heute, am 12.02.2019 aufgrund der wirksamen einstweiligen Anordnung des Verwaltungsgerichts Dresden vom 23. Januar 2019 (Beschluss, vom 23.01.2019, Az. 2 L 827/18) die Auskünfte an den Spiegel Verlag und seinem im Verfahren beteiligten Journalisten schriftlich übersandt.

Die Verweis zur Pressemitteilung des Gerichts, sowie Auszüge unseres Antwortschreibens an den Spiegel Verlag finden Sie auf www.polizei.sachsen.de unter Polizeiverwaltungsamt, Medienmitteilungen.

PM des Polizeiverwaltungsamtes Sachsen vom 12.02.2019

Allgemein

Essenbach (Bayern): Brand eines Dachstuhls

Kurz nach Mitternacht brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Akazienstraße.

Aus noch unbekannter Ursache geriet geg. 00.30 Uhr der Dachstuhl des Einfamilienhauses in Brand. Das Haus dürfte vorläufig nicht bewohnbar sein. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden bei Verwandten untergebracht. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Beinbruch. Sonst gab es keinen weiteren Personenschaden. Der Sachschaden wird auf 80 000 Euro geschätzt.

Die weitere Sachbearbeitung wird die Kriminalpolizei in Landshut übernehmen.

PM des PP Niederbayern vom 12.02.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

ndr. de: 1.300 Fälle – Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

„“Ich habe Schlafstörungen, wache nachts immer wieder auf, bin durchgeschwitzt“, sagt eine Kieler Polizeibeamtin, die im Sommer vergangenen Jahres im Dienst verletzt worden war.

…“

Online-Artikel, 11.02.2019
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/1300-Faelle-Gewalt-gegen-Polizisten-nimmt-zu,polizei5362.html

Allgemein

Focus. de: Brisantes Urteil: Privatleute dürfen Polizisten nicht einfach so aus der Nähe filmen

„Privatleute dürfen Polizeieinsätze nicht aus nächster Nähe filmen, wenn dabei dienstliche Gespräche der Beamten zu hören sind. Eine 26-jährige Studentin hatte auf einer Demonstration genau dies getan – und erhielt nun die Quittung.“

Online-Artikel vom 11.02.2019
https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/prozess-am-landgericht-muenchen-polizisten-illegal-bei-einsatz-gefilmt-gericht-spricht-klare-warnung-an-linke-demonstrantin-aus_id_10308788.html

Allgemein verletzt

Hohen Neuendorf (Brandenburg): Schlägerei bis aufs Blut – vier Beamte zur Untersuchung ins Krankenhaus

Polizeibeamte wurden gestern gegen 01.30 Uhr in die Ruhwaldstraße gerufen. Zwei alkoholisierte Männer waren in Streit geraten und hatten sich gegenseitig bereits verletzt und bluteten. Vier Polizeibeamte beendeten die Auseinandersetzung. Da einer der Männer eine ansteckende Krankheit haben soll, wurden alle Beteiligten im Krankenhaus untersucht. Die Beamten blieben weiter dienstfähig. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 11.02.2019

Allgemein verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A 672 bei Darmstadt (Hessen): Zwei Polizeibeamte bei Unfall schwerst verletzt

Zwei Polizeibeamte der Polizeiautobahnstation Südhessen sind bei einem Unfall am Samstagmittag (09.02.2019) schwer verletzt worden, als sie auf dem Weg zu einem Einsatz waren.

Nach ersten Ermittlungen war die Streife zur Unterstützung gerufen worden, da im Bereich einer Autobahnbrücke bei Bischofsheim Schüsse gemeldet worden waren. Wie sich später herausstellte, stammten diese von einer erlaubten Jagd.

Auf der Fahrt zum Einsatzort kamen die Beamten gegen 11.50 Uhr mit dem Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der Autobahn 672 zur Auffahrt der Autobahn 5 von der Fahrbahn ab. Hierbei stieß der Streifenwagen gegen die Betonbegrenzungen zur Teilung der Fahrbahn und überschlug sich in der Folge.

Beide Beamte waren im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr geborgen werden. Der schwerstverletzte Beifahrer, ein 33-jähriger Polizeikommissar, konnte noch vor Ort von den Rettungskräften erfolgreich reanimiert werden. Der 45-jährige Polizeihauptkommissar, der den Streifenwagens fuhr, wurde schwer verletzt. Beide Beamte sind im Krankenhaus. Der Zustand des Polizeikommissars ist weiterhin kritisch.

Zur Rekonstruktion des Unfalls hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständiger angeordnet. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten war die Auffahrt zur Autobahn 5 in südliche Richtung bis 15.00 Uhr voll gesperrt.

Für die Betreuung einer Streife, die direkt hinter den verunglückten Beamten fuhr sowie der betroffenen Kollegen der Dienststelle und den Angehörigen ist auch der Zentral Psychologische Dienst der Hessischen Polizei eingesetzt.

PM des PP Südhessen vom 09.02.2019

Allgemein verletzt

Berlin: Verletzt durch Hundebiss

Wegen einer Bissverletzung musste in der vergangenen Nacht in Neukölln ein Polizist ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Sonnenallee alarmierte um Mitternacht die Polizei. Im Hausflur des Wohnhauses erwartete der 26-jährige Anwohner die Einsatzkräfte und gab an, soeben von einem Hund gebissen worden zu sein. Der Halter der beiden Hunde, ein 36-Jähriger, war ebenfalls am Ort und bestätigte den Vorfall. Während der Sachverhaltsklärung biss der Hund erneut einen Polizeibeamten, der an diesem vorbei gehen wollte. Das zuständige Ordnungsamt wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und der Beamte begab sich zur ambulanten Behandlung in eine Klinik, konnte aber seinen Dienst fortsetzen. Der 26-Jährige lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

PM Nr. 350 der Polizei Berlin, Neukölln, vom 10.02.2019

Allgemein

Erneute Durchsuchungsmaßnahmen der EG „Schwarzer Block“ in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein

Zeit: 07.02.2019, ab 06:00 Uhr Orte: Hamburg: St. Pauli, Niendorf, Eppendorf, Lohbrügge, Eimsbüttel, Bahrenfeld, Neugraben-Fischbek; Nordrhein-Westfalen: Rietberg; Schleswig-Holstein: Kaltenkirchen

Bereits am vergangenen Donnerstag hat die Ermittlungsgruppe „Schwarzer Block“ im Rahmen einer konzertierten Aktion erneut Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Es erfolgten Durchsuchungen in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Die an insgesamt neun Wohnanschriften erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen richteten sich gegen acht Deutsche im Alter von 19 bis 35 Jahren. Die Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein erfolgten mit Unterstützung durch die jeweiligen Landespolizeien.

Den Männern wird die Begehung von Straftaten im Zusammenhang mit den zum Teil schweren Ausschreitungen im Rahmen der „Welcome to hell“-Demonstration am 06.06.2017 und den Plünderungen im Schanzenviertel am Abend des 07.07.2017 vorgeworfen.

Bei den vorgeworfenen Straftaten handelt es sich um schwere Landfriedensbrüche (§ 125 a StGB), Widerstandsdelikte gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 StGB), tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB) und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB). Dahinter stehen Tathandlungen wie der Bewurf von Polizeikräften mit Glasflaschen und Steinen sowie Plünderungen von Supermärkten.

Die betroffenen Tatverdächtigen wurden durch intensive Ermittlungs- und umfangreiche Auswertungsmaßnahmen des vorliegenden Bild- und Videomaterials sowie durch polizeiinterne und Öffentlichkeitsfahndungen namhaft gemacht.

Die Durchsuchungsmaßnahmen führten zum Auffinden umfangreichen Beweismaterials. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Hamburg vom 10.02.2019

Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Brand eines Mehrfamilienhauses – unglaublicher Umgang mit einem Feuerwehrmann

Am Freitagabend gegen 21:50 Uhr kam es in Duisburg-Hochheide auf der Dunkerstraße zu einem Brand. Im Erdgeschoss des Hauses brannten im Hausdurchgang abgestellte Möbel und Sperrmüll. Die Bewohner des Dreifamilienhauses wurden durch die Feuerwehr evakuiert. Ein Mieter wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt, konnte nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 11 unter der Tel.-Nr. 0203-2800 in Verbindung zu setzen. Im Verlauf der Löscharbeiten fuhr ein Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug an der eingerichteten Verkehrssperre vorbei. Als er von einem Feuerwehrmann auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde, beleidigte er diesen zunächst lautstark. Im Anschluss setzte er mit seinem Fahrzeug mit durchdrehenden Rädern rückwärts und entfernte sich. Hierbei fuhr er so dicht am Mitarbeiter der Feuerwehr vorbei, dass er diesem über die Füße gefahren wäre, wenn nicht ein weiterer Feuerwehrmann diesen an der Einsatzkleidung zurückgezogen hätte. Eine entsprechende Strafanzeige wurde vorgelegt.

PM des PP Duisburg vom 09.02.2019

Allgemein

Focus .de: Sexistisch beschimpft, nach Hause verfolgt: Clans verfolgen Polizisten bis ins Privatleben

https://amp.focus.de/politik/deutschland/organisierte-kriminalitaet-sexistisch-beschimpft-nach-hause-verfolgt-wie-polizisten-von-clans-bedroht-werden_id_10276658.html

Allgemein verletzt k

Heidelberg (Baden-Württemberg): Rauchaustritt aus Chemiefirma; zwölf Leichtverletzte

Auch knapp eine Woche nach einer ungewollten chemischen Reaktion in einem chemischen Recyclingbetrieb im Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen ist die Ursache noch unklar.

Nach derzeitigem Stand wurden insgesamt zwölf Personen leicht verletzt, darunter acht Polizeibeamte.

Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim hat mitt-lerweile die weiteren Ermittlungen übernommen. Es wurden Frachtpapiere eines Chemikalien zuliefernden Betriebes zur Auswertung beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde eine Probe der „abreagierten“ Flüssigkeit entnommen, die über das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart analysiert werden soll.

Die seit dem Ereignistag (2. Februar 2019) beschlagnahmte Recyclinganlage innerhalb des Firmenbereichs ist wieder freigegeben.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Luftverunreinigung und der fahrlässigen Körperverletzung in mehreren Fällen dauern an. Mit einem Ergebnis der Ermittlungen ist erst in einigen Wochen zu rechnen.

PM des PP Mannheim vom 08.02.2019

Allgemein

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bundesgerichtshof: Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) wegen Dreifachmordes rechtskräftig

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hat den zur Tatzeit 24-jährigen Angeklagten wegen dreier Morde und weiterer Straftaten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe verurteilt. Zudem hat es die besondere Schuldschwere festgestellt und eine Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung vorbehalten.

Nach den Feststellungen des Landgerichts wirkte der Angeklagte am Morgen des 28. Februar 2017 zunächst mit erheblicher Gewalt auf seine 79-jährige Großmutter ein. Anschließend brachte er sie zielgerichtet mit einem Messer zu Tode. Kurze Zeit später floh er mit ihrem Pkw vom Tatort. Als ein Polizeifahrzeug seine Verfolgung aufnahm, kam es zu einer mit hoher Geschwindigkeit durchgeführten Fluchtfahrt des Angeklagten, auf der er eine Vielzahl von Straßenverkehrsdelikten beging. Als er seitlich der Fahrbahn zwei Polizeibeamte wahrnahm, die ein Nagelbrett vorbereiteten, um damit seine weitere Flucht zu hindern, fuhr er bewusst auf die beiden Polizeibeamten zu, wobei er ihren Tod billigend in Kauf nahm. Er erfasste sie mit der Fahrzeugfront bei einer Geschwindigkeit von mindestens 130 km/h. Die beiden Polizeibeamten erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

Landgericht Frankfurt (Oder) – Urteil vom 2. Februar 2018 – 22 Ks 1/17 –

PM Nr.  015/2019 des BGH vom 08.02.2019

Allgemein verletzt

Rottweil (Baden-Württemberg): Fußgängerin von Auto erfasst und verletzt

Am Freitagmorgen hat eine Autofahrerin auf dem Friedrichsplatz an der Fußgängerüberquerung eine Passantin angefahren. Im Anschluss fuhr sie davon und verunfallte in der Predigerstraße.

Nach derzeitigem Stand überquerte eine 36-jährige Fußgängerin gegen 11.30 Uhr den Zebrastreifen und wurde dort von dem Opel erfasst. Sie verletzte sich durch den Unfall. Die 84-jährige Fahrerin fuhr nach der Kollision davon. In der Predigerstraße fuhr sie gegen mehrere geparkte Wagen. Im Anschluss durchbrach sie mit ihrem Opel die Hecke eines Grundstückes und kam an einem Betonpfeiler zum Stehen. Durch die Zusammenstöße war ihr Auto derart beschädigt, dass es rauchte. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand allerdings schnell löschen und die Fahrerin aus ihrem Wagen befreien. Sie war ebenfalls verletzt und wurde, wie auch die angefahrene Fußgängerin, zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann durch den Rauch leicht. Er, sowie ein Polizeibeamter der sich bei der Befreiung der Autofahrerin eine leichte Verletzung am Arm zuzog, mussten ebenfalls medizinisch behandelt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf 25.000 Euro. Der ermittelnde Verkehrsunfallaufnahmedienst geht derzeit davon aus, dass ein medizinischer Notfall der 84-jährigen Fahrerin für den Unfall ursächlich war. Die Ermittler sind derzeit noch auf der Suche nach Personen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben. Sie werden gebeten, sich unter 0741 348790 zu melden.

PM des PP Tuttlingen vom 08.02.2019

Allgemein Trauriges

Frankfurt/Main (Hessen): Schusswaffengebrauch gegen Tier

Gestern mussten Polizeibeamte in der Neuwiesenstraße einen verletzten Fuchs von seinem Leid befreien.

Gegen 18:35 Uhr meldete sich ein Anwohner und teilte mit, dass ein verletzter Fuchs sich in seinem Garten befinde. Als die Streife vor Ort eintraf, musste sie feststellen, dass das Tier weder ein Fluchtverhalten zeigte, noch anderweitig zu Reaktionen fähig war. Es war davon auszugehen, dass das Tier qualvoll verenden würde, woraufhin die Beamten das Tier unter Zuhilfenahme der Dienstwaffe von seinem Leiden erlösten.

PM des PP Frankfurt / Main vom 08.02.2019

Allgemein

Ettlingen (Baden-Württemberg): 20-Jähriger nach Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft

Gegen einen 20-Jährigen konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Freitagnachmittag einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erwirken. Dem Beschuldigten wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Er wurde am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in Ettlingen festgenommen. Ein Fluchtversuch des 20-Jährigen über das Fenster konnte verhindert werden. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen des Polizeireviers Ettlingen. Bei der Durchsuchung konnten neben 280 Gramm Haschisch und geringen Mengen Marihuana auch mehrere Feinwaagen und Konsumutensilien aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte steht außerdem im Verdacht, im Mai 2018 im Besitz einer nicht geringen Menge Rauschgifts gewesen zu sein. Bei seiner Festnahme im Mai 2018 leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Wegen dieses Sachverhalts wurde er bereits im November 2018 angeklagt.

Gemeinsame PM der StA und des PP Karlsruhe vom 08.02.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Bern: Zehn Personen nach Cupfinal 2018 zur Anzeige gebracht

Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit Zwischenfällen rund um den Cupfinal von Ende Mai 2018 in Bern abgeschlossen. Zehn Männer wurden angezeigt. Sie werden sich unter anderem wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und das kantonale Vermummungsverbot zu verantworten haben. Zudem wurde wegen Sachbeschädigungen und Diebstählen in der Höhe von mehreren tausend Franken gegen eine unbekannte Täterschaft rapportiert.

Die Kantonspolizei Bern hat ihre Ermittlungen zu verschiedenen Zwischenfällen rund um den Cupfinal 2018 in Bern zwischen dem FC Zürich und dem BSC Young Boys vom 27. Mai 2018 abgeschlossen. So wurden insgesamt zehn Männer im Alter zwischen 20 und 38 Jahren zur Anzeige gebracht. Drei Männer waren noch am Spieltag angehalten worden, sieben weitere konnten im Rahmen der nachgelagerten Ermittlungen identifiziert werden.

Zusammenhängend mit Knall-, Rauch- und Leuchtkörpern, die im Vorfeld oder während des Fussballspiels gezündet worden waren, werden den Beschuldigten in sieben Fällen Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen. In drei dieser Fälle wurde zudem wegen Verstosses gegen das kantonale Vermummungsverbot rapportiert. Eine Person wurde wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, zwei weitere wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung angezeigt. Gegen sieben der zehn angezeigten Personen wurden durch die Kantonspolizei Bern zudem Rayonverbote sowie teilweise auch Meldeauflagen gemäss den Bestimmungen des Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ausgesprochen. In einem weiteren Fall werden entsprechende Massnahme derzeit noch geprüft.

Überdies hat die Kantonspolizei Bern mit Blick auf mehrere eingegangene Anzeigen wegen Sachbeschädigung, sowie wegen Plünderung eines Tankstellenshops an der Standstrasse anlässlich des Zürcher Fanmarsches, gegen eine unbekannte Täterschaft rapportiert. Der angezeigte Sachschaden und der Wert des bei den Diebstählen erbeuteten Deliktsguts belaufen sich auf mehrere tausend Franken.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 06.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

St. Augustin (Nordrhein-Westfalen): Zwei Ordnungshüter verletzt

Zwei Mitarbeiter der Stadt Sankt Augustin haben auf ihrer abendlichen Streife (06.02.2019) gegen 19.30 Uhr ein junges Pärchen (17 und 20 Jahre alt) auf dem Gelände des Albert-Einstein-Gymnasiums angetroffen. Augenscheinlich hatte der 20-jährige Siegburger im Eingangsbereich der Schule Drogen konsumiert. Als die 48 und 50 Jahre alten Ordnungsamtsmitarbeiter die Personalien des jungen Mannes feststellen wollten, ging dieser mit Fäusten auf die Stadtbediensteten los. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, bei der die beiden Ordnungshüter verletzt wurden. Beide konnten ihren Dienst im Anschluss nicht mehr fortsetzen und sind zunächst krankgeschrieben. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei traf auf dem Schulgelände ein und nahm den 20-Jährigen mit zur Wache. Seine 17 Jahre alte Begleiterin wurde nach Hause zu ihren Eltern gebracht. Der junge Siegburger konnte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten gleichstehende Personen ermittelt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 07.02.2019

Allgemein Unfall verletzt

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Am Mittwochabend ereignete sich gegen 20.30 h an der Kreuzung Lüpertzender Str. / Rathenaustr. ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Gruppenfahrzeuges der Polizei.
Zur Unfallzeit befuhren mehrere Gruppenkraftwagen im Verband nach Beendigung eines Einsatzes in Mönchengladbach die Lüpertzender Straßeund bogen nach links in Richtung Bismarckplatz ab.
Zwischenzeitliich schaltete die Lichtzeichenanlage von Grünlicht auf Rotlicht. Dann stieß ein von links kommender 42-jähriger Mönchengladbacher beim Anfahren gegen das links Heck eines der Fahrzeuge, das von einem 23-jährigen Polizeibeamten geführt wurde.
Dabei wurde eine 25-jährige Beamtin in dem Fahrzeug leicht verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden, das Polizeifahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.02.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Seniorin in Pkw erfasst Fahrradpolizisten – Leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag wurde ein Polizist der Radstaffel leicht verletzt. Eine Seniorin hatte den Mann augenscheinlich beim Abbiegen übersehen und mit ihrem Pkw angefahren.

Zur Unfallzeit befuhr der 43-jährige Beamte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen mit seinem Dienstfahrrad den Radweg der Steinstraße in Richtung Königsallee. Zur gleichen Zeit war die Seniorin in ihrem VW Golf auf der Steinstraße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof unterwegs.
Sie beabsichtigte nach links in die Oststraße abzubiegen und kollidierte im Kreuzungsbereich mit dem Polizisten, der bei Grün die Kreuzung in Richtung Königsallee überquerte. In der Folge zog sich der Beamte leichte Verletzungen zu.

PM der POL Düsseldorf vom 06.02.2019

Allgemein Blog Urteil

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Verurteilung des „Reichsbürgers“ von Georgensgmünd wegen Mordes an einem Polizeibeamten zu lebenslanger Freiheitsstrafe hat Bestand

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat den Angeklagten wegen Mordes an einem Polizeibeamten und versuchten Mordes an zwei weiteren Polizeibeamten zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts drangen am Morgen des 19. Oktober 2016 gegen sechs Uhr Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei in das Anwesen des Angeklagten ein, um dem Landratsamt die Durchsuchung nach Waffen zu ermöglichen. Der Angeklagte bemerkte, dass es sich bei den in das Haus eingedrungenen Personen um Polizeibeamte handelte. Als er durch die teilverglaste Wohnungstür sah, dass sich ein Polizeibeamter vor dieser Tür in der Hocke befand, um ein Öffnungsgerät anzusetzen, entschloss er sich, diese Situation auszunutzen und ihn zu töten. Er schoss elf Mal unmittelbar hintereinander durch die Tür mit einer Pistole gezielt auf den hockenden Beamten, der – obwohl er eine Schutzweste trug – getroffen wurde und am nächsten Tag an den Verletzungsfolgen starb. Dabei nahm der Angeklagte in Kauf, dass zwei weitere daneben stehende Polizeibeamte durch die Schüsse ebenfalls getötet werden könnten. Auch sie wurden infolge der Schussabgabe verletzt. Beweggrund für das Handeln des Angeklagten war die Verteidigung des von ihm auf seinem Anwesen selbst ausgerufenen autonomen Staates. Er betrachtete die Polizeibeamten als Repräsentanten eines „Scheinstaates Bundesrepublik Deutschland“, die unberechtigt auf sein Staatsgebiet vorgedrungen waren und deswegen getötet werden durften.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Zwar bestanden angesichts der vom Landgericht zu den konkreten Umständen des Einsatzes des Spezialkommandos der Polizei getroffenen Feststellungen Bedenken gegen die Annahme einer Arglosigkeit des getöteten Polizisten und damit einer heimtückischen Begehungsweise des Angeklagten. Das Landgericht hat die Tat des Angeklagten jedoch rechtsfehlerfrei als Mord aus niedrigen Beweggründen gewertet und die dafür im Strafgesetzbuch angedrohte lebenslange Freiheitsstrafe verhängt.

PM der Pressestelle des Bundesgerichtshofes vom 05.02.2019

Allgemein Blog Bravo

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart, Berlin und Polizei Stuttgart geben bekannt: Festnahme falscher Polizeibeamter

Polizeibeamte haben im November (16.11.2018) in Düsseldorf zwei 17 Jahre alte Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, als Geldabholer der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ agiert zu haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen im vergangenen November in zwei Fällen in Stuttgart-Botnang sowie in Stuttgart-West rund 65.000 Euro erbeutet haben (siehe Pressemitteilung vom 07.11.2018). Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden festgenommenen Jugendlichen das Bargeld und die Wertgegenstände in den beiden Stuttgarter Fällen abgeholt haben. Bei einem weiteren Versuch einer zuvor eingefädelten Abholung in Düsseldorf, nahmen dortige Polizeibeamte die Jugendlichen fest. Umfangreiche Ermittlungen in Hinblick auf die Stuttgarter Fälle erhärteten den Verdacht gegen die beiden Tatverdächtigen. Weitere Ermittlungen, insbesondere zum Verbleib der Beute, dauern an. Noch am gleichen Tag ihrer Festnahme wurden die beiden deutschen Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Einer der Jugendlichen sitzt seitdem in Berlin in Untersuchungshaft. Der zweite Tatverdächtige wurde unter Auflagen vorerst auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Stuttgart vom 05.02.2019

Allgemein Blog

Saarland: Realitätsfremde Forderung der Fraktion Die LINKE – Amtsträger benötigen besonderen Schutz des Staates

Mit Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, auf die Forderung der Landtagsfraktion Die Linke, wonach Paragraf 114 Strafgesetzbuch (StGB) „Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte“ wieder abgeschafft werden soll. Die GdP hat in den letzten Jahren dafür gekämpft, dass ein adäquater Tatbestand in Zeiten steigender Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte in das StGB eingeführt wird.
Die Polizei verdient den besonderen Schutz des Staates in Form eines eigenständigen Paragrafen mit einer erhöhten Mindeststrafandrohung. Der Staat schenkt seinen Beamtinnen und Beamten ein besonderes Vertrauen, das sich negativ in Form der sogenannten Amtsdelikte zu deren Ungunsten auswirken kann. Angriffe auf Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte als Repräsentanten des Staates besitzen eine besondere Verwerflichkeit, die in Form eines erhöhten Strafrahmens im Gesetz zum Ausdruck kommen muss.
Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, hierzu: „Wer solche Forderungen öffentlich macht, hat augenscheinlich von Straftheorien und deren Wirkung keine Ahnung. Erhöhte Strafrahmen wirken abschreckend auf die Allgemeinheit. Wer die Polizei angreift, der greift nicht nur den Staat, sondern auch die Gesellschaft an. Meine Kolleginnen und Kollegen dürfen keine lebendige Zielscheibe für den Frust aus Teilen der Bevölkerung sein. Wer sich konform verhält, muss keine Angst haben, einer Straftat bezichtigt zu werden.“
Die GdP unterstützt Innenminister Klaus Bouillon, wonach die Mindeststrafandrohung in § 114 StGB auf 6 Monate erhöht werden muss. Entsprechende Forderungen werden von Gewerkschaftsseite gerade nach solchen Aussagen aus der politischen Landschaft verstärkt in den Diskurs eingebracht werden.
David Maaß: „Dennis Lander als Mitglied der Landtagsfraktion Die Linke begibt sich mit dieser Forderung auf einen gefährlichen Weg. Die GdP hat in den letzten Jahren viel Zeit und Kraft investiert, um auch mit den Mitteln des Strafrechts die Gewaltspirale gegen meine Kolleginnen und Kollegen einzudämmen. Die Fraktion stellt sich damit ins politische Abseits.“

PM der GdP Saarland/Pressestelle vom 05.02.2019

Allgemein Blog potentielles Fehlverhalten

Bremen: Disziplinarmaßnahmen eingeleitet

Mitarbeiter der Polizei Bremen hatten im Januar eine Körperverletzung im Amt zur Anzeige gebracht, siehe hierzu die Pressemitteilung 2/2019 der Staatsanwaltschaft Bremen.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Behördenleitung der Polizei Bremen unverzüglich Disziplinarmaßnahmen ein. Der 36-jährige Polizeibeamte wurde vorläufig vom Dienst suspendiert, gegen weitere Polizisten werden ebenfalls disziplinarrechtliche Schritte durchgeführt. Das Referat „Interne Ermittlungen“ beim Bremer Senator für Inneres hat die strafrechtlichen Ermittlungen aufgenommen.

Polizeivizepräsident Dirk Fasse: „So ein Vorfall darf nicht gedeckt werden, wir werden die Ereignisse umfassend aufarbeiten.“

PM der POL Bremen vom 04.02.2019

Allgemein Blog Urteil

Linnich (Nordrhein-Westfalen): Respektlosigkeit zieht satte Geldstrafe nach sich

Im Mai vergangenen Jahres handelte sich ein 23-jähriger Linnicher eine Strafanzeige ein, nachdem er ein Glas und eine Zigarette nach einer Polizeibeamtin geworfen und diese zudem beleidigt hatte (siehe auch Pressemeldung Polizei Düren vom 01.06.2018 „Respektlosigkeit zur Anzeige gebracht“).

Die Beamten waren am Place de Lesquin im Einsatz, da von dort eine Schlägerei gemeldet worden war. Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung fiel der 23-Jährige durch sein aggressives Verhalten gegenüber einer Polizeibeamtin auf. Die Fertigung einer Strafanzeige war die logische Konsequenz. Das Amtsgericht Jülich verurteilte nun den jungen Mann wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung sowie Beleidigung zu einer Geldstrafe von 6000 Euro.
Das Urteil ist rechtskräftig.

PM der POL Düren vom 04.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Berlin: Rettungskräfte angegriffen

In den gestrigen Nachmittagsstunden griffen ein Vater und sein Sohn Rettungskräfte in Kreuzberg an. Gegen 16 Uhr behandelten zwei Feuerwehrkräfte in einer Wohnung in der Reichenberger Straße den erkrankten Sohn des 44-Jährigen. Offensichtlich nicht mit den Behandlungsmethoden einverstanden, begann der Vater die Beamten zu bedrängen, zu beschimpfen und wurde zunehmend aggressiver. Als ein weiterer Sohn, 17 Jahre alt, hinzukam, eskalierte die Situation. Die Einsatzkräfte, die nunmehr auch von einem Notarzt unterstützt wurden, wehrten sich gegen die Schläge, brachen letztlich den Einsatz zunächst ab und retteten sich in ihr Fahrzeug. Alarmierte Polizeibeamte begleiteten die Rettungskräfte zurück in die Wohnung, so dass der Erkrankte erstversorgt und anschließend in eine Klinik gebracht werden konnte. Ein Feuerwehrbeamter erlitt leichte Verletzungen, die zunächst jedoch nicht medizinisch behandelt werden mussten. Gegen den 44-Jährigen und seinen 17-jährigen Sohn wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs eingeleitet.

PM des PP Berlin vom 04.02.2019

Allgemein

Hamburger Abendblatt: Video-Leak – Polizistinnen tanzen in Umkleide – Behörde prüft Hintergrund

„Polizistinnen tanzen in der Umkleide ausgelassen zu Popmusik. Ein Video davon landet auf Twitter. Die Behörde will Gespräche führen.“

Online-Artikel, 03.02.2019
https://www.abendblatt.de/vermischtes/article216357853/Polizistinnen-tanzen-in-Umkleide-Behoerde-prueft-Hintergrund.html

 

Anm. der Bloggerin: Man könnte das einfach ganz souverän betrachten, und sich sagen, dass diese jungen Anwärterinnen Spaß an dem von ihnen gewählten Beruf haben – was ja erstmal positiv ist. Vielleicht noch ein paar Worte zum Thema „Medienkompetenz“. Man kann sich natürlich auch von der Empörungswelle vereinnahmen lassen … muss man aber nicht.

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Saarlouis (Saarland): Notfallsanitäter von Patient angegriffen und verletzt

Gewalt gegen Einsatzkräfte kommt auch im Saarland vor. Am vergangenen Donnerstag kam der DRK-Rettungsdienst in Roden zum Einsatz, wo ein 17jähriger eine giftige und ätzende Chemikalie getrunken hatte. Das Rettungsdienstpersonal versorgte den jungen Mann im Rettungswagen ohne Probleme, als dieser ohne Vorwarnung aggressiv wurde. Die Polizei kam erst nach den Rettern an den Einsatzort, ebenso der Notarzt. Nur mit vereinten Kräften gelang es, den Jugendlichen zu beruhigen. Ein Mitarbeiter unserer Rettungswache erlitt eine Thoraxprellung durch einen direkten Tritt und mußte sich im Krankenhaus behandeln lassen. Die Polizei hat Anzeigen aufgenommen.

PM der PI Saarlouis vom 03.02.2019

Allgemein Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit vier leichtverletzten Personen unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens

Am 02.02.2019, um 00:08 Uhr, befährt ein Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Bad Kreuznach die Mannheimer Straße in Fahrtrichtung Hackenheim. An der Kreuzung Mannheimer Straße/Rheinstraße missachtet ein 19jähriger Mann mit seinem Pkw das dort befindliche Stoppschild und fährt von der Rheinstraße kommend in den Kreuzungsbereich ein. Dort kommt es schließlich zum Zusammenstoß mit dem von rechts heranfahrenden Funkstreifenwagen. Durch die Wucht des Aufpralls wird der Funkstreifenwagen gegen einen am Fahrbahnrand parkenden Pkw geschoben. An allen drei unfallbeteiligten Fahrzeugen entsteht ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000EUR. Die beiden 22- und 26jährigen Polizeibeamten, sowie der 19jährige Unfallverursacher und dessen 17jährige Beifahrerin wurden durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

PM der PI Bad Kreuznach vom 02.02.2019

Allgemein verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Heidelberg (Baden-Württemberg): Rauchaustritt aus Chemiefirma – bislang fünf Leichtverletzte

Nach einer starken Rauchentwicklung in einem chemischen Recyclingbetrieb im Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen ist die Vollsperrung der A 5 zwischen den Anschlussstellen Heidelberg/Schwetzingen und Dossenheim seit 9.50 Uhr wieder aufgehoben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es kurz vor 6 Uhr zu einer ungewollten chemischen Reaktion von 3000 Litern eines Gemischs aus Chemierückständen gekommen sein. Dadurch soll sich ein Überdruckventil geöffnet haben, was in der Folge zum Austritt einer dichten Rauchwolke, begleitet mit einem beißenden Geruch führte. Zum Zeitpunkt der chemischen Reaktion wurden keine Arbeiten im Werk durchgeführt.

Derzeit gibt es fünf Leichtverletzte, eine Feuerwehrfrau, drei Polizeibeamte und eine Passantin, die alle über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl klagen.

Weiter wurde festgestellt, dass sich die chemische Reaktion von sich aus nach ca. 2-2,5 Stunden „abreagiert“ hat.

Überprüfungen zum Gefahrenstoff selbst sind noch nicht abgeschlossen. Umweltmessungen der Berufsfeuerwehr Heidelberg ergaben keine erhöhten Werte.

Sämtliche Warnmeldungen auch das Geschlossenhalten von Fenstern und Türen sind aufgehoben.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Mannheim vom 02.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Fürth (Bayern): Betrunkener geht auf Rettungskräfte los

Am Donnerstagnachmittag (31.01.2019) griff ein Betrunkener Rettungskräfte in Fürth an, welche ihm helfen wollten. Der Mann musste in Gewahrsam genommen werden.

Der 48-Jährige befand sich gegen 15:30 Uhr, offensichtlich stark alkoholisiert, in einem Linienbus in der Jakob-Henle-Straße. Als er Atemnot bekam, verständigte der Busfahrer den Rettungsdienst. Als die Sanitäter dem Mann helfen wollten, begann er in Richtung der Einsatzkräfte zu schlagen. Die Angriffe konnten zunächst unterbunden werden. Im Rettungswagen schlug der 48-Jährige dann einen Notarzt gegen den Oberkörper, woraufhin der Mann letztendlich fixiert werden musste. Der Notarzt wurde leicht verletzt.

Der 48-Jährige musste mit einer Atemalkoholkonzentration von knapp drei Promille entsprechend medizinisch versorgt und bis zur Ausnüchterung in Schutzgewahrsam genommen werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 01.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener wollte Rettungssanitäter mit Schraubendreher angreifen

In Hagenow hat ein betrunkener 55-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag versucht, einen Rettungssanitäter mit einem Schraubendreher anzugreifen. Der Vorfall ereignete sich in einem Rettungswagen, mit dem der 55-Jährige ins Krankenhaus gebracht werden sollte. Der Betrunkene hatte plötzlich einen Schraubendreher hervorgeholt und versucht, auf den Rettungssanitäter einzustechen. Das Opfer konnte den Angriff abwehren und dem 55-Jährigen den Schraubendreher abnehmen. Verletzt wurde niemand. Wie sich herausstellte, hatte der stark betrunkene Mann zuvor schwer atmend im Flur eines Mehrfamilienhauses gelegen. Ein besorgter Bewohner rief daraufhin die Rettungskräfte, die den Mann zur weiteren Behandlung in Krankenhaus bringen wollten. Der 55-Jährige ist nach einem Zwischenaufenthalt im Krankenhaus ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Gegen ihn wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstandes ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 01.02.2019

Allgemein Urteil verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Friedberg (Bayern): Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

Gestern Mittag ereignete sich bei einer Einsatzfahrt an der Kreuzung Josef-Hohenbleicher-Straße / Zeppelinstraße ein Verkehrsunfall, bei dem die Beifahrerin im anderen beteiligten Pkw und zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

Ein 34-jähriger Polizeibeamter fuhr mit seinem 25-jährigen Kollegen unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Dasing. Die Ampel an o.g. Kreuzung zeigte für ihn Rotlicht, er tastete sich mit mäßiger Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich hinein. Zur gleichen Zeit hatte der 78-jährige Fahrer eines Hyundai, der in der Zeppelinstraße an der Ampel stand, Grünlicht bekommen und war losgefahren, um die Kreuzung geradeaus in Richtung Stadthalle zu überqueren. Er übersah das Einsatzfahrzeug wegen einer dortigen Lärmschutzwand und hatte die Sondersignale wohl überhört. Unser Streifenfahrzeug stieß in die rechte Seite des Hyundai, wobei die 77-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen erlitt. Trotzdem die Airbags nicht auslösten, wurden unsere beiden Polizeibeamten auch leicht verletzt. Alle drei wurden im KH untersucht und konnten nach der Erstversorgung wieder entlassen werden. An beiden Fahrzeugen entstand rund 20000 € Schaden und mussten abgeschleppt werden.

PM der PI Friedberg vom 01.02.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Schwalbach am Taunus (Hessen): Frau greift Rettungssanitäter an

Am Donnerstag gegen 15:15 Uhr wurde die Besatzung eines Krankenwagens zu einem medizinischen Notfall in Schwalbach gerufen.

Als die 57-jährige Patientin jedoch die Rettungssanitäter erblickte, beleidigte sie die beiden zunächst und schlug anschließend einem der Sanitäter mit ihrer Faust in dessen Gesicht. Im weiteren Verlauf des Handgemenges, versuchte sie ihn außerdem, im Gesicht zu kratzen und ihm in den Kopf zu beißen. Der Rettungssanitäter konnte die aufgebrachte Dame abwehren, woraufhin sie die Flucht aus der Wohnung ergriff. Gründe für den überraschenden Angriff sind nach derzeitigem Stand nicht bekannt. Die Polizei in Eschborn hat ein Ermittlungsverfahren gegen die 57-Jährige eingeleitet.

PM des PP Westhessen, PD Main-Taunus, vom 01.02.2019

Allgemein Unfall verletzt

D-Düsseltal (Nordrhein-Westfalen): Schwerer Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich – Streifenwagen beteiligt – Zwei Beamte leicht verletzt

Auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz kollidierte heute Nachmittag ein Streifenwagen mit einem anderen Pkw.
Die beiden Beamten erlitten leichte Verletzungen; die Unfallgegnerin kam mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit.

Den aktuellen Ermittlungen des Unfallaufnahmeteams zufolge befuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Simrockstraße in Fahrtrichtung Vautierstraße. Der 36-jährige Polizeioberkommissar tastete sich mit dem BMW bei Rotlicht vorsichtig in den Kreuzungsbereich hinein. Trotzdem kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit dem kreuzenden Opel einer 77-jährigen Düsseldorferin. Bei dem Unfall erlitten die beiden Polizisten leichte Verletzungen. Die Seniorin blieb unversehrt. Die Autos sind nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch das VU-Team der Polizei Düsseldorf. Während der Arbeiten kam es zu Verkehrsstörungen.

PM der POL Düsseldorf vom 31.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 16-Jähriger bespuckt, schlägt und beleidigt Zugbegleiterin

Am 30. Januar 2019, gegen 13:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg durch eine Zugbegleiterin über eine gegen sie verübte Körperverletzung informiert. Die 32-Jährige schilderte den Übergriff in einer Regionalbahn von Magdeburg nach Burg so. In ihrer Bahn wurde plötzlich der Alarm in der Bordtoilette ausgelöst. Besorgt ging sie dort hin und bat um Öffnung der Toilettentür. Darin befand sich der 16-Jährige und gab an, dass alles in Ordnung sei und er nur aus Versehen den Alarm betätigt hatte. Die Zugbegleiterin bat ihn um seinen Fahrausweis. Der Junge meinte, er habe weder einen Fahrschein, noch Geld, noch einen Ausweis. Sie bat ihn daraufhin am nächsten Haltepunkt den Zug zu verlassen. Nun wurde er beleidigend, beschimpfte die 32-jährige Zugbegleiterin als „Hure“ und „Nazischlampe“ und spuckte ihr ins Gesicht. Damit jedoch nicht genug. Auch holte er aus und schlug ihr mit der Hand an die Wange. Den „Tumult“ bekamen zwei weitere Reisende mit und mischten sich ein. Sie überwältigten den 16-Jährigen und konnten ihn bis zum nächsten Haltepunkt fixieren. In Gerwisch brachten sie ihn auf den Bahnsteig und der Zug fuhr ohne den Täter weiter. Die 32-jährige Zugbegleiterin wurde bei ihrer Rückankunft auf dem Hauptbahnhof in Magdeburg von Bundespolizisten völlig aufgelöst in Empfang genommen und schilderte die Tat. Sie musste wegen des Vorfalls ihren Dienst abbrechen. Aufgrund der Personenbeschreibung konnten die Bundespolizisten als Täter den 16-jährigen Nigerianer identifizieren, der bereits am Vormittag auf dem Hauptbahnhof Magdeburg wegen des Verstoßes gegen das Tiergesetz straffällig geworden ist. (siehe Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Magdeburg „Unglaublich – 16-Jähriger nimmt Taube in den Mund“) Nun muss er sich zusätzlich wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Die beiden Männer, die der Zugbegleiterin halfen sollen für ihre gezeigte Zivilcourage von der Bundespolizei geehrt werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 31.01.2019

Allgemein Was fürs Herz

Nürnberg (Bayern): Diensthund mit Blutspende das Leben gerettet

Bereits am 24.01.2019 kam es beim 8-jährigen Diensthund Ivo zu einem medizinischen Notfall. Nur durch eine Not-OP in einer Nürnberger Tierklinik und der Blutspende eines anderen Diensthundes konnte er gerettet werden.

Ein zu diesem Zeitpunkt bei dem Hund (deutscher Schäferhund) nicht bekannter Milztumor war geplatzt und führte zu starken inneren Blutungen, weshalb eine Bluttransfusion notwendig war. Da jedoch nicht ausreichend Blutkonserven vorhanden waren, fragte die Tierklinik bei der Zentralen Diensthundestaffel der mittelfränkischen Polizei nach möglichen Blutspendern.

Die im Dienst befindlichen Hunde konnten für eine Blutspende nicht herangezogen werden, da für die Spende des Blutes eine Sedierung des Hundes notwendig ist. Deshalb wurden mehrere Diensthundeführer in der Freizeit benachrichtigt, ob ihre Diensthunde für eine Spende bereit stünden.

Alle Diensthundeführer waren sofort bereit, durch ihren Diensthund eine Blutspende für den schwer erkrankten Ivo abgeben zu lassen. Am schnellsten stand die 7-jährige Diensthündin Kira (belgischer Schäferhund) zur Verfügung. Unter Vollnarkose spendete sie in der Tierklinik 300 ml ihres gesunden Blutes. Das gespendete Blut wurde dem kranken Ivo noch direkt im Operationssaal verabreicht.

Die anderen Hundeführer hielten sich für einen weiteren „Blutspendeeinsatz“ bereit. Doch bereits einen Tag nach der Operation kam die freudige Nachricht, dass Ivo auf Grund der Blutspende schon auf dem Weg der Besserung ist.

Sie möchten wissen, ob Ihr Hund für solche Blutspenden geeignet ist? Dies können Sie bei Ihrem Tierarzt oder in einer Tierklinik erfragen. Sie werden dann in eine Liste eingetragen und im Notfall angerufen.

PM des PP Mittelfranken vom 31.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Nürnberg (Bayern): Betrunkener löst Polizeieinsatz im Stadtteil Maxfeld aus

Ein offensichtlich betrunkener Mann schoss am Mittwochabend (30.01.2019) vom Balkon seiner Wohnung im Nürnberger Osten und löste dadurch einen größeren Polizeieinsatz aus. Alarmierte Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos nahmen den Mann fest.

Gegen 21:15 Uhr verständigten Zeugen die Einsatzzentrale, da in einem Wohnanwesen in der Avenariusstraße möglicherweise mehrere Schüsse gefallen sein sollen. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost sowie weiterer Dienststellen fuhren den Einsatzort an und sperrten den Bereich weiträumig ab.

Vor Ort konnten die Beamten zunächst keine verdächtigen Geräusche oder Personen feststellen. Im Zuge der Ermittlungen lokalisierten die eingesetzten Polizeibeamten eine Wohnung des Mehrfamilienhauses, in welcher die Schüsse gefallen sein sollen.

Zwischenzeitlich alarmierte Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) trafen in der Wohnung auf eine männliche Person. Diese konnte widerstandslos festgenommen werden.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten sowohl eine Schreckschusswaffe als auch mehrere Patronenhülsen. Der 47-jährige Wohnungsinhaber war erheblich alkoholisiert. Zum Geschehen machte er bislang keine Angaben.

Die Polizeibeamten stellten sowohl die Waffe als auch weitere Beweismittel sicher. Der 47-Jährige muss sich nun u. a. wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz verantworten.

Es wurden im gesamten Einsatzverlauf keine Personen verletzt. Nachdem der Einsatz beendet war, wurden die gesperrten Straßen wieder für den Fahrverkehr freigegeben.

PM des PP Mittelfranken vom 31.01.2019

Unfall verletzt k verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Potsdam (Brandenburg): Polizeibeamte weichen Fahrzeug aus und kollidieren mit Straßenbaum

Zwei Polizeibeamte wurden gestern bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Sie befanden sich mit einem Dienstwagen auf der Schopenhauer Straße aus Richtung Zeppelinstraße kommend in Fahrtrichtung Hegelallee. Plötzlich kam ein Pkw aus der Einmündung Luisenplatz nach links auf die Schopenhauer Straße gefahren. Die 48-jährige Fahrerin missachtete demnach die Vorfahrt der Polizeibeamten, die auf der Hauptstraße unterwegs waren. Um eine Kollision mit dem Fahrzeug der Marke Dacia zu verhindern, lenkte der Fahrer des Streifenwagens nach rechts, wo es zu einer Kollision mit einem Baum kam.

Die beiden Polizeibeamten wurden im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer wurde bei dem Unfall  leicht- und der Beifahrer schwer verletzt.

Da der durch den Unfall beschädigte Baum drohte umzufallen, musste dieser im Anschluss von der Feuerwehr gefällt werden. Während der Maßnahmen vor Ort musste die Schopenhauer Straße teilweise gesperrt werden. Das Dienstfahrzeug war nach dem Zusammenstoß mit dem Baum nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Unternehmen von der Unfallstelle beräumt. Die Straße wurde gegen 19:20 Uhr für den Verkehr wieder vollständig freigegeben.

PM der PD West vom 30.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Schmitten (Hessen): Rettungssanitäter geschlagen

Schmitten – Niederreifenberg, Hauptstraße, Dienstag, 29.01.2019, gegen 15:55 Uhr

Ein Ermittlungsverfahren, wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffes gegen Einsatzkräfte, erwartet nun eine Bewohnerin der Gemeinde Schmitten, aufgrund ihrer am Dienstagnachmittag gegenüber Rettungskräften vorgenommenen Handlungen. Gegen 15:55 Uhr befand sich die Besatzung eines Rettungswagens im Rahmen einer Hilfeleistung in einem Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße in Oberreifenberg. Vor Ort trat eine 41-jährige, erheblich alkoholisierte Frau, in äußerst aggressiver Art gegenüber den beiden Rettungssanitätern auf, was letztlich darin gipfelte, dass sie mit ihren Fäusten mehrfach auf einen der Sanitäter einschlug und diesen dadurch auch leicht verletzte.

PM des PP Westhessen vom 30.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Unfall

Köln (Nordrhein-Westfalen): Aufwendige Pferderettung auf der A4 nach Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4 in Höhe der Anschlussstelle Kerpen hat am Mittwochmittag (30. Januar) zu einer mehrstündigen Sperrung der Autobahn geführt. Bilanz des Unfalls: Ein schwer verletztes Pferd, ein kaputtes Auto, kilometerlange Staus und eine aufwändige Bergungsaktion.

Um kurz vor 12 Uhr war ein Transporter-Fahrer mit seiner Frau und dem gemeinsamen Säugling (drei Wochen alt) in Richtung Köln unterwegs. In einem an den Wagen angekoppelten Anhänger transportierte der Fahrer ein Pferd.

Aus bislang noch nicht geklärter Ursache, kam es zu einer Kollision mit einem in gleicher Richtung fahrenden Audi A6. Der Transporter geriet daraufhin ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und touchierte die rechte Leitplanke. Der Pferdeanhänger riss sich dabei los und kam am Fahrbahnrand zum Stehen.

Das transportierte Tier erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Da sich der Anhänger nicht mehr öffnen ließ, forderten die Polizeibeamten neben einem Veterinär die Feuerwehr an.

Während die Familie und der Fahrer des Audis unverletzt blieben, musste das Pferd aus dem Anhänger befreit, tiermedizinisch versorgt und in einen angeforderten Ersatzanhänger verladen werden. Hierzu sperrten Polizisten die Autobahn zeitweise in beide Fahrtrichtungen komplett für den Verkehr. Die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme zogen sich bis in den Nachmittag. Um kurz vor 15 Uhr gaben die Beamten alle Fahrstreifen wieder frei.

PM des PP Köln com 30.01.2019

Allgemein

Wittenberge (Brandenburg): Mit Messer bedroht

Weil ein 28-Jähriger heute nicht zur Hauptverhandlung zum Amtsgericht Perleberg erschien war, wurden Polizisten beauftragt, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln und diesen zum Gericht zu bringen. Polizeilich ist der 28-Jährige in der Vergangenheit bereits u. a. wegen Gewaltdelikten, Sachbeschädigungen, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Erscheinung getreten. An der Wohnanschrift in der Lenzener Straße angekommen, bedrohte der Mann umgehend die Beamten mit einem Fleischermesser und verschloss anschließend die Wohnungstür. Daraufhin wurden Beamte der Verhandlungsgruppe und des Spezialeinsatzkommandos zum Einsatzort gerufen. Nachdem eine Kontaktaufnahme durch die Verhandlungsgruppe nicht zum Heraustreten (aus der Wohnung) des Mannes führte, erfolgte durch Beamte des Spezialeinsatzkommandos der Zugriff. Der 28-Jährige wurde letztlich mit Handfesseln fixiert und mit einem Rettungswagen zum Amtsgericht nach Perleberg gebracht und dort einem Haftrichter vorgestellt. Nachdem der Richter einen Haftbefehl erlassen hatte, wurde der 28-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der PD Brandenburg Nord vom 29.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

München (Bayern): Unfall mit Polizeifahrzeug – Pasing

Symbolfoto

Am Sonntag, 27.01.2019, gegen 17.00 Uhr, befuhr ein Polizeibeamter mit seinem Fahrzeug die Lortzingstraße im Rahmen eines Polizeieinsatzes. An dem Polizeifahrzeug waren die Sondersignale eingeschaltet.
An der Kreuzung zur Bodenseestraße wollte der Beamte nach links abbiegen. Aufgrund des für ihn geltenden Rotlichts fuhr er mit Schrittgeschwindigkeit in den Kreuzungsbereich ein. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 21-Jähriger aus München mit seinem Pkw Smart bei ihm für ihn geltenden Grünlicht der Ampelanlage ebenfalls in die Kreuzung zur Lortzingstraße.
Aufgrund der Sondersignale am Polizeifahrzeug hielten auf dem rechten Fahrstreifen der Bodenseestraße mehrere Fahrzeuge bei Grünlicht vor der Kreuzung, weshalb der Smart-Fahrer das von rechts kommende Polizeifahrzeug nicht wahrnahm. Es kam zu einem Zusammenstoß.
Der Beamte und seine Beifahrerin wurden jeweils leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste ebenfalls mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Beide Pkw wurden schwer beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Straße für über eine Stunde komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 28.01.2019

Allgemein Blog

Nürnberg (Bayern): Zwei Tatverdächtige nach Raubdelikt festgenommen – Aktueller Ermittlungsstand und Zeugenaufruf

Wie mit Meldung 124 vom 25.01.2019 bereits berichtet, überfielen am Freitagabend (25.01.2019) zwei unbekannte Täter einen Mann in er Nürnberger Südstadt und entwendeten sein Mobiltelefon. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befand sich der spätere 29-jährige Geschädigte gegen 20:45 Uhr in der Lothringer Straße und telefonierte, als er auf zwei unbekannte Männer traf. Diese sollen ihm anschließend das Mobiltelefon abgenommen haben. Im Zuge der daraufhin entstehenden Auseinandersetzung verletzte einer der beiden Täter den 29-Jährigen mit einer Stichwaffe an der Hand. Anschließend flüchteten die Täter.

Im Rahmen der Fahndung nahmen Polizeibeamte zwei junge Männer fest auf welche die Personenbeschreibung zutraf und die sich der Kontrolle durch Flucht entzogen. Auf mehrere Anhalterufe reagierten sie ebenfalls nicht. In dieser Situation machte ein Polizeibeamter von seiner Schusswaffe Gebrauch, indem er einen Warnschuss abgab.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Festgenommenen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um die gesuchten Täter. Die Polizei fahndet nun weiterhin nach den noch flüchtigen bislang unbekannten Tätern und sucht weitere Zeugen.

Beschreibung:

Täter 1: Ca. 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, normale Figur, längerer dunkler Bart, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Kapuze (weiße Streifen auf der Kapuze), rotes Zeichen oder Emblem auf der Brust, weiße Turnschuhe

Täter 2: Ca. 25 Jahre alt, ca. 180 – 185 cm groß, kräftige Figur, dunkel bekleidet

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelfranken vom 28.01.2019

Allgemein Blog KS

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidien Ludwigsburg und Stuttgart geben bekannt: Todesfälle im Polizeigewahrsam Stuttgart

Zwei tote Männer waren in den vergangenen Tagen im Stuttgarter Polizeigewahrsam zu beklagen nachdem es zuvor vierzehn Jahre keine Todesfälle mehr in der Gewahrsamseinrichtung gab. Bei beiden Männern, einem 48-Jährigen und einem 51-Jährigen, die unabhängig voneinander an zwei verschiedenen Tagen in den Polizeigewahrsam gebracht worden waren, wurden Obduktionen angeordnet. Vor der Aufnahme in den Polizeigewahrsam waren beide Männer jeweils einem Arzt vorgestellt worden, der die Haftfähigkeit bescheinigte. Der 48-jährige Mann ist am Mittwoch (23.01.2018) am Morgen gegen 02.15 in einer Ausnüchterungszelle des Polizeigewahrsams gestorben. Die Obduktion erbrachte bisher kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache. Ein Gerichtsmediziner stellte eine innere Kopfverletzung als todesursächlich fest. Wann der 48-Jährige diese innere Verletzung erlitten hat ist unklar. Weitere Untersuchungen bei der Gerichtsmedizin Tübingen sollen Klarheit bringen. Diese Zusatzuntersuchung braucht jedoch mehrere Wochen Zeit. Der 48-jährige stark betrunkene polizeibekannte Mann war am Dienstag (22.01.2018) Mitarbeitern der Stuttgarter Straßenbahnen AG aufgefallen. Eine Polizeistreife sorgte sich um ihn und brachte ihn schließlich auf richterliche Anordnung in die Gewahrsamseinrichtung. Der 51 Jahre alte Mann starb am Samstagmorgen (26.01.2019). Polizeibeamte, der im Dienst befindliche Arzt des Polizeigewahrsams und ein hinzugerufener Notarzt versuchten den ebenfalls deutlich alkoholisierten Mann noch zu reanimieren. Er wurde am 26.01.2019 gegen 05.25 Uhr leblos in der Ausnüchterungszelle bei einem Kontrollgang vorgefunden. Der Mann wurde von der Polizei am Freitagnachmittag (25.01.2019) aufgrund eines Vorführungshaftbefehls der Staatsanwaltschaft Stuttgart festgenommen und sollte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden. Die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart angeordnete Obduktion soll am Dienstag (29.01.2019) durchgeführt werden. Beide Männer wurden bei den Kontrollgängen stündlich persönlich überwacht.
Als die Kontrollbeamten jeweils eine Stunde zuvor nach den Männern sahen, gab es keine Auffälligkeiten. Polizei und Staatsanwaltschaft haben entschieden, die Ermittlungen aus Neutralitätsgründen der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu übertragen. Hinweise auf ein Fehlverhalten Dritter gibt es beim jetzigen Ermittlungsstand nicht.

***

Weil bis in das Jahr 2000 im Stuttgarter Polizeigewahrsam 18 Menschen ihr Leben verloren, wurde die damals einmalige Institution der Zentralen Ausnüchterungseinheit im Polizeigewahrsam ins Leben gerufen. Seither arbeiten hier medizinisches Personal und Polizeibeamte Hand in Hand und es gab dank der persönlichen Kontrollgänge und der Videoüberwachung am Monitor hier keine Todesfälle mehr. Die beiden jetzt Gestorbenen sind die ersten Toten seit rund vierzehn Jahren.

PM des PP Stuttgart vom 28.01.2019

Allgemein Blog Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Münster (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Rettungskräfte – 19-Jähriger schlägt um sich

Ein 19-jähriger Münsteraner griff am Sonntagabend (27.01., 23:49 Uhr) Rettungskräfte an der Bahnhofstraße an.

Der Münsteraner klagte über Atemprobleme als ein Zeuge die Rettungskräfte alarmierte. Nachdem die Sanitäter ihm ein Medikament verabreichten, das seine Beschwerden minderte, ging der 19-Jährige freiwillig mit zum Rettungswagen. Dort wurde er plötzlich aggressiv, schlug um sich, trat nach den Rettungssanitätern, bespuckte sie und versuchte sie zu beißen. Daraufhin fixierten die Sanitäter den Mann und brachten ihn in Begleitung der alarmierten Polizisten in ein Krankenhaus. Verletzt wurde niemand.

Den Münsteraner erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehenden Personen.

PM der POL Münster vom 28.01.2019

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben

Saalhausen, Hohenbocka (Brandenburg): Wildunfall mit Schußabgabe

Bei Saalhausen stieß ein PKW AUDI am frühen Sonntagabend mit einem Reh zusammen. Am Auto entstand ein leichter Sachschaden. Das angefahrene Tier musste mit einem Schuss aus der Dienstwaffe des unfallaufnehmenden Polizeibeamten von seinen Qualen erlöst werden. Mit einem Schaden in Höhe von rund 3.000 Euro wurde ein weiterer Wildunfall am Montag deutlich teurer. Ein OPEL war bei Hohenbocka ebenfalls mit einem Reh kollidiert. Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Um das verendete Tier kümmerte sich der zuständige Jagdpächter.

PM der PD Brandenburg Süd vom 28.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Amberg (Bayern): Missgeschick im Rahmen eines Einsatzes

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine betrunkene Landkreisbewohnerin (22 Jahre) in einer Amberger Lokalität in einer hilflosen Lage aufgrund ihrer Alkoholisierung aufgefunden. Hierbei war ein Polizeibeamter dem Rettungsdienst beim Verbringen der Person ins Klinikum Amberg behilflich. In diesem Zusammenhang musste sich die betrunkene weibliche Person jedoch übergeben und traf den Beamten im Gesicht.

PM der PI Amberg vom 27.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Salzgitter (Niedersachsen): Tötungsdelikt

Am Samstagabend gegen 20:35 Uhr wurde der Polizei eine regungslose Person gemeldet, welche im Bereich eines Parkplatzes an der Berliner Straße in Salzgitter-Lebenstedt auf dem Boden liegen soll. Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeibeamten auf einen auf dem Boden liegenden, offensichtlich durch Schüsse verletzten Mann. Trotz der sofort durch die ebenfalls eingesetzten Rettungskräfte eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann im Klinikum Salzgitter. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 25-jährigen Mann aus Salzgitter. Zu den Hintergründen der Tat liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Die polizeilichen Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig und dauern an.

PM der PI Salzgitter vom 27.01.2019

Allgemein

Lorscheid (Rheinland-Pfalz): Wohnhausbrand mit einer verstorbenen Person

Am heutigen Nachmittag, gegen 14:20 Uhr kam es in Lorscheid zu einem Vollbrand eines Einfamilienhauses. Im Rahmen der Löscharbeiten konnte ein Bewohner leider nur noch tot geborgen werden. Durch den Brand kam es zu sehr starker Rauchentwicklung, welche einen Großeinsatz verschiedener Wehren erforderlich machte. Anwohner werden gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Autofahrer sollen die Ortsdurchfahrt für die Dauer der Löscharbeiten meiden und den Anweisungen der Polizei und Feuerwehr Folge leisten. Da der Löscheinsatz noch andauert kann noch keine Angabe über die Brandursache gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Trier vom 26.01.2019

 

150 Helfer mehrerer Freiwilliger Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Hermeskeil und Ruwer, der Berufsfeuerwehr der Stadt Trier, des THW sowie der Rettungsdienste und 8 Polizeibeamte aus Hermeskeil, Schweich und Trier waren im Einsatz, um Schlimmeres in Lorscheid zu verhindern. Das Einfamilienhaus in der Hauptstraße brannte vollständig aus und ist unbewohnbar. Das unmittelbar angebaute Nachbarhaus wurde ebenfalls leicht in Mitleidenschaft gezogen, konnte jedoch durch den Einsatz der Feuerwehren vor größeren Beschädigungen geschützt werden. Der zu Tode gekommene Bewohner des Hauses erlag nach ersten Annahmen einer Rauchgasintoxikation. Näheres müssen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier ergeben. Ebenso ist unklar, warum das Haus in Flammen aufging. Zurzeit löscht die Feuerwehr weitere Glutnester, der Brandort kann bis auf Weiteres nicht betreten werden. Bedingt durch die Wetterlage konnte der starke Rauch nicht abziehen und wurde zurück in die Ortschaft gedrückt, was die Rettungsarbeiten erschwerte. Die Bevölkerung war aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Feuerwehrmann wurde durch die Rettungsarbeiten und ein Anwohner durch Rauchintoxikation leicht verletzt. Abschließende Luftmessungen der Feuerwehr gegen 19 Uhr erbrachten keine gesundheitsschädlichen Werte. Die Schadenshöhe liegt ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06503-91510 oder 0651-97792290 zu melden.

 

PM des PP Trier vom 26.01.2019

Allgemein Blog KS

Wiesbaden (Hessen): 33-Jähriger bei Festnahme verletzt

Am Donnerstagabend wurde ein 33-jähriger Mann in der Barbarossastraße in Erbenheim bei seiner Festnahme verletzt. Der 33-Jährige war wegen des Verdachtes des Drogenhandels in das Visier der Polizei geraten. Als er und dessen 41-jähriger Begleiter dann gegen 19.55 Uhr in einem abgestellten Auto sitzend in der Barbarossastraße kontrolliert und festgenommen werden sollten, kam es zu einer Schussabgabe seitens der Polizei. Durch den Schuss wurde die Scheibe des Wagens beschädigt und der 33-Jährige durch umherfliegende Glassplitter leicht verletzt. Eine Schussverletzung erlitt keiner der beiden Männer. Der Leichtverletzte wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnte dieses bereits noch am selben Abend wieder verlassen. Die Ermittlungen wegen des Handels mit Betäubungsmitteln und der Schussabgabe dauern an.

PM des PP Westhessen vom 24.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Drogen und Waffen bei polizeibekanntem Mann sichergestellt

Am heutigen Morgen, den 24.Januar 2019, gegen 01:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg darüber informiert, dass sich in einem Zug aus Brandenburg kommend ein 25-jähriger Mann befand, der weder einen Fahrschein noch Barmittel mit sich führte. Der 25-jährige nigrische Staatsangehörige war den Beamten kein Unbekannter, hatte er doch im September 2017 während einer Identitätskontrolle nach einer Schwarzfahrt in einer Regionalbahn die Flucht in dem Zug ergriffen. Während dieser Flucht hatte er zwei Frauen in seine Gewalt gebracht. Eine der Frauen, eine 22-Jährige würgte er und ließ selbst nicht ab, als ein Bahnmitarbeiter ihr zur Hilfe eilte. Im Gegenteil, dem Helfer biss er in das Handgelenk und verletzte ihn. Der hochaggressive Nigrer konnte am Hauptbahnhof Magdeburg nur unter zur Hilfenahme von insgesamt vier Polizeibeamten und dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Damals verletzten sich neben dem Bahnmitarbeiter auch zwei Beamte. Die beiden Frauen und eine Zugbegleiterin standen damals unter Schock und wurden neben dem verletzten Helfer in ein Krankenhaus gebracht. Es gelang der Bundespolizei den Mann in die Untersuchungshaft zu bekommen. Wenig später wurde er zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Die Strafe verbüßte er.

Heute früh führte der Nigrer neben einem 26 Gramm schweren Gemisch aus vermutlich Marihuana und Tabak, 20 Amphetamin-Pillen und sieben Röhrchen mit vermutlich Crystal Meth auch eine Schreckschusspistole, ein Messer und Pfefferspray mit sich. Alle mitgeführten Gegenstände wurden sichergestellt. Der 25-Jährige wird Strafanzeigen wegen des Besitzes und des Mitführens von Betäubungsmitteln und verbotenen Waffen sowie wegen des Erschleichens von Leistungen erhalten. Der Mann besitzt eine Duldung. Ein erneuter Antrag auf Haft wurde abgelehnt und der 25-Jährige konnte nach den polizeilichen Maßnahmen die Wache der Bundespolizei in Magdeburg verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2019

Allgemein Urteil

Regensburg (Bayern): Zeitnahe Verurteilung nach Angriff auf Rettungsdienst und Polizei

Symbolfoto

Nach einem tätlichen Angriff auf einen Rettungssanitäter und einen Polizeibeamten im November 2018, gab es bereits im Januar 2019 ein gerichtliches Urteil. Durch die priorisierte Bearbeitung dauerten das Ermittlungsverfahren und die juristische Aufarbeitung gerade einmal zwei Monate. Der Täter wird dadurch möglichst zeitnah mit den Folgen seines Handelns konfrontiert.

 

Nach der Mitteilung über eine verletzte Frau, wurde am 14.11.2018 ein Rettungswagen zum Einsatzort im Stadtgebiet von Regensburg beordert, um die Frau medizinisch zu versorgen.
Hierbei zeigte sich, dass ein Fall von häuslicher Gewalt vorliegt und die Polizei ebenfalls erforderlich ist.
Als sich die zu versorgende Frau bereits im Rettungswagen befand, versuchte der Tatverdächtige, der unter Alkoholeinfluss stand, in den Rettungswagen zu gelangen. Dies verhinderte ein Angehöriger des Sanitätsdienstes, indem er sich dem Mann in den Weg stellte. Hierauf versetzte der 41-Jährige dem Rettungsassistenten einen Schlag ins Gesicht und es entwickelte sich eine Rangelei.
Zu diesem Zeitpunkt traf die Streife der Polizeiinspektion Regensburg Süd ein und die Beamten konnten weitere Angriffe verhindern und den 41-Jährigen fixieren. Beim Transport zur Dienststelle erfolgte durch den Festgenommenen noch der Versuch, einen Polizeibeamten mit einem Kniestoß zu verletzen. Zudem überzog der Mann die Beamten mit diversen Beleidigungen und Bedrohungen.

Um dem Täter möglichst zeitnah die Folgen seiner Taten vor Augen zu führen und spürbar zu machen, erfolgte die Sachbearbeitung des Vorfalles im priorisierten Verfahren. Dies bedeutet, dass der Vorgang sowohl auf Seiten der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft Regensburg im engen Austausch und umgehend durch dafür vorgesehene Sachbearbeiter bearbeitet wurde. Auf diese Weise konnte bereits am 30.11.2018 der Abschluss der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft verfügt und Anklage zum Amtsgericht Regensburg erhoben werden.

Am 14.01.2018 und damit exakt zwei Monate nach der Tat erging so bereits das Urteil in diesem Verfahren am Amtsgericht Regensburg. Der Angeklagte wurde dabei zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten und zwei Wochen verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem muss der Mann 100 gemeinnützige Arbeitsstunden ableisten. Da es von den Verfahrensbeteiligten keine Einwände gab, ist das Urteil bereits rechtskräftig und der Verurteilte muss sich mit den Folgen seiner Tat auseinandersetzen.

„Das Konzept zur priorisierten Fallbearbeitung wurde am 10. Oktober 2018 von Bayerns damaligem Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zusammen mit Generalstaatsanwalt Lothar Schmitt und Polizeipräsident Gerold Mahlmeister vorgestellt. Es sieht eine Effektivierung der Verfahrensabläufe zwischen Polizei und Staatsanwaltschaften, insbesondere durch Einrichtung fester Ansprechpartner, vor. Das Konzept trägt dazu bei, dass Angriffe auf Angehörige von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei sowie Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte möglichst rasch und konsequent nach dem Ereignis juristisch geahndet werden und dadurch eine abschreckende Wirkung erzeugt wird.“

PM des PP Oberpfalz vom 25.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mosbach (Baden-Württemberg): Polizeirevier Mosbach passt Maßnahmen an

Immer wieder musste die Polizei in Mosbach in letzter Zeit wegen einer Jugendgruppe im Stadtgebiet Mosbach tätig werden. Einzelne Personen dieser Gruppe waren wiederholt durch Straftaten aufgefallen. Aber auch Ordnungsstörungen, wie zum Beispiel übermäßige Lärmbelästigung, machten ein Einschreiten der Polizei erforderlich. Zuletzt musste am vergangenen Wochenende sogar das Spezialeinsatzkommando angefordert werden, da ein Angehöriger der Personengruppe in den sozialen Netzwerken einen Polizeibeamten und dessen Familie bedrohte. Um auf diese Entwicklungen angemessen zu reagieren, hat das Polizeirevier Mosbach bereits bestehende Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen nochmals verstärkt. Zu den Zeiten, in denen die Gruppe zuletzt in Erscheinung getreten ist, werden an relevanten Treffpunkten und Orten verstärkt Streifen durchgeführt. Darüber hinaus findet ein enger Austausch mit dem Ordnungsamt der Stadt Mosbach und anderen Behörden statt. Ziel ist es, mit gemeinsam abgestimmten Maßnahmen, wie beispielsweise Platzverweisen, Straftaten und Störungen durch die Jugendgruppe schnellstmöglichst zu beenden. Durchgeführt werden jedoch nicht nur präventive Maßnahmen. Bereits bekannt gewordene Straftaten werden konsequent verfolgt, was bedeutet, dass einige der Jugendlichen und Heranwachsenden bald mit Strafanzeigen rechnen müssen

PM des PP Heilbronn vom 25.01.2019

Allgemein Schmunzeln

Trier (Rheinland-Pfalz): Überprüfung bestanden – Stadtprinzenpaar echt Bundespolizei Trier bestätigt Regentschaft


Das Trierer Stadtprinzenpaar Pierrot I. und Marie-Claire I. besuchten am Mittwoch, 23.01.2019 gemeinsam mit ihrem Hofstaat die Bundespolizeiinspektion Trier.

Wegen Verdachts auf einen überhöhten Spaßfaktor wurden beide Tollitäten eingehend überprüft. Das Ergebnis war eindeutig: so närrisch sind nur echte Karnevalisten. Im Gegenzug unterzog das Prinzenpaar die Polizeibeamten einem Humortest, welchen diese auch mit Bravour bestanden.

Dass er anschließend mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Marie-Claire I. den Gefangenentransporter von innen kennenlernen durfte und beide vorher noch ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, damit hatte Prinz Pierrot I. dann doch nicht gerechnet.

„Im Zweifel prüfen wir lieber gründlich!“, sagte Stefan Jäger, Inspektionsleiter der Trierer Bundespolizei. „So ein greifbares Symbol für die grenzüberschreitende Verbundenheit wie dieses Luxemburger Paar ist etwas ganz Besonderes.“, stellte er fest. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienststelle freuten sich über den heiteren Besuch und bereiteten dem Prinzenpaar und seinem Hofstaat einen herzlichen Empfang.

In netten und nicht immer ernst gemeinten Gesprächen lernten sich die Narrenschar und die Bundespolizisten kennen. Die Gäste genossen den einmaligen Blick von der Dachterrasse auf ihre Trierer Gefolgschaft und zogen anschließend weiter zum nächsten Termin.

PM der BPOLI Trier vom 24.01.2019

Photos: BPOLI Trier

Allgemein Unfall

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Streifenwagen in Eller – Dacia und BMW stark beschädigt

Mittwoch, 23. Januar 2019, 17.55 Uhr

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 25-jähriger Polizeibeamter mit seinem 24-jährigen Beifahrer die Heidelberger Straße in Richtung Bernburger Straße in einem BMW-Streifenwagen. Ein 35-jähriger Mann befuhr zeitgleich mit seinem Dacia die Bernburger Straße entgegenkommend in Richtung Heidelberger Straße. An der Kreuzung Heidelberger Straße / Karlsruher Straße beabsichtigte der Beamte bei Grünlicht zeigender Ampel nach links in die Karlsruher Straße abzubiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Dacia. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt; die beiden Polizisten blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 24.01.2019

Allgemein Ausrüstung

Saarland: Anschaffung von Spuckschutzhauben im Landespolizeipräsidium (LPP) – Forderung der JUNGE GRUPPE der Gewerkschaft der Polizei (GdP) umgesetzt

Bereits zu Beginn dieser Woche teilte das LPP im Intranet der saarländischen Vollzugspolizei mit, dass im Rahmen der Thematik „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ insgesamt 550 Spuckschutzhauben angeschafft wurden, die ab sofort an die Dienststellen verteilt werden. In einem ersten Schritt werden die Polizeiinspektionen, -reviere und –posten ausgestattet.

Nach einer Häufung von „Spuckattacken“ auf im Einsatz befindliche Polizeibeamtinnen und -beamte wurde die Anschaffung von Spuckschutzhauben erstmalig im Rahmen eines Gesprächstermins zwischen der JUNGE GRUPPE und der Direktionsleitung LPP 4 am 22. Februar 2018 thematisiert. Da nach rechtlicher und taktischer Prüfung keinerlei Einwände seitens des LPP und des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport (MIBS) bestehen, können die Spuckschutzhauben nun an die Dienststellen verteilt werden.
Unser Landesjugendvorsitzender, Florian Irsch, sieht in der Einführung der Spuckschutzhauben ein deutliches Plus an Sicherheit im täglichen Dienst: „In Zeiten zunehmend aggressiven Verhaltens gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten, bei dem neben Beleidigungen und Angriffen auch vermehrt Spuckattacken konstatiert werden, wird unseren Kolleginnen und Kollegen nun ein verhältnismäßiges und probates Mittel zur Eigensicherung an die Hand gegeben. Musste man sich vorher noch mit einer ungeeigneten Spuckschutzbrille behelfen, so wird dem spuckenden Probanden nun eine speichelundurchlässige Spuckhaube übergestülpt, um sich vor derartigen Angriffen zu schützen.“ Eine Spuckattacke, welche strafrechtlich als Beleidigung oder Körperverletzung einzuordnen ist, ist für die eingesetzten Beamtinnen und Beamten mit erheblichem Ekel verbunden. Darüber hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einem Treffer im Mund- oder Gesichtsbereich diverse Infektionskrankheiten wie z.B. Hepatitis oder im schlimmsten Fall auch HIV übertragen werden. „Der Einsatz der Spuckschutzhauben hat sich bereits in vielen anderen Bundesländern bewährt. Wir sind sicher, dass sich dies auch um Saarland bestätigen und die Spuckschutzhaube zur Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen im täglichen Dienst beitragen wird“, so Irsch.
Wir sind froh, dass wir durch unsere Bemühungen zur Einführung dieses Einsatzmittels beitragen konnten und bedanken uns bei den Verantwortlichen im LPP und im MIBS für die gute Zusammenarbeit. Der Landesjugendvorstand

PM der GDP Saarland vom 24.01.2019

Spuckschutzhaube; Foto: Florian Irsch

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Ottweiler (Saarland): 53-Jähriger tötet seine Mutter

Heute Morgen (24.01.2019), gegen 08:10 Uhr, teilte ein Mann aus Ottweiler der Polizei per Notruf mit, dass er seine 74 Jahre alte Mutter in ihrer Wohnung erstochen habe. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Tatort ließ sich der 53-Jährige widerstandslos festnehmen.

Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Eine derzeit noch andauernde Obduktion soll die genaue Todesursache klären.

Der psychisch erkrankte Täter wurde heute Nachmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl. Der 53-Jährige wird nun in einer Klinik untergebracht.

Zur Motivlage machte der Täter keinerlei Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

PM des LPP Saarland vom 24.01.2019

Allgemein Unfall verletzt verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Unbekannter verursacht Unfall mit Streifenwagen, Seat und parkendem Kleintransporter – dann flüchtet er unerkannt

Die Dortmunder Polizei fahndet nach dem bislang unbekannten Fahrer eines Transporters, der heute Mittag (23. Januar) einen Unfall mit einem Streifenwagen, einem Seat und einem parkenden Kleintransporter verursacht hat und anschließend vom Unfallort flüchtete.

Zwei Polizeibeamte (24, 31) fuhren um 11:52 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz auf dem linken Fahrstreifen der Hohen Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Zur Unfallzeit hatten sie das Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. In Höhe der Hausnummer 48 zog plötzlich ein entgegenkommender Kastenwagen (vermutlich ein Daimler Sprinter) in die Spur der Polizeibeamten und bog links ab oder wendete sein Fahrzeug.

Nach ersten Erkenntnissen lenkte der Fahrer des Streifenwagens den BMW nach links, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Allerdings stieß der BMW mit dem hinter dem Kastenwagen fahrenden Seat einer 63-jährigen Dortmunderin zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der Seat gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen geparkten Kleintransporter, dessen Fahrer sich für eine Lieferung gerade außerhalb des Fahrzeugs befand.

Bei dem Unfall erlitten die 63-jährige Dortmunderin und der 31-jährige Polizeibeamte leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten. Der Seat und der Streifenwagen wurden abgeschleppt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle wurde die Hohe Straße zeitweise ganz, ansonsten jeweils ein Fahrstreifen in jede Richtung gesperrt.

Der Fahrer des Kleintransporters flüchtete unerkannt. Daher sucht die Polizei nun Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug und / oder dem Fahrer machen können. Hinweisgeber melden sich bitte in der Polizeiwache-Mitte, unter 0231 – 132 1121.

PM des PP Dortmund vom 23.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Frankfurt a.M. (Hessen): Syrer erzwingt Abbruch der Abschiebung

Ein Syrer verhinderte heute am Flughafen Frankfurt seine Abschiebung, indem er an Bord des Flugzeuges plötzlich ein vermeintliches Messer in der Hand hielt.

Drei Bundespolizisten brachten den 33-jährigen Mann an Bord eines Flugzeuges nach Barcelona. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und den drei gemeinsamen Kindern sollte er gemäß des Dubliner Übereinkommens dorthin abgeschoben werden.

Nachdem die Beamten die Familie an Bord gebracht hatten, zog der Mann im hinteren Bereich des Flugzeuges unvermittelt ein augenscheinliches Messer. Zwei Beamte zogen daraufhin ihre Schusswaffen und nahmen die sogenannte „entschlossene Sicherungshaltung“ ein. Der dritte Beamte redete beruhigend auf den Syrer ein, welcher lautstark für sich und seine Familie den Abbruch der Abschiebung forderte. Im Gespräch gelang es dem vermittelnden Beamten unter Sicherung seiner Kollegen, den 33-Jährigen aus dem Flugzeug und zum Ablegen des vermeintlichen Messers zu bewegen. Auf der hinteren Fluggasttreppe überwältigen die Beamten den Mann anschließend und fesselten ihn. Das vermeintliche Messer entpuppte sich hier als Nagelpfeile. Die Bundespolizei brachten die Familie zurück zur Wache. Die Ermittlungen dauern noch an.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt am Main vom 23.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsdienst wird von Unbeteiligten körperlich angegangen

Am Dienstagmittag kam es aufgrund einer Ordnungswidrigkeit in der Steinhäuserstraße zum Streit zwischen einem Mitarbeiter der Stadt und zwei bis dahin Unbeteiligten. Dieser Streit eskalierte, so dass die Polizei hinzugezogen werden musste. Verletzt wurde glücklicher Weise niemand.

Der 29-jährige Gemeindevollzugsarbeiter ging in der Steinhäuserstraße, im Bereich der Zulassungsstelle, seiner Tätigkeit nach und wollte eine Ordnungswidrigkeit gegenüber einem Fahrzeugführer ahnden. Aufgrund von Sprachbarrieren gestaltete sich die Kommunikation kompliziert, konnte letztendlich jedoch zu aller Zufriedenheit geklärt werden. Im Nachgang mischte sich ein Freund des Betroffenen ein, indem er dem Ordnungsdienstmitarbeiter hinterher lief. Er ging den städtischen Mitarbeiter verbal sofort massiv an, so dass sich ein öffentlichkeitswirksames Streitgespräch entwickelte. Im Verlauf des Streits wurde der bis dahin Unbeteiligte 45-Jährige handgreiflich und schlug in Richtung des Ordnungshüters. Dieser setzte sich zur Wehr, und stieß den Angreifer von sich. Als ein weiterer Freund des Betroffenen ebenfalls auf den Ordnungsamtsmitarbeiter losging, stellten sich Zeugen und die Frau des 45-Jährigen dazwischen und trugen zur Beruhigung der Lage bei. Die sehr schnell vor Ort befindlichen Streifen der Polizei beruhigten die Gemüter und fertigten gegen die beiden Aggressoren eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 23.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Buxtehude (Niedersachsen): Unbekannte setzen Spraydosen und Fahrrad in Buxtehude zwischen den Gleisen in Brand – Passant greift Feuerwehrmann an – Polizei sucht Zeugen

Am gestrigen Abend gegen 20:45 h wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Brand zwischen den Bahngleisen in Höhe der Sachsenbergstraße in Buxtehude gemeldet.

Passanten hatten das Feuer entdeckt und den Notruf gewählt.

Vor Ort wurde dann ca. 10 brennende Spraydosen sowie ein Pegasus Herrenmountainbike aufgefunden und von den eingesetzten Feuerwehrleuten des 2. Zuges der Ortswehr Buxtehude schnell gelöscht.

Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass Unbekannte das Rad mit Hilfe der Spraydosen in Brand gesteckt haben.

Die Herkunft des Rades ist bisher ebenfalls unbekannt.

Während des laufenden Einsatzes kam es zu einem Vorfall, bei dem ein 33-jähriger Buxtehuder aus der Sachsenbergstraße gekommen und um ein Feuerwehrfahrzeug, dass im Einmündungsbereich Sachsenbergstraße-Stader Straße als Reserve abgestellt war, herumgesprungen war.

Auf den Hinweis eines 61-jährigen Feuerwehrmannes, sich von dem Fahrzeug zu entfernen und nicht auf die Stader Straße in den fließenden Verkehr zu laufen, hatte der Unbekannte dann den Feuerwehrmann am Kragen gepackt und geschubst. Dabei beleidigte er den Buxtehuder verbal und entfernte sich zu Fuß, als dieser die Polizei informierte.

Gegen den 33-Jährigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen § 115 StGB (Widerstand gegen oder tätlicher Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen) und Beleidigung eingeleitet.

Die Buxtehuder Polizei sucht nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Brandstiftung zwischen den Gleisen oder der Herkunft des ausgebrannten Fahrrades geben können.

Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-647115 beim Buxtehuder Polizeikommissariat zu melden.

PM der PI Stade vom 23.01.2019

Allgemein

Bremen: Angebliche Schusswaffen lösen Polizeieinsätze aus

Wiederholt musste die Polizei in den letzten Tagen wegen vermeintlichen Schusswaffen ausrücken. Am Samstagnachmittag meldete ein unbekannter Anrufer eine Person mit einer Schusswaffe in der Helenenstraße. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an, konnte jedoch niemanden ausfindig machen. Am Montagabend wurde der Polizei ein Verdächtiger mit Schusswaffe im Bereich einer Schule in Blumenthal gemeldet. Einsatzkräfte fassten einen 33-Jährigen, der eine Softairpistole und ein Einhandmesser mit sich führte. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, gegen den Mann Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut auf das Thema „Zeigen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit“ hin.

Gerade das echte Aussehen von Spielzeugwaffen macht sie attraktiv, aber auch gefährlich zugleich. Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Folgen sind aufwendige Polizeieinsätze, häufig mit Spezialeinsatzkräften, die glücklicherweise in der Regel gut ausgehen. Deutschlandweit hat es aber auch bereits Verletzte bei solchen Polizeieinsätzen gegeben. Insbesondere, wenn eine Waffe gezielt auf Personen gerichtet wird und eine Gefahr für das Leben der Bürger oder Einsatzkräfte anzunehmen ist, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Schussabgabe seitens der Einsatzkräfte führen.

Laut dem Waffengesetz handelt es sich bei Anscheinswaffen um Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen erwecken. Eine Unterscheidung ist für das ungeübte Auge kaum möglich. Wer eine Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit führt, begeht eine Ordnungswidrig nach dem Waffengesetz, welche mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Neben dem Bußgeld muss man auch damit rechnen, dass die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden.

PM der Polizei Bremen vom 22.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Flüchtiger Fahrer in Düsseldorf festgenommen

Polizisten der Polizei Düsseldorf nahmen gestern Mittag einen gesuchten Mann in Benrath fest. Ein Zeuge erkannte den mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Düsseldorf Gesuchten wieder und alarmierte die Polizei. Fahnder und Ermittler des KK 13 der Polizei Düsseldorf nahmen daraufhin die Spur auf und den 22-jährigen Mann auf einem Parkplatz in der Nähe der Eissporthalle Benrath fest.

Der 22-Jährige steht darüber hinaus in Verdacht, bei einer verkehrsrechtlichen Überprüfung am 19. Dezember 2018 in Neukölln einen Polizisten der Polizei Berlin mit einem Auto erfasst und verletzt zu haben. Hierbei kam es zu einer Schussabgabe durch den Beamten. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit dem Wagen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Erstmeldung Nr. 2653 vom 19. Dezember 2018: Polizist von Auto erfasst und verletzt
Bei einer verkehrsrechtlichen Überprüfung heute früh in Neukölln wurde ein Polizist von einem Auto erfasst und verletzt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wollte der 21-jährige Beamte mit seinem Streifenpartner kurz vor 9 Uhr einen Mercedes-Fahrer am Kottbusser Damm Ecke Hermannplatz überprüfen, da dieser mit seinem Fahrzeug in zweiter Reihe hielt und den Straßenverkehr behinderte. Der Fahrer soll plötzlich losgefahren sein und hierbei den 31-jährigen Polizisten angefahren haben. Hierbei kam es zu einer Schussabgabe durch den Beamten. Der Fahrer flüchtete anschließend mit seinem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Der Beamte kam zunächst in ein Krankenhaus, wo er mit mehreren Prellungen ambulant behandelt werden musste. Die Ermittlungen zu dem Fahrer und dem Verbleib des Fluchtwagens dauern an.

PM der Polizei Berlin vom 22.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hettenleidelheim (Rheinland-Pfalz): Rettungskräfte angegriffen

Zur Behandlung einer stark alkoholisierten 57-jährigen Frau aus Eisenberg wurde ein Team des Rettungsdienstes am Sonntag, 20.01.2019 um 00:20 Uhr nach Hettenleidelheim in die Hauptstraße gerufen. Die Frau war vermutlich alkoholbedingt gestürzt und hatte sich dabei eine Kopfplatzwunde zugezogen. Während der Versorgung der Frau wurde das Rettungsteam vom 22-jährigen Sohn der Frau sowohl beleidigt, als auch angegriffen. Der ebenfalls aus Eisenberg stammende 22-jährige umklammerte einen 32-jährigen Rettungssanitäter von hinten und versuchte diesen niederzuringen. Den Rettungssanitätern gelang es jedoch den Angriff abzuwehren und den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei am Boden zu fixieren. Ein Alkotest bei dem 22-jährigen ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,00 Promille. Während die Frau ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wurde dem 22-jährigen Aggressor ein Platzverweis erteilt, dem er auch nachkam.

PM der PI Grünstadt vom 20.01.2019

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Rettungswagen verletzt Sanitäter

Ein 25-jähriger betrunkener Hammer schlug am Samstag, 19. Januar, gegen 23.05 Uhr während einer Fahrt im Krankenwagen einen 25-jährigen Rettungssanitäter. Der Sanitäter wurde durch den Schlag leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Im Bockum-Höveler Krankenhaus randalierte der Betrunkene weiter. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde der 25-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Hamm vom 20.01.2019

verletzt k

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Unfall schwer verletzt

Auf dem Weg zu einem Einsatzort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto.

Am Samstagabend (19. Januar) um 20:50 Uhr fuhren zwei Streifenwagen auf der Kerpener Straße zu einem Einbruch in Sindorf. Sie fuhren in Richtung Heppendorfer Straße mit Blaulicht und Martinshorn, da Zeugen die Täter noch im Haus vermuteten. Ein entgegenkommendes, in Richtung Erfttalstraße fahrendes, Auto wollte in Höhe der Hausnummer 83 nach links in eine Einfahrt abbiegen. Der 22-jährige Fahrer ließ den ersten Streifenwagen passieren, übersah jedoch den dahinter fahrenden zweiten Streifenwagen. Durch den Zusammenstoß wurde der Polizeiwagen abgedrängt und prallte frontal gegen eine Hauswand. Der Wagen des 22-Jährigen schleuderte zurück auf seine Fahrbahn und stieß dort mit einem hinter ihm fahrenden Fahrzeug eines 19-Jährigen zusammen. Der 50-jährige schwer verletzte Polizeibeamte musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und ein Rettungswagen brachte ihn in eine Universitätsklinik. Der 22-Jährige Fahrer, seine Beifahrerin und eine weitere Mitfahrerin verletzten sich leicht. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fassade des Hauses wurde durch den Unfall beschädigt. Ein Unfallteam der Polizei Köln unterstützte die Unfallaufnahme vor Ort. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 20.01.2019

Allgemein verletzt

Augsburg (Bayern): Polizeibeamtin nach Verkehrskontrolle angefahren

Am 19.01.19 führte eine 23-jährige Polizeibeamtin gegen 11:10 Uhr zusammen mit ihrem Streifenpartner eine Verkehrskontrolle in der Rosenaustraße durch. Ein vorbeifahrender Pkw hielt dabei zu wenig Abstand zu den Einsatzkräften und erfasste die Beamtin mit dem rechten Außenspiegel am Arm. Ohne sich um den Anstoß zu kümmern fuhr der Pkw in Richtung Pfersee weiter. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung des Fahrzeugs auf und konnten den Pkw in der Hessenbachstraße anhalten. Bei der Fahrzeugführerin handelte es sich um eine 70-jährige Augsburgerin. Weshalb sich diese unerlaubt von der Unfallstelle entfernte ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizeibeamtin trug durch den Unfall leichte Verletzungen am Arm davon.

PM des PP Schwaben Nord vom 20.01.2019

Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Unteremmerting (Bayern): Versuchte Brandlegung und Widerstand gegen Einsatzkräfte der Feuerwehr

Am Sonntag, 20.01.2019, kam es in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Unteren Dorfstraße in Unteremmerting zu einer versuchten Brandlegung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

Am Sonntag gegen 07.30 Uhr wurde in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Unteremmerting eine versuchte Brandlegung mitgeteilt.

Ein 25-jähriger Bewohner hatte im Bereich des Dachs versucht ein Feuer zu legen. Das kleine Feuer konnte durch Anwohner schnell abgelöscht und so Schlimmeres verhindert werden. Es entstand augenscheinlich lediglich geringer Sachschaden.

Der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Bewohner, flüchtete zunächst, konnte jedoch im Umfeld des Anwesens durch Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckt und festgehalten werden. Dabei griff der Tatverdächtige Kräfte der Feuerwehr tätlich an. Nach ersten Erkenntnissen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Die Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen. Aufgrund des vorliegenden Sachverhalts und des auffälligen Verhaltens des Beschuldigten, erschien der 25-Jährige in einem erkennbar psychischen Ausnahmezustand, weshalb er zur weiteren medizinischen Betreuung bzw. Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert wurde.
Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen (Einsatzkräfte der Feuerwehr), eingeleitet.

PM des PP Oberbayern Süd vom 20.01.2019

Allgemein KS Unfall

Berlin: Einsatzwagen mit Auto zusammengestoßen

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in Karlshorst. Gegen 2 Uhr war ein Polizeiwagen mit Blaulicht auf der Treskowallee in Richtung Alt-Friedrichsfelde unterwegs. An der Kreuzung zur Marksburgstraße stieß er mit einem von rechts aus der Straße kommenden VW zusammen. Der 34-jährige Fahrer des Passat erlitt schwere Verletzungen am Kopf und musste zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Lebensgefahr besteht nicht. Die beiden Polizeibeamten traten unter dem Eindruck des Unfalls stehend vom Dienst ab. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig. Für die Dauer der Unfallaufnahme und –bearbeitung musste bis 5 Uhr der Tram-Linienverkehr unterbrochen werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde für diese Zeit eingerichtet. Der Verkehrsermittlungsdienst der zuständigen Polizeidirektion 6 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

PM Nr. 156 der Polizei Berlin, Lichentberg, vom 19.01.2019

Allgemein verletzt k

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen im Einsatz in Unfall verwickelt

Auf dem Weg zu einem anderen Verkehrsunfall ist am Freitagmorgen ein Streifenwagen verunglückt. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der Wagen war kurz nach 6 Uhr mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Horn) unterwegs zu einem Unfall mit Personenschaden auf der Herscheider Landstraße, der sich zunächst schlimmer angehört hatte. Auf der Bräucken-Kreuzung (B 229 und L 561) fuhr ein von links kommender VW Golf in den Streifenwagen. Die Polizeibeamtin und ihr Kollege wurden im Krankenhaus untersucht. Sie konnten ihren Dienst nicht weiter versehen. Beide Wagen mussten abgeschleppt werden und sind voraussichtlich Totalschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 18.01.2019

Allgemein verletzt

Neustadt an der Aisch (Bayern): Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

In den frühen Freitagmorgenstunden (18.01.2019) kam es während einer Einsatzfahrt zur Kollision zweier Streifenwägen in Neustadt an der Aisch. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

Kurz nach Mitternacht wurden zwei Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch zu einem Einsatz zum Neustädter Krankenhaus beordert. Das Klinikpersonal bat aufgrund eines randalierenden Patienten um Unterstützung durch die Polizei.

Gegen 00:15 Uhr befuhren die beiden Streifenwägen mit eingeschaltetem Blaulicht (BMW Touring und VW Touran) hintereinander die Nürnberger Straße und bogen nach links in die Paracelsusstraße ein. Dort rutschte der vorausfahrende VW Touran, vermutlich wegen Glatteis, zur Seite. Der dahinter befindliche Streifenwagen (BMW) kam ebenfalls ins Rutschen und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Nach dem Zusammenstoß kam der BMW nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit zwei Metallpfosten.

Der Fahrer des BMW wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Beide Streifenwägen wurden durch die Wucht des Aufpralls erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf circa 50.000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Bad Windsheim übernahm die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs.

PM des PP Mittelfranken vom 18.01.2019

Allgemein

Berlin: Leitung der Polizeiakademie verschiebt Klausur

Derzeit geht die Leitung der Polizeiakademie einem Hinweis nach, wonach angeblich Inhalte einer für den kommenden Montag, den 21. Januar 2019, angesetzten schriftlichen Prüfung bekannt geworden sein sollen. Um eine ordnungsgemäße Durchführung der Klausur gewährleisten zu können, wurde der Prüfungstermin in Absprache zwischen Akademie- und Behördenleitung verschoben.

PM der Polizei Berlin vom 18.01.2019

Allgemein verletzt

Uelzen (Niedersachsen): „Über die Ferse gefahren“ – Pkw touchiert Polizeibeamtin

Leichte Verletzungen erlitt eine 25 Jahre alte Polizeibeamtin den Morgenstunden des 18.01.19 im Rahmen einer Verkehrskontrolle Am Taterhof. Die Polizeibeamtin war bei der Kontrolle eines Pkw auf einem Parkplatz einen Schritt zurückgetreten und wurde hierbei von einem passierenden Pkw Kia eines 65-Jährigen touchiert. Der Kia rollte über die Ferse der Beamtin. Sie wurde zur Behandlung ins Klinikum gebracht.

PM der PI Lüneburg vom 18.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Prävention Tragisch Trauriges

Friedberg (Hessen): „Bambi“ ist tot – Fahren Sie langsam! Es geht um Ihre Gesundheit und das Leben von Tieren

Wer in die tiefbraunen Augen eines Rehs schaut, sie auf einem Spaziergang durch die Felder trifft oder sie vielleicht sogar im eigenen Garten zum Grasen zu Besuch hat, der weiß: Die anmutigen und schreckhaften Tiere können faszinieren, den Beschützerinstinkt in uns wecken und uns an die in der Kindheit geliebte Geschichte von „Bambi“ erinnern.

Ans Herz geht daher auch ein Unfall, der sich gestern auf einer Bundesstraße in der Wetterau ereignete. Ein Rehkitz überquert gefolgt von seiner Mutter die Fahrbahn. Ein Autofahrer kann den Zusammenstoß mit dem Tier, welches plötzlich direkt vor seinem Auto steht, nicht mehr verhindern. Das Kitz verletzt sich bei der Kollision, läuft aber weiter. Seiner Mutter ergeht es schlechter, sie springt direkt gegen ein dahinterfahrendes Auto, überlebt den Unfall nicht. Auf der Suche nach seiner Mutter kommt schließlich auch das Kitz zur Unfallstelle zurück, verletzt und sicher trauernd um seine Mutter, muss der inzwischen verständigte Jagdpächter das Tier von seinen Leiden erlösen.

Der Unfall ist kein Einzelfall. Wildunfälle sind die Hauptursache für Unfälle in der Feld- und Waldreichen Region unserer schönen Wetterau. Es gab schon viele Untersuchungen und Versuche, die eine Verhinderung von Wildunfällen bewirken sollten. Alle erprobten Maßnahmen greifen nur bedingt. Sicher wird sich eine Begegnung zwischen Mensch und Tier auf den gemeinsam genutzten Wegen nie ganz verhindern lassen.

Und trotzdem: Jeder kann etwas dafür tun, dass weder er, noch die Tiere zu Schaden kommen: Langsam und aufmerksam fahren!

Der Gedanke „Es ist spät abends, die Straßen sind frei, Polizei wird mir schon keine begegnen, ich will schnell heim, also Gas.“ ist grundlegend verkehrt. Nicht nur, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen – die sowieso bestehen – aus gutem Grund eingerichtet wurden, es empfiehlt sich gerade im Bereich von Feldern und Wäldern mit Beginn der Dämmerung und in der Dunkelheit noch langsamer und vorsichtiger zu fahren. Nur dann besteht die Chance rechtzeitig und sicher die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeuges zu reduzieren und damit vor einem plötzlich im Licht der Scheinwerfer auftauchenden Tier zum Stehen zu kommen. Dass die Aufmerksamkeit immer der Fahrbahn und nicht dem Handy / Navi / Radio und Co. gelten sollte, versteht sich von selbst. Nur so kann man auf unvorhergesehene Geschehnisse angemessen reagieren.

So leid es uns für die Tiere tut, ein Sicherheitshinweis darf an dieser Stelle nicht fehlen: Wenn es trotz aller Vorsicht einmal knapp wird, sollte man nie versuchen ein Ausweichmanöver zu vollführen, um an einem Tier vorbei zu fahren. Zum einen lässt sich der Laufweg des Tieres nicht vorhersehen, zum anderen ist die Gefahr zu groß beim Ausweichen die Kontrolle über das eigene Fahrzeug zu verlieren oder in den Gegenverkehr zu geraten. Also Lenkrad fest umfasst halten, die Spur beibehalten und den Zusammenstoß mit dem Tier in Kauf nehmen.

Es bleibt der Apell der Polizei: Langsam fahren! Es geht um Leben und Gesundheit von Mensch und Tier!

PM des PP Mittelhessen vom 17.01.2019

Allgemein Schmunzeln

Ginsheim-Gustavsburg (Hessen): Einbrecher kann leckerer, hausgemachter italienischer Lasagne nicht widerstehen

Auf den Balkon einer Wohnung „Im Mittelfeld“ kletterte ein Unbekannter am Mittwoch (16.01.) in der Zeit zwischen 16.00 und 20.00 Uhr. Durch die aufgehebelte Balkontür drang der Kriminelle in die Räumlichkeiten ein und suchte anschließend nach Wertgegenständen.

Er wurde fündig! Die italienische Wohnungsinhaberin hatte kurz zuvor Lasagne zubereitet. Der Eindringling konnte nicht widerstehen und ließ ein Stück der köstlichen Pasta mitgehen. An der Balkontür entstand ein Schaden in Höhe von rund 1000 Euro.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen geamcht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

PM des PP Südhessen vom 17.01.2019

Allgemein Bravo

Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundesweite Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“

Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände
Bild: LKA Baden-Württemberg:

 

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt:

Heute Morgen durchsuchten unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg Einsatzkräfte zeitgleich zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart – Abteilung Staatsschutz – und richten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“ gebildet zu haben. Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien. Auf die Spur der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung kamen die LKA-Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die Ermittlungen des LKA Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der bisherigen Einschätzung konnten keine Hinweise auf Verbindungen zu anderen Ku-Klux-Klan-Gruppierungen erlangt werden, jedoch sympathisieren die mutmaßlichen Gruppenmitglieder mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die Rekrutierung der Mitglieder erfolgt unter anderem über das Internet. Die Kommunikation fand hauptsächlich über Soziale Medien statt. Zur Finanzierung der Gruppierung werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben.

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können.

Am Einsatz waren bundesweit rund 200 Polizeibeamte der Polizeien der vorstehend genannten Bundesländer, darunter auch Spezialeinheiten und die Staatsanwaltschaft Stuttgart beteiligt.

Bei der Aktion stellten die Ermittler insgesamt über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung „National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland“, elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die sichergestellten Unterlagen müssen nun ausgewertet werden.

Zusatz für die Redaktionen: Die Durchsuchungsobjekte befanden sich in folgenden Bundesländern, Stadt und Landkreisen:

Baden-Württemberg – Landkreis Rastatt (zwei Objekte)

– Rems-Murr-Kreis (ein Objekt)

Bremen (ein Objekt)

Hamburg (ein Objekt)

Niedersachsen (ein Objekt) – Landkreis Holzminden

Nordrhein-Westfalen – Kreis Mettmann (ein Objekt)

– Oberbergischer Kreis (ein Objekt)

Rheinland-Pfalz (ein Objekt) – Landkreis Mayen-Koblenz

Sachsen-Anhalt – Salzlandkreis (zwei Objekte)

Thüringen (ein Objekt) – Landkreis Weimarer Land

Anlage: Exemplarisches Bild der sichergestellten Gegenstände

PM des LKA Baden-Württemberg vom 16.01.2019

Allgemein Unfall verletzt k

Dorsten (Nordrhein-Westfalen): Polizistin bei Laser-Kontrolle angefahren

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ist heute, gegen 10.45 Uhr, eine 52-jährige Polizisten von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Beamtin wollte ein Fahrzeug anhalten, dass auf der Hauptstraße in Richtung Schermbecker Straße unterwegs war. Dafür ging sie mit der Anhaltekelle – im Bereich der Kreuzung – auf die Fahrbahn, woraufhin der Fahrer auch bremste. Ein anderer Autofahrer, ein 75-Jähriger aus Dorsten, der gerade von der Schermbecker Straße nach links auf die Straße „An der Vogelstange“ abbiegen wollte, bemerkte die Polizistin offensichtlich zu spät und erfasste sie. Die 52-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

PM des PP Recklinghausen vom 14.01.2019

Nachtrag:

Wie sich jetzt herausstellte, war der Autofahrer nicht 75 Jahre, sondern 81 Jahre alt. Er hatte am Unfallort falsche Personalien angegeben und den Führerschein eines Verwandten gezeigt. Der 81-Jährige aus Dorsten hat keine gültige Fahrerlaubnis. Die Ermittlung zum Unfall dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 19.01.2019

Allgemein Bravo

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizei klärt Raubserie – Zwei Männer in Haft

Im Dezember 2018 ist es zu mehreren Raubstraftaten gekommen, bei denen die Täter ihre Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe bestohlen hatten. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach sitzen zwei der ermittelten Tatverdächtigen nun in Untersuchungshaft.

Insgesamt fünf gemeinsame Raubstraftaten konnte die Polizei dem 16jährigen Mönchengladbacher und dem 18jährigen Viersener am Ende der Ermittlungen zur Last legen. Zu einer sechsten Tat suchen die Ermittler derzeit noch den Geschädigten.

Am 7. Dezember hatten die beiden Tatverdächtigen gegen 15 Uhr im Bereich Altenbroicher Straße / Dohrer Straße zwei jungen Männern (16 / 19) unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Schlagstockes ein Handy abgenötigt. Zwei an der Tat beteiligte 14-Jährige wurden ebenfalls ermittelt. Auch sie erwartet ein Strafverfahren.

Später am Tag, gegen 21.20 Uhr, forderten die beiden Männer auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof Rheydt einen 16-Jährigen auf, ihnen seine Geldbörse und sein Handy zu zeigen. Zur Einschüchterung zogen sie hier ebenfalls eine Schusswaffe, einer der beiden Tatverdächtigen schoss auf den Boden. Sie stahlen Jacke, Kopfhörer und Portemonnaie und flüchteten anschließend. Zwei weitere Jugendliche (16/17) stehen derzeit in dem Verdacht, ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen zu sein.

Weiterhin sollen die beiden Festgenommenen am 10. Dezember versucht haben, einem 14jährigen Schüler auf der Toilette einer Schule an der Espenstraße das Handy abzuziehen. Auch ihn schüchterten sie mit einer Schusswaffe ein. Allerdings wurden sie hier von Zeugen gestört und flüchteten ohne Beute.

Davon offensichtlich wenig beeindruckt, sprachen sie am selben Abend einen 18-Jährigen im Fußgängertunnel am Schmölderpark an und forderten sein Handy. Diese unterstrichen sie, indem einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe zog, sie auf ihr Opfer richtete und ihm „eine Kugel“ androhte. Der 18-Jährige sprach einen Passanten an – die beiden Räuber flüchteten.

Am 18. Dezember sprachen die beiden in einem Bus einen 16-Jährigen an. Nachdem dieser im Bereich Sperberstraße aus dem Bus ausgestiegen war verfolgten sie ihn, zogen ihn in ein Waldstück und drohten ihm an, „ihn abzustechen“, wenn er sein Handy nicht herausgebe. Aus Angst überließ er ihnen seinen Rucksack.

Zu einer weiteren Raubstraftat am Sonntag, 02. Dezember im Bereich des Schmölderparks sucht die Polizei Mönchengladbach derzeit den Geschädigten. Es muss zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr gewesen sein, als ein bislang unbekannter Mann dort den Verbindungsweg zwischen Urftstraße und Hubertusstraße passierte. Die beiden Tatverdächtigen müssten dem Mann entgegen gekommen sein und ihre weißen Halstücher bis unter die Augen gezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand hielt einer der beiden die Schusswaffe in der Hand während der andere das Geld forderte. Der Unbekannte nahm wohl Geldscheine aus seinem Portemonnaie, warf sie auf den Boden und rief dabei um Hilfe. Die beiden Räuber nahmen daraufhin das Geld und flüchteten.

Bei dem noch unbekannten Opfer müsste es sich um einen ca. 30jährigen und etwa 1.75m bis 1.80m großen Mann von normaler Statur gehandelt haben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke, einer schwarzen Hose und Arbeitsschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille und auf dem Kopf eine Kapuze oder eine Mütze. Weiter soll er einen Rucksack dabei gehabt haben.

Die Polizei bittet den jungen Mann und / oder Personen, die Angaben zu dessen Identität machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.

Die beiden Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl der 16jährige Mönchengladbacher als auch der 18jährige Viersener waren der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Der Richter erließ Haftbefehl, die beiden traten die Untersuchungshaft unverzüglich an.

PM der POL Mönchengladbach  vom 16.01.2019